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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 37 | 10. September 2012 www.migrosmagazin.ch

Helden des AlltAgs I 12

Sie retten Leben, ohne zu zögern. CHArles lewInsky I 28

So ein Theater! reIsen I 104

Bild: Daniel Winkler

Marseille, Liebe auf den zweiten Blick.

Prinz Löwenherz

Lukas Flüeler ist das Herz der ZSC Lions. Ab dieser Woche kann der 23-Jährige wieder beweisen, dass er einer der besten eishockeygoalies der Schweiz ist. I 134

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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Diese WoChe 4 |

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inhalt

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eDitorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

Das M-Parlament Dreiundfünfzig sind es dieses Mal. 53 neue Delegierte haben sich am vorletzten Samstag in Zürich zusammen mit 58 «alten Hasen» zur ersten Migros-Delegiertenversammlung (DV) der neuen Amtsperiode zusammengefunden. Menschen, die ihre Liebe oder ihre Wertschätzung der Migros gegenüber damit beweisen, dass sie ihr einen Teil ihrer Freizeit opfern. Die Delegierten der regionalen Genossenschaften sind quasi das Parlament der Migros. Sie entscheiden über wichtige Themen wie die Jahresrechnung oder gewisse Personalfragen.

12 | MENSCHEN Unter Einsatz ihres Lebens: Ursula und HansUlrich Erb haben letztes Jahr auf dem Bodensee zwölf Menschen das Leben gerettet.

Die 111 Personen bieten einen bunten Querschnitt durch die Schweiz. Da hats Buchhalter und Handwerker, «Studierte» und «Büezer», Leute, die in breitestem Berndeutsch parlieren oder in spitzem Ostschweizer Dialekt. Es gibt solche, die sich für neue Produkte starkmachen oder für fair bezahlte Mitarbeiter. Es gibt diejenigen, denen das Kulturprozent am Herzen liegt oder eine gesunde Umwelt. Wie die Lehrerin Florence Aubert aus Le Locle, die wir stellvertretend für die 111 Delegierten in dieser Ausgabe porträtieren. Die nächsten vier Jahre werden sie alle die Geschicke der Migros mitprägen. Werden sich als Vertreter der Kunden über Nachhaltigkeits-Initiativen informieren lassen und über Marketing-Aktivitäten debattieren. Auch wenn die Delegierten keine operativen Befugnisse hätten, wie die Präsidentin der DV Ursula Nold präzisiert, so sei diese doch «ein wichtiges Dialog-Forum innerhalb der Migros-Gemeinschaft». Und wenn die Migros «ein Abbild der Schweiz» darstellt, wie Florence Aubert sagt, dann sind die Delegierten der Migros ein Spiegel der Bevölkerung dieses Landes. Engagiert, interessiert und durchaus bereit, Verantwortung für etwas zu übernehmen, von dem sie überzeugt sind. Willkommen in der Migros-Gemeinschaft!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif Anzeige

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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | Migros-Magazin |


DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

INhALT | 5

28 | MENSCHEN Schriftsteller Charles Lewinsky empfiehlt zehn Theaterstücke, die jeder einmal gesehen haben sollte. Bilder: Samuel Trümpy, Ekko von Schwichow/Fotofinder, Fotolia

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48 | SCHAUFENSTER Der Herbst hat nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch viel zu bieten. Die Hauptrolle in der Herbstküche spielt eindeutig der Kürbis.

MIGROS-WOchE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Ernährungsstudie Essen zwischen Bio und Fastfood.

MENSchEN

12 | Porträt Sie sind Helden und sehen sich doch selbst nicht so: Menschen, die in einer Notsituation beherzt Leben retteten. 19 | Auf ein Wort 22 | Porträt Balanceakt 1000 Meter über dem Boden: Fürs Highlinen braucht es gute Nerven. 28 | Theater Höchste Zeit, wieder einmal ins Theater zu gehen, findet Autor Charles Lewinsky. 34 | Interview Schauspieler Max Rüdlinger über sein Image und den Feminismus. 39 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

42 | Delegiertenversammlung Florence Aubert: Porträt einer neu gewählten MGB-Delegierten.

SchAUFENSTER 48 | 53 | 54 | 59 | 61 | 63 | 64 |

Viel Feines aus Kürbis Vollkornbrot ist immer beliebter Kartoffeln von TerraSuisse Feine Milchshakes Der Salat zum Herbst Snacks für Spätzünder Dinosaurier-Werkstatt

75 | 77 | 78 | 79 |

Power für Frauen Die Trainingswindel Feines aus Milch Topgepflegt und gut gelaunt

SAISONKÜchE

82 | Kaninchen mit Steinpilzen Auf der Bühne nimmts die Band Shilf gemächlich, in der Küche nicht. 86 | Von der Sonne geküsst: Trauben

IhRE REGION

89 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

97 | Mix 104 | Reisen Schwelgen in Marseille. 111 | Familie Hochsensible Kinder verstehen lernen. 112 | In Form Allergien im Alter. 115 | Multimedia Das Maximum aus Google herausholen. 116 | Auto

MEINE WELT

134 | Lukas Flüeler Der Eishockeygoalie mag TV-Serien und den Rahmspinatkuchen seiner Mutter.

RUBRIKEN

11 | Forum 119 | Bitte melde dich 123 | Glücksgriff 125 | Rätsel & Impressum 132 | Cumulus

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migROs-WOche 6 |

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aKTUeLLes

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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | migROs-magazin |

Der Klang der

Hör auf die Natur, heisst es im neuen Werbespot von dazu spielt ein Gemüseorchester.

E

in zarter Flötenton eröffnet das Stück, bevor das Orchester mit Verve einsetzt. Konzentriert gehen die Musiker zu Werke, blicken immer wieder auf den Dirigenten, der mit seiner Frühlingszwiebel den Takt vorgibt. Frühlingszwiebel? Richtig gelesen, denn der Dirigent steht nicht vor einem gewöhnlichen Orchester. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf Gemüseinstrumenten und sind die Hauptdarsteller im neuen Werbespot für Migros

schnaPPschUss DeR WOche

Unterstützung für Kinder in Indien Im Rahmen der Musikkurswochen Arosa kamen für die Schlussaufführung der Kurse «Kinder erleben Musik» Kostüme zum Einsatz, die aus M-Budget-T-Shirts gefertigt wurden: «Meine Frau Christina hat diese Produkte bewusst gewählt, da mit dem Kauf der Shirts Kindern an der Migros-Kids-School in Südindien eine Ausbildung ermöglicht wird. Das hat die Kinder sehr motiviert», schreibt Florenz Schaffner aus Aarau.

Wieder lieferbar

Bio. Die Botschaft: Hör auf die Natur, denn die Natur weiss, was gut ist. Gedreht wurde der Spot während zweier Tage in malerischer Umgebung am Obersee im Kanton Glarus. Die Musiker sind allesamt Profis und aus der ganzen Schweiz für den Dreh angereist. Sie interpretieren die Ouvertüre aus Gioachino Rossinis «Die diebische Elster» und entlocken ihren Gemüseinstrumenten allerlei schräge Töne: Da werden Sellerie zu Geigen, Rüebli zu

Animanca-Sammelbox Bei der neuen Animanca-Dino-Sammelbox kam es zu einer Lieferverzögerung. Die Box wird ab dem 11. September in den Filialen erhältlich sein. Die Gültigkeitsdauer der Vorteilsbons von Fr. 5.– (Fr. 9.80 statt Fr. 14.80) wird bis zum 24.9. verlängert. Grund für die Verzögerung: Einzelne Boxen wiesen Schimmel an den Innenwänden auf. Bereits verkaufte Boxen hat die Migros vorsorglich aus Sicherheitsgründen zurückgerufen und die Kunden aufgefordert, das Produkt in die Migros-Filialen zurückzubringen. Der Kaufpreis wird zurückerstattet. Es handelte sich um folgenden Artikel, der seit dem 4. September im Verkauf war: Animanca DinoSammelbox, Artikelnummer 7469.438, Verkaufspreis Fr. 14.80, Preis mit Rabattbon Fr. 9.80.

Kleine Verspätung: Ab 11. September gibts in den Läden einwandfreie DinoSammelboxen.

RegiOn BaseL Das Forum elle der Sektion Basel organisiert am Donnerstag, 25. September, um 14.30 Uhr im Restaurant Seegarten in Münchenstein einen Vortrag über die Traditionelle Chinesische Medizin. Referiert wird über Diagnoseverfahren wie Pulsdiagnose, Zungendiagnose, aber auch über Behandlungen wie Akupunktur, Schröpfen, Kräutertherapie und Qi Gong. Nichtmitglieder, auch Männer, sind herzlich willkommen. Infos erteilt Meta Berger unter Tel. 061 713 20 25. Weitere Infos dazu in den News auf den Seiten der Migros Basel des Migros-Magazins Nr. 39

Bilder: Daniel Serrano, SRF, iStockphoto, iStockphoto

Akupunktur, Schröpfen und Co.

Tönt natürlich ein bisschen schräg: Die Musik im neuen Werbespot von Migros Bio wird


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

MIGROS-WOCHE

aKtUelles | 7

Natur Migros Bio. Die Musik

Flöten und Rettiche zu Fagotten. Nebst dem 40-köpfigen Orchester waren rund 30 weitere Personen am Dreh beteiligt. Text: Andreas Dürrenberger

Der neue Werbespot feiert seine Fernsehpremiere am 10. September. Wer ihn online anschauen will, findet den Spot unter www.migrosmaga zin.ch. Dort gibts auch eine Bildergalerie mit exklusiven Fotos vom Dreh.

Made in China, Teil 2 Vergangene Woche zeigte die Sendung «Eco» des Schweizer Fernsehens am Beispiel von Pfannen, wie die Migros in China Waren beschafft und produzieren lässt. Im zweiten Teil der Reportage zeichnet der TV-Journalist Tobias Bossard den Weg der Pfannen in die Schweiz nach. So viel sei an dieser Stelle verraten: Die Migros geht dabei — im wahrsten Sinn des Wortes — neue Wege. Der Container gelangt nicht per Schiff nach Europa, sondern mit der Eisenbahn, eine Ladung gar mit dem Flugzeug. «Eco» dokumentiert diese Tests und zeigt, wie lange die Reise der Pfannen in die Schweiz dauert. Die Sendung wird am 10. September ausgestrahlt.

Der zweite Teil der «Eco»-Reportage dokumentiert die Reise von 10 000 Pfannen in die Schweiz.

FrisCh in Der Migros

Belagsarbeiten

auf Gemüseinstrumenten gespielt.

Äpfel, Zwetschgen, Kürbisse und Pilze – derzeit ist in Fülle erhältlich, was es für einen feinen Kuchen oder eine währschafte Wähe braucht. Mit fixfertigem Kuchen-, Blätter- und Flammkuchenteig aus der Migros gelingen die kulinarischen Belagsarbeiten einfach und schnell. Wer keine Wähenform hat, findet Kuchenteig sogar fertig ausgewallt in einer Backform.


generation M 8 |

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ernährUng

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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | Migros-Magazin |

Produkte für Fairtrade Im Verlauf dieser Woche tragen in der Migros neu insgesamt sieben Sarasay-Fruchtsäfte das Max-Havelaar-Gütesiegel: Multivitamin, Exotic Island und Banane sowie die drei neuen Fruchtmischungen Orange-Banane-Maracuja, Guave-Litchi sowie Orange-Mango. Das Max-Havelaar-

Gütesiegel steht für fairen Handel, der die Produzenten in Entwicklungsländern stärkt. Seit der Gründung von Max Havelaar vor 20 Jahren ist die Migros Partnerin der Stiftung – und unterstrich schon damals einmal mehr ihre Pionierrolle in Sachen Nachhaltigkeit.

A

Mirjam Hauser, mit der Studie «Consumer Value Monitor» gehen Sie der Frage nach, wie zufrieden wir mit unserer Ernährung sind und was wir künftig essen wollen. Welches sind die zentralen Aussagen?

Die Konsumenten haben den Eindruck, beim Angebot nur halbwegs das zu finden, was sie erwarten. Sie stehen zwar vor einem breiten Angebot an Lebensmitteln, die laufend einfacher zubereitet werden können, länger haltbar und so günstig wie noch nie zu kaufen sind. Aber sie wissen nicht genau, wie sie ihre Wünsche umsetzen können. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Produkte, die sie einkaufen, sondern sie interessieren sich vermehrt für die Hintergründe und Zusammenhänge rund ums Essen. Welche Zusammenhänge?

Sie wollen wissen, woher die Produkte kommen, wie und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden und wie man sie am besten zubereitet. Die heutigen Konsumenten wollen den gesamten Prozess vom Ursprung der Nahrung über die Verarbeitung bis zum richtigen Verzehr verstehen und nachvollziehen. Aber es gab noch nie so viele nachhaltige Angebote – wir kennen bereits das Huhn, dessen Eier wir essen.

Bild: Keystone

uf den ersten Blick ist das Resultat ernüchternd: Die Schweizer sind mit ihrer Ernährung nicht zufrieden, sie sehnen sich nach möglichst naturnahen, regionalen Esswaren und greifen doch herzhaft zu bei Take-Awayund Convenience-Produkten. Der «Consumer Value Monitor», eine aktuelle Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI), erlaubt einen Einblick in das Wesen des modernen Konsumenten, der gern mehr bewegen möchte, als er tatsächlich tut. Das Migros-Magazin hat sich mit Mirjam Hauser (32), Senior Researcher des GDI, über Ihre Erkenntnisse zur aktuellen Studie unterhalten: Modernes Leben mit Widersprüchen: Immer mehr Menschen wünschen sich Zeit für eine gesunde Ernährung und finden sich trotzdem vor dem Imbissstand.

Sehnsucht nach dem Ursprung

Warum Konsumenten möglichst naturnah essen und einkaufen wollen und es doch nicht immer tun, erklärt eine Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts. Autorin Mirjam Hauser über Wünsche, Tatsachen und Trends. Begriffe wie Nachhaltigkeit und Fair Trade sind inzwischen selbstverständlich geworden, die Konsumenten erwarten solche Produkte. Offenbar genügt das aber noch nicht. Je mehr der Konsument die komplexen Zusammenhänge der Herstellung von Produkten,

der Folgen für die Umwelt, des Klimaschutzes und der sozialen Bedingungen auch in fernen Ländern versteht, desto mehr fordert er Transparenz und stellt Fragen. Steht dahinter die Sehnsucht nach vergan-


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generation m

Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

ernährung | 9

Mit der Kamera in die Natur Auf der Homepage von Generation M gibts die Rubrik «Was Sie tun können». Interessierte finden hier Tipps und Vorschläge rund um das Thema Nachhaltigkeit. Aktuell werden die User aufgefordert «täglich ein Stück Natur zu fotografieren». Dies soll nicht zuletzt dazu beitragen, die

Consumer Value Monitor

Zum dritten Mal haben das GottliebDuttweiler-Institut (GDI), die Migros und Nextpractice den Consumer Value Monitor entwickelt. Die Basisstudie von 2008 beruht auf 513 Konsumenteninterviews in der Schweiz und Deutschland. Ende 2009 und 2011 wurden 100 Personen aus der Deutschund Westschweiz zu ihren Werthaltungen zu Essen und Ernährung befragt. www.gdi.ch

Tier- und Pflanzwelt neu zu entdecken. Unter der Rubrik finden sich unter anderem Tipps eines Natur-Fotografen – und selbstverständlich kann jeder sein Naturfoto auf die Homepage stellen. Infos: www.migros.ch/generation-m.ch

genen Zeiten, als man noch eindeutig zu wissen glaubte, was man kauft und isst?

Viele Konsumenten vermissen die eins­ tige Unbeschwertheit, sie pendeln zwi­ schen dem Wunsch nach einem gesun­ den, nachhaltigen Lebensstil und ihrem Alltag, der das immer weniger zulässt. Sie möchten mehr Zeit, um ihr Essen sorgfältig auszuwählen, zuzubereiten und mit anderen zusammen zu genies­ sen. Unser Alltag ist aber bestimmt von einer zunehmenden Beschleunigung und mehr Mobilität, diese Lücke zwi­ schen Wunsch und Wirklichkeit wird sich in den nächsten Jahren sogar noch vergrössern. Was ist zu tun, damit wir zufriedener sind mit unserer ernährung?

Unsere Studie zeigt, dass die Kon­ sumenten gerne einfache, umfassende Handlungsanleitungen hätten, um sich leichter einen gesunden Essensrhyth­ mus zu schaffen. Gesunde Ernährung wird noch zu sehr rational verstanden und gemessen, der Einzelne muss sich enorm viel Fachwissen aneignen, um richtig zu entscheiden. Zurück bleibt der fahle Nachgeschmack, aus den vielen verfügbaren Produkten letztlich doch nicht das richtige ausgewählt zu haben.

Kurzum, der Detailhandel muss noch mehr auf nachhaltige Produkte und Bio setzen.

«Der Konsument will die nahrungskette von der Saat über die Produktion bis zum Verzehr verstehen können.»

Das ist sicher richtig. Fragen haben die Konsumenten aber trotzdem, etwa bei der Bioproduktion: Kann man Bio wirklich flächendeckend für die Masse anbieten, sind das nicht eher Nischenprodukte? Man erinnert sich an die Entwicklung der industriellen Mas­ senproduktion, die stets effizienter, günstiger und leider auch problemati­ scher wurde. Das möchte man bei Bio vermeiden. ihrer Studie ist zu entnehmnen, dass günstige Preise für Konsumenten eine stets wichtigere rolle spielen.

Die Preissensibilität für Lebensmittel hat tatsächlich zugenommen, in frühe­

ren Jahren spielte der Preis eine geringe­ re Rolle. Wir glauben, dass die vielen Preissenkungen den Konsumenten ver­ unsichert haben. Oder mit anderen Worten: Wenn die Lebensmittel laufend günstiger werden, fragt sich der Konsu­ ment, warum das so ist. Er hat Fragen, erhält aber keine befriedigenden Ant­ worten. Und das wachsende Angebot er­ schwert zudem direkte Preisvergleiche: Die Frage, warum ein Stück Fleisch aus der Schweiz mehr kostet als eines aus Brasilien, lässt sich noch knapp beant­ worten. Warum jedoch die konventio­ nelle Tomate aus der Schweiz günstiger ist als die Biotomate aus Spanien, die erst noch in Plastik verpackt ist, das bleibt vielen ein Rätsel. es lässt sich aber erklären.

Wahrscheinlich, aber wenn der Konsu­ ment vor dem Regal steht, fühlt er sich überfordert und verlangt nach Transpa­ renz. Hier gibt es noch Spielraum. Der Konsument sucht nach antworten. Was empfehlen Sie dem Detailhandel?

Der Detailhandel kann Anstösse zu einer Entwicklung geben, die den Konsumen­ ten in seiner Zerrissenheit abholt: Etwa der Käseproduzent, der am Samstag in der Filiale seinen Stand hat und dort sei­ ne saisonalen Produkte verkauft, oder kleine Nischenangebote in pulsierenden Zentren. Vorstellbar ist auch die Bestel­ lung übers Internet von Produkten des Bauern von nebenan, den man kennt. Auf politischer Ebene werden es wohl längere oder andere, verschobene La­ denöffnungszeiten sein, die dem Konsu­ menten entgegenkommen. Unterneh­ men wie die Migros, die ihrer Herkunft und Geschichte wegen einen Bonus bei den Konsumenten haben, werden bei dieser Entwicklung eine zentrale Rolle spielen. Dank ihrer Grösse sind sie in der Lage, solche Angebote massentauglich umzusetzen und dabei die Preise ver­ nünftig zu gestalten. Text: Daniel Sidler Bild: Daniel Winkler


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forum

migROs-magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

LeseRBRieFe | 11

mm 36: «Vom Sopran zum Bass», Artikel über Transsexuelle und deren Schicksal.

«Die Liebe wird niemals hinfällig» ! Vielen Dank für diesen hochinteressanten Artikel, der eine echte Informationslücke schliesst. Besonders beeindruckend finde ich die Erhaltung der Liebesbeziehung und der Ehe. Zitate aus Paulusbrief an die Korinther, Kapitel 13, Verse 7 ff: Alles gibt sie auf, alles glaubt sie, alles erwartet sie, alles erduldet sie. Die Liebe wird niemals hinfällig. Dies trifft doch genau auf Henry Hohmann und seine Angehörigen zu, wogegen auch die strengsten evangelischen Freikirchen nichts einzuwenden haben dürften.

! Besten Dank für das tolle Interview mit Niklaus Flütsch zur Situation von uns Transmenschen in der Schweiz. Möge es helfen, dass wir es in Zukunft einfacher haben, auf Akzeptanz zu stossen: in der Arbeitswelt, gesetzlich und privat. Ich selber verlor nach sechs Jahren meinen Job als Stellenleiterin im Zürcher Unterland wegen meines Coming outs. So etwas darf sich in der Schweiz nie mehr wiederholen — und passiert doch immer noch so häufig. Myshelle Baeriswyl Dr. phil., Psychologin FSP 8050 Zürich

! Danke für den sensiblen und ausgezeichneten Bericht zu Transmenschen, wozu die westliche Medizin noch keine Erklärung hat. Eine solche findet sich in der asiatischen Philosophie: Geht man von der Reinkarnationsfähigkeit der Seele aus, so können wir in männlicher oder weiblicher Form inkarnieren. Findet nun zum Beispiel nach mehreren Inkarnationen als Mann ein Wechsel zur weiblichen Form oder umgekehrt statt, so ist es möglich, dass Erinnerungen oder Bewegungsmuster aus der alten Identität noch so präsent sind, dass es fast unmöglich ist, sich mit der neuen Form zu identifizieren und die Seele zur Umgewöhnung etwas mehr Zeit braucht. Françoise Stump per Mail

bild marco Zanoni

Esther Martin 6006 Luzern

mm 36: «Ergänzende Therapien bei Krebserkrankungen», Artikel über Komplementärtherapien.

«Politiker müssen dringend umdenken» ! Leider wird viel zu wenig über diese Therapien berichtet. Und wenn mal etwas in den Medien erscheint, dann meistens im Zusammenhang mit dubiosen Heilern und ihren seltsamen Praktiken. So werden alle Therapien in den gleichen Hokuspokustopf geworfen. Ich kann aus eigenen Erfahrungen berichten, wie wichtig solche begleitenden Therapien sind. Ein Bekannter mit einer Krebserkrankung erfuhr leider viel zu spät, dass man das Immunsystem stärken sollte, damit die Schäden und die starken Nebenwirkungen der Chemo gemildert werden. Als er schliesslich eine Mistel-

therapie erhielt, war es schon zu spät. Aber dank der heilsamen Atmosphäre und den diversen Therapien hat er die letzten Tage seines Lebens mehrheitlich schmerz- und angstfrei verbracht.

Henry Hohmann wurde als Mädchen geboren. Heute lebt er als glücklicher Mann.

Jenny Cescon 8003 Zürich

mm 36: «Die Lebensqualität wird leiden», Auf ein Wort über die Wohnbevölkerung in der Schweiz

Korrigendum ! Im Interview mit Andreas Thommen hat sich ein Fehler eingeschlichen. Statt Personen pro Quadratkilometer haben wir Personen pro Quadratmeter geschrieben. Das wäre dann definitiv zu eng. Für den Lapsus möchten wir uns entschuldigen. Die Redaktion

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MensChen 12 |

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porträt

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Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |

Stille Helden

Ein brennendes Haus, ein wild gewordener Stier, ein sinkendes Schiff – wo Personen in Not sind, gibt es oft auch Menschen, die helfen, ohne lange nachzudenken. Beherzt retten sie Leben und bringen sich dabei selbst in Gefahr. Sie sind die stillen Helden, Schutzengel aus Fleisch und Blut.


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MENSCHEN

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

porträt | 13

«Es hat uns zusammengeschweisst» Manuela Furrer (links) und Angela Kempter vor dem Haus, das nach dem Brand neu erbaut wurde.

M

eistens liest man über ihre Taten nicht mehr als eine kleine Randnotiz in der Zeitung. «Mann aus brennendem Auto geholt» zum Beispiel oder «Kind aus Fluss gerettet — Helfer tot». Leben retten kann lebensbedrohlich sein, oft ist Wasser oder Feuer im Spiel. Was die Geschichten verbindet, ist, dass die Retter nicht gezögert haben, ihr Leben für einen anderen Menschen aufs Spiel zu setzen. Sie sind keine Profis und völlig unverhofft und un-

15. Juni 2011, Beringen SH +++ Feuer in einem Einfamilienhaus +++ Frau im 1. Stock gefangen +++ Die Nachbarinnen Manuela Furrer und Angela Kempter eilen mit Leiter zu Hilfe

Manuela Furrer sass mit ihrer zehnjährigen Tochter am Wohnzimmertisch und löste Hausaufgaben. Als ihr Blick nach draussen schweifte, meinte sie, beim Nachbarhaus Dampf zu sehen. Doch dann fielen Vorhänge runter — und ihr war schlagartig klar: Da brennts! Die 40-Jährige eilte nach draussen. Näher beim Nachbarhaus, erkannte sie, dass es im Wohnzimmer sogar lichterloh brannte. Weil kein Auto vor dem Haus stand, dachte sie, immerhin sei niemand zu Hause. Doch in dem Moment kam eine andere Nachbarin angerannt, Angela Kempter, rufend und gestikulierend. Nun sah auch Manuela Furrer, dass die Bewohnerin am Fenster des Schlafzimmers im oberen Stock stand. Die beiden Helferinnen überwanden einen hohen Zaun (Furrer: «Wie das ging, kann ich mir heute nicht mehr erklären.»), packten die Leiter, die im Garten lag, und hofften, dass die Nachbarin in ihrer Panik nicht vorzeitig aus

vorbereitet in diese Situation gelangt, in der sie dann intuitiv das Richtige getan haben. Edith Graf-Litscher, SP-Nationalrätin aus dem Kanton Thurgau und Präsidentin der Carnegie-Stiftung Schweiz (siehe Box Seite 14), sagt: «Spontan zu helfen und dabei das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, ist nicht selbstverständlich. Man hört ja immer wieder von Vorfällen, wo Menschen einfach tatenlos zuschauen — etwa wenn jemand auf offener Strasse überfallen

dem Fenster sprang. Dass die beiden sich selber in Gefahr begeben hatten, war ihnen zwar bewusst, «aber man zögert keine Sekunde, wenn man ein Menschenleben retten kann», erklärt Manuela Furrer, die schon lange bei den Samaritern aktiv ist. Es kam alles gut: Ihre Nachbarin konnte sich über die Leiter ins Freie retten, und die Feuerwehr rückte an. Sie kam mit einer leichten Rauchvergiftung und einem Schock davon. Manuela Furrer und Angela Kempter blieben bei ihrem Einsatz unverletzt. Im Nachhinein erfuhren sie, dass eine defekte Stromleitung den Brand verursacht hatte. In der Strasse sei man später auf die Idee gekommen, eine Liste zu erstellen mit allen Handyund Geschäftsnummern der Männer. «Das Bewusstsein wird durch ein solches Ereignis schon geschärft», sagt die dreifache Mutter Manuela Furrer. «Zeuseln ist seither absolut tabu.» Aber das Ereignis habe sie alle enorm zusammengeschweisst.


MENSCHEN 14 |

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PORTRÄT

oder zusammengeschlagen wird. Helfen setzt Solidarität voraus, also eine grundsätzliche Lebenseinstellung, dass einem das Wohl der Mitmenschen wichtig ist.»

