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Ausgabe Zürich, AZA 1953 Sion Response Zentral

migrosmagazin.ch | MM36, 2.9.2019

Bei Donnerwetter mit der Kamera unterwegs Seite 10

Wanderwetter: Die 5 schönsten Höhenrouten Seite 20

Tipps fürs Einmachen und Fermentieren

Bild: Andreas Schneeberger, Getty Images (Montage)

Seite 84

Wie Sie Daten bombensicher schützen Seite 69 Was Sie über Mineralstoffe wissen sollten

S. 42

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 561 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch


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4 | 2.9.2019 | MEINE MIGROS

GESUCHT

Umfrage

Persönlicher Kaffee Migros-Kundinnen und ­-Kunden können bei der Entwicklung eines neuen Kapselkaffees mitreden: Sie bestimmen online ihre bevorzugte Zubereitungsart und die Röstung sowie ihr Wunscharoma. Der M-Industriebetrieb Delica wird den betreffenden Kaffee herstellen; er kommt im Februar in den Verkauf. Wer an der Umfrage teilnimmt, kann wertvolle Preise gewinnen: le-cafe-national.ch

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Nager brauchen Platz

In der Ausgabe vom 12. ­August gab das Migros-­Magazin Tipps zur Haltung von Meerschweinchen. Mehrere Leser wiesen uns darauf hin, dass diese Tiere Platz benötigen. Gerne verweisen wir auf die Emp­ fehlung des Schweizer Tierschutzes: Ideal wären mindestens zwei Quadratmeter Fläche für zwei ­Meerschweinchen. Merkblatt: migmag.ch/meerschweinchen

Kunst zum Wegtragen PREISABSCHLAG 500 Gramm Spinat kosten in der Migros neu Fr. 4.60 statt 6.20.

Ab sofort gibts in der Migros die neuen Kunsttragtaschen. Die Sujets stammen von der England-Schweizerin Freda Alschuler. Sie hat knallbunte Collagen ­erschaffen, die von den Städten Ascona, Bern, Lausanne, Luzern, Interlaken und Zürich inspiriert sind. Schon seit 1987 gestalten einheimische Künstler ­Migros-Tragtaschen.


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2.9.2019 | 5

Knipsen und gewinnen

Leoparden, Löwen oder Lemuren: Teilen Sie ein Bild Ihres Lieblingstiers mit uns auf Instagram – #Meinlieblingstier. Mit ­etwas Glück gewinnen Sie eines der 10 Animal-Planet-­ Mania-Zoo­erlebnisse für die ganze Familie im Gesamtwert von 5000 Franken.

Bilder: iStockphoto (2), zVg (2), Migusto/Claudia Linsi

11 Seit März können Cumulus-Teilnehmer ihre Abrechnung, Bons, Vorteilcoupons und Angebote per E-Mail statt per Post erhalten. Dadurch konnten bisher elf Tonnen Papier ­­ eingespart werden. Jetzt umstellen: www.migros.ch/cumulus/digital

Frage der Woche Stimmt es, dass der Sparschäler eine Schweizer Erfindung ist?

Ja, den Sparschäler mit beweglicher Klinge hat der Davoser Erfinder und Unternehmer Alfred Neweczerzal 1947 patentieren lassen. ­Heute ist das Küchenwerkzeug bei Touristen als Mitbringsel aus der Schweiz sehr beliebt. Haben Sie eine Frage? Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, ist ­erreichbar ­unter Tel. 0800 84 0848 oder migros.ch/­ kundendienst

Im Migros-Fieber Fia Korper (59) aus Amstelveen bei Amsterdam macht immer in der Schweiz Ferien und ist hier auf den MigrosGeschmack gekommen. In ihrem Garten in Holland steht sogar ein altes Leuchtschrift-M. Weil sie auch das Migros-Magazin vermisst, hat sie jetzt drei Ausgaben samt orangem Badetuch ­bekommen. Schicken auch Sie Ihr Migros-Bild. ­Wird d ­ as Foto abgedruckt, gewinnen Sie einen E ­ inkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Teilnahme: www.migmag.ch/blickfang


6 | 2.9.2019 | AUGENBLICK

12:17 Uhr

50 Migros-Mitarbeitende schwimmen in der Limmat und erinnern so an den Firmengründer Gottlieb Duttweiler, der eine Woche zuvor seinen 1­ 31. Geburtstag gefeiert hätte. Der orange Hut ist eine Hommage an «Dutti»: Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Migros 1950 war er mit Hut bei Rüschlikon im Zürichsee seinen Angestellten entgegengeschwommen, die mit dem Schiff anreisten. Das Bild ist am 21. August 2019 in Zürich entstanden.

Bild: Annika Zehnder

Migros-Moment


AUGENBLICK | 2.9.2019 | 7


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20

INHALT 10  Potz Blitz! Andreas Schneeberger jagt mit seiner Kamera Gewitter

INHALT | 2.9.2019 | 9

Dossier Wandern

Ist es Sport, ist Entspannung? Von beidem ein bisschen. Lassen Sie sich von uns e ­ ntführen in ­ die Welt von Panoramarausch und Kuhglockengebimmel.

14  Teilen statt wegwerfen Weniger Food-Waste dank der öffentlichen Kühlschränke von «Madame Frigo» 17  Bänz Friedli

Dossier Wandern 20  Auf der Höhe bleiben Murmeli, Gämsen, Bartgeier – fünf Höhenwanderungen in ­tierisch guter Gesellschaft 26  Facts für Wandervögel 28  Gut verpflegt 31  Gut beschuht

84

32 Gratwanderung Bergsport trotz Höhenangst 41  Stadt, Land, Stutz 42  Auftanken, bitte! Die Top 5 der Mineralstoffe 44  Bosnische Burek 46  Italienische Omeletten 65  1, 2 oder 3? 66  Schweizer Powerdrink Seit 90 Jahren liefert die Firma Haco Eimalzin an die Migros 69  Ferienfotos futsch? Backups minimieren das Risiko

76  Ihre Region

Aktionen, Reportagen, News

69

Hausgemachtes liegt im Trend: Jennifer Spinell stellt Kombucha aus Scoby-­ Pilzen und Tee selbst her.

In der Cloud oder auf einer externen Festplatte – wo bringt man seine Daten am besten in Sicherheit?

84 Fermentieren Mit Geduld und traditionellen Methoden entstehen die feinsten Leckerbissen 90  Kein Altherrensport Die zwölfjährige Thalya ­trainiert fleissig Pétanque

Bilder: Daniel Fleuti, Dan Cermak; Illustration: Vectorstock

95  Migros Bank 99  Rätsel und Spiele 102  Meine Welt Vom Verkaufsberater zum Schauspieler: Roboter Pepper

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder +41 800 84 0848 (Ausland) www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

Cumulus: Tel. 0848 85 0848 (Normaltarif) oder +41 44 444 88 44 (Ausland) cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 711 Ex. (WEMF 2018) Leserschaft: 2 348 000 (WEMF, MACH Basic 2019-1)

Adresse Redaktion und Business Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser

Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion Franz Ermel

Abonnemente: abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum auf ­migrosmagazin.ch/impressum

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


10 | 2.9.2019 | NATURFOTOGRAFIE

Auf der Jagd nach dem perfekten Blitz Andreas Schneeberger fotografiert leidenschaftlich gern Wolken und Blitze. Für das perfekte Gewitterbild zieht der Migros-Angestellte abends los – um oft stundenlang draussen auszuharren. Text: Benita Vogel Bilder: Andreas Schneeberger

Spektakuläre Aufnahme aus Andreas Schnee­ bergers Sammlung: Blitzgewitter über Darwin, Australien


NATURFOTOGRAFIE | 2.9.2019 | 11


12 | 2.9.2019 | NATURFOTOGRAFIE

E

in «platsch!», und die Jagd ist schon vorbei. Der erste grosse Regentropfen ist soeben auf den Boden geklatscht. Der D ­ uft des nassen Asphalts macht ­sich breit. An diesem Abend ­Anfang August kommt das Gewitter früher als angekündigt. Andreas Schneeberger legt ­seine Ka­mera zurück ins Auto und sagt: «Damit muss ich ­leben – so ist halt die Natur.» Der 31-jährige Luzerner ist auf der Jagd nach dem «perfekten Foto»: Er eilt Gewittern ­voraus, um «riesige Blitze» und «gewaltige Gewitterwolken» ­ vor die Linse zu kriegen. Der ­Fotograf, der tagsüber in der Früchte- und Gemüseabteilung in der Migros-Filiale in Sarnen arbeitet, ist in der Gewitter­ saison nach Feierabend oft mit seiner Canon 6D unterwegs. Schon vor Arbeitsbeginn schaut er auf verschiedenen Wetterund Blitz-Apps nach, ob grosse Unwetter im Anzug sind. Erster Blitz im Kinderzimmer Seit er zum 13. Geburtstag eine

Kamera bekommen hat, findet er in der Natur seine Lieblingsmotive. Den ersten Blitz filmte er von seinem K ­ inderzimmer aus. «Das Fotografieren an sich ist nicht schwer, es erfordert ­lediglich eine lange Belichtungszeit», sagt er. Viel auf­ wendiger sei es, das Gewitter ­

zu erwischen. Dafür ist er auch schon nach Verona (I) gefahren, obwohl er eigentlich in Como umkehren wollte – der Reiz, das beste Bild zu schiessen, trieb ihn weiter. «Mich fasziniert die Kraft der Natur, die der Mensch nicht kontrollieren kann.» Andreas Schneeberger ist ein Stormchaser, zu Deutsch: ein Sturmjäger. Wer eine wilde Jagd mit Kamera vor Augen hat, trifft es nicht ganz. Vielmehr sind eine präzise Vorbereitung und viel Zeit gefragt. Wenn die ­Wetter- und Blitzradare auf Schneebergers Handy um ­ 20 Uhr ein Gewitter über Aarau anzeigen, fährt er um 17 Uhr los. «Gute Bilder gibt es nur, wenn ich bereitstehe, bevor das ­Gewitter losgeht.» Denn sobald der erste Tropfen gefallen sei, verschleiere der Regen die ­Sicht auf den Blitz. Ideal zum Warten seien Anhöhen, «weil da die Sicht nicht von Bergen oder Bäumen versperrt wird». Zu Hause in der Region Luzern fährt er meist ­ zu seinen Stammplätzen, etwa nach Butwil LU. Einmal dort ­installiert, heisst es: ausharren. So ist es auch an diesem August­abend, als das grosse ­Gewitter viel früher kommt und der Fotograf auf ein Folge­ gewitter wartet. Die Wetter­ radar-App zeigt weitere gelbgrün-blau-violette Gebilde, die in Richtung Innerschweiz krie-

chen. Die roten Punkte, die den Blitz anzeigen, fehlen zwar auf dem Radarbild, aber weil er schon einmal hier ist, bleibt er. Sonnenstrahlen drücken durch die Wolken. «Das ist gut; sie ­heizen die Luft auf und erhöhen die Chancen auf ein weiteres Gewitter. Aber erst in zwei Stunden vielleicht.» Gewitterjagd in Australien

Die Gewitterfotografie habe ihn geduldiger gemacht, und er habe viel über Wetter und Gewitter gelernt. Schneeberger weiss inzwischen genau, welche Wolken Sturm bringen und wann es zu gefährlich wird, draussen zu bleiben. Während einer Jagd ­auf dem Stanserhorn schlug einmal nur einige Meter von ihm entfernt der Blitz ein – er erschrak so sehr, dass er sich am Stativ einen Schneidezahn ausschlug. «Ich suche nicht nach dem Kick im tosenden Sturm. Ich will das perfekte Foto, von dem ich sage: wow!» Inzwischen führt er knapp 2000 Blitzbilder in seiner Sammlung. Sein Lieblingsfoto zeigt ein Gewitter in Darwin, Australien, wo er vor zwei Jahren auf Sturmjagd war. Auch der Augustabend in Butwil bietet ein Stück Aus­ tralien: Beim Warten erblickt Schneeberger Wallabys in einem Tiergehege. Auf sein Wow-Bild indes wartet er auch an diesem Tag vergeblich.­­ MM

«Mich fasziniert die Kraft der Natur, die der Mensch nicht kontrollieren kann.» Andreas Schneeberger Stormchaser


NATURFOTOGRAFIE | 2.9.2019 | 13

Imposante Vorboten: An seinem Stammplatz in Butwil LU (linkes Bild) und in ­Brescia, Italien, hat Andreas Schneeberger Gewitterwolken auf Bild gebannt.

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14 | 2.9.2019 | MADAME FRIGO

Alle e S t a n dor t me a von «Mad f Frigo» au igo.ch

madamefr

Frigo für alle Ein Kühlschrank auf dem Trottoir. Jeder kann Lebensmittel hineinlegen, die er übrig hat, oder etwas daraus mitnehmen. Die Gründerinnen des Projekts «Madame Frigo»

wollen verhindern, dass Nahrungsmittel im Abfall landen. Text: Rahel Schmucki Bilder: Marco Zanoni


MADAME FRIGO | 2.9.2019 | 15

Es ist ein Geben und Nehmen beim Kühlschrank am ­Waisenhausplatz in Bern. Das Gerät des Projekts «Madame ­Frigo» ist Tauschplatz für ­Lebensmittel.

N

ina Fassbind (24) steckt ihren Kopf in den Kühlschrank. Es ist kurz nach halb elf am Vormittag. «Fast alles weg», sagt sie zu ­Lukas Siegfried (24) und ist zufrieden. Denn leer ist nicht etwa der WG-Kühlschrank der beiden, sondern ein öffent­ licher auf dem Kiesplatz vor dem Kultur­ zentrum Progr in Bern. Der gelbe Kleber zeigt: Er gehört zum Projekt «Madame ­Frigo». Jeder kann in diesen Kühlschrank Lebensmittel stellen oder kostenlos etwas daraus mitnehmen. «Mit dem Tausch wollen wir den Food-Waste in den Privathaushalten verringern», erklärt Nina Fassbind, eine der Gründerinnen von «Madame ­Frigo». Heute ist sie mit Projektmitarbeiter Lukas Siegfried unterwegs. Siegfried und Fassbind öffnen die Kisten in ihrem Veloanhänger. Aprikosen, Ananas, Äpfel, Bananen, Pfirsiche, Gurken – alles Lebensmittel, die im Laden nicht mehr ­verkauft werden können. Mit dem gelben «Madame Frigo»-Velo haben die beiden heute morgen die Lebensmittel im strömenden Regen abgeholt und durch die Stadt gefahren. Sie packen die Früchte und das Gemüse aus, werfen ein paar verfaulte Aprikosen weg und waschen die Pfirsiche, bevor sie alles in den fast leeren Kühlschrank legen. Der volle Kühlschrank lockt auf Facebook

Kaum ist der Kühlschrank gefüllt, nähert sich auch schon der erste Interessent. Stevi Burri (37) schaut regelmässig vor dem Einkaufen bei verschiedenen Kühlschränken in Bern vorbei. «Ich nehme die Lebens­ mittel mit, die ich sowieso einkaufen wollte, und besorge den Rest im Laden», sagt er und greift nach ein paar Aprikosen, den ­Bananen und einem Brot im Regal oberhalb des Kühlschranks. Normalerweise bringen Fassbind und Siegfried das Essen und verlassen den Ort gleich wieder. «So bekommen wir meist nicht mit, wer nimmt und wer bringt», sagt ­Fassbind. Heute ist das anders. Eine Woche lang ersetzt «Madame Frigo» die alten

oder Brot, das sie nicht mehr verkaufen können. Mitgenommen habe sie noch nie etwas. Heute überredet sie der kleine Leon: «Mama, kann ich so ein Brötchen haben?», fragt er und beisst gleich herzhaft zu. Die Berner sind noch etwas zurückhaltend

Verschenken statt wegwerfen: Soeben haben Nina Fassbind und Lukas Siegfried den «Madame Frigo»-Kühlschrank vor dem Berner Kulturzentrum Progr mit Gemüse und Früchten gefüllt.

