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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 33 | 13. AUGUST 2012 www.migrosmagazin.ch

PAUL COLLIER I 24

Der Ökonom will Gentech für Afrika. AMANDINE I 48

Eine Kartoffel erobert die Schweiz. LUNIK-SÄNGERIN I 102

Wer sagt denn, Yoga sei nur was für Softies? Immer mehr Schweizer Männer wie Swiss-Maître-de-Cabine Beat Hauser trauen sich auf die Matte. I 12

Bild: Nathalie Bissig

So zauberhaft ist Jaël Mallis Heimat Bern.

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Ich, der Warmduscher Männer und Yoga? Ganz ehrlich, wenn ein Mann ins Yoga geht, ist er ein Beckenrandschwimmer, ein Warmduscher, ein Sitzpinkler, ein Frauenversteher. So habe ich früher gedacht, und so denken wohl noch heute viele Männer. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Vor rund zwei Jahren fragte mich eine Kollegin, ob ich über Mittag auch mal ins Yoga komme. Ich und Yoga? Nein danke! Lieber wollte ich Gewichte stemmen und auf dem Crosstrainer Kalorien verbrennen. Doch die Kollegin insistierte, und ich gab schliesslich nach. Eine Woche später war es dann so weit, ich sass zum ersten Mal in einer Yogastunde. Und schon nach wenigen Minuten war klar: Der einzige Warmduscher im Raum war ich. Jede Faser meines Körpers brannte, und die Schweissporen explodierten förmlich. Am nächsten Tag tat mir alles weh, doch der höllische Muskelkater hatte auch etwas Befriedigendes. Ich wollte mehr davon. Und ich bin nicht der Einzige. Was gestandene Männer ins Yogastudio treibt, lesen Sie ab Seite 12. P.S. Der Yogakurs am Mittag wurde etwa ein Jahr später abgesetzt. Seither bin ich — aus Bequemlichkeit — nicht mehr gegangen. Der Artikel über Männer und Yoga hat mich aber motiviert, wieder damit zu beginnen. Gleich nächste Woche. Versprochen!

76 | REISEN Die Wachau ist eine der schönsten Regionen Österreichs. Die Weinberge rund um die Donau locken mit edlen Tropfen, die Landschaft verlockt zum Fotografieren. Am besten erkundet man das Gebiet per Schiff oder E-Bike.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Für eine lebenswerte Zukunft Die Migros hilft Kleinbauern in Mali.

MENSCHEN andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

12 | Report Yoga ist Frauensache. Von wegen! Warum immer mehr Männer auf der Matte stehen. 19 | Auf ein Wort 20 | Serie: Baustelle Familie Wie eine ledige Mutter in den 60ern mit den Behörden zu kämpfen hatte. 24 | Interview Der britische Ökonom Paul Collier über eine sinnvolle Hilfe für Afrika. 29 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

32 | Genossenschaftsserie 39 | Preisbarometer

SCHAUFENSTER

42 | Bella Italia Das Finale eines guten italienischen Menüs? Dessert, Früchte und Kaffee! 45 | Blévita – Snack mit Herz 47 | Köstliches für faule Köche

SAISONKÜCHE

48 | Pflaumen-Speck-Kartoffeln Kartoffelkönig Robert Girardet zaubert Köstliches mit seiner Königin, der Amandine. 60 | So vielfältig kocht Italien

IHRE REGION

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

DIESE WOCHE

INHALT | 5

102 | MEINE WELT Jaël Malli liebt die Musik – und Bern. Hier lebt die LunikFrontfrau und hier schreibt sie die Songs für ihre CDs.

32 | GENOSSENSCHAFTSSERIE Ein starkes Team: Jonas Fries (links) und Fritz Gerber arbeiten für SBB Cargo. Und damit auch für die Migros.

Bild: Ruben Wyttenbach, Till Forrer, Reiner Riedler

LEBEN

69 | Mix 76 | Reisen Mit dem E-Bike durch die Wachau. 83 | Multimedia 84 | In Form Volkskrankheit metabolisches Syndrom. 87 | Auto So edel und kompakt: der V40.

MEINE WELT

102 | Jaël Malli Die Lunik-Sängerin zeigt ihre grüne Oase.

RUBRIKEN

11 | Forum 89 | Bitte melde dich 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

MIGROS-WOCHE

AKTUELLES | 7

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Ein Favorit beim Nachwuchsschwingertag: Der 15-jährige Berner Remo Käser.

Schwingerprinzen im Ring

Beim Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag im Entlebuch treten die besten Jungtalente gegeneinander an. Königspartnerin ist die Migros.

er tritt in die grossen Fussstapfen von Kilian Wenger? Der amtierende Schwingerkönig gewann 2006 den ersten Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag. Bei der dritten Austragung am 26. August in Hasle im Entlebuch treten nun die Jungtalente der Jahrgänge 1995, 1996 und 1997 an. Einer der Favoriten ist der 15-jährige Remo Käser, jüngster Kranzschwinger der Geschichte. Die Migros ist Königspartnerin des Events. Sie ermöglicht zudem den SchwingerSchnuppertag, der am 8. September in verschiedenen Regionen stattfindet. Mädchen und Buben können dann zum ersten Mal einen Hosenlupf wagen. Mit der Unterstützung dieser Veranstaltung arbeitet die Migros an der Erfüllung eines Versprechens im Rahmen der Generation-M-Kampagne: Bis 2015 will die Detailhändlerin 5000 Kindern den Einstieg in den Schwingsport ermöglichen. Text: Michael West Weitere Infos zu den Veranstaltungen: www.esv.ch und www.enst2012.ch

Sponsoring by Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag, 26. August 2012, Schwinger Schnuppertag, 8. September 2012

RÜCKRUF

Bilder: Keystone, iStockphoto

Salewa-Klettergurt Civetta II Die Migros ruft den Ganzkörperklettergurt Civetta II des Herstellers Salewa Sport AG zurück. Betroffen sind Modelle mit einem Produktionscode vor 01 /2012, die seit Juni 2009 auch bei SportXX und Outdoor by SportXX im Verkauf sind. Der Komplettgurt in den Farben Rot/Grau hat die ArtikelNr. 4706.252. Bei einzelnen Gurten wurden bei Belastungstests Normabweichungen festgestellt; daher darf er aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Die Migros bittet ihre Kunden, das erwähnte Modell zu einer SportXX- oder Outdoor by SportXXVerkaufsstelle zurückzubringen, wo der volle Verkaufspreis zurückerstattet wird. www.salewa.ch

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GENERATION M 8 |

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HILFSPROJEKT IN MALI

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Milch machts

Vétérinaires Sans Frontières Suisse hilft Kleinproduzenten in Mali beim Aufbau einer leistungsfähigen Milchproduktion. Unterstützung gibts vom Migros-Hilfsfonds.

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eltweit ist schätzungsweise eine Milliarde Menschen direkt von Nutztieren abhängig. In Afrika zum Beispiel leben über 80 Prozent der ländlichen Bevölkerung von der Viehzucht — so auch in Mali, das über eine der grössten Viehbestände Westafrikas verfügt. Tiere werden hier gegen andere Güter eingetauscht und sind eine wichtige Geldanlage.Sie produzieren Nahrungsmittel wie Milch oder Eier und liefern Fleisch, Wolle, Leder und auch Dünhen und rec ger. Zudem werden rsp Ve n he lic ind Mit verb sie als Arbeitstiere engagiert sich die n kte oje Pr en ret konk orgen. m n vo ion oder Transportmittel rat ne Migros für die Ge , die tig ris gf genutzt und spielen lan h sic et Sie verpflicht chhaltigen na n de eine bedeutende n, tze hü sc Umwelt zu nüber Gesellge kulturelle Rolle. ge n, er rd fö zu Konsum enden sozial und Insgesamt gibt es eit rb ta Mi d un ft scha h sic d un in Mali fast 7 Mileln nd vorbildlich zu ha einzuil st ns be lionen Rinder sowie Le en nd für einen gesu 16 Millionen Schasetzen. fe und Ziegen. M ion n zu Generat Mehr Informatione Eigentlich gute Vo.ch -m ion rat w.gene finden Sie unter: ww raussetzungen für eine Milchwirtschaft, welche die Bevölkerung versorgen könnte. Doch weit gefehlt. Das Land importiert jedes Jahr fast 20 000 Tonnen Milchpulver. Denn mit den tiefen Preisen der Importwaren können Bauern in Entwicklungsländern wie Mali nicht

mithalten. Hinzu kommen die Mängel in der Infrastruktur, schwierige klimatische Bedingungen sowie schlechte hygienische Standards. Bedingungen, welche die Produktion, den Transport und die Lagerung der Milch erschweren. Gegen all dies kämpft Moussa Diabaté an. Er ist Vorsitzender des lokalen malischen Hilfswerks Cab Déméso. Hilfe erhält er dabei von Vétérinaires Sans Frontières Suisse (VSF-Suisse). Die Entwicklungsorganisation unterstützt Menschen, deren Lebensgrundlage von Nutztieren abhängig ist. Mit der Ausbildung von Laientierärzten helfen die Spezialisten von VSF-Suisse beim Aufbau einer veterinärmedizinischen Grundversorgung. Zudem berät die Entwicklungsorganisation die Tierhalter in den Bereichen Zucht, Hygiene und Krankheitsprävention. VSF-Suisse ist gegenwärtig in mehreren Ländern Afrikas aktiv, insbesondere am Horn von Afrika sowie in Westafrika.

Die einheimischen Bauern produzieren mehr Milch Seit 2005 arbeiten VSF-Suisse und Moussa Diabaté zusammen. Das Ziel der beiden Partner: Die Steigerung des Konsums frischer Qualitätsmilch und die Förderung der lokalen Wirtschaft. Gemeinsam haben sie in den letzten Jahren in mehreren Städten Netzwerke

Moussa Diabaté ist Präsident eines malischen Hilfswerks und Partner von VSF-Suisse.

«In der Trockenzeit reicht die Milch noch nicht aus.»


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Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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Hilfsprojekt in Mali | 9

Der Hilfsfonds der Migros Biologischer Bananen- und Kakaoanbau in Peru, Hochwasserschutz im Bündner Oberland, die Betreuung von strassenkindern in rumänien: Der MigrosHilfsfonds leistet seit über 30 Jahren mit nachhaltigen Projekten Hilfe zur selbsthilfe. Seit dessen Gründung im Jahr 1979 hat er insgesamt 32 Millionen Franken für Projekte im In- und Ausland gespendet. Jährlich werden rund 20 Projekte von anerkann-

Die Milch wird mit einem Motorrad in die Molkerei geliefert (links). Der Verkauf der Milch ist in Mali traditionell Frauensache (rechts). Durch das Projekt steigt nicht zuletzt ihr soziales Prestige.

ten Entwicklungshilfeorganisationen oder privaten Initiativen finanziell unterstützt. ganz im sinne von gottlieb Duttweiler hilft die Migros damit tatkräftig benachteiligten Menschen und Bevölkerungsgruppen, darunter immer wieder Kindern, Jugendlichen und Frauen. seit 2011 beteiligt sich der Hilfsfonds nun an einem Programm der Entwicklungsorganisation Vétérinaires sans Frontières suisse (VsF-suisse) in Mali.

aus Milchproduzenten und -händlern gebildet. Durch die Gründung mehrerer Milchgenossenschaften und Sammelstellen sind das Angebot und die Qualität der Frischmilch auf dem lokalen Markt stark gestiegen. Konkret werden heute täglich mehr als 2000 Liter Milch pasteurisiert und in den Molkereien gemäss strenger Hygienevorschriften verarbeitet — das ist viermal mehr als vor dem Start des Projekts. Jede Genossenschaft erhält zudem Fahrräder mit Eismaschinen, mit denen die Milch zu den lokalen Abnehmern gebracht wird, sowie zukünftig neue Lieferfahrzeuge, um auch entlegenere und damit weniger gut versorgte Regionen erreichen zu können. Und um näher bei den Verbrauchern zu sein, sollen ausserdem weitere Verkaufsstellen eröffnet werden. Das Pilotprojekt ist so erfolgreich, dass mittlerweile landesweit fünf weitere solche Projekte ins Leben gerufen wurden. Seit 2011 ist der Migros-Hilfsfonds mit finanzieller Unterstützung mit an Bord.

Das ansehen der frauen ist gestiegen «Es gibt noch viel zu tun», sagt Moussa Diabaté. Ein Problem sind auch die saisonalen Schwankungen: «In der Trockenzeit reicht die Milch nicht zur Deckung der Nachfrage aus», erklärt er. Bezüglich dieser Problematik müssen die Partner noch nach Lösungen suchen.

Das Projekt wirkt sich aber nicht bloss auf wirtschaftlicher Ebene aus, sondern führt zur Verbesserung des sozialen Status der Frauen. Sie sind es, die traditionellerweise die Milch auf den lokalen Märkten verkaufen. Die neu in Genossenschaften organisierten Frauen erhalten ein Vermarktungsset, das für die kleinsten Verkaufsstellen aus einem Tisch und einer Kühlbox oder für die grössten aus einem Kiosk mit Tiefkühlgerät besteht. Bis anhin konnten die Frauen nur schwer mehr als zehn Liter Milch pro Tag absetzen und erzielten damit auch fast keinen Gewinn. Dies bestätigt Setou, eine Milchhändlerin aus der malischen Hauptstadt Bamako: «Ich bin Witwe und muss für sieben Kinder sorgen. Vor dem Start des Projekts ging ich um sechs Uhr morgens los, um 20 Liter Milch bei der Molkerei ausserhalb Bamakos abzuholen, die ich dann weiterverkaufte. Oft konnte ich nicht alles verkaufen, und die Verluste waren sehr hoch.» Heute hat sich die Situation für die Malierin markant verbessert: «Momentan verkaufe ich mit dem Kiosk mehr als 160 Liter täglich, und oft habe ich nicht mal genug Milch für alle meine Kunden. Dank der Einkünfte bin ich nun unabhängig und selbständig geworden. Ich bin nicht mehr nur die Witwe, sondern die Milchhändlerin in meinem Quartier.» Text: Leïla Rölli Bild: Severin Nowacki


Wir versprechen Nuyen, bis 2013 die Gesamtumweltbelastung der Verpackungen der 250 meistverkauften Produkte um 10 % zu reduzieren. Die Migros verwendet in Zukunft mehr umweltschonende und rezyklierte Materialien f端r die Verpackungen und produziert diese so d端nn wie m旦glich. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns f端r die Generation von morgen.

Mehr auf generation-m.ch


leserbriefe | 11

MM 32: «Die Tochter der ‹Nervensäge›», Porträt von Vera Weber, der Tochter des Umweltaktivisten Franz Weber.

«Vera Weber hat eine Goldmedaille verdient»

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Giancarlo ZacchiaHuggenberger 5703 Seon

 Das Porträt der «leisen Tochter» Vera Weber hat mich sehr berührt. Ihr Einsatz für die geplagte Tierwelt ist bei-

 Es ist beschämend, dass die Politiker nicht fähig sind, die offensichtlichen Umwelt- und Tierschutzprobleme zu lösen. Offenbar braucht es auch in der direktdemokratischen Schweiz solche Idealisten wie die Webers. Alex Schneider

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MM 32: «Eine Garantie gibt es nicht», Interview mit Humangenetik-Expertin Sabina Gallati zum Thema Praena-Test.

«In was für einer Welt leben wir?»

 Was ist mit den Kindern, die laut Testergebnis fälschlicher Weise als «nicht gesund» eingestuft werden — nach Humangenetik-Expertin Sabina Gallati der schlimmste Fall — und dann gesund geboren werden, beziehungsweise nicht geboren werden, weil sie zuvor getötet wurden? In was für einer Welt leben wir eigentlich?

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 Zum Glück haben wir noch solche Idealisten wie Webers, die uns mutig und unerschrocken immer wieder wachrütteln und in Erinnerung rufen, dass die Ressourcen der Welt nicht unerschöpflich sind und unseren Mitgeschöpfen aller Spezies mit Achtung und Respekt begegnet werden muss. Wir bräuchten noch viel mehr solche «Nervensägen». Anpasser, Scheinheilige, Egoisten und Opportunisten haben wir ja zur Genüge. Davon wird die Welt nicht besser.

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spielhaft. Sie zeigt dies nicht nur in ihrem grossen Engagement, sondern auch darin, dass sie sich vegetarisch ernährt. Damit bezeugt sie, dass sie ihre Liebe zu Tier und Umwelt konsequenz lebt. Aus tiefem Herzen wünsche ich mir, dass viele Menschen ihrem Beispiel folgen. Vera Weber — sie hat für ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen und ihre Konsequenz eine Goldmedaille verdient!

Vera Weber setzt all ihre Kraft für Tier und Umwelt ein.

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Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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MENSCHEN 12 |

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REPORTAGE

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oga ist in. Yoga ist Trend. Yoga ist Lifestyle. Yoga ist von Indien über die USA in die Schweiz geschwappt. Es verwandeln sich immer mehr Menschen in nach unten schauende Hunde und friedliche Krieger, um ihre Schultern und Oberschenkelmuskeln brennen zu spüren und die Matte mit einem Lächeln und einem klaren Kopf zu verlassen. Nur eine Gruppe mag sich von dieser Massenbegeisterung nicht ganz mitreissen lassen: die Männer. Das starke Geschlecht ziert sich vor dem Gang ins Yogastudio. Und dies, obwohl Yoga traditionellerweise eine reine Männerdomäne ist. Doch auf dem Weg von den indischen Ashrams in den Westen hat sich das massgeblich geändert. In unseren Breiten sind 80 Prozent derjenigen, die Yoga praktizieren, Frauen. Auch in der Schweizer Yogahochburg Zürich machen sie das Gros der Klassen aus. «Ich habe pro Stunde etwa einen bis drei Männer», sagt Yogainstruktorin Susan Tomasko. «Viele Männer verspüren eine gewisse Scham und Angst, nicht gut genug zu sein.Meine Privatstunden werden bestimmt nicht zuletzt deshalb oft von Männern gebucht.»

Geht Mann ins Yoga, spricht Mann nicht darüber Das kommt nicht von ungefähr, geistern doch immer noch viele Vorurteile durch die skeptischen Köpfe der Eidgenossen. Und manch ein ansonsten offener, lockerer Typ kriegt leichte Herzrhythmusstörungen, wenn er gefragt wird, ob er «es» denn nicht einmal ausprobieren wolle. Dann wird heftig in den Klischees

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gekramt: Das ist doch was für Frauen! Das hat was mit Räucherstäbchen zu tun! Das ist mir zu gefühlsduselig! Das machen doch nur Schwule, Softies, Ökos,Metrosexuelle,Walla-walla-Typen, Sprossenbeisser und andere komische Vögel! Die Hemmschwelle ist hoch. Und die Angst, sich zu blamieren, auch. Geht Mann ins Yoga, redet Mann nicht unbedingt darüber. Und wenn doch einer daherkommt wie zum Beispiel Adrian Kammer, Sektions- und Kampagnenleiter des Bundesamtes für Gesundheit, und sagt: «Ich geh dann mal ins Yoga», fallen die Reaktionen oft folgendermassen aus: «Ah …», gefolgt von einem betroffenen Schweigen oder einer flapsigen Bemerkung. Auch der Winterthurer Beat Hauser kennt blöde Sprüche zur Genüge. Er arbeitet als Maître de Cabine bei der Swiss in einem frauenlastigen Berufsfeld und praktiziert seit rund fünf Jahren Yoga. «Viele männliche Kollegen witzeln, aber keiner ist bereit und wagt sich in eine Stunde.» Einer, der doch mitkam, wurde prompt eines Besseren belehrt. «Der war fix und fertig und meinte, Yoga sei ihm zu streng.» Je nach Unterricht und Schwierigkeitslevel bietet Yoga ein anspruchsvolles Bewegungsprogramm, das den ganzen Körper fordert. Eine echte Herausforderung für «starke Kerle», deren verkürzte Muskeln gedehnt werden wollen und die am nächsten Morgen in choralem Katergesang leidvoll jaulen. Davon weiss auch Pascal Froidevaux, Senior Partner der Berner Agentur für Identity und Kommunikation, visu’l AG,

NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Beat Hauser

Der 44-Jährige ist Maître de Cabine bei der Swiss. Er praktiziert seit fünf Jahren Yoga. Ein paar Yogaübungen nach der Landung sind für den Vielflieger das beste Mittel gegen Jetlag.

ein Liedchen zu singen. Er betrat auf Rat seiner Partnerin vor anderthalb Jahren zum ersten Mal ein Yogastudio, «nachdem ich das Ganze immer etwas belächelt hatte». Seinen ersten Eindruck im Schneidersitz meditierender New-AgeTypen revidierte er nach seiner ersten Stunde rasch. «Ich war erstaunt über meine Unbeweglichkeit und Unkoordiniertheit. Am nächsten Morgen konnte

Kein Softie-Sport: Wenn Männer sich

Kaum eine Frage lässt die Lässigkeit eines Mannes so schnell bröckeln wie: Kommst Nach wie vor geistern viele Vorurteile durch die Männerköpfe. Dabei gibt es wirklich sich für die nächste Yogastunde anzumelden.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

MENSCHEN

REPORTAGE | 13

Den passenden Lehrer und Stil finden Regelmässiges Training sorgt für merkliche Trainingseffekte. Optimal sind zwei oder mehr Stunden pro Woche. Zertifizierte Yogalehrer findet man über www.swissyoga.ch, www.yoga.ch oder die Klubschule Migros. Interessant sind auch persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Es lohnt sich, verschiedene Lehrer und Yogarichtungen auszuprobieren, um einen Stil zu finden, der zu einem passt. Viele Schulen bieten auch Privatstunden an.

an Yoga wagen

du mal mit ins Yoga? handfeste Gründe,


MENSCHEN 14 |

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REPORTAGE

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ich kaum aufstehen vor lauter Muskelkater», erinnert er sich. «Das Gefühl, so richtig etwas gemacht zu haben, hat mir gefallen.» Mit dieser Haltung ist Pascal Froidevaux nicht alleine. «Männer mögen die körperliche Anstrengung. Sie wollen sich verausgaben. Und die Anstrengung, die sie im Yoga finden, bietet ihnen etwas Vertrautes», sagt Maria Luise Jöhri vom Schweizer Yogaverband. Oft geht körperliche Anstrengung mit dem männlichen Ehrgeiz einher, der Beste sein zu wollen. Früher trainierte Beat Hauser für Triathlons, Pascal Froidevaux fuhr Velo. Leisten, sich durchbeissen, das Letzte aus sich heraus- und dabei die Konkurrenz überholen; beide kennen diese Muster nur zu gut — und begeistern sich genau deswegen für ihre Yogastunden, weil es dort nicht so ist. Anstatt sich mit anderen zu vergleichen, arbeitet jeder an seiner eigenen Haltung in den Positionen, die je nach Beweglichkeit, Kraft und Erfahrung anders aussehen können. «Yoga soll he-

rausfordern und Grenzen ausdehnen, aber niemals zum Murks werden», sagt Alexandra Frei, Lehrerin und Inhaberin des Berner Altstadtstudios Yogamarket. Vielen auf Wettbewerb eingestellten Männern fällt es erstaunlich leicht, ihr Ego in der Garderobe aufzuhängen. «Für mich ist Yoga der Ausgleich zum leistungsorientierten Alltag», sagt Beat Hauser und bemerkt, dass sich mit reinem Krampf eine Pose oft nicht erreichen lasse, die plötzlich wie von alleine gehe, wenn man einfach ein wenig entspanne. Dass dies so bleibt, liegt nicht zuletzt in der Verantwortung des jeweiligen Yogalehrers. Geri Pfammatter, Lehrer an der Yoga Schule Bern, legt in seinen Stunden Wert darauf, keinen Wettbewerb entstehen zu lassen. «Je mehr Yoga zum Lifestyle wird, desto mehr schleichen sich auch das Konkurrenzdenken und die damit verbundenen Verletzungen, von denen in letzter Zeit oft die Rede war, ein.» Nebst der körperlichen Herausforderung biete Yoga aber auch die Möglichkeit, einen tieferen Zugang

NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Adrian Kammer

ist Sektions- und Kampagnenleiter beim Bundesamt für Gesundheit. Der 47-jährige Aargauer steht seit zehn Jahren regelmässig auf der Yogamatte. Manchmal hilft ihm auch ein spontaner Kopfstand im Büro, um neue Perspektiven zu gewinnen.

