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gu 2008 Nr. 34,, 18. August

Wettlauf um die letzten Murmeln

Bilder Esther Michel, Nathalie Bissig, Florian Nidecker

Ab morgen gibt es keine neuen Murmel-Münzen mehr an den Migros-Kassen. Der Wettlauf um die letzten Murmeln beginnt: Wer am Automaten leer ausgeht, nutzt die Tauschbörsen. > 8, 36

Anaëlle spielt Fagottino

Schlagzeug oder Susaphon? Wie Kinder das passende Instrument finden. > 41

Bauernhemd statt Badehose

«Monsieur Prix» tritt ab Preisüberwacher Rudolf Strahm Badeferien? Nein, danke! Christoph Bettler hilft lieber einer über seine Bauernfamilie. Wenn Ferien einem guten Zweck dienen. Zukunft. > 28 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

> 14


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Diese Woche | 7

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Murmel-verrückt

reportagen > Volunteer-Reisen: Menschen helfen in ihren Ferien Menschen. > 14 Kleine Kunstwerke: Hannes Stricker malt Wanderkarten.

«Ein Land kugelt sich» titelte der

«Tages-Anzeiger» vor einigen Tagen einen Artikel über die Tatsache, dass die Schweiz zurzeit Murmel-verrückt ist. Und das ist sie, definitiv. Der Erfolg der Migros-Aktion ist schlicht atemberaubend und hat selbst die Erwartungen der grössten Optimisten übertroffen. In jeder Migros sieht man Kinder und Erwachsene vor den Automaten mit den grossen Kugeln stehen. Viele Kinder haben sich zu wahren Experten für die Kugelspender entwickelt: Sie blicken Erwachsene entnervt an, die nicht checken, dass man den Auswurfschacht im Auge behalten muss, wenn die Kugel kommt. hat nun bald ein Ende. Aufgrund des riesigen Erfolgs der Aktion sind die 42 Millionen Kugeln schon beinahe verteilt. Nur noch bis morgen Dienstag gibt es Jetons, dann ist Schluss. Wie Sie Ihre Murmelmünzen danach noch einsetzen können und in welchen Tauschbörsen man die noch fehlenden Kugeln erhält, lesen Sie auf Seite 36.

reportage

>14

> 22

kolumne Der Hausmann. > 27 interview Rudolf Strahm: Die Pläne des abtretenden Preisüberwachers. > 28 m-aktuell > 33 Informatik: Migros-Engagement für eine Schlüsseltechnologie. > 34 Murmelmania: So komplettieren Sie Ihre Murmelsammlung. > 36 extra vereine > Von der Barocktanzgruppe bis zur Landjugend: Die Schweiz ist das Land der Vereine. Was sie für die Gesellschaft bedeuten. > 41 schaufenster Trauben: Die Saison der süssen Früchte beginnt. > 64 Produkte der Woche: Golden Hair; praktische Abfallkübel.> 71, 73

extra vereine

à la carte Vacherin-Torte mit Hobby-Opernregisseurin Mengia Caflisch.

> 79

>41

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 85

Das grosse Murmelnsammeln

Bilder Florian Nidecker, Bertrand Cottet, Thomas Buchmann

>8 > 11 > 12

stolz

>110

besser leben News: Schlank dank Eiern; Fledermäuse in Aktion erleben. > 91 Erziehung: Welches Instrument passt zu meinem Kind? > 92 In Form: Fit auf den Golfplatz mit Pilates-Übungen. > 96 Tiere: Welche unterschiedlichen Emotionen Hunde auslösen. > 99 Auto: Familie Schwinnen testet den Ford Kuga. > 101 rätsel/impressum > 103 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 108 mein ganzer stolz > Schweizer Boxzwillinge: Nach 3 Jahren schon Schweizer Meister. Sind David und Stéphane Röthlisberger die neuen Klitschkos? > 110

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M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 * Normaltarif redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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> 104


8 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

M-NEWS

M-BudgetParty zum Letzten

Münzen jetzt einlösen

In den letzten Wochen hat die Migros sage und schreibe 42 Millionen Kugeln ins Rollen gebracht. Die Lager leeren sich langsam. Deshalb können ab morgen Dienstag keine neuen Murmelmünzen mehr abgegeben werden. Alle Murmeltiere sind aufgerufen, ihre gehorteten Münzen jetzt gegen Murmeln einzutauschen. Wer die Sammlung noch nicht komplett hat, muss nicht traurig sein: An Murmeltauschbörsen der Migros treffen sich Murmelfans, die gerne ihre Doppelten tauschen. Übrigens: Falls die Murmeln in einigen Filialen bereits ausgegangen sind, verlieren die Münzen nicht an Wert. Sie können aufbewahrt und bei einer nächsten Sammelaktion der Migros eingelöst werden. cv

Nach vier Jahren und mehr als 50 Events feiert die M-Budget-Party ihre Dernière: Am 23. August steigt in der Seebadi von Horw LU das letzte Fest in Grün-WeissOrange. Wie eh und je kostet der Eintritt nur 9.90 Franken, Snacks und Softdrinks sind inbegriffen. ha

Dank der Migros wieder schwer angesagt: Das Murmelspiel hat in diesem Sommer die Kinderherzen zurückerobert. Ab morgen gibt es keine neuen Murmelmünzen mehr. Die gesammelten Münzen können aber noch, solange der Vorrat reicht, gegen Murmeln eingetauscht werden.

Tickets und Info unter www.mbudget-party.ch

FRISCH IN DER MIGROS

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Bilder Masterfile, Keystone, Esther Michel, Adrian Fisk, Mirjam Graf

Preisgekrönt

Jetzt ist es wiederr so weit: Die Migros verkauft bis Mittee September die süssen, saftigen Nektarinen aus Spanien. Die Schweizer lieben die kugelrunde Pracht. Das beweisen weisen die Absatzzahlen: n: 2007 wurden rund 28407 407 Tonnen verzehrt! t! Bei den Nektarinen ist der Provitamin-A- und der Betakarotin-Gehalt sechs bis sieben Mal höher als bei Pfirsichen. Unser Tipp: Kaufen Sie weiche Nektarinen, da harte oft zu Hause nicht mehr richtig nachreifen. Dessertvorschlag: Nektarinen in kleine Stücke schneiden und mit Vanilleglace geniessen.


die migros woche

|9

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

KUNDIN DER WOCHE

Tulpen-Schönheit Rosemarie Kostrohon (53) aus Bülach ist nur eine von rund 743 Teilnehmerinnen des Migros-Magazin- und Migros-Taschen-Wettbewerbs. Täglich erreichen die Redaktion noch weitere Paket-und E-Mail-Sendungen. Einsendeschluss war gestern! Auch wenn Rosemaries Format für die Tasche nicht stimmt, die Idee ist klasse. Leider können wir solche Vorschläge nicht akzeptieren: Die Masse der Taschen müssen so sein, wie wir sie im Wettbewerb ausgeschrieben haben. Trotzdem: Wir gratulieren Rosemarie für den tulpenschönen Rucksack und all den anderen Teilnehmern für so viel Kreativität. Jetzt wird Christa Rigozzi die Qual der Wahl haben. Gemeinsam mit der Migros-MagazinJury wird die Ex-Miss-Schweiz die fünf schönsten Taschen auswählen, die wir demnächst im Migros-Magazin präsentieren werden. jjb

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220 Millionen: Das ist die Anzahl Pet-Flaschen, die die Migros jedes Jahr an ihren Recyclingstellen zurücknimmt. Dies entspricht 85 bis 90 Prozent aller verkauften Pet-Flaschen. Damit hat die Migros die grösste Rücknahmequote im Schweizer Detailhandel.

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Lernen gegen Armut F

airness ist der Migros wichtig. So legt der Grossverteiler grossen Wert auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Dazu gehören unter anderem faire Löhne, eine für alle gleichwertige Pensionskasse und ein Umweltprogramm, das die CO2-Reduktion ernst nimmt. Zudem unterstützt die Migros weltweit jedes Jahr verschiedene gemeinnützige Projekte und nimmt dadurch ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr. Für dieses Engagement wurde sie im Mai dieses Jahres zum fairsten Unternehmen der Schweiz gekürt. Der erste Schweizer Fairnesspreis 2008 für überzeugende ethische Geschäftspolitik ist mit 10 000 Franken dotiert. Diesen

Dank Bildung der Armutsfalle entfliehen: Schüler in der Kids-School.

Betrag hat die Migros nun auf 20 000 Franken verdoppelt und überweist ihn der Migros Kids School im südindischen Tirupur. Gegründet 1999 von der Migros und der deutschen Kids-

Foundation, ermöglicht die Stiftung zurzeit über 900 Kindern eine Schulbildung, die für die meisten Familien der Region sonst unerschwinglich wäre.

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Leserbriefe | 11

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

«Herr Béglé ist offensichtlich ein Workaholic.» Karl-Heinz Radtke, 5614 Sarmenstorf

schläft, dann produziert er vorwiegend heisse Luft bei seiner Arbeit.

MM Nr. 33: «Ich bin ein Macher, ich bin aktiv, ich bin ein Leader», Interview mit Claude Béglé, dem designierten Verwaltungsratspräsidenten der Post.

Karl-Heinz Radtke, 5614 Sarmenstorf

Herr Béglé ist offensichtlich ein Workaholic, wenn er «mindestens» 16 Stunden am Tag arbeitet. Seinen Schlaf braucht der Mensch unter anderem, damit sich das Gehirn regenerieren kann. Wenn einer wie Herr Béglé so wenig

Der künftige Post-Verwaltungsratspräsident Claude Béglé arbeitet 16 Stunden pro Tag.

Ich schmelze vor Ehrfurcht ob dieser Omnipotenz: 16 Stunden Arbeit pro Tag, dazu 6 Kinder gezeugt (zwei pro Handy), und unendlich viel Zeit für die Familie. Roland Gerber, 5022 Rombach Wenn Herr Béglé mit seinem 16-Stunden-Tag und seinen drei Handys behauptet, dass seine

Rolf Meyer, 8606 Greifensee

BERICHTIGUNG Im Kasten zum Interview mit Claude Béglé («Vom IKRK über Nestlé zur Post») stand fälschlicherweise, Claude Béglé werde als Verwaltungsrats-Präsident im kommenden Frühling Nachfolger von Ulrich Gygi. Richtig ist, dass Claude Béglé Nachfolger des zurücktretenden Post-VR-Präsidenten Anton Menth wird. Die Redaktion

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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12 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

MOMOL!

NEINEI!

Cancellaras Entdecker

Ohne Celestino Angelucci (72) wäre die erste Schweizer Goldmedaille in Peking nicht möglich gewesen. Er entdeckte nämlich Fabian Cancellaras Talent. Cancellara spielte damals in Ostermundigen BE bei den Fussball-Junioren. Angelucci liess den zwölfjährigen Fabian Papas Velo aus dem Keller holen und hatte damit das richtige Sportgerät für ihn gefunden: «Er wurde einfach immer schneller und schneller und schien gar nicht müde zu werden», schwärmt Angelucci.

Amerikas Spötter

Nun ist die Schweizer Minarettverbotsinitiative sogar in den USA ein Thema: Der Kabarettist Stephen Colbert (44) meinte in seiner Show «Colbert Report» des amerikanischen TV-Senders Comedy Central zynisch: «Wie wichtig den Schweizern die Trennung von Religion und Rechtsstaat ist, erkennt man am weissen Kreuz auf der Fahne.» Minarettgegner Christian Waber (EDU) war nicht amüsiert. «Die Amerikaner haben keine Ahnung von Grundrechten.»

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Was ist Silberjodid? Silberjodid wird mit Raketen in die Wolken geschossen. Das dort vorhandene Kondenswasser verbindet sich mit dem chemischen Stoff zu schwereren Tropfen oder Kristallen: Es entsteht Niederschlag. Fachleute nennen das «Wolken-Impfen». Bereits 1946 wurde diese Wettermachermethode in den USA erfunden. In trockenen Ländern wie Australien wird sie angewandt, um künstlich Regen zu erzeugen. In der Schweiz hat man versucht, mit Silberjodid kleinere Hagelkörner zu bilden, die geringere Schäden anrichten. Wissenschaftlich nachweisbare Erfolge gibt es aber bisher nicht.

ZAHLEN DER WOCHE

Zwillingsboom

1,3 Prozent aller Geburten sind Zwillingsgeburten. Bei einem Drittel davon kommen eineiige, bei zwei Dritteln zweieiige Zwillinge zur Welt. Ältere Frauen bekommen häufiger Zwillinge, da sie öfter mehrere Eizellen in einem Zyklus produzieren. 1191 Zwillingsgeburten gab es in der Schweiz im vergangenen Jahr. Das ist laut dem Bundesamt für Statistik die höchste Zahl seit 1970.

10 000 Mal müssen Eltern von Zwillingen im Durchschnitt Windeln wechseln, bis ihre Kinder trocken sind. Bei einer Minute pro Windelwechsel wären das knapp sieben Tage Arbeit. 14 000 000 Dollar bekamen Angelina Jolie und Brad Pitt für die ersten Fotos ihrer Zwillinge. Bei Jennifer Lopez waren es sechs Millionen gewesen. Wie viel wohl Lisa Marie Presley, die Tochter des King of Rock, für ihre Zwillinge bekommen wird, die noch im August auf die Welt kommen sollen?


Scheinwerfer | 13

NACHGEFRAGT Zwischen Georgien und Russland kriselt es. Der georgische Exil-Oppositionspolitiker Konstantin Gamsachurdia (47)* beurteilt den Konflikt im Südkaukasus pessimistisch.

Abspaltung ist inakzeptabel

BILD DER WOCHE

Touché! Ein Feuerwerk an Bildern

Zwei der berühmtesten Schweizer Zwillinge: Die Fussballer David und Philipp Degen.

begleitet zur Zeit die olympischen Sportereignisse in Peking. Ein besonders dramatischer Schnappschuss gelang einem Fotografen beim Mannschaftswettkampf im Fechten: Der Säbel der Amerikanerin Mariel Zagunis trifft die Französin Leonore Perrus (links) frontal auf die Gesichtsmaske. Zagunis gewinnt Bronze und setzt damit die Siegesserie der USA fort. Bereits am zweiten Tag der Spiele hatten die Amerikanerinnen Gold, Silber und Bronze geholt.

Bilder Jewel Samad/AFP, SF, Evan Agostini/AP/Keystone, Georgios Kefalas/Keystone, Laurent Gillieron/Keystone

Konstantin Gamsachurdia, Südossetien und Abchasien gehören völkerrechtlich zu Georgien, haben sich aber in den frühen 90er-Jahren für unabhängig erklärt. Russland unterstützt die abtrünnigen Provinzen. Wie geht dieser Konflikt weiter?

Militärisch hat Georgien Russland wenig entgegenzusetzen. Und auf Dauer wird die anhaltende Gewalt die Separatisten stärken. Die Osseten fühlen sich einmal mehr bestätigt, dass man mit den Georgiern nicht friedlich zusammenleben kann. Sie betrachten Russland als ihre Schutzmacht.

Sie sind Präsident der Oppositionspartei Freiheit. Wie würde Ihre Partei den Konflikt beilegen?

Mit Verhandlungen, selbstverständlich! Ich könnte mir eine Autonomie vorstellen, in der die Zentralregierung eigentlich nur ein Recht hat: ein Veto gegen eine Abspaltung von Georgien. Auch Sonderbeziehungen zu Russland wären in diesem Rahmen durchaus möglich. Warum entlässt Georgien die Provinzen nicht einfach in die Unabhängigkeit?

Das ist undenkbar. Für Georgier sind beide Provinzen untrennbar mit ihrer Nation und der christlichen Tradition im Kaukasus verbunden. Eine Abspaltung von Abchasien oder Südossetien wäre für uns so inakzep-

tabel wie die Anerkennung des Kosovo für die Serben oder ein palästinensisches Ost-Jerusalem für die Israeli. Präsident Micheil Saakaschwili hat aber 2004 einen Autonomieplan vorgelegt.

Den fanden die Provinzen wenig überzeugend. Andererseits hat auch Russland ständig völlig überzogen reagiert. Es setzt seine Interessen ohne Rücksicht auf die Bevölkerung durch. Können Sie selbst in Tiflis irgendetwas verändern?

Im Moment überhaupt nicht. Wir haben sogar unser Parteibüro geschlossen. Saakaschwili hat das politische Leben völlig abgetötet. Was können internationale Organisationen zur Konfliktlösung beitragen?

Man muss beide Seiten durch eine Sicherheitszone trennen und diese mit mindestens 5000 bis 6000 Uno-Blauhelmen sichern. Auf lange Frist könnten Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit in Georgien wie in den Provinzen nationalistische Gefühle dämpfen. Aber das braucht Zeit. Am Ende könnte es sogar ein Schweizer Modell geben: eine bewaffnete Neutralität. Interview Sonja Bonin

* Konstantin Gamsachurdia lebt in Basel. Sein Vater Swiad Gamsachurdia war der erste georgische Präsident nach dem Zerfall der Sowjetunion.


14 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Einsatz im Kinderhort

Die Ferien anderen Menschen schenken: Immer häufiger arbeiten Freiwillige während ihrer Ferien in anderen Berufen, statt am Meer zu faulenzen. Journalistin Silke Bender reiste auf eine Insel im Indischen Ozean, um behinderte Kinder zu unterrichten. Ein Erlebnisbericht.

«

Mein neues Leben beginnt mit einem neuen Namen: Silke? Viel zu schwierig für kreolische Zungen. Die Kinder, die durch den Raum toben, lassen alles links liegen, als ich mit der Schuldirektorin durch die Tür komme. «Das ist Lily», stellt mich Susan auf Französisch-Kreol vor. Rund 30 Augenpaare schauen mich, das Bleichgesicht, neugie-

rig an. Nun ist mein Einsatz gefragt: Wie lange habe ich mich auf diesen Moment vorbereitet!

Genug von der Welt der Reichen und Schönen Ich habe Geld für den Flug, für die Unterkunft und mein Leben auf der Insel Rodrigues gespart (insgesamt rund 4500 Fanken für drei Monate), mich x-mal impfen

lassen und zu Eltern, Freunden und Jobkollegen «Tschüss, ich bin dann mal weg» gesagt. Nach zehn Jahren als Journalistin im Lifestyle- und Promibereich hatte ich die Nase voll von den Launen der Stars. Ständig darüber zu schreiben, wie schön die Welt ist, wenn man reich ist. Mode, Möbel und Hotels vorzustellen, die ich mir nie selbst

werde leisten können. Über Luxusresorts auf Madagaskar zu berichten und nicht über das Elend ringsherum. Wer irgendwann mal Sehnsucht nach praktischer und sinnvoller Selbsterfahrung und theoretischer Weltverbesserung hat – jedenfalls ein bisschen –, darf nicht nur mit Applaus rechnen, sondern auch mit Spott: «Ach, jetzt willst


reportage

gesehen hatte. Mit ihrem «Netzwerk Wunschträume» unterstützt die Journalistin Frauenund Kinderprojekte hauptsächlich in Afrika und eben auch diese Schule, eine rein spendenfinanzierte private Nichtregierungsorganisation. Nur dank Kathrin Seyfahrts Vermittlung blicke ich nun in diese strahlenden, erwartungsfreudigen Kindergesichter. Die kecke Stephania (9) fragt mich sofort, woher ich komme. «Aus Europa», sage ich. «Wie weit ist das weg?», fragt sie mich. Auf einer Weltkarte an der Wand zeige ich es ihr. «Wo liegt Rodrigues?», frage ich die anderen,

Im Gänsemarsch nach Hause: Silke Bender bringt ihre Schützlinge zum Busbahnhof.

du wohl die Welt retten?» oder «Bist du etwa in der Midlife-Crisis?» lauteten die Kommentare, die meine kurze Auszeit begleiteten. Ja, vielleicht. Na und?

Den Laptop gegen die Farbstifte tauschen In meinem Koffer stecken statt Laptop und Diktiergerät Dutzende von Kinderbüchern, Farben,

Pinsel, Stifte und Bastelmaterial, in meinem Kopf nur ganz vage Ideen von dem, was mich dort, 14 Flugstunden von zu Hause, auf einer achtzehn mal acht Kilometer grossen afrikanischen Insel erwartet. Eine Handvoll Fotos, die mir Kathrin Seyfahrt gezeigt hat, waren alles, was ich vom «Gonzague Pierre Louis Special Learning Center» und der Insel je

FREIWILLIGE | 15

die sich um uns drängen. Davidson weiss es und zeigt auf den kleinen Punkt im Indischen Ozean, 600 Kilometer östlich von Mauritius und 1000 Kilometer von Madagaskar: Rodrigues, ihre und meine Heimat für drei Monate. Eine Insel, die ihre Armut erst auf den zweiten Blick preisgibt. Die zyklongebeutelten, verrosteten Wellblechhütten ohne Kanalisation verstecken sich abseits der erstaunlich gut ausgebauten Strassen.

Armut, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus Ein bisschen Fischfang, ein bisschen Gemüseanbau. Lukrativere Einkommensquellen sind auf dieser touristisch noch weitgehend unerschlossenen Insel – anders als auf der grossen Schwester Mauritius – kaum vorhanden. Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, ungewollte Schwangerschaften schon bei Minderjährigen, überforderte oder gleichgültige Eltern: In diesen Hütten dreht sich der Teufelskreis der Armut wie überall, von dorther kommen die meisten der Schüler. Der nächste Junge trägt Hörgeräte in beiden Ohren, er gehört zu den zwölf Kindern der Schule, die vollkommen taub sind. Ich bin nicht sicher, ob er mich versteht, aber auf meine Frage nach seinem Namen strahlt er mich an und sagt zu meiner Verblüffung deutlich: «Norbert». Die Kinder hier lernen trotz ihrer Taubheit nicht die Gebärdensprache. Im Einzelunterricht werden sie mit Hörverstärkern von der Schuldirektorin Susan Auguste geschult, ihre Stimme zu benützen. «Wie sollen die Kinder sonst denn mit ihren Eltern und Geschwistern reden? Wir wollen die Kinder für ein normales Leben fit machen», erläutert Susan ihr Unterrichtsprinzip.

Erste Versuche als Pädagogin scheitern

Lernen mit modernen Mitteln: Dank privater Spenden kann sich die Schule Computer leisten.

Mein erster Einsatzort ist der Kindergarten, wo die Drei- bis Siebenjährigen betreut werden. Susan bittet mich, mit jedem Kind LESEN SIE WEITER AUF SEITE 17


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Djerba (HM / K / DJE / IBEMEH)

Teneriffa (HM / K / TFS / PAREUR)

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Gran Canaria (HM / K / LPA / BUENAV)

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reportage

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

FREIWILLIGE | 17

Schau mal! Stolz halten die Kinder ihre selbst bemalten Kunstwerke in den Händen.

Taube Kinder sind wichtiger als grosse Stars. einzeln Sprechübungen zu machen. Mittels eines Kinderbuchs versuche ich, ins Gespräch zu kommen: Was macht der Hund auf dem Bild? Welche Farbe hat das Pferd? Das Kreol auf der Insel ist dem Französischen sehr nah, daher lernt man das Grundvokabular schnell. Meine ersten Versuche als Pädagogin scheitern grandios: Die Kinder beobachten mich stumm und lächelnd, wollen erst meine Nase anfassen, dann meine Ringe, meine Uhr. Aber reden wollen sie nicht. Besonders die siebenjährige Ashveena starrt nur teilnahmslos ins Leere, kein Lächeln, nichts. Später erfahre ich von Susan, dass die Kleine von einem LKW angefahren wurde, zwei Wochen im Koma lag und seitdem nicht mehr spricht.

Von der Journalistin zur Hilfskrankenschwester Doch mit dem guten alten Kinderspiel Topfschlagen und kleinen Geschenken wie Stiften und Glitzeraufklebern sammle ich Punkte. Schon am nächsten Morgen rufen alle «Miss Lily, Miss Lily» und umarmen mich stürmisch. Beim kleinen Michaelo entdecke ich eine eitrige Wunde am Fuss. Zufällig habe ich DesLESEN SIE WEITER AUF SEITE 18

Mähen in Brigels statt tauchen auf Mauritius: Die Arbeit mit der Sense ist nicht jedermanns Sache. Für Orgelbauer Christoph Bettler hat der «Chrampf» auf dem Bauernhof jedoch einen erholsamen Aspekt.