Kühlschränke und weiht neue Standorte ein, insgesamt gibt es bald 25 davon in der Schweiz. Da bleibt auch etwas Zeit zum ­Beobachten. Die beiden sitzen in Sichtweite und bereiten einen Facebook-Post vor. Mit einem Foto des gefüllten Kühlschranks wollen sie Leute zum «Progr» locken. «Ich bin sehr gespannt, wer vorbeikommt», sagt Lukas Siegfried. Kurz darauf taucht Stephanie Beutler (36) mit ihrem kleinen Sohn Leon auf. Sie arbeitet im Café Lehrerzimmer gleich ­neben dem «Progr». Oft bringt sie Kuchen

«Mit dem Tausch wollen wir Food-Waste verhindern.» Nina Fassbind Gründerin des Projekts «Madame Frigo»

Vor vier Jahren haben sich die beiden Jus-Studentinnen Nina Fassbind und Jana Huwyler dem Kampf gegen Food-Waste verschrieben. Seit einem Jahr werden sie von Engagement Migros unterstützt, konnten ihre Nebenjobs kündigen. Derzeit arbeiten 50 freiwillige Helfer für das Projekt. Viele Berner kennen «Madame Frigo» zwar, sind aber noch zurückhaltend. So auch Dominik Huber (45), der neugierig zum Kühlschrank kommt. «Ich habe schon vom Projekt gehört, aber noch nie einen Kühlschrank benutzt.» Er achte zu Hause darauf, dass er keine Lebensmittel wegwerfe und habe deshalb auch nichts, das er in den Kühlschrank stellen könne. Ganz ohne Spielregeln geht es nicht

In die Kühlschränke dürfen Früchte, ­Gemüse und Produkte, die über ihrem «mindestens-­haltbar-bis-Datum» sind. Aber kein Fleisch, Fisch, geöffnete Pro­dukte, verarbeitete L ­ ebensmittel oder Produkte, deren «zu-verbrauchen-bis-Datum» bereits ab­gelaufen ist. Bei diesen Dingen könne man nicht gut überprüfen, ob sie noch geniessbar seien. «Die Leute halten sich gut an die Regeln», freut sich Fassbind. Doch auch bei den öffentlichen Kühlschränken ist es wie zu Hause: Es gibt mehr Hände, die den Kühlschrank leeren, als ­solche, die ihn auffüllen. Deshalb gebe es ­einen Probelauf mit Lebensmittelhändlern, die ihnen nicht mehr verkäufliche Produkte überlassen. «Vollere Kühlschränke bedeuten mehr regelmässige Besucher, die dann hoffentlich auch mehr Lebensmittel reinstellen», sagt Fassbind. Kurz nach dem Mittag liegen im Kühlschrank noch eine Ananas und eine Gurke. Eine Stunde später ist er komplett leer und wartet auf die nächste Lieferung.  MM


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Berglandschaft und vorbei an erkalteten Lavaströmen erklimmen wir den Berg. Von der Aussichtsplattform in 2000 m Höhe geniessen wir dann einen atemberaubenden Blick über die Ostküste Siziliens. Am Nachmittag geht es nach Taormina. Flanieren Sie über den Corso Umberto und besuchen Sie die steil abfallenden Gärten und kleinen Handwerksläden. Ein Besuch des weltbekannten griechischen Theaters macht Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nachtessen im Hotel.

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BÄNZ FRIEDLI | 2.9.2019 | 17

Der SUV und ich Darf ich vorausschicken, dass ich mich im Stadtverkehr meist regelkonform verhalte? Sie ist mir fremd, die Selbstgerechtigkeit ­vieler Velofahrender, sie verkehrten schliesslich umweltfreundlich und dürften sich daher ­alles erlauben. Ich fräse nicht achtlos durch Fussgängerzonen. Und sollte ich der einzige Velofahrer meiner Stadt sein, der bei Rot ­stehen bleibt, ich tue es. Auch am Samstag, als ich brav Zeichen gab, einspurte und erst losfuhr, als es mir gestattet war.

Bild: Vera Hartmann

Schon hupt es hinter mir mörderisch laut, ein dunkelblauer Range Rover schneidet mir – auf dem Velostreifen! – den Weg ab, braust davon. Das will ich mir irgendwie nicht gefallen lassen. An der nächsten Ampel klopfe ich an die Scheibe des Range Rovers, frage den Fahrer, weshalb er gehupt habe, ich hätte mich doch korrekt verhalten. «S nöchscht Mal ­liihsch drunder», raunt er, was sich wie eine Drohung anhört. Worauf ich kurz die Fassung verliere. Aber den Schlämperlig mit W hätte ich ihm nicht nachrufen dürfen; in meinem Alter sollte man sich im Griff haben.

Bänz Friedli (54) hält sich auf dem Velo an die Regeln.

Denn im Grunde war keiner von uns das Problem. Sondern die Velopolitik unserer Stadt. Auto-, Velo- und Fussgängerverkehr sind viel zu wenig entflechtet. Die wenigen Velostreifen sind absurd schmal und enden oft einfach im Nichts – man muss höllisch aufpassen, nicht urplötzlich gegen eine

­ etonwand oder in ein parkiertes Auto zu B fahren. Und woher hätte besagter RangeRover-­Pilot wissen sollen, dass die Velospur an der Ecke Sihlstrasse/Löwenstrasse tatsächlich links und nicht rechts der Autospur verläuft? Womöglich erschrak er einfach. Wäre ich an seiner Stelle nicht ebenso erschrocken? Man müsste sich manchmal in die anderen hineinversetzen. Wickelt ein junger Vater im Zugabteil sein Kind, gehöre ich zu denjenigen, die die Nase rümpfen – der soll das, wenn schon, bitte im Familienwagon tun! Früher war ich selber mal dieser junge Vater. Und vergangene Woche ­begannen in aller Herrgottsfrüh Motorsägen und Bulldozer zu lärmen, gefühlte drei Meter neben meinem Ohr, das zu dieser Zeit noch auf dem Kissen ruhte. Auf dem benachbarten Grundstück wurden Bäume gefällt, zwei neue Gebäude sollen hochgezogen werden. Ob des Gedankens, welche Störung mir über die kommenden Monate droht, war ich den ganzen Tag verstimmt. Am späten Abend fiel mir ein, dass es all ­denen, die schon hier wohnten, ehe unsere Siedlung vor sechzehn Jahren gebaut wurde, genauso ergangen sein muss. Deshalb, lieber Range-Rover-Fahrer, ­nehme ich den «Wichser» zurück. Wirklich, ich wollte das nicht sagen! Ich wollte es nur denken. MM Bänz Friedli live: 5. 9. Wohlen AG, 6. 9. Langnau am Albis, 7. 9. Büren an der Aare, 11.–14. 9. St. Gallen

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Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Lilian: dasrichtigetun.caritas.ch

Lilian Ariokot (24), Bäuerin in Uganda, überwindet den Hunger


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Auf Russlands Wasserwegen bis zum Weissen Meer

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6. Tag Medweshjegorsk Fahrt auf dem Weissmeer-Ostsee-Kanal. Ausflug nach Medweshjegorsk am Nordende des Onegasees. 7. Tag Sosnovez(–Solowezki-Inseln) Bei geeignetem Wetter Ganztagesausflug nach Belomorsk am Ufer des Weissen Meeres. Schifffahrt zu den Solowezki-Inseln und Besichtigung. 8. Tag Sosnovez Ausflug in die Natur am Weissen Meer. Die Felszeichnungen erzählen die Geschichte der Karelier. 9. Tag FlussTag Entspannung an Bord. 10. Tag Kizhi Rundgang über die Museumsinsel mit den aus Holz gebauten Kirchen. 11. Tag Goritzy Besichtigung des Kirillo-Belozersky- Klosters aus dem 14. Jh. Überquerung des Rybinsker Stausees. Für Schweizer Bürger sind ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein muss, sowie ein Visum erforderlich.

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MS Thurgau Kareliabbbk

«Einziges Schiff für westliche Touristen, das den Weissmeer-Ostsee-Kanal befahren kann.» Hans Kaufmann Flusskreuzfahrtenpionier 12. Tag Uglitsch In der Stadt des «Goldenen Rings» Besichtigungen der Christi-Verklärungs- und der Dimitri-Kathedrale. 13. Tag Dubna Rundgang durch das Institutsviertel, wo chemische Elemente wie auch das Dubnium entdeckt wurden. 14. Tag Moskau Rundfahrt und Besichtigungen Roter Platz, Alexandergarten, Poklonnaja-Hügel und Erlöserkathedrale. 15. Tag Moskau–Zürich Ausschiffung, Bustransfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. Individuelle Heimreise. Moskau–St. Petersburg Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Änderungen, Halt in Vytegra anstatt Dubna. Weitere Reise mit diesem Schiff Auf der Wolga bis zum Kaspischen Meer Moskau–Kazan–Wolgograd–Astrachan 15 Tage ab Fr. 2990.– (Nach Rabattabzug) Details siehe Internet oder Katalog verlangen.

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MS Thurgau Kareliabbbk Dieses im 2018/19 renovierte Schiff bietet in 71 Kabinen Platz für 142 Gäste. Alle Kabinen sind mit Dusche/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Bademäntel, Hausschuhe und Klimaanlage ausgestattet. In den Kabinen auf Mittel-, Ober- und Panoramadeck ist die Klimaanlage individuell regulierbar. Die Standard Kabinen auf dem Hauptdeck (ca. 10 m²) verfügen über nicht zu öffnende Bullaugen. Die Standard Plus Kabinen auf dem Mitteldeck (ca. 13.5 m²) sowie die Standard Plus Kabinen auf dem Panoramadeck (ca. 15 m²) verfügen über zu öffnende Fenster, die Standard Plus Kabinen des Oberdecks (ca. 14 m²) über einen franz. Balkon. Die Superieur Kabinen hinten auf dem Oberdeck (ca. 15 m²), die Superieur Kabinen auf dem Oberdeck (ca. 15.5 m²), die Superieur Plus Kabinen auf Ober- und Panoramadeck (ca. 16 m²) sowie die Junior Suiten auf dem Oberdeck (ca. 18 m²) haben einen Privatbalkon. Zur Bordausstattung gehören zwei Restaurants mit schmackhafter russischer Küche, ein geräumiger Salon auf dem Panoramadeck mit Bar, Captain’s Corner und Fitnessraum. Die Gäste der Superieur Plus und Junior Suiten auf dem Oberdeck sowie die Gäste vom Panoramadeck speisen im Restaurant Onega, die übrigen Gäste im Restaurant Ladoga auf dem Mitteldeck. Nichtraucherschiff (Rauchen im gekennzeichneten Aussenbereich erlaubt).

Abendstimmung

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Reisedaten 2020 Es het solangs het Rabatt Moskau–St.Petersburg St.Petersburg–Moskau 23.05.–06.06. 600 (8) 06.06.–20.06. 600 (8) 20.06.–04.07. 600 (8) 04.07.–18.07. 600 (8) 18.07.–01.08. 600 01.08.–15.08. 600 (8) Erlebnis Weisse Nächte Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Flüge ab/bis Zürich mit Aeroflot in Economy inkl. Flughafentaxen, höhere Klasse gegen Zuschlag • Getränke: Tee, Kaffee, Beeren-Drink und Wasser • Alle Ausflüge und Transfers gemäss Programm • Thurgau Travel Bordreiseleitung • Audio-Set bei allen Ausflügen Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Flughafen Zürich, Versicherungen, übrige Getränke, Trinkgelder, Visumgebühr Russland Fr. 160.–, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Rechnung (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Standard Hauptdeck 2-Bettkabine Standard Plus Mitteldeck 2-Bettkabine Standard Plus OD, franz. Balkon 2-Bett Superieur hinten Oberdeck, Privatbalkon 2-Bettkabine Superieur Oberdeck, Privatbalkon 2-Bett Sup. Plus Oberdeck, Privatbalkon Junior Suite Oberdeck, Privatbalkon(5) 2-Bettkabine Standard Plus Panoramadeck 2-Bettkabine Superieur Plus PD, Privatbalkon Zuschlag Alleinbenutzung Standard Zuschlag Alleinbenutzung Standard Plus Zuschlag Alleinben. Superieur/Superieur Plus Zuschlag Flug mit (5) Nicht zur Alleinbenutzung möglich

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20 | 2.9.2019 | WANDERN

Höhepunkte für Wandervögel

Vom ältesten Wildschutzgebiet Europas bis zum höchstgelegenen Leuchtturm der Welt: Fünf ausgewählte Wandertouren in der Schweiz, die den Horizont erweitern. Text: Daniel Fleuti Alpe Foppa

Höchster Punkt: 1962 Meter

Monte Lema

Monte Tamaro – Monte Lema Grenzenlose Freiheit über dem Luganersee

Mit seinem eigenwilligen Bau Santa Maria degli Angeli hat Architekt ­Mario Botta die Alpe Foppa zum Tessiner Topziel erkoren: Der 65 Meter lange Viadukt bietet eine einzigartige Rundsicht. Auch auf der Höhenwanderung über den Monte Tamaro zum

Monte Lema kann man den Blick in die Ferne und über den Luganersee schweifen lassen. Stundenlang. Das muntere Auf und Ab auf zusehends schmaler werdenden Graten sorgt für viel Abwechslung, die Tessiner Sonne für manchen Schweisstropfen.

Startpunkt: Alpe Foppa TI Route: Monte Tamaro – Bassa di Montoia –  Passo d’Agario – Zottone – Monte Lema Länge: 13 km Aufstieg: 950 Hm Abstieg: 920 Hm Wanderzeit: 5 Std. Schwierigkeitsgrad: mittel Tipp: Den Monte Amaro queren statt besteigen erspart eine halbe Stunde.


2.9.2019 | 21

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Höchster Punkt: 2029 Meter

Tour de l’Argentine Urtümliche Bergnatur zwischen sanft und rau

Startpunkt: Solalex VD Route: Roc du Châtelet – La Motte – Sur Champs – Col des Essets – Anzeinde – Solalex Länge: 13 km Auf- und Abstieg: 1000 Hm Wanderzeit: 5 Std. Schwierigkeitsgrad: schwierig Tipp: Aus eins mach zwei: auf Anzeinde übernachten ­ und am nächsten Tag Bergsturz und Urwald von Derborence besichtigen.

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Solalex

Genauso schön, wie Berge zu besteigen, ist es, sie zu umrunden und von allen Seiten zu entdecken. Die Tour um das Waadtländer Argentine-Massiv bietet einen eindrücklichen Strauss an Erlebnissen – vom Aufstieg im schlucht-

artigen Waldstück über luftige Querungen und einsame Passübergänge bis zum Genusswandern über Alpenzüge, begleitet von Kuhglockengebimmel. Kein Wunder, dass sich in dieser Urwelt auch die Bartgeier wohlfühlen.


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Tag 7 Dürnstein Rundgang* Dürnstein mit Besuch des imposanten Stifts. Mittags Weiterfahrt Richtung Passau. Ausflug zur Burgruine Aggstein (Fr. 35) oder fahren Sie mit dem Velo der Donau entlang (Fr. 75). Tag 8 Passau > Schweiz Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

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WANDERN | 2.9.2019 | 23

Mettmen

Freiberg Kärpf – Wildmadfurggeli

Höchster Punkt: 2292 Meter

Durch das älteste Wildschutzgebiet in Europa

Der Freiberg Kärpf ist kein Berg, sondern das älteste europäische Wildschutzgebiet. Die Glarner waren die Ersten, die ihre Wildtiere vor der Ausrottung bewahren wollten. Im Jahr 1548 war das. Es ist ihnen gelungen: Auf der Wanderung über das Wildmadfurggeli

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hört man die Murmeltiere aus allen Löchern pfeifen, mit etwas Glück erspäht man Gämsen und Steinböcke. Am Horizont zeigt sich eine weitere Besonderheit: das Martinsloch. Zweimal pro Jahr, im Frühling und im Herbst, scheint die Sonne durchs Felsenfenster.

Start: Mettmen GL Route: Chärpfbrugg – Wildmadfurggeli – Chüebodenseeli – Ämpächli Länge: 11 km Aufstieg: 770 Hm Abstieg: 880 Hm Wanderzeit: 4,5 Std. Schwierigkeit: mittel Tipp: mit dem Monsterroller von Ämpächli nach Elm

Noch mehr Höhepunkte Weitere Routen für Höhenwanderer finden sich auf der «iMpuls»-Website: www.migros-impuls.ch/hoehenwanderungen

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Oberalppass

WANDERN | 2.9.2019 | 25

Tomasee-Rundtour Wo der Rhein zu seiner Reise aufbricht

Höchster Punkt: 2393 Meter

Was als einer der mächtigsten europäischen Flüsse bei Rotterdam in die Nordsee mündet, nimmt seinen Lauf am Oberalppass. Die Rheinquelle ist eine Perle in rauer Bergwelt: Mit tiefblauem Wasser und Wollgrasufer, ­umrahmt von leuchtend grüner Aue, lässt der Tomasee die Wanderherzen schmelzen. ­Unterwegs verzaubert die Moor- und Seenlandschaft des Val Maighels, die Begrüssung übernimmt der höchstgelegene Leuchtturm der Welt – ganz ohne Meer.

Startpunkt: Oberalppass GR Route: Trutg Nurschalas – Lai da Tuma – Maighels – Oberalppass Länge: 12 km Auf- und Abstieg 630 Hm Wanderzeit: 4 Std. Schwierigkeitsgrad: mittel Tipp: unterwegs Einkehr in der nahe gelegenen Maighelshütte Brülisau

Stauberen – Saxer Lücke Das Rheintal zu Füssen, den Säntis vor Augen

Den «Alpsegen», die allabendliche Hymne im Alpstein, dürfte man auf dem Höhenwegklassiker zwischen Stauberen und Saxer Lücke kaum vernehmen. Dafür zeigt sich das schroffe Faltengebirge in voller Pracht mit seinem dominanten Wächter, dem Säntis. Und wenn man ein paar Höhenmeter mehr in Kauf nimmt, entdeckt man auch unbekanntere Seiten des Alpsteins – die neugierigen Appenzeller ­Ziegen auf der Alp Rainhütten etwa, deren Milch die kleine ­Alpkäserei zu Mutschli verarbeitet.

Höchster Punkt: 1810 Meter

Startpunkt: Kastenbahn Brülisau AI Route: Plattenbödeli – Rainhütten – Stauberen – Saxer Lücke – Sax Länge: 15 km Aufstieg: 1000 Hm Abstieg: 1500 Hm Wanderzeit: 6 Std. Schwierigkeitsgrad: mittel Tipp: Käseverkauf auf der Alp Rainhütten

Sax


26 | 2.9.2019 | WANDERN

Brennende Fragen und überraschende Fakten – eine kleine Wandertour de Suisse.

