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Aus der Region:

Nr. 39, 22. September 2008

Knackig: Kochen

Die besten Äpfel wachsen gleich nebenan. > 38

mit der Thurgauer Apfelkönigin Cornelia Braun. > 69

Back from Hell Wie OasisLeader Noel Gallagher den rrechten Weg findet. > 24 fi

Bilder Yann Gross, Lucas Peters, Icon/Dukas, Jane Mott, Katrina Wittkamp/Getty Images

Gottes Segen im Bordell

Die Heilsarmee verteilt im Zürcher Rotlichtmilieu Kuchen und Kondome. > 10

Reif für eine schwarze Miss?

Beleidigte Leberwurst Wenn Hund und Katz eifersüchtig Die schöne Nancy Kabika aus dem ehemaligen Zaire will am aufs Baby reagieren. > 91 Samstag Miss Schweiz werden. Ob sie eine Chance hat? > 18 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Qualitätskontrolle

reportagen Gottesdienerinnen treffen Liebesdienerinnen: Zwei Heilsarmee-Frauen in den Bordellen der Zürcher Langstrasse. > 10

Leserin Katharina Koch ists auf-

gefallen, René Ringger hat uns über den «schwerwiegenden Fehler» aufgeklärt, und weitere 30 Leserinnen und Leser haben es ebenfalls gemerkt: Das Schächental liegt nicht am Furkapass, wie wir letzte Woche im Artikel über die Betruferin Rosi Arnold geschrieben haben, sondern am Klausenpass.

Schwarze Miss-Kandidatin: Nancy Kabika spricht über ihre Erfahrungen mit Rassismus. > 18 multimedia

>84

Bilder Alex Macartney, Zoé Tempest, Christoph Schürpf

> 23

interview Wundersame Verwandlung: Wie die Oasis-Rüpel Noel und Liam Gallagher von Kneipenschlägern zu seriösen Vätern wurden. > 24 > 28

Preiswert: Wer bei Migros Bioprodukte kauft, fährt günstiger. > 28 Bergpreis: Die Migros unterstützt eine vorbildliche Alp. > 31 Alles für Frischluftsportler: Neu bei «Outdoor by SportXX».> 33

erziehung

>88

mein stolz

>102

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

schaufenster Aus der Region: Saftige Äpfel sind Trumpf.> 38 Produkte der Woche: Knusprige Poulets, sanftes WC-Papier und sexy Strumpfwaren. > 48, 61, 63 à la carte Kochen in Mostindien: Die Thurgauer Apfelkönigin Cornelia Braun und der königliche Bratapfel. > 69 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

2,87 Millionen Menschen lesen

jede Woche das Migros-Magazin. Das hat das Medienforschungsinstitut Wemf soeben offiziell festgehalten. Drei Millionen Leser sind die wohl härteste Qualitätskontrolle, die es geben kann. Für Ihr kritisches, aber immer wohlwollendes Interesse, liebe Leserin, lieber Leser, möchte ich mich hier wieder einmal herzlich bedanken.

kolumne Der Hausmann.

m-aktuell Ausgezeichnet: Migros ist die vertrauenswürdigste Marke.

Man kann sich noch so Mühe geben, wo gearbeitet wird, passieren

Fehler. Wir versuchen, die Fehlerrate so tief wie möglich zu halten. Mit gutem Grund: Im Migros-Magazin bleibt kein Fehler unentdeckt – jede falsche Zahl, jede unpräzise Angabe, jeder unkorrekte Fakt kommt ans Licht. Und sollte unsere Argumentation mal etwas holprig sein, wird sie gnadenlos zerzaust.

>4 >7 >8

> 77

besser leben Junge Paschas und Fremdgehen. > 83 > Multimedia: Vorteile und Gefahren des kabellosen Internets. > 84 > Erziehung: Was die Schulreform Harmos den Eltern bringt. > 88 Tiere: Waldi ist der König der Familie – bis das Baby kommt. > 91 In Form: Bodyjam – cooler Fitnesstanz zu heissen Rhythmen. > 92 Auto: Klebefolien als Alternative zum Autolack. > 94 rätsel/impressum > 99 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 100 > mein ganzer stolz Jael, die junge Westernreiterin. > 102

Frische aus der Region Aus der Region. Für die Region. Es bleibt dabei: Die knackigsten M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder und saftigsten Früchte Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). wachsen in der m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Nachbarschaft. M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 38 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

M-NEWS DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Gynäkologen informieren

Klimafreundlicher Rahm

Am 26. September findet der zweite Welt-Verhütungstag statt. Am Samstag, 27. September, öffnen deshalb über 110 Gynäkologen ihre Praxis. Aufklärung tut not: In Europa benutzt über ein Viertel aller Jugendlichen kein Verhütungsmittel. Die Migros engagiert sich mit dem Bundesamt für Gesundheit für Safer Sex und Aufklärung.

Die Migros setzt sich entschieden für den Klimaschutz ein. Deshalb zeichnet sie Produkte aus, deren Herstellung, Vertrieb und Verpackungsentsorgung am wenigsten Treibhausgase verursachen. Besonders klimafreundlich ist der «Léger Rahm 15% Fett» im Tetra-Brik à fünf Deziliter. «Die Klimabelastung ist bei diesem Produkt rund 35 Prozent tiefer als der Durchschnitt des von der Migros verkauften Rahmsortiments», erklärt Marcel Singer, Marketingleiter Milchprodukte/ Eier bei der Migros. Dieser Rahm erhält deshalb die Auszeichnung «CO2-Champion» verliehen.

Die teilnehmenden Arztpraxen finden Sie unter www.verhuetungstag.ch

Drachenfest im Grünen

Drachenflieger aus der ganzen Schweiz treffen sich am 28. September in Münchenstein BL und zeigen im Park «Im Grünen» ihre Kunststücke. Unter ihnen wird auch der beste Lenkdrachenflieger der Schweiz eine Kostprobe seines Könnens geben.

Grosses Stelldichein der Drachenflieger am Sonntag.

Wettstreit der Techniker Robotikfans und Animationskünstler aufgepasst: Das Migros-Kulturprozent lädt zum Technikwettbewerb. Bei Bugnplay.ch werden Projekte aus Video, Audio, Web, Robotik oder Installation ausgezeichnet. Speziell sucht Bugnplay.ch dieses Jahr digitale Sprachkünstler. Infos: www.bugnplay.ch

Bilder Martin Guggisberg, Florian Nidecker, Ryan McVay/Gettyimages, Keystone/Dpa/Heiko Wolfraum

28.9., Park «Im Grünen», 11—17 Uhr

DER GRÜNE DAUMEN

Zeit zum Pflanzen

Die feuchten Herbstmonate sind die beste Zeit, winterharte Gartenpflanzen wie Pfingstrosen, Stauden oder Rosen zu pflanzen. Die Feuchtigkeit im Boden bewirkt, dass Hohlräume zwischen Wurzeln und Erde geschlossen werden. Dadurch kann die Pflanze Mineralstoffe und Wasser besser aufnehmen, was die Vertrocknungsgefahr im Frühjahr verringert. Bei Do it + Garden Migros gibt es eine grosse Auswahl an diversen Pflanzen.

Freude herrscht: Martin Schläpfer (MGB), Samuel Graber (Präsident Alpgenossenschaft Spycherberg), Jürg Maurer (MGB), Toni Brunner, Präsident IG Schweizer Bergprodukte (von links).

FRISCH IN DER MIGROS

Sagenhaft

Äpfel entstammen der Familie der Rosengewächse. Sie sind süss bis sauer und grün bis dunkelrot. Was Adam zum Verhängnis wurde, war auch bei ägyptischen Königen beliebt. Äpfel galten bereits zu Zeiten Ramses II., also vor rund 3300 Jahren, als Delikatesse. Der Herrscher liess im Nildelta Apfelplantagen anbauen. Was man damals noch nicht wusste: Äpfel sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Wie heisst es so schön: «An Apple a Day Keeps the Doctor Away!»


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

Ein Preis für die Alp Spycherberg E

rstmals wurde letzte Woche der «Preis für innovative Berglandwirtschaft» verliehen. Finanziert wird er durch die Migros. Das Preisgeld in der Höhe von 25 000 Franken ist bereits an die ausgezeichnete

Alp Spycherberg im Berner Oberländer Justistal geflossen. Mit dem Geld konnten Gebäude und Infrastruktur so weit saniert werden, damit Alpbetrieb und Käseherstellung auch weiterhin gewährleistet sind. Bekannt ist das

Justistal für den jährlich im September stattfindenden «Chästeilet». MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 31

PREISHIT DER WOCHE

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So viele Cumulus-Punkte wurden zwischen dem 1. August 2007 und dem 31. Juli 2008 gesammelt — pro Tag, wohlgemerkt. An besonderen Tagen mit Mehrfach-Cumulus-Punkten sind es natürlich noch etwas mehr: Am 8. August etwa sammelten die Migros-Kundinnen und -Kunden nicht weniger als 564 636 993 Punkte!

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Ab Zürich mit Air Berlin am Fr. 10., 17.10.08 Hotel Sofitel ***(*), Na’ama Bay, Doppel mit Frühstück

Türkei (HM / K /AYT/ SIDBEA)

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Ägypten (HM / K/ HRG / FLABEA) 1 Wo. 999.–

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Kos (HM / K/ KGS/ LAGAEG)

Ab Zürich nach Kos mit Air Berlin am So. 12.10.08 Ab Basel nach Larnaca mit Air Berlin am Mi. 8.10.08 Hotel Lagas Aegean Village ****, Kardamena, Doppel mit Halbpension

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am So. 28.9./ 5., 12., 19.10.08 Hotel Duangjitt Resort ***(*), Patong-Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1199.– statt 2165.–, Verl.-Wo. 500.–

1 Wo. 1199.–

Djerba (HM / K / DJE/ IBEMEH)

Mexiko (HM/ K/ CUN/SANCAR)

Ab Zürich nach Djerba mit Hello am Sa. 18.10.08 Hotel Iberostar Mehari ***, Djerba, Doppel mit All Inclusive

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Zakynthos (HM / K/ZTH /ZANPAR)

Ab Zürich nach Zakynthos mit Air Berlin am Fr. 10.10.08 Hotel Zante Park ***(*), Laganas, Doppel mit Halbpension

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Gran Canaria (HM/ K/ LPA/ BUENAV)

Ab Zürich nach Las Palmas mit Air Europa am So. 12., 19.*10.08 (*nur 1-wöchig) Hotel IFA Buenaventura ***(*), Playa del Inglés, Doppel mit Halbpension

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Rhodos (HM / K/ RHO / FALBEA)

Ab Basel nach Rhodos mit Air Berlin am Do. 2*., 9.10.08 ( *nur 2-wöchig) Hotel Faliraki Beach ***(*), Faliraki, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1399.– statt 1749.– Verl.-Wo. 500.–

Sardinien (HM/ K/ OLB /STEFAN)

Ab Zürich nach Olbia mit Air Berlin am Do. 2+ ., 9*.10.08 *nur 1-wöchig + nur 2-wöchig Hotel Stefania ***, Olbia, Doppel mit Halbpension

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n Ver trags-/ Reisebedingungen


leserbriefe | 7

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

«Als Stiefeltern müssen wir viel und dürfen nichts, rechtlich werden wir auf Eis gelegt.» Ramona Frieden-Guazzini, 4562 Biberist entschuldigen. Ein anständiger Schweizer tut so etwas einfach nicht. Irene Bulant-Hänseler, 8575 Bürglen

MM Nr. 38: «Kinder inbegriffen», Artikel über zwei Stiefväter und ihre Familien.

Es gibt auch viele Stiefmütter Ich habe mich über Ihre einseitige Reportage geärgert. Die Frage, ob Stiefväter Unterschiede zwischen eigenen und Stiefkindern machen sollen, ist daneben. Hinzu kommt, dass es offenbar nur einen Blickwinkel gibt: die Patchworkfamilie mit der Frau, die eine neue Partnerschaft eingeht und einen Mann zum zweiten Vater macht. Es gibt aber auch die andere Seite: Väter, die Frauen zur Stiefmutter machen. Mit Ihren Fragen machen Sie es Patchworkfamilien in der Öffentlichkeit nicht einfacher: Es wird erwartet, dass man alle Pflichten übernimmt, rechtlich gesehen werden wir jedoch auf Eis gelegt. Wir müssen viel und dürfen nichts. Ich bin von Ihrer einseitigen Berichterstattung enttäuscht. Ramona Frieden-Guazzini, 4562 Biberist MM Nr. 38: «Engagement ist keine Frage der Grösse», Interview mit Friedens-Nobelpreisträger Kofi Annan.

Bild Nathalie Guinand

Jedes Jahr 90 Millionen mehr Wie bei fast allen Artikeln zu diesem Thema wird eines der Hauptprobleme, die Bevölkerungszunahme, ausgeblendet. Die Weltbevölkerung nimmt jedes Jahr um etwa 90 Millionen zu. Ohne Stabilisierung der Bevölkerung haben Massnahmen zur Klimaverbesserung keine nennenswerte Wirkung. Bei allen Diskussionen zur Klimaveränderung muss dieses Grundproblem angesprochen werden. Weshalb

MM Nr. 37: «Alte Väter», Artikel über drei Männer, die mit mehr als 50 noch einmal Vater wurden.

Abschied vom Bild des starken Vaters

Glücklicher Stiefvater: Roger Bossert mit Sohn Timo, seinen Stieftöchtern Michelle und Jana und seiner Frau Nicole.

dies nicht geschieht, ist mir ein Rätsel. Werner Schawalder, 9300 Wittenbach MM Nr. 38: Anschlag auf den Briefkasten einer Leserin.

Es ist doof, peinlich und unreif Es ist eine bodenlose Frechheit und Gemeinheit, sich so gegenüber einem Land zu verhalten. Wir können uns eine Scheibe von Deutschland abschneiden. Vor 61 Jahren wurde es kaputtgebombt, heute ist es aber in vielen Belangen uns Schweizern voraus. Ich schätze diese Kämpfernaturen. Peter Witschard, 3953 Leuk-Stadt Ich bin Deutsche und lebe seit drei Jahren in der Schweiz. In diesen drei Jahren habe ich nur positive Erfahrungen mit den Schweizern gemacht, die sich mir

gegenüber immer ausgesprochen freundlich, höflich und hilfsbereit verhalten haben. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich in der Schweiz leben darf, denn in Deutschland habe ich oft unter dem wesentlich raueren Umgangston gelitten, der dort herrscht. Ich glaube, dass die Schmiererei auf dem Briefkasten des deutschen Ehepaars, das in der Schweiz lebt, ein Ausnahmefall ist. Und ich bin davon überzeugt, dass 99 Prozent aller Schweizer darüber empört wären. Sylvia Martin, 8238 Büsingen An den feigen Briefkastenschmierer: Leute wie Sie machen unseren guten Ruf kaputt. Ein solches Benehmen ist nur doof, peinlich und unreif. Für solche Schweizer schäme ich mich. Haben Sie etwa das Gefühl, etwas Besseres zu sein und keine Fehler zu haben? Sie sollten sich bei dem deutschen Paar für Ihren feigen Bubenstreich

Graue Väter sind nicht besser oder schlechter als jüngere Väter, sie haben nur einen Faktor gegen sich: die Zeit. Eltern tragen grosse Veranwortung für ihre Kinder, aber jedes Kind übernimmt früher oder später Verantwortung gegenüber seinen Eltern. Die Kinder mit «grauen Vätern und Müttern» sicher früher. Mein Vater war fünfzig, als ich zur Welt kam. Das Alter meiner Eltern hat mich in der Kindheit nie belastet. Mit 22 Jahren aber, als mein Vater seinen ersten schweren Schlaganfall hatte, holte mich die Realität ein. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass er alt und gebrechlich wurde. Es war ein Abschied vom Bild des starken Vaters, zu dem ich als Kind hochgeschaut hatte, und dies tat weh. Die Unbeschwertheit meiner Jugend nahm dadurch ein jähes Ende, und die nächsten acht Jahre waren geprägt von der Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Mein Vater wurde zum Kind und ich zum «Erwachsenen». Das prägte mich. Mit 30 Jahren stand ich an seinem Grab und mit ihm starb auch die Hälfte meiner Jugend. Meine Hochzeit hat er nicht erlebt und meine Kinder nie gesehen. Man weiss nie, was das Schicksal für einen bereithält. Aber der Faktor Alter erhöht das Risiko für Krankheit und Tod. Hedi Enzler-Haltiner, 9442 Berneck

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


14. März 2008: Die US-Bank J.P. Morgan übernimmt den Konkurrenten Bear Stearns. Die US-Notenbank sichert den Deal mit Sonderfinanzierungen ab.

8 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Mehr Arbeitslose

DOW-JONES-INDEX

DieTalfahrt des Dow Jones — die Banken in der Krise.

Ist die Finanzkrise eine Gefahr für unsere Jobs? Seco-Spitzenbeamter Serge Gaillard zur kritischen Lage.

Ist die Finanzindustrie zu gross geworden, muss sie schrumpfen?

In den letzten 20 Jahren hat man nach jeder Finanzkrise gehört: Der Finanzplatz ist zu gross. Diese Prognose hat sich noch nie bewahrheitet. Die Finanzindustrie spielt in der Schweiz eine wichtige Rolle. Man darf nicht vergessen, dass auch in der Industrie in den letzten Jah Jahren wieder neu Jobs entsehr viele neue standen sind. W Wir haben eine breit ddiversifizierWirt te Wirtschaft. Interview Philipp Löpfe

Serge Gaillard (53) ist Leiter der Direktion für Arbeit im Ar Staatssekretariat für Staat Wirtschaft (Seco). Wirtsch

Serge Gaillard rechnet mit mehr Arbeitslosen.

17. Februar 2008: Die britische Regierung verhindert mit einem Notkredit den Zusammenbruch der Bank Northern Rock.

22. Mai 2008: Die UBS bittet ihre Aktionäre erneut um eine Kapitalaufstockung. Total wird sie bis Mitte September 2008 rund 45 Milliarden Franken abschreiben.

SIEBEN FRAGEN AN BEAT KAPPELER

In der Krise gut reagiert 1. Wie schwer wiegt diese Finanzkrise?

Aktionäre haben Hunderte von Milliarden Franken verloren. Für die schwächere Konjunktur sind allerdings die hohen Rohstoff- und Ölpreise verantwortlich. 2. Hat die Schweizer Nationalbank (SNB) bisher gut reagiert?

Ja. Die SNB hat den Geldmarkt flüssig gehalten und den Frankenkurs wie die Zinsen tief. 3. Wie kritisch ist die Situation für die UBS?

Sie hat rasch abgeschrieben und rasch Kapital nachgeschoben. Das nützt ihr jetzt. Als Investmentund Geschäftsbank hat sie auch

Januar 200 2008 08

Wer jetzt eine Stelle hat, sollte nur kündigen, wenn er bereits einen Ersatz gefunden hat. Und Jugendliche, die eine Antrittsstelle suchen, tun gut daran, sich jetzt rasch umzuschauen.

Dezember ber 2007 20 007

Es gibt auch Lichtblicke. Die Schweizer Wirtschaft ist in einer besseren Verfassung ssung als die unserer Nachbarlänbarländer. Detailhandell und auch das Gastgewerbe rbe laufen immer noch sehr ehr gut. Selbst wenn es zu einer Abschwächung der er Konjunktur kommen n sollte, werden in alllen Branchen neuee Jobs geschaffen.. Insgesamt ist diee Lage auf dem Ar-h beitsmarkt nach wie vor gut.

Was raten Sie den Schweizer Arbeitnehmern?

ber 2007 20 007 November

Die guten Zeiten sind also vorbei.

4. Mai 2008: Citigroup verliert ein Fünftel ihres Werts. Die deutsche Tochter Citibank wird an Crédit Mutuel verkauft.

20 007 Oktoberr 2007

In erster Linie die Finanzindustrie und die Exportwirtschaft. Auch in der Bauwirtschaft sind Ermüdungserscheinungen da.

17. August 2007: Das ostdeutsche Bundesland Sachsen bürgt mit mehr als vier Milliarden Franken für die Sachsen LB. Danach wird die Landesbank verkauft.

September mberr 2007 7

Wer wird von dieser Verschlechterung betroffen sein?

Für Investmentbanker war die Lage auch schon besser. Aber es entstehen in allen Berufen neue Arbeitsplätze, und auf dem Arbeitsmarkt ist die Rotation gross. Es gibt viele Chancen.

August 2007 200 07

Tatsächlich war die Lage für die Beschäftigten ausgezeichnet. Jährlich wurden rund 85 000 Arbeitsplätze geschaffen. Der Arbeitsmarkt ist zwar immer noch in einer guten Verfassung. Aber die Arbeitslosenzahlen werden in den nächsten Monaten ansteigen. Einerseits aus saisonalen Gründen, andererseits, weil die Konjunktur sich abschwächt.

Gibt es Berufsgruppen, die sich doch Sorgen machen müssen?

Juli 2007 07

Serge Gaillard, in den letzten beiden Jahren herrschten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt paradiesische Zustände. Ist es damit jetzt vorbei?


scheinwerfer

4. August 2008: Europas grösste Bank HSBC meldet Gewinneinbrüche und Wertberichtigungen. Aufgrund fauler Hypothekengeschäfte in den USA muss sie elf Milliarden Franken abschreiben.

15. September 2008: Bank of America, eine Geschäftsbank, kauft die drittgrösste Investmentbank Amerikas, Merrill Lynch. Der Kaufpreis liegt bei 55 Milliarden Franken in Aktien.

8. September 2008: Die amerikanischen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac werden unter staatliche Aufsicht gestellt. Sie garantieren die Hälfte aller Hypotheken in den USA im Wert von 13 Billionen Franken.

ZITATE ZUM FINANZDEBAKEL

14.200

14.000

> Doris Leuthard Volkswirtschaftsministerin «Ich brauche keinen Krisenstab, weil es keine Krise gibt. Wir sehen null Indizien für eine Rezession.»

13.800

16. September 2008: Die US-Notenbank muss die weltgrösste Versicherung AIG mit einem Kredit von 100 Milliarden Franken retten. Erstmals seit der Krise kommt damit eine grosse Versicherung ins Taumeln.

13.600

13.400

13.200

> John McCain Republikanischer US-Präsidentschaftskandidat 15.9.2008: «Ich glaube, unsere Wirtschaft ist im Kern stark.» 16.9.2008: «Dies ist eine totale Krise. Wir werden der Rücksichtslosigkeit, der Korruption und der zügellosen Geldgier an der Wall Street ein Ende setzen.»

13.000

12.800 800

18. September 2008: Die britische Lloyds TSB kauft 600 für 24 Milliarden Franken12.600 die Hypothekenbank Halifax Bank of Scotland (HBOS). 12.400 00 Beide Banken haben in den vergangenen Monaten die Hälfte ihres 12.200 00 Aktienwerts verloren. 12.000 000

mberr 2008 September

August 200 2008 08

11.000

10.800

ist, dass der Bundesrat eine gesetzliche Mindestverzinsung festgelegt hat. Denn was heute nicht verdient wird, kann später auch nicht verteilt werden.

vollen Schutz. Die meisten Kantonalbanken haben eine Staatsgarantie. Und in dramatischen Lagen würde vermutlich der Bund weitere Sicherheiten einführen.