Auch die Retter brauchen lange, um das Erlebte zu verarbeiten Nicht alle der angefragten Lebensretter erklärten sich bereit, die Geschichte noch einmal zu erzählen und sich so ins Schaufenster zu stellen — einer sagte: «Als mir der mit Geld dotierte Preis der Carnegie-Stiftung zugesprochen wurde und die Medien darüber berichteten, gab es plötzlich Stimmen im Umfeld, die meinten, ich würde aus dem Ereignis

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Kapital schlagen oder mich einfach zu sehr exponieren.» Ähnliches erlebte ein junger Mann, der einem Kind das Leben gerettet hatte. Edith Graf-Litscher findet: «Es ist bedauerlich und absurd, Rettern Profilierungsabsichten zu unterstellen. Ich erlebe sie alle als sehr zurückhaltend. Noch nie ist einer von sich aus auf uns zugekommen, um zu sagen, er oder sie habe die Auszeichnung verdient — wir werden ja aufgrund der Polizeiprotokolle auf die Retter aufmerksam. Und: Auch die Retter brauchen oft sehr lange, um das Erlebte zu verarbeiten.» Texte: Esther Banz Bilder: Samuel Trümpy

Die Carnegie-Stiftung für Lebensretter Die Carnegie-Stiftung zeichnet Lebensretterinnen und Lebensretter aus. Andrew Carnegie, ein in die USA emigrierter und als Industrieller reich gewordener Schotte, hat in elf Ländern weltweit Hero Trust Funds, also Fonds für Helden im Alltag, gegründet. Die Stiftung in der Schweiz entstand 1912. Carnegies Überlegung war, dass sich Retter und Retterinnen selber einer Gefahr aussetzen, die sie möglicherweise lebenslänglich handicapiert. In der damaligen Zeit, als es noch keine Sozialwerke gab, ermöglichte die finanzielle Unterstützung der Stiftung etlichen Lebensrettern, auch dann ein Leben in Würde zu führen, wenn ihre Heldentat sie (zumindest teilweise) arbeitsunfähig machte. Auch heute noch schliesst die Stiftung finanzielle Lücken, zahlt Renten und einmalige Zuwendungen aus. Sie wird präsidiert von Nationalrätin Edith Graf-Litscher. Am 5. Oktober 2012 gibt die Swiss Army Concert Band im Kursaal Bern ein Benefizkonzert zum 100-jährigen Bestehen der Carnegie-Stiftung für Lebensretter/innen (Schweiz). Alle je von der Stiftung geehrten Lebensretterinnen und Lebensretter sind als Ehrengäste eingeladen und können sich via www.carnegie.ch anmelden. Für alle anderen sind Karten bei Ticketcorner (www.ticketcorner.ch) erhältlich. www.carnegie.ch

NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

«Dass man hilft, ist doch selbstverständlich, oder?» 22. September 2010, Obersaxen GR +++ Stier greift Mann an und verletzt ihn schwer +++ Nachbar eilt zu Hilfe +++ Beide leben noch Zwei Jahre ist es her, dass Franz Janka in Obersaxen von einem wilden Stier angegriffen wurde. Janka ist nicht etwa ein unerfahrener Wanderer — er lebt im Ort und hat selber Schafe. An jenem Septemberabend schaute er bei der Mutterkuhherde eines Bekannten noch einmal nach dem Rechten und putzte die verstopfte Tränke. Das passte dem Stier, der mit der Herde auf der Weide war, nicht. Er umkreiste die eingezäunte Tränke und Janka und muhte bedrohlich. Der Bauer und Familienvater Andreas Roth, der soeben zu Hause angekommen war, sah das und erkannte sofort: Da stimmt etwas nicht. Er suchte einen Stecken, um Janka zu Hilfe zu eilen. Da entfernte sich der Stier etwas von der Tränke — Janka dachte, das sei der richtige Moment, um zu fliehen. Er wagte es. Doch der wild gewordene Stier war schneller. Er rammte Franz Janka und

trat mehrmals auf ihn ein. Andreas Roth versuchte, den Stier mit Brüllen und Fuchteln von Janka abzubringen. Doch der stiess den kräftigen Mann den Hang hinunter, 200 Meter weit. Janka glaubte nicht mehr ans Überleben. Doch plötzlich entfernte sich der Stier. Roth eilte dem Angegriffenen zu Hilfe und rief die Ambulanz. Der Befund: neun gebrochene Rippen, ein angerissener Wirbel und eine kaputte Schulter. Sie schmerzt zwar noch heute, aber Franz Janka lebt. Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Das Ehepaar Roth sah sich nach der unerwarteten Publizität — Andreas Roth war 2010 für den Prix Courage der Zeitschrift «Beobachter» nominiert — mit Ressentiments konfrontiert. «Das hat uns überrascht», sagt der mutige Retter, «denn dass man in einer solchen Situation hilft, ist doch selbstverständlich, oder?»

Franz Janka (links) und Andreas Roth auf der Wiese, wo damals der Stier angriff.

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Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |

«Jemand rief: ‹Ich kann nicht mehr›» 19. Juni 2011, mitten auf dem Bodensee +++ Sturm kommt auf +++ Motorjacht kentert +++ 12 junge Menschen über Bord +++ Hans-Ulrich und Ursula Erb bringen sich bei der Rettungsaktion selber in Lebensgefahr «Mein erster Gedanke war, bei diesen hohen Wellen können wir niemanden auf die Segeljacht hieven. Ich dachte, die Rettungskräfte zu alarmieren, sei die einzige Hilfe, die wir bieten können. Aber dann hörte ich, wie jemand

‹ich kann nicht mehr› rief. Instinktiv wussten wir, was zu tun war.» Hans-Ulrich und Ursula Erb segelten letztes Jahr auf dem Bodensee zufällig an der Stelle vorbei, an der ein Sturm zuvor eine Motorjacht zum Kentern ge-

bracht hatte, und retteten zwölf Menschen das Leben. Die Verunglückten trieben, weit voneinander entfernt, sechs Kilometer vom Ufer weg im 17 Grad kalten Wasser – seit einer halben Stunde und ohne Schwimmwes-

ten. Ihre Kräfte schwanden, sie klammerten sich an alles Mögliche. Obwohl die Erbs drei Notrufe abgesetzt hatten, kam anderthalb Stunden lang keine Hilfe. Hätten sie nicht entschlossen gehandelt — die


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migROs-magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

Haarausfall …| UnTeRRUBiKenTiTeL menschen | 17 Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

Ursula und HansUlrich Erb an Bord ihrer Segeljacht «Nils».

zwölf jungen Menschen hätten ab diesem Abend vermutlich als verschollen gegolten. Ein Drama, das die Schweiz und Deutschland über Wochen beschäftigt hätte. So gab es nur eine kleine Meldung in der Regionalzeitung.

… können durch Biotinmangel auftreten.

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Ein gutes Jahr später schauen Hans-Ulrich und Ursula Erb mit grosser Dankbarkeit zurück: «Man stellt sich vor, wie es gewesen wäre, wenn wir nicht alle hätten retten können. Die Belastung wäre ungeheuer.» Das Ehepaar ist in der Zwischenzeit mehrfach geehrt worden, so auch mit der Rettungsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Mit den Geretteten sind sie heute noch in Kontakt. Eine von ihnen, die 29-jährige Lina Segelbacher, sagte anlässlich der Ehrung: «Im Nachhinein ist es fast unvorstellbar, wie es überhaupt möglich war, bei diesem Wellengang alle zwölf an Bord zu holen und damit allen Verunglückten das Leben zu retten. Mit einem völlig überladenen Schiff habt ihr den Hafen von Horn angesteuert. Euer ‹Nils› (die Jacht, Anm. der Red.) wurde schwer von uns beansprucht, alles wurde durch uns unter Wasser gesetzt und geschunden durch unser permanentes Erbrechen.» Dem Migros-Magazin schreibt sie: «Das Schiff der Erbs schwankte sehr stark, wir hatten alle panische Angst, dass auch dieses wieder kippen könnte. Obwohl wir die Erbs nicht kannten, hatte ich Ursula instinktiv vertraut, als sie mir immer wieder sagte, dass ‹Nils› nicht kippen könne und ich keine Angst mehr haben müsse. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass Ursula nicht gut schwimmen kann.» Lina Segelbacher und der ebenfalls gerettete Marius Reichle haben am 9.7.2011 geheiratet — strahlende Ehrengäste waren Hans-Ulrich und Ursula Erb.

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aUTO-LeRnFahRaUsWeis aB 16 JahRen

«Die sollen lieber Velo fahren»

Der Bund prüft, das Mindestalter für den Auto-Lernfahrausweis auf 16 Jahre zu senken. Während sich die Befürworter davon eine Erhöhung der Fahrroutine versprechen, befürchten die Gegner ein erhöhtes Unfallrisiko. Verkehrspsychologin Jacqueline Bächli-Biétry versteht beide Seiten, plädiert aber für den Status quo. Jacqueline Bächli-Biétry, würden Sie auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, wenn Ihr 16-jähriger Sohn am Steuer sitzen würde?

Bilder: Getty Images, Ivan Blazhev/Anzenberger, Keystone

Jacqueline BächliBiétry (53) ist unabhängige Verkehrspsychologin und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Vereinigung für Verkehrspsychologie (VfV).

Selbstverständlich. Ich glaube, dass man einen 16-jährigen jungen Menschen bedenkenlos dazu bringen kann, sich im Verkehr adäquat zu benehmen. Und ich denke auch, dass das begleitete Fahren an sich ein sehr gutes Mittel ist, um jungen Menschen in einem geschützten Rahmen eine gewisse Routine in der Beurteilung von Verkehrssituationen zu ermöglichen. Was heute umso wichtiger ist, als viele Jugendliche keine oder kaum Verkehrserfahrungen mit dem Velo oder Töffli gesammelt haben, bevor sie sich ein erstes Mal ans Steuer setzen.

Aber?

Es stimmt zwar, dass die erhöhte Unfallhäufigkeit bei 18- bis 24-jährigen Neulenkern auch auf ihrer mangelnden Fahrerfahrung beruht — was für eine Senkung des Alters beim Lernfahrausweis sprechen würde. Viele Unfälle sind jedoch nicht nur Folge mangelnder Routine, sondern primär der Jugendlichkeit der Fahrer. Entwicklungspsychologisch bedingt geht der Mensch am ehesten während der Jugendphase unüberlegte Risiken ein. Die Hirnentwicklung ist

noch nicht abgeschlossen, und gerade junge Männer haben mit teils heftigen Testosteronschüben zu kämpfen. In der Folge handeln sie möglicherweise sehr unüberlegt und gehen bis an ihre Grenzen. Was wiederum gegen eine Alterssenkung sprechen würde. Zumal eine Senkung ja auch hiesse, dass Neulenker bei erfolgreicher Prüfung bereits kurz nach ihrem 18. Geburtstag allein mit dem Auto unterwegs sein könnten …

Und sie wären nicht nur allein unterwegs, sie wären auch nachts unterwegs, auf dem Heimweg von einer Party, das Auto voller Kollegen. Das sind alles Szenarien, die man als Lernfahrer — ob nun mit 16 oder mit 18 Jahren — mit einem Elternteil oder dem Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz nicht vorwegnehmen kann. Und da ist es mir tatsächlich wohler, wenn ein Neulenker nicht schon mit knapp 18 Jahren allein auf die Strasse gelassen wird, sondern vielleicht erst mit 19 oder 20 Jahren. Wäre mit Blick auf die Unfallstatistik nicht sogar ein Auto-Lernfahrausweis ab 25 Jahren zu prüfen?

Immerhin wäre damit das Jugendlichkeitsrisiko abgeschwächt (lacht). Bloss:

Das Anfängerrisiko würde weiterhin bestehen. Zudem hätte man es während weiterer sieben Jahre verpasst, die Lernfahrer im Verkehr zu sozialisieren. Was ist nun also die Lösung?

Wir belassen es, wie es ist, zumal ich daran zweifle, dass es mit dem neuen Auto-Lernfahrausweis weniger Unfälle geben würde. Für eine Beibehaltung spricht auch noch ein ganz anderer Punkt, und das sage ich, ohne ultragrün zu sein: Mit einer Senkung auf 16 Jahre würde man nichts anderes machen, als die Leute noch früher und noch länger Auto fahren zu lassen, und somit noch mehr Verkehr generieren. Ist es wirklich nötig, den sowieso schon drohenden Verkehrskollaps zu fördern? Was bringt es, wenn 16-Jährige begleitet Auto fahren dürfen, die sonst mit dem ÖV unterwegs sind? Die sollen lieber Velo fahren und ihre Erfahrung mit dem Individualverkehr auf diese Art machen. Wie alt waren Sie selber, als Sie den Lernfahrausweis beantragt haben?

25 Jahre, also nicht mehr ganz so jung. Womit ich zumindest entwicklungspsychologisch kein Verkehrsrisiko mehr war. Interview: Almut Berger

mÄnneR DeR WOche

FRaU DeR WOche

Heldenhaft

Goldmarie

«Springt, dort unten ertrinkt einer!», rief Shqiprim Olluri (15) seinen Freunden Dines Dzaferi (15) und Ramon Amrhein (16) zu, als diese gerade wieder aus dem Wasser auf die Rheinbrücke bei Diessenhofen TG klettern wollten. Dann rannte er los und alarmierte die Ambulanz – während Dines und Ramon einen 46-jährigen Mann aus den Fluten retteten. Für ihren Mut wurden die drei Jugendlichen mit dem Prix Courage des «Beobachters» geehrt.

Die Luzerner Rollstuhlsportlerin Edith WolfHunkeler (40) steht an den Paralympics in London in einem wahren Medaillendauerregen. In jeder Disziplin, in der sie in der ersten Woche angetreten war, holte sie eine Trophäe. Nun hat sie alle Metallvarianten beisammen: Gold, Silber und Bronze. Hunkeler übertraf damit ihre Ausbeute der letzten Spiele in Peking, obwohl das internationale Niveau der Athleten seither enorm gestiegen ist.


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Balanceakt

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Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |

Der Berner Kletterer Bernhard Witz liebt es, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Er spaziert in schwindelerregender Höhe von Berg zu Berg. Nicht nur das Balancieren selbst, auch das Einrichten des Hochseils ist jedes Mal eine Reise an die Abgründe der Angst.


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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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PORTRÄT

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Nr. 37, 10. September 2012 | migROs-magazin |

Von Lowlines und Highlines Die Slackline ist ein elastisches, etwa zweieinhalb bis fünf Zentimeter breites band. Slacklinen entstand in den 80er-Jahren unter Kletterern im kalifornischen YosemiteNationalpark. bis vor wenigen Jahren nur in der Kletterszene bekannt, hat sich dieser Sport mittlerweile zu einer trendsportart entwickelt. Heute unterscheidet man unterschiedliche Arten von Slacklines: die trickline ist auf Hüfthöhe gespannt, hier werden Sprünge und Kunststücke geübt. Die Longline ist in etwa drei bis vier meter Höhe gespannt und reicht bis zu 100 meter weit. Hier geht es ums fehlerlose balancieren. Die Waterline spannt man über das Wasser, die Highline in den bergen. Der berner bernhard Witz gehört zu den weltweit besten Highlinern. er balancierte ungesichert über ein band an der eigernordwand – in 3219 meter Höhe beim eiger pilz, einem frei stehenden Felsturm 2000 meter über Grindelwald.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Es dauert Stunden, die Highline aufzubauen.

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teil ragen die kalkigen Felsen der Sankt Galler Kreuzberge in die Höhe. Der Nebel hängt dicht. Links und rechts fallen die Felswände ins weisse Nirgendwo. Der Berner Bernhard Witz (30) und seine Kollegen Moritz, Alexis, Simon, Claudio und Salvatore bewegen sich flink wie Gämsen über die schmalen Grate. Im Morgengrauen aufgebrochen, sind sie nun seit vier Stunden dran, vom Südrippli des dritten Kreuzbergs auf die beiden benachbarten Grate zweieinhalb Zentimeter breite Bänder zu spannen,

sogenannte Highlines, über die sie danach balancieren wollen.

im nebel werden die Bänder am feuchten Fels befestigt Sie mussten zuerst die geeignete Stelle für ihre Balanceakte finden, haben nach Ritzen und Spalten gesucht, Klemmkeile gesetzt, die fest im Fels verankert sein müssen, Sicherungsseile und Bänder befestigt. Alles bei Nebel, Feuchtigkeit und glitschigem Fels. «Jede Highline ist eine Expedition — ein unvorhersehbares Abenteuer», sagt

Bernhard Witz. «Wir wissen nie genau, was wir am Berg antreffen. Doch genau das macht den Reiz aus.» Der Berner schmunzelt. Er liebt die Herausforderung, das Ungewisse, das Klettern. Der ausgebildete Designer und Gebirgsspezialist kraxelte schon als Teenager in der Freizeit am liebsten an steilen Gebirgswänden herum. Aufgewachsen am Bielersee, waren die vielen Kletterparadiese des Juras bloss einen Katzensprung von zu Hause entfernt. Mit 24 entdeckte er das «Slacklinen». Ein Freund hatte in der Bieler Altstadt

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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

eines dieser elastischen Bänder gespannt. Bernhard probierte es aus. «Zuerst dachte ich, das schaffe ich nie», erinnert er sich. Sein Ehrgeiz war geweckt, er übte täglich. Schon nach einer Woche lief er die erste Line, ohne runterzufallen. Er übte Sprünge, Absitzen, Aufstehen, Drehungen. Ein Jahr später wagte er sich in Ponte Brolla, dem Schweizer Treffpunkt der Slackliner, erstmals über eine Schlucht. Von da an wollte er die Slackline dort spannen, wo sie Highline heisst und der Abgrund unter den Füssen mehrere hundert Meter tief ist. Heute gehört Bernhard zu den besten Highlinern der Welt. Es ist fünf Uhr, die Highlines in den Kreuzbergen sind fast fertig aufgebaut. Salvatore taucht aus dem Nebel auf. An seinem Klettergstältli baumeln Karabiner, Klemmkeile, Seilklemme, Abseilgerät und eine Flöte. Die hat er immer dabei — und spielt auch schon mal auf der Highline, wenn er trittsicher genug ist. «Wir müssen nur noch tapen», sagt er. Das heisst: Das Sicherungsseil mit dem elastischen Band verkleben. Salvatore macht das gerne: «So gewöhne ich mich an die Höhe.» Und meint: «Ich fürchte mich auch beim Klettern immer wieder vor dem Abgrund, das ist normal.» Halb sechs — endlich. Alexis läuft als Erster. Er geht barfuss. Seine Bergschuhe hat er auf einem klitzekleinen Felsvorsprung ausgezogen. Als er auf der anderen Seite ankommt, reisst er die Arme in die Höhe, juchzt. Seine Freunde klatschen. Nun bindet Bernhard sich in den Sicherungsring ein, rutscht sitzend gut einen Meter aufs Band hinaus. Dann das Schwierigste: auf dem Band aufstehen. Doch der Berner steht im Nu, das Seil wackelt nur wenig, er balanciert auf die andere Seite, die Arme weit von sich gestreckt, ein Lachen auf den Lippen. Wieder gibt es Applaus, Jubelrufe. Bald fällt der Erste ins Seil, es rattert und knallt. Claudio hängt drin, er ist erst das dritte Mal auf einer Highline. Es dauert lange, bis er sich mitten über dem Abgrund wieder hinaufgekämpft hat. Atemlos schauen alle zu. Die mentale Herausforderung ist riesig, trotz doppelter Sicherung. «Da oben kämpfst du mit der Todesangst. Der Körper sagt dir: Hier gehörst du nicht hin», erklärt Alexis. Die Jungs sind kaum mehr vom Berg zu kriegen. Bis zuletzt nutzen sie das Tageslicht aus. Es ist stockfinster, als sie in der Hütte eintreffen. Ihre Wangen sind gerötet, die Freude über die heutige Expedition steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie zeigen einander Fotos vom Berg, Futter für Facebook und Blogs.

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Stefan spendiert eine Runde Bier, der Hüttenwart tischt Spaghetti auf. Die Gespräche drehen sich um SlacklineFestivals, um die Cracks der Szene, die Verrückten und Vorbilder, die aussergewöhnlichsten Slackline-Kulissen der Welt. Bernhard erzählt vom einwöchigen Ausflug nach Norwegen: 24 Stunden Fahrt, ein Tag Aufbau, ein Tag Highlinen, danach Abbau wegen schlechtem Wetter und zwei volle Tage Rückfahrt.

1500 Meter freie sicht in den Talboden hinab Der Aufwand lohnt sich — immer. Denn Misserfolge gibt es für Bernhard und seine Kletterkollegen nicht. Klappt eine Expedition nicht, versucht man es einfach nochmals. Wie das Abenteuer zum Mönchsbüffel im Lauterbrunnental. Eine Woche war Bernhard mit fünf Kollegen dran, eine Highline aufzubauen: Sie schliefen im Biwak unterhalb der Wand, der Zu- und Abstieg dauerte sechs Stunden, das Wetter war miserabel. Nach fünf Tagen war die Highline gespannt. Mit Balancieren wurde jedoch nichts: «Das Band war 53 Meter lang, sehr exponiert, und es windete stark», erinnert sich Bernhard Witz. «Das war schlicht zu schwierig.» Ein Jahr später versuchten sie es zum zweiten Mal — die Expedition glückte. Witz hat schon viele spektakuläre Highline-Plätze erobert. Er lief als erster Schweizer die legendäre «Lost Arrow Spire-Highline» im kalifornischen Yosemite-Nationalpark, dem Geburtsort des Slacklinens. Vor drei Jahren spannte er am «Pilz» in der Eigernordwand ein Band und lief es ungesichert. Das hat vor ihm noch keiner gewagt. Letztes Jahr installierte er in Norwegen die weltweit höchste Line in der Trollwand, der grössten Steilwand Europas. Er hatte 1500 Meter freie Sicht in den Talboden hinab. Wenn Bernhard Witz nicht gerade in den Bergen ist, pflegt er das Slacklinen in Pärken, zwischen Häusern, über dem Wasser oder zu Hause auf seiner «Homeline». Fast kein Tag vergeht, an dem er oder seine Kollegen sich nicht fragen: Könnte man hier eine Line spannen? «Das Highlinen verändert deine Sicht auf die Welt massiv», sagt Alexis. «Du hältst immer nach möglichen Stellen Ausschau, egal, wo du bist. In der Stadt, am See, im Gebirge.» Vor einem Jahr hat er angefangen, er gehört schon zum harten Kern und hilft bei der Organisation von Anlässen wie dem Berner SlacklineFestival mit, das jeweils im August auf dem Berner Campingplatz Eichholz stattfindet.

So cool diese Festivals auch sind, Höhepunkte aller «Slacktivitäten» sind für Bernhard Witz und seine Kollegen die Expeditionen in die Berge. Denn das Gefühl dort oben ist einmalig. Es kann süchtig machen. Und so stört es die jungen Männer auch nicht, dass es am nächsten Morgen in Strömen regnet und die Wolken tief in den Gipfeln hängen. Sie schultern ihre Rucksäcke, ziehen die Kapuzen tief ins Gesicht. Ihr Ziel: eine dritte Highline in den Kreuzbergen spannen. Text: Claudia Langenegger

Weitere spektakuläre Bilder vom Fotoshooting in den Kreuzbergen.

Zwischen Jubel und Todesangst: Bernhard Witz überquert die Highline über der Eigernordwand.


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Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |

Es komme durchaus mal vor, dass er sich im Theater tÜdlich langweile, sagt Charles Lewinsky. Dennoch freut er sich bereits auf die nächste Vorstellung.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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Es lebe das Theater!

Theater, eine veraltete Kunstform? Im Gegenteil, sagt Schriftsteller Charles Lewinsky. Theater ist lebendiger als Kino und Fernsehen.

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ie perfekte Formulierung fand ich mal auf einem dieser Ansteckknöpfe, die vor ein paar Jahren Mode waren. «Theater ist Leben», stand da. «Kino ist Kunst. Fernsehen ist Möblierung.» Theater ist lebendig. Das ist sein nie aufzuholender Vorsprung gegenüber allen anderen darstellenden Medien. Jede Theatervorstellung findet nur einmal statt. Keine noch so sorgfältige Regie kann verhindern, dass die nächste Aufführung desselben Stücks schon wieder ein bisschen anders ausfällt. Das liegt nicht nur an den Darstellern, die, wie wir alle, an jedem Tag «ein bisschen anders drauf» sind, sondern mindestens so sehr

an den Zuschauern. Mit ihren Reaktionen (oder Nicht-Reaktionen) beeinflussen sie die Stimmung der Vorstellung viel mehr, als sie in den meisten Fällen realisieren. Und es kann, wie das Oscar Wilde einmal formuliert hat, durchaus passieren, dass das Publikum eine glatte Fehlbesetzung ist. Schauspieler und Zuschauer befinden sich in einem permanenten Dialog: Weil der Darsteller nie weiss, was für ein Publikum ihn erwartet, gleicht er ein bisschen einem Raubtierdompteur, der jeden Abend zu anderen Löwen und Tigern in den Käfig steigen muss. Manchmal sind sie ganz zahm, und manchmal wird er von ihnen auch

Zehn Theaterstücke, die man gesehen haben muss

Ausgewählt von Charles Lewinsky und Bruno Hitz.

Sophokles: «König Oedipus»

Kaum zu glauben: Das Stück ist fast 2400 Jahre alt und immer noch spannend. Auch wenn man – wie die Zuschauer im alten Athen – den Ausgang schon kennt. Man könnte Sophokles’ Meisterwerk als den allerersten Krimi der Weltliteratur bezeichnen. Oedipus, der König von Theben, sucht nach dem Mörder seines Vorgängers Laios und gelangt zur schmerzhaften Erkenntnis, dass er nicht nur selber diese Tat begangen hat, sondern dass er ausserdem Laios’ Sohn ist.


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«Auf der Leinwand fällt kein Darsteller ungeplant auf die Schnauze.»

TheaTer

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gefressen. Englischsprachige Schauspieler haben einen sehr sprechenden Ausdruck für jene gefürchteten Abende, an denen sie einfach nicht ankommen: «I died», sagen sie dann. «Ich bin gestorben.» Gehe ich ins Kino, fehlt diese Spannung des Unmittelbaren. Auf der Leinwand fällt kein Darsteller ungeplant auf die Schnauze. Wenn er hinfällt, stand das so im Drehbuch. Und wahrscheinlich war es erst noch ein Stuntman, der für ihn die Knochen hingehalten hat.

NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Zehn Theaterstücke, die man gesehen haben muss

Das gemeinschaftserlebnis lässt sich nicht auf DVD bannen Und Fernsehen … Na ja. Das ist doch diese Kiste, die im Hintergrund läuft, während man gleichzeitig mit etwas intellektuell viel Anspruchsvollerem beschäftigt ist, mit Wäschebügeln zum Beispiel. Wer nie ins Theater geht, lässt sich einen wichtigen Aspekt unserer Kultur entgehen. Und ich meine das ganz wört-

William shakespeare: «Die Tragödie von hamlet, Prinz von Dänemark»

Gäbe es einen Wettkampf um den Titel «bestes Theaterstück aller Zeiten» – «Hamlet» wäre bestimmt auf dem Siegertreppchen. Nicht wegen seiner Fülle an klassischen Zitaten von «Sein oder nicht sein» bis zu «Der Rest ist Schweigen», sondern aus einem anderen Grund. Shakespeares unübertroffenes Gefühl für theatralische Wirkung fasziniert den Zuschauer immer. Man muss «Hamlet» nicht einmal im Leben gesehen haben, sondern ein paarmal.

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MOTOREN: Diesel, Benzin und Erdgas (75 bis 140 PS) ANTRIEB: Frontantrieb / Allradantrieb MASSE: Länge / Breite / Höhe = 4,41 bis 4,88 / 1,79 / 1,81 bis 1,86 m, Laderaum 3,0 bis 3,9 m3, Wendekreis 11,1 bis 12,2 m VERBRAUCH: 5,1 bis 6,8 l /100 km, 134 bis 177g CO2 /km PREIS: ab 19 900 Franken* MEHR INFOS: www.caddy.ch

DAS GIBT ES ZU GEWINNEN:** Bereits haben viele Familien – wie die Fasels – mit dem VW Caddy eine 24-StundenErlebnisfahrt unternommen. Machen Sie auch mit, fahren Sie den Familienvan und gewinnen Sie attraktive Preise.

Als eine der ersten Familien lernten André (41) und Claudia (38) Fasel mit ihren Kindern Eric (11), Mia (8) und Paul (6) den VW Caddy bei einer Gratis-24-Stunden-Erlebnisfahrt besser kennen. Vater André gefiel vor allem der leichte Zugang durch die beiden Schiebetüren und das variable Sitzsystem des fünf- bis siebenplätzigen VW Caddy: «Die Sitze sind im Handumdrehen umgeklappt oder ausgebaut. Sogar mein komplettes Bike kann ich bequem reinstellen.» Auch das Fahrverhalten des Familienvans überzeugte den 41-Jährigen, «obwohl ich kaum zum Fahren kam, weil meine Frau vom agilen VW so begeistert war.» Claudia Fasel pariert den Seitenhieb locker: «Zum einen habe ich die Kinder mit dem Auto zum Eishockeytraining gebracht, zum anderen waren meine Kolleginnen vom Caddy so angetan, dass ich einige Extrarunden drehen musste. Da blieb eben nicht mehr viel Zeit für dich am Steuer.» Neben der reichhaltigen Sicherheitsausstattung (u.a. mit serienmässigem ESP und ABS) punktete der Allrounder bei der dreifachen Mutter vor allem durch seine gute Übersicht. «Durch die erhöhte Sitzposition hat man beste Übersicht und trotz knapp 4,50 m Länge ist auch

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Auch als eleganter Begleiter für den Abend in der Oper macht der VW Caddy eine gute Figur.