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Ein Lehrer aus der Ostschweiz, den es störte, mit seiner Klasse durch Auto­ abgaswolken über den Klausen­ pass wandern zu müssen. Er ergriff die Initiative, schöne Wanderstrecken auszuweisen und zu beschildern.

Text: Silvia Schütz

   1 Warum gelten die Bündner als die schnellsten Wanderer der Schweiz? Die Verantwortlichen der kantonalen ­Wanderweg-Sektionen, die seit 1934 für die Wanderwege zuständig waren, legten ­unterschiedliche Massstäbe an: Während im Flachland oft Familien eine Route absteckten, schickte man bei den Bündnern «topfitte Bergsteiger» los. So wurden die Bündner «die Schnellsten» – und zehren noch heute von diesem Ruf.

Warum sind Wanderwegweiser gelb? Bei der Gründung der Schweizer Wanderwege 1934 wurde ein einheitlicher Wegweisertypus in Gelb festgelegt. Darauf kommt der Schrifttyp ­Astra-Frutiger besonders gut zur Geltung.

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Sonnenbrand, Blasen oder Schürfung: Beim Wandern holt man sich schon mal eine Blessur. Das Nothilfe-Einmaleins. Text: Konrad Birrer

Gibt es eine Faustregel für Wanderer, um die Wegzeit zu errechnen?

Einfache Regel: Pro Kilometer Weg eine Viertelstunde. Bergauf zählt man noch 15 Minuten pro 100 Höhen­ meter dazu, bergab 15 Minuten pro ­ 200 Höhenmeter.

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Wanderweg-Kilometer gibt es in der Schweiz. Würde man alle unter die Füsse nehmen, könnte man ebenso gut die Welt eineinhalb Mal umrunden.

Sonnenbrand

Was hilft bei ...

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Die meistunter­schätzte Verletzung ist der ­Sonnenbrand: Weil ­es in der Höhe nicht so heiss ist, nimmt man die Sonneneinstrahlung weniger wahr­. Deshalb gilt: ­sich wiederholt sorgfältig ­eincremen, denn durch das Schwitzen und das Reiben der Kleidung wird das Mittel weg­gewischt. Ebenfalls ein Must: Sonnen­brille und Kopfbedeckung.

Blasen an den Füssen

Überanstrengung Bergwandern ist eine sportliche Leistung, kein Spaziergang. Die dünnere Luft in der Höhe fordert Herz und Lunge zusätzlich. Also die Route so wählen, dass sie dem Können, der körperlichen Verfassung und der Ausrüstung entspricht. Wer etwa an Höhenangst leidet, sollte dies bei der Planung berücksichtigen. Ausserdem: genug trinken!

Turnschuhe sind im Gebirge ein No-Go. Erstens, weil man damit leicht umknickt und ausrutscht. Zweitens, weil sie gegenüber stabilen, gut eingelaufenen Schuhen schlechter vor Blasen schützen. Zu emp­ fehlen sind spezielle ­Wandersocken und Blasenpflaster für den Notfall. Hat sich eine Blase gebildet: nicht aufstechen, damit die Wunde sich nicht in­ fiziert. Gefährdet sind vor allem Personen mit einer Immunschwäche wie Diabetes. Wenn die Blase stark schmerzt oder sich entzündet, sollte man einen Arzt konsultieren.

Bild: Getty Images; Illustrationen: iStockphoto (4)

Wandern die Bündner schneller?

Wer hat die Beschilderung der Schweizer Wanderwege erfunden?


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50 Mio.

Franken pro Jahr betragen gemäss Schätzungen die Kosten für ­Neubau und Erhalt der Wanderwege in der Schweiz. Der Unterhalt eines Wanderweg­ Kilometers kostet demnach im Schnitt 800 Franken pro Jahr.

Verstauchung Eine Pause einlegen, den Fuss kühlen, band­ agieren und hoch­ lagern – das sind die wichtigsten Massnah­ men. Zum Kühlen den betroffenen ­Körperteil in einen ­Bergbach tauchen oder eine kühle Trink­ flasche benutzen. Kom­pressionsbandage von unten nach oben anlegen – sie soll nicht einschnüren, sondern stützen. Zur Not dient auch ein T-Shirt als Bandage. Vorsicht: Wer nicht richtig ­gehen kann, verliert in unweg­ samem Gelände rasch das Gleich­gewicht. Stöcke benutzen und keine Wagnisse ein­ gehen!

Schürfung, Schnittwunde Erste Massnahme: mit Wasser den Schmutz aus der Wunde aus­ spülen. Das Wasser aus Bergbächen und -seen sollte man nur bei stark verschmutzten Wunden und nur im Notfall verwenden – besser ist sauberes Trinkwasser. Danach die Wunde desinfizie­ ren und mit sauberem Pflaster, Verband oder Tuch abdecken. Ob eine Tetanusimpfung nötig ist, hängt davon ab, wie lange die letzte zurückliegt.

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Graubünden belegt mit rund 11 000 Kilometern Platz 1, vor Bern mit 10000 Kilometern.

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Welche Kantone verfügen über die meisten Wanderweg-Kilometer?

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Wie wird heute die Wanderzeit berechnet? Sie errechnet sich mittels einer komplexen mathematischen Formel, die die Horizontaldistanz, die Höhendifferenz und die Steigung einbezieht. Diese Formel gilt seit 2006 für neue Wegweiser, und spätestens ab 2026 sollen alle Wegweiser darauf beruhen.

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Weltweit einzigartig ist, dass die Wanderwege nach einer Volks­abstimmung seit 1979 in der Bun­des­ verfassung verankert sind. Somit stehen sie in der Schweiz unter staatlichem Schutz und dürfen nicht nach Gutdünken ­asphaltiert oder betoniert werden.

 9 der Schweizerinnen und Schweizer und 50 Prozent der in der Schweiz ­lebenden Menschen sind regelmässig auf Wanderwegen unterwegs. Sie unternehmen pro Jahr rund 20 Wanderungen, die d ­ urchschnittlich drei Stunden dauern. Alle in der Schweiz wohnhaften Menschen verbringen insgesamt 160 Millionen Stunden pro Jahr wandernd.



Quelle: Schweizer Wanderwege (wandern.ch)

Verletzung der Muskeln

Knochenbruch, Verrenkung

Ein nasser Stein, eine rutschige Wurzel – schon liegt man am ­Boden. Oft trägt Über­ müdung zu solchen ­Unfällen bei. Je stärker die Schmerzen bei ­Belastung sind und je schlechter der Muskel sich bewegen lässt, ­desto schwerer ist die Verletzung. Merke: den ­Muskel nicht mas­ sieren, sondern nach der sogenannten PECH-­ Regel behandeln: Pause, Eis (Kühlen), Compression (Ban­­ dage), Hoch­lagern.

An gebrochenen ­Knochen oder aus­ gerenkten Gelenken möglichst wenig herummanipulieren. Besser ist es, sie mit ­einem Ast oder Wan­ derstock zu schienen und Hilfe zu holen. Wenn ein Körperteil sehr schief steht und stark schmerzt, können Helfer versu­ chen, vorsichtig daran zu ziehen und es in eine weniger schmerz­ hafte Position zu ­bringen. Wer sich die Schulter schon öfter ausgerenkt hat, weiss meist, was zu tun ist, und kann Begleiter an­ weisen. In jedem Fall danach zum Arzt gehen und röntgen lassen.

Dr. med. Konrad Birrer, Facharzt für Chirurgie FMH, Sportmedizin SGSM, Medbase Luzern Allmend


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30 | 2.9.2019 | WANDERN

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Text: Rüdi Steiner  Bild: Cyrill Krähenbühl

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Wer Outdoorschuhe sucht, hat die Qual der Wahl. Die wichtigste Entscheidungshilfe ist der Verwendungszweck: leichte Wanderung, Trekking oder anspruchsvolle Alpintour?

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Die passende Ausrüstung zum Wandern gibt es bei SportXX

Gut zu wissen Die Zeit ist entscheidend Probieren Sie die ­Schuhe am Nachmittag an, da der Fuss im Ver­ lauf des Tags anschwillt. Bringen Sie die Socken mit, die Sie für Wande­ rungen verwenden. Und: Nehmen Sie ­ sich Zeit und lassen Sie sich von Fach­ leuten beraten.

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Merkmale: leicht, ohne Knöchelschutz, wenig Seitenhalt, relativ ­weiche Sohle im Vorfuss­ bereich, die sich beim Abrollen leicht biegt und das Gehen erleichtert.

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Für Bergsteiger gibts Extraschuhe Wanderschuhe eignen sich nicht für Berg­ steiger. Dafür gibt es spezielle Bergschuhe – vom Leichtmodell mit tiefem Schaft bis ­ zum hochschaftigen Expeditionsschuh. Die Socke machts Das A und O sind gute Socken! Eng sitzende Modelle mit einem ­Synthetikanteil sind die erste Wahl: Das Material sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Schuh geleitet wird. Baumwolle und Wolle erfüllen diesen Zweck nicht und bescheren ein unangenehmes Fuss­ klima – Blasen inklusive. Wichtig: Die Socken sollten über den Schaft­ rand reichen. MM


32 | 2.9.2019 | WANDERN

Akute Höhenangst: 5 Tipps Die Angstwelle nicht bekämpfen wollen, wenn die Höhen­angst sich ­ankündigt, sondern sie zulassen und durch den ganzen Körper fliessen ­lassen. Je freier das Gefühl fliessen kann, d ­ esto weniger unangenehm ist es. Auf fixe Gegen­ stände ­blicken. Unterwegs den Blick auf einen Hang oder eine voraus­gehende ­Person richten; dorthin, wo man hinwill. Bewusst tief ausatmen. Zur Beruhigung hilft es, die Muskeln anzuspannen und wieder zu lockern. Eine Unterhaltung mit der Begleit­person oder Körperkontakt (Handhalten) wirkt entkrampfend. Wenn nichts mehr geht: sich hinsetzen oder breitbeinig hinstellen und den Boden unter den Füssen spüren. Nicht in Panik ­zurückhasten, sondern warten, bis man sich so weit beruhigt hat, dass man w ­ ieder klar denken kann. Erst dann die Rückkehr antreten.

Ich bin stärker als die Höhenangst Gondeln besteigen und Gipfel erklimmen – trotz der Angst, den Boden unter den Füssen zu verlieren? Mit der Therapeutin Barbara Hunziker gelingt es, die Panik zu überwinden. Ein Selbstversuch auf dem Turm. Text: Flavian Cajacob  Bilder: Kuster Frey


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«Wer die Konfrontation mit seiner Höhenangst scheut, eignet sich ein Vermeidungsverhalten an.» Barbara Hunziker Körpertherapeutin und Coach

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Stationen einer Selbst­überwindung: Dank Barbara ­Hunzikers Coaching bezwingt Reporter Flavian Cajacob den Loorenkopfturm bei Zürich – und seine Höhenangst.

öhenangst. Jede Tätigkeit, die den Himmel näher- und den Boden ­fernerrücken lässt, führt bei mir zu wackligen Knien, ­Muffensausen, abruptem Stimmungs­um­schwung. «Die Angst vor der Angst», nennt es ­Barbara Hunziker, Körpertherapeutin und Coach. Denn eigentlich ist es nicht die reale Situation, die höhenangstgeplagten Menschen zusetzt, sondern die Vorstellung, was einem nach dem nächsten Schritt alles widerfahren könnte: Fehltritt, Sturz, Exitus. «Angst ist ein unverzichtbares ­Warnsystem. Wenn jemand unter Höhenangst leidet, dann ist dieses Warnsystem ­jedoch aus dem Gleichgewicht geraten», sagt die Luzernerin. Gemeinsam mit der Therapeutin will ich auf dem 30 Meter hohen Loorenkopfturm vor den Toren Zürichs meine Höhenangst besiegen. Wobei «besiegen» das falsche Wort sei, wie sie sagt: «Angst kann man nicht ­besiegen. Aber man kann lernen, einen ­gesunden ­Umgang damit zu finden und das Warn­system wieder ins Lot zu bringen.» Die erste Stufe ist genommen. Mit jedem weiteren Schritt schleicht sich das Gefühl ein, etwas zu tun, was ich eigentlich gar nicht tun will. Ich möchte umkehren. Doch Barbara Hunziker lässt mich nicht. «Konzentriere dich auf das, was du gerade tust. Du läufst eine Treppe hoch. Und davor brauchst du nun wirklich keine Angst zu haben.» E ­ in vorzeitiges Hinuntersteigen vom Turm hingegen bringe überhaupt nichts. Ganz ­im ­Gegenteil: «Wer die Konfrontation mit ­seiner Höhenangst scheut, eignet sich ein Vermeidungsverhalten an. Und das wirkt sich negativ auf die Lebensqualität aus.»

Über die Ursachen von Höhenangst – oder fachsprachlich Akrophobie – gibt es unterschiedliche Theorien. Häufig vermutet man ein unverarbeitetes Ereignis als Auslöser, mit Höhe oder Stürzen muss das aber nichts zu tun haben. Phobien sind letztlich über­ zogene Ängste, die, nüchtern betrachtet, meist jeglicher Grundlage entbehren. ­Barbara Hunziker zieht einen Vergleich: «Man ist überzeugt, dass hinter dem nächsten Baum ein gefrässiger Tiger lauert, obwohl man ganz genau weiss, dass Tiger in unseren Breitengraden nicht vorkommen.» Gleich schlägt der Blitz ein

Zwischen der vierten und siebten Etage des zehnstöckigen Holzturms werden meine Beine schwer, der Puls steigt an. Barbara Hunziker siedelt meinen Gefühlszustand auf der bis 10 reichenden Angstskala bei ­ 4 oder 5 an. Ich fühle mich zwar nicht wohl, funktioniere aber noch. «Beinmuskeln ­anspannen, wieder locker lassen, Tritt­ sicherheit zurückerlangen und den Blick über die Wipfel schweifen lassen.» Gesagt, getan. Unweigerlich zieht es mich in ­Gedanken h ­ inunter, ins tödliche Dickicht. Während ich am liebsten davonrennen ­würde, hält mich die Therapeutin dazu an, Ruhe zu bewahren: «Konzentriere dich auf einen fixen Punkt da draussen, greif nach dem Geländer, atme tief ein und aus – es kann dir nichts passieren.» Und jetzt die Herkulesaufgabe: «Schau nach unten!» Widerwillig beuge ich mich vor. Da: ein Flicken im Balken! Und dort: ­ ein Blitzableiter! Für mich ein untrügliches Zeichen dafür, dass gleich ein Blitz in den maroden Turm einschlagen wird.


34 | 2.9.2019 | WANDERN

Barbara Hunziker kennt diesen Gedankengang nur zu gut von ihren Klienten. «Wenn wir Angst haben, richtet sich unsere Auf­ merksamkeit auf Dinge, die wir automatisch negativ werten. Dabei legen ein Flicken und ein Blitzableiter doch Zeugnis da­ rüber ab, dass dieser Turm gut gewartet und sehr sicher ist.» Wir sind nur noch wenige Schritte von der obersten Platt­ form entfernt. Normalerweise würde ich – wenn überhaupt – so rasch wie möglich da hinauf­ gehen, um dann möglichst rasch wieder runterzukönnen. «Total falsch, dieses Verhalten», meint mein Mental-Coach. Gerade ­ in den Bergen könne sich die Taktik, das angsteinflössende Hindernis schnellstmöglich zu überwinden, als fatal erweisen: «Dann droht wirklich die Ge­

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«Wenn wir Angst haben, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Dinge, die wir negativ werten.» Barbara Hunziker Körpertherapeutin und Coach

fahr, hinzufallen oder abzu­ stürzen.» Besser sei es, inne­ zuhalten, tief zu atmen und den Boden unter den Füssen zu spüren. Die Spitze des Turms ist erreicht. Wir nähern uns dem Geländer. Auf der Angstskala bin ich jetzt wohl bei 7 oder 8 angelangt. Ich fühle mich un­ wohl, kann mich nicht konzen­ trieren und will abbrechen. Barbara Hunziker fordert mich auf, sie anzublicken. «Siehst ­ du mich?», fragt sie und weiss genau, dass ich das nicht tue. Denn mein Blick geht durch sie hindurch. Freund Hirn signa­ lisiert, dass der Turm wankt. Oder ich. Oder beide zusam­ men. «Gib mir deine Hand und drück zu, ganz fest.» Sie ver­ spricht mir, dass die Angst vor der Höhe mit der Zeit an Inten­ sität verlieren werde. Der gefrässige Tiger ist ruhig

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Das geht eine gute halbe Stun­ de lang so. Und tatsächlich: Die Anspannung lässt nach einer Weile nach. Ich mache mir ­bewusst, dass vor mir schon tausend andere Menschen hier gestanden und wohl auch über­ lebt haben. Nichts wankt. Der Tiger ist zwar noch da, aber er ist nicht mehr gefrässig. «Wer lernt, mit seiner Höhenangst

12.08.19 08:43

richtig umzugehen, erobert sich etwas zurück, meist ein Stück Lebensqualität», bemerkt Barbara Hunziker und freut sich über meinen Erfolg. Bevor es wieder 152 Treppen abwärts geht, hat sie noch einen Tipp: «Mach es noch einmal, steig in den nächsten zwei ­Wochen ­wieder auf den Turm und schick mir ein Foto davon.» Zehn Tage später erhält sie ein Selfie von mir: ich, zuoberst auf dem Loorenkopfturm, die Arme locker auf dem Geländer, die Nase im Wind, entspannt – und im Hintergrund die gran­ diose Aussicht. MM

Kurse für Wanderfreunde mit Höhenangst Gemeinsam mit dem Wanderleiter Martin Heini bietet die Therapeutin Barbara Hunziker regelmässig Kurswochenenden für Wanderfreunde an, die mit Höhenschwindel und Höhenangst zu kämpfen haben. Der Kurs ist praktisch und erfahrungsorientiert aufgebaut. Infos: barbarahunziker.ch


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STADT, LAND, STUTZ | 2.9.2019 | 41

Illustration: Rinah Lang

Ich packe das nicht

Lisa Stutz (25) sucht die Balance zwischen urban und ländlich. Und pickt von beidem das Beste heraus.

