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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

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Lachen in Arosa

Frank Baumann holt Top-Comedians ans Humor-Festival. > 36

Nr. 38, 15. September 2008

Herbstgenüsse

Rehschnitzel, Trauben und Most — das Wallis bittet zu Tisch. > 38

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Bilder Florian Nidecker, Nik Hunger, Thomas Entzeroth/GDI, bab.ch/mauritius, RDB, Lucas Peters

Kofi Annan im Gespräch ä h

Der Friedensnobelpreisträger über Klimagerechtigkeit und den soeben gewonnenen Gottlieb-Duttweiler-Preis. > 12

Es Buuremeitli maan i gärn

Vom Kabarett zum Film Lorenz Keiser will Komödie drehen – nur das Geld fehlt Bauernhof-Ferien sind beliebter denn je: Stadtkind Sarah noch. > 26 und Bauernmädchen Livia wurden dabei zu dicken Freundinnen. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

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diese woche | 5

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche

>6

leserbriefe

>9

Adolf Ogi hilft aus

scheinwerfer

> 10

reportagen Kampf für Klimagerechtigkeit: Kofi Annan im Interview.

> 12

Gelegenheit, Persönlichkeiten wie den charismatischen früheren Generalsekretär der Uno, Kofi Annan, zu interviewen. Der Mann, der zehn Jahre die Geschicke der wichtigsten Organisation der Welt bestimmt hat, macht sich seit seinem Rücktritt vor zwei Jahren in der Öffentlichkeit rar, Interviews mit ihm gibt es fast keine mehr.

kolumne Der Hausmann.

> 22

interview Neues Metier: Satiriker Lorenz Keiser will zum Film.

> 26

Ferien bei den Bauern: Naturkunde, die Kindern Spass macht. > 16

Auch als Journalist hat man selten

Bilder Zoé Tempest, Nathalie Guinard, Vincent Laforet/Polaris/Laif

Auch unsere Anfrage für ein Gespräch im Rahmen der Verleihung des Gottlieb-Duttweiler-Preises wurde abgelehnt. Da war dann wieder mal journalistische Hartnäckigkeit gefragt. Redaktor Daniel Sägesser entsann sich seiner Kontakte zu alt Bundesrat und Ex-Uno-Sonderbotschafter Adolf Ogi, der ein guter Freund von Annan ist – und bat ihn um Support.

reisen

>beilage

m-aktuell Ex Libris kämpft für günstige Buchpreise.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

erziehung

>82

Klubhaus-Konzerte: Klassische Musik für wenig Geld.

> 34

Arosa Humor-Festival: Das neue Programm begeistert.

> 36

schaufenster Alles für den Herbstschmaus in der Migros.> 38 Produkte der Woche: Elegante Bürohilfen und Hemden. > 57, 63 à la carte Perfekt zu Wurst: Blau-weisser Kartoffelsalat. > 69

in form

>90

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> 75

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> 81

> Erziehung: Stiefväter sind besser als ihr Ruf.

> 82

> In Form: Kosmetika ohne künstliche Zusätze sind in.

> 90

rätsel/impressum

> 95

cumulus Die besten Infos und Angebote.

> 98

mein ganzer stolz Älplerin ruft aus: Rosi Arnold und der Alpsegen.

> 100

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Haarausfall, kraftlose Haare und brüchige Nägel als Folge von Biotinmangel?

> 31

Terz-Stiftung: Die Migros nimmt die ältere Generation ernst. > 33

Der Effort machte sich bezahlt:

Unter tätiger Mithilfe von Adolf Ogi sowie dank einem unterstützenden Brief von Migros-Chef Herbert Bolliger kam unser Gespräch mit dem Nobelpreisträger, siebenfachen Ehrendoktor und Kämpfer gegen die Armut in der Welt im Zürcher «Baur au Lac» doch noch zustande (Seite 12).

sonderheft reisen > New York: Mit neuen Attraktionen wie den Wasserfällen des Künstlers Olafur Eliasson zeigt sich die Metropole sexier denn je. Vietnam: Das Land am Mekong ist (noch) ein Geheimtipp. Schweizer Täler: Wahre Bijoux, touristisch kaum berührt.

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6 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

M-NEWS

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SportXX lanciert am 18. September ein neues Ladenformat für Outdoorfans. Die neuen Läden bieten Ausrüstung, robuste Kleidung, aber auch Accessoires für Trekkingbegeisterte, Wanderfreunde und Nordic Walker. Denn Outdooraktivitäten werden immer beliebter, und sogar das früher bei Jüngeren verpönte Wandern erlebt ein Revival. Mehr zu «Outdoor by SportXX» lesen Sie nächste Woche im Migros-Magazin. cv

«Bin ich die Schönste im Land?»

FRISCH IN DER MIGROS

Lisa Panigada und 15 Mitstreiterinnen strahlten im Miss-Schweiz-Camp in Malaga für Léger um die Wette. Mehr Bilder: www.migrosmagazin.ch

«Was?», rief Lisa Panigada (22) begeistert in den Telefonhörer. «1908 Migros-Magazin-Leserinnen und -Leser wollen mich als Miss Schweiz? Wow! Ich bin begeistert und danke allen von Herzen, die für mich gestimmt haben», sagt die bildschöne Kosmetiksaloninhaberin aus Semen-

tina TI. 10 369 Leserinnen und Leser stimmten via SMS, Mail und Telefon für ihre MissSchweiz-Favoritin. Doch die Zitterpartie ist noch nicht vorbei: Erst Ende September findet die wirkliche Miss-Schweiz-Wahl statt. Wir sind gespannt, ob Lisa auch diese Hürde schaffen wird.

Trekking wird auch bei Jungen immer beliebter.

Sicheres E-Banking Die Migros Bank setzt bei der Online-Sicherheit Massstäbe: Alle ihre Kunden erhalten bis April 2009 kostenlos einen USB-Stick und eine DockingStation. Damit lassen sich E-Banking-Geschäfte bequem und besonders sicher abwickeln. Als erste Schweizer Bank setzt die Migros Bank auf die neue Technologie, die noch mehr Schutz bietet.

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Bildung zählt D

ie Schweiz hat keine Ölquellen, Wissen ist unser wichtigster Rohstoff. Darum zeichnet der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) jährlich eine Institution aus, die sich für die Vermittlung von Wissen engagiert. Diesmal geht der Preis an das MigrosKulturprozent, das mit jährlich rund 60 Millionen Franken mehr als die Hälfte seines Budgets in Bildung investiert. Im Schloss Thun nahm Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossen-

schafts-Bundes, den Preis entgegen. In ihrer Rede betonte sie, dass die «wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft der Schweiz von der guten Ausbildung unserer Bevölkerung» abhängt. Vor 50 Jahren hat MigrosGründer Duttweiler das Kulturprozent eingeführt, «um den weniger kaufkräftigen Schichten Kulturleistungen und Kulturgüter zugänglich zu machen». Seither hat die Migros über drei Milliarden Franken für die Klubschule, für soziale Projekte und Kulturevents eingesetzt. Michael West

Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes, nimmt den bildungspolitischen Preis entgegen.


die migros woche

|7

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

S

«Suisse Garantie»

Rund vier Kilo Birnen isst der Schweizer pro Jahr. Da wundert es nicht, dass die Birne mit einer Anbaufläche von 898 Hektaren an zweiter Stelle der inländischen Fruchthitparade liegt. Birnen lieben warme Sommer und starke Sonneneinstrahlung. Eine sorgfältige Sortenauswahl ermöglicht ein durchgehendes Birnenangebot von Mitte Juli bis im Frühjahr. Die Williamsbirne finden Sie jetzt in der Migros.

Bilder Florian Nidecker, Thomas Entzeroth, Masterfile

Die TaschenSiegerinnen Die Leserinnen und Leser haben gewählt: Jetzt stehen die Gewinnerinnen des grossen Taschenwettbewerbs des Migros-Magazins und der Migros fest. Mehr als 6000 Stimmen gingen via Mail und SMS ein. Die Spannung wächst, da das Migros-Magazin erst am 29. September die Gewinnerinnen bekannt gibt. Zunächst trifft unsere Fortuna, Ex-MissSchweiz Christa Rigozzi, die Siegerinnen zur Preisverleihung. Pünktlich zu Weihnachten gibt es die Siegertaschen dann in Ihrer Migros. Alle anderen Einsendungen werden zurückgeschickt.

Kämpfer für Frieden und Menschenrechte

Hielt eine Rede im GottliebDuttweiler-Institut in Rüschlikon: Kofi Annan betonte, dass auch die kleine Schweiz etwas gegen globale Probleme ausrichten kann.

Kofi Annan, früher Generalsekretär der Uno, hat den Gottlieb-Duttweiler-Preis erhalten. Er bekam die Auszeichnung für sein lebenslanges Engagement für Frieden und Menschenrechte. Anlässlich der Preisverleihung gewährte Annan dem Migros-Magazin eines seiner seltenen Interviews und sprach über KlimaMEHR ZUM THEMA wandel, Lebensmittelknappheit und AUF SEITE 12 eine bessere Zukunft.

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leserbriefe | 9

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

«Unsere Tochter hat mal gesagt: Mein Papi ist zwar ein bisschen älter, dafür ein ganz lieber.» Jolanda Emmenegger, per Mail Ich finde das Interview nicht witzig. Ich bin seit einem halben Jahr in der Schweiz und sehr enttäuscht von Land und Leuten. Nachdem ich in vielen anderen Ländern leben durfte wie den USA, Griechenland, Italien, Spanien und lange in Österreich, mein Fazit: Die Schweizer sind nicht zurückhaltend, wenn es um Nichtschweizer geht. Mein Mann wurde ohne jeglichen Grund von einem Mitmieter aufs Übelste beschimpft – von Drecksack bis Lumpenpack, und wir sollen das Maul halten. Was haben wir Schlimmes gemacht? Uns über eine Familie über uns beschwert, deren Dauerlärm wir ausgesetzt sind. Eigentlich wollten wir hier unseren Lebens-

MM Nr. 37: «Die grauen Väter», Artikel über zwei Männer, die mit über 50 Vater wurden.

Es gibt kein «richtiges» Alter

Ich will nicht behaupten, dass junge Eltern ihre Kinder besser erziehen. Wahrscheinlich ist aber, dass ein Elternpaar von 25 Jahren sie länger betreuen und begleiten kann als Eltern nach 50. Ich hatte relativ alte Eltern und war deswegen oft auf die Nachbarskinder eifersüchtig. Ihre jungen Eltern spielten öfter mit ihnen und waren in vielem toleranter. Es gibt kein Rezept für das «richtige» Alter zum Kinderkriegen; Eltern müssen aber beim Kinderwunsch nicht nur ihre eigenen, sondern stets auch die Bedürfnisse ihrer Kinder berücksichtigen. Hubert Lenherr, 4057 Basel

Bild Giorgio von Arb

Ich finde es in Ordnung, wenn ältere Männer und Frauen Kinder bekommen. Im Vergleich zu jungen Eltern, die heute meist beide berufstätig sind, bietet das viele Vorteile: Die Suche nach der idealen Tagesmutter erübrigt sich. Der Mittagstisch ist organisiert. Die Hausaufgaben können in Ruhe erklärt werden. Kurz: Für alles ist mehr Zeit vorhanden. Andreas M. Montemitro, 8002 Zürich Wir sind selbst späte Eltern. Mein Mann war bei der Geburt unserer Tochter 57. Ich denke, für das Kind ist das Alter der Eltern nicht so wichtig, nur die Liebe und das Vertrauen zählen. Unsere Tochter sagte mal: «Mein Papi ist zwar ein bisschen älter, dafür ein ganz lieber!» Gibt es ein grösseres Kompliment? Jolanda Emmenegger, per Mail

Fred Grob war 57 Jahre alt, als Annina zur Welt kam. Der stolze Vater bezeichnet seine Tochter als ein «Geschenk Gottes».

MM Nr. 37: «Als hätten sie einen Hals aus Gummi», Interview mit dem Buchautor Bruno Ziauddin.

Deutsche loben die Schweiz

Wie konnten Sie ein Interview so positionieren und aufarbeiten, dass die Deutschen als nervige, gewinnorientierte, arrogante Gummihälse erscheinen. Klar behauptet Herr Ziauddin, dass es ein ironisches Buch sei. Aber es ist doch eher ein Buch, welches das Klischeedenken über die Deutschen negativ verstärkt. Das Problem sind nicht die Deutschen, die oft qualifiziert, zielstrebig, fleissig und gute Steuerzahler sind, sondern die Schweizer in ihrer Unsicherheit und mit ihren Komplexen, weil eben die Deutschen uns Schweizern tatsächlich in vielen Dingen

voraus sind. Die Deutschen für diese Unsicherheit verantwortlich zu machen, ist primitiv und typisch schweizerisch. Franco Pedrotti, 3252 Worben

«Dreckdeutsche raus!»: Übler Anschlag auf den Briefkasten.

Wer will, findet gute und schlechte Deutsche, genauso wie gute und schlechte Schweizer. Herrn Ziauddins Buch habe ich gelesen und mich sehr amüsiert. Allerdings enthält es wenig Konkretes für ein integratives Miteinander, und die Fussballthematik füllt definitiv zu viele Kapitel der Lektüre. Jürg Frey, 8428 Teufen

Das Paradies ist woanders

Als gebürtiger Schweizer war ich immer Stolz auf die Toleranz und das Multikulturelle in der Schweiz. Das Migros-Magazin veranstaltet aber diskriminierende Abstimmungen über unsere ausländischen Mitmenschen. Markus Ruchti, per Mail

Im Extra «Artenvielfalt» im Artikel «Paradies vor der Stadt» (MM Nr. 37) hiess es fälschlicherweise, die Aare bei Aarwangen BE böte Libellen einzigartigen Lebensraum. Richtig ist, dass die Aareauen zwischen Belp und Münsingen BE ein Paradies für Libellen sind.

abend verbringen! «Dreckdeutsche raus!» stand übrigens heute auf unserem Briefkasten. Name der Redaktion bekannt Korrigenda

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

MOMOL!

NEINEI!

Ein Kind, zwei Karrieren

Der deutsche Politiker Volker Ratzmann (48) will nicht mehr Parteivorsitzender der Grünen werden, weil seine Lebensgefährtin ein Kind erwartet. Damit sie auch nach der Geburt weiter als Parlamentsabgeordnete arbeiten kann, bleibt Ratzmann Fraktionschef im Berliner Landesparlament. Statt mehr Prestige wählt er mehr elterliche Gleichberechtigung. Die Verantwortung für sein Kind könne ihm schliesslich niemand abnehmen, erklärte er.

Ein Brief, eine Beleidigung

Als «Viertes Reich» bezeichnete Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein (63) Deutschland in einem Brief. Dabei hatte das Jüdische Museum in Berlin nur ein Gemälde aus Vaduz ausleihen wollen. Mit seinem Nein wollte der Fürst Deutschland im Streit um die Verfolgung von Steuerbetrügern abstrafen. Für seine verbale Entgleisung musste er sich inzwischen entschuldigen: Er habe nicht den Nationalsozialismus verharmlosen wollen.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Warum «Gustav»? «Gustav», «Hanna» und «Ike» suchten in den letzten

Wochen Amerika heim. Die drei sind Hurrikane, heissen aber wie Menschen. Anfang des 20. Jahrhunderts begann ein australischer Meteorologe, Stürme nach Politikern zu benennen, die er nicht leiden konnte. Seit 1979 erhalten die Hurrikane um Amerika ihre Namen vom National Hurricane Center in den USA. Für den Atlantik gibt es sechs Listen mit 21 Vornamen, die nacheinander eingesetzt werden. Benannt werden die Stürme zur besseren Unterscheidung, weil oft mehrere gleichzeitig aktiv sind.

ZAHLEN DER WOCHE

Auf der Flucht

3 Unterkünfte könnte das Militär zur Verfügung stellen, falls die kantonalen Auffanglager für Asylbewerber nicht ausreichen. Im August beantragten 1600 Menschen in der Schweiz Asyl, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Die meisten von ihnen stammen aus Afrika oder Sri Lanka. 1000 Flüchtlinge kommen an manchen Tagen auf der italienischen Insel Lampedusa an. Diese liegt zwischen Tunesien und Sizilien. Wie viele auf dem Weg sterben, ist nicht bekannt. 13 000 Asylgesuche erwartet das Bundesamt für Migration für 2008. Das wären etwa 2500 mehr als im letzten Jahr, aber nur ein Drittel im Vergleich zum Rekordjahr 1999. Seitdem war die Zahl der Gesuche gesunken.

647 200 Asylanträge registrierte das UN-Flüchtlingswerk im vergangenen Jahr weltweit. Nach vier Jahren mit rückgängigen Zahlen bedeutet das zum ersten Mal wieder einen Anstieg, und zwar um fünf Prozent.


scheinwerfer | 11

NACHGEFRAGT Die Schweiz schickt mit Livia Leu Agosti erstmals eine Botschafterin in den Iran. Nahostexperte und SF-Korrespondent Ulrich Tilgner (60) sieht darin kein Problem.

Offene Türen im Iran Ulrich Tilgner, wie beurteilen Sie Micheline Calmy-Reys Entscheid, eine Frau zur Botschafterin im Iran zu ernennen?

BILD DER WOCHE

Na denn, gute Nacht Chinesische Eltern lassen

Gerettete afrikanische Immigranten winken dankbar dem Helikopter der italienischen Küstenwache zu.

es sich nicht nehmen, ihrem einzigen Kind am ersten Studientag beizustehen. An der China Normal University in Wuhan nehmen sie dafür sogar eine Nacht in der zum Massenlager umfunktionierten Turnhalle in Kauf. Jedes Jahr sorgen solche Familienausflüge für volle Hotels und Verkehrschaos. Zum Glück drängeln sich an Schweizer Universitäten «nur» die neuen Studentinnen und Studenten, wenn bald das Herbstsemester beginnt.

Bilder Str/AP/Keystone, Miguel Villagran/AP/Keystone, Arno Balzarini/AP/Keystone, NOAA/Getty out/AFP, Mauro Seminara/AFP

Das ist aus meiner Sicht ein innenpolitischer Schachzug der Bundesrätin. Damit will sie diejenigen vorführen, die sie wegen ihres Auftritts in Teheran anlässlich der Unterzeichnung des Gasabkommens angefeindet haben, weil sie Kopftuch trug. Für konservative Muslime ist eine Frau in einem öffentlichen Amt ein Affront. Strapaziert die Aussenministerin damit die Beziehung Schweiz - Iran?

In keiner Weise. Die Regierung in Teheran setzt ja selbst Frauen ein, um Gegner im In- und Ausland zu verblüffen. So wurde beim Einmarsch der Nationen an der Olympiade Irans Fahne von einer Frau getragen. Sie weilen zurzeit in Teheran. Wie sind dort die Reaktionen?

Es ist nicht gerade Tagesgespräch, wenn auch viele um die Ernennung wissen. Kritik habe ich aber keine gehört. Wird man Livia Leu Agosti in ihrem Amt akzeptieren?

Sie wird es sicher nicht einfach haben. Das liegt aber vor allem an der Tatsache, dass die Schweizer Botschaft in Teheran auch die US-Interessen, sprich die Interessen des Erzfeindes der religiösen Führung, vertritt. Sie wird aber nicht weniger Chancen haben als ein Mann.

Wie sicher ist sie als Frau, als Ausländerin?

Ausländer und erst recht Diplomaten haben nichts zu befürchten. Der Iran ist ein sicheres Land, sicherer als viele Länder des Westens. Aber natürlich kann immer etwas passieren. Konservative Schweizer Politiker kritisieren, dass die Botschafterin unser Land mit Kopftuch repräsentieren muss.

Man sollte die Ernennung einer Frau nicht davon abhängig machen, ob sie ein Kopftuch tragen muss. Das ist im Iran gesetzliche Vorschrift. Entscheidend ist doch nur, ob eine Frau dazu bereit ist. Eine Weigerung hätte an der Herrschaft der religiösen Führung im Iran nichts geändert. Livia Leu Agosti will mit ihrem Wirken im Iran ein Zeichen für die Gleichberechtigung setzen. Wie realistisch ist das?

Solche Zeichen gibt es auch so schon. Die Iranerinnen haben in den letzten Jahren ihre Stellung in der Gesellschaft trotz Kopftuchzwangs bedeutend gestärkt. Sie entwickeln sich zu einer für die Männer unangenehmen Konkurrenz. Die Frauen hier wissen im Übrigen genau, was möglich ist: Einige haben das Eintreten für ihre Rechte ja mit langen Gefängnisstrafen bezahlt. Eine Schweizer Diplomatin wird dieses Kräftespiel der Geschlechter nicht beeinflussen können. Interview Almut Berger


12 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Alle lieben Kofi Annan

Der frühere Uno-Generalsekretär hat den Gottlieb-DuttweilerPreis erhalten. Als Anerkennung für seinen lebenslangen Kampf für das Wohl der Menschen. Gisèle Girgis, Präsidentin der Stiftung «Im Grüene» und Mitglied der Migros-Generaldirektion, übergibt Kofi Annan den mit 100 000 Franken dotierten Preis.

