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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

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HÖCHSTE QUALITÄT. Die Heidi Produkte stammen von Schweizer Bergbauern. Sie stehen für einen hohen Qualitätsanspruch und stellen Natürlichkeit und Genuss in den Vordergrund. Sorgfalt und Tradition spielen dabei eine wichtige Rolle.

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Alp Öhis Zvieri-Plättli Auf einer Alp gibt es immer viel zu tun. Da ist Heidi Alp Öhi’s Zvieri-Plättli eine willkommene Abwechslung. Die gemischte Platte aus Berg-Bündnerfleisch, Heugade Rohschinken, Wildheuersalsiz und Alpkräuterspeck ist ein Stück Schweizer Alpentradition.

Alpkräuterspeck Das Räuchern, wie es in den Bergregionen noch gepflegt wird, hat im Emmental, Bündnerland oder im französischen Jura eine lange Tradition. So schmeckt auch der Heidi Alpkräuterspeck herrlich rauchig und würzig. Besonders mit Bauernbrot und Most.

Berg-Bündnerfleisch Ganz nach dem überlieferten Originalrezept aus Alpenkräutern und reinem Alpensalz. Nur die schönsten Teilstücke vom Rinderstotzen werden mit viel handwerklichem Können, viel frischer Alpenluft und noch mehr Zeit bis zur optimalen Reife getrocknet.


Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Christa Rigozzi

Jugend im Vollrausch? Früher wars schlimmer, sagt Soziologe Paul Nolte. > 20 Spitzensport Kochen

Wie sich die Schweizer Koch-Nati auf die KochOlympiade vorbereitet. > 14 Eclat bei TV-Ärzteserie Warum die Regisseurin Katja Früh ausgestiegen ist. > 28

Amanda Ammann

Ihre Eltern profitieren von der MigrosAktion «1 gratis». > 74

Bilder Tanja Demarmels, Marcus Höhn, Daniel Rihs, SF, RDB, Nik Hunger

Sie spielte Glücksfee beim MM-Taschenwettbewerb. > 68

Nr. 35, 25. August 2008

Eine Legende tritt zurück

Hanspeter Danuser machte St. Moritz zur stärksten Tourismusmarke der Welt. Jetzt ist seine Ära zu Ende. > 22

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


MGB www.migros.ch

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* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Diese Woche | 5

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

L EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

>8 > 11 > 12

reportage Koch-Olympiade: So trainiert die Koch-Nati.

> 14

Entenleber im Müesli

interviews Jugendliche einsperren? Sozialwissenschafter Paul Nolte über Ausgehverbote, Fast Food und Massenbesäufnisse. > 20 Vor dem Start der Ärzteserie: TV-Soap-Königin Katja Früh über ihren Zoff mit dem Schweizer Fernsehen. > 28

Was ist «grosse Küche»? Heisst

grosse Küche, dass man Rezepte bis zur Perfektion nachkocht, wie es Hobbyköche in ihren Zirkeln tun? Mit besten Ausgangsprodukten gute Gerichte saisongerecht auf den Tisch zu zaubern? Oder immer neue Rezepte auszutüfteln, wie dies die Kochweltmeister machen, die wir ab Seite 5 porträtieren? Heisst grosse Küche etwa, diese total auf den Kopf zu stellen, wie es Denis Martin, Koch des Jahres der Gastro-Bibel Gault Millau, in Vevey zelebriert?

In seine heiligen Stuben habe ich

kürzlichmeineSchwester,einebegnadeteKöchin,eingeladen.WirhabenMüesli mit Entenleber gegessen und gefriergetrockneteBlutwurst,habenThunfisch mit weisser Schokolade und Erdnussöl probiert und zögerlich in ein bei minus 196 Grad «gekochtes» Ei gebissen.

schaufenster

>68

à la carte

>77

Bilder Matthias Willi, Lucas Peters, Raphaela Pichler

kolumne Der Hausmann.

> 26

m-aktuell M-Budget stockt auf. Neue Marke: Schöner werden mit «I am» aus der Migros. Lehren: Migros bleibt die grösste Ausbildnerin der Schweiz. Karriere: Ein Jahr Klubschule Business. Murmeln: MM-Leserinnen und -Leser waren kreativ.

> 33 > 35 > 37 > 39 > 40

schaufenster Dank Migros können Allergiker aufatmen. > 44 Produkte der Woche: Maxi-Size-Unterwäsche, Duschgels, SecureIntimpflege, Twist-Haushaltspapier, «1 gratis». > 50, 63, 65, 67, 74 > Einkaufstaschen-Wettbewerb: Tausende sandten ihre Kreationen ein. Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi suchte die schönsten aus. > 68 > à la carte Essen wie im Schloss: Poulet mit Vin jaune. > 77 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

Der schwesterliche Kommentar

nach den Geschmacksexplosionen: «Interessant, aber was ist das alles gegen ein perfekt gebratenes gutes Stück Fleisch mit einer herrlichen Sauce?» Tja, was soll man da antworten?

porträt Hanspeter Danuser: Als Kurdirektor verkaufte er St. Moritz weltweit. Nun tritt der geniale Vermarkter zurück. > 22

multimedia

>103

> 85

besser leben Hunde in der Schule, Sport gegen Impotenz.> 91 Reisen: Veloferien sind gesund und machen Spass. > 92 In Form: Lauftraining mit Kindern. > 96 Auto: Autokauf im Internet. > 101 > Multimedia: Handlich kleine Mini-Laptops. > 103 rätsel/impressum > 105 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 106 mein ganzer stolz Der Störbauer. > 108

Olympisch fein essen Wettbewerb: Die Schweizer KochNati trainiert für die M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Kocholympiade. Und Sie Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). können das Menü m-infoline@migros.ch; www.migros.ch degustieren. M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 18 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

* Normaltarif

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2 Übernachtungen im Doppelzimmer Comfort inkl. reichhaltiges Frühstücksbuffet 1 Teilkörper-Relax-Massage Freier Eintritt in die Römisch-Irischen Thermen

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So schnell konnte nicht mal Nina mitzählen: Ihr habt alle LilibiggsMurmeln gesammelt, die es überhaupt gibt. Und das erst noch in Rekordzeit! Auch die Murmel-Spielbretter sind leider schon alle ausverkauft. Wir kommen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Dafür gebührt euch ein lilibiggsmässiger Applaus und ein riesengrosses Dankeschön! Seid nicht traurig, dass nun alle Murmeln weg sind. Denn jetzt geht das Spielen und Tauschen mit den gesammelten Murmeln erst richtig los.

Eure Murmelmünzen behalten ihren Wert, auch wenn ihr sie nicht mehr eintauschen könnt. Bewahrt sie an einem sicheren Ort auf. Bei der nächsten grossen Sammelaktion der Migros werdet ihr sie wieder verwenden können.


Murmel-Parcours: Mittwoch, 27.8. 13:30–18:00 Uhr MM Ibach-Schwyz Mythen-Center Samstag, 30.8. 11:30–16:00 Uhr MMM Paradies Allschwil Samstag, 30.8. 13:30–18:00 Uhr und Sonntag, 31.8. 13:00–17:00 Uhr Kinderkonzerte Zofingen Mittwoch, 3.9. 13:30–18:00 Uhr M Winterthur Rosenberg Sonntag, 14.9. 11:00–16:00 Uhr Park im Grünen Münchenstein, Restaurant Seegarten Samstag, 20.9. 11:30–16:00 Uhr MM Frauenfeld, Passage Bahnhofstrasse Samstag, 27.9. 11:30–16:00 Uhr MM Gäupark Egerkingen Murmel-Tauschbörsen: Mittwoch, 27.8 13:30–18:00 Uhr Migros Restaurant Gundelitor, Basel Mittwoch, 27.8 13:30–17:00 Uhr Migros Restaurant Gäupark, Egerkingen Migros Restaurant Länderpark, Stans Migros Restaurant Altstetten, Zürich Migros Restaurant Uster Migros Restaurant Herblingen, Schaffhausen Migros Restaurant Amriswil Mittwoch, 27.8 14:00–16:00 Uhr Migros Restaurant Rüti Migros Restaurant Wetzikon Migros Restaurant Neuwiesen, Winterthur Migros Restaurant Frauenfeld Migros Restaurant Seepark, Kreuzlingen Migros Restaurant St. Fiden, St. Gallen Migros Restaurant Säntispark, Abtwil Migros Restaurant Wil SG Migros Restaurant Buchs SG Migros Restaurant Wattwil Migros Restaurant Widnau Migros Restaurant Appenzell Migros Restaurant Einkaufszentrum Pizolpark, Mels Migros Restaurant Gäuggeli, Chur

Nur weil es jetzt keine Murmeln mehr gibt, heisst das nicht, dass die Murmelmania nun zu Ende ist: Nehmt weiterhin an den MurmelParcours in den Filialen teil und tauscht eure Murmeln an den Tauschbörsen in den Migros-Restaurants. Zudem gibt es auf www.murmelmania.ch noch viele virtuelle Murmeln zum Sammeln und Turniere zu bestreiten. Viel Spass! www.murmelmania.ch


8 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

I M-NEWS

Mifroma baut Marktposition aus

DER GRÜNE DAUMEN

Orchideen richtig giessen

Hätten Sie es gewusst: 90 Prozent aller Zimmerpflanzen werden letztlich «ertränkt». Grundsätzlich dürfen Orchideen nur gegossen werden, wenn das Substrat wirklich trocken ist. Die Fingerprobe ist und bleibt die sicherste Methode. Diese kann nur durch Erfahrung ersetzt werden. Fühlt sich das Substrat feucht und kühl an, darf grundsätzlich nicht gegossen werden. Gerade weil das Wasser vom Substrat kaum gehalten wird, lässt man sich gern täuschen. Auch wenn die Orchidee schon mehrere Tage, manchmal sogar Wochen, feucht ist: Das ist in Ordnung! Das Giessen ist unnötig! Selbst wenn die Blüten welken, das Substrat aber feucht ist: auf keinen Fall giessen. Halten Sie sich an diese Giessregeln, haben Sie bestimmt lange Freude an Ihrer Orchidee. Tipp: Florissimo hat schöne Orchideen im Angebot.

Die Migros-Tochter Mifroma SA aus Freiburg hat 85 Prozent des Aktienkapitals der Firma E. Dörig Käsehandel AG in Urnäsch (AR) übernommen. Diese fünfköpfige Firma veredelt und vertreibt bereits seit 65 Jahren den Ostschweizer Käse schlechthin — den Appenzeller, eine der berühmtesten Käsemarken der Schweiz. Mit dem Kauf des ursprünglichen Betriebs beweist die Migros ihre Wertschätzung der Schweizer Traditionen und bekennt sich einmal mehr zur «Swissness». ha

FRISCH IN DER MIGROS

Rüebli — gut im Biss

Neuer Energydrink In der Migros brüllt nicht nur der rote Bulle, jetzt muht auch die weisse Kuh: «White Cow» nennt sich der neue Energydrink, der ab sofort in den Regalen der Migros steht. Der richtige Mix machts aus: Für den gewünschten Powerschub sorgen wie bei Red Bull Taurin und Coffein. Hergestellt wird White Cow jedoch auf der Basis von Milchserum, was bekanntlich gut für die Gesundheit ist. cp

Bilder Stockfood/bab, Florian Nidecker, Till Forrer, Tobias Gysi, Migros-Datenbank

Urchig: Dörig-Appenzeller aus Urnäsch.

Diese brünette Schönheit beisst herzhaft in ein Rüebli, denn Jasmin (23) weiss: «Mohrrüben sind nicht nur fein, sondern sie haben viel Carotin und fördern die Sehkraft.» Für Kinder sind sie ein unerlässliches Gemüse, denn es hilft dem Wachstum. Und damit das Carotin vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann, ist Fett nötig. Tipp: Karotten sollten also immer in ein wenig Öl oder Rahm geschwenkt werden. Jetzt finden Sie das beliebte Gemüse aus Ihrer Region in der Migros.


die migros woche

|9

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

Neu sind es 400 Produkte

Bis jetzt garantierte die Migros bei 302 Produkten, dass Vergleichbares bei keiner anderen nationalen Supermarktkette günstiger zu haben ist. Nun legt die Migros noch einen Zacken zu: Neu sind es gar 400 M-Budget-Artikel, für die diese Preisgarantie gilt. Wer bei einer anderen nationalen Supermarktkette einen Artikel findet, der günstiger ist, als eines der 400 Produkte, kann dies dem Migros-«Preistelefon» melden. Mit der Migros fährt man so oder so am günstigsten: Wer das ganze Jahr über LESEN SIE MEHR bei der Migros einkauft, hat immer AUF SEITE 33 beste Qualität zum besten Preis. ds

Werkzeugkoffer

Fr. 54.90 statt Fr. 79.90 Immer günstig und gut einkaufen: Die Migros weitet ihre Preisgarantie von 302 auf 400 Produkte aus.

Das 54-teilige Set ist ideal für kleine Arbeiten im Haushalt oder in der Heimwerkstatt.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

935 000

Diese Zahl bezeichnet die Tonnen an CO2, die die Migros seit 1990 eingespart hat. Dies entspricht dem Ausstoss von rund 350 000 modernen Einfamilienhäusern während eines ganzen Jahres.

Staubsauger

Fr. 149.— statt Fr. 199.— Der Mio-Star VAC 4800 hatte 2007 im K-Tipp-Test das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Günstiger Lesestoff K

undinnen und Kunden der Ex Libris profitieren kräftig von der Aufhebung der Buchpreisbindung, die letztes Jahr in Kraft getreten ist. Um bis zu 30 Prozent hat das Migros-Unternehmen die Preise für Romane und Sachbücher gesenkt. Die Preisabschläge gelten für die 120 Filialen wie auch für den Online-Shop, der sich auf www.exlibris.ch findet. Preisbewusste Leser kaufen ihre Wälzer nun noch häufiger in der Ex Libris. Um über sechs Prozent hat der gesamte Umsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr 2008 zugenommen, wozu die Buchverkäufe beigetragen

Abschlag: Die Ex Libris hat die Buchpreise um bis zu 30 Prozent gesenkt.

haben. «Vor der Aufhebung der Preisbindung haben Studenten und andere budgetbewusste Kunden ihre Bücher oft online in Deutschland gekauft», erklärt Ex-Libris-Chef Peter Bamert. «So

gingen dem Schweizer Buchhandel jährlich rund 100 Millionen Franken Umsatz verloren. Einen Teil dieses Geldes holen wir jetzt aus dem Ausland zurück.»

Michael West


LAST E T U N MI Djerba (HM / K/ DJE / IBESAF)

Ab Zürich nach Djerba mit Air Berlin am Montag 8., 15.9.08 Hotel Iberostar Safira Palms ***(*), Zarzis, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1099.– statt 1449.–, Verl.-Woche 350.–

San Francisco Nur Flug (HM / K / SFO / FLIONL)

1 oder 2 Wochen. Ab Zürich nach San Francisco mit Air Berlin am Mi. 3., 10*.9.08 (*=nur 1-wöchig) 999.– statt 1420.–

Sardinien (HM / K /OLB / TORRER)

Ab Zürich nach Olbia mit Air Berlin am Donnerstag 25.9. / 02*.10.08 oder Sonntag (+50) 28.9. Hotel Relax Torreruja ****, Isola Rossa, Doppel mit Halbpension 1 Woche 1139.– statt 1975.–, Verl.-Woche 750.–

Phuket (HM / K / HKT / SEASUN)

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sonntag 28.9.08 Hotel Sea Sun Sand Resort **, Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Woche 1399.– statt 2090.–, Verl.-Woche 220.–

Mexiko (HM / K / CUN / SANCAR)

Ab Zürich nach Cancun mit Air Berlin am Do 4., 11.9.08 (7 od. 13 Nä.) Hotel Sandos Caracol ****, Playa del Carmen, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1499.– statt 2328.–, Verl.-Woche 500.– (13 Nä. 1949.–)

Kos (HM / K / KGS / LAGAEG)

Ab Basel nach Kos mit Air Berlin am Mittwoch 17., 24*.9.08 (* nur 1-wöchig) Hotel Lagas Aegean Village ****, Kardamena, Doppel mit Halbpension 1 Woche 999.– statt 1259.–, Verl.-Woche 500.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen, aktuelle Treibstoffzuschläge. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen / Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung /Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 45.–, (Langstrecken Fr. 70.–), Visa, Auftragspauschale.

Bulgarien (HM / K / VAR / TINTYA)

Ab Zürich nach Varna mit Bulgaria Air am Freitag 12., 19.9.08 Hotel Tintyava Park **(*), Goldstrand, Doppel mit Frühstück 1 Woche 499.– statt 749.–, Verl.-Woche 200.–

Türkei (HM / K /AYT/ALISID)

Ab Zürich nach Antalya mit Air Berlin am Freitag 12., 19.9.08 Hotel Ali Bey Park****, Side, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1199.– statt 1649.–, Verl.-Woche 600.–

Lanzarote (HM / K / ACE / LANVIL)

Ab Zürich nach Arrecife mit Air Berlin am Samstag 13.09.08 Hotel Lanzarote Village ***, Puerto del Carmen, Doppel mit Halbpension 1 Woche 899.– statt 1349.–, Verl.-Woche 600.–

Zypern (HM / K / LCA /ADABEA)

Ab Zürich (+50) nach Larnaca mit Air Berlin am Sa. 27*.9.08 (*= nur 1-w��chig) Ab Basel nach Larnaca mit Hello am Freitag 5., 12., 19., 26.9.08 Hotel Adams Beach *****, Ayia Napa, Doppel mit Frühstück 1 Woche 1199.– statt 1689.–, Verl.-Woche 700.–

Tunesien (HM /K / TUN / IBEFAT)

Ab Basel nach Monastir mit Tunis Air am Samstag 6., 13.,20.9.08 Hotel Iberostar El Fatimi ****, Mahdia, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 979.– statt 1298.–, Verl.-Woche 520.–

Kreta (HM / K / HER / CHRBEA)

Ab Zürich nach Kreta mit Air Berlin am Montag 15.9.08 Hotel Christiana Beach **(*), Malia, Doppel mit Frühstück 1 Woche 699.– statt 1039.– Verl.-Woche 400.–

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leserbriefe | 11

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

L

« Wer gute Absichten hat, tut nicht zwingend Gutes.» Zeno Geisseler, 8200 Schaffhausen die Kategorieeinteilung massiv, denn an unsere älteren Mitmenschen haben Sie gar nicht gedacht. Sie möchten ein einfaches Handy mit grossen Tasten und wenn möglich mit fix auf den Tasten gespeicherten Nummern.

MM Nr. 34: «Einsatz im Kinderhort», Artikel über Silke Benders Volunteer-Reise nach Rodrigues.

Gebärdensprache als Erstsprache

Es ist eine ehrenvolle Sache, als Freiwillige den gehörlosen Kindern auf der Insel Rodrigues zu helfen. Mich stört aber, dass die dortige Schuldirektorin Susan Auguste Gebärdensprache im Unterricht der tauben Schüler nicht zulässt. Das Vorurteil der hörenden Fachkräfte, dass die Gebärdensprache die lautsprachliche Entwicklung gehörloser Kinder behindere, hat hierzulande den Gehörlosen viel Schaden und Leid gebracht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Gebärdensprache als Erstsprache den Erwerb der Lautsprache sogar optimal unterstützt.

Thomas Zimmermann, 4053 Basel

Wer gute Absichten hat, tut nicht zwingend Gutes. Der Freiwilligeneinsatz von Silke Bender ist nichts anderes als eine extreme Form von Lohndumping: Wie soll eine Lehrperson auf der Insel Rodrigues noch eine Stelle finden, wenn Europäerinnen gratis arbeiten? Und was denken wohl die Eltern, wenn eine Person ihre Söhne und Töchter unterrichtet, die keine Ahnung von der Arbeit mit behinderten Kindern hat, kaum ihre Sprache spricht und nach drei Monaten Mitarbeit schon wieder die Koffer packt und nach Hause fliegt?

Zeno Geisseler, 8200 Schaffhausen

Martin Zaugg, 6017 Ruswil

MM Nr. 32: «Ich bin von Motoren fasziniert», Interview mit Nationalrat Bastien Girod.

Unfälle enden häufiger tödlich Freiwilliger Einsatz: Silke Bender unterrichtet in ihren Ferien behinderte Kinder auf der Insel Rodrigues im Indischen Ozean.

MM Nr. 34: «Ich habe Listen für die Freizeit verfasst», Interview mit dem abtretenden Preisüberwacher Rudolf Strahm.

Er hat sehr viel erreicht

Es freut mich ganz besonders, dass Sie die Arbeit von Rudolf Strahm würdigen. Er war ein Lichtblick in der heutigen Zeit, in der sich kaum mehr ein Politiker um die «kleinen Leute» kümmert.

Alice Liber, 8712 Stäfa

MM Nr. 33: «Zirkus im Altersheim», Artikel über ein Clownduo, das alte Menschen zum Lachen bringt.

Frauen und mich mit einem Plüschhund zum Narren machen. Es ist sicher gut gemeint, ich möchte das Engagement der beiden Frauen nicht herabwürdigen, aber werden die Senioren auch gefragt, ob sie das überhaupt wollen?

Waltraud Bellwald, per Mail

Einerseits finde ich es gut, dass Betrieb in den Heimalltag kommt, zudem ist Lachen gesund. Dennoch finde ich die Situation, die auf dem Bild wiedergegeben wird, nicht würdevoll. Ich wünsche mir einen anderen Umgang mit alten Menschen.

Markus Wälty, 5400 Baden

Zwiespältiges Gefühl

MM Nr. 33: «Mein Handy und ich», Artikel über die verschiedenen Handybenutzer-Typen.

Bei dieser Clownaktion kommt in mir ein zwiespältiges Gefühl auf. Ich möchte nicht in einem Bett liegen müssen zusammen mit zwei lustigen fremden

Grundsätzlich finde ich Ihren Artikel gut. Nur bemängle ich

Nicht an Senioren gedacht

Offroader sind nicht nur eine unnötige Umweltbelastung, sondern auch eine zusätzliche Gefährdung: Unfälle mit Fussgängern – oft Kindern – enden häufiger tödlich. Wenn alle wie Bastien Girod nur das Velo und bei Bedarf ein Mobility-Auto nutzen würden, wäre die Erreichung unserer Schweizer Abgasziele kein Problem.

Nadja Brodmann, 4416 Bubendorf

Bastien Girod hat ein besseres Echo verdient als die drei Leserbriefe im MM Nr. 33. Er steht nicht «neben den Schuhen» und betreibt kaum «Marketing». Zudem würde ich als über 60-Jähriger unsere Verdienste nicht zu rosig malen: Wir hinterlassen den kommenden Generationen eine Welt mit schweren Erbstücken. Bastien Girod will mit seiner Initiative gewiss nicht den Weltlauf auf den Kopf stellen, aber ihn an einem realen Zipfel ergreifen. Sein Unterfangen ist unkonventionell, mutig, frisch und klug. Als Alter bin ich glücklich über solche Junge und hoffe, dass sie einiges zustande bringen, was wir nicht geschafft haben.

Bernhard Aeschlimann, 4114 Arlesheim

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

ZAHLEN DER WOCHE

Kuriose Rekorde

BILD DER WOCHE

Phänomenal Michael Phelps (23) war der Star der

Die ukrainische Gewichtheberin Olga Korobka gewann im Superschwergewicht Silber.

67 Jahre alt ist Hiroshi Hoketsu. Er war der älteste Athlet der diesjährigen Olympiade. Der japanische Dressurreiter startete erst zum zweiten Mal an Olympischen Spielen. Seine erste Teilnahme liegt 44 Jahre zurück. 166,97 Kilogramm brachte die schwerste Frau an der Olympiade auf die Waage. Diesen Rekord stellte die ukrainische Gewichtheberin Olga Korobka auf. Im Wettkampf gewann sie Silber.

4500 Dopingtests wurden schätzungsweise an den Olympischen Spielen durchgeführt. Der Jamaikaner Usain Bolt, der neue Weltrekorde über 100 und 200 Meter Sprint aufstellte, wurde sechs Mal getestet.

12 000 Kilokalorien nimmt der achtfache Goldmedaillengewinner Michael Phelps täglich zu sich. Der Schwimmer isst sechs Mal so viel wie ein normaler Mensch. Pro Tag verdrückt er unter anderem ein Kilogramm Nudeln, eine Pizza, acht Eier und sechs Sandwiches.

Olympischen Spiele. Wie ein Fisch glitt der amerikanische Schwimmer durch das Wasser und triumphierte am Ende jedes Wettkampfes. Acht Goldmedaillen und sieben Weltrekorde gewann er in Peking – noch eine Medaille mehr als der bisherige Rekordhalter und Landsmann Mark Spitz 1972 an der Olympiade in München. Mit dieser phänomenalen Leistung sichert sich Michael Phelps einen festen Platz im Sport-Olymp.


scheinwerfer | 13 MOMOL!

NACHGEFRAGT Welche Vor- und Nachteile hat eine Liebesbeziehung am Arbeitsplatz? Rolf Heim (37), Psychotherapeut am Institut für Arbeitsmedizin in Baden AG, gibt Auskunft.

Wenn es im Büro knistert

NEINEI!

Obwohl sein Velopartner Franco Marvulli (29, links) ihm den letzten Olympiaauftritt seiner Karriere vermiest hat, trägt Bruno Risi (39) es ihm nicht nach und zeigt Grösse: «Wir sind als Team nicht fit gewesen. Nach so einer Enttäuschung versucht man, den Partner aufzubauen.» Die beiden landeten auf dem enttäuschenden 11. Platz. Marvulli hat die Tränen bereits überwunden: «Ich bin ein Stehaufmännchen», sagt er und gelobt Besserung.

Nackte Tatsachen

Hüllenlos und golden glänzend posiert die deutsche Kanutin Nicole Reinhardt (22) mit drei anderen Olympiateilnehmerinnen im «Playboy». Statt ihre vier Weltmeistertitel und ihre Olympiamedaillen kommentiert nun alle Welt ihre körperlichen Reize. Der «Playboy» reimt: «Diese Frau ist kein Luder, sondern greift gerne mal zum Ruder.» Ob sich das jahrelange Training dafür gelohnt hat? Die Zeitschrift scheint sich jedenfalls gut zu verkaufen.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Wieso Paralympics?