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REPORTAGE | 15

zu sich selbst zu finden, sagt Geri Pfammatter, der ursprünglich einmal Schweizer Gardist in Rom war. Die Bandbreite reicht von geordneten Gedanken und einem erfrischten Geist bis hin zu tiefer Spiritualität — und genau mit dieser Komponente können viele Männer erst mal nichts anfangen. «Männer», meint Alexandra Frei, «sind in dieser Hinsicht einfach nicht so offen und können nicht so gut über ihren Schatten springen.» Hier bieten verschiedene Stilrichtungen und Angebote jedoch jedem die Umgebung, in der er sich wohlfühlt (siehe Box auf Seite 17).

«Niemand muss ein Om singen, der das nicht will» Doch viele, die während längerer Zeit Yoga praktizieren, bemerken oft zu ihrem eigenen Erstaunen eine langsame Öffnung gegenüber Themen und Gefühlen, denen Mann vorher eher abgeneigt war. Beat Hauser: «Ich mag die Geduld, die Ruhe und den Fluss, die Yoga mit sich bringt.» Yoga sei jedes Mal eine schöne Anzeige

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Teilnahmebedingungen: Richtige Antwort ankreuzen, Adresse eintragen und Teilnahmekarte in die Wettbewerbsurne in Ihrer Migros werfen – und schon nehmen Sie an der grossen Verlosung teil. Pro Migros-Genossenschaft werden eine Rom-Venedig-Rundreise und zwei Vespas verlost. Die Teilnahme an der Verlosung ist ab 18 Jahren möglich und nicht an einen Kauf gebunden. Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Mitarbeiter der Migros und der Werbeagentur Wirz AG sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 20. August 2012. Die Gewinner werden bis Ende September auf dem Postweg benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausbezahlt werden.

1000 Geschenkkarten à je Fr. 100.– *Füllen Sie den Talon aus und werfen Sie ihn in die Wettbewerbsurne Ihrer Migros. Talons liegen auch in den Filialen auf. Die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden. ** Für 2 Erwachsene und 2 Kinder.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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REPORTAGE | 17

Yoga ist nicht gleich Yoga Yoga, eine philosophische Lehre aus Indien, ist vor über 5000 Jahren entstanden und umfasst eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga:

Hatha Yoga: Hatha Yoga ist die

Grundform aller anderen Yoga-Stilrichtungen. Diese Art von Yoga eignet sich für alle Einsteiger und all jene, die ein Yoga suchen, das weniger anstrengend ist. Der Fokus liegt in der Selbststudie und inneren Konzentration. Begonnen wird mit einer sitzenden Meditation, um den Geist zu beruhigen, unterstützt von Atemübungen. Danach werden die Muskeln aufgewärmt und das Herz mit dem klassischen Sonnengruss stimuliert. Zwölf Yoga Asanas (Körperstellungen) folgen dem Aufwärmen. Die Variationen werden zunehmend anspruchsvoller, je nach Können des Einzelnen.

Pascal Froidevaux,

Senior Partner der Agentur für Identity und Kommunikation, visu’l AG, hat Yoga durch seine Partnerin entdeckt. Der Ehrgeiz im Yoga packt den 39-Jährigen nur, wenn er alleine zu Hause seine Lieblingsübungen übt.

Auszeit, in der er seine Atmung, seinen Körper, sich selbst spüre, sagt Adrian Kammer, der seit über zehn Jahren auf der Matte steht. «Yoga vermittelt mir ein Gefühl der Freiheit, zu dem ich immer und immer wieder zurückkehre.» Vom Fitness übers Power Yoga zum traditionellen Iyengar Yoga gekommen, meditiert er heute regelmässig und integriert schon mal die eine oder andere Übung in seinen Alltag. Auch Pascal Froidevaux mag die Auszeit und geistige Distanz zum hektischen Agenturalltag, die ihm Yoga bietet, und schätzt, dass sich jeder nach seinen Bedürfnissen einrichten kann. «Niemand muss ein Om singen, der das nicht will.»

wickeln, noch sich mit Themen beschäftigen, die ihm nicht geheuer sind. Mann muss weder ein komischer Kauz sein, noch komische Gefühle hegen — auch nicht, wenn man als Mann in der Minderzahl ist. «Was ja nicht nur von Nachteil ist», wie Susan Tomasko mit einem Zwinkern sagt. Alles, was es braucht, sind Mut, über den eigenen Schatten zu springen,Experimentierfreude,eine Stilrichtung und einen Lehrer nach eigenem Gusto zu finden, und den Durchhaltewillen, sich trotz oder gerade wegen des Ganzkörpermuskelkaters für die nächste Stunde anzumelden. Text: Franziska Freiermuth Bilder: Tomas Wüthrich

Der Mann muss über den eigenen Schatten springen Das ist vielleicht das Wichtigste überhaupt: Niemand muss und soll irgendetwas tun, weder seine Beine ums Ohr

Entspannung, Körper- oder Seelenarbeit: Was bedeutet Yoga prominenten Männern? Und was bedeutet es Ihnen?

Vinyasa Yoga: Die Wurzeln von Vinyasa Yoga finden sich im traditionellen Ashtanga Vinyasa Yoga. Es ist somit ein sportlicher Yogastil. Im Vinyasa Yoga werden die statischen Asanas zu Sequenzen verbunden; die fliessenden Bewegungen werden mit der Atmung synchronisiert. Es ist sozusagen die kreative Variante zu Ashtanga Yoga, da es keine fixen Serien gibt. Ashtanga Yoga: Der Inder Sri Krishna

Pattabhi Jois (geboren 1915) entwickelte eine sehr kraftvolle und dynamische Form des Hatha Yogas. Es werden vorgegebene, sehr fordernde dynamische Reihen im indischen Stil geübt und die einzelnen Asanas oft durch Sprünge miteinander verbunden.

Bikram Yoga: Bikram Yoga wird bei 38

Grad und bis zu 40 Prozent Luftfeuchtigkeit praktiziert. Es besteht aus einer Abfolge von 24 Hatha-Yoga-Übungen und zwei Atemübungen. Diese 26 Übungen wurden aus mehr als 800 Asanas vom indischen Yogameister Bikram Choudhury ausgewählt und zusammengestellt. Es ist ein sportliches und forderndes Yoga und soll die physische Körperkraft, Flexibilität und Balance verbessern und durch Schwitzen den Körper entgiften.

Iyengar Yoga: Der Inder B.K.S. Iyengar begründete diesen kraftvollen Yogastil. Seine langjährige Beschäftigung mit Ausführung und Wirkung von Körperhaltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) führten zu einer weltweiten Verbreitung dieses Stils. Typisch ist die Verwendung von Hilfsmitteln wie etwa Gurten oder Klötzen.


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Wettbewerbsbedingungen: Einsendeschluss ist der 24. Sept. 2012. Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Schweizer Wohnsitz. Mitarbeiter/Innen der Schweizer Milchproduzenten SMP sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass die Schweizer Milchproduzenten SMP und Partner die Daten für evtl. Marketingzwecke verwenden. Die Angaben werden vertraulich behandelt.

Absender:

❑ Frau ❑ Herr ❑ In meinem Haushalt leben Kinder ❑ Kälbchen ❑ Kuhfell (Fellimitat)

Wenn ich gewinne, wünsche ich mir das Schuletui:

Vorname

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E-Mail Telefon tagsüber

Geburtsdatum

(322 008 102)


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AUF EIN WORT | 19

BALD ACHT MILLIONEN EINWOHNER

«Es gibt kaum noch unbewohnte Flächen»

Die Schweizer Bevölkerung wächst stetig, demnächst wird es acht Millionen Einwohner geben. Viele reagieren darauf mit Gefühlen der Beengung. Durchaus berechtigt, sagt der Psychologe Andrea Lanfranchi. Das Engegefühl diene als Frühwarnsystem, um pragmatische Lösungen zu entwickeln. Andrea Lanfranchi, mit bald acht Millionen Menschen wird es enger in der Schweiz, viele finden, zu eng. Dabei gibt es einige Städte auf der Welt, in denen doppelt bis dreimal so viele Menschen leben. Sind Schweizer empfindlicher bezüglich Enge als andere?

Andrea Lanfranchi (55) ist Psychologe, Migrationsexperte und Professor an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich.

Tatsächlich leben in London etwa gleich viele Menschen auf einer Fläche, die kleiner ist als der Kanton Zürich. Dennoch denke ich nicht, dass die Schweizer empfindlicher sind, sie sind weitsichtiger. Sie planen die Zukunft mit wirksamen Steuerungsinstrumenten, um den sozialen Frieden zu wahren. Das Gefühl der Enge dient als psychologisches Frühwarnsystem, sich ans Werk zu machen, vernünftige politische Lösungen zu finden für Probleme, die mit dem Bevölkerungswachstum einhergehen. Welche psychologischen Effekte entstehen, wenn man sich eingeengt fühlt? Besteht ein Risiko für höhere Aggressivität?

So weit würde ich nicht gehen, aber es entsteht Stress bei einzelnen Leuten. Daran kann man sich aber offenbar auch gewöhnen, wenn man sich die Enge in Metropolen wie Tokio oder New York ansieht.

Schon, aber wer dorthin geht, tut dies bewusst, man wird Teil eines Kollektivs

Bilder: Keystone (2)

FRAU DER WOCHE

und hält auch einiges aus. Unsicherheitsfaktoren wie die beschleunigte gesellschaftliche Entwicklung oder Krisen verstärken jedoch auch dort den Stress. Sind die Schweizer nicht auch selbst schuld? Sie beanspruchen immer mehr Platz.

Ja. Das hat auch mit dem Wohlstand zu tun und führt zu einer starken Zersiedelung. Dadurch gibt es kaum noch unbewohnte Flächen. Das wiederum verstärkt das Gefühl der Beengung, gemeinsam mit anderen, subjektiven Eindrücken: überfüllte Züge oder Trams, die Schwierigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu finden, Staus. Ich selbst bin Pendler von Meilen nach Zürich, vor zehn Jahren fand ich immer einen Platz im Zug, heute stehen wir alle und hören Hochdeutsch und Englisch um uns herum. Also ist die Zuwanderung das Hauptproblem. Wo sehen Sie die Obergrenze für die Schweiz?

Das kann man nicht mit Zahlen benennen, es ist eine Frage der Akzeptanz seitens der Bevölkerung. Und die hängt davon ab, wie wir die aus der Zuwanderung entstehenden Probleme angehen. Sind das nicht vor allem Luxusprobleme? Die Schweiz verdankt der Migration einen grossen

Teil ihres Wohlstands. Wäre es nicht viel schlimmer, die Einwohnerzahl würde zurückgehen, weil niemand hier leben will?

Das schon. Und die Schweiz kann auch stolz sein, wie gut sie die Einwanderung bisher bewältigt hat. Dennoch würde ich nicht von Luxusproblemen sprechen, wir haben eine der höchsten Ausländerquoten weltweit. Die Zuwanderung hat viele positive Folgen: Sie verjüngt die Bevölkerung, und sie rettet uns vor einem Kollaps der Sozialsysteme. Ausländer bezahlen 27 Prozent aller AHV- und IVBeiträge, beziehen aber nur 18 Prozent. Dennoch dürfen wir die negativen Nebeneffekte nicht verniedlichen. Schon einmal hiess es: «Das Boot ist voll.» Besteht ein Risiko, dass die Bevölkerung dieses Gefühl wieder entwickeln könnte und sich politisch entsprechend verhält?

Ja. Ich gehe davon aus, dass wir die Zuwanderung einschränken werden — was allerdings wieder zu anderen Problemen führt, etwa einer verstärkten Überalterung. Entscheidend wird sein, eine vernünftige Balance zu finden, die dem Wohlstand nicht zu sehr schadet und den sozialen Frieden bewahrt. Aber darin war die Schweiz schon immer gut. Interview: Ralf Kaminski

MANN DER WOCHE

Für faire Spiele

Gold für Pferd und Reiter

Andrea Berlingers Fläschchen entkommt keiner. Auch Spitzensportler wie Roger Federer, Usain Bolt oder Michael Phelps mussten während der Olympischen Spiele Wasser in sie lassen, um zu beweisen, dass sie nicht gedopt sind. Die Behälter der Toggenburger Firma Berlinger waren in London im Dauereinsatz, schreibt die «Handelszeitung». Berlinger (44) führt das Familienunternehmen aus Ganterschwil SG seit 2008 in sechster Generation.

Der Jurassier Steve Guerdat (30) und sein Franzosenwallach Nino des Buissonnets (11) sicherten der Schweiz die zweite Goldmedaille an den Olympischen Spielen. Es ist das erste Schweizer Gold im Springreiten seit 88 Jahren. Der Sohn des Reitsportlers Philippe Guerdat begann bereits als Neunjähriger mit dem Reiten und holte mit 15 seine erste Medaille. Mit Pferd Nino klarzukommen brauchte Arbeit und Geduld, sagt Guerdat. Es hat sich gelohnt.


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Baustelle Familie Die Themen Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat. Und warum der erste Männerbeauftragte der Schweiz die Emanzipation des Mannes fordert. Teil 2: Familie und Freizeit: Weshalb Kinder ihre ganze Freizeit verplanen und wie sich Eltern abgrenzen. Teil 3: Familie und Freunde: Wie sich der Freundeskreis verändert, wenn man Kinder kriegt. Teil 4: Familie und Recht: Gemeinsames Sorgerecht – kann das überhaupt gut gehen? Teil 5: Familie und ihre Stützen: Warum Gotte und Götti heute noch gefragt sind. Teil 6: Familie und Schule: Wie Eltern immer stärker in die Schularbeit eingebunden werden.

Teil 7: Familie und Gesellschaft: Uneheliche Kinder – heute noch ein Thema?

Margrit Rohr zeigt ein Bild der Grossfamilie Asagba in Nigeria: Helen, Halbschwester von Edith und Ruedi, Tochter Edith, Halbbruder Meghona, Tajirinere Asagba, Margrit Rohr, Halbbruder Esiri, Sohn Ruedi (von links).

Quelle: BFS —Statistisches Lexikon der Schweiz


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Vormund, nein danke!

Margrit Rohr zog in den 60er-Jahren zwei Kinder auf. Der Vater, ein Nigerianer, war in seine Heimat zurückgekehrt. Immer wieder musste sich die junge Frau gegen die Behörden wehren, die ihr einen Vormund zur Seite stellen wollten.

S

tolz posiert Tajirinere Asagba in seinem schwarzen Talar, die krausen Haare unter der traditionellen Anwaltsperücke verborgen. Margrit Rohr (77) stellt das Schwarz-Weiss-Foto vorsichtig zurück auf ihr Stubenbuffet. «Das Bild wurde 1959 bei der Vereidigung meines Mannes als Anwalt aufgenommen.» Sie spricht von ihrem Mann, obwohl sie vor dem Gesetz nie verheiratet waren. Die Papeterieverkäuferin aus Wettingen AG und der Student aus Nigeria lernen sich 1958 in einem Kino in London kennen. Die 25-Jährige arbeitet in einer Familie, um Englisch zu lernen,

der 32-Jährige studiert an der renommierten Lincoln University Jura. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz schreiben sich die beiden, Monate später besucht er sie in der Schweiz. Zu dem Zeitpunkt lebt er bereits wieder in Sapele, einer nigerianischen Kleinstadt im südwestlichen Landesteil, wo er ein Anwaltsbüro betreibt.

Beistand für die Mutter – trotz Eheverkündigungsgesuch Das junge Paar träumt von einer gemeinsamen Zukunft in Nigeria. Mit einem dreimonatigen Besuchervisum fliegt Margrit Rohr zu Tajirinere. «Seine Familie hat mich mit offenen Armen aufgenommen», sagt sie. Die junge Schweizerin fühlt sich sofort heimisch. Sie wird schwanger, muss aber mit Ablauf des Visums das Land verlassen. Tochter Edith kommt Anfang 1962 im Spital Baden zur Welt. Obwohl sich der

Kindsvater zu seiner Tochter bekennt und auf dem Standesamt Wettingen bereits ein gemeinsam unterzeichnetes Eheverkündigungsgesuch liegt, stellt die Vormundschaftsbehörde Wettingen der ledigen Mutter einen Beistand zur Seite. Margrit Rohr wendet sich erst mit einer vormundschaftlichen Beschwerde an das Bezirksamt Baden, dann an den Aargauer Regierungsrat. In einem Brief bekräftigt sie, dass die «Vaterschaftspflichten durchaus sichergestellt» sind. Zudem werde sie «in zwei bis drei Monaten mit meinem Töchterchen wieder nach Nigeria reisen, um dem zukünftigen Gatten und Kindsvater nachzufolgen». Was sie nach Erhalt eines weiteren Dreimonatsvisums auch tut. In Nigeria hat sich das politische Klima unterdessen stark verschlechtert: Das Land wird von Unruhen und Gewaltausbrüchen erschüttert, es droht ein Bürgerkrieg. «Es gab viele Einbrüche in

1970

1980

1990

2000

Mutter verheiratet 65 343

Mutter ledig 12651

Mutter verheiratet 70 069

Mutter ledig 7009

Mutter verheiratet 78 798

Mutter ledig 4458

Mutter verheiratet 70 165

Mutter ledig 2997

Mutter verheiratet 95 470

Mutter ledig 3489

SPEERSPITZE

2010

Lebendgeburten nach Zivilstand der Mutter 1970–2010

Sprecher der ledigen Mütter

Der Sozialreformer Auguste Forel (1848–1931) forderte bereits 1909 die rechtliche Gleichstellung lediger Mütter mit den verheirateten. Arzt, Hirnforscher, Philosoph, Sozialreformer: Auguste Forel gilt als Vater der Schweizer Psychiatrie. 1905 veröffentlichte der ehemalige Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich sein Standardwerk «Die sexuelle Frage», in dem er die menschliche Sexualität erstmals ganzheitlich behandelte. Das vielfach

neu aufgelegte Werk war nicht nur ein allgemein verständliches Aufklärungsbuch, sondern auch eine Kampfschrift gegen die Unterdrückung der Frau – ledig wie verheiratet. 1909 forderte Auguste Forel dann in seinen «10 Geboten der Sexualreform» unter «Erstens» die rechtliche Gleichstellung der unehelichen Kinder mit den ehelichen und der ledigen Mütter mit den verheirateten. «Damit die öffentliche Brandmarkung unehelicher Geburten endlich aufhöre», wie der gebürtige Waadtländer explizit schrieb.

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Das Interview zum Thema lesen Sie auf

Baustelle Familie

Kindsrecht über alles

der Nähe unseres Hauses», erzählt Margrit Rohr. Als es erste Tote gibt, entschliesst sie sich, mit der zweijährigen Edith bis auf Weiteres in die Schweiz zurückzukehren. Dass sie zu diesem Zeitpunkt erneut schwanger ist, weiss sie nicht.

Was ist das Ziel einer Beistandschaft? Was sind die Folgen, wenn eine ledige Mutter sich weigert, mit den Behörden zusammenzuarbeiten? Simone Soland (32) von der Vormundschaftsbehörde Winterthur beantwortet diese und weitere Fragen auf: www.migrosmagazin.ch

Mutter zweier Kinder – der Vater gründet eine neue Familie 1965 kommt Sohn Ruedi in Baden zur Welt. Margrit Rohr ist nun eine «zweifache aussereheliche Mutter», so die amtsdeutsche Umschreibung. Zwar hat der Chief, der König des Stammes ihres Mannes, sie noch kurz vor ihrer Abreise in einer traditionellen Zeremonie getraut, rechtlich ändert das aber nichts an ihrem Status. Und wieder steht die Vormundschaftsbehörde Wettingen vor der Tür. Die junge Mutter, die fürs Erste wieder bei den Eltern wohnt, erhält einen Beistand zur Seite gestellt, der die Rechte der Kinder wahren und die Vaterschaftsanerkennung abklären soll. Sie fügt sich. Als man den Beistand jedoch durch einen Vormund ersetzen will, wendet sie sich ans Bezirksamt Baden. Bis dahin sei sie eher «e Schüchi gsi», sagt sie heute, «für meine Kinder lernte ich aber, mich zu wehren.» Weil Edith und Ruedi den gleichen Vater haben und ihre Mutter schuldenfrei ist «und ich auch sonst keinen Tolken im Reinheft hatte», darf sie die elterliche Gewalt, wie die elterliche Sorge damals noch heisst, schliesslich behalten. Geholfen habe ihr sicherlich auch, dass sie im Aargau lebt: «In Zürich war man in dieser Zeit gegenüber ledigen Müttern viel restriktiver.» Dann ergibt sich für Margrit Rohr die Chance, gemeinsam mit ihrer Schwester in die Wohnung zu ziehen, in der sie auch heute noch lebt. Die Schwester, frisch geschieden, hat ebenfalls ein kleines Kind zu versorgen. Vier Jahre lang arbeiten die beiden Frauen im Jobsharing in einem Kiosk in Baden. «So konnten wir abwechselnd zu den Kindern schauen.» Dennoch ist Geld äusserst knapp, zumal aus Nigeria nur ganz sporadisch Überweisungen eintreffen. Und irgendwann erfährt Margrit Rohr dann, dass Tajirinere Asagba in Nigeria eine neue Familie gegründet hat. Der Präsident der Amtsvormundschaft des Bezirks Lenzburg schreibt ihr Ende 1973, dass betreffend Festsetzung der Unterhaltsbeiträge an ein nicht ehe-

Wettingen 1996: Das Bild zeigt Sohn Ruedi (damals 30) mit Sohn Luca (1). Im kleinen Bild ist der einjährige Ruedi zu sehen.

liches Kind weder eidgenössische noch kantonale Richtlinien bestünden. «In der Praxis wird jeder Vormund respektive Beistand die Alimente nach seinem Ermessen festsetzen. Als Minimalbeitrag würde ich heute Fr. 160 monatlich annehmen», heisst es in dem Brief, den Margrit Rohr aufbewahrt hat. Auch er empfiehlt, die Beistandsschaft für Edith und Ruedi in eine Vormundschaft umzuwandeln, da so der Amtsvormund das Alimenteninkasso übernehme. Margrit Rohr lehnt ab: «Damit hätte ich ja meine Rechte an den Kindern aufgegeben!»