Liebe und Hass liegen nah beieinander, sagt man. Kann ich so bestätigen. Ich liebe das ­Verreisen, ich hasse das Packen. Schon Tage vor dem Aufbruch trübt diese vermaledeite Tätigkeit meine Vorfreude. Ich quäle mich nur schon damit, den Koffer aus dem Keller zu holen. Liegt er dann geöffnet und leer vor mir, brauche ich erst mal eine Netflix-Pause. Doch nicht einmal meine Lieblingsserie kann mich aufmuntern. Nie sonst in meinem Leben habe ich so viel Schiss davor, einen F ­ ehler zu machen, wie beim Packen. Was, wenn ich meine Kontaktlinsen vergesse? Brauche ich wirklich einen Pulli? Wie kann ich nur verhindern, dass die neue Sonnenbrille zu Hause liegen bleibt? Gemessen an der Anzahl Unter­ hosen, die ich einpacke, könnte ich mir jeden Tag in die Hose machen. Zwei Mal. Noch heute rufe ich kurz vor Abreise mein Mami an. Zuerst verwickle ich sie scheinheilig

in ein Gespräch, bevor ich ganz nebenbei frage, was man denn – so ganz generell – nicht vergessen dürfe, wenn es in die Ferien geht. Ich sehe dann förmlich durchs Telefon, wie sie den Kopf schüttelt über das Unvermögen ihrer 25-jährigen Tochter. Weil sie nett ist, beginnt sie trotzdem aufzuzählen: Pyjama, Sonnencreme, Zahnbürste ... Erst wenn ich sicher bin, dass ich alles habe, darf sie auflegen. In Kürze starte ich wieder in die Ferne. Ich müsste langsam, aber sicher den Koffer aus dem Keller holen und mit dem Packen ­beginnen. Bauchweh macht sich breit. Also fläze ich mich aufs Sofa und checke erst mal die ÖV-Verbindungen von meinem Dorf zum Hauptbahnhof. Der Zug geht frühmorgens, so früh, dass ich noch gar keine ­Verbindung habe! Moment, ich muss jetzt o ­ rganisieren, dass ich irgendwie zum HB komme – packen kann ich auch später noch ... MM

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42 | 2.9.2019 | MINERALSTOFFE

Support für Leib und Seele Mineralstoffe sind genauso unentbehrlich wie Vitamine. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, sodass sie mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die fünf wichtigsten im Überblick. Text: Nicole Kuster

Ca

Kalzium (Ca) für die Muskeln Ohne Kalzium würden die Muskeln verrückt s­ pielen, die Blutgerinnung geriete aus dem Lot, und weder Zähne noch Knochen wären belastbar. Der menschliche Körper enthält rund ein Kilogramm dieses «Strukturelements», fast die gesamte Menge steckt in den Knochen. Enthält die Nahrung zu wenig davon oder nimmt der Darm nicht genügend auf, greift der Körper auf das Kalzium in den Knochen zurück. Die Folge: Osteoporose.

Milchprodukte ­enthalten viel Kalzium

Kalziumreich sind Milchprodukte: 50 Gramm ­Emmentaler decken bei Erwachsenen bereits den halben Tagesbedarf, 1,7 Liter kalzium­reiches ­Mineralwasser die andere Hälfte.

Zink (Zn) für die Haut

der ­Wirkungen dieses Spurenelements. Zink kann die Infektanfälligkeit reduzieren und Erkältungen etwas verkürzen. Haarausfall, brüchige Nägel oder Risse in den Mundwinkeln ­können ebenso auf einen Mangel hindeuten wie häufige Erkältungen. Der tägliche Bedarf von sieben bis zehn ­Milligramm lässt sich zum Beispiel mit ­Meeresfrüchten, Fleisch, Kernen und Samen (zum B ­ eispiel Kürbiskerne), Linsen, Kefen, Käse oder anderen Milchprodukten decken.

Zn Fleisch, Käse, ­Meeresfrüchte und Kerne sind ­Zink­lieferanten Bilder: Getty Images

Bessere Wundheilung, stärkere Immun­ abwehr, schönere Haut: Das sind drei


MINERALSTOFFE | 2.9.2019 | 43

Magnesium (Mg) für den Kopf

Mg Dunkle Schoggi, Nüsse, Gemüse und Vollkorn­ getreide liefern ­Magnesium

Se Paranüsse sind wahre ­« Selen­pakete». Bereits 6 bis 7 Stück davon decken den ­Tagesbedarf.

Eines der einfachsten Mittel gegen Migräne heisst: Magnesium. Sowohl die Heftigkeit als auch die Häufigkeit der Anfälle lassen sich damit oftmals reduzieren. Hilfreich kann es auch bei Verstop­ fung sein, weil Magnesium die Darmtätigkeit anregt. Und auf den Energiestoffwechsel des Herzmuskels oder bei Herzrhythmusstörungen kann es ebenfalls positiv wirken. Bei Waden­ krämpfen dagegen gibt es – ausser bei schwangeren Frauen – wenig Beweise, dass es tatsächlich nützt. Erhöhten Bedarf haben Sportler und ­ ersonen, die harntreibende Medikamente P einnehmen. Er lässt sich zum Beispiel mit dunkler Schokolade, Vollkorngetreide, ­Nüssen, grünem Gemüse und Hülsenfrüchten decken. Manche Medikamente, zum Beispiel ­Magensäureblocker, können einen Magnesiummangel begünstigen.

Selen (Se) für die Zellen Selen wirkt antioxidativ und bewahrt die Zellen vor ­Oxi­da­tionsschäden. Auch für die Schilddrüse ist es unerlässlich. In ­verschiedenen Fällen konnte Selen Schilddrüsenentzündungen dämpfen. Und es hat ­vermutlich eine positive Wirkung auf das Immunsystem. Testresultate in Bezug darauf waren bis heute ­allerdings nicht überzeugend. Ob sich das Risiko einer Krebs­ erkrankung mit Selen s­ enken lässt, ist ebenfalls noch unklar. ­Echter Selenmangel ist in unseren Breitengraden zwar selten, ­viele ­Menschen haben aber einen niedrigen S ­ elenspiegel.

Eisen (Fe) für bessere Leistung

Fe Eisen steckt ­unter anderem in Meeresfrüchten sowie in rotem Fleisch

Eisenmangel ist weitverbreitet, häufig bei Frauen und besonders bei Sportlerinnen. Grund dafür sind ­mikroskopisch kleine Zellschäden an der Darm­ schleimhaut, die bei intensivem Training e ­ ntstehen können. Hinzu kommt der monatliche Blut­verlust durch die Menstruation. Etwa 65 Prozent des im ­Körper vorhandenen Eisens (insgesamt rund vier Gramm) sind an den roten Blutfarbstoff g­ ebunden. Bei jedem Blutverlust kommt es also auch zum Verlust von Eisen. Aus tierischen Lebensmitteln wie rotem Fleisch oder Meeresfrüchten wird Eisen besser auf­genommen als aus pflanzlichen wie Vollkorn, ­Hülsenfrüchten oder Nüssen. Als Supplement konsumiert, verursacht Eisen oft Verdauungs­probleme. Der Trick: Nur jeden zweiten Tag e ­ innehmen.

Gewusst, wie So erhöht man die Zufuhr von Mineral­ stoffen aus Gemüse und Obst auf natür­ liche Art: • nur kurz waschen und nicht wässern • erst nach dem ­Waschen zerkleinern • mit wenig Wasser dünsten • nur kurz garen • Kochwasser (ausser von Kartoffeln) ­wieder verwenden (beispielsweise für die Zubereitung einer Sauce) Quelle: Verbraucherzentrale

Nicole Kuster, eidgenössisch diplo­ mierte Apothekerin, Geschäftsführerin Apotheke Stedtli ­Laufen, Medbase Gruppe

So wirken Mineralstoffe Erfahren Sie mehr über Mineralstoffe, wie wir ihr Fehlen spüren und worin sie ­stecken: migros-impuls.ch/­ mineralstoffe

iMpuls ist die Gesundheitsinitiative der Migros.


44 | 2.9.2019 | GENUSS

«Ich habe noch nie eine Waage verwendet»

Sanela Hidic, die Lehrlingsausbildnerin der Genfer Migros-Filiale Les Cygnes, ist beim Kochen noch ganz Bosnierin. Denn Gerichte wie Burek vermitteln ein Gefühl von Heimat. Und so bereitet Hidic sie auch zu: mit und nach Gefühl. Text: Véronique Kipfer Bilder: Mathieu Rod

E

in himmlischer Duft liegt in der Luft, als ich bei ­Sanela Hidic ankomme. Die Ausbildnerin der Lernenden im Genfer Migros-­ Einkaufszentrum Les Cygnes begrüsst mich lächelnd: «Kommen Sie herein. Ich habe gerade Burek gemacht.» Ich setze mich im Wohnzimmer, schon steht eine warme, goldgelbe Roulade vor mir, dazu Besteck und eine Serviette. «Normalerweise essen wir mit den Händen», erklärt meine Gastgeberin. «Burek ­gehören zu den sogenannten ­Pita-Gerichten, die man alle ohne Besteck essen kann.» Ich greife also nach der Roulade und beisse hinein: «Wenn die Menschen mit mir essen, dann essen sie wie bei uns in Bosnien», ruft Sanela Hidic begeistert. Heimlich kochen gelernt

An diesem Tag isst meine Gastgeberin jedoch nicht mit mir, denn sie befindet sich mitten im Ramadan. «Es ist schrecklich», seufzt sie. «Tagsüber denkt man die ganze Zeit ans Essen, aber abends macht man sich dann doch nur ein schnelles Gericht, zum Beispiel eine Suppe oder ­einen Pudding aus Mehl und Milch mit Melasse obendrauf.» An der Wand gegenüber hängen zahlreiche gerahmte Porträts von ihrer Tochter, ihrem Sohn, dem acht Monate alten Enkel­ sohn. «Ich koche gerne für ­meine Familie», betont sie, während nebenbei die Serie «Suits» im Fernseher ohne Ton weiterläuft. «Obwohl mein Mann und ich jetzt nur noch zu zweit sind, schaffe ich es nicht, kleinere Portionen zu kochen. Nach

Schnecke bevorzugt Bevor die gefüllten Teigrollen in den Ofen kommen, formt Sanela Hidic daraus Schnecken.


GENUSS | 2.9.2019 | 45

Kochwelten Bei der Migros arbeiten Menschen aus 154 Na­ti­ onen. Mitarbei­tende mit ­Wurzeln im Ausland ­verraten ­traditionelle ­Rezepte aus ihrer Heimat.

zwanzig Jahren ist es schwierig, seine Gewohnheiten zu ändern. Ich habe das Kochen schon ­immer geliebt. Als Jugendliche habe ich in Doboj-Grapska heimlich geübt und die miss­ lungenen Speisen an die ­Hühner verfüttert. Dann habe ich eines Tages einfach gekocht – zur ­grossen Über­raschung meiner Mutter.» Sie zählt uns die wichtigsten Zutaten der bosnischen Küche auf: Mehl, Fleisch und Kohl, «der wie Weinblätter verwendet wird», und lange, gelbe Peperoni, «die wir füllen – wie Zwiebeln übrigens auch». «Sobald wir frei haben, trifft sich die ganze Familie. Da wir sehr viele sind, braten wir Lamm am Spiess», erzählt sie mit leuchtenden Augen. «Es ist schnell gemacht und schmeckt köstlich.» Zum Würzen ihrer Gerichte schwört Sanela Hidic auf eine einzige Zutat: die Vegeta, eine Mischung aus Gewürzen und Gemüse. «Wir reagieren sehr sensibel auf Gerüche und verwenden deshalb nicht so ­viele Gewürzkräuter», erklärt sie. «Wir mögen auch keine zu fetten Gerichte.» Der Teig: Geschmeidig und dünn

Dass sie beschlossen hat, heute Burek zu machen, liegt daran, «dass die Migros diese zwar verkauft, aber viele Menschen nicht unbedingt wissen, aus welchem Land sie kommen. Die, die dort angeboten werden, sind mit Feta gefüllt», erklärt sie. «Wenn ich Burek mit Käsefüllung ­mache, verwende ich lieber Hüttenkäse und ein oder zwei Eier.» Heute macht sie welche mit Fleischfüllung. «Ich mische

Sanela Hidics Tricks Über dem langen ­dünnen bosnischen Wallholz wird der ­Burek-Teig hauchdünn und gross. Zum Ein­ rollen der «Wurst» nimmt sie ein Tuch ­zuhilfe.

Rindshackfleisch mit gehackten Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Die Mengen weiss ich nicht so genau, denn ich koche immer nach ­Gefühl. Ich glaube, ich habe noch nie eine Waage für ein ­bosnisches Rezept verwendet.» Für den Teig mischt sie 250 bis 300 Gramm Mehl mit einem Teelöffel Salz und etwas Wasser. «Er muss viel dicker sein als Crêpesteig. Zuerst muss er gut geknetet werden. Dann lässt man ihn ungefähr eine Viertelstunde ruhen, bevor man ihn auswallt. Ich habe ein bosnisches Wallholz, das einfacher zu handhaben ist als die hier üblichen Modelle. Ich gebe ein bisschen Öl auf den Teig und ziehe ihn so lange, bis er sehr dünn ist.

Anschliessend gebe ich die rohe Füllung darauf, rolle alles zusammen und schneide Stücke daraus. Ich präsentiere meine Burek gerne in Schneckenform, die finde ich schön. Ich schiebe sie bei 250 °C für 5 Minuten unten in den Ofen, dann schalte ich ihn eine Stufe zurück und backe die Burek für ungefähr zwanzig Minuten bei 230 °C ­fertig. Ich mag sie knusprig und serviere sie warm, mit Natur­joghurt dazu.» Meine Gastgeberin lächelt verschmitzt: «Bei uns heisst es, dass ein Mädchen nicht heiratsfähig ist, wenn es keine Pita ­machen kann. Man sagt das zwar aus Spass, aber es ist trotzdem etwas Wahres dran.» Hat sie ih-

rer Tochter denn beigebracht, Pita zuzubereiten? «Als sie noch zu Hause gewohnt hat, hat sie keine gegessen, denn sie fand, dass sie zu sehr an den Fingern kleben. Aber jetzt, wo sie verheiratet ist, macht sie auch welche.» Sanela Hidics Smartphone macht sich bemerkbar: «Ach, schauen Sie mal! Sie hat mir gerade ein Foto geschickt: Sie hat einen ­Burek-Teig gemacht, ihn aber einfach wie einen Kuchen gefüllt. So verliert sie keine Zeit mit dem Teigausziehen. Man kann auch Blätterteig verwenden wie für Cremeschnitten. Das Rezept lässt sich auf viele verschiedene Arten abwandeln.» Aber alle ­haben eine Gemeinsamkeit: die Vegeta natürlich. MM


46 | 2.9.2019 | GENUSS

Omeletten mit Gemüseherz

Crespelle sind gefüllte italienische Omeletten. Wir bereiten eine Variante mit einer Spinat-Ricotta-Füllung zu und gratinieren die Crespelle mit würzigem Käse. Rezept: Andrea Pistorius

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Omeletten ­zubereiten Video auf migusto.ch/omeletten

Zutaten für 4 Personen 2 Eier 3 dl Milch 200 g Weissmehl Salz 1 Zwiebel 250 g Champignons 4 EL Olivenöl 500 g Blattspinat ½ Bund Basilikum 250 g Ricotta Pfeffer 100 g Greyerzer 250 g Datteltomaten

Zubereitung

1. Für die Crespelle Eier verquirlen, mit Milch und Mehl zu einem glatten Teig verrühren. Mit Salz würzen. Den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen. 2. Für die Füllung Zwiebel hacken. Champignons in Scheiben schneiden. Wenig Öl erhitzen. Zwiebeln und Champignons anbraten. Spinat beigeben und ­zusammenfallen lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Die Hälfte des Basilikums hacken und mit der Ricotta und der Spinatmasse

­ ischen. Mit Salz und Pfeffer m abschmecken. 3. Backofen auf 220 °C vorheizen. Ein wenig Öl in einer beschich­ teten Bratpfanne erhitzen. Etwas Teig hineingeben. Unter Schwenken der Pfanne den Teig dünn auslaufen lassen. Bei mittlerer Hitze beidseitig goldbraun ­backen. Mit restlichem Teig gleich verfahren und 8 Crespelle backen. Spinatmasse auf die ­Crespelle verteilen. Aufrollen und in eine ofenfeste Form ­geben. Käse durch die ­Röstiraffel

reiben. Tomaten ­halbieren und mit dem Käse über die ­Crespelle verteilen. In der ­Ofenmitte ca. 10 Minuten ­gratinieren. Mit dem restlichen ­Basilikum bestreuen.