Am 6. September beginnen in Peking die Paralympischen Spiele, der grösste Sportanlass für Athleten mit einer Körperoder Sehbehinderung. Rund 4000 Sportlerinnen und Sportler nehmen diesmal teil. Laut dem International Paralympic Committee setzte sich das Wort paralympisch ursprünglich aus «paraplegisch» und «olympisch» zusammen. Später hat man es neu definiert, weil auch Sportler mit anderen Behinderungen als Querschnittslähmung an den Spielen teilnahmen. Der Begriff wird seither als eine Kombination von «parallel» und «olympisch» verstanden.

Bilder Ding Xu/Landov/Keystone, Walter Bieri/Keystone, Filip Horvat/AP/Keystone, Claro Cortes/Reuters, Yang Lei/Photoshot/Keystone

Echter Teamgeist

Rolf Heim, in den Medien wurde über eine Affäre zwischen den Tessiner Regierungsräten Patrizia Pesenti und Marco Borradori spekuliert. Schätzungsweise jede zweite Beziehung entsteht am Arbeitsplatz. Warum verliebt man sich im Job?

die Arbeit. Das verleitet dazu, sich im Privatleben mit nichts anderem zu beschäftigen. Auf Dauer bewirkt das zusätzlichen Stress. Was kann man gegen diese Doppelbelastung tun?

Berufskollegen erlebt man häufig von ihrer Erfolgsseite. Das wirkt attraktiv. Überhaupt fühlen sich Menschen unter Gleichgesinnten wohl, und Arbeitskollegen haben oft ähnliche Interessen. Natürlich verbringt man auch viel Zeit miteinander und lernt sich sehr gut kennen.

Am besten schafft man Rituale, um Job und Privatleben zu trennen. Zum Beispiel mit einem Spaziergang vor dem Nachtessen, einer Sportsession direkt nach der Arbeit oder mit dem altbewährten «Feierabendbier». Danach darf ganz strikt nicht mehr über den Job gesprochen werden.

Was halten Sie von Beziehungen unter Arbeitskollegen?

Hat denn so eine «Arbeitsliebe» auch Vorteile?

Wenn man einfach im gleichen Betrieb arbeitet, sehe ich keine Probleme. Heikel wird es innerhalb derselben Abteilung. Besonders, wenn einer der Partner eine Führungsposition hat. Welche Probleme können in so einer Situation entstehen?

Eine Gefahr ist Bevorzugung. Oder man versucht umgekehrt, Bevorzugung zu vermeiden, und behandelt den Geliebten sogar strenger als die anderen. Beides bringt das Gleichgewicht im Team durcheinander. Leidet die Beziehung, wenn man miteinander arbeitet?

Unter Umständen kann man daheim weniger gut abschalten. Der Partner erinnert einen auch am Feierabend an

Sehr viele sogar. Man kennt sich in der Regel sehr gut und erlebt einander nicht nur in Ferienstimmung, sondern im Alltag. Ausserdem hat ein Arbeitskollege meist mehr Verständnis für die Berufssorgen des Partners. Schliesslich kennt er den Job und weiss, welche Belastungen damit einhergehen. Wie behandelt man das Thema im Arbeitsteam am besten?

Transparenz ist der Schlüssel. Die Beziehung sollte offen kommuniziert werden. Das ganze Team muss sich auf Rahmenbedingungen einigen, die ein harmonisches Zusammenarbeiten ermöglichen. Dies stabilisiert das Arbeitsteam genauso wie die Beziehung. Interview Sonja Bonin


14 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Alle Mann an die Pfannen

Die Schweizer Kochnationalmannschaft fiebert Erfurt entgegen. Vom 19. bis 22. Oktober findet dort die Olympiade der Köche statt. Für das Schweizer Team geht es um die Wurst: Nach dem Weltmeistertitel will es nun auch Olympiagold gewinnen.

S

eit 15 Uhr stehen die sechs Köche und zwei Assistenten der Schweizer Kochnationalmannschaft in der Küche des Hotels Palace in Gstaad. Assistentin Eva Forrer (27), Sous-Chefin im Hotel Waldhaus in Sils Maria, meldet: «Bis jetzt ist alles in der Zeit». Die einzige Frau im Team überwacht den Ablauf. Gerät einer der sechs Natiköche in Rückstand, entgeht dies Forrers kritischem Blick nicht. Teamkapitän Rasmus Springbrunn (36), der alle überragt und von den anderen abwechselnd «Magic» oder «Daniel Düsentrieb» genannt wird, ruft aus dem hinteren Teil der Chromstahlküche: «Wo ist der Pâtissier geblieben?» Nati-Chef Beat Weibel (44) unterbricht das Zuschneiden des Gemüses, blickt in die Runde und witzelt: «Geht mal schauen, ob er sich am Pool herumtreibt.» Bis zum Countdown verbleiben noch vier Stunden. «Punkt 21 Uhr muss der erste Teller den Gästen serviert werden», sagt Teamchef Weibel, der als Leiter Gastronomie in der Residenz Au Lac in Biel arbeitet. Die kulinarische Messlatte hängt hoch. So

oder so schöpft das «Swiss Culinary National Team» aus dem Vollen: Es bereitet in Gstaad exklusiv das Olympiamenü 2008 zu, mit dem es diesen Herbst im deutschen Erfurt an der Olympiade der Köche die Goldmedaille gewinnen will.

Diskretion muss sein wegen der Konkurrenz Heilbutt mit Erbsen-Krebs-Kruste, ein glasiertes Kalbsrosenstück mit Pommery-Senfsauce oder eine KombinationvonZitronenmousse und Aprikosengelée: Die Kreationen des Olympia-Dreigangmenüs klingen verführerisch. Beat Weibel bittet jedoch darum, das Menü nicht detailliert auszuplaudern. «Die Konkurrenz könnte sich sonst eine Scheibe davon abschneiden.» Welche Teams fürchten die Schweizer am meisten? «Schweden, Norwegen, Singapur und Kanada sind stark», sagt Beat Weibel. Die Schweizer Kochnati kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. BeLESEN SIE WEITER AUF SEITE 17

Die Präsentation muss perfekt sein: Ausserdem zählen beim Wettbewerb


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KOCHOLYMPIADE | 15

Olympiade der Köche in Erfurt An der Olympiade in Erfurt (D) werden vom 19. bis 22. Oktober 29 Nationalteams aus der ganzen Welt um den Olympiatitel kochen. Die Mannschaften messen sich in den beiden Disziplinen kalte und warme Küche. In der kalten Küche werden sechs Vorspeisen, verschiedene Hauptgerichte, Fingerfood, vegetarische Platten und drei Desserts realisiert, zur besseren Haltbarkeit geliert und perfekt angerichtet. Bewertet werden vor allem die Präsentation, das Handwerk und die Kreativität. In der warmen Küche müssen die sechs Nationalmannschaftsmitglieder und zwei Assistenten innert fünf Stunden ein Dreigangmenü für 110 Personen kochen, anrichten und servieren. Unter die Lupe genommen werden dabei die Teamarbeit, die Hygiene, die Technik, die Präsentation, der Schwierigkeitsgrad und natürlich der Geschmack der Speisen.

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008 2008

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I reits 1886 formierte sich das erste Nationalteam. Seit 16 Jahren ergatterten die Köche zudem stets abwechselnd den Weltmeister- oder Olympiatitel. Kein Wunder also, ist der Erfolgsdruck gross, der auf dem ehemaligen Regionalteam des Cercle des Chefs de Cuisine Berne (CCCB) lastet. 2005 bewarben sich die Berner beim Schweizer Kochverband als Kochnati. Im Mai 2006 wurden sie nach Erfolgen an diversen Wettbewerben vom Verband als Nati auserkoren. Genau ein Jahr später gewann das Team an der American Culinary Classic in Chicago bereits den Weltmeistertitel. Im berühmten «Palace» in Gstaad bietet sich für die Kochnati nun noch einmal Gelegenheit, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 18

Die Schweizer Köche im kulinarischen Wettstreit Rasmus Springbrunn

Muharem Musagic

Thomas Riesen

Der 36-Jährige ist Teamkapitän. Er leitet die Gastronomie der Gefängnisanstalt Witzwil BE.

Der 38-Jährige ist Teammitglied. Er arbeitet als Küchenchef im Altersheim Worb BE.

Der 30-Jährige ist Teammitglied und Küchenchef Culinarium BEKB in Liebefeld BE.

Richard Lang

Rolf Mürner

Beat Weibel

Der 35-Jährige ist Teammitglied. Er arbeitet als Küchenchef im Hotel Panorama in Feusisberg SZ.

Der 36-Jährige ist Teampâtissier und arbeitet als Chef Pâtissier im Casino Restaurant, Bern.

Der 44-Jährige ist Teamchef der Kochnationalmannschaft und Leiter Gastronomie Residenz au Lac, Biel BE.

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18 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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Eine Portion Glück muss mitkochen. die Schwachstellen im Olympia-Repertoire auszumerzen. Team-Kapitän Springbrunn hat zu diesem Zweck eine Viedeokamera ganz vorne in der Küche in Position gebracht. Das Team nimmt den Überwachungsapparat nicht mehr zur Kenntnis. Jeder konzentriert sich auf seine Arbeit. Richard Lang (35), Küchenchef im Hotel Panorama in Feusisberg SZ, doktert an seinen Merlot-Saucekugeln herum. «Wenn die Kugel platzt, ist der Traum vom Olympiagold vorbei», fürchtet der motivierte Bayer. Den Grundbedarf an Sauce kann er nach Erfurt mitnehmen. Er muss aber eine kleine Juskostprobe vor Ort zubereiten, damit die Jury auch sicher sein kann, dass er sich nicht mit fremden Federn schmückt. Sobald die Kugeln fest sind, werden sie vorsichtig in Mehl, Eigelb undPaniermehlgewendet.Springbrunn und Weibel unterstützen Teammitglied Lang in dieser heiklen Phase. «Wenn alles gut geht», sagt Weibel, «beschert uns dieser Zauber einen ersten Wow-Effekt.»

Die Molekularküche des Altersheimkochs Mittlerweile ist auch der Pâtissier der Nati wieder aufgetaucht: Er hat sich nicht am Pool vergnügt, sondern im gekühlten Keller des Hotels seine Desserts – Zitronenmousse, Aprikosengelée, Himbeersauerrahmglace – mit Colored Cacao Butter geairbrusht. «Die Farbe», sagt Rolf Mürner (36), Chef Pâtissier im Casino Restaurant Bern, «ist nicht nur optisch ein Knüller, sie hält die Desserts auch besser zusammen.» Rund 500 Arbeitsstunden für Trainings, Testläufe und Ausstellungen wendet jedes Teammitglied im Olympiajahr auf. «Da bleibt für Freizeit und Familie kaum mehr Zeit», sagt Weibel.

Muharem «Muki» Musagic, Küchenchef im Altersheim Worb BE, der Mann, der immer bis zum letzten Teller alles gibt, sagt, man müsse schon ziemlich angefressen sein, um dem Pensum standzuhalten. «Ich verzichte auf vieles, profitiere im Gegenzug aber, weil ich stets dazulerne und in Sachen Kochtrends auf dem neusten Stand bin.» Der vielseitige Altersheimkoch ist der Einzige im Team, der mit seinen «Campariperlen» einen Ausflug in die trendige Molekularküche wagt.

Die Vielfalt des Teams ist seine Stärke Dass kein Mitglied der Nati in einer Gault-Millau-Küche tätig ist, sondern beinahe alle in Altersheimen, Mitarbeiterrestaurants und sogar Gefängnissen am Herd stehen, wertet der Nati-Chef als Glücksfall. «In dieser Vielfalt», sagt Weibel, «liegt die Stärke des Teams.» Ausserdem haben die Weltmeisterköche einen geregelteren Arbeitstag als die Kollegen in den Hotel- und Restaurantküchen, sind also für die Wettkämpfe einfacher abrufbar. Inzwischen ist es 19.50 0 Uhr – und die Nati versammelt sich um den Teller des Hauptgangs. Die Präsentation der verschiedenen Speisen wird diskutiert. Zwei Komponenten fallen farblich h zu ähnlich aus. Der Nati-Chef -Chef runzelt die Stirn, schimpft: «So geht das nicht.» Die ganze Präsentation wird noch einmal auf den Kopf gestellt. Um 21 Uhr richten die Teammitglieder Thomas Riesen (30) und Kollege Muharem Musagic (38) die Teller an. Der begnadete Akrobat der Süssigkeiten, Rolf Mürner, sagt, wenn er die gleiche Leistung an der Olympiade erbringe, könne er in die Hände klatschen. Lang klatscht bereits

Die Koch-Nationalmannschaft kocht für Sie das Olympia-Menü Wir verlosen 5 x 2 Tickets im Wert von je 120 Franken für das letzte Testessen in den Ausstellungshallen Allmend in Luzern am 17. September 2008. Treffpunkt: 18 Uhr im Restaurant Lucerne, individuelle An- und Rückreise. So machen Sie mit: Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an: Migros-Magazin, Kochwettbewerb, Postfach, 8099 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Einsendeschluss: 31. August 2008 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Migros-Tochter Scana ist Sponsor der Koch-Nationalmannschaft.


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1) Das Drehbuch: Jede Minute zählt. 2) Rasmus Springbrunn und Beat Weibel beim Wursten. 3) Portionen, fertig abgepackt. 4) Muharem Musagic und Thomas Riesen beim Kosten. 5) Campariperlen. 6) Muharem Musagic und die Lachsvorspeise. 7) und 8) Rolf Mürner und sein Airbrush-Dessert.

jetzt in die Hände. Assistent Beni Hirsbrunner (22) soll die nächste Ladung Polenta bringen. «Aber subito, bitte.»

Die Deutschen mögen es üppig angerichtet Nati-Chef Weibel beobachtet den Einsatz seiner Mannschaft, sagt, wie viele Teller auf einmal rausmüssen. Nachdem der Servicesturm vorbei ist, die Gäste sich bei der Nati mit Applaus für die Delikatessen bedankt haben,

ist für die Köche immer noch kein Feierabend in Sicht: «Jetzt muss noch alles aufgeräumt werden, Männer», sagt Weibel. Erst um 2 Uhr in der Früh sitzt das «Swiss Culinary National Team» mit Palace-Chefkoch Peter Wyss bei einem Schlummertrunk zusammen. Wyss schwärmt vom servierten Lachs mit ErbsenKrebs-Kruste, der deliziösen Wirzschnitte. «Allgemein fand ich aber die Portionen zu gross», bemängelt er. Weibel kennt die

Kritik. «Die Deutschen», sagt er, «verlangen aber diese Grosszügigkeit.» Wie fällt das Urteil des Teamchefs nach diesem Zehn-StundenKochtag aus? «Wir machen im Moment wohl zu 95 Prozent alles richtig. Gewinnen werden wir jedoch nur, wenn wir zu 120 Prozent alles im Griff haben.» Mit anderen Worten: Ein Olympiatitel fällt auch dem amtierenden Weltmeister nicht in den beschürzten Schoss. Am Ende muss

einfach alles stimmen – und eine Portion Glück, die muss ebenfalls mitkochen. Text Judith Wyder Bilder Daniel Rihs

www.migrosmagazin.ch Produkte oder Präsentation: Was ist Ihnen in guten Restaurants am wichtigsten?


20 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Paul Nolte, derzeit sind in mehreren Schweizer Städten Massenbesäufnisse geplant, sogenannte Botellones. Ist dieses Phänomen neu?

Missbrauch von Alkohol hat sich schon länger zwischen den Polen des einsamen Trinkers einerseits und des kollektiven Erlebnisses andererseits abgespielt. In Deutschland wird über das «Ballermann»-Trinken aus Plastikeimern gesprochen, und seit einiger Zeit werden in Berlin Touristengruppen geführt mit dem Ziel: möglichst viel, möglichst schnell, möglichst billig trinken. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Auch wenn die Kritiker in den einschlägigen Blogs hoffnungslose «alte Spiesser» sind, halte ich das Phänomen für bedenklich. Durch die Kommunikation und Verabredung im Internet und die bewusste Besetzung zentraler Plätze und öffentlicher Räume in den Städten hat das Ganze eine neue Qualität erreicht. Der Alkoholmissbrauch steht dadurch im Vordergrund. Ist das objektiv gesehen richtig?

Schwierig zu sagen, weil es kaum verlässliche Statistiken dazu gibt. Ich halte es für ein Problem der Wahrnehmung. Alkohol und Jugend haben immer schon zusammengehört, vor allem in der Arbeiterkultur. Da war übrigens der Alkoholmissbrauch deutlich höher als heute. Junge Männer werden oft als Kampftrinker und Brutaloprügler dargestellt, junge Frauen als Discotussis. Stimmt diese Darstellung mit der Wirklichkeit überein?

Eine eigentliche Jugendkultur gibt es erst seit rund 100 Jahren. Es gehört zu dieser Jugendkultur, dass Grenzen überschritten werden. Das war bei mir nicht anders. In meiner Generation wurde mehr geraucht, und auch der Zugang zu Marihuana war weiter verbreitet. Haben Sie selbst geraucht und gekifft?

Geraucht ja, gekifft nein.

«Jugend und Alkohol gehörten schon immer zusammen»

Die Jungen treffen sich zum Massenbesäufnis. Die Politik reagiert hilflos. Dabei gehörten Grenzüberschreitungen schon immer zur Jugend. Sozialwissenschafter Paul Nolte über Alkohol, Ausgehverbote, Kiffen und niveauloses Fernsehen. In der Schweiz gibt es Gemeinden, die ein nächtliches Ausgehverbot für Junge verhängt haben. Wie beurteilen Sie solche Massnahmen?

Ich finde sie problematisch. Verbote und staatliche Regelungen sind grundsätzlich nicht geeignet, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Die Gemeindeoberen sagen: Wir haben alles versucht, vergeblich.

Wir müssen die Erziehung unserer Kinder wieder ernster nehmen und manchmal auch härter durchgreifen, vielleicht auch Verkaufsverbote für bestimmte Produkte ins Auge fassen. Aber ein Ausgehverbot: Das geht mir zu weit. Wie weit sind Sie von diesem Problem selbst betroffen?

Ich kann aus eigener Erfahrung mitreden. Ich habe eine 17-jährige Tochter und einen 14-jährigen Sohn. Kommen Sie gut zurecht mit ihnen?

Danke der Nachfrage, ja.

Ein weiteres Phänomen: Die Menschen, vor allem die Jugendlichen, werden immer dicker.

Nicht alle. Vor allem die ärmeren, die unteren Schichten, ernähren sich falsch und werden dick.

Darüber sprechen wir seit Jahren. Weshalb ist dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen?

So lange sprechen wir noch nicht darüber, und das Problem lässt sich auch nicht innerhalb von ein paar Monaten lösen. Wir sind immer noch auf der Suche nach Lösungen. Gescheite Artikel und Bücher helfen offenbar wenig. Bei der Mittel- und Oberschicht nimmt das Gesundheitsbewusstsein zu, da wird auf Bio- und Rohkost gemacht. Die Unterschicht lässt diese Diskussion kalt. Sie sind ein wertkonservativer Mensch, der die bürgerlichen Tugenden hochhält …

… ein liberaler, wertkonservativer Mensch. Sie treten dafür ein, dass Disziplin und auch eine gewisse Härte wieder nötig sind.

Ich will niemandem einen bestimmten Lebensstil vorschreiben, das würde mir meine liberale Grundhaltung verbieten. Aber wenn eine bestimmte Ernährung dazu führt, dass die Lebenserwartung sinkt und die volkswirtschaftlichen Kosten steigen, dann muss das diskutiert werden. In England wird Werbung für Süssigkeiten während Kindersen-

dungen am Fernsehen verboten. Ist das sinnvoll?

Ich bin skeptisch, weil so die Tür für weitere Eingriffe weit geöffnet wird. Eine freie Gesellschaft sollte auf Erziehung und nicht auf staatliche Verbote setzen. Dann sind Sie glücklich mit dem Entscheid des deutschen Verfassungsgerichts, wonach selbst das Rauchen nicht grundsätzlich verboten werden darf?

Ein Rauchverbot geht an die Grenze dessen, was der Staat sich erlauben darf. Dabei kommt allerdings der Schutz von Dritten dazu, das Problem des Passivrauchens. Dieses Problem stellt sich beim Essen und beim Alkohol nicht.

Wie sorgen Sie bei Ihren Kindern dafür, dass sie sich richtig ernähren?

Ich versuche, meinen Kindern gegenüber ein Vertrauensklima aufzubauen und falsche Verbote zu vermeiden. Deshalb kommt bei uns auch mal eine Ketchupflasche auf den Tisch, wenn es Brathuhn und Pommes frites gibt. Oder mein Sohn darf jetzt allmählich Kaffee trinken.

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Sohn Ihnen gestehen würde, dass er raucht?


interview

PAUL NOLTE | 21

Dann würde ich schärfer eingreifen. Das Suchtpotenzial ist in diesem Alter gross. Ich selbst habe mit 18 zu rauchen begonnen und konnte mit 30 wieder aussteigen. Ein weiteres Problem ist der falsche Medienkonsum. Sie haben den Begriff «Unterschichts-TV» geprägt. Machen uns Sender wie RTL oder Sat 1 dumm?

Beim Medienkonsum können wir das Entstehen einer neuer Klassengesellschaft beobachten, genauer, das Entstehen einer Dreiklassengesellschaft: Es gibt das Unterschichts-TV mit den privaten Sendern, die öffentlich-rechtlichen Sender mit ARD und ZDF, und für das Bildungsbürgertum gibt es Arte und 3 sat. Wer sich was anschaut, ist nicht nur eine Frage der Bildung, sondern auch des Alters. Zu welcher Klasse gehören Sie?

Ich pendle zwischen ARD und ZDF mit gelegentlichen Ausflügen zu Arte und 3 sat. Das Medium Fernsehen als solches akzeptieren Sie?

Ich bin kein Kulturpessimist. Das Fernsehen ist fester Bestandteil unserer Kultur geworden. Das Unterschichts-TV wird nur dann gefährlich, wenn es allein herrschend wird. Das Fernsehgerät darf ruhig laufen, wenn man daneben auch Zeitungen und Bücher liest und ab und zu joggen geht. Für mich ist die Vielfalt das entscheidende Kriterium.

Bestsellerautor

Paul Nolte: «Beim Medienkonsum beobachten wir das Entstehen einer Dreiklassengesellschaft.»

Es gibt ja am Bildschirm gelegentlich Mist wie die Castingshows.

Es gibt noch viel Schlimmeres: Quizshows, wo halbnackte Frauen die Zuschauer ermuntern, Automarken zu identifizieren. Aber auch das muss man kennen, um darüber zu reden. Ihr Begriff «Unterschichts-TV» hat teilweise heftige Reaktionen ausgelöst. Weshalb?

Bild Marcus Höhn

Paul Nolte (45) studierte Geschichtswissenschaft und Soziologie in Düsseldorf, Bielefeld und Baltimore (USA). Er war Fellow an der Harvard University und Professor für Geschichte an der International University Bremen. Heute lehrt er an der Freien Universität Berlin. Nolte hat mit seinen politischen und sozialkritischen Essays breite Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden. Sein 2004 veröffentlichtes Buch «Generation Reform» wurde zum Bestseller.

Es ist nach wie vor eine Tabuzone. Viele Menschen erleben meine Kritik als Verletzung ihrer Intimsphäre oder ihrer persönlichen Integrität. Ich aber will bloss ein gesellschaftliches Phänomen aufzeigen. Interview Philipp Löpfe


22 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Hanspeter Danuser, letzter Kurdirektor von St. Moritz, räumt seinen Sessel. Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept des im Tierkreiszeichen Löwe geborenen Unbequemen.

D

ie Lärchen wiegen sich im Wind, der vom Maloja her weht, als würden sie miteinander flirten. Flüsternd trägt er das Murmeln des Inns übers alpine Hochtal, wo das Licht paradiesisch ist. Kein Wunder, dass hier, in dieser fast kitschig wirkenden Ansichtskartenherrlichkeit, Friedrich Nietzsche seine grossen philosophischen Gedanken hatte und Giovanni Segantini die starken Bilder malte. Hier oben animiert die Natur zu poetischen Höhenflügen. Die dichterische Inspiration dieser grossartigen Landschaft muss natürlich vermarktet, verkauft werden. Der Verkäufer von St. Moritz ist seit 30 Jahren Hanspeter Danuser (61), geboren im Sternzeichen Löwe. Er ist das letzte Urgestein im schweizerischen Tourismus, seit sein nicht minder schillernder Berufskollege, der Engadinfan Kurt H. Illi (72), nach 22 Jahren als Verkehrsdirektor von Luzern in Pension ging. «Ich gehöre einer aussterbenden Spezies an, bin ein Auslaufmodell. Die durchschnittliche Dienstzeit eines Tourismusdirektors beträgt heute noch fünf oder sechs Jahre», sagt Danuser. Der Macher, der sein Wirtschaftsstudium durch Handlangerarbeit als Dachdecker finanzierte, ist Vater zweier erwachse-

Der Löwe von St. Moritz brüllt Adieu


porträt

HANSPETER DANUSER | 23

«Ich bin ein Auslaufmodell.»