D

as neu renovierte Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) bot den perfekten Rahmen für den Abend. Stiftungsratspräsidentin Gisèle Girgis wies in ihrer Eröffnungsrede im vollbesetzten grossen Saal darauf hin, dass vor fast genau 50 Jahren die Basis für den Preis gelegt worden war, der an diesem 8. September an Kofi Annan verliehen wurde. Claude Hauser, Präsident der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes, und Migros-Chef Herbert Bolliger stellten das vielfältige Engagement der Migros für Nachhaltigkeit vor und verwiesen auf die internationale Bedeutung des GDI als Begegnungsort. In seiner Laudatio verwies Bundespräsident Pascal Couchepin auf die Gemeinsamkeiten zwischen Duttweiler und Annan. Beide seien sie Idealisten und hätten ihre jeweilige Vision der Gesellschaft umzusetzen versucht. «Herr Generalsekretär, unser Volk liebt Sie», rief Couchepin aus und spielte damit auf den Beitritt der

Schweiz zur Uno im Jahr 2002 an. Alt Bundesrat Adolf Ogi würdigte Annans Verdienste in drei Sprachen: «Du hast der Welt ein Gesicht gegeben!».

Afrika retten mit der Kühnheit Duttweilers Kofi Annan selber sprach von seiner Heimat Afrika – von Krieg, Hunger, Korruption und Katastrophen wie Aids und Malaria. Aber auch von einem Afrika der Hoffnung. Vom ungeheuren Potenzial, das es zu fördern gelte. Und er sprach von privaten Initiativen wie derjenigen seines Freundes und Mitstreiters Mo Ibrahim. Die Handys des sudanesischen Telekom-Unternehmers hätten das Leben von Millionen Afrikanern und Afrikanerinnen nachhaltig verändert. Abschliessend meinte Annan, er sei zuversichtlich für die Zukunft Afrikas, «wenn wir mit der gleichen Kühnheit und Kreativität handeln wie einst Duttweiler». Text Gaston Haas Bilder Thomas Entzeroth

Walliser Urgesteine unter sich: Art Furrer, Skifahrerlegende und Hotelier (links), mit Bundespräsident Pascal Couchepin.

Stiftungsratsmitglied Peter Birrer (links) und Ex-Migros-Chef Eugen Hunziker.

Mo Ibrahim, Telekom-Unternehmer und Freund von Kofi Annan, mit Migros-Chef Herbert Bolliger.


reportage

GOTTLIEB-DUTTWEILER-PREIS | 13

Der Preis und die Geehrten

Claude Hauser, Präsident der Verwaltung des MGB (links), mit FDP-Nationalrat Otto Ineichen.

Der Geschäftsführer von WWF Schweiz Hans-Peter Fricker.

In Freundschaft verbunden: Katrin Ogi (ganz links) und alt Bundesrat Adolf Ogi, Kofi Annan und seine Frau Nane Maria.

Urgewaltige Stimme: Jazzsängerin Malia und Gitarrist Julien Feltin verzauberten mit musikalischer Poesie.

Der Gottlieb-Duttweiler-Preis wird Personen verliehen, «die sich durch wissenschaftliche 1990 Arbeiten auf sozialem oder wirtschaftlichem Gebiet oder durch andere hervorragende Leistungen zum Wohle der 1998 Allgemeinheit verdient gemacht haben». So steht es in der Stiftungsurkunde. Duttweiler übertrug die Verleihung des Preises der Stiftung 2004 «Im Grüene», die er auch mit der Verwaltung der 200 000 Franken betraute, mit denen der Preis ursprünglich ausgestattet wurde. Die bisherigen Preisträger waren: Professor Fritz Bramstedt (1970), Professor Egon Kodicek (1972), Dr. Paul Fabri (1975), Lisbeth und Robert Schläpfer (1988), Václav Havel (1990), Dr. Esther Aufa Ocloo (1993), Dr. Roger Schawinski (1998) und Joschka Fischer (2004).

1990: Václav Havel, Schriftsteller, Ex-Präsident der Tschechoslowakei (1989—1992) und der Tschechischen Republik (1993—2003). 1998: Roger Schawinski, Radio- und Fernsehpionier. 2004: Joschka Fischer, Ex-Aussenminister und -Vizekanzler Deutschlands (1998—2005).

Ein letztes Wort zum Abschied: Kofi Annan und seine Frau Nane Maria Annan tragen sich ins Gästebuch ein.

Professor Hans Peter Wehrli, Werber Dominique von Matt, Medienmann Roger Schawinski (v.l.)

Fernsehjournalistin trifft auf Wirtschaftsführer: Daniela Lager von «10 vor 10» mit Mo Ibrahim.


14 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Kofi Annan, Klimawandel, explodierende Rohstoffpreise und die Kluft zwischen Arm und Reich bestimmen die Schlagzeilen. Wo soll man da ansetzen?

Alle von Ihnen angesprochenen Themen sind wichtig und hängen zusammen. Der Klimawandel aber ist zentral, weil er viele Probleme beeinflusst. Er führt zu Lebensmittel- und Wasserknappheit und destabilisiert ganze Gesellschaften. Die Menschen ziehen auf die Strasse und holen sich, was sie brauchen. Kurzfristig lindern Lebensmittellieferungen die Not. Langfristig muss sich die Weltgemeinschaft mit Afrika zusammensetzen und Massnahmen beschliessen. Afrika braucht Nahrungsmittelsicherheit.

Veränderungen sind immer sehr schwer umzusetzen. Was können die reichen Industriestaaten zur Lösung der Probleme beitragen?

Eines der zentralen Themen des Global Humanitarian Forums, unserer Stiftung in Genf, ist Klimagerechtigkeit. Die Verursacher müssen bezahlen. Sie müssen anerkennen, dass sie Verantwortung tragen. Viele der Länder, die am meisten unter dem Klimawandel leiden, haben diesen nicht einmal selbst verursacht. Wenn wir die Sache klug angehen, dann können wir den Betroffenen helfen. Jedes Land ist gefordert, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Ist es nicht unfair, wenn die reichen Staaten bezahlen, aber selber nichts verändern müssen?

Es geht nicht nur darum, für die Verschmutzung zu bezahlen und dann weiterzumachen wie bisher. Wir müssen den Klimawandel bekämpfen, und dazu muss ein

Das Migros-Magazin im Gespräch mit dem früheren Uno-Generalsekretär Kofi Annan: Gaston Haas (links) und Chefredaktor Hans Schneeberger.

Umdenken einsetzen. Mit Abgaben oder Steuern lässt sich der Umgang mit Energie verändern. Wir müssen effizienter damit umgehen und grüne Technologien entwickeln. Die Migros und andere Unternehmen bekämpfen den CO2-Ausstoss mit Kompensationssystemen. Ist das ein Schritt in die richtige Richtung?

Es ist ein Beginn, weil solche Massnahmen das Bewusstsein für das Thema schärfen. Wir stehen erst am Anfang unserer Suche nach nachhaltigen Energiequellen. Ich glaube aber, dass die Forschung mehr tun kann. Stellen Sie sich vor, morgen entwickle ein Wissenschafter eine Methode zur Gewinnung sauberer und günstiger Energie – die Welt wäre eine andere. Heute werden Nahrungsmittel wie Mais oder Sojabohnen zu Treibstoff verarbeitet. Was halten Sie von diesem Vorgehen?

Es ist sehr schwierig, den Menschen klarzumachen, wie die Welt ein besserer Ort werden kann, wenn Nahrung zu Treibstoff umgewandelt wird, während

«Der Klimawandel wird unsere Zukunft prägen.» gleichzeitig Menschen Hungers sterben. Fidel Castro fragte mich vor zwei Jahren in Havanna: «Sag mir, mein Freund: Wenn wir die Nahrung an die Autos verfüttern, was werden dann die Menschen essen?» Es gibt offensichtlich bessere Wege. In welche Richtung führen die?

Mehr Investitionsgelder müssten in die Entwicklung grüner Technologien fliessen. Ansätze zur Verwendung anderer natürlicher Ressourcen sind vorhanden. Hier spricht man von der zweiten Generation solcher Biotreibstoffe, die nicht aus Nahrungsmitteln gewonnen werden. In Brasilien etwa wird Treibstoff aus Zuckerrohr gewonnen. Das ist gut, denn

wir essen sowieso zu viel Zucker. Wenn aber auf Ackerland Mais und Sojabohnen angebaut werden, die für die Tanks der Autos bestimmt sind, dann verursachen wir riesige Probleme. Der Druck auf die Landbesitzer steigt, Pflanzen für die Benzingewinnung anzupflanzen. Gleichzeitig geht die Nahrungsmittelproduktion zurück, was wiederum die Preise in die Höhe treibt. Was kann denn ein kleines Land wie die Schweiz zur Lösung dieser grossen globalen Probleme beitragen?

Engagement ist keine Frage der Grösse, sondern der Ideen. Die Grösse ist kein Hindernis. Die Wissenschaft kann uns in die richtige Richtung führen. In der Schweiz gibt es viele ausgezeichnete Wissenschafter, die an innovativen Lösungen arbeiten. Ich weiss, dass die Schweiz sich stark engagiert. Kofi Annan, wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Ich habe nur einen Wunsch frei? (lacht). Ja, einen …

… dann wünschte ich mir, dass die Völker der Erde das Thema Klimawandel auf der politischen Agenda ganz nach oben hievten. Denn der Klimawandel wird unsere Zukunft prägen. Die Menschen müssen die Politikerinnen und Politiker zum Umdenken zwingen. Wenn das gelingt, werden diese auch den Mut zum Handeln finden.

Interview Gaston Haas, Hans Schneeberger Bilder Siggi Bucher

«Engagement ist keine Kofi Annan, früherer Generalsekretär der Vereinten Nationen, über den Klimawandel, den Umgang mit Energie, neue Technologien und die Notwendigkeit eines globalen Umdenkens.


reportage

GOTTLIEB-DUTTWEILER-PREIS | 15

«Jedes Land ist gefordert, sich an der Klimadiskussion zu beteiligen»: Kofi Annan (70), UnoGeneralsekretär von 1996 bis 2006 und Friedensnobelpreisträger 2001.

Frage der Grösse»


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Safari auf dem Die Anzahl Übernachtungen auf Schweizer Bauernhöfen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Immer mehr Eltern wollen ihren Kindern während der Ferien zeigen, wo Milch und Eier herkommen. Die Kleinen freuts.

H

och über dem Surental und dem Sempachersee auf 800 Meter weht der Wind etwas heftiger und kühler als unten im Tal. Knut Langen (44) aus Rotkreuz ZG bereitet gerade das Frühstück zu und wirft einen Blick vom Balkon seiner Ferienwohnung in die weite Landschaft. «Lass uns die Esel füttern gehen», schlägt er seiner siebenjährigen Tochter Sarah vor. «Gute Idee, Papi», sagt sie und poltert schon die Treppen runter. Im Schlepptau ist ihre beste Freundin Livia (7), die Tochter von Bauer Fritz. Auf ihrem Weg zur Koppel begegnen die Mädchen noch ein paar weiteren Mitbewohnern des Hofs: Hängebauchschwein Giorgio, Hofhund Sasko und den Wollschweinen Fanta und Pepsi. «Papi, gib du dem Esel Futter», rufen LESEN SIE WEITER AUF SEITE 18


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FERIEN BEIM BAUERN | 17

Bauernhof

«Für uns ist hier das Paradies auf Erden.» Besuch bei den Schottischen Hochlandrindern: Knut Langen mit Tochter Sarah und ihrer besten Freundin Livia (links).


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die Mädchen. Sie wissen, dass die Zwergesel sehr wild sein können. «Für meine Tochter ist hier das Paradies auf Erden. Das kann kein Clubhotel dieser Welt bieten», sagt Knut Langen. Der gebürtige Saarbrücker ist als Kind selbst in ländlicher Idylle aufgewachsen und möchte nun seiner Tochter, die mit ihrer Mutter in der Stadt Luzern lebt, Natur, Tiere und Landleben näherbringen. Der Teilzeitvater, der mit seiner Tochter einen Teil der Schulferien und jedes zweite Wochenende verbringt, ist schon Stammgast bei Bauer Fritz im luzernischen Rickenbach. «Ich weiss die Vorzüge von Ferien auf dem Bauernhof zu schätzen», sagt der bei M-Electronics arbeitende Leiter für E-Commerce. «Erholung von Anfang an, ohne stundenlange Flüge oder Autofahrten in

Bauer Fritz

Janine (48, Mitte) und Fritz Neuenschwander (49, links) mit Tochter Livia und Gästen. Diegenstal, 6221 Rickenbach LU, Telefon: 041 930 15 26, www.bauer-fritz.ch > Lage: Idyllischer Hof hoch über dem Sempachersee. > Übernachtung: Vermieten im Bauernhaus zwei Wohnungen und ein Doppelzimmer. 3-Zimmer-Ferienwohnung ab 110 Franken pro Nacht. Zudem: Pro Person und Nacht im Zimmer ab Fr. 28.—. Schlafen im Tipi (max. 25 Personen) möglich. Ebenfalls 30 Schlafplätze für «Schlafen im Stroh» und Mehrzweckraum für Feste.

die Ferien. Hier bin ich in 20 Minuten und finde die Ruhe, die ich in keinem Luxus-Hotel unter Palmen finden kann», sagt er. «Sogar die Sterne leuchten hier nachts heller als in Spanien.»

Innovative Bauern – auf zu neuen Ufern! Die Gastgeber, das Bauernpaar Janine (48) und Fritz (49) Neuenschwander, haben jung geheiratet und nebst 17,4 Hektar bewirtschafteter Ackerfläche und Tierhaltung fünf Kinder grossgezogen. «Wir hatten keine Gelegenheit, in die Welt zu reisen. Also wollten wir die Welt zu uns kommen lassen», so ihre Beweggründe für den Ausbau des Agrotourismus. 1994 haben die Neuenschwanders die erste Ferienwohnung vermietet – heute beherbergen sie im Schnitt vier Logiergäste pro Nacht. Die Gäste können auch im Stroh übernachten oder inmitten von Feldern, in einem Tipi. Knut Langens anfängliche Beweggründe für Ferien auf dem Bauernhof haben sich mehr als ausbezahlt: «Ich wollte, dass Sarah sieht, wie gesät und geerntet wird, dass sie versteht, was es braucht, bis ein Brot auf den Tisch kommt. Hier kann sie die Natur direkt vor der Tür erleben.» Nebenbei hat sie hier noch eine beste Freundin gefunden – mit Livia, dem jüngsten Spross von Bauernfamilie Neuenschwander, geht sie täglich neu auf Entdeckungsreise. «Papa, mir ist langweilig», diesen Satz hat Vater Knut auf dem Bauernhof noch nie zu hören bekommen. Auch ein Grund, warum er die 3-ZimmerFerienwohnung bereits für das komplette Jahr 2009 gebucht hat. «Jedes zweite Wochenende werde ich mit meiner Tochter Kurzferien auf dem Bauernhof verbringen», sagt er. Statt Eiern zum Frühstück gab es an diesem Morgen Omelette zum Mittag, da die beiden Mädchen vor lauter Forschen und Spielen die Zeit vergessen haben.

Verbringt schon zum zweiten Mal ihre Ferien in der Jurte: Lotti Hirsch aus Grossaffoltern mit den Kindern Michelle, Etienne und Gastkind Raffael.

Abenteuer im Mongolenzelt

W

enn sich meine Kinder wohlfühlen, dann beginnen für mich die Ferien», sagt Lotti Hirsch (50). Während sich die alleinerziehende Mutter in der Hängematte genüsslich ein Bier genehmigt, stromern ihre Kinder Michelle (13), Etienne (9) mit Freund Raffael (9) auf dem Bauernhof der Familie Bösch herum. «Meine Kinder finden Ferien hier auf dem Elfenhof im aargauischen Alikon besser als Ferien am Meer», sagt die Büroangestellte aus Grossaffoltern BE. Zumal ihre Unterkunft tausendmal ori-

gineller ist als ein gewöhnliches Hotelzimmer: Familie Hirsch verbringt ihre Ferien in einer original mongolischen Jurte, ausgestattet mit Ofen, Kühlschrank und mongolischen Möbeln. Auf rund 25 Quadratmetern lebt, schläft und spielt das Trio in seinen Ferien. «Vom Bett aus können wir durchs Dach den Sternenhimmel sehen.» Gegessen wird meist an der Feuerstelle, unweit der Jurte. «Manchmal sitzen wir auch bei unseren Gastgebern am Tisch.» Dann gesellen sich das Bauernpaar Marlene (39) und Paul Bösch (44) mit ihren sechs Kindern Ayla (16), Lia-Mara (14),


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FERIEN BEIM BAUERN | 19

Familie Bösch

Marlene (39) und Paul Bösch (44) haben sechs Kinder im Alter von 1 bis 16 Jahren. Elfenhof Rüteli, 5643 Alikon-Sins AG, Telefon: 041 787 27 75, www.elfenhof.ch > Lage: Im Herzen der Schweiz, auf zirka 600 Metern liegt der Elfenhof. > Übernachtung: Eine mongolische Jurte bietet Platz für sechs Personen und kostet für sieben Nächte 690 Franken. Frühstück: Kinder von 3 bis 12 Jahren Fr. 6.—, Erwachsene Fr. 12.—. Mittag/ Abend: Kinder (3—12 Jahre) Fr. 10.—, Erwachsene Fr. 15.—.

Ferien mit Familienanschluss: Gastgeberfamilie Bösch beim gemeinsamen Mittagessen mit Lotti Hirsch und ihren Kindern.

Dhyan (13), Justina (9), Melody (7) und Noe (1) dazu. Ferien auf dem Bauernhof heisst auch Ferien mit Familienanschluss. Nebst 20 Pferden und Ponys leben auf dem Hof der Familie Bösch russische Toy Terrier, Alpakas, Rinder, Pfauen, Zwerggeiss, Hühner, Gän-

se, Enten und Hofhündin Tizia. Der studierten Lebensmittelingenieurin und dem ehemaligen RTV-Elektriker ist bewusst: «Auf unserem kleinen Hof können wir nur mit innovativen Ideen überleben. Der Tourismus eröffnet uns viele Möglichkeiten.»

Mit dem Traktor unterwegs: Bauernsohn Maurin (2, vorn) und Gastkind Rasmus (3, hinten) posieren auf dem Stolz des Bauern Dominik.

Traktor fahren, Ponys striegeln

A

uf dem Hof von Familie Manser im ländlichen Winden TG unweit des Bodensees geht es an diesem Morgen zu wie im Taubenschlag: Etwa zehn Kinder striegeln Ponys, füttern Hühner oder warten, dass sie auf dem Traktor als begehrter Beifahrer das Wasser für die Kühe auf die Weide fahren dürfen. Bauer Sepp Manser (62) schaut lächelnd dem Treiben zu. Vor 15 Jahren haben er und seine Frau die ersten Gäste auf ihrem Hof beherbergt. «Wir waren schon immer kontaktfreudig, kamen vom Hof aber nicht weg und dachten uns, dass wir etwas anbieten müssten, was die Leute zu uns bringt.» Inzwischen führt sein Sohn Dominik (33) mit Schwiegertochter Barbara (30) den Hof und ist dabei, den Agrotourismus Schritt für Schritt auszubauen. «Vor zwei Jahren haben wir hier sogar einen gut ausgestatteten Campingplatz eröffnet», sagt Junior Manser.

Hochpreisinsel Schweiz ganz billig Zu Gast in der Wohnung «Apfelbaum» ist die fünfköpfige Familie Hoenen aus dem bayerischen Fürth. Das evangelische Pfarrerpaar verbringt mit seinen Kindern Clara (5), Rasmus (3) und Tove (1) zum ersten Mal

Senior Sepp Manser (62) hat seit 15 Jahren Gäste auf seinem Hof.