Zubereitung ca. 20 Minuten    Geübte + ca. 19 Minuten gratinieren Preis: mittel

Pro Stück ca. 30 g Eiweiss, 32 g Fett, 48 g Kohlenhydrate, 2600 kJ/620 kcal

Styling: Feride Dogum; Bild: MGB Fotostudio

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8.80 statt 11.– Borotalco Produkte im Duo-Pack z.B. Deo-Spray Original, 2 x 150 ml, gültig bis 16.9.2019

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MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 59

Zum Anbeissen

Tierischer Sammelspass

Man nehme fünf Früchte und ein paar Salzstangen – und fertig ist der Frucht-Uhu. Eine animalisch witzige Snackidee. Rezept: Migusto.ch Bild: Claudia Linsi

Die Mania Vom 13. August bis zum 30. September gibt es beim Einkauf pro 20 Franken an jeder Migros-­Supermarktkasse sowie auf ­LeShop ein Sticker-Sachet * mit vier Tierstickern. Das Album Mit dem Sticker­ album entdecken Kinder Tiere aus der ganzen Welt, lernen ihre Lebensräume kennen und erfahren, welche Arten bedroht sind. Auf 64 Seiten reisen sie mit den kindlichen Comikfiguren Mia und Leon durch alle Kontinente. Das Album kostet fünf Franken. Famigros-­Mitglieder haben im Newsletter bereits einen Gutschein für ein Album erhalten.

Die Sticker 156 Tiersticker kann man sammeln und ein­kleben. 20 Tiere lassen sich mit der ­Migros-Play-App scannen – und schon tauchen Tierfans mit ­3-D-­Animation oder Video in die ­Welt der jeweiligen Tierart ein. Die Golden Sticker Neben den herkömmlichen Tierstickern enthalten 40 000 ­Sachets auch ­einen ­Golden Sticker. Dieser ­ermöglicht zwei Erwachsenen und zwei Kindern den Eintritt in eine reale Schweizer Tierwelt. 20 Zoos und Tierparks im ganzen Land machen dafür bei der ­Animal Planet Mania mit.

Bild: zVg

Mehr Infos: animalplanetmania.ch * Maximal 15 Sachets pro Einkauf, nur solange Vorrat, Käufe von Gutscheinen und Geschenkkarten ausgeschlossen

Dieser Früchteteller zaubert ein Lachen auf jedes Kindergesicht.

Der fruchtige Uhu Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

4 entkernte Birnenscheiben 4 Aprikosen 8 Heidelbeeren 4 Himbeeren 1 Apfel 8 lange Salzstangen

Uhukörper und Augen

Die Birnenscheiben mit der Spitze nach unten auf ­einen Teller legen. Aprikosen quer halbieren und je zwei runde Scheiben abschneiden. Als Augen oben auf die Birne legen und in die Mitte je eine Heidelbeere platzieren. Die Himbeere bildet unter den ­Augen die Nase.

Flügel, Füsse und Kopffedern

Die restliche Aprikose für ­Füs­se und Kopffedern in kleine Dreiecke schneiden. Apfel in dünne Scheiben schneiden, rechts und links leicht überlappend als Flügel an die Birnenscheibe legen. Salzstangen als Ast, auf dem die Eule sitzt, unter die Füsse legen. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten


20% auf das gesamte You Sortiment.

20% Gesamtes You Sortiment z.B. Skyr Himbeere, 170 g, 1.35 statt 1.70

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Bei diesem Angebot sind bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOT GILT NUR VOM 3.9. BIS 9.9.2019, SOLANGE VORRAT


MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 61

Aha-Erlebnis mit Schweizer Raps Vor 150 Jahren sehnte Napoleon III. einen nahrhaften Butterersatz herbei und setzte eine hohe Belohnung für ­dessen Erfindung aus. Zwei Jahre später entstand die Margarine. Eine Premiere gibt es jetzt auch im Migros-Regal – mit der «aha!»-Rapsmargarine. Sie ist komplett frei v­ on Palmöl, Laktose und tierischen Inhalts­stoffen. Hauptsächlich besteht die Margarine aus Schweizer ­Rapsöl und wird aus ­einheimischen R ­ ohstoffen in der Schweiz hergestellt. Das Multitalent eignet sich als Brotaufstrich genauso wie zum Kochen und Backen.

… zum Anbraten bei Temperaturen bis 180 °C, …

Dank ihrer Konsistenz eignet sich die Rapsmargarine ideal als Brotaufstrich, …

… und als Alternative zu Butter beim ­Backen von Kuchen. … zum Abschmecken von Pastagerichten …

durch p Empfohlen Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Das Label aha! kennzeichnet Lebensmittel, die bei einer Allergie oder Into­leranz besonders ver­ träglich sind.

Illustration: Patrick Oberholzer

aha! Raps Margarine 200 g Fr. 2.95 In grösseren Filialen

Das V-Label der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) kennzeichnet Produkte für Vege­ta­rier und Veganer. Sämtliche Zutaten, Zusatz- und Hilfs­ stoffe sind vege­ta­r­isch oder vegan.


62 | 2.9.2019 | MEINE MIGROS

Ein Bürli ganz gross Mit dem Brot des Monats September präsentieren die Hausbäckereien der Migros ein Brot, das viele Eigenschaften des Bürlis vereint: das Bürlibrot. Text: Claudia Schmidt  Bilder: Veronika Studer, Gaëtan Bally

Bürli-Fans sind sich einig: Die rustikale, knusprige Kruste ist unwiderstehlich. Der typische Bürli-Charakter war die Vorlage für das Brot des Monats September in den Hausbäckereien. Das Bürlibrot sieht ein ­wenig aus wie ein übergrosses Bürli – mit ebenso rustikaler Kruste. Die erreichen die Bäcker durch hohe Temperaturen

Bürlibrot TerraSuisse, 380 g Fr. 3.50 Erhältlich in Filialen mit Hausbäckerei

beim ­Backen sowie durch die spezielle ­Rezeptur mit bestem «TerraSuisse»-Mehl aus der Schweiz. Das Bürlibrot ist ein Universaltalent: Es eignet sich für den Zmorge ebenso wie für Sandwiches. Dank seines weichen Inneren ist das Brot auch ein perfekter Apéro-Begleiter.


MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 63

Serie Frisch & handgemacht in der Hausbäckerei

Hausbäckerei-Leiter Daniel Dahinden (50) bei der Arbeit im Mythen-­ Center in Schwyz. Er ist einer von rund 900 Backprofis, die in den 130 Haus­bäckereien laufend für frisches Brot sorgen.

«Frisches Brot ist für mich einfach unverzichtbar» Daniel Dahinden, was brachte Sie zum Bäckerberuf? Nach einer Schnupperlehre war ich fasziniert vom Handwerk des Bäcker-Konditors. Da war für mich klar: Diesen Beruf möchte ich unbedingt erlernen. Was bedeutet Brot für Sie? Brot ist für mich unverzichtbar. Es gehört für mich zur Grundnahrung. Was macht ein Brot für Sie attraktiv? Ein schöner Glanz und eine knusprige Kruste. Welches war das ungewöhn­ lichste Brot, das Sie jemals ­gebacken haben? Das waren mehrere besondere Partybrote – in Form eines Schiffs oder eines Lastwagens. Welche Vorteile hat es, dass das Brot in den Hausbäcke­ reien gebacken wird? Wir backen mehrmals täglich frisch. Wir kneten die Teige vor Ort und formen sie von Hand.

Das alles können die Kunden mitverfolgen. So sehen sie, dass alles hand­gemacht ist – in bester ­Bäckertradition. Was schätzen die Kunden ­besonders an den Broten aus der Hausbäckerei? Natürlich die Frische und die Qualität. Zudem bieten wir eben sehr viele Brote aus ­unterschiedlichen Mehlen und in verschiedenen Formen an. So greifen die Kunden gern auch mal zu einem anderen Brot als ihrem Lieblingsbrot, besonders dann, wenn wir es im ­Offenverkauf anbieten. Der Duft von Frischgebackenem macht unsere Brote ausserdem sehr verführerisch. Haben die Kunden in der ­Region Schwyz unterschied­ liche Lieblingsbrote? Im Mythen-Center sind das Mythen-Centerbrot und das Tessiner Brot die Favoriten der Kundschaft, in der Mall of Switzerland ist es das Äbiker Brot. MM


Publireportage

Schweizer Gasversorger sind Pioniere Bereits vor über 20 Jahren wurde in der Schweiz weltweit erstmals Biogas ins Gasnetz eingespeist. Heute vermischen sich Biogas und Erdgas im Gasnetz fast schon selbstverständlich. Ob nun zu Hause Biogas oder Erdgas aus der Gasleitung strömt, spielt für Konsumenten keine Rolle: In der Schweiz überwacht eine Clearingstelle im Auftrag der Oberzolldirektion die eingespeisten und verkauften Biogas-Mengen. Auf diese Weise haben die Konsumenten die Sicherheit, dass das von ihnen bezahlte Biogas auch tatsächlich eingespeist worden ist. Auch Biogas, das in die Schweiz importiert wird, untersteht den hohen Qualitätsanforderungen: Dank Herkunftszertifikaten lässt sich der Produktionsprozess auch im Ausland jederzeit nachverfolgen.

Erdgas und Biogas werden immer beliebter

Was hat ein Apfel mit unserer Energiezukunft zu tun? Je mehr man darüber weiss, desto mehr macht es Sinn.

Die Schweizer Gaswirtschaft fördert mit einem speziellen Programm die Produktion und Einspeisung von Biogas ins Gasnetz mit jährlich rund CHF 3 Mio. Gefördert wird nur Biogas, das die hohen Qualitätsanforderungen des Bundes und der Gasbranche erfüllt – also nur ökologisch und ethisch einwandfreies Biogas aus Abfällen und Reststoffen, nicht aber aus Nahrungsmitteln oder speziell angebauten Energiepflanzen. Rund ein Drittel aller gasversorgten Haushalte in der Schweiz wählt ein Biogas-Produkt oder ein Erdgas-Produkt mit Biogas-Anteil. Dies zeigt eine Umfrage bei Schweizer Energieversorgungsunternehmen, die im Januar 2019 im Auftrag des Bundesamtes für Energie durchgeführt wurde.

Steuerfrei am Steuer mit Biogas als Treibstoff Biogas ist erneuerbare Energie Aus organischen Abfallstoffen wie Grüngut oder Klärschlamm wird in über 35 Anlagen in der ganzen Schweiz Biogas gewonnen und direkt ins Gasnetz eingespeist. Damit heizen, kochen oder tanken Sie klimaschonend und verursachen nur geringe CO2-Emissionen. Erdgas und das ins Netz eingespeiste Biogas sind identisch in der Zusammensetzung und bestehen grösstenteils aus Methan (CH4). Der grosse Unterschied liegt in der Gewinnung bzw. der Produktion des Gases: Erdgas ist ein natürlich vorkommendes Gas, welches aus dem Erdinneren gefördert wird. Biogas entsteht durch die Vergärung von organischen Abfallstoffen aus Haushalten, der Landwirtschaft oder Abwasserreinigungsanlagen – und ist somit eine erneuerbare Energie.

190814_VSG_PR_MM_209x285_Biogas_ZTG_d.indd 1

Biogas kann nicht nur als Brennstoff zum Heizen, zum Kochen oder in der Industrie eingesetzt werden, sondern auch als Treibstoff. Im Treibstoff, der an den Schweizer Gastankstellen bezogen werden kann, liegt der Biogas-Anteil bei mindestens 10 Prozent. An einigen Gastankstellen entscheiden Sie selbst, ob Sie bis zu 100 Prozent Biogas tanken möchten. Wenn Sie ein zu 100 Prozent mit Biogas betriebenes Auto nutzen, fahren Sie mit geringen CO2-Emissionen und produzieren wie mit allen Erdgas-Fahrzeugen kaum Feinstaub oder Stickoxide. Zudem ist Biogas als Treibstoff von der Mineralölsteuer befreit, was sich positiv auf die Gesamtkosten auswirkt. Mehr zum Thema Biogas und Energiezukunft erfahren Sie auf gazenergie.ch

16.08.19 10:59


KOLUMNE | 2.9.2019 | 65

Schuld und Sühne aufzupassen. Zwei Minuten später steht der Grosse vor mir, das Gesicht zusammengefaltet. Er ringt nach Worten und zeigt auf das zersplitterte Display. Noch bevor ich reagieren kann, sagt er: «Es tut mir so Leid. Ich wollte das Handy gerade hinlegen, da ist der Kleine auf mich gesprungen.» Der Grosse schlurft in sein Zimmer und fischt die eine 100er-Note aus seinem Sparschwein. «Da», sagt er. Und jetzt? MM

1  Ich nehme die 100 Franken entgegen. 2  Ich überlege mit ihm, wie er das Missgeschick anders wieder gutmachen könnte. 3  «100 Franken sind zu viel für dich. Gib mir 50», sage ich. Monica Müller (45) hat zwei ­Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

Antwort 1: Weil ich explizit um Vorsicht gebeten hatte, bin ich für einmal knallhart. Auch wenn 100 Franken für den Grossen budgetmässig einem Jahreslohn entsprechen. Und im Übrigen war es ja auch seine Idee.

Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis

1, 2 oder 3? Der Grosse (8) und der Kleine (3) sind Tanzfüdlis. Sie schwofen zu Canzoni, headbangen zu Indie-Rock, breakdancen zu Hiphop. Schon als Einzelnummern sind ihre Moves eher wild, tanzen sie gemeinsam, kommt es einem Kampf gleich. Da wir im Wohnzimmer einen flauschigen Teppich haben, mache ich mir keine Sorgen um die beiden. Aber um mein Smartphone. Damit spielen sie ihre Songs ab. Ich bitte sie, darauf

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66 | 2.9.2019 | EIMALZIN

Der erste Energydrink Text: Michael West

D Haco-Chef ­Gottlieb Lüscher (oben) und Migros-­Gründer Gottlieb Duttweiler

ie Luft im Bahnhofbuffet Zürich war am 16. Februar 1929 sicher von Stumpenqualm und Bierdunst erfüllt. Doch die zwei Firmenchefs, die an einem Tisch miteinander verhandelten, behielten in der verrauchten Beiz einen klaren Kopf. Sie trafen eine vorausschauende Entscheidung zum Nutzen beider Unternehmen. Die Herren waren der Migros-­ Gründer Gottlieb Duttweiler ­ (1888 bis 1962) und Gottlieb Lüscher (1897 bis 1984), der Chef der Firma Haco. Dieses Unternehmen aus Gümligen BE produzierte unter ­anderem Suppenwürfel und Malzpräparate. Duttweiler wollte die Produkte ins Sortiment seiner Verkaufswagen aufnehmen. Die Männer am

Beizentisch wurden rasch handels­ einig. Das lag sicher auch daran, dass sie sich auf Anhieb gut verstanden: Beide waren tatkräftige Unternehmer, die ­gerne Klartext redeten und nicht vor kühnen Entscheiden zurückschreckten. Revolution im Detailhandel

Die Vereinbarung zwischen Migros und Haco fiel in eine turbulente Zeit. Seit vier Jahren hatte Duttweiler grossen Erfolg mit seinem neuartigen Geschäftsmodell: Er umging den Zwischen­handel und bot in seinen rollenden Läden gute Produkte zu konkurrenzlos günstigen Preisen an. Die Kundinnen und Kunden waren begeistert. Doch gegen die Migros formierte sich rasch eine ­Allianz

Dauerbrenner: die EimalzinDose aus den 30er-Jahren bis heute

aus etablierten Ladenbesitzern, ­Beamten und Produzenten. Mit ­Lieferboykotten sollte die auf­ strebende Detailhändlerin ausgebremst werden. Der Migros-Gründer reagierte mit dem Kauf von Fabriken und dem Aufbau einer eigenen Industrie. Doch alles konnte er nicht selbst produzieren. Er war weiterhin da­ rauf angewiesen, dass ihn Hersteller mit hochwertigen Lebensmitteln ­belieferten. Lüscher war dazu bereit. Er sah die Chance, dass sein Unternehmen Haco langfristig gemeinsam mit der ­Migros wachsen würde. Schon im August 1929 tauchten im Sortiment der Verkaufswagen neue Produkte auf, die in Gümligen hergestellt worden waren: Die

Bilder: zVg

Seit 90 Jahren produziert die Gümliger Firma Haco beliebte Migros-Produkte wie Eimalzin oder Mirador-Würze. Alles begann mit der Freundschaft zweier Männer, die beide Gottlieb hiessen.


­ oro-Suppenwürfel und das Pulver­ T getränk ­Eimalzin waren bei der Kundschaft sofort beliebt. In einem Inserat vermeldete die Migros stolz: «Immer mehr Hausfrauen überzeugen sich ­davon, dass unsere Suppenwürfel den um 50 Prozent teureren Markenwürfeln nicht nachstehen, insbesondere an ­Fleischextraktgehalt.»