Hanspeter Danuser hat St. Moritz weltweit positioniert. Sein Aktionismus und seine unkonventionellen Ideen haben ihm im Engadin nicht nur Freunde gebracht. Er warnte früh vor überbordendem Zweitwohnungsbau.

ner Söhne und gegenwärtig bis über beide Ohren in eine germanische Schönheit verliebt – Jahrgang 197 1978. «Der Löw Löwe-Mann flirtet gerne und gut. Er schmeichelt sc und versteht es, einer Fr Frau den Hof zu machen.»* Typisch deshalb wohl auch die Wahl des d Themas von Danusers Doktor Doktorarbeit: «Berufsbild und Ausbildung der Air-Hostess». Ausbildu Über seine derzeitige Partnerin sagt er: «Sie gibt mir hie und da den Tarif durch, was auch notwendig ist für so einen alten notwend Knacker wie mich.» Knacke

«Die N Nichtwahl tat echt weh» w «Löwen verfügen über Selbstvertrauen, Führungseigenschaften, Geltungsdrang und Stolz.» Geltungs Deshal betrachtete es Danuser Deshalb als eine Schmach, dass er trotz bestem Leistungsausweis nicht zum Ch Chef der neuen Tourismusregion Engadin-St. Moritz gewählt wu wurde. «Die Nichtwahl tat echt weh, hat mich persönlich getroffen», * Dieses und die folgenden Zitate stammen von der Homepage www.astroschmid.ch

bekennt er. Es seien damit wohl auch «viele offene Rechnungen beglichen worden». Ende Oktober wird er sein Engagement beim Kur- und Verkehrsverein St. Moritz beenden. Nun muss er sich bis zum Erreichen des AHV-Alters nach anderen Tätigkeiten umsehen. Er, der sich seit Langem für einen Stopp des Zweitwohnungsbaus im Oberengadin engagiert, hat, kritisch beäugt von den St. Moritzern, Einsitz im Verwaltungsrat einer Immobilienfirma genommen. Daneben werde er sich als Berater betätigen, im Teilzeitjob auch als solcher für St. Moritz. Und in seiner Freizeit tut er, was er schon lange praktiziert – er züchtet Palmen am Comersee.

Ein paar Highlights, aber auch Flops «Löwen brauchen Raum, um sich zu entfalten. Sie setzen ihren Kopf durch, auch wenn sie es mit der Welt aufnehmen müssen.» Es ist schier unglaublich, was Hanspeter Danuser in den 30 Jahren verwirklicht hat. Eine unvollkommene Liste seiner Taten: > 1987 liess er den Namen St. Moritz in mehr als 100 Ländern gesetzlich schützen. Daraus resultieren heute jährliche Brutto-

einnahmen von etwa 700 000 Franken. > Mit einem US-Marketinginstitut schuf er für St. Moritz den ambitiösen Slogan «Top of the World». > Er erfand fürs Oberengadin den Begriff «Heidiland» und vergab diesen später an die Region Sargans-Walensee in Lizenz. > Er war massgeblich daran beteiligt, dass die Albula-Bernina-Linie der Rhätischen Bahn ins UnescoKulturwelterbe aufgenommen wurde. > Er drängte darauf, eine durchgehende Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln von St. Moritz nach Venedig zu realisieren. Seit letztem Jahr kann man auf dieser Linie fünf Unesco-Weltkulturerbe bewundern, seit Juli sogar sechs. Danusers bestechendste Idee, sein grösster Wurf während seiner Tätigkeit, sei gewesen, den Ortsnamen als Marke schützen zu lassen – eine Weltpremiere. «Dies wurde als ziemliche Frechheit eingestuft. Dafür ist St. Moritz plötzlich bei Wirtschaftsmedien wie ‹Financial Times› oder ‹Wall Street Journal› zur Kenntnis genommen worden», sagt Danuser rückblickend.

«Zweifrontenkrieg» wegen Heidiland Hat er auch Pleiten produziert? «Fast nur solche», wirft zum Spass Mario Salis, der Regionalchef der Kantonspolizei Engadin, in die Runde. Mit ihm sowie dem Chef der Gemeindepolizei, einer Gemeinderätin und einem Bauunternehmer, spielt Danuser im «Alphorn Ensemble Engiadina St. Moritz». Das Quintett tingelt seit Jahren durch die Welt, von Singapur über Hongkong bis New York und Kapstadt, damit die Marke St. Moritz stets im Gespräch bleibt. «Jede zweite Sache, die ich angepackt habe, scheiterte irgendwie», bekennt der Mann, dem manchmal nachgesagt wird, er sei auf dem Egotrip. «Aber irgendwie muss ich St. Moritz ja verkaufen», stöhnt er. Und das

wird er auch weiterhin tun, wenn er die St. Moritzer Sonne – übrigens eine grossartige Kreation seines von ihm bewunderten VorVorgängers Walter Amstutz – an Blazer und Krawatte in die Welt hinausträgt. Mit Verlaub, Herr Danuser, mit welchen Themen sind Sie angeeckt? Seine Antwort: «Mit fast allen. Und ich kann mir vorstellen, dass manche Leute der Ansicht sind, 30 Jahre Danuser seien genug. Und ich hatte wie weltweit jeder Tourismusdirektor, mich stets gegen eine Gruppe von Hoteliers durchzusetzen. Dass es trotzdem 30 Jahre lang funktioniert hat, spricht aber sicher für St. Moritz.» Als er den Namen Heidiland fürs Oberengadin beanspruchte, habe er einen «Zweifrontenkrieg» führen müssen. «Die St. Moritzer glaubten, sie hätten den Namen nicht nötig. Die Maienfelder schrien ‹Räuber!› und hätten mich am liebsten gegrillt.» Mit dem Heidiland und den beiden Expresszügen hat Danuser der Sommersaison zu Aufwind verholfen. Heute besuchen jährlich 150 000 Sommergäste St. Moritz gegenüber 100 000 im Winter. Gleichwohl lebt der Ort hauptsächlich von den Wintergästen. Sie generieren etwa 70 Prozent der Wertschöpfung.

«Man geht der Hälfte auf den Keks» «Der Löwe ist voller Selbstvertrauen und von sich überzeugt.» Dazu der Noch-Kurdirektor: «Wenn man ein Produkt gut verkaufen will, muss man über eine grosse Portion Selbstvertrauen verfügen. Später im Gespräch zieht er folgendes Fazit über seine Kämpfe an vielen Fronten: «Ohne meine militärische Grenadierausbildung in Losone TI hätte ich das ganze Affentheater nicht überlebt. Wer Losone durchgestanden hat, übersteht auch St. Moritz.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 24


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porträt

HANSPETER DANUSER

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

OLYMPIA-KOLUMNE (SCHLUSS)

Kristina Reiss*

Es gibt in Schanghai kein eindrucksvolleres Erlebnis, als im Pulk von 30 Radlern eine 14-spurige Kreuzung zu überqueren. Der Verkehr ist chaotisch: halsbrecherische Autofahrer, Velos und Mopeds, die aus sämtlichen Richtungen angeschossen kommen. Während der Rushhour geht an den Nadelöhren nichts mehr. Mit dem Velo kommt man am schnellsten voran.

Mit dem «Alphorn Ensemble Engiadina St. Moritz», hier mit Mario Salis (links) und Ruedi Birchler (rechts), machte Hanspeter Danuser (Mitte) im Inland, vor allem aber auch in Übersee, beste Werbung für St. Moritz.

«Der Löwe hat die Fähigkeit zur Selbständigkeit und zur Leistung. Er kann seine schöpferischen Fähigkeiten weiter entwickeln und besitzt pädagogische Fähigkeiten.» Welches, Herr Danuser, sind Ihre Stärken? «Ich bin ein pathologischer Optimist, Typ Frohnatur, bin ein Gerechtigkeitsfanatiker mit einer gewissen Sturheit und Hartnäckigkeit.» Und die Schwächen? «Ich habe keine Geduld und bin manchmal zu ehrgeizig. So einer polarisiert und geht der Hälfte der Mitmenschen auf den Keks.» Am Abend tagt im Hotel Schweizerhof der örtliche Lions Club bei Tirolerschinken, Lammspiess und gefüllten Auberginenröllchen. 18 der rund 50 Mitglieder sind anwesend, alle braun gebrannt wie Skilehrer. Hanspeter Danuser ist eingeladen, Bilanz über seine Tätigkeit zu ziehen.

Charmeur und Alpöhi mit Humor Als er mit 31 Jahren sein Amt antrat, sei dies ein «Schwimmfest, ein Kabarett» gewesen. Er, der zuvor für Nestlé und den Hygienekonzern CWS International tätig war, habe «keine Ahnung vom Tourismus» gehabt. Nach seiner Wahl habe der damalige Palace-Direktor, Andrea Badrutt, durchblicken lassen, dass man jeden gewählt hätte, selbst einen Sandsack, vorausgesetzt er sei reformiert … Danuser, eine Mi-

schung aus Manager, Charmebolzen, Sunnyboy, Pausenclown und Entertainer. Ein Alpenpajass, den man spotteshalber auch schon als Geissenpeter tituliert hat, wobei er über die genügend grosse Portion Humor verfügt, sich mit zunehmendem Alter widerspruchslos auch als Alpöhi bezeichnen zu lassen. Hanspeter Danuser: Einer, dem sich die St. Moritzer Sonne tief ins andauernd lachende Gesicht gekerbt hat und dessen Statur von regelmässigen Kopfständen und den täglichen Fünf Tibetern gestählt ist. Eine ehrliche Natur, die zugibt, manchmal das Fuder überladen zu haben, aber immer zum Besten für St. Moritz. Einer, der es nicht ausstehen kann, geschmäht, nicht mehr geliebt, nicht gewählt zu werden. Danuser, einer, der selbst einen Kuhfladen von der Corviglia noch vergolden würde, sollte dies ein paar Gäste mehr ins mondäne Hochtal bringen. Danuser: Ein lieber Kerl, ein Kumpel, einer, der sprachgewandt, witzig, hie und da zynisch und immer direkt ist und nie um eine Antwort verlegen – ein Löwe eben. Text Carl Bieler

Ein Ausländer auf dem Velo ist jedoch ein Anblick, der viele Einheimische irritiert. Wer es sich leisten kann, strampelt in Schanghai nicht selbst. Man fährt Elektroroller, Bus, Metro oder Taxi. Der Traum aller Chinesen ist das eigene Auto. Von Monat zu Monat nimmt der Individualverkehr spürbar zu. Vor ein paar Jahren überlegte die Stadtregierung

Sesselliftposieren vor dem Titlisbild sogar, Radler ganz aus der Stadt zu verbannen. «Sie nehmen den Autos zu viel Platz weg», lautete das Argument. In Peking hat man sich anlässlich der Olympischen Spiele, während denen die Luftqualität verbessert werden soll, für den umgekehrten Weg entschieden. Die Hälfte der Autos wurde vorübergehend von den Strassen verbannt. Zusammen mit den kurzzeitig stillgelegten Fabriken hatte dies zur Folge, dass sich die Pekinger über ungewöhnlich blauen Himmel freuen durften. Dieser war fast schon so blau wie derjenige auf der grossen Fotowand des Pekinger House of Switzerland.

Bilder Tanja Demarmels

www.migrosmagazin.chh Danuser ist für die Beschränkung des Zweitwohnungsbaus im Engadin. Stimmen Sie ihm zu?

Jeder Chinese träumt vom eigenen Auto

B

In dem Nationenhaus, das Präsenz Schweiz zusammen mit dem Kanton Luzern für die Dauer der Spiele in Peking errichtete, präsentierte sich die Schweiz der chinesischen Bevölkerung. Schweizer Spezialitäten konnten unter anderem mit Stäbchen probiert oder die Pralinéherstellung begutachtet werden. Der Renner war jedoch der Sessellift, ausgestellt vor einer azurblauen Titlis-Fotowand. Einmal dort Platz nehmen und für ein Foto posieren – dafür nahmen die Besucher auch längere Wartezeiten in Kauf. * Kristina Reiss (33) ist Journalistin und lebt in Schanghai. Während der Olympischen Spiele in China berichtete sie für das Migros-Magazin aus dem Reich der Mitte.


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26 |

kolumne

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

I

Gipfelstürmer

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Bestimmt haben Sie nach den Feri-

en auch immer «Wir in …»-Fotos an der Pinwand hängen, diese gestellten Familienbildchen, auf denen einer gequält in die Sonne blinzelt, eine die Augen geschlossen hält, eine dritte unbeteiligt dreinschaut – und ich bin immer besonders peinlich: die Arme im Stil eines Patriarchen um Gattin und Kinder geschlungen, dazu ein Lächeln, fast so angestrengt wie das hier oben links. Auf Pieren lauern die Knipser auf, kurz bevor man an Deck eines Ausflugsschiffs geht, vor Museen und Freizeitparks, und bieten die vergrösserten Bildli eine, zwei Stunden später am Ausgang an, sündhaft überteuert, dafür in vierfacher Ausführung und dazu noch als Kühlschrankmagnet. Und ich kaufe sie immer, weil man doch stets so wenige Bilder hat, auf denen die Familie vollzählig ist. Die Kinder wollen sie sowieso haben – und das Kind in mir noch viel mehr: Seit ich 1978 mit meinem grossen Bruder in der Camargue war, bin ich den «Wir in …»-Fotos verfallen. Wir mieteten damals Pferde, und als wir vom Ausritt zurückkehrten, lagen schon Fotos von uns hoch zu Ross parat. «Wir in Südfrankreich!» Ich überredete meinen Bruder, sie zu kaufen. Am selben Abend, es war mein 13. Geburtstag, füllte er mich mit Martini ab – der erste Schwips meines Lebens. Gross und erfahren erschien er mir damals, dabei war er erst 17, und heute wundere ich mich, dass die Eltern uns allein ziehen liessen. Heute kaufe ich die «Wir in …»-Fotos alle: wir im Legoland; wir in Italien am Hafen von Camogli; wir vor dem Buffet eines Ferienresorts auf Kos; wir kurz vor dem Besteigen des DampfAnzeige

schiffs «Natchez» in New Orleans; wir in Laax; wir in Paris; und neu: Wir vor dem New England Aquarium in Boston und wir vor dem Schnellboot «Friendship V» in Bar Harbor, Maine. Hatt ich Ihnen ja glatt verschwiegen, dass wir in Amerika waren, fast vier Wochen lang. Auf besagtes Schnellboot begaben wir uns zwecks Walbesichtigung, doch die tummelnden Buckelwale habe dann glaubs nur ich gesehen, weil der Rest der Familie seekrank am Kötzeln war … Auf dem «Wir in …»-Föteli sehen freilich alle noch busper aus, das war ja auch vor der Abfahrt. Nur sind wir für die Jahreszeit viiiiel zu warm angezogen, weil die Frau am Ticketschalter vor eisiger Kälte draussen auf dem Meer gewarnt hatte, vor weniger als 30 Grad Fahrenheit, was einer Temperatur unter dem Gefrierpunkt entsprochen hätte und natürlich nicht stimmte. Denn die Amis, so sehr ich ihnen zugetan bin, sind ziemlich hysterisch. Anderntags riet die Parkwächterin im Acadia-Nationalpark dringend vom Erklimmen des Cadillac Mountain ab. «Mit Kindern? Too dangerous!». Sturm, Nebel und Kälte könnten uns droben warten, warnte sie, und empfahl stattdessen einen Strandspaziergang. Wir, stur, machten uns trotzdem zu viert auf, schliess-

«Zu gefährlich!», warnte die Parkwächterin. lich ist der «Berg» nur 470 Meter hoch. Oben: Sonnenschein, milde Temperatur, traumhafte Rundsicht. Wir assen Tuttifrutti und waren froh, den Ratschlag der gestrengen Rangerin nicht befolgt zu haben: Wenn wir unbedingt auf den Gipfel wollten, hatte sie gesagt, sollten wir wenigstens zuerst zur Vorabklärung mit dem Auto rauffahren und schauen, wie das Wetter oben sei. Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedlis nächste Lesungen: 3.9. Kloten, Stadtbibliothek. 5. und 6.9. Zürich, Miller’s Studio.


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28 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

«Da haben viel zu viele Leute mitgeredet»

«Tag und Nacht»: Die neue TV-Ärzteserie ist ihr Kind. Doch Autorin und Regisseurin Katja Früh will künftig nichts mehr damit zu tun haben. Sie widmet sich dem Theater.

A

usnahmsweise sitzt sie dort, wo sie sich sonst kaum aufhält: am langen Holztisch mitten auf der Bühne des Casinotheaters in Winterthur. Hier lässt es sich einigermassen ungestört reden: über ihre Arbeit als Regisseurin des Stücks «Für die Deutschen» und über die neue Ärzteserie «Tag und Nacht», die nur eine Woche später im Schweizer Fernsehen startet. Die Idee dazu stammt von Katja Früh. Sie erfand die Geschichten und die Personen und schrieb einen Grossteil der Drehbücher. Normalerweise ist ihr Platz unten, in einem der Plüschsessel im Zuschauerraum. Von dort gibt sie Anweisungen an die Schauspieler. Die Arbeit im Theater macht ihr Spass. Vom Fernsehbetrieb hingegen hat sie im Moment genug. Sie hat eine Auszeit genommen. Katja Früh, im Mai hatten Sie einen schweren Autounfall. Haben Sie den Schock überwunden?

Es ging mir schnell wieder gut. Schon zwei Tage später reiste ich für zwei Wochen mit meiner Tochter nach Djerba – grün und blau, mit geschwollenen Beinen und an Krücken, aber immerhin. Sind Sie seither Auto gefahren?

Nein, obwohl ich den Ausweis nicht abgeben musste. Ich habe seither viel mehr Lebensfreude.

Pathetisch gesprochen bekam ich so etwas wie ein weiteres Stück Leben geschenkt. Auch wenn ich heute noch heftigere Rückenschmerzen habe als vorher. Heilung braucht Zeit, und ich sollte mehr trainieren. Aber ich bin bester Laune, und es war auch nicht traumatisch. Und trotzdem fahren Sie nicht mehr Auto?

Meines ging kaputt, und ich kann kein neues kaufen. Ich muss sparen, bin ja nicht mehr beim Fernsehen. Abgesehen davon wohne ich mitten in Zürich, da braucht man kein Auto. Wie meinen Sie das, Sie arbeiten nicht mehr fürs Fernsehen? Am 5. September kommt doch Ihr Kind zur Welt, die Fernseh-Ärzteserie «Tag und Nacht»!

Natürlich. Ich habe die Geschichte und die Figuren mit ihren Profilen erfunden und lange daran gearbeitet, anderthalb Jahre. Die Serie startet mit 36 Folgen, die jetzt gedreht werden oder schon fertig sind, so viel ich weiss. Nach 36 Folgen ist Schluss?

Das kann man nie wissen. Aber es wird weiter daran gearbeitet, einfach ohne mich. Warum?

Ich habe eine Auszeit genommen und arbeite im Moment nicht für das Fernsehen. Der Grund Ihrer Auszeit?

Sagen wir es so: Für mich persönlich haben zu viele Leute zu viel mitgeredet. Mir liegt diese Art von Arbeit nicht. Gab es Krach?

«‹Tag und Nacht› sollte mehr als bloss eine Ärzteserie sein»

Mit dem Schweizer Fernsehen hat niemand Krach. Aber Sie sind nicht glücklich, wie die Serie herausgekommen ist?

Ich kann mich mit dem, was ich bisher gesehen habe, gut identifizieren und dahinter stehen. Es ist toll, was daraus gemacht wurde. Aber Ihre ursprünglichen Ideen wurden verwässert?

Man muss sich das so vorstellen: In einer grossen Produktion wie «Tag und Nacht» sind eine Re-

daktion, mehrere Autoren und eine Produktion involviert. Das sind viele Leute, die etwas zu sagen haben. Dazu kommt ein enormer Spardruck. Mit so wenig Budget ist es nicht mehr möglich, so tief zu gehen wie gewünscht. Es soll ja nicht einfach nur eine weitere Ärzteserie sein. Das können die Amerikaner besser. Bräuchte es Sie denn noch, oder ist Ihre Aufgabe erledigt?

Nein, es braucht mich nicht mehr unbedingt. Ist Ihre Auszeit zeitlich limitiert?

Sie ist unbeschränkt. Ich bin mit anderen Projekten beschäftigt. Mal schauen, wie es mit der Serie läuft und ob es nach den geplanten Folgen weitergeht. Oder ob sie Knall auf Fall eingestellt wird wie «Lüthi und Blanc»?

Die Hoffnung ist, dass «Tag und Nacht» so lange läuft wie «Lüthi und Blanc». Dass etwas plötzlich abgesetzt wird, ist immer möglich. Ich habe es schon zweimal erlebt, bei «Lüthi und Blanc» und davor bei der Frauenserie «Flamingo». Wie viele eigene Erfahrungen lassen Sie einfliessen, wenn Sie schreiben?

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interview

KATJA FRÜH | 29

Erfolgreich und vorbelastet Katja Früh ist die profilierteste Drehbuchautorin und Serienerfinderin der Schweiz. Aus ihrer Feder stammt der grösste Publikumserfolg des Schweizer Fernsehens der letzten Jahre, «Lüthi und Blanc». Am 5. September startet auf SF 1 ihre Ärzteserie «Tag und Nacht». Am 28. August hat im Casinotheater Winterthur das Stück «Für die Deutschen» Premiere, bei dem sie Regie führt. Früh wurde am 3. Mai 1953 in Zürich geboren. Sie ist die Tochter der Wiener Schauspielerin Eva Landgraf und des legendären Schweizer Regisseurs Kurt Früh («Hinter den sieben Gleisen»). Sie lebt mit ihrem Mann, dem SF-Bundeshausredaktor Hans Bärenbold, und ihren beiden Kindern in Zürich.

Katja Früh, Mutter der Kultserie «Lüthi und Blanc»: «Mit dem Schweizer Fernsehen hat niemand Krach», sagt die Topfrau der TV-Unterhaltung. Trotzdem nahm sie sich eine Auszeit vom Fernsehen.


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interview

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

KATJA FRÜH | 31

Katja Früh, Regisseurin des Stücks «Für die Deutschen»: «Im Casinotheater Winterthur zeigen wir, wie man die Kultur zu Tode spart».

G

«Was ich erzähle, habe ich fast immer selbst erlebt.» Sehr viele. Ich kann nicht über etwas schreiben, das ich nicht kenne. Wenn ich Geschichten erzähle, habe ich sie fast immer in irgendeiner Form selber erlebt. Reichten Ihre Erfahrungen als Patientin für die Ärzteserie?

Ich bin nicht mehr so jung und hatte einige Operationen, die ich selbstverständlich nicht eins zu eins beschreibe. Aber die Erfahrung bringe ich ein. Wir waren drei Hauptautoren: Daniel Howald recherchierte im medizinischen Bereich, und Claudia Pütz ist in Arztkreisen zu Hause. Ich lieferte viele psychologische und psychiatrische Geschichten. Woher haben Sie diese Erfahrung?

Aus meiner Familie und meinem Leben und den Psychotherapien, die ich gemacht habe. Natürlich darf man nicht die eigene Geschichte erzählen. Ich kann auch nicht so tun, als wäre ich zum Beispiel schizophren, heroinsüchtig oder ein Borderliner. Aber ich weiss, wie man sich fühlt, wenn man zum Psychiater geht. Für mich ist das kein Tabu, ich empfand es als Bereicherung meines Lebens. Kommt dazu: Meine Schwester Jessica ist zwar Schauspielerin, machte aber eine Psychiatriepflegeausbildung. Hat sich durch die Serie Ihr Verhältnis zu Ärzten verändert?

Ein Teil unserer Familie fühlte sich schon länger zu den «Göttern in Weiss» hingezogen. Schon meine Grossmutter. Das äusserte sich darin, dass wir viel über Krankheiten sprachen und wussten. Bei «Tag und Nacht» schneiden wir daneben auch Themen wie Gesundheitspolitik oder Zweiklassenmedizin an – oder den alten Streit zwischen Schulund Alternativmedizin. Jetzt widmen Sie sich wieder dem Theater. Das Stück «Für die Deutschen» dreht sich um ein Schweizer Theater, das Deutsche engagiert, die Schweizer spielen müssen. Ist das lustig?

Ich habe selten beim Regie führen selber so gelacht. Der Text ist nicht von mir, darum darf ich es sagen: Er ist sehr lustig; etwas vom Lustigsten, was Patrick Frey je geschrieben hat.

«Ich weiss, wie man sich fühlt, wenn man zum Psychiater geht.»

Auf wessen Kosten geht der Spass?

Wir nehmen uns selber auf die Schippe und den Kulturbetrieb mit seinen Sparmassnahmen dazu. Überall wird immer mehr gespart, und das geht auf Kosten der Qualität. Wir zeigen, wie man Kunst und Kultur zu Tode spart. Spielen effektiv deutsche Schauspieler mit?

Sicher. Tolle Schauspieler, die wir aus Deutschland engagiert haben, und die wirklich zuerst Schweizerdeutsch lernen mussten. Wie ist eigentlich Ihr Verhältnis zu den Deutschen?

Ich lebte lange in Deutschland, war an der Schauspielschule in Berlin, hatte als Schauspielerin Engagements in Wuppertal, in Hannover. Kommt dazu, dass Hochdeutsch meine Muttersprache ist. Meine Mutter ist Österreicherin, wir sprachen zu Hause Schriftdeutsch, das machten damals alle Theaterleute. Patrick Frey schrieb das Stück schon vor zehn Jahren für das Zürcher Schauspielhaus. Zeigen Sie etwas Aufgewärmtes?

Das würde uns keinen Spass machen. Dank diverser Tricks entstand eine neue, schärfere Fassung, aktuell und bissig. Sie arbeiten gerne mit den immer gleichen Leuten, wie zum Beispiel Patrick Frey, zusammen.

Das ist so. Patrick Frey und ich arbeiten seit 25 Jahren zusammen. Man hört zwar immer den Vorwurf, das sei Vetterliwirtschaft. Ja gut, aber alle guten Film- oder Theaterregisseure haben ihre Lieblingspartner. Woody Allen oder Pedro Almodóvar macht niemand solche Vorwürfe. Ihre Tochter Lisa möchte auch Schauspielerin werden. Haben Sie schon eine Rollen für sie parat?

Meine Tochter beginnt bald ihre Schauspielausbildung und wird ihren Weg selber machen müssen. Alles andere würde ihr schaden. Es hiesse sofort, sie komme nur wegen ihrer Mutter an Rollen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Mein Vater, Regisseur Kurt Früh, war bekannt. Ich musste lange und weit weg von der Schweiz sein, um das zu überwinden. Mein Sohn Severin ist Filmschüler, und ich weiss ehrlich gesagt nicht einmal, was für einen Film er für seine Prüfung eingereicht hat. Was schnöde ist, aber es ist wichtig für beide, dass sie sich von mir lösen können, mich sogar blöd finden dürfen.