Wenn der Dorfpolizist bei der ledigen Mutter kontrolliert Stattdessen nimmt sie jede Arbeit an, um nicht auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Als die Schwester nach vier Jahren wegzieht, vermietet sie ein Zimmer. Daneben putzt sie unter der Woche in Privathaushalten — «da konnte ich die Kinder mitnehmen, wenn sie nicht in der Schule waren.» An den Wochenenden arbeitet sie weiterhin im Kiosk, inzwischen schauen die Eltern zu Ruedi und Edith. Und immer noch steht die ledige Mutter unter Beobachtung. «Eines Tages stand sogar der Dorfpolizist bei uns vor der Tür, wohl um zu schauen, ob die Kinder nicht verludern.» Heute kann Margrit Rohr darüber lachen, damals war es ihre grösste Angst, dass die Kinder in Pflege kommen könnten. Trotz aller Widrigkeiten gelingt es der inzwischen 38-Jährigen, 1974 noch eine

Zusatzausbildung als Kindergärtnerin zu absolvieren. Dank ihres wenigen Ersparten und der Hilfe der Eltern kann sie das Kindergartenseminar in Brugg besuchen. Als sie anschliessend eine Stelle gleich in der Nähe ihrer Wohnung findet, entspannt sich die finanzielle Lage der Familie. Und endlich hat Margrit Rohr das, was sie sich immer gewünscht hat: mehr Zeit für ihre Kinder. Sohn Ruedi leitet heute als Elektroingenieur seine eigene Firma, Tochter Edith lebt in einem Heim für geistig Behinderte. Und Tajirinere Asagba? Insgesamt fünfmal sieht Margrit Rohr den Vater ihrer Kinder noch bis zu seinem Tod 1996: Viermal besucht er seine Schweizer Familie auf seinen Europareisen in Wettingen — «gerade für Ruedi war es sehr wichtig, seinen Mitschülern zu zeigen, dass er einen Vater hat.» 1980 reist sie dann mit den Kindern nach Sapele, «damit sie ihre Wurzeln kennenlernen». In ihrer Diplomarbeit zur Kindergärtnerin schrieb Margrit Rohr 1974 in ihrem Schlusswort: «Auch als aussereheliche Mutter leisten wir unserer Gesellschaft einen Dienst mit der Geburt des Kindes … Wir sollen nicht überempfindlich werden und hinter jeder Aussage bösen Willen des anderen suchen, uns schon mit der Annahme, die Gesellschaft werde uns nicht akzeptieren, abkapseln und uns — und mit uns auch das Kind — isolieren.» Text: Almut Berger Bilder: René Ruis


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1345.– ter und dem Ohr von Dionysus. Ebenso sehenswert sind die Grabgrotten sowie die Ruinen des römischen Amphitheaters. 8. Tag: Cefalù – Palermo Besuch der malerischen Fischerstadt Cefalù. Besonders sehenswert ist die Kathedrale. Einschiffung nach Palermo. 9. Tag: Civitavecchia – Schweiz Am Morgen Ankunft der Fähre in Civitavecchia. Rückfahrt via La Spezia in die Schweiz.

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5. Tag: Piazza Armerina – Naxos Fahrt nach Piazza Armerina, einem alten, malerischen Städtchen in den Bergen. Besuch der Anlage Villa Romana mit herrlichen Mosaiken. Auf einem Bauernhof werden Sie mit einem typischen Mittagessen verwöhnt. 6. Tag: Ätna – Taormina Durch Zitronenhaine, Weingärten, Kastanienwälder und schliesslich durch die kargen Lavafelder des Ätnas fahren Sie auf ca. 1900m Höhe. Von hier geht es dann nach hinunter nach Taormina, das zu den schönsten Orten in Italien zählt. 7. Tag: Noto – Siracusa (fak.) Ausflug in die prächtige Barockstadt Noto (UNESCO Weltkulturerbe). Besichtigung von Siracusa mit dem griechischen Thea-

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interview

Paul Collier, wir sind hier in Paris, der Stadt der Gourmets. Was bedeutet Ihnen Essen?

Ich lebe teilweise in Frankreich und verehre die französische Küche. Als verantwortungsbewusster Vater versuche ich, auch meinen Sohn mit dieser Begeisterung anzustecken. Deshalb war es ein herber Rückschlag, als er mir kürzlich verriet, das sein grösstes kulturelles Erlebnis in Frankreich der Besuch in Disneyland war.

Als Spezialist für Afrika wissen Sie auch, was Mangel an Lebensmitteln bedeutet.

Etwa ein Viertel der Lebensmittel, die in Afrika verzehrt werden, werden importiert. Die Menschen in den Städten müssen rund die Hälfte ihres Einkommens für das Essen aufwenden. Steigende Lebensmittelpreise bedeuten in Afrika deshalb automatisch Hunger, vor allem für die Kinder. Und wenn Kinder mehr als zwei Jahre lang unterernährt werden, dann werden sie zu Krüppeln, körperlich und geistig. Dieser Zustand ist irreversibel und überträgt sich auf die kommenden Generationen.

«Unterernährte Kinder werden zu Krüppeln, geistig und körperlich.» Afrika ist ein fruchtbares Land. Warum kann sich der Kontinent nicht selbst ernähren?

Haben Sie deswegen afrikanische Kinder adoptiert?

Wie viele Kinder haben Sie?

Stagnierende Produktivität der Landwirtschaft, Klimaerwärmung und eine rasch wachsende Bevölkerung: Das ist ein Rezept für eine Katastrophe.

Wir haben einen Elfjährigen Sohn als unser natürliches Kind und einen fünfjährigen Sohn und eine vierjährige Tochter, die wir adoptiert haben — und alle drei sind wunderbar. Angesichts der Folgen von Hunger kommen Sie zu radikalen Schlüssen. Sie sagen: Biologische Landwirtschaft für Afrika ist Romantik, die wir uns nicht leisten können.

Wir müssen anerkennen, dass die sich rasch verschlimmernde Lebensmittelkrise eine Folge von steigender

Nr. 33, 13. August 2012 | migros-magazin |

Nachfrage ist. In Asien steigen die Einkommen stark, und die Menschen beginnen, besser zu essen, vor allem mehr Fleisch. Rinder fressen sehr viel Getreide. Deshalb gibt es letztlich nur zwei Möglichkeiten, wie die steigende Nachfrage in Asien befriedigt werden kann: Entweder essen die Kinder in Afrika noch weniger, oder wir produzieren viel mehr Lebensmittel.

Die Produktivität in der Landwirtschaft stagniert seit einem halben Jahrhundert. Wegen der Klimaerwärmung wird sie in Zukunft wahrscheinlich sogar sinken. Im südlichen Afrika wird es möglicherweise bald zu trocken sein, um weiterhin Mais anzubauen.

Ja, deshalb weiss ich aus eigener Erfahrung, welche Folgen eine Lebensmittelkrise haben kann.

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Absolut. Wir müssen dringend etwas dagegen unternehmen. Was?

Zwei Dinge müssen getan werden: Wir müssen Pflanzen besser anbauen, und wir müssen von der kleinbäuerlichen Produktionsweise der Landwirtschaft wegkommen. Das bedeutet zwingend, dass wir die Gentechnologie und industrielle Landwirtschaft nach Afrika bringen müssen. Gentech als Wunderwaffe gegen den Hunger in Afrika?

«Afrika Gentech zu verbieten ist kriminell» Die afrikanische Landwirtschaft stagniert, die Bevölkerung explodiert, und die Preise für Nahrungsmittel steigen. Der britische Ökonom und Afrika-Spezialist Paul Collier erklärt, warum angesichts der sich anbahnenden Hungertragödie Gentechnologie und industrielle Landwirtschaft dringend nach Afrika exportiert werden müssen.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

Afrika-Kenner Paul Collier (63) ist Professor für Ökonomie an der universität Oxford. Er forscht seit vielen Jahren über die ärmsten Länder der Erde und untersucht den Zusammenhang zwischen Armut, umwelt und Kriegen. sein 2008 erschienenes Buch «Die unterste Milliarde» gilt bereits als Klassiker in der Entwicklungsökonomie. sein jüngstes Buch «Der hungrige Planet» handelt von den wirtschaftlichen Problemen Afrikas. Paul Collier ist verheiratet und hat drei Kinder.

Gentech ist nicht die Lösung des Welthungerproblems. Aber sie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dank Gentech können wir widerstandsfähigere Pflanzen züchten, die auch unter trockeneren Bedingungen gedeihen. Dank Gentech können wir Pflanzen züchten, die sich gegen ihre Schädlinge selbst verteidigen können und keinen massiven Einsatz von Chemie erfordern. Wer hindert Afrika daran, Gentech einzusetzen?

Afrika ist intellektuell immer noch sehr stark von Europa beeinflusst, und Europa verbietet Gentech-Nahrung. Wir alle wissen, warum. Weil die Menschen Angst vor Frankenstein-Essen haben?

Es hat überhaupt nichts mit Gesundheit zu tun. Es geht um die wirtschaftlichen Interessen der europäischen Landwirtschaft. Mit anderen Worten: Es handelt sich um nackten Protektionismus, gewürzt mit einer Prise Antiamerikanismus. Afrika trägt derzeit ein sehr reales Risiko. Es besteht die Gefahr, dass Millionen Kinder wegen Hunger verkrüppeln. Demgegenüber steht das eingebildete Risiko der Europäer von Frankenstein-Food. Das ist doch absurd. Es gibt auch die rationale, wirtschaftliche Überlegung, die sagt: Biolandwirtschaft ist genauso

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effektiv wie industrielle Landwirtschaft und produziert gleichzeitig gesündere Nahrung.

Selbst wenn Gentech wirtschaftlich keinen Sinn machen würde, gäbe es keinen Grund, sie zu verbieten. Aber Gentech ist wirtschaftlich gesehen sehr sinnvoll. Weil Europa darauf verzichtet, ist die Produktivität der europäischen Getreidelandwirtschaft hinter die amerikanische zurückgefallen. Wir wissen, dass in Afrika eine Entwicklung hin zu mehr industrieller Landwirtschaft die Produktivität deutlich erhöhen würde. Der Wunsch, in Afrika kleinbäuerliche Strukturen zu erhalten, entspringt einer Abneigung des europäischen Bildungsbürgertums gegen den Kommerz. Uns selbst würden wir dies niemals antun.

«Afrika ist intellektuell immer noch stark von Europa beeinflusst.» In Ihrem Buch bezeichnen Sie diese Haltung gar als kriminell.

Ja, dazu stehe ich.

Aber nochmals: Es gibt inzwischen eine Reihe von anerkannten Ernährungswissenschaftern, die sagen: Wir brauchen keine industrielle Landwirtschaft. Eine ordentliche Biolandwirtschaft ist genausoso gut.

Ich habe gar nichts gegen Biolandwirtschaft. Ich verstehe bloss nicht, weshalb man die Alternativen unterdrücken will. Gentech macht möglich, dass viele Verluste nach der Ernte nicht mehr eintreten, weil die Getreidekörner widerstandsfähiger werden. In Afrika gehen derzeit rund 40 Prozent des Getreides aus diesem Grund verloren. Es ist Wahnsinn,


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

wenn wir solche Gelegenheiten nicht nutzen. Schauen Sie doch, was Brasilien mit Gentech und industrieller Landwirtschaft alles erreicht hat. Ohne die brasilianische Landwirtschaft wäre die globale Nahrungskrise noch viel schlimmer ausgefallen.

«Afrika könnte ein gewichtiger Nahrungsmittelexporteur sein.» Brasilien gilt auch als Prototyp eines Landes, das im Interesse der landwirtschaftlichen Produktivität rücksichtslos seine Umwelt zerstört.

Es geht darum, ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen der Erhaltung unserer Umwelt und einer ausreichenden Produktion von Nahrungsmitteln zu finden. Europa ist ebenfalls kein Naturreservat, sonst würden wir nicht hier sitzen. Vor ein paar tausend Jahren war dies auch ein Urwald. Deshalb können wir auch nicht fordern, dass heute jeder afrikanische oder südamerikanische Baum geschützt werden muss. In Afrika gibt es noch mehr als genug Land, um beide Bedürfnisse befriedigen zu können. Doch was wir sehen, ist, dass das Land geplündert wird anstatt landwirtschaftlich produktiv genutzt. Was meinen Sie mit plündern?

Land wird im grossen Stil

spekulativ erworben, aber vorläufig gar nicht bepflanzt. Wenn die Lebensmittelpreise steigen, wird Getreide angebaut, wenn die Energiepreise steigen, Biodieselpflanzen. Afrika braucht jedoch keine Spekulanten, sondern Pioniere.

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Man muss ein Elend nicht verursacht haben um mitzuhelfen dagegen anzukämpfen. Das ist die Sicht, die junge Europäer heute auf Afrika haben. Sie sehen das Elend und wollen etwas dagegen unternehmen. Entwicklungshilfe ist dabei nur ein kleiner Teil, den Nichtafrikaner beitragen können. Grossbritannien hat seine Entwicklungshilfe erhöht, obwohl die Regierung ein hartes Sparprogramm beschlossen hat. Ich finde das moralisch gesehen bewundernswert.

Chinesen kaufen im grossen Stil afrikanisches Ackerland. Ist das moderner Kolonialismus?

Es geht nicht darum, ob Chinesen oder Europäer Land kaufen, es geht darum, was sie damit machen, ob sie bloss spekulieren oder Lebensmittel produzieren.

Aber ist es auch ökonomisch sinnvoll? Oft hört man die These, wonach Entwicklungshilfe mehr Schaden anrichtet als Nutzen stiftet.

Wie erkennt man den Unterschied bei den Käufern?

Sehr einfach: Spekulanten wollen sehr lang laufende Verträge auf riesige Flächen abschliessen, von denen sie die meisten brachliegen lassen. Pioniere brauchen keine grossen Flächen, weil man die gar nicht sinnvoll bewirtschaften kann. Leider unterscheiden viele afrikanische Regierungen nicht zwischen Spekulanten und Pionieren.

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Paul Collier im Gespräch mit Journalist Philipp Löpfe (links) im Hotel D’Angleterre in Paris.

Afrikanische Regierungen tendieren nach wie vor dazu, den Kolonialismus für die Misere verantwortlich zu machen.

Nein, das stimmt nicht mehr. Diese Zeit ist definitiv vorbei. Die Afrikaner können auch das Verhalten der Chinesen gut einschätzen. Vor zehn Jahren wurden sie noch als die grossen Befreier angesehen. Jetzt sind sie einfach Interessenvertreter wie andere auch. Hat der Westen heute noch eine moralische Schuld gegenüber Afrika?

Ich komme gerade aus Ruanda zurück, einem Land mit einer engen Beziehung zur Schweiz. Dort habe ich sehr sinnvolle Entwicklungsprojekte angetroffen. Ruanda hat in den letzten fünf Jahren den grössten Erfolg im Kampf gegen die Armut erzielt. Entwicklungshilfe spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Mittlerweile leben mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Können wir sie alle ernähren, oder wird der Planet zu klein?

Die Menschen zu ernähren ist möglich. Wir haben noch sehr viele Optionen, um die Produktivität bei der Erzeugung von Lebensmitteln zu steigern. Schauen Sie bloss Afrika an. Es ist absurd, dass dieser Kontinent Nahrung importieren muss. Er könnte ein gewichtiger Nahrungsmittelexporteur sein. Interview: Philipp Löpfe Bilder: Julian Benhamou

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Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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koluMne | 29

Der hausMann

Fragen Sie Frau Pujic! Bänz Friedli kauft ineffizient ein. Aber frisch.

Das Tscharnergut ist schuld. Wegen des Einkaufszentrums im Tscharnergut am Rande der Stadt Bern, des weit und breit ersten seiner Art, wurde ich zum Migroskind. Und wie Sie wissen, bleibt man das ein Leben lang. Schleiche ich ein ungerades Mal zum anderen Anbieter, tue ich es mit mulmigem Gefühl. Letzthin wieder wurde ich — mir war das Bier aus­ gegangen — im Coop bei uns im Quartier erwischt, noch dazu vom Filialleiter per­ sönlich! «Sind Sii nöd de Herr Friedli?», fragte er verschwörerisch. Darauf ich, nicht minder verschwörerisch: «Doch, aber das dürften Sie gar nicht wissen! Denn das hiesse ja: Sie lesen heimlich das Blättli der Konkurrenz!» Und wir verein­ barten, es bliebe in unser beider Interes­ se unter uns. Ein Mal Migroskind, immer Migros­ kind. Das bringst du nicht weg. Item, wir fuhren also mit dem Renault 16 ins Tscharnergut, ein Mal wöchentlich. Das galt als modern! Mutter füllte dann drei Wägelchen mit Viertelfettkäse, «Aproz minical», Beutelrösti, UHT­Milch, Lin­ sengerichten in der Dose und was die Ära sonst an Convenience Food zu bieten hatte: Tiefkühlpizzen, Gefrierspinat, Fischstäbchen und anderem Unfug mehr. Im Keller des Einfamilienhauses stand eine kolossale Tiefkühltruhe. Sie steht noch heute dort, randvoll, und ich vermute fast, in den Tiefen selbiger Kühl­ truhe schlummert noch immer eine Pa­

an diese Buchrücken zu starren hatte: Agatha Christie, Georges Simenon, Ed­ gar Wallace …

«Migroskind, das bringst du nicht weg.» ckung Frischbackgipfeli, deren M­Data im November 1971 abgelaufen ist. Derweil Mutter im Migros ihre Einkaufswagen füllte, meist unterstützt von meinen grösseren Geschwistern, kaufte Vater sich am Kiosk einen Goldmann­Krimi, setzte sich mit mir ins nahe Tea Room und las. Er las nicht ein bisschen in seinem Krimi, nein, er las ihn. Den ganzen. Das dauerte je nach Umfang zwei bis zweiein­ halb Stunden. Für mich gabs einen Sirup (nach zwei Minuten leer getrunken) und ein Carac (nach vier Minuten verzehrt). Erblicke ich heute in der Auslage einer Confiserie solch ein grünes rundes Stück Patisserie mit Schokoladepunkt, gelüstet es mich, aber dann fallen mir sogleich die rot­schwarz gestreiften Buchrücken ein und die endlosen Stunden, da ich als Kind

Hatte Hercule Poirot seinen Fall end­ lich gelöst, war meist auch Mutter mit dem Einkauf fertig. Eindrückliches Timing! Fast vermochte der Kofferraum all die Waren nicht zu fassen, denn es war ein Wocheneinkauf à l’américaine. Aus mir ist später zwar ein USA­Fan gewor­ den (kein blinder, aber doch einer, der fast ausschliesslich amerikanische Musik hört und die dortige Politik mit mehr Verve verfolgt als die hiesige), doch der Wocheneinkauf im grossen Stil blieb mir fremd. Nicht nur, weil wir kein Auto haben. Denn ich koche gern frisch, aus dem Moment. Am Montag kommt die Lieferung mit dem Biogemüse — und erst dann weiss ich, je nachdem, ob Kartoffeln und Zwiebeln dabei sind, ob es heute Blechrösti gibt und ich also noch Speck­ würfeli brauche. Überhaupt mache ich die Mahlzeiten nach Tageslust und ­laune. Einen schönen Sommersalat, mit Melonen­ und Ananasschnitzen, servie­ re ich doch nicht, wenns regnet … Sie! Ich geh bis zu viermal täglich einkaufen, fra­ gen Sie Frau Pujic von der Migros­Kasse. Uii, ich muss! Gerade fällt mir ein, dass ich noch Tomat … Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Uno-Jahr der Genossenschaften

Magazin, in der Deutschschweiz haben sie Anrecht auf die Aktionsbroschüre mit Rabatten für Freizeiteinrichtungen. Alle Infos unter: www.migros.ch/genossenschafter

Das Migros-Magazin widmet sich in diesem Jahr dem Thema Genossenschaften. In einer 12-teiligen Serie zeigen wir verschiedene Aspekte dieser in der Schweiz und auch international wichtigen Rechtsform. Teil 8: Wie die Migros andere Unternehmen beschäftigt.

Die Migros als Zugpferd

Die Migros hält mit ihren Grossaufträgen auch andere Firmen in Schwung. Das Migros-Magazin zeigt verschiedene Berufsleute, die ihre Jobs indirekt der Detailhändlerin verdanken.

K

leine Quizfrage: Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat eigentlich die Migros? Sind es 30 000, 40 000 oder eher 50 000? Weit gefehlt: Die Migros beschäftigt 83 000 Menschen und ist damit die grösste Arbeitgeberin der Schweiz. Eine Stadt wie Luzern liesse sich vollständig mit Migros-Angestellten bevölkern. Wenn es um ihre Bedeutung für den Schweizer Arbeitsmarkt geht, so verdient die Migros ihren Übernamen «oranger Riese». Doch die Detailhändlerin ist als Jobmaschine noch wichtiger, als es die Zahl ihrer Mitarbeiter erahnen lässt. Denn mit ihren Grossaufträgen hält die Migros auch andere Schweizer Firmen in Schwung und schafft so indirekt viele weitere Jobs. Ein Paradebeispiel ist die Partnerschaft mit SBB Cargo: Weil die Migros ihre Warenströme wenn immer möglich auf die Schiene lenkt, ist sie seit Jahren die grösste Kundin des Bahnunternehmens. Zudem ist die Migros die wichtigste Abnehmerin von Schweizer Landwirtschaftsprodukten. Die einheimischen Bauern liefern etwa einen Viertel ihrer Erzeugnisse an die Detailhändlerin. Es gibt viele weitere Beispiele von grossen und kleinen Betrieben, die mit Hilfe der Migros Arbeit schaffen. Wir

stellen in diesem Artikel einige Berufsleute vor, die nicht direkt bei der Detailhändlerin angestellt sind, ihre Jobs aber mindestens teilweise diesem Zugpferd der Schweizer Wirtschaft verdanken.