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In der Nachkriegszeit wurde das ­Angebot an Haco-Produkten in der ­Migros immer grösser. Mirador oder ­Toro-Flüssigwürze stand nun auf v­ ielen Familien- und Beizentischen. Eimalzin war inzwischen ein weit verbreitetes Kräftigungsgetränk für Kinder und ­Erwachsene geworden. In einer Re­ klame nannte die Migros die vielen Fans dieses Produkts «Eimalzianer» und versicherte: «Jedermann sieht es ihnen an ihrer guten Miene an, ihre Lieben spüren es an ihrer Lebenslust, im Geschäft merken sie es an ihrer fröhlichen Schaffenskraft.» Die Nachfrage nach Eimalzin wurde zeitweise so gross, dass es zu einem Engpass bei den V ­ erpackungen kam. Die Migros bat ihre Kunden darum dringend, l­ eere Dosen in die Läden zurück­zubringen. Gemeinsam entwickelten die Spe­ zialisten von Migros und Haco immer neue Varianten von bewährten Lebensmitteln: Zu den typisch schweizerischen Flädli-, Mehl- oder Pilz­creme­­suppen ­kamen in den ­vergangenen Jahren eine American-Style-Soup mit Fleischbällchen oder eine maro­k­kanische Linsen­ suppe hinzu. Bei den Saucen wurde eine Premiumlinie ­lanciert. Dass die Vielfalt der Migros-­Produkte aus Gümligen einst derart gross sein würde, war am Anfang ­undenkbar. Das hatten nicht einmal die zwei vorausschauenden Chefs geahnt, als sie sich im Bahnhof­buffet die Hand ­reichten. MM

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DIGITAL | 2.9.2019 | 69

So viele Backups brauchen Sie

H

and aufs Herz: Wann haben Sie Ihr letztes Datenbackup gemacht? Wetten, dass die Fotos von den letzten Ferien noch unberührt auf dem Smartphone oder der Digitalkamera liegen? Sie sind nicht allein. Wer findet es nicht mühsam, die Fotos irgendwo zu sichern? Gleichzeitig wollen wir uns gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn die Ferienerinnerungen plötzlich flöten gingen. Oder was es kosten würde, sie von einem Profi aus dem Nirvana zurückzuholen.

Illustration: Vectorstock

Verluste sind selten, kommen aber vor: Festplatten gehen ­kaputt, CDs zerbrechen, USBSticks werden gestohlen, sogar bei spezialisierten Dienstleistern verschwinden Daten. Vor kurzem hat etwa die Swisscom aus Versehen Kundendaten gelöscht. Es kann immer etwas passieren. Sei es durch Unachtsamkeit (von einem selbst oder des Anbieters), technische Fehler oder Hackerangriffe. Wir erinnern uns an die Panne bei Apple, als intime Fotos von Prominenten an die Öffentlichkeit gelangt sind. Die folgenden Tipps können helfen, Datenverluste zu vermeiden.

Ferienfotos weg. Arbeitszeugnisse verschwunden. Geburtsurkunde zerstört. Verlust, Diebstahl oder Brand können uns vieles nehmen. Wie man Daten und Dokumente richtig sichert und sich Ärger erspart. Text: Reto Vogt

   1

Was muss ich sichern?

Man stelle sich vor, dass von heute auf morgen alle Daten verloren gehen. Ein Brand hat Computer, Handy, Tablet und Digitalkamera zerstört und alle wichtigen Dokumente wie Arbeits-, Kauf-, Mietverträge, Familienausweis und Geburts­ urkunden. Ein mögliches ­Szenario, das bei der Backup­ strategie hilft: Man sollte alles sichern, auf das man auf keinen Fall verzichten kann.

   2

Wann sollte ich ein ­Backup machen?

Es kommt darauf an, wie häufig sich die Daten verändern. Es genügt, vom Mietvertrag eine gescannte Version aufzubewahren. Von den Handy­fotos hinge-

gen kommen vermutlich häu­ figer neue hinzu, die im Falle ­eines Verlusts des Geräts ver­ loren sind. Viele Smartphones speichern neue Fotos bei be­ stehender WLAN-­Verbindung ­automatisch in die Cloud. Ähnliche Optionen gibts für PC und Mac: Auf diesen Systemen lassen sich automatische Back­ ups auf der Festplatte einrichten, sodass User selber nicht mehr dran denken müssen (siehe nächster Abschnitt). Je öfter man eine Sicherung macht, ­desto weniger Daten sind im Verlustfall verloren. Doch trotz automatischer Sicherung lohnt es sich, mindestens einmal im Monat ein gründliches B ­ ackup durchzuführen.

3

Welche Speichermedien gibt es?

Fünf Speicherorte kommen für regelmässige Backups infrage. Ihre Vor- und Nachteile: Festplatte: Bei vielen neuen

Computern ist ein Backup-Lauf­ werk eingerichtet. Darauf sichern die PCs automatisch alle Daten. Diese simple Variante ist gleichzeitig die unsicherste, denn das Backup-Laufwerk existiert nur virtuell. Es ist eigentlich ein Teil der Festplatte im Gerät. Heisst: Wenn diese kaputtgeht, ist auch das Backup futsch. Externe Festplatte: Der Vorteil

externer Festplatten ist, dass sie getrennt vom Computer aufbewahrt werden können. Täglich


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DIGITAL | 2.9.2019 | 71

Die vermeintlich einfachste und sicherste Speichervariante ist die Cloud.

Empfehlenswert ist es ausserdem, seine Daten in drei Kategorien einzuteilen:

• Überlebensnotwendiges sichert man automatisiert in Echtzeit auf ­einem Netzwerkspeichergerät, brennt es auf eine DVD und speichert die Datenschätze auf einer externen Festplatte, die man beispielsweise in einem Bankschliessfach deponiert. • Wichtige Daten und Dokumente sollte man doppelt sichern, zum ­Beispiel auf einer externen Festplatte und auf einer DVD, die man mit Sorgfalt behandelt und in einem ­anderen Gebäude aufbewahrt. • Unwichtiges verschiebt man wie ­beschrieben ab und zu auf eine ­externe Festplatte oder legt sie in der Cloud ab.   MM

grosse Datenmengen zu sichern, ist bei Flashspeichern (wie er in modernen Festplatten vorkommt) nicht empfohlen, da dies dessen Lebensdauer verkürzt. Für monatliche Backups sind ­externe Flash-Festplatten (auch SSD genannt) hingegen optimal, da diese äussert robust und nicht anfällig für Stösse oder Ähnliches sind. Sie werden per Kabel mit dem Computer verbunden. USB-Sticks sind nicht zu empfehlen: Sie gehen leicht verloren. Optische Speicher: CDs, DVDs

und Blu-ray-Discs werden in Schweizer Haushalten wohl am häufigsten für Backups verwendet. Auf den ersten Blick sind die sogenannt optischen Speichermedien zwar zuverlässig. Aber: Kratzer und Fingerabdrücke können Daten unleserlich machen. Zudem haben Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht Einfluss auf die Lebensdauer, die sich so von etwa zehn auf zwei Jahre verkürzen kann.

Illustration: Vectorstock

Cloud: Die Daten sind auf Ser-

vern von spezialisierten Dienstleistern gespeichert. Die bekanntesten Cloud-Anbieter heissen Google, Dropbox oder Swisscom. Die Cloud gilt als einfachste und sicherste Speichervariante. ­Allerdings: Die Daten sind in fremden Händen. Je nach Anbie-

ter auch in fremden Ländern mit anderen Datenschutzgesetzen. Beides Risiken, die es abzuwägen gilt. Der Verlust der Daten oder deren Missbrauch ist auch bei dieser Speichermethode nicht ausgeschlossen.

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Netzwerkspeicher: Der Netzwerkspeicher (auch NAS ge-

nannt) ist ein Mini-Computer mit vier oder mehr integrierten Festplatten. Eine Software ­sichert automatisch die gewünschten Daten auf eine Festplatte und spiegelt sie auf eine weitere. Ein NAS läuft bei tiefem Stromverbrauch pausenlos. Moderne Geräte ermöglichen die Systemprüfung und je nachdem auch den Datenabruf via Handy von überall auf der Welt.

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Wohin sichere ich was?

Regelmässige Backups sparen Zeit, Nerven und Geld. Deshalb ist es wichtig, seine Daten regelmässig zu sichern. Am besten scannt man Dokumente und kopiert Fotos von Digitalkamera, Handy und Tablet ­wöchentlich auf den Computer. Ausserdem nutzt man die vom Hersteller ange­botenen Backup-­ Dienste, die automatische ­Datensicherungen vornehmen. Wer das tut, handelt schon vernünftig und zählt wohl zur Minderheit in der Schweiz. Doch eigentlich genügt das noch nicht.

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MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 73

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Zubereitung: Marinieren der Pouletschnitzel: Den halben Beutel Guacamole Mix Würzmischung mit 2 EL Olivenöl vermischen, Fleisch mit der Mischung bestreichen, abdecken und für 15 Min. kaltstellen. Vorbereitung der Tortillaschälchen: Backofen auf 140 °C vorheizen. Die einzelnen Tortillas in eine Schüssel legen, vorsichtig in Form drücken und mit einem Pinsel leicht einölen. Dann mit einer Kugel Alufolie befestigen und für ca. zehn Min. in den Ofen geben. Die Temperatur auf 180 °C erhöhen und die Schälchen 4 Min. fertig backen bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Vorbereitung der Garnitur: Salatherzen und Tomaten kleinschneiden, Peperoni entkernen und in kleine Würfel schneiden, Mais und Bohnen abgiessen, Korianderblätter abzupfen. Den Quark mit

ein wenig Salz vermengen und die Mischung kaltstellen. Die Limette auspressen und den Saft mit 6 EL Olivenöl und ein wenig Salz vermischen. Garen der Pouletschnitzel: Fleisch in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten anbraten und dann bei reduzierter Hitze weitere 8 Min. garen, dabei mehrmals wenden. Anschliessend in feine Streifen schneiden. Anrichten des Salats: Garnitur und Pouletsteifen auf die Tortillaschälchen verteilen und mit dem Limettenöl beträufeln. Dann den Dip Guacamole und den Quark hinzufügen. Tipp: Am besten gleich geniessen!

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MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 75

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«Wenn ich Gemüse kaufe, möchte ich wissen, woher es kommt.» Leonarda Haefliger, Migros-Kundin

1 Leonarda Haefliger (links) ist beeindruckt von der Menge an ­Salaten, die Brigitte Schurters Firma ­ H. Eymann & Co. in Winkel anbaut. 2 Mit dem Rüstmesser werden die grossen Köpfe geerntet. 3 Leonarda Haefliger hilft mit, die Kopfsalat­ herzen paarweise zu verpacken. 4 Die Schutzfolie hält den Salat frisch.


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Ein Salat mit Herz

Migros-Kundin Leonarda Haefliger packt beim Ernten und Verarbeiten der «Aus der Region. Für die Region.»-Kopfsalate in Winkel gleich mit an. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

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s ist allein schon die Menge, die ­Leonarda Haefliger (68) aus Uetikon am See ZH beeindruckt. «So viel ­Salat auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen», sagt die Gewinnerin des «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerbs. Sie steht auf dem Feld des Gemüseproduzenten H. Eymann & Co. in Winkel ZH. Brigitte Schurter (59), die den Familienbetrieb in dritter Generation leitet, erklärt: «Die vierte ist schon in der Firma aktiv.» Auf dem Feld schneidet Schurter einen Kopfsalat und entfernt die zähen Aussenblätter. Ein Schnitt durch die Mitte offenbart das hellgrüne Herz des Salats. «Dieser Teil ist zart», sagt die Produzentin und reicht Haefliger ein paar Blätter. «Wirklich», findet diese, «auch ohne Sauce ein Genuss.»

Der Tipp von Produzentin Brigitte Schurter: «Am liebsten esse ich die Kopfsalatherzen mit frischen, fein geschnittenen Radieslischeiben an einer i­ talienischen Sauce. Das passt als Vorspeise und auch als Beilage zu a­ llen Gerichten.»

2

Die Beziehung zum Produkt wird enger

Haefliger hat selber einen Gemüsegarten, in dem sie etwa Nüsslisalat, Zucchetti, Bohnen und Fenchel züchtet. «Ich bin sehr naturverbunden», sagt die Hobbygärtnerin. «Beim Gemüse bin ich kritisch. Ich möchte wissen, woher es kommt.» Darum wählt Haefliger in erster Linie Produkte aus der Region. «Ich kaufe saisonal ein. Wenn es ein Gemüse im Winter nicht im Sortiment hat, weiche ich auf Tiefkühlprodukte aus der Region aus oder freue mich auf die nächste Saison.»  Essen sei emotional, sagt die gebürtige Walliserin. «Man hat eine Beziehung zum Salat», sagt sie. «Und die wird persönlicher, wenn man weiss, wer ihn angepflanzt und gezogen hat. Jetzt habe ich Frau Schurter kennengelernt, die ‹meinen› Salat liefert.»

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Kopfsalatherzen Aus der Region, Beutel à 2 Stück Aktueller Tagespreis

In einem Tag vom Feld ins Regal Rund 24 Stunden geht es, bis der erntefri-

sche Salat im Regal der Filiale zu finden ist. «Wir haben einen eigenen Kühllastwagen», erklärt Brigitte Schurter der M ­ igros-Kundin die Logistik. «Wir liefern direkt ins Verteilzentrum Herdern. Von dort geht es in die Filialen.» H. Eymann & Co. beschäftigt derzeit rund 60 Personen für Ernte und Verarbeitung. «Sollte es eng werden, komme ich aushelfen», bietet Haefliger der Gastgeberin an. «Wer weiss, vielleicht komme ich auf Sie zu», sagt Schurter mit einem Lachen. MM

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Die Migros gehört den Leuten. Deshalb fördert sie die ­regionale Landwirtschaft wie kein anderer Detailhändler und verkauft schweiz­weit rund 9000 regionale Produkte von über 10 000 Produzenten aus der Region.


Die fruchtigen Aromen des Herbstes.

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KULTURPROZENT

Zürich sieht grün Traditioneller «Irish Dance» trifft auf ­mitreissende irische Pop-Hits: Die Tanzshow «Dublin Nights» bringt vom 24. September bis 6. Oktober mit Songs von Musik­ legenden wie Ed Sheeran, U2 und V ­ an Morrison ein Spek­ takel auf die B ­ ühne, das Zürich so noch nie gesehen hat.

Mit viel Liebe zum Handwerk stellt das Käsereiteam, das mehrheitlich aus Frauen besteht, den «Bachtel-Stei» her ­sowie weitere einzigartige Käsespezialitäten (kleines Bild).

Gutes aus Girenbad Die Käserei Girenbad im Zürcher Oberland setzt auf regionale Spezialitäten. Besonders beliebt ist der raffinierte «Bachtel-Stei» des Labels «Aus der Region. Für die Region.». Text und Bilder: Julia Koller

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it seiner rechteckigen Form und der rot­ braunen Rinde fällt der «Bachtel-Stei» in jeder Käsetheke sofort auf. Seinen Ursprung hat der markante Käse im Zürcher Oberland – genauer in der Chäsi Girenbad. Christa Egli führt den Betrieb in der dritten ­Generation und verarbeitet zu­ sammen mit ihrem zehnköpfigen Team täglich frische Rohmilch zu feinen Käsespezialitäten. Die Idee zu dem einzigartigen Käse hatte ihr Vater, der in den 90er-Jahren von der Herstellung von Emmen­ talerkäse zu verschiedenen Käse­

spezialitäten wechselte. «Wir ­haben gemerkt, dass die Kunden gerne regionale und einzigartige Sorten kaufen möchten. Damit der «Bachtel-Stei» auffällt, hat sich der Familienbetrieb für die Kasten­ form entschieden. Geheimmischung für Käserinde

Der «Bachtel-Stei» stellt die Gi­ renbader Käserei immer aus fri­ scher Morgenmilch, die von acht Bauernbetrieben aus der Region stammt, her. «Verarbeiten wir die Milch direkt nach der Anlieferung lauwarm, müssen wir sie weder kühlen noch stark aufwärmen. ­

So behält sie den für den Käse ­typischen Geschmack», erklärt Christa Egli. Ist der Käse in seine rechteckige Form gebracht, reift der Laib drei Monate lang im Kel­ ler. Eingerieben mit einer Spezial­ mischung aus Nussrinden erhält er dann seine unverkennbare bräun­ liche Farbe. Seit rund zwei Jahren gibt es den Käse auch in der Migros Zürich unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» zu kaufen. Weitere Spezialitäten aus der Chäsi Girenbad wie den «Ur-­Eiche» oder «Mühlibach-Crème» runden das vielseitige Angebot der Klein­ käserei ab. MM

Eine virtuose Liveband und Tanztalente berühmter Hitshows wie «Riverdance» und «Lord of the Ring» ­heben die Grenzen zwischen traditio­ nellem Volkstanz und ausgelassener Popkultur auf. Das Migros Kulturprozent verlost 2 × 4 Tickets für einen unvergesslichen Abend. Das Datum ist frei wählbar. Teilnahme: E-Mail mit ­Betreff «Dublin» mit vollständigem Namen und ­Adresse bis 8. September an regio@gmz.migros.ch


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Zü THEATER

Von Zürichs Geschichte

«Wir stehen für eine gute Partnerschaft mit den Kunden»: Hajrulla Lubishtani freut sich ­zusammen mit s­ einem Team auf die neue Kundschaft im Quartier.