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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| 33

Nachrichten aus der MIGROS

Alles, was es täglich braucht: Die Migros bietet es an, in guter Qualität, zum besten Preis.

W

er bei der Migros das ganze Jahr über regelmässig einkauft, fährt am günstigsten», sagt Migros-Marktforscher Oliver Krüsi. Grund: Die Kunden finden bei der Migros insgesamt 40 000 Artikel von hoher Qualität zu günstigen Preisen. «Wir bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Schweiz. Die Migros ist gut und günstig», hält Krüsi fest. Bisher garantierte sie bei 302 Artikeln, dass diese nirgends günstiger sind – also bei keinem anderen schweizweit tätigen Detailhändler. Aktionen sind natürlich ausgenommen.

Die 400 Produkte gibts praktisch überall Neu weitet die Migros diese Preisgarantie auf sogar 400 Erzeugnisse des täglichen Bedarfs aus. Sämtliche 400 Artikel sind M-Budget-Waren und praktisch in jeder Migros-Filiale vorrätig. Damit die Migros ihr Versprechen halten kann, dass diese 400

Günstig und gut

Die Migros bietet schweizweit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Neu garantiert sie bei 400 Produkten, dass kein anderer nationaler Detailhändler diese günstiger anbietet. Beim Migros«Preistelefon» gingen bis jetzt 129 Anrufe ein, fünfmal senkte die Migros aufgrund solcher Meldungen den Preis eines Produkts.

Produkte wirklich nirgends günstiger erhältlich sind, betreibt sie ein «Preistelefon». Kunden, die bei einer anderen nationalen Supermarktkette einen Artikel finden, der günstiger ist, als eines der 400 Produkte, können dies der Migros mitteilen. Die Telefonnummer lautet 0848 84 0848. Die Informationen können auch schriftlich über m-infoline@mi gros.ch gemeldet werden. Bis jetzt gingen beim Migros«Preistelefon» 129 Anrufe ein. Bei fünf Produkten hatten die Anrufer tatsächlich recht (wir berichteten). So wurde der Preis des WC-Duftspülers von 2.50 auf 2.30 Franken gesenkt. Auch bei Zwiebeln senkte die Migros den Preis von 3.20 auf 2.50 Franken. Krüsi unterstreicht, dass für den Preisvergleich nicht die auf dem Produkt aufgedruckte Preisangabe relevant ist, sondern was der Kunde an der Kasse bezahlt und somit auch auf dem Kassenzettel steht. Daniel Sägesser


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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

«I am» für alle

KOSMETIK | 35

G

Die Migros führt eine neue Kosmetikmarke ein. Regina Diethalm ist bei der Migros zuständig für Kosmetik und erklärt, was sich ändert. Regina Diethalm, die Migros führt eine neue Kosmetikmarke mit dem Namen «I am» ein. Weshalb?

Die Migros hat sehr viele Eigenmarken. Das kann die Kunden verwirren. Mit der neuen Dachmarke sollen sie sich schneller und einfacher im Angebot zurechtfinden. Unter «I am» können wir neue Trends auch viel rascher aufgreifen und unseren Kundinnen anbieten. Sind die «I am»-Produkte alle neu?

Nein. Die neue Linie umfasst insgesamt rund 130 verschiedene Produkte. Davon sind zehn völlig neu. Sie gehören zur neuen Einsteigerlinie «Young» für Teenager unter der Dachmarke «I am». Was ändert sich denn?

Haarfärbe- und Antischuppenmittel sowie Fusspflegeartikel. Wer stellt die «I am»-Produkte her?

Die Migros-eigene Firma Mibelle im aargauischen Buchs. Gehen «I am»-Erzeugnisse auch in den Export?

Wie steht es mit den Preisen?

Wir senken bei einem Drittel der «I am»-Produkte die Preise. Die Reduktionen liegen zwischen zehn Rappen und zwei Franken. Nur zwei Produkte schlagen um zehn Rappen auf. Grundsätzlich wollen wir mit «I am» Markenqualität zu attraktiven Preisen anbieten.

Was wollen Sie mit «I am» sagen?

Zehn, von Gesichtspflege über Duschmittel bis Haarpflege. Den meisten Pflegebedürfnissen kann mit «I am» entsprochen werden. Nicht unter «I am» bieten wir sehr spezialisierte Kosmetikprodukte an, wie Schminkutensilien,

geht

Nein. Wir konzentrieren uns auf den Schweizer Markt.

Die 120 bestehenden Produktewurdenbisher unter den Eigenmarken Iduna, Jana, Flair, Curl, «I am» ist Englisch und Efina, Explonic, Men’s Regina Diethalm: Neue heisst «ich bin». Care und Men’s Look Kosmetiktrends Weshalb taugte keine angeboten. Sie werden rascher aufgreifen. deutsche Bezeichnung jetzt unter der Dachfür die neue Marke? marke «I am» zusamWir wollten zu Beginn mengefasst und erhalten neue Be- ganz klar keine englische Bezeichschriftungen und ein neues Verpa- nung, aber eine, die in allen vier ckungsdesign. Gleichzeitig straf- Landessprachen verstanden wird. fen wir das Sortiment. 15 weniger Der Anspruch an den Namen war: erfolgreiche, unzeitgemässe Pro- Er muss unkompliziert, verständdukte bieten wir nicht mehr an. lich und leicht auszusprechen sein. Wir haben rund 30 BezeichnunGibt es noch andere Neuheiten als gen im Publikum getestet. Erstaun«Young»? licherweise kam «I am» bei den Ja, auch fünf Männerpflegepro- Leuten weitaus am besten an. dukte sind neu. Welche Anwendungsbereiche decken die «I am»-Produkte ab?

kommt

Die Marke steht für Vielfalt, Selbstbewusstsein, Individualität, Echtheit und Natürlichkeit. Aber für die Werbung werden Sie professionelle Models brauchen?

In aller Regel verzichten wir auf Profis, sondern setzen auf Leute von der Strasse wie Sie und ich.

Einheitlicher Look: «I am» steht neu auf den Verpackungen von rund 130 Kosmetikprodukten der Migros. Marken wie «Jana» verschwinden.

«Wir senken bei einem Drittel der ‹I am›Produkte die Preise.»

Die unterschiedlichen Typen sollen zeigen: «Ich bin, wie ich bin. Und es stimmt so.» Mit der Reduktion auf die Dachmarke «I am» sparen wir Werbekosten. Und diese Einsparungen geben wir an die Kunden weiter. Text Daniel Sägesser Bilder Florian Nidecker

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

LEHRSTELLEN | 37

«Auch in der Ausbildung ist die Migros führend» Edith Rutschmann, zuständig für die Ausbildung bei der Migros, über die Bedeutung der beruflichen Ausbildung beim grössten privaten Ausbildner der Schweiz, Abschluss-Erfolgsquoten und den Weg zu einer Lehrstelle. Edith Rutschmann, für die Migros arbeiten 82 000 Personen. Damit ist sie die grösste Arbeitgeberin der Schweiz. Wie steht es mit den Lehrstellen?

Auch hier sind wir führend. Die Migros bietet 3178 Ausbildungsplätze in 42 Berufen an. Jährlich gilt es, rund 1000 Stellen neu zu besetzen. So sorgt die Migros nicht nur selber für ihre Fachleute von morgen, sondern nimmt auch ihre sozialpolitische Verantwortung wahr: Wir bieten den Jugendlichen eine Zukunftsperspektive – mit Lehrstellen in der ganzen Schweiz, also auch in Randregionen. Die Migros bekennt sich ganz klar zum sogenannten dualen Bildungssystem mit der Lehre als betriebliche Ausbildung und der öffentlichen Berufsschule. Die meisten Lehrstellen bietet die Migros wohl im Detailhandel an?

Ja, rund zwei Drittel der Ausbildungsplätze fallen auf den Detailhandel. Aber die Migros bildet zum Beispiel auch Chemielaboranten aus – in der Qualitätssicherung und in der Industrie. Selbst eine Fachausbildung in Kinderbe-

treuung können Lernende in einer Krippe der Migros absolvieren. Welches sind die beliebtesten Lehrstellen?

Kaufleute, Dekorationsgestalterinnen, aber auch Detailhandelsfachleute für Sport- und Elektronik. Gibt es auch Berufe, für die es schwierig ist, Lehrlinge zu finden?

Ja. Es gibt zu wenig Junge, die Fleischfachleute, also Metzger, oder Bäcker/Konditor lernen wollen. Auch Lehrstellen für Detail-

Schweizer Meister

• Seit August 2008 bildet die Migros-Gruppe 3178 Lernende aus. Dies sind 261 oder 9 Prozent mehr als im Vorjahr. • Von den 1312 Lernenden, die im August eine Lehre in einem der 42 Berufe begonnen haben, sind 215 oder 21 Prozent Attestlernende. • 97 Prozent haben im Juli 2008 die Grundbildung mit Erfolg abgeschlossen. • Per August 2009 bietet die Migros wiederum 1300 Bildungsplätze an.

Lehrling und Lehrmeister in der Migros-Filiale Limmatplatz in Zürich: Calgar Emre und Beat Hochuli.

Koordiniert die Berufsbildung bei der Migros: Edith Rutschmann.

handelsfachleute und -assistenten im Lebensmittelbereich können wir nicht alle besetzen.

Ja. 97 Prozent unserer Auszubildenden schaffen jährlich ihren Abschluss. Das zeugt von der hohen Qualität der Ausbildungen bei der Migros. Gute Fachleute garantieren qualitativ gute Produkte und Dienstleistungen. Das zahlt sich auch gegenüber unseren Kundinnen und Kunden aus.

Wodurch zeichnet sich eine Lehre bei der Migros aus?

Was raten Sie einem jungen Menschen, der seine berufliche Zukunft sucht?

Wir bieten Lernenden optimale Bedingungen. Sie werden von professionellen und engagierten Fachleuten begleitet und ausgebildet. Die Migros fördert und fordert ihre Lernenden nicht nur fachlich, sondern auch bezüglich Sozial- und Methodenkompetenzen. So führen wir mit ihnen Projekte zu gesellschaftspolitischen Fragen durch und fördern ihre persönliche Entwicklung auch in der betrieblichen Ausbildung. Haben die Fachleute der Migros auch ausserhalb des Betriebs ein hohes Ansehen?

Ja. Sie unterrichten auch an Berufsfachschulen und an überbetrieblichen Kursen der Branchen und Verbände. Zudem amten sie als Prüfungsexperten. Zahlt sich das Ausbildungsengagement der Migros auch aus?

Er oder sie soll sich möglichst breit über möglichst viele Berufe informieren, sich nicht von Anfang an auf einen bestimmten Berufswunsch konzentrieren, sondern auch Alternativen zum Wunschberuf prüfen. Damit verschaffen sich Jugendliche eine höhere Flexibilität, was wiederum ihre Chancen auf dem Lehrstellenmarkt verbessert. Wie kommt man zu einer Lehrstelle bei der Migros?

Die Unternehmen der Migros schreiben ihre offenen Lehrstellen auf www.migros.ch/berufsbildung aus. Dort finden sich auch Informationen zur Berufsbildung in der Migros. Für den Stellenantritt im Sommer 2009 beginnt jetzt die Saison: Zuerst mit Schnuppern und Eignungstests. Der Auswahlprozess in der Migros läuft jeweils von September bis Juni. Text Daniel Sägesser Bilder Siggi Bucher, Florian Nidecker


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Wettbewerbsbedingungen: Die Teilnahme ist unabhängig von einer Bestellung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Einsendeschluss für Bestellungen und die Jahresverlosung 2008 ist der 16. Dezember 2008.

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st 2008 2008 Migros-Magazin 35, 25. August

WEITERBILDUNG | 39

S Im ersten Jahr der Klubschule Business haben Zehntausende Kurse besucht und sich so bessere Chancen im Beruf verschafft.

Bild Getty Images

W

issen Sie, was ein Visual Merchandiser oder ein Vital Trainer ist? Der erste sorgt dafür, dass Produkte im Laden im richtigen Licht erscheinen und auch sonst perfekt präsentiert sind. Der Vital Trainer hilft älteren Menschen, fit und damit selbständig zu bleiben. Lehrgänge für beide Berufe gibts bei der Klubschule Business. Unter diesem Namen hat die Klubschule Migros ihr Angebot an berufsorientierten Ausbildungen vor einem Jahr gebündelt. Die zahlreichen Kurse gliedern sich in die Bereiche Management und Wirtschaft, Informatik, Sprachen, Wellness- und Fitness-Fachausbildungen sowie Lehrgänge für Erwachsenenbildner. Hinzu kommen massgeschneiderte Bildungsangebote für ganze Firmen. Zu den Kunden gehören grosse Unternehmen wie Swisscom, die SBB oder die Raiffeisenbanken. Allein im ersten Halbjahr 2008 gab es bei der Klubschule Business über 70 500 Anmeldungen. Die

Fit für die Karriere

Berufliche Ziele schneller erreichen: In der Klubschule Business bilden sich ehrgeizige Profis weiter, es gibt aber auch massgeschneiderte Lösungen für ganze Unternehmen.

grosse Nachfrage hat mit klaren Vorteilen zu tun. «Wir sind praktisch flächendeckend präsent», sagt César Redondo, Leiter der Klubschule Business in der Ostschweiz. «Wir bieten die Kurse an 50 Standorten an, die oft in der Nähe von Bahnhöfen liegen. Hinzu kommt das gute PreisLeistungs-Verhältnis und die regelmässige Qualitätssicherung durch

unabhängige Prüfstellen.» Selbstverständlich ist bei der Klubschule Business die moderne Infrastruktur, zu der rund 2000 Computer gehören. Ein Trumpf sind die kleinen Klassen: Auf einen Lehrer kommen im Schnitt acht bis zehn Kursteilnehmende. Alle Kurse sind ganz auf die Praxis ausgerichtet. So erlernen Kursteilnehmende nicht nur

Fremdsprachen so gut, dass sie mit Businesspartnern aus fernen Ländern verhandeln können. Sie werden auch in die Umgangsformen und Tabus fremder Kulturen eingeführt. Damit nicht der Tritt in einen Fettnapf den Geschäftsabschluss in letzter Minute verhindert. Michael West Infos unter www.klubschule.ch/business

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40 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Patricia Gmür aus Bubikon ZH kreiert eine Murmeltorte.

Der Lauper-Nachwuchs aus Düdingen FR gräbt sich ein.

DER R SIEGE

Originelle Murmelfrisur: Lara Brunschwiler aus St. Gallen.

Das grosse Murmeln

Der Sommer 2008 stand im Zeichen der rollenden Kugeln. Ob am Strand oder im Kinderzimmer, überall hielt das Spiel Einzug.

Nanouk Milsom aus Wil SG murmelt auch am Strand.

An Anastasija Gugnovic aus Tecknau BL posiert stolz mit ihren Murmelblumen.

Nic Badertscher aus Dübendorf ZH braucht sogar einen Wäschekorb für seine Murmeln.


m-aktuell

MURMELSPIEL | 41

Ausschneiden und aufbewahren. Aus

Ein 100-Franken-MigrosGutschein geht an Kevin Steinmann aus Worben BE: In seiner Burg fühlen sich die Kugeln besonders wohl.

F Finde die Murmel M Der 1. August war bei Familie Wallimann aus Sarnen OW ganz in Murmelhand.

Kael Bitterli aus Wangen SO ist selbst beim Baden den Murmeln verfallen. Rahel Nievergelt aus Zürich bastelt einen Murmelclown

So könnte eine versteckte Murmel aussehen.

Suche in dieser Ausgabe des Migros-MagaSu zins alle 16 versteckten Murmeln. Unter di diesen sind Buchstaben abgedruckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Sende das Wort entweder per SMS (Fr. 1.— pro SMS) mit dem Keyword Murmeln und deiner Adresse an 920, oder gib es per Telefon 0901 560 064 (Fr. 1.— pro Anruf) durch. Per Postkarte das Lösungswort an Migros-Magazin, 8. Runde Murmeln, Postfach, 8099 Zürich, senden. Zu gewinnen gibt es jede Woche 40 Murmelspielbretter, 40 Murmelsäckli mit 20 Murmeln und 10 Mal 100 Franken Murmelgeschenkkarten. Einsendeschluss 8. Runde: 31. 8. 08. Von Ausgabe 28 an gilt es, pro Migros-Magazin-Ausgabe ein Wort zu finden. Alle diese Wörter zusammen ergeben dann einen Lösungssatz, den du auf diesem Coupon sammeln kannst. Als Hauptpreis gibt es fünf Reisegutscheine im Wert von 1000 Franken und fünf Familienaufenthalte im Europa-Park in Rust im Wert von 850 Franken zu gewinnen. Eine Ausgabe verpasst? Auf www.migrosmagazin.ch sind alle Nummern archiviert. Zudem können alle Ausgaben unter aboservice@migrosmagazin.ch bestellt werden.

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Lars Hösli aus Linthal GL ist Fan der Murmelhomepage.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird

Mäuse passé: Kater Moritz aus Thun BE jagt jetzt Murmeln.

keine Korrespondenz geführt.


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Reiseprogramm 1. Tag: Bahnfahrt in 1. Klasse von Zürich nach Modena. Mittagessen. Anschliessend geführter Rundgang durch die schöne Altstadt. Feines Abendessen in einem typischen Lokal. Übernachtung in einem Dreisternehotel.

Reiseprogramm 1. Tag: Bahnfahrt in 1. Kl. nach Genf und weiter via Lyon (Mittagessen) nach Clermont-Ferrand, der Hauptstadt der Auvergne. Feines Abendessen und Übernachtung in einem schönen ***Mercure-Hotel.

2. Tag: Fahrt im Intercity über die Tauernbahnstrecke und die Karawanken-Alpentransversale nach Ljubljana. Geführter Rundgang durch die Hauptstadt Sloweniens. Weiterfahrt mit der Bahn über das Karstgebirge nach Koper und mit dem Bus nach Portoroz. Abendessen und Übernachtung in einem Viersternhotel.

2. Tag: Busfahrt durch herrliche Landschaften nach Ravenna. Stadtrundfahrt und Besichtigung der Meisterwerke der Architektur. Mittagessen unterwegs. Restlicher Nachmittag und Abend frei in Modena. Übernachtung.

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44 |

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Allergien trotzen Zwei Millionen Schweizer leiden an Allergien. Die Migros führt viele Produkte, die das Leben von Allergikern angenehmer machen.

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Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit führt die Migros eine Auswahl an glutenfreien Aufbackbrötchen und -gipfeli.


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| 45

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llergien sind eine Überreaktion des menschlichen Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe aus der Umwelt. Der Körper bildet dabei Abwehrstoffe gegen die vermeintlichen «Angreifer». Das Ergebnis: Es juckt und schuppt, die Nase läuft, Fieberschübe schütteln den

Körper, oder aber die Verdauung spielt verrückt. Stoffe, welche Allergien auslösen, heissen Allergene. Diese können durch die Atemwege (inhalative Allergie), das Verdauungssystem (nutritive Allergie) oder über die Haut (Kontaktallergie) in den Körper eindringen.

Zwischen zwei und vier Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden an Nahrungsmittelallergien. Im Gegensatz zu Allergien ist bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten das Immunsystem nicht beteiligt. Die am weitesten verbreiteten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Zöliakie (Glu-

tenunverträglichkeit) und Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit). Die Betroffenen sind darauf angewiesen, dass sie beim Einkaufen Produkte finden, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 47


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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Deshalb erweitert die Migros ihr Sortiment an allergikerfreundlichen Produkten ständig. Einige der Artikel tragen ab September das Gütesiegel von aha! (siehe rechts). So kann sich der Konsument darauf

ALLERGIEN | 47

verlassen, dass das Produkt vom Schweizerischen Zentrum für Allergie, Haut und Asthma zertifiziert wurde. «Das Know-how der Fachleute und Ärzte ist für uns LESEN SIE WEITER AUF SEITE 48

Das Allergiegütesiegel von aha! ist vom Schweizerischen Zentrum für Allergie, Haut und Asthma initiiert und entwickelt worden. Die Vergabe wird von der unabhängigen Gütesiegelagentur SAS Service Allergie Suisse SA wahrgenommen, einer Tochtergesellschaft von aha!. Mit dem Gütesiegel ausgelobt werden besonders allergikerfreundliche Produkte.

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48 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Unbeschwert Schlafen: SanadaunDuvets und -Kissen schützen vor Milben, ein Luftreiniger kümmert sich um Staub und andere quälende Partikel.

Milbe & Co.

Sanadaun- und Sanafibra (ohne Daunen)-Bettwaren mit dem Wirkstoff Bioneem, aus dem Öl des Neembaums hergestellt, schützt vor Hausstaubmilben. Sanadaun-Daunenduvet, ab Fr. 549.—, SanadaunPfulmen, Fr. 99.90 Bioneem-Textilspray verhindert das Einnisten von Hausstaubmilben in Textilien, dermatologisch getestet, 125 ml Fr. 29.—, 500 ml, Fr. 78.—* Saubermacher: Der Luftreiniger Air-O-Swiss 1355N soll Pollen, Staub und andere Partikel aus der Luft waschen. Fr. 350.— * Biozide sicher verwenden: Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen. grösseren Filialen erhältlich.


schaufenster

ALLERGIEN | 49

sehr wichtig», erklärt Oliver Zwahlen, Projektleiter bei der Migros. «Dank ihrer Kompetenz können wir Artikel produzieren und verkaufen, die eine höchstmögliche Sicherheit für Allergiker garantieren.»

Problematisch: Nickel und Duftstoffe Für Kontaktallergiker ist besonders die richtige Hautpflege ein Dauerthema. Kontaktdermatitis ist ein Sammelbegriff für Hautkrankheiten, bei denen gewisse Körperpartien auf äussere Einflüsse mit Ausschlag oder Ekzemen reagieren. Substanzen wie Metalle, zum Beispiel Nickel, der oft in Modeschmuck enthalten ist, oder Duftoder Konservierungsstoffe in kosmetischen Produkten und in Wasch- und Reinigungsmitteln lösen oft diese Empfindlichkeiten aus. Tipp: Die mit dem Gütesiegel von aha! ausgezeichnete Rundumpflege-Linie Zoé Ultra Sensitive enthält keinerlei Duftstoffe oder Konservierungsmittel. Redaktion Jacqueline Jane Bartels, Nicole Ochsenbein Bilder Bruno Helbling Styling Kim Dang, Nicole Ochsenbein

Der Luxus-Sauger

Schon vom Design her: Der Staubsauger von Dyson trägt das Gütesiegel von aha!. Er ist der Bentley unter seinesgleichen. Innere Werte:

Bei der Dyson-Technologie wird Staub aus der Luft geschleudert. Der Schmutz bleibt im Behälter, und der Luftstrom wird nicht durch verstopfte Filter behindert. Dyson Stowaway, Fr. 649.—

www.migrosmagazin.ch Informationen, Tipps, Adressen und anderes Wissenswertes für Allergiker finden Sie unter www.migros.ch/allergien


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UNTERWÄSCHE

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Schönheit ohne Grenzen

Immer mehr Frauen stehen zu ihren weiblichen Rundungen. Sie unterstreichen ihre Reize mit aufregenden Migros-Dessous von «Emotions by Triumph Maxi Size»!

E

ine äusserst reizvolle Angelegenheit: Diese Dessous schmeicheln den weiblichen Kurven in allen Formen und Grössen, stützen diskret und unsichtbar, wo es nötig ist. Sie sitzen perfekt, engen nicht ein und sorgen mit zarten Spitzen und frechen Details für einen sexy Look und ein erotisches Feeling. Die neue Migros-Linie «Emotions by Triumph Maxi Size» garantiert das sinnliche Dessous-Vergnügen auch in grossen Grössen. Und die Charme-Offensive ist noch nicht zu Ende: Das Feinstrumpfsortiment mit den modischen Linien «Maxi» und «Fashion Maxi» verwandelt die Beine mit einem zarten Hauch von edlen Materialien in einen aufregenden Hingucker. Stehen Sie zu Ihrer Schönheit! yc Bügel-BH (Rot), Fr. 49.90* Passender Slip, Fr. 21.90* Bügel-BH (Champagner),

Fr. 59.90*

Passender Slip, Fr. 21.90* Strumpfhose Oversize Crêpe Maxi, Fr. 2.90 Kniestrümpfe Oversize Crêpe Maxi, 2er-Pack, Fr. 3.50 * In folgenden Filialen zu finden:

Bild Tina Steinauer, Haare und Make-up Najat Zinbi

www.migros.ch/mode_accessoires


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1

95 statt 2.45

Swiss Bacon Schweiz per 100 g

statt 11.90

Hirschpfeffer fixfertig hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland 350 g

325

statt 4.10

Alle Anna’s Best Randen gedämpft, ganz 20% günstiger Beispiel: 1 kg 3.25 statt 4.10

600 g 13.90 statt 19.90

170

statt 2.10

Heidi Bergemmentaler per 100 g

12

90

Phalaenopsis 1 Rispe pro Pflanze Solange Vorrat

3

80

Aster novi-belgii pro Pflanze

340

Rispentomaten Schweiz per kg

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection, Grosspackungen und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


Noch günstiger Gültig vom 26.8. bis 1.9.