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Claudia Fasel schätzt vor allem die tolle Übersicht und die Agilität des praktischen VW Caddy.

Parkieren erstaunlich einfach», verrät Claudia Fasel. «Toll auch das butterweich schaltende Direktschaltgetriebe und das Start-Stopp-System. Da wird einem sparsames Fahren leicht gemacht!» Das zahlt sich beim Caddy aus. Dank serienmässiger Sparhelfer wie Bremsrekuperation und Start-Stopp-System begnügt er sich mit 5,1 bis 6,8 l/100 km. «Für einen Wagen, der enorm viel Platz

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bietet und durchaus spritzig wirkt, finde ich das sehr lobenswert», meint die 38-Jährige. «Denn neben Platz und Sicherheit ist für uns bei einem Familienauto ein möglichst geringer CO2-Ausstoss enorm wichtig – und mit 134 bis 177 g/km schneidet der Caddy auch hier gut ab.» Möchten Sie die Vorzüge des VW Caddy selbst erfahren? Dann melden Sie sich noch heute unter www.caddy.ch an!


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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | migros-magazin |

Zehn Theaterstücke, die man gesehen haben muss

samuel Beckett: «Warten auf godot»

carlo goldoni: «Der Diener zweier herren»

Wie kann man einem Stück, in dem eigentlich überhaupt nichts passiert, trotzdem mit atemloser Spannung folgen? Samuel Beckett hat dieses Kunststück geschafft. Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten – ohne dass wir je einen Grund dafür erfahren – auf eine Person namens Godot, von der sie absolut nichts wissen. Ja, sie sind nicht einmal sicher, ob es diesen Godot überhaupt gibt. Wenn das Stück zu Ende ist, warten sie immer noch.

Die grosse Zeit der Commedia dell’arte ging schon zu Ende, als Carlo Goldoni für deren Hauptfigur, den Spassmacher Arlecchino, die perfekte Rolle schuf: ein Diener, der sich, weil das Geld knapp wird, gleich bei zwei Herrschaften verpflichtet, deren Bestellungen und Aufträge durcheinanderbringt und damit jede Menge komischer Verwicklungen schafft. Und natürlich – wie könnte es in einer Komödie anders sein? – am Schluss für das Happy End sorgt.

Friedrich Dürrenmatt: «Der Besuch der alten Dame»

georg Büchner: «Woyzeck»

Die Milliardärin Claire Zachanassian besucht ihre Heimatstadt Güllen. Sie kommt, um Rache zu nehmen an Alfred Ill, der vor Jahren die Vaterschaft an ihrem Kind geleugnet und damit ihr Leben zerstört hat. Durch ihre Ehen unendlich reich geworden, bietet sie der Stadt einen teuflischen Pakt an: Eine Milliarde will sie bezahlen, wenn die Güllener dafür Ill umbringen. Mit dieser Geschichte schrieb Dürrenmatt das Trauerspiel einer Welt, in der alles seinen Preis hat. Auch das Gewissen.

lich: Ins Theater gehen, man muss vor Ort sein. Auch die mit grösstem Aufwand gedrehte Aufzeichnung einer Vorstellung ist dafür kein Ersatz. Das Gemeinschaftserlebnis, aus dem Theater erst entsteht, lässt sich nicht auf DVD festhalten. Theater sieht man sich nicht allein an. Nur Ludwig II. von Bayern setzte sich ganz allein ins Opernhaus und liess sich Wagner-Opern vorführen.

Das Dramenfragment, das der dichtende Revolutionär Georg Büchner bei seinem Tod 1837 hinterliess, wurde erst 1913 zum ersten Mal auf die Bühne gebracht. So lang dauerte es, bis man verstand, was für ein grosser Wurf dem jungen Genie gelungen war. Heute ist die Geschichte vom Soldaten Franz Woyzeck, der unter Halluzinationen leidet und als malträtiertes Versuchskaninchen eines pfuschenden Arztes schliesslich zum Mörder wird, auf allen Bühnen dieser Welt zu Hause.

Aber der war ja auch verrückt. Natürlich, auch im Kino bin ich in der Regel nicht allein. Aber ich verschmelze mit meinen Nachbarn nicht zu jener Einheit, die sich Publikum nennt und durch ihre Reaktionen das Geschehen auf der Bühne beeinflusst. Das Auto in der obligaten Verfolgungsjagd fährt immer im gleichen Sekundenbruchteil gegen die Wand, ganz egal, ob alle gespannt hinsehen

oder lieber nach dem letzten Rest Popcorn tasten.

Die Fantasie vollendet, was die schauspieler vorbereiten Noch etwas: Ich müsste lügen, wenn ich behaupten wollte, ich käme nach jeder Theatervorstellung glücklich nach Hause. Ich habe mich auch schon tödlich gelangweilt und bei der selbstbezogenen


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Friedrich schiller: «Maria stuart»

bild: Gaëtan bally/Keystone, ekko von Schwichow/Fotofinder, Keystone (9), drama-berlin.de (1)

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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

Friedrich Schiller war professor für philosophie und lehrte an der Universität Jena als Historiker. Dennoch überrollt er in seinen historischen Dramen den Zuschauer nicht mit seinem Wissen, sondern zeigt uns die menschliche Seite geschichtlicher ereignisse. Wenn sich die beiden verfeindeten Königinnen elisabeth I. und maria Stuart begegnen, dann treffen da einfach zwei Frauen aufeinander, denen das Schicksal keine andere Wahl gelassen hat, als sich bis auf den tod zu bekämpfen.

Bertolt Brecht und Kurt Weill: «Die Dreigroschenoper»

Das rezept der «Dreigroschenoper»: man nehme eine 200 Jahre alte englische Gaunerkomödie, lasse sie aktualisiert ins Deutsche übersetzen und ergänze sie durch Lieder, die von Vorbildern wie François Villon mehr als nur ein bisschen inspiriert sind. ergebnis: das erfolgreichste deutschsprachige bühnenstück des 20. Jahrhunderts. Und auch im 21. wird der unmoralische Zweikampf zwischen dem bettlerkönig peachum und dem Gauner mackie messer sein publikum finden.

Experimentiererei eines sogenannten Projekts beim dritten unauffälligen Blick auf die Armbanduhr gedacht: Eigentlich sollte man die Herrschaften bei ihren privaten Verrichtungen nicht stören. Aber wenn es funktioniert, wenn der Funke von der Bühne ins Parkett und auf die Galerie überspringt, dann geschieht jenes Wunder, nach dem ich süchtig bin. Dann wird ein simpler,

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heinrich von Kleist: «Der zerbrochene Krug»

Die parallele zu «Oedipus» ist verblüffend: Auch hier ist der richter, der einen Fall aufklären soll, selber der täter. Aber weil Heinrich von Kleist eine Komödie geschrieben hat, geht es in dem prozess nur um einen zerbrochenen Krug, und selbstverständlich weiss Dorfrichter Adam von Anfang an, dass er ihn bei einem gescheiterten Liebesabenteuer selber zerbrochen hat. es sind seine verzweifelten Versuche, den Hals doch noch aus der Schlinge zu ziehen, die uns so amüsieren.

Ödön von horváth: «geschichten aus dem Wienerwald»

Horváth benannte sein Stück in bitterster Ironie nach dem weltberühmten Walzer von Johann Strauss, aber was hier gezeigt wird, ist alles andere als walzerselige Gemütlichkeit. Im Österreich der Weltwirtschaftskrise sind keine verlogenen Happy ends mehr möglich. Die Welt hat nichts mehr zu bieten als den erbarmungslosen sozialen Abstieg. Und wenn am Schluss geheiratet wird, ist das keine glückliche Wendung, sondern nur der beginn der nächsten tragödie.

waagrecht gehaltener Stock zum Meeresspiegel, unter dem gerade ein Schiff versinkt, oder ein Paar Stelzen zum verzauberten Wald im «Sommernachtstraum». Dann habe ich etwas erlebt, das mir kein Eisberg in «Titanic» und kein computergenerierter Urwald in «Avatar» bieten kann. Dann hat meine Fantasie das Kunstwerk vollendet, das die Schau-

spieler für mich vorbereitet haben. Und ich freue mich schon wieder auf die nächste Vorstellung. Text: Charles Lewinsky

Buchtipp: «Bühne frei! 101 Theaterstücke von Augustinus bis Zadek». 2000 Jahre Theater, miterlebt aus der ersten Reihe, herausgegeben von Bruno Hitz und Charles Lewinsky, erhältlich ab September 2012 bei Ex Libris für 31.90 Franken


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Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |

«Ich bin Der grosse Durchbruch als Schauspieler gelang ihm nie. Trotzdem kennt jeder das Gesicht von Max Rüdlinger. Nun trifft der «Griesgram der Nation» die deutsche Vorzeigefeministin Alice Schwarzer zum literarischen Schlagabtausch. Max Rüdlinger, am 1. Oktober treffen Sie am «Züri Littéraire» Alice Schwarzer zu einem Podiumsgespräch. Worüber wird geredet?

Wir werden uns wohl gegenseitig unsere Reiseerlebnisse um die Ohren hauen. Mein neues Buch heisst «Verreist» und enthält Tagebücher meiner vielen Reisen. Alice Schwarzer veröffentlichte einen Fotoband über Burma. Also nehme ich an, es geht um Reisen und nicht um mich als Macho. Sind Sie denn einer?

Es wäre meine Lieblingsrolle. Ich bin ein Möchtegern-Macho. Alice Schwarzer wird begeistert sein.

Fernsehmoderator Röbi Koller lud mich ein, weil er überzeugt ist, ich sei die ideale Ergänzung zu Alice Schwarzer. Ich habe zwar ein bisschen Bammel vor der Begegnung, aber immerhin bin ich Burma-kundig. Ich wurde dort sogar kurzzeitig als Mönch ordiniert. Wie stehen Sie zu Feministinnen?

Ich bin ideologisch auf vieles hereingefallen, aber nie auf Feminismus. Das hielt ich schon immer für Habakuk. Der Mann als Schuldiger am Weltelend, diese These gefällt mir nicht. Schliesslich stand hinter jedem Psychopathen, der bisher auf dieser Welt frevelte, eine Frau, die das gut fand. Von wem werden denn alle diese Irren erzogen? Von Müttern! Es war auch nie mein Anliegen, dass Frauen Schwingerköniginnen und Polizeipräsidentinnen werden müssen. Max Rüdlinger hat einen schwarzen Humor und ein Image als Griesgram. Mit beidem lebt er bestens.

Warum nicht?

Weil wir ohnehin an einem Übermass an


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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ein Möchtegern-Macho» Maskulinität auf dieser Welt leiden. Wahre Emanzipation wäre, weiblichen Qualitäten den ihnen gebührenden Wert zuzugestehen. Wir brauchen doch nicht noch mehr Thatchers und Konsorten. Es ist aber ein Versagen der Männer, dass die Frauen das Zepter übernehmen mussten. Wenn ich nur schon Ausdrü­ cke wie «Powerfrau» höre, sträuben sich mir die Haare. Was ich an Frauen so schätze, ist gerade ihre Zartheit. Haben Sie eigentlich viele Freunde?

Nein, nur ein paar wenige. Leute, bei de­ nen ich darauf bedacht bin, dass sie mir nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Sie gelten als griesgram der nation. Sind Sie das auch privat?

Nun, ich bin sicher nicht der fröhlichste Mensch im Lande. Aber vollumfänglich kann ich mich mit dieser wenig schmei­ chelhaften Beschreibung nicht identifi­ zieren. Es ist einfach so: Wenn in einem Film die Rolle des Arschlochs zu be­ setzen ist, ruft man immer mich an.

Anarcho und Bünzli Bekannt wurde Max Rüdlinger durch Filme mit Regisseur Clemens Klopfenstein und seine Ehe- und Filmpartnerin Christine Lauterburg. Obwohl Vertreter der AnarchoSzene, wurde Rüdlinger zum Inbegriff des mürrischen Bünzli. Etwa als Polizeichef in «Strähl» oder Offizier in «Achtung, fertig, Charlie!». 2006 wurde er für den Schweizer Filmpreis nominiert. Geboren 1949 in Flums SG, lebte er 30 Jahre in Bern und wohnt heute in Zürich. 2007 erschien sein Buch «Das Recht auf Memoiren», am 2. Oktober folgt «Verreist». Am 1. Oktober sind er und Alice Schwarzer Gäste im «Züri Littéraire» im Kaufleuten in Zürich.

Immerhin ist es mir gelungen, mir über­ haupt ein Image zu schaffen. Das gelingt auch nicht jedem. Viele Kollegen sind bessere Schauspieler als ich, brachten es aber nie zu einem Image.

Sie können also eigentlich nichts?

Ich kann endgültig nichts. Darum wur­ de ich Schauspieler. Da muss man nicht wirklich etwas können. Wenn es so einfach wäre, würde es jeder tun.

Es braucht eine gewisse Frechheit, sich vorne hinzustellen, und die Fähigkeit, so zu agieren, dass es auf der Bühne oder auf Zelluloid Kontur bekommt. Gries­ grämig dreinzuschauen ist dabei das Einfachste. Positiv zu wirken ist schon einiges schwieriger. Das ist allgemein schwierig, auch im Leben.

Hatten Sie diesen Stempel von anfang an?

Ich wurde 1981 bei einer Demo in Bern von Regisseur Clemens Klopfenstein von der Strasse weg für meine erste Rolle verpflichtet. Eine Hauptrolle. Ich war heillos überfordert, aber überzeugt, dass aus mir ein Star wird. Ich konnte kaum mehr schlafen, sah mich in Champagner badend, alle Frauen dieser Welt zu mei­ nen Füssen. Als nach einem halben Jahr die Filmerei tatsächlich losging, küm­ merte sich auf dem Set kein Mensch um mich, was ich als persönliche Beleidi­ gung auffasste. Also stand ich auf dem Set herum und war hässig. Und dabei ist es geblieben?

Grundsätzlich ja, denn man verweigerte mir auch bei den weiteren Drehs die Be­ handlung als Star. Wenn es hiess: «Ka­ mera läuft», riss ich mich zusammen, öffnete mich kurz, soweit es halt ging, und spielte. Das klappte ganz gut, und wir drehten einen Film nach dem ande­ ren. In meiner grenzenlosen Naivität dachte ich, das gehe jetzt so weiter. Nach sechs Jahren war aber Schluss. Was haben Sie dann gemacht?

Ein bisschen Theater gespielt. Finanzi­ ell musste ich schwer unten durch. Was hatten Sie denn vorher für einen Beruf?

Ich bin Studienabbrecher. Zuerst stu­ dierte ich Soziologie, scheiterte aber an der ersten Prüfung in Statistik. Dann sattelte ich um auf Philosophie und scheiterte am Kleinen Latinum. Also stu­ dierte ich Psychologie — und scheiterte nochmals am Fach Statistik.

«ich kann endgültig nichts. Darum wurde ich Schauspieler.»

Haben Sie sich je gegen ihr image gewehrt?

Nicht eigentlich. Ich habe mir bezüglich meiner Schauspielkarriere sowieso nie ein Bein ausgerissen. aber Sie beschweren sich, dass Sie unterbeschäftigt sind...

... das ist gesagt, wie es ist. Um mehr Rollen zu bekommen, hätte ich mich mehr andienen müssen. Bereuen Sie rückblickend, dass Sie sich nicht mehr ins Zeug gelegt haben?

Ich bereue nichts.

Werden Sie auf der Strasse erkannt?

Ab und zu. Aber die Schweiz ist kein Land für Starbewunderung. Wenn die Leute jemanden erkennen, sind sie sehr zurückhaltend. Mit meiner Berühmtheit kann ich also ganz gut leben. Vor allem verglichen mit meinem Freund Polo Ho­ fer. Mich würde es wahnsinnig machen, wenn jeder das Gefühl hätte, er habe einen Anspruch auf mich. Aber Polo geht mit Grandezza damit um. Haben Sie Fans?

Es gibt so verquere Typen, die mich gut finden, ja. Die sind aber genauso zurück­ haltend wie ich. Ich bekomme etwa drei

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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

Autogrammwünsche pro Jahr. Die beantworte ich immer postwendend. Ein Fan sollte aber sein Idol nicht persönlich treffen, das ist nur enttäuschend. Wenn einer sähe, dass bei mir zu Hause eine Matratze auf dem Boden liegt, bliebe ihm eigentlich nur, mich umzubringen, um seine Illusion zu bewahren. Sie haben einen makabren Humor.

In der Schweiz ist richtiges Startum eigentlich gar nicht möglich. Man begegnet einander ständig, steht hinter einer Berühmtheit an der Migroskasse und sieht Schuppen auf dem Revers. Das ist etwas unglamourös. Glamour funktioniert nur mit Distanz. Zum Beispiel mit einem zwei Meter hohen Zaun um die Villa. Das sieht in Beverly Hills gut aus, im Zürcher Industriequartier lächerlich. Beneiden Sie erfolgreichere Kollegen?

Ja. Darum kündigte ich schon in einer frühen Phase meiner Karriere mein Ciné-Bulletin-Abo. Ich wollte doch nicht dauernd all die Filme unter die

Nase gerieben bekommen, in denen ich nicht spielte.

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Max Rüdlingers bekanntester Film war «Das Schweigen der Männer» an der Seite seines lang­ jährigen Freundes, Musiker Polo Hofer.

Hatten Sie genug Engagements, oder lebten Sie von den Einkünften Ihrer Frauen?

Nie! Nicht ein einziges Mal! Ich spielte zwar in vielen Filmen, hatte aber immer nur wenige Drehtage, war also nie überbeschäftigt. Aber jetzt ist der Zapfen sowieso endgültig ab. Ich werde meine Schauspielkarriere beenden. Das würde ich gerne mit Pauken und Trompeten inszenieren, nur bin ich dafür leider zu wenig berühmt. Immerhin wurden Sie kürzlich in einer Fernsehkritik als Ersatz für «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser vorgeschlagen.

Diese Empfehlung war mein absoluter Karrierezenit. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Nathalie Bissi

«Das Schweigen der Männer» oder «Feuerland»: Max Rüdlingers schrägste Filmrollen.

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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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KolUMne | 39

Der haUsMann

English lessons Bänz Friedli singt heimlich mit.

Trällert die knapp 14-jährige Tochter durch die Wohnung «Blow my whistle, baby, whistle, baby, here we go …», ist dies in mehrfacher Hinsicht absurd. Denn sie singt auf schlecht Deutsch — und jetzt kommt etwas Wüstes, weshalb wir die geschätzte Leserin Gamber, die keine ugattligen Ausdrücke in der Zeitung duldet, bitten, die n��chsten zwei Zeilen zu überspringen. Merci! — … Anna Luna singt also sinngemäss: «Blas mir einen, blas mir einen! Fertig, los!» Seit Monaten läuft der Hit von Flo Rida täglich gefühlte dreihundertsiebenundvierzig Mal am Jugendsender ihres Vertrauens, und ich … Korrekt müsste es an dieser Stelle heissen: Ich mag den Mist schon gar nicht mehr hören, drei Ausrufezeichen!!! Das wäre aber nur die Gamber-friendly Version. Wahr ist: Ich Löli trällere heimlich mit: «… whistle, baby, whistle, baby …» «Weisst du eigentlich, was du da singst?», besinne ich mich dann doch meiner väterlichen Verantwortung. Noch ehe die Schwester antwortet, reagiert Hans auf die Frage. Mit einem mitleidigen: «Vatiiii …» Will heissen: Natürlich weiss sie, was sie singt. Und der kleine Bruder weiss es grad auch. Ich hätte als Kind — wäre zu jener Zeit in der Hitparade so strub gesungen worden — kein Wort verstanden.Uns musste «Love to Love You Baby» genügen; darin stöhnte Donna Summer derart heftig, dass man es auch ohne Worte verstand.

«Lady Gaga auf Berndeutsch? Na ja.» Aber Frühenglisch? Forget about it. Gabs nicht. Ich weiss noch, wie ich mal «Rock Around the Clock» mittels Pausentaste mühsam ab Kassettenrecorder transkribierte: «Uantuu Sri ä Klok, forä Klok Rok …» Und dann sang ich irgendwie mit, nicht wissend, was genau ich sang. Um 1975 muss es gewesen sein. Ganz anders heute. Unsere Kinder verstehen englische Liedtexte, und ihnen ist längst klar, wie albern manche davon sind. Anna Luna sorgt sich schon ums anglophone Radiopublikum. Bei uns kommen ja zuweilen auch Plattheiten im Baselbieter Dialekt zum Lautsprecher raus … «Aber den ganzen Tag?! Das musst du dir mal vorstellen, Vati!», erhitzt sie sich. «Jeeee-des Wort in der eigenen Sprache! Wie muss das wohl

sein?» Wir habens gleich ausprobiert und uns einen Spass gemacht, ad hoc ins Berndeutsche zu übertragen, was grad so am Radio lief. «Hüt Na-a-a-a-acht, sy mer jung!» Das war unser Ferienhit, im Sommer: «We Are Young» von Fun. Toller Song. Aber in der eigenen Sprache? Schon tönt Lady Gaga: «I bi schön uf mi Art, wül dr Liebgott kener Fähler macht», übersetzen wir singend «Born This Way», «i bi ufem rächte Wäg, Baby, i bi so uf d Wäut cho!» Na ja. So verliert Popmusik ihren Glanz, irgendwie. «In eurem Alter hatte ich den Vorteil», erkläre ich den Kindern, «dass ich ‹Love Me Do› der Beatles für hohe Poesie hielt, für schiere Literatur. Ich konnte nicht ahnen, wie doof der Text ist.» Schon zupft unser Beatles-Experte, der Hans, aus der Box mit deren Gesamtwerk eine Raritäten-CD und spielt sie ab: «Ouu, gho-om dok, ghom su mi-i-ir, ghom gip mia dainöö Handt …» Eine Aufnahme, von der ich nichts wusste: «Komm, gib mir deine Hand», die Beatles auf Deutsch! Mit einem very funny accent. Hans nimmt die CD aus dem Gerät und sagt ruhig: «Nein. Nein, das wollen wir kein zweites Mal hören.» Er schaltet auf Radio um, wo gerade … erraten: «Whistle» läuft. Was nun die ganze Familie im Chor auf Berndeutsch singt, verschweige ich hier. Nur schon Frau Gamber zuliebe. Bänz Friedli live: 13. 9. Domat-Ems GR.

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MODELS VON NEBENAN

I am präsentiert die Gewinner der Kampagne für individuelle Schönheit. Als Preis winkte neben einem professionellen Fotoshooting eine Reise nach New York.

M

iss Wuschelchopf und Mister Sonnenkönig sind recht ungewöhnliche Titel für die Gewinner einer Model-Kür. Allerdings handelt es sich bei diesen Kandidaten auch nicht um gewöhnliche Models. Vielmehr sind es Menschen, denen wir jeden Tag begegnen. Auf der Strasse, im Büro oder in der Freizeit. Menschen, die sich durch individuelle Schönheit und Natürlichkeit auszeichnen – und die deshalb einzigartig sind. Genau diesen wollte I am, die Pflegelinie der Migros, die Möglichkeit geben, sich schweizweit zu präsentieren. Bei einem Onlinewettbewerb beteiligten sich Männer und Frauen, die nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal eines Models entsprechen. Zu den über 2000 Teilnehmern gehörten so illustre Kandidaten wie Mister Rockstar, Mister Needs-a-Haircut oder Miss Strahlefrau, für die jeder online abstimmen konnte. Aus den 20 populärsten Fotos bestimmte schliesslich eine Jury die I am-Models. Und das sind sie:

Glückwunsch zu euren Titeln als Miss und Mister I am. Wieso habt ihr bei dem Wettbewerb mitgemacht? Mr: Meine Freunde haben mich dazu ermuntert. «Warum auch nicht?», dachte ich mir – und siehe da, nun bin ich hier. Ms: Meine Mutter hat mir eine Anzeige gezeigt und so einen Wuschelchopf wie meinen sieht man ja nicht oft in der Werbung. Die Reise nach New York war auch ein Anreiz, weil ich noch nie dort war.

Wie findet ihr die Idee, dass I am keine echten Models verwenden wollte? Mr: Ich finde super, dass so «echte» Menschen für die Produkte stehen, die sie auch wirklich benutzen. Sehr authentisch eben. Ms: Super, mal was anderes. So können mal Nicht-Models zeigen, was an ihnen spannend ist.

Miss Wuschelchopf

Natalie Kaiser, 18 Jahre alt. Lieblingsprodukt I am: Intense Moisture Haarshampoo/Haarpflege

Mister Sonnenkönig

Geoffrey Lorendeaux, 25 Jahre alt. Lieblingsprodukt I am: Touch Me

Was habt ihr gedacht, als ihr von dem Gewinn erfahren habt? Mr: Zuerst habe ich an meine Mutter gedacht und wie stolz sie wohl ist. Als Zweites habe ich vor Glück aufgeschrien: Wahouuuu! NY City, Baby! Ich bin der Gewinner, it’s amazing!!! Ms: Ich habe nicht mehr viel gedacht, sondern bin vor Freude durch die ganze Wohnung gesprungen.


zigartig der ein je il e W

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neues aus der migros

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Nr. 37, 10. September 2012 | migros-magazin |

«Die Migros ist ein Abbild Am 1. Juli haben 53 neu gewählte Delegierte des MigrosGenossenschafts-Bundes ihre Arbeit aufgenommen. Eine davon ist Florence Aubert aus der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg. Sie will sich speziell für Umweltthemen einsetzen.

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eit acht Jahren gehört Florence Aubert (41) dem Genossenschaftsrat der Migros Neuenburg-Freiburg an. Die Lehrerin mit dem lebhaften, fröhlichen und herzlichen Wesen wurde in La Chaux-de-Fonds geboren, lebt und unterrichtet aber seit 20 Jahren in Le Locle. In das MigrosEngagement ist sie eher ungewollt hineingerutscht. Damals wusste sie noch nicht einmal, dass es einen Genossenschaftsrat gibt. «Es war meine ehemalige Nachbarin, die als Filialleiterin in Le Locle tätig war und meinen Namen für die Mitgliedschaft vorschlug. Sie wollte, dass auch eine Vertreterin aus der Stadt dem Gremium angehört.» Seit Beginn ihrer Tätigkeit als Genossenschaftsrätin wirkt Florence Aubert in der Laden- und Sortimentskommission des Rats mit. «Ich habe vieles gelernt, und vor allem die Anstrengungen der Migros zum Schutz der Umwelt und das effiziente Energiemanagement beeindruckten mich: Es sind grosse Fortschritte erzielt worden, etwa die Wärmerückgewinnung bei Kühlgeräten oder die Reduktion der Pet-Anteile bei Flaschen.»

bilder: Xavier Voirol, Severin Nowacki, Jorma müller

der schutz der umwelt ist ihr auch privat ein anliegen Solche Themen beschäftigen sie auch privat und während ihrer Lehrtätigkeit — schliesslich sollen ihre Schülerinnen und Schüler für Umweltfragen sensibilisiert werden. «Ich konnte sie bereits auf die Verpackungs- und Abfallproblematik aufmerksam machen. Die Migros muss ich dabei nicht namentlich erwähnen, denn alle wissen, dass ich dem Genossenschaftsrat angehöre.» Dabei komme es auch schon mal vor, dass ihre Schüler sie mit Fragen zur Migros konfrontieren. Ihr Engagement wird durch die junge Generation, die sie beim Heranwachsen begleitet, immer wieder aufs Neue

entfacht. «Ich bin der Meinung, dass die Migros nicht von ihrem Verzicht zum Verkauf von Alkohol und Tabak abweichen sollte. Sie soll sich auch weiterhin weigern, Videospiele mit gewalttätigen Inhalten anzubieten. Für mich als Lehrerin ist das wichtig.» Ihrer Überzeugung für den Schutz der Umwelt verleiht die Mutter von zwei Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren klaren Ausdruck: «Ich würde es schätzen, wenn die Migros den Mut hätte, nur saisonale Produkte zu verkaufen, denn auch dies ist eine Botschaft, die wir an unsere Kinder weitergeben. Erdbeeren im Februar oder Tomaten an Weihnachten, das verstehe ich nicht.»

unterschiedliche menschen aus der ganzen schweiz getroffen Umweltthemen sind es denn auch, für die sich Florence Aubert als Delegierte des Migros-Genossenschafts-Bundes einsetzen will. Obwohl die Wahl ins oberste Gremium der Migros (vgl. Box Seite 45) sie ein wenig nervös machte, freut sie sich, Neues zu entdecken: «Es wird mir Gelegenheit bieten, wieder andere Menschen kennenzulernen.» Ihr erster Auftritt an der konstituierenden Delegiertenversammlung in Zürich vom vergangenen 1. September hat sie nicht enttäuscht. Im Gegenteil: «In der regionalen Genossenschaft hat man mir oft gesagt, die Organisation der Migros gleiche dem politischen System der Schweiz. Das habe ich jetzt persönlich erlebt, denn ich habe unterschiedliche Menschen aus dem ganzen Land angetroffen, die alle ihre grosse oder kleine Region der Schweiz vertreten.» Spätestens Ende Oktober wird Florence Aubert erneut nach Zürich reisen, um ihre Genossenschaft an der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung der Migros zu vertreten. Text: Anne-Isabell Aebli

Florence Aubert freut sich darauf, als Delegierte des MGB Neues zu entdecken.


