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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 36 | 3. SEPTEMBER 2012 www.migrosmagazin.ch

Die Dinos Sind Da!

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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 36 | 3. SEPTEMBER 2012 www.migrosmagazin.ch

HENRY HOHMANN I 22

Der lange Weg zum neuen Geschlecht. SUSANNE RUOFF I 36

Die neue Postchefin im Gespräch. AUFRÄUMEN I 99

Bild: Jorma Müller

Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer.

Spötter mit Herz

Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger macht sich gerne über die kleinkarierte Schweiz lustig. Boshaft sind seine musikalischen Miniaturen aber nie. Im Gegenteil. I 124

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DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die fitten Pöstler Die Zahl ist irgendwie in allen Köpfen: Vorletzten Donnerstag hatte ich Gelegenheit, das Briefzentrum Egerkingen zu besuchen. Von Mitternacht bis 3 Uhr in der Früh durfte ich miterleben, wie Zehntausende von Briefen ihren Adressaten fanden, wie Postangestellte Tonnen von dicken Couverts und Zeitungen herumfugten. Und immer wieder wurde in den Gesprächen von den Verantwortlichen diese Zahl erwähnt: 97,5 Prozent. Wenn 97,5 Prozent der A-Post-Briefe ihren Empfänger pünktlich erreichen, dann haben die Pöstler bestanden, das Qualitätsziel erreicht. Und mit unverdorbenem, ehrlichem Berufsstolz wird darauf hingewiesen, dass die Schweizerische Post damit europaweit unerreicht ist und die Quote fast nie verfehlt. Die Schweizerische Post steht gut da: Briefpreise in Europa, indexiert

Susanne Ruoff, die neue Chefin der Post, kann sich bei so viel Engagement und Berufsstolz zu Recht auf ihren neuen Job freuen. Wir haben sie kurz vor Amtsantritt interviewt (Seite 36), und auch bei ihr ist schon jetzt die Freude, diesem geschliffenen Räderwerk der Berücksichtigt: Briefe bis 1 Kilogramm, Listenpreise für Einzelsendungen. Stand: Postverteilung vorzustehen, zu 1. November 2011 (Quelle: Die Post). spüren. Die Probleme werden sich noch früh genug in den Vordergrund drängen: sinkende Volumen im Briefverkehr, Konkurrenz durch private Paketzusteller, schwache Auslastung auf gewissen Postautostrecken, Poststellen, die geschlossen werden müssen. Doch bei allen Herausforderungen darf man es wieder mal mit nüchternen Zahlen dokumentieren: Die Post ist nicht nur bezüglich der Qualität, sondern auch in Sachen Preis durchaus bei den Leuten (siehe Grafik). Frau Ruoff übernimmt einen konkurrenzfähigen Betrieb. Es wird interessant sein zu beobachten, was sie daraus macht. Index 198 130 111 102 100 97 68

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

36 | MENSCHEN Susanne Ruoff ist neu die höchste Pöstlerin. Es brauche auch etwas Mut, um als Frau in eine Führungsposition zu gelangen, sagt sie.

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bilder: Annette Boutellier, René Ruis, Henry Muchenberger

Land Norwegen Italien Frankreich Österreich Schweiz Deutschland Spanien

60 | SCHAUFENSTER Grrrruuuuaaaarrr! Wer hat Angst vor dem T-Rex? Die Migros lädt mit «Animanca» zur Zeitreise in die Ära der Dinosaurier ein.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

INHALT | 7

44 | AKTUELL Seit zwei Monaten ist Andrea Broggini der neue MigrosPräsident. Der Tessiner Anwalt hält die Migros für kerngesund.

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

10 | ASC-Label Strengere Standards für Fischzuchten.

MENSCHEN

16 | Porträt Sie springen über Bänke und gehen Wände hoch: Traceure machen sich die Stadt zum Hindernisparcours. 21 | Auf ein Wort 22 | Porträt Als Frau geboren, entschied sich Henry Hohmann mit 46 für ein Leben als Mann. 28 | Bild der Woche 30 | Porträt Paläontologe Ben Pabst gräbt im Aargau Dinosaurier aus. 36 | Interview Post-Chefin Susanne Ruoff über ihre Führungsphilosophie und ihre Freizeit. 41 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

71 | Anti-Aging-Pflege aus der Natur 72 | Mehr Farbe im Alltag

SAISONKÜCHE

76 | Empanadas mit Käse und Zwiebeln Die Sängerin Andra Borlo ist engagiert, politisch und ideenreich in der Küche. 80 | Feines aus Spanien und Portugal

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

89 | Mix 96 | Gesellschaft Gespräch mit René Egli, dem Vater des Lola-Prinzips. Oder wie man besser lebt. 99 | Familie Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer. 102 | In Form Vier Komplementärtherapien gegen Krebs – und was der Experte dazu sagt. 105 | Multimedia Schnelle Infos dank QR-Codes. 107 | Auto

44 | Andrea Broggini im Porträt 47 | Neue Gefahrensymbole Einheitliche Gefahrensymbole machen den Umgang mit Chemikalien sicherer.

MEINE WELT

SCHAUFENSTER

RUBRIKEN

52 | 55 | 56 | 59 | 60 |

Biokraft in Kapseln Preisgekröntes Röstirezept Kinder essen gern Pastini Währschaft und gut Auf zur grossen Dino-Jagd

124 | Manuel Stahlberger Der Mundartpoet und Musiker entdeckt mit Vorliebe im Alltäglichen das Absurde. 13 | Forum 111 | Bitte melde dich 115 | Glücksgriff 116 | Rätsel & Impressum 122 | Cumulus

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MIGROS-WOCHE 8 |

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AKTUELLES

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Früh üben sich die Bösen Auch dieses Jahr führt der Eidgenössische Schwingerverband (ESV) mit Unterstützung der Migros einen Schwinger-Schnuppertag durch. Knapp 100 Schwingklubs in der ganzen Schweiz laden am 8. September Mädchen und Jungen dazu ein, den Schwingsport kennenzulernen. Seit 2009 gibt es den nationalen SchwingerSchnuppertag: Erfahrene Schwinger führen den Nachwuchs behutsam in die Kunst des Schwingens ein.

Dazu gehören Falltechnik, erste Schwingergriffe und auch Fairplay: Nach dem Kampf reichen sich die zwei Kontrahenten die Hand, der Gewinner wischt dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken. Am Schnuppertag am 8. September 2012 kann jeder testen, ob er das Zeug hat, ein «Böser» — also ein erfolgreicher Schwinger — zu werden. Die Austragungsorte findet man unter www.esv.ch

Beim Schwingen zählen Technik, Kraft, Schnelligkeit und Pfiffigkeit.

FRISCH IN DER MIGROS

Zwetschge oder Pflaume?

Egal, denken viele und benutzen beide Wörter synonym. Dabei ist die Zwetschge – wie die Mirabelle – nur eine Unterart der Pflaume. Mit ihrer länglich-ovalen Form unterscheidet sie sich deutlich von der eher runden Pflaume. Zudem ist die Zwetschge immer bläulich oder violett – nie so rot, hellgelb oder grün wie manche Pflaume.

Ab in die Ferien Der neue Winterkatalog von Migros-Ferien ist da: Neben Badeferien, Wellnessaufenthalten, Rundreisen, Kreuzfahrten oder besonders günstigen M-Budget-Angeboten bietet Migros-Ferien diesen Winter erstmals auch geführte Ski-Safaris sowie City-Trips mit zahlreichen Aktivitäten an. So beinhalten zum Beispiel Städtereisen nach Paris und Barcelona bereits Billets für den öffentlichen Nahverkehr oder Bootstouren.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

MIGROS-WOCHE

AKTUELLES | 9

Am 3. September gibt die Sendung «Eco» des Schweizer Fernsehens einen Einblick in die Arbeitswelt Chinas.

Made in China

Eine aktuelle Reportage des Schweizer Fernsehens zeigt, wie ein in China produzierter Artikel ins Regal der Migros gelangt.

R

Bilder: ESV, Stockphoto, SRF

Rückruf Sessel Sevilla

Die Migros hat bei einer internen Kontrolle eine Konstruktionsschwäche beim Artikel «Sessel Sevilla verstellbar» festgestellt: Beim Wechsel von der sitzenden in die liegende Stellung kann eine Niete der Verbindung zwischen Armlehne und Stuhlbein ausreissen. Ebenso können beim Hochziehen an den Armlehnen aus der liegenden Position die Armlehnen aus den Führungen gerissen werden. Es besteht die Gefahr, dass der Stuhl zusammenklappt. Aus Sicherheitsgründen ruft die Migros den Sessel zurück und fordert die Kundinnen und Kunden auf, diesen nicht mehr zu verwenden. Es handelt sich um folgenden Artikel, der zwischen 2010 und 2012 im Do it + Garden Migros und in einigen MicasaFilialen im Verkauf war:

Sessel Sevilla verstellbar, Aluminiumgestell mit Textilenbezug, in der Farbe Schwarz, Masse 73 x 57 x 110 cm – Artikelnummer 7532.742, Verkaufspreis Fr. 129.– Kunden, die den Artikel in die Filiale zurückbringen, erhalten den vollen Verkaufspreis zurückerstattet.

und 40 000 verschiedene Artikel bietet die Migros insgesamt an — einige davon aus China. Beschafft werden die Produkte via Hongkong, wo die Migros ein Büro mit 50 Angestellten führt. Diese suchen Lieferanten in China, kaufen die Ware ein und organisieren den Transport in die Schweiz. Ein weiteres Büro führt die Migros in Schanghai. In Indien wird bald eines eröffnet. Damit knüpft die Migros an die Tradition ihres Gründers Gottlieb Duttweiler an, der darauf bedacht war, Zwischenhändler auszuschalten. Wie aber schafft es ein Produkt aus China ins Regal der Migros? Die zweiteilige Reportage des Schweizer Fernsehens, deren erster Teil am 3. September in der Sendung «Eco» gezeigt wird, be-

antwortet die Frage mit eindrücklichen Bildern. Der TV-Journalist Tobias Bossard begleitete den obersten Migros-Transport- und -Logistikchef Andreas Münch auf einer spannenden Reise von Hongkong nach Schanghai und in den Norden Chinas bis an die Grenze von Kasachstan. Der zweite Teil der Reportage folgt eine Woche später, am 10. September. Thematisiert werden auch die Arbeitsbedingungen in China, denn die Migros verlangt von ihren Lieferanten, soziale und ökologische Standards einzuhalten. Dazu setzt sie auf die Business Social Compliance Initiative (BSCI), den heute weltweit wichtigsten Sozialstandard. Die Migros ist eines von drei Gründungsmitgliedern. Text: Daniel Sidler


GENERATION M 10 |

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ASC-FISCH

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Strengere Standards sind nötig

Als erste Detailhändlerin der Schweiz führt die Migros Fische mit dem neuen ASC-Label ein. Dieses garantiert, dass die Fische und Meeresfrüchte aus verantwortungsvoller Zucht stammen.

A

uch wenn er den Spitz- mäss Welternährungsorganinamen Aquatic Chi- sation (FAO) 87 Prozent der cken trägt: Der Tilapia Wildfischbestände als überist kein Huhn, das gerne nutzt oder stehen kurz davor. schwimmt, sondern ein Fische aus Aquakultur, wie Fisch. Ein recht hübscher Fischzucht genannt wird, sogar mit einer scheinen die Lösung zu sein. rötlichen oder Aber Aquakulturen sorgen für schwarzen Fär- Probleme. Der Einsatz von rsprechen und bung. Mit einem Chemikalien und Antibiotika Mit verbindlichen Ve engagiert sich die ten jek Pro ten Huhn wird dieser etwa verschmutzt die Gewäskonkre n. rge ration von mo Migros für die Gene Buntbarsch ver- ser, als Futtermittel werden h langfristig, die Sie verpflichtet sic n ige glichen, weil er Fischmehl und -öl aus Wildalt chh na en, den Umwelt zu schütz Geseller üb sich so gut züch- fischbeständen eingesetzt, en geg rn, de Konsum zu för d eitenden sozial un ten lässt: Er ist was wiederum die Überschaft und Mitarb eln und sich für widerstandsfähig, fischung fördert. Um die nevorbildlich zu hand . en etz ensstil einzus einen gesunden Leb wächst rasch und gativen Auswirkungen der zu en stellt wenig An- Aquakulturen zu bekämpfen, on ati orm Mehr Inf n Sie unter: sprüche. Sein wurde auf Initiative des WWF Generation M finde .ch www.generation-m Fleisch ist saftig, die unabhängige, gemeinnütneutral im Ge- zige Organisation Aquaculschmack und gut zum Braten ture Stewardship Council und Grillieren geeignet. (ASC) ins Leben gerufen (InTilapia und anterview rechts). dere für die Zucht ASC hat Standards geeignete Fischarerarbeitet, die eine verantwortungsten wie Pangasius gewinnen als Nahvolle Fischzucht rungsmittel lausicherstellen. fend an BedeuDie Migros ist tung. Der weltPartnerin von ASC und führt mit zwei weite Fischkonsum steigt, rund 950 tiefgekühlten TilaMillionen Men- Sandra Hinni, Spe- pia-Produkten die schen sind von zialistin für nachersten ASC-zertifizierten Artikel Fisch als wichtigs- haltige Fischerei. ter Proteinquelle in ihrem Sortiment abhängig. Dieser wachsende ein. Damit unternimmt die Bedarf kann aus Wildfang Migros einen weiteren Schritt, allein nicht gedeckt werden. um eines ihrer Versprechen im Denn bereits heute gelten ge- Rahmen von Generation M

Tilapia gehören zu den Buntbarschen (oben). Die Migros bezieht sie aus ASC-zertifizierter Zucht in Indonesien.

umzusetzen: Bis 2020 soll das ganze Migros-Angebot von Fisch und Meeresfrüchten aus nachhaltigen Quellen stammen. Konkret heisst das: Die Produkte tragen das Label MSC, ASC oder Bio (siehe

Box), oder die angebotenen Sorten werden vom WWF als empfehlenswert oder akzeptabel eingestuft. «Bereits heute erfüllen rund 90 Prozent unseres Sortiments diese Ansprüche»,


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

ASC-FISCH | 11

Wir versprechen, dass bis 2020 unser Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

Chris Ninnes ist CEO des unabhängigen, gemeinnützigen Aquaculture Stewardship Council (ASC).

Nachgefragt Chris Ninnes, weshalb wurde ASC gegründet?

Aquakultur kann dazu beitragen, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Aber das muss verantwortungsvoll geschehen. Schon heute stammt fast die Hälfte allen Fischs und aller Meeresfrüchte aus Zuchten. Die negativen Auswirkungen dieses schnell wachsenden Nahrungsmittelsektors zu bekämpfen, ist zwingend nötig. Wo liegen die Stärken des neuen Labels?

Als unabhängige und transparente Organisation ist ASC ein weltweit glaubwürdiges Zertifizierungsprogramm. Die Zertifizierung erfolgt dabei nicht durch ASC selbst, sondern durch unabhängige Kontrollstellen. Das ASC-Logo auf der Verpackung macht klar, dass der Fisch aus verantwortungsvoller Zucht stammt. Weitere Infos zum Aquaculture Stewardship Council gibts unter: www.asc-aqua.org

sagt Sandra Hinni, Spezialistin für nachhaltige Fischerei beim Migros-Genossenschafts-Bund. Steht damit die Erfüllung des Versprechens kurz bevor? «Nein», erklärt Hinni, «die letzten zehn Prozent zu erreichen, ist eine grosse Herausforderung. Die Überfischung bei Wildfischarten ändert sich laufend. Entsprechend müssen wir reagieren und unser Sortiment anpassen. Und bei der Einführung von ASC stehen wir noch ganz am Anfang.» Um die Umsetzung des Versprechens voranzutreiben, arbeitet die Migros direkt mit Fischzüchtern und Fischereien zusammen und unterstützt diese bei der Zertifizierung. In der Schweiz bedeutet das die Umstellung

auf Bio, im Ausland beispielsweise auf ASC. Wo sieht Sandra Hinni die Vorteile des neuen Labels? «Bei ASC geht es nicht nur um die Tiere und die Umwelt. ASC beinhaltet auch Sozialstandards wie faire Löhne und Gesundheitsvorschriften, von welchen die Arbeiter profitieren.»

Die Wasserqualität wird laufend überwacht ASC will Aquakulturen in zahlreichen Bereichen verbessern. So wird etwa die Wasserqualität laufend überwacht, um eine Überdüngung zu verhindern. Es darf kein Fischmehl und -öl aus bedrohten Beständen eingesetzt werden, und ein vorbeugender Einsatz von Antibiotika ist verboten. An der Ausar-

beitung der zahlreichen Vorschriften waren viele Anspruchsgruppen beteiligt: Umweltorganisationen, Wissenschafter, Produzenten, Händler. Deshalb beinhaltet ASC auch Kompromisse und ist weniger konsequent als beispielsweise das Biolabel. Trotzdem ist Sandra Hinni von ASC überzeugt: «Bio kann schlicht nicht den ganzen Fischbedarf decken, dazu ist die Menge zu gering. Mit ASC werden endlich Regeln umgesetzt, welche die Standards bei konventioneller Zucht erhöhen.» In den nächsten Monaten werden weitere Produkte mit dem ASC-Label in der Migros erhältlich sein, darunter Pangasius, Lachs und Muscheln. Text: Andreas Dürrenberger

Fisch-Labels im Überblick ASC kennzeichnet Fische aus verantwortungsvoller Zucht MSC steht für Fische aus umweltverträglichem Wildfang Migros Bio steht für Fische aus naturnaher, nachhaltiger Zucht Einheimischer Fisch aus Wildfang ist gemäss WWF ebenfalls empfehlenswert.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

LESERBRIEFE | 13

mm 35: «Ein Zuhause für Langzeitjunkies», Artikel über das Haus Harmonie in Langenbruck BL.

«Dankbar für solche Strukturen» ! Das ist mal ein guter, ehrlicher Ar­ tikel. Mein Sohn Michel hatte auch in der Harmonie in Langenbruck BL ge­ wohnt. Er hatte es gut, und ich konnte aufatmen, denn ich wusste ihn gut betreut. Michel lebt nun nicht mehr. Ich bin sehr dankbar, dass es solche Strukturen gibt, denn jeder hat ein Recht auf «Harmonie». Dem Betreuer­ team wünsche ich weiterhin alles Gute. Sonja Bianchi online

! Chefredaktor Hans Schneebergers Worte im «Editorial» zum Altersheim Harmonie für Junkies und seine Gedan­ ken, wie die Gesellschaft mit solchen Menschen umgehen soll, haben mich zutiefst berührt. Vielen Dank! Bettina Thommen per Mail

«Politiker müssen dringend umdenken» ! Ich muss Chefärztin Patricia Mann­ dorff absolut recht geben, wenn sie davon spricht, dass es die Politik bis anhin versäumte, junge Schweizerinnen und Schweizer im nötigen Masse auszubilden, um sich so vor den hohen Kosten zu drü­ cken. Es zeugt von wenig Weitsicht, die Ausbildung anderen Ländern zu über­ lassen, zumal diese Länder heute oder morgen ganz sicher auf ihre Ressourcen zurückgreifen möchten. Der Trend dazu ist bereits auszumachen. Wenn es den Patienten in den Spitälern unwohl ob der Flut der ausländischen Ärzte ist, kann man dies verstehen, liegt es aber einzig und allein an der fehlenden Weitsicht der Politik. Ein Umdenken wäre mehr als dringend. Helmut Kiesalter 8050 Zürich

! Ich kann es nicht fassen, dass Patien­ ten sich über deutsche Ärzte und solche aus anderen Ländern beschweren. Bin ich eigentlich im falschen Film? Altersbe­ dingt hatte ich schon diese und jene Be­

bild matthias Willi

mm 34: «Die ersten deutschen Ärzte gehen wieder», Interview mit Patricia manndorff, Chefärztin des Spitals Interlaken.

Chris (48) lebt seit zwei Jahren in der Harmonie. Er finanzierte seine Drogensucht als Strassenmusiker.

schwerden als Allgemeinpatientin in Spi­ tälern beheben lassen, aber ich fühlte mich immer sehr wohl unter den Ärzten von überall her.Pflegerinnen,die Schwei­ zerdeutsch sprachen, waren Secondos mit dunkler Hautfarbe. Mir gefällt das. Reist man in der Welt herum, trifft man auch überall andere Schweizer. Gleiches Recht für alle. Wenn die Schweiz aller­ dings andernorts nur aus Eigennutz teu­ er ausgebildete Leute abziehen will, ist das schon nicht ganz korrekt. Von dieser Seite habe ich es noch nie betrachtet. Gisela Egli-Zemp 8219 Trasadingen

! Die Ausführungen von Patricia Mann­ dorff sind sehr zutreffend. Versagt hat die

Schweizer Politik. Man kann die Wohn­ bevölkerung nicht durch die Rekrutie­ rung von fast ausschliesslich Hilfsarbei­ tern im Ausland von fünf auf acht Mil­ lionen vermehren und dabei meinen, es entstünde nicht ein Mangel an Arbeits­ kräften bei anspruchsvolleren Berufen. Ärzte sind da nur ein Beispiel. Die Er­ höhung der Anzahl Studienplätze um 15 Prozent im gleichen Zeitraum war viel zu wenig bezogen auf den Bevölkerungs­ zuwachs. Durch dieses materiell lukra­ tive, aber sehr kurzsichtige Vorgehen hat die Schweiz teure Ausbildungskosten ge­ spart, im Fall der Ärzte auf Kosten Deutschlands. Jean-Jacques Hegg, alt Nationalrat 8600 Dübendorf

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leser briefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Weitere r Kraftorte de d n u d il B Leser mit f: u a n Angabe

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

FORUM

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WWW.MIGROSMAGAZIN | 15

Bei dieser Sicht recken selbst die Steinmännchen ihre Hälse. Der Säntis ist einer von Rosemarie Bauers Kraftorten. Auftanken kann sie aber auch auf der Forcla Surlej oder im Fextal im schönen Engadin.

Jürg Mathis’ Kraftspender liegt am Crestasee zwischen Trin und Flims.

Erika Dennler-Müller kann an den Gestaden des Thunersees auftanken. Der Platz am Nussbaum zwischen Aeschlen und Oberhofen hat es ihr besonders angetan.

Idyllisch und kraftvoll

In Ausgabe 34 präsentierten Prominente ihre Kraftorte. Einige Leserinnen und Leser verrieten uns die orte, wo sie ihre Batterien aufladen.

P

rominente und ihre Kraftorte: Darüber berichtete das Migros-Magazin in Nummer 34. Clownin Gardi Hutter entspannt sich in Serpiano, und Urs Lehmann, Präsident von Swiss-Ski, schöpft im Starthäuschen der legendären Lauberhornabfahrt Kraft. Aber auch die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins haben ihre

ganz persönlichen Kraftorte. Rosemarie Bauer aus dem zürcherischen Neftenbach ziehts in luftige Höhen: Von ihrem inspirierenden Platz auf dem Säntis aus hat man die beste Aussicht der Nordostschweiz. Jürg Mathis aus Sils im Domleschg wiederum hat zum Thema mit «Wo rohe Kräfte sinnlos walten» bereits ein Buch publiziert und seine

energetischen Lieblingsplätze etwa am Hallwiler- oder dem Crestasee gefunden. Und auch Erika Müller-Dennler aus Münchenstein BL kennt in ihrer Ferienregion bei Sigriswil am Thunersee mehr als eine Quelle zum Auftanken. Weitere Tipps von Leserinnen und Lesern gibts auf www.migrosmagazin. ch zu sehen. Text: Reto Meisser


MENSCHEN 16 |

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PORTRÄT

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Immer auf dem Sprung

Die Sportart Parkour hat sich von den französischen Städten in die ganze Welt hinaus verbreitet. Dabei geht es um mehr, als nur über Hindernisse zu springen: Parkour ist eine Lebenseinstellung.

E

s sieht aus, als hätten sie Superkräfte, wenn sie mit Leichtigkeit und Präzision von einer Mauer auf die nächste springen oder Wände hochklettern: Kevin Fluri (22), Nick Metzger (16) und Mirjam Thurnheer (21) gehen ungewöhnliche Wege. Sie spazieren nicht um Absperrungen, Container oder Sitzbänke herum — sie springen drüber. Sie bezeichnen sich als Traceure und sind leidenschaftliche Anhänger einer Sportart, die in den letzten zehn Jahren vor allem über Actionfilme und Musikclips den Weg zu einer grossen Fangemeinschaft gefunden hat: Parkour. Es geht darum, möglichst effizient von A nach B zu kommen und dabei fliessend und kräftesparend Hindernisse zu überwinden. Pure Harmonie zwischen Körper, Geist und Umwelt. «Seit ich Parkour mache, bin ich mental stärker geworden», sagt Nick Metzger. Der Sportgymnasiast träumt davon, eines Tages als Stuntman zu arbeiten, und erinnert sich noch gut an seine ersten Versuche vor drei Jahren: «Ich sprang von einem winzigen Mäuerchen zum nächsten und kam mir dabei ziemlich doof vor», erzählt er und lacht. Heute habe er keine Hemmungen mehr, könne besser einschätzen, wozu er fähig sei, und darauf vertrauen.

Aus Parkour hat sich Freerunning entwickelt Ursprünglich war Parkour eine Trainingsmethode des französischen Militärs. Der Marine-Offizier Georges Hébert war Anfang des 20. Jahrhunderts derart fasziniert von der Art und Weise, wie sich Naturvölker in ihrer Umgebung bewegten, dass er die Méthode naturelle

entwickelte. In Camps trainierte er Soldaten, die so körperliche und geistige Stärke erlangen, tapferer, selbstloser und mutiger werden sollten. Die Soldaten sollten um ihr Leben rennen können, so schnell und lange wie möglich. Einer dieser Soldaten lehrte diese Trainingstechnik Jahrzehnte später seinem Sohn. Der Sohn hiess David Belle und gilt heute als unumstrittener Begründer von Parkour. Er übertrug die Méthode naturelle auf die Stadt: Beton, Strassen, Häuserfassaden. Das war Ende der 80er-Jahre. Unlängst hat sich Parkour weiterentwickelt: Einer von Belles Freunden, Sébastian Foucan, erfand ausgehend von Parkour das «Freerunning», das mehr Wert auf akrobatische und ästhetische Elemente legt. Anders als Parkour lässt Freerunning auch Wettbewerb und Konkurrenz zu.

Fernziel: Parkour als Bestandteil des Schulunterrichts «Die Grenzen zwischen den beiden Sportarten sind fliessend», ist Kevin Fluri überzeugt, einer der wenigen in der Schweiz, die von diesem Sport leben können. Man müsse mit der Zeit gehen. Dass man mit Parkour oder Freerunning Geld verdient, sei nicht verwerflich. Mit ein paar Freunden hat der Basler World Parkour Family (WPF) gegründet, eine Firma, die Parkour- und Freerunningkurse anbietet, Trainingscamps organisiert und ihr Können mit Auftritten in Medien zu Geld macht. «Unser grosser Traum ist es, dass Parkour sich genauso etabliert wie Badminton oder Fussball», sagt Kevin Fluri. Parkour und Freerunning sollen eines Tages zum festen Bestandteil des Schulunterrichts werden.

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«Beim Training fühle ich mich frei!»

Kevin Fluri

Alter: 22 Wohnort: Basel Beruf: Profi-Traceur und -Freerunner Traceur/Freerunner seit: 5 Jahren Meine erste Erinnerung an Parkour: «Ohne zu wissen, worum es ging, hatte ich vor fünf Jahren den Film ‹Yamakasi› gekauft, ein Film über Traceure. Ich war sofort total fasziniert.» Der schönste Ort, an dem ich trainiert habe: «In Kuwait in einem Dorf namens Failake in und auf verlassenen Häusern.» So fühle ich mich, wenn ich trainiere: «Mit einem Wort: Frei!»


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«Ich kann Hindernisse so überwinden, wie ich es will, ohne Regeln.»

Mirjam Thurnheer Alter: 21 Wohnort: Schaffhausen Beruf: Praktikantin Sport- und Eventmanagement Traceurin seit: 3 Jahren Meine erste Erinnerung an Parkour: «Nachdem ich acht Jahre lang Leichtathletik betrieben hatte, wollte ich etwas total Neues ausprobieren.» Der schönste Ort, an dem ich trainiert habe: «Mitten in der Natur von Fontainebleau, in der Nähe von Paris.» So fühle ich mich, wenn ich trainiere: «Es ist ein Gefühl von Freiheit. Ich kann meinen eigenen Weg gehen, Hindernisse so überwinden, wie ich es will, ohne Regeln. Nur ich und mein Körper und das Wissen, dass ich alles schaffen kann, was mein Körper mitmacht.»

Vielleicht würden sich dann auch mehr Frauen an Parkour heranwagen, denn noch sind es vor allem Männer, die den Sport ausüben. Mirjam Thurnheer stört das nicht: «Ich muss mich nicht mit anderen messen oder mit krassen Sprüngen prahlen.» Jeder könne ein Traceur sein, alles, was es brauche, sei die Fähigkeit, sich gut einzuschätzen. Sicherheit ist die oberste Maxime. Die Distanz, die es in der Luft zu überwinden gilt, übt sie vorher am Boden — nicht in Metern, sondern in Füssen. «Mein Fuss hat Grösse 37. Unterdessen kann ich, ohne

abzumessen, sagen, wie viele Füsse es von Mauer zu Mauer sind.» Ein wenig stärker fühle sie sich schon, seit sie trainiere. «Früher hatte ich Höhenangst. Heute kann ich problemlos in drei Meter Höhe rumhangeln!» Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Manuel Zingg

Spektakuläre Videos der Parkour-Cracks Mirjam Thurnheer, Kevin Fluri und Nick Metzger.

