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www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Bei den Besten

Gibt es ewige Liebe? Das MigrosMagazin sucht DauerRomeos und Julias. > 35 Der neue Mann am Ball

Fussball-Natitrainer Ottmar Hitzfeld über seine Pläne mit dem jungen Team. > 24

Grosses Theater

Caveman enthüllt: Die Höhlenmenschen leben unter uns. > 36

Bilder Dirk Lässig, Kilian Kessler, Getty Images, Paco Carrascosa, Gian-Paul Lozza

An der Murmel-WM musste Nicola Hugi abereinstecken. > 38

Nr. 36, 1. September 2008

Wer wird die neue Miss?

Graffiti für die Galerien Pirmin Breu: Vom illegalen Sprayer zum Schön sind sie alle. Doch nur eine kann Miss Schweiz 2009 Künstler. > 102 werden. Wählen Sie Ihre Favoritin und gewinnen Sie! > 66 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Lebenslang verliebt

> reportage Museum oder bloss Schrotthaufen im Wald? Autofriedhof Gürbetal in Kaufdorf BE sorgt für Kontroversen. >10 porträt Unermüdlich trotz Lähmung: Christian Wenk bewältigt ein unglaubliches Pensum. Er ist Pianist, Arzt und Trainer der Handbike-Nationalmannschaft an den Paralympics. >16

Das Musical war eine der Hammer-

veranstaltungen des letzten Jahres: «Ewigi Liebi» hat 105 000 Menschen in seinen Bann gezogen, viel mehr als anfangs erhofft. Mich inbegriffen. Ich bin kein Musical-Liebhaber, aber dem Charme des frisch inszenierten Heimatschwanks und all den Erinnerungen, die «Alperose», Göläs «Schwan» oder eben der Titelsong «Ewigi Liebi» wecken, konnte ich mich nicht entziehen. Wenn Daneli vor der Pause «Heiweh» durch die Halle donnert, läuft es selbst einem ironiegestählten Chefredaktor kalt den Rücken hinunter.

Bilder Eline Keller-Soerensen, Roberto Ceccarelli, Aki Müller

Das Thema des Musicals, die

ewige Liebe, gibt es die überhaupt? «Natürlich», werden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, jetzt vielleicht spontan antworten. Schliesslich würden Ihre Eltern, Ihre Grosseltern oder Sie selbst das beste Beispiel dafür abgeben. Wenn dem so ist, melden Sie sich bei uns. Wir suchen das Paar, das noch nach 30 Jahren dieses Kribbeln spürt, und laden es in eine Vorstellung von «Ewigi Liebi» ein (lesen Sie dazu Seite 35). Schade eigentlich: Mit 29 Jahren

«Liebesglück» schramme ich knapp an der Limite vorbei.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

>4 >7 >8

kolumne Der Hausmann.

repo

>10

> 22

interview Hoffnungsträger: Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld soll die Schweizer Fussball-Boys an die WM 2010 führen. > 24 m-aktuell Herbert Bolliger: Der Migros-Chef im Interview. > 31 Hotelplan-CEO Christof Zuber über die Zukunft des Reisens. > 32 Ewigi Liebi: Migros-Magazin sucht Traumpaar. Du sammeln, ich jagen: Im Erfolgsstück «Caveman» zeigt Siegmund Tischendorf den Neandertaler in uns allen. Murmeln: Zu Besuch beim Wettkampf der Weltbesten.

> 36 > 38

> schaufenster Mit Micasa die Wohnung aufpeppen. > 40 Produkte der Woche: Axanova und M-Plast, Yvette Intense Repair, L’Oréal Antifalten, Reinigungsschwämme, Léger. > 46, 59, 61, 63, 66 à la carte Schöner leben: Mit Schweinsfilet im Teig. > 71

wohnen

>40

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

erziehung

>90

> 35

> 77

besser leben Junge Väter, High Heels für den Orgasmus. > 83 Outdoor: Mit dem Elektrobike locker bergauf. > 84 > Erziehung: Schadet Verwöhnung dem Kind? > 90 Auto: Der Chevrolet Aveo ist klein, billig und familientauglich. > 92 Tiere: Agility-Training – jetzt auch für Katzen. > 95 rätsel/impressum > 97 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 100 mein ganzer stolz Pirmin Breu: Profession Sprayer. > 102

Ewige Liebe gesucht! Wettbewerb: Das Migros-Magazin sucht Paare, die schon seit M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Jahrzehnten miteinander Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). glücklich sind. m-infoline@migros.ch; www.migros.ch > 35 M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

M-NEWS

Newsletter abonnieren

FRISCH IN DER MIGROS

Der neue Migros-Newsletter informiert Sie ab sofort schon am Sonntag über die Topthemen der kommenden Woche. Neben attraktiven Angeboten und Neuheiten profitieren Sie ausserdem regelmässig von Spezialangeboten, und Sie können an Wettbewerben teilnehmen, die den Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten sind. Abos unter www.newsletter. migros.ch

Vom 4. September bis zum Welttiertag vom 4. Oktober spendet die Migros 1 Prozent ihres Umsatzes mit Heimtierartikeln zugunsten der Haustiere. Die Spende geht an Organisationen, die sich für Heimtiere einsetzen. Im vergangenen Jahr konnten so 175 000 Franken gesammelt werden. Kann die Migros diesen Rekord 2008 brechen?

Keine Bio-Hirse Bio-Hirseflocken im 500Gramm-Beutel sind vorübergehend nicht im Angebot. Schlechte Ernteerträge und Exportreduktionen in Übersee führten zu Engpässen. Sobald sich die Ertragssituation verbessert hat, wird die Migros wieder Bioqualität anbieten. Weiter verfügbar sind Hirseflocken auf konventioneller Basis.

Bilder bab.ch/stockfood, Premium, Guido Flück, Anne Morgenstern, Matthias Willi

Tierliebe in der Migros

Besser schenken An Gelegenheiten, seine Mitarbeiter zu beschenken, mangelt es nicht. Ob Geburtstage oder Jubiläen, Schweizer Firmen schenken gerne. Gefragt sind nützliche und kreative Ideen. Die Migros bietet hier Hand: Mit aufladbaren Migros-Geschenkkarten, auf Wunsch mit individuellem Firmensujet. Jedem Beschenkten eröffnet sich daraus eine riesige Auswahl — von Delikatessen oder Sportartikeln bis hin zu Unterhaltungselektronik. Neben der Gestaltung übernimmt der neue Dienst ebenfalls den Versand und die Kombination mit Grusskarten. cv Infos: www.migros.ch/schenken

«Schnellboot» Hotelplan Christof Zuber, CEO der HotelplanGruppe, äussert sich im Interview zu zentralen Fragen der Reisebranche.

Die Konkurrenz aus dem Ausland drängt auf den lukrativen Schweizer Reisemarkt, die Preise für Flugbenzin schnellen in die Höhe, neue Technologien wie Internetbooking stellen das klassische Reisebüro in Frage. Christof Zu-

ber, Chef der Hotelplan-Gruppe, erklärt im Interview, mit welcher Strategie Hotelplan künftig am Markt bestehen will. MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 32


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

Saftig süss

Ob Zwetschge, Pflaume oder Mirabelle: Alle Früchte der Pflaumenfamilie schmecken wunderbar süss und sind mit ihrem hohen Anteil an wichtigen Mineralstoffen auch gesund. Aber welche Pflaume schmeckt am besten? Die Zwetschge im Mus oder im Kuchen? Die Pflaumen in der Marmelade oder als Gelee? Oder ist es die Mirabelle im Saft, Kuchen oder natürlich im Likör? Ob frisch gegessen, gekocht, gebacken oder als Sirup getrunken – jede ist ein Hochgenuss!

Mitmachen und gewinnen! «Es ist so schwierig; es gibt so viele tolle Taschenkreationen.» Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi und die Jury hatten es nicht leicht bei der Wahl der fünf schönsten Taschen. Fast 3000 Leserinnen haben beim Wettbewerb mitgemacht, zu dem wir Anfang August aufgerufen hatten. Welche drei Taschen schliesslich in der Migros zu kaufen sein werden, bestimmen nun Sie, lieber Leser, liebe Leserin. Im Internet unter www. migrosmagazin.ch können Sie Ihre Stimme abgeben und eine tolle Kaffeemaschine gewinnen.

Vorteile für Kunden D

ie Migros ist der einzige Detailhändler in Europa, der die Preise noch auf jedem einzelnen Produkt anschreibt. Alle anderen sind längst zur Beschriftung am Regal übergegangen. Die Gründe liegen auf der Hand: Preisbeschriftungen am Regal sind deutlich übersichtlicher. So können die Kundinnen und Kunden die Preise vergleichen, ohne die Produkte im Laden einzeln in die Hand nehmen zu müssen. Noch aber ist nichts entschieden: Bis Mitte nächsten Jahres will die Migros das Thema

PREISHIT DER WOCHE

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Migros-Chef Herbert Bolliger nimmt Stellung.

gründlich analysieren, um so eine seriöse Entscheidungsgrundlage zu erhalten. MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 31

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Fr. 499.— statt Fr. 699.— Das echte Fell ist rund drei Quadratmeter gross. Es ist schwarz-weiss gemustert, in Grün oder Rot erhältlich.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

1 000 000

So viele Laib frisches Brot entstehen pro Woche in den MigrosHausbäckereien, die es in 121 Filialen gibt. Bis Ladenschluss wird in diesen Filialen stündlich gebacken, sodass sich die Kundinnen und Kunden ofenwarmes Brot in den Einkaufskorb legen können.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

«Natürlich hatten wir früher auch Saufgelage, aber nicht täglich oder wöchentlich.» Jürg Frey, 8428 Teufen Menschen wird geweckt und der Luxus, zum Beispiel fliessend Wasser im eigenen Land, wieder geschätzt. Cornelia Wenger, per Mail

MM Nr. 35 «Jugend und Alkohol gehörten schon immer zusammen», Interview mit dem Sozialwissenschafter Paul Nolte.

Widersprüchliche Äusserungen Natürlich hatten wir früher auch Saufgelage, aber nicht täglich oder wöchentlich. Sie beschränkten sich auf den Rahmen eines Anlasses wie einem Fez. Ich erinnere mich auch nicht daran, dass wir nach einer durchzechten Nacht Abfall aller Art am Ort des Geschehens und im nahen Umfeld zurückgelassen hätten. Dass man wegräumt, was man zum gemeinsamen Vergnügen mitgebracht hat an Verpackung, Flaschen und Dosen, gehörte zur Basislektion in meinem Elternhaus. Jürg Frey, 8428 Teufen

Bild Marcus Höhn

Der Sozialwissenschafter Paul Nolte nimmt zu unserer neuen Trinkkultur-Errungenschaft Stellung. Dabei gibt er sich liberal und wertkonservativ. Seine Äusserungen zu Alkohol sind allerdings oft widersprüchlich. In der Nachkriegsgeneration gab es keine regelmässigen Besäufnisse. Das Geld hätte gefehlt. Erst die Werbung, die ständig sinkenden Alkoholpreise, die Veränderungen bei der Freizeitgestaltung, die elektronischen Medien und die Emanzipation der Jugend brachten die Jugend näher an den Alkohol heran. Hermann T. Mayer, per Mail Aus der Arbeiterklasse stammend und mit Jahrgang 1929 muss ich sagen, dass es absolut nicht zutrifft, dass Alkohol und Jugend schon immer zusammengehört haben. Mit den geringen Löhnen in den Dreissigerjahren

Sozialwissenschafter Paul Nolte sagt, dass Jugend und Alkohol zusammengehörten. Die Botellones findet er trotzdem bedenklich.

bekam ein Jugendlicher höchstens 20 Rappen in der Woche, sodass der Konsum zum Glück unmöglich war. Selbst in der Lehre in den Vierzigerjahren war es bei einem Wochenlohn von zehn Franken nicht möglich, häufig Wein oder Bier zu konsumieren. Hingegen trifft es zu, dass die Fabrikarbeiter in den Dreissigerjahren bereits vor Arbeitsbeginn einen Schnapps kippten. Was aber in unserer Zeit bei der Jugend in Bezug auf Alkoholkonsum abläuft, dafür finde ich keine Worte. Arthur Müller, 8200 Schaffhausen MM Nr. 35 «Nackte Tatsachen», «Neinei» zur Olympiateilnehmerin Nicole Reinhardt, die für den «Playboy» die Hüllen fallen liess.

Frauen fühlen sich gerne sexy Der erhobene Zeigefinger und das Moralisieren über Frauen, die sich nackt für eine Zeitschrift ablichten lassen, finde

ich befremdend. Selbst sportliche Frauen oder gerade solche fühlen sich gerne sexy, da braucht sich das MigrosMagazin über sie kein Urteil zu erlauben. Annedore Haerder, per Mail MM Nr. 34 «Einsatz im Kinderhort», Leserbrief von Zeno Geisseler zum Artikel über Silke Benders Volunteer-Reise nach Rodrigues.

Den Horizont erweitern Diese ewigen Schlechtdenker nehmen den jungen Leuten den letzten Funken Idealismus. Ob der Einsatz von Silke Bender ethisch, ökologisch, wirtschaftlich, weltpolitisch und was weiss ich korrekt war, darüber könnte man lange diskutieren. Bemerkenswert ist, dass die junge Frau Bender Unangenehmes auf sich nimmt und ihren Horizont erweitert. Das Verständnis für anders lebende

Die veröffentlichten Leserbriefe über den Einsatz von Silke Bender auf einer Insel östlich von Afrika waren nicht gerade erfreulich. Ich finde, Frau Bender hat sich da an eine grosse Aufgabe gewagt; und vielleicht – was sie in ihrem Artikel ja erwähnt hat – wird sie ihr Engagement vertiefen. Das ist doch sehr erfreulich. Karl-Heinz Radtke, 5614 Sarmenstorf MM Nr. 34 «Ich bin von Motoren fasziniert», Leserbriefe von Nadja Brodmann und Bernhard Aeschlimann zum Interview mit Nationalrat Bastien Girod.

Vorausschauendes Fahren unmöglich Ich bin froh, dass sich doch noch einige vernünftige Stimmen zum Interview mit Bastien Girod gemeldet haben. Herrn Girod gebührt ein «Bravo, weiter so!». Offroader verschmutzen nicht nur übermässig die Umwelt und sind nicht nur eine Gefährdung für Fussgänger, sondern für sämtliche Verkehrsteilnehmer. Wer hinter einem solchen Monster fährt, hat keine Sicht mehr nach vorne, oft zusätzlich durch dunkle Scheiben verhindert. Vorausschauendes Fahren bleibt auf der Strecke, die Unfallgefahr steigt. Ich sage nur: Die Freiheit des einen hört dort auf, wo es die Freiheit des anderen beschränkt. Einen Offroader zu fahren, setze ich gleich mit gewissenlosem und egoistischem Handeln. Brigitte Oswald, 3075 Rüfenacht

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

MOMOL!

NEINEI!

Starpolitikerin Hobbymusiker Clinton Berlusconi

Ein genialer Coup gelang Hillary Clinton (60). Die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin sorgte mit ihrer Rede dafür, dass die US-Demokraten auf dem Parteitag Barack Obama (47) mit Applaus zu ihrem Kandidaten kürten. Damit bewies sie einmal mehr ihr politisches Geschick. Obamas Nomination wirkte wie Clintons Triumph. Ihre Partei zieht geschlossen in den Wahlkampf. Und Hillary lässt sich das Hintertürchen für eine Kandidatur 2012 offen.

Strategisch verhält sich auch Silvio Berlusconi (71). Statt gegen Müllberge, Korruption oder Wirtschaftsprobleme in seinem Land vorzugehen, singt der Ministerpräsident von Amore. Selbst komponierte Liebeslieder will er mit dem Schnulzensänger Mariano Apicella (45, links im Bild) aufnehmen. Allerdings nähmen ihn die Regierungsgeschäfte zeitlich sehr in Anspruch, klagte er. Ob einem romantischen Ministerpräsidenten ein Sabbatical zusteht?

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Was ist ein Terroir? Nur noch Würste aus St. Gallen, Thurgau und den beiden

Appenzell dürfen sich «St. Galler Bratwurst» nennen. Dies hat der Bund entschieden. Die Begründung: Den Namen von Lebensmitteln mit starkem Terroirbezug kann man schützen lassen. Aber was ist ein Terroir? Der Begriff steht für eine Region, die sich beispielsweise durch Klima, Topografie oder traditionelle Herstellungsweisen von Produkten auszeichnet. Der Einfluss des Terroirs zeigt sich besonders beim Wein. Er schmeckt je nach Region unterschiedlich, selbst wenn er aus derselben Traubensorte besteht.

ZAHLEN DER WOCHE

Blauer Dunst

7.50 Schweizer Franken, anstatt 6 wie bis jetzt, soll ein Päckli Zigaretten bald kosten. Dies fordert die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Sie will nächstes Jahr eine Erhöhung der Tabaksteuer durchsetzen. 50 Englische Pfund, rund 100 Schweizer Franken, Busse bezahlt in Grossbritannien, wer Rauchverbote missachtet. Seit über einem Jahr ist es auf der Insel nicht mehr erlaubt, in Restaurants, öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz zu rauchen.

2 201 500 Schweizerinnen und Schweizer rauchen regelmässig. Dies ist fast ein Drittel der Bevölkerung. 41 Prozent der Raucher sind dennoch dafür, dass Restaurants und Bars in Zukunft rauchfrei sind. 12 495 444 400 Zigaretten wurden im Jahr 2007 in der Schweiz geraucht. Würde man diese der Länge nach aneinanderlegen, ergäbe dies 999 636 Kilometer, weitaus mehr als die doppelte Strecke zum Mond.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Krankenkassen fordern oft ausführliche Patientendaten von Spitälern an. Das ist illegal, sagt die Präsidentin der Schweizerischen Patientenorganisation Margrit Kessler (59).

Datentransfer ist illegal

BILD DER WOCHE

Schwieriger Frieden

Am 28. September wird im Kanton Zürich über ein Rauchverbot in Restaurants abgestimmt.

Ein alter Mann und ein Kind gehen an einer völlig zerschossenen Mauer in Zchinvali vorbei. In der südossetischen Hauptstadt ist vorläufig Ruhe eingekehrt. Doch die georgischen und russischen Truppen haben schwere Zerstörungen hinterlassen. Angeblich erschweren auch russische Streubomben und Minen die humanitäre Hilfe aus dem Westen. Die überwiegend arme Bevölkerung wird es nicht leicht haben, zur Normalität zurückzukehren.

Bilder Viktor Drachev/AFP, Shannon Stapleton/Reuters, Striscia la Notizia/AP/Keystone, Urs Keller/Ex-Press, Getty Images

Margrit Kessler, der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, Bruno Baeriswyl, kritisiert, dass Krankenkassen zu viele Patientendaten von den Spitälern verlangen. Ist das ein schweizweites Problem?

Ja. Aber es betrifft nur die Zusatzversicherungen, nicht die Grundversicherung. Die Spitäler rücken diese Daten heraus, weil die Kassen sonst drohen, die Rechnung nicht zu zahlen. Aber Diagnosen, Operationsberichte und Austrittsberichte haben in den Händen der Krankenkassen nichts verloren.

Was ist denn so problematisch an diesen Daten?

Die Versicherungen erstellen damit Risikoabschätzungen. Patienten, die in Zukunft teuer werden könnten, wird dann plötzlich die Prämie für deren Privatversicherung erhöht, teilweise um bis zu 100 Prozent. Oft folgt die Prämienerhöhung direkt auf eine Spitalbehandlung. Wenn ältere Menschen mehr als 1000 Franken im Monat zahlen sollen, müssen viele die Privatversicherung kündigen, weil sie sich das nicht mehr leisten können. Ist der Datentransfer vom Spital an die Versicherung legal?

Nein. Laut Gesetz dürfen diese Informationen nur an den Vertrauensarzt gehen. Die Spitäler umgehen die Vorschrift, indem sie Patienten ein sogenanntes

Einwilligungsformular unterschreiben lassen. Der Patient merkt meist gar nicht, was er da unterschreibt. Hinter dem sogenannten ICD-Code versteckt sich zum Beispiel die in Zahlen verschlüsselte Diagnose. Die Versicherungen sagen, sie bräuchten diese Informationen zur Wirtschaftlichkeitskontrolle.

Das stimmt nicht, denn bei den Allgemeinversicherten rechnen zurzeit die meisten Kantone noch Tagespauschalen ab. Diese sind für fast alle Spitalbehandlungen gleich. Da gibt es also gar nichts zu überprüfen. Wie kann man sich als Patient vor dem Datenfluss an die Versicherung schützen?

Verdächtige Passagen sollte man sich genau erklären lassen und gegebenenfalls durchstreichen. Auf www. spo.ch gibt es ein Formular zum Herunterladen. Damit erklärt man, dass vertrauliche Daten nur an den Vertrauensarzt geschickt werden dürfen. Und was kann man gegenüber der Versicherung machen?

Man sollte Grundversicherung und Zusatzversicherung bei verschiedenen Kassen abschliessen. Das verringert die Gefahr, dass Informationen über eine Behandlung, die von der Grundversicherung gedeckt ist, an die Zusatzkasse gelangen. Interview Sonja Bonin


10 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Blech an Blech: Auf dem historischen Autofriedhof G端rbetal in Kaufdorf BE ruhen Oldtimer aus verschiedenen Epochen.


reportage

Blechsalat im Gürbetal

AUTOFRIEDHOF | 11

Franz Messerli steht zwischen den Fronten: Für die einen ist sein historischer Autofriedhof Gürbetal in Kaufdorf BE ein Bijou der Verkehrsgeschichte. Für die anderen blos bloss ein Haufen umwe umweltgefährdender Schrott.

E

s ist, als würde Alice ins Wunderland eintr eintreten: Eben schlenderte man noch durch die verschlafene Berner Bauerngemeinde Kaufdorf Kaufdor im Gürbetal, vorbei an Wohnhäusern Wohnhäus mit Schindelabdeckung und Vorgärten mit Holzbären. Doch wer sich für den Preis von 13 Fran Franken in die Garage an der Moosstr Moosstrasse t, betritt durch d ch die niedere ie 46 wagt, hintere Tür eine Welt in der Welt, in der die Zeit so langsam verstreicht, dass wir sie sehen können. Ein Wunderland eben, in dem Gegensätze in gebieterischer Stille wüten. Wo der Verfall und das Leben wuchern, der Rost nagt und der Wald grünt, wo Farne aus Kofferräumen wachsen und Vögel auf Rücksitzen nisten. Wir sind im Historischen Autofriedhof Gürbetal. Seit 1975 ruhen und rosten hier weit mehr als 500 Autos, Busse und Motorräder vor sich hin: Studebaker Commander, Opel Rekord P II, Peugeot 203 und VW 1600 TL, kreuz und quer dicht an dicht abgestellt oder in Einzelteilen gestapelt. Hundert Türen in Reih und Glied oder Dutzende von Stossdämpfern auf einem Haufen, allesamt verrostet, verrottet, zerfallend. Ebenfalls LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


Diese Woche gibt’s Angebote mit 10-fachen CUMULUS-Punkten! Gilt vom 2. bis 8. September 2008, in den vier Migros-Fachmärkten.

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Gültig: vom 2.9. bis 8.9.2008

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reportage

AUTOFRIEDHOF | 13

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Haarausfall… Kraftlose Haare… Brüchige Nägel…

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Franz Messerli, Besitzer des Autofriedhofs, weiss nicht, wie weiter. «Muss ich räumen, werde ich all die Zeitzeugen schreddern», sagt er.

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund Nagelmatrix vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

«So geht das, das ist mein Krieg.» «Es ist ein Krieg», sagt er, «seit ich mich erinnern kann.» Franz Messerli, Jahrgang 49, passionierter Oldtimer-Rennfahrer, das etwas schütter gewordene Haar wie im Fahrtwind nach hinten gelegt, sitzt unruhig im Büro seiner Garage am Rand des Dorfes. Messerli Abbruch Gürbetal GmbH heisst seine Firma, und das Büro sieht aus wie sein Autofriedhof: Es ist vollgestopft mit Stapeln von Dokumenten, Briefen und ungültig gestempelten Fahrausweisen, von Nippes und Büromaschinen, Notizen, Autolampen und Stossstangen. Alle paar Minuten betritt jemand die Garage und fragt nach Ersatzteilen. «Ich suche zwei Reifen 258-14-10 mit Verstärkung», heisst es dann, oder «Haben Sie LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14

Biotin wirkt auf die Vermehrung der Haarund Nagelmatrixzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

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seit 1975 und genauso unberührt wächst und wuchert hier der Wald mit Bäumen und Sträuchern, Farnen, Stauden und Moosen. Kreuz und quer durch die Autos hindurch, aus durchgerosteten Motorhauben, in Kofferräumen, auf dem Rost. Füchse haben hier ihren Bau auf Rücksitzen eingerichtet, Vögel brüten in ausgebrochenen Scheinwerfern, Spinnen krabbeln, Marder nagen an Gummiteilen. Ein wundersames Stück Land, in dem sich die Natur zurückholt, was der mobile Mensch ihr einst entgegengestellt hat. Ein wunderliches Museum, in dem Autofreunde gleichzeitig weinen und lachen. Weil es ihnen im Herzen wehtut mitanzusehen, wie wertvolle Oldtimer zerfallen. Weil sie denselben Plymouth wiedererkennen, den einst der Vater gefahren und in dem man selbst als Kind an Sonntagsfahrten vom Rücksitz aus die Welt entdeckt hat. So viele Geschichten, so viel zu sehen … Für Technikfreunde ist dieses Museum schon fast sprichwörtlich so etwas wie der siebte (Auto-)Himmel. Für Franz Messerli, den Besitzer des Autofriedhofs, ist es hingegen eher so etwas wie die Hölle.

