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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 34 | 20. AUGUST 2012 www.migrosmagazin.ch

Schweizer Persönlichkeiten und ihre Kraftorte: Wetterfee Sabine Balmer-Wasser lädt die Batterien am Hallwilersee auf. I 12

ÄRZTEKRISE I 26

Der Schweiz gehen die Mediziner aus. NACHHILFE BOOMT I 78

Viele Schüler brauchen Unterstützung. LUCA HÄNNI I 102

Bild: Paolo Dutto

Auftanken und abheben

Hausbesuch beim Berner Popstar. Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


RUBRIKENTITEL 2 |

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DIE NATUR WEIS

UNTERRUBIKENTITEL

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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RUBRIKENTITEL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

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UNTERRUBIKENTITEL | 3

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Wo liegt Ihr Kraftort? Ich habs nicht so mit der Esoterik: Dieses Fühlen, Spüren, das Pendeln, auf Stimmen hören und Schwingungen aufnehmen ist nicht meine Welt. Als Betriebsökonom und früherer Wirtschaftsjournalist bin ich eher ein Mann der Zahlen als der Mystik. Mit Spiritualität sind die drängenden, grossen Probleme der Menschheit nicht in den Griff zu bekommen. Da brauchts doch eher nüchternen Sachverstand und handfeste Lösungen.

NR. 34, 20. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

8 | GENERATION M Bauer Thomas Compagnoni produziert für die Migros im Puschlav «Bio Weide-Beef». Seine Rinder leben in Gruppen und bekommen viel Auslauf an der frischen Luft.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass es Orte gibt, die einem Kraft oder innere Ruhe schenken können. Ob man diese Kräfte, Schwingungen, aber messen kann, wie dies Andrea Fischbacher, Leiterin der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz, in unserer aktuellen Ausgabe behauptet? Ich denke, Kraftorte sind eine sehr persönliche Sache, und die Kraft, die solche Orte übertragen, schöpfen die Menschen aus sich selber. Aus positiven Erinnerungen, guten Gefühlen, Gedanken, aus Erfahrungen, die man an einem ganz bestimmten Platz besonders stark wieder aufleben lassen kann.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

Oft sind es Orte aus der eigenen Kindheit, wie bei FDPNationalrat Andrea Caroni, der sich im Heilbad Unterrechstein im Appenzellischen am wohlsten fühlt. Dort nämlich, wo er schon als Kind baden durfte. Oder Orte, an denen man persönliche Erfolge oder Leistungen, die das eigene Leben geprägt haben, besonders spürt. Wie bei Ex-Abfahrtsweltmeister und Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann, der sich an einem ganz besonderen Platz, an einer Skipiste, besonders getragen fühlt (Seite 18). Mein persönlicher Kraftort liegt am Waldrand, hoch über der Gemeinde, in der ich aufgewachsen bin.

GENERATION M

8 | Bio Weide-Beef Rindfleisch aus tierfreundlicher Haltung.

MENSCHEN

12 | Porträt Fünf Schweizer Prominente zeigen ihren ganz persönlichen Kraftort. 20 | Auf ein Wort 22 | Porträt TV-Moderator Patrick Hässig leistet im Zürcher Waidspital seinen Zivildienst. 26 | Interview Patricia Manndorff im Gespräch. 31 | Kolumne: Der Hausmann.

Und welches ist Ihr ganz persönlicher Kraftort? Wo tanken Sie Energie? Schreiben Sie mir, oder noch besser, schicken Sie mir ein Foto! Ich bin sicher, wir bringen gemeinsam eine ganze Galerie von positiv aufgeladenen Flecken unseres Landes zusammen!

AKTUELL

32 | Komponist Kirschner vertont Chips

SCHAUFENSTER

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

26 | MENSCHEN Chefärztin Patricia Manndorff übt harsche Kritik daran, wie die Schweiz ihren medizinischen Nachwuchs vernachlässigt.

36 | 39 | 41 | 43 | 45 | 47 | 48 | 59 | 61 |

Bio-Brot mit gesunder Keimkraft Student gewinnt mit Honig-Dessert Eistee ist nachhaltig geworden Der gute Kaffee wird 20 Jahre alt Schlagrahm frisch aus dem Becher M-Gastro: Das schlanke Frühstück Animanca: Ferienlager zu gewinnen Fleisch ist immer gut Die Schule kann beginnen!

SAISONKÜCHE

62 | Thunfisch mit Wasabi-Mayonnaise Violinist Richard John Westphalen kocht.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

INHALT | 5

IHRE REGION

67 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

73 | Mix 78 | Familie Immer mehr Schülerinnen und Schüler nehmen Nachhilfestunden. 86 | In Form Musik ist nicht nur gute Unterhaltung, sondern beeinflusst auch den Körper. 89 | Auto Der Chevrolet Cruze bietet viel Komfort und Platz zum Schnäppchenpreis.

MEINE WELT

102 | Luca Hänni Der «DSDS»-Gewinner zeigt, wie wohl er sich in Uetendorf BE fühlt.

102 | MEINE WELT Die Welt des Luca Hänni ist farbig und laut. Doch der Sänger aus dem Bernbiet hat die Bodenhaftung nicht verloren.

Bilder: Marco Zanoni, Andrea Badrutt, Christian Benedikt

RUBRIKEN

10 | Forum 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

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Mehr auf generation-m.ch


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

AKTUELLES | 7

FRISCH IN DER MIGROS

Birnenzeit Die ersten Williams-Christ-Birnen leuchten in herbstlichen Farben. Mancher beisst am liebsten in die pure Frucht, andere haben den Dessertklassiker Poire Hélène gern. Die Kindervariante davon ist der Birnen-Igel: Dazu werden pochierte und halbierte Birnen mit Schokoladensauce übergossen und mit Mandelstiften gespickt. Zwei Gewürznelken dienen als Augen, eine kleine Marzipankugel wird zur Nase. Eine fröhliche Birnenzeit!

Rund 100 Jahre alte Strecke: Die Furka-Dampfbahn verkehrt zwischen Realp UR und Oberwald VS.

Hilfe für die Bahnlegende

Die Furka-Dampfbahn erhält vom Migros-Hilfsfonds 100 000 Franken. Das Geld fliesst in dringend nötige Sanierungsarbeiten.

E

Bilder: Stockfood/bab.ch, Carol Friedman, Alessandro Della Bella

in Wahrzeichen der Bahngeschichte ist in Gefahr: Langfristig droht die Reuss die Stützmauern der historischen Schienenstrecke von Realp UR bis Oberwald VS an einer bestimmten Stelle zu unterspülen. Ein 150 Meter langer Uferabschnitt muss daher befestigt werden. Zum insgesamt 600 000 Franken teuren Bau-

Tickets für das Konzert von Jessye Norman zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost zweimal zwei Tickets für das einzige Schweizer Konzert der amerikanischen Operndiva Jessye Norman. Der Anlass am 4. September in der Zürcher Tonhalle findet im Rahmen der Konzertreihe MigrosKulturprozent-Jazz statt. Jessye Norman hat international eine grosse Fangemeinde; 2006 erhielt sie einen Grammy Award für ihr Lebenswerk. Beim Zürcher Galakonzert zeigt sich die Sängerin von einer ungewohnten Seite – als Jazzinterpretin. Ihre Darbietung ist amerikanischen Legenden wie Duke Ellington oder Ella Fitzgerald gewidmet. www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff

vorhaben steuert der MigrosHilfsfonds 100 000 Franken bei. Bereits seit 1979 unterstützt dieser Fonds Vorhaben, die Mensch und Natur zugutekommen. Jedes Jahr werden insgesamt eine Million Franken zu Projekten im In- und Ausland beigetragen. Das Geld kann zum Beispiel der Solarstromproduktion in Äthiopien oder

auch einem Hochwasserschutzdamm im Bündner Oberland zugutekommen. Dass der Hilfsfonds nun die Furkabahn unterstützt, passt zur Migros-Tradition: 1941 setzte sich Gottlieb Duttweiler schon tatkräftig dafür ein, dass die MonteGeneroso-Zahnradbahn im Tessin vom Abbruch verschont blieb. Text: Michael West

REGION BASEL

Filmherbst

Die Zauberlaterne, der Filmklub für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, nimmt seine beliebten Vorstellungen ab Herbst wieder im Kultkino Camera an der Rebgasse in Basel auf. Die Saisonkarte für neun Filme kostet 40 Franken pro Kind, für weitere Geschwister noch 30 Franken. Die Filme werden jeweils am schulfreien Mittwochnachmittag gezeigt. Vor jedem Film erhalten die Kinder eine Klubzeitung. Mehr zu diesem einmaligen Filmklub in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel und ab sofort unter: www.zauberlaterne.org


GENERATION M 8 |

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BIO WEIDE-BEEF

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

rsprechen und Mit verbindlichen Ve n engagiert sich die konkreten Projekte ration von morgen. Migros für die gene h langfristig, die sie verpflichtet sic n, den nachhaltigen tze hü umwelt zu sc gegenüber gesellKonsum zu fördern, d eitenden sozial un schaft und Mitarb h sic d un eln vorbildlich zu hand Lebensstil einfür einen gesunden zusetzen. n zu Generation M Mehr Informatione w.generation-m.ch finden Sie unter: ww

Unter Strom: M-way will weiter wachsen

Die Migros-tochter M-way, spezialistin für Elektrofahrzeuge und nachhaltige Mobilität, plant einen weiteren Ausbau ihres Filialnetzes. Im kommenden Winter wird ein shop in Bern eröffnet, wo das unternehmen bereits im «Westside» präsent ist (Bild). somit verfügt M-way bis Ende Jahr über sieben eigene Filialen in Zürich, Basel, Bern, st. gallen, genf und Lausanne. Künftig setzt das Unternehmen auf das Franchise-Konzept und will sein Filialnetz mit geeigneten Lizenznehmern nach und nach weiter ausbauen. «M-way ist weit mehr als ein Fachgeschäft für Elektrofahrzeuge», erklärt Hans-Jörg Dohrmann, geschäftsführer von M-way. «Wir haben die Vision einer neuen vernetzten Mobilität, die es der stark wachsenden Bevölkerung in den Ballungsgebieten erlaubt, sich ökologisch, schnell und günstig fortzubewegen. Das Franchise-Konzept ermöglicht uns, die Marke M-way zu stärken und unser geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen.» M-way plant, innerhalb der nächsten Jahre in den wichtigsten Schweizer Städten mit einer eigenen Filiale oder einem FranchisePartner präsent zu sein und dadurch auf insgesamt 15 standorte anzuwachsen. Das Franchise-Konzept wird in der Deutschschweiz lanciert.

Thomas Compagnoni (links) und Tobia Crameri: Eine Rückkehr zur konventionellen Landwirtschaft können sich die beiden Bauern nicht mehr vorstellen.

Perspektive dank Bio

Die Biobauern Thomas Compagnoni und Tobia Crameri produzieren im Puschlav für die Migros «Bio Weide-Beef». Die Rinder geniessen saftige Alpweiden, die Bauern gute Zukunftsaussichten.

E

in Sommerregen wäscht die Felsen im Puschlav, dem südöstlichen Zipfel der Schweiz. Die Sicht ist eingeschränkt und reicht gerade noch bis zu den obersten Lärchen. Als Entschädigung wirkt das satte Grün der Weiden nass noch satter und saftiger, die Szenerie mit den Wolkenfetzen noch mystischer. Ein kleines Grüppchen Wanderer findet beim Stall der Alp Sau-

seo auf rund 2000 Meter über Meer Unterstand. Drüben, einen Steinwurf weit entfernt vom zweiten, älteren Alpgebäude aus dem 17. Jahrhundert, kauern Campierende unter Plastikblachen. Ob die wissen, dass vor zwei Tagen Bär M13 in der Gegend gesichtet wurde? Die beiden Biobauern Thomas Compagnoni (47) und Tobia Crameri (45) aus Poschiavo nehmen sowohl den Regen als


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

GeneRation M

BIO wEIDE-BEEF | 9

auch den Bär gelassen. Hüte schützen gegen das eine, Optimismus gegen das andere. Letzteres wohl nur, solange sich M13 weiterhin mit dem Verzehr von Schafen begnügt und ihre Kühe und Rinder in Ruhe lässt. «Ich hoffe, der Bär mag zwischendurch auch vegetarische Nahrung», scherzt Compagnoni.

Die Bauern sind motiviert, denn die Nachfrage stimmt Compagnoni und Crameri führen gemeinsam mit zwei weiteren Bauern, Kollege Andrea Cortesi und Crameris Bruder Corrado, eine Betriebsgemeinschaft. Sie produzieren «Bio Weide-Beef» für die Migros. Der Betrieb umfasst rund 120 Hektaren, mehrheitlich Pachtland, auf dem derzeit 280 Tiere weiden. Drei Alpen gehören dazu, eine davon, die Hochebene Cavaglia, verfügt quasi über eine eigene Haltestelle des Bernina-Express. Die beiden Bauern stehen im Regen und lassen ihren Blick über Landschaft und Tiere schweifen. «Wenn hier nicht Bio ist, wo dann?», fragt Crameri. Bis 2003 hat Compagnoni gemeinsam mit einem Kollegen konventionelle

Milchwirtschaft betrieben. Daneben Compagnoni und Crameri angeregt und bauten sie sich aber bereits ein Stand- teils mit viel Körpereinsatz über die bein im Biobereich auf. Sie züchteten so- Agrarpolitik. Im Dorf angekommen, genannte Mastremonten: Kälber der geht die Debatte mit einer Kaffeetasse in jüngsten Weide-Beef-Stufe, bis zu der Hand nahtlos weiter. Es wird spüreinem Gewicht von 150 Kilogramm. Zu- bar: Da ist nicht nur eine Arbeit betrofnächst kauften sie die Kälber und zogen fen, sondern das ganze Leben. Entspresie auf. Später kamen eigene Muttertie- chend ist Leidenschaft im Spiel. «Mit re hinzu. Die Crameri-Brüder taten das- der Bildung der Gemeinschaft und der selbe auf ihrem Hof, blieben der Milch- Fokussierung auf unser Bioprodukt sind wirtschaft allerdings bis im vergangenen wir gut aufgestellt», geben sich die beiJahr treu. Seit Beginn dieses Jahres span- den Bauern zuversichtlich. Dass ihr bionen die vier Bauern zusammen und set- logisch orientiertes Handeln bereits wezen nun von A bis Z auf die Produktion nige Monate nach der Gemeinschaftsvon «Bio Weide-Beef». «Für uns ist es gründung sehr positive Tendenzen aufsehr befriedigend, ein Produkt herzu- zeigt, ist, sehr zur Freude der Bauern, stellen, für das eine gute Nachfrage vor- nicht das Verdienst von Agrarpolitikern, handen ist», erklärt Compagnoni. «Die sondern ihr eigenes. Und ein wenig auch Bioproduktion gibt uns eine echte Per- das der Migros und ihrer Kundschaft. spektive», ergänzt Tobia Crameri. Die Text: Beat Matter Bilder: Andrea Badrutt daraus resultierende Motivation sieht man den Bauern förmlich an. Zurück zur konventionellen Milchproduktion, das kann sich keiner der Bauern mehr vorstellen. So wie Compagnoni und Crameri denken immer mehr Schweizer Bauern. Gemäss den letzten Zahlen von Bio Suisse, der stärksten Bioorganisation des Landes, haben sich im vergangenen Jahr über ein Viertel mehr Betriebe für die Umstellung auf Bio entschieden als im Jahr davor. Auf 6000 Höfen wurde im letzten Jahr schon nach Biorichtlinien produziert, das entspricht einem Anteil von elf Prozent. Ähnlich präsentiert sich der Trend auf Verkaufsseite: Der Schweizer Detailhandel erzielte im vergangenen Jahr mit Bioprodukten einen Umsatz von gut 1,7 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. Mit 7 Prozent war das entsprechende Wachstum bei der Migros sogar noch grösser. Das kommt nicht von «Bio Weide-Beef» in Kürze ungefähr: Die Migros führt mittlerweile über 1000 BioDas Label «Bio Weide-Beef» kennzeichnet biologisches Schweizer Rindfleisch aus tierfreundlicher und produkte im Sortiment — und naturnaher Haltung: Die Tiere werden in Gruppen will dieses weiter ausbauen. gehalten und haben das ganze Jahr über AuslaufDer «Generation M» vermöglichkeiten – im Sommer sind sie täglich auf der spricht sie, «bis 2015 unser Weide. So nehmen die Tiere frisches und hochwertiBiosortiment auszubauen und ges Futter zu sich. «Bio Weide-Beef» gibts in den Fidadurch weiteren 300 Biobaulialen der Genossenschaften Migros Ostschweiz, Züern die Existenz zu sichern». rich und Aare zu kaufen. Weide-Beef aus der Region Während der holprigen bieten die Genossenschaften Luzern und Basel an. Fahrt von der Alp hinunter nach Poschiavo diskutieren

Artgerechte Haltung: Die 280 Tiere weiden auf drei Alpen im Puschlav.


FORUM 10 |

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LESERBRIEFE

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MIGROS-MAGAZIN |

MM 33: «Afrika Gentech zu verbieten ist kriminell», grosses Interview mit dem britischen

«Gentech verur

! Paul Collier sieht in der Gentechnik und der industriellen Landwirtschaft die Lösung für das Hungerproblem in Afrika. Hans Rudolf Herren Mit dieser Haltung befindet er sich durchaus im Einklang mit der Politik der multinationalen Agrarkonzerne, doch unter den Landwirtschaftsfachleuten — auch jenen der Entwicklungsländer — steht er ziemlich allein auf weiter Flur. So kritisiert zum Beispiel der Weltagrarrat in seinem 2008 publizierten Bericht pointiert die sozialen und ökologischen Fehlentwicklungen der industriellen Landwirtschaft und plädiert dafür, künftig in erster Linie auf die Kleinbäuerinnen und -bauern zu setzen. Diese sind in der Lage, die Menschen in den Entwicklungsländern zu ernähren — wenn sie entsprechend gefördert werden. Niemand will Afrika Gentech verbieten. Indessen stellte der Weltagrarrat aufgrund der Ergebnisse zahlreicher Studien fest, dass diese den Hungernden derzeit nichts zu bieten hat und auch mittelfristig nur wenig dazu beitragen kann, die Ernährungssituation der Menschheit zu verbessern. Die widerstandsfähige Gentech-Pflanze, die auch unter trockeneren Bedingungen gedeiht, ist vorläufig Utopie, und sie wird — sollte sie dereinst einmal Wirklichkeit werden — für die Kleinbauern unerschwinglich bleiben. Nicht utopisch und viel billiger sind dagegen die heute schon verfügbaren ökologischen Methoden, wie sie auch von meiner Stiftung Biovision in Afrika eingesetzt werden. Diese Methoden er-

möglichen eine nachhaltige Steigerung der Erträge in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft Asiens, Afrikas und Lateinamerikas um 50 bis 150 Prozent. Hans Rudolf Herren Präsident Biovision Welternährungspreisträger Co-Vorsitzender des Weltagrarberichts (IAASTD)

! Seit den 60er-Jahren ist bekannt, dass Monokulturen die Landschaft langfristig zerstören. Diverse Studien haben gezeigt, dass in Asien und Afrika vor allem die Korruption der Regierungen schuld ist, dass nicht mehr natürlicher Handel im selbstversorgenden Kleinhandel möglich ist. Ist der politische Wille da, kann auch ein Umdenken stattfinden: Statt immer mehr ressourcenverschlingendes Fleisch zu produzieren, würde eine vegetarische Ernährungsweise, für Mensch, Tier und Natur eine gesunde und langfristig veranwortungsvolle Lebensweise, allen Nutzen bringen. Guido von Arx 8055 Zürich

! Die Aussagen von Herrn Paul Collier während des Interviews mit Herrn Philipp Löpfe haben mich sehr betroffen gemacht, und zwar, weil Gentech in Indien so viel Leid verursacht. Hunderte von indischen Bauern begehen Selbstmord, weil sie sich mit Gentech-Saatgut verschuldet haben. Dazu kommt, dass genmanipulierte Pflanzen gesundheitsschädigende Auswirkungen haben. Werner Eberli 8184 Bachenbülach

! Swissaid setzt sich seit Langem dafür ein, dass «Afrika» selber über die Nahrungsmittelproduktion entscheiden kann, dass informierte Debatten und demokratische Entscheidungsprozesse stattfinden. Dabei nehmen wir klar für


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FORUM

Nr. 34, 20. August 2012 |

LESERBRIEFE | 11

Ökonomen Paul Collier.

sacht Leid» ken urs 150 Fran Dank Euro-K im Vorjahr! günstiger als

Herbstwandern in den Cinque Terre Die Wanderungen in der Umgebung von Levanto und am Golf von Tigullio führen durch unbekannte idyllische Orte, sowohl im Hinterland, wie auch an der Küste. Die Reise veranschaulicht ein Stück echtes Italien im Kleinformat.

Paul Collier fordert Gentech für die afrikanische Landwirtschaft. Damit könne der Hunger bekämpft werden.

eine gentechfreie Landwirtschaft Stellung, denn sie bringt den Kleinbauernfamilien mehr Vor- als Nachteile. Anders als Paul Collier stehen für uns die Kleinbauern und -bäuerinnen im Zentrum. Sie sind es, die den Grossteil der Nahrungsmittel produzieren, die am meisten an Hunger und Armut leiden, und denen es an Unterstützung auf allen Ebenen fehlt. Collier hingegen plädiert für eine industrielle Landwirtschaft, als hätte es die «grüne Revolution» der 70er- und 80er-Jahre nie gegeben. Dabei wurden zur Steigerung der Nahrungsmittelproduktion Tausende Kleinbauernfamilien von ihrem Land vertrieben, um im Rahmen von Grossplantagen mit hohem Dünger- und Pestizid-

einsatz die Produktivität zu erhöhen. Nach anfänglichen wirtschaftlichen Erfolgen folgte der Kater: Der Wasserverbrauch war enorm, das Land laugte aus und die Produktivität nahm stetig ab. Das Modell ist gescheitert, der einzige Profiteur ist das Agrobusiness. Umfassende Studien wie beispielsweise der Weltagrarbericht fordern einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft hin zur kleinbäuerlichen, ökologischen und auf lokale Märkte ausgerichteten Nahrungsmittelproduktion. Lokales Wissen, verbunden mit neuen wissenschaftlichen Methoden, nicht Gentech, wird die Herausforderungen des Klimawandels meistern.