Ferien auf dem Bauernhof. «Unsere Kinder lieben Tiere über alles, und hier kommts uns manchmal vor wie Urlaub im Zoo mit all den Viechern.» Übers Internet suchte Familienvater Janning Hoenen (37) eine Ferienwohnung in der Bodenseeregion und landete schliesslich auf der Schweizer Seite des Sees. In Deutschland hat die Schweiz den Ruf einer Hochpreisinsel, umso erstaunter war die Familie, dass Ferien auf einem Schweizer Bauernhof erschwinglich sind: Für zwei Wochen zahlt die fünfköpfige Familie für ihre Dreizimmerwohnung LESEN SIE WEITER AUF SEITE 21


Tanken Sie Sonne! Zypern (HM / K / LCA / MALHOL)

Ägypten (HM / K/ SSH / CATLAY)

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statt 1839.–, Verl.-Woche 1000.– (+nur 2-wöchig)

1 Wo. 949.–

Sizilien (HM / K / CTA /ARERES)

Ab Zürich nach Olbia mit Air Berlin am Do. 2.+, 9.*10.08 oder So. 12.*10.08 * = nur 1-wöchig + = nur 2-wöchig Hotel Abi d’Oru ****, Porto Rotondo, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1239.– statt 1878.–, Verl.-Woche 700.–

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Bulgarien (HM / K/ BOJ / KORONA)

Ab Zürich nach Sharm El Sheikh mit Hello am So. 21.9.08 Ab Zürich mit Air Berlin am Fr. 10., 17.10.08 Hotel Cataract Layalina ***, Na’ama Bay, Doppel mit Frühstück statt 1399.–

Sardinien (HM / K/ OLB/ABIORU)

Kuba (HM / K/ VRA / PALMRE)

Ab Zürich nach Burgas mit Swiss am Di. 23., 30.9./7.10.08 Hotel Korona ***, Sonnenstrand, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 529.– statt 749.– Verl.-Wo. 270.–

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Korfu (HM / K/ CFU / BELHEL)

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Santorini (HM/ K/JTR/ANEMON)

Ab Zürich nach Santorini mit Air Berlin am Mi. 24.9. /1.10.*08 (*nur 1-wö.) Hotel Anemones **(*), Kamari, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 799.– statt 1119.– Verl.-Woche 500.–

Bulgarien (HM / K/VAR/ ELENA)

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reportage

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

FERIEN BEIM BAUERN | 21

Familie Manser

Barbara (30, rechts) und Dominik (33, vorne) Manser mit ihren zwei Söhnen und Gastfamilie Hoenen aus Fürth. Die Familie ist Mitglied des Vereins «Ferien auf dem Bauernhof». Täschliberg, 9315 Winden TG, Telefon: 071 477 22 91, www.manserferien.ch

Erlebnis Bauernhof: Gastgeberin Barbara Manser hilft Gastkind Rasmus (3), die Hühner zu füttern.

1260 Franken. Dank integrierter Küche kann sich die Familie weitgehend selbst verpflegen. Mutter Allison (36), eine gebürtige Texanerin, kann hier sogar ihrem Hobby, dem Reiten, frönen und die Liebe zu Pferden so an ihre Kinder weitergeben. Den jungen

Gastgebern Barbara und Dominik Manser wird durch die Feriengäste immer wieder bewusst, in welch ländlicher Idylle sie leben. «Meine Arbeit bekommt durch die Fragen der wissbegierigen Kinder einen anderen Stellenwert.» Die Mansers sind dankbar, dass sie auch ein

wenig Aufklärung in Sachen Landwirtschaft leisten können. «Viele städtische Familien, die zu uns kommen, kennen Bauern nur aus dem Fernsehen.»

Texte Anette Wolffram Eugster Bilder Florian Nidecker und Mara Truog

> Lage: Der Manser-Hof liegt fünf Kilometer vom Bodenseeufer entfernt. > Übernachtung: Wohnung «Apfelbaum» mit fünf Schlafplätzen und Wohnung «Birnbaum» mit fünf Schlafplätzen. Wohnung für 90 Franken pro Nacht. Ausserdem: Der Hof verfügt über einen gut ausgestatteten Campingplatz.

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Auf dem Hof ist man nicht gestresst, sondern ausgefüllt» Interview mit Rita Barth, Präsidentin des Vereins «Ferien auf dem Bauernhof».

Den Verein «Ferien auf dem Bauernhof» gibt es seit 20 Jahren. Wo steht der Verein heute?

Bei der Gründung waren wir 35 Mitglieder, die allesamt überzeugt waren, dass Ferien auf dem Bauernhof in der Schweizer Landwirtschaft eine Zukunft haben. Heute sind unserem Verein 250 Bauernhöfe angeschlossen, und der Agrotourismus ist in der Schweizer Landwirtschaft ein anerkannter Betriebszweig.

Der Agrotourismus ist für Bauern eine zusätzliche Einnahmequelle. Aber nur etwa 0,4 Prozent der Schweizer Bauernbetriebe bieten Ferien auf dem Bauernhof an. Warum diese Zurückhaltung?

In der Schweiz ist es sehr schwierig, in der Landwirtschaftszone, wo die meisten Bauernhöfe liegen, etwas anderes als produzierende Landwirtschaft zu betreiben. Der Agrotourismus ist in der Schweiz leider kein anerkannter landwirtschaftlicher Betriebszweig. Es wäre wichtig, dass man mindestens drei Wohnungen anbieten kann. Erst dann ist es für eine junge Bäuerin interessant, zu Hause zu arbeiten, anstatt auswärts einem Nebeneinkommen nachzugehen.

Was erwarten Touristen von Ferien auf dem Bauernhof?

Die Gäste möchten neben dem Erlebnis auch Erholung, Kontakt zum Gastgeber und Produkte vom Hof. Sie möchten Natur erleben, sehen, wie der Alltag auf dem Bauernhof abläuft. Der Gast erwartet ein qualitativ gutes Produkt, das preisgünstig ist. Er schätzt es, wenn in der Region ein vielseitiges Angebot vorliegt, das er nutzen kann. Wie viel muss eine Familie mit drei Kindern für zwei Wochen Ferien auf dem Bauernhof berappen?

Das kommt auf die Ansprüche der Familie an. Eine einfache Dreizimmerwohnung mit fünf Schlafgelegenheiten kann man für zwei

Wochen schon ab 850 Franken mieten. Wie erklären Sie sich die steigende Nachfrage?

Es sind preisgünstige Ferien. Die Menschen schätzen das Natürliche und den direkten Kontakt zu den Gastgebern. In der Landwirtschaft ist man nicht gestresst, sondern ausgefüllt, und das leben wir den Gästen vor.

www.migrosmagazin.ch Alphütte oder Mittellandbetrieb? Die unterschiedlichsten Schweizer Bauernhof-Angebote.


kolumne

Jöö-Effekt Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Eigentlich wäre jetzt Zeit für ein

Nachzüglerchen. War selber eines, verwöhnt und verzogen, auch meine Frau war daheim das Nesthäkchen. Ein drittes Kind? Meine Liebste pflegt zu dieser Frage zu sagen: «Sofort! Wenn du es austrägst …» Also wird es bei zweien bleiben. Und ich bin in der Siedlung schon berüchtigt dafür, gewordenen Müttern die Säuglinge zu entreissen, so gern wiege ich Babys im Arm. «Tu, tu, tuuu…! Ja, hallo, du! Schnüggeli, tu, tu, tuuu…» Bin meist auf Anhieb vernarrt. Jüngst kam Ralph zum Väterklatsch mit seinem Mika – mein Gott, ist das Bübchen süss! Dann staunst du, wie leicht sie sind, wie unschuldig sie blicken. Längst vergessen, welche Pein Bébés verursachen können, die Erschöpfung, die durchwachten Nächte. Man wünscht sich nur, selber noch mal eines zu haben. Gewiss, wir müssten auf vieles verzichten. Könnten nicht mehr zu zweit joggen gehen, während die Kinder in der Schule sind, nicht mehr einfach ins Kino oder ans Konzert von Crowded House. Und eine Reise, wie wir sie uns diesen Sommer en famille gegönnt haben, könnten wir auf lange Frist vergessen. Sagt die Vernunft. Aber wer ist schon gern vernünftig? Selbst Anna Luna und Hans möchten ein Geschwisterchen – und sind sich nicht bewusst, dass ein echtes Baby sich bei temporärem Nichtinteresse nicht einfach im Schrank versorgen liesse wie ihr WickelBäbi, das Susi. Okay, wir werden keine eigenen Kinder mehr bekommen. Umso gerührter bin ich, wenn – wie das nun Sitte ist – erste MMS eines Neugeborenen eintreffen. Neulich schickte Stephanie, Anzeige

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Coiffeuse meines Vertrauens, ein Bild ihrer extrem herzigen AnnaLia. Schon freue ich mich jeweils, ein «z Chindbetti» auswählen zu gehen: ein Willkommensgeschenk. Den schönen Brauch kannte ich gar nicht, ehe wir selber Kinder hatten. Aber dann wurden wir zu Anna Lunas Geburt mit Kindbettgeschenken geradezu überhäuft. Beim zweiten Kind war der Geschenksegen freilich schon geringer – weshalb ich mir heute bei Dritt- und Viertgeborenen besonders Mühe gebe. Die sollen nicht nur das Zeugs der älteren Geschwister nachtragen müssen… Und ich shoppe fürs Leben gern Babykleidli! Natürlich sind die kleinsten die süssesten, und ich gebe mich in den Kinderkleiderläden dem Jöö-Effekt hin, aber ich weiss aus Erfahrung, dass man mehr Strampler in den Grössen 50 bis 70 geschenkt bekommt, als ein einziger Säugling je tragen kann – dafür keine Kleider für die Zeit danach. Also bemühe ich mich, grössere Grössen zu schenken. Aber obacht: Welche Jahreszeit wird sein, wenn klein Clara

«Fünf Neugeborene in einer Woche!» 18 Monate alt ist? Liv Anaïs, Linus, Angelina, Vincent, Patricia… Fünf warens allein letzte Woche, ich komme aus dem «z Chindbetti»-Verschicken nicht mehr heraus. Dann meldet sich Freundin Barbara. Sie lese als Stilllektüre das Buch «Der Hausmann», in dem ich mich mokiere, dass es für Mädchen immer nur rosa Babykleidchen gebe und für Buben nur ödes Grau, Braun, bestenfalls Blau. Was habe ich mich damals über die Stereotypen geärgert! Barbara nun hat zur Geburt ihrer Yaël Amélie ein kitschig rosarotes Bademäntelchen bekommen. Und von wem? Von mir. Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedli liest aus «Der Hausmann»: 19. 9. Appenzell, «3 Eidgenossen».

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

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Nach einem schweren Unfall und der nachfolgenden oft langwierigen Rehabilitation ist es für Verunfallte nicht leicht, in ihr gewohntes Leben zurückzufinden. Aber wenn wir alle Anteil an ihrem Schicksal nehmen und ihnen zur Seite stehen, geht die berufliche Wiedereingliederung leichter. Auch Sie können mithelfen. Mehr Infos unter www.suva.ch

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Wenn sich doch nur mehr Menschen um jene kümmern würden, die nach einem Unfall wieder ins Alltagsleben zurückkehren.


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26 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

«Filmen ist für mich Neuland» Lorenz Keiser will Regisseur werden. rden. Das Drehbuch für seine Komödie steht. eht. Der Kabarettist über obszöne Gedichte, Beisshemmungen bei Blocher und Subventionen. ntionen.

L

orenz Keiser fährt häufig und gerne Velo. Vor kurzem, sagt er, sei er an der Putzkolonne vorbeigekommen, die auf Knien die Blatterwiese am Zürcher Seeufer von den Glasscherben gereinigt habe. Die Botellón-Jugend habe so einiges fallen gelassen. Darüber hätte er gerne eine Kolumne verfasst. Ansonsten sei es gut, schreibe er nicht mehr alle vierzehn Tage im «Tages-Anzeiger». «Ich fing an, mich selber zu recyclen», sagt der Satiriker, «wenn man das merkt, ist es Zeit, eine Pause zu machen und sich etwas ganz anderem zuzuwenden.» Nun plant er etwas, das er noch nie gemacht hat: einen Film. In diesen Tagen erwartet Lorenz Keiser Bescheid von den Filmförderungsstellen bei Bund und Kanton. Sprechen sie Geld, kann er seinen Kinospielfilm drehen. Wenn nicht, muss er sich etwas einfallen lassen und zurück auf die Bühne. Lorenz Keiser, worum geht es in Ihrem Film?

Um zwei Alte, die beide dringend ein Spenderorgan brauchen – und zwar vom jeweils anderen. Es entsteht eine High-Noon-Situation: Nur einer kann überleben. Absurderweise werden sie trotzdem Freunde. Der Film basiert auf dem Theaterstück «Wer zuletzt stirbt» von 1995. Wir haben die Handlung etwas angepasst. Nun pfuschen die beiden Patienten versehentlich noch der Organhandelmafia ins Handwerk.

ödie. Klingt nach einer Tragödie.

Es ist eine Komödie, aber ber eine mit Hand und Fuss. Zwar lustig, aber es geht auch um etwas: was: nämlich um ein ernstes, aktuelles les Thema. Welche Schauspieler machen mit?

Dazu kann ich noch nichts Konkretes sagen. Nur so viel: Ich wandle nicht auf ausgetretenen getretenen Pfaden. Peter Luisi undd ich schrieben gemeinsam das Drehbuch. Regie führt Jean-Luc Wey zusammen mit mir ¬ und es ist eine CoProduktion mit Deutschland. chland. Haben Sie sich auch eine ne Rolle gegeben?

Filmen ist für mich Neuland, darum habe ich Profis fis zur Seite. Da auch noch selber elber ich mitzuspielen würde mich überfordern. Vielleicht cht tauche ich in einer kleieinen Sequenz im Hinintergrund auf, wie einst nst Alfred Hitchcock. Warum steigen Sie ins Filmgeschäft ein?

Weil ich gerne etwas Neues machen möchte, mich an eine neue Herausforderung wagen will. tte des LeWenn man in der Mitte bens steht, ist man neugierig ugierig auf Unbekanntes. Und wenn Ihr Projekt abgelehnt wird?

Muss ich spätestens am 1. Oktober anfangen zu überlegen, erlegen, wie mein nächstes Bühnenprogramm programm aussehen könnte. Vom Ideen sammeln bis zum ersten Auftritt dau-


interview

LORENZ KEISER | 27

Preisgekrönt Lorenz Keiser wurde 1959 als Sohn des legendären Kabarettistenpaares César Keiser und Margrit Läubli in Zürich geboren. Ab 1984 schrieb er Kolumnen, Satiren und Kurzgeschichten. 1989 zeigte er sein erstes Soloprogramm «Zug verpasst», für das er den «Salzburger Stier» erhielt. Es folgten fünf weitere Soloprogramme, darunter «Der Erreger», das ihm die «Oltner Tanne» sowie einen Prozess einbrachte, und «Schär, Holder und Meierhofer», wofür er den Kabarettpreis Cornichon bekam. 2004 wurde Keiser mit dem «Prix Walo» geehrt. Bis Ende 2007 schrieb er die politische Kolumne «Schlagseite» im Zürcher «Tages-Anzeiger», die als gesammelte Werke vom Verlag Kein & Aber herausgegeben werden. Keiser ist verheiratet, hat eine 14-jährige Tochter und einen 11-jährigen Sohn. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

ert es ungefähr ein Jahr. Diesen Herbst bin ich zudem noch auf Lesetour mit meinem neuen Buch «Die Dusch-Diät – und andere unchristliche Badebräuche». Es ist eine Sammlung von Kolumnen, die im «Tages-Anzeiger» erschienen sind, sowie Dialogen aus meinen Bühnenprogrammen. Im Buch findet sich auch der Text, der Ihnen 2004 Ärger eingebracht hat, das obszöne Gedicht über die Bundesratssitzung. Wie weit darf Satire gehen?

«Ich verdiene gut, aber nicht genug», sagt Lorenz Keiser. Eines seiner Erfolgsrezepte lautet: dem politischen Gegner ausweichen, damit bei ihm keine Beisshemmungen entstehen.

So weit, wie sie will. Die Frage «Darf man das?» wurde breit diskutiert, und das Schweizer Fernsehen widmete ihr sogar eine Sendung. Leider konnte ich nicht selber teilnehmen, weil ich grad in Basel auftrat. Viktor Giacobbo nahm meinen Platz ein und verteidigte mich im Studio. Tatsächlich steht im ganzen Gedicht kein einziges obszönes Wort. Alles findet nur im Kopf des Lesers statt. Dort löst der Text obszöne Bilder aus. Dabei fiel mir auf, dass Obszönität in der Schweiz immer noch ein Tabuthema ist. Und ich war verblüfft, wie leicht man es

in die Presse schafft. Nicht, indem man politisch spektakuläre Dinge verlangt, sondern indem man ein bisschen unanständig ist. Sie wurden schon lange nicht mehr verklagt. Der letzte — und bisher einzige — der gegen Sie prozessierte, war 1992 der damalige CVP-Nationalrat Gianfranco Cotti. Wie ging die Geschichte aus?

Sie endete nach etwa fünf Jahren mit einem Vergleich. Cotti zog seine Schadenersatzklage in der Höhe von einer halben Million Franken und andere Absurditäten zurück, und ich durfte gewisse Sachen über ihn nicht mehr sagen – was für mich kein Problem war, denn ich spielte das Stück «Der Erreger», in dem er vorkam, schon seit drei Jahren nicht mehr. Zum Glück reagieren nicht alle so vehement wie er. Welche Partei wählen Sie eigentlich?

Seit einigen Jahren am Ende meistens die Grünen. Wählen ist für mich immer eine Leidensgeschichte, denn es sind ja alle nicht so, wie sie sein sollten. Das geben Sie einfach so öffentlich zu?

Es gehört zum typischen schweizerischen Getue, sich nicht zu Wahlverhalten und Verdienst zu äussern. Also gut. Wie viel verdienen Sie?

Zwischen null und ziemlich viel in gewissen Jahren. Im Gesamten würde ich sagen, ich verdiene gut, aber nicht genug. In meinem Alter hat man seine ein, zwei Millionen auf dem Konto, wenn man Anwalt ist, Pilot oder Mittelschullehrer. Zu Ihren beliebtesten Zielscheiben gehören Exponenten der SVP. Wie reagieren Sie, wenn Sie Ihren «Opfern» persönlich begegnen?

Ich versuche, so wenige meiner potenziellen Angriffsziele wie möglich kennenzulernen. Das ist ein Problem, denn die Schweiz ist klein. Man trifft die Leute überall. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 29


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interview

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

LORENZ KEISER | 29

«Viele Schweizer sind extrem cool.»

Ein Risiko, das Sie jeden Abend auf der Bühne eingehen.

Das ist so. Wenn jemand auf der Strasse stolpert, lacht er nicht über sich selber, sondern schaut sich um, ob es jemand gesehen hat. Wahrscheinlich habe ich auch Angst, dass man mich auslacht. Aber ich mache es trotzdem.

Und wenn man sie mal kennt, ist es so, wie Franz Hohler schon vor 20 Jahren schrieb: Es sind alle so nett. Personen anzugreifen, die man persönlich kennt, ist schwierig.

Ein Leserbriefschreiber bezeichnete Sie als Stinkstiefel und Giftspritze.

Das ist eine persönliche Beleidigung und polemisch. Und ich bin ein Fan von Polemik und Beleidigung: Denn wenn allen gefällt, was man tut, macht man grundsätzlich etwas falsch.

Sie bekommen Beisshemmung?

Eindeutig. Man überlegt sich, ob dieser oder jener wegen eines Witzes beleidigt sein könnte. Die Witze werden harmloser, das Programm wird langweiliger. Darum gehe ich auch nicht an Anlässe, wo die Gefahr besteht, Prominenz kennenzulernen. Mit alt Bundesrat Joseph Deiss hatte ich tatsächlich einmal an einem Anlass eine kurze Begegnung. Zwei Wochen später trat er zu meiner grossen Erleichterung zurück. Vielleicht besucht der eine oder andere heimlich Ihre Vorstellung?

Von der Bühne sieht man je nach Licht etwa die ersten fünf, sechs Reihen. In der dritten sass mal die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz. In einem Programm, in dem sie vorkam. Das war dann nicht ganz leicht, aber lustig. In der Regel funktioniert das Buschtelefon. Ich erfahre also, wenn jemand Besonderer im Publikum sitzt. Diesen Sommer fand eine meiner letzten Vorstellungen in Herrliberg statt, und ich sass anschliessend mit ein paar Leuten vom Theater zusammen. Darunter auch SVP-Mitglieder, die mir sagten, Christoph Blocher habe ein Abonnement des Kulturkreises Herrliberg und sitze regelmässig im Publikum. Er hätte

Wenn Sie Ihr Filmprojekt realisieren können, bekommen Sie das erste Mal Subventionen.

Umbruch: Lorenz Keiser träumt von einer Zukunft als Filmregisseur.

kommen können, er kam nicht vor in meinem Programm. Warum nicht, er ist eine beliebte Zielscheibe?

Spätestens seit seiner Abwahl ist er für mich kein Thema mehr. Erstens, weil ich es selber nicht mehr hören kann, und zweitens will ich keinem in den Rücken schiessen. Das hat für mich einen schalen Beigeschmack. Es heisst immer, Schweizer hätten keinen Humor.

