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Witziger Spot

Der stärkste Bänkler Strongman Stefan Arnold verfügt über wahre Bärenkräfte. > 14

Murmelpisten

Rick hat wunderschöne Murmelbahnen gebaut. > 28

Bilder Tanja Demarmels, Kilian Kessler, Rolf Siegenthaler, Nathalie Bissig, Rémy Steinegger

So werben zwei Tessiner Studenten für Migros-Rüebli. > 26

gu 2008 Nr. 33,, 11. August

Der oberste Pöstler

Wohin der neue Präsident Claude Béglé den Gelben Riesen steuern will. > 20 Die schönsten Ferien Wie sich Kadé aus Paris in der Schweiz erholt. > 73

Little China in der Schweiz Spitzenkoch Kee Hock Leo und seine Familie bezaubern Küssnacht. Wie Chinesen die Schweiz bereichern. > 10

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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diese woche | 3

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Power hoch vier

reportage Essen sie Rösti mit Stäbli? Wie Chinesen in der Schweiz leben. > 10 porträt Starker Mann: Ein Bankangestellter stemmt Felsbrocken.

Die Damen könnten uns vom Ge-

schlechterkampf domestizierten Männern auf den ersten Blick etwas Angst machen. Wenn Migros-MagazinRedaktorin Dora Horvath mit grimmigem Blick ihre Boxhandschuhe in die Kamera hält (Seite 32). Oder Isabella Fischer beim Hanteln stemmen ihre Muskeln spielen lässt. Doch die Bilder signalisieren vor allem eines: Auf der Redaktion des Migros-Magazins wird Sport grossgeschrieben. Hier wird gefittet und gewalkt,

gejoggt oder Fussball gespielt, geboxt oder geschwommen. Der stellvertretende Art Director Werner Gämperli strampelt im Sommer auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag 50 Kilometer über den Üetliberg ab, und unsere Standard tanzende Sekretärin Jana Correnti hat gar eine eigene Site (www.mydance.ch).

Fitness

>32

letzte Mal auf 160 und das T-Shirt pflotschnass geschwitzt? Also, worauf warten Sie noch? Los gehts!

> 14

kolumne Der Hausmann interview Claude Béglé: Der designierte Postchef gibt den Tarif durch.

> 19 > 20

m-aktuell > Golf: Das edle Spiel auf dem Green wird zum Volkssport. Murmelmania: Rick (9) baut seine eigene Murmelpiste.

> 25 > 28

schaufenster > Sport macht Spass: Vier Redaktorinnen des Migros-Magazins zeigen, wie sie sich fit halten. > 32 Produkte der Woche: Mica-Wasserenthärter für geschmeidige Wäsche und italienische Leckereien fürs Gemüt. > 39/50 Golf

>25

Tja und Sie, liebe Leserin, lieber Leser? Wann war Ihr Puls das Bilder Matthias Willi, Florian Nidecker, Renate Wernli

>4 >7 >8

Clowns

>86

à la carte René Gabriel: Der Hohepriester des Weins kocht mit Lavendel. > 53 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft

> 61

besser leben News: Hunde-Kontaktbörse im Internet und mehr. > 67 Multimedia: So finden Sie das passende Handy. > 68 Erziehung: Kinder aus schwierigen Verhältnissen machen Ferien bei einer Schweizer Familie – und fühlen sich wie im Paradies. > 73 Auto: Familie Schwinnen testet den Citroën Berlingo. > 77 rätsel/impressum > 79 cumulus Die besten Infos und Angebote > 84 mein ganzer stolz > Frieda und Berta: Wie zwei vorwitzige Clowns in Altersund Pflegeheimen für Abwechslung sorgen. > 86

Witzige Kurzfilme

Film- und Designstudenten drehten frische und freche Migros-Werbespots. > 26

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4 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

M-NEWS

Erfolgreiche «Preisjäger»

So rollte die Velo-Welle

Wieder sind Migros-Kunden fündig geworden: «Preisdetektive» meldeten dem Migros-«Preistelefon» zwei Artikel, die bei der Konkurrenz günstiger waren als das entsprechende M-BudgetProdukt. Die Migros reagierte umgehend und passte wie versprochen die Preise an. Es handelt sich um den M-Budget-Senf Mild in der 300-Gramm-Tube. Der neue Preis beträgt 95 Rappen, bisher war es 1 Franken. Auch beim M-Budget-Brötlilachs Atlantik in der 250-GrammVerpackung senkte die Migros den Preis: von 7.90 Franken auf neu 6.85 Franken. ds

FRISCH IN DER MIGROS

V

or drei Jahren waren sie erstmals per Velo unterwegs, damals noch im Rahmen eines Pilotprojekts: Auf Initiative der Pro Velo und der Migros schlossen sich Migros-Angestellte zu Vierergruppen zusammen und fuhren einen Monat lang mit dem Velo zur Arbeit. Bei der diesjährigen vierten Auflage von «Bike to Work» beteiligten sich bereits 45 581 Angestellte von 873 Unternehmen (Vorjahr 33 182).

Spielerisch machts mehr Spass Die Aktion wird jährlich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit und der Gesundheitsförderung Schweiz unter der Leitung von Pro Velo Schweiz durchgeführt. Patrick Walser, Projektleiter bei der Migros, zeigt sich hocherfreut: «Die Aktion findet grossen Anklang. Die Menschen sind offenbar gerne bereit, spielerisch und mit Arbeitskollegen etwas für ihre Gesundheit zu tun.» Allerdings ist «Bike to Work» kein Selbstläufer: Die Personalabteilungen der beteiligten Firmen haben einiges unternommen, um die Menschen für die Velofahrten zu motivieren. Aber es lohnt sich:

Die «Saisonküche» und Sélection verführen Sie mit unwiderstehlichen GlaceKreationen. Wie wärs mit einem Mangosorbet mit Erdbeeren und Balsamico? Oder steht Ihnen der Sinn doch eher nach Fior di latte al caramello? Die SélectionBroschüre mit den köstlichen Rezeptvorschlägen der «Saisonküche» liegt in jeder Filiale auf. Weitere exklusive Dessertvorschläge gibts unter www.saison.ch

Bilder Stockfood/bab, Corbis, Rainer Schmid

Kalte Verführung

Wer mit dem Velo zur Arbeit fährt, tut seiner Gesundheit und der Umwelt viel Gutes.

Unter den Teilnehmern werden Veloreisen, SBB-Abos oder Citybikes verlost. Stressabbau, Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis allerdings sind unbezahlbar. Und wer weiss: Vielleicht fährt der eine oder die andere nun regelmässig mit dem Gaston Haas Velo zur Arbeit.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

482 202 Kilogramm Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren gingen im Juli bei der Migros über den Ladentisch. Spitzenreiter sind die Erdbeeren mit insgesamt 192 636 Kilogramm.

– CO2


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

Knackfrisch

Sehen sie nicht köstlich aus, diese knackfrischen Salate aus Schweizer Regionen? Wer jetzt – bei Hitzetemperaturen zwischen 25 bis 32 Grad keinen rechten Appetit entwickelt, der sollte sich einen leichten Kopf-, Batavia- oder Eisbergsalat, Endivien oder Rucola zum Zmittag gönnen. Frische Biokräuter wie Peterli und Schnittlauch oder Thymian und Oregano, Olivenöl und Balsamico, und schon fühlen sich Kopf, Geist und Bauch rundum glücklich. Natürlich passen auch frische Oliven, Tomaten, ein wenig Schafskäse zum Salat – ganz wie es beliebt. Das alles und noch viel mehr finden Sie in Ihrer Migros.

Der Zug bringts Die Migros setzt bei ihren Transporten entschieden auf die umweltfreundliche Schiene. Sie ist die grösste Kundin von SBB Cargo im Binnenverkehr. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 beförderte die Migros in der gleichen Zeitspanne 2008 signifikant mehr Güter mit der Eisenbahn. Die Steigerung von 584 718 auf 620 729 Tonnen entspricht 6 Prozent oder rund 36 000 Tonnen. Das sind 2400 Bahnwaggons. Um eben diese Menge verringerten sich die Strassentransporte der Migros. ds

Besonders klimafreundlich: Die Migros bringt immer mehr Güter von der Strasse auf die Schiene.

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KUNDIN DER WOCHE

Berner Kreativität Migros macht erfinderisch! Das beweist Lea Suter (31) aus Bern: «Der Stoffsack meines Trolleys ging kaputt, aber das Gestell war noch tipptopp in Schuss.» An der Kasse entdeckte sie die Migros-Mehrwegtaschen und griff spontan zu: «Zu Hause habe ich den kaputten Stoffsack aufgeschnitten und als Schnittmuster für meinen Migros-Trolley benutzt.» Tipp: Mitmachen und tolle Preise gewinnen: Auf www.migrosmagazin.ch finden Sie den grossen Kreativ-Taschenwettbewerb für unsere Leserinnen.


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Alles, was Appetit auf SĂźdeuropa macht.


leserbriefe | 7

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

A

«Ein Offroaderverbot ist doch nur reines Marketing und bringt weltweit gar nichts.» Ernst Buchmann, 3422 Kirchberg MM Nr. 32: «Ich bin von Motoren fasziniert», Interview mit Nationalrat Bastien Girod GP/ZH.

Zweifel an der Initiative

Wenn Bastien Girod glaubt, mit ein paar Autos weniger in Zürich die Luft zu verbessern, steht er neben den Schuhen. Wenn ich dann noch lese, dass er selbst ab und zu ein solches benützt, so kommen mir Zweifel an der Echtheit einer solchen Initiative. Hans Schmid, 9565 Bussnang

Mit dem geforderten Verbot für Offroader in der Schweiz setzt Bastien Girod keine Massstäbe zum Schutz der Natur, für die Gesundheit der Gesellschaft und für eine höhere Lebensqualität.

Bruno Bänninger, 3232 Ins

Ein Offroaderverbot ist doch reines Marketing und bringt weltweit gar nichts. Unsere Generation der über 60-Jährigen hat das letzte halbe Jahrhundert dazu benützt, die Schweiz in Sachen Umweltschutz auf die Position 1 weltweit zu bringen. In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts gab es praktisch nur noch braune Flüsse. Heute kann man darin baden und sogar Wasser trinken.

Ernst Buchmann, 3422 Kirchberg

MM Nr. 32: «Zurück auf dem richtigen Weg», Artikel über die Sportlerkrankheit Female Athlete Triad.

Bild René Ruis

Neues Krankheitsbild?

Da hat wieder jemand ein neues Krankheitsbild «erfunden». Früher hat das simpel und einfach «Anorexie» geheissen,

Bastien Girod will Autos verbieten, die viel Treibstoff verbrauchen und massiv CO2 ausstossen. Damit hat er viele Leser erzürnt.

und die verschiedenen Probleme wie fehlende Menstruation, Osteoporose gehören automatisch dazu. Vielleicht wäre da der gesunde Menschenverstand (beispielsweise des Hausarztes) nötig, um solche Entwicklungen zu verhindern. Thomas Schmutz,

Allgemeinpraktiker und ehemaliger Sportmediziner, per Mail

Der Hinweis auf der Titelseite zum Artikel «Renate Wyss fastete früher, um schneller zu laufen – und riskierte ihr Leben» ist irreführend. Er vermittelt die Meinung, dass Fasten töten könnte. Wenn jemand hungert, dann fastet er nicht. Fasten beinhaltet eine andere Definition: Es ist der bewusste Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Im Fasten besteht kein Hunger bei guter Leistungsfähigkeit. Es ist ein ganzheitlicher Prozess von Körper, Seele und Geist und hat eine uralte Tradition.

Artur Walser, Fastenleiter, 8135 Langnau

MM Nr. 30: Extra Einwandern.

Probleme weggeredet

Professor Etienne Piguet sagt: «Die Idee, dass die kulturelle Distanz die Integration erschwert, ist einfach falsch.» Zurzeit habe ich, selber türkischer Herkunft, durch meine Tätigkeit viel Kontakt mit Türken und Kurden, also Moslems. Bei gelegentlichen Gesprächen merke ich, dass die Argumentationsweise sowie die Mentalität bei sehr vielen nicht mit der schweizerischen kompatibel sind. Ich bekomme Dinge zu hören (auf Türkisch), was «normalen» Schweizern so nicht gesagt wird. Diese Aussagen sind dann nicht sehr schmeichelhaft für die Schweiz und die Schweizer. So wie die im Extra porträtierten eingewanderten Südafrikaner es für selbstverständlich erachten, dass man sich dem Gastland anpassen muss, haben die Menschen aus

der Türkei, die wie meine Eltern noch Anfang der Sechzigerjahre eingewandert sind, es meistens auch gedacht. Heutzutage ist diese Denkweise einer Forderungshaltung gegenüber dem Gastland gewichen, ohne dass man die gleichen Massstäbe bei sich anlegen würde. Jetzt kann man dies schönreden und «Experten» aufbieten, die ohne Belege einfach Behauptungen aufstellen und die Probleme wegreden. Ich plädiere dafür, dass man die Probleme wie die Ungleichbehandlung der Frauen sowie die Machokultur, die Übervertretung in den Kriminalstatistiken und die zunehmende Islamisierung offen anspricht und klarmacht, welche Regeln hier gelten.

A. T. F. (Name und Adresse der Redaktion bekannt)

Ich habe es langsam satt, immer von Anpassung zu hören, wenn es um Ausländer geht. Wollen wir denn alles nur «Bünzli»Einwanderer, Nummern, Puppen oder Roboter in unserem Land? Jeder Mensch ist einzigartig, wie er ist, und liebenswert auf seine Art und Weise. Ich will kein Land voller grauer Mäuse, sondern Menschen mit Ecken und Kanten, mit Persönlichkeit und Charakter, mutige Herzen und kreative Köpfe. Überanpassung ist Gift für unser Land, auch wenn man darüber leider nie spricht. Ich sage gelassen, solange unsere Gesetze eingehalten werden, was meistens der Fall ist: «Willkommen an alle Menschen, welche die Schweiz aufsuchen. Empfangen wir sie mit offenen Herzen. Denn das Leben hat viele Farben.»

Sonia Brun, 6300 Zug

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

MOMOL!

NEINEI!

Krumme Gurken

Triumph für EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel im Kampf gegen den Brüsseler Bürokratismus: 26 von 36 Normen für Obst und Gemüse werden abgeschafft. Neu dürfen Gurken wieder krummer sein als maximal zehn Milimeter je zehn Zentimeter Länge. Auch etwas zu dünn geratene Rüebli oder unförmige Melonen müssen künftig nicht mehr weggeworfen werden. Wenigstens diese Verschwendung hat nun also ein Ende.

Dicke Bussen

CVP-Präsident Christophe Darbellay will Eltern bestrafen, die den Elternabend schwänzen. Im Kanton Aargau werden schon heute solche Bussen verteilt. Ob man sich beim Lehrer entschuldigen oder der Schulbehörde ein ärztliches Attest vorlegen darf, steht nicht im Positionspapier. Fragt sich, wie eine Partei, die Elternabende obligatorisch machen will, zur freien Schulwahl steht. In diesem Punkt aber weiss die CVP noch nicht, was sie will.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Was ist Gendoping? Beim Gendoping werden nicht Substanzen eingenommen,

sondern es wird direkt das Erbmaterial verändert. Man entnimmt dem Körper Zellen, die das Muskelwachstum beeinflussen, oder Rückenmarkzellen, die Blutkörperchen produzieren. Ausserhalb des Körpers verändert man das Erbmaterial, um die Zellen dann wieder ins Gewebe zu spritzen. Durch diese Veränderungen produziert der Sportler mehr Muskelmasse oder rote Blutkörperchen, was die Kraft oder Ausdauer des Athleten steigert. Gendoping ist nicht nachweisbar. Die Anti-DopingAgentur hat es 2003 verboten.