380

statt 4.90

–.65

160

Rindssteak, mariniert aus Brasilien per 100 g

Mango aus Israel und Mexiko per Stück

statt –.80

Alle Bifidus Joghurt 150 g –.15 günstiger Beispiel: Erdbeer 150 g –.65 statt –.80

3

20

3

Äpfel Gravensteiner aus der Schweiz lose und abgepackt per kg

40

Endivien aus der Region abgepackt per kg

3 für 2

9

270

statt 3.35

80

Optigal Pouletgeschnetzeltes, frisch aus der Schweiz in Bedienung oder in der Schale per 100 g

statt 14.70

Riesencervelas Schweizer Produkt Trio-Pack à 3 x 340 g Solange Vorrat

2

30 statt 2.80

Schweizer Eier aus Bodenhaltung, 53g+ Schachtel à 6 Stück

2.–

statt 2.50

Bio Thurgauer Wellenkäse Schweizer Halbhartkäse vorverpackt per 100 g Solange Vorrat

4

20

Himbeeren aus der Region/Schweiz Schale à 250 g

Genossenschaft Migros Basel


30%

7

90

statt 11.40

Alle Anna’s Best Gran Risotto im Duo-Pack 2 x 365 g Solange Vorrat

3

75 statt 4.70

Alle Mifloc Kartoffelstock 20% günstiger Beispiel: Mifloc 4 x 95 g 3.75 statt 4.70

4.–

statt 5.–

Alle Reddy Birchermüesli 20% günstiger Beispiel: Birchermüesli Reddy Fit 700 g 4.– statt 5.–

210

statt 2.60

4

90 statt 6.60

Bärentatzen Beutel à 760 g Solange Vorrat

Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185 g - 500 g beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger Beispiel: Erdbeerkonfitüre Extra 500 g 2.10 statt 2.60

Alle Süssstoffe Beispiel: Zucritam im Glas 1’200 Tabletten 12.50


Noch günstiger Gültig vom 26.8. bis 1.9.

17

80

16

30%

80

statt 22.80

Red Bull Standard oder Sugarfree Packung à 12 x 250 ml Solange Vorrat

6

statt 21.60

Savo Sensitive Pulver 4,5 kg

8

statt 10.80

Elan Waschmittel 20% günstiger Beispiel: Elan Jardin Fraîcheur, Nachfüllbeutel 1,5 Liter 8.60 statt 10.80 Gültig bis 8.9.

12.–

statt 15.–

Alle Obstsäfte 1,5 Liter und Obi Pur 1 Liter (ohne frisch ab Presse) 20% günstiger Beispiel: Apfelsaft hell IP-Suisse 6 x 1,5 Liter 12.– statt 15.– Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

statt 9.50

Migros topline Beispiel: Streudose, Kunststoff glasklar 2,0 L 6.60 statt 9.50 1,5 L 6.20 statt 8.90 1,0 L 5.50 statt 7.90 Gültig bis 8.9.

Savo Sensitive flüssig 3 Liter 14.80 statt 22.25 Solange Vorrat

60

60

9.–

statt 13.50

Golden Hair Professional und Belherbal in Mehrfachpackungen Beispiel: Golden Hair Professional Volume & Shine Shampoo (3 für 2) 3 x 250 ml 9.– statt 13.50 Solange Vorrat

13

30 statt 18.80

Hakle Toilettenpapier, trocken und feucht in Mehrfachpackungen Beispiel: Hakle Arctic White 24 Rollen 13.30 statt 18.80 Solange Vorrat


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Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratis Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gratuit Gültig vom 26.8. bis 1.9., solange Vorrat

2 + 1 gratis 3 + 1 gratis 1 + 1 gratis

Tipo-M Spätzli im 4er-Pack, 4 x 500 g 6.– statt 8.–

Farne Atlantik Rauchlachs Schottland 3 x 100 g 15.40 statt 23.10

2 + 1 gratis Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g 6.80 statt 13.60 Galbani Santa Lucia Mozzarella 3 x 150 g 4.20 statt 6.30

Blätter- oder Kuchenteig 2 Stück/1280 g 3.40 statt 6.80

1

Gratis Gratuit

Beim Kauf einer mit diesem Signet ausgezeichneten Mehrfachpackung ist ein Produkt gratis dabei.

2 + 1 gratis 1 + 1 gratis

Don Pollo Poulet Nuggets Brasilien im 3er-Pack, 3 x 250 g 11.20 statt 16.80


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3 + 1 gratis imilk Milchwürfel Nature oder Erdbeer und Eimalzin-Würfel im 4er-Pack, 4 x 60 g 5.40 statt 7.20 Studentenfutter im 3er-Pack, 3 x 250 g 6.– statt 9.–

2 + 1 gratis

Vanille Glace Block im 3er-Pack, 3 x 400 g 5.80 statt 8.70

2 + 1 gratis

Pizza Classica Toscana tiefgekühlt im 3er-Pack, 3 x 400 g 9.60 statt 14.40

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Papeteria Kopierpapier A4 80g/m2, weiss Duo-Pack, 2 x 500 Blatt 7.90 statt 15.80 Solange Vorrat Milch extra fein, Crémant oder Tourist Tafelschokoladen im 3er-Pack, 3 x 400 g Beispiel: Crémant 8.– statt 12.–


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1 + 1 gratis

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Ravensburger Entdecker Puzzle 84 Teile assortiert. Ab ca. 5 Jahren 16.90 Erhältlich in grösseren MigrosFilialen mit Spielwarenabteilung.

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Waffel-Küchentücher 45 x 80 cm, 100% Baumwolle, div. Farben im 3er-Pack 8.– statt 12.–

Mivit Wasserfilterkartuschen im 3er-Pack, 3 x 3 Stück 29.20 statt 43.80

3 + 1 gratis 1 + 1 gratis

Primella Watterondellen im 4er-Pack, 4 x 80 Stück 5.70 statt 7.60

Bratpfannen «Titan» im 2er-Set, ø 28 cm und 20 cm, antihaftbeschichtet, für alle Herdarten, ausser Induktion 55.90 statt 95.80 Solange Vorrat


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Damen Socken Packung à 3 Paar 6.90 Herren Socken Packung à 4 Paar 9.90 Herren Short Packung à 2 Stück 12.90 statt 25.80

1 + 1 gratis

1 + 1 gratis

Herren Wellnesshose Packung à 2 Stück 19.90

Herren Wellness-Shirt Packung à 2 Stück 19.90

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


18

30

7

statt 22.90

Gesamtes Damen Tagwäsche-Sortiment (ohne M-Budget, deluxeund bereits reduzierte Artikel) 20% günstiger Beispiele: Damen Bügel-BH 18.30 statt 22.90 Damen-Panty 10.30 statt 12.90 Gültig bis 8.9.

statt 9.90

Gesamtes Herren Tagwäsche-Sortiment (ohne M-Budget, deluxeund bereits reduzierte Artikel) 20% günstiger Beispiel: Herren Slip Maestro 7.90 statt 9.90 Gültig bis 8.9.

30%

13

90

90

statt 19.90

Diverse Comfortschuhe Beispiele: Damen Comfortslipper 13.90 statt 19.90 Unisex Comfortslipper 20.90 statt 29.90 Gültig bis 8.9.

2

40 statt 2.90

Molfina Binden und Intimpflege Sortiment (ohne Slipeinlagen) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger Beispiel: Molfina Binden normal 2.40 statt 2.90 Gültig bis 8.9.

950

statt 11.90

Gesamtes Kinderund Baby TagwäscheSortiment (ohne M-Budget und bereits reduzierte Artikel) 20% günstiger Beispiel: Baby Body 9.50 statt 11.90 Gültig bis 8.9.

111

20 statt 139.–

Alle Trolleys, Reisetaschen und Rucksäcke 20% günstiger Beispiele: Stratic Spirit Trolley 65 cm 111.20 statt 139.– Flugbegleiter 71.90 statt 89.90 Gültig bis 8.9.

50%

14

95

statt 29.90

Huggies Windeln Super-Dry, Little Walkers und Feuchttücher Beispiel: Huggies Super-Dry Nr. 3 70 Stück 14.95 statt 29.90

11920

statt 149.–

Trolley Titan Xenon champagner 62 cm 20% günstiger Gültig bis 8.9.

39

90 statt 49.90

Active Reisetasche 20% günstiger Gültig bis 8.9.


Neu Gültig vom 26.8. bis 8.9.

Asco Cereal 6 Adult* Enthält Weizen, Mais, Reis, Gerste, Hafer, Hirse, Gemüse und ist leicht verdaulich. 4 kg 12.90

Steak & More Rindscarpaccio* tiefgekühlt Fein geschnittenes Rindfleisch zum Rohessen. 4 x 50 g/200 g 9.80

Trident Fresh Peppermint* Kaugummi mit Minzegeschmack in der praktischen und wiederverschliessbaren Dose. 60 Stück/75 g 4.80

In der praktischen und wiederverschliessbaren Dose: Trident Splash Strawberry-Lime Flüssiger Kern mit Erdbeer/Limetten-Aroma. 40 Stück/88 g 6.30 Trident Splash Peach-Berry Flüssiger Kern mit Pfirsich/Beeren-Aroma. 40 Stück/88 g 6.30

In der praktischen und wiederverschliessbaren Dose: Skai Liquid Pear-Apple Flüssiger Kern mit fruchtigfrischem Birnen/Apfel-Aroma. 35 Stück/80 g 5.50 Skai Liquid Blue-Mint* Flüssiger Kern für langanhaltende und milde Frische. 35 Stück/80 g 5.50

Disney Clean & Fresh Princess* oder Cars* Feuchte Reinigungstücher für Kinder. Mit Tattoo. Packung à je 12 Stück je 2.40

Secure Schutzcreme* Für den Hautschutz bei Inkontinenz. 150 ml 7.80 Secure Wasch- und Pflegeschaum* Schnelle und schonende Hautreinigung bei Inkontinenz. 200 ml 6.50 Secure Waschcreme* Für die schonende Hautreinigung bei Inkontinenz. 250 ml 6.40

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Weitere Aktionen Backwaren/Patisserie Solange Vorrat CH Brossard Mini Brownies im Duo-Pack Caramel, Chocolat oder Nuss 2 x 8 Stück 8.– statt 9.80 Solange Vorrat CH Frischback Butterweggli gekühlt 12 Stück/600 g 5.– statt 6.80 Biscuits/Feingebäck Gültig bis 1.9. Aenis-Stengel Packung à 2 Stück 160 g 1.40 statt 1.70 Blumen/Pflanzen vom 26.8. bis 1.9. CH Minirosen Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.90 Charcuterie Solange Vorrat Citterio Salami Crespone Italienisches Produkt in Bedienung per 100 g 4.60 statt 5.70 Solange Vorrat Greyerzer Speck Schweizer Produkt geschnitten in der Mini-Schale, Duo-Pack per 100 g 4.20 statt 5.20 Gültig bis 1.9. Holzofenfleischkäse Schweizer Produkt in Bedienung per 100 g 1.80 statt 2.20 Gültig bis 1.9. Malbuner Landjäger hergestellt in Liechtenstein mit Fleisch aus der Schweiz 2 Stück 140 g 3.35 statt 4.10 Solange Vorrat Puccini-Schinken Schweizer Produkt geschnitten in der Midi-Schale, Duo-Pack per 100 g 3.– statt 3.70 Fisch Solange Vorrat “Coraya” Surimistäbchen, frisch aus Frankreich Duo-Pack à 2 x 180 g 7.80 Solange Vorrat I3 für 2I Rauchlachs Carpaccio hergestellt in der Schweiz mit Atlantikzuchtlachs aus Chile/Norwegen Trio-Pack à 3 x 55 g 8.40 statt 12.60 Geflügel Gültig bis 1.9. Frische Trutenspiessli Import Schale à 2 Stück per 100 g 2.10 statt 2.60

Käse Solange Vorrat CH Schmelzkäsescheiben Toast, Gruyère oder Emmentaler 600 g 6.40 statt 7.80 Gültig bis 1.9. Nusskäse Französischer Rahmschmelzkäse vorverpackt per 100 g 1.85 statt 2.30 Milchprodukte Solange Vorrat CH Alle Milchreis im Duo-Pack 2 x 200 g 2.40 statt 2.80 Gültig bis 1.9. Alle Bifidus Drink Packung à 6 x 65 ml 2.80 statt 3.50 M-Traiteur Gültig bis 1.9. Pouletschenkel vom Grill aus der Schweiz per 100 g 2.– statt 2.50 Gültig bis 1.9. Take Two Kernen-Baguette mit Golfetta und Rucola und 5dl Rivella gelb per Stück 5.80 Gültig bis 1.9. Thunfisch-Salat per 100 g 2.60 Gourmessa Gültig bis 31.8. Aprikosen Joghurt-Torte Stück à 800 g 21.50 statt 25.– Gültig bis 31.8. Brot des Monats Pane Maggia Stück à 400 g 3.10 statt 3.50 Gültig bis 1.9. Zwetschgen Streusel-Schnitte per Stück 2.20 statt 2.70 Gültig bis 1.9. Zwetschgen-Jalousie per Stück 1.70 statt 2.–

Genossenschaft Migros Basel

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CH = nationale Aktion

Notizen

2 + 1 gratis

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80 statt 8.70

Vanille Glace Block im 3er-Pack 3 x 400 g Solange Vorrat

1

Beim Kauf einer mit diesem Signet ausgezeichneten Mehrfachpackung Gratis Gratuit ist ein Produkt gratis dabei.


20% Gültig vom 26.8. bis 8.9.

Gesamtes Zoé-Sortiment

Beispiele:

Zoé Revital 5 x Hydra Comfort Boost Feuchtigkeitsmaske Für ein Maximum an Feuchtigkeit, Straffung, Schutz, Elastizität und Regeneration. 75 ml 11.60 statt 14.50

Zoé Moist Protect O2 Energy Nachtcreme Erhöht den Sauerstoffgehalt in den Hautzellen, strafft und kräftigt 50 ml 14.80 statt 18.50

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Zoé Effect Serum Polypeptide regen die Collagensynthese und die Zellerneuerung an. 30 ml 20.40 statt 25.50

Zoé Ultra Sensitive Feuchtigkeitsfluid Stärkt das Schutzsystem der Haut und stellt das natürliche Gleichgewicht wieder her. 50 ml 10.– statt 12.50


Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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DUSCHMITTEL | 63

Bunte Erfrischung

Für Sportler, Morgenmuffel, Ästheten und alle anderen: Die Auswahl der Migros an Duschgels ist riesig. Da hats für jeden das Passende dabei.

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Bild Raphaela Pichler, Styling Monika Santana

ind Sie eher der sportliche Typ, oder mögen Sie es lieber blumig? Brauchen Sie am Morgen einen frischen Zitronenkick, um richtig wach und munter zu werden, oder bevorzugen Sie einen ruhigen, sanften Start in den Tag? Wie auch im-

mer, bei der Migros finden Sie für jedes Bedürfnis und jeden Geschmack das passende Duschgel. Während besonders empfindliche Haut mit den milden Inhaltsstoffen von pH-Balance gepflegt wird, kümmern sich Seapearls und Nivea-Lotus-Peeling um die weib-

lichen Problemzonen. Esthetic eignet sich für alle, die sich unter der Brause gerne von Kopf bis Fuss verwöhnen lassen. Und Rexona darf in keiner Sporttasche fehlen – es erfrischt nach der Aerobicstunde ebenso wie nach dem Squashtraining. YC

Seapearls-Duschgel, 250 ml, Fr. 8.90, Esthetic-PassionsblüteAloe-Vera, 200 ml, Fr. 5.80, Fanjo-Smoothie, 250 ml, Fr. 3.80, Nivea-Lotus-Peeling, 200 ml, Fr. 6.95, Rexona-Dusch Sport, 250 ml, Fr. 3.60, pH-BalanceCreme-Dusch, 250 ml, Fr. 4.80


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Baden und Erholen

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Hotel Delta ✰✰✰✰ www.oteldelta.com Dieses gepflegte 4* Hotel in der Region Alanya liegt direkt am langen Kiesel/Sandstrand und bietet ein angenehmes Ferienambiente. Das Hotel bietet eine Empfangshalle mit Rezeption, Hauptrestaurant mit reichhaltigen Buffets, 2 Spezialitätenrestaurants, Snackbar am Strand, Bars und Disco. Sehr schöne Gartenanlage mit gratis Liegen, Badetücher & Sonnenschirme, Swimmingpool, Hallenbad, Sauna, Türkisches Bad , Tennis, Tischtennis, Gymnastik, Strandvolley, Minigolf,

Dart, Basketball. Gegen Gebühr: Wassersport, Billard, Internet, Spa-Behandlungen, Massagen. Abendliche Shows und Unterhaltung. Die 232 modernen und grosszügig ausgestatteten Zimmer verfügen alle über Bad/Du, WC, Klimaanlage, Telefon, Fön, Sat-TV, Musik, Kühlschrank, Mietsafe und Balkon. Transfer vom Flughafen ca. 70 Min.

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Sparen mit All Inclusive! Bereits inbegriffen: Frühstücksbuffet, Spätaufsteherfrühstück, Mittagund Abendessen am Buffet. Kleine, aber feine Snacks tagsüber, Nachmittags Tee-/Kaffee mit Kuchen. Softdrinks sowie lokale alkoholische Getränke von 10.00h bis 24.00h. Sport gemäss Beschreibung.

Bestes Reisewetter Spätsommer und Herbst, bei Tagestemperaturen bis 30 Grad und Wassertemperaten bis 25 Grad – ideal für Badeferien.

Südtürkei

Einreise

Antalya Lara Alanya

Schweizer Bürger benötigen für diese Reisen eine gültige ID oder einen Reisepass.

Komfortables Wohnen

Hotel Saturn Palace ✰✰✰✰✰ www.saturnpalaceresort.com Dieses im 2007 neu eröffnete Hotel liegt in der Region Lara, direkt am hoteleigenen langen Sandstrand.

Reisedaten und Preise

Reise 4908

Flüge am Mittwoch ab Zürich mit

(Tochter der Lufthansa)

Oktober* 1 8 15 22 29 Verschiedene Shoppingmöglichkeiten sind in weni- Massagen. Die 221 eleganten Zimmer verfügen November 5 12 19 26 gen Gehminuten erreichbar und der Flughafen ist alle über Bad/Du, WC, Klimaanlage, Kühlschrank, * Zuschlag im Oktober für beide Hotels Fr. 100.nur 15 km entfernt. Das im Art Deco Stil gebaute Mietsafe, Telefon, Sat-TV, Fön und Balkon. Preise pro Pers. im Doppelzimmer, All Inclusive Hotel ist ausgestattet mit Hauptrestaurant mit abwechslungsreichen Buffets, 3 SpezialitätenrestauDelta Hotel, All Inclusive Reise 4908 A rant, Lobby Bar, Snack Bar, Türkisches Café, VitaNormalpreis 1 Woche Aktionspreis 1 Woche Verlängerungswoche min Bar, Schwimmbad, Hallenbad, Amphitheater, 1099.799.299.Türkisch Bad, Sauna, Fitnesscenter, Tischtennis, 1249.949.349.Boccia, Beachvolley & Gymnastik. Sonnenschirme, Liegen & Badetücher sind Direkt kostenlos. GeamGegen Meer! Hotel Saturn Palace, All Inclusive Reise 4908 B bühr: Dart, Tischfussball, Billard, Internet, Tennis 1199.899.299.Flutlicht, Wellness Center & SPA-Behandlungen, 1299.999.349.Grosszügige Zimmer erwarten Sie

Einzelzimmerzuschlag für beide Hotels Fr. 199.- / Woche Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung Fr. 35.-

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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ebensqualität – das A und O eines glücklichen Daseins. Mit den richtigen Hilfsmitteln lässt sich diese auch bei Blasenschwäche erheblich verbessern. Diskret, saugfähig und komfortabel – das waren bis anhin die wichtigsten Attribute der Secure-Linie. Mit den Produkteneuheiten kommen weitere dazu: pflegend, schützend und mild reinigend. Die neuen pHneutralen Hautpflegeprodukte von Secure reinigen und schützen die heiklen Hautpartien von Menschen mit Blasenschwäche mit rückfettenden Ölen, Milchserum und Panthenol. NO

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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Everybodys Darling

Bilder Patrick Mettraux, Hair und Make-up Katja Jaisli, Styling Erica Matile

Für Sauberkeit in jeder Situation: Das Twist-Haushaltpapier-Sortiment deckt alle Bedürfnisse perfekt ab.

L

ippenstift verschmiert, schmutzige Hände von der Gartenarbeit oder Fingerabdrücke auf der kostbaren Vase? Kein Problem: Das Twist-Haushaltpapier entfernt alles mit einem Wisch. Twist Deluxe, auch auf Damenlippen anzutreffen, zeichnet sich durch seine Weichheit, Saugfähigkeit und Reissfestigkeit aus. Die quadratische Blattform mit eleganter Prägung kann übrigens auch als Serviette eingesetzt werden. Die dreilagige, extra grosse Rolle der Hobbyvariante wird vom Gärtner wie vom Automechaniker gleichermassen geschätzt. Der Klassiker, Twist Classic, ist in jedem gepfleg-

ten Haushalt anzutreffen und vielseitig einsetzbar – weitere TwistProdukte finden Sie in Ihrer Migros. Tipp: Kondenswasser in der Gemüseschublade des Kühlschranks verringert die Haltbarkeit von Gemüse und Früchten. Dies lässt sich leicht beheben: Die Schublade einfach mit mehreren Lagen Haushaltpapier auslegen. So wird das Kondenswasser stetig aufgesogen, das Papier kann zwischendurch ohne viel Aufwand ausgewechselt werden. HB Twist Deluxe, 2 x 45 Blatt, Fr. 3.— Twist Hobby, 270 Blatt, Fr. 3.90* Twist Classic, 4 x 60 Blatt, Fr. 4.— * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

HAUSHALTPAPIER | 67


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68 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Karin Strickler (18) aus Spiez BE besucht noch das Gymnasium in Thun:

«Toll, dass meine Tasche dabei ist» Die Schülerin arbeitete rund 15 Stunden an ihrer Taschenkreation: «Die grösste Herausforderung war, eine gute Idee zu finden. Ich habe mit meiner Schwester ewig diskutiert, ehe uns die zündende Idee kam: Alle Bilder sollen orange sein! Schliesslich verbinden wir diese Farbe mit der Migros», sagt Karin. Jetzt will sie: «Gewinnen! Ich werde meine Familie und Freunde mobilisieren, damit sie für meine Tasche voten.»

Die Jury:

Christa Rigozzi, Pierre Wuthrich, Hans Schneeberger, Chefredaktor, Eveline Schmid, Stefan Gasser, Migros, und Jacqueline J. Bartels (v. l.).

Maria Sara Graf (39) aus Herbligen BE ist Pflegefachfrau HF und fotografiert gern:

«Migros überzeugt mich mit Frische» «Das ist aber eine tolle Nachricht zum Feierabend», freut sich Maria Sara Graf. In ihrer Freizeit bastelt, liest und fotografiert sie gern: «So kam ich auch auf die Idee, das Thema Frische für meine Tasche zu wählen», sagt sie. Das überzeugte auch die Jury: «Dieser Vorschlag macht Appetit auf noch mehr», sagt Christa Rigozzi. Dann verrät Maria Sara noch: «Als Kind kurvte ich mit vollem Einkaufswagen durch die Migros, während mein Vater einen weiteren Wagen mit dem Wocheneinkauf füllte.»

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Wählen Sie jetzt Ihren Favoriten! Am 4. August riefen die Migros und das Migros-Magazin alle Leserinnen zum grossen Taschenwettbewerb auf. Fast 3000 Frauen haben uns ihre kreativen Ideen via E-Mail, CD oder Paket zugesandt. Die Jury wählte mit Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (25), unserer Glücksfee, die Top Five. Jetzt sind Sie dran, liebe Leserinnen und Leser. Die drei Taschen mit den meisten Stimmen gibts demnächst in der Migros zu kaufen. jjb


schaufenster

Lea Plattner (25) aus Zürich, angehende Juristin und Mutter eines Sohnes (1), sagt:

«Uii! Ich bin unter den ersten fünf?» Die angehende Juristin kann ihr Glück kaum fassen. «Ehrlich, ich habe etliche Stunden investiert. Deshalb freue ich mich, dass sich mein Einsatz so gelohnt hat. Der Taschenwettbewerb ist eine tolle Idee, und auch die Preise sind super. Ob ich jetzt die 5000 Franken, einen Flug nach New York oder nach Paris gewinne – Hauptsache, meine Tasche gibts in der Migros zu kaufen.»

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TASCHENWETTBEWERB | 69

Liliane Deslarzes (55) aus Vésenaz GE ist Besitzerin eines Videogeschäfts. Sie sagt begeistert:

«Magnifique! Isch bin dabei!»

Barbara Dutli (26), Psychologiestudentin aus Weinfelden TG, postet gern in der Migros:

«Mega, wenns meine zu kaufen gäbe!» «Was?», rief die junge Studentin begeistert aus, als sie von der Taschen-Jury erfuhr, dass sie unter den ersten fünf gelandet ist. «Das ist ja super. Da hat sich mein Einsatz gelohnt.» Ihre Idee: «Schon mein Grosspapa kaufte in der Migros ein. Damals kam der Migros-Wagen noch ins Dorf. Das inspirierte mich, Fotos von zwei Generationen zu machen, und soll verdeutlichen, wie lange es die Migros schon gibt und dass sie für Gross und Klein da ist.»

«Ehrlich! Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist einfach magnifique. Ich fand die Idee des Taschenwettbewerbs von Anfang an genial, und ich hatte auch sofort ein Scherenschnittmodell im Kopf. Hoffentlich schafft es meine Tasche unter die ersten drei! Es muss ein wunderbares Gefühl sein zu sehen, wie fremde Menschen mit meiner Taschenkreation über der Schulter shoppen gehen.»

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Das grosse Taschen-Voting — gewinnen Sie eine Kaffeemaschine! Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 051 (Fr. 1.—/Anruf) und nennen Sie die Nummer Ihres Favoriten, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text TASCHEN, der Nummer Ihres Favoriten und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS).

Beispiel: TASCHEN 1, Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. Internet: Klicken Sie auf www.migrosmagazin.ch. Teilnahmeschluss ist der 7. September 2008. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Unter allen Teilnehmern wird diese Nespresso-Kaffeemaschine von M-Electronics im Wert von Fr. 579.— verlost.


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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

RAPPENSPALTE

Al Walser (29),

Sein Video «Naked» schaffte es auf Platz 1 der USmyspace-Charts. Der R-’n’-BProduzent aus Liechtenstein lebt in Hollywood.

Al Walser, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Während meiner Gymnasialzeit als freier Radiomoderator bei Radio Liechtenstein. «Al’s Black Velvet» hiess meine Sendung mit Black Music und war damals Liechtensteins erste Spartensendung überhaupt.