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einen Seitenspiegel links für einen Fiat Ducato?» Doch Franz Messerlis Antwort ist immer dieselbe: «Nein, jetzt nicht mehr.» Denn seit vergangenem März ist der Ersatzteil-Lagerplatz seiner Firma aufgelöst. Somit wurde behördlich verordnet Franz Messerlis Lebensgrundlage weggeräumt. Auch der alte Autofriedhof, das Museum, soll jetzt weg. Bis März 2009, so der vom Bundesgericht bestätigte Befehl der Gemeinde Kaufdorf, muss der Platz aus Umweltschutzgründen saniert werden, inklusive Entsorgung des mutmasslich von Öl und Schwermetall belasteten Waldbodens.

Die Ruhestätte gilt als umweltgefährdend

Alte Pneus, alte Felgen im Wald: Die Natur sucht sich ihren Weg.

Nationale Kunstausstellung Der Autofriedhof darf nicht verschwinden, dachte sich der Aargauer Schriftsteller, Aktionskünstler und ehemals erster Schweizer Kulturminister Heinrich Gartentor, dafür sei er als lebendiges Dokument von Verkehrs-, Design- und Kulturgeschichte viel zu wichtig. Kurzentschlossen initiierte er eine nationale Kunstausstellung inmitten des Historischen Autofriedhofs Gürbetal und lud 24 Künstler aus der Schweiz oder mit Schweizer Wurzeln ein, in, um und neben den verfallenden Oldtimern Kunst zu installieren. Künstler wie Dida Zehnde, Peter Stämpfli, Res Ingold, Daniel Ruggiero und das Genfer Collectif Fact setzten sich mit dem Autofriedhof auseinander, bildeten die Freie Internationale Tankstelle nach, legten verlorene Gegenstände von Flughäfen über die Autos oder stellten eine Mauer hin. Seit 31. Mai ist der Autofriedhof nun auch ein Kunstgarten — und bleibt dies bis zum 12. Oktober 2008. Zur Ausstellung erschien der 150-seitige Fotoband «Park» mit Bildern von Olivier Jeannin und Grafiken von Hervé Stadelmann, der vor Ort für 85 Franken erhältlich ist oder via Internet bestellt werden kann. www.autofriedhof.ch

Messerlis Autos stehen seit jeher auf Naturboden, was laut der Berner Altlastenverordnung verboten ist. Er aber weigert sich fast wie Inglins Schwarzer Tanner, seinen Platz zu sanieren. Denn, so erzählt er, von der Gemeindebehörde habe er doch 1975 ausdrücklich die Erlaubnis sowohl für den Schrottplatz als auch den Autofriedhof erhalten. 3000 Tannen und 200 Pappeln musste er damals im Gegenzug als Sichtschutz pflanzen. Und nun, da sich das Umweltbewusstsein verändert hat, sollen mit der Platzsanierung auch die Bäume gerodet werden. «So geht das», sagt er oft und klingt dabei so müde wie das Knarren einer angerosteten Autotür, «das ist mein Krieg.» Was er dabei verlieren wird: seine Existenz und all das, was die Arbeit von zwei Generationen Autospezialisten ausmacht: Franzens Vater Walter fing in den Dreissigerjahren an, aus alten Traktoren neue Landmaschinen zu erfinden, und als irgendwann das Lager alter Traktoren grösser wurde als die Ernte seines Hofs, wurde Walter vom Bauern zum Garagisten und Ersatzteilhändler.

Schon 1963 wollte der Vater ein Museum für Verkehrsgeschichte einrichten, sein Begehren wurde aber abgewiesen. Franz übernahm 1975 den frisch bewilligten Betrieb und wurde schweizweit zu einem der führenden Ersatzteilhändler für Oldtimer. Bis 1997 wieder mal ein Sanierungsbefehl kam. Der auf unbefestigtem Boden liegende Schrott, so hiess es, gefährde das Grundwasser. «Räumen oder sanieren», lautete das Diktat. Beides würde Franz Messerli in den Konkurs treiben. Und Bodenproben, so Messerli, hätten bisher keinen negativen Befund ergeben. «Unter dem Platz liegt wasserundurchlässiger Lehm», sagt er. Doch Messerlis Rekurse nützten nichts. Ein Rekurs beim Bundesgericht gegen den Räumungsbefehl wurde wegen formaljuristischen Gründen abgewiesen. Die Lage war zum Verzweifeln. Bis vor zwei Jahren der Künstler Heinrich Gartentor, ehemaliger Kulturminister und von der morbiden Schönheit des Autofriedhofs angetan, in demselben eine nationale Kunstausstellung inklusive Trägerverein initiierte mit dem Ziel, den Friedhof zu retten, indem man ihn zum Museum macht (siehe Box links). Mehr als 10 000 Auto- und Kunstfreaks besuchten seit der Eröffnung im Mai 2008 die pädagogisch wertvoll gewordene letzte Autoruhestätte in Kaufdorf: ein Grosserfolg. Ein Hoffnungsschimmer, dass Gemeinde und Kanton vielleicht doch noch ein Einsehen haben. In Dänemark und Schweden existieren solche Autofriedhöfe als staatlich geförderte Verkehrsmuseen.

Mit dem behördlichen Messer am Hals Aber Franz Messerli macht sich keine Hoffnung. «Wie soll ich denn ein Museum finanzieren?», fragt er rhetorisch, «da müsste schon jemand kommen und eine Million Franken in die dafür nöti-


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«Soll die Gemeinde selber aufräumen.» ge Infrastruktur stecken …» Und auch wenn: Von einem Autofriedhofmuseum könnte Messerli nie und nimmer leben. Und der Schrottplatz, seine Geschäfts- und Lebensgrundlage, ist bereits verschwunden. «So geht das.» Was, wenn alles Engagement nichts nützt? Wenn im nächsten März geräumt werden muss? «Keine Ahnung», sagt Messerli. «Dann kann die Gemeinde das ganze Land behalten und soll selber aufräumen.» War das ein zynischer Scherz? Das Telefon klingelt. «Nein», sagt Messerli in den Hörer, «ich habe keinen Sprinter 312 Turbo-Diesel mehr.» Es ist Mittag. Franz Messerli schliesst seine Garage und geht zum Essen nach Hause ins 300 Meter entfernte Elternhaus, in dem er noch immer wohnt. Es liegt direkt am Autofriedhof, die zerfallenden Wracks stehen praktisch bis an die Hausmauer. Draussen stehen einsam ein Toilettenwagen und einige Kunstinstallationen. Drinnen im Museum inszeniert die Sonne ein märchenhaftes Licht-und-Schatten-Spiel über rostige Oldtimer und rüstiges Waldgrün und macht den Autofriedhof zu einem verwunschenen Wunderland. «Wenn ich tatsächlich räumen muss, werde ich all die schönen Zeitzeugen öffentlich schreddern», sagt Messerli, in seinen Augen funkeln Zorn und Trotz. Dann sollen sie alle kommen, die Autofreaks, die Verkehrstechniker, die Kunst- und Naturfreunde, die Museumsgänger, «u de chöi si de gränne». Text Christian Hug Bilder Eline Keller-Soerensen

Spielzeugautos auf dem Morris-Oldtimer: Künstler haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen.

Dies war einmal ein Alfa Romeo, jetzt grünt es aus dem Kofferraum.

Wo früher einmal Bremslichter waren, fühlen sich nun Spinnen zu Hause.

Nostalgie macht sich breit. Das grosse Steuerrad erinnert an die hippen Siebzigerjahre.

Ein Kunstwerk aus Metall: Sogar eine Radaufhängung kann des Besuchers Auge entzücken.


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Ein Leben auf der Überholspur

Christian Wenk (34) wollte Weltmeister im Duathlon werden. Doch dann verunfallte er beim Training schwer. Acht Jahre später fliegt er nun als Nationaltrainer der Schweizer Handbiker an die Paralympics nach Peking — im Rollstuhl.

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ass er gerade zwölf Stunden Nachtschicht hinter sich hat, lässt der Arzt Christian Wenk (34) sich nicht anmerken. Möglichst eng fegt er mit seinem Handbike an der Reporterin vorbei. Hier fühlt er sich in seinem Element: im Freien, beim Sport, in Bewegung. Wie früher, als er noch laufen konnte. Christian Wenk hatte Grosses vor, als er 1999 sein Medizinstudium unterbrach, um für anderthalb Jahre Profisportler zu werden. Er war Duathlet und in Spitzenform. Innert kürzester Zeit gewann der damals 26-Jährige die Schweizer Meisterschaft, den Weltcup und qualifizierte sich für die WM. Er rechnete mit einer Medaille, vielleicht sogar mit Gold. Danach wollte er seine Arztausbildung zu Ende bringen.

Auf einen Schlag war das Gefühl weg Dann kam der 20. September 2000. Christian Wenk raste beim Velotraining in Japan in einer Kurve in ein Auto, das mitten auf der Strasse parkiert war. «Als ich im Spital erwachte, musste mir niemand sagen, dass ich gelähmt war. Ich wusste es.» Von der Brust abwärts hat Christian Wenk seitdem kein Gefühl und keine Mus-

Die Lebensfreude steht ihm ins Gesicht geschrieben. Seit seinem Unfall fährt Christian Wenk Handbike statt Velo.


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Christian Wenk ohne Behinderung beim Greifenseelauf 1997.

kelkontrolle mehr. Drei Wochen lang schwebte er in Lebensgefahr. Danach wurde er zur Rehabilitation in die Uniklinik Balgrist in Zürich überstellt. Sein Verband gab bekannt, mit seiner Sportlerkarriere sei es vorbei. Gestern noch auf dem Siegertreppchen, heute reglos ans Bett gefesselt. «In dieser Situation betrachtet man sich als komplett wertlos. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich in meinem Leben jemals wieder irgendetwas Sinnvolles tun könnte.»

Völlig unerwartet neue Ziele setzen Doch ganz automatisch, ohne dass er es bewusst gesteuert hätte, kämpft Christian Wenk um sein wiedergeschenktes Leben. «Ich habe ganz realistisch festgestellt, dass ich an einem neuen Punkt angekommen war und mir neue Ziele setzen musste.» Plötzlich ging es nicht mehr um Weltmeistertitel. Jetzt konnte es bereits als Triumph gelten, sich eigenständig das T-Shirt anzuziehen. «Als ich zum ersten Mal im Rollstuhl sass, konnte ich mich kaum aufrecht halten. Aber wenn man sieht, wie LESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


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verschissen es am ersten Tag ist, kann man anschliessend täglich Erfolge feiern.» Ein halbes Jahr brauchen Querschnittgelähmte durchschnittlich für die Erstrehabilitation. Christian Wenk erledigte das in zehn Wochen. Er schloss sein Studium planmässig ab und trat seine erste Stelle an. Heute arbeitet er zu hundert Prozent als Assistenzarzt am Luzerner Kantonsspital und legt Wert darauf festzuhalten, dass er die gleiche Leistung erbringt wie seine nicht behinderten Kollegen.

Vom Rennvelo aufs Handbike gewechselt Auch im Sport engagierte er sich gleich nach seinem verhängnisvollen Unfall wieder. Er stieg vom Duathlon (Laufen und Velo) aufs Handbike um und wurde vor anderthalb Jahren Trainer der Natio-

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«Herausforderungen haben mich schon immer angezogen», sagt Christian Wenk. Der Querschnittgelähmte gibt Klavierkonzerte und arbeitet zu 100 Prozent als Arzt.

nalmannschaft in dieser Disziplin. Zwei Medaillen wird sein Team an den Paralympics, den Olympischen Spielen für Körperbehinderte, erringen, da ist er sich sicher. Noch ist Christian Wenk in Peking nicht selbst mit am Start. Eine Teilnahme in London 2012 würde ihn reizen, steht aber momentan nicht auf der Prioritätenliste. Der Beruf geht vor. Das

Rezept für seine Erfolge in allen Lebensbereichen klingt einfach: Fixpunkte setzen. «Kaum hatte ich mein erstes Handbike, meldete ich mich zu einem Wettkampf an», erzählt er lachend. «Man muss sich selbst überlisten. Ich war nämlich immer eher ein Schönwettersportler. Nur wenn ich mir feste Ziele gesetzt hatte, war ich auch sicher, dass ich dafür etwas tue.»

Anfangs hatte Christian Wenk mit dem neuen Sportgerät schwer zu kämpfen. Als Duathlet habe er «Mordsbeine» gehabt, aber nie sehr viel Kraft «obenrum», gesteht er. Nun müssen seine schlanken Arme die ganze Leistung erbringen. Frustrierend, wenn einem als Spitzensportler LESEN SIE WEITER AUF SEITE 20

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Mit seiner Freundin Jacqueline Hartmeier (22) will Christian Wenk (34) irgendwann eine Familie gründen.

schon nach ein paar Metern der Atem ausgeht. «Am Anfang war das natürlich ein Krampf. Aber dann habe ich ganz bewusst jede noch so bescheidene Leistung gemessen, weil danach jede Verbesserung ein Erfolgserlebnis war. Das gab Energie und Mut. Nie macht man schneller Fortschritte als am Anfang!»

Als Nationaltrainer an die Paralympics Tausende von Kilometern hat Christian Wenk inzwischen im Handbike zurückgelegt. Um seine Zeit optimal zu nutzen, fährt er damit zum Beispiel einfach zur Arbeit. 70 Kilometer Gratis-Training bringt ihm das jeweils ein. «Heute fahre ich nicht mehr um die Hügel herum, ich fahre drüber.» Nur ein bisschen langsamer sei man halt im Handbike: etwa 25 Kilometer pro Stunde statt 40

«Ich war schon immer ein Schönwettersportler.»

dings macht ihn seine Freundin Jacqueline, mit der er seit einem halben Jahr zusammenlebt und die sich irgendwann Kinder mit ihm wünscht.

Christian Wenk und die Liebe zur Musik

wie mit dem Rennvelo. «Früher konnte ich in die Pedale treten und bin die Berge raufgeflogen. Das ist ein uuuuugutes Gefühl», schwärmt Christian Wenk noch heute mit leuchtenden Augen. Siegerfotos aus Zeiten ohne Behinderung hängen bei ihm zu Hause neben den Arztdiplomen im Arbeitszimmer an der Wand. Wenn Christian Wenk erzählt, wie er einst mit den Weltbesten im Duathlon das Siegertreppchen teilte, macht ihn dies richtig glücklich. Noch glücklicher aller-

Und dann ist da auch noch seine erste grosse Liebe, die Musik. Christian Wenk spielt nämlich ausgezeichnet Klavier. Auch das schien nach dem Unfall zunächst unmöglich. Wer seine Rumpfmuskeln nicht kontrollieren kann, droht leicht vom Stuhl zu kippen. Doch auch diese Hürde nahm Christian Wenk buchstäblich spielend. Die Pedale «tritt» er, indem er auf ein Röhrchen beisst. Die dafür notwendige Apparatur haben Freunde eigens für ihn konstruiert. Natürlich hat er sich auch in der Musik ehrgeizige Ziele ge-

setzt: Fünf grosse Konzerte an renommierten Häusern bereitet Christian Wenk gerade vor, unter anderem George Gershwins «Rhapsody in Blue» in der Tonhalle Zürich. «Mir wird schon ganz gschmuch bei dem Gedanken», gibt er zu. Im Januar wird der 34-Jährige Oberarzt im Paraplegikerzentrum Nottwil. Seine eigenen Erfahrungen als Behinderter werden ihm bei seiner neuen Stelle besonders zugute kommen. «Die Patienten reagieren sehr positiv, wenn sie mich im Rollstuhl sehen. Mein Beispiel macht ihnen Mut.» Sagts, setzt ein spitzbübisches Grinsen auf und fährt mit wehender Fahne davon. Text Sonja Bonin Bilder Joschi Herczeg

Die Paralympics finden vom 6. bis 17. September in Peking statt. Sie sind das weltweit wichtigste Sportereignis für körperlich Behinderte. Die Schweiz tritt mit 18 Athleten und 9 Athletinnen in den Disziplinen Bogenschiessen, Rad, Schiessen, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis an. Bei den Handbikern gehören Heinz Frei und Ursula Schwaller zu den Medaillenkandidaten. DOK «Der Arzt im Rollstuhl», SF 1, 4. September, 20 Uhr. Konzerte: www.nota-bene.ch

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kolumne

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

N

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Das hat sie, glaub ich, noch nie zu

mir gesagt: «Du siehst gut aus!», fand Anna Luna letzten Mittwoch und erklärte auf meine Frage, wie sie darauf komme, ich hätte endlich mal «normale Hosen» an. Hatte mich für einen Besuch beim Ohrenarzt in Hemd und Hose gestürzt, nicht ausserordentlich elegant zwar, aber punkto Stil und Schnitt in den Augen meiner Tochter vermutlich «erwachsener» als die PseudoBüezerhose mit den vielen Seitentaschen und die Kapuzenpullis, die ich sonst immer trage. Ich weiss schon, dass sie längst aus der Mode sind, diese pluderigen Cargohosen, die Anna Luna missfallen. Aber erstens sind die Seitentaschen halt praktisch, denn ich wüsste nicht, wo ich Portemonnaie und Handy und Juniorkarte und Bonbons und Hanslis Sonnenbrille und die kleine Digitalkamera, falls ich noch ein Föteli fürs Migros-Magazin machen muss, sonst verstauen sollte, zweitens bin ich ein Spätzünder. Ich trage jetzt, da sie nicht mehr in Mode sind, sogar Crocs. Genau, die löcherigen Plastikschlüpfer, die manche für die hässlichsten Schuhe aller Zeiten halten. Drei Sommer lang habe ich alle Väter belächelt, die damit im Garten unserer Siedlung rumschlurften. Für Kinder mögen die Dinger ja ganz niedlich sein, ausserdem gäbig, denn sie lassen sich, wenn die Knirpse im Sandkasten gedreckelt haben, einfach ausspülen. Aber als erwachsener Mensch mit Zirkusclownschuhen rumlaufen? Noch dazu in diesen grellen Farben?! Nicht, dass ich mir auf der Crocs-Hasser-Website ihatecrocs.com das Shirt «Crocs anschauen ist fürs Auge so

«Ich lehnte die Plastikschuhe fanatisch ab.» ich den Kompost, Zvieri für die Kinder, den Altkarton oder den Kehricht runterbringen muss. Allmählich habe ich meinen Crocs-Radius über den Garten hinaus erweitert, bis zum Altglas zuerst, heute war ich sogar damit einkaufen und hab mich nicht mal geschämt. Wenn nur Anna Luna mich nicht erspäht! Aber da ist sie schon … Und sagt: «Was hast du auch, Vati? Die Crocs stehen dir super!» Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedlis nächste Lesungen: 3. 9. Kloten, Stadtbibliothek. 5. und 6. 9. Zürich, Miller’s Studio.

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Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Ein Geständnis

schädlich wie Passivrauchen für die Lunge» bestellt hätte, nein, aber innerlich lehnte ich sie fanatisch ab. Und benied, als wir nun in den Ferien bei Ebbe durchs Watt stakten und ich dauernd barfuss auf spitze Steine, glitschige Pflanzen und pieksende Muschelschalen trat, meine Frau und die Kinder heimlich um ihre Crocs. Weich wurde ich schliesslich, als ein Laden sie nicht nur günstig anbot (24 Dollar, viel billiger als daheim!), sondern genau in meiner Grösse und erst noch in meiner Lieblingsfarbe: Oliv. Doch der Mann an der Kasse weiss nicht, unter welchem Code er den Verkauf abbuchen soll. «Was haben die denn für eine Farbe?», fragt er eine Kollegin. Ich – schon befürchtend, er halte mich für einen Militaristen und die Schuhe für feldgrün – werfe hurtig ein: «Oliv». Er: «Es gibt keine oliven Crocs.» Und sucht weiter in seinem Computer. Mist, gleich sagt er «Military» oder gar «Army»! Ich versuchs mit: «Khaki?» – «Nein», sagt er, «ich habs jetzt: Chocolate.» Hätte ihn umarmen können. Seither habe ich meine schokoladenfarbenen Crocs kaum mehr ausgezogen. Soooo praktisch, rasch reinzuschlüpfen, wenn


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24 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

«Ich bin erfreut über die Offenheit der Schweizer» Mit vielen Vorschusslorbeeren hat Ottmar Hitzfeld am 1. Juli sein Amt als Coach der Schweizer Fussballnationalmannschaft angetreten. Nach dem gelungenen Start ist er zuversichtlich, dass sich die Schweizer für die WM 2010 qualifizieren.

D

as Interview mit Ottmar Hitzfeld hätte eigentlich in einer Ecke einer Pizzeria in Riehen BS stattfinden sollen, ganz in der Nähe des berühmten Beyeler-Museums und der deutschen Grenze. Schliesslich setzt man sich auf eine Gartenbank am Rande einer Wohnsiedlung. Dort ist es dem Trainer der Schweizer Fussballnati sichtlich wohler. In seiner lockeren und doch professionellen Art stellt Ottmar Hitzfeld sich der Kamera und den Fragen, gibt sich motiviert, ehrgeizig, fair und schlagfertig. Ottmar Hitzfeld, welches sind Ihre Erkenntnisse nach dem Freundschaftsspiel gegen Zypern?

Für mich war es wichtig, die Mannschaft kennenzulernen und Einzelgespräche zu führen. Nach nur zwei Trainings war die Vorbereitung zum Match nicht gross. Wir haben nun gesehen, dass die Mannschaft eine gute Moral hat. Sie hat das Spiel erfolgreich gestaltet. Erfreulich waren die Durchschlagskraft nach vorne sowie die Standardsituationen. Die spielerische Qualität muss hingegen noch weiterentwickelt werden. Wie meinen Sie das?

Wir hatten beispielsweise zu viele Ballverluste. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Spie-

ler im ersten Match unter dem neuen Trainer nervös waren. Wo steht die Schweizer Fussballnationalmannschaft heute?

Die WM-Qualifikation ist ein Kräftemessen mit anderen Nationen, wobei Griechenland als ehemaliger Europameister Favorit in der Schweizer Gruppe ist. Es ist unser Ziel, in Israel erfolgreich zu sein. Ein Punkt im schwierigen Auswärtsspiel in Tel Aviv werte ich als Erfolg, ein Sieg wäre fantastisch, ist doch Israel sehr heimstark. Kommt hinzu, dass wir nur vier Tage Zeit haben, um uns auf das Ausscheidungsspiel vorzubereiten. Vieles hängt also von der Tagesform ab. Und wie schätzen Sie die Chance ein, mit der Nati an die FussballWM in Südafrika zu fahren?

Die Chance ist sicher intakt. Aber man kann nicht sagen, dass alles andere als eine Qualifikation eine Enttäuschung wäre. Das ist gegenüber den anderen Mannschaften respektlos. Ich gehe davon aus, dass wir es schaffen werden. Doch das wird ein harter Weg werden, auf dem wir viele Hürden überspringen und an unsere Leistungsgrenzen gehen müssen. Ist die Offensive nach wie vor eine Schwachstelle des Teams?

Jede Partie erfordert eine neue Bewertung. Vier Tore in meinem ersten Länderspiel sind schon mal positiv. Allerdings ist es für eine umfassende Analyse noch zu früh. Sie setzten im Testspiel gegen Zypern die jungen Spieler Valentin Stocker, Almen Abdi und Sandro

Vom SC Zug zum Startrainer Der 59-jährige Deutsche Ottmar Hitzfeld ist gelernter Mathematik- und Sportlehrer. Er war Jugendspieler beim TuS Stetten und danach bei den Amateuren des FV Lörrach. Ab 1971 spielte er beim FC Basel, mit dem er 1972 und 1973 Schweizer Meister wurde. Nach einem Wechsel in die Bundesliga zum VfB Stuttgart und Stationen in Lugano und Luzern beendete Hitzfeld 1983 seine Spielerlaufbahn. Noch im gleichen Jahr startete Hitzfeld seine Trainerkarriere, und zwar beim SC Zug. Es folgten Meisterjahre beim FC Aarau, bei GC, bei Borussia Dortmund und zuletzt beim FC Bayern München. Am 1. Juli 2008 hat er als Nachfolger von Jakob («Köbi») Kuhn die Schweizer Fussballnati übernommen. Er wohnt in Lörrach, ist verheiratet und hat einen Sohn.