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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

aktuell

neUes aUs Der Migros | 43

der Schweiz»

Ursula Nold (43) hat einen positiven Eindruck von den neuen Delegierten.

«Die Migros-Idee bleibt lebendig» Seit vier Jahren leitet ursula Nold als Präsidentin die Delegiertenversammlung des MGB. Sie wurde im März dieses Jahres für eine weitere amtszeit bis 2016 bestätigt. ursula Nold, mit 53 neuen Delegierten wurde das oberste Organ der Migros fast zur Hälfte neu besetzt. Gibt es einen trend?

Aufgrund der Amtszeitbeschränkungen in den regionalen Genossenschaften gibt es alle vier Jahre eine grössere Rochade in der Besetzung der Delegiertenversammlung (DV). Das ist zwar bedauerlich, da versierte Delegierte mit viel Wissen um die Migros-Strukturen verloren gehen; anderseits bietet der Wechsel die Chance, dass die DV erneuerungsfähig bleibt. Für die kommende Amtsperiode haben zahlreiche jüngere Delegierte Einsitz genommen. Sie wurden vor Kurzem in ihre Aufgabe eingeführt. Ich habe einen sehr positiven Eindruck von den neuen Delegierten gewonnen, sie engagieren sich. Sie scheuten sich nicht, gleich an der ersten Sitzung das Wort zu ergreifen. Damit haben wir Gewähr, dass die Migros-Idee lebendig bleibt.


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aKtUell

Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

«Es gibt mehr als genug Interessenten für das Amt.»

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neUes aUs Der Migros | 45

Welche Kriterien bringt ein Delegierter idealerweise mit?

Die DV stellt den regionalen Genossenschaften ein Anforderungsprofil zur Verfügung, das als Rekrutierungshilfe dient. Erwünscht sind engagierte Persönlichkeiten, die sich zu den MigrosWerten bekennen. Delegierte sollten aufmerksame Konsumenten sein und idealerweise berufliche Erfahrung in einem der vielen Migros-Tätigkeitsfelder mitbringen. Nebst den Kenntnissen einer zweiten Landessprache sollen sie auch zeitlich verfügbar sein. Es muss ihnen sodann bewusst sein, dass die DV keine operativen Befugnisse hat, sondern statutarische und gesetzliche Aufgaben erfüllt. Die DV ist allerdings ein wichtiges Dialogforum innerhalb der Migros-Gemeinschaft. Wie lassen sich neue Delegierte finden und für ihre Aufgabe begeistern?

Delegierte werden aus den Mitgliedern der regionalen Genossenschaften rekrutiert. Meist gibt es mehr als genug Interessenten für das Amt, und manchmal wird für die freien Sitze sogar Wahlkampf betrieben. Begeistern lassen sich neu gewählte Delegierte vor allem durch die sich neu öffnenden Perspektiven. In den regionalen Genossenschaften sind die Genossenschaftsräte auf den Migros-Detailhandel fokussiert, in der DV erhalten die Delegierten einen umfassenden Einblick in die gesamte MigrosGemeinschaft mit allen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Interview: Daniel Sidler

Die 171. konstituierende Delegiertenversammlung vom 1. September in Zürich.

Delegiertenversammlung des MGB Die Delegiertenversammlung (DV) ist das oberste Organ des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB), sozusagen das Migros-Parlament, das im Wesentlichen einer Generalversammlung entspricht. Die Versammlung zählt aktuell 111 Personen. 100 Delegierte sind Genossenschaftsräte, die von den Mitgliedern der insgesamt zehn Migros-Genossenschaften gewählt

Preisbarometer Informationen zu Preisänderungen

Artikel Preis alt * Nescafé Wiener Mélange, 8 x 18 g 5.95 M-Budget Mega Stick Vanille Lutscher, 8 x 120 ml 4.50 M-Budget Chicken Nuggets tiefgekühlt, 750 g 8.50 M-Budget Mignon Waffeln mit Haselnusscremefüllung, 400 g 2.85 M-Budget Schweinsplätzli vom Nierstück 1 kg 23.65 Tessinerbrot TerraSuisse 300 g 1.60 Halbweissbrot Terrasuisse, 1 kg 2.10 M-Budget Milchschnitte, 140 g 1.30 M-Budget Knuspermüesli Bananenjoghurt mit Schokoflakes, 175 g 0.75 Bio Yogi Tea Classic Cinnamon Spice, 15 Beutel** 4.90 Bio Yogi Glückstee, 15 Beutel** 4.90 * in Franken / ** gültig ab 11.9.2012

Preis neu * 5.40 3.85 8.00 2.80 22.50 1.50 2.00 1.00 0.70 5.00 5.00

in % –9,2 –14,4 –5.9 –1,7 –4,9 –6,3 –4,8 –23,1 –6,7 2 2

werden. Weitere Mitglieder sind je ein Vertreter der Verwaltungen der zehn Genossenschaften sowie die Präsidentin. Die DV entscheidet unter anderem über die Festsetzung und Änderung der grundsätzlichen Geschäftspolitik der Migros, die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Wahl und Abberufung von Mitgliedern der Verwaltung.


Das besondere Angebot von Thurgau Travel

Burma auf dem Irrawaddy

mit neuem Suitenschiff Thurgau Exotic II**** NEU mit Hotelaufenthalten in Bagan, Mandalay und Inle See

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Durch den Bau und Betrieb der Schiffe ermöglicht er vielen Burmesen, ihre Familien zu ernähren. Die beiden kleinen, luxuriösen Schiffe bieten max. 20/28 Gästen Platz. Sie sind aus regionalen Harthölzern gebaut und elegant eingerichtet. Die Gäste sind ausnahmslos begeistert von Schiff, Land, Kultur und von den Leuten. Unterstützen auch Sie dieses wunderschöne Land und nutzen Sie den aktuellen politischen Aufbruch in Burma. Kommen Sie mit und lassen Sie sich auf dieser genussvollen Reise von den einmalig schönen Gewässern, vom kulturellen Reichtum und vom Charme der Burmesen bezaubern.

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Der Besuch der Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der Schweiz lässt Hoffnung aufkeimen, dass sich Burma der Welt öffnet und sich politisch etwas bewegt. Tun Sie es unserem Bundesrat gleich und unterstützen Sie Burma mit einem Besuch. Willkommen an Bord der RV Thurgau Exotic II.

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Beinruderer auf dem Inle See

Bagan

Shwedagon Pagode

Reiseprogramm Rangun – Bagan – Mandalay – Inle See 1. Tag Schweiz – Rangun Flug von Zürich via Bangkok nach Rangun. 2. Tag Rangun Transfer zum Hotel. Nach dem Mittagessen Stadtrundfahrt mit berühmter Shwedagon Pagode. Abendessen, Übernachtung im Hotel. 3. Tag Rangun – Bagan Frühmorgens Flug nach Bagan, eine der grössten archäologischen Stätten Südostasiens, Transfer zum Hotel. Besichtigungen mit Bus. Abendessen, Übernachtung im Hotel. 4. Tag Bagan Weitere Besichtigungen einiger der wichtigsten Tempel und Pagoden sowie einer Lackwaren-Manufaktur. Abends burmesisches Puppentheater, Abendessen in einem Restaurant. Übernachtung im Hotel. 5. Tag Bagan – Tan Gyi Taung Transfer zum Schiff und Einschiffung. Mittagessen und «Leinen los!». Nachmittags Fahrt mit Jeeps auf den Tan Gyi Taung Berg mit herrlicher Aussicht über Bagan. Elefantentanz-Aufführung einer Theatergruppe. Während der Schifffahrt Präsentation burmesischer Bräuche und Traditionen. 6. Tag Sale Rundgang durch Sale mit herrschaftlichen Kolonialhäusern und Teakholzkloster. Nachmittags Schifffahrt. 7. Tag Dorf am Flussufer – Yandabo Morgenspaziergang in einem Dorf am Flussufer. Rundgang durch das pittoreske Dorf Yandabo mit seinen unzähligen Töpfereien. 8. Tag Ava / Inwa Schifffahrt und Vorlesung. Nachmittags Besichtigung der Ruinenstadt Ava (Inwa) mit Pferdekutschen. 9. Tag Sagaing – Mingun Busfahrt in die Sagainghügel mit Heiligtümern und Einsiedeleien. Besuch der Sun-U-Ponnya-Shin Pagode und eines Nonnenklosters. Nachmittags Besichtigung der Mingun Pagode mit der grössten hängenden, noch intakten Glocke der Welt. Abends burmesische Tanzaufführung und Abschiedscocktail. 10. Tag Mandalay – Amarapura Nach dem Frühstück Ausschiffung. Transfer zum Hotel. Stadtrundfahrt mit Mahamuni Pagode, Kunsthandwerkbetrieben, und Blattgoldwerkstatt. Mittagessen im Hotel. Nachmittags Ausflug nach Amarapura. Besichtigung der längsten Teakholzbrücke der Welt, der U-Bein Brücke. Abendessen in einem Restaurant. Übernachtung im Hotel.

Reisedaten 2012/2013

11. Tag Mandalay Besichtigung des Teakholzklosters Shwe Nan Daw Kyaung. Halt beim zentralen Markt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung (Mittagessen nicht inbegriffen). Abendessen und Übernachtung im Hotel. 12. Tag Mandalay – Heho – Inle See Vormittags Flug nach Heho. Der Inle See liegt auf dem Shan-Plateau in einer wunderschönen Hügellandschaft und ist berühmt für seine «Beinruderer» und schwimmenden Gärten. Besichtigung des Shwe Yan Pyae Klosters. Bootsfahrt zum Hotel am Inle See. Nach dem Mittagessen Bootsfahrt über den See vorbei an Pfahlbauten und schwimmenden Gärten. Abendessen und Übernachtung im Hotel. 13. Tag Inle See Ganztags Bootsrundfahrt. Besuch verschiedener Handwerksbetriebe und des 5-Tage Marktes. Mittagessen in einem Restaurant. Besuch der Phaung Daw U Pagode mit den fünf berühmten Buddha Statuen. Abendessen und Übernachtung im Hotel. 14. Tag Heho – Rangun Am Vormittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Rangun. Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtbesichtigungen mit Halt beim Scott Markt. Abendessen in einem lokalen Restaurant. Übernachtung im Hotel. 15. Tag Rangun – Schweiz Der Vormittag steht zur freien Verfügung (Mittagessen nicht inbegriffen). Nachmittags Transfer zum Flughafen. Rückflug via Bangkok in die Schweiz. 16. Tag Zürich Am Morgen Ankunft und individuelle Heimreise. Rangun – Mandalay – Bagan – Inle See Schiffsreise in umgekehrter Reihenfolge, anschliessend Aufenthalt am Inle See. Programmänderungen vorbehalten.

Sagaing

Bagan – Mandalay 02.01. – 17.01.13 1000 11.02. – 26.02.13 1000 21.02. – 08.03.13 1000 03.03. – 18.03.13 1000 13.03. – 28.03.13 1200 23.03. – 07.04.13 1400

Es het solangs het

RABATT

Mandalay – Bagan 28.12. – 12.01.13* 800 06.02. – 21.02.13• 1000 16.02. – 03.03.13 1000 26.02. – 13.03.13 1000 08.03. – 23.03.13 1100 18.03. – 02.04.13 1300

* Zuschlag Silverstermunü Fr. 67.– / • ausgebucht Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord und an Land, ausser an 2 Tagen wie im Reiseprogramm erwähnt • Flüge mit Thai Airways oder anderer IATA-Gesellschaft in Economy Class • Inlandflug Rangun – Bagan und Mandalay – Heho – Rangun oder Rangun – Mandalay und Bagan – Heho – Rangun • Übernachtung in 4-Sterne Hotels (2 Nächte in Rangun, 2 Nächte in Bagan, 2 Nächte in Mandalay und 2 Nächte am Inle See) • Transfers und Hafentaxen • Alle Landausflüge und Stadtrundfahrten • Thurgau Travel Schiffsmanagement durch erfahrene Mitarbeiter • Lokale deutschsprachige Reiseleitung Nicht inbegriffen: Trinkgelder, Visum Fr. 80.–, lokale Flughafentaxen, Getränke, Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung Einzel Fr. 83.–, Familie Fr. 159.–), Treibstoffzuschläge bleiben vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Alle Bilder zeigen die fast identische RV Thurgau Exotic I, da sich das neue Schiff zur Drucklegung noch im Bau befindet.

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) Suite Hauptdeck/DZ Hotel 5590.– Suite Oberdeck Mitte/DZ Hotel 5790.– 1-Bettkabine Hauptdeck/EZ Hotel 5990.– Suite Oberdeck vorn/DZ Hotel 5990.– Front-Suite Oberdeck mit Privatbalkon in Fahrtrichtung /DZ Hotel 6290.– Zuschlag Business Class 2700.–

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Nr. 37, 10. September 2012 | migROs-magazin |

Eine rustikale Kürbissuppe ist perfekt für die grosse Tafel. Dazu passen: Pane Passione, 420 g, Fr. 3.50, und Wildplatte, per 100 g, Fr. 6.55 statt Fr. 8.20*. Schöne


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 37, 10. September 2012 |

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Der Herbst treibts bunt

allerorten leuchten die Kürbisse von hübschen Ständen an den Strassen, und Kürbisfeste werden gefeiert. Jetzt ist es Zeit, die früchte des herbstes zu geniessen.

Atmosphäre zaubern Glasteelichthalter in warmen Farbtönen.

* Aktion gültig vom 11. – 17.9.

Im Herbst hält die Natur die besten Früchte des Jahres parat. Sie bescheren uns auch über die kalten Wintermonate eine reich gedeckte Tafel. Kürbisse können Sie kühl gelagert und je nach Sorte mehrere Monate aufbewahren. Grosse Kürbisse werden ausgehöhlt zur Suppenterrine.

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paghetti, Banane oder Türkenturban — wohl kaum jemand bringt Kürbisse mit diesen Wörtern in Verbindung. Bei Peter Oppliger auf dem Hof in Oberburg im Emmental sind das nur drei von 120 bis 150 Kürbissorten, die er seit 15 Jahren anbaut. Warum er sich auf Kürbisse spezialisiert hat, begründet Peter Oppliger so: «Mich fasziniert der Kürbis. Auch noch nach 15 Jahren.» Befragt man den Kürbisbauern nach seiner Lieblingssorte, überlegt er nicht lange: «Muskat und Butternuss — die sind für mich am feinsten.» Diese Kürbisse schätzen auch Profiköche, weil sie besonders aromatisch und vielseitig sind. Jeden Herbst erregen die riesigen Früchte — rein botanisch betrachtet sind Kürbisse Panzerbeeren — Aufsehen bei Wettbewerben. Mehrere Hundert Kilo brin-

gen die grössten Exemplare auf die Waage. Peter Oppligers grösster Kürbis bisher wog 180 Kilo. «Essen kann man die aber nicht mehr. Die sind dann zu holzig.» Das Zerlegen und Schälen von grossen Kürbissen kann ein Kraftakt sein. Einfacher hat man es beispielsweise mit den kleineren HokkaidoKürbissen: Sie können mit der Schale verzehrt werden. Oppliger verkauft vom Kürbisbier bis zur Kürbishandcreme alle erdenklichen Kürbisprodukte. Doch sein Lieblingsprodukt ist und bleibt eine feine Kürbissuppe — da ist er ganz klassisch. Text: Claudia Schmidt Bilder: Daniel Aeschlimann und Daniel Rihs Styling: Esther Egli

Die feinen Herbstrezepte von finden Sie auch im Internet unter: www.migros.ch

Für Kürbisbauer Peter Oppliger ist das Stemmen der Kürbisse kein Problem. Im Herbst bewegt er viele der orangen Kolosse.


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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Kürbis-Marroni-Suppe mit Lauch Hauptspeise für 4 Personen, ergibt circa 2 Liter 800 g Kürbis, z. B. Muskat, 1 Zwiebel, 150 g Lauch, 150 g tiefgekühlte Marroni, aufgetaut, 1 EL Butter, 1 dl Weisswein, 1,2 l Gemüsebouillon 1,5 dl Vollrahm, Salz, Cayennepfeffer Zubereitung: Kürbis und Zwiebel in Stücke, Lauch in feine Ringe schneiden. Alles bis auf eine Handvoll Lauchringe mit den Marroni in Butter andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Wein beigeben und etwas einkochen lassen. Bouillon und 2⁄3 des Rahms beigeben. Circa 25 Minuten köcheln. Suppe pürieren. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Restliche Lauchringe in siedendem Salzwasser circa 2 Minuten blanchieren, abgiessen und abtropfen lassen. Restlichen Rahm steif schlagen. Suppe mit Rahm und Lauch garnieren. Brot dazu servieren. Tipp: Suppe in einem Kürbis servieren. Dazu einen grossen, circa 4 kg schweren Kürbis vorsichtig aushöhlen. Suppe heiss einfüllen. Zubereitungszeit: circa 25 Minuten + circa 25 Minuten köcheln lassen Pro Person circa 7 g Eiweiss, 18 g Fett, 28 g Kohlenhydrate, 1350 kJ/330 kcal

Don Pablo Olivenöl extra vergine, 1 Liter, Fr. 10.80

M Premium Kürbiskernöl, 250 ml, Fr. 10.80

Cayennepfeffer gemahlen, 35 g, Fr. 1.05

Grano Padano, gerieben, 120 g, Fr. 2.40

Valflora M-Drink UHT, 1 Liter, Fr. 1.25

Valflora Vollrahm UHT, 500 ml, Fr. 3.25

Kürbiskerne, Bio, 400 g, Fr. 6.20

Knorr Gemüsebouillon, 109 g, Fr. 2.50 statt Fr. 3.15* * Aktion gültig vom 11.9.–17.9.

Kochbutter, Mödeli à 250 g, Fr. 2.85

Lauch grün, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Petersilie, Schweiz, pro Beutel, aktueller Tagespreis

Zwiebeln, Schweiz, Netz à 1 kg, aktueller Tagespreis


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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Die Kürbis-Überraschung M-Classic Marroni ganz, geschält, 500 g, tiefgekühlt, Fr. 6.–

Kürbis geschnitten, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

Der Tipp vom Koch: Aus Kürbiskernen und Kürbisöl gibts ein Pesto.

Ralph Schelling kochte bei den Schweizer Spitzenköchen Horst Petermann und Andreas Caminada sowie beim spanischen Avantgardekoch Ferran Adrià im «Bulli» bei Barcelona. Für das Kochmagazin «Saisonküche» entwickelt er raffinierte Alltagsrezepte.

«Jeder denkt immer nur an Kürbissuppen, wenn es um Kürbisse geht. Ich überrasche gern mit einem Kürbiskernpesto. Dazu werden 60 g Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne geröstet. Nach dem Auskühlen werden sie mit 2 Knoblauchzehen, 1 Bund glattblättriger Petersilie, 1 dl Olivenöl grob püriert. Zum Schluss gibt man knapp 2 Esslöffel Kürbiskernöl hinzu und würzt mit Salz und Pfeffer. Das Kürbiskernpesto können Sie als Tüpfelchen auf dem i für Suppen verwenden oder auch zu Pasta servieren.»

Kürbispolenta mit Rehschnitzel und Salbei Hauptspeise für 4 Personen 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Butter 4 dl Milch, 6 dl Wasser, 200 g grober Maisgriess, 300 g Kürbis, 20 g geriebener Grana Padano, Salz, Pfeffer, 2 Zweige Salbei, 600 g Rehschnitzel, 1 EL Öl Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch fein hacken. In wenig Butter andünsten. Milch und Wasser beigeben, aufkochen. Maisgriess einrieseln lassen. Bei kleinster Hitze unter gelegentlichem Rühren circa 30 Minuten köcheln. Kürbis in circa 1 cm grosse Würfel schneiden. In wenig Butter circa 4 Minuten braten. Zur Polenta geben und circa 10 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren Käse darunterrühren und abschmecken. Salbeiblätter in Streifen schneiden. Rehschnitzel trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Öl beidseitig je 2 Minuten scharf anbraten. Herausnehmen, warm stellen. Hitze reduzieren. Restliche Butter schmelzen. Salbei beigeben. Polenta und Rehschnitzel anrichten, Fleisch mit Salbeibutter beträufeln. Zubereitungszeit: circa 45 Minuten, pro Person circa 43 g Eiweiss, 17 g Fett, 47 g Kohlenhydrate, 2150 kJ/510 kcal

Rehschnitzel, Österreich, per 100 g Fr. 5.90

Bramata Maisgriess grob, 500 g, Fr. 1.80


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VOLLKORNBROT | 53

BÄcKER-TIPP

Ballaststoffe

Liebling Vollkorn

Vollkornbrote punkten mit würzigen Aromen und wertvollen Ballaststoffen. Kein Wunder, dass immer mehr Brote aus Vollkornmehl gekauft werden.

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as Phänomen kennen viele: Kaum ist man längere Zeit im fernen Ausland, fehlen einem die Produkte der Heimat — Käse, Cervelat und Brot. Besonders das Vollkornbrot landet regelmässig auf der Liste der Heimwehartikel. Wieder daheim, können Vollkornbrot-Fans aus dem Vollen schöpfen: Die MigrosBäckerei bietet mit dem Vollkorn-Landbrot (neuerdings aus TerraSuisse-Mehl), dem Bio-Weizenvollkornbrot und dem Vollkornbrot drei Brote an, die in der ganzen Schweiz zum Standardsortiment ge-

hören. Hinzu kommen regionale Vollkornspezialitäten. Die Bäckermeister der MigrosBäckereien beherrschen ihr Handwerk und backen sich mit ihren Broten in die Herzen der Brotliebhaber. Im vergangenen Jahr wurden doppelt so viele Vollkornbrote verkauft wie noch vor drei Jahren. Das mag zum einen an den guten Frischhalteeigenschaften liegen, zum anderen an den gesunden Ballaststoffen, vor allem aber am kräftigaromatischen Geschmack der Brote. Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi

Ballaststoffe sind alles andere als unnötiger Ballast in unserer Nahrung. Die kleinen Fasern haben eine wichtige Aufgabe in unserem Körper: Sie quellen im Magen auf und sorgen so für das Sättigungsgefühl. Zudem unterstützen Ballaststoffe die Verdauungsaktivitäten. Die Migros weist ganz neu mit Aufklebern auf den Ballaststoffgehalt von Broten hin. Bei mehr als 6 g pro 100 g Brot prangt der Sticker «reich an Ballaststoffen» auf der Verpackung. Bei mindestens 3 g heisst es: «mit Ballaststoffen». Ein kleiner Wegweiser zu einer gesunden Ernährung.

VollkornLandbrot, 400 g, Fr. 2.90


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terraSuiSSe

D TerraSuisse Das Label Terra­ Suisse steht für eine naturnahe, tier­ freundliche Schwei­ zer Landwirtschaft, welche die Arten­ vielfalt bewahrt. Die Migros hat das Label 2008 in Partner­ schaft mit der Schweizerischen Vo­ gelwarte Sempach und der Vereinigung der integriert produ­ zierenden Bäuerin­ nen und Bauern der Schweiz (IP­Suisse) ins Leben gerufen. Die 12 000 IP­Suisse­ Landwirtschafts­ betriebe verpflich­ ten sich auf eine umweltschonende und tiergerechte Produktion gemäss den IP­Suisse­Richt­ linien.

as Anwesen von Ruedi (57) und Trudi (56) Weber im bernischen Utzenstorf könnte fast schon aus einem Roman von Jeremias Gotthelf stammen. Zum heimeligen Bauernhaus mit dem typischen Emmentaler Schopfwalmdach, dem üppigen Blumen- und Gemüsegarten gehört selbstverständlich auch das Stöckli, das Ruedi Webers 89-jährige Mutter bewohnt. Alles glänzt und strahlt picobello sauber. Hofhund Gora, eine Mischung aus Berner und Appenzeller Sennenhund, lässt sich lieber kraulen, anstatt Besuchern Angst einzujagen. «Sie ist ja erst zwölf Wochen alt, da drücken wir ein Auge zu», erzählt Trudi Weber lachend.

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Scholle gut, Knolle gut

Bauer Ruedi Weber beliefert die Migros mit TerraSuisse­Kartoffeln. Angebaut werden sie nach den strengen Richtlinien der IP­Suisse.

terraSuisse-Kartoffeln sind immer saisonal So beschaulich das ganze Ensemble und der Emmentaler Dialekt auch anmuten mögen, Webers Wirtschaftsbetrieb ist es nicht. Das Ehepaar gehört schon seit 1989 zu den 12 000 Bauern und Bäuerinnen, die nach den strengen Richtlinien von IP-Suisse produzieren (siehe links). Sie beliefern die Migros mit ihren TerraSuisse-Kartoffeln. «Der wichtigste Unterschied zum konventionellen Kartoffelanbau ist, dass wir IP-Suisse-Bauern keine Unkrautvertilgungsmittel verwenden und das Kraut der Kartoffelpflanze mechanisch abschlagen oder abflammen», sagt Ruedi Weber. «Zudem sind bei TerraSuisse nur saisonale Kartoffelsorten im Angebot, weil wir keine Keimverhinderer benutzen, die sie lange lagerfähig machen würden.» Es erstaunt nicht, dass Webers selber ausgesprochene Kartoffelliebhaber sind. Heute gibts einen Kartoffelstockgratin mit Hackfleisch, der in England unter dem Namen Shepherd’s Pie, Schäferpastete, bekannt ist. «Bei uns gibts fast jeden Tag Kartoffeln. Es gibt praktisch nichts,

Nr. 37, 10. September 2012 | MigroS-Magazin |

Ruedi Weber ist IP-Suisse-Bauer und produziert für TerraSuisse. Seine Kartoffeln baut er deshalb ohne Unkrautvertilger an.


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was man aus Kartoffeln nicht machen könnte», gerät Trudi Weber ins Schwärmen. Sie ist eine gewiefte Köchin, die auch junge Frauen in deren Haushaltsjahr ausbildet. «Da draussen ist mein Kräutergarten. Je nachdem, welche Kräuter ich verwende, schmecken die Kartoffeln immer wieder anders. Langweilig werden sie uns nie.» Doch genug geredet! Ruedi und Trudi Weber lassen sich den saftigen Gratin schmecken. Text: Dora Horvath Bilder: Daniel Kellenberger

www.migros.ch/terrasuisse

Heimelig – das Bauernhaus der Webers im bernischen Utzenstorf mit üppiger Blütenpracht und grosszügiger Küche (oben). Das Hackfleisch wird scharf angebraten, dann mit dem Kartoffelstock in eine ofenfeste Form geben (untere Reihe).

Nr. 37, 10. September 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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terrasUisse | 57

Auf die Sorte kommts an

Bäuerin Trudi Weber beim Abgiessen der Kartoffelwürfel (rechts). Um die Vitamine zu behalten, kocht sie die Knollen im Dampfkochtopf oder mit Siebeinsatz und wenig Wasser.

«In meinen Kartoffeln steckt Leben drin, eben die Biodiversität.»

Nach etwa 25 Minuten im Backofen ist der Gratin fertig. Dazu passt ein knackiger Salat.

Viele Kartoffelgerichte sind leicht zu kochen. Wichtig ist, dass man die richtige Sorte wählt. Als Faustregel gilt: Für alle Gerichte, die Sauce oder Feuchtigkeit aufsaugen sollen (Gratins, Kartoffelstock, aber auch ein Kartoffelteig) nimmt man mehligkochende Kartoffeln. Für Salz-, Bratkartoffeln oder Gschwellti nimmt man festkochende Sorten, die nicht zerfallen.