«Ferien» beim Bauern

Hart, aber befriedigend: Christoph Bettler hilft während seiner Ferien der Familie Cathomas in Brigels GR. Sein Lohn: Kost und Logis.

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ehn Tage lang hilft Christoph Bettler beim Bauen eines Hauses und beim Heuen, bessert Zäune aus und erledigt allerlei Arbeiten, die auf einem Bauernhof anstehen. Der 30-Jährige aus Männedorf ZH ist eigentlich Orgelbauer. Statt am Strand in der Sonne zu liegen, absolviert er in seinen Ferien einen Freiwilligeneinsatz. Seine Wahl fiel aber nicht auf ein exotisches Land in der Ferne, sondern auf den Kanton Graubünden. Hier in Brigels auf 1300 Meter über Meer greift er der Bauernfamilie Cathomas unter die Arme. «Ich hatte keine Lust, einen stundenlangen Flug auf mich zu nehmen, um dann mit unzähligen Touristen am Strand zu liegen», erklärt Christoph Bettler. Deshalb wollte er seine Ferien dort verbringen, wo er sich als begeisterter Wanderer und Berg-

steiger am wohlsten fühlt: in der Nähe der Berge. Er beschloss, dies mit einem Freiwilligeneinsatz zu kombinieren, da er bei einem ähnlichen Projekt bereits gute Erfahrungen gemacht hatte: Während seines Studiums am Lehrerseminar unterstützte er sieben Wochen lang einen Bauern auf der Alp Maienfall im Berner Oberland.

Harte Arbeit, aber ohne Terminstress Harte Arbeit auf einem Bauernhof entspricht nicht der klassischen Vorstellung von Ferien. Christoph Bettler erlebt diese Tätigkeit aber als erholsam. Selbst wenn er länger arbeitet als in seinem Job als Orgelbauer. Hier werde die Arbeit nicht nach Plan gemacht, begründet er. «Wir arbeiten hart, aber man kommt so weit, wie man kommt.» Terminstress gibt es keinen.

Bei seiner Gastfamilie fühlt er sich wohl. Die Landwirte Urs und Rahel Cathomas sind nicht viel älter als er und waren ihm von Anfang an sympathisch. Auch ihre Töchter Madlaina (5) und Flurina (3) sind ihm ans Herz gewachsen. Christoph Bettler ist deshalb wohl auch nicht das letzte Mal in Brigels. «Ich kann mir gut vorstellen, bei den Cathomas wieder einmal für einige Tage mitzuhelfen», sagt er. Text Thalia Wettstein Bild Esther Michel

Christoph Bettler ist einer von über 1000 Freiwilligen pro Jahr, die Caritas Schweiz an Bergbauern vermittelt. Die Einsätze dauern mindestens fünf Tage. Kost und Logis übernimmt die Gastfamilie. Caritas Schweiz vergütet 50 Prozent der Bahnreisekosten innerhalb der Schweiz. www.bergeinsatz.ch, Tel. 041 419 22 77


18 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

«Hier springe ich morgens mit Freude aus dem Bett.» infektionsspray und ein Pflaster dabei und verarzte ihn. Von dem Tag an bin ich auch die neue Schulkrankenschwester: Jeden Morgen präsentieren mir Schüler ihre Wehwehchen. Plötzlich spricht Ashveena wieder – noch nicht in der Gruppe zwar, aber mit mir, und wenn man sie Seifenblasen pusten lässt, strahlt sie übers ganze Gesicht.

Gutes zu tun, tut auch der Wohltäterin gut Mit jedem Tag machen wir Fortschritte. Vergessen die zähen Morgen daheim, als ich kaum Lust hatte aufzustehen. Hier springe ich um 7 Uhr morgens mit Freude aus dem Bett: Mit den Kleinsten male ich Bilder. Mit

Die Seifenblasen brechen das Eis: und ihr Schimmer fasziniert ihn.

den Grossen bastle ich bunte Lampions, weil ich weiss, dass die meisten zu Hause kaum Strom haben. Ich bemale und verstecke mit ihnen Ostereier, ein Brauch, den man auf der katholischen Insel noch nicht kannte. Wir machen Badeausflüge und befreien die Strände vom Plastikmüll. Wir kleben und bemalen Skulpturen aus Muscheln und Korallen.

Freiwillig helfen: Eine Aus > Netzwerk Wunschträume

Dieser Verein, gegründet von der Journalistin Kathrin Seyfahrt, unterstützt unter anderem die Schule für hör- und sprachbehinderte Kinder (Gonzague Pierre Louis Special Learning Center) auf Rodrigues. www.netzwerk-wunschtraeume.de

Wer persönliche Hygiene ernst nimmt, ...

> Gonzague Pierre Louis Special Learning Center

Unter dem Dach von CareCo auf Rodrigues werden hör- und sprachbehinderte Kinder unterrichtet, eine angeschlossene Behindertenwerkstatt, in der viele Schüler später einen Arbeitsplatz finden, stellt Honig und Kokosnussschmuck her (siehe Artikel ab Seite 14). www.gplslc.free.fr

> ICYE (Internationaler Jugendund Kulturaustausch)

Das Non-Profit-Unternehmen organisiert interkulturelle Volontäraustauschprogramme von sechs oder zwölf Monaten auf der ganzen Welt. Zudem bietet ICYE Kurzaustauschprogramme von einem bis vier Monaten in 13 Ländern an und ein Berufsprogramm für Lehrer und Pflegefachfrauen. www.icye.ch, Telefon 031 371 77 80

> STA Travel Bietet seit letztem Herbst in der Schweiz verschiedene internationale «Work & Travel»-Pakete an. Teils gibt es Altersbeschränkungen. «Elefantenforschung» in Kenia kostet ab 731 Franken pro Woche, inklusive Unterkunft bei


»

Silke Bender

www.migrosmagazin.ch Sind Sie geeignet für einen Freiwilligeneinsatz? Mit unserem Test finden Sie es heraus.

wahl von Adressen Gastfamilien oder in Hütten, Vollpension und Rahmenprogramm. www.statravel.ch, Telefon 058 450 40 20

> Caritas Schweiz Man kann auch zu Hause Gutes tun und Neues erfahren, zum Beispiel einer Bergbauernfamilie in den Alpen ehrenamtlich unter die Arme greifen. Der Einsatz dauert mindestens fünf Tage, Kost und Logis werden von den Familien übernommen, die Caritas vergütet 50 Prozent der Reisekosten innerhalb der Schweiz (siehe Artikel Seite 17). www.bergeinsatz.ch, Telefon 041 419 22 77

> i-to-i Der englische Anbieter für Volunteer-Reisen ist mit mehr als 500 Angeboten weltweit der grösste. Neben sozialen Einsätzen bietet i-to-i auch Naturund Tierschutzprojekte an. Zum Beispiel kann man in Sri Lanka im Elefantenwaisenhaus mithelfen. Ein zweiwöchiger Aufenthalt kostet inklusiv Übernachtung mindestens 1750 Franken. Die Flugkosten sind selber zu tragen. www.i-to-i.com, Telefon +44 800 011 1156

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Als ich nach drei Monaten wieder Abschied nehme, können alle Mitglieder der Kindergartengruppe die Grundfarben benennen und unterscheiden. Und ich? Habe ich nun mich gerettet oder die Welt? Ich möchte es so formulieren: Seit meiner Rückkehr habe ich nie wieder beruflich einen roten Teppich aus der Nähe gesehen, ich habe viele

Dinge aufgegeben, die mich beschwerten. Innert zweier Monate bin ich noch einmal auf «meine» Insel zurückgeflogen: um meine Freunde zu besuchen, um die Möglichkeiten auszuloten, dort zu leben – in einer kleinen Gemeinschaft, in einer Einfachheit und einer menschlichen Wärme, die hier viel zu selten anzutreffen sind. Und natürlich habe ich auch die Schule besucht: Die kleine Ashveena brachte mir sofort das Spiel mit den Farbbällen – um mir zu zeigen, dass sie die Farben noch kannte. Sie zeigt auf meinen Rock und sagt: «Rosa!» Ein kleiner Farbtropfen im Indischen Ozean, nicht mehr – und nicht weniger. Manchmal muss man eben sehr weit reisen, um sich selbst nahezukommen.

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Rundfahrt zu den schönsten Orten am Gardasee Verona – die Stadt von Romeo und Julia ■ 4 Nächte im guten Mittelklasshotel in Garda ■ Fakultativ: Ausflug nach Venedig ■

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

1. Tag: Schweiz – Rosas. Fahrt via Genf, Orange, Perpignan nach Rosas an der Costa Brava, wo wir die nächsten fünf Nächte erholsame Ferientage am Meer geniessen werden. 2. Tag: Ausflug katalanische Dörfer. Charmante, katalanische Dörfer und typische Landschaftsbilder bestimmen den heutigen Ausflugstag. Wir besuchen Santa Coloma und Rupit mit der schönen, über dem Ort thronenden Festung. Möglichkeit zum Bummeln und Einkaufen von landestypischen Produkten. Anschliessend Panoramafahrt über Olot und Besalú zurück nach Rosas. 3. Tag: Ausflug Barcelona. Fahrt nach Barcelona. Die katalanische Metropole, die eingeschlossen zwischen dem glitzernden Meer und grünen Hügeln liegt, ist die zweitgrösste Stadt Spaniens und Hauptstadt der Provinz Katalanien. Die Stadt ist geprägt von architektonischen Höhepunkten aus der Zeit des «Modernismo», dessen bekanntester Architekt Antoni Gaudí war. Geführte Stadtrundfahrt. Anschliessend freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. 4. Tag: Figueras – Gerona – Pals. Kurze Fahrt nach Figueras. Hier besuchen wir das Museum des bekannten Malers Salvador Dalí, berühmtester Bürger des Städtchens. Danach Weiterfahrt nach Gerona, eine der ältesten Städte Katalaniens. Eine geführte Besichtigung bringt uns die Sehenswürdigkeiten dieser historischen Stadt näher, bevor wir einen erholsamen Aufenthalt im mittelalterlichen Pals einschalten. Der Ort überrascht uns mit einem charmanten, vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild. 5. Tag: Fak. Ausflug Montserrat und Penedés. Fahrt zum traditionsreichen Benediktinerkloser Monastir de Montserrat. Bereits im Mittelalter entwickelte sich der Ort nach der legendenhaften Auffindung einer Marienstatue zu einem wichtigen Pilgerziel, und noch heute strömen jährlich Tausende Gläubige zur Moreneta («Schwarze Madonna»). Anschliessend Fahrt durch das berühmte Weingebiet Penedés, wo wir eine Weinkellerei besuchen und die edlen Tropfen auch degustieren. 6. Tag: Rosas – Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

6 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 4 80.– Daten 2008 Sonntag – Freitag 1: 14.09.–19.09. 3: 28.09.–03.10. 2: 21.09.–26.09. 4: 19.10.–24.10. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im guten Mittelklasshotel Coral Platja, Basis Doppelzimmer mit seitlicher Meersicht Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Montserrat und Penedés, am 5. Tag) Lokale, deutsch sprechende Reiseleitung (2. und 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Barcelona und Gerona Eintritt Dalí-Museum, Figueras Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 185.– Zuschlag Zimmer mit direkter Meersicht 55.– Fakultativer Ausflug Montserrat und Penedés 55.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06.15 Wil !, 06.40 Winterthur, 06.45 Basel, 07.00 Zürich-Flughafen !, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 09.00 Burgdorf !

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Bei beiden Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Gardasee. Hinfahrt über die Arlberg-Route, durch das Inntal und über den Brennerpass nach Italien. Die Weiterfahrt führt uns durch das landschaftlich schöne Südtirol nach Garda/Riva del Garda. 2. Tag: Verona. Den heutigen Ausflug widmen wir ganz Verona, der Stadt von Romeo und Julia. Wir erleben das bunte Treiben auf der Piazza Bra direkt im Schatten der weltberühmten Arena, welche alljährlich Schauplatz für eines der grössten Opernfestivals der Welt ist. Sehen Sie den Balkon von Julia und den Markt auf der Piazza Erbe. Auf einer geführten Stadtbesichtigung lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besser kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Venedig. Die Stadt der Gondeln, Kanäle und Brücken erwartet uns heute. Der geführte Rundgang durch die auf 118 kleinen Inseln erbaute und von etwa 150 Kanälen durchzogene Stadt beginnt rund um die Piazza San Marco, dem einzigartigen Markusplatz. Wir sehen die Markuskirche, den Dogenpalast, die Seufzerbrücke und den Canale Grande. Die «Hauptstrasse» der Lagunenstadt wird von Palästen und Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten gesäumt. Hier finden Sie auch die bekannteste der 400 Brücken Venedigs, die Rialto-Brücke aus dem 16. Jh., ein Wahrzeichen der Stadt. Vielleicht unternehmen Sie auch eine romantische Gondelfahrt. 4. Tag: Gardasee-Rundfahrt. Heute besuchen wir drei der schönsten Orte am Gardasee. Zuerst fahren wir in das alte Fischerdorf Bardolino, das auch einem spritzigen Rotwein seinen Namen gibt. Anschliessend geht es ganz in den Süden des Sees nach Sirmione. Aufenthalt auf der 3.5 km in den See vorspringenden Halbinsel und Möglichkeit zum Besuch der Grotten des Catullo, der Kirche von San Pietro in Mavino, in der sich wertvolle Fresken aus dem 12. bis 16. Jh. befinden und der bekannten Scaligerburg aus dem 13. Jh. Wir beenden unsere Rundfahrt im Norden des Sees, in Malcesine. Die Ortschaft schmiegt sich um die hoch aufragende Scaligerburg vom 15. Jahrhundert und den historischen Palazzo dei Capitani.

5. Tag: Gardasee – Schweiz. Unsere Rückreise führt uns vorbei am Lago d’Iseo, über den Aricapass ins Veltlin, anschliessend Fahrt durchs Puschlav und über die beiden Pässe Bernina und Julier gelangen wir zurück zu den Einsteigeorten. Preise pro Person 5 Tage gemäss Programm Reduktion Reise 2 – 3 Daten 2008 Sonntag – Donnerstag 1: 21.09.–25.09.* 2: 12.10.–16.10. 3: 19.10.–23.10.

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* Hotel Bellariva, Riva del Garda

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Mittelklasshotel La Perla, bzw. Bellariva, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × Frühstücksbuffet (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Venedig, am 3. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Verona Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 75.– Fakultativer Ausflug Venedig 68.– Annullationsschutz 15.– Abfahrtsorte 06.30 Burgdorf !, 06.45 Basel, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 08.30 Zürich-Flughafen !, 08.50 Winterthur*,09.15 Wil* ! ■

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* Reisende ab Winterthur und Wil: Bei der Rückreise empfehlen wir aus zeitlichen Gründen den Ausstieg in Zürich-Flughafen. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach Winterthur und Wil mit dem Zubringerbus via Baden-Rütihof zurückzukehren.

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22 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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exte in tadelloser Normschrift, exakt gezeichnete Karten, liebevoll gemalte Aquarelle. Die Wanderbücher von Hannes Stricker sehen aus wie Märchenbücher für Erwachsene. Der Inhalt indes ist wahrheitsgetreu und umfassend. Von der Höhendifferenz bis zur Telefonnummer der Rega sind alle wichtigen Informationen penibel aufgeführt. Auch die Restaurants unterwegs inklusive Angabe der Wirtesonntage. «Nichts schlimmer», sagt Hannes Sticker, «als wenn man nach stundenlangem Marsch vor verschlossener Wirtshaustüre steht.»

Mit der Gründlichkeit eines Primarlehrers Der Mann weiss, wovon er spricht. Seine Publikationen laufen «wie warme Weggli». Vom Erstling «Winterwandern im Appenzellerland» wurden 11 000 Stück verkauft, und auch das neuste Werk «Die schönsten Wanderungen rund um den Bodensee» bezeichnen die Buchhandlungen bereits nach den ersten Wochen als Verkaufsrenner. Das Büchlein kostet nur 14 Franken. Hannes Stricker will damit nicht reich werden. «Ich will andern und mir selber eine Freude machen», sagt er. Selbstverständlich ist Stricker jede der Routen persönlich abgelaufen. Manchmal nahm er gleich zwei Touren am Tag unter die Wanderschuhe. Die Gründlichkeit ist nicht zufällig. Der 69-Jährige ist pensionierter Primarlehrer. Sein Schalk, sein träfer, trockener Humor kommen auch nicht von ungefähr: Hannes Stricker ist gebürtiger Appenzeller, wuchs in Romanshorn auf und ist seit mehr als 30 Jahren mit seiner Frau Lisbeth im Thurgauer Dörfchen Kesswil zu Hause – in einem üppigen grünen Paradies mit Solarzellen auf dem Hausdach und einem Garten mit Kirsch- und Zwetschgenbäumen. Ebenfalls zum Haushalt gehören Hund Baccio, ein Gänsepaar,

Von Hand zu Fuss

Hannes Stricker schreibt Wanderbücher. Und zwar von Hand. Die liebevoll gemalten Werke des 69-Jährigen sehen aus wie Relikte vergangener Zeiten, sind aber aktuell bis ins Detail und ein Verkaufsrenner. eine uralte, schüchterne Katze und drei Hühner, von denen eins blind sei, eins halb blind und alle drei bemerkenswert dumm seien, wie Lisbeth Stricker versichert. Auch nach über 40 Jahren Ehe wundert sich die ehemalige Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin immer noch über die Geschäftigkeit des Gatten – und über das viele Papier, das er produziert: «Wir könnten damit die Wände isolieren», sagt sie und lacht. Ständig habe er mehrere Projekte gleichzeitig im Kopf und sie müsse ihn daran erinnern, etwas zu essen.

Wo kein Geld ist, braucht es Kreativität Bei allem Respekt: Ein bisschen verrückt muss sein, wer heutzutage Zeit und Arbeit auf sich nimmt, um Bücher von Hand zu schreiben. «Nach der Pensionierung wollte ich nur noch tun, was mir Freude macht», sagt Hannes Stricker. «Das war meine Hauptmotivation. Ich habe trotzdem einmal vorgeschlagen, die Texte mit Schreibmaschine zu verfassen. Aber das wollen die Leute

nicht. Es hiess, erst die Handschrift mache sie zu etwas Besonderem, Einzigartigem.» Angefangen hatte diese Leidenschaft vor ein paar Jahren und hatte mit Geld zu tun – mit nicht vorhandenem. Als er für den Thurgauer Verlag Huber ein Wanderbuch zusammenstellte, bemerkte der Verleger, die Abdruckrechte der Landestopografie seien sehr teuer. Ob er die Karten nicht selber zeichnen könne. Stricker setzte sich hin, illustrierte «Von der Höll ins Paradies» – und machte aus der Not sein Markenzeichen. Vor drei Jahren erreichte seine Wanderpassion ihren Höhepunkt. Zwischen März und Juni 2005 marschierte er 2500 Kilometer auf dem Jakobsweg von Kesswil TG nach Santiago de Compostela (E) und noch weiter bis Kap Finisterre an der galizischen Küste. Tochter Regula (35) und Schäferhung Miro begleiteten ihn. «Diesen Weg in einem Stück zu bewältigen, war immer mein grosser Traum», sagt Hannes Stricker. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 25


porträt

DER WANDERKÜNSTLER | 23

Innerhalb eines Jahres produzierte Hannes Stricker von Hand drei Werke: Seine Frau Lisbeth Stricker wundert sich auch nach 40 Jahren Ehe noch über die Geschäftigkeit ihres Gatten.

Auslieferung per Velo und Anhänger Die beiden Appenzeller Wanderbücher von Hannes Stricker («Sommerwandern im Appenzellerland», «Winterwandern im Appenzellerland») treiben laut Auskunft der Buchhandlungen HeimwehAppenzellern Tränen in die Augen. Das neuste Kunstwerk, «Die schönsten Wanderungen rund um den Bodensee», hält sich nicht an Staatsgrenzen auf. Es beschreibt Touren auf der Schweizer und der deutschen Seite des Sees. Resultat: Bereits muss Stricker Buchhandlungen bis weit in den süddeutschen Raum hinein beliefern. Er erledigt dies in der ihm eigenen Art: mit Velo und Anhänger. «Die schönsten Wanderungen rund um den Bodensee», erschienen im Eigenverlag («Verlag am Bach», 8593 Kesswil), 14 Franken, erhältlich in Buchhandlungen oder unter verlagambach@gmail.com


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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

porträt

DER WANDERKÜNSTLER | 25

OLYMPIA-KOLUMNE (3)

Hannes Stricker an der Arbeit: In seinem Zuhause in Kesswil TG zeichnet der pensionierte Primarlehrer unermüdlich unzählige Papierseiten voll. Seine Frau Lisbeth sagt: «Wir könnten damit die Wände isolieren.»

Ihn faszinierte die Natur und Kultur auf diesem Weg, den er während Jahren immer wieder zusammen mit seiner Frau in einzelnen Etappen erkundet hatte. Monate im Voraus brachten sich Regula, das zweitjüngste seiner fünf Kinder, und Hannes Stricker in Form, indem sie alle Strecken des täglichen Lebens zu Fuss zurücklegten, bei jedem Wetter.

69 Jahre alt und in beneidenswerter Form «Die Reise war für mich eine Chance, meinen Vater neu kennenzulernen», sagt Tochter Regula Stricker, die als Kindergärtnerin arbeitet. «Ausserdem weiss ich, dass Mutter keine Ruhe hat, wenn er alleine auf die Walz geht.» Meinungsverschiedenheiten gab es unterwegs selten, im Gegenteil. Vater und Tochter merkten, dass sie sich blindlings aufeinander verlassen können. Beide kehrten körperlich topfit zurück. Noch heute ist Stricker in Form. Sein elastischer Gang, die geistige und körperliche Beweglichkeit sind beneidenswert. Er lächelt maliziös. «Ich empfehle allen älteren Leuten, ihre Autos zu verkaufen und zu Fuss zu gehen. Damit täten sie sich und der Umwelt einen Gefallen.» Als Vertreter der Grünen Partei sass Hannes Stricker acht

Jahre in der Thurgauer Legislative, wehrte sich gegen Fluglärm und gegen eine Schnellstrasse auf dem Seerücken. Und er setzte sich für die Wiederinstandstellung jenes Stücks des Jakobswegs ein, das sich auf Thurgauer Boden befindet. Wichtig für ihn waren auf dem Jakobsweg auch die Begegnungen mit den Menschen. Einmal traf er einen pensionierten Kriminalisten aus Hamburg, der aus Angst vor den Gefahren, die auf einsamen Fusswegen lauern können, nur auf Asphaltstrassen marschierte. In Spanien ein lebensgefährliches Unterfangen. «Hoffentlich», meint Stricker, «ist er nicht überfahren worden.» Dass einem Wanderer dies auf einer von Strickers empfohlenen Routen in der Ostschweiz passieren könnte, ist unwahrscheinlich. Die Wege führen durch Natur pur, und ihre Ausgangspunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. So ist das Einzige, was in den Büchern fehlt, der Hinweis auf Parkplätze. Text Ruth Brüderlin Bilder Florian Nidecker

www.migrosmagazin.ch Weitere Bilder aus Hannes Strickers Wanderbüchern sowie ein Wandertipp zum Ausdrucken.

Kristina Reiss*

Im Land der Prinzen und Prinzessinnen

Chen und seine Frau möchten eine Europareise

machen, zehn Tage lang. Es wäre das erste Mal, dass sie China verlassen. Seit Monaten freuen sie sich darauf. Doch nun haben sie Zweifel: Sie wissen nicht, ob sie ihre Tochter alleine lassen können. «Wie alt ist sie denn?», frage ich. «19», sagt Chen. Als er meinen erstaunten Blick sieht, ergänzt er hastig: «In China sind die Kinder nicht so früh selbständig. Meine Tochter wüsste nicht, wie sie sich verpflegen soll.» Chens Tochter ist eine typische Vertreterin der

Ein-Kind-Generation. Um die Bevölkerungsexplosion zu verhindern, dürfen seit den späten 70ern die meisten Paare in China nur ein Kind haben. Vor allem in den wohlhabenden

Kinder, die in Liebe ertrinken Städten lesen Eltern und Grosseltern dem Nachwuchs jeden Wunsch von den Augen ab. Was zur Folge hat, dass die Kinder oft zu unselbständigen, auf sich selbst bezogenen jungen Leuten heranwachsen. Zwar müssen die Kleinen früh schon Schreiben und Rechnen lernen, doch praktische Fähigkeiten wie Schuhe binden oder selbständig essen können viele bei Schuleintritt nicht. Als «xiao huangdi-Generation» werden sie oft bezeichnet, als «kleine Kaiser». «Unsere Tochter ist ein bisschen verwöhnt», sagt Chen. Im Chinesischen wird «verwöhnen» poetisch umschrieben mit «in Liebe ertrinken». Um die Reise nicht ins Wasser fallen zu lassen, schlug Chen vor, ihr ein paar einfache Gerichte beizubringen – Rührei mit Tomate zum Beispiel. Mit mässigem Erfolg. «Gib mir ein bisschen mehr Geld, dann esse ich jeden Tag bei Mai Dang Lao», sagte sie – und meinte damit die amerikanische Hamburger-Kette mit dem gelben M im Logo. «Ich kann ihr nichts abschlagen», klagt Chen. «Immerhin ist es eines der offiziellen Olympia-Restaurants.» Der aktuelle Werbespruch des Fastfood-Riesen lautet denn auch: «Ich liebe es einfach, wenn China gewinnt.» Im Falle Chens hat seine Tochter gewonnen. * Kristina Reiss (33) ist Journalistin und lebt in Schanghai. Während der Olympischen Spiele in China berichtet sie für das Migros-Magazin aus dem Reich der Mitte.


Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Ich Idiot Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Mein lieber Schuttikollege Reto,

der ein viel besserer rechter Aussenback ist als ich und die Position trotzdem brüderlich mit mir teilt, sich also regelmässig zu meinen Gunsten auswechseln lässt, dieser Reto lacht unter seinem Wuschelkopf ein noch breiteres Lachen als gewöhnlich, als er, die Sporttasche geschultert, ins Training getrottet kommt und mich erblickt. Er sprudelt gleich los: «Fast verreckt vor Lachen» sei er, als er unlängst «Idiot» gegoogelt habe. Reto ist Grafiker und suchte, weil er ein Plakat für die Aufführung des Theaterstücks «Der Idiot» nach Fjodor Dostojewski zu gestalten hatte, im Internet nach Inspiration. Und was liefert die Suchmaschine als eines der erstbesten Stichworte zum Begriff «Idiot»? «Bänz Friedli». Samt Bild.

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Und das kam so: Als Hakan Yakin im Sommer 2005 zu

YB wechselte, schrieb ich in eine Zeitschrift: «Am Ende werde ich sogar diesem Idioten Yakin zujubeln.» Es hätte ein Text über das Wesen von uns Fans sein sollen, die wir opportunistisch und wankelmütig stets den verehren, der unsere Farben trägt. Reizfigur Yakin, ausgerechnet Yakin, den wir eben noch ausgebuht hatten, weil er unserem damaligen «Fussballgott» Erich Hänzi in einem Spiel auf dem Berner Neufeld den Ellbogen in die Gurgel gewuchtet hatte und dafür vom Platz geflogen war, ausgerechnet der sollte nun plötzlich in Gelb-Schwarz auflaufen – und würde von mir alsbald verehrt werden, als wäre nichts gewesen. Ich meinte das durchaus selbstironisch, andere Fans aber verstanden

kolumne | 27

keinen Spass, bloggten in einem Fan-Blog: «Wer ist hier der Idiot?» und meinten mich. Natürlich habe ich dem zuvor so verhassten Yakin dann

tatsächlich bedingungslos zugejubelt, drei schöne Saisons lang. Beinahe hätte es zum ersten Meistertitel seit 1986 gereicht. Doch dann kam der Sommer, und Hakan ging. Jetzt ist er weg, mein YB im Elend. Werde ich ihn, der dem Ruf des Geldes in die Wüste von Katar zu einem Klub namens Al-Gharafa gefolgt ist, deshalb nun wieder einen Idioten schimpfen? Kaum. Denn inzwischen habe ich ja in Fussballangelegenheiten die Kinder an meiner Seite, die sind weniger zynisch. Und sie sind treu: Noch ist «Haki» für sie der Grösste, und bereits versuchte ich mir auf ihr Geheiss via algharafa.com sein Shirt zu bestellen, aber da erscheinen nur arabische Schriftzeichen – um die zu entziffern, muss ich zuerst Freund Widmer beiziehen, der ist schlau, hat Islamwissenschaften studiert, spricht fliessend warm und kalt Arabisch und interessiert sich so was von üüü-ber-haupt gar nicht für Fussball, dass ich mich kaum zu fragen getraue. Ich Idiot.

«Yakin ist weg. Und mein YB im Elend.» Gewiefte Googler finden mich übrigens auch unter einem

anderen unrühmlichen Stichwort. Unter dem A-Wort. Ein Gegenspieler liess nach einem Meisterschaftsspiel der Zürcher Alternativliga auf der Site seines Teams mal Dampf gegen mich ab, und weil man im World Wide Web nichts tilgen kann, steht es noch immer drin: «Bänz Friedli ist ein Arschloch. Er spielt, wie er schreibt: immer einen Schritt zu spät.» Das Diskussionsforum zur Kolumne: www.migrosmagazin.ch. Bänz Friedlis nächste Lesungen:

29.8. Bauma, Im Malvengarten, Reservation www.shiatsu-simone.ch. 3.9. Kloten, Stadtbibliothek.

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28 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

«Ich habe Listen für die Freizeit verfasst» Rudolf Strahm tritt Ende August als Preisüberwacher zurück. Der SPWirtschaftspolitiker über seine Pensionierung, Wüstenwanderungen, sein neues Buch, den Reichtum der Schweiz, unreife Pfirsiche und die Qualitätsmerkmale der Migros.

Rudolf Strahm, Sie haben lange die Schweizer Politik mitgeprägt. Nun treten Sie als Preisüberwacher in den Ruhestand. Rechnen Sie mit Entzugserscheinungen?

Die hatte ich schon nach meinem Rücktritt aus dem Nationalrat. Da fehlte mir plötzlich die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Auf den Rücktritt als Preisüberwacher habe ich mich deshalb innerlich vorbereitet. Aber das Wort «Ruhestand» mag ich nicht. Ich habe noch viel vor. Aber aus der Politik ziehen Sie sich ganz zurück?

Aus der aktiven Politik schon. Ich mische mich nicht mehr ungefragt ein, stehe aber zur Verfügung, wenn ich gefragt werde. Wie schätzen Sie die momentane Lage der Schweizer Politik ein?

Wir haben «Sörgeli» und Skandälchen wegen Blocher, Schmid, Nef und anderen scheinbar unentbehrlichen Persönlichkeiten und jammern auf sehr hohem Niveau. Im Ausland sagt man: «Eure Sorgen hätten wir gerne.» Unser System funktioniert gut – mit den üblichen, systembedingten Verzögerungen. Und wie gehts der SP, Ihrer Partei?

Der SP stehen schmerzhafte Kurskorrekturen zu mehr Bürgernähe bevor.

Inwiefern?

Die SP muss sich ernsthaft Themen stellen, wie der Sicherheit im öffentlichen Raum, der Ausländerfrage oder der Finanzierung

unserer Sozialversicherungen. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Was passiert personell in der SP?

An der Parteispitze stehen nun Jüngere. Diese müssen sich durchsetzen und bewähren, um glaubwürdig zu sein. Die Leute der 68er-Generation stehen nicht mehr an der Front, mischen jedoch immer noch aus dem Hintergrund mit.

«Im Ausland sagt man: ‹Eure Sorgen hätten wir gerne.›» Wo engagieren Sie sich in Zukunft noch politisch?

Ich werde die Politik publizistisch weiterhin kritisch begleiten und ab September im «Tages-Anzeiger» und der «Berner Zeitung» Kolumnen schreiben. Für die Nationalbank verfasse ich einen Blog. Fürs Privatleben bleibt nun aber mehr Zeit?

Ja. Ich werde mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit meiner Partnerin und meinen Freunden haben. Ich habe schon Listen verfasst, für alles, was ich vorhabe. Was für Listen?

Eine mit Leuten, die ich teilweise

während Jahrzehnten nicht mehr getroffen habe und die ich nun besuchen will. Eine weitere mit Wanderrouten: Mich interessieren vor allem historische Verkehrswege. Ferner eine Liste mit Büchern, hauptsächlich historischen Werken und Biografien. Ich werde auch mehr Zeit haben für meine Wüstenwanderungen. Die nächste führt nach Algerien, in die Südsahara. Ich will auch öfter mit meinem Sohn tauchen, vor allem im Roten Meer. Haben Sie auch beruflich neue Projekte?

Ja, ich habe einen Lehrauftrag an der Uni in der Ausbildung für Berufsberater sowie einen am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung in Zollikofen BE für Berufsschullehrer. Auch habe ich weitere publizistische Projekte zu Wirtschaftsthemen. Konkreteres will ich nicht verraten. Konkret können Sie sich aber zu Ihrer Tätigkeit als Preisüberwacher äussern. Welches waren Ihre grössten Erfolge?

Wir hatten viele kleine Erfolge, die den Konsumenten jährlich Einsparungen von 300 Millionen Franken bringen. Zum Beispiel?

Die Cablecom musste den Mietpreis für ihr Decodiergerät von monatlich 25 auf 6 Franken senken. Die Medikamentenpreise sind ebenfalls tiefer, wenn auch noch nicht tief genug. Auch konnten wir verhindern, dass die Bahnen Distanzzuschläge auf Neu-

baustrecken wie der Bahn 2000 einführen konnten. Gab es auch Niederlagen für den Preisüberwacher?

Ja, viele. Beispielsweise die, dass die Kunden den Verschlüsselungsdecoder fürs Kabelfernsehen nur bei Cablecom kaufen können. Oder dass Apotheken und Ärzte bei der Abgabe von Medikamenten zu hohe Margen erzielen. Welches sind momentan die grössten Baustellen bei der Preisüberwachung?

Die neue Spitalfinanzierung mit neuen Prüfungsmethoden für die Spitaltarife muss umgesetzt werden. Ungelöst ist auch die Frage der hohen Preise für Implantate wie Herzschrittmacher und künstliche Gelenke. Hörgeräte sind, verglichen mit dem Ausland, bei uns ebenfalls viel teurer …

… wie auch das Telefonieren mit dem Mobiltelefon.

Ja, die Handytarife sind viel zu hoch – bedeutend höher als im benachbarten Ausland. Das Problem sind unsere Gesetze, die zu schwach sind, um tiefere Preise durchzusetzen. Trotz hoher Preise geht es uns aber gut. Ihr eben erschienenes Buch trägt den Titel «Warum wir so reich sind». Ja, weshalb?

Entgegen dem Lamento gewisser Professoren, die uns prophezeiten, dass wir bald in der Armut landen, sind wir auf den Weltmärkten enorm konkurrenzfähig. Grund ist unsere auf die Praxis


interview

RUDOLF STRAHM | 29

Zur Person Rudolf Strahm (65) ist Chemiker, Ökonom und Publizist. Von 1991 bis 2004 war er Nationalrat für die Berner SP. 2004 wurde er vom Bundesrat zum Preisüberwacher gewählt. Sein Nachfolger wird Stefan Meierhans. Strahms neustes Buch «Warum wir so reich sind» ist erhältlich bei www.exlibris.ch (Fr. 38.—)

«Das Wort ‹Ruhestand› mag ich nicht.» Rudolf Strahm tritt Ende Monat als Preisüberwacher zurück, hat aber noch viele Pläne.

ausgerichtete Berufsausbildung. Diese bürgt für eine sehr hohe Arbeitsqualität. Schweizer Produkte stehen für Zuverlässigkeit, Präzision und ausgefeilte Technik, für Swissness eben. Wir setzen auf hochwertige Erzeugnisse und nicht auf günstige Preise. In meinem Buch erläutere ich den Wert und die Bedeutung unseres Ausbildungssystems. Was ist zu tun, damit es der Schweiz auch weiterhin gut geht?

Wir müssen die Berufsbildung nicht nur beibehalten, sondern verbessern. Vor allem bei den Sprachen und der Allgemeinbildung besteht Handlungsbedarf. Wir müssen auch auf die Weiterbildung und auf Umschulungen setzen, damit wir mit dem technischen Wandel mithalten und ihn bewältigen können. Heute gibt es keine Garantie mehr, einen einmal gelernten Beruf ein Leben lang ausüben zu können. Wie schätzen Sie die wirtschaftlichen Aussichten der Schweiz ein?

Die Industrie ist dank ihrer guten Produkte global konkurrenzfähig. Grosse Risiken sehe ich im Agieren des Finanzplatzes. Leider muss ich aus langjähriger Erfahrung feststellen, dass sich Krisen der Finanzmärkte immer auch auf die reale Wirtschaft und auf die Arbeitsplätze niederschlagen. Jedes Platzen einer Spekulationsblase hat sich bis jetzt auf die Schweizer Wirtschaft und die LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31


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interview

RUDOLF STRAHM | 31

Arbeitsplätze negativ ausgewirkt – wenn auch mit Verzögerungen. Die Migros setzt sich für Parallelimporte ein und erwägt, gemeinsam mit anderen Detailhändlern und den Krankenkassen eine entsprechende Volksinitiative zu lancieren. Was halten Sie davon?

Diese halte ich für eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Initiativen der letzten Jahre. Die Migros kehrt damit zurück zur Politik ihres Gründers Gottlieb Duttweiler. Er setzte nicht nur auf gute Produkte zu einem günstigen Preis, sondern kämpfte in der Politik auch für gute Rahmenbedingungen für die Konsumenten und die Beschaffung der Waren. Welche Waren würden für die Konsumenten billiger, wenn Parallelimporte zugelassen würden?

Eine Riesenpalette im Nonfoodbereich; etwa importierte Haushalt- und Elektronikgeräte, Sportartikel und Möbel.

Das Cassis-de-Dijon-Prinzip besagt, dass ein Produkt, das in einem EU-Land zugelassen ist, auch in allen anderen EU-Ländern verkauft werden darf. Wann gilt es auch für die Schweiz?

Ich hoffe, das Parlament bringt die Vorlage über technische Handelshemmnisse mit dem Cassisde-Dijon-Prinzip noch diese Legislatur unter Dach. Die Vorlage ist schon lang unterwegs, die letzten vier Jahre in der Verwaltung. Was könnten sich die Schweizer Konsumenten von einem Agrarabkommen mit der EU versprechen?

Die Nahrungsmittelpreise würden in die Nähe des EU-Niveaus nach unten angepasst. Gerade Fleisch wäre deutlich günstiger.

Die Preise für Lebensmittel steigen aber. Zu Recht?

Solange höhere Preise der Landwirtschaft zugutekommen, sind sie gerechtfertigt. Es besteht aber die Gefahr, dass auch Verarbeiter die Gelegenheit nutzen, mehr zu verdienen. Nicht gerechtfertigt ist es auch, wenn Spekulanten oder der Handel mitverdienen.

Wie war als Preisüberwacher Ihr Verhältnis zur grössten Detailhändlerin der Schweiz, der Migros?

Mit der Konzernspitze habe ich immer gut zusammengearbeitet. Die Migros unterstützte den Preisüberwacher und die Konsumentenanliegen auf politischer Ebene mehr als in den 80er- und 90er-Jahren. Auch die Migros profitierte hie und da von Eingriffen des Preisüberwachers. Zum Beispiel von tieferen Abwasser- und Wassertarifen in Zürich.

«An der Migros schätze ich, dass sie so viele Lehrstellen anbietet.» Wo müsste sich die Migros aus Ihrer Sicht noch verbessern?

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Ich gebe der Migros einen Rat als Konsument: Sie sollte anstelle von harten, sauren, «eisigen» Pfirsichen und Aprikosen aus Spanien mehr frische, ausgereifte Früchte anbieten.

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Was halten Sie generell von der Migros?

Ich sehe die Migros alles in allem positiv. Vor allem schätze ich, dass sie so viele Lehrstellen anbietet. Für jede Firma, die Lehrlinge ausbildet, ist dies ein Qualitätsmerkmal und ein Zeichen für Swissness. Auch deshalb geniesst die Migros in der Beurteilung des Publikums von allen Schweizer Firmen derzeit die höchste Wertschätzung.

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Interview Daniel Sägesser und Christoph Petermann Bild Florian Nidecker

www.migrosmagazin.ch Alle Preisüberwacher und ihre grössten Erfolge seit der Einführung des Amtes im Jahr 1972.

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m-aktuell

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

M-Art: kreativ schreiben lernen

Die Internationale der Beeren versammelt sich: Nicht immer zu vermeiden, wenn gewisse Produkte in der gewünschten Menge nicht aus einem Land beschafft werden können.

Die Klubschule Migros erweitert ihr Angebot für kreative Menschen. Interessierte können mit M-Art Schreiben innerhalb eines Jahres berufsbegleitend ihren eigenen Erzählund Schreibstil entdecken und sich intensiv mit eigenen sowie fremden Texten auseinandersetzen. Angesprochen sind Menschen, die ihre Erzählstimme erkunden, ausbilden und weiterbilden wollen. Auf dem Programm stehen unter anderem

Beeren aus …

Manchmal ist die Migros gezwungen, bei Früchten und Gemüsen mehrere Herkunftsländer anzugeben. Wieso das? Nicht verzweifeln: M-Art löst den gefürchteten Schreibstau. die Begegnung und der Austausch mit erfahrenen Autoren, die nicht nur aus ihrem Leben als Schreiber erzählen, sondern auch auf die Texte der Teilnehmenden eingehen. Zudem wird auf den Austausch unter den Absolventen grossen Wert gelegt. Broschüre unter www.klubschule.ch oder Telefon 0844 844 900

Online-Umfrage des Kulturprozents Wie gefällt Ihnen die Website des Kulturprozents? Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und beantworten Sie bis zum 14. September die Fragen online. Es werden Einkaufsgutscheine verlost. www.kulturprozent.ch

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eidelbeeren aus der Schweiz, Deutschland und Italien: Immer wieder gelangen Migros-Kunden an das Migros-Magazin und kritisieren die teilweise nicht ganz eindeutigen Herkunftsbezeichnungen von Früchten und Gemüsen. So schreibt Lia Brunner aus Jona SG: «Die Dreiländerbezeichnung ist vielleicht korrekt, dient aber nicht dem Kunden, der wissen will, aus welchem Land die Ware genau kommt. Solche Herkunftsbezeichnungen sind doch ein Witz …» Die Migros macht aber keineswegs Witze auf Kosten ihrer Kundschaft. Vielmehr gibt es handfeste Gründe, wenn sie bei Produkten unterschiedliche Herkunftsländer aufführt. «Es ist unser Ziel, die Kundschaft mit einer klaren Deklaration über die Herkunft der Produkte zu informieren und ihr damit die Wahl zu ermöglichen», hält Sandra Stöckli grundsätzlich fest. Sie ist bei

der Migros zuständig für Früchte und betont, dass bei abgepackten Früchten und Gemüsen die Herkunft immer eindeutig auf der Verpackung deklariert sei. Bei Produkten im Offenverkauf sei die Herkunft am Gestell beim Preis angeschrieben. «Wenn immer möglich deklarieren wir nur eine Herkunft», sagt Stöckli. Es könne aber beim Offenverkauf vorkommen, dass bis maximal drei Herkunftsländer angegeben werden müssten. Grund: «Diese Produkte können wir in der gewünschten Qualität und Menge nicht aus einem Land allein beschaffen.»

Mehrmals täglich die Beschriftung wechseln? Für die einzelne Migros-Filiale kann das bedeuten, dass sie am gleichen Tag Produkte aus drei verschiedenen Ländern erhält. «Wollten wir in diesem Fall immer nur einen Ursprung angeben, müsste zuerst das betreffen-

de Produkt komplett ausverkauft werden und anschliessend das Verkaufspersonal die Preisschilder mit der Herkunftsbezeichnung auswechseln.» Dieser Aufwand wäre enorm, hält Stöckli fest. Und mit den aktuellen technischen Möglichkeiten kaum umsetzbar. Als Alternative führt Stöckli das kompetente Personal der Migros ins Feld: «Ist bei einem spezifischen Produkt im Früchte- und Gemüsesortiment die Herkunft nicht zweifelsfrei ersichtlich, kann sich der Kunde jederzeit an das Verkaufspersonal wenden, das gerne Auskunft gibt.» Die Migros habe das Problem mit den unklaren Herkunftsbezeichnungen erkannt und sei bestrebt, «die Prozesse laufend zu verbessern», versichert Stöckli. «Wir sind deshalb überzeugt, dass wir in Zukunft unseren Kunden eine bessere Lösung anbieten können.» Text Daniel Sägesser Bild Florian Nidecker


34 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Informatik für die Zukunft Die Informatica08 will die Bedeutung der Informatik aufzeigen und Jugendliche für eine Ausbildung in diesem Bereich motivieren. Einen Höhepunkt bildet der Tag der Informatik am 29. August. Die Migros engagiert sich mit drei Projekten.

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aben Sie sich auch schon gefragt, wie es möglich ist, dass in den 590 Migros-Filialen die knapp 600 000 Artikel kaum je ausgehen und alles immer pünktlich im Laden steht? Dies ist zu einem guten Teil der Informatik zu verdanken: Scannt die Kassiererin ein Produkt an der Kasse, wird es elektronisch im Warenlager abgebucht und automatisch nachbestellt. Ohne Computersysteme würde auch das Aufladen der MBudget-Handys via Voucher oder das Sammeln von M-CumulusPunkten nicht klappen.

Informatikspezialisten sind gesucht Die Informatik ist aus dem Detailhandel nicht mehr wegzudenken. Doch wird es je länger, je schwieriger, qualifizierte Informatikspezialisten zu rekrutieren: Seit 2001 sind die Zahlen der Lehrabgänger

In Zukunft shoppt man so: Der Einkaufswagen liest die Produktetiketten und zeigt die Informationen auf einem Bildschirm an — zu sehen und zu testen am Tag der Informatik.


m-aktuell

INFORMATIK | 35

DIE PROJEKTE DER MIGROS:

> Future Store Im Future Store können Besucherinnen und Besucher erleben, wie Informatiklösungen das Einkaufen von morgen im Supermarkt erleichtern könnten: Die Einkaufsliste wird zu Hause ins Handy getippt. Im Laden zeigt das Mobiltelefon an, in welchem Regal die gewünschten Produkte zu finden sind. Alle Artikel sind mit einer Art Funketikette, sogenannten RFID, ausgestattet. Via Empfänger im Hightech-Einkaufswagen wird diese gelesen und auf dem eingebauten Bildschirm angezeigt. Neben Produktename und Preis sind auch weitergehende Informationen zum Produkt einfach abrufbar. In der Früchte- und Gemüseabteilung steht eine intelligente Waage: Sie erkennt, welches Gemüse auf der Waagschale liegt und druckt die passende Etikette selbständig aus. An der Kasse wird die Einkaufstasche in einen Tunnel gestellt, wo die Preise automatisch gelesen werden. Mit dem Handy kann der Kunde anschliessend bargeldlos bezahlen.

> iknow Wie gut kenne ich mich mit Anwenderprogrammen wie Word oder Excel aus? Bin ich als Systemadministrator noch auf dem aktuellsten Stand? Mit dem Online-Fragebogen «iknow» können Informatikprofis und einfache Computeranwender ihr Wissen testen. Das Instrument der Klubschule Business zeigt bestehende Wissenslücken auf. Die Plattform mit 11 Eintrittstests in Deutsch und 6 in Französisch bleibt bis Ende Jahr online. Am Tag der Informatik (29.8.) können sich Interessierte direkt vor Ort individuell beraten lassen. www.klubschule.ch/iknow

> LAN-Party

Ohne Informatikspezialisten nicht möglich: eine intelligente Waage, die erkennt, welches Gemüse auf der Auflagefläche liegt.

und der Studierenden an den Hochschulen stark zurückgegangen. Um mehr Jugendliche zu einer Ausbildung im IT-Bereich zu motivieren und die Bedeutung der Informatik aufzuzeigen, findet 2008 unter dem Patronat von Bundesrätin Doris Leuthard das Jahr der Informatik statt – die Informatica08.

Tag der Informatik Datum: Freitag, 29. August 2008 Ort: Technopark Zürich und Turbinenplatz Weitere Informationen und Programm: www.informatica08.ch weiterklicken: «Events», «29.8.2008 Tag der Informatik».

Grosser Schnuppertag: Die Migros ist dabei Die Migros engagiert sich neben Google, Credit Suisse und anderen als Hauptsponsor. «Informatik ist heute die Schlüsseltechnologie für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schweiz. Sie ist es auch für die Migros»,

sagt Rudolf Schwarz, Leiter ITServices beim Migros-Genossenschafts-Bund.