Freerunner live erleben

Am 8. September findet in Lavertezzo, im Valle Verzasca, die Red Bull Art of Motion Nature statt. 18 Freerunner aus der Schweiz und dem Ausland werden ihr Können mitten in der Natur messen. Gewinner ist derjenige, der auf die innovativste Weise auf der vorgegebenen Strecke von A nach B kommt. Der Eintritt ist frei. Qualifikation: 14–15.30 Uhr Finale: 17–18 Uhr www.redbullartofmotion.ch


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Nick Metzger Alter: 16 Wohnort: Luzern Beruf: Sportgymnasiast Traceur seit: 3 Jahren Meine erste Erinnerung an Parkour: «Vor knapp drei Jahren habe ich den James-Bond-Film ‹Casino Royale› gesehen, wo am Anfang Traceure vorkommen. Danach habe ich an der Basler Messe spontan einen Workshop besucht.» Der schönste Ort, an dem ich trainiert habe: «In der Natur, ganz besonders im Wald.» So fühle ich mich, wenn ich trainiere: «Frei und ohne jeglichen Stress. Es ist das pure Glücksgefühl.»

«Es ist das pure Glücksgefühl.»

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Abhängen mit der ganzen Familie! Liebe Mamis, liebe Papis, die Natur ist ja wirklich schön und wir versprechen auch, sie irgendwann mal in Ruhe ganz fest zu geniessen. Aber jetzt wollen wir klettern, neue Wege suchen, Waldgeister herausfordern und so hoch wie die Baumwipfel turnen. Geht das? Bitte! Eure Kinder Eindeutig ein Fall für die Freizeit-Experten von Famigros: Was wäre als Erfüllung einer so inständigen Bitte besser geeignet als ein Seilpark? Famigros war für Sie im Seilpark am Mythen im Kanton Schwyz und was dieser zu bieten hat, entspricht genau dem, was Kinder unter einem aufregenden Ausflug verstehen. 2500 Meter Seile wurden verlegt, am höchsten Punkt erreicht man 25 Meter über dem Erdboden, es geht über rauschende Bäche und tiefe Schluchten und es gibt einen Kinderparcours. Sie haben das noch nie gemacht? Kein Problem. Jeder muss über einen Übungsparcours mit

Sicher: Natürlich besteht Helmpflicht. Den Umgang mit den Karabinerhaken lernt man im Schulungsparcours.

einem Guide. Klettergeschirr und Helm sind Pflicht, beides bekommt man vor Ort zur Verfügung gestellt. Sicherheit geht vor, drum gibt es ein paar Regeln: Der Kinderparcours ist für Kids ab 4 Jahren und 105 cm Grösse, auf den Seilpark selbst können Personen ab 130 cm, die zwischen 25 und 110 Kilo wiegen. Und jetzt ab in die bequeme Kleidung. Alle Infos finden Sie auf www.seil-park.ch. Famigros hat bereits mehr als 80 Ausflug-Tipps für Familien mit Kindern zusammengestellt. Alle Tipps dazu finden Sie auf www.famigros.ch/ herbstausfluege

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AUF EIN WORT | 21

WOHNBEVÖLKERUNG DER SCHWEIZ

«Die Lebensqualität wird leiden»

Zehn Millionen Menschen haben Platz in der Schweiz. Dies hat das Bundesamt für Raumentwicklung ausgerechnet. Die Vereinigung Ecopop fürchtet, dass die Umwelt bei dieser Bevölkerungszahl zu sehr belastet wird. Mit einer Initiative will die Organisation die Zuwanderung in die Schweiz bremsen. Andreas Thommen, gemäss dem Bundesamt für Raumentwicklung hätten in der Schweiz nicht nur die aktuellen acht Millionen Menschen Platz, sondern zwei Millionen mehr.

werken ist ein Gebäude nicht mehr ökologisch betreibbar. Es braucht einen Lift, Wasserpumpen und andere umweltbelastende Einrichtungen. Ausserdem: Auch Hochhausbewohner suchen Naherholungsgebiete auf. Im schlimmsten Fall per Auto. Man muss also bei der Bevölkerungszahl ansetzen.

Was ist daran schlimm?

Darum wollen Sie mit der Initiative «Stopp der Überbevölkerung» die Zuwanderung bremsen.

Da sind wir etwas skeptisch. In Bezug auf den Wohnraum sind zehn Millionen vielleicht kein Problem. Aber diese Menschen haben ja alle Freizeitaktivitäten. Andreas Thommen (46) ist geschäftsführender Sekretär der Vereinigung Umwelt und Bevölkerung (Ecopop).

Eine so grosse Bevölkerung und ihre Mobilität ist nicht mit der Nachhaltigkeit vereinbar, die in der Bundesverfassung verankert ist. Schon jetzt ist der ökologische Fussabdruck der Schweiz viermal so gross, wie er sein dürfte. Auch die CO2-Ziele, die wir uns gesetzt haben, werden wir verpassen. Und dies, obwohl die Energieeffizienz am Steigen ist.

Bilder: Gaëtan Bally/Keystone (2), Pius Amrein/Neue Luzerner Zeitung

Der Trend geht in Richtung verdichtetes Wohnen. Zweitwohnungsstopp und Landschaftsschutz sollen eine weitere Zersiedelung stoppen. Die Luft ist sauberer als in den 80er-Jahren.

Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Leute immerhin Gedanken machen. Aber man muss das im Detail anschauen. Hochhäuser sind vielleicht toll, wenn man in der Attikawohnung lebt — im dritten Stock weniger. Ab sechs Stock-

FRAU DER WOCHE

Wir wollen sie auf jährlich 0,2 Prozent der jeweiligen Bevölkerungszahl beschränken. Damit wären wir auf dem Niveau der EU, während wir zurzeit ein Bevölkerungswachstum wie in Indien haben. Deutschland zählt 180 Einwohner pro Quadratmeter, Österreich 109. In der Schweiz sind es 187 Menschen, und wenn man die unbewohnbaren Gebiete der Alpen abzieht, sogar über 400. Die Lebensqualität wird leiden, wenn es so weitergeht.

Geringere Zuwanderung bedeutet weniger wirtschaftliches Wachstum. Allein das Gesundheitswesen ist auf Migranten angewiesen. Die AHV profitiert auch.

Das Pflegepersonal könnten wir selber rekrutieren, wenn wir anständige Löhne bezahlen würden. Die Rechnung mit der

AHV geht längerfristig nicht auf. Die heutigen Zuwanderer beziehen auch irgendwann Rente. Umweltorganisationen sagen, nicht die Überbevölkerung mache die Umwelt kaputt, sondern der steigende Ressourcenverbrauch des Einzelnen. Tatsächlich ist der Wohnbedarf in den letzten 50 Jahren von 25 auf 50 Quadratmeter pro Person gewachsen.

Aber nur 23 Prozent der zusätzlichen Siedlungsfläche gehen aufs Konto des gestiegenen Pro-Kopf-Bedarfs. 77 Prozent auf die Bevölkerungsexplosion.

Selbst wenn wir das Bevölkerungswachstum bremsen können: Damit sind höchstens die Probleme der Schweiz gelöst. Schlechte Luft macht aber nicht an der Landesgrenze halt.

Doch. Wenn der Verkehr am Bareggtunnel nicht staut, ist die Luft im Aargau tatsächlich sauberer. Zudem streben wir mit unserer Initiative auch mehr Hilfe in den Entwicklungsländern an. Wir arbeiten mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung zusammen, setzen uns für den Waldschutz in Madagaskar ein und für Aufklärungsaktionen, damit weniger Frauen in den Entwicklungsländern ungewollt schwanger werden. Interview: Yvette Hettinger

MANN DER WOCHE

Einsiedlerin

Kommunikator

Sie geht gerne alleine spazieren, ist unabhängig und schätzt die Stille. Das ist gut so, denn Schwester Baptista (47) will ein Leben in der Abgeschiedenheit führen. Sie ist gemäss der Zeitung «Zentralschweiz am Sonntag» die erste diözesane Eremitin der Schweiz. Nach einer dreijährigen Testphase in der Einsiedelei Tschütschi ob Rickenbach SZ hat sie sich nun definitiv entschieden, fortan dort zu leben, und hat ihr Eremitengelübde abgelegt.

Ausgerechnet im Spätsommer kommt erstmals Gezwitscher aus dem Bundesrat: Innenminister Alain Berset (42) hat den ersten magistralen Tweet überhaupt versandt. Für Berset ist Twitter kein Neuland, nutzte er den Kanal doch schon bei der Kampagne für die Bundesratswahl. Seine ersten Tweets als Bundesrat sind rein politischer Natur. Und auch zukünftig werde Berset kaum Privates auszwitschern, hiess es aus dem Bundeshaus.


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Als Henry Hohmann noch wie ein Mädchen aussah. Das Foto entstand 1976 zur Konfirmation.

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änner werden ernster genommen, wenn sie etwas sagen.» Dieses Fazit zieht Henry Hohmann, der in seinen 50 Jahren schon beide Geschlechterrollen erlebt hat. Die weibliche allerdings nicht ganz freiwillig. Es war mehr so, dass er sich halt arrangierte mit dem weiblichen Körper, in den er 1962 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren worden war. So war es auch noch, als er Ende 2001 mit seinem Ehemann nach Bern übersiedelte. Aber das Unbehagen wuchs. «Bis zur Pubertät war eigentlich alles ganz okay, ich spielte viel mit Jungs und baute mit Lego», erzählt Hohmann. «Dann fingen die Brüste an zu wachsen, was ich wirklich total überflüssig fand. Als Nächstes kam die Menstruation, und dann, mit 16, fielen mir innert eines halben Jahres alle Haare aus.» Zum Unbehagen mit dem weiblichen Körper kam eine seltene Autoimmunkrankheit, die Hohmann das Teenagerleben zusätzlich zur Hölle machte. Er trug Perücken, «weil eine Frau mit Glatze, das ging ja nun gar nicht». Im Nachhinein forschte er in den Tagebüchern seiner vor zehn Jahren verstorbenen Mutter und entdeckte dort, dass ihr an ihrer vermeintlichen Tochter auch schon so allerlei aufgefallen war. Zwar konnte er selbst sich daran nicht mehr erinnern, aber es gab laut den Aufzeichnungen mit vier Jahren eine Phase, in der sie ihn mit einem Bubennamen rief, weil er auf seinen Mädchennamen einfach nicht reagierte. «Offenbar konnte ich verdammt bockig sein. Der Name wechselte, aber mein Favorit war Michael, wie mein älterer Bruder, der immer das grosse Vorbild war.»

ihm war klar, dass er kein typisches mädchen war Besonders geschlechtskonform hat Hohmann sich auch später nicht verhalten, aber die Geschlechtergrenzen in den 70erJahren waren ohnehin recht fliessend. «Alle hatten die gleichen scheusslichen Sachen an und trugen lange Haare.» Dass es so was wie Transidentität gab, war ihm nicht bewusst. «Mir war klar, dass ich kein typisches Mädchen bin, aber ich sagte mir: Daran kannst du nichts ändern, damit musst du leben.» Und dann war da noch die Sache mit den Schwulen. «Meine erste Beziehung hatte ich mit 21, es war wunderbar, eine Zeit lang. Wir zogen dann gemeinsam nach Berlin, aber ziemlich bald gestand er mir, dass er auf Männer steht.» Wirklich überrascht habe ihn das eigentlich nicht, erzählt Hohmann,

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Nr. 36, 3. September 2012 | migros-magazin |

Vom Sopran zum Bass

Henry Hohmann ist kein Mann wie jeder andere. Er wurde in einen Frauenkörper geboren und realisierte erst mit 46, was es mit seinem jahrzehntelangen Unbehagen auf sich hatte. Nun hat sein Kirchenchor statt einer Präsidentin halt einen Präsidenten.

und so wurden sie halt beste Freunde — und sind es bis heute geblieben. «Er heisst Michael, wie mein Bruder.» Auch einige weitere Männer, in die Hohmann sich in seinem Frauenleben verliebte, erwiesen sich als schwul. Bis er dann noch einen Michael traf, jenen eindeutig heterosexuellen Mann, den er 1993 schliesslich heiratete — und 2008 mit seinem Coming-out als Transmensch quasi in eine gesellschaftliche Schwulenrolle katapultierte. Denn dieser Michael entschied, seiner bisherigen Ehefrau treu zu bleiben, die nun plötzlich Henry hiess und ein Mann war. «Ich hatte panische Angst davor, es ihm zu sagen, weil er das Beste ist, das mir bisher im Leben passiert ist. Wenn er ablehnend reagiert hätte, dann hätte ich meine Transpläne begraben und es weiter als Frau mit ihm versucht.» Früher oder später, da ist Hohmann allerdings sicher, wäre die Beziehung daran zerbrochen. Michael aber hörte sich an, was Henry ihm zu sagen hatte, und nickte. «Nicht, dass er mit so was gerechnet hatte, aber dennoch erklärte es wohl das eine oder andere.» Und sein Mann sei in Geschlechterfragen immer sehr offen gewesen, sagt Hohmann. «Für ihn zählt, was drin steckt, nicht wie die Verpackung aussieht.» Dennoch gab es viel nachzudenken und zu diskutieren. «Und nach aussen kommen wir jetzt natürlich ganz anders rüber, nämlich als schwules Paar.» Hohmann ist sehr wohl bewusst, was für ein seltenes Glück er mit seinem Mann hat. «Sehr viele Beziehungen brechen auseinander nach einem solchen Schritt, umso mehr, als dadurch ein Männerpaar entsteht. Plötzlich sind da zwei Alphatiere», sagt er und lacht.


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Hohmann hatte grosse Angst, sich seinem Ehemann zu offenbaren. Doch der hielt zu ihm.

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Die Schweizer Bürokratie ringt derweil noch mit der Frage, ob zwei Männer, die eigentlich nur in eingetragener Partnerschaft leben dürften, nun plötzlich verheiratet sein können. Die Erkenntnis, dass er in einem falschen Körper geboren worden war, kam Hohmann recht spät, 2008, durch Gespräche mit einem schwulen Freund und anschliessende längere Recherchen im Internet. Dort entdeckte er Biografien von Transmenschen, die seiner sehr ähnlich waren. Schlagartig realisierte er, was der Grund war, weshalb er sich all die Jahre immer vage unwohl gefühlt hatte, mal stärker und mal schwächer. Jener beste schwule Freund begann ihn dann auch Henry zu nennen. «Er fand, ich hätte etwas Englisches an mir.» Der Name blieb haften. Und als Hohmann sich an die Vorstellung gewöhnt hatte, Henry zu sein, kam das Bedürfnis, sich anderen mitzuteilen. Und die Sorge, wie die das aufnehmen.

PORTRÄT | 25

Grosser Auftritt in der «Aargauer Zeitung»: Trotz neuer Geschlechtsidentität bleibt Nina Maria Stieger Chefin der Aarauer Stadtentwicklung.

Alle drei Monate eine Hormonspritze «Aber ich hatte enormes Glück, es haben alle unglaublich gut reagiert, mein Mann, meine drei Geschwister, Freunde, die Kollegen am Arbeitsplatz. Ich habe niemanden verloren, aber seither viele Freunde neu dazugewonnen», sagt der Kunsthistoriker, der in der Nähe von Bern arbeitet. Sogar der Chor der reformierten Kirchgemeinde Wabern, der Hohmann 2007 ahnungslos zur Präsidentin gewählt hatte, liess sich nicht aus der Ruhe bringen. Ende 2009 outete er sich schriftlich bei allen Stammmitgliedern des Chors, Anfang 2010 kamen für ein neues Projekt noch 75 Sängerinnen und Sänger dazu, denen er die Situation direkt vor der ersten Chorprobe erklärte. «Am Schluss der kleinen Ansprache kam Applaus. Das tat so gut nach all der Aufregung.» Und nun hat der Singkreis Wabern also einen Präsidenten, und Hohmann wechselte vom Sopran zum Tenor und inzwischen zum Bass. Die tiefe Stimme ist eine Folge des Testosterons, das er ab Januar 2010 zu nehmen begann. Alle drei Monate bekommt er eine Hormonspritze, bis an sein Lebensende. «Nach rund vier Monaten begann ich die Veränderungen zu spüren.» Die Stimme wurde tiefer, die Muskeln stärker, Gesicht und Körperbau veränderten sich. «Die Fettpölsterchen an der Hüfte

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Eine Transfrau in leitender Stellung Im Kanton Aargau hat vor wenigen Wochen der Leiter der Aarauer Stadtentwicklung, Ulrich Stieger (54), für landesweite Schlagzeilen gesorgt. Der langjährige leitende Angestellte der Stadtverwaltung hat sich vor dem Stadtrat als Transfrau geoutet und dort volle Unterstützung gefunden. Mit einer offiziellen Medienmitteilung erklärte die Aarauer Stadtregierung, dass sie hinter dem persönlichen Entscheid von Nina Maria Stieger stehe. Stieger werde die Leitung der Stadtentwicklung weiterhin ausüben.

Stieger ist Vorstandsmitglied des Vereins Transgender Network Switzerland und erachtet die Unterstützung als Meilenstein. «Ich musste mit Schwierigkeiten am Arbeitsplatz rechnen», sagte sie der «Aargauer Zeitung». «Ich kenne keine andere Transfrau, die vor und nach dem Coming-out im selben Betrieb eine Tätigkeit als leitender Angestellter ausübt.» Die Reaktionen auf die offizielle Mitteilung waren zudem ausschliesslich positiv. Stiegers 27-jährige Ehe allerdings überstand das alles nicht, sie wurde kürzlich geschieden.

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«Eine Geschlechtsanpassung ist meist sehr heilsam»

Transmenschen haben es heute leichter als früher, dennoch kämpfen viele mit Depressionen, sagt Niklaus Flütsch, Arzt und Leiter einer Sprechstunde für transidente Menschen in Zürich. Niklaus Flütsch, warum wird man «trans»?

Henry Hohmann singt noch immer im gleichen Kirchenchor wie vor der Geschlechtsanpassung – jetzt einfach Bass.

«Zeigen, dass Transmenschen nichts Exotisches sind.» wanderten nach und nach von der Seite nach vorne. Es war quasi eine zweite Pubertät, und ich hatte auch ziemlichen Respekt vor den Hormonen.» Diese können zu starken Charakterveränderungen führen. «Davor habe ich mich gefürchtet und auch viel deswegen gegrübelt. Aber es ging dann alles gut.» Vor der Hormonbehandlung musste Hohmann sich psychologisch betreuen lassen, eine Voraussetzung, damit die Krankenkasse einer Behandlung zustimmt. Später kam dann noch die Brustoperation dazu. Dank dieses Eingriffs und seiner tiefen Stimme wird er nun von Fremden immer sofort als Mann eingeordnet. «Ein herrliches Gefühl!» Sein Selbstbild und die Wahrnehmung von aussen stimmten endlich überein. Henry Hohmann will nun dazu beitragen, dass auch andere Transmenschen ihren Weg finden. Er engagiert sich dafür unter anderem im Transgender Network Switzerland. «Ich hatte es relativ leicht, aber ich weiss auch, wie viel schwerer es viele andere haben. Wir stehen dort, wo Schwule und Lesben vor 30 Jahren waren. Wir müssen zeigen, dass Transmenschen eben nichts Exotisches oder sexuell Verruchtes sind, sondern ganz normal, wie du und ich quasi.» Hohmann bedauert leise, dass er 46 werden musste, bis er realisierte, was mit ihm los ist. «Es wäre nicht schlecht gewesen, wenn mir das schon 20 Jahre früher passiert wäre. Aber es ist, wie es ist», sagt er und lächelt. «Ich habe auch bis dahin ein gutes Leben gehabt — ein bisschen falsch, aber nicht ganz falsch.» Texte: Ralf Kaminski Bilder: Marco Zanoni

Das ist nicht völlig geklärt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es angeboren ist. Viele haben schon in ganz jungen Jahren das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Möglicherweise spielen Gene und Umwelteinflüsse mit rein. Wie verläuft das Coming-out?

Was kann man als Freund oder Familienmitglied tun?

Niklaus Flütsch (48) ist Gynäkologe und Transmann. Seine Gechlechtsanpassung hat er 2010 gemacht.

Ganz unterschiedlich. Sicherlich ist es heute einfacher, sich zu outen, deshalb tun das auch viele Ältere erst jetzt, obwohl es bei ihnen schon länger ein Thema ist. In den 80er-Jahren galt Transidentität noch als psychische Krankheit, als Persönlichkeitsstörung. Die Älteren sind dann oft in Beziehungen – und die dürften eine Geschlechtsanpassung vermutlich nur selten überstehen, oder?

Rund 50 Prozent überstehen sie. Aber es ist verständlich, dass viele Partner das nicht mitmachen, weil sie sich plötzlich zur Homo- oder Heterosexualität gezwungen sehen. Wie merkt man, dass man «trans» ist?

Da ist eine innere Gewissheit, dass man etwas ist, als das man äusserlich nicht wahrgenommen wird. Es fängt meist als Kind an, wenn einem noch die Worte dafür fehlen. Aber eines Tages realisiert man: Man ist anders gebaut als die anderen Jungs. Man wird dann den Mädchen zugeteilt, findet aber selbst: Das stimmt doch überhaupt nicht! Stellen Sie sich vor, Sie als Mann wachen eines Morgens auf, sehen in den Spiegel und realisieren, dass Sie einen Frauenkörper haben. Wenn man merkt, dass man daran nicht einfach so was ändern kann, ist das ein harter Schlag.

Den Transmensch ernst nehmen und professionelle Hilfe suchen. Die braucht es meistens, um im Sinne einer Begleitung zu klären, wie es nun weitergehen soll. Nicht jeder braucht oder will eine Hormontherapie und Operationen, im Gegenteil.

«Trans» zu sein ist heute noch immer so exotisch und verrucht wie Homosexualität vor 30 Jahren. Wie kann man diese Einstellungen verändern?

Das Bild von Mann und Frau ist tief eingebrannt in der Gesellschaft. Wer sich da nicht eindeutig zuordnen lässt, löst Ängste aus oder zumindest Irritation. Aber es tut sich schon einiges. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geschlechterfragen hat dazu geführt, dass man mehr und mehr einsieht, dass die pauschale Einteilung in Frau und Mann nicht immer funktioniert. Und irgendwann kommt das hoffentlich auch in der Gesellschaft an. Gibt es moralische oder ideologische Gegner wie bei der Homosexualität?

In freikirchlichen Kreisen gibt es Opposition gegen Transmenschen — davon fühlen wir uns aber nicht so stark bedroht. Heikler sind die Therapeuten, die finden, man könne Transmenschen umpolen, so wie es das früher ja auch bei Schwulen hiess. Und es gibt Chirurgen, die Probleme damit haben, wenn nur ein Teil der Operationen durchgeführt wird und dadurch quasi ein Mischwesen entsteht. Ein Mann in einem Frauenkörper, der nur halb angepasst wird, könnte am Ende gar noch schwanger werden. Was dann? www.tgns.ch

Wie geht man damit um?

Viele ringen mit Depressionen, Selbstverletzungen, Drogen; Selbstmorde sind nicht selten. Eine Geschlechtsanpassung ist dann meist sehr heilsam.

Experte Niklaus Flütsch über riskante Operationen, die Toleranz im Iran und bürokratische Hürden beim Namenswechsel.


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BILD DER WOCHE

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Ich bin ein Auto, holt mich hier raus!

musste von Polizisten gerettet werden. «Bolaven» wütete letzte Woche nicht nur in China, sondern besonders in Südkorea, wo er als stärkster Sturm seit fast zehn Jahren Häuser zerstörte, Bäume entwurzelte sowie den Strassen- und Flugverkehr lahmlegte.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Wieso treten wir ins «Fettnäpfchen»?

«Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, kann ich nicht auf die Befindlichkeit des Schwiegervaters Rücksicht nehmen.»

Früher hing auf Bauernhöfen häufig eine Speckseite neben der Kochstelle. So konnte die Bäuerin während des Zubereitens der Mahlzeiten bei Bedarf einfach ein Stück abschneiden, ohne erst in die Räucherkammer eilen zu müssen. Dieser Speck begann in der Hitze der Küche gern zu «schwitzen». Ein daruntergestellter Topf fing das heruntertropfende Fett auf, das seinerseits zum Anbraten, als Butterersatz oder zum Einfetten von Lederstiefeln verwendet wurde. Stiess nun ein unachtsamer Besucher in der oft schummrigen Küche besagten Topf um oder stand sogar hinein, dann trat er buchstäblich ins Fettnäpfchen — auch bei der Bäuerin.

Vor Christoph Blocher fürchtet sich Roberto Martullo (50) nicht, wie er im «Tages-Anzeiger» erklärt. Martullo unterstützt öffentlich die Abzocker-Initiative, derweil Schwiegervater und Milliardär Blocher sie bekämpft.

Bilder: Zhao Jianpeng qd/Keystone, Nicola Pitaro/Tages-Anzeiger

Schlecht parkiert, kann man da nur sagen. Dieser Chinese hatte seinen Wagen in Qingdao an der Küste abgestellt, um die Wellen zu bestaunen, die der Taifun «Bolaven» in Ostchina verursacht hatte. Während des Wave-Watching wurde er von den Wassermassen überrascht und


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Ben Pabst und «sein» Coelophysidae. Das Modell des Raubdinos, der in Wirklichkeit nur etwa zwei Meter lang war, steht im Sauriermuseum Frick. (Fotomontage)

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Der Dino-Papst

Ben Pabst gräbt im aargauischen Frick nach Dinosauriern. Allein diesen Sommer hat er über 800 Knochen geborgen. Furore machte er 2006 mit der Bergung des ersten und bisher einzigen Exemplars eines Raubdinosauriers in der Schweiz.

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it gezielten Schlägen löst Ben Pabst (63) mit dem Handpickel einen bräunlichen Gesteinssplitter aus der hellen Lehmwand, die ihn um sechs Meter überragt. Nachdem der Paläontologe das daumenlange Stück vom gröbsten Dreck befreit hat, hält er es an seine Zunge. «Klebt fest — definitiv Dino», sagt er und nickt zufrieden. Was wie ein Scherz tönt, ist ein alter Knochenjägertrick. Der vermeintliche Gesteinssplitter, den der Saurier-

experte soeben in der Gruhalde, einer Tongrube in der Aargauer Gemeinde Frick, geborgen hat, ist nämlich Teil eines Plateosaurus, eines rund sechs Meter grossen pflanzenfressenden Dinos. Der Knochensplitter ist so porös, dass er sich an einer feuchten Zunge richtiggehend festsaugt. Die Gruhalde gilt als eine der ergiebigsten Saurierfundstellen Europas. Durchschnittlich alle zehn Meter stecke ein Dino im Boden, schätzt Pabst, der

Dass in der Fricker Gruhalde Lehm in grossem Stil abgebaut wird, hat sich für die Paläontologen als Glücksfall erwiesen: So stösst Ben Pabst heute auf Knochen von Plateosauriern, die noch vor ein paar Jahren 30 Meter unter dem Boden lagen.

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hier seit 2004 im Auftrag des Kantons Aargau die Suche nach fossilen Knochen leitet. Ein Grossteil sei wohl in den Sümpfen verendet, welche die Region vor rund 210 Millionen Jahren jeweils während der Regenzeit bedeckten. Allein diesen Sommer haben er und seine freiwilligen Helfer — Studenten und Pensionierte — 800 Knochen freigelegt, mit Leim fixiert, nummeriert, kartografiert und anschliessend für den Abtransport mit Gipsbinden gesichert. Seit 120 Jahren wird in der rund drei Hektaren grossen Gruhalde Lehm für die Produktion von Backsteinen abgebaut, unterdessen auch mit Hilfe eines tonnenschweren Trax. «Zum Glück weiss ich nicht, was alles unter den riesigen Raupen zermalmt wurde», stöhnt Pabst. Er weiss aber auch, dass ohne den Einsatz der schweren Maschinen viele der Exponate, die heute unter anderem im Sauriermuseum Frick zu bestaunen sind, nie ans Licht gekommen wären. «Unsere Hauptfundstellen lagen noch vor ein Anzeige

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Eine Faustregel besagt, dass die Präparation eines Dinosauriers zehnmal so lang dauert wie dessen Bergung: Ben Pabst mit dem Handknochen eines Fricker Plateosauriers.


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Selber nach Fossilien buddeln Das Sauriermuseum Frick bietet am 7. Oktober 2012 einen Erlebnissonntag in der Tongrube Gruhalde, Frick, an. Mitglieder des GeologischPaläontologischen Arbeitskreises Frick geben interessierten Laien Auskunft über die einzelnen Fundmöglichkeiten in der Tongrube und beraten bei der Bergung von Fossilien. Auskunft: 062 871 53 83. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

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paar Jahren unter rund 30 Meter dicken Lehmschichten», sagt er. Umso glücklicher ist er darüber, dass die Zusammenarbeit mit den Lehmgrubenbetreibern gut klappt und er jeweils mit dabei sein und gegebenenfalls eingreifen kann, wenn der Traxführer in «dinokritische» Zonen vorstösst. Aber auch der Knochenjäger braucht ab und zu eine schwere Maschine, genauer einen 30-Tonnen-Bagger, der mit seiner zahnlosen Zweimeter-Schaufel den Boden Zentimeter um Zentimeter abträgt. Ein Geduldsspiel für den Baggerführer, und eine oft stundenlange Konzentrationsübung für Pabst, der Halt signalisieren muss, sobald sich an der Oberfläche etwas Interessantes zeigt. «Im Mergel hat sich das als beste Methode herausgestellt», sagt er, «zumal der Boden bereits ein paar Zentimeter unter der Oberfläche pickelhart ist.» Und selbst wenn dabei etwas zerstört würde — «es ist die einzig vernünftige Methode, um schnell mal ein paar Tausend Tonnen Material absuchen zu können.»

Präparation der Funde erfolgt während der Wintermonate Seit 1961 in Frick erste Knochensplitter auftauchten, wurden ausschliesslich Überreste von pflanzenfressenden Dinosauriern gefunden. Im Frühling 2006 dann die Sensation: Ben Pabst grub Skelettteile eines Raubdinosauriers aus. «Ich habe sofort gesehen, dass wir da auf etwas ganz Neues gestossen sein mussten.» Und tatsächlich: Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Zürich ergaben, dass es sich bei dem Fund um ein rund zwei Meter langes, junges Männchen aus der Familie der fleischfressenden Coelophysidae handelt, die vor rund 200 Millionen Jahren lebten. Damit war erstmals mit einem

Um die Knochenfunde aus dem pickelharten Untergrund zu lösen, greift Ben Pabst schon mal zum Bohrhammer – eine staubige Angelegenheit.

Skelett belegt, dass es auch in der Schweiz Raubdinosaurier gegeben hatte. Bei einer späteren Grabung stiess Pabst dann noch auf den bisher fehlenden Kopf des Raubdinos — die Sensation war perfekt. Heute sind die Überreste des Sauriers im Museum in Frick zu sehen. Dieser Tage stehen in der Gruhalde nochmals grössere Erdbewegungen in «dinokritischen» Zonen an. Ben Pabst wird daher vor Ort sein. Anschliessend wird er ins Sauriermuseum im zürcherischen Aathal dislozieren, wo er sein Präparatorenatelier hat. Hier wird er in den nächsten Monaten mit Lupenbrille und Airtool, einem feinen Pressluftmeissel, seine diesjährigen Funde sozusagen vom Zahn der Zeit befreien. Eine Knochenarbeit im wortwörtlichen Sinn: Wie die meisten Präparatoren leidet auch Pabst als Folge der Vibrationen des Meissels an Arthrose. Text: Almut Berger Bilder: Jorma Müller

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Susanne Ruoff, Sie sind seit dem 1. September 2012 Konzernleiterin der Post, möchten aber erst nach 100 Tagen Stellung zur zukünftigen Ausrichtung beziehen. Wie erleben Sie denn die Post als Konsumentin?

Ich bin eine typische SamstagmorgenPostbesucherin sowie Benützerin von E-Finance. Damit erledige ich meine Bankgeschäfte. Der elektronische Zahlungsverkehr der Post hat mich fasziniert. Da habe ich die Post immer am Puls der Zeit und Technik gespürt. Wie nehmen Sie das Image der Post in der Bevölkerung wahr?

Die Vielfalt, Identität und das Vertrauen sind enorm. Denken Sie nur an die Millionen von Briefen und Paketen, die täglich verschickt werden, an den vertraulichen Zahlungsverkehr oder die Postautos, die Schüler und Pendler zur Arbeit bringen oder Touristen über enge Bergstrassen hochfahren. Ärgern Sie sich nie beim Gang zur Post?

Wenn ich es eilig habe und irgendwo an der Kasse oder am Schalter anstehen muss, ärgere ich mich. Dann möchte ich natürlich zuvorderst in der Warteschlange stehen. Das hat die Post ja mit dem Ticketsystem super gelöst. Bei Geschäften vor verschlossenen Türen zu stehen, missfällt mir ebenso. Mit welchen Gefühlen starten Sie als Konzernleiterin?

Ich freue mich. Ich bin mir bewusst, dass diese Aufgabe eine grosse Herausforderung ist und gehe sie mit dem nötigen Respekt und der richtigen Vorbereitung an. Worauf freuen Sie sich?

Zusammen mit den Mitarbeitenden, dem Team in der Konzernleitung, den Kunden und Partnern einen weiteren Schritt in die Zukunft zu gehen. Es ist unabdingbar, dass ein Unternehmen sich laufend weiterentwickelt und bewegt. Und das tut die Post als eigenständiges Unternehmen ja seit geraumer Zeit. Weshalb haben Sie sich für diese Aufgabe entschieden?

Ich bin viel herumgereist und habe in englischen und amerikanischen Firmen

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internationale Erfahrungen gesammelt und die verschiedensten Aspekte von Unternehmensführung kennengelernt. Mit viel Elan und Freude nehme ich jetzt eine schweizerische Herausforderung an mit der Vielseitigkeit und Lebendigkeit der vielen Anspruchsgruppen wie unseren Mitarbeitenden und Kunden sowie dem politischen und wirtschaftlichen Umfeld oder den Gewerkschaften. Sie schätzen demnach auch das Schweizerische an Ihrer Aufgabe?

Ja. Die Schweiz hat genauso eine spezielle Stellung in der Welt wie die Post in der Schweiz. Die Post ist eben nicht irgendein Unternehmen. Jeder Schweizer hat das Gefühl, die Post gehöre ein bisschen ihm. Sehen Sie sich eher als Teamplayerin oder als Einzelkämpferin?

Für mich ist Teamarbeit wichtig. Ein Einzelkämpfer in dieser diversifizierten Welt überlebt nicht lange. Heute braucht

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es eine Gesamtsicht. Ein Team muss aus verschiedenen Charakteren bestehen und ist erst gemeinsam stark. Es gibt Manager, die ein Teambewusstsein vorschieben und letztlich trotzdem alles alleine entscheiden.

Ja, die gibt es. Ich pflege aber einen partizipativen Führungsstil. Ich möchte die Mitarbeitenden ins Boot holen. Eine grosse Aufgabe bewältigt man nicht allein. Was halten Sie von Frauenquoten?

Ich bin gegen Frauenquoten. Wir haben jedoch alle erkannt, dass gemischte Teams nötig sind. Letztlich soll trotzdem die Kompetenz und nicht das Geschlecht entscheidend sein. Es ist wichtig, höhere Frauenanteile im Management zu fordern und auch zu verwirklichen. Gemischte Teams, kann sich das auch auf die Sprache beziehen?

Wenn man etwas erreichen will, muss man ein klares Ziel setzen. Das kann ein

«Eine grosse Aufgabe bewältigt man nicht allein»

An der Spitze der Schweizerischen Post steht neu eine Frau: die 53-jährige Ökonomin Susanne Ruoff. Im Interview redet sie über ihren Führungsstil, Frauenquoten und ihre Erfahrungen als Post-Konsumentin.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

«Jeder Schweizer hat das Gefühl, die Post gehöre ein bisschen ihm.»

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höherer Frauenanteil sein, kann aber auch bedeuten, mehr Romands oder Tessiner zu rekrutieren. Es muss nicht zwangsläufig der Frauenanteil sein. Vielfältigkeit ist für mich enorm wichtig. Tatsache ist, dass prozentual noch immer viel weniger Frauen in leitenden Funktionen arbeiten. Was haben Sie besser gemacht?

Es gibt immer mehr Beispiele von Frauen in Führungspositionen. Ehrlich gesagt braucht es auch etwas Mut und eine gewisse Risikofreudigkeit, gepaart mit der erforderlichen Kompetenz. Man muss sich immer wieder damit auseinandersetzen, welchen Schritt man gehen will. Wichtig ist aber auch, ein gutes Umfeld zu haben, funktionierende Teams, denn die Kraft steckt in den Teams. Wenn sich eine Chance öffnet, sollte man sie prüfen und anpacken — auch ohne die allerletzte Gewissheit oder Sicherheit zu haben. Heisst das, die Schweizer Frauen sind zu wenig mutig?

Susanne Ruoff ist gegen Frauenquoten: «Letztlich soll die Kompetenz und nicht das Geschlecht entscheidend sein.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

Nein. Der tiefe Frauenanteil in den Chefetagen hängt damit zusammen, dass sich unsere Gesellschaft noch immer in einem Lernprozess befindet. Deshalb ist die Konstellation in der Schweiz anders als im angelsächsischen Raum. Die Wirtschaft hat aber auch hier realisiert, dass die Arbeitskraft der Frauen enorm wichtig ist. Sie waren in leitenden Funktionen bei IBM und zuletzt CEO bei British Telecom Switzerland. Was ist spannend an angelsächsischen Firmen?

Diejenigen Firmenkulturen, die ich erlebt habe,sind sehr offen.Die Hierarchien sind nicht starr, die kulturelle Vielfalt ist riesig. Dafür fehlt manchmal die Verbindlichkeit. Allerdings gibt es auch im angelsächsischen Raum unterschiedliche Firmen mit entsprechenden Kulturen.

Vermissen Sie diese Internationalität in Ihrer neuen Position nicht?

Die Schweiz ist bekannt für ihre internationale und kulturelle Vielfältigkeit, zudem kann ich ja auch auf Reisen gehen. Die Schweizerische Post ist ein international operierendes Unternehmen. Was nehmen Sie von den früheren Aufgaben mit?

Als Chefin ist es wichtig, die richtigen Leute an der richtigen Position zu haben. Das hört sich jetzt relativ banal an. Konkret heisst dies aber, dass man Talente fordern und fördern muss. Das Management muss sich verändern können. Es braucht kommunikative und innovative Führungskräfte, die sich eine klar umrissene Zukunft vor Augen halten. Sie sind verheiratet und haben einen Sohn und eine Tochter. Wie meistern Sie diese Doppelbelastung?

Dank meinem Mann. Wir haben jeden Lebensabschnitt miteinander besprochen, geplant und organisiert — schon bevor wir Eltern wurden. Anfangs arbeiteten wir zu je 50 Prozent. Da habe ich noch nicht an eine Karriere gedacht. Viel eher machte ich mir Gedanken zu Beruf, Familie und Ausbildung und dass diese Aspekte ausgewogen sind. Ihr Mann ist heute Hausmann und Winzer. Was definiert einen Hausmann?

Das müssten Sie ihn fragen! (lacht) Als die Kinder kleiner waren, war die physische Anwesenheit sehr wichtig. Zudem kocht mein Mann mit Leidenschaft und erledigt den Haushalt gern. Manchmal wird diese Arbeit in der Öffentlichkeit negativ dargestellt. Das bedaure ich.

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«Ob Haushalt oder Büro: Wichtig ist, den Sinn hinter den Arbeiten zu sehen.» Oft haben erfolgreiche Geschäftsfrauen Mühe mit dem Haushalt.

Ich kann auch bügeln! Wie in der Geschäftswelt gibt es eben auch im Haushalt Routinearbeiten. Zugegeben, Kochen ist nicht meine Leidenschaft. Deshalb kann ich es nicht gut. Ob Haushalt oder Büro: Wichtig ist, den Sinn hinter den Arbeiten zu sehen. Heute wohnen Sie in Crans-Montana.

Ja, das ist die Wahlheimat von mir und meiner Familie. Ich kenne den Ort seit 30 Jahren als Gast, seit 20 Jahren als Powergast, und seit 16 Jahren wohnen wir in Crans-Montana. Es ist ein schöner Fleck, mit einem wunderschönen Ausblick auf die Berge. Wenn ich Zeit habe, gehe ich gerne auch mit Freunden in unsere Rebberge. Die Arbeit im Rebberg ist für mich eine soziale und körperliche Tätigkeit. Sie pendeln aber nicht jeden Tag zwei Stunden in die Bundeshauptstadt?

Nein, oft übernachte ich in Bern.

Kennen Sie Ihren Briefträger in Crans-Montana persönlich?

Ja, wenn ich zu Hause bin, schüttle ich unserem Pöstler die Hand.

Und jetzt bekommt er Angst, weil die Kundin plötzlich auch seine oberste Chefin ist?

Nein! (lacht) Das Postteam von CransMontana freute sich, als es von meiner Beförderung hörte. Es hat mir die Post auch schon bis vor unsere Haustür gebracht. Wie laden Sie Ihre Batterien nach einer Arbeitswoche auf?

Da hilft mir mein Wohnort Crans-Montana. Hier haben wir die Berge, die Reben und die Natur vor unserer Haustüre. Ich muss mich in meiner Freizeit mit etwas komplett anderem beschäftigen, um abzuschalten — etwa spazieren, wandern oder Blumen bestimmen. Diesen Ausgleich muss man sich schaffen, da die Elektronik einen 24 Stunden lang auf Trab hält. Interview: Reto E. Wild und Hans Schneeberger Bilder: Annette Boutellier

Susanne Ruoff wohnt in Crans-Montana: «Wenn ich zu Hause bin, schüttle ich unserem Pöstler die Hand.»

Karrierefrau und zweifache Mutter Nach einer kurzen Einarbeitungszeit hat Susanne Ruoff am 1. September 2012 offiziell ihre Arbeit als Konzernleiterin der Schweizerischen Post aufgenommen. Die bald 54-jährige Ökonomin löst damit Jürg Bucher an der Spitze der Post ab. Susanne Ruoff ist eine Führungskraft mit grosser internationaler Erfahrung und war seit dem 1. April 2009 CEO von BT Switzerland Ltd. (British Telecom). Von 1989 bis 2009 arbeitete sie bei IBM, wo sie zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung und zuständig für «Global Technology Services» war. Für den Postverwaltungsrat ist es wichtig, dass sie «die Post besonders mit ihrer Kompetenz in der digitalen Welt verstärken» kann. Ruoff ist in Zürich aufgewachsen und 1998 von Zollikon ZH nach Crans-Montana VS umgezogen. Sie ist verheiratet, hat eine 20-jährige Tochter und einen 18-jährigen Sohn.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

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KOLUMNE | 41

DER HAUSMANN

Vaters Feierabendshow Bänz Friedli hasst Radiergummis.

In einem Berner Quartierbus, Anfang der zweiten Schulwoche, fragt eine halb­ junge Mutter die andere: «Und, wi isch dini gschtartet?» Und sie fragt es quer durch den Bus, also laut. Beide haben Kinder im Schlepptau; die eine kommt vom Baden, die andere offenbar vom Tanzkurs. «Sie ist gut gestartet, soviel ich weiss, gäu?», ruft die andere zurück und streicht ihrer Tochter, der das «gäu?» galt, übers nasse Haar. Offenbar frisch eingeschult, das Kind. «Und deiner?» — «Ach, ich musste ihm alle Einsen und Zweien wieder ‹gum­ melen›.» Zum Mithören genötigt, stelle ich mir mit Schauer den Abrieb vor, der entsteht, wenn frau eine Doppelseite bleistift­ geschriebener Zahlen ausradiert. (Auf Gummiabrieb bin ich allergisch, weil er sich kaum zusammenwischen lässt — den musst du mit einem benetzten Finger Krümel für Krümel vom Boden aufneh­ men. Item.) Zweitens und heftiger frage ich mich: Warum,um Himmels willen,hat sie ihrem Erstklässler die womöglich allerersten Hausaufgaben seines Lebens radiert? Und bin froh, dass ihre Bekann­ te nun dieselbe Frage durchs Gefährt brüllt: «Hä?! Wieso ‹gummelen›?» Weil sie einfach nicht schön gewesen seien, nicht «richtig», erwidert das erste Mami. Darauf das zweite: «Ich hab keine Ahnung, was ‹richtig› ist, hab die Einsen und Zweien meiner Tochter je­ denfalls stehen gelassen. Weiss ja nicht,

dem Berner Bus, haben Genies fast im­ mer eine Sauschrift.

«Und, wie ist deiner gestartet?» wie es bei den anderen aussieht …» — «Doch, doch! Also, die Zahlen meines Sohnes waren furchtbar! Die musste man einfach neu machen», redet sich nun die Radiermutter ins Feuer. «Er hat es halt schwer mit ihr», fügt sie an und weist mit dem Kinn auf ihre Ältere, vermutlich Dritt­ oder Viertklässlerin. Ich möchte mich nicht als Super Nanny aufspielen, dennoch ein kleiner Tipp: Einen Jungen sollte man nie, nie an seiner grossen Schwester messen. Sie hat vielleicht die schöneren Zahlen geschrieben, er hat ganz andere Qualitä­ ten. Und wenn schon die eigene Mutter ihm den Raum nicht lässt, anders zu sein — anders als die Schwester, überhaupt anders als alle anderen: eigen —, wer dann? Ausserdem, liebe Unbekannte aus

Aber kommen wir von den peniblen Mamis der Ausgeglichenheit halber noch rasch zu den peinlichen Papis. Da gibts doch diese Männer, die feierabends im Garten so auffällig den Supervater geben, viel zu laut mit ihren Kindern reden, be­ tont locker, betont «Nääi, isch dänn läss!», auf dass die ganze Siedlung auf­ merksam werde: Seht her, wie ich mir Zeit für meine Kinder nehme! Wie ich mit ihnen das Kalb mache! (Den müh­ samen Teil hat die Mutter ja am Nach­ mittag bereits erledigt: die Kleinen ange­ halten, endlich die Ufzgi zu machen und ihr Instrument zu üben, danach mit ihnen zur Zahnärztin gestresst.) «Dä Typ showt sich», kommentieren unsere Kinder in solchen Fällen, und man hat den Eindruck, je weniger ein Vater seine Kinder sieht, desto auffälliger müsse er sich in der raren Freizeit «showen»: Pur­ zelbäume schlagen, Faxen machen und die Kinder in die Luft werfen … Freilich sind vor der Show auch Väter nicht gefeit, die ihre Kinder oft sehen. Vielleicht, dachte ich, als ich letzten Dienstag mit Hans in der Badi rumtollte und wir uns quer durchs Becken einen Ball zuwarfen, vielleicht bin ich ja genau­ so einer. Nur merkt man das leider selber so schlecht. Bänz Friedli live: 6. 8. Heiden AR, 8. 9. Grasswil BE.

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NEUES AUS DER MIGROS

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Diskreter Schaffer

Im Juli hat Andrea Broggini sein Amt als Migros-Präsident angetreten. Der Tessiner der Migros-Verwaltung und betrachtet die Migros als gut gerüstet für die Zukunft.

V

or zwei Monaten, am 1. Juli, hat Andrea Broggini (56) das Amt des Präsidenten der Migros-Verwaltung angetreten. Der Wirtschaftsanwalt pendelt nun in einem 50-Prozent-Pensum von Savosa bei Lugano, wo er wohnt, nach Zürich. Wenn immer möglich mit dem Zug. Der Tessiner aus dem Dorf mit gut 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern, der nebst Italienisch auch fliessend Deutsch, Englisch und Französisch spricht, hat keine Akklimatisierungsprobleme. «Ich habe schon an vielen Orten auf der Welt gelebt und mich stets wohlgefühlt.» Die Frage, ob er als Schweizer, als Tessiner, auch immer ernst genommen wurde, verwundert ihn: «Wieso nicht? Am Schluss zählt, was man leistet.» Am liebsten spricht der Sohn eines Rechtsgelehrten über die Sache. Sind ihm gewisse Fragen zu persönlich, kontert er mit einer Gegenfrage: «Müssen wir darüber sprechen?» Für ihn ist klar: Er drängt sich nicht ins Rampenlicht. Das Unternehmen steht für ihn im Vordergrund. «Ein Unternehmen beschäftigt viele Leute, da steht nicht eine einzelne Person im Zentrum.» Sowieso dürfe man seine Rolle nicht überbewerten, der operative Chef der Migros sei Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion. Seine Aufgabe hingegen ist die Führung der 23-köpfigen Verwaltung, die eine Überwachungs- und strategische Gestaltungsfunktion hat. Andrea Broggini betont, dass er wie sein Vorgänger Claude Hauser bereits vor Amtsantritt mit der Migros vertraut gewesen ist. Seit acht Jahren ist er Mitglied der Verwaltung, während der letzten vier Jahre leitete er deren Audit-Ausschuss. Karriere hat er aber ausserhalb der Migros gemacht: Er war bei der New Yorker Anwaltskanzlei Rosenman & Colin in der Abteilung Gesellschaftsrecht oder im Bereich Corporate Finance bei der Deutschen Bank in Tokio.

«Die Migros ist kerngesund und hat ein ausgezeichnetes Management.»

In der Anfangsphase als Migros-Präsident gehe es ihm in erster Linie darum, Gespräche zu führen, Menschen kennenzulernen, zu erfahren, was sie bewegt. Bei den Gesprächen ist er es gewohnt, Themen offen anzusprechen, auch unangenehme. Broggini ist überzeugt, dass die Migros kerngesund ist, ein ausgezeichnetes Management hat und gut für die Zukunft gerüstet ist. Deshalb gibt es keinen Grund für radikale Veränderungen. Die hat er in den ersten Tagen auch

in seinem Büro im 19. Stock des MigrosGebäudes am Limmatplatz in Zürich nicht vorgenommen. Das Mobiliar und ein paar Bücher über die Migros hat er von seinem Vorgänger übernommen. Ansonsten macht der Raum einen kargen Eindruck. Ein Computer steht auf dem Pult, ein iPad liegt auf einem schwarzen Möbel, und wäre das Gerät nicht mit einem weissen Stromkabel verbunden, würde man es nicht bemerken. Broggini wohnt seit 1992 in Savosa,


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 45

an der Spitze

Wirtschaftsanwalt kennt das unternehmen aus seiner achtjährigen tätigkeit in

Andrea Broggini hat schon an vielen Orten auf der Welt gelebt und fühlte sich überall akzeptiert: «Am Schluss zählt, was man leistet.»

Andrea Broggini über ... ... seinen Berufswunsch als Kind: Ich wollte nie Lokführer oder Pilot werden, aber ich wollte schon immer selbständig arbeiten. Am Schluss ist man aber nie richtig selbständig und hängt immer von jemandem oder etwas ab. Es ist mehr eine Frage der mentalen Einstellung. ... Geld: Finanzielle Mittel erlauben es, etwas zu bewirken, zu gestalten. Geld sollte nicht zum Selbstzweck werden. ... seine erste MigrosErinnerung: Als wir in Locarno in der Migros einkauften, gab es den Kuchen Monte Generoso, der war sehr fein, ein Dreieck, mit Schokolade überzogen. ... sein Migros-lieblingsprodukt: Der Doppelrahm de la Gruyère. Stellen Sie sich vor: Der Monte-GenerosoKuchen mit dem doppelten Gruyère-Rahm!

in Lugano führt er seine eigene Kanzlei. Zusammen mit seiner Frau, der amerikanisch-schweizerischen Doppelbürgerin Jennifer Bullard, und seiner 17-jährigen Tochter, bewohnt er ein Einfamilienhaus. Die ältere, 19-jährige, Tochter studiert in Washington D.C., wo seine Frau und er sie während der Sommerferien besucht haben. Seine Sache sei es, auch die Beziehungen zu den zehn Genossenschaften zu pflegen, eine wichtige Aufgabe, wie er

sagt. Eine Zentralisierung der Unternehmensstruktur hält er für überflüssig: «Unsere Strukturen sind tatsächlich etwas komplex und sollen auch regelmässig überprüft werden. Aber dank der regionalen Genossenschaften sind wir näher bei unseren Kundinnen und Kunden. Und wenn die Genossenschaften unter sich einen Zusammenschluss anstreben wollen, wie dies 1998 die damalige Migros Aargau/Solothurn und die Migros Bern zur heutigen Migros Aa-

re getan haben, ist das ihre Sache.» Das Wichtigste für ihn ist, dass sich die Migros als Ganzes konstant und solide weiterentwickelt. Daran müssten alle arbeiten. Trotz erschwerter Wirtschaftslage und verschärfter Konkurrenzsituation im Schweizer Markt spricht Broggini von einer Insel namens Schweiz, «auf der die Dinge noch ordentlich laufen». Er räumt aber gleichzeitig ein, dass weiteres Wachstum im Detailhandel schwierig ist. «Die Bevölkerung wächst nur minimal, und der Kuchen wird nicht grösser.» In einem harten Markt bewegt sich etwa die Migros-Tochter Hotelplan. «Wir müssen das Unternehmen unterstützen, damit es sich wieder gut positionieren kann.» Mehr ist ihm nicht zu entlocken. «Zuerst werde ich mich jetzt gründlich in alle Dossiers einarbeiten.» Andrea Broggini ist nebenbei ehrenamtlich engagiert. Er sitzt im Stiftungsrat der Fondazione San Maurizio, die den Unterhalt der gleichnamigen Kapelle in Lugano finanziert. Dort finden Messen und Konzerte statt. Und er ist Stiftungsrat der Fondation Les Mûrons in Lausanne, die Kunst und Kunstwissenschaft unterstützt. Seine Frau hat ebenfalls Non-Profit-Mandate, darunter eines an der amerikanischen Schule in Montagnola im Tessin. Sie engagiert sich im Gemeinderat ihres Wohnorts und ist Verwaltungsrätin der von ihrem verstorbenen Vater gegründeten Nichtregierungsorganisation TechnoServe Inc., die vor allem in Afrika den Menschen zu Unternehmertum verhilft. Bisher hat sich der 56-jährige diskrete Schaffer im Hintergrund halten können — so sehr, dass er ungestört und von den Mitarbeitenden unerkannt in seiner Migros und seinem Denner in Savosa samstags einkaufen konnte. Das wird wohl nicht mehr lange so bleiben.

«Ich sehe keinen Grund für radikale Veränderungen.»

Text: Sabine Lüthi Bild: Henry Muchenberger


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

AKTUELL

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NEUES AUS DER MIGROS

Neue Symbole für mehr Sicherheit

Momentan erfolgt weltweit eine Umstellung auf einheitliche Gefahrensymbole. Bei der Migros sind rund 9000 Artikel davon betroffen.

C

hemische Produkte sind allgegenwärtig und erleichtern den Alltag — wer möchte schon den Backofen ohne den entsprechenden Reiniger putzen? Harmlos erscheinende Artikel wie Entkalker, Javelwasser, Klebstoffe oder Desinfektionsmittel haben es jedoch in sich: So registrierte das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum (Tox-Zentrum) im Jahr 2011 rund 7500 Vergiftungen mit Haushaltsprodukten — 69 Prozent der Betroffenen waren Kinder. Über 35 000 Mal klingelte 2011 das Giftberatungstelefon. Medikamenten-

bild: Fotolia

Haushaltsprodukte gehören nicht in Kinderhand.

vergiftungen rangieren dabei mit fast 40 Prozent Anzeil auf Platz eins, gefolgt von solchen mit Haushaltsprodukten mit rund 25 Prozent. «Die Gefahrensymbole auf den Produkten muss man unbedingt vor Gebrauch beachten», sagt denn auch Christine Rauber-Lüthy, Oberärztin und Leiterin des Auskunftsdienstes des ToxZentrums (siehe Interview).

Die neuen Symbole erinnern an Warnhinweise im Strassenverkehr Momentan ist eine Umstellung auf weltweit einheitliche Gefahrensymbole im


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 49

So bewahrt man den Überblick Es gibt insgesamt neun GHS-Symbole. Produkte mit den Kennzeichnungen Brandfördernd, Explosiv und Hochgiftig werden in der Migros nicht verkauft. Eine Übersicht über alle Symbole und weitere Infos gibts unter www.cheminfo.ch. Auch die neue App cheminfo mit der Notrufnummer 145 beinhaltet alles, was man rund um die neuen Gefahrensymbole und den Umgang mit chemischen Produkten wissen sollte.

VORSICHT GEFÄHRLICH

HOCHENTZÜNDLICH

GAS UNTER DRUCK

Typische Eigenschaften

Kann die Haut irritieren, Allergien oder Ekzeme auslösen, Schläfrigkeit verursachen. Kann nach einmaligem Kontakt Vergiftungen auslösen. Kann die Ozonschicht schädigen.

Kann sich durch den Kontakt mit Flammen und Funken, durch Schläge, Reibung, Erhitzung, Luft oder Wasserkontakt entzünden. Kann sich bei falscher Lagerung auch ohne Fremdeinwirkung selber entzünden.

Enthält komprimierte, verflüssigte oder gelöste Gase. Geruchlose oder unsichtbare Gase können unbemerkt entweichen. Behälter mit komprimierten Gasen können durch Hitze oder Verformung bersten.

Massnahmen

Hautkontakt vermeiden. Nur die benötigte Menge verwenden. Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.

Zündquellen vermeiden. Geeignete Löschmittel bereithalten. Auf die Lagertemperatur achten. Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.

Vor Sonneneinstrahlung schützen, an gut belüftetem Ort aufbewahren (nicht im Keller!). Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.

Geschirrspültabs, Reinigungsmittel, Javelwasser

Grillanzünder, Lampenöle, Spraydosen, Lösungsmittel

Propan- und Butangasflaschen, CO2-Flaschen für Sodawasserherstellung.

GEWÄSSERGEFÄHRDEND

ÄTZEND

GESUNDHEITSSCHÄDIGEND

Typische Eigenschaften

Kann Wasserorganismen, Wasserinsekten und Wasserpflanzen in geringen Konzentrationen akut oder durch Langzeitwirkung schädigen.

Massnahmen

Gefahren- und Sicherheitshinweise auf der Etikette beachten sowie Gebrauchsanweisung/Dosiervorschriften befolgen. Nicht mehr benötigte Produkte oder teilentleerte Gebinde der Verkaufsstelle zurückgeben oder als Sonderabfall entsorgen.

Kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen. Kann bestimmte Materialien auflösen (z.B. Textilien⁄). Ist schädlich für Tiere, Pflanzen und organisches Material aller Art. Beim Umgang immer Handschuhe und Schutzbrille tragen. Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.

Kann bestimmte Organe schädigen. Kann zu sofortiger und langfristiger massiver Beeinträchtigung der Gesundheit führen, Krebs erzeugen, das Erbgut, die Fruchtbarkeit oder die Entwickung schädigen. Kann bei Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

Backofenreiniger, Entkalker, Abflussreiniger, starke Reinigungsmittel, Reinigungskonzentrate.

Benzin, Methanol, Lacke, Grillanzünder, Lampenöle, gewisse ätherische Öle.

Produktbeispiele

Produktbeispiele

Schimmelentferner, Antiinsektensprays, Schwimmbadchemikalien, Motorenöle.

Gang. Das sogenannte Globally Harmonized System (GHS) soll so einen besseren Schutz für Mensch und Umwelt und Vereinfachungen beim Handel mit chemischen Produkten ermöglichen. Hierzulande ist das Bundesamt für Gesund-

Niemals einnehmen, jeden unnötigen Kontakt vermeiden. Nach Gebrauch verschliessen.

heit (BAG) federführend. Mit einer gerade angelaufenen grossen Kampagne will das BAG die Bevölkerung nicht zuletzt für einen verantwortungsvollen Umgang mit chemischen Produkten sensibilisieren. Es gibt insgesamt neun GHS-


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NEUES AUS DER MIGROS

Symbole — die meisten von ihnen sind im Aussehen den alten Symbolen sehr ähnlich. Sie sind rot umrahmt und erinnern stark an die Warnhinweise im Strassenverkehr.

NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

INTERVIEW

«Gefahrensymbole unbedingt beachten» Christine Rauber-Lüthy, 2011 gingen im Tox-Zentrum 35 576 Anrufe ein. Warum ruft man bei Ihnen an?

Die Sicherheit der Kunden steht für die Migros an erster Stelle Die Schweiz führt GHS schrittweise ein. Für Schweizer Produzenten und Importeure chemischer Stoffe wird die neue Kennzeichnung ab dem 1. Dezember 2012 obligatorisch. Ab Mitte 2015 müssen alle neu hergestellten Produkte mit den neuen Piktogrammen gekennzeichnet werden, ab Mitte 2017 ist der Verkauf von Lagerware mit der alten Kennzeichnung verboten. Wasch- und Putzmittel, Spraydosen, Sekundenkleber, ätherische Öle, Farben, Lacke — für die Migros als grösste Chemikalienverkäuferin in der Schweiz bedeutet dies einen immensen logistischen Aufwand. «Insgesamt führen wir rund 9000 chemische Artikel von 110 nationalen und internationalen Lieferanten», sagt Peter Gubser, Qualitätsmanager Near/Non-Food beim Migros-Genossenschafts-Bund. Bei der Umstellung geht es aber nicht nur um die Vereinheitlichung der Gefahrensymbole. Grundsätzlich wird im Zuge der GHS-Umstellung die Einstufung von chemischen Produkten überprüft und teilweise verschärft. «Ein Reinigungsmittel, das bisher als ‹reizend› ausgezeichnet wurde, kann neu als ‹ätzend› eingestuft werden und erhält dadurch das neue entsprechende Gefahrensymbol», sagt Gisela Rey, Fachtechnische Leitung Chemikalien und Arzneimittel bei der Migros. Mit der GHS-Umstellung erhöht sich so nicht zuletzt die Sicherheit der Konsumenten. «Diese steht für uns an erster Stelle», hält Peter Gubser fest.

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Christine Rauber-Lüthy ist Oberärztin und Leiterin des Auskunftsdienstes Tox-Zentrum.

Texte: Christoph Petermann

Meist geht es um konkrete Kontakte mit einem Gift oder einem vermeintlich giftigen Produkt. Leider kommen aber auch Anrufe zu Vergiftungen bei Suizidversuchen relativ häufig vor. Grundsätzlich machen Notfälle rund 90 Prozent der Anrufe aus. Die Anrufer wollen meist wissen, ob ein Arzt aufgesucht werden muss. Der Rest will sich vorsorglich informieren. Neben den Laien rufen auch Ärzte an. Um welche Gifte handelt es sich?

Am meisten Anfragen gibt es zu Medikamenten, konkret Schmerzund Schlafmitteln sowie Antidepressiva. Neben Erwachsenen, die sich das Leben nehmen wollen, sind es auch Kleinkinder, die eine Tablette der Eltern erwischen. Spitzenreiter bei den Haushaltsprodukten sind Entkalker sowie seifenhaltige Artikel wie Dusch-, Bade- oder Geschirrspülmittel.

Sind Kinder besonders gefährdet?

Das ist so. Gerade jetzt im Sommer sind Pflanzen der Grund für viele Anfragen, weil Eltern Angst haben, ihr Kind hätte sich vergiftet. Der Kirschlorbeer zum Beispiel trägt blauschwarze Beeren, die gerade Kleinkinder gern in den Mund nehmen. Dies führt zu Erbrechen.

Wo sonst droht im Alltag Vergiftungsgefahr?

Preisbarometer

Die Migros hat für Kellogg’s Special K günstigere Einkaufskonditionen ausgehandelt und gibt diese Preisvorteile wie immer an die Kunden weiter. Artikel Preis alt * Kellogg’s Special K Oats & Honey, 375 g 4.95 Kellogg’s Special K Milk/Choco, 300 g 4.70 Kellogg’s Special K Choco, 375 g 5.90 Kellogg’s Special K Red Fruit, 375 g 5.90 Kellogg’s Special K, 500 g 5.40 * in Franken / Die Preisabschläge treten ab dem 4.9. in Kraft.

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in % –7,1 –8,5 –10,2 –11,9 –8,3

Haushaltsprodukte, die falsch verwendet werden, sind die Klassiker. Jemand reinigt den Wasserkocher mit einem Entkalker und wäscht diesen vor Gebrauch nicht aus. Und wenn man das Badezimmer mit säurehaltigen Produkten zusammen mit Javel reinigt, können stark reizende Dämpfe entstehen, die zu geröteten Augen oder Atemnot führen können. Grundsätzlich führen Haushaltsprodukte aber selten zu schweren Vergiftungen. Trotzdem gilt es hier aufzupassen. Worauf sollte man achten?

Chemikalien jeder Art soll man immer in der Originalverpackung aufbewahren. Besonders gefährlich ist hier das Umfüllen von Flüssigkeiten in Getränkeflaschen. Chemikalien sind immer an separate Orte wegzuschliessen, damit Kinder nicht an sie herankommen — egal, ob Schlaftabletten oder Geschirrspülmittel. Und auch die Gefahrensymbole auf den Produkten muss man unbedingt vor Gebrauch beachten. Was soll man tun, wenn man mit einer giftigen Substanz in Kontakt gekommen ist?

Sind keine oder nur leichte Symptome vorhanden, kann das ToxZentrum unter Telefon 145 helfen zu entscheiden, welche weiteren Massnahmen nötig sind. Rund um die Uhr ist eine Ärztin am Telefon. Am Tag beraten zusätzlich Pharmazeutinnen, Pflegefachfrauen oder auch Tierärzte. Bei schwereren Symptomen muss umgehend der Arzt oder die Rettungssanität alarmiert werden.


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GESUNDE KAPSELN

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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Biokraft in Kapseln

Das Gute aus der Natur: Neu bietet die Migros Nahrungsergänzungsmittel in Bioqualität an.

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ine ausgewogene Ernährung bieten viele an. Doch nur die Mi- darunter etwa Kapseln mit Acegibt Kraft. Doch wir alle gros bringt sie jetzt neu mit Nah- rola, der «Kirsche der Antillen», kennen Zeiten, in denen rungsergänzungsmitteln in Bio- die sehr reich an Vitamin C ist. man sich fragt: Reicht das? Erhält qualität auf den Markt. Sieben Oder ein Extrakt aus anregendem mein Körper alles, was er Neuheiten stehen zur Auswahl, Guarana. Egal, für welche Kapseln braucht? Wenn etwa man sich entscheidet: Die Grundstoffe wurStress, eine überstandene Krankheit oder den im Einklang mit hartes Training den der Natur angebaut. Organismus fordert, Denn die Natur weiss, können Nahrungswas gut ist. Und man ergänzungsmittel aktut sich selbst damit Für die Natur: Migros-Bio ganz natürlich etwas tivierende Begleiter sein. Kapseln mit naGutes. Bio steht für strengste Massstäbe beim Anbau natürlicher türlichen Substanzen Text: Christiane Binder Rohstoffe. Oberste Priorität hat der schonende Umgang mit der Natur und die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln wird verzichtet. Kunstdünger ist tabu, genauso wie der Einsatz von Gentechnik. Staatlich anerkannte, unabhängige Organisationen kontrollieren und zertifizieren die Produzenten und Verarbeiter in der Schweiz und im Ausland mindestens einmal pro Jahr.

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Flusskreuzfahrten zu den Weihnachtsmärkten

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Weihnachtsmarkt in Colmar Reiseprogramm Basel – Strasbourg – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Anschliessend können Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt besuchen. Abendessen an Bord. Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft in Breisach nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Zauberhafte Weihnachtsdekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert. 4. Tag Basel Frühstücksbuffet bis 11.00 Uhr. Anschliessend Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort.

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Reisedaten 2012 MS Johannes Brahms 23.11. – 26.11. 08.12. – 11.12. 20.12. – 23.12.• 26.11. – 29.11. 11.12. – 14.12. 23.12. – 26.12.• 29.11. – 02.12. 14.12. – 17.12. 26.12. – 29.12.• 02.12. – 05.12. 17.12. – 20.12. 29.12. – 01.01.* 05.12. – 08.12. MS Alemannia 24.11. – 27.11. 09.12. – 12.12. 21.12. – 24.12.• 27.11. – 30.11. 12.12. – 15.12. 24.12. – 27.12.• 30.11. – 03.12. 15.12. – 18.12. 27.12. – 30.12.• 03.12. – 06.12. 18.12. – 21.12. 30.12. – 02.01.* 06.12. – 09.12. * Zuschlag Silvesterfahrt Fr. 90.–/mit Stadtführung in Strasbourg • All inclusiv (Hauswein, Sekt, Fassbier, Soft Drinks) Weihnachtsmärkte finden statt bis: Basel 23.12.12, Colmar und Strasbourg 31.12.12 (nach Weihnachten reduzierter Markt) Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Mahlzeiten gemäss Programm • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Transfer mit Tram in Strasbourg Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Treibstoffzuschlag vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 55

Pochierte Birnen auf Rösti Hauptgericht für 4 Personen 4 Birnen, z. B. Williams 4 dl Weisswein, 4 dl Wasser 4 Zweige Rosmarin 1 kg festkochende Kartoffeln Salz, Pfeffer, 120 g Rahmkäse, z. B. Zürcher Rahmkäse 4 Tranchen Rohschinken 4 EL Bratbutter

Rahel Oertli geniesst den feinen Zürcher Rahmkäse von Käsemeister Friedrich Sommer.

Migros Zürich: Rahmkäse aus der Region. Käsemeister Friedrich Sommer sorgt in der Wylandchäsi in Henggart, mitten im Zürcher Weinland, für eine wundervolle Käsevielfalt. Die Kunden der Migros Zürich sind von seiner Auswahl begeistert.

Der Käse brachte ihr Glück

Drei Jahre lebte Rahel Oertli im Burgund, doch die Schweizer Küche hat sie nicht verlernt. Ihre pochierten Birnen auf Rösti haben überzeugt.

D

en Senf aus Dijon liebt Rahel Oertli (32) über alles. Und auch sonst haben ihr die pittoreske und beschauliche Burgunderstadt wie auch die französische Lebensart sehr gut gefallen. Nun ist sie wieder in der Schweiz und setzt sich mit den helvetischen Befindlichkeiten auseinander. «Natürlich ist Bülach nicht Dijon, aber das Zür-

cher Unterland hat auch seinen Reiz», sagt Rahel Oertli, die beruflich sehr vielseitig ist. Sie entwirft und näht Kinderkleider, richtet ein Café ein oder setzt mit ihrer Kamera Personen auf verschiedene Arten in Szene. Dass sie auch kochen kann, davon hat sie Erik Haemmerli vom «Bederhof» in Zürich überzeugt. Der Starkoch hat Rahel

Oertlis pochierte Birnen auf Rösti zum Siegerrezept gekürt. Text: Martin Jenni Bild: Mirko Ries

Das Gewinner-Rezept, Bilder und Infos zu den Produkten auf www.migrosmagazin.ch/ ausderregion Lesen Sie in zwei Wochen: Noëmie Solioz Perrelet aus Epalinges VD kocht Saucisson en mousse sur lit de poireaux.

1. Birnen unten etwas anschneiden, sodass sie stehen. Halbieren, Kerngehäuse entfernen. Birnen in Wein und Wasser mit der Hälfte des Rosmarins ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze bissfest garen. Abgiessen und abtropfen lassen. Inzwischen Kartoffeln in der Schale separat weich kochen, schälen und an der Röstiraffel reiben. Mit Salz und Pfeffer würzen und in der Bratbutter zu 4 goldbraunen Rösti braten. 2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Käse in Scheiben schneiden. Je ¼ zwischen je 2 Birnenhälften geben. Birnen mit je 1 Rohschinkentranche umwickeln und 5–10 Minuten in der Backofenmitte backen, bis der Käse schmilzt und der Rohschinken knusprig wird. Birnen auf Rösti servieren und mit restlichen Rosmarinzweigen garnieren. Mit Salat servieren. Zubereitung: ca. 40 Minuten + ca. 20 Minuten garen Pro Person ca. 19 g Eiweiss, 22 g Fett, 55 g Kohlenhydrate, 2400 kJ/570 kcal


SCHAUFENSTER 56 |

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PASTINI

Pastini hani gärn!

Pastini-Kinderteigwaren enthalten 25 Prozent Gemüsepüree – perfekt für kleine Grünzeugmuffel. Und die Zeichnungen auf den Verpackungen stammen aus einem KinderMalwettbewerb des Migros-Magazins.

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

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PASTINI | 57

Rundgang und Pastaparty bei derJowa Für die Gestaltung der neuen Pastini-Verpackungen hatte das MigrosMagazin zum Malwettbewerb aufgerufen. Die Zeichnungen der drei Gewinner zieren nun die Pastini-Verpackungen. Als Gewinn besuchten die Kinder mit ihren Freunden und Familien die Jowa in Buchs AG und erlebten hautnah, wie ihre geliebten «Nüdeli» hergestellt werden. Im Anschluss probierten die Kinder «ihre» Pastini — die Teller waren jeweils schnell leer gegessen und alsbald wieder vollgeschöpft.

V

iele Kinder essen Pasta am liebsten «mit ohne Sauce» und ohne Beilage. Will heissen: mit null Gemüse. Welche Eltern haben sich deshalb nicht schon Sorgen gemacht, dass ihr Sprössling zu wenig Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt? Jede Mutter versucht doch verzweifelt, den Kleinen hier noch ein Rüebli oder da noch ein Broccoli schmackhaft zu machen. Meist mit mässigem Erfolg: Alles Verdächtige wird sorgfältig herausgepickt. Die neue Kinderpastalinie Pastini hilft diese tägliche Debatte am Familientisch etwas zu entschärfen. Die Teigwaren enthalten nämlich 25 Prozent Gemüsepüree. So ist es ganz einfach, den Kleinen etwas Tomaten, Karotten, Zucchetti oder Spinat sozusagen unbemerkt unterzujubeln. Dass die Teigwaren ansprechend aussehen und toll schmecken, kommt dazu. Für die Gestaltung der Verpackungen hatte das MigrosMagazin extra zu einem grossen Malwettbewerb aufgerufen. Die drei kleinen Sieger gewannen als Preis je einen Pastaplausch in der Teigwarenfabrik der Jowa im aargauischen Buchs. Nach dem span-

nenden Fabrikrundgang haben sie die Teller gleich mehrere Male gefüllt. Und wie könnte es anders sein als «mit ohni Sauce, bitte!»? Kein Wunder, dass die Pastini bei den kleinen Geniessern so gut ankamen. Die Verantwortlichen hatten nämlich Kinder an der Entwicklung der neuen Pasta beteiligt, Geschmäcker, Farben und Formen testen und beurteilen lassen. Dabei stellten die Projektverantwortlichen fest, dass Kinder kleine Pastaformen bevorzugen und stellten die Nudelgrössen entsprechend ein. Für die Mutter oder den Vater hat das den Vorteil, dass die Pasta schnell zubereitet ist. Nach sechs bis acht Minuten sind die Müscheli, Zöpfli, Krawättli perfekt al dente und bereit, von den hungrigen Kids verschlungen zu werden. Auf den Verpackungen mit den fantasievoll gestalteten Zeichnungen gibts ausserdem Tipps für Eltern, wie sie Kindern Gemüse schmackhaft machen können, und jeweils ein einfaches Rezept. Ganz im Sinne von: Mit Pastini wird Gemüse unwiderstehlich. Text: Anna-Katharina Ris

Die Gewinner des Malwettbewerbs mit «ihren» Verpackungen: ! Lionel (8) aus dem Wallis: Krawättli mit Karotten und Kürbis ! Pernilla (5) aus der Ostschweiz: Zöpfli mit Zucchini und Spinat ! Agatha (8) aus dem Tessin: Müscheli mit Tomaten und Karotten. Alle Pastini wiegen je 400 g und kosten Fr. 2.90

Bilder: René Ruis


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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FOOD | 59

GUT & GÜNSTIG

Pilzschnitten mit Käse

für circa Fr. 11.–

Nachtessen für 4 Personen ■ 8 kleine Scheiben Ruchbrot in der Pfanne mit wenig Olivenöl rösten. Circa Fr. 0.90 ■ Eine kleine Zwiebel fein würfeln, in 2 TL Olivenöl andünsten. 500 g gemischte Pilze (z. B. Champignons, Eierschwämmli, Kräuterseitlinge) sauber bürsten, halbieren. Zur Zwiebel geben und mitbraten, bis sie leicht Farbe annehmen. Salzen, pfeffern. Circa Fr. 7.10 ■ Mit 1 EL Weisswein ablöschen und alles bei niedriger Temperatur gar köcheln. Mit 2 Esslöffeln Halbrahm verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 1.50 ■ Die Pilze auf die Brotscheiben verteilen. Mit 4 Teelöffeln gehackter Petersilie und 40 g gehobeltem Gruyère bestreuen. Circa Fr. 1.50

Ruchbrot, Champignons und Gruyère – die Zutaten für ein herzhaftes Znacht.

Währschaft und gut

Für den Wanderrucksack

Genuss aus dem Elsass

Aromatisch und kräftig

Die praktischen Fleischkonserven von Malbuner sind echte Klassiker für den Wanderrucksack. Neu im Sortiment ist das Swiss Corned Beef, hergestellt aus Schweizer Fleisch. Geschmack und Qualität machen das Produkt zu einem Muss auf jeder Wanderung. Malbuner Swiss Corned Beef, 115 g, Fr. 2.80*

Die panierten, tiefgekühlten Scharbenfilets aus Kanada stammen aus nachhaltiger Fischerei. Das weisse Fleisch ist fest und hat ein kräftiges Aroma. Dazu passt ein gemischter Salat oder ein noch lauwarmer, mit Bouillon zubereiteter Kartoffelsalat mit Radieschen. Ernährungsexperten empfehlen, einmal pro Woche Fisch zu essen. MSC Kanadische Scharbenfilets, 400 g, tiefgekühlt, Fr. 7.10*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Besonders reichhaltig

Die kleinen klassischen Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck sind ideal für ein leichtes Mittagessen oder als Apéro. Die elsässische Antwort auf die Pizza ist im Nu zubereitet. Flammkuchen Midi Limited Edition, 2 x 120 g, Fr. 4.10*

Die M-Classic-Spaghetti Integrale aus Vollkorn-Hartweizengriess sind mit Weizenkleie angereichert und enthalten darum besonders viele Ballaststoffe. Vollkornteigwaren schmecken kräftiger als herkömmliche. M-Classic Spaghetti Integrale, 750 g, Fr. 2.20*

* In grösseren Filialen.

* Nur in grösseren Filialen.


sChaUFenster 60 |

K

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aniManCa

ein Mensch hat sie je lebend gesehen — trotzdem üben sie eine ungebrochene Faszination auf uns aus: Die Dinosaurier, deren Zeitalter vor 240 Millionen Jahren begann und vor 65 Millionen Jahren endete. Staunend stehen Yael (9), Marc (10), Luana (9) und Linus (10) im Sauriermuseum Aathal ZH vor dem 2,7 Meter hohen Skelett eines Carnotaurus Sastrei, zu Deutsch Fleischstier. «Wann hat der gelebt?», will Marc wissen. Dinofan Linus weiss es: «Vor 110 Millionen Jahren.» Gleich nebenan steht das Skelett von Gastonia, einem Pflanzenfresser, der vor 120 Millionen Jahren in Utah, auf dem Gebiet der heutigen USA, gelebt hat. «Die beiden Dinos sind sich also in Realität gar nie begegnet, da liegen ja zehn Millionen Jahre dazwischen», folgern die Kinder. Aber warum sind sie ausgestorben? «Extrem häufige Vulkanausbrüche und der Einschlag eines Meteoriten haben die Umwelt, vor allem auch das Klima, über längere Zeit verändert», erklärt Museumspädagogin Esther Wolfensberger (41). «Viele Tiere und Pflanzen konnten sich den neuen Lebensbedingungen nicht anpassen — sie starben aus.» Forscher denken, dass der Einschlag eines riesigen Meteoriten

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Nr. 36, 3. September 2012 | Migros-Magazin |

Auf zur grossen Dino-Jagd!

Am 4. September startet die Migros mit «Animanca – Entdecke die Welt der Dinos» eine grosse Reise in die Zeit der Dinosaurier. Ein Abenteuer für Entdecker.

aus dem All so viel Staub in die Luft gewirbelt hat, dass die Sonne sich verdunkelte und das Klima sich veränderte. Pflanzen, die die Vegetarier unter den Dinos zum Leben brauchten, konnten nicht mehr wachsen. Starben aber die Vegi-Dinos aus, fehlte auch den Raubsauriern die Nahrung. Für alle kleinen und gros-

sen Dinofans lässt die Migros die Saurier jetzt wieder auferstehen. Mit «Animanca — Entdecke die Welt der Dinos» gibt es spannende Dino-Abenteuer zu entdecken. Sammeln, basteln, mitmachen! Mehr Infos im Umhefter und in der Box unten. Text: Anette Wolffram Bilder: René Ruis; Styling: Sandra Ryser

Die Dinos sind da! Dabei sein bei der geheimnisvollen reise ins Zeitalter der Dinosaurier? Vom 4. September bis 22. Oktober bekommt jeder Kunde pro 20 Franken einkauf in allen migros-Filialen und Fachmärkten ein Sachet mit einem Dino-Holzbausatz und einem Sticker geschenkt. Die 28 verschiedenen Dino-Modelle sind jeweils etwa sieben Zentimeter gross. Sie können selbst zusammengesteckt und noch kreativ verschönert werden. Wie das geht, zeigen wir in der nächsten Ausgabe des migros-magazins.


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Frischback Pita ungekühlt, 500 g 20x 2.40 NEU ** Alle Brotkränze –.30 günstiger Pain Sarment im Duo-Pack 33% Bifidus Powerfruit und Bifidus Cornwell Drinks, z.B. Powerfruit Pfirsich/Maracuja Drinks, 20x 4 x 100 g 4.15 NEU ** Alle Bio Joghurts (ohne Schafsmilchjoghurt) 20% Bifidus Joghurt Vanille, 0% Fett, 150 g –.85 NEU ** 20x Le Gruyère mild (ohne Maxi), per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Rahmtilsiter, Bio, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Mini Babybel, Netzli à 15 x 25 g 20% Valflora M-Drink UHT, Schweiz, Packung à 4 x 1 Liter 4.25 statt 5.– Raccard Tradition 1/4, Schweiz, per 100 g 1.20 statt 2.– 40% Tête de Moine, Packung à ca. 450 g, Schweiz, per 100 g 1.60 statt 2.– Grand cru & Suprême des Ducs, Netz à 325 g 6.30 statt 7.80 Tartare aux herbes, Frankreich, Packung à 2 x 150 g 3.90 statt 5.60 PUNKTE

Rinds-Hackfleisch, Bio, per 100 g 1.75 statt 2.20 20% Hirsch-Schnitzel, Neuseeland, per 100 g 30% M-Classic Wienerli im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 4 Stück, 600 g 50% Chämischinken, Bio, Schweiz, per 100 g 3.60 statt 4.55 20% Nierstück Rippli, TerraSuisse, geräuchert, per 100 g 33% Optigal Poulet-Hackfleisch, Schweiz, Schale à 500 g 20% Wildlachs Sockeye im DuoPack, MSC, Wildfang aus Alaska, 2 x 100 g 30% Crevetten an Curry-Sauce, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, 250 g 20x 6.60 NEU ** Pelican Fischstäbchen Hokifilet, MSC, im 3er-Pack, tiefgekühlt, 3 x 450 g 3 für 2 Schweinshalssteak mariniert, nicht zum Tiefkühlen, Schweiz, per 100 g 1.40 statt 2.40 40% in der Selbstbedienung Alle Lammgigots, TerraSuisse, frisch, Schweiz, z.B. Lammgigot ganz mit Bein, per 100 g 2.35 statt 3.40 30% Fleischkäse roh, frisch, Schweiz, Schale à 500 g, per 100 g –.95 statt 1.35 30% Traiteur-Saucen, Schweiz, Packung à 600 g 11.90 statt 14.90 20% Saucisson Tradition, TerraSuisse, Stück à ca. 450 g, per 100 g 1.35 statt 1.70 20% Freiburger Buure-Chämischinken «Le Dzodzet», «Aus der Region.», gekocht, Schweiz, Stück à 800 g bis 1,2 kg, per 100 g 3.– statt 3.80 20% Don Pollo Trutenbrust, dünn geschnitten, hergestellt in der Schweiz mit Import-Fleisch, Packung à 2 x 137 g 5.30 statt 6.70 20% PUNKTE

Greyerzer Trockenwurst, z.B. mit Knoblauch «Lyoba», Stück à 280 g 9.90 statt 13.50 20% Malbuner Landrauchschinken, geschnitten, Schweiz, z.B. Schale à ca. 120 g, per 100 g 3.75 statt 4.70 20% Pouletschenkel gewürzt Paprika, 6 Stück, Schweiz, per kg 9.50 statt 14.– 30% Trutenfilet-Médaillons, frisch, Frankreich, per 100 g 2.15 statt 3.10 30% Foie gras mit Stücken, Block, Frankreich, Packung à 2 x 40 g 10.50 statt 15.70 30% Don Pollo Chicken Wings, gekocht, Schweiz, Packung à 500 g 9.40 statt 11.75 20% Regenbogenforellenfilet, Italien, per 100 g 2.20 statt 2.80 20% M-Classic Eglifilets im Teig, Estland, Packung à 2 x 250 g 12.45 statt 17.80 30%

PUNKTE

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BLUMEN & PFLANZEN

Rosen 50 cm, Max Havelaar, Bund à 12 Stück 12.80 Sonnenblumen, «Aus der Region.», Bund à 5 Stück 8.90 statt 12.80 Rosenarrangement, pro Korb 18.90 statt 22.80 Gesteck mit Sonnenblumen, im Keramiktopf 14.80 Celosia, «Aus der Region.», Bund à 5 Stück 10.80 Phalaenopsis Mini im Übertopf, im 7-cm-Topf 10.30 statt 14.80 Chrysanthemen Garden Mums, im 14-cm-Topf 6.20 statt 8.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Frey Tafelschokoladen 100 g im 10er-Pack, Milch extra, Giandor oder Noir 72% 50% Truffes assortiert, Bio, 138 g 9.20 statt 11.50 20% * Fencheltabletten, 20x 190 g 3.40 NEU ** Alle Premium Teigwaren, z.B. Spätzle, 500 g 2.15 statt 2.70 20% Alle Mifloc Kartoffelstock 20% Heinz Ketchup normal oder hot im Duo-Pack, z.B. Heinz Ketchup normal, 2 x 700 g 5.40 statt 6.80 20% Guarana Power Kapseln, Bio, oder Reisewohl, Bio, z.B. Guarana Power Kapseln, Bio, 60 Kapseln 20x 12.30 NEU ** Actilife Cranberry, 20x 200 ml 9.50 NEU ** Alle Bio Yogi Tees, z.B. Yogi Ingwer-Zitronen-Tee, Bio, 15 Beutel 3.90 statt 4.90 20% Alle Kaffees 500 g, Bohnen oder gemahlen 1.– günstiger Alle Chicco d’Oro Kaffee20x kapseln, 16 Kapseln ** Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 40% Dino Biscuits, Animanca, Limited Edition, 200 g 2.40 Gesamtes Wasa Sortiment, z.B. Wasa Knäckebrot Original, 205 g 1.65 statt 2.10 20% Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack, 12 x 250 ml 15.90 statt 19.80 Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50% Alle Gold Säfte 1 Liter und Packungen à 3 x 25 cl 20% M-Classic Cappelletti mit Pilzen oder Schinken im 3er-Pack 30% Knöpfli im Duo-Pack, 2 x 500 g 5.40 statt 6.40 15% Anna’s Best Gran Risotto ai funghi oder Milanese im DuoPack, 2 x 365 g 7.50 statt 9.40 20% Alle Frifrench Salatsaucen 50 cl und 1 Liter 20% Alle Bio Konfitüren, z.B. Heidelbeer Konfitüre, Bio, 350 g 3.05 statt 3.60 15% Alle Bio Honige, z.B. Blütenhonig flüssig, Bio, 250 g 2.55 statt 3.– 15% Gesamtes Chop Stick, Nissin, Saitaku, Jaipur und Al Fez Sortiment 20% Happy Hour Finest RauchlachsTaschen oder Laugengipfel mit Quark/Gemüsefüllung, tiefgekühlt, z.B. RauchlachsTaschen, 12 Stück, 20x 360 g 5.90 NEU ** Deliziosa Pizza Margherita oder Prosciutto, Packung à 2 Stück, tiefgekühlt 50% Gesamtes Bio TiefkühlSortiment, z.B. Vanille-Glace, Dose, Bio, 1 Liter 7.20 statt 8.50 15% PUNKTE

PUNKTE

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M-Classic Pommes frites oder Ofen frites im 2-kg-Beutel, tiefgekühlt, z.B. Ofen frites 7.80 statt 11.20 30% Schweizer Eier, Freilandhaltung, 9 Stück à 53 g+ 30% Schweizer Animanca Picknick-Eier, Freilandhaltung, 6 Stück à 50 g+ 4.70 Gesamtes Cuchaule-Sortiment, z.B. Stück à 450 g 2.90 statt 3.70 20% Cuquettes und Gâteaux au vin cuit, z.B. Cuquettes, Packung à 200 g 6.20 statt 7.80 20% Alle Anna’s Best Pizzas Grande Fina, z.B. Margherita, Stück à 465 g 5.– statt 6.30 20% Andros Kompott, z.B. ApfelErdbeer, Packung à 4 x 100 g 2.80 statt 3.50 20% Birnen Poires à Botzi in Sirup, Beutel à 500 g 6.80 statt 8.50 20%

NEAR-/NON-FOOD Total Waschmittel 50% Handy Abwaschmittel im 3er-Pack 20% Migros Fresh Lufterfrischer (ohne Mehrfachpackungen, M-Budget und Einführungsangebote), z.B. Oriental Vanilla Natural Perfume, 100 ml 6.20 statt 6.90 ** Alle Optimum Mottenprodukte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger ** Gesamtes 20x Pedic Sortiment Elmex Produkte in Mehrfachpackungen 33% Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen 50% Alle Wasseraufbereitungsartikel Brita, SodaStream, Cucina & Tavola sowie M-Classic 30% Herrenwäsche Maestro, neu erhältlich auch in Schwarz, z.B. Herren Slip 20x 8.90 NEU ** Herren Sportsocken «sanitized» im 3er-Pack 8.90 Herren Sport-Sneaker «sanitized» im 3er-Pack 8.90 Herren Wandersocken «sanitized» im 3er-Pack 9.80 Damen Fashion Feinstrumpfhosen, z.B. Strumpfhose 20x Gr. 4, Purpur 8.90 NEU ** Damen Sport-Sneaker aus Tactel «quick-dry» 8.90 Damen Sport-Sneaker-Socken «sanitized» im 3er-Pack 7.90 Damen Sport-Sneaker «sanitized» im 3er-Pack 6.90 Mädchen-Leggings, Gr. 104–164, erhältlich in diversen Farben 19.60 statt 24.90 3 für 2 ** Baby-Gilet mit abnehmbarer Kapuze, Gilet für kühlere Herbsttage, 20x Gr. 68–98 29.– NEU **

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PUNKTE


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Migros-Magazin | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

sChaUFenster

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aniManCa | 69

gUt zU Wissen

Was Dinos futterten Unter den Dinosauriern gab es Pflanzenfresser wie den Brachiosaurus, der mit 30 bis 50 Tonnen Gewicht so viel wog wie acht afrikanische Elefanten. Er ernährte sich von Farnen, Schachtelhalmen und Nadelbäumen. Dank seines Halses, der sieben bis neun Meter lang wurde, konnte er sogar die Baumkronen erreichen. Der bekannteste Fleischfresser war der Tyrannosaurus Rex. Er jagte Pflanzenfresser und frass, so vermuten Wissenschafter, auch die Kadaver von toten Tieren. Zu seinen Lieblingsspeisen gehörten wahrscheinlich die Entenschnabeldinosaurier. So ein Schnabeldino wog um die 3000 Kilogramm, das entspricht einem ausgewachsenen Nilpferd oder drei kleineren Autos. Nächste Woche: Brutpflege bei den Dinosauriern.

Linus, Yael, Marc und Luana (von links) bestaunen das Carnotaurus-Skelett im Sauriermuseum Aathal.

Das futtern DinoFans: Dino Biscuits, 200 g, Fr. 2.40


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

SCHAUFENSTER

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I AM NATURAL COSMETICS | 71

Die neue Anti-Aging-Pflege von I am Natural Cosmetics: Anti-Falten Serum, 30 ml, Fr. 11.80; Anti-Falten Augenkonturen Creme, 15 ml, Fr. 11.80; Regenerierende Handcreme, 75 ml, Fr. 4.90; Anti-Falten Tagescreme, 50 ml, Fr. 12.80; Anti-Falten Nachtcreme, 50 ml, Fr. 13.80

Jungbrunnen Natur

Erste Zeichen der Hautalterung reduzieren – das geht auch natürlich: I am Natural Cosmetics, das Naturkosmetiklabel der Migros, lanciert neu eine Anti-Aging-Pflege. Alpenrosen und Arganöl wirken im Duo für eine faltengeminderte Ausstrahlung.

Bild: Gettyimages

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iemand versteht sich auf Regeneration so gut wie die Natur selbst. Was liegt darum näher, als sich ihre Geheimnisse zunutze zu machen. Genau da knüpft I am Natural Cosmetics, die Naturkosmetiklinie der Migros, schon seit Langem an. Nun lanciert das Label endlich auch eine Anti-Aging-Serie. Sie ist speziell abgestimmt auf die reife, anspruchsvolle Haut ab 35.

Die reichhaltigen Formulierungen mit Alpenrosenextrakt und wertvollem Arganöl mindern bereits bestehende Linien und Falten. Sie bekämpfen die Erschlaffung der Gesichtshaut und verbessern ihre Elastizität und Festigkeit. Wie alle Produkte von I am Natural Cosmetics basiert die Anti-Aging-Pflege auf hochwertigen Pflanzenölen und Pflanzenextrakten. Da haben synthe-

tische Farb- und Duftstoffe sowie Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis keinen Platz. Auf sie wird komplett verzichtet. Alle Produkte sind zudem pH-neutral, ihre Hautverträglichkeit ist dermatologisch bestätigt. Das ist Anti-Aging-Kosmetik, die all jene überzeugen wird, für die bei der Hautpflege sowohl Naturnähe als auch Wirksamkeit zählt. Text: Jacqueline Vinzelberg


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NONFOOD

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

RAPPENSPALTE

Buntes Treiben Nichts mehr vergessen Wer meint, dass Notizen nur noch in elektronischer Form erfasst werden sollten, hatte noch nie einen Computercrash. Ausserdem haben die neuen, knallbunten Notizbücher viel Stil. Z. B. Notizbuch A6 mit Gummiband, Rot, 96 Blatt, Fr. 6.90

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Röbi Koller (54) moderiert die Samstagabendshow «Happy Day» im Schweizer Fernsehen, schrieb das Buch «Dr. Nils Jent – ein Leben am Limit» (2011, Verlag Wörterseh) und liebt noch immer die Rolling Stones. Röbi Koller, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Beim Coop in Baar ZG. Gestelle auffüllen für 2.20 Franken pro Stunde. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gutes Essen: Schweizer Fleisch von der Delikatessen-Metzgerei in Zürich Wipkingen, Gemüse frisch vom Markt. Dazu ein guter Wein. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Katze.

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Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Unsere unvergessliche Hochzeitsreise nach Tansania, Ostafrika, im Jahr 2003. Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Zwei Fotos von meinen Töchtern und mein 1.-Klasse-SBB-GA.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Alles, was den Teamgeist fördert.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für meine besten Freunde: Ich würde Sie zu Bratwurst und Bürli am Zürcher Sternengrill beim Bellevue einladen. Haben Sie einen guten Spartipp für unsere Leser?

Keinen billigen Schrott kaufen.

Interview: Eugen Baumgartner


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Châteauneuf-du-Pape–Avignon. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus nach Châteauneuf-du-Pape und Einschiffung. Willkommenscocktail und Begrüssung an Bord. Nach Ankunft heisst es das erste Mal «Leinen los». 2. Tag: Avignon–Arles. Das am Zusammenfluss der Rhône und Durance gelegene Avignon betört den Besucher durch seine Pracht. Die charmante Altstadt mit ihren prächtigen, mittelalterlichen Häusern ist von einer intakten und imposanten Befestigungsmauer umgeben und wird von dem wuchtigen, wehrhaften Papstpalast dominiert. Geführte Besichtigung im Papstpalast (*). Der Weihnachtsmarkt in Avignon findet gleich beim Papstpalast statt und versetzt uns zurück in weihnachtliche Stimmung. Abends Flussfahrt bis Arles. 3. Tag: Arles und Marseille. Arles hat sich aufgrund seines aussergewöhnlich reichen antiken Erbes zu einem wichtigen touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Kurze geführte Stadtbesichtigung (*). Gegen Abend Busfahrt nach Marseille. Es erwartet uns der erste musikalische Höhepunkt in der Oper von Marseille.

Oper in Marseille, 20.00 Uhr «Italiana in Algeri» von Gioacchino Rossini Leitung: Giuliano Carella nach einer Inszenierung von Nicola Berloffa 4. Tag: Flusstag auf der Rhône. Fahrt auf der Rhône flussaufwärts. Wir geniessen einen geruhsamen Flusstag an Bord unseres komfortablen Schiffes. 5. Tag: Lyon und Silvesterkonzert. Heute erwartet uns Lyon am Zusammenfluss von Saône und Rhône. Das Panorama der drittgrössten Stadt Frankreichs wird geprägt von der Basilika Notre-Dame de Fourvière, welche die Stadt überragt. Nachmittags erleben Sie auf einer geführten Stadtbesichtigung alle Sehenswürdigkeiten (*). Abends besuchen wir das Silvesterkonzert in der schönen Oper. Oper in Lyon, 20.30 Uhr «Cendrillon» Ballet de l‘Opéra de Lyon Orchestre de l‘Opéra de Lyon Choreographie und Leitung: Maguy Marin Musik: Serge Prokofiev Anschliessend Silvesterfeier an Bord.

6. Tag: Lyon und Neujahrskonzert. Vormittags Zeit zur individuellen Verfügung. Am Nachmittag steht der letzte musikalische Höhepunkt auf dem Programm. Wir besuchen das Neujahrskonzert im Auditorium von Lyon. Auditorium von Lyon, 16 Uhr «Neujahrskonzert» –Werke von u.a. Bizet, Strauss. Orchestre national de Lyon Nach Mitternacht Weiterfahrt Richtung Mâcon. 7. Tag: Mâcon–Beaune–Schweiz. Nach dem Frühstück Ankunft in Mâcon. Ausschiffung und Busfahrt nach Beaune. Spannende Führung durch Beaune mit Einblick in die ehemalige medizinische Versorgung des Hôtel-Dieu (*). Rückreise über Besançon, Mulhouse und Basel zurück zu den Einsteigeorten.

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SAISONKÜCHE 76 |

Janine Neininger zeigt Andra Borlo, wie man die Empanadas füllt und profimässig verschliesst.

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ANDRA BORLO

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

SAISONKÜCHE

ANDRA BORLO | 77

Grosses Bild: Andra Borlo ist Vegetarierin. Die Teigtaschen mit Zwiebeln und Mozzarella sind ganz nach ihrem Geschmack. Bilder oben: Alle Zutaten für die Empanadas bekommt man in der Migros. Die Ränder der Teigtaschen werden mit den Fingern festgedrückt und anschliessend mit Eigelb bepinselt. So erhalten sie einen schönen goldenen Glanz.

Stets engagiert

Andra Borlo komponiert, singt und setzt sich für Menschenrechte ein. Mit dem Migros-Magazin bereitete das Multitalent Empanadas zu.

V

ier Treppen geht es hoch in die Wohnung von Andra Borlo (44). Diese lehnt lässig im Türrahmen. Verschnaufpause? Fehlanzeige! Sofort steuert die Musikerin in ihre Küche. «Die ist halt nicht modern», sagt sie. Für «Saisonküche»Köchin Janine Neininger kein Problem: «Es hat ja recht viel Platz hier.» Die Köchin hat alles für vegetarische Empanadas mitgebracht: gefüllte Teigtaschen, wie man sie vor allem in Lateinamerika isst. Schnell findet sich Janine Neininger in der Küche zurecht und knetet den Teig für die Empanadas zusammen. Andra Borlo ist Sängerin, Komponistin, studierte Politologin, Lehrerin und seit anderthalb Jahren Mutter — das lässt auf einen bewegten Lebenslauf schliessen. Geboren wurde sie in Chicago, kurz bevor ihre Eltern in die Schweiz zurückkehrten. Mit dem Singen fing sie erst spät an. «Ich habe mit 17 eine Lehrerausbildung begonnen, da

war ich wegen meiner rauen Stimme sogar vom Gesangsunterricht befreit.» Als ihr damaliger Freund den Militärdienst verweigerte, musste er ins Gefängnis. Sein Zellennachbar war Gitarrist und von Borlos Stimme so begeistert, dass er ihr versprach: «Wenn ich rauskomme, machen wir Musik.» Und so kam

es dann auch. Mit ihm gründet sie ihre erste Band. Das war vor 23 Jahren. Später, während ihres Studiums der Politologie, hatte Borlo ihre ersten Auftritte als Sängerin. Zwischen 2003 und 2007 pendelte sie zwischen Bern und New York, wo sie ihre erste CD mit eigenen Kompositionen aufnahm.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Gemüse, Früchte, Feta-Käse, Pesto, rote Linsen, Couscous. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Jeden Tag, sonst gibts nichts zu essen. Mein Mann und ich kochen abwechselnd. ■ Was würden Sie nie essen? Fleisch – nur im absoluten Notfall. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit dem zum Tode verurteilten Amerikaner Nanon Williams. Er sitzt seit 20 Jahren unschuldig in einem texanischen Gefängnis. Ich habe ihn oft besucht. Mit ihm essen zu gehen, würde bedeuten, dass er frei ist.


Italianità auf Schweizer Tellern Viele Experten sagen einstimmig: Mister Rice Carnaroli ist der beste Reis für Risotto. Das leicht schlanke, zarte Korn aus Italien ist reich an Nährstoffen und eignet sich nicht nur für feinen Risotto, sondern auch für viele weitere Reisgerichte. Übrigens: Carnaroli-Reis hat eine weit höhere Zeitspanne zwischen gekochtem und verkochtem Reis. Heisst: Es ist viel einfacher, damit einen geschmeidigen und sämigen Risotto zuzubereiten.

saisonküche 78 |

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andra borlo

Empanadas mit Zwiebeln und Ergibt ca. 18 Stück

Zubereitung circa 40 Minuten + circa 2 Stunden ruhen lassen + circa 35 Minuten backen Pro Stück circa 6 g Eiweiss, 12 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 750 kJ/170 kcal

Kürbisrisotto mit Waldpilzen und Herbsttrüffeln Rezept für 4 Personen

30 g fein gewürfelte Schalotten in 1 EL Olivenöl extra vergine andünsten. 300 g Mister Rice Carnaroli kurz mitdünsten, mit 1 dl Weisswein ablöschen, auf die Hälfte einkochen lassen. 1 ⁄2 Lorbeerblatt zugeben, 7–8 dl heisser Geflügelfond unter Rühren nach und nach zugeben. Immer wieder einkochen lassen. Nach 10 Minuten 200 g geraffeltes Kürbisfleisch unterrühren. Je nach Konsistenz noch ein wenig mehr Geflügelfond und/oder Weisswein zugeben. Lorbeerblatt entfernen. Risotto mit 30 g Butter und 80 g geriebenem Parmesan verfeinern, mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. 300 g gemischte Waldpilze würfeln und in 3 EL Olivenöl kräftig andünsten, mit 0,5 dl Weisswein ablöschen und einkochen lassen. 0,5 dl Geflügelfond dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 30 g Butter unterrühren. Risotto in tiefen Tellern anrichten, Pilze dazugeben und mit gehobelten Herbsttrüffeln garnieren.

Holen Sie sich auch andere Länder auf Ihren Teller.

Wenn Andra Borlo keine Musik macht, setzt sie sich mit viel Energie für Menschenrechte ein. Sie gibt Einführungen in Menschenrechte, entwickelt Bildungsmodule und ist in der Lehrerfortbildung tätig. Wen das erstaunt, dem entgegnet sie: «Der ‹arme Musiker›, der sich als Kellner etwas dazuverdient, ist eben nur ein Klischee. Für viele Leute passt es nicht, dass ein Musiker auch als Dozent arbeitet. Dann gilt die Musik sofort nur als ‹Hobby›.» Sie aber verfolgt beides mit Leidenschaft.

als Vegetarierin im land der rinderzucht 2008 reiste sie in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires, um auch dort eine CD aufzunehmen. Die grosse Herausforderung: «Ich kannte niemanden, musste aber in fünf Wochen

Musiker für die Studioaufnahmen finden. Das war ein grosses Abenteuer.» Sie lernte dabei viele Musiker kennen und verliebte sich in ihren heutigen Partner, den Gitarristen Carlos Ramirez (39). Die CD wurde eine gelungene Mischung aus Pop, Folk, Tango und Soul. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger möchte nun die Empanadas füllen. Eine gute Gelegenheit, ein wenig von Buenos Aires zu schwärmen. Die Köchin war bereits fünf Mal dort. «Du hast sicher mehr von der Stadt gesehen als ich», witzelt die Sängerin. «Wir besuchen ja immer Leute, wenn wir in Buenos Aires sind. Da bleibt fürs Reisen nicht viel Zeit.» Sie begutachtet ihre Empanadas: «Meine sind eher Freestyle, nicht ganz so ordentlich geformt.» Die fleischlos gefüllten


saisonküche

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Käse

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

ZUTATEN 2 Zwiebeln, 1 EL Olivenöl, 1 TL Zucker, 1 TL getrockneter, Oregano, Salz, Pfeffer, 2 Mozzarella à 150 g, 1 Eigelb zum Bestreichen, Teig: 250 g Mehl, 1 TL Salz, 150 g kalte Butter, 1 Eigelb, 2 EL Milch, 2 EL lauwarmes Wasser ZUBEREITUNG 1. Für den Teig Mehl und Salz mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Butter in Flocken dazuschneiden. Eigelb beigeben. Zwischen kalten Händen zu einer krümeligen Masse verreiben. Milch und Wasser beigeben und zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Im Kühlschrank circa 2 Stunden ruhen lassen. 2. Für die Füllung Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Im Öl circa 10 Minuten dünsten. Zucker beigeben und caramelisieren lassen. Mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken. Mozzarella in Würfelchen schneiden. 3. Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl 2–3 mm dünn auswallen. Rondellen à circa 12 cm ausstechen. In die untere Hälfte der Rondelle etwas Zwiebeln und Mozzarella geben. Teig zusammenklappen und Ränder gut verschliessen. Ränder einrollen und fest andrücken. Mit Eigelb bestreichen. In der Ofenmitte 30–35 Minuten backen.

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Teigtaschen sind für sie als Vegetarierin ideal. Wie merkwürdig es manchmal sein kann, in Argentinien, einem Land, in dem traditionell viel Rindfleisch gegessen wird, fleischlos zu leben, verdeutlicht sie mit einer Anekdote aus Argentinien: «Eine Frau, der ich erzählte, dass ich Vegetarierin bin, sagte zu mir: ‹Ich esse auch nur wenig Fleisch. Höchstens einmal am Tag.›» Als Kind taten ihr die Tiere leid, heute stehen für sie beim Essen

neben der Tierhaltung die Umweltaspekte im Vordergrund. Während die Empanadas im Ofen backen, gibt es eine kleine Konzerteinlage. Carlos greift zu seiner Gitarre, und die beiden singen einen wunderschön melancholischen Bolero aus der lateinamerikanischen Heimat. Zur Belohnung gibt es Empanadas. Text: Claudia Schmidt Bilder: Bruno Bolinger

1 x täglich Biotin > vermindert den Haarausfall > verbessert die Haar- und Nagelqualität > erhöht die Haar- und Nageldicke

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf www.biomed.ch

TIPP: Dazu passt Salat.

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Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

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KÜCHENKUNDE 80 |

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SPANIEN UND PORTUGAL

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Rot, Grün und Gelb, Chilischoten und vor allem Kartoffeln. Das heimliche spanische Nationalgericht für alle Regionen ist übrigens die Tortilla Espanola — eine Omelette aus gekochten Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern. Im Baskenland wird anders gekocht als in Katalonien oder auf den Kanaren, und so hat jede spanische Region ihre eigenen Köstlichkeiten: Fabada (Eintopf aus weissen Bohnen) aus Asturien, die Gazpacho (kalte Gemüsesuppe) aus An-

dalusien oder die Paella aus Valencia. Gemeinsam ist der spanischen und portugiesischen Küche eine gewisse Bodenständigkeit bei Eintöpfen mit Gemüse und Kartoffeln. Und es stehen täglich viel frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und gesundes Olivenöl auf dem Speiseplan. In praktisch allen Mittelmeerländern kommen frischer Fisch, Kalb- oder Lammfleisch, Muscheln, Sardinen, Brot und ein Gläschen Rotwein auf den Tisch. Meine letzten Ferien in Portugal sind zwar schon eine Weile her, doch die Erinnerungen an die fantastischen und deftigen Eintöpfe und Suppen sind geblieben, wie zum Beispiel der Bohneneintopf Feijoada oder eine Grünkohlsuppe, Caldo verde genannt. Ausserdem war ich ganz fasziniert, dass man in beiden Ländern nicht vor 21 Uhr speist und dass es während des Essens gesellig und laut ist. Olé!

Sonnenblumenkerne Die kleinen Kraftpakete sind besonders köstlich über Blattsalate gestreut, im Müesli oder als Snack für zwischendurch. Da die Kerne viel Fett enthalten, sollte man sie am besten im Kühlschrank lagern.

Grüne Oliven

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Iberische Träume

Paella mit Safran und Erbsli, Kartoffeltortilla und natürlich Tapas: Beim Gedanken an Spanien oder Portugal und deren kulinarische Köstlichkeiten läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

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uch wenn man während der Fussball-Europameisterschaft immer wieder zu hören bekam, dass sich Spanien und Portugal nicht bestens verstehen, in der Küche haben sie ihre Gemeinsamkeiten. Die lange Herrschaft der Mauren auf der Iberischen Halbinsel ist vermutlich die Erklärung für die Ähnlichkeit der beiden Küchen. So verwenden die Portugiesen und die Spanier in ihren Gerichten grüne und dicke Bohnen, Erbsli, Tomaten, Peperoni in

Bilder: Bildagentur Waldhäusl, fotolia (2), istockphoto (2), PD

Die schmackhaften, leicht bitteren, grünen Oliven gehören zu Spanien wie der Torrero und die Paella. Sie sind auf Tapas präsent wie auch zu Pesto verarbeitet in Pastagerichten oder als ideale Beilage zum kühlenden Aperitif.


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

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SPANIEN UND PORTUGAL | 81

Erbsli Die Original-Paella aus Valencia besteht aus Reis, Poulet, Schweinefleisch, Kaninchen, Reis, Safran und natürlich Erbsli (auch tiefgekühlt). Die Variante mit Meeresfrüchten sei anscheinend eine Erfindung von Touristen.

Das malerische Städtchen Praia do Peneco an der Algarve in Portugal.

Kartoffeln Die kleinen Papas mit der feinen Schale spielen in Spaniens Küche eine grosse Rolle. Ob mit einer Salzkruste gekocht und mit Mojo-Sauce serviert oder als Tortilla Espanola mit viel Eiern, Zwiebeln und Knoblauch zubereitet.

Peperoni Peperoni bringen Farbe ins Essen. In der Küche gibt es unzählige Möglichkeiten, die gesunde Frucht zu naschen. Roh im Salat, geschmort, in Öl eingelegt, zur Suppe püriert, im Ofen oder Grill gebraten und natürlich mit anderen Gemüsen oder Gehacktem gefüllt.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 83

NEWS

Fabrice Zumbrunnen wechselt in den MGB Es ist eine grosse Ehre und Freude für die Migros Neuenburg-Freiburg, dass ihr Geschäftsleiter Fabrice Zumbrunnen in die Direktion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) in Zürich abberufen worden ist. Es erfüllt die Genossenschaft mit Stolz, dass er dort neue, äusserst wichtige Funktionen übernehmen wird. In Zukunft wird er das Departement für HR, Kulturelles, Soziales und Freizeit leiten. Er übernimmt somit die Leitung einer äusserst wichtigen Abteilung der Gruppe, die marktführend im

Schweizer Detailhandel ist. Seine Kompetenzen und seine Erfahrung sind zweifelsohne von grossem Vorteil für die gesamte MigrosGemeinschaft, insbesondere in Anbetracht der schwierigen Marktkonstellation, die von einer bissigen Konkurrenz und grossen Herausforderung geprägt ist. Die Genossenschaft freut sich sehr, dass der MGB ab sofort auf eine extrem kompetente Persönlichkeit zählen kann, die sich zudem durch ihren grossen Respekt vor anderen auszeichnet.

Wechsel in der Direktion der Migros Neuenburg-Freiburg Auf Wiedersehen und danke, Fabrice Zumbrunnen! Herzlich willkommen, Marcelle Junod!

Bild: Pierre-W. Henry

Fabrice Zumbrunnen, Leiter HR, Kulturelles, Soziales und Freizeit im MGB, Damien Piller, Verwaltungsratspräsident, Marcelle Junod, Geschäftsleiterin (von links nach rechts).

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m 1. September geht ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Migros Neuenburg-Freiburg zu Ende: Fabrice Zumbrunnen verlässt die Direktion der Genossenschaft, und Marcelle Junod tritt seine Nachfolge an. Die Bilanz von Fabrice Zumbrunnen für die vergangenen sieben Jahre an der Spitze der Migros Neuenburg-Freiburg ist rundum positiv. Weiterentwicklung der Umsatzzahlen, Stärkung der Marktanteile trotz des Auftauchens neuer Konkurrenten und des massiven Anstiegs der Verkaufsflächen anderer Akteure, Abbau der allgemeinen Kosten bei Erhalt der Arbeitsplätze, deutliche Verbesserung der Finanzergebnisse, Entwicklung und Konkretisierung eines umfassendes Expansionsprogramms, das insbesondere die Realisierung des neuen Marin Centre umfasste, waren die Höhepunkte seines Schaffens. Dafür danken wir ihm herzlichst. Marcelle Junod, die ab sofort in seine Fussstapfen

tritt, tröstet uns jedoch über seinen Abgang hinweg. Marcelle Junod besitzt neben dem Lizentiat mehrere Diplome, unter anderem dasjenige als Unternehmensdirektorin, und wird so der grossen Verantwortung ihrer neuen Position perfekt gerecht. Seit 1996 ist sie Mitglied der Unternehmensdirektion, mit einer Unterbrechung von 2003–2004, während der sie ein Amt in der Direktion der Migros Waadt bekleidete. Nacheinander hat sie als stellvertretende Genossenschaftsleiterin die Abteilungen HR und Kultur sowie Verkauf und Expansion geleitet. Sie hat wichtige Projekte erfolgreich umgesetzt, darunter auch das Marin Centre. Sie wird anerkannt und geschätzt und stellt bei ihrer Arbeit menschliche Aspekte in den Vordergrund. Gepaart mit ihrer Erfahrung, wird sie dank ihrer Dynamik eine grosse Bereicherung für unsere Genossenschaft sein. Nochmals herzlichen Dank an Fabrice Zumbrunnen und viel Erfolg, Marcelle Junod. Mit herzlichen Grüssen Damien Piller, Präsident


IHRE REGION 84 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Für eine süsse Bénichon Bereits seit dreissig Jahren stellt Familie Meier in Montbovon die berühmten Greyerzer Meringues her. Wohlgeschmack garantiert!

Erfordert handwerkliches Geschick: Die Meringues-Herstellung (oben). Täglich werden bei Meiers 11 000 Meringues hergestellt, pro Jahr stattliche 3,3 Millionen (links).

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adurch, dass das Erntedankfest Bénichon nach wie vor gefeiert wird, wird im Kanton Freiburg Tradition gelebt. Tradition hat auch das berühmte Menü, bei dem Meringues zum Dessert nicht fehlen dürfen. Und Meringues sind Edith und Werner Meiers Leben – wenigstens fast. Seit dreissig Jahren stellt das Ehepaar die süssen

Köstlichkeiten in seiner kleinen Fabrik in Montbovon her. Ihre Meringues sind eine Paarangelegenheit. Wie sieht die Rollenverteilung aus?

Werner Meier (WM): An sechs von sieben Tagen heisst es für mich, um 3.30 Uhr aufzustehen, Kaffee zu kochen und meine Frau zu wecken. Anschliessend

werden bis 13 Uhr Meringues hergestellt, bevor es mit den Lieferungen weitergeht. Unser Sohn Sven hilft mir. Er arbeitet seit einem Jahr im Familienunternehmen. Wir wechseln uns bei der Produktion und Auslieferung ab. Edith Meier (EM): Ich kümmere mich mithilfe der Angestellten bis um 15.30 Uhr um die Verpackung und anschliessend ums Saubermachen. Ausserdem bin ich für die Verwaltungsarbeit zuständig. Wie stellt man Meringues her?

WM: Man braucht frisches Eiweiss und Zucker, vermischt beides, dressiert die Mischung und bäckt die Meringues anschliessend zwei Stunden bei 140-160 Grad im Ofen. Das klingt einfach. Aber wie bei jeder handwerklichen Herstellung braucht man ein gutes Auge und die

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

IHRE REGION

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 85

Herbstchüechli: Ein Bissen Genuss.

Neuheit: Herbstchüechli In der grösseren Version, nämlich als Fastnachtschüechli, isst man sie auch zu Jahresbeginn. Die Herbstchüechli bereichern das Bénichon-Sortiment der Migros. Sie sind klein, leicht und mundgerecht und werden aus Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Puderzucker, Eiern aus Bodenhaltung, Kartoffelstärke, Kochsalz, Joghurt und einem Schuss Kirsch hergestellt. Diese Beignets sind das perfekte Dessert.

Die Botzi-Birne oder Büschelibirne ist das einzige Schweizer Rohobst mit einer AOC-Herkunftsbezeichnung für Freiburger Produkte.

Neuheit: In Sirup gekochte Botzi-Birnen

Bilder: Pierre-William Henry, zVg, Jean-Paul Baechler

richtige Technik. Eine gute Meringue muss innen leicht bräunlich sein, und man muss sie mit der Zunge zerbrechen können. Meistens werden die süssen Leckereien mit Doppelrahm serviert. Welche Zubereitungsarten gibt es noch?

EM: In unserer Familie essen wir sie gerne mit Erdbeeren oder Himbeeren, ganz oder als Coulis, und mit Vanilleglace. Wie viele stellen Sie pro Jahr her?

WM: Zirka 3,3 Millionen Meringues pro Jahr, das sind über 11 000 täglich! Ein grosser Teil davon gelangt in die Regale der Migros in der Romandie, in Basel und im Tessin. Die Devise dieser bereits fünfzehn Jahre währenden Zusammenarbeit lautet Qualität. Interview: Alain Sansonnens

Zwei Meiers, die eine Einheit bilden Zusammen leben und arbeiten? Für viele Menschen hat auch die Liebe ihre Grenzen. Aber Edith und Werner Meier sind einfach ein unschlagbares Team. Ihr Umgang miteinander ist vollkommen natürlich. Diesen Sinn für den Zusammenhalt in der Familie haben die Meiers auf den Motocrossund Enduro-Rennstrecken Edith und Werner Meier: unseres Landes weiter ge- Ein unschlagbares Team! stärkt, auf die sie ihren Sohn Sven, einen ehemaligen Zweirad-Champion, begleiteten. «Wir stellen schon seit dreissig Jahren Meringues her, und wir lieben unsere Arbeit auch heute noch genauso sehr wie früher», versichern sie unisono.

Die berühmten in Sirup gekochten BotziBirnen sind ab sofort neu im ConvenienceProduktsortiment der Migros erhältlich. Ihren köstlichen Karamellgeschmack erhalten sie dadurch, dass sie in Sirup gekocht werden. Sie sind in Verpackungen à 500 Gramm verzehrfertig erhältlich – aufwärmen genügt. Die Botzi-Birne ist eine Freiburger Spezialität, die traditionell zum Bénichon-Fest serviert wird. Sie passt ausserdem hervorragend zu Wild und Lamm und schmeckt köstlich als lauwarmes Dessert mit einer Kugel Glace.

Die Bénichon im Avry Centre Vom 3. bis 8. September wird die Bénichon mit Attraktionen für Gross und Klein auch in der Freiburger Filiale Avry Centre gefeiert. Für Kinder gibt es ein Karussell im Retro-Stil, auf dem die Kleinen die ganze Woche lang ihre Runden drehen können. Ausserdem gibt es täglich von 11 Uhr bis 14 Uhr eine Musikveranstaltung zum Mittagessen, zu dem ein typisches Gericht serviert wird.

wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch


12 DIE BESTEN SHOWS ON TOUR 20

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CHRISTA RIGOZZI

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LUZERN

08.09. – 18.09.12

AARAU

14.10. – 23.10.12

17.11. – 02.12.12

25.09. – 06.10.1

HORGEN

31.10. – 10.11.12

10.12. – 31.12.12

INTERLAKE N

WINTERTHUR2

BERN

tarif) 0 800 800 (CHF 1.19/Min., Festnetz TICKETS: ww w.daszelt.ch oder: 090 rmaltarif) GALA-DINNER 0848 000 300 (No Nationale Partner

Nationale Medienpartner

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

MIX | 89

IT’S A WILD WORLD

Endstation Wald

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Die besten Flughäfen, ganz subjektiv

Auch in der reichen Schweiz gibt es Menschen, die im Wald hausen. Sie sind oft mausarm und meiden den Kontakt zur Gesellschaft.

Bei der jährlichen Umfrage des Airports Council International zur Servicequalität von Flughäfen wurde der Malta International Airport zum besten Flughafen Europas gewählt. Für die Auswertung wurden 200 Flughäfen verglichen und 350 000 Passagiere befragt. Bloss: Leider fliegt man als Passagier eher selten nach Malta. Ergänzend meine subjektive Auswahl der besten Flughäfen: ■ Singapur Changi verbindet weltweit über 200 Destinationen. Trotzdem sind kurze Umsteigezeiten möglich. Über 300 Restaurants und Läden, Spa- und Duschmöglichkeiten machen den Flughafen des südostasiatischen Stadtstaates zum Erlebnis.

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Bild: Keystone

■ Amsterdam Schiphol (Bild) bietet

interessante Flugverbindungen nach Nord- und Mittelamerika sowie nach Südostasien an. Zwischen der Lounge 2 und 3 befindet sich das Rijksmuseum mit Werken berühmter holländischer Maler. Der Eintritt ist kostenlos. ■ Helsinki Vantaa überzeugt mit einem coolen, nordischen Design (dieses Jahr mit Anlässen zum Thema World Design Capital 2012) und schnellen Weiterflügen nach Bangkok, Delhi, China und Japan. Tipp: Im Tax-Free Rentierfleisch kaufen, eine Delikatesse! ■ Zürich Kloten hat jährlich über 24 Millionen Passagiere. Trotzdem gibt es Tage, da kreist das Gepäck schon 15 Minuten nach der Landung auf dem Förderband. Weltrekordverdächtig! Bei der Umfrage belegte Zürich nach Malta und Porto den dritten Platz in Europa.

ie Polizei fand vor einigen Tagen einen 80-jährigen Einsiedler tot in einer Wellblechhütte im Wald bei Brülisau AI. Seit rund 30 Jahren wohnte er allein in der selber gebauten Behausung. Illegal, wie die Polizei betonte. Kein Einzelfall, auch wenn keine Schweizer Zahlen erhältlich sind. «Wir betreuen allein im Grossraum Zürich zwischen 15 und 20 Waldbewohner», sagt Walter von Arburg (48), Kommunikationsbeauftragter der Zürcher Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS). Seit Anfang 2012 habe vor allem die Zahl der im Wald hausenden Ausländer zugenommen. «Die meisten sind Arbeitsmigranten», so von Arburg. Sie kommen aus Spanien, Portugal oder dem ehemaligen Ostblock und versuchen ihr Glück in der Schweiz. Finden sie es nicht, landen sie im Wald. Auch die Schweizer Waldbewohner sind in der Regel gescheiterte Existenzen. «Mal geht eine Beziehung zu Bruch, mal stirbt der Partner, oder der Arbeitsplatz geht verloren», erläutert von Arburg den Werdegang der Einsiedler. Fehlen ihnen gute soziale Kontakte, stellt der Wald für

diese Menschen eine Art Zuflucht dar. «Sie suchen die Einsamkeit aber nicht aus religiösen oder romantischen Gründen, sondern weil sie menschenscheu sind», sagt von Arburg. Sie flüchten vor der Gesellschaft, die ihrer Meinung nach an ihrem Unglück wesentlich schuld ist. Erlaubt ist ihr Tun nicht, wie Bruno Röösli (41), Sektionschef der Abteilung Wald beim Bundesamt für Umwelt, festhält: «Aus Sicht des Waldrechts sind Behausungen, die nicht dem Wald dienen, nicht zulässig.» Der Vollzug der Verordnung ist Sache der Kantone und Gemeinden und schwierig durchzusetzen, weshalb das Treiben oft eine Zeit lang geduldet wird. Auch nur geduldet werden die Betreuer der SWS von den Waldbewohnern. Zwar seien einige dankbar für die Hilfe, andere aber würden die Sozialarbeiter garstig abweisen mit den Worten: «Ich komme schon selber zurecht.» Text: Thomas Vogel

www.facebook.com/MigrosMagazin Warmwasser, Heizung, TV und Waschmaschine: Worauf könnten Sie verzichten? Die Umfrage.

30 Jahre lang hauste hier ein Einsiedler: Unterstände aus Wellblech in einem Wald bei Brülisau AI.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

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5 FRAGEN

«Wieso soll Verhütung nur Frauensache sein?»

Seit Jahren tüfteln Forscher erfolglos an der Verhütungspille für den Mann. Mal war die Wirkung zu klein, mal waren die Nebenwirkungen zu gross. Nun könnte ein neu entdecktes Molekül der Pille für den Mann zum Durchbruch verhelfen. Was längst überfällig sei, meint Sexualtherapeutin Dania Schiftan.

1

Dania Schiftan aus Zürich ist Psychologin FSP und Sexualtherapeutin am Zentrum für interdisziplinäre Sexologie und Medizin (ZiSMed) in Zürich.

Frau hat ja auch viel mehr Interesse an der Verhütung, denn es geht schliesslich um ihren Körper.

Dania Schiftan,wieso braucht es überhaupt eine Pille für den Mann?

Ich denke, es ist Zeit, dass der Mann seine Verantwortung begreift und wahrnimmt, dass Schwangerschaftsverhütung auch ein Thema für den Mann ist. Wieso soll Verhütung immer nur die Sache der Frau sein?

2

Nun wehren sich ja viele Männer gegen das Kondom.Glauben Sie nicht,dass diese sich auch gegen die Pille wehren werden?

Nein, denn sie wehren sich nicht unbedingt gegen die Verhütungsverantwortung, sondern gegen das Kondom. Etliche Männer empfinden mit Kondom weniger. Es gibt Männer, die ihre Erektion nicht aufrechterhalten können, wenn sie mit einem Kondom Sex haben. Das liegt daran, dass viele Männer sich bei der Selbstbefriedigung stark am Penis reiben. Sie gewöhnen sich damit etwas an, was die Scheide nicht liefern kann. Diese ist immer weicher als die Hand. Kommt nun noch ein Kondom dazwischen, kann es tatsächlich sein, dass diese Männer nicht mehr viel spüren. Sie können aber dazulernen und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten erweitern.

3

Die Pille für den Mann hat keine solchen Nebenwirkungen.Können Männer damit in Zukunft zu Ihrem Verhütungsbeitrag gezwungen werden?

4

Immer wieder hört man auch, Frauen seien in dieser Beziehung eben zuverlässiger?

Das ist schlicht nicht wahr. Wären Männer so unzuverlässig, wie sie sich selber in Ein Molekül könnte die Spermienentwicklung behindern, der Verhütungsfrage ohne den Sexualtrieb zu hemmen (www.bluewin.ch). gerne darstellen, wäre die Wirtschaft schon lange zusamJemanden zu etwas zwingen finde ich mengebrochen. Denn immerhin geht immer falsch. Aber die Diskussion darü- eine grosse Mehrheit der Männer jeden ber muss eröffnet werden, ob die bisher Morgen zuverlässig zur Arbeit. gelebte Selbstverständlichkeit nicht auch hinterfragt werden kann. Bisher war klar: Liegt das Problem bei den Eltern, welche Die Frau erledigt die Verhütung. Es wurdie Buben nicht zur Verhütung erziehen? den auch viele Angebote wie Pillen, Im- Das Problem ist, dass viele Eltern verplantate oder Spiralen für Frauen entwi- unsichert und überfordert sind, wie sie ckelt, und entsprechend einfacher war es das Thema Sexualität mit ihren Kindern für die Frau. Es ist aber auch ganz grund- besprechen können. Das, obwohl die sätzlich schwierig, den Mann zu einem Sexualität in der heutigen Gesellschaft grösseren persönlichen Beitrag zur Ver- eine so grosse Rolle spielt. Weil die hütung zu motivieren. Denn wieso sollte Kinder sexuelle Begriffe verwenden, er ein Interesse daran haben, am bisher denken die Eltern, sie wüssten Bescheid. gut funktionierenden und sehr beque- Doch das kann täuschen. men System etwas zu ändern? Und die Interview: Thomas Vogel

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ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

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taschen aus Plastik, die in Europa pro Jahr benutzt werden, braucht es rund 700 000 Tonnen Erdöl. Dies verursacht einen Ausstoss von etwa 1,4 Millionen Tonnen CO2. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie unter: www.wwf.ch/tipps


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leben

Migros-Magazin | Nr. 36, 3. September 2012 |

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stark & schön

Grosse Klappe reicht nicht Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

W

ie gross muss ein Mann sein, um als richtiger Mann zu gel­ ten? Gross, sagen die grossen Männer. Grösser als die Frau, meinen die Frauen. Grösse spielt keine Rolle, raunen die kleineren Männer unter dem Tisch hervor. Fakt ist: Schweizer Männer sind grösser geworden. Das beweist ein For­ schungsprojekt der Uni Bern, das 2011 publiziert worden ist. Darin kommt der Historiker Kaspar Staub zum Schluss, dass die helvetischen Männer zwischen 1878 und 2009 im Schnitt ganze 15 Zen­ timeter grösser geworden sind. Lag früher der Schnitt bei 163,3 Zentime­ tern, pendelte sich der Wert 2009 bei 178,2 Zentimetern ein. Zugegeben, zum Kopfballmonster reicht das noch nicht, aber immerhin. Die Daten hat Kaspar Staub übrigens aus den Archiven der besten Armee der Welt. Ein schwacher Trost für kleine Män­ ner, diese Zahlen. Denn natürlich sind nicht nur die kleinen, sondern auch die grossen Männer über die Jahre gewach­ sen. Und die Frauen sind auch nicht ge­ schrumpft. Aber hat Grösse nicht auch mit Geld zu tun? Ich meine,Ja.Doch auch

hier sind grosse Männer im Vorteil. Stu­ dien aus den USA, Grossbritannien und der (kleinen) Schweiz belegen: Grosse Männer verdienen mehr als kleine.

Umgeben sie sich mit kleinen leuten! Wenn sie selbst im Job unten durch müssen, wird es für kleine Männer na­ türlich schwierig. Denn das Beispiel des Formel­1­Zampanos Bernie Ecclestone zeigt, dass mangelnde Körpergrösse durchaus mit einem grossen Portemon­ naie wettgemacht werden könnte. Da kommt Eifersucht auf, ist doch klar — und überdies wissenschaftlich erwie­ sen: Holländische und spanische For­ scher haben 550 Männer und Frauen be­ fragt. Resultat: Kleine Männer sind viel eifersüchtiger als grosse. So weit, so gut. Aber was ist schon gross? Ganz einfach: Grösser als das Umfeld. Als 1,60­Meter­Mann umgibt man sich also am besten mit 1,50­Me­ ter­Kolleginnen und ­Kollegen. Voilà, das ist wahre Grösse. Was meinen Sie? Schreiben Sie uns zum Thema Grösse an: leserbriefe@migrosmagazin.ch

Dickes Portemonnaie und schnelle Autos helfen: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone beweist, dass auch kleine Männer bei Frauen landen können.

schweiz in listen

Die zehn höchsten Alpenstrassen

bild: Getty Images Illustration: Anna Haas

Die höchste durchgehend asphaltierte Alpenstrasse ist der Col de l’Iseran (2770 m) im französischen Département Savoie. Der Schweizer Umbrailpass folgt in der internationalen Rangliste auf Platz 11. Name 1. Umbrail 2. Nufenen 3. Grosser St. bernhard 4. Furka 5. Flüela 6. bernina 7. Albula 8. Julier 9. Susten 10. Grimsel

In Sachen Alpenstrassen ist die Schweiz Spitze: Der höchste durchgehend asphaltierte Pass ist der Umbrail (2501 m).

Höhe 2501 2478 2469 2431 2383 2323 2312 2284 2224 2165

Von-Nach Santa maria Gr–Stilfser Joch Ulrichen VS–Airolo tI martigny VS–Aosta (Italien) realp Ur–Oberwald VS Davos Gr–Susch pontresina Gr–poschiavo bergün Gr–La punt tiefencastel Gr–Silvaplana Innertkirchen be–Wassen Ur Innertkirchen be–Gletsch VS

Erbaut 1901 1969 1905 1867 1867 1865 1865 1840 1945 1894

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona Verlag, www.fona.ch


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Sicheres Wohnen im Alter

Zeitlebens habe ich nie über meine Verhältnisse gelebt – von der Behörde werde ich dafür bestraft!» Ein abgelegener Weiler an der Forch (ZH): Bauernhäuser, Landmaschinen, eine Landstrasse, die mitten durch die wenigen Häuser führt. Das ist das Zuhause von Herbert Walt – seit 80 Jahren, fast sein ganzes Leben lang. «Meine Eltern haben dieses 300-jährige Haus 1933 gekauft, ich bin hier aufgewachsen.» Durch den frühen Tod seines Vaters, war Herbert Walt bald schon in der Verantwortung für Familie und Haus. «Ich arbeitete 36 Jahre als Mechaniker im Schichtbetrieb. Arbeitsausfälle konnte ich mir nicht leisten nach einem Töff-Unfall ging ich sogar mit einem Gipsbein zur Arbeit. Der Arzt hatte 2 Monate Ruhe verordnet, aber damit hätte ich die 5-köpfige Familie und das Haus nicht mehr finanzieren können.» Diese genügsame Verbundenheit mit seinem Zuhause ist für Herbert Walt aber schon länger

ein harter Steuer-Nachteil: Das Häuschen wird entgegen seiner Abgeschiedenheit und dem bescheidenen Standard vom Steueramt nach allgemeinen Durchschnitts-Kriterien beurteilt. Herbert Walt erzählt: «Mir wird jedes Jahr in der Steuerrechnung über 25 000 Franken Eigenmietwert aufgebrummt. Auf dem heutigen Markt würde man jedoch schon bei einer Monatsmiete von 500.– Franken von Wucher sprechen…!»

Ich habe nie über meine Verhältnisse gelebt und mich stets nach der Decke strecken müssen. Die Behörden beeindruckt das nicht. Ein Beamter hat mir mal entgegnet, es sei halt ein Fehler, wenn ich alle Schulden abbezahlt hätte, da könne er ja nichts dafür… Das macht mich wütend!»

Faire Steuern JA am 23. September Eigenmietwert: Steuern für ein Einkommen, das man nicht hat Wer im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung lebt, muss den sogenannten Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Der Eigenmietwert ist der vom Staat festgelegte Nutzwert des bewohnten Eigenheims. Dieser fiktive Wert wird dem tatsächlichen Einkommen dazugerechnet und besteuert, obwohl man dieses Einkommen niemals hatte. Eigentümer bezahlen Steuern dafür, dass sie bei sich selber wohnen dürfen.

Herbert Walt kämpft seit fast zehn Jahren erfolglos gegen diese ungerechte Besteuerung seines Eigenheims. Dieses fiktive Einkommen trägt wesentlich zur jährlichen Steuerlast der Walts bei. Als Rentner lebt er in bescheidenen Verhältnissen. «Ich war 18 Jahre in der Feuerwehr, habe Militär, Zivilschutz geleistet und lange im Wahlbüro gearbeitet – grundsätzlich ein vorbildlicher Bürger.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 36, 3. September 2012 |

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

bilder: tierpark Goldau. Das migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des tierparks Goldau.

neues voM zoo-doktor

Mein garten

Der Tod des Rehs bleibt ein Rätsel

Ein Blumiges Geständnis

Schmerzhafter Verlust in Goldau: Die Rehmutter, ein Liebling der Tierparkbesucher, ist tot.

«

Angela, unsere Lernende, berichtet mir, sie habe heute unsere Rehmutter noch nicht gesehen. Das beunruhigt mich sehr, denn die achtjährige Mutter von Zwillingen begrüsst die Tierpfleger in der Regel schon neugierig, wenn diese das Tor des Tierparks öffnen. Die fehlende Scheu ist gar nicht typisch für Rehe, für dieses Tier aber charakteristisch, denn wir zogen es von Hand mit dem Schoppen auf. Es wurde als verwaistes Jungtier im Tierpark abgegeben. Die Handaufzucht prägte das kleine Kitz auf den Menschen und verunmöglichte eine spätere Auswilderung. Mit flauem Gefühl öffnet Zoo-Tierarzt Martin Wehrle Für uns wurde dieses Reh den Kühlraum: Das tote Reh liegt in einer Metallkiste. aber sehr wertvoll, es brachte Ruhe in die gesamte Rehgruppe, die sonst schnell aufgeregt war, rungen getroffen werden können. Ich wenn etwas Ungewöhnliches passierte. mache mich auf den Weg Richtung Das Reh liess sich auch von den Besu- Kühlraum und habe das Sektionsbesteck chern herrlich beobachten, da es über- bei mir. Den Kühlraum öffne ich mit haupt keine Scheu vor Menschen zeigte. einem flauen Gefühl im Bauch. Das Reh Ich beauftragte Angela, gleich nochmals liegt in einer Metallkiste. nach der Rehmutter zu suchen. Kurze ich denke daran, wie wir das tier Zeit später rief Angela mich an und berichtete mir, sie habe die Rehmutter tot damals zu Hause schöppelten aufgefunden. Meine Befürchtung hatte Als ich es rausnehme, kommt mir in den sich bestätigt. Solche Tierverluste kann Sinn, wie wir es vor acht Jahren eine Woich nicht einfach wegstecken, trotzdem che lang bei mir zu Hause an die Schopmuss ich die Todesursache heraus- penflasche gewöhnt haben. Doch das ist finden. der Lauf des Lebens, zu dem auch das Alle Tiere, die im Tierpark sterben, Sterben gehört. Nun kommt der Teil müssen untersucht werden. Von den meines Jobs, den ich nicht sehr schätze veränderten Organen nehmen wir Pro- — ich muss das Tier sezieren. Die Todesben, die eingeschickt und von den spe- ursache wird klar, als ich den Brustkorb zialisierten Pathologen mikroskopisch öffne: Eine gebrochene Rippe hat die untersucht werden,damit eine abschlies- Lunge angestochen. Das Reh hatte keine sende genaue Diagnose gestellt werden Chance. Warum es zu dieser Verletzung kann. Für einen grossen Tierbestand mit kam, wird ein Rätsel bleiben. Wir könunterschiedlichen Tierarten ist das be- nen nur Vermutungen anstellen. Das sonders wichtig, damit für den übrigen Verhalten der Tiere lässt sich oft Bestand allenfalls notwendige Vorkeh- nicht bis in alle Details erklären.

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Unrecht Gut gedeihet nicht, sagt das Sprichwort. Dass das nur bedingt stimmt, beweisen Mafiabosse, Geldwäscher und Steuerbetrüger zur Genüge. TrotzDie illegale dem: Ich halte Seite von mich in der ReGartenexpertin gel an die Moral und lasse die Haia Müller. Finger von zu Unrecht Erworbenem. Nur wenn es um Pflanzen geht, bin ich nicht immer standfest. Ich knipse schon hie und da mal ein Zweiglein von einer Euphorbie im Wartezimmer meines Arztes ab oder vergreife mich an einem Rosenzweiglein in einem fremden Garten, das ich als Steckling hoffentlich mal zum Blühen bringe. Manchmal habe ich Glück, und das geklaute Grün straft die Redensart Lügen, es entwickelt sich prächtig.

diese schönheit kam nicht auf ganz legalem Weg zu mir Im Moment habe ich eine blühende Schönheit in meinem Garten, die auch nicht auf ganz legalem Weg zu mir kam. Es ist ein Maniok-Bisameibisch (Abelmoschus manihot). Seine schwefelgelben Blüten mit dunklem Mittelpunkt sind echte Hingucker, fast 20 Zentimeter im Durchmesser. Langlebig sind sie hingegen nicht, sie öffnen sich am Morgen und rollen sich am Abend welk zusammen, gewissermassen als Kontrapunkt zu den Nachtkerzen, die in meinem Garten zuverlässig versamen und einen umgekehrten Tagesrhythmus einhalten. Die Rarität aus den Tropen kommt aus dem Botanischen Garten Zürich. Eine Freundin hat letztes Jahr ein paar Samen mitlaufen lassen, und die kümmert es offensichtlich nicht, dass das vielleicht nicht ganz rechtens war. Jedenfalls keimten sie freudig, der Hibiskus wuchs zu einer stattlichen Pflanze heran, die sich wie Oleander und Geranien überwintern lässt. Ich bin gespannt, ob sie auch nächstes Jahr wieder beweist, dass Unrecht Gut sehr wohl gedeihen kann.


LEBEN 96 |

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GESELLSCHAFT

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Nr. 36, 3. September 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Wir erklären, wie das Leben funktioniert»

Vor 20 Jahren erfand René Egli das «Lola-Prinzip». Bis heute verkauften er und seine Frau Françoise weltweit eine Million Bücher. Trotz grosser Anhängerschaft sieht sich der Aargauer weder als Guru noch als Psychologe, sondern als Vermittler einer positiven Art zu leben.

René Egli, 1994 kam ihr Buch «Das Lola-Prinzip – Die Vollkommenheit der Welt» auf den Markt, mittlerweile haben sie mit weiteren Büchern zum Thema weltweit eine Million Exemplare verkauft. Wie erklären Sie sich den Erfolg?

Dafür gibt es keine Erklärung — es ist, wie es ist. Davon handelt ja auch das Lola-Prinzip. Ich wusste nicht, wie erfolgreich das Buch werden wird. Ich wendete das Lola-Prinzip zwei Jahre lang an, bevor ich davon schrieb. Vielleicht liegt der Erfolg am Titel, der sich von anderen Büchern abhebt? Zusammen mit ihrer Frau Françoise haben Sie sich ein kleines Lola-Imperium aufgebaut. Leben Sie davon?

Mittlerweile schon. Die Bücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, sogar auf Russisch und auf Chinesisch. Zudem halten wir Vorträge und geben Seminare, allerdings nicht mehr so viele wie früher. Wir haben unseren eigenen Verlag, das gibt uns die Freiheit, alle Termine selber zu planen. Wir sind also sehr selbständig. Die Lola-Prinzip-Formel lautet LO für Loslassen, L für Liebe und A für Aktion gleich Reaktion. Können Sie das bitte konkreter erklären.

Loslassen meint vor allem, sein Ich und sein Leben zu akzeptieren, es anzunehmen. Erst dann kann man lieben, sich selber und andere. Aktion gleich Reaktion erkläre ich an einem einfachen Beispiel: Wenn man den ganzen Tag denkt, man erlebe nur Schlechtes, wird man sich schlechter fühlen, als wenn man denkt, das Leben ist wunderbar. Mit Loslassen meinen Sie also nicht, man solle seinen Job kündigen und die Beziehung auflösen, wenn Probleme auftauchen?

Nein! Das wäre ein grosses Missverständnis, loslassen würde aufgeben und Gleichgültigkeit heissen. Es geht darum, den inneren Frieden zu finden, Ja zum Leben zu sagen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man Fehler macht. Bei anderen Büchern, die zum Beispiel positives Denken predigen, kann es zu einem Teufelskreis kommen. Man zwingt sich, nur noch positiv zu denken, regt sich aber dann trotzdem wegen etwas auf und ärgert sich in der Folge, dass man nicht positiv gedacht hat.

«Loslassen meint vor allem, sein Ich und sein Leben zu akzeptieren.»

Sollte, wer Probleme hat, nicht professionelle ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, statt Bücher zu lesen?

Dagegen haben wir uns nie ausgesprochen. Als einer unserer Söhne Probleme hatte, ging er auch zu einem Arzt. Wer sich zu diesem Schritt entschliesst, wird sicher auch zur richtigen Person finden. Wer liest Ihre Bücher?

Wir sprechen eine sehr breite Zielgruppe an — von 14- bis 90-Jährigen, von der Hausfrau bis zum Manager. Eines haben unsere Leser sicher gemeinsam: Sie sind auf der Suche nach der Lösung von Problemen in ihrem Leben. Das Lola-Prinzip galt in den 90er-Jahren als Glaubenssatz vieler Manager. Haben Sie auf den Chefetagen direkt etwas bewirkt?

Ich denke, wir haben einiges bewegt. Ein Manager, dem ein Transportunternehmen in Deutschland gehört, sagte mir unlängst, er hätte ohne das Lola-Prinzip nicht den Mut gehabt, in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten weiterzumachen. Übrigens weigerten wir uns jedoch immer, in Firmen Seminare zu geben. Die Leute sollen sich freiwillig mit dem Lola-Prinzip befassen und nicht dazu gezwungen werden. Haben Sie viel direkten Kontakt zu Ihren Lesern? Sehen diese Sie als Seelsorger?

Meine Frau und ich pflegen seit Beginn engen Kontakt zu unseren Lesern, wir führten früher das Lola-Café, wo wir täglich präsent waren. Heute hat meine Frau einmal pro Woche einen Nachmittag lang offene Türen bei uns, und jeder kann für einen Beitrag von zehn Franken bei einer Diskussion dabei sein. Wir sehen uns aber weder als Berater noch als Psychologen. Wir erklären den Leuten nur, wie das Leben funktioniert. Das klingt sehr einfach.

Es sieht sehr einfach aus, aber ich kenne nichts Schwierigeres. Wir bieten angewandte Philosophie. Ich habe selber viele Schicksale und Tiefschläge erlebt und weiss, wovon ich spreche. Erst als ich aufgehört habe, das Leben als dauernden Kampf zu sehen, wusste ich, wie es funktioniert. Was war geschehen?

Ich war Geschäftsleiter einer IT-Firma und wurde von einem Tag auf den anderen gekündigt, und zwar aufgrund einer Intrige, die ausgerechnet ein Mitarbeiter angezettelt hatte, den ich kurz vorher einstellt hatte. Schon seit vielen Jahren hatte ich mir die Frage gestellt, was der Sinn des Lebens ist, ob es wirklich sein muss, jeden Tag zu kämpfen. Mit Mitte 40 stand ich dann arbeitslos da, und das Lola-Prinzip reifte heran. Ich skizzierte es, meine Frau sah und wusste es einfach.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

LEBEN

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GESELLSCHAFT | 97

Geht es Ihnen seither immer gut?

Nein, das wäre auch merkwürdig. Aber ich bin dankbarer. Ich denke, man bemerkt das Schöne im Leben erst, wenn es einem einmal so richtig schlecht geht. Kritiker werfen Ihnen sektiererische Züge vor.

Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich das zum ersten Mal gehört habe! Dann wäre jeder Fussballverein ebenfalls eine Sekte. Ich bin kein Guru, und meine Bücher haben keine religiösen Inhalte. Das Lola-Prinzip ist ja nicht einmal eine Methode, sondern einfach eine Art zu leben.

«Das Lola-Prinzip ist die perfekte Lösung gegen ein Burn-out.»

Immer mehr Menschen sind gestresst und leiden an einem Burn-out. Ist das Lola-Prinzip in der heutigen, immer schneller werdenden Gesellschaft überhaupt noch anwendbar?

Es ist aktueller denn je. Eigentlich ist das Lola-Prinzip die perfekte Lösung gegen ein Burn-out. Es ist das massgeschneiderte Gegenstück.

Sie arbeiten und leben mit Ihrer Frau. Ist das Lola-Prinzip bei Ihnen allgegenwärtig?

Ja, Françoise und ich diskutieren täglich darüber. Wir sind zwei unterschiedliche Typen und ergänzen uns gut. Ich bin der analytische, strategische Mensch, sie der emotionale, gefühlsbetonte. Gibt es auch Streit?

Lola-Prinzip: Das Leben akzeptieren, wie es ist 1992 gründete René Egli das Institut für Erfolgsimpulse und begann mit Vorträgen zum selber erfundenen Lola-Prinzip, zwei Jahre später erschien das Buch dazu. Unterdessen kamen weltweit fünf Bücher auf den Markt. Dazu Kartenspiele und Puppen. René und Françoise Egli geben Seminare und Vorträge. Sie leben in Wettingen AG und haben zwei erwachsene Söhne. Die «LOLA-Prinzip-Formel» lautet: LO für Loslassen, L für Liebe und A für Aktion gleich Reaktion (siehe auch die ausführliche Erklärung im Interview). Laut René Egli ist das Lola-Prinzip eine Lebensphilosophie. Kritiker sehen darin sektiererische Züge, weil es eine feudalistische Weltanschauung zeige. www.lola-prinzip.ch

Arbeitslos geworden, entwickelte René Egli mit seiner Frau Françoise das LolaPrinzip. Ihre im Eigenverlag erscheinenden Bücher wurden internationale Bestseller.

Ja, sicher. Streit gehört dazu. Es kann auch vorkommen, dass ich in Seminaren wütend werde und auf den Tisch haue. Dann nehme ich das aber einfach an. Ich bin kein guter Mensch, das wäre mir viel zu anstrengend. Aber ich bin bestimmt auch kein schlechter Mensch. Sie wohnen und arbeiten am selben Ort, in Ihrer Wohnung im aargauischen Wettingen.

Ja, und das ist perfekt so. Wir haben zwei Büros, in einem schreibe ich. Das geht mir meistens leicht von der Hand. Wenn ich anfange, habe ich schon klar vor Augen, was ich schreiben werde. Ist ein neues Buch geplant?

Ja, es erscheint am 20. September und heisst: «20 Jahre Lola-Prinzip – Es ist wie es ist. Punkt.». Ich sammle und erzähle darin viele Geschichten, die in den letzten 20 Jahren passiert sind, eigene Geschichten und solche von Leserinnen und Lesern. Interview: Barbara Ryter Bild: René Ruis


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

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FAMILIE | 99

Was für ein Zunderobsi! Wenn das Kinderzimmer aussieht, als wäre eine Bombe explodiert, hilft nur eines: ruhig durchatmen. Es gibt kein Patentrezept gegen die Unordnung. Wohl aber Tricks, mit denen sich das Chaos etwas eindämmen lässt.

Andere Vorstellungen von Ordnung: Kinder fühlen sich dann wohl, wenn sie ihre Kostbarkeiten um sich herum anhäufen können.

T Bild: Getty Images

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imo sitzt auf einem Berg aus Legosteinen und blättert in einem Bilderbuch. Die Gleise der Holzeisenbahn, die er kurz vorher verlegt hat, beginnen unter den Bausteinen und enden im Nirgendwo. Während der Vierjährige in aller Seelenruhe das Buch beiseitelegt und nach seinen Memorykarten greift, fragt man sich, wann denn genau der Tornado durch das Kinderzimmer gefegt ist. Aber nein, das war

kein Wirbelsturm. Es ist viel einfacher: Timo spielt. In vielen Familien ist das wiederkehrende Spielzeugchaos ein Riesenthema. Während sich die Erwachsenen in Anbetracht des Durcheinanders die Haare raufen, verstehen die Mädchen und Buben die Aufregung nicht. «Kinder haben ganz andere Vorstellungen von Ordnung als ihre Eltern», sagt Manuela Meyer-Mäder (39), Mütter-

beraterin aus Muri AG. «Sie brauchen keine freien Flächen, sie fühlen sich oft gerade dann wohl, wenn sie ihre Kostbarkeiten um sich herum anhäufen können.» Hinzu kommt, dass es beim kindlichen Spiel oftmals keinen Start- oder Schlusspunkt gibt. Die Aktivitäten verschmelzen miteinander. Es kann passieren, dass der Playmobil-Polizist mit dem ferngesteuerten Auto über eine Brücke aus Holzbausteinen fährt. «Aus


Musikalische Weihnachts-Flussfahrt Mit dem Hotelschiff MS Excellence Queen****+ auf dem Rhein

Unsere Weihnachtsreise mit der MS Excellence Queen führt uns auf dem Main von der Metropole Frankfurt am Main nach Mainz, Geburtsstadt des Erfinders Gutenberg, und weiter auf den Romantischen Rhein. Weihnachtliche Stimmung geniessen wir bei dem festlichen Abendessen auf Schloss Schönborn und natürlich an Bord der MS Excellence Queen. Zudem besuchen wir am Heilig-Abend die «Domstadt» Speyer. Musikalische Höhepunkte sind das Disney Musical «Die Schöne und das Biest» in der Alten Oper Frankfurt, die Oper «Don Pasquale» von Gaetano Donizetti sowie das Ballett «Der Nussknacker» mit dem Mariinsky Ballett und Orchester St. Petersburg.

Musical von Walt Disney ———— Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Zeiten. Auf einer geführten Besichtigung wird uns die Stadt und ihre interessante Vergangenheit nähergebracht. Anschliessend passieren wir mit der MS Excellence Queen die romantische Rheinstrecke mit ihren unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen und den sagenumwobenen Loreley-Felsen. Von St. Goarshausen aus fahren wir gegen Abend mit dem Bus dem Romantischen Rhein entlang bis nach Geisenheim, wo wir eine schöne Weihnachtsfeier geniessen:

Oper von Gaetano Donizetti ———— Festspielhaus Baden-Baden

Weihnachten auf Schloss Schönborn, Geisenheim, 18.00 Uhr Gediegenes Abendessen mit Weinen der Schloss-Domäne in festlicher Atmosphäre

Unser Musikprogramm Alte Oper Frankfurt

«Die Schöne und das Biest» «Don Pasquale»

«Der Nussknacker»

Ballett mit Musik von Peter I. Tschaikowsky Mariinsky-Ballett St. Petersburg

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 21. Dez.: Schweiz–Frankfurt am Main. Anreise über Basel und Karlsruhe nach Frankfurt am Main und Einschiffung auf unser Flussschiff MS Excellence Queen. Am Abend erwartet uns der erste musikalische Leckerbissen: Premiere – Alte Oper Frankfurt, 19.30 Uhr Walt Disney’s Welterfolg «Die Schöne und das Biest» Musical mit Gesang und Texten in deutscher Sprache 2. Tag, Sa 22. Dez.: Frankfurt am Main–Mainz. Aufgrund der Skyline, die überwiegend durch Bürohochhäuser geprägt ist, wird Frankfurt auch «Mainhattan» genannt. Auf einer Stadtrundfahrt werden uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der geschäftigen Mainmetropole, einst königliche Pfalz und Krönungsstadt der deutschen Kaiser, gezeigt. Wir besuchen zudem den Main Tower. Von der Aussichtsplattform auf 200 Meter Höhe geniessen wir einen faszinierenden Blick über die Stadt. Am Nachmittag erholsame Schifffahrt nach Mainz. Am Abend geniessen wir eine weitere musikalische Vorstellung: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, 19.30 Uhr «Don Pasquale» Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti Inszenierung: Markus Bothe In italienischer Sprache mit Übertiteln 3. Tag, So 23. Dez.:. Mainz–Loreley–Rüdesheim. Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die grösste Stadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen zeugen von 2000 Jahren Mainzer Stadtgeschichte. Die Römer weihten den Göttinnen Isis und Mater Magna einen Tempel. Barocke Prachtbauten, Adelspaläste und der mächtige Dom erzählen Geschichten aus kurfürstlichen

Wiedereinschiffung nach dem Abendessen in Rüdesheim. 4. Tag, Mo 24. Dez.: Rüdesheim–Speyer. Ganz geruhsam verbringen wir den heutigen Morgen an Bord unseres Schiffes. Während der Fahrt können wir uns durch die erstklassige Küche und alle weiteren Annehmlichkeiten an Bord verwöhnen lassen. Am Nachmittag legen wir in Speyer an. Hier haben Kelten, römische Soldaten, religiöse und weltliche Herrscher und vor allem auch die initiativen Bürger ihre Spuren sichtbar hinterlassen. Stolze Kirchen, schmucke Fassaden verschiedener Bauepochen und verwinkelte Gassen zeugen von längst vergangenen Zeiten. Am Ende der langen Maximilianstrasse, die von schönen barocken Stadthäusern gesäumt ist, steht der prächtige Kaiserdom aus dem 11. Jahrhundert. Er wurde 1981 in die Liste der Unesco-Welterbestätten aufgenommen und ist das grösste erhaltene und bedeutendste romanische Bauwerk Europas. Altstadtspaziergang mit dem Nachtwächter von Speyer an Heilig Abend. Anschliessend Gala-Abendessen an Bord der MS Excellence Queen. Es besteht die Möglichkeit nach dem Abendessen an einer Christmesse im Speyerer Dom teilzunehmen. (Dieser Gottesdienst ist öffentlich, keine Reservierung möglich.) 5. Tag, Di 25. Dez.: Speyer–Plittersdorf. Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Schiff. Wir fahren rheinaufwärts und geniessen die Landschaft, die an uns vorbei zieht. Am Nachmittag erreichen wir Plittersdorf. Wir besuchen den letzten musikalischen Anlass unserer Reise: Festspielhaus Baden-Baden, 19.00 Uhr «Der Nussknacker» Ballett mit Musik von Peter I. Tschaikowsky Mariinsky-Ballett St. Petersburg Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg 6. Tag, Mi 26. Dez.: Plittersdorf–Schweiz. Ausschiffung und Fahrt über die elsässische Weinstrasse mit Mittagsaufenthalt in einem typischen Winzerdorf. Anschliessend Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

Weihnachtsfeier auf Schloss Schönborn 6 Tage inkl. Vollpension an Bord

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 1830.– 1645.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2050.– 1845.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 2275.– 2045.– Grand-Suite mit frz. Balkon, Oberdeck 3050.– 2745.– – Reduktion Kabine hinten – 100.– – Zuschlag Mini-Suite 100.– Zuschläge Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 120.– 2-Bett-Kab. zur Alleinbenützung, Hauptdeck 0.– 2-Bett-Kab. zur Alleinbenützung, Mittel- & Oberdeck 645.– Datum 2012 21.12.–26.12. Freitag – Mittwoch Unsere Leistungen -Luxusbus Fahrt im bzw. Komfortklasse-Bus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Besichtigungen in Frankfurt, Mainz und Speyer Eintritt Main Tower Frankfurt Gediegenes Abendessen mit Wein auf Schloss Schönborn Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Erfahrene Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr. Kartenzuschläge Kartenpaket für alle 3 Vorstellungen – Kat. 1 95.– – Kat. 2 55.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 07:45 Wil !, 08:10 Winterthur, 08:30 Zürich-Flughafen !, 09.30 Baden-Rütihof !, 09.50 Aarau, 10.30 Basel ■

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

dem vermeintlichen Chaos entsteht Kreativität», sagt die Vorsteherin des Schweizerischen Verbandes der Mütterberaterinnen. Deswegen sind Eltern gut beraten, nicht gleich einzugreifen, wenn nacheinander mehrere Spielzeuge ausgepackt werden. Und doch: Manchmal ist die Hilfe der Erwachsenen gefordert. Nämlich dann, wenn die Kleinen vor lauter Auswahl den Überblick verlieren. Eltern könnten beispielsweise fragen: Wollen wir mal etwas auf die Seite legen, bevor du etwas Neues anfängst? «Es spricht übrigens auch nichts dagegen, einen Teil der Puppen, Autos und Bauklötze zeitweilig aus dem Verkehr zu ziehen», rät Manuela MeyerMäder. «Bei Spielsachen gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr.» Es ist ausserdem wichtig, dass Eltern, wenn es um das Thema Aufräumen geht, immer das Alter und den Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigen. Eine Dreijährige kann ihre Spielsachen nicht komplett in Eigenregie wegräumen. «Wenn Mama und Papa aber mit anpa-

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FAMILIE | 101

Gemeinsam gegen das Chaos ! Strukturieren Sie das Kinderzimmer: Schaffen Sie eine Leseecke, einen Bastelbereich, eine Baustelle. Es ist schon ein grosser Erfolg, wenn Ihr Kind die Bücher im Lesebereich versorgt und die Legos in der Baustellenecke ablegt. ! Schaffen Sie eine Umgebung, die es dem Kind erleichtert, Ordnung zu halten. Es genügt nicht, ein Regal ins Kinderzimmer zu stellen. Kinder brauchen Kisten, Beutel und Schubladen, die jeweils nur für Puppenkleider, Autos oder Bastelmaterialien reserviert sind. ! Ab einem Alter von vier Jahren dürfen Sie Ihrem Kind eine kleine, überschaubare Aufgabe stellen. Ab sofort ist es beispielsweise dafür verantwortlich, dass abends alle Stifte in einer dafür vorgesehenen Kiste versorgt werden. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und entlastet Sie. ! Kündigen Sie Aufräumphasen vorher an und geben Sie Ihrem Kind Zeit, sich darauf einzustellen. Bewährt hat sich hierbei die Sanduhrmethode: Stellen Sie gegen Ende der Spielphase eine Sanduhr auf. Sobald die Uhr abgelaufen ist, geht es ans Aufräumen.

cken, kann daraus ein Ritual entstehen», sagt Manuela Meyer-Mäder. Mit etwas Glück schafft es das Kind im Laufe der Zeit immer besser, mehr Ordnung zu halten. Text: Bettina Leinenbach

Wie Sie Kinder zu mehr Ordnung bewegen: Tipps fürs Vorschul-, Schul- und Teenageralter.

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ergänzende Therapien bei Krebserkrankungen

Rund 70 Prozent der an Krebs Erkrankten wünschen sich ergänzende Behandlungen zu Chemotherapie und Bestrahlung. Wie gestalten sich solche KomplementärTherapien, und was sagt ein renommierter Onkologe zum Thema? Versuch wert sind sie allemal. In den meisten Fällen werden sie als Ergänzung zu den Standardmethoden angewendet. Da das Behandlungsangebot äusserst vielfältig ist, sollte die Therapiewahl immer zusammen mit einem dafür spezialisierten Arzt getroffen werden. Im Folgenden können nur einige wenige, aber

langjährig erprobte Methoden vorgestellt werden.

Texte: Isabella Fischer

Wo tut sich was? News zur klassischen Schweizer Krebsforschung.

Die Mistel als Heilpflanze

Sauerstoff für die Zellen

Ängste abbauen und Lebenswillen stärken

Seit Jahrzehnten wird die Misteltherapie hauptsächlich im Bereich der anthroposophischen Medizin angewendet. Sie stimuliert nicht nur die Immunabwehr, sie soll auch Tumorzellen zerstören. Laut Michael Lorenz, Chefarzt der Lukas-Klinik in Arlesheim BL, hat diese Therapie noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften: Sie mildert die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie, indem sie die Reparaturmechanismen der Zellen fördert. Zudem stimuliert sie die Endorphine (Glückshormone). Der Patient fühlt sich besser und erholt sich schneller. Die Misteltherapie sollte so früh wie möglich angewandt werden. Das tat Renate Gassmann. Die 70-Jährige ist am bösartigen schwarzen Hautkrebs erkrankt. Nach der operativen Entfernung des Krebses entschied sie sich sofort für die Misteltherapie, da ihre Schwägerin bereits gute Erfahrung damit gemacht hatte. Seit geraumer Zeit spritzt sie sich nun selbst dreimal in der Woche den Mistelextrakt. Regelmässig erhält sie die Laboranalysen und Arztberichte von der Klinik und wird von ihrem Hautarzt permanent überwacht. In ihrem Fall dauert die Misteltherapie fünf Jahre. «Ich habe ein gutes Gefühl. Deshalb ziehe ich das durch. Es haben sich keine Metastasen gebildet. Und als weiteren positiven Effekt habe ich bis anhin keine Grippe bekommen.»

Je mehr Sauerstoff in der Zelle, desto geringer die Chance, dass sie entartet. Dies ist der Ansatz der Sauerstofftherapie. Sie hilft auf mehrfache Weise, entweder vorbeugend oder heilend, bei Krebspatienten. Mittels Infusionen wird Sauerstoff ins Blut geschleust. Damit werden die Medikamente der Chemotherapie besser vertragen, und die meist von Patienten empfundene «bleierne Müdigkeit» verschwindet. Ganz geringe Mengen von Sauerstoff wirken auch hervorragend gegen Viren und Bakterien. Insbesondere bei Krebskranken, die oft durch die Krankheit selbst oder aufgrund des Dauerstresses und der Medikamente durch Infektionen bedroht sind, so Olaf Kuhnke von der Clinica Ortho-Bio-Med im südbündnerischen Roveredo. Die Sauerstofftherapie hat auch Norma Hürzeler (76) viel gebracht. Sie reist mit Ehemann Walter regelmässig aus Italien nach Roveredo. «Ohne diese Therapie wäre ich schon lange Witwer», meint Walter Hürzeler. Bei seiner Frau wurde vor acht Jahren aufgrund einer Krebserkrankung der Magen entfernt. Die Ärzte gaben ihr eine Überlebenszeit von maximal zwei Jahren. Nun erhält Norma Hürzeler regelmässig auf sie abgestimmte Sauerstoff-, Vitamin- und Nährstoffinfusionen und hat die damalige Prognose um ein Vielfaches überlebt.

Warum werden manche Patienten wieder gesund und andere sterben, obwohl ihnen die gleiche Diagnose gestellt wurde? Seit mehr als 40 Jahren erforscht der amerikanische Onkologe und Spezialist für Strahlentherapie Carl Simonton den Einfluss der Psyche auf Krebserkrankungen. Simonton stellte fest, dass «Entstressen», Ängste abbauen und die Stärkung des Lebenswillens, eine erstaunlich positive Wirkung auf die Selbstheilungskräfte zeigen. Mit einem Team von Psychologen entwickelte er ein Entspannungs- und Visualisierungsprogramm. Dreimal täglich müssen sich Patienten mit dieser Simonton-Methode auseinandersetzen. Unter Anleitung von geschulten Therapeuten und mit begleitenden Chemotherapien wurden und werden laut Simonton immer wieder erstaunliche Heilerfolge erzielt.

Bilder: Fotolia (2)

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eit einigen Jahrzehnten werden in Kliniken weltweit Krebspatienten mit Erfolg «sanft» behandelt. Auch das Therapieangebot in der Schweiz bietet professionelle und erprobte Wege. Es gibt Krebstherapien der Komplementärmedizin, die durch zahlreiche Studien belegt werden. Einen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

Hyperthermie kämpft mit Wärme gegen die Krebszellen Krebszellen mögen keine Hitze. Diese Schwäche macht sich die Hyperthermiebehandlung zu Nutze: Mittels Überwärmung werden die entarteten Zellen bekämpft. Dies kann entweder mit künstlichem Fieber oder durch Erwärmung der betroffenen Körperstelle erreicht werden. Marcus Schuermann, leitender Onkologe der Aeskulap-Klinik in Brunnen SZ, arbeitet mit einem hochmodernen Hyperthermiegerät, das lokal bis maximal 42 Grad Wärme in der Tiefe erzeugt. Der Wärmeeintrag erfolgt über Einstrahlung von Radiowellen. Der Patient spürt ausser einer gelegentlich leicht geröteten Haut nur wenige Nebenwirkungen. Gemäss Schuermann wirken die bei der Chemotherapie eingesetzten Zellgifte effektiver, wenn gleichzeitig die betroffene Körperstelle mit Überwärmung behandelt wird. Hyperthermie ist eine Langzeitbehandlung, welche die aktive Mitarbeit des Patienten erfordert.

Der Onkologe Marcus Schuermann setzt das HyperthermieGerät bei einer Patientin an.

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DAS SAGT DER EXPERTE

«Ich empfehle nichts, was ich nicht auch selber tun würde» Thomas Cerny,Ergänzungstherapien bei Krebserkrankungen, die sogenannte integrative Onkologie, waren bis anhin eine Domäne der Komplementärmedizin. Weshalb bietet nun auch Ihr Spital Therapien aus diesem Bereich an?

gungstherapie. Bei Patienten, die zum Beispiel von ihrem Arzt bereits eine Misteltherapie erhalten haben, führen wir diese in unserem Spital weiter. Worin sehen Sie die Vorteile einer integrativen Onkologie?

Im Verlauf einer Thomas Cerny, Chefarzt OnkoloKrebserkrankung Die moderne Onwünschen circa gie/Hämatologie kologie kann zwar 70 Prozent der Kantonsspital viel, aber eben nicht genug. Das Patienten komple- St. Gallen, Präsibetrifft vor allem mentäre Thera- dent KrebsforPatienten, die wir pien oder Arznei- schung Schweiz nicht mehr heilen mittel zusätzlich können und die zur schulmedizinischen Behandlung. Diesem zusätzliche komplementäre breiten Anliegen tragen wir Therapien suchen. Wenn wir Rechnung, indem wir selber diese legitimen Bedürfnisse kompetent sind, insbesonde- ernst nehmen und verstehen re in der Beratung, im Verste- wollen, dann müssen wir diehen von Wechselwirkungen se Therapien in das diagnosmit wichtigen Sicherheits- tisch und therapeutisch beaspekten und in der Prüfung reits Bewährte einbeziehen. solcher Methoden. Was darf der Patient erwarten, wenn er sich im Kantonsspital St. Gallen ganzheitlich behandeln lässt?

Buchtipps & Infos ! «Was kann ich selbst für mich tun?», Prof. Dr. med. Gerd Nagel et al., Verlag Rüffer & Rub, Fr. 27.90 ! «Heilimpulse bei Krebs», Dr. med. György Irmey, Verlag Trias, Fr. 26.– ! Kliniken, die u. a. die Mistel- und Hyperthermietherapie anwenden: www.lukasklinik.ch; www.aeskulap.com ! Infos zum Schweizer Simonton Center: www.simonton.ch

Wir sprechen offen darüber, wo dies gewünscht wird und beraten durch entsprechend geschulte Ärzte mit Zusatzausbildung. Da in der Schweiz die ärztlich verordnete Misteltherapie aus der anthroposophischen Medizin die weit häufigste komplementäre Therapie in der Onkologie darstellt, liegt auf ihr ein Schwerpunkt, ebenso wie auf der Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Natürlich wird dies — wo ausdrücklich gewünscht — unterstützt durch psychologische Betreuung, aber auch durch Maltherapie und Bewe-

Wie gehen Sie als Onkologe damit um, ausschliesslich Krebsdiagnosen zu stellen respektive schwer kranke Patienten zu behandeln?

Vorab ist wichtig festzuhalten, dass heute die Mehrheit geheilt wird. Es ist so, dass ich mich jeweils frage‚ was wäre, wenn es mich oder jemanden aus meinem Umfeld beträfe. Für mich ist sehr wichtig, niemandem etwas zu empfehlen, was man nicht auch selbst tun würde. Unter meinen vielen Patienten sind die meisten Kämpfer, aber es gibt auch solche, welche die Kraft dafür nicht aufbringen. Ich staune immer wieder, wie oft Patienten intuitiv richtig entschieden haben, sei dies in der Wahl der Therapie oder im Willen, die Krankheit zu überwinden.


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PUNKTE


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

Rätselhafte Pixelmuster

Sogenannte QR-Codes verbinden die reale Welt mit dem Internet. Fotografiert man ein solches Pixelmuster mit dem Smartphone, gelangt man auf eine Website.

s mit direktem Anschluss ins Web .

APP DER WOCHE

DAS DING

Vielstimmiger Sound

Von der Kamera ins Web

Ohne Kopfhörer eignen sich Smartphones wegen der schlechten Soundqualität kaum zum Musikhören. Mehrere Geräte zusammen aber erzeugen einen besseren Klang, sagten sich die Entwickler der App Seedio. Mit ihr kann ein iPhone die Musik per W-Lan an mehrere andere iOS-Geräte senden, die sie verzögerungsfrei wiedergeben. So mutieren mehrere iPads, iPhones und iPods zusammen sozusagen zum Mega-Lautsprecher. Gratis-App für iOS.

Dank W-Lan-Fähigkeit sendet die Kamera Samsung WB850F die Fotos ohne den Umweg über den PC direkt an Facebook oder Picasa, speichert sie in der Cloud oder versendet sie an jede beliebige E-Mail-Adresse. Auf die gleiche Weise lassen sich Videos direkt auf Youtube hochladen. Die 16-Megapixel-Kamera ist mit einem riesigen Zoom (21-fach) und GPS ausgerüstet. Preis bei Digitec: 319 Franken.

MULTIMEDIA | 105

GEFÄLLT MIR

«Krise kenne ich nicht» Tamara Rubin (39), Mitarbeiterin Outlet Betriebszentrale Migros, 9201 Gossau

M

an sieht die etwa briefmarken- tig deklariert ist. Bei einem Werbeplakat grossen Rastergrafiken haupt- oder einem Produkteaufdruck ist die sächlich auf Inseraten oder Herkunft bekannt, bei einem spontan Werbeplakaten, aber auch auf Produkt- hingeklebten QR-Code am Strassenrand verpackungen, digitalen SBB-Tickets, hingegen ist Vorsicht geboten. Weinetiketten und sogar auf WahlplakaTexte: Felix Raymann ten der CVP. Die grafischen Codes dienen Smartphone-Nutzern dazu, via Internetverbindung ihres mobilen Geräts mehr über die entsprechende Werbung oder das Produkt zu erfahren. So funktionierts: Man öffnet eine entsprechende QR-App (kostenlos sind etwa i-nigma, QR-Reader, QR+, QR Droid) und erfasst mit der Kamera den Code. Nach wenigen Sekunden — Einfach mit dem Handy schliesslich steht QR für Quick Response, scannen: Der also «schnelle Antwort» — erkennt die QR-Code führt App die Grafik und öffnet automatisch sofort zur die entsprechende Website, einen Adgewünschten ressbucheintrag oder Text. Probieren Sie Website. es aus und scannen Sie im Bild rechts den Code mit Ihrem Smartphone. QR-Codes sind zwar praktisch, weil man sich damit das mühsame Eintippen von Webadressen ins Smartphone sparen kann. Doch besteht theoretisch die Gefahr, dass man ungewollt auf eine Website mit infizierter Software gelangt. Um das Ganze unter Kontrolle zu halten, sollte man die im Browser angezeigte URL jedes Mal konApps, die trollieren. Zudem ist Vorsicht QR-Codes lesen geboten, wenn der Absender können, und weite re eines QR-Codes nicht eindeuKamera

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Welches Radio ist Ihr Geheimtipp?

Der Ostschweizer Sender FM1; bringt stets die aktuellsten Staumeldungen.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Meine Lieblingsserie am TV ist …

5

Der Song meines Lebens ist …

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Twittern Sie?

Krise kenne ich nicht. Und läufts mal nicht so, heben Partyschlager meine Laune.

Von «Samschtig-Jass» bis «Pretty Woman» kann das fast jeder Film, je nach Inhalt und meiner Stimmung. ... «Hör mal, wer da hämmert». Ich komme mir manchmal vor wie Jill, die Frau des Moderators der Heimwerkersendung. ... «En Vogel ohni Flügel» von Peter Reber. Er bringt auf den Punkt, was im Leben zählt. Ich habe es ausprobiert, fand es aber langweilig und bin wieder ausgestiegen.

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Wie heisst Ihre Lieblings-Fanseite auf Facebook?

Die Migros-Seite. Die M-Budget-Artikel, zum Beispiel der Sessel, sind Hammer!

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

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Wo wollen Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

… gebe ich mit unserem Golden Retriever Vollgas. Das Auspowern tut ihm und mir gut.

Bei einem Vorstellungsgespräch.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Über das Buschtelefon. Daneben bevorzuge ich Tageszeitung und Radio. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

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AUTO | 107

Beste Stilnoten

Bisher nannte man den BMW 3er Touring oft Lifestylekombi. Sprich: viel Style, wenig Raum. Das neue Modell will nun endlich ein echter Kombi sein. Das gelingt ihm nur bedingt. Aber Stil haben die Bayern, das muss man ihnen lassen.

Der elegante Kofferraum fasst 495 bis 1550 Liter. Die Heckklappe öffnet elektrisch.

Der neue BMW 3er Touring: Der vergrösserte Innenraum reicht locker für den Alltag, für Ferien mit der Familie wird es aber eng.

S

elbst die einst eher zum Transport von Aktenkoffern als von Familiengepäck gedachten Kombis der edlen Mittelklasse dürfen heute keine Pseudolaster mehr sein — zu gross ist die Konkurrenz und das Raumbedürfnis der Kunden. Mit dem neuen 3er Touring will BMW nun endlich Schluss machen mit dem ungeliebten Prädikat Lifestylekombi. Im eleganten Heck stecken stolze 495 bis 1500 Liter Volumen. Noch immer weniger als in klassischen Kombis vom Schlage eines VW Passat Variant

also, reicht das im Alltag aber locker. Auch der Fond ist geräumig. Für Familienferien wird es aber knapp. Keine Knappheit herrscht an Ideen. Zwar ergeben die umgeklappten Sitze keine ebene Fläche, aber die Heckklappe öffnet elektrisch, und, als Option erhältlich, via Sensor unter der Stossstange, wenn man den Fuss darunter hält. Die Heckscheibe öffnet separat, es gibt viele Haken und Netze, und das demontierte Laderaumrollo lässt sich in einem der Bodenfächer verstauen. Hochwertig ist

das edle Cockpit. Bei der Motorisierung empfiehlt sich der 320d mit 184 PS starkem Zwei-LiterDiesel plus Automat. Die durchzugsstarke, kultivierte Kombination bereitet Spass und fährt Vorurteile über den Haufen: Der Normwert 4,6 l/100 km (ergibt 122 g/km CO2-Ausstoss) liegt sehr günstig. Als Alternative gibt es den Diesel 330d (258 PS) und den Benziner 328i (245 PS), im Frühjahr folgt zum Heckantrieb alternativ ein 4 x 4. Spürbar verfeinert wurde der Fahrkomfort. Unter dem Strich punktet der Touring nicht als Kombi, aber sonst ist er fast das perfekte Auto — falls man sich Perfektion leisten kann. Gratisservice hin und geschrumpfter Preisabstand zu normalen Kombis her, 50 600 Franken sind weiterhin viel Geld. Texte: Timothy Pfannkuchen

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Eine Woche lang gratis den Dacia Lodgy testen Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen Dacia Lodgy. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin. ch und fahren Sie vom 24. September bis 1. Oktober 2012 den enorm günstigen siebensitzigen Kompaktvan Probe. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, im Migros-Magazin über Ihre Testeindrücke Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 9.September 2012. Aus den Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

STECKBRIEF

Dacia Lodgy dCi 110 Antrieb: r4-Diesel, 1461 cm3, 107 pS, 240 Nm/1750 min, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,6 s, Spitze 175 km/h Abmessungen: L x b x H = 4,50 x 1,75 x 1,68 m, Laderaum 7-, 5-, 2-sitzig 207, 827, 2617 l Gewicht: 1360 kg Verbrauch: 4,4 l/100 km = CO2-Ausstoss 116 g/km (Werksangaben). energieeffizienz A Preis: ab 21 100 Franken (als 7-Sitzer)


VW Caddy: 24 h TesTen und geWinnen

Praktischer Familienfreund.

nutzen sie – wie Familie Bürgi – die einmalige Chance zu einer 24-stunden-erlebnisfahrt mit dem praktischen VW Caddy. so lernen sie den allrounder mit zwei schiebetüren und enormem Platzangebot besser kennen und gewinnen vielleicht attraktive Preise.

Familie Bürgi hat sich zur Gratis-24-Stunden-Erlebnisfahrt mit dem VW Caddy angemeldet und war begeistert. «Anfangs stand ich dem ungewöhnlichen Design des VW Caddy etwas skeptisch gegenüber», gesteht Mutter Beatrice (37), «daher fand ich die Möglichkeit zum Testen ideal.» Der dreifachen Mutter gefiel der Wagen so gut, dass sie während der Erlebnisfahrt den Schlüssel fast nicht mehr hergeben wollte. «Ich musste richtig insistieren, dass ich das Auto auch mal kurz fahren durfte», beschwert sich Vater Erich (40) lachend. Kein Wunder. Der Caddy überzeugt nicht nur mit umfassender Sicherheitsausstattung (u. a. mit serienmässigem ESP und ABS), sondern auch durch sein prima Fahrverhalten. «Der Caddy ist unglaublich handlich und agil. Dank der leicht erhöhten Sitzposition bietet er beste Übersicht und sein laufruhiger Dieselmotor bietet erstaunlich viel ‹Zupf›», bilanziert Beatrice Bürgi. Toll fand die junge Mutter auch das sanft schaltende Direktschaltgetriebe und das Start-Stopp-System. «Da tritt man an der Ampel einfach auf die Bremse und der Motor stellt sofort ab. Wird’s Grün, einfach Fuss von der Brem-

auch für den eleganten ausflug nur zu zweit ist der VW-Familienfreund der ideale Begleiter.

se, der Motor springt wieder an und weiter geht’s», berichtet die 37-Jährige. Neben diesem cleveren Sparhelfer ist der VW Caddy serienmässig auch mit Bremsrekuperation und rollwiderstandsoptimierten Reifen ausgerüstet. So sind je nach Version Verbrauchwerte von 5,1 bis 6,8 l / 100 km möglich, was einem CO2-Ausstoss von 134 bis 177 g / km entspricht. «Das finde ich für einen derart geräumigen Familienwagen einen tollen Wert», urteilt Vater Erich. «Damit schont der Caddy nicht nur die Umwelt, sondern dank den geringen Spritkosten auch jedes Familienbudget.»

Bei offenem Tankdeckel fährt die schiebetür nicht ganz zurück und verhindert so Lackschäden.

Punkten kann der Fünf- bis Siebenplätzer beim sportlichen Familienvater auch durch sein enormes Ladevolumen von bis zu 3,9 m3. «Dank der grossen Laderaumhöhe und -länge kann ich mein Mountainbike gar ohne lästiges Abmontieren des Vorderrades bequem reinstellen», erklärt der 40-Jährige zufrieden. Aber auch die drei Kinder Kevin (11), Sophie (9) und Sven (6) würden den VW Caddy am liebsten behalten. «Ich finde die Schiebetüren voll cool, weil man so einfach ein- und aussteigen kann», verrät Sophie, während ihr kleiner Bruder Sven die unzäh-


das giBT es zu geWinnen:

Pu PuBLiREPORTAGE

unter allen abgegebenen Bewertungsbögen werden folgende Preise verlost: VW Caddy

MoToren: diesel, Benzin und erdgas (75 bis 140 Ps) anTrieB: Frontantrieb / allradantrieb Masse: Länge / Breite / höhe = 4,41 bis 4,88 / 1,79 / 1,81 bis 1,86 m, Laderaum 3,0 bis 3,9 m3, Wendekreis 11,1 bis 12,2 m VerBrauCh: 5,1 bis 6,8 l /100 km, 134 bis 177 g Co2 /km Preis: ab 19 900 Franken* Mehr inFos: www.caddy.ch

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ob beim Bootsausflug oder beim Fussballspiel, der VW Caddy macht immer eine gute Figur.

ligen Ablage- und Staufächer im Innern schätzt: «Da kann ich meine Spielfiguren toll verstecken», meint der Dreikäsehoch mit keckem Grinsen. Familie Bürgi findet nach der 24-Stunden-Erlebnisfahrt nur lobende Worte für den VW. «Wir überlegen uns ernsthaft, auf den Caddy umzusteigen. Schliesslich ist er sogar mit Allradantrieb erhältlich, was auch für den Winter und die Skiferien ideal wäre», meint Vater Erich Bürgi abschliessend. Wollen Sie die Vorzüge des praktischen VW Caddy selbst erfahren? Dann melden Sie sich doch noch heute unter www.caddy.ch an!

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

BITTE MELDE DICH

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! Ich suche Jugendliche und Betreuer(innen), die — wie ich — in der Zeit von 1970 bis circa 1978 in der Jugendsiedlung Schloss Hahnberg in Berg SG gelebt haben. Jugendliche: Nick, Rosanna, Marijke, Guido, Brigitte, Monika, Sonja, Kurt, Urs, Barbara (Babsi), Susi(y), Victor, Nico, Pempa, Rico, Gabi, Sandra «Badewatschel», Christoph und weitere nicht genannte. Betreuer(innen): Jakob (Jack), Hans, Werner, Urs, Vreni, Rüedel, Rolf, Mirjam, Rässi, Susanne, Therese, Beat, Christine und weitere. Ebenfalls melden: die Bewohner(innen) der «Aemisegger-WG» im Nachbardorf Roggwil, mit denen wir viel zu tun hatten. Die Nachnamen der Gesuchten möchte ich nicht publizieren, sind mir aber bekannt und können bei mir erfragt werden. Wer kann weiterhelfen? E-Mail: schlosshahnberg@gmx.ch ! Ich suche Militärkollegen, welche zwischen 1965 und 1970 bei der Luftschutz Kp 1.23 Dienst gemacht haben. Adressen, bitte an: Willy Hari Postfach 128 9125 Brunnadern E-Mail: willi.hari@bluewin.ch

Gesucht: Jahrgang 1977 bis 1980 ! Liebe ehemalige Klassenkameraden, wo seid Ihr? Wir durften in den Jahren 1977 bis 1980 im Institut Maria Opferung in Zug eine schöne Zeit miteinander verbringen. Linda Leimer, Gabriela Broger, Ghislaine Kessler, Carmen Spillmann, Barbara

! Ich suche Lotty Krähenbühl (lediger Name). Sie verbrachte ihre Kinder- und Jugendzeit in Bern Bethlehem, und ihre Mutter betrieb eine Wäscherei. Wir verbrachten 1955/56 unser Welschlandjahr zur gleichen Zeit in Bursin. Für Angaben wäre ich sehr dankbar. Ruth Bosshard-Notz Mühlegasse 7, 5742 Kölliken E-Mail: ruthbosshardko@bluewin.ch

! Gesucht wird: Ines Pompe Raeber, Mexiko, heute Schweiz. Auf meiner Mexiko-Reise traf ich ungefähr 1950 in der Nähe von Puebla auf Matilde Armenta Dorado. Sie erzählte mir von ihrer besten Freundin, Ines Pompe Raeber, mit der sie die Sekundarschule besucht hat. Leider hat sie den Kontakt verloren und sucht sie deshalb dringend. Es würde mich sehr freuen, wenn die beiden sich nach so langer Zeit wieder sehen und sprechen könnten. Kathrin Ernst, E-Mail: gathrinoe@hotmail.com

Forster und Manuela Niederberger: Wir organisieren am 3. November 2012 eine Klassenzusammenkunft in Zug, wäre schön, wenn ihr dabei sein könntet. Bitte meldet euch doch bei mir. E-Mail: senn-beatrice@bluewin.ch

! Kerstin Peterson aus Schweden sucht Brigitte Baumgartner aus Basel und Umgebung. 1970 war Brigitte Baumgartner bei Phoenix Airways als Flightattendant tätig. Sie hat damals auch in einem Spital in der Pathologie mit einem Elektronenmikroskop gearbeitet. Daneben ist sie auch selber Kleinflugzeuge geflogen. Wer kennt Brigitte Baumgartner (lediger Name)? Informationen bitte an: Erika Zurkirch Kontakt per E-Mail: erika.zurkirch@sunrise.ch


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 3. September 2012 |

Primarschule Bruderholz

Klasse Johner/Furrer

! Gesucht werden: Schülerinnen und Schüler der Klasse von Fräulein Jezler, Primarschule Bruderholz 1955—1959, Basel Stadt. Beatrix Mesterhazy, Denise Sunsander/Mayer, Eva Hochstrasser, Heidi Keller-Schibler, Marlies Brack, Susanne Hausheer, Franz Achermann, Jacques Dürr, Martin Schmid, Peter Thommen und Ueli Schneeberger: Bitte meldet euch! Yvette Wermeille Albisser, Basel E-Mail: ywermeille@gmx.ch

! Für das Klassentreffen vom 27.Oktober 2012 suchen wir noch folgende Klassenkameradinnen und -kameraden der 1.–3. Sek. Johner/Furrer, Letzischulhaus Zürich, 1970— 1973: Walter Anliker, Roland Baur, Iris Brunner, Christoph Bühlmann, Monika Kaufmann-Zeller, Alfred Lüscher und René Wagner. Bitte meldet euch. Für das OK: Martin Herrmann E-Mail: tinu_herrmann@gmx.ch

! Gesucht werden: Tino Alfio Russo und Daniela Russo-Tirelli, Region Basel/Nordwestschweiz. Wer kann uns Angaben zum Verbleib unserer Bekannten machen, die wir seit ihrem Wegzug aus Kleinlützel im Mai 2011 aus den Augen verloren haben? Beatrix Isler E-Mail: absr.isi@bluewin.ch ! Ich suche Marcel Schibig, den ich 1978 im Waidspital Zürich kennengelernt habe. Über eine Rückmeldung würde ich (Bild) mich sehr freuen. Besten Dank. Roswitha Akremi-Braun Kontakt per E-Mail: Roswitha.Akremi@usz.ch ! Für die Klassenzusammenkunft vom 29. September 2012 in Zug suchen wir ehemalige Schulkolleginnen der 1. Sekundarklasse 1976/1977 des Instituts Maria Opferung Zug. Gesucht werden: Ana Krizancic (ehemals Zürich), Isabella Küng (ehemals Killwangen), Regula Künzli (ehemals Brienz), Myriam Müller (ehemals Cham), Irmgard Planzer (ehemals Zug)

und Barbara Zbinden (ehemals Baar). Alle Nachnamen sind ledige Namen. Die erwähnten Personen müssten alle Jahrgang 1961 bis 1963 haben. Wer Angaben machen kann, melde sich bitte bei: Cornelia Edelmann-Lenz, Scheiwil, 9205 Waldkirch, E-Mail: conni.edelmann@gmx.ch, Telefon: 071 433 12 62 Oder bei: Ursula Azzolin-Weber, Klünenfeldstr. 43, 4132 Muttenz, E-Mail: azzolin@vtxmail.ch Telefon: 061 373 80 45 ! Ich suche seit rund zehn Jahren dringend meine ehemalige beste Freundin. Wir haben uns mit fünf Jahren (sie war sechs Jahre alt) im Sandkasten kennengelernt und haben einiges miteinander erlebt. Liebe Hannelore Dreier, bitte melde dich doch. Ich vermisse dich ganz fest und habe leider von deinen Geschwistern keinen Aufenthaltsort vernommen. Ich möchte von dir so gerne wieder mal etwas hören. E-Mail: m_schoepfer@sunrise.ch

! In der Zeit vom 28. Mai 2009 bis 10. Juni 2009 war mein Götti, Heribert Kummli, in der Reha Schönberg in Gunten. Während dieses Aufenthalts war eine nette Frau seine Tischnachbarin. Vor kurzer Zeit erhielt er eine Postkarte von der besagten Dame. Leider ist diese Karte nun unauffindbar, somit hat mein Götti weder Name noch Adresse dieser Dame. Sehr gerne möchte ich ihm ermöglichen, den Kontakt mit dieser Frau aufzunehmen. Bitte melden Sie sich bei mir, ich werde die Post weiterleiten. Monika Kohler Paradiesweg 3 4254 Liesberg Dorf E-Mail: dmkohler@bluewin.ch

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Migros-Magazin | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

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Die Erlebnisboxen einzulösen, ist ganz einfach: Erlebnis aus der Box auswählen, direkt beim Anbieter den Wunschtermin reservieren, Erlebnis geniessen. Das Migros-Magazin und SportXX verlosen gemeinsam Wishboxen zum Thema Erlebniswelt Schweiz, die ab Ende September im Handel erhältlich sind (siehe Wettbewerb rechts). Die Box bietet über 50 Möglichkeiten, die Schweiz einmal von einer anderen Seite kennenzulernen. Eines dieser Erlebnisse ist zum Beispiel ein Einsatz als Goldwäscher im Napfgebiet. Wer die Schweiz aus der Vogelperspektive sehen will, bucht einen Gleitschirm-Tandemflug inmitten eines traumhaften Alpenpanoramas oder einen Helikopterrundflug über die schönsten Regionen des Landes. Eine aussergewöhnliche Art zu übernachten bietet die mongolische Jurte auf einer Alp im Bündnerland. Bereits winterlich, aber trotzdem komfortabel ist eine Nacht im Iglu — mit Whirlpool und Sauna. Text: Andreas Dürrenberger

■ Beantworten Sie folgende Frage: Auf welchem See findet die OldtimerbootRundfahrt statt, welche die Wishbox im Angebot hat? ■ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Wishbox», Lösungswort, Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 9. September 2012 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Infos zum Geschenkparadies.ch-Sortiment: www.geschenkparadies.ch


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Migros-Magazin | Nr. 36, 3. September 2012 |

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So nehmen Sie teil

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Bringt auch Kleines gross heraus. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Sebastian Eppler, Werbeagentur Wundermann und Luca Schneider, Werbeagentur Euro RSCG, Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 36, 3. September 2012 |

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UnterhaltUng | 121

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 35: 523 9 6 7 5 2 3 1 4 8 Gewinner Nr. 34: 8 2 3 1 7 4 6 5 9 Yvette Rais, 5 4 1 6 9 8 3 2 7 3 9 5 4 8 2 7 6 1 Puplinge GE; 2 8 6 7 1 9 4 3 5 Maria Mathys, 1 7 4 3 5 6 9 8 2 6 5 9 2 3 1 8 7 4 Uffikon LU; 4 1 2 8 6 7 5 9 3 David Tardy, 7 3 8 9 4 5 2 1 6 Enney VD; Simone Geisser, Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.9.2012, 24 Uhr Ebnat-Kappel SG; Gabriela Brechbühl, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Wolhusen LU Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 exemplare (WemF 2011) Leser: 2 354 000 (WemF, mACH basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda portner (Gp, produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

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Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma Geschäftsbereich Verlag: patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), maya bächtold Media-Services: patrick rohner (Leitung), tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern, tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. Ein Blick hinter die Kulissen: F端nfter und letzter Teil

Die Kunden gezielter Das Customer Intelligence Team und das CumulusTeam arbeiten eng zusammen (v.l.n.r.): Dominik Heizmann, Alexandra Brunner, Andrea Tresky (vorne), Paula Leutert, Markus Weibel.


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

ansprechen Die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden optimal zu bedienen, ist das oberste Ziel der Migros. Früher, im Tante-Emma-Laden, war dies einfacher. Man kannte jeden Kunden persönlich und konnte ihn jederzeit nach seiner Meinung fragen. Heute geben persönliche Kontakte in den Filialen, virtuelle auf Migipedia oder via M-Infoline, Marktforschungen und die Kassendaten der Cumulus-Kunden wertvolle Hinweise auf das Kaufi nteresse. Kaufinteresse. Wird das neue Joghurt nur einmal zum Test gekauft oder schafft es den Sprung auf die Einkaufsliste? Welche Kunden interessiert die Neueröffnung der Filiale in Neuendorf? Und wer muss über den Rückruf von Kletterzubehör informiert werden? Die Antworten auf diese Fragen kennt – dank der Cumulus-Kassendaten – das Team von Dominik Heizmann: «Mit der Datenanalyse verfolgen wir das Ziel, das Sortiment, einzelne Produkte oder unsere Prozesse für den Kunden noch besser zu machen.»

Optimierte Filialsortimente So wird beispielsweise anhand der Cumulus-Daten versucht, die Sortimente einzelner Filialen möglichst gut auf den Bedarf der jeweiligen Filialkundschaft abzustimmen. Während grosse Filialen über ein sehr breites Sortiment verfügen, ist es bei kleineren zentral, das Angebot so zusammenzustellen, dass die Kunden alles finden, was sie brauchen. Markus Weibel betont aber: «Das Kaufverhalten des Einzelkunden steht dabei nicht im Vordergrund, wir interessieren uns vielmehr für ganze Kundengruppen wie Familien oder Haushalte mit Haustieren.»

Gezielt informieren Die Cumulus-Daten kommen auch zum Einsatz, wenn ein Produkt aus Qualitätsgründen zurückgezogen werden muss. «Nebst der breiten Kommunikation via Medien und dem digitalen Migros-Newsletter können wir dank den Cumulus-Kassendaten alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, direkt per Brief anschreiben. Und bei einzelnen Kunden rufen wir auch an», erklärt Alexandra Brunner das Vorgehen im Falle eines Rückrufes.

Beispiel eine neue Filiale eröffnen oder eine Filiale wegen Umbaus längere Zeit geschlossen bleiben muss. «So können Kunden, die immer wieder in einer bestimmten Filiale einkaufen, über Neueröffnungen, Umbauten oder geschlossene Parkplätze informiert werden», erläutert Paula Leutert die grossen Vorteile der Cumulus-Kassendaten. Die Zielgruppe kennen Und auch bei gezielten Neuheitenmailings werden die Daten gemäss Andrea Tresky genutzt: «Wenn beispielsweise eine neue Zahnpasta lanciert wird, schreiben wir gezielt die Kunden an, die regelmässig ähnliche Produkte konsumieren, um sie auf das neue Angebot aufmerksam zu machen.»

Bedürfnisgerecht kommunizieren Die zehn Genossenschaften greifen ebenfalls gerne auf die CumulusKassendaten zurück, wenn sie zum

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 124 |

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MANUEL STAHLBERGER

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NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich liebe es, Alltägliches zu

Mundartpoet, Musiker, Comiczeichner: Manuel Stahlberger lässt sich künstlerisch nicht gern festlegen. Nach Gewinner des Prix Walo und Salzburger Stiers nun an sein erstes Soloprojekt. Eines seiner amüsant-absurden in St. Gallen und dem daraus resultierenden Dilemma.

Name: Manuel Stahlberger (38) Sternzeichen: Stier Wohnort: 9000 St. Gallen

Wieso wohnen Sie in St. Gallen? Ich bin hier zur Welt gekommen, bisher gab es für mich keinen triftigen Grund, der Stadt den Rücken zu kehren. Wo würden Sie gerne leben? Wenn, dann eher in nördlichen denn in südlichen Gefilden. Skandinavien hat mir ferientechnisch gut gefallen – dort zu leben, wäre aber wohl etwas anderes. Beruf und Lebenslauf: Ich bin extrem ungern zur Schule gegangen, habe sowohl Gymnasium als auch die Stifti als wissenschaftlicher Zeichner abgebrochen. Stattdessen habe ich mich in eine Art künstlerische Parallelwelt geflüchtet, gezeichnet, Musik gemacht. Heute mache ich im Prinzip das Gleiche, wenn auch so erfolgreich, dass ich davon leben kann. Was ich mag: Frau und Kind, Kägi-Fret mit Bier. Was ich nicht mag: Die AFG-Arena, das Fussballstadion des FC St. Gallens. Ein seelenloser, gestalterisch schwacher Bau. Was ich an mir mag: Was ich heute an mir mag,

MEINE NACH-HAUSE-KUTSCHE

nervt mich morgen vielleicht schon wieder – und umgekehrt. Meine Bühnenvorbilder: Ich bewundere Josef Hader und Joachim Rittmeyer, ohne aber jetzt wie sie sein zu wollen. Und Mani Matters raffiniert einfachen, oft absurden Texte haben mich ein Leben lang begleitet. Meine Ideenfindung: Oft genügt es, genauer hinzuschauen, um im Alltäglichen das Absurde zu entdecken. Meine Bühnenpannen: Meist läufts dann schief, wenn ich spontan etwas Neues versuche und mich dabei verrenne. Überspielen funktioniert da nicht, die Zuschauer merkens eh. Signalisiere ich aber, dass ich merke, dass sie merken, dass ich «im Seich» bin, kommts meist irgendwie gut. Mein bester Entscheid: Mit dem Schul- und Lehrabbruch dem System ein Schnippchen geschlagen und selber etwas ausprobiert zu haben. Zumal ich heute sagen kann: Ich finde es gut, wo ich stehe. Text: Almut Berger

MEIN MIGROS-SONG

«Ich kaufe fast alles in der Migros Neumarkt. Da mein Bus nach Hause mit einer Minute Differenz sowohl beim Vorder- als auch beim Hinterausgang abfährt, muss ich genau kalkulieren, ob ich bei den Kassen hinten oder vorne anstehe, um ihn zu erwischen. Der Song ‹Neumarkt› thematisiert dieses Dilemma.» Hören Sie den Song auf: www.migrosmagazin.ch

Bilder: Jorma Müller

www.manuelstahlberger.ch

«Die Mühleggbahn verbindet die Altstadt mit dem St.-GeorgenQuartier. Die Standseilbahn überwindet in 90 Sekunden 69 Meter Höhenunterschied. Ich wohne genau zwischen Tal- und Bergstation. Da ich meist zu faul bin, mit dem Velo hochzutrampen, bähnle ich rauf, um anschliessend wieder halb runter zu velölen.»

MEIN SOLOPROGRAMM

«Ich liebe es, Alltägliches zu verfremden, zu überzeichnen. In meinem ersten Soloprogramm ‹Innerorts› mache ich das in meinen Liedtexten, aber auch mit Hilfe von Zeichnungen, die ich an die Wand projiziere.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 3. SEPTEMBER 2012 |

MANUEL STAHLBERGER | 125

verfremden»

zwei erfolgreichen Alben mit seiner Band Stahlberger wagt sich der Lieder handelt von den zwei Ausgängen «seiner» Migros Neumarkt

MEIN KRAFTORT

«Auf der Bernegg, einer Hügelkrete ein paar Schritte oberhalb meiner Wohnung, steht dieser Stein. Hinkelstein? Stein des Anstosses? Stein des Weisen? Hierher komme ich, wenn mich das Bedürfnis nach einer Auszeit überkommt.»

MEIN TROPHÄENRAUM

«2001 bin ich mit meinem damaligen Liedermacher-Duo ‹Mölä & Stahli› mit dem Prix Walo ausgezeichnet worden, 2009 konnte ich den Salzburger Stier nach Hause treiben. Beide Trophäen haben einen Ehrenplatz in unserer Speisekammer bekommen. Hier bunkere ich alles Lebensnotwendige.»

MEIN PLATTENVERKÄUFER

«Alex Spirig von BroRecords ist der Plattenverkäufer meines Vertrauens. Sein Laden ist ein El Dorado für Musikfans. Alex präsentiert meine CDs gut sichtbar an der Kasse, im Gegenzug tätige ich all meine Käufe bei ihm. Ich habe noch nie Musik aus dem Netz heruntergeladen: Ich will etwas in der Hand halten.»

MEIN HOBBY

«Da ich meine Gage nach dem Auftritt meist bar in die Hand gedrückt bekomme, bin ich Stammgast beim Einzahlungsschalter der Post. Unterdessen bin ich stolzer Besitzer unzähliger Wartenümmerli. Um die Übersicht zu behalten, lege ich sie fein säuberlich sortiert in einem Briefmarkenalbum ab.»


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ie Dino-Holzbausätze motivieren nicht nur zum Spielen, sondern inspirieren auch zum Basteln. Da kommt das Bastelzubehör im coolen Animanca-Look sicherlich gelegen. Gebastelt wird übrigens auch an der Dino-Roadshow, die in der ganzen Schweiz in ausgewählten Migros-Filialen stattfindet. Die Daten findest du weiter unten.

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ie praktische Sammelbox bringt Ordnung in deine DinoSammlung. Jeder Holzbausatz findet darin gebührend Platz. Und die Deckelrückseite dient dir gleichzeitig als Spielbrett für ein sauriermässiges Würfelspiel.

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ine breit angelegte Dino-Roadshow kommt schon bald in die Migros-Filialen. Dort erhältst du fachkundige Tipps, wie du die Dino-Skelette zu lebensechten Dinosauriern verwandeln kannst. Aber damit nicht genug: Es wartet eine wirklich grosse Überraschung auf dich... Mi. Fr. Fr. Fr. Mi. Fr. Fr. Mi.

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er gefürchtete Tyrannosaurus Rex ist unbestritten der König unter den Dinosauriern. Deshalb gibt es ihn auch in einer Sonderanfertigung als Holzbausatz im Mega-Format.

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