Ein eingespieltes Team mit grosser Zugkraft Es ist ein traumhaft schöner, wolkenloser Julitag. Über den Bahngeleisen, die zum Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN) im Kanton Solothurn führen, scheint die Luft vor Hitze zu zittern. Durch das gleissende Sonnenlicht nähert sich ein kantiges Ungetüm, eine Rangierlok von SBB Cargo. Die Maschine hat 2400 PS und kann bis zu 1600 Tonnen ziehen. Ihr Hightechführerstand erinnert ein wenig an ein Flugzeugcockpit. Lokführer Fritz Gerber (53) beschleunigt und bremst den stählernen Koloss nicht etwa mit klobigen Hebeln, sondern mit einem zierlichen Joystick, der zu einer Spielkonsole passen würde. Gerber ist mit dem Rangierspezialisten Jonas Fries (30) unterwegs. Die beiden holen auf dem weitläufigen MVN-Gelände 23 Güterwaggons mit sogenannten Non- und Near-Food-Artikeln ab, die für MigrosFilialen in der Ostschweiz und im Tessin bestimmt sind. Zur Fracht gehört eine

Vielzahl von Produkten — von der Gartenschaukel über den Gasgrill bis zum Flatscreen-Fernseher. Das eingespielte Zweierteam Gerber und Fries soll die 340 Meter lange Komposition zum Bahnhof Oensingen SO befördern, wo die Waggons für die Weiterfahrt an Streckenlokomotiven gekoppelt werden. Erst einmal muss der Güterzug aber beim MVN an die Rangierlok angehängt werden. Fries hantiert dabei mit einem schweren Zughaken und verbindet hydraulische Bremsschläuche. Bei Rangiermanövern stehen die beiden Männer immer in Funkkontakt. Oft


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Bahntransporte der Migros

Die Migros setzt bei Gütertransporten voll auf die Bahn und ist darum seit Jahren die mit Abstand wichtigste Kundin von SBB Cargo. Möglich ist dies unter anderem, weil die Detailhändlerin bei ihren Industriebetrieben und Verteilzentren seit Jahrzehnten eigene Bahnanschlüsse unterhält. Bei der Gesamtstrecke der Schienentransporte hält die Migros ein sehr hohes Niveau, wie die Infografik zeigt. Die Migros unternimmt zudem laufend Anstrengungen, um die Bahntransporte in Zukunft noch weiter auszubauen.

schiebt der Lokführer mit seiner Maschine lange Kompositionen, deren Ende er höchtens erahnen kann. «Dann ersetzt Jonas am Ende des Zuges meine Augen», meint Gerber. Und Fries ergänzt lachend: «Fritz lenkt zwar die Lok, aber ich lenke Fritz.» Eingespielt ist die Zusammenarbeit aber nicht nur zwischen den beiden SBB-Cargo-Männern, sondern auch zwischen ihnen und den Spezialisten der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG. Im Netzwerk der Migros-Logistik ist der riesige MVN der wichtigste Knotenpunkt. Alle Tiefkühl-, Non-Food- und

2007: 9,4 2008: 10,1 2009: 10,3 2010: 10,6 2011: 10,1 Gesamtstrecke der Migros-Bahntransporte im Inland (in Millionen Kilometern).

Near-Food-Artikel der Migros werden von diesem Unternehmen umgeschlagen und an die Filialen und Fachmärkte in der ganzen Schweiz weitergeleitet. Der Verteilbetrieb setzt dabei stark auf Bahntransporte. Der MVN hat darum neun Kilometer eigene Gleise, die ins nationale SBB-Streckennetz münden. Nicht weniger als 14 300 beladene Güterwaggons werden von SBB Cargo im Lauf dieses Jahres in Neuendorf abgeholt. Kein Wunder also, dass dem Tandem Gerber und Fries, das vor allem die Strecke Neuendorf—Oensingen bedient, die

Arbeit nie ausgeht. «Wir und die Leute vom Migros-Verteilbetrieb sind fast wie eine Familie», meint der Rangierspezialist. Nicht selten haben die Mitarbeiter der beiden Unternehmen einen ähnlichen beruflichen Werdegang hinter sich. So war etwa der Werklokführer Daniel Roth (43), der auf dem MVN-Gelände Güterwaggons bewegt, früher selbst bei SBB Cargo angestellt. Er und Jonas Fries halten bei der Übergabe von Waggons gern einen kleinen Schwatz, bei dem sie über den gemeinsamen Lieblingsfussballclub, die Berner Young Boys, fachsimpeln. In

Bringen MigrosFracht ins Rollen: Rangierspezialist Jonas Fries (links) und Lokführer Fritz Gerber von SBB Cargo.


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Uno-Jahr der Genossenschaften

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einem Unterstand zwischen den Gleisen tauschen sich die beiden Männer aus, bevor sie das Migros-Logistikgetriebe weiter am Laufen halten. Im September treffen sich Mitarbeiter des Migros-Verteilbetriebs und von SBB-Cargo jeweils in Oensingen oder beim Biotop auf dem MVN-Areal zu einem gemütlichen Grillfest — eine Familienfeier sozusagen.

Müller aus Tradition und Leidenschaft Ortswechsel:WerdieGebäudederMühlebach AG bei Würenlingen im Aargau von aussen betrachtet, sieht auf den ersten Blick, dass dieser Betrieb eine lange Tradition hat. Moderne Silos und Maschinenhallen aus Beton und Stahl schliessen nahtlos an ein behäbiges Bauernhaus an, über dessen Eingangstür die Jahreszahl 1657 eingemeisselt ist. Der Betrieb ist von Wald umgeben. In der Nähe plätschert ein Bach, der bis in die 20er-Jahre ein hölzernes Mühlrad angetrieben hat. Heute werden die Mahlwerke elektrisch betrieben. Die Umgebung wirkt zwar noch immer idyllisch, doch eine beschauliche oder gar museale Stimmung kommt hier nicht auf. Betriebsleiterin Corinne Mühlebach (37) führt Besucher mit sichtlichem Stolz durch das Unternehmen. Ihre Familie besitzt und bewirtschaftet die grosse Mühle schon in der fünften Generation. Es ist Erntezeit, und an Spitzentagen

fahren Bauern aus der Region Brugg, Bözberg und Zurzach im Viertelstundentakt mit Traktoren vor, um Tonnen von Getreide abzuliefern. Der ganze Gebäudekomplex ist vom stampfenden Rhythmus der sogenannten Walzenstühle erfüllt, mit denen die Körner in mehreren Etappen zu Mehl verarbeitet werden. Carsten Heimburger (27), einer der hier angestellten Müller, justiert gerade den Abstand zwischen zwei Walzen.

Dieser sogenannte Mahlspalt entscheidet darüber, wie feinkörnig das Mehl am Ende sein wird. «Das Schöne an dem Beruf ist die vielseitige Verbindung von Tradition und moderner, computergesteuerter Technik», erklärt der kräftige Mann. «Und es macht schon stolz, dass wir den Rohstoff für ein wichtiges Grundnahrungsmittel herstellen.» Dass der Familienbetrieb mit seinen 19 Angestellten seine Geschichte weiterschreiben kann, hat nicht zuletzt mit der

Ihr Betrieb liefert der Jowa seit den 70er-Jahren Mehl: Corinne Mühlebach, Chefin der Mühlebach AG, Carsten Heimburger, Müller, und der technische Leiter Stefan Mühlebach (von links).

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 | SERIE

Uno-Jahr der Genossenschaften

Migros zu tun. Die Mühlebach AG beliefert sieben Regionalbäckereien des M-Industriebetriebs Jowa sowie sieben Migros-Hausbäckereien mit einer Vielzahl von Mehlsorten. Die Auswahl reicht vom klassischen Weissmehl bis zu Emmer-Vollkornmehl. Allein acht Varianten Biomehl stellt die Mühle für die Migros her. Die Partnerschaft zwischen Jowa und Mühlebach AG reicht bis Anfang der 70er-Jahre zurück. «Damals war die Schweizer Müllereibranche noch extrem reglementiert und von Kartellen beherrscht», erklärt Corinne Mühlebach. «Mein Vater mochte sich nicht damit abfinden, dass seiner Mühle nur bestimmte Produktionsmengen zugestanden wurden.» Der heute 67-jährige Anton Mühlebach wollte die Migros unbedingt als Kundin gewinnen, denn er sah in Gottlieb Duttweilers Unternehmen eine fortschrittliche Kraft, die ebenfalls gegen Monopole kämpfte. «Die Jowa ist seither unsere wichtigste Kundin», hält die heutige Chefin der Mühlebach AG fest. Dank der Partnerschaft mit dem M-Industriebetrieb hat die Aargauer Mühle ihr Angebot an Melhlsorten dauernd ausgebaut. Auch in Zukunft werden die stampfenden Walzenstühle nicht zur Ruhe kommen.

Appenzeller sorgen für Erleuchtung 120 Kilometer weiter im Osten: Manfred Koller (43) ist in oranges Licht getaucht. Es sieht aus, als sei der gelernte Industrielackierer vom Glanz eines prächtigen Sonnenuntergangs umgeben. In Wirklichkeit beugt er sich in einer Werkhalle der Firma Litex AG am Dorfrand von Appenzell über eine grosse Leuchtschrift, deren Abdeckung entfernt ist. Er prüft, ob die vielen orangen Leuchtdioden alle brennen. Dann schraubt er die durchsichtigen Buchstaben aus Plexiglas wieder auf die Grundplatte. Fertig ist ein grosser Migros-Schriftzug, der schon bald irgendwo in der Schweiz den Eingang einer Filiale erhellen wird. Koller, der bei der Litex AG für die Qualitätsprüfung zuständig ist, wird noch oft in orangem Glanz baden können. Die Firma mit 51 Mitarbeitern beliefert die Migros seit 2011 mit Leuchtbuchstaben. Pro Jahr produziert das Unternehmen 40 bis 50 Schriftzüge für die Detailhändlerin. Das Litex-Gebäude steht mitten in einer Appenzeller Postkartenlandschaft

Es ist von Weiden, Voralpenhügeln und Bauernhäusern mit dunklen Holzfassaden umgeben. Trotz ihrer ländlichen, idyllischen Umgebung setzt die Firma bei der Produktion von Leuchtschriften auf modernste Technik: Ma-

Darum bin ich MigrosGenossenschafter Thomas Beerle (43), Oberstufenlehrer, Eggersriet SG: «Genossenschaften sind im Volk breit abgestützt, sie stehen in direktem Kontakt mit den Konsumenten. Anders als Aktiengesellschaften streben sie nicht nur einen möglichst grossen Gewinn an. Bei Genossenschaften erhalten die Kaderleute auch keine übertriebenen Boni und Saläre. Aus diesen Gründen bin ich bei der Migros Genossenschafter und auch Genossenschaftsrat. Ich finde zudem das Migros-Kulturprozent eine sehr gute Einrichtung.»

schinen erhitzen Plexiglasplatten auf 160 Grad, saugen sie nach unten und bringen sie so in die Form von Buchstaben. Die später eingebauten Leuchtdioden (LED) entwickeln kaum Wärme, sind stromsparend, langlebig und darum umweltfreundlich. Jahrzehntelang war die Litex AG auf die Herstellung von Neon-Leuchtreklamen spezialisiert. Weil heute fast alle Auftraggeber Schriften mit LEDBeleuchtung bestellen, war der Traditionsbetrieb in den letzten Jahren zu einer schwierigen Umstrukturierung gezwungen. «In dieser heiklen Phase war der Grossauftrag der Migros eine grosse Hilfe», erklärt Sasha Petschnig (33), operativer Geschäftsführer der Litex AG. «Der Vertrag mit der Detailhändlerin ermöglichte es uns, Schriften mit Leuchtdioden in grossem Stil herzustellen und so den Brückenschlag ins LED-Zeitalter zu schaffen.» Inzwischen hat sich die Litex weitere wichtige Aufträge gesichert. So produziert das Unternehmen zum Beispiel LED-Schriftzüge für die Fluggesellschaft Swiss, die weltweit in Flughäfen zum Einsatz kommen. Die Appenzeller haben allen Grund zum Strahlen. Text: Michael West Bilder: Till Forrer

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Lassen MigrosLeuchtschriften strahlen: LitexMitarbeiter Manfred Koller (links) und der operative Geschäftsleiter Sasha Petschnig.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 39

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Diverse M-Budget-Produkte schlagen ab, während Coca-Cola teurer wird.

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ie Migros sieht sich gezwungen, den Preis von einigen Coca-Cola-Produkten um rund neun Prozent zu erhöhen. Der Gund: Die Detailhändlerin muss der Getränkefirma mehr bezahlen. Coca-Cola begründet dies mit gestiege-


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Am Mittag Abflug mit Emirates via Dubai nach Kapstadt 05.03.13 Ankunft in Kapstadt, Einschiffen, Auslaufen um 16.00 Uhr 06.03.13 Auf See 07.03.13 Walvis Bay, Namibia 08.–14.03.13 Auf See Richtung Kapverden 15.03.13 Mindelo, Kapverdische Inseln 16.03.13 Auf See 17.03.13 Las Palmas, Spanien Ihr Erstklassschiff MSC Opera**** 18.03.13 Auf See 19.03.13 Lissabon, Portugal Vorprogramm Kapstadt 20.03.13 Auf See 21.03.13 Valencia, Spanien 01.03.–05.03.13 im 4* Hotel 22.03.13 Auf See 23.03.13 Genua, Ankunft um 09.00 Uhr inkl. Frühstück nur Fr. 595.Ausschiffung und Rückreise mit 01.03.13 Am Abend Flug mit Emirates via dem Bus in die Schweiz Dubai nach Kapstadt 02.03.13 Ankunft, Transfer zum Hotel Exklusive Aktionspreise 03.03.13 Ausflug Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Jackass * Fr. 100.- Frühbucher-Rabatt Pinguin Kolonie bei Buchung bis am 27.08.2012 04.03.13 Ausflug Franschhoek, Huguenot Kategorie Aktionspreis Monument, Degustation auf dem 5 2-Bett Innen 1795.-* Boschendal Weingut, Fahrt durch 9 2-Bett Aussen 1945.-* das Stellenbosch Gebiet 10 2-Bett Aussen Balkon 2095.-* 05.03.13 Am Mittag Transfer zum Hafen und 11 2-Bett Suite Balkon 2695.-* Einschiffen

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Vorprogramm Garden Route 27.02.–05.03.13 im 4* Hotel inkl. Frühstück nur Fr. 995.27.02.13 Flug mit Emirates nach Kapstadt 28.02.13 Ankunft, Transfer zum Hotel 01.03.13 Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Jackass Pinguin Kolonie 02.03.13 Stellenbosch, Fahrt auf der Route 62 nach Barrydale und Oudtshoorn 03.03.13 Besuch der berühmten Tropfsteinhöhle und einer Straussenfarm 04.03.13 Tsitsikamma Nationalpark, Sunset Cruise in der Knysna Lagune 05.03.13 Mossel Bay, Besuch Diaz Museum, Cape Agulhas, Kapstadt Einschiffen auf die MSC Opera

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Südtirol Dolomiten Grandiose Gebirgswelt auf der grossen Dolomiten-Rundfahrt. Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und nach Brixen.

4 Tage ab Fr. 395.– 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

2. Tag Grosse Dolomitenrundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch. Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie wieder über die Arlbergroute in die Schweiz zurück.

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02. – 05. September B Fr. 425.– 05. – 08. September A Fr. 425.– 16. – 19. September B Fr. 425.– 20. – 23. September A Fr. 425.– 24. – 27. September B Fr. 425.– 30. Sept. – 03. Okt. A Fr. 425.– 04. – 07. Oktober

B Fr. 425.–

08. – 11. Oktober

A Fr. 415.–

14. – 17. Oktober

B Fr. 395.–

21. – 24. Oktober

A Fr. 395.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Das ist alles dabei...

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV

Grosse DolomitenRundfahrt

Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und Brixen

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Annullationsschutz Fr. 22.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–


SCHAUFENSTER 42 |

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BELLA ITALIA

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Viva la dolce vita

Jede Tafelrunde ist mal zu Ende. Ausklingen lässt man sie am besten mit einem köstlichen Dessert, Früchten und Kaffee.

Z

um Standardrepertoire auf dem Dessertwagen in guten traditionellen italienischen Restaurants gehören Profiteroles. Viel zu schade, dass diese spektakulären Windbeuteltürmchen im Schatten des omnipräsenten Überfliegers Tiramisù stehen. Dabei sind diese wörtlich «kleinen Geschenke» mindestens so ein Aufsteller. Allein schon das Reinbeissen bietet ein vielschichtiges Gaumenerlebnis, von der leicht bitteren, dickflüssigen Schokoladensauce über den zarten Widerstand des knackigen Brandteigs bis zur weichen Luftigkeit der Rahmfüllung. Es lohnt sich, die Ofenküchlein selbst herzustellen. An sich keine Hexerei, entscheidend für das Gelingen ist jedoch, dass man die Mengenangaben exakt einhält. Die Gäste werden begeistert sein. Früchte und ein rabenschwarzer Caffè runden das Dessert ab. Texte: Dora Horvath Redaktion: Heidi Bacchilega

Delizio Uno Kapselmaschine, Fr. 77.– statt Fr. 99.–

Während der Bella-ItaliaWochen (7.–20. August) gibts einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Teilnahmekarten finden Sie in Ihrer Migros oder auf: www. migros.ch/bella-italia/de Geschirr des Stardesigners Elio Fiorucci (rechts):  Deko-Zwerge, 16 cm hoch, pro St. Fr. 9.80  Geschirr Zwerge, Porzellan, ab Fr. 4.50

vom 14. bis 20. 8.

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vom 7. bis 20. 8.

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Aktionspreis gültig


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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BELLA ITALIA | 43

Profiteroles

Dessert für 6 Personen

100 g dunkle Schokolade , 1 dl Halbrahm, 3 dl Rahm, 1½ Beutel Rahmhalter, Brandteig: 1 dl Wasser, 1 dl Milch, 80 g Butter, 20 g Zucker, 5 g Salz, 160 g Weissmehl, 200 g Eier (3–4 Stück) 1. Für den Teig Wasser, Milch, Butter, Zucker und Salz aufkochen. Mehl im Sturz zugeben. Masse mit einer Kelle rühren, bis sich der Teig als Klumpen vom Pfannenboden löst und sich am Boden ein feiner Belag bildet. Teig in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis er handwarm ist. Eier nacheinander unter den Teig rühren. Der Teig sollte weich, glänzend und geschmeidig sein. Der Teig kann noch warm verarbeitet werden. 2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Vom Teig mit Hilfe von 2 Teelöffeln baumnussgrosse Stücke abstechen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. In der Ofenmitte 35–40 Minuten backen. Im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen 10 Minuten ruhen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 3. Schokolade im Halbrahm bei kleinster Hitze unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen. Rahm mit Rahmhalter steif schlagen. In einen Dressiersack mit glatter Tülle füllen. Profiteroles mit Rahm füllen. Dazu mit der Tülle in den Boden der Profiteroles ein kleines Loch stechen. Je 4–5 Stück aufeinander stapeln. Warme Schokoladensauce darübergiessen. Sofort servieren.

Bilder: Marco Aste, Styling: Mirjam Käser

Zubereitung 40 Minuten + ca. 35 Minuten backen Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 43 g Fett, 34 g Kohlenhydrate, 2400 kJ/570 kcal

Amarello-Törtli, 75 g, Fr. 1.10

Premium Schichtdessert Schokolade, 110 g, Fr. 1.95 statt Fr. 2.30

Melone Cantaloupe, Italien, per Stück, aktueller Tagespreis

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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HAFER-BETA-GLUCAN | 45

Snack mit Herz

Die neuen Blévita-Snacks mit Dinkel und Honig schmecken nicht nur gut, sie tun auch gut. Dank einer Haferkleie mit viel Beta-Glucan. Was kann diese neuartige Haferkleie, was normaler Hafer nicht kann?

Beta-was?

Beta-Glucan ist eine wasserlösliche Pflanzenfaser (Ballaststoff), die natürlicher Bestandteil der Haferkleie ist. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass HaferBeta-Glucan den Cholesterinspiegel senkt. Produkte mit dem Beta-GlucanHerz enthalten deutlich mehr HaferBeta-Glucan als normale Haferkleie. Weitere Informationen unter: www.friendoatwell.ch

Blévita HaferHonig, 6 Portionen, 216 g, Fr. 3.90*

Bild: Claudia Linsi

* Neuheitenaktion bis 20. August mit 20x CumulusPunkten.

Hafer ist gesund, das wissen wir schon lange. Aber was ist denn so speziell an den neuen HaferBeta-Glucan-Produkten? In den Produkten mit dem Herz-Logo wird eine spezielle Haferkleie verwendet. Und zwar eine, bei welcher der Gehalt an Beta-Glucan rund fünfmal höher ist als in herkömmlicher Haferkleie – er beträgt nämlich 28 statt 5 Prozent.

BetaGlucan

Warum hat diese Haferkleie einen höheren Gehalt an Beta-Glucan als normale Haferkleie? Das Geheimnis liegt in einem speziellen Mahlverfahren, das dem Hafer Stärke entzieht – dadurch steigt der Anteil an Beta-Glucan in der Kleie.

Hafer Cholesterin Was nützt mir Beta-Glucan? Schon drei Gramm HaferBeta-Glucan täglich können den Cholesterinspiegel im Blut nachweislich senken. Ein hoher Cholesterinspiegel ist einer der Risikofaktoren für Erkrankungen der Herzkranzgefässe.

Ist BetaGlucan denn natürlich? Ja! Dem Hafer werden keinerlei künstliche Stoffe beigemischt. Das Beta-Glucan in der Haferkleie stammt zu 100 Prozent aus natürlichem Hafer.