6. Wie sicher ist mein Geld im Fall eines Bankkonkurses?

7. Wann geht es wieder aufwärts?

Die Verluste sind da, aber langfristig nicht dramatisch. Dumm

Wertschriften gehören nicht zur Konkursmasse. Nur strukturierte Produkte der insolventen Bank sind gefährdet. Für Sparkonten und Gelder der 3. Säule gilt der Einlegerschutz von 30 000 Franken pro Bank und Person. Die Konten der Postfinance geniessen

Der Riesenkredit der US-Notenbank an die AIG-Versicherung am 16. September bildet wohl einen Boden. Die reale Wirtschaft hat aber andere Sorgen, die Rohstoffpreise etwa. Beat Kappeler (62) ist Wirtschaftsexperte und Kommentator der «NZZ am Sonntag».

Bilder Keystone (15), Reuters (2), Pixsil (1). Quellen Zitate: CNN, Blick, News, Finanztreff.de, SF 1

5. Wie wirkt sich die Aktienbaisse auf die Pensionskassengelder aus?

>Philipp Hildebrand

11.200

08 Juli 2008

08 Juni 2008

08 Mai 2008

April 2008 008

März 2008 008

Februarr 20 2008 008

11.400

4. Was macht der Bundesrat?

Zum Glück nichts. Der Staat sollte nicht mit Subventionen reagieren wie in den USA. Wenn überhaupt soll die Notenbank rückzahlbare Kredite anbieten.

Demokratischer US-Präsidentschaftskandidat «Die Wirtschaftsphilosophie der Republikaner hat völlig versagt.»

11.600

Dow Jones Industrial Average Index, Stand 18. 9. 2008

zwei Standbeine. Und in den USA sind zwei grosse Konkurrenten abgetreten. Das nützt der UBS ebenso wie der Credit Suisse.

>Barack Obama

11.800

15. September: Die US-Investmentbank Lehmann Brothers meldet Gläubigerschutz an. Diesmal greift die Regierung nicht ein. Vorerst halten andere Banken Lehmann mit einem Notfallfonds über 77 Milliarden Franken liquide.

FINANZKRISE | 9

Vizepräsident der Schweizer Nationalbank «Die Schweizer Banken müssen ihre Eigenmittelausstattung erhöhen.»

>Marcel Rohner Konzernchef der UBS «Wir können auch mit der Verschärfung der Krise umgehen.»

>Thomas Straubhaar Wirtschaftsprofessor «Ich bin sicher, dass der Bundesrat und die Nationalbank einen Notfallplan in der Schublade haben.»


10 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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ichts deutet darauf hin, dass Cornelia Zürrer und Monika Leiser die nächsten Stunden an den verrufensten Orten der Stadt verbringen werden. Dass sie mit Frauen sprechen werden, deren Beruf die Rangliste der Schimpfwörter anführt. Dass sie gleich Kondome einstecken werden, eins, zwei, drei … zehn, auf der Rückseite eines jeden hats einen Heilsarmee-Kleber. Noch stehen die beiden lachend in einer sauberen, kühl beleuchteten Küche, erzählen sich Sommerferienanekdoten, wickeln Sandwiches und Kuchenstücke in Frischhaltefolie ein. Dann verstauen sie die Snacks in weissen Tüten. Die Zeiger der Wanduhr stehen auf 22.55 Uhr, als im Zürich Zentral, der Kirche der Heilsarmee im berüchtigten Chreis Cheib, alles verstaut ist und die beiden Frauen sich zum Gebet zusammensetzen. Einander zugewandt, bitten sie um Beistand beim bevorstehenden Gang durch die Nacht. Dann streifen sie dunkle Regenjacken über dunkle T-Shirts und Cornelia Zürrers roter Kurzhaarschopf verschwindet unter dem steifen runden Hut, der wie jedes andere Kleidungsstück auch das HeilsarmeeLogo trägt. Auf gehts.

Eine Armee, die gerne gesehen wird Seit zehn Jahren besuchen sie das Milieu, Woche für Woche, immer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. 78 320 Treppenstufen haben sie in dieser Zeit erklommen, 15 500 Begegnungen mit Prostituierten gehabt, 11 250 Kuchenstücke, 9000 Sandwiches und 600 Kondome haben sie verteilt. Und 3500 Stunden zugehört und beraten. Gleich neben der «Sonne», einem berühmt-berüchtigten Lokal im Kreis 4, halten Cornelia Zürrer und Monika Leiser in dieser Nacht das erste Mal inne. Bunte Leuchtreklamen versprechen Lust und Wonne. Eine Thailänderin steht gelangweilt daneLESEN SIE WEITER AUF SEITE 13

Mit der Heilsarmee von Puff zu Puff

Sie beten, bevor sie losziehen: Cornelia Zürrer und Monika Leiser besuchen seit zehn Jahren Sexarbeiterinnen in Zürcher Etablissements und auf der Strasse. Eine Nacht im Milieu, mit Sandwiches und Kondomen im Gepäck.


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Begegnungen im Rotlichtmilieu: Die Heilsarmee-Frauen Cornelia Z端rrer und Monika Leiser bringen s端sse gebackene Seelenw辰rmer f端r die Sexworkerinnen. Auch Kondome haben sie dabei, die Gummis sind heiss begehrt.


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ben. Sie hat ein faszinierendes, rundes Gesicht und eine tiefe Stimme. «Oh hallo!», ruft sie überaus erfreut, als sie die uniformierten Heilsarmistinnen erblickt. Dann Küsschen links, Küsschen rechts.

Das Geschäft läuft nicht mehr so gut Ihr Gesichtsausdruck verändert sich schnell, als Cornelia fragt, wie es so laufe. «Nicht gut», sagt sie, «keine Kunden.» Über die Gründe spekuliert die Prostituierte nur halbherzig, «wegen der Ferien, wegen der Polizei …». Cornelia und Monika halten ihr die Tüten hin: «Sandwich, Cake?» Die Frau mit der tiefen Stimme beugt ihren Kopf über die noch vollen Plastiksäcke und zieht schliesslich ein Sandwich heraus. Sie bedankt sich und gibt dann wortlos zu verstehen, dass sie weiterarbeiten müsse.

Begegnungen auf der Strasse: Die Sexarbeiterinnen werden oft beschimpft. Daran gewöhnen kann man sich auch nach Jahren nicht.

«Es ist fies, wenn Polizisten als Freier getarnt auftreten.»

Cornelia Zürrer, Heilsarmistin

Wenige Meter weiter steht eine zweite Thailänderin. Seit zwei Jahren arbeite sie hier, sagt sie, und erzählt, dass jetzt dann aber Schluss sei: «Ende Jahr gehe ich zurück. Wenn du zehn Jahre oder länger drin bist, kommst du fast nicht mehr raus.» Aus den Augenwinkeln beobachtet sie einen Mann. Ihre Kolleginnen sind durch eine Türe gehuscht, auch

sie wird zusehends nervös. Wie sich herausstellt, ist der vermeintliche Freier ein Polizist. In jüngster Zeit komme es immer wieder vor, dass Zivile auf Prostituierte zugingen und dann oben im Zimmer den Polizeiausweis zückten, erzählt Cornelia Zürrer, «eine LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14

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fiese Taktik». Die Frauen dürfen in diesem Gebiet nicht aktiv anschaffen, sie dürfen also nicht auf Männer zugehen oder knapp bekleidet im Fenster sitzen. Für die Sozialpädagogin Cornelia Zürrer ist das eine komische Politik. Ohne Zorn, aber dezidiert sagt sie: «Unten am Sihlquai sind sie geduldet. Aber da ist es zu unsicher, weil es keine Menschen hat. Dort sind schon mehrere Frauen verschwunden. Hier im Kreis 4 müssen sie Bussen bezahlen, wenn sie erwischt werden. 800 Franken oder mehr – das kann bei den jetzigen Zuständen das Einkommen mehrerer Nächte sein.»

1000 Franken pro Nacht? Das war einmal! Im ältesten Gewerbe der Welt zu arbeiten, ist heutzutage nicht mehr besonders lukrativ. Das bestätigt auch die nächste Sexarbeiterin, der Cornelia und Monika begegnen. Sie ist in wenig aufreizenden Armyhosen und mit Schirm und Hündchen unterwegs. «Habt ihr etwa Sandwiches dabei?», fragt sie geradeheraus. Sie kennt Cornelia und Monika nur vage, stellt sich als Brigitte vor und sieht auch ein bisschen wie die Bardot aus, mit ihren vollen Lippen und den blonden Haaren. «Aber jetzt habe ich langsam wieder ein Bäuchlein», jammert sie. «Selber schuld. Ich sollte weniger Bier trinken.» Brigitte ist Schweizerin, um die 50, redselig und voller Wärme. «Ich bin meistens oben in der Wohnung», sagt sie, «das ist sicherer. Ich habe ja meine Stammkunden. Aber Nächte mit 1000 Franken Einkommen, so wie früher, das gibt es kaum noch. Meine Kolleginnen tröste ich jeweils mit den Worten: ‹Es kann nicht jeden Tag Weihnachten sein.›» Auf ihren nächtlichen Touren tragen die Heilsarmee-Frauen, die unter dem Namen Rahab – wie eine Prostituierte in der Bibel – unterwegs sind, Broschüren mit Adressen von Anlaufstellen und Hilfsangeboten mit sich. Ihr Rat ist oft willkommen, denn viele Frauen, so Cornelia Zürrer, leben in prekären Zuständen, ohne Wissen um ihre Grundrechte. Das

Brigitte freut sich über das Sandwich der Heilsarmee-Frauen. Die Zeiten sind hart, die 50-Jährige verdient

«Es kann nicht jeden Tag Weihnachten sein.» Brigitte, Sexarbeiterin

werde schamlos ausgenützt: «Es gibt Leute, die sich mit der Prostitution eine goldene Nase verdienen. Aber die Sexarbeiterinnen sind es nicht, sondern diejenigen, die ihnen schäbige Zimmer zu Wucherpreisen vermieten.» Eines der zentralen Probleme im Moment sei die grosse Zahl der Prostituierten. Viele kommen mit einem Touristenvisum ins Land. Die Preise auf dem Markt sind seither zusammengebrochen, erzählt Brigitte. Aber eigentlich will sie nicht jammern.

Sie lacht, sagt Adieu und geht. Cornelia und Monika biegen um eine Ecke und steuern ein Etablissement an, in dem ausschliesslich Brasilianerinnen arbeiten, wie sie sagen. Acht junge Schönheiten begrüssen sie lautstark, bald sitzen Cornelia und Monika umzingelt auf einem frisch zubereiteten Bett. Vier Zimmer mit je einem Bett hat es in der Parterrewohnung. Es klingelt an der Tür, und der ganze Besucherinnentross wird angewiesen, husch, husch im Nebenzimmer zu verschwinden. Einige Minuten später ist die Luft wieder rein, der Kunde weg. «Wir haben auch schon Männer in die Flucht geschlagen», erzählt Cornelia lachend – und dann ernst: «Und wir haben erlebt, wie Männer ausfällig wurden. Sie ertragen es nicht, abgewiesen zu werden. Die Frauen nehmen eben nicht jeden, vor allem nicht mit

Alkohol im Blut.» Aber der Druck sei gross. «Viele der Prostituierten schicken einen grossen Teil ihres Einkommens in ihr Herkunftsland, davon leben dann ganze Familien, auch ihre eigenen Kinder, die sie bitter vermissen. Viele der Frauen sind hergekommen, ohne zu wissen, als was sie arbeiten werden. Ihre Schweizer Männer oder Verwandte aus der Heimat fungieren als eine Art Zuhälter.»

Ein dreckiges Loch zum Wucherzins 3 Uhr in der Früh: In einem Haus wollen sie noch reinschauen, es liegt nebenan. «Das schäbigste, das wir kennen», sagt Cornelia, «im Treppenhaus stinkt es bestialisch. Einmal hatte es sogar ein Loch, über das man hinwegsteigen musste. Trotzdem kosten die Zimmer ein Vermögen.» Cornelia und Monika sind müde, dennoch


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«Viele fordern Sex ohne Gummi» Sheila * ist Schweizerin und war früher Prostituierte. Heute betreibt sie im Zürcher Niederdorf einen Salon mit jungen Sexarbeiterinnen. Ihr Salon sieht gemütlich aus. Ja, das Ambiente ist mir wichtig. Seit das Geschäft nicht mehr gut lief und ich meine Wohnung aufgeben musste, ist dies auch mein Zuhause. Weshalb lief es nicht mehr gut? Früher waren wir wie eine Familie, man kannte sich und hielt sich an Abmachungen. Heute hat es viele neue Frauen in der Stadt. Die Konkurrenz ist gross, viele kommen aus armen Ländern; sie halten sich nicht an den Standard. Mit Standard sind die Preise für Sex gemeint? Genau. Früher kostete einmal Sex — also 15 Minuten — 100 Franken. Und ohne Kondom gab es nichts. Heute ist alles anders. längst nicht mehr so viel wie damals, als sie noch jung war.

drücken sie auf jeden Klingelknopf. Erst im dritten Stock geht endlich eine Tür auf. Eine Frau mit langen Haaren guckt schlaftrunken durch den Spalt: «Ah, ihr seids! Hallo! Lange nicht gesehen. Kuchen? Nein danke. Aber gerne nächstes Mal. Gute Nacht!» Die Nacht ist um. Jedenfalls für Cornelia Zürrer und Monika Leiser. Im Begegnungs- und Gassenlokal Gelber Stern im Niederdorf ziehen sie gegen 4 Uhr Bilanz. «Jede Nacht ist anders», sagt Cornelia Zürrer, die im Verlauf des Abends

weder frömmlerisch noch missionarisch wirkte. Da war nur Sympathie zu spüren. «Das Verständnis», sagt Zürrer, die jede Woche mit neuen Schicksalen konfrontiert ist, «ergibt sich aus dem Blick hinter die Kulissen.»

Text Esther Banz Bilder Jane Mott

Anlässlich ihrer zehnjährigen Tätigkeit als Sozialarbeiterin hat Cornelia Zürrer Ritter das Buch «Rotlicht-Begegnungen» geschrieben. Für 12 Franken inklusive Versandkosten unter www.rahab.ch/publikationen.php

Heute gibt es auch in Ihrem Salon Sex ohne Kondom? Bei uns nicht! Aber das veränderte Umfeld belastet das Geschäft. Es gibt Männer, die sagen: «Anderswo krieg ichs ohne. Ich gehe wieder, wenn ihr auf den Gummi besteht.» Wenn du heute Geld machen willst, machst du es ohne. Auch die Heilsarmee hat Kondome bei sich, wenn sie Prostituierte besucht. Ihre Hauptaufgabe sind aber Gespräch und Beratung. Waren sie auch schon hier? Ja, sie kommen regelmässig vorbei, wir kennen uns seit vielen Jahren und sind per Du. Es sind wahnsinnig nette Frauen.

Was bringt ihre Arbeit? Die Frauen können sich an sie wenden, wenn sie ein Problem haben, das ist vor allem für die jungen Mädchen wichtig. Viele sind unter der Kontrolle von Typen, die sie ins Land bringen — da ist es gut, jemanden von der Heilsarmee zu kennen. Hat das Internet die Szene verändert? Ja. Heute können Männer ganz anonym Mädchen zu sich nach Hause bestellen — das ist gefährlich. Gerade eben ist eine Prostituierte, die zu jemandem nach Hause ging, umgebracht worden. Ein Salon scheint sicherer zu sein. Gibt es trotzdem Probleme? Ja. Ich schaue immer, dass die Mädchen die Nerven nicht verlieren. Man muss diplomatisch sein, lieber nichts sagen, auch wenn die Kunden unanständig oder gar erniedrigend werden. Zeigen die Männer Respekt? Die meisten ja. Schlimm sind die Jungen, 17-Jährige, die am Wochenende in Gruppen unterwegs sind. Sie haben das Gefühl, sie seien die Grössten, nennen die Mädchen «Schlampe» und «Nutte». Sagt eine Prostituierte denn, was ihr Beruf ist? Nein, ich sage das nie! Es geht die Leute nichts an, was ich mache. Nur meine Nächsten wissen es. *Name geändert

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Alle Augen auf die schwarze Kandidatin Nancy Kabika träumt davon, am Samstag Miss Schweiz zu werden. Es wäre das erste Mal, dass eine Schwarze den Wettbewerb gewinnt. Ist die Schweiz dafür bereit?

Ü

Botschafterin einer offenen Schweiz In den letzten Jahren gewann die 24-Jährige an Selbstvertrauen. «Ich sagte mir immer wieder, ich sei schön. Mittlerweile bin ich davon überzeugt.» Jetzt ist Nancy sogar bereit, als Miss Schweiz im Rampenlicht zu stehen. Mehr als das: Sie glaubt fest daran, dass die amtierende Schönheitskönigin Amanda Ammann ihr am kommenden Samstag das Krönchen weiterreichen wird. «Ich wäre die perfekte Botschafterin einer offenen und toleranten Schweiz.» Nancy kam als vierjähriges Mädchen zusammen mit ihrem Vater Roger und ihrem Zwillingsbruder Archimède nach Genf. Sie waren aus Kinshasa geflüchtet, der Hauptstadt der Demokrati-

Nancy Kabika (hinterste Reihe zweite von links) inmitten der Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Die Schönheiten demonstrieren Harmonie, doch zuweilen brodelt es hinter der Fassade.

schen Republik Kongo, wo Diktator Mobutu Sese Seko herrschte. Seither hat Nancy ihre alte Heimat nie mehr besucht.

«Ich bin zu 100 Prozent Schweizerin» «Ich wäre eine Fremde dort. Ich spreche, denke und bewege mich europäisch.» Nancy Kabika fühlt sich zu hundert Prozent als Schweizerin. «Ich habe diesem Land viel zu verdanken. Ich wurde aufgenommen, durfte meine Ausbildungen machen, kann ein selbstbestimmtes Leben führen.» Die ersten Jahre lebte die Familie Kabika in einer Asylantenunterkunft. Nancy hat keine schlechten Erin-

nerungen daran. Alle seien nett gewesen. «Archimède und ich spielten mit anderen Kindern, wurden umsorgt. Mein Vater hingegen litt unter den Umständen. Aber das hat er uns erst vor Kurzem erzählt.» Obwohl viele junge Frauen mit afrikanischen Wurzeln in der Schweiz leben, sorgt es jedesmal für Aufsehen, wenn sich eine von ihnen als Kandidatin um den MissSchweiz-Titel bewirbt. «Diese Diskussion ist hinfällig», meint Nancy, «bei der Anmeldung musste ich meinen Schweizer Pass präsentieLESEN SIE WEITER AUF SEITE 21

Bilder Yann Gross, Dirk Lässig

berall wird Nancy Kabika mit Blicken verfolgt. Die 176 Zentimeter grosse Genferin hat sich daran gewöhnt. Mit ihren Modelmassen und der dunklen Haut sticht sie aus der Masse heraus. Ihre Taktik: «Ich schaue nie links, nie rechts sondern immer nur geradeaus. Dann stören mich die Blicke nicht.» Das war nicht immer so. Als Teenagerin sei es ihr sehr unangenehm gewesen aufzufallen, erzählt sie. «Im Spiegel sah ich eine junge Frau, die mir überhaupt nicht gefiel. Aber das geht wohl vielen Mädchen so.»


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Die Schöne und ihr Zwillingsbruder: MissSchweiz-Kandidatin Nancy Kabika lebt mit Archimède in Genf.

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«Vielleicht würde die Wahl zum Nachdenken anregen und zu mehr Toleranz animieren.» Margret Bürgisser, ist die Schweiz reif für eine schwarze Miss?

Die Städter würden eine schwarze Miss bestimmt begrüssen. Aber auf dem Lande fehlt häufig noch die Akzeptanz von Menschen aus anderen Kulturen. Wir werden es sehen. So wie sich auch zeigen wird, ob die USA bereit sind für einen dunkelhäutigen Präsidenten. Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen hätte die Wahl einer schwarzen Miss?

Die Schweiz ist ein konservatives Land und hinkt anderen europäischen Ländern in Sachen Gleichberechtigung hinterher. Ich glaube deshalb nicht, dass diese Miss-Wahl, die bloss auf Schönheit baut, gesellschaftspolitische Konsequenzen hätte. Aber vielleicht würde die Wahl zum Nachdenken anregen und zu mehr Toleranz animieren. Welche Stellung haben dunkelhäutige Menschen heute in unserer Gesellschaft?

Die Stellung dunkelhäutiger Menschen hat sich stark verändert. Sie sind in der Schweiz sichtbarer geworden als noch vor 20 Jahren. Unser Alltagsbild ist allgemein farbiger. Migranten sind mehrheitlich sozial und im Berufssystem nicht sehr gut ge-

Soziologin Margret Bürgisser ist seit 20 Jahren als Sozialforscherin und Autorin tätig. Sie lebt und arbeitet in Bremgarten AG.

stellt. Durch die Globalisierung leben aber auch mehr im internationalen Kontext erwerbstätige dunkelhäutige Arbeitskräfte in der Schweiz. Dabei handelt es sich um eher gebildete Menschen mit gutem sozialen Hintergrund. Werden Dunkelhäutige immer noch als Sexobjekte oder Sklaven wahrgenommen?

Sklaven sicher nicht – wir haben uns auf die Menschenrechte verpflichtet und schliessen das kategorisch aus. Das bedeutet aber nicht, dass Migranten, Asylanten oder Sans-Papiers im Einzelfall nicht schlecht behandelt oder ausgebeutet werden. Bekanntlich ist in Schweizer Städten der Anteil an dunkelhäutigen Frauen im Sexgewerbe recht hoch, und deren Arbeitsbedingungen sind oft mehr als zweifelhaft. Ist es ihr exotisches Aussehen, das Dunkelhäutige für uns so attraktiv macht?

Schwarze sind sehr schöne und lebensfrohe Menschen, wie man auch an den Olympischen Spielen in Peking sehen konnte. Deshalb wirken sie auf viele Schweizerinnen und Schweizer anziehend. Die erotische Anziehung ist etwas ganz Natürliches und Nachvollziehbares. Interview Barbara Ryter


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porträt

MISS-SCHWEIZ-WAHL CH C HWEIZ-WAHL | 21

«Ich spreche, denke und bewege mich europäisch.» ren – et voilà.» Vergangenes Jahr schaffte es die dunkelhäutige Claudia Wambululu auf den dritten Platz. Für Nancy ein Zeichen, dass die multikulturelle Schweiz bereit ist für eine farbige Miss.