Kartoffeln festkochend, TerraSuisse, Beutel à 1 kg, aktueller Tagespreis

Kartoffeln mehligkochend, TerraSuisse, Beutel à 1 kg, aktueller Tagespreis

Kartoffelstock-Hackfleisch-Gratin 1 grosse Zwiebel 150 g Karotten 500 g gemischtes Hackfleisch 1 EL TerraSuisseRapsöl 50 g Speckwürfeli 2 EL Tomatenpüree ¼ Bund Thymian 3 dl Rindsbouillon Salz, Pfeffer 800 g mehligkochende Kartoffeln 2 dl Milch 60 g Butter Muskatnuss 75 g geriebener Greyerzer

1. Zwiebel fein hacken, Karotten in Würfel schneiden. Hackfleisch im Öl scharf anbraten. Speck, Zwiebel und Karotten beigeben, kurz braten. Tomatenpüree dazurühren. Circa 2 Minuten mitbraten. Thymianblättchen dazuzupfen. Bouillon beigeben. Circa 15 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei ConvenienceArtikeln setzt die Migros ebenfalls auf das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb sind auch die folgenden tiefgekühlten Kartoffelprodukte in TerraSuisse-Qualität erhältlich:

2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Für den Kartoffelstock Kartoffeln in Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen. Abgiessen und abtropfen lassen. Kartoffeln stampfen oder durch das Passevite treiben. Milch und Butter zusammen erhitzen. Zu den Kartoffeln geben. Zu einem glatten Püree verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 3. 1⁄3 des Kartoffelstocks als Rand in eine ofenfeste Form geben. Hackfleisch einfüllen. Den restlichen Kartoffelstock darüber verteilen. Käse darüberstreuen. Gratin circa 25 Minuten in der Ofenmitte backen, bis der Käse leicht gebräunt ist. Dazu Salat servieren. Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 25 Minuten backen. Pro Person circa 43 g Eiweiss, 38 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 2850 kJ/680 kcal

TerraSuisse Röstitaler, tiefgekühlt, 500 g, Fr. 5.40*

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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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shaKeria | 59

Geschüttelt, nicht gerührt

Schweizer Milch mit Schoggi, Erdbeeren, Espresso oder Bourbon Vanille: Die neuen Milkshakes von Shakeria sind erfrischend anders – und jetzt noch schaumiger.

F

ür die kleine Erfrischung zwischendurch, die obendrein unwiderstehlich gut schmeckt, braucht es oft nicht viel. Ein Schuss Milch mit frischen Früchten oder einer anderen aromatischen Zutat, gut durchgemixt, und fertig ist ein feiner Milkshake. Wer es besonders schäumend liebt, der wird mit den Milkshakes von Shakeria eine unwiderstehliche Genussdimension entdecken. Zartschmelzende Schweizer Schoggi, fruchtig süsse Erdbeeren, frisch gebrühter Espresso oder echte Bourbon

Vanille ergänzen sich hier perfekt mit Schweizer Milch. Die besondere Shakerform und die verbesserte Rezeptur ermöglichen ein Aufschäumen von über 40 Prozent — für den perfekt geschäumten Milkshake wie hausgemacht. Die Flasche lässt sich wieder verschliessen und überallhin mitnehmen. Einfach vor jedem Schluck kurz schütteln und der Schaum ist zurück. So wird auch noch der letzte Tropfen zum ultimativ luftigen Erlebnis, und dies ohne die Gefahr, etwas zu verschütten. Text: Jacqueline Vinzelberg

Shakeria Milkshakes mit Erdbeer, Banane, Coco-Pina*, Swiss Chocolate oder Bourbon Vanille; Caffe Latte als Macchiato, je 250 ml, Fr. 1.90 * Nur in ausgewählten Filialen.


Prag – Breslau – Dresden

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Mit Musik ins Neue Jahr Begleiten Sie uns auf unserer musikalischen Festtagsreise. Es erwarten Sie kulturelle und musikalische Höhepunkte sowie eine der wohl attraktivsten Städtekombinationen Europas! Gleich zu Beginn unserer Reise geniessen wir eine begeisternde Inszenierung von Giuseppe Verdis «Aida» in der Staatsoper von Prag. Die Oper Breslau ist DER Geheimtipp unter den europäischen Opernbühnen. Erleben Sie die Opernhaus-Premiere des Musicals «Anatevka – The Fiddler on the Roof» mit der Musik von Jerry Bock im wunderschönen Ambiente des Opernhauses Breslau. Und zum Jahresbeginn erwartet uns in der einzigartigen Semperoper von Dresden «Die Fledermaus», Operette in drei Aufzügen von Johann Strauss. Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Prag. Fahrt via Ulm, Nürnberg, Pilsen nach Prag. 2. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grösste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehören die Karlsbrücke mit ihren Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin) sowie die Altstadt mit den fröhlichen Märkten. Am Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend erwartet uns ein erster musikalischer Höhepunkt: Staatsoper von Prag, 19 Uhr «Aida» – Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache 3. Tag: Prag, fakultativ «Der Prager Burgberg». Am Vormittag interessante Besichtigung der Prager Burg, einem in jeder Hinsicht überragenden Bauwerk. Hier befindet sich auch die offizielle Residenz des tschechischen Staatspräsidenten. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schönen Blick über die Stadt. Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen und Einkäufe.

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4. Tag: Prag–Breslau. Fahrt nach Königgrätz. Der tschechische Name der Stadt Hradec Krälove bedeutet eigentlich «Burg der Königinnen». Gemeint sind die böhmischen KönigsWitwen, die ab dem 14. Jahrhundert hier residierten. Während die imposanten Häuser der Altstadt den Reichtum der mittelalterlichen Stadt demonstrieren, bezeugt die Anfang des 20. Jahrhunderts westlich der Elbe grosszügig angelegte Neustadt den beachtlichen Wohlstand des modernen Königgrätz. Anschliessend Weiterfahrt via Klodzko nach Breslau. Zimmerbezug und Abendessen. 5. Tag: Breslau. Die Hauptstadt Niederschlesiens ist eine der ältesten und schönsten Städte in Polen. Ihr einzigartiges Flair verdankt Breslau der bevorzugten Lage an der Oder, gebaut zwischen zahlreichen Kanälen, Oder-Flussarmen und einigen Dutzend Inseln, die durch 112 Brücken miteinander verbunden sind. Aufgrund dieses polnischen «Brückenrekords» wird die Stadt auch als Venedig Polens bezeichnet. Unter kundiger Führung lernen wir das Breslauer Rathaus, eines der schönsten gotischen Gebäude Mitteleuropas, den lebendigen Marktplatz, die historische Dominsel und viele weitere Sehenswürdigkeiten besser kennen. Abends Besuch des wunderschön restaurierten Opernhauses Breslau: Oper Breslau, 18 Uhr «Anatevka – The Fiddler on the Roof» Musical in 2 Akten Musik: Jerry Bock, Lieder: Sheldon Harnick 6. Tag: Breslau–Görlitz–Dresden. Wir verlassen Breslau und fahren über die deutsche Grenze nach Görlitz. Die Europastadt am östlichen Rande der Oberlausitz überrascht mit einer lebendigen, historischen Alstadt. Verwinkelte Gassen, reich verzierte Fassaden, weiträumige Hallenhäuser, massive Befestigungsanlagen und ehrwürdige Kirchen versetzen uns auf einem geführten Stadtrundgang zurück in die Vergangenheit. Nach der individuellen Mittagspause Weiterfahrt via Bautzen nach Radebeul bei Dresden. Zimmerbezug im Hotel. Am Abend grosses Silvester-Galabuffet mit Show, Unterhaltung, Musik, Tanz und Feuerwerk zum Neuen Jahr. 7. Tag: Dresden. Das Stadtbild Dresdens wird geprägt von historischen Baudenkmälern wie der Semperoper, der Frauenkirche, der Hofkirche und dem Zwinger, einer kunstvollen Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen befinden. Aufgrund der stilvollen Neugestaltung während des 18. Jahrhunderts wird Dresden auch als Florenz des Nordens bezeichnet. Auf einer Stadtführung werden uns die bewegte Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Residenzstadt näher gebracht. Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Frühes Abendessen im Hotel. Zum Auftakt des Neuen Jahres werden wir heute Abend in der Semperoper erwartet: Semperoper Dresden, 18 Uhr «Die Fledermaus» Operette in drei Aufzügen von Johann Strauss Musikalische Leitung: Alexander Joel Chor: Christof Bauer 8. Tag: Dresden–Schweiz. Heimreise in die Schweiz. Fahrt via Nürnberg und Ulm in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

«Die Fledermaus» in der Semperoper Dresden

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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ANNA’S BEST | 61

Frisch in den Herbst Jetzt ist er wieder zu haben: der saisonale Herbstsalat von Anna’s Best, eine frische Mischung aus rotem Eichblatt- und Nüsslisalat. Beide sind typische Herbstsalatsorten mit leicht nussigem Geschmack. Sie sind mit schmalen Karotten- und Rotkabisspänen kombiniert, was allein schon farblich herbstliche Akzente setzt. Die Salate kommen frisch nach der Ernte in die Verarbeitung. Sie werden schonend in Eiswasser gewaschen und danach sofort getrocknet, damit die Vitamine erhalten bleiben. Deshalb braucht der konsumfertige Salat zu Hause nicht nochmals gewaschen zu werden. Dies ist besonders praktisch für all diejenigen, die sich im Büro verpflegen wollen. Übrigens: Von Anna’s Best sind auch diverse Salatsaucen erhältlich. Unser Tipp: Haselnuss-, Nuss- oder Kürbiskernöl unterstreicht den nussigen Geschmack des Herbstsalats.

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sChaUFenster

Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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M-gastro | 63

Snacks für Spätzünder Die Migros-Restaurants erweitern ihr Nachmittagsangebot um frisch zubereitete Chörbli-Snacks. Würzige Pouletflügeli mit knusprigen Pommes frites sind jetzt in jedem Restaurant ab 14 Uhr bis Ladenschluss erhältlich.

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Bild: Gerry Nitsch; Styling: Linda Hemmi

Migros-Restaurant beziehen.

H

at man das Mittagessen verpasst, wirds oft schwierig, am frühen Nachmittag noch etwas Währschaftes zwischen die Zähne zu bekommen. Kuchen- und Dessertbüffets sind keine wirkliche Alternative, wenn alle Sensoren auf «salzig und warm, aber bitte ein bisschen dalli» gepolt sind. Seit Kurzem bieten die Migros-Restaurants hungrigen Spätzündern ab 14 Uhr diverse frisch zubereitete Chörbli-Snacks in verschiedenen Varianten an. Würzig

marinierte Pouletflügeli mit Pommes frites und einer Sauce nach Wahl gibts jetzt in jedem Migros-Restaurant. Die Flügeli stammen aus Schweizer Produktion. Regional unterschiedlich wird das Chörbli-Snack-Angebot zusätzlich mit Fischchnusperli, Chicken Nuggets, Butterfly-Crevetten oder Frühlingsrollen erweitert. Auch dazu gibts knusprige Pommes frites mit einer passenden Sauce. Die Zusatzangebote wechseln im Wochenrhythmus. Alle Chörbli-Snacks

kosten 9.80 Franken. Man kann sie sich auch zum Mitnehmen einpacken lassen. Aktuell ist auch wieder der Chörblipass erhältlich, womit jeder sechste ChörbliSnack gratis ist. Stempel kann man sich bis 31. Oktober holen. Der Gratissnack darf aber bis 31. Januar 2013 verputzt werden. Text: Dora Horvath


SchaufenSter 64 |

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animanca

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Nr. 37, 10. September 2012 | migroS-magazin |

Dino-Werkstatt

Die kleinen Holzdinos lassen sich in kunterbunte Kunstwerke verwandeln – das beweisen die Animanca-Bastelkinder Valeria und Marc mit viel Kreativität.

S

chere, Leimstift, Acrylfarbe und Fimo-Knetmasse liegen schon bereit für einen spannenden DinoBastelnachmittag. Marc (12) und seine Kollegin Valeria (10) aus Immensee SZ haben schon einige Dinosaurier vollständig zusammengesteckt und möchten sie nun verschönern. Während Valeria eher auf bunte Farben steht, möchte Marc am liebsten richtige Kampfsituationen darstellen. Besonders gelungen ist Valeria der pflanzenfressende Parasaurolophus, den sie mit einem neongrünen Pfeifenputzerdraht umwickelt hat. «Ausserdem habe ich ihm noch drei Federn in den Rücken gesteckt und einen roten Stern auf den Bauch geklebt», erzählt sie freudig.

Marc, der sehr geschickt mit Knete umgeht, hat seinen Dino erst mit gelber Acrylfarbe bemalt, anschliessend hat er den Leib mit Fimo-Knete ummantelt. «Als Stacheln habe ich ihm gelbe Stecknadeln in den Rücken getan», erklärt der Dino-Fan.

marc will seinen Dinos auch noch ein zuhause basteln «Toll, was man mit den Dinos alles machen kann», finden die Kinder, die ihre kreative Bastelzeit nach drei Stunden beenden, weil sie noch Ufzgi erledigen müssen. Gleich am nächsten Tag möchte Marc aber seinen Dinos ein schönes Zuhause bauen — und weiss auch schon, wie die

Heimat seiner Zöglinge aussehen soll. «Ich nehme eine breite Glasvase von meiner Mutter und fülle sie mit Kieselsteinen, Moos und Zweigen.» Und Valeria will den Pteranodon, einen Flugsaurier, mit Nachtleuchtfarbe anmalen. «Den hänge ich dann über mein Bett, da kann ich ihn auch im Dunkeln sehen», meint sie und strahlt voller Vorfreude. Text: Anette Wolffram Bilder: René Ruis Styling: Sandra Ryser

Anregungen und Vorlagen für Bastelarbeiten und Spielideen gibts unter: www.animanca.ch Einfach die Bastelkiste anklicken und weitere Bastelideen werden Schritt für Schritt erklärt.


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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aniManCa | 73

Bastelhelfer Die Migros bietet vielfältige Bastelmaterialien, mit denen man die Dinos kreativ verschönern kann.

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Teufelskerl: Der Triceratops wurde mit Acrylfarbe bemalt.

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Exote: Ein Parasaurolophus in Neongrün und mit Federn.

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gUt zU Wissen

Wie sah die Kinderstube der Dinos aus? Alle Dinosaurier legten Eier, aus denen die Jungen schlüpften. Die Dinosaurier-Babys nennt man Küken. Das grösste je gefundene Ei ist 30 Zentimeter lang und etwa 100 Millionen Jahre alt. Einige Dinoarten, wie die Maiasaura, eine Gattung der pflanzenfressenden Saurier, legten ihre Eier in bis zu zwei Meter grosse Nester und bedeckten sie mit Pflanzen. Diese verrotteten und erzeugten dabei Wärme. Maiasaura konnten sich nicht wie unsere heutigen Vögel auf

die Eier setzen, schliesslich wogen sie zwei bis drei Tonnen, so viel wie zwei Autos. Sie brachten ihren Jungen Blätter und Nadelbaumzweige zum Fressen ans Nest. Funde von zertretenen Eierschalen und von Jungtieren mit nur gering abgenutzten Zähnen lassen vermuten, dass die kleinen Dinos nach dem Schlüpfen noch längere Zeit im Nest blieben und von der Mutter gefüttert wurden. Aber auch bei den Dinosauriern gab es Nesthocker und Nestflüchter. Nestflüchter wie

etwa die Jungtiere der Gazellendinosaurier verliessen sofort das Nest und gründeten in der Nähe der Eltern eine Kindergruppe. Auch das gemeinsame Jagen in kleinen Gruppen lässt darauf schliessen, dass die meisten Dinosaurier keine Einzelgänger waren. Pflanzenfresser schützten sich vor Feinden, indem sie sich zu Herden zusammenschlossen und so durchs Land zogen. Nächste Woche: Woher haben die Dinosaurier ihre Namen?

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Eine echte Prinzessin trägt keine Windeln. Sondern Huggies® Pull-Ups®. Huggies® Pull-Ups® sind eine hilfreiche Unterstützung fürs Töpchentraining. Die bequemen und flexiblen Höschen lassen sie sich von den Kleinen ganz leicht aus- und wieder anziehen. Für jede Menge Spass sorgen die beliebten Disney®-Figuren und spezielle Lern-Bilder auf der Aussenseite: ist das Höschen feucht, verschwinden die Bilder. Eine spielerische Motivation, um trocken zu bleiben. Doch nicht nur Prinzessinnen, sondern auch Mütter können jetzt königlich profitieren. Denn dank dem Dauertiefpreis von CHF 9.80 sind Huggies® Pull-Ups® märchenhaft günstig.

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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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aCtiliFe | 75

Power für Frauen

Der weibliche Körper muss nicht nur bei Stress viel leisten. Actilife bietet speziell auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel an.

Vitalität und Wohlbefinden unterstützen – Actilife-Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sind, helfen dabei.

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uch wenn Frauen von verschiedenen Lebensentwürfen geprägt sind — eines haben sie alle gemeinsam: Ihr Körper ist — rein biologisch — ein Hochleistungsapparat, der täglich Grosses vollbringt. Hunderttausend Kilometer Blutgefässe versorgen ihn mit Vitaminen und Nährstoffen, die ihn in Schuss halten — kombiniert mit Lebensfreude und genügend Bewegung fühlt sich frau rundum gut. Auch die Produkte von Actilife unterstützen das weibliche Wohlbefinden. Das Sor-

timent bietet etwa Nahrungsergänzungsmittel an, die speziell auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sind. Für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch «Actilife Pro Natal Folsäure»-Tabletten. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der embryonalen Entwicklung des Kindes. Für Frauen ab 50 sind die «Actilife Ladies»-Tabletten mit Isoflavonen aus Rotklee ideal. Ganz neu im Sortiment ist «Actilife Cranberry» mit Cranberrysaft und Vitamin C, das die Zellfunktion erhält. Text: Nicole Ochsenbein


Flusskreuzfahrten-Herbst-Aktionen

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Irma Dütsch – Grande Dame de la Haute Cuisine Ihre Karriere ist so legendär wie ihre Kochkunst. Sie arbeitete erfolgreich im Ausland, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann Hans-Jörg Dütsch während mehr als 30 Jahren das Restaurant Fletschhorn in Saas Fee betrieb, das sie zu grossem Ruhm führte. Für ihre Kochkunst wurde sie unter anderem mit einem Michelin Stern, dem Clé d’Or und von Gault Millau mit 18 Punkten ausgezeichnet. 1994 wurde sie, als erste Frau der Schweiz, zur «Cuisinière de l’année» gewählt.

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Dijon–Côte d’Or–Chalon. Busanreise. 2. Tag: Tournus–Mâcon. Vormittags Ausflug zum Schloss Cormatin. Abends erwartet uns das Schloss de Pierreclos zu einer Weindegustation mit Abendessen. 3. Tag: Mâcon–Lyon. Besichtigung der berühmten Markthallen mit Imbiss. Zum Nachtessen werden wir an Bord kulinarisch mit einem exklusiven Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt. 4. Tag: Viviers–Grignan–Montélimar–Avignon. Lassen Sie sich in das Geheimnis der Trüffelsuche «Cavage» einführen mit anschliessendem Besuch der Nougat-Stadt Montélimar. 5. Tag: Avignon–Châteauneuf-du-Pape–Arles. Entdecken Sie die päpstlichen Weinberge in Châteauneuf-du-Pape mit Weindegustation. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem Gourmet-Menü von Irma Dütsch verwöhnt. 6. Tag: Arles–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise mit Bus.

Flussschiffe

Die «MS Excellence Rhône**** » und «MS Excellence Royal****+» gehören zu den luxuriösesten Flussschiffen. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck mit grossflächigen Fenstern (nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe und Telefon. +

Spektakel Main-Donau-Kanal MS Excellence Royal

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau. Einschiffung auf die «MS Excellence Royal». 2. Tag: Regensburg–Kelheim–Riedenburg. Rundgang durch das historische Regensburg (*). Am Nachmittag Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch und Besichtigung Befreiungshalle sowie das Benediktinerkloster Weltenburg (*). 3. Tag: Nürnberg. Entdecken Sie das geschichtsträchtige Nürnberg auf einer Rundfahrt (*). 4. Tag: Bamberg. Auf einem Rundgang (*) durch Bamberg besichtigen Sie den Bischofssitz mit dem Dom & weltberühmten Reiter. 5. Tag: Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der mittelalterlichen Festung Marienberg. Stadtrundfahrt/-gang (inbegriffen). Rückreise in die Schweiz.

Shopping-Flussfahrten

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Münchner Christkindlmarkt Wiener Advent mit Romantik und Nostalgie ■ Adventsflusszauber mit dem Schiff Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–München–Passau. Busanreise nach München. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit alpenländischem Flair war in seiner Tradition und ist immer noch ein sogenannter «Warenmarkt». Busfahrt nach Passau zur «Excellence Royal». Einschiffung und um ca. 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Tulln–Wien. Geniessen Sie vormittags eine erholsame Flussfahrt. Ankunft in Tulln. Ihr Reisebus bringt Sie bis Wien. Im Advent präsentiert sich Wien mit vielen stimmungsvollen Weihnachtsmärkten von seiner romantischsten Seite. 3. Tag: Wien. Beim traditionellen Wiener Adventszauber wird der Rathausplatz zu einem leuchtenden Märchenland. 4. Tag: Linz–Salzburg–Schweiz. Ankunft in Linz. Ausschiffung. Busfahrt bis Salzburg. Zu Füssen der Festung Hohensalzburg und rund um den altehrwürdigen Dom scharen sich die traditionellen Hütten der 92 Aussteller mit ihrem vielfältigen Warenangebot. Rückfahrt in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. ■ ■

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Wer sich eine Auszeit von Festvorbereitung und Weihnachtsstress gönnt, kann auf dieser Adventsfahrt mit allen Sinnen freudige Momente erleben. Besuchen Sie die schönsten Weihnachtsmärkte München, Wien und Salzburg.

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Reisedatum 2012 31.10.–05.11. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Katalogpreis* Sofortpreis 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Hauptdeck 1655.– 1480.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1855.– 1680.– 2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 1955.– 1780.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Ausflüge und Gourmet-Programm inklusive Abfahrtsorte 06.15 Wil !, 06.30 Burgdorf !, 06.40 Winterthur-Rosenberg, 07.00 Zürich-Flughafen !, 07.00 Aarau SBB, 08.00 Baden-Rütihof !, 09.00 Basel SBB Internet mfcha2_ku Buchungscode

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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

Fürs Töpfchen lernen Es gibt keinen Grund, sich Sorgen zu machen: Trocken zu werden, müssen kleine Leute erst lernen. Manche Kinder sind schon mit zwei Jahren bereit fürs Töpfchen oder die Toilette, andere erst mit drei. Die einen lernen es in zwei Wochen, andere brauchen Monate. Mädchen sind dabei übrigens meist schneller als Buben. Das Wichtigste beim Töpfchentraining ist, das Kind nicht unter Druck zu setzen und die Angelegenheit ganz natürlich und locker in den Tagesablauf einzubauen. Spielerisch geht das mit den saugfähigen Übergangshosen von Huggies. Die Pull-Ups sind mit lustigen Disney-Figuren bedruckt. Der Clou: Sobald die Höschen nass werden, verschwinden die aufgedruckten Symbole (Apfel beim Girl, Rad beim Boy). Über dieses Motivationsprinzip lernt das Kind seine Körperfunktionen besser kennen. Die Pull-Ups gibts mit Motiven für Jungen und Mädchen in je zwei verschiedenen Grössen. Huggies Pull-Ups X-Large Girl oder Boy, 12 St., je Fr. 9.80* * In grösseren Filialen erhältlich.

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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Vanille-Couscous mit Äpfeln

für circa Fr. 4.80

Dessert für 4 Personen ■ Eine halbe Vanilleschote, 1,5 dl Milch und 30 g Honig aufkochen. 60 g Couscous einrühren. Abkühlen lassen. Circa Fr. 1.35 ■ 150 g Rahm schlagen. Unter den Couscous heben. Circa Fr. 1.65 ■ Zwei Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. 125 ml Apfelsaft mit 2 EL Zucker und 1⁄4 TL Zimt 4 Minuten leicht kochen lassen. Äpfel beigeben. 1,5 TL Maizena mit 1 EL Apfelsaft verrühren. Zu den Äpfeln geben, 1 Minute kochen lassen. Circa Fr. 1.80 ■ Kompott auf den Couscous geben und servieren.

Couscous mal süss: mit Vanille und Apfelkompott.

Feines aus Milch

Doppelt gut Nicht nur Bio, sondern auch fair gehandelt sind die neuen Joghurts in den Geschmackssorten Schokolade und Mokka. Das ist purer Genuss mit dem guten Gewissen, dass die Produzenten für Kakaound Kaffeebohnen angemessen entlohnt wurden. Bio-Fairtrade Max Havelaar Joghurt, Schokolade oder Mokka, je 180 g, Fr. 0.75

Echt fruchtig

Herrlich erfrischend und fruchtig kommen die neuen Lassis daher. Und natürlich, denn für die Herstellung der beliebten Joghurtmixgetränke wurde auf künstliche Aromen und Konservierungsstoffe verzichtet. Bio-Fairtrade Max Havelaar Lassi, Banane & Araza oder Guave & Passionsfrucht, 230 ml, Fr. 1.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ein Schlager

Ein feines Stück frischer Pflaumenkuchen. Fehlt nur noch der Schlagrahm als i-Tüpfelchen. Doch gerade wenn man allein oder nur zu zweit ist, lohnt sich das Aufschlagen von Rahm meist nicht. Dafür gibts jetzt fertigen Schlagrahm im wieder verschliessbaren Becher. Und zu allem hin hat er mit 25 Prozent Fett weniger Kalorien als normaler Schlagrahm. Fertiger Schlagrahm im Becher, 125 g, Fr. 2.60

Letzte Sommergrüsse Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Zeit, noch einmal den erfrischenden Cake aus feinem Joghurtbiskuit mit einer feinen Erdbeer-Rhabarber-Füllung zu geniessen. Das fein-säuerliche Joghurt macht das Biskuit frisch und leicht. Joghurt Cake, 370 g, Fr. 4.50* * Nur saisonal erhältlich.


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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Für Babys

Für Brillenträger

MAM ist eine österreichisch-schweizerische Marke für Babyprodukte, die es neu in der Migros gibt. Die Artikel sind nicht nur peppig, sondern zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Sie werden in Zusammenarbeit mit Medizinern entwickelt. So sind die Nuggis dem Alter des Kindes angepasst und beugen dank der symmetrischen Saugerform Zahnfehlstellungen vor. MAM Original Nuggi 6–16 Monate, 2 St., Fr. 8.90*

Korrigierte Sonnenbrillen kosten eine schöne Stange Geld. Jetzt bietet die Suncover-Brille von Polaroid eine ebenso praktische wie modische Lösung. Das Modell ist schlank wie eine herkömmliche Sonnenbrille und kann einfach über die Brille mit den korrigierten Gläsern aufgesetzt werden. Die hochwertigen polarisierten Gläser ermöglichen blendfreies, kontrastreiches, farbgetreues und verzerrungsfreies Sehen. Polaroid Suncover Brille, Fr. 59.90 In grösseren Filialen und bei SportXX.

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* In grösseren Filialen.

Für die gute Laune Beschwingt in den Tag mit der Kneipp-Pflegedusche Gute Laune. Der exotische Duft mit natürlichen Ölen aus Maracuja und Grapefruit belebt die Sinne. Als Variante gibts auch die Pflegedusche Lebensfreude mit den Aromen Litsea Cubeba und Zitrone. Kneipp Aroma-Pflegedusche Gute Laune, 200 ml, Fr. 6.90 In grösseren Filialen.

Seit Juni trägt Lea Sara Wittwer (22) aus Bern Bümpliz den Titel Miss Earth Schweiz 2012. In ihrem Amtsjahr wird sie unter dem Motto «Beauty for a Cause» Spendengelder für gute Zwecke eintreiben. Lea Sara Wittwer, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit 18 Jahren im Verkauf, weil ich meine Wunschstelle als Schneiderin nicht gefunden hatte. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Die Liebesbriefe meines Freundes und alle Fotos der Familie, der Freunde und von meinem Freund. Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Unvergessliche Tage in Thailand. Ich war schon lange nicht mehr dort. Sonst bin ich noch nicht viel rumgekommen. Was ist ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Das GA, die Bankkarte, meine ID, ein paar Gutscheine. Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Am liebsten alleine, weil ich nicht so gerne viel Zeit mit Shopping verbringe. Wenn doch, dann mit meinem Freund. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Fürs Ferienfeeling Viele Kunden haben nach ihr verlangt, jetzt ist die Bronzing Body Lotion wieder im Sortiment. Die Lotion zaubert nach und nach natürlichzarte Sommerbräune auf die Haut. I am body Holiday Feeling Bronzing Body Lotion, 200 ml, Fr. 5.90 Saisonal erhältlich.