Caroline Morel, Geschäftsleiterin Swissaid

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Levanto Bahnfahrt 1. Klasse via Mailand und Genua. 2. Tag: Über dem Golf von Tigullio Von Sestri Levante steigen wir hoch zum Punta Manara mit prächtiger Aussicht auf das Meer und die Baia dell‘ silenzio. 3. Tag: Naturpark Mesco Durch Olivenhaine und üppige Vegetation steigen wir zum Colle di Gritta. In Monterosso bleibt Zeit zum Besuch des Städtchens oder zum Baden. 4. Tag: Riomaggiore–Corniglia–Vernazza Wir spazieren über die «Via dell’Amore» nach Manarola. Von Volastra mit wunderbarer Sicht auf die «fünf Dörfer», die sogenannte «Cinque Terre», steigen wir nach Corniglia ab und lassen uns vom malerischen Ort Vernazza überraschen. 5. Tag: Markt und Höhenweg Am Morgen Besuch des Marktes in Levanto. Anschliessend wunderschöne Wanderung auf einem Höhenweg. 6. Tag: Riomaggiore–Portovenere Die heutige Wanderung eröffnet uns eine spektakuläre Aussicht auf den Golf von La Spezia und führt uns oberhalb der eindrücklichen Steilküste Costa Rossa an steilen Rebbergen vorbei nach Portovenere. Mit dem Schiff gelangen wir zurück nach Levanto und sehen so die Cinque Terre aus einer anderen Perspektive. 7. Tag: Wandern, Baden oder Geniessen Die Reiseleitung gibt Tipps zum Wandern, Baden oder Geniessen. 8. Tag: Rückfahrt in die Schweiz Bahnfahrt von Levanto zurück in die Schweiz. Weitere Wanderreisen mit freien Plätzen: 02.9. bis 08.9. 08.9. bis 15.9. 10.9. bis 13.9. 15.9. bis 22.9. 22.9. bis 29.9. 22.9. bis 29.9.

Südfrankreich Côte d‘Azur Italienische Riviera Chiavenna Malta & Gozo Triest und Umgebung Veltlin

Wanderungen Die Wanderungen finden auf schmalen, meist steinigen Pfaden mit teils steilen Aufund Abstiegen bis zu einer Stunde (manchmal Treppen) statt. Schöne Badegelegenheiten. Wanderungen 2 bis 4,5 Stunden.

Unterkunft Wir wohnen im familiär geführten renovierten Hotel Carla oder im Hotel Palace (off. Kategorie 3 Sterne) in Levanto. Beide Hotels verfügen über komfortable und gepflegte kleine Zimmer, welche mit Dusche/WC, Föhn, Telefon, SAT-TV und Safe ausgestattet sind.

Inbegriffen ■

■ ■

Bahnfahrt 1. Klasse (Basis Halbtax-Abo) ab Ihrem Wohnort in der Schweiz Sämtliche Bahn-, Bus- und Schifffahrten auf den Ausflügen Unterkunft im Mittelklasshotel Carla oder Palace in Levanto, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten in typischen Restaurants Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Trinkgelder in Hotel & Restaurants IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Reisedaten Herbst 2012 Jeweils Samstag–Samstag 08.09.12 – 15.09.12 22.09.12 – 29.09.12 29.09.12 – 06.10.12 06.10.12 – 13.10.12

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MENSCHEN 12 |

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PORTRÄT

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Erholen, auftanken, Fast jeder hat einen Kraftort. Einen Ort, wo er seine Batterien auflädt und sich vom in Serpiano. Andere schöpfen in einem Bad oder in den Bergen neue Energien. Fünf

Texte: Reto E. Wild, Bilder: Paolo Dutto und Daniel Winkler (1)

Gardi Hutter (59), Clownin

«Diese schöne Landschaft öffnet mein Herz»

Gardi Hutter beobachtet den Luganersee, Morcote, die Berge und den Himmel am liebsten in Serpiano, oberhalb ihres Wohnorts, des Tessiner Bergdorfs Arzo. «Diese schöne Landschaft öffnet mein Herz. Von da oben werden mein kleines Puff und der Alltagsärger plötzlich klein», sagt die bekannteste Schweizer Clownin. Alltagsärger? «In meinem Beruf bin ich mehr im Büro als auf der Bühne. Nur sie aber ist meine Leidenschaft.» Den sieben Kilometer langen Weg durch den Wald nach Serpiano in der Nähe des bekannten Ausflugsrestaurants Funivia legt sie mit dem Velo, Töffli oder zu Fuss zurück und hat oft Gäste dabei. «Dieses von Eindrücken explodierende Panoramabild verleiht mir Kraft.» Die in der Ostschweiz geborene Schauspielerin und Autorin lebt schon seit 27 Jahren in Arzo. «Vorher wohnte ich in Mailand. Als ich schwanger wurde, wollte ich aufs Land, denn ein Kind in der Grossstadt aufwachsen zu sehen, beelendet mich.» Sohn und Tochter sind inzwischen ausgeflogen. Doch sie kommen immer wieder zurück, denn auch sie lieben die Sicht auf den Luganersee.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

menschen pORTRäT | 13

Kraft schöpfen

Alltagsstress erholt. clownin Gardi hutter tut dies hoch über dem Luganersee Prominente zeigen dem migros-magazin ihre ganz persönliche «Tankstelle».


MENSCHEN 14 |

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pORTRäT

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Alte Kirchen stehen auf ehemaligen Kultplätzen»

Andrea Fischbacher ist Leiterin der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz. Für die Kraftortforscherin ist es kein Zufall, dass die meisten Gotteshäuser sich an Kraftorten befinden. Deren Stärke misst sie mit Ruten und Pendeln. Andrea Fischbacher, Sie wohnen in Oetwil an der Limmat. Wo befindet sich Ihr persönlicher Kraftort? Ich habe viele, die je nach Stimmung wechseln. Momentan ist es die Taminaschlucht bei Bad Ragaz. Denn je weiter man dort nach hinten wandert, desto stärkere Kräfte hat es. Wie messen Sie diese Kräfte? Mein Mitarbeiter Philippe Elsener, ein Naturenergetiker, und ich messen nicht. Wir testen Schwingungen. Das heisst: Pflanzen, Tiere und Menschen spüren

Kräfte, die ein Gerät nicht erfassen kann. Wenn wir also pendeln oder eine Rute in die Hand nehmen, spürt der Körper die Schwingungen, und die Rute zeigt diese mit einem Ausschlag an. Was machen Sie damit? Wir arbeiten mit der sogenannten Boviseinheit (BE), einem sich stetig verändernden Beobachtungswert. Deshalb veröffentlichen wir die Zahlen zu unseren Tests nicht. Sie sind abhängig von Mondstand, Wetter, Tageszeit und Temperatur. In diesem grenzwissenschaft-

lichen Feld bemühen wir uns, so wissenschaftlich wie möglich zu arbeiten. Wir gehen allerdings geisteswissenschaftlich vor und nicht naturwissenschaftlich, denn unsere Testmethode, die nichts mit Esoterik zu tun hat, arbeitet mit Wahrnehmung und Beobachtung. Welche Boviseinheit ist zum Leben ideal? Das Innere der Kirche von Wassen UR soll beispielsweise 15 500 BE ausweisen. Meine Wohnung hat zwischen 8000 und 9000 BE. Das passt wunderbar. 15 500 wäre viel zu viel.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

Andrea Caroni (32), FDP-Nationalrat

«Unter Wasser kommen mir Reden in den Sinn» Andrea Caroni gehört zu den jüngsten Schweizer Parlamentariern. Der fünfsprachige FDP-Nationalrat aus dem Appenzellerland mit Tessiner Wurzeln nennt einen Ort aus seiner Heimat als Kraftort. Caroni spricht nur vom «Bädli». Gemeint ist das Heilbad Unterrechstein, das sich in Grub AR befindet. «Ich durfte dort schon als Kind baden. Das Bädli ist fast so alt wie ich und befindet sich in meiner Gemeinde.» Er habe dort die Freude am Baden entdeckt und festgestellt, dass «ich nirgendwo so gut entspannen kann wie unter Wasser. Ich tanke so Kraft, und mir kommen gan-

Wie äussert sich das für die Menschen? Wenn Sie an einem Kraftort leben, können Sie nicht oder kaum schlafen. Weshalb nicht? Sie werden mit zu viel Energie überladen und fast wahnsinnig. Wahnsinnig? Ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze lebt in einer Symbiose mit der Umwelt. Der Körper nimmt Energien vom Boden auf. Wenn er zu viel hat, überlade ich mich. Hat der Boden zu wenig, entzieht er mir Energie, und ich verliere Kraft. Ihre Stelle leistet Grundlagen- und angewandte Forschung. Welchen Nutzen kann die Gesellschaft daraus ziehen? Wir werden uns der Wiege unserer Kultur bewusst. Die reformierte Kirche hat

ze Reden in den Sinn». Dort würden die Gedanken schön fliessen. Das Heilbad sei für ihn eine Wohlfühloase, die er von zu Hause aus in fünf Fahrminuten erreiche. Einmal pro Monat findet Caroni Zeit für sein «Bädli», wobei es für ihn im Winter am schönsten ist, wenn er vom Aussenbad aus die verschneite Landschaft geniessen kann. Besonders mag er die Heiss- und Kaltwassergrotte. Andrea Caroni ist auch ein wenig Mitbesitzer des «Bädlis»: Er gehört zu den rund 700 Kleinaktionären und hält zehn Aktien zum Nennwert von 200 Franken.

beispielsweise plötzlich zu viele Räume und überlegt sich, diese umzunutzen. Wenn man alte Orte neu besetzt, ist das sehr diffizil, weil man auf vorherrschende Energien schauen muss. Kirchen, Klöster oder Kapellen gelten als besonders starke Kraftorte. Zufall oder bewusst ausgesucht? In vorchristlicher Zeit wurden Kraftorte bewusst gesucht, weil Schwingungen den Kult unterstützten, denn es ging um Fruchtbarkeit, die das Überleben der Menschen erst garantierte. Man wählte also für den Kult einen Ort aus, der einem das Gefühl gab, den damaligen Gottheiten besonders nah zu sein. In der christlichen Zeit haben die Kirchen die genau gleichen Orte für ihre Zwecke umgenutzt. Deshalb stehen alte Kirchen just auf ehemaligen Kultplätzen.

Es scheint, dass man früher über Kraftorte viel mehr wusste als heute. Ja, das Wissen über Kraftorte geriet mit der Industrialisierung in Vergessenheit. Die vor zehn Jahren verstorbene Blanche Merz, die Pionierin der Schweizer Kraftorteforschung, hat diese Thematik wiederentdeckt und salonfähig gemacht. Ich habe als damalige Religionswissenschafterin ihre Biografie geschrieben und dabei realisiert, wie nah sich die Themen Kraftorte und Religion sind. Danach setzte ich mich immer tiefer mit der Materie auseinander, bis sie mich gepackt hat. Interview: Reto E. Wild Buchtipp: «Orte des Staunens – Auftanken an Kraftorten im Heidiland. 15 Wanderungen zu 55 kraftvollen Plätzen in der Ferienregion Heidiland» von Andrea Fischbacher, bei Ex Libris für 19.90 Fr.

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Gion Mathias Cavelty (38), Schriftsteller

«Die Bar ist ein Kosmos im Kosmos» Der Schriftsteller Gion Mathias Cavelty, der seit 15 Jahren in Zürich lebt, bezeichnet sich als Stadtmensch. Deshalb, sagt er, befindet sich sein Kraftort am Union Square in New York. «In der Schweiz aber ist mein Kraftort die Alien-Bar in Chur, meiner Heimatstadt. Sie ist an allen Ecken und Enden mit seltsamen Kräften erfüllt und unergründlich», so der Träger des Zürcher Journalistenpreises. Der auch als Giger-Bar bekannte Ort sei ein Kosmos im Kosmos. Man habe dort das Ge-

fühl, auf einer Geisterbahn zu sein. «Die bizarre Bar könnte deshalb auch auf dem Mars stehen.» Die Skulpturen des Künstlers HR Giger hätten ihn als Teenager entsetzt und erschreckt. Cavelty war schon vor 20 Jahren bei der Eröffnung der Bar dabei. Wann immer der Schriftsteller in der Bündner Kantonshauptstadt ist, versucht er, die Bar zu besuchen, und vergisst oft, dass sie nur bis um 20 Uhr geöffnet ist. «In solchen Momenten bleibt mir Chur so fremd wie ein Alien.»

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Sabine Balmer-Wasser (35), Meteorologin

«Ich bin sehr gerne in der Natur»

Ihr Name ist Programm: Der Kraftort von Sabine BalmerWasser befindet sich am Hallwilersee, genauer im Frauenbad in Seengen AG am Nordufer. «Speziell an diesem Ort ist, dass man vom Wasser aus die Innerschweizer Berge wie der Titlis und die Rigi wunderbar sieht, bei Föhnlagen sogar Eiger, Mönch und Jungfrau», sagt die Meteorologin, die in den DRS-Wettersendungen zu hören ist. Für die Wetterfrau ist der See der richtige Ort zum Abschalten und Auftanken: «Ich bin sehr gerne in der Natur.» In die Badi geht sie allerdings weniger zum Schwimmen, sondern lieber, um sich mit einem Sprung ins Nass abzukühlen. Im Sommer sind sie und ihre Familie rund ein Dutzend Mal am Hallwilersee anzutreffen. Vielleicht kommt Sabine Balmer-Wasser nächste Saison noch häufiger dazu: Mit ihrem Mann Alois (38) hat sie ein Haus gekauft und wird im Herbst von Lenzburg nach Seengen ziehen, zusammen mit ihren Kindern Julian (5), Pascal (3) und Aline (1).

«Die Alien-Bar in Chur ist an allen Ecken und Enden mit seltsamen Kräften erfüllt.» Gion Mathias Cavelty


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Urs Lehmann (43), Präsident von Swiss-Ski

«Hier entsteht ein Gefühl der Kraft»

Obwohl er am Lauberhorn nie besonders erfolgreich war, ist Urs Lehmanns Kraftort das Starthaus beim längsten Abfahrtsrennen der Welt. «Wenn ich hier oben auf Eiger, Mönch und Jungfrau schaue, entsteht in mir ein unglaubliches Gefühl der Kraft. Ich erinnere mich daran, dass unser Potenzial grösser ist, als wir uns zutrauen.» Dem Abfahrtsweltmeister von 1993 kommen weit oberhalb der Kleinen Scheidegg konkrete Bilder und viele Erinnerungen hoch, auch wenn sein Rücktritt vom Wettkampfsport bereits vor 15 Jahren erfolgte. «Als Athlet im Starthaus zu stehen und dann den Countdown und jubelnde Fans zu hören, gehört zu den faszinierendsten Momenten.» Als Präsident von SwissSki kommt er nach wie vor Mitte Januar zu den Lauberhornrennen. Um Kraft zu tanken, müsse er aber nicht zwingend an diesen so spektakulären Ort zurückkehren, weil «ich viel mit dem geistigen Auge lebe». Nach dem Treffen mit dem Migros-Magazin lässt es sich der Geschäftsführer von Similasan nicht nehmen, auf dem Mountainbike die Lauberhornstrecke hinunterzufahren.

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AUF EIN wORT

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ILLEGALE EINwANDERUNG AUS NORDAFRIKA

«Wir investieren in kleine Projekte»

Tunesische Asylbewerber haben keinen guten Ruf. Doppelbürger Amor Ben Hamida will mit dem neuen Verein Express Invest Tunisia das Image verbessern und Kleingewerbler in Tunesien unterstützen.

Amor Ben Hamida (54) ist schweizerisch-tunesischer Schriftsteller und lebt in Adliswil ZH. Er arbeitet am Brückenschlag zwischen Tunesien und der Schweiz.

Wir müssen etwas unternehmen, um eine nächste Migrationswelle zu verhindern — und zwar sofort. Wenn wir nicht jetzt Arbeitsplätze in Tunesien schaffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder junge Männer mit Booten nach Europa reisen. Denn die Tunesier kommen hierher, weil sie Arbeit und Geld für ihre Familien suchen. Was macht der Verein konkret dagegen?

Wir sammeln Geld in der Schweiz und investieren in kleine Projekte in Tunesien. Mit 5000 Franken schaffen wir Hilfe für eine Hühnerfarm, für Fischerboote, für Lebensmittel- oder Coiffeurläden. Das sorgt für Arbeitsplätze, wobei wir die Projekte periodisch überprüfen. Die Schweiz hat mit Tunesien eine Migrationspartnerschaft gegründet. Reicht das?

Das Abkommen ist ein Anfang. Seit dem 15. Juli 2012 wissen die Asylsuchenden, dass sie 1000 Franken Reise- sowie 3000 Franken Projektgeld erhalten, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehren. Ein kleiner Teil der Tunesier wird die Chance nutzen. Aber viele der schätzungs-

FRAU DER wOCHE

weise 1500 tunesischen Asylsuchenden in der Schweiz haben Schulden, einige einen kriminellen Hintergrund. Mit meiner Initiative will ich aufzeigen, dass jeder Tunesier, der einen Job hat, ein möglicher Asylsuchender weniger ist. Ich möchte deshalb die Deza, das EDA und das Bundesamt für Migration davon überzeugen, Geld in die Prävention gegen illegale Migration zu investieren. Wir sind auch auf der Suche nach Gönnern und Spendern. Fürchten Sie, dass das Image der Tunesier ohne Ihre Arbeit noch schlechter wird?

Ja, ich will zeigen, dass es auch gute Tunesier gibt. Deshalb führen wir am 3. September ein Forum in Zürich durch. Ich arbeite seit Januar für die Asylorganisation Zürich und das Amt für Migration in St. Gallen. Ich habe bis Juni 2012 gestrandete Tunesier getroffen und grässliche Bilder gesehen. Grässliche Bilder?

Ich redete mit Tunesiern, die weder Arbeit noch Geld noch eine Zukunft haben. Diese Jungs drehen durch, beginnen zu trinken oder nehmen Drogen. Sie erkennen, dass sie früher oder später aus dem vermeintlichen Paradies geworfen wer-

den. Deshalb rate ich jedem, freiwillig nach Tunesien zurückzureisen. Wie schätzen Sie die Situation vor Ort ein?

Nach zwei Diktaturen kann man nicht von heute auf morgen eine freie Marktwirtschaft erwarten. Bis zu den nächsten Wahlen im Frühling 2013 ist eine Übergangsregierung an der Macht. Trotzdem bin ich dank des guten Bildungsstands zuversichtlich, dass die Wahlen reibungslos ablaufen und dem Land eine gute Zukunft ermöglichen. Dabei dürften die Islamisten Wähleranteile verlieren, weil die Bevölkerung gemerkt hat, dass diese nicht einfach Arbeitsplätze herbeizaubern können.

Sie selbst kamen mit zwölf Jahren aus Tunesien in die Schweiz.

Mein Vater starb, als ich fünf Jahre alt war. Dann kam ich in ein tunesisches Kinderdorf und darauf ins Kinderdorf Pestalozzi nach Trogen. Ich besuchte die Handelsschule, heiratete eine Schweizerin und machte bei der UBS und bei der Swiss Re Karriere. Seit Januar befasse ich mich mit dem kulturellen Brückenbau. Interview: Reto E. Wild

www.tunisia-express.ch

MANN DER wOCHE

Toiletten-Tüftlerin

Spendabler Knauser

Ein team des schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag und eines Wiener Designbüros haben die toilette der Zukunft erfunden. Die Projektleitung hat die dänische Ingenieurin Tove Larsen (52). Das neue Klo ist kostengünstig, kommt ohne Kanalisation und Fremdenergie aus. Die innovative technologie kann die Hygienebedingungen weltweit verbessern. Denn 2,6 Milliarden Menschen müssen derzeit ohne toilette auskommen.

Er zählt mit einem geschätzten Vermögen von über 30 Milliarden Franken zu den reichsten Männern der schweiz. Ikea-gründer Ingvar Kamprad (86) gilt als äusserst sparsam, fuhr zeitlebens einen alten Volvo und mit der Bahn nur 2. Klasse. Nun hat er der Pro senectute Waadt 3,26 Millionen Franken gespendet. Damit kann die stiftung zehn weitere Jahre existieren. Der schwede lebt seit den 70er-Jahren in der gemeinde Epalinges bei Lausanne VD.

Bilder: Keystone, ddp images

Amor Ben Hamida, Sie haben am 18. August den Verein Express Invest Tunisia gegründet. Weshalb?


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NR. 34, 20. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Betten schieben fürs Vaterland

Tausende von Schweizern entscheiden sich jedes Jahr für den Zivildienst, statt ins Militär zu gehen. Einer von ihnen ist Radio- und TV-Moderator Patrick Hässig, der derzeit im Zürcher Waidspital die Sohlen seiner Gesundheitsschuhe abläuft.