Burki ein. Behalten sie ihren Platz auch in den Qualifikationsspielen?

Ich will jetzt noch nicht verraten, was ich genau mache. Entscheidend ist für mich, wer dabei sein kann und wer regelmässig in den Vereinen spielt. Wichtig ist, dass die drei neuen Spieler ein gutes Debüt hatten. Das hat den Konkurrenzkampf im Team automatisch angeheizt. So habe ich echte Alternativen. Die Schweiz hat vor Wochen an der EM im eigenen Land schlecht abgeschnitten. Was hätten Sie anders gemacht?

Mir verbietet es der Respekt gegenüber meinem Vorgänger Köbi Kuhn, der ein Freund von mir ist, diese Frage zu beantworten. Wie nehmen Sie die Stimmung gegenüber Ihnen als Person wahr?

Ich bin sehr erfreut über die Offenheit der Schweizer Bevölkerung. Sie hat mich mit offenen Armen aufgenommen. Ich habe allerdings auch die riesige Erwartungshaltung registriert und versuche, das Vertrauen der Schweizer mit einer entsprechenden Leistung zurückzuzahlen. Gewisse Medien haben Sie als Messias angekündigt, was Ihnen

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interview

OTTMAR HITZFELD | 25

Ottmar Hitzfeld: «Ich versuche, das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung mit einer entsprechenden Leistung zu rechtfertigen.»


26 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

missfällt. Was kann heute ein Trainer bewirken — und was eben nicht?

Das ist immer abhängig von der Form, dem Potenzial der Spieler und vom Schlachtenglück. Es gibt viele Komponenten, die von der Trainerbank aus nicht beeinflussbar sind. Sie waren im Beirat des FC Luzern, wo mit Ciriaco Sforza in dieser Saison ein weiterer Trainer der Super League seinen Stuhl räumen musste. Ist es nicht falsch, die Fehler vor allem bei den Coaches zu suchen?

Natürlich bin ich traurig darüber, dass schon drei Trainer entlassen wurden, zumal alle ehemalige Spieler von mir waren. In diesem Geschäft muss jedoch jeder damit rechnen. Ich appelliere immer wieder an die Vereine, mehr Geduld zu haben. Andererseits Anzeige

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wissen wir nicht, was hinter den Kulissen passiert. So gesehen ist es fahrlässig, die Entscheide der Clubverantwortlichen aus der Ferne zu beurteilen. Gut beurteilen können Sie als Lörracher das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen, das in jüngster Zeit immer wieder Debatten auslöste.

Das Verhältnis ist sicher besser als vor 30 Jahren. Die Schweiz ist multikulturell, hat viele integrierte Ausländer, und der Anteil der Deutschen ist gestiegen. Die Schweiz ist offener geworden. Wo sehen Sie die grössten kulturellen Unterschiede?

Die Schweizer benehmen sich noch immer zurückhaltender als die Deutschen. Dafür haben manche Deutschen das grössere Selbstbewusstsein, sie fallen zuweilen deswegen auch negativ auf. Die Schweizer Art ist mir willkommener und sympathischer. Sehen Sie, wir sitzen jetzt hier auf einer Gartenbank in Riehen und werden von niemandem gestört. Diese entspannte Atmosphäre schätze ich sehr.

Wie gross ist Ihre Sehnsucht, nochmals jung zu sein und selbst mitspielen zu können?

Meine Karriere als Fussballspieler habe ich auch gedanklich schon längst abgeschlossen. Ich schwelge nie in Erinnerungen. Viele Spieler wissen gar nicht, dass ich einst ebenfalls Fussballspieler war, und das ist gut so. Ich lebe voll in der Gegenwart. Gerade als Trainer ist es wichtig, jeden Tag hellwach zu sein. Was vergangen ist, ist vergangen. Aber es ist doch manchmal bestimmt hart, an der Seitenlinie zu stehen und nicht mehr mit eigenem Einsatz Einfluss aufs Spiel nehmen zu können.

Es ist nun mal das Schicksal eines Trainers, dass er nicht aktiv in ein Spiel eingreifen kann, wenn die Mannschaft wankt. Mit dieser Ohnmacht muss man leben. Immerhin habe ich die Möglichkeit, taktisch etwas zu ändern – etwa durch Auswechslungen.

1971 schossen Sie beim FC Basel Ihre ersten Tore in der damaligen Nationalliga A. Wie sind Sie zum Fussball gekommen?

Mit meinen drei Brüdern haben wir daheim im Hof und im Garten gekickt. Mit elf Jahren ging ich

«Eine Teilnahme an der WM wäre ein fantastisches Erlebnis für mich.» zum TuS Stetten und später zu den Amateuren des FV Lörrach. Ich habe also immer einen engen Bezug zum Fussball gehabt. Mich fasziniert es, einen Ball zu beherrschen. Ihr Beruf hat Schattenseiten und kann die Gesundheit angreifen. Sie könnten jetzt auch einfach das Leben in Ihrer Villa in Lörrach geniessen. Weshalb gönnen Sie sich das nicht?

Der Trainerjob macht mir wieder Spass. Ich habe Freude an meinem Beruf. Das war nicht immer so.

Nach sechs Jahren bei Bayern München habe ich bis Anfang 2007 eine Auszeit genommen. Die knapp vier Jahre mit der Distanz zum Trainerjob brauchte ich. Doch die letzten eineinhalb Jahre bei Bayern haben mir wieder wirklich Spass bereitet; ich konnte mich in München erfolgreich verabschieden. Jetzt habe ich nochmals eine Herausforderung angenommen. Es erfüllt mich mit Stolz, eine junge Mannschaft zu formen. Eine Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika wäre ein fantastisches Erlebnis für mich. Weshalb haben Sie dann mit dem Schweizerischen Fussballverband nur einen Zweijahresvertrag unterzeichnet?

Damit ich die Freiheit habe, selber zu entscheiden, wie meine

Ottmar Hitzfeld gibt sich zwei Jahre

Zukunft ausschaut. Zwei Jahre sind für beide Seiten fair. Nach dieser Zeit können wir uns zusammensetzen und entscheiden, ob wir weitermachen oder uns trennen. Ist der Nati-Job ein Sprungbrett, um danach eine grosse Fussballnation zu übernehmen?

Ich habe schon mehrere Angebote erhalten – von England, Russland, Holland und afrikanischen Ländern. Doch das stand für mich nie zur Debatte, weil man auch einen Bezug zu einer Nation haben sollte. Die Aufgabe in der Schweiz ist für mich eine ideale Konstellation und eine Herzensangelegenheit. Und was macht Ottmar Hitzfeld, wenn er sich gerade nicht mit Fussball beschäftigt?


interview

OTTMAR HITZFELD | 27

Hitzfelds neue Spieler Ottmar Hitzfeld hat mit Almen Abdi, Sandro Burki, Valentin Stocker und Alain Nef vier Neulinge für das Testspiel gegen Zypern eingesetzt. Mit seinen 26 Jahren gehört Nef von Udinese schon zu den Routiniers.

> Valentin Stocker Der 19-jährige Mittelfeldspieler des FC Basel erlebte bei der Nati-Premiere einen Traumstart, als er nach gut siebeneinhalb Minuten eine Kopfballvorlage von Nkufo verwertete. Letzten Mittwoch zeigte Stocker, dass das Vertrauen in ihn gerechtfertigt war: Beobachtet von Hitzfeld schoss er Basel mit einem Tor und einem Assist in die Champions League.

> Almen Abdi Nach zahlreichen Abgängen bei seinem Stammclub FC Zürich konnte sich der serbischschweizerische Doppelbürger Almen Abdi letztes Jahr erstmals entfalten. Heute gehört der offensive, 1,82 Meter grosse FCZ-Mittelfeldspieler mit seinen noch nicht mal 22 Jahren zu den wichtigsten Teamstützen — bei einem Marktwert von rund drei Millionen Franken und einem gültigen Vertrag bis 2010. Seine zwei gut gespielten Vorlagen beim halbstündigen Auftritt dürften die Chancen des zweifachen Schweizer Meisters gesteigert haben, beim WM-Qualifikationsspiel gegen Israel zumindest zu einem Teileinsatz zu kommen.

Zeit: «Diese Zeit ist für beide Seiten fair.»

> Sandro Burki

Mit welchem Handicap?

16,4. Momentan spiele ich aber nicht auf der Höhe meines Handicaps. Das ist ein Indiz dafür, dass

ich kaum zum Golfspielen komme. Es gibt nun mal wichtigere Dinge, ich muss Prioritäten setzen. Interview Reto E. Wild

Bilder Paco Carrascosa

www.migrosmagazin.ch Hitzfeld, Capello? Wählen Sie den besten Fussballcoach! Und: Die Bilanz früherer Natitrainer.

Bilder Keystone

Der Fussball bestimmt mein Leben mit. Ja, er ist der Mittelpunkt in meinem Leben. Dieser Tage beobachte ich Spieler, dann geht es zehn Tage ins Trainingslager. Ansonsten schaue ich Filme mit meiner Frau an oder gehe gerne gut essen. Wenn ich frei habe, bin ich auf dem Golfplatz.

Hitzfelds grösste Überraschung war die Nomination des bald 23-jährigen Aarauers. Er gewann vor sechs Jahren mit der Schweizer U17 den EM-Titel und wechselte 2002 vom FC Zürich zu den Amateuren von Bayern München. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz spielte er bei Young Boys, Wil und Vaduz. Dass Aarau an der Spitze der Super League mitmischt, ist auch auf die Form des Katzenliebhabers zurückzuführen.

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

Seriöse Analyse

Migros-Chef Herbert Bolliger zur Diskussion um Preisbeschriftungen auf Produkten oder am Regal. müssten nicht bei jeder Preisänderung Verpackungsmaterial vernichten. Es gibt also auch noch einen ökologischen Nutzen.

Herbert Bolliger, stimmt es, dass die Migros darüber nachdenkt, die Preise nicht mehr auf den Produkten anzuschreiben?

Wir haben letzte Woche entschieden, dass wir zu diesem Thema eine breite Analyse machen. So kennen wir bis Mitte nächsten Jahres alle Grundlagen, um seriös entscheiden zu können.

Viele Konsumenten finden das trotzdem nicht kundenfreundlich.

Für die Kunden gäbe es noch weitere Vorteile. Zum Beispiel würde die Transparenz am Regal erhöht, weil alle relevanten Produktinformationen, inklusive Preis pro 100 g und Packungsgrösse, auf der Regaletikette gut sichtbar sind. Dadurch ergäbe sich eine bessere Übersicht über das Sortiment und Preisvergleiche wären einfacher, weil die einzelnen Produkte nicht mehr in die Hand genommen werden müssten.

Welches sind die Hintergründe für diese vertiefte Prüfung?

Wir sind der einzige Detailhändler in Europa, der die Preise noch auf den Produkten angeschrieben hat. Das führt zu deutlich höheren Kosten, weil wir für alle Produkte separate Etiketten oder Verpackungen brauchen. Deshalb haben wir gegenüber der Konkurrenz massive Wettbewerbsnachteile. Durch den Eintritt neuer Konkurrenten, vor allem der Harddiscounter, hat sich der Preisdruck und somit dieser Nachteil noch verschärft. Die Migros könnte Kosten sparen? In welcher Grössenordnung?

Bild Anne Morgenstern

Um Preise senken zu können, müssen wir die Kosten ständig in allen Bereichen überprüfen. Kosteneinsparungen in der Höhe von etwa 30 Millionen Franken jährlich sind aber nur ein Grund für die Analyse. Denn mit der Preisanschrift am Regal könnten wir auch sicherstellen, dass die Kundinnen und Kunden im Laden auf einen Blick erkennen, wie viel das Produkt tatsächlich kostet. Ist das heute nicht der Fall?

Wir haben in jüngster Zeit wieder sehr viele Preisabschläge gemacht. Weil der Preis bei uns auf dem Produkt aufgedruckt ist, erfährt der Kunde erst an der Kasse, wie viel

Am System der Preisanschrift am Regal wird auch kritisiert, dass die Konsumenten zu Hause nicht mehr nachschauen können, wie viel ein Produkt gekostet hat. Herbert Bolliger: «Wir sind der einzige Detailhändler in Europa, der die Preise noch auf den Produkten angeschrieben hat.»

es tatsächlich kostet. Dies führt zu Verunsicherungen.

Migros-Magazin und im Internet transparent gemacht.

Preise am Regal öffnen Tür und Tor für versteckte Preiserhöhungen!

Gibt es auch Vorteile der Preisanschrift am Regal für die Kunden?

Die Migros hat das beste PreisLeistungs-Verhältnis. Das wird auch so bleiben. Dafür kämpfen wir jeden Tag. Denken Sie nur an unsere neuste Preisinitiative: Die Migros garantiert, dass es 400 MBudget-Produkte in der Schweiz nirgends günstiger gibt. Zudem zwingt uns die Wettbewerbssituation eher zu Preissenkungen als zu Preiserhöhungen. Die Preiserhöhungen der letzten Monate waren primär durch gestiegene Rohstoffpreise begründet und wurden im

Für das Filialpersonal ist es einfacher, die Lücken im Sortiment zu erkennen. Die fehlenden Produkte werden dann rascher und konsequenter wieder aufgefüllt, sodass sie für die Kundinnen und Kunden noch besser verfügbar sind. Wir können aber auch verschiedene Logistikprozesse innerhalb der Wertschöpfungskette – vom Produzenten bis ins Regal – vereinfachen. Zudem hätten wir den Vorteil, die Verpackungen länger einsetzen zu können und

Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden ist unser grösstes Kapital. Das setzen wir nicht leichtfertig aufs Spiel. Wir würden kundenfreundliche und vertrauensbildende Massnahmen treffen, damit jeder Preis auch nach dem Kauf des Produkts überprüft werden kann. Zum Beispiel im Internet. Beim «Blick» sind zu diesem Thema angeblich viele negative Leserreaktionen eingegangen.

Wenn es tatsächlich so ist, dass die Konsumentinnen und Konsumenten die Preisanschrift auf dem Produkt wünschen, könnten sie eine Initiative lancieren und so eine gesetzliche Vorschrift erwirken, die dann für alle gilt. So hätten dann wieder alle Unternehmen die gleiche Ausgangslage im hart umkämpften Markt.


32 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Schnellboote in den Reisegewässern Der CEO der Hotelplan-Gruppe Christof Zuber über die Zukunft seines Unternehmens und die radikal veränderten Bedingungen im Reisegeschäft.

Der CEO und das Meer: Anbieter wie Hotelplan brauchen kluge Strategien, um im hart umkämpften Markt nicht unterzugehen.

Christof Zuber, die Konjunktur lahmt, die Konsumentenstimmung sinkt. Wie nehmen Sie das als Reiseveranstalter wahr?

Die Hotelplan-Gruppe ist in verschiedenen Ländern aktiv, und dementsprechend präsentiert sich die Situation sehr heterogen. So oder so: Wir haben flexible Strukturen und können uns jeder Marktsituation anpassen. Wie sieht es in der Schweiz aus?

Seit letztem Mai spüren wir tatsächlich einen leichten Rückgang der Buchungen im Reisebüro. Über die Gründe können wir nur spekulieren. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir ein gutes Herbstgeschäft erleben werden. Ist das nicht Wunschdenken?

In der Branche gibt es noch einiges an freien Kapazitäten. Die Schweizer buchen erfahrungs-

gemäss gerne Herbstferien. Und Anzeichen für eine Rezession haben wir bisher nicht feststellen können.

haben die Italiener gemerkt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis vieler Angebote im eigenen Land nicht mehr stimmt.

In England ist die Konjunktur aber bereits ganz offensichtlich ins Stottern geraten.

Haben die Leute vielleicht genug vom Reisen?

Das ist richtig. Ich brauche dafür gerne das Bild mit den Schnellbooten: Die sollen in ihren Gewässern – oder eben Märkten – möglichst agil und selbständig handeln. Straffen wollen wir nur dort, wo es sich lohnt. Etwa bei der IT und den Finanzen.

Die Hotelplan-Gruppe konzentriert sich auf klar definierte Zielgruppen und setzt dafür auf starke Marken. Gilt das auch für die ausländischen Beteiligungen?

Lässt sich in einem derart heterogenen Umfeld überhaupt eine starke Marke aufbauen?

Das ist richtig. Die Engländer sind Frühbucher, und das laufende Geschäftsjahr sieht sehr vielversprechend aus. Im nächsten Jahr aber dürfte die Rezession, bedingt durch die Immobilienkrise, auf der Insel spürbar werden. Hotelplan ist auch in Italien aktiv. Wie sieht es dort aus?

Im Gegensatz zu den Engländern buchen die Italiener ihre Ferien sehr spät. Dort haben wir bereits einen deutlichen Rückgang des Geschäftsgangs festgestellt. Vor allem Ferien in Italien selber sind sehr teuer geworden. Ausserdem

Das glaube ich nicht. Möglicherweise werden die Ferien verkürzt oder statt einer Langstreckenwird eine Kurzstreckendestination gebucht. In die Ferien gehen die Leute aber trotzdem.

Unsere Gruppe wird sehr dezentral geführt. Die Einheiten operieren selbständig. In England sind wir mit Inghams einer der führenden Anbieter für gehobene Bergund Skireisen. Hotelplan Italia

hingegen ist einer der führenden Anbieter für Fernreisen. Das sind sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle.

Das ist tatsächlich nicht ganz einfach. In der Schweiz und in Italien verfügen wir mit Hotelplan über eine sehr starke Markenposition. Das Gleiche gilt für Inghams Travel in England. Das sind historisch gewachsene Marken, die wir bewahren wollen. Eine Einheitsmarke


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fest, ja. Bei den Tiefstpreisangeboten liegt deshalb auch keine Beratungskommission mehr drin. Unser Bekenntnis zu M-Travel Switzerland (Hotelplan Schweiz AG und Travelhouse AG) zeigt aber klar: Dort, wo wir Potenzial sehen, bündeln wir es, um an Attraktivität zuzulegen. Weniger Hotels heisst für uns, dass wir mehr Einfluss auf die verbleibenden nehmen können und bessere Einkaufsbedingungen haben. Stichwort Flugkapazitäten: Wie wirkt sich die Kooperation mit Air Berlin aus?

Als uns die Belair ganz gehörte, mussten wir die Flugzeuge ganz auslasten, um mit Gewinn zu arbeiten. Heute haben wir die Freiheit – je nach Nachfrage – ein ganzes Flugzeug oder auch nur einzelne Sitze zu reservieren. So können wir für unsere neuen Direktmarken «Denner Reisen» und «Migros Ferien» immer die günstigsten Konditionen anbieten. Aber die Treibstoffpreise werden das Reisen verändern?

Kennzahlen 2007 Anzahl Passagiere: Umsatz gesamt: Umsatz Hotelplan Schweiz: Umsatz Hotelplan Italia: Umsatz Hotelplan GB: Interhome: Travelhouse: Travelwindow: Hotels: Gewinn: Anzahl Mitarbeitende:

über die gesamte Hotelplan-Gruppe ist also kein Thema. Hotelplan setzt bei den Absatzkanälen vermehrt auf Telefon und Internet. Ist das die Zukunft von Hotelplan?

Schweizer sind sehr mündige Reisende – sie kennen die Destination, sprechen oft auch die Spra-

1 818 000 1,978 Mrd. Franken 693,1 Mio. Franken 426,4 Mio. Franken 398,2 Mio. Franken 209,1 Mio. Franken 240,1 Mio. Franken 4,9 Mio. Franken 6,2 Mio. Franken 68,2 Mio. Franken 2749

che des Ferienlandes, haben Zugang zum Internet, können sich den Vertriebskanal aussuchen. Auf diese Tatsachen müssen wir vorbereitet sind. Da geht eine Schere auf zwischen günstigen Angeboten und beratungsintensiven Individualreisen?

Diese Polarisierung stellen wir

Viele Rohstoffe haben sich extrem verteuert. In den letzten zwölf Monaten verdoppelte sich der Preis für Flugtreibstoff. Gleichzeitig läuft eine Diskussion, in deren Zentrum die CO2-Reduktion steht. Diese Faktoren beeinflussen das Reiseverhalten. Reagieren müssen Sie trotzdem.

Wir müssen bestimmt Destinationen anbieten, die mit dem Zug erreichbar sind, etwa Städtereisen. Mit Interhome bieten wir Ferienhäuser und -wohnungen in den Bergen und am Meer an. Städtereisen boomen. Gibt es andere erkennbare Reisetrends?

Sehr gut verkaufen sich Reisen in die USA und nach Kanada. Die Leute haben den Schock von 9/11 überwunden. Hinzu kommt natürlich der günstige Dollar. Skytours und Hotelplan bieten hier hervorragende Produkte an. Wie sieht es mit den Kreuzfahrten aus?

Die Zunahme ist gewaltig. Die Kunden schätzen den Komfort

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und die Abwechslung. Wenn wir schon auf dem Wasser sind: Wir prüfen zurzeit, via Interhome auch Segelboote anzubieten.

«Schweizer sind sehr mündige Reisende.» Hotelplan Schweiz hat sich neue Strukturen gegeben. Ist diese Phase jetzt abgeschlossen?

Auch Hotelplan Schweiz AG strebt ständig nach Verbesserungen. Die Strategie ist bekannt: In der Schweiz sind wir Generalist «von Budget bis Sélection» und mit eigenem Vertriebsnetz, im Ausland sind wir Spezialist. Folgerichtig sind wir nicht strategische und nicht profitable Felder konsequent angegangen. Dazu gehörten die Auslastungsprobleme der Belair und die Horizonte-Hotels, die wir bis auf ein Haus verkauft haben. Die Ansprüche der Kunden steigen und damit die Anforderungen an Ihre Mitarbeiter. Finden Sie genügend qualifizierte Leute?

Das ist ein wichtiges Thema. Die Nachfrage nach Beratungsqualität wird weiter steigen. Zentral dabei: Wie können wir das bestehende Wissen zur richtigen Zeit an den richtigen Mitarbeiter bringen? Hier werden neue Technologien eine wichtige Rolle spielen. Sie sprechen Buchungen via Internet oder Videokonferenzen an. Braucht es das klassische Beratungsbüro überhaupt noch?

Ich glaube nach wie vor an die Funktion der Reiseberatung. Mit unseren 112 Filialen sind wir gut aufgestellt. Voraussetzung ist, dass die Qualität unserer Beratung den Kundenwünschen entspricht. Daran arbeiten wir, jeden Tag.

Interview Gaston Haas und Hans Schneeberger Bild Guido Flück

Mehr Infos gibts im nächsten Migros-Magazin Nr. 37 und unter www.hotelplan.ch.


m-aktuell

Migros-Magazin 36, 8. September 2008

EWIGE LIEBE | 35

Liebe ohne Verfallsdatum

Jetzt wollen wir es wissen. Gibt es sie, die ewige Liebe? Das Migros-Magazin sucht zwei Liebende, bei denen die Glut auch nach Jahrzehnten nicht erloschen ist.

WETTBEWERB

Gibt es die ewige Liebe?

Innig: Bei diesem Paar lodert die Liebe noch genauso wie beim «Ewigi Liebi»-Paar Heidi und Dänu (oben rechts).

Bild Getty Images/Henrik Sorensen

N

ur die Liebe zählt. Zumindest im Musical «Ewigi Liebi». Die turbulente, witzige Geschichte handelt von Liebe, Verrat und Neid. Rund 40 Hits aus dem helvetischen Rock-, Pop- und Volkslied-Fundus bilden den Soundtrack, also viel Mani Matter, Polo Hofer und Züri West, aber auch das Trio Eugster lädt zum «Kafi mit Schnaps» ein. Songs wie Ambiente verführen zum Schunkeln, Mitsingen und Schwelgen.

Der Liebe eine zweite Chance geben «Ewigi Liebi» handelt von Heidi und Dänu. Vor drei Jahrzehnten waren die beiden ein Liebespaar, Intrigen und Verrat liessen ihre Liebe aber scheitern. Nun sehen

sie sich per Zufall wieder. Ein geheimnisvoller alter Mann bietet ihnen die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen, um Geschehenes rückgängig zu machen. Können sie ihr Schicksal wenden? Dänu und Heidi überwinden schliesslich die Zeit und verhelfen ihrer grossen Liebe zu einer zweiten Chance. Der Mix aus volkstümlichem Schwank und rasantem Pop-Musical à la «Mamma Mia» zieht das Publikum an: Mehr als 105 000 Menschen haben letztes Jahr das Mundart-Musical gesehen, Abend für Abend waren die Vorstellungen ausverkauft. Diesen Frühling gabs den «Prix Walo» für die beste Musical- und Theater-Produktion, die CD erlangte gar

Goldstatus. Nun startet «Ewigi Liebi» am 18. September in die zweite Saison und spielt bis Ende Jahr erneut in der Maag Music Hall in Zürich.