Bild Dirk Lässig

Stolperstein Deutschschweiz? Ist sie das wirklich? Der Zürcher PR-Berater Klaus J. Stöhlker meint Ja, wenn auch mit Abstrichen. «In der Westschweiz, vor allem in Genf und Lausanne, leben seit Jahren dunkelhäutige Menschen, die gut integriert sind. Die Deutschschweiz ist weniger farbig.» Deshalb könne er sich vorstellen, dass konservative Kreise in der Deutschschweiz wenig begeistert von einer dunkelhäutigenSchweiz-Botschafterin wären. Damit meint er auch konservative Unternehmen, die lieber mit einer hellhäutigen Frau werben würden. «Für junge, urbane Firmen aber wäre die Wahl sicher ein Gewinn. Ich persönlich würde Nancy gerne auf Plakaten sehen.» Auch Zineta Blank, Inhaberin der Model-Agentur Visage findet, die Zeit sei reif für eine dunkelhäutige Miss. «Gerade für Mode- und Schmuckshootings sowie Laufsteg sind farbige Mädchen perfekt. Schwieriger wird es bei Kampagnen für Kosmetik- oder Haarartikel. Schwarze Haut und schwarzes

wegen der Hautfarbe diskriminiert worden, betont die Verkäuferin. Ihr Bruder Archimède, der mit seiner Schwester in Genf ein kleines Appartement teilt, will sich im Frühling als Mister Schweiz bewerben – falls Nancy gewinnt. Das kündigte er jedenfalls vor ein paar Wochen an. Mittlerweile ist er sich nicht mehr so sicher. «Ich bin zwei Zentimeter zu klein und eigentlich viel zu schüchtern.» SeiDie Exotische: Nancy Kabika im Juli ne Schwester aber, die wird es packen. im Camp der Missen, im Club Robinson Playa Granada in Andalusien. Davon ist der Informatiker überzeugt. «Nancy ist lebensHaar brauchen andere Pflegepro- froh, klug und ehrgeizig.» Vorbei dukte.» Ist eine dunkelhäutige sind die Zeiten, als er sie vor aufMiss also für gewisse Sponsoren dringlichen Verehrern schützen weniger interessant? Dazu will musste. «Sie weiss, was sie will, sich Karina Berger von der Miss- und sagt das laut und deutlich.» Schweiz-Organisation nicht äusAuch die öffentliche Kritik der sern. «Die beste Kandidatin soll Miss-Schweiz-Kandidatin Katja gewinnen, egal, welche Hautfarbe Diethelm, wonach es gewissen sie hat», sagt sie diplomatisch. Konkurrentinnen an Bildung Dass sie wegen ihres exoti- mangle, lässt Nancy kalt. «Ich inschen Aussehens weniger Chan- teressiere mich für Politik, kenne cen auf den Titel hat, glaubt Nan- die Namen aller Bundesräte und cy Kabika nicht. Noch nie sei sie einiger National- und Stände-

Nancy und Archimède als Fünfjährige im Foyer des Asylzentrums in Satigny GE.

räte.» Die Namen bestimmt, aber vielleicht nicht alle Gesichter dazu? In der Sendung «Glanz & Gloria» des Schweizer Fernsehens hätte sie Bundesrat Samuel Schmid auf einem Bild benennen sollen. Nancy Kabika musste passen. Und wenn doch eine andere gewinnt? «Dann lasse ich den Kopf nicht hängen», sagt Nancy. Auf jeden Fall wolle sie ihren Traum weiterverfolgen und Fuss in der Mode- und Glamourwelt fassen. «Ich werde weiterhin als Model arbeiten, die Schauspielerei interessiert mich ebenfalls.» Auch hier lässt sich Nancy weder von links noch rechts ablenken und schaut geradeaus ¬ ihrem Ziel entgegen. Barbara Ryter Miss-Schweiz-Wahl: Samstag, 27. September; SF1, 20.05 Uhr; www.missschweiz.ch

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Rosa Periode Ehrlich gesagt, begreife sie noch immer nicht, warum ich ihrem Töchterchen ein rosarotes Bademäntelchen «z Chindbetti» geschickt habe, mailt Barbara, wenn ich doch selber in meinem Kolumnenbuch geschrieben hätte, wie bescheuert die Rollenbilder seien, die zementiert würden, wenn es für Mädchen immer nur rosa Prinzessinnenkleider gebe und für Bübchen immer nur braune mit aufgenähtem Kampfjet … Hmm, ich könnte antworten, auch Picasso habe eine rosa Periode gehabt, aber damit würd ich mich nur rausschnorren. Nein, es ist vermutlich deshalb, weil man sich, je älter die eigenen Kinder werden, desto mehr von jeglichem Babykram rühren lässt – selbst von rosa Rüschen, die man einst verhöhnte. Und dann muss ich vielleicht nachtragen, was ich seinerzeit verschwieg: Einige von Anna Lunas schönsten Kleidchen waren durchaus pink, und ich mochte sie sehr. Mich nervte einzig die Ausschliesslichkeit, dass es für Mädchen eben nur rosa Kleider gab und für Buben gar keine farbigen. Jetzt nämlich, da Anna Luna kein Rosa mehr trägt – oder höchstens noch an den Socken –, wünschte ich, sie würde. Und weil Nostalgie einen den Ärger vergessen lässt und Flauschiges noch flauschiger macht, verschenke ich heute rosa Bademäntelchen. Nennen wir also, worein ich getappt bin, die Nostalgiefalle. Und wissen Sie, was? In der Falle sitze ich nicht allein. Gestandene Männer haben mir ihr Faible für rosa Bébésachen gestanden. Und selbst Kinder sind nostalgisch. Hans zog letzten Montag am Knabenschiessen beim Glücksfischen doch

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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tatsächlich den «Superjoker» und wählte aus einer Anzahl immenser Plüschviecher und -figuren einen «Bobdä» als Preis: eine Riesenstoffpuppe von Bob dem Baumeister, die fast so gross ist wie er selber. «Wenn ich dann mal zu gross bin für ‹Bobdä›», hat er mir auf dem Heimweg eröffnet, wohl ahnend, dies könnte bald der Fall sein, «kommt er in deine Enkelkiste, gäu, Vati?» Im Keller hab ich nämlich – und meine Frau findets reichlich verfrüht – einen grossen Plastikbehälter mit «Enkel» angeschrieben und horte darin Holzspielzeug, liebgewonnene Pullöverchen und Bilderbücher, von denen ich mich nicht trennen kann. Sollte unser Hans dereinst eigene Kinder haben, wird Bob the Builder (der mit dem «Yes, We Can!») bis dahin ein alter Hut sein. Aber Vater Hans wird seinen Kindern den Bobdä aufschwatzen – so, wie wir ihm unsere Kindheitserinnerungen aufgeschwatzt haben: Ich spiele ihm auf Youtube «Wickie und

«‹Bobdä› kommt in die Enkelkiste.» die starken Männer» vor, und meine Frau, in deren Elternhaus früh der Süddeutsche Rundfunk lief, hat im Web den «Haferund Bananenblues» aus der Serie «Pferdle und Äffle» ausgegraben. Hans und Anna Luna singen begeistert mit. Ich halte mit dem Indianerjungen Yakari dagegen. «Yakari», das war 1973 die erste Zeitschrift, die ich abonnieren durfte, noch vor «Fix und Foxi». Nicht nur wir Erwachsenen sehnen uns nach einem diffusen Gestern. Es ist die Ewigkeit von drei Jahren her, seit wir es zuletzt geschaut haben. Aber da fragt doch unlängst der Hans lange nach 20 Uhr: «Vati, luege mir wieder mal ds Guetnachtgschichtli?» Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch


24 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

«Menschen ohne Kids fehlt etwas»

Britpop ist tot, Oasis lebt: Die neue CD der britischen Band heisst «Dig Out Your Soul» und zeigt einen deutlichen kreativen Aufwärtstrend gegenüber den letzten Alben. Die Brüder Noel und Liam Gallagher über Magie, Coldplay und ihre Kinder.

L

ange vor Pete Doherty und Amy Winehouse waren Oasis die Enfants terribles der britischen Popszene. Nebenbei schrieben Noel und Liam Gallagher einige der schönsten Lieder der letzten 15 Jahre und verkauften 50 Millionen Alben. Der grimmige Weltschmerz der amerikanischen GrungeBands bestimmte damals den Rockton. Anderswo gab man sich der hypnotischen Wirkung von House und Techno hin. Da kamen fünf Strizzis aus Manchester, sangen Lieder, die frappant an John Lennon erinnerten, und behaupteten, sie seien die Grössten. Und siehe da, bald waren sie es. Der Zeitgeist kam ihnen zu Hilfe. Denn auch in London lehnten sich Bands wie Blur, Suede und Elastica gegen das amerikanische Stildiktat und die Musik aus dem Computer auf. Die Hochblüte von Britpop setzte im Sommer 1995 ein und fand ihren Höhe-

punkt im Wahlsieg von Tony Blair im Mai 1997. Dann verschwand das Phänomen so rasch, wie es gekommen war. Nur Oasis sind geblieben. Noel Gallagher, das neue OasisAlbum «Dig Out Your Soul» ist in den legendären Abbey Road Studios entstanden. Ich dachte, Sie seien dort mit einem ewigen Bann belegt worden.

Das war während der Sessions für «Be Here Now». Wir liessen uns frühmorgens im grossen Studio nieder, schnappten uns einen Haufen Drogen und drehten die Beatles voll auf. Am nächsten Tag hiess es goodbye. Inzwischen haben sie es sich anders überlegt. Wie hat sich die Magie des Studios auf Ihre Arbeit ausgewirkt?

Unser Gitarrist Gem ist vollkommen überzeugt, dass man die Magie hört. Es ist tatsächlich so, dass wir nie hätten planen können, eine solch psychedelische Rock-

platte einzuspielen – hätten wir es getan, wäre es bestimmt schief gelaufen. Wir können nicht planen, Gott sei Dank! Wie würden Sie «Dig Out Your Soul» beschreiben?

Unser letztes Album war ein Sixties-Britpop-Album. Das neue ist ein bisschen mehr Rock’n’ Roll, ein bisschen psychedelischer und ein bisschen hypnotischer. Es hat wenig Gitarren drauf. Normalerweise nehmen wir eine Menge Gitarrenparts auf und wählen die besten Passagen aus. Diesmal steckte mehr Überlegung dahinter. Wir haben auch mehr Keyboards verwendet – vor allem Mellotron. 2006 sagten Sie, dass Sie seit zwei Jahren keinen neuen Song mehr fertiggestellt hätten. Seit Oasis 1997 das Ziel erreicht habe, die grösste Band der Welt zu sein, nähmen Sie es gelassener, sagten Sie. Wenn die

Muse Sie finde, toll, wenn nicht, sei es völlig egal. Nun hat die Muse Sie offenbar wieder geküsst.

Allerdings hat sie das! Nicht nur habe ich die Songs für das Album geschrieben, das jetzt erscheint, sondern auch noch alle Songs fürs Album danach. Wir haben sogar schon mit den Aufnahmen begonnen. Zum Studio, wo wir «Dig Out Your Soul» abmischten, gehörte ein Nebenstudio. Statt den ganzen Tag im Pub zu hocken, verschanzten wir uns darin. So sind wir uns selber nun weit voraus. Übrigens sind die neuen Songs fantastisch: Sie klingen wie moderner Blues. Sie werden drauf brennen, auch diese bald zu veröffentlichen.

Ganz und gar nicht. Meine Songs sind zeitlos. Ich bin keinem Modetrend unterworfen. Es ist egal, ob die Songs heute oder übermorgen herauskommen. Die Sache mit der Muse ist die – man darf sich keine Gedanken darüber machen,

Die Karriere von Oasis > Sommer 1992: Noel Gallagher übernimmt die Band seines kleinen Bruders Liam. Ziel: die Fehler zu vermeiden, die Noel als Roadie bei den Inspiral Carpets beobachtet hat. > Mai 1993: Alan McGee, Besitzer des Indie-Labels Creation Records, entdeckt Oasis an einem Konzert in Glasgow.

> April 1994: Die Debütsingle «Supersonic» erscheint, Platz 31 in den englischen Charts. > August 1994: Debütalbum «Definitely Maybe» — Platz 1 in den UK-Charts. Bis heute verkauft: 7,5 Millionen. Drummer Tony McCorrall steigt nach einer Schlägerei aus. > 14. August 1995: Oasis veröffentlichen die Single «Roll with It» am

Die Charakterköpfe der britischen Gruppe Oasis: Gem Archer, Noel Gallagher, Andy Bell und Liam Gallagher (von links).


interview

wenn die Ideen nicht fliessen. Aber man muss bereit sein, die Einfälle beim Schopf zu packen, wenn sie kommen. Als es losging, habe ich zwei Monate lang nicht mehr mit meiner Freundin gesprochen! Sass nur noch in meiner Klause, hab Tee getrunken, Zigaretten geraucht und Lieder geschrieben. Dann kam auch noch das Baby, der Bub. Toll! Gleichzeitig habe ich kleine Menschlein, kleine Songs und kleine Alben gemacht. Sie hatten Zeit, bei der Geburt dabei zu sein?

Aber ganz sicher! Das sind die grössten Tage in deinem Leben. Dabei zu sein, wenn ein neues Leben entsteht. «Fucking amazing» ist das! Meine Tochter ist nun ja auch schon acht Jahre alt. Benimmt sich, als wäre sie 38. Ermahnt mich wegen meiner Manieren und korrigiert mein Englisch. Kids! Aber darum geht es doch im Leben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Menschen ohne Kids etwas fehlt – so was wie eine Zusatzdimension, etwas, das sie zwingt, nicht immer sich selber im Mittelpunkt zu sehen.

NOEL GALLAGHER | 25

nicht verheiratet. Aber ich blicke selten zurück und frage mich: Warum ist dies passiert und das nicht? Ich will nicht die Magie aus dem Leben weganalysieren. Früher las man täglich über Ausraster von Liam oder provokative Sprüche von Ihnen. Wie hat sich der stabile Alltag auf das Leben in der Band ausgewirkt?

Gar nicht. Ich schreibe ja nie Songs über mein persönliches LESEN SIE WEITER AUF SEITE 27

Noel Gallagher trennt strikt zwischen Privatem und der Musik. «Aber beide Seiten brauchen Aufmerksamkeit.»

Ihre erste Ehe wurde von der Boulevardpresse zu einem üblen Spektakel gemacht. War das ein Lernprozess, der nötig war, damit Sie es das zweite Mal besser machen können?

Bilder Sai Hung/AP/Keystone, ICON/Dukas

Ich bin ein Fatalist. Was passiert, passiert. Während dieser ersten Beziehung wusste ich irgendwie immer, dass sie nicht ewig dauern würde. Andererseits weiss ich, dass meine aktuelle Beziehung andauern wird – dabei sind wir

gleichen Tag wie Blur «Country House». «The Battle of Britpop» zwischen dem Norden (Oasis) und dem Süden (Blur), Working Class (Oasis) und Art School Middle Class (Blur) ist in vollem Gang. > Oktober 1995: Album «What’s the Story (Morning Glory)» erscheint. Bis heute verkauft: 20 Millionen. > November 1995: Single «Wibbling Rivalry» in den Charts — sie enthält die Aufnahme eines Streits zwischen Noel und Liam.

> August 1996: Zenit. Zwei Konzerte in Knebworth — 375 000 Zuschauer. 2,5 Millionen hatten sich um Tickets beworben. Liam weigert sich, auf US-Tour zu gehen. Schlägereien. > August 1997: LP «Be Here Now» erscheint. Am Erscheinungstag werden in England 420 000 Exemplare abgesetzt. > Mitte 1999: Nach dem Ausstieg von Bonehead und Paul McGuigan sind die Gallaghers die einzigen verbliebenen Urmitglieder.

> 2000 bis 2005: Die Alben «Standing on the Shoulder of Giants» und «Heathen Chemistry» enttäuschen. Der Band scheint das Feuer auszugehen. > Mai 2005: «Don’t Believe the Truth» veröffentlicht, Kritiker und Fans reden von einer Renaissance. Unterdessen steuert auch Liam Songs bei. Kaum mehr Schlägereien. > Februar 2008: Liam Gallagher heiratet Ex-All-Saint Nicole Appleton,

mit der er seit der Scheidung von Patsy Kensit vor acht Jahren zusammen ist. > Oktober 2008: Das siebte Studioalbum «Dig Out Your Soul» bestätigt den deutlichen kreativen Aufwärtstrend. Die Band besteht jetzt aus Noel Gallagher (Gitarre, Gesang), Liam Gallagher (Gesang, Tambourin), Gem Archer (Gitarre, Keyboards), Andy Bell (Bass, Keyboards), Chris Sharrock (Drums).


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interview

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Leben. Höchstens mal ein Liebeslied für Sara. Ich halte die beiden Seiten auseinander. Aber beide Seiten brauchen Aufmerksamkeit, sonst verkümmern sie. Wenn ich mich ganz auf die Band konzentrieren würde, hätte ich keine Beziehung und keine Kinder und umgekehrt. Wenn man Kinder hat, kommt früher oder später der Punkt, wo man alles aus einer neuen Perspektive sieht. Zum Beispiel die Obsession Musik. Eine Wand voller CDs – fast alle sind sie «shit», und die meisten Leute, welche die Musik gemacht haben, sind Idioten. Manchmal stehe ich vor der Sammlung und denke: Warum muss mir das alles gehören? Das kommt von den Kindern. Man sieht, was wirklich wichtig ist. Und es ist schon ein verdammt komisches Geschäft, das Business, in dem wir stecken. All diesen Menschen Freude zu bereiten mit Ihrer Musik — so komisch kann das ja auch wieder nicht sein, oder?

Nein, nein, natürlich nicht. Aber dass man das dann gleich so

«Wir können nicht alles irrsinnig toll finden wie Chris Martin.» wahnsinnig ernst nehmen muss! Da sage ich mal ganz spontan, was ich von einer gewissen Band halte, und schon bricht die Hölle los: Noel hat soundso verrissen, das darf doch nicht sein. Ich begreife nicht, wie sich Leute, die eine Band lieben, angegriffen fühlen, wenn ein anderer diese nicht mag. Auch wir werden zerzaust. Warum soll ich mir darüber den Kopf zerbrechen? Ich halte mich lieber an die 40 000 Leute, die vor mir stehen, wenn ich auf die Bühne trete. Gerade hatten wir das ziemlich amüsante Techtelmechtel mit Jay-Z. Sie sollen erklärt haben,

NOEL GALLAGHER | 27

ein Rapper gehöre nicht an ein Gitarrenfestival wie Glastonbury. Das hat in England hohe Wellen geschlagen.

Absurd! Natürlich hab ich es auch nie gesagt. Sobald es im Internet steht, gilt es als Gospel. Aber es macht ja auf seine Art auch Spass. Redestoff. Wir können nicht alle Chris Martin sein und alles irrsinnig toll finden.

Coldplay — eine Band, die bei mir ganz weit oben auf der Hassliste steht. Nicht dass ich Ihnen ein verfängliches Zitat entlocken möchte …

Schon gut! Dabei bin ich der Einzige in unserer Band, der Coldplay mag. Immer wieder spiele ich den anderen ein Coldplay-Stück vor und schwärme: «Wie die Beatles!» Dann revanchieren sie sich mit einem anderen ColdplayStück und sagen: «Schon, aber das hier klingt wie Annie Lennox», und ich kann nur noch kleinlaut nicken. Ich will Chris Martin nichts andichten. Aber ich glaube, dass es schwer sein muss, mit dem Gedanken im Hinterkopf zu komponieren, dass ein Stück der-

einst gut genug sein muss für Madison Square Garden. Wir kommen aus der entgegengesetzten Richtung. Wir sind nicht Denker. Wir sind Macher. So lang das kalte Bier im Kühlschrank steht – Who cares! Die Anfänge von Oasis fielen zusammen mit einer kulturellen Eruption in Grossbritannien. Britpop, Irvine Welsh, Trainspotting, Fussball-EM, Damien Hirst, Tracey Emin — und Tony Blair. Ist mit dem Rücktritt von Blair eine Ära zu Ende gegangen?

Ja. Die Politik ist hier nun ziemlich tot. Wenn man heute für Labour stimmt, stimmt man für die gleichen Werte wie wenn man für die Konservativen stimmt. Man kann seine Stimme höchstens noch für spezifische Positionen abgeben: für die Grünen oder so was. Wie kommen Sie heutzutage mit Ihrem Bruder aus? Hat sich da etwas geändert?

(Kichert vergnügt.) Nein. Nicht wirklich. Ich ignoriere ihn halt.

Interview Hanspeter Künzler

«Ich war schon vorher ein Idiot» Liam Gallagher über Kritik an seinen Exzessen, den Willen seines Sohnes und sein biederes Leben. Wie erlebten Sie die Entstehung des neuen Oasis-Albums?

mit Ihrem Auftreten die Leute zu provozieren.

Wie sieht Ihr Tagesablauf aus?

Was tun Sie als Erstes, wenn Sie in eine neue Stadt kommen?

Heutzutage gibt es kaum mehr negative Schlagzeilen über Sie. Gefällt Ihnen das?

Ich durfte Ihnen bei den Proben für die nächste Tournee zuschauen. Sie hatten Ihren kleinen Buben Gene dabei. Er sass brav auf dem Stuhl neben Ihrem Mikrofon. Wie würden Sie reagieren, wenn er Sänger werden wollte?

Eines Tages habe ich meinen Bruder angerufen und gesagt: «Wir sollten mal wieder eine CD machen.» Er sagte: «Alright.» Ich sagte: «In den Abbey Road Studios.» Er sagte: «Blödsinn.» Ich sagte: «Ich gehe ins Abbey Road Studio. See you there!»

Mir gefällt es ohne jeden «fucking» Zweifel, dass keine Idioten mehr Bullshit schreiben über mich. Aber ich verstehe, dass es in die Presse kommt, wenn ich ausgehe und Unsinn treibe. Darum bleibe ich nun lieber zu Hause.

Ein bisschen hat es Ihnen doch bestimmt Spass gemacht,

Ich geniesse es, zur Band Oasis zu gehören. Aber ich habe nie den Entschluss gefasst: Wow, ich bin in einer Band, jetzt muss ich mich benehmen wie ein Idiot. Ich war schon vorher ein Idiot.

Der Provokateur: Liam Gallagher gefällt es, dass kein Bullshit mehr über ihn geschrieben wird.

Selbst wenn er Ballerina werden wollte, ich würde ihn dabei unterstützen. Ich habe selbst als Vater nicht das Recht, die Wünsche meines Kindes nicht ernst zu nehmen oder es zu etwas zu zwingen, das es nicht will – Fussball zum Beispiel.

Ich stehe um sechs Uhr auf und gehe joggen, acht Meilen, anderthalb Stunden lang. Dann bringe ich die Kinder zur Schule. Dann schaue ich ein bisschen fern, geniesse das Frühstück und erledige, was zu erledigen ist.

Früher ging ich geradewegs zur Hotel-Bar, um mich mit der Stimmung in der Stadt vertraut zu machen. Heute gehe ich joggen oder spazieren.

www.migrosmagazin.ch Mehr zu den besten OasisPlatten und die Wahl Ihrer Lieblings-Britpop-Band.


28 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Vertrauen trägt die Farbe Orange

«Pegasus Award»: Bereits zum dritten Mal in Folge wählten Konsumenten die Migros zum vertrauenswürdigsten Detailhändler.

R

eader’s Digest» würdigt jedes Jahr die vertrauenswürdigsten Marken der Schweiz mit dem «Pegasus Award». Im Hotel Dolder Grand in Zürich fand am letzten Mittwoch die Preisübergabe statt. Werner Neunzig, Präsident des Verwaltungsrates von «Reader’s Digest», überreichte Migros-Chef Herbert Bolliger den Preis in der Kategorie Detailhandel.

In Festlaune: Migros-Chef Herbert Bolliger mit dem «Pegasus».

Mit 61 Prozent der Stimmen gewählt Bereits zum dritten Mal in Folge wählten die Leser von «Reader’s Digest» die Migros zum vertrauenswürdigsten Detailhändler. Insgesamt beteiligten sich 24 000 Leser an der Studie «Most Trusted Brand», der aktuell grössten europaweiten Verbraucheruntersuchung. Die Migros gewann ebenfalls in den Kategorien Waschmittel und Vitamine. Vor ein paar Monaten nahm Herbert Bolliger bereits den «Fairness-

Glaubwürdige Migros 1 Migros

61%

2 Coop 3 Denner

32% 4%

Starkes Votum: Die Migros ist am glaubwürdigsten.