Das stimmt nicht. Viele Schweizer sind bloss nicht locker. Sie sind extrem cool, angespannt, und haben einen Besenstiel im

Hintern. Wenn ich zum Beispiel im Theater eine Frage ans Publikum richte, besteht immer das Risiko, keine oder keine normale Antwort zu bekommen. Frauen zu fragen, ist sehr gefährlich. Die haben häufig Angst. Das hat damit zu tun, dass das Publikum sich fürchtet, blossgestellt zu werden. Dabei würde ich so etwas niemals tun. Ich will nur mit den Leuten «chli pläuderle». Erfahrungsgemäss nimmt man für das am besten Männer über fünfzig. Denen ist es weniger wichtig, was der Sitznachbar über sie denkt. Die grösste Angst der Schweizer ist es, ausgelacht zu werden.

Hoffentlich! Bisher trug ich das finanzielle Risiko alleine, musste dafür aber keine Hemmung bei der Themenwahl haben. Bei meinem letzten Programm «Affentheater» kostete allein die Zeitungswerbung in Zürich fünfzigbis hunderttausend Franken – und dann hatte ich ganz kleine Inserätchen inmitten imposanter vierfarbiger, von Grossfirmen gesponserter Theateranzeigen. Vor 15 Jahren war das noch anders. Wobei ich nicht klagen will. Bei mir ist bisher alles bestens gelaufen. Als Freischaffender frage ich mich einfach, wie lange ich das noch so halten kann.

Interview Ruth Brüderlin Bilder Nik Hunger

www.migrosmagazin.ch Schweizer Komiker erobern die Leinwand. Wer hatte vor Lorenz Keiser Erfolg?

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

Robin Hood im Bücherdschungel

Ex-Libris-Chef Peter Bamert kämpft für die Kunden und gegen die Bindung des Buchpreises. Im September verbilligt er alle deutschsprachigen Bücher um 30 Prozent. Der damalige Kauftourismus nach Deutschland konnte gestoppt werden. Studenten, preisbewusste Konsumenten und viele Schweizer Bibliotheken kaufen ihre Bücher heute wieder in der Schweiz. Mit dem anstehenden Entscheid wird der Umsatzabfluss wieder zunehmen. Interessanterweise hat der Schweizer Buchhandel diese Problematik völlig ignoriert. Lieber jammert er über die angeblich unfaire Konkurrenz von Ex Libris. Unfair? Natürlich nicht! Wir agieren hier im Geiste von Migros-Gründer Duttweiler: Wir kämpfen hart für tiefere Preise.

Peter Bamert, weshalb kämpfen Sie gegen die angedrohte Wiedereinführung der Buchpreisbindung?

Vor der Aufhebung haben die Schweizer aufgrund der überhöhten Frankenpreise im Vergleich zum Ausland viel zuviel bezahlt. Daher haben sich viele Käufer im Ausland mit Büchern eingedeckt – es flossen jährlich über 100 Millionen vor allem nach Deutschland und gingen so der hiesigen Buchbranche verloren. Wir wollen verhindern, dass dieser Zustand zurückkehrt. Treibt die Aufhebung der Buchpreisbindung nicht kleine Buchläden in den Bankrott?

Welches wären die Konsequenzen für die Ex Libris und den ganzen Schweizer Buchhandel, wenn die Bindung wieder eingeführt würde?

Studien erwarten, dass der Onlineanteil im Buchgeschäft in den kommenden Jahren von derzeit 10 Prozent auf mehr als 50 Prozent ansteigen wird. Diesem Trend können sich auch die Schweizer Buchhändler nicht entziehen. Überleben werden neben den grossen diejenigen, die kundennah arbeiten und spezialisierte Nischenmärkte abdecken. Gibt es Belege, dass die kleinen Läden nicht unter der Aufhebung der Preisbindung leiden?

Die Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz kommt zum Schluss, dass man erst in drei Jahren Konkretes darüber sagen kann. Die Buchlobby hat aber seit der Aufhebung immer wieder Horrorszenarien an die Wand gemalt. Sie sprach vom Massensterben der Buchhändler und von der Verkleinerung des Buchsorti-

Im September bietet Ex Libris 30 Prozent auf dem deutschen Sortiment.

Kämpft im Geiste Duttweilers: Peter Bamert, Ex LibrisChef.

ments. Das Gegenteil ist eingetreten: Dank der günstigeren Preise kaufen die Leser wieder vermehrt Bücher. Wie hat sich die Situation seit der Aufhebung der Preisbindung verändert?

Die grossen Verlierer wären die Kunden, die deutlich höhere Buchpreise bezahlen müssten. Viele würden also wieder im Ausland Bücher bestellen. Sollte das Buchpreisbindungsgesetz tatsächlich eingeführt werden, würde Ex Libris in Deutschland eine Online-Tochterfirma gründen, die Bücher günstiger in die Schweiz liefern könnte. Wenn eine Firma von Deutschland aus in die Schweiz liefert, muss sie sich nicht an die Schweizer Buchpreise halten. Wir könnten also deutsche Bücher zum Europreis in die Schweiz liefern. Wenn das Gesetz uns dazu zwingt, müssen wir für das Wohl unserer Kunden kämpfen – ganz im Sinne von Dutti. Interview Cinzia Venafro Bild Frederic Meyer


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m-aktuell

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

GENERATIONEN | 33

WARUM TERZ?

Eine Lobby für die Senioren René Künzli (67) ist Initiant der «terzStiftung».

René Künzli, Sie und Ihre Frau Silvia haben die «terzStiftung» gegründet. Weshalb dieser Name?

Ältere Kunden werden für die Migros immer wichtiger. Deshalb engagiert sie sich bei der «terzStiftung».

Gesund, aktiv und selbständig

Wird sich die «terzStiftung» auch politisch für Anliegen von älteren Menschen engagieren?

Die neue Plattform «terzStiftung» will Hilfe und Rat bei allen Fragen bieten, die sich ums Älterwerden drehen. Die Migros ist von Anfang an als Partnerin der Stiftung mit dabei.

Bild Jorma Müller

E

s sind schon viele und es werden immer mehr – die Rede ist von älteren Menschen. Bis jetzt fehlte in der Schweiz aber eine Plattform, ein Netzwerk, welches sich mit den entsprechenden Fragen befasst. Dieses Manko ist nun behoben: Am letzten Freitag wurde die gemeinnützige «terzStiftung» aus der Taufe gehoben. Sie bietet Menschen, die bereits älter sind oder sich mit Fragen des Älterwerdens befassen, Hilfe, Unterstützung, Rat. Im Vordergrund steht dabei, das Vermögen zu erhalten, möglichst lange gesund, aktiv, selbständig zu bleiben. Gönner der Stiftung kann jedermann werden. Die Dienstleistungen sind für Gönner kostenlos oder vergünstigt. Zentral ist die Beratung – zum Beispiel zu Gesundheits-, Rechts- oder Wohnfragen – per Telefon * und Internet **. Der Einzeljahresbeitrag

für Gönner beträgt 130 Franken, 195 Franken für Paare, die im gleichen Haushalt leben.

Alternde Gesellschaft als Herausforderung Die «terzStiftung» hat aber nicht nur Gönner, sondern verfügt über einen Kreis von Partnerfirmen. Partnerin der ersten Stunde ist die Migros. Aus gutem Grund: Die Menschen werden immer älter, das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt. «Diese demografische Entwicklung stellt ein neues Phänomen dar und ist für die Migros eine der grossen Herausforderungen», sagt Daniel Furrer. Er ist im Marketing der Migros zuständig für Fragen im Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung. Was bedeutet diese Partnerschaft für die Migros? «Die Themen der ‹terzStiftung› liegen ganz auf der sozialen Linie der

«Terz» steht für drei Generationen – Erwerbsleben, Jungund Altsenioren –, es steht aber auch für «das Dritte».

Migros», betont Furrer. Geld fliesst dabei keines. Vielmehr geht es den Partnern der Stiftung um einen aktiven Austausch von Erfahrungen, Informationen und Ideen sowie von Erkenntnissen aus Studien und Forschung. Wie könnte sich die Migros im Rahmen der «terzStiftung» engagieren? Furrer gibt ein Beispiel: «Die Migros könnte durch SeniorScouts Dienstleistungen und Waren auf ihre Alterstauglichkeit hin testen lassen.» Konkret: Wie entsprechen das Sortiment, dessen Verpackungen und Beschriftungen sowie die Ladengestaltung und deren Zugänglichkeit den Bedürfnissen älterer Menschen? Die Ergebnisse dieser Form der Marktforschung könnte sie den anderen Partnern der «terzStiftung» zugänglich machen. Daniel Sägesser

* Beratungstelefon 0800 12 3333 ** Infos zur Stiftung www.terzstiftung.ch

Wir setzen uns ausschliesslich für Projekte ein, die allen Generationen gerecht werden. Wir wollen, dass den vielen Menschen über 50 Jahren der Stellenwert in der Gesellschaft eingeräumt wird, den sie verdienen. Ältere Menschen können und wollen noch wertvolle Aufgaben in Gesellschaft und Wirtschaft übernehmen und damit Nutzen für andere stiften. Es gibt die AHV, die Spitex, die Pro Senectute. Reichen diese Institutionen nicht aus?

Diese und viele weitere Organisationen und Institutionen sind wertvoll, und es wäre töricht, sie zu konkurrenzieren. Vielmehr geht es uns darum, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln, noch transparenter und vor allem einfacher zugänglich zu machen. Wir freuen uns über jeden Kooperationspartner. Welche Rolle spielt die Migros als Partnerin der Stiftung?

Die Migros hat eine sehr hohe Wertekultur, die geprägt ist von sozialer Verantwortung und einem respektvollen Umgang mit der Natur. Wir teilen diese Werte mit der Migros. Wir sind stolz auf diese Partnerschaft. ds


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KULTUR

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

60 Jahre Klassik für alle Klubhaus-Konzerte: Die Klassikkonzerte für jedermann des Migros-Kulturprozents feiern ihr 60-jähriges Bestehen mit Klang und Stummfilm.

G

rosse Künstler spielen ewige Musik» titelte der «Brückenbauer» (heute Migros-Magazin) am 24. September 1948 zum Start der «Klubhaus-Konzerte». Die Vision von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler war es, klassische Musik dem Volk zugänglich zu machen. «Weil es nicht sein darf, dass höchste Kunst zu einem Vorrecht der schmalen Schicht wohlhabendster Bürger werde, bemü-

Anzeige im «Brückenbauer» von 1948 für die Klubhaus-Konzerte (oben). Auch das Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau gab sich die Ehre.

hen wir uns, Künstler für die Klubhaus-Konzerte zu gewinnen», so Dutti damals. Von elitären Klassikfans anfänglich mit Spott zur Kenntnis genommen, wurden die Konzerte für jedermann immer beliebter.

zig Jahren. «An erster Stelle steht immer das musikalische Werk, der Interpret kommt erst an zweiter», sagt Armin Bunner, künstlerischer Leiter der Klubhaus-Konzerte. In den letzten sechzig Jahren gastierten mehr als 260 Orchester und Chöre, 60 Kammermusikformationen und über 200 Instrumentalsolisten und Sänger aus über dreissig Nationen für die Klubhaus-Konzerte in der Schweiz.

Musiker aus dreissig Nationen Das Motto von 1948 – «grosse Künstler spielen ewige Musik» – ist heute so aktuell wie vor sech-

Zum Sechzigsten hat sich Armin Brunner etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Einem Rückblick auf die musikalische Welt vor sechzig Jahren folgt der Stummfilm «Panzerkreuzer Potemkin» der Regielegende Sergej Eisenstein sowie ein Mitbestimmungskonzert: Denn zum ersten Mal dürfen Zuhörer Teile des Programms selbst auswählen. Cinzia Venafro

Alle Vorstellungen: www.klubhauskonzerte.ch

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Interview mit Urs Bucheli

Direktor der Schule Kultur und Ausbildung

Welches sind die Stärken von aufgebaut. Wer diesen Beruf bei uns lernt, hat zum Ziel, als kompetente Kultur und Ausbildung?

Kultur und Ausbildung ist eine spezialisierte Fernschule im Bereich der Ausbildung zur Medizinischen Sekretärin. Dank unserer 25-jährigen Erfahrung in der Ausbildung, sind unsere Kenntnisse in diesem Beruf unerschöpflich und stets an die Bedürfnisse der medizinischen Branche angepasst. Wir stehen jederzeit in engem Kontakt zu unseren Schülern und wissen, wann sie Hilfe oder Unterstützung brauchen.

Medizinische Sekretärin berufstätig zu sein.

Welchen Schulabschluss gewährt diese Ausbildung?

Alle Schüler, die Ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben, erhalten ein Diplom, welches von den künftigen Arbeitgebern sehr geschätzt wird.

Wie stehen die Chancen, nach dieser Ausbildung einen Job zu finden?

Weshalb haben Sie sich in diesem Bereich spezialisiert? Ausgezeichnet. Die Möglichkeiten Wir haben festgestellt, dass keine wirklich komplette Ausbildung in diesem Bereich existiert. Es ist uns wichtig, für die medizinische Branche kompetente Fachkräfte auszubilden. Unsere Kurse sind praxisnah und konkret auf die Realität

sind sehr vielseitig: Arztpraxen, Spitäler, Krippen, Laboratorien, Kliniken, Pflege-, Alters- oder Kinderheime, usw. Ich kann Ihnen versichern, dass eine motivierte Person alle Trümpfe in der Hand hat, um rasch eine interessante Stelle zu finden.

KULTUR UND AUSBILDUNG

Die Fern-Fachschule für Medizinisches Sekretariat

Eine Schule die ihr Versprechen hält! 1. Hilfe bei der Organisation Ihres Studiums

Keine Sorge! Die Schule hilft Ihnen, Ihre Kurse und Hausaufgaben so zu planen, dass sich die Ausbildung optimal mit Ihrem aktuellen Leben verbinden lässt. Sie lernen, machen Ihre Aufgaben, senden diese an die Schule und erhalten sie nach Korrektur zurück. Die Bemerkungen der Experten helfen Ihnen, gezielt zu lernen und halten Sie über Ihre Fortschritte auf dem Laufenden.

2. Eine permanente Unterstützung

Sie können die Schule jederzeit anrufen, wenn Sie auf ein Problem stossen. Beispiel: die Materie ist für Sie nicht verständlich und Sie benötigen deswegen Informationen. Sie können auch per E-Mail kommunizieren. Sie sind nie auf sich allein gestellt!

3. Eine vollständige Ausbildung

Wir überlassen nichts dem Zufall! Während Ihrer Ausbildung lernen Sie alles, was zu diesem Beruf gehört. Themen wie Hygiene, Anatomie, Organisation des medizinischen Berufes usw. gehören zum Lernstoff, der insgesamt 14 Lernbücher umfasst. Sie entwickeln Ihren individuellen Lernrhythmus.

Sie sind interessiert? Dann informieren Sie sich: Per SMS: Geben Sie KA MMD und folgende Angaben ein: NAME, Vorname, Adresse, Telefonnummer Festnetz, Telefonnummer Mobil Beispiel: KAMMD,MUELLERUrsula,Bahnhofstrasse26,8000Zürich,044.345.67.89, 079.345.67.89 – Senden an die Nummer 900 (Fr. 0.20/SMS) Max. 160 Buchstaben Per Telefon: 026 347 47 47 Per Internet: www.kultur-ausbildung.ch

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Ich wünsche unverbindliche Informationen über die Fernkursausbildung zur Medizinischen Sekretärin / zum Medizinischen Sekretär:

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36 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Humor auf hohem Niveau Erleben Sie das Arosa HumorFestival auf 2000 Meter über Meer zum Spezialpreis.

A

llein schon der Ort garantiert Kabarett der Spitzenklasse: Das Arosa Humor-Festival findet über der Baumgrenze im Skigebiet statt. Das Spektakel ist der am höchsten gelegene Comedy-Event Europas. 27 Darbietungen und Shows stehen vom 4. bis 13. Dezember im Festivalzelt auf dem Programm. Mit 12 800 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde im Vorjahr ein Publikumsrekord aufgestellt. «Bei uns gibt es eine geballte Ladung Talent und einen

Querschnitt durch das gesamte Comedy-Schaffen im deutschen Sprachraum», sagt der TV-Satiriker Frank Baumann, künstlerischer Leiter des Humorfestivals. «Wir bieten nicht nur Pointensalven zum Ablachen, sondern raffinierte Unterhaltung.»

Dandy Thiel klopft böse Sprüche Das Migros-Magazin als Medienpartner des Festivals offeriert seinen Leserinnen und Lesern zum Sonderpreis den Eintritt zu

Shows vom 8. bis 11. Dezember sowie zwei Übernachtungen in einem Hotel nach Wahl. Zu den Highlights des Programms gehört etwa der Berner Satiriker Andreas Thiel, der als langmähniger Dandy im Anzug mit dreifach gebundener Krawatte auf der Bühne steht, Champagner nippt und dazwischen in unterkühltem Tonfall seine Pointen serviert. «Er ist ein Meister des bitterbösen Humors und macht Machtmenschen gnadenlos lächerlich», sagt Baumann. Thiel lässt etwa unter dem Titel «die toten Despoten» Mao und Mussolini im Jenseits Small Talk machen. Das österreichische Kabarettistentrio «Maschek» synchronisiert tonlose Nachrichtensendungen. Die Veralberungen passen zu den Lippenbewegungen der Staatsmänner auf dem Bildschirm. «Ein perfektes Timing, das ich bewundere», kommentiert der Showprofi Baumann. Da flimmert zum Beispiel ein Staatsbesuch von Putin in Wien über den Bildschirm. Die Komiker legen einem österreichischen General den Befehl in den Mund, mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Sonst könnten die fre-

owprofi: FestivalShowprofi: direktor Frank Baumann (rechts) will dem blikum «mehr als Publikum Pointensalven zum Ablachen bieten». ten auf der Piste: Pointen Das Festivalzelt eht mitten im Skisteht gebiet von Arosa.

chen Viecher den roten Teppich beflecken. Als YouTube-Filme sind solche «Maschek»-Episoden längst Kult. In Arosa kann das Publikum die virtuosen TV-Nachvertoner nun live geniessen.

Klamauk auf Kosten von Copperfield & Co. Der Zürcher Michel Gammenthaler bietet einen Mix aus Magie und Klamauk. Auf der Bühne verwandelt er sich in eine ganze Reihe kurioser Zauberkünstler – vom schwarzbärtigen Hellseher mit russischem Akzent bis zum durchgeknallten Esoteriker, der sogar hinter den Karten eines Schwarzer-Peter-Spiels eine mystische Bedeutung vermutet. Bisweilen scheint es, als wolle Gammenthaler das magische Gewerbe veralbern und entzaubern, indem er Tricks durchschaubar macht. Doch dann geschieht auf der Bühne plötzlich etwas Unerklärliches. «Gelächter und Staunen wechseln sich ab», verspricht Baumann. Doch das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Festivalprogramm. Denn in Arosa sind die Pointen fast so zahlreich wie die Flocken in einem Schneesturm. Michael West


m-aktuell

HUMOR | 37

Festivalprogramm vom 8. bis 11. Dezember

Kennt keine Tabus: Satiriker Andreas Thiel.

Montag, 8. Dezember: 13.00 Uhr Thomas Kreimeyer 16.30 Uhr Maschek.redet.darüber 20.00 Uhr Nessi Tausendschön

Wir feiern – Sie profitieren!

Dienstag, 9. Dezember: 13.00 Uhr Trifolie 16.30 Uhr Gogol & Mäx 20.00 Uhr Bodo Bach

Magier zum Lachen: Michel Gammenthaler.

Jubiläumshit

Mittwoch, 10. Dezember: 13.00 Uhr Bernhard Hoecker 16.30 Uhr Andreas Thiel 20.00 Uhr Jango Edwards & Laura Herts

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beiden gewünschten Tagen und den vier gewünschten Vorstellungen an: migrosmagazin@arosa.ch Teilnahme per Post Schicken Sie eine Postkarte mit den oben erwähnten Angaben an: Arosa Tourismus, Bernhard Flühler, 7050 Arosa. Allgemeine Bedingungen Die Platzzahl ist beschränkt, und die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Einsendeschluss ist der 31.10.08. Sofern noch Plätze vorhanden sind, erhalten Sie von Arosa Tourismus eine Rechnung, die bei Erhalt zur Zahlung fällig wird. Eintrittstickets und Skipässe werden beim Check-in im Hotel überreicht. Es gelten die Annullierungsbedingungen der Partnerhotels des Festivals. Die Hotels werden von Arosa Tourismus zugeteilt. Betriebseinschränkungen der Bergbahnen durch höhere Gewalt geben keinen Anspruch auf Entschädigung.