Mehrere Computer miteinander vernetzen und gemeinsam virtuell Fussball spielen: Für die M-Budget-LAN-Party installieren Informatiklernende des MGB ein Netzwerk mit 16 Computern. Vom Zusammenbau der Hardware über die Installation des Netzwerks bis zum Einrichten der einzelnen Benutzerzugänge erhalten die Besucher Einblick in die Arbeit eines Informatikers und können sich mit den Lernenden austauschen. Die LAN-Party beginnt um 17 Uhr auf dem Turbinenplatz (Hauptzelt).

Ein wichtiges Anliegen ist auch, Mädchen und Frauen für eine Ausbildung im Informatikbereich zu motivieren: An der ETH können Schülerinnen ein Informatik-Schnupperstudium absolvieren, die Bank Julius Bär bietet einen Webkurs für Mädchen an, und am nationalen Tochtertag vom 13. November begleiten Töchter ihre Väter und Mütter an ihren Arbeitsplatz. Alle Jugendlichen sind aufgerufen, im Rahmen eines Wettbewerbs ihr eigenes Computerspiel zum Thema «Rette die Welt» zu gestalten. Mit «Scratch», einer kostenlosen grafischen Programmierumgebung für Kinder ab acht Jahren, ist dies fast so einfach wie

das Zusammensetzen von LegoBausteinen. Den eigentlichen Höhepunkt bildet der Tag der Informatik am 29. August im Technopark Zürich. Gut 50 Unternehmen organisieren rund 70 Aktivitäten und bieten Schülerinnen und Schülern, Jugendlichen und allen Interessierten Einblick in die vielfältige und spannende Welt der Informatik. Die Migros ist am Tag der Informatik mit drei Projekten präsent: «Future Store», «iknow» und «LAN-Party». Ein weiteres Highlight bilden die zwei Konzerte der Music-Star-Teilnehmerin und Informatikerin Börni. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Irene Bättig


36 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Murmelbild des Monats

Schick uns Bilder mit dir und deiner LilibiggsMurmelsammlung. Die schönsten und kreativsten werden im Migros-Magazin abgedruckt und mit Migros-Geschenkkarten prämiert. Einfach Foto an murmeln@migrosmagazin.ch senden und gewinnen! Alle Bilder auf www.migrosmagazin.ch

Jetzt gehts ans Tauschen Ab morgen Dienstag gibt es keine neuen Murmelmünzen mehr. Fehlende Murmeln findet man an den Tauschbörsen.

M

urmelfieber? Das kann man laut sagen. Mein vierjähriger Sohn Dario hat schon eine Murmelsammlung komplett und arbeitet bereits an der zweiten Kollektion», berichtet Jolanda Graf, als sie gemeinsam mit Sohn Dario an der Murmeltauschbörse im Glattzentrum in Zürich eintrifft.

Es gibt keine neuen Münzen mehr «Schau mal, Mami, das Mädchen dort hat noch die Murmel Fanny im Weltall, schnell tauschen, sonst schnappt sie mir ein anderer weg», ruft der vierjährige Dario seiner Mutter zu. Da ab morgen Dienstag, 19. August (siehe auch Seite 8) keine neuen Murmelmünzen

mehr abgegeben werden können, sind die Murmeltauschbörsen der Migros zurzeit der Hotspot der Murmeltiere schlechthin. In den nächsten Wochen finden diese jeweils am Mittwochnachmittag in den grösseren Migros-Restaurants statt. Dort werden alle Murmelfans von einem Lilibiggs-Promotor betreut und können mit Gleichgesinnten über die rollenden Kugeln fachsimpeln. Die Daten der Murmeltauschbörsen findet man im Internet auf www.murmelmania.ch

Tauscht jetzt eure Murmelmünzen ein! In den letzten zwei Monaten hat die Migros sage und schreibe 42 Millionen Lilibiggs-Murmeln im ganzen Land ins Rollen ge-

bracht. Plötzlich wird überall gemurmelt: auf Spielplätzen, an Kinderkonzerten. Und sogar in die Ferien an den Strand schaffen es die Lilibiggs mit ihrer Murmelmania. Jedoch wurden noch längst nicht alle Münzen gegen Murmeln eingetauscht. Daher werden alle Murmeltiere, Grosis, Grosspapis, Eltern und Kinder aufgerufen, in dieser Woche ihre Münzen und Extra-Murmelbons gegen Murmeln einzutauschen.

Münzen behalten Wert Falls die Murmeln in einigen Filialen bereits ausgegangen sind, verlieren die Münzen nicht an Wert. Sie können aufbewahrt und bei einer nächsten Sammelaktion der Migros eingelöst werden.

Cinzia Venafro

Ab morgen gibt es keine neuen Münzen mehr — also sammelt Dario (l.) an der Tauschbörse.

Die Jokermurmel kommt

Das lange Warten hat ein Ende: Auf dem Höhepunkt der Migros-Murmelmania ist die zauberhafte Jokermurmel endlich verfügbar. Alle Murmeltiere können auf die Jagd gehen und sich eine dieser ganz besonderen Murmeln schnappen. Denn am Freitag, 22. August, erhält man, so lange Vorrat, ab einem Einkauf von 80 Franken eine der durchsichtigen Zauberkugeln. Da die Zahl der ganz besonderen, transparenten Murmel streng limitiert ist, erhält jeder Kunde pro Einkauf nur eine der heiss begehrten Kugeln.


m-aktuell

MURMELSPIEL | 37

Ausschneiden und aufbewahren.

Finde die Murmel

Hélène Fischer (10): «Ich habe am Strand riesige Sandmurmelbahnen und Burgen für meine LilibiggsMurmelsammlung gebaut. Denn auf Sand machen die Kugeln noch mehr Spass.»

Eric Welter (10): «Ich habe mit den Murmeln Rechnen gelernt. Zudem hab ich im MigrosMagazin viele Spielideen gefunden, die ich mit meinen Freunden ausprobiere.»

So könnte eine versteckte Murmel aussehen.

Suche in dieser Ausgabe des Migros-Magazins alle sieben versteckten Murmeln. Unter diesen sind Buchstaben abgedruckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Sende das Wort entweder per SMS (Fr. 1.— pro SMS) mit dem Keyword Murmeln und deiner Adresse an 920 oder gib es per Telefon 0901 560 064 (Fr. 1.— pro Anruf) durch. Per Postkarte das Lösungswort an Migros-Magazin, 7. Runde Murmeln, Postfach, 8099 Zürich, senden. Zu gewinnen gibt es jede Woche 40 Murmelspielbretter, 40 Murmelsäckli mit 20 Murmeln und 10 Mal 100 Franken Murmelgeschenkkarten. Einsendeschluss 7. Runde: 24. 8. 08. Von Ausgabe 28 an gilt es, pro Migros-Magazin-Ausgabe ein Wort zu finden. Alle diese Wörter zusammen ergeben dann einen Lösungssatz, den du auf diesem Coupon sammeln kannst. Als Hauptpreis gibt es fünf Reisegutscheine im Wert von 1000 Franken und fünf Familienaufenthalte im Europa-Park in Rust im Wert von 850 Franken zu gewinnen. Eine Ausgabe verpasst? Auf www.migrosmagazin.ch sind alle Nummern archiviert. Zudem können alle Ausgaben unter aboservice@migrosmagazin.ch bestellt werden.

Jede Woche gibt es 10-mal 100 Franken Mu Murmelgeschenkka karten zu ge gewinnen. Runde 7 (Woche Rund (W he 34)

DIE MURMELFRAGE DER WOCHE Ich habe gelesen, dass ich ab morgen keine Münzen mehr erhalte. Zu Hause habe ich aber noch. Bekomme ich dafür noch Murmeln? Ab dem 19. August gibt es keine neuen Murmelmünzen mehr. Die Murmeltankstellen und Kundendienste geben aber, so lange Vorrat, gegen Münzen und Extramurmel-Bons noch Murmeln ab.

Bilder Florian Nidecker

DIE MURMELZAHL DER WOCHE Am 22. August erhält man, so lange Vorrat, bei einem Einkauf ab

80 Franken

eine der in der Anzahl streng limitierten Jokermurmeln.

Runde 8 (Woche 35)

Runde 9 (Woche 36)

Runde 10 (Woche 37)

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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4. Tag Wolfsburg – Hannover Besuch der Autostadt in Wolfsburg. 5. Tag Hannover Transfer ins Stadtzentrum. Schifffahrt auf dem Mittellandkanal. 6. Tag Münster (Westf) Schifffahrt auf dem Dortmund-EmsKanal. Am Nachmittag Transfer in die Altstadt von Münster. 7. Tag Düsseldorf Schifffahrt durch das grüne Ruhrgebiet. Spaziergang durch die Altstadt. 8. Tag Köln Dombesuch oder Bummel durch die Fussgängerzone. Rheinschifffahrt. 9. Tag Mainz Fahrt auf dem romantischen Mittelrhein. Bummel durch die Gutenbergstadt Mainz, in der der Buchdruck erfunden wurde.

10. Tag Heidelberg Transfer in die Altstadt. Schlossbesuch oder Stadtbummel. Weiterfahrt auf Neckar und Rhein bis Plittersdorf. 11. Tag Strasbourg Weiterfahrt auf dem Rhein. Transfer ins Stadtzentrum. Bootsrundfahrt oder Einkaufsbummel. 12. Tag Breisach Spaziergang durch Breisach am Kaiserstuhl. Schifffahrt durchs Elsass. 13. Tag Basel – Rheinfelden Passage von Basel. Kurz vor Mittag Ankunft in Rheinfelden. Ausschiffung, Rückfahrt per Bahn.

Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension • Bahnfahrt 2. Kl.ab/bis CH-Wohnort, Basis 1/2 -Tax-Abo, inkl. ICE-Zuschlag und Platzreservation • Transfer zum Schiff in Berlin und in die Stadtzentren, wo nötig • Alle Schleusen- und Hafengebühren

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Ab Rheinfelden zu den Weihnachtsmärkten

i n B a s e l , S t ra s b o u rg u n d C o l m a r 4 Tage ab nur Fr. 490.– p.P. inkl. Vollpension 1. Tag Rheinfelden – Basel Individuelle Anreise nach Rheinfelden.* Einschiffung ab 15.00 Uhr, Abfahrt 16.00 Uhr. Ankunft in Basel um 18.00 Uhr. Anschliessend lernen Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt kennen. Abendessen nach der Rückkehr vom Weihnachtsmarkt. Abfahrt des Schiffes um Mitternacht. 2. Tag Strasbourg Am Vormittag Kreuzfahrt auf dem RheinKanal bis zum elsässischen Strasbourg. Ankunft nach dem Mittagessen. Am Nachmittag und frühen Abend haben Sie Zeit, den berühmten «Christkindelsmärik», einen der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs zu entdecken. Bei Einbruch der Dämmerung ist die Atmosphäre einmalig. Die Vitrinen glänzen,

Weihnachtsdekoration schmückt die Fassaden der Häuser, Leckereien verbreiten den Duft von Zimt und anderen Weihnachtsgewürzen in den Strassen. Das Abendessen nehmen Sie an Bord ein. 3. Tag Strasbourg – Colmar Am frühen Morgen nimmt das Schiff Kurs in Richtung Breisach. In dem kleinen Städtchen in der Nähe des Kaiserstuhls treffen wir nach dem Mittagessen ein. Am Nachmittag Transfer nach Colmar. Fünf Weihnachtsmärkte, die sich entlang der «Place des Dominicains», den Stadtvierteln von «Klein Venedig» und «Koïfhus» kilometerlang erstrecken, wollen erkundet werden. Vor dem Abendessen Rückkehr an Bord und Abfahrt des Schiffes in Richtung Rheinfelden.

4. Tag Rheinfelden Um ca. 7.00 Uhr Fahrt durch Basel und gegen 9.00 Uhr Ankunft in Rheinfelden.* Ausschiffung, indiv. Heimreise. * Da das Anlaufen in Rheinfelden wasserstandsabhängig ist, kann die Ein-/ Ausschiffung in Kaiseraugst erfolgen. Ein Bustransfer ist organisiert.

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Fr – Mo 28.11. – 01.12. 05.12. – 08.12. 12.12. – 15.12. 19.12. – 22.12.

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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

extra VEREINE

Bilder Florian Nidecker, Thomas Bachmann

Nützlich: Die Expertin Christa Camponova gibt Tipps, wie Vereine lebendig bleiben. > 44

Königlich: Der Verein Danza Antica tanzt sich zurück in die Zeit des Sonnenkönigs. > 52

Einer von 80 000

Die Schweiz ist das Land der Vereine: Eines von rund 80 000 Beispielen ist die Landjugend. Statt am Samstag gelangweilt in die Stadt zu fliehen, bringen diese Jungen Schwung in ihre Dörfer. > 42


42 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Im Wald statt in der Disco Zum Verein Landjugend gehören heute nicht nur Nachwuchsbauern, sondern auch Junge aus High-Tech-Berufen. Sie bringen Leben in ihre Dörfer und veranstalten Events wie die Bauernolympiade.

W

enn sich die stählernen Schwenkarme von Kranen präzise über Baugruben drehen und Lasten punktgenau absetzen, so ist das manchmal Kevin Nolle zu verdanken. Der 28-jährige Schaltanlagenmonteur baut elektrische Steuerungen für Baumaschinen. Wenn er mit Schraubenzieher und Lötkolben hantiert, leistet er Präzisionsarbeit. «Bei der Arbeit bin ich Perfektionist, und es ist mir egal, wenn meine Genauigkeit andere auch mal nervt», gesteht Nolle. Seine Freundin arbeitet in einem ganz anderen Beruf, aber mit ebenso grosser Liebe zum Detail: Franziska Hochueli (24) schneidert in einem Zürcher Geschäft edle Hochzeits- und Ballkleider. Die beiden sind ein attraktives Paar, das auf den ersten Blick nicht ländlich wirkt. Die schlanke Frau und den dunkelhäutigen Mann, dessen leibliche Eltern aus Indien stammen, würde man am Samstagabend vielleicht in Zürcher Clubs wie dem Kaufleuten oder dem Saint Germain erwarten.

Stimmung wie auf einer Schulreise Stattdessen nehmen sie an einem Treffen der Landjugend Siggenthal im Aargau teil. Es ist eine von 73 Regionalgruppen der Schweizerischen Landjugendvereinigung, die insgesamt 3500 Mitglieder hat. An dem wolkenlosen

Sommerabend treffen die Gruppenmitglieder nach und nach auf dem Hof des Bauern Lukas Steiner (32) ein. Über den Maisfeldern zittert die Luft vor Hitze. Ab und zu geben die 120 Mastmunis im Stall träge Laute von sich. Ein braunes Zicklein hüpft wie ein Springball um das stattliche Bauernhaus herum. Die Frauen in der Gruppe spielen auf dem Vorplatz mit jungen Kätzchen. Später versammeln sich die Vereinsmitglieder im nahen Wald. Während allmählich die Dunkelheit zwischen die Stämme kriecht, zünden sie ein Feuer an und

Vielfältiger Jugendverein Die Schweizerische Landjugendvereinigung (SLJV) ist in der ganzen Deutschschweiz und im Tessin mit Regionalgruppen vertreten. Der vor 52 Jahren gegründete Verein ist politisch und konfessionell unabhängig. Jugendliche auf dem Land sollen Gelegenheiten zu sinnvoller Freizeitgestaltung bekommen — bei Festen, sportlichen und kulturellen Anlässen. Die Mitglieder sind zwischen 16 und 30 Jahren alt. Knapp die Hälfte sind Bauern, aber auch zahlreiche andere Berufe sind vertreten. Infos unter www.landjugend.ch

lassen Würste brutzeln. Sie sitzen um einen soliden Holztisch, den sie bei früheren Treffen selber gezimmert haben. Eine Stimmung wie auf einer Schulreise – nur etwas ruhiger und gemütlicher. Schliesslich sind die versammelten Leute meist im Twenalter.

Bauer trifft Bürofachfrau «Früher war die Landjugend ausschliesslich ein Verein von Jungbauern», erklärt Kevin Nolle, der die 35-köpfige Gruppe Siggenthal leitet und zusammenhält. «Heute sind darin auch viele andere Berufe vertreten. Es gibt bei uns Elektromonteure, Mitarbeiterinnen der Spitex, Sachbearbeiterinnen.» Gemeinsam ist allen Mitgliedern seiner Gruppe die starke Verbundenheit mit ihrer ländlichen Wohnregion rund um Siggenthal. «Ich bin kein Naturfanatiker», versichert der Elektromonteur Martin Notz (20). «Aber Rockkonzerte im Hallenstadion oder andere Events in der Stadt ziehen mich nicht besonders an. Ich mag nicht in der Masse untergehen. Auf dem Land ist alles viel persönlicher. Jeder weiss zwar sofort, wenn du einen Seich angestellt hast. Aber wir helfen uns auch gegenseitig.» In 32 Minuten könnte Notz aus seinem Wohnort Niederweningen ZH mit der S-Bahn nach Zürich fahren. Aber der Kara-

Ganz entspannt am Samstagabend: Den


extra vereine

wane der Jungen, die am Samstagabend in die Stadt zieht, mag er sich nicht anschliessen. Lieber grilliert er im Wald. «Manche Arbeitskollegen fanden das zuerst ein wenig komisch», räumt der Elektromonteur ein. «Aber inzwischen akzeptieren sie es.» Die Mitglieder der Landjugend sorgen an Wochenenden für Action abseits der Stadt. «Es ist doch schade, wenn Junge ihr Dorf nur gerade als Schlafgelegenheit benutzen», findet Nolle. Gegen diesen Trend stemmt sich seine Gruppe, indem sie zwischen Feldern und Bauernhäusern Events veranstaltet.

Witzige Wettkämpfe zwischen Maisfeldern DazugehörtdieBauernolympiade, die das nächste Mal vom 5. bis am 7. September in Endingen AG auf dem Hof von Lukas Steiner stattfindet. 400 Leute kamen das letzte Mal aus der ganzen Schweiz, um bei den ebenso urchigen wie witzigen Wettkämpfen mitzumachen. Starke Männer zersägten im Rekordtempo dicke Baumstämme. An einen riesigen Hometrainer erinnerte ein Gerät, auf dem sich Teilnehmer beim «Tractor Pulling» abstrampelten: Mit einer Seilwinde ziehen sie einen tonnenschweren Traktor mög-

Vergnügt im Verein

soliden Tisch am Grillplatz haben die Vereinsmitglieder selber gezimmert.

LANDJUGEND | 43

lichst schnell herbei. Der blonden Sachbearbeiterin Janine Monnin (23) gefiel die ganze Gaudi so gut, dass sie im Stroh des Bauernhofs übernachtete und anschliessend gleich Mitglied in der Landjugend Siggenthal wurde. Doch haben die Jungbauern im Verein und die anderen Berufsleute nicht eine völlig andere Sprache, wenn sie von Alltagssorgen berichten? «Das täuscht», meint Nolle. «Nur am Anfang scheint es, als kämen wir von verschiedenen Planeten. Wenn man genauer hinhört, gleichen sich die Probleme.» Der Schaltanlagenmonteur berichtet zum Beispiel von seinem Ärger mit einem Arbeitskollegen, der nicht verstehen will, warum er immer mit maximaler Präzision arbeitet. Bauer Steiner schimpft im Gegenzug über einen früheren Schnupperlehrling, der im Stall nur die Hälfte der Munis fütterte und auch sonst «zwei linke Hände hatte». Die Dunkelheit unter den Baumkronen wird dichter, ein Käuzchen schreit. Vom Feuer ist nur noch die orange Glut geblieben. Die Gruppe sitzt zufrieden um den Tisch, und niemand wünscht sich nach Zürich ins Kaufleuten. Text Michael West Bilder Florian Nidecker

Kevin Nolle (vorne links im roten Shirt) leitet die Landjugend Siggenthal AG. Er hält die Gruppe zusammen und organisiert Anlässe — von der Bauernolympiade im September, über Fabrikbesichtigungen bis zur Kraxelei in einem Klettergarten. «Es ist nie schwer, mit der Gruppe etwas auf die Beine zu stellen», meint Nolle, «denn alle packen gerne an.»


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S

ie ist eine professionelle Vereinsmeierin: Christa Camponova (59) leitet an der Zürcher Gasometerstrasse «Vitamin B». Diese Fachstelle des Migros-Kulturprozents hilft Vereinen mit praktischen Tipps. In Kursen geht es etwa darum, wie Vereine finanzielle Mittel beschaffen, neue Mitglieder anwerben oder Lokalzeitungen dazu bringen, über ihre Arbeit zu berichten. Über tausend Vorstandsmitglieder von grossen und kleinen Vereinen hat Camponovo in den letzten fünf Jahren persönlich beraten. 2500 Teilnehmer haben die Kurse von «Vitamin B» bisher besucht. Christa Camponovo, wie viele Vereine gibt es eigentlich in der Schweiz?

Die Schweiz ist ein Land mit besonders vielen Vereinen. Weil es keine Pflicht zur Registrierung gibt, lässt sich die Zahl aber nur schätzen: Es existieren rund 80 000 grosse und kleine Vereine, etwa ein Viertel der Wohnbevölkerung gehört dazu. Diese Zahl scheint enorm hoch. Im Alltag hat man oft eher das Gefühl, Vereine seien bloss noch eine Randerscheinung.

Den Leuten ist eben nicht klar, wie viele Institutionen als Vereine organisiert sind. Das gilt für die politischen Parteien der Schweiz, von SP bis SVP. Weitere Beispiele für grosse Vereine in unserem Land sind der Touring Club mit 1,6 Millionen oder der Schweizerische Katholische Frauenbund mit 200 000 Mitgliedern. Auch die 45 000 Schweizer Pfadfinder sind in lokalen Ver-einen zusammengeschlossen.

«Vereine sind Wahlfamilien»

Christa Camponovo von der Beratungsstelle «Vitamin B» des Migros-Kulturprozents gibt nützliche Tipps für Vereine. Warum gibt es gerade in der Schweiz so viele Vereine?

Vereine passen sehr gut zu unserer demokratischen Tradition: Jeder Verein ist eine kleine Demokratie. Er gibt sich mit den Statuten seine Gesetze. Er hat mit dem Vorstand eine eigene Miniregierung, doch die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ. Sie kann den Vorstand jederzeit abwählen. Sicher sind die Vereine in der Schweizer Geschichte verwurzelt. Aber sind sie noch zeitgemäss?

Ich bin überzeugt, dass Vereine eine Zukunft haben. Ein Verein kann den Mitgliedern Halt geben. Er bietet ein Stück Verbindlichkeit in einer Zeit, die sonst von Beliebigkeit und Vereinzelung geprägt ist. Vereine sind auch so etwas wie Wahlfamilien. Sie geben Geborgenheit.

Doch wie steht es mit dem praktischen Nutzen? Kann ein Verein seine Ziele wirklich besser erreichen als eine lockere Gruppe von Leuten mit gemeinsamen Interessen?

Ein Verein bietet zum Beispiel bestimmte finanzielle Sicherheiten. Nehmen wir eine Gruppe von Leuten, die in ihrem Dorf ein grösseres Projekt auf die Beine stellen will – sei es nun ein OpenAir-Konzert, eine Kinderkrippe oder ein regelmässiger Mittagstisch für Senioren. Sie gründen einen Verein und haben es sofort leichter, Geld für das Vorhaben zu sammeln. Denn Gemeinden und auch viele Stiftungen zahlen gar keine Spenden an Privatpersonen. Einen Verein dagegen, der eine juristische Person ist, dürfen diese Institutionen unterstützen. Wenn das Open-AirKonzert floppt, ist der finanzielle

Ratgeberbuch für Vereine Die Die Fachstelle «Vitamin B» in Zürich wurde vor acht Jahren Jahr Ja hr vom Migros-Kulturprozent gegründet. Alle Infos über die Beratungen und Kurse für Vereine finden Alle Sie unter www.vitaminb.ch Sie Au der gleichen Website kann für 27 Franken plus VersandAuf ko kosten auch ein Buch für Vereine bestellt werden. Das 12 120-seitige Werk «Der Verein von A—Z» erklärt 400 wichtige St Stichworte zur Vereinsarbeit — von A wie «Abberufung des Vo Vorstands» bis Z wie «Zirkularbeschluss».