Schöne Überraschung Kleine Überraschungen und farbenprächtige Geschenke kommen immer gut an. Je schöner das Mitbringsel verpackt ist, desto grösser ist die Freude. Damit es den Lieben beim Auspacken nie langweilig wird, gibts im Migros-Sortiment öfter mal was Neues. Soeben eingetroffen sind Geschenkpapiere für kleine Hexlein und Geburtstagskinder. Wetten, es hat für jeden Geschmack etwas dabei? Geschenkpapier, diverse Sujets, ab Fr. 4.50

FASHION BY MIGROS

Wie viel verdienen Sie heute?

Sagen wir es so: Wäre der Dollarkurs höher, hätte mein US-Sparschwein hier noch mehr zu lachen. Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Ich investiere viel in den Aufbau meines eigenen Plattenlabels. Doch der Aufwand lohnt sich: Zurzeit bin ich mit David Hasselhoffs Ex-Frau Pamela im Studio und arbeite an ihrem neuen Album. Wieso macht Geld glücklich?

Weil man zum Beispiel First Class fliegen kann und ausgeschlafen am Ziel ankommt. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Roulette! Und alles auf 20 schwarz.

Eugen Baumgartner

Blütendüfte Mal wieder «dicke Luft» bei Ihnen zu Hause? Der neuste Lufterfrischer aus der Familie Migros Fresh hilft Ihnen aus der Patsche. Er neutralisiert unangenehme Gerüche und sorgt mit einer Prise Blumenzauber sechs Wochen lang für frischen Wind. Da freut sich nicht nur das Näschen – auch die Laune ist rasch wieder in Bestform! Migros Fresh Flower Garden, 50 g, Fr. 2.60*

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Mode aus dem Norden

Dänemark liegt, was die Mode betrifft, im europäischen Vergleich ganz weit vorne. Das weiss auch Norbert Good (56), der die locker und bequem sitzenden Kleider von «Ross River» liebt. Das chice Label ist in der Schweiz exklusiv in der Migros erhältlich und macht sich besonders gut an Männern, die mitten im Leben stehen. Exklusiv aus dem dänischen Königreich: Hemd, Fr. 39.90* Poloshirt, Fr. 39.90* Hose, Fr. 59.90* Schuhe, Fr. 89.—* * Nur in grösseren Filialen.

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AUFGEGABELT

Weicher Kern Schon der erste Biss in einen Skai Liquid ist ein Vergnügen. Die neuen Aromen der gefüllten Kaugummi-Linie sind Blue Mint, Lemon Mint, Pear-Apple, Mango-Orange und Apple-Cassis. Skai Liquid gibt es in der beliebten Dose oder im Z-Klick.

Martin Jenni, Food-Redaktor

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Um die Wurst

Problem gelöst

Überraschung! Unangemeldete Gäste stehen vor der Tür. Das Problem des leeren Kühlschranks erübrigt sich, wenn Sie ein paar Packungen des neuen BuonGusto-Spätzli-Gratins auf Vorrat in den Tiefkühler legen. Der traditionelle, schmackhafte Spätzli-Gratin mit der pikanten Käsesauce ist bereits in 35 Minuten aufgetischt. Einfach den Deckel entfernen und den Gratin noch tiefgefroren in den vorgeheizten Ofen schieben. Spinat, Rüebli und Erbsen sorgen für den gesunden Gemüseanteil. Schon steht Ihrem spontanen Nachtessen mit den Müllers von nebenan nichts mehr im Wege.

Spätzli-Gratin, 1 kg, Fr. 9.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bilder Lotti Bebie, Gian Vaitl

Wenn es um die Wurst geht, versteht der Schweizer keinen Spass. Wurst essen ist eine ernste Angelegenheit. Kein Wunder, bei 400 Würsten. Ich rede nicht von Politikern, sondern von der Artenvielfalt der Schweizer Würste. Wobei, offiziell gezählt hat die Würste noch niemand, und wer weiss schon, wie viele Schwarzwurster sich ihre private Wurst wursten? Weit weg von jeglichen Sachzwängen. Eben. Aber in der Deutschschweiz ist und bleibt die beliebteste Wurst der Cervelat. Nur einen guten Wurstsalat zu finden, das ist sauschwer. Vor einem Jahr habe ich Sie nach dem besten Wurstsalat gefragt, und Sie haben mir geantwortet. Erstaunlich ist, dass es ausschliesslich Frauen waren, die mir ihren Geheimtipp anvertrauten. Dabei dachte ich, Wurst essen sei Männersache. Weit gefehlt. Nun. Nach meiner «Tour de Cervelat» bin ich platt – und lege jetzt eine Wurstpause ein. Zumindest, bis die erste Blutwurst auftaucht. Hier meine drei Wurstsalatempfehlungen von 12 getesteten Restaurants: Bären in Eriswil BE, Rebstock in Oberwil-Dägerlen ZH und Sternen in Elfingen AG. Gut Wurst.

Heidis neue Schätze Alles Gute kommt von oben – in diesem Fall aus den Schweizer Bergen. Alle Heidi-Milch-Produkte werden aus Schweizer Bergmilch und ohne Konservierungsmittel hergestellt. Neuerdings finden Sie im Heidi-Sortiment auch herzhafte Charcuterieprodukte. Heidi-Drink, 3,3 dl, Fr. 1.70 Heidi-Joghurt, 150 g, Fr. —.85


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> 150 g M-Budget-Penne al dente kochen. Abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Ca. Fr. —.20 > 2 hart gekochte Eier schälen, hacken. 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 2 Fleischtomaten vierteln, entkernen und in Streifen schneiden. 2 Zweige glatte Petersilie hacken. 4 EL gesalzene Erdnüsse dazugeben. Ca. Fr. 4.60 > Aus 4 EL Olivenöl, 2 EL Weissweinessig, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Senf, 1 EL Rohzucker, Salz und Pfeffer eine Sauce rühren. Mit allen Zutaten vermischen. Ca. Fr. —.50 Tipp: Dieser Salat lässt sich in einer M-Topline-Dose gut zum Picknick mitnehmen. Preise können regional variieren.

Potz Pulver! Jede Frau wünscht sich feste Nägel, volles Haar und eine Pfirsichhaut. Das Naturprodukt Actilife-Kieselerde unterstützt Ihre Schönheit von innen her – beinahe wie eine Wunderwaffe. Einfach dreimal täglich einen Teelöffel Pulver in Wasser, Milch oder Fruchtsaft einrühren.

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Promi-Eltern sparen mit «1 gratis»

Vier Wochen lang stellen wir Ihnen jede Woche die Eltern eines prominenten Kindes vor. Das Schweizer eizer Aushängeschild Amanda Ammann macht als Miss Karriere. re. Trotzdem achten Mama Romana (42) und Papa Richard (49)) auf Preishits.

V

om 26. August bis einschliesslich 22. September ist es wieder so weit: Die beliebte Migrost. Aktion «1 gratis» findet statt. Während vier Wochen heisst ess sparen, was das Zeug hält! Allee Produkte, die in dieser Zeit mit it einem «1 gratis»-Kleber gekennnnzeichnet sind, gibts besonders rs » günstig. «Es hät, solangs hät.» Von der Aktion profitieren alle lle Schweizer, die gern sparen. Allen voran Romana Ammann, n, die Mama der schönen Miss iss Schweiz Amanda (21). Die Privatvatkundenberaterin einer Schweizer Bank hat mit ihrem Mann Richard schon die halbe Welt bereist. Beim letzten grossen Trip begleiteten die beiden ihre Tochter zur MissUniverse-Wahl nach Vietnam. «Langsam wirds Zeit, dass wir unsere Heimat, die Schweiz, besser kennenlernen», mahnt die Mama. Dank der «1 gratis»-Aktion profitiert sie jetzt von der Duo-

Ro Romana Ammann, die Mutter der Miss Schweiz:

«Am «Amanda freut sich sich sicher über einen Besu Besuch, wenn wir sie wä während einer Ba Bahnfahrt überrasc raschen.»

Bahnkarte. «In den Herbstferien n gehts ab zum Jungfraujoch», beschliesst sie spontan. «Aber nur, wenn wir einen kurzen Abstecher bei Amanda einplanen», kontert Ehemann Richard Ammann. Lesen Sie nächste Woche, wie Manuela Pesko ihre Tochter Manuela Laura Pesko, die Freestyle-Snowboarderin, mit den «1 gratis»-Produkten zum Lächeln bringt. Anna Bürgin

Tour de Suisse Entdecken Sie mit einer Person Ihrer Wahl die Schweiz. Beim Kauf einer Tageskarte zu Fr. 54.— (2. Klasse) kann Ihr Gast gratis mit Ihnen mitreisen. Einzige Bedingung: Einer von Ihnen hat ein gültiges Halbtax-Abo. Die Tageskarte (gültig bis 31. Oktober 2008) ist auf dem gesamten GA-Streckennetz von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und Samstag/Sonntag ohne zeitliche Einschränkung gültig.

Die SBB-Duo-Tageskarte ist vom 26. August bis 22. September 2008 in Ihrer Migros-Filiale erhältlich. Achtung: Die Karte gibt es nur in der Migros. SBB-Duo-Tageskarte, 1 + 1, Fr. 54.—


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Amandas Papa Richard (Oberstufenlehrer):

«Damit wir den Trip

ohne Heisshunger überstehen, gibts Studentenfutter!»

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > BRIGITTE KELLER

Wenn ihr Mann Michael zum Topfgucker und Naschkater mutiert, hat es Brigitte Keller nicht leicht. «Ich schmecke ja nur ab», entschuldigt er sich.

Geflügel im Flügel

Aus dem Westflügel des Château Saint-Martin dampft und raucht es. In der alten Küche zaubert Brigitte Keller zartes Geflügel mit Morcheln aus dem Kochtopf.

D

ie Mauer ist meterhoch und nur für Bergsteiger überwindbar, die weisse Eisentüre in der Mitte des Walls ist verriegelt. Kein Schild deutet auf Château Saint-Martin und seine Gästezimmer hin. Dafür hängt da eine Türglocke, an deren Seil «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius kräftig zieht. Ein ordentliches Gebimmel ertönt, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Gekläffe. Aha, Hunde. Die Tonlage des Gebells lässt auf

hungrige, blutrünstige Bestien schliessen. War denn der Postbote noch nicht hier? Zum Glück hat Andrea Pistorius zwei Poulets im Rucksack. Das beruhigt. Mit denen will sie zwar die Gastgeberin Brigitte Keller (50) überraschen und mit ihr Poulet in Vin jaune mit Morcheln kochen. Aber in der Not wäre sie auch bereit, die beiden Vögel zu opfern. Doch so weit kommt es gottlob nicht. Obwohl es auf einmal verdächtig ruhig ist – sicher lauern

die Viecher hinter der Türe –, öffnet sich das grosse Tor wie von Geisterhand mit einem lauten Gieren. Zum Vorschein kommt ein sympathisch strahlendes Gesicht, aus dem eine kräftige Stimme Pistorius herzlich begrüsst. Und die Bestien entpuppen sich als drei Foxterrier-Mischlinge, die sich mit unschuldigem Blick hinter den Beinen von Schlossherr Michael Keller (49) verstecken. Mit dem Eintritt der Gäste erfolgt der Auftritt von Gockel Mortimer,

der seinen Senf mit einem virtuosen Krähen auch noch dazugeben muss. Was für ein Empfang!

Die Juraspezialität schlechthin «Poulet au vin jaune et aux morilles» steht heute auf dem Programm. Ein Gericht, das schnell und unkompliziert zubereitet ist – sieht man einmal vom Säubern LESEN SIE WEITER AUF SEITE 78


78 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

M der Morcheln ab. Hier, mitten im französischen Departement Jura, wird dieses traditionelle Gericht in allen Restaurants angeboten. Wobei sich das Menü meistens als üble Touristenfalle entpuppt; als ein trockenes Stück Geflügel in einer undefinierbaren Rahmtunke, serviert mit einer unappetitlichen Reispampe. Vielleicht liegt es daran, dass es heute in Frankreich nicht mehr selbstverständlich ist, gute und frische Ware zu bekommen. Nicht so auf Château SaintMartin. Hier wird für die Gäste stets einfach, aber mit hochwertigen Produkten gekocht. Obwohl: Diesmal hat Pistorius alles mitgebracht, frisch aus der Migros.

Gelüsten der Erwachsenen beschützen zu müssen; wobei auch Schwärzli, der Älteste der Hundebande, das kleine Kücken entdeckt hat. Es wird sich doch wohl kein Drama anbahnen?

Von Winterthur nach Marseille in den Jura Nein! Wie es auch vor 15 Jahren nicht zum Drama kam, als Michael Keller Brigitte überredete, mit ihm von Winterthur nach Mar-

seille zu ziehen, damit er sich in einem inspirierenden Umfeld seiner Eisenplastikkunst widmen konnte. Es war eine aufregende und wilde Zeit in der berüchtigten Hafenstadt – die damit endete, dass die Kellers auf dem Weg in die Schweiz vom Zug aus Château Saint-Martin erblickten. Es war Liebe auf den ersten Blick. Heute betreiben die ehemalige Stewardess und der gelernte Goldschmied, Eisenplastikkünst-

ler und anerkannte Winzer in ihrem Schloss ein «Chambre d’hôte», in dem man in fünf edlen Gästezimmern übernachten kann, Hauskapelle und Taubenturm inklusive. Allerdings ist Château Saint-Martin mehr eine unkonventionelle Trutzburg als ein süsses Zuckerwatteschloss. Kurz, eine Oase mit bellenden und doch zutraulichen Hunden, gackernden Hennen, einem krähenden Gockel, einer schüchter-

Schritt für Schritt zum Poulet in Vin jaune mit Morcheln B

A

Erstklassiger Wein für erstklassiges Poulet «Das Geköche möge beginnen», gibt Michael Keller den Startschuss. Und schon fängt die Frauenpower an, sich in der archaischen Schlossküche zu entfalten, derweil Keller in den Keller steigt, um eine Flasche des weltberühmten Vin jaune auszulesen. Denn wichtig ist bei diesem Gericht nicht nur die erstklassige Qualität des Geflügels, sondern auch die des Rebensafts. Mittlerweile ist das Poulet in Portionen geschnitten und angebraten, die Zwiebel mit Nelken gespickt, der Knoblauch gehackt und die Pouletstücke mit Weisswein abgelöscht. Nun kommen etwas Bouillon und zwei Lorbeerblätter in den Topf. Die ganze Chose schmort auf kleinem Feuer, und die Köchinnen widmen sich der Morchelsauce. «Schlicht delikat», lautet das Fazit von Topfgucker Michael Keller, der sich als neugieriger Verkoster des Gerichts entpuppt und sich bereits im Stehen genussvoll mit einem Pouletschenkel auseinandersetzt. Argwöhnisch beäugt von den Hunden und Tochter Angeline (8), die glaubt, ihr junges Kücken von den

Mehr Rezepte: www.saison.ch

D

E

A Morcheln, Lorbeer, Zwiebeln, Knoblauch, Poulet und Nelken tragen bei diesem Gericht zum betörenden Geschmack bei. B Brigitte Keller und Andrea Pistorius zeigen in der alten Schlossküche, was Frauenpower beim Kochen bedeutet. C Das Poulet wird mit einem scharfen Messer in Form geschnitten. D Angeline erklärt Schlosshund Schwärzli, dass ihr Kücken nichts für ihn sei. Da hilft auch kein treuherziger Hundeblick. E Im Keller des Schlosses liegen wahre goldene Schätze verborgen. Der Vin jaune ist das Heiligtum der Region und zieht Weinfreunde aus der ganzen Welt in den Jura. F Château Saint-Martin ist mehr eine unkonventionelle Trutzburg als ein süsses Zuckerwatteschloss.

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à la carte

nen Ziege, gurrenden Tauben, einem atemberaubenden Weinkeller und – last but not least – mit äusserst charmanten Gastgebern. Und nicht selten kommt man als Gast und geht als Freund. Schön, nicht?

BRIGITTE KELLER | 79

Poulet in Vin jaune mit Morcheln Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters

Die Familie Keller bietet in ihrem Schloss fünf spezielle Gästezimmer an. Details unter www.juranatura.fr

C

Zutaten 30 g Morcheln, getrocknet 1 Mais-Poulet, Sélection Salz, Pfeffer aus der Mühle 3 Knoblauchzehen 1 Zwiebel 3 Nelken 2 EL Bratbutter 5 dl trockener Weisswein, z. B. Côte de Jura 2 Lorbeerblätter 1½ Würfel Geflügelbouillon 300 g Crème fraîche 0,5 dl Vin jaune

Zubereitung 1) Morcheln 30 Minuten in 2 dl warmes Wasser einlegen. Poulet in Portionen teilen, abspülen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch grob hacken, Zwiebel mit Nelken spicken. Bratbutter in einem Schmortopf erhitzen. Pouletstücke portionenweise anbraten. Mit Weisswein ablöschen. Knoblauch, Lorbeer, Zwiebel und 1 Würfel Bouillon dazugeben. Rund 40 Minuten schmoren 2) Morcheln unter fliessendem Wasser gut waschen. Das Wasser, in dem die Pilze eingelegt waren, durch ein feines Sieb oder ein Stück Haushaltspapier in eine Pfanne giessen. Morcheln dazugeben und

mit ½ Würfel Bouillon köcheln, bis nur noch die Hälfte der Flüssigkeit vorhanden ist. Crème fraîche unterheben und nochmals kurz aufkochen. Vin jaune dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Poulet in einer Schale oder Schüssel mit der Sauce servieren. Tipps Vin jaune ist in der Schweiz nicht überall erhältlich, ersatzweise kann auch Sherry verwendet werden. Im französischen Jura wird als Beilage Reis serviert. Sehr gut passen auch Kartoffeln, Kartoffelstock oder Butternudeln.


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U TIPPS DER WOCHE

Rund um Tiramisù

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Ein richtiger Aufsteller — dies ist die Bedeutung der italienischen Bezeichnung «Tira mi sù». Verwendet man bei der Zubereitung des Dessertklassikers aus Biskuits, Mascarpone und Schokoladenpulver auch rohe Eier, muss ein Tiramisù auf jeden Fall rasch verzehrt werden. Allerdings geht es auch ohne Eier. > Tiramisù ohne Ei: Für 4—6 Portionen mischt man 50 g Rohzucker mit 300 g Rahmquark und 120 g Mascarpone. Den Boden einer Gratinform mit 10 Löffelbiskuits belegen, mit 1 dl Espresso und nach Belieben mit etwas Amaretto beträufeln. Mit der Quark-Mascarpone-Masse bedecken und glatt streichen. Mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem

Servieren mit Schokoladepulver bestäuben. > Variante mit Birnen: Verfahren wie oben. Jedoch zusätzlich drei geschälte Williams- oder Conférence-Birnen in schmale Schnitze schneiden, in etwas Zuckerwasser knapp weich kochen und abtropfen. Biskuits mit Espresso und nach Belieben mit etwas Williamine

beträufeln. Birnen darauf verteilen, mit der Quark-Mascarpone-Masse bedecken. > Variante mit Zwetschgen: Verfahren wie beim Tiramisù ohne Ei, jedoch zusätzlich 250 g Zwetschgen entsteinen und vierteln. Biskuits mit Espresso und nach Belieben mit Amaretto beträufeln und mit Zwetschgen belegen. > Variante mit Himbeeren: Verfahren wie für Tiramisù ohne Ei, jedoch zusätzlich 250 g Himbeeren verwenden. Biskuits mit Orangensaft und nach Belieben mit BourbonWhiskey beträufeln, mit Himbeeren belegen. Tipp: Je nach Saison andere Früchte verwenden: Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Trauben, Stachelbeeren oder andere Beeren.

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Inbegriffen: Bustransfer Schweiz-Savona-Schweiz, Kreuzfahrt mit Vollpension, Hafentaxen, Bordveranstaltungen. Nicht inbegriffen: Landausflüge, Getränke, oblig. Serviceentgelt (Euro 55.- p.Person), Treistoffzuschläge (CHF 83.- p.Person, Änderungen vorbehalten).

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à la carte

KOCHTIPPS | 81

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Wochenmenü mit Thomas Notter

Der Spätsommer lässt grüssen — mit feinem Mais, zartem Poulet und verführerischen Beeren.

> Vorspeise

Bilder Lucas Peters/Christian Peter Imhof

Wissenswert

Maiscremesuppe

Eine Suppe aus Mais vom Kolben bekommt man nicht alle Tage. Dieses Rezept wird auch Ihre Gäste erfreuen.

Maiskolben sind eine wunderbare Beilage zu Grilliertem und sollten bei keiner Grillparty fehlen. Entfernen Sie die Blätter von 4 Kolben und kochen Sie den Mais in ungesalzenem Wasser rund 30 Minuten. Abtropfen und einzeln auf je ein Stück Alufolie legen. Mit 50 g weicher Butter bestreichen, etwas Schale einer Bio-Zitrone darüberreiben, salzen und die Folie gut verschliessen. Maiskolben rundum 15 Minuten grillieren, dann am Rand des Rostes etwas ziehen lassen. Wenn Sie die schmackhaften Körner lieber als Suppe geniessen, sehen Sie sich den aktuellen M-Cooking-Clip an.

> Hauptspeise

Poulet und Birnen

Pouletbrust einmal anders: Gefüllt mit Dörrbirnen an einer Gorgonzola-Rahmsauce. Schlicht delikat.

> Dessert

Beerenkuchen

Einfach und schnell zubereitet und doch ein raffiniertes Dessert ist der Beerenkuchen aus Blätterteig.

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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MIGROS BASEL

AGENDA Samstag, 30. August, ab 11.30 Uhr Sonntag, 31. August, ab 10.00 Uhr. Eröffnungsfest Boulevard Güterstrasse www.gundeli-koordination.ch Samstag, 30. August, 19 Uhr, St. Margarethenpark Basel. Patent Ochsner Preis: Fr. 48.-. Reduktion für Migros-Genossenschafter/innen: Fr. 6.- pro Karte (unnummerierte Plätze), exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten unter Ticket Hotline: 0900 55 222 5 (Fr. 1.-/ Min.) Dienstag, 30. September, 20 Uhr; Freitag, 3. Oktober, 20 Uhr, und Sonntag, 5. Oktober, 15 Uhr. Musical Theater Basel Swan Lake - Ballett Der «Schwanensee» als grosses chinesisches Bühnenspektakel. Preise: Fr. 52.- bis 133.- (statt 58.- bis 148.-), je nach Kategorie an obigen Daten/Zeiten. Exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Nicht reduzierte Karten für alle Vorstellungen vom Dienstag, 30. September, bis am Sonntag, 5. Oktober, an allen EventimVorverkaufsstellen und unter www.eventim.ch und telefonisch unter 0900 552 225 (Fr. 1.-/Min.) Infos: www.topact.ch

M-Vorverkauf In Basel Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies Genossenschafter/innen und Inhaber/innen der Cumulus-Karte erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

Klassischer Kulturgenuss

60 Jahre Klubhaus-Konzerte: Die neue Saison überzeugt mit grossartiger Musik.

D

ie Klubhaus-Konzerte feiern in der kommenden Saison ihr 60-jähriges Bestehen. Gleichzeitig beendet Armin Brunner, seit zehn Jahren künstlerischer Leiter, seine Tätigkeit bei dieser längst legendären Konzertreihe. Im Eröffnungskonzert präsentiert die Deutsche Radio Philharmonie unter Christoph Poppen Musik aus der Zeit vor sechzig Jahren. Es sind Werke von Sutermeister, Liebermann, Prokofjev, Ellington, Schostakowitsch und Britten. Unter dem Motto «Mythos c-Moll» demonstriert Dirigent Sir Roger Norrington, dass es nicht nur eine allgemein verbindliche Interpretation von Beethovens Musik in unserer Zeit gibt. Im dritten Konzert «Sinfonie und Stummfilm» spielt das Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev die grandiose 11. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Darauf folgt eine Aufführung des «Panzerkreuzer Potemkin», ein filmisches Meisterwerk von Sergej Eisenstein. Das letzte Konzert der Saison nennt sich «Das grosse Mitbestimmungskonzert». Hier dürfen die Abonnentinnen und Abonnenten «ihr» Programm selbst zusammenstellen. Details im Saisonprogramm. Priska M. Thomas Braun

Die Schweizer Sopranistin Noëmi Nadelmann ist eines der Highlights der kommenden Klubhaus-Saison.

Der Vorverkauf hat begonnen Die Konzerte finden an den folgenden Daten im Stadtcasino Basel statt: Mittwoch, 1. Oktober, Sonntag, 2. November, Donnerstag, 15. Januar 2009 sowie Sonntag, 10. Mai 2009. Abos bei: Act Entertainment AG Postfach 4, 4011 Basel Telefon 061 226 90 00 Fax 061 226 90 01 E-mail: act@actentertainment.ch

Fr. 230.- (Kat. 1) Fr. 190.- (Kat. 2) Fr. 150.- (Kat. 3) Fr. 110.- (Kat. 4) Einzelkarten sind an allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen sowie im M-Vorverkauf (siehe Spalte) erhältlich. Vier erläuternde Vorkonzerte sind im Ticketpreis inbegriffen. www.klubhauskonzerte.ch


84 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Ordentlich schrauben Ordnung ist das halbe Leben. Das wissen nicht nur Handwerker und Künstlerinnen, sondern alle, die einmal ihre Schere, eine Zange, zwei Schrauben, ein paar Nägel oder andere Kleinteile suchen. Mit «EPOS-bestaPAC» präsentiert Do it + Garden Migros ab sofort ein von Grund auf neu konzipiertes System, das den Verkauf von Schrauben und anderen Kleinteilen revolutioniert. Mit dem klar strukturierten Leitsystem werden die Kundinnen und Kunden sehr schnell zum gesuchten Produkt geführt. Dabei helfen einfache, perfekt aufeinander abgestimmte Erkennungselemente wie Blenden, Beschriftung, Farben oder Muster. Die neuen Verpackungen sind wesentlich bruchfester, einfach wieder zu verschliessen und somit länger verwendbar. Passend zur Präsentation im Laden gibt es die praktischen Einhängeschienen für zu Hause. Und selbstverständlich sind die leeren Verpackungen auch einzeln erhältlich, so kann die Werkstatt nach und nach auf das neue «bestaPAC»System umgerüstet werden.