Natürlich


Rezept und Foto: www.saison.ch

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Mozzarella, Bio 150 g

2.25

Zutaten: 20 g Pinienkerne, 2 Knoblauchzehen, 1 Bund Basilikum, 1 dl Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2 Mozzarellas à 150 g, 4 Tomaten à ca. 150 g (z. B. San Marzano), Aceto balsamico nach Belieben Zubereitung: Pinienkerne in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett leicht anrösten. Mit dem Knoblauch fein hacken. Basilikumblätter abzupfen, fein schneiden. Alles mit dem Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mozzarellas und Tomaten in Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten. Mit Öl beträufeln und sofort servieren. Nach Belieben wenig Balsamico darübergeben. Dazu passt Brot. Zubereitungszeit ca. 15 Minuten Pro Person ca. 18 g Eiweiss, 43 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 2050 kJ/490 kcal

Pinienkerne, Bio 100 g

5.30

Basilikum pro Beutel Aktueller Tagespreis


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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FOOD | 47

GUT & GÜNSTIG

Gefüllte Peperoni

für circa Fr. 10.70

Mittagessen für 4 Personen ■ 2 gelbe und 2 rote Peperoni von oben nach unten halbieren und Samen entfernen. Circa Fr. 4.50 ■ 300 g Doppelrahmfrischkäse mit einem Esslöffel Thymianblättchen, 2 Esslöffeln Olivenöl und 4 Esslöffeln gerösteten Pinienkernen verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 4.70 ■ Mischung in die Peperonihälften füllen und mit je einer Scheibe Mozzarella belegen. Circa Fr. 1.50 ■ 25 Minuten bei 180 °C im vorgeheizten Backofen backen, bis der Käse zerlaufen ist, die Peperoni leicht gebräunt sind. Tipp: Sie können die Peperoni für circa 10 Minuten auch auf den Grill geben.

Mediterrane Peperoni werden mit Frischkäse und Thymian gefüllt.

Für faule Köche Schnelle Creme Buchstäblich im Handumdrehen, nämlich in einer Minute, ist die Kids Erdbeercreme angerührt. Pro Beutel benötigt man einen halben Liter kalte Milch. Beutelinhalt mit der Milch mischen, kalt stellen und mit den bunten Schokolinsen dekorieren – fertig ist die Kindercreme. Kids Erdbeercreme, 210 g, 2 Beutel inkl. Schokolinsen, Fr. 3.30* * In grösseren Filialen.

Jetzt noch besser Ein Wasserkocher ist alles, was man braucht, um den Bauch mit einem heissen Snack zu füllen. Subito Hot Snack gibt es in sieben verschiedenen Varianten. Bei vier bestehenden Sorten wurden die Rezepturen und das Verpackungsdesign verbessert. Ausserdem wurden drei neue Snackvarianten eingeführt. Subito Hot Snack Cheesy, 70 g, Fr. 2.60

Neuartige Kombination Der Jasmin-Coco-Reis enthält 25 Prozent Kokosraspel, was seinen duftigen Geschmack hervorragend ergänzt. Er ist ein idealer Begleiter zu Thai-Currys. Der Clou: Der Reis wird im Kochbeutel gekocht – so bleibt er schön locker. Auch Kinder werden diesen Reis lieben. Jasmin-Coco-Reis, 500 g, Fr. 4.50* * In grösseren Filialen.

Fein und schnell – auch für Gäste Ob aus der Pfanne oder vom Grill – mit den Black Tiger Crevetten machen Sie auch als Gastgeber eine gute Figur. Pur oder in Risottos und Pastasaucen sind sie ein Genuss. Pelican Black Tiger Crevetten ganz, roh, tiefgekühlt, 500 g, Fr. 10.70


SAISONKÜCHE 48 |

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ROBERT GIRARDET

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Draussen macht alles mehr Spass: Robert Girardet und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger umwickeln die kleinen Kartoffeln mit Speck.

Der Kartoffelmann

Robert Girardet brachte die Amandine-Kartoffel in die Schweiz – und hilft damit sogar Menschen in Afrika. Mit dem Migros-Magazin bereitete er aus den buttrig-zarten Kartoffeln einen feinen Apéro zu.


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saisonküche

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

robert girardet | 57

Robert Girardet halbiert die ungeschälten Kartoffeln. Je eine Kartoffelhälfte, eine Dörrpflaume und Rosmarinnadeln werden vorsichtig mit Speck umwickelt. Die aufgespiessten Kartoffeln kommen auf ein Backblech, das die Köchin zuvor mit Backpapier belegt hat. Darüber kommt wenig Öl – dann ab in den Ofen mit den Spiessli!

N

ach einer Fahrt entlang der Kartoffelfelder kommt man zum Haus von Robert Girardet (58) in Buchillon VD. Von hier aus geniesst man einen freien Blick auf den Genfersee. Die einzigen Gebäude in Sichtnähe sind die Wirtschaftsgebäude, die zu Girardets Kartoffelproduktion gehören. Das Wohnhaus ist grosszügig geschnitten. Kindermöbel und Spielzeug auf dem Weg in die Küche zeugen davon, dass die Enkelkinder der Girardets gern und häufig gesehene Gäste sind. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger findet sich schnell in der Küche zurecht, doch Robert Girardet meint: «Bei dem schönen Wetter können wir auf die Terrasse gehen.» Robert Girardet bringt einen grossen Korb seiner feinen Schätze. Die Frühkartoffeln der Sorte Amandine stammen ursprünglich aus der Bretagne. Seit 1999 gibt es sie auch in der Schweiz. Girardet hat sie damals eingeführt. Wenn es um die Amandine geht, gerät der studierte Agrarökonom ins Schwärmen: «Sie hat eine schöne gelbe Farbe, für eine Kartoffel eine sehr schöne Form, und es kommt einem so vor, als habe man nicht nur eine Kartoffel im Mund, sondern auch gleich etwas Butter dazu — so vollmundig und fein ist ihr Aroma.» Die Köchin verschwindet jetzt doch wieder in der Küche, um die Kartoffeln vorzukochen und die Dipsauce zuzubereiten. Sie lächelt, als Robert Girardet erklärt: «Die müssen nicht so lange kochen wie normale Kartoffeln.» Er empfindet das als grossen Vorteil, wo doch viele Leute heutzutage viel lieber zu Pasta greifen, weil sie so viel zeitsparender

zuzubereiten sei. «Man kann die Amandine auch in der Mikrowelle zubereiten — je nach Wattstufe zwischen sechs und acht Minuten, schon sind sie fertig», weiss Girardet von eigenen Versuchen zu berichten. Die Amandine-Kartoffel entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Liebling in Schweizer Küchen — auch viele Profiköche haben die kleine Knolle gern. Im internationalen Jahr der Kartoffel 2008 überlegten sich Robert Girardet und einige Kollegen deshalb, den Erfolg zu teilen. Seitdem unterstützen die Amandine-Bauern mit jährlich 5000 Kilo Saatkartoffeln Menschen in Niger und

Aufgetischt ■ Was haben sie auf Vorrat? Kartoffeln, Milch, Zwiebeln, Biskuits, schokolade und im tiefkühler Fleisch und glace. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Jeden tag. ■ kochen ist für sie … … anderen eine Freude bereiten. Ein schöner Moment für mich, wenn ich in der Küche stehe. ■ Was würden sie nie essen? Ich esse alles, mag aber Blutwurst und Kutteln nicht. ■ Mit wem würden sie gern mal essen gehen? Mit dem biblischen Josef, dem sohn von Jakob. Würde man seine wirtschaftlichen Prinzipien anwenden, hätten wir heute sicherlich weniger Probleme.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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ROBERT GIRARDET | 59

seit 2012 auch im Senegal. Die Kartoffeln werden in Kleinmengen zugeteilt, kundige Einheimische helfen ihren Landsleuten, die Kartoffeln anzubauen. «Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.»

Hilfe zur Selbsthilfe – mit der Kartoffel gehts Girardet, der sich als Vizepräsident in der Organisation Agro Sans Frontière engagiert, reist zweimal jährlich nach Afrika, um sich ein Bild von den Projektfortschritten zu machen. «Jetzt, nach gut vier Jahren, hat auch die Regierung im Niger unsere Bemühungen anerkannt. Vor allem, weil es von Einheimischen für Einheimische ist. Wir können mit unseren Projekten nicht alle Probleme lösen, aber für die Leute, die wir unterstützen, ist es entscheidend», sagt er bescheiden. Für ihn ist es wichtig, helfen zu können. Er freut sich, wenn er und seine Kollegen etwas bewirken. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger bringt die gekochten Amandine, und schon kann Robert Girardet Dörrpflaumen und Rosmarin auf die halbierten Kartoffeln legen. Dann umwickelt er sie mit Bratspeck und bringt das Blech zum Ofen. Wir nutzen die Zeit, um auf ein Kartoffelfeld zu gehen. Das milde Klima am Genfersee bietet den Feldfrüchten beste Wachstumsbedingungen. Ein weiterer Vorteil für den Kartoffelbauern: Die Amandine benötigt bis zur Ernte rund drei Wochen weniger als herkömmliche Kartoffeln. Und sie behält ihre Eigenschaften, sodass sie auch nach längerer Lagerung noch so zart ist wie nach der Ernte. Köchin Janine Neininger mahnt zur Rückkehr an den Ofen. Nach einer knappen Viertelstunde sind die Kartoffeln schon fertig. Kleine Exemplare verschwinden auf einmal im Mund. Keine einzige Kartoffel bleibt übrig. An Kartoffeln kann sich eben auch ein Kartoffelproduzent nicht satt essen. Text: Claudia Schmidt Bilder: Laurent de Senarclens

www.amandine.ch

Apéro für 4 Personen, 16 Stück

Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 15 Minuten braten Pro Person ca. 18 g Eiweiss, 34 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/ 540 kcal

Pflaumen-Speck-Kartoffeln mit kalter Peperonisauce ZUTATEN 8 kleine festkochende Kartoffeln, z. B. Amandine, ½ Bund Rosmarin, 16 getrocknete Pflaumen, 16 Specktranchen, 16 Zahnstocher, 2 EL Olivenöl, Fleur de sel, Pfeffer Peperonisalsa: 1 rote Peperoni ca. ½ Peperoncino 2 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen 0,4 dl Gemüsebouillon 2 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1. Kartoffeln in der Schale circa 20 Minuten weich kochen. 2. Für die Salsa Peperoni und Peperoncino halbieren und entkernen und in Würfel schneiden. Beides im Öl circa 10 Minuten braten, bis die Schalen Blasen werfen und leicht braun sind. Knoblauch dazupressen und mitbraten. Mit Bouillon ablöschen und circa 3 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Rosmarin in circa 3 cm lange Stücke schneiden. Kartoffeln der Länge nach halbieren. Mit je 1 Pflaume und Rosmarin belegen, mit 1 Specktranche umwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem Öl beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte 10–15 Minuten braten. Kartoffeln mit der Peperonisalsa servieren. TIPP Kartoffeln lauwarm oder kalt servieren.

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KÜCHENKUNDE 60 |

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ITALIENISCH GENIESSEN

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Zucchetti Zucchetti gibt es in vielen Farben und Formen, die sich aber im Geschmack kaum unterscheiden. Sie lassen sich nicht nur mit Gehacktem füllen, auch ins Weissweinrisotto passen sie super.

Broccoli

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Italianità vom Feinsten

Italien, das heisst Sonne, Meer, Geselligkeit und ein feines Glas Wein. Und es heisst auch Kalbshaxen mit Risotto Milanese, Bruschettas mit frischen Tomaten und Basilikum oder eine herrliche Minestrone.

V

on der piemontesischen Küche mit ihren Zutaten aus den Wäldern und Bergen bis hin zu den arabisch anmutenden Gerichten Siziliens bietet jede Region eine riesige Fülle an traditionellen Spezialitäten. Darum eines gleich vorweg: Schaut man sich in den Kochtöpfen des Landes um, gibt es weit mehr zu entdecken als Pizza und Pasta. Die Mailänder schwören auf Risotti und fantasievolle Gemüsesüppchen, in

Ligurien liebt man Pesto und Ravioli, in den Tälern der Abruzzen kommen die scharfen Pfefferschoten in Spaghetti «aglio, olio e peperoncini» und «Penne all arrabbiata» zum Einsatz, und auf Sardinien ist die Königin der Küche zweifelsohne die Tomate. Die sonnengereiften Früchte werden in alle Welt verschickt, ob als Tomatenpüree, Sugo, Pesto, getrocknet oder in Öl eingelegt. Interessant ist, dass in Italien fast viermal so viel Gemüse gegessen wird wie

bei uns. Ganz oben auf der Liste stehen Fenchel, Stangensellerie, Krautstiel, Mangold, dicke Bohnen, Broccoli, Tomaten und Zucchetti in allen Variationen. Hinzu kommen je nach Region Pilze, wilde Spargeln und Marroni. Gemüse wird roh als Salat gegessen, zu deftigen Suppen und Saucen gekocht oder einfach in etwas Olivenöl geschmort, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und mit den Mittelmeerkräutern Basilikum, Salbei, Thymian und Rosmarin verfeinert. Ich persönlich schwöre auf Tagliatelle con Tartufi (Nudeln mit Trüffel), Kalbsinvoltini (Fleischvögel) mit gebratenen Zucchettischeiben gefüllt, geschmorte Ossobucchi (Haxen) oder insalata di coniglio (Chüngelisalat). Und seit ich bei einer Nonna im Süden nach dem Essen eine süsse Fenchelknolle bekommen habe, ist mir auch klar, warum man dort mehr Gemüse isst als bei uns.

Bilder: Getty Images, iStockphoto (2), Fotolia (2)

Broccoli wird vor allem in der Gegend von Verona angebaut. Er wird noch knackig in diversen Pastagerichten, Eintöpfen und Suppen verwendet. Hervorragend schmecken Broccoliröschen als Salat mit einer milden Sardellen-Vinaigrette. Unbedingt ausprobieren!


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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ITALIENISCH GENIESSEN | 61

Artischocken Die kleinen, zarten Artischocken heissen auf Italienisch Carciofi . Sie werden geputzt, geviertelt und mit Zwiebeln, Knoblauch und frischen Gewürzen kurz in Weisswein geschwenkt. Mit Tomatenwürfeln verfeinern und fünf Minuten köcheln lassen. Schmeckt kalt oder warm wunderbar zu Pasta.

Tomaten Tomaten sind die absoluten Klassiker der italienischen Küche: als Sauce auf der Pizza und mit Pasta vermengt, mariniert in Salaten, als Bruschetta oder eingekocht als Sugo zu Fisch und Fleisch. Ohne Tomaten geht in Italien gar nichts.

Krautstiel Krautstiel wird als Gemüsebeilage zu vielen Fleischgerichten oder gebratenem Fisch gereicht. Aber natürlich schmeckt er auch solo grossartig. Ob als Krautstielgratin zu einer Lasagne verarbeitet oder nur in Olivenöl geschwenkt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt – Krautstiel ist herrlich.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 63

NEWS

Zehntes Atelier für Alte Musik in Gruyères: Johann Sebastian Bach Die zehnte Ausgabe des Ateliers für Alte Musik in Gruyères ist dem Grossmeister Bach gewidmet. Auf dem Programm steht eine Gesamtaufnahme der Kantaten-Arien mit Violoncello piccolo obbligato. Konzerte:  24. August: Sonaten für Schossgeige und Cembalo, Emmanuelle Guigues und Bruno Procopio  25. August: Jovanka Marville, Cembalo

 26. August: Gesamtaufnahme der Kantaten-Arien mit Violoncello piccolo obbligato, Hanana Hager und Genève Gli Angeli. Vom 19. bis 25. August können im Geigenatelier im Schloss Gruyères Instrumente und Fotos in der Kunstgalerie Le Cavalaire angesehen werden. Informationen: www.anselmus.ch

19. bis 25. August in Gruyères: Hommage an J. S. Bach.

Startschuss für die Groupe-E-Tour

Zum ersten Mal wird im Freiburgerland ein Etappenlauf für Jung und Alt ausgetragen.

Können eine Stärkung gut gebrauchen: Die Kinder an der Kids-Tour. Sie erhalten kostenlosen Eistee und einen Farmer-Riegel.

Lauf- oder Walking-Begeisterte können an einer oder an mehreren Etappen der Groupe-E-Tour teilnehmen.

Bilder: Robin Nyfeler, Stéphane Gerber

D

ie Organisatoren der BCN Tour des Kantons Neuenburg exportieren das Event in die Freiburger Region. Zwischen dem 29. August und dem 26. September können Laufbegeisterte immer mittwochs an den fünf Etappen der ersten Groupe-E-Tour teilnehmen. Der Startschuss für die erste Etappe fällt am Mittwoch, den 29. August, um 19 Uhr in Gurmels. Auch in Plaffeien, Estavayer-le-Lac, Siviriez und Freiburg macht die Groupe-E-Tour halt. Das ist vor allem dem Einsatz lokaler Unternehmen zu verdanken, die eine Kantine or-

ganisieren, in der sich die Läufer stärken können. Lauf- oder Walking-Begeisterte können an einer oder an mehreren Etappen teilnehmen.

Die Migros ist als Verpflegungssponsorin mit dabei Anmeldungen sind bis zum Start der ersten Etappe vor Ort möglich. Idyllische Landschaften entdecken, gesellige Momente geniessen, die Kinder zur Kids-Tour begleiten, alleine oder in der Paarkategorie antreten: Die Groupe-ETour ist ein absolutes Muss für Laufbe-

geisterte. Bei der Ankunft im Ziel stehen mobile Duschen, eine spezielle Beschilderung für Kinder und vieles mehr zur Verfügung, und die Teilnehmer können kostenlos Etappenfotos herunterladen. Die Migros ist Verpflegungssponsorin und versorgt die Teilnehmer mit Mineralwasser, Eistee und Farmer-Riegeln. Ryffel Running by SportXX Migros beteiligt sich als Gold-Sponsor an der Veranstaltung. An der Tour teilzunehmen, bedeutet, den Kanton Freiburg mit seiner vielseitigen Landschaft kennenzulernen. Text: MMo


MigroS-Magazin | Nr. 33, 13. AuguSt 2012 |

ihre region

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MigroS neuenBurg-freiBurg | 65

Das neue allgemeine Programm der Klubschule umfasst ein nationales und ein regionales Programm sowie je eine Broschüre zu den sechs Bildungsbereichen.

Eine neue visuelle Identität

Die Klubschule Migros bekommt ein neues Erscheinungsbild, sowohl im Internet als auch auf dem Papier.

D

ie bisherige Präsentationsform des Kursangebots der Klubschule Migros wurde einem Lifting unterzogen. Die Bezeichnungen Freizeit und Business sind verschwunden. Alle Kurse, die mit diesen Rubriken verbunden waren, sind unter ein und derselben Marke Klubschule Migros zusammengefasst, um die Präsentation einfacher, klarer und einheitlicher zu gestalten. Das allgemeine Programm ist in drei Formen unterteilt. Der Inhalt der Kurse wird darin kurz und bündig in einfacher Sprache erklärt.

Sechs Broschüren – eine pro Bildungsbereich Darüber hinaus gibt es ein regionales Programm, das für die Genossenschaft gedruckt wird und einen detaillierten Bild: Kost

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Überblick über das Angebot der vier Klubschulen und der zwei Regionalstellen bietet. Darin sind alle nützlichen Informationen enthalten. Neu werden auch sechs Broschüren herausgegeben, eine für jeden Bildungsbereich – Sprachen, Bewegung und Gesundheit, Kultur und Kreativität, Informatik und neue Medien, Management und Wirtschaft sowie Ausbildungen mit Diplom –, in denen das Angebot im Detail beschrieben wird. Ebenso wurde die Internetseite www. klubschule.ch umgestaltet. Auf der Startseite sind die sechs Bildungsbereiche erkennbar. Dank der neuen Präsentation finden sich die Besucher besser zurecht, die Seite bietet einfacheren Zugang und eine benutzerfreundliche Navigation. Text: Pascal Vuille

Wo die Broschüren erhältlich sind Die Broschüre mit dem allgemeinen regionalen Programm wurde zum Schulstart der Klubschule der 32. Ausgabe des Migros-Magazins beigelegt. Selbstverständlich liegt sie auch in allen Klubschulen und Regionalstellen auf, ebenso die verschiedenen spezifischen Broschüren. Wer sie nicht persönlich abholen kann, kann die Nummer 058 568 83 50 anrufen und sich seine Exemplare zusenden lassen. Internetversierte können die Dokumente mit wenigen Mausklicks im PDF-Format herunterladen ‒ einschliesslich des allgemeinen nationalen Programms ‒ auf: www.klubschule.ch.

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


KLUBSCHULE 2012-2013

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Mit der Unterst端tzung des Migros-Kulturprozent


MigRos-Magazin | NR. 33, 13. AuGuST 2012 |

ihRe Region

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MigRos neuenbuRg-fReibuRg | 67

Anna-Maria Isgro kocht italienisch, um mit ihrer Kultur in Kontakt zu bleiben.

Ehrengast Italien

Im Rahmen der beiden Italienwochen in der Migros gewährt Anna-Maria Isgro einen Einblick in ihre Küche.

D

as Halbfinale der Fussball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Italien steht kurz bevor, als Anna-Maria, gebürtig aus Messina, das Migros-Magaz in ihrer Küche empfängt. Dort duftet es nach Sizilien, der Region, dessen delikaten Akzent sie sich bewahrt hat.

Was ist Ihre Aufgabe bei der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg?

Ich arbeite seit achtzehn Jahren für die Abteilung Marketing und Logistik im Bereich Obst und Gemüse und fühle mich dort sehr wohl. Da wir Produkte «Aus der Region. Für die Region.» bevorzugen, stehe ich in engem Kontakt mit den ProduWas vermissen Sie von Ihrem Heimatland? zenten. Die Sonne, das Meer und die Familie. Da ich sehr gerne koche, bereite ich typische Gerichte aus meinem Land zu, Pasta oder hausgemachte Lasagne zum Beispiel. Italienisch zu kochen, bietet mir die Möglichkeit, mit meiner Kultur in Kontakt zu bleiben.

«Viele Migros-Produkte erinnern mich an meine Heimat.»

Was mögen Sie an der Schweiz?

Bilder: Monique Jüni

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Die Ruhe, die Organisation, den Respekt. Ich bin hier gut integriert, und es würde mir schwerfallen, nach Italien zurückzukehren. Und was die Schweizer Küche angeht: Ich mag sehr gerne Chicorée mit Schinken, Gratin und gefüllten Cervelat.

Welche italienischen Produkte findet man bei der Migros?