Schaden eingeschränkt: Der Verein haftet mit seiner Kasse. Die Mitglieder müssen nicht mit ihrem Privatvermögen geradestehen. Welche Tipps geben Sie Leuten, die einen Verein gründen wollen?

Der Vorstand soll die Statuten so formulieren, dass sie eine Entwicklung des Vereins zulassen. Sie dürfen nicht zu kompliziert sein. Denn Statuten sind eine Leitplanke und kein Korsett. Nehmen wir wieder den Verein, der gemeinsame Mittagessen für Senioren organisiert. Vielleicht haben die Vereinsmitglieder später den Wunsch, auch junge Leute und Familien zu diesen Treffen einzuladen. Statuten dürfen solche Veränderungen nicht behindern. Wie gelingt es über die Jahre, einen Verein am Leben zu erhalten?

Ein Verein muss sich der Öffentlichkeit gut präsentieren die Kontakte zu den Medien seiner Region pflegen. Ein Quartierblatt, Lokalredaktoren einer Tageszeitung oder ein Lokalradio können einen Verein bekannt machen. Noch wichtiger ist es allerdings, dass ein Verein veränderte Bedürfnisse seiner Zielgruppe rechtzeitig spürt. Wer älteren Leuten nur Kaffeekränzchen anbietet,


extra vereine

verkennt zum Beispiel, dass Senioren längst auch andere Interessen haben: Viele von ihnen lernen lieber, wie man im Internet alte Bekannte wiederfindet oder einen Blog führt.

eine Herausforderung. Wer Jugendarbeit machen will, tut das womöglich besser von einem mobilen Container aus, statt sich in einem fixen Zentrum einzurichten.

Haben Vereine heute überhaupt noch eine Chance, Jugendliche anzusprechen?

Sind Sie selber auch in einem Verein?

Natürlich. Aber die Vereine müssen dafür besonders flexibel und wandlungsfähig sein. Teenager gehen heute viel länger in den Ausgang. Ein Jugendverein muss sich unter Umständen überlegen, ob er seine Veranstaltungen nicht in die Nacht hinein verlegt. Ein Beispiel dafür ist das Midnight Basketball, das in Oerlikon, Wipkingen und anderen Zürcher Quartieren für Jugendliche angeboten wird. Auch die ständig wechselnden Treffpunkte von Teenagern sind für einen Verein

«Ein Verein braucht Wandel und darf nie in seinen Statuten erstarren.»

Viel Erfahrung: Christa Camponovo hat in den letzten fünf Jahren über tausend Vorstandsmitglieder von Vereinen persönlich beraten.

Selbstverständlich! Berührungspunkte mit Vereinen gabs schon in meiner frühesten Kindheit: Meine Mutter besuchte eine Mütterberatung, die von einem Verein organisiert wurde. Mein Vater war im Schreinermeisterverband. Im Lauf meines Lebens habe ich zu verschiedenen Verei-

INTERVIEW | 45

nen gehört. Heute bin ich Präsidentin von «zwei mal zwei». Das ist ein Verein, der im Zürcher Langstrassenquartier Kultur fördert und Kontakte mit dem Pariser Stadtteil Goutte d’Or organisiert. Interview Michael West Bild Florian Nidecker


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extra vereine

ÜBERSICHT | 47

Darauf steht die Schweiz

Rund 80 000 Vereine bilden das Fundament unseres Landes. Ohne sie würde die Schweiz nicht funktionieren, wie wichtige Beispiele zeigen.

Gemeinsam stark: Die Pfadibewegung hat 45 000 Mitglieder.

Pfadfinder

Auch die bekannteste Jugendorganisation des Landes, die Pfadibewegung Schweiz, hat eine Vereinsstruktur. 45 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gehören dazu.

Spitex

Der Spitex Verband Schweiz setzt sich aus 650 lokalen Organisationen zusammen. Die meisten davon sind Vereine. Die Spitex hilft pflegebedürftigen Menschen in den eigenen vier Wänden. Mit der wachsenden Zahl von Senioren wird diese Form der Betreuung immer wichtiger.

Bilder Keystone/AP Photo/Thomas Kienzle, Eddy Risch, Steffen Schmidt

Glanzvoller Moment: Einzug der Schweizer Spitzenathleten in Peking.

Swiss Olympics

Wenn Schweizer Athleten in Peking um Medaillen kämpfen, steht dahinter Swiss Olympics. Dieser Verein ist mitverantwortlich für die Zusammensetzung und Führung der Schweizer Olympiadelegation. Der Dachorganisation Swiss Olympics sind die meisten Sportverbände der Schweiz angeschlossen. Insgesamt 1,5 Millionen Spitzen- und Breitensportler gehören zu Vereinen, die ihrerseits mit Swiss Olympics verbunden sind.

Schweizer Vereine in Zahlen Etwa ein Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung gehört einem oder mehreren der rund 80 000 Vereine an. Bereits zwei Personen können hierzulande einen Verein gründen. Etwa ein Viertel aller Vereine widmet sich dem Sport, danach folgen Kultur- und Freizeitvereine.

Vereint für die gleichen Werte: Parteiversammlung (hier der CVP).

Politische Parteien

In der Schweiz sind die politischen Parteien von rechts bis links als Vereine organisiert. Die beiden grössten Parteien sind die SVP und die SP mit je etwa 100 000 Mitgliedern.

Gewerkschaften

Die 28 Einzelgewerkschaften in unserem Land sind ebenfalls Vereine. Rund eine halbe Million Arbeitnehmer gehört dazu. Michael West


48 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

E

ine ausgediente Lokomotivremise bei einer ausgedienten Drehscheibe im Bahnhof von Delémont JU: Hier schlägt das Herz jedes Technikund Nostalgiefreaks höher. In diesem Gebäude restaurieren Mitglieder der Historischen Eisenbahn Gesellschaft (HEG) die 1907 erbaute Dampflokomotive E 3/3 8485. Bis 1974 stand sie bei den Emser Werken im Einsatz.

Ein Stahlross in Einzelteilen

Trotz Ferienzeit in der Remise: Thomas Pulfer (links) und Martin Gysin vor dem Dampfkessel der E 3/3 8485.

Nur Dampf im Kopf

Nichts reizt Eisenbahnfreunde so sehr wie das eigenhändige Restaurieren von altem Rollmaterial. Ein Besuch bei den Enthusiasten der Historischen Eisenbahn Gesellschaft in Delémont, die eine Dampflok wieder flottmachen.

Das alte Fahrzeug ist komplett in seine Einzelteile zerlegt. Das Chassis, der Dampfkessel, mehrere Blechverkleidungen, Antriebe, Räder und Kleinteile liegen säuberlich geordnet nebeneinander. An diesem Samstag sind nur zwei Vereinsmitglieder an der Arbeit, es ist Ferienzeit: Thomas Pulfer (40) und Martin Gysin (37). Sie bohren und reinigen, sie schrauben und schleifen. «Normalerweise restaurieren hier jeden Samstag bis zu sechs aktive Mitglieder die Lokomotive. Unser Verein hat ungefähr 110 Mitglieder», erklärt Pulfer. Alle sind sie in den verschiedensten Berufen tätig: Mechaniker, Sanitär, Drucker oder Uhrmacher. Pulfer selber ist Versicherungsbroker, Gysin Zugführer.

Das Restaurieren dauert Jahre Bis so ein Ungetüm aus dem letzten Jahrhundert wieder fit ist, braucht es unzählige Arbeitsgänge, jahrelange Begeisterung, Herzblut und eine Menge körper-

Beliebter Dampf

1995 haben sich 46 Bahn– betreiber (in der Regel sind es Vereine) zum Verband Historischer Eisenbahnen Schweiz zusammengeschlossen. Die historischen Eisenbahnen sind ein attraktiver Teil des touristischen Angebots in der Schweiz. Aus Publikumsfahrten resultierte im ver– gangenen Jahr ein Umsatz von 1,8 Millionen Franken. Hier kann auf Bahn und Schiff abgedampft werden:

Der Stolz des Vereins: Der weltweit zweitälteste noch erhaltene Eisenbahnkranwagen mit Jahrgang 1858.

www.voev.ch


extra vereine

«Jeden Samstag arbeiten hier etwa sechs Vereinsfreunde an der Lok.» lichen Einsatzes. «Wir haben vor drei Jahren mit der Revision angefangen. Wann die Lok wieder fahren und für Gästefahrten eingesetzt werden kann, weiss aber niemand so genau. Vielleicht in fünf Jahren», hoffen die beiden Freizeitmechaniker. Natürlich ist der Zeitpunkt der Wiederinverkehrssetzung auch eine Frage der Finanzen: Materialeinkäufe und Aufträge, die aus-

wärts vergeben werden müssen, verschlingen enorme Summen. «Deshalb sind wir auf Sponsoren angewiesen», so Pulfer. Im Gegenzug leistet der Verein einen unschätzbaren Beitrag zum Kulturgüterschutz.

Ein Museum voller Eisenbahnraritäten Gleich neben der Lokomotivremise kann man bestaunen, was

die Historische Eisenbahn Gesellschaft und gleichgesinnte Vereine bisher in Fronarbeit geleistet haben. Hier stehen in einem Museum zwei intakte Lokomotiven und sieben restaurierte Nostalgiewagen. Unter ihnen befindet sich auch der weltweit zweitälteste Kranwagen von 1858. Zu seiner Zeit war die Eisenbahn kaum den Kinderschuhen entwachsen. «Der Kranwagen ist ein Exemplar, auf das wir besonders stolz sind», schwärmt Martin Gysin. Die Exponate, die auf Anfrage auch im Rahmen einer Gruppenführung bewundert werden können, gehören dem Verein der Historischen Eisenbahn Gesellschaft sowie der Stiftung SBB Historic. Die eine Lokomotive, mit 90 PS ein Zwerg unter ihresgleichen, ist im Besitz des Verkehrshauses. Mit ihr sollen im kommenden Jahr Publikumsfahrten unternommen

DAMPFLOK | 49

werden. Ihre stärkere Schwester, ein mächtiges Ungetüm, 1620 PS stark, steht blitzblank poliert nur wenige Schritte entfernt. Ein anderes Bild bietet sich draussen: Hier im Freien rostet eine ganze Wagenkomposition vor sich hin. Und in einer weiteren Remise steht ein ehemaliger SBB-Pullmannwagen, geschützt vor dem Wetter, und harrt auf Wiedergeburt. «Hier steht noch Vereinsarbeit für Jahrzehnte auf den Schienen», schätzt Thomas Pulfer, und fährt fort, an der E 3/3 8485 herumzuschleifen. Text Carl Bieler Bilder Anne Caroline Charonnens

Weitere Informationen: www.volldampf.ch www.hech.ch Das Heft zum Thema: «Semaphor», Klassiker der Eisenbahnen. Erscheint vier Mal jährlich im Verlag Dietschi AG, Olten.

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50 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Walter Leimgruber, welche Bedeutung haben Vereine für die Gesellschaft?

Die Gesellschaft profitiert von der Selbstorganisation der Vereine. Ohne solche Selbstorganisation wäre alles extrem bürokratisiert. Das Engagement des Einzelnen in allen möglichen Themen und Bereichen ist die Basis jeder modernen Zivilgesellschaft. Ohne Vereine wäre der Staat schlicht überfordert. In sehr vielen Bereichen arbeitet er daher eng mit diesen zusammen. So sind etwa praktisch alle Berufsverbände als Vereine organisiert. Wie kam es in der Schweiz überhaupt zu dieser starken Vereinskultur?

Und welche Bedeutung haben die Vereine heute für die Demokratie?

Noch immer lernt man in Vereinen, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Formen einzuüben. In diesen oft kleinen Foren erfährt man, wie man sich organisiert. Man lernt abzuwägen, welche Strukturen und welche Freiräume es braucht. Wie entscheidend ist Vereins– erfahrung für eine Karriere in Wirtschaft oder Politik?

Es ist bei uns immer noch wichtig, ein gutes «Vereinsportefeuille» vorweisen zu können, wenn man sich um ein politisches Amt bemüht. Vereine funktionieren wie Schulen: Man lernt organisieren, reden und Verantwortung zu übernehmen. In der Wirtschaft hat die Vereinserfahrung durch die Internationalisierung der Unternehmen zeitweise an Bedeutung verloren. Zurzeit ist aber ein Gegentrend zu beobachten: soziales Engagement zählt wieder als Qualifikation. Zudem sind Vereine hervorragend fürs

«Schulen der Demokratie»

Kulturforscher Walter Leimgruber erklärt, wie Vereine ihre Mitglieder fit für eine aktive Rolle in der Gesellschaft machen und weshalb sie auch das Zeitalter der Vereinzelung überdauern werden. Networking. Und dieses Netz kann einem auch beruflich nützen. Ich denke etwa an kleine und mittlere Unternehmen, die über Vereinsaktivitäten zu Aufträgen kommen.

«Vereinsmitglieder lernen, wie man organisiert und Verantwortung übernimmt.»

Aber das Zeitalter der Individualität macht den Vereinen doch zweifellos zu schaffen.

Vereine haben heutzutage gewiss mehr Mühe, neue Mitglieder zu gewinnen. Viele Leute scheuen sich, Verpflichtungen einzugehen. Man zahlt lieber, als sich zu engagieren. Man löst lieber ein Abonnement fürs Fitnesscenter. So bleibt man flexibler als bei einem Sportverein, wo man jede Woche zwei Mal ins Training müsste. Weshalb wollen sich denn heute viele Leute nicht mehr verpflichten?

Die Belastung im Arbeitsalltag ist massiv gestiegen: Morgens geht

man früher aus dem Haus, und abends kommt man später heim. Auch die Mobilität ist grösser geworden, da man oft nicht mehr am gleichen Ort wohnt und arbeitet. Zudem wechselt man häufiger den Wohnort. Früher war der Verein, insbesondere in ländlichen Gebieten, der Unterhaltungsfaktor schlechthin. Heute bestehen riesige mediale und kommerzielle Angebote zur Unterhaltung, die den Vereinen Konkurrenz machen. Was macht das Vereinsleben trotzdem noch attraktiv?

In erster Linie ist es der Kontakt: Für manche kommt der Beitritt

Bilder Gretlers Panoptikum, Florian Nidecker, Keystone/Steffen Schmidt, Eddy Risch

Das Vereinswesen geht auf die Zeit der Aufklärung zurück und basiert auf der Versammlungsund Redefreiheit – auf Rechten also, die zuerst einmal erkämpft werden mussten. In der Schweiz des 19. Jahrhunderts waren Vereine, beispielsweise die Turnvereine, die Träger des liberalen Gedankenguts im Vorfeld der Gründung des Bundesstaates 1848.


extra e xtra vereine vereine

INTERVI I INTERVIEW NTERVIEW | 51 51

Vereinsleben damals und heute: St. Galler Turnverein im Jahr 1919 (Mitte), Pfadi-Bundeslager 2008 (links) und die Zürcher Street Parade 2008 (rechts), hinter der ebenfalls ein Verein steht.

zu einem Verein einem Ausbruch in V ei ei Au aus der Isolation gleich. Ich denke da an Rentner oder Hausfrauen, die nicht berufstätig sind. Weiter erholt man sich im Verein vom Alltag und baut Stress ab. Es geht um all das, was man als «Gemütlichkeit» bezeichnet. Für viele Menschen ist es auch schlicht befriedigend, ausnahmsweise etwas zu tun, das nicht dem Geldverdienen dient. Gibt es etwas, das die vielen verschiedenen Vereine gemeinsam haben?

Laut Walter Leimgruber hilft Vereinszugehörigkeit auch heute noch bei der Karriere.

Walter Leimgruber

Walter Leimgruber (49) ist Professor und Leiter des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Mechanismen der Integration und Ausgrenzung in der Gesellschaft.

Ein Verein verleiht dem Einzelnen eine gewisse Macht, die er sonst nicht haben könnte. Man ist Teil eines Ganzen, kann sein Sozialprestige steigern, sich durch gute Leistungen Anerkennung verschaffen. Vor allem bei den Festen mit ihren Ritualen kommt ein starkes Gemeinschaftsgefühl zum Ausdruck. Man denke etwa an die grossen Jodler- und Trachtenfeste oder an die Open Airs. Ein schönes Beispiel sind die allgemeinen Übungen an den eidgenössischen Turnfesten, wo alle synchron das Gleiche tun. Ausbruch aus der Isolation, Geselligkeit und Gesellschaftsschule: Können Vereine also Migranten bei der Integration unterstützen?

Theoretisch schon. Leider leisten die Vereine, die Fussballclubs aus-

«Einwanderer erfahren in Vereinen viel über Mechanismen der Schweizer Gesellschaft.» genommen, keinen wesentlichen Beitrag zur Integration von Migranten. Wir vertun sehr grosse Chancen, wenn wir Ausländer nicht in unsere Vereine integrieren. Manche Probleme würden dadurch gedämpft. Schweizer und Ausländer könnten sich auf unkomplizierte Art näher kommen. Die «Fremden» würden uns vertrauter, und umgekehrt könnten sie Alltag und Mentalität der Schweizer, aber auch wichtige Mechanismen unserer Gesellschaft besser kennenlernen. Sie würden erleben, dass sie aktiv etwas gestalten und auch ohne Stimmrecht etwas bewegen können. In einem Verein kann man politischen Druck ausüben und eigene Anliegen öffentlich machen. Wie könnte das Vereinsmodell der Zukunft aussehen? Immer noch feste Treffpunkte zu fixen Zeiten?

Das traditionelle Modell ist sicher

wenig vereinbar mit dem heutigen Lebensstil. Eher sind Lebensabschnittsvereine, die spezielle Zielgruppen wie Junge oder Pensionierte ansprechen, das Modell für die Zukunft. Die relativ starren Zeiten und Aktivitäten müssten durch flexiblere Angebote und modernere Kommunikationsformen ersetzt werden. Auch wäre es sinnvoll, Freiwilligenarbeit und Professionalisierung miteinander zu verbinden. Aber wozu sollen wir in Zukunft noch in Vereinen zusammensitzen, wenn der Austausch übers Internet immer vielfältiger wird und wir Gleichgesinnte ganz leicht online treffen können?

Möglicherweise wird in Zukunft das Zusammensein nicht mehr so im Vordergrund stehen, und man lebt das Vereinsleben übers Internet. Vor allem die klassischen, straff organisierten Vereine sollten neue Strukturen erwägen, Hierarchien sind nicht mehr gefragt. Umgekehrt sind viele Vereine im Zug der neuen sozialen Bewegungen aus lockeren Gruppierungen oder Bürgerinitiativen entstanden. Sobald sie mit ihren Anliegen erfolgreich waren, gaben sie sich eine feste Struktur. In der Schweiz ist es nämlich äusserst einfach und völlig unkompliziert, einen Verein zu gründen. Interview Dora Horvath


52 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Versailles liegt in Glanzvolle Zeitreise: Die Mitglieder des Zürcher Vereins Danza Antica scheuen keinen Aufwand, um sich in die Ära des Barocks zurückzuversetzen.

F

reitagabend in Zürich Oerlikon: In der Turnhalle beim Schulhaus Liguster wird lautstark Fussball gespielt. Gleich nebenan im Gymnastiksaal aber bietet sich ein komplett anderes Bild: Eine Gruppe von zehn Frauen und einem Mann unternimmt eine Zeitreise an den Hof von Louis XIV nach Versailles, alle in luftiger Freizeitkleidung. Die Mitglieder des Vereins Danza Antica tanzen unter den kundigen Anweisungen der Tanzund Musikpädagogin Barbara Wappmann (65) gerade ein Menuett. Sie üben für ihren nächsten Auftritt. Der letzte Glanzpunkt ihres Vereinslebens, die fulminante Nacht des dritten Zürcher Barockballs im Hotel Sonne in Küsnacht ZH, liegt schon ein paar Monate zurück. «Wir tanzen nur nach Originalchoreografien», erklärt Wappmann, «bei uns muss alles möglichst authentisch sein.» Tatsächlich haben die Tanzmeister, die am Hof des Sonnenkönigs angestellt waren, jeden Schritt, jede Fussstellung, jede Drehung des Oberkörpers akribisch notiert. Für jede Bewegung gibt es ein Symbol, das wiederum einer Musiknote zugeordnet ist. Nebst Barbara Wappmann kann auch der künstlerische Leiter des Vereins, Stephan Mester (45), diese unglaublich komplizierten «Hieroglyphen» entschlüsseln. Der studierte Romanist und Moderator bei Radio DRS 2 bestimmt bei den Auftritten als Maître à danser das Geschehen und sorgt als Conférencier in kapriziösem Versailler Jargon für Unterhaltung. Was so leicht, spielerisch und wie zufällig aussieht, erfordert in Wirklichkeit höchste Konzentra-

tion und ein phänomenales Gedächtnis. Die Drehungen, grazilen Schritte, gespreizten Finger, die ständig sich neu bildenden Paare und Gruppen wecken bildliche Vorstellungen. Die Choreografie ist wie das Abbild eines barocken Gartens mit streng geometrischerundsymmetrischer Anlage, mit kugeligen Buchsbäumen, den ornamentalen Formen der Blumen- und Rasenbeete sowie dem neckischen Auf und Ab der Springbrunnen.

Mit einem Schuss Ironie gewürzt Die Danza Antica wurde vor knapp 30 Jahren gegründet und ist die einzig konstant bestehende Gruppe der Schweiz, die auf die sehr anspruchsvollen Tänze des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert ist. Von den zwölf Mitgliedern sind nur gerade drei Männer, deshalb schlüpfen einige Frauen beim Tanzen jeweils in die Hosenrolle. Allen Gruppenmitgliedern gemeinsam ist die Liebe zur alten Musik und das rege Interesse für Kultur und Geschichte. «In keiner anderen Zeit waren Musik und Tanz derart einheitlich aufeinander abgestimmt», schwärmt der Vereinspräsident Robert Georg Berger (48), der zugleich Kostümexperte des Vereins ist. Natürlich sind die «Danzas» auch vom ganzen Schein und Sein am Versailler Hof fasziniert. Und sie machen sich gerne etwas lustig darüber. Die ganze Mühsal des Trainings wird durch die äusserst effektvollen Auftritte belohnt, für die LESEN SIE WEITER AUF SEITE 63

Geometrische Kunst: Beim Barockball zeigt der Verein Choreografien, die an


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Gräflich heraus– geputzt: Vereinspräsident Robert G. Berger in seiner Paraderolle als Hüter der königlichen Honigtöpfe.


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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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So schminken sich die Vereinsmitglieder

Birgit Kleemanns Robe stammt aus dem Fundus des Zürcher Opernhauses.

Seltene Stoffe finden die Barockfans in Paris. sich alle Vereinsmitglieder stilecht kostümieren. Berger plaudert im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nähkästchen, wenn er die Entstehung seines Kostüms beschreibt. Doch nicht alle «Danzas» nehmen es so genau wie er.

Von Kopf bis Fuss auf Louis eingestellt Keinen einzigen Faden Baumwolle, nur edelste Seide, Leinen und Wolle trägt Berger am Körper. Pardon: Le Duc de Penthièvre, Garde des Pots de Miel du Roi au Voyages, Hüter der königlichen Honigtöpfe und einer der wohlhabendsten Männer Frankreichs. Einige Vereinsmitglieder schlüpfen nämlich in eine bestimmte Rolle, um ihren Auftritt glaubhafter zu gestalten. Für sein Kostüm hat sich der Primarlehrer aus Langnau am Albis von Besuchen im Louvre und durch das Studium vieler Kostümbücher inspirieren lassen. Das

Stephan Mester ist der künstlerische Leiter der Danza Antica.