ZAHLEN DER WOCHE

Mit Links

13 Prozent aller Menschen schreiben mit Links. Wobei der Anteil der bekennenden Linkshänder und Linkshänderinnen von der Toleranz der Gesellschaft abhängt. 15 Prozent der Kanadier, jedoch weniger als 5 Prozent der Bewohner des Orients bezeichnen sich als Linkshänder. 40 Jahre sind erst vergangen, seit Linkshändigkeit nicht mehr als Zeichen eines schlechten Charakters, sondern als normal angesehen wird. Seither wird auch darauf verzichtet, Kinder auf Rechtshändigkeit umzuschulen.

44 Prozent der Top-Fechter sind Linkshänder. Auch in anderen Disziplinen wie Baseball, Tennis und Boxen ist der Anteil der linkshändigen Topsportlerinnen und Topsportler hoch. 1968 öffnete der erste Linkshändershop «Anything Left Handed» seine Türen in London. Heute bietet das Unternehmen in über 100 Ländern mehr als 250 Produkte an.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT An einem einzigen Wochenende starben fünf Bergsteiger in der Schweiz und elf am K2. Extremkletterer Ueli Steck (31) plädiert für mehr Eigenverantwortung im Bergsport.

Man muss das Risiko kennen

BILD DER WOCHE

Ach, wenn nur immer Ferien wären!

Am 13. August ist der internationale Linkshändertag. Erstmals wurde er 1976 in den USA durchgeführt.

Aus. Vorbei. Schluss mit dem Baden, den Bergwanderungen, den herrlichen Ausblicken wie hier auf die Glarner Alpen und den Walensee bei Amden SG. Tausende Schweizer Kinder müssen ab heute wieder die Schulbank drücken. Das bedeutet auch für die Eltern: zurück in die stickigen Städte und in den täglichen Stau.

Bilder Walter Bieri/Keystone, Virginia Mayo/AP/Keystone, Olivier Maire/Keystone, Jan Leidicke/Keystone, Jussi Nukari/Lehtikuva/Keystone

Ueli Steck, elf Bergsteiger sind kürzlich am K2 umgekommen. In der Schweiz starben seit Juni bereits 18 Alpinisten. Ist an den vielen Unfällen, die es jedes Jahr gibt, der Massentourismus schuld?

Das kann man so nicht sagen. Aber kommerzielle Bergtouren nehmen den Teilnehmern die Eigenverantwortung ab. Sie ermöglichen ihnen oft etwas, das sie selbst nie geschafft hätten. Und dann überschätzen sich viele. Handeln Bergführer fahrlässig, um ihren Kunden das Erlebnis nicht zu vermiesen?

Das ist eher ein gesellschaftliches Problem. Manche Berge sind mit viel Prestige verbunden, wie der Mount Everest oder das Matterhorn. Da zählen dann nur die Gipfel. So nehmen viele Berge in Angriff, auf denen sie nichts zu suchen haben. Was kann man gegen die Selbstüberschätzung tun?

Jeder sollte sich selbst seine Ziele stecken. Individuell ist es die viel grössere Leistung, eine unbekannte, einfachere Route zu begehen, die dem eigenen Können entspricht.

War das auch am K2 so?

Das kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht dabei war. Klar ist, dass da von Anfang an viel falsch gelaufen sein muss. Solche Katastrophen geschehen nicht einfach so. Kann man denn alle Risiken abschätzen?

Nein. Man kann die Natur nicht gänzlich berechnen. Bergsteigen ist gefährlicher, als im Büro zu sitzen, das muss man akzeptieren. Im Mai gaben Sie Ihre Expeditionspläne am Annapurna im Himalaja auf, um zwei Verunglückten zu helfen. Ein spanischer Kollege starb trotzdem vor Ihren Augen. Was ging Ihnen da durch den Kopf?

In dem Moment ist gar kein Platz für Emotionen. Man ist völlig damit beschäftigt, den Verunglückten zu retten. Verarbeiten kann man das erst im Nachhinein. Gerade durch Ihre gewagten Solobegehungen begeben Sie sich selbst in grosse Gefahr.

Das stimmt absolut nicht. Ich kenne die Routen sehr gut und halte die Risiken extrem gering.

Warum kommt es selbst unter Top-Bergsteigern immer wieder zu tödlichen Unfällen?

Die Cholatse-Nordwand in Nepal würden Sie heute aber nicht mehr machen, oder?

Bei erfahrenen Bergsteigern passiert oft erst dann etwas, wenn die gefährlichsten Stellen bereits überwunden sind. Da lässt fatalerweise die Konzentration nach.

Danach war ich eine Woche lang völlig leergepumpt. So hart ans Limit will ich beim Soloklettern nie mehr gehen. Interview Sonja Bonin


10 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Gestatten: Kee, Bin, Mischa, Sook

Sie haben chinesische Wurzeln, leben aber in der Schweiz: Der Koch, die Kinderbetreuerin, der Pianist und die Ärztin. Sie laufen hier zu Höchstleistungen auf, während unsere Athletinnen und Athleten in Peking olympische Wettkämpfe bestreiten.

Koch Kee Hock Leo (34), Chinarestaurant Min Kang Yuan in Küssnacht am Rigi SZ.

«In der Schweiz lebt es sich besser. Es ist kühler.»

D

Künstler Leo: Weisser Rettich, kunstvoll geschnitzt, gebratene Crevetten.

ie mit einer leckeren Sauce umhüllten Crevetten serviert Kee Hock Leo in einem kunstvoll geflochtenen Körbchen. Dieses essbare Flechtwerk ist dem sogenannten Vogelnest nachgebildet, dem Pekinger Olympiastadion des Schweizer Architektenbüros Herzog & de Meuron. So halten die Olympischen Spiele Einzug in das neu vom GaultMillau 2008 mit 13 Punkten ausgezeichnete Chinarestaurant von Koch Kee Hock Leo, genannt Leo, und seiner Frau Min Nian Conny (31). Leo ist Küssnachts erster Punktekoch. Aufgewachsen ist er als Sohn einer chinesischstämmigen Familie in Malaysia. «Meine Familie war arm, das aufgetischte Essen einfach», erzählt er. Vielfältiges und schmackhaftes Essen zubereiten zu können, ist für ihn deshalb ein tief in der persönlichen Biografie verwurzelter Wunsch. Bevor er sich entschloss, Koch zu werden, hat Leo als Metallbearbeiter sein Geld verdient. Im Alter von 19 Jahren wagte er dann den Wechsel in die Gastronomie und hat sich langsam – und zuerst für einen Hungerlohn – zum Koch hochgearbeitet. Wichtig war es ihm auch, an möglichst vielen Orten bei verschiedenen Köchen zu lernen. So kam er über Singapur und Kuala

Lumpur zuerst nach Genf und dann in die Innerschweiz, nicht zuletzt, um immer wieder «ein neues, anderes Leben auszuprobieren». Seit 2003 ist er in Küssnacht. Hier kocht er nicht nur für Gäste, sondern auch für seine Familie, zu der auch die vierjährige Tochter Lin-Yue Leo gehört. Leo kennt kein Heimweh: «Vor ein paar Jahren bin ich wieder einmal in Malaysia gewesen. Es war mir viel zu heiss. In der Schweiz lebt es sich besser.» Das Menüangebot haben Leo und Conny, die als charmante Gastgeberin im Service arbeitet, an die Schweizer Verhältnisse angepasst. Neben chinesischen gibt es auch thailändische und malaysische Menüs. Allzu scharf dürfe es für die zarten Gaumen der Schweizer nicht sein. Bis sich dies ändere, «braucht es wohl noch ein paar Jahre – etwa vier oder fünf Jahrzehnte», meint Leo mit Schalk in der Stimme. Und wie hält es Leo mit der Schweizer Küche? Allzu rässer Käse macht ihm Mühe. Und er isst den Käse auch lieber geschmolzen auf der Pizza als in rohen Mocken. «Aber im Prinzip habe ich alles gern, was gut zubereitet ist», sagt er, und strahlt dabei über beide Ohren. Texte Daniela Janser Bilder Tanja Demarmels

www.minkangyuan.ch


reportage

UNSERE CHINESEN | 11

Man spricht Chinesisch: Bin Küenzi-Zhang spricht mit den Kindern im Binbin-Kinderhort nur Chinesisch. «Sie sollen die Sprache spielerisch lernen.»

Bin Küenzi-Zhang (38) vom Binbin-Kinderhort in der Grünau Zürich.

«Die Menschen sind sich doch überall ähnlich.»

A

uf den ersten Blick sieht Bin Küenzis kleine Spielgruppe im Zürcher Grünau-Quartier aus, wie jeder andere Kinderhort. Quecksilbrige Kinder spielen, rufen, malen, rennen und streiten. Was trotzdem ein wenig anders ist: Die Kinder sprechen Chinesisch miteinander, spielerisch sollen sie die Sprache üben. «Das kindgerechte natürliche Lernen im Rhythmus der chinesischen Sprachmelodie» ist Bin Küenzis Hauptanliegen für

ihren Kinderhort. Dieser Hort wird vor allem von Kindern aus schweizerisch-chinesischen Familien besucht, «damit diese interkulturellen Kids ihr Chinesisch inmitten des alltäglichen Schweizerdeutschen nicht verlernen». Eigentlich ist sie Informatikerin, da sie aber kein Deutsch sprach, als sie in die Schweiz kam, musste sie den Beruf wechseln. Und wie sie merkte, dass ihre zwei Buben Dennis und Eddy zwar die chinesischen Sätze ihrer Mutter

verstanden, aber lieber Schweizerdeutsch antworteten, kam ihr die Idee mit dem chinesischen Kinderhort. Bin Küenzi-Zhang ist in der chinesischen Bergprovinz Guizhou gross geworden und vor elf Jahren zu ihrem zukünftigen Mann in die Schweiz gekommen. Zu ihrer Übersiedlung in die Schweiz sagt sie: «Die Menschen sind sich doch überall ähnlich, es gibt in China wie hier freundliche und abweisende.» Fremd war ihr

die schweizerische Art des Essens. Während in China immer viele verschiedene Schüsselchen mit Fisch, Fleisch und Gemüse auf dem Tisch stehen, sind es in der Schweiz oft nur zwei. Als ihr Vater zu Besuch kam, habe er zuerst gemeint, sie sei wohl faul geworden. Dabei hatte sie doch bloss auf Schweizer Art gekocht. www.binbin.ch

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 12


12 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Chinesischer Secondo: Mischa Cheung tritt bald erstmals in China auf.

Pianist und Meisterschüler Mischa Cheung (24).

«Ich fühle mich sehr schweizerisch.»

M

ischaCheungsmusikbegeisterter Vater, der Sohn von nach Hongkong ausgewanderten Kanton-Chinesen, kam mit 21 Jahren von Hongkong nach Stuttgart. Dort wollte er sein Musikstudium vervollständigen. Auf der Durchreise wohnte er in Basel bei einer Familie, und schon am ersten Abend verliebte er

sich in die Tochter des Hauses. Aus diesem romantischen Blitz Anfang der 60er-Jahre wuchs eine fünfköpfige Musikerfamilie heran. Der Jüngste ist der heute 24-jährige Mischa Cheung. Er studiert seit vier Jahren an der Musikhochschule Zürich in der Meisterklasse von Professor Konstantin Scherbakow – und er hat bereits mehrere Konzerte

gegeben und Preise gewonnen. «Schon im Alter von drei Jahren setzte ich mich ans Klavier, meine Vorbilder waren mein Vater und meine älteren Geschwister mit ihren topfitten Fingern.» «Ich würde einen Teil von mir selbst aufgeben, wenn ich mit dem Klavierspielen aufhören würde», sagt er ganz ohne Pathos. Speziell war, dass er bis zu seinem 18. Lebensjahr bei seinem Vater in die Klavierstunde ging. «Und natürlich hat es ab und zu auch Meinungsverschiedenheiten gegeben.» Mischa Cheung, der Basler Dialekt spricht, sagt: «Ich fühle mich sehr schweizerisch. Manchmal spüre ich aber, dass ich noch anderes Blut in mir habe.» Woran merkt er das? Er zögert. «Vielleicht daran, dass ich in Konfliktsituationen eher ruhig reagiere und nicht gleich herumbrülle.» Chinesisch kann er aber nur ein paar Worte, was er schade findet. Doch wenn alles klappt, wird Mischa Cheung nächstes Jahr mit dem «Gershwin Piano Quartet», einer Vierflügelformation, zum ersten Mal in die Heimat seines Vaters reisen. Speziell gespannt ist er auf das chinesische Konzertpublikum. «Ich habe gehört, dass in China die Leute während klassischer Konzerte miteinander reden und essen», sagt er. Cheung findet dies keineswegs irritierend, sondern eine lebhafte Abwechslung zur ruhigen Atmosphäre an Klassikkonzerten in der Schweiz. www.gershwinpianoquartet.com

China - Schweiz: eine vielfältige Beziehung Die chinesische Wohnbevölkerung in der Schweiz wächst langsam, aber stetig. Waren es 1996 noch gut 3600 in der Schweiz lebende Chinesinnen und Chinesen (Hongkong und Taiwan mit eingerechnet), waren es 2006 mehr als 8400. Auch der chinesische Tourismus nimmt zu. Rund 230 000 Chinesen übernachteten 2007 hier, für die erste Hälfte 2008 waren es nochmals acht Prozent mehr. Schweiz Tourismus hat ausgerechnet, dass chinesische Touristen in der Schweiz im Schnitt 430 Franken pro Tag ausgeben, Deutsche 170 Franken, Inder 250 Franken. Seit 2002 ist China der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Asien, das gemeinsame Handelsvolumen

betrug 2007 stattliche 9,443 Milliarden US-Dollar. Für die Jahre 2008 bis 2011 soll eine «Strategie für wissenschaftliche Zusammenarbeit» verwirklicht werden. Verstimmungen gab es 1999, beim offiziellen Besuch des chinesischen Staatsoberhaupts Jiang Zemin. Nachdem sein Empfang in Bern durch lautstarke Proteste von Tibetsympathisanten gestört worden war, wies er die damalige Bundespräsidentin Ruth Dreifuss als stellvertretende Gastgeberin in einer Medienkonferenz mit scharfen Worten zurecht: «Haben Sie nicht die Fähigkeit, dieses Land zu führen? Sie haben einen guten Freund verloren.» Mittlerweile haben sich die Wogen aber wieder geglättet.

Sook Ching Gebauer-See (58),

«Schweizer

W

enn Sook Ching Gebauer-See Kopfweh hat, greift sie nicht zur Schmerztablette, sondern zu den Nadeln – zu Akupunkturnadeln. «Ein Aspirin schluckte ich zum letzten Mal als Studentin – mir wurde schlecht davon.» Wir sitzen im Chinamed-Zentrum in Baden AG, einem von 13 solcher Zentren in der Schweiz, in denen die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) praktiziert wird. Im Gespräch mit Sook Ching Gebauer-See wird klar, dass TCM für sie mehr ist als nur eine Behandlungsmethode. «Einmal im Jahr fahre ich nach Peking, um mich weiterzubilden, Kollegen und Lehrer zu treffen und um aufzutanken», sagt sie. Aufgewachsen ist GebauerSee in Xia Men und Hongkong, ausgebildet wurde sie unter anderem in Peking. Seit 25 Jahren lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in der Schweiz, praktiziert TCM, lehrt Tuina, die chinesische Massageheilkunst, und Qi Gong, eine Bewegungsmeditation. Über die Ankunft in der Schweiz sagt sie: «Am Anfang kam mir das Land schön vor. Ich fühlte mich verwöhnt, weil alles sauber und perfekt war. Heute ist vielleicht nicht mehr alles so glänzend, aber die Lebensqualität bleibt Weltspitze.» Die Zusammenarbeit mit westlichen Medizinern sei mittlerweile sehr gut. Auch ist sie dankbar um Röntgenbilder und andere westliche diagnostische Hilfsmittel. Obwohl: Es gebe geübte chinesische Meister, die quasi ein Röntgenauge hätten. «Wenn ich schon etwas länger Qi Gong praktiziert hätte, wäre ich vielleicht auch so weit.» www.chinamed.ch

www.migrosmagazin.ch Lust auf China? Wichtige Kontaktadressen und Tipps für den Dialog mit Chinesen.


reportage

UNSERE CHINESEN | 13

L Ärztin am Chinamed-Zentrum in Baden AG.

