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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

NR. 35 | 27. AUGUST 2012 www.migrosmagazin.ch

TV-MANN HONEGGER I 12

Sein täglich Brot ist Barack Obama. ÜBER STOCK UND STEIN I 76

Von der Griesalp nach Mürren.

Bild: Gaëtan Bally

PHILIPP MÜLLER I 102

Der FDP-Boss liebt Ghackets und Hendrix.

Willkommen in der 2. Klasse

Als Erstklässler waren Amina und Laurin zum ersten Mal im Migros-Magazin, nun freuen sie sich aufs zweite Schuljahr. Wenn nur diese verflixten Hausaufgaben nicht wären … I 28

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Diese woche 4 |

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inhalt

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MiGros-MaGazin |

eDitorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

Ein Altersheim für Junkies? Der erste Gedanke war pure Verweigerung: Kann es sein, so fragte ich mich, als unsere Kollegin Ruth Brüderlin von der «Harmonie» erzählte, dass es in unserer Gesellschaft Menschen gibt, denen man ein Leben lang Strukturen geben muss? Süchtige, die man quasi bis ans Lebensende betreuen muss? Ist das nicht der Offenbarungseid, die Kapitulation? Unser ganzes Gesundheitskonzept beruht doch darauf, dass man Menschen in Notsituationen hilft, sie unterstützt, sie aber irgendwann wieder in die Selbständigkeit entlässt.

Diese «Stufe der Erkenntnis» zu erreichen, heisst aber auch, zu akzeptieren, dass Langzeitsüchtige nicht nach allgemein gültigen Kriterien zu messen sind. «Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied» — derartige Banalitäten verfangen nicht. Manchmal tut man im Leben etwas, das man nicht tun sollte, und wir als Gemeinschaft müssen mithelfen, die Konsequenzen zu tragen. So, wie wir einem Motorradfahrer, der sich freiwillig in Gefahr gebracht hat und nach einem Unfall querschnittgelähmt ist, die Hilfe nicht verweigern, so können wir dies auch bei Langzeitjunkies nicht tun. Weil sich die Entwicklungsstufe einer Gesellschaft halt immer noch daran misst, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif Anzeige

MIT PASTINI WIRD GEMÜSE UNWIDERSTEHLICH.

102 | MEINE WELT Vom Arbeitersohn zum FDP-Präsidenten: Der gelernte Gipser Philipp Müller will seine Partei zur zweitstärksten politischen Partei im Parlament machen. 12 | MENSCHEN Als Korrespondent des Schweizer Fernsehens ist Arthur Honegger ganz nahe an der amerikanischen Präsidentschaftswahl dran.

Bilder: Stephen Voss, Daniel Rihs, Michael Sieber

Der Artikel über die «Harmonie», ein Baselbieter Heim für Junkies, quasi ein Altersheim für Menschen mit Drogenproblemen, hat mich eines Besseren belehrt. Es gibt Junkies, Alkoholiker, Tablettensüchtige, die nie ganz von ihrer Sucht wegkommen. Und die man im Alter nicht sich selbst überlassen darf. Weil der Absturz als Damoklesschwert ständig über ihnen hängt. Weil jede Alternative unmenschlich ist.


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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 27. August 2012 |

INHALT | 5

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

SCHAUFENSTER

GENERATION M

42 | 45 | 47 | 48 | 57 |

MENSCHEN

SAISONKÜCHE

9 | Délifit sich leicht und gesund ernähren.

12 | Porträt tV-Korrespondent Arthur Honegger berichtet aus der us-Politszene. 18 | Auf ein Wort 20 | Porträt Langzeitsüchtige finden im Haus Harmonie ein sicheres Daheim. 28 | Interview Amina und Laurin erzählen von ihrem start in die zweite Klasse. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

41 | Die Kleinkunst kommt gross raus.

83 | Wettbewerb spezialtageskarten für einen schönen Herbstausflug zu gewinnen. 85 | Multimedia LCD war gestern: OLED-Fernseher sind dünner und sparsamer. 86 | In Form Mehr Energie dank Mittagsschlaf. 88 | Auto Ein kleiner VW up für die ganze Familie.

Pyjamas aus bio-baumwolle Ingwertee – eine scharfe Sache Clevere Aufbewahrungsbox Sommerliche Durstlöscher Das Sahnehäubchen für beeren

58 | lasagne Bandleader Andrej Hermlin bringt den swing in die Küche. 62 | Türkische Küche: mehr als Kebab

IHRE REGION

65 | neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

71 | Mix 76 | Reisen Die Wanderung von der griesalp nach Mürren ist anstrengend, doch die tollen Panoramen sind Entschädigung genug.

MEINE WELT

102 | Philipp Müller Früher pilgerte der FDP-Präsident zum Hendrix-Konzert. Heute bewegt er sich gewandt auf dem Politparkett.

RUBRIKEN

10 | Forum 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

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Mehr auf generation-m.ch


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MIGROS-WOCHE

MiGros-MaGazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

aktuelles | 7

FRISCH IN DER MIGROS

Sommerbutter Kochen, braten, pur geniessen: Butter ist ein Alleskönner. In den sommermonaten ist Butter besonders fein und weicher als im Winter – und dies nicht nur wegen der Hitze. Die Kühe fressen frisches gras und Kräuter, sodass die Milch mehr ungesättigte Fettsäuren enthält als in der kalten Jahreszeit. Das macht die Butter weicher, und sie lässt sich besonders gut auf das Zmorgenbrot streichen.

Grosses Online-Quiz

Wer sich mit der Vergangenheit der Migros auskennt, kann beim grossen Migros-Quiz zum Jahr der Genossenschaften tolle Preise gewinnen. Der Hauptsieger erhält ein Elektrobike.

Hätten Sie es gewusst? In den ersten Verkaufswagen der Migros gab es sechs Basisartikel.

W

Bilder: Fotolia, Zvg

arum heisst die Migros eigentlich Migros? Welche Produkte gabs in den ersten Verkaufswagen, die Gottlieb Duttweiler 1925 in Zürich ausschwärmen liess? Wer sich mit solchen Fragen auskennt, sollte unbedingt beim grossen Migros-Quiz anlässlich des Uno-Jahres der Genossenschaften mitmachen. Testen Sie vom 27. August bis am 9. November online Ihre Kenntnisse über die Vergangenheit der Migros. Doch mit Wissen allein ist es nicht getan. Wer die richtigen Antworten

schneller anklickt, steigert seine Chancen auf einen der vielen Preise, die es jede Woche beim Migros-Quiz zu gewinnen gibt. Zum Beispiel Kaffeemaschinen, Camcorder von Canon oder iPads, die Digitec zur Verfügung stellt. Der Hauptsieger erhält ein Elektrobike von M-way. Zudem offeriert die Migros dem Glückspilz im November ein rauschendes Fest samt Liveband auf einem Bauernhof. Text: Michael West www.migros.ch/quiz

Aktion Digitalradio

Begehrte Retro-Dose

Längerfristig wird DAB+, also Digitalradio, uKW ablösen. Melectronics startet nun eine grosse umtauschaktion: Wer sein altes uKW-radio abgibt, erhält beim Kauf eines neuen DAB+-geräts ab 95 Franken 20 Prozent rabatt. Die Aktion läuft bis Ende september. Je nach sprachregion können in der schweiz heute zwischen 13 und 30 radioprogramme über Digitalradio empfangen werden. tendenz steigend: Denn das dritte Deutschschweizer DAB+sendernetz wird laufend ausgebaut. DAB+ erlaubt es, radioprogramme auch regional und lokal auszustrahlen.

Die Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld offerierten Migros-Kunden im Mai diesen Jahres beim Kauf von insgesamt drei Kilogramm Zucker eine retro-Zuckerdose. Wer drei auf der Verpackung abgebildete Kuchenbilder einsandte, war mit von der Partie. Die Aktion, die mittlerweile abgeschlossen ist, war ein voller Erfolg: Insgesamt gingen rund 20 000 Bestellungen bei den Zuckerfabriken ein, Mitte Juni wurden die ersten 10 000 Dosen versandt. Ende september 2012 werden die restlichen 10 000 retro-Fans mit einer Zuckerdose beglückt.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

DELIFIT | 9

Gesundes über die Gasse

Délifit: Die Migros will ihren Kunden auch an Take-Aways leichte und gesunde Ernährung anbieten.

Z

ur Mittagszeit ist in den MigrosFilialen Rushhour angesagt: Schülerinnen, Handwerker und Geschäftsleute kehren im Migros-Restaurant ein oder holen sich am Take-Away ihr Mittagessen. Zahlreiche Produkte in der Auslage sind mit dem grünen Délifit-Logo gekennzeichnet. Das bedeutet: Sie enthalten saisonale Zutaten und werden mit einem Minimum an Fett und Zucker zubereitet. Der stetige Ausbau des Délifit-Sortiments ist eines der Versprechen der Migros im Rahmen von Generation M (siehe Box). Was steckt hinter dem Versprechen?

Lebensmittelpyramide bestimmt die Zusammenstellung der Menüs «Ernährung ist ein gesellschaftlich wichtiges Thema», sagt Sandro Bedin, Leiter der Food-Entwicklung der Migros-Gastronomie. «Mit Délifit setzen wir bewusst ein Gegengewicht zu den üblichen Angeboten.» Für Bedin bedeutet das nicht, dass man komplett auf Pizza und Co. verzichten muss: «Es spricht nichts dagegen, ab und zu eine Pizza oder einen Hotdog zu essen. Wichtig ist, dass man sich abwechslungsreich ernährt.» Bedin und sein Team arbeiten ständig an der Verbesserung und am Ausbau des Délifit-Sortiments. Neue Rezepte entwickelt er gemeinsam mit zwei Ernährungswissenschafterinnen. Die Zusammenstellung der Gerichte orientiert sich dabei an der Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Diese zeigt, in welchem Verhältnis die verschiedenen Nahrungsmittel auf den Tisch kommen sollen. Délifit-Menüs im Migros-Restaurant enthalten

Wir versprechen, bis Ende 2013 den Anteil an leichten Délifit-Produkten im Migros-Restaurant und im Migros-Take-Away auf 20% zu erhöhen.

beispielsweise maximal 600 Kalorien pro Portion und werden mit hochwertigem Raps- oder Olivenöl zubereitet. Im Take-Away-Bereich sind Müesli, frisch geschnittene Früchte, Salate und Vollkorn-Sandwiches zu finden. Für Sandro Bedin ist klar, dass nicht alle Gäste beim Kauf ihres Zmittags auf die genaue Zusammensetzung achten: «Bei den Délifit-Produkten ist die Optik deshalb besonders wichtig. Auf den

ersten Blick muss klar sein: Das sind gesunde und feine Produkte.» Wer es trotzdem genauer wissen will, findet im Internet alle Infos zu Rezepten und Nährwerten der Délifit-Linie und in den Migros-Restaurants und Take-Aways liegen informative Flyer auf. Text: Andreas Dürrenberger Bild: Till Forrer

www.delifit.ch

Idées vertes: Abstimmen für nachhaltige Geschäftsideen Ende Mai haben der WWF und die Migros gemeinsam den Projektwettbewerb Idées vertes für Jungunternehmen lanciert. Damit fördern sie Geschäftsideen, die den nachhaltigen Konsum stärken. 48 Ideen wurden auf der Plattform www.idees-vertes.ch eingereicht und von der Online-Community und einer

Jury bewertet. Jetzt sind noch 12 Projekte im Rennen. Beispiel gefällig? Das Projekt «Hahnen- statt Flaschenwasser» will dazu beitragen, dass vermehrt Hahnenwasser getrunken wird. Der Verkauf von trendigen Trinkgefässen soll das unterstützen. Die Abstimmung läuft noch bis am 31. August. Jetzt anmelden

Engagement für gesunde Ernährung: Sandro Bedin treibt bei der Migros den Ausbau des Délifit-Sortiments voran.

und abstimmen! Sechs Projekte kommen ins Finale und vor die Fachjury. Das siegreiche Start-upUnternehmen erhält ein Preisgeld in Höhe von 30 000 Franken.

Alle Projekte und Informationen unter: www.idees-vertes.ch

Mit verbindlichen Verspr echen und konkreten Projekten engagi ert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Kon sum zu fördern, gegenüber Gesellschaf t und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebens stil einzusetzen. Mehr Informationen zu Generation M finden Sie unter: www.generat ion-m.ch


FORUM 10 |

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WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Alle «Herr der Ringe»n Fans mit ihre f u a Kostümen

«Die Ethik

Silvia Bärenfaller (54) aus Glis VS ist Zwergenfan und seit vielen Jahren von Mittelerde fasziniert. Ihre Kostüme sind teilweise gekauft und teilweise selbst gemacht.

Peter Jacksons «Lord of the Rings»-Filme haben Patrik Leutwiler (37) aus Dürrenäsch AG zum Mittelerdefan gemacht. Seine absolute Lieblingsfigur ist Aragorn.

Zwerg

Philipp Gloor (34) aus Steinhausen ZG steht seit 1987 im Bann von Tolkiens «Herr der Ringe». Seine Lieblingsfigur ist Ungoliant. Ungoliant? Das ist die Mutter der Riesenspinne Kankra.

Galadriel

Sabrina Epifani (30) aus Zürich beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit der Welt der Elben. Sie hat das Tolkien-Universum in die Realität gebracht und betreibt in Zürich einen Elfenshop.

Der Herr der Ringe hat viele Gesichter

Für Migrosmagazin.ch posierten die User in ihren fantasievollen «Herr der Ringe»Kostümen – und erklärten, was ihnen Mittelerde bedeutet.

I

n der Ausgabe 31 riefen wir unsere Leser und Leserinnen und natürlich unsere Web-User auf, ins Tolkien-Universum einzutauchen und uns ihr Bild im «Herr der Ringe»-Kostüm einzusenden. Überrascht wurden wir von zauberhaften Elben, magischen Zwergen und bösen Ringgeistern. Überrascht wurden wir aber

Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 34: «Wo liegt Ihr Kraftort?», Editorial von Hans

Edeldame

Morgul Lord

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auch von ausgezeichneten Kostümen, präziser Handwerkskunst und viel Fantasie. Aber sehen Sie selbst. Text: Nicole Demarmels Die Fotos aller Mittelerdefans und deren Ideen, Abenteuer und Geschichten finden Sie in der Mittelerde-Galerie auf www.migrosmagazin.ch.

! Chefredaktor Hans Schneeberger schreibt im Editorial zum Artikel über Kraftorte: «Mit Spiritualität sind die drängenden, grossen Probleme der Menschheit nicht in den Griff zu bekommen.» Diese Aussage müsste vielleicht noch einmal überdacht werden. Wenn Menschen das glauben, was man ihnen sagt, hat das mit Religion zu tun. Wenn ein Mensch aber offen, ehrlich und unvoreingenommen nach Wahrheit sucht, dann beginnt sein Weg der Spiritualität. Dabei wird er unweigerlich mit Wertvorstellungen und Themen wie Fairness, Gerechtigkeit, Toleranz, Wertschätzung, Eigen- und Nächstenliebe konfrontiert. Trifft jeder Einzelne in diesem Entwicklungsprozess vernünftige, lebensbejahende Entscheidungen, die seinem eigenen und dem Wohl seiner Mitmenschen dienen, sind grosse Veränderungen möglich. Ich wage zu behaupten, dass es ohne eine gesunde, weltoffene Spiritualität als Basis keine wirklich «handfesten Lösungen» geben kann. Renald Müller 4315 Zuzgen

! «Mit Spiritualität sind die drängenden, grossen Probleme der Menschheit nicht in den Griff zu bekommen», schreibt Chefredaktor Hans Schneeberger in seinem Editorial. Da bin ich ganz anderer Meinung: Weil die Spiritualität fehlt, haben wir eine Welt, wie sie ist. Die Ethik fehlt zum Beispiel in der Wirtschaft. Für Profit werden die Menschen, die Tiere und die Erde ausgebeutet. Spiritualität heisst auch Ethik, Gerechtigkeit, Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Für mich ist Spiritualität gelebte Menschlichkeit. Hanspeter Bertschi 6010 Kriens

MM 34: «Die ersten deutschen Ärzte gehen wieder», Interview mit Patricia Manndorff, Chefärztin des Spitals Interlaken.

«Unverschämtheit ist nicht zu überbieten» ! Ich arbeite seit 30 Jahren im Gesundheitswesen, erst als Krankenschwester, seit 15 Jahren als klinische Psychologin. Ich habe stets die Meinung vertreten, dass die Nationalitätszugehörigkeit nicht relevant ist. Was sich aber (sehr oft deutsche) Führungskräfte an Frechheit,


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forum

migros-magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

lesserbriefe | 11

Schneeberger, Chefredaktor migros-magazin.

fehlt in der Wirtschaft» Unverschämtheit und Niederträchtigkeit herausnehmen, ist — so wie ich es erfahren habe — nicht zu überbieten. Dass ihre fachliche Qualifikation besser sein soll, kann ich mir fast nicht vorstellen. Es gibt eine Kultur und Werte in der Schweiz, die man nur leben kann, wenn man sich mit diesen identifiziert. Genau das fehlt den ausländischen Arbeitnehmern zunehmend. Vielleicht hat der Personalnotstand im Gesundheitswesen auch damit zu tun, dass gewisse Leute nicht mehr wissen, wie man sich gegenüber gesunden und kranken Mitmenschen verhält. Claudine Chavanne 8462 Rheinau

! Die Einwanderung von Fachkräften aus Deutschland ist doch positiv! Deutsche, die zu uns kommen, sind kultiviert und diszipliniert. Wir sollten glücklich sein über diesen Zuwachs in den Spitälern und anderswo. Susi Senti 7000 Chur

mm 33: «Wer über 18 ist, kommt leicht zu einer Waffe», 5 fragen an SP-Nationalrätin Chantal Galladé.

«Suizide sind nicht zu vermeiden» Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann an seinem Kraftort.

! Das Migros-Magazin stellt einer SPPolitikerin eine Plattform zur Verfü-

gung, um eine ihrer umstrittenen Thesen zu verbreiten. Diese einseitige Betrachtungsweise hätte eigentlich eine Gegendarstellung verdient. Chantal Galladé beruft sich im Artikel auf «internationale Studien». Um welche Studien es sich dabei handelt, wird nicht gesagt. Leider sind viele sogenannt wissenschaftliche Studien das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden. Hansjakob Bucher 8400 Winterthur

! Suizide, so tragisch sie für Angehörige sind, ob mit Schusswaffen, Messern, Stricken, sind nicht zu vermeiden. Auch strengere Waffengesetze, wie sie vor allem linke Kreise immer wieder fordern, bewirken nichts. Walter Badertscher 8500 Frauenfeld

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leser briefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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Menschen 12 |

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portr채t

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Nr. 35, 27. August 2012 | MiGros-MaGazin |

Unser

Arthur Honegger steckt mitten im Der SF-Korrespondent berichtet


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menschen

Migros-Magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

porträt | 13

Mann in Washington

grössten und teuersten Politspektakel der Welt: dem Wahlkampf um die Us-Präsidentschaft. diese Woche vom republikanischen Parteitag in Florida. Wir haben ihn in Washington besucht.

P

lötzlich ein gewaltiges Sirenengeheul. «Das ist Obama.» Arthur Honegger (33) geht ans Fenster seines Eckbüros an der M Street in Washington DC und schaut auf die Strasse hinunter. «Ja, das ist er in seinem gepanzerten Wagen, ‹the Beast›.» Unten fährt eine Kolonne schwarzer Autos vorbei, begleitet von Polizisten auf Motorrädern. Alle anderen Verkehrsteilnehmer bewegen sich zur Seite, als ob ein Krankenwagen freie Fahrt verlangte. Sekunden später ist das Spektakel vorbei, und der normale Verkehrsfluss nimmt wieder seinen Lauf.

Präsidentschaftswahlkampf, Mitt Romney, konnte er hingegen schon mal ein paar Fragen stellen. Allerdings war das vor vier Jahren, als Romney für den damaligen republikanischen Kandidaten John McCain warb. Auch zwei gescheiterte Anwärter auf die republikanische Kandidatur 2012 konnte er auf Wahl-

präsident obama vor der Kamera Der US-Präsident scheint allgegenwärtig in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, aber als Auslandkorrespondent aus der kleinen Schweiz hat man dennoch wenig Chancen, ihm je nahe zu kommen. Honegger ist es erst einmal gelungen. «Als Joseph Deiss das Präsidium der UnoGeneralversammlung übernahm, kam es zu einem Treffen mit Obama, bei dem wir mit der Kamera anwesend sein durften. Aber es hiess schon vorher: keine Fragen. Daran habe ich mich dann gehalten, was ich übrigens nicht immer tue.» Barack Obamas republikanischem Kontrahenten im

Arthur Honegger bei der Vorbereitung auf ein Livegespräch mit der «Tagesschau». Das Weisse Haus hinter Honegger wird elektronisch eingeblendet.


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12 × (10 ×

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ohne Namensaufdruck)

FIT F Ü R DI E SCH U LE M IT FLORALP-PRÄMIEN

menschen 14 |

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Nr. 35, 27. August 2012 | migros-magazin |

kampftour schon befragen: den ultrareligiösen Rick Santorum und die Tea-PartyIkone Michele Bachmann. Generell aber ist es nicht so leicht, direkt an wichtige Persönlichkeiten heranzukommen. «Es braucht manchmal einfach Glück. Bei einigen frage ich rituell alle paar Monate an, und manchmal klappt es dann sogar.» Auf diese Weise gelang es ihm nach eineinhalb Jahren endlich, den Mediensprecher der mächtigen USSteuerbehörde IRS vor die Kamera zu bekommen und ihn zum Steuerstreit mit der Schweiz zu befragen. Natürlich hätte er auch Präsident Barack Obama selbst sehr gerne mal im Interview. «Aber realistischerweise wird das kaum passieren. Schon ein US-Sender muss sich glücklich schätzen, wenn ihm das gelingt. Vielleicht gäbe es den Hauch einer Chance, wenn Obama — oder sein Nachfolger — mal ans WEF nach Davos fahren würde.»