«Ewigi Liebi»-Paar gesucht! Zum Start der zweiten Spielsaison wollen wir herausfinden, ob die Liebe noch zählt. Statistiken hin oder her – das MigrosMagazin sucht unter seinen Leserinnen und Lesern ein Paar, das bereits Jahrzehnte zusammen durch dick und dünn geht. Und keine Bange: Es muss nicht wie Heidi und Dänu in die Vergangenheit reisen, um das «Ewigi Liebi»Paar zu werden. Christoph Petermann

Sind Sie schon mindestens 30 Jahre zusammen? Glauben Sie an die grosse Liebe, die niemals vergeht? Dann schildern Sie uns Ihre Liebesgeschichte in Kurzform. Das Siegerpaar gewinnt einen wunderschönen Abend mit Dinner, einem Treffen mit den Hauptdarstellern und dem Besuch des Musicals. Das Migros-Magazin wird darüber berichten. Ausserdem werden die Paare mit den schönsten Geschichten im Migros-Magazin porträtiert. Schreiben Sie bis am 19. September an: Migros-Magazin, «Ewigi Liebi»-Paar, Postfach, 8031 Zürich. Oder online: www.migrosmagazin.ch unter «Wettbewerb». Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung.

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Musical «Ewigi Liebi» 18.9.—28.12.08


36 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Höhlenmensch von heute

Dauerbrenner «Caveman»: Schon mehr als eine Viertelmillion Leute hat die Ein-Mann-Show gesehen, in der Schauspieler Siegmund Tischendorf die Probleme zwischen Männern und Frauen mit Steinzeitphilosophie auf den Punkt bringt.

Seit mehr als sechs Jahren ist Siegmund Tischendorf als moderner Neandertaler ein Publikumsmagnet: Manche Paartherapeuten schicken verkrachte Lebenspartner zur Entspannung in die Show.


Statt Beeren sammeln Frauen heute Schuhe

Jagdszenen auf der Quartierstrasse Als Tischendorf vor wenigen Monaten durch eine Quartierstrasse am Zürichberg fuhr, verweigerte er versehentlich einem Jaguar den Vortritt. Die Nobelkarosse schnitt ihm anschliessend den Weg ab. Ein ergrauter Herr im Businessanzug sprang heraus, griff durch das offene Fenster in Tischendorfs Auto und riss dem Mimen die Brille von der Nase. «Ich bin fast sicher, dass sich der Mann später für sein Ausrasten geschämt hat», vermutet Tischendorf. «Es kann rückblickend sehr peinlich sein, wenn man dem inneren Urmenschen begegnet.» Und wie würde sich der Bühnenheld behaupten, wenn er mit einer Zeitmaschine in die Ära der Neandertaler reisen könnte? «Sicher wäre ich kein heldenhafter Jäger, der an vorderster Front Speere gegen Mammuts schleudert», sagt Tischendorf. «Ich würde lieber die Nachhut bilden und aufpassen, dass hinten beim Beerensammeln niemand verloren geht.» Michael West Sponsoring by

Das Zelt, Tournee 2008

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Als Hauptsponsorin von «Das Zelt» offeriert die Migros Cumulus-Karteninhabern 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte «Caveman»-Vorstellungen und Shows von zahlreichen weiteren Künstlern in «Das Zelt». Eintrittspreise 28 bis 44 Franken (statt 35 bis 55 Franken). Vergünstigte Tickets erhältlich unter www.daszelt.ch sowie über die Tickethotline 0900 101 102 (99 Rappen pro Minute) bei Angabe Ihrer Cumulus-Nummer. Zudem verlost das MigrosMagazin 30 Tickets für «Caveman»-Vorstellungen in Winterthur: siebenmal zwei Eintritte für die Show vom 26.9.08 und achtmal zwei Eintritte für den 27.9.08. > Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihr Wunschdatum, Ihren Namen und Ihre Adresse. > Teilnahme mit Postkarte: Schicken Sie Wunschdatum, Name und Adresse an MigrosMagazin, «Caveman», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss ist der 7. September 2008. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeM Z AG S AZ DA IN: PARTNER VON schlossen. OS

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zeln schlägt und jederzeit zur Weiterreise bereit sein will.» Auch jenseits der eigenen vier Wände hat der Österreicher schon Dinge erlebt, die dem Höhlenmenschen auf der Bühne recht zu geben scheinen.

R MIG

Männer und Frauen könnten die uralten Verhaltensmuster nie ganz ablegen, erklärt der Neandertaler. Nur jagen Männer heute auf der Autobahn und bringen ihre Beute mit Überholmanövern symbolisch zur Strecke. Frauen hingegen sammeln nicht mehr Wurzeln und Beeren,

sondern Schuhe und Handtaschen. «Die Thesen des Bühnenneandertalers sind nicht wissenschaftlich erhärtet», gibt Tischendorf mit ironischem Lächeln zu. «Aber irgendwie scheinen sich doch viele Zuschauerinnen und Zuschauer darin wiederzuerkennen. Oft sehe ich, wie Partner während der Show erst Blicke tauschen, dann gemeinsam lachen und schliesslich Händchen halten. Es hat etwas Entspannendes, für einmal vor den eigenen Schwächen zu kapitulieren.» Und wie viel Steinzeit findet sich in Siegmund Tischendorfs Privatleben? Sein modernes Haus in Zürich-Witikon hat keinerlei Ähnlichkeit mit einer finsteren Höhle. Durch riesige Fenster fällt Licht auf kantige Designersofas. In der Luft liegt allerdings ein leichter Mief. «Bitte entschuldigen Sie», sagt der Schauspieler mit einem entwaffnenden Lächeln. «Ich habe den Müll offen herumstehen lassen. Ich habe halt einen notorischen Hang zur Unordnung.» Von seiner Frau lebt er getrennt. Heute sei es seine 19-jährige Tochter, die ihn zur Ordnung ermahne. Alle Bilder im Haus – abstrakte Gemälde wie auch klassische Porträts – sind nicht aufgehängt, sondern lediglich an die Wände gelehnt. «Das ist typisch für mich», bekennt der «Caveman»-Star. «Ich konnte mich nie entschliessen, die Bilder in den Mauern zu verankern. Ich glaube, das liegt am Nomaden in mir, der nirgendwo richtig Wur-

'08

S

ie läuft und läuft und läuft: Seit über sechs Jahren ist die Show «Caveman» im Zürcher Restaurant «Weisser Wind» und im mobilen Showtempel «Das Zelt» zu sehen. Und noch immer sind viele Vorstellungen ausverkauft. «Zum Publikum gehören Müllmänner und Bankdirektoren», erzählt Darsteller Siegmund Tischendorf (54). «Es gibt sogar Paartherapeuten, die verkrachte Lebenspartner zu mir schicken, weil die Show offenbar entschärfend auf Beziehungsprobleme wirken kann.» Auf der Bühne spielt der grossgewachsene Österreicher einen gestressten Mann, der sich schrittweise in einen Neanderthaler zurückverwandelt. Das gelingt ohne Tricktechnik, bloss mit vergröberter Körpersprache und abgesenkter Stimme. Die Beziehungsprobleme von heute bringt der Höhlenmensch mit einfach gemeisselter Steinzeitphilosophie auf den Punkt. Mit dem Spruch «Du sammeln, ich jagen» fasst er sämtliche Geschlechterbeziehungen zusammen.

BÜHNENSHOW | 37

EL T

m-aktuell


38 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Die Murmelchamps

Gemurmelt wird nicht nur im Kinderzimmer: An den 28. Sand-MurmelWeltmeisterschaften im französischen Château d’Oléron spielte Nicola Hugi (14) aus Biel für die Schweiz.

H

opp Nicola, hopp Schwiiz!», ruft Gabriela Hugi-Bürklin ihrem Sohn zu. Mit Schweizer Fahne und obligatem rot-weissem Patrioten-Shirt sitzt sie im Publikum der Sand-Murmel-Weltmeisterschaften und fiebert mit ihrem murmelnden Sohn. Der 14-jährige Nicola Hugi vertritt die Schweiz an den Finalspielen. Er ging an den Schweizer Meisterschaften als Sieger vom Platz, oder besser gesagt vom Sand, und darf nun sein Land gegen die besten Murmelspieler der Welt vertreten. «Le Championat mondial des billes», die Weltmeisterschaft der Kugeln, findet bereits zum 28. Mal an der französischen Atlantikküste statt. Unglaubliche 25 Tonnen Sand wurden extra für die zehn Murmler aus aller Welt auf eine kleine Insel vor der Küste La

Rochelles gekarrt. Zehn eifrige Burgenbauer waren vier Tage lang mit den knapp 17 Kubikmetern Sand beschäftigt. Am Ende stand ein Parcours, der viel Finesse und eine geübte Feinmotorik von den Murmlern verlangte. Für einen Sandparcours braucht es ganz speziellen, feinkörnigen Sand. «Leider können wir uns nicht am Strand um die Ecke bedienen», so Organisator Jacky Vernoux. «Der Sand stammt aber aus einem Steinbruch aus der Region.»

belegte er am Schluss den sechsten Platz. «Mein Ziel ist erreicht, ich bin nicht als Erster rausgeflogen», gibt sich Nicola schweize-

risch bescheiden. Als Weltmeister ging am Schluss der 17-jährige Belgier Jonathan Decordier vom Sand. Cinzia Venafro

Ehrgeizige Franzosen, bescheidene Schweizer Die Murmelei kennt keine Altersgrenzen. Der jüngste Teilnehmer aus England ist 12, der älteste, ein Franzose, 59. Gegen den Zweitplatzierten, einen ehrgeizigen Lehrer aus Frankreich, hatte Nicola indes wenig Chancen. Nach einem harten Duell mit Italien

Vor dem Wettkampf trainiert Nicola eifrig, denn die Konkurrenz ist geübter als der 14-Jährige. Für ihn ist es die erste Weltmeisterschaft.


m-aktuell

MURMELSPIEL | 39

Ausschneiden und aufbewahren.

Volles Haus: Die Murmel-WM lockt die Fans zum Murmelparcours

Finde die Murmel

Suche in dieser Ausgabe des Migros-Magazins die fünf versteckten Murmeln. Unterhalb davon sind Buchstaben abgedruckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Sende dieses entweder per SMS (Fr. 1.— pro SMS) mit dem Keyword Murmeln und deiner Adresse an 920 oder gib es per Telefon 0901 560 064 (Fr. 1.— pro Anruf) durch. Per Postkarte an MigrosMagazin, 9. Runde Murmeln, Postfach, 8099 Zürich, senden. Zu gewinnen gibt es jede Woche 40 Spielbretter, 40 Murmelsäckli mit 20 Murmeln drin und 10 Mal eine 100-FrankenLilibiggs-Geschenkkarte. Einsendeschluss 9. Runde: 7. September 2008.

«Mondial Billes» verbreitet das Wettkampfmurmeln in der ganzen Welt.

Finde den Satz

Von Migros-Magazin 28 bis und mit 37 gilt es, in jeder Ausgabe ein Wort zu finden. Alle Wörter zusammen ergeben dann den Lösungssatz. Als Hauptpreis gibt es fünf Reisegutscheine im Wert von 1000 Franken und fünf Familienaufenthalte im Europa-Park Rust für 850 Franken zu gewinnen. Eine Ausgabe verpasst? Auf www. migrosmagazin.ch sind alle Ausgaben archiviert. Bestellung: aboservice@ migrosmagazin.ch

Pure Konzentration: Beim Abschuss darf die Hand niemals zittern.

Runde 9 (Woche 36)

Schweizerisch bescheiden: Nicola ist zufrieden mit dem 6. Platz.

Gespanntes Publikum: Nach den Meisterschaften dürfen dann auch die Fans mit ihren Murmeln auf die Bahn.

Bilder Kilian Kessler

Runde 10 (Woche 37) Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


40 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Vorher

Gemütlich, aber bieder: Der Schwedenlook macht die Stube konservativ. Und aus Sicherheitsgründen wurde der Ofen gar nicht mehr genutzt.

Moderner Wohn(t)raum

Wohnung, wandle dich: Das MigrosMagazin zeigt, wie man mit den richtigen Möbeln und Wohnaccessoires eine Wohlfühloase für die ganze Familie schafft. Rika (35) und Andi (39) Lischewski aus Löhningen SH waren sich einig: «Unser Heim braucht eine Veränderung.»

F

amilie Lischewski bewies Mut, als sie unserer Redaktion die Wohnungsschlüssel anvertraute. Der Auftrag: Wir sollten das Esszimmer, das Wohn- und das Kinderzimmer der Fünf-Zimmer-Wohnung mit Möbeln und Wohnaccessoires von Micasa neu gestalten. Ein Unterfangen, das eine grosse Herausforderung für unsere Hand-

werker, Stylistinnen und Redaktorinnen darstellte: Ein Schwedenofen musste demontiert, die ausgedienten Möbel, Teppiche und Lampen mussten entsorgt werden. Und länger als zwei Tage durfte die ganze Aktion nicht dauern: «Aus Rücksicht auf unseLESEN SIE WEITER AUF SEITE 43


schaufenster

| 41

Produkte aus der Migros > WOHNEN Nachher Das neue Zuhause: Familie Lischewski ist begeistert. «Diese Eckpolstergruppe ist perfekt. Dank des dunklen Stoffs können die Kinder darauf rumtollen, ohne dass meine Frau

wegen Schmutzflecken nervös werden muss», sagt Andi. Polstergruppe, in diversen Farben und Elementen erhältlich, Fr. 3499.—. Mama Rika liebt den neuen Salontisch Fr. 649.—.

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15.11.: Busfahrt Schweiz-Genua. 16.11.: Barcelona. 17.11.: Auf See 18.11.: Casablanca, Marokko. 19.11.: Auf See 20.11.: Sta Cruz de Tenerife. 21.11.: Funchal, Madeira. 22.11:. bis 26.11.: auf See 27.11.: Bridgetown, Barbados. 28.11.: St. John, Antigua. 29.11.: Charlotte Amalie, St. Thomas. 30.11.: San Juan, Puerto Rico . 01.12.: und 2.12.: Auf See 03.12.: Fort Lauderdale. Rückflug . 04.12.: Ankunft in Zürich

16.12.: Busfahrt Schweiz-Genua. 17.12.: Marseilles. 18.12:. Barcelona. 19.12.: Auf See 20.12.: Casablanca, Marokko. 21.12.: Auf See 22.12.: Funchal, Madeira. 23.12.: bis 27.12.: auf See 28.12.: Pointe a Pitre, Guadeloupe. 29.12.:St. Thomas. 30.12.: San Juan, Puerto Rico. 31.12.: San Juan. 01.01.: Auf See. 02.01.: Fort Lauderdale, Florida. Ausschiffung. Rückflug 03.01.: Ankunft in Zürich

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

WOHNEN | 43

Vorher re Söhne Remo und Kai», sagt die kaufmännische Angestellte Rika. Das Zimmer von Remo (5) ist zwölf Quadratmeter klein. Mit den richtigen Möbeln zaubern wir Platz für den Dinosaurierfan, der seinen Tyrannosaurus Rex sicher parkieren will. Ein weisses

Regal schafft Stauraum für Kinderbücher. «So lässig, mein neuer Maltisch», freut sich Remo. Doch sein grösstes Glück: «Boaah, ein Hochbett mit eingebautem Zelt! LESEN SIE WEITER AUF SEITE 44

Nachher Bild oben: Die braunen Holzmöbel sind farblos. Von bunter Spielwiese keine Spur. Remos grösster Traum: «Morgens vom Bett aus runterrutschen!». Nachher: Seeräuber Remo freut sich über sein neues Kinderzimmer, das zu einem wunderbaren Tummelplatz geworden ist. Bild links: Für verspielte Träumer: Kinderbett mit Rutsche und Zelt von Flexa (ohne Matratze), Fr. 1024.50, Winnie-PoohSessel, Fr. 69.90, ModulorRegal, weiss, Fr. 258.—, Piratenschiff, Pendelleuchte, Fr. 179.—, Rag-Hängeaufbewahrung, Fr. 7.90 Bild unten rechts: Für kleine Künstler: StellaMaltisch mit Stuhl, Fr. 159.—, Papierrolle, Fr. 22.90, Mikado-Tischleuchte, Fr. 23.—, Winnie-Pooh-Sitzsack, Fr. 59.90


44 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Vorher

Viel Stauraum, aber zu massiv: Die Zeiten einer herkömmlichen Wohnwand sind vorbei. Zudem wirken die Holzmöbel fad und altmodisch.

Da werden meine Freunde aber staunen.» Rika und Remo weihen das Esszimmer ein. Wo vorher Braun dominierte, bringen jetzt bunte Stühle Farbe in die Wohnung. Der helle Tisch ist lackiert und trotzt so jeglichen Schmutzattacken. Das Wohnsystem begeistert Andi: «Früher habe ich meine Bücher in einer Wohnwand verstaut. Heute bieten zwei Regale grosszügig Platz für meine Literatur.» Dass es bei Micasa schöne Vasen und Kerzen gibt, wusste das junge Ehepaar gar nicht. «Wenn eine meiner Freundinnen demnächst Geburtstag hat, weiss ich, wo ich das Geschenk besorge», sagt Rika und lehnt sich zufrieden in ihrem Stuhl zurück. Redaktion Anna Bürgin und Nicole Ochsenbein Bilder Roberto Ceccarelli Styling Uschi Stähli

Weitere Wohnideen finden Sie unter www.micasa.ch.


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WOHNEN | 45

Nachher Das neue Esszimmer lädt zum Verweilen ein. Rikas Wunsch ist uns Befehl, als sie uns vorab verrät: «Am Samstag besuchen uns oft Freunde. Ein grosser Tisch ist unabkömmlich.» Der

Snella-Tisch, ausziehbar, Fr. 1799.— ist geradezu perfekt. Bunte Jakob-S.-Formholzstühle in bester Qualität, je Fr. 69.90, machen sich auf dem schlichten Sisal-Bordürenteppich,

Fr. 275.— besonders gut. Das modulare Wohnsystem Toro schafft Platz und lässt doch Raum. Zum Beispiel für die Paladin-Stehleuchte, Fr. 279.—.


46 |

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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Mit dem elmex® Zahnpasta Programm erhalten alle Familienmitglieder genau die Kariesvorsorge, die sie brauchen. Die elmex® Kinderzahnpasta bietet Ihren Jüngsten Kariesschutz vom ersten Milchzahn bis zum Alter von rund 5 Jahren. elmex® Junior Zahnpasta für Kinder von 6–12 Jahren wurde speziell für die Phase des Zahnwechsels entwickelt, um den noch weichen Zahnschmelz der neuen, bleibenden Zähne zu härten. Und die elmex® Kariesschutz Zahnpasta hilft mit, dass Ihre Zähne ein Leben lang gesund bleiben. Alle elmex® Zahnpasten enthalten das hochwirksame Aminfluorid, das sich innert Sekunden am Zahnschmelz anlagert, ihn härtet und so widerstandsfähiger gegen Säuren macht. elmex® bietet optimalen Langzeitschutz und remineralisiert sogar die unter der Zahnoberfläche entstehenden Kariesstellen. Die sehr hohe Karieshemmung von elmex® wurde in über 400 Universitätsstudien wissenschaftlich nachgewiesen. Unser wissenschaftlicher Dienst gibt Ihnen gerne Auskunft: Telefon 061 725 45 45, www.elmex.ch elmex®. Es gibt nichts Besseres für Ihre Zähne.

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Steak & More Wild fixfertig im Beutel tiefgekühlt Herbstfreuden auf die Schnelle. Beispiel: Hirschgeschnetzeltes an Wildsauce mit Äpfeln & Thurgados Sauce. 500 g 13.–

Alle Selina Katzenfutter Beispiele: Selina Junior Ragout mit Geflügel Beutel à 100 g –.65 Selina Senior Croc Menu mit Geflügel* 1,5 kg 4.50 Selina Snack Catballs mit Käse 50 g 2.20

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Sanactiv KopflausShampoo* Zur Behandlung der Haare gegen Nissen und Kopfläuse. Mit Nissenkamm. 150 ml 12.90

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Malbuner Landrauchschinken Schweiz im 3er-Pack, 3 x 88 g 9.95 statt 14.90

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3 + 1 gratis Avocado Peru/Südafrika/Kenia Beutel à 4 Stück 3.30 Table Colors Papierservietten 33 x 33 cm, div. Farben 3er-Pack, 3 x 30 Stück 5.40 statt 8.10

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Solange Vorrat I33%I Cappelletti mit Pilzfüllung im 3er-Pack 3 x 250 g 8.60 statt 12.90 Früchte vom 2.9. bis 8.9. I3 + 1 gratisI Avocados aus Peru und Südafrika Beutel à 4 Stück 3.30 statt 4.40 vom 2.9. bis 8.9. Birnen Williams Kl.1 aus der Schweiz per kg 2.90 statt 3.80 Geflügel vom 2.9. bis 8.9. Trutensteak Import aus Europa per 100 g 2.10 statt 2.50 Gemüse vom 2.9. bis 8.9. BIO Eisbergsalat aus der Schweiz per kg 4.90 statt 6.50 vom 2.9. bis 8.9. Blumenkohl aus der Schweiz per kg 2.90 statt 4.50 Käse Solange Vorrat Alle Cottage Cheese im Duo-Pack 20% günstiger Beispiel: Nature 2 x 200 g 2.80 statt 3.50 vom 2.9. bis 8.9. Heidi Bergkräuterkäse per 100 g 1.90 statt 2.40 vom 2.9. bis 8.9. Käse in Bedienung: St. André per 100 g 2.50 statt 3.10 vom 2.9. bis 8.9. Käse in Bedienung: Walliserkäse per 100 g 1.80 statt 2.30 Milchprodukte Solange Vorrat Alle Heidi Müesli im Duo-Pack 2 x 200 g 2.90 statt 3.60 Migros-Restaurants vom 1.9. bis 6.9. Wochenhit: Rindshohrückensteak mit Pfeffersauce (Herkunft: Schweiz) mit Kartoffelgratin und Broccoli 13.80

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Finizza Trattoria Prosciutto oder Mozzarella im 3er-Pack Prosciutto, 3 x 330 g Mozzarella, 3 x 335 g tiefgekühlt Solange Vorrat

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Notizen

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(ohne bereits reduzierte Artikel)

9.50 statt 15.90 zum Beispiel:

Total Classic, 56 Tabs* Für weisse und helle Wäsche

Total Duo Power liquid, 1,5 Liter* Mit sanfter Bleiche für weisse und helle Textilien

Total Classic 2,8 kg Für weisse und helle Wäsche

Total Aloe Vera Nachfüllbeutel, 2 Liter* Mit natürlichen Aloe Vera Pflegestoffen

Total Oxy Citrus, 2,8 kg Mit Citrus-Kraft

Total Classic oder Color & Form, 2,8 kg Mit speziellem Farbschutz für farbige Textilien. Classic für weisse und helle Textilien

Total Sensitive Nachfüllbeutel, 2 Liter Für besonders empfindliche Haut

Total Color & Form Nachfüllbeutel, 2 Liter Mit speziellem Farbschutz. Für farbige Textilien

Total Cool Active Classic oder Color & Form, 1,74 kg* Waschkraft schon ab 20°, spart bis zu 70% Energie. Color & Form zusätzlich mit speziellem Farbschutz

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Brit Chic

Natürlich in den Herbst: Die Mode wird weiblich und verspielt. Die schonende Reinigung übernimmt Yvette Intense Repair.

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Bild Jeanette Gloor, Haare und Make-up Angela Käser, Styling Mirjam Käser

ie bunten Farben des Sommers werden in diesem Herbst von warmen Tönen abgelöst. Weibliche Linien, romantische Details und Karomuster prägen den Trend. Mode, die an den HighschoolLook erinnert. Edle Materialien unterstreichen die natürliche Eleganz der Schnitte. Eine Mode, die gepflegt wirkt und ebenso gepflegt werden möchte. Das flüssige Feinwaschmittel Yvette Intense Repair eignet sich bestens für die richtige Pflege dieser Kleidungsstücke. Es reinigt Textilien aus Naturfasern wie Wolle, Seide und Baumwolle schonend und sorgt dafür, dass sie ihre Geschmeidigkeit und Eleganz behalten. YC Yvette Intense Repair, 1 Liter, Fr. 9.90 Pullover, Fr. 39.90* Bluse, Fr. 39.90* Jupe, Fr. 39.90* Krinkelschal, Fr. 14.90* Beret, Fr. 14.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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WASCHMITTEL | 59


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NEWS

FASHION BY MIGROS

RAPPENSPALTE

Ernst-Marcus Thomas (35), Chefredaktor und Moderator beim Privatsender Star TV, moderiert zudem jeden Sonntag den «ZDF-Fernsehgarten». Ernst-Marcus Thomas, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Zeitungen austragen. Und weil ich lieber schreibe als trage, war ich bald mal in der lokalen Zeitung neben der Schule der Kleinkunstkritiker. Mein späterer Job als Radionachtmoderator brachte 20 Franken pro Stunde. Und die gingen dann oft fürs Taxi wieder drauf. Wie viel verdienen Sie heute?