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So profitieren Sie vom Angebot Das Migros-Magazin bietet Ihnen zum Spezialpreis drei Tage Spass beim Arosa Humor-Festival 2008. Inbegriffen sind zwei Übernachtungen mit Frühstück in der Zeit vom Montag, 8.12.08, bis Donnerstag, 11.12.08, im Doppelzimmer in einem Partnerhotel des Festivals. Die beiden Übernachtungen müssen aufeinanderfolgen — Montag bis Mittwoch oder Dienstag bis Donnerstag. Inbegriffen sind weiter ein ZweiTages-Skipass für die beiden ausgewählten Tage sowie der Eintritt zu vier Vorstellungen nach Wahl im Festivalzelt.

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38 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Loulou von Brochwitz studiert Zahlen in Berlin. Zwischendurch aber auch das Landleben in Ammern.


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Produkte aus der Migros > ERNTEDANK

Tischlein, deck dich Die Ernte ist eingefahren. Der Tisch wird f端rs Fest hergerichtet. Erntedank ist eine Tradition, die im Walliser Weiler Ammern ob Blitzingen noch gelebt wird. Und wer keine Ernte zu Hause hat, findet sie in der Migros. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 40


40 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

«Unser Erfolg basiert nicht auf Agraraktien, sondern auf Nachhaltigkeit.»

A Für den Transport kommen Kürbis, Kartoffel und Co. in den Leiterwagen. Später gehts in die Küche und in den Keller.

m Tag hört man in Ammern auf den Feldern das virtuose Gezirpe der Grillen, in der Nacht den mystischen Bass der Waldkäuze. Und Käuze hat es im Goms nicht nur im Wald, das ist bekannt. Genau die richtige Luftveränderung für eine übermüdete Mathematikstudentin. Die Zürcherin Loulou von Brochwitz (22) jong-

liert an der Technischen Universität in Berlin mit Zahlen, posiert vor der Kamera für diverse Lifestylemagazine im Pin-up-Stil der Vierziger- und Fünfzigerjahre und besucht zur Erntezeit ihre Walliser Freunde in Ammern. Im Stuhl zu liegen ist aber nicht ihr Ding. Viel lieber hilft sie tatkräftig auf dem Feld und im Haushalt mit. Ihr gefallen die Natur und das


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ERNTEDANK | 41

Sein Humor ist trocken, seine Sprüche sind räss wie ein gut gelagerter Käse. Kurz, Sandro Imwinkelried verkörpert genau das, was sich der «Üsserschwizer» unter einem echten Walliser vorstellt.

Landleben. Und dazu gehört auch das traditionelle Erntedankfest. Weit weg von jeder musealen Erstarrung bewirtschaften Karolin Wirthner (40) und Helmut Kiechler (47) den Weiler Ammern. Ein wahres Kleinod, das vor den Lawinen natürlich und vor den Spekulanten durch einen eigens ins Leben gerufenen Förderverein geschützt wird. «Unser Erfolg

basiert nicht auf steigenden Agraraktien, sondern auf Nachhaltigkeit», bringt es Kiechler auf den Punkt. Nachhaltigkeit wird in Ammern seit zehn Jahren gelebt: ohne philosophischen Ökofundamentalismus und ohne grosse Worte. Der Einsatz für Tiere, GeLESEN SIE WEITER AUF SEITE 42


42 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

«Die Rothirschzucht funktioniert auch ohne Jägerlatein.» bäude, Getreidesorten und Landschaft findet 365 Tage im Jahr statt. Bei jedem Wetter. Dafür braucht es Idealismus. Der Spätsommer zeigt sich heute von seiner schönsten Seite. Die Ernte wird eingefahren, Speicher und Keller füllen sich langsam. Kartoffeln, Tomaten, Rüebli, Äpfel – alles ist da. Und was noch nicht da ist, hat die Migros in Hülle und Fülle: Kürbisse, Trauben, Most, Wildfleisch und vieles mehr. Bei Ihnen zu Hause gleich um die Ecke. Apropos Wildfleisch: «Die Rothirschzucht funktioniert ohne Jägerlatein», erklärt Kiechler Loulou lachend. Auf fünf Hektaren wird damit ein Teil der Landwirtschaftsfläche extensiv und öko-

logisch genutzt. Diesbezüglich herrscht in der Schweiz eine Unterversorgung. Zugute kommt das Fleisch der Gastronomie. «Und Hirschwurst und Hirschtrockenfleisch werden bei den Führungen im eigenen Eco-Museum angeboten», erzählt Kiechler weiter. «Hier in Ammern werden das Evolèner Rind und Barthennen gezüchtet, werden Maulesel eingesetzt und Hergottsengel restauriert. Kurz, bei uns werden alte Lebensformen sichtbar gemacht», ergänzt Wirthner Kiechler. Dafür macht die Migros den Herbst kulinarisch sichtbar. Saisonal, natürlich und frisch. Mit Wildfleischspezialitäten, die nur während einer kurzen Zeit erhältlich

sind. Kurz, die Migros bietet viel Wildgenuss von Hirsch, Reh, Wildschwein und mehr. Und auf die eiligen Esser warten in den Regalen fixfertige Wildpfeffergerichte. Weidmannsdank.

Redaktion Heidi Bacchilega/ Martin Jenni Bilder Lucas Peter Styling Ursula Stähli/Katja Jaisli

www.migrosmagazin.ch Hier finden Sie ein raffiniertes Rezept für ein Hirschschnitzel an Hagebuttensauce.

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44


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ERNTEDANK | 43

Lebendige Tradition im Goms In Ammern wird das Erntedankfest zwar ohne die Walliser Herrgottsgrenadiere gefeiert, dafür ist Hochwürden Pascal Venetz extra aus Fiesch angereist, um in der Dorfkapelle den Erntedank zu sprechen. Erst auf den zweiten Blick anders: Die raffinierte Hagebuttensauce verleiht den saftigen Hirschschnitzeln eine unwiderstehliche Note.

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Das mit der Jagd ist so eine Sache und mit dem Treffen sowieso. Also lässt man es lieber gleich bleiben und greift auf die Beute im Migros-Regal zurück. Bequemer, schneller und sicherer ist das allemal. Gleich mehrere Sorten Wildpfeffer bietet die Migros dem eiligen Esser an: vom Hirsch, Reh, Wildschwein und mehr. Schmeckt wie bei Muttern und ist garantiert bleifrei.

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44 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Hochw端rden Pascal Venetz (39) erhebt das Glas zum Wohle aller und dankt dem lieben Gott f端r die reiche Ernte. Loris (6), Sandro (15), Genowefa (79),


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ERNTEDANK | 45

«Bei uns werden alte Lebensformen sichtbar gemacht.»

Ammern — ein Vorzeigeprojekt im Goms Es braucht Erfindergeist, Initiative und Fleiss, um in historischen Gebäuden und in unwegsamer Hanglage sein Auskommen zu finden. Karolin Wirthner und Helmut Kiechler haben es geschafft. Mit zehn Jahren Idealismus für ein Stück Schweiz ist es ihnen gelungen, ihre Ideen und Visionen umzusetzen. Heute betreiben die zwei eine Hirsch- und Evolèner Rinderzucht, eine Vierfelderwirtschaft und einen Restaurationsbetrieb. Das Ganze ist als EcoMuseum Ammern zusammengefasst. Kleingruppen werden auf Voranmeldung durch den Weiler geführt. Übrigens: In Ammern kann man auch Ferien verbringen. Das Eco-Museum Ammern wird durch den Denkmal- und Heimatschutz gefördert und hat zahlreiche Gönner aus der ganzen Schweiz. Mit dem Kauf eines Impressionensets über Ammern, das in eindrücklichen Schwarzweissbildern Authentizität vermittelt, ist man auch mit dabei.

Bestellen kann man das Bilderset bei Geraldine Störi, Kalchackerstr. 102, 3047 Bremgarten, Telefon 031 302 44 69, oder per Mail geraldine.stoeri@bluewin.ch Das Set umfasst 20 Ansichtskarten. Preis pro Set Fr. 17.50. Weitere Infos unter www.ammern.ch oder direkt bei Karolin Wirthner unter

Oskar (18), Karolin (40), Loulou (22) und Helmut (47) freuts (von links).

Telefon 027 971 12 50.


MGB www.migros.ch

Noch mehr Gutes aus den Schweizer Bergen. Geniessen Sie ein Stück Schweizer Alpentradition. Mit den neuen Trockenfleisch-Spezialitäten von Heidi. Allerbeste Zutaten, herangereift an der frischen Bergluft. Bündner Wildheuersalsiz, Berg-Bündnerfleisch, Alpkräuterspeck, Heugade Rohschinken oder Alp Öhis Zvieri-Plättli.


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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Buntes Feuerwerk aus Blumen Licht und Wärme lassen Blumenzwiebeln ausschlagen und sich in leuchtenden Farben entfalten. Schneeglöckchen und Krokus sind die Ersten, die ab Februar durch die Erde ans Licht drängeln. Idealer Pflanzmonat ist September. Bei Tulpen und Narzissen hat man bis im November Zeit, die Knollen in die Erde zu drücken.

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Mit britischem Understatement Wie es sich für die Dame von Welt gehört: Genovefa Koch (52), Serviceangestellte aus Zürich, ist stets chic gekleidet, wenn sie ihren Fuss vor die Tür setzt. Gern gesehen in dieser Saison ist Senfgelb in Kombination mit Grau, Braun, Beige oder Weiss. Der Tweedblazer rundet das Bild ab. Dazu bleibt nur noch eins zu sagen: «Very British!».

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NEWS

Migros-Magazin 38, 15.. S September 2008

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Marco Fritsche (32), gebürtiger Appenzeller und hauptberuflich Moderator bei Tele Ostschweiz, moderiert im Spätherbst die neue Karaoke-Show «Sing and Win!» auf 3+.

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Für New York City! Finanziell war der Big Apple ruinös, aber jeden Dollar wert. Geblieben ist aber noch ein 17-Zoll-MacBook-Pro. Wieso macht Geld glücklich?

Geld macht nicht glücklich, sondern entspannt.

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Notizen

Donnerstag, 18.9. Schweinshuftschnitzel (Herkunft Fleisch: Schweiz), Rahmsauce, Hausmachernudeln mit Gemüsejuliènne

vom 16.9. bis 22.9. Bohnen Schweiz Beutel à 500 g 2.20 CH

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Dienstag, 16.9. Trutenpiccata (Herkunft Geflügel: Brasilien), Tomatensauce, Spaghetti

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

PAPETERIE | 57

Ordnung mit Stil

Praktisch oder attraktiv? Mit diesen Bürohilfen gibt es kein Entweder-oder. Die Black&white-Modelle sorgen für Ordnung und Abwechslung auf dem Schreibtisch.

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ass Farbloses nicht fade wirken muss, beweist spätestens die neue Bürolinie black&white. Die Ordnungshüter mit dem verspielten und doch dezenten Blumendekor schaffen Übersicht und sorgen

für Abwechslung auf dem grauen Schreibtisch. In die Briefablage legt man Dinge, die jederzeit griffbereit sein müssen, wie das persönliche Notizbuch. In den Ordner gehört das Erledigte, und der Stehsammler bewacht die

Lieblingsmagazine, von denen man sich nicht trennen kann. Ein Büroboy sammelt Kugelschreiber, Stifte, Büroklammern und Spitzer. Denn an einem aufgeräumten Schreibtisch arbeitet man lieber – und besser. YC

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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MOTTENSCHUTZ | 59

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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ABFLUSSREINIGER | 61

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m zu verhindern, dass dem Abfluss im Badezimmer oder in der Küche schlechte Gerüche entströmen, weisen die Wasserrohre meistens eine spezielle S-Form auf. Die untere Biegung dieses so-

genannten Siphons bleibt immer mit Wasser gefüllt und versperrt Gasen und Gerüchen den Weg. In diesen Geruchsfallen bleiben aber auch gerne grobe Schmutzteile, Haare und Seifenreste gefangen, was zu Verstopfungen führt.

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

schaufenster

Der perfekte Schnitt Der gepflegte Business-Mann braucht eine Prise Geschmack, das passende Outfit und eine saubere Rasur.

M

ann muss kein Modegott sein, um sich gut zu kleiden. Das Outfit sollte bequem sein und dennoch perfekt sitzen. Trotzdem gibt es Stilsünden, die sich der smarte Mann auf keinen Fall erlauben darf: beispielsweise zu kurze Hosen, zu weite Hemden oder ausgelatschte Schuhe. Dafür gehören die gepflegte Frisur und die sorgfältige Rasur zu den absoluten Musts. Die neuen Business-Hemden Slim Fit mit dem schmalen Schnitt passen sich der Körperform perfekt an. Sie sind aus 100 Prozent Baumwolle und – was auch manch ein Herz höher schlagen lässt – bügelfrei. Für den perfekten Schnitt sorgt auch der Premium-Einwegrasierer Bic Comfort 3 Advance mit drei Klingen. Ein doppelter Gleitstreifen mit Aloe Vera und Vitamin E beugt zudem Hautirritationen vor. YC Business-Hemd Slim Fit Fr. 49.90, Seiden-Krawatte Fr. 29.90, Hose Fr. 69.90, Gürtel Fr. 32.90

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LOOK | 63


64 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

AUFGEGABELT

Temperamentvoll Alle Geschmacksknospen sind auf Genuss eingestellt, wenn nn die Schoggineuheiten von Chocolat Frey auf der Zunge zergehen: Red Hot Chilli heisst die mit scharfem Chili verfeinerte dunkle Neuheit, dem Heimwehspanier schmeckt die weisse Crema Catalana mit Caramel und Vanille. Bouquet d’Oranges, schwarze Kugeln mit süssfruchtigem Orangengeschmack, ist für Schnelle – denn der Winterklassiker ist nur für kurze Zeit erhältlich.

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Auf Bärenjagd Bis ins 19. Jahrhundert war Meister Petz in der Beiz ein gern gesehener Gast. Auf dem Tisch, notabene. Heute wird er bei uns vorwiegend nur noch im Zoo geschossen. Dann, wenn er erwachsen wird, sein Jö-Effekt nachgelassen hat und der Zoo keinen Platz mehr für ihn hat. Gegessen wird er aber nicht. «Nur» verbrannt. Der Mensch ist in Essensfragen manchmal eigenartig sensibel. Auch stört es ihn nicht, wenn Aktionsschweinefleisch billiger ist als Katzenfutter, wenn aber in der Beiz auf der Wildkarte Murmeltier steht, dann rümpft er die Nase. Sowieso! Die Jagd ist ein heikles Thema und sorgt allenthalben für rote Köpfe. Bei den Jägern, die den Gamsböcken hinterherjagen, wie auch bei den Gegnern, welche die Jagd verbieten wollen. Nun: Jagd im ursprünglichen Sinn ist für mich sinnvoll. Oder zumindest so, wie sie von Karolin Wirthner und Helmut Kiechler betrieben wird. Ansonsten setzen sich die sympathischen Naturmenschen für eine extensive Bio-Landwirtschaft, sanften Tourismus und kunsthandwerkliche Tätigkeit im Goms ein. Mehr über ihr Eco-Museum unter www.ammern.ch und auf den Seiten 40–47.

Geschmack ist käuflich

Sie erwarten Ihre Traumfrau zum Apéro und möchten mit aussergewöhnlichen Snacks Stil beweisen? Greifen Sie zu den Terra-Honey-Dijon-Chips, bei denen sich Honig und Senf in einem sinnlichen Aroma finden. Da kann nicht viel schiefgehen. Auch dem salzig-rauchigen Geschmack der Excellent-Rauchmandeln wird sie nicht widerstehen können, während die Olivia & Marino-Oliven-Cracker den Italiener in Ihnen unterstreichen. Ein Blickfang sind auch Crocchini-Salati-Stangen im hohen Glas. Wer weiss, vielleicht knabbert sie danach auch an Ihnen. Terra-Honey-Dijon-Chips, 100 g, Fr. 2.60*, Excellent Rauchmandeln, 170 g, Fr. 3.30*, Olivia & Marino Oliven Cracker, 150 g, Fr. 2.90*, Crocchini Salati, 250 g, Fr. 2.70* * Ñur in grösseren Filialen erhältlich.


schaufenster Erquickend Wer will denn hier schlappmachen? Die «Energy Booster»-Trinkampullen enthalten Koffein aus Guarana, Grüntee und Mate und wirken wie ein doppelter Espresso.

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> 300 g Champignons (oder gemischte Pilze: Eierschwämmli, Champignons, Steinpilze etc.) putzen und evtl. zerkleinern. 1 Bund Schnittlauch in Röllchen schneiden.

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Ca. Fr. 4.50

> 30 g Butter in einer grossen, ofenfesten Pfanne schmelzen. Pilze zusammen mit dem Schnittlauch darin andünsten. Omelettenteig darübergiessen. Im Ofen etwa 10 Minuten stocken lassen.

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Ca. Fr. —.40

Tipp: Mit Nüsslisalat servieren. Preise können regional variieren.

Reifetest Eine knackige Birne duftet ganz anders als eine saftige. Das haben sich Forscher zunutze gemacht und einen Sensor entwickelt, der auf die Aromen mit einer bestimmten Farbe reagiert und so den Reifegrad der Birne anzeigt. Ist der Kleber rot, ist das Fruchtfleisch fest, Orange steht für knackige, Gelb für saftige Birnen.

Birne RipeSense, Sorte Williams, Fr. 4.90*

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Für die Heimkonditorei Unter dem Logo Patissier werden neu Back- und Dessertzutaten und das Dekorsortiment zusammengefasst. Um die Orientierung zu erleichtern, sind die Backzutaten (zum Beispiel Geliermittel) rot, die Dessertzutaten (zum Beispiel Schokoladetopping) braun verpackt, während das Marzipanrüebli und seine Kameraden aus dem Dekorsortiment im pinken Kleid daherkommen. Marzipan-Rüebli ganz, 140 g, Fr. 2.90


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■ Romantische Weihnachtsmärkte ■ Adventszauber auf dem Schiff

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Stuttgart–Heidelberg Route 1 1. Tag: Schweiz–Stuttgart. Anreise nach Stuttgart in modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Die festliche Innenstadt bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes, der zu den ältesten und zu den schönsten in Europa zählt. Anschliessend Fahrt nach Bad Wimpfen. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Neckar nach Heidelberg (Anlegestelle Eberbach). 2. Tag: Heidelberg–Schweiz. Ausschiffung um 10 Uhr und Bustransfer von Eberbach nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen – dem Kornmarkt mit seiner berühmten Madonnenstatue, rund um den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und dem festlich geschmückten Universitätsplatz – findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Nachmittags Rückreise in modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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schaufenster

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Fondueplausch in New York

1 GRATIS | 67

Von 16. bis 22. September in Aktion.

Duska Staka, Mutter der Regisseurin Andrea Staka, postet Fondue: Unser Nationalgericht reist mit der Tochter in die USA.

D

er Countdown läuft: Noch bis zum 22. September können Sie von der Migros-Aktion «1 gratis» profitieren. Bei allen Mehrfachpackungen, die mit dem Aktionskleber ausgezeichnet sind, ist ein

Artikel kostenlos dabei. Ein guter Grund für die Zahnärztin Duska Staka (65), einen «Fondue Su-

isse»- Grosseinkauf für ihre Tochter zu machen. «Im Oktober reist Andrea mit ihrer Familie in ihre zweite Heimat Heima New York. Fondueplausch mit mi Freunden im Big Apple ist bei be solchen Besuchen ein unabdingbares unabdi Ritual», sagt die Mama und probiert schon mal ein Hä Häppchen. Anna Bürgin

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Andrea Staka (34) gewann Andr 2006 mit «Das Fräulein» als erste Schweizer Regisseurin den «Goldenen Leoparden» de Filmfestivals Locarno. des

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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > ANDREAS ALLENSPACH

Dem Osten ist alles Wurst Die Genussinsel der Eidgenossen ist die Ostschweiz. Und ihr Häuptling heisst Andreas Allenspach, der mit «Saisonküche»Koch Felix Häfliger blaue Kartoffeln kocht.

B

lau ist in St. Gallen nur die Kartoffel. Alles andere ist weiss. Na ja, fast alles. Schneeweiss ist jedenfalls die berühmte St. Galler Bratwurst, die in der Stadt genauso wichtig ist wie das andere, nicht minder bekannte Wahrzeichen, die Stiftsbibliothek. Wobei, in St. Gallen geht es heute mehr um die Wurst als um Bücher. Kurz, es geht um den Genuss. Und zum Genuss gehört auch die blaue Urkartoffel. Die wird zwar im österreichischen Linz oder in den schottischen Borders genauso angepflanzt. Den Kult um die blaue Kartoffel betreiben aber die St. Galler. Besser gesagt, die Trägervereinigung Culinarium, die vor acht Jahren durch den Kanton St. Gallen ins Leben gerufen wurde und deren Wurstig: Kulinarikförderer Andreas Allenspach umzingelt von Ostschweizer Genussbotschaftern.