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eit gut einem Monat und noch bis im Dezember ist Radio- und TVModerator Patrick Hässig (33) als Zivildienstleistender im Zürcher Stadtspital Waid im Einsatz. Er fügt sich nahtlos ins Spitalbild ein. Da stimmt alles, vom sauberen Kurzhaarschnitt über das täglich von der Wäscherei gelieferte dunkelgrüne Poloshirt bis zu den schneeweissen Gesundheitsschuhen. Die haben ihm seine Moderationskollegen von Radio 24 geschenkt. Die Sohlen der weissen Treter sind bereits ein wenig abgelaufen: Als Mitarbeiter in der Transport- und Bettenzentrale legt Patrick Hässig in den Gängen des fünfstöckigen Waidspitals jeden Tag zwischen 7 und 16 Uhr um die 15 Kilometer zurück, dabei schiebt er meist ein Krankenbett vor sich her oder einen Rollstuhl mit Patienten, die zu Untersuchungen oder Therapien gebracht werden müssen. Das ist anstrengend, denn schon ein leeres Bett wiegt an die 120 Kilo. «Ich habe noch nie so viel gegessen wie jetzt, ich vertilge ganze Bauarbeitermenüs», sagt Patrick Hässig und lacht. Die Verpflegung bekommen «Zivis» gratis. Ausserdem einen Sold von fünf Franken pro Tag. Kürzlich habe ihm eine betagte Dame einen vierfachen Tageslohn als Trinkgeld gegeben, erzählt Patrick Hässig. 20 Franken hat sie ihm in die Hand gedrückt und sich nicht davon abbringen lassen. Der Moderator kann gut mit Menschen

«Ich habe noch nie so viel gegessen. Ich vertilge ganze Bauarbeitermenüs.»

umgehen, interessiert sich für die Schicksale seiner Schützlinge. «Manchmal erfahre ich eine halbe Lebensgeschichte, wenn ich jemanden ins Röntgen fahre», erzählt er, «und die zweite Hälfte höre ich, wenn ich den Patienten wieder abhole.» Manchmal aber sind Kranke nicht ansprechbar, verschwinden in den weissen Kissen. Patrick Hässig stellt sich trotzdem vor und sagt ein paar Worte, und sei es nur: «Ich hoffe, dass Ihre Untersuchung gut gegangen ist.» Konkretere Fragen stellt er bewusst nicht, und auch medizinische oder pflegerische Handlungen an den Kranken darf er keine vornehmen. Die wenigsten erkennen ihn als Radiomoderator. Die meisten der jährlich rund 9500 Patienten im Waidspital sind über 60 Jahre alt — nicht gerade das Zielpublikum von Radio 24. Doch ab heute wird sich Patrick Hässigs Bekanntheitsgrad ändern: Auf SF 1 startet nämlich seine tägliche Quizshow «Weniger ist mehr», die Nachfolgesendung von Sven Epineys «5 gegen 5». Der gelernte Kaufmann begann seine Karriere als Moderator als 18-Jähriger bei Radio Unispital Zürich. Später präsentierte er die DRS-3-Hitparade, dann bot ihm SF 2 die Jugendsendung «Gameshow» an. Seit 2008 ist Hässig die Stimme der erfolgreichen «Morgenshow» von Radio 24, wohin er nach seinem Zivildienst auch zurückkehren wird. «Er isch än Schnügel», sagt Ursula Eva Lindenmeyer über Patrick Hässig, «er macht es ganz herzig.» Die 71-Jährige mit den grossen blauen Augen, die auch im Bett immer ein Beret trägt, liegt seit zwei Wochen im Spital; nach einem Spaziergang mit ihrem Hund schwoll ihr linker Fuss dick an und schmerzte. Patrick Hässig fährt sie regelmässig zur Therapie und vergisst nie, sich nach dem

Erfolgsmodell Zivildienst Zivildienst als Alternative zum Militär gibt es in der Schweiz seit 1996. Erst 2009 wurde es jedoch relativ einfach, zum Zivildienst zugelassen zu werden: Diensttaugliche dürfen sich seit drei Jahren ohne aufwendige Gewissensprüfung frei für den Zivildienst entscheiden, den sie zum Beispiel in einer sozialen Institution, in einem Spital oder bei einem Landwirt absolvieren. Obwohl der Zivildienst anderthalbmal so lange dauert wie die Militärpflicht, also 390 statt 260 Tage, entschieden sich im Jahr nach Abschaffung der Gewissensprüfung über 8000 junge Männer dafür — vorher waren es bloss rund 2000 jährlich. In der Folge fürchtete der Bundesrat «eine Gefährdung der Armeebestände» und gestaltete das administrative Prozedere für die Zulassung zum Zivildienst ab Anfang Februar 2011 wieder schwieriger, ohne aber die materiellen Voraussetzungen oder dessen Dauer zu verändern. So wurde unter anderem eine vierwöchige Bedenkfrist eingeführt, und Formulare können nicht mehr einfach online heruntergeladen werden. Das zeigte Wirkung: Die Zulassungen gingen um rund ein Drittel zurück. Ende Juni 2012 teilte der Bundesrat deshalb mit, dass man vorläufig am heutigen Zulassungsverfahren festhalte, die Entwicklung jedoch weiterhin laufend analysiere. 2011 gab es in der Schweiz 27 803 Zivildienstpflichtige gegenüber rund 162 000 aktiven Armeeangehörigen. Das heisst, knapp 15 Prozent der militärdiensttauglichen Schweizer haben sich für den Zivildienst entschieden.


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Patientin Ursula Eva Lindenmeyer (71) findet Zivi Patrick Hässig «än Schnügel». Sie hat sich beim Spaziergang mit dem Hund den Fuss verletzt.


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«Die Patienten haben die Zivis gern, und wir werden entlastet.» Tony Disler, Chef der Transport- und Bettenzentrale

Hündchen zu erkundigen, das derzeit im Tierheim untergebracht ist; schliesslich hat er, zusammen mit seinem langjährigen Lebenspartner Mikael (29), in seiner Zürcher Wohnung selber Tiere: zwei Katzen und eine Schildkröte. Über unebene Stellen steuert er das Bett besonders behutsam — «das ist doch sicher unangenehm, wenn das ganze Näscht rüttelt» — und achtet darauf, dass die Patienten immer mit Blickrichtung auf die Türe in den Lift geschoben werden, damit sie nicht an eine leere Wand starren müssen. Mit seinen 33 Jahren ist Hässig einer der ältesten Zivis, die es im Waidspital je gegeben hat. Er entschied sich erst spät

dafür, seine verbleibenden 90 Diensttage nicht im Militärdienst als Tambour im Militärspiel der Luftwaffe zu leisten. Auch wenn damit aus 90 eben 135 Diensttage wurden (siehe Kasten): Er wollte etwas Sinnvolles tun, sagt er. Und ein wenig Eigennutz sei auch dabei: «Ich war selber noch nie als Patient im Spital. Obwohl ich kein Problem habe mit Blut oder Erbrochenem, ein gewisser Respekt vor dem Krankenhaus war doch da. Ich dachte, ein Blick hinter die Kulissen werde mich beruhigen, und so ist es jetzt auch.» Wäre er nicht Moderator geworden, hätte er sich sogar einen Beruf im Gesundheitswesen vorstellen können. Tony Disler (46), Chef der Transportund Bettenzentrale, ist begeistert von Hässig: «Man merkt die Reife.» Die meisten Zivis seien zwischen 20 und 23 Jahre alt und bräuchten deshalb mehr Führung. Wichtig seien sie aber alle. «Wir verlassen uns auf unsere Zivis und behandeln sie wie normale Mitarbeiter», sagt Disler, «vor allem zu Spitzenzeiten sind sie Gold wert.» Auch Pflege-

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leiterin Stefanie Wunderlin möchte auf die insgesamt vier bis fünf Zivis im Waidspital, unter anderem in der Akutgeriatrie oder auf der Dialysestation, nicht verzichten: «Die Patienten haben sie gern, und wir werden entlastet.» Für Patrick Hässig ist gerade ein anderer Job angesagt: Bettenputzen. Mit Schweizer Gründlichkeit wird bei jedem «Näscht» jede Schraube mit Desinfektionslösung abgewischt, die Matratze gedreht und der Rost geschrubbt; dafür wird das Bett auf eine Hebebühne gestellt. Hässig schätzt die Abwechslung und die kühle Luft in der Bettenzentrale. Einige seiner sechs fest angestellten Kollegen sind auch da, es wird gescherzt. Auf dem Fenstersims steht ein grosses Radio, es ist Nachrichtenzeit. Radio 24, versichert Patrick Hässig, habe nicht er eingestellt, das sei schon so gewesen. Text: Karin Aeschlimann Bilder: Tina Steinauer

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Putzen, schieben, laufen: Zivildienstler Patrick Hässig kommt immer wieder ins Schwitzen. Jeden Tag spult er im Waidspital gut und gerne 15 Kilometer ab. Anzeige

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«Die ersten deutschen Patricia Manndorff ist eine der Hauptfiguren in einer «Dok»-Serie des Schweizer Fernsehens über Assistenzärzte. Die Chefärztin des Spitals Interlaken über deutsche Rückkehrer, verärgerte Patienten und die Krise mit dem Nachwuchs. Patricia Manndorff, das Leben und Leiden von Assistenzärzten kennt man aus TV-Serien. Entspricht das Bild der Realität?

Das weiss ich nicht, weil ich aus Zeitmangel keine TV-Serien schaue. Ich weiss aber, dass die Assistenzärzte von heute viel besser auf die Realität vorbereitet sind, als ich es zu meiner Zeit war. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Tag?

Und ob. Ich wurde einfach in den OP gestellt und sollte einen Patienten anästhesieren. Ohne Hilfe der hochkarätigen Fachanästhesiepflege wäre ich aufgeschmissen gewesen. Heutzutage ist das Studium mit vielen Praktika deutlich praxisorientierter. Assistenzärzte können schon als Einsteiger fachgerecht Patienten untersuchen und meist korrekte Diagnosen stellen. Assistenzärzte sind Mangelware und Interlaken nicht der Nabel der medizinischen Welt. Wie kommen Sie an den Nachwuchs?

Ich habe das seltene Glück, dass ich unter den Besten auswählen kann. Anästhesieerfahrung gehört zur Basisausbildung für Notärzte. Wir arbeiten mit der Rega zusammen. Dort Einsatz zu leisten, ist sehr, sehr begehrt. Nach welchen Kriterien wählen Sie aus?

Patricia Manndorff ist sich sicher: Das Reservoir an deutsch sprechenden Ärzten ist am Versiegen.

Anfänger ab Staatsexamen sind für diese Rotationsstelle nicht geeignet. Ich verlange ein, besser zwei Jahre Erfahrung in der Medizin oder der Chirurgie. Das ist Voraussetzung für den Einsatz bei der Rega. Und ich nehme niemanden, der sich selber überschätzt. Das kann zu gefährlichen Situationen führen.


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Ärzte gehen wieder» Am Anfang sind sie eher defizitär, zumal die Ausbildung Ressourcen im Kader schluckt, weil immer ein Oberarzt anwesend sein muss. Ab Mitte der Ausbildung ist es eher ein Plusgeschäft für das Spital. Ein Mediziner hingegen, der an einer Universitätsklinik in einem hochspezialisierten Bereich seine Fachausbildung macht, kostet wahrscheinlich bis zum Abschluss mehr, als er einbringt. Sind diese Kosten schuld am Ärztemangel?

Teuer ist das Studium. Primär muss man sich die Frage stellen, wie die Schweiz zu ihren Ärzten kommt. Da stellt man schnell fest, dass es viel zu wenige Studienplätze gibt. Im Moment schliessen pro Jahr bloss etwa 800 Mediziner ab. Und wir bräuchten etwa 1000?

Wesentlich mehr, denn jährlich finden über 1000 ausländische Ärzte bei uns eine Stelle. Für mich ist es absolut unverständlich,warum man hier nicht die eigene Nachwuchselite, die eigene medizinische Jugend, fördert. Interessenten gibt es ja genügend. Etwa drei- bis viermal so viele, wie Studienplätze vorhanden sind.

In den letzten zehn Jahren wurden 15 Prozent mehr Studienplätze geschaffen.

Das reicht nicht. Es müssen mehr sein. Wahrscheinlich müssten neue Fakultäten an grossen Kantonsspitälern geschaffen werden, da die bestehenden ihr Angebot nicht beliebig ausweiten können. Der Ball liegt bei den Politikern. Sie müssen diesen Engpass, dieses Nadelöhr, öffnen. Und zwar dringend. Es kann auf Dauer nicht funktionieren, dass die Schweiz mehr Mediziner im Ausland rekrutiert, als sie selbst ausbildet. Warum soll das nicht gehen?

Das Reservoir an deutsch sprechenden

«Viele Patienten beklagen sich über die Überfremdung in der Medizin.»

Chefärztin und Mutter

Ärzten ist am Versiegen. Die Anstellungsbedingungen in Deutschland haben sich massiv verbessert. Die ersten gehen bereits wieder zurück. In Österreich zeichnet sich ebenfalls ein Ärztemangel ab. Man wird auch dort die Konditionen verbessern, um die für teures Geld ausgebildeten Mediziner zu binden. Zwar ist das Reservoir in anderen Nationen aufgrund der Preisdifferenz voll. Aber es stellt sich ein enormes sprachliches und zuweilen qualitatives Problem, wenn Ärzte aus Osteuropa oder Übersee in die Schweiz kommen. Man sieht es bereits in der Westschweiz. Dort melden sich viele aus Nordafrika. Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich.

Seit dem 1. Januar 2007 ist Patricia Manndorff (57) Chefärztin am Institut für Anästhesie und Intensivmedizin des Regionalspitals Interlaken (circa 170 Betten). Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelte die gebürtige Deutsche als Assistenzärztin in VillingenSchwenningen (900 Betten). Vor rund zehn Jahren wechselte sie als Spitalfachärztin der Anästhesie in die Schweiz nach Thun. Im Oktober 2002 wurde sie leitende Ärztin – ebenfalls in der Anästhesie – sowie Leiterin der Intensivstation im Spital Interlaken. Manndorff ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und wohnt in Interlaken.

Warum haben Gesundheitspolitiker und Universitäten nicht längst reagiert?

Das kann ich nicht beurteilen. Aber ich weiss, dass bis Mitte der 90er-Jahre eine Ärzteschwemme prognostiziert wurde. Gleichzeitig explodierten die Gesundheitskosten. Man versuchte, das Problem und die Kosten mit dem Numerus Clausus, also einer künstlichen Barriere, in den Griff zu bekommen. Sie funktionierte. Zeitgleich stieg aber der Bedarf an Ärzten wegen rapider Überalterung der Bevölkerung und der immer grösseren Komplexität der Medizin. Reagierte man damals überstürzt?

Nun, es gab Ansätze zu einer Ärzteschwemme. Aber rückblickend war es ein Irrtum.

Und warum riss niemand das Steuer herum, als sich der Irrtum abzeichnete?

Das kann ich nicht beantworten. Ich vermute, es war finanziell lukrativ, die teure Ausbildung von Ärzten anderen Ländern zu überlassen — und es hat bis heute ja sehr gut funktioniert. Allerdings auch mit Folgen.

Bei der Bevölkerung kam das nicht allzu gut an. Viele Patienten beklagen sich erheblich über die Überfremdung in der Medizin — und ich verstehe das gut. Wenn ich mir vorstelle, in Deutschland wäre die gleiche Situation, könnte ich auch kein Verständnis dafür aufbringen. Patienten wollen Schweizerdeutsch sprechende Ärzte?

Natürlich, viel lieber. Wirklich schlimm

Bild: SRF/Nora Hess

Kosten Assistenzärzte oder rentieren sie?

Die «Dok»-Serie «Assistenzärzte – Zeit der Bewährung» startet am Freitag, 24. August 2012, um 21 Uhr auf SF 1

wird es, wenn ausländische Ärzte nicht einmal mehr deutsch sprechen. Wie viel kostet die Ausbildung eines Humanmediziners die öffentliche Hand?

Laut Bundesamt für Gesundheit sind es bis zum Abschluss als Facharzt bis 1,2 Millionen Franken. Allein das Studium kostet etwa 720 000 Franken. Aber die Investition ist notwendig. Bereits heute sind 40 Prozent der Hausärzte über 57 Jahre alt. Der Bedarf ist gross.

Tickt da eine Zeitbombe?

Das kann man so sagen, auf jeden Fall. Man kann sie nur entschärfen, indem man endlich anfängt, die in der Schweiz benötigten Ärzte auch in der Schweiz auszubilden. Mir tut es weh, dass dem nicht so ist. Der eigenen Jugend wird der Zutritt zu diesem Beruf verwehrt. Die Schweiz vergibt die hochkarätigen Posten an Ausländer. Das ist eine herbe Sache. Im Moment gibt es tatsächlich


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INTERvIEw

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Trotz Bürokratie und starker Ökonomisierung des Klinikalltags: Patricia Manndorff liebt ihren Beruf.

«Die Schweiz vergibt die hochkarätigen Posten an Ausländer.» keine Alternative. Aber das Problem ist hausgemacht. Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie?

Ein normaler Arbeitstag hat selten unter elf Stunden. Dazu kommen die Nachtund Wochenendbereitschaftsdienste. Bis zu 80 Arbeitsstunden pro Woche sind eher die Regel als die Ausnahme. Steht darum ein Bett in Ihrem Büro?

Wenn im OP alles gut läuft und ich in einer Nacht wirklich sehr müde bin, lege ich mich manchmal kurz hin. Sind diese Arbeitszeiten mitverantwortlich für den Ärztemangel?

Die Wochenarbeitszeit von Assistenzund Oberärzten ist gesetzlich auf 50 Stunden beschränkt. Die Zeiten haben sich auch in diesem Punkt wesentlich geändert. Die neue Generation legt mehr Wert auf die Work-Life-Balance. Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird noch mehr ein Thema, denn rund 60 Prozent der Studienabgänger in der Medizin sind heute weiblich — und im besten gebärfähigen Alter. Da ist abzusehen, dass viele Frauen Teilzeit arbeiten müssen. Auf dieses Szenario sind wir nur mangelhaft vorbereitet. Wir

brauchen also noch mehr Köpfe, um die Stellen zu besetzen. Wie machen Sie das mit Ihren drei Kindern?

Die sind mittlerweile zwischen 19 und 23 Jahre alt. In meiner eigenen Assistenzzeit, in den 90er-Jahren in Deutschland, hatte ich einen sehr fortschrittlichen Chef, der auch drei Kinder hatte — und eine Ehefrau, die Intensivschwester war. Ab und zu fuhr sie in die Ferien und überliess ihm die Kinder. Er wusste also, was das bedeutet. Eigentlich wollte ich in die Chirurgie, aber der Chef dort sagte zu mir: «Doktorin, wenn du Kinder hast, gehörst du an den Herd, das ist mit der Chirurgie nicht vereinbar.» Tat diese Zwangswahl weh?

Im OP blickte ich früher wehmütig übers Tuch zu den Chirurgen. Heute bin ich glücklich mit meiner Wahl, denn mein Fach ist interdisziplinär. Wir bekommen von anderen Abteilungen alles mit und lernen an deren Problemen. In der Anästhesie konnte ich im Job-Sharing meine Ausbildung machen. Das war auch für das Spital ein Gewinn: Wenn wir uns um die Mittagszeit ablösten, zählte niemand die Minuten. Jetzt sind Sie selber in der Position, Ärztinnen genau das zu ermöglichen. Tun Sie es auch?

Von den sechs leitenden Ärzten in der Anästhesie — zwei davon Frauen — arbeitet keiner 100 Prozent. Das hat etwas ungeheuer Praktisches: Wenn irgendwo eine Lücke entsteht, sind die Teilzeiter

bereit, kurzfristig ihre Pensen etwas zu erhöhen. Wenn jemand ausfällt, bin ich also viel weniger darauf angewiesen, jemanden von extern einzukaufen. Wir können Lücken wunderbar hausintern ausbalancieren. Müssen Sie das gegenüber Ihren Chefs rechtfertigen?

Nein, da habe ich relativ freie Hand, man sieht den Vorteil. Problematisch ist Teilzeit bei den Assistenzärzten. Deren Weg zum Facharzt dauert sechs Jahre. In Teilzeit könnte er bis zwölf Jahre dauern. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen. Ihre Tochter studiert Medizin in Bern. Haben Sie ihr davon abgeraten?

Nein, ich liebe diesen Beruf. Ich stehe jeden Morgen gerne auf, um zur Arbeit zu gehen. Aber die Bedingungen sind zunehmend härter. Und mit dem ausufernden bürokratischen Gerangel auch frustrierender. Die Ökonomisierung des Klinikalltags hat ein Mass erreicht, das für uns Ärzte kaum mehr verkraftbar ist. Ein Spital wird nur noch als Produktionsbetrieb gesehen. Wirtschaftlichkeit und positive Bilanz sind die Schlagworte. Wenn es so weitergeht, gibt es statt Patienten bloss noch Kunden, Leistung kaufende Kunden. Dagegen wehren wir uns. Es führt sonst weit weg von den Beweggründen, warum jemand Medizin studiert. Das finde ich sehr schade. Interview: Ruth Brüderlin, Reto E. Wild Bilder: Marco Zanoni


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

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KOLUMNE | 31

DER HAUSMANN

Ein Mädchen namens … Bänz Friedli verehrt die Indigo Girls.

«Schönä, Tschouni!», raunten die acht-, neunjährigen Buben, wenn ihre Kameradin, das einzige Mädchen im Team, wieder einem gegnerischen Stürmer den Ball zwischen den Füssen weggespitzelt hatte. Cool, aber voller Anerkennung sagten sie es: «Schönä, Tschouni!» Haben schon ganz den Fussballerjargon drauf, die kleinen Kerlchen. Und sie hält mit, dribbelt den Knaben um die Ohren: Joni. So heisst die kleine Kickerin, die ich letzten Sonntag an einem Grümpelturnier kennengelernt habe. Und natürlich fiel mir sogleich Joni Mitchell ein, die kanadische Sängerin, deren Lied «River» zu meinen allerliebsten zählt. Aber ich verklemmte mir eine Bemerkung. Denn wer kennt heute noch Joni Mitchell? Dass die Kleine Joni hiess, hatte bestimmt einen ganz anderen Grund. Und überhaupt sage ich lieber nichts mehr zu Namen, die sich Eltern für ihre Kinder ausgedacht haben, denn ich habe mich letzthin furchtbar blamiert. Und das ging so: Eine Bekannte hatte ihr eben geborenes Töchterchen Ella getauft. Nun erzählte sie mir, wie sehr sie sich darüber ärgere, dass alle meinten, sie und ihr Mann seien bestimmt wegen des Hits von Rihanna auf die Idee gekommen, das Kind Ella zu nennen: «Under my Umbrella, -ella, -ella …» Die Rihanna findet sie nämlich doof. «Die Leute haben halt keine Ahnung mehr von Musik!», bluffte ich; mir sei schon klar, dass sie ihre Tochter wegen des 80er-Jahre-

suchte, auch France Galls Lied sei eine Reverenz an die grosse Fitzgerald gewesen, war nur eine Verschlimmbesserung. Nichts zu retten, ich stand als Banause da.

«Joni dribbelte den Buben um die Ohren.»

Hits «Ella elle l’a» der Französin France Gall so benamst habe. Sie schaute mich nur fassungslos an. «France Gall? Hilfe, neiiin!» Sie habe ihre Tochter denk nach der grössten Sängerin aller Zeiten benannt. «Nach …äähm, Aretha Franklin?», fragte ich und schaute blöd aus der Wäsche … «Aber wie kommt ihr denn auf Ella?» — «Nein, Mann! Nach Ella Fitzgerald», rief sie aus. Ich war beschämt, zeigte mir innerlich die gelbe Karte — «Da hättest doch drauf kommen müssen, Affe!» — und brummelte, nachdem ich mich einigermassen gesammelt hatte: «Aber klar doch, die grosse Ella! Fitzgerald!» Dass ich noch anzuführen ver-

Hätte ich unsere Tochter nach meiner Lieblingssängerin benannt, hiesse sie Amy oder Emily. Denn meine Lieblingssängerinnen sind deren zwei, Amy Ray und Emily Saliers, zusammen bekannt als The Indigo Girls. Aber erstens klängen beide Namen hierzulande ein bisschen albern, und zweitens reden bei der Namensgebung immer zwei mit, und meine Frau fand ja auch die Idee nicht so super, dem Hans den Zweitnamen Elvis zu geben. Jedenfalls heisst unsere Anna Luna weder Amy noch Emily, und vermutlich ist das gut so. Und Joni? Spielte unerschrocken, wie ich noch nie ein Mädchen habe Fussball spielen sehen. Sie wurde völlig verdient zur besten Spielerin des Turniers gewählt. «Schönä, Tschouni!», applaudierten die Kameraden ein bisschen eifersüchtig und ein bisschen stolz, als sie den Preis entgegennahm.«Joni — ein schöner Name», sagte ich hernach zu ihren Eltern und verschwieg, dass mir dabei unweigerlich die kanadische Sängerin einfällt. Doch die Eltern, unisono: «Heute kennt die ja niemand mehr. Aber weisst du, wir haben sie nach Joni Mitchell getauft.» Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 34, 20. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Wie klingen Peperoni?