Seit vier Jahren berichtet der gebürtige Bündner jetzt schon aus den USA, zunächst aus New York mit Fokus auf Wirtschaftsthemen und Uno, seit Januar als Bureau Chief aus Washington mit Schwerpunkt Politik. «Ein Traumjob für einen Politjunkie wie mich.»

honegger bemüht sich um neutralität Eine Prognose für den Wahlausgang im November wagt er nicht. «Das wäre unseriös. Obama und Romney liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und bis zur Wahl kann noch viel passieren. Die Kandidaten werden sehr viel Geld ausgeben, um relativ wenige Wähler in ein paar bestimmten Bundesstaaten zu überzeugen.» Natürlich hat er einen persönlichen Favoriten, bemüht sich aber in seiner Berichterstattung um grösstmögliche Neutralität. «Wer das nicht kann, sollte nicht journalistisch tätig sein», findet Honegger.

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«Es ist ein Traumjob für einen Politjunkie wie mich.»


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MiGros-MaGazin | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

porträt | 15

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Bilder: Keystone

So funktionieren die Wahlen in den USA oder North Dakota haben nur 3, der grösste ist Kalifornien mit 55, gefolgt von Texas mit 38. Derjenige Kandidat, der in einem Bundesstaat die Mehrheit der Stimmen gewinnt, erhält sämtliche Kämpfen um die Präsidentschaft: Amts­ Elektoren des Staates. Dies hat zur inhaber Barack Obama (links) und sein Folge, dass Staaten, republikanischer Gegner Mitt Romney. die verlässlich demokratisch wählen (wie Kalifornien Am 6. November wählen die 314 oder New York) oder immer repuMillionen Amerikanerinnen und blikanische Mehrheiten erzielen Amerikaner ihren Präsidenten (wie Texas oder Louisiana) für den und grosse Teile des Parlaments. Wahlkampf irrelevant sind. Amtsinhaber Barack Obama Die Kandidaten fokussieren ihren möchte für eine zweite Amtszeit persönlichen und finanziellen Eingewählt werden. Sein Herausforsatz auf die sogenannten Swing derer, Mitt Romney, wird diese States, jene rund zehn BundesWoche an der republikanischen Convention in Florida offiziell zum staaten, die regelmässig wechselnde Mehrheiten haben (wie Gegenkandidaten gesalbt. Zwar gibt es auch in den USA viele Florida oder Ohio). Letztlich entParteien, aber nur die Demokraten scheiden die Wechselwähler in und die Republikaner sind im poli- diesen Staaten, wer Präsident tischen Prozess relevant. Gewählt wird (die Stimme eines Republikaners in Kalifornien ist genauso werden die Präsidentschaftsverloren wie die einer Demokratin kandidaten nicht direkt, sondern in Texas). Um diese Wähler auf via Elektoren. Wer mindestens ihre Seite zu ziehen, haben die Prä270 von 538 erreicht, ist Sieger. Der US-Wahlkampf spielt sich pri- sidentschaftskandidaten 2008 mär in den einzelnen Bundesstaa- über eine Milliarde Dollar aufgewendet, so viel wie noch nie. ten ab. Jeder Staat hat eine be2012 dürfte noch teurer werden. stimmte Menge Elektoren, basierend auf der Bevölkerungs­ menge. Kleine Staaten wie Alaska www.270towin.com

«2008 war Obama ein kulturelles Phänomen, dieser Nimbus ist weg, er muss sich nun an seinen Leistungen als Präsident messen lassen. Und damit sind viele nicht zufrieden. Klar, kann er argumentieren, dass es noch viel schlimmer hätte kommen können, aber ‹Could have been worse› ist nicht ‹Yes, we can›.» Honegger erwartet weiterhin einen Wahlkampf mit viel Negativpropaganda. Neben der US-Politik hat ihn in den letzten Jahren auch der Steuerstreit mit den Schweizer Banken stark beschäftigt, der kurz nach seiner Ankunft in den USA

durch Ermittlungen der IRS gegen die UBS ausgelöst wurde. «Allerdings kümmert dieses Thema hier nur ein paar wenige Politiker und Juristen. Joe Sixpack, der Mann von der Strasse, hat noch nie davon gehört. Entsprechend hat das Image der Schweiz in den USA nicht gelitten.» Er warnt auch davor, die Angriffe auf die Schweizer Banken allzu persönlich zu nehmen. «Die USA wollen einfach ihre Gesetze durchsetzen, das geht nicht gegen die Schweiz an sich. Aber sie sind halt gross und mächtig und gewohnt zu bekommen, wassiewollen.»DieserSteuer-

Herbstwandern auf Madeira Bizarre Berge, zerklüftete Küsten, üppig grüne Täler, Bananenfelder und blühende Gärten bezaubern den Wanderer auf der Insel des ewigen Frühlings. Freuen Sie sich auf malerische Fischerdörfer und atemberaubende Aussichtspunkte. 1. Tag: Schweiz – Madeira In 4 Stunden erreichen wir die Blumeninsel ab Zürich nonstop mit Air Berlin. 2. Tag: Naturpark Ponta de São Lourenço Im Osten Madeira geniessen wir eine Wanderung mit Sicht auf den Atlantik und die spektakuläre vulkanischen Gesteinsformationen. 3. Tag: Entlang von Levadas Unser komfortabler Bus bringt uns in ein malerisches Dorf, wo wir unser Picknick einkaufen. Entlang von Levadas wandern wir durch eine der fruchbarsten Gegenden der Insel. 4. Tag: Vulkanisches Naturbecken im Atlantik Nach einer Wanderung durch einen wildromantischen Baumheidewald bleibt Zeit zum baden im Naturschwimmbecken. 5. Tag: Zeit für einen Marktbesuch Tag zur freien Verfügung, z.B. für den Besuch des bunten Fisch-, Gemüse- und Früchtemarktes von Funchal. 6. Tag: Paradiestal Heute spazieren wir durch eine der schönsten Gartenanlagen Madeiras, die Palheiro Gardens. Zum Schluss einer Wanderung durch duftende Eukalyptuswälder geht es mit dem Korbschlitten in rassiger Fahrt hinunter nach Funchal. 7. Tag: Urwüchsiger Norden Bei guten Sichtverhältnissen ist der Aufstieg zum Pico Ruivo ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem köstlichen Mittagessen besuchen wir die typischen Strohhäuser. 8. Tag: Rückflug Madeira – Schweiz

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PORTRÄT

konflikt werde die Schweiz sicherlich noch eine Weile begleiten, denkt Honegger. Seine Arbeitszeiten sind unregelmässig und erfordern viel Flexibilität. «Manchmal gibt es Tage, da arbeite ich 15 Stunden und gleich noch das Wochenende durch, dann gibts andere, die sind eher locker.» Hinzu kommt die sechsstündige Zeitverschiebung, die gelegentlich Einsätze am sehr frühen Morgen erfordert. «Wenn ich morgens aufstehe, weiss ich nie so genau, wie der Tag ablaufen wird. Aber daran gewöhnt man sich. Es wird sicher nie langweilig.»

Das Publikum reagiert auf den Dreitagebart Vor den Liveschaltungen in die Schweiz hat er auch heute noch Lampenfieber. «Du weisst, jetzt kommts drauf an. Früher habe ich mir meine Adrenalinschübe beim Sport geholt, heute habe ich sie im Job.» Für seine Beiträge im Fernsehen, insbesondere in der «Tagesschau» und im «10vor10», muss er verkür-

«Wenn ich morgens aufstehe, weiss ich nie so genau, wie der Tag abläuft.»

Kleine Arbeitspause: Honegger bei einem Kaffee in seinem Lieblingsbuchladen Kramerbooks im Stadtzentrum von Washington.

zen und verdichten, nur das Allerwichtigste hat Platz. «Eine spannende Aufgabe, die mir Spass macht. Natürlich kann ich nie alles zu einem Thema sagen, was es zu sagen gäbe, und manchmal würde ich gern mehr erzählen. Aber wir machen Fernsehen, sprich: Wir liefern das Wichtigste in Kürze. Wer das Thema vertiefen will, kann das im Internet, in Zeitungen oder Zeitschriften tun oder am besten: ein Buch lesen.» Honegger steht aber nicht nur vor der Kamera, er bloggt auf der Website des Schweizer Fernsehens, und seit einiger Zeit twittert er auch regelmässig. «Lustigerweise beschäftigt das TV-Publikum weniger der Inhalt meiner Aussagen als der Zustand meines Dreitagebarts. Offenbar ist mein Look einigen zu unrasiert.» Sein junges Alter hingegen scheint kein Problem zu sein — es war auch kein Thema, als ihn das SF 2008 mit nur gerade 28 Jahren nach New York schickte. Für viele ist es nicht leicht, einfach so ins Ausland zu gehen, weil es sich

Auch Amerikaner eiz in der Schw wählen mit.

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aber die höheren Mietkosten, Krankenkassenprämien und Steuern selbst berappen. Von einem luxuriösen Expat-Leben kann also keine Rede sein. Die junge Familie lebt idyllisch in einer kleinen, grünen Seitenstrasse, von der Honegger innert zehn Minuten ins Büro spazieren kann. Neben ihm sitzen an der M Ein Republikaner beim Abschlag im Softball-Freundschaftsspiel gegen die Demokraten nahe Genf Cointrin. Street auch die TV- und Radiorund 40 000 us-Bürgerinnen und -Bürger leben in der schweiz korresponden(inklusive Doppelbürger), und auch sie dürfen sich an den Wahten der anderen len am 6. November beteiligen. sie wählen schriftlich in demjeSprachregionen. nigen Bundesstaat, in dem sie zuletzt gewohnt haben, müssen Als eine zentrale sich jedoch vor jeder Wahl neu registrieren. Zwei Organisationen Differenz zwiin der schweiz, die republicans Abroad switzerland (rAs) schen Amerikaund die Democrats Abroad switzerland (DAs) versuchen, ihre nern und SchweiLandsleute zur Wahl zu motivieren und helfen ihnen, mit den zern empfindet bürokratischen Hürden klarzukommen. Honegger die HalDie rAs haben etwa 250 Mitglieder, die DAs rund zehnmal mehr. tung zur Qualität: Ende Juni haben sie gemeinsam in genf ein softballturnier zwi«Schweizer verschen den Parteianhängern ausgetragen. Was republikaner und suchen immer, das Demokraten in der schweiz zu den Wahlen und ihren KandidaOptimum rauszuten sagen, lesen sie auf www.migrosmagazin.ch. holen. Amerikaner bauen eine Brücke, damit sie gebaut ist — wie gut, ist mit dem Privatleben oft nur zweitrangig. Das zieht sich schlecht vereinbaren lässt. durch alle Lebensbereiche.» Arthur Honegger hatte Glück. Tochter soll in der Seine finnische Ehefrau HenSchweiz zur Schule na (32) hatte keine Einwände mitzukommen. Schon jetzt ist für Honegger «Sie ist sehr eigenständig klar, dass das Korrespondenund weiss genau, was sie will. tenleben in rund vier Jahren Wir haben es diskutiert, und zu Ende gehen wird. «Zwei wenn sie nicht gewollt hätte, Auslandposten nacheinander hätte ich den Job nicht ange- ist das Maximum beim SF», nommen. Es gibt wichtigere sagt er. «Ausserdem soll unDinge als den Beruf.» Ein sere Tochter in der Schweiz Glücksfall war auch, dass zur Schule gehen.» Wie es für sie ihren angestammten Job ihn danach weitergeht, ist als Reisefachfrau bei einer noch offen. Ein Job als AusSchweizer Privatairline prob- landkorrespondent in Walemlos von den USA aus on- shington ist allerdings nur line weitermachen konnte. schwer zu toppen. «Ich will Mittlerweile haben die beiden auf jeden Fall beim Fernsehen eine Tochter (2), die nun ne- bleiben — den Rest sehen wir, ben finnisch und deutsch wenn es so weit ist.» auch etwas englisch zu spreText: Ralf Kaminski Bilder: Stephen Voss chen begonnen hat. Honegger ist zu Schweizer Arbeitsbedingungen in Wa- http://korrespondenten.blog.sf.tv/ shington angestellt, muss author/author688f1/


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AUF EIN WORT

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ZETTELWIRTSCHAFT IM TREPPENHAUS

«Zürcher Notizen sind knapp und klar» Der Kommunikationsfachmann Patrick Blajh fotografiert Zettel mit Nachrichten, die Mieter, Hausabwarte und Nachbarn ihren Mitmenschen im Treppenhaus hinterlassen. Daraus entstand ein witziges, skurriles Buch, das tief in die Volksseele blicken lässt. Patrick Blajh, ist es eine Schweizer Spezialität, Mitteilungen aufzuhängen?

Patrick Blajh (31) ist Kommunikationsfachmann in Zürich. Zusammen mit Grafiker Boris Siebs fotografiert er seit Jahren Mitteilungen in Mietshäusern.

Ganz und gar nicht. Die meisten Zettelchen haben wir zwar in der Schweiz fotografiert: in Zürich, Bern, Basel, Graubünden und Uri. Aber auch das Ausland schreibt fleissig. Besonders in Berlin scheint es ebenfalls eine grosse Zettelkultur zu geben. 100 aus dem deutschsprachigen Raum, die uns am besten gefielen, kamen ins Buch. Was steht am häufigsten auf den Zetteln?

Ausrufezeichen. Mindestens eines ist auf jedem. Es gibt Sätze, die mit sechs, sieben Ausrufezeichen betont werden. Worum dreht sich der Inhalt hauptsächlich?

Um Ordnung im Haus, Verunreinigungen, Drogen und Diebstähle. Die Texte strotzen vor sprachlichen Blüten.

Ja, wie zum Beispiel: «Es ist strengstens verboten, fremden Leuten die Türe aufzumachen, die man nicht kennt.» Das bedeutet ja, man darf keine fremden Türen öffen, was sicher nicht im Sinne des Verfassers war. Schön sind auch Hinweise, wie: «Das gilt speziell für die Mansarde im vierten Stock.» Da frage ich mich, ob es nicht einfacher gewesen wä-

re, zu klingeln und es direkt zu sagen. Lustig fand ich den Hinweis auf einem alten Kühlschrank am Strassenrand: «Läuft Einbahn Frei Gratis»

atmig und blumig getextet. Im Gegensatz dazu sind Zürcher Notizen knapp und klar: «Bitte kurz Duschen! Und Fenster öffnen!! Sonst Schimmel!!!».

Was hat Sie mehr belustigt, der Inhalt oder die oft kreative Grammatik?

Wer teilt sich am häufigsten mit?

Wir mussten oft lachen, das gebe ich zu. Unser Ziel war jedoch, die Kommunikation zu dokumentieren, ohne eine Wertung abzugeben. Darum haben wir sogar auf ein Vorwort verzichtet. Wir überlassen es den Leserinnen und Lesern, sich eine Meinung zu bilden. Ausserdem findet jeder etwas anderes lustig. Haben einige Sie besonders berührt?

Es wird ja nicht mehr viel von Hand geschrieben. Viele dieser Zettelchen aber schon. Oder sie werden hemdsärmelig, aber liebevoll mit Schriften selber auf dem Computer gestaltet. Gibt es Städte oder Quartiere, in denen mehr mitgeteilt wird als in anderen?

Die Methode ist überall und in allen Schichten äusserst beliebt. Alle Mitteilungen sind schräg, haben mindestens einen humoristischen Punkt, ob freiwillig oder unfreiwillig. Was mir aufgefallen ist: Jene in Berlin sind überaus lang-

Meist Mieter, die sich aus Idealismus für das Haus einsetzen — und indirekt damit auch ein bisschen Lob und Anerkennung bekommen wollen. Selten schreiben Abwarte oder Verwaltungen. Gibt es auch Positives?

Ankündigungen wie: «Wir machen heute ein Geburtstagsfest, kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns.» Aber auch das kann danebengehen, wenn der Nachbar dazu schreibt: «Wir gehen um 20 Uhr schlafen. Wenn wir auch nur einen Mucks hören, rufen wir die Polizei. Erstes OG Links.» Kennen Sie einige Zettelschreiber persönlich?

Nein, und leider habe ich auch nie einen in flagranti erwischt. Auch selber habe ich noch nie einen geschrieben. Ich ziehe es vor, direkt vorbeizugehen, wenn ich etwas zu sagen habe. Interview: Ruth Brüderlin

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FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

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Das hat noch kein eidgenössischer Magistrat geschafft: Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf (56) zierte letzte Woche das Titelbild des deutschen Nachrichtenmagazins «Der Spiegel». Zwar ging es in der Geschichte um das mögliche Scheitern des bilateralen Steuerabkommens, und die Bundesrätin musste den Platz mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble (69) teilen. Dennoch ist und bleibt es eine Premiere.

Letzte Woche schleppte sich die Nation matt und schlapp durch die brütende Hitze. Die Arbeitsleistung von Arbeitnehmern und -gebern, Studenten und vor allem Schülern sank auf ein Rekordtief. Doch einer behielt einen kühlen Kopf und zeigte gesunden Menschenverstand: Martin Thoma (42), Schulratspräsident der St. Galler Gemeinde Benken. Er gab allen Schülern des Dorfs kurzerhand hitzefrei und erntete dafür Applaus von Boden- bis Genfersee.


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Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ein Zuhause für Langzeitjunkies

Auch Drogensüchtige kommen in die Jahre. Und dann weiss niemand, wohin mit ihnen. Niemand? Eine kleine Baselbieter Gemeinde bietet neun Drogenabhängigen ein neues Zuhause. Diesen Monat feiert die Einrichtung Harmonie in Langenbrück ihr fünfjähriges Bestehen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 27. August 2012 |

Gitarrist mit glasklarer Stimme Chris (48) ist Stadtbasler und gelernter Sportmasseur. 20 Jahre lang finanzierte er seine Sucht als Strassenmusiker und lebte unter anderem im Zelt im Tessiner Maggiatal. Er ist seit zwei Jahren in der Harmonie und singt am liebsten im Badezimmer.

Gasse hinter sich lassen. Sie mögen nicht mehr. Sie sind zu alt für die nervenaufreibende Hektik eines Lebens als Junkie. In der Harmonie finden Menschen Zuflucht, die alles gesehen, alles durchgemacht haben, was Schicksal und Gesellschaft für Süchtige bereithält: Drogenkonsum, Medikamentensucht, Alkoholismus — und damit Beschaffungsstress, Kriminalität, Prostitution, Gefängnis. Sie kennen Krankheit und Tod, Einsamkeit und soziale sowie körperliche Verwahrlosung. Sie haben unzählige Entzüge hinter sich, waren in Dutzenden von Therapien. Genützt hat alles nichts. Jetzt wollen sie nur noch eines: ihre Ruhe. Chris wohnt seit zwei Jahren in der Harmonie. Er hat Leberzirrhose, eine Diskushernie und seit einem Unfall einen Teil des Fusses amputiert. Er sitzt im Rollstuhl. «Zukunft», sagt er, «Zukunft existiert für mich nicht mehr. Ich lebe schon ein halbes Jahr länger als die Ärzte prognostiziert haben.» Chris ist Stadtbasler, gelernter Sportmasseur und war früher begeisterter Hundesportler. Resigniert oder gar depressiv wirkt er aber nicht. Im Gegenteil. Er erzählt lebhaft, wirkt wach und verbringt die Nachmittage am liebsten in seinem Badezimmer, wegen der Akkustik. Der Raum ist rollstuhlgerecht umgebaut und riesig. Die ohnehin schöne Stimme von Chris klingt hier drin glockenklar und schallt bis hinaus in den Garten — ein friedlicher Moment.

Disco, Drogen und DJs mit fragwürdigem Musikgeschmack

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ie Rockfraktion wohnt im Erdgeschoss. Links liegt das Zimmer von Peter, rechts lebt Chris. Der eine hat ein Poster von Black Sabbath an die Wand gepinnt, beim anderen hängen zwei Gitarren. «Früher besass ich mehrere», sagt Chris (48). Jahrelang war er als Strassenmusiker unterwegs — und als Junkie. Zusammen mit neun Schicksalsgenossen leben Peter und Chris heute im Haus Harmonie in der Baselbieter Gemeinde Langenbrück. Die Bewohner selber gaben dem Anwesen den Namen Harmonie. Er ist Ausdruck ihrer Hoffnung. Sie möchten endlich zur Ruhe kommen. An einem sicheren Ort leben. Den ganzen Stress der

«Nimm Dir das Leben» steht provokativ auf einem Werbeflyer und darunter: «...und lass es nie mehr los. Komm in die Harmonie.» Eine Zeile weiter der Zusatz: ein Zuhause auf dem Land, für Menschen mit langjähriger Suchtproblematik. Die Flyer hängen in Basel überall dort, wo Junkies verkehren. Zum Beispiel im Gassenzimmer. «Wir müssen provokativ sein», sagt Jürg Lützelschwab (60), Leiter der Harmonie. «Sonst werden wir gar nicht wahrgenommen.» Betrieben wird das Projekt vom Verein Haus Harmonie, der Süchtigen Obdach, regelmässige Mahlzeiten, medizinische Betreuung und Tagesstrukturen bietet. Jürg Lützelschwab ist Gründungsmitglied des Vereins und suchte lange nach einem grossen Haus für ältere Drogenabhängige. Die Bezeichnung «Altersheim für Junkies» hört er allerdings nicht gerne. «Das klingt zu sehr nach Endstation. Tatsächlich blühen die meisten auf, kaum sind sie in der Harmonie angekommen.»

Peter (49) ist erst seit wenigen Monaten dabei. Sein Körper ist aufgeschwemmt vom Wasser. Eine Folge der Leberzirrhose. Er war suizidgefährdet und hörte in der Psychiatrie von der Harmonie. «30 Jahre habe ich gejunkt», sagt Peter, dann verlagerte er seine Sucht auf den Alkohol. Vor Kurzem noch knapp dem Tod entronnen, hat er nun Pläne. Er möchte nachmittags in der Plexi, der Kunststoffabrik im Ort, arbeiten. Er erzählt, wie er in der HarmonieDisco getanzt habe, ein öffentlicher Anlass, der regelmässig stattfindet. «Zu AC/DC und Deep Purple. Ich war der Einzige!» Später habe der DJ so süsses Zeugs aufgelegt, dass er den Tanzboden den Heimleitern überlassen habe. «Die sind abgegangen bis in die frühen Morgenstunden.» Peter erzählt, dass es ihm in der Harmonie schnell besser gegangen sei und er sich über die Besuche seines Nachbarn Chris zwar freue, es aber nicht haben könne, wenn dessen Rollstuhl schwarze Striemen auf dem Parkett hinterlasse. «Ich habe das schönste Zimmer

Neue Zuversicht im neuen Zuhause Peter (49) aus Basel haute als Teenager zu Hause ab und konsumierte 30 Jahre lang Heroin. Das hinterliess körperliche Schäden. Aus Verzweiflung versuchte er, seinem Elend ein Ende zu setzen. Nun hat er ein neues Zuhause – und neue Zuversicht.