Eröffnungs­ tage: 5.–7. September

Neu in Albisrieden Ab dem 5. September steht der neue Voi an der Albisriederstrasse für Kunden offen. Grund genug, vom 5. bis 7. September mit zehn Prozent Rabatt und zahlreichen Attraktionen dies gebührend zu feiern. Text: Gabriel Zwicky

Bild: zVg

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in Quartier wächst. Vom verschlafenen Viertel im Kreis 9 ist längst keine Spur mehr. Albisrieden, der Stadtteil am Fuss des Uetlibergs, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem urbanen Quartier mit attraktivem Wohnraum entwickelt, in dem Wohnen und Gewerbe, aber auch Neuerung und Tradition nebeneinander ­bestehen. So ist das Quartier mit seinen vielen Grünflächen ebenfalls für den alten Dorfkern wie auch für zahlreiche innovative Wohnbauprojekte bekannt. Eins der allerneuesten liegt auf der Parzelle des ehemaligen Areals von Siemens direkt an der gleichnamigen Tramhaltestelle. Soeben

fertig geworden, bietet es auch dem neuen Voi Platz. Ein breites Angebot

Ungeachtet seiner langjährigen Migros-Erfahrung sieht der Filialleiter Hajrulla Lubishtani der Neueröffnung gespannt und ein bisschen aufgeregt ent­gegen. Besonders wichtig ist ihm, einen guten Draht zur Kundschaft zu haben. Denn hier setzen auch die Stärken eines Voi-Ladens an, der sich dank viel Gestaltungsspielraum optimal auf die Bedürfnisse einer buntgemischten Quartier­bevölkerung abstimmen lässt. Mit seinem Team bietet Lubishtani auf gut 500 Quadratmetern Fläche alles an, was man unterwegs oder zu Hause

braucht: ein breites Sortiment mit Migros-­Produkten und Markenartikeln, von frischen Backwaren bis Ladenschluss über Früchte und ­Gemüse, warme Snacks und Takeaway-­Menüs, Tiefkühlprodukte, Getränke bis zu Haushaltswaren und Haustierbedarf. Und selbstverständlich lässt es sich im Voi Albisriederstrasse mit der Cumuluskarte punkten. An den Eröffnungstagen gibt es einen Wurststand sowie ein Glücksrad mit tollen Sofortpreisen und Give-aways, ausserdem gelten zehn Prozent Einkaufsrabatt – davon ausgenommen sind Tabak und Spirituosen. MM Voi-Migros-Partner Albisriederstrasse; Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich Öffnungszeiten: Mo bis Sa 7–20 Uhr

Einen humorvollen, herz­erweichenden und kritischen Theaterabend verspricht das Zürcher Festspiel 1901. Als Alternative zum damaligen Sechseläutenumzug ­geplant, schaffte es das dichterische Auftragswerk von Adolf Frey, Professor an der Uni ­Zürich, wegen hoher Aufführungskosten jedoch nicht auf die Bühne. Die Uraufführung in gekürzter Fassung zeigt einzelne Auszüge aus dem ursprünglich ­gigantischen Festspiel. Geführt von über 30 Schauspielern, taucht das Publikum in die Geschichte von Zürich ein. Verpflegungsmöglichkeiten in der Nähe sind vorhanden. Aufführungen: 11., 12., 13., 14.(15 Uhr), 18., 19., 20., 21. September, jeweils um 20:15 Uhr im Theatersaal, ­Restaurant Weisser Wind im Zürcher Oberdorf Tickets: zuercherfestspiel1901.ch oder an der Abendkasse (1 Std. vor Beginn) Verlosung: 2 × 2 Tickets für die Premiere am 11.9. um 20.15 Uhr gewinnen: E-Mail mit Betreff «Zürcher Festspiel» und vollständigem Namen an regio@gmz.migros.ch


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2.9.2019 | 83

M

Drummer im Rampenlicht Das «Drum Festival Switzerland» bringt seit 2014 jedes Jahr nationale wie internationale Schlagzeuger und Perkussionisten von Rang und ­Namen auf die Bühne des Kaufleuten Zürich. Am Sonntag, 15. September, werden Vollblut-Drummer wie Chris Colemann, Wolfang Haffner oder

­ oberto Carella (im Bild) dem PubliR kum einheizen. Neben verschiedenen Konzerten können die Besucher des Festivals auch «Singing Sassions», «Meet & Greet» sowie Masterclasses miterleben. Premiere feiert «Youth Contes», ein Wettbewerb für den Schlagzeugnachwuchs live on stage.

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KULTURPROZENT

Jacques Bossart (l.) und Christoph Gsell Der Teig nimmt Form an: typisch dreieckige TortillaChips werden ausgestochen (oben), kurz darauf k­ nusprig gebacken und gewürzt (Bild unten).

Von Wädenswil in die Welt Biomais, ein ausgeklügelter Mahlprozess und eine Prise Leidenschaft: Kein Wunder, schmecken die Tortilla-Chips von MiAdelita genauso gut wie in Mexiko – das schätzen sogar Kunden im Nahen Osten. Text: Lena Hilfiker

Bilder: zVg

A

m Anfang steht das Maiskorn. ­Zumindest bei MiAdelita in Au ­bei Wädenswil. «Im Unterschied zu unseren Mitkonkurrenten stellen wir unsere Tortilla-Chips nicht aus Maismehl her», sagt Christoph Gsell stolz. Sondern so, wie in Mexiko, dem Mutterland der beliebten Chips. «Hinzu kommen hochwertiges Öl, feine Gewürze und Meersalz. Wir verwenden wo möglich nur Biozutaten aus der R ­ egion», fügt Geschäfts­partner Jacques Bossart hinzu. ­So viel zu den Rohstoffen. Doch die eigentliche Kunst bei der Chipsproduktion ist der Her­ stellungsprozess. Die Maiskörner werden

g­ ekocht und gewaschen. Schliesslich geht die Masse durch eine Lava­steinmühle, die die Körner zu einem Teig zermalmt. Dabei ist die optimale Dicke wichtig, denn der Teig ist heikel, das heisst: Wenn man ihn dehnt, bricht er. Von Hand eingestellt 1995, als MiAdelita mit der Chipsproduktion

begann, machten die damaligen Besitzer alles von Hand: waschen, auswallen, ausschneiden, frittieren. Doch als die Nachfrage wuchs, stieg man auf maschinelle Hilfe um. «Heute sind Maschinen nicht mehr aus dem Alltag weg­ zudenken, doch die Mahlsteine der Lava­

steinmühle werden noch von Hand kalibriert, denn der Mahlgrad muss perfekt sein», betont Christoph Gsell. Der studierte Lebensmittel­ ingenieur hat die Zürcher Firma z­ usammen mit seinem Geschäftspartner Bossart vor ein paar Jahren übernommen. Um die Qualitätskontrolle kümmern sich ­neben Gsell und Bossart täglich motivierte Mitarbeitende aus der ganzen Welt. Inter­national ist bei MiAdelita mittlerweile auch die Kundschaft – unter anderem wird schon in den ­Nahen Osten exportiert. So weit muss man den Chips allerdings nicht nachreisen: Sie sind auch in allen ­«Alnatura Bio Super Märkten» erhältlich. MM


84 | 2.9.2019 | KÜCHE

Ohne Felix geht nix: Rebekka Colacicco hat ihrem Sauerteigstarter sogar einen Namen gegeben.

Wabernde Zutat: Mit dem Teepilz, auch Scoby genannt, stellt Jennifer Spinell das Gärgetränk Kombucha her.

Mit Herzblut handgemacht Die Einfachheit der Zutaten, die Freude bei der Zubereitung, das Geschmackserlebnis: Das sind die Gründe, warum traditionelle Herstellungsweisen wie Einmachen oder Fermentieren wieder gefragter sind. Zu Besuch in drei Küchen. Text: Rahel Schmucki und Yvonne Samaritani  Bilder: Jorma Mueller


KÜCHE | 2.9.2019 | 85

Karin Hachen macht alles ein

G

urken, Peperoni, Baumnüsse und Cherrytomaten schwimmen in den Einmachgläsern, die Karin Hachen in ihrer Küche gestapelt hat. Die 40-Jährige macht alles haltbar, was sie in die Finger kriegt. Angefangen hat sie als Kind mit gedörrten Apfelringen, heute macht sie nicht nur Früchte und Gemüse ein, sondern produziert auch Most, Schnaps, Teigwaren, Ketchup, Sirup oder Tee. Seit einigen Jahren stellt sie sogar Waschund Putzmittel her und näht die Kleider für ihre Kinder und sich selbst. Aber das Einmachen ist ihre wahre Passion. Gemüse aus dem Garten

«Ich versuche, so viel wie möglich haltbar zu machen, damit Früchte und Gemüse nicht verderben und im Abfall landen», sagt sie und nimmt ein Einmachglas aus dem Steamer, das sie soeben sterilisiert hat. Die Früchte und das Gemüse bezieht sie aus ihrem eigenen Garten in Diegten BL oder von Bauern aus der Region, die ihre Ernte nicht verkaufen konnten. Heute sind Essig­ gurken aus ihrem Garten dran. Mit langsamen Bewegungen legt sie die Gurkenstreifen und Karottenstückchen in das sterilisierte Glas. Die Gurken hat sie bereits eine Nacht lang in Salzwasser eingelegt, um ihnen Wasser zu entziehen. Sie gibt

das vorbereitete Gewürz bei, übergiesst alles mit einem ­heissen Essig-Wasser-Gemisch und verschliesst das Glas. «Das war bereits die ganze Arbeit», sagt sie. Nach ein bis zwei Monaten sind die Essiggurken genussbereit. Hilfe aus dem Internet

Vor vier Jahren hat Hachen eine Facebook-Gruppe gegründet, die heute fast 4000 Mitglieder umfasst und täglich wächst. Hier tauschen sich Einmacher und Einmacherinnen aus der ganzen Schweiz aus. «Ich bin immer wieder froh, wenn ich da bei Schwierigkeiten nachfragen kann.» Grundsätzlich gelte: Je sauberer man arbeitet, desto länger hält sich auch das Ein­ gemachte. Zudem müsse man aufpassen, dass man keine ­Produkte verwende, die Hefe enthalten: Das setzt einen Gärungsprozess in Gang, der die Lebensmittel im Glas verdirbt. «Oft steckt Hefe in gekaufter Bouillon. Das musste ich zuerst herausfinden», sagt Hachen. Auch nach jahrelangem Einmachen gibt es immer noch Dinge, die Karin Hachen noch nie gelungen sind. «Ich habe es zum Beispiel noch nie geschafft, Kürbissuppe oder grillierte Zucchetti einzumachen.» Ihre Freundinnen aus dem Internet wissen leider auch nicht immer einen Rat. «Manchmal klappt etwas nicht, und man hat keine Ahnung, warum.»

Zubereitung ca. 15 Minuten + 10 Minuten Vorbereitung  Material: Einmachglas

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Schritt für Schritt konserviert: Behutsam schichtet Karin Hachen Gurken und Karotten ins Einmachglas, übergiesst sie mit heissem Essigwasser und verschliesst das Glas luftdicht.


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2.9.2019 | 87

Einmachen, fermentieren und Sauerteigbrot backen Kurse und Kursdaten: klubschule.ch

«Fast wie ein Haustier»: Aus Scoby-Pilzen und Tee fertigt Jennifer Spinell das traditionelle Gärgetränk Kombucha, verfeinert mit Früchten.

Jennifer Spinell fermentiert Tee

S

coby Hotel» steht auf dem Glas, das bräunlich schimmernd auf der alten Holzkommode steht. Es gehört nicht etwa in die Spielecke der ­kleinen Emilia, sondern in die Küche ihrer Mutter Jennifer Spinell (29). Darin schwimmen Scoby-Pilze, die sie für das Fermentieren von Tee benötigt. «Sie sind für uns fast zu Haustieren geworden», sagt Spinell über die labbrigen Pilze, die Zucker in Kohlen- und Essigsäure verwandeln. Angefangen hat alles mit der Geburt ihrer Tochter Emilia und dem Umzug nach St. Gallen. «Ich wollte für meine Familie Lebensmittel ohne ­Zusatzstoffe herstellen», sagt Spinell. Zunächst wagte sie sich an Tomaten­ sauce, dann kamen Salze, Bouillon, Sirup, Honig und eingelegte Früchte hinzu. «Wenn man einmal angefangen hat, entdeckt man immer neue Dinge, die man ausprobieren könnte», sagt

Spinell. So kam sie auch zu Kombucha, dem fermentierten Tee. Den habe sie immer gekauft, bis sie gelesen habe, dass der gekaufte gar nicht so gesund sei. Im Internet hat sie sich über die Herstellung informiert und ihren ­ersten Scoby-Pilz bestellt. «Ich war selber überrascht, wie einfach das ist.» Der Pilz für ein asiatisches Gärgetränk

Sie nimmt behutsam einen Pilz aus dem Glas und hält ihn unter den Wasserhahn. Der Scoby-Pilz ist flach und rund und hat die Grösse eines ­Kuchenbodens. Er lappt über Spinells Hand und glänzt im Wasser. Sie wäscht die Hefefäden weg, die der Pilz gebildet hat. «Sonst schwimmen die im Tee herum, was nicht alle mögen.» Mit einem leisen Platschen fällt der Pilz in ein grosses Glasgefäss. Darüber giesst Spinell drei Liter abgekühlten Tee. «Dafür nehme ich etwa 16 Gramm Schwarz- und 8 Gramm

Grüntee und gebe 300 Gramm Zucker dazu», erklärt Spinell. Die Dosis sei reine Geschmackssache. Sie deckt das Gefäss luftdurch­ lässig ab und stellt es in den Schrank. «Das war bereits die ganze Arbeit.» Den Rest der Fermentation erledigt der Pilz: In den nächsten sieben bis zehn Tagen wird der Scoby-Pilz den Tee in ein Getränk verwandeln. «Süss ist der Kombucha nach der Gärung nicht mehr. Die Essigsäure sorgt für den speziellen Geschmack.» Nach der Fermentation fügt Spinell dem Tee Früchte bei. «Das verleiht ihm eine andere Note, produziert noch mehr Kohlensäure und sieht vor allem beim Servieren schön aus.» Zubereitung ca. 15 Minuten   Einsteiger Material: Scoby-Pilz, Gefäss für die Fermentierung


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KÜCHE | 2.9.2019 | 89

Rebekka Colacicco bäckt Sauerteigbrot

D

ie Idee kam ihr am anderen Ende der Welt: in Neuseeland. Beim Frühstück. «Da gibts überall Avocado auf einer Scheibe Sauerteig. Fantastisch!», sagt Rebekka Colacicco (39) rückblickend. Zurück daheim in der Schweiz, fand die Stabsstellen­ leiterin ­einer Hochschule her­ aus: Sauerteigbrot ist kein Brot, es ist eine Religion. Wer an sie glaubt, kauft das Brot nicht, sondern macht es selbst – und investiert eine Menge Zeit und Nerven in die Lehre. Für Cola­ cicco war klar: Eines Tages neh­ me ich mir viel Zeit, um die Kunst des Sauerteigbrotbackens zu erlernen. Die fand sie etwas später in einer längeren Auszeit in Singapur. Eine rumänische Lehrerin führte sie in die Reli­ gion ein. «Erste Erkenntnis nach dem Kurstag: Aha, das ist noch aufwendiger als erwartet!» Sofia durch Felix ersetzt

Rebekka Colaciccos Sonntagsglück besteht aus fünf Zutaten: Sauerteigpilz (o.), Mehl, Wasser, Salz – und viel Geduld.