Pasta von Agnesi, Olivenöl von Monini, Cantaloup-Melonen, Uva-ItaliaTrauben, Grissini, Provolone, Parmiggiano Reggiano, Parmaschinken oder Pesto alla genovese. Jede Menge Produkte, die mich an meine Heimat erinnern. Text: Pascal Vuille

Die Zutaten für Anna-Maria Isgros einfache, aber köstliche Tomatensauce. Rezept

Tomatensauce della mamma

Anna-Maria Isgro verrät das Rezept für Tomatensauce alla moda Isgro, das sie von ihrer Mutter geerbt hat: Bis zum Stielansatz reife Tomaten wählen, vorzugsweise von der Sorte San Marzano oder Romana. Die Tomaten waschen, in Stücke schneiden und in Streifen geschnittene rote Zwiebeln und frischen Basilikum beifügen. Zwanzig Minuten köcheln lassen und durch ein Passiergerät pressen. Mit einer Prise Salz und Pfeffer und einem Spritzer kalt gepressten Olivenöls würzen und so lange weiterkochen, bis die Sauce sämig wird. Nach Geschmack kann die Sauce mit Chili (arrabbiata), Speck (matriciana) oder Hackfleisch (bolognese) verfeinert werden. Buon appetito!


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1. Tag / Zürich – Antalya: Abflug von Zürich nach Antalya, wo Sie bereits nach knapp 3½ Stunden landen und von der Reiseleitung empfangen werden. Transfer zum Hotel in Antalya. 2. Tag / Antalya – Konya – Mevlana: Beginn Ihrer Rundreise mit einer Fahrt durch das gewaltige Taurus-Gebirge und abwechslungsreiche Landschaften nach Konya, der ehemaligen Hauptstadt des Seldschuken-Reiches. Hier besuchen Sie das berühmte Mevlana Kloster mit eindrücklichem Museum, wo der Orden der tanzenden Derwische gegründet wurde. Übernachtung in Konya. 3.Tag / Konya –Serhatli – Kappadokien: Am Morgen Besuch von Sultanhani, der besterhaltenen Karawanserei (Herberge aus dem Mittelalter). Anschliessend Fahrt durch die bizarre Vulkan- und Tuffkegellandschaft ins Herzen Kappadokiens, wo Sie Ihr Hotel für die nächsten 3 Nächte beziehen. Kappadokien gehört zum inneranatolischen Hochland und ist von allen Seiten von Gebirge eingeschlossen. Dazwischen liegt eine Landschaft von beeindruckender Schönheit. Vulkanische

Eruptionen veränderten die Gegend kontinuierlich. Das Resultat sind bizarre Steinformationen und atemberaubende Landschaftsbilder. 4. Tag / Kappadokien: Heute bestaunen Sie das „Weltwunder Kappadokien“ mit ihren beeindruckenden Mondlandschaften. Kappadokien war auch das Zentrum des Christentums in der frühchristlichen Zeit. Die damalige Bevölkerung baute hier Höhlen, Klöster und riesige, unterirdische Städte, in denen bis 40’000 Menschen lebten. 5. Tag / Kappadokien – Göreme: Fahrt durch das Göreme-Tal, Besichtigung der mit Fresken geschmückten Höhlenkirche (UNESCO-Kulturdenkmal), der Höhlenwohnungen, Felsenkirchen und Besuch eines Handwerkzentrums mit Einblick in die traditionelle Verarbeitung lokaler Produkte. 6.Tag / Göreme – Obrukhan: Wir verlassen Kappadokien und fahren zur berühmten Seldschukischen Karawanserei Obrukhan. Weiterfahrt durch das wunderschöne Taurusgebirge Richtung Antalya, wo Sie die letzten 2 Nächte verbringen. 7.Tag / Antalya: Geniessen Sie den heutigen Tag in der kontrastreichen Stadt Antalya, wo Ihnen die Reiseleitung, unter anderem, den malerischen Hafen und den bunten Basar zeigt. Abschliessend Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag / Rückflug Antalya – Zürich oder Beginn Ihrer Verlängerungswoche: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich oder Transfer zu Ihrem Verlängerungshotel in Belek.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

MIX | 69

IT’S A WILD WORLD Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Frauenkirche, Zwinger, Punks und Old Surehand

Bilder: Imagao-Stock, Martin Krok, Landesbühnen Sachen

Das deutsche Bundesland Sachsen und vor allem seine Hauptstadt Dresden werden bei Schweizern immer beliebter. In den letzten zehn Jahren stieg die Besucherzahl um 70 Prozent auf knapp 53 000 (2011). Bis Mai 2012 legten die Eidgenossen um weitere 26 Prozent zu. ■ In der Stadt an der Elbe sticht die malerische Altstadt mit der Frauenkirche hervor. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 2005 wieder eröffnet. Restaurierungskosten: 132 Millionen Euro. Der Zwinger ist das wichtigste Bauwerk des Spätbarocks, wo der legendäre Kurfürst August der Starke im 18. Jahrhundert rauschende Feste gab. Ein weiterer Höhepunkt sind die Semperoper und das Schatzkammermuseum: Wer nicht gerne ansteht, bestellt sich Eintrittsbillette für das Grüne Gewölbe im Internet unter www.skd.museum. Es ist eines von über 40 Museen in Dresden. ■ Bei vielen Touristen nicht auf dem Programm ist der Stadtteil Neustadt, wo zur DDR-Zeit Punks und Alternative lebten. Heute tummelt sich in Neustadt die Szene mit Boutiquen, Restaurants und Bars. Die Alaunstrasse ist die Pforte zum Bermudadreieck.

■ Zum 100. Todestag von Karl May führt

die Felsenbühne Rathen bis zum 16. September «Old Surehand» auf. Den Kurort erreicht man mit der S-Bahn vom Dresdner Hauptbahnhof in 40 Minuten. ■ Gut zu wissen: Easyjet fliegt ab Basel nach Dresden, die Bremer OLT Express ab Zürich. Am 1. April 2012 eröffnete das Swissôtel Am Schloss.

Die Schweiz fährt auf InterRail ab

Das All-Inclusive-Zugsbillet InterRail wird heuer 40 Jahre alt und ist beliebt wie eh und je.

D

er Mythos InterRail lebt: in einem Monat möglichst viele Orte in möglichst vielen Ländern sehen, mit dem Zug aufs Geratewohl weiterreisen und viele Leute kennenlernen, liegt immer noch im Trend. Auch in der Schweiz: Von den 2011 insgesamt 236 000 verkauften Pässen wurden 15 Prozent hierzulande verkauft, Tendenz steigend. «InterRail bedeutet Abenteuerreise, Spontaneität und Entdeckungslust», sagt Monika Bandi (29), Leiterin der Forschungsstelle Tourismus an der Uni Bern. Nachdem das günstige Reiseticket 1972 versuchsweise für Jugendliche unter 21 Jahren in 21 europäischen Ländern eingeführt worden war, erlangte das günstige Zugfahren bald Kultstatus. «Es gehörte dazu, nach Abschluss von Lehre, Mittelschule oder Gymnasium auf InterRail zu gehen.» Bis 1994 lag die Alterslimite bei 26 Jahren, und viele Junge sagten sich: Besser jetzt als nie.

Seither hat sich einiges geändert: nebst dem ursprünglichen Monatspass gibt es Pässe für einzelne Länder, kürzere Gültigkeitsdauer, die Option 1. Klasse. Und ganz wichtig: Die Altersbeschränkung wurde aufgehoben. Das InterRail ist aber noch immer jung: 79 Prozent der Käufer sind unter 26-jährig. Und es ist nach wie vor Kult, mit wenig Geld möglichst weit zu kommen, viel zu erleben und Freundschaften fürs Leben zu schliessen. Egal ob jung oder alt, 1. oder 2. Klasse, lange oder nur zwei Wochen, InterRail ist und bleibt ein einzigartiges Erlebnis. Wer einmal auf InterRail war, erzählt auch 20 Jahre später noch gerne davon oder macht sich Jahre später erneut auf, mit dem Zug Europa zu erobern. Text: Claudia Langenegger

www.facebook.com/MigrosMagazin Wäre wochenlanges Spontanreisen im Zug etwas für Sie? Die Umfrage.

Abenteuer fürs Leben: Mit InterRail quer durch die Länder reisen erfreut sich weiter steigender Beliebtheit.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

MEIN GARTEN

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5 FRAGEN Gartenexpertin Haia Müller braucht einen Kleinkran.

«Wer über 18 ist, kommt leicht zu einer Waffe»

Waffenmissbrauch ist auch bei uns ein brisantes Thema: In jedem vierten Schweizer Privathaushalt steht eine Waffe – im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel. Mehr als die Hälfte der zwei Millionen Waffen sind Armeewaffen.

Jetzt habe ich das Geschenk

Vor Kurzem habe ich mir das schwergewichtigste Geschenk meines Lebens gemacht. Es ist 2,13 Meter lang, rund 40 Zentimeter breit und ebenso tief und wiegt geschätzte 400 Kilogramm. Und genau das war das Problem. Manchmal — so weiss der Volksmund — ruft eines dem andern. Bei mir schrie der Garten lauthals nach einer Ummöblierung. Denn nachdem ich den grossen Esstisch von Osten nach Süden gezügelt hatte, wirkte der Kiesplatz verwaist. Ich erinnerte mich an meine Gartenarchitektin, die mir erklärte, dass man auch im Freien Räume schaffen müsse, um sich wohlzufühlen. Mein neues grünes Zimmer bekam also eine Rückwand aus Chinaschilf. Davor stehen eine rot gestrichene Gartenbank und ein kleiner Tisch: mein Frühstücksplatz. Was fehlte, war eine Seitenwand. Meine Nachbarin hatte die Idee, doch «etwas mit Wasser» zu machen. Ich versuchte es mit Töpfen, fand das Resultat aber unbefriedigend. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach etwas Passenderem und wurde auch fündig. Nur stand der alte Sandsteintrog leider in Freiburg im Breisgau. Irgendwie werden wir das Problem schon lösen, dachte ich mir. Wie, wusste ich allerdings nicht, denn mein Garten hat keine Zufahrt, rundherum ist er geschützt durch Hecken und Häge. Zum Glück habe ich handwerklich geschickte Freunde, die solche Herausforderungen lieben. Stundenlang diskutierten sie mögliche Lösungen, verwarfen sie und fanden am Schluss einen zwar mühevollen, aber letztlich erfolgreichen Weg. Sie hievten den Trog mit einem Minikran über den Hag und zogen ihn in schweisstreibender Arbeit an seinen Platz. Da steht er jetzt. Etwas verwittert und wunderschön, der perfekte Abschluss für mein idyllisches Freiluftzimmer.

1

Chantal Galladé, wie einfach erhält man in der Schweiz eine Waffe?

Wer über 18 ist und keinen Eintrag im Strafregister hat, kommt leicht zu einer Waffe. Ein Einzelner kann ein ganzes Arsenal an Waffen zusammentragen, indem er sie in verschiedenen Kantonen kauft, denn es gibt kein zentralisiertes Waffenregister.

Chantal Galladé (39) ist Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommissionen des Nationalrats.

2

Wird diese lockere Gesetzgebung auch ausgenutzt?

Auch nach dem Amoklauf von Aurora: Gun Shows bleiben in den USA beliebt (www.bernerzeitung.ch vom 30. Juli).

Ist es denn bei uns genau so einfach, an Waffen zu kommen, wie in den USA?

heitspolitik des letzten Jahrhunderts. Die Verfügbarkeit von Waffen begünstigt den Missbrauch. Jährlich gibt es um die 300 Schusswaffentote, davon etwa die Hälfte durch Armeewaffen. Grösstenteils sind dies Suizide.

Ja. In der Schweiz sind insgesamt rund 600 000 Privatwaffen in den kantonalen Informationssystemen registriert, zudem sind schätzungsweise 240 000 unregistrierte Feuerwaffen im Umlauf.

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Das nicht. In den USA sind Waffen sehr einfach erhältlich. Der Waffenbesitz wird nach wie vor als Grundrecht gehandhabt, und das Notwehrrecht — das Recht, sich aus Angst mit einer Schusswaffe zu wehren — ist stark verankert. Das gibt es in der Schweiz so nicht. Es ist aber bedenklich, dass hierzulande über eine Million Armeewaffen zu Hause aufbewahrt werden, was immer wieder zu Todesfällen und Drohsituationen führt.

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Warum will denn das Schweizervolk die Armeewaffen zu Hause lagern?

Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Aufbewahren am Wohnort ist widersinnig. Es beruht auf einer Sicher-

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Sehen Sie die Gefahrvon Amokläufen auch in der Schweiz?

Die Gefahr ist da, es gab sie und gibt sie immer wieder, wenn auch in schwächerem Ausmass. Grundsätzlich gibt es in einer Gesellschaft mit guten Zukunftsperspektiven für den Einzelnen auch weniger Gewalt. Eine ebenso wichtige Rolle spielt die Gesetzgebung: Laut internationalen Studien führt ein strengeres Waffengesetz zu einer Abnahme von Suiziden und Tötungsdelikten. Interview: Claudia Langenegger

Den ganzen Beitrag von Bernerzeitung.ch lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Saisonal einkaufen und kochen? Ideal! Die Gestelle in den Läden sind voll von saisonalen Produkten. Dank Freilandproduktion, kurzen Transportwegen und Lagerzeiten schmecken sie auch am besten. Derzeit sind Bohnen, Gurken, Kefen, Peperoni und Tomaten reif. Auch Beeren haben Hochsaison. Das lohnt sich. Für

den Gaumen wie für die Ökologie. Je nach Produktionsart und Transportweg verbrauchen importierte Früchte und Gemüse bis zu 50 Mal mehr Erdöl. Saisontabellen für Früchte und Gemüse finden Sie auf: www.wwf.ch/essen


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leben

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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Migros-bank-ratgeber

Wenn das Pendel zurückschlägt Wer gut schlafen will, kauft Obligationen, sagt ein Sprichwort. Stimmt das oder gibt es auch hier Gefahren?

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

In nur einem Jahrzehnt erlebten wir eine Technologie-, eine Finanz- sowie eine Schuldenkrise. Das hat unsere Wahrnehmung der Finanzmärkte geprägt: Aktien gelten als riskant und wenig rentabel. Dagegen beurteilen wir Obligationen als sicher und gewinnbringend. In den letzten zehn Jahren verdiente man mit Schweizer Obligationen real (das heisst nach Abzug der Inflation) knapp 4 Prozent pro Jahr, seit 2008 sind es sogar rund 6 Prozent jährlich. Zehn Jahre sind eine lange Zeit — und doch viel zu kurz, um zu verstehen, wie die Finanzmärkte wirklich ticken. Dazu braucht es schon eine Zeitperiode von etwa 100 Jahren. Schauen wir uns das «Big Picture» also an: Die nebenstehende Grafik zeigt die reale Jahresrendite von amerikanischen Staatsobligationen seit 1900, und zwar bei einer Haltedauer von zehn Jahren (dadurch wird das oftmals verwirrende, kurzfristige Auf und Ab der Märkte ausgeblendet). Was uns die Grafik eindrücklich demonstriert: Von den 30er- bis in die 70er-Jahre haben Staatsanleihen real meistens einen Verlust erbracht. Auf dem Tief-

punkt erreichte das Minus 4 Prozent pro Jahr, und dies über eine Dauer von zehn Jahren. Erst danach hat für Obligationen die gegenwärtige, einmalig rentable Ära begonnen.

obligationen als Verlustgeschäft 10% 8% 6%

schweizer besitzen obligationen für 100 Milliarden Franken

4%

Aus historischer Sicht ist es somit nur eine Frage der Zeit, bis die Obligationen wieder in die Zone mit negativen Realrenditen zurückkippen. Zwei Faktoren können dazu führen: ein genereller Zinsanstieg, verbunden mit Kursverlusten auf den bestehenden, tiefer verzinsten Obligationen, oder ein Anziehen der Inflation (oder beides zusammen). Wann genau und wie heftig das Pendel zurückschlägt, lässt sich kaum voraussagen. Unerfreulich aber wird es auf jeden Fall. Nur schon aufgrund der immensen Beträge, die wir alle in Obligationen investiert haben. So belaufen sich die Anleihenbestände in unseren Pensionskassen auf rund 300 Milliarden Franken. Die wirkliche Bewährungsprobe für unser Vorsorgesystem kommt folglich erst noch: Seit der Einführung im Jahr 1985 hatte die zweite Säule noch nie einen längerfristigen realen Wertverlust auf den Obligationen zu verkraften. Wie soll sich der Anleger auf dieses Szenario

0%

2%

-2% -4% -6% 1900

1920

1940

Welche Performance erwarten Sie bei Obligationen? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank

Bild: thomas Frister, Illustration: Anna Haas

Die «Hitliste» bezieht sich auf die beliebtesten Hunderassen mit Stammbaum. Anzahl Welpen 2009.

Der Deutsche Schäferhund: Ganz klar der Liebling der Schweizer Hundehalter.

2000

vorbereiten? Einfache Rezepte habe ich leider keine anzubieten. Immerhin: In zwei Wochen werde ich an dieser Stelle die gleiche historische Grafik vorstellen, dann allerdings mit Aktien. Und was Sie dann lesen können, sollte Sie eigentlich zuversichtlich stimmen.

Die 20 beliebtesten Hunderassen 573 543 471 349 240 200 196 196 193 185

1980

Wer in den 70er-Jahren US-Staatsanleihen gekauft hatte, erzielte in den folgenden zehn Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Verlust von zeitweise über 4%.

schweiz in listen

1. Deutscher schäferhund 2. Berner sennenhund 3. Labrador retriever 4. golden retriever 5. Flatcoated retriever 6. Malinois 7. Deutscher Boxer 7. Cavalier King Charles spaniel 9. Border Collie 10. Parson russell terrier

1960

Reale Jahresrendite auf US-Staatsanleihen bei einer Haltedauer von zehn Jahren.

11. Continental Bulldog 12. Lagotto romagnolo 13. Appenzeller sennenhund 14. tibetan terrier 15. Cairn terrier 16. sheltie 17. Entlebucher sennenhund 18. English Cocker spaniel 19. Französische Bulldogge 20. Collie Langhaar

182 171 158 154 146 131 130 128 127 124

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, 2012, Faro im Fona Verlag, www.fona.ch


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Nr. 33, 13. August 2012 | migros-magazin |

neues vom zoo-doktor

Hundefang vor Publikum

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Nicht nur im Tierpark ist Martin Wehrle im Einsatz, auch in freier Wildbahn. Kürzlich musste er einen scheuen Ausreisser nach Hause holen.

«

Hin und wieder werde ich wegen ausgebüxten Tieren angerufen. Die verzweifelten Tierbesitzer erhoffen sich von mir, dass ich ihnen ihren Ausreisser wiederbringen kann. Kürzlich hat sich wieder eine Hunde­ besitzerin im Tierpark gemeldet. Sie er­ zählt mir, dass ihre Hündin vor einigen Monaten weggelaufen sei und sich seit etwa vier Wochen täglich zur selben Zeit in unserem Nachbardorf von einem Ehe­ paar füttern lasse. Ich bin sehr skeptisch, sage der Besit­ zerin aber zu, mich bei diesen Leuten zu melden. Am Samstag mache ich mir ein Bild vor Ort. Gut zwei Wochen hätten sie versucht, die Hündin mit dem Futter in eine Falle zu locken, heisst es. Auch Köder mit Schlafmittel seien bereits ausgelegt worden — erfolglos.

bemerkt mich die scheue Hündin, wird sie nie wieder kommen

Bilder: tierpark goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des tierparks goldau.

Und auch für einen Betäubungsschuss rechne ich mir wenig Erfolgschancen aus, denn ich habe nicht die Zeit, stun­ denlang auf Hundepirsch zu gehen — wenn die Hündin mich bemerkt, wird sie nicht mehr kommen. Die Besitzerin lässt aber nicht locker und bietet sogar einen Suchhund auf, der die Hündin orten könnte, wenn sie nach einem Treffer wegrennen und ausser Sichtweite ein­ schlafen würde. Ich lasse mich dann doch zu der Ak­ tion überreden. Verlange aber von allen Beteiligten, sich im Dorf unten zu ver­ sammeln und erst auf den Platz zu kom­ men, wenn ich sie per Handy informie­ re, dass ich die Hündin getroffen habe. Am Dienstag fahre ich nach 19 Uhr mit meiner Ausrüstung im Tierpark los. In meinem etwas ungewöhnlichen Hoch­ sitz, dem Zimmer eines Einfamilienhau­ ses, verstecke ich mich hinter dem Vor­ hang am Fenster. Der Besitzer stellt wie immer die Hundeschüssel auf einem Baumstrunk bereit. Aber statt des Hun­ des erblicke ich nach kurzer Zeit zwei Autos mit mehreren Personen, gekleidet in Signalwesten, die in nur 300 Meter Entfernung parkieren. Ich glühe vor

Nach dem Betäubungsschuss schläft die Hündin tief, atmet aber ruhig.

Wut! Wieder mal muss jeder die Nase zuvorderst haben. Eine Stunde vergeht, und der Hund erscheint natürlich nicht. Dafür kommen die Bewohner aus den umliegenden Häusern, um zu sehen, was es mit diesen orangenen Leuchtwesten auf sich habe. Da plötzlich kommt ein Hund quer über die Wiese auf das Haus zugerannt — das muss die gesuchte Hündin sein. Sie ist sehr nervös, nimmt sich einen ersten Happen und legt sich ins Gras. Mit dem Kopf in meine Richtung. So komme ich nicht zum Schuss, denn ich muss den Oberschenkel treffen. Die Hündin kommt nochmals zum Napf und steht einen kurzen Moment etwas schräg zu mir. Jetzt muss ich mich entscheiden. Die Position ist nicht ideal, aber immer­

hin, also drücke ich ab. Ich treffe den Oberschenkel, und die Spritze steckt ein paar Sekunden — uff, das wird reichen. Da die Spritze nicht lange stecken bleibt, ist der Hund nur kurz erschreckt und rennt deshalb auch nicht allzu weit weg. Ich kann nur noch erahnen, wo sie sich etwa hingelegt hat, und begebe mich zu den parkierten Autos. Denn von da kann man den Hund ausmachen. Eine Viertelstunde nach dem Treffer gehe ich langsam auf die Hündin zu. Sie schläft tief, atmet aber ruhig. Ich kann sie auf meine Arme nehmen und zu den Autos tragen. Nun kommt die Besit­ zerin angefahren. Ich lege ihr den Hund in die Transportbox und freue mich über die leuchtenden Augen einer über­ glücklichen Frau.

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Nr. 33, 13. August 2012 | Migros-Magazin |

Österreichische Gastfreundschaft: Manchmal nutzen Musiker den Balkon des Stifts Dürnstein als Bühne und begrüssen Gäste, die mit dem Ausflugsdampfer


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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Wer mit dem E-Bike die Wege durch die Weinberge rund um den Göttweiger Berg erkundet, kann den Ausblick entspannt geniessen, beispielsweise auf Stift Göttweig (im Hintergrund).