Das bleibt mein süsses Geheimnis. Mehr als 20 Franken – plus bezahlte Taxifahrten.

Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Viel zu viel Geld für einen sensationellen Cord-Kaschmir-Anzug von Baldessarini in Hellgrau. Aber aus Angst vor Flecken trage ich ihn praktisch nie. Wieso macht Geld glücklich?

In meinem Freundeskreis sind die Menschen am glücklichsten, die immer mit einem Bein am finanziellen Abgrund stehen. Die ziehen ihr Glück aus anderen Quellen.

Eugen Baumgartner

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Natürlich schön «Alles, was wir brauchen, um gesund zu bleiben, hat uns die Natur reichlich geschenkt.» Das Zitat von Sebastian Kneipp entspricht noch heute der Philosophie seines Unternehmens. Die neuen Gesichtspflegeprodukte pflegen trockene und sensible Haut zart und geschmeidig – mit reinem Mandelöl und ohne Zusatzstoffe.

Kneipp-Mandelblüten-Tagescreme, 50 ml, Fr. 13.50 und Nachtcreme, 50 ml, Fr. 14.50

Trendiger Herbst «Super, jetzt kann der Herbst kommen», freut sich die attraktive Marketingassistentin Ismet Özdemir-Erbeyin (28) aus Gattikon ZH. «Die Ballonmütze ist mein absoluter Liebling.» Dazu passt die lässige Karobluse, die mit einer Strickjacke kombiniert ein trendiges Outfit ergibt. Übrigens: Die Accessoires stehlen diesen Herbst quasi der Mode die Schau. Hiermit ist man nicht falsch gestrickt: Ballonmütze Fr. 14.90*, Damen-Strickjacke Fr. 59.90*, n-Jeans Fr. 69.90*, Damen-Karobluse Fr. 39.90*, Damen-Jeans Shopper Fr. 59.90* * Nur in grösseren Filialen.

Sanft zum Zahn

Eiscreme, dampfender Kaffee, Schokoladentorte – wie kann denn so was wehtun? Manche Zähne reagieren auf Kaltes, Heisses, Süsses oder Saures mit einem schmerzhaften Ziehen. Grund dafür sind oft freiliegende Zahnhälse. Speziell für diese wurde die neue Sensitive-Zahnbürste Extra Soft von Elmex konzipiert. Die samtweichen Borsten gelangen bis in die Zahnzwischenräume, reinigen gründlich und dennoch schonend. So können sie dann auch Kaffee und Kuchen wieder unbeschwert geniessen. Elmex-Sensitve-Zahnbürste Extra Soft Fr. 5.40


Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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HAUTPFLEGE | 61

Schön ohne Lifting Ein Flirt mit der Jugend: Revitalift von L’Oréal Paris ist ein Jungbrunnen für die Haut.

S

elbstsichere Frauen haben es nicht nötig, ein Geheimnis aus ihrem Alter zu machen. Und ebenso selbstbewusst greifen sie zu den kleinen Hilfsmitteln, die sie noch attraktiver und sichtbar jünger erscheinen lassen. Die Gesichtspflegelinie Revitalift von L’Oréal Paris wurde speziell für Frauen ab 40 entwickelt. Jetzt wurde der Inhalt der beliebten Pflege neu formuliert und auch die Verpackung modernisiert. Das Zauberwort heisst Elastin, ein von L’Oréal entwickelter und patentierter Wirkstoff, der die stützenden Elastinfasern in der mittleren Hautschicht, der Dermis, vor dem Zerfall schützt. Ein weiterer Inhaltsstoff ist Pro-Retinol A, der die Regeneration der Hautzellen in der obersten Hautschicht, der Epidermis stimuliert. Das Resultat: Die Haut wird innert kurzer Zeit straffer und elastischer, wodurch Falten gemildert werden. Die Creme zieht sofort ein, und die Haut fühlt sich zart und geschmeidig an. DH

Patente Helfer

L’Oréal Paris Revitalift Tages- und Nachtpflege, 50 ml, Fr. 23.90* Augenkonturpflege, 15 ml,

Fr. 27.90*

Bild Mike Segar/Reuters

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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1 GRATIS

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Sparen, was das Zeug hält

Vom 2. bis 8. September in Aktion:

Die Schnäppchenjagd geht weiter: Diese Woche verrät Mama Pesko, weshalb sie ihre Tochter mit Rosen überrascht.

N

och bis zum 22. September wird in der Migros gespart. Bei Artikeln,diemitdem«1gratis»-Kleber gekennzeichnet sind, gibts jeweils eine Packung kostenlos dazu. Das weiss auch die Mutter der Profisnowboarderin Manuela Laura Pesko zu schätzen. Manuela Pesko (51), die mit ihrem

Mann ein Sportgeschäft in der Lenzerheide besitzt, kauft regelmässig in der Migros ein. Aus der Aktion «1 gratis» haben es ihr die Topfrosen besonders angetan.

«Meine Tochter ist am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt. Ein bunter Blumengruss wird sie aufmuntern und zum Lächeln bringen.» Nächste Woche erzählt Mama Heinzmann, wie Tochter Stefanie nach einem anstrengenden Konzert ihre Batterien auflädt.

2+1 Party-Erdnüsse gesalzen, je 250 g, Fr. 3.40

Anna Bürgin

3+1

Lotus-Karamelgebäck, je 250 g, Fr. 8.70

Manuela Laura Pesko (29), vierfache Gesamtweltcup-Siegerin im Freestyle-Snowboarden 1 + 1, Topfrosen, Fr. 7.80

2+1

Fini Pr ciutto je 330 g, Finizza Prosciutto,

Bild Nik Hunger, Haar und Make-up Katja Jaisli

Fr. 10.80

2+1 Feuc uchtes Toilettenpapier Feuchtes Soft ft Deluxe Sensitive, je 46 Blatt, Fr. 6.80


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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

| 63 REINIGUNG IN NIGU

Saubere Sache

Ergonomisch geformte Profis: Die Reinigungsschwämme von Scotch-Brite vereinen Saugstärke und Reinigungskraft.

D

amit wird Putzen zum Kinderspiel: Die Reinigungsschwämme von Scotch-Brite kombinieren eine saugstarke Celluloseseite mit einer synthetischen Seite, die kraftvoll ist, ohne zu kratzen. Die verschiedenen Farben helfen beim Griff zum richtigen Schwamm: Grün steht für starke Scheuerwir-

kung bei kratzfesten Oberflächen. Weiss ist ideal für die Reinigung von Chromstahl und allen empfindlichen Oberflächen. Blau bedeutet Stärke, die auch sanft ist, gut geeignet für Antihaftbeschichtetes, Kochtöpfe und harte Kunststoffe. Unter www.scotch-brite.ch gibts weitere Tipps für die richtige Schwammwahl. UB

Dank unterschiedlicher Farben jederzeit den passenden Schwamm zur Hand: Reinigungsschwämme Scotch-Brite Ultra Comfort in Blau, Grün und Weiss, je Fr. 2.50


64 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Jungle-Fieber

Mit den neuen Jungle-Fruchtdrinks von Anna’s Best klettern Sie die Liane wieder problemlos hoch. Und nur 60 Kalorien pro Deziliter bringen auch die Baumhütte nicht zum Einbrechen. Die Vitaminbomben enthalten reinen Fruchtsaft und weder Kristallzucker noch Konservierungsmittel. Lucuma & Curuba – die Früchte aus den Anden verleihen diesem Orangen-und-AnanasSaft einen leichten Getreidegeschmack. Camu-Camu & Limetten – die Vitamin-C-haltigen Beeren Camu-Camu aus dem Amazonas unterstreichen die saure Note von Limetten und Grapefruit. Yumberry & Granatapfel – die chinesischen Erdbeeren Yumberry schmecken süss-herb und harmonieren perfekt mit Traube und Blutorange.

Anna’s Best Lucuma & Curuba, Camu-Camu & Limetten, Yumberry & Granatapfel,75cl, je Fr. 4.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Edle Bohnen Kakaobohnen schmecken je nach Herkunft anders. Testen Sie Ihre Geschmacksknospen und degustieren Sie die «Le Monde du Cacao»-Schokoladen aus Südamerika und Afrika. Die Schokolade aus Venezuela überzeugt mit 60 Prozent, diejenigen aus Ecuador und Ghana verführen mit 65 Prozent Kakaoanteil. Le Monde du Cacao Ecuador, Venezuela und Ghana, 80 g, je Fr. 2.—* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Farbtupfer Türe auf, Beutel rein, und schon poppts bunt und süss in der Mikrowelle. Die neuen farbigen Popcorn sind nicht nur auf jedem Geburtstagstisch, sondern auch beim Apérobuffet ein Hingucker.

Mikrowellen-Popcorn, 3 x 85 g, Fr. 2.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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Herbstlicher Genuss

AUFGEGABELT

Mit frischen Äpfeln, Zwetschgen, Orangen und Trauben vertreibt das fruchtige Herbst-Birchermüesli von Anna’s Best auch die ersten Morgennebel. Das saftige Müesli enthält nur Fruchtzucker und wird ohne künstliche Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Haferflocken sind Energielieferanten und zünden den Turbo im müden Körper. Das Müesli in der praktischen Verpackung mit integriertem Löffel findet in jedem Aktenkoffer Platz und hilft den ganzen Tag gegen schlappe Stunden.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Nordic Walkers

Anna’s-Best-Birchermüesli Herbst, 190 g, Fr. 2.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Fruchtig Das Farmer-Sortiment wird mit zwei Neuheiten ergänzt. Mit einem Fruchtanteil von 60 Prozent und gesüsst mit reinem Fruchtzucker sind die Riegel die ideale Zwischenverpflegung. Die Neuheit gibts mit Aprikosen oder Birnen.

Farmer Fruity, 120 g, Fr. 4.40* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

GUT UND GÜNSTIG FR. 7.60

Reisnudeln mit Hackfleisch

Tipp: Dazu passt gedünsteter Chinakohl. Preise können regional variieren.

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Bilder Corbis, Gian Vaitl

Für 4 Personen

> 100 g Essiggurken in kleine Stücke schneiden. Mit 300 g gemischtem Hackfleisch M-Budget, 1 TL Salz, 1 TL 5-Gewürze-Pulver und 4 EL Sojasauce mischen. 1 Schalotte hacken. 2 Frühlingszwiebeln fein schneiden. Beide mischen und beiseitestellen. Hackfleischmischung in wenig Öl 5—6 Minuten braten. Warm stellen. Ca. Fr. 5.30 > 300 g Reisnudeln in Salzwasser bissfest garen. Abgiessen und abtropfen lassen. Auf vorgewärmte Teller verteilen. Fleischmischung darübergeben. Mit Schalotten und Frühlingszwiebeln bestreuen. Ca. Fr. 2.30

NEWS | 65

Aus dem hohen Norden kommen die Walkers, wunderbare Butterbiskuits aus Schottland. Am liebsten geniesse ich sie mit einem rauchigen Single Malt oder einem Rauchtee ohne Malt. Je nach Tageszeit. Aus der Stadt kommen die Nordic Walkers. Die mag ich nicht. Nicht, dass ich etwas gegen Sport hätte, obwohl mir mein sechsmal operierter Fussballfuss etwas anderes sagt. Doch die Geräuschkulisse der Nordic Walkers – klack, tack, tack, klack – stören mich in Feld, Wald und Wiese, zumal die Spazierwege oft geteert sind. Man ist ihrem Geklapper ausgeliefert. Nicht einmal auf dem Höhenweg, abseits jeglicher Zivilisation, ist man vor den Stockgängern sicher. Ihre Gangart erinnert mich an die Filmfigur Monsieur Hulot, was mich mit ihnen versöhnlich stimmt. Aber Nordic Walking ist für mich nicht Kult, sondern zum Lachen. Wobei die Mediziner etwas anderes sagen. Gesund sei es, sicher gesünder als Fussball. Gut. Nordic Walking liegt im Trend und animiert auch Unsportliche dazu, sich zu bewegen. Trotzdem: Mir sind die schottischen Butterkekse lieber.


66 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

1

Lucile Epper (24), Studentin der internationalen Beziehungen aus Cademario TI: «Der perfekte Titel für mich? Miss Sprachtalent, denn ich spreche fliessend Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch. Aber der Titel Miss Schweiz wäre natürlich noch schöner!»

2

Fiona Fariña (20), Medizinstudentin aus Genf: «Mein grösster Wunsch wäre es, Haiti, die Heimat meiner Mutter, kennenzulernen. Da die politische Lage leider sehr unsicher ist, haben mir meine Eltern bisher nicht erlaubt, dieses wunderbare Land zu besuchen.»

3

Alessia Novak (21), Jurastudentin aus Basel. «Die Miss-SchweizWahl sehe ich als Chance, mich zu öffnen, meine bisherigen Erfahrungen zu zeigen und einzusetzen. Ich will beweisen, dass mehr in einer Miss steckt als gutes Aussehen und dass auch andere Werte wichtig sind.»

4

Nathalie Schillinger (21), Medizinstudentin aus Pany GR: «Wir sind eine absolute Migros-Familie. Meine Urgrossmutter führte, soviel ich weiss, sogar eine der ersten Migros-Filialen. Von Léger mag ich besonders den Kaffeedrink, Schmelzkäse und natürlich die Joghurts.»

Wettbewerb: Wer wird

16 Schönheiten strahlen für Léger: Sie sind alle wunderschön, aber nur eine wird Ende September das begehrte Krönchen gewinnen. Wer ist Ihre Favoritin? Voten Sie mit und gewinnen Sie tolle Preise! Was heute schon klar ist: Die Kandidatinnen

9

Rekha Datta (20), angehende Bankkundenberaterin aus Winkel ZH: «Dank der Teilnahme an der Miss-Schweiz-Wahl habe ich schon viele tolle Momente und Fotoshootings erlebt. Nur die Fragen der Journalisten bereiten mir etwas Mühe. Man wird regelrecht gelöchert.»

10

Alexandra Feybli (19), angehende Kauffrau aus Uitikon-Waldegg ZH: «Klar achte ich auf meine Figur. Eine gute Ernährung ist mir wichtig. Von Léger mag ich den Joghurtdrink am liebsten. Er hat nicht nur wenig Kalorien, sondern schmeckt auch superfein.»

11

Selver Yavuz (20), Kauffrau aus Windisch AG: «Volleyball ist meine Leidenschaft. Als Kind wollte ich immer Fussball spielen. Meine Mama hat mir dies verboten, weil es ein Männersport sei. Zum Volleyball hat mich meine Lieblingssendung ‹Mila Superstar› gebracht.»

12

Lisa Panigada (22), Kosmetiksaloninhaberin aus Sementina TI: «Als Kosmetikerin ist mir ein gepflegtes Äusseres sehr wichtig. Vor allem Hände und Füsse haben es mir angetan. Sie erhalten bei mir immer am meisten Aufmerksamkeit.»


schaufenster

5

Katja Diethelm (24), Jurastudentin aus Zürich: «Ich finde es toll, dass es unter den Kandidatinnen auch ein paar Frauen mit natürlichen Kurven hat. Der Bikinidurchgang wird sicher speziell. Es ist ungewohnt, vor so vielen Menschen im Bikini auf der Bühne zu stehen.»

6

Whitney Toyloy (18): Schülerin aus Yverdon VD. «Meine Mutter kauft oft Léger-Produkte. Ich mag am liebsten den Schmelzkäse Tartinette. Mein spannendstes Erlebnis in der Migros: Als Kind habe ich mich mal in einer Filiale verirrt.»

7

Céline Roscheck (25), Musikstudentin aus Villars-sur-Glâne FR: «Meine Mutter ist mein musikalisches Vorbild. Das schönste Kompliment für mich ist, wenn man mir sagt, dass man zwischen meinem und ihrem Violinenspiel keinen Unterschied hört.»

LÉGER | 67

8

Stefanie Frei (21), Kauffrau aus Brugg AG: «Eine Wahrsagerin hat mir mal erzählt, dass ich in einem früheren Leben in Amerika gelebt habe. Wahrscheinlich habe ich deshalb seit ich klein war den Wunsch, einmal quer durch diesen Kontinent zu reisen.» Bilder Dirk Lässig

Miss Schweiz?

sind begeistert von den Léger-Produkten. Sie enthalten weniger Kalorien und rund 30 Prozent weniger Fett oder Kohlenhydrate als vergleichbare LESEN SIE WEITER AUF SEITE 69 Produkte — ideal für die figurbewusste Ernährung.

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Dominique Knill (21), Flight-Attendant aus Frauenfeld TG: «Durch meinen Job habe ich meinen Traum, die Welt kennenzulernen, selber in die Hand genommen. Zwischendurch tut es aber auch gut, wieder nach Hause zu kommen. Dann geniesse ich die Ruhe in Frauenfeld.»

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Emilie Lindblom (21), Wirtschaftsstudentin aus Bern: «Ich liebe es, Vorurteile zu widerlegen. Nach der Miss-Bern-Wahl meinte ein Typ: ‹Du hast mich überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal länger als eine Minute mit einer Miss reden würde› — ein tolles Kompliment.»

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Nancy Kabika (24), gelernte Boutiqueverkäuferin aus Genf: «Mit der Teilnahme an der MissSchweiz-Wahl habe ich mir meinen grössten Traum erfüllt. Mit 24 Jahren wusste ich: Jetzt oder nie. Heute bin ich bereit für so viel öffentliche Aufmerksamkeit.»

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Diana Knezevic (22), Pädagogikstudentin aus Grenchen SO. «Primarlehrerin ist mein absoluter Traumberuf. Es ist toll, mit Kindern zusammenzuarbeiten. Sie freuen sich über jede Kleinigkeit. Und ihre Lebensfreude, ihre Energie und ihr Lachen stecken mich an.»


NEU Kairo, Alexandria und Nilkreuzfahrt

Mit dem neuen 5-Sterne Deluxe Suitenschiff MS Nile Excellence 11 Tage ab

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5-Sterne Deluxe Suitenschiff MS Nile Excellence In «1001 Nacht» heisst es:«Wer die Stadt Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist Gold, ihre Frauen sind ein Zauber und der Nil ist ein Wunder…». Kairo ist unvergleichlich, ebenso wie die wichtigste Hafenstadt des Landes, einst Standort eines der berühmten sieben Weltwunder, dem Leuchtturm von Alexandria. Herz dieses bezaubernden Landes ist der Nil – die Lebensader Ägyptens. Nur hier ist das Land fruchtbar. Vor allem zwischen Luxor und Assuan befinden sich die grossartigsten Zeugnisse des Alten Ägyptens. Der Zauber des Orients ist überall zu spüren und entführt den Reisenden in eine Welt, in der es mehr als ein Wunder zu entdecken gibt! Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Kairo Flug Zürich – Kairo. Nach Erteilung des Visums (bei Einreise) Transfer zum Hotel. 2. Tag Kairo Am Vormittag Stadtrundfahrt mit Besichtigung Ägyptisches Museum. Mittagessen, Besuch der Alabaster-Moschee, Bummel über den Khan el-Khalili Bazar (inkl.). Abendessen in einem Restaurant. 3. Tag Kairo/Alexandria Tagesausflug nach Alexandria.* Sie besichtigen u. a. die Säule von Pompeus, die Katakomben von Shukafa und das römische Theater. Stadtrundfahrt mit Besuch der Gärten von Montazah. Abendessen im Hotel. 4. Tag Kairo/Luxor Tagesausflug, Besichtigung der Sphinx und der Pyramiden von Gizeh. Besuch des Freilichtmuseums von Memphis. Besichtigung der Stufenpyramide von Sakkara (inkl.). Am Abend Flug Kairo –Luxor. Transfer zum Schiff, Einschiffung. 5. Tag Dendera/Luxor Ab Kena Busfahrt nach Dendera mit Hathortempel (inkl.). Kreuzfahrt zurück nach Luxor. Abends Besuch der Ton- und Lichtshow am Karnak-Tempel (nur an Bord buchbar). 6. Tag Luxor/Tal der Könige-Handwerker Halbtagesausflug Felsentempel der Hatschepsut, den gewaltigen Memnon-Kolossen. Besichtigung der schönsten Grabkammern im Tal der Könige und dem Tal der Handwerker (inkl.). Passage der Schleuse von Esna und Fahrt Richtung Edfu. Barbecue-Dinner auf dem Sonnendeck. 7. Tag Edfu/Kom Ombo Busfahrt zum Tempel von Edfu (inkl.). Rückkehr an Bord und Weiterfahrt zur kleinen Tempelstadt Kom Ombo. Am Abend Möglichkeit zum Besuch von Beduinen. 8. Tag Kom Ombo/Assuan Besichtigung des Assuan-Staudamms. Bootsausflug zum Philae-Tempel auf der Insel Agilkia. Fahrt mit Segel-Feluken zur Kitchener-Insel, auf dem sich das berühmte Old Cataract Hotel befindet (inkl.). «Ägyptischer Abend» mit landestypischen Spezialitäten, Tanz- und Musikdarbietungen. 9. Tag Assuan Busfahrt nach Abu Simbel. Besichtigung des Totentempels von Ramses II. Am Nachmittag Möglichkeit zur Fahrt mit kleinen Motorbooten durch die schöne Nillandschaft. Für Abenteuerlustige Ritt auf dem Rücken der Kamele (Wüstentaxen) in Richtung des Aga Khan Mausoleums.* 10. Tag Luxor Besichtigung des Luxor- und des KarnakTempels (inkl.). Am Abend einmalige Gelegenheit zu einer Kutschfahrt durch Luxor (an Bord buchbar). 11. Tag Luxor – Schweiz Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Luxor. Rückflug via Kairo in die Schweiz. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab oder an Bord buchbar Programmänderungen vorbehalten.

MS Nile Excellence Brandneues 5-Sterne-Schiff für max. 60 Passagiere. Trotz des gehobenen Schiffsstandards ist die Atmosphäre an Bord familiär. Die stilvoll eingerichteten Suiten mit französischem Balkon sind mit jeglichem Luxus versehen, den man von einem 5Sterne-Schiff erwartet. Im Hauptrestaurant werden internationale wie orientalische Speisen serviert. Zur Bordeinrichtung gehören weiterhin gemütliche Aufenthaltsräume, à-la-carte Restaurant (Reservierung erforderlich), Cocktail-Bar, Bordshop, grosszügiger Panoramasalon mit Bar, Leseecke, Internet Café, Billard Ecke, Massageraum, Sonnendeck mit Pool, Liegestühlen, Sonnensegel und Bar. Ein Arzt ist an Land kurzfristig erreichbar. Nichtraucherschiff.

Abreisedaten 2008/2009 28.02.09 C 20.12.08 B* 07.03.09 C 27.12.08 D 21.03.09 C 03.01.09 A 28.03.09 C 10.01.09 A 04.04.09 D 17.01.09 A 11.04.09 D 24.01.09 B 18.04.09 B 31.01.09 B 25.04.09 A 07.02.09 C 02.05.09 A 14.02.09 C 09.05.09 S 21.02.09 C

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Unsere Leistungen • Flug mit SWISS ab/an Zürich inklusive Flughafengebühren und Sicherheitszuschlägen (basierend auf K-Klasse, Zuschlag für höhere Buchungsklasse) • 3 Übernachtungen in Kairo im 5-Sterne Hotel mit Frühstücksbuffet • 2 Mittag- und 2 Abendessen in Kairo • Flug Kairo – Luxor – Kairo • 7 Übernachtungen in einer Suite mit französischem Balkon in der gebuchten Kategorie • Vollpension mit täglich 3 Mahlzeiten • Kaffee / Tee nach dem Mittag- und Abendessen an Bord • Besichtigungen laut Reiseverlauf • deutschsprachige Reiseleitung in Ägypten • sämtliche Transfers in Ägypten • sämtliche Trinkgelder Nicht inbegriffen Versicherungen, Getränke, sonstige persönliche Ausgaben, obligatorisches Visum inklusive Besorgung bei Anreise (Fr. 40.– p. P.). Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden, diese beträgt bei uns Fr. 30.– pro Auftrag.