Lebensqualität ist spitze.» OLYMPIA-KOLUMNE (2)

Kristina Reiss*

Sommerphänomene: Schirm, Fächer, Smog

Der Sommer in Chinas Städten gehört den Schir-

men. Genauer: den vor UV-Licht schützenden Schirmen, die verhindern sollen, dass die städtische Chinesin ihre Blässe verliert. Weisse Haut gilt seit je als stolzes Zeichen, zeigt, dass man keine körperliche Arbeit im Freien verrichten muss. Die Chinesin öffnet deshalb selbst bei bedecktem Himmel ihren Schirm und trägt weiss machende Creme auf. In China findet man kaum Kosmetika, die diese aufhellenden Stoffe nicht enthalten. Kein anderes Produkt wird im Werbefernsehen so exzessiv beworben. «Einmal Weiss gleicht dreimal hässlich aus», lautet der alte Spruch, den sich die Werbung zu eigen gemacht hat – und an den auch meine chinesische Freundin glaubt. «Schau, wie schwarz ich am Wochenende geworden

Chinesen wollen weiss sein. bin!», rief sie neulich und zeigte bestürzt auf ihr porzellanfarbenes Gesicht. «Die nächsten Wochen darf ich auf keinen Fall dunkle Lebensmittel essen, die verstärken einen dunklen Teint nämlich noch.» Eine moderne Frau im 39 Grad heissen China

des 21. Jahrhunderts zu sein ist nicht lustig. In der einen Hand hält sie den UV-Schirm, in der anderen einen Fächer oder einen Batteriehandventilator. Mit einem Lappen tupft sie Schweissperlen aus dem Gesicht und klebt sich blaues Löschpapier auf Stirn, Nase und Kinn (was von unschönem Glanz befreien soll). Der Mann hingegen hat es leichter: Er rollt sein T-Shirt hoch bis über die Brustwarzen und schlägt sich genüsslich auf den Bauch. Um der Hitze zu entf liehen, radelten wir am

Wochenende 30 Kilometer durch den Smog ans Meer – das hier einer stinkenden, braunen Brühe entspricht, in der Müll schwimmt. Noch Tage später hatten wir das Gefühl, ein Felsblock läge auf unseren Lungen, und bekamen eine Ahnung davon, wie sich Olympia-Sportler bei den Wettkämpfen in Peking fühlen – ist die Luft dort doch viel verschmutzter als jene in Schanghai. * Kristina Reiss (33) ist Journalistin und lebt in Schanghai. Während der Olympischen Spiele in China berichtet sie für das Migros-Magazin aus dem Reich der Mitte.

TCM-Doktor: Sook Ching Gebauer-See lebt seit 25 Jahren in der Schweiz.


14 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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ie ein Skirennfahrer vor dem Start geht der Kraftbolzen mit den schweren Schuhen in die Hocke. Seine Arme, die er zuvor mit Harz eingeschmiert hat, umgreifen die 130 Kilogramm schwere Steinkugel. Ein Ruck geht durch seinen Körper, und schon klebt sie vor seinem Bauch. Einen Moment später hievt er den Mordsstein auf Brusthöhe und lässt ihn auf einen 1,30 Meter hohen Holzpalettturm krachen. Krawamm! Erster Gedanke: Sind da wirklich gerade 130 Kilo durch die Luft geflogen? Zweiter Gedanke: Wenn dem so ist, stimmt es also doch: Männer können Berge versetzen. Sie müssen nur wollen. Stefan Arnold, 182 Zentimeter gross, 105 Kilogramm schwer, Schuhgrösse 44, schreckt beim Training für den Strongman-Wettbewerb am nächsten Wochenende in Bülach (siehe Kasten rechts) vor nichts zurück. Für den 34-Jährigen gilt: Je gewaltiger der Kraftaufwand und je aussergewöhnlicher die Disziplin, desto grösser der Reiz. «Jedes Mal muss ich an meine Grenzen gehen», sagt er.

Bankangestellter mit Speuz Zu Arnolds Spezialitäten gehört etwa, in einem Zuggeschirr einen 14 Tonnen schweren Lastwagen 20 Meter weit zu ziehen; TruckPull nennt sich die Ochsenkarrennummer. In der Disziplin Hercules Hold wiederum muss der Zürcher zwei 1,1 Tonnen schwere Autos, die auf einer Rampe stehen, mit blosser Hand festhalten. Arnolds erklärte Lieblingsdisziplin hört auf den Namen Atlas Stones. Die Aufgabe lautet hier, fünf Steinkugeln, jede zwischen 100 und 150 Kilo schwer, nacheinander auf ein Podest zu hieven. Wenn alle Kugeln oben sind, wird die Zeit gestoppt. Arnold ist sich bewusst: Was für ihn die normalste Sache der Welt ist, klingt für die meisten unglaublich. «Früher habe ich Triathlon gemacht», sagt er, «da hörte ich jeweils auch, wie verrückt es sei, mit einer nassen Badehose aufs Velo zu steigen. Heute ist Triathlon eine Sportart wie jede andere. Vielleicht wird

Ein starkes Stück Mann

Früher machte er Triathlon, heute stemmt der Banker Stefan Arnold 130-Kilo-Felsen. Am «Strongest Man of Switzerland» in Bülach ZH tritt er gegen die stärksten Männer der Welt an.

die Entwicklung beim Strongman-Contest ähnlich verlaufen.» Entdeckt hat der Ausdauerwettkämpfer die Sportart im Fernsehen. Seit 2002 trainiert er fünf Mal pro Woche und gehört inzwischen zu den besten Kraftathleten der Schweiz. Sogar den stärksten Mann von Baden-Württemberg, den Deutschen Michael Laabs, hat er das Fürchten gelehrt. Am nächsten Sonntag misst sich der Muskelberg mit anderen starken Männern aus Belgien, Schweden und Spanien am «International Strongest Man of Switzerland». Da er den Anlass

Beschützer der Familie: Stefan Arnold (34) mit Frau Monica (36) und Sohn Nils (2).

Internationaler Kraft-Anlass Ein Kraftsport-Event der Sonderklasse findet am Sonntag, 17. August, in der Sportanlage Hirslen in Bülach statt. Muskelmänner aus Deutschland, Belgien, Amerika, Schweden, Spanien, Österreich und der Schweiz messen sich in den fünf StrongmanDisziplinen Truck Pull (Lastwagen ziehen), Viking Press (Gewichte, z. B. Bierfässer, über Kopf stemmen), Atlas Stones (Steine wuchten), Conan’s Wheel (Mühlerad drehen) und Herkules Hold (Autos auf einer Rampe mit Griffkraft halten). Die Gladiatoren starten in der Kategorie bis 105 Kilogramm und über 105 Kilogramm. Am Samstag, 16. August, treffen bereits 15 Newcomer aufeinander. Infos: www.strongman.ch

1,1 Tonnen hängen an jeder Hand: Stefan Arnold hält zwei Autos fest. Um noch stärker zu werden, trainiert der Athlet fünf Mal pro Woche. Er will «International Strongest Man of Switzerland» werden.


porträt

DER STÄRKSTE MANN | 15

Obelix lässt grüssen: Was der Comicfigur ihr Hinkelstein, ist dem Zürcher Stefan Arnold die 130-Kilo-Steinkugel.

auch organisiert, ist er doppelt gefordert. Wenn Arnold keine Steine stemmt, arbeitet er als Bankangestellter. Im Büro hat sich herumgesprochen, dass er ein ungewöhnliches Hobby betreibt: «Immer, wenn irgendwo ein Kasten oder ein Tisch verschoben werden muss, ruft man keine Umzugprofis, sondern mich», scherzt er.

Mit Hardrock und Proteinen zum Erfolg

Der Truck wiegt 14 Tonnen: Mittels eines Zuggeschirrs muss Stefan Arnold den Lastwagen 20 Meter weit ziehen.

In seiner Garage in Höri ZH erholt sich Arnold drückend und stemmend von seinem Bürojob. In einem Regal an der Wand glänzen Pokale. Hardrockmusik von Gotthard und Krokus spornt den Banker zu Höchstleistungen an. Mit Zement gefüllte Bierfässer, Baumstämme und ein ganzes Arsenal von Hanteln füllen beinahe die Hälfte des Raums aus. Das Gesamtgewicht der ganzen Gerätschaft beträgt 2,5 Tonnen. Oft im Trainingsraum mit dabei ist Sohn Nils (2). Er hilft dem Papi schon mal symbolisch dabei, eine Steinkugel zu verrücken. Bei der Ernährung achtet Arnold darauf, dass er viele Proteine zu sich nimmt. Kurz vor einem Wettbewerb futtert er Kohlenhydrate. Er schluckt Vitaminpräparate sowie Eiweiss-Shakes und setzt Kreatin ein, um die Leistung zu steigern. «Anabolika», sagt Arnold, «sind aber tabu. Darauf bin ich stolz. Ich will für die Jugend ein Vorbild sein.» Arnold möchtge dem Kraftsport zu mehr Popularität verhelfen. Für ihn ist klar: Anders als beim Bodybuilding, wo auch das Aussehen bewertet werde, stehe beim Strongman-Wettbewerb der stärkste Mann zuoberst auf dem Podest. Egal, ob er einen Bierbauch habe oder eine krumme Nase. «Das ist sympathisch», sagt er. «Und dass sich die harten Kerle nach dem Wettkampf mit Babyöl eincremen müssen, um das Harz von den Armen wieder wegzubekommen, finde ich auch ganz amüsant.» Text Judith Wyder Bilder Kilian Kessler


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kolumne | 19

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Ketschöpp!

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Neulich motzte ich an dieser Stelle, die meisten Badis böten nur Junkfood an: Pommes, Nuggets, Burger, Hotdogs, dazu Cola, Glace, Eistee, Red Bull, und wenns hoch kommt: fettige Tiefkühlpizzen. Worauf Leserin Claudia zu bedenken gab, das Problem liege nicht bei den Wirtinnen und Wirten unserer Badeanstalten, sondern bei deren Besuchern. Sie weiss, wovon sie mailt: Claudia führte ein Jahr lang ein Badirestaurant in der Nordostschweiz. Frustriert konstatierte sie dort «eine Diktatur der Kundschaft». Sie habe versucht, Alternativen anzubieten, habe täglich ein frisches Salatbuffet angerichtet und ein zuckerarmes Gewürzketchup gewählt, das aus sämtlichen Tests als Sieger hervorgegangen war. «Bei den Pommes frites habe ich darauf geachtet, möglichst wenig Transfettsäuren zu produzieren, indem ich sie bei tieferer Temperatur als üblich frittierte, dafür länger», schreibt Claudia. Und was geschah? «Nicht nur Kinder, auch Erwachsene verschmähten mein gesundes Ketchup, und die vielen Reklamationen zwangen mich, das stark zuckerhaltige, süsse Ketchup anzubieten.» Das Salatbuffet wurde, wenn überhaupt, bloss von Eltern genutzt. «Erwachsene assen zwar selber einen Salatteller, kauften ihren Kindern aber Hamburger und Pommes mit der Bemerkung, sie würden den Salat ja doch nicht es-sen.» Claudia ist ernüchtert: «Ich habe leidenschaftlich Freude am Kochen, aber das Führen eines Badirestaurants ist mir gründlich verleidet.» Vom Gedanken, «die Masse der Badigäste erziehen zu wollen», sei sie abgekommen. «Hätte ich keine Hamburger, Frites und nd Hotdogs angeboten, wäre ein Aufstand programmiert ert ge gewesen.» So geschehen in Zürich, als die schöne Dolder-Badi letzten Sommer die Pommes frites aus dem Angebot streichen wollte. Potztausend, der Protest der Kundschaft reichte bis in die Leserbriefspalten der «Neuen Zürcher Zeitung». Nun kann man ja sagen, im Pornokino erwarte ja auch niemand gehobene Studiofilme – Badi sei nun mal gleich-

bedeutend mit Junkfood, und wer gediegen speisen wolle, gehe in ein nobles Restaurant. Okay. Aber mich irritiert schon, dass die Teenager in der Badi sich täglich Frites und Burger reinstopfen, und zwar nicht als Mahlzeit, sondern rasch zum Zvieri zwischendurch. Vermutlich hat Iris recht, die ins «Hausmann»-Forum auf www.migrosmagazin.ch schrieb, es sei halt alles eine Frage des Masses. Nichts gegen Burger und Pommes frites von Zeit zu Zeit, man will ja kein stierer Siech sein. Deshalb brate ich daheim durchaus manchmal Burger. Und weil Schwager Tinu mir das Fleisch von seinen zotteligen Galloway-Rindern aus dem Emmental frei Haus liefert, habe ich dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen. Bestes Bio-Rindfleisch!

«Nichts gegen Pommes frites ab und zu.» Und als die Buben von Hanslis Gotte zu Besuch waren, wollte ich den Kindern eine mega Freude machen. Ich tischte Frites auf und spritzte mit dem Ketchup ein schönes Muster auf die grossen Portionen. Die Kleinen stürzten sich drauf. Ausser Mika. Der lässt seinen Teller unberührt, macht ein langes Gesicht und fragt, ob er ein Rüebli haben dürfe. «Ich habe Ketschöpp drum nicht gern.»

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20 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

«Ich bin ein Macher, ich bin aktiv, ich bin ein Leader» Auch im Postbereich wird der Wettbewerb härter. Kann die Schweizer Post überhaupt selbständig bleiben? Der neue Chef des Gelben Riesen Claude Béglé über die Zukunft der Post und sein Faible für elektronische Spielsachen.

D

as Hauptgebäude der Post an der Berner Viktoriastrasse ist ein nüchterner Verwaltungsbau aus den Sechzigerjahren. In einem der schmucklosen Sitzungssäle bittet Claude Béglé zum Interview. Der designierte Post-Verwaltungsratspräsident passt schlecht in die triste Bürowelt. Er ist quicklebendig, schlagfertig, witzig – und jede Sekunde total engagiert. Claude Béglé, die «Bilanz» schreibt, Sie würden stets drei Handys am Hosengurt tragen. Stimmt das?

Ein, zwei, drei – ja, das stimmt. Warum braucht ein Mensch drei Handys?

Eines ist für die Anrufe aus der Schweiz, eines für die aus Deutschland, und eines ist ein BlackBerry, mit dem ich auch E-Mails empfangen und versenden kann. Der BlackBerry gilt als typisches Managerspielzeug mit hohem Suchtcharakter. Wie ist das bei Ihnen, sind Sie ebenfalls süchtig?