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70 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Häuptling Andreas Allenspach (48) erfolgreich die Werbetrommel rührt. Aber nicht nur die kulinarischen Rauchzeichen verblüffen den Rest der Schweiz. Das enorme Angebot an Qualitätsprodukten macht den Unterschied. Allein was Andreas Allenspach zu «Schlössli»-Wirt und Culinarium-Mitglied Ambros Wirth anschleppt, weckt bei «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger den gemeinen Appetit und macht ihn zuerst einmal sprachlos. Kein Wunder. In der Rokokostube des St. Galler Traditionshauses präsentieren sich vor ihm Würste, Rollschinken, Fleischkäse, diverse Essig- und Ölsorten, Schnäpse, Säfte, Gemüse und, eben, der heimliche Star der Tafelrunde – die blaue St. Galler Kartoffel.

Geschäftsführer in die Wiege gelegt wurde. Seine Eltern arbeiteten für Nestlé und Maggi. Na also. Und mit verschiedenen Projekten im Bereich Kulinarik hat Allenspach die Basis geschaffen, um hartnäckig und erfolgreich für die Produkte seiner Heimat einzustehen. Zukünftig will sich Andreas Allenspach vermehrt dafür einsetzen, dass Culinarium im Tourismus einen höheren Stellenwert erreicht. Mit dem St. Galler Genusstag am kommenden Samstag

wird der Anfang gemacht. Gleichzeitig möchte er in den Schulen die Sensorik und den Bezug zum Essen vermehrt fördern. Zum Beispiel beim Mittagstisch.

Staatschefs essen genial regional Der «Schlössli»-Hausherr Ambros Wirth freut sich über so viel Professionalität. Er, der sich als Mitstreiter des Trägervereins vehement für die Region und deren Produkte einsetzt und sie Staats-

oberhäuptern und Schweizer Bundesräten auftischt, nimmt die Lobeshymnen von Felix Häfliger gerne entgegen. «Mit solchen Produkten zu kochen macht einfach nur noch Spass», hält der Schaffhauser Häfliger lachend fest. Wer hätte das gedacht – die Ostschweiz mausert sich zum helvetischen Musterknaben. Mehr als 700 Nahrungsmittel – Gemüse und Fleisch ebenso wie Milch- und Getreideprodukte, aber auch Saft, Wein und Bier –

Schritt für Schritt zum blau-weissen Kartoffelsalat A

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Migros Ostschweiz ein idealer Partner Natürlich ist auch die Migros Ostschweiz auf die Vermarktung regionaler Produkte unter dem Gütesiegel Culinarium aufmerksam geworden. Nur bekämpfen sich in der Ostschweiz David und Goliath nicht, sondern setzen sich gemeinsam für die gute Sache ein. Die erspriessliche Zusammenarbeit bedeutet für Culinarium einen Quantensprung und für die Migros und ihr Label «Aus der Region. Für die Region» eine ideale Partnerschaft. Zwar sind Angebot und Menge bedeutend umfangreicher geworden, die Qualität ist aber geblieben. Geblieben sind im «Schlössli» auch der Haufen Würste und eine grosse Menge blaue St. Galler. Felix Häfliger rückt ihnen behände zuleibe und zaubert im Nu einen aromatischen, blau-weissen Kartoffelsalat, derweil Hobbykoch Allenspach die heimische Bratwurst gekonnt auf den Punkt brät. Das verwundert keinen der Anwesenden, zumal der Bezug zu Lebensmitteln dem Culinarium-

Mehr Rezepte: www.saison.ch

A Der Trägerverein Culinarium setzt sich unter anderem für taufrisches Gemüse und würzigen Kräuteressig aus der Region ein. B Das klein geschnittene Gemüse wird in der Bouillon bissfest gegart. C Tradition bedeutet nicht Stillstand. Im Gegenteil. Das historische Restaurant Schlössli deckt klassisch ein und schöpft mit Produkten von hier statt dort aus dem Vollen. D Ideal für genussvolle Zwischenhochs: Im «Schlössli» tafeln Zunftherren, Politiker und Normalsterbliche friedvoll nebeneinander. E Blau (respektive violett) sind in St. Gallen nur die Kartoffeln. F Ménage à trois: Gastgeber Ambros Wirth (l.) setzt Tag für Tag um, was Culinarium-Geschäftsführer Andreas Allenspach und «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger (r.) heute aus dem Kochtopf zaubern.


à la carte

tragen das Culinarium-Gütezeichen. Und aktiv mittendrin ist die Migros Ostschweiz. Auf einen Nenner gebracht, bedeutet das eine gemeinsame Wirtschaftsförderung für den ländlichen Raum. Natürlich und gut eben. Glückliche Ostschweiz.

ANDREAS ALLENSPACH | 71

Farbiger Kartoffelsalat und St. Galler Würste

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Hans Schürmann

www.culinarium.com www.stgaller-genusstag.ch www.migros.ch www.schloessli-sg.ch

Zutaten 250 g Kartoffeln «Blaue St. Galler» * 1 kleine Stange Lauch 1 mittelgrosse Karotte 150 g grüne Bohnen 2 dl Gemüsebouillon 250 g Frühkartoffeln, z. B. «Amandine» 2 EL gelbe Senfkörner (aus der Drogerie) 2 EL Kräuteressig 1 EL Kräutersenf 1 Schalotte, gehackt 3 EL Rapsöl Salz, Pfeffer aus der Mühle 4—6 Würste nach Belieben: St. Galler Bratwurst, Stumpen, Schüblig, Siedwurst … * nur in grösseren Filialen der Migros Ostschweiz erhältlich

Zubereitung 1) Am Vortag: Blaue Kartoffeln in der Schale im Dampf weich kochen. Kalt abschrecken, noch heiss schälen und einzeln in Klarsichtfolie verpackt über Nacht in den Kühlschrank legen. 2) Am Zubereitungstag: Lauch und Karotte in kleine Würfel, Bohnen in 3 cm lange Stücke schneiden. In der Bouillon nacheinander bissfest garen. Gemüse und Bouillon separat beiseitestellen. Frühkartoffeln in der Schale im Dampf weich kochen. Kalt abschrecken, noch heiss schälen und in Scheiben schneiden. In die heisse Bouillon geben, zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. 3) Senfkörner in etwas Wasser erhitzen, bei kleiner Hitze 10 Minuten

offen köcheln lassen. Kalt abspülen und abtropfen lassen. 4) Verbliebene Bouillon der Kartoffeln abgiessen. 0,5 dl davon mit Essig, Senf, Schalotte und Öl zu einer Sauce verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Blaue Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit Frühkartoffeln, Gemüse und Senfkörnern mischen, kurz ziehen lassen. 5) Würste je nach Art grillieren, braten oder in heissem Wasser ziehen lassen. Tipp: Blaue Kartoffeln sollte man mit der Schale kochen und erst dann schälen, sonst werden sie grau. Die tiefblaue Farbe behalten sie, wenn man sie gekocht mehrere Stunden in den Kühlschrank legt.


72 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Safran: Gold für den Gaumen

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Lieferant des kostbarsten Gewürzes der Welt ist der Safrankrokus. Die violetten, sechszipfligen Blüten des Liliengewächses wachsen auf kurzem Stiel aus einer Zwiebel. > Herkunft: Der Ursprung des Safrans liegt wahrscheinlich in Kreta. Von dort aus gelangte er nach Zentralasien, Nordafrika und Westeuropa, wo er auch heute noch angebaut wird. Iran und Spanien sind die grössten Produzenten. Auch in der Schweiz gibt es ein kleines Anbaugebiet: Mund im Oberwallis. > Das Gold in der Küche: Wie alle Gewürze aus dem Orient war auch Safran in Europa begehrt. Pfeffer wurde in alten Zeiten mit Silber, Safran hingegen mit Gold aufgewogen. Wie bedeutend der Safranhandel für die Schweiz war,

dokumentieren die heute noch existierenden Safranzünfte von Basel, Luzern und Zürich mit ihren Zunfthäusern. > Handarbeit: Im Gegensatz zu den bei uns bekannten Krokusarten blüht der Safrankrokus erst im Herbst. Dann werden die Blüten in mühevoller Handarbeit gepflückt und die Safranfäden sorgfältig

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herausgezogen und getrocknet. Erst dadurch entwickeln diese ihr exklusives Aroma. > Kochen mit Safran: Eine Prise Safran vermag aus einem Gericht ein Gedicht zu machen. Dabei gilt sowohl für die Verwendung von ganzen Fäden wie auch für Safranpulver: weniger ist mehr. Das intensive Aroma wird sonst von einer Bitternote überdeckt. Mild und weich harmoniert das «rote Gold» mit Weisswein, Fenchel und Fisch. Unverzichtbar ist es im Risotto alla milanese, in einer Paella, Zarzuela oder Bouillabaisse. Eine MangoCreme mit Safran ist ein sinnlicher Genuss. «Safran macht den Kuchen gel», heisst es im Kinderreim; der Spruch weist auf die Verwendung von Safran in Gebäck hin.

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KOCHTIPPS | 73

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Wochenmenü mit Thomas Notter Geschmacksnoten als Gaumenkitzler — zwischen Süsskartoffeln, Fisch und Trauben.

Bild Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert Wie mögen Sie Kastanien am liebsten? Marroni aus der Tüte, geschält und glasiert als feine Wildbeilage oder in Form von Püree als Vermicelles? Geröstet sind sie in etwa 20 Minuten, das Schälen erfordert jedoch Fingerspitzengefühl und viel Geduld. Gut, dass es in Ihrer Migros bereits fertig geschälte Kastanien gibt. In Milch gekocht, mit Zucker und Vanille durch ein Sieb gestrichen, ergibt sich ein feines Püree. Noch einfacher geht es mit den fertigen Vermicelles-Zubereitungen, mit denen Sie herrliche Desserts zaubern können — wie im aktuellen M-Cooking-Menü!

> Vorspeise

Süsskartoffelsuppe Die mehlige Süsskartoffel eignet sich optimal für Suppe. Orangensaft unterstützt ihre Aromen.

> Hauptspeise

Fisch-Saltimbocca

Saltimbocca mit Kalbfleisch und Rohschinken ist altbekannt. Mit Fisch wirds eine Nuance raffinierter.

> Dessert

Vermicelles mit Trauben

www.migros.ch/m-cooking

Zucker, Sirup und Grappa, etwas Trauben und Marronipüree, und schon ist das Hammerdessert fertig.

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Diese Herbstmenüs freuen Gaumen und Figur. Heilbuttfilets mit Randensauce, Reis und Mischsalat

12.80 Délifit. Die feine, leichte Linie, die Früchte trägt. Ausgewogen zusammengestellt mit wenig Fett und wenig Zucker zubereitet. Mit etwas Glück schickt Délifit Sie auch noch mit MIGROS FERIEN in die Ferien. Machen Sie mit beim grossen Herbstwettbewerb. Wettbewerbstalons werden Ihnen in grösseren Migros-Restaurants direkt auf dem Tablett serviert. Wo es Délifit gibt, finden Sie unter www.delifit.ch


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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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MIGROS ZÜRICH

NEWS

Unvergängliche Blüten und Blätter

Täuschend echt: die künstlichen Grünpflanzen der Migros. Wer Blumen und andere Pflanzen nicht pflegen - oder aus anderen Gründen keine «echten» Pflanzen haben will, entscheidet sich vielleicht für edle Kunstpflanzen. Eine gute Gelegenheit, Bestehendes zu ergänzen oder Neues zu kaufen, bietet sich bei OBI im Center Bülach Süd noch bis zum 25. September. Während der üblichen Öffnungszeiten werden in einer aufwendigen Verkaufsausstellung textile Kunstpflanzen für drinnen und draussen präsentiert. Welche Pflanze sich für welchen Standort eignet, beschreibt detailliert eine am dekorativen Accessoire platzierte Information.

Frisch gewählt: die Mitglieder des Genossenschaftsrats 2008 bis 2012.

Für die Migros

Das Parlament der Migros Zürich wurde neu gewählt.

Fotos/Montage: Reto Knödlseder

Klubschule Business Als erfahrene und professionelle Partnerin bietet die Klubschule Business massgeschneiderte Weiterbildungsangebote in den Bereichen Sprachen, Informatik, Management und Wirtschaft und betriebliche Gesundheitsförderung. Die Klubschule Business ist in Ihrer Nähe. Auf Wunsch unterrichten wir auch in Ihrem Unternehmen oder an einem Ort Ihrer Wahl. Anmeldungen/Informationen: Klubschule Business, Tel. 044 278 62 16, firmenschulungen@gmz.migros.ch

D

ie Anwesenden wurden von Prof. Dr. Edi Class, Präsident der Verwaltung der Migros Zürich, begrüsst. Die 60 Genossenschaftsrätinnen und -räte vertreten die Gesamtheit aller 307 036 Mitglieder der Genossenschaft Migros Zürich in den Migros-Gremien und gegenüber der operativen Führung des Unternehmens. Als erstes Geschäft der beginnenden Amtsperiode wählte der Rat einstimmig die bisherige Präsidentin Loredana Donau aus Zürich für eine weitere Amtszeit. Esther Hediger aus Greifensee

wurde von den Stimmberechtigten als Vizepräsidentin gewählt. Das Büro des Rats umfasst weiterhin sieben Mitglieder. Neben Präsidium und Vizepräsidium bilden Rita Astfalck, Stäfa; Vreni Dietiker, Bülach; Sergio Eichenberger, Au; Sandra Etter, Hombrechtikon und Karl Häfliger aus Uetikon das Büro des Rates. Die ständige Kommission für Kulturelles und Soziales, die jedes Jahr kulturelle und soziale Projekte im Umfang von 120 000 Franken fördert und unterstützt, wird für weitere vier Jahre von Susann Birrer aus Zürich geleitet und prä-

sidiert. Als Kommissionsmitglieder gewählt sind: Fabiola Ellinger, Oberurnen; Marianne Geering, Zürich; Verena Hahn, Zürich; Albert Hengartner, Niederglatt; Verena Kundert, Nidfurn; Mirko R.D. Lehnherr, Zürich; Paul Maier, Zürich; Hans-Henning Mühl, Hausen am Albis; Monika Scherr, Siebnen; Albert Rüetschi, Zürich. Zum Abschluss der Sitzung stand der Geschäftsleiter der Migros Zürich, Oswald Kessler, den Ratsmitgliedern Rede und Antwort.

Christoph Frei


Frisch und trendig! Unser Migros-Restaurant Stadelhofen erstrahlt in neuem Glanz und erwartet Sie mit einem zusätzlichen Angebot:

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Geniessen Sie mittags unseren reichhaltigen Business Lunch: Vorspeise, Hauptgang und einem Dessert. nur

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Migros-Restaurant Stadelhofen Öffnungszeiten: Falkenstrasse 19-21 Montag bis Freitag: 07.00 - 20.00 Uhr 8008 Zürich Samstag: 08.00 - 17.00 Uhr Unser Take Away Stadelhofen hat auch sonntags für Sie geöffnet.


ihre region

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

MIGROS ZÜRICH | 77

Sessibon: C’est si bon! (Bild links) – Frische wird in der Migros grossgeschrieben (Bild oben).

Die neue Migros Lachen mit Sessibon und SportXX Noch drei Tage bis zur Eröffnung der neuen Migros im Obersee Center Lachen. Highlights sind das erste Sessibon-Restaurant sowie ein grosser SportXX.

A

m 18. September wird die Migros-Verkaufsstelle im neuen Obersee Center Lachen eröffnet. Zusammen mit dem ersten Sessibon-Restaurant/ Take-Away der Migros Zürich und einem SportXX. Entsprechend wird vom 18. bis 20. September gefeiert: Mit 10 Prozent Rabatt (Ausnahmen sind beschrieben), einem Wettbewerb, Degustationen und Attraktionen für Kinder und vielem mehr. Im grosszügigen SportXX finden Sportbegeisterte alles rund

um Fitness, Sport und Bekleidung. Das neue Gastroangebot Sessibon ist ein Klein-Restaurant, das auf die Wünsche von Gästen eingeht, die wenig Zeit haben. Im SessibonAngebot findet man Snacks, kleine Mahlzeiten, aber auch frische Säfte, Kaffee und vieles mehr. Sessibon orientiert sich an aktuellen Ernährungstrends und bietet mehrmals jährlich saisonale und regionale Spezialitäten. Mitarbeitende von Sessibon tragen – dem Sessibon-Logo entsprechend – schwarz-rote Bekleidung.

In der rund 2000 Quadratmeter grossen Migros-Filiale findet die Kundschaft ein attraktives, grosszügig präsentiertes Frischeund Lebensmittel-Sortiment mit bedienten Frischebereichen, ein breites Non-Food-Angebot sowie frische Blumen. Ergänzt werden diese Angebote durch einen separaten Kundendienst mit Kleiderreinigungs- und Foto-Annahmestelle und einem Fotokiosk samt «Digi Marker». Die Dienstleistungen der Migros werden durch zwöf weitere

Center-Geschäfte ergänzt. Die bisherige Migros-Filiale Lachen schliesst am 17. September nach Ladenschluss. EPF

Adresse und Öffnungszeiten: Migros / Sessibon / SportXX Obersee Center Lachen Feldstrasse 6, 8853 Lachen Mo-Fr: 8-20 Uhr Sa: 8-18 Uhr


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ihre region

MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

NEWS

Köstliche Antipasti in der Migros Die Migros offeriert allerlei kleine Häppchen in Form von Antipasti: Es gibt marinierte Oliven, mit Thonmousse gefüllte Peperoncini, rezent gefüllte Cornetti, getrocknete und in Öl marinierte Tomatenscheibchen, marinierte Kapernäpfel sowie gefüllte Weinblätter. Auch ein gemischter Meeresfrüchtesalat ist im Angebot vorhanden.

Auch optisch ein echter Hingucker: gefüllte Cornetti. Je nach Verkaufsstelle (siehe unten) können die Antipasti in Bedienung oder in Selbstwahl gekauft werden. Die Antipasti mit südländischem Aroma eignen sich vorzüglich zum Apéro oder auch für den kleinen Hunger zwischendurch. Man kann die feinen Kleinigkeiten mit Mini-Spiesschen bestücken oder sie einfach von Hand geniessen. Hier gibt es die Antipasti: In Bedienung: Migros Altstetten, Egg, Erlenbach, Glattzentrum, RapperswilSonnenhof, Thalwil, Uster, Zumikon. In Selbstwahl: Migros City, Limmatplatz, Regensdorf.

Zum Reinbeissen gut: gefüllte Oliven.

Ausbildungen im Informatikbereich sind ein fester Bestandteil der Klubschule Business.

Gelernt ist gelernt

Die Schweiz sucht gute Informatikanwender, denn nur wer seinen Computer gut kennt, kommt im Arbeitsleben weiter.

D

ie Klubschule Business bietet Informatik-Weiterbildungen mit national und international anerkannten Abschlussmöglichkeiten. Egal ob man für den Büroalltag seine Informatikkenntnisse erweitern oder komplexere Gebiete wie Web-Design erobern will, die Klubschule Business hat für jede und jeden die passende Lösung.

Führerschein für den Computer Absolvent/innen des ECDL-Lehrgangs (European Computer Driving Licence) arbeiten selbständig mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsgrafik, Datenbank und Internet. Damit sind sie bestens für die meisten Anforderungen des Büroalltags gerüstet und verfügen über ideale Voraussetzungen für weiterführende Ausbildungen.

Diplomabschluss im Web-Design

Wer auf der Suche ist nach einer Web-Ausbildung mit anerkanntem Diplomabschluss, für den ist möglicherweise der Lehrgang «ICT Assistant Web» genau das Richtige. Hier lernt man, selbständig eine Website zu planen und zu realisieren.

Eidgenössischer Fachausweis Im November führt die Klubschule Business einen weiteren berufsbegleitenden Lehrgang «Informatiker/in mit eidg. Fachausweis» für IT-Professionals durch. Das erfolgreiche Lehrgangskonzept beinhaltet neben dem persönlichen Coaching zusätzliche Spezialmodule für eine optimale Wissensvernetzung und Prüfungsvorbereitung.