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Preise (pro Person in Fr.) HD2 2-Bett Suite Hauptdeck* MD2 2-Bett Suite Mitteldeck* OD2 2-Bett Suite Oberdeck* ROY 2-Bett Royal Suite Mittel-/ Oberdeck* HD1 1-Bett Suite Hauptdeck OD1 1-Bett Suite Oberdeck 2-Bett Suite zur Alleinbenutzung *Bei Dreierbelegung Ausflugspaket (Alexandria / Abu Simbel)

Saison S 3490.– 3690.– 3790.– 3990.– 3790.– 4190.– + 660.– -170.– 270.–

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Saison A 3690.– 3790.– 3990.– 4190.– 3990.– 4290.– + 850.– -170.– 270.–

Saison B 3790.– 3990.– 4190.– 4290.– 4190.– 4490.– + 990.– -170.– 270.–

Saison C 3990.– 4190.– 4290.– 4490.– 4290.– 4590.– + 990.– -170.– 270.–

Saison D 4290.– 4490.– 4590.– 4790.– 4590.– 4990.– + 1160.– -170.– 270.–

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

LÉGER | 69

W

enn 16 Frauen eine Woche lang fast 24 Stunden gemeinsam verbringen, ist Zickenkrieg vorprogrammiert! Weit gefehlt: Im Missen-Camp in Spanien herrschte eitel Sonnenschein. Nicht nur was das Wetter anbelangte. Die Kandidatinnen waren stets gut gelaunt und verbrachten auch die seltene Freizeit gemeinsam. So überrascht es nicht, dass keine ihre Favoritin nennen wollte. «Alle sind wunderschön; jede hat etwas Einzigartiges», war meist die Antwort. Unsere neue Miss wird also nicht nur schön und einzigartig, sondern auch diplomatisch sein. Eveline Schmid

Strahlen in Spanien um die Wette: (hinten v. l.) Selver, Alexandra, Céline, Dominique, Alessia, Lucile, Nancy, (vorne v. l.) Lisa, Rekha, Nathalie, Katja, Emilie, Diana, Whitney, Fiona und Stefanie. Weitere Bilder der 16 Schönheiten finden Sie unter www.migrosmagazin.ch.

Wählen Sie Ihre Favoritin Wer soll die neue Miss Schweiz werden? Voten Sie mit! Unter allen Teilnehmern werden tolle Preise im Gesamtwert von Fr. 7225.— verlost.

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Preis: Ein Fashionund Beautytag mit Luisa Rossi. Die Stylingberaterin der MissSchweiz-Kandidatinnen berät Sie von Kopf bis Fuss und gibt Ihnen wertvolle Tipps. Zusätzlich gibts ein Taschengeld in Höhe von Fr. 2000.–. Wert: Fr. 3500.–

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So machen Sie mit:

Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 035 an (1 Fr./Anruf), wählen Sie die Nummer Ihrer Favoritin und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text MISS, der Nummer Ihrer Favoritin und Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: MISS 1, Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf Per Internet: Klicken Sie auf www.migrosmagazin.ch Einsendeschluss ist der 7. September 2008! Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > PETER BUCHER

Der Holzofen ist Peter Bucher heilig. Darin bäckt er nicht nur himmlisches Brot, sondern schmort an speziellen Tagen auch ein ganzes Lamm.

Kein Stress in Bresse

In der französischen Region Bresse geniesst der musikalische Jurist Peter Bucher das Landleben — und ab und zu auch ein zartes Schweinsfilet im Brotteig.

G

estern fand das jährliche Dorffest von St. Didier in Bresse statt: mitten im französischen Niemandsland, knapp hundert Kilometer südlich von Dijon entfernt. Umgeben von endlosen Weiten und CharolaisRindern zelebriert sich hier der Müssiggang. Keine Hektik, kein gar nichts stört das beschauliche Landleben. Selbst die Fliegen sind zu faul zum Brummen. Allein das jährliche Dorffest durchbricht die gepflegte Trägheit. Ja,

die Einheimischen können feiern. Mit Wein, Schwein und Käse. «Wenn das so weitergeht, brauche ich neue Hosen», seufzt Genussmensch Peter Bucher (45) zur «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, die von ihrem Rezept «Schweinsfilet mit Olivenfarce im Brotteig» schwärmt. Zwar ist Bucher kein Einheimischer, aber er und seine Frau Michèle sind von der Dorfbevölkerung gerne gesehen. Auch am Dorffest, zu dem er Pistorius auf

ein Glas Wein einlädt. Schon als Student hat sich Peter Bucher in die Region und in sein typisches Bresse-Bauernhaus verliebt und viele Stunden hier verbracht. Beim Studium oder beim Roden des verwilderten Gartens. Denn beim Kauf war das Objekt mehr Ruine als Haus. Das hat sich grundlegend geändert. Die einstige Bruchbude hat sich in ein charmantes Kleinod mit Patina verwandelt. Nicht zu Tode renoviert, sondern im Einklang mit

der alten Bausubstanz. Hier erholt sich Peter Bucher von seinem Alltag, den man durchaus als ungewöhnlich bezeichnen darf.

Jurist, Gitarrist oder Weinhändler? Peter Bucher ist Jurist, gibt klassische Gitarrenkonzerte und verkauft französische Weine. Bei ihm vereinen sich in trauter DreiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 72


72 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

samkeit die Komponenten Wein, Musik und Recht. Wie das? Arbeit kenne er nicht, erklärt Bucher seine Philosophie. Er habe einfach nur Spass an seinen drei Berufen. Das erfordere eine geschickte Aufteilung und keine zu hohen Einzeldosen. Drei Stunden gebe er sich täglich der klassischen Musik hin, drei Tage widme er sich seiner Arbeit am Appellationsgericht BaselStadt, und das Wochenende gehöre vorwiegend seiner Weinhandlung. Drei Standbeine, drei Herausforderungen und dreimal Spass. Und wenn man ihn so innig reden hört, glaubt man es ihm aufs Wort. Er erzählt Pistorius, wie er als studierter Musiker 1990 mit dem Solistendiplom ausgezeichnet wird, bei namhaften Persönlichkeiten Kompositionsunterricht geniessen darf und 1991 mit dem Hoffmann-La Roche-Förderpreis für Musik geehrt wird. Das habe ihn zu seiner ersten CD «Barrique» ermutigt, wo er sich musikalisch mit dem Wein auseinandersetze. Mit französischem Wein beschäftige er sich seit einem Vierteljahrhundert. Tja, und zwischen der Musik und dem Wein habe ihn die Jurisprudenz gereizt – und die Ehe. Heute verbringe er mit seiner Frau Michèle viel Zeit in seinem Bresse-Bauernhaus und vor dem Holzofen, beendet er seinen spannenden Lebenseinblick.

das Lamm alle zehn Minuten mit Salzlake», beruhigt er Andrea Pistorius fragende Blicke angesichts des feurig heissen Holzofens. Höchste Zeit zum Kochen: Peter Bucher hackt die Rosmarinnadeln, röstet die Pinienkerne, zupft die Blätter vom Thymianstängel – und springt ab und zu in den Garten, um nach der Glut im Ofen zu sehen. Wie gesagt, alles ist eine Frage der Temperatur. Das Fleisch hat Pistorius ge-

würzt, den Teig geknetet und mit dem Küchentuch abgedeckt. Mit einem Glas Crémant du Jura in der Hand, lässt sie ihn eine Stunde lang ziehen.

Aussen pechschwarz, innen zartrosa Nun geht es schlagartig: Pistorius bestreicht den ausgewallten Teig mit der Olivenfarce, legt das Filet darauf und rollt das Ganze satt in den Teig. Die Stunde der Wahr-

Schritt für Schritt zum Schweinsfilet im Brotteig A

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Das Heiligtum heisst Holzofen Bereits seit den frühen Morgenstunden heizt Peter Bucher seinen Ofen sorgfältig ein. «Die richtige Temperatur ist das Heikle an der ganzen Chose. Sie wird über Erfolg oder Misserfolg entscheiden», erklärt er schwitzend. «Das Lamm, das ich gestern für Freunde in den Holzofen schob – ohne Innereien immerhin an die 16 Kilogramm schwer – gelang fantastisch. Die Hitze war zwar genauso hoch wie heute, aber wir begossen

Mehr Rezepte: www.saison.ch

heit, die Stunde der richtigen Temperatur naht. Würdevoll wie bei einer Prozession schreitet das Kochduo mit dem Schweinsfilet im Brotteig zum Holzofen. Der speit Glut und Feuer. Nur gut, denkt sich der Laie, wird das andere Schweinsfilet im herkömmlichen Backofen zubereitet. Und nur gut, kann Peter Bucher keine Gedanken lesen. Doch um es vorwegzunehmen: Das Brot kam schwarz aus dem Ofen. Die Hitze

A Wenn es um Genuss geht, strahlt das Gesicht von Peter Bucher. Hier im Duett mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. B Es braucht nicht viele, aber ausgewählte Zutaten in bester Qualität wie Fleisch, Gartenkräuter und Gemüse. C Der Trick zum Entsteinen: Einfach Oliven mit der Unterseite einer Tasse zerdrücken. Mit Stein gekaufte Oliven sind aromatischer. D Die Küche im Bauernhaus von 1750 ist einfach eingerichtet, aber funktionstüchtig. Sie erfüllt ihren Zweck, und wie. Nicht selten kocht Peter Bucher hier für zehn oder mehr Personen. E Küche, Kunst und Natur: Peter Bucher liebt die Bresse, das Landleben, die unkomplizierte Küche, grosse Burgunder und seine Gitarre.


à la carte

war wohl doch etwas zu stark. Aber im Innern, unter der Brotkruste, glänzte das Fleisch in Zartrosa und brillierte mit wunderbaren Aromen. Perfekt! Und das Pendant aus dem Backofen? War auch gut, obwohl es geschmacklich nicht ganz mithalten konnte. Dafür optisch.

PETER BUCHER | 73

Schweinsfilet mit Olivenfarce im Brotteig

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters

Mehr Infos über Peter Bucher und seine vielseitigen Tätigkeiten: www.irrunei.ch

Zutaten 4 Zweige Rosmarin ca. 1 dl Olivenöl 500 g Ruchmehl Salz 1 Beutel Trockenhefe 50 g Pinienkerne 3 Zweige Thymian 200 g schwarze Oliven mit Stein 2 EL Tomatenpüree 1 Knoblauchzehe Pfeffer aus der Mühle 1 Schweinsfilet, ca. 500 g 1 Prise Nelkenpulver Mehl zum Auswallen

Zubereitung 1) Vom Rosmarin die Nadeln abstreifen, 1 EL fein hacken, Rest mit 0,5 dl Öl mischen, in einer Pfanne erhitzen und abkühlen. Gehackte Nadeln mit Mehl, 1½ TL Salz und Hefe mischen. 3 EL Olivenöl und 3 dl lauwarmes Wasser dazugeben. Zu einem geschmeidigen Teig kneten und mit einem Küchentuch abgedeckt etwa 1 Stunde ums Doppelte aufgehen lassen. 2) Pinienkerne ohne Fettzugabe rösten. Vom Thymian die Blättchen zupfen. Oliven mit der Unterseite einer Tasse zerdrücken und entsteinen. Oliven, Pinienkerne, Thymianblättchen, 1 EL Olivenöl und Tomatenpüree im Cutter hacken. Knoblauch dazupressen. Mit Salz

und Pfeffer würzen. Filet mit Salz, Pfeffer und Nelkenpulver würzen. In 2 EL Olivenöl rundum scharf anbraten. 3) Ofen auf 200 Grad vorheizen. Teig 1 cm dick auswallen. Am unteren Rand mit der Olivenmasse bestreichen. Filet darauflegen. Ränder vom Teig einschlagen und das Fleisch satt im Teig einrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der unteren Ofenhälfte 1 Stunde backen. Brot mit Rosmarinöl bestreichen und in Scheiben geschnitten servieren. Tipp Zur Sicherheit Bratenthermometer verwenden: Die Kerntemperatur des Filets sollte 75—80 Grad betragen.


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D TIPPS DER WOCHE

Rund um Pilze

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> Vorbereiten: Pilze saugen wie Schwämme Wasser auf, das sie beim Kochen zusammen mit Aromastoffen wieder abgeben. Deshalb Pilze nie in Wasser einlegen, höchstens kurz überbrausen. Meistens genügt es, Hüte und Stiele mit einem Pinsel zu putzen oder mit einem feuchten Tuch abzureiben. > Ungebetene Mitesser: Steinpilze sind besonders anfällig auf Wurmbefall. Halbieren Sie Steinpilze deshalb und entfernen Sie wurmstichige Stellen grosszügig. > Zuchtpilze: Bei weissen und braunen Champignons brauchen Sie vor der Zubereitung meist nur die Stiele frisch anzuschneiden. Austernpilze (Pleurotus) sind ebenfalls kaum verschmutzt.

> Aufbewahren: Verwenden Sie keine Plastikbeutel oder Kühlschrankboxen, sondern einen Papiersack. Darin halten sich frische Pilze im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage. > Konservieren: Einfrieren In feinen Scheiben roh (Haltbarkeit 4 Monate) oder in Öl gedünstet

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9—12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

(6 Monate). Rohe Pilze können Sie gefroren weiterverwenden. In Öl einlegen Pilze in Scheiben schneiden, in Gewürzessig knapp garen. Gut abtropfen, in Gläser füllen und diese mit 80 Grad warmem Olivenöl auffüllen. Trocknen Halbiert oder in Scheiben geschnitten, im Dörrapparat oder im Backofen bei 45—50 Grad während 5—10 Stunden. Nicht geeignet sind Eierschwämme, da sie zäh werden. > Eiweiss-Ersatz: Fleisch des Waldes kann man Pilze nicht nennen, da ihr Eiweissgehalt mit 2 g pro 100 g deutlich tiefer ist als der von Fleisch (20 g pro 100 g). Pilze sind kalorienund fettarm, aber trotz ihres hohen Wassergehalts schwer verdaulich.

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KOCHTIPPS | 75

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Wochenmenü mit Thomas Notter Ein wenig Italianità zum Sommerabschluss — mit Fenchel, Kalbsragout und Nektarinen.

> Vorspeise

Bild Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert

Fenchel-Taleggio-Salat Roher Fenchel besticht mit seinem Aroma. Mit Haselnüssen und Taleggio wird er zum delikaten Salat.

Taleggio ist ein vollfetter italienischer Weichkäse. Benannt wird er nach dem gleichnamigen Dorf nördlich von Bergamo. Er reift dort bei kühlen fünf Grad oft noch in Höhlen und bekommt dadurch sein typisches fruchtigwürziges Aroma. Die hellbraune Rinde weist meist eine leichte Schimmelbildung auf. Taleggio eignet sich als Tafel- und als Dessertkäse und mit seinem ausgezeichneten Schmelzverhalten ebenfalls für Aufläufe. Eine raffinierte Kombination ist ein Salat mit Fenchel, Taleggio und Haselnüssen. Das Rezept dazu finden Sie im aktuellen M-Cooking-Menü.

> Hauptspeise

Kalbsragout

Kalbsragout ist auch ein Schweizer Klassiker. Aber die italienische Variante ist eine Spur pfiffiger.

> Dessert

Sauerrahmglace & Co. Die in Butter geschwenkten Nektarinen passen perfekt zur Sauerrahmglace mit Zitronenzesten.

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Flusskreuzfahrt im «Goldenen Herbst» mit MS Swiss Ruby****

Basel – Rhein – Schelde – Lille, 20.10 – 27.10.08

8 Tage ab

Fr.1590.– inkl. Stadtrundfahrten Strasbourg, Rotterdam, Lille, Stadtrundgang Köln, historische Altstadt Gent, Besichtigungen Tournai und Arras

Rhein – Holland – Belgien – Frankreich Reiseprogramm Basel – Lille 1. Tag Basel Ind. Anreise nach Basel. Einschiffung ab 17.00 Uhr. Um 19.00 Uhr Abfahrt Rhein abwärts. 2. Tag Strasbourg Stadtrundfahrt durch die Europastadt Strasbourg. Die gut erhaltene historische Altstadt wurde zum Weltkulturerbe erklärt. 3. Tag Loreley und Köln Fahrt entlang des schönsten und burgenreichsten Abschnittes des Rheins. Stadtrundgang durch Köln mit dem majestätischen Dom. 4. Tag Rotterdam Stadtrundfahrt durch die berühmte Hafenstadt mit dem grössten Seehafen Europas. 5. Tag Gent Besichtigung der historischen Altstadt von Gent. Geniessen Sie im Anschluss die schöne Schifffahrt durch Belgien.

6. Tag Tournai Besichtigung der ältesten Stadt Belgiens. In der gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt befindet sich die Kathedrale Notre Dame, die zum UNESCOWeltkulturerbe zählt. Während des Mittagessens Weiterfahrt nach Arleux. 7. Tag Arras und Douai Ausflug in die nordfranzösische Stadt Arras. Weiterfahrt während des Mittagessens nach Douai. Wahrzeichen der Stadt ist der 1390 entstandene «Beffroi» (Wehrturm) mit dem grössten Glockenspiel Europas. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 8. Tag Lille – Basel Ausschiffung in Lille, anschliessend kurze Stadtrundfahrt. Rückfahrt mit dem Bus nach Basel SBB. Ankunft in Basel ca. 20.00 – 21.00 Uhr.

MS Swiss Ruby Das luxuriöse Schiff mit zeitlos-elegantem Ambiente bietet in 43 Aussenkabinen Platz für max. 86 Gäste. Alle Kabinen sind komfortabel und geschmackvoll mit zwei Betten, Dusche/WC, Farb-TV, Radio, Minibar, Safe, Fön und Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Rubindeck verfügen die Kabinen über einen französischen Balkon. Zu Bordausstattung gehören Rezeption, Bordboutique, eleganter Salon mit Tanzfläche und Panorama-Bar, grosszügiges Restaurant sowie Sauna.

Strasbourg

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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InterMezzo Unsere «Kulturellen + Sozialen» erhalten aus den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern über 6000 Gesuche pro Jahr. Die allermeisten sind sehr höflich abgefasst, andere frech - und wenige tönen eher nach Nötigung, wie kürzlich aus dem Westen Berns, wo eine Interessengemeinschaft sehr, sehr fordernd zu Papier ging. Immerhin schliesst der Brief mit Anstand, nämlich mit dem Dank an Schönbühl «für die Unterstützung von Coop».

Unschwer zu erraten, dass auch das bayrische Zelt ein Riesenerfolg war.

«Celebration»: Was für eine Party!

Das Stade de Suisse war vor zwei Wochen fest in den Händen der Migros Aare.

U

ngefähr 8000 Mitarbeitende haben gefeiert. War das ein Ereignis am 17. August in Bern: «Celebration», aus Anlass des zehnten Geburtstags der Migros Aare. Worte können dem Anlass nicht gerecht werden, weshalb wir Fotos sprechen lassen. Allen, die zur Durchführung und zum grossartigen Erfolg beigetragen haben, ein riesiges Dankeschön, das war genial! LESEN SIE WEITER AUF SEITE 78

Die Mitarbeitenden de

r Migros Aare im Stade

de Suisse.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


78 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Ausgelassene Stimmun

g mit Maja Brunner.

Sie war vielleicht DER Star: Sara Fichera (17) aus der Migros Zuchwil, mit gen

enirs am Lauf mit Fotosouv Autogramme en Epiney. Moderator Sv

band:

Traum erfüllt: «Mundi» aus dem MigrosRestaurant Langenthal konnte in einem Chevrolet-Boliden mitfahren, erhielt den Overall und von Yokohama eine Reise nach Monza offeriert.

Stefan Hofstetter (Langnau) hat Dank Fortuna Amanda Ammann einen Chevrolet Matiz gewonnen.

Live auf der Bühne mit DJ Ötzi: Mitarbeitende aus der Migros Aare.

Fotos: Michel Chuard und Thomas Bornhauser

Pure Lebensfreude: He rmina Alitovic (Wetting en) versucht sich beim Ele ktro-Rodeo.


ihre region g

«Fotograf, zu r Se

MIGROS AARE | 79

ite!»

Es lief rund, auch vor dem Stade

de Suisse.

ialer Stimme, hier im Duett mit Tenor Patrick von Castelberg.

Auf wen zielt Wilhelm

Tell denn wohl?

Auch Migros-Aare-Chef Beat Zahnd war hochzufrieden. Kunststück!

Und wer ist die Dame zwischen Herren?

den beiden Die Party «Celebration» ging ebenso grossartig zu Ende, wie sie begonnen hatte.


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besser leben

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS 54% Nein

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Vaterland

Lernt Ihr Kind in der Schule den Umgang mit Hunden? So haben unsere Leserinnen und

Junge Väter brauchen Anerkennung für ihren Einsatz beim Nachwuchs.

Leser geantwortet: Weniger als die Hälfte der Kinder lernt in der Schule, wie man Hunden begegnen sollte.

Die neue Frage:

Mal ehrlich: Zeigen Sie Ihrem Partner Ihre Anerkennung für seinen Einsatz als Vater?

www.migrosmagazin.ch Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

MULTIMEDIA

Bilder Getty Images, akg-images, RDB/corbis

Wandern mit dem Handy

Über GPS verfügen heute viele Handys. Doch weil deren Karten lediglich das Strassennetz abbilden, sind sie für Wanderer unbrauchbar. Nun bringen Sony Ericsson und Swisstopo (Bundesamt für Landestopografie) das erste Handy mit GPS und topografischen Schweizer Landeskarten im Massstab 1 : 25 000 und 1 : 100 000, das Sony Ericsson C702. Auf diesen Karten sind sämtliche Wanderwege und die Höhenkurven eingezeichnet. Als Wanderbegleiter zeigt das staub- und spritzwassergeschützte Handy jederzeit den aktuellen Standort auf der Karte an.

Bitte ermuntern! Wie gut die Beziehung zwischen jungen Vätern und ihren Kindern ist, hängt stark von Mama ab.

W

enn Papi wickelt und Mami ihm skeptisch über die Schulter schaut, kann ihn das sehr verunsichern. Schon kleine negative Signale der Mutter wie Augenrollen oder Seufzen lassen den väterlichen Einsatz an der Kinderfront

rasch erlahmen. Herausgefunden haben dies US-Psychologinnen. Ihre Studie zeigt, dass Väter, die Lob und Unterstützung von der Partnerin bekommen, ihre Vaterrolle aktiver wahrnehmen und sich stärker in der Erziehung engagieren als argwöhnisch beäugte.

Die Krux dabei: Häufig werden kritische Botschaften unbewusst und nonverbal geäussert. Also aufgepasst Mütter: Aufmunternd lächeln kann zu mehr Freizeit führen. Yvette Hettinger Quelle: deutsches Apothekermagazin «Baby und Familie».

SEX & LIEBE

Mehr Fun beim Sex

Nicht bloss Nachteile: Hohe Absätze trainieren den Beckenboden.

Hochhackige Schuhe gelten als ungesund, doch sie haben auch positive Auswirkungen: Stilettos stärken die Beckenbodenmuskulatur und verbessern so die Orgasmusfähigkeit der Frau. Diesen Zusammenhang stellte eine Urologin der italienischen Universität Verona fest. High Heels bewirken, dass sich die Muskeln des Beckenbodens in einer optimalen Position befinden und beim Gehen ideal trainiert werden.

IN FORM

Symmetrie macht an Nicht nur symmetrische Gesichter, auch symmetrische Körper wirken anziehend, wie britische Forscher in einem Test zeigen konnten. Der Grund: Ebenmässige Formen verweisen auf vorteilhafte Gene beim betreffenden Menschen, eine gute Gesundheit, einen ausgeglichenen Hormonhaushalt — und eine erhöhte Fortpflanzungsfähigkeit.


84 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Wie auf Flügeln über die Hügel

Wie fährt sich ein Elektrobike? Eine Testfahrt mit der Unterstützung von 250 Watt durchs Appenzellerland.

W

ir sind gespannt: Wie gross wird die Unterstützung des kleinen Motors des Elektrobikes sein? Reicht die Akkukapazität aus? Kurz nach dem Start zu unserer Rundtour in Appenzell AI steht bereits die Bewährungsprobe an: gut 200 Meter Anstieg bis zum ersten Etappenziel, dem Restaurant Leimensteig oberhalb von Haslen. Das schmale Strässchen steigt stotzig an, und wir sind begeistert: Bei jedem Tritt in die Pedalen ist von unten ein leises Surren zu hören, gefolgt von einem kleinen Ruck, und wir schaffen Höhenmeter um Höhenmeter ohne grosse Anstrengung.