Leider ja, ich bin total abhängig von diesem Gerät und verbringe

mehrere Stunden pro Tag damit. Der BlackBerry macht es mir möglich, rund um die Uhr an jedem Ort der Welt zu arbeiten. Aber es geht manchmal zu schnell. Es besteht die Gefahr, dass man die Kontrolle verliert. Man muss zwanghaft auf jede Mitteilung antworten und erhält das Gefühl, etwas verpasst zu haben, wenn man nicht jede gelesen hat. Wie viele Meldungen erhalten Sie pro Tag?

dass ich nur meine persönliche Meinung ausdrücke. Ich bin noch nicht im Amt und habe mich noch nicht mit meinen Kollegen abgesprochen. Also: Erstaunlicherweise haben die E-Mails dem traditionellen Briefwechsel viel weniger geschadet, als man vermuten könnte. Zudem werden die elektronischen Briefe weiterentwickelt. Bereits kann man eingeschriebene Briefe per Mail versenden. Das ist für uns ein sehr interessanter Markt.

Schreiben Sie noch Briefe?

Sind E-Mails nicht ein Markt für die Swisscom?

Bis zu 200.

Ja. Bei einem Brief überlegt man sich mehr, und man nimmt sich Zeit. Auch für den Empfänger ist die Wertigkeit höher. E-Mails sind eine Mischung aus schriftlicher und gesprochener Sprache. Ich bemühe mich deshalb, Mails mit der gleichen Sorgfalt zu schreiben wie traditionelle Briefe. Dabei müssten Sie den BlackBerry eigentlich hassen. Er macht der Post das Geschäft kaputt, weil immer weniger traditionelle Briefe geschrieben werden.

Jein, aber bevor ich Postfragen beantworte, möchte ich betonen,

Die Grenzen sind fliessend. In vielen Ländern kann man beobachten, dass die Post in den Telekom-Bereich eindringt, denn auch der elektronische Handel, der E-Commerce, wird immer wichtiger. Für Laien: Was ist das?

Beispielsweise sind Unternehmen wie das Online-Auktionshaus Ebay oder Amazon, bei denen man Waren elektronisch einkaufen kann, für die Post sehr interessante Geschäftspartner. Denn sie brauchen eine Zustellung. Der Angelpunkt des E-Commerce ist

Kapitän Claude Béglé soll die Schweizer Post durch die Liberalisierungsstürme führen: Wird er auch Filialen schliessen?


interview

Vom IKRK über Nestlé zur Post Claude Béglé (58) wird im kommenden Frühling neuer Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post als Nachfolger von Ulrich Gygi. Er hat eine ungewöhnliche Karriere hinter sich: Aufgewachsen in der Waadt, war er Entwicklungshelfer bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und beim IKRK und hat als Manager bei Firmen wie Nestlé und Philip Morris gearbeitet. In Holland, Frankreich und Deutschland war er für Postunternehmen tätig. Der Weltenbummler war in 15 Ländern tätig und überschreitet heute noch praktisch jeden Tag eine Grenze. Béglé ist mit einer Ärztin verheiratet und hat sechs Kinder.

der letzte Kilometer, und der ist eine klare Stärke der Post. Die Post ist doch viel zu träge und zu bürokratisch, um im schnellen E-Commerce mithalten zu können.

Da täuschen Sie sich gewaltig. Die Schweizer Post ist sehr modern und konkurrenzfähig. Wirklich? Ist die Schweizer Post nicht das gelbe Postauto, der Briefträger und die Dorffiliale im hintersten Bergtal?

Die Bevölkerung betrachtet die Post als einen traditionellen Wert dieses Landes, und das ist gut so. Trotzdem hat sie in letzter Zeit vieles besser gemacht als grössere Postinstitute in Nachbarländern. Klein, aber fein — sozusagen.

Genau. Die Schweizerische Post hat sehr gute Leute, die bereit sind, die nächste Entwicklungsstufe in Angriff zu nehmen. Dabei müssen Sie viel Rücksicht auf die Politik nehmen.

CLAUDE BÉGLÉ | 21

Einen guten Service public zu erbringen, ist für mich essentiell. Das beinhaltet auch ein feines Gefühl dafür, was das Volk und die von ihm gewählten Politiker wollen. Es wird wesentlich sein, wie die neue Postgesetzgebung ausfallen wird. Wichtig ist ein Gleichgewicht zwischen Service public und einer grösseren Flexibilität. Ein politisch umstrittener Punkt ist die Schliessung von unrentablen Filialen. Wie wollen Sie damit umgehen?

Es gibt drei Elemente, die zu berücksichtigen sind: Erstens ist ein Netzwerk immer teuer. Will eine Post wirtschaftlich erfolgreich sein, braucht sie deshalb eine gewisse Flexibilität. Zweitens ist dieses Netz eine wichtige Infrastruktur, die der Bevölkerung wichtig ist und eine starke politische Komponente hat. Drittens bietet das Netz auch kommerzielle Möglichkeiten. Heisst das, Sie werden unrentable Filialen schliessen?

Das will ich damit nicht sagen. In der Schweiz ist es nach wie vor üblich, dass die meisten Menschen ihre Rechnungen mit der Post bezahlen. Das unterscheidet dieses Netzwerk von anderen Ländern. Die Menschen haben einen starken emotionalen Bezug zu ihren kleinen Poststellen. Selbst eingefleischte Liberale sagen mir oft: Ich bin total für die Liberalisierung, aber mein Postbüro im Engadin, das bleibt! Das Filialnetz wird deswegen nicht billiger.

Sie unterschätzen das Retailgeschäft. Der sogenannte kleine Kunde ist für die Post interessant, ein breites Netz bietet auch Chancen als Verkaufskanal. Unser Postnetz ist eine Erfolgsposition. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 23

«Die Schweizer Post ist sehr modern und konkurrenzfähig.»


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interview

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

CLAUDE BÉGLÉ | 23

«Ich arbeite minimal 16 Stunden am Tag, bis Mitternacht.» Tönt gut, aber was heisst das jetzt konkret?

Ich kann mir vorstellen, dass eine Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Dritten für alle etwas bietet. Das kann der Dorfladen, aber auch das Tourismusbüro sein, allerdings nur in enger Absprache mit der lokalen Bevölkerung. Sie haben vor ein paar Jahren gesagt, dass in Europa etwa fünf Postallianzen überleben werden. Was bedeutet das für die Schweizer Post?

Diese Frage ist viel einfacher zu beantworten, wenn Sie nicht für die Post arbeiten …

Wird sich die Schweizer Post mit der deutschen zusammentun, so wie das die Swiss und die Lufthansa vorgemacht haben?

Die Post hat verschiedene Geschäftsfelder, Briefe, Pakete, Finanzdienstleistungen und Postauto. Sie haben alle ganz andere Bedingungen. Die Briefpost beispielsweise ist nach wie vor sehr national ausgerichtet. Wie lange es gehen wird, bis nach der Liberalisierung von 2012 in der EU auch eine paneuropäische Briefpost entsteht, ist sehr schwer zu sagen. Bisher haben sich die traditionellen Postinstitute auch in den liberalisierten Märkten sehr gut behaupten können. Im Anzeige

Und was ist mit Postfinance?

Sie ist ein wichtiger Teil des Konzerns – und wird das auch bleiben.

Die Post in Zahlen Die Post ist die zweitgrösste Arbeitgeberin in der Schweiz und beschäftigt rund 58 000 Mitarbeiter. Sie haben letztes Jahr einen Umsatz von 8,7 Milliarden Franken erwirtschaftet. Der Gewinn belief sich 2007 auf 909 Millionen Franken. Davon schüttet die Post dem Bund erstmals 250 Millionen Franken aus. Sie befördert derzeit jährlich knapp drei Milliarden Briefe und Postkarten und mehr als 100 Millionen Pakete. Jährlich benutzen 111 Millionen Reisende die gelben Postautos. Postfinance verwaltet durchschnittlich 43 Milliarden Franken. Sie ist damit das fünftgrösste Finanzinstitut der Schweiz. Die Post ist verpflichtet, einen flächendeckenden Service Public anzubieten.

Briefgeschäft ist die Schweizer Post auch international sehr gut, und das sollte sie bleiben. Wie sieht es in der Paketpost aus?

Die Bedingungen sind ganz anders, dieser Markt ist heute schon sehr europäisch respektive inter-

Herr Béglé, Sie haben die ganze Welt bereist, in 15 Ländern gearbeitet, waren für Firmen wie Nestlé tätig. Jetzt kommen Sie zur Schweizer Post. Ist das der erste Schritt in die Pensionierung?

Wenn es so wäre, müsste man mich sofort wieder entlassen. Aber Sie wollen mich natürlich bloss provozieren. Ich bin ein Macher, ich bin aktiv, ich bin ein Leader. Die Schweizer Post ist gesund, sieht sich jedoch herausfordernden Veränderungen gegenüber. Da engagiere ich mich gern. Ausserdem: Als Schweizer ist es schön, wieder zu seinen Wurzeln zurückzufinden und etwas für sein Land zu tun. Sie haben sechs Kinder. Haben Sie genügend Zeit für Ihre Familie?

Mobiles Büro: «Ich kann dank drei Handys weltweit arbeiten», sagt der Managernomade.

national. Ein Alleingang ist deshalb gefährlich, denn immer öfter werden nationale und internationale Angebote gebündelt angeboten. In diesem Bereich muss die Post entweder stark wachsen oder Allianzen eingehen.

Ja. Ich mache es wie mein Vater, der Manager bei Chocolat Suchard war. Auch er hat die ganze Welt bereist. Wenn er mal zu Hause war, widmete er sich voll und ganz der Familie. Für uns Kinder war das immer sehr speziell. Wie viel arbeiten Sie?

Minimal 16 Stunden am Tag, bis Mitternacht ist Arbeitszeit. Mein Leben ist wie ein guter Roman. Es ist immer spannend.

Interview Philipp Löpfe Bilder Rolf Siegenthaler


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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Nachrichten aus der MIGROS

Golf fürs Volk

Viel Golf für wenig Geld: Die ASG Golfcard der Migros erlaubt es clubfreien Golfern, auf praktisch allen Golfplätzen der Schweiz und im Ausland zu spielen.

Es muss einfach etwas gehen: Max Colpi (81) arbeitet im Migros-Golfpark Otelfingen an der Verbesserung seines Handicaps.

Bild Florian Nidecker

N

ein, ein «Rabbit» ist Max Colpi schon lange nicht mehr. In der Golfsprache bezeichnet man so einen Anfänger, der kein Handicap hat. Das Handicap von Colpi ist 31. «Mein Ziel ist es, noch unter die 30er-Marke zu kommen.» Max Colpi ist 81 Jahre alt. Vor fünf Jahren hat er angefangen zu golfen. Seitdem ist er zwei bis drei Mal wöchentlich auf dem Green des Migros-Golfparks in Otelfingen anzutreffen. «Es muss einfach etwas gehen», sagt er. Und es geht was: Colpi nimmt regelmässig an Turnieren auf verschiedenen Schweizer Golfanlagen teil – und hat es schon ein paar Mal aufs Podest geschafft. Möglich macht das die Migros mit ihrer ASG GolfCard. Die Mitgliederbeiträge eines Golfclubs

sind vielen Hobbygolfern zu hoch. Die Migros-Golfparks bieten eine Alternative.AnfangJahrgingensie eine Partnerschaft mit der Association Suisse de Golf (ASG) ein. Resultat: die ASG GolfCard Migros. Die neue Lizenz für Golfer ermöglicht es, auf praktisch allen Golfplätzen der Schweiz und im Ausland zu spielen. Weitere Vorteile? Die Karte erlaubt die Verwaltung eines Handicaps. Dieses gibt die Stärke eines Spielers an.

Und ein offizielles Handicap ist unerlässlich, wenn man an einem Turnier mitspielen will. Zusätzlich können Karteninhaber auch an offiziellen Schweizer Meisterschaften teilnehmen.

Vom Handwerker bis zum Direktor «Golf für Alle» lautet das Motto der Migros-Golfparks. «Mit der Golfkarte kommen wir diesem Ziel einen wichtigen Schritt nä-

Eine Karte für fast alle Golfplätze Die ASG GolfCard Migros ermöglicht die Handicapverwaltung. Sie kommt mit einem 100-Franken-Gutschein für ein Gratisturnier und einem Driving-Range-Bon im Wert von 30 Franken daher. Unabhängige Golfer erhalten mit der Karte Zugang zu fast allen Schweizer und ausländischen Golfanlagen und sind zu den Schweizer Meisterschaften zugelassen. Die Karte kostet 220 Franken. Infos: www.golfparks.

her», sagt Louis Hensler, Leiter ASG GolfCard Migros. Tatsächlich steht die einstmals elitäre Sportart heute breiten Bevölkerungsschichten offen – auch dank dem Engagement der Migros. «Vom Handwerker bis zum Direktor ist bei uns alles vertreten», so Hensler. Das jüngste GolfCardMitglied sei erst acht, das älteste 88 Jahre alt. Die Migros-Golfparks bildeten heute jährlich rund 2500 neue Golfer aus. Sie seien damit der grösste Ausbildner von neuen Golfern in der Schweiz. Wie sieht der Golfexperte die weitere Entwicklung des Golfs zur Populär-Sportart? Der Wandel halte ungebrochen an, sagt Hensler. «In zehn Jahren wird es gleich viele unabhängige Golfer geben wie ‹normale› Golfclubmitglieder.» Christoph Petermann


26 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Jungtalente machen Migros-Werbung Studenten von fünf Designund Filmschulen drehten Migros-Werbespots. Die frischen, frechen Kurzfilme sind jetzt online zu sehen.

V

or einer wunderschönen Bergkulisse wässert ein stämmiger Bauer ein Rüeblibeet. Plötzlich fällt dem Mann vor Schreck fast der Gartenschlauch aus den Händen. Eine geheimnisvolle Kraft lässt die Rüebli verschwinden. Des Rätsels Lösung: Eine junge Frau füllt am Computer einen virtuellen Migros-Einkaufskorb. Die bestellten Karotten sausen vom Feld direkt zur Kundin. Mit diesem originellen Werbespot zum Thema «Frische» haben die beiden Tessiner Studenten

Klamauk mit Karotten: Die e Tessiner Studennten Natalie e Schwitter und d ni David Indoni gewannen mit en ihrem witzigen ot Rüebli-Werbespot en. 10 000 Franken.

DAS SAGT DER EXPERTE

«Werbespots mit Dutti-Geist» Der erfahrene Werber JeanEtienne Aebi (63) arbeitet als Berater von Agenturen, war früher in der Jury des WerbefilmFestivals von Cannes und schrieb das Fachbuch «Einfall oder Abfall — Was Werbung wann erfolgreicher macht». Migros-Werbung gilt als frech und frisch. Hat sie diesen Ruf auch verdient?

Ja, denn in den Migros-Werbekampagnen gelingt es oft, den rebellischen Geist des Gründers Dutti auf zeitgemässe Art zu interpretieren. Ein Beispiel dafür war die witzige Migros-Meisterschaft M’08 im Vorfeld der EM 08. Im Rahmen dieser Kampagne konnten Fussballfans nicht nur Spass haben, sondern auch ihrem Ärger über die allmächtige Uefa und die offiziellen Sponsoren Luft machen. Wohin gehen die Trends bei den Werbespots?

Im Premiumsegment der Spots treiben die Werber auch in der Schweiz immer mehr Aufwand. In den Kurzfilmen verdichten sich Action und erstklassige Spezialeffekte. Das Produktionsbudget für einen 30-Sekunden-Spot kann eine halbe Million Franken betragen. Andererseits wird Werbung im Internet von talentierten Amateuren ohne grosses Budget mitgestaltet. Ja, das ist die andere grosse Entwicklung. Ein frühes Beispiel dafür

waren Youtube-Filme, in denen mit einem bestimmten Bonbon eine Coca-Cola-Fontaine erzeugt wird. Die Bonbonhersteller machten aus den Youtube-Filmchen Werbespots. Kann auch die Migros-Werbung solche Internet-Trends aufgreifen? Natürlich, das geschieht ja schon. Etwa mit dem Blog eines erfundenen deutschen Touristenpaares, das im Schweizer Nationalpark ein Einhorn sichtet. Das Fabelwesen stellt sich dann als Werbetier von Chocolat Frey heraus. Interview M.W.