G

leichmässig surrt der kleine Motor, während links und rechts die Landschaft vorbeifliegt: das braungrün schimmernde Wasser der Donau, Burgen, Schlösser, Weinberge. Ganze 2800 Kilometer lang ist der Donauradweg insgesamt. Eine seiner schönsten Abschnitte führt durch die Region Wachau-NibelungengauKremstal in Niederösterreich, immer nahe der Donau entlang, bergauf, bergab. Das kann anstrengend werden für Radfahrer. Doch wer die etwa 30 Kilometer lange Flusslandschaft zwischen dem 5000-Seelen-Städtchen Melk und der Kulturstadt Krems mit dem E-Bike erkundet, bewältigt auch die Anhöhen spielend und wird mit einem sagenhaften Blick über das Donautal belohnt.

Entlang steiler Weinterrassen und malerisch gelegener Dörfer

Zauberhaftes Donauland

30 Kilometer zieht sich die Wachau durch Niederösterreich. Wer die für ihren Wein- und Aprikosenanbau berühmte Donaulandschaft entdecken will, macht das am besten ganz entspannt mit dem E-Bike. die Donaugemeinde erreichen, mit einem Ständchen.

An elf Stationen in der Wachau kann man die motorisierten Velos mittlerweile ausleihen. Eine von ihnen ist der Donaucamping in Krems. «E-Bike fahren ist kinderleicht», erklärt die Campingplatzleiterin Elisabeth Dafert gerade einer Touristengruppe. «Sie wählen zwischen drei Antriebsstufen, je nachdem wie viel Unterstützung Sie beim Treten brauchen. Und los gehts!» Zum Beispiel auf dem Donauradweg Richtung Dürnstein, dem touristischen Zentrum der Wachau, vorbei an steilen Weinterrassen und malerisch gelegenen Dörfern. Man sieht ihn schon von Weitem, den blau-weissen Glockenturm, das Wahrzeichen Dürnsteins, der die Ziegeldächer überragt und zum Augustiner-Chorherrenstift gehört. Zu seinen Füssen legen im Halbstundentakt Ausflugsschiffe an und spülen an Wochenenden Hunderte von Besuchern an das malerische Ufer. Mehr Ruhe geniesst man da vom gegenüberliegenden Donauufer aus. Und dazu den schönsten Blick auf Dürnstein. Ein kleines Motorboot bringt Fahrer samt Velo auf die andere Seite. Weiter geht es dann auf dem Donauradweg bis St. Lorenz, wo Velofahrer wiederholt die


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Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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Etwa 20 Minuten dauert der Aufstieg von Dürnstein zur Ruine Dürnstein. Wer oben angelangt ist, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Donau belohnt.

Uferseite Richtung Weissenkirchen wechseln. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Winzergemeinde Spitz. Wie ein Kragen legt sich die 1700-Seelen-Gemeinde um den Tausendeimerberg, einen Weinberg, der in guten Jahren den Winzern bis zu 1000 Eimer Wein eingebracht haben soll — und dem Berg seinen Namen. Von der Donau schlängelt sich die Marktstrasse bergauf, vorbei an Lesehöfen, am barocken Aggsteinerhof und an alten Steinbrunnen, in denen sich Ausflügler die Füsse kühlen. Denn es kann heiss werden, in dem für seinen Wein- und Aprikosenanbau berühmten Landstrich. An manchen Sommertagen bis zu 37 Grad. Dann säumen bunte Sonnenschirme das sandige Ufer der Donau. Kinder toben im kalten Nass und Ausflügler wie Einheimische suchen Schatten unter hohen Bäumen, die an manchen Stellen bis ans Wasser reichen. Postkartenidylle pur. Wohl dem, der sich nach solch einem Tag nicht in den Rückreisestau einreihen muss, sondern einfach nach Hause radeln kann. Patrick Friedrich weiss, wie es ist, dort zu leben, wo andere Ferien machen. Der 32-jährige Schweizer ist

vor acht Jahren nach Österreich gegangen, seit April ist er Küchenchef des wiedereröffneten Weinguts und der Pension Hutter in Krems sowie einer von zwei Geschäftsführern des Hauses. Aufgewachsen in Basel, wusste Patrick Friedrich schon früh, was er werden wollte: Koch. Wie sein Vater. Und in die weite Welt hinaus. Österreich sollte sein Sprungbrett sein. Nach Südafrika, Neuseeland, in die USA. «Ein Jahr wollte ich bleiben. Jetzt sind es schon acht», erzählt er und lacht. Als ihm die Geschäftsführung des Weinguts angeboten wurde, habe er nicht lange gezögert. «Es ist ein unglaublich schöner Ort, mitten in den Weinbergen mit Blick über Krems», sagt er und schaut sich zufrieden in seiner Weinlaube um.

Die selbst gemachten Cremeschnitten sind legendär Einige Jahre hat der Gault-Millau-Koch in Wiener Spitzenrestaurants gearbeitet und viel gelernt, wie er sagt. Aber er wollte raus aufs Land. Hier könne er so kochen, wie er es möchte: regional, saisonal, einfach und gut. Für Hobbys bleibe dem Jungunternehmer leider

nicht viel Zeit. Dabei hat er letztes Jahr mit dem Golfen angefangen. Sein Tipp für Gäste: «In Lengenfeld, etwa zehn Kilometer nördlich von Krems, gibt es einen guten Golfplatz.» Und wo geht er in der Wachau gerne essen? «Es gibt viele gute Adressen. Zum Beispiel den Loibnerhof in Unterloiben. Dort hat es einen grossen Garten mit alten Obstbäumen, unter denen man wunderbar sitzen und regionale Weine geniessen kann. Auch die selbst gemachten Cremeschnitten sind legendär.» Ähnlich gut wie die Schaumrollen der Konditorei Hagemann in der Kremser Altstadt. Eine Sünde aus Blätterteig und Eischnee-

Gault-Millau-Koch Patrick Friedrich kauft gerne regional ein, wie auf dem Kremser Wochenmarkt bei Verena Köcher.


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men, die in der Region seit Jahrtausenden ansässig sind, und zur Tier- und Pflanzenwelt Nordskandinaviens. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 6. Tag: Erholung auf See. 7. Tag: Kreuzen im Magdalenenfjord–Ny Ålesund (Dänemark). Kreuzen im Magdalenenfjord im Norden Spitzbergens – eingerahmt von beeindruckenden Felswänden in denen zahlreiche Vogelarten nisten. 8. Tag: Longyearbyen (Spitzbergen). Die Stadt verfügt über ein reiches Angebot an Restaurants und Geschäften, sowie ein Museum über die Kohleminen, von denen heute nur noch eine einzige in Betrieb ist. Bei einem Ausflug an den Hausberg kann man die malerische Landschaft schön überblicken und Wanderungen durch die Fjorde vermitteln neben Blicke auf Seevögel und Meeresgetier auch angenehme und erholsame Ruhe. Aufenthalt von 7 bis 12.30 Uhr. 9.–10. Tag: Honningsvåg (Norwegen)– Erholung auf See. Das Nordkap-Plateau befindet sich auf Mageroya ca. 1300 Meilen südlich vom Nordpol und ist eine Hauptattraktion dieser Reise. Honningsvåg ist Ausgangspunkt für die Ausflugstour zum Nordkap. Aufenthalt von 19 bis 2 Uhr. Ihre Reiseroute

11. Tag: Erholung auf See. 12. Tag: Hellesylt (Norwegen)–Geirangerfjord (Norwegen). Hellesylt ist ein kleiner 680-Einwohner-Ort am Anfang des Geirangerfjordes in Norwegen. Der nur 15 km lange Geirangerfjord – auch «der schönste Fjord der Welt» genannt – wurde 2005 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Nur 200 Meter vom Fährenkai entfernt rauscht der mächtige Hellesylter Wasserfall. Neben der überwältigenden Landschaft rund um den Fjord kann man in Hellesylt «Hægstad Gård» besuchen. Hier sind die wunderschönen Holzschnitte des Künstlers Oddvin Parr zu bewundern, die Szenen aus Ibsens Peer Gynt zeigen. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 13. Tag. Erholung auf See. 14. Tag: Amsterdam (Niederlande). Entdecken Sie die farbenfrohe Grachten-Stadt mit ihren unzähligen historischen Gebäuden wie das alte Rathaus, das Rembrandthaus oder die Patrizierhäuser. Eine romantische Grachtenfahrt sollte in Ihren Entdeckungsplänen nicht fehlen. Aufenthalt von 9 bis 16 Uhr. 15. Tag: Hamburg–Schweiz. Ankunft in Hamburg um 13 Uhr. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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Mit dem Velo der Donau entlang von Passau nach Wien Gemütliche Velotour entlang der Donau von Passau bis Wien. Der Donauradweg ist Österreichs beliebtester Veloweg und gilt als einer der schönsten Mitteleuropas. Grossteils auf autofreien Radwegen, auf denen früher Pferde die Schiffe flussaufwärts zogen, pedalen Sie circa 300 Kilometer entlang der Donau, der österreichischen Hauptstadt Wien entgegen. Ob Jung oder Alt – die Etappen sind mühelos zu bewältigen. Von Passau über Linz erwarten Sie mittelalterliche Handelsstädte, entzückende kleine Dörfer und einladende Gasthöfe.

Ein kleines, leichtes Motorboot bringt Velofahrer von Dürnstein ans andere Ufer der Donau: Jetzt den Fahrtwind geniessen und mit den Fingern durch das kühle Wasser gleiten – herrlich!

schaum. Hier frühstückt Friedrich samstags manchmal, bevor er auf dem Wochenmarkt am Pfarrplatz einkauft. «Sind das hier Fleisch- oder Ochsenherztomaten?», fragt Patrick Friedrich und hält die dunkelroten Tomaten in die Höhe. «Fleischtomaten. Das Ochsenherz ist herzförmiger», sagt Verena Köcher von der Gärtnerei Köcher. Da muss die Marktfrau nicht lange überlegen. Jeden Samstag kommt sie frühmorgens aus dem nahegelegenen Rohrendorf nach Krems und baut ihren Stand auf. «Backwaren, Obst, Käse, auf dem Wochenmarkt können sich Touristen wunderbar für die nächste Ausflugstour mit Verpflegung eindecken», sagt Friedrich.

Bild: Österreichische Gallerie Belvedere

Auf 450 Meter Höhe thront Stift Göttweig über den Weinreben Zum Beispiel für einen Ausflug auf die andere Donauseite mitten durch die Weinberge rund um den Göttweiger Berg. Wer nicht strampeln möchte, schaltet den Motor als Unterstützung ein und geniesst den Blick auf die sich scheinbar endlos aneinanderreihenden Weinstöcke, urige Weinkeller und natürlich Stift Göttweig, das auf der 450 Meter hoch gelegenen Seehöhe über allem thront. Harald Aufreiter (39) aus Krems-Angern fährt oft hoch zum Benediktinerstift. Nicht wegen der Schönheit des Klosters oder des tollen Ausblicks. «Hier oben hege und pflege ich meine Kleinen», verrät er, während er die schwere, hölzerne Gartenpforte aufschliesst. In dem Klostergarten züchtet Aufreiter alte Aprikosenbaumsorten, wie die Klosterneuburger Marille. Insgesamt bewirt-

schaftet Familie Aufreiter etwa 1000 Aprikosenbäume auf vier Hektar Land rund um Krems-Angern, deren Früchte zu Likören, Bränden, Marmeladen und Nektar verarbeitet und im eigenen Hofladen verkauft werden. Und noch etwas hat sich der Aprikosenbauer für Touristen ausgedacht, den Wachauer MarillenErlebnisweg durch seine Marillengärten. Am schönsten ist es hier am späten Nachmittag, wenn es kühler wird und die Bäume lange Schatten werfen, verrät Harald Aufreiter. Und wer vom langen Tag erschöpft ist, schaltet auf der anschliessenden Fahrt zurück ins Hotel einfach den Motor ein. Text: Evelin Hartmann Bilder: Rainer Riedler/Anzenberger

Jede Menge (Kunst-)Genuss

Wichtige Tipps rund um Hotels, Restaurants und ums Einkaufen in der Wachau finden Sie online. Ausserdem den Hinweis auf einen besonderen Kunstgenuss: 2012 ist Klimt-Jahr in Österreich. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Obere Belvedere in Wien die Sonderausstellung 150 Jahre Gustav Klimt. Bei der An- beziehungsweise Abreise unbedingt besuchen!

In seinen Gärten bewirtschaftet Harald Aufreiter überwiegend alte Aprikosensorten. Dass diese besser schmecken, davon ist der Bauer überzeugt.

 Individuelle Radtour Passau–Wien (nicht geführt) 8 Tage / 7 Nächte. Die Velotour ist nicht begleitet. Sie fahren die Tagesetappen von 45 km bis 70 km (flach) in Ihrem Tempo. Während der Reise übernachten Sie in Hotels oder Gasthöfen der Drei-Sterne Kategorie in Passau, Schlögen (Donauschlinge), Linz, Grein, Krems und Wien (2 Nächte).  Preis pro Person: 7 Nächte ab Fr. 630.– pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zum Beispiel am 1.9.2012.  Im Preis inbegriffen: – 7 Übernachtungen in Hotels oder Gasthöfen, Kategorie 3*, inkl. Frühstück – 7-Gang-Leih-Fahrrad – Satteltaschenverleih (pro Zimmer) – Gepäcktransport von Hotel zu Hotel bis Wien, inkl. Haftung von EUR 700.– pro Person – Rückfahrt per Bus ab Hotel Wien nach Passau – Toureninformation inkl. Tourenkarte – Schifffahrt durch die Wachau, von Spitz nach Krems – unbewachter Privatparkplatz in Passau – Servicetelefon an 7 Tagen  Nicht inbegriffen: – Annullierungskosten-Versicherung inklusive weltweiten SOS-Schutz für Reisezwischenfälle der Europäischen Reiseversicherungs AG: Fr. 33.– für Reisen bis Fr. 700.– pro Person – Fährgebühren – Trinkgelder Weitere Angebote unter: migros-ferien.ch Gratis-Buchungs-Nummer 0800 88 88 15. Es gelten die Allgemeinen Vertragsund Reisebedingungen der MTCH AG.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

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MULTIMEDIA | 83

GEFÄLLT MIR

«Onion Cut wirkt immer»

DAS DING

Benjamin Krebs (36), IT Webentwicklung, Genossenschaft Migros Aare, 3322 Schönbühl

AR.Drone 2.0, Drohne mit HD-Kamera Der smarte Quadrocopter kommt in einer neuen Version: Das mit vier Rotoren ausgerüstete Flugobjekt AR.Drone 2.0 lässt sich per App (iOS und Android) steuern, indem man das Smartphone oder den Tablet-PC in die gewünschte Flugrichtung dreht oder kippt. Lässt man das Steuergerät gerade, hält sich die Drohne ruhig im Schwebezustand. Neu hat die Drohne eine hochauflösende Kamera an Bord, welche die Aufnahmen direkt auf einen USB-Stick speichert. 369 Franken bei Digitec.

Neue iPad-Konkurrenten

Das iPad ist das Mass aller Dinge und mit Abstand der beliebteste Tablet-PC. Doch Microsoft und Google bringen diesen Herbst neue, smarte Alternativen.

M

it einem Marktanteil von 84 Prozent aller in der Schweiz verkauften Tablet-PCs muss das iPad die Konkurrenz kaum fürchten. Dies, obwohl es durchaus sehr gute Android-Tablets gibt, die mit hervorragender Hardware ausgerüstet sind. Apples Erfolg beruht vor allem auf der Pionierposition, dem einfach zu bedienenden System sowie der Vielzahl an Apps. Die nächsten Konkurrenten stehen aber bereits in den Startlöchern: Allen voran bringt Microsoft den Surface — ein 10-Zoll-Tablet (iPad: 9,7 Zoll), das mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 läuft. Besonders praktisch: Die Schutzhülle des Geräts ist in aufgeklapptem Zustand auch gleich eine Tastatur, mit der man bequem Texte schreiben kann, was beim iPad nur mittels einer zusätzlichen Tastatur möglich ist. Für eingefleischte Windowsnutzer könnte Surface (oder eines der anderen angekündigten Windows-8-Tablets) eine interessante Alternative zum iPad

1

www.bassdrive.com oder http://som afm.com. Da gibts immer was Neues zu entdecken.

Das neue GoogleTablet, die Tierlaut eLern-App und die QuadrocopterSteuerung per W-L an

APP DER WOCHE

Lexico Sounds Miau, Muh, Wau

Surface: Die aufgeklappte Schutzhülle ist auch Tastatur.

werden. Denn: Windows 8 wird ab Herbst auch auf PCs und Smartphones zur Verfügung stehen, sodass das gleiche System auf allen drei Gerätetypen eine einheitliche Benutzung ermöglicht. Nachteil: Noch ist das Angebot an Apps deutlich kleiner als bei Apple und Android. Als weitere iPad-Konkurrenz wird Googles Nexus 7 gehandelt. Das Android-Tablet wird günstiger als das Apple-Tablet — und mit seinem 7-Zoll-Bildschirm deutlich kleiner. Doch Gerüchten zufolge soll Apple schon bald ein «iPad mini» mit einem ebenfalls kleineren Bildschirm herausbringen. Texte: Felix Raymann

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

Das Miau gehört zur Katze, das Muh zur Kuh: Mit dem iPhone-Spiel Lexico Sounds können Kinder ab drei Jahren den Umgang mit Tönen, Klängen und Geräuschen lernen, indem sie Tiergeräusche oder andere Klänge den entsprechenden Bildern zuordnen. Die Grundversion ist gratis, weitere Klangkategorien wie Instrumente oder Alltagsgeräusche müssen dazugekauft werden. Die App ist für iOS.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

Zurzeit «Merciless Times» von Myrath. Ein starker Song mit neuen musikalischen Einflüssen.

3 4

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«Onion Cut II» — wirkt immer. Meine Lieblingsserie am TV ist …

… «Flug in die Hölle», eine spannende Abenteuerserie basierend auf Tatsachenberichten.

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Ihre genialste App?

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Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

Shazam — erkennt Musikstücke, TV-Sendungen etc.

Mit Blazing Angels — simuliert eine Luftschlacht über Dünkirchen.

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Meine Lieblingswebsite ist …

… www.stratocam.com — die besten Satellitenbilder von Google.

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Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

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Auf Twitter bin ich Follower von …

www.facebook.com/gaillardremi — unglaublich, was der Typ alles anstellt! Ich bin kein Follower, schaue aber ab und zu bei http://twitter.com/#!/stry perband rein.

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Wo holen Sie sich Ihre News?

Neben den üblichen Medien auch in unabhängigen Quellen, die differenzierter berichten und auch ortsansässig sind, wie www.israelheute.com. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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IN FORM

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NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Krankheit vor der Eine Million Menschen in der Schweiz leidet an Übergewicht, Bluthochdruck, einer am metabolischen Syndrom, der Vorstufe zu einem Diabetes. Mit einer sinnvollen

Martin BöniMalher ist seiner Diabetes davongefahren: Dank gesunder Ernährung und weil er jeden Tag mit dem Velo zur Arbeit fährt, braucht er keine Medikamente mehr.

D

ie Krankheit vor der Krankheit, so nennen Experten das metabolische Syndrom, denn der medizinische Überbegriff für Gesundheitsstörungen wie Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Fettwerte sowie Insulinresistenz gilt als Vorstufe von Diabetes mellitus, dem Typ-2-Diabetes. Bis Diabetes ausbricht, können jedoch Jahre vergehen. Zeit, in der Betroffene handeln könnten, wenn sie die Anzeichen erkennen und ernst nehmen würden. Martin Böni-Malher (61) aus Näfels GL hat zu lange gewartet. «Mit 40 habe ich mir das Rauchen abgewöhnt und gleichzeitig angefangen zu ungesund und viel zu viel zu essen», erinnert sich der Sigrist, «vor allem jede Menge Schokolade.» Zehn Jahre später wog der 1,65 Meter grosse Mann 85 Kilo, war übergewichtig, litt unter Bluthochdruck und zu hohen Cholesterinwerten. Ein eindeutiges Warnsignal. Geändert habe er trotzdem nichts.

Das Bauchfett ist verantwortlich für zu hohe Zuckerwerte im Blut Viele Menschen essen heute zu fettig und kalorienhaltig und bewegen sich zu wenig, fasst Christoph Henzen, Chefarzt am Kantonsspital Luzern, Bereich Endokrinologie-Diabetologie, die Hauptursache für das metabolische Syndrom und damit für Diabetes Typ 2 zusammen. «Mit der Zeit führt ein solcher Lebensstil nicht selten zu einer Insulinresistenz, dem Auslöser des metabolischen Syndroms», so der Mediziner. Besonders das Bauchfett spiele hierbei eine gewichtige Rolle. Der dicke Fettmantel um die inneren Organe wirkt wie eine Drüse und produziert Stoffe, die Entzündungen fördern und die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin senken. Das Insulin wirkt nicht mehr richtig, und die Körperzellen können nicht mehr ausreichend Zucker aus dem Blut aufnehmen. Die Folgen: In den Körperzellen entsteht ein Mangel an Glukose, während


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leben

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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Krankheit

Insulinresistenz oder an schlechten Fettwerten. Kurz: Die Betroffenen leiden Prävention kann das Risiko eines Ausbruchs jedoch minimiert werden. die Glukosekonzentration im Blut steigt. Durch die hohen Zuckerwerte im Blut verändert sich das Gerinnungssystem. Das Blut gerinnt schneller und kann die Gefässe leichter verschliessen. Der Blutdruck der betroffenen Person steigt, die Cholesterin- und Fettwerte verschlechtern sich.

ein metabolisches syndrom muss nicht in einem Diabetes enden In der Schweiz leben mittlerweile etwa 250 000 Diabetiker, so die Statistik. Die Anzahl Menschen, die an einem metabolischen Syndrom leidet, schätzen Mediziner wie Christoph Henzen auf rund eine Million. Dabei könnte ein Ausbruch der Diabetes bei ihnen noch verhindert werden. «Wer 100 Kilogramm wiegt und nur fünf Kilogramm abnimmt, würde schon einen grossen Effekt erzielen», ist sich Henzen sicher. Zu einer gesünderen, kalorien- und fettarmen Ernährung müsste dann noch körperliche Aktivität

«Ernährungsberatung und Sport hätten mir vieles erspart.» Martin Böni-Malher

kommen. 30 Minuten Bewegung am Tag sind ausreichend, sagen Experten. Aber auch, wenn die Krankheit einmal ausgebrochen ist, kann man etwas tun. Bei Martin Böni-Malher wurde im Herbst 2008 Diabetes diagnostiziert.

Er bekam Medikamente verschrieben, musste täglich Insulin spritzen. Und er besuchte die Diabetes-Beratungsstelle des Kantonsspitals Glarus. «Das hat mir sehr geholfen, denn dort half man mir, meine Lebensgewohnheiten zu ändern», erinnert sich Böni-Malher.