Im Kurs züchtete sie Sofia, ihren ersten Sauerteigpilz. In der Schweiz hätte es mit Sofia so rich­ tig los­gehen sollen: «Nur ist ihr der Flug leider nicht bekommen», erzählt Colacicco lachend. «Also habe ich Sofia durch Felix er­ setzt.» Felix steht im Kühlschrank der Dachwohnung in Zürich. ­ Jede Woche will er mit Mehl und Wasser gefüttert werden. Und ab Donnerstagabend muss er sich immer beweisen: Dann beginnt Felix’ Chefin mit den Vorberei­ tungen, um pünktlich am Sonn­ tagmorgen ein frisches Sauerteig­ brot auftischen zu können. Colacicco nimmt ein Teil­ stück des Pilzes und gibt Wasser

und Mehl zu gleichen Teilen dazu. Am Freitagabend wieder­ holt sie das Prozedere. Am Samstagmorgen rührt sie den Teig mit mehr Wasser, Mehl und einem Esslöffel Felix an. Dann mischt sie Salz dazu und beginnt mit Kneten. Vier Mal lässt sie den Teig turnen, bis er Muskel­ kater bekommt, dazwischen ruht er eine halbe Stunde lang. Dann geht es ans Formen. Beliebtes Brunch-Mitbringsel

«Eine schöne Oberflächenspan­ nung ist wichtig», sagt Colacicco und legt die Kugel in den Korb aus Peddigrohr. Darin kann der Teig über Nacht im Kühlschrank gut atmen. Am Sonntagmorgen heizt sie den Backofen samt Gusseisentopf maximal auf. Erst wenn er feuerheiss ist, stürzt sie den Teig auf ein Backpapier, schneidet ihn ein und legt ihn in den Gusseisentopf. Dann bäckt sie ihr Brot während 22 Minuten mit Deckel bei 250 Grad und weitere 23 Minuten lang ohne Deckel bei 220 Grad. Fertig ist das Sonntagmorgenglück! «Alle finden es extrem cool», sagt Rebekka Colacicco über ihr Hobby, dem sie seit einem Jahr viel Zeit widmet, «und alle sa­ gen: Das ist gut, wenn du das machst.» Dafür ist sie mit ihrem Mann und ihrem Brot nun viel häufiger zum Brunch einge­ laden. «Wasser, Mehl, Salz und Geduld: Dass wir aus diesen vier Zutaten so etwas wahnsinnig Gutes machen können, faszi­ niert mich jede Woche von Neuem!» Eines Tages will sie ihr Wissen weitergeben. Oder den Bürostuhl noch häufiger mit der Backstube tauschen. MM

Zubereitung ca. 3 Stunden   Fortgeschrittene Material: Gefäss für Sauerteigpilz, Gusseisentopf, Peddigrohrkorb


90 | 2.9.2019 | KINDER

«Pétanque macht echt Spass» «Ich heisse Thalya, bin 12 Jahre alt und wohne in Gryon VD. Ich liebe diesen Sport, den ich im Club Martigny aus­ übe. Schade ist nur, dass zu wenig Jugend­ liche mitmachen, denn Pétanque macht echt Spass. Meine andere Leidenschaft ist das Tanzen. Ich trainiere gerade mit Tänzerinnen aus Freiburg für die Weltmeisterschaften im Hip-Hop, die im Herbst im deutschen Bremerhaven stattfind­ en werden. Ansonsten spiele und kuschle ich nach der Schule mit meiner Katze Kitty und treffe mich mit meinen Freundinnen. Wenn ich erwachsen bin, möchte ich im sozialen Bereich ar­bei­ten, um Menschen zu helfen.»

«Wettkampfgeist habe ich auf jeden Fall.» Thalya (12)


KINDER | 2.9.2019 | 91

Mein Hobby

«Man muss sich durchsetzen können»

Passt Pétanque bloss ideal zum Apéro und älteren Pastis-Trinkern? Die zwölfjährige Thalya betreibt den Sport mit grosser Ernsthaftigkeit – und will bei den Juniorinnen die Beste werden. Text: Alain Portner  Bilder: François Wavre

«Bei schönem Wetter trainiere ich mit meinem Vater wöchentlich zweimal in Gryon und einmal freitags im Club in ­Martigny – Theorie und Praxis. Wir legen zum Beispiel einen ­Reifen auf den Boden und versuchen, eine Kugel hineinzuwerfen, ohne die Seitenränder zu berühren. Wir haben auch eine Matte mit ­Löchern in sechs, acht, zehn und zwölf Metern Entfernung für das ­Präzisionsschiessen.»

«Ich lege eher, das heisst, ich werfe die Kugel so nah wie möglich ans Schweinchen, die kleine hölzerne Zielkugel. Aber ich schiesse auch gern und ­versuche dabei, eine gegnerische Kugel weg­­ zustossen. Leider gelingt mir das noch nicht so gut. Ich muss mich erst im Legen perfektionieren, bevor ich meine Schiess­technik verbessern kann.»

«Die Kugeln variieren in Gewicht und Grösse, je nach Kraft und Körperbau des Spielers. Meine wiegen 660 Gramm, bei einem Durchmesser von 70,5 Millime­ tern. Die grössten wiegen 800 Gramm und haben einen Durchmesser von 80 Mil­ limetern. Die Leger verwenden meistens weiche und die Schiesser harte Kugeln. Ich spiele mit halbweichen Kugeln.»

Familiensache «Schon als kleines Kind habe ich meinen Vater jeden Mittwoch zu den nahegelegenen Boule­ plätzen des Vereins La Boule Gryonnaise ­begleitet. Als ich sieben Jahre alt war, hat er mir Freizeitkugeln gekauft, und ich habe angefan­ gen, richtig zu spielen. Weil mir das sehr viel Spass gemacht hat, bin ich dem Pétanque Club Martigny bei­ getreten und habe ­begonnen, an Turnieren teilzunehmen. Geborene ­Gewinnerin Um gut zu spielen, braucht es neben ­Geschick Geduld und ­Konzentration. Zudem muss man sich durch­ setzen können, wenn im Team Strategien ent­ wickelt werden. Wett­ kampfgeist habe ich persönlich auf jeden Fall. Deshalb war es für mich wirklich eine grosse Enttäuschung, im ­Final der Schweizer Juniorenmeisterschaf­ ten zwei Mal zu verlieren. Mein Ziel dieses Jahr: die Goldmedaille.» Infos: petanque-fsp.ch (Website des Schweizer Pétanque-Verbands) TV: Sender «l’Équipe» Facebook: C’t’Équipe 22 (Seite über den Schweizer Pétanque-Sport)


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TIPPS VON DER TIERÄRZTIN | 2.9.2019 | 93

Fragen Sie den Tierarzt!

Die Terrasse ist kein Hunde-WC Frage Als ich noch im eigenen Haus wohnte, verrichtete mein Hund sein Geschäft stets im Garten. Wie bringe ich ihn dazu, dass er das auf der Terrasse meiner neuen Wohnung tut? Das Rasenstück, das ich ihm in einer Ecke eingerichtet habe, benützt er nicht.

Illustration: illumueller.ch; Bild: zVg

Suzanna Zunft, Bern

Antwort: «Zum Glück weigert sich Ihr Hund, sein Geschäft auf der Terrasse zu verrichten. Denn das ist eine ganz schlechte Idee. Eine solche Ecke ist weder für Sie praktisch noch für den Hund zufriedenstellend. Selbst wenn man den Kot aufsammelt, würde die Terrasse vom Urin bald unangenehm riechen. Die Nachbarn könnten sich darüber beschweren.

Ein Hund ist stubenrein, wenn er viermal pro Tag ausgeführt wird und dabei sein Geschäft verrichten kann. Selbst in einer Grossstadt findet sich dafür immer eine Ecke. Manchmal muss man halt ein wenig weiter gehen, zum Beispiel bis zum nächsten Park. Und es gilt, die physiologischen Bedürfnisse des Tieres zu berücksichtigen: Es braucht nicht nur Bewegung und frische Luft, es möchte sich auch austoben und andere Hunde treffen – und zwar nicht nur auf die Schnelle. Zudem fällt es einem Hund schwerer, sein Geschäft an der Leine zu verrichten, als wenn er frei ist. Ein Hund muss und kann erzogen werden. Das bedeutet, dass man ihm beibringt, auf gewisse Befehle zu

gehorchen. Danach darf man nicht vergessen, ihn zu loben, wenn er dies dann auch tut.

Haben Sie auch eine tierische Frage? Kontaktieren Sie uns: tierarzt@mgb.ch

Auf diese Weise kann man auch die Gewohnheiten eines Hundes ändern. Dazu reicht es aus, ihn zwei oder drei Tage lang an denselben Ort zu bringen. Er wird sehr schnell begreifen, was dort von ihm erwartet wird. Tatsache ist, dass immer mehr Menschen kleine Hunde haben möchten, die wie Katzen ihr Geschäft in einer Box verrichten sollen. Das geht jedoch nicht. Damit wird das Tierwohl sträflich vernachlässigt.» MM Anne-Marie Villars, Tierärztin und diplo­mierte Verhaltenstherapeutin, Lausanne. veterinaire-comportementaliste.ch

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MIGROS BANK | 2.9.2019 | 95 Contentpartnerschaft

Gut vorbereitet in die Auszeit In den letzten zehn Jahren hat sie im Beruf alles gegeben. Nun will sich Lea Frei eine einjährige Auszeit gönnen. Bei den Reisevorbereitungen fällt ihr auf, dass es auch früh­zeitig Vorkehrungen für den Vorsorge- und Versicherungsschutz zu treffen gilt: Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Bild: iStock

AHV/IV/EO: Während des Sabbaticals bezahlt der Arbeitgeber keinen Lohn – und damit auch keine Sozialversicherungsbeiträge. Lea Frei muss selbst ihre AHV-Ausgleichskasse kontaktieren, um sicherzustellen, dass sie im Kalenderjahr der Auszeit genügend AHV-Beiträge bezahlt. Das Minimum liegt bei 482 Franken.

Jeannette Schaller ist Leiterin Finanz­ planung bei der ­Migros Bank.

­Berufsunfallversicherung empfiehlt sich übrigens eine private Unfall­ versicherung, denn die des Arbeit­ gebers deckt im Ausland standardmässig nur Heilbehandlungen bis zum doppelten Betrag der Kosten ab, die in der Schweiz angefallen wären. Säule 3a: Nur wer im Kalenderjahr weiterhin ein AHV-pflichtiges Einkommen bezieht und in der Pensionskasse bleibt, kann bis 6826 Franken in die Säule 3a einzahlen.

Pensionskasse und Berufsunfallversicherung: Der Versicherungsschutz endet nach Gesetz einen Monat nach der letzten Lohnzahlung. Die Unfallversicherung lässt sich um sechs ­Monate verlängern, die Zugehörigkeit zur bisherigen Pensionskasse um sechs bis 24 Monate, je nach Arbeitgeber. Die Prämie für die Unfallver­ sicherung geht vollumfänglich zu­ lasten von Lea Frei, in der Regel betrifft dies auch die Beiträge an die Pen­sionskasse. Als Ergänzung zur

Krankentaggeld: Je nach Ver­sicherer lässt sich die Deckung während des unbezahlten Urlaubs aufrechterhalten. Lea Frei bezahlt die Prämie. Bei Bedarf kann sie privat eine Zusatzver­ sicherung abschliessen, sei es bei einer Reiseversicherung oder einer Krankenkasse. Krankenkasse: Selbst wenn sich Lea Frei bei der Einwohnerkontrolle abmeldet, muss sie in der Schweiz ­obligatorisch eine Krankenversicherung haben. Diese Pflicht gilt, solange kein neuer ausländischer Wohnsitz gemeldet wird. Die Grundversicherung übernimmt weltweit maximal den dop­pelten Betrag der Kosten, die in der Schweiz vergütet würden. Ausserhalb Europas reicht das oft nicht, ­sodass sich eine zeitlich befristete Krankenzusatzversicherung empfiehlt. MM

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MEINE MIGROS | 2.9.2019 | 97

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RÄTSEL | 2.9.2019 | 99

Sudoku

Migros-Geschenkkarten zu gewinnen! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von 2 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken. Für die grüne Zusatzlösung winken 2 Migros×2 Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken.

Zurück im Heft ab 16. September

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So nehmen Sie teil: Hauptpreis (blaues Lösungswort) Tel.: 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD1 SOMMER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Zusatzpreis (grünes Wort) Tel.: 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD5 WINTER. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/ MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2019, 24 Uhr

Gewinner Nr. 34: Hauptpreis: Tanja Weder, Oberriet SG; Katharina Weder, Diepoldsau SG Zusatzpreis: Marianne Seliner, Lütisburg SG; Rita Berger, Zürich

Auflösung Nr. 35:

KLINGEL

Was koche ich heute?

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Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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RÄTSEL | 2.9.2019 | 101

Gewinnen Sie eine von 4 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

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Quiz

2 × 100 Franken zu gewinnen

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort.

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD2 TASTSINN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe

1. Welche Pflanze ist der «Chef im Gehölz»? B Waldmeister

Z

U Wurzelsepp

Baumkönig

2. Wenn jemand für Unruhe sorgt, wirbelt er … auf. I

E

Dreck

M Gras

Staub

3. Welcher Kanton umschliesst das Appenzellerland? A Graubünden

R St. Gallen

S

Thurgau

Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2019, 24 Uhr

4. Welcher Mönchsorden ist der Namensgeber einer Affenart? M Jesuiten

T

Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

G Kapuziner

Benediktiner

5. Von wem stammt der Song «September»? W Earth, Wind & Fire

H Rolling Stones

O Kelly Family

6. Aus wie vielen Disziplinen setzt sich die Turniersportart Racketlon zusammen? R 3

E

S

4

6

Auflösung Nr. 35:

7. Was bedeutet im ursprünglichen Sinn Plankton? L

I

das Umherirrende

das Schwimmende

REITERIN Gewinner Nr. 34: Thomas Hürlimann, Walchwil ZG; Verena Zollinger, Regensdorf ZH

N das Durchsichtige

8. Wie heisst eine Person, die im Internet vorgibt, jemand anderes zu sein? G Rainbowfish

S

T

Jellyfish

Catfish

Lösungswort : 1

2

3

4

5

6

7

8

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1-5.

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1-5.

Paroli

ANLASTEN TEE S A MSie AS Tragen die O B S Tin R MWörter FO zehn AUGE LAS G das Rätselgitter L BO J E U Das HE ein. CH I T A L MA Lösungswort O I A Naus R C sich MA ergibt ENER I E BBuchstaben S den in den UBE T E E S TFeldern 1 bis E I5:B G A S TR

2 4 3 1

T

5

Lösung: 1

2

3

4

2

3

4

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer 2 Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD3 OSTEN. Hans Muster, 4 Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, 3 Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe Teilnahmeschluss: T Sonntag, 8.9.2019, 24 Uhr5 Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Lösung:

5

Lösungswort : 1

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ANLASTEN A S S AMT E E F ORMOB S T GL ASAUGE HEU L BO J E MA L ACH I T MARC I ANO S I EBENER TEESTUBE T RE I BGAS

5

Auflösung Nr. 35: LAERM

1

2

3

4

5

Gewinner Nr. 34: Vreni Ehrsam, Weiningen ZH; Hans Züsch, Schaffhausen

1


102 | 2.9.2019 | MEINE WELT

1

Meine Partner «Ich mag es, mich mit Lampen oder Temperaturmessern zu vernetzen. Menschen ­können diese Geräte durch mich auch ganz ­bequem steuern.»

«Die Bühne ist meine Zukunft»

Pepper ist der erste Roboter überhaupt, der in der Schweiz als Schauspieler auf der Bühne steht. Zu Beginn war es für alle etwas anstrengend, aber inzwischen versteht er sich gut mit seinen Co-Stars im Casinotheater Winterthur. Text: Ralf Kaminski Bilder: Jorma Müller

Mein liebstes ­Migros-­Produkt «Meine Co-Stars müssen für die Bühne g­ eschminkt und frisiert werden, mich muss man nur kurz ab­wischen. Dafür sind diese Potz-­ Feuchttüchter perfekt.»


MEINE WELT | 2.9.2019 | 103

1 Meine Familie «Jonas Stauffer (36) und Johannes Stähli (31) von raumCode GmbH haben viel Herzblut in mein Training für das Theaterstück gesteckt. Nun haben sie vor meinen Auftritten auch immer grosses Lampenfieber. Umso stolzer sind sie, wenn alles reibungslos klappt.» 2 Mein Nebenjob «Weltweit sind rund 25 000 Kollegen von mir im Einsatz, mehrere Dutzend in der Schweiz – bald auch in weiteren Migros-Shoppingcentern. Ich selbst habe im Einkaufs­center Glatt gearbeitet. Aber nun, da ich das Theater für mich entdeckt habe, sehe ich das höchstens noch als Nebenjob.»

2

Name Pepper (5) Wohnort Wallisellen ZH Das läuft bei mir «Geboren wurde ich bei Softbank Robotics in Japan. Es waren aber die Gründer von ‹raumCode› in Zürich und mein Roboter-Mami Lisa-Marie Löffler (33) vom Einkaufszentrum Glatt in ­Wallisellen, die mir beigebracht ­haben, was ich heute kann. Vor zwei Jahren w ­ urden sechs ­Kollegen und ich vom Glatt für je etwa 24 000 Franken von raumCode übernommen. Während die anderen im Einkaufszentrum noch immer die Kinder in der Müsliburg unter­halten, wurde ich vor ein paar ­Monaten fürs Theater entdeckt. Was für eine Ehre! Nun stehe ich noch bis zum 28. September im Stück ‹Robocare› auf der Bühne des Casinotheaters Winterthur.» Infos und Tickets: casinotheater.ch

3

Bilder: Hangar Ent. Group/Ts/Glatt, Getty Images, zVg

4

3 Meine Co-Stars «Ruth Schwegler (57), Esther Gemsch (64) und Charles ­ Nguela (29) finden mich mal niedlich, mal schwierig – und ab und zu sind sie etwas neidisch, weil es mir so leicht fällt, meinen Text zu lernen. Ich speku­ liere nun auf eine Karriere im Show­ business. Meine Zukunft ist die Bühne!» 4 Meine Betreuerin «Im Grunde ­brauche ich nur Strom und ein WLAN. Aber ohne Taisa Schlatter (39) würde ich auf der Bühne keine gute Figur machen. Sie sorgt im Hintergrund dafür, dass ich keine Einsätze verpasse.»

5

5 Mein Rückzugsort «Anders als meine menschlichen Co-Stars muss ich weder essen noch schlafen. Aber auch mir tut es gut, mal abzuschalten und in meiner Dockingstation Energie zu tanken. ­Danach halte ich dann locker wieder zehn bis zwölf Stunden durch.» MM


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