Eigensinnig und obrigkeitsfeindlich Es läuft super, vor allem dank des 250 Watt starken Motors unserer Elektrobikes. Dieser unterstützt uns beim Trampeln progressiv. Das heisst, je mehr Kraft wir auf die Pedalen geben, desto grösser ist die Unterstützung durch den Motor. So können wir ruhigen Atems den Wiesen entlang bis zum kleinen Weiler Schlatt radeln. Neben einer Handvoll Häuser steht hier die imposante Kirche

St. Josef und vis-à-vis ein schön gelegenes Restaurant – wenn nur nicht die Tafel «Betriebsferien» dort hängen würde. Ein Umstand, der uns verblüfft: Ein Ausflugsrestaurant mit Betriebsferien in der Hochsaison – und beileibe nicht das einzige in der Region. Möglicherweise hat das mit der den Appenzellern nachgesagten Eigensinnigkeit zu tun, gerade das zu machen, was von einem nicht erwartet wird. Kürzlich schrieb die «Weltwoche»: «Was die Schweiz für Europa ist Appenzell Innerrhoden für die Schweiz: eigensinnig, obrigkeitsfeindlich, konservativ und prosperierend.» Gerne wird in den Medien auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Innerrhoder die letzten waren, die das Frauenstimmrecht einführten. Natürlich nicht freiwillig – 1990 wurde es den Landsgemeinde-Männern vom Bundesgericht aufgezwungen.

Kein Appenzeller ohne Witz Wir lassen Schlatt hinter uns, und langsam haben wir den Dreh raus, wie man möglichst kraftsparend fährt: nicht einen zu kleinen Gang wählen und das Tempo nicht zu

Eine Tour für Geniesser > Anreise/Rückreise: Mit Bahn via Gossau SG nach Appenzell. > Route: Appenzell—Schlatt—Leimensteig—Haslen—Stein—Hundwil— Jakobsbad (Kronberg)—Gontenbad—Appenzell. > Dauer: Reine Fahrzeit rund 2,5 Stunden (ca. 35 km). > Anforderungen: Keine. > Saison: April bis Oktober. > Ausrüstung: Dem Wetter angepasste Kleidung, Velohelm. > Elektrobike-Miete: Fr. 40.—/Tag, Fr. 25.—/halber Tag. Buchen bei Appenzellerland Tourismus (siehe unten). > Bemerkung: Für Kinder gibt es keine Elektrobikes zu mieten. > Restaurants entlang der Route (Auswahl): Gasthof Bären, Schlatt (www.baeren-schlatt.ch), Gasthaus Leimensteig, Leimensteig (www.gasthaus-leimensteig.ch) / Restaurant Schaukäserei, Stein (www.showcheese.ch), Berggasthaus Kronberg (www.kronberg.ch). > Übernachtung/Infos: Appenzellerland Tourismus, Appenzell AI, www.appenzell.ch

stark forcieren. So bewältigen wir die ersten sechs Kilometer und gut 200 Höhenmeter in einer halben Stunde, ohne gross Schweiss zu vergeuden. Fast schon ein schlechtes Gewissen haben wir darum im Restaurant Leimensteig, als wir uns Getränke und

Essen bestellen. Wir halten uns an Appenzeller Spezialitäten: Mostbröckli, Bauernspeck und Appenzellerkäse aus der Region, Flauder-Limonade von der Mineralquelle Gontenbad und Bier aus der Brauerei Locher in Appenzell. Zum Bier kennen Einheimische


besser leben

OUTDOOR | 85

Ein Tritt in die Pedale, ein Surren, und es fährt fast von alleine: Barbara und Üsé beim Aufstieg .

Schlatt AI: Je kleiner der Ort, desto grösser das Gotteshaus.

Akku-Wechsel: Mit 100 Prozent Power gehts weiter. Stein (AR) Herisau

Hundwil

Waldstatt

Bühler

Teufen (AR)

Haslen

Leimensteig Schlatt

AR Hundwilerhöhi

Zürchersmühle

Karte WSGrafik

Urnäsch

Gonten Jakobsbad

Gontenbad

Appenzell

AI

Kronberg

am Nebentisch einen Witz: «Die Chefs von Calanda, Feldschlösschen und Locher haben sich in der Wirtschaft getroffen. Der Chef von Calanda bestellt ein CalandaBier, der von Feldschlösschen ein Feldschlösschen und der Locher ein Cola. Spinnst du?!, fragen ihn

Genuss für Körper und Seele: E-BikeRundreise mit Abstecher auf den Kronberg.

die anderen. Da sagt der Locher: Wenn ihr kein Bier trinkt, trinke ich auch keines.» Sie sind stolz auf ihr Bier, ihren Käse, ihre Biberli, ihr Mineralwasser und ihren Schnaps, die Leute aus Appenzell Innerrhoden, dem zweitkleinsten Kanton mit

Essen mit traumhaftem Ausblick auf das Alpsteinmassiv.

lediglich 15 000 Einwohnern. Der Blick von der Restaurantterrasse geht über Hügel, Wiesen, Wälder bis zum Alpsteinmassiv mit dem Säntis. Hier oben, auf knapp 1000 Meter über Meer, herrscht Ruhe. Nur Kuhglockengebimmel ist zu hören und das Klappern der Zoc-

coli des Käsers, der gerade zwei Laib Appenzeller anliefert. Ein Tritt in die Pedalen, und wir surren wieder los. Bald geht es in spitzen Haarnadelkurven steil LESEN SIE WEITER AUF SEITE 87


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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

hinunter. Etwas, das den normalen Radler freuen würde. Doch Abfahrten mit einem Elektrobike sind wie Freibier ohne Durst. Unten in Haslen AI passieren wir wieder eine für die Grösse des Orts überdimensionierte Kirche und treffen bald darauf in der Schaukäserei in Stein AR ein. Hier können wir einen Blick ins grosse Käsekessi und auf die meterhohen Türme von gelagerten Appenzeller-Laiben werfen. Und auch unsere Akkus auswechseln – obwohl es eigentlich noch nicht nötig gewesen wäre.

Das lebendige Klischee stapft vorbei Als wir wieder 100 Prozent Energie unter dem Hintern spüren, fahren wir durch das schmucke Dörfchen Hundwil AR (auch hier wieder eine übergrosse Kirche) auf eine kleine Nebenstrasse. Gerüche von Misthaufen und geschnittenem, trockenem Gras begleiten uns. Hinunter in eine Senke, vorbei an einer alten Mühle, hinauf auf eine kleine An-

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Schaukäserei Stein AR: Käse spielt hier eine wichtige Rolle.

höhe mit Blick über das Wiesenund Hügelland, eine Linkskurve, und der Säntis ist wieder vor uns – so pedalen wir genussvoll bis Jakobsbad, wo wir die Seilbahn auf den Kronberg nehmen. Bei Appenzeller Siedwürsten mit Käsehörnli und Apfelmus geniessen wir das Panorama mit den eindrücklichen Felswänden des Alpsteinmassivs und dem schneebedeckten Dach des Tödi im Hintergrund. Und bevor wir die letzte

kurze Etappe unserer Tour in Angriff nehmen, erhalten wir ein schönes Appenzellerklischee vorgelebt: Leicht gebückt stapft ein alter Bauer über die Bergwiese, die Heugabel geschultert, eine Appenzeller Pfeife im Mundwinkel und den typischen, flach gedrückten Hut auf dem Kopf. Böse Zungen behaupten, das würde vom Tourismusbüro so inszeniert. Text Üsé Meyer Bilder Gerry Nitsch

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> Atzmännig Den Tag rutschend beenden

> St. Gallen Brücken in die Geschichte

> St. Anton Den Berg hinunterboarden

> Einmal pro Monat — jeweils am letzten Freitag — kann man es tun: eine Rutschpartie in den Abend wagen. Die Riesenrutschbahn beim Atzmännig SG ist dann bis 20 Uhr offen. Danach lädt das Restaurant bei der Talstation oder das Bergrestaurant zum Essen. Auch tagsüber ist die Rodelbahn einen Besuch wert. Hinauf geht es mit der Sesselbahn und dann auf einem «Rutscher» die 700 Meter lange Bahn runter: durch Steilkurven, Tunnels und über Bäche hinweg. Preis: Erwachsene Fr. 9.—, Kinder 6—16 Jahre Fr. 5.— (inklusive Sesselbahn bis Mittelstation).

> Nicht weniger als 18 Brücken werden auf der Wanderung von St. Gallen Haggen bis nach Spisegg überquert oder zumindest passiert. Die Route führt auf gut acht Kilometern entlang der Sitter und gibt einen Einblick in den Brückenbau der letzten Jahrhunderte: von der Holzbrücke aus dem Jahr 1779 bis zur 1976 erbauten Betonbrücke. Bei jeder Brücke befindet sich eine Informationstafel mit wissenswerten Informationen über Bau, Baujahr und Konstruktion der Brücke. Diese abwechslungsreiche leichte Wanderung dauert rund 2,5 Stunden.

> Eine neue Fun-Sportart erreicht das Appenzell, und sie kommt natürlich aus den USA: Mountainboarden, das mit dem Snow- und Skateboarden verwandt ist. Auf einem rund ein Meter langen Brett auf kleinen Pneus rollt man stehend den Berg hinunter. Gesteuert wird mittels Gewichtsverlagerung, via Bremsgriff wird das Tempo reguliert. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Anfänger werden eingeführt. Zur Wahl stehen diverse Routen mit Start in St. Anton, Hirschberg, Kronberg oder Waldegg. Preis für ca. drei Stunden Fr. 49.— bis Fr. 75.—.

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88 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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Entdecken Sie den Bodensee neu. RailAway-Angebot mit 30% gültig vom 1. bis 30. September 2008 Die Bodenseeufer mit ihren flachen Velowegen und die hügeligen Abschnitte von Seerücken und Thurgauer Hinterland sind Perlen für Velofahrer. Vom Seerücken her gehts nach Kreuzlingen mit atemberaubenden Aussichten. Steigungen bewältigen Sie dank Elektromotorunterstützung des E-Bikes Flyer spielend. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahn nach Romanshorn und zurück, Miete für E-Bike inkl. Suva-Helm. Obligat. Veloreservation: Tel. 051 228 33 55 Distanz 49 km, Fahrzeit: 3—4 Stunden Schwierigkeitsgrad mit E-Bike leicht Achtung: Fahrt mit Elektromotor ab 16 Jahren (oder ab 14 Jahren mit Mofaausweis). Übernahme und Rückgabe der E-Bikes am Bahnhof Romanshorn.

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Entdecken Sie die Wucht des Wassers. RailAway-Angebot mit 30% gültig vom 1. bis 30. September 2008 Der grösste Wasserfall Europas lädt tosend zu einem eindrücklichen Abstecher in die Ostschweiz. Was liegt näher, als ein Ausflug mit einer fröhlichen Rhein-Schifffahrt von Schaffhausen nach Stein am Rhein zu kombinieren, inklusive Bummel durchs historische Städtchen. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt zum Rheinfall und ab Stein am Rhein, Eintritt Rheinfall, Rheinüberfahrt mit Motorboot, Bustransfer zur Schifflände, Schiff Schaffhausen—Stein am Rhein. Busabfahrt am Rheinfall: 12.20/13.20/14.20 Uhr, bei umgekehrter Rundreise ab Schifflände 12.50/13.50/15.00 Uhr.

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Entdecken Sie die Töne neu. RailAway-Angebot mit 30% gültig vom 1. bis 30. September 2008 Der schöne Pfad am Fusse der Churfirsten führt in mehreren Etappen von der Alp Selamatt in Alt St. Johann über Iltios bis nach Wildhaus. Unterwegs begegnen Sie über zwanzig Klanginstallationen, die Sie ausprobieren und bespielen können. Der Klangweg verbindet einen herrlichen Spaziergang mit einem interessanten kulturellen Erlebnis für die ganze Familie.

Entdecken Sie die Aussicht über die halbe Schweiz. RailAway-Angebot mit 30% gültig 1. bis 30. September 2008 Betreten Sie eine unvergessliche Naturlandschaft und geniessen Sie das prächtige Panorama und den Blick auf die nahen Schätze: Murmeltiere, Adler und Steinböcke. Nirgends erleben Sie die Vielfalt der Bergflora und -fauna intensiver als am Pizol. Die 5-Seen-Wanderung lässt Sie die Sorgen des Alltags vergessen — im blütenprächtigen Frühling, im luftig frischen Bergsommer oder im goldenen Herbst.

Im Angebot inbegriffen: > Bahn- und Postautofahrt nach Alt St. Johann, Unterwasser oder Wildhaus und zurück, Hin- und Rückfahrt mit Bergbahn nach Oberdorf, Iltios oder Alp Selamatt (Kombinationen möglich, beim Billettkauf angeben). Drei Etappen ermöglichen maximale Flexibilität.

Im Angebot inbegriffen: > Bahn- und Busfahrt nach Wangs (Pizolbahn) und zurück, Gondel-/ Sesselbahn von Wangs bis Pizolhütte und zurück. Öffnungszeiten Pizolhütte: 8—17 Uhr Dauer der Wanderung: 4—6 Stunden Wanderung empfehlenswert für Kinder

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Voralpen-Express Entdecken Sie die Bilderbuch-Schweiz aus dem Zug. RailAway-Angebot mit 50% gültig vom 1. bis 30. September 2008 Stündlich startet in Luzern die schönste Verbindung der Zentral- mit der Ostschweiz. Nach einem letzten Blick auf den Vierwaldstättersee gehts vorbei an den Schwyzer Mythen, der Hochmoorlandschaft bei Sattel Richtung Rapperswil, wo Sie ein traumhafter Blick auf den Zürichsee erwartet. Weiter durchs Toggenburg nach St. Gallen und Romanshorn am Bodensee. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Luzern oder Arth-Goldau, Fahrt mit dem Voralpen-Express und Rückfahrt ab St. Gallen oder Romanshorn (Rundreise auch umgekehrt möglich). Attraktionen entlang der Strecke (nicht im Angebot inbegriffen): KronbergBobbahn — 1000 Meter Schussfahrt garantieren Nervenkitzel und Vergnügen für Jung und Alt! (Aussteigen in Herisau, Zug Jakobsbad). St. Gallen: Kathedrale, Stiftsbibliothek — eine der grössten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt.

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90 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

D

ie dreijährige Sue tanzt mit ihren rosafarbenen Feenflügeln unbeschwert in der Wohnung herum. Sie sieht fast wie eine kleine Märchenprinzessin aus. Ihre bald zweijährige Schwester Alea schaut fasziniert zu. Der Eindruck täuscht: «Wir erziehen unsere beiden Töchter keineswegs wie Königskinder», stellt ihr Vater, der ETH-Doktorand Kristian Schellenberg (30) klar – wenn auch mit einem Augenzwinkern. Seine Frau Lieselotte (30) fügt hinzu: «Aus verwöhnten Kindern werden Erwachsene, die zu einer hohen Anspruchshaltung tendieren. Und diese wird selten erfüllt.» Das heisst aber nicht, dass die Mutter nicht hin und wieder dazu neigt, in erzieherischen Fragen nachzugeben.

Grenzen setzen heisst Konfrontation Da Lieselotte Schellenberg im Gegensatz zu ihrem Mann den ganzen Tag mit den Kindern zusammen ist, tappt sie öfter in die Verwöhnungsfalle als er. Vor allem dann, wenn sich ihre Töchter am liebsten stundenlang HeidiTrickfilme ansehen möchten oder erwartungsvoll vor dem Küchenschrank stehen und ihre Händchen nach bunten Gummibärchen ausstrecken. «Schliesse ich das Naschwerk weg, verlangen die Kinder meist wieder danach», so die Mutter. In solchen Momenten erinnert sich die Mutter an das, was sie kürzlich in einem Erziehungsratgeber gelesen hat: «Eltern müssen konsequent Grenzen setzen und dürfen Konfrontationen nicht scheuen.» Die 30-Jährige fährt fort: «Wenn ich meine Kinder mit Aufmerksamkeit und Geschenken überschütte, wird es immer schwieriger, auf ein bescheideneres Mass der Zuwendung zurückzuschalten.» Und so müsse sie sich immer wieder auch auf Quengeleien und kleine Kämpfe gefasst machen. Das gilt auch fürs Spielzeug. Die beiden Schwestern spielen am liebsten mit Puppen, Luftballons, Bären und Seifenblasen. Lieselotte Schellenberg achtet darauf, dass ihre Sprösslinge bei-

Überblickbar: Sue und Alea (rechts) haben durchaus pädagogisch wertvolles Spielzeug. Aber sie brauchen keine

Wenn weniger mehr ist

Verwöhnen ist pfui, Grenzen setzen ist in. Das lernen heute Eltern. Doch wo darfs ein bisschen mehr sein, wo muss diskutiert werden? Lieselotte und Kristian Schellenberg haben für ihre Prinzessinnen einen guten Mittelweg gefunden.


besser leben

eigene Ideen zu entwickeln und zum Beispiel einen einfachen Besen zu einem Pferderücken umzufunktionieren.

Innere Werte höher gewichten

unüberschaubaren Berge von allem Möglichen.

spielsweise nur eine bestimmte Anzahl Bilderbücher zur Verfügung haben.

Vorfreude auf Besitz macht ihn erst wertvoll «Was hat es für einen Sinn, einem Kind unzählige Spielsachen zu kaufen, sodass es selbst keinen Überblick mehr hat?», fragt Kristian Schellenberg rhetorisch, «vielmehr fühlen sich die Kleinen von der Menge regelrecht erschlagen. Zudem können sie noch nicht zwischen teuren und gebrauchten Gegenständen unterscheiden.»

Der junge Vater ist überzeugt: «Die lange Vorfreude auf ein bestimmtes Buch oder Kleidungsstück macht den Besitz erst richtig wertvoll.» Er räumt aber ein: «Das Kind künstlich kurz zu halten, damit es sich schon früh an die Härte des Lebens gewöhnt, halte ich für verkehrt.» Der in Argentinien aufgewachsene Kristian Schellenberg weiss, wovon er spricht, ist er doch mit zwei Brüdern in bescheidenen Verhältnissen gross geworden. Auch seine Frau Lieselotte hat als Kind zu teilen gelernt. Deshalb animiert sie ihre Töchter,

Die jüngere Tochter unterbricht die Mutter und schreit nach dem Nuggi. Lieselotte Schellenberg zögert.«Eigentlich haben wir uns dafür ausgesprochen, Alea den Schnuller nur abends zu geben», und fügt hinzu: «Da sie aber gerade unter Zahnschmerzen leidet, drücken wir hie und da ein Auge zu.» Der Vater ist nicht in jeder Situation so grosszügig. «Wenn meine Kinder auf Verbote allzu heftig reagieren, bleibe ich in der Regel hart und bringe sie schliesslich ins Bett. Irgendwann realisieren sie, dass ich in bestimmten Fällen eine klare Linie vertrete.» Er erinnert sich aber auch an letztes Jahr, als er und seine Frau die älteste Tochter infolge eines beruflichen Auslandaufenthalts für einige Monate den Grosseltern in Argentinien anvertrauten. «Sue hat uns sehr gefehlt, und wir haben sie hinterher sicher etwas häufiger mit kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnt als zuvor.» Das Paar ist sich einig: Am wichtigsten seien innere Werte, denn ein Kind müsse lernen, dass Materielles beispielsweise nie echte Freundschaften ersetzen könne. Kristian Schellenberg sagt dazu: «Wenn meine Töchter das erkannt haben, sind die Voraussetzungen für ein eigenverantwortliches Leben auch ausserhalb der elterlichen Schlossmauern gegeben.» Text Nathalie Zeindler Bilder Aki Müller

ERZIEHUNG | 91

DAS SAGT DIE EXPERTIN Ruth Dalcher (57), Fachpsychologin für Kinderund Jugendpsychologie FSP in Zürich und Leiterin des Schulpsychologischen Beratungsdienstes Bezirk Dielsdorf. Werden Kinder heutzutage zu sehr verwöhnt? Das lässt sich nicht allgemein sagen. Viele Eltern verwöhnen ihre Sprösslinge, aber es gibt auch Kinder, die sehr streng erzogen werden oder fast nichts haben. Manche werden durch Dienstleistungen verwöhnt, von Eltern, die alles für sie erledigen und sie überallhin chauffieren. Zu viel verwöhnen bringt nichts. Warum tun Eltern es trotzdem? Weil es der materielle Wohlstand erlaubt. Zudem meinen manche Mütter und Väter, sie seien bessere Eltern, wenn sie ihren Kindern möglichst viel kaufen und erlauben. Wann darf man verwöhnen und wann muss man hart sein? Wenn Eltern ein Produkt oder eine Sache selber gut finden und sicher sind, dass ihr Kind damit etwas anfangen kann, ist es nicht falsch nachzugeben. Entsteht ein Wunsch aber aus Frust oder Prestigegründen, sollte man wenn möglich hart bleiben. Das sind die Momente, in denen Erziehen Kraft, Ausdauer und eine klare Hierarchie zwischen Eltern und Kindern verlangt.

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www.migrosmagazin.ch Selbsttest und Diskussion: Wie sehr verwöhnen Sie Ihre Kinder, wann bleiben Sie hart?

Was sagen Sie Eltern, die in dieser Frage unsicher sind? Ich ermutige sie, konsequent zu handeln und zu ihrer Meinung zu stehen. Kinder wünschen grundsätzlich eine konsequente Haltung. Deshalb gibt es keinen Grund für Schuldgefühle, wenn man ihnen einen Wunsch abschlagen muss. Eltern müssen die Wut und Enttäuschung ihrer Kinder aushalten können. Das gehört zum Leben.

Interview Nathalie Zeindler


92 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

5 FRAGEN AN … … Max Nötzli, Präsident auto-schweiz (Vereinigung Schweizer Automobilimporteure) Max Nötzli, lohnt sich beim derzeit tiefen Dollarkurs für Private der Eigenimport von Autos aus den USA? Vergleicht man die Preise für Fahrzeuge, die man auch hier bekommt, erscheint ein Kauf in den USA momentan attraktiv. Aber der Import ist heute komplizierter als früher. Die Hauptprobleme? Es fängt mit der Werksgarantie an. Die kann man zwar mit Müh und Not geltend machen, aber Kulanz darf man von Garagenbetrieben und Marken-Importeuren nicht erwarten. Worauf muss man achten, wenn man ein US-Auto importieren will, das es hier nicht gibt? Zum Beispiel einen Buick? Wer so ein Auto haben will, wendet sich am besten an

Schweizer Firmen, die auf den Direktimport spezialisiert sind. Die sorgen gleichzeitig dafür, dass der Wagen den hiesigen Vorschriften entspricht und geprüft ist.

Welche Kosten entstehen bei einem US-Importauto? Transport, Verzollung, Umrüstung auf Schweizer Normen sind aufwendig und fressen einen guten Teil der derzeitigen US-Preisersparnis wieder auf. Wie sieht es mit dem Wiederverkauf von Importwagen aus? Das Risiko eines stärkeren Wertverlusts besteht durchaus. Für direkt importierte Fahrzeuge wird im Wiederverkauf oft bis zu 25 Prozent weniger bezahlt als für werksimportierte.

Interview Herbie Schmidt

NEWS

Handyverbot US-Style Kalifornien gehört seit 1. Juli zu jenen 33 US-Staaten, in denen das Autofahren mit Handy am Ohr verboten ist. Wer ohne Freisprechanlage erwischt wird, zahlt moderate 20 Dollar Strafe. Unter 18-Jährige dürfen gar keine elektronischen Geräte im Auto nutzen. Nach wie vor erlaubt ist hingegen das Schreiben von SMS während der Fahrt.

Volvo forciert die Kleinen Der schwedische Hersteller Volvo will im Herbst drei neue, kleinere DieselModelle auf den Markt bringen. Sie sollen den derzeitigen Absatzeinbruch bremsen. Vorstandschef Fredrik Arp kündigte an, das zum US-Konzern Ford gehörende Unternehmen wolle mit «grünen Autos» auch verstärkt auf die Wachstumsmärkte China und Russland setzen.

Tankschlösser gefragt Die hohen Spritpreise führen in den USA immer mehr zu Benzindiebstählen. Viele amerikanische Autos haben serienmässig noch keine Tankschlösser. Von der Benzinpreishausse profitiert nun auch die amerikanische Zulieferindustrie. So hat sich laut CNN der Verkauf von abschliessbaren Tankdeckeln im laufenden Jahr bisher verdreifacht.

Kleines Auto für kleines Geld

R

Auch Kleinwagen können für Familien eine Alternative sein. Für die Schwinnens wäre der fünftürige Chevrolet Aveo ein attraktiver Zweitwagen.

G

anz gefällig», findet Raoul Schwinnen das aufgemöbelte Design des kleinen Chevrolet-Fünftürers, der schon unter seiner alten Bezeichnung Daewoo Kalos in Europa ein Verkaufsschlager war. In sechs Jahren wurden mehr als 440 000 Stück abgesetzt. Die neue Version hat eine frisch gestaltete Front mit dem grossen Chevrolet-typischen Kühlergrill. Auch das Heck wurde modifiziert. «Die Rückleuchten erinnern mich an Kulleraugen und sind echt pfiffig», anerkennt Conny Schwinnen. Ansprechend präsentiert sich der Aveo auch innen. «Das Cockpit ist einfach, aber übersichtlich», urteilt Conny. Kein Wunder, das Armaturenbrett enthält auch nur das Allernötigste. So hält Chevrolet den Preis auf einem sehr attraktiven Niveau. Dass im Interieur viel Plastik verbaut ist, wird geschickt durch optisch hübsche Einlagen im Alulook kaschiert. «Das Lederlenkrad und der Schaltknauf wirken sogar richtig edel», staunt Conny. Die Sitze vorn findet sie zwar etwas weich, «aber nicht unbequem – und der Seitenhalt ist prima.»