Shpresa Kozhani

Was? Wann? Wo? > ECDL Start oder Core Startdatum: 20. Sep. 2008 > ICT Assistant Web, Abschluss: SIZ Startdatum: 13. Okt. 2008 > Linux LPI 101, Abschluss: LPI 101, Startdatum: 29. Sep. 2008 > PC-Techniker, Abschluss: CompTIA A+ Startdatum: 6. November 2008 > Informatiker mit eidg. Fachausweis Startdatum: 4. November 2008 > Netzwerk-Supporter, Abschluss: CompTIA N+ Startdatum: 3. November 2008 Weitere Informationen: www.klubschule.ch/business

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch


t rit er nt d Ei in is­ i K at e Gr r zw fü

. s en bi ­ er ges sch nd a au Ki r T t r. ür de umsba t f an ts nlö rit n ke ei nt ei ic in Ei ch tst che er ts it ts ig u tr Gu al e. G Einist 1 nm hr 2 ie Ei Ja ax. amil 16 n m ro F i P e ss ka

Erlebnis Bauernhof an der Züspa

Bauernhof in der City Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. September 2008 ist die Strecke zwischen dem Oerliker Marktplatz und dem Messe­ zentrum Zürich mit sechs Bauernhofszenen gesäumt. Die Themen sind: Milchkühe, Pferde, Fleisch, Getreide, Kartoffeln, Agrotourismus.

Buurebrunch Gönnen Sie sich am 28. Sep­ tember 2008 ein herzhaftes Bauernfrühstück. Von 10 bis 13 Uhr erwartet Sie auf dem überdachten Messevorplatz ein grosses Brunchbuffet. Der Brunch ist kostenpflichtig und eine Anmeldung (Frist 19.9.) ist notwendig. www.buurebrunch.ch oder Tel. 058 206 30 20. Die Platzzahl ist beschränkt.

Mini-Bauernhof Am Stand der landwirtschaft­ lichen Ausbildungsstätte Strickhof können Schweine, Kälber, Schafe und Ziegen hautnah erlebt und gestrei­ chelt werden. Das beliebte Ponyreiten (immer am Nachmittag) und die lässige Strohrutsche bringen zusätz­ lichen Spass.

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besser leben

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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TIERE

Gehörnter Kompass

Satellitenbilder aus der ganzen Welt zeigen: Kühe richten sich beim Grasen an der Nord-Süd-Achse aus.

K

ühe haben sich beim Weiden und Wiederkäuen der Nord-SüdAchse verschrieben. Dies haben Forscher der Uni Duisburg-Essen nach der Auswertung von Satellitenbildern aus der ganzen Welt herausgefunden. Die Erklärung für das wundersame Verhalten: Kühe richten sich nach dem magnetischen Pol. Weshalb, ist den

Forschern bisher ein Rätsel. Den Einfluss von Wind und Sonne konnten sie ausschliessen. Denn sonst hätten die 8510 beobachteten Rinder je nach Uhrzeit ihre Richtung ändern müssen, was sie aber nicht taten. Bei Vögeln und verschiedenen Nagetieren ist die Orientierung am Magnetfeld bereits länger bekannt.

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Dagmar Steinemann

Mutig: Mit 88 Jahren wagte Stephanie Glaser ihren ersten Gleitschirmflug.

und Leser geantwortet.

SEX & LIEBE

Die neue Frage:

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www.migrosmagazin.ch Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

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Die Gegenwart einer attraktiven Frau führt beim Mann zu sofortigen Reaktionen: Die Menge des männlichen Hormons Testosteron im Speichel schnellt innerhalb von nur fünf Minuten in die Höhe. Diesen Mechanismus haben spanische und holländische Wissenschafter entdeckt. Am heftigsten war der Testosteronanstieg bei Männern mit dominanter und aggressiver Persönlichkeit.


82 | Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Kinder inbegriffen Vater, aber irgendwie doch nicht: Die Scheidungsgesellschaft produziert immer mehr Stiefväter. Diese geraten an Wesen, die dem Babyalter entwachsen sind und eine eigene Meinung haben. Gar nicht so leicht.

H

oi!», krächzt der zweijährige Timo vom Balkon hinunter, «chasch gschnäu ue choo!» Unten auf dem Vorplatz steht Erich, der Vater von Timos beiden Halbschwestern. Erich ist aber in Eile, er will nur rasch ein Kickboard abholen. Winkt zum Balkon hinauf, und weg ist er. «Früher nannte Timo Erich ‹Papi›», sagt Nicole Bossert lachend und trägt den Knirps vom Balkongeländer weg. Das hatte der Kleine von den Halbschwestern Michelle (11) und Jana (9) abgeschaut: Erich ist ja deren leiblicher Vater.

Verblüffend viele Familiennamen Ein Spätsommernachmittag im ländlichen Rain LU. Während Timo mit seiner Mutter auf dem Balkon die letzten Sonnenstrahlen geniesst, macht sich Roger Bossert (37), Nicoles Mann und Timos Vater, mit seinen beiden Stieftöchtern Jana und Michelle in der Küche mit Kartoffeln und Salat zu schaffen. «Seinen Vater nannte Timo am Anfang nur Roger», erklärt Nicole, und macht damit die Verwirrung komplett. Typisch Patchworkfamilie: Es gibt mehrere Väter oder Mütter, drei bis vier Grosis und Grossväter sowie verblüffend viele unterschiedliche Familiennamen. Bei der Familie Bossert erinnert al-

lein die engere Familie an das Organigramm eines KMUs. So ergeht es mittlerweile vielen, steigt doch analog zu den Trennungs- und Scheidungsraten die Anzahl neu zusammengesetzter Haushalte.

Partner und Kinder nur im Doppelpack 17 Prozent aller Schweizer Familien sind Patchworkfamilien, Tendenz steigend. Familientherapeut Henri Guttmann, der sich auf diese Lebensform spezialisiert hat (siehe Interview Seite 85)., sagt: «Mitglieder einer Patchworkfamilie schlüpfen in andere Rollen und haben andere Herausforderungen zu bewältigen als solche sogenannter Kernfamilien.» Gerade auf den Stiefvater kommt eine ordentliche Portion Neues zu: die Partnerin, deren Kinder und oft ein neuer Wohnort. Schönes Flickwerk: Roger Bossert mit Sohn Alles nicht so einTimo, seinen Stieftöchtern Michelle und fach. «Eigentlich interesJana und seiner Frau Nicole. siert sich der Mann ja zu-


besser leben

ERZIEHUNG | 83

Plötzlich gab es im Leben von Roger Bossert zwei Mädchen. Heute ist der Umgang mit Michelle (links) und Jana selbstverständlich.

nächst nur für die Frau», erklärt Guttmann, «dann stellt er fest, dass es diese nur im Doppel- oder gar Multipack gibt.» Hat die Beziehung Bestand, fühlt er sich irgendwann auch mitverantwortlich für Kinder, die nicht die eigenen sind. Für Roger Bossert war es vor vier Jahren so weit, als Nicole und er beschlossen, zusammenzuziehen. «Schön und schwierig zugleich», fasst er die Situation rückblickend zusammen, «es war toll, dass wir alle zusammen leben konnten, aber plötzlich gab es immer noch zwei weitere Meinungen.» Er musste lernen, sich mit allem – auch mit Kritik – direkt an die Kinder zu wenden, anstatt aus Vorsicht via Mutter zu kommunizieren. Immerhin: Roger wollte schon immer Kinder, es

Erste Hilfe für Stiefväter > Realistische Erwartungen helfen. Der Alltag mit Kindern ist meist nicht sehr romantisch. > Allen Zeit lassen, in die neue Situation hineinzuwachsen. > Instantliebe ist selten. Respekt und Liebe wachsen langsam. > Je jünger die Kinder, desto leichter arrangieren sie sich mit dem neuen Familienmitglied. > Gute finanzielle Verhältnisse erleichtern die Situation ernorm. > Gutes Einverständnis mit den abwesenden Elternteilen macht den Alltag angenehmer. > Es ist in Ordnung, wenn ein Kind den leiblichen, abwesenden Elternteil lieber hat als den Stiefvater oder die Stiefmutter. > Wenn es mit den Kindern nicht klappt, ist Living-apart-together oft eine Lösung: Die Familie lebt in zwei verschiedenen Wohnungen. Viele Infos und Tipps gibt es unter www.patchwork-familie.ch In Thalwil ZH sind im Oktober neue Diskussions- und Beratungsgruppen

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 85

für Patchworkfamilien oder einzelne Mitglieder davon geplant. Infos und Anmeldung: pafathalwil@bluewin.ch.


Christkindl-Märkte Stuttgart

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1. Tag Schweiz – Stuttgart Über Winterthur und Schaffhausen erreichen Sie die deutsche Grenze und fahren über die Schwäbische Alb Richtung Norden. Gegen Mittag treffen Sie dann in Stuttgart ein. Danach steht Ihnen der ganze Tag zur freien Verfügung, um den grössten deutschen Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz zu besuchen. Den Abend lässt man dann in einer gemütlichen Weinstube ausklingen oder geniesst das Stuttgarter Nachtleben. 2. Tag Stuttgart – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet und dem Verladen des Reisegepäcks steht Ihnen der Vormittag nochmals zur freien Verfügung. Im Verlaufe des Nachmittags steht unser Bus für die Rückreise in die Schweiz bereit.

Reisedaten 28. 29. 30. 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. 13.

– 29. November – 30. November Nov. – 01. Dezember – 02. Dezember – 03. Dezember – 04. Dezember – 05. Dezember – 06. Dezember – 07. Dezember – 08. Dezember – 09. Dezember – 10. Dezember – 11. Dezember – 12. Dezember – 13. Dezember – 14. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 2-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart

Prag

4 Tage Fr.

375.–

1. Tag Schweiz – Prag Fahrt durch das Allgäu und vorbei an Nürnberg und Pilsen in die Tschechische Hauptstadt Prag. 2. Tag Stadtführung in Prag Geführte Stadtrundfahrt in der «Goldenen Stadt» an der Moldau. Mit Sicherheit gehört Prag zu den schönsten Städten in Europa und präsentiert sich ganz speziell in der Vorweihnachtszeit von der schönsten Seite. Sie besuchen die hoch über dem Fluss liegende Burg und flanieren anschliessend über die mittelalterliche Karlsbrücke in die berühmte Altstadt. Die beiden Weihnachtsmärkte links und rechts der Moldau bieten vor allem einen Genuss für Romantiker. 3. Tag Prag Der heutige Tag steht Ihnen ganz zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Besichtigungen. 4. Tag Prag – Schweiz Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten 27. – 30. November 01. – 04. Dezember 04. – 07. Dezember 08. – 11. Dezember 11. – 14. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 4-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

Übernachtung mit Frühstücksbuffet in einem 4-Stern-Hotel

Würzburg

Nürnberg

Rothenburg 3 Tage Fr.

315.–

1. Tag Schweiz – Rothenburg ob der Tauber – Würzburg Über St. Gallen und vorbei an Memmingen treffen Sie am frühen Nachmittag in Rothenburg ein. Hier besuchen Sie den märchenhaften Reiterlesmarkt inmitten der malerischen Altstadt, die mit ihren Mauern und Türmen ein Bild von einzigartigem Reiz bilden. Gegen Abend Weiterfahrt nach Würzburg. 2. Tag Ausflug Nürnberg Sie besuchen heute den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg. Die von Stadtmauern und Türmen umgebene Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten machen den Aufenthalt besonders reizvoll.

München Salzburg Innsbruck

mit Gut Aiderbichl

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – München – Rohrdorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen nach München, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gegen Abend Weiterfahrt nach Rohrdorf. 2. Tag Ausflug Gut Aiderbichl und Salzburg Am Morgen Besuch des bekannten Guts Aiderbichl. Am Mittag Fahrt in die Mozartstadt Salzburg und Besuch des traditionsreichen Christkindlmarktes. Daneben hat diese berühmte Festspielstadt aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen.

Südtiroler Christkindl-

Märkte

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – Brixen Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren über die Arlberg-Route und den Brennerpass ins Südtirol. Am Nachmittag erreichen Sie Brixen, wo Sie den ersten Weihnachtsmarkt besuchen. 2. Tag Weihnachtsmärkte in Bozen und Meran Lassen Sie sich von der vorweihnächtlichen Stimmung der Christkindlmärkte in Südtirol verzaubern. Ob in Bozen oder in Meran – überall erwarten Sie viele weihnachtlich geschmückte Stände mit schönen Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten. 3. Tag Brixen – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet fahren Sie nach Innsbruck, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt am Fusse des «Goldenen Dachls» zu besuchen. Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz über die Arlberg-Route.

3. Tag Würzburg – Ludwigsburg – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet Fahrt nach Ludwigsburg, wo Sie den bekannten barocken Weihnachtsmarkt besuchen. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz.

3. Tag Rohrdorf – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet kurze Fahrt nach Innsbruck und Besuch des Weihnachtsmarktes am Fusse des «Goldenen Dachls». Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten

Reisedaten

28. – 30. November

01. – 03. Dezember

08. – 10. Dezember

05. – 07. Dezember

05. – 07. Dezember

08. – 10. Dezember

12. – 14. Dezember

08. – 10. Dezember

Abfahrtsorte Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg

Reisedaten 30. Nov. – 02. Dezember 02. – 04. Dezember

12. – 14. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension in gutem Mittelklasshotel in Rohrdorf

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

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Nicht inbegriffen:

✘ ✘ Stadtrundfahrt in Prag

✘ Ausflug zum ältesten und

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 90.– ✘ Annullationsschutz Fr. 18.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 70.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

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Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 55.– ✘ Weekend-Zuschlag Fr. 20.– (Abfahrten vom 29. November und 6. Dezember)

✘ Annullationsschutz Fr. 12.–

Dusche/ WC, Farb-TV etc.

Nachtessen am ersten Tag

Dusche/ WC, Farb-TV etc.

berühmtesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Eintritt ins Gut Aiderbichl

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Ausflug zu den Weihnachtsmärkten in Bozen und Meran


besser leben

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

fiel ihm leicht, die Töchter seiner Auserwählten in sein Leben einzubeziehen. «Es war gut, die Mädchen erst nach ein paar Monaten mit Roger bekannt zu machen», sagt Nicole Bossert. Verliebt im März, den Mädchen vorgestellt im Juli, eingezogen im November: Für Roger hat sich das gemächliche Tempo bewährt. Es gab den Mädchen Zeit, ihren Teil zu bewältigen. «Papi hat mir am Anfang gefehlt», gesteht Michelle. Heute ist auch Roger nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken: «Am Töchtertag habe ich Roger zur Arbeit begleitet. Papi konnte mich nicht mitnehmen.»

Eigentlich wollte Miguel nur seine Freiheit

Ein Glücksfall von Stiefpapi: Roger spielt — wie Jana — auch Fussball.

Erich ist aber nach wie vor fester Teil der Familie. Er wohnt wenige Häuser entfernt, schaut hie und da spontan herein und nimmt auch mal Timo am Wochenende zu sich, wenn er die Mädchen hat. Die beiden Väter verbindet das Interesse am Wohlergehen von Michelle und Jana. Klar sei vieles noch ungewohnt: «Zum Beispiel nenne ich Jana und Michelle inzwischen oft meine Töchter», sagt Roger, «wenn Erich dabei ist, habe ich da Hemmungen.» Wie schnell Vatergefühle entstehen können, weiss auch Mi-

ERZIEHUNG | 85

«Es war schön und schwierig zugleich.» guel Moreno aus Wallisellen ZH. Er ist seit wenigen Wochen mit Nadine (34) verheiratet und damit «offiziell Stiefvater», wie er sagt. Ins Herz geschlossen hat er Nadines Zwillingsmädchen Kim und Joy aber schon lange: Als er ihnen erstmals begegnet ist, vor dreieinhalb Jahren, bei einem inszenierten «zufälligen» Treffen in einem Café. «Gott, war ich nervös», erinnert sich Miguel, «ich hatte mir bisher nicht vorstellen können, Kinder zu haben.» «Spass, Freiheit, Frauen» war seine Devise. Dann betrat im Februar 2005 Nadine die Bar, in der er Chef war. «Ich wusste sofort, das ist meine Traumfrau. Die will ich haben», sagt Miguel. Nadine hingegen war zurückhaltend: «Ich wollte nichts überstürzen, wegen LESEN SIE WEITER AUF SEITE 87

DAS SAGT DER EXPERTE: «DER STIEFVATER SOLLTE NICHT GLEICH DEN ERZIEHER SPIELEN.» Henri Guttmann (54) ist Paar- und Familientherapeut mit Praxis in Winterthur sowie Psychologe bei der Paar- und Familienberatung Bezirk Horgen, Thalwil. Er berät seit zehn Jahren Stiefeltern und Patchworkfamilien. Welches ist die grösste Herausforderung für einen Mann, der plötzlich Stiefvater wird, Henri Guttmann? Dass er aus Sicht der Kinder ein Eindringling ist. Sie sehen ihn als Konkurrenten und haben Verlustängste. Erst mit der Zeit können sie im neuen Partner der Mutter eine wertvolle Bezugsperson erkennen. Was heisst das für den Stiefvater?

Dass er im ersten Jahr keine aktiven Erziehungsaufgaben übernehmen soll. Oft hat die neue Mutter eine gewisse Zeit als Alleinerziehende hinter sich und hofft nun auf Entlastung. Sie sollte die Hauptverantwortung für die Erziehung behalten, sonst wird der Stiefvater leicht zum «Bölimann». Ist es einfacher, wenn der Stiefvater selber schon Kinder aus einer anderen Beziehung hat? Ja. Der Mann erleidet dann keinen Kulturschock, da er den Alltag mit Kindern oder Jugendlichen kennt. Er kann auch mehr Verständnis für die neue Partnerin aufbringen. Wenn es gut läuft, können alle Kinder an den gleichen Wochenenden bei der Patchworkfamilie sein. Kleine Kinder sind in solchen Konstrukten meistens die tolerantesten Familienmitglieder.

Wie ist es mit grösseren Kindern? Jugendliche in der Pubertät — mit ihren emotionalen Ausbrüchen und dem ständigen Suchen nach Grenzen — können einen neuen Partner der Mutter überfordern. Er zieht quasi frisch mit einem Jugendlichen zusammen, der selber gerade in der Ablösungsphase ist. Da sind Konflikte geradezu programmiert. Unabhängig vom Alter der Kinder: Was ist beim Kennenlernen des Nachwuchses zu beachten? Am besten lernen sie sich erst kennen, wenn sich die Erwachsenen ihrer Gefühle und Beziehung sicher sind. Dann sollte der Stiefvater zunächst mit jedem Kind einzeln eine Beziehung aufbauen. Gute Gelegenheiten, sich näherzukommen, sind dann Familienausflüge und -unternehmungen.

Was, wenn der Stiefvater sich nicht mit dem Vater der Kinder versteht? Die beiden sollten zumindest versuchen, einander nicht zu rivalisieren, den anderen zum Beispiel nicht vor den Kindern schlechtzumachen. Hilfreich ist es, wenn sie klare Abmachungen treffen und einhalten. Woran scheitern die meisten Stiefvater-Arrangements? An den hohen Erwartungen der Erwachsenen. Sie haben oft viel zu romantische Vorstellungen vom neuen Familienalltag. Viele Paare vernachlässigen leider auch ihre Beziehung. Es ist deshalb wichtig, dass sie ihre sogenannten Paarinseln pflegen: tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche fixe Termine für die Zweisamkeit.

Interview Yvette Hettinger


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ERZIEHUNG | 87

Rechte und Pflichten Von Karin von Flüe, Rechtsanwältin und Teamleiterin Familienrecht im «Beobachter»Beratungszentrum.

Die Morenos: Nadine, Joy, Miguel und Kim (oben, von links) – zu einer Familie zusammengewachsen. Aufgaben müssen sein (rechts). Lieber sorgt Miguel aber für Spass.

der Mädchen.» Später war sie es, die ihrem neuen Partner Verantwortung übertrug. «Nachdem wir 2006 zusammengezogen waren, war es für mich klar, dass Miguel die eine oder andere Erziehungsaufgabe übernehmen kann und muss», sagt sie, während sie ein paar Brötchen in den Ofen schiebt und den Tisch deckt. Nadine Moreno ist auf dem Sprung in ihr Nagelstudio und bereitet noch rasch das Abendessen vor. «Miguel ist ein Pascha», sagt sie lächelnd, «ich erledige die Hausarbeit alleine. Aber er ist ein toller Vater für Kim und Joy.» Und stolz auf sie, «wie ein Güggel», fügt Miguel an.