Mit einem gesunden lebensstil kann man sich die Medis sparen Heute ernährt sich der 61-Jährige gesund und fährt mit dem Velo zur Arbeit, jeden Tag vier Kilometer hin und wieder zurück. Er kann gut leben mit dem Diabetes, sagt er. Medikamente braucht er dank seines gesunden Lebensstils keine mehr. Trotzdem würde er rückblickend einiges anders machen. «Das Rauchen würde ich immer noch aufgeben», sagt er und lacht. «Aber gegen meine Essgelüste würde ich früher gegensteuern, mit einer Ernährungsberatung und mehr Sport. Das hätte mir viel erspart.» Text: Evelin Hartmann Bild: Tina Steinauer

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ussen parkierfreundlich, innen edel: Immer mehr Nobelkompaktwagen im Stil der eben erneuerten Audi A3 oder BMW 1er drängeln sich am oberen Rande der Golf-Liga. Neu mit dabei ist jetzt die Mercedes A-Klasse (siehe unten) — und der Volvo V40. Zwei Dinge hat der Schwede der Konkurrenz voraus: Systeme wie automatische Notbremsung bei Crashgefahr gibt es zwar inzwischen auch anderswo. Einzigartig aber bleibt der Fussgängerairbag, der sich beim Crash zwischen Motorhaube und Frontscheibe entfaltet. Und während bei der Konkurrenz der Aufenthalt im Fond eher Zumutung als Genuss ist, bietet dieser 4,37 Meter lange V40 hinten viel Platz. Einziger Patzer ist die hohe Ladekante. Das stilvolle Cockpit punktet für 500 Franken extra mit etwas, das der Nachbar noch nicht hat: digitale Instrumente, die per Knopfdruck ihr Design völlig ändern — bei

«Performance» wird die graue («Elegance») oder grüne («Eco») Tacho- zur roten Drehzahlskala. Zu Recht: Der 1,4-Tönner ist enorm kurvenfreudig. Trotzdem bleibt der Komfort gut.

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Preislich kein Schnäppchen, aber vergleichsweise günstig Zum ausgewogenen Fahrwerk gibt es sechs prima passende Benzin- und Dieselmotoren mit 115 bis 253 PS und Frontantrieb; 4x4 dürfte wohl folgen. Besonders gefallen haben der Geniesserdiesel D4 (177 PS) mit seiner seidig-bärenstarken Art sowie die eher ruhige, mit etwas Schaltarbeit aber flotte Art des Basisdiesel D2 (115 PS). Normverbrauch 4,3 bzw. 3,6 l/100 km (= 114 bzw. 94 g/ km CO2). Die Preise samt Gratisservicepaket: ab 31 150 Franken. Damit ist der V40 kein Schnäppchen, aber vergleichsweise günstig. So dürfte sich der Schwede bald etablieren. Timothy Pfannkuchen

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Die bisherige Mercedes A-Klasse war ein Erfolg, trug aber nichts zu der geplanten Verjüngung des Markenimages bei. Im Gegenteil: Der Mikrovan mit Sandwichboden bot viel Raum und hohe Sitzposition, was vor allem ältere Käufer ansprach. Wer das schätzte, der muss künftig zur B-Klasse wechseln, denn die radikal verjüngte neue A-Klasse ist statt eines luftigen Vans nun ein auf Passform geschnittener, auf Dynamik getrimmter Flitzer, um bei jüngeren Kunden gegen Audi A1 und Co. zu punkten. Es gibt ihn mit 109 bis 211 PS (ab 3,8 l/100 km = ab 98 g/km CO2) ab 32 900 Franken.


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 Wer kannte oder war verwandt mit Emil Bachmann (1901—1964), seiner Frau Bertha Bachmann-Huber (1904—1990) und ihrem Sohn Werner Bachmann (1929—1998)? Sie waren Bürger von Schönenberg ZH, wohnhaft gewesen in Wädenswil ZH. Ich bin dankbar für jede Meldung. Pirmin W. Reichmuth 8840 Einsiedeln Telefon: 079 485 01 78  Gesucht: Klassenkameraden Affeltrangen TG, 3. Sekundarklasse von 1971. Für unser Treffen am 15. September 2012 suchen wir noch Karin Dübler, Fredy Felber, Bruno Fuchs, Maria Gehrig, Monika Leuenberger, Robert Meerli, Jürg Peter, Maria Perron (ledige Namen bei den Mädchen). Bitte meldet eure Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bei Armin Schmid, Hohlenbaumstrasse 81, 8200 Schaffhausen Telefon: 052 625 50 46 E-Mail: schmidryser@gmail.com

Konfirmanden von 1963 gesucht  Wir wurden am 31. März 1963 in der Pauluskirche in Zürich-Unterstrass konfirmiert, bei Pfarrer Willy Schatzmann. Wir planen 2013 die zweite Konfirmandenzusammenkunft nach 50 Jahren und suchen noch folgende Konfirmandinnen und Konfirmanden: Erik Betschart, Denise Bur, Ursi Hirt, Iris Leibundgut, Margrit Eissner, Max Dünki, Markus Grob, Hans Häberling,

Marco Moser, René Moser, Max Müller, Heinz Schmid, Ernst Schwarz, Fritz Weber, Otto Weber, Marcel Weiss, Peter Wendel. Die Namen sind so angegeben, wie die Gesuchten damals hiessen. Meldung bitte an: Rolf Stadtmann, Zanggerweg 40 8006 Zürich Telefon: 044 361 30 20 E-Mail: irstadtmann@bluewin.ch

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Ferien für die ganze Familie

Das kinderhotel Alpenrose im Tiroler lermoos, am fuss der Zugspitze, bietet familien alles, was das Herz begehrt.

Zudem kann man in der herrlichen Umgebung raften und mountainbiken. Während Eltern ihre Kinder in den besten Händen wissen, können sie beruhigt im luxuriösen Ambiente des Wellnessbereichs eine Auszeit vom Alltag nehmen und Massagen sowie Ayurveda-Anwendungen geniessen. Eine einzigartige romantische Atmosphäre erleben Paare im Private-Spa mit Hamam, Serailbad, Dampfbad und Whirlwanne.

Vor imposanter Bergkulisse das handicap verbessern Junge und alte Golfer kommen voll auf ihre Kosten.

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as Vier-Sterne-Superiorhotel Alpenrose gehört zu den führenden Kinderhotels in Österreich. Über 120 Mitarbeiter, geführt von den Hoteliers Andrea und Ernst Mayer, sind um das perfekte Urlaubserlebnis bemüht: Dazu gehören Kinderbetreuung an sieben Tagen und eine eigene Babybetreuung an sechs Tagen pro Woche; ausserdem ein Spielbereich mit Betreuungsräumen für alle Altersgruppen, einen Ritter-Kinderspeisesaal sowie ein rund 5000 Quadratmeter grosser Outdoor-Abenteuerbereich.

Auch Showprogramme an den Abenden und eine einzigartige Landschaft an der Sonnenseite der Zugspitze begeistern Familien immer wieder aufs neue. Der Golfsport wird im Hotel Alpenrose grossgeschrieben. Der 9-Loch-Golfplatz bietet ein besonderes Ambiente, denn selten findet man einen Golfplatz vor einer derart imposanten Bergkulisse: Die Zugspitze, der höchste Berg des nahe gelegenen Deutschlands und weitere Dreitausender thronen über der abwechslungsreichen Golfanlage. CP Weitere Infos unter www.hotelalpenrose.at

Mitmachen und gewinnen Wir verlosen sieben Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder in der All-in-Verwöhnpension «Pinocchio» des Hotels Alpenrose. Im Preis inbegriffen sind Vollpension, gratiskinderbetreuung an sieben tagen pro Woche sowie die Nutzung der Badelandschaften und des saunabereichs, die teilnahme an unseren geführten Wanderungen und dem Fitnessprogramm. ■ Teilnahme per Telefon: rufen sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen sie Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: senden sie ein sMs mit dem text gLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro sMs). Beispiel: gLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Alpenrose», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: sonntag, 19. August 2012 Die gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


Silvesterzauber in Köln

vom 30. Dez. 2012 bis 2. Jan. 2013

Exklusivreise zum Neujahrskonzert von André Rieu

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Der fantastische Kölner Dom vor dem Rhein an Silvester

Ein wahres Feuerwerk an Inklusiv-Leistungen! ✓ Fahrt im erstklassigen Reisecar nach Köln und zurück ✓ 3 Übernachtungen im Erstklasshotel ✓ täglich ausgiebiges Frühstück ✓ tolle Stadtrundfahrt in Köln ✓ Abendessen im Hotel am 30.12.2012 ✓ Galadinner am 31.12.2012 im Hotel ✓ Abendessen in einem renommierten Kölner Lokal mit Bierverkostung am 1.1.2013 ✓ Eintrittskarten zum André Rieu Konzert am 1.1.2013 in der Kölner Lanxess-Arena (Kat. 4) ✓ bei Buchung bis zum 31.8.2012 eine Überraschungs-CD ✓ qualifizierte Schweizer Reiseleitung!

Ihr tolles Silvester Reiseprogramm! 1. Tag, Sonntag, 30. Dezember 2012 Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort nach Köln, wo uns der Hotelier mit einem feinen 3-Gang Abendessen herzlich Willkommen heisst! 2. Tag, Montag, 31. Dezember 2012 «Köln ist ein Gefühl», so lautet das Motto von Köln Tourismus. Treffender könnte die wunderschöne Stadt am Rhein wohl kaum beschrieben werden. Nicht nur der atemberaubende Kölner Dom und die tolle Altstadt zeichnen Köln aus. Es ist vielmehr auch die fröhliche, ausgelassene Lebensart und Herzlichkeit der Kölner, die beim geselligen Beisammensein zum Vorschein kommt. Nach dem Frühstück bringt uns ein versierter Reiseführer bei einer Stadtrundfahrt die 2000 jährige Geschichte und das wunderschöne Stadtbild von Köln näher. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Zeit zum Einkaufen, Staunen und Geniessen! Am Abend erwartet uns im Hotel ein fantastischer Silvester-Galaabend inkl. einer tollen Musicalshow und feinem Nachtessen! Gleiten Sie bei Musik und Tanz ins neue Jahr oder erleben Sie einen ganz besonderen Jahreswechsel am beleuchteten Rhein.

3. Tag, Dienstag, 1. Januar 2013 Den Neujahrstag wollen wir gemütlich angehen. Schlafen Sie etwas länger aus, geniessen Sie das herzhafte Frühstücksbuffet und unternehmen Sie einen Bummel durch die malerische Altstadt! Um 16.00 Uhr steigt dann in der Lanxess Arena der grosse Höhepunkt dieser Reise: André Rieu und sein 50 köpfiges Orchester laden zum legendären Neujahrskonzert, das jeweils in ganz Europa live per TV übertragen wird. Begrüssen Sie das Neue Jahr im Dreivierteltakt und lassen Sie sich vom Maestro mit romantischen Walzerträumen, KlassikLeckerbissen, Evergreens sowie Musical- und Filmmelodien verzaubern! Am Abend besuchen wir ein typisches Kölner Bierlokal – Gelegenheit die schöne Reise Revue zu passieren und neben feinen Köstlichkeiten auch die Spezialität der Stadt, das„Kölsch“, zu verkosten! 4. Tag, Montag, 2. Januar 2013 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an!

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So nehmen Sie teil

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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2

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UnterhaltUng | 95

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Das männliche Känguru hat … Beutel. L

keinen

C einen

R zwei

So nehmen Sie teil

2. Zu welchem Mathematiker «gehören» die Zahlen 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, …? O Euler

A Fibonacci

E

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Bernoulli

3. Wann wurden die Radfahrregimenter der Schweizer Armee abgeschafft? N 1994

V 2003

S 2010

4. Den Strichpunkt (;) nennt man auch …? M Ironiezeichen

B Bis-Strich

E

Semikolon

5. Wie spielt ein Orchester, wenn «Tacet» auf dem Notenblatt steht? E

laut

N gar nicht

A langsam

Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.8.2012, 24 Uhr

6. Wie nennt man eine Person, die die Berliner Mauer zerkleinerte? D Mauerspecht

E

Betonhengst

U Mauersegler

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wie viel Prozent der Fläche des Kantons Zug ist mit Wasser bedeckt? R ca. 2 %

I

ca. 9 %

E

ca. 14 %

8. Wo befindet sich der Furtwängler-Gletscher? N Deutschland

L

Tansania

Auflösung Nr. 31: FLUGZEUG

A Österreich

Gewinner Nr. 30: Antonia Leimeroth, Biberstein AG; Doris Gehri, Bottighofen TG; Verena Egli, Bern BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 2 4 5

A

3

AMO R I T E R AUSRE I SE D I VERSES E H R E NMA L ESTRAGON GARNE L EN HE I RATEN MI SERERE SARANDON S I TTL I CH

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 32: LAUNE Gewinner Nr. 31: Christina Aeschlimann, Grosshöchstetten BE; Maria Gasser, Goldach SG; Lisbeth Moser, Lyss BE

Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.8.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPDErnährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epdernaehrungsprogramm.ch.

Magrit Olnhoff: «Ich hatte zu viel Gewicht und einen zu hohen Blutdruck. Mit der ärztlichen Begleitung im Seeblick konnte ich bald schon die Medikamente reduzieren und hatte trotzdem, oder gerade deswegen, super Werte! Ich fühle mich wohler, aktiver und habe mehr Lebensfreude. Ich werde ganz viel vom Gelernten in den Alltag integrieren, das wird ein neuer roter Faden in meinem Leben. Das nächste Mal komme ich vielleicht mit meinen Kolleginnen.»

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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UnterhaltUng | 97

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü4 2 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 www.raetsel.ch/bruecken

6 2 1

3

2 1 2

Auflösung Nr. 31:

0 3 1 2 3

1

2

0

2

1

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1

3

2

KINDEREGGE

3 3

1 2 2

5 2 1

3 4 4

2 5 4

2 3 2 3

2

2 2

4 8 7 3

3 5 4 1

Auflösung Nr. 31: 3

4

6

3

5 3 3

1 2 1

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2 4 5 4

3

3

3

4

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5 3

2

2

2

1 2

2

1

3

2

2

3 3 2

3 3 3

HUGOS GLACE-QUIZ

RÄTSELSPASS LABYRINTH

Flix hat vor lauter Badespass vergessen, wo er sein UFO parkiert hat. Helft ihm beim Suchen und findet findet heraus, welchen Weg er nehmen muss.

2

1 4

5

3 6

C

A

B

C

D

E

F

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB Lösung: B

B

Hugo hat für den Sommer eine ganz tolle neue Maschine gebaut: eine Glacemaschine. Findest du heraus, aus welchen Zutaten welche Glacekugeln entstehen? Verbinde sie mit einer Linie.

Lösung: 1E, 2A, 3B, 4F, 5D, 6C

A

4

1

4

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 33, 13. August 2012 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1 4 8 2 6

2 9 6 5 8 1

5 9

6

3

5

4

1 8

7 1 4 8 2 3

9

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

8 So nehmen Sie teil 1 7 5

Auflösung Nr. 32: 128 6 8 2 3 9 4 5 1 7 Gewinner Nr. 31: 3 9 1 5 7 2 4 6 8 Erika Rütimann, 4 5 7 6 8 1 9 2 3 7 4 3 1 2 8 6 9 5 Speicher AR; 9 1 6 7 3 5 2 8 4 Nadja Kobler, 8 2 5 4 6 9 3 7 1 2 3 4 9 1 7 8 5 6 St. Gallen SG; 5 7 9 8 4 6 1 3 2 Anita Kunz, 1 6 8 2 5 3 7 4 9 Arth SZ; Anita Kloter, Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.8.2012, 24 Uhr Meilen ZH; Josiane Repond, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Cottens FR Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Publizistische Leitung: Monica glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

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Chefredaktor: Hans schneeberger (Hs) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

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Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

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Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), sonja Leissing (sL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia schmidt (Cs), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), Yves golaz, Hans reusser, gian Berger, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

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GENIESSEN IN DEN WAADTLÄNDER ALPEN

DREIMAL PROFITIEREN BEI MIGROL

Freuen Sie sich auf unvergessliche Ferien in den Waadtländer Alpen: Lassen Sie sich von einer vielfältigen Landschaft, romantischen Alpwiesen und unberührten Bergseen verzaubern oder geniessen Sie in einem der zahlreichen Weinkeller einen edlen Tropfen aus der Region. Aktionsdauer: Buchungen vom 13. bis 31. August 2012 (für Abreisen vom 18. August bis 20. Oktober 2012) Preis: z.B. 1 Woche vom 1. bis 8. September 2012 in einer Ferienwohnung für 4 Personen in Villars (Referenz-Nr. CH1884.852.1) Fr. 771.– statt Fr. 962.–, zzgl. Reinigung und Bearbeitungsgebühr. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 1000 extra Cumulus-Punkten auf das gesamte Ferienhaus-Angebot in den Waadtländer Alpen. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit CumulusVorteil. Vacando hat über 120 000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Programm. Weitere Informationen: www.vacando.ch

1000

PUNKTE

Angebot: Tanken Vom 13. bis 26. August 2012 erhalten Sie an allen Migrol-Tankstellen mit Shop während den Öffnungszeiten 3 Rappen Rabatt pro Liter auf den aktuellen Treibstoffpreis (exkl. Gas). Das Angebot ist nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar und nur gültig, wenn Sie an der Kasse Ihre persönliche Cumulus-Karte vorweisen. Die Aktion gilt nicht für Company Cards. Angebot: Heizöl Vom 14. bis 23. August 2012 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Liter 1000 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Punkten pro 1000 Liter gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol-heizoel.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif). Angebot: Tankrevision Bei Ausführung im Winter 2012/2013 wird Privatkunden bei Neubestellungen pro Tankrevisionsauftrag 50 Franken gutgeschrieben (nicht kumulierbar). Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif).

/L . 3 RP

VORTEIL

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 102 |

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JAËL MALLI

MEINE LEKTÜRE

«Ich lese immer mehrere Bücher aufs Mal. Zurzeit sind das vor allem englische Theaterstücke. Mein absoluter Liebling ist Simon Stephens ‹Bluebird›.»

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MEINE SAMMLUNG

«Ich trage fast nie Schmuck, aber in den Haaren liebe ich ihn. Den Haarschmuck sammle ich auf Reisen, meist sind es ausgefallene Stücke für mein Bühnenoutfit. Aus Island habe ich Haarschmuck mit Schäfchen mitgebracht – getragen habe ich ihn noch nie.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Das Ölivenöl mit Zitrone brauche ich für alles: Pasta, Salat und Gemüse. Es ist mega fein. Wenn ich Gäste habe, gibt es immer Komplimente für meine Salatsauce.»

MEINE LEIDENSCHAFT

NR. 33, 13. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich liebe es, durch die nordischen Länder wie Norwegen, Island, Alaska oder auch Irland und Schottland zu reisen. Mir gefallen die kargen, speziellen Landschaften und die weite, unberührte Natur. Früher ging ich kaum auf Reisen, erst auf Tournee habe ich gemerkt, wie sehr ich es liebe, neue Orte zu entdecken.»

MEINE PUPPE

«Diese Puppe war eine Requisite an der Schauspielschule in London. In einer Übung war sie eines meiner beiden Kinder, mit denen ich eine Tea Party mit Marshmallows gefeiert habe.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 33, 13. AUGUST 2012 |

JAËL MALLI | 103

«Mein Herz gehört Bern» Am 17. August kommt endlich ein neues Album von Lunik auf den Markt. Sängerin Jaël und ihre Mitmusiker haben die CD «What is Next» in Berlin aufgenommen. Eine reizvolle Stadt, sagt die Bernerin über die deutsche Metropole, aber ihr Zuhause ist und bleibt die Schweizer Hauptstadt. MEINE BAND

Name: Jaël Malli Alter: 32 Sternzeichen: Löwe Wohnort: Bern

MEIN RÜCKZUGSORT

«Mein Balkon ist eine Oase. Am liebsten liege ich in der Hängematte, geniesse die Sonne, das Vogelgezwitscher oder klimpere auf meiner Gitarre. Hier ist der Song ‹Feet in the Sun› des neuen Albums entstanden.»

Wieso wohnen Sie in Bern? Bern ist mein Nest und mein Ruhepol. Hier im Kirchenfeldquartier ist es grün, und ich bin schnell in der Stadt. Wo sonst möchten Sie wohnen? Nirgendwo sonst! Oslo, London und Berlin sind reizvoll, aber nicht, um dort zu leben. Mein Herz gehört Bern. Meine Karriere: Mit 13 habe ich angefangen, Gitarre zu spielen und in der Schülerband zu singen. Mit 18 stiess ich zu Lunik. Wir brachten schon bald unser erstes Album heraus. Ich habe als Gastsängerin in Projekten im In- und Ausland mitgemischt und schreibe auch Songs für andere Künstler sowie Film- und Werbemusik. 2007 gründete ich mit Luk Zimmermann das Duo MiNa — ein Nebenprojekt, denn mit Lunik ging es stets weiter: «What is Next» ist unsere siebte CD. Was ich an mir nicht mag: Ich falle manchmal den Leuten ins Wort, das ärgert mich dann immer extrem. Was ich an mir mag: Auf mich kann man sich verlassen. Wenn ich etwas anpacke, dann richtig. Mein bester Entscheid: Musik zu meinem Beruf zu machen. Meine Schauspielausbildung: In London habe ich zehn Monate lang Schauspielkurse besucht. Im Zentrum stand eine fünfmonatige Vollzeitausbildung in der Meisner-Technik. Ich buche diese Erfahrung teilweise unter Persönlichkeitsentwicklung ab, was mir auch fürs Songschreiben viel gebracht hat. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, auf einer Theaterbühne aufzutreten oder in einem Film zu spielen. Meine erste CD: Mein Vater brachte mir 1995 meine erste CD aus den USA mit — von Lionel Ritchie. Es hätte aber irgendwelche Musik drauf sein können, eine CD war einfach cool, bis da hatte ich nur Kassetten gehabt. Text: Claudia Langenegger Bilder: Ruben Wyttenbach

«Wir machen seit 14 Jahren Musik. Luk Zimmermann (r.) und Cédric Monnier sind wie Brüder für mich, auf Tour werden wir zu einer Familie.»

MEINE INSPIRATION

«London beflügelt mich. Die Stadt ist so lebendig, so prall, laut und voller Gegensätze. Es gibt immer etwas zu beobachten, und es ist ständig etwas los. Ich habe bis letzten Herbst ein Jahr dort gelebt, das war sehr inspirierend für meine Songs.»


gün

ÜBER 4 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 17. bis 23. Juli haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,1 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

MGB www.migros.ch W

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