Ich finde es wichtig, dass vor allem junge Leute in Sport und/oder Kultur unterstützt werden. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Zuerstdenken,danneinkaufen.DreiKernfragen: Brauch ich das wirklich? Macht es mich glücklich? Könnte ich auch ohne? Interview: Eugen Baumgartner


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Nr. 37, 10. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Lucas Mösch kennt alle Tricks als Werber, aber noch nicht als Rüster. «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius weiss, wie es geht.

! Die Hauptrolle im Gericht spielen Kaninchen und Steinpilze. ! Die gescheibelten Steinpilze rundum braten. ! Wers verträgt, gibt reichlich Knoblauch zum Kaninchen.

Melodie des guten Essens

Für gutes Essen reist die Band Shilf gerne ins Piemont. Aber wenn das Migros-Magazin Kaninchen kocht, lassen sich die Musiker auch am heimischen Herd verwöhnen.

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och geht es zu in der Küche der Shilf-Band-Mitglieder Nadia Leonti (39) und Lucas Mösch (49). Zu Besuch sind der Bassist Philip Gallati (49) und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, die nach der Begrüssung mit Lucas Mösch gleich einen Korb voller Steinpilze putzt, rüstet und in Form schneidet. Die zwei anderen stehen dem Duo sogleich hilfreich zur Seite. Sie hacken Knoblauch und Petersilie, braten Pilze und Kaninchen an und löschen das Ganze mit Kalbsfond ab. Von der Band fehlen der Drummer Martin Graf (43) und

der Gitarrist und Keyboarder Daniel Herzig (53). Die Atmosphäre ist locker, geprägt von trockenen Scherzen, süssen Bonmots und einer Flasche fruchtigen Weissweins für die durstigen Köche und das schmorende Kaninchen. Die Musiker kochen nicht das erste Mal gemeinsam, alles geht ihnen schnell von der Hand. Was man von der Musik, welche die Independent-Pop-, Rockund Alternative-Country-Band spielt, nicht behaupten kann. «Das eher Ruhige entspricht unserem Temperament. Wir mögen das. Was aber nicht heissen will, dass wir nicht rocken

können. Langsamere Tempi halten wir einfach besser durch, als ein Set mit Tempo. Für solche Kraftakte sind wir inzwischen vielleicht doch zu alt», sagt Sänger, Gitarrist und Liederschreiber Lucas Mösch, der hauptberuflich Werber ist und eine Agentur leitet. Nadia Leonti arbeitet als Velokurierin und kocht in der Gassenküche für Drogenabhängige in Basel. Zudem hilft sie in der Kontakt- und Anlaufstelle (ehemals Gassenzimmer) für Süchtige mit. «Berufliche Gegensätze, die mich faszinieren», sagt die Gitarristin und Sängerin der Band.


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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

saisonküche

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Nadia Leonti, Philip Gallati und Lucas Mösch (von links) geniessen das Kaninchen.

Philip Gallati hat die Weine für das Mittagessen ausgewählt. Der Önologe, der für das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in den Reben und im Keller steht, hat sich für einige piemontesische Weiss- und Rotweine entschieden. Trifft sich die Band in der Küche und am Tisch, werden zum Essen immer Weine verkostet. Was übrig bleibt, wird teilweise nachdegustiert oder zu Essig verarbeitet. «Tafelfreuden bieten uns faszinierende Momente und wirken inspirierend auf unsere Musik», sagt Philip Gallati. So muss auch der Song «Walter» ent-

■ Was haben sie auf Vorrat? nadia: Pasta und die eingemachten Tomaten von Mama; Philip: Pasta, Wein und Honig; Lucas: Käse, Brot und Wein. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? nadia: Viermal; Philip: Fünfmal; Lucas: Dreimal. ■ kochen ist für sie … nadia: Freiwilligenarbeit; Philip: Familienernährung; Lucas: Entspannung. ■ Was würden sie nie essen? nadia: Hirn, Kutteln und Co.; Philip: Fisch; Lucas: Austern und Seeigel. ■ Mit wem würden sie gerne mal essen gehen? nadia: Mit David Bowie; Philip: Mit Hugh Johnson, dem englischen Weinpapst; Lucas: Ich gehe mit jedem essen, der essen mag.


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Kaninchen mit Steinpilzen

Die einen sammeln Aschenbecher, Kerzenständer oder Suppenschüsseln – Lucas Mösch sammelt Gitarren.

standen sein, ein Lied zu Ehren ihres Lieblingsrestaurants im Piemont und dessen Genüsse. «Wir machen Musik, so wie sie uns gefällt. Sie ist ein Teil unseres Lebens, nimmt uns aber nicht gefangen. Zudem müssen und können wir auch nicht von ihr leben», sagt Lucas Mösch.

Die Kritiken sind immer gut, die Verkäufe allerdings nicht «Übrigens, wir sind eine Kritikerband», fügt er bei, was heissen will, dass ihre Musik in den Medien zwar stets gut ankommt, ihre Tonträger sich aber deswegen nicht besser verkaufen. Dies, obwohl ihre CD «Me» 2002 von Radio DRS 3 zum Schweizer Album des Jahres gewählt wurde. «Jeder spielt heute Musik, die Welt ist eine einzige Band», sagt Nadia Leonti lachend. Im Augenblick ist die Bühne jedoch weit weg, und die Tafelfreuden sind sehr nah. Die drei Musiker gratulieren Andrea Pistorius zum Resultat und lassen Rezept, Kaninchen und das Piemont hochleben. Doch wo «Walter» ist, wollen sie partout nicht verraten. Text: Martin Jenni Bilder: Jorma Müller

www.shilf.ch

ZUTATEN

3 Knoblauchzehen 1,5 kg Kaninchen, vom Metzger in Stücke zerteilt 6 EL Olivenöl ½ Bund Rosmarin 3 dl Weisswein 2 dl Kalbsfond 200 g schwarze Oliven 2 Lorbeerblätter Pfeffer 400 g Steinpilze 25 g Butter Salz ½ Bund glatte Petersilie

ZUBEREITUNG 1. Knoblauch fein hacken. Kaninchenteile portionenweise rundum in etwas Öl gut anbraten. Knoblauch und die Hälfte des Rosmarins dazugeben. Mit Wein und Fond ablöschen. Oliven und Lorbeer beigeben, mit Pfeffer würzen. Zugedeckt circa 40 Minuten schmoren lassen. 2. Steinpilze putzen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden, je nach Grösse halbieren oder ganz lassen. In der Butter und im restlichen Öl rundum braten, zum Kaninchen geben, kurz aufkochen. Mit Salz abschmecken. Petersilie fein hacken und beigeben. Anrichten und mit restlichem Rosmarin garnieren. Dazu passen Tagliatelle oder Brot.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 25 Minuten + ca. 40 Minuten schmoren lassen Pro Person ca. 49 g Eiweiss, 55 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 3200 kJ/770 kcal


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TRAUBEN

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grün, Blau oder fast Schwarz, nach der Form rund oder oval und zwischen kernhaltigen, kernarmen und kernlosen Sorten. Im Gegensatz zu den weissen enthalten die roten oder blauen Beeren den Farbstoff Anthocyan sowie etwas mehr Gerbsäure im Fruchtfleisch.

Bis zu fünf harte Samenkerne sind im Fruchtfleisch eingeschlossen. Aus den Kernen lässt sich übrigens wunderbares Traubenkernöl herstellen. Traubenkernöl schmeckt mild und beerig. Das volle Aroma entfaltet sich bestens, wenn man es in der kalten Küche verwendet.

Käseschnitte mit Trauben Ergibt 4 Portionen: 500 g Greyerzer, 200 g blaue Trauben, ½ Bund glattblättrige Petersilie, 8 Scheiben Ruchbrot, 1 dl Weisswein, schwarzer Pfeffer aus der Mühle Backofen auf 200 °C vorheizen. Greyerzer in feine Scheiben schneiden. Trauben halbieren. Petersilie hacken. Brotscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit Wein beträufeln. Mit Käsescheiben belegen. Käseschnitten in der Ofenmitte circa 5 Minuten backen. Herausnehmen. Trauben darauf verteilen und weitere 5–7 Minuten fertig backen. Zum Servieren mit Pfeffer und Petersilie bestreuen.

In Weintrauben steckt die gesammelte Kraft eines schönen Sommers. Grund genug, um tüchtig zuzugreifen. Aber auch in der Küche lassen sich mit Trauben viele feine Gerichte zaubern.

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eben Zitrusfrüchten ist die Weintraube, die am häufigsten angebaute Obstpflanze der Welt und die Weinrebe eine der ältesten Kulturpflanzen. Die Anzahl der Traubensorten lässt sich kaum beziffern. Man unterscheidet nach Farben wie Weiss, Hell-

Bilder: istockphoto, Saisonküche (3)

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Von der Sonne geküsst


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Nüsslisalat mit Rehstreifen und Trauben Ergibt 4 Portionen: 360 g Rehschnitzel, 100 g Baumnüsse, 1 TL Curry, 2 EL Rapsöl, Salz, Pfeffer, 250 g Nüsslisalat, 250 g Trauben. Für die Salatsauce: 2 EL Aceto balsamico bianco, 3 EL Rapsöl, 80 g kernlose weisse Trauben Für die Salatsauce Balsamico, Öl und Trauben mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rehschnitzel in Streifen schneiden. Baumnüsse und Curry in etwas Öl rösten, bis es gut riecht. In einen Teller geben und beiseitestellen. Rehstreifen im restlichen Öl circa 2 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Servieren Nüsslisalat, Trauben, Nüsse und Rehstreifen anrichten. Alles mit Salatsauce beträufeln.

Trauben-Marroni-Chutney Ergibt 2 Gläser: 1 Zwiebel, 3 EL Sonnenblumenöl, 300 g tiefgekühlte Marroni, 40 g Rohzucker, 1 TL Chilipulver, 500 g kernlose weisse Trauben, 1 dl Weissweinessig, 1 EL Senf (Feigensenf) Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden. Bei mittlerer Hitze im Öl circa 5 Minuten dünsten. Restliche Zutaten dazugeben, alles circa 40 Minuten bei kleiner Hitze einköcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Chutney kochend heiss in heiss ausgespülte Gläser abfüllen und sofort verschliessen.

Es verfeinert Salate, Rohkostgerichte, Saucen und Marinaden. Frisch in den Mund geschoben, sind die Beeren einfach himmlisch, und sie schmücken jede Käsetafel. Aber nicht nur einfach zum Schnabulieren eignen sich Tafeltrauben, sie zaubern warm ser-

viert auch einen Hauch Exotik in diverse pikante Gerichte. Sie überzeugen zum Beispiel in Kombination mit Sauerkraut, als Beilage kurz in Wein gedämpft zu Wildgeflügel, in würzigen Saucen, Fleischgerichten und selbstverständlich in frischen Salaten, Obstkuchen und Ge-

lees. Vor einer Woche habe ich mich an ein Pflaumen-Kiwi-Trauben-Chutney gewagt. Es ist gelungen und passt hervorragend zu Wildgeflügel. Ausserdem verfeinere ich jetzt im Herbst mit halbierten in Zimt marinierten Trauben mein Pouletgeschnetzeltes. Köstlich!


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NEWS

Slam Basel: Poetry Slam mit Afterparty

Notes d’Equinoxe

Lange wurde darüber gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Basel hat eine neue Poetry-Slam-Reihe. Im legendären «Sud» wird künftig alle zwei Monate eine Wortschlacht der Poeten abgehalten. Eintritt: Poetry Slam mit Afterparty: Fr. 20.–; nur Afterparty: Fr. 15.– Freitag, 14. September, «Sud» Basel, Burgweg 7, Beginn: 20 Uhr, Türöffnung: 19.30 Uhr. Weitere Slam-Abende: 9. November, 11. Januar, 8. März und 10. Mai 2013.

Das wunderbar vielfältige Festival mit Musik aus aller Welt findet jedes gerade Jahr an verschiedenen Orten der Altstadt von Delémont statt. Von Freitag, 21. bis Sonntag, 23. September in Delémont. Programm, Infos und Ticketvorverkauf siehe Website des Festivals: www.nox.ch

Sechster regionaler SlowUp Das erste Mal ist Famigros beim autofreien Tag in der Region Basel-Dreiland dabei.

K

aum eine andere regionale Sportveranstaltung ist dermassen Grenzen überschreitend wie der SlowUp Basel-Dreiland. Dies stimmt sowohl im wahrsten wie auch im übertragenen Sinne des Wortes. So wurde der Anlass, der letztes Jahr zum fünften Mal die Grenzen zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland überquerte, Ende des gleichen Jahres an der Oberrheinkonferenz in Strassburg mit dem Sportpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt der SlowUp Basel-Dreiland für sein grenzüberschreitendes Engagement, das unter anderem auch zur Pflege und zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses am Oberrhein beiträgt.

SlowUp heisst der rollende und bewegende Anlass auf autofreien Strassen.

Die Migros und SportXX unterstützen die SlowUp-Events als nationale Hauptsponsoren bereits seit vielen Jahren.

Lebensmittel und Parkabenteuer zu gewinnen Dieses Jahr ist zum ersten Mal der neue Familien-Club Famigros dabei: In den Famigros-Zonen entlang der Strecke können Kinder ihr Glück beim Würfelspiel versuchen und spannende Familienspiele gewinnen. Und beim grossen Famigros-Gewinnspiel erhält man mit ein wenig Glück Familieneintritte in den Europa-Park Rust. Wer zwischendurch seinen Hunger stillen möchte, der kann sich beim Hufeisenwerfen versuchen

und dabei vielleicht feine Bioprodukte ergattern. Gemeinsam mit Rent a Bike bietet die Migros auch die Möglichkeit, bei vorgängiger Buchung Velos für den Tag auszuleihen. Famigros-Mitglieder profitieren von acht Franken Rabatt pro Velo. Die SportXX-Garagen sorgen dafür, dass auf den Strassen entlang der Strecke alles rund läuft: Kostenlos können hier Velos und Skates repariert und Pneus gepumpt werden – verrechnet wird nur das verwendete Material. Text: Priska M. Thomas Braun

Sonntag, 16. September, 10 bis 17 Uhr: www.slowup.ch und www.famigros.ch/freizeit

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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Nr. 37, 10. September 2012 | migROs-magazin |

Ein erfolgreicher Start ins

Wer sich für eine grundausbildung bei der migros Basel bewirbt, macht einen ersten Schritt in den

D Diana Furler freut sich auf die Bewerbungen von engagierten, jungen Leuten.

ank einer fundierten, mehrjährigen Berufsbildung erhalten in der Schweiz zwei Drittel der Jugendlichen eine solide berufliche Grundlage. Diese ermöglicht eine Vielzahl von Berufsperspektiven. Wer darauf eine Weiterbildung oder Spezialisierung aufbaut, hat langfristig gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Ausbildung im Betrieb, in einer Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen ist bei der Genossenschaft Migros Basel die übliche Form der Berufsbildung. Zum Lehrstellenangebot der Migros Basel zählen jährlich rund 60 begehrte Ausbildungsplätze. Einige wie zum Beispiel jene für kaufmännische Angestellte (KV), Polydesigner 3D, Informatiker sowie Detailhandelsfachleute der Branchen Sportartikel oder Consumer Electronics sind schnell vergeben. Andere Lehrstellen, die sich erst auf den zweiten Blick als attrakiv entpuppen, bleiben aus Unkenntnis der vielschichtigen Anforderungen länger offen. Zu ihrem anspruchsvollen Lehrstoff zählen jedoch Warenkenntnis, Flair für Warenpräsentation, Selbständigkeit, eigenverantwortliches Arbeiten und Umgang mit Warenbewirtschaftungssystemen. Die Rekrutierung der Auszubildenden per August 2013 ist bereits angelaufen. Diana Furler, Leiterin Berufsbildung bei der Migros Basel, gibt Tipps, wie sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger schon jetzt eine Lehrstelle für das nächste Jahr sichern können.

«eine vollständige Bewerbung muss unbedingt sein.»

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Bewerbung?

Jetzt. Das heisst, je früher sich jemand bewirbt, desto mehr Möglichkeiten stehen zur Wahl. Wie soll ein Bewerbungsschreiben verfasst werden?

Es soll Begründungen für die Berufswahl aufzeigen. Ferner freut es uns, wenn jemand schreibt, warum er seine Grund-

bildung bei der Migros absolvieren möchte. Man sollte die Bewerbung als Eigenwerbung verstehen und sich darin gut positionieren. Es gilt auch, Serienbriefe zu vermeiden und sich auf unser Unternehmen zu beziehen. Welche Unterlagen müssen beigelegt werden?

Wir verlangen die letzten vier Zeugnisse, den Lebenslauf mit einem Passfoto sowie die Multicheck-Resultate (siehe www.multicheck.ch). Ferner weckt ein originelles, kreativ gestaltetes Deckblatt unsere Aufmerksamkeit auch für jene Bewerberinnen und Bewerber, die nicht mit Topschulnoten glänzen können. Was macht sich gut, was eher nicht?

Unabdingbar ist eine korrekte Rechtschreibung. Ausserdem muss das Couvert richtig adressiert und korrekt frankiert sein. Zu einem vollständigen Bewerbungsschreiben zählen auch die korrekte Anrede und die Unterschrift des Absenders. Idealerweise legt man die einzelnen Blätter in eine Bewerbungsmappe. Wir retournieren unvollständige Dossiers, da es bei jährlich knapp 1000 Bewerbungen zu weit führen würde, die fehlenden Dokumente jeweils nachträglich einzufordern. Wie soll man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Vor dem Gespräch lohnt es sich, einen Blick auf die Migros-Website zu werfen. Dabei sollte man sich das Jahr der Firmengründung, den Namen des Gründers und die Namen jener Unternehmen merken, die der Migros angeschlossenen sind. Was nimmt man an ein Bewerbungsgespräch mit?

Wer mit einem Block, Kugelschreiber und ein paar vorbereiteten Fragen zum Bewerbungsgespräch erscheint, macht sicherlich einen besseren Eindruck als jemand, der mit leeren Händen und unvorbereitet auftaucht. Soll man sich schon jetzt überlegen, was nach der Lehre folgen könnte?

Feste Vorstellungen und Ambitionen

Burcu Sen und Valbona Rexhepi (v. l.), beide

helfen sicherlich. Denn die talentierten Leute fördern wir bereits während der Lehre. Das Zusatzprogramm «Lernende mit Potential» zum Beispiel ermöglicht derzeit sechs jungen Männern und Frauen einen Abtausch der Filialen. Dies kann von einem kleineren in einen grösseren Laden sein, um unterschiedliche Strukturen kennenzulernen. Wer Interesse hat, kann sich in diesem Förderprogramm auch vom Jura nach Basel oder umgekehrt versetzen lassen, um die jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren.


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Berufsleben Berufsalltag.

Dominik Pfister, Detailhandelsfachmann Sportartikel im SportXX Dreispitz, hat diesen Sommer mit der Note 5,4 abgeschlossen.

in der Abteilung Nahrungs- und Genussmittel, nehmen am Förderungsprogramm «Lernende mit Potential» teil. Wie sieht es nach der Lehre aus?

Wie bereits erwähnt, haben Lernende im Verkauf schon früh die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Gut qualifizierten und strebsamen Detailhandelsfachleuten steht es offen, nach Abschluss ihrer Ausbildung eine interne Weiterbildung zum Fachleiter und danach zum Teamleiter zu absolvieren. Damit können sie schon früh die ersten Sprossen einer Berufskarriere erklimmen. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun

Ein guter Jahrgang bei der Migros Basel bei der Genossenschaft basel ist neben dem häufigsten Abschluss als Detailhandelsfachfrau/-mann auch jener als DetailhandelsassistentIn sehr beliebt. Aber auch polydesignerIn 3D, InformatikerIn, Kauffrau/Kaufmann, Koch/Köchin, LogistikerIn, bäckerIn/KonditorIn/ConfiseurIn, restaurationsfachleute und –angestellte sowie LastwagenführerIn sind berufe, die motivierte junge menschen bei der migros basel erlernen können.

Diana Furler, Leiterin berufsbildung, hat die matur abgeschlossen und sich an einer privatschule zur Direktionssekretärin ausbilden lassen. bevor sie vor eineinhalb Jahren zur migros basel wechselte, sammelte die personalfachfrau viel berufserfahrung bei verschiedenen banken. Auf die Abschlüsse 2012 ist sie besonders stolz. erstmals seit Jahren haben die insgesamt 43 Lernenden diesen Sommer ihre Grundbildung

bei der migros basel mit einer erfolgsquote von genialen 100 Prozent abgeschlossen. Ferner sind drei personen in den rang gekommen, rund zwei Drittel der jungen Leute werden weiterbeschäftigt. Die offenen Lehrstellen: www.migros. ch/de/stellen/lehrstellenboerse Empfehlenswert: die Berufs- und Weiterbildungsmesse, 18. bis 20. Oktober in Basel, www.basler-berufsmesse.ch


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Spiel -Variante 4: Das Stickmuster.

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Es sieht ganz kristallisch-skandinavisch aus. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «4» markiert sind.

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Spiel -Variante 2: Herr Mäder.

Er findet mit Ihrer Hilfe zu seiner Lektüre. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «2» markiert sind.

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Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Silvio Seiler, Werbeagentur SilvioSeiler.ch.www.das-kann-nur-ein-inserat.ch.

Ein Strategiespiel für zwei. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «3» markiert sind. Nun schreibt Spieler 1 ein X in ein Spielfeld und Spieler 2 ein O. Wer zuerst drei X oder drei O waagrecht, senkrecht oder diagonal erzielt, gewinnt. Spiel -Variante 3: Das TicTacToe. 3 3

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Spiel -Variante 1: Der QR-Code. Er bringt Ihnen DAS KANN NUR EIN INSERAT näher. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «1» markiert sind. Laden Sie die BeeTagg-App gratis auf Ihr iPhone oder AndroidHandy. Fotografieren Sie den QR-Code mit dem BeeTagg QR-Reader. Alternativ gehen Sie direkt auf Das-kann-nur-ein-Inserat.ch.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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Bild: Fotolia

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rst kürzlich berichteten die Medien über die Ausbreitung der sogenannten Zombiedroge in der Schweiz. Diese scheine tatsächlich sehr unberechenbar und gefährlich zu sein, bestätigt Urs Rohr (49), Bereichsleiter bei der Suchtpräventionsstelle Zürich. «Aber», relativiert er, «sie scheint vor allem ein Medienhype zu sein. Mir ist in Zürich bisher kein Fall bekannt.» Jedes Jahr tauchen neue Substanzen auf. Anfänglich sind sie nicht verboten, und darum eine Zeit lang ein Thema, allerdings meist nur in einer sehr kleinen Szene. Viel wichtiger ist es daher laut dem Experten, ein Auge auf die «alten Bekannten» zu haben: Alkohol, Nikotin, Cannabis und Kokain. Um eine Berührung mit diesen Drogen komme heute kaum jemand herum, vor allem die beiden legalen seien omnipräsent — im Gegensatz zu Heroin. «Der Rückang von Heroin ist die grosse Erfolgsgeschichte der letzten Jahre», sagt Urs Rohr. Hier gibt es kaum noch Neueinsteiger. Haben die Jugendlichen eine vernünftige Basis im Umgang mit den gängigen Drogen, verfügen sie laut Rohr auch über das Rüstzeug, um andere Substanzen einzuschätzen. Dabei spielen die Eltern eine zentrale Rolle. Drogen inklusive Alkohol und Tabak sollen zu Hause Gesprächsthema sein. Dabei sollten die Eltern auch offen über ihren eigenen Konsum reden, zum Beispiel wenn sie selber rauchen. «Das Ausprobieren verhindern können sie damit zwar kaum», weiss Rohr. Aber wenn eine offene Gesprächskultur herrsche, sei es viel einfacher, das Thema gegebenenfalls anzusprechen. Und das gehöre klar zu den Aufgaben der Eltern. Urs Rohr

Neue Drogen – wie gross ist die Gefahr?

Neben den altbekannten Drogen machen immer wieder auch neue Substanzen Schlagzeilen. Experte Urs Rohr sagt, was Eltern zum Schutz ihrer Kinder tun können.

betont: «Es ist anstrengend, mit Teenagern über ihren Alkoholkonsum oder das Kiffen zu reden, aber es ist wichtig. Nicht ein Mal, sondern immer wieder.» Denn Verbieten bringe nichts. Aber es brauche klare Abmachungen über den Umgang mit Drogen, auch den legalen. Und was, wenn alles Reden nichts bringt? «Dann sollen Eltern ihren Kin-

dern sagen, dass sie sich Sorgen machen und Hilfe in Anspruch nehmen möchten, zum Beispiel bei einer Drogenberatungsstelle», empfiehlt Urs Rohr. Text: Andrea Fischer Schulthess

Kokain ist breit verfügbar und damit auch für Jugendliche eine der gefährlichsten Drogen.

www.facebook.com/MigrosMagazin Wie gut kennen Sie sich mit den heute gängigen Drogen aus? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Himmlisch baden, essen und schlafen im «Engel»

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Über 60 Millionen Einträge spuckt Google aus, wenn man die Stichworte «Wellness» und «Hotel» eingibt. Doch weshalb sich durch all die Angebote klicken, wenn andere diese Arbeit bereits gemacht haben? Best Wellness Hotels Austria (www.wellnesshotel. com) zählt 27 Wellnessresorts in Österreich und im Südtirol, jeweils im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich. Die Vereinigung feiert dieses Jahr ihren 20. Geburtstag — mit entsprechenden Jubiläumsangeboten. ■ Ein besonders empfehlenswertes Mitglied ist das Wellnesshotel Der Engel

im Tiroler Dorf Grän im Tannheimer Tal, unweit der Grenze zum deutschen Allgäu. Es hat einen 3000 Quadratmeter grossen Wellnessbereich mit Aussenschwimmbad und Hallenbad, verschiedene Saunen sowie neu einen Naturbergsee mit grossen Liegeflächen rund um das Wasser. Die Preise (ab 126 Euro pro Person) schliessen ein Bio-VitalFrühstücksbuffet, ein Mittags- und Nachmittagsbuffet sowie ein mehrgängiges Wahlmenü am Abend ein. ■ Gesunder Schlaf: Im «Engel» arbeitet Markus Grad als Schlaf-GesundCoach. Für 49 zusätzliche Euro wird der

Schlaf der Hotelgäste mittels Stirnbands und eines Geräts aufgezeichnet. «Gesunder Schlaf ist mit Wellness und Erholung untrennbar verbunden», sagt Grad an seinem Vortrag für Hotelgäste. Das Tiroler Haus bietet zum Übernachten auch «Power Sleeping Rooms» an, damit die Gäste möglichst leicht in die Tiefschlafphase fallen.


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LeBen

migROs-magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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miX | 99

5 FRagen

«Der Spielraum ist ziemlich breit»

Wie gefährlich es ist, beim Fahren zu essen, ist nicht klar. tatsache ist jedoch, dass dafür immer häufiger Bussen ausgesprochen werden, manchmal in happiger Höhe. Laut Verkehrsrechtler rené Schaffhauser ist die Bestrafung eine Frage des ermessens.

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René Schaffhauser (67) aus Wittenbach SG ist emeritierter Professor für öffentliches Recht an der Uni St. Gallen, Herausgeber des Jahrbuchs zum Strassenverkehrsrecht und Verfasser zahlreicher Publikationen zum Strassenverkehrsrecht.

rené Schaffhauser, 250 Franken Busse für das essen einer Brezel am Steuer. Was halten Sie davon?

Es fällt auf, dass in den letzten Jahren in verschiedenen Polizeikreisen die Schraube angezogen wurde bei Verhalten, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, ob sie mit einer Gefährdung des Verkehrs wirklich etwas zu tun haben. Jede Regel kann formalistisch so ausgelegt werden, dass sie mit der realen Gefährdungslage nicht mehr viel zu tun hat.

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Hat da die Polizei etwas überreagiert?

Das weiss ich nicht, aber tatsächlich liegt es im Ermessen des zuständigen Polizeibeamten, ob er eine solche Tätigkeit anzeigen will. Es ist durchaus denkbar, dass ein anderer Polizist keine Anzeige erstattet hätte. Insofern hängt eine Anzeige wohl zufällig davon ab, welcher Polizist die Tat beobachtet hat.