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WETTBEWERB | 27

Verwunderter Bauer: Die Karotten im Spot lassen sich nicht festhalten, sondern verschwinden plötzlich vom Feld, weil sie eine Kundin online bestellt.

David Indoni (34) und Natalie Schwitter (22) bei einem grossen Migros-Wettbewerb gewonnen. Eine Jury aus Werbeprofis prämierte zehn von über achtzig eingereichten Kurzfilmen mit jeweils 10 000 Franken. Studenten von fünf Film- und Designschulen aus allen Schweizer Landesteilen hatten mitgemacht. «Bei unserem Spot haben wir ganz bewusst auf digitale Spezialeffekte verzichtet», erklärt Indoni, der mit seiner Teamkollegin an der Fachhochschule Supsi in Lugano Film und Werbung studiert. «Wir wollten die Zuschauer mit bewährten, altmodischen Theatertricks verblüffen.» Die ruckartig verschwindenden Karotten wurden ganz einfach

mit Drähten unter die Erde gezogen.

Talentförderung mit 100 000 Franken «Wir wollten herausfinden, welches Bild junge Schweizer Kreative heute von der Migros zeichnen», erklärt Marc Uricher (33) von der Zürcher Agentur Publicis. Der Werbeprofi betreute den Wettbewerb als Projektleiter. «Mit einem stattlichen Preisgeld von insgesamt 100 000 Franken unterstützt die Migros die Laufbahn der Jungtalente.» Auf der Website www.mispot.ch sind die prämierten Spots sowie alle anderen Beiträge nun zu sehen. «Es ist eine unterhaltsame und sehr vielfältige Werkschau», findet

Uricher, der als Fachmann von der Qualität der Studentenfilme beeindruckt ist. «Angehende Werber, Filmer und Designer können heute erstaunlich viel. Das liegt sicher an der besseren technischen Ausrüstung der Schulen, aber auch daran, dass heutige Twens mit Internet, Computergames und Werbung aller Art aufgewachsen sind.» Das beweist auch der Spot «Milkrun»: Der Student Daniel Lutz (23) von der Zürcher Hochschule der Künste zeigt mit diesem Trickfilm, wie frisch die Milch in die Migros kommt. Ein Bauer in Sennentracht radelt mit einer Metallkanne im Gepäck durch die Alpen und hüpft dabei über Steinböcke. Die eckigen

Bewegungen und die Digitalmusik erinnern an ein altes Jumpand-Run-Videogame. Das gibt dem Kurzfilm viel Retrocharme. Die Gewinner David Indoni und Natalie Schwitter wissen jetzt schon, was sie mit dem Preisgeld tun werden: «Damit kaufen wir uns eine Profi-Videokamera.» Der witzige Rüeblispot könnte also noch bessere Fortsetzungen bekommen. Text Michael West Bild Rémy Steinegger

www.mispot.ch Hier finden Sie online alle Migros-Werbespots der Studentinnen und Studenten.

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28 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Murmelbild des Monats

Schick uns Bilder mit dir und deiner LilibiggsMurmelsammlung. Die schönsten und kreativsten werden im Migros-Magazin abgedruckt und mit Migros-Geschenkkarten prämiert. Einfach Foto an murmeln@migrosmagazin.ch senden und gewinnen! Alle Bilder auf www.migrosmagazin.ch

Rick baut den Murmeln Im Sommer werden im ganzen Land die Murmelparcours aufgebaut. Sie locken alle Murmeltiere aus ihren Löchern. Rick Sven Johner aus Uettligen BE liess sich bereits inspirieren und baute sich selber mehrere Parcours für seine Lilibiggs-Murmelsammlung.

D

ank der Migros ist Rick zu einem richtigen Murmelfreak geworden», freut sich Mama Erika Johner, als ihr Sohn stolz seine zahlreichen selbst geschreinerten Murmelparcours aus der Garage zerrt. Tagelang hat der Neunjährige an seinem Werk herumgetüftelt, immer wieder Elemente ergänzt und neue Hindernisse eingebaut.

Papi tauscht im Büro Am Anfang wollte Rick nur sein Murmelspielbrett komplett haben. Dazu animierte er die ganze Nachbarschaft zum gemeinsamen Murmeltausch. «Sogar Papi ist mit einer Liste und einem Murmelsack im Büro eingefahren und hat dort mit seinen Arbeitskollegen für mich Kugeln getauscht», berichtet der Primarschüler. Die Einzige, die am Schluss noch fehl-

Stolz präsentiert der neunjährige Rick Sven Johner aus dem Bernbiet seine selbst gezimmerten Murmelbahnen. Inspiration dafür waren die Lilibiggs-Parcours der Migros.

te, war die heiss begehrte JokerMurmel. Um sich die zu schnappen, musste Rick sein Geschick beim Migros-Murmelparcours in Burgdorf beweisen. «Das kann ich doch auch, wenn nicht sogar besser», dachte sich Rick, als er die Parcours erblickte. So griff er sich Hammer und Säge und stand schon am nächsten Tag beim Schreiner vor der Türe. Dieser schenkte ihm alte Holzplatten «und was sonst noch so herumstand». Rick machte sich gemeinsam mit Mutter Erika ans Werk. Brücken, Täler, ja sogar einen kleinen Teich inklusive Floss müssen die Murmeln auf Ricks Parcours bewältigen. «Vielleicht baue ich noch eine Bahn der Wand entlang» sagt Rick und verschwindet mit Säge und Beil bewaffnet wieder in der Garage. Cinzia Venafro

DIE MURMELZAHL DER WOCHE In Handarbeit selbst geschreinert: Ricks Murmelpiste.

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Jokermurmeln können am 22.8.08 ab einem Einkauf von 80 Franken ergattert werden.


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MURMELSPIEL | 29

Ausschneiden und aufbewahren.

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So könnte eine versteckte Murmel aussehen.

Suche in dieser Ausgabe des Migros-Magazins alle sechs versteckten Murmeln. Unter diesen sind Buchstaben abgedruckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Sende das Wort entweder per SMS (Fr. 1.— pro SMS) mit dem Keyword Murmeln und deiner Adresse an 920 oder gib es per Telefon 0901 560 064 (Fr. 1.— pro Anruf) durch. Per Postkarte das Lösungswort an Migros-Magazin, 6. Runde Murmeln, Postfach, 8099 Zürich, senden. Zu gewinnen gibt es jede Woche 40 Murmelspielbretter, 40 Murmelsäckli mit 20 Murmeln und 10 Mal 100 Franken Murmelgeschenkkarten. Einsendeschluss 6. Runde: 17. 8. 08. Von Ausgabe 28 an gilt es, pro Migros-MagazinAusgabe ein Wort zu finden. Alle diese Wörter zusammen ergeben dann einen Lösungssatz, den du auf diesem Coupon sammeln kannst. Als Hauptpreis gibt es fünf Reisegutscheine im Wert von 1000 Franken und fünf Familienaufenthalte im Europa-Park in Rust im Wert von 850 Franken zu gewinnen. Eine Ausgabe verpasst? Auf www.migrosmagazin.ch sind alle Nummern archiviert. Zudem können alle Ausgaben unter aboservice@ migrosmagazin.ch bestellt werden.

Runde 6 (Woche 33)

Runde 7 (Woche 34)

Jede Woche gibt es 10 al 100 F nk 10-mal Franken Murmelgeschenkkarten zu gewinnen

Runde 8 (Woche 35)

Runde 9 (Woche 36)

Bilder Kilian J. Kessler

DIE MURMELFRAGE DER WOCHE Ich habe fast alle Murmeln doppelt. Eine Einzige fehlt mir noch. Wie komme ich an diese heran? In den nächsten Wochen finden in den Migros-Restaurants der ganzen Schweiz jeweils am Mittwoch Nachmittag Lilibiggs-Murmel-Tauschbörsen statt. Dort triffst Du auf jede Menge anderer Murmelfreaks, die gerne mit Dir ihre doppelten Kugeln tauschen — damit am Schluss alle ihre Sammlung komplett haben. Alle Daten findest du auf www.murmelmania.ch

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Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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32 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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D

ie Freunde von MigrosMagazin-Redaktorin Dora Horvath (42) wunderten sich: Zuerst eine Dissertation zum Thema Frauenzeitschriften, dann der Architektur und Barockoper zugetan, und nun steigt Frau Doktor auch noch in den Ring? Doch verschwitzte Boxkeller, muskulöse Athleten und lädierte Nasen – das kann man getrost vergessen. Fitnessboxen, wie Dora Horvath es betreibt, ist ein gutes Ganzkörpertraining. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, und eine Vielzahl von Muskelgruppen wird trainiert. Zudem baut das Boxen Stress ab und Selbstvertrauen auf. Punkt zwölf Uhr verlässt Dora Horvath jeweils dienstags die Redaktion. Nicht in geheimer Mission, sondern der Fitness zuliebe.

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| 33

Produkte aus der Migros > FITNESS

«Von wegen ‹ächli böllele› — powern!» Nivea Extreme Resist Mascara, Fr. 16.90, Covergirl-OutlastLippenstift, Fr. 17.30, KneippSprudelbad Wacholder, Fr. 1.50* Axanova Cool Patch, Fr. 13.80 M-Plast-Sprühpflaster, Fr. 9.80 Handtuch, M-Budget, 50 x 100 cm, Fr. 7.90, Tennisracket Babolat Pure Drive, Fr. 289.–** Tennisbekleidung von SportXX * Nur in grösseren Filialen erhältlich. ** Bei SportXX erhältlich.

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Vier Redaktorinnen, eine Leidenschaft: Fit werden und bleiben! Tag für Tag, und das in jedem Alter. Damit das Schreiben und kreative Denken im Job leichter von der Hand gehen. Das Migros-Magazin stellt vier Powerladys aus der Redaktion vor.

ach dem Spiel immer noch tadellos frisiert? Das ist nichts für Heidi Bacchilega (40). Vorhand, Rückhand, Schlag auf Schlag. Denn ohne Schweiss kein Preis. Und immer schön taktieren. Den Gegner richtig einschätzen, das ist für die lizenzierte Tennisspielerin eine Pflicht. Sich und den Spielpartner ausser Atem bringen – das ist Vergnügen. Damit Konzentration und Schnelligkeit nicht bereits beim ersten Seitenwechsel auf der Strecke bleiben, sollte auf regelmässige Energiezufuhr geachtet werden. Leicht verdaulich und gut verträglich, wie zum Beispiel Bananen oder ein Sandwich mit magerem Fleisch oder Käse. Ganz wichtig: immer ausreichend trinken. Pro Stunde zwischen 0,4 und 0,8 Liter in Form von Wasser, ungesüsstem Tee oder verdünnten Fruchtsäften. Ob gerührt oder geschüttelt bleibt dem Spieler überlassen. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 34


34 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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icht nur aus Liebe zum ausgiebigen Schlemmen schwingt sich Anna Bürgin (35) in den Sattel. Die PR-Redaktorin ist ein sportliches Multitalent und voller Bewegungsdrang. Ob auf dem Surfbrett oder Snowboard, auf dem Joggingpfad oder in der Bodytoning Lektion – ohne regelmässiges Training wird sie zappelig, und auch die Erdbeertörtchen und Schokoladen-Pralinés setzen sich umgehend auf den Hüften fest. Also rein in die Pedale und runter mit den Pfunden! Nach Laufen ist Radfahren der effektivste Fettkiller. Vorausgesetzt, man trainiert im richtigen Pulsbereich. Das bedeutet: Nicht ausser Atem durch die Gegend rasen, sondern in einem moderaten Tempo pedalen. So lassen sich nebenbei noch mit Musse die wunderbare Luft und die schöne Landschaft geniessen. Gibt es eine angenehmere Art, um in Form zu kommen und vor allem fit zu bleiben?

Obstbox, ohne Inhalt, 2-er Set, Fr. 7.90, Gatorade Mandarine, 750 ml, Fr. 2.90* Cerjo-Sonnenbrille, Fr. 69.90, Farmer Getreidestängel, ab Fr. 3.60, Axanova Massageöl relax, 200 ml, Fr. 10.80, Rexona Women Aloe Vera Deo Spray, 150 ml, Fr. 5.90 Uvex-Velohelm Slant, Fr. 129.–** Hose Crosswave, Fr. 79.90** Shirt, Fr. 129.–** Fahrrad Rocky, Fr. 999.–** Schuhe Shimano, Fr. 179.–**

«Ohne Sport werde ich zappelig.»


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FITNESS | 35

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ichts ist unmöglich – nicht für Isabella Fischer (48). Das Lizenziat in Publizistik und Filmwissenschaft hat sie hinter sich, ein Buch schreiben und einen Kurzfilm realisieren noch vor sich. Ein Interview mit George Clooney steht ebenfalls noch auf ihrem Wunschzettel. Damit die Kraft sie nicht verlässt, bewegt sie regelmässig die Gewichte. Denn ohne gezieltes Training verliert der Körper zwischen dem 20. und 70. Altersjahr bis zu 40 Prozent des Muskelgewebes. Richtig dosiertes Krafttraining hat wenig mit Bodybuilding zu tun, aber viel mit Disziplin. Unter fachkundiger Anleitung kräftigt das Training mit Gewichten den ganzen Körper. Es verbessert die Haltung und beugt Verspannungen vor. Zudem stabilisieren starke Muskeln die Gelenke und straffen die Figur. Wer regelmässig trainiert, bleibt ein Leben lang in Form.

Mitwirkende

Redaktion Isabella Fischer Bilder Matthias Willi Styling Uschi Stähli Hair&Make-up Anne-Käthi Gygax Migros Sport- und Erlebnispark Milandia www.milandia.ch


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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NEWS | 37

RAPPENSPALTE

Rägä, Rägätröpfli …

… es rägnet nöd uf mis Chöpfli …» singt Carlotta (3) und strahlt. Für sie gibts nichts Schöneres, als von Pfütze zu Pfütze zu hüpfen und zuzuschauen, wie die Regentröpfchen vom Himmel fallen. Regenmäntelchen mit passendem Hut gibts diese Woche von «my style». Flower-Power! Kinder liebens knallbunt: Regenhut, Fr. 7.90* Regenmantel, Fr. 24.90* «I’m singing in the rain» mit Disney-Figuren: Schirm, Fr. 15.— Gummistiefel, Fr. 29.90 * In grösseren Filialen erhältlich.

Stefan Epli (40),

Klare Sicht Linsenträger kennen es: Wird die Sicht getrübt, ist der Tag dahin. Die Multifunktionslösung für weiche Kontaktlinsen mit Feuchtigkeitsdepot und Proteinentferner garantiert einen klaren Durchblick – auch wenn der Tag mal etwas länger dauert. Actilens-All-In-One Soft Plus 360 ml, Fr. 12.90

Lausige Zeiten Wenns juckt und beisst, könnte ein ungebetener Gast es sich auf unserem Haupt bequem gemacht haben. Das neue Kopflaus-Shampoo von Sanactiv entfernt die Plagegeister sowie die Kittsubstanz ihrer Eier, die sogenannten Nissen, durch natürliche Wirkstoffe wie Kokos-, Teebaum-, Lavendel- und Geraniumöl. Sanactiv-KopflausShampoo, 150 ml, mit Nissenkamm,

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* In grösseren Filialen.

ist seit neun Jahren Medienund PR-Chef der Street Parade, die am Samstag, 9. August wieder um das Zürcher Seebecken zog.