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Migros-Magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

im Haus, das will ich sauber halten.» Als er auf das Foto seines Sohns zeigt, lächelt Peter sogar. «Er ist 26 und trinkt höchstens am Wochenende ein Bier. Mit Drogen hat er sowieso nichts am Hut.» Er ist sichtlich stolz auf seinen Jungen und hofft, künftig wieder mehr Kontakt mit ihm zu haben. Als Frühaufsteher hat Peter das Ämtli, den Zmorge für die Bewohner zuzubereiten. «Eine halbe Stunde sitzen wir zusammen am Tisch. Erst dann wird aufgestanden. Das ist die Regel.» Welche Regeln im Haus gelten, bestimmen Bewohner und Betreuerteam in den wöchentlichen Sitzungen selber. «Wir versuchen erst gar nicht, die Bewohner zu therapieren», sagt Leiter Jürg Lützelschwab, «dagegen sind mittlerweile ohnehin alle resistent. Aber ein paar Regeln müssen gelten, sonst funktioniert das Zusammenleben nicht.» Dazu gehört Putzdienst und Mithilfe in der Küche. Zwar wird das Mittagessen von Profi Susanne Hasler zubereitet, die im 60-Prozent-Pensum in der Harmonie arbeitet.

Wer gewalttätig wird oder drögelet, fliegt raus Für Frühstück und Abendessen sind die Bewohner selber verantwortlich. «Beschäftigung ist ein wichtiger und stabilisierender Faktor im Alltag», heisst es auf der Homepage. Ebenso grossen Wert gelegt wird auf Selbstverantwortung. Rauchen ist nur in den eigenen Zimmern erlaubt, Bier erst ab 16 Uhr, der Konsum von hartem Alkohol und harten Drogen nicht nur im Haus, sondern auf dem ganzen Dorfareal verboten. Wer gewalttätig wird oder drögelet, fliegt raus. Die Bewohner selber haben das so bestimmt. Abends um 17 Uhr geht das vierköpfige Betreuerteam nach Hause. Für Notfälle klebt auf jeder Etage die Handynummer des Pikettdienstes, der innerhalb einer Viertelstunde vor Ort ist. Alle Bewohner sind in einem Substitutionsprogramm. Methadon und Medikamente bekommen sie nach Stundenplan. Wer trotzdem

Drogen konsumieren will, muss den langen Weg nach Basel auf sich nehmen. Abstinenz wird ausdrücklich nicht verlangt — es hätte ohnehin keinen Sinn. In der Harmonie gibt es nur Regeln, die realistischerweise auch eingehalten werden können. «Wir lassen die Leute in Ruhe», sagt Lützelschwab. «Die kennen sich selber bestens aus mit Drogen, die

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Das Betreuerteam in der Harmonie: Leiter Jürg Lützelschwab mit seinem Hund Chico, Silvia Aerni und Gustavo Sadarriaga (von links).


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Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Heroin als Lebensinhalt

brauchen unsere Ratschläge nicht. Bei uns soll man ehrlich über Drogenkonsum reden können, auch über Abstürze.»

Claudio (52) wuchs in Bern auf und kam schon als 20-Jähriger das erste Mal in eine stationäre Therapie – und dann ins Gefängnis. Seit er den Kontakt zu seinem früheren Freundeskreis und zu seiner Familie meidet, geht es ihm besser.

Die Altjunkies blühen regelrecht auf, wenn der Druck weg ist Zwei, drei Mal im Monat zieht es Claudio (52) in die Stadt. Er ist Tessiner und wuchs in Bern auf. Als 20-Jähriger probierte er das erste Mal Heroin. Er hatte gerade die Handelsschule abgeschlossen und arbeitete beim Bankverein. Dann machte er eine klassische Junkiekarriere inklusive Gefängnis, stationärer Therapie und unzähliger Entzüge. Bevor er in die Harmonie kam, lebte er mit seiner Freundin zusammen. Auch sie ein Junkie. Weder zu ihr noch zu früheren Freunden oder seiner Familie hat Claudio noch Kontakt. Seit zwei Jahren lebt er in Langenbruck. «Die anderen hier haben Ähnliches erlebt wie ich», sagt er. «Darum fühle ich mich aufgehoben. Man lässt mich machen und versucht nicht, an mir herumzutherapieren.» Claudio muss morgens das Treppenhaus putzen, was ihm «meistens stinkt, aber halt sein muss». Nachmittags arbeitet er bei der Kunststofffabrik im Dorf. Das gibt ihm einen Zusatzverdienst zu den 75 Franken Taschengeld pro Wo-

Bücher statt Medikamente Brigitte (51) wuchs im Zürcher Oberland und im Baselbiet auf. Sie war Zahntechnikerin, hat einen 13-jährigen Sohn und war schwer medikamentenabhängig. Ihr tut es nicht gut, alleine zu leben. Wenn sie in der Harmonie Ruhe will, liest sie auf ihrem Zimmer.

che, die jeder am Dienstag punkt 13 Uhr bekommt. Sprüchen oder Bemerkungen von den Arbeitskollegen sei er nicht ausgesetzt. «Die sind alle sehr nett.» Und er fügt an: «Für mich könnte es ewig so weitergehen. Darum bleibe ich hier, solange es für mich stimmt.» In der Harmonie gibt es weder eine Minimalnoch eine Maximalaufenthaltsdauer. Dafür Erfolgsmeldungen: Viermal musste der Trägerverein extern Wohnungen mieten, weil einer den Schritt in die Eigenständigkeit wagen konnte. Solche Satellitenableger waren eigentlich nicht vorgesehen. Doch es zeigte sich, dass etliche Altjunkies regelrecht aufblühen, sobald der Druck weg ist, clean werden zu müssen. Sie fassen neue Hoffnung, sehen Perspektiven für sich, schmieden Pläne.

Die Baslerin Brigitte (51) macht es unruhig, wenn sie Entscheidungen treffen soll. «Davon fühle ich mich unter Druck gesetzt», sagt sie. «Ich habe zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit wieder ein Zuhause. Mir ist wohl hier.» Seit anderthalb Jahren wohnt die zierliche Frau mit dem sanften Blick in der Harmonie. Sie hat einen 13-jährigen Sohn, der bei Pflegeeltern lebt. «Den bekam ich, weil ich fälschlicherweise dachte, ich könne nach meinen vielen Operationen gar nicht mehr schwanger werden.» Brigitte ist Diabetikerin und schwer lungenkrank. Früher arbeitete sie in ihrem Beruf als Zahntechnikerin, war Hausfrau — und dröhnte sich mit Alkohol und Medikamenten zu, manchmal bis zur Bewusstlosigkeit.

Der Bücherwurm fühlt sich wohl bei dem wilden Haufen In der Gemeinschaft ist sie der Bücherwurm. Gut bestückte Bücherregale stehen in ihrem freundlichen, grossen Zimmer mit der schönen Aussicht. «Die Atmosphäre macht es aus, dass mir hier so wohl ist», sagt sie und fügt mit verschmitztem Grinsen an: «Zum Teil auch meine Mitbewohner. Manchmal mehr, manchmal weniger, meistens aber mehr. Wir sind halt ein wilder Haufen.» Einer, der kaum Ruhe gibt, wozu auch. Er hat sich das Leben genommen — und hält es fest. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Matthias Willi

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MiGros-MaGazin |

«Die Ferien waren Letztes Jahr haben Amina Wanger und Laurin Steinmann aus Oberrohrdorf AG von ihrem ersten Schultag erzählt. Nun sind die Siebenjährigen in der zweiten Klasse. Die Schule macht immer noch Spass, wenn nur diese Hausaufgaben nicht wären.

Amina und Laurin, was habt ihr heute in der Schule gemacht?

Laurin: Einen Coup gezeichnet. Amina: Mit Schoggi- und Heidelbeerglace. Welches ist denn eure Lieblingsglace?

Amina: Schoggi. Laurin: Schoggi und Erdbeer.

Was macht ihr mit den Zeichnungen?

Laurin: Aufhängen und dann in der Zeichnungsmappe sammeln. Ende Jahr nehmen wir sie nach Hause. Wie war der Start in die zweite Klasse?

Amina: Gut. Laurin: Ja.

Was war besonders gut?

Laurin: Textiles Werken. Da arbeitet man mit Fäden. Wir haben Fische gemacht, die hängen jetzt unten am Eingang. Und Turnen hat mir auch gefallen, da haben wir Fangis gespielt. Und was gefällt dir am besten, Amina?

Amina: Auch Turnen.

«Als Erwachsener kann ich dann alles, zum Beispiel Bücher lesen.»

Wissen beide die Antwort: Laurin Steinmann und Amina Wanger in ihrem Klassenzimmer im


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MiGros-MaGazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

genug lang»

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«Ich hole mir immer neue Bücher aus der Bibliothek.» Was gefällt dir am wenigsten?

Amina: (zögert) Nichts. Du hast alles gern?

Amina: Ja.

Vor der zweiten Klasse hattet ihr ja Sommerferien. Wärt ihr lieber noch ein bisschen länger in den Ferien geblieben?

Laurin: Nein, die Ferien waren genug lang. Wir waren in Davos wandern. Und du bist jetzt lieber wieder in die Schule gekommen, als noch weiter zu wandern?

Laurin: Ja. In der Schule kann ich mehr lernen, und als Erwachsener kann ich dann alles, zum Beispiel Bücher lesen. Liest du jetzt schon Bücher?

Laurin: Ja, viele. «Kleine Geschichten von Einhörnern» oder «Kleine Piratengeschichten».

Liest du auch, Amina?

Amina: Ja, ich hole mir immer wieder neue Bücher aus der Bibliothek. Was denn so, auch Piratengeschichten?

Amina: Nein … vieles.

Was habt ihr eigentlich in der ersten Klasse

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Kann mein Kind den schulweg allein bewältigen? und wie kann die tochter den Kontakt zur Freundin in der anderen Klasse behalten? solche Fragen beschäftigen Eltern von frischgebackenen Kindergärtlern und schülern. Antworten gibt der Eltern Club schweiz von Pro Juventute, und zwar per E-Mail oder Chat unter www.elternclubschweiz.ch und telefonisch unter 058 261 61 61. Übrigens: Wer Famigros-Mitglied ist, kann beim Eltern Club für nur 79 statt 120 Franken pro Jahr Mitglied werden. Weitere Infos unter www.famigros.ch.


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alles gelernt?

Laurin: Rechnen, Schreiben, Lesen, Abschreiben … Abschreiben?

Laurin: Ja, von Büchern.

Also nicht vom Gschpänli nebenan?

Laurin: Nein. Gar nie?

Laurin: Wenig. Was war das Beste, was ihr gelernt habt?

Laurin: Rechnen und Turnen. Amina: Lesen und Schreiben. Was schreibst du denn so?

Amina: Kleine Briefe an meinen Bruder.

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Und was schreibst du ihm?

Amina: Wie es mir geht. Schreibt er zurück?

Amina: Nein.

Amina: A, B, C, D, E, F, G … (zählt das ganze Alphabet fehlerlos auf) Super. Und bis wie viel könnt ihr zählen?

Laurin: Bis 1000. Sogar weiter. Weil es ist ja dann immer 100, 200, 300.

Wie weit könnt ihr schon rechnen?

Laurin: Mmhhh … 5+5?

Gleichzeitig: 10. Laurin: 22. 30–20:

Amina: 10.

Mit wem Laurin spielt, wie Aminas Traumschultag aussieht und was man als Zweitklässler über Kindergärtler denkt: Dies und mehr verraten Amina und Laurin in einem kurzen Video auf unserer Homepage. Dort finden Sie auch das Interview vom letzten Jahr.

Wo kann man Englisch brauchen?

Laurin: In anderen Ländern, dort, wo man Englisch redet. Und Französisch?

Könnt ihr auch schon mal und geteilt?

Laurin: Mal. Zum Beispiel 10x1 gibt 10.

Laurin: Auch in anderen Ländern, dort, wo man Französisch redet.

4x6?

Aber in der Schweiz auch.

Nicht ganz. Doppelt so viel.

Fast. In der Westschweiz.

Prima. Was lernt ihr denn jetzt in der zweiten Klasse neu?

Hattet ihr ein bisschen Angst vor der zweiten Klasse?

Lernt ihr auch schon eine neue Sprache?

Was ist anders in der zweiten Klasse als in der ersten?

Laurin: 12. Laurin: Ähh … 24.

Laurin: Bis 100 rechnen zum Beispiel.

Laurin: Ja, Basisschrift. Das Y zum Beispiel ist rund und nicht eckig. Ich kann meinen Namen schon in Basisschrift (Mix aus Block- und Schnürlischrift, Anm. der Red). Lernt ihr schon eine Fremdsprache?

Amina: Noch nicht. Laurin: In der dritten haben wir Englisch und später dann Französisch. Könnt ihr schon ein bisschen Englisch?

«Ich will später Kuchenbäckerin werden.»

Über die beste d den Freundin un üni. n perfekten Z

Dann könnt ihr jetzt also das ganze Alphabet? Amina, erzähl mal.

10+12?

Amina, manchmal schüchtern, manchmal fröhlich.

NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MiGros-MaGazin |

Laurin: Ein bisschen. Yes, no, good morning, good Abend … nein … ähm, one, two, three, four, five, six, seven …

Woher kannst du das alles schon?

Laurin: Von meinem grossen Bruder. Freut ihr euch auf die Fremdsprachen?

Amina: (nickt) Laurin: Mehr auf Englisch als auf Französisch. Englisch ist leichter.

Laurin: Mhh, im Tessin. Laurin: Ah ja, genau.

Laurin: Eigentlich nicht.

Laurin: Es ist natürlich ein bisschen schwerer. Aber das Tolle ist, dass wir fünf Minuten früher aus haben am Mittag. Was ist schwerer?

Laurin: Das Rechnen. Ein bisschen. Und das Lesen. Es sind längere Texte. Du liest doch so viel, Amina, findest du das Lesen auch schwerer?

Amina: Nein.

Letztes Jahr habt ihr uns erzählt, dass ihr euch auf die Hausaufgaben freut. Ist das immer noch so?

Beide: (zögern)

Freut ihr euch nicht mehr so?

Amina: Es geht. Laurin: Nicht mehr so. Es sind jetzt halt immer 20 Minuten, zehn Minuten mehr als vorher.


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MiGros-MaGazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

Ihr habt jetzt ja auch ein portugiesisches Mädchen in der Klasse, das kein Deutsch spricht. Wie geht denn das?

Laurin: Informatiker. Das will ich auch immer noch. Aber ich habe jetzt neu noch eine Idee: Zoowärter. Laurin: Der passt auf die Tiere auf, damit sie nicht abhauen, gibt ihnen zu essen und zu trinken, putzt sie auch manchmal. Das finde ich spannend.

Laurin, du hast eine neue Frisur seit dem letzten Mal, richtig?

Willst du für ein bestimmtes Tier Wärter werden?

Entscheidest du selbst beim Coiffeur, wie lang die Haare sein sollen, oder reden deine Eltern mit?

Laurin: Ich entscheide. Manchmal finden sie, dass ich wieder mal zum Coiffeur gehen sollte. Aber das macht auch Spass, da kann ich immer Bücher angucken. Und Kinder müssen nichts zahlen, das machen die Eltern. Was macht ihr nachher zu Hause?

Laurin: Spielen, mit dem kleinen Bruder zum Beispiel. Amina: Mit den Lego spielen. Was habt ihr für Hobbys?

Laurin: Spielen, Wandern, Gitarre. Ich habe einmal pro Woche Unterricht.

Spielst du auch ein Instrument, Amina?

Ah ja. Was macht denn der?

Laurin: Nein, für alle. Auch für Schlangen?

Laurin: Ja.

Auch für Spinnen?

Laurin: (zögert) Weniger, die sieht man ja gar nicht richtig. Hast du Tiere zu Hause, Amina?

Amina: (schüttelt den Kopf)

Aber in den Sommerferien hast du welche gesehen?

Amina: Ja, auf dem Bauernhof bei der Grossmutter. Was für Tiere?

Amina: Rössli, Muni, Hühner und Geissen. Willst du später auch mal einen Bauernhof haben?

Amina: Nein. Aber Tiere schon.

Amina: Flöte.

Laurin, letztes Jahr hattest du doch ganz viele Sporthobbys.

Laurin: Die mache ich nicht mehr, mit dem Kunstturnen habe ich aufgehört, das war zu schwer. Finito. Amina, vor einem Jahr hast du uns erzählt, dass du Kuchenbäckerin werden möchtest. Ist das immer noch so?

Amina: Ja.

Was hast du seither gebacken?

Amina: Eine grosse Quarktorte, mit dem Mami.

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Und was wolltest du letztes Jahr noch mal werden, Laurin?

Laurin: Manchmal mit Handzeichen. Und sie schaut auf uns, wie wir etwas machen. Amina: Oder auf Hochdeutsch, aber das versteht sie noch nicht richtig. Laurin: Sie kann mit Hilfe auf zehn zählen und kann schon alle Bauernhoftiere. Aber sie lernt auch noch extra Deutsch.

Laurin: Ja, die Haare sind jetzt länger. Das passt mehr zu mir.

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Welche Tiere hast du am liebsten?

Amina: Delfine, Pferde und Katzen. Amina, letztes Jahr warst du dir noch nicht so sicher, ob du später mal heiraten und Kinder haben willst. Hat sich daran inzwischen etwas geändert?

Amina: (zögert) Nein.

Du hingegen, Laurin, hattest sogar schon jemanden im Auge zum Heiraten. Ist das immer noch so?

Laurin: Ja, aber ich verrate immer noch nicht, wen.

Laurin, manchmal vorlaut, manchmal nachdenklich.

«Ich will später Informatiker oder Zoowärter werden.» Aber es ist noch die Gleiche?

Laurin: (verschmitzt) Ja, immer noch die Gleiche. Und sie will dich auch heiraten?

Laurin: (kichernd) Ja!

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MiGros-MaGazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

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Der hausMann

Rasch die Welt gerettet Bänz Friedli spart Energie.

«Wasser ist kostbar und rar!», stand gross auf einem Zettel im Hotelbadezimmer, darunter war erklärt, man möge als Gast doch bitte die Waschlappen und Frottiertücher nur dann auf den Boden werfen, wenn man sie ersetzt haben wolle; lasse man sie hängen, bedeute man dem Zimmerpersonal, dass man gewillt sei, sie einen weiteren Tag zu benutzen. «Wir danken für Ihren wertvollen Beitrag zur Rettung des Planeten.» So einfach ist das: Da verpestet man mit einem Mietwagen die Luft, ist mit der ganzen Familie Hunderte Kilometer gereist, war vielleicht gar mit dem Flugzeug unterwegs und hat die persönliche CO2Bilanz auf Jahre hinaus versaut — und wenn man sich in fremden Landen nur bereit erklärt, sich mehr als einmal mit demselben Tuch trocken zu reiben, hat man schon die Welt gerettet. Diesen Sommer wurden wir mit Slogans eingedeckt: «Sie verringern Ihren ökologischen Fussabdruck!», «Sie handeln verantwortungsvoll!», «Sie schonen die Natur!» Wohin man als Reisender kommt, überall wird einem flattiert, welch umweltbewusster Mensch man sei, und in Ferienstimmung ist man geneigt, den Stuss auch noch zu glauben. Hoteliers wollen, dass man sich wohlfühlt, klar. Aber es ist nicht nur geschmeichelt, sondern geheuchelt. Für das bisschen Wasser-und-Waschmittel-Sparen gibts schon einen Persilschein fürs Gewissen … Oder ist das jetzt das falsche Sprachbild?

«Nicht gesaugt? Strom gespart!»

«Save the planet!» sei eigentlich eine patente Ausrede, dachte ich mir, wieder daheim. Jede Nachlässigkeit im Haushalt lässt sich damit entschuldigen. Nicht gestaubsaugt? Strom gespart! Nicht gewaschen? Wasser gespart! Und der Ingrid aus dem Quartier, die mir auf meinen Ausruf «Vergiss es, ich glätte doch T-Shirts nicht mit dem Bügeleisen!» mal maliziös erwiderte: «Man sieht es» — der würde ich beim nächsten Mal ebenso maliziös antworten: «Ich schone drum die Umwelt!», Betonung auf «ich». Und was das Puff in der Wohnung betrifft … Nachdem ich hier berichtet hatte, Anna Luna habe das Riesendurcheinander in ihrem Zimmer

als «Stilläbe» bezeichnet, erzählte die pensionierte Kindergärtnerin Ursula S. mir eine Anekdote, die ich Ihnen nicht vorenthalten darf: von einem Mädchen namens Laura. «‹Meine› Laura hatte ihr eigenes Znüniritual», schreibt Ursula. «Sie sass am Boden, breitete all die Köstlichkeiten aus ihrem Täschli um sich aus und genehmigte sich ein ausgedehntes zweites Frühstück. Alle anderen Kinder waren jeweils längst wieder am Spielen; Laura liess sich nicht stören, das Chaos an Papierschnitzeln, Plastiksäckchen, Krümeln und Serviettenfetzen um sie herum wurde gross und grösser.» Mühsam kletterten die anderen Kinder über Laura hinweg. «Bis ich eines Tages etwas genervt sagte: ‹Laura, räum endlich dein Stillleben auf!› Laura wollte wissen, was ein Stillleben sei, und ich suchte zur Veranschaulichung Kunstbilder hervor.» Am nächsten Morgen: Laura am Boden, das übliche Puff. Kindergärtnerin Ursula rollt die Augen. Darauf Laura, stoisch: «Ja, ja, ich bring dänn min Läbesstil scho i d Ornig.» Nur die eine ökologische Bemühung ahme ich zu Hause bestimmt nicht nach: In einem Hotel mussten wir einwilligen, dass die Betten nicht täglich frisch bezogen würden. «Wenn Sie einverstanden sind», hiess es, «wechseln wir die Laken nur jeden zweiten Tag.» Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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AKTUELL

MiGros-MaGazin | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

neues aus Der MiGros | 41

Kleinkunst ganz gross

news

Lieferengpass bei Milette-Windeleinlagen

Am 13. September findet der Tag der Kleinkunst statt. Lanciert wurde dieser vor zehn Jahren vom Migros-Kulturprozent.