Ein Jahr Bubendorf Die Migros-Filiale Bubendorf feiert ihren ersten Geburtstag. Dazu gewährt sie zusammen mit Denner, Modeva, Schuh Bazar und der Drogerie-Apotheke Gmünder zehn Prozent Rabatt auf fast alle Artikel. Auch das Reisebüro Funtastic Travel und Naville offerieren spezielle Jubiläums - Angebote. Migros Bubendorf: Donnerstag, 28. August.

Kurse und Lehrgänge wurden anders gruppiert und die Räume renoviert.

W

er derzeit Unterlagen für einen Management- und einen Modern-Dance-Kurs an der Klubschule Migros Basel anfordert, erhält gleich zwei Prospekte. Grund dafür ist die neue Einteilung der vielen Kurse und Lehrgänge. «Die berufsrelevanten Aus- und Weiterbildungen werden an allen Klubschulen unter der Submarke Business gebündelt», erklärt Angelika Wishart. Sie selbst ist in Basel für die Sprachen und jene Kurse zuständig, die unter dem Sammelbegriff Sprachen und Freizeit laufen. Und dafür gibt es inzwischen einen eigenen Prospekt. Management-Lehrgänge und Informatik-Kurse fallen also unter berufliche Aus- und Weiterbildung im Bereich Business. Der Tanzkurs zählt zur Freizeit. Im Programmheft Sprachen und Freizeit sind übrigens alle Kurse aus den Sparten Gestaltung und

Die Klubschule Business bietet zahlreiche Lehrgänge in den Bereichen Management und Informatik.

Kultur, Bewegung, Entspannung und Tanz sowie Sprachen zu finden. Wer will, hat die Möglichkeit, sich in der Klubschule auch auf ein Zertifikat oder international anerkanntes Sprachdiplom vorzubereiten. Entsprechend den Vorstellungen der Teilnehmenden reicht das Angebot vom einmal pro Woche stattfindenden Abend-

Neuer Mann in Sicht Ab September ist Christoph Handschin als Leiter für die Sparte Gestaltung und Kultur an der Klubschule Migros Basel verantwortlich. Handschin ist ein Profi mit Erfahrung als Leiter eines international tätigen Instituts und verfügt über einen Master in Kulturmanagement der Universität Basel. Besonders freut sich der neue Chef, zusammen mit den Kursleitenden viel Positives zu bewegen. Ein grosser Ansporn sei ihm auch, mit seinem Team das Kreativitätspotenzial an der Klubschule bestmöglich umzusetzen.

kurs bis zum intensiven Tageslehrgang.

Beliebtes Schweizerdeutsch So vielfältig wie die Erwartungen der Lernwilligen ist das Angebot an Kursen. Bei den Sprachen reicht es von Arabisch über Schweizerdeutsch bis Thai. «Mit der momentan grossen Zuwanderung an deutschen Arbeitskräften wird bei uns der Kurs Schweizerdeutsch immer beliebter», bemerkt Angelika Wishart. Auch sie stammtursprünglichausDeutschland, hat viele Jahre im Ausland gelebt und weiss: «Wer die Landessprache lernt, findet schon bald Zugang zu Land und Leuten. Ich selbst habe bei der Klubschule Migros Baseldeutsch gelernt.» Neben dem Malen und Zeichnen, Fotografieren, der Kreation von Keramik und individueller Mode sowie vielem anderen kön-

Bild: Priska M. Thomas Braun

So ordentlich präsentieren sich die Schrauben ab sofort.

Neues von der Klubschule


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MIGROS BASEL | 85

Komplett renoviertes Haus Die Klubschule Migros Basel zog vor exakt dreissig Jahren ins damals neu gebaute Gundelitor. Die Räume sind explizit auf die Bedürfnisse der Erwachsenenbildung ausgerichtet und dienen diesem Ziel auch heute noch vorzüglich. Auf einer Gesamtfläche von über 5000 Quadratmetern verfügt die Klubschule im Gundeli über 63 Kursräume. Seit 2006 erfuhren diese jeweils während der Sommerferien verschiedene bauliche Erneuerungen. Als Erstes wurden der Empfang und die Büros neu gestaltet. Dann folgte das Untergeschoss, wo zu den drei bisherigen eine vierte Gymnastikhalle kam. Die aufgefrischten Sprachkurszimmer im zweiten Stock entsprechen seit zwei Jahren ebenfalls den Voraussetzungen für ein lebendiges Lernen. Als zweitletzte Tranche erfolgte letztes Jahr die Eröffnung der Klubschule Business im dritten Stock. Diesen Sommer wurde der Umbau der Klubschule mit der Erneuerung der Gestaltungsräume abgeschlossen.

Angelika Wishart, Bereichsleiterin Sprachen und Freizeit, im renovierten und mit viel Licht durchfluteten Atelier der Klubschule.

nen künstlerisch Begabte ihr Schaffen auch in einem persönlichen Portfolio dokumentieren. Das vielfältige Klubschul-Angebot an Handwerk und Kunst reicht von Schnupperkursen bis zur intensiven gestalterischen Weiterbildung, die unter M-Art zusammengefasst wird. Wer sich weniger zu Papier und Stift hingezogen fühlt, findet an der Klubschule Migros Basel auch die Möglichkeit zu singen, zu musizieren und zu tanzen. Der Grundkurs in Jodeln wird derzeit fast nur von Einheimischen besucht, könnte in Zukunft aber auch Ausländerinnen und Ausländer faszinieren, die dabei pure Swiss Wellness entdecken – für Körper, Geist und Seele! Wer nicht jodeln mag, geht ins Yoga oder einen anderen der vielen Bewegungskurse und tut damit etwas für seine persönliche Wellness.

Mehrsprachig kreativ

Priska M. Thomas Braun

Infos zur Klubschule: Klubschule Migros Basel, Jurastrasse 4, 4053 Basel Tel 061 366 96 66 www.klubschule.ch

Berufliche Weiterbildung und sinnvolle Freizeitgestaltung wie zum Beispiel Flamenco gehen bei der Klubschule Migros Hand in Hand.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Neu gibt es an der Klubschule Migros Basel die Möglichkeit, Kreativ- und Bewegungskurse in einer Fremdsprache, vor allem in Englisch, zu besuchen. Zielgruppe für diese Kurse sind in der Schweiz lebende fremdsprachige Personen. Auch Schweizerinnen und Schweizer, welche die entsprechende Fremdsprache perfekt beherrschen, sind in den Kursen willkommen. Die Klubschule fördert so die Begegnung von Basler Einwohnern und Einwohnerinnen – auch wenn diese noch nicht genügend Deutsch beherrschen. Im Yoga-, Mal- oder Kochkurs erhalten Englischsprachige die Gelegenheit, Schweizerinnen und Schweizer und ihre Kultur kennenund lieben zu lernen und somit einen ersten Schritt zur Integration zu tun.


Was gibt’s? +

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= Lösung: Es gibt Rüeblitorte.

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In der Saisonküche gibt’s Rezepte für jeden Gusto. Zudem servieren wir Ihnen anregende Reiseberichte aus der ganzen Welt des guten Geschmacks, Tipps und Trends sowie weitere schmackhafte Artikel. Das Rezept zu den Zutaten in dieser Anzeige sowie einen reichhaltigen Vorrat an weiteren Kochinspirationen finden Sie übrigens unter www.saison.ch. Appetit bekommen? Bestellen Sie Ihr Gratis-Probeheft per Telefon 0848 87 77 77 (Normaltarif) oder holen Sie sich die aktuelle Ausgabe am Kiosk.

GUTER GESCHMACK HAT IMMER SAISON.


Freizeit | 87

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Rätseln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 35

Waagrecht 1 Schweizer Luftfahrtkennzeichen 3 Roman von Emile Zola 6 Hauptstadt von New Mexico (Santa …) 8 Wasserpflanze 9 Initialen Stallones 10 Initialen des Sängers Eicher 11 Initialen der Schauspielerin Andress 13 türkischer Schnaps 16 Touringclub Schweiz 18 Bierhersteller 19 Bett in der Kindersprache 20 spanischer Doppelkonsonant 21 US-Weltraumwaffensystem 22 italienischer Männername 25 Zeichentrickfigur (… und Jerry) 26 kantonales Autokennzeichen 27 Abkürzung: Europameisterschaft 28 chemisches Zeichen für Arsen 30 Asphaltgrundstoff

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Hans Muster, Beispielstr. 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 31. August 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!

32 34 35 37

Vorname von US-Filmstar Moore Film von Spielberg Abkürzung: Einzelzimmer Überzahl

Senkrecht 1 grosse Eile 2 Metallbehälter 3 ungebraucht 4 Abkürzung: Nebensatz 5 südarabisches Volk (Sage) 7 arabischer Fürstentitel 12 abweichende Variante 14 Festsaal in Schulen 15 Winzerbetrieb 17 dicker Saft 21 grosse Ortschaft 23 Wundsekret 24 Mantra 29 förmliche Anrede 31 Schweizer Hochschule (Abk.) 33 Initialen einer Comicmaus 36 Abkürzung: zum Teil

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Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel


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“So kam ich völlig unerwartet zu den sensationellen Pflanzen-Kapseln!”

Der grosse PLANTOSLIM Bericht

“I

ch hätte nie gedacht, dass ich eines Tages abnehmen würde, denn es fällt mir schwer, nebst zeitaufwändiger Arbeit und Haushalt auch noch nach einem Diätplan zu essen und regelmässig Sport zu treiben. Ich halte diese Diäten nie länger als 3 Tage aus. Doch nun habe ich eine pflanzliche ‘Diät-Kapsel’ entdeckt, mit der man ohne lästiges Hungergefühl abnimmt. Und das Beste daran ist, dass man seine Ernährung nicht im Geringsten umstellen muss. Ich kann heute nur bestätigen, dass diese natürlichen Kapseln Namens PLANTO-SLIM super schnell und super einfach funktionieren. Einfach vor jeder Mahlzeit zwei PLANTO-SLIM-Kapseln einnehmen und wirken lassen. In nur 28 Tagen habe ich 8 Kilos abgenommen, ohne ein Gefühl von Entbehrung verspürt zu haben. Das hat mich dermassen aufgestellt, dass ich beschlossen habe, einen Bericht zu schreiben, der aufzeigen soll, wie einfach Abnehmen sein kann. Doch eigentlich hat alles mit einem SMS begonnen...

Ein überraschendes SMS Eine alte Freundin hatte sich seit langem wieder einmal per SMS gemeldet. Darin stand, dass Sie und ihr Freund demnächst heiraten würden, und dass sie hofft, mich an Ihrer Hochzeit wieder zu sehen. Ein Foto von Ihrem Liebsten, zusammen mit ihr, hatte sie mir auch noch auf mein Handy gesendet. Und beim Anblick dieses Fotos kam nur noch ein lautes ‘Waaaas!?’ aus mir heraus. Sie war total verändert, und zwar so sehr verändert, dass ich sie kaum wieder erkannte. Aufgrund

Wie ich dank eines SMS in nur 28 Tagen 8 Kilos abgenommen habe! Offener Brief von einer überglücklichen Frau an alle, die ohne Änderung ihrer Essgewohnheiten abnehmen wollen, aber bisher kein wirksames und natürliches Mittel hierfür gefunden haben … des Bildes schätzte ich mal, dass sie mindestens 15 Kilos abgenommen hatte. Ich erinnere mich noch sehr gut an Zeiten, als sie beim Einkaufen nicht mal in die grössten verfügbaren Jeans passte. Und jetzt diese neue Figur und diese unglaubliche Ausstrahlung! Natürlich wollte ich wissen, wie Sie das geschafft hatte.

wähnen, dass ich, im Gegensatz zu meiner Freundin, nur ‘leicht’ übergewichtig war und mir als Ziel gesetzt hatte, 8 Kilos abzunehmen. Glücklicherweise waren die Kapseln von der Firma Trendmail AG zwei Tage später per Post eingetroffen.

Das Geheimnis: Kapseln die schlank machen

Als ich die Gebrauchsinformationen gelesen hatte, stellte ich beruhigt fest, dass es sich hierbei um ein zertifiziertes Medizinprodukt handelt, dass diese Kapseln für die Gesundheit tatsächlich ungefährlich sind und dass sie beliebig lang eingenommen werden können.

Am Telefon hat sie mir ihr Geheimnis gelüftet: Sie habe diese PLANTO-SLIM-Kapseln ausprobiert, von denen momentan überall die Rede sei. Sie hat damit innerhalb von nur 11 Wochen ganze 19 Kilos abgenommen. Sie könne es selbst kaum fassen. Und das Beste daran war, dass Sie an ihrem Essverhalten rein gar nichts ändern musste. Sie habe einfach normal weiter gegessen. Und trotzdem nahm Sie fortlaufend ab. Sie sagte auch, dass diese PflanzenKapseln völlig natürlich sind und keine Nebenwirkungen haben. Ausserdem könne man diese Kapseln so lange einnehmen, bis man sein Wunschgewicht erreicht hat.

Endlich! Die Lösung in greifbarer Nähe Ich bat Sie um eine Telefonnummer, wo ich diese PLANTOSLIM-Kapseln schnellstmöglich kaufen kann, denn ich wollte keine Minute länger mehr zuwarten. Ich hatte vor kurzem einen charmanten Mann kennen gelernt und wollte mich natürlich von der besten Seite zeigen (Sie verstehen was ich meine...). Also kurzum, es konnte nicht schnell genug gehen. Ich muss an dieser Stelle vielleicht noch er-

Meine 1. Woche

Nun gut, ich schluckte also vor jeder Hauptmahlzeit stets 2 Kapseln mit einem Glas Wasser runter. Und ich ass weiterhin alles, was ich schon immer gegessen hatte – inklusive Kuchen und Glacé. Also, so wie mir gesagt wurde: keine Entbehrungen, kein Diätplan. Aus Angst davor, dass diese Kapseln bei mir nicht funktionieren würden, wagte ich den Schritt auf die Waage erst nach 7 Tagen. Ich hatte in der Vergangenheit mit anderen Schlankheitsmitteln nur Misserfolge erlebt. Nun war die Befürchtung natürlich gross, dass es dieses Mal wieder nicht klappen würde. Aber der Zeiger der Waage zeigte tatsächlich 2 Kilos weniger an! Spontan schrie ich auf vor lauter Freude.

Meine 2. Woche Ich fühlte mich schon viel leichter. Psychologischer Effekt hin oder her, ich schlief viel besser und fühlte mich topfit. Aber das war noch nicht alles. Ich stellte fest,

dass ich ausgeschieden hatte wie noch nie zuvor (Sie verstehen schon, was ich meine)! Aufgrund der offensichtlichen Wirkung auf meine Verdauung, war ich noch motivierter, die Kapseln auch weiterhin zu schlucken. Und der Zwischenstand auf der Waage war: erneut 2 Kilos weniger!

Meine 3. Woche Endlich konnte ich mir an Partys guten Gewissens den Bauch voll schlagen, ohne diesem lästigen Gefühl, eigentlich nichts Fettiges und Süsses essen zu dürfen. Morgens beim Blick in den Spiegel, stellte ich ausserdem fest: mein Hautbild wurde von Tag zu Tag schöner. Mein Gewicht auf der Waage: Minus 2 Kilos!

Meine 4. Woche Nachdem ich bisher 2 Kilos pro Woche abgenommen hatte, war mir klar, dass ich am Ende der vierten Woche mein Ziel von 8 Kilos erreichen würde. In der Zwischenzeit war der Abnehmerfolg sogar an meinen Problemzonen, den ‘Reiterhosen’, festzustellen. Ich bin am Ende der vierten Woche von 72 Kilos auf 64 Kilos runter und trage statt Kleidergrösse 42 neu die Grösse 38. Ich habe somit mein persönliches Idealgewicht erreicht und nehme PLANTO-SLIM heute nur noch vor besonders kalorienreichen Mahlzeiten ein. Mein Empfehlung an alle: Unbedingt ausprobieren!”

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Weltweit die einfachste Art abzunehmen?

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ussten Sie, dass die so genannte “Friss-die-HälfteDiät” zu den beliebtesten und erfolgreichsten Diäten gehört? Ja, nur das Problem ist, dass sie wegen dem lästigen Hungergefühl nicht einfach einzuhalten ist. Jetzt aber, gibt es eine Pflanzen-Kapsel Namens PLANTO-SLIM, die automatisch dafür sorgt, dass Sie weniger essen – und zwar ohne dass es Ihnen eigentlich bewusst wird. Das Resultat? In nur wenigen Wochen, erreichen Sie Ihre ersehnte Ideal-Figur, ohne Heisshunger, ohne Änderung Ihrer Essgewohnheiten und ohne auch nur einen Augenblick zu leiden.

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besser leben

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

| 91

Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS 6% Ja

94% Nein ONLINEUMFRAGE Fahren Sie Ihr Kind regelmässig mit dem Auto zur Schule? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet: Eine überwältigende Mehrheit unserer Leser chauffiert ihre Kinder nicht zur Schule.

Die neue Frage:

Lernt Ihr Kind in der Schule den Umgang mit Hunden? Antworten Sie auf

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

ERZIEHUNG

Tierisch wichtig Kinder müssen lernen, wie sie Hunden begegnen sollen. Dafür gibts spezielle Kurse an Schulen.

Wenn Knirpse Hunde mit Respekt behandeln, sinkt die Gefahr von Bissverletzungen und Schlimmerem.

N

Start der Heissluftballone auf der Alp Sellamatt.

OUTDOOR

Bilder Keystone/Regina Kuehne, Getty Images

Ballonspektakel im Toggenburg Auf der Alp Sellamatt oberhalb von Alt St. Johann verschönern von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. September, wieder Ballone aus aller Welt den Himmel. Das Programm: Ballonstarts und -fahrten, Fallschirmsprünge ab Heissluftballonen, Zielfahrten zwischen Alt St. Johann und Wildhaus und mehr. Eines der Highlights: Das Ballonglühen am Samstag um 20 Uhr am Schwendisee. Infos: www.ballontagetoggenburg.ch

icht alle Kinder lernen in der Schule den richtigen Umgang mit Hunden. Für sie nennt Brigitte Rathgeb (48) von «Kind und Hund» in Bern die wichtigsten Regeln: > Nie auf einen unbegleiteten Hund zugehen. Den Vierbeiner

nur anfassen, wenn es der Begleiter erlaubt. > Stürmt ein Hund aufs Kind zu: Nicht davonrennen! Stehen bleiben, den Hund nicht anstarren. Hände ruhig an den Körper legen, die Arme keinesfalls heraufreissen.

> Gegenstände,

die das Kind in Händen hält, sollte es sofort fallen lassen. > Hunde weder mit lauten Geräuschen erschrecken noch provozieren. Yvette Hettinger Infos: www.kindundhund.ch, lokale kynologische Vereine und die Kantonspolizei.

IN FORM

Dick nicht immer ein Risiko Übergewicht, Bluthochdruck, Herzinfarkt: Diese Abfolge war bisher bei den meisten Medizinern unbestritten. Den fatalen Zusammenhang relativiert nun eine neue US-Studie. Dabei wurden die Daten von 5440 dicken Personen über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgewertet. Das Resultat: Mehr als die Hälfte der übergewichtigen Menschen (51,3 Prozent) hatte nahezu normale Blutdruck- und Blutfettwerte. Aber aufgepasst: Ein dicker Bauch und ein grosser Hüftumfang sind ein Alarmsignal, auch wenn sie bei Normalgewichtigen auftreten. Denn sie können auf erhöhte Fettablagerungen an inneren Organen hinweisen. www.spiegel.de

SEX & LIEBE

Sport macht potent Impotenz hat zu siebzig Prozent körperliche Ursachen. Das haben deutsche Wissenschafter herausgefunden. Die wichtigsten Faktoren seien Diabetes, zu viel Cholesterin im Blut, Rauchen und verengte Blutgefässe. Männer, die diese Risiken minimieren und vor allem mit viel Bewegung die Blutgefässe trainieren, erhalten ihre Potenz.


92 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Tourmotto: Entspannt biken, Natur geniessen. Raus aus Bozen: Mit Blick um die Ecke.

Nach dem Aufstieg: Ein feines, gesundes Buffet.

Den steilen Stotz haben sie hinter sich: Jetzt geniessen die Teilnehmer der Tour oberhalb von Riva die Fahrt durch Obst- und Weing채rten, die Aussicht auf den


reisen

Angenehm: Die Tour führt über autofreie Wege.

Vor Rovereto: Die Kunst begleitet die Fahrer.

BIKETOUREN | 93

Auf Trients mittelalterlichem Domplatz.

V

Erholung auf zwei Rädern Umweltfreundliche Ferien geniessen und dabei etwas für die Fitness tun: Das bieten Veloferien. Kein Wunder, sind geführte Radtouren voll im Trend.

Gardasee — und danach die Abfahrt.

on Bozen bis nach Venedig radeln, vom Südtirol bis ans Meer? Das tönt ja voll locker, schliesslich fährt, wer einem Fluss folgt, bergab. Der alternative Giro d’Italia führt der Etsch entlang von Bozen im Südtirol zur Konzilstadt Trient, via Gardasee ins Opernparadies Verona und nach Vicenza bis zu den Quellen von Abano Terme. «Du bist wohl ein Radprofi», staunt Martina aus Berlin anerkennend, als ich am ersten Morgen radikal auf Zweirad gestylt im Garten des Hotels Mondschein in Bozen auftauche. Da zeigt es sich wieder: Kleider machen Leute. Den Anschein des Velo-Aficionados verdanke ich nämlich dem jungen Verkäufer vom SportXX Brunaupark Zürich, einem Mountainbiker, der den Ahnungslosen mit angesagten Bike-Klamotten eingekleidet hat – inklusive gepolsterten Hosen, die ihrem Träger ein seltsames Windelgefühl und einen eigenartigen Gang verpassen, ihn aber vor Schmerzen am Hintern und im Schritt bewahren (siehe Seite 95).

Der Profi erweist sich als ungeübter Fahrer Das Lob lässt mich gleich zwei Zentimeter wachsen. Stolz fasse ich mein Velo – und versuche vergeblich, den Sattel zu verstellen. «Du fährst aber nicht etwa zum ersten Male Rad?», flötet Kira. Der Studentin und Tourleiterin bleibt selbstverständlich trotz meiner professionellen VerkleiLESEN SIE WEITER AUF SEITE 95


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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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R dung nicht verborgen, dass ich in diesem Jahrtausend noch nicht oft auf einem Drahtesel gesessen bin. Aber siehe da: Nach ersten Anlaufschwierigkeiten läufts rund wie einst in meiner Jugend, das Geradeausfahren ist kein Problem, und ich düse rum wie Fabian Cancellara, nur besser. Gelernt ist eben gelernt.

Unterwegs im Stil von Jan Ullrich

Helm, Leibchen, Handschuhe, Velohosen: Alles top dank SportXX.

Lance Armstrong habe jeweils die kleinen Gänge gestrampelt, Jan Ullrich habe die grossen gedrückt, doziert Hubert aus dem elsässischen Künzell. Aha, Ullrich fuhr also wie ich! Blöd bloss, dass Armstrong am Ende der Tour jeweils die Nase vorn hatte und Ullrich verlor. Habe ich also, obwohl ich mich sackstark fühle, den Fahrstil eines Verlierers? Ach wo! Schon nach wenigen Tagen läufts wie gedopt, von Muskelkater keine Spur. So kann ich die Fahrt so richtig geniessen. Auf reinen Velowegen ohne motorisierten Verkehr, gesäumt von

Weinbergen, Gemüse- und Obstplantagen. Umweltfreundlich und mit offenen Augen unterwegs. «Unglaublich, was man auf so einer Tour in kurzer Zeit entdeckt», staunt Erich aus Bruchsal bei Karlsruhe. Er, seine Frau Christel und Sohn Fabio sind die Einzigen, die mit den eigenen Bikes vor Ort sind. Alle anderen geniessen den bequemen Service des Veranstalters. Wer einmal mit dem Velo bummelnd unterwegs war, wird die Welt mit anderen Augen sehen. Weil er Zeit hat, die Schönheit der Natur zu entdecken. Dass man bei einer solchen Tour auch etwas für die eigene Fitness tut, ist ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt. Texte Beat A. Stephan Bilder Boris Metzger

www.migrosmagazin.ch Auf unserer Homepage finden Sie weitere Radrouten für Sportler und Geniesser in Norditalien.

BIKETOUREN | 95

RUND UMS VELO

Ausrüstung

«Du wärst wahnsinnig, wenn du mit deinen alten Shorts auf die Velotour gehen wolltest. Warte nur, dann packt dich der Wolf!», warnten mich meine Kollegen. Tief beeindruckt ob der mahnenden Worte begab ich mich in den SportXX Brunaupark Zürich, wo ein Mountainbike-erfahrener Jüngling sich meiner annahm: Erst einmal gabs einen Velohelm («Er muss genügend Schlitze haben, sodass man nicht schwitzt»), dann eine gepolsterte Velohose («Damit man auch nach der Tour sitzen kann»), fingerlose, gepolsterte Handschuhe («Damits keine Blasen gibt»), superschnell trocknende Veloshirts und eine Windjacke für rasante Abfahrten. Bidon und Sonnenbrille hatte ich schon, und Rennfahrerschuhe brauchte ich für die Tourenvelos nicht. Also los!

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96 | Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Kinder voll im Schuss Zum 75. Murtenlauf vom 4./5. Oktober 2008 plant die Migros mit «I’M fit» etwas ganz Besonderes: 75 Schulklassen dürfen gratis am Kinderlauf starten. Die 6. Primarschulklasse aus Courtepin FR trainiert schon fleissig.