Stefan Epli, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als etwa Achtjähriger im Tessin. Dort habe ich in einem Restaurant die legendären gelben Flaschendepotringe gesammelt und diese in bares Geld umgetauscht. Damals kam so verhältnismässig sehr viel Geld zusammen. Wie viel verdienen Sie heute?

Eigentlich genug, dass ich mir ein gutes Leben leisten kann. Aber leider auch zu wenig für ein Haus am schönen Zürichsee. Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Einen gebrauchten Audi A4. Mein «altes Guetsli», auch ein Audi A4, musste ich verschrotten lassen.

Wieso macht Geld glücklich?

Das ist doch nur ein Sprichwort oder so ein komischer Werbeslogan einer Vorsorgegesellschaft. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Für Pfarrer Ernst Siebers Pfuusbus – und quartiere mich gleich selber ein.

Eugen Baumgartner


Neu Gültig vom 12.8. bis 25.8.

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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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WASSERENTHÄRTER | 39

Auf die weiche Tour

Bild Yves Roth

Die Wasserenthärter von Mica schützen Waschmaschine und Kleider vor Kalkablagerungen — dank verbesserter Formel neu bereits bei 20 Grad.

H

artes Wasser ist reich an Mineralstoffen. Diese setzen sich am kalkempfindlichen Heizstab und in der Waschmaschinentrommel fest und richten mit der Zeit gros-

sen Schaden an. Die Wasserenthärter von Mica binden den Kalk im Wasser, schützen so die Maschine und verhindern Kalkablagerungen auf der Wäsche, die damit weicher und geschmeidiger

wird. Dank einer neuen Formel wirken die Mica-Wasserenthärter neu bereits ab 20 Grad. Da umweltverträgliche und nachhaltige Rohstoffe eingesetzt wurden, haben die Produkte zudem die

Auszeichnung «Sustainable Cleaning» erhalten. YC Mica-concentré-Pulver, 1,5 Kilo, Tabs, 45 Stück, oder Liquid Gel, 2 Liter, je Fr. 17.90


40 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Männerbücher «Ein Mann, ein Buch» ist zu schade für das Bücherregal. Und «auf Mann» muss Mann es haben, obwohl er damit mehr als 400 Seiten mitschleppt. Wobei, dieses Buch kann Leben retten. Hat zum Beispiel Mann das Kapitel «Der Mann in Gefahr» gelesen, weiss er, wie er eine Bombe entschärft oder eine Boeing 747 landet, aber auch wie er tanzt, ohne tanzen zu können. Kurz, ein Buch für den Mann von heute. Herausgeber ist die Süddeutsche Zeitung Edition. Geschrieben haben es Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg und Christian Zaschke. Frei nach dem Motto «A man’s gotta do what a man’s gotta do». Und wenn wir gerade beim «starken» Geschlecht sind, empfehle ich ihm für die nächste Englandreise «Britain's best Pubs» von Roger Protz und «Pubs & Inns of England & Wales» von Alastair Sawday, zwei Begleiter für den durstgeplagten Mann. Übrigens: Mein Lieblingspub, The Falcon Inn, steht in Arncliffe, mitten in den Yorkshire Dales. Nur vier Stunden von Basel entfernt. Direktflug nach Manchester nehmen, Wagen mieten und hinfahren.

Daisy wartet Das wird alle Kinder begeistern. Beim Disney-Bananen-Joghurt gibt es jetzt sechs verschiedene DisneyFiguren, die sich unten im Becher verstecken. Wer wissen will, ob er nun Goofy oder Daisy, Donald oder Dagobert erwischt hat, muss erst die Bananen samt sämigem Joghurt auslöffeln. Das schmeckt so gut, dass Daisy bestimmt nicht lange aufs Spielen waren muss. Disney-Bananen-Joghurt, 180 g, Fr. 1.20

Streichfest

Ankurbeln

Zwei neue fruchtige Brotaufstriche von Actilife bereichern den Frühstückstisch. Ballaststoffreich die Variante Balance mit Beeren, Granatapfel und Acai. Vitaminreich die Version ACE mit Pfirsich, Maracuja, Mango und Gojibeeren.

Die Crunchy-Mix-Müesli-Linie von Actilife hat Zuwachs erhalten. Das Fibre-Müesli auf der Basis von Feigen, Pflaumen und ballaststoffreichen Flakes sorgt für eine gute Verdauung. Zudem enthält es zehn wichtige Vitamine.

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Weitere Aktionen Biscuits/Feingebäck vom 12.8. bis 25.8. Ferrero Kinder Brioss und Colazione Più 1.– günstiger Beispiel: Ferrero Kinder Brioss 280 g 3.90 statt 4.90 Blumen/Pflanzen vom 12.8. bis 18.8. Chrysanthemen 3er-Pack 7.80 vom 12.8. bis 18.8. Enzian pro Topf 5.50 statt 7.90 vom 12.8. bis 18.8. Lavendel blühen pro Topf 7.90 vom 12.8. bis 18.8. Lilien pro Topf 14.90 vom 12.8. bis 18.8. Rosen Bund à 10 Stück 10.90 vom 12.8. bis 18.8. Strauss Anita pro Bund 7.80 Charcuterie vom 12.8. bis 18.8. Cervolini Schweizer Fleisch 2 Stück, 210g 4.10 statt 5.20 vom 12.8. bis 18.8. Curry-Griller Schweizer Fleisch 7 Stück, 245 g 5.– statt 6.20 vom 12.8. bis 18.8. Wienerli aus der Zentralschweiz 2 Paar, 240 g 3.30 statt 4.– Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf: vom 12.8. bis 18.8. Kabeljaufilets Zucht, aus Island per 100 g 2.80 statt 3.40 Fleisch Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 12.8. bis 18.8. Kalbsbrät aus der Zentralschweiz per 100 g 1.20 statt 1.60 Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 12.8. bis 18.8. Schweinssteak gewürzt Schweizer Fleisch per 100 g 2.45 statt 4.05 vom 12.8. bis 18.8. Schweinsstotzenfilet Schweizer Fleisch per 100 g 2.95 statt 3.85 Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 12.8. bis 18.8. Straussensteak nature und mariniert aus Südafrika per 100 g 3.10 statt 3.90

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Frisch und fertig Solange Vorrat I30%I Anna’s Best Gnocchi ripieni im Duo-Pack 2 x 400 g 6.80 statt 9.80 Solange Vorrat I33%I Anna’s Best Ravioli mit Galbani-Ricotta/Spinat im 3er-Pack 3 x 200 g 10.– statt 15.– Früchte vom 12.8. bis 18.8. Brombeeren aus der Schweiz Schale à 250 g 3.30 statt 4.40 vom 12.8. bis 18.8. Wassermelonen ganz aus Italien per kg 1.60 statt 2.20 Wassermelonen Schnitz aus Italien per kg 2.90 statt 3.90 Geflügel vom 12.8. bis 18.8. Poulet Grillplatte mariniert aus der Schweiz per 100 g 1.40 statt 1.80 Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 12.8. bis 18.8. Pouletfleisch geschnetzelt aus der Schweiz per 100 g 2.75 statt 3.35 Gemüse vom 12.8. bis 18.8. Eisbergsalat aus der Schweiz per kg 2.90 statt 4.20 vom 12.8. bis 18.8. Radieschen Aus der Region. Für die Region. Beutel à 125 g 1.20 statt 1.50 vom 12.8. bis 18.8. Zuckermais Aus der Region. Für die Region. per kg 3.90 statt 5.40 Käse Solange Vorrat Camembert Suisse 300 g 4.90 statt 6.10 vom 12.8. bis 18.8. Caprice des Anges 200 g 3.50 statt 4.40 Solange Vorrat Tartare Salade Duopack 2 x 125 g 5.60 statt 6.80 Konserven vom 12.8. bis 18.8. Alle Fruchtkonserven 820 g - 890 g 20% günstiger Beispiel: Ananasscheiben 820 g 2.30 statt 2.90

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NEWS | 49

Bio im Glas Für Bio-Liebhaber gibt es nun auch Orangensaft aus biologisch angebauten Früchten. Die brasilianischen Bauern arbeiten im Einklang mit der Natur und werden von unabhängigen Kontrollinstanzen regelmässig kontrolliert. Der erfrischende Fruchtsaft ist auch im praktischen 6er-Pack erhältlich. Bio-Orangensaft, 1 l, Fr. 3.70*

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Bärenmässig Lakritze, das schmeckt nach Kindheit und Chilbi. Wer diesen Geschmack liebt, sollte nun schnell zugreifen: Den Kaugummi Limited-Edition-Bärendreck von Skai gibt es nur solange Vorrat. Eine praktische Kaugummidose gibts gleich dazu.

Skai-Limited-Edition-Bärendreck, 5 x 30 g, Fr. 5.80 statt Fr. 7.75

CH x Milch

«Schweiz x Milch = Schokolade», so einfach ist die Rechnung, vor allem bei Swiss Chocolate. Bildchen auf silbernem Grund zeigen die Schweiz von ihrer schönsten Seite und umhüllen dabei feine Schweizer Milchschokolade. Die Napolitains enthalten mal ein kleines Schokoladen-Rezeptbuch, mal eine Schweizer Strassenkarte. In der Serie gibts auch eine mit Schoggi gefüllte Milchkanne oder einen Kuh-Rucksack – ideal als Mitbringsel. Swiss Chocolate, extra-feine Milchschokolade in Rollen, 115 g, Fr. 3.70* Milchschokolade Mahony mit Mandel-Honig-Torrone, 500 g, Fr. 18.50* assortierte Pralinen, 300 g, Fr. 8.50*, Napolitains im Beutel, 300 g, Fr. 5.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

GUT UND GÜNSTIG FR. 11.30

Auberginen-Pizza

Für 2 Pizzen von je 35 cm Durchmesser > Aus 2 Pack Pizzateig je eine Rondelle von zirka 35 cm Durchmesser auswallen und auf ein Backpapier legen. Den Ofen auf 240 Grad vorheizen und ein Backblech zum Aufwärmen einschieben. Ca. Fr. 5.80 > 2 kleine Auberginen à ca. 200 g längs in 4 mm dicke Scheiben schneiden. Ohne Fett beidseitig goldbraun rösten. 1 Knoblauchzehe in 6 EL Olivenöl pressen. Heisse Auberginen beidseitig damit bestreichen, salzen, pfeffern. Ca. Fr. 2.30 > 350 g Tomatensugo auf dem Teig verstreichen. Auberginen darauflegen. 150 g M-BudgetMozzarella darüber verteilen. Mit restlichem Öl beträufeln und 8—12 Minuten auf der untersten Rille backen. Ca. Fr. 3.20 Tipp: Vor dem Sevieren frischen Rucola über die Pizza geben. Preise können regional variieren.

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50 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Endstation Europa Die kulinarische Weltreise der Migros geht zu Ende. Doch bevor uns der Schweizer Alltag wieder ganz einholt, wird im Süden Europas noch einmal kräftig geschlemmt und getafelt.

N

ach den faszinierenden Wochen in Asien und in Nord- und Südamerika nähert sich die Migros auf ihrer kulinarischen Weltreise langsam wieder der Schweiz. Doch vorher lockt noch die feine Küche Südeuropas. Die Märkte quellen über mit roten und blauen Trauben,

mit saftigen Pfirsichen und Melonen. Violett schimmern Auberginen neben knallig roten Tomaten und weissen Zwiebeln. Grün leuchten Basilikum und frische Petersilie. Körniger Parmesan, würziger Prosciutto di Parma, Mortadella und Salami, rassige Saucen zu vielen Pastavariationen

Italiens Küche

Die Migros bietet eine breite Palette an mediterranen Spezialitäten:

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und üppig belegte Pizzen – alles da fürs grosse Familienfest. Und zur Dolce Vita gehört ein sämiges Tiramisu und ein heisser Espresso. Hierfür gibts formvollendet die passenden Tassen und Teller in der Migros. Text Ruth Gassmann Rezept «Saisonküche»


schaufenster

KULINARISCHE WELTREISE | 51

Italiens Kochtöpfe sind immer eine Reise wert.

Italienischer Gaumenschmaus: Der Himmel voller Schinken, unter dem Arm die Mortadella und im Regal erlesene Weine.

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Brotsalat für 4 Personen 4 Scheiben Olivenbrot, 3 EL Gewürzessig, 1 dl kalte Bouillon, 1 rote Zwiebel, 2 Stangensellerie, 80 g grüne Oliven mit Paprika gefüllt, 8 Cherrytomaten, 4 Zweige Basilikum oder Petersilie, 40 g Kapernäpfel abgetropft, 0,6 dl Olivenöl, ½ Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer 1) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Brot in 2 cm grosse Würfel schneiden, 5 Minuten in der Ofenmitte rösten. Essig mit Bouillon verrühren. 2) Zwiebel in Streifen, Sellerie und Oliven in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren. Kräuter hacken. Alles mit Kapern und Öl mischen. Knoblauch dazupressen. Brotwürfel und Essigsud dazugeben. Salzen, pfeffern. Tipp: Dazu Crostini servieren: Knoblauch zu Olivenöl pressen, Brotscheiben damit einstreichen und rösten. Mit Rohschinken belegen oder mit Bruschettina Olive e Grappa von Saclà bestreichen. 190 g, Fr. 3.60


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > RENÉ GABRIEL

Zu viel Wasser in der Tomate mag Weinpapst René Gabriel gar nicht. Viel Wasser zum Trinken schon. Vornehmlich nach einer Bordeaux-Verkostung.

Ein Mann sieht Rot

Rotwein ist nicht gleich Rotwein. Schon gar nicht für den Schweizer BordeauxExperten und Lustmenschen René Gabriel. Aber auch Schinken ist nicht gleich Schinken.

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ein ist für Schriftsteller wie Wasser – ein Alltagsgetränk. Und Quelle der Inspiration: Mit Wasser schreibt sich gut, mit Wein besser. Auf einen trifft dieses Klischee nicht zu: René Gabriel schreibt nicht betrunken, er schreibt über das Trinken, über das Weintrinken. Wenn man in Helvetien über Wein spricht, kommt man um den Schweizer Weinpapst René Gabriel nicht herum. Wobei ihn dieser

Adelstitel erröten lässt. Oder sind seine barocken roten Pausbacken etwa durch den Schluck eines Château Léoville-Poyferré 1945 verursacht, den Gabriel seinen Freunden soeben mit butterweichen Kalbsbacken kredenzt hat? Wer weiss. Im «Weinwisser» schreibt Gabriel jedenfalls nicht über barocke Pausbacken, sondern viel Faszinierendes über Wein. Und in seinem Bestseller «Bordeaux Total» erst recht. Gabriel ist ein schreibender Experte in

Sachen Wein und gelernter Koch. Zu Ruhm gekommen ist er aber nicht durch seine Kocherei, sondern durch seine feine Weinnase. Schon als Jüngling hat er sie neugierig in ein Château gesteckt. Nicht als Weinkenner, sondern als Kochlehrling. Und auch nicht in Bordeaux, sondern in Luzern – ins Château «Gütsch». Sein Weg in die Kulinarik war damit gegeben. So wie ihn seine Mutter mit ihrer Kochkunst geprägt und ihm die Liebe zur reellen Küche offenbart

hat. Wie Rollschinken zum Beispiel, den heute «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius in eine Lavendelkruste hüllt.