Vaterfreuden mit Wermutstropfen Die sechsjährige Joy hat gerade entdeckt, dass Miguel nach Hause gekommen ist. «Migi!», kreischt sie, und wirft sich ihm um den Hals. Kim kommt dazu, man bespricht den Abend. «Miguel, ich gehe in fünf Minuten.» – «Okay» – «Bitte putz mit den Mädchen die Zähne.» – «Klar!» – «Migi, spielen wir noch?» – «Aber sicher.» – «Wänn gahts Mami go schaffe?» Ganz schön viel für einen Mann, der keine Kinder wollte, oder? «Nein!»,

widerspricht Moreno, «meinetwegen könnten die Mädchen immer bei uns sein, auch am Wochenende.» Die Übergabe an Marcel, den Vater der Zwillinge, fällt ihm nicht immer leicht. «Ich versuche manchmal, mit Marcel über die Kinder zu reden», sagt Miguel. Leider gerate das oft zum Monolog. Miguel Moreno träumt von einer Zukunft, in der er mit Frau, Kindern sowie Marcel und deren Partnerin etwas unternehmen kann: grillen, feiern – den Mädchen die Eltern im Doppelpack bieten. Doch erst haben die Morenos ein anderes Projekt. «Wir möchten gern ein gemeinsames Kind», verrät Nadine. Eine Erfahrung, die Familie Bossert bereits gemacht hat. Mit dem kleinen Timo kam eine neue

Dynamik in die Patchworkfamilie. Gemäss Psychologe Guttmann eine heikle Phase, welche die Familie Bossert aber locker meistert. «Ich habe nicht das Gefühl, dass sich etwas verändert hat», sagt Roger Bossert. Michelle und Jana seien ihm immer noch wie Töchter, Timo sei einfach deren Bruder. Und Erich darf immer noch spontan vorbeikommen und «ue cho», wenn er Zeit hat. Text Yvette Hettinger Bilder Nathalie Guinand

www.migrosmagazin.ch Sollen Stiefväter Unterschiede zwischen den eigenen und «fremden» Kindern machen?

> Der Stiefvater hat kein eigenes Erziehungsrecht, muss die Mutter aber nach Möglichkeit unterstützen. Die Mutter kann ihren Mann auch bevollmächtigen, zum Beispiel ein Zeugnis oder Ähnliches zu unterzeichnen. Ansonsten kann er das nur im Notfall tun, zum Beispiel wenn sie krank oder verletzt ist. > Dasselbe gilt bei Verboten, zum Beispiel einem Hausarrest für einen Jugendlichen: Der Stiefvater kann nur handeln, wenn er bevollmächtigt ist. Wichtig ist vor allem, dass sich beide Elternteile in Erziehungsfragen absprechen und eine einheitliche Linie vertreten. > Der Stiefvater hat den Stiefkindern gegenüber keine direkte finanzielle Verpflichtung, muss sich aber an den Verpflichtungen der Mutter beteiligen. > Wird die Beziehung zum Stiefkind so eng, dass beide eine Adoption wünschen, ist das erst nach fünf Jahren Ehe und mit der Zustimmung der leiblichen Eltern möglich. Ferner muss der Altersunterschied zwischen Stiefelternteil und Stiefkind mindestens 16 Jahre betragen, und das Stiefkind muss urteilsfähig sein. > Der Stiefvater kann Stiefkinder im Testament begünstigen. > Ist der leibliche Vater mit dem Stiefvater nicht einverstanden, kann er selber kein Kontaktverbot erwirken. Das kann nur die Vormundschaftsbehörde und nur dann, wenn das Kindeswohl massiv gefährdet ist. Buchtipp: «Abenteuer Familie»: Ratgeber zu Rechtsfragen, Finanzen und Organisation im Familienleben. Beobachter, ca. Fr. 48.—.


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HERZ & SEELE

Glücklich in Rente Wer sich altershalber aus dem Job zurückzieht, muss seinen Alltag neu organisieren. Entscheidend dabei ist, wie man an den neuen Lebensabschnitt herangeht. Tipps von Neurofeedback-Coach Theresia Marty. > Überprüfen Sie die eigene Haltung gegenüber dem Pensioniertendasein. > Die vorhandene Zeit als Ressource sehen, statt sich als nutzlos zu betrachten. > Sie können etwas von dieser Zeit anderen schenken. > Kontakte auffrischen oder an entsprechenden Veranstaltungen neue knüpfen. > Nicht umgesetzte Wünsche und Projekte notieren. > Sich neue Vorhaben und Lebensinhalte ausdenken. Daraus Ziele und Pläne formulieren. > Wer es nicht alleine schafft, sich positiv auf die Situation einzustellen, sollte sich dafür Unterstützung holen. Sei es in betriebseigenen Diensten, bei externen Fachstellen oder einem Coach. www.pensionierungskurse.ch, www. seniorweb.ch, www.a-change.ch

MANN OH MANN

Hausarbeit macht sexy Das hören manche Männer nicht gern: Wer im Haushalt mitarbeitet, weckt die Lust seiner Liebsten! Dies haben amerikanische Wissenschafter herausgefunden. Je mehr häusliche Pflichten die Männer übernähmen, desto glücklicher und lustvoller seien ihre Partnerinnen. Laut den Forschern empfinden sich die Frauen dadurch in der Partnerschaft als gleichberechtigt, sie sind entlastet und somit zufriedener.

Natur pur

Die Stars machen es vor: Für ihre Körperpflege verwenden Sie immer öfter Naturkosmetik. Ein Ausdruck wachsenden Öko-Bewusstseins.

S

eit Prominente wie Schauspielerin Julia Roberts oder Sängerin Madonna ihre Schönheit mit Naturkosmetik erhalten, ist es zum Trend geworden, nur natürliche Produkte an die eigene Haut zu lassen. Die Zeiten, als nur Kupfer-Wolle-BastAnhänger Naturprodukte nutzten, sind definitiv vorbei. «Naturkosmetik ist bei unserer Kundschaft sehr gefragt», bestätigt Katja Weber, Geschäftsführerin der Apotheke und Drogerie Hirsig in Thalwil ZH. Doch nicht nur im Fachgeschäft, auch im Warenhaus ist der Trend ausgeprägt. «Globus bietet seit drei Jahren Naturmarken an, und die Verkäufe entwickeln sich prächtig. Dieser Bereich wächst konstant», freut sich Jürg Welti, Mediensprecher von Globus. «Wir glauben, dass Naturkosmetik Teil eines allgemein wachsenden Öko-Bewusstseins ist, das sich in Zukunft noch intensivieren wird. Auch die traditionellen Prestigemarken integrieren heute in ihren Linien vermehrt Natürliches.» Aber Achtung: Nur weil in einem Produkt natürliche ätherische Öle enthalten sind, handelt es sich noch lange nicht um Naturkosmetik. Denn «Naturkosmetik» ist kein geschützter Begriff – neben etablierten Labels wie Weleda, Kneipp, Lavera oder Logona tauchen laufend neue Marken auf, die mit dem Schlagwort Natur auf Kundenfang gehen. Erkennen können die Kundinnen und Kunden die Naturechtheit anhand der Deklaration auf dem

Produkt. Ein Schweizer Qualitätslabel für Naturkosmetik existiert nicht. Viele Firmen haben sich deshalb dem BDIH-Label «Kontrollierte Naturkosmetik» angeschlossen. BDIH steht für den Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen. Bewertet werden dabei etwa Herkunft, Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe.

Kriterien werden noch strenger Nur Produkte, die den strengen Vorgaben genügen, dürfen das Prüfzeichen «kontrollierte Naturkosmetik» tragen (siehe Seite 91 oben). Vorbehalte sind deshalb bei Erzeugnissen ohne Gütesiegel angebracht. Doch selbst dieses Label ist manchen Herstellern zu

Natürliche Kosmetik bei der Migros Mit den Pflegeprodukten von Kneipp bietet die Migros dem Kunden wirksame, innovative und natürliche Konzepte für Gesundheit und Wohlbefinden auf Basis der ganzheitlichen Philosophie Sebastian Kneipps. Kneipp-Produkte überzeugen durch eine hervorragende Hautverträglichkeit und enthalten keine schädlichen Konservierungsmittel. «Die Nachfrage der Kundinnen und Kunden ist gross, wir verkaufen die Produkte sehr gut», sagt Verena Egger, Category Manager Selfcare und Baby bei der Migros.


besser leben

IN FORM | 91

Naturkosmetik ohne Kompromisse Das BDIH-Label «Kontrollierte Naturkosmetik» bietet Gewähr für nach strengen Kriterien ausgewählte Rohstoffe und Produktionsverfahren: > Ausschliesslich natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette, Wachse, Kräuterextrakte, Blütenwässer, ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlungen kommen zum Einsatz. > Keine chemisch-synthetischen Zusätze wie Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, Polyethylenglykol sowie Rohstoffe aus der Erdölchemie. > Umweltschonende Herstellungsverfahren. Sowohl die Rohstoffe als auch die Fertig-

Ganz schön frisch mit 54: Augenoptikerin Simone Hof verwendet seit 20 Jahren natürliche Kosmetik.

wenig. Deshalb sind sie daran, ein neues Label mit noch strengeren Kriterien zu schaffen. Simone Hof, Augenoptikerin und Akupressurtherapeutin aus Bülach ZH, verwendet seit 20 Jahren natürliche Kosmetik. «Als meine Kinder auf die Welt kamen, musste ich mich entscheiden, was für die zarte Babyhaut am besten ist. Meine Antwort hiess Naturkosmetik, auch für mich selber», erinnert sich die 54-Jährige. Auch der Preis der Produkte habe eine Rolle gespielt. «Bei vielen Marken fliesst zu viel Geld in Werbung und teure Verpackungen.» Allerdings ist auch Naturkosmetik nicht ganz günstig. Denn pflanzliche Rohstoffe sind um ein Vielfaches teurer als industriell hergestellte. Simone Hof ist aber überzeugt davon. Und ihr Aussehen gibt ihr recht – sie sieht mindestens zehn Jahre jünger aus, als sie es ist. Text Karin Zahner Bild Zoé Tempest

www.migrosmagazin.ch Naturnahe Kosmetika der Migros: Kneipp-Richtlinien zu Tierversuchen und Konservierungsmitteln.

produkte müssen problemlos abbaubar sein. > Tierversuche sind nicht erlaubt. > Sparsame, umweltverträgliche und recyclingfähige Verpackungen. Alle Inhaltsstoffe werden vollständig deklariert. > Bei der Gewinnung der Rohstoffe muss die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für die Umgebung gewährleistet sein. > Der Einsatz von Gentechnik wird strikt abgelehnt. > Die Rohstoffe müssen aus Projekten für den fairen Handel, Fair Trade, gewonnen werden. www.kontrollierte-naturkosmetik.de

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rätsel

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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3 7 8 5 7 4

So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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34 Conceptis Puzzles

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So lösen Sie Kakuro:

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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rätsel | 95

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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So machen Sie mit

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Lösung Rätsel Nummer 37, Lösungswort: Rohrspatz

Gewinner Rätsel Nr. 36:

Was gibt’s?

Drei romantische Tage und zwei Nächte im Verwöhnhotel Goies **** inklusive Verwöhnpension und Bergbahnenpass in SerfausFiss-Ladis/Tirol gewinnt: Irené Hitz, 4652 Winznau

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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leseraktion

HERBSTFERIEN

Migros-Magazin 38, 15. September 2008

Graubünden von seiner schönsten Seite: Die Gipfel sind bereits winterlich weiss eingehüllt, die Täler zeigen sich noch voller Herbstfarben.

Feuerwerk der Farben

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Bei angenehmen Temperaturen lassen sich in Arosa die noch schneefreien Hügel erklimmen.


Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

1) Langandauerndes Sättigungsgefühl

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von dem, was man isst, auch noch weniger Kalorien auf. Auf diese Weise nimmt man automatisch ab – ohne auch nur einen Augenblick zu Hungern!

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Zögern Sie nicht, und bestellen Sie noch heute PLANTO-SLIM verzögert PLANTO-SLIM. Sollten Sie ausserdem die Aufnahme trotz PLANTO-SLIM nicht von Fetten und reduziert abnehmen, dann erhalten Sie auch die Menge an Kohlen- Ihr Geld diskussionslos zuhydraten, die aus der Nah- rück. Das ist doch fair rung aufgenommen werden. genug, nicht wahr? Das Resultat? Man isst nicht nur weniger, sondern nimmt

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➔ Sie möchten in gemässigtem Tempo abnehmen, dann nehmen Sie 2 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein. ➔ Sie möchten im Schnelltempo abnehmen oder Sie haben viel Übergewicht, dann nehmen Sie 3 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein. Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

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denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball


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Migros-Magazin 38, 15. September 2008

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Aktuell: Adressänderungen

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Für Anrufe aus der Schweiz Mo.–Fr. 8–17 Uhr (8 Rp./Min.) 17–19 Uhr (4 Rp./Min.) Sa. 8–16 Uhr (4 Rp./Min.) Für Anrufe von ausserhalb der Schweiz +41 44 444 88 44, Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 8–16 Uhr Fax 044 272 44 48 (für Adressänderung) E-Mail/Internet M-CUMULUS@Migros.ch www.M-CUMULUS.ch

Steht bei Ihnen zu Hause alles auf dem Kopf, weil Sie in zwei Wochen umziehen? Dann wünschen wir Ihnen viel Gelassenheit und möglichst wenig Stress. Eine kleine Bitte in eigener Sache: Nehmen Sie sich doch kurz Zeit, um uns Ihre neue Adresse mitzuteilen. Nur so ist gewährleistet, dass sämtliche CUMULUS-Informationen Sie fristgerecht erreichen und Sie auch Ihre Bons erhalten. Die Post schickt nämlich Nachsendungen nur während einer bestimmten Zeit an Ihre neue Adresse nach. Nachher kommt das Couvert mit dem Vermerk «unzustellbar» wieder an uns zurück. Am schnellsten geht es online. Dazu loggen Sie sich bei www.M-CUMULUS.ch unter dem Link «My M-CUMULUS» ein, wo Sie Ihre persönlichen Angaben selbst ändern können. Ihr Initialpasswort finden Sie oben rechts auf Ihrem letzten Kontoauszug. Selbstverständlich können Sie Ihre neue Adresse der CUMULUS-Infoline (0848 85 0848) auch telefonisch bekannt geben.

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Wegen Grosserfolgs geht das Mundartmusical in die zweite Spielzeit. 13.9.–31.12., Maag MusicHall, Zürich.

VICTORIA CUP 2008

Das Eishockeyerlebnis des Jahres: Die New York Rangers kommen zum ersten Mal in die Schweiz. 30.9.–1.10., PostFinanceArena Bern.

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NADA SURF

Zurich Open 2008 Bereits zum 25. Mal tritt zwischen dem 11. und 19. Oktober die internationale Crème de la crème des professionellen Frauentennis in Zürich an. Während neun Tagen zeigen Scharapowa, Ivanovic und Co. im Hallenstadion auf zwei Courts Tennis der Spitzenklasse.

Die Urgesteine des Indie-Rock sind mit ihrer neuen CD «Lucky» zurück. 24.10., Volkshaus Basel.

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100 | Migros-Magazin 38, 8. September 2008

Alpenrap

Der Betruf ist Männersache. Doch in Äsch im Kanton Uri führt eine Frau die Tradition weiter. Rosi Arnold fleht bei Gott und den Heiligen um Schutz vor Gefahr.

D

ie Kuhweide Äsch hinter Unterschächen UR, 1250 Meter hoch gelegen, wird von den Einheimischen als Alp bezeichnet. Doch wer genauer hinschaut und noch die Landeskarte 1 : 25 000 konsultiert, stellt fest, dass die Alp ein richtiges kleines Dörfli ist, mit an die 50 Häuser, Ställe und Heugaden – wenn man den kleinen Weiler mit dem schönen Namen Chäsgädmeren mitzählt. Äsch ist privilegiert, denn es verfügt über einen «hauseigenen», 100 Meter hohen fotogenen Wasserfall, den Stäubenfall, der schäumend und geräuschvoll das Gletscherwasser ins Tal befördert. Hier oben, in diesem Talkessel am Fuss der Furkapassstrasse, herrscht jeweils im Sommer viel Betrieb. Dann wird das Heu eingebracht, Kühe weiden auf den Matten, um elf Uhr und um sieben Uhr abends läutet hell das Glöcklein der kleinen Kapelle, und wenn der Tag der Nacht zu weichen beginnt, schallt es weit ins Tal hinaus: «Gott Chüeli zu lobä, aw Schritt aw Tritt, i Gottsnamä lobä, hiä uf därä Alp lit ä goldänä Ring, da wohnt diä liäb Müettergottäs mit sim härzawerliebschtä Chind.»

Der Betruf war ein Erbe des Vaters Es ist Rosi Arnold (48), die mit ihrem Sprechgesang den Alpsegen (oder Betruf) in den hölzernen Trichter spricht. Die tüchtige Unterschächerin, aufgewachsen in einem Heimetli mit 15 Geschwistern, ist mit ihrem Alpsegen in eine Männerdomäne eingedrungen. Aber nicht etwa, weil sie sich besonders hervortun wollte. Nein, dass sie sich jeden Abend beim «Mängglä», wie sie das Einnach-

Alpine Rapperin: Rosi Arnold bittet mit ihrem Sprechgesang jeden Abend um Segen für ihre Alp.

ten nennt, aus dem Haus begibt, hat zwei Gründe: Schon ihr Vater, ein Landwirt, pflegte dieselbe Tradition und hat auch den Text entworfen. Und als Rosi Arnold vor 16 Jahren erstmals einen Sommer auf Äsch verbrachte, übernahm ebenfalls eine Frau den Betruf. «Sie hat dann aufgehört, und so bin ich eben in die Lücke gesprungen», sagt Arnold. Ihr Mann Felix (57) und die drei Kinder im Alter zwischen 13 und 19 Jahren freuen sich immer schon früh im Jahr, bis es wieder «z Alp» geht. Dies ist je nach Wetter von Juni bis etwa 20. September der Fall. In dieser Zeit melkt und versorgt die Alpsegnerin die zwei oder drei Pachtkühe allein. Tagwache ist schon um 5.30 Uhr. Nach dem Melken stellt sie würzige Alpbutter her. Der Rest der Familie kehrt meistens erst am Abend auf die Alp zurück, um dort die Nacht zu verbringen. «Dr heilig Johannes, där säw iis bhiätä und bewahra vor Blitz, Unwätter und Haguschlag.»

Der Trichter aus Fichtenholz ist mit einem geschnitzten Edelweiss verziert. «Diesen Trichter brauche ich nur für den Alpsegen als Verstärker, er ist handgeschnitzt», sagt Rosi Arnold, und ihre blauen Augen leuchten in dem während der Heuernte braun gebrannten Gesicht. Nicht ohne Stolz verkündet ihr Mann Felix, dass Rosi sogar schon am Älplerwunschkonzert auf dem Urnerboden für eine Radiosendung den Alpsegen gerufen hat.

Die Naturgewalten als Bedrohung Hier oben gebärdet sich die Natur öfters gar garstig. Manchmal fällt selbst im Sommer Schnee. «Dieses Jahr haben wir aber Glück gehabt», sagt Rosi Arnold. Einen Tag vor dem Besuch des MigrosMagazins konnten die Kinder von der Alp nicht zur Schule nach Unterschächen hinab. Die Strasse war zu, weil sie von einer Rüfe verschüttet worden war.

«Es gab ein abnormal heftiges Gewitter, ganz unsinnig hat es getobt», berichtet die Frau. Auf dem Weg zur Alp zeugen gewaltige Schneisen im Wald von der Wucht der Lawinen. Die Rosslauwi bringt jeden Winter ungeheure Schneemassen ins Tal, bis ins Bachbett hinab. Wegen der Bedrohung durch die Natur enthält Rosis Alpsegen auch Fürbitten gegen Übel und Gefahren wie: «Und diä heilig Sankt Agatha, diä säw iis bhietä und bewahrä vor übermässigem Füür und Wasser.» An der Fassade des sonnverbrannten Hauses der Familie Arnold hängen Flaschen, gefüllt mit Johannisöl. Das sei gut gegen Gicht, weiss Felix. Ums Haus grünen üppig Brennnesseln, Alpenampfer und bunte Zierblumen. Vor den Fenstern warten gepflegte Geranien, bis sich die Sonne auch in diesen eher schattigen Teil von Äsch bequemt. «Jetzt, im Herbst erscheint sie sehr spät. Dafür bleibt sie am Abend ziemlich lange», klärt Rosi Arnold ihre Besucher auf. Bald ist es Zeit, die Kühe zu melken. Sie finden meistens selbständig den Weg in den Stall. Die Tiere bleiben Tag und Nacht im Freien. «Dann geben sie mehr Milch, als wenn wir sie im Gaden lassen», hat Rosi herausgefunden. Schon bald wird wieder der nächste Alpsegen ausgerufen. Und ein weiterer arbeitsreicher Tag geht zur Neige. «Es walte Gott und iiserä Landesvater Brüeder Chlais, där saw iis beschützä vor Krieg und Hungersnot!» Sobald das Echo dieser letzten Worte an den schroffen Felswänden verhallt ist, folgt ein kräftiger, übermütiger Juchzer. Text Carl Bieler Bilder Ruben Wyttenbach


mein ganzer stolz | 101

Bitte um göttlichen Beistand: Rosi Arnold spricht den Segen vor dem tosenden Stäubenfall. Als «Verstärker» dient ihr ein Holztrichter, «Folle» genannt.


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