Preis» in Empfang, nun drei «Pegasus Awards» auf einen Schlag – hat er noch Platz zu Hause in der Vitrine? «Ich bin nur der Empfänger. Die Preise gehören natürlich in die Zentrale des Migros-Genossenschafts-Bundes in Zürich», lacht ein aufgeräumter Migros-Chef.

Christoph Petermann

Die Migros ruft die Kinderschaukel Amca (24.90 Franken) wegen eines Materialfehlers an der Aufhängung zurück. Der Kunststoffring der Aufhängung kann Schwachstellen aufweisen, die zum Bruch des Rings führen könnten. Die Schaukel wurde einzeln oder als Zubehörteil der Schaukelgestelle Swing 3 und Swing 4 verkauft. Ebenfalls betroffen sind die Swing-Zubehörteile > Ringe (Art. Nr. 6470.608, 29.90 Franken) und

> Trapez (Art.Nr. 6470.513, 29.90 Franken). Nicht betroffen vom Rückruf ist das Swing-Schaukelgestell. Die Migros bittet ihre Kunden, die Kinderschaukel, die Ringe und das Trapez nicht mehr zu benutzen und zum Kundendienst der nächsten Migros-Filiale zurückzubringen. Die Teile werden repariert oder umgerüstet. Ein direkter Austausch ist leider nicht möglich. Selbstverständlich erhalten Kunden,

welche die zurückgerufenen Artikel nicht repariert haben wollen, den vollen Verkaufspreis zurück.

Vorsicht Bruchgefahr: Die grünen Halterungen der Schaukel können Materialfehler aufweisen.

Bilder Bob Thomas/Corbis, Paolo Foschini

Warenrückruf: Kinderschaukel Amca

Kräftige Pflanzen, biologisch gezogen und


m-aktuell

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Nachrichten aus der MIGROS

Bei Bio D ist die Migros top

Der «K-Tipp» hat Bioprodukte bei Migros und Coop verglichen. Fazit: Die Migros ist günstiger.

er Mensch ist, was er isst. Oder etwas weniger radikal formuliert: Wer sich gesund ernährt, hat schon viel für seine Gesundheit getan. Bei kaum einem anderen Sortiment dürfte die Erwartungshaltung der Konsumenten höher sein als bei Bionahrungsmitteln. Allerdings heisst Bio auch teurer. So kosten etwa 2,5 Kilogramm M-Budget-Kartoffeln 2.50 Franken; wer die Knollen in Bioqualität geniessen will, gibt fast dreimal mehr aus (7.25 Franken). Der aktuelle «K-Tipp» wollte es genau wissen: In seiner neusten Ausgabe haben die Prüfer einen Warenkorb mit 54 Produkten zusammengestellt und die Preise verglichen. Die Produkte wurden aus den Kategorien Früchte

und Gemüse, Kolonialwaren, Fleisch sowie Milchprodukte ausgewählt. Der K-Tipp beschränkte sich bei diesem Preisvergleich auf Migros und Coop, weil die übrigen Grossverteiler wie etwa Aldi kein nennenswertes Biosortiment anbieten. Das Resultat belegt einmal mehr, was Migros-Kunden schon längst wissen: Die Migros ist günstiger. Bei der Migros kosten die 54 Bioprodukte 413.74 Franken; bei Coop werden 429.58 Franken fällig. Das entspricht einer Differenz von rund 4 Prozent. Noch grösser ist die Preisdifferenz, wenn die 54 Produkte aus dem Normalsortiment verglichen werden. Hier ist die Migros rund 5 Prozent günstiger. Gaston Haas

Auch im Biobereich ist die Migros top — und erst noch günstig. Das zeigte ein Vergleich des «K-Tipp».

Preisvergleiche: Migros konstant spitze Seit mehr als sieben Jahren vergleicht der «K-Tipp» mehrmals jährlich die Preise der Grossverteiler. Migros-Kunden wissen: Wer regelmässig bei der Migros einkauft, kauft übers Jahr gesehen am günstigsten ein. Drei Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: > «K-Tipp»-Vergleich vom April 2008: Bei gekühlten und Tiefkühlprodukten war die Migros 8 Prozent günstiger als Coop. > «K-Tipp»-Vergleich vom September 2007: Bei Nonfood-Artikeln war die Migros rund 11 Prozent günstiger als Coop. > «K-Tipp»-Vergleich vom Januar 2007: Bei Frischeprodukten war die Migros rund 10 Prozent günstiger als Coop.

erst noch preiswerter als bei der Konkurrenz: Zu finden bei der Migros.

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

BERGPREIS | 31

So schön die Landschaft, so gut der Käse: Das Preisgeld der Migros hilft mit, die Alpwirtschaft im Justistal weiter in Schuss zu halten.

«Geldverteilet» vor dem «Chästeilet»

«Preis für innovative Berglandwirtschaft» heisst eine neue Auszeichnung. Das Geld kommt von der Migros. Erste Preisträgerin ist die Alp Spycherberg im bernischen Justistal. Mit dem Beitrag wurden Gebäude und Infrastruktur saniert.

D

as alpine Justistal, hoch über dem rechten Ufer des Thunersees im Berner Oberland gelegen, ist nicht nur ein malerischer Ort. Vielmehr zeichnet es sich auch durch einen traditionsreichen Anlass aus: Jeweils am ersten Freitag nach dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag im September findet der legendäre «Chästeilet» statt, der immer viel Publikum anzieht. An diesem Tag – dieses Jahr ist es der 26. September – werden die im Sommer hergestellten Alpkäselaibe der neun Alpgenossenschaften durch ein Losverfahren an die Viehbesitzer verteilt. Diese können die Köstlichkeiten verkaufen oder selber konsumieren. Vor noch nicht allzu langer Zeit jedoch hingen dunkle Wol-

ken über dem Tal. Grund war der Zahn der Zeit, der an Gebäuden und Käsereieinrichtungen der Alp Spycherberg nagte, wo jeweils auch der «Chästeilet» stattfindet.

Produkte aus Schweizer Bergregionen Hier tritt die Migros auf den Plan: Sie spendet das Geld für den «Preis für innovative Berglandwirtschaft», der dieses Jahr erstmals vergeben worden ist. Preisträgerin ist die Alp Spycherberg. Ins Leben gerufen hat den Preis die Interessengemeinschaft (IG) Bergprodukte. Die IG ist auf Initiative der Migros gegründet worden; Präsident ist der Toggenburger Bauer und SVP-Präsident Toni Brunner. Die Mitglieder der

IG stammen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Konsumentenschutz und setzen sich für den Absatz von Produkten aus den Schweizer Bergregionen ein. Dazu gehören auch die Molkereiund Fleischerzeugnisse der HeidiLinie der Migros. «Die 25 000 Franken Preisgeld sind bereits geflossen, die offizielle Preisübergabe hat aber erst am letzten Donnerstag stattgefunden», sagt Oskar Sager, Marketingchef der Migros. «Die Lebensund Arbeitsbedingungen sind nun viel besser, und auch das Vieh verfügt über bessere Ställe. In diesem Fall ist Strukturerhaltung also innovativ», erklärt Sager. Dass der Spycherberger Alpbetrieb wieder intakt ist, trage dazu bei, dass das Justistal auch in

Zukunft bewirtschaftet werden könne. Mit anderen Worten: «Die Kulturlandschaft Justistal kann weiterhin gepflegt, der Vergandung ein Riegel geschoben werden», sagt Sager. Und so kann auch der «Chästeilet» künftig stattfinden. Der nächste Innovationspreis wird wieder in einem Jahr vergeben. Text Daniel Sägesser Bilder Martin Guggisberg

www.migrosmagazin.ch Mehr Bilder von der ausgezeichneten Alp Spycherberg im Justistal.


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m-aktuell m-ak a

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Alles für die Walz

Neue Adresse für Outdoorfans: Bei «Outdoor by SportXX» dreht sich alles ums Wandern, Trekking und Nordic Walking.

Bild Tina Steinauer

D

er ältere Gipfelstürmer mit den roten Socken ist passé, Bewegung in der Natur ist auch bei jüngeren Semestern wieder in: Heute wandert jeder dritte Schweizer. Der Migros-Fachmarkt SportXX trägt dem Boom Rechnung und lanciert ein neues Ladenformat für Outdoorfans. In Zürich und Biel öffneten am letzten Donnerstag die ersten Filialen ihre Tür. Bei «Outdoor by SportXX» Anzeige

510 QuadratQuad Auswahl meter Ausw am Zürcher Zür Limmatpl Limmatplatz: Outdoo Outdoor by Spor SportXX heisst der n neue Treffpunkt für Nordic Wal Walker, Trekker und Wander Wanderer.

OUTDOOR | 33

stellen, dass sich die Outdoormode im Alltag durchsetze. Ein Trend, der selbst vor Businessleuten nicht haltmache. So erstaunt es nicht, dass «Outdoor by SportXX» auf Topmarken wie Jack Wolfskin, Haglöfs oder Lowa setzt – ergänzt durch die preisgünstigen Eigenmarken.

Die SportXX-Crew kennt ihr Material

dreht sich alles ums Wandern, Trekking, Nordic Walking und Reisen. Hier finden die Kunden Kleider, Schuhe und andere Accessoires; eine Auswahl an Kletter- und Bikezubehör ergänzt das Sortiment. «Wir richten uns an ein breites Publikum, von Familien bis zum Trekkingfan», sagt Felix Kubat, Leiter des Migros-Fachmarkts SportXX. Das Angebot eigne sich für Neueinsteiger wie für ambi-

tionierte Sportler. «Wenn Sie im Jura trekken oder zur Kleinen Scheidegg wollen, sind Sie bei uns richtig», so Kubat. «Wer hingegen die Eigernordwand bezwingen will, ist mit einem spezialisierten Geschäft besser beraten.» Stimmt der Eindruck, dass in Städten wie Zürich oder Bern immer mehr Menschen in Outdoorkleidern herumlaufen? Ja, hält Outdoor-Experte Kubat fest, es sei tatsächlich ein Trend festzu-

Ausbildung wird bei «Outdoor by SportXX» grossgeschrieben. «Vor Kurzem waren wir mit allen Angestellten für zwei Tage in den Bergen, haben die Wanderausrüstung getestet und die Gaskocher ausprobiert.» Bei solchen Anlässen würden die Angestellten von Markenspezialisten geschult. Ende Oktober öffnet eine weitere Filiale in Zürich, Fachmärkte in anderen Regionen sind geplant.

Christoph Petermann

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

BUCHPREISBINDUNG | 35

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Kampf der Buchpreisbindung: Ex-Libris-Chef Peter Bamert nimmt Stellung zu massiven Vorwürfen von Marianne Sax, Präsidentin des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes.

K

laus Linow von der KlioBuchhandlung in Zürich und Peter Bamert, Leiter von Ex Libris, protestieren gegen die Wiedereinführung einer gesetzlich verankerten Buchpreisbindung. In einem Leserbrief in der «NZZ» attackierte Marianne Sax, Präsidentin des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes (SBVV), Linow und Bamert scharf – offenbar ohne die Fakten zu kennen. So schreibt Sax, dass Ex Libris «miserable Löhne zahlt, keine Buchhändlerinnen anstellt und ausbildet, ein lausiges Bestsellersortiment führt und sich nicht um den Gewinn, sondern nur um das

Ausschalten der Konkurrenz kümmert». Auf die Frage, wie die Präsidentin des SBVV dazu komme, Ex Libris derart anzugreifen, gerät sie in einen Argumentationsnotstand. «Das Personal ist dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Buchhändler nicht angeschlossen», windet sie sich. Dass alle Ex-Libris-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem von den Gewerkschaften als fortschrittlich anerkannten LandesGesamtarbeitsvertrag (L-GAV) der Migros unterstellt sind, weiss Sax offensichtlich nicht. Auch kennt sie weder die Höhe der im Buchhändler-GAV definierten Mindestlöhne noch die von Ex

Libris bezahlten Gehälter und Sozialleistungen. «Tatsache ist, dass wir die gleichen Löhne bezahlen wie der Buchhandel und unsere Mitarbeitenden von wesentlich besseren Sozialleistungen profitieren», erklärt Peter Bamert. Der L-GAV der Migros bietet im Vergleich zum GAV des Buchhandels erhebliche Vorteile. So beträgt beispielsweise der Mutterschaftsurlaub 16 Wochen, zwei Wochen mehr als das Gesetz vorschreibt. Oder: Der Arbeitgeber bezahlt zwei Drittel der Pensionskassenbeiträge, also ein Drittel mehr als üblich. Oder: Vätern werden bei der Geburt ihres Kindes ebenfalls zwei Wochen Ur-

laub gewährt. Zusätzlich können sie zwei Wochen unbezahlten Vaterschaftsurlaub beanspruchen. Was meint Bamert zum Vorwurf, Ex Libris führe bloss ein lausiges Bestsellersortiment? «Die Nachfrage zeigt, dass wir mit unserem Angebot offenbar richtig liegen. Die Umsätze sind sehr erfreulich, und auch der Gewinn stimmt», freut er sich. «Vorgeschriebene Preise können nicht im Sinne der Konsumenten sein», ist Bamert überzeugt. «Das war ja auch Gottlieb Duttweilers oberstes Credo – günstige Preise für alle. Ich weiss einfach nicht, was daran falsch sein kann.» Franziska Misik

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38 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

«Mit Äpfeln von hier statt aus Tralala.»

Martin Winkelmann, Obstbauer

Apfelduft in der Luft

Rund 300 Migros-Kunden haben in ihrer Genossenschaft ein Stück Landwirtschaft gewonnen. Milch, Käse, Gemüse und Früchte in Hülle und Fülle. Genial regional eben.

A

us der Region. Für die Region» ist ein Versprechen der Migros. Mit Produkten von nebenan. Im grossen Migros-Wettbewerb vom 5. Mai gewannen rund einhundert Familien die Ernte eines Apfelbaums. Je nach Genossenschaft wurden auch 25 Wasserbüffel, 25 Champignonfelder, fünf Bienenstöcke, zehn Erdbeerfelder und noch viel mehr an insgesamt 300 Kunden verlost. Heute bleiben wir jedoch

Beim MigrosApfelschmaus (v.l. im Uhrzeigersinn): Christian (37), Sophie (6) und Daniela (41) Wenzler, Monika ls (39), Willy (49), Nils (6) und Lars (9) Bangerter sowie Lois Wenzler (9).

beim feinen Apfelduft. Obstbauer Martin Winkelmann (44) bringt es auf den Punkt: «Mit Äpfeln von hier statt aus Tralala». Er versorgt die Migros Aare mit taufrischen Produkten, wie unzählige andere Bauern ihre regionale Migros vor Ort beliefern. Eigentlich jongliert Winkelmann aus Studen mit Terminen und nicht mit Äpfeln. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 40


schaufenster Produkte aus der Migros >

| 39

AUS DER REGION A

Obstbauer Martin Winkelmann und die Kรถche Gianclaudio de Luigi und Sam Misteli (v.l.) feiern den Schweizer Apfel.


40 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Gemeinsam mit den «Il Grano»-Köchen Gianclaudio de Luigi (47) und Sam Misteli (24) zaubert er ein Apfelmenü für die Familien Bangerter und Wenzler, die beim Migros-Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region» in der Migros Aare je die Ernte eines Apfelbaums gewonnen haben. Doch was tun mit so vielen Äpfeln? Für die beiden Kochprofis kein Problem. «Meine Äpfel als Salat mit Rauchlachs. Wow!», kommentiert Obstbauer Martin Winkelmann. Auch Sam Misteli ist von seinen Kreationen überrascht: «Italianità mit Schweizer Äpfeln aus der Region. Nicht schlecht.» Ebenso erstaunt ist die Juniorenabteilung, die am Tisch tapfer mithält, wobei für sie das Dessert zum Hauptgang wird. «Apfel und Schokolade – was für ein Duft!», schwärmt de Luigi zum Finale. Schön, was sich mit Äpfeln so alles anstellen lässt. Und schön, wie nah die Migros mit ihrer Philosophie «Aus der Region. Für die Region» bei ihren Kunden ist. Rezepte «Il Grano»: www.ilgrano.ch

MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 43

«Meine Äpfel als Salat mit Rauchlachs. Wow!»

Martin Winkelmann, Obstbauer

A Apfelsalat mit R Rauchlachs Fü Für 4 Personen 12 125 g Cantadou-Frischkäse mi mit Meerrettich 1 dl Vollrahm Sa Salz, Pfeffer aus der Mühle we wenig Zitronensaft und weisser Ba Balsamico 1 Ap Apfel, z. B. Boskoop 1 Zw Zwiebel 10 100 g Rauchlachs Ca Cantadou und Rahm zusammen glat glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Balsamico abschmecken. Apfel entkernen, Zwiebel schälen. Beide vierteln und in feine Scheiben schneiden. Lachs in 5 mm breite Streifen schneiden. Alles mit der Sauce sorgfältig mischen. Nach Belieben auf Salatblättern anrichten und zum Beispiel zusammen mit Crostini servieren.


schaufenster «Italianità mit Schweizer Äpfeln. Nicht schlecht.»

Sam Misteli, Bratkünstler

A AUS DER REGION | 41

Tagliatelle mit Apfel-Basilikum-Sauce und Kaninchenfilets im Parma-Mantel Für 4 Personen 2 Äp Äpfel 1 Zw Zwiebel, gehackt 2 EL Butter, 1 dl Sherry 2,5 dl Vollrahm 1 dl Gemüsebouillon Sa Pfeffer aus der Mühle Salz, 500 g Kaninchenfilets ca. 8 Scheiben Parmaschinken Olivenöl zum Braten 250 g Tagliatelle 50 g Parmesan, gerieben 1 Bund Basilikum 1) Äpfel schälen und entkernen. Einen Apfel in 5 mm grosse Würfel schneiden, beiseitelegen. Den anderen Apfel grob schneiden und

mit der Zwiebel in der Butter andünsten. Mit Sherry ablöschen, einkochen lassen. Rahm und Bouillon dazugeben. So lange köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Fein pürieren, abschmecken. Beiseitegestellte Apfelwürfel 4—5 Minuten in der Sauce gar kochen. Warm stellen. 2) Kaninchenfilets in vier gleich grosse Portionen teilen. Leicht salzen und pfeffern, mit Rohschinken umwickeln. In wenig Öl bei mittlerer Hitze auf den Punkt braten. 3) Unterdessen Tagliatelle al dente kochen, abgiessen. Mit der Sauce mischen. Mit Parmesan bestreuen, Basilikumblätter darüberzupfen. Mit den Kaninchenfilets anrichten.

Apfel-Schoggi-Tarte A

«Apfel und Schokolade – was für ein Duft.»

Bilder Lucas Peters

Gianclaudio de Luigi, Gastronom

Für Fü 4 Personen 2 dl Wasser, Saft einer ½ Zitrone, 50 g Zucker, 1 Vanilleschote, 1 EL Calvados (nach Belieben), 250 25 g Äpfel, z. B. Boskoop, ca 250 g Mürbeteig, Backpapier, ca. ge getrocknete Hülsenfrüchte (z. B. Li Linsen), 200 g dunkle Schokolade (6 (69% Kakaoanteil), 1,5 dl Vollrahm

1) Wasser, Zitronensaft, Zucker, Va Vanille und Calvados in der Pfanne mi mischen. Äpfel schälen, achteln, en entkernen. In Scheibchen schneiden un dazugeben. Aufkochen, und zu zugedeckt auskühlen lassen. 2) Eine Springform (18 cm ø) mit ausgewalltem Teig belegen, dabei 3 cm hohen Rand formen. Boden einstechen, mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegen, damit der Teigboden flach bleibt. Bei 180 Grad 20 Minuten backen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen, 5 Minuten weiter backen. Auskühlen lassen. 3) Schoggi zerbröckeln, mit Rahm im heissem Wasserbad schmelzen. 2—3 EL auf dem Teigboden ausstreichen. Äpfel im Sieb abtropfen, verteilen. Die restliche SchokoladeRahm-Mischung daraufgiessen, glatt streichen. Im Kühlschrank 3—4 Stunden fest werden lassen.


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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AUS DER REGION | 43 A

In Ihrer Region Die Migros setzt ein Zeichen für Frischprodukte. Mit dem Versprechen «Aus der Region. Für die Region» verpflichtet sie sich, bei der Beschaffung von Frischprodukten lokale Pr Produzenten zu bevorzugen. Di kurzen Transportwege Die er ermöglichen eine Ernte bei op optimaler Reife. Regionale Qu Qualität erwartet die Kunden a auch in den Läden der Migros Aa deren Frischprodukte Aare, au den Regionen Aargau, aus Be Bern, Seeland und Solothurn st stammen.

«Unser Baum zu Hause trägt leider nur einen Apfel.»

Willy Bangerter, Unternehmer

Christian Wenzler (unten) hat gut lachen. Nebst der Ernte eines Apfelbaums und -menüs geniesst er — zur Abwechslung — eine Bratwurst. Natürlich eine aus der Region. Und die Familie Bangerter (oben) kommt doch noch zu ihren Äpfeln. Denn: «Unser Baum trägt nur einen Apfel.»

Martin Hürzeler ist Leiter Verkaufsförderung der Migros Aare. Für ihn ist «Aus der Region. Für die Region» kein Lippenbekenntnis, sondern eine gelebte Verpflichtung.

Von hier statt von dort

Frische und Qualität sind beim Migros-Label «Aus der Region. Für die Region» garantiert und beim Kunden gefragt.

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er Nachbar ist heute der Kunde. Und dies ist für den Produzenten eine Frage der Verpflichtung, für die Verbraucher eine Frage des Vergnügens, für die Migros eine Frage des Vertrauens. «Aus der Region. Für die Region» ist der perfekte Dreiklang aus Produzent, Handel und Konsument. Und Heimat ist

immer mit Emotionen verbunden. Aus der Region ist eine Herzensangelegenheit. Und wo das Herz mitspielt, gehen die Gefühle hoch. Auch beim Genuss. Denn der Kunde von heute will wissen, woher Früchte, Gemüse, Fleisch oder Käse stammt. Emotionale Fragen eben, auf welche die Migros mit «Aus der Region. Für die Region»

antwortet. Nachhaltig und überzeugend. Martin Jenni

www.migros.ch Weitere Bilder von regionalen Preisübergaben und Infos zu «Aus der Region. Für die Region»: www.migros.ch/ausderregion

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schaufenster

TAG DES APFELS

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Tag des Apfels: Am 26. September feiert die Schweiz den Apfel. Und das hat er sich redlich verdient, ist er doch Küchenfantast, Durstlöscher und Hausapotheke in einem.

D

ie Schweizer mögen ihn, das steht fest. Immerhin vertilgt ein jeder rund 16 Kilogramm Äpfel pro Jahr. Kein Wunder, bei dem riesigen Apfelangebot, das wir haben. Dank

eines Wasseranteils von bis zu 85 Prozent vermag der Vielseitige jeden Durst zu löschen, während die im Apfel enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine schon seit Jahrhunderten

unsere Gesundheit unterstützen. Deshalb wird der Apfel am 26. September vom Schweizerischen Obstverband auch so richtig gefeiert – und von der Migros: In einer Spezialausgabe spielt die

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schaufenster

HERBSTGENUSS

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Starpotenzial

Einfach und perfekt. Man nehme das Optigal-Herbstpoulet, zaubere etwas mit den Beilagen, und das Essen wird zum Diner. de knusprig gebacken. Zu seiner milden Würze passen leicht säuerliche Cherrytomaten, die man samt Zweig kurz in heissem Olivenöl mit Knoblauch schwenkt. Ofenfrische Kartoffelwürfel mit Kräutern runden das gediegene

Sonntagabendessen ab. Bevor man die rohen, geschälten Würfel aufs Blech gibt, vermischt man sie in einer Schüssel mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und frischen, gehack- Optigal-Herbstpoulet, Schweiz, ten Kräutern wie Rosmarin, Thy- Fr. 7.50 statt Fr. 10.80 pro kg* mian, Salbei oder Oregano. DH * Erhältlich solange Vorrat.

Bild Lotti Bebie

M

öchten Sie die goldene Natur in vollen Zügen geniessen und dennoch fürstlich tafeln? Das OptigalHerbstpoulet in der Backschale machts möglich. Das fixfertig marinierte Geflügel ist in einer Stun-


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Heublumenspeck luftgetrocknet aus der Zentralschweiz Schale, per 100 g

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240

statt 2.90

Vollkorn Landbrot 400 g

7

320

Trauben Uva Italia Italien per kg

50

1

55 statt 1.95

statt 10.80

Optigal Herbstpoulet in Backschale gewürzt Schweiz per kg Solange Vorrat

Emmentaler surchoix per 100 g

2

1

30

9

90

Herbstzauber im 10,5 cm Topf Set à 4 Pflanzen Solange Vorrat

Karotten Schweiz per kg

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Anna’s Best Gärtnersalat 250 g


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Die dickflüssige und cremeartige Formel mit Gelée Royale eignet sich besonders für trockenes oder ausgetrocknetes Haar. Alle L’Oréal Elsève Re-Nutrition Produkte* Beispiele: Pflegeshampoo* 250 ml 5.90 Entwirrende Pflegespülung* 200 ml 6.50 Elixir Nacht* 150 ml 14.90

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Ananas Scheiben im 6er-Pack 6 x 227 g Solange Vorrat

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Alle Senf, Mayonnaisen und Fit-onnaisen 20% günstiger Beispiel: Mayonnaise Classic, Tube 265 g 1.50 statt 1.90

Alle Farmer und Actilife Getreidestängel 20% günstiger Beispiel: Farmer Crunchy Honig 240 g 3.50 statt 4.40

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2

70 statt 3.30

Alle Blévita Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Beispiel: Blévita mit Sesam 295 g 2.70 statt 3.30

85 statt 3.60

Gomz Gummibonbons im Duo-Pack 20% günstiger Beispiel: Saure Fische 2 x 150 g 2.85 statt 3.60 Solange Vorrat

6

15

12.–

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13

statt 7.70

Alle Pizza Classica tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Pizza Margherita, 2 Stück 2 x 375 g 6.15 statt 7.70

Alle Rivella im 6er-Pack 50 cl und 1,5 Liter 20% günstiger Beispiel: Rivella rot 6 x 1,5 Liter 12.– statt 15.– Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

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Alle J. Banks Frühlingsrollen und Snacks tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Frühlingsrollen mit Poulet 6 Stück/370 g 5.60 statt 7.–

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Alle Waschmittel Pulver ab 1 kg 20% günstiger Beispiel: Total Cool Active Classic oder Total Cool Active Color & Form, Waschkraft schon ab 20° (erhältlich in grösseren MigrosFilialen) 1,74 kg 12.70 statt 15.90

7

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Alle Miobrill Microfaserprodukte 20% günstiger Beispiele: Microfaser Reinigungstücher, Duo-Pack 30 x 40 cm 7.60 statt 9.50 Gültig bis 6.10.


Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie vom 23.9. bis 29.9. Alle Rouladen ungekühlt 20% günstiger Beispiel: Himbeer-Roulade 330 g 3.10 statt 3.90 vom 23.9. bis 29.9. Alle XXL-Toastbrote 20% günstiger Beispiel: XXL Toastbrot 730 g 2.55 statt 3.20 Biscuits/Feingebäck vom 23.9. bis 29.9. Birnweggli 3 Stück, 225 g 2.30 statt 2.90 Solange Vorrat Willisauer Mini Ringli Duplo 2 x 180 g 5.90 statt 7.80 Blumen/Pflanzen Solange Vorrat Stückrosen mit Bärengras Bund à 3 Stück 9.90 vom 23.9. bis 29.9. Chrysanthemen Busch pro Topf 9.90 statt 11.90 vom 23.9. bis 29.9. Rosen diverse Farben pro Stück 3.90 statt 4.50 vom 23.9. bis 29.9. Topfrosen pro Topf 6.90 statt 9.90 Charcuterie vom 23.9. bis 29.9. Bernerli mit Käse Schweizer Fleisch 5 Stück, 200 g 4.10 statt 5.10 vom 23.9. bis 29.9. Cervelas aus der Zentralschweiz 1 Paar, 200 g 1.80 statt 2.60 Erhältlich an der Bedienung: vom 23.9. bis 29.9. Hinterschinken aus der Zentralschweiz per 100 g 2.30 statt 3.60 vom 23.9. bis 29.9. Landjäger aus der Zentralschweiz 2 Paar, 200 g 3.20 statt 4.60 vom 23.9. bis 29.9. Siedfleisch gekocht, mit Sulz Schweizer Fleisch Schale, per 100 g 3.30 statt 4.10 vom 23.9. bis 29.9. Trockenfleisch aus der Zentralschweiz Schale, per 100 g 7.10 statt 8.30 Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf: vom 23.9. bis 29.9. Goldbuttfilets Wildfang, aus dem Atlantik per 100 g 2.40 statt 2.90

CH

CH

CH

Fleisch vom 23.9. bis 29.9. Fleischkäse zum Selberbacken Schweizer Fleisch Stück à 500 g 6.60 statt 8.30 Stück à 750 g 9.90 statt 12.40 vom 23.9. bis 29.9. Schweinshals Plätzli/Braten aus der Zentralschweiz per 100 g 2.10 statt 2.70 vom 23.9. bis 29.9. Schweinskoteletts, vom Mittelstück aus der Zentralschweiz per 100 g 1.90 statt 2.45 Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 23.9. bis 29.9. Schweinssteak aus der Zentralschweiz per 100 g 2.90 statt 4.05 Frisch und fertig Solange Vorrat CH I30%I Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack 2 x 500 g 9.50 statt 13.60 Früchte vom 23.9. bis 29.9. Äpfel Gala l aus der Schweiz Box à 2 kg 6.90 vom 23.9. bis 29.9. Birnen Conference Aus der Region. Für die Region. per kg 2.90 statt 3.50 Gemüse vom 23.9. bis 29.9. Bio Kartoffeln festkochend Aus der Region. Für die Region. per kg 1.90 statt 2.60 Bio Kartoffeln mehligkochend Aus der Region. Für die Region. per kg 1.90 statt 2.50 vom 23.9. bis 29.9. Tomaten Tomodoro Aus der Region. Für die Region. Schale à 300 g 2.50 statt 3.30 Getränke vom 23.9. bis 29.9. Knutwiler-Mineralwasser Redline, Whiteline und Yellowline 6 x 1.5 Liter 1.80 günstiger 6 x 50 cl 1.20 günstiger 1.5 Liter –.30 günstiger 50 cl –.20 günstiger Beispiel: Redline 50 cl –.70 statt –.90 Käse Solange Vorrat Bifidus / Hohle Gasse Duopack 2 x 150 g 5.60 statt 6.90

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vom 23.9. bis 29.9. Sbrinz Extra Hartkäse per 100 g 1.65 statt 2.05 Sbrinz gehobelt per 100 g 3.30 statt 4.10 Milchprodukte Solange Vorrat Alle Milk Mix im 3er-Pack 3 x 230 ml 20% günstiger 3.60 statt 4.50 Solange Vorrat Kaffeerahm im 3er-Pack Kunststoffflasche 3 x 250 ml 3.60 statt 4.50 vom 23.9. bis 29.9. Alle Coupe Chantilly (ohne M-Budget) –.20 günstiger Beispiel: Chocolat 125 g –.65 statt –.85 vom 23.9. bis 29.9. Califora Chocodrink 1/2 Liter 1.45 statt 1.95 vom 23.9. bis 29.9. Griesscrème Classic 400 g 2.40 statt 3.–

CH

CH

Tierwelt vom 23.9. bis 4.10. Gesamtes Tierwelt Sortiment (ohne M-Budget und Aktionen) 10% günstiger Vegetarische Spezialitäten Solange Vorrat I30%I Cornatur Quorn Gehacktes oder Curry Geschnetzeltes im Duo-Pack Gehacktes 2 x 230 g 8.60 statt 12.40 Curry Geschnetzeltes 2 x 230 g 11.40 statt 16.40 Würzen/Zubereiten vom 23.9. bis 29.9. Alle Kräuterbutter Rosetten Kräuter, Knoblauch und Kräuter pikant 2.70 statt 3.20

CH

CH

CH = nationale Aktion

Notizen

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Steak & More Wild-Produkte und Marroni ganz tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Hirschgeschnetzeltes fixfertig mit Äpfeln & Thurgados 500 g 10.40 statt 13.– Gültig vom 23.9. bis 29.9.

Tiefgekühlt


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7

60

11

70 statt 15.60

Milette BabyFeuchttücher im 4er-Pack (4 für 3) Beispiel: Milette Ultra Soft & Care 4 x 72 Tüchlein 11.70 statt 15.60 Solange Vorrat

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14

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2

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Gesamtes Hygo WC-Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Beispiel: Hygo Ocean Clean 750 ml 2.60 statt 3.20 Gültig bis 6.10.

statt 29.90

Lederportemonnaie Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

50%

29.–

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Büroboxen im Duo-Pack Beispiel: “Spacebox” 29.– statt 58.– Solange Vorrat

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Alle Puzzles, Gesellschaftsspiele und Barbies 20% günstiger Beispiele: Carlit Spielmagazin 34.30 statt 42.90 Barbie Badespass Meerjungfrau 38.30 statt 47.90 Gültig bis 6.10. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen mit Spielwarenabteilung.

®

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Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Beispiel: Potz Badreiniger mit Power-protect-Formel 500 ml 3.20 statt 3.90 Gültig bis 6.10.

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Verschiedene Duschmittel in Mehrfachpackungen Beispiel: Fanjo Douche Mix (3 für 2) 3 x 250 ml 7.60 statt 11.40 Solange Vorrat

3

20

2

65 statt 3.35

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Beispiel: Migros Plus Handgeschirrspülmittel mit Soda 750 ml 2.65 statt 3.35 Gültig bis 6.10.

17

90

44

90

Satin-Bettwäschegarnitur Guilia 100% Baumwolle, diverse Dessins und Grössen Beispiel: 160/210 + 65/100 cm 44.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und Micasa.

Jersey Fixleintuch Elena 100% Baumwolle, diverse Farben und Grössen. Beispiele: 2 x 90/200 - 100/200 cm 17.90 1 x 140/190 - 160/200 cm 14.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und Micasa.


schaufenster

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Kleckerfrei Herbstboten Der Herbst macht auch vor unserem Frühstückstisch nicht halt – zum Glück! Die neuen Herbstkonfitüren versüssen mit einer Mischung aus Brombeere, Heidelbeere und Holunder oder mit Mango, Johannisbeer und Guave unsere Gipfeli.

Herbstkonfitüre Brombeer-Heidelbeer-Holunder und Mango-Johannisbeer-Guave*, 350 g, je Fr. 2.50 * Nur in grösseren Filialen und solange Vorrat.

Frischlinge Wetten, dass die neuen Milchbrötli Ihren Kindern schmecken werden? Vollmilch und Eier verleihen dem Hefeteig einen besonders delikaten Geschmack. Ein Glas Milch oder ein Joghurt dazu, und fertig ist der Pausensnack. Da sich der Beutel wieder verschliessen lässt, bleiben die Brötchen lange frisch und weich. Kleiner Tipp für das nächste Sonntagsfrühstück: Sehr fein schmecken die Brötchen mit Honig oder – für Junioren – mit Schokostreusel.

Milchbrötli, 350 g, Fr. 3.40

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AUFGEGABELT

Honigtropfen auf dem Tisch, klebrige Finger und Servietten? Mit dem praktischen Squeezer landet der Blütenhonig dort, wo er hingehört. Er ist leicht portionierbar und eignet sich auch für die Kleinen sehr gut. Einfach umdrehen, zielen, kurz drücken – und geniessen. Blütenhonig Squeezer, 500 g, Fr. 5.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Meine Küche Im Zeitalter von «Lecker & Co.» ist Meister- und TV-Koch Vincent Klink eine angenehme Ausnahmeerscheinung. Er kocht, wie er denkt: gradlinig. Und er hält keine kulinarischen Predigten, sondern bringt Genuss auf den Teller. Ein Sauerampfersalat mit verlorenem Ei oder ein Salat vom gerösteten Fenchel wird bei ihm zur delikaten Angelegenheit. Seine Gerichte beruhen auf Qualität, Schlichtheit, Hingabe und Können. Das wird dem passionierten Beizengänger bei einem Besuch in Klinks Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart genauso klar wie dem Hobbykoch beim Nachkochen der Gerichte aus Klinks neustem Kochbuch «Meine Küche». Ja, es macht richtig Spass, seine Topinambursuppe mit panierten Käsewürfeln, Schnecken à la Vincent, Kalbskutteln in Champagnersauce und Ochsenschwanz mit Steinpilzfüllung nachzukochen – und mit Freuden und Freunden zu essen. Fazit: Seine Gerichte sorgen für ein mehrstündiges Zwischenhoch. Das Kochbuch ist im Gräfe und Unzer Verlag erschienen. Mehr Infos zu Vincent Klink finden Sie unter www.wielandshoehe.de


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Ein Grund zum Feiern: Suzuki ist in der Schweiz beliebter denn je. Diesen Erfolg möchten wir mit Ihnen teilen. Mit den limitierten Sondermodellen PIZ SULAI, inklusive Vorteil von Fr. 2 000.– beziehungsweise Fr. 2 400.–. Ihr exklusives Wintersportpaket PIZ SULAI: 4 komplette Winterräder (Premium-Markenreifen auf Alufelgen), Lastenträger, Skiträger für 4 Paar Skis oder 2 Snowboards, Winterset bestehend aus 2 Mützen, 2 Schals, 1 Rucksack, erstklassiger Bob im Suzuki-Design, Einstiegsleiste PIZ SULAI, Deluxe-Bodenteppich mit PIZ-SULAI-Logo, PIZ-SULAI-Schlüsselanhänger, spezielles PIZ-SULAI-Aussendesign Suzuki fahren, Treibstoff sparen New Swift 1.3 GL Top 4x4 PIZ SULAI, 5-türig, Fr. 21 990.–, Treibstoff-Normverbrauch gesamt: 6,2 l/100 km, Energieeffizienz-Kategorie: B, CO2-Emission gesamt: 147 g/km; New SX4 1.6 GL Top 4x4 PIZ SULAI, 5-türig, Fr. 29 490.–, Treibstoff-Normverbrauch gesamt: 6,9 l/100 km, EnergieeffizienzKategorie: C, CO2-Emission gesamt: 164 g/km; New SX4 1.9 GL Top Turbodiesel 4x4 PIZ SULAI, 5-türig, Fr. 32 490.–, Treibstoff-Normverbrauch gesamt: 6,4 l/100 km, Energieeffizienz-Kategorie: C, CO2-Emission gesamt: 170 g/km; Durchschnitt aller Neuwagenmarken und -modelle in der Schweiz: 204 g/km. Limitierte Sondermodelle, nur solange Vorrat.

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Ca. Fr. 2.65 > Mit 2 EL Zucker und ½ TL Zimt mischen und über die Rösti streuen. Ca. Fr. –.10

Ihre Miss Schweiz heisst Lisa Am 27. September findet in Lugano die Miss-Schweiz-Wahl z-Wahl statt. Unsere Leserinnen und Leser hatten die Möglichkeit,, ihre rin ist Lisa persönliche Favoritin zu wählen: Die klare Gewinnerin Panigada (22) aus dem Sonnenkanton Tessin. Léger – offizieller Sponsor der Miss-Schweiz-Wahl – wünscht Lisa und natürlich auch den anderen 15 Kandidatinnen viel Glück für diee Wahl! Léger-Konfitüre, Aprikose, 325 g, Fr. 2.30* * Léger-Yogurt-Drink, Mokka, 500 ml, Fr. 1.75* 5* Léger-Ofenfrites, 600 g, Fr. 4.20*

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Reiseprogramm 01. Tag. Flug nach Port Louis, Mauritius 02. Tag. Port Louis, Mauritius. 03. Tag. Auf See 04. Tag. Mahe, Seychellen. 05. Tag. Mahe, Seychellen. 06. Tag. Auf See. 07. Tag. Auf See 08. Tag. Mombasa, Kenia. 09. Tag. Auf See 10. Tag Mayotte, Komoren. 11. Tag. Nosy Be, Madagaskar. 12. Tag. Diego Suarez, Madagaskar 13. Tag. Auf See. 14. Tag. St. Denis, Le Réunion 15. Tag. Port St. Louis, Mauritius. Ausschiffung. Rückflug. Preise pro Person in CHF

1. Tag Flug Zürich-Dubai.Transfer zum Hafen. Einschiffung. 2. Tag Dubai, V.A.E. 3. Tag Muscat, 0man 4. Tag Fujairah, V.A.E. 5. Tag Abu Dhabi, V.A.E 6. Tag Bahrain, Bahrain 7. Tag Dubai 8. Tag Dubai, Ausschiffung. Rückflug

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31. 01. – 07. 02.09 / 28. 02. – 07. 03.09 Preise pro Person in CHF

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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TOILETTENPAPIER | 61

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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Weihnachts-Shopping

Wien

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Berlin

■ 45 Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt Deutschlands ■

Übernachten im Erstklasshotel

Fakultativ: Potsdam und Sanssouci

Adventzauber und Weihnachts-Shopping in Wien ■ Fak.: Märchenhaftes Schloss Schönbrunn ■ Wohnen im guten Mittelklasshotel ■

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Zürich – Berlin. Am Morgen individuelle Anreise zum Flughafen Zürich-Kloten. Check In und Flug mit der Air Berlin resp. Swiss nach Berlin-Tegel. In der Ankunftshalle werden Sie von unserem Reiseleiter empfangen. Als erstes unternehmen wir eine geführte Stadtrundfahrt, auf der wir die Hauptstadt Deutschlands kennen lernen. Wir sehen unter anderem den Alexanderplatz, das Nikolaiviertel, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, die Museumsinsel, das Reichstagsgebäude, den Checkpoint Charlie und einiges mehr. Nach der Stadtrundfahrt begeben wir uns ins Hotel und beziehen unsere Zimmer. Rest des Tages zur freien Verfügung. 2. Tag: Freier Tag in Berlin. Wir geniessen einen freien Tag in Berlin für eigene Erkundungstouren, den Besuch einer der unzähligen Weihnachtsmärkte oder für einen Bummel durch die Shoppingmeilen, um noch letzte Weihnachtsgeschenke zu besorgen. 3. Tag: Fakultativ Potsdam und Schloss Sanssouci resp. Neues Palais. Fahrt nach Potsdam, der Hauptstadt des nach der Wiedervereinigung entstandenen Bundeslandes Brandenburg. Potsdam wird auch «Versailles von Berlin» genannt. Durch die vor den Toren der Stadt liegenden Schlösser und den Filmpark Babelsberg, wurde Potsdam nach dem Fall der Berliner Mauer zu einer der meistbesuchten Städte in Deutschland. Die Hohenzollern errichteten hier eine Reihe von Schlössern, die inmitten ausgedehnter Parkanlagen entlang der Havel und ihrer Seitenarme stehen. Am bekanntesten ist wohl das von Friedrich dem Grossen erbaute Rokokoschloss Sanssouci mit dem terrassenförmig angelegten Weingarten und der schönen Parkanlage. Geführte Besichtigung der Stadt Potsdam und Besuch des Schlosses Sanssouci*. Rückfahrt nach Berlin.

1. Tag: Zürich – Wien. Am Morgen individuelle Anreise zum Flughafen Zürich-Kloten. Flug mit Air Berlin/NIKI nach Wien. Am Flughafen werden Sie von der lokalen Reiseleitung empfangen. Sie wird uns auf einer Stadtführung die Sehenswürdigkeiten Wiens zeigen. Anschliessend Transfer ins Hotel und Zimmerbezug. Rest des Tages zur freien Verfügung. 2. Tag: Fakultativer Ausflug Schloss Schönbrunn. Nach dem Frühstück führt uns die lokale Reiseleiterin durch die prächtige Anlage von Schloss Schönbrunn. Kaiserin Sissis ehemalige Sommerresidenz wurde in die Liste des Welterbes der Unesco aufgenommen und wird auch Österreichs Versailles genannt. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des stimmungsvollen Weihnachtsmarktes direkt vor dem Schloss Schönbrunn? 3. Tag: Freier Tag in Wien. Heute haben wir Zeit, unseren Wienaufenthalt nach Lust und Laune selbst zu gestalten. Für Weihnachtsstimmung sorgt ein Besuch auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten mit ihren schön dekorierten Ständen und Attraktionen aller Art. Hier findet garantiert jeder seinen Lieblingsmarkt. Für den Einkauf ausgefallener Weihnachtsgeschenke lohnt sich aber auch ein Bummel auf Wiens Einkaufsmeilen. Besuchen Sie Wiens unzählige Sehenswürdigkeiten oder geniessen Sie ganz einfach den Charme der Stadt beim Besuch eines der traditionellen Kaffeehäuser und einem Stück Sachertorte. 4. Tag: Wien – Zürich. Heute haben wir nochmals Zeit, Wien auf eigene Faust zu erkunden. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Air Berlin/NIKI nach Zürich-Kloten.

* Abreisen: 29.11. und 06.12. Besichtigung des Neuen Palais anstelle Schloss Sanssouci. Dieses fakultative Programm muss bei der Buchung reserviert werden.

4. Tag: Berlin – Zürich. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir noch genügend Zeit für Einkäufe oder Stadtbesichtigungen. Am späteren Nachmittag erfolgt die Fahrt zum Flughafen und Rückflug mit der Air Berlin resp. Swiss nach Zürich-Kloten.

Auch an den freien Tagen steht unser fachkundiger Twerenbold-Reiseleiter für interessante Tipps und Informationen über Berlin und Wien sowie gemeinsame Besichtigungen zur Verfügung.

Preise pro Person Fr. 4 Tage inkl. Frühstücksbuffet – mit Air Berlin 595.– – mit Swiss** 665.– Reduktion Reise 2 – 5, 8, 10 – 40.– Daten 2008 1: 27.11.–30.11. 7: 05.12.–08.12. 2: 28.11.–01.12. 8: 06.12.–09.12. 3: 29.11.–02.12. 9: 07.12.–10.12.** 4: 01.12.–04.12. 10: 09.12.–12.12. 5: 02.12.–05.12. 11: 10.12.–13.12.** 6: 03.12.–06.12.** 12: 11.12.–14.12.

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Unsere Leistungen Linienflug mit Air Berlin resp. Swiss** in Economy-Klasse Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen 20 kg Freigepäck Transfers Flughafen Berlin – Hotel, zurück Unterkunft im Erstklasshotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 3 × Frühstücksbuffet Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Potsdam und Schloss Sanssouci resp. Neues Palais am 3. Tag) Stadtrundfahrt Berlin Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 130.– Fakultativer Ausflug Potsdam und Sanssouci resp. Neues Palais 60.– Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung 29.– ■

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Ihr Hotel Wir wohnen drei Nächte im Erstklasshotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz T-•••• (off. Kat.****). Das Hotel liegt in der historischen Mitte der Hauptstadt, am Alexanderplatz. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon, Sat.-TV, Radio und Minibar. Weitere Einrichtungen im Hotel sind: Restaurant, Bar, Casino, Fitness, Sauna und Solarium.

Bei beiden Reisen Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Preise pro Person

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4 Tage inkl. Frühstücksbuffet 545.– Daten 2008 27.11.–30.11. Do – So 29.11.–02.12. Sa – Di 04.12.–07.12. Do – So 06.12.–09.12. Sa – Di 11.12.–14.12. Do – So 13.12.–16.12. Sa – Di Unsere Leistungen Linienflug mit Air Berlin/NIKI in Economy-Klasse, von Zürich nach Wien und zurück 20 kg Freigepäck Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen Transfers Flughafen Wien – Hotel und zurück Unterkunft im guten Mittelklasshotel Gartenhotel Altmannsdorf, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 3 × Frühstücksbuffet Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Schloss Schönbrunn, am 2. Tag) Stadtrundfahrt Wien Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 115.– Fakultativer Ausflug Schloss Schönbrunn 45.– Kombinierte Annullations- und Extrarückreiseversicherung 29.– ■

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Ihr Hotel Wir wohnen drei Nächte im guten Mittelklasshotel Gartenhotel Altmannsdorf T-•••+ (off. Kat.***+). Das Hotel zeichnet sich durch seine einzigartige Lage aus – in der Stadt und doch im Grünen. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, Shoppingmeilen und Weihnachtsmärkte sind bequem zu erreichen. Die 75 modernen Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, TV, Haartrockner und Safe ausgestattet. Im Haus befindet sich ausserdem eine Cafeteria.

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NEWS

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > CORNELIA BRAUN

Ewig lockt der Apfel

Der Garten Eden liegt im Thurgau. Wenn es um den Apfel geht. Die Eva des Saftparadieses heisst Cornelia Braun. Hofkoch Häfliger brät für sie einen königlichen Apfel.

D

er Apfel steht im Mittelpunkt und lockt. Nicht nur hier und jetzt, sondern schon bei Adam und Eva, bei Wilhelm und Walter, bei Schneewittchen und Co. Und im Thurgau lockt die Apfelkönigin – nicht im Märchen, sondern im reellen Leben mit Äpfeln. Zwar gibt es den Thurgau schon seit Jahrhunderten, Apfelköniginnen aber erst seit knapp elf Jahren. Die zehnte Regentin heisst Cornelia Braun (21), stammt aus Altnau, liebt Äpfel und hasst Maggikraut. Als Obstbauerntochter hat sie zu Äpfeln viel zu sagen. Nur mit dem Kräuterparadies ihrer Mutter Luzia kann sie nichts anfangen. Die Mama züchtet mehr als hundert Kräuter. Essen will sie in der Familie allerdings niemand. Dann doch viel lieber die Äpfel von Vater Kurt, der zwei Hektaren Niederstammkulturen und ein paar Hochstämmer im privaten Garten bewirtschaftet. Übrigens: Gravensteiner sind Cornelia Brauns Apfellieblinge.

Ingwer und Rosmarin im Bratapfel Im Augenblick ist die Apfelkönigin jedoch «not amused», während Mutter Luzia fasziniert «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger zuhört, wie er den königlichen Bratapfel zu füllen gedenkt. «Kandierter Ingwer und der fein gehackte Rosmarin geben dem Ganzen Pfiff», erläutert Häfliger sein Rezept. Als Königin behält Braun ihre Contenance, obwohl ihr diskreter Augenaufschlag vermuten lässt, dass sie sich lieber an einer LESEN SIE WEITER AUF SEITE 70

Die Apfelkönigin im Element: Cornelia Braun holt sich ihre Hausration Gravensteiner direkt vom Baum.


70 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

traditionellen Bratapfelfüllung ergötzen möchte. Doch Hofkoch Felix Häfliger ist unerbittlich und beginnt den kandierten Ingwer in kleine Würfel zu schneiden, während Cornelia Braun diskret die Rosmarinnadeln vom Zweig streift und sie behände in feine Stücke hackt. «Dann doch lieber die Äpfel mit dem Pariserlöffel aushöhlen», seufzt sie.

Mostindien liegt im Thurgau Die Thurgauer kennen sich alle mit Äpfeln aus. Sogar die zugezogenen Inder. Zumindest im TVSpot. Kein Wunder also, dass der Thurgau im Volksmund «Mostindien» heisst. Dies nicht wegen der Inder, sondern wegen der Werbestrategen. Die verkaufen mit dem Wortspiel Mostindien witzig die gigantische Mostproduktion im Kanton Thurgau, der zugleich in seinen Grundrissen an Indien erinnert. Trotzdem, die Botschafterin für den Thurgauer Apfel ist keine Maharani, sondern eine Königin mit glänzender Krone, die zum Most Saft sagt, was aber im Thurgau das Gleiche ist. Übrigens: «Am kommenden Samstag übergebe ich die Krone meiner Nachfolgerin. Sie ist dann die elfte Thurgauer Apfelkönigin», sagt Cornelia Braun. Doch noch ist es nicht so weit. Noch ist sie Königin, noch regiert sie. Doch statt dem Koch zu befehlen, hilft sie Häfliger bei der Zubereitung der Bratäpfel. Dazu gehört auch das Abschmecken der Füllung, die sie im Gaumen angenehm überrascht. «Richtig gut und spannend im Geschmack! Das hätte ich nicht gedacht», gesteht sie Häfliger. Bevor nun aber die gefüllten Äpfel in den vorgeheizten Ofen kommen, erzählt Cornelia Braun von ihrem kurzweiligen und lehrreichen Jahr als Apfelkönigin, das sich rasend schnell dem Ende zuneigt und mit einem Missgeschick

Mehr Rezepte: www.saison.ch

begann. «Die Krone fiel bei der Krönung von meinem Haupt und zerbrach. Na ja, nicht ganz, aber statt auf meinem Kopf landete die Krone in der Werkstatt», erzählt sie. Dieses Missgeschick hat sie genauso charmant gemeistert wie alle anderen rund 50 königlichen Auftritte. Darunter auch der für sie unvergessliche Besuch bei Fernsehmoderator Sven Epiney in der TV-Sendung «5 gegen 5» oder das Inline-Spektakel «one-

eleven» in ihrem Heimatort Altnau, bei dem das ganze Dorf auf den Beinen war.

Äpfel aus der Region schmecken besser Auch ihre Auftritte in den MigrosFilialen der Ostschweiz haben sie geprägt. Hier hat sie mit profundem Wissen über die regionalen Apfelsorten die Kundschaft beeindruckt. Nebenbei: Das Wissen hat Cornelia Braun von ihren Eltern,

welche die Migros Ostschweiz mit heimischen Äpfeln beliefern. Bei so viel Engagement bleibt gar keine Zeit für Ferien. Dabei begleiten Sonne, Strand und Meer Cornelia Braun das ganze Jahr. Als Reiseberaterin atmet sie täglich den Duft der weiten Welt. Trotz ihrer Weltoffenheit hat sie ihre Bodenständigkeit nicht verloren. Und die hat Cornelia Braun auch von ihrer Familie geerbt. Nur bei den Gartenkräutern herrscht

Schritt für Schritt zum königlichen Bratapfel A

B

C

D

E

F

A Alles Apfel: in fester und in flüssiger Form. Dies mittendrin in Mostindien, offiziell besser bekannt als Kanton Thurgau. B Verkehrte Welt: Apfelkönigin Cornelia Braun hackt den Rosmarin, während Hofkoch Felix Häfliger sich über die Leichtigkeit des Seins zu freuen scheint. C In Form gebrachte Zutaten: kandierter Ingwer, Zitronenschale und frisch gehackter Rosmarin. D Aus dem Gartenkräuterparadies der Mama: ein aromatisches Feuerwerk für den Gaumen. E Die von der Apfelkönigin zuerst verschmähte Füllung kommt in den ausgehöhlten Apfel. F Stillleben im Apfelbaum: mit Äpfeln, aber ohne Vögel.


à la carte

eine gewisse Disharmonie zwischen Tochter und Mutter. Also verkauft Luzia ihre Kräuter an Urs Wilhelm, den Meisterkoch der Region. Dort werden sie mit Handkuss genommen und als delikater Salat serviert. Im Augenblick gibt es aber Küsse für Häfliger und seine Bratäpfel. Trotz Rosmarin und Ingwer.

CORNELIA BRAUN | 71

Königlicher Bratapfel

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Stefan Jermann

Informationen: www.urswilhelm.ch/luzia

Zutaten 30 g kandierter Ingwer 1 grosser Zweig Rosmarin 1,5 dl Apfelsaft 1 Biozitrone 5 grosse Äpfel, z. B. Gala 100 g Frischkäse, z. B. Philadelphia 2 Eigelb 2 EL Puderzucker 2 EL geschälte, gemahlene Mandeln 1 Messerspitze Zimtpulver 2 EL flüssige Butter

Zubereitung 1) Ingwer in dünne Scheiben, diese in streichholzförmige Streifen und zuletzt in sehr kleine Würfel schneiden. Rosmarinnadeln vom Zweig streifen, möglichst fein hacken (1 EL). Beides mit 2 EL Apfelsaft und der abgeriebenen Schale einer halben Zitrone mischen und beiseitestellen. 2) Die ganze Zitrone auspressen, Saft mit ca. 1 Liter kaltem Wasser mischen. Von 4 Äpfeln einen Deckel samt Stiel wegschneiden. Äpfel mit dem Pariserlöffel etwas aushöhlen. Die Schale in der Mitte quer rundum einritzen. Deckel und Äpfel in das Zitronenwasser legen. Den restlichen Apfel längs in nicht zu dünne Scheiben hobeln. Daraus Krönchen,

Sterne oder Herzen ausstechen, diese ebenfalls ins Wasser legen. 3) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Frischkäse mit Eigelb gut verrühren. Puderzucker, Mandeln, Zimt und den Ingwer-Rosmarin-Zitronenmix daruntermischen. Äpfel aus dem Zitronenwasser heben, mit der Masse füllen. In eine gebutterte Gratinform stellen. Die Deckel aufsetzen, alles mit Butter bepinseln. Mit restlichem Apfelsaft umgiessen und etwa 35 Minuten backen. 4) Äpfel auf tiefen Tellern samt etwas Garflüssigkeit anrichten und mit den Krönchen, Sternen oder Herzen garnieren.


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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Im Gegensatz zu Öl-Oliven zeichnen sich Tafel-Oliven durch einen geringeren Ölgehalt aus. Ob grün, violett oder schwarz, ist keine Frage der Sorte, sondern eine des Reifegrads und der Nachbehandlung. Frisch vom Baum gepflückt, sind Oliven allerdings ungeniessbar: Erst durch Wässern und Einlegen in Salzlake wird das Fruchtfleisch weich und aromatisch. In Öl oder frischer Salzlake eingelegt, mit Kräutern aromatisiert oder ohne Flüssigkeit pasteurisiert — Oliven sind in vielen Varianten im Angebot. > Grüne Oliven: Junge, noch unreife Früchte. Aus Spanien stammt die wohl berühmteste Vertreterin grüner Oliven, die Gordal Reina: Sie ist gross, fleischig und sehr aromatisch.

> Kalamata-Oliven: Aus Griechenland stammen die violetten, ausgereiften Früchte mit festem Fleisch, intensivem Aroma und herbem Nachgeschmack. > Schwarze Oliven: Die meist aus Spanien stammenden Früchte werden grün geerntet und erhalten durch den Oxidationsprozess ihre schwarze Farbe. Das Fleisch ist fest.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9—12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

> Oliven marinieren: Mischen Sie 200 g Oliven mit 2 TL Kräutermischung «Provençale», 2 gepressten Knoblauchzehen und füllen Sie alles in ein Einmachglas. Olivenöl darübergiessen, bis die Oliven bedeckt sind. Mindestens 2 Wochen im Kühlschrank ziehen lassen und dort aufbewahren. Nach Belieben eignen sich auch Zitronenschale oder gehackte Chilischoten zum Aromatisieren. Entsteinte Oliven nehmen die Aromen einer Marinade besser auf. > Aufbewahren: Nehmen Sie marinierte Oliven mit sauberem Besteck aus dem Glas. Darauf achten, dass die Oliven mit Flüssigkeit bedeckt sind. So halten sie sich monatelang. Kommen die Oliven mit Luft oder Metall in Berührung, beginnen sie rasch zu schimmeln.

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Sommertrüffel – eine exklusive Delikatesse für feinste Gerichte. Die Trüffelsucher der italienischen Region Umbrien nennen ihn einen unterirdischen Pilz mit einem ausserirdischen Aroma. Und das zu Recht. In den lichten Mischwäldern Umbriens suchen die Trifolone, die Trüffelsucher, zusammen mit ihren Hunden vor allem in den Monaten Mai bis November nach den begehrten Sommertrüffeln. Eine Delikatesse, die sich durch ihr typisches, mildes Aroma auszeichnet. Dieses ist naturgemäss nicht so ausgeprägt wie das von weissen Piemont- oder schwarzen Périgord-Trüffeln, aber sehr eigen und authentisch im Geschmack. Die frisch gesammelten Pilze werden zur Weiterverarbeitung zu einem weltweit führenden Produzenten gebracht, wo sie erst einmal gewogen,

geputzt und gründlich gewaschen werden. Alles in reiner Handarbeit. Danach werden die Trüffel kurz blanchiert, in dünne Scheibchen geschnitten und zusammen mit etwas Salz und Blanchiersud in Gläser abgefüllt. Naturbelassen und ganz ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe. Genauso wie das beliebte Trüffel-Purée, das sich wie das Carpaccio hervorragend eignet, spezielle Gerichte wie Pasta oder Risotto zu verfeinern. Diese beiden Delikatessen finden Sie im SélectionSortiment in grösseren Migros-Filialen.


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

KOCHTIPPS | 75

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Wochenmenü mit Thomas Notter

Herbst auf dem Teller — mit scharfen Baumnüssen, opulenten Cannelloni und luftiger Pavlova.

> Vorspeise

Bild Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert

Randen und Baumnüsse

Die Region Emilia Romagna liegt in Norditalien. Sie belegt einen Teil der Poebene, wo fruchtbares Ackerland Reisund Gemüseanbau ermöglichen. Von der Adriaküste stammen Köstlichkeiten aus dem Meer, und im Süden reicht die Emilia in Italiens Wein- und Obstbauregionen. Ebenso vielseitig ist die regionale Küche. Es gibt unendlich viele Pastaformen, Füllungen und Bezeichnungen für die zahlreichen Gerichte: Tortelloni, Ravioli, Agnolini, Cappelletti oder Cannelloni — und immer handelt es sich dabei um gefüllte Teigwaren. Im aktuellen M-Cooking-Menü werden Cannelloni mit Rosenkohl zubereitet.

Mit Chili-Baumnüssen, Lollo, Randen, Honig und mehr wird der Herbstsalat zum süssfeurigen Erlebnis.

> Hauptspeise

Cannelloni einmal anders Rosenkohl, Marroni und Dörrpflaumen geben den Cannelloni einen urschweizerischen Touch.

> Dessert

Pavlova

Dafür kommt die luftige Eierspeise aus «Down Under», also mitten aus Australien.

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

ihre region

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MIGROS LUZERN

Heinrich Bächtold aus Rain:

Christbaumproduzent

Der dreifache Familienvater begann vor bald 30 Jahren hobbymässig mit dem Verkauf von Christbäumen. Die Arbeit gefiel dem 54-jährigen Bächtold so gut, dass er in der Folge immer wieder neue Flächen erwarb und seinen Betrieb laufend vergrösserte. Er hat sich mit viel Ausdauer das Wissen für die Produktion von hochwertigen Christbäumen angeeignet. Mittlerweile stammen alle Christbäume, die in den Filialen der Migros Luzern verkauft werden, von Heinrich Bächtold. Er ist AdR-Partner der ersten Stunde und bereits seit neun Jahren AdR-Produzent. > Heinrich Bächtold wurde nominiert, weil er seine Innovationsfreude mit der Aufzucht von Jungpflanzen immer wieder unter Beweis stellt.

Speziell gezüchtete Schafe fressen das Gras zwischen den Christbäumen von Heinrich Bächtold.

Wer gewinnt den Herzblutpreis?

Die Wahl zum Herzblutpreis 2008 ist in vollem Gange: Diesmal kann die Kundschaft entscheiden, wer der innovativste Produzent aus der Zentralschweiz ist.

A

us der Region. Für die Region.» (AdR) – dieses Programm der Migros fördert seit bald zehn Jahren regionale Produzentinnen und Produzenten. Jährlich zeichnet die Migros Luzern einen dieser Produzenten für seine Produkte aus der Region mit dem Herzblutpreis

aus. Die Kundinnen und Kunden können erstmals den Ausgang des Herzblutpreises 2008 mitbestimmen (siehe Kasten). Es stehen folgende drei Produzenten zur Wahl: Heinrich Bächtold, Rainer Heinzer sowie Fritz Schnyder. Am 24. September wird dann der begehrte Herzblutpreis 2008 an

einen der vorgeschlagenen Produzenten vergeben. Weitere Informationen zu den einzelnen

Favoriten wählen Wählen Sie noch bis zum 23.9. Ihren Favoriten für den Herzblutpreis > Heinrich Bächtold: SMS mit Text «adr b» an 363 (20 Rp./SMS) > Rainer Heinzer: SMS mit Text «adr h» an 363 (20 Rp./SMS) > Fritz Schnyder: SMS mit Text «adr s» an 363 (20 Rp./SMS)

Kandidaten, die für den Herzblutpreis nominiert sind, finden sich in der Broschüre «Wer gewinnt den Herzblutpreis 2008?», die in allen Filialen aufliegt.

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 79


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

ihre region

MIGROS LUZERN | 79

Wer gewinnt den Herzblutpreis 2008? Rainer Heinzer aus Muotathal:

Metzger

Rainer Heinzer ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Für ihn war immer klar, dass er einmal Metzger sein wird. Vor 90 Jahren erwarb sein Grossvater eine Metzgerei, die bis heute im Familienbetrieb weitergeführt wird. Mittlerweile ist die Metzgerei stark gewachsen und wird von ihm, seiner Frau und seinem Bruder geführt. Der Muotathaler ist seit neun Jahren AdR-Produzent. In den Migros Filialen sind besonders der Urwaldschinken und die AdRLandjäger von Rainer Heinzer sehr beliebt. > Rainer Heinzer ist nominiert, weil er mit seinen innovativen und hochwertigen Produkten das Angebot der Migros Luzern seit vielen Jahren bereichert.

Metzger wie schon sein Grossvater: Rainer Heinzer mit den Urwaldschinken aus seiner Metzgerei.

Fritz Schnyder aus Meierskappel:

Käsermeister

In seiner «Chäshütte» produzierte der 52-jährige Käsermeister während Jahren Emmentaler. Als die Herstellung reglementiert und neu organisiert wurde, schaute er sich nach Alternativen um. Diese fand er bei Ivo Knüsel, der seinen Hof auf Wasserbüffel umgestellt hatte. Der verheiratete Käser tüftelte lange mit der Büffelmilch, bis ihm neben dem köstlichen Büffelmilch-Mozarella auch die Herstellung von cremigen Joghurts aus Büffelmilch gelang. Damit überzeugte er die Migros Luzern, die seine Produkte ins Sortiment aufnahm. > Fritz Schnyder ist nominiert, weil er mit seinen BüffelmilchJoghurts ein innovatives Produkt lanciert hat, das nicht nur Kuhmilchallergikern schmeckt.

Durch Tüftelei zum AdR-Produzenten geworden: Fritz Schnyder mit seinen Büffelmilch-Joghurts.

AUSSTELLUNG

Tagträume und Lebensfreude Vom 26. September bis 18. Oktober stellen zwei Künstlerinnen aus der Region ihre Arbeiten im Forum Zugerland aus. Dank des Spiels mit unterschiedlichen Techniken und Farben entstehen Bilder voller Optimismus und Energie: > Josiane Burkard aus Abtwil ist beim Aquarellieren fasziniert vom Ineinanderfliessen der Farben. Das Zusammenspiel von Wasser, Licht und Farbe lässt in Kürze überraschende Formen und Farbkompositionen entstehen. Diese erzählen Geschichten und verleiten zum Tagträumen. Der Betrachter darf dabei alles Einengende loslassen, sich auf Reisen begeben und das Erlebnis der Farben und Formen geniessen. > Regula Oeggerli-Schicker aus Baar malt Acrylbilder von grosser Sensibilität. Ihr Gespür für die Techniken und das Gefühl für Farben lassen Bilder von faszinierender Präsenz entstehen. Die Kombination aus dick aufgetragenen Farbschichten und strahlenden Farben erzeugt eine positive Spannung, die dem Betrachter Lebensfreude und Optimismus vermittelt. > Die Ausstellung kann während der Ladenöffnungszeiten des Einkaufscenters Zugerland Steinhausen in der oberen Verkaufsebene besichtigt werden.

Regula Oeggerli-Schicker vermittelt mit ihren Bildern Lebensfreude.


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ihre region

MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Spass mit Niveau

«Soorser Comedy Täg»: Michel Gammenthaler feiert in Sursee die Schweizer Premiere seines Programms «Zeitraffer».

U

nter Comedy-Liebhabern sind sie der Geheimtip schlechthin: Die «Soorser Comedy Täg». Das Publikum darf sich vom 16. bis 19. Oktober auf ein bunt gemischtes Programm freuen. «Neben bekannten Künstlern wollen wir auch Newcomern eine Plattform bieten. Die Zuschauer dürfen sich auf niveauvollen Spass freuen, der nicht unter die Gürtellinie zielt», verspricht Programm- und Festivalleiter Christian Albisser. Auch Michel Gammenthaler diente das Festival als Karrieresprungbrett. Heute zählt er zu den ganz Grossen in der Schweizer Comedy-Szene. Gammenthaler eröffnet das Festival mit der Schweizer Erstauf-

führung seines neuen Programms «Zeitraffer». «Ich habe dem Festival einiges zu verdanken. Es hat viel zu meinem heutigen Erfolg beigetragen. Mit der Premiere will ich nun etwas zurückgeben», erklärt er seinen Entscheid.

Kampf gegen den Wettlauf der Zeit In «Zeitraffer» hat es Michel Gammenthaler eilig – schliesslich ist er bald 40! Trotzdem läuft er der Zeit hinterher. Gammenthaler versucht mit allen Mitteln, Luft zu holen und aufzuholen: Power-Napping, Anti-Aging, Multi-Tasking oder ganz einfach Aufgebing. Gammenthaler ist wieder gleichzeitig Komiker, Magier und Schauspieler. «Ich zeige zum

Michel Gammenthaler sucht in seinem neuen Programm «Zeitraffer» die Lösung für seine Zeitprobleme.

Beispiel dem Publikum, wie ich mit einem Zaubertrick Dutzende von E-Mails innerhalb weniger Sekunden abarbeite», verrät er.

Erneut gibts «Comedy Gschnätzlets» Das Duo Lapsus präsentiert in Sursee sein aktuelles Programm «Bäumig». Seit ihrer SchweizTournee mit dem Zirkus Knie surfen Peter Winkler und Christian Höhener auf einer Erfolgswelle. Auf der Bühne verkörpern die beiden das berüchtigte Lapsus-Personal: Starconferencier Theo Hitzig und dessen Starassistent Bruno Gschwind. «Bäumig» bietet einen Abend voller Akrobatik, Gesang, Slapstick und Witz. Nach 2003 ist auch «Ursus & Nadeschkin» wieder an den Comedy-Tagen dabei. Das Albtraumpaar zeigt sich in seinem neusten Bühnenstück «Weltrekord» überraschend versöhnlich, aber witzig und absurd wie eh und je. Nach einer einjährigen Pause ist das Samstagabend-Varieté «Comedy Gschnätzlets» wieder im Programm. Die Moderatoren «Ursus & Nadeschkin» präsentieren an diesem bunten Abend verschiedene Künstler im Stadttheater Sursee, die sonst nicht gemeinsam auf der Bühne stehen. Zum Beispiel den Stimmakrobaten Martin O., der

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@gmlu.ch

mit seiner Stimme unglaubliche Kapriolen anstellt. Als stummer Kontrast zu Martin O. treten die beiden Luzerner Maskenspieler Patrick Boogund und Alexander Huber auf. Zu guter Letzt wird das «Comedy Gschnätzlets» vom Aarauer Clownpaar «Pasta del Amore» aufgemischt. André Fischer

Tickets/Infos unter: www.comedysursee.ch

Hier gibts Tickets zu gewinnen Das Migros-Kulturprozent engagiert sich als Sponsor bei den «Soorser Comedy Täg». Die Leserinnen und Leser des «Migros-Magazins» können davon profitieren und 5 x 2 Tickets für die Aufführung vom Freitag, 17.10. (Duo Lapsus) und 2 Tickets für den Samstag, 18.10. («Comedy Gschnätzlets») gewinnen. > Einfach den Talon ausfüllen und einsenden an: Genossenschaft Migros Luzern, Redaktion Migros-Magazin, Postfach, 6031 Ebikon Vorname/Name Adresse PLZ/Ort Gewünschtes Datum

> Einsendeschluss: 3. Oktober. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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besser leben

Migros-Magazin 39, 22. September 2008

| 83

Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

ERZIEHUNG

Comeback der Paschas

Junge Männer tendieren wieder vermehrt zu einem altbackenen Rollenverständnis.

B

rauchen berufstätige Mütter Zeit und Raum für eigene Interessen? Unbedingt, finden zwei Drittel von mehr als 1800 deutschen Frauen im Alter von 16 bis 29

29 %

Ferien im Ausland

37 % Zu Hause

34 %

Ferien in der Schweiz

Bilder Henrik Weis/Getty Images, Masterfile, Apple

ONLINEUMFRAGE Wo verbringen Sie die Herbstferien mit Ihren Kindern? > Zu Hause > Ferien in der Schweiz > Ferien im Ausland So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

Die neue Frage:

Engagiert sich Ihr Mann im Haushalt genügend?

www.migrosmagazin.ch Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

Jahren, die für die «Vorwerk Familienstudie 2008» befragt wurden. Erstaunlich waren die Antworten der jungen Männer: Nur jeder dritte findet Freiräume für Mütter wichtig. Meinungs-

forscher halten diese Diskrepanz für konfliktträchtig. Auch eine einseitige Arbeitsteilung bedroht den Hausfrieden: Immer noch bewältigen drei Viertel der Mütter die Familien-

SEX & LIEBE

Zur Untreue erzogen

dNicht Mut sondern Angst steckt hinter dem Fremdng. gehen – die Angst vor zu enger emotionaler Bindung. en. Der Betrug vermittle das Gefühl, Freiraum zu haben. Dies stellen gleich mehrere Studien fest. Die Ursache für die Bindungsangst sehen die Psychologen in nicht ideal verlaufenen frühkindlichen Beziehungen zu den Eltern.

MULTIMEDIA

Umweltfreundliche iPods Der neue iPod nano ist nicht nur der dünnste, sondern auch der grünste, den es je gab. Lob kommt sogar von der Umweltorganisation Greenpeace, welche die Geräte von Apple auf ihrer Umweltliste bisher mit Platzierungen auf den hintersten Rängen abstrafte. Dank dem Verzicht auf PVC, Quecksilber und andere Giftstoffe in den neusten iPods nano und iPods touch dürfte Apple auf dieser Rangliste nun ein paar Plätze gutmachen.

und Hausarbeit vorwiegend allein. Jede dritte von ihnen gab an, die mangelnde Hilfsbereitschaft des Partners habe schon zu ernsthaften Krisen geführt. www.vorwerk.com/de/html/publikationen.html


84 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Online ohne Grenzen

Die Dichte an öffentlich zugänglichen WLANNetzwerken, sogenannten Hotspots, nimmt stetig zu. Neben den vielen Vorteilen birgt der lokale kabellose Internetzugang aber auch einige Gefahren.

S

ei es im Café, am Flughafen oder im Hotel – und neuerdings gar beim Coiffeur, auf der Parkbank und im fahrenden Zug: Die Orte, an denen man über WLAN ins Internet gelangt, werden immer mehr. Da heute fast jedes Notebook eine WLAN-Funktion bietet, die per Knopfdruck aktiviert werden kann, steigen die Chancen für Notebookbesitzer, unterwegs einen sogenannten Hotspot zu finden – also eine öffentliche WLAN-Zone. In den Zentren einiger Schweizer Städte wie Luzern, St. Gallen, Köniz BE oder Baden AG wird der kabellose Internetzugang sogar von Stadtregierungen und öffentlichen Institutionen angeboten. Solche WLAN-Zonen können meistens kostenlos genutzt werden. Viele Hotspots auf Flughäfen, in Hotels oder manchmal auch in Restaurants sind hingegen kostenpflichtig. Je nach Betreiber des Hotspots wird per Kreditkarte oder über das Handy- oder Festnetz-Abo abgerechnet. Bei Swisscom kostet eine Stunde surfen beispielsweise vier Franken. Am Flughafen Zürich, wo verschiede-

Was ist WLAN? WLAN (Wireless Local Area Network) ist ein lokales Funknetz, über das Computerund Handyuser per Breitbandzugang kabellos ins Internet gelangen. WLAN kann auch dazu dienen, mehrere Geräte miteinander zu vernetzen. Oft wird WLAN auch als Wi-fi bezeichnet, das für einen WLAN-Standard steht, der die kabellose Kommunikation verschiedener Geräte untereinander ermöglicht.

ne WLAN-Anbieter ihre Netze anbieten, zwischen 4 und 8.90 Franken.

Immer mehr Geräte können ins Internet Nicht nur Notebooks, auch immer mehr Handys sind WLANtauglich. So gelangt man etwa mit dem iPhone und diversen Smartphones und Business-Handys auf dieselbe Art ins Internet. Auch andere Kleingeräte wie Multimediaplayer oder die Playstation Portable (PSP) funken heute über WLAN. Für eine grosszügige Darstellung der Websites reichen die kleinen Handy-Displays allerdings nicht aus, doch weil die in-


besser leben

MULTIMEDIA | 85

Wo bin ich? WLAN weiss mehr Die zunehmende Dichte von WLAN-Netzen in Stadtgebieten nützt nicht nur dem Laptop- und Handyuser, sie ermöglicht auch neue Dienstleistungen. So bietet die Firma Skyhook Wireless einen Ortungsdienst via Hotspots an, über den man mit einem WLAN-fähigen Gerät seinen Standort in der Stadt bestimmen kann. Im Gegensatz zur Satellitenortung über GPS funktioniert dieser Dienst auch in Gebäuden beziehungsweise ohne freie Sicht zum Himmel. Allerdings ist die Genauigkeit meist nicht so hoch wie mit GPS. Das Handy kann zur Ortung, etwa mit Google Maps, entweder WLAN-Stationen oder Mobilfunkantennen zu Hilfe nehmen.

Vorsicht, Hacker! Auch bei der Nutzung eines öffentlichen WLAN-Hotspots besteht die Gefahr, von Hackern ausgehorcht zu werden. So können Personen mit einem Laptop in WLAN-Reichweite andere Laptops ausspionieren und zum Beispiel Passwörter oder andere persönliche Daten abfangen, ohne dass die betroffenen Internetuser etwas bemerken. Weil man als Nutzer eines öffentlichen Hotspots nicht weiss, wie die Sicherheitsvorkehrungen des jeweiligen Betreibers aussehen, sollte man wie zu Hause nie ohne Firewall, die auf dem neuesten Stand ist, ins Netz gehen. Im Zweifelsfall besucht man den Online-Shop oder die OnlineBank besser von zu Hause aus als über den Hotspot im Bahnhof.

Wie gefährlich ist WLAN-Strahlung? Die Strahlenmenge, die ein WLAN-Router abgibt, ist ungleich kleiner als die einer Mobilfunkantenne oder eines Handys. Trotzdem werden auch diese Strahlen auf ihre gesundheitsgefährdende Wirkung untersucht. Ob die elektromagnetischen Felder von WLANs ein gesundheitliches Risiko darstellen, ist gemäss dem Bundesamt für Gesundheit im Moment nicht bekannt. Ein Ereignis in Frankreich zeigt allerdings, dass es durchaus Menschen gibt, die offenbar empfindlich auf WLAN-Strahlung reagieren: In Paris wurden die WLAN-Netze in öffentlichen Bibliotheken abgeschaltet, nachdem sich 40 von 100 Mitarbeitern über Kopfschmerzen, Müdigkeit und andere gesundheitliche Probleme beklagten, seitdem die Netze eingeschaltet wurden.

stallierten Internetprogramme (Browser) in diesen Geräten immer komfortabler werden, klappt das mobile Surfen heute bereits ganz gut. Handys haben im Gegensatz zu den meisten Notebooks den Vorteil, dass sie, falls kein WLAN zur Verfügung steht, auch über das Mobilfunknetz ins Web gelangen und E-Mails herunterladen können. Denn oft, wenn man einen Hotspot sucht, ist gerade kein WLAN weit und breit. Damit die Daten auch über das Handynetz schnell fliessen, nutzen diese LESEN SIE WEITER AUF SEITE 87


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

MULTIMEDIA | 87

DAS SAGT DER EXPERTE

Andreas Wisler ist Kursleiter bei der Klubschule Migros in IT-Sicherheit. Bei der Firma Go Out Production GmbH ist er zuständig für IT-Sicherheitsprüfungen und -beratungen.

Birgt das Surfen und Mailen an Hotspots Gefahren? Unter Umständen schon. Falls sich ein Hacker in der Nähe aufhält, kann dieser den gesamten Datenverkehr «abhören». Softwares, die das können, gibt es im Internet.

Privates WLAN immer absichern Handys UMTS- oder HSDPA-Technik. Aber Vorsicht: Bei diesem Webzugang können hohe Kosten entstehen, wenn das Handy-Abo nicht über eine Datenpauschale verfügt.

Verzeichnisse für Schweizer Hotspots Wie findet man WLAN-Hotspots? Sitzt man zu Hause oder im Büro am PC, kann man dies relativ einfach herausfinden, obschon es kein umfassendes Verzeichnis für alle Schweizer Hotspots gibt. Möchte man beispielsweise wissen, ob sich in der Nähe des Wohn- oder Arbeitsorts, am Ferienort oder in nahe gelegenen Cafés ein öffentlicher WLAN-Zugang befindet, konsultiert man Online-Hotspotverzeichnisse: Auf www.swiss-hotspots.ch sind fast 1500 Schweizer Hotspots aufgeführt, wovon rund 460 kostenlos nutzbar sind. Weitere Listen findet man auf www.hotspot-locations.ch (auch fürs Ausland), http://hotspot. monzoon.net oder auf www. swisscom-mobile.ch. Natürlich hilft auch eine Google-Suche, um Hotspots zu finden. Ist man mit

Neben den kostenlosen, frei verfügbaren Hotspots, die in Cafés, Bahnhöfen oder öffentlichen Gebäuden genutzt werden können, gibt es auch viele private Netzwerke. Diese sollten eigentlich private Wohnungen kabellos mit Internet versorgen, ihre Reichweite geht aber oft bis auf die Strasse oder bis in die Wohnung des Nachbarn. Wer WLAN bei sich zu Hause installiert, sollte sich unbedingt absichern, da sonst Fremde den eigenen Internetanschluss für Hackerangriffe oder zum Versenden von Spam missbrauchen könnten. Natürlich kann man einen Anschluss auch mit seinem Nachbarn teilen. In diesem Fall öffnet man die Sicherheitsvorkehrungen speziell für den Computer des Nachbarn.

dem Notebook oder mit dem Handy unterwegs und möchte herausfinden, ob man sich in einer WLAN-Zone befindet, klickt man auf dem Bildschirm die Funktion Netzwerke an, worauf die verfügbaren Netze angezeigt werden. Befindet man sich in dicht besiedeltem Gebiet, listet das Gerät oft mehrere Netze auf. Davon sind allerdings viele mit einem Passwort geschützt und somit nicht öffentlich zugänglich. Meistens handelt es sich hierbei um private Netze oder solche von Unternehmen. Mit etwas Glück ist aber auch ein öffentliches WLAN mit dabei. Schneller geht die WLAN-Suche mit einem soge-

nannten WLAN-Finder – einem kleinen Gerätchen, das über seine Lämpchen anzeigt, ob und wie stark ein lokales Netz funkt. Diese Funktion bieten sogar T-Shirts mit eingebautem WLAN-Sensor. Mehr als anzeigen, ob ein Netz verfügbar ist oder nicht, können diese Gadgets allerdings nicht. Man weiss damit also noch nicht, ob ein WLAN öffentlich oder privat ist und ob man ein Passwort braucht oder nicht. Text Felix Raymann Illustrationen Alex Macartney

Infos über öffentliche Netze in Luzern und St. Gallen: www.luzern.org, http://sg.openwireless.ch.

Sollte man spezielle Vorkehrungen treffen, wenn man öffentliche Hotspots nutzt? Kauft man beispielsweise im Internet ein und tippt Kreditkartenangaben ein, muss man unbedingt darauf achten, dass der Onlineshop eine SSL-Verschlüsselung verwendet. Diese ist in der Webadresse, die mit den Buchstaben «https» beginnt, zu erkennen. Aber das https alleine ist noch keine Garantie. Es darf keinesfalls zu einer Zertifikatsfehlermeldung kommen. Was muss man beim Senden und Empfangen von Mails beachten? Manche Provider wie Google Mail bieten für den Webmailservice verschlüsselte Übermittlung an. So gesicherte Mails können von Dritten nicht gelesen werden. Wer mit einem Mailprogramm wie beispielsweise Outlook arbeitet, kann, falls dies der Provider anbietet, die Mails über einen gesicherten Server (POP3S) herunterladen. Wie sollte man sein eigenes WLAN zu Hause schützen? Am sichersten ist die WPA-Verschlüsselung, diese sollte unbedingt aktiviert werden. Zudem sollte man sich ein langes, kompliziertes Passwort ausdenken und auf keinen Fall das Standardpasswort verwenden.

Interview Felix Raymann


88 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Disharmonie wegen Harmos Dank dem Schul-Koordinationsprojekt Harmos könnte auch eine vierfache Mutter wie Susanna Zamuner arbeiten gehen. Doch Harmos ist umstritten.

I

n Luzern weinen die Kinder dieser Tage auf der Strasse. Sie sollen mit vier Jahren zwangseingeschult werden, wehklagen riesige Plakate an gut frequentierten Orten im ganzen Kanton. Sie zeigen Fotos von heulenden Mädchen und Buben. Es geht um Harmos und dass es nicht harmlos sei. Die SVP rührt vor der Abstimmung am 28. September tüchtig die Werbetrommel gegen das Konkordat, das die verschiedenen kantonalen Schulsysteme der Schweiz in den Grundzügen vereinheitlichen soll (siehe unten). Zwei der umstrittensten Punkte sind der obligatorische Kindergarten ab vier Jahren und Tagesstrukturen.

Kinderbetreuung: So nah und doch so fern «Blockzeiten, Mittagstisch, Kinderhort – davon träume ich noch», sagt Susanna Zamuner (43). Auch sie könnte heulen. Denn an ihrem Wohnort, im aargauischen Möhlin sind noch nicht einmal die Blockzeiten angekommen: Sie werden erst mit Beginn des nächsten Schuljahres eingeführt. «Allerdings nur in der Schule, nicht im Kindergarten», seufzt die vierfache Mutter. Es ist zwanzig vor zwölf, und Luca (6) ist vom Kindergarten nach Hause gekommen. Zamuner hantiert in der Küche, bereitet Nudeln, Sauce und Salat zu. Die vierjährige Lara ist zu Hause und verlangt zwischendurch Aufmerksamkeit. «Sonst ist sie dienstags in der Waldspielgruppe», erklärt die Mutter. Um 14 Uhr würde sie die Kleine wieder abholen. «Ich

habe Freundinnen in Baselland, gleich hinter dem Hügel dort», sagt Zamuner und wedelt mit dem Arm in eine unbestimmte Richtung, «die staunen nur über meine Situation.» Denn da gebe es von Auffangzeiten über den Mittagstisch und Aufgabenhilfe alles, was einer Mutter Luft verschafft, weiss Zamuner. «Das macht mich neidisch.» Kurz nach zwölf treffen der neunjährige Mattia und der elfjährige Andrea ein. Die Mutter begrüsst jeden, fragt nach, wies in der Schule war, und ruft dann: «Essen ist fertig.» Die ausgebildete Arzthelferin ist heute leidenschaftliche Mutter und Hausfrau und findet ihr Leben schön. Doch sie hatte es sich

anders vorgestellt, als sie und ihr Mann beschlossen, in Möhlin eine Familie zu gründen. Hier, am Rande der Schweiz, scheint sie an der Grenze der Moderne angekommen zu sein. «Möhlin ist wunderschön», sagt Zamuner, «ein Kinderparadies. Aber für Mütter, die auswärts arbeiten möchten, nicht optimal.»

Neun kinderfreie Stunden — ein Luxus Zamuner träumt von einer Weiterbildung: «Ein einziger kinderfreier Tag pro Woche würde genügen, von 8 bis 17 Uhr.» Der Ehemann unterstützt das Ansinnen seiner Frau – theoretisch: Der viel beschäftigte Ökonom kann sie nicht entlasten.

Harmos: Weniger Chaos in der Schulwelt Harmos ist ein Projekt der schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) zur Koordinierung der öffentlichen Schulen in Bezug auf die wichtigsten Lernziele, Schuleintrittsalter, -pflicht und -strukturen. Konkret sieht es folgende Punkte vor: > Der zweijährige Kindergarten respektive eine Grund- oder Basisstufe ab dem vierten Lebensjahr wird obligatorisch. Heute besuchen bereits 86 Prozent aller Kinder zwei Jahre lang den Kindergarten. > Die unterrichteten fünf Fachbereiche werden definiert: Schulsprache, zweite Landessprache und eine Fremdsprache; Mathematik und Naturwissenschaften; Geistes- und Sozialwissenschaften; Musik/Kunst und Gestaltung; Bewegung und Gesundheit. > Pro Sprachregion soll es einen Lehrplan geben. > Verbindliche Bildungsstandards für die Harmos-Kantone. > Blockzeiten und ein Angebot an Tagesstrukturen. Letztere sind kostenpflichtig, der Besuch freiwillig. Haben sich mindestens zehn Kantone für Harmos entschieden, können sie es einführen. Bis jetzt haben sich sechs Kantone dafür entschieden. SP, CVP und FDP stimmen dem Konkordat zu, die SVP bekämpft es. In verschiedenen Kantonen hat sie das Referendum ergriffen, und es kommt zu Volksabstimmungen — die erste davon findet am 28. September in Luzern statt. Weitere Abstimmungen folgen, unter anderem in Zürich, Thurgau, St. Gallen und Graubünden. www.edk.ch


besser b be e leben

Die Stundenpläne der Kinder halten sie permanent auf Trab: Susanna Zamuner mit Töchterchen Lara und den Söhnen Mattia, Andrea und Luca.

Auch mittags ist Zamuner mit den Kindern alleine, bekocht, betreut, verabschiedet sie. Heute Dienstag muss Andrea um viertel nach eins los, eine Viertelstunde später Mattia. Susanna Zamuner studiert den weiteren Tagesverlauf. «Luca ist heute Nachmittag zu Hause», sagt sie. Anders als montags: Da hat Andrea bis vier Schule, Mattia bis viertel nach drei. Der Schichtplan einer kleinen Fabrik scheint unkomplizierter als Zamuners Stundenpläne.

Jede Mutter soll selber wählen können Ein Wegzug aus dem Paradies kommt nicht in Frage. Lieber sammelte Susanna vor wenigen Jahren Unterschriften, als sich die lokale Gruppe «IG Blockzeiten» bildete. Was sie dabei erfuhr: «Viele Mütter hier möchten arbeiten, aber einige auch ausschliesslich für ihre Kinder sorgen.» Zamuner will sich in diese Entscheidung nicht einmischen, sie will einfach ihre eigene Wahl treffen. Sie wisse schon, dass man über moderne Mütter wie sie tuschle, sagt Zamuner. Die mangelnde Solidarität unter den Frauen erstaunt sie. Aber viel Zeit bleibt nicht zum Grübeln. Bald kommt Mattia von der Legastheniestunde zurück. Der Neunjährige fände einen Mittagstisch okay, wie er sagt. Andrea meint: «Ich würde lieber zu Hause selber etwas kochen.» Und Luca? Seine Augen leuchten beim Gedanken an einen Tisch, an dem er mit seinen «Gschpänli» isst. «Das wäre cool», sagt er und lacht – währenddessen in Luzern die Kinder weinen. Text Yvette Hettinger Bilder Zoë Tempest

www.migrosmagazin.ch Die umstrittenen Punkte von Harmos: Brauchen wir Harmos wirklich? Diskutieren Sie mit.

ERZIEHUNG | 89

DAS SAGT DIE EXPERTIN Isabelle Chassot (43) ist Freiburger Staatsrätin und Präsidentin der schweizerischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK). Isabelle Chassot, welches sind für die EDK die wichtigsten Argumente für Harmos? Harmos will die Mobilität der Kinder und ihrer Familien innerhalb der Schweiz erleichtern. Die Strukturen und Ziele der obligatorischen Schule sollen harmonisiert werden. Wird die Qualität der Schulen damit gesteigert? Ja, und zwar mit der Entwicklung von nationalen Bildungsstandards, die es vorerst für vier Fachbereiche geben wird. Was sagen Sie Harmos-Gegnern, die glauben, es gehe um die Bequemlichkeit der Eltern? Im Zusammenhang mit Blockzeiten und Tagesstrukturen geht es um die Antwort auf Bedürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft. Die Kantone sollen Blockzeiten einführen, die pädagogisch sinnvoll sind. Die Nutzung von Tagesstrukturen bleibt fakultativ. Kommt Harmos zustande? Ich bin optimistisch, dass bis Ende Jahr elf Kantone zugestimmt haben werden und Harmos einführen können. Bislang sind es sechs. Wer sind die Verlierer, wenn es nicht zustande kommt? Befürworter und Gegner. Denn aufgrund der eidgenössischen Abstimmung vom Mai 2006 sind die Kantone verpflichtet, wichtige Eckwerte der Schule national einheitlich zu regeln. Finden die Kantone unter sich keine Lösung, kann der Bund selber regeln. Harmos ist aber die angemessenere Antwort als ein Bundesgesetz. Dann hätten wir die Zentralisierung, die HarmosGegner ja gerade befürchten.

Interview Yvette Hettinger


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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

TIERE | 91

Ungleiche Lieblinge Endlich: Das lang ersehnte Baby ist da. Aber werden sich auch der Hund oder die Katze über den Nachwuchs freuen? Um Eifersuchtsdramen vorzubeugen, müssen Eltern einige Regeln beachten.

I

n einem kinderlosen Haushalt spielen Hund und Katze oft die Rolle von Prinzen und Prinzessinnen. Kommt ein Baby hinzu, ist es mit dieser privilegierten Rolle vorbei. Viele künftige Eltern machen sich zu Recht Gedanken, wie ihre Haustiere mit der neuen Situation umgehen werden.

Guter Gehorsam ist Voraussetzung Werden sie gut vorbereitet, müssen Hunde oder Katzen nicht einfach abgeschoben werden. Die neun Monate Schwangerschaft lassen Tierfreunden meist genügend Zeit, auch ihre bellenden und mauzenden Vierbeiner auf das freudige Ereignis einzustimmen. Am besten gewöhnt man jeden Welpen an kleine Kinder. Denn man weiss ja nie, ob man selber mal Kinder hat, ob dereinst Enkel im Haus herumtollen oder ob eines Tages

Bild Katrina Wittkamp/Getty Images

Idealfall: So friedlich ist das Zusammensein nur, wenn der Hund bereits als Welpe an Kinder gewöhnt wurde.

Besuch mit einem Baby in den Armen vor der Haustür steht. Vom Temperament und Gehorsam des Hundes ist es abhängig, wie nahe sie Kleinkindern kommen dürfen. Auf keinen Fall darf man Kind und Hund unbeaufsichtigt lassen. Es entspricht dem Wesen des Hunds, dass er das strampelnde Windelbündel beschnüffelt. Das sollte man ihm nicht verwehren. Aus hygienischen Gründen empfiehlt es sich aber, den Hund regelmässig zu entwurmen. Zu den Vorkehrungen eines friedlichen Zusammenseins gehört, dass der Hund guten Gehorsam hat. Man kann ihm beibringen, dass er im Haus nicht herumtollt, dass er um eine Decke am Boden – auf der dereinst das Baby manchmal liegen wird – einen grossen Bogen macht oder dass er ruhig neben einem Kinderwagen herläuft und nicht zieht.

Ist der Hund sich gewohnt, immer zur selben Zeit gefüttert und ausgeführt zu werden, kann man ihn noch während der Schwangerschaft umprogrammieren. Feste Zeiten gibt es nicht mehr, denn das Baby hat Priorität. Kindergeschrei kann einen Hund in Erregung versetzen. Bleiben die Erwachsenen ruhig, sieht auch der Hund keinen Grund zur Aufregung. Bevor ein Baby aus dem Spital nach Hause kommt, sollte man den Hund mit dem Babygeruch vertraut zu machen. Ein Tuch, das beim Kind in der Wiege lag, tut seinen Dienst. Leben in einem Haushalt Katzen und kündigt sich bei der Menschenfamilie Nachwuchs an, lohnt es sich, für die werdende Mutter einen Toxoplasmosetest zu machen. Wenn keine Antikörper gefunden werden, muss der künftige Vater das Katzenkistchen säubern. Die schwangere Frau sollte vor jedem Essen die

Hände waschen. Eine Infektion während der Schwangerschaft mit dem Erreger kann beim ungeborenen Kind schwere Schäden hervorrufen oder auch zu einer Fehlgeburt führen.

Für Katzen ist das Kinderzimmer tabu Noch bevor das Kind da ist, sollte die Katze lernen, dass das Kinderzimmer für sie eine verbotene Zone ist. Ist sie in der Lage, Türen zu öffnen, sollte man die Türklinken durch Drehknöpfe ersetzen. Auch wenn das Baby da ist, darf die Katze nicht vernachlässigt werden. So sollte man den Stubentiger in den Tagesablauf einbeziehen, mit ihm häufig sprechen und ihn auch streicheln. Aber wie beim Hund gilt auch bei Katzen: Kind und Tier nie alleine zusammen lassen. Dagmar Steinemann

Literatur: «Katze und Kind. Für ein harmonisches Miteinander», Sabine-JansenNöllenburg. Welpen und Kinder: «So werden sie gemeinsam gross», von Pia Silvani und Lynn Eckhardt.


92 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

HERZ & SEELE

Was tun bei Zwangsverhalten? Der Übergang von normalem zu zwanghaftem Verhalten verläuft oft fliessend. Heinz Lippuner, Psychologe und Mitarbeiter der Offenen Tür Zürich, gibt Tipps.

Tanzen für die Bodyjam ist ein hippes Workout mit abwechslungsreichen Tanz– bewegungen zu aktuellen Musikhits. Ein mitreissendes Herz-KreislaufTraining für alle, die Spass an Bewegung und Musik haben.

> Sprechen Sie einen betroffenen Menschen darauf an. Geben Sie ihm zu verstehen, dass er auf Sie zählen kann. > Appellieren Sie nicht an den Willen oder den Verstand von Betroffenen, denn diese können sich trotz grossen Leidens nicht gegen die Tyrannei des Zwangs wehren. > Lassen Sie sich nicht ins System der Zwangshandlungen einbinden. Sie würden nur zur Stabilisierung des Zwangs beitragen. > Unterstützen Sie die betroffene Person in den Aktivitäten und Begegnungen, die funktionieren und frei erlebt werden. > Helfen Sie mit, einen Weg zu finden, damit professionelle Hilfe aufgesucht wird.

H

eisse Salsarhythmen erfüllen den Kursraum des Fitnesscenters Malibu in Basel. Vor den verspiegelten Wänden tanzt Dominique Schibler mit geschmeidigen, intensiven Bewegungen. Ihre Arme wirbeln in der Luft, ihre Hüfte kreist lasziv, die Augen strahlen. Schweiss rinnt ihr übers Gesicht und den nackten braunen Bauch. Dabei feuert sie die Kursteilnehmerinnen, die ebenfalls mit sichtbarer Begeisterung bei der Sache sind, immer wieder an und ruft ihnen durch die laute Musik zu, wie sie die einzelnen Abfolgen noch besser ausführen können. «Bodyjam packt einen mit Haut und Haar», schwärmt die 25-jährige diplomierte Aerobic- und Fitnessinstruktorin.

Infos, Selbsttest und Hinweise für Angehörige www.zwaenge.ch

MANN OH MANN

Ab 35 gehts auch bei ihm bergab Männer können auch im hohen Alter noch Vater werden. Das stimmt — theoretisch. Laut einer neuen französischen Studie tickt bei Männern die biologische Uhr aber bereits ab dem 35. Altersjahr. Ab diesem Zeitpunkt sinkt nämlich die Zahl seiner Qualitätsspermien. Das heisst laut der Studie einerseits, dass die Chance, ein Baby zu zeugen, sinkt, und andererseits, dass bei Männern ab 40 viele der untersuchten Samenproben Defekte aufwiesen, die zu Fehlgeburten führen können.

Training zu heissen Hits macht Spass

Bodyjam ist für Dominique Schibler ideal: Es vereint aktuelle Sounds mit intensiven Bewegungen.

Lanciert wurde Bodyjam vom Fitnessguru und ehemaligen Spitzensportler Les Mills aus Neuseeland. «In seiner Heimat sind diese Lektionen immer bis zum letzten Platz besetzt, die Leute sind verrückt danach», weiss Dominique Schibler. Bei Bodyjam handelt es sich um ein einstündiges Gruppen-Ausdauer-Training, das auf


besser leben

Fitness aktuellen Musikhits sowie vorchoreografierten, abwechslungsreichen Tanzbewegungen und Schrittkombinationen basiert. Es erinnert ein wenig an Aerobics, ist aber viel tänzerischer. Gerade deshalb sind der Spassfaktor und der emotionale Kick besonders hoch. Das neuartige Training erfreut sich denn auch weltweit grösster Beliebtheit.

Immer wieder neue Bewegungsabläufe Flavia Vender nimmt seit zwei Jahren einmal pro Woche an einem Bodyjam-Work-out teil. Ihr haben es die intensiven Bewegungen und die vielseitigen Schrittkombinationen wie beispielsweise der «Tick Tick», der «Slingshot» oder der «Criss-cross» angetan. «Das Training ist ganz schön anstrengend», berichtet die 42-Jährige, «aber es macht unglaublich Spass.» Am besten gefallen der Chefsekretärin aus Basel die fetzigen, fliessenden und mitreissenden Bewegungen zu ganz unterschiedlichen Musikrichtungen wie Salsa, Funk, Latino, Groove, Caribbean Music, Jazz, Techno, Hip-Hop oder Disco. «Bodyjam ist ein toller Ausgleich zu meiner sitzenden Tätigkeit im Beruf, da kann ich mich richtig auspowern und erst noch meinen Körper in Form halten», schwärmt sie. Ganz einfach sei die Gruppenfitness allerdings nicht, meint Flavia Vender, ausgebildete Instruktorin für Bodystep und begeisterte Tänzerin. «Es brauchte am Anfang viel Geduld und Konzentration, um die Abfolgen einzustudieren. Aber es lohnt sich, durchzuhalten, denn sobald man den Bewegungsablauf einmal im Griff hat, packt einen die Begeisterung erst richtig.» Die Choreografie ist bei Bodyjam übrigens von A bis Z vorgegeben, diesbezüglich wird von Erfinder Les Mills nichts dem Zufall überlassen. Schliesslich sollen

IN FORM | 93

Vielseitig wirksam Bodyjam > verbessert die Ausdauer > ist ein ausgezeichnetes Herz-Kreislauf-Training > trainiert Koordinationsfähigkeit und Rhythmusgefühl > stärkt das Körperbewusstsein > verbrennt viele Kalorien > hilft, besser zu tanzen

Was benötigt man für Bodyjam? Für das Training sind lockere Kleidung und Sportschuhe angesagt, die Drehungen und Wendungen problemlos mitmachen. Bodyjam eignet sich für alle Frauen und Männer. Um mithalten zu können, genügt eine durchschnittliche körperliche Fitness.

Vielseitig: Bodyjam kann man zu Salsa, Hip-Hop, Techno, Disco und vielen anderen Rhythmen tanzen.

seine Programme stets auf dem neusten sportwissenschaftlichen Stand sein. Alle drei Monate werden die Instruktorinnen weitergebildet. Sie erhalten dabei neue Figurenabläufe auf DVD, die sie daraufhin mit den Kursteilnehmern einstudieren. Die neuen Elemente können anfangs zwar manchmal für lange Gesichter sorgen, bringen aber regelmässig Erfolgserlebnisse. «Die neue Herausforderung macht uns jedes Mal Freude», erzählt Flavia Vender. «Man muss sich nämlich dabei so stark konzentrieren, dass man keine Zeit hat, an etwas anderes zu denken. Das ist eine wunderbare Art, den Alltag zu vergessen.» Um die Kursteilnehmer trotzdem nicht zu überfordern, übt Dominique Schibler mit ihnen nur im ersten Teil der Lektion neue Bewegungsabläufe ein, gleich nach dem Warm-up.

Wirksam für die Problemzonen Manchmal verursache Bodyjam auch Muskelkater, verrät die Gruppenfitnessleiterin. Denn die einzelnen Übungsabläufe seien darauf angelegt, gezielt die Muskelpartien an Gesäss, Bauch und Armen zu trainieren. Vor allem aber gehe dabei der Puls in die Höhe, und man komme richtig

ins Schwitzen. «Bodyjam ist ein ausgezeichnetes Herz-KreislaufTraining», schwärmt Dominique Schibler. Ähnlich intensiv wie beim Warm-up geht es auch im zweiten Teil der Lektion weiter. Dort kommen bei Dominique Schibler Bewegungsabfolgen zum Zug, die den regelmässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses bereits bekannt sind. Dann verschwindet die Ratlosigkeit aus den Gesichtern, und der ganze Saal tanzt sich in Ekstase. Text Caroline Doka Bilder Lou Dick

Bodyjam im Fitnesspark > Neben dem Fitnesspark Malley in Lausanne wird auch der neueste Fitnesspark im Bernaqua in Bern Bodyjam im Angebot haben. «Wir bieten die komplette Palette der sogenannten Les-Mills-Programme an», so Sharon Moratti, Leiterin Marketing und Kommunikation von Bernaqua (Eröffnung am 8. 10. 2008). www.bernaqua.ch > Infos über weitere Angebote: www.lesmills.ch

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Tinnitus – Ohrensausen

Aktuelle Studien belegen: Selbstbehandlung mit Softlaser ist erfolgreich! Vor kurzem wurden zwei klinische Studien veröffentlicht, welche mit dem TinniTool EarLaser-System durchgeführt wurden. Hierbei wurde sowohl der Behandlungserfolg von Schwindel (Morbus Ménière), als auch der Erfolg bei der Laserbehandlung von Ohrensausen (Tinnitus) nachgewiesen. Die täglich ca. 20-minütige Behandlung mit dem EarLaser erfolgt zu Hause (keine Fachkenntnisse erforderlich) und ist völlig sicher und schmerzlos. Diese Studien können im Internet unter www.tinnitus-hilfe.ch eingesehen werden, wo auch weitere Informationen über die Tinnitus-Selbstbehandlung erhältlich sind. Der EarLaser kann gekauft (CHF 440.-) oder für drei Monate gemietet werden (CHF 219.-). DisMark Tinnitus-Hilfe, Rellikonstrasse 7, 8124 Maur, Telefon 043 366 06 66, info@dismark.ch


94 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Kleben statt lackieren

Ein Wechsel der Autofarbe ist heutzutage erschwinglicher als früher. Wer den Wagen beim Fachmann mit Folie umfärben lässt, schont ausserdem den Originallack.

D

ie Entscheidung für einen neuen Wagen ist gefallen. Doch leider bietet der Hersteller die Wunschfarbe nicht an. Kein Problem: Statt das Auto teuer umlackieren zu lassen, lässt ihm der stolze Besitzer das begehrte Outfit per Klebefolie verpassen. Seriöse An-

bieter hochwertiger Autofolien bieten ein grosses Farbsortiment, in dem selbst metallisierte Farben nicht fehlen.

Eine werterhaltende Investition Den Unterschied zwischen einem lackierten und einem mit Folie

überklebten Wagen merkt man kaum. Am beliebtesten sind derzeit Mattschwarz und Weiss. Rund 3000 bis 3500 Franken kostet ein vollständiger Überzug eines PW mit frischer Farbfolie. Zum Vergleich: Bei einer Neulackierung fallen Kosten ab 5000 Franken an. Die Folien lassen sich

vom erfahrenen Fachmann auch über komplizierteste Karosserieformen faltenfrei ziehen. Will man die ursprüngliche Farbe wieder zum Vorschein bringen, beispielsweise beim Verkauf des Autos, fallen noch mal rund 500 bis 600 Franken fürs Abziehen der Folie an – ebenfalls ein klarer Preisvorteil gegenüber einer Neulackierung. Und wenn der jungfräuliche Originallack wieder erscheint, zeigt sich der werterhaltende Nebeneffekt: «Die Folie schützt den Lack vor Steinschlä-

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Lipoflex 2008 - setzt neue Massstäbe in der Fettabsaugung ®

Dr. med. R. B. Schaffer zum Life Style Thema Nr. 1: «Bodystyling»:

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besser leben

AUTO | 95

Erst wird das Auto grossflächig eingepackt (links), dann wird die Folie in jeden Winkel eingepasst. Der Renner der Saison: Die mattschwarze Folie.

gen, feinen Waschanlagekratzern und UV-Bestrahlung», erklärt Hans-Ruedi Hugentobler von der Decorplast AG in Kriens LU. Er-

leidet ein foliertes Auto einen Unfallschaden, bei dem zum Beispiel ein Kotflügel ersetzt werden muss, wird beim neuen Ersatzteil

Lieber gleich zum Profi Wer keine unliebsamen Überraschungen beim Überziehen des Autos und dem späteren Entfernen der Farbfolien erleben möchte, wendet sich an ausgewiesene Fachbetriebe mit Erfahrung beim Folieren. Zu den Firmen, die von Autoenthusiasten in Internetforen am häufigsten empfohlen werden, gehören die Firmen Decorplast AG in Kriens LU (www.decorplast.ch), Jakob Hauser AG in Zofingen AG (www.hauser-ag.ch) und Swissdesign Beschriftungen GmbH in Thun BE (www.swiss-design.info).

direkt die Folie aufgezogen, eine weitere Kostenersparnis.

Minderwertige Folie schadet dem Lack Doch Vorsicht: Nicht jeder Betrieb und nicht alle Folien erfüllen die Qualitätskriterien. «Leider gibt es schwarze Schafe in unserer Branche», klagt Hugentobler. «Einige verwenden minderwertige Folie, die sich gut aufkleben lässt, beim Entfernen aber Leimrückstände zurücklässt, die kostspielig entfernt werden müssen.»

Zudem sind nicht alle Autos fürs Umkleben geeignet. Am besten klappt es bei neuen Fahrzeugen. Hugentobler: «Sobald ein Auto Kratzer und Steinschläge im Lack hat, raten wir von einem Überzug mit Folie ab.» Bequem: Ein Farbwechsel mit Folie muss nicht im Fahrzeugausweis eingetragen werden. «Die Strassenverkehrsämter bewerten einen solchen Farbwechsel (im Moment noch) als temporäre Massnahme», erklärt Hans-Ruedi Hugentobler. Herbie Schmidt

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Migros-Magazin 39, 22. September 2008

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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So lösen Sie Kakuro:

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Lösung Rätsel Nummer 38, Lösungswort: Handpresse

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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102 | Migros-Magazin 39, 22. September 2008

Cowgirl aus Muhen

Seit sie klein ist, reitet Jael Heizmann Western. Dieses Jahr schaffte die Elfjährige als Jüngste den Sprung ins Schweizer Nachwuchsteam der Westernreiter.

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enn man von Westernreiten spricht, denkt man an Cowboys, die sich beim Rodeo krampfhaft auf dem Rücken eines bockenden Pferds halten oder todesmutig einen Stier bei den Hörnern packen und zu Boden ringen. «Mit Westernreiten hat dies wenig zu tun», entgegnet Jael Heizman, «Westernreiten ist eine sanfte Sportart, keine brutale Show.» Die Elfjährige aus Muhen AG sitzt auf dem Rücken ihres Wallachs Top Bluesail. Die Zügel hängen durch, sie hält sie in einer Hand. Die Coolness, mit der sie im Sattel sitzt, erinnert an einen Cowboy auf einer Ranch, der sich gewohnt ist, den ganzen Tag auf dem Pferderücken zu verbringen. Und auch gekleidet ist sie wie einer. Sie trägt kurze Lederstiefel, metallene Sporen, einen breitkrempigen Hut und eine schillernde Bluse. Die wäre wohl weniger geeignet für die Arbeit auf der Ranch. Jael treibt in diesem Outfit aber auch keine Kühe zusammen, sondern nimmt an Westernturnieren teil.

Jael ist die Jüngste im Nachwuchskader Wenn sie an das letzte Turnier zurückdenkt, beginnen ihre Augen zu leuchten. «Die Atmosphäre am Turnier in Norddeutschland war einfach super», erinnert sie sich. Jael erreichte mit dem Youth Team der Swiss Western Riding Association (SWRA) am Nationencup in Deutschland den zweiten Platz. Sie ist seit diesem Jahr das jüngste Mitglied des WesternNachwuchskaders. Vier Tage verbrachten die Reiterinnen zusammen in Deutschland. Heimweh war für Jael kein Thema. «Es war so viel los,

kennen», schwärmt sie. Trotzdem steht der Wettkampf für Mutter und Tochter Heizmann an zweiter Stelle. An erster stehen die Pferde als Freunde und Familienmitglieder. Jael ist mit ihnen zusammen aufgewachsen. Zum ersten Mal sass sie auf einem Pferd, bevor sie richtig laufen konnte. «Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern», sagt sie. Aber es scheint ihr gefallen zu haben. Denn bereits im Alter von vier Jahren startete sie an ihrem ersten Turnier.

Reiten ist ihr Ein und Alles Wie im wilden Westen: Cowboystiefel, Jeans und Sporen gehören zum Standard-Outfit, wenn Jael aufs Pferd steigt.

dass ich gar keine Zeit hatte, an zu Hause zu denken», erklärt sie. Die Fünftklässlerin startete in der Disziplin Pleasure. Bewertet werden in dieser Kategorie die Gangarten der Vierbeiner. Dabei ritt sie nicht auf ihrem eigenen, sondern auf einem fremden Pferd. «Für Turniere läuft Bluesail noch zu unregelmässig und hat zu viele Flausen im Kopf», begründet Brigitte Heizmann, Mutter und Trainerin von Jael. «Er ist erst fünfjährig. Wäre er ein Mensch, würde man ihn als Teenager bezeichnen.» Brigitte Heizmann reitet selber seit Jahren. Dass ihre Tochter ihr Interesse für Pferde teilt, bedeutet ihr viel. «Es ist ein Geschenk des Himmels», fügt sie hinzu. Auf die silberne Medaille aus Deutschland ist Jael besonders stolz, auch wenn es bei Weitem nicht die erste Auszeichnung ist, die sie mit nach Hause bringt. In den vergangenen Jahren hat sie so viele Medaillen und Pokale gewonnen, dass sie in ihrem Zim-

mer bald keinen Platz mehr haben. Sie weiss nicht einmal genau, wie viele es sind. Jedes Jahr nimmt Jael an bis zu sechs Turnieren teil. Sie reitet die Disziplinen Pleasure, Horsemanship und Trail. Für die Turniere muss sie Ähnliches beherrschen, wie die Cowboys auf der Ranch. Jael gibt ein Beispiel: «Beim Trail muss ich ein Tor vom Sattel aus öffnen, rückwärts durch ein mit Stangen gelegtes L oder über eine Brücke reiten.» Horsemanship ist dagegen wie Dressurreiten, nur im Westernsattel. Der Reiter muss Figuren vorzeigen. «Die Reihenfolge muss man auswendig lernen», erklärt die junge Reiterin. Und darf sie in der Nervosität des Turniers nicht wieder vergessen. Jael meint, dies sei nicht so schwierig, man müsse sich einfach konzentrieren.

Pferde als Freunde und Familienmitglieder Die Elfjährige liebt die Stimmung an den Turnieren. «Man lernt immer sehr viele Reiter und Pferde

Ab und zu geniesst sie es aber auch, etwas anderes zu tun. Sie fotografiert gerne, am liebsten Blumen. So viel Zeit bleibt für dieses Hobby aber nicht. Drei- bis viermal pro Woche reitet sie zusammen mit ihrer Mutter oder in der Reitstunde. «Ausserdem kommen regelmässig zwei Schulkolleginnen zu uns zum Reiten», ergänzt Jael. Sie verstehen und teilen ihre Begeistung für Pferde. Jael streicht ihrem Bluesail durch die blonde Mähne. Er bedeute ihr viel und sei etwas Spezielles. Nur im Winter, wenn draussen Schnee liegt, fällt es ihr manchmal schwer, das warme Wohnzimmer zu verlassen und zu ihrem Pferd in die Kälte hinauszugehen. Wenn ihr Wallach sie jedoch mit einem fröhlichen Schnauben begrüsst, ist auch die Kälte schnell vergessen. Text Thalia Wettstein Bilder Christoph Schürpf

Vom 3. – 5. Oktober nimmt Jael Heizmann im Reitzentrum Russmatt in Deitingen SO am Jahresabschlussturnier der SWRA teil. Vom 27. – 29. Oktober startet sie am selben Ort an der SM im Westernreiten. Infos: www.swra.ch, www.sm-western.ch


mein ganzer stolz | 103

Jael Heizmanns Ross Bluesail ist noch im Teenageralter: «Er hat nur Flausen im Kopf», sagt die Elfjährige, die schon mit vier am ersten Turnier teilnahm.


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