Zwei Vollprofis am Herd Präzise sind nicht nur Gabriels Weinbeschreibungen, sondern ist auch seine Mise en place für den Rollschinken. «Gelernt ist geLESEN SIE WEITER AUF SEITE 54


54 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

L lernt», pariert er Andrea Pistorius’ fragenden Blick. Kaum sind die Kalbsbacken vertilgt, das Geschirr abgeräumt und der Küchentisch freigegeben, legt das Kochduo Gabriel-Pistorius los. Die zwei Profis zupfen die Lavendelblüten vom Stängel, zerstossen sie im Mörser mit den Pfefferkörnern, vermischen das Ganze mit Honig und Senf. Nun bestreichen sie das Fleisch und schieben es in den Ofen. Derweil bereiten Gabriels immer noch hungrige Freunde einen leichten Sommergratin aus Tomaten, Zucchetti und blanchierten Kartoffeln zu. Eine leichte Version nur deshalb, weil das Kochzepter in den Händen von Pistorius liegt. Der Gratin wird nun in die Röhre geschoben und während einer halben Stunde gemeinsam mit dem Rollschinken gegart.

ternes) haben bei ihm das Maximum von 20 Punkten erreicht. 23 Weine erhielten 19 Punkte (darunter nur acht Rotweine), und 60 Weine benotete Gabriel mit 18 Punkten, davon 49 Rotweine.

Genuss ist die Erfüllung einer Vision Trotzdem: Genuss scheint für René Gabriel Alltag zu sein. Und welche Visionen bei ihm im privaten Keller vor sich hin schlum-

mern, weiss nur der Weinpapst persönlich. Denn auf die Stückzahl seiner Flaschen will er sich nicht festlegen. Einen vollen Camion gäbe es schon. Ob einen 48- oder einen 75-Tönner lässt Gabriel aber offen. Ist man erst einmal mit Gabriel unterwegs, gilt es, auf der Hut zu sein. Auch in der vermeintlich einfachen Dorfbeiz, in der das Bier und der Wurstsalat warten. Findet er eine Weinkarte, ist es

passiert. Gabriel wird darin eine Trouvaille aufstöbern, die Trinkkadenz für das Bier erhöhen, die Trouvaille bestellen und zum Wurstsalat geniessen. Auch wenn es ein Château Latour 1990 ist. Wobei man sich an den Geschmack dieser Kombination durchaus gewöhnen kann. Heute ist Gabriels Zugang zur Weinwelt kritisch, vielseitig und stets mit einer Prise Humor gewürzt. So sind seine Degustatio-

Schritt für Schritt zum Rollschinken mit Lavendelkruste A

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Die gourmethafte Freiheitsberaubung So dauert es nur eine Stunde, bis Gabriel erneut «zu Tisch» bittet. Wie gesagt, er schätzt ganze Stücke. Firlefanz gibt es bei ihm auf dem Teller nicht. «Einen Mehrgänger erachte ich als eine gourmethafte Freiheitsberaubung», erklärt Gabriel seine Vorlieben. Klar und deftig ist nicht nur seine Kochsprache. Er sagt auch der Weinwelt, was Sache ist. Wie sich das anhört, liest man am besten in seinem neuen Buch «Weingeschichten»*. Entstanden ist ein chambriertes Lesevergnügen aus Weinerlebnissen, Tipps im Umgang mit grossen Weinen («Warum verzichtet man am Freitag, dem 13., auf Château Latour?»), bis hin zu den euphorischen Empfindungen beim Bordeaux trinken, wobei dies heute ein sehr teures Vergnügen ist. Übrigens: Professionell Weine verkosten ist harte Arbeit. Für das Bewerten der Bordeaux-Jahrgänge 2007 ist Gabriel während 15 Tagen 2000 Kilometer mit dem Auto gefahren und hat 666 Weine degustiert. Fazit: Lediglich zwei Weine (Sau-

Mehr Rezepte: www.saison.ch

A Ein Sommerkorb voller Aromen: Tomaten, Lavendel und mehr. B Zwei Profis unter sich — zumal beim Kochen. In Sachen Wein ist «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius René Gabriel eine wissbegierige Zuhörerin. C Der Lavendel machts. Er verleiht dem Rollschinken die spezielle provenzalische Note. D Auch die Nebenrolle will gut besetzt sein. Etwa mit feinen Amandine-Kartoffeln. E Die Zucchetti, Tomaten und Kartoffeln in die mit Öl ausgefettete Form schichten und den Mozzarella darüber verteilen. F Die Sommerflucht von René Gabriel befindet sich am Murtensee, eigener kleiner Rebberg inklusive.


à la carte

nen keine weinakademischen Belehrungen, sondern umfassende Erlebnisse. «So wie der Rollschinken mit Lavendelkruste», bemerkt Pistorius keck. Nun denn.

RENÉ GABRIEL | 55

Rollschinken mit Lavendelkruste

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Stefan Jermann * René Gabriels neues Buch «Weingeschichten» kostet Fr. 39.80 und ist ab September in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Mehr Infos unter www.weingabriel.ch

Zutaten 400 g fest kochende Kartoffeln, z. B. Amandine 1 Bund frische Lavendelblüten 1 TL Pfefferkörner 2 EL flüssiger Honig 2 TL Dijonsenf 1 Rollschinken, gekocht, ca. 900 g 3 Zweige Thymian 2 mittelgrosse Zucchetti 4 festfleischige Tomaten, z. B. San Marzano 150 g Mozzarella 3—4 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1) Kartoffeln in der Schale nicht ganz gar kochen (rund eine Viertelstunde). Auskühlen lassen. 2) Lavendelblüten von den Stängeln zupfen. Zusammen mit den Pfefferkörnern im Mörser fein reiben. Mit Honig und Senf mischen. Rollschinken der Länge nach halbieren. Mit der Senfsauce rundum bestreichen. Ein Kuchenblech mit Backpapier auslegen, Schinken darauflegen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. 3) Vom Thymian die Blätter abzupfen. Kartoffeln schälen. Zusammen mit den Zucchetti und Tomaten in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mozzarella fein würfeln. Eine Gratinform mit Öl ausfetten.

Gemüse hineinschichten. Mit Salz, Thymian und Pfeffer würzen. Mit wenig Öl beträufeln. Zuletzt Mozzarella darüber verteilen. Zusammen mit dem Schinken während ca. 30 Minuten in der Ofenmitte garen. Schinken in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Gratin servieren. Tipps Gratin und Schinken lassen sich sehr gut vorbereiten. Reste des Schinkens am nächsten Tag kalt geniessen.


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TIPPS DER WOCHE

Früchte und Gemüse einfrieren

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> Beeren: Ohne Zucker lose vorgefrieren und portionenweise in geeigneten Gefrierbeuteln einfrieren. Auch Beerenpüree kann gut tiefgekühlt und später für Desserts verwendet werden.

Form und Aroma auswirken können. Das Gemüse wird in Eiswasser abgeschreckt, abgetropft, getrocknet und verpackt. Je kürzer dieser Vorgang gerät, desto besser bleibt die Qualität des Gemüses.

> Steinobst: Zwetschgen oder Aprikosen halbieren oder vierteln, lose auf einem Kuchenblech einfrieren, dann in Beutel abfüllen. So hat man später genau die benötigte Menge für ein Wähe.

> Fertig zubereitet: Gemüse kann fertig zubereitet eingefroren werden, z. B. Zucchetti oder Ratatouille.

> Gemüse: Die meisten Gemüsesorten müssen vor dem Einfrieren blanchiert, d. h. für 2—3 Minuten in kochendes Wasser gegeben werden. Dadurch werden Fermente abgebaut, die sich auch bei tiefen Temperaturen negativ auf Farbe,

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9—12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

> Verpacken: Das Gefriergut muss luftdicht und möglichst ohne Lufteinschlüsse verpackt werden. Sonst kann der Tiefkühlvorgang dem Gefriergut Wasser entziehen. Die trockenen Stellen nennt man Gefrierbrand. Überlegen Sie, ob sich die Anschaffung eines Vakuumgeräts lohnt. Im Angebot sind auch günstige Apparate, die sich für den Hausgebrauch bestens eignen. Diese Geräte saugen überschüssige Luft aus Gefrierbeuteln und verschweissen diese. > Haltbarkeit: Blanchiertes Gemüse oder Früchte sind tiefgekühlt 6—12 Monate haltbar. Keine grösseren Mengen einfrieren, als innerhalb dieser Zeit verbraucht werden.

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KOCHTIPPS | 57

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Leicht und überraschend: Zwischen Mozzarella mit Auberginen und Melo Melone mit Brombeeren.

> Vorspeise

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Gut zu wissen

Gemüse-Mozzarella Für einmal wird der Mozzarella nicht mit Tomaten kombiniert, sondern mit Zucchetti und Auberginen.

schen Mozzarella hat seinen Namen vom italienischen Verb mozzare erhalten, was abschlagen, iehen abziehen bedeutet und sich auf das Abziehen der typischen Kugeln von der Käsemasse lmilch bezieht. Am bekanntesten ist der aus Vollmilch zarella der Kuh hergestellte Frischkäse. Der Mozzarella di bufala ist hingegen aus Büffelmilch aus der Gegend von Neapel. Sein etwas höherer Fettgehalt führt zu einer weicheren Konsistenz. Der angenehm chuston, zarte Geschmack trägt einen feinen Moschuston, iden der an die Büffel und ihre sattgrünen Weiden erinnert.

> Hauptspeise

Polentaschnitten

Mit der kalten Tomatensauce wird aus dem Klassiker für kalte Tage ein Sommernachtstraum.

> Dessert

Melone und Brombeeren Klingt abenteuerlich, ist aber nur raffiniert. Vanille ist auch noch mit im Spiel. Kurz, ein süsser Gaumenkitzler.

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Monte Rosa mit Ortasee

Katalaniens Metropole Barcelona ■ Malerisches Hinterland Katalaniens ■ Figueras und das Dalí-Museum ■ Fakultativ: Kloster Montserrat und Weingebiet Penedés

Weltkulturerbe «Sacro Monte di Varallo» Walserdorf Macugnaga ■ Turin – die Hauptstadt des Piemont ■ Fakultativ: Die Kunst- und Kulturstadt Vercelli ■

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

1. Tag: Schweiz – Rosas. Fahrt via Genf, Orange, Perpignan nach Rosas an der Costa Brava, wo wir die nächsten fünf Nächte erholsame Ferientage am Meer geniessen werden. 2. Tag: Ausflug katalanische Dörfer. Charmante, katalanische Dörfer und typische Landschaftsbilder bestimmen den heutigen Ausflugstag. Wir besuchen Santa Coloma und Rupit mit der schönen, über dem Ort thronenden Festung. Möglichkeit zum Bummeln und Einkaufen von landestypischen Produkten. Anschliessend Panoramafahrt über Olot und Besalú zurück nach Rosas. 3. Tag: Ausflug Barcelona. Fahrt nach Barcelona. Die katalanische Metropole, die eingeschlossen zwischen dem glitzernden Meer und grünen Hügeln liegt, ist die zweitgrösste Stadt Spaniens und Hauptstadt der Provinz Katalanien. Die Stadt ist geprägt von architektonischen Höhepunkten aus der Zeit des «Modernismo», dessen bekanntester Architekt Antoni Gaudí war. Geführte Stadtrundfahrt. Anschliessend freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. 4. Tag: Figueras – Gerona – Pals. Kurze Fahrt nach Figueras. Hier besuchen wir das Museum des bekannten Malers Salvador Dalí, berühmtester Bürger des Städtchens. Danach Weiterfahrt nach Gerona, eine der ältesten Städte Katalaniens. Eine geführte Besichtigung bringt uns die Sehenswürdigkeiten dieser historischen Stadt näher, bevor wir einen erholsamen Aufenthalt im mittelalterlichen Pals einschalten. Der Ort überrascht uns mit einem charmanten, vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild. 5. Tag: Fak. Ausflug Montserrat und Penedés. Fahrt zum traditionsreichen Benediktinerkloser Monastir de Montserrat. Bereits im Mittelalter entwickelte sich der Ort nach der legendenhaften Auffindung einer Marienstatue zu einem wichtigen Pilgerziel, und noch heute strömen jährlich Tausende Gläubige zur Moreneta («Schwarze Madonna»). Anschliessend Fahrt durch das berühmte Weingebiet Penedés, wo wir eine Weinkellerei besuchen und die edlen Tropfen auch degustieren. 6. Tag: Rosas – Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

6 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 3 – 4 80.– Daten 2008 Sonntag – Freitag 1: 21.09.–26.09. 3: 12.10.–17.10. 2: 28.09.–03.10. 4: 19.10.–24.10. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im guten Mittelklasshotel Coral Platja, Basis Doppelzimmer mit seitlicher Meersicht Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Montserrat und Penedés, am 5. Tag) Lokale, deutsch sprechende Reiseleitung (2. und 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Barcelona und Gerona Eintritt Dalí-Museum, Figueras Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 185.– Zuschlag Zimmer mit direkter Meersicht 55.– Fakultativer Ausflug Montserrat und Penedés 55.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06.15 Wil !, 06.40 Winterthur, 06.45 Basel, 07.00 Zürich-Flughafen !, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 09.00 Burgdorf !

Gruppenreisen nach Mass

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Bei beiden Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Valle Anzasca – Biella. Hinfahrt Richtung Gotthard ins Tessin. Wir verlassen die Schweiz bei Madonna di Ponte und fahren dem Lago Maggiore entlang nach Verbania. Am Nachmittag gelangen wir ins beeindruckende Valle Anzasca. Am Ende des Tales erreichen wir den Macugnaga am Fusse des Monte Rosa. Im Walser-Museum sehen wir das Anno Dazumal. Weiterfahrt zu unserem Hotel nach Biella wo wir die nächsten vier Nächte übernachten werden. 2. Tag: Varallo – Sacro Monte – Ortasee. Heute geniessen wir einen Tag voller Kultur und Geschichte. Wir fahren zu einem der kulturhistorischen Schätze des Piemonts, zum Sacro Monte di Varallo. Seit 2003 gehört er zum Unesco-Weltkulturerbe. Auf dem «heiligen Berg» befinden sich insgesamt 45 Sakralbauten. Nach einer Führung haben wir genügend Zeit Varallo zu besichtigen. Von hier aus fahren wir an den Ortasee. Aufenthalt in Orta und individuelle Besichtigung der mittelalterlichen Ortschaft. Der Ortasee ist der kleinste aber vielleicht auch der hübscheste der oberitalienischen Seen mit seinen bewaldeten Ufern und der kleinen Insel «San Giulio». 3. Tag: Turin. Fahrt nach Turin in die Hauptstadt des Piemont. Eine geführte Stadtrundfahrt zeigt uns die Schönheiten dieser zu Unrecht fast nur als Industriestadt bekannten Metropole. Breite Strassen, winklige Gässchen und eine Fülle von Barockkirchen prägen die Stadt. Danach Zeit zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Shopping. Geniessen Sie z. B. in einem der vielen Jugendstilcafés die Turiner Spezialität «Bicerin», ein Getränk aus Schokolade, Kaffee und Sahne. 4. Tag: Fak. Ausflug: Poebene – Vercelli – Panoramafahrt Piemont. Die Poebene ist das grösste Reisanbaugebiet Europas. Auf einem Rundgang in einer Reisfabrik wird uns die Verarbeitung der verschiedenen Reissorten erklärt. Individuelle Mittagspause in der Kunstund Kulturstadt Vercelli. Anschliessend genussvolle Panoramafahrt durch das Weinanbaugebiet des Piemonts bis nach Asti, das weltweit bekannt ist für seine Schaumweine. Von den einst 100 Geschlechtertürmen der Stadt sind heute nur noch einige wenige schöne Beispiele erhalten.