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ist es denn wirklich verboten, hinter dem Steuer in eine Banane zu beissen oder einen Schluck aus einer trinkflasche zu nehmen?

Das Essen einer Bretzel am Steuer kostete eine Frau aus Dübendorf 250 Franken («20Minuten» vom 29. August).

Laut Gesetz darf der Fahrzeugführer beim Fahren keine Verrichtung vornehmen, welche die Bedienung des Fahrzeugs erschwert. Was das konkret bedeutet und ob — wie im vorliegenden Fall — der Biss in eine Brezel die Bedienung eines Fahrzeugs tatsächlich erschwert und damit eine Verkehrsgefährdung darstellt, muss jeweils ein Strafrichter beurteilen.

4

Wieso ist die Busse viel höher als etwa für das gefährliche telefonieren am Steuer?

Das Telefonieren während der Fahrt ist durch die Ordnungsbussenverordnung (OBV) geregelt. In der OBV werden häufig vorkommende Bagatelldelikte mit festen Tarifen versehen. Dabei kostet das

Telefonieren ohne Freisprechanlage eben 100 Franken. Andere Verrichtungen, wie das Essen einer Brezel, sind nicht in diesem Katalog enthalten. Sie lassen sich nicht im Ordnungsbussenverfahren erledigen, es gibt eine Anzeige. Nun liegt es im Ermessen des Strafrichters, die Bussenhöhe festzusetzen, und dieser Spielraum ist ziemlich breit.

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ein Walliser musste kürzlich den Führerausweis für drei monate abgeben wegen «Überarbeitung» und weil er Schlangenlinien gefahren war, wie 20min.ch berichtete. Wie lässt sich dies rechtlich begründen?

Im Gesetz steht, wer wegen Übermüdung, Einwirkung von Alkohol, Arzneioder Betäubungsmitteln oder eines anderen Grunds nicht fahrfähig ist, darf kein Fahrzeug führen. Tatsächlich ist Übermüdung ein recht häufiger Grund für Unfälle. Nachweisen lässt sie sich, wenn sie nicht zu einem Unfall geführt hat, aber immer nur aufgrund von Indizien wie eben Zickzackfahren und allenfalls anderen Auffälligkeiten, wobei der Nachweis stets schwierig ist. Interview: Thomas Vogel

mein gaRTen

Vom Wahnsinn des Drehsinns

gartenexpertin Haia müller fügt sich den Wendehälsen.

Vor Kurzem habe ich hier in einer Kolumne über die Unbelehrbarkeit der Pflanzen geschrieben: über meine Akebie, deren Ranken nach wenigen Metern rechtsumkehrt machen und sich um sich selber zurückwinden. In einem humorvollen Brief liefert Leser François L. aus Reinach mir eine Erklärung. Die Natur stecke in einer genetischen Zwangsjacke, sie könne nicht anders, schreibt er, und liefert auch gleich das passende Sprichwort dazu: Verjage die Natur mit

der Mistgabel, sie kehrt denn doch wieder. Die Ranker verfügen offenbar über einen genetisch verankerten Drehsinn, der artspezifisch ist, sie sind deshalb unbelehrbar und meine Mistgabel beziehungsweise meine Bemühungen kümmert sie wenig. Die Akebie habe wohl am ersten Tag der Schöpfung die Sonne begrüsst und ihr nachgeschaut bis zum Abend. Der nächste Morgen hat ihr Erlebnis bestätigt und zur Gewohnheit werden lassen. Seither windet sie sich im

Uhrzeigersinn. Andere Pflanzen wie die Glyzinie, Hopfen, Zaunwinde und Bohnen haben sich anders entschieden, sie sind Linkswinder. Und dann gibt es auch noch Wendehälse. Die Zaunrübe dreht sich zuerst rechts herum. Treffen ihre Ranken auf einen Kontakt, kehrt sich ihr Drehsinn, sie bildet gleich viele Umgänge zurück und schliesst mit einer Schlinge ab. Ich danke François L. herzlich für seine Ausführungen. In Zukunft schaue ich genauer hin, wer sich wie windet.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

Mix

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Migros-bank-ratgeber

Ich weiss, dass ich nichts weiss Ich bin auf der Suche nach Insidertipps. Haben Sie eine Tradingempfehlung für Aktien?

Rückspiegel schaut: Es geht so lange gut, bis eine Kurve kommt.

meiner Berufskollegen so alles wissen — oder zumindest zu wissen vorgeben: Der Swiss Market Index (SMI) werde diesen Herbst auf 6800 Punkte steigen, erklärte ein Chief Investment Officer kürzlich. Oder: Der Goldpreis werde auf 2075 Dollar pro Unze klettern. Auch ich werde regelmässig angefragt, ob ich einen «heissen Tipp» habe. Meine Antwort darauf ist stets ein überzeugtes Nein. Weshalb? Es gibt zwei Denkschulen beim Geldanlegen: die «Ich weiss es»und die «Ich weiss es nicht»-Lehre. Die Leute von der «Ich weiss es»-Fraktion sind überzeugt, dass sie die Zukunft der Märkte vorhersagen können. Das macht sie zu beliebten Gesprächspartnern an Dinnerpartys. Weil sie zudem an die Überlegenheit ihrer Prognosen glauben, neigen sie zu einem aggressiven Anlagestil mit häufigen Trades. Ich hingegen bin der Ansicht, dass niemand zuverlässig den Marktverlauf prognostizieren kann. Zwar gibt es viele Modelle, welche den Markttrend aus der Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren. Doch das ist ähnlich, wie ein Auto zu steuern, indem man in den

Übertragen auf die Prognosen bedeutet das: Diese wären dann besonders wertvoll, wenn sie die Wendepunkte einer Entwicklung korrekt vorausbestimmen könnten, was aber kaum je gelingt. Wer zum Beispiel sah im Juni 2007 eine Trendwende beim SMI voraus, als dieser 9500 Punkte überstieg? Wenn es aber nicht möglich ist, einen verlässlichen Wissensvorsprung gegenüber dem Markt aufrechtzuerhalten, so wird auch das Traden, die Schnäppchenjagd mit Aktien, nutzlos. Bei drei Aktientipps beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass jeder einzelne die Marktentwicklung übertrifft, noch eins zu acht (vgl. Grafik). Die Erkenntnis aus der «Ich weiss es nicht»-Denkschule lautet deshalb: Statt vermeintlichen Insidertipps nachzujagen, sollten Anleger besser versuchen, durch eine ausgewogene Titelauswahl potenzielle Verlustquellen im Depot auszumerzen. Wer nämlich davon ausgeht, dass er die Marktentwicklung nicht voraussehen kann, der legt seinen Fokus darauf, sein Portfolio auf verschiedene — auch unerwartete —

Die schnelle schnäppchenjagd lohnt sich an der börse selten Ich staune immer wieder, was manche

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Die wahrsagerei ist schwierig Wahrscheinlichkeit 60%

Lesebeispiel: Bei drei Tipps beträgt die Wahrscheinlichkeit 12,5 Prozent, dass jeder einzelne davon eine Überrendite erzielt.

50% 40% 30% 20% 10% 0% 0 1 2 Anzahl tipps

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Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Zufallsprinzip gewählte Aktien besser abschneiden als der Gesamtmarkt.

Szenarien möglichst gut vorzubereiten. Der Schriftsteller Mark Twain formulierte es einst treffend: «In Schwierigkeiten bringt uns nicht das, was wir nicht wissen. Stattdessen sind es diejenigen Dinge, die wir zu wissen glauben, die in Wirklichkeit aber falsch sind.» Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

schweiz in listen

Die Kantone mit der höchsten und der niedrigsten Katzendichte

Am meisten registrierte Katzen pro 1000 Einwohner schnurrten Ende 2011 im Kanton Waadt, am wenigsten in Appenzell Innerrhoden.

Illustration: Anna Haas

Kanton

Im Kanton Waadt leben im Vergleich zur Einwohnerzahl am meisten registrierte Katzen.

VD SH bL, Ge, Ne SO AG be, ZH tG bS

Anzahl registrierte Katzen pro 1000 Einwohner 55 45 41 39 35 31 29 26

Fr GL, ZG Ar LU, SZ SG tI, NW VS Gr

25 23 20 19 18 15 14 13

OW JU, Ur AI

12 11 8

Quelle: Anis Animal Identity Service, Geschäftsbericht 2011, www.anis.ch


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Musica: Istanbul/Schwarzes Meer: 12 Tage ab 1320.-! 20.09./01.+12.10.13 Venedig-Katakolon (Olympia)-Istanbul-JaltaOdessa-Constanta-Gythion-Venedig

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2630 3000 3250 4180

2780 3100 3550 -----

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Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

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Der grasgrüne Laubfrosch gilt als einer der flinksten Kletterer: Weil er vom Aussterben bedroht ist, wird er im Tierpark Goldau gezüchtet.

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Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Früher kannte jedes Kind den grasgrünen Frosch, der als Wetterprophet galt. Der Laubfrosch klettert aber nicht wegen der Wettervorhersage in die Höhe, sondern weil er auf Büschen und Bäumen bessere Chancen hat, Insekten zu erhaschen. Leider ist das populäre Tier stark bedroht, sein Lebensraum schwindet zusehends. Für die Ablage des Laiches benötigt der Frosch kleine Gewässer, die sich schnell aufwärmen und in denen keine Fische leben, denn diese fressen die Kaulquappen. Solche Kleingewässer sind in unserer stark überbauten Landschaft immer seltener. Im Tierpark züchten wir Laubfrösche und unterstützen so ein Projekt zu deren Erhaltung und Wiederansiedlung. Auf dem Tierparkgelände hat sich in den letzten Jahren eine Laubfroschpopulation etabliert, die jedes Jahr in eigens dafür aufgestellten Kinderbassins ihren Laich absetzt. Die Bassins sind die Kinderstube der Laubfrösche oder eben der Kaulquappen. Haben Letztere eine bestimmte Grösse erreicht, beginnen die Hinterbeine zu wachsen, später die Vorderbeine. Schliesslich bildet sich der

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Schwanz zurück, aus der Kaulquappe wird ein kleiner Laubfrosch, nicht grösser als ein Zehnrappenstück. Jetzt heisst es für den kleinen Froschkönig möglichst viele kleine Mücken und Fliegen zu erbeuten, damit aus ihm ein richtig grosser Laubfrosch wird. Dazu siedeln wir die Jungtiere in ein Gewächshaus um, wo wir ihnen genügend Futterinsekten anbieten und wo sie nicht entweichen können. Bevor wir die Frösche an das Projekt zur Erhaltung des Laubfrosches weitergeben können, testen wir sie auf mögliche Krankheiten. Vor allem müssen wir eine bestimmte Hautkrankheit ausschliessen, welche die Amphibien weltweit bedroht und schon viele Froscharten in den Tropen ausgelöscht hat. Für den Test muss ich die Frösche erst einfangen, was bei diesen flinken Jungtieren leichter gesagt als getan ist. Mit einem langen Wattestäbchen entnehme ich vom Bauch Hautzellen, die in einem Speziallabor untersucht werden. Jeden Frosch, von dem ich die Probe genommen habe, bringe ich in einen Kessel, der mit einem feinen Netz überspannt ist. Carmen, unsere Praktikantin, muss acht geben, dass die Jungfrösche nicht wieder abhauen, wenn ich einen neuen in den Kessel lege. Nach einer Dreiviertelstunde ist es geschafft, wir haben über 70 Jungfrösche beisammen, die bald den Sprung ins neue Leben wagen. Und zwar gesund, denn die Auswertung im Labor ergab keine Krankheiten.

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(1 + 2) Die Aussicht belohnt für den Aufstieg zur Kathedrale Notre Dame de la Garde. Sie liegt 162 Meter über Meer. (3) Küstenabschnitt an der Corniche Président Kennedy. (4) Fischmarkt im Port Vieux. (5) Boulodrome Les Trois Mages beim Cours Julien. (6) In «Vallon des Auffes» gibt es die echte Bouillabaisse. (7) Ein Schweizer In-Lokal: das Comptoire Dugommier. (8) Nächtliches Konzert in einer Bar.

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arseille macht es dem Besucher nicht einfach. Denn sie lässt sich nicht so rasch fassen, diese älteste Stadt Frankreichs, die lange das Image einer verruchten Hafenmetropole trug und jetzt langsam, aber sicher im Begriff ist, es endgültig abzustreifen. Es braucht mehr Geduld als in so manch anderer Stadt: ein paar Stunden, wenn nicht Tage, mehr durch die Strassen schlendern, einige Momente länger verweilen, den Blick schweifen lassen, die Augen schliessen, die Düfte einatmen, den Klängen und Stimmen lauschen. Und dann, plötzlich, offenbaren sich Marseilles Schönheit und Reize — trotz der vielen schmutzigen Strassen, der teilweise stark heruntergekommenen Häuserfassaden, trotz der Bettlerin mit dem Kleinkind auf dem Arm, die neben der blankpolierten Schiebetür des Einkaufscenters sitzt und den Passanten einen zerknautschten Kaffeepappbecher entgegenstreckt.

aus Marseille kommen zidane und der beste Hip-Hop Frankreichs Umgeben von Hügelketten, liegt die Stadt direkt an der Küste des Golfe du Lion. Rund 850 000 Einwohner wurden 2009 gezählt. Das macht Marseille zur zweitgrössten Stadt Frankreichs. Sie ist die Heimatstadt von Fussballlegende Zinédine Zidane. Von hier kommen die Fischsuppe Bouillabaisse, der Pastis oder die Savon de Marseille, die Marseiller Seife. Von hier komme, so heisst es, auch der beste Hip-Hop Frankreichs. Sie gilt als die Stadt Frankreichs mit dem höchsten Anteil an Muslimen, die hier Seite an Seite mit Juden, Christen und Buddhisten leben — nicht umsonst wird Marseille der Schmelztiegel der Kulturen genannt. In Marseille sei jeder fremd, sagt Bernadette Rochat. «Ich mag das, es erinnert mich ein wenig an New York. Aber vielleicht ist das auch

Marseille ‒ Stadt der 1000 Träume

Die älteste Stadt Frankreichs hatte bisher alles andere als einen guten ruf. Das war einmal, die metropole ist im aufbruch. in marseille bilden orientalische traditionen, lebendige Bohème-Quartiere und moderne architektur ein mitreissendes gemisch. Und plötzlich scheint alles möglich.


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(1) Fussball ist in Marseille allgegenwärtig. (2) Strassenmusikanten tragen zum ureigenen Soundtrack der Stadt bei. (3) Die Lausannerin Bernadette Rochat kam vor knapp vier Jahren der Liebe wegen in die Stadt am Mittelmeer. (4, 5) Der Bazar im arabischen Viertel Noailles betört mit duftenden Gewürzen und orientalischen Speisen.

Es gibt Yoga-Center, Design-, Secondhandund Bioshops. das Schwierige an dieser Stadt.» Die 42-jährige Lausannerin kam der Liebe wegen vor knapp vier Jahren hierher. Heute führt die gelernte Innenarchitektin und leidenschaftliche Möbelhändlerin ein Bed and Breakfast bei sich zu Hause, einer zweistöckigen Altbauwohnung, die sie mit Vintage-Möbeln aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren liebevoll eingerichtet hat. Zusätzlich betreibt sie das Restaurant Comptoir Dugommier in der Nähe des Bahnhofs. Das Lokal ist eines der ältesten der Stadt, knapp 100 Jahre alt. Bernadette Rochat kaufte die Brasserie vor zwei Jahren von einer armenischen Familie, die dort 40 Jahre lang gewirtet hatte. Rochat vergrösserte die Küche, strich die Wände, baute richtige Toiletten ein. Vor dem Lokal auf dem Trottoir stehen Gartenstühle schweize-

rischen Fabrikats, alte Schweizer Blechtische wolle sie sich als Nächstes besorgen. Heute ist das Lokal ein Place-to-be, stets sind alle Tische besetzt. «Mein Glück war, dass es bisher in Marseille keine solchen Orte gab. Hätte ich das Restaurant in Paris eröffnet, wäre das niemandem aufgefallen.»

im heutigen Trendquartier regierten früher gangs Marseille verändert sich. Im Quartier Noailles, das bis vor ein paar Jahren fast ausschliesslich von Immigranten bewohnt wurde, wollen nun auch andere, vorwiegend junge Leute, leben. Sie sind die neue Generation von Immigranten, die «Bobos», Kurzform für Bourgeoisbohèmes. 20 Gehminuten vom Vieux Port entfernt, befindet sich auf einem Hügel der Cours Julien. Früher war das Viertel, das unlängst den Status eines Trendquartiers erreicht hat, von Gangs regiert. Heute sonnen sich in den unzähligen Cafés und Restaurants Bobos, Touristen, Einheimische und Studenten, während daneben Kinder Fussball spie-

len. An den Hausmauern prangt bunte Streetart, der Designer Philippe Starck baute in der Nähe des Cours Julien kürzlich sein zweites Designhotel — das erste steht in Paris. Es gibt ein Bikram-Yoga-Center, Design-, Secondhand- und Bioshops. Spätabends kann es sein, dass spontan eine Open-AirFilmvorstellung stattfindet, organisiert von den Anwohnern, angekündigt über handgeschriebene Zettel, die an Laternenpfählen kleben. Wer es weniger trendy mag und lieber Hafenatmosphäre schnuppern will, beginnt am besten dort, wo man als Tourist ankommt: am Bahnhof St-Charles. Steht man auf dem Bahnhofplatz, fällt der Blick sogleich auf das Wahrzeichen Marseilles, die Kirche Notre Dame de la Garde, die auf dem höchsten Punkt der Stadt thront. Die Sonne scheint, ein angenehmer Lufthauch weht vom Meer herauf. Der Weg zum Hafen ist einfach: Die grosse Steintreppe hinunter zum Boulevard d’Athènes mit seinen löchrigen Trottoirs, den kleinen Baustellen und rechts in die pompöse Einkaufs-


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strasse La Canebière einbiegen. Diese führt einen in den Kern der Stadt, an den Vieux Port, den alten Hafen. Dorthin, wo wochentags ab acht Uhr Kutter einfahren und sich die Fischer von den schwankenden Booten auf den festen Beton der Anlegestelle hangeln. Wo sie grosse, bis obenhin gefüllte Plastikkisten an Land hieven, Sonnenschirme aufstellen und den Tagesfang auf die Verkaufsflächen kippen. Es spritzt und zappelt gelb, blau und silbern. Während die ersten Kunden die Ware begutachten, machen sich die Fischer sogleich ans Sortieren der frischen Ware. Sie sägen Aale in Scheiben, schaufeln Sardinen kiloweise in Plastiksäcke. Auf den Euroscheinen, die man als Rückgeld in die Hand gedrückt bekommt, kleben Fischschuppen. Abseits des Markttreibens versuchen Männer mit einfachen Ruten ihr Glück, legen den Fischköder zwischen Jachten, Touristenfähren und Fischkuttern aus, während Möwen über ihnen kreisen. Als Bernadette Rochat in Marseille ankam, wohnte sie zuerst im Quartier Noailles, in der Nähe des Port Vieux. Heute geht sie, wenn es die Zeit erlaubt, regelmässig durch dessen Gassen. Durch die berühmte Rue Longue des Capucins, wo sich Halal-Metzgereien, arabische Bäckereien, Gemüsestände und kleine Bazarläden aneinanderreihen. «Dort habe ich das Gefühl, in den Ferien zu sein. All diese Gerüche von Kräutern und Gewürzen, die Leute, dieser Mix aus Afrikanisch, Asiatisch, Arabisch. Es hat etwas sehr Leichtes.» Aber es sei nicht nur einfach, sagt Rochat. «Es gibt Strassen oder Cafés, wo nur Männer sitzen.

Ein Inselausflug und weitere Tipps Wie man sich die Zeit in Marseille am schönsten vertreiben kann, wo man gediegen schläft und fein speist, lesen Sie online. Wer genug vom Grossstadtrummel hat, kann eine einstündige Zugfahrt von Marseille entfernt Südsee-Feeling geniessen: Wegen des kristallklaren Wassers und des milden Klimas lohnt sich ein Ausflug auf die Insel Porquerolles (7,5 km lang und 3 km breit) ganz besonders.

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Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Roger Wehrli

Vom Bahnhof St-Charles hat man eine der schönsten Aussichten auf die Stadt, auf dem Hügel im Hintergrund die Kathedrale Notre Dame de la Garde.

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Manchmal stresst mich das, obwohl von ihnen überhaupt keine Aggression kommt.» Im Gegenteil, diese Leute seien sehr «bienveillant», wohlwollend. Weniger wohlwollend steht Bernadette Rochat den aktuellen Veränderungen gegenüber. Da Marseille nächstes Jahr Europas Kulturhauptstadt ist, wird viel Geld investiert, um die Stadt herauszuputzen. Riesige Museen werden gebaut, Hotels, Häuser und Strassen verschönert. Das sei gut, denn Marseille sei sehr schmutzig. Aber Rochat befürchtet, dass zu viele der charmanten kleinen Details verschwinden werden. Sie nennt als Beispiel den alten Hafen. Dort soll bis 2013 ein grosser autofreier Platz entstehen. «Viele dieser kleinen, alten Fischerkabinen werden dem Erdboden gleichgemacht, das ist jammerschade.» Trotz aller Wehmut liebt Bernadette Rochat ihre neue Heimat und will vorerst einmal bleiben. «Es gibt noch so viel zu entdecken, es ist eine bewegte Zeit für Marseille und seine Bewohner.»

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Die Sinne im Dauerstress

Es gibt Kinder, bei denen immer alle Antennen auf Empfang geschaltet sind. Sie nehmen Stimmungen und Reize intensiver wahr als ihre Kameraden. Tipps, wie Eltern ihre hochsensiblen Töchter und Söhne unterstützen können.

Bild: Getty Images

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artin ist auf der Geburtstagsparty seines Freundes Tim. Bisher war alles so wie im letzten Jahr: Geschenke, Kerzen, Kuchen. Doch nun sollen die Kinder ein Spiel spielen, bei dem es darum geht, Luftballons zum Platzen zu bringen. Diese Vorstellung gefällt Martin überhaupt nicht. Während die anderen kleinen Gäste vor Freude johlen, verkriecht sich der Sechsjährige in ein anderes Zimmer. Dort setzt er sich in eine Ecke, hält sich die Ohren zu und harrt aus, bis auch der letzte Ballon zerplatzt ist. Martin ist kein Angsthase. Er mag es einfach nicht, wenn es laut knallt. Das tut ihm in den Ohren weh. Martins Sinnesorgane nehmen alle Reize verstärkt wahr. Er hat auch sehr feine Antennen fürs soziale Geschehen. Es scheint so, als würde sich Martins Gehirn länger und sorgfältiger mit allen Wahrnehmungen und Erlebnissen beschäftigen. Der Junge ist hochsensibel. Das ist keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die bei 15 bis 20 Prozent der Menschen vorkommt. «Unsere nomadisch lebenden Vorfahren schätzten Begleiter mit feinen Antennen, damit beispielsweise Gefahren rechtzeitig erkannt wurden», sagt Helene Schudel (48), Beraterin und Coach aus Winterthur mit

Sinneseindrücke: Für hochsensible Kinder oft viel zu intensiv.

So helfen Sie Ihrem hochsensiblen Kind ! Nehmen Sie es so an, wie es ist, und vergleichen Sie es nicht mit seinen Altersgenossen. ! Achten Sie auf die Signale Ihres Kindes. Es weiss, was ihm guttut und was nicht. ! Schützen Sie es vor Überreizungen und ermöglichen Sie ihm längere Regenerationsphasen. ! Besprechen Sie mit dem Kind wichtige Anlässe und Veränderungen im Voraus. So kann es sich darauf einstellen. ! Verstärken Sie die positiven Seiten der Hochsensibilität: Ihre Tochter oder Ihr Sohn ist sehr sozial, hat oft eine kreative Ader und ist naturverbunden. www.hochsensible.ch

Spezialgebiet Hochsensibilität. «In der heutigen Zeit finden solche Menschen viel seltener einen geeigneten Platz.»

ten plötzlich ändert. Durch die Reizüberflutung reagieren manche aufbrausend und aggressiv, andere schotten sich ab und sind kaum noch ansprechbar. Im Gegensatz etwa zu Mädchen und Jungen mit Aufmerksamkeitsstörungen können sich hochsensible Kinder intensiv, ausdauernd und konzentriert mit einem Thema beschäftigen. «Kinder mit besonders feinen Antennen neigen dazu, alles in ihrer Umgebung auf sich zu beziehen», erklärt die Expertin, die selbst drei hochsensible Töchter hat. Wenn ein Erwachsener beispielsweise gestresst wirkt, glaubt das hochsensible Kind oftmals, schuld daran zu sein. Auf Dauer wirkt sich das negativ auf sein Selbstwertgefühl aus. Für ein gesundes Gedeihen ist es wichtig, dass die Eltern um die Empfindsamkeit ihrer Kleinen wissen, ihre Bedürfnisse erkennen und ihnen helfen, mit der Reizüberflutung umzugehen. Die besondere Fähigkeit bleibt nämlich auch im Erwachsenenalter erhalten. Text: Bettina Leinenbach

reizüberflutung macht manche Kinder aggressiv Wenn ein Kind immer alle Veränderungen in der Umgebung wahrnimmt, kann dies dazu führen, dass sich sein Verhal-

Woran können Eltern hochsensible Kinder erkennen? Die Merkmale.