U

rsus und Nadeschkin, eines der bekanntesten Schweizer Komikerduos, spielen am 13. September im Casinotheater Winterthur. Der Appenzeller Kabarettist Simon Enzler wird am selben Tag die Zuschauer im Kleintheater Tropfstei in Ruswil LU unterhalten. Dies sind nur zwei von Hunderten von Vorstellungen, die am 13. September im Rahmen des Tags der Kleinkunst über die Bühne gehen. Kleinkunst steht für Kunstrichtungen wie Kabarett, Comedy und Erzähltheater, aber auch Poetry Slam, Zauberkunst und vieles mehr. Das Besondere ist die Nähe zum Publikum — Kleinkunst findet stets im persönlichen Rahmen statt. Da kann es schon mal vorkommen, dass sich der Zuschauer nach der Vorstellung mit dem Künstler beim Apéro austauscht. In der Schweiz gibt es nicht weniger als 450 Kleinkunsttheater. Jährlich veranstalten sie rund 11 300 Vorstellungen für über 1,3 Millionen Besucher — etwa gleich viel wie die zehn grössten Theaterhäuser der Schweiz zusammen. Die Schweizer Kleinkunstszene ist die weitaus bedeutendste in ganz Europa und steht für hohes künstlerisches Niveau.

Ursus und Nadeschkin treten am Kleinkunsttag in Winterthur auf.

Aufgrund eines Brandes in einer Produktionsstätte der Firma Milette kann es in den Migros-Filialen im September zu einem Engpass bei den Milette-Windeleinlagen kommen. Als Alternative bieten sich die Milette-Einmal-Waschlappen an. Voraussichtlich ab Oktober sind die beliebten Windeleinlagen in allen Filialen wieder erhältlich.

Film ab für kleine Cineasten Sie nimmt oft eine Pionierfunktion wahr: Viele der heute bekannten Künstler haben ihre ersten Bühnenerfahrungen in ebendiesen Kleintheatern gesammelt. Das Migros-Kulturprozent hat 2003 gemeinsam mit der schweizerischen Kleinkunstszene den Tag der Kleinkunst lanciert und engagiert sich mit weiteren Projekten und Förderungsbeiträgen speziell für die Sparte Kleinkunst. «Das ist einzigartig in der Kulturförderung», sagt Béatrice Schmidt, Projektleiterin Kleinkunst der Direktion Kultur und Soziales des MGB. Text: Christoph Petermann

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Preis neu * in % 11.50 –8,0 10.50 –23,9 1.25 –10,7 0.50 –16,7 2.20 –8,3 2.30 –4,2

Im September beginnt die neue Saison der Zauberlaterne, des grossen Filmklubs für Kinder. Rund 25 000 Mädchen und Buben im Primarschulalter sind im Klub dabei. In 74 Ortschaften in der ganzen Schweiz erleben die vielen Mitglieder bis im Juni 2013 neun Filmvorführungen im Kino. Das Saisonabo kostet pro Kind 40 Franken, für weitere Geschwister sogar nur 30 Franken. Mit der Mitgliederkarte haben die Kinder Anrecht auf neun Vorstellungen pro Saison, hinzu kommen zahlreiche Spezialveranstaltungen wie Festivals, Vorpremieren oder Wettbewerbe. Die Zauberlaterne zeigt sehenswerte Filme aus verschiedenen Epochen – vom Charlie-Chaplin-Klassiker bis zum Disney-Hit «Findet Nemo».


SCHAUFENSTER 42 |

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BIO

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Bio is beautiful

Kleidung aus Biobaumwolle ist nicht nur gut für Mensch und Umwelt, sie sieht auch gut aus. Diese Pyjamas sind ein ganz besonderer Hingucker.

Bilder: Gaëtan Bally; Styling: Mirjam Käser; H&M: Sandra Marcheggiani; Location: Wildnispark Zürich Sihlwald Sihlwald

M

it einem Marktanteil von 40 Prozent ist Baumwolle die wichtigste Naturfaser für die Kleiderherstellung. Rund 24 Millionen Tonnen werden jährlich weltweit produziert. Die Schattenseiten: Der ökologische Fussabdruck konventionell angebauter Baumwolle ist gross. So kommen auf die Produktion eines Shirts rund 150 Gramm Chemie. Deshalb gehört die Zukunft auch dem biologischen Baumwollanbau, bei dem auf künstliche Düngemittel und Pestizide verzichtet wird. Keine Chemie heisst nicht nur sauberes Grundwasser, das ist auch positiv für die Gesundheit der Bauern: Pestizide werden in Entwicklungsländern nämlich nur selten mit den notwendigen

Atemschutzvorrichtungen versprüht. Um Pestizide zu umgehen, pflanzt man beim Biobaumwollanbau oft sogenannte Lockpflanzen zwischen die Baumwollsträucher, die bei Schädlingen so begehrt sind, dass die Sträucher für sie gar nicht mehr von Interesse sind. Die Bodenfruchtbarkeit bleibt durch Fruchtfolgen und Kompost vom eigenen Hof erhalten. Weniger Chemie im Rohstoff bedeutet weniger Chemie im Stoff, sprich, auf unserer Haut. Und was bei der Wäsche an Chemie eingespart wird, gewinnt sie an Tragekomfort und Aussehen. Die neue Special Edition Hirsch aus Bio-Cotton findet man in der Migros auf speziellen Auslagen. Text: Nicole Ochsenbein

Biobaumwolle nach Eco-Standard Für Migros-Bio-Cotton gelten die Richtlinien der EU-Bioverordnung – natürlicher Pflanzenschutz, Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, Verbot von Gentechnik, Bewirtschaftung in Fruchtfolgen und Mischkulturen und die Verwendung von natürlichem Dünger. Für Biobaumwoll-Produkte der Migros gilt zusätzlich, dass der Baumwollanteil zu 100 Prozent aus zertifiziertem biologischen Anbau stammen, 80 Prozent des Textils aus Biobaumwolle bestehen muss und jeder Lieferant offenlegen kann, woher die Baumwolle stammt. Der Produktionsstandard Eco stellt zudem sicher, dass Biobaumwolle von normaler Baumwolle getrennt verarbeitet wird und auf keiner Produktionsstufe mit Schadstoffen in Berührung kommt.

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migros-magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

SCHAUFENSTER

bio | 43

Grosses Bild: Joel tr채gt eine dunkelblaue Pyjamahose und ein lehmfarbenes Kurzarm-T-Shirt mit Hirschmotiv. Zu den rosa Shortys tr채gt Camille ein beiges Damenshirt mit Hirschmotiv und V-Ausschnitt. Bild oben: Bio Damen Morgenmantel, Rosa, Fr. 29.80; Bio Tasche, 3 Sujets, Fr. 4.80.

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Fernseh- und Schlagerstar Patrick Lindner laden zum Adventskonzert – lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verzaubern! 3. Tag, Samstag 8. Dezember 2012 Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Geniessen Sie ein reichhaltiges Frühstück und unternehmen Sie einen Spaziergang durch die prachtvolle Winterlandschaft! Am Nachmittag besuchen wir den hübschen Weihnachtsmarkt in Zell am See und wärmen uns mit einem heißen Punsch. Hier – in einem der schönsten Ferienorte Österreichs – bleibt Ihnen genügend Zeit zum Verweilen. Nach dem Nachtessen findet dann das Pinzgauer Adventssingen statt. Über 50 mitwirkende Künstler sorgen für ein musikalisch ausgewogenes und stimmiges Adventprogramm! Freuen Sie sich auf einen wunderbaren Abend! 4. Tag, Sonntag 9. Dezember 2012 Mit vielen unvergesslichen Adventseindrücken treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 27. August 2012 |

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Ob Ordnung das sprichwörtliche halbe Leben ist, darüber lässt sich streiten. unbestritten gewinnt man eine Menge Zeit. Die beliebten Aufbewahrungsboxen von rotho sind exklusiv für die Migros neu mit einem individuellen Qr(Quick response-)Code versehen, damit sie auf Anhieb finden, was sie suchen. Der Code funktioniert mit der dazugehörigen App AppmyBox für smartphones, die sie gratis vom App store oder dem Android Market her-

unterladen können. so funktionierts: Mit der Handykamera wird der Qr-Code gescannt. Danach ordnen sie jeder Box eine frei wählbare Bezeichnung zu. Über die Menüauswahl können sie zusätzliche Kriterien wie Aufbewahrungsort, Inhalt, Fotos des Boxeninhalts und weitere Details hinzufügen. so kann man übers Handy in sekundenschnelle eruieren, wo und in welcher Box genau sich der Lieblingswinterpullover befindet.

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Alle Farmer Getreidestängel 20% Alle Kellogg’s Produkte, z.B. Kellogg’s Special K, 500 g 4.30 statt 5.40 20% Alle Trockenreis 500 g–3 kg, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger

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Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier 50% Cucina & Tavola Espresso Kaffeemaschinen Alu und Inox 50% Gesamtes Migros ToplineSortiment 50%

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Gesamtes Garnier Skin Naturals Sortiment, z.B. Miracle Skin Perfector B.B. Creme Matt-Effekt hell, 40 ml 10.60 statt 13.30 20%

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BLUMEN & PFLANZEN

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Alle Bio Trockenfrüchte und Nüsse, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger

Alle Handymatic Supreme Produkte (ohne Regeneriersalz) 50% Gesamtes Axanova und Axamine Sortiment, z.B. Axanova Power Patch, 7 Stück 11.80 statt 14.80 20% Gesamtes L’Oréal Men Expert sowie Nivea for Men Sortiment, z.B. Nivea for Men milde Feuchtigkeitscreme, 75 ml 11.70 statt 13.80 15%

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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FEINE CRÈME | 57

Schlagfertig!

Ein Löffel Schlagrahm ist das i-Tüpfelchen auf vielen Speisen. Jetzt gibt es ihn frisch und schon fertig geschlagen im Becher. Feine Crème fertig geschlagen, 125 g, Fr. 2.60 In grösseren Filialen erhältlich.

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in Fruchtsalat, eine gluschtige Glace oder ein Stück Schoggikuchen zum Zvieri — mit einem Schlag Rahm wird manches zu einem Fest für den Gaumen. Auch viele herzhafte Gerichte verfeinert ein Hauch der luftig weissen Creme, macht sie aromatischer und sorgt oft für die richtige Konsistenz. Und das haben vor den Spitzenköchen schon unsere Grossmütter geschätzt. Doch vor dem Genuss heisst es erst einmal schlagen. Das war zumindest früher so. Wer sich das Schlagen lieber spart, greift jetzt zur neuen, feinen

Crème aus der Migros. Fixfertig kommt sie im handlichen Becher daher. Wieder verschliessbar hält sie sich im Kühlschrank mehrere Tage ohne Aromaverlust. Sie schmeckt nicht nur wie gerade frisch geschlagen, sondern ist als Halbrahm mit nur 25 Prozent Fett obendrein figurfreundlicher als der Vollrahmklassiker. Als rahmiges Krönchen auf der Tomatensuppe, zum Geschnetzelten oder auf dem Dessert kann man sich so auch mal ein Löffelchen mehr gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Text: Jacqueline Vinzelberg


SAISONKÜCHE 58 |

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ANDREJ HERMLIN

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

! Für eine gute Lasagne brauchts nicht viel: Lasagneblätter, Hackfleisch, Bratspeck, Zwiebel und Rüebli, Butter, Käse und ein wenig Rotwein. ! Für die Béchamelsauce wird Mehl in die geschmolzene Butter gerührt. ! Wenn Butter und Mehl gut vermischt sind, kommt Milch hinzu. Dann heisst es rühren, rühren, rühren! Mit dem Schwingbesen vermeidet man, dass sich Klümpchen bilden.

Lasagne mit Swing

Der Berliner Musiker Andrej Hermlin war als Kind viel im Tessin. Wenn er diesen Herbst wieder in die Schweiz kommt, bringt er sein Orchester mit. Auf seinen Besuch stimmt er sich mit seinem Lieblingsgericht Lasagne ein.

E

Beim Schichten der Lasagne wechseln sich Andrej Hermlin und «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger ab: Erst die Bolognese-, dann die Béchamelsauce.

in Einfamilienhaus in Berlin-Pankow, im ehemaligen Ostteil der Stadt. Wir treten ein in eine fast museal anmutende Welt der 30erJahre — im Haus stimmt alles, sogar die Lichtschalter stammen aus dieser Zeit. Für Bandleader Andrej Hermlin (46) sind die 30er-Jahre das Grösste. Fast könnte man meinen, er lebe wirklich in der Vergangenheit: Pomade im Haar, ein gut sitzender Anzug, Einstecktuch. Dabei hat sich Hermlin nicht einmal herausgeputzt. So «schnieke», wie man früher in Berlin sagte, kleidet er sich immer. Und die Möbel, sind das alles Originale aus dem Elternhaus? «Nein, das habe ich alles gesammelt. Aber es sind Originale aus der Zeit», sagt er stolz.

Doch bevor wir uns die Preziosen der Sammlung genauer anschauen, möchte «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger die Küche sehen. «Die ist schön! Ist das alles original aus den 30er-Jahren?», fragt sie ungläubig. «Nicht alles. Das Buffet ist original, den Schrank dazu haben wir nachbauen lassen», erklärt er. Sogar ein alter Siemens-Kühlschrank tut hier noch seinen Dienst. Während die Köchin schon einmal die Zutaten für die Lasagne auspackt, begeben wir uns in die Stube, wo man bequem in das Art-déco-Sofa sinkt. Der Blick fällt auf die alte Grundig-Musiktruhe. An der Wand darüber hängt das bekannte Max-Liebermann-Gemälde «Bildnis der Lola Leder». «Das ist meine Grossmutter», sagt Hermlin und fügt hinzu: «Aber das Bild ist nicht echt.» Hermlins Vater war der DDR-Schriftsteller Stephan Hermlin. Dessen Berühmtheit verschaffte der Familie Vorzüge und ermöglichte Andrej Hermlin viele Sommerferien im Tessin, bis zum

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Schokolade. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Ich koche gar nicht. Fragen Sie lieber, wie oft ich pro Jahr koche. ■ Also, wie oft pro Jahr? Ein bis zwei Mal. ■ Was würden Sie nie essen? Milchreis – selbst für 20 Millionen Franken nicht – und Schlangen. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit Swing-Legende Benny Goodman.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 27. August 2012 |

SAiSoNk端CHE

ANDREj HERMLIN | 59

Es ist an足 gerichtet! Stilsicher serviert Andrej Hermlin die Lasagne. Seine Gross足 mutter blickt ihm dabei 端ber die Schulter.


SAISONKÜCHE 60 |

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ANDREJ HERMLIN

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Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Lasagne Hauptgericht für 4 Personen Für 1 gratinform à ca. 15 × 26 cm

Zutaten

1 Zwiebel, 1 rüebli, 80 g geräucherter Speck, 350 g gemischtes Hackfleisch, 1 dl rotwein, 1,5 dl Fleischbouil­ lon, 1 eL tomaten­ püree, 1 nelke, 1 Lorbeerblatt, 1,5 dl Milch, 1 Moz­ zarella, 160 g La­ sagneblätter, 60 g Parmesan, butter für die Form, 20 g butter béchamelsauce: 30 g butter, 30 g Mehl, 5 dl Milch, Muskatnuss

Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 30 Minuten backen Pro Person ca. 45 g Eiweiss, 54 g Fett, 46 g Kohlenhydrate, 3650 kJ/870 kcal

Zubereitung 1 Zwiebel, rüebli und speck fein hacken. Mit dem Fleisch in einer Bratpfanne anbraten. Mit Wein ablöschen, einkochen lassen. Bouillon beigeben und einkochen lassen. tomatenpüree, Nelke und Lorbeerblatt beigeben. Mit salz und Pfeffer würzen. Milch beigeben. Köcheln lassen, bis die Milch fast verdampft ist. 2 Für die Béchamel Butter schmelzen. Mehl beigeben. Bei kleiner Hitze unter ständigem rühren dünsten, sodass eine kompakte helle Masse entsteht. Mit Milch ablöschen und unter ständigem rühren aufkochen. Mit salz und Pfeffer würzen. 3 Backofen auf 200 °C vorheizen. Mozzarella in kleine stücke zupfen. Form mit Butter auspinseln und mit einer Lage Lasagneblättern auslegen. Darauf die Hälfte der Bolognese, 1/3 Bechamel, Mozzarella und Parmesan geben. Mit Lasagneblättern decken. Wieder Bolognese, Béchamel, Mozzarella und Parmesan einschichten. Mit restlichen Lasagneblättern abschliessen. restliche Béchamel, Mozzarella und Parmesan daraufgeben. Butter in Flöckchen darüberschneiden. In der Ofenmitte circa 30 Minuten backen.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 35, 27. August 2012 |

Fall der Mauer für normale DDR-Bürger allenfalls ein Traum. «Ich war privilegiert. Mit allen negativen Konsequenzen. In der Schule war ich lange isoliert. Aber für mich wurde die Schweiz zur zweiten Heimat. Auch heute noch muss ich einmal im Jahr in die Schweiz», schwärmt er.

Hermlin steht dem Swing näher als dem Schwingbesen In der Osteria Nostrana in Ascona TI bekommt der Vater dreier Kinder (8, 11 und 16) seine Lasagne. «Die ist dort sehr gut, aber nicht so gut wie die meiner Frau», sagt er augenzwinkernd. Wie gerufen kommt seine Frau Joyce (33), gebürtige Kenianerin, herein und bringt uns wieder zu unserer Lasagne. Der Musiker darf sie jetzt in den Ofen schieben. Man merkt, dass Hermlin dem Swing näher ist als dem Schwingbesen. Ein Genussmensch ist er trotzdem: «Ich gehe jeden Tag mindestens einmal essen. Man könnte sagen: Ich verfresse mein Geld.»

Zum Swing kam der junge Hermlin ganz klassisch: «Ich hatte Benny-GoodmanPlatten vom Vater. Für mich stand fest: Ich werde Bandleader. Zum Üben war ich zu faul, sonst wäre ich vielleicht Konzertpianist geworden», ist er sich sicher. Er studierte Musik und gründete mit 21 Jahren 1986 sein Swing Dance Orchestra. Nach dem Fall der Mauer startete das Orchester durch. Stolz ist er auf Engagements im Rockefeller Center in New York, wo einst Benny Goodman spielte, und auch auf den Auftritt zum 100. Geburtstag von Glenn Miller in dessen Geburtsstadt Clarinda. Es ist Zeit, die Lasagne zu servieren. Elegant holt Hermlin sie aus dem Ofen. Ganz der stilvolle Gastgeber, schenkt er Rotwein ein, auch wenn er selbst keinen Alkohol trinkt. Aber ohne einen Schluck Wein swingt die Lasagne nicht richtig. «Juten Appetit.» Text: Claudia Schmidt Bilder: Edgar Rodtmann

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KÜCHENKUNDE 62 |

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TÜRKEI

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Aprikosen Sie sind köstlich im Aroma und strotzen nur so von wertvollen Vitaminen. Aprikosen gehören genauso wie Knoblauch und Zwiebeln in die türkische Küche. Wunderbar passen gebratene Aprikosenscheiben zu grillierten Lammkoteletts mit frischer Minze.

Pistazien

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Geniessen wie ein Sultan

Die türkische Küche hat weit mehr zu bieten als nur Kebab. Eine erstaunliche Vielfalt an Spezialitäten ist hierzulande noch unentdeckt. Lassen Sie sich von den Düften des Orients verführen.

K

aum zu glauben, doch neben der chinesischen und der französischen Küche gehört die türkische zu den raffiniertesten der Welt. Klar doch, denn im orientalischen Kochtopf verschmelzen viele Kulturen. Das Geheimnis dieser köstlichen Küche ist die Zusammenstellung leichter Gerichte aus frischen Zutaten. In der türkischen Küche kochen Feinschmecker, Hirten und Hotelköche mit all den aromatischen Gewürzen und Zutaten

wie Dill, Minze, Thymian, Safran, Zimt Pistazien, Rosinen oder Rosenwasser. Gemüse wie Okra, grüne Bohnen, Rüebli, Auberginen werden geraffelt, geschnitten, gebraten, frittiert oder mit Joghurt gemischt und serviert. Oder das Gemüse wird mit Reis und Hackfleisch gefüllt (Dolma), oder es wird nur kurz in Olivenöl mit Knoblauchscheiben oder Zwiebelringen geschwenkt. Ich persönlich schwöre auf Meze, auch Raki-Tafel genannt. Die köstlichen

Vorspeisen serviert man in kleinen Schälchen mild, würzig oder scharf zubereitet, kalt, lauwarm oder heiss. Typisch sind Kichererbsenpaste, Auberginenpüree, in Zitronensaft eingelegte Peperoni, gefüllte Teigtaschen mit Zucchetti, Schälchen mit Nüssen und Pistazien, frisch geraffelte Rüebli, Joghurt mit viel Knoblauch und Gurken, Zwiebelscheiben, in Würfel geschnittene Honigmelonen und Schafkäse. Bei der Raki-Tafel fehlt es auch nie an frischem, in Streifen geschnittenem Fladenbrot. Ebenso Klassiker sind scharf angebratene Fleischspiesschen vom Lamm, Hammel, Kalb oder Poulet mit Beilagen wie Kartoffeln, Peperoni oder Bulgur. Als Dessert reichen Türken sehr süsses Gebäck mit Mandeln, Nüssen, Pistazien, Honig und Trockenfrüchten — wie das Blätterteiggebäck Baklava. Diese Süssspeise kenne ich nur zu gut von meiner griechischen Oma. Klebrig, süss, aber herrlich. Ich wünsche Ihnen «Afiyet olsun!» — en Guete!

Bilder: AWL/Getty Images, Fotolia, istockphoto (3), Keystone

Ohne die kleinen grünen Nüsse geht gar nichts in der türkischen Küche. Sie sind gesalzen und geröstet als Snack für zwischendurch sehr beliebt und spielen in vielen Desserts, wie beispielsweise dem Klassiker Baklava, neben Honig die Hauptrolle. Klein gehackt, veredeln Pistazien diverse Saucen.


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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TÜRKEI | 63

Feigen Für Türken sind frische Feigen die beste Alternative zu Pralinen. Man nascht sie zwischendurch oder als Dessert nach einem Nachtessen. Aus Feigen lassen sich auch fantastische süss-saure oder scharfe Chutneys und Saucen zaubern. Unbedingt ausprobieren!

en in ein Gemütliches Schlemm

em Restaurant am Golde

nen Horn in Istanbul.

Knoblauch

Zwiebeln Zwiebeln bringen Würze und mit ihrem hohen Vitamingehalt viel Gesundheit in verschiedene türkische Gerichte. Hervorragend schmecken leicht angeröstete Zwiebelringe mit Pistazien über scharf angebratenem Rind- oder Hammelfleisch.

Die einen lieben ihn, den anderen stinkt er gewaltig. Nicht so in der türkischen Küche, denn hier geht nichts ohne die würzigen Zehen. Ob frisch gepresst an Fleischmarinaden, gescheibelt in Eintöpfen oder eingelegt in Essiggemüse – wie etwa Peperoni.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

NEWS

Genusswoche Während der Genusswoche vom 13. bis 23. September werden Produkte aus der Region verführerisch inszeniert. In der ganzen Schweiz werben viele Einrichtungen in einem festlichen Rahmen für eine Küche voller Aromen und Genüsse. Die Migros nimmt an diesem Fest teil. Im «Métropole» in Sitten kann man an einem Stand versu-

chen, verschiedene Düfte zu erraten und seinen Geruchssinn zu schärfen. Wer Glück hat, kann dabei einen der zehn Körbe mit «Aus der Region.»-Produkten gewinnen. Mehr Informationen: www.genusswoche.ch

Von oben nach unten

Das Migros-Magazin porträtiert Erika Marguelisch, eine Oberwalliserin, die vor 35 Jahren entschied, in der Migros Métropole in Sitten zu arbeiten.

Bilder: Karyna Chekarova | 123rf.com / Mélanie Zuber

S

prachgrenzen erscheinen manchmal unüberwindbar. Um sie zu überschreiten, muss man die Sprache der benachbarten Region beherrschen oder ein bisschen Kühnheit oder Gewitztheit beweisen. Die Zweisprachigkeit unseres Kantons könnte als Chance gesehen werden. Doch leider wird sie oft als Hindernis betrachtet. Bei der Migros Wallis tauchen einige Mitarbeitende täglich in die Sprachenvielfalt ein, indem sie in der Sprache der Nachbarregion arbeiten. Dies ist der Fall bei Brice Genet, dem jetzigen Filialleiter der Migros Leukerbad, der ursprünglich aus dem Zentralwallis stammt und den wir vor einigen Wochen im Migros-Magazin vorgestellt haben. Das ist ebenfalls der Fall bei Erika Marguelisch, die bei der Migros Métropole in Sitten arbeitet und in Naters lebt. Auch sie hat sich zum Interview bereit erklärt – ein Interview, das übrigens auf Französisch geführt wurde. Erika Marguelisch, was führte Sie ins Unterwallis?

Als ich eine junge Erwachsene war, schickten mich meine Eltern nach Siders zu den Ordensschwestern von Beaulieu, damit ich Französisch lerne. Sie wussten, dass das Beherrschen einer Fremdsprache ein Vorteil ist. Nachdem ich drei Jahre lang in der Region Siders gelebt hatte, zog ich nach Sitten. Ein paar Jahre später erhielt ich eine Stelle im Métropole.

Erika Marguelisch kam, sah und blieb – im Unterwallis in der Migros Métropole in Sitten. Welche Funktion haben Sie?

Ich bin Verkäuferin in der Kinderbekleidungsabteilung. Das ist eine tolle Arbeit, ich begegne Kindern jeden Alters. Aber Sie leben heute nicht mehr im Unterwallis, oder?

Nein, mein Privatleben hat mich wieder ins Oberwallis geführt. Gegenwärtig wohne ich in Naters. Meine Familie lebt

im Oberwallis, ich bin nicht ans Unterwallis gebunden. Sie pendeln also jeden Tag?

Ja, von Naters nach Sitten ist es nicht so weit. Im Zug reise ich eine gute halbe Stunde. Dabei nehme ich mir Zeit für mich. Dadurch habe ich die Gelegenheit, zu lesen oder mich zu entspannen, um dann erholt zur Arbeit zu kommen.


IHRE REGION 66 |

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MIGROS WALLIS

Als Sie wieder ins Oberwalls zogen, hätten Sie nicht lieber dort arbeiten wollen?

Doch, ich habe einen Wechsel in Erwägung gezogen. Man bot mir eine Stelle im Do it + Garden in der Migros Glis an. Aber meine jetzige Stelle gefällt mir viel besser. Mir ist es wichtiger, dass ich die Arbeit gerne habe, als in der Muttersprache zu arbeiten. Und im «Métropole» fühle ich mich wohl.

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Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Willkommen im Die Migros Wallis eröffnet diese Woche in Martigny fünf

Ist es schwierig, nicht in der Muttersprache zu arbeiten?

Manchmal verstehe ich die Kundschaft oder meine Arbeitskolleginnen und -kollegen nicht. Aber ich frage immer nach, und danach sind die Probleme gelöst. Ich habe zum Beispiel Mühe mit technischer Terminologie. Ich als Verkäuferin im Melectronics, das käme nicht gut. Wie verlief Ihre Integration ganz am Anfang?

Ich hatte keine Probleme. Meine Kollegen sind alle sehr nett, und die Filialund Abteilungsleitenden sind immer da, wenn man sie braucht. Wir sind ein gutes Team hier, das ist angenehm. Gibt es manchmal auch sprachliche Missverständnisse?

«Mir ist es wichtiger, dass ich die Arbeit gerne habe, als in der Muttersprache zu arbeiten.»

Ja, das kommt vor. Vor dem Interview haben mir einige Kollegen zum Beispiel gesagt: «On te dit merde.» Das verstand ich zuerst nicht richtig und fand es echt gemein. Aber dann erfuhr ich, dass es viel Glück bedeutet. Das war also nett gemeint!

Das Quartz Center befindet sich direkt an der Autobahnausfahrt.

Gibt es Verhaltens- oder Charakterunterschiede zwischen Ober- und Unterwallisern?

Ja, manchmal. Meine Kolleginnen und Kollegen sagen mir, dass ich ein Starrkopf bin, weil ich sage, was ich denke, und weil ich gerne klare Aufträge habe. Im Unterwallis nehmen es die Leute weniger genau, was aber nicht heisst, dass sie nichts machen. Sie haben einen ruhigeren Rhythmus. Ich finde auch, dass sich die Welschen weniger ins Zeug legen fürs Deutsch als die Oberwalliser fürs Französisch. Das ist schade. Sprechen Sie auch ausserhalb Ihrer Arbeit französisch?

Nein, wenn ich bei mir zu Hause in Naters bin, spreche ich nur deutsch. Ich lese die Zeitungen, schaue fern und träume auf Deutsch.

D

as ist eine Neuheit im Wallis: In einem Einkaufszentrum mit zwanzig verschiedenen Geschäften vereinigt die Migros ihr ganzes vielseitiges Angebot. Das Quartz Center, das seine Türen am Freitag, 31. August, in Martigny öffnen wird, beherbergt einen Migros-Supermarkt sowie vier MigrosFachmärkte.

Ein Supermarkt und vier Fachmärkte auf gut 7500 m2 Gewiss ist der Supermarkt im neuen Einkaufszentrum nicht ganz so gross wie derjenige in der Migros Manoir in Mar-

tigny. Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern wird man im Quartz-Supermarkt jedoch das ganze Sortiment von Produkten des täglichen Bedarfs finden. Seine grössten Trümpfe sind die bediente Metzgerei und die Ladeneinrichtung, durch welche die Frischprodukte sehr attraktiv zur Geltung kommen. Ein Melectronics wird ein vielfältiges Angebot an Haushalts- und Unterhaltungselektronik präsentieren. Ein Do it + Garden Migros wird Heimwerker- und Gärtnerherzen höherschlagen lassen, denn dort wird eine breite Palette an Werkzeugen und Produkten rund um

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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Quartz neue Verkaufsstellen.

den Garten zu finden sein. Ein SportXX wird Kleider und Sportausrüstung für zahlreiche Aktivitäten anbieten. Und eine Micasa – die Erste im Kanton – wird auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern einen Überblick über das ansprechende Möbel- und WohnaccessoiresAngebot präsentieren.

wird daher in den Genuss von moderner und angenehm eingerichteter Infrastruktur kommen. Zusätzlichen Komfort bietet das Quartz Center, weil es sich am Stadteingang befindet und somit leicht zugänglich ist. Ausserdem hat es ein Parking und ebenfalls viele Aussenparkplätze.

Einkaufskomfort und Einkaufsgenuss

Durch die Eröffnung bedingte Veränderungen im Verkaufsnetz

Die fünf Migros-Märkte sind sehr attraktiv, weil sie nach den neuesten Ladeneinrichtungsstandards der Migros gestaltet worden sind. Die Kundschaft

Die Eröffnung des neuen Einkaufszentrums führt zu Veränderungen bei anderen Migros-Märkten der Stadt. Daher hat der Melectronics, der sich bisher in

der Migros Manoir in Martigny befand, seine Türen geschlossen. Er wird demnächst durch ein Fachgeschäft für Babybekleidung und -artikel ersetzt. Um die Schliessung zu kompensieren, wird dafür der Supermarkt Martigny Manoir einige Elektronikgeräte ins Sortiment aufnehmen. Der Do it + Garden, der sich an der Rue du Simplon befindet, wird ebenfalls geschlossen. An seine Stelle werden andere Dienstleistungen und Geschäfte treten, darunter ein Outlet Migros und ein Fitnesszentrum.

Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

Text: Mélanie Zuber

Bilder: Didier Bérard

Das neue Einkaufszentrum in Martigny beherbergt zwanzig Geschäfte, darunter einen MigrosSupermarkt und vier MigrosFachmärkte.


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Tipp von Wally P., blind


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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Gratis surfen in St. Gallen

IT’S A WILD WORLD Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Dröhnende Boliden und Livemusik in Austin Austin beherbergt dieses Jahr erstmals den Formel-1-Zirkus. Vom 16. bis 18. November findet in der texanischen Hauptstadt das vorletzte Rennen der Formel-1-Saison 2012 statt. Auf einem 375 Hektar grossen Areal, rund 24 Kilometer von Downtown Austin enfernt, sind neben der Strecke eine Kongresshalle für bis zu 1000 Gäste, Luxuslogen, ein Spital mit eigenem Helikopterlandeplatz sowie eine Open-Air-Bühne für Rockkonzerte geplant.

Bild: Daniel Ammann

■ Die Livemusikhauptstadt der Welt

ist das Herz und die Seele von Texas! Zur Auswahl stehen gegen 200 Bühnen und jährlich 1900 live auftretende Künstler wie Willie Nelson. Unbedingt einkehren sollte man bei Stubb’s Bar-b-q und dort zu Livemusik Fleischvariationen und paniertes Gemüse geniessen, oder aber den populären Sunday Gospel Brunch besuchen. Populär und preiswert sind die Food Trailers (mobile Küchen unter freiem Himmel, www.aust infoodcarts. com). Die Congress Avenue ist voll von Antiquitäten- und Vintage-Läden sowie Restaurants. ■ Am fotogensten ist Austins Skyline vom Lady Bird Lake aus (Bild), wo man Kanus und Kajaks mieten kann (www. zilkerboats.com). Das Texas State Capitol (Congress Ave./11th Street) ist grösser als das in Washington! Das spannendste Kino der USA heisst Alamo Drafthouse (www.originalalamo.com). ■ Gut zu wissen: Im November wird es in Austin gut 20 Grad warm.

Die Stadt St. Gallen stellt ihren Bewohnern und Besuchern kostenlose W-LanHotspots zur Verfügung. Damit gelangt man mit Smartphone und Notebook ins Internet – und ist erst noch weniger Strahlung ausgesetzt.

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as sogenannte St.Galler Wireless, das drahtlosen Internetzugang ermöglicht, ist seit Mitte August in Teilen der Altstadt, zentralen Stadtgebieten und in einigen Bussen der Verkehrsbetriebe verfügbar. In der Basicversion ist die Nutzung kostenlos, als Premiumkunde (schnellere Verbindung) bezahlt man für zwei Stunden fünf Franken. Mit der Massnahme will die Stadt St.Gallen surfenden und mailenden Bewohnerinnen, Touristen, Schülerinnen oder Geschäftsleuten nicht nur einen Mehrwert bieten, sondern auch die Strahlenbelastung auf dem Stadtgebiet reduzieren. «Die Gesamtstrahlenbelastung wird mit flächendeckendem W-Lan im Mittel nicht reduziert, aber die Spitzen, die in der Nähe von Mobilfunkbasisstationen entstehen, können tatsächlich reduziert werden», sagt Philippe Horisberger, Leiter der Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Doch der Experte gibt zu bedenken: «Ein öffentliches W-Lan ist zum gelegentlichen Surfen oder Mailen sehr praktisch, doch wer das mobile Internet geschäftlich braucht,

ist mit dem heutigen 3G-Mobilfunknetz der kommerziellen Telekomanbieter besser bedient.» Als Gründe dafür nennt er die höhere Sicherheit und Zuverlässigkeit von Mobilfunknetzen: «Die Provider stellen ein stabiles, sicheres Netz zur Verfügung, während die offenen W-LanHotspots für Hacker leichter zu knacken sind. Ausserdem sinkt beim W-Lan die Geschwindigkeit des Datenverkehrs stark, wenn viele Personen das Netz benutzen.» In Luzerns Innenstadt gibt es bereits seit 2007 ein kostenloses öffentliches W-Lan, ebenso in Lugano. In Zürich wurde ein temporäres Netz, das sich auf das Limmatquai beschränkte, nach der Versuchsphase ab 2008 bereits wieder eingestellt. W-Lan ist für Horisberger immer noch zeitgemäss, trotz neuen, schnelleren Mobilfunktechnologien: «Bis Letztere flächendeckend verfügbar sind, wird es noch einige Jahre dauern. Deshalb ist das kostenlose W-Lan sicher eine gute Alternative.» Text: Felix Raymann

www.facebook.com/MigrosMagazin Wie viel drahtlosen Internetzugang braucht es in Städten und Agglomerationen? Die Umfrage.

Öffentlicher Internetzugang: Voller Empfang vor der Stiftskirche St. Gallen.


Auf zum Wandern in der Region Brugg!

15. SEPTEMBER 2012

Liebe Wanderfans und Wanderfamilien Die «Schweizer Familie» freut sich, Sie zum 5. Nationalen Wandertag in die Region Brugg einzuladen. Wir haben für Sie und die ganze Familie drei attraktive Wanderrouten zusammengestellt. Christa Rigozzi, Röbi Koller, und Ritschi (Plüsch) werden Sie auf den Wanderungen begleiten. Am Ziel der Wanderung in Windisch fifinden nden Sie ein unterhaltsames Rahmenprogramm, Marktstände und Musik aus der Region. Mehr Informationen zum t Sie ein m mit Es erwarte Programm unter www.schweizerfamilie.ch/wandertag endprogram Ab s he ic gsre ©SRF

©Basil Stücheli

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Christa Rigozzi Veranstalter

Röbi Koller Veranstaltungsort

Ritschi Hauptsponsor

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Produktion


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leben

migros-magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

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5 fragen

«Resultate der Versuche sind positiv»

Im Schulmodell Basisstufe werden Kinder des Kindergartens, des ersten und zweiten Schuljahres zusammen unterrichtet. Was im Thurgau heiss diskutiert wird, ist im Kanton Bern bereits beschlossene Sache. Monika Schöni erklärt, weshalb.

1

Monika Schöni Lanker (63) ist Leiterin des Fachbereichs Kindergarten und Projektleiterin Schulversuch Basisstufe der Erziehungsdirektion Bern.

zudem braucht es mehr Räumlichkeiten für Spielmaterial, Arbeitstische und verschiedene Lernangebote. Es ist aber gut investiertes Geld: Die Betreuung und frühe Förderung durch zwei Lehrpersonen minimiert die Kosten für späteren Zusatzunterricht. Es ist zudem ein gutes Modell, um in kleinen Gemeinden die wohnortsnahe Schulung der jüngsten Kinder zu ermöglichen und allfällige Schulschliessungen zu verhindern.

Monika Schöni, weshalb führt der Kanton Bern das Schulmodell Basisstufe ein?

Heute sind die Unterschiede in der Entwicklung der Kinder sehr gross. Einzelne Vier- bis Fünfjährige können schon lesen und schreiben, entsprechen in der Entwicklung jedoch ihrem Alter. Sie können beispielsweise die Schuhe nicht binden und sind sich das soziale Gefüge einer grossen Gruppe nicht gewohnt. In der Basisstufe werden die unterschiedlichen Entwicklungsstufen vier- bis achtjähriger Kinder aufgefangen.

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Kindergärtler sitzen mit Erst- und Zweitklässlern zusammen in einer Klasse.Ist das sinnvoll?

Kindergarten und erste Primarklassen sollen zusammengelegt werden können («Thurgauer Zeitung» vom 16. August).

Kinder werden individuell gefördert, in der Durchmischung profitieren die älteren wie die jüngeren Kinder: Spätzünder können länger spielen, Frühreife lernen eher lesen. Die Basisstufe kommt den unterschiedlichen Bedürfnissen der Vier- bis Achtjährigen sehr entgegen.

positiv. In den Kantonen Bern und Luzern wird sie deshalb vielerorts eingeführt, in anderen Kantonen ist der politische Entscheid noch offen, im Aargau wurde sie abgelehnt.

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Wird dieses Modell Schule machen?

Die Basisstufe wurde schon in elf Deutschschweizer Kantonen in einem mehrjährigen Schulversuch erprobt. Die Resultate und Rückmeldungen sind sehr

Die Basisstufe stösst nicht überall auf Zustimmung. Wie argumentieren die Gegner des Modells?

Vor allem mit den Kosten. Die Kinder werden im Zweierteam unterrichtet,

mein garTen

Kurzsichtige Tierliebe

Gartenexpertin Haia Müllers Freundin liebt Maulwürfe. Der Hund auch.

Vor ein paar Tagen war eine Dame aus Paris bei mir zu Besuch. Zusammen mit ihrer Freundin flüchtete sie vor der Stadthitze und macht Ferien bei Bekannten im Tösstal. Sie ist eine typische Städterin mit romantischer Vorstellung vom Landleben, schätzt die Ruhe, die Frische, die Natur. Und sie liebt Tiere. Jedenfalls sagt sie das, obwohl dies wohl eher theoretisch ist. Item, Claude — so heisst sie — schmust mit der Katze, krault dem Hund den Pelz, freut sich über die Eidechsen und Schmetterlinge, die sich in meinem Garten tummeln. Als ich ihr erklärte, weshalb meine Wiese im Moment eher einem durchfurchten Acker gleicht, hob sie fragend ihre Augenbrauen. Mein Gar-

ten hat nämlich nicht nur willkommene Besucher. Seit dem Frühling haben Maulwürfe ihn zu ihrem Tummelplatz erkoren. Zu meinem Ärger, aber sehr zur Freude von Sari, meiner Hündin. Stundenlang gräbt sie die unterirdischen Kanäle der scheuen Graber frei. Und hie und da hat sie (der Hund, nicht der Maulwurf) sogar Glück und erwischt einen der

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Warum ist es wichtig, kleine Dorfschulen zu erhalten?

Für die Kinder ist es sicher das Beste, am Wohnort die Schule zu besuchen. Sie entdecken die Welt in stets grösseren Kreisen: Familie, Dorf, Nachbarort — und so weiter. Wenn sie schon so klein täglich kilometerweit an einen anderen Ort transportiert werden müssen, fehlt ihnen die schrittweise Entdeckung ihres näheren Umfelds. Mit der Schule im Dorf ist vieles einfacher: Die Kinder können zu Fuss, selbständig und gemeinsam mit ihren Kamerädli in die Schule gehen, und mittags zu Hause essen, wie das an ländlichen Orten üblich ist. Interview: Claudia Langenegger

Wühler. Was Sari denn damit mache, wollte die Dame aus Paris wissen. «Sie tötet sie», antwortete ich. Jetzt machte Claude grosse Augen. Sie liebe Maulwürfe, sagte sie, fühle sich ihnen besonders verbunden, weil sie, wie die scheuen Tiere auch, kurzsichtig sei. Sie werde wohl einen Verein zum Schutz der Maulwürfe gründen, meinte sie augenzwinkernd. Nun, ich habe nichts gegen Maulwürfe, sie tun den Pflanzen nichts, ziehen Fleisch in Form von Würmern und Insekten einer vegetarischen Mahlzeit vor. Das Übel ist nur, dass Mäuse ihr Tunnelsystem als Rennbahn benützen, um möglichst schnell an die zartesten Wurzeln zu kommen. Die Pfingstrose, der Aprikosenspalier und der frisch gepflanzte Zwetschgenbaum fielen den Nagern dieses Jahr schon zum Opfer. Und da hört dann meine Tierliebe definitiv auf.


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leben

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Migros-bank-ratgeber

Totgesagte leben länger Ich habe 200000 Franken geerbt,die Hälfte davon in Aktien. Zwar bin ich auf das Geld nicht angewiesen.Trotzdem frage ich mich: Ist die Aktienquote von 50 Prozent nicht zu hoch?

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Seit über zehn Jahren schon rentieren Obligationen klar besser als Aktien. Mehr und mehr Anleger haben sich deshalb von den Aktien verabschiedet — für immer, wie sie sagen. Auch in den nächsten Monaten werden wohl weitere Leute entnervt ihre letzten Aktienbestände auf den Markt werfen. Doch bevor Sie nun ebenfalls verkaufen, möchte ich Ihnen Folgendes ans Herz legen: Fällen Sie Ihr Urteil nicht aufgrund des letzten Jahrzehnts, sondern aus der historischen Optik von mindestens 100 Jahren. Dabei werden Sie zunächst feststellen, dass Sie mit den Erträgen aus den Obligationen häufig nicht einmal den Kaufkraftverlust wettmachen können. Wer zum Beispiel im Jahr 1938 in Eidgenössische Staatsanleihen investierte, musste 36 Jahre lang warten, bis er real, nach Abzug der Inflation, definitiv aus der Verlustzone herauskam. Die reale durchschnittliche Jahresrendite von Schweizer Staatsobligationen seit dem Jahr 1900 beträgt magere 0,8 Prozent. Dagegen erreichten Schweizer Aktien

über die letzten 111 Jahre eine deutlich höhere Durchschnittsrendite von 4,2 Prozent.

in die schöpferische kraft der Unternehmen investieren Was viele Anleger bei Aktien abschreckt, sind die hohen Wertschwankungen. Doch je länger Sie Ihre Aktien behalten, desto geringer wird das Verlustrisiko. In der Grafik sehen Sie den Renditevorsprung von Aktien gegenüber Staatsanleihen bei zehnjähriger Haltedauer: Als Aktionär verdienen Sie nach Ablauf von zehn Jahren mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent besser als mit Obligationen — und dies meist mit grossem Vorsprung. Bei einer Haltedauer von 20 Jahren schneiden Aktien sogar zu 96 Prozent besser ab. Ich bin überzeugt, diese Überrendite der Aktien wird auch in Zukunft Bestand haben. Aus einem einfachen Grund: Der Aktionär investiert in das Produktivkapital der Volkswirtschaft. Er ist folglich mitbeteiligt an den Sachanlagen und dem Know-how unserer Unternehmen. Zudem wird der Kapitaleinsatz mit einer ansehnlichen Dividende von derzeit nahezu vier Prozent abgegolten. Für Sie heisst das: Wenn Sie Ihr Kapital in den nächsten zehn Jahren

aktien rentieren besser 20% 15% 10% 5% 0% -5% -10% 1900

1920

1940

1960

1980

2000

Jährliche Überrendite von Aktien im Vergleich zu Obligationen. US-Aktienindex S&P 500 gegenüber US-Staatsanleihen in Prozent pro Jahr, bei einer zehnjährigen Haltedauer.

nicht brauchen, kann ein Aktienanteil von 50 Prozent durchaus sinnvoll sein. Auf lange Frist brauchen Sie auch zwischenzeitliche Kursrückgänge nicht zu beunruhigen. Sie profitieren ja immer noch von den jährlichen Gewinnausschüttungen der Unternehmen. Getreu dem Motto «Die Aktie ist tot — es lebe die Aktiendividende!» Investieren Sie noch in Aktien? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank

schweiz in listen

Die acht Wetterrekorde

Es heisst, das Wetter werde immer extremer. Erstaunlicherweise trifft das auf die Schweizer Wetterrekorde nicht zu, wie man zumindest bei diesen Top 8 sieht.

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Bild: thomas Frister, Illustration: Anna Haas

Grösste Hitze: Am 11. August 2003 stieg das thermometer in grono gr auf 41,5 grad Celsius.

Da schmilzt die Glace in Nullkommanichts: Im Hitzesommer 2003 stieg das Thermometer in Grono GR auf über 41 Grad Celsius.

Eisige Kälte: Am 12. Januar 1987 wurden in La Brévine NE –41,8 grad Celsius gemessen. Höchste Niederschlagsmenge (tagesrekord): 414 mm regen (= 414 Liter pro Quadratmeter) fie-

len am 10. september 1983 in Camedo tI. Längste Trockenperiode (0 mm Niederschlag): 77 tage in Lugano tI, ab dem 6. Dezember 1988. Grösste Neuschneemenge (tagesrekord): 130 cm in Klosters gr, am 29./30. Januar 1982.

Grösste Schneehöhe: 816 cm auf dem säntis, im April 1999.

Höchste Windgeschwindigkeit in den Bergen: 268 km/h auf dem grossen st. Bernhard, am 27. Februar 1990.

Höchste Windgeschwindigkeit in den Niederungen: 190 km/h in glarus, am 15. Juli 1985.

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona Verlag, www.fona.ch


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OUTDOOR

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Nr. 35, 27. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

SchweizMobil bietet die schönsten offiziell signalisierten Routen zum Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren in der Schweiz.

Bis uns die Augen übergehen

Vom üppigen Grün ins staubige Grau und wieder ins üppige Grün – die Wanderung von der Griesalp nach Mürren bietet nicht nur eine abwechslungsreiche Umgebung, sondern auch monumentale Ausblicke.

D

er Tag beginnt bereits mit einem Superlativ: Zur Griesalp, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Mürren, sind wir auf der steilsten Postautostrecke Europas unterwegs. Die Steigung beträgt 28 Prozent, in den Kurven kratzt auf der einen Seite der Rückspiegel des kleinen Postautos beinahe am Fels, und auf der anderen Seite bleiben für die Räder nur noch wenige Zentimeter bis zum Abgrund. Chauffeur Alfred Widmer erklärt den Fahrgästen,während er emsig am Steuerrad kurbelt, dass das Postauto blockiert sei, wenn man in diesen Kurven den richtigen Einlenkpunkt nur schon um rund zehn Zentimeter verpasse. Mit obligatem «Tü-da-do» und vielen Informationen zur Gegend bringt uns Widmer elegant um die Kurven bis zur Griesalp. Schon bei der Planung unserer Wanderung haben Claudio (43) und ich (44) mit Wohlwollen festgestellt, dass die Routen von SchweizMobil bestens auf den öffentlichen Verkehr abgestimmt sind. Dies ermöglicht uns einerseits nur eine Einzeletappe der legendären inter-

nationalen Route Via Alpina zu wandern und andererseits die Etappe sogar abzukürzen: Wir wandern nicht bis zum Etappenziel Lauterbrunnen, sondern nur bis Mürren. Dies erspart uns knapp zwei Stunden Abstieg. Die reine Wanderzeit wird gemäss dem Internetplanungstool von SchweizMobil sechs Stunden und vier Minuten betragen — immer noch genug, wie wir finden.

Wer hats erfunden? Dieses Mal völlig egal. Auf dem Wegweiser auf der Griesalp steht jetzt aber: «Mürren 7 Std». Stimmt das Klischee allenfalls doch, dass — etwa im Gegensatz zu den Bündner Angaben — die Berner Wanderzeiten als lahm gelten? Andreas Wipf vom Verband Schweizer Wanderwege will das Klischee nicht bestätigen. «Die Zeitangaben auf den Wegweisern sind halt zum Teil historisch bedingt», erklärt er. «Mal ist man von vier Kilometer pro Stunde ausgegangen, mal von viereinhalb, teilweise wurde gerundet, dann wieder nicht.» Um es vorwegzuneh-

Bei der Alp Obere Dürreberg haben wir die


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leben

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Weitere Outdoor-Tipps im Migros-Magazin zu SchweizMobil:

Hälfte der Höhenmeter hinter uns. Hier beginnt der schmale bergweg.

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OkTOber AuSgAbe 40 Wanderland, route 52 sentiero Lago di Lugano

men: Unsere ungefähre Wanderzeit wird irgendwo zwischen den zwei Angaben liegen. Der Weg führt erst durch den Wald, dann passieren wir den wilden Gamchibach, und bald befinden wir uns über der Baumgrenze. Zwei Nonnen der Evangelischen Marienschwesternschaft sind hier auch unterwegs — in Nonnentracht doch mit modernen Wanderschuhen und -stöcken. Wir kommen ins Reden. Würden die Menschen ein schönes Gebäude sehen, frage man immer, wer das gebaut habe, sagen sie. Aber hier in den Bergen etwa, wenn es um die wunderbare Natur gehe, frage sich niemand, wer diese geschaffen habe. Gott, Buddha, Allah, Shiva, Ricola — wer, wie, wann und warum auch immer: Schon ein wenig paradiesisch erscheint es uns hier. Oben bizarr zerklüftete Felswände, darunter saftig grüne Matten, die sich wie Teppiche über die steilen Flanken legen und direkt vor uns eine Blumenwiese in Weiss, Gelb, Rosa, Orange, Blau und Lila. Wundklee, Ochsenauge, Glockenblumen, Enzian — alle stehen in voller Blüte. Die Hälfte der

Wehe, wenn sie losgelassen: Mit schlenkernden Carbonstöcken an den Handgelenken bringt uns die Nonne gottes Werk näher.


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knapp 1300 Höhenmeter bis zur Sefinafurgga (2612 m), dem Übergang nach Mürren, haben wir auf Alpsträsschen relativ leicht zurückgelegt. Auf dem Bergwanderweg wird es nun anstrengender. Und bald ändert sich auch die Szenerie. Die Farben verschwinden als Erstes, nur etwas Grün ist da und dort noch zu sehen, das Gelände wird felsdurchsetzter, und schliesslich sind wir ausschliesslich in staubigem, grauen Schotter unterwegs. Die letzten Höhenmeter zur Sefinafurgga sind sehr steil, und wir legen sie über Treppenstufen, die zusätzlich mit einem Fixseil gesichert sind, zurück.

Wunderbare Sicht auf die schönsten Gipfel der Alpen Auf dem Pass angekommen, steigen wir noch etwas höher in Richtung Hohtürli und gelangen so nach fünf Minuten zu einem wunderbaren Aussichtspunkt. Direkt vor uns liegen das Gspaltenhorn, in westlicher Richtung der Gamchigletscher und dahinter die schneebedeckten Gipfel von Morgenhorn, Wyssi Frau und Blüemlisalphorn. In östlicher Richtung die Crème de la Crème der Alpen, das monumentale Dreigestirn: Eiger, Mönch und Jungfrau. Und für einmal aus einer Perspektive gesehen, die man nicht bereits von zig Postkartensujets her kennt. Uns gehen die Augen über. Der weitere Weg führt nun steil über eine Schuttflanke hinunter — deren Grau bald hinter uns liegt. Wir sind erneut in der Welt

Aussichtspunkt über der Sefinafurgga: im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau.

Bald oben: Die letzten steilen Meter zur Sefinafurgga gehts über eine Treppe.

Wanderland, Via Alpina Kiental

BERNER OBERL AND

Mürren Griesalp

Schilthorn Hundshore

Karte: WSGrafik

a rgg u f a S efi n

Gspaltenhorn

Gimmelwald

2 km

Anreise/Rückreise: Mit Bahn und Postauto bis Griesalp / retour ab Mürren mit Bahn und Gondelbahn bis Lauterbrunnen und von dort mit Bahn zurück Etappe 12 (wie beschrieben): Griesalp–Sefinafurgga–Bryndli–Mürren Dauer: reine Wanderzeit circa 6¼ h Anforderung: schwer Länge: 14,25 Kilometer Höhenmeter: 1271 m Bemerkung: Die gesamte Etappe 12 führt von der Griesalp nach Lauterbrunnen (Wanderzeit circa 8¼ h). Karten: siehe www.schweizmobil.ch Führer: «Via Alpina», Guido Gisler, AT-Verlag, Fr. 25.90 Weitere Informationen: www.wanderland.ch (Eingabe Suche 1.12)


Info Individuelle Wanderungen oder Velotouren mit der SchweizMobilCard online planen ist einfach

Als Grundlage zur Planung Ihrer Tour stehen Ihnen auf der Karte die bereits eingezeichneten signalisierten Routen von SchweizMobil und das signalisierte Wanderwegnetz der Schweiz zur Verfügung. Während des Zeichnens folgt die Linie bevorzugt den auf der Karte ausgewählten signalisierten Wegen (magnetische Wege). Das Zeichnungswerkzeug ist leicht und intuitiv zu bedienen. Ihre Routen können Sie unterwegs in der Gratis-App von SchweizMobil nutzen.

Dieses online Zeichnungswerkzeug sowie verschiedene Reiseangebote können Sie mit der günstigen SchweizMobilCard nutzen. Sie kostet pro Jahr CHF 30.– und Sie unterstützen damit die Qualitätsförderung der Routen von SchweizMobil. Zum Kennenlernen offeriert die gemeinnützige Stiftung SchweizMobil neuen Nutzern der SchweizMobilCard einen Rabatt von CHF 10.– für das erste Jahr. Geben Sie dazu bei der online-Bestellung den folgenden Gutschein-Code ein: 1004-2906-8359-1946 Ab September erhalten Sie eine SchweizMobilCard, die ab sofort bis Ende 2013 gültig ist. Damit profitieren Sie gleich zwei Mal.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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Im Abstieg – und wieder in der Welt der saftigen Wiesen und bunten Blumen.

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! SchweizMobil ist Trägerin des SlowUp, des autofreien Erlebnistags. Die nächsten SlowUp: – 2. September: Mountain Albula – 9. September: Emmental-Oberaargau – 16. September: Basel-Dreiland – 23. September: Zürichsee – 30. September: Schwyz-Swiss Knife Valley Mehr über den SlowUp: www.slowup.ch

der Blumen und Gräser angekommen. Vor uns thront mächtig das Schilthorn — bei James-Bond-Fans besser bekannt als Piz Gloria, aus dem Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät» .

Eine richtige Wanderung muss man in den Muskeln spüren Nach knapp fünf Stunden Laufzeit lädt die Rotstockhütte zu einer Erfrischung ein, während in der Sefinenalp gleich daneben die Kühe von den Sennen wild gestikulierend und zünftig fluchend eingestallt werden. Wer will, kann hier Alpkäse, Hobelkäse, Mutschli und Butter einkaufen. Die letzte Etappe unserer Wanderung führt uns auf einem gemütlichen Höhenweg bis zum Bryndli — Eiger, Mönch und Jungfrau stets im Blick. Mürren, unser Endziel, ist von hier auch bereits zu sehen. Trotzdem ist nochmals Konzentration gefordert. Denn zum Spielboden gehts steil und stellenweise etwas ausgesetzt bergab. Das geht in die Kniegelenke, und wir spüren das Mehrgewicht des Käselaibs im Rucksack. Das muss so sein. Denn wer abends nicht das herrliche, leichte Ziehen in Gelenken und Muskeln spürt, hat auch keine zünftige Wanderung gemacht. Text : Üsé Meyer Bilder: Michael Sieber

SchweizMobil

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Der Käsekessel in der Sefinenalp: Hier wird täglich Milch zu Butter und Käse verarbeitet.

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Ihr Reiseprogramm

Route 1

1. Tag: Schweiz – Strassburg. Anreise nach Strassburg im modernen Reisecar. Der Strassburger Weihnachtsmarkt mit seiner über vier Jahrhunderte alten Tradition bezaubert. Auf der Place de la Cathédrale und auf der Place Broglie haben Sie die Auswahl von ca. 200 Ständen mit Kunsthandwerk und Weihnachtsprodukten. Einschiffung ca. ab 17 Uhr auf die «MS Scenic Diamond». «Welcome-Cocktail» und anschliessend mehrgängiges Nachtessen an Bord. Um ca. 19 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Rhein von Strassburg nach Colmar (Anlegestelle in Breisach). 2. Tag: Colmar–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung um ca. 9.30 Uhr. Bustransfer von Breisach nach Colmar. Colmar ist das Schmuckkästchen unter den elsässischen Städten. Erleben Sie den Weihnachtsmarkt mit der historisch geschmückten Kulisse von Colmar: Das Rathaus, das Arkadenhaus, das Zollhaus, das «Maison Pfister»… Geniessen Sie den Charme der weihnachtlichen Festlichkeiten in Colmar. Nachmittags Rückreise im modernen Reisecar in die Schweiz. Ihr Reiseprogramm

Route 2

Colmar–Strassburg Reise in umgekehrter Richtung.

a b F r. ■

Vorweihnachtlicher Zauber

Reisedaten 2012 Strassburg–Colmar (Route 1) 24.11.–25.11. Sa–So 26.11.–27.11. Mo–Di 28.11.–29.11. Mi–Do 30.11.–01.12. Fr–Sa 02.12.–03.12. So–Mo 04.12.–05.12. Di–Mi 06.11.–07.11. Do–Fr 10.12.–11.12. Mo–Di 12.12.–13.12. Mi–Do 14.12.–15.12. Fr–Sa Colmar–Strassburg (Route 2) 25.11.–26.11. So–Mo 27.11.–28.11. Di–Mi 29.11.–30.11. Do–Fr 03.12.–04.12. Mo–Di 05.12.–06.12. Mi–Do 09.12.–10.12. So–Mo 11.12.–12.12. Di–Mi 13.12.–14.12. Do–Fr 15.12.–16.12. Sa–So Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 185.– 2-Bett-Kabine Hauptdeck 205.– 2-Bett-Junior-Suite Mitteldeck, Balkon 235.– 2-Bett-Suite Mitteldeck, Balkon 275.– 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 255.– 2-Bett-Suite Oberdeck vorne, Balkon 305.– 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon 335.– 1-Bett-Junior-Suite Mitteldeck, Balkon 325.–

1. Tag: Schweiz–Stuttgart. Anreise nach Stuttgart (Grenzübergang Schaffhausen) im modernen Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Die festliche Innenstadt – mittelalterlich geprägt vom Alten Schloss, den Türmen der Stiftskirche und der grandiosen barocken Anlage des Neuen Schlosses – bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes, der nicht nur zu den Ältesten, sondern auch zu den Schönsten in Europa zählt. Fahrt nach Bad Wimpfen und Einschiffung auf die «MS Excellence Coral». Romantische Lichterfahrt auf dem Neckar nach Heidelberg (Anlegestelle Eberbach). 2. Tag: Heidelberg–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung um ca. 10 Uhr und Bustransfer von Eberbach nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen – dem Kornmarkt mit seiner berühmten Madonnenstatue, rund um den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und dem festlich geschmückten Universitätsplatz – findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Um 15.30 Uhr Rückreise im modernen Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr–Sa/Sa–So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen Fahrt im modernen Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Willkommenscocktail Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch; Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder Annullationsversicherung 18.– Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte 06:15 Wil !, 06:30 Burgdorf ! 06:40 Winterthur Rosenberg 07:00 Zürich-Flughafen ! 07:20 Aarau SBB 08:00 Baden-Rütihof ! 09:00 Basel SBB ■

Ihr Reiseprogramm

Route 1

Route 2

Heidelberg– Stuttgart Reise in umgekehrter Richtung. Ihr Flussschiff

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog 2012 «Die schönsten Advents- & Winterflussfahrten»

Internet Buchungscode

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Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr–Sa/Sa–So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen Fahrt im modernen Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Willkommenscocktail Gebühren, Hafentaxen Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch; Reduktion von Fr. 20.– pro Person Treibstoffzuschlag Schiff oblig. 18.– Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung 18.– Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte Route 1 Route 2 Burgdorf ! --06:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal ! 08:30 07:00 Aarau SBB 07:20 07:20 Baden-Rütihof ! 08:00 08:00 Basel SBB 06:45 09:00 Schaffhausen SBB 09:15 --■

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Reisedaten 2012 Stuttgart–Heidelberg (Route 1) 03.12.–04.12. Mo–Di 05.12.–06.12. Mi–Do 09.12.–10.12. So–Mo 11.12.–12.12. Di–Mi 13.12.–14.12. Do–Fr 15.12.–16.12. Sa–So Heidelberg–Stuttgart (Route 2) 30.11.–01.12. Fr–Sa 04.12.–05.12. Di–Mi 06.12.–07.12. Do–Fr 10.12.–11.12. Mo–Di 12.12.–13.12. Mi–Do 14.12.–15.12. Fr–Sa Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck hinten 195.– 2-Bett-Kabine Hauptdeck 215.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 235.– Einzelkabine Oberdeck 295.–

Die «MS Scenic Diamond*****» ist ein modernes Flussschiff und bietet eine freundliche, helle Atmosphäre und optimale Aussicht auf die vorbeiziehende Landschaft. Die JuniorSuiten verfügen alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbecken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar und Stromanschluss 220 V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

195.–

Weihnachtsmärkte in Stuttgart und Heidelberg

Ihr Reiseprogramm

Ihr Flussschiff

2 Tage inkl. Bord n an Halbpensio An- und s u B sowie Rückreise

Die «Excellence Coral****» ist ein klassisch-komfortables Schiff mit charmantem Interieur und bemerkenswerten Vorzügen. Es erwartet Sie eine herzliche und familiäre Atmosphäre für max. 87 Gäste. Die 44 Kabinen bieten genügend Stauraum, und die grossen Panoramafenster erlauben wunderbare Ausblicke auf die vorbeiziehenden Landschaften. Es befinden sich ausschliesslich Aussenkabinen an Bord. Die Kabinen sind mit Dusche/WC, Safe, Föhn, individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Nichtraucherrestaurant, Lounge, Bibliothek.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Internet Buchungscode

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Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

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NEU


leben

migros-magazin | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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WWW.migrosmagazin.CH | 83

online-WeTTbeWerb

Mein Herbst

Spazieren unter milder Herbstsonne, was gibt es Schöneres? Senden Sie uns Ihren Vorschlag für einen Herbstausflug und gewinnen Sie im Wettbewerb von www.migrosmagazin.ch zwei von 80 Spezialtageskarten. Wer kein Glück hat, kann die vergünstigten Spezialtageskarten, die von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und am Wochenende ohne Einschränkung gültig sind, in der Migros kaufen. Goldener Herbst: Beim MigrosKundendienst sind noch bis 10. September Spezialtageskarten für 44 Franken erhältlich (so lange Vorrat).

Hier nehmen Sie am gross Herbstau en Wettbew sflugerb teil.

D Bild: Prisma/Alamy

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er Herbst ist vielen Ausflüglern und Outdoorfans die liebste Jahreszeit: Die Hitze ist vorbei, das schöne Wetter ist jedoch noch da. Vor allem zeigen Wälder und Landschaften so viel Farbe wie sonst nie, und Feinschmecker geniessen die Spezialitäten zwischen Ernte- und Schlachtsaison. Die Internetsite des Migros-Magazins gibt ein paar Tipps für gelungene Herbstausflüge in die Berge, an Seen und andere lohnenswerte Orte. Alle Ausflugsziele sind zur Hauptsache mit den SBB und danach mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichbar und erfordern keinerlei physische Anstrengungen.

Vor allem aber können Sie auf www.migrosmaga zin.ch Ihren Lieblingsherbstausflug mit einem Bild und einem kurzem Beschrieb hochladen oder einsenden und so am grossen Wettbewerb teilnehmen. Das Migros-Magazin wird unter allen Vorschlägen die 40 Gewinner von zwei Spezialtageskarten für den öffentlichen Verkehr bestimmen. Einsendeschluss: 9.September 2012 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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* Alles über Schlafstörungen und warum Sie nicht gleich nach der Tablette greifen sollten.

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Wissen ist die beste Medizin. Denn Gesundheit beginnt im Kopf. Gut, dass es die Gesundheits-Plattform des Beobachters gibt. Mit Klartext über Krankheiten und Symptome. Mit Informationen rund um das Thema Gesundheit, die nicht nach bitterer Medizin schmecken, sondern auch für Laien gut verdaulich sind. Mit Ratschlägen, Tipps zu Prävention und Wohlbefinden. Gehen Sie online und sehen Sie klar.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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MULTIMEDIA | 85

GEFÄLLT MIR

Flach und scharf

«Ich bin ein Yankees-Fan» Thomas Bornhauser (61), Leiter Kommunikation + Kulturelles, Genossenschaft Migros Aare, 3322 Schönbühl

OLED machts möglich: Die Fernseher der neusten Generation sind viel dünner und sparsamer im Energieverbrauch als LCD-TVs – aber noch deutlich teurer.

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M

it 4 Millimetern ist der OLEDFernseher 55EM9600 von LG (Bild) weniger als halb so dünn wie das iPhone 4 — bei einer Bildschirmgrösse von 55 Zoll (140 cm) ist das ganz schön beeindruckend. Wie ein Augenschein mit Samsung- und LGPrototypen zeigt, sind die Bilder der OLED-Fernseher ausgesprochen kontrastreich, die Farben leuchtend hell, und dank eines Blickwinkels von fast 180 Grad sieht man auch von der Seite her ein einwandfreies Bild.

nologie wird eine grosse Zukunft vorausgesagt: Künftig sollen papierdünne, rollbare Bildschirme mit der gleichen Technologie auf den Markt kommen. Diese dürften sich vor allem für mobile Geräte als praktisch erweisen — zum einen, weil man so auf kleinstem Raum ein grosses Display mitnehmen kann, und zum anderen, weil diese OLED weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Bildschirme. Doch erst einmal kommen in diesem Herbst die ersten grossformatigen OLED-Fernsehgeräte. Sie werden anTechnologie für papierdünne, fangs sehr teuer sein: 7000 bis 9000 rollbare Bildschirme Franken soll ein 55-Zoll-Modell kosten. Möglich wird dies dank der organischen Doch sollten die Preise ebenso zusamLeuchtdioden (OLED), die bereits seit menfallen wie bei den LCDeiniger Zeit in Smartphones und Fernsehern, werden bald Minifernsehern eingesetzt auch die ultraflachen Wie unterscheide n OLED zu vernünftigen werden, und nun auch in sich OLED- von LE Dgrossen Geräten zum Einsatz Preisen erhältlich sein. TVs, die besten Na vikommen. Der OLED-TechTexte: Felix Raymann Apps und der kinderfreundliche App-St ore.

APP DER WOCHE

DAS DING

Gratis navigieren

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Die kostenlose App NavFree eignet sich für Autofahrer, die nur ab und zu eine Navigationshilfe benötigen und kein Navi installiert haben. Da mit NavFree die Karten für ein ganzes Land zu Hause heruntergeladen und später offline verwendet werden können, eignet sich diese Navi-App insbesondere für Ferienreisen im Ausland. Der Funktionsumfang ist jedoch kleiner als bei den kostenpflichtigen Navigations-Apps. GratisApp, erhältlich für iOS und Android.

Günstig, etwas spärlich ausgerüstet, aber mit einer Kindersicherung versehen: Das Archos-ChildPad ist ein speziell für Kinder konzipierter Tabletcomputer, der mit Android 4 läuft,einen 7-Zoll-Bildschirm und 4 GB internen Speicher hat. Das ChildPad ist mit vorinstallierten Spielen und anderen altersgerechten Inhalten ausgestattet. Eltern können per Filterfunktionen die Nutzung und die Inhalte einschränken. Preis bei Digitec: 139 Franken.

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

www.radiotell.ch,bringt lüpfige Musik und gibt Auslandschweizern einen Draht in die Heimat.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Welches ist Ihre Lieblingsserie am TV?

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Die Songs meines Lebens sind …

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Mein Lieblingsbuch heisst …

«Rocking all over the World» von Status Quo. «Love Actually». Die Schlussszene mit der Kellnerin und dem Schriftsteller geht unter die Haut. Das war «Dallas» — zurücklehnen und sich unterhalten lassen.

…jene aus dem Musical «Der General» von Jeff Turner. Weltklasse! … «Macho Man» von Moritz Netenjakob. Schmunzeln von A bis Z garantiert.

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In meiner Freizeit liebe ich es …

… dann und wann zu «lauere», nichts zu tun, den Tag an mir vorbeiziehen zu lassen, Entspannung pur.

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

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Twittern Sie?

… tagträume ich, denke an nichts (liebe Frauen, das können wir Männer!). Ich mache mich doch nicht zum Sklaven der modernen Kommunikationsgesellschaft.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Beruflich ab 05:30 Uhr jeweils in 15 bis 20 Tageszeitungen, beim Schnelllesen, abends bei der «Tagesschau» SF1. Und auf www.yankees.com, weil ich Fan bin. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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in form

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Nr. 35, 27. August 2012 | migros-magazin |

schlag, der aber für viele nicht einfach umsetzbar ist, stellt doch gerade der freie Abend Lebensqualität dar. Was läuft im Gehirn ab, wenn man schläft? «Neben der Regeneration der Organe inklusive des Gehirns erhöht sich im Schlaf die Plastizität der Nervenzellen und vor allem der zwischen den Zellen liegenden Synapsen, die zur Nachrichtenübermittlung im Gehirn benötigt werden. Das ist unter anderem für Gedächtnisfunktionen wichtig», erläutert Neurologe Baumann. «Schlaf verbessert nachweislich das Gedächtnis für Inhalte, die man vor dem Schlaf gelernt hat.» Möglicherweise findet man deshalb nach dem Schlaf die Lösung für ein Problem, das man zuvor gewälzt hat.

Dem Körper schlaf gewähren, wenn er danach verlangt

Bitte nicht stören!

Sich nur schnell hinlegen, die Augen schliessen und abtauchen in einen erholsamen Kurzschlaf. Das steigert die Motivation, verbessert die Leistungsfähigkeit und erhöht die Konzentration.

W

Bild: getty Images

leben 86 |

enn die Augenlider um die Mittagszeit schwer werden und die Konzentration abnimmt, wäre es Zeit für einen Mittagsschlaf. Für manche Menschen ist das Nickerchen liebe Gewohnheit, für kleine Kinder oftmals Grund zum Protest. Berufstätige Erwachsene können sich in der Regel keinen Mittagsschlaf erlauben. Es sei denn, sie arbeiten in einem fortschrittlich denkenden Betrieb mit eigenem Ruheraum oder einem mit längerer Mittagspause. Ungefähr 20 bis 30 Minuten Schlaf — ein sogenannter Power-Nap — helfen, den restlichen Teil des Arbeitstags oder zumindest die nachfolgenden Stunden mit neuer Energie zu absolvieren. Ein kurzer Mittagsschlaf verbessert erwiesenermassen die Konzentrationsfähigkeit und kann die Leistungsfähigkeit erhöhen. Wobei die Betonung auf

«kurz» liegt, denn: «Wenn man länger als 30 Minuten schläft, besteht die Gefahr, in den Tiefschlaf zu fallen, dann ist das Erwachen eher unangenehm und von Schlaftrunkenheit geprägt», erklärt der Neurologe Christian Baumann vom Universitätsspital Zürich, der auch die Wirkung von Schlaf erforscht. Das leuchtet jedem ein, der schon einmal aus dem Tiefschlaf geweckt wurde.

im schlaf regenerieren sich die organe und das gehirn «Aber nicht jeder braucht zwingend einen Mittagsschlaf», so Baumann, «eigentlich ist er nur nötig, wenn man nachts zu wenig schläft oder wenn man unter einer Erkrankung leidet, die zu Tagesschläfrigkeit führt.» Er empfiehlt alternativ eine bessere Schlafhygiene, zum Beispiel «abends lieber etwas früher ins Bett zu gehen». Ein vernünftiger Vor-

Das körpereigene Molekül Adenosin wird während des Wachseins im Gehirn angereichert — je mehr Adenosin, desto schläfriger werden wir. Während des Schlafs wird das Molekül wieder abgebaut. Aber auch Botenstoffe wie Gamma-Aminobuttersäure, Dopamin, Adrenalin oder Histamin spielen eine Rolle: Sie geben dem Gehirn die Signale zum Schlafen oder Wachsein. Es sei deshalb wichtig, dass man «Schlafdruck abbauen kann, wenn er vorliegt», sagt Christian Baumann. Das kann Leistung und Motivation steigern. Bei der Suva in Bern, die als Unfallversicherer prinzipiell über Arbeitssicherheit nachdenkt, weiss man, dass das Unfallrisiko steigt, wenn Pausen fehlen, vor allem bei Menschen mit unregelmässigen Arbeitszeiten. Die Beschäftigten der Suva können dank flexibler Arbeitszeiten in der Mittagspause nach Hause gehen und dort schlafen. Zudem gibt es Ruheräume für die Mitarbeiter. In der Schweiz bieten noch andere Unternehmen Rückzugsorte für ein Schläfchen an. IBM stellt schon seit 1995 den Mitarbeitern einen Ruheraum mit Liegen und Sesseln zur Erholung zur Verfügung. Die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers hat 2005 einen «Sphere Room» mit Liegen eingerichtet, der regelmässig um die Mittagszeit für Power-Naps genutzt wird. Und Kraft Foods hat im Toblerone-Werk in Bern ein Zimmer zum Ruheraum umfunktioniert, wo sich Mitarbeiter hinlegen können und das auch tun. In südlichen Ländern oder auch in Japan wird der Mittagsschlaf viel mehr gepflegt als bei uns. Die Schweiz ist in Sachen Leistungsnickerchen noch Entwicklungsland. Text: Sabine Müller


EXKLUSIV Interview

„Mit 57 sehe ich so jung aus wie mit 42. Dank Hautöl vom Baum der Schönheit“

Red. Ute ERAT interviewt Fabienne BONNET (57)

weitergegeben wird. Frage: Sind die Frauen in Marokko Schönheiten? Antwort: Ja, das fällt einem sofort auf. Denn mit dem Argan- Hautöl besitzen diese Frauen seit 1000 Jahren das Geheimnis für wunderbare Hautregeneration. Heute weiss ich, wieso: Arganöl enthält besonders grosse Mengen an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren. es verleiht der Haut neue Elastizität und Geschmeidigkeit.

Sekundarlehrerin Fabienne Bonnet ist 57 Jahre alt. Aber das glaubt ihr niemand. Denn Fabienne wird höchstens auf 42 geschätzt. Ute Erat hat sie interviewt. Hier lesen Sie ihr Schönheits-Geheimnis: Frage: Soll ich Ihr Alter raten? Für mich sehen Sie aus wie 45? Antwort (lacht): Ja. Die meisten Leute halten mich für 42 oder höchstens 45. Aber ich habe vor 10 Tagen meinen 57. Geburtstag gefeiert.

Sensationsbericht aus der Weltpresse

wir Ausflüge auf der hügeligen Küstenstrasse zwischen Essaouira und Agadir gemacht. Die Region interessierte mich besonders, weil ich gelesen hatte, dass die UNESCO die grüne Heimat des Arganbaumes als Weltkulturerbe schützt. Aber es war dann schon ein besonderes Erlebnis, als ich die riesigen Bäume mit eigenen Augen sah. Frage: Aber jetzt spannen Sie uns auf die Folter ... Antwort: Ja, Sie wollen ja

Flüssiges Gold aus Marokkos

Sonnengärten und Hainen

Der Arganbaum (lat. Argania spinosa) ist einer der ältesten Bäume der Welt. Aus seinen Früchten wird seit über 1000 Jahren vorwiegend in Patios und alten klosterähnlichen Anlagen das flüssige Gold Marokkos, das Arganöl, gewonnen. Sein legendärer Ruf eilt dem kostbaren Arganöl voraus: Es ist jedem bekannten Öl überlegen, sogar dem teuersten Olivenöl. Das liegt

am Arganbaum (Arganie), am Reifeprozes der Frucht, der Ölqualität und am Prozess der Entstehung. Denn das Gold Marokkos wird von stolzen Berberfrauen noch mit historischen, hölzernen Handmühlen erzeugt. Aus über 30 kg Früchten oder 4,5 kg Kernen werden dabei nur maximal 1 Liter Öl gewonnen. Das erklärt, warum das hochwertige Natur-Hautöl heute in Europa nur sehr selten

Fachberatung/Bestellannahme

und schwierig zu erhalten

ist. Dabei ist die Nachfrage sehr hoch. Denn Presse und

TV berichten immer wieder über die sensationelle Wirkung von ArganHautöl. Viele Frauen möchten ihre Haut lieber einem Naturöl anvertrauen, als Chemie. Und immer mehr Wissenschaftler weisen auf die segensreichen Wirkstoffe und den hohen Wirkungsgrad dieses deLuxeHautöls bei Falten und strapazierter Haut hin.

Tel. 071 634 81 21

wissen, wie ich das kostbare Argan-Hautöl entdeckte. Das war ein Zufall. Wir fuhren nach El-Feiut, wo der Anti-Atlas in den Atlas übergeht. Ich erinnere mich noch genau an die klosterartige Anlage, wo wir Rast machten. Dort sah ich zum ersten Mal, wie Berberfrauen, von Hand aus den Früchten des Arganbaumes ein Öl pressten. Und dort erfuhr ich auch das Geheimnis dieses Öls, das seit Generationen von Mutter zu Tochter

REINES Arganöl

Frage: Wie hat sich das bei Ihnen ausgewirkt? Antwort: Wie ein Wunder, das sehen Sie, wenn Sie alte und neue Fotos von mir vergleichen. Ich sehe heute mindestens 10 Jahre jünger aus. Und ich habe erlebt, wie man die Haut ohne Chemie nur mit natürlichen Substanzen straffen kann, wie durch einen echten Jungbrunnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich geniesse es jetzt wieder, mich als Frau zu fühlen, die bewundernden Blicke zu spüren. Und ich bin überglücklich, dass mein Mann mir wieder die schönsten Komplimente macht.

Kaltgepresstes Arganöl wird als feminines, weibliches Öl und Gold Marokkos bezeichnet. Und den Arganbaum nennt man Baum der Schönheit. Beide sind sehr kostbar – Baum und Öl. Denn der Arganbaum wächst nur im Süden Marokkos und das Öl lässt sich nur von den Nüssen sehr alter Bäume ernten. Die Verarbeitung erfolgt meistens in einem der wenigen Klostergärten, wo die „Königinnen

der Wüste“ das Öl aus handverlesenen Argannüssen kalt pressen. Das Rezept wird seit Generationen von Mutter zu Tochter weiter gegeben. Denn man kennt seinen Wert und weiss, dass die marokkanischen Frauen Arganöl ihre beneidenswerte Haut verdanken, die bis ins Alter gesund und straff bleibt. Das original handgepresste reine Arganöl ist frei von Zusatzstoffen und wirkt vielfältig. Es verlangsamt den Alterungsprozess der Haut, wirkt tiefgreifend regenerierend und schenkt der Haut spürbare Elastizität und jugendliche Spannkraft.

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Cremes haben meine Haut ausgelaugt. Durch die Botox-Spritzen war meine eine Gesichtshälfte wie gelähmt. Ich konnte mich im Spiegel nicht mehr sehen und war deprimiert. Aber was das Schlimmste war: Ich fühlte mich als Frau nicht Frage: mehr begehrt. Ich bilHaben Sie dete mir immer so ein, für jung ausmeinen gesehen? M a n n Antwort: Im Gegenteil! Philippe nicht genug Ich war nie der jugendli- attraktiv zu sein ... che Typ. Mit 50 begannen bei mir die Probleme, wie Frage: Verraten Sie uns bei fast allen Frauen. Die das Geheimnis Ihrer wunHaut wurde schlaff. Und die derbaren Verwandlung? Falten konnte kein Make- Antwort: Das war ein up überdecken. Zufall. Philippe und ich wollten immer mal nach Frage: Und was haben Sie Marokko. Denn ich undann gemacht? terrichte Geografie an der Antwort: ich habe das Sekundarschule und wir gemacht, was die meisten hatten gerade Marokko Frauen in meinem Alter durchgenommen. Und es machen. Ich habe alles gab ein günstiges HotelMögliche ausprobiert, bin angebot, das uns den zur Kosmetikerin gegangen. Entschluss leicht machte. Und habe mir sogar Botox spritzen lassen. Frage: Sie machten also Ferien in Marokko. Und Frage: Sie haben also viel was geschah dort? Geld investiert. Und was war Antwort: In den ersten das Resultat? drei Tagen haben wir mit Antwort: Das Ergebnis war den Kindern im Meer geDie badet. Aber dann haben niederschmetternd.

Forscher Ernesto Eglesias erklärt das Geheimnis

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Fabienne Bonnet hat ArganHautöl probiert

Schönheits-Geheimnis der Wüsten-Königinnen entdeckt


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auto

news

Mokka: Der neue City-SUV von Opel.

Ein Mokka macht Laune Noch vor dem Kleinstwagen Adam im Frühjahr lanciert Opel diesen Herbst als erste deutsche Marke einen City-SUV – in Konkurrenz etwa zum Nissan Juke. Der Mokka bietet auf 4,28 Meter Länge fünf Plätze, Front- oder Allradantrieb und drei Motoren (Benzin 115 und 140, Diesel 130 PS). Die Listenpreise starten ab 24 400 Franken.

Hyundai i30 Wagon: Viel Stauraum.

Golf-Gegner als Kombi Im September startet jener Kompakte, mit dem Hyundai zur etablierten Konkurrenz aufgeschlossen hat, auch als Kombi: Der i30 Wagon bietet üppige 528 bis 1642 Liter Stauraum und drei Benziner und Diesel mit 100 bis 135 PS, die ab nur 4,2 l/100 km verbrauchen sollen. Der Listenpreis mit fünf Jahren Garantie: ab 18 240 Franken.

Unberechtigte Ängste: Akku brannte nicht Der Unfall schien die Ängste der Elektroautogegner zu bestätigen: Im Mai starben in China nach einem Aufsehen erregenden Crash drei Insassen in einem brennenden E-Taxi von BYD; vermeintlich war der Akku explodiert. Nun zeigen Untersuchungen: Der Akku brannte trotz Deformation nie. Ein «normaler» Kurzschluss war der Grund für den Brand.

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NR. 35, 27. AUGUST 2012 | Migros-Magazin |

Daumen hoch für den kleinen VW Up

Kann ein Kleinstwagen mit drei Zylindern eine vierköpfige Familie mobil machen? Für Familie Wildhaber aus dem aargauischen Holziken ist nach einer Woche VW Up klar: Er kann das.

Ü

ber Bergstrassen durch die Lenk, zum Schaffhauser Rheinfall und zum Affenberg am Bodensee: Familie Wildhaber aus Holziken AG nutzt die Testwoche mit dem VW Up gleich als Ferienwoche. 1600 Kilometer legen Rabea (39) und Stefan Wildhaber (42) mit Gian (8) und Jona (6) zurück, um den Up zu prüfen. «Seit aus Sportwagen- nun ja Kinderwagenzeiten geworden sind», sagt Rabea Wildhaber schmunzelnd, «fahren wir Chrysler Voyager und einen Opel Agila, der in die Jahre kommt.» Kann der VW, der neu auch fünftürig anrollt, als Zweitwagen überzeugen? «Optisch gefällt er uns super», sagt Stefan Wildhaber. Mit ein paar Details im InnenRabea Wildhaber raum hat er aber Mühe: «Dass es innen für das Beifahrerfenster nur auf der Beifahrerseite einen Schalter gibt und die Scheiben hinten nur aufklapp- statt versenkbar sind, ist am falschen Ort gespart.» Lob gibt es für die feinen (wenn auch recht tiefen) Sitze, die gute Bedienung und das abnehmbare Navi (460 Franken), das auch als Bordcomputer dient. «Qualitativ ist er sorgfältig gemacht», sagt die Hochbauzeichnerin — und ergänzt lachend: «Das Lenkrad ist unten flach. Es muss ja nicht immer rund sein.» Zum Raumangebot gibt Sanitärinstallateur und Hausmann Stefan verblüfft zu Protokoll: «Kaum zu glauben: so viel Platz auf dreieinhalb Meter Länge. Für

«Das Lenkrad muss ja nicht immer rund sein.»

grosse Menschen wird es hinten eng, aber mit Gian und Jona ist er geräumig.» Vom kleinen Laderaum darf man keine Wunder erwarten. «Doch der höhenverstellbare, doppelte Boden des Kofferraums ist äusserst praktisch», staunt Rabea Wildhaber. «Setzt man den Boden ganz nach unten, gibts maximal viel Platz. Klappt man dagegen die Rücksitzlehnen um, lässt sich der doppelte Boden des Gepäckraums so nach oben versetzen, dass eine ebene Ladefläche entsteht.» Ideal, wenn man zum Beispiel lange Güter zu transportieren hat.

Dank direkter lenkung lässt er sich sportlich fahren Unterwegs erweist sich der Antrieb als quirlig. «Nur 75 PS, aber der Anzug, der leise Lauf und die Schaltung überraschen positiv», sagt Stefan Wildhaber. Und der Durst? Bei dem punktet die BlueMotion-Technology-Version für 500 Franken Aufpreis mit Sparmassnahmen — darunter auch ein tadellos arbeitendes Stopp-Start-System. Der Testverbrauch: 5,1 l/100 km. «Das schont die Umwelt und das Portemonnaie», lobt Rabea Wildhaber — und kommt auf das ausgewogene Fahrwerk zu sprechen: «Die Kinder fanden ihn härter als unsere Autos, wir nicht. Im Gegenteil, der Komfort stimmt für unseren Geschmack perfekt, und mit der direkten Lenkung lässt sich das Auto dennoch sportlich fahren.» Könnten sich die Wildhabers den Up also als Zweitwagen vorstellen? «Absolut», betonen beide: «Er überzeugt, ist sparsam und bietet ein überraschend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.» Texte: Timothy Pfannkuchen Bilder: Oliver Lang


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

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AUTO | 89

STECKBRIEF

VW Up BlueMotion Technology Antrieb: R3-Benziner, 999 cm3, 75 PS, 95 Nm/3000 min, 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 13,2 s, Spitze 172 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,54 x 1,64 x 1,49 m, Laderaum 251–951 l, Gewicht 940 kg. Verbrauch: 4,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 98 g/km (Werksangaben). Energieeffizienz A. Preis: 5-türig ab 17 810 Franken (Basismodell 60 PS, 3-türig, ab 15 750 Franken).

CO2Richtwerte

170 160 150

161 155 149

140

142 136

130

130

120 110 100

98 g/km

90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015

VW Up BlueMotion Technology 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten ermittelten Werts (2011: 155 g/km) aus, bedeutet das für 2012 einen Richtwert von 149 g/km. Der Testwagen liegt mit 98 g/km deutlich tiefer. Infos zum Bewertungssystem: www.migrosmagazin.ch

EXPERTE

Umweltchampion gibt Gas

Der Kofferraum des VW Up wird für die Fahrt in die Badi bepackt: Rabea, Gian und Stefan Wildhaber (von links) laden Picknick und Badezeug ein.

Noch immer hat sich der Antrieb mit Erdgas (CNG) in der Schweiz nicht auf breiter Front durchgesetzt. Trotz Ausbau des Tankstellennetzes, geringerer Emissionen und geringerer Treibstoffkosten ging der Verkauf sogar zurück. Mit schuld daran sind die Autohersteller, die das Angebot an Gasmodellen nur zögerlich erweitern. Bei VW ist die Auswahl an sogenannten EcoFuel-Autos überdurchKurt Egli, schnittlich. Nach Passat, Caddy und Touran Umweltberater folgt diesen Herbst der Eco-Up. Der CO2-Ausstoss sinkt hier mit dem schweizerischen Erdgas-Biogas-Gemisch (80% : 20%) auf rekordverdächtige 78 g/km.


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MiGros-MaGazin | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

wellness in scuol | 91

Die Belvédère Hotels Scuol bieten eine beeindruckende Bäderlandschaft und verschiedene Restaurants an, darunter das Nam Thai (unten rechts).

Für Körper und Seele sich ein wohltuendes Bad im mineralreichen Wasser gönnen, bei einer kräuter­ stempelmassage entspannen und den Tag mit einem gourmetmenü krönen: Das Migros­Magazin verlost 2 Mal 3 übernachtungen in den Belvédère Hotels scuol.

D

ie drei Häuser der Belvédère Hotels Scuol bieten alles für einen erholsamen Aufenthalt an: Das grosszügige 4-Sterne-Superior-Hotel Belvédère verfügt mit dem exklusiven Spa Vita Nova und dem direkten Zugang ins Engadin Bad Scuol über alle Voraussetzungen, um Körper und Seele so richtig zu verwöhnen. Die Bäderund Saunalandschaft auf über 13 000 Quadratmetern ist von allen drei Hotels bequem im Bademantel zu erreichen. Im Romantik-und-Boutique-Hotel GuardaVal kommen neben Geniessern auch Feinschmecker auf ihre Kosten: Das mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Gourmetrestaurant bietet Exquisites aus der Region. Vor Kurzem hat die Hotelgruppe Zuwachs erhalten: Der Neubau Chasa

Nova mit neun wunderschönen Suiten, verschiedenen Geschäften und einer Vinothek ergänzt das Angebot und bringt Luxus nach Scuol. Zum Verwöhnprogramm gehören zudem zahlreiche im Übernachtungspreis inbegriffene Zusatzangebote wie beispielsweise eine geführte Bike- oder Wandertour durch die herbstlich leuchtenden Wälder des Unterengadins. Im kommenden Winter 2012/13 schenken die Belvédèdere Hotels ihren Gästen wieder den Skipass für das Wintersportgebiet Scuol Motta Naluns. Bereits ab einer Übernachtung profitieren sie vom kostenlosen Zugang ins Wintersportgebiet. Text: Andreas Dürrenberger

Infos: www.belvedere-hotels.ch

Mitmachen und Gewinnen Das Migros-Magazin verlost 2x3 Übernachtungen für zwei Personen mit Halbpension, Spa und Wellness, Bergbahnen und mehr. ■ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Scuol», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 2. September 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Traumreise von Südamerika nach Europa... Die Transatlantik-Passage zählt zu den faszinierendsten Reiseerlebnissen auf See. Erleben Sie, beginnend in der Stadt des Tango – Buenos Aires –, die Lebensfreude Südamerikas in den pulsierenden Häfen Brasiliens, bevor Sie die zauberhafte Atlantik-Insel Teneriffa, Portugal, den Wallfahrtsort Santiago de Compostela, Frankreich und England besuchen und in Kiel Ihre Traumreise beenden.

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Preis pro Pers. in der Doppelkabine 1795.– 1995.– 2095.– 2195.–

Einzelkabine: Zuschlag 30% auf Aktionspreis Nicht inbegriffen: Fakultative Ausflüge • die an Bord üblichen Trinkgelder USD 9.– p.P./Nacht • Versicherung „Multi-Trip“ CHF 177.–/Familie, resp. CHF 104.–/ Einzelperson • Reservationsgebühr CHF 30.– p. P. Carfahrt zurück in die Schweiz inklusiv: Am Schluss Ihrer Reise Fahrt von Kiel in die Schweiz mit modernem Reisecar. Sie wählen zwischen folgenden Ausstiegsorten: Basel, Zürich, Aarau und Bern. Klima: Entfliehen Sie dem Winter und reisen Sie in den südamerikanischen Sommer mit herrlich sommerlichen Temperaturen.

1. Tag, Mi / Schweiz – Buenos Aires (Argentinien): Abflug ab Zürich mit IBERIA, via Madrid, in die Hauptstadt Argentiniens. 2. Tag, Do / Buenos Aires: Willkommen in Südamerika, in der Welthauptstadt des Tango, welche zu den schönsten Metropolen Südamerikas zählt! Ihre Reiseleitung erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie in Ihr Erstklasshotel. 3. Tag, Fr / Stadtrundfahrt & Einschiffung: Stadtrundfahrt durch das alte und neue Buenos Aires: Der Einfluss vergangener, spanischer Kultur und italienischer Lebensfreude verleiht dieser Stadt einen einzigartigen Charme. Bestaunen Sie das farbenprächtige Boca-Quartier mit ihrer berauschenden Tango-Atmosphäre und die langen Prachtstrassen. Einschiffung auf die MSC MUSICA. Traditionelles Versammeln auf dem Sundeck, wenn es um 18h heisst „Leinen los“! 4. Tag, Sa & 5. Tag So / auf See: Während die MSC MUSICA Kurs Richtung Brasilien nimmt, lassen Sie, unter der Sonne Südamerikas, die Seele baumeln und gehen auf Entdeckungsreise auf Ihrem Traumschiff. 6. Tag, Mo / Rio de Janeiro (Brasilien): Willkommen in Rio de Janeiro! In jedem Hafen werden div. Landausflüge angeboten, welche Sie direkt

an Bord buchen können. Lassen Sie sich von der traumhaft gelegenen Stadt Rio verzaubern, bestaunen Sie den eindrücklichen Zuckerhut, die 38m hohe Christusfigur auf dem Corcovado und den weltberühmten Copacabana Strand. 7. Tag, Di / auf See: Erholung an Bord. 8. Tag, Mi / Salvador da Bahia: Salvador da Bahia bietet jene erfrischende und bunte Vielfalt, die den Reiz Brasiliens ausmacht und ist spannender Schmelztiegel der Kulturen. 9. Tag, Do – 14. Tag, Di / Atlantiküberquerung: Während die MSC MUSICA über den Atlantik Kurs auf Teneriffa nimmt, lassen Sie die unvergesslichen Eindrücke der letzten Tage Revue passieren und geniessen erholsame Tage an Bord. 15. Tag Mi / Teneriffa (Kanarische Inseln): Nach Ihrer Überquerung des Atlantiks erreichen Sie heute die grösste Insel der Kanaren; Teneriffa, die Sonnen-Insel mit mächtigem Vulkan-Krater. 16. Tag, Do / auf See: Erholung an Bord. 17. Tag, Fr / Lissabon (Portugal): Lissabon erwartet Sie mit spannenden Ausflugszielen, wie Cascais und Estoril, der magischen Architektur von Sintra mit dem Königspalast. 18. Tag, Sa / Vigo (Santiago de Compostela/ Spanien): Willkommen in Galicien! Mit Santiago de Compostela erwartet Sie hier eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte Spaniens und ein Weltkulturerbe der UNESCO. Santiagos Einzigartigkeit und die beeindruckende Kathedrale, in der sich das Grab des Apostels Jakob befindet, ziehen jedes Jahr viele tausend Pilgerer an. 19. Tag, So / auf See: Erholung auf See.

20. Tag, Mo / Le Havre (Frankreich): Le Havre, im Herzen der Normandie, ist Weltkulturerbe und die Stadt der Kunst und Geschichte mit herausragendem Erbe: Das Malraux-Museum, die Hängenden Gärten und der atemberaubende Schönheit der Felsen von Etretat. 21. Tag, Di / London (Dover, England): London, eine der aufregendsten und charmantesten Metropolen Europas, in der es nicht nur kulturell, sondern auch historisch viel zu entdecken gibt. 22. Tag, M / auf See: Letzter Tag auf See. 23. Tag, Do / Kiel (Deutschland) – Hamburg – Schweiz: Ankunft am Morgen und Ausschiffung. Carfahrt nach Hamburg – eine der grünsten Städte der Welt mit vielen Kanälen und Seen – welche wir Ihnen während einer Stadtrundfahrt zeigen. Anschliessend Nachtfahrt mit dem Car zu Ihrem gewählten Aussteigeort in der Schweiz. 24. Tag, Fr / Ankunft Schweiz: s am Morgen. mende

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33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 384.– Fr. 375.–pro proPerson Person mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass Fr. 625.– pro Person Fr. 640.– pro Person

7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension inklusive Sauna und 77 Eintritte EintritteBurgerbad, Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person Fr. 875.– pro Person

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

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UnterhaltUng | 95

REISE-QUIZ: WERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie einen Gutschein von travel.ch im Wert von 300 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie nannten die Römer die Insel Malta? B Mao

M Malatesta

V Melita

2. Von welchen Rittern wurde die Hauptstadt Maltas gegründet? A Malteserorden

O Templerorden

E

Schwertbrüderorden

3. Kinnie, das Nationalgetränk Maltas, besteht aus Gewürzen und ...? M Gurken

L

Bitterorangen

U Melonen

4. Wie nennt man die typischen, farbenfrohen Fischerboote Maltas? I

Dschunken

O Trawler

L

Luzzus

I

Französisch

5. Was ist neben Maltesisch die Amtssprache auf Malta? L

Italienisch

E

Englisch

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.9.2012, 24 Uhr

6. Das Autokennzeichen Maltas lautet …? T

M

R MA

L

MAL

E

T

Blaumerle

E

Troja

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Als Nationalvogel Maltas gilt die …? O Wasseramsel

Sumpfschwalbe

8. Welcher dieser Filme wurde nicht auf Malta gedreht? N Sakrileg

A E.T.

Auflösung Nr. 34: MAULWURF Gewinner Nr. 33: Cornelia de Vries, Turbenthal ZH; Brigitte Marti, Geroldswil ZH; Katharina Giger, Staad SG

Lösungswort: 1

2

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5

6

7

So nehmen Sie teil

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8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 4 2 3

E

5

AUFGEBEN BL ENDEND ERLAUCHT GABR I E L E GEB I LDET G E RM I N A L MA N I SMU S MA T E R I A L NUEST ERN ZEREAL I E

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 34: SIENA Gewinner Nr. 33: Raimund Stäuble, Neuenhof AG; Hansruedi Gollmer, Frauenfeld TG; Erika Fabris, Arbon TG

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.9.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


STORYS

WER HAT WAS MIT WEM? Wir wissen es. Wir haben die aktuellsten Storys rund ums Nachtleben.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

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UnterhaltUng | 97

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 2 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 3 1 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

2 0 3 3 1 3

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Auflösung Nr. 34:

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Auflösung Nr. 34: 3 4 3 4

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DER CHEFKOCH EMPFIEHLT ...

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

SIEBEN UNTERSCHIEDE

Den ganzen Tag draussen an der frischen Luft zu sein braucht viel Energie. Und im Sommer, wenn es heiss ist, sowieso. Gewisse Nahrungsmittel sind so richtige Fitmacher. Weisst du, welche? Mach das Ernährungsquiz und finde es heraus.

Wovon solltest du pro Tag am meisten trinken?

Findest du sie alle?

P) Orangensaft

T) Wasser

A) Milch

O) Schokolade

R) Brot

S) Salat

T) Käse

E) Wurst

B) eine Banane

U) Torte

I) ein Brötchen

N) Glace

Wovon solltest du nur wenig essen?

Zwischendurch isst du am besten ...?

Zu einem guten Frühstück gehört sicher ...?

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

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Spiel -Variante 4: Das Stickmuster.

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Es sieht ganz kristallisch-skandinavisch aus. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «4» markiert sind.

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Spiel -Variante 2: Herr Mäder.

Er findet mit Ihrer Hilfe zu seiner Lektüre. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «2» markiert sind.

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Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Silvio Seiler, Werbeagentur SilvioSeiler.ch.www.das-kann-nur-ein-inserat.ch.

Ein Strategiespiel für zwei. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «3» markiert sind. Nun schreibt Spieler 1 ein X in ein Spielfeld und Spieler 2 ein O. Wer zuerst drei X oder drei O waagrecht, senkrecht oder diagonal erzielt, gewinnt. Spiel -Variante 3: Das TicTacToe. 3 3

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Spiel -Variante 1: Der QR-Code. Er bringt Ihnen DAS KANN NUR EIN INSERAT näher. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «1» markiert sind. Laden Sie die BeeTagg-App gratis auf Ihr iPhone oder AndroidHandy. Fotografieren Sie den QR-Code mit dem BeeTagg QR-Reader. Alternativ gehen Sie direkt auf Das-kann-nur-ein-Inserat.ch.

SPIEL MIT MIR.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 35, 27. August 2012 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 6 7

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

9 7 So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 34: 743 9 2 4 6 3 5 8 7 1 Gewinner Nr. 33: 5 7 3 4 1 8 6 2 9 Arthur Schnyder, 1 8 6 9 7 2 3 5 4 2 5 9 1 8 6 4 3 7 Vorderthal SZ; 8 6 1 7 4 3 5 9 2 Max Halbeisen, 4 3 7 2 5 9 1 6 8 7 9 8 5 6 1 2 4 3 Entlebuch LU; 3 4 5 8 2 7 9 1 6 Stéphane Amos, 6 1 2 3 9 4 7 8 5 Sierre VS; Dora Sigrist, Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.9.2012, 24 Uhr Rafz ZH; Eveline Claus, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Basel BS Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), gerda Portner (gP, Produzentin), Heinz stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans schneeberger (Hs) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (si, Leitung), Jean-sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), sonja Leissing (sL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia schmidt (Cs), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), Yves golaz, Hans reusser, gian Berger, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle schneider, Jasmine steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund Druck: Büchler grafino Ag, Bern, tamedia Ag, Zürich, ringier Print Adligenswil Ag


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DAS MITTELALTER ERLEBEN IM SCHLOSS CHILLON

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Es ist nicht überraschend, dass das Schloss Chillon eines der meistbesuchten Monumente der Schweiz ist. Das architektonische Schmuckstück liegt direkt am Genfersee und lockt mit einem vielseitigen Angebot. Ein Besuch lohnt sich immer – sowohl während des mittelalterlichen Musikwochenendes Mitte September, als auch zu anderen kulturellen Veranstaltungen.

Sie ist eine der erfolgreichsten Klassik-Künstlerinnen unserer Zeit: Die argentinische Cellistin Sol Gabetta berührt und begeistert die Menschen gleichermassen. Mit den Münchner Philharmonikern, unter der Leitung von Lorin Maazel, spielt sie auf ihrem neuen Album unter anderem das 1. Cellokonzert des russischen Komponisten Dmitri Shostakovich. Aktionsdauer: 27. August bis 9. September 2012 Preis: Fr. 19.90 statt Fr. 24.90 Profitieren: Beim Kauf der neuen CD «Shostakovich» von Sol Gabetta profitieren Sie in allen Filialen der Ex Libris AG, wenn Sie die Cumulus-Karte und den Bon vorweisen oder im Online-Shop www.exlibris.ch bei der Bestellung den Vorteilscode EXLC1208GAB eingeben. Hinweis: Das Angebot ist in allen Filialen der Ex Libris AG und im Online-Shop gültig. Pro Person ist nur ein Vorteilscoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

Aktionsdauer: 1. September bis 30. November 2012 Preis: Erwachsene Fr. 10.– statt Fr. 12.–, Kinder gratis (statt Fr. 6.–). An speziellen Anlässen ist der Preisvorteil nicht gültig, ausser am mittelalterlichen Musikwochenende vom 15./16. September 2012. Profitieren: Weisen Sie einfach Ihre Cumulus-Karte an der Kasse vor und Sie profitieren vom vergünstigten Eintritt. Weitere Informationen: www.chillon.ch

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meine Welt 102 |

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philipp müller

Bilder: Keystone (3)

Name: Philipp Müller (59) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: reinach Ag

Wieso leben Sie in Reinach? Meine Eltern sind aus geschäftlichen Gründen 1964 von Küssnacht am Rigi nach Reinach umgezogen. Und ich bin hier hängen geblieben. Wo würden Sie gerne leben? In Lausanne-Ouchy: Die Stadt strahlt eine spezielle Atmosphäre aus, die mir gefällt. Vielleicht hat das auch mit meiner Liebe zu Frankreich zu tun. Der Typus Franzose passt mir: ein Béret, eine Gauloise, ein Glas Rotwein und über die Regierung fluchen … Beruf und Lebenslauf: Nach einem Welschlandjahr in Yverdon und Lausanne absolvierte ich eine Lehre als Gipser. 1974, nach einem Auslandaufenthalt in den USA, stand ich vor der Wahl, das Gipsergeschäft meines Vaters, der von seinem Partner über den Tisch gezogen wurde, mit 200 000 Franken Schulden zu übernehmen oder es Konkurs gehen zu lassen. Ich entschied mich für Ersteres und wurde mit 21 Jahren ins kalte Wasser geworfen. Mein Ökonomiestudium lautete «Learning by doing». 1980 war ich erstmals schuldenfrei. 2003 wurde ich Aargauer FDP-Nationalrat, am 21. April 2012 habe ich das Kommando für die FDP übernommen. Mein Ziel: Ich will die FDP zur zweitstärksten Partei der Schweiz machen. Das Volk muss wissen: Wir sind nicht eine elitäre Partei, sondern eine Volkspartei. Mein Lebensmotto: Das Leben ist Improvisation, nicht voraussehbar. Der plötzliche Tod meines Freundes Otto Ineichen ist Beweis dafür. Mein grösster politischer Erfolg: Ich stamme aus einer brandroten Familie und kam als Arbeiterkind durch Engagement vorwärts. Es gab in der Wirtschaftskommission des Nationalrates wohl noch nie einen Gipser. Was ich mag: Mit Freunden abends zusammensitzen, essen und ein gutes Glas Walliser Syrah von Fraktionskollege Germanier trinken. Text: Reto E. Wild Bilder: Daniel Rihs

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Nr. 35, 27. August 2012 | migros-magazin |

«Wir sind eine Volkspartei»

Am 10. September fängt die Herbstsession an. Das ist für FDP-Präsident Philipp Müller eine arbeitsintensive Zeit. Fuhr der Aargauer Arbeitersohn und Vollblutpolitiker früher noch Tourenwagenrennen, begnügt er sich heute mit dem Hometrainer.

mein trainingsort

«Wenn es zeitlich passt, trainiere ich im Fitnessraum des Hotels Bellevue Palace gleich neben dem Bundeshaus auf dem Hometrainer. Im ‹Bellevue› habe ich während der session seit acht Jahren das gleiche Zimmer.»

meine passion

«1996 fuhr ich in salzburg als ehemaliger tourenwagenEuropameister eines meiner letzten Autorennen. Als ich sah, dass die Konkurrenten meine söhne sein könnten, trat ich zurück.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 35, 27. AUGUST 2012 |

PHILIPP MÜLLER | 103

MEIN VORBILD

«Ich lese gerne Geschichtsbücher über die Zeit der Römischen Republik. Cicero war ein extrem guter Rhetoriker und hielt oft freie Reden. Bei mir ist das ähnlich.»

MEIN ARBEITSORT

«Die Wandelhalle ist der Boulevard der Politik. Sie bedeutet für mich Leben und Begegnung mit unterschiedlichen Leuten. Jeder Bürger dieses Staates kann diesen Ort besuchen und Parlamentarier und Bundesräte erleben. Das gibt es weltweit kaum noch.»

MEIN LIEBLINGSSÄNGER

«Jimi Hendrix ist Kult. 1968 trat er in Zürich auf, ich war im Welschlandjahr, konnte mir kein Ticket leisten, gewann aber eines in einer Leseraktion des ‹Blick›. Für mich erfüllte sich ein Traum.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Das ‹Galérie des Alpes› im Bundeshaus ist nah, der Service schnell und die Küche gut. Hier frühstücke ich und esse mittags manchmal gebratenen Zander mit Salzkartoffeln.»

MEIN LIEBLINGSESSEN

«Ich liebe Teigwaren und Ghackets. Das war bei uns zu Hause ein echtes Festmenü. Unsere Mutter kochte das Gericht einmal pro Woche.»


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Migros-Magazin-35-2012-d-VS