Auf einer Website können Chipsfans eine neue Geschmacksrichtung für Terra Chips ein Klang zugeordnet ist, entsteht dabei eine Melodie. Komponist Alex Kirschner hat

A

Raffinierter Tontüftler: Werbe- und Filmkomponist Alex Kirschner spielt in seinem Aufnahmeraum Klänge ein, die verschiedene Aromen symbolisieren.

lex Kirschner (47) betritt in seinem Zürcher Tonstudio einen Aufnahmeraum und zieht die Tür hinter sich zu. Sofort ist vom Lärm der Stadt nichts mehr zu hören. Denn das unterirdische, klimatisierte Zimmer ist völlig schalldicht. Der Komponist drückt eine Taste an einem Mischpult. Aus zwei gewaltigen Lautsprecherboxen schmettert eine Fanfare. «So klingen für mich gelbe Peperoni», meint der baumlange Mann. Nach einem weiteren Tastendruck erklingt ein Fauchen, das ein wenig an einen feuerspuckenden Drachen erinnert. «Dieser Sound steht für Rauchgeschmack», erklärt Kirschner. Der Zürcher erfüllt gerade eine sehr ungewöhnliche Aufgabe: Er vertont Pommes chips. Auf der Website der Migros-Lizenzmarke Terra Chips können Fans aus über 100 Aromen eine neue Geschmacksrichtung zusammenstellen. Die Auswahl reicht von Salz und Paprika bis zu Kaffee, Rotwein oder Schokolade. Am Schluss wird sich in einem Auswahlverfahren ein Geschmack durchsetzen. Die neue Chipsvariante

Preisbarometer

Die Migros muss die Preise von Honig erhöhen. Grund ist die schlechte Honigernte.

D

ie Honigernte in der Schweiz und in Osteuropa ist schlecht ausgefallen, und das knappe Angebot an Honig führt nun zu höheren Preisen. Die Gründe für die enttäuschende Ernte sind unterschiedlich: Hauptursache in der Schweiz ist das Bienensterben, das durch Milbenbefall verursacht wird. Während der Trachtzeit der Bienen von April bis Juni, also jener Zeit, in denen die Bienen Nektar sammeln können, war zudem die Witterung ungünstig – Kälte und Regen hinderten die Bienen am Flug. In Ungarn, von wo der Grossteil des AkazienhoArtikel Schweizer Honig, 500 g Akazienhonig Squeezer, 500 g Bio Pouletbrust geräuchert, gekocht, per 100 g

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nigs für die Migros herkommt, hat eine lange andauernde Kältewelle viele Akazien erfrieren lassen. Auch hier fanden die Bienen während der Trachtzeit zu wenige Blüten. Einen Preisabschlag gibts dafür bei geräucherter Pouletbrust in Bioqualität.

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 33 Aus dem letztjährigen Wettbewerb sind Chips in den zwei folgenden Geschmacksrichtungen entstanden: EssiggurkenDill (links) und Zwiebel-Pfifferling-Speck.

kreieren. Da jedem Aroma die Klänge entwickelt. wird dann vom M-Industriebetrieb Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) produziert. Einen solchen Wettbewerb gabs schon letztes Jahr. Neu soll die Online-Entwicklung des Snacks aber auch ein Klangerlebnis sein: Jedem Aroma ist ein Sound zugeordnet. Wer auf der Website einen Geschmack zusammenstellt, entwickelt gleichzeitig eine kleine Melodie, die sich aus den jeweiligen Aromaklängen zusammensetzt.

Der Tontüftler arbeitet mit riesigen Sound-Bibliotheken Kirschner arbeitet in seinem Tonstudio gerade an den vielen Aromasounds. Teils spielt er die Klänge selber mit Gitarren oder anderen Instrumenten ein, teils findet er sie in riesigen Tonbibliotheken. Er arbeitet zum Beispiel mit einem Archiv aus zahllosen Klängen der Wiener Philharmoniker: «So steht mir die ganze Zeit ein Orchester zur Verfügung, das nie müde wird.» Die Herausforderung besteht aber gar nicht darin, zum Beispiel einen Klang für Curry herauszufinden. «Viel schwieriger ist es, die Sounds

Terra Chips: Der Wettbewerb Ab sofort können Nutzer der TerraChips-Website neue Geschmacksrichtungen aus einer Vielzahl von Aromen zusammenstellen. Am Ende entscheidet sich eine Jury für eine der Geschmacksvarianten. Die neuen Chips werden vom M-Industriebetrieb Bina produziert, und sie kommen im Frühling 2013 in den Verkauf. Zugleich soll aus den Aromaklängen auf der Website ein Musikstück entstehen, das zu den neuen Chips passt und sich schliesslich online abrufen lässt. Der Gewinner des Wettbewerbs wird grosszügig belohnt: Er erhält ein Prozent des Umsatzes, den die Migros mit den neuen Chips erwirtschaftet! Jetzt mitmachen: www.terrachips.ch

so auszuwählen, dass sie sich am Schluss zu Musik zusammensetzen und nicht einfach eine chaotische Klangwolke bilden», erklärt Kirschner. Mit schwierigen Aufgaben in der Welt der Töne kennt sich der Profi aus. Der kräftige Zürcher hätte als Jugendlicher fast eine Sportkarriere als Schwimmer eingeschlagen; doch die Freude am Tüfteln mit Tönen war stärker. Er besuchte in Boston eine Musikschule und gewann im Jahr 2000 beim Filmfestival von Locarno den Musikpreis für die Melodien im Schweizer Thriller «Irrlichter». Kirschner ist heute auf Musik für Werbespots spezialisiert. Er ist Chef einer Firma mit sechs Angestellten, zu denen Sounddesigner und Toningenieure gehören. Der erste Spot, den Kirschner seinerzeit vertont hat, war übrigens eine Werbung für Pommes chips einer anderen Marke. «Mit den Aromaklängen kehre ich also zu meinen Anfängen zurück», meint der Komponist lachend. «Offenbar sind Chips mein Schicksal.» Text: Michael West Bild: Nick Hunger

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SCHAUFENSTER 36 |

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BIO-BROTE

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NR. 34, 20. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das bedeutet Bio Die Natur weiss, was gut ist. Bio steht für eine naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft. Die Produzenten verzichten auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und künstlichem Dünger. Migros-Bioprodukte aus der Schweiz stammen von Bio-Suisse-zertifizierten Höfen. Zudem gibt es noch unabhängige Kontrollen.

Gutes Bio-Brot mit Biokeimkraft

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In der Migros gibt es jetzt alle gängigen Brotsorten in Bioqualität. Und: Fast alle Bio-Frischbrote werden nun zusätzlich mit gesundem Keimkraftmehl gebacken.

B

rot ist ein wichtiger Energielieferant für körperliche und geistige Arbeit. Es enthält wertvolles Eiweiss sowie lebensnotwendige Mineralstoffe und Vitamine — und es gehört darum für die meisten Schweizer einfach zu einer gesunden Mahlzeit. Besonders Bio-Brote sind gegenüber konventionellen Broten seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Allein 2011 hat die Migros fast 17 Millionen Bio-Brote verkauft, rund elf Prozent mehr als im Vorjahr. Weil der Migros die Bedürfnisse der Kunden am Herzen liegen, gibt es jetzt alle Brotarten — von hell bis dunkel — und Brottypen wie Stan-

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genbrote, runde Brote, Kastenbrote und Zopf als Bioalternative im Sortiment. Allen Bio-Frischbroten ausser dem Zopf ist die Biokeimkraftmischung beigegeben. Sie besteht aus wertvollem Keimlingsmehl. Die Bio-Brote auf Keimkraftbasis sind darum länger haltbar und liefern auch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Das macht sie natürlich und gesund. Alle Bio-Brote werden nach den strengen Richtlinien von Bio Suisse hergestellt, was bedeutet, dass die Rohstoffe nachhaltig produziert sind und keinerlei chemische Zusatzstoffe enthalten.

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Text: Anette Wolffram

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schaufenster

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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Bio-Brote | 37

Das Bio-BrotSortiment 1. Buttergipfel mit Vollkornmehl, frischback

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Hefeteiggebäck, das auf jeden Frühstückstisch gehört. 144 g, 4 Stück, Fr. 2.80

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2. Butterzopf

Kein sonntag ohne ihn. Wird aus Hefeteig zubereitet, ist länger haltbar, weil er Butter enthält. 500 g, Fr. 4.20; Frischbackvariante: 300 g, Fr. 3.20

3. und 4. Bio-twister

Die handgedrehten stangenbrote sind innen luftig feucht und aussen knusprig. Hell, 360 g, Fr.2.90; rustico, 360 g, Fr. 3.–

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5. hofbrot, halbweiss

Besteht aus Weizenmehl und wird zusätzlich wie alle Bio-Brote (ausser Zopf) mit Keimkraftmehl verfeinert. 320 g, Fr. 2.90

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6. sonnenkranz

Eignet sich gut zum grillieren und ergibt aufgeschnitten und belegt eine köstliche Mahlzeit. 360 g, Fr. 2.60

7. Weizenvollkornbrot

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reichhaltiges Vollkornbrot aus gemahlenem Weizen. Enthält viel Ballaststoffe zur unterstützung einer gesunden Verdauung. 350 g, Fr. 3.40

8. sonnenhofbrot

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Hergestellt mit Hefe und sauerteig aus sonnengereiftem Weizen und roggen. Enthält auch Haferflocken, sonnenblumenkerne und Leinsamen. 400 g, Fr. 3.90

9. roggensauerteigbrot

Brot aus sauerteig ist leichter verdaulich und länger haltbar. 400 g, Fr. 3.20

10. Quadrati

Eignet sich gut als sandwich für unterwegs. Mit sonnenblumenkernen als Ballaststoffquelle. 120 g, Fr. 1.60

11

11. Bürli, frischback Bild: Claudia Linsi

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Keine grillwurst ohne Bürli. Das geheimnis des Bürli liegt im extrem weichen teig. 350 g, Fr. 3.30


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 39

Rhabarber mit Äpfeln und Guetslibrösel Dessert für 4 Personen

600 g Rhabarber, tiefgekühlt, 4 EL Zucker, 1 Vanilleschote, 1 EL Zimt, 1 EL Ingwerpulver, 3 EL Ahornsirup, 80 g Guetsli, z. B. Spekulatius, 10 g Butter Caramelisierte Äpfel: 4 kleine säuerliche Äpfel, z. B. Braeburn, 2 EL cremiger Honig, z. B. Miel de Genève, 6 EL Zucker, 1½ EL Aceto balsamico bianco

Aus dem feinen Honig von Eric Anselmetti (links) zauberte Yannick Rossy ein Siegerdessert.

Migros Genf: Honig aus der Region. 150 Bienenvölker garantieren Imker Eric Anselmetti in Anières bei Genf einen exzellenten aromatischen Honig. Das wissen die Kunden der Migros Genf zu schätzen.

Die süsse Seite des Lebens

Der Genfer Student Yannick Rossy hat mit seinem Dessert den Kochwettbewerb gewonnen und mit dem Master an der Uni Genf sein Studium erfolgreich bestanden. Zwei gute Gründe zu feiern.

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annick Rossy ist 25 Jahre jung und voller Tatendrang. Sei es am Kochherd oder hinter den Büchern. Was er anfasst, gelingt. Und wenn er nicht am Kochen oder Lernen ist, dann geht er auf Bistrotour durch Genf. «Schliesslich muss ich meine bestandene Prüfung und den Sieg im Kochwettbewerb feiern», freut sich Rossy. Und in

Genf hat er die Qual der Wahl. Nebenbei hat er den Master in Economics and Societies an der Uni Genf bestanden. Mit seinem süsssauren Dessert aus Rhabarber und Genfer Honig hat er aber nicht die Prüfungsexperten, sondern den Gastronomen Ueli Indermühle von «Events & Saveurs» in Le Muids VD überzeugt. Wie

auch seine Lebenspartnerin, die er beinahe täglich mit seinen Kochkünsten verwöhnt. Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

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1. Am Vortag: rhabarber auftauen, mit dem Zucker mischen und in ein sieb geben. Circa 24 stunden abtropfen lassen. 2. Am Zubereitungstag: Vanilleschote aufschneiden, mit dem rhabarber weich kochen. Falls nötig etwas Wasser dazugeben. rhabarber mit Zimt, Ingwer und Ahornsirup abschmecken. In ein sieb geben, abtropfen lassen und saft auffangen. schote entfernen. guetsli im Mörser zerstossen. Butter in stücken dazugeben. Masse zwischen den Händen bröselig reiben. 3. Äpfel in 5 mm grosse Würfel schneiden. Honig, Zucker und circa 6 EL des rhabarbersafts leicht caramelisieren lassen. Hitze reduzieren. Balsamico und Äpfel beigeben. 5–10 Minuten köcheln lassen. rhabarber auf Anrichtringe verteilen, Äpfel daraufgeben, mit guetslimasse abschliessen. ring entfernen. Zubereitung: ca. 50 Minuten + ca. 24 stunden abtropfen Pro Person ca. 3 g Eiweiss, 8 g Fett, 86 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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ICE TEA | 41

Dank der ausgesprochen fruchtbaren Vulkanböden, gedeiht der Tee auf der indonesischen Insel Java sehr üppig.

Tee mit Idee

Seit 30 Jahren ist er in aller Munde: Über 30 Millionen Liter MigrosEistee werden pro Jahr getrunken. Jetzt wird der Kult-Ice-Tea doppelt nachhaltig – als Durstlöscher wie bisher und neu zubereitet mit UTZ-zertifiziertem Tee. Gleich bleibt aber der Geschmack.

Bild: www.utzcertified.org

G

ut hat er sich gehalten, der Migros-Ice-Tea — immerhin hat das Kind der 80er-Jahre schon bald 30 Jahre auf dem Buckel. Der Durstlöscher hat sich seither weder optisch gross verändert, noch ist er seinen inneren Werten untreu geworden: Der Geschmack des MigrosIce-Teas, der aus Teeblättern frisch aufgebrüht wird, ist noch immer der alte. Und mit den Jahren kommt bekanntlich die Weisheit — in diesem

Fall in Form von Nachhaltigkeit: Ab September wird für die Zubereitung des Kultgetränks ausschliesslich Schwarztee aus UTZ-zertifizierten Teegärten auf Java verwendet. UTZ Certified ist eine unabhängige, weltweit tätige Non-Profit-Organisation, die einen marktorientierten und nachhaltigen Anbau von Tee, Kaffee und Kakao sicherstellt. Für die UTZ-Zertifizierung müssen die Produzenten Kriterien zur

Verbesserung von Umweltund sozialen Bedingungen einhalten, die durch unabhängige Prüfer kontrolliert werden. Im Gegenzug werden die Plantagenverantwortlichen in der Professionalisierung ihrer Anbaumethoden geschult. Durch das neu gewonnene Know-how können diese den Ertrag steigern, die Qualität ihrer Ernte verbessern und so mehr Umsatz erzielen. Text: Nicole Ochsenbein

Sich treu bleiben, aber mit der Zeit gehen – das Erfolgsrezept der Kult-Ice-Teas. ! Ice Tea Zitrone mit UTZ-zertifiziertem Tee, 1 l Brik, Fr. 0.75 ! Ice Tea Pfirsich mit UTZ-zertifiziertem Tee, 0,5 l PET, Fr. 0.95


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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FAIRTRADE-KAFFEE | 43

Eine faire Idee wird 20

Seit 20 Jahren gibt es Kaffee mit einem FairtradeGütesiegel von Max Havelaar. Die Kaffeebohnen waren das erste Fairtrade-Produkt in der Migros.

M

ilchkaffee zum Frühstück, Espresso nach dem Essen, Cappuccino am Nachmittag — Kaffee gehört bei uns zur täglichen Genusskultur. Da will man natürlich, dass es den Menschen ganz am Anfang der Produktionskette, nämlich den Arbeitern und Kleinbauern auf den Kaffeeplantagen, auch gut geht. Mit dem von der MaxHavelaar-Stiftung Schweiz vergebenen Fairtrade-Label bekennt sich die Migros zu einem fairen Handel, der die Produzenten in den Entwicklungsländern stärkt. Mit jeder Tasse Fairtrade-Kaffee wird ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Lebensund Arbeitsbedingungen der

Bild: StockFood

Das Fairtrade-Label steht für gerechten Handel als Mittel zur Reduzierung der Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern. Produzenten erhalten einen stabilen Mindestpreis und eine Prämie zur Realisierung eigener Projekte. Weitere Infos: www.maxhavelaar.ch

! Bio Fairtrade Kaffee Max Havelaar gemahlen, 500 g, Fr. 8.30 ! Fairtrade Max Havelaar Espresso Bohnen, 500 g, Fr. 8.10* ! Delizio Bio Fairtrade Max Havelaar Ecco, 12 Kapseln, Fr. 5.10 * Erhältlich in grösseren Filialen.

Kleinbauern und deren Familien in den Entwicklungsländern geleistet. Die Max-Havelaar-Stiftung feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Bohnenkaffee war 1992 das erste Produkt, für das in der Schweiz das Gütesiegel vergeben wurde. Die Migros war von Beginn an als Partner dabei und führt seither Kaffee aus fairem Handel in den Verkaufsregalen. Im fairen Kaffeesortiment der Migros findet man heute nebst Bohnen auch gemahlenen Kaffee, Espresso, Instantkaffee und Delizio-Kapseln — ausser Espresso alle in Bioqualität. Da bleiben bei Kaffeeliebhabern keine Wünsche offen. Text: Dora Horvath


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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FEINE CRÈME | 45

Schlagfertig!

Ein Löffel Schlagrahm ist das i-Tüpfelchen auf vielen Speisen. Jetzt gibt es ihn frisch und schon fertig geschlagen im Becher.

E

in Fruchtsalat, eine gluschtige Glace oder ein Stück Schoggikuchen zum Zvieri — mit einem Schlag Rahm wird manches zu einem Fest für den Gaumen. Auch viele herzhafte Gerichte verfeinert ein Hauch der luftig weissen Creme, macht sie aromatischer und sorgt oft für die richtige Konsistenz. Und das haben vor den Spitzenköchen schon unsere Grossmütter geschätzt. Doch vor dem Genuss heisst es erst einmal schlagen. Das war zumindest früher so. Wer sich das Schlagen lieber spart, greift jetzt zur neuen, feinen

Crème aus der Migros. Fixfertig kommt sie im handlichen Becher daher. Wieder verschliessbar hält sie sich im Kühlschrank mehrere Tage ohne Aromaverlust. Sie schmeckt nicht nur wie gerade frisch geschlagen, sondern ist als Halbrahm mit nur 25 Prozent Fett obendrein figurfreundlicher als der Vollrahmklassiker. Als rahmiges Krönchen auf der Tomatensuppe, zum Geschnetzelten oder auf dem Dessert kann man sich so auch mal ein Löffelchen mehr gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Text: Jacqueline Vinzelberg

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Ihr Reiseprogramm in bester Gesellschaft: 1. Tag: Donnerstag, 6. Dezember 2012 - Anreise Vom gewählten Einsteigeort geht es via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Kitzbühel im schönen Tirol. Hier werden Sie von der Küche Ihres Hotels bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet.

Romantikern. Schlendern Sie beim Duft von Lebkuchen und Glühwein durch die verschiedenen Stände des beliebten Christkindlmarktes und lassen Sie sich verführen! Am Abend erwartet uns der Hotelier mit einem feinen Nachtessen im Hotel.

2. Tag: Freitag, 7. Dezember 2012 Advent auf Gut Aiderbichl & Christkindlmärkte in Salzburg! Nach dem Frühstück unternehmen wir heute eine wunderschöne Fahrt durch die Landschaft des verschneiten Salzburgerlandes. Unser Besuch auf dem idyllisch gelegenen Gut Aiderbichl wird Sie begeistern! Der renommierte Gutshof ist eine einzigartige Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier. Es dient als Zufluchtsort für Tiere, die sich in einer aussichtslosen Situation befanden. Beim geführten Rundgang über den Hof erfahren Sie viel Wissenswertes, berührende Tiergeschichten sowie von der ganzheitlichen Philosophie des berühmten Gutshofes! Danach bleibt genügend Zeit zur freien Verfügung, um den liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt mit seiner einzigartigen Lebendkrippe zu besichtigen! Später geht es weiter nach Salzburg. Die Stadt erstrahlt im festlichen Weihnachtskleid und die zauberhafte Atmosphäre macht selbst Hartgesottene zu

3. Tag: Samstag, 8. Dezember 2012 – Pferdeschlittenfahrt, Kitzbühel & Adventskonzert Den heutigen Tag beginnen wir mit einer wildromantischen Pferdekutschenfahrt durch die verschneite Tiroler Berglandschaft. Lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie dieses ganz besondere Erlebnis. Später geht es weiter nach Kitzbühel, wo vor dem grossen Höhepunkt des heutigen Tages noch etwas Zeit zum Verweilen bleibt. Am späten Nachmittag lädt dann Francine Jordi im Namen von Volksmusik-Reisen zum exklusiven Adventskonzert in Kitzbühel! Freuen Sie sich auf einen romantischen Abend mit bekannten Weihnachtsliedern und weiteren Hits der sympathischen Bernerin! Danach erwartet Sie Ihr Hotel zu einem feinen Abschlussessen! 4. Tag: Sonntag, 9. Dezember 2012 - Heimreise Mit vielen unvergesslichen Adventseindrücken im Gepäck treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an!

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Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Guter Start in den Tag Wie wäre es, den Wochenendeinkauf mit einem gemütlichen Frühstück im Migros-restaurant zu beginnen? Jeden samstag gibts dort ein ausgewogenes Délifit-Frühstück mit Kaffee oder tee für nur 6.40 Franken. Das Weizen-Vollkornbrötchen, eine Portion Käse, Butter und die Erdbeerkonfitüre sowie das kleine Délifit-Birchermüesli mit frischen Früchten machen satt und liefern genug Energie für einen guten start in den tag. Délifit steht in der Migros-gastronomie für eine leichte, ausgewogene und genussvolle Ernährung. Das Angebot ist nach den neusten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt. Auch im take-Away-Bereich findet man viele schmackhafte Angebote. Die Délifit-take-Awaygerichte sind neu bei www.ebalance.ch erfasst. Praktisch für alle, die oft auswärts essen.

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ANIMANCA-WETTBEWERB

Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Ferienlager 1: Leben wie die Indianer Während der drei tage im Indianerlager schlafen die kleinen Entdecker im tipi oder gar im selbst gebauten Biwak in tomils im Kanton graubünden. sie lernen, mit Pfeil und Bogen umzugehen, sammeln essbare Pflanzen, lernen Heilkräuter und einheimische tiere kennen. Die Teilnahme an der Verlosung erfolgt über www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff 1. bis 3. Oktober 2012: 7- bis 11-Jährige 4. bis 6. Oktober 2012: 9- bis 14-Jährige

GROSSER WWF- UND ANIMANCA-WETTBEWERB

Bereit fürs Abenteuer? G

ibt es etwas Aufregenderes, als mit Pfeil und Bogen durch den Wald zu schleichen oder im Kuhstall Kühe zu melken? Das Migros-Magazin verlost gemeinsam mit dem WWF und Animanca während der Herbstferien je ein Indianerund ein Bauernhoflager für Kinder. Also, liebe Eltern, fragen Sie Ihren Nachwuchs, ob er lieber auf Indianers Spuren wandeln oder das Leben auf einem Bauernhof hautnah erleben möchte. Egal, welches der beiden Lager Ihr

Kind wählt — wichtig ist, dass es Abenteuer mag, die Natur liebt und respektiert. Im Lager «Leben wie die Indianer» steht das einfache Leben in und mit der Natur im Zentrum, und zwar nach dem Vorbild der Naturvölker. Im Lager «Abenteuer auf dem Bauernhof» hilft Ihr Kind im bäuerlichen Arbeitsalltag mit und erkundet die Umgebung rund um den Hof. Die Migros ist übrigens Hauptsponsor des WWF-Kinder- und -Jugendprogramms, das auch die beiden La-

ger betreut. So kann der WWF zahlreichen Kindern und Jugendlichen Umweltanliegen näherbringen und sie auf einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen aufmerksam machen. Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Timo Ullmann

An der Verlosung kann man bis 1. September 2012 unter: www.mig rosmagazin.ch/gluecksgriff teilnehmen. Die 20 Gewinner pro Lager werden bis spätestens 7. September per Mail benachrichtigt.

Bilder: WWF schweiz/timo ullmann

WWF und Animanca verlosen zwei Herbstferienlager für kleine Entdecker, die Lust auf Abenteuer haben. Bis zum 1. September kann Ihr Kind am Wettbewerb teilnehmen.


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WEITERE LEBENSMITTEL Frey Napolitains assortiert im 1-kg-Beutel 50% Alle Tafelschokoladen, Bio, Max Havelaar, z.B. Crémant, 100 g 1.40 statt 1.80 20% ** Yupi Sweet & Sour Gummibonbons, 1-kg-Dose 7.90

Schweinskoteletts vom Hals, TerraSuisse, Schweiz, in Bedienung und Selbstbedienung, per kg 15.– statt 19.–

Erdnüsse, Bio und Nussmischung, Bio*, gesalzen, z.B. Erdnüsse, Bio, 250 g 1.40 statt 1.70 15%

M-Classic Wienerli, Schweizer Produkt, 5 x 2 Stück, per kg 8.10 statt 13.50

Diverse Ferrero Produkte in Gross- und Mehrfachpackungen, z.B. Kinder Bueno, 5 Stück 3.70 statt 4.15

Hinterschinken, TerraSuisse, Schweiz, Duo in Maxi-Schale, in der Selbstbedienung, per 100 g 1.80 statt 2.60

Alle Bio Essige und Bio Öle, z.B. Apfelessig, Bio, 50 cl 1.75 statt 2.20 20%

Alle Bio Teigwaren, Bio Pastasaucen, Bio Tomatenkonserven und Bio Gewürze, z.B. Nudeln, Bio, 500 g 2.45 statt 3.10 20%

Alle Happy Hour Backwaren, tiefgekühlt 20% M-Classic Schweizer Eier, aus Bodenhaltung, 6 Stück à 53 g+ 2.– statt 2.50

NEAR-/NON-FOOD

Kürbiskerne, Bio, Sonnenblumenkerne, Bio, und M-Classic Kernen-Nuss-Mix, z.B. Kürbiskerne, Bio, 400 g 4.95 statt 6.20 20%

Jersey-Fixleintuch Arian im Duo-Pack, 100% Baumwolle, diverse Grössen und Farben, z.B. 2 x 90/190 – 100/200 cm 24.90 statt 39.90 **

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Alle Weichspüler, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.30 günstiger

Schümli 290 g und Choco-Schümli 350 g 20% Alle Blévita Stangen und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger St. Galler Biberli im Duo-Pack, 2 x 270 g 3.45 statt 5.20 33% Alle Kinder Biscuits 1.– günstiger, z.B. Kinder Délice, 10 Stück 4.90 statt 5.90 Cremeschnitten, 2er-Pack 20%

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

SCHAUFENSTER

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ANIMANCA-WETTBEWERB | 57

Das ist Animanca Die WWF-Lager stellen einen Höhepunkt im Animanca-Entdecker-Jahr dar. Wer die Lager-Teilnahme gewinnt, erhält automatisch auch einen Entdeckerpass, der in den kommenden Monaten die Eintrittskarte für weitere spannende Veranstaltungen ist. Im Animanca-Entdecker-Jahr gab es bisher unzählige Abenteuer zu erleben. Kinder haben hinter die Kulissen von zahlreichen Einrichtungen schauen können – zum Beispiel beim Zirkus Royal, bei Telebasel, der Feuerwehr Zurzach, dem Stadttheater Bern und vielen mehr. Alle echten Entdecker können sich den Entdeckerpass übrigens auch online unter www.animanca.ch gratis erspielen und an zahlreichen Veranstaltungserlebnissen in der ganzen Schweiz teilnehmen.

Ferienlager 2: Abenteuer auf dem Bolderhof An den drei Lagertagen auf dem Bolderhof im Kanton Schaffhausen erfahren die kleinen «Jungbauern» etwa, warum manche Hühner braune Eier legen und wie Milch aus dem Kuheuter kommt. Wer das bäuerliche Lagerleben hautnah erleben möchte, kann an der Verlosung im Internet teilnehmen, unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff 15. bis 17. Oktober 2012: 9- bis 14-Jährige 19. bis 21. Oktober 2012: 7- bis 11-Jährige


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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FOOD | 59

GUT & GÜNSTIG

Italienischer Brotsalat für circa Fr. 9.30

Perfekt für ein Mittagessen im Sommer: Baguette, Olivenöl und Basilikum im Salat.

Mittagessen für 4 Personen ■ 250 g Baguette (oder auch anderes Brot) vom Vortag in mundgerechte Stücke schneiden. Circa Fr. 1.40 ■ 500 g Tomaten achteln, eine halbe Salatgurke in mundgerechte Stücke schneiden, 1 rote Zwiebel in feine Ringe schneiden. Alles mit dem Brot in einer grossen Schüssel vermischen. Circa Fr. 3.60 ■ 4 Esslöffel Olivenöl mit 2 Esslöffeln Weissweinessig vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 0.80 ■ 1 EL Kapern, 15 entsteinte Oliven, eine Handvoll Basilikumblätter zum Brotsalat geben. Kurz vor dem Servieren alles mit der Vinaigrette vermischen. Circa Fr. 3.50

Für Fleischtiger

Geflügelfleisch

Die Don-Pollo-Pouletbruststreifen mit Paprika passen gut zum Salatteller oder auf eine kalte Platte. Das Fleisch stammt aus Schweizer Produktion. Wers lieber pur mag, wählt die Sorte Nature. Don Pollo Pouletbruststreifen Paprika, per 100 g, Fr. 4.40

Sehr natürlich Diesen Aufschnitt mögen Kinder wie auch Erwachsene besonders. Neu ist er auch in Bioqualität erhältlich. Klar, dass bei diesem Wurstaufschnitt Geschmacksverstärker, Farb- und Aromastoffe, Stabilisatoren und Phosphate nichts verloren haben. Bio Aufschnitt, per 100 g, Fr. 2.40* * In grösseren Filialen.

Schnell, aber stilvoll Ein Rindstartar ist eine leichte, exquisite Mahlzeit. Wer sich nicht selber an die Zubereitung traut, behilft sich mit dem fixfertigen Beef Tartare von Rapelli. Mit Toastbrot, Butter, Kapern und Zwiebelringen ist es stilecht serviert. Rapelli Beef Tartare, 140 g, Fr. 5.90

Das mögen Kinder Gesundes, das Kindern schmeckt: Der Hambolino hat die richtige Grösse und die beliebte Burgerform. Das fettarme Schweizer Fleisch enthält keine Farbstoffe und kein Gluten. Hambolino gibts auch mit Gemüse. Hambolino Burger mit Schinken, 2 Stück à 75 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen. Vom 21.8. bis 3.9. 20-fache Cumulus-Punkte.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

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NONFOOD | 61

RAppENSpALTE

Cobra-Mobil Von wegen Drahtesel! Ziemlich cool, das neue Cobra-Kindervelo. strassentauglich ausgerüstet mit schutzblechen, Licht und ständer ist dieses Kinderrad bestens für den schulweg geeignet. Ein robuster fahrbarer untersatz für Buben und Mädchen ab circa acht Jahren. Kinderfahrrad Cobra 24 Zoll, Fr. 329.–* * Erhältlich bei sportXX.

Achtung, fertig, Schulbank! Respect! Die neuen Kinderklamotten, wie die Kapuzenjacke mit Drachenmotiv (Bild) oder die purpurfarbenen skinny-Jeans, schaffen es sicher in die top 10 der Lieblingsoutfits Ihrer Kinder. Die bequemen Kleider aus pflegeleichter Baumwolle oder BaumwollElasthan-gemisch sind nicht nur trendy, sondern tragen auch das Eco-Label: sie sind also ökologisch einwandfrei und mit respekt vor der umwelt hergestellt. Z. B. Knaben Sweatjacke, Grössen 134–176, Fr. 29.–* * In grösseren Filialen.

Öko-Stifte Ökologischer schreiben mit den neuen Wopex-Bleistiften: Da sie nur zu 70 Prozent aus Holz bestehen, können viel mehr stifte pro Baum gewonnen werden. und: Die Bäume stammen aus nachhaltig bewirtschafteten, deutschen Wäldern. Staedtler Wopex Bleistifte, 3 St., Fr. 3.50* * In grösseren Filialen.

Der Berner Oberländer Sternekoch Richard Stöckli (55) führt mit viel Leidenschaft den Familienbetrieb Alpenblick in Wilderswil BE. Für das neu eröffnete Restaurant & Grill OX in Interlaken realisierte er mit Küchenchef Roman Meyer die Speisekarte. Richard Stöckli, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit neun Jahren beim Jäten in der Gärtnerei Bauschmann in WilderswilMatten. Ich habe damals 20 Rappen pro Stunde verdient. Was geben Sie auch für sehr viel Geld nicht her?

Meinen Ordner mit Kochrezepten.

Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Mein halbes Büro, darunter Notizen, Karten, wichtige Adressen und Telefonnummern. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Der Jugendsport.

Sorgen-Feuerwehr Der alkoholfreie Bachblütencocktail für Kinder ist ein Zaubertrunk in aufregenden situationen wie zum Beispiel einem Zahnarztbesuch oder Herausforderungen in der schule. Einfach vier tropfen der Lösung auf die Zunge oder in ein getränk geben – auch mehrmals oder bereits am Vorabend. Original Bachblüten Rescue Kids, 10 ml, Fr. 15.50* * In grösseren Filialen.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für gutes Essen. Wo, das spielt eigentlich keine Rolle. Bestellen würde ich einen guten Fisch, da ich auch im Sternzeichen Fische geboren bin. Haben Sie einen guten Spartipp für unsere Leser?

Immer erstklassige Qualität kaufen. Hält länger, bereitet mehr Freude und ist auch in der Herstellung meistens ökologischer.

Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 62 |

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RICHARD JOHN WESTPHALEN

Anglerlatein vom Musiker: «Das letzte Mal habe ich so einen grossen Lachs aus dem Rhein geholt», erzählt Richard Westphalen. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius schwankt zwischen Staunen und Lachen.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Pasta, Tomatensauce, Brot und Vegemite, die australische Variante von Cenovis. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Etwa viermal. ■ Kochen ist für Sie … Spass. Ich freue mich, am Herd zu stehen und Freunde zu bekochen. ■ Was würden Sie nie essen? Innereien und Karpfen – grauslich. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Ich würde gerne mit dem Verleger Rupert Murdoch und dem Dirigenten der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, an einer Tafel sitzen. Das gäbe ein lustiges Essen.

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saisonküche

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

RICHARD jOHN wESTpHALEN | 63

Virtuos, auch in der Küche

Richard John Westphalen spielt die Geige im sinfonieorchester Basel. Wenn er nicht im orchestergraben sitzt, kocht er gerne. am liebsten etwas, das ihn an seine alte heimat australien erinnert.

G

eige spielen ist Leistungssport. Zumindest wenn eine Oper sechs Stunden dauert, was durchaus einmal vorkommen kann. Da ist Richard Westphalen (49) als Violinist gefordert. Und wie bei allen Spitzensportlern erfordert der Beruf Training, Ausdauer und viel Disziplin. «So ist das auch beim Kochen», stellt sich «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius vor. Der Geiger stimmt zu. Er hat schon mal Wok und Gasrechaud bereitgestellt. Gemeinsam packen sie die Zutaten aus, putzen, rüsten und schneiden sie zur Mise en place. Richard Westphalen entkorkt einen australischen Riesling, schenkt ein, die Ouvertüre beginnt. «Apropos Musik. Wie wärs mit ‹Figaros

Die wichtigsten Zutaten sind: Thunfischfilet, frische Randen, Eier, Erdnussöl und Wasabipaste. Damit die wunderbaren Aromen zum Tragen kommen, muss der marinierte Fisch mindestens für drei Stunden in den Kühlschrank. Den Thunfisch portionenweise im Wok anbraten.

Hochzeit›?», fragt der Berufsmusiker eher beiläufig. Und bevor Andrea Pistorius Ja sagen kann, erklingt schon die komische Oper. «Warum nicht! Mit Mozart habe ich noch nie Eier zu Mayonnaise geschlagen», sagt die Köchin. «Toll, es geht los mit Thunfisch auf Randensalat mit Wasabi-Mayonnaise. Das ist typisch Down under», freut sich Richard Westphalen. «Ich liebe den Spagat zwischen Asien und Australien.» Seine Vorfahren sind im 19. Jahrhundert von Deutschland nach Australien ausgewandert. Richard Westphalen hat nach seiner Matur und dem Besuch des Konservatoriums wieder den Weg nach Europa eingeschlagen. Von London kam er über Luzern nach Basel und ist dort


Feinster Reis aus Indien.

Holen Sie sich ein Stück Indien auf Ihren Teller – in Form von naturbelassenem, hochwertigem BasmatiReis aus dem Himalaya-Gebiet. Indien ist aber noch lange nicht das einzige Land, das Sie zumindest kulinarisch bereisen: Von Italien über Amerika und Uruguay bis Indien und Thailand finden Sie in jeder Mister Rice-Verpackung besten Reis – reich an Nährstoffen und hervorragend im Geschmack.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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RICHARD JOHN WESTPHALEN | 65

Eine Kängurupfote als Flaschenöffner? Küchenutensil in Westphalens Küche.

hängen geblieben. Das Sinfonieorchester Basel hat ihn einfach nicht mehr gehen lassen. Und seit er bei Eva-Maria in festen Händen ist, wird sein Lebensmittelpunkt auch in den nächsten Jahren Basel sein. Kennengelernt haben sie sich am Theater, wo Eva-Maria Herrengewandmeisterin ist, also zuständig für die Bühnenkostüme. Zurück zum Violinisten, der über viel Humor, Koch- und Schauspieltalent verfügt und Geschichten aus dem Orchestergraben zum Besten gibt. Eine sei kurz erzählt, nämlich die vom wild fuchtelnden Dirigenten, der von seinem Pult in den Orchestergraben fällt. Das Orchester spielt weiter, auch als es nach einigen Sekunden wohl den Dirigentenstab über dem Pult wahrnimmt, aber keinen Dirigenten sieht, bis der sich langsam wieder nach oben gekämpft hat. Das Orchester spielt ohne Aussetzer weiter. Profis eben, die sich einen lauten Lacher haarscharf verkneifen können. Schnell geht es mit dem Wok, die Mayo ist fertig und der Tisch gedeckt. Übrigens: Mit seinen Freunden tafelt Westphalen gern im nahen «Schützenmattpark». Mit Silber, Damast und Kerzenlicht, aber ohne Frack — der bleibt in der Musikergarderobe. Text: Martin Jenni Bilder: Lucas Peters

www.sinfonieorchesterbasel.ch

Hauptgericht für 4 Personen

Zubereitung ca. 35 Minuten + 3 Stunden marinieren Pro Person ca. 41 g Eiweiss, 49 g Fett, 15 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/ 660 kcal

Thunfisch mit Randensalat und Wasabi-Mayonnaise ZUTATEN 600 g Thunfischfilet 2 Knoblauchzehen 1 Bund Dill 4 EL Erdnussöl 500 g gemischte farbige Randen 300 g Salat, z. B. Lollo oder Endivien Limettenschnitze für die Garnitur Fleur de sel Wasabi-Mayonnaise: 1 Limette 2 frische Eigelb, zimmerwarm 2 TL Wasabipaste 3 Zweige Koriander 1 dl Erdnussöl 1 EL Wasser, heiss

ZUBEREITUNG 1. Thunfisch in circa 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Vom Dill einige Zweige beiseitestellen, Rest hacken. Thunfisch, Knoblauch und Dill mit der Hälfte des Öls mischen und mindestens 3 Stunden zugedeckt im Kühlschrank marinieren. 2. Inzwischen Randen circa 1 Stunde im Dampf oder in Wasser kochen, schälen und in Würfel schneiden. 3. Für die Mayonnaise Limette heiss waschen. Die Hälfte der Schale fein abreiben, Frucht auspressen. Die Hälfte des Safts mit Randenwürfeln mischen. Rest mit Limettenschalen, Eigelb und Wasabipaste in ein hohes Gefäss geben. Korianderblättchen abzupfen, dazugeben. Mit einem Stabmixer mixen, dabei Öl im Fadenlauf dazugeben, bis eine eher flüssige Mayonnaise entsteht. Das Wasser dazugeben und nochmals mixen. 4. Restliches Öl im Wok erhitzen, Thunfisch portionenweise rundum circa 1 Minuten scharf anbraten. Salat auf Teller verteilen, Randenwürfel und Thunfisch anrichten. Mit Mayonnaise beträufeln. Mit beiseitegelegtem Dill und Limettenschnitzen garnieren. Salat mit Fleur de sel bestreuen. Dazu passt ein knuspriges Brot. Tipp: Anstelle von Thunfisch MSC-Lachs verwenden.

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IHRE REGION

Migros-Magazin | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

Migros basel | 67

NEWS

Kopfüber in den Circus Monti Vorhang auf für ein lebendiges Zirkusprogramm mit hochstehenden artistischen Darbietungen, feinsinnigen Clowns und berührender Musik. Donnerstag, 23. August, 14 und 20.15 Uhr, Rosentalanlage, Basel. Migros-Genossenschafter/-innen und Inhaber/-innen der Cumulus-Karte erhalten Tickets aller Kategorien um jeweils Fr. 5.– vergünstigt. Erhältlich exklusiv an der Circuskasse oder unter www.circus-monti.ch Weitere, reguläre Vorstellungen: 17. bis 26. August.

Seilakrobaten im Circus Monti.

Medizinische Ausbildung

Wer sich im Gesundheitswesen ausbilden möchte, für den ist der Lehrgang zur Arzt- oder Spitalsekretärin geeignet.

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unge Menschen, die eine Anstellung als Arzt- oder Spitalsekretärin, in einer Arzt- oder Gemeinschaftspraxis, in einem Spital, einer Klinik oder bei einer Krankenkasse anstreben, benötigen eine fundierte Ausbildung. Im Alltag gilt es, medizinische Berichte und ärztliche Zeugnisse ab Diktafon zu schreiben. Mit etwas Erfahrung zählt auch das Redigieren wissenschaftlicher Arbeiten dazu. Wer gerne organisiert sowie in Notsituationen die Nerven behält, wird die Aufgabe in einer Arztpraxis mit Elan angehen. Da gilt es, das Telefon kompetent zu bedienen, Sprechstundentermine zu organisieren, Patienten zu empfangen, ihre Dossiers zu verwalten sowie den Terminkalender des Chefs zu führen.

Kenntnisse der praxissoftware erlernen Wer Zahlen liebt, würde wohl gerne die rechnerischen Aufgaben wie die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erledigen. Dabei ist es unerlässlich, mit den Tarifsystemen, zum Beispiel Tarmed, und den Formularen der Krankenkassen und Sozialversicherungen vertraut zu sein. Dafür stehen elektronische Hilfsmittel und eine ausgeklügelte medizinische Praxissoftware zur Verfügung. Ferner sind die Beherrschung des medizinischen Vokabulars und gute Kenntnisse der Gesundheits- und Spitalorganisation unerlässlich. Die Teilnehmenden erwerben diese zusammen mit der notwendigen Fachkompetenz während des Lehrgangs. Text: Priska M. Thomas Braun

Wer sich für medizinische Belange interessiert, ist als Arzt- und Spitalsekretär/in am richtigen Platz.

Arzt- und Spitalsekretär/in mit Diploma Für diesen Lehrgang notwendig sind PCGrund- sowie gute Deutschkenntnisse. Ebenfalls wichtig ist die Bereitschaft zum regelmässigen Unterrichtsbesuch, zur aktiven Mitarbeit im Unterricht sowie zum Selbststudium zu Hause, mit unterschiedlichem Zeitaufwand je nach Vorbildung. 20. September 2012 bis 23. März 2013, jeweils am Donnerstagabend und am Samstag-

morgen. Die total 188 Lektionen kosten Fr. 4700.–, inkl. Lehrmittel. Persönliche Beratungsgespräche bei Jacqueline Briellmann, 058 575 87 18. Infos und Anmeldung: Klubschule Migros Basel, Im Gundelitor Basel. 058 575 87 00, www.klubschule.ch


ihre region 68 |

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migros basel

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Nr. 34, 20. August 2012 | migros-magazin |

Ein Sprungbrett in die Arbeitswelt

Als Migros-Partner bietet die gesellschaft für Arbeit und Wohnen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit lernbehinderungen an.

A

uf den ersten Blick sieht die Migros-Partner-Filiale an der Zürcherstrasse 160 aus wie ein ganz normaler Laden, der das Basler Quartier Breite täglich kompetent mit Frischprodukten versorgt. Erst auf den zweiten Blick merkt der Kunde, dass in diesem Geschäft einiges anders ist – genauso wie einige der Menschen, die dort arbeiten. Diese Menschen mit eingeschränkten Lern- und Leistungsfähigkeiten werden in der Migros-Partner-Filiale gezielt gefördert und ausgebildet. Vor zwölf Jahren hat die Gesellschaft für Arbeit und Wohnen (GAW) das Geschäft als Migros-Partner übernommen. Die Institution, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, bietet seither massgeschneiderte Ausbildungen für Detailhandelsfachmänner und -frauen sowie für Detailhandelsassistentinnen und -assistenten an. Auch Praktika und interne Anlehren für Verkaufsberufe werden an der Zürcherstrasse offeriert.

ehemalige migros-mitarbeiter als betreuer Betreuung und Unterstützung erhalten die Auszubildenden von sechs Fachpersonen in der Filiale, die alle mindestens zehn Jahre Erfahrung im Detailhandel haben und sich im Bereich Arbeitsintegration weitergebildet haben. Alle Fachausbildner sind ehemalige Migros-Mitarbeiter, die beim Projektstart zur GAW gewechselt haben. Zusätzlich werden die Auszubildenden unterstützt von Sozialpädagogen und Lehrpersonen für den internen Unterricht. «Unsere Herausforderung ist es, die Auszubildenden für den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten», erklärt Urs Stalder, Ressortleiter Migros-Partner Zürcherstrasse bei der GAW. Viel Wert gelegt werde auf Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit. Den Kundinnen und Kunden ein Lächeln zu schenken, sei für Mitarbeiten-

de mit eingeschränkten Lern- und Leistungsfähigkeiten nicht immer einfach. Die Situation der Auszubildenden schildert Urs Stalder anhand einer Übung, die er an einem Kurs gemacht hat: «Wir haben Skihandschuhe getragen und mussten damit einen Faden in ein Nadelöhr stecken.» Dieses Beispiel zeige, wie schwierig es für Menschen mit einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung sein könne, sich in den Arbeitsprozess einzugliedern.

grosses Verständnis vonseiten der Kundschaft An der Zürcherstrasse 160 arbeiten total zwischen 15 und 20 Personen und damit deutlich mehr als in vergleichbar grossen Filialen, wie Urs Stalder erklärt: «Bei uns braucht es doppelt so viele Personen für die gleiche Arbeit.» Und nicht immer reagieren die Mitarbeitenden so, wie man es als Kunde erwartet. «Dafür bin ich nicht zuständig», sagte einmal ein Mitarbeiter auf eine Frage einer Kundin und liess sie verdutzt stehen. Und wenn plötzlich ein Rollstuhlfahrer die Gestelle auffüllt, schauen die Kunden vielleicht ebenso verwirrt. In solchen Fällen ist das Fingerspitzengefühl der Fachausbildner gefragt. «Nach ein paar Erklärungen sind die Kundinnen und Kunden meistens zufrieden. Sie zeigen grosses Verständnis für die Situation unserer Mitarbeitenden», sagt Stalder. Er weiss von Stammkunden, die extra an der Zürcherstrasse einkaufen, um das Fördermodell der GAW zu unterstützen. Dies gilt auch für die Migros-Partner-Filiale in den Zollweiden Münchenstein, die ebenfalls von der GAW geführt wird und nach dem gleichen Modell funktioniert. Gäbe es die beiden Läden nicht, hätten etliche Menschen mit eingeschränkten Lern- und Leistungsfähigkeiten eine Chance weniger, um den schwierigen Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Text und Bilder: Rolf Zenklusen

Filialleiter Urs Stalder erklärt Anja Schwaller die neueste Kassentechnik.

Cristian Vernucci kennt sich aus mit Früchten und Gemüse.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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Migros basel | 69

Erfolgreicher Partner

Seit zwölf Jahren besteht die Partnerschaft der Migros Basel mit der Gesellschaft für Arbeit und Wohnen. Es ist für beide eine erfolgreiche und erfreuliche Zusammenarbeit.

D

ie Gesellschaft für Arbeit und Wohnen (GAW) feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1987 hat sie über 300 Menschen mit einer psychischen oder physischen Beeinträchtigung einen erfolgreichen Start in die Arbeitswelt ermöglicht. Wesentlich mitgeholfen hat dabei auch die Migros Basel, wie GAWGeschäftsführer Martin Müller im Interview erklärt. Herr Müller, wie viel hat die Partnerschaft mit der Migros Basel zum Erfolg der GAW beigetragen?

In der Filiale an der Zürcherstrasse hilft Rollstuhlfahrer Markus Birner beim Auffüllen der Gestelle.

Detaillisten mit Migros-Produkten In der region Basel gibt es zehn Detaillisten mit Migros-Produkten. Die beiden Ersten auf der folgenden Liste werden von der gAW geführt: ! M-Partner Zollweiden, Baselstrasse 71, 4142 Münchenstein ! M-Partner Zürcherstrasse, Zürcherstrasse 160, 4052 Basel ! M-Partner Birsigstrasse, Birsigstrasse 103, 4054 Basel ! M-Partner gehrenacker, gehrenackerstrasse 7, 4133 Pratteln ! M-Partner grenzacher, grenzacherweg 81, 4152 riehen ! M-Partner Inselstrasse, Inselstrasse 63, 4057 Basel ! M-Partner Lachenstrasse, Lachenstrasse 1, 4056 Basel ! M-Partner Lehenmatt, Lehenmattstrasse 260, 4052 Basel ! M-Partner Lindenplatz, Lindenplatz 1, 4123 Allschwil ! M-Partner Wanderstrasse, Wanderstrasse 121, 4054 Basel E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Die Partnerschaft mit der Migros Basel besteht seit 2000, als die GAW den Laden an der Zürcherstrasse eröffnet hat. Zwei Jahre später konnten wir das Geschäft in den Zollweiden übernehmen. Diese Partnerschaft ist wichtig für uns: In beiden Läden konnten wir viele neue und begehrte Ausbildungsplätze im Detailhandel schaffen. Im Juni 2012 haben total 16 GAW-Lernende im Bereich Detailhandel ihre Prüfung erfolgreich bestanden. Unser Lernender Michael Aregger schloss 2012 die Attestausbildung mit der Note 5,4 sogar im Rang ab. Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Migros Basel?

Sehr gut! Wir arbeiten eng mit den Filialleitern, Fachberatern, der Ausbildungsabteilung und dem für die Migros-Partner zuständigen Verkaufschef

zusammen und erhalten viel Unterstützung und Goodwill. Zum Beispiel stellt uns die Migros Praktikumsplätze in den Filialen zur Verfügung oder hilft uns im Rahmen des Projekts «Supported Education» bei der Integration unserer Auszubildenden in den Arbeitsprozess im ersten Arbeitsmarkt. Wie sieht die Erfolgsquote der GAW im Detailhandel aus?

Im Durchschnitt haben 60 bis 70 Prozent unserer Lernenden nach ihrer Ausbildung eine Anschlusslösung – also eine Arbeitsstelle oder eine weiterführende Ausbildung. Dies ist eine beachtliche Leistung. Nicht wenige davon finden ihre neue Stelle bei der Migros Basel.

Martin Müller, Geschäftsführer gaw.

Interview: Rolf Zenklusen

Nächste Woche: Tag der offenen Tür bei der GAW Anlässlich des 25. geburtstags organisiert die gAW am Freitag, 31. August, einen tag der offenen tür am Hauptsitz am st. Alban-rheinweg 222 in Basel. Von 13.30 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher hinter die Kulissen der gAW und ihrer Betriebe schauen. Zudem gibt es einen Postenlauf, einen interessanten Wettbewerb und eine feine Verpflegung. www.gaw.ch

Freilichttheater in der Arena: «tell Tell»

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lbert Franks Theaterstück über den Schweizer Nationalhelden handelt von Emanzipation, Versatzstücke des schillerschen Originals inklusive. Gespielt wird im Park im Grünen in Münchenstein. Details: www.theaterimpark.ch. Eintritt: Erwachsene Fr. 32.–, Schüler, Lernende und Studenten Fr. 22.–. Bei unsicherem Wetter erhält man ab 17 Uhr unter 061 331 68 56 Auskunft über die Durchführung.

Sollte sie ins Wasser fallen, ist das Ticket für einen anderen Abend gültig. Ausschliesslich mit dem Theaterticket offeriert das Restaurant Seegarten ein 3-Gänge-Dinner zum Vorzugspreis von Fr. 35.– (anstatt Fr. 56.–) pro Person, ohne Getränke. Das Angebot ist nur am Abend der Vorstellung zwischen 18 und 19.45 Uhr gültig. Auskunft, Tischreservation: 058 575 80 00. www.parkimgruenen.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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IT’S A WILD WORLD

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Zu Besuch bei der jungen, schönen Unbekannten Seit Kurzem können die Besucher von Bratislava die schönsten Ausblicke auf die slowakische Hauptstadt von der Donau aus geniessen: Schiffsausflüge führen zum Beispiel zur Burg Devín (Bild), zur Grossen Schüttinsel oder in die Nachbarländer Österreich und Ungarn (Infos unter www.lod.sk/de). ■ Bratislava, bekannt auch als Pressburg, gehört zu den unbekanntesten und schönsten Hauptstädten Europas. Das gilt besonders für die herausgeputzte Altstadt mit klassizistischem Palais (das schönste heisst Primaciálny palác), dem Michaeler Turm oder dem St. Martinsdom. Der belebteste Ort in der Altstadt ist die Kreuzung Rybárska brána mit den Strassen Panská und Laurinská ulica, wo Strassenmusikanten spielen. Dank 60 000 Studierender bei rund 425 000 Einwohnern ist die Bevölkerung auffallend jung.

Bauer ist ein Job mit Zukunft, trotz allem

Tausende Bauernhöfe sterben, doch immer mehr Junge machen eine landwirtschaftliche Ausbildung.

D

ie Entwicklung ist dramatisch: Allein im vergangenen Jahr gingen in der Schweiz über 1400 Bauernbetriebe ein, im Zeitraum zwischen 2000 und 2011 verschwanden fast 13 000 Höfe. Trotzdem ist die landwirtschaftliche Lehre gefragter denn je: Vor zehn Jahren schlossen noch 782 Lehrlinge die Ausbildung zum Landwirt ab, heute sind es 1143. «Landwirtschaft bedeutet sinnhafte Arbeit, Bodenständigkeit und ist zudem sehr vielfältig», sagt Beda Furrer, Co-Leiter der Landwirtschaftsschule Inforama Rütti in Zollikofen BE. «Das macht den Beruf interessant.» Doch auch Preisdruck und Rationalisierung bringen den landwirtschaftlichen Schulen Zulauf, denn der Erfolg im bedrängten Wirtschaftszweig hängt immer mehr von einer soliden Ausbildung ab. Interessant: Auch Frauen schrecken immer weniger vor dem körperlich und technisch anspruchsvollen Beruf zurück: Ihr Anteil bei den Lehrabschlüssen liegt heute bei 15 Prozent, vor zehn Jahren waren es erst gut 3 Prozent.

Der Traum vom eigenen Hof bleibt meistens unerfüllt

Bild: Keystone

■ Nicht vergessen sollte man den Stadt-

teil zwischen dem am linken Donauufer gelegenen Quai und dem historischen Zentrum. Hier befinden sich das Slowakische Nationalmuseum, Cafés, Restaurants und vertäute Botels. Der Janko Král im Stadtteil Petržalka ist der älteste öffentlich zugängliche Park Europas. ■ Gut zu wissen: Am schnellsten ist die Anreise über den Wiener Flughafen mit einem Linienbus. Die Fahrt ab Wien dauert 45 Minuten und kostet ab 6.90 Euro (www.eurolines.at oder www. slovaklines.sk). Der Euro ist seit 2009 die offizielle Währung der Slowakei.

Obwohl die Anzahl Höfe weiter sinkt, sind die Aussichten auf eine Anstellung rosig. Es braucht auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen wie Saatzucht, Futtermittel, Landtechnik, Verkauf und Beratung Fachkräfte. Den Traum vom eigenen Hof müssen sich aber vor allem die Quereinsteiger unter den Lehrabgängern abschminken: Die meisten Betriebe werden innerhalb der Familie übergeben. Das grosse Interesse an der Landwirtschaft spüren übrigens auch die Fachhochschulen. «Das Lebendige, die Pflanzen und Tiere, und die sehr konkrete und praxisnahe Ausbildung sind für viele junge Leute attraktiv», sagt Alfred Buess (63), Direktor der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen BE. Die Studen-

Harte körperliche Arbeit schreckt nicht ab: Heute wollen viel mehr Frauen in die Landwirtschaft als noch vor zehn Jahren.

tenzahl in Agronomie hat sich hier in den letzten zwölf Jahren verdoppelt, die Hälfte davon sind heute Frauen. Text: Claudia Langenegger

www.facebook.com/MigrosMagazin Können Sie sich vorstellen, eine Ausbildung zum Landwirt zu machen? Die Umfrage.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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5 FRAGEN

«Der präventive Effekt ist gross» Sachbeschädigungen an Schulhäusern nehmen ab, wenn sie videoüberwacht werden. Deshalb rüsten Schweizer Schulen auf. Die Stadt Zürich etwa stattet zwölf weitere Anlagen mit Kameras aus. Marc Huber erklärt, weshalb dies trotzdem nicht zur totalen Überwachung der Jugendlichen führt.

1

Marc Huber (38) ist Mediensprecher ImmobilienBewirtschaftung bei der Stadt Zürich.

Marc Huber, weshalb braucht es bei Schulhäusern Videoüberwachung?

Wegen Vandalismus haben wir in Schulen jährlich mehrere Hunderttausend Franken Sachschaden. Wir wollen die Areale aber nicht einfach abriegeln, sondern auch ausserhalb der Schulzeiten offen lassen. Denn Schulanlagen haben oft eine Zentrumsfunktion und sind wichtige Treffpunkte in den Quartieren.

2

Gibt es denn keine Alternativen, um Vandalismus zu verhindern?

Die Kameras sind eine Ergänzung der bestehenden Massnahmen: Auf Schulanlagen patrouillieren zu Randzeiten auch Sozialarbeiter und private Sicherheitsequipen. Der präventive Effekt der Videoüberwachung ist gross, wie die Erfahrung in kleineren Gemeinden zeigt, die ihre Schulhäuser seit Längerem überwachen. Zürich hat eine enorme Dichte an Schulanlagen. Noch wissen wir nicht, ob sich die Sachschäden einfach auf benachbarte Schulen verlagern und deshalb ein flächendeckender Kameraeinsatz notwendig wird. Eine seriöse Bilanz können wir erst nächstes Jahr ziehen.

3

Warum sind Schulanlagen besonders attraktiv für Vandalenakte?

Auf Schulanlagen haben wir deutlich mehr Sachschaden als bei anderen öf-

Vandalismus an Schulhäusern: Bis Ende Jahr rüstet die Stadt Zürich zwölf weitere Schulanlagen mit Überwachungskameras aus («Blick am Abend» vom 8. August).

fentlichen Bauten. Motive gibt es viele. Aber bei jugendlichen Tätern spielt sicher eine Rolle, dass sie zunächst im vertrauten Umfeld aktiv werden. Gerade Graffiti sollen gesehen werden, das bringt Anerkennung im Kollegenkreis.

4

Wird die Stadt Zürich mit ihrer Aufrüstung bei derVideoüberwachung zum Vorbild für die übrige Deutschschweiz?

Zürich hat eine gewisse Vorreiterrolle bei der Bewirtschaftung öffentlicher Bauten. Videoüberwachung von Schulanlagen gibt es zwar schon in einigen Schweizer Gemeinden, allerdings nicht in den Grossstädten. Es ist gut möglich, dass sich andere Städte für unser Konzept interessieren. Der fachliche Austausch wird bestimmt stattfinden.

5

An immer weniger Orten sind Jugendliche unbeobachtet. Besteht nicht die Gefahr, die totale Überwachungsgesellschaft zu etablieren?

Nein, denn das wäre nur bei einer allgegenwärtigen Überwachung zu dubiosen Zwecken der Fall. Unser Kameraeinsatz hingegen ist verhältnismässig und transparent: Der Zürcher Stadtrat hat unsere Handlungsgrundlagen bewilligt, jeder kann dieses Reglement online einsehen. Die Kameras sind nur auf die Fassaden gerichtet und laufen lediglich ausserhalb der Schulzeiten. Und die Aufnahmen werden ausschliesslich bei zivil- und strafrechtlichen Untersuchungen angeschaut, ansonsten nach einer Woche automatisch gelöscht. Interview: Claudia Langenegger

DIE SCHWEIZ IN LISTEN

Die zehn häufigsten Nachnamen

Illustration: Anna Haas

Die Top Ten basieren auf dem Schweizer Telefonbuch (Stand Dezember 2010). 1. Müller 2. Schmid 3. Meier 4. Keller 5. Huber

43 533 33 712 28 933 19 521 18 032

6. Weber 7. Schneider 8. Meyer 9. Frei 10. Steiner

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona Verlag, www.fona.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

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NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Malariagefahr im Eulenkäfig Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark goldau.

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Die schnee-Eulen im Tierpark goldau sind von der Malaria bedroht. Das Verabreichen der Medikamente ist allerdings nicht ganz ungefährlich.

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Malaria kommt nicht nur bei den Menschen vor, auch Tiere können von einer der verschiedenen Varianten infiziert werden. Gemeinsam ist allen Malariatypen: Sie werden durch Blutparasiten ausgelöst, die von Stechmücken übertragen werden. Im Natur- und Tierpark Goldau sind die Schnee-Eulen, die ursprünglich im hohen Norden zu Hause sind, von den heimtückischen Blutparasiten bedroht. Und zwar von einer Art, die nur Vögel befallen kann. Unsere einheimischen Vögel erkranken in der Regel nicht, da sie über die Jahrhunderte eine natürliche Immunität entwickelt haben. Nicht so kälteliebende Vögel wie eben Schnee-Eulen oder Pinguine, die in ihrer Heimat nicht von Stechmücken traktiert werden. In unseren Breitengraden hat sich die Situation verschärft: Wegen der Klimaerwärmung überleben hier nun Mückenarten, die früher nur in den Tropen vorkamen. Und Gütertransporte rund um die Welt sowie die globale Reiselust machen es den Insekten möglich, sozusagen per Anhalter in andere Gegenden zu reisen. Aufgabe der Zootierärzte ist es, die für die Erreger empfänglichen Tiere zu schützen. Im Tierpark Goldau sind die Schnee-Eulen auch schon an Malaria erkrankt. Vor einem Monat sind bei unseren Schnee-Eulen drei Küken geschlüpft. Ihnen gehört unser Hauptaugenmerk, denn mit ihrem feinen Daunengefieder sind sie den Stechmücken ausgeliefert. Um die Mückenpopulation einzudämmen, setzten wir in den umliegenden Gewässern deren natürliche Feinde ein: Saiblinge, also Fische, welche die Mückenlarven fressen. Zusätzlich behandeln wir das Eulennest und dessen Umgebung mit Präparaten gegen die Stechmücken. Zur Überwachung muss ich bei der Schnee-Eulen-Familie Blutproben nehmen, die in einem Speziallabor auf den Befall durch die Malariaparasiten untersucht werden. Das hört sich einfacher an, als es ist. Schnee-Eulen sind äusserst wehrhafte Eltern, die ihren Nachwuchs heftig verteidigen. Deshalb müssen

Mit ihrem feinen Daunengefieder sind die drei Küken den Stechmücken besonders ausgeliefert. Dem wehrhaften Schnee-Eulen-Mann wird als Erstes das Medikament zur Vorbeugung gegen Malaria verabreicht (links).

Tierpfleger René und ich uns schützen. Ein Besen und ein Kescher sollen uns helfen, die Eltern auf Distanz zu halten.

Der Eulenmann verteidigt seine Familie mit aller Kraft Kaum betreten wir die Voliere, startet der Eulenmann einen Angriff. Wir ziehen die Köpfe ein, knapp fliegt er über uns hinweg. Er lässt aber nicht locker, also fangen wir ihn mit dem Kescher ein. René hält seine messerscharfen Krallen mit dicken Handschuhen, damit ich ihm das Medikament eingeben kann. Es sind die gleichen Tabletten wie für Menschen. Da die Schnee-Eule aber viel leichter ist, musste ich die Tabletten mit dem Mörser in kleine Portionen zerteilen. Nach Gesundheitskontrolle und Be-

handlung entlassen wir den Angreifer vorübergehend in eine Transportbox, damit wir gefahrloser arbeiten können. Nun muss die Mutter das gleiche Prozedere über sich ergehen lassen. Ihr entnehme ich zusätzlich eine Blutprobe, da sie während der Brut immer auf dem Nest gesessen und so stärker gefährdet war. Zuletzt kommen die Jungen dran. Sie machen es ihren Eltern schon eifrig nach und versuchen, uns Angst einzujagen. Am Schluss lassen wir die Eltern wieder aus den Transportboxen und ziehen uns rückwärts aus der Voliere zurück. — Die Aktion war erfolgreich und unsere Vorbeugungsmassnahmen bis jetzt auch, denn die Resultate des Labors ergeben ein paar Tage später keinen Befall mit Malariaparasiten.

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leben 78 |

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familie

Nachhilfeunterricht ist ein städtisches Phänomen. Dort wollen mehr Junge ins gymnasium.

B

eschwingt packt Joel Hirschi (17) sein Mathematikdossier zusammen: «Wieder mal eine Algebraformel begriffen, die ich in der Schulstunde einfach nicht nachvollziehen konnte», strahlt er. Seit letztem November nimmt der Berner, der die zweite Klasse des Gymnasiums besucht, bei Rolf Kocher (50) Mathenachhilfeunterricht und merkt bereits einen deutlichen Fortschritt. Und zwar nicht nur aufgrund der Note — obwohl diese sich tatsächlich von «ungenügend» auf «gut genügend» verbessert hat —, sondern vor allem beim Begreifen: «Ich hatte ein echtes Juhu-Erlebnis, als ich plötzlich die Algebraformeln umformen konnte, und danach konnte ich die neuen Erkenntnisse sogar für Chemie und Physik anwenden.» Joel Hirschi ist in bester Gesellschaft: Rund ein Drittel aller Acht- und Neuntklässler in der Schweiz beansprucht gemäss einer soeben veröffentlichten Studie Nachhilfeunterricht: zwei Drittel von ihnen regelmässig, ein Drittel schon seit längerer Zeit und etliche sogar in mehreren Fächern. Stefan Wolter, Autor der Studie, findet die Zahlen erschreckend (siehe Interview Seite 83): «Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Jugendliche während so langer Zeit Nachhilfeunterricht benötigen.» Für einen kurzen Moment eine Lücke aufzuarbeiten, findet er eine gute Möglichkeit, wenn das aber lange andaure und sogar in mehreren Fächern nötig sei, dann «stimmt etwas nicht mehr». Nachhilfelehrer Rolf Kocher sieht das lockerer: «Ich finde es in Ordnung,

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Nr. 34, 20. August 2012 | migros-magazin |

wenn Jugendliche sich über ein Manko hinweghelfen lassen. In all den Jahren hatte ich noch nie gleichgültige Schülerinnen und Schüler, sondern ausnahmslos solche, die unbedingt etwas lernen wollten.» Manchmal, so hat er gemerkt, geht es gar nicht nur um Mathematik, sondern um das «mathematische Selbstvertrauen». Oder eben um das «Juhu-Gefühl», wenn aus Verständnislosigkeit plötzlich Durchblick wird. Deshalb nennt er sich auch lieber Tutor, und wenn seine Schüler vor einer Prüfung einen Aussetzer haben, können sie ihn jederzeit anrufen oder bei ihm eine Onlinelektion erhalten.

Persönliche förderung ist in grossen Klassen fast unmöglich Das Thema Nachhilfe, findet Kocher, werde heute noch zu stark tabuisiert. «Wenn jemand Nachhilfe benötigt, heisst das nicht, dass er oder sie dumm ist und sich durchschleppen lassen muss», betont der ehemalige Lehrlingsausbildner. Gymnasiast Joel Hirschi wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, dass etwas Peinliches daran sein könnte: «In der Nachhilfestunde kann ich — im Gegensatz zum Schulunterricht — so oft nachfragen, bis ich alles begriffen habe, und die Abläufe besser verstehen lernen. Das ist doch eine super Möglichkeit.» Peinlich oder nicht, die Nachfrage nach Unterstützung ist enorm. Speziell in den Städten geht die Tendenz sogar dahin, dass selbst die Topschüler Nachhilfeunterricht nehmen, um für die strenge Gymi-Aufnahmeprüfung ge-

Aha-Erlebnisse: Der Berner Gymnasiast Joel

Dank Nachhilfe im Wettbewerb bestehen

Jeder dritte Jugendliche beansprucht neben der schule Nachhilfeunterricht. ist das wirklich notwendig? Experten sind sich uneinig, Tatsache aber ist: Nachhilfeunterricht boomt, und wer dranbleiben will, kommt oft nicht ohne aus.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

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Hirschi hat in der Arbeit mit seinem Nachhilfelehrer Rolf Kocher nicht nur im Zielfach Mathe Fortschritte erzielt.

rüstet zu sein. Eine bedenkliche Entwicklung? «Ein Trend auf jeden Fall, und zwar kein vorübergehender, sondern einer, der noch zunehmen wird», konstatiert Gregor Stöckli (61), Leiter der Forschungsstelle Kind und Schule am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich. Schlecht findet er das nicht unbedingt: «Es ist ein Ausdruck davon, dass Bildung in unserer Gesellschaft einen grossen Stellenwert hat. Da ist es klar, dass alle diesen Vorteil nutzen wollen.» Individualisierter Unterricht und persönliche Förderung seien in unseren Schulen mit Klassengrös-

sen von 20 und mehr Schülern schlicht unmöglich. Umso grösser ist Stöcklis Meinung nach das Potenzial im Nachhilfebereich, und er ist überzeugt, dass dieser sehr konstruktiv ist, wenn Kinder und Jugendliche selber wollen: «Nachhilfe kann ergänzen, was die Schule nicht bieten kann — sie kann motivieren und das Gefühl vermitteln, doch etwas zu verstehen.» Nun ist Nachhilfeunterricht nicht gerade billig: Für eine professionelle Lehrkraft sind Preise zwischen 40 und 100 Franken pro Lektion normal. Ein Problem, wenn das Budget dies nicht zulässt.

Doch es gibt auch kostengünstigere Lösungen. «Wer gezielt sucht, wird fündig», sagt Erziehungswissenschafter Gregor Stöckli. Beispielsweise beim Verein «Know-now schafft Chancengleichheit» gibt es für finanziell benachteiligte Schülerinnen und Schüler subventionierten Nachhilfeunterricht ab zehn Franken pro Lektion. «Wir wollen allen die gleiche Chance für eine gute Ausbildung verschaffen», sagt Samuel Boller (29), der den Verein zusammen mit Frédéric Hübsch (30) gegründet hat. Um in den Genuss subventionierter Nachhilfestunden zu kommen, können

Nachhilfe geht ins Geld: 40 bis 100 Franken kostet eine Lektion beim Profi.


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FAMILIE

Erschwingliche Nachhilfe: Gymnasiastin Alexandra De Groof (links) unterstützt die Achtklässlerin Corina Hiltbrunner.

Eltern im Internet einen Fragebogen mit den Angaben zu ihren finanziellen Verhältnissen ausfüllen und einreichen. Dank Spenden ist «Know-now schafft Chancengleichheit» in der Lage, 40 bis 50 Schüler zu unterstützen. Ziel des Vereins: innerhalb der nächsten zwei Jahre für mindestens 100 Jugendliche eine solche Gelegenheit zu schaffen. Momentan suchen die Organisatoren noch Spender. Eine andere günstige Möglichkeit ist es, Gymnasiasten aus höheren Klassen oder Studentinnen einzuspannen. Sie bieten oft Nachhilfeunterricht ab

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20 Franken an. So auch die 18-jährige Gymasiastin Alexandra De Groof aus Ostermundigen BE: Aufmerksam sitzt sie neben ihrer Nachhilfeschülerin, die konzentriert ihre Deutschaufgaben löst. «Nein, schau, hier musst du zuerst den Verbzusatz suchen», hilft sie und zeigt auf den Satzteil. Die Achtklässlerin Corina Hiltbrunner (13) runzelt die Stirn, liest den Satz zweimal laut und ruft dann glücklich: «Ah ja, klar, <auf etwas zuspringen>, gell?» Seit fast einem Jahr hilft ihr die benachbarte Gymnasiastin vor allem in den mathematischen Fächern, bei Bedarf auch in Sprachen, und

Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

beide sind mit der Zusammenarbeit zufrieden: «Corina begreift blitzschnell, da macht es Freude zu erklären», sagt Alexandra De Groof. Corina lächelt und meint: «Ja, bei dir verstehe ich es immer sofort.» Für Corinas Mutter, Doris Grünig Hiltbrunner, ist das eine ausgezeichnete Lösung: «Corina ist eine fleissige Schülerin. Aber es gibt ihr Sicherheit, wenn jemand sie unterstützt bei den Aufgaben und der Probenvorbereitung.» Und da läuft es bei ihnen wie bei den allermeisten Familien: Das Lernen geht wesentlich einfacher, wenn jemand


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leben

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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faMilie | 81

Das sagt Der experte

«Sogar die allerbesten Schüler nehmen Nachhilfestunden» Herr Wolter, soeben haben Sie eine Studie publiziert, derzufolge jeder dritte Jugendliche der Oberstufe Nachhilfestunden nimmt – wie kommt das?

Die Zahlen sind tatsächlich enorm. Allerdings ist Nachhilfe offensichtlich ein städtisches Phänomen — dort wollen deutlich mehr Kinder ans Gymnasium als auf dem Land, wo die Lehre noch einen höheren Stellenwert hat. Versagt denn die Schule in der Vorbereitung?

Wer zu zweit oder zu dritt lernt, kann sich die Kosten teilen Ausserdem muss Nachhilfe auch nicht immer eins zu eins stattfinden: Wer zu zweit oder zu dritt in einer Gruppe lernt, profitiert immer noch mehr als in einer vollen Schulklasse, kann sich aber die Kosten teilen. Zu diesem Schritt haben sich vor zwei Monaten Carla Limbach und Helen Gujer entschlossen, beide

ben Zugang zu allen Fachhochschulen. Viele Eltern kennen diesen Weg noch zu wenig, deshalb möchten sie ihre Kinder ausschliesslich am Gymnasium sehen.

Nein, das hängt mit der Maturaquote zusammen, die in den Deutschschweizer Kantonen seit Jahren auf 20 Prozent angesetzt ist. Drängen nun 25 Prozent der Schüler ans Gymnasium, kann die vorbereitende Schule noch so gut sein — dann wird es eng. Dann nehmen sogar die allerbesten Schüler Nachhilfestunden, um gegen die grosse Konkurrenz zu bestehen.

Nachhilfeunterricht ist teuer – wo bleibt die soziale Gerechtigkeit?

Wir haben ein ausgezeichnetes Lehrlingsausbildungssystem – warum wollen trotzdem alle ans Gymnasium?

Beurteilen Sie Nachhilfeunterricht als sinnvoll?

Viele Eltern sehen das Gymnasium immer noch als optimale Schulausbildung. Dabei ist es heute nur ein Weg — und nicht einmal unbedingt der beste: Mit Lehre und Berufsmaturität sind Jugendliche oft sogar besser gerüstet, sie sind in einem Beruf fertig ausgebildet und ha-

Aussenstehender hilft. Bei Familienmitgliedern schwappen schnell einmal die Emotionen über, und viele Eltern haben den Schulstoff nicht mehr präsent.

Stefan Wolter (46) ist Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) in Aarau. Er hat soeben die Studie «Untersuchung zu bezahlter Nachhilfe in der Volksschule auf der Basis einer Spezialerhebung im Rahmen von PISA 2009» veröffentlicht.

sind 15 Jahre alt und besuchen die zweite Klasse des Gymnasiums. Kurzerhand meldeten sich die Bernerinnen als Zweiergruppe bei einem professionellen Mathematik-Nachhilfelehrer an. «Diese paar Stunden haben bereits geholfen, ich fühle mich schon jetzt sicherer und habe ein paar Sachen erstmals grundlegend verstanden», sagt Carla Limbach. Die Nachhilfe gibt den zwei Mädchen eine gewisse Gelassenheit, sodass sie lockerer an Mathematikprobleme herangehen. So gibt es für jeden Schüler die passende Art von Nachhilfe, die ihn weiter-

Tatsächlich sind begüterte Familien im Vorteil, wie unsere Untersuchung zeigt. Zudem zeigt die Analyse, dass es auch eine Frage der Gewichtung ist. Besser gebildete Eltern haben auch höhere Bildungsaspirationen und sind deshalb bereit, mehr Geld für Nachhilfe auszugeben.

Wird Nachhilfe dafür verwendet, um allfällige Wissenslücken zu stopfen, dann kann sie sehr effizient und hilfreich sein. Und wenn jemand den Erklärungsweg eines Lehrers nicht nachvollziehen kann, hilft ein anderer Ansatz ebenfalls weiter. Chronischer Nachhilfeunterricht ist jedoch eher ein Alarmzeichen.

bringt. Der Wettbewerb um Ausbildungs- und Studienplätze ist in den vergangenen Jahren eindeutig härter geworden. Sich dabei auf die Sprünge helfen zu lassen, ist keine Schande. Und wenn es ohne geht — umso besser. Texte: Claudia Weiss Bilder: Daniel Rihs

Tipps zum Thema Nachhilfe, Gratis-Vermittlungsstellen, Online-Mathe-Nachhilfe und Kontakt zum Verein Know-now schafft Chancengleichheit.

Die Eltern können oft nicht helfen, weil sie den Schulstoff selbst nicht mehr präsent haben.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

Smartphone mit Ausdauer

Smartphone-Akkus sind viel zu schnell leer. Doch mit ein paar Tricks lässt sich die Betriebszeit der Geräte deutlich verlängern.

S

tarke Prozessoren, grosse Bildschirme und immer mehr Funktionen: Die Smartphones der neusten Generation sind kleine, multifunktionale Computer, die dementsprechend viel Strom verbrauchen. Reicht bei einem simplen Handy eine Aufladung pro Woche, ist bei einem viel benutzten Smartphone der Akku jeden Abend leer. Damit das Smartphone zu einem längeren Atem kommt, helfen folgende Massnahmen:

! W-Lan und Bluetooth ausschalten: Auch wenn sie gerade nicht verwendet werden, suchen die W-Lan- und Bluetooth-Module stets nach Verbindungs-

möglichkeiten. Das benötigt Energie und kann bei Nichtgebrauch getrost abgeschaltet werden. ! Bildschirmhelligkeit reduzieren: Es ist meist nicht nötig, dass der Bildschirm auf maximaler Helligkeit eingestellt ist. Da die Beleuchtung sehr viel Energie verbraucht, spart man mit einem etwas dunkleren Display viel Akkuleistung. ! Stromspar-App verwen-

den: Für Android-Smartphones gibt es diverse Apps, die das Energiemanagement steuern. Zum Beispiel: Green Power, Battery Indicator, 2 x Battery. ! Das Smartphone nicht zu grosser Kälte oder zu grosser Wärme aussetzen: Die Leistung des Akkus kann bei grossen Temperaturschwankungen abnehmen. ! Alternativ können auch Smartphone-Hüllen mit integriertem Akku oder per Kabel verbundene Akkus helfen, die Einsatzzeit des Smartphones zu verlängern. Als Alternative dazu sind — zumindest bei gutem Wetter — Solarladegeräte ganz praktisch. Texte: Felix Raymann

hoMehr Tipps zur Sc itewe s, nung des Akku d un s pp a-A ram re Pano t tolles Zeichnen mi dem Galaxy Note.

APP DER WOCHE

DAS DING

360-Grad-Fotos

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360 Panorama generiert im Handumdrehen Rundum-Panoramafotos. Anders als bei Digitalkameras dreht man sich mit dem Smartphone nicht nur ein Stück um die eigene Achse, sondern man kann sich so lange drehen und wenden, wie man will, und dabei auch den Boden und den Himmel aufnehmen. So entstehen faszinierende Rundumbilder, die man im Nachhinein betrachten kann, indem man sich mit dem Handy dreht und wie durch eine zeitversetzte Kamera guckt. Preis: 1 Franken, erhältlich für iOS.

Anders als etwa das iPad ist das Galaxy Note 10.1 mit einem Stift (S-Pen) ausgerüstet. Dieser dient etwa zum Zeichnen, handschriftlichen Schreiben oder Bedienen von Programmen mit komplexen Funktionen (zum Beispiel für die Tablet-Version von Photoshop). Das Tablet mit 10-Zoll-Bildschirm läuft mit Android 4.0. Preis bei Digitec mit 16 GB und Wi-Fi: 529 Franken.

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MULTIMEDIA | 83

GEFÄLLT MIR

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1

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

«Country Music Radio» aus Nashville — hier gibt's die aktuellsten Country Charts!

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

4

Meine Lieblingsserie am TV ist …

5

Ihre genialste App?

6

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

«Summer of 69» von Bryan Adams, da bleiben die Füsse auf keinen Fall still.

«The Bridges of Madison County». Ich verbrachte ein Jahr als Austauschstudentin in Iowa, in der Nähe, wo die Geschichte spielt. … «Grey’s Anatomy» — die (selbst gemachten) Probleme der jungen Assistenzärzte sind äusserst amüsant.

Call my love — nur ein Click verbindet mit dem Liebsten.

Pac Man spielte ich schon als Mädchen und jetzt mit der iPhone-Version.

7

Meine Lieblingswebsite ist …

… Ebookers.com, Ferien organisieren fägt! Ferien machen fägt noch viel mehr!

8

Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

9

Wo holen Sie sich Ihre News?

Ich benutze Facebook ausschliesslich, um mit Freunden zu kommunizieren. Meist im Radio unterwegs im Auto oder unter www.bernerzeitung.ch

10

Mein Lieblingsbuch heisst …

… «Das Lächeln der Sterne» von Nicholas Sparks. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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LEBEN 86 |

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IN FORM

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usik lässt kaum jemanden kalt. Sie beschwingt oder macht traurig, und manchmal nervt sie. Musik weckt Gefühle und Erinnerungen, und je nachdem macht sie dem Einzelnen gute oder schlechte Laune. «Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter», bittet der liebeskranke Herzog von Orsino seine Hofmusikanten in Shakespeares Komödie «Was ihr wollt», und verordnet sich damit sozusagen selbst eine Musiktherapie. Musiktherapie ist heute eine psychotherapeutische Disziplin, die auf die Wiederherstellung der geistigen und körperlichen Gesundheit durch Hören von Musik oder aktives Musizieren zielt. Längst haben sich neben Psychologen und Psychiatern auch die Hirnforscher des Themas angenommen. Es sind neue Forschungsgebiete wie die biomedizinische Musikforschung entstanden, und fortlaufend gibt es erstaunliche und

Musik macht Laune

Nr. 34, 20. August 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

ermutigende Erkenntnisse für jede menschliche Lebensphase. Die häufigsten Krankheitsbilder, bei denen Musiktherapie angewendet wird, sind Depressionen und Psychosen, aber auch Rehabilitationsprogramme von Schlaganfallpatienten oder Paraplegikern setzen darauf. Man hat herausgefunden, dass Schlaganfallpatienten sich schneller erholen und ihr Sprachgedächtnis sich deutlich verbessert, wenn sie täglich zwei Stunden ihre Lieblingsmusik hören. Und bei Alzheimerpatienten hat Musikhören und Singen von vertrauten Liedern eine positive Wirkung auf die Wahrnehmung und das Erinnerungsvermögen. Auch ohne eine spezielle Diagnose hat Musik einen so hohen Stellenwert, dass man sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann. Musik wirkt im Gehirn ähnlich wie eine Droge. Beim Hören der Lieblingsmusik wird der Bo-

Musik übergeht den Verstand – sie geht direkt ans Herz, ins Stammhirn, ins Mark, sie regt an oder beruhigt. Diese Wirkung nutzen Therapeuten, um Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen zu helfen.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

«Wenn jemand Ängste hat, kann er dagegen antrommeln» Sandra Lutz Hochreutener, welche Wirkung hat Musik?

Musik kann helfen, sich zu entspannen, weil dabei eine andere Gehirnhälfte aktiviert wird, als wenn man spricht. In Musik kann man eintauchen. Sie kann die Aufmerksamkeit stärken, wenn man selber musiziert. Gewisse Instrumente fördern die Unabhängigkeit von rechts und links, zum Beispiel Klavier oder Trommeln, wo die rechte und die linke Hand unabhängig voneinander etwas tun müssen. Dadurch wird das Gehirn angeregt. Welche Musik wirkt am besten?

Der Herzschlag koppelt sich an den rhythmus eines liedes

Musik ist immer abhängig von Hörgewohnheiten und Befindlichkeiten des Einzelnen. Für den einen ist es der Popsong, der sein Gemüt aufheitert, für den anderen ein klassisches Stück, und für den nächsten die absolute Stille.

«Singen hat eine vitalisierende Wirkung, die wach macht und sich zentrieren hilft.»

Wie funktioniert eigentlich eine Musiktherapie?

Bild: getty Images

Texte: Sabine Müller

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Das sagt Die expertin

tenstoff Dopamin im Belohnungszentrum des Gehirns ausgeschüttet, und der sorgt für ein angenehmes, wohliges Gefühl. Das erklärt, warum Musik für fast jeden Menschen, unabhängig von seiner Herkunft, so wichtig ist. Musik wird in allen Kulturkreisen gleich interpretiert, was auf angeborene emotionale Lautmuster zurückgeführt wird, die offenbar bei allen Menschen gleich sind. Angehörige eines afrikanischen Stammes, denen nie gehörte westliche Musik vorgespielt wurde, konnten auf Anhieb traurige, fröhliche oder bedrohliche Stimmungen in den einzelnen Musikstücken unterscheiden. Ein Ergebnis, das auch verdeutlicht, wie man unabhängig vom persönlichen Geschmack durch den gezielten Einsatz von Musik ein Publikum manipulieren kann. Die Duschszene in Hitchcocks «Psycho» wäre nur halb so schaurig ohne die dissonanten Klänge. Beunruhigend ist die Musik wegen ihrer abrupten Tonfolgen, die offenbar Tierlauten ähneln und Urängste in uns wecken.

Neben all diesen Aspekten trägt Musik zur physischen Gesundheit bei: Herzschlag, Blutdruck und Atemfrequenz sind abhängig vom Rhythmus und der Geschwindigkeit eines Liedes und haben so einen Einfluss auf den Kreislauf. Schnelle Musik regt an, langsamere wirkt beruhigend — eine Binsenweisheit von medizinischer Bedeutung. Musikhören kann Patienten mit Herzkrankheiten helfen, weil sich der Herzschlag an den Rhythmus koppelt. Auch Gesang wirkt. Wenn Eltern ihrem Frühgeborenen Lieder vorsingen, schläft es tiefer und darf früher aus dem Brutkasten. Selbst Sänger haben einen Vorteil: 60 Minuten herzhaftes Singen hat einen messbaren positiven Effekt auf das Immunsystem, wie eine Pilotstudie der Universität Frankfurt ergab. Musik kann also fast alles. Sie macht sogar schneller betrunken, denn wenn es in einer Beiz lauter dröhnt als sonst, werden die Gläser eiliger geleert. Aber was kann Musik nicht? Auch darüber gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse: Wer einmal komplett abschalten will, für den ist eine Weile Stille immer noch die erste Wahl.

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Was man bei einer Musiktherapie sicher nicht macht, ist, jemandem etwas vorzuspielen und zu erwarten, dass sich davon sein Befinden bessert. Eine Musiktherapie holt die Leute da ab, wo sie sind. Die Patienten werden gebeten, ihre Stimmung auszudrücken. Das kann ein Klang sein, aber auch Stille. Ich frage nach, was für ein Klang die augenblickliche Stimmung sein könnte,

ob laut oder leise, ein hoher oder tiefer Ton, ein Rhythmus oder eine Melodie. Mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten tastet man sich mit dem Patienten heran, bis etwas in ihm anklingt. Wir Therapeuten nennen es Für-Spiel — man spielt für jemanden etwas. Der Patient soll dabei herausfinden, ob der Klang für ihn stimmt, ob er beim Hören eine Körperempfindung hat und sich angesprochen fühlt. Muss man für eine Musiktherapie ein Instrument beherrschen?

Vorkenntnisse sind nicht nötig, wir haben einfach zu spielende Instrumente und arbeiten mit Improvisationen.

Sandra Lutz Hochreutener (56) ist studierte Musik- und Psychotherapeutin mit Praxis in Gais AR.

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Warum kommt jemand zu Ihnen in die Therapie?

Die Gründe sind verschieden: Das kann eine momentane Krise sein, ein Verlust, ein Burnout. Wenn jemand Ängste hat, kann er beispielsweise gegen das antrommeln, was seine Angst auslöst. Wichtig ist, dass die Therapie individuell ist und zum jeweiligen Patienten passt. Musik ist sehr geeignet, weil man durch sie ohne Sprache kommunizieren kann. Kann auch jemand, der keine Therapie braucht, von den Erfahrungen der Musiktherapie profitieren?

Es tut gut, sich gelegentlich der akustischen Dauerberieselung zu entziehen, der wir heute fast überall ausgesetzt sind. In der Stille kann man noch hören lernen. Das kann die eigene Stimme sein, indem man singt oder summt. Singen hat eine vitalisierende Wirkung, die wach macht und sich zentrieren hilft. Oder einfach dem eigenen Atem zuhören und beim Ausatmen einen Ton darauflegen.Auch das ermöglicht, die innere Balance zu finden.

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Calella. 2. Tag: Kurze Fahrt nach Barcelona und Stadtrundfahrt. Anschliessend freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. 3. Tag: In Figueras besuchen wir das Museum des Malers Salvador Dalí, dem berühmtesten Bürger des Städtchens. Fahrt nach Gerona, einer der ältesten Städte Kataloniens und geführte Besichtigung. Aufenthalt im mittelalterlichen Pals. 4. Tag: Ausflug katalanische Dörfer. Besuch in Santa Coloma und Rupit mit der schönen, über dem Ort thronenden Festung. Möglichkeit zum Bummeln und Einkaufen. Panoramafahrt über Olot und Besalú zurück nach Calella. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Montserrat und Penedés. Das traditionsreiche Benediktinerkloster Monastir de Montserrat ist seit der legendären Auffindung einer Marienstatue im Mittelalter ein wichtiges Pilgerziel. Anschliessend Fahrt durch das berühmte Weingebiet Penedés. Kellereibesichtigung und Weindegustation. 6. Tag: Calella–Schweiz.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Chianciano Terme. 2. Tag: Panoramafahrt ins Val d’Orcia. Städteperlen, Montalcino, Pienza, Montepulciano. 3. Tag: Fakultativer Ausflug ins Chianti mit feinem Mittagessen. Geführte Stadtbesichtigung Siena mit mittelalterlicher Piazza del Campo, Palazzi und Glockentürmen. 4. Tag: Ausflug Florenz – ein über Jahrhunderte gewachsenes Gesamtkunstwerk. Geführte Stadtbesichtigung mit Domplatz, Baptisterium, Piazza della Signoria, Kirche von Santa Croce u. v. m. Freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. Abendessen mit Weinverkostung auf einem Landgasthof. 5. Tag: Chianciano Terme – Schweiz. Pro Person in Fr. 5 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 5 Reisedaten Sonntag –Donnerstag 1: 02.09.–06.09. 3: 30.09.–04.10. 2: 16.09.–20.09. 4: 07.10.–11.10.

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Gutes Mittelklasshotel Torino, Diano Marina ■ Côte d‘Azur mit Nizza und Cannes ■ Fakultativ: Genua, Portofino und Sta. Margherita Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Aosta–Diano Marina. 2. Tag: Fakultativer Ausflug Seefahrerstadt Genua mit edlen Prachtstrassen und prunkvollen Palästen. Nachmittags Bootsfahrt ab Sta. Margherita zum romantischen Portofino mit individuellem Aufenthalt. 3. Tag: Panoramafahrt entlang den berühmten Corniches ins Fürstentum Monaco mit Besuch der Altstadt und des sehenswerten Botanischen Gartens. 4. Tag: Das quirlige Nizza mit verwinkelter Altstadt und das mondäne Cannes prägen den heutigen Tag. 5. Tag: Diano Marina–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 5 Tage inklusive Halbpension 585.– 525.– Reduktion Reise 2 – 30.– Reisedaten Sonntag – Donnerstag 1: 30.09.–04.10. 2: 14.10.–18.10. Internet Buchungscode: hcote ■

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 20. August 2012 |

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AUTO | 89

VIER FRAGEN AN

Tom Anliker (50), Generaldirektor Chevrolet Suisse SA

«Amerikanisch wie Coca-Cola» Tom Anliker, was tut chevrolet zur cO2reduktion?

Chevrolet treibt die Entwicklung effizienter Antriebe auf breiter Front voran. Im Cruze zum Beispiel gibt es zwei sehr sparsame neue Antriebe mit Stopp-Start-System.

Aussen flott, innen geräumig und angenehm zu fahren: Der Chevrolet Cruze ist in vielfacher Hinsicht ein Schnäppchen.

Der Golf von Chevrolet

Der kompaktkombi chevrolet cruze station Wagon bietet viel Platz für gepäck, viel Ausstattung für wenig geld – und kaum etwas zum Meckern.

L

ogisch eigentlich, dass ein Kombi von Chevy nicht einfach Kombi heisst, sondern, wie es sich für Amerika gehört, Station Wagon. Längst ist die Marke Chevrolet,die zum GeneralMotors-Konzern gehört, eine globale Angelegenheit: Chevrolet verkauft in über 140 Ländern und baut auch weltweit. Das Gros der hiesigen Modelle stammt aus Südkorea; andere, wie der neue Malibu, Camaro oder Corvette, aus den USA. Ein Mix, der Erfolg hat. Damit das so bleibt, startet der Cruze — quasi der Golf von Chevrolet — dieser Tage nun endlich auch als Kombi, pardon Station Wagon. Verblüffend, wie dicht dieser adrette Station Wagon etablierten Konkurrenten punkto Innenraum auf den Fersen ist: Von lieblosem Billigplas-

Wie steht es bei chevrolet um E-Autos?

tik keine Spur; alles ist tadellos verarbeitet und sieht flott aus — abgesehen vielleicht von den seltsam strukturierten Dekoreinlagen. Doch darüber trösten feine Sitze, viel Raum im Fond und ein gutesMultimediasystemmitSmartphoneanbindung ebenso hinweg wie viele grosse und praktische Ablagen. Nicht nur die sind gross: Der 4,67-MeterKombi fasst 500 bis 1478 Liter. Schade nur: Die umgeklappten Rücksitzlehnen ergeben keine völlig ebene Ladefläche. Neu in der Palette (drei Benziner und zwei Diesel, 124 bis 163 PS) ist der sehr flotte 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS. Doch zum Favoriten küren wir den neuen 1,7-Liter-Diesel mit 130 PS. Nicht nur des Durstes wegen (Normwert 4,5 l/100 km = 119 g/km CO2): Er ist angenehm durchzugsstark, elastisch und verhält sich sehr gesittet. Unterwegs fühlt sich der Cruze Kombi sehr gediegen und komfortabel an; ein Kurvenfetzer ist er nicht, aber handlich unterwegs — und sogar ein Schnäppchen: Dank jüngster Listenpreissenkung gibt es ihn schon ab 19 990 Franken. Texte: Timothy Pfannkuchen

Das «Auto des Jahres 2012», der elektrische Volt, bietet das derzeit beste Konzept: Er kommt mit Batteriestrom bis zu 80 Kilometer weit; danach erzeugt der Reichweitenverlängerer Strom für weitere 500 Kilometer. So kommt nie die Angst auf, mit leerer Batterie liegen zu bleiben. Testen lässt er sich bei ausgesuchten Händlern — und in M-way-Shops. Viele «chevys» kommen aus korea. ist es trotzdem noch eine amerikanische Marke?

Die Marke ist so amerikanisch wie Coca-Cola! Gegründet wurde sie übrigens vor 101 Jahren vom Schweizer Auswanderer Louis Chevrolet. Produziert wird, wo die Gestehungskosten am wettbewerbsfähigsten sind. Der Cruze etwa wird in den USA, Südamerika und Korea gebaut und ist mit 1,65 Millionen seit 2009 der meist verkaufte Chevrolet. Warum sollte ich den cruze kaufen?

Es gibt ihn als Vier-, Fünftürer und Kombi. Er bietet überdurchschnittlich viel Platz — und glänzt wie alle Chevrolets mit seinem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.


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glücksgriff

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

greifenseelaUf | 91

Der Lauf für alle

140 Starttickets zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost 140 Starttickets für folgende drei Läufe: 22. Sept.: greifenseelauf (60 starts), stichwort gL 29. und 30. Sept.: stralugano (50 starts), stichwort sL 13. Okt.: Hallwilerseelauf (30 starts), stichwort HL

Am 22. september fällt der startschuss für den greifenseelauf.

D

er Greifenseelauf ist ein Sportanlass für Weltklasseathleten und Amateure, für Jung und Alt, da er über unterschiedliche Distanzen zurückgelegt werden kann. Der Lauf wird dieses Jahr zum 33. Mal durchgeführt und findet am 22. September statt. Die ersten 30 Schulklassen oder Gruppen, die sich für die Kategorie I’M fit anmelden, dürfen gratis an den Start. Der beliebte Volkslauf führt zu einem grossen Teil durch das Naturschutzgebiet rund um den Greifensee. Jeder Teilnehmende, der ins Ziel einläuft, kann sich seine letzten Meter im Nachhinein mit der Familie und mit Freunden ansehen — dank des Migros-Finisher-Clips. Text: Béatrice Eigenmann Anmeldungen (online bis 7. September) und weitere Informationen unter www.greifenseelauf.ch

■ Teilnahme per Telefon: rufen sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf ab Festnetz) und nennen sie Namen und Adresse sowie das entsprechende stichwort für den gewünschten Lauf. ■ Per SMS: senden sie ein sMs mit dem text gLÜCK, dem entsprechenden stichwort für den gewünschten Lauf und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro sMs). Beispiel: gLÜCK gL (für den greifenseelauf), Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt

Dieses Jahr findet der Greifenseelauf zum 33. Mal statt.

■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Lauf», den gewünschten Laufort, Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: sonntag, 26. August 2012 Die gewinnerinnen und gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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Die natürlichen Wirkstoffe in Feigenkaktus-Tabletten spielen eine wichtige und stimulierende Rolle, um die Entwicklung zu neuen Fettablagerungen zu stoppen. Im Gegenteil, sie kehren sogar den Vorgang um. Sie leeren nämlich vorhandene Fettzellen und verweisen das Fett zu den Muskeln, dort wird es verbrannt. Dadurch kommt es schnell zu einem beträchtlichen Fettabbau an ihren Problemzonen, wie am Bauch, am Po und an den Hüften und Schenkeln.

Die wichtigsten Fragen: Wie funktionieren die Feigenkaktus-Tabletten ?

Sie arbeiten wie eine Fettpolizei. Die Wirkstoffe in den Feigenkaktus-Tabletten weisen die gefüllten Fettzellen an, sich zu entleeren und

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Schaden Kaktus-Tabletten der Gesundheit ?

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht auf chemischem Weg, sondern rein natürlich. Es gibt absolut keine Nebenwirkungen. Sie dürfen auch essen soviel Sie wollen. Bei richtiger Anwendung können selbst 2500 Kalorien am Tag eher schlank als dick machen. Sie werden sanft abnehmen, überflüssige Kilo werden abgebaut und Sie fühlen sich Tag für Tag schlanker und vitaler.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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UnterhaltUng | 95

QUIZ: WERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie einen Gutschein von Interhome im Wert von 300 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welches ist die zweitgrösste Stadt des Kantons Tessin? D Locarno

M Bellinzona

J

Ascona

So nehmen Sie teil

2. Wie heisst die Kartoffel des Jahres 2012? O Laura

R Nicola

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

A Bintje

3. Woraus besteht der sogenannte Buttenmost? C Quitten

A Butter

U Hagenbutten

4. Wie viel Prozent allen Wassers auf der Erde ist Süsswasser? L

ca. 3,5 %

H ca. 15 %

G ca. 40 %

5. Welcher Schweizer Fussballer hat über 100 Tore in der Bundesliga erzielt? B C. Sforza

W St. Chapuisat

O A. Sutter

Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.8.2012, 24 Uhr

6. Von wo nach Disentis fährt die Matterhorn Gotthard Bahn? N Brig

U Zermatt

E

Chur

I

G. G. Marquez

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Stendhal

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Welcher Autor präsidierte für das Amt des Präsidenten von Peru? R M. V. Llosa

E

J. L. Borges

8. Störungen wegen kultureller Reizüberflutung nennt man …-Syndrom. R Ionesco

N Camus

Auflösung Nr. 33: LAVENDEL Gewinner Nr. 31: Ruth Zürcher, Eggiwil BE; Margret Kiener, Trimstein BE; Guido Schenk, Hellbühl LU

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

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2 5

N

3

4 1

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Auflösung Nr. 33: RENTE Gewinner Nr. 32: Claire Knüsel-Käslin, Zug ZG; Hanny Gilgen, Uetendorf BE; Kurt Basler, Reinach BL

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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UnterhaltUng | 97

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü1 2 3 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 6 3 1 www.raetsel.ch/bruecken

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KINDEREGGE

RÄTSELSPASS FINDEST DU DIE 5 FEHLER?

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WAS KOMMT MIT AN DEN STRAND? In den Ferien sind die Lilibiggs den ganzen Tag am Strand. Da dürfen sie auf keinen Fall etwas vergessen. Finde heraus, was sie alles dabei haben. 1) 2) 3) 4)

Für Tobi zum Trinken. 8) Zum Spielen. Damit baut Hugo eine Sandburg. 9) Darauf liegt Für einen kühlen Kopf. Nina, wenn Damit lässt sich Nina auf dem sie müde wird. Wasser treiben. 10) Damit kann Hugo unter 5) Das trägt Hugo am Strand. Wasser atmen. 6) Das braucht es gegen Sonnen11) Gegen die heisse Mittagssonne. brand. 12) Damit beobachtet Nina die 7) Für Tobi zum Knabbern. Fische.

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

Lösung: 1. Wasser, 2. Schaufel, 3. Hut, 4. Luftmatratze, 5. Badehose, 6. Sonnencreme, 7. Knochen, 8. Ball, 9. Badetuch, 10. Schnorchel, 11. Sonnenschirm, 12. Taucherbrille

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Man. Kostenlos anmelden altungen. gazin und tolle Veranstaltunge unter: www. lilibig gs.ch


1. RECHTEN UND LINKEN DAUMEN AUFSETZEN 2. TEXT LESEN 3. NICHT LOSLASSEN Die Nacht ist noch jung. Der Nebel so dicht, dass er mein Scheinwerferlicht verschluckt. In den drei Jahren habe ich noch nie so dichten Nebel erlebt, und ich fahre die Strecke täglich. Trotzdem presche ich jetzt mit hohem Tempo über die Strasse. Warum bin immer ich der letzte, der das Büro verlässt ? Etwa wegen der Bemerkung, die ich neulich über Monsieur Montaigne gemacht habe ? Aber bitte, er sieht ja wirklich wie ein Flusskrebs aus. Verdammt, die Sicht wird immer schlechter. Zum Glück kenne ich die Strecke wie mein e Hosenta sche. G leich hie rr ec h e zu g

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Inserate bewegen. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Gaël Tran und David Moret, Werbeagentur Euro RSCG, Genf. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 34, 20. August 2012 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 9 1 8

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 33: 834 1 6 8 7 5 2 3 4 9 Gewinner Nr. 32: 5 2 9 8 3 4 7 1 6 Andrea Gugger, 4 3 7 9 1 6 5 2 8 7 9 6 1 2 8 4 5 3 Küttigen AG; 8 4 2 3 7 5 9 6 1 Linette Mazenauer, 3 1 5 6 4 9 8 7 2 2 5 3 4 9 1 6 8 7 Muralto TI; 9 8 1 5 6 7 2 3 4 Robert Yerly, 6 7 4 2 8 3 1 9 5 Neyruz FR; Theo Rohrer, Teilnahmeschluss: Sonntag, 26.8.2012, 24 Uhr Courtételle JU; M. Egloff, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Freienbach SZ Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des Migrosgenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) Leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12

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vom Dienst), gerda Portner (gP, Produzentin), Heinz stocker (Korrektor)

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Ressort Reportagen: sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

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Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (si, Leitung), Jean-sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

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Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle schneider, Jasmine steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund Druck: Büchler grafino Ag, Bern, tamedia Ag, Zürich, ringier Print Adligenswil Ag


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

SALTO NATALES «STERNFÄNGER» Salto Natale – der Circus der anderen Art – holt Ihnen zum zehnjährigen Jubiläum die Sterne vom Himmel und lässt diese im Chapiteau in Zürich-Kloten hell erstrahlen. Gregory und Rolf Knie arbeiten mit Hochdruck am neuen Programm «Sternfänger», damit ab November ein wunderbares Himmelsgebilde entsteht. Freuen Sie sich auf eine zauberhafte Show mit 70 Artisten, Tänzern, Magiern und Musikern, die Sie zum Träumen, Lachen und Staunen bringen werden. Termin: 24. November (15 Uhr), 27. November (20 Uhr), 2. Dezember (18 Uhr) und 2. Januar (14 Uhr), Zürich-Kloten Preis: Fr. 26.25 bis Fr. 74.25 statt Fr. 35.– bis Fr. 99.– (exklusiv Bearbeitungsgebühren) Weitere Informationen: www.saltonatale.ch

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Termin: 28. August bis 1. September 2012, Basel Preis: Fr. 80.– statt Fr. 100.– / Fr. 68.– statt Fr. 85.– / Fr. 56.– statt Fr. 70.– / Fr. 44.– statt Fr. 55.– / Fr. 72.– statt Fr. 90.– / Fr. 60.– statt Fr. 75.– / Fr. 48.– statt Fr. 60.– / Fr. 36.– statt Fr. 45.– Weitere Informationen: www.actnews.ch

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Anzahl Tickets zu Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis unter: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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MEINE WELT 102 |

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LUCA HÄNNI

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NR. 34, 20. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich mag Mädchen mit Locken» Als erster Schweizer gewann der sympathische Berner Luca Hänni diesen Frühling bei «Deutschland sucht den Superstar». Im Oktober startet seine Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Name: Luca Hänni (17) Sternzeichen: Waage Wohnort: 3661 Uetendorf BE

Wieso lebst du in Uetendorf? Uetendorf ist ein charmantes 6000-Seelen-Dorf im Berner Oberland zwischen Bern und Thun. Hier wurde ich geboren, und es ist nicht gerade der schlechteste Ort zum Leben. Ich bin glücklich hier und kann mich gut entspannen. Wir haben hier im Dorf alle Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und sogar eine Badi. Was will ich mehr? Und für grössere Einkäufe bin ich ganz schnell in Thun oder Bern. Wo würdest du gern leben? Ich bin noch jung und habe noch nicht viel von der Welt gesehen. Vorerst bin ich sehr zufrieden mit meinem Wohnsitz und möchte nirgendwo anders leben. Beruf und Lebenslauf: Grundschulabschluss, Ausbildung zum Maurer, 2012 Gewinner «Deutschland sucht den Superstar», jetzt Musiker. Was ich mag: Klamotten, Turnschuhe, Sommer, Wakeboarden, Snowboarden, Mädchen mit Locken, M-Budget-Cola light, Pizza und Salat. Was ich nicht mag: Schlechtes Wetter, verregneter Sommer. Bügeln — ich tue es aber trotzdem seit meinem 13. Lebensjahr, weil mir diese Arbeit niemand abnimmt. Was ich an mir mag: Meine Haare. Da bin ich ziemlich eitel. Alle zwei Wochen gehe ich zum Schneiden zu meinem Coiffeur nach Thun. Was ich an mir nicht mag: Ich mag eigentlich alles an mir. Mein Vorbild: Justin Bieber. Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Und ich mag seine Musik. Mein bester Entscheid: Bei «Deutschland sucht den Superstar» mitgemacht zu haben. Das gibt mir jetzt die Chance, als Musiker zu arbeiten. Falls ich eines Tages als Musiker scheitern würde, möchte ich nicht wieder als Maurer arbeiten. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Christian Lanz

MEIN LIEBLING

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Unterhosen von Nick Tyler. Meine Mutter brachte mir vor einigen Jahren mal ein paar Unterhosen aus der Migros mit. Sie sind super bequem, haben coole Muster und Farben. Ich bin stolz, dass ich jetzt Werbebotschafter dieser Marke sein kann.»

«Cocker Spaniel Sammy ist der Liebling unserer Patchworkfamilie. Er kam vor acht Jahren zu uns und ist ein herzensgutes Tier. Am liebsten stiehlt er Socken, die er dann mit Vorliebe im Garten vergräbt. Nur einmal am Tag bellt er, immer wenn die Kirchenglocke sechs Uhr schlägt.»


MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 20. AUGUST 2012 |

LUCA HÄNNI | 103

MEIN DING

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich trage am liebsten Schmuck der Marke Fossil, weil ich die Kombination von Silber und Leder total mag. Auch meine Uhr ist von Fossil, es muss ja nicht gleich eine Rolex sein.»

«Ich wollte immer etwas mit Musik machen. Das Gitarreund Pianospielen habe ich mir selbst beigebracht. Mit dem Gesangsunterricht habe ich erst vor zwei Jahren begonnen.»

MEINE NARBE

«Ich war zehn Jahre alt, als mein Cousin bei einem Baseballspiel mit seinem Schläger so weit ausholte, dass er mich bei einer Drehung direkt ins Auge traf. Ich fiel sofort in Ohnmacht und erwachte erst wieder im Krankenhaus. Es hat nicht viel gefehlt, und ich wäre auf dem Auge blind.»

MEINE FANS

«Seit ‹DSDS› habe ich schon 14 000 Autogrammkarten verteilt. Ich liebe meine Fans und versuche, mir auch immer Zeit für sie zu nehmen. Es kommen ja fast täglich Teenies bei mir zu Hause vorbei. Oft vergeblich, weil ich nicht immer da bin.»

Bild: Kurt Reichenbach/SI

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MEIN LIEBLINGSORT

«In der Badi von Uetendorf habe ich schwimmen gelernt. Als Kind war ich bei schönem Wetter fast täglich hier. Jetzt fehlt mir oft die Zeit. Aber ich liebe diesen Ort, weil ich dort immer das Gefühl habe, in den Ferien zu sein.»

MEINE LEKTÜRE

«Ich gebe zu, dass ich noch nie ein Buch gelesen habe, ausser die Pflichtlektüre in der Schule. Dafür blättere ich regelmässig die ‹Bravo› durch. Ich finde es interessant, was die über die Stars schreiben. Neuerdings kann ich da auch einiges über mich lesen. Cool.»


MGB www.migros.ch W

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Mit der Unterstützung des ÖV engagieren wir uns für die Generation von morgen.


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