Sonnengebräuntes Gesicht am Hofe Louis XIV? Mon Dieu. Non! Der Teint eines Höflings und einer Hofdame sind von aristokratischer Blässe. Schliesslich zelebriert man den edlen Müssiggang und verabscheut jegliche Form von körperlicher Arbeit. Die roten Bäckchen im schneeweiss geschminkten Gesicht zeugen von Gesundheit, die kleinen Kirschmündchen, aus denen nur affektierter Wohlklang strömt, von distinguierter Vornehmheit. Ihre blaublütige Erhabenheit zusätzlich noch mit aufgemalten blauen Äderchen zu unterstreichen, finden aber selbst die eingefleischtesten «Danzas» un peu zu ridikül. Die vergnügungssüchtigen Günstlinge des Versailler Hofs sind auch in sexuellen Dingen keine Kostverächter, und man lässt nichts anbrennen. Die kleinen schwarzen Schönheitspflästerchen aus Seidentaft sind oft eine direkte Einladung zu einem amourösen Stelldichein, je nachdem, wo und auf welcher Seite des Gesichts die Herzen, Tupfen, Monde oder Sterne platziert sind. Nicht selten aber sollen diese kleinen «mouches» ganz profan die Folgen der freizügigen Eskapaden verdecken. Die Syphilis ist nämlich recht verbreitet. Eine andere Theorie besagt, dass niemand schöner als der Sonnenkönig sein darf.

roten Absätzen sind Massanfertigung: Es gibt einen Schuhmacher in Ravensburg, der noch historische Vorlagen für Absätze, Schuhspitzen, Fersen und Riste hat. Die Schuhe sitzen wie angegossen, der bekennende Louis-Fan musste ihm nur den Umriss seiner Füsse faxen. Als Schnalle für seine exzentrischen Treterchen hat Berger eine strassbesetzte, goldfarbene Gürtelschnalle umfunktioniert. Die Barockfans nähen sich mit Hilfe von Kostümbüchern authentische Kleidung. Die brustlange, dunkle Allongeperücke aus Weil zu wenig Männer da sind, übernehmen einige Frauen die Rolle des Kavaliers. asiatischem Büffelhaar ist ein Meisterwerk des Schnittmuster hat ihm ein ehe- der dazu gehörenden Lochkarte Theatercoiffeurs Martin Furrer, maliger Gewandmeister des Zür- gewebt. Zum Leidwesen der der ein unauffälliges Geschäft an cher Schauspielhauses gezeich- «Danzas» sind bei uns gut aus- der Zürcher Langstrasse hat. «Ich net. Einen ganzen Sommer lang gestattete Merceriegeschäfte im schwitze überhaupt nicht darunhat Berger an seinem Kostüm Aussterben begriffen. So geht ter, und bei Regen fällt sie im Gegenäht. «Alles von Hand», lacht Berger halt auf seinen Reisen auf gensatz zu Echthaar auch nicht er verschmitzt, «denn damals die Jagd. Allerdings hat er dabei zusammen», kommentiert Berger gabs ja keine Nähmaschinen.» nicht Damhirsche, Dachse, Rot- das prachtvoll gelockte Teil. Das Nähen hat er sich übrigens füchse und Fasane im Visier, son- «Auch Louis trug eine solche. dern erlesenen Zierrat. Den Pail- Vielleicht weil er so klein war und selbst beigebracht. Das Muster für den Stoff sei- lettenstoff für seine goldfarbene grösser erscheinen wollte. Und nes Justeaucorps, des knielangen Weste hat er in der Hochzeits- was Louis trug, war sofort en Mantels, hat Berger in einem al- abteilung eines Stoffladens in vogue.» ten Musterbuch für Tapetenstoffe Paris gefunden, die Leinenspitzen Text Dora Horvath Bilder Thomas Bachmann entdeckt. Der edle Brokatstoff, für sein opulentes Jabot in Spanien 350 Franken der Meter, wurde ergattert. eigens für ihn in Italien auf einer Auch seine Schuhe mit den Mehr Informationen zum Verein unter alten Jacquard-Webmaschine mit nur dem Hochadel vorbehaltenen www.danza-antica.ch


Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Selleriemousse auf Fruchtkompott Für 6 Timbaleförmchen à 1,5 dl 1) 2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 100 g Sellerie klein schneiden. ½ Vanilleschote halbieren, Mark herauskratzen und mit Sellerie, 1 dl Milch und 2 Nelken köcheln, bis der Sellerie weich ist. Vanilleschote und Nelken herausnehmen. 2—3 EL Honig dazugeben. Sellerie fein pürieren. Gelatine auspressen und in der warmen Masse auflösen. 2 dl Vollrahm steif schlagen. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, den Rahm darunter heben. Förmchen kalt ausspülen und Mousse darin verteilen. Mindestens 2 Stunden kühl stellen. 2) Für das Kompott von einer Bio-Orange die Schale in dünnen Streifen abziehen. Zwei Orangen schälen und die Filets herauslösen. Saft auffangen. 200 g Trauben halbieren, entkernen. 2 EL Zucker mit 1 TL Zitronensaft goldbraun caramelisieren. Mit Orangensaft ablöschen. Köcheln, bis Zucker aufgelöst ist. Orangenfilets, -zesten und Trauben beigeben. Aufkochen, dann auskühlen lassen. 3) Die Förmchen kurz in heisses Wasser tauchen, Mousse auf Teller stürzen. Mit Kompott servieren.


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Produkte aus der Migros > TRAUBEN

Das Fest der Trauben

Gaumenfreuden: Wenn der Weingott Bacchus gewusst hätte, was Trauben in der Küche alles können, er hätte die süssen Beeren nicht nur als Wein genossen. Er wäre ob unserer Kombinationen auch nüchtern in Ekstase verfallen.

D

ass es so viele leckere Rezepte mit Trauben gibt, hängt sicher damit zusammen, dass seit Menschengedenken Trauben gedeihen. Schon die Ägypter kelterten 5000 vor Christus Reben zu Wein, was den genussfreudigen Griechen und Römern nicht verborgen blieb. Ob es schon damals Traubentörtchen gab oder eine himmlische Verbindung mit Selleriemousse? Ob die Römer schon wussten, wie man Traubengelee, -konfitüre oder -creme herstellt? Dass Trauben zu Fleisch wie zu Fisch schmecken? Sicher. Sie waren grosse Schlemmer und fantasievolle Köche. Einen Ratschlag hätten die Römer sicher nicht verstanden: Trauben gehören nicht in den Kühlschrank, sie verlieren in der Kälte an Aroma und Nährwert.

Da Trauben nicht nachreifen, kauft man sie am besten täglich frisch ein. Dabei sollten die Früchte nicht sofort gewaschen werden, denn nasse Beeren verderben schneller. Kurz vor dem Genuss gut mit lauwarmem Wasser waschen. Das genügt, auch wenn die Trauben eventuell einen gräulichen Belag haben. Dieser Tau deutet nicht auf Spritzrückstände hin, sondern ist ein natürlicher Schutzschild, den die Früchte beim Übergang von der kühlen Nacht in den warmen Morgen aufbauen. Und noch etwas: Gerade die Schweizer Chasselas-Traube weist oft braune Flecken auf. Dies ist keine Beschädigung, sondern ein Zeichen für einen hohen Zucker-

Regina: Ihre goldgelben, länglichen Beeren schmecken sehr süss. Wird in Italien, Griechenland und Spanien angebaut. Regional erhältlich.

Lavallée: Tief dunkelblaue, grosse, runde Beeren mit knackiger Haut. Die Lavallée-Traube ist besonders saftig und ausgesprochen süss.

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gehalt. Also: nichts wie zugreifen. Die meisten Trauben in der Migros stammen aus integrierter Produktion. Das heisst, dass nur so viel Chemie wie absolut nötig und gegen Schädlinge meist biologische Mittel eingesetzt werden. Damit jedermann die herrliche Süsse des natürlichen Energielieferanten, des Traubenzuckers, geniessen kann. Ganz zu schweigen von den Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Eisen. Die rundum gesunden Traubenbeeren schmecken in einem indischen Curry, sie verzieren Torten, aromatisieren Bowlen und machen aus jeder Käseplatte ein Fest. Und das Schönste: Die Traubensaison hat eben erst begonnen. Noch hängen einige Trauben an den Rebstöcken und brauchen weiter Sonne zur vollen Reife, andere Sorten wie die Vittoria und die Uva Italia sind schon da. Text Ruth Gassmann Bilder Lotti Bebie Rezepte Saisonküche

Trauben im Traum

Tomme vaudoise mit Traubensalat Kleine Mahlzeit für 4 Personen 1) 100 g rote Linsen kalt abspülen. Mit 2 EL Essig in reichlich Waser 5—7 Minuten weich kochen. Abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen. 2) 400 g gemischte Trauben halbieren und entkernen. Ca. 80 g Lauch in feine Streifen schneiden. 1 Bund Basilikum hacken. Alles mit 2 EL Olivenöl, 1 EL Weissweinessig und 2 EL Grappa in einer Schüssel vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10 Minuten ziehen lassen. 3) Salat auf Teller verteilen. 2 Tommes vaudoises nach Belieben portionieren und auf dem Salat anrichten. Mit Ruchbrot servieren.

Thompson seedless: Ihre bernsteinfarbenen, langovalen, kernarmen Beeren sind knackig, sehr saftig und süss. Die ThompsonTraube wird weltweit angebaut.

Red Globe: Diese rötliche Traube hat eine dünne Haut und nur wenige, kleine Kerne. Ihre extrem grossen Beeren sind ausgesprochen süss und aromatisch.

Chasselas: Sie stammt aus der Romandie. Ihre kleinen Beeren sind hellgolden mit einer dünnen, empfindlichen Haut und kleinen Kernen. Die Chasselas ist sehr süss.

Wer von Trauben träumt, muss Folgendes wissen: Süsse Trauben künden von Liebe und Zärtlichkeit, wer in saure beisst, muss Streitigkeiten und Eifersucht erwarten. Weisse Trauben sagen Gewinne voraus, während bei blauen ein Verlust ins Haus steht. Versprechen im arabischen Raum rote Trauben Freude, verheissen sie in Europa Traurigkeit. Was gilt nun, wenn ein Araber in Europa träumt?

Uva Italia: Mit ihrem ausgeprägten Muskateller-Aroma ist sie wohl die beliebteste Traube hierzulande. Früh geerntet leuchtet sie gün, um im Herbst goldgelb zu werden.


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TRAUBEN | 67

TraubenSchnittchen

Für 5 Stück

1) 1 ausgewallter Butterblätterteig, 240 g, längs in drei gleich breite Streifen, dann quer in gut 5 cm breite Rechtecke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. 15 Minuten kühl stellen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 2) Für die Füllung 250 g Ricotta und 60 g Akazienhonig sorgfältig mischen. Kühl stellen. Je 200 g weisse und blaue Trauben halbieren und entkernen. 3) Blätterteigstücke regelmässig ganz einstechen. In der unteren Ofenhälfte ca. 9 Minuten goldbraun backen. Im ausgeschalteten, geöffneten Ofen auskühlen lassen. 4) Für die Dekoration 8 schöne Traubenzweige durch 1 leicht aufgeschlagenes Eiweiss ziehen. In Zucker wenden. Auf Backpapier trocknen lassen. 5) Wie folgt aufschichten: Teigboden, blaue Trauben, Ricotta, Teigboden, weisse Trauben, Ricotta, Deckel. Dicht mit Puderzucker bestäuben und mit «kandierten» Trauben garnieren.


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AUFGEGABELT

Leichter Eistee In Pulverform ist Eistee leicht nach Hause zu tragen. Noch leichter wirds im Wissen, dass die Ice Tea Zero Sticks keinen Zucker und keine Kalorien enthalten. In 5 dl Wasser auflösen – fertig.

Ice Tea Zero, Peach oder Lemon, 10 Sticks, Fr. 3.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Vive la France! «Bescheidenheit ist eine Zierde.» Kennen alle. Wohl nicht ganz, wenn ich da an Frankreichs Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy denke. Dieser will – ganz unbescheiden – Frankreichs Küche auf die Liste des Weltkulturerbes der Unesco hieven. Grenouilles und Foie gras neben dem Entlebuch, dem Lavaux oder dem indischen Taj Mahal? Nicht schlecht. Nur scheinen Monsieur Le Président selten mit der kulinarischen Realität konfrontiert zu sein. Kein Wunder. So umgeben von einem Heer an Sterneund Punkteköchen. Klar: La Grande Nation ist stolz auf ihre Küche. Dabei ist sie auf den Hund gekommen. Nicht die Spitzengastronomie – die zelebriert sich noch immer auf höchstem Niveau. Vielmehr ist es die einfache Bistrot- und Landküche, die den hungrigen Reisenden das Fürchten lehrt. Wenn sie überhaupt noch existiert. Im französischen Jura kann man diesbezüglich glatt verhungern. Doch gottlob gibt es sie noch, die eine oder andere Oase. Wie das Bistrot «de la Tournelle» in Arbois. Mit Käse, Wurst, Schinken, bestem Brot und einer exzellenten Tapenade. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Immerhin.

Erfrischt mit Bio Fruchtig-spritzig schmecken die neuen Bio-Limonaden mit Malzextrakt und natürlichen Fruchtaromen. Die kohlensäurehaltigen Drinks in den Varianten Lychee, Granatapfel und Orange/Ingwer stammen aus zertifizierter Bioproduktion.

Bio-Limonade Lychee, Granatapfel, Orange/Ingwer, 33cl, je Fr. 1.–

Zarte Spiesser Das Tiefkühlsortiment der Migros sorgt mit einer Neuheit für mehr Abwechslung auf dem Grill. Die Crevettenspiesse «Butterfly» aus den beliebten Süsswasser-Crevetten Rosenbergii gibts nature für all diejenigen, die gerne die eigenen Gewürze einsetzen, oder gleich fertig mariniert für die

superschnelle Küche. Nach zwei bis drei Stunden Auftauzeit im Kühlschrank heisst es «ab auf den Grill» – oder bei etwas kühleren Temperaturen «ab in die Bratpfanne». Dann dauerts nicht mehr lange: Nach rund sechs Minuten kitzelt das zarte Fleisch der Rosenbergii den Gaumen.

Crevette Crevettenspiesse, nature, 2 x 115 g, Fr. 10.20* marinier mariniert, 2 x 115 g,

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NEWS | 69

Mal mit, mal ohne

Die Party-Nussmischung kommt klassisch daher, mit Mandeln, Erd-, Cashew- und Haselnüssen. Nur – mal sind sie mit Öl und Fett geröstet, mal ohne. Beide überzeugen mit feinem Röstaroma und würzigem Geschmack. Wers gehaltvoller mag, probiert die Nussmischung mit Weinbeeren. Die Süsse der Beeren ergänzt die aromatischen Erd- und Cashewnüsse perfekt. Alle drei Varianten sind im praktischen Stehbeutel erhältlich. Party-Nussmischungen: ohne Öl und Fett geröstet, 200 g, Fr. 3.20*, geröstet und gesalzen, 200 g, Fr. 2.90, mit Weinbeeren, 200 g, Fr. 2.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Für alle Dip-Fans Ein Dip aus Sauerrahm, parfümiert mit Tomatenkonzentrat, Roséwein, Senf und Zitrone – wunderbar zu Gemüsestängeli oder Schalenkartoffeln, zu knusprigen Chickenwings oder Crevetten.

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Spinatsalat mit Kräuterfisch Für 4 Personen

> 4 tiefgekühlte M-Budget-Seelachs-Rückenstücke über Nacht auftauen lassen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Fischfilets in 3 cm breite Stücke schneiden. Mit Knoblauchsalz würzen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. ½ TL Kräutermischung provençale, 2 TL Paniermehl und 2 EL Olivenöl mischen. Auf die Fischstreifen verteilen. In der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen. Ca. Fr. 3.80 > Für die Sauce 1 Knoblauchzehe pressen. Mit 1 TL Senf, 2 EL Aceto Balsamico, 2 EL Olivenöl und 2 EL heissem Wasser verquirlen. Salzen. Ca. Fr. 2.30 > 350 g frischen Spinat verlesen, waschen und abtropfen. Mit der Sauce mischen, Fisch darauf anrichten. Ca. Fr. 3.20 Tipp: Mit Knoblauchbrot servieren. Preise können regional variieren.

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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

HAUTPFLEGE | 75

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Schachmatt für Pickel: Die Jungs und Mädchen schwören auf die Pflege von Soft Clear, denn jeder von ihnen will beim Teeniecontest die Nummer eins werden.

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om Kind zum Teenie: Da spielen nicht nur die Hormone verrückt, sondern auch die Talgdrüsen. Sie produzieren zu viel Fett. So bekommen die Hautzellen keine Luft mehr. Das Ergebnis: Pickel und Mitesser. Das muss nicht sein. Eine sorgfältige Reinigung ist das A und O. So werden überschüssiges Hautfett und -schüppchen sanft entfernt. Eine mattierende Feuchtigkeitspflege reguliert die Talgproduktion und vermindert so das Nachfetten. Resultat: ein ebenmässigeres Hautbild. Die Jungs

wissen längst, dass sie oft viel intensiver mit Hautunreinheiten zu kämpfen haben. Das liegt daran, dass die Haut eines heranwachsenden Mannes etwa 20 Prozent dicker ist als die der Girls. Deshalb gibts die Pflegelinie speziell für die Bedürfnisse der jungen Männer. Mit Soft Clear strahlen nicht nur die Kandidatinnen und Kandidaten der nächsten Mister- und MissTeenie-Wahl. Probier es aus! Übrigens: Im Internet unter www. teeniecontest.ch kann man darüber abstimmen, wer in die nächste Runde kommen soll. IF

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76 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

RAPPENSPALTE

Natacha (40), Sängerin aus Burgdorf BE, veröffentlichte am 1. August ihr zehntes Rock/Pop-Album in Mundart.

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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > MENGIA CAFLISCH

Auftritt der Regisseurin: Mengia Caflisch schlüpft in die Rolle der Kellnerin und präsentiert mit Schwung Felix Häfligers sommerlichen Vacherin surprise.

Opern fürs Säuliamt

Die Elektroingenieurin Mengia Caflisch inszeniert in Affoltern am Albis die Oper «La dame blanche». Felix Häfliger hat ihr dazu einen schneeweissen Vacherin kreiert.

M

achen wir eine Oper?» Mengia Caflisch hallt die Frage ihrer Tochter Sophie immer noch im Ohr. Damals, Ende 2000 wars, dachte sie an ein einmaliges musikalisches Abenteuer. Inzwischen hat sie sieben Mal erfolgreich, vor ausverkaufter Scheune, in Hausen am Albis im Säuliamt eine Oper inszeniert. Mit Cimarosas «Il matrimonio segreto» über Salieris «Falstaff» bis Haydns «Orlando Paladino»

hat die Jugendopernbühne «OpernHausen» seit 2001 Jahr für Jahr jeweils bis an die 1700 Zuschauer begeistert. Denn die Elektroingenieurin mit einem ausgesprochenen Flair für Mathematik gab ihrer Tochter damals zur Antwort: «Wenn du genügend Leute findest, die mitmachen, dann führen wir eine Oper auf.» Und Sophie fand sie: achtzehn- bis zwanzigjährige angehende Musiker und Sängerinnen, Mittelschüler, teils an Musik-

hochschulen, die sofort die Gelegenheit für einen öffentlichen Auftritt ergriffen, auch wenn die Gage eher symbolisch war – und immer noch ist. Viele Sänger der ersten Stunde besuchen dieses Jahr wieder die Proben: für François-Adrien Boieldieus Oper «La dame blanche». In dieser französisch gesungenen Oper geistert eine weisse Dame durch ein schottisches Schloss und verhilft Gerechtigkeit und Liebe zum Sieg.

«Da haben wir ja das perfekte Dessert gefunden», meint «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger lachend, «einen schneeweissen Vacherin, geheimnisvoll gefüllt mit frischen Beeren.» Caflisch ist ebenfalls begeistert, aber aus einem anderen Grund: Morgen hat der Dirigent Geburtstag und der liebt Süsses über alles. «Aber einen Vacherin LESEN SIE WEITER AUF SEITE 80


80 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

muss man sofort geniessen», ruft Häfliger entsetzt, um gleich die Lösung des Problems anzubieten: «Zeitaufwendig ist ja nur das Trocknen der Meringueböden, also machen wir die doppelte Menge, dann können Sie morgen in zwei Minuten den Vacherin frisch zusammenbauen.» Gesagt, getan. Das Eiweiss wird steif geschlagen, Zucker rieselt in die Masse sowie fein geriebene Limettenschale. «Ist das nicht ein wenig ungewöhnlich, Limettenschalen in einer Meringue?», will die neugierige Caflisch wissen. «Schon, doch das gibt ihr eine Frische, die gut mit den Beeren harmoniert», erklärt Häfliger. Dann malen beide mit Hilfe eines Tellers runde Kreise aufs Backpapier, damit auch ja alle drei benötigten Meringues haargenau aufeinander passen und der Vacherin nicht kippt.

mehrere Jahre Schülerin der Pantomimin Els Ilg und versuchte sich, nebst ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit in Industrie und an Fachhochschulen, auch als Regieassistentin von Dodó Deér. Als Mengia Caflischs Kinder noch klein waren, erfand sie mit ihnen Theaterstücke, die sie in den Sommerferien mit anderen Kindern probten und vor den Eltern aufführten. «Das war der eigentliche Vorläufer von Opern-

Hausen», erklärt die Spezialistin für Statistische Nachrichtentechnik. Und wie damals die Kinder, leben auch heute während der Proben oder Aufführungen viele Mitwirkende bei ihr im Haus. Da muss im Turnus jede und jeder kochen. «Nichtkochenkönnen» ist keine Entschuldigung, dann gibts eben Café complet. Wie meistert sie das nur? «Ich habe immer alles angenommen, was mir das Leben so brachte.

Diesmal wars eben eine Oper», lautet die lakonische Erklärung von Caflisch. Im Moment aber hat der Vacherin Vorrang, denn nun heisst es schnell arbeiten. Konzentriert legt die zierliche Frau Beeren auf den Rahm, Meringuedeckel drauf, eine neue Lage Rahm, Beeren bis die Torte in ihrer ganzen Pracht vor ihr steht. «Ist die schön!», meint sie voller Bewunderung, um anzufügen:

Schritt für Schritt zum Beeren-Vacherin A

B

C

D

E

F

Ein Ensemble von 70 Personen «Wie für die Oper!», meint Caflisch. Da male sie meist alle Szenen für eine bessere Visualisierung, denn bei nur zwei Wochen Proben müsse sie genau wissen, wie sie die Figuren führen wolle. Immerhin machen bei der «dame blanche» 34 Musiker, 7 Solisten, 25 Chorsänger und 5 Techniker mit, und viele weitere unterstützen das Projekt bei Bühnenbau, Maske, Küche und Bar. Und weil es so viele sind – und sich die Nachbarn in Hausen einen ruhigen Sommer wünschten –, findet die Aufführung dieses Jahr bei der Ämtlerbühne in Affoltern statt. «Und das können sie alles ohne irgendwelche Vorkenntnisse?», fragt Häfliger bass erstaunt. Nun, Theater habe sie schon im Kindergarten fasziniert: «Das geheimnisvolle Rascheln der Kreppkleider höre ich heute noch.» Sie spielte Theater in der Mittelschule, Studentenkabarett in der ETH-Zeit. Zudem war sie

Mehr Rezepte: www.saison.ch

A Beeren, Eier und Rahm sind die Hauptingredienzen dieses sommerlichen Vacherins. Limettenschale gibt den Beeren zusätzlich Pfiff. B Felix Häfliger und Mengia Caflisch bauen hoch konzentriert das dreistöckige Dessert auf. C Des Sommers ganze Pracht: Brombeeen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren und Stachelbeeren. D Mit dem Eischnee aus dem Dressiersack wird erst ein Kreis, dann ein Gitter «gemalt». E Nach dem Trocknen wird das Eischneegitter erst mit Rahm, dann mit Beeren belegt — dies drei Mal. F Die Theaterzeit ist überall im Haus spürbar, neben Wanderjacken hängen die ersten Kostüme in der Garderobe.


à la carte

«Aber die Beerensaison dauert nur kurz, das ist schade.» Häfliger schaut etwas erstaunt: «Einen Vacherin kann man mit oder ohne Glace füllen, mit Aprikosen, Pfirsich oder im Winter mit exotischen Früchten – ganz nach Lust und Laune.» Text Ruth Gassmann

MENGIA CAFLISCH | 81

Sommerlicher Vacherin surprise Für 4 Personen

Bilder Lucas Peters

www.opernhausen.ch Die Aufführungen finden vom 29. August bis 21. September in Affoltern a. A. statt.