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5. Tag: Biella – Aosta – Rückfahrt in die Schweiz. Wir treten unsere Heimreise an und fahren nach Aosta. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen der Dom mit seinem kunstvollen Chorgestühl und den Mosaiken sowie die romanische Collegiata di Sant’Orso, die mit seltenen Fresken aus dem 11. Jh. geschmückt ist. Zeit zur freien Verfügung, um die schöne Stadt selbst zu erkunden. Wir geniessen die letzten Stunden in «Bella Italia», bevor wir via Grosser St. Bernard (Tunnel) zurück zu den Einsteigeorten fahren. Preise pro Person

755.–

5 Tage gemäss Programm Zuschlag Königsklasse 0.– Reduktion Reise 5 – 6 50.– Daten 2008 Sonntag – Donnerstag 1: 07.09.–11.09. 4: 28.09.–02.10. 2: 14.09.–18.09. 5: 05.10.–09.10. 3: 22.09.–26.09. Mo – Fr 6: 12.10.–16.10. Unsere Leistungen Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im guten Mittelklasshotel Agorà Palace, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × nur Frühstücksbuffet (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Vercelli und Piemont, am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Turin Eintritt ins Walser Museum Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 145.– Fakultativer Ausflug Vercelli und Piemont 59.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06.15 Wil !, 06.30 Burgdorf !, 06.40 Winterthur, 06.45 Basel, 07.00 Zürich-Flughafen !, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 08.50 Arth-Goldau (nur Einstieg) ■

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intensive Farben. In der Beliebtheitsskala der Toilettenpapierfarben rangieren die Farben Blau und Orange ganz zuoberst. Zusätzlich ist den Schweizer Konsumenten wichtig, dass das Toilettenpapier weich, fest und saugfähig ist. Hakle geht auf die Kundenwünsche ein. Hakle nimmt seine Kunden ernst und passt ihr Produkt den Kundenwünschen an. So hat Hakle ihr Toilettenpapier aufgrund der Studie erneuert. Es ist jetzt noch weicher und das Farbangebot ist intensiver und frischer.

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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

ihre region

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MIGROS LUZERN

Autofreier Erlebnistag im Seetal

Zweiter slowUp im Seetal: Am 24. August ab 10 Uhr gehören die Strassen rund um den Baldeggersee wieder ganz den Velos, Trottinetts und Inlineskates.

E

s gibt keine Stoppuhren, keine Sprints, keine Siegerehrung. Beim slowUp Seetal steht das aktive Geniessen im Vordergrund. Ganz anders als bei den Olympischen Spielen in Peking wird hier statt Höchstleistung die Kunst der Langsamkeit zelebriert. Für einmal ist alles auf Rädern, was zwei Beine hat – ganz egal, ob mit dem Velo, dem Trottinett oder auf Inlineskates. Zehntausende Begeisterte werden auch dieses Jahr im Luzerner Seetal erwartet.

Fotograf: Erwin Zueger

Bewegung, Begegnung und Naturgenuss Natur pur bildet die einmalige Kulisse für einen erlebnisreichen Sonntag ohne jegliche Hektik. Rund um den Baldeggersee, mit Wendepunkten in Hochdorf und in Mosen am Hallwilersee, führt die 25 Kilometer lange Strecke. Speziell für den Anlass wird sie an diesem Sonntag für den gesamten motorisierten Verkehr gesperrt. Die fröhlich-entspannte Stimmung entlang der steigungslosen Route macht den Event zu einem Fest für Jung und Alt, Familien, Pärchen und Gruppen. Spiel, Spass und nicht zuletzt auch eine breite kulinarische Vielfalt laden zum Verweilen ein. Der slowUp setzt mit seiner Unbeschwertheit und Leichtigkeit einen Kontrapunkt zur täglichen Hast und Ernsthaftigkeit. Wer trotz gemütlichem Tempo Lust auf eine Abkühlung verspürt, hat in drei Freibädern Gelegenheit zu einem Sprung ins kühle Nass.

Idealer Sonntagsausflug für bewegungsfreudige Menschen jeden Alters.

Engagement für den neuen Trend

Seit dem Start im Jahr 2000 werden die slowUps immer populärer und mobilisieren jährlich über 500 000 Menschen. Regionale und nationale Sponsoren tragen zum gesunden Trend bei – darunter auch die Migros und SportXX. Auch am slowUp Seetal sind sie mit Angeboten von Actilife, SportXX und Sun Look auf und entlang der Strecke präsent. Weitere Infos unter: www.slowup.ch > seetal

Die Migros bietet viele Aktivitäten vor Ort wie zum Beispiel den Actilife-Themenparcours.

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slowUp Seetal


62 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

An der Luzerner Museumsnacht am 22. August können die Besucherinnen und Besucher die Stadt und ihre Museen in einem neuen Licht erleben.

Menschen, Kunst und Kultur vereinen

Luzern lädt zur achten Museumsnacht: 12 Museen, die Hochschulbibliothek sowie das Kraftwerk am Mühlenplatz machen am Freitag, 22. August, die Nacht zum Tag – 5000 Gäste werden erwartet. mehr junge Leute in unsere Museen kommen». Viele Menschen, viel Kunst und Kultur will die Luzerner Museumsnacht vereinen. Am 22. August sind die Besucherinnen und Besucher zum 8. Mal zu diesem speziellen Kulturanlass in der Stadt Luzern eingeladen, welcher vom Migros Kulturprozent unterstützt wird. Die teilnehmenden Institutionen machen während der Museumsnacht

Ticketverlosung Das Migros-Kulturprozent unterstützt die Luzerner Museumsnacht und verlost 10 x 2 Gratistickets. Senden Sie den ausgefüllten Talon an folgende Adresse: Genossenschaft Migros Luzern, Redaktion MigrosMagazin, Museumsnacht, Postfach, 6031 Ebikon Vorname/Name: Adresse: PLZ/Ort: Teilnahmeschluss: 18. August 2008 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

mit speziellen Aktivitäten die Nacht zum Tag. Das gibt es viel zu entdecken und erleben: Kinderprogramme im Gletschergarten oder im Naturmuseum, Theaterprogramme im Historischen Museum und im Verkehrshaus sowie Spezialführungen in der Sammlung und Picasso Donation Rosengart und im Bourbaki Panorama. Im Kunstmuseum können die Besucherinnen und Besucher Tanz erleben, und in der Zentralund Hochschulbibliothek wartet eine Literaturperformance auf die Gäste. Eine Märchenstunde im Richard-Wagner- Museum rundet das Programm ab. Erstmals als Gastteilnehmer im Museumsreigen ist das Kraftwerk Mühlenplatz der ewl dabei. Das Flusskraftwerk, das 1997 komplett umgebaut wurde, lässt sich auf einem geführten Rundgang erkunden. Selbstverständlich kommen die Besucherinnen und Besucher auch kulinarisch auf ihre Kosten: So pilgern Freunde der Militär-

küche am besten ins Krienser Militärmuseum, nebenan im Museum im Bellpark gibts währschafte Grillkost, und im KKL werden auf der eleganten Terrasse Drinks serviert. Während der Museumsnacht vom Freitag, 22. August, haben die Museen ihre Türen von 18 bis 01 Uhr geöffnet. Die Gäste können einen VBL-Bus- und ein Schiff-Shuttle benutzen. Text Melanie Bucher Weitere Informationen unter: www.luzerner-museumsnacht.ch

Vorverkauf

Der Vorverkauf für die Museumsnacht startet ab dem 4.8. in den Museen, LZ Ticket Corner, Pilatusstrasse 12, oder bei Luzern Tourismus. Erwachsene: 20.– / Jugendliche bis 16 Jahre freier Eintritt.

Bild: Emanuel Ammon/Luzern Tourismus

D

ie Museumsnacht ist nicht nur für die Gäste ein ganz besonderes Ereignis, sondern auch für die Museumsleute selbst», sagt Heinz Horat, Präsident der Vereinigung Luzerner Museen (VLM). «Denn sie können ihre Betriebe in einem ungewohnten Rahmen präsentieren. Es freut uns deshalb besonders, dass von Jahr zu Jahr neben unserem Stammpublikum immer


ihre region NEWS

Filialumbau Seit Mitte Juli wird die Filiale Zugerstrasse in Unterägeri umgebaut. Die für den Kunden sichtbaren Bauarbeiten finden ab Mitte August statt. Die Migros in Unterägeri bleibt während der ganzen Umbauphase geöffnet. Produkte des täglichen Bedarfs sind für die Kundinnen und Kunden jederzeit erhältlich. Ab dem 27. November erscheint die Filiale M Zugerstrasse in Unterägeri mit zeitgerechtem Ladendesign und einer 300 m2 vergrösserten Verkaufsfläche. Im nächsten Frühling eröffnet die Filiale Unterägeri zusätzlich einen schönen Blumen- und Aussenverkaufsteil.

MIGROS LUZERN | 63

Berglerleben auf der alten Göscheneralp

Ton- und Fotoausstellung: Ab 5. September findet in Göschenen die eindrückliche Ausstellung «Berglerleben – alte Göscheneralp» statt.

Öffnungszeiten in der Woche mit Mariä Himmelfahrt Donnerstag, 14. August > bis 18.30 Uhr: M Bahnhofsmärcht, Brunnen M Buochs M Goldau M Hergiswil M Rigi-Märt, Küssnacht MM Sarnen-Center MMM Länderpark, Stans > bis 19.00 Uhr: M Baar M Grabenstrasse, Zug M Neudorf, Cham M Unterägeri MM Metalli, Zug MMM Zugerland, Steinhausen > bis 20.00 Uhr: MM Mythen-Center, Schwyz Alle übrigen Filialen sind bis 17.00 Uhr geöffnet. Freitag, 15. August Alle Filialen sind geschlossen. MExpress Bahnhof Luzern Do 14.08. 6.30 bis 21.00 Uhr Fr 15.08. 7.30 bis 21.00 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer Migros-Filiale oder unsere Homepage www.migros-luzern.ch

Typische Bergidylle auf der Göscheneralp aus der Zeit vor dem Stausee.

V

or etwas mehr als 50 Jahren hat eine dramatische Veränderung die Bewohnerinnen und Bewohner der Göscheneralp im Kanton Uri erfasst: Wegen des Baus des Stausees mussten sie Anfang der Fünfzigerjahre ihre Heimat verlassen. Heute liegt die einstige Bergwelt unter gewaltigen Wassermassen. In sieben eindrücklich erzählten Beiträgen werden in einer Ausstellung über das Berglerleben dramatische, romantische und lokal-historische Augenblicke aus

der alten Göscheneralp erzählt. Stimmungsvolle Musik und über 30 grossformatige Schwarz-WeissAufnahmen sorgen für eine eindrückliche Verschmelzung von Bild und Ton. Mit Hilfe der Kamera entführen die Erzählungen von Zeitzeugen der alten Göscheneralp die Besucherinnen und Besucher in eine vergangene Welt, die schon fast vergessen ist. Die Vernissage der Ausstellung über die Zeit und das Leben auf der Göscheneralp findet am 5. September 2008 in der al-

ten Kirche Göschenen statt. Anschliessend wird sie auch in Flüelen, Stans, Sarnen, Luzern und Schwyz gezeigt. Im Januar 2009 ist die Ausstellung «Berglerleben – alte Göscheneralp» im Forum Zugerland Steinhausen zu sehen. Das Migros-Kulturprozent unterstützt dieses Projekt. Text Florian Meier

Details zu den Ausstellungsorten und Terminen sind unter folgender Website abrufbar: www.galp-projekt.ch


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ihre region

MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Auf der Suche nach dem perfekten Laufschuh Das Fussanalysegerät Achillex hilft bei der Wahl des richtigen Laufschuhs. Das Gerät misst die Stoss- und Drehkräfte, die während des Laufens auf Sehnen und Gelenke einwirken.

B

eim Rennen wirkt das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts auf die Gelenke ein. Wer Schuhe trägt, die nicht zum individuellen Laufstil passen oder ungenügend dämpfen und stützen, riskiert auf Dauer Knie- und Rückenprobleme. Ein guter Laufschuh ist für Läuferinnen und Läufer deshalb sehr wichtig. Die SportXX-Filialen MParc Ebikon und Zugerland Steinhausen verwenden für die Beratung der Läuferinnen und Läufer das Fussanalysegerät Achillex. Dank intelligenter Technik erfasst das topmoderne Gerät das Zusammenspiel von Fuss und Schuh und ermittelt so die jeweiligen Laufeigenschaften.

Kostenlose Analyse und Beratung «Dank Achillex und unserer hohen Fachkompetenz können wir Kundinnen und Kunden umfassend beraten. Das bestätigen auch die positiven Kundenreaktionen», sagt Kevin Fuchs vom SportXX Zugerland. Und so funktionierts: Kundinnen und Kunden schnallen sich eine Manschette mit Sensoren um den Knöchel und rennen anschliessend eine Strecke

von rund 20 Metern. Achillex misst die Stoss- und Drehkräfte, die dabei auf Muskeln, Sehnen und Gelenke einwirken und übermittelt diese Daten per Funk an den Computer. Pro Sekunde nimmt das Gerät 400 verschiedene Messungen vor. Dank diesen Informationen können die Fachverkäuferinnen und -verkäufer den individuellen Laufstil des Kunden analysieren. Wer beispielsweise beim Rennen die Füsse leicht nach innen oder aussen knickt, benötigt einen Laufschuh, der diese Fehlhaltung mit speziellen Stützen in der Mittelsohle vermindert. Daneben spielen bei der Beratung auch die Anzahl Kilometer ein wichtige Rolle, welche mit dem Schuh gelaufen werden. «Der beste Schuh nützt jedoch nichts, wenn er nicht bequem ist», erklärt Andreas Kieliger vom SportXX MParc Ebikon. «Darum geben wir den Kunden mehrere Modelle aus unserem grossen Sortiment zur Auswahl. Wir wollen den Kunden letztlich einen Schuh anbieten können, der perfekt stützt, führt und dämpft.»

Das Achillex-Gerät wird mit einer Manschette um den Knöchel geschnallt. Achillex nimmt pro Sekunde bis zu 400 Messungen vor.

Text und Bilder André Fischer

Voranmeldung nötig Die Messung mit dem Achillex-Gerät und die anschliessende Beratung ist kostenlos. Die Analyse mit dem Achillex-Gerät dauert rund 30 bis 45 Minuten. Kundinnen und Kunden, die eine Beratung mit Achillex wünschen, werden gebeten, vorgängig einen Termin zu vereinbaren. > Telefon SportXX Zugerland Steinhausen: 041 748 69 50 > Telefon SportXX MParc Ebikon: 041 445 25 47

Fachverkäufer Andreas Kieliger vom MParc Ebikon analysiert zusammen mit der Kundin den Laufstil.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@gmlu.ch


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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ONLINEUMFRAGE Ist das Rasen in Ihrem Umfeld ein Thema? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet: Eine Mehrheit setzt sich mit dem Thema auseinander.

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

SEX & LIEBE

Bilder Ursula Klawitter/zefa/Corbis, Keystone

Mutter bestimmt Fruchtbarkeit Wenn ein Mann mit einer Frau schläft, liegt seine Mutter sozusagen mit im Bett. Laut britischen Wissenschaftern wird die Fruchtbarkeit eines Mannes nämlich bereits im Mutterleib festgelegt: Eine niedrige Spermienzahl hängt offenbar eng mit dem Embryo: Von Hormonmütterlichen spiegel der Hormonen Mutter gesteuert. während der Schwangerschaft zusammen. Entscheidend seien die 8. bis 12. Schwangerschaftswoche — dann legt die Menge der männlichen Hormone im Mutterblut die Zeugungsfähigkeit des ungeborenