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Ausgabe Ostschweiz, AZA 9200 Gossau SG 1. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 38 | 17. SEPTEMBER 2012

www.migrosmagazin.ch

UMNUTZUNG I 14

So wohnt es sich in einer Kirche. LUKAS AMMANN I 23

«Graf Yoster» feiert seinen Hundertsten.

Bild: Tanja Demarmels

RACHEL KOLLY D’ALBA I 118

Hausbesuch bei der Stargeigerin. Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch

Der Vielleser

Ab dieser Woche leitet Stefan Zweifel den Literaturclub des Schweizer Fernsehens. Der studierte Philosoph findet es völlig in Ordnung, nicht alles zu verstehen, was man liest. I 32


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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |

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diese Woche 4 |

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inhaLt

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Die Leserzahlen der Schweizer Zeitungen und Zeitschriften DEUTSCHSCHWEIZ Tagespresse

editoriaL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Harte Zeiten Jährlich im Herbst werden der Zeitungsbranche die Leviten gelesen. Dann nämlich, wenn die neusten Auflage- oder die Leserzahlen veröffentlicht werden. Letzte Woche war es wieder so weit. Die offizielle Erhebungsstelle Wemf hat bekanntgegeben, welche Zeitungen mit Leserverlusten zu kämpfen, welche wieder zulegen konnten.

2. Halbjahr 2011

2. Halbjahr 2012

Veränderung

Veränderung in Prozent

20 Minuten D-CH 1 379 000 az Aargauer Zeitung GES 210 000 Basler Zeitung N 161 000 Berner Zeitung BZ GES / Bund 353 000 Blick 622 000 Blick am Abend GES 635 000 Die Südostschweiz GES 236 000 Neue Luzerner Zeitung GES 276 000 Neue Zürcher Zeitung 292 000 St. Galler Tagblatt GE 264 000 Tages-Anzeiger GES N 508 000

1 397 000 198 000 163 000 364 000 613 000 633 000 237 000 258 000 283 000 250 000 514 000

18 000 –12 000 2 000 11 000 –9 000 –2 000 1 000 –18 000 –9 000 –14 000 6 000

1,30 –5,70 1,20 3,10 –1,40 –0,30 0,40 –6,50 –3,10 –5,30 1,20

529 000 805 000 738 000

39 000 –20 000 –20 000

8 –2,40 –2,60

315 000 1 011 000 196 000 2 679 000 314 000 414 000 2 384 000 542 000 732 000 878 000

–8 000 21 000 –1 000 –3 000 –15 000 –35 000 35 000 26 000 –17 000 –62 000

–2,50 2,10 –0,50 –0,10 –4,60 –7,80 1,50 5,00 –2,30 –6,60

Sonntagspresse NZZ am Sonntag SonntagsBlick SonntagsZeitung

490 000 825 000 758 000

Publikums-, Finanz-und Wirtschaftspresse Annabelle Beobachter Bilanz Coop-Zeitung Die Weltwoche Glückspost Migros-Magazin Saisonküche Schweizer Familie Schweizer Illustrierte

323 000 990 000 197 000 2 682 000 329 000 449 000 2 349 000 516 000 749 000 940 000

Und das Bild ähnelt sich seit Jahren. Die Verlierer sind meistens FRANZÖSISCHSPRACHIGE SCHWEIZ in der Mehrzahl. Vor allem die beCoopération 564 000 552 000 –12 000 –2,10 zahlten Tageszeitungen und ZeitCuisine de Saison 138 000 141 000 3 000 2,20 Migros Magazine 598 000 605 000 7 000 1,20 schriften kämpfen gegen kostenlose Online-Konkurrenz und GratisQuelle Wemf zeitungen. Die Verlagerung ins Netz wäre eigentlich ein untergeordnetes Problem: Für Journalisten spielt es keine derart wichtige Rolle (mehr), wo sie ihren Beruf, ihre Passion ausleben. Nur: Bis jetzt gibt es noch keine Businessmodelle, die beweisen, dass sich Journalismus im Netz rechnet. Sogar Tamedia, die mit «Newsnetz» und «20 Minuten online» die offensivste Web-Strategie fährt und offenbar sogar schon Geld im Netz verdient, überlegt sich ein Zusammenlegen von Zeitungs- und Web-Redaktionen. Alle anderen Verlage sehen ihre Investitionen ins Netz als einen ersten Schritt in eine gewinnträchtige Zukunft. Ob die kommt, ist heute aber absolut offen.

78 | SAISONKÜCHE Kilian (links) und Fernando Michlig vertreten die Schweiz an der Olympiade der Köche. Mit dem Migros-Magazin bereiten sie ein zartes Rehentrecôte mit Nuss und Honig zu.

Das Migros-Magazin hat in der Deutschschweiz im letzten Jahr insgesamt 35 000 Leserinnen und Leser gewonnen. Für Ihr Vertrauen danke ich Ihnen ganz herzlich!

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14 | MENSCHEN Neues Leben für leerstehende Kirchen: Kunstmaler Daniel Karrer arbeitet in einer ehemaligen Klosterkirche.

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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

INHAlT | 5

118 | Meine Welt Sie ist nicht nur auf der Geige, sondern auch in der Küche eine Virtuosin: Die Violinistin Rachel Kolly d'Alba kreiert zweimal pro Jahr ein grosses Bankett.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

Bilder: Markus Bertschi, Mirjam Graf, Tom Barnes for Warner Classics

8 | Kultprodukt Migros ice tea Neu mit Tee aus nachhaltigem Anbau.

MENSCHEN

14 | Reportage In Kirchen wohnen und arbeiten. 21 | Auf ein Wort 23 | Porträt Graf Yoster war seine Paraderolle: Schauspieler Lukas Ammann feiert seinen 100. Geburtstag. 26 | Porträt Der Bauer und Tüftler Hans Wepfer hat ein revolutionäres Windrad erfunden. 30 | Bild der Woche 32 | interview Der neue Leiter des Literaturclubs, Stefan Zweifel, über Schund und die Sinnlichkeit von Büchern. 39 | Kolumne: Der Hausmann.

AkTUEll

43 | Cervelats von Micarna Wie entsteht des Schweizers liebste Wurst? Ein Besuch bei der Micarna.

SCHAUFENSTER 48 | 53 | 54 | 56 | 67 | 69 | 70 | 72 | 75 |

Herbstgenüsse mit Äpfeln Siegermenü: Saucisson-Mousse Frische Menüs von Anna’s Best neue Bifidus-Drinks mit Vitamin C Aromatische Yogi-tees Feines für die Zvieri-Pause Die Dinos im internet entdecken Anti-Aging-Pflege für alle Fälle Praktisches für Jung und Alt

SAISONkÜCHE

78 | Rehentrecôte mit nuss und Honig Kilian und Fernando Michlig jagen Wild und Kochmedaillen. 82 | Raffiniert gefüllte teigtaschen

IHRE REGION

85 | neues aus ihrer Genossenschaft

lEBEN

91 | Mix 98 | Familie Soll das Recht auf musikalische Bildung in der Verfassung verankert werden? 101 | Multimedia Das iPhone 5 ist da. 102 | in Form Warum Optimisten länger leben und mehr zu lachen haben. 105 | Auto Der Mikrovan B-Max von Ford.

MEINE WElT

118 | Rachel Kolly d'Alba So lebt die Schweizer Starviolinistin.

RUBRIkEN

11 | Forum 106 | Bitte melde dich 109 | leseraktion 111 | Rätsel & impressum 116 | Cumulus

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migros-Woche 6 |

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aKtueLLes

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Frisch in der migros

Lamm von der Alp

Das Alplammfleisch, das die Migros jetzt in den meisten Genossenschaften verkauft, stammt von Lämmern, die den Sommer auf Schweizer Alpen verbracht haben. Die Bauern verpflichten sich dabei, die Wiesen naturnah zu bewirtschaften. Das sichert den Lämmern frisches Kräuterfutter. Das feine Fleisch ist ein echtes Festmahl. Geniessen Sie würzige, gebratene Lammkoteletts! Rezepte unter: www.saison.ch

Bunte Urechsen: Oben das Werk einer Klasse aus Hochdorf LU, unten die Arbeit von Schülern aus Alterswilen TG.

Preisgekrönte Dinos So herzige Dinosaurier hat die Welt noch nicht gesehen! Für einen grossen Wettbewerb der Migros haben Schulklassen aus der ganzen Schweiz Holzmodelle eines T-Rex-Skeletts mit Farbe, Knete, Gips und anderen Bastelmaterialien verschönert. Die prämierten Arbeiten können jetzt online bewundert werden. Eine erste und zweite Klasse aus Alterswilen TG

hat das Skelett ganz in farbige Schuppen gehüllt. Die sechste Klasse textiles Gestalten aus Hochdorf LU hat dem Dino ein gestreiftes Kleid gestrickt. Alle zehn Gewinnerklassen dürfen im Jura eine richtige SaurierAusgrabungsstätte besuchen und Spuren der urzeitlichen Riesen analysieren. www.migros.ch/dino

Preisbarometer Nachhaltiger Fischfang ist der Migros wichtig: In den letzten Jahren wurden bedrohte Fischarten konsequent aus dem Sortiment genommen, und das nachhaltige Angebot wird laufend ausgebaut. Aktuell bietet die Migros neu zwei Produkte unter dem MSC-Label an, das für Fische aus umweltverträglichem Wildfang steht. Bei diesen kommt es daher zu Preisaufschlägen. Artikel M-Premium Thonfilets Albacore 140 g M-Classic Sardinen in Tomatensauce 125 g *in Franken

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migros-magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

migros-woche

aKtueLLes | 7

region ostschWeiz

Zenti-Games im Pizolpark Die nächste Austragung der Zenti-Games findet im Pizolpark Mels/Sargans statt. Am 21. und 22. September können sich Kinder und Erwachsene in spannenden Disziplinen messen. Altersbeschränkungen gibt es keine. Unterschiedliches Geschick und Können wird den Teilnehmern beim Zenti-Turmbau, beim Zenti-

Ballwurf oder beim Zenti-Schubsen abverlangt. Die Anstrengungen lohnen sich, denn für den Sieger gibt es einen tollen Hauptpreis. Ein grosser Spielspass für die ganze Familie, ganz nach dem Motto: «Dabei sein ist alles!». Weitere Themen aus der Ostschweiz ab Seite 85.

Talent im Doppelpack

Die migros begeistert Jugendliche für den golfsport – so etwa die Brüder michael und Philippe weppernig, die bei der Klubmeisterschaft im golfpark oberkirch LU brillierten.

Treffsichere Brüder: Philippe (links) und Michael Weppernig beim Training auf dem Golfpark Oberkirch.

Bilder: Cultura/StockFood, Lukas Mäder

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E

s goss wie aus Kübeln, als 80 Teilnehmer zur Meisterschaft des Golfklubs Oberkirch LU antraten. Bei dem verregneten Turnier auf einer von acht Golfanlagen der Migros brillierten zwei Jungtalente: der 15-jährige KV-Schüler Michael Weppernig gewann den Pokal, sein 18-jähriger Bruder, der Maturand Philippe, belegte den zweiten Platz. «Bei schlechtem Wetter muss man immer aufpassen, dass der Griff des Golfschlägers trocken bleibt», sagt Tur-

niersieger Michael. «Wirklich abgelenkt hat mich der Regen aber nicht.» Die beiden Luzerner Brüder sind ein Beispiel dafür, wie es der Migros gelingt, Jugendliche für den traditionsreichen Golfsport zu begeistern. Seit vier Jahren perfektionieren die Teenager auf dem Golfpark Oberkirch ihre Schläge. Michael Weppernig ist mittlerweile fest entschlossen, eine Laufbahn als Golfprofi einzuschlagen. Die Migros sorgt besonders mit ihrem jährlichen Förderprogramm «Let’s

play Golf» dafür, dass Jugendliche wie Michael und Philippe vom Golffieber gepackt werden: 2500 Schülerinnen und Schüler lernen den Sport jeweils gratis kennen. Auch sonst tut die Detailhändlerin viel dafür, Golf zu einem Breitensport zu machen. Auf den Golfanlagen der Migros können vom Kind bis zum Senior alle preisgünstig spielen. Text: Michael West

www.golfparks.ch


GENERATION M 8 |

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MIGROS ICE TEA

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

rsprechen und Mit verbindlichen Ve engagiert sich die ten jek Pro ten kre kon ion von morgen. rat ne Ge die Migros für gfristig, die lan h Sie verpflichtet sic n en, den nachhaltige ütz sch zu lt we Um er Gesellüb en geg rn, de för Konsum zu d eitenden sozial un schaft und Mitarb und sich für eln nd ha zu lich vorbild . ensstil einzusetzen einen gesunden Leb en zu Mehr Information n Sie unter: Generation M finde .ch www.generation-m

Ein Schritt zum Glück Der Footprint – oder ökologische Fussabdruck – zeigt, wie viele Ressourcen ein bestimmter Lebensstil verbraucht. Die Masseinheit ist dabei der Planet Erde. Jeder Footprint über 1 ist nicht nachhaltig, weil er mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde langfristig bietet. Wenn alle so leben würden wie die Schweizerinnen und Schweizer, bräuchte man 2,8 Planeten. Wer wissen will, wie gross der eigene ökologische Fussabdruck ist, kann dies mit dem neuen Footprint-Rechner des WWF herausfinden. Dank neuer, detaillierterer Fragestellung erhalten die Nutzer nach Berechnung des Fussabdrucks personalisierte Tipps, wie sie ihr Leben nachhaltiger gestalten können. Zudem ruft der WWF die Schweizer Bevölkerung zu einem Glücksexperiment auf. Denn die Glücksforschung zeigt, dass Menschen, die auf innere Werte setzen, ihren Alltag bewusst erleben und sich Zeit für Freunde, Familie und Natur nehmen, zufriedener sind als jene, die auf ressourcenintensive Statussymbole setzen. Interessierte können auf www.wwf.ch/gluecks-experiment mitmachen. Hier gibts den FootprintRechner und zahlreiche Tipps für einen bewussten Lebensstil.

So muss Ice Tea schmecken

Er hat mehr Fans auf Facebook als die Stadt Bern Einwohner: Der Migros Ice Tea ist Kult. Ab sofort stammt der dafür verwendete Schwarztee aus nachhaltigem Anbau.

E

s zischt und gluckert im mannshohen Edelstahlkochtopf, aus einem Rohr tritt eine kleine Dampfwolke aus. Der herbe Duft von frisch aufgebrühtem Schwarztee breitet sich aus. Der aromatische Tee ist die wichtigste Zutat für eines der beliebtesten MigrosProdukte überhaupt: den Ice Tea. Der Getränkeklassiker mit dem eisblauen Schriftzug und der gestreiften Verpackung ist ein echtes Kultprodukt. Auf Facebook outen sich über 133 000 Personen als Ice-Tea-Jünger. Hergestellt wird der Eistee beim Migros-Industrieunternehmen Bina in Bischofszell. In den für Ice-Tea-Fans heiligen Produktionshallen greift Arnold Graf in einen grossen Behälter und nimmt eine Handvoll des fast schwarzen groben Teekrauts heraus. «Wir setzen hier Tee von der gleichen Qualität ein, wie man ihn auch zu Hause für seinen Schwarztee verwenden würde», erklärt der Produktmanager. Künftig stammt dieser Tee aus nachhaltigem Anbau mit UTZ-

Zertifizierung (siehe Box). Und es ist der frisch gebrühte Tee, der den kultigen Ice Tea von anderen Eistees unterscheidet. Diese werden aus Tee-Extrakt hergestellt und enthalten meist zusätzliche künstliche Aromen. Graf bringt den Unterschied auf den Punkt: «Ein normaler Eistee ist ein Softdrink, unser Ice Tea hingegen ist ein richtiger Tee.»

Jeden Morgen verkosten die Leute aus der Produktion den Ice Tea Als erstes Unternehmen in der Schweiz brachte die Migros vor 28 Jahren einen fertigen Eistee auf den Markt und läutete damit einen wahren Eistee-Boom ein. «Viele Leute verbinden mit dem Geschmack unseres Produkts Kindheitserinnerungen. Genau so muss ein Eistee für sie schmecken», sagt Arnold Graf. Nach dem Aufbrühen in den bereits grosszügig dimensionierten Kochtöpfen gelangt der Tee in riesige, 20 000 Liter fassende Edelstahltanks. Dort werden die weiteren Zutaten beigefügt: Zucker,

Hüter des Ice-TeaGrals: Arnold Graf (links) und Markus Aeppli sorgen dafür, dass sich der Geschmack des Kultgetränks trotz Neuerungen nicht verändert.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

MIGROS ICE TEA | 9

«Der einzig Wahre» Christian Jung ist IceTea-Fan und Gründer der ersten FacebookFangemeinschaft, die sich dem Kultgetränk widmet. Inzwischen hat die Gruppe über 133 000 Mitglieder und wird offiziell von der Migros betreut. Warum sind Sie Fan des Migros Ice Tea? Diese Frage sollte man eigentlich gar nicht stellen, hat man den Ice Tea jemals probiert! Der Migros Ice Tea ist der einzig wahre Ice Tea. Das war schon immer so. Was ist Ihre früheste Erinnerung daran? Kindergeburtstage! Definitiv. Später, während der Lehrzeit, war der Ice Tea das tägliche Getränk aller Lehrlinge und im ganzen Betrieb zu finden. Waren Sie vom enormen Erfolg Ihrer Facebook-Gruppe überrascht? Anfangs sehr. Jede Statusmeldung verursachte innert Sekunden sehr viele Likes und Kommentare. Die Möglichkeit, jeweils 30 000 Fans anzuschreiben, war eine tolle Sache.

Zitronensaft und Wasser zum Verdünnen. Im Produktionslabor gleich nebenan werden laufend Säure-, Zucker- und Teegehalt überprüft. Aber keine Labormessung ersetzt den menschlichen Geschmackssinn. «Jeden Morgen treffen sich unsere Leute aus der Produktion zu einer Degustation. Gemeinsam verkosten sie eine Probe aus jeder Produktionsstunde», erklärt Arnold Graf. So wird sichergestellt, dass Qualität und Geschmack immer den hohen Ansprüchen genügen.

Die Fangemeinde ist nicht nur gross, sondern auch kritisch Trotz aller Sorgfalt: Da die Bina echten Tee verwendet, sind kleine Unterschiede in Geschmack und Aussehen unvermeidlich. «Die Jahreszeiten beispielsweise beeinflussen die Farbe des Tees. Solchen Schwankungen sind wir ausgeliefert», sagt Graf. Nebst den Eisteeprofis von der Bina überwacht auch die Fangemeinde den Teegeschmack mit

grosser Aufmerksamkeit. «Schon kleine Änderungen, und sei es bloss an der Verpackung, werden kritisch kommentiert», erklärt Arnold Graf mit einem Schmunzeln. Bei der Umstellung auf Schwarztee mit UTZ-Zertifizierung sind Arnold Graf und sein Kollege Markus Aeppli, Produktentwickler bei der Bina, deshalb vorsichtig zu Werke gegangen. Gemeinsam haben sie diverse Teesorten ausgewählt. «Wir hatten ein klares Ziel: absolut den gleichen Geschmack wie bisher», erzählt Markus Aeppli. Die Kandidaten wurden in geringen Mengen zu Eistee verarbeitet und degustiert; anschliessend wurde der Sieger erkoren. Sind die beiden Eistee-Experten zufrieden mit dem Resultat? «Absolut», sagt Aeppli. «Der Ice Tea schmeckt genau wie bisher.» Übrigens: Obwohl der Tee neu aus nachhaltigem Anbau stammt – der Preis des Kultgetränks ändert sich nicht. Text: Andreas Dürrenberger Bilder: Jorma Müller

Label für eine bessere Zukunft «UTZ Certified» wurde 1997 von Kaffeeproduzenten aus Guatemala und einer holländischen Holding gegründet und ist heute eines der wichtigsten unabhängigen Nachhaltigkeitsprogramme für Kaffee, Kakao und Tee. Die Produzenten werden darin geschult, Dünger und Pflanzenschutzmittel massvoll einzusetzen sowie Bodenerosion und Wasserverschmutzung vorzubeugen. Die Mitarbeiter auf UTZzertifizierten Landwirtschaftsbetrieben sollen Zugang zu sauberem Trink-wasser und medizinischer Versorgung haben, und ihre Kinder sollen zur Schule gehen können. Kinder- und Zwangsarbeit sind verboten. Die Einhaltung der Auflagen wird von unabhängigen Instanzen überprüft.


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Zutaten: 250 g Kuchenteig, Mehl zum Auswallen, 5 Birnen (z. B. Gute Luise ), 2 EL Zitronensaft, 100 g Studentenfutter, 70 g Zucker, 3 Eier, 2 dl Milch, 120 g Magerquark Zubereitung: Backofen auf 200 °C vorheizen. Kuchenteig auf wenig Mehl auswallen. Blech damit auslegen. 4 Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen. Birnen in Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Birnen und Studentenfutter auf den Kuchenboden verteilen. Zucker, Eier, Milch und Quark gut verrühren. Guss über die Birnen giessen. Restliche Birne, ohne zu schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen. Birne in Schnitze schneiden, dekorativ auf den Kuchen legen. Birnenkuchen in der unteren Ofenhälfte 35 – 40 Minuten backen. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 35 – 40 Minuten backen Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 19 g Fett, 52 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal


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FORUM

migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

LeserBrieFe | 11

ses Tiersterben sonst noch verhindern kann. Anita Werner-Willi

MM 37: «Die sollen lieber Velo fahren», Interview zum möglichen Autolernfahrausweis ab 16 Jahren.

Erst mit 30 mit dem Autofahren beginnen

8203 Schaffhausen

MM 36: «Vom Sopran zum Bass», Artikel über Transsexuelle und deren Schicksal.

! Als mein Verlobter,ein netter 19-jähriger Limmattaler,mir erzählte,dass er jetzt mit dem Autofahren anfange, habe ich, eine US-Amerikanerin, gestaunt. In den USA fängt man mit 14 Jahren mit dem Verkehrsunterricht an der High School an. Das ist Pflicht. Mit 15 darf man dann Autofahren, wenn jemand über 18 mit einem Fahrausweis dabei ist. Wenn man eine gewisse Anzahl Stunden und die Unterschrift eines Fahrlehrers hat, darf man ab 16 Jahren Auto fahren. Ich habe meinen Führerschein einen Tag nach dem 16. Geburtstag gelöst. Nach Auto-Erfahrungen in den USA und in der Schweiz bin ich der Meinung, man sollte Velo fahren und die ÖV benutzen,bis man etwa 30 ist,und erst danach mit dem Autofahren beginnen.

Jahrelanger Kampf mit der eigenen Identität

Angelika Bolfing-Shenk 6005 Luzern

MM 37: «Auf dem Sprung in ein neues Leben», Kolumne von Zoo-Doktor Martin Wehrle.

Tiere fallen in Pools und ertrinken ! Frösche, Molche, Katzen und auch Igel fallen immer wieder in Pools und ertrin-

MM 37: «Alter schützt vor Allergien nicht», Artikel über spät entwickelte Allergien.

Ausweisen ist heute Pflicht Christina Daeniker Roth ist auf Ernährung und Gesundheit spezialisiert.

Immer wieder fallen Frösche in Pools und ertrinken darin.

ken. Sie können zwar schwimmen, aber nicht an steilen Wänden hochklettern. Unter www.vogelwarte.ch, Stichwort «wildfallen-im-siedlungsraum», kann man nachlesen, wie einfache Ausstiegshilfen gebaut werden oder wie man die-

nachtrag

! Seit bald 20 Jahren ist Günter Ludwig auf Sellerie allergisch und kommt damit mittlerweile bestens zurecht. Was früher Wunschdenken war, ist heute gesetzliche Pflicht: Die wichtigsten allergieauslösenden Zutaten – und dazu zählt auch Sellerie – müssen zwingend in der Zutatenliste vorverpackter Lebensmittel aufgeführt werden! Auch dann, wenn sie nur in geringen Mengen oder als Bestandteil einer anderen Zutat zugesetzt werden. Eine selleriehaltige Bouillon oder Streuwürze, als Zutat in einem Fertiggericht oder einer Salatsauce, muss als solche erkennbar sein («Streuwürze mit Selle-

! Über viele Jahre habe ich mit meiner Identität gekämpft. Ich habe schon von klein auf mein Geschlecht abgelehnt. Damals war es aber noch ein absolutes Tabuthema. Immer mehr fühlte ich mich in meiner Seele zerrissen. Ich habe versucht, mich der Gesellschaft anzupassen. Habe zwei Ehen hinter mir, die nicht funktionierten. Vor bald 15 Jahren habe ich bereits einen Versuch unternommen, eine Frau zu werden. Ich wurde damals in keiner Art und Weise ernst genommen. Letztes Jahr ist meine zweite Ehe zerbrochen. Ich hatte immer wieder die Kleider meiner Frau angezogen und ihre Hormone eingenommen. Ich konnte nicht mehr. Ich hielt meine Zerrissenheit nicht mehr aus. Ich habe mein Äusseres total verändert, wollte lieber tot sein, als noch lange als Mann leben zu müssen. Nun bin ich auf dem Weg, eine Frau zu werden, und unendlich glücklich dabei.

H.R. Name der Redaktion bekannt

leben

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leben 112 |

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gazin | 2012 | migros-ma

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| Nr. 37, 10. September migros-magazin

2012 |

in form

Alter schützt vor Allergien nicht

altersgebun­ llergien sind nicht in jedem den, sondern können Andreas , sagt Alter auftreten» und für Allergologie Bircher, Facharzt Das Unispital Basel. Dermatologie am die so. Allerdings hat war schon früher ­ die an Heuschnup Zahl der Menschen, leiden, Allergie, fen, der häufigsten en. «Im Jahr 1920 deutlich zugenomm ein Prozent circa Schweiz waren in der be­ von Heuschnupfen der Bevölkerung 2000 waren es bereits Jahr im troffen, Bircher. 15 Prozent», sagt starke Zunahme Die Gründe für die aft noch dis­ werden von der Wissensch Lebenserwartung kutiert. Die höhere Viele Menschen mag eine Rolle spielen: Beschwerden, Alter entwickeln in einem Zeiten gar nicht erst das sie in früheren eise tragen erlebt hätten. Möglicherw der Betroffe­ n Lebensbedingun­ heilen wird, die Mehrzahl stellt der Ex­ auch die veränderte Bircher erklärt: behält die Allergie», gen dazu bei. Facharzt Industrie­ nen zwar sein, dass die westlichen in perte fest. «Es kann «Zumindest Jahren heute ein hoher hygie­ Symptome abnehmen, aber nach nationen herrscht heisst, man ist viel weniger plötzlich wieder auftreten. Das er­ nischer Standard, als es in Entwick­ behält sein einmal das Immunsystem Bakterien ausgesetzt, dieses kann noch der Fall ist.» Gedächtnis, und worbenes lungsländern heute eine Allergie? werden.» Was ist überhaupt wä­ wieder aktiviert keine Immunsch «Eine Allergie ist denken könnte, ins spital wegen einer che, wie man vielleicht dafür, dass sich das allergie auf sellerie sondern ein Zeichen bekam en wehren gut zu aus Schaffhaus Immunsystem eigentlichBircher. «Es ist Günter Ludwig Sellerieallergie. Mitt­ mit 42 Jahren eine kann», erklärt Andreas 61 Jahre hrer Abwehrre­ unnötige Sekundarle e, lerweile ist der im eine übertrieben auf harmlose, alltäg­ alt und hat seine späte Allergie «gut aktion des Körpers einge­ wie Pollen, Tierhaare, Griff» und fühlt sich nicht sehr liche Substanzen beim ersten t. Aber mit die­ Sie äusserte sich Bienen­ oder Wespengif und Im­ schränkt. starken Juckreiz Reaktion hat das Mal mit einem ser übertriebenen lag, vor allem an falsch gestellt.» plötzlichem Hautausschkamen Atemnot munsystem die Weichen reagiert vor allem dazu den Handflächen, Das Immunsystem aber auch ein ner Hals. Die Symp­ und ein geschwolle bei jungen Personen, Ver­ plötzlich eine Allergie tome traten eine Stunde nach dem 80­Jähriger kann Zeichen auf. sozusagen ein entwickeln. Es ist em zehr von Sellerie musste Günter sich das Immunsyst Beim zweiten Kontakt Gefahr eines von Jugend, dass weil die kann. Ludwig ins Spital, noch so gut wehren eine zu Forschungs­ Schocks bestand: anaphylaktischen Andreas Bircher macht auf ein Al­ g Allergietests mit ohliche Reaktion zwecken regelmässi fal­ lebensbedr der Körper vermehrt 50 Prozent davon lergen, bei welcher seinen Studenten. t, was zu einem dass die Testperso­ Histamin ausschütte len positiv aus, ohne Symptome verspüren Kreislaufkollaps mit tödlichem Ausgang nen irgendwelche Wiederholt man die sind. kann. allergisch führen oder machte dann die später, beträgt die Ein ärztlicher Test Tests ein paar Jahre eine Allergie Ergebnisse nur noch des Problems aus, Ursache Quote der positiven bei zur Pflanzengrup­ dafür ist, dass auf Sellerie. Er gehört der auch Karot­ 30 Prozent. Grund ler, zu das Immunsystem pe der Doldenblüt jungen Menschen und es trainiert sich noch. ten, Fenchel, Kümmel, Petersilie noch am Reifen ist, hat Lud­ auch viele, eine Aller­ Anis gehören. In deren Blütezeit Deshalb glauben fen könnte sich «aus­ wig deshalb auch Heuschnupfensymp­ ei­ gie wie Heuschnup tränende Augen und wachsen». spielt tome, gerötete, Umwelt der Nase. von ne verstopfte Unabhängig kommen bei Fami­ der Pollen­ und Mil­ Seit der Diagnose aber vor allem bei Disposition frisch zubereitete noch genetische nur die lie Ludwig benallergie «Es ist nicht sicher Lebensmittel auf den Tisch. Manchmal eine grosse Rolle. aus­ wem eine Allergie voraussagbar, bei

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Nr. 37, 10. September

Zudem kann Herr Ludwig heute vom Allergikersortiment 1. der Migros unter dem 2. Label «aha!» profi3. tieren: In grossen Filialen gibt es garantiert selleriefreie Bouillon respektive Bratensauce mit dem Gütesiegel aha! Allergiezentrum Schweiz. Weitere Informationen und hilfreiche Links zum Thema findet man auf der Migros-Website unter: www.migros.ch/generation-m/de/ gesundheit/allergien-intoleranzenernaehrungsbeduerfnisse.html Es gibt drei Stufen: strategien, prävention – Vermeidungs Allergieindem man die individuellen auslöser meidet.

– indem medikamentöse behandlung der Symptome man beim Auftauchen e einnimmt, entsprechende medikament zu bekämpfen oder um die Symptome wie Atemnot vorbedrohlichen Szenarien zubeugen.

man sich Immuntherapie – indem Zeitraum ärztlich über einen längeren desensibilisieren lässt. zu behandeln, Um eine Allergie dauerhaft Stufen kombiniert müssen oft alle drei Apotheker kann Sie werden. ein Arzt oder dabei beraten.

Die Symptome können abnehmen und nach Jahren plötzlich wieder auftreten.

Text: Sabine Bild: René Ruis

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Was kann man gegen Allergien tun?

te, wird es auch ch auf etwas reagier Wer nie im Leben allergis nicht mehr tun, denkt man – en Alter en auch ältere im fortgeschritten immer häufiger reagier und liegt falsch: Denn Stoffe, die sie vorher gut vertragen h auf Menschen plötzlic noch erforscht. werden dafür haben. Die Gründe und ssen schwierig, ist das Auswärtse das Einkaufen. «In anfangs war es auch ist oftmals Sel­ Bouillons und Gewürzen in der Schweiz wird lerie enthalten, das deklariert», beklagt aber nicht eigens Er würde sich wün­ sich der Lehrer. das änderten. schen, dass die Hersteller konsequent Al­ Obwohl Günter Ludwighat er immer die meidet, ser lergieauslö Cortison und An­ Notfallmedikamente tihistaminika dabei. ganz aus dem Nichts Ob seine Allergie Ludwig ein biss­ kam, bezweifelt Günter dass er als Kind sich, chen. Er erinnert und ihn deshalb Kümmel nicht mochte ist er darauf allergisch, nicht ass. Heute hat er gemieden, weiss er jetzt. Instinktivund im Erwach­ was ihm nicht bekam, 42. Lebensjahr bis zum senenalter gab es tigungen. auch keine Beeinträch dass jemand erst­ Es kann auch sein, Bienen­ oder auf Alter mals im hohen reagiert. Das Gift Wespengift allergisch normalerweise Menschen dem schadet ersten Stich oder nicht, und auf den nicht allergisch re­ Kontakt kann man mindestens einmal agieren. Man muss aller­ worden sein, um zuvor gestochen Bei der auf den ers­ gisch zu reagieren. Abwehr hat das Im­ ten Stich erfolgten die Weichen munsystem wiederum überempfind­ wurde falsch gestellt und gibt es dadurch lich. «In der Schweiz Todesfälle pro Jahr. etwa fünf bis zehn wenn sich sind, r vermeidba Unfälle, die rapie einer Immunthe die Betroffenen erläutert der unterziehen würden», Experte. sollte man, wie Eine solche Allergie be­ ernst nehmen und jede andere auch, handeln lassen. Müller

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Günter Ludwig und

der Sellerie: Als Kind

mochte er ihn nicht,

rie», «Bouillon mit Sellerie»). Allergieauslösende Zutaten dürfen nicht «versteckt» werden! Selbst auf Spuren, die über Verschleppungen in der Fabrik in ein Produkt gelangen könnten, muss hingewiesen werden («kann Sellerie enthalten»). Im Offenverkauf und in der Gastronomie hat das Personal eine gesetzlich verankerte Auskunftspflicht.

als Erwachsener reagierte

er plötzlich allergisch

auf die Knolle.

Christina Daeniker Roth, Fachspezialistin Ernährung und Gesundheit, Migros-Genossenschafts-Bund

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |

Herbst in der Schweiz

Über 70 Leserinnen und Leser schlugen dem Migros-Magazin ihr liebstes Ausflugsziel ihre Vorschläge finden Sie unter www.migrosmagazin.ch.

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Forum

migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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– einfach göttlich

im Herbst vor. Hier finden Sie die fünf schönsten Bilder, die 40 Gewinner und

Martin Mächler besucht im Herbst am liebsten die idyllische Gauchneregg (auch: Regelstein).

Alle ugstipps fl s u A che und zusätzli f u a s Info

Monika Minder reist mit der Rhätischen Bahn auf den Berninapass und bewundert dort den Lago Bianco. Am liebsten fährt sie nach ein paar Schritten im ersten Schnee gleich weiter Richtung Tirano.

Thomas Kaufmann-Jennis Herbstziel ist die Alp Suls mit dem Sulser Seeli und der Lobhornhütte. Deren Plumpsklo eröffnet den sensationellen Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

Weil er den Sonnenuntergang auf dem Emmentaler Gipfel mit Grillgemüse so schätzt, erklimmt Sebastian Strycker den Hohgant auch im Herbst. Ein letzter Grillplausch vor der anbrechenden Winterzeit.


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reportage

Neues Leben in Gottes Haus Die Zahl der Kirchengänger sinkt, die Kosten bleiben. Die Lösung: Umnutzung. Noch sperren sich die Schweizer Kirchen dagegen. Vier Hausbesuche zeigen aber, die Idee hat durchaus Potenzial.

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as Kreuz an der Wand ist abgehängt, der Altar herausgerissen und die Glocke aus dem Turm verschwunden. Ein Schicksal, das in den letzten paar Jahren in Deutschland, England oder Holland viele Kirchen und Kapellen ereilt hat. Ein Schicksal, das auch Schweizer Gotteshäusern droht. Denn hierzulande geraten die Kirchgemeinden ebenfalls langsam, aber sicher unter Druck. Sie stehen vor der schwierigen Aufgabe, eine Lösung für das Problem zu finden, dass die Kirchen immer öfter leer bleiben und dennoch viel kosten. Doch die Kirchen umzunutzen ist in der Schweiz noch ein Tabuthema: «Es ist sehr delikat, mit den Gläubigen über Umnutzungen zu diskutieren», sagt Xaver Pfister, Informationsbeauftrager der römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt. Die elf Kirchengebäude in Basel böten Platz für 90 000 Leute, die Mitgliederzahl ist jedoch seit 1975 auf 30 000 gesunken. Die Gebäude stehen nicht nur leer, teilweise

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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |


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mEnSChEn

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Das Licht ist perfekt, die Atmosph채re pure Inspiration: Kunstmaler Daniel Karrer arbeitet in einer ehemaligen Klosterkirche.


Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Das Künstlerhaus Daniel Karrer (29), Kunstmaler, Basel

! Baujahr: 1293 ! Früher: Klosterkirche des ehemaligen Dominikanerinnenklosters. Mit der Reformation 1529 wurden Kirche und Kloster geschlossen. Die Kirche diente danach als Lagerhaus, später als Militärkaserne. ! Heute: Seit 1966 beherbergt die Kirche eine Ateliergenossenschaft.

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

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Seit 46 Jahren beherbergt die Klingentalkirche in Kleinbasel Künstlerateliers. Daniel Karrer arbeitet im schönsten davon.

Meine Freunde nennen mich scherzhaft den «Malerfürsten». So bezeichnete man früher berühmte Maler, die einen extravaganten Lebensstil pflegten. Aber ich muss schon zugeben: Ein besseres und schöneres Atelier kann ich mir momentan nicht vorstellen. Ich teile es mit einem Soundtechniker. Bevor ich im letzten März hier eingezogen bin, arbeitete ich zu Hause in einem zwölf Quadratmeter grossen Zimmerchen. Das war nicht wirklich gesund, denn ich male mit Acryl-und Ölfarben, und die Terpentindämpfe füllten den ganzen Raum. Auch war es eng und dunkel. Hier im Atelier habe ich 80 Quadratmeter zur Verfügung, und dank der fünf grossen Kirchenfenster ist es sehr hell. Ich sehe meine Bilder besser. Manchmal hat es mir sogar zu viel Licht. Aber eigentlich wage ich es kaum, mich zu beschweren. In Anbetracht meiner Situation ist das ein Luxusproblem. Hier drin herrscht eine inspirierende Atmosphäre. Ich komme sehr gerne in mein

Atelier, nicht nur zum Arbeiten. Manchmal setze ich mich auch einfach auf das Sofa, trinke einen Kaffee und betrachte meine Bilder. Es gibt Kühlschrank, Kaffemaschine und ein kleines Lavabo. Auf jedem Stockwerk hat es Toiletten und Duschen. Dank des alten Steingemäuers bleibt es im Atelier schön kühl, obwohl wir uns direkt unter dem Dach befinden. Es kommen mich viele Leute besuchen, das liegt sicherlich auch am Raum: Es ist irgendwie einladend. Im Winter habe ich für Freunde ein grosses RacletteEssen veranstaltet, ein anderes Mal haben wir ein Kino improvisiert und einen Film auf die grosse Wand gebeamt. Als Nächstes steht jedoch etwas weniger Angenehmes an: Fensterputzen. Wie ich das anstellen will, weiss ich noch nicht. Die Fenster sind sehr hoch, und wegen der alten Aussenverzierung komme ich vermutlich nicht überall an das Glas heran. Eines weiss ich jedoch gewiss: Ich werde wohl der erste Malerfürst sein, der seine Fenster selber putzt.»


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

hätten sie auch dringend eine Sanierung nötig. «Bis spätestens in fünf Jahren müssen Lösungen gefunden werden, wenn wir die Aufnahme von Krediten vermeiden wollen», sagt Pfister. Besonders akut ist die Lage bei den Reformierten in der Stadt Zürich. Beatrice Bänninger, Geschäftsführerin des reformierten Stadtverbands: «17 Millionen kostet der Unterhalt der reformierten Kirchengebäude. Viele davon stehen unter Denkmalschutz und gehören zum kulturellen Erbe der Stadt.» Resultat: ein

jährlicher Verlust von fünf Millionen Franken. Grundsätzlich seien Kirchenverkauf oder -vermietung zu gegebener Zeit nicht ausgeschlossen, sagt sie. Während die Landeskirchen zögerlich an das Thema herangehen, hat die neuapostolische Kirche in den letzten zwölf Jahren über 65 Kirchengebäude verkauft, die evangelisch-methodistische Kirche Schweiz in den letzten fünf Jahren ein knappes Dutzend. Es gibt sie also, die gesegneten Gemäuer, die heute eine andere Funktion

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erfüllen als ursprünglich vorgesehen: zum Beispiel als Künstleratelier, Wohnhaus oder Theaterlokal. Schweizer Kirchenbewohner und -besitzer erzählen, auf welches Abenteuer sie sich eingelassen haben. Texte: Nathalie Bursac´ Bilder: Markus Bertschi

Wandern die Schäfchen ab? Zahlen und Infos zu Kirchgängern, Religionszugehörigkeit und mehr.

Die Loftwohnung arthur reber (49), Marktbetreuer für elektrovelos, Brienz Be ! Baujahr: 1972 ! Früher: neuapostolische Kirche ! Heute: seit 2012 Wohnhaus

«

Wo früher die Gottesdienstbesucher der Predigt lauschten, liegt jetzt Arthur Rebers Wohnzimmer. Täfer und Lampen sind geblieben. Zu Besuch ist Tochter Janine (21).

Wenn ich mich einmal für etwas entscheide, ziehe ich es durch. So war es auch mit dieser Kirche. Freunde von mir, Susanne und Marcel Zysset aus Brienz, hatten das Gebäude gekauft und erzählten mir abends in einer Bar von ihrer Idee, eine Wohnung daraus zu machen. Ich war begeistert. In meinem Privatleben hatte sich einiges verändert – es war Zeit für einen Neuanfang. Meine Kinder meinten, wenn einer der Richtige sei, um in einer Kirche zu leben, dann ich. Ich komme ursprünglich aus dem Emmental, aber ich kenne Brienz gut, weil ich auf der benachbarten Axalp regelmässig mit meinen Kindern die Ferien verbringe. Nun wohne ich seit März hier. Ich habe eine Wohnberaterin engagiert. Es schien mir nicht so einfach, das Haus sinnvoll einzurichten. Ich bin ein Ästhet, ich will mit Stil wohnen. Der drei Meter lange Esstisch bildet der Mittelpunkt des Wohnraums. Hier erledige ich meine Büroarbeit, hier esse ich und bediene Gäste. Dort, wo einmal der

Altar stand, thront jetzt ein prächtiges Cheminée. Ich freue mich auf den Winter, das Licht des Feuers wird den ganzen Raum erfüllen. Mein Schlafzimmer ist auf der Empore und zum Wohnzimmer hin halb geöffnet. Beim Umbau wurde lediglich ein Dachfenster neu eingebaut, gleich darunter steht mein Bett. Ich habe eine wunderbare Aussicht auf den Brienzersee. Das Holztäfer und die Lampen sind original. Meine Wohnberaterin meinte, man solle nicht vertuschen, dass dies einmal eine Kirche war. Und ich finde, sie hat recht. An der Eingangstür, die übrigens noch die originale Kirchentür aus Glas ist, gibt es bewusst keine Klingel. Mir gefällt es, dass die Leute an die Türscheibe klopfen müssen. Ich habe meinen Geburtstag und das Einweihungfest gleichzeitig gefeiert. Rund 100 Leute kamen vorbei, natürlich waren alle neugierig auf mein neues Reich. Ich betrachte meine Wohnung aber nicht als Vorzeigeobjekt. Es lebt sich prima hier drin. Einfach und unbeschwert.»


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reportage

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Für Christoph Hoigné ist die ehemalige Kapelle in Bern der perfekte Ort für Konzerte und Theateraufführungen.

Die Kleinkunstbühne christoph hoigné (45), Journalist und Fotograf, Bern

! Baujahr: 1907 ! Früher: methodistische Kapelle ! Heute: seit 1998 Kleinkunst- und Konzertbühne «La Capella»

«

Früher fuhr ich unzählige Male an dem Gebäude mitten im Berner BreitenrainQuartier vorbei, ohne es richtig wahrzunehmen. Vor 15 Jahren erfuhr ich dann durch einen Zufall, dass die Kirche zum Verkauf stand. Und da ich ein Chanson- und Kabarettfan bin, war die Idee schnell geboren, die Kirche zu einem Veranstaltungsort zu machen, zumal es damals in der Berner Kleinkunstszene an mittelgrossen Lokalen fehlte. Möglich war dieses Projekt nur, weil meine Frau und ich bis 2005 auch in der Kapelle wohnen konnten: Im früheren Estrich bauten wir eine 3-Zimmer-Wohnung ein, in der wir sieben Jahre lang lebte. Mit dem Familienzuwachs

wurde es dann aber doch etwas eng unter dem Kirchendach, und so zogen wir aus. Heute übernachten in der Wohnung oft die Künstler, die von weit her anreisen. Manche schreiben in der Sommerpause neue Programme oder nehmen eine CD auf. Abgesehen vom Einbau der Bühne, der Toilette und der Pausenbar haben wir an der ursprünglichen Bausubstanz kaum etwas verändert. Im Gegenteil: Die grüne Farbe und der Holzboden sind wieder gleich wie 1907, als die Kapelle gebaut wurde. Mir gefällt, wie der Art-déco-Stil im Innern und der Heimatstil aussen kontrastieren. Akustisch ist der Raum prädestiniert für Konzerte und Theateraufführungen: Worte und

Klänge dringen auch ohne Verstärkung bis in die hintersten Winkel der Empore. Da die Kapelle mitten in einem Wohnquartier steht, haben wir sämtliche Fenster von aussen mit Schallschutzglas abdichten lassen. Ich weiss nicht genau, was es war, aber die Kapelle strahlte für mich etwas Spezielles aus. Ich beobachte auch, dass die Leute, sobald sie den Raum betreten, andächtig und ruhig werden, ja sogar flüstern. Etwas von der Geschichte dieser Kapelle schwebt wohl irgendwie immer noch im Raum. Das heisst aber nicht, dass hier nicht oft ganz schön Stimmung aufkommt: Wenn alle 180 Plätze besetzt sind, kann es schon mal eng und laut werden.»

Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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Die Familienvilla simone Koller (40), ergotherapeutin, sascha Koller (44), architekt, anouk (7) und Yannik (11), teufen ar

! Baujahr: 1908 ! Früher: methodistische Kapelle ! Heute: seit 2006 Wohnhaus

«

Typisch Kollers! Das war die Reaktion unserer Freunde, als wir ihnen vor sechs Jahren erzählten, dass wir uns eine Kirche gekauft hätten. Wir passen halt in kein Schema, und wir lieben es, neue Projekte zu verwirklichen. Da das zweite Kind unterwegs war, mussten wir uns nach einer neuen Wohnung umsehen, und so erfuhr ich im Internet, dass die Kirche zum Verkauf stand. Ich kannte das Gebäude, ich war gleich nebenan zur Schule gegangen. Ich rief meinen Mann an und erzählte ihm von dem Inserat. Er dachte wohl, ich sei nicht ganz bei Verstand. Schliesslich war er der Architekt, und ich hatte keine Ahnung, ob sich aus der alten Kirche überhaupt etwas machen lassen würde. Nachdem wir das Haus dann aber besichtigt hatten, war er total begeistert. Wir haben neun Monate lang Vollgas gegeben, sind nach der Arbeit noch gekommen, um die Wände zu streichen und die Böden zu schleifen. Es war eine strenge Zeit,

vor allem mit einem kleinen Kind, das ständig zwischen Farbtöpfen und Werkzeug herumkrabbelte. Wir haben eine Wand eingezogen und dahinter vier Zimmer eingerichtet: das Elternschlafzimmer, ein kleines Badezimmer und im oberen Stockwerk die zwei Kinderzimmer, die durch eine Tür miteinander verbunden sind. Die Empore ist quasi die Verlängerung der Kinderzimmer. Die Kinder lieben es, dort zu spielen und herumzutollen. In den ersten Nächten nach unserem Einzug hatte ich seltsame Träume. Dieses Gebäude hat sicherlich viel erlebt: Tausende von Menschen gingen hier ein und aus, Hochzeiten wurden gefeiert, Trauergottesdienste abgehalten. Es war ein Ort, der mit vielen Emotionen aufgeladen war. Vielleicht befanden sich noch irgendwelche Geister hier, wer weiss. Fakt ist, unterdessen herrscht im ganzen Haus kollersche Familienatmosphäre, und wir schlafen alle prächtig!»

Während Monaten hat Familie Koller die alte Kapelle nach eigenen Plänen und mit viel persönlichem Einsatz zu einem behaglichen Zuhause umgebaut. Heute spielen die Kinder gerne mit ihren Gspänli auf der Empore.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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AUF EIN WORT | 21

BAUER, LEDIG, SUCHT …

«Mein Vater hatte am Anfang etwas Mühe» Bruno aus dem Emmental ist der erste schwule Landwirt in der TV-Sendung «Bauer, ledig, sucht...». Der Berner über sein Comingout und die schwierige Suche nach dem Traummann. Bruno, wie muss Ihr Traummann sein?

Er sollte lieb, humorvoll und herzlich sein. Und vor allem gross und breit. Weil er zupacken muss auf dem Hof, um Ihnen Arbeit abzunehmen?

Ja, das ist so, er sollte schon mithelfen. Ausserdem hätte ich einfach gern einen Mann zum Anlehnen, einen, an dem man sich halten kann. Und er sollte Frühaufsteher sein, weil er morgens zum Melken in den Stall muss?

Wir haben zum Glück nicht so viele Milchkühe. Da reicht es, um halb sechs im Stall zu sein. Idealerweise hat er eine Ausbildung in der Landwirtschaft. Ich machte eine Lehre im Gastgewerbe und arbeite tagsüber in meinem Beruf.

Bilder: 3+, Regierung Liechtenstein/Stephan Pick, Pier Marco Tacca/Getty Images

Sie sind also ein Feierabendbauer?

Ja, im Moment noch. Als ich die Lehre begann, stand noch gar nicht zur Debatte, dass ich den Hof übernehmen sollte. Meine Eltern waren noch relativ jung, damals. Aber in letzter Zeit übernehme ich immer mehr Arbeiten auf dem Hof, und in etwa zwei Jahren werde ich wohl die Ausbildung zum Landwirt beginnen. Wo haben Sie bisher einen Partner gesucht?

In Internet-Chats und im Ausgang. Aber so richtig passte bisher nichts. Wann hatten Sie Ihr Coming-out?

Das war irgendwie lustig: Mit 17 habe ich mich zur Mutter an den Tisch gesetzt. Wir diskutierten das Thema, und sie fragte mich direkt. Ich sagte ihr, ich hätte schon das Gefühl, auf Männer zu stehen. Sie akzeptierte das. Der Vater erfuhr es etwa ein halbes Jahr später. Und?

Er hatte am Anfang etwas Mühe, nun akzeptiert er es aber auch. Wie war die Reaktion im Dorf?

Eigentlich positiv. Ich fühle mich akzeptiert, so wie ich bin. Dann stimmt das Klischee nicht, dass es für homosexuelle Menschen auf dem Lande immer noch sehr schwierig ist?

Das hängt wahrscheinlich vom Alter ab, in dem man sich outet. Ich finde, je früher, desto besser, dann ist es durch, und man muss nicht 30, 40 Jahre eine Rolle spielen. Ist Schwulsein für einen Bauern schwieriger als etwa für einen Balletttänzer?

Bruno (28) hat ein paar Milchkühe und betreibt Ackerbau. Allerdings erst nach Feierabend. Tagsüber arbeitet er in seinem gelernten Beruf als Kellner.

Für mich als Bauernsohn war es insofern schwierig, als ich immer dachte, ich sei der Einzige auf dem Land. Es gibt ja nicht so eine Szene wie in der Stadt. Noch vor Ende Jahr wird also ein Herr probeweise eine Woche zu Ihnen ziehen. Wer wird wem den Hof machen?

Er mir. Ich möchte gerne umworben und erobert werden. Schöne Augen sollte er mir machen und zärtlich sein. Das eine oder andere Kompliment würde mich natürlich auch freuen – und vielleicht ein Blümchen. Haben Sie eine Strategie, wie Sie Ihren Hofherrn dazu bringen?

Ich necke gern, darin bin ich ziemlich gut. Da wird er es schon merken. Sonst muss ich mir halt etwas einfallen lassen, wie ich ihn dazu bringe, mich zu erobern – und idealerweise den Rest seines Lebens mit mir zusammenzubleiben. Marco Fritsche, der Moderator der Sendung, ist auch schwul. Würde er Ihnen gefallen?

Er ist sympathisch und ein herziger Mann, der das Landleben liebt. Aber leider ist er ja Moderator und darf nicht auch noch Kandidat sein. Interview: Ruth Brüderlin

MANN DER WOCHE

FRAU DER WOCHE

Heiliges Schwarzgeld

Goldenes Händchen

Er wird «James Bond der Finanzbranche» genannt und stammt aus Fribourg. Nun engagiert der Vatikan den renommierten Finanz-Spezialisten René Brülhart (40) im Kampf gegen die Geldwäscherei. Brülhart leitete acht Jahre die liechtensteinische Meldestelle zur Bekämpfung der Geldwäsche, war an der Aufdeckung des Siemens-Korruptionsskandals 2006 beteiligt und beschlagnahmte Teile des Vermögens des irakischen Diktators Saddam Hussein.

Sie ist ziemlich clever, unsere halb Berner Vorzeigefrau Michelle Hunziker (35). Mit ihrem strahlenden Lachen verdient sie laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» zehn Millionen Franken pro Jahr und liegt damit auf Platz sechs der bestverdienenden Schweizer – und auf dem Topplatz bei den Frauen. Ihre Batzeli kassiert la Hunziker allerdings im Ausland. Vor allem als TV-Moderatorin in Deutschland und als Werbeikone in Italien.


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Nr. 38, 17. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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Ein Gentleman wird 100

Als Graf Yoster schrieb der Basler Schauspieler Lukas Ammann Fernsehgeschichte. Zum Hundertsten ehrt ihn das deutsche Fernsehen mit einer Spezialnacht.

L

ukas Amman gibt gern Gas. Auch im hohen Alter fährt er immer noch Auto. Genauer BMW. Sein Fahrstil wird von Beobachtern an seinem Wohnort in der Nähe von München süffisant als «italienisch» beschrieben. «Natürlich fahre ich noch», sagt Lukas Ammann in schönstem Baseldeutsch, «ich wohne etwas ausserhalb, zwischen zwei grösseren Ortschaften, und brauche das Auto zum Einkaufen.» Seine Stimme ist

Lukas Ammann als Graf Yoster und Wolfgang Völz als schlagfertiger Chauffeur Johann. Ein bestimmer Dialog wiederholte sich in jeder Folge. Johann: «Wohin, Herr Graf?» Yoster: «Nach Hause, Johann.»


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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

des überwältigenden Erfolgs hat Lukas Ammann bis heute ein gespaltenes Verhältnis zu seiner Paraderolle: «Im Endeffekt hat mir die Serie mehr geschadet als genützt», sagt er. Denn der Graf blieb an ihm kleben. Zäh und hartnäckig, wie richtiger alter Adel. Zwar hatte Ammann in den folgenden Jahren regelmässig Auftritte in Kinofilmen und TV-Serien. Aber erst 1994 startete er noch einmal richtig durch. In der TV-Serie «Die Fallers» spielte er Wilhelm Faller, das Familienoberhaupt einer Schwarzwälder Bauernfamilie. Da war Lukas Ammann 81-jährig. Als er im Jahr 2000 aussteigen wollte, sammelte die Faller-Fangemeinde Unterschriften und hoffte, ihn mit ihrer Petition zum Bleiben bewegen zu können. Vergeblich. Ammann zog sich an seinen Wohnort bei München zurück, übernahm noch eine Gastrolle in einem Tatort und spielte 2005 seine bisher letzte Rolle, einen jüdischen Rabbi namens Goldstein in Micha Lewinskys preisgekröntem Kurzfilm «Herr Goldstein».

Lukas Ammann als Theaterschauspieler mit Therese Giehse (oben), im Film «Dällebach Kari» (oben rechts) und als Grossvater einer Bauernfamilie aus dem Schwarzwald in der TV-Serie «Die Fallers» (rechts).

Er zeichnet Karikaturen und skypt mit den Söhnen in Uruguay

«Natürlich fahre ich noch Auto. Ich wohne ausserhalb.» klar und kräftig. Sein Geist vif und wach. Am 29. September lebt Lukas Ammann seit genau einem Jahrhundert. Zwei Tage davor, am 27. September um 18.15 Uhr, ehrt ihn der deutsche Fernsehsender SWR mit einer Doku mit dem Titel: «Lukas Amann gibt sich die Ehre – Dem Grossvater der Fallers zum 100. Geburtstag.» Ein paar Tage später, am 3. Oktober, zeigt der Sender in einer langen Nacht, die um zehn Minuten vor Mitternacht startet und gegen fünf Uhr morgens endet, zwölf Folgen der TVSerie «Graf Yoster gibt sich die Ehre». Mit seiner Paraderolle schrieb Ammann zwischen 1967 und 1977 Fernsehgeschichte. Als distinguierter adliger Krimiautor ermittelte er auf eigene Faust

in Sachen Mord und Totschlag in der besseren Gesellschaft. Immer dabei: ein Regenschirm und ein Rolls Royce, gefahren vom vorbestraften Chauffeur Johann (gespielt von Wolfgang Völz), dessen nicht immer lupenrein legales Vorgehen und unvermeidliche Frauengeschichten der Herr Graf mit einem indignierten Blick zu quittieren pflegte.

Gegessen wurde vor oder nach «Graf Yoster» – sicher nicht während Yoster war Kult. Ein Strassenfeger. Ein Quotenknüller. Zu Abend gegessen wurde in jener grauen TV-Vorzeit entweder vor oder nach «Graf Yoster» – aber sicher nicht während. Die Sitte des TVDinners war noch nicht erfunden. Trotz

Ammann lebt zwar zurückgezogen in einer Art Schlösschen in Bayern, aber alles andere als in der Vergangenheit. Er surft mit seinem Laptop täglich in Internet und spricht mit seinen zwei Söhnen und den Enkeln in Uruguay über das Internet-Bildtelefon Skype. Vor drei Jahren starb seine grosse Liebe, die Schauspielerin Liselotte Ebnet. Seither kümmert sich Anni, eine Freundin des Hauses, um ihn. Ammann ist charmant, gewitzt und schlagfertig – und zeichnet mit sicherer Hand und stilsicherem Sinn für Humor Karikaturen. Trotz tadelloser Haltung und aristokratischer Aura ist Ammann ein kommunikativer und zugänglicher Mensch. Seinen runden Geburtstag indes hätte er der Welt am liebsten verheimlicht. «Ich wollte im Stillen feiern, ihn am liebsten verschweigen», sagt Ammann. Der ganze Rummel um seinen Runden sei ihm eigentlich zu viel. Fehle nur noch, dass das Schweizer Fernsehen auch noch etwas von ihm wolle. «Aber», sagt Lukas Amman, «die wollten 40 Jahre lang nichts von mir wissen, die müssen jetzt auch nicht mehr kommen.» Text: Ruth Brüderlin

Rolls Royce, schicker Anzug und schlaue Dialoge: Ausschnitte aus «Graf Yoster gibt sich die Ehre».

Bilder: Knipserklaus (1), Keystone (3), RDB (1), Teutopress (1)

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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |

«Was nützt das grösste Windrad, wenn der Natur- und Heimatschutz nicht mitspielt?». Erfinder Hans Wepfer hat bei der Entwicklung seiner Windturbine auf


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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Vom Winde bewegt

Hans Wepfer ist Bauer und Tüftler. Über 50 Konstruktionen hat er entwickelt, einige davon sind patentiert. Nun landet er seinen womöglich grössten Wurf: eine Windturbine im Kleinformat, die 100 Haushalte mit Energie versorgen kann.

E

inen «Bodensurri» nennt Hans Wepfer seine neuartige Windtur­ bine, die seit März zahllose Interes­ sierte auf seinen Bauernhof in Berg­ Dägerlen ZH lockt. Mit ihren bis zu 140 Meter hohen, eleganten Verwand­ ten, wie man sie aus dem Jura oder von der Nordsee kennt, kann die Erfindung des 50­Jährigen in der Tat nicht mithal­ ten. Die Wepfair­Turbine ist gerade mal 17 Meter hoch, und zwar inklusive der Propeller. Gleich drei Stück à acht Meter Durchmesser sind an einem 18,5 Meter langen Stahlausleger montiert – neben­ einander, was das Ganze noch gedrun­ gener erscheinen lässt.

Die stromproduktion startet schon bei der kleinsten Windböe

geringen Schattenwurf und Rotorenlärm geachtet.

Wepfers Windturbine ist zwar nicht die grösste, aber was die Ausbeute angeht, leistet sie dennoch Grosses. Die drei mal sechs Propellerblätter beginnen bei Windgeschwindigkeiten von 1,6 Metern pro Sekunde zu drehen, also schon bei einem lauen Lüftchen. Ab 2,4 Metern pro Sekunde wird dann bereits Strom ins Netz gespeist. «Die Jahresproduktion

liegt bei rund 300 000 Kilowattstunden, bei entsprechendem Wind sogar bei einem Vielfachen», rechnet der Tüftler aus dem Zürcher Weinland vor. «Das heisst, ein Windrad deckt den Strombe­ darf von rund 100 Haushalten ab.» 750 000 Franken hat er sich seinen Pro­ toyp kosten lassen, «alles aus dem eige­ nen Sack bezahlt». Dazu kommen un­ zählige Stunden, die er mit der Program­ mierung der elektronischen Steuerung verbracht hat: «Meine Frau hat den gan­ zen Sommer lang bei jedem Windwech­ sel gewusst, dass der ‹Schöberli› jetzt wieder zu seinem Windrädli rennt, um die Flügelstellung zu optimieren», sagt er und lacht. Hans Wepfer hätte gern Maschinen­ bau studiert. Nur: «Ich war der einzige Sohn auf dem Hof – damit war der Chessel geflickt.» Das hielt ihn aber nicht davon ab, bereits in der Stifti eige­ ne Maschinen zu konstruieren, um sich so die Arbeit zu erleichtern. Obwohl er den Hof unterdessen übernommen hat, sieht er sich weniger als Landwirt denn als Maschinenkonstrukteur und Unter­ nehmer. Wo einst Kühe wiederkäuten,


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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«Den Prototyp habe ich aus dem eigenen Sack bezahlt.» Hans Wepfer,Erfinder

Nach der Kopf- die Handarbeit: Hans Wepfer baut seine Prototypen jeweils in der eigenen Werkstatt.

steht heute eine moderne Werkstatt. Die Wepfer Technics GmbH beschäftigt acht Mitarbeiter, darunter drei Lehrlinge und Wepfers 25-jährigen Sohn Martin, der zurzeit die Ausbildung zum Werkstattleiter absolviert und später einmal den Betrieb übernehmen will. Hier werden aus Wepfers «Fürzen», wie er sie nennt, reelle Produkte. «Ich sehe ein Problem und suche die Lösung», umschreibt er sein Vorgehen. Wenn er sich dann an den Zeichentisch setzt, hat er die Lösung bereits fixfertig im Kopf. Ein RandsteinReinigungsgerät, ein Entgrater, der Rohre innen wie aussen glättet, aber auch ein Johannisbeerernter sind die Ergebnisse solcher geistigen Lösungsprozesse. Und nun also das Windrad im Kleinformat. «Wind und Windkraft haben mich schon immer fasziniert», erklärt der begeisterte Hobbypilot. Die Strategie der Windindustrie, immer riesigere Turbinen zu immer höheren Kosten immer weiter draussen im Meer aufzustellen, habe ihn jedoch nicht überzeugt. «Anstatt Strom unter grossen Energieverlusten zu den Endverbrauchern zu leiten, soll der Wind dort geerntet wer-

den, wo er gebraucht wird, also an der Peripherie der Städte und Dörfer», sagt er. «Und das wiederum bedeutet, dass die Windturbinen möglichst ‹human› sein müssen, also ohne grossen Schattenwurf oder Rotorenlärm.» Zwar werde dadurch die Leistung reduziert, «dafür ist unser Windrad um ein Vielfaches effizienter». Und sowieso: «Was nützt das höchste Windrad, wenn der Naturund Heimatschutz nicht mitspielt?»

zu hause wird der platz für die produktion zu knapp Und so sieht die Wepfair-Turbine aus, wie sie eben aussieht: ein gedrungener «Bodensurri», den sich, so Wepfer, im Prinzip jeder in den Garten stellen kann. Und das wollen anscheinend so viele, dass Wepfer Technics Ende Jahr von Berg-Dägerlen in eine grosse Industriehalle im benachbarten Andelfingen ziehen wird. «Ein, zwei Windturbinen hätten wir wie einst den Prototyp draussen auf dem Hof zusammenbauen können. Nachdem uns nun aber selbst Anfragen aus Indien erreichen, müssen wir wohl in grösseren Dimensionen

denken». Erst mal wird jetzt aber der Prototyp demontiert. Nachdem kürzlich ein heftiger Gewittersturm die Rotoren innert Sekunden von 0 auf 160 Stundenkilometer beschleunigt hat, steht die Windturbine zurzeit still. «Die Rotoren haben sich so schnell gedreht, dass sie fast durchsichtig waren», so Wepfer, «die elektronischen Komponenten haben Schaden genommen.» Mechanisch aber habe alles gehalten: «Meine Leute haben einen guten Job gemacht.» Mitte Oktober wird an derselben Stelle ein Windrad der Nullserie seine Arbeit aufnehmen – ein letzter Testlauf vor der Serienproduktion. Spätestens dann wird Frau Wepfer ihren «Schöberli» wieder draussen bei seiner Erfindung suchen müssen. Dieser hofft bereits auf heftige Herbststürme: «Denn wie liesse sich ein Windrad besser auf Herz und Nieren testen …» Text: Almut Berger Bilder: Mirko Ries

Ein Windstoss und schon produziert es Strom: Hans Wepfers Windrad im Video-Clip.


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bild der woche

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Es hat noch freie Sitze!

jüdischen Heiligtum, um an Rosch Haschana zu beten und religiöse Texte zu lesen. Rosch Haschana ist das jüdische Neujahrsfest. Es hat am gestrigen Sonntagabend bei Sonnenuntergang begonnen und dauert zwei Tage. Ihm folgt zehn Tage später das Versöhnungsfest Jom Kippur.

frage der woche

zitat der woche

Können Fische einen Sonnenbrand bekommen?

«Ich übernehme das Jubeln dann schon für sie.»

Ja. Werden beispielsweise Koi-Karpfen oder auch Goldfische bei praller Mittagsonne und direkt an der Wasseroberfläche gefüttert, kann ihre Haut Schaden nehmen. Anders als beim Menschen äussert sich der Sonnenbrand aber nicht etwa durch eine krebsrote Haut. Stattdessen tritt in einer ersten Stufe eine Trübung der Schleimhaut auf. Wird das tiefere Gewebe durch die UV-Strahlung geschädigt, besteht die Gefahr von Hautpilzen bis hin zu einer Bakterieninfektion. Bei anderen Fischarten wiederum kann sich die Pigmentierung erhöhen, was die Sonnenbrandgefahr verringert. Und Tropenfische haben oft sogar einen eigentlichen Sonnenfilter in ihrer Schleimhaut eingebaut.

Selbstbewusst kündigte Nati-Spieler stephan lichtsteiner (28) im «TagesAnzeiger» an, wie er sich im Falle eines Loyalitätskonflikts seiner albanischstämmigen Mitspieler im Match Schweiz gegen Albanien zu verhalten gedenke. Lichtsteiner hat Wort gehalten: Bei Xherdan Shaqiris Tor reckte er die Arme gen Himmel und feierte den ersten Treffer der Partie gebührend.

Bilder: Jim Hollander/EPA/Keystone, Georgios Kefalas/Keystone

Vor lauter Monoblock-Plastikstühlen ist dieser Tage die heilige Westwand des ehemaligen Tempel Salomons, die Klagemauer in Jerusalem, kaum mehr zu sehen. Wie dieser orthodoxe Jude und seine kleine Tochter kommen Zehntausende von Gläubigen zu diesem wichtigsten


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interview

Stefan Zweifel ist Philosoph, Ăœbersetzer und profunder Kenner der Werke von Marquis de Sade. Auch zu sogenannt gehobener Literatur pflegt er einen unverkrampften Zugang.

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Nr. 38, 17. September 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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«Es gibt durchaus Schund, den ich lese»

Stefan Zweifel ist neuer Leiter des Literaturclubs im Schweizer Fernsehen und findet es völlig in Ordnung, Bücher nicht ganz zu verstehen und nicht fertigzulesen. Stefan Zweifel, viele Zuschauer zappen reflexartig weiter, wenn sie das Wort Literatur hören. Warum?

Ihnen wurde der Zugang zur Literatur verbaut, weil man ihnen eintrichterte, man müsse alles verstehen, was in einem Buch geschrieben steht. Das regt mich jedes Mal auf, weil es einfach nicht so ist! Wenn ich Lyrik lese oder Nietzsche oder Hegel, verstehe ich ja auch nicht alles. Das muss ich auch nicht! Es ist doch toll, sich etwas Neuem anzunähern. Es mag zunächst verwirren, liefert aber auch Ideen, die mich zum Nachdenken anregen. Ich lese oft Bücher auf Italienisch, obwohl ich die Sprache nicht besonders gut kann. Aber es spielt doch überhaupt keine Rolle, wenn ich ein Wort nicht verstehe. Das ist noch lange kein Grund, unter dem bösen Blick des Lehrers zusammenzubrechen. Ich kann mir unter dem Wort etwas Eigenes vorstellen, und wenn es drei-, viermal vorkommt, verstehe ich irgendwann schon, was damit gemeint ist. Haben Sie in der Schule schlechte Erfahrungen gemacht?

Dort wird man ja geradezu darauf abgerichtet, alles zwingend richtig zu machen. Das nervt mich total. Man muss jedes Buch zu Ende lesen. Man muss erzählen können, wie die Geschichte funktioniert. Man muss wissen, ob die Augen von Madame Bovary braun, blau oder schwarz sind. Literatur wird als Wissen vermittelt. Den Grund dafür verstehe ich nicht. Lesen sollte man, um sich frei zu fühlen, und nicht, um sich einem Zwang zu unterwerfen.

so jegliche konstruktive Diskussion abwürgte. Ich bekam einen Zweier im Maturaaufsatz. Und habe bis heute ein Thomas-Mann-Trauma.

langweilte mich tödlich. Am Schluss der Lektüre fand ich es genial. Ich weiss aber nicht mehr, warum. Darum bin ich jetzt gerade dabei, es nochmals zu lesen.

Trotzdem haben Sie heute Freude am Lesen?

Sollte man Bücher immer fertiglesen?

Ich begann erst mit zehn Jahren, überhaupt zu lesen. Davor war ich Analphabet. Ich ging auf eine antiautoritäre Schule; wir mussten zwar etwas lernen, aber es war egal, was. Also kümmerte ich mich in den ersten zwei Jahren nur um Mathematik und Chemie, denn das waren die einzigen Bereiche, die mich interessierten. Bis ich also in die normale Primarschule kam, konnte ich zwar rechnen, aber nicht lesen. Dann schenkte mir meine Gotte, eine Buchhändlerin, ein Abo für das Micky-MausHeft, und so fing ich mit Lesen an und lernte es relativ schnell. Später las ich täglich ein Buch. Welche Bücher sollte jeder gelesen haben?

Die Bibel, zumindest den Anfang des Alten Testaments, die Genesis. Und «Die Odyssee» von Homer. Vor allem die Bücher 9 bis 14, in denen er die Irrfahrt beschreibt. Im griechischen Original?

Nein, in der Prosaübersetzung von Wolfgang Schadewaldt, in keiner anderen. Dort klingt das Deutsch von der Satzkonstruktion her schon fast griechisch. Das ist wunderbar. Dann sollte jeder mal das Werk «Madame Bovary» lesen, das demnächst neu aufgelegt wird. Als ich das Buch das erste Mal las, hielt ich es zunächst für furchtbar schlecht. Ich

Deutsch war also nicht Ihr Lieblingsfach?

Ich hatte einen sehr schlimmen Deutschlehrer, unter dem ich litt wie unter keinem anderen Lehrer. Er war schrecklich, ruinierte jede Stimmung im Unterricht, weil er, während wir Thomas Mann lasen, ständig Bildungsfragen stellte und

«Mit ‹Madame Bovary› langweilte ich mich zunächst tödlich.»

Nein, sicher nicht. «Fifty Shades of Grey» habe ich nicht fertiggelesen, weil es unglaublich schlecht geschrieben ist. Andere lese ich nicht fertig, weil sie einfach zu schön sind und ich das Vergnügen möglichst lange hinauszögern will. Wenn man so viel liest: Weiss man dann überhaupt noch, was in den Büchern steht?

Nein. Ich jedenfalls nicht. Seltsamerweise fällt es mir meist wieder ein, sobald ich das Buch sehe. Aber nicht irgendeine Ausgabe, sondern das Exemplar, das ich gelesen habe. Ich erkenne die Spuren: eine eingeknickte Ecke oder ein Fleck auf einer bestimmten Seite. Das ist der Hauptgrund, warum ich es nicht fertigbringe, auf dem iPad zu lesen. Auf Papier zu lesen hat eine ganz andere Qualität. Ein Buch ist auch ein handwerkliches Kunstwerk, in dem die Länge der Zeilen und die Anzahl Wörter auf einer Zeile mit dem Inhalt abgestimmt sind. Das ist ein ganz anderer Lesegenuss als ein zufällig generierter elektronischer Satzspiegel. Sie brauchen den sinnlichen Bezug?

Absolut. Ich mag das dreidimensionale Objekt in den Händen, das nach etwas riecht. Zum Beispiel nach Zigarren, weil ich es in einem Antiquariat gekauft habe. Das gehört dazu. Ein Buch trägt Spuren, auch die meines eigenen Lebens. Es enthält meine Notizen. Auch wenn ich Jahre später nicht mehr verstehe, was ich damit meinte. Oder warum ich eine Stelle angestrichen habe. Oft finde ich Zettel zwischen den Seiten – ein U-BahnTicket der Pariser Metro – und erinnere mich, wo und wann ich dieses Buch, dieses eine Exemplar gelesen habe. Ich


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

kaufe die meisten Bücher, auch wenn ich alle gratis bestellen könnte. Es ist doch witzig, später die Quittung darin wiederzufinden und mich zu erinnern, dass ich im Juli 1997 in Italien war. Sofort kommen mir Einzelheiten in den Sinn: wie das Essen roch, wie der Lemon Soda schmeckte, den ich dort entdeckt hatte. Ein Buch ist kein abstrakter Raum. Es ist Teil des Lebens. Sie werfen ein Buch also nicht weg, wenn Sie es ausgelesen haben?

Eines, das ich bis zum Ende gelesen habe, sicher nicht. Hie und da entsorge ich welche aus Platzmangel. Oder setze sie aus, lasse sie also auf einem Bänklein liegen und hoffe, dass jemand sie mitnimmt. Bücheraussetzen ist super. Lesen Sie Bücher anders, wenn Sie darüber eine Kritik verfassen müssen?

Natürlich. Es ist eine ganz andere Art des Lesens. Beruflich komme ich nie in dieses entspannte, ziellose Genusslesen hinein, wie wenn ich privat lese. In den

es, wenn darin ein Thema abgehandelt wird, das sich für eine ausgedehnte Diskussion eignet, die über das Buch hinausgeht. Oder wenn es stilistisch einen originellen Zugang hat. Skeptisch bin ich gegenüber Büchern, die zwar eine originelle Geschichte enthalten, aber in einem mittelmässigen Ton erzählt werden. Die liest man gern, aber viel darüber diskutieren kann man nicht.

Welche Voraussetzungen muss ein Buch haben, um vorgestellt zu werden?

Mir schwebt eine Runde aus Gleichberechtigten vor, in der ich also nicht im eigentlichen Sinn Moderator bin, sondern eine von vier Personen, die über Bücher sprechen. Ob ich das wirklich umsetzen kann, weiss ich noch nicht.

Jemand in der Runde muss es leidenschaftlich lieben. Dann muss es neu sein oder ein neu aufgelegter Klassiker in einer neuen Übersetzung. Noch besser ist

«Ich begann erst mit zehn Jahren zu lesen. Davor war ich Analphabet.»

Was wird anders mit Ihnen als Leiter?

Ihre Mitstreiter Elke Heidenreich und Rüdiger Safranski hatten eigene Literatursendungen im deutschen Fernsehen. Fühlen Sie sich mit ihnen auf Augenhöhe?

Ich muss nicht auf Augenhöhe sein. Mir ist es egal, ob sie mehr über Literatur wissen als ich oder mehr zu sagen haben.

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Ferien benötige ich ungefähr zwei Minuten pro Seite und träume dabei ein wenig vor mich hin. Bücher, die ich in der Sendung vorstelle, lese ich zweimal. Zuerst professionell und schnell. Dazu frage mich: Ist es gut, ist es geeignet? Wenn ja, lese ich es eine Woche vor der Sendung ein zweites Mal. Diesmal mit der ganzen entspannten Träumerei, bei der viele Gefühle ins Spiel kommen, über die wir dann in der Sendung diskutieren.

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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

Warum hat man nicht frischen, jungen Gesichtern eine Chance gegeben?

Wir hatten Glück, dass Safranski und Heidenreich zugesagt haben und Litera­ turprofessorin Hildegard Keller weiter dabeibleibt. Wir mussten auf mehrere Faktoren Rücksicht nehmen, aber ich habe erst zugesagt, als die Runde stand. Dass ich nun der Jüngste in der Runde bin, ist in der Tat etwas komisch. Ander­ seits habe ich Freunde, die 80 sind und viel jünger scheinen als ich. Liessen sich nicht vier Schweizer finden?

altägyptisch und züritüütsch

Ich finde diese nationale Einteilung in der Literatur relativ fragwürdig.

Stefan Zweifel hat Philosphie, Komparatistik (vergleichende Literaturwissenschaft) und Ägyptologie studiert. Einen Namen machte er sich vor allem mit der Neuübersetzung der zehn Bände «Justine und Juliette», des Hauptwerks des Marquis de Sade. Zweifel wurde 1967 in Zürich geboren und gehört seit 2007 zur Diskussionsrunde des Literaturklubs. Ab 18. September ist er dessen Leiter (Ausstrahlung jeweils dienstags um 22.20 Uhr auf SF1). Er lebt mit seiner Partnerin und dem zweieinhalbjährigen gemeinsamen Sohn in der Zürcher Altstadt. Zweifel kann Texte in zehn Sprachen lesen, unter anderem auf Altägyptisch, Griechisch, Lateinisch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch.

Nutzen Sie das neue Literaturinstitut in Biel als Quelle für neue Schweizer Autorentalente?

Ich war einer der Ersten, die einen jun­ gen Autor aus dieser Schule, Arno Came­ nisch, im Literaturclub erwähnten. Ich möchte aber verhindern, dass eine di­ rekte Pipeline zu einem Institut entsteht – oder zu einem Verlag, einem Agenten, einem Autor. Genau in diesen Windkanal möchte ich nicht geraten. Darum ist es vermutlich ein Vorteil, dass ich in erster Linie Übersetzer und Kurator bin und nicht Autor. Dadurch bin ich nicht so tief in der literarischen Szene verankert.

Gar nicht. Vielleicht haben sie einfach meine Telefonnummer noch nicht. Traut man sich, einen Schriftsteller hart zu kritisieren, wenn man ihn persönlich kennt?

Natürlich. Das muss ich auch privat oft machen. Christian Uetz gab mir sein Skript und wollte meine ehrliche Mei­ nung. Im Literaturclub ist es aber so, dass man ein Buch einfach nicht vor­ schlägt, wenn man es schlecht findet. Davon hat der Zuschauer ja nichts. Was ist mit Autoren wie Paulo Coelho, die von Kritikern durchs Band als Schund bezeichnet werden, sich aber grossartig verkaufen?

interview | 37

«Wenn ich den Namen Paulo Coelho höre, zieht es mir die Socken runter.»

Es soll eine lockere Runde sein, in der niemand dominiert.

Jeder Verlag will seine Bücher im Fernsehen haben. Läuft Ihr Telefon schon heiss?

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Wenn ich den Namen Paulo Coelho höre, zieht es mir die Socken runter. Die Ge­ schmäcker sind aber sehr individuell. Es gibt durchaus Schund, den ich auch lese. Was für Schund lesen Sie?

Comics. Und zwar explizit Schundco­ mics. Um auf Coelho zurückzukommen: Ich empfinde das weniger als Schund als vielmehr als verlogene Literatur. Sie suggeriert Tiefsinn, wo nur Plattitüden stehen. Ähnlich ist es mit «Monsieur Ibrahim» von Eric­Emmanuel Schmitt. Dieses Buch ist auch an der Grenze. Es will im Leser einen genau kalkulierten Wohlfühleffekt auslösen. Der Autor ma­

nipuliert mich. Wenn ich das merke, sträube ich mich. Schund? Nun, Schund kann sehr unterhaltsam sein. Man wird mich zwar hängen, wenn ich das sage, aber das Lustige an «Fritz Kochers Auf­ sätzen» von Robert Walser ist ja gerade, dass es wirklich grottenschlechte Auf­ sätze sind. Genau so geschrieben, wie man Aufsätze eben nicht schreiben soll. Das ist total unterhaltsam. Dummer­ weise habe ich sie der Tochter meiner Freundin zum Lesen gegeben. Vor der Gymiprüfung. Sie hat nicht bestanden.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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koluMne | 39

Der hausMann

Mein Höllenritt Bänz Friedli will hoch hinaus.

«Der letzte Film, der mir Tränen in die Augen trieb …», hatte ich unlängst aus­ zufüllen; man kennt diese Art Frage­ bogen. «Ehrlich gesagt, es war der Zei­ chentrickfilm ‹Happy Feet 2›, exakt in der Szene, in der Pink das Lied ‹Bridge of Light› zu singen anhebt», trug ich ein. «Und meine grosse Sorge ist, dass unse­ re Kinder, wenn ‹Happy Feet 3› raus­ kommt, dem Kinderfilmalter entwach­ sen sein werden. Wer begleitet mich rührseligen Kindskopf dann ins Kino?» Kinder sind eine prima Ausrede. Ei­ nen Hamburger im Hurtigimbiss? «Klar komme ich mit, euch zuliebe!» (Gelogen: Vati mag den Junkfood selber fürs Leben gern.) «Und wollt ihr nachher noch bow­ len gehen?» Gastieren die Young Boys im Letzigrund, argumentiere ich: «Es wäre doch toll für Anna Luna, sie sähe ihr YB wieder mal live …» Dabei will ich selber hin. «Jetzt stell mal diese Musik leiser!», befehle ich und bin heimlich froh, dass Hans – weil er mich gar nicht gehört hat – die Toten Hosen so brutal laut laufen lässt, dass ich in der Küche prächtig mit­ grölen kann: «An Tagen wie diesen …» Alles Unerwachsene, das man gerne tut, lässt sich den Kindern unterschieben. Sei es nur, nach dem Abendessen noch eine Runde «Activity» zu spielen, das Spiel, in dem man einen Begriff zeichnen, um­ schreiben oder pantomimisch darstellen muss – und die Teampartner müssen ihn erraten. Klasse, wie Hans letzte Woche ein Tandem mimte! Nein, wirklich: Kin­

«Kinder sind eine prima Ausrede.»

der sind der beste Vorwand, um den Kitschbruder, die Heulsuse und über­ haupt das Kind im Manne auszuleben. Solang sie klein sind. Werden die Kin­ dereien dann anspruchsvoller, wirds anstrengend für Väter, die jeden Seich mitmachen, stets mithalten wollen. Ich werde hier nicht im Altweibersommer aufwärmen, welch Mühsal es mir be­ reitete, im fortgeschrittenen Alter noch snowboarden zu lernen. Und die Tochter ein­, zweimal wöchentlich zum Vita­ parcours zu begleiten, geht ja noch. (Ein­ zig bei den Klimmzügen sah ich gestern alt aus; geschaffte Anzahl: null.) Aber das Knabenschiessen trieb mir wahrlich Tränen in die Augen, und es waren nicht

solche der Rührung. Früher entschieden sich unsere Kinder an dieser Chilbi ja stets fürs Ponyreiten, fürs Rösslispiel mit den schönen Holzfiguren und das hübsch nostalgische Kettenkarusell. Ich beglei­ tete sie noch so gern. Aber diesmal waren die Horrorbahnen dran. Und ich sage Ihnen: H­o­r­r­o­r! Fragen Sie mich nicht, welcher Teufel mich ritt, den «Schisshas» im Manne zu überwinden und mich neben Hans auf die Monster­ maschine zu setzen, deren Hebearm einen 25 Meter weit in die Luft empor­ schleudert, einen gewaltig durchrüttelt – und dafür bezahlt man auch noch Geld! –, und auf dem Kulminationspunkt harrt er mehrere Sekunden aus, dass einem die Haare zu Berge stehen. Nur stehen sie einem dann eben zu Tale, weil man ja kopfüber hängt, hoch über der Erde … Spieltrieb? Nein, das war falscher männ­ licher Ehrgeiz. Noch nach Tagen tut mir alles weh, und die Augen fühlen sich an, als wollten sie herausspringen. Als der Höllenritt überstanden war, klatschten Hans und ich uns ab, beteuer­ ten, es sei «mega geil» gewesen, und ich glaube, wir haben beide geflunkert. Das nächste Wochenende nehmen wirs ruhiger: Filmabend en famille. Ich habe «Happy Feet 2» auf DVD gekauft. Aber ob die Kinder den noch mal schauen mögen? Bänz Friedli live: 20.9., Ehrendingen AG; 21.9., Klosters GR

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migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

AkTuell

neues aus der migros | 43

Das Geheimnis der Volkswurst

Der Cervelat ist des Schweizers liebste Wurst. 40 Millionen Stück davon produziert die Micarna jedes Jahr für die Migros. Das Migros-Magazin hat den Metzgern über die Schulter geschaut und mitverfolgt, wie aus den einzelnen Zutaten die perfekte Wurst entsteht.

W

enn es um die Wurst geht, kennt der Schweizer keinen Spass. Es kommt gelegentlich vor, wenn dunkle Wolken am Wursthimmel aufziehen, dass der Schweizer auf die Barrikaden steigt, um seine Liebste zu verteidigen. Das war schon beim Basler Wurstkrieg 1890 so, als die dreisten Metzger für den «Chlöpfer» eine Preiserhöhung von einem Drittel erwirken wollten. In der jüngeren Geschichte wurde 2008 gegen eine EU-Verordnung zum Angriff geblasen, welche die Einfuhr von Rinderdärmen aus Brasilien verbot, die für die Herstellung der Wurst als unabdingbar galten. «Wir lassen uns von einem EU-Beamten nicht die Nationalwurst vom Teller stehlen», wetterten Kolumnisten. In Bundesbern sollte eine eigens einberufene Taskforce eine Lösung der «Cervelat-Krise» herbeiführen, drohten doch die Vorräte der begehrten Häute rasch zur Neige zu gehen.

Von der groben mischung bis zur feinen Wurstfüllung

Im Rauchtunnel werden die Würste erwärmt, getrocknet, geräuchert, gekocht, gekühlt und geduscht.

Knapp vier Jahre nach dem verhängnisvollen Entscheid und den für Connaisseure nur mässig befriedigenden Alternativhüllen aus Uruguay wurde nun das Importverbot aufgehoben. «Das ist eine erfreuliche Nachricht», sagt Vinzenz Künzle (52), seit 22 Jahren Leiter der Abteilung Brühwürste bei der Micarna in Bazenheid SG und damit verantwortlich für die Herstellung der MigrosCervelats. In den letzten Jahrzehnten hat sich am Rezept der Schweizer Lieblingswurst eigentlich nichts verändert, ausser dass deren Salzgehalt gesunken ist und die Anforderungen an die Hygiene weiter gestiegen sind. In einen Cervelat gehören allen Legenden zum Trotz weder Innereien noch Hirn, sondern Rindfleisch, weisser Speck, mageres und fettes Schweinefleisch sowie Schwarte. «Die Schwarte ist die äusserste Haut des Schweins. Sie


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

wird fein vermahlen und trägt zum typischen Geschmack des Cervelats bei», erklärt Chefmetzger Künzle, der wie alle Mitarbeitenden eine Schutzhaube auf dem Kopf trägt sowie eine für die Fabrikationshallen vorgeschriebene Schutzkleidung. In einer Mischtrommel finden die verschiedenen Zutaten zusammen. Sie werden mit Eiswasser gekühlt und während der weiteren Zerkleinerung gewürzt mit Koriander, Pfeffer, Knoblauch und Salz. Wer deren Pulverdampf einatmet, ist selber schuld. «Das ist ein bisschen wie Schnupftabak», lacht Teamleiter Jakob Oertle (48). Die gewürzte Masse gelangt über ein Rohr, das mit einem dreifachen Detektionssystem für unerwünschte Metallsplitter ausgerüstet ist, in ein gekühltes Silo-Zwischenlager. Hier können kurzfristig grössere Mengen gespeichert werden. Die grobe Mischung findet dann ihren Weg in den Kutter, den man sich am besten als einen überdimensionierten Mixer mit säbelartigen Klingen vorstellt. Dieser produziert die feine Füllung.

nach der Portionierung geht es ab in den rauch In gigantischen Chromstahlwannen auf Rädern wird der geschmackvolle Brei in die Füllerei gefahren. Waren die bisherigen Produktionsschritte eher eine Männerdomäne, so haben hier die Frauen das Sagen. «Beim Füllen ist Fingerfertigkeit zentral», sagt Vinzenz Künzle. Tatsächlich sausen die Hände von Zagorka Jovanovic (53) und Mirjana Mitrovic (56) wieselflink über den Tresen. Jovanovic arbeitet seit 18 Jahren bei der Micarna, Mitrovic gar sieben Jahre länger. Behutsam halten sie die gefüllten Darmhäute, die von der Tiperette-Maschine 120-mal pro Minute portioniert werden. Auf diese Maschine ist man bei Micarna besonders stolz, wurde sie doch von einem Mitarbeiter Anfang der 70er-Jahre erfunden und revolutionierte die Wurstherstellung. Einmal mit den typischen Metallklammern versehen, werden die Cervelat-Ketten in Rauchwagen gehängt, die Fachmann Thomas Häseli (60) empfängt. Er stösst sie in den 16 Wagen langen Rauchtunnel, wo die Würste erwärmt, getrocknet, geräuchert, gekocht, gekühlt und geduscht werden.

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neues aus der Migros | 45 Ein Cervelat enthält Rindfleisch, weissen Speck, Schweinefleisch und Schwarte.

Jakob Oertle würzt die Wurstmasse in der riesigen Mischtrommel unter anderem mit Koriander, Pfeffer, Knoblauch und Salz und kühlt die Mischung mit Eiswasser ab.

Die TiperetteMaschine versieht die Cervelats mit den typischen Metallclips und verleiht ihnen so Anfang und Ende.

«Fingerfertigkeit ist beim Füllen der Würste zentral.»


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AkTUEll

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

Über ein Reibrauchsystem, bei dem Buchenholzscheite auf Stahlrädern zerrieben werden, bis sie rauchen, erhalten die Cervelats die letzte Komponente ihres Geschmacks. Nach dem finalen Produktionsschritt bleibt die Degustation. Künzle richtet den Blick auf das Kaliber, die Grösse der Wurst, und deren goldbraune Farbe. Dann gilt die Aufmerksamkeit dem Geruch: Ist er dezent würzig? Wenn man die Wurst zerschneidet, soll die Schnittfläche zudem glatt und rosa sein. Und dann der Biss: nicht zu weich, etwas würzig und herrlich rauchig. Oder wie es der Chefmetzger sagt: «Ein Cervelat, wie wir Schweizer ihn lieben.»

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NEUES AUS DER MIGROS | 47

40 Millionen Cervelats

Die 1958 in Courtepin FR gegründete Micarna SA mit Sitz in Bazenheid SG ist ein Unternehmen der M-Industrie und zählt zu den führenden Betrieben im Schweizer Fleisch- und Seafoodmarkt. Im vergangenen Jahr hat die Micarna über 4200 Tonnen Cervelats hergestellt. Das entspricht rund 40 Millionen Stück der Schweizer Lieblingswurst und einem Viertel des gesamten schweizerischen Verbrauchs. www.micarna.ch

Text: Marc Bodmer Bilder: Markus Bertschi

«Ein Cervelat, wie wir Schweizer ihn lieben.»

Ein Viertel des Schweizer Verbrauchs an Cervelats wird von Micarna hergestellt. Chefmetzger Künzle beim Degustieren: Nicht zu weich, etwas würzig und herrlich rauchig . Die richtige Qualität: Die Schnittfläche soll glatt und rosa sein.

Hirn oder Wurstfagott? Um den Ursprung des Namens des Cervelats, den manche auch ohne t am Ende schreiben, ranken sich wilde Geschichten. So soll zum Beispiel Cervelats vom französischen Cervelle, zu deutsch Hirn, abgeleitet sein. Ein historisches Rezept mit Hirn als möglicher Zutat existiert jedoch nicht. André Heller, Autor des Standardwerks «Um die Wurst – Metzgermeister der Schweiz», bietet die Erklärung, dass der Name von «servez-la», also der Aufforderung «servieren Sie sie» entsprang. Vielleicht geht die Bezeichnung aber zurück auf die Verwandtschaft mit dem rundlichen Rackett, einem Renaissance-Musikinstrument. Dieses nennt sich Wurstfagott oder auf Französisch Cervelas. Aber im Grunde ist es ja Wurst, woher der Cervelat seinen Namen hat. Hauptsache, er schmeckt.


SCHAUFENSTER 48 |

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HERBST

Tag des Apfels Bereits zum 20. Mal jährt sich dieses Jahr am 21. September der «Tag des Apfels». An rund 30 Standorten in der ganzen Schweiz werden Apfelbauern an öffentlichen Plätzen gratis Äpfel verteilen. Mit einem Verbrauch von 18 Kilogramm pro Kopf und Jahr ist der Apfel die beliebteste Frucht der Schweizer. Und das soll auch so bleiben, wenn es nach dem Organisator des Apfeltags, dem Schweizer Obstverband (SOV), und den Apfelbauern geht.

Die Apfelsaison ist eröffnet: Die goldbraunen Bratäpfel (Rezept auf Seite 50) mit Vanillesauce sind fein als süsser Znacht oder als fruchtiges Dessert.

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 38, 17. September 2012 |

HERBST | 49

WILD AUF DEN HERBST.

Im Herbst hält die Natur die besten Früchte des Jahres parat. Sie bescheren uns über die kalten Wintermonate einen reich gedeckten Tisch. Äpfel bleiben bis ins Frühjahr frisch und bereichern die Speisekarte.

Apfelglück

Schon Eva konnte ihm nicht widerstehen, und die Schweizer lieben ihn wie keine andere Frucht: den Apfel. Vielseitig, wie er ist, lässt er sich sowohl in süssen als auch salzigen Gerichten einsetzen.

Bäuerin Judith Treier freut sich jedes Jahr auf die erste frische Apfelwähe.

G

rosse Netze spannen sich über die Apfel- und Birnbäume auf dem Birchhof in Wölflinswil AG. «Das ist Hagelschutz», erklärt Bäuerin Judith Treier, die gemeinsam mit ihrem Mann Hans auf einer Fläche von 5,5 Hektaren Obst anbaut. «Werden Äpfel durch Hagel beschädigt, können wir sie nicht mehr verkaufen.» Zwölf Sorten Äpfel und vier Sorten Birnen wachsen hier auf circa 15 000 Obstbäumen. Die Treiers haben einen kleinen Hofladen, wo sie Obst, Süssmost und allerlei Produkte rund um die süssen Früchte verkaufen. Die letzten Äpfel werden im Oktober geerntet – verkauft werden sie aber noch länger. Wie hält man die Äpfel frisch? «Wir haben hier natürlich ein spezielles

Kühlhaus, um die Äpfel frisch zu halten. Aber auch zu Hause kann man die Äpfel länger frisch halten, wenn man sie kühl und feucht lagert. So trocknen die Äpfel nicht aus», weiss Judith Treier. Wenn es um die Lieblingswähe der Bäuerin geht, sprudelt es aus ihr heraus: «Ich raffle die Äpfel immer in den Guss – so wird die Wähe schön saftig. Und auf das Schälen der Äpfel verzichte ich.» Text: Claudia Schmidt Bilder: Daniel Aeschlimann, Daniel Rihs Styling: Esther Egli

Die feinen Herbstrezepte von finden Sie auch im Internet unter: www.migros.ch


SCHAUFENSTER 50 |

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HERBST

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bratäpfel mit Vanillesauce Dessert für 6 Personen Butter für die Form, 60 g Baumnüsse, 40 g Mandelstifte, 30 g Rosinen, 80 g Hagebuttenkonfi, ½ TL Zimt, 6 Äpfel, z. B. Gala, 20 g Butter, 1 dl Apfelsaft. Vanillesauce: 1 Vanilleschote, 3 dl Milch, 20 g Zucker, 1 Ei, 1 EL Maisstärke 1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Für die Sauce Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen. Beides in der Milch erwärmen, 5 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Zucker, Ei und Maisstärke verquirlen. Vanillemilch unter Rühren dazugiessen. Unter ständigem Rühren bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen. Zum Auskühlen Klarsichtfolie auf die Sauce legen. So bildet sich keine Haut. 2. Ofenfeste Form ausbuttern. Baumnüsse hacken. Mit Mandelstiften, Rosinen, Konfitüre und Zimt mischen. Von den Äpfeln Deckel wegschneiden, Kerngehäuse entfernen. Füllung in die Äpfel verteilen, in die Form stellen. Restliche Füllung darauf verteilen. Deckel aufsetzen. Butter in Flocken darübergeben, Apfelsaft dazugiessen. Circa 55 Minuten in der Ofenmitte garen. Mit Vanillesauce servieren. Zubereitungszeit: circa 45 Minuten + circa 55 Minuten backen. Pro Person circa 5 g Eiweiss, 11 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/280 kcal

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Knorr Bratensauce, 150 g, Fr. 3.15

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Schweizer Eier, Freilandhaltung, 6 Stück à 53 g+, Fr. 3.50

Äpfel Gala, Bio, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Äpfel Gravensteiner, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Zimt gemahlen, 27 g, Fr. 1.05

Extra Konfitüre Hagebutten, 500 g, Fr. 2.20 statt Fr. 2.70* *Aktion gültig vom 18. bis 24.9.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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Apfelringli, selbstgemacht Ralph Schelling kochte bei den Schweizer Spitzenköchen Horst Petermann und Andreas Caminada und beim spanischen Avantgardekoch Ferran Adrià. Für die «Saisonküche» entwickelt er raffinierte Alltagsrezepte.

Apfelringli mag jeder. Mit wenig Aufwand kann man sie auch selber machen, findet Koch Ralph Schelling: «Ich mache Apfelringli gerne selbst. Ich lasse die Schale meist dran, aber man kann die Äpfel auch schälen. Dann das

Kerngehäuse entfernen, Äpfel in 3 Millimeter dicke Scheiben schneiden und in Zitronensaftwasser legen. Die gut abgetropften Scheiben ziehe ich auf einen robusten Faden und hänge sie an einem warmen, zugigen Ort (Estrich, über

Hirschentrecôte mit Apfelsauce Hauptspeise für 4 Personen 1 säuerlicher Apfel, z. B. Gravensteiner 1 EL Butter 600 g Hirschentrecôtes Salz, Pfeffer 1 EL Öl 1 dl Weisswein 1 dl Apfelsaft 2 dl gebundene Bratensauce

1. Kerngehäuse des Apfels mit dem Apfelausstecher entfernen. Apfel in Ringe schneiden. Butter in einer Bratpfanne erhitzen. Apfelringe beidseitig je circa 2 Minuten braten, herausnehmen und warm stellen. 2. Hirschentrecôtes trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen, in derselben Pfanne im Öl bei grosser Hitze beidseitig je circa 3 Minuten braten. Herausnehmen, warm stellen. Bratsatz mit Wein und Apfelsaft ablöschen und auf die Hälfte einko-

chen lassen. Bratensauce dazugeben, aufkochen. Apfelringe beigeben und erwärmen. Apfelsauce mit den Hirschentrecôtes servieren. Dazu passen Bohnenbündel mit Speck und Spätzli.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten. Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 11 g Fett, 9 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/280 kcal

Heizkörper) auf. Das Trocknen sollte rasch gehen, da die Früchte sonst schimmeln könnten. Variante: Äpfel im Backofen (Gitter) während circa 10 Stunden bei ca. 50 °C trocknen. Danach Apfelringli im Stoffsack aufbewahren.»

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 53

SaucissonMousse im Teig Hauptgericht für 4 Personen Ergibt 20 Stück 1 Saucisson vaudois à 350 g 200 g Lauch Salz 1 Schalotte 3 EL Crème fraîche Pfeffer 10 Blatt Filo- oder Brickteig Öl zum Ausbacken

Ueli Gerbers Würste sind ein Hit, findet auch Noëmi Solioz Perrelet.

Migros Waadt: Saucisson vaudois aus der Region. Patron Ueli Gerber und seine Söhne sind bei Sutter Viandes SA in Villeneuve Garant für vorzügliche Waadtländer Wurstspezialitäten. Das wissen und schätzen die Kunden der Migros Waadt.

Saucisson einmal anders

Modefachfrau Noëmie Solioz Perrelet mags gern hübsch verpackt. Deshalb hat sie mit ihrem Saucisson-Mousse im Teig auch gewonnen.

K

ochen ist eine Leidenschaft von Noëmie Solioz Perrelet (26) aus Epalinges. Und wer im Herzen der Waadt lebt, kennt sich mit Würsten aus, auch wenn man in der Modebranche zu Hause ist. Nur einfach eine Saucisson im Wasser ziehen lassen ist ihr zu wenig. Für einen Kochwettbewerb sowieso. Nicht, dass Madame hin-

ter dem Herd abhebt und den Michelin-Sterneköchen der Romandie nacheifert, aber was sie mit ihrem Gericht aus der Saucisson herausholt (siehe Rezept), hat selbst Michel Kunz vom Café Au Bon Vin in Onnens beeindruckt. Der Kommentar des Altmeisters: «Was sich mit einer Wurst so alles anstellen lässt!» Damit hat er Noëmie Solioz

Perrelet seine Anerkennung erteilt und sie zur Gewinnerin erklärt. Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

Das Gewinnerrezept, Bilder und Infos zu den Produkten auf www.migrosmagazin.ch/ ausderregion Lesen Sie nächste Woche: Cornelia Hinder-Kämpfer aus Wilen bei Wil TG und ihre Apfel-Kräuter-Specksuppe.

Rezeptbild: Claudia Linsi

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1. Saucisson mit Wasser bedeckt am Siedepunkt circa 50 Minuten gar ziehen lassen. Inzwischen Lauch längs in dünne Streifen (wie Spaghetti) schneiden. In reichlich Salzwasser 3 bis 5 Minuten kochen. Gut abtropfen lassen und beiseitestellen. 2. Backofen auf 220 °C vorheizen. Schalotte fein hacken und zur Crème fraîche geben. Saucisson schälen, in Stücke schneiden und beigeben. Mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je 2 Teigblätter aufeinanderlegen und in 4 Quadrate schneiden. Masse auf die Mitte der Teigblätter verteilen. Die vier Teigecken über der Füllung zusammennehmen und die Teigblätter mit einem Lauchstreifen zubinden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Teigpäckchen in der Ofenmitte 5 bist 10 Minuten goldbraun backen. Restlichen Lauch in Öl knusprig ausbacken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mousse im Strudelteig auf Lauch servieren. Dazu passt Salat. Zubereitung: ca. 40 Minuten + ca. 50 Minuten ziehen lassen. Pro Person ca. 20 g Eiweiss, 47 g Fett, 41 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal


SCHAUFENSTER 54 |

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ANNA'S BEST

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Fein, frisch, schnell

Gut und ausgewogen essen, ohne selbst am Herd zu stehen? Die sechs neuen «À la Carte»-Menüs von Anna’s Best sind im Handumdrehen zubereitet und haben viel frisches Gemüse drin.

D

ie sechs neuen «À la carte»-Gerichte von Anna’s Best bringen eine ganz neue Frische ins Sortiment. Sie werden jeden Tag frisch zubereitet. Alle sechs Menüs weisen einen hohen Gemüseanteil von mindestens 20 Prozent auf und werden so schonend zubereitet, dass sie schmecken wie selbstgemacht. Der Fitnessteller mit Pouletgeschnetzeltem weist gar einen Gemüse-

Saftige Pouletbrust mit Karottenstreifen, Kartoffeln und Oliven, 400 g, Fr. 8.80* *Im Kühlregal grösserer Migros-Filialen.

anteil von 75 Prozent auf. Praktisch sind die «À la Carte»Menüs auch für Berufstätige, da die Gerichte innert drei bis vier Minuten im Mikrowellengerät erwärmt werden können. Nur der Gemüsegratin wird im Ofen überbacken. Anna’s Best bietet somit allen, die wenig Zeit zum Selberkochen haben, aber dennoch gut und abwechslungsreich essen möchten, ein vielseitiges Sortiment an schmack-

haften «À-la-Carte»-Gerichten an. Sie sind das Richtige für alle, die ebenso hohe Ansprüche an Frische, Qualität und Natürlichkeit wie an den Genuss und die ausgewogene Zusammenstellung der Menüs stellen. Text: Dora Horvath Bilder: Nora dal Cero

Bis 24. September erhalten Sie 20-fache Cumulus-Punkte auf alle Anna’s Best À-la-carte-Gerichte.

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Würzige Kartoffeln, Rüebli und Oliven verleihen der Pouletbrust den richtigen Pep.

Rindsgeschnetzeltes an milder Currysauce mit Reis und Bohnen, 400 g, Fr. 8.80*


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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ANNA'S BEST | 55

Beim Menü «Penne Mediterran» kommen Gemüse wie Zucchetti und Peperoni sowie Tomaten zum Zug. Parmesanspäne geben den Nudeln die richtige Würze.

Styling: Andrea Mäusli

Das Rindsgeschnetzelte mit Asia-Touch ist mit einer milden roten Currysauce zubereitet. Knackige Böhnchen und der weisse Reis runden die Sache ab. Das Fleisch stammt aus der Schweiz.

Zartes Pouletragout an Senfsauce mit Spätzli, Rüebli und Brokkoli, 400 g, Fr. 8.80*

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Penne Mediterran mit Ratatouillegemüse, 400 g, Fr. 6.80*


SCHAUFENSTER 56 |

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BIFIDUS

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Nr. 38, 17. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

besonders bemüht, auf seine Gesundheit zu achten und sich regelmässig zu bewegen. Oft steigt Jörg Abderhalden darum abends aufs Bike und pedalt durch die hügelige Toggenburger Landschaft. Wenn möglich, begleiten ihn auch seine Frau oder die Kinder. Zudem

wandert die ganze Familie im Sommer, und im Winter fahren alle Ski. Andrea walkt auch gerne und hat angefangen Tennis zu spielen. Die drei Kinder laufen stets zu Fuss zur Schule, im Garten steht ein Trampolin – und im Kühlschrank finden sich jede Menge Bifidus-Pro-

Mit Bifidus fit in den Herbst

Wer sich viel bewegt und gesund isst, startet fit in den Herbst. Schwingerkönig Jörg Abderhalden trinkt zudem täglich einen Bifidus-Drink. Ganz neu gibt es zwei Powerfruit-Drinks, die die Abwehrkräfte mit natürlichem Vitamin C unterstützen.

A

usreichend Bewegung ist wichtig, um sich wohlzufühlen – und auch gesund durch die garstige Jahreszeit zu kommen. Dessen ist sich Schwingerlegende Jörg Abderhalden bewusst: Als vielbeschäftigter Ex-Schwinger, Schreinerei-Mitinhaber und Vater ist er


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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BIFIDUS | 65

Genügend trinken beim Sport ist wichtig. Warum nicht mal einen Bifidus-Drink mitnehmen? Er löscht nicht nur den Durst, sondern stärkt auch die Abwehrkräfte.

dukte. Diese helfen der ganzen Familie zusätzlich, die Abwehrkräfte zu stärken: In den Bifidus-Drinks stecken probiotische Bifidusbakterien, die zum Gleichgewicht der Darmflora beitragen können. Bleiben die «guten» Bakterien im Darm nämlich in Überzahl, wirkt sich

das positiv auf die Abwehrkräfte aus. In den Powerfruit-Drinks steckt zusätzlich viel natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche, einer der Vitamin-Creichsten Früchte – mit einem Drink pro Tag nimmt man bereits 15 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs zu sich.

Denn gerade in der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, seine Abwehrkräfte zu stärken. Bifidus-PowerfruitDrinks helfen einem also dabei, munter und voller Tatendrang in den Herbst zu starten. Da kann der Winter ruhig kommen! Text: Anna-Katharina Ris

Bilder: Daniel Ammann; Styling: Mirjam Käser

! Bifidus Drink Erdbeere, Multivitamin oder Vanille, je 6×65 ml, Fr. 3.50 ! Bifidus Powerfruit Drink HimbeereCranberry oder Pfirsich-Maracuja, je 4×100 g, Fr. 4.15


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Die exklusive Einrichtung des schicken modernen Schiffes 6*)5+1035+ kombiniert hervorragend Eleganz und Innovation mit traditionellen Elementen. MSC Poesia bietet seinen Gästen +(&) '$#"!%* 6/5vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten und stilvolle Ruhezonen. Die im italienischen Design 70,.%(3 eingerichteten Kabinen runden das harmonische Bild des Internet Buchungscode: gmskie1 – www.mittelthurgau.ch Schiffes ab. Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Trinkgelder (ca. EUR 7.—pro Tag) Persönliche Auslagen und Getränke Versicherung Ausflüge An-& Rückreise nach Genua oder Venedig per Bus Fr. 215.– pro Person (am Vorabend) ■

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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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Yogi tea | 67

Die Mischung machts Die ayurvedischen Tees von «Yogi Tea» zählen zu den typischen Wellness- und Entspannungstees. Sie zeichnen sich durch unkonventionelle Mischungen von Kräutern und Gewürzen aus und werden am besten heiss getrunken. Ein hoher Anteil an ätherischen Ölen macht sie besonders aromatisch. Alle Inhaltsstoffe stammen aus biologischem Anbau. Die beiden Sorten «Fenchel mit Rose» und «Zauberhafte Pfefferminze» bereichern neu das Sortiment. Der Fencheltee enthält nebst Rosenblüten Gewürze wie Süssholz, Kardamom, Zitronenmyrte, Anis, Zimt und schwarzen Pfeffer. Er ist ein reiner Gewürztee. Der Pfefferminztee ist eine Mischung aus Pfefferminze und Krauseminze mit schwarzem Assamtee. Abgeschmeckt ist er mit Kardamom, Zimt, Ingwer, Süssholz, Nelken und schwarzem Pfeffer.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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FOOD | 69

Feine Zutaten für gratinierten Lauch: Milch und Brie-Käse.

Beilage für 4 Personen ■ 4 Lauchstangen à circa 250 g rüsten und in je 3 Stücke schneiden. 6 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Circa Fr. 3.60 ■ 25 g Butter in der Pfanne schmelzen. Mit 1 gehäuften Esslöffel Mehl à 25 g verrühren. 5 dl Milch beigeben, 10 Minuten schwach köcheln lassen. 200 g Brie entrinden, in Stücken in der Sauce schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken. Circa Fr. 3.40 ■ Lauchstangen in eine gebutterte Auflaufform geben. Sauce über die Stangen giessen und circa 10 Minuten bei 220 Grad überbacken.

Feines zum Zvieri Zartschmelzend Kugelrund, verführerisch und so zart – wer kann da schon widerstehen, wenn einem am Nachmittag der Sinn nach Süssem steht? Die kleinen Kugeln haben genau die richtige Grösse, um elegant im Mund zu verschwinden. M-Classic Bouchées au lait, 200 g, Fr. 4.90

Kaffeegenuss für unterwegs Der Weg zum Coffeshop ist überflüssig. Jetzt gibts mit den «Starbucks Discoveries» auch Milchdrinks aus den Starbucks-Espressobohnen. Die gekühlten Becher sind in den Sorten «Seattle Latte», «Caramel Macchiato Flavour» und, speziell für Schokoliebhaber, auch als «Chocolate Mocha Flavour» erhältlich. Starbucks Discoveries, z. B. Chocolate Mocha Flavour, 220 ml, Fr. 1.95

Für entspannte Stunden Wem Schwarztee zu anregend ist, der hat mit dem Tee aus dem südafrikanischen Rotbusch den idealen Lieblingstee gefunden. Er ist koffeinfrei, fruchtig-süss und bei Kindern und gesundheitsbewussten Menschen sehr beliebt. Davon kann man ganz entspannt auch ein paar Tassen mehr geniessen. Tetley Rooibos, 20 Beutel, 35 g, Fr. 3.20* *Nur in grösseren Filialen.

Knuspriges für den Herbst Von ihren Verwandten, den Fasnachtschüechli, unterscheiden sie sich nur in ihrer Grösse. Wer schon sehnsüchtig auf die Fasnacht wartet, kann sich freuen, denn die Herbstchüechli überbrücken die lange Wartezeit und lassen sich erst noch praktischer essen. Herbstchüechli, 70 g, Fr. 2.50


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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Zu Besuch bei Podo & Rexy

Auf der Animanca-Website können Kinder aufregende Zeitreisen unternehmen und waghalsige Spiele spielen. Dabei erfahren sie alles über Dinosaurier.

Bild: Gettyimages

A

uch schon mal davon geträumt, einem richtigen Dinosaurier zu begegnen? «Animanca – entdecke die Welt der Dinos» machts jetzt möglich. Auf www.animanca.ch können Kinder gemeinsam mit Lucas und Lea auf Zeitreise gehen. Als Spieler schlüpft man sofort in die Rolle von Lucas oder Lea und muss verschiedene Aufgaben

lösen. Die Reise beginnt auf einem Estrich, wo sich eine Zeitmaschine befindet, mit der Lucas und Lea in die Vergangenheit zu den Giganten der Urzeit reisen. Lucas sehnlichster Wunsch ist es, einen Tyrannosaurus Rex zu treffen. Gemeinsam mit Lea landet er zuerst im Trias-Zeitalter, also in der Zeit vor etwa 200 Millionen Jahren. Dort entdecken

sie ihre ersten Dinosaurier, und der Spieler muss sie mit der Kamera festhalten, wenn er die Zeitreise fortsetzen möchte. In der Kreidezeit, die etwa 90 Millionen Jahre zurückliegt, treffen Lucas und Lea auf den kleinen Flugsaurier Podo. Auf Podos Rücken kann man sich mittels Bewegen der Pfeiltasten durch die atemberaubende Berglandschaft navigieren und


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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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gUt zU Wissen

Woher haben die Dinos ihre Namen?

Auf dem Estrich entdecken Lea und Lucas die Zeitmaschine.

Lea und Lucas treffen mit Flugsaurier Podo auf weitere Dinos.

Lucas stoppt den T-Rex mit dem Blitz seiner Kamera.

bekommt als Spieler das Gefühl, leibhaftig durch die Lüfte zu segeln. Podo bringt die Kinder schliesslich zu Rexy, einem kleinen T-Rex. Endlich erfüllt sich Lucas’ sehnlichster Wunsch. Doch plötzlich werden die Kinder von einem riesigen T-Rex verfolgt – den sie zum Glück mit dem Kamerablitz erschrecken können. Auch hier muss der Spieler eingrei-

fen und per Tastatur die Kamera betätigen, um den rettenden Blitz auszulösen. Spielerisch und interaktiv gelangen die Kinder von einer Zeitepoche zur nächsten. Die Animanca-Website verspricht Spiel, Spass, Spannung und macht aus kleinen Entdeckern richtige Dinosaurierexperten. Also los: Die Reise kann beginnen! Text: Anette Wolffram

Das Wort Dinosaurier setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern «deinos», was so viel wie «schrecklich» heisst, und «sauros», was man mit Echse übersetzt. 1842 führte der britische Naturforscher Sir Richard Owen (1804–1892) den Begriff der «schrecklichen Echse» ein. Doch wie kommen so seltsam klingende Namen wie Stegosaurus armatus oder Brachiosaurus brancai zustande? Antwort: Wird ein neuer Dinosaurier entdeckt, erhält er als Erstes einen eigenen Namen. Dieser besteht aus zwei Teilen – dem Gattungsnamen und dem Artnamen. Diese oft langen und schwierig auszusprechenden Bezeichnungen enthalten, wie in der Wissenschaft üblich, griechische und lateinische Wörter. Dinosaurier können beispielsweise nach der Person benannt werden, die den Dinosaurier gefunden hat. Oft wird auch der Dinosaurier nach dem Fundort seiner Knochen benannt – so wie der Argentinosaurus, der in Argentinien entdeckt wurde. Wiederum andere Saurier erhalten ihre Namen aufgrund typischer Körpereigenschaften – wie der Stegosaurus armatus, was übersetzt «bewaffnete Dachziegelechse» heisst. Diesen Namen hat er den Knochenplatten und Stacheln auf seinem Rücken zu verdanken.

Joker-Tage nicht verpassen Die vier Joker gibts an nur je einem Tag in der Migros ab einem Einkauf im Wert von 60 Franken. Maximal gibt es drei Joker pro Einkauf: Mittwoch, 19. September: Rexy (Bild rechts): Mittwoch, 26. September: Podo; Mittwoch, 3. Oktober: Stego; Mittwoch, 10. Oktober: Dygo

Dinomässig: Rexy ist der erste von vier Jokern.


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Basisarbeit Ab 35 sollte man die tägliche Hautpflege fest in die Routine einplanen. I am Natural Cosmetics hat mit dem Anti-Aging-Pflegeprogramm eine leicht zu verwendende Serie entwickelt, die mit auserlesenen, natürlichen Ingredienzen punktet. Alpenrosenextrakt ist ein wertvoller Inhaltsstoff, der die Haut schützt, Arganöl ist bekannt für seine glättende Wirkung. Die reichhaltige Textur der Produkte macht die tägliche Hautpflege zum Verwöhnerlebnis.

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | Migros-Magazin |

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Mit der richtigen Pflege strahlt die Haut, egal, wie alt man ist. Deshalb hat I am Anti-Aging-Produkte mit wertvollen Inhaltsstoffen für alle Ansprüche entwickelt.

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Kann man Anti-Aging-Produkte eigentlich auch zu früh anwenden? Eigentlich nicht. Mit 20 Jahren ist Frau noch mit viel natürlicher Unterpolsterung gesegnet, die Haut ist straff und frisch. Doch schon ab 30 können Stress- und Umweltfaktoren der Haut zusetzen, darum gibt es die I am face Q10+ Linie. Die Wirksamkeit des Co-Enzyms Q10 ist unschlagbar: Bereits erste Fältchen und Linien werden gemildert. Die Rezeptur der Pflegeserie verbessert die Hautelastizität, wertvolle Vitamine und Öle pflegen optimal.


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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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Kampfansage Nicht wenige Männer haben sich bisher aus den Cremetöpfen ihrer Angebeteten bedient – damit ist jetzt Schluss. I am men hat eine Anti-Aging-Pflege explizit für Männerhaut entwickelt. Unfairerweise sieht man die Hautalterung bei Männern später als bei Frauen, was aber nicht heisst, dass Mann nicht früh genug anfangen sollte, Hautalterungen vorzubeugen. I am men Age Defense Q10 aktiviert die Zellfunktionen der Haut und bekämpft erste Fältchen. Damit sagen Sie dem Knitterlook den Kampf an.

Bilder: Daniel Ammann (1), Getty Images (3)

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Die Produkte von I am face Vital: Tagespflege, 50 ml, Fr. 11.50 Reinigungsmilch und Tonic, je 200 ml, Fr. 6.80 Nachtpflege, 50 ml, Fr. 11.50

Fühlt sich Ihre Haut immer öfter trocken an? Haben Sie den Eindruck, dass die Konturen im Gesicht den Gesetzen der Schwerkraft folgen? Zeigen sich die ersten Pigmentveränderungen, die ganz klar keine Sommersprossen sind? Zeit für ein Pflegeprogramm für die reifere Haut. I am face Vital wurde genau für diese Anzeichen entwickelt, die Frauen ab 50 Jahren zu schaffen machen können. Arganextrakt und Provitamin B5 geben der Haut Feuchtigkeit, Sojaproteine stärken die Spannkraft.

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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

Ruhige Momente

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Eine Babywippe ist für Kinder ab drei Monaten geeignet. Das Baby liegt darin sicher, kann angegurtet werden und hat alles bestens im Blick. Und Mami hat die Hände frei – zum Beispiel fürs Kochen. Die neuen Bright-Starts-Produkte sind ab sofort in der Migros erhältlich. Bright Starts Biscotti Bouncer, Fr. 98.-* *In grösseren Filialen.

Kerstin Cook (23), Miss Schweiz 2010/2011, treibt ihre internationale Modelkarriere konsequent voran. Im Juli zeigte sich die 1,80 Meter grosse Luzernerin in der «Schweizer Illustrierten» erstmals unverhüllt.

Für Jung und Alt Erste Beisserchen

Gute Nacht

Wenn im zarten Alter von sechs Monaten die ersten Zahnspitzen mit Gewalt durchs Zahnfleisch drücken, stecken sich Babys alles in den Mund. Der Kiefer drückt, das Zahnfleisch juckt, und der Speichel fliesst. Dem Bedürfnis ihrer Kinder können Eltern mit einem Beissring entgegenkommen. Bright Starts Take & Teeth, Fr. 7.80*

Der original Bachblüten-Rescue-NightSpray ist ab sofort in grösseren MigrosFilialen erhältlich. Dank der praktischen Sprayform kann er jederzeit und überall eingesetzt werden. Unruhige Nächte gehören damit der Vergangenheit an. Rescue Night Spray, 20 ml, Fr. 24.50*

Kerstin Cook, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Weil mir meine Eltern kein Handy kaufen wollten, habe ich zwei Wochen lang Autos gewaschen, bis ich das nötige Geld zusammenhatte. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

An Weihnachten kenne ich beim Geldausgeben keine Grenzen. Ich schenke sehr gerne, vor allem meiner Familie.

Was waren Ihre teuersten Ferien?

New York! Das Teuerste aber waren die vielen Einkäufe bei Victoria’s Secret – für alle meine Freundinnen. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Ein Liebesbrief von meinem Freund.

*In grösseren Filialen.

Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit Königin Elizabeth II. Ich finde diese Frau absolut faszinierend.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Schwache Tage Die neue Molfina-Light-Binde bietet zuverlässigen Schutz für schwache Tage. Die Damenbinde hat ein seidenweiches und hautfreundliches Oberflächenvlies. Mit Punkteprägung und seitlichem Auslaufschutz ist die Light-Binde geeignet für Frauen mit leichten Blutungen. Molfina Light Binde, 32 Stück, Fr. 1.90

Der Jugendsport. Gerade bei sozial vernachlässigten Jugendlichen hilft Sport oft aus der Misere. Haben Sie einen Spartipp?

Sonderangebote bei Lebensmitteln lohnen sich immer, denn sobald das Verfallsdatum näher rückt, wirds günstig. Die Qualität ist auch Tage später noch garantiert. Interview: Eugen Baumgartner


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Passau – Regensburg – Würzburg – Frankfurt – Düsseldorf vom 28.10. bis 05.11.12 1. Tag Passau Busfahrt ab Zürich Sihlquai 7.45 Uhr und St. Margrethen 9.00 Uhr nach Passau. Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Regensburg – Kehlheim Stadtrundgang durch Regensburg.* Nach dem Mittagessen Ausflug zum Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg.* 3. Tag Nürnberg Vormittag an Bord. Nachmittags Stadtbesichtigung/-rundgang* mit Baudenkmälern und imposanten Stadtmauern. 4. Tag Bamberg Stadtbesichtigung* am Vormittag. Jeder europäische Baustil seit der Romanik hat mindestens an einem wichtigen Gebäude seine Spuren hinterlassen. Am Nachmittag Schifffahrt. 5. Tag Würzburg Stadtbesichtigung* der Barockstadt Würzburg mit ihrer Residenz und Altstadt. 6. Tag Wertheim – Miltenberg Stadtrundgang durch das mittelalterliche Wertheim mit Besuch des Glasmuseums.* Weiterfahrt nach Miltenberg. Nach dem Abendessen individueller Stadtrundgang durch die «Perle des Mains» mit ihren schönen mittelalterlichen Fachwerkhäusern. 7. Tag Frankfurt Schifffahrt auf dem Main. Stadtrundgang* durch Frankfurt. 8. Tag Rüdesheim – Boppard – Koblenz Fahrt mit dem Winzerexpress und Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* Fahrt auf dem romantischen Rhein. Stadtbesichtigung* von Boppard.

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9. Tag Düsseldorf Ausschiffung nach dem Frühstück. Individueller Aufenthalt in Düsseldorf. Um ca. 13.00 Uhr Rückreise per Bus in die Schweiz. Ankunft in Basel SBB ca. 20.00 Uhr, Zürich Sihlquai ca. 21.00 Uhr. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten Partnerfirma: Scylla AG

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Der Migros liegt ein schonender Umgang mit der Umwelt am Herzen. Davon zeugen die Mitgliedschaft in der WWF Seafood Group und die bereits langjährige Partnerschaft mit dem Label MSC. So leistet die Migros nachweislich einen Beitrag zum Schutz des marinen Ökosystems. Doch ihr Engagement für den Umweltschutz geht noch weiter: Als erster Schweizer Grossverteiler bietet sie neu auch verschiedene Produkte mit dem ASC-Label an. Davon profitiert aber nicht nur die Natur, sondern auch Sie – weil Sie mit gutem Gewissen Fisch und Meeresfrüchte essen können.

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saisonküche 78 |

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kilian & fernando michlig

Kilian (links) und Fernando Michlig gönnen sich eine Verschnaufpause in der elterlichen Wirtschaft zum Alpenglück am Gommer Höhenweg.

Brüder auf Medaillenjagd

Im Oktober vertreten die Brüder Fernando und Kilian Michlig die Schweiz an der Olympiade der Köche. Dafür trainieren sie so intensiv, dass die diesjährige Jagd zu kurz kommt. Doch für das Migros-Magazin nehmen sie sich Zeit und kochen ein Rehentrecôte .

F

ernando Michlig (31) ist nicht zu be- nur alle vier Jahre stattfindenden Grossneiden: Er weiss heute schon, dass anlass um Titel und Ehren. «Wir traierst am 16. Oktober sein nächster nieren wöchentlich von Montag bis freier Tag ist. «Ich arbeite täglich von Mittwoch in unserer Trainingsküche in 8 bis 23 Uhr in unserem Hotel Restaurant Basel und bereiten rund 30 PflichtCatering Tenne in Reckingen-Glurin- gerichte für Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts vor. gen», sagt er. Das Hotel ist ein GomSo können wir den ser Familienbe- aufgetischt Wettkampf simutrieb, der im Jahr lieren und die 2011 erstmals mit Arbeitsabläufe ge■ Was haben Sie auf Vorrat? 13 GaultMillaumeinsam koordiPunkten ausge- Kilian: Schweizer Käse, Walliser Wein. nieren», sagt Kili■ Wie oft kochen Sie pro Woche? an Michlig. zeichnet wurde. Neben dem an- Fernando: Täglich. Kilian: Privat Zusätzlich übt die Nati an verspruchsvollen Job zwei- bis dreimal für meine Familie. schiedenen Testbereitet er sich mit ■ Kochen ist für Sie … läufen schweizseinem Bruder reFernando: Eine Passion. spektive Teamchef weit, bei denen sie Kilian (34) und Kilian: Kultur und Leidenschaft. jeweils ein Dreimit vier weiteren ■ Was würden Sie nie essen? Gänge-Menü für 110 Personen in Nati-Mitgliedern Kilian: Lebensmittel, die nicht rund sechs Stunauf die Olympiade ethisch produziert wurden, der Köche vor. den kocht. Kalbsbeispielsweise Fleisch aus nicht Vom 5. bis 12. filet, Kalbskopf tiergerechter Haltung. Oktober kämpfen und Kalbsbäggli 54 Koch-Natio- ■ Mit wem würden Sie gerne mal werden unter anessen gehen? Kilian: Mit Freunden, derem zubereitet. nalmannschaften Die Michlig-Brüin Erfurt (D) am die in letzter Zeit zu kurz kamen.

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |


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SAISOnKÜChE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 38, 17. September 2012 |

KILIAN & FERNANDO MICHLIG | 79 Die zwei Brüder mit «Saisonküche»Köchin Janine Neininger: Gut abgeschmeckt ist halb gekocht.

! Die Michligs lieben Wild und kochen mit möglichst vielen regionalen Zutaten. ! Das Rehentrecôte wird auf jeder Seite zwei Minuten lang angebraten. ! Die im Mörser zerstossenen Nüsse werden mit Honig, am besten Bergblütenhonig, gemischt. ! Die Heidelbeersauce wird nach dem Pürieren abgesiebt.

der lieben die Kombination aus Edlem und Rustikalem. Während sie jetzt am «Pläuschle» seien, kümmerten sich die Eltern und Kilians Frau Denise um den Betrieb sowie um die Zwillinge Ben Reto und Yann Timo (2). So auch, als «Saisonküche»Köchin Janine Neininger in der Privatküche von Kilian Michlig in Münster VS aufkreuzt. Trotz übervoller Agenda finden die Olympia-Brüder Zeit fürs Migros-Magazin und gehen gleich zur Sache: Sie schneiden mit einem superscharfen japanischen Damastmesser das Fett vom Rehentrecôte ab und marinieren dieses. Wild ist ihr bevorzug-

tes Fleisch. «Auch unser Vater ist passionierter Jäger. Wir jagen im Goms und im österreichischen Burgenland und sind landauf, landab für unsere Wildverarbeitung bekannt. Nur reicht es diese Saison nicht zur Jagd», sagt Fernando.

In London mehr übers Leben als übers Kochen gelernt Nach seiner Kochlehre absolvierte Fernando Michlig eine Zweitausbildung als Confiseur und Konditor in Solothurn. Danach arbeitete er eineinhalb Jahre lang im Londoner Hotel The Landmark. Dort habe er zwar weniger Kochkenntnisse, dafür umso mehr Lebenserfah-


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

rung gesammelt, sagt er und entkorkt eine Flasche Cornalin aus der Salgescher Weinkellerei Cave la Chapelle. «Dieser Wein aus der einheimischen Traubensorte Cornalin ist der offizielle Kochwein der Schweizer Nationalmannschaft.» Für die Heidelbeersauce lässt er den Rotwein jedoch aus, stattdessen gibt er einen Schuss Zwetschgenbrand dazu.

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KILIAN & FERNANDO MICHLIG | 81

Rehentrecôte mit Nuss und Honig

«Während des Wettkampfs reden wir kein Wort miteinander» Kilian brät die Rehentrecôtes auf jeder Seite zwei Minuten an. Dann schiebt er sie in den 160 Grad heissen Ofen. «Wie lange lässt du sie drin?», fragt Janine Neininger. «Bis sie gut sind», antwortet Kilian mit träfem Walliser Humor. Die Michligs sind trotz Stress locker drauf. Jeder Arbeitsschritt sitzt. Diese Lockerheit verschwinde dann an der Olympiade, sagt Teamkapitän Kilian: «Während des sechseinhalbstündigen Wettkampfs reden wir kein Wort. Wir gehen hochkonzentriert zur Sache. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht.» Die härtesten Gegner kommen aus Skandinavien und Deutschland. Für Kilian, der Rehleber mit Rösti als sein Leibgericht bezeichnet, ist Erfurt die vierte Olympiade. Im vierten und letzten Nationalmannschaftsjahr fühle er sich trotz der rund 800 Zusatzstunden für den Grossanlass nicht ausgebrannt. «Das ist Spitzensport. Ein Marathonläufer absolviert auch seine Trainingseinheiten, damit er am Wettkampf seine Bestleistung abrufen kann.» Ohne Leidenschaft, so sein Bruder Fernando, würden sie diesen Druck nicht aushalten. Als Ausgleich fährt er manchmal mit seiner Triumph Speed Triple, einem 1000er-Töff, ins Tessin. «So schalte ich ab und hänge anderen Gedanken nach.» Nur muss er sich noch mindestens bis 16. Oktober gedulden, bis er dafür wieder Zeit hat. Text: Reto E. Wild Bilder: Myriam Graf

Die Migros-Tochter Scana unterstützt die Schweizer Kochnati seit vielen Jahren.

ZUTATEN 3 Zweige Rosmarin 5 g Galgant, aus dem Asia-Shop ¼ TL gemahlener Bertram (s. Tipp) 3 EL HOLL-Rapsöl 720 g Rehentrecôte Pfeffer aus der Mühle 80 g ungesalzene Nussmischung 2 EL Honig, Fleur de Sel Heidelbeersauce: 1 EL Maisstärke 3,5 dl Wildfond 150 g frische oder tiefgekühlte Heidelbeeren 5 cl Holunderlikör Salz, Pfeffer 30 g Butter, kalt

ZUBEREITUNG 1. Von einem Rosmarinzweig die Nadeln zupfen, Galgant dazureiben. Bertram und Öl beigeben und mischen. Entrecôtes von den Sehnen befreien. Fleisch mit Pfeffer würzen und mit der Marinade bestreichen. Restliche Rosmarinzweige darauflegen und Fleisch im Kühlschrank circa 20 Minuten marinieren. 2. Für die Sauce Maisstärke mit etwas Fond verrühren. Restlichen Fond aufkochen. Maisstärke dazugiessen. Heidelbeeren beigeben und 5 Minuten köcheln lassen. Pürieren und durch ein Sieb giessen. Zurück in die Pfanne geben. Likör beigeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Butter in Würfel schneiden und unter Rühren zur Sauce geben. Sauce sollte nicht mehr kochen. Warm halten. 3. Backofen auf 160 °C vorheizen. Fleisch in einer beschichteten Bratpfanne bei hoher Hitze rundum anbraten. Fleisch auf ein Blech geben und im Ofen 10 bis 15 Minuten fertig garen, bis eine Kerntemperatur von 70 °C erreicht ist. (Werden Hirschstatt Rehentrecôtes verwendet, verlängert sich die Garzeit um 5 Minuten.) 4. Nüsse im Mörser grob zerstossen. Mit dem Honig mischen. Entrecôtes herausnehmen und in der Honig-Nuss-Mischung wenden. Fleisch tranchieren und mit Fleur de sel bestreuen. Mit der Sauce servieren. Die Michlig-Brüder kochen dazu Polenta, Rotkraut und Wirsing. Tipp: Bertram ist eine sehr scharfe Würzwurzel. Sie kann durch die gleiche Menge gemahlenen Ingwer ersetzt werden. .

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung: ca. 40 Minuten + 20 Minuten marinieren + ca. 15 Minuten im Ofen garen. Pro Person 43 g Eiweiss, 29 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 2050 kJ/490 kcal


KÜCHENKUNDE 82 |

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RAVIOLI

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Runde muss ins Eckige

Ob als Hauptgang oder Primo Piatto – gefüllte Teigtaschen sind die Stars bei Jung und Alt. In der küche überzeugen die «Vier-» und «Dreieggli» immer wieder mit neuer Füllung.

Bilder:

Bilder: photocuisine

J

tieren gerne und a, es ist viel verwenden für Arbeit. Bis ihre Teigtaschen nur mal der Trüffel, RohTeig selbst gemacht und in schinken, feinste, Handarbeit gefrische Kräuter knetet ist. Die und spezielle KäFüllung ausgesesorten wie etwa heckt, zubereitet den aromatischen und dann mit viel Stilton. HausFoodfrauen und HobLiebe in Form Redaktorin byköche verarkleiner Kleckse in Sonja leissing beiten auch mal den Teigtaschen die Reste vom verpackt ist. Sie heissen Ravioli, Ravio- Vortag, und Pastaliebhaber loni, Tortellini, Tortelloni, schwören auf spezielle MiFagottini, Capelletti oder schungen, die aus fein geAgnolotti. Die raffiniert ge- hacktem Kalbfleisch, Poulet, füllten Teigtaschen gelten als Schweinefleisch, Mortadella Klassiker der italienischen oder Kalbsleber bestehen. Küche. Obwohl die Chinesen Teig und Füllung sind mit ihren Wan Tans, die Tibeter mit ihren Momos, die die Hauptdarsteller Deutschen mit ihren Maul- Der Teig wird aus Mehl oder taschen und die Spanier mit Hartweizengriess, Wasser, ihren Empanadas behaupten, Salz, manchmal auch mit sie hätten die gefüllten Spe- Eiern hergestellt. Nach lanzialitäten schon vor langer, gem Kneten wird er flach auslanger Zeit erfunden. Egal, gerollt, portioniert und mit wer der Erfinder ist: Haupt- einem speziellen Ausstecher sache, es gibt diese köstli- oder einem Glas ausgechen, auf unterschiedlichste stochen. Jedes Ravioli «VierArt zubereiteten und gefüll- eggli» wird mit der gewünschten Füllung belegt, ten Teigtaschen. mehr oder weniger kunstvoll Gourmets pröbeln geschlossen und danach gemit raffinierten Zutaten kocht, gedünstet, gebraten Zurück zu den Italienern. oder sogar frittiert. Meist füllen sie ihre Ravioli Viel Arbeit hin oder her. nach altbewährter Art mit Ich meine, dass es sich alleRicotta und kleingehacktem mal lohnt, die runden, dreiGemüse wie Spinat, Rucola oder viereckigen Taschen oder verschiedenen Pilzen. selbst herzustellen. Viva ItaGourmetköche experimen- lia, viva Ravioli!


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migros-magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

küchenkunde

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raVioli | 83

Feine Kräuterfüllung Schneiden Sie eine rote Zwiebel in sehr feine Würfel, hacken Sie einen Bund glatter Peterli und einen Bund Kerbel fein und reiben Sie ein Brötchen vom Vortag mit der Küchenraffel. Alles mit drei hartgekochten und zerdrückten Eigelben mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In kleinen Häufchen auf ein Blatt Pastateig (erhältlich in Ihrer Migros) geben, die Zwischenräume mit zerschlagenem Eigelb bestreichen und mit einem zweiten Blatt bedecken. Den Teig zwischen den Häufchen andrücken und mit einem Teigschneider rechteckige Ravioli schneiden. Füllung reicht für Ravioli für vier Personen.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

MIGROS OSTSCHWEIZ | 85

NEWS

AdR-Produkt der Woche Ob mit Bürli, Weggli oder Vollkornbrötchen genossen, der feine AdR-Holzofenfleischkäse der Rudolf Schär AG aus Thal ist immer ein Genuss. Sein besonderes Aroma erhält der Ofenfleischkäse durch die Zubereitung im Holzofen und natürlich durch den feinen Sulzrand, der das Produkt so einzigartig macht. 100 Gramm kosten Fr. 1.50.

Klubschul-Angebot Kommunikationsprofis hört man gerne zu, und diese können auch selbst gut zuhören. Sie senden klare Signale und formulieren verständlich. Herrscht mal dicke Luft, sind sie in der Lage, Konflikten auf den Grund zu gehen, ohne diese eskalieren zu lassen. Interessiert, ein Kommunikationsprofi zu werden? Der Lehrgang Kommunikation mit 68 Lektionen startet im November. www.klubschule.ch

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Bühne frei für «bandXost»

Das Migros-Kulturprozent unterstützt «bandXost», die führende Plattform für junge und talentierte Bands in der Ostschweiz. Diese Plattform ermöglicht es jungen Musikern aller Stilrichtungen, wertvolle Bühnenerfahrung in professioneller Umgebung zu sammeln.

D

as wichtigste NachwuchsbandFestival der Ostschweiz «bandXost» startet in die nächste Runde. Dieses Jahr sind neu die Kantone Glarus, Graubünden und Thurgau mit von der Partie. Und so werden in diesen drei Kantonen, ebenso wie bereits in Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen sowie im Fürstentum Liechtenstein, neue Musiktalente aus der Ostschweiz gesucht.

Bilder: Raphael Mueller, zVg

Attraktive Konzerte junger Musiktalente aus der Ostschweiz Das «bandXost» ist eine Talentschmiede der ganz besonderen Art: Junge Bands mit Mitgliedern im Alter zwischen 12 und 22 Jahren werden nachhaltig gefördert. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei die fachkundige Jury aus professionellen Musikern, Produzenten, Veranstaltern und Experten der Musikindustrie. Sie gibt wertvolle Tipps mit auf den musikalischen Weg. Ab dem 29. September spielen die angemeldeten Künstler um die Gunst des Publikums und der Jury. Die besten acht Acts sind dann am 24. November in der Grabenhalle in St. Gallen am grossen Finale dabei. Interessierte Bands können sich noch bis zum 24. September anmelden. Für die Gewinner gibt es professionelle Studioaufnahmen, eine Tour und finanzielle Unterstützung. Text: Lukas Widmer Detaillierte Informationen und Anmeldung bis 24. September unter www.bandxost.ch

Was? Wann? Wo? Vorausscheidungen: Samstag, 29.9., 19 Uhr: Pontem, Kultur am Viadukt, Herisau AR Samstag, 6.10., 19 Uhr: Krempel, Buchs SG Samstag, 13.10., 19 Uhr: Gare de Lion, Wil SG Samstag, 20.10., 19 Uhr: Kulturzentrum Holästei,

Glarus GL Samstag, 27.10., 19 Uhr: Cinema Sil Plaz, Ilanz GR Samstag, 3.11., 19 Uhr: Camäleon, Vaduz, (FL) Samstag, 10.11., 19 Uhr: ZAK, Rapperswil-Jona SG Finale: Samstag, 24.11., 19 Uhr: Grabenhalle, St. Gallen SG

Die Gewinner von 2011: A Phobic Smile (Bild oben). Finalteilnehmer 2011: Dachs (Bild links).


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migros ostschweiz

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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |

Alpkäse aus der Region

Ob aus Kuh- oder Ziegenmilch, Alpkäse aus der Region ist eine Delikatesse und wird von Käseliebhabern jedes Jahr voller Vorfreude erwartet.

K

äsefreunden bestens bekannt ist sicher der feine Käse der Alp-schaukäserei Schwägalp. Diese befindet sich am Fuss des Säntis und verarbeitet die Milch der Tiere von insgesamt 57 Appenzeller sowie Toggenburger Alpen zu feinem Käse. Zwei Mal pro Tag wird die Milch angeliefert, um optimale Kühlung zu gewährleisten. Proben, die täglich zur Qualitätssicherung genommen und eingefroren werden, stellen die hohe Qualität und die lückenlose Rückverfolgbarkeit sicher. Insgesamt werden in der kleinen Käserei, die vier fest angestellte Mitarbeitende und eine Aushilfe beschäftigt, im Schnitt 10 000 Liter Alpmilch pro Tag verarbeitet. Diese sorgt mit ihrem besonderen Geschmack für das unvergleichliche Aroma von Schwägalpkäse, Schwägalpmutschli und Co.

alpkäserei, mit einem Schmunzeln. Gemeinsam mit Präsident Konrad Frischknecht steht er der Genossenschaft vor und vertritt die Schwägalpkäserei nach aussen. Ziel des Umbaus war nicht nur eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, sondern auch Potenzial für ein langsames Wachstum zu haben, denn die Nachfrage nach Käse der Schwägalp ist gross. Das spüren auch die beiden Repräsentanten. «Es macht viel Freude, die Schwägalpkäserei zu vertreten, aber der Zeitaufwand ist beträchtlich», sagt Präsident Konrad Frischknecht. Beide nehmen diesen aber gerne auf sich, schliesslich wird in der Schwägalpkäserei auch Milch von den Alpen ihrer Söhne verarbeitet.

bilder: Sven baumgartner, Silke Seichter

Langsames wachstum ist erwünscht Dank der Modernisierung des Betriebs, die im Mai dieses Jahres abgeschlossenen worden ist, können die Käser auf der Schwägalp nicht nur mehr produzieren, sondern auch später aufstehen. Der Arbeitsbeginn hat sich von 3 auf 5 Uhr verschoben. «Ein Job für Langschläfer ist es damit aber trotzdem noch nicht», sagt Fritz Nef, Geschäftsführer der Schwäg-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.


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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

ihre region

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Migros ostschweiz | 87

AdR-Alpkäse in der Migros Ostschweiz In allen Filialen der Migros Ostschweiz ist der Schwägalpkäse in Selbstbedienung erhältlich. Alle anderen Alpkäse gibt es jeweils im Offenverkauf in den Filialen in der Umgebung der jeweiligen Alp. Malbuner Alpkäse Prättigauer Alpkäse Buchser AlpziegenSarganser Alpkäse käse Schwägalpkäse Churer Alpkäse Schwägalpmutschli Clavadel-Alpkäse

Über AdR Das AdR-Programm ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten schafft Arbeitsplätze in der Region. Durch klare Produktionsrichtlinien ist die Frische und hohe Qualität der Produkte garantiert. Das aktuelle Produktangebot über das gesamte Sortiment hinweg umfasst 1200 Produkte von über 3500 regionalen Bauernfamilien, Gärtnern und Verarbeitern. Weitere Informationen unter www.migrosostschweiz.ch und www.ausderregion.ch

Sven Baumgartner, Alpmeister und Vorstandsmitglied des Vereins Ziegenfreunde.

Grosses Bild: Blick von der Alp Malschüel ins St. Galler Rheintal. Bild ganz links: Fritz Nef (links), Geschäftsführer, und Konrad Frischknecht, Präsident der Schwägalpkäserei. Bild links: Blick in die neue SchwägalpKäserei. E-Mail: mireg@gmos.ch

Weniger bekannt, aber genauso fein ist der Alpziegenkäse von der idyllisch hoch über Buchs gelegenen Alp Malschüel.

ziegenkäse der alp Malschüel prämiert Seit 2009 wird die Alp Malschüel vom Verein Ziegenfreunde für die Sömmerung von 250 Ziegen sowie die Käseproduktion genutzt. Zwei Hirten und eine Käserin sorgen von Mai bis September für die lebhaften, menschenbe-

zogenen Tiere, die sich die 360 Hektar grosse Alp mit 230 Rindern teilen. «Der grosse Bewegungsfreiraum ist für Ziegen besonders wichtig, da sie sehr gerne klettern und springen», sagt Sven Baumgartner, Alpmeister des Vereins Ziegenfreunde. Aus rund 35 000 Litern Ziegenmilch pro Saison entstehen rund drei Tonnen feiner Alpziegenkäse. Sowohl der halbharte als auch der harte Ziegenkäse eignen sich gut für alle, die diesen Käse

entdecken wollen. Das hat auch die jährliche Alptaxation so gesehen: Der Ziegenkäse der Alp Malschüel hat dieses Jahr die bestmögliche Bewertung erhalten. Alpmeister Sven Baumgartner schmunzelt nur, wenn man ihn fragt, wie das der Käserin gelingt. «Unser Rezept ist geheim, aber einen wichtigen Teil zum feinen Geschmack tragen sicher die hohen Hygienestandards bei», kommentiert der Ziegenfreund. Text: Silke Seichter


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MIGROS OSTSCHWEIZ

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Saisondesserts im Migros-Restaurant Wenn sich die ersten Blätter an den Bäumen langsam gelb färben, sich Nebelbänke bilden und die Luft sich eine Spur kühler anfühlt, dann ist die Zeit der Kastanien gekommen. Diese lassen sich ganz unterschiedlich verwenden. In der Schweizer Küche kennt man die Maroni vor allem als Begleiter zu Wildgerichten oder als klassi-

sches Vermicelles mit Meringue und Rahm. Diese süsse Köstlichkeit kann aktuell in den Restaurants der Migros Ostschweiz genossen werden. Ab dem 24. September sogar als Dessert-Hit mit einer Tasse Kaffee zum Preis von Fr. 4.90.

Klassikgenuss auf höchstem Niveau

Die Saison 2012/2013 der Migros-Kulturprozent-Classics ermöglicht Liebhabern klassischer Musik vier Konzerte mit weltbekannten Orchestern und Solisten.

D

ie Saison der Migros-Kulturprozent-Classics wird am 28. Oktober mit dem berühmten Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev und dem jungen Schweizer Pianisten Teo Gheorghiu eröffnet. Das ehemalige Wunderkind, das durch Fredi Murers erfolgreichen Film «Vitus» (2006) bekannt geworden ist, hat eine glänzende Karriere begonnen. Als Schweizer Solist dieses ersten Konzerts der Saison interpretiert er Beethovens 1. Klavierkonzert in C-Dur. Auf dem Programm stehen noch weitere Werke von Beethoven sowie von Tschaikowsky. Im zweiten Konzert vom 14. Januar 2013 wird ein neu entdecktes Stück von Frank Martin mit Werken von Berlioz, Mozart und Mussorgski verbunden. Das Orchestre de la Suisse Romande, der bekannte Dirigent Charles Dutoit und der hervorragende Schweizer Flötist Emmanuel Pahud lassen diese Werke in höchster Vollendung erklingen.

Barock und von Schubert bis Schostakowitsch Am 16. März 2013 tritt das venezianische Barockorchester, eines der besten europäischen Orchester im Bereich der historischen Aufführungspraxis, mit seinem Geigenvirtuosen Giuliano Carmi-

Schweizer Solisten in St. Gallen: Der Pianist Teo Gheorghiu (links) und der Flötist Emmanuel Pahud.

gnola auf. Das Programm umfasst eine Auswahl von Konzerten Vivaldis, zwei Geigenkonzerte von Jean-Marie Leclair sowie das Concerto Grosso Nr. 1 von Georg Friedrich Händel. Die Saison 2012/2013 schliesst am 22. Mai 2013 mit dem israelisch-amerikanischen Pianisten Yefim Bronfman, einem der führenden Pianisten unserer Zeit. Er spielt mit dem Kammerorchester Wien-Berlin, das Musiker der weltbekannten Berliner und Wiener Philharmoniker vereint. Das Programm reicht von Schubert über Mendelssohn, Frank Martin und Bartók bis zu Schostakowitsch. Text: Silvia Giger

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Klubschule Migros Ostschweiz: Informationsanlässe zu den Lehrgängen Sie interessieren sich für einen Lehrgang der Klubschule Migros Ostschweiz. Auf dem Internet unter www.klubschule.ch haben Sie sich bereits Informationen dazu beschafft, aber einige Fragen sind noch unbeantwortet. Besuchen Sie den Informationsanlass zum gewünschten Lehrgang, kostenlos, unverbindlich und doch sehr nützlich. Denn dort erhalten Sie Infos aus erster Hand, da die Fachverantwortlichen anwesend sind. Sie beantworten Ihre Fragen und vereinbaren mit Ihnen, falls gewünscht, einen individuellen Beratungstermin. Zudem lernen Sie Räume, Infrastruktur und Atmosphäre der Klubschule kennen. Willkommen!

Demnächst finden folgende Informationsanlässe statt: Management & Wirtschaft

Individuelle Beratung zu den Lehrgängen ist jederzeit möglich – vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer regionalen Klubschule! In der Klubschule in Chur finden ausschliesslich individuelle Beratungen statt. Office-Lehrgänge Mo 15.10.12, 17:50

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Sachbearbeiter/in Administration Di 18.09.12, 18:00 Wetzikon Mo 24.09.12, 19:30 Winterthur Do 27.09.12, 18:00 Schaffhausen Fr 28.09.12, 16:30 Frauenfeld Mi 24.10.12, 18:00 St. Gallen Do 29.11.12, 18:00 Schaffhausen Sachbearbeiter/in Export/Import mit DIPLOMA Do 27.09.12, 18:00 St. Gallen Fr 28.09.12, 17:30 Frauenfeld Sachbearbeiter/in Marketing mit DIPLOMA Di 18.09.12, 19:00 Wetzikon Do 27.09.12, 20:00 St. Gallen Mo 22.10.12, 17:00 Winterthur Di 23.10.12, 18:00 Wetzikon Mo 29.10.12, 18:00 St. Gallen Dialogmarketing-Planer/in mit DIPLOMA Mi 14.11.12, 18:00 Winterthur Merchandiser mit DIPLOMA Mo 17.09.12, 17:00 Winterthur Verkaufsmanager/in Detailhandel mit DIPLOMA Mo 24.09.12, 18:00 St. Gallen Mi 24.10.12, 20:00 St. Gallen Online-Marketing Manager/in mit DIPLOMA Mo 17.09.12, 18:00 Winterthur Do 20.09.12, 18:00 St. Gallen Mo 22.10.12, 18:00 Winterthur Mo 29.10.12, 18:00 St. Gallen Führungsausbildung SVF Leadership und Management Do 29.11.12, 20:00 St. Gallen Mo 19.11.12, 19:30 Winterthur Do 10.01.13, 18:30 Winterthur KMU-Kompakt Mo 24.09.12, 20:00 Di 20.11.12, 20:00

St. Gallen St. Gallen

Projektmanagement mit DIPLOMA Mi 19.09.12, 18:00 St. Gallen Arzt- und Spitalsekretärin mit DIPLOMA Mo 24.09.12, 10:00 Frauenfeld Do 08.11.12, 18:00 Schaffhausen

Medizinische Praxiskoordinatorin Administrative Richtung SVMB mit DIPLOMA Do 25.10.12, 18:00 St. Gallen Lehrgang Kommunikation Mi 26.09.12, 18:00 St. Gallen Sa 29.09.12, 09:15 Wetzikon Mo 15.10.12, 18:00 Winterthur Di 30.10.12, 18:00 St. Gallen

Informatik & Neue Medien

Individuelle Beratung zu den Lehrgängen ist jederzeit möglich – vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer regionalen Klubschule! Office Lehrgänge Di 18.09.12, 17:30 Do 27.09.12, 17:30

St. Gallen St. Gallen

Web Lehrgänge Fr 21.09.12, 17:30

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Microsoft Lehrgänge Fr 28.09.12, 18:30 St. Gallen Technische Lehrgänge Di 25.09.12, 12:15 St. Gallen Fr 28.09.12, 17:30 St. Gallen Desktop Publisher mit Diploma Di 18.09.12, 12:15 St. Gallen Do 20.09.12, 17:30 St. Gallen Fr 26.10.12, 19:00 Wetzikon

Ausbilderinnen/Ausbilder

Im Bereich der Ausbildungen für Ausbilderinnen und Ausbilder finden ausschliesslich individuelle Beratungsgespräche statt. Vereinbaren Sie einen Termin bei den Klubschulen in Winterthur oder St. Gallen! Stufe 1 – SVEB-Zertifikat

Stufe 2 – Fachausweis Ausbilder/in

Bewegung & Gesundheit

Individuelle Beratung zu den Lehrgängen ist jederzeit möglich – vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer regionalen Klubschule! ErnährungsCoach mit DIPLOMA Di 02.10.12, 18:30 Chur Mi 03.10.12, 18:30 Winterthur Fitness-Instruktor/in mit DIPLOMA Di 02.10.12, 18:30 Chur Mi 03.10.12, 18:30 Winterthur GesundheitsMasseur/in und Klassische Massage mit DIPLOMA Mi 03.10.12, 18:30 Winterthur Trainer/in Bewegung und Gesundheit mit DIPLOMA Di 02.10.12, 18:30 Chur Mi 03.10.12, 18:30 Winterthur

Kultur & Kreativität

Individuelle Beratung zu den Lehrgängen ist jederzeit möglich – vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer regionalen Klubschule! M-Art Schmuck mit DIPLOMA ECTS Sa 27.10.12, 10:00 Sa 17.11.12, 10:00 Sa 01.12.12, 10:00

Lehrgang Floristik mit DIPLOMA Sa 03.11.12, 10:00 St. Gallen Sa 10.11.12, 10:00 St. Gallen Sa 24.11.12, 10:00 St. Gallen M-Art Zeichnen und Malen mit DIPLOMA ECTS Sa 20.10.12, 10:00 St. Gallen Mo 29.10.12, 18:30 Winterthur Sa 10.11.12, 10:00 St. Gallen Do 15.11.12, 18:30 Winterthur Sa 24.11.12, 10:00 St. Gallen Mo 10.12.12, 18:30 Winterthur M-Art Fotografie mit DIPLOMA ECTS Fr 02.11.12 , 18:00 Winterthur Fr 07.12.12, 18:00 Winterthur

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

MIX | 91

Cybermobbing – endloser Alptraum

Immer mehr Kinder und Jugendliche werden im Internet gemobbt. Die Verzweiflung der Betroffenen ist gross, sie sind doppelt so stark selbstmordgefährdet wie andere Jugendliche. Die Hintergründe der fiesen Attacken und wie man damit umgeht.

vom Cybermobbing nirgendwohin zurückziehen. Es hört nie auf, nicht daheim, nicht in der Nacht und nicht am Wochenende.» Hinzu kommt: Auch wenn die Inhalte gelöscht werden, haben sie sich längst im Web verselbständigt und bleiben dort jahrelang erhalten. Die Belastung der Betroffenen ist unvorstellbar. «Sie sind doppelt so stark suizidgefährdet wie andere Jugendliche», sagt Marianne Affolter. Deshalb macht sich Pro Juventute dafür stark, dass entsprechende Aufklärung in den Stundenplan integriert wird.

Mit den Kindern darüber sprechen, was es heisst

Ausgeliefert: Im Internet verbreitete Demütigungen sind kaum zu stoppen.

D

as Problem hat sich massiv verschärft: Kids werden auf Facebook oder über andere soziale Plattformen immer häufiger gemobbt. Etwa einer von zehn Jugendlichen hat dies bereits erlebt, sagt Marianne Affolter (31), Leiterin Kommunikation bei Pro Juventute: «Es gibt praktisch keine Schulklas-

se mehr ohne Betroffene.» Woran liegt das? «Rund 98 Prozent der 13-Jährigen besitzen ein Handy und haben so meist rund um die Uhr Zugang zum Internet», erklärt sie. Und hier liegt auch das besonders Fiese dieser Art der öffentlichen Hetze: «Anders als beim Mobbing auf dem Pausenplatz können sich die Kids

Was können Eltern tun? Sie sollten schon früh mit ihren Kindern über Cybermobbing sprechen. Darüber, was es heisst, Opfer zu sein, aber auch Täter oder Mitläufer. Vor allem sollten sie ihren Kids sagen, wo es Hilfe gibt und wie wichtig diese in einer solchen Situation ist. Wenn es zu Cybermobbing kommt, braucht es klare Massnahmen: nicht auf beleidigende Postings reagieren,E-MailAdresse und Telefonnummer wechseln und Beweise sammeln, zum Beispiel in Form von Printscreens (Fotos von Bildschirminhalten). Lehrer und der Schulpsychologische Dienst können weitere Schritte unternehmen, im Härtefall auch die Polizei. Rat und Hilfe finden Kinder rund um die Uhr unter der Gratisnummer 147, Eltern zum Beispiel beim Eltern-Club Schweiz unter 058 261 61 61. Text: Andrea Fischer Schulthess

www.facebook.com/MigrosMagazin Würden Sie die Online-Aktivitäten von Teenagern wegen Mobbinggefahr einschränken? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD Bilder: dpa/picture alliance, Marcus Gyger/swiss-image.ch

Preiswerte Schweiz: Zwei Ideen für goldene Tage

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Der Schweizer Tourismusbranche fehlen die Gäste aus dem EU-Raum. Mitschuldig ist der starke Franken. In Zusammenarbeit mit den SBB reagiert nun Schweiz Tourismus mit preiswerten Angeboten und einer für die Schweizer Kundschaft kreierten Premiere. ■ Die Premiere: Erstmals ist ein SBBFerienpass erhältlich, der wie ein Generalabonnement funktioniert. Er ist bis November gültig und kostet für vier frei wählbare Tage 129 Franken (15 Tage für 199 Franken). Details erfährt man unter www.sbb.ch/freizeit

■ Auf MySwitzerland.com/top sind

50 Angebote für goldene Herbsttage publiziert. Die Hotels sind gegenüber der Hochsaison bis zu 50 Prozent preiswerter. Noch nie war das Ferienland Schweiz so günstig wie jetzt. ■ Meine zwei persönlichen Favoriten: 1. Der Lötschentaler Höhenweg Lauchernalp–Fafleralp ist grandios. Das 100-jährige Chalethotel Fafleralp auf 1 800 Metern über Meer (nur zu Fuss oder mit dem Postauto erreichbar) hat 24 rustikale Zimmer. Die Gäste werden mit Walliser Spezialitäten verwöhnt.

2. Zur Weinernte ins Unesco-Kulturgut Lavaux: Die dreistündige Wanderung auf dem Rebenweg von St. Saphorin nach Lutry (Bild) ist voll von Verführungen. Zum Einkehren und Übernachten bietet sich die Auberge du Raisin im Winzerdorf Cully an. Der Dreigänger «Menu gourmand» kostet 58 Franken.


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LeBen

migros-magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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5 Fragen

«Hauruck-Aktionen bringen nicht viel»

In der Schweiz herrscht ein akuter Mangel an Spenderorganen. Soll das Organspenden obligatorisch werden? Sinnvoller sei es, die Bevölkerung aufzuklären, findet Franz Immer von Swisstransplant.

Krankenkasse verlangt Systemwechsel: Nur wer ausdrücklich Nein sagt, spendet keine Organe (20min.ch, 5.9.2012).

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tung besteht. Viele haben auch religiöse Argumente, obwohl die grossen Weltreligionen die Organspende befürworten.

Franz Immer, die Krankenkasse Assura verlangt, dass jeder ein Organspender sein soll, ausser er weigert sich ausdrücklich. Und auch das Bundesamt für Gesundheit erwägt eine solche Lösung. Ist das nicht ein massiver Eingriff in das Recht auf Selbstbestimmung?

Eine Organspende muss freiwillig und unentgeltlich stattfinden, das ist unbestritten. Die sogenannte Widerspruchslösung, die neben der Krankenkasse auch Politiker fordern, bedingt, dass sich die Bevölkerung mit dem Thema auseinandersetzt. Nur wer sensibilisiert ist, ist sich seines Widerspruchsrechts bewusst. In der Schweiz haben sich aber über 40 Prozent der Bevölkerung nie mit dem Thema Organspende beschäftigt. Die aktuelle Kampagne des Bundes und weitere Aktionen wollen dem entgegenwirken.

Franz Immer (45), Direktor der Schweizerischen Nationalen Stiftung für Organspende und Transplantation, www.swisstrans plant.org

2

Wie drastisch ist der Mangel an Organen überhaupt?

Er ist drastisch. Rund 100 Menschen sterben jedes Jahr, weil sie nicht rechtzeitig ein Organ erhalten. Bereits 50 bis 100 weitere Spender pro Jahr würden das Problem massiv entschärfen.

3

In der Schweiz werden im Vergleich mit der Bevölkerungszahl sehr viel weniger Organe gespendet als im Ausland. Weshalb ist das so?

Das liegt, abgesehen von regionalen Unterschieden in der Zustimmung zur Organspende, vor allem auch an fehlenden Kenntnissen und Ressourcen in einzelnen Notfall- und Intensivstationen.

4

Weshalb haben so viele Menschen Vorbehalte gegenüber der Organspende?

Am häufigsten steht dahinter die Angst, man sei noch nicht tot oder würde nicht gleich gut medizinisch behandelt. Hier kann ich nur versichern: Organspende ist nie ein Thema, wenn Chance auf Ret-

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Wie könnte man das Organspenden einfacher und attraktiver machen?

Es wurden schon alle möglichen Modelle in Betracht gezogen, etwa eine Prämienverbilligung für Spendenwillige. Auch eine Art Klub wurde erwogen: Nur wer Spender ist, hat selbst das Recht auf eine Spende. Beides ist ethisch nicht vertretbar. Welche Lösung auch immer wir finden − Hauruck-Aktionen bringen nicht viel. Sinnvoller und wirksamer ist eine offene Diskussion über das Thema in dem Sinne, dass sich jeder für oder gegen eine Spende entscheidet und diesen Entscheid seinen nächsten Angehörigen mitteilt. Organspende rettet Leben und ist bis ins hohe Alter möglich. Interview: Andrea Fischer Schulthess

schWeiz in Listen

Die 20 häufigsten Strassennamen

Spitzenreiter sind die eher nüchtern anmutende Bahnhof- und Hauptstrasse, aber auch poesievoll klingende Namen wie Rosenweg oder Gartenstrasse schaffen es in die Top 20. Die Liste ist eine Momentaufnahme.

Wo man auch hinschaut: Wo ein Bahnhof ist, gibt es (fast) immer auch eine Bahnhofstrasse.

Illustration: Anna Haas

Strassenname 1. Bahnhofstrasse 2. Hauptstrasse 3. Dorfstrasse 4. Industriestrasse 5. Schulstrasse 6. Oberdorfstrasse 7. Poststrasse 8. Schulhausstrasse 9. Kirchweg 10. Birkenweg

Anzahl Ortschaften 1368 1269 1193 523 440 424 362 351 347 338

Strassenname 11. Kirchgasse 12. Kirchstrasse 13. Bergstrasse 14. Bahnhofplatz 15. Unterdorfstrasse 16. Gartenstrasse 17. Grand-Rue 18. Rosenweg 19. Bachstrasse 20. Ringstrasse

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona-Verlag; www.fona.ch

Anzahl Ortschaften 307 301 295 288 284 272 258 257 253 248


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leben

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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Mix | 95

stark & schön

Männer im Herbst

H

erbst. Die Temperaturen sinken, die Blätter fallen, die Natur stirbt. Saftig grüne Wiesen verwandeln sich in braune, feuchte Hügel. Schatten spendende Bäume verkommen zu kahlen Holzstümpfen. Herbstzeit ist Leidenszeit, ist Wehmutszeit. Auch der Mann kommt einmal in seinen Herbst. Nach Jahren im Spitzensport, im Verwaltungsrat, in der Politik wird die Haut schlaffer. Die Haare fallen aus, und die, die noch geblieben sind, verlieren die Farbe. Die Sehkraft lässt nach, ein Fässchen verdrängt das Sixpack, die Fingernägel werden brüchiger. Alles aus? Alles fertig? Ist das Leben schon fast vorbei? Ach was! Im Gegenteil! Wie schrieb doch das Migros-Magazin letzte Woche so schön: Im Herbst

hält die Natur die besten Früchte des Jahres parat. Und warum sollte dies beim Mann nicht genauso sein wie bei den Jahreszeiten?

Die gelenke krachen, aber hey, das Portemonnaie ist dick!

Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

Im Herbst seines Lebens ist der Mann auf dem Zenit seiner Existenz. Zwar sind die Muskeln nicht mehr so straff wie mit 20, und auch die Gelenke krachen morgens verdächtig laut. Aber hey, dafür ist das Portemonnaie dicker! Eine Töfftour durch Kanada? Kein Problem. Tauchen in der Karibik? Buchen. Fallschirmspringen in Australien? Warum nicht. Noch wichtiger als die vielen Nullen auf dem Bankkonto sind jedoch Lebenserfahrungen. Erst im Herbst seines Lebens

weiss der Mann, was er will und was nicht. Eine Weiterbildung machen, weil alle Kollegen davon schwärmen? Eher weniger. Das neue iPhone kaufen, damit man up to date ist? Nein danke. Übers Wochenende nach Paris fahren, weil man das so macht? Lieber nach Belgrad an ein Rockkonzert. Im Herbst seines Lebens ist der Mann erst richtig Mann – selbstsicher, mit eigenen Ideen und Vorstellungen, vermögend. Und, ganz wichtig: Der Körper ist noch immer funktionstüchtig. Im Herbst kann der Mann die Früchte seines Lebens pflücken und geniessen. Was macht den Mann im Herbst sonst noch attraktiv? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an: leserbriefe@migrosmagazin.ch

Mein garten

bild: www.naturbildportal.de

Ihre Kiesplätze bereiten der Gartenexpertin Haia Müller Freud und Leid.

Kampf dem Kraut M eine Kiesplätze sind mir sehr lieb, sie lassen viel Raum für spontane Besiedelungen. Im Frühsommer setzt sich der Schlafmohn darauf in Szene: Wie und wo er will, hat er sich niedergelassen. Später dann spriessen Wegwarten, Nachtkerzen, Löwenmäulchen und Salbei, im Moment sind es die Cosmeen, die in allen Rosatönen Farbtupfer setzen. So weit, so gut, ich freue mich über das bunte Treiben. Wenn nur das Unkraut nicht ebenso wüchsig wäre wie die Blumen. Mit Unkrautvernichter darf man auf Kiesplätzen bekanntlich nicht hantieren; ich halte mich daran, denn ich bin ohnehin keine Giftlerin. Das heisst im Kampf gegen Wegerich, Löwenzahn und Schnürgras bleibt nur Handarbeit. Was habe ich nicht schon alles versucht, um mir die Arbeit möglichst leicht zu machen! Am erfolgreichsten ist die Pendelhacke, mit der man an heissen Sommertagen das Unkraut einfach wegkratzt. Funktioniert, aber leider nicht bei tief wurzeln-

Die Wegwarte – eine der willkommenen Siedlerinnen auf meinen Kiesplätzen.

den Pflanzen. Mit Abflammen habe ich weniger gute Erfahrungen gemacht, das Unkraut erholt sich schnell. Im Sommer habe ich eine kleine Fläche probehalber mit einer schwarzen Folie abgedeckt. Den Trick hat mir eine Kräuterbäuerin

verraten. Ich hatte damit nur mässig Erfolg. Vor Kurzem nun hat mir eine Naturgärtnerin einen neuen Tipp gegeben: Ich giesse kochend heisses Wasser auf die hartnäckigsten Unkräuter. Mal sehen, ob ich ihnen damit beikomme.


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Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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ökologie iM haushalt Am Tag nach der schweren Krise schaut die Steingeiss schon wieder munter vom Fels herunter.

Notfall nach Totgeburt

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

bilder: tierpark Goldau. Das migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des tierparks Goldau.

Einmal pro Woche treffen sich die verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierparks zum ge­ meinsamen Znüni. Das ist für die ver­ schiedenen Teams eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen. Zwei Tierpfleger kommen auf mich zu, weil sie mich vor­ her per Handy nicht erreicht haben. Sie berichten mir, dass eine Steingeiss, ein weiblicher Steinbock, am Vortag ein totes Kitz geboren habe. Heute Morgen habe sie dauernd Wehen, und sie sei nicht zum Fressen gekommen. Die Ge­ schlechtsöffnung sei stark angeschwol­ len. Das verheisst nichts Gutes. Ich erinnere mich, dass ich bei dieser Steingeiss letztes Jahr einen Kaiser­ schnitt machen musste. Eigentlich sollte ich heute Morgen dringende Büro­ arbeiten erledigen, aber es ist klar: Die Tiere gehen vor. Der Narkosekoffer, das Narkosegewehr und natürlich der Be­ handlungsrucksack müssen mit. Die Steingeiss habe ich schnell gefun­ den. Sie liegt in einem Unterstand und sieht gar nicht gut aus. Auch nachdem ich die Narkosespritze abgeschossen habe, steht sie nur langsam auf. Ich be­ obachte sie aus der Distanz. Sie macht nur ein paar Schritte. Bereits nach fünf Minuten wird sie müde. Es scheint aber, als nehme sie nochmals alle Kraft zu­

Geld macht nicht glück­ lich. Zumindest nicht dann, wenn alle lebens­ wichtigen Bedürfnisse gestillt sind. Nachhalti­ ges Verhalten hingegen fördert das Wohlbefin­ den. Das zeigt auch die Glücks­ forschung, die in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht hat. Viele Studien belegen: Menschen, die auf innere Werte setzen, in ihrem Alltag zu Natur und Umwelt Sorge tragen und sich Zeit für Freunde, Familie und Natur nehmen, sind zufriedener als jene, die vor allem auf Statussymbole setzen. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie unter: www.wwf.ch/tipps

Eine Steingeiss hat im Tierpark Goldau ein totes Kitz geboren. Das bringt auch das Muttertier in eine lebensbedrohliche Situation.

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Nachhaltig Leben macht glücklich

sammen, und sie und läuft genau auf das tiefe Wasserloch zu. Ich versuche, sie zurückzutreiben, aber sie kann sich ge­ nau in diesem Augenblick nicht mehr auf den Beinen halten. Jetzt muss ich zu­ packen, sonst verliert sie das Gleichge­ wicht und fällt ins Wasserloch. Ich ziehe sie auf eine kleine Wiese ne­ benan, die noch im Schatten liegt. Es ist bereits sehr warm an diesem Morgen. Die Aktion bringt mich arg ins Schwit­ zen, aber nun sind wir in einer sicheren Zone, und ich kann die Steingeiss unter­ suchen. Ich bin erleichtert, als ich beim Betasten des Bauchs kein Kitz mehr spü­ re. Aus der Geschlechtsöffnung fliesst jedoch Fruchtwasser. Die Geburt war al­ so abgeschlossen, aber da das Kitz tot war, hat sich eine Gebärmutterentzün­ dung entwickelt. Ich spritze der Steingeiss Medika­ mente, mache eine Infusion und spüle die Gebärmutter mit Antibiotika aus. In sicherer Distanz zum Wasserloch gebe ich ihr zuletzt noch die Narkosegegen­ mittel, und bereits nach zehn Minuten steht die Steingeiss langsam auf. Als ich das Tier am nächsten Morgen besuche, ist es bereits wieder mit den anderen Gruppenmitgliedern unterwegs und kommt auch zum Tierpfleger ans Futter.

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Nr. 38, 17. September 2012 | migros-magazin |

«Ich habe jeden Abend mit Kindern gesungen» Singen und Musizieren liegen der Aargauer Ständerätin Christine Egerszegi am Herzen. Sie setzt sich deshalb mit viel Engagement für die Annahme des neuen Verfassungsartikels «Musikalische Bildung» ein. Darüber abgestimmt wird am 23. September. Christine Egerszegi, warum machen Sie sich stark für die Verankerung der musikalischen Bildung in der Verfassung?

Singen und Musizieren liegen mir am Herzen. Ich singe selbst sehr gerne. Vor Kurzem hatte ich ein eindrückliches Er­ lebnis: Nach einer Generalversammlung eines kantonalen Chorverbandes wollte ich mit den Leuten ein Lied singen. Und was geschah: Sie standen auf, holten ihr Singbuch und blätterten darin. Sie wussten nicht, was wir hätten singen können. Ich war erstaunt, denn wir haben doch ein wertvolles Liedgut. Was heisst das?

In den Schulen und zu Hause wird im­ mer weniger gesungen und musiziert. Ich weiss von Klassen, die seit drei Jahren nicht mehr gesungen haben. Da­ durch geht unser Liedgut, beispielsweise «Es Buurebüebli mahn i nid», verloren. Selbst in der Lehrerausbildung sind das Musizieren und das Singen nicht mehr Pflicht. Musik wird heute vor allem ge­ hört. Das Musizieren ist aber ein wich­ tiger Teil der Bildung. Wer musiziert, wird gefördert, lernt, mit anderen zu­ sammen auf ein Ziel hin zu arbeiten. Es braucht Fleiss und Durchhaltewillen – Eigenschaften, die im Arbeitsalltag wie auch im privaten Leben wichtig sind.

bilder: Keystone

Aber die heutigen Jugendlichen singen doch kein «Buurebüebli».

Dann singen sie einfach «Drei Chinesen mit dem Kontrabass». Dieses Lied singe ich oft mit meinen Enkeln. Oder: «Det äne am Bergli, det stoht e wissi Geiss …» Und dann erfinden wir auch selbst Stro­ phen. Das ist jedes Mal eine besondere Attraktion. Vor einigen Tagen habe ich beispielsweise gesungen: «Det äne am Bergli, det stoht en Soldat, de putzt sini Stiefel mit Gurkesalat.» Da sagte mein vierjähriger Enkel: «Das glaube ich dir

Das sagen die Gegner Die Gegner der Vorlage, unter ihnen die FDP und die SVP, kritisieren folgende Punkte: ! Die Vorlage bedeutet ein Abbau des Föderalismus. Die Freiheit der Kantone darf nicht beschnitten werden. Das kan tonale System funktioniert einwandfrei. ! Die privilegierung eines einzigen Fachs ist falsch. ! Die Schulen wissen selber am besten, wie viele Lektionen sie für den musikunterricht einplanen können. ! bei Annahme der Vorlage droht eine Akademisierung des musiklehrer berufs. ! Die mehrkosten beim bund sind ungewiss und könnten erheblich sein. In der Verwaltung müssten Stellen prozente geschaffen werden.

nicht.» (lacht) Wir haben dann spontan noch andere Strophen erfunden, die nicht stimmen. Welchen Stellenwert hatte die Musik in Ihrer Familie?

Einen sehr grossen Stellenwert. Ich habe jeden Abend mit meinen Kindern gesun­ gen. Zum Abschluss des Tages. Das be­ ruhigt die Kinder. Ich freue mich sehr, dass meine Kinder mit meinen Enkeln das Gleiche tun. Und dies, obwohl sie

«Wer musiziert, lernt, mit anderen auf ein Ziel hin zu arbeiten.»

doch später, wenn sie selbst Kinder ha­ ben, vieles anders machen wollten. So haben meine Rituale überlebt. Also kön­ nen sie nicht so schlecht gewesen sein. Sie haben vorher von Fleiss und Durchhaltewillen gesprochen. Macht Musik bessere Jugendliche?

Ja, wie der Sport auch. Wie alle Team­ aktivitäten. Die Kinder und Jugendli­ chen lernen nicht nur etwas Spezielles wie Handball­ oder Handorgelspielen. Sondern sie lernen auch, aufeinander Rücksicht zu nehmen, miteinander zu beginnen und aufeinander zu hören. Aber spätestens mit 15, 16 Jahren hören viele Jugendliche sowieso auf, ein Instrument zu spielen. Ist dies dann trotzdem die Mühe wert?

Um in die Mittelschule zu kommen, musste ich Algebra lernen. Aber ehrlich gesagt, habe ich die Formel x im Quadrat mal y im Quadrat nie mehr im Leben ge­ braucht. Das ist mit vielen Schulfächern so. Aber der Moment, in dem wir etwas erlernen, gibt uns neue und wichtige Fä­ higkeiten mit auf den Weg. Zudem zeigt der Musikunterricht den Kindern, dass es neben Mathematik und Französisch auch noch etwas anderes gibt. So musi­ ziert ein Teil der Jugendlichen nach der Schule weiter, ein anderer Teil hört auf. Wir führen die gleichen Diskussionen über das Textile Werken oder das Zeichnen. Somit müssten auch diese Fächer gefördert werden.

Hinter der Jugendmusikförderung ste­ hen alle grossen Musikverbände der Schweiz, also über 650 000 Mitglieder. Bringen Sie mir 650 000 Leute, die das Textile Werken oder den Zeichenunter­ richt in der Verfassung haben wollen, weil das Wissen sonst verloren geht. Dann hat auch dieses Anliegen Anrecht darauf, im Grundbuch unserer Demo­ kratie zu stehen. Der Schulsport, Jugend


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migros-magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

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meinen Geht ins Geld: Viele Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder ein Instrument lernen zu lassen.

Musikalisch begabte Kinder wie im Sport fördern Mit einem Ja am 23. September 2012 soll die musikalische Bildung als selbstverständlicher Teil der Grundausbildung in der Verfassung verankert werden. Dies bedeutet konkret: ! Das Singen und das Musizieren sollen in der Schule Selbstverständlichkeiten sein. ! Alle Kinder können freiwillig eine Musikschule besuchen, unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern. ! Musikalisch begabte Kinder werden wie im Sport gefördert. ! Musik gehört zur Ausbildung der Lehrpersonen.

Christine Egerszegi Die Aargauer Ständerätin präsidiert die Interessengemeinschaft «Jugend und Musik». Die 64-Jährige verfügt über eine Gesangsausbildung und war Leiterin der Musikschule in Mellingen.

und Sport, sogar die Filmförderung sind in der Verfassung verankert. Nun ist auch die Musik ein derart grosses Anliegen, dass sie verankert werden muss. Und wie finanzieren wir die Jugendmusikförderung?

Ich bin noch nie gefragt worden, wie wir den Sport in der Schule finanzieren sollen. Die Musik ist genauso Teil des Unterrichts; Singen und Musizieren stehen als Ziele im Lehrplan. Nur werden die Ziele meist nicht erreicht. Die Frage, wie wir das finanzieren, stellt sich also gar nicht. Denn die Musik ist bereits Bestandteil des Lehrplans. Etwas müssen wir aber zusätzlich leisten: Gymnasiasten können kostenlos ein Instrument erlernen, Berufsschüler hingegen nicht. Aber auch unter ihnen gibt es Musikbegabte, die gerne ein Instrument erlernen

würden. Nur müssen sie den Instrumentalunterricht der Musikschulen bis auf den letzten Rappen selber bezahlen. Diese Unterstützung müsste im Rahmen der Berufsbildung ebenfalls geleistet werden. Sodass alle den Instrumentalunterricht an Musikschulen besuchen können, unabhängig von der Dicke des Portemonnaies der Eltern. Das macht aber unsere Bildung teurer.

Wenn Schulen heute sparen, dann sparen sie stets bei den musischen Fächern. Das ist falsch. Musische Fächer gehören zur ganzheitlichen Ausbildung. Sport ist für die körperliche Gesundheit und Musik für die psychische Gesundheit. Nehmen wir an, die Bevölkerung stimmt dem Anliegen am 23. September zu. Was geschieht danach?

Das ist das Tolle daran: Die 2008 eingereichte Initiative konnte bereits sehr vieles auslösen. Aufgrund der laufenden Diskussion und des grossen Zuspruchs haben einige Bildungsdirektoren ihre Konzepte bereits verbessert. Zudem hat mir der zuständige Bundesrat, Alain Berset, zugesichert, dass er sich nach einem Ja schnell um die Umsetzung kümmern werde. Auch ihm ist die Vorlage ein wichtiges Anliegen. Er ist ein hervorragender Pianist und möchte seine Leidenschaft an seine drei Kinder weitergeben. Interview: Sandra Kohler

Musikalische Förderung zu Hause: Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu motivieren?


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migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

Dünner, schneller, leichter

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«Dann lade ich den Akku auf» Tamara WalterSchmidhalter (29), Verantwortliche Kassa-Büro Migros, 3904 Naters

zessor auch sehr energieeffizient ist, was die Akkulaufzeit verlängern soll. Was seit längerem befürchtet wurde, hat sich ebenfalls bestätigt: Das neue iPhone erhält einen neuen Connector – einen neuen SteckerAnschluss, um es aufzuladen oder ans Zubehör anzuschliessen. Wer zu Hause einen Docking-Lautsprecher oder anderes Zubehör für sein iPhone, seinen iPod oder das iPad hat, benötigt für das iPhone 5 einen Adapter. Er muss separat dazugekauft werden. Mit dem neuen iPhone kommt das neue Betriebssystem iOS 6. Es beinhaltet laut Apple über 200 neue Funktionen, etwa die Karten-App (die nicht mehr von Google stammt, sondern von Apple selbst), eine direkte FacebookVerbindung und erweiterte Fähigkeiten der Sprachassistentin Siri. Texte: Felix Raymann

Das Ding

app Der Woche

Beinahe-Surroundsound

Vernetzt Karaoke singen

Statt für den echten Raumklang sechs Lautsprecher über das ganze Wohnzimmer zu verteilen, kann man mit dem zweiteiligen Heimkino-Set Boston Acoustics Tvee Model 25 – bestehend aus einer Soundbar und einem Subwoofer – immerhin einen BeinaheSurroundsound erzeugen. Der kabellose Subwoofer kann irgendwo im Raum platziert werden. Die Gesamtleistung beträgt 150 Watt. Preis: 399 Franken bei Digitec.ch

muLtimeDia | 101

geFÄLLt mir

Das iPhone 5 bekommt ein grösseres Display, ist etwas dünner geworden und läuft mit dem neuen Betriebssysten iOS 6. ange wurde in der Gerüchteküche orakelt, letzte Woche hat Apple nun endlich das iPhone 5 vorgestellt. In der Schweiz wird es ab dem 28. September erhältlich sein. Das neue Apple-Smartphone steckt jetzt in einem Aluminiumgehäuse, ist 7,6 Millimeter dünn und wiegt noch ganze 112 Gramm. Der Bildschirm ist mit 4 Zoll etwas grösser als beim Vorgängermodell, und der neue A6-Prozessor soll das iPhone deutlich schneller machen, versichert Apple. Schneller wird auch die Datenverbindung, zumindest theoretisch, denn das Smartphone unterstützt den neuen Mobilfunkstandard LTE, der in der Mehr Infos Schweiz jedoch erst in der zum neuen iPho ne, Testphase steckt und also zum Karaoke-Sp ass noch nicht verfügbar ist. und dem virtue llen Versprochen wird von Surround-Sou nd. Apple, dass der neue Pro-

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Um mit Freunden zusammen Karaoke zu singen, musste man sich bislang mit dem Mikrofon in der Hand vor Spielkonsole und Fernseher treffen oder zusammen eine Karaoke-Bar besuchen. Das ist mit der neuen App «Sing! Join the global karaoke party» nicht mehr nötig. Die App liefert Begleitmusik und Text, zeichnet den Gesang auf und macht das Werk anderen Teilnehmern via Internet zugänglich. Eingeladene Teilnehmer können die Gesangskünste bewerten und ihre eigene Version hochladen. Für iOS, die App und einige wenige Songs sind kostenlos, weitere Songs kosten 1 Franken.

1

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

«Girls Just Want to Have Fun» von Cyndi Lauper. Macht Lust zum Tanzen und strahlt Wärme aus.

2

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Welches ist Ihre Lieblingsfernsehserie?

4

Meine genialste App ist …

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Twittern Sie?

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Auf Twitter bin ich Follower von …

«Sieben Leben» mit Will Smith. Ein Mann verursacht einen Autounfall, bei dem sieben Menschen sterben. Als Wiedergutmachung möchte er seine Organe spenden und sich dafür umbringen. «King of Queens» – Doug, der «King», und seine Frau Carrie können nicht mit und nicht ohne einander sein. ... «Birth-D», erinnert mich an die Geburtstage meiner Liebsten. Ein bisschen, spannend finde ich aber vor allem, was die Stars auf Twitter so tratschen und veröffentlichen. … Daniela Katzenberger, Schauspielerin, Model, Buchautorin – eine vielseitige und interessante Persönlichkeit.

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Wo möchten Sie keinesfalls vom Handy gestört werden?

Beim Zahnarzt.

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

... dann lade ich meinen Akku auf.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Ich liebe Romane über Schicksalsschläge, immer wieder neue.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Mit der App «RRO» das Neueste aus der Region, in der Zeitschrift «In Touch» den Klatsch rund um die Promis. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Lang leben die Optimisten! Mit einer optimistischen Haltung lebt es sich besser – und länger. Dies belegt eine aktuelle Studie der Universität Zürich. Ein Optimismus-Experte und ein bekannter Schweizer Unternehmer sind überzeugt, dass sich eine positive Einstellung in vielerlei Hinsicht lohnt.

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Bilder: Keystone (2), Getty Images (1)

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ühlen Sie sich «sehr gesund», geht es Ihnen «schlecht» oder gar «sehr schlecht»? Überlegen Sie sich Ihre Antwort besser zweimal, denn sie hat einen Einfluss auf Ihren Gesundheitszustand. Dies beweist eine aktuelle Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin an der Universität Zürich, die untersucht hat, in welchem Ausmass eine pessimistische respektive optimistische Einschätzung der eigenen Gesundheit das Sterberisiko beeinflusst. Zu Beginn der Studie gaben 8000 Frauen und Männer auf einem Fragebogen ihren Gesundheitszustand an. Am Ende der Beobachtungszeit, nach 30 Jahren, wurde untersucht, inwieweit die Selbsteinschätzung mit der Wahrscheinlichkeit zu überleben übereinstimmte. Das Resultat: Personen, die ihre Gesundheit als «sehr gut» bezeichnet hatten, hatten günstigere Überlebenschancen als solche mit «guter» Gesundheit; Letztere bessere als solche mit «mittelmässiger» Gesundheit. Und zwar unabhängig von Risikofaktoren wie Rauchen oder Erkrankungen. Diese Resultate deuten darauf hin, dass Menschen, die ihre Gesundheit als sehr gut einschätzen, Eigenschaften besitzen, die ihre Gesundheit fördern und erhalten, sagt der Präventivme- Peter Breidenbach diziner David Fäh. ist Optimismus«Dazu könnten ei- Trainer.

«Ein Pessimist macht aus einer Chance ein Problem, ein Optimist aus einem Problem eine Chance.» Harry S. Truman, ehemaliger US-Präsident

ne positive Lebenseinstellung, eine optimistische Sichtweise der Dinge und eine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem eigenen Leben gehören.» Das kann der Optimismus-Experte und Buchautor Peter Breidenbach nur bestätigen. Der ge-

lernte Jurist und Persönlichkeitstrainer beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Optimismus: «Wir Menschen sind nicht nur Haut, Muskeln und Knochen. Wir erzeugen Energiefelder. Positive Gedanken haben eine positive

Tipps für eine optimistische Lebenshaltung ! Die Stärken stärken! Der Mensch konzentriert sich meistens auf seine Schwächen. Erstellen Sie eine Liste mit 10 bis 20 positiven Eigenschaften und Talenten, die Sie auszeichnen. Konsultieren Sie die Liste regelmässig und passen Sie sie gegebenenfalls an. ! Schreiben Sie regelmässig mindestens 10 schöne Erlebnisse aus Ihrem Leben auf. ! Erstellen Sie eine Hitliste Ihrer persönlichen Ziele und heften Sie diese an einen gut sichtbaren Platz. ! Geniessen Sie bewusst die kleinen Dinge im Leben. Tragen Sie der Nachbarin die Tasche ins Haus, lächeln Sie einer unbekannten Person zu oder sprechen Sie ein Kompliment aus, wenn Ihnen etwas gefällt. «In 30 Tagen Optimist!», Peter Breidenbach, Schirner-Verlag, Fr. 15.10 (bei Ex Libris online)


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migros-magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

«Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.» Heinz Rühmann, Schauspieler

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«Positives zieht Positives an!»

Unternehmer Thomas Minder ist Schaffhauser Ständerat, Initiant der Abzockerinitiative und Berufsoptimist. Thomas Minder, weshalb bezeichnen Sie sich als Optimist?

Als Unternehmer kann man sich eine andere Haltung gar nicht erlauben, denn sonst könnte man innert Kürze seinen Laden dichtmachen. Insbesondere als Geschäftsmann muss man auch angesichts der aktuellen Wirtschaftslage das Glas immer halb voll sehen. Alles andere wäre selbstzerstörerisch. Trotz einiger Niederlagen gehe ich immer positiv an die Dinge heran. Zudem kann man nur etwas erreichen, wenn man nebst einer optimistischen Einstellung auch einen gewissen Siegeswillen hat. Als Sportler und langjähriger Vizepräsident und Teambetreuer des FC Schaffhausen fällt mir das nicht schwer. Und noch etwas: Man kann kritisch sein und trotzdem optimistisch Projekte anpacken. Ihr Rezept für mehr Optimismus?

Man braucht Visionen, muss an sich und seine Sache glauben. Durch Fehlschläge sollte man sich nicht entmutigen lassen. Dranbleiben, durchhalten – irgendwann stellt sich der Erfolg ein. Leute, die an sich glauben, erreichen mehr im Leben. Und: Menschen, die negativ denken, immer aus dem Weg gehen! Gibt es Momente, in denen es Ihnen schwerfällt, optimistisch zu sein?

Wenn ich an die stark fortschreitende Umweltzerstörung denke, an den Verlust der Biodiversität, muss ich gestehen, dass ich sehr pessimistisch bin. Ich sehe wenig Willen zur Veränderung. Insbesondere bei der jungen Generation, die ja daran interessiert sein sollte, etwas zu ändern, vermisse ich das Engagement, die Visionen für eine bessere Zukunft. Können Sie spontan ein Beispiel für eine Situation nennen, in der sich Ihre optimistische Einstellung gelohnt hat?

Einstellung zur Folge, was sich unmittelbar auf den Körper auswirkt. Der Gedanke steht am Anfang. Gedanken sind Energien; sie kräftigen oder sie schwächen.» Auch wenn Krankheiten, der Tod einer geliebten Person oder der Verlust des Jobs einem viel abverlangen – entscheidend sei, wie der Betroffene damit umgehe. Will er weiter leiden, oder fragt er sich: Was mache ich daraus? Optimismus sei nichts anderes, als das Leben zu optimieren. Verdrängen oder Schönreden habe nichts mit einer optimistischen Grundhaltung zu tun. Laut Breidenbach ist auch ein gesunder Egoismus einer positiven Lebenseinstellung zuträglich. Was kennzeichnet in Breidenbachs Augen den Optimisten? Die Tatsache, dass dieser nach dem Prinzip lebe: Wenn es so nicht geht, dann geht es anders. Texte: Isabella Fischer

Mein unermüdliches Engagement insbesondere für die Abzockerinitiative hat mir in der Bevölkerung viel Sympathien und grossen Rückhalt eingebracht. Deshalb habe ich wohl den Sprung in den Ständerat geschafft. Nie hätte ich an diese Möglichkeit gedacht. Die Menschen glauben an mich: «Das isch eine, wo öppis macht.» Eine Riesenchance, in der Funktion als Ständerat etwas zu verändern!

«Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.» Theodor Fontane, Schriftsteller


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LeBen

migros-magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

Nicht nur von hinten leicht zu beladen: Die fehlende seitliche Türsäule erleichtert den Zugang von der Seite her enorm.

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Schwingoder Schiebetüren?

Da fehlt doch etwas!

Zwei normale Vordertüren, hinten zwei Schiebetüren – und dazwischen keine Türsäule: Ford will mit dem geräumigen Mikrovan B-Max vor allem Familien begeistern.

W

er zum ersten Mal die normalen vorderen Türen und die hinteren Schiebetüren am B-Max öffnet, braucht einen Moment, um den Unterschied zu begreifen: Die Türsäule dazwischen fehlt! Dadurch ist die Öffnung unverstellte 1,55 Meter breit und erleichtert das Einsteigen oder das Hantieren mit Kindersitzen ebenso wie das Beladen. Bei gerade mal 4,08 Metern Aussenlänge fasst der B-Max 326 bis 1392 Liter Gepäck und Ladegut von bis zu 2,35 Metern Länge (wenn man den Beifahrersitz umklappt). Wirklich erstaunlich – und vor allem praktisch, denn darauf kommt es im Alltag an. Eine Weltpremiere ist es übrigens nicht; in Japan gibt es etwa den Daihatsu Tanto mit diesem System. Aber frischen Wind bringt der erstaunlich geräumige B-Max garantiert in die Liga der kleinen Vans. Auch der Rest überzeugt. Die Sitze passen perfekt, die Verarbeitung ist

tipptopp und die Sitzposition angenehm hoch. Schade, wimmelt es auch in diesem Ford-Modell nur so von Schaltern und Knöpfen. Ford-typisch fein ist dafür der Fahreindruck: Der auf dem Fiesta basierende 1,3-Tonner ist kurvenfreudig, aber komfortabel gefedert. Als Auswahl aus der Palette empfiehlt sich der hochmoderne Turbobenziner mit 100 oder 120 PS. Wer es nicht weiss, würde einem nur 1 Liter kleinen Dreizylinder nie solch wuchtigen Zug und so quirliges Temperament zutrauen. Der Durst liegt laut Ford bei 4,9 l/100 km (das ergibt einen CO2-Ausstoss von 114 g/ km); im Alltag dürfte es ein Liter mehr sein. Einziges Manko ist der fehlende sechste Gang. Dennoch: Gegenüber dem noch sparsameren, aber müderen Diesel mit 95 PS und dem 105-PS-Benziner mit Automat ist der Turbo erste Wahl – und hierzulande ab Oktober ab 25 850 Franken zu haben. Text: Timothy Pfannkuchen

Neue Türsysteme sind ein Hingucker, jedoch nicht unbedingt besser. Bei Vans etwa streiten Ingenieure und Familien bis heute, ob nun Schwing- oder Schiebetüren das Mass aller Dinge sind. Am Ende entscheidet der Kunde. Der Peugeot 1007 etwa erlitt Schiffbruch: Der Kleinwagen mit zwei Schiebetüren war zwar originell und in engen Parklücken praktisch. Aber die Schiebetüren machten ihn zu schwer und zu teuer. Ganz anders schlägt die Idee der sogenannten Portaltüren am Opel Meriva (Bild) ein: Gegenläufige Türen garantieren Topzugang zum Fond und machen den Kompaktvan zum Bestseller. Man darf gespannt sein, wie das praktische Konzept des Ford B-Max in der tieferen VanGrössenklasse ankommt.

Die sogenannten Portaltüren beim Opel Meriva überzeugen.


BITTE MELDE DICH

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Nr. 38, 17. September 2012 | Migros-Magazin |

106 |

Alpine Schule Vättis

! Ich suche ehemalige Schüler der Alpinen Schule in Vättis. Das Klassenfoto ist von 1958/1959 und von der Klasse 1a. Unser Klassenlehrer war Herr Müller. Ich möchte ein Klassentreffen organisieren und suche deshalb noch möglichst

viele ehemalige Schüler. Wer sich auf dem Foto erkennt, soll sich bitte melden. Josef Bürkli Langmatt 6105 Schachen E-Mail: tinacam@bluewin.ch

! Gesucht wird: Iris H., MigrosKassiererin in der Migros Bassersdorf. Wo bist du, die mir am Samstag, 4. August 2012, circa um 16.30 Uhr, sagte, dass ich die Wasserflaschen nicht extra hätte aufs Band legen müssen, da sie bereits im System eingetragen seien? Melde dich doch bitte bei mir, ich würde mich sehr freuen, dich kennenzulernen. Fabian Schär 8303 Bassersdorf E-Mail: f.schaer@gmail.com

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Beatrice Bürgi schätzte beim VW Caddy vor allem den hohen Fahrkomfort und die gute Übersicht.

zeugen. Toll fand sie vor allem das sanft schaltende Direktschaltgetriebe und das Start-Stopp-System. «Da tritt man an der Ampel auf die Bremse und der Motor stellt sofort ab. Wird’s Grün, einfach Fuss von der Bremse und der Motor springt wieder an.» Dieser clevere Sparhelfer zahlt sich genauso aus wie serienmässige Bremsrekuperation und rollwiderstandsoptimierte Reifen. So sind je nach Version Verbrauchs-

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werte von 5,1 bis 6,8 l/100 km möglich, was einem CO2-Ausstoss von 134 bis 177 g/km entspricht. «Damit schont der VW Caddy nicht nur die Umwelt, sondern dank den geringen Spritkosten auch jedes Familienbudget», urteilt Vater Erich. Nutzen auch Sie die Chance und melden Sie sich unter www.caddy.ch zur Erlebnisfahrt mit dem praktischen VW Caddy an!


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Migros-Magazin | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

leseraktion

thailanD | 109

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Träumen in Thailand entspannung am strand und wilde natur auf der insel Phuket: Die reise führt in den khao-sok-nationalpark und ins elefantencamp.

Bleibende Erlebnisse: ein Besuch im Elefantencamp und traumhafte Bootsfahrten.

Bilder: Migros Ferien

D

as Migros-Magazin und Migros Ferien haben exklusiv für Leserinnen und Leser des MigrosMagazins eine Reise zusammengestellt: Strandferien an einem der schönsten Strände Phukets, kombiniert mit einigen Tagen mitten im Regenwald von Khao Sok. 1. Tag: Zürich−Phuket. Linienflug mit Singapore Airlines nach Phuket. 2. Tag: Phuket. Am Morgen Ankunft auf Phuket, Transfer zum Hotel Best Western Premier Bangtao Beach. 3. Tag: Phuket. Ganzer Tag zur freien Verfügung. Übernachtung. 4. Tag: Phuket−Khao Sok. Fahrt durch kleine Dörfer, Gummi- und PalmölPlantagen. Thai-Mittagessen auf einer klassischen burmesischen Dschunke. Den Nachmittag verbringen die Gäste an einem einsamen Strand. Gegen Abend Transfer nach Khao Sok. Abendessen und Übernachtung im luxuriösen Elephant-Hills-Zeltcamp (Zelte mit komfortablen Betten, Dusche und WC). 5. Tag: Khao Sok. Nach dem Frühstück Transfer zum Elefantencamp. Hier erfahren die Teilnehmenden alles über das Leben der Thai-Elefanten und der Mahouts, der Elefantenbetreuer. Sie werden

die Elefanten füttern, schrubben und mit ihnen baden. Am Nachmittag Kanufahrt auf dem Sok-River durch den Regenwalddschungel. Abendessen und Übernachtung im Zeltcamp. 6. Tag: Khao Sok. Nach dem Frühstück entdecken die Gäste auf einer Bootsfahrt einen einsamen, weitgehend unbekannten, über 60 Kilometer langen See mit über 100 Inseln inmitten des tropischen Regenwaldes. Gegen Abend Rückkehr ins Elephant-Hills-Zeltcamp, Abendessen und Übernachtung. 7. Tag: Khao Sok−Phuket. Zu Fuss erkundet die Reisegruppe den Regenwald mit seinen exotischen Pflanzen und tropischen Bäumen, die Heimat vieler exotischer Vögel und Affen. Das Mittagessen wird in Bambusblättern gekocht und serviert, eine jahrhundertalte Tradition. Anschliessend Transfer nach Phuket und Übernachtung im Best Western Premier Bangtao Beach Resort. 8. Tag: Phuket. Ganzer Tag zur freien Verfügung. Übernachtung. 9. Tag: Phuket−Zürich. Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag Rückflug nach Zürich. 10. Tag: Am Vormittag Ankunft in Zürich.

Im Preis inbegriffen: ■ Buchungsgebühren ■ Flug hin und zurück in Economy Class mit Singapore Airlines via Singapur nach Phuket ■ Rundreise gemäss Programm ■ Unterbringung Phuket: Hotel Best Western Premier Bangtao Beach**** ■ Verpflegung Phuket: Zimmer/amerikanisches Frühstück ■ Unterbringung Rundreise: Unterkunft im luxuriösen Safarizelt mit Duschen/WC ■ Verpflegung Rundreise: Vollpension ■ 20 kg Freigepäck ■ Flughafen- und Sicherheitstaxen in der Schweiz sowie im Ferienland: Fr. 492.– ■ Bustransfer vom Flughafen zum Hotel und zurück ■ Betreuung am Flughafen und am Ferienort durch die lokale Agentur Nicht inbegriffen ■ Annullierungskosten-Versicherung der Europäischen Reiseversicherungs AG inkl. weltweitem SOS-Schutz für Reisezwischenfälle: Fr. 42.– für Reisen bis Fr. 2000.– pro Person Fr. 47.– für Reisen bis Fr. 4000.– pro Person ■ Allfällige Treibstoffzuschläge und Flughafentaxen-Erhöhungen Buchung und Information Migros Ferien, Gratis-Buchungsnummer 0800 88 88 15; www.migros-ferien.ch Buchbar ab 17.9.2012, limitierte Platzzahl. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von Migros Ferien, MTCH AG.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

unterhaltung | 111

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.9.2012, 24 Uhr

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CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Auflösung Nr. 37: CONTAINER

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.9.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Gewinner Nr. 36: Elsbeth Hohl, Werdenberg SG; Dieter Birchler, Meilen ZH; Evelyne Lanz, Sarnen OW; Monika Stöckli, Stans NW; Erwin Helfenstein, Schenkon LU; Mathilde Schaad, Bellach SO; Ursula Gerber, Aarau AG; Rolf Mettler, Thun BE; Mary Hess, Wahlen BL; Vreni Kälin, Stäfa ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 36: Sandra Quadranti, Zürich ZH; Betty Schilliger, Luzern LU; Cornelia Bieri, Kölliken AG; Kurt Kohler, Burgdorf BE; Elisabeth Dätwyler, Wettingen AG


rätsel & spiele 112 |

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UnterhaltUng

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Nr. 38, 17. September 2012 | Migros-Magazin |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wo wuchs die TV-Moderatorin Katja Stauber auf? M Portugal

Q Frankreich

E

Namibia

So nehmen Sie teil

2. Welchen Farbton hat Himalayasalz? I

schwarz

S rosa

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

U grün

3. Wo befindet sich das «Jüdische Museum der Schweiz»? T

Basel

A Genf

E

St. Gallen

T

Piccolo

Z

1,5 mm

4. Wie heissen Weinflaschen, die rund ¹⁄3 Liter Wein beinhalten? L

Magnum

R Fillette

5. Wie gross ist die bisher kleinste bekannte Fliegenart der Welt? A 0,4 mm

T

0,9 mm

Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.9.2012, 24 Uhr

6. Wie wird ein «Cappuccino tiepido» serviert? E

gekühlt

G lauwarm

I

heiss

E

Hut

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Auf was bezieht sich die alte Moderegel «no brown in town»? N Anzug

O Schuhe

8. Wie lange zeigte man den Film «Spur der Steine» in der DDR? N 3 Tage

R 3 Wochen

Auflösung Nr. 37: TROMPETE

S 3 Jahre

Gewinner Nr. 35: Hanni Lieb, Sempach LU

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4 2 3

E 5

1

ABDANKEN ASCHANT I BLAT T ERN KLUBHAUS LABRADOR PARKHAUS SANT I AGO SCHULDEN TABURETT WA L H A L L A

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 37: SEITE Gewinner Nr. 36: Olivier Kunz, Zürich ZH; René Widmer, Nürensdorf ZH; Benjamin Julmy, Tafers FR

Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.9.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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UnterhaltUng | 113

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 4 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 1 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

1 1 4 3 1 2

Auflösung Nr. 37:

2 1 3 2 3

2

2

0

1

0

4

3

1

4

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

4

8

2

4

3 2

3 2 2

3 3

1 2 1 3

3 5 3 2

2

3 3 2 3

3 2

3

2 3 2

3 4 2

Auflösung Nr. 37: 1

3

4

8

3

4

3 3

3 2

1 2

2 2 4 4 3

4 3 2

3 3 2 4 3

3 2 3

2 2 1 2 2

2 3 3 3

EINGEPACKT?

Die Lilibiggs reisen gerne und viel. Da gibt es natürlich nichts Wichtiges zu vergessen. Ein paar Dinge in Ninas Koffer gehören aber überhaupt nicht da rein. Findest du heraus, wie viele es sind?

HUGOS RÄTSELRUCKSACK

In Hugos Rucksack hat zwar ganz schön viel Platz, aber trotzdem scheint er einiges zu verlieren. Zu allem Unglück haben sich jetzt auch noch auf seinen Erinnerungsfotos 7 Unterschiede eingeschlichen. Findest du sie alle?

Lösung: Es sind 10 Dinge, die nicht in den Koffer gehören.

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das ClubMagazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter: www. lilibig gs.ch

Lösung: Knochen, Gummiente, Wurst, Kamera, Peperoni, Rucksackknöpfe, Hugos T-Shirt


Advent in New York

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Romantisches New York im Lichterglanz der Vorweihnachtszeit

In der Adventszeit präsentiert sich die Weltmetropole New York von Ihrer romantischsten Seite. Traumhafte Weihnachtsdekorationen, Tannenbäume und Strassen im Lichtermeer, Schlittschuhlaufen am Rockefeller Center, Schaufenster voller Geschenkideen, vielfältige Museen, Wolkenkratzer in bestechender Architektur – es erwartet Sie eine einzigartige Atmosphäre, die Ihr Weihnachts-Shopping zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Hier finden Sie wirklich alles, was das Herz begehrt. Profitieren Sie vom günstigen Dollarkurs, der New York in ein wahres Schnäppchenparadies verwandelt. Kommen Sie mit, und tauchen Sie ein in die glanzvolle Lichterwelt dieser faszinierenden Metropole.

Ihr vorweihnachtliches Reiseprogramm

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Zürich – New York

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1. Tag: Am frühen Morgen Abflug mit British Airways via London nach New York, wo Sie bereits am frühen Nachmittag ankommen. In der Ankunftshalle werden Sie von unserem Reiseleiter empfangen. Transfer ins Hotel und Zimmerbezug.

New York

2.-3. Tag: Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps für lohnenswerte Ausflüge und Besichtigungen. Wir empfehlen Ihnen die Teilnahme an unserer 4-stündigen Stadtrundfahrt, wo Sie einen guten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gewinnen. Ideal, um New York auf eigene Faust zu entdecken, ist der New York City Pass, der Zugang zu 6 Sehenswürdigkeiten bietet. Damit ersparen Sie sich stundenlanges Anstehen an den Kassen und haben direkten Zutritt zu den Sehenswürdigkeiten. Unternehmen Sie einen Rundgang zum Rockefeller Center und entlang der Schaufenster mit den berühmten, aufwendig gestalteten Weihnachtsdekorationen der grossen, traditionsreichen Kaufhäuser. Nehmen Sie am Abend an unserer geführten Tour New York by night teil oder besuchen Sie ein Musical am Broadway.

New York – Zürich 4. Tag: Noch einmal ein ganzer Tag zur freien Verfügung für letzte Einkäufe oder Besichtigungen. Am Abend Transfer zum Flughafen für den Rückflug in die Schweiz.

Ankunft in der Schweiz 5. Tag: Nach dem Umsteigen in London landen Sie am Nachmittag in Zürich.

Noch mehr erleben Folgende fakultative Ausflüge können Sie im Voraus in der Schweiz zum Vorzugspreis buchen: + Stadtrundfahrt (4 Std., inkl. Deutsch sprechender Reiseleitung*) Fr. 55.+ New York by night (4 Std., inkl. Deutsch sprechender Reiseleitung*) Fr. 70.+ New York City Pass Fr. 85.Eintritte für 6 Attraktionen (Empire State Building, verschiedene Museen, Statue of Liberty & Ellis Island oder Circle Line Sightseeing Cruises, Top of the Rock (Observation deck). * Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen

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Dieses beliebte Mittelklassehotel befindet sich in hervorragender Lage im Theaterbezirk, nur drei Blocks vom Central Park und der Carnegie Hall entfernt. Der aufregende Stadtteil bietet eine bunte Vielfalt an trendigen Bars, Restaurants, Shops und Boutiquen und ist idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der bekanntesten New Yorker Sehenswürdigkeiten wie Times Square, Rockefeller Center und Broadway. Die total 597 geräumigen Zimmer verfügen über Bad, Dusche, WC, Föhn, Telefon, TV, kleine Stereoanlage, Internetzugang, Safe, Kaffeekocher, Bügeleisen/-brett und Klimaanlage. Weiter bietet das Hotel Restaurant, Bar, Fitnessraum, Souvenirshop.

Ideale Advents-Reisedaten Reise 1 Reise 2 Reise 3 Reise 4

So-Do Do-Mo So-Do Do-Mo

25.11.12 29.11.12 02.12.12 06.12.12

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Einmalige Aktionspreise Alle Preise pro Person in CHF Hotel Holiday Inn Midtown 57th Street*** im Doppelzimmer

5 Tage ab Schweiz ohne Mahlzeiten 1395.-

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1890.- 2090.im Einzelzimmer Frühstück: Fr. 60.- pro Person für 3 Tage Einfaches Reisen Schweizer Bürger benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (ab dem 26.10.06 ausgestellte Pässe müssen biometrisch sein), der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: • Fakultative Ausflüge • Einreisegebühr USA US$ 14.- (ESTA-Antrag, zahlbar mit Kreditkarte) • Annullations- und Assistance-Versicherung: Fr. 66.- • Buchungsgebühr Fr. 30.- pro Person

0848-141 141 Reisecenter Plus AG In der Luberzen 25, 8902 Urdorf

www.ferienpost.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 38, 17. September 2012 |

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UnterhaltUng | 115

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5

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3

8 3 1

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5 4 1 6 3 7 9 6 8 5 1 9 8 3

1

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So nehmen Sie teil

4 7 3

6

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

8

Auflösung Nr. 37: 245 2 9 7 3 6 4 1 8 5 Gewinner Nr. 36: 4 5 8 7 2 1 9 3 6 Jacques Burkhalter, 1 6 3 8 5 9 7 4 2 St-Imier BE; 7 9 2 8 3 6 4 1 5 7 8 9 2 4 5 3 6 1 Ursula Stalder, 3 2 6 9 1 7 4 5 8 8 4 5 1 9 2 6 7 3 Kleindietwil BE; 6 7 1 4 8 3 5 2 9 Simone Buck, 9 3 2 5 7 6 8 1 4 Rotkreuz ZG; Edith Götschi, Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.9.2012, 24 Uhr Biberist SO; Annamarie Lüscher, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Zell LU Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 exemplare (WemF 2011) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

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Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph petermann (cp), Anna meister (Apm), michael West (m.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

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Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela masciadri, tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma

Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung) Media-Services: patrick rohner (Leitung), tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


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MEINE WELT 118 |

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RACHEL KOLLY D'ALBA

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NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN LIEBLINGSSTÜCK

«Meine Favoritin ist momentan meine neuste CD, weil deren Produktion sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Sie heisst ‹American Serenade›, ist mein drittes Album bei Warner und kommt Ende September auf den Schweizer Markt. Es geht um die Liebe. Ich habe das Büchlein dazu geschrieben und die Gestaltung ausgewählt.»

«Meine Stradivari ist ein wahr gewordener Traum»

MEINE LIEBSTE

«Der legendäre Geigenbauer Antonio Stradivari baute diese Geige 1732. Sie in den Händen zu halten, ist ein wahr gewordener Traum, den ich seit meiner Kindheit hegte.»

Die Waadtländerin Rachel Kolly d’Alba gilt als erfolgreichste Violinistin der Schweiz. Ende September kommt ihre dritte CD auf den Markt. Zwischen den Tourneen tankt die Solistin Energie in ihrem verträumten Mietshäuschen hoch über dem Genfersee. MEIN ZUHAUSE

«Die Einrichtung meines Hauses zeigt, wer ich wirklich bin. Wer sieht, wie ich lebe, versteht mich besser. Ich bin nicht nur die moderne Frau, für die mich viele wegen meiner Haare halten. Im Haus haben sich rund 3000 Bücher angesammelt. Ich lese und schreibe täglich.»

Name: Rachel Kolly d’Alba (31) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Les Avants VD

Warum leben Sie in Les Avants? Nach meiner Scheidung habe ich mein Leben verändert und wohne nun zusammen mit meiner sechsjährigen Tochter Amarena seit zwei Jahren oberhalb von Montreux, wo ich meine Ruhe gefunden habe. Ich bin für meinen Beruf oft unterwegs, lebte vorher immer in Städten. Wo würden Sie gerne leben? In einem Baumhaus in einem dichten Wald. Im Juni übernachtete ich in einem Baumhaus im französischen Jura. Lebenslauf: Mit fünf Jahren erhielt ich meinen ersten Geigenunterricht. Am liebsten hätte ich schon als Baby damit begonnen, denn ich habe immer gewusst, dass ich für dieses Instrument gemacht bin. Mit zwölf debütierte ich als Solistin, und seither trete ich mit Orchestern auf. Drei Jahre danach erhielt ich mein Lehr-

diplom am Conservatoire de Lausanne, anschliessend besuchte ich die Hochschule für Musik und Theater in Bern. Für meine CD «French Impressions» habe ich im Mai 2012 als erste Schweizer Violinistin einen «International Classical Music Award» gewonnen. Mein Ziel: Ich stamme aus einer katholischen Familie. Heute hat die Kunst den Platz von Gott eingenommen. Ich lebe für die Kunst und gebe alles, um sie mit dem Publikum zu teilen. Mein Vorbild: Balzac, weil sein Werk wie eine Sammlung von Ideen ist. Er hat die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts in all ihren Facetten beleuchtet. Ich habe alle seine 93 Romane gelesen. Was ich mag: Das Leben frei wie ein Vogel geniessen.

Was ich nicht mag: Intoleranz. Was ich an mir mag: Ich bin sehr emotional. Das kann positiv oder negativ sein. Mein Lieblingsessen: Ich liebe die französische Küche und ihre Saucen. Ich selbst habe ein riesiges Repertoire an Saucenrezepten. Meine Lieblingsmusik: Klassik. Aber ich finde auch Inspiration in zeitgenössischer Musik oder in alten Rockliedern. Mir gefallen alle Titel, die mit viel Überzeugung, etwa wie bei Freddie Mercury, vorgetragen werden. Mein bester Entscheid: Ein Kind zu haben. Text: Reto E. Wild Bilder: Laurent de Senarclens

www.racheldalba.com


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 38, 17. SEPTEMBER 2012 |

RACHEL KOLLY D'ALBA | 119 MEIN FLUCHTORT

«Von meinem Haus aus spaziere ich nach Sonloup. Der ruhige Ort ist wie ein Geschenk, die Aussicht auf den Genfersee fantastisch.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEINE SUCHT

«Morgens brauche ich zwei doppelte Espressi. Pro Tag trinke ich fünf bis zehn Tassen Kaffee.»

«Kalbstatar und dazu Trüffel von Migros Sélection esse ich oft, weil es einfach zuzubereiten ist und meine Tochter es liebt. Ich verfeinere die Vorspeise mit Olivenöl und Salz.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich liebe es, Gäste zu bekochen. Zweimal pro Jahr organisiere ich ein thematisches Bankett: im Juli zum Motto ‹antikes Griechenland›, an Weihnachten werden es ‹die sieben Todsünden› sein.»


M n ese

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! y x e R o n i D r e k Jo Di

Nur am Mit t woch, 19. Sep t. 2012 Sachet mit Joker-Dino, glitzerndem Spezialsticker und Code für Hörbuch

Animanca – Entdecke die Welt der Dinos! Hol dir am Mittwoch, 19. September 2012, den Tyrannosaurus Rex als Spielfigur Rexy, einen glitzernden Spezialsticker und einen Code für das Dino-Hörbuch nach Hause. Den Joker-Dino gibt’s ab einem Einkauf von Fr. 60.– in allen MigrosFilialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, OBI, SportXX inkl. Outdoor und LeShop.ch. Maximal drei Joker-Dinos pro Einkauf und nur solange Vorrat. www.animanca.ch


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