Zutaten MERINGUE-BÖDEN: 3 Eiweiss (100 g) 1 Prise Salz 150 g Kristallzucker 1 TL Vanillezucker 1 Limette, Schale FÜLLUNG: 5 dl Vollrahm Zucker nach Belieben 1 TL Vanillezucker 500 g gemischte Beeren oder andere Früchte 400 g Glace: z. B. Vanille-, Fruchtglace oder -sorbet ZUM GARNIEREN: Friletti-Schoko-Täfelchen, Silberperlen oder Zuckerkügelchen

Zubereitung 1) Eiweiss salzen und halb steif schlagen. ¾ des Zuckers beigeben, weiter schlagen, bis die Masse steif ist und glänzt. Restlichen Zucker und Vanillezucker dazugeben, die Schale der Limette dazureiben, nur noch kurz weiterrühren. Masse in einen Dressiersack mit glatter Tülle füllen und 3 runde, gitterartige Böden von ca. 20 cm Durchmesser auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen (siehe Bild). Im Ofen bei 100 Grad (möglichst mit Umluftfunktion) 80—90 Minuten backen. Dabei die Backofentüre mittels einer Kelle einen Spalt offen halten. Auskühlen lassen. 2) Rahm nach Belieben süssen, Vanillezucker beigeben und steif

schlagen. Grosse Beeren vierteln, Johannisbeeren von den Rispen streifen, Früchte klein schneiden. Wenig Limettensaft dazupressen, Beeren gut mischen. 3) Erst kurz vor dem Servieren fertig stellen: Glace in dicke Scheiben schneiden. Einen Meringueboden auf eine Tortenplatte legen. Mit einem Drittel des Rahms bestreichen, mit der Hälfte der Glace und einem Drittel der Beeren belegen. Den zweiten Boden darauflegen, wieder mit Rahm, Glace und Beeren belegen. Mit dem dritten Boden abschliessen, mit restlichem Rahm und Beeren bedecken. Nach Belieben mit weiteren Zutaten garnieren und sofort servieren.


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> Zucchetti süsssauer: 4 dl Obstessig und 400 g Zucker mit je1 EL Senfkörner, Pfefferkörner und Koriandersamen aufkochen. 1 kg Zucchetti in Stücken beigeben, knapp weich kochen. Gemüse mit einem Schaumlöffel herausheben, in Gläser füllen und mit dem Sud randvoll aufgiessen. Verschliessen und die Gläser kopfüber abkühlen lassen. Haltbarkeit 1 Jahr. > Zucchettisüppchen: Für 4 Personen je 1 gehackte Zwiebel und Knoblauchzehe in Olivenöl andünsten. Wenig Stangensellerie und 500 g Zucchetti würfeln und mit gehacktem Rosmarin und Thymian mitdünsten. 5 dl Gemüsebouillon beigeben, 20 Minuten zugedeckt köcheln. Fein pürieren, mit 0,5 dl Rahm verfeinern und abschmecken.

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Neben einem Tomatensugo gehört Pesto wohl zum Köstlichsten, was man zu Pasta servieren kann. In Ligurien, wo der Pesto alla Genovese herkommt, verwendet man dafür Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan oder Pecorino, Salz und Olivenöl und verarbeitet alles zu einer sämigen Paste. Ins Kochwasser der Teigwaren geben die Genuesen gerne ein Stück Kartoffel oder ein paar grüne Bohnen. Dadurch legt sich Stärke um die Teigwaren und der Pesto haftet danach besser daran. Wie man auch aus Estragon und Mandeln Pesto zubereiten kann, wird im aktuellen M-Cooking-Clip gezeigt.

Deftig und doch nicht schwer ist dieser griechische Bauernsalat mit Kapern, Gurke, Feta und mehr.

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Pesto gehört wie die Pasta zum italienischen Alltag. Nur, ein Pesto mit Estragon und Mandel ist nicht alltäglich.

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Im roten Container kann man sich optimal beraten lassen. Am Montag, 1. September, beginnt der Vorverkauf für das neue Activ-Fitness-Center im roten Container an der Löwenstrasse, Eingang Löwenzentrum in Dietikon, mit sensationellen Angeboten. Wer bis zum 13. September ein Jahres- oder Zweijahresabo abschliesst, profitiert von 150 Franken Vorverkaufsrabatt. Das Jahresabo kostet so nur noch 590 Franken (statt 740 Franken). Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 10–14 Uhr/16–20 Uhr, Sa: 10–18 Uhr. Eröffnung des neuen Activ Fitness ist am 25. September.

Ab Glarnerland nach Gruyères Carreise am Donnerstag, 4. September: Einsteigeorte nur im Glarnerland, Information und Reservation direkt beim Autobetrieb Sernftal AG, 8765 Engi, Tel. 055 642 17 17 Preise: 60 Franken für Erwachsene; 40 Franken bis 16-Jährige (inkl. Car-Reise, Kaffee/Gipfeli und Mittagessen) Prospekte liegen in den MigrosFilialen im Glarnerland auf. Mit Unterstützung der Migros Zürich.

Verkaufsstellenleiterin Irene Bühler freut sich auf die neue Migros Fällanden.

Mehr Frische für die Kunden Am 21. August 2008 um Punkt 8 Uhr öffnet die neue Migros Fällanden für die Kundschaft ihre Türen.

V

or Ort erwartet die Kundschaft eine helle, in mediterranen Farben gehaltene Migros-Verkaufsstelle. Der 714 Quadratmeter grosse Verbraucherund Supermarkt bietet alles für den täglichen Bedarf. Deutliche Angebotsschwerpunkte bilden die grosszügige und attraktive Früchte- und Gemüseabteilung sowie die weiteren Frischebereiche wie Metzgerei, Molkereiprodukte und Eier, Kolonialwaren sowie eine Backwaren-Abteilung mit so ge-

nannter «Bake-off»-Station für zusätzliche, bis Ladenschluss erhältliche Backwaren (alles in Selbstbedienung). Ausserdem stehen täglich frische Blumen zur Verfügung. Irene Bühler freut sich auf ihre Aufgabe: «Mein Ziel ist es, zusammen mit meinem engagierten Team die Wünsche der Kundschaft jeden Tag bestmöglich zu erfüllen.» Auch die Güter des täglichen Bedarfs im Non-Food-Bereich (Reinigung, Waschmittel, Pflege,

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Haushalt) sind im Markt vertreten. Aus Anlass der Eröffnungsfeierlichkeiten gibt es am 21. und 22. August attraktive Angebote und 10 Prozent Rabatt beim Einkaufen (Ausnahmen sind beschrieben). Auch Feines vom Wurststand, Degustationen und Ballons für Kinder gehören zum Eröffnungsprogramm. Text und Bild: EPF Migros Fällanden, Unterdorfstrasse 2, 8117 Fällanden. Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 8 bis 19 Uhr, Sa 8 bis 17 Uhr.


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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Acht Mal Klassik

Die Klubhaus-Konzerte feiern ihren 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass gibt es acht Festkonzerte zu geniessen – dank dem Kulturprozent in günstigen Abonnements.

Streitkultur: «Zoff & Zank» im Park im Grüene. Zwei Monster – zwischen ihnen ein Berg. Zoff sieht morgens die Sonne auf- und Zank sieht sie abends untergehen. Sie können sich nicht sehen, doch reden sie manchmal durch ein Loch im Berg miteinander und sind sich dabei gar nicht immer grün – sie streiten, dass die Felsbrocken fliegen. Park im Grüene Rüschlikon (beim Kasperlitheater) Samstag, 23. August, 17 Uhr, und Sonntag, 24. August, 11 Uhr «Zoff & Zank – wenn zwei sich streiten…» (ab 5 Jahren) Nur bei gutem Wetter. Info über Durchführung unter Tel. 044 724 43 76 (am Aufführungstag) Eintritt frei! www.parkimgruene.ch

Zensur erleben Die beiden Schweizer Onlinekünstler Christoph Wachter und Mathias Jud erreichten weltweite Aufmerksamkeit mit ihrem Community-Projekt «Picidae», mit dem sich Internetzensur aufspüren und überwinden lässt. Während der Olympischen Spiele richten sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe «digital brainstorming» in Zürich ein chinesisches Internet-Café – eine Wang-Ba – ein. Wie in China können die Besucher die Internetzensur erleben und mit «Picidae» überspringen. Die Wang-Ba öffnet am 20.08.2008 um 20.08 Uhr für 2008 Minuten. An zwei Tagen sind sechs verschiedene Events zum Thema Zensur geplant. Mehr Infos unter www.digitalbrainstorming.ch

K

lassikfans können bei den Klubhaus-Konzerten einiges erleben: beispielsweise heftige Turbulenzen im «Furioso» für Orchester von Rolf Liebermann. Oder Druck auf die Tränendrüsen, wenn die melancholische Melodie von Duke Ellingtons «In a Sentimental Mood» erklingt. Das erste Konzert der Deutschen Radio Philharmonie baut eine Brücke zum Jahr 1948, dem Entstehungsjahr der Klubhaus-Konzerte. Das Eröffnungskonzert ist der Auftakt zu einer Festkonzertreihe in der Tonhalle in Zürich. Acht erstklassige Orchester mit namhaften Dirigenten und Solisten führen die Zuhörer auf eine Reise von Beethoven bis Gershwin. Zur Feier des Jubiläums können die Besucher das Programm des letzten Konzerts am 8. Mai mitbestimmen: So findet der genossenschaftliche Gedanke Einzug in den Konzertsaal. Nach Duttweilers Grundsätzen können die Festkonzerte zu günstigen Konditionen besucht werden: vier Konzerte ab 90 Franken, alle acht ab 180 Franken. Einzelbilletts gibts schon ab 27 Franken, mit der Legi sogar ab 16 Franken. Céline Trachsel

Stardirigent: Christopher Hogwood kommt mit der ÖsterreichischUngarischen Haydn Philharmonie in die Tonhalle.

Was? Wann? Wo? Programm 2008/2009 bestellen bei Margaritha Baumann, Migros-Kulturprozent, Tel. 044 278 54 59. Abonnements: Tonhalle Zürich, Billettkasse, Gotthardstr. 5, 8002 Zürich, Tel. 044 206 34 34, E-Mail: boxoffice@tonhalle.ch. Billett-Vorverkauf für einzelne Konzerte ab 3. September: Tonhalle 044 206 34 34 oder Billett-Service

Migros City 044 221 16 71. www.klubhauskonzerte.ch Konzerte jeweils 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich, Grosser Saal Freitag, 3.10.08: Deutsche Radio Philharmonie Samstag, 1.11.08: Radio-Sinfonieorchester Stuttgart Freitag, 28.11.08: Bamberger Symphoniker

Montag, 19.1.09: Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau (mit Stummfilm) Samstag, 14.2.09: Tschechische Philharmonie Samstag, 14.3.09: Orchestre National Bordeaux Aquitaine Montag, 27.4.09: ÖsterreichischUngarische Haydn Philharmonie Freitag, 8.5.09: Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau (Mitbestimmungskonzert)


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ihre region

MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Wettbewerb: Jugend trainiert

Dorfjugend auf der Suche nach ewiger Liebe: ab 18. September wieder in der Maag MusicHall.

Ewig währt am längsten Ein Grosserfolg geht weiter: Ab dem 18. September wird das Schweizer Musical «Ewigi Liebi» wieder Tausende begeistern.

E

s gibt sie tatsächlich, die ewige Liebe. Zumindest im Schweizer Hitmusical «Ewigi Liebi». 105 000 Personen sahen den Grosserfolg vergangenes Jahr, Abend für Abend war die Zürcher Maag MusicHall ausverkauft. Nun startet am 18. September das beliebte Schweizer Musical mit den grössten Mundartsongs in die zweite Spielsaison. Und bereits sind wieder viele Daten ausverkauft! Von «Alperose» bis zum «Schwan»

sind die grössten Schweizer Hits in eine turbulente und witzige Geschichte rund um Liebe, Verrat und Missverständnisse verpackt. Die besten Musicaldarstellerinnen und -darsteller der Schweiz präsentieren ein temporeiches Musik- und Theaterereignis. Begleitet werden sie von einer fünfköpfigen Liveband. Info und Tickets unter www. ewigiliebi.ch oder beim m Billett-Service Migros City.

Tickets zu gewinnen

Am Mittwoch, 27. August, gibt es ab 17 Uhr im Stadion Letzigrund eine weitere Ausgabe von «Jugend trainiert mit Weltklasse». Die Migros sorgt für das leibliche Wohl der über 1500 Jugendlichen. Wettbewerb Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren können mit etwas Glück ein spannendes Training mit den grossen Stars der Leichtathletik absolvieren. Dazu müssen die Eltern der Kinder und Jugendlichen Folgendes tun: Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff «Jugend trainiert» mit Angabe der Kinderzahl (max. vier) an regio@gmz.migros.ch und geben Sie Name, Adresse, Telefon und Arbeitsort bekannt. Teilnahmeschluss ist Donnerstag, 21. August, 17 Uhr. Die Gewinner werden ausgelost. Die Eltern können ihre Kinder gratis begleiten und ihnen von der Tribüne aus beim Training zuschauen. Viel Glück!

Die Migros verlost 20 x 2 Tickets für die «Ewigi Liebi»Vorstellung vom 22. Oktober, 19.30 Uhr, in der Maag MusicHall in Zürich. Mitmachen und gewinnen: Bis 25. August E-Mail mit Betreff «Liebi» an regio@gmz.migros.ch oder Postkarte an Migros Zürich, PR, «Ewigi Liebi» Postfach, 8021 Zürich.

Leben nach «Ewigi Liebi» Die Luzerner Musikerin Caroline Chevin wurde als «Heidi» in der ersten Auflage von «Ewigi Liebi» bekannt. Nun hat Caroline Chevin mit ihrer Band ein Album mit sehr persönlichen Songs aufgenommen. «Feel Real» erscheint am 29. August Au und ist im gut sortierten so Plat Plattenhandel oder via www.exlibris.ch ww erhä erhältlich. Mehr Info Infos unter www. caro carolinechevin.ch

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besser leben

Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

59% Freude

41% Nervosität

ONLINEUMFRAGE Schulanfang: Überwiegt bei Ihrem Kind die Freude oder die Nervosität? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet: Die Mehrheit der Kinder freut sich auf die Schule.

Die neue Frage:

Fahren Sie Ihr Kind regelmässig mit dem Auto zur Schule? Antworten Sie auf

www.migrosmagazin.ch

Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

MULTIMEDIA

Bilder Getty Images, F1 Online, Arco Images

S Schweizer h i kaufen häufig online ein Gäbe es eine Weltrangliste der Online-Shopper, würde die Schweiz auf den vordersten Plätzen landen: 95 Prozent aller Schweizer Internetnutzer kauften laut der neusten Studie von Nielsen bereits mindestens einmal im Web ein (in Südkorea sind es sogar 99 Prozent). Steigenden Anteil am Online-Shopping haben die Lebensmittel, das zeigt auch LeShop.ch. Dessen Umsatz wird diesen Herbst die Schwelle von 100 Millionen Franken erreichen. LeShop feiert dieses Jahr den 10. Geburtstag und ist der schweizweit umsatzstärkste Verkaufsort der Migros.

IN FORM

Ei macht gute Figur

Schlankheitsdiät: Wer morgens Eier isst, nimmt schneller ab.

Frühstücksei: Sättigt nicht nur nachhaltig, sondern macht laut einer neuen Studie auch zufrieden.

Z

wei Eier zum Frühstück sind ein guter Start in den Tag. Das zeigt eine Studie der amerikanischen Louisiana State University mit Übergewichtigen. Die eine Gruppe nahm morgens 340 Kilokalorien in Form von Eiern zu sich, die andere die gleiche Kalorienmenge mit Bageln (Hefegebäck). Das Resultat: Die Eieresser verloren 65ProzentmehrGewicht.Hauptgrund: Sie fühlten sich länger satt und energiegeladener als die Bageltruppe. Karin Zahner www.focus.de

ERZIEHUNG

Erlebnis Schulweg

Gut zehn Prozent aller Schweizer Schulkinder Schulkinde werden regelmässig mit dem Auto zur Schule chauffiert – in reichen Gemeinden sogar bis zu 33 Prozent. Tendenz steigend. Und das, obwohl zwei Drittel der Schulwege kürzer als einen Kilometer sind. Dies teilt der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) mit und ermahnt die Eltern einmal mehr, Kinder zu Fuss zur Schule zu schicken. So bewegen sie sich, pflegen soziale Kontakte und lernen, mit dem Verkehr klarzukommen. Viele Taxi-Eltern fahren, weil sie es bequemer finden, als den Schulweg zu üben. Andere tun es, um ihren Kindern einen Gefallen zu tun, oder aus Gedankenlosigkeit.

TIERE

Das Nachtleben der Tiere

Zootiere bei Tag kennen alle. Aber was treiben die nachts? In der «Langen Nacht der Museen» vom 6. auf den 7. September bleibt der Zürcher Zoo bis nachts um zwei Uhr geöffnet. Ein spannender Rundgang informiert über das Nachtleben der Tiere, mit Hilfe eines Detektors kann man den Fledermäusen folgen. Weitere Infos unter www.zoo.ch


92 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Den eigenen Ton finden

Fachleute sind sich einig: Frühes Musizieren fördert die Entwicklung. Doch welches Instrument passt am besten zu welchem Kind? Waldhorn, Schlagzeug oder doch Klavier? Die Musikschulen helfen bei der Wahl.

D

er rote Kontrabass lag letzte Weihnachten unter dem Christbaum von Familie Keller – ein riesiges Geschenk für Carla (6). Seither übt sie jeden Tag auf dem speziell für Kinder gebauten Mini-Bass. «Die Saiten gefallen mir am besten», erklärt das Mädchen und spielt dann zusammen mit ihrem Lehrer Christian Schmid «Hejo, spann den Wagen an» im Kanon. Und nicht nur das: Die beiden experimentieren mit ihren Instrumenten. Sie zupfen, streichen, klopfen und entlocken den Kontrabässen immer neue Klänge und Rhythmen. Der rote Bass liegt gut in Carlas Händen, die Kleine hat ihr Instrument gefunden.

Die hohen Töne bei «Peter und der Wolf» Noch auf der Suche ist die sechsjährige Anne. Zusammen mit ihrer Mutter sitzt sie am grossen Tisch im Direktorenzimmer des

Berner Konservatoriums, einer von über 400 öffentlichen Musikschulen in der Schweiz. Der Direktor des «Konsis», Werner Schmitt, staunt. Er hat von Anne wissen wollen, welche Instrumente auf ihrer LieblingsCD «Peter und der Wolf» zu hören seien. Als Anne aufzuzählen beginnt, fragt Schmitt, ob ihr die Mutter die Instrumente genannt habe. Nein, sagt Anne, das habe sie selber herausgehört. «Und welche Instrumente gefallen dir am besten?», fragt Schmitt. Die Erstklässlerin antwortet, ohne zu zögern: «Oboe, Flöte und Piccolo.» «Dann magst du also hohe Töne?», fragt Schmitt. «Ja», das aufgeweckte Mädchen nickt. Im Kanton Bern führen alle Musikschulleitenden Eingangsgespräche mit neuen Schülerinnen und Schülern. Das sei wie beim Kauf von etwas nicht Alltäglichem, erklärt der Konsi-Direktor, da gehe man auch nicht hin und

kaufe irgendetwas ohne Beratung. Es gehe darum, Bedürfnisse abzuklären, abzuwägen, eine Auswahl zusammenzustellen. Musiklehrer Schmitt sieht sich als Verkäufer: «Ich will den Kindern kein Instrument aufschwatzen, sondern ihren Wunsch leiten. Bei der Wahl einer Klangfarbe ist es wie mit Kleiderfarben: Man mag sie – oder eben gar nicht.»

Mini-Instrumente für kleine Hände Für Bassistin Carla war der Fall früh klar: Die Kindergärtlerin wollte unbedingt Kontrabass spielen lernen. Ihre Mutter war skeptisch: Sie ist selber Kontrabasslehrerin und wollte ihre Tochter nicht in der Instrumentenwahl beeinflussen. An der Musikschule zeigte sie Carla am Tag der offenen Tür alle Instrumente, welche LESEN SIE WEITER AUF SEITE 95

Hirntraining: Musizieren stärkt die grauen Zellen Zahlreiche Studien belegen die positive Wirkung des Musikmachens auf Geist und Seele. Das Musizieren unterstützt Lernfähigkeit und Lernerfolg, fördert die Entwicklung der Intelligenz sowie den Erwerb von sozialen Kompetenzen. Mehrere Untersuchungen haben zudem aufgezeigt, dass durch das

Musizieren das Gedächtnis trainiert wird, und zwar im Bereich der Wörter sowie der Bilder. Die besten Gedächtnisleistungen erbringen diejenigen Personen, die früh mit dem Musikunterricht begonnen und ihn fortgesetzt haben. Wer mit dem Musikmachen aufhört, verliert sein Hirntraining wieder. Überdies

schützen das Musizieren und andere kognitive Tätigkeiten wie etwa Brettspiele und Tanz vor Demenz. Denn Musik trainiert den Frontalhirnbereich und schützt ihn vor Degeneration. Entsprechende Studien zeigen, dass Musiker in diesem Hirnbereich mehr graue Substanz aufweisen als Nichtmusiker.

Zupfen und klopfen: Die 6-jährige


besser leben 2

Carla und ihr Lehrer Christian Schmid erkunden die Klangwelt ihrer Kontrab채sse.

ERZIEHUNG | 93


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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Wer bei der Auswahl hilft

die Kleine nicht bereits von zu Hause kannte. Doch Carla blieb beim Kontrabass. «Wir haben eine Oboe, die extra für Kinder gemacht ist. Möchtest du dir die mal ansehen?», fragt jetzt Konsi-Direktor Schmitt. Klar will Anne. Die Auswahl an Instrumenten, die für kleine Hände und Körper entwickelt wurden, wächst. Lange gab es nur kürzere Streichinstrumente wie die Geige. Nun haben auch die Blasinstrumente kleine Geschwister wie das Fagottino bekommen. Anne möchte auch beim Gitarrenlehrer vorbeischauen, denn sie hat einmal einen Buben Gitarre spielen gehört, «und das hat mir gefallen». Die meisten Kinder möchten Klavier spielen – das Konsi Bern hat 25 Lehrpersonen für dieses Instrument angestellt. Seltener gefragt sind Waldhorn, Hackbrett und Schwyzerörgeli – nur je ein Lehrer arbeitet mit diesen Instrumenten.

Mit der Blechflöte die Eltern nerven Anne und ihre Mutter sind zum ersten Mal am Konservatorium. Die Familie ist gerade erst nach Bern gezogen. Davor besuchte das Mädchen die musikalische Früherziehung in Deutschland. Da hat es gesungen, Musik gemacht, gemalt. Nun hat es Lust auf mehr, obwohl die Eltern selbst weder Musik machen noch viel Musik hören. Eine Freundin von Anne aber nimmt Musikstunden. «Genau so läuft es oft», sagt Schmitt. Viele Kinder erleben bei ihren Freunden, wie diese begeistert Töne aus den Instrumenten zaubern und Lieder spielen. Und wenn das Schulorchester nach der Aufführung tosenden Beifall erhält, möchten viele Buben und Mädchen auch mitspielen können – einfach dabei sein. Nun aber möchte Annes Mutter wissen, ob die Linkshändigkeit ihrer Tochter Einfluss auf die Instrumentenwahl habe und welche Unterrichtsform zu empfehlen sei. Wegen der Linkshändigkeit sieht Schmitt kein Problem. Und am förderlichsten findet er eine Mischung aus Einzel- und Grup-

ERZIEHUNG | 95

Konzentriert: Die kleine Anaëlle (6) baut ihr Fagottino zusammen.

«Beim Reinblasen hat es sofort gut getönt.» Anaëlle (6) erzählt mit ihrem Fagottino eine Tiergeschichte. Eine Delfinfamilie reist nach China und trifft Elefanten. D, C, E: Im Musikunterricht kriechen Tiere über die Notenblätter. Seit zwei Monaten übt Anaëlle fast jeden Tag auf dem Kinder-Fagott. Am Tag der offenen Tür des Konservatoriums Bern hat sie das Instrument für sich entdeckt. «Erst wollte ich Geige spielen, wie meine Schwester. Aber mir hat das Fagottino gefallen, und beim Reinblasen hat es sofort gut getönt», erklärt das Mädchen.

penunterricht. Zusätzlich soll täglich so lange geübt werden, wie die Unterrichtslektion dauerte. Am wichtigsten ist ihm aber, dass der Wunsch, ein Instrument zu spielen, vom Kind her kommt.

Aufmerksam: Anne (6) lauscht den Worten von Konsi-Direktor Schmitt.