Tochter Pascale (13) und Sohn Jan (11) haben auf der Rückbank Platz genommen. «Richtig viel Platz hat es hier aber nicht», mäkelt Jan. Doch die Beinfreiheit entspricht durchaus der Norm bei Kleinwagen. «Sei froh, dass dieser Aveo auch hinten Türen hat. So ist das Einsteigen viel einfacher», wirft Pascale ein. Tatsächlich gibt es den Aveo seit Kurzem auch als Version mit drei Türen. Schon länger auf dem Markt ist die viertürige Variante mit Stufenheck.

Der Schwächere ist flotter Dann gehts auf die Testroute – zunächst in der Stadt, dem typischen Revier für den kleinen Chevy. «Der 1,4-Liter-Motor hört sich rau an», findet Raoul und bemängelt auch die zähe Leistungsentwicklung. «Wo sind denn die 101 PS?», fragt er. Das Modell 1200 LS mit dem kleineren 1,2-Liter-Motor und «nur» 84 PS, dafür aber mit neuem, kürzer übersetztem Schaltgetriebe, fühle sich agiler an, weiss Raoul. «Aber das ist in der Stadt ja nicht so entscheidend», meint Conny. «Zumal das Fahrwerk komfortabel ist, genau


besser leben

AUTO | 93

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Klein, aber gross genug für die Schwinnens: Pascale, Conny, Jan und Raoul (von links) mit dem Chevrolet Aveo.

STECKBRIEF

URTEILE DER TESTFAMILIE

Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Benzinmotor, 1399 cm3, 101 PS, 5-GangSchaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,9 s, Spitze 170 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,92 x 1,68 x 1,51 m, Kofferraum 220—980 l, Gewicht: 1213 kg. Verbrauch: 7,7 l/100 km (Testverbrauch), 5,9 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. B, CO2-Ausstoss 140 g/km. Preis: 19 810 Franken, Basispreis (Chevrolet Aveo 1200 LS 5-Türer, 84 PS) ab 17 290 Franken.

Raoul Schwinnen: «Wer einen hübschen Kleinwagen sucht, weniger als 20 000 Franken auslegen will und mehr Wert auf Komfort denn Sport setzt, muss den Aveo unbedingt anschauen.» Conny Schwinnen: «Praktisch, dass es den Aveo nun auch als Fünftürer gibt. Das schätze ich nicht zuletzt beim Einkaufen — und auch der Kofferraum ist ausreichend gross.» Pascale Schwinnen: «Es muss ja nicht immer ein grosses Auto sein — für Stadtfahrten mit Mami reicht dieser hier völlig.» Jan Schwinnen: «Der Motor ist mir zu laut, da höre ich lieber Musik vom MP3-Player. Aber cool, dass sich der auch am Autoradio anschliessen lässt.»

Chevrolet Aveo 1400 LT 5-Türer

richtig für ein Stadtauto.» Was ihr dagegen weniger gefallen hat, ist der ermittelte Testverbrauch von 7,7 Litern – auch wenn vor allem in der Stadt gefahren wurde. «Andere Kleinwagen sind diesbezüglich sparsamer», so Conny. Nichts zu bemängeln gibts dagegen beim Preis für den Chevrolet mit koreanischen Wurzeln, der

in Polens Hauptstadt Warschau produziert wird. «Wenn man bedenkt, dass der Wagen mit ABS, CD-Radio und Klimaautomatik ausgestattet ist, sind 19 290 Franken für einen Fünftürer ein interessantes Angebot», lautet das Fazit der Familie Schwinnen. Text Herbie Schmidt Bilder Oliver Lang

Pfiffige Innenausstattung: Lederlenkrad, ausklappbare Ablagefläche mit Becherhalter.


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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

TIERE | 95

Sportstunde für die Katz Cat Agility: Katzen sind verspielt und mögen Hindernisläufe. Aber nur, so lange sie Lust haben.

S

lalom, Tisch, Tunnel, Pneu, Sprung oder Steg sind für einen Teil der bellenden Zunft und deren Besitzer keine Fremdwörter. Es sind die Stationen eines Agility-Hindernisparcours, der von den Vierbeinern möglichst fehlerfrei und schnell absolviert werden soll. Auch Katzenbesitzer, vor allem in den USA, sind nun auf den Geschmack gekommen und veranstalten mit ihren Tieren derartige Wettbewerbe. In der Schweiz kümmert sich der Verein ICAT (International Cat Agility Tournaments) Switzerland um die mauzenden Athleten und deren Besitzer. Präsident des Vereins ist Boris Ehret, ein Bengal-Katzenzüchter aus Oberkirch LU. «Nach den ersten Erfahrungen sehe ich die Zukunft von Cat Agility weniger im Wettkampfsport als vielmehr in der sinnvollen Beschäftigung für Stubentiger. Denn eine Katze ist nicht wie ein Hund, der Anweisungen blindlings gehorcht. Ausserdem gehört es nicht zu den Stärken von Katzen, sich an fremden Orten mit fremden Gerüchen sofort zurechtzufinden und Leistung zu erbringen.»

Tricks gegen die Eigensinnigkeit So ist es sinnvoller, in der eigenen Stube mit der Katze zu trainieren. Ehret: «Der Katzenbesitzer muss sich sehr in sein Tier einfühlen können. Denn die Katze ist nicht unbedingt ein Tier, das für Belohnung lernt. Man sollte ihren Jagdtrieb reizen.» Dabei gilt es zu beachten, wie sich Katzen instinktiv verhalten. So ist es kein Problem, eine Katze in einen Tunnel zu locken. Ob sie innert nützlicher Frist wieder herauskommt, ist die andere Frage. Denn vielleicht betrachtet sie den Tunnel als gemütlichen Rastplatz – über die weitere Zusammenarbeit mit ihrem

Eingespieltes Team: Maitreyi Piontek mit ihren Katzen Rococo Chanel (oben) und Paschan (unten)..

«Fast jede Katze macht mit» Maitreyi Piontek, Züchterin von Abessinier-Katzen, ist durch ihren Hund Iry aufs Agility gekommen. Kater Paschan und dessen Tochter Rococo Chanel stehen in ihrer Begeisterung für diesen Sport dem Hund in nichts nach. Piontek: «Ich glaube, man kann fast jede Katze fürs Agility begeistern. Gut ist natürlich, wenn man früh damit anfängt.» Für einen Heim-Parcours rät sie, die eigenen Möbel fantasiereich umzufunktionieren. Der andere unkonventionelle Tipp: sich in der Elektroabteilung bei Obi oder bei Do it + Garden Migros umschauen. Dort gibt es Leitungen und Kupplungen, die man mit ein bisschen Geschick selber zu Hindernissen zusammenbauen kann.

Besitzer entscheidet sie nach Lust und Laune. Darum ist es wichtig, wie ein Parcours angelegt wird. Boris Ehret rät: «Zuerst die einfachen Hindernisse nehmen, wie eine kurze Leiter am Boden, einen Tunnel oder eine Hürde.» Trainiert wird jedes einzelne Hindernis. Ehret nimmt bei seiner Katze den sogenannten Target Stick.

Die Katze folgt dem Stab aus Freude an der Jagd.

Bei Katzen hilft nur Verführung «Katzen, die einen Hindernisparcours bewältigen, können damit ihre Schnelligkeit, Koordinationsfähigkeit, Intelligenz sowie die Qualität und Tiefe der Beziehung

zu ihrem Besitzer zur Schau stellen», meint Ehret. Doch er warnt vor zu grossem sportlichem Ehrgeiz: «Man darf nie vergessen: Eine Katze kann man nicht zwingen, höchstens verführen.» Text Dagmar Steinemann Bilder Diana Schnarwiler

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rätsel | 97

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

© Michael Zumstein / L’œil public

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Gasteltern gesucht Ich suche eine Bauernfamilie, zu der mich der Kriegsopferverband 1949 für einige Monate zur Erholung schickte. Die Familie lebte im Raum Bern am Fuss eines Bergs, und auf der Alp hielt sie Schweine. Die Tochter (15 Jahre) besuchte die Haushaltschule und kam übers Wochenende nach Hause. Die Gasteltern nannte ich Möhte und Vehti, und die Oma starb in der Zeit, als ich bei ihnen war. Ich war damals sechs Jahre alt, hatte blonde, kurze Haare und war sehr blass. Das Bild zeigt mich ein Jahr nach meiner Rückkehr nach Vorarlberg. Ich habe schon viele Versuche gestartet, die Familie wiederzufinden. Ich möchte mich für die wunderschöne Zeit bei der Bilderbuchfamilie bedanken und würde mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Waltraud Grabher (geb. Theiner) Vogelweiderstrasse 19, A-6845 Hohenems/Vorarlberg Telefon 0043 (0)6998 172 90 58

Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Ich suche Fabienne Wirth (lediger Name). Wir hatten eine superschöne Ferienzeit in Avenches auf dem Campingplatz. Wir waren ein Herz und eine Seele und haben uns leider aus den Augen verloren. Gerne würde ich mal wieder etwas von ihr hören. Monika Kaufmann-Linder Eichenspesstrasse 5 6010 Kriens kaulini@bluewin.ch

Wer kennt Christian Schenk? Wir haben 1968 die FourierSchule in Bern absolviert. Er wohnte damals in Ostermundigen. Später arbeitete er in Deutschland. Annemarie Gügler-Bechter Margritenweg 9 6390 Engelberg Telefon 041 637 01 92 Mobil 079 283 53 62 a_guegler@bluewin.ch

Waltraud Theiner ein Jahr nach der Rückkehr aus der Schweiz.

Ich suche Rosemarie Sprecher (Mädchenname). Sie war Au-pair in Walton on Thames (GB), von

Mai 1962 bis Mai 1963. Rosemarie ist in Dietikon ZH aufgewachsen, und ich hatte sie dort auch 1963 noch besucht. Nach meiner Heirat und dem Wegzug nach Deutschland haben wir den Kontakt verloren. Wir hatten in England eine tolle Zeit, und ich möchte sie gerne wiedersehen. Silvia Hoffmann-Barth Steigmühlenweg 19 D-87629 Füssen Telefon 0049 836 250 52 68 hoffmann-silvyt-online.de

Ich suche Irene Wälchli. Wir haben beide im Hotel Intercontinental in Genf gearbeitet und verbrachten viele freie Stunden miteinander. Wir haben sie dann auch noch besucht, als sie verheiratet war. Ich bin aus Österreich, und mein lediger Name war Traude (Rotraud) Schram.

Rotraud Kiesewetter (geborene Schram) Schrammelweg 1/6/4 A-2230 Gänserndorf, Telefon 0664 387 0201 trudy_kiesewetter@gmx.at

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19 Nahrungsmittel, die schlank machen

rnährungsspezialisten haben entdeckt, dass gewisse Nahrungsmittel schlank machen. Es handelt sich dabei um Nahrungsmittel mit negativen Kalorien. Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab!

Frage: Wie ist es möglich, dass gewisse Nahrungsmittel eine Gewichtsabnahme ermöglichen? Antwort: Neueste Untersuchungen ergaben, dass 19 besonders gesunde und nahrhafte Nahrungsmittel mehr Kalorien verbrennen, als sie Ihrem Organismus zuführen. Je mehr Sie davon essen, umso mehr Fett wird verbrannt. Frage: Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Antwort: Die fettabbauende Wirkung dieser Nahrungsmittel wird offensichtlich, wenn man weiss, wie Fett im Organismus gespeichert wird. Bei der Geburt besitzen wir eine bestimmte Anzahl von Zellen, die Fett in sich aufnehmen. Und diese Zellen vermehren sich mit zunehmendem Gewicht. Mit der Zeit verlangsamt sich der Stoffwechsel und ermöglicht es den Kohlehydraten, sich in Fett umzuwandeln und dieses Fett zu speichern. Sie nehmen nur ab, wenn Ihr Organismus dieses Fett abbaut. Hierfür gibt es drei verschiedene Methoden: Sie verzichten auf fetthaltige Nahrung (Diät) – Sie treiben intensiv Gymnastik – oder Sie nehmen Nahrungsmittel mit negativen Kalorien zu sich. Letztere Methode ist natürlich bei weitem die Einfachste, denn sie fordert weder Anstrengungen noch Entbehrungen. Frage: Wieviele Kilos kann ich damit pro Woche verlieren? Antwort: Bei weniger als 10 kg Übergewicht verlieren Sie durchschnittlich 2,5 bis 3 kg in der ersten Woche und im Durchschnitt 1,5 bis 2 kg in den folgenden Wochen. Bei mehr als 10 kg Übergewicht nehmen Sie noch schneller ab. Mehrere Personen, die mehr als 20 kg Übergewicht hatten, nahmen in der ersten Woche bis zu 6 kg ab! Frage: Muss ich eine Art Diät oder Kur machen?

Antwort: Sie brauchen weder Diät zu halten noch Ihre Lebensweise zu ändern. Sie dürfen Teigwaren, Gerichte mit Saucen, Butter, Kuchen usw. essen – alles was Ihr Herz begehrt. Sie müssen einfach einige Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Ihrer üblichen Ernährung hinzufügen... und Sie werden feststellen, wie Fettpölsterchen und Übergewicht verschwinden.

Frage: Wieviele dieser Nahrungsmittel muss ich meiner Ernährung hinzufügen? Antwort: Es genügt, wenn sie einen Viertel Ihrer Ernährung ausmachen. Sie können diesen Anteil natürlich auch erhöhen, denn je mehr Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Sie zu sich nehmen, umso schneller nehmen Sie ab.

Frage: Ich habe bereits alles versucht um abzunehmen, aber nichts hat geholfen. Warum sollte es diesmal anders sein? Antwort: Weil die Nahrungsmittel mit negativen Kalorien einen natürlichen Prozess auslösen: sie verbrennen mehr Kalorien als sie zuführen. Es gibt keinen Grund, weshalb diese Methode bei Ihnen nicht klappen sollte.

Wir haben einen Test mit 20 Personen durchgeführt. Alle, ohne Ausnahme, haben genau die Anzahl Kilos verloren, die sie verlieren wollten. Das ist der Beweis, dass die negativen Kalorien tatsächlich eine Gewichtsabnahme ermöglichen. Sie können ebenfalls dieselben Resultate erzielen. Weshalb nicht gleich selber ausprobieren? Sie werden überrascht sein!

Hier die Beweise für die Wirksamkeit der Nahrungsmittel mit negativen Kalorien:

Um Ihr persönliches Exemplar von dem Buch "Nahrungsmittel, die schlank machen" zu erhalten, senden Sie einfach noch heute untenstehenden Bestellschein an:

Ich hatte schon alles versucht. «Mein Leben lang habe ich unter Fettleibigkeit gelitten. Nachdem ich vergeblich verschiedenste Methoden ausprobiert hatte, habe ich nun 16 kg abgenommen. Das habe ich allein den Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien zu verdanken. Ich fühle mich wie neugeboren!» Claudia S.

Frage: Einmal mein Idealgewicht erreicht, kann ich dieses auch halten? Antwort: Um Ihr Idealgewicht halten zu können, reicht es aus, wenn Sie auch weiterhin Ihrer üblichen Ernährung einige dieser Nahrungsmittel hinzufügen.

Ich dachte ich würde mein Leben lang übergewichtig bleiben. «Ich träumte oft davon, schlank zu sein, doch was ich auch ausprobierte ich nahm einfach nicht ab. Bis ich die negativen Kalorien entdeckte. In nur 2 Wochen habe ich 11 kg abgenommen!» Marthe S.

Frage: Was sind das für Nahrungsmittel und wo sind sie erhältlich? Antwort: Es handelt sich dabei um 19 natürliche Produkte. Obst- und Gemüsearten, die überall erhältlich sind.

Lesen Sie bitte folgendes, wenn Sie beschlossen haben, mein Angebot nicht anzunehmen:

Frage: Gibt es Beweise von Personen, die solche Nahrungsmittel ausprobiert und festgestellt haben, dass sie tatsächlich abgenommen haben? Antwort: Alle, die ihrer üblichen Ernährung Nahrungsmittel mit negativen Kalorien hinzugefügt haben, nahmen ab. Frage: Ich habe irgendwo gelesen, dass diese Nahrungsmittel auch gesundheitsfördernd sein sollen. Stimmt das? Antwort: Ja. Nahrungsmittel mit negativen Kalorien führen auch zu einer Senkung des Cholesterinspiegels... was Ihrer Gesundheit natürlich zuträglich ist.

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Die erfolgreiche Zauberformel heisst - negative Kalorien! Der Erfolg liegt darin, dass keine Entbehrungen gemacht werden müssen. Dank den negativen Kalorien ist das nun möglich, denn Sie werden abnehmen - und dies mit Genuss! Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab. Kennen Sie einen einfacheren Weg, um sein Idealgewicht zu erreichen? Sie können essen, was Sie wollen und wann Sie es wollen. Sie dürfen nur nicht vergessen, dass mindestens 1/4 von dem, was Sie zu sich nehmen, aus Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien bestehen muss. Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Idealfigur zurück zu gewinnen und Ihr Leben von Grund auf zu ändern, und dies ohne Diät halten zu müssen. Alle Personen, die die Methode der negativen Kalorien ausprobiert haben, nahmen ab.

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Bestellschein Bitte einsenden an: Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG JA, ich habe die Vorteile, die mir das Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» bringen, zur Kenntnis genommen: 1. Ich nehme in der ersten Woche mindestens 2,5 Kilo ab. 2. Ich nehme in den folgenden Wochen weiterhin mindestens 1,5 Kilo ab und erreiche schrittweise mein Idealgewicht. 3. Ich muss keine Diät halten. JA, ich möchte abnehmen. Senden Sie mir bitte gegen Rechnung (10 Tage) plus Versandkosten ein Exemplar von dem Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» zum Preis von Fr. 49.80. Art. Nr. 1063 125-60

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Alle, die sie ausprobiert haben, nahmen ab! 4

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Migros-Magazin 36, 1. September 2008

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102 | Migros-Magazin 36, 1. September 2008

Der Legalisierte

Als 16-Jähriger besprayte Pirmin Breu heimlich Betonwände. Heute, mit 36 Jahren, gilt er als etablierter Street-Art-Künstler. Mit seinem Können beeindruckte er sogar Kunstsammler Gunter Sachs. Der kaufte ihm gleich eine ganze Ausstellung ab.

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irmin Breu steht in seinem Atelier im ländlichen Wohlen AG und sagt stolz: «Natürlich war das so eine Art Ritterschlag, als Gunter Sachs gleich meine ganze Ausstellung kaufte.» Ein gigantisches Werk hatte es dem Milliardär angetan, bestehend aus 22 Bildern, jedes davon ein Quadratmeter gross. «Und Gunter Sachs ist ja nicht irgendein Banause, sondern ein einflussreicher Sammler und Förderer der Street Art», betont der 36-jährige Graffitikünstler. «Einst hatte Sachs Pop-Art-Ikonen wie Roy Lichtenstein und Andy Warhol für Europa entdeckt, und nun kauft er einfach so mein Riesenopus. Dadurch fühlte ich mich extrem bestätigt.» Auf dem Werk ComPose, das dem Ex-Playboy so gut gefällt, stellt Breu seine Entwicklung dar: vom Sprayer, der unter dem Decknamen Pose im Schutz der Nacht Wände in Zürich, Basel, Luzern und dem Rest der Welt verschönert, bis zum Künstler, der legal und oft im Auftrag Leinwände, Autos oder gar Flugzeuge bemalt. Sein Markenzeichen sind bewegte, aufs Wesentliche reduzierte Figuren. In ihrer Schlichtheit und Dynamik erinnern sie an den von Graffiti beeinflussten US-Künstler Keith Haring.

Alte Schule: Alles feinste Handarbeit Breu arbeitet nicht nur mit Spraydose, Marker und Airbrush, sondern auch mit dem Pinsel. Bloss der Computer kommt für den gelernten Schriften- und Reklamemaler als Arbeitsgerät nicht oft in Frage: «Ich kenne mein Werkzeug, zeichne, schneide und male von Hand und lasse mich nicht wie manch andere Künstler zum Sklaven des Computers degradieren.»

und in der Breu ständig Bilder sprayen kann. Aber auch Galerien interessieren sich für Street Art: Noch bis zum 11. Oktober stellt Pose mit anderen international bedeutenden Graffitikünstlern in der Ausstellung «Farbanschlag» in der Marshall-Art-Galerie in Zürich aus.

Der Polizeichef erkannte Breus Talent

Als Kind zeichnete Pirmin Breu die Tiere und Gebäude des ländlichen Muri. Mit 16 entdeckte er Graffiti und die Spraydose.

Auf Statussymbole legt Breu alias Pose keinen Wert. Vor seinem Atelier – es liegt in einem ruhigen Einfamilienhausquartier, in dem kein Mensch etwas Urbanes wie Street Art vermuten würde – steht ein alter VW-Camper. «Ich will kein modernes Auto. Für mich ist dieses antike Gefährt das Schönste», sagt Breu, der vom bodenständigen Design der Fifties fasziniert ist. 1989 war sein Schicksalsjahr. Er wurde erwischt und verhaftet, musste gemeinnützige Arbeit leisten. Hohe Kosten für die Beseitigung der Kunstwerke drohten. Doch der Sprayer hatte Glück, den meisten Hausbesitzern gefiel die Kunst des jungen Burschen. Sie zogen ihre Anzeigen zurück und sicherten sich so kostenlos einen frühen Breu. Wenn Breu heute gelegentlich an Schulen über Graffiti referiert, weist er stets eindringlich auf die Risiken der illegalen Sprayerei hin. 1996 zog es den jungen Sprayer ins Ausland. Auf einem

Frachtschiff reiste er nach Amerika, ins gelobte Land der HipHop-Kultur, zu der auch Graffiti gehören. «Doch in San Diego hatten die Leute Angst vor mir, wenn ich sagte, ich sei Sprayer. Diese Kunst wurde damals untrennbar mit Drogen und Gangstern verbunden.» Auf der Suche nach dem Kick ging er auf seinem US-Trip grosse Risiken ein. Zum Beispiel, als er auf einem Army-Übungsgelände einen Panzer bunt besprayte. «Nicht auszudenken, was die mit mir im US-Knast angestellt hätten, wenn ich erwischt worden wäre!» Später versuchte sich der in Muri aufgewachsene Künstler auch in Mexiko und in Argentinien. Doch immer wieder zog es ihn zurück; zurück in die vertraute Schweiz. Nach zwei Jahrzehnten ist aus Sprayer Pose ein anerkannter Künstler geworden: In Muri steht ihm gar eine Hall of Fame zur Verfügung, eine Unterführung, die die Gemeinde den Sprayern überlässt

Von seinen Anfangszeiten, in denen Pirmin Breu von der Polizei gesucht wurde, ist Sprayer Pose heute weit entfernt. Doch schon damals, als er noch illegal sprayte, war seinen Verfolgern das Talent des «Sprayers von Muri» nicht entgangen. «Wir von der Polizei hatten die Aufgabe, die Sprayer ausfindig zu machen», sagt Hans Meier, der als damaliger Chef der Kantonspolizei Aargau für die Verhaftung des jungen Künstlers zuständig war. Doch offensichtlich tat es dem Gesetzeshüter leid, das junge Talent zu verfolgen: «Seine Sprayereien waren nicht ohne Witz und liessen auf einen begabten Urheber schliessen.» Das sagte Hans Meier übrigens nicht irgendwo, sondern an der Vernissage von Pirmin Breus erster grosser Ausstellung. An der hielt ausgerechnet er, der strenge Hüter des Rechtsstaats, die Laudatio auf den einst illegalen Sprayer. Meiers Sohn schenkte dem kunstsinnigen Gesetzeshüter übrigens ein Breu-Werk: Er liess Pose die Garage des Vaters verschönern. Text Beat A. Stephan Bilder Gian-Paul Lozza

> Infos über Breu: www.pirminbreu.ch > Am 14. November findet im Gemeindehaus Wohlen die Vernissage von Pirmin Breus neuster Ausstellung statt. > Marshall-Art-Galerie: www.marshall-art.ch


mein ganzer stolz | 103

Einst sprayte er illegal neben Bahngeleisen, heute lebt er von seiner Kunst: Street-Art-K端nstler Pirmin Breu alias Pose mit Schutzmaske und Spraydose.


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Migros Magazin 36 2008 d AA