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llergien sind nicht altersgebun­ den, sondern können in jedem Alter auftreten», sagt Andreas Bircher, Facharzt für Allergologie und Dermatologie am Unispital Basel. Das war schon früher so. Allerdings hat die Zahl der Menschen, die an Heuschnup­ fen, der häufigsten Allergie, leiden, deutlich zugenommen. «Im Jahr 1920 waren in der Schweiz circa ein Prozent der Bevölkerung von Heuschnupfen be­ troffen, im Jahr 2000 waren es bereits 15 Prozent», sagt Bircher. Die Gründe für die starke Zunahme werden von der Wissenschaft noch dis­ kutiert. Die höhere Lebenserwartung mag eine Rolle spielen: Viele Menschen entwickeln in einem Alter Beschwerden, das sie in früheren Zeiten gar nicht erst erlebt hätten. Möglicherweise tragen auch die veränderten Lebensbedingun­ gen dazu bei. Facharzt Bircher erklärt: «Zumindest in westlichen Industrie­ nationen herrscht heute ein hoher hygie­ nischer Standard, man ist viel weniger Bakterien ausgesetzt, als es in Entwick­ lungsländern heute noch der Fall ist.» Was ist überhaupt eine Allergie? «Eine Allergie ist keine Immunschwä­ che, wie man vielleicht denken könnte, sondern ein Zeichen dafür, dass sich das Immunsystem eigentlich zu gut wehren kann», erklärt Andreas Bircher. «Es ist eine übertriebene, unnötige Abwehrre­ aktion des Körpers auf harmlose, alltäg­ liche Substanzen wie Pollen, Tierhaare, Bienen­ oder Wespengift. Aber mit die­ ser übertriebenen Reaktion hat das Im­ munsystem die Weichen falsch gestellt.» Das Immunsystem reagiert vor allem bei jungen Personen, aber auch ein 80­Jähriger kann plötzlich eine Allergie entwickeln. Es ist sozusagen ein Zeichen von Jugend, dass sich das Immunsystem noch so gut wehren kann. Andreas Bircher macht zu Forschungs­ zwecken regelmässig Allergietests mit seinen Studenten. 50 Prozent davon fal­ len positiv aus, ohne dass die Testperso­ nen irgendwelche Symptome verspüren oder allergisch sind. Wiederholt man die Tests ein paar Jahre später, beträgt die Quote der positiven Ergebnisse nur noch 30 Prozent. Grund dafür ist, dass bei jungen Menschen das Immunsystem noch am Reifen ist, es trainiert sich noch. Deshalb glauben auch viele, eine Aller­ gie wie Heuschnupfen könnte sich «aus­ wachsen». Unabhängig von der Umwelt spielt aber vor allem bei der Pollen­ und Mil­ benallergie die genetische Disposition eine grosse Rolle. «Es ist nicht sicher voraussagbar, bei wem eine Allergie aus­

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Nr. 37, 10. September 2012 | migros-magazin |

Alter schützt vor Allergien nicht

Wer nie im Leben allergisch auf etwas reagierte, wird es auch im fortgeschrittenen Alter nicht mehr tun, denkt man – und liegt falsch: Denn immer häufiger reagieren auch ältere Menschen plötzlich auf Stoffe, die sie vorher gut vertragen haben. Die Gründe dafür werden noch erforscht. heilen wird, die Mehrzahl der Betroffe­ nen behält die Allergie», stellt der Ex­ perte fest. «Es kann zwar sein, dass die Symptome abnehmen, aber nach Jahren plötzlich wieder auftreten. Das heisst, das Immunsystem behält sein einmal er­ worbenes Gedächtnis, und dieses kann wieder aktiviert werden.»

ins spital wegen einer allergie auf sellerie Günter Ludwig aus Schaffhausen bekam mit 42 Jahren eine Sellerieallergie. Mitt­ lerweile ist der Sekundarlehrer 61 Jahre alt und hat seine späte Allergie «gut im Griff» und fühlt sich nicht sehr einge­ schränkt. Sie äusserte sich beim ersten Mal mit einem starken Juckreiz und plötzlichem Hautausschlag, vor allem an den Handflächen, dazu kamen Atemnot und ein geschwollener Hals. Die Symp­ tome traten eine Stunde nach dem Ver­ zehr von Sellerie auf. Beim zweiten Kontakt musste Günter Ludwig ins Spital, weil die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks bestand: eine lebensbedrohliche Reaktion auf ein Al­ lergen, bei welcher der Körper vermehrt Histamin ausschüttet, was zu einem Kreislaufkollaps mit tödlichem Ausgang führen kann. Ein ärztlicher Test machte dann die Ursache des Problems aus, eine Allergie auf Sellerie. Er gehört zur Pflanzengrup­ pe der Doldenblütler, zu der auch Karot­ ten, Fenchel, Kümmel, Petersilie und Anis gehören. In deren Blütezeit hat Lud­ wig deshalb auch Heuschnupfensymp­ tome, gerötete, tränende Augen und ei­ ne verstopfte Nase. Seit der Diagnose kommen bei Fami­ lie Ludwig nur noch frisch zubereitete Lebensmittel auf den Tisch. Manchmal

Die Symptome können abnehmen und nach Jahren plötzlich wieder auftreten.

ist das Auswärtsessen schwierig, und anfangs war es auch das Einkaufen. «In Bouillons und Gewürzen ist oftmals Sel­ lerie enthalten, das wird in der Schweiz aber nicht eigens deklariert», beklagt sich der Lehrer. Er würde sich wün­ schen, dass die Hersteller das änderten. Obwohl Günter Ludwig konsequent Al­ lergieauslöser meidet, hat er immer die Notfallmedikamente Cortison und An­ tihistaminika dabei. Ob seine Allergie ganz aus dem Nichts kam, bezweifelt Günter Ludwig ein biss­ chen. Er erinnert sich, dass er als Kind Kümmel nicht mochte und ihn deshalb nicht ass. Heute ist er darauf allergisch, weiss er jetzt. Instinktiv hat er gemieden, was ihm nicht bekam, und im Erwach­ senenalter gab es bis zum 42. Lebensjahr auch keine Beeinträchtigungen. Es kann auch sein, dass jemand erst­ mals im hohen Alter auf Bienen­ oder Wespengift allergisch reagiert. Das Gift schadet dem Menschen normalerweise nicht, und auf den ersten Stich oder Kontakt kann man nicht allergisch re­ agieren. Man muss mindestens einmal zuvor gestochen worden sein, um aller­ gisch zu reagieren. Bei der auf den ers­ ten Stich erfolgten Abwehr hat das Im­ munsystem wiederum die Weichen falsch gestellt und wurde überempfind­ lich. «In der Schweiz gibt es dadurch etwa fünf bis zehn Todesfälle pro Jahr. Unfälle, die vermeidbar sind, wenn sich die Betroffenen einer Immuntherapie unterziehen würden», erläutert der Experte. Eine solche Allergie sollte man, wie jede andere auch, ernst nehmen und be­ handeln lassen. Text: Sabine Müller Bild: René Ruis


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Was kann man gegen Allergien tun? Es gibt drei Stufen: Prävention – Vermeidungsstrategien, indem man die individuellen Allergieauslöser meidet.

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Medikamentöse Behandlung – indem man beim Auftauchen der Symptome entsprechende Medikamente einnimmt, um die Symptome zu bekämpfen oder bedrohlichen Szenarien wie Atemnot vorzubeugen.

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Immuntherapie – indem man sich über einen längeren Zeitraum ärztlich desensibilisieren lässt.

Um eine Allergie dauerhaft zu behandeln, müssen oft alle drei Stufen kombiniert werden. Ein Arzt oder Apotheker kann Sie dabei beraten.

Günter Ludwig und der Sellerie: Als Kind mochte er ihn nicht, als Erwachsener reagierte er plötzlich allergisch auf die Knolle.


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LeBen

migROs-magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

Das Ding

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mULTimeDia | 115

geFÄLLT miR

«Facebook abgeschworen»

Zuerst abdrücken, dann fokussieren Die Lichtfeldkamera von Lytro ist mit einer neuartigen Fototechnologie ausgestattet, die es erlaubt, den Fokus der Aufnahmen im Nachhinein beliebig zu verändern. So muss man sich beim Fotografieren nicht mehr überlegen, welcher Teil des Bildes scharf werden soll, sondern kann dies beliebig oft am PCBildschirm machen.

Ralph PaulLambrich (45), Informatiker Systemtechnik Betriebszentrale Migros, 4142 Münchenstein

1

599 Franken bei Digitec

Die besten Google-Suchtipps , mehr zu den Esels brücken und zur Lichtfeldkamera.

aPP DeR WOche

Eselsbrücken auf dem Smartphone Wie lautet die Reihenfolge, in der die Planeten um die Sonne kreisen? Wie geht schon wieder die C-Dur-Tonleiter? Wann wurde Rom gegründet? Dinge, die man einmal gewusst hat, aber immer wieder vergisst, lassen sich mit Hilfe der App Eselsbrücken in Erinnerung rufen. Was aber, wenn man sich nicht an die Eselsbrücke erinnert? Die Eselsbrücke-App listet viele solcher Gedächtnisstützen auf, um sie ein für allemal zu lernen oder nachzuschlagen. 1 Franken, für iOS und Android.

Einfacher fotografieren: Die scharfen Bildausschnitte bestimmt man später am PC.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

«Something Stupid» mit Robbie Williams und Nicole Kidman, erinnert mich an einen der schönsten Tage meines Lebens.

2

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

3

Meine Lieblingsfernsehserie ist …

«2001: A Space Odyssey» von Stanley Kubrick, mein absoluter Lieblingsfilm, obwohl ich ihn nicht verstehe.

Das Beste aus Google rausholen 4

… die «Tagesschau». Weil das Leben die besten Geschichten schreibt.

Google kann mehr als nur suchen: Suchtipps und praktische Funktionen. ! Bilder suchen: Anstatt bloss mittels Begriffen nach Bildern zu suchen, kann Google auch mit Beispielbildern ähnliche Bilder finden. Das geht ganz einfach, indem man auf www.google.ch/ images ein eigenes Foto hochlädt (Kamerasymbol anklicken). ! Offene Fragen stellen: Weiss man nicht genau, wonach man sucht, kann man den fehlenden Begriff durch das Sternsymbol (*) ersetzen. Beispiel: «Kolumbus entdeckte *». Auch Songtexte können auf diese Weise vervollständigt werden. ! Kinderschutz: Unter SafeSearch lässt sich der Filter mit den Stufen «strikt», «moderat» oder «kein Filter» auswählen. Damit wird verhindert, dass die Suchmaschine anstössige und nicht jugendfreie Inhalte auflistet.

! Auf einer bestimmten Website suchen: Möchte man mit Google einen Begriff nur innerhalb einer bestimmten Website suchen, verwendet man «site:» in der Suchleiste. Beispiel: «Yoga» soll nur auf www.migrosma gazin.ch gesucht werden: «yoga site:migrosmagazin.ch» ! Rechner: Das Rechnerprogramm braucht der PC eigentlich nicht mehr. In die Google-Suchleiste lassen sich nämlich auch Rechnungen oder Gleichungen eintragen, um direkt zum Ergebnis zu kommen. ! Währungsrechner: Google berechnet Geldbeträge anhand des aktuellen Währungskurses um. Beispiel für die Suchleiste: «100 chf in eur», um 100 Franken in Euro umzurechnen, oder «46 £ in chf», um 46 britische Pfund in Franken umzurechnen.

Der Song meines Lebens ist …

... die Titelmelodie der Muppetshow.

5

Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

6

Auf Twitter bin ich Follower von …

Ich habe Facebook abgeschworen, ich benutze Google Plus. … Phil Plait, Brian Cox, beides Wissenschafter mit spannenden Themen.

7

In meiner Freizeit liebe ich es …

…mich mit meinen Kindern abzugeben, am Grill zu stehen, mit InternetRaumschiffen das Weltall zu erobern.

8

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

9

Mein Lieblingsbuch heisst …

…warte ich, bis sie vorbei sind, weil ich mich das Alleinsein nicht mehr gewohnt bin.

… «Hitchhiker’s Guide to the Galaxy», eine Mischung aus Komödie, Satire und Science-Fiction.

10

Wo holen Sie sich Ihre News?

Im täglichen Newsletter der «Basler Zeitung». Zeitungen aus Papier sind so etwas von passé. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


LeBen 116 |

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aUTO

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Nr. 37, 10. September 2012 | migROs-magazin |

VieR FRagen an

Michel Rutschmann (54), Managing Director, Kia Motors AG

«Kia setzt auf kleine, effiziente Motoren» Michel Rutschmann, was tut Kia zur CO2-Reduktion?

Kia setzt schon seit Langem sehr stark auf kleine, effiziente Motoren. Und bei fast allen Modellen in der Schweiz ist das Stopp-Start-System Standard.

Auf der Überholspur: In Sachen Verarbeitung und Ausstattung – etwa das beheizbare Lenkrad – bremst der Kia Rio die euro­ päische Konkurrenz glatt aus.

Bringt Kia E- und Hybridautos?

Gefürchtete Schönheit

Vor Konkurrenten wie dem Kia Rio fürchtet sich die etablierte Konkurrenz aus gutem Grund: Der Koreaner überzeugt mit viel Schneid und unschlagbaren sieben Jahren Vollgarantie.

S

teigt man in den Kia Rio, begreift man schnell, weshalb die drei grössten Autokonzerne der Erde, General Motors, VW und Toyota, den Hyundai-Kia-Konzern so fürchten. Das Tempo, mit dem der südkoreanische Autohersteller zulegt, ist atemberaubend. Und die Qualität seiner Wagen beeindruckend. Das hübsche Cockpit des Kia Rio stellt mit seiner exzellenten Verarbeitung diverse europäische Konkurrenten in den Schatten: Kompliment! Höhere Versionen bieten Luxus bis hin zur Lenkradheizung. Der Fond zählt zu den üppigsten der Liga, und der Laderaum fasst 288 bis 923 Liter. Wie schon der neue Cee’d und der bald folgende Optima (siehe Interview) hat der 4,05 Meter kurze Fünftürer viel Schneid. Für das Ende der Langeweile bei Kia ist ein Deutscher verantwortlich: Der Vater des Audi TT, Peter Schreyer (59), ist heute Kia-Chefstylist. Optisch also top, offenbart der Rio 1.4 CVVT doch

eine leichte Schwäche. Der Benziner läuft mit 109 PS im Alltag zwar flott und schont mit sechs Gängen das Gehör, aber bergauf geht ihm ohne Vollgas die Puste aus, was sich trotz Stopp-StartSystem mit 6,5 l/100 km im Test (Normwert 5,0 l/100 km = 114 g/km CO2) niederschlägt. Tipp: Zu den feinen Dieseln (75 und 90 PS, ab 3,2 l/100 km) greifen. Dafür überzeugt das Fahrwerk. Der Rio meistert Reiseetappen mit gutem Komfort, federt tendenziell straff und sorgt für ausgewogenen Fahrspass. Einzig die Lenkung könnte man kritisieren, weil sie exakt, aber ohne den letzten Hauch an Gefühl arbeitet. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, zumal der Tarif tief bleibt. Zwar bietet Kia keine Superschnäppchenpreise mehr, doch bleiben die Koreaner günstig. Der Fünftürer ist ab 19 777 Franken erhältlich, inklusive sieben (!) Jahre Vollgarantie. Texte: Timothy Pfannkuchen

Noch vor Jahresende stellen wir den Kia Optima Hybrid vor, und in den nächsten zwei Jahren kommen weitere Hybrid- wie auch Elektromodelle dazu. Wieso kommt der Rio fast ein Jahr verspätet in die Schweiz?

Es ist für jede Marke sehr schwierig, ein Volumenmodell in allen Ländern gleichzeitig zu lancieren: Falls es dann nicht lieferbar ist, verärgert man mehr Kunden, als man gewinnt. Zudem haben wir die kleineren Motoren nach sorgfältiger Prüfung als nicht empfehlenswert für die Schweiz empfunden, und die idealen 1,4-LiterMotoren wurden erst später lanciert. Warum sollte ich den Rio der Konkurrenz vorziehen?

Neben tausend positiven Eigenschaften, die jeder Hersteller gerne für sich in Anspruch nimmt — jeder ist ja der Beste — sprechen drei Gründe für den Rio: das gelungene Styling, bisher ungeschlagene sieben Jahre Werksgarantie und die nur in der Schweiz inklusiven sieben Jahre Assistance (Pannen- oder Unfallversicherung).


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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

BITTE MELDE DICH

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! Ich suche Mitschüler, die von 1969– 1973 im Bläsischulhaus Basel bei Lehrer Peter Kammermann in die Primarschule gegangen sind. Für ein Klassentreffen suche ich dringend die Adressen folgender Schülerinnen und Schüler (Mädchen mit ledigem Namen): Antonio Saraceno, David Beck, Jacqueline Schenker, Thomas Oeschger, Carmen Lüchinger, Ruth Merstetter, Rita Stier, Markus Howald, Callistus Siegenthaler, Pascal Schiess, Caroline Gammenthaler und Urs, Eva Syhorova, Thomas Süess, Stephan Widmer, Chantal Heizmann, Franco Codemo, Gilbert Wiegand, Jeanpierre Meier, Cornelia Hunkeler, Isabelle Zryd, Marco Künzle, Antonella Nieddu, Käthy Weisskopf, Sabine Schweizer, Annemarie Ritter, Claudia Morel, Silvia Däppen, Maurizio Cioffi, Armando Bussinger, Ruth Stocker und unser Lehrer Peter Kammermann. Ich freue mich. Carmen Wüthrich (ledig Hager) E-Mail: loncar@eblcom.ch

Kolleginnen beim SBV ! Gesucht werden: Arbeitskolleginnen vom SBV, Zürich Altstetten. 1982/83 haben wir zusammen beim Schweizerischen Bankverein gearbeitet. Nach meinem Spitalaufenthalt 1983 habt Ihr mich in Frenkendorf besucht. Da ich

wieder in der Umgebung Zürich wohne, würde ich mich freuen, euch wieder zu treffen. Marina Britt E-Mail: marina.st@gmx.ch

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Migros-Magazin | NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 |

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Neu in bisher nie erreichter Bildqualität: Der Trickfilm «Cinderella» begeistert seit Generationen Jung und Alt.

Cinderella gestochen scharf

Die Disney-Trickfilmklassiker «Cinderella» und «101 Dalmatiner» sind bald auf DVD und erstmals auf Blu-ray erhältlich.

Bilder: Disney Enterprises Inc.

G

leich zwei Disney-Klassiker sind demnächst wieder erhältlich: Zum ersten Mal überhaupt erscheinen «Cinderella» und «101 Dalmatiner» auf Blu-ray, in bisher nie erreichter Bild- und Tonqualität. Cinderella, die Geschichte des Mädchens, das von der Stiefmutter und den Halbschwestern gedemütigt wird, bis sich die Dinge endlich zum Guten wenden, begeistert schon seit Generationen kleine und grosse Film-Enthusiasten. Walt Disney’s Umsetzung des Märchens wurde 1950 nicht nur zum Meilenstein in der Geschichte des Zeichentrickfilms, sie prägte auch wie kaum eine andere Inszenierung das Bild einer romantischen Heldin.

«Cinderella» und die beiden Fortsetzungen «Cinderella 2» und «3» sind ab 13. September 2012 auf DVD und Blu-ray im Handel. Am selben Datum erscheint die «Cinderella»-Trilogie als DVD- und Blu-raybox. Bei einem weiteren Disney-Klassiker, «101 Dalmatiner», trug die wundervolle Mischung aus Humor, Slapstick und Abenteuer dazu bei, dass der Film bis heute sein Publikum findet. «101 Dalmatiner» und seine Fortsetzung «101 Dalmatiner 2» erscheinen ebenfalls am 13. September auf DVD und Blu-ray. Die beiden Filme stehen auch als Doppelpack «101 Dalmatiner 1+2» auf DVD und Blu-ray in den Verkaufsregalen. Text: Christoph Petermann

Zudem gibt es je 5 DVDs von «Cinderella» Cinderella und «101 Dalmatiner» zu gewinnen. Beantworten Sie folgende Frage: An welchem Wochentag erscheinen die Disney-Klassiker auf DVD und Blu-ray? ■ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Disney“, Lösungswort, Postfach, 8099 Zürich. ■ Einsendeschluss: Sonntag, 16. September 2012. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.9.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Die Idee ist ebenso genial wie einfach. Wenn Sie überflüssige Fettpolster haben, müssen diese vollen Fettzellen zuerst “entleert” werden. Das geschieht, indem Ihre vorhandenen Fettablagerungen über die Blutbahnen an die Muskeln weiter geleitet werden, um dort durch Energie verbrannt zu werden. Das Ergebnis - Sie werden auf natürliche Weise abnehmen und wieder schlank.

Dieser Wunder-Stoff macht schlank !

Die natürlichen Wirkstoffe in Feigenkaktus-Tabletten spielen eine wichtige und stimulierende Rolle, um die Entwicklung zu neuen Fettablagerungen zu stoppen. Im Gegenteil, sie kehren sogar den Vorgang um. Sie leeren nämlich vorhandene Fettzellen und verweisen das Fett zu den Muskeln, dort wird es verbrannt. Dadurch kommt es schnell zu einem beträchtlichen Fettabbau an ihren Problemzonen, wie am Bauch, am Po und an den Hüften und Schenkeln.

DIE WICHTIGSTEN FRAGEN: Wie funktionieren die Feigenkaktus-Tabletten ?

Sie arbeiten wie eine Fettpolizei. Die Wirkstoffe in den Feigenkaktus-Tabletten weisen die gefüllten Fettzellen an, sich zu entleeren und das Fett über die Blutbahnen an die Muskeln weiter zu leiten. Dort wird das eingelagerte Fett durch Energie verbraucht.

Wieso werde ich schneller schlank ?

Diese Feigenkaktus-Tabletten öffnen die Fettdepots an Bauch, Hüfte, den

Beinen und am Po. Sie sorgen aber auch dafür, dass neues Fett, das zu den Fettzellen gelangen will, an die Muskeln abgeführt und dort verbrannt wird. Dadurch verschwinden die Fettpolster schneller.

Schaden Kaktus-Tabletten der Gesundheit ?

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht auf chemischem Weg, sondern rein natürlich. Es gibt absolut keine Nebenwirkungen. Sie dürfen auch essen soviel Sie wollen. Bei richtiger Anwendung können selbst 2500 Kalorien am Tag eher schlank als dick machen. Sie werden sanft abnehmen, überflüssige Kilo werden abgebaut und Sie fühlen sich Tag für Tag schlanker und vitaler.

Wie oft muss ich die Tabletten einnehmen ?

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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UnterhaltUng | 127

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wo liegt das Dorf Hornussen? T

Aargau

P Bernbiet

S Rheintal

So nehmen Sie teil

2. Auf welchen See blickt man vom «Park im Grüene»? E

Thunersee

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3. Was ist für den bitteren Geschmack des Bieres zuständig? A Hefe

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4. Der Halo-Effekt entsteht durch Lichtbrechung an …? E

Mineralien

S Wassertropfen

M Eiskristallen

5. Wer gehört nicht zu den BRICS-Staaten? P Pakistan

I

Brasilien

S China

Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.9.2012, 24 Uhr

6. In welcher Sportart war Jacques Cornu erfolgreich? B Radrennen

E

Motorradrennen

O Marathon

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wie wird Hollywood abwertend betitelt? T

Tinseltown

N Daydream

E

Flea Market

E

ca. 250

8. Der Hope-Diamant soll einen Wert von … Millionen Dollar haben. L

ca. 10

S ca. 100

Auflösung Nr. 35: VALLETTA Gewinner Nr. 34: Pia Riniker, Solothurn SO

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

3 5 4 1

E

2

ALPSTE I N A S T R O N OM BAEHNL ER D I AGONAL E I NSEHEN ERHALTEN F E LDHASE GABORONE GER I SSEN I NST I NKT

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 36: ARSEN Gewinner Nr. 35: Bernadette Camenzind, Walzenhausen AR; Marlene Weber, Vielbringen b. Worb BE; Valerie Longhi, Fürigen NW

Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.9.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Diverses TV-Tipp

Eine Heimat für Behinderte. www.stiftung-waldheim.ch

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I-39024 Burgeis/Vinschgau | Tel. 0039 0473 831276 Fax. .../830651 | www.maraias.it | info@maraias.it

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Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

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33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 384.– Fr. 375.–pro proPerson Person mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass Fr. 625.– pro Person Fr. 640.– pro Person

7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension inklusive Sauna und 77 Eintritte EintritteBurgerbad, Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person Fr. 875.– pro Person

Einerzimmerzuschlag auf alle ArrangeEinerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag. ments Fr. 10.– pro Tag. Die grösste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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UnterhaltUng | 129

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 2 1 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 4 3 1 www.raetsel.ch/bruecken

1 1 4 0 2 4

Auflösung Nr. 35:

4

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4

1 3 1 3 4

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2 1 2

3 Auflösung Nr. 35:

3

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2

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3 4 2 3 3

2 2 3 2

5 3 3 3

GUT GEZIELT

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Nina liebt Minigolf. Sie probiert immer neue Parcours aus. Jetzt ist ihr etwas ganz Neues eingefallen. Sie lässt sich die Bahn von dir zusammenbauen. Kannst du die bereitgelegten Teile so einsetzen, dass Nina’s Ball sauber im Loch landet? Du darfst jedes Teil nur einmal brauchen. Die Teile dürfen nicht gedreht werden.

1

VERDRIBBELT!

Nina dribbelt ihre Gegner wieder mal schwindlig. Findest du heraus, wie der Ball seinen Weg ins Goal gefunden hat?

2

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Auf die Natur setzen: Wie natürliche Inhaltsstoffe wirken Der kleine Unterschied: Frauen essen anders. Männer auch Laufen ist die natürlichste Bewegung des Menschen – und so gesund

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Wohin bewegt sich der mobile Mensch ?

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

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UnterhaltUng | 131

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7

2

7

6 3 6 1 8 9

2

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5 1 4

5

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

1 9 2 So nehmen Sie teil 7 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 9 8 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 7 3

5 6 7 8

Auflösung Nr. 36: 865 4 8 7 6 1 9 3 2 5 Gewinner Nr. 35: 6 3 2 7 5 4 9 1 8 Fernanda Good, 9 1 5 3 8 2 7 6 4 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 1 7 9 8 6 5 2 4 3 Wald ZH; 8 5 6 2 4 3 1 9 7 Alexandra Mösch, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 2 4 3 9 7 1 8 5 6 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 7 6 4 1 9 8 5 3 2 Möhlin AG; 3 9 8 5 2 6 4 7 1 Karin Rabensteiner, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 5 2 1 4 3 7 6 8 9 Au SG; Véronique Rattaz, Teilnahmeschluss: Sonntag, 16.9.2012, 24 Uhr Morges VD; Peter Mathyer, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Brienz BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. 06010009351

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 exemplare (WemF 2011) Leser: 2 354 000 (WemF, mACH basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda portner (Gp, produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph petermann (cp), Anna meister (Apm), michael West (m.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), maya bächtold Media-Services: patrick rohner (Leitung), tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


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MEINE WELT 134 |

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LUKAS FLÜELER

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NR. 37, 10. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Das Aufräumen schiebe ich Auf diesen Tag wartet Lukas Flüeler schon den ganzen Sommer: Am 12. September startet die Schweizer Eishockeymeisterschaft. Dann hat der Goalie der ZSC Lions endlich wieder eine gute Ausrede, um nicht aufräumen zu müssen.

Name: Lukas «Luki» Flüeler (23) Sternzeichen: Waage Wohnort: 8004 Zürich

Wieso wohnen Sie in Zürich? Mein WG-Kollege Yves Müller und ich wollten in die Stadt ziehen. Eine Wohnung in Zürich zu finden, ist nicht einfach. Wir haben eine Chance erhalten und packten sie. Es ist lässig: Erstmals kann ich von meinem Wohnort mit dem Velo einkaufen und in den Ausgang. Wo würden Sie gerne leben? Immer in der Schweiz. Momentan hat es mir Zürich angetan. Aber wenn ich eine Familie gründe, ziehe ich lieber aufs Land. Ich bin im Zürcher Oberland aufgewachsen und möchte einst als Vater mit meiner Familie die Natur erleben — so wie ich sie als Bub erlebt habe. Beruf und Lebenslauf: Meine Juniorenzeit verbrachte ich beim EHC Kloten. 2006 absolvierte ich ein Jahr bei der kanadischen Juniorenmannschaft Ottawa 67’s. Damals ist es mir im Eishockey nicht so gut gelaufen, aber menschlich habe ich viel gelernt. Seit 2007 spiele ich bei den ZSC Lions, 2008 gab ich mein Debüt in der Nationalliga A, seit 2011 bin ich Stammgoalie. Daneben studiere ich Betriebsökonomie. Mein Ziel: Den Meistertitel mit den ZSC Lions zu erreichen, war mein schönster Moment im Sport. Ich will ihn so schnell wie möglich wieder erleben, am liebsten schon in der kommenden Saison. Und irgendwann möchte ich an einer WM spielen. Was ich mag: Ich habe gerne Gesellschaft, meine Familie, Kollegen. Es gibt nichts Schöneres, als spezielle Momente mit dem persönlichen Umfeld zu teilen. Was ich nicht mag: Neid und Eifersucht. Was ich an mir nicht mag: Das Aufräumen und Lernen schiebe ich oft auf den letzten Moment hinaus. Mein Lieblingsessen: Der Rahmspinatkuchen meiner Mutter. Mein bester Entscheid: Zu den ZSC Lions zu wechseln. Der Verein hat mich gefördert und alle Versprechen eingehalten. Text: Reto E. Wild Bilder: Daniel Winkler

MEIN DING

«Durch meinen Sport bin ich viel in skandinavische Länder und nach Nordamerika gereist. Ich habe damit angefangen, Orte, die ich besucht habe, auf der Weltkarte mit einem Fähnchen zu markieren. Meine nächsten Reiseziele sind Afrika und Australien.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Das Frühstück vor dem Training ist für mich sehr wichtig geworden. Ich esse immer dunkles Brot mit Erdbeerkonfi.»


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meine Welt

Migros-Magazin | Nr. 37, 10. September 2012 |

lukas flüeler | 135

oft hinaus»

Mein Training

«Unter der Woche trainieren wir ein- bis zweimal täglich auf der Kunsteisbahn Oerlikon. An den Spieltagen müssen wir unsere Ausrüstung von dort ins Hallenstadion tragen, das sich vis-à-vis befindet.»

Meine lekTüre

«Ich studiere im fünften Semester betriebsökonomie an der Fernfachhochschule Schweiz. Derzeit schlage ich mich mit Wirtschaftsstatistiken herum. Das thema ist kompliziert, aber zu bewältigen. In die Schule gehe ich jeweils am montagnachmittag.»

Mein fluCHTorT

«Der Zürichsee ist zum Abschalten genial. Im Sommer gehe ich dort einen Kaffee trinken, zum Schwimmen oder bootsfahren. Vor drei Jahren habe ich die motorbootprüfung absolviert.»

Mein zuHause

«Ich lebe seit drei monaten in Zürich und geniesse das Stadtleben mit all seinen Vorteilen. In der charmanten Altbauwohnung fühle ich mich sehr wohl. Von der terrasse aus hat man eine fantastische Aussicht auf die Stadt.»

Meine suCHT

«Während der eishockeysaison schaue ich mir am Vorabend vor den Spielen zum Ablenken tV-Serien an. Dazu gehören ‹Californication›, ‹modern Family› und ‹entourage›. Das ist erholung für meinen Körper und Geist.»


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Migros-Magazin-37-2012-d-BL