O

liver, Jürg, Sophie und Noëmie trainieren zusammen mit ihren Schulkameraden konzentriert auf dem Fussballplatz von Courtepin FR. Die Mädchen und Burschen, zwischen 10- und 13-jährig, laufen so viele Minuten, wie sie alt sind, anschliessend werden die Runden gezählt. Ihre Lehrerin Carole Baeriswyl stoppt die Zeit. Dass sie es so genau nimmt, hat einen guten Grund: die 17 Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse bereiten sich auf den Kinderlauf vor, der am 4. Oktober 2008 stattfindet – also einen Tag früher als der berühmte Volkslauf, der von Murten nach Freiburg führt. Zum 75-Jahr-Jubiläum des Murtenlaufs plant die Migros mit «I’M fit» eine ganz besondere Aktivität: 75 Schulklassen können gratis am Kinderlauf starten, der im Stadtkern von Freiburg ausgetragen wird, und jedes Kind, das teilnimmt, bekommt ein spezielles T-Shirt geschenkt und kann

sich kostenlos verpflegen. Oliver Burfeindt (13) ist begeistert: «Ich freue mich, mich mit meinen Freunden zu messen.» Die Distanzen betragen zwischen 700 und 2800 Meter, je nach Alter. Mit diesem Event, der in enger Zusammenarbeit mit dem nationalen Präventionsprogramm Suisse Balance (BA für Gesundheit) erfolgt, möchte die Migros Buben und Mädchen animieren, sich vermehrt zu bewegen. In Freiburg werden rund 2000 Kinder am Start erwartet. Auch am

Ein richtiges Lauftraining bezieht den ganzen Körper mit ein: Janine beim Stretching mit ihren Klassenkameraden in der Turnhalle.

25. St. Galler Altstadtlauf vom 27. September 2008 wird die Migros Schülerinnen und Schülern den Gratisstart ermöglichen. Dort gibts als Andenken ebenfalls ein T-Shirt.

Für Fortschritte gibts Applaus Für die Klasse von Carole Baeriswyl ist Ausdauertraining nichts Neues. «Ich komme von der Leichtathletik her», erzählt die 31-jährige Primarlehrerin, die selber bereits mehrmals den Mur-

tenlauf bestritten hat. «Ich weiss also, wie wichtig Sport für Ausgeglichenheit, Gesundheit und Konzentration ist.» Sie baut nicht nur regelmässig Bewegungsteile wie Tänze oder Lernspiele in den Unterricht ein, auch das Training von Ausdauer und Durchhaltevermögen hat im Turnunterricht ihrer Klasse einen hohen Stellenwert. Damit bereitet sie die Kinder auch auf den 1-Kilometer-Lauf vor, der zum jährlich stattfindenden Sporttag gehört. Die Zwillingsschwestern Sophie und Noëmie Imhof (12) gehen zusätzlich jeden Tag zusammen mit ihrer Schwester Jasmine joggen. «Wir laufen gerne und möchten sehen, wie schnell wir sind», sagt Sophie. Am Kinderlauf in Murten werden die Sechstklässler eine Strecke von 2,8 Kilometer zu bewältigen haben. Das ist einiges mehr, als am Sporttag auf dem Programm steht. «Ich werde das sicher schaffen», ist Jürg Etter (12) zuversichtlich,


besser leben

IN FORM | 97

DAS SAGT DER EXPERTE Marco Caimi, Reha-Arzt, Seminartrainer, Buchautor, www.aequilibris.ch

Sollen Kinder lange Strecken laufen?

Das Training für den Murtenlauf macht ihnen Spass: Jonas, Janine, Noëmi, Sophie, Jürg und Oliver (von links). Unten vorne Lehrerin Carole Baeriswyl.

Mit der Migros gratis an den Start Als Hauptsponsorin verlost die Migros unter den Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins insgesamt 100 Gratisstarts für diese fünf Herbstläufe: > Stralugano, 21. September 2008, www.stralugano.ch > St. Galler Altstadtlauf, 27. September 2008, www.altstadtlauf.ch > Genève Marathon, 28. September 2008, www.genevemarathon.ch > Murtenlauf, 5. Oktober 2008, www.morat-fribourg.ch > Lausanne Marathon, 26. Oktober 2008, www.lausanne-marathon.com So nehmen Sie an der Verlosung teil: Schicken Sie eine Postkarte mit Ihrem Namen, Adresse, Jahrgang, gewünschter Laufveranstaltung und Kategorie an: Migros-Genossenschafts-Bund Sponsoring und Eventmarketing Herbstlauf-Wettbewerb Limmatstrasse 152 8031 Zürich Oder schicken Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Herbstläufe», Ihrem Namen, Adresse, Jahrgang, gewünschter Laufveranstaltung und Kategorie an: sponsoring@mgb.ch Einsendeschluss ist der 5. September 2008.

Kinder bis zirka 13 Jahre sollen ihre sportlichen Aktivitäten vor allem vielseitig gestalten. Ein einseitiges Ausdauertraining mit zu langen Strecken ist nicht zu empfehlen. Läufe bis zu 5, höchstens 10 Kilometer am Stück sind aber geeignet, schon im Kindesalter eine gute Ausdauer zu schaffen. Worauf muss man achten?

Wichtig ist gutes Schuhwerk, das heisst richtige Lauf- und nicht einfach Turnschuhe. Grundsätzlich machen Kinder aber noch vieles intuitiv richtig. Wie trainieren Kinder am besten für einen Lauf?

Machen Kinder beispielsweise in einem Verein regelmässig Lauftraining, sollte das Spielerische nicht zu kurz kommen. Der Fantasie des Trainingsleiters sind keine Grenzen gesetzt. Rundenbolzen auf der Laufbahn vermiest den Kids das Rennen wahrscheinlich rasch. Auch sollen diverse Unterlagen benutzt werden: Rasen – auch mal barfuss, Finnenbahn, Wald, Asphalt.

«ich habe schon am Kerzerslauf teilgenommen, und es ist gut gegangen.» Carole Baeriswyl führt die Kinder Schritt für Schritt an die Herausforderung heran. Mit Rundentraining auf der Bahn, bei dem die Fortschritte mit Applaus quittiert werden, aber auch mit Circuits in der Halle.

Kohlenhydrate und viel Flüssigkeit tanken Abwechslung ist angesagt, damit die Kids nicht plötzlich genug vom Joggen haben. Für Murten werden alle Schülerinnen und Schüler trainieren, die Teilnahme am Kinderlauf stellt die Lehrerin ihnen jedoch frei. Damit sich die Kinder optimal auf ihr Rennen vorbereiten können, erhalten sie vorab von der Migros einen persönlichen Ernährungs- und Trainingspass. Hier führt jedes Kind über die inneroder ausserhalb der Unterrichtsklassen stattfindenden Trainings Buch. Der Pass stellt auch auf kindgerechte Art die Eckpfeiler einer vielseitigen und gesunden Ernährung dar. Als ehemalige Leichtathletin weiss die Lehrerin aus Courtepin, wie wichtig eine ausgewogene

Ernährung nicht nur während des Laufs, sondern auch in der Vorbereitung ist. Sie erarbeitet mit der Klasse einen gesunden Menüplan und empfiehlt den Kindern, in den Tagen vor dem Lauf genügend Kohlenhydrate in Form von Spaghetti oder Reis zu sich zu nehmen und ausreichend zu trinken. Am grossen Tag sollte dann ein leicht verdauliches Zmorge genossen werden. Unterwegs wird für Verpflegung und Flüssigkeit gesorgt sein. Wer bereits vor dem Lauf einmal wie ein Profi trainieren will, kann am 24. September und am 1. Oktober jeweils am Nachmittag in Freiburg an einem Extratraining teilnehmen. Mit dabei sind namhafte Athleten, etwa der bekannte Freiburger Läufer Rolf Rüfenacht. Klar, dass sich auch die Kinder der 6. Klasse aus Courtepin diese Chance nicht entgehen lassen. Text Caroline Doka Bilder Severin Nowacki

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

Per Mausklick zum Traumauto

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Wer eine Occasion sucht, wird im Internet schnell fündig. Das Migros-Magazin hat das Angebot der grössten Anbieter unter die Lupe genommen. Unsere Tipps für Käufer und Verkäufer.

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ie Google-Suche nach «Auto Occasion» listet ganz zuoberst die grösste Schweizer Online-Autobörse auf: www.autoscout24.ch. Über 115 000 Autos werden auf dem seit acht Jahren existierenden Portal feilgeboten. Wir machen die Probe aufs Exempel und suchen nach einem neuen Modell, dem Fiat 500. Autoscout24 liefert die Qual der Wahl: 242 Treffer, 20 davon sind historische Cinquecentos, der Rest praktisch alles Neuwagen. Kein Wunder: Die meisten Angebote kommen von Autohäusern und Händlern. «4700 Garagisten inserieren permanent bei uns, daher ist der Neuwagenanteil relativ hoch – normal bei einem recht neuen Modell», erklärt Oliver Rihs, Direktor von Autoscout24. Bei unserer Suche nach dem Fiat 500 spuckt www.car4you.ch, die Nummer 2 der Schweizer Autosites, 104 Angebote aus, 22 davon sind die Oldtimerversion.

Auch Umweltbewusste werden fündig Die riesige Auswahl lässt sich verringern, indem man nach Preis, Kilometerstand oder Distanz bis zum Verkäufer einschränkt. Die meisten Angebote sind bebildert. Bei Interesse gleich beim Verkäufer telefonisch nachfragen, ob das Angebot noch gilt und ob die Angaben zu Kilometerstand, Ausstattung und Preis stimmen. Am besten gleich einen Termin für die Probefahrt vereinbaren.

Schweizer Top-Autosites: neutrale Comparis und die beiden mit der grössten Auswahl.

Erst Online, dann Augenschein Wer das passende Auto im Internet gefunden hat, sollte es vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen. Am besten zu zweit, denn vier Augen sehen mehr. Bei Occasionen Fahrzeugpapiere und Serviceheft kontrollieren. Nach Unfallschäden fragen, der Verkäufer ist verpflichtet, wahrheitsgemäss zu antworten. Verläuft die Probefahrt gut, sollte man beim Kauf mindestens drei Monate Garantie verlangen. Das Auto vor Ablauf der Garantie von einer neutralen Stelle (z. B. beim TCS oder der Autedia) prüfen lassen. Weitere Infos unter www.tcs.ch und www.autedia.ch

AUTO | 101

Wer besonders umweltfreundliche Fahrzeuge sucht, kann bei www.ecocar4you.ch gezielt Autos mit wenig CO2-Ausstoss oder alternativen Antrieben finden. «Derzeit sind rund 1200 ökofreundliche Autos in dieser Spezialdatenbank», so Car4youGeschäftsführer Roger Dalsanto. «In der regulären Autobörse findet man fast 70 000 Fahrzeuge – besonders umweltfreundliche kennzeichnen wir auch hier mit einem grünen Symbol.»

Chancen für eigenes Angebot erhöhen Wer seinen Wagen online verkaufen möchte, beschafft sich am besten zuerst eine Bewertung bei www.eurotaxglass.ch. Kostenpunkt: 11 Franken. Das hilft, den Preis so festzulegen, dass die Verkaufschancen hoch sind. Auf www.fahrzeugmarkt.ch ist die Bwertung gratis, aber auch weniger exakt. Nach der Festlegung des Preises das Angebot hochladen, am besten mit Bild. Ein Inserat mit vier Wochen Laufzeit gibts bei Autoscout 24 ab 94 Franken, bei Car4you ab 69 Franken. Als neutraler Anbieter hat www.com paris.ch einen eigenen OnlineAutomarkt. «Wir holen uns aus dem Internet die wichtigsten Fahrzeugangebote und vergleichen die Preise mit dem aktuellen Marktpreis für das jeweilige Auto», erklärt Doreen Hartmann, Produktmanagerin bei Comparis. Aus diesem Vergleich resultiert eine Benotung, die anzeigt, wie gut das Angebot gegenüber dem Marktpreis zu bewerten ist. Die meisten Angebote bei Comparis werden von den beiden obgenannten Anbietern übernommen, so enstehen oft Doubletten. Unsere Suche nach dem Fiat 500 ergibt denn hier auch 291 Treffer – ein irreführendes Resultat. Nach dem Treibstoffverbrauch lässt sich die Auswahl auf Comparis noch nicht einschränken. Ab Herbst soll dies laut Doreen Hartmann aber möglich sein. Text und Bilder Herbie Schmidt


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besser leben

Migros-Magazin 35, 25. August 2008

NEWS

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Vor rund 50 Jahren entstand die Theorie, jeder Mensch kenne über sechs Ecken jeden anderen Menschen. Microsoft-Forscher haben diese Theorie auf das Web 2.0 angewendet und kommen zum Schluss: Tatsächlich sind alle miteinander vernetzt, allerdings über «6,6 Ecken».

Günstigere Ferien Auslandreisen können das Ferienbudget im Nachhinein, wenn die Handyrechnung kommt, arg strapazieren. Nachdem die EU bereits für günstigere Roamingtarife gesorgt hat, dürften bis nächstes Jahr auch SMS und mobiles Surfen günstiger werden.

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Nicht alle Filme auf YouTube sind kindergerecht. Deshalb gibt es jetzt die Website Totlol.com mit Videos ausschliesslich für Kinder — von den Teletubbies über allerlei Trickfilme bis zu selbst gedrehten Kindervideos. Die bisher rund 120 Filme stammen meist von YouTube, wurden aber von Eltern sorgfältig ausgesucht. www.totlol.com Anzeige

MULTIMEDIA | 103

Klein ist ganz schön stark

Kleiner, leichter, besser? Mini-Notebooks sind trendy, doch wer braucht überhaupt einen solchen ultrakleinen Computer?

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ie meisten Computerhersteller bieten seit Kurzem eine neue PCSpezies an: die Mini-PCs oder Netbooks, wie sie auch genannt werden. Diese kleinen, aber dennoch (fast) kompletten Computer wiegen nur knapp ein Kilogramm, besitzen aber sonst alles, was man als durchschnittlicher PC-User benötigt. Mini-PCs sind schick und lassen sich an einem kleinen Ort verstauen. Aber sie sind nicht für jede Anwendung die beste Lösung. Folgende Überlegungen helfen Ihnen beim Entscheid für das Ihren Bedürfnissen entsprechende Gerät: Komfort: Mini-PCs sind klein und leicht und somit ideal für die

Arbeit unterwegs. Nachteile beim stationären Gebrauch: Die Tastatur ist bei diesen Geräten meist so klein, dass das Tippen nur schlecht von der Hand geht. Zudem fehlen oft ein CD/DVD-Laufwerk sowie wichtige Anschlüsse wie Ethernet oder zusätzliche USB-Ports. Ein etwas grösserer Laptop lässt sich ebenfalls gut mitnehmen und ist im Gebrauch komfortabler. Einsatzzweck: Soll der Computer möglichst leistungsfähig sein, um damit Computergames spielen zu können oder Videofilme zu bearbeiten? Dann ist ein Desktop-PC mit einem grossen Bildschirm die beste Wahl. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesen PCs besser als bei Laptops,

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die bei gleicher Leistung meist teurer sind. Platzverhältnisse: Ein Desktop-PC braucht ein eigenes Plätzchen in der Wohnung, wo er unverrückbar stehen bleibt. Ist ein solcher Platz nicht vorhanden oder möchte man lieber nicht seinen Schreibtisch permanent besetzen, ist ein Laptop die bessere Wahl. Da es mobile Computer auch mit 17-Zoll-Bildschirm und grosser Leistung gibt, können diese Geräte ein guter Desktopersatz sein – besonders wenn man auch mal auf dem Sofa, am Küchentisch oder auf dem Balkon surfen oder arbeiten möchte. Text Felix Raymann Bild Raphaela Pichler


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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LeShop.ch ist einfach top! Was ist Ihre Aufgabe bei LeShop.ch? Kurz gesagt, bin ich verantwortlich für die Kundenakquisition und -bindung. Meine Arbeit besteht darin, den Bekanntheitsgrad von LeShop .ch zu steigern, z. B. mit Fernsehwerbung, Sponsoring oder PR-Kampagnen in den Medien. Mit Hilfe verschiedener Kommunikationsmittel wollen wir die ie potenziellen Kunden/-innen en davon überzeugen, LeShop.ch h auszuprobieren, und ihnen einen n so guten Service bieten, dass sie e wiederkommen. Konkret ist es mein Ziel, die Anzahl Bestelellungen stetig zu erhöhen. Wer ist das Zielpublikum? ? Das bin ich (lacht). Wie in den herkömmlichen Supermärkten machen Frauen auch bei uns rund 80 Prozent der Kundschaft aus. Die typische Kundin ist die berufstätige Mutter, häufig mit Kleinkindern. Beim Jonglieren zwischen Arbeit und Familie bleibt nicht viel Zeit zum Einkaufen, und so trägt LeShop.ch einen wesentlichen Teil zur Lebensqualität bei. Man könnte sagen, dass LeShop.ch das Shopping-Paradies für junge Mütter ist. Benutzten Sie LeShop.ch schon vor dem Job? Nein, denn als meine Tochter geboren wurde, habe ich mir eine Auszeit vom Berufsleben genommen, um mich voll und ganz meiner kleinen Familie zu widmen – ich war also nicht übermässig stark beansprucht. Jetzt kann ich mir ein Leben ohne diese praktische Dienstleistung allerdings gar nicht mehr vorstellen. Wo haben Sie vorher gearbeitet? Ich war während rund sechs Jahren für die Unilever Gruppe im Bereich Parfümerie und Luxuskosmetik tätig. Zunächst im Bereich der Verkaufsvorhersage und Logistik-Koordinierung für die europäischen Länder, dann für den Vertrieb und die Entwicklung der Marken in Osteuropa und im Mittleren Osten.

Was ist so top an Ihrem Job? Zunächst einmal ist es das Zunä Gefühl, Gefü eine wirklich sinnvolle Aufgabe zu erfüllen, da unsere Aufgab Dienstleistung vielen stark Dien beschäftigten Leuten das Leben besc erleichtert. Es ist eine grosse erleic Befriedigung, die LebensqualiBefrie tät insbesondere von berufstätigen tätige jungen Müttern zu verbessern, die mehr als genug verb mit der Organisation des Allt Alltags zwischen Büro und Krippe oder Kindergarten zu Krip tun haben, aber auch von gebrechlichen ge oder körperlich eingeschränkten Perso sonen, die nicht schwer tragen dürfen. Auch umwelttrag bewusste Konsumenten/-innen Konsumenten/-inne schätzen unsere Dienstleistung, da sie im Vergleich zum herkömmlichen Einkauf wertvolle Umweltressourcen spart. Ein weiterer Pluspunkt ist das Arbeitsklima: Das LeShop.ch-Team ist relativ klein, und der Beitrag jeder einzelnen Person umso wichtiger. Selbständige Arbeitsund Denkweise sind hier gefragt und geschätzt. Und last but not least ist die Unternehmenskultur sehr dynamisch, persönliche Initiativen und die Übernahme von Verantwortung werden gefördert. Das liegt sicher am Tätigkeitsfeld, aber auch an den Stärken der Direktion: «Do-it-Mentalität», ein visionärer, entscheidungsstarker Führungsstil, Integrität, Pragmatismus und die Bereitschaft zum Zuhören gehören dazu. Was hat die Partnerschaft von LeShop.ch und Migros verändert? Unsere Dienstleistung hat bei den Kunden/-innen fast von einem Tag auf den anderen einen riesigen Vertrauensbonus gewonnen. LeShop.ch besass schon vorher die nötigen Kompetenzen und Fachkenntnisse im Online-Lebensmittelhandel, aber erst in Verbindung mit dem bewährten Migros-Namen sagten sich die Kunden/-innen: «Da steht die Migros dahinter, das funktioniert! Ich weiss, dass ich meine Bestellung tipptopp und pünktlich erhalten werde.»


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Migros-Magazin 35, 25. August 2008

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Landwirt zu vermieten

Andreas Seeholzer wohnt zwar in einem Block, aber er ist Bauer mit Leib und Seele. Bis er ein eigenes «Höckli» hat, hilft er anderen Landwirten, wenn Not am Mann ist.

A

ndreas Seeholzer (39), genannt Res, ist der Bauer aus dem Bilderbuch: Stattlich und kräftig, mit hellen, freundlichen Augen über der mächtigen Nase, ein Mann mit Schnauz und warmem Händedruck. Er passt perfekt auf den geräumigen Zelglihof im aargauischen Althäusern, der sich über weite Maisfelder und Wiesen erstreckt. Doch Res ist nur vorübergehend hier: Er melkt fast jede Woche andere Kühe, fährt Traktoren über immer wieder andere Felder und pflückt Obst von fremden Bäumen.

Res schmeisst den Laden auch mal allein «Letzte Woche war ich auf einem Hof, dessen Bauer eine Hüftoperation hatte», erzählt er, «der nächste Einsatz ist eine Ferienvertretung.» Bei Unfall und Krankheit, wenn es besonders viel zu tun gibt oder wenn ein Landwirt auch einmal verreisen will, dann kommt Res Seeholzer wochenweise als so genannter landwirtschaftlicher Betriebshelfer zum Einsatz – zurzeit als Einziger im Kanton Aargau. Der Ausdruck «Helfer» wird dem, was er macht, allerdings nicht wirklich gerecht. Wenn es sein muss, schmeisst Seeholzer einen Hof nämlich auch ganz allein. Er zieht Scheunenwände hoch, pflegt Waldränder, gestaltet den Garten um, baut Treppen, repariert die Melkmaschine, macht Erntemaschinen winter-

Im High-TechCockpit: Die Landwirte vertrauen ihrem Helfer Res die teuren Traktoren an.

fest und fährt mit 130 000-fränkigen, mit Elektronik vollgestopften Traktoren über die Felder. «Ja, der Res hat mein volles Vertrauen», nickt Bauer Sepp Stöckli (51) vom Zelglihof. Der Hof gilt mit knapp 29 Hektaren Nutzfläche in der Schweiz als mittelgrosser Betrieb. Stöckli überliesse dem Helfer das Anwesen sogar ganz, wenn er mit seiner Frau Christina (53) in die Ferien fahren würde. Indes: Zwischen März und November ist an eine Auszeit nicht zu denken. Der Arbeitstag beginnt zwischen 5 und 5.30 Uhr und ist lang.

Mit Musik geben die Kühe mehr Milch «Ich arbeite etwa zehn Stunden täglich», schätzt Res Seeholzer, «und ich würde grad noch drei dazurechnen», wirft Bauer Stöckli lachend ein. 250 Franken kostet der Betriebshelfer pro Arbeitstag. Das ist für einen Landwirt viel Geld, «und deshalb schaut man schon, dass ich immer etwas zu

tun habe», schmunzelt Res. Den Takt geben die Kühe an, die morgens und abends gemolken und gepflegt werden wollen, auch am Wochenende. Die 26 Holsteiner Milchkühe im Zelglihof haben es gut: Sie stehen in einem hellen, gut durchlüfteten Stall auf trockenem Stroh und hören «Musikwelle 531». «Musik gefällt den Tieren und erhöht die Milchleistung um bis zu acht Prozent», erklärt Seeholzer. Er hat eine liebevolle Beziehung zu den Kühen, kennt jedes Tier mit Namen und freut sich, wenn sie anständig gehalten werden. Es ist nämlich nicht überall so schön und durchorganisiert wie auf dem Zelglihof, es gebe auch Höfe, auf denen keine Ordnung sei, sagt der Leasingbauer. «Doch selbst wenn ich einmal nicht einverstanden bin: So wie es der Bauer will, so muss man es machen», sagt er, «Bauern haben ihren eigenen Kopf. Wenn einer schon fünfzig ist, und er hat seinen Hof noch nicht mal für eine

Hochzeitsreise verlassen, dann ist das für den auch nicht einfach, wenn ein Fremder kommt und so tut, als ob er alles könne. Ich räume dann zwar auf und putze den Stall, aber ich sage nichts.» Res mag keinen Streit. «Ich habe Menschen grundsätzlich gern, die sind nie ein Problem», sagt er, «nur ihre Arbeitsweise ist nicht immer so, wie ich es gern hätte.» Er ist in einer Bauernfamilie aufgewachsen, mit drei Brüdern und zwei Schwestern. Der jüngste Bruder übernahm den elterlichen Hof. «Ich hätte ihn auch genommen», sagt Res ohne Groll, «aber als ich bereit war, wollte der Vater noch nicht aufhören.» Also pachtete Seeholzer nach der Lehre als Landwirt einen Betrieb in der Ostschweiz, machte die Meisterprüfung – und wanderte 1998 nach Kanada aus, in die Provinz Manitoba, wo der Winter bei bis zu minus vierzig Grad sieben Monate dauert und die Böden zwei Meter tief gefrieren. Dort hatte er einen Hof mit 50 Kühen und 200 Hektaren Land. Doch seine Frau lief ihm bald davon, weil er immer nur am «Chrampfen» war.

Die Blockwohnung ist nicht des Bauers Ding Nach sechs eiskalten Wintern kehrte Res Seeholzer aus Kanada in die Schweiz zurück. Mit seiner zweiten Frau Marietta und Söhnchen Patrick wohnt er heute in einer Blockwohnung, was ihm selber seltsam vorkommt: Der Bauer mit Leib und Seele sucht wieder etwas Eigenes. Er träumt: «Von einem schönen Höckli mit einer Obstanlage, einem Garten, Kühen … ich bin nicht der Typ für einen grossen Hof, das wäre mir zu einseitig. Ich will selber ‹e chli zum Züüg› schauen, mag Abwechslung.» Und Res gerät richtig ins Philosophieren, wenn er schon mitten am Tag ruht und plaudert, statt zu arbeiten: «Ich liebe das Bauern, aber man muss aufpassen, dass es einem nicht zur Last wird mit dem Dauerstress. Das Wichtigste ist, für sich selber zu schauen und zufrieden zu sein mit dem, was man hat.» Text Karin Aeschlimann Bilder Vera Hartmann


mein ganzer stolz | 109

Der Stรถrbauer in Aktion bei Kuh Berra. Andreas Seeholzer erkennt die Tiere am Euter und weiss ihre Namen.


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Migros Magazin 35 2008 d BL