«Kostet denn das was?», will die kleine Anne wissen. Schmitt schmunzelt. «Ganz gratis ist es nicht.» Tatsache ist: Die Kosten sind je nach Kanton unterschiedlich. Laut dem Verband Musikschulen Schweiz beträgt der durchschnittliche Elternbeitrag an eine volle Lektion etwa 50 Franken. Schlechtergestellte Familien bezahlen meist weniger. Konsi-Direktor Schmitt übergibt Annes Mutter eine Liste mit den Adressen je einer Oboen-, Flöten- und Gitarrenlehrperson. Mit ihnen wird Annes Mutter als

Bei der Suche nach dem richtigen Instrument ist es von Vorteil, wenn ein Kind verschiedene Musikgeräte kennenlernt, bevor es sich entscheidet. Ein ideales Alter für den ersten Musikunterricht gibt es nicht – jedes Alter ist okay. Viele Musikschulen der Schweiz organisieren Tage der offenen Tür. An solchen können interessierte Kinder allerlei Instrumente ausprobieren und Fragen stellen. Die Lehrkräfte stellen auch weniger bekannte Instrumente wie Posaune oder Djembé vor. Einige Musikschulen bieten Kindern ein Instrumentenkarussell an: Während eines Jahres kann das Kind in einer Kleingruppe eine bestimmte Zeit lang (oft vier Wochen lang) Unterricht auf einem Instrument besuchen. Dann wechseln Instrument und Lehrperson. Auch viele Primarschullehrerinnen und -lehrer helfen, den Kindern die Vielfalt der Instrumente nahezubringen. Sie können oft auch Adressen von Musikschulen in der Nähe vermitteln.

www.migrosmagazin.ch Schlagzeug im Wohnzimmer? Einige praktische Tipps für die Wahl des Instruments.

Nächstes Termine für Probelektionen vereinbaren, in denen Anne beim Unterricht dabei sein und zuhören kann. Wenn sie sich für eines der drei Instrumente entscheidet, kann sie mit dem Unterricht anfangen. Sagt ihr nichts zu, wird sie zu einem weiteren Gespräch eingeladen. «Doch die allermeisten kommen nur einmal vorbei», weiss Schmitt aufgrund langjähriger Erfahrung. Er hat einen guten «Instrumentenriecher». Text Milena Conzetti Bilder Nathalie Bissig


96 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

PROFIS RATEN Andreas Schapowal, Facharzt für Hals-NasenOhren-Heilkunde, Landquart GR

Erkältungen im Sommer Auch im Sommer kann es zu Erkältungen sowie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) kommen. Gründe sind Klimaanlagen, Zugluft, ein kühles Bad, kalte Drinks oder Temperaturschwankungen. Um verstopfte Nasen zu befreien, eignen sich Meerwasserspülungen oder abschwellende Nasentropfen. Bei Sinusitis können auch Arzneipflanzen wie Schlüsselblume, Holunder und Eisenkraut helfen.

STIMMTS?

Scheidung kann Allergien auslösen Stimmt! Wenn die Eltern sich trennen, hinterlässt dies bei Kindern Spuren. Manchmal kämpfen sie mit den Folgen lebenslang. Deutsche Wissenschafter fanden einen neuen, überraschenden Zusammenhang: Der psychische Stress einer Scheidung kann bei Mädchen und Buben sogar Allergien und Asthma auslösen.

STUDIE

Wie wirkt Vitamin D? Erhalten Sie in den kommenden drei Monaten einen Kniegelenkersatz? Für eine VitaminD-Studie am Universitätsspital Zürich werden Personen über 60 Jahre gesucht, bei denen wegen Arthrose eine Operation mit Kniegelenkersatz geplant ist. In der Studie wird die Wirkung von Vitamin D untersucht. Sie dauert zwei Jahre mit halbjährlichen Untersuchungen. Informationen: Telefon 044 255 66 61.

Gestählte Golfer

Der Pilates-Reformer bietet ein ideales ergänzendes Training für Golfspieler. Auch Profis wie Tiger Woods arbeiten mit dem trendigen Erfolgsrezept.

W

er sein Handicap verbessern will, muss viel üben: Auf dem Platz – aber auch im Fitnessstudio. Denn Golf belastet den Körper einseitig. Fehlhaltungen, Verspannungen und Schmerzen sind häufig die Folge. «Viele Golfer leiden an Rücken-, Schulter- und Kniebeschwerden», sagt Diana Schmid, Pilates-Instruktorin und Kursleiterin im Fitnesspark Regensdorf ZH. Ein geeignetes Training, um Dysbalancen im Körper auszugleichen, ist Pilates und das Training auf dem Pilates-Reformer. Dieses kräftigt vor allem die Körpermitte, das heisst alle Muskeln, die den Rumpf stabilisieren. «Es geht darum, eine starke Kernmuskulatur zu bilden, die Beweglichkeit zu verbessern, Bewegungen zu harmonisieren und ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln», erklärt Diana Schmid. Die Bauchmuskeln, der Beckenboden, die Wirbelsäule und die Rückenmuskeln werden dabei zu einem regelrechten Kraftzentrum aufgebaut. «Mit den Übungen trainiert man vor allem die tiefen Muskelschichten, an die man sonst nie rankommt», ergänzt die Ex-

pertin. Diese Muskelschichten sind für die Stabilisierung der Wirbelsäule und die Drehbewegung des Rumpfes verantwortlich.

Tiger Woods: Wer so genial spielt, muss alle Techniken für die Leistungssteigerung ausschöpfen.

Deshalb spielen sie bei der Ausführung des Golfschwungs eine zentrale Rolle. In Amerika trainieren Golfer schon lange Pilates,


besser leben

vor allem auf dem Pilates-Reformer. Das Gerät erlaubt ein noch effizienteres Training als die Gruppenlektionen auf der Matte. «Das Training am Reformer hilft, die Stabilität des Rumpfes gezielter zu verbessern», erklärt Diana Schmid. Eine ganze Reihe von Übungen ist speziell auf Golfer zugeschnitten. Charakteristisch: Die betreffenden Trainingseinheiten stärken einerseits die Stabilität und andererseits die Koordinationsfähigkeit des Körpers. Diese beiden Eigenschaften sind Voraussetzung für den komplizierten «Swing», einen der häufigsten Bewegungsabläufe im Golf. Begeistert vom Training auf dem Reformer ist Sandra Erne (35). «Ich bin so meine Rückenbeschwerden losgeworden, und

IN FORM | 97

So entstand Pilates

auch fürs Golfen hat mir Pilates viel gebracht», erzählt die Aargauerin. «Es hapert im Moment noch fast mehr an der Technik als an der Körperspannung», erklärt die 35-Jährige. «Aber das werde ich auch noch hinkriegen. Ich muss noch lernen, auf dem Reformer genau so konsequent zu trainieren wie auf dem Green.» Selbstverständlich ersetzt das Pilates-Training aber nicht die Stunden auf dem Golfplatz. «Wer die Golftechnik nicht beherrscht, der verbessert auch mit dem Training auf dem Pilates-Reformer sein Handicap nicht», weiss Diana Schmid, die selbst Golf spielt. Doch wer mehr Kraft im Rumpf hat, wird dies das nächste Mal beim Abschlagen spüren.

Josef Pilates, der Begründer des gleichnamigen Trainings, wurde 1880 in der Nähe von Düsseldorf (D) geboren. Bereits als Kind litt er an Rachitis, Asthma und Rheuma. Deshalb begann er schon früh mit einem intensiven Körpertraining: Neben Gymnastik und Skifahren beschäftigte er sich auch mit Yoga und Zen-Meditation. Von 1912 an verdiente sich Pilates in England sein Geld als professioneller Boxer und Zirkusartist. Ausserdem unterrichtete er die Polizeimannschaft von Scotland Yard in Selbstverteidigung. Im Ersten Weltkrieg wurde er interniert und entwickelte seine Trainingsmethode. Der heutige Trapeztisch und das Gerät Reformer entstanden in dieser Zeit. Damit ermöglichte er es bettlägrigen Mithäftlingen, Übungen auszuführen, die Kraft und Flexibilität stärkten. Der politischen Lage wegen wanderte er nach dem Krieg nach New York aus.

Text Karin Zahner Bilder Tina Steinauer, Getty Images

Golf-Pilates im Fitnesspark

Sieht alles so einfach aus, aber Sandra Erne hatte reichlich Schweissperlen auf der Stirn: Begleitet von Instruktorin Diana Schmid trainiert sie die seitliche Rumpfmuskulatur, (links), Rücken und Dehnfähigkeit der Beine (oben). Wertvoll ist auch die Übung, die Rumpfstabilität, Schulter- und Armmuskeln stärkt (unten).

Der Fitnesspark Regensdorf bietet für Golfer spezielle Personal Trainings mit dem Pilates-Reformer an. Mitglieder bezahlen Fr. 120.—, Nichtmitglieder Fr. 140.— pro Stunde. Im Preis inbegriffen sind drei Stunden Aufenthalt im Fitnesspark. Infos und Buchung im Fitnesspark Regensdorf, Telefon 044 871 90 67.

BUCHTIPP «Fit für Golf mit Pilates», Karolina Schmid, Verena Thurner, Rio Verlag, 2007. Erhältlich über info@ karolinaschmid.ch, Fr. 40.— inklusive Versandkostenanteil. www.karolinaschmid.ch


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B

ettina Stemmler hat ihr Herz den Hunden verschenkt. Fasziniert ist sie besonders auch davon, wie unterschiedlich die Vierbeiner auf Menschen wirken. Denn Hund ist nicht gleich Hund. Die einen erwärmen in Sekundenbruchteilen die Herzen von Zweibeinern, die anderen flössen in derselben Zeitspanne Respekt ein – oder auch Angst. Für ihre Abschlussarbeit zur diplomierten tierpsychologischen Beraterin IET am Institut für angewandte Ethologie und Tierpsychologie in Hirzel ZH machte sie den Test. Schauplätze der MenschHund-Untersuchung waren Winterthur und Schaffhausen. Kleine und grosse Hunde sassen gut sichtbar neben ihren Besitzern vor einer Sitzbank. Helle und dunkle, ein einzelner Vierbeiner oder gleich mehrere Hunde. Zusätzlich arbeitete Bettina Stemmler mit Fotos und Fragebogen, die wertvolle Aussagen zu Sympathie und Angst gegenüber den Hunden lieferten.

Kalte Nasen wärmen Herzen

Ein Test beweist: Je nach Grösse oder Farbe wecken Hunde ganz unterschiedliche Emotionen — von abgrundtiefer Angst bis zu liebevoller Zuneigung.

halterin. Männer, die mit einem Hund unterwegs sind, erhöhen also ihre Chancen, beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen zu werden.

Der Maulkorb macht Frauen Angst

In solchen Situationen fühlen sich Frauen unwohl: Die Hälfte hat Angst vor Hunden mit Maulkorb.

Hundebesitzer ernten oft ein Lächeln Ganz klar zeigte sich: Hunde erregen grosse Aufmerksamkeit. Über 70 Prozent der Passanten schauten zu den Vierbeinern hin. Bei mehr als 40 Prozent der Passanten zauberte der Hund ein Lächeln auf das Gesicht. Besonders interessant waren die Reaktionen auf den Hund mit Maulkorb, der mit Abstand am meisten Blicke auf sich zog. Fast alle Passanten (95 Prozent) schauten das Tier an. Aber wie zu erwarten wurde ihm kaum ein freundlicher Blick geschenkt. Stemmler: «Ein Hinweis darauf, dass ein Maulkorb einen Hund und den dazugehörigen Menschen stigmatisiert und Nichthundehalter ängstigt. Der Maulkorb beruhigt die Menschen nicht.» Aber grundsätzlich animieren Hunde direkt zum Gespräch. Rund acht Prozent der Passanten sprachen Hund oder Besitzer an.

TIERE | 99

Bettina Stemmler mit ihrem Terrier: Hunde wecken Sympathie und brechen das Eis. Oft sind sie Auslöser für ein Gespräch.

Doch in 78 Prozent der Fälle wurden die Worte zuerst an den Hund gerichtet. Eine grosse Rolle spielt auch die Farbe: Der helle, kleine Hund provozierte öfters ein Lächeln als der dunkle. Bettina Stemmler: «Auch zeigte sich, dass

eine Ansammlung mehrerer Hunde nicht unbedingt negativ wahrgenommen werden.» Sie konnte zudem feststellen, dass weibliche Passanten häufiger den männlichen Hundebesitzer anlächelten als Männer die weibliche Hunde-

Doch aufgepasst: Der Fragebogen mit den Fotos der Hunde zeigte, dass Frauen eher kleine Hunde sympathisch finden. Männer hingegen zeigten häufiger Sympathien bei grossen Hunden. Männer wollen Helden sein – dies zeigte sich auch bei dieser Untersuchung: Beim Bild des Hundes mit Maulkorb gestanden nur 16,7 Prozent ein, Angst zu haben. Bei den Frauen waren es 50 Prozent. Bettina Stemmler: «Für Frauen ist es vermutlich einfacher oder sozial akzeptierter, Angst zu haben und diese zu kommunizieren.» Aufgefallen ist ihr vor allem der Eisbrechereffekt von Hunden. «Personen einfach so anzureden, widerspricht unseren sozialen Normen. Hunde ebnen den Weg», kommt Bettina Stemmler zum Schluss. Deshalb: Wer gerne jemanden kennenlernen möchte, nimmt einen Hund zum Spazieren mit. Text Dagmar Steinemann Bilder Florian Nidecker

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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

FAMILIE SCHWINNEN TESTET Mit dem Kuga zum Picknick: Raoul, Jan und Conny Schwinnen (von links).

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praktische Details sind die Bodenfächer vor den Vordersitzen, in denen sich zum Beispiel Verbandskasten oder Pannenleuchtwesten verstauen lassen. Aber auch die Fahreigenschaften zeichnen den Kuga als kultiviertes Fahreug für den Alltag aus. «Erstaunlich, wie laufruhig und agil der Diesel mit seinen 136 PS zur Sache geht», so Raoul. «Und das bei einem Gewicht von 1,6 Tonnen.» Angenehm sind auch das leichtgängige Sechsgang-

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Der Ford Kuga ist ein Allradmobil für jede Gelegenheit. Er sieht gut aus und glänzt mit kultivierten Fahreigenschaften, findet Testfamilie Schwinnen. hic, beinahe avantgardistisch – und endlich wieder ein Ford, der als Vielzweckmobil taugt», meint Raoul anerkennend. Der robust aussehende Unterbodenschutz im Heck soll wohl andeuten, dass der neue Kuga echte OffroaderEigenschaften hat. Nicht alltäglich bei der Ausstattung: Eine ganz normale Steckdose, die 230 Volt Strom liefert. «Ideal zum Haare föhnen im Auto», meint Conny. Weitere

AUTO | 101

getriebe und die präzise Lenkung. Ein Geländewagen ist der neue Allrad-Ford jedoch nicht. Es fehlen Sperrdifferenzial und Getriebeuntersetzung. «Der nicht vorhandene permanente symmetrische Allradantrieb müsste sich positiv auf den Verbrauch auswirken», vermutet Conny. Doch der Testverbrauch betrug 7,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer – deutlich mehr als die 6,4 Liter, die Ford angibt. Text Herbie Schmidt Bild Oliver Lang

Raoul Schwinnen: «Flottes Design, gutes Fahrwerk und günstiger Preis bei ordentlicher Basisausstattung: Der Kuga hält mit seinen kompakten Konkurrenten wie VW Tiguan oder Renault Koleos spielend mit.» Conny Schwinnen: «Das Einund Ausladen von Einkäufen ist dank zweigeteilter Heckklappe einfach. Andererseits erschwert die zu kleine Heckscheibe das Rangieren.» Pascale Schwinnen: «Das riesige Panoramaglasdach gibt einem hinten ein bisschen Cabriogefühl.» Jan Schwinnen: «Ich fühle mich wie in einem Ford Focus, nur viel höher über der Strasse und mit super Aussicht.»

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, De Franco Verena, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Steinmann Jasmine, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Migros-Magazin 34, 18. August 2008

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Aktuell: CUMULUS-Aktionen in den Genossenschaften

Regionale Zusatzchancen für Sie! Die meisten CUMULUS-Aktionen gelten für die ganze Schweiz. Da die Migros aber nicht zentralistisch, sondern wie die Schweiz föderalistisch organisiert ist, sind die einzelnen Migros-Genossenschaften sehr autonom, und es gibt immer wieder regionale Angebote und Mehrfachpunkte-Tage: Das sind zusätzliche Chancen für die Kunden in den jeweiligen Regionen. Im Migros-Magazin finden Sie immer auch die regionalen Angebote Ihrer Genossenschaft. Vielleicht kaufen Sie aber in einer anderen Gemeinde ein, weil Ihnen die dortige Filiale etwa besser gefällt oder auf Ihrem Arbeitsweg liegt: Da könnten Sie ja glatt einen Mehrfachpunktetag verpassen, weil Sie vielleicht gar nicht

realisieren, dass die betreffende Filiale zu einer anderen Genossenschaft gehört. Die Grenzen der zehn Migros-Genossenschaften stimmen nämlich nicht mit den Kantons- oder Sprachgrenzen überein. In der nachstehenden Tabelle sehen Sie, zu welcher Genossenschaft Ihre bevorzugte Filiale gehört. Noch einfacher geht es auf www.migros.ch unter dem Link «Regionen». Dort können Sie jede Postleitzahl eingeben, dann kommen Sie automatisch auf die Seite der entsprechenden Genossenschaft mit den aktuellen Angeboten. Verpassen Sie auf keinen Fall die regionalen Zusatzchancen in Ihrer Migros!

Migros-Genossenschaften

Kantone

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Seit 1912 finden die Tell-Freilichtspiele in Interlaken statt. Lassen Sie sich den Schweizer Gründungsmythos unter freiem Himmel erzählen. Bis 6.9.

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Aargau, Solothurn und Bern Basel-Stadt und Baselland bis in den Jura Genf Luzern, Zug, Ob-/Nidwalden, Uri und Schwyz Neuenburg und Freiburg, Berner Jura und Freiberge Schaffhausen, Zürich (östlicher Teil), Thurgau, St. Gallen, Appenzell Innerund Ausserrhoden, Graubünden Tessin Wallis Waadt Zürich (Stadt und angrenzende Bezirke), Glarus, angrenzende Orte der Kantone St. Gallen und Schwyz


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Gr. 36 –45, Fr. 45.– statt Fr. 55.–

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110 | Migros-Magazin 34, 18. August 2008

Kleine Klitschkos

Sie sind Zwillinge und üben sich in der edlen Kunst des Faustkampfs: Stéphane und David Röthlisberger. Die Lausanner Boxer mit Emmentaler Wurzeln sind ein Phänomen. Sie boxen erst gut drei Jahre und sind schon Schweizer Meister.

P

rivat sind sie charmant, zurückhaltend und liebenswürdig. Aber wehe, wenn sie losgelassen: Ziehen David und Stéphane Röthlisberger im Trainingszentrum den scharfen Geruch von Schweiss durch ihre Nasen, werden sie zu Arbeitstieren, bereit, sich zu quälen. Und im Ring erst! Da verwandeln sich die schüchternen Jünglinge in Draufgänger, deren Vorbild Kampfmaschine Mike Tyson ist: «Die beiden boxen offensiv, drängen immer vorwärts und versuchen, jeden Kampf vorzeitig zu beenden», sagt Stephan Bernhard. Und der muss es wissen. Schliesslich ist er Box-Nationalcoach. Obwohl sie angriffig kämpfen und damit Schweizer Meister wurden, wollen die 20-jährigen Zwillinge nicht als Schläger abgestempelt werden: «Zückt einer ein Messer, renne ich davon», betont Stéphane. Und David ergänzt: «Manche Leute halten unseren Sport für eine schmutzige Prügelei. Dann schämen wir uns zu gestehen, dass wir boxen.» Dabei sei das Boxen «le noble art», die edle Kunst der Selbstverteidigung.

Emmentaler Krieger und Togos Lebenslust Was die Zwillinge ausmacht, ist die Mischung zwischen Langnauer Kampfgeist – Vater Röthlisberger stammt von Emmentaler Kriegern ab – und afrikanischer Lebensfreude, die sie ihrer togoischen Mutter verdanken. Zusammen mit dem welschen Charme der beiden Lausanner gibt das einen interessanten Mix: eine exotische Mischung, die nicht überall ankommt. An einem Turnier in Bosnien wurden die beiden «durch krasse Fehlurteile des Ringrichters um den Sieg betrogen», empört sich National-

ren die beiden zweimal täglich, zwölfmal pro Woche drücken sie schnelle Liegestützserien und stemmen Gewichte, für Gotteslohn. Das könnte sich ändern, wenn sie Profis würden. Noch ist nicht klar, wann sie wechseln. Schliesslich würden Stéphane und David gern an den Olympischen Spielen in London 2012 boxen. Und da dürfen nur Amateure mitmachen.

Gewicht zulegen für den Meistertitel

Wo sie hinlangen, wächst kein Bart mehr: Die Boxhandschuhe der beiden Röthlisbergers schützen vor allem ihre Gegner.

coach Stephan Bernhard, der hinter den Benachteiligungen rassistische Motive vermutet. Der sensible David musste weinen, als er das Skandalurteil entgegennehmen musste. Doch er will den Verdacht des Coaches nicht bestätigen. «Wir sind Boxstifte», sagt David, «und müssen Lehrgeld bezahlen.» Die Röthlisbergers müssen nicht die Rassismuskarte spielen. Sie haben andere Trümpfe. Die Amateure Stéphane und David investieren Zeit und Geld in ihr Hobby, am Boxen verdienen sie fast nichts. Also haben sie eine Lehre absolviert. Selbstverständlich auf dem gleichen Beruf – wen erstaunts bei Zwillingen. Eben haben sie die Prüfung als Logistiker bestanden, «mit derselben Note, 4,5, wir machen ja immer alles gleich», sagen die zwei und lächeln. Wenn sie nicht im

Duett reden, formuliert der eine und der andere spinnt den Gedanken des Bruders weiter. Ab und zu schlagen sie sich gegenseitig mit den Boxhandschuhen. Das sieht wild aus, doch es ist bloss ein Stupsen, zärtlich und liebevoll. «Prügeln würden wir uns heute nicht mehr. Das haben wir als Kinder getan», beteuert David, «mit dem Alter sind wir eben cooler und ruhiger geworden.» Mit 20 sind Stéphane und David die besten Amateurboxer der Schweiz, obwohl sie erst etwas länger als drei Jahre boxen. Dies liegt nicht nur an ihrem Talent. Es ist auch ihr unbändiger Siegeswille und ihr Fleiss: «Wir arbeiten mehr als andere, darum sind wir so schnell an die Spitze gekommen», finden die Röthlisbergers und dreschen wie zur Bestätigung hammerhart auf den Punchingball ein. Neben dem Beruf trainie-

Die Zwillinge sind fast gleich gross (David ist 1.86, Stéphane 1.88) und gleich schwer. Besser gesagt, waren. Als beide noch 75 Kilo wogen, hätten sie in der gleichen Gewichtsklasse antreten sollen – und hätten nicht beide Schweizer Meister werden können. Und zudem dürfen Geschwister gar nicht gegeneinander boxen. Was also tun? Einer musste an Gewicht zulegen. David ist jetzt schwerer und boxt im Halbschwergewicht, eine Gewichtsklasse höher als sein Bruder. Beide wurden in ihrer Klasse Schweizer Meister. Bingo! Stehen ihnen keine Kämpfe bevor, gehen die beiden gern mit Freunden auf die Piste. Stéphane, der wie sein Bruder noch bei maman lebt, hat dabei eine «copine» kennengelernt. Ob die Freundin wohl etwas dagegen hat, wenn er boxt? «Sicher nicht», schmunzelt Stéphane, «schliesslich ist Tamara Thaiboxerin!» Doch genau wie Mutter Röthlisberger darf sie bei den Kämpfen nicht zuschauen. «Das würde uns zu sehr ablenken.» Text Beat A. Stephan

Bilder Bertrand Cottet/Strates

Hier sehen Sie die Röthlisbergers boxen: Länderkampf Schweiz - Deutschland, 30. August, 20 Uhr, Casino Frauenfeld. Weitere Boxinfos: www.swissboxing.ch


mein ganzer stolz | 111

David (mit Knieverband, er hat sich beim Treppenlaufen leicht verletzt) und Stéphane Röthlisberger treten nur im Training gegeneinander an: Kämpfe zwischen Geschwistern oder zwischen Vater und Sohn sind verboten. Ohnehin mögen sich die beiden zu sehr, als dass sie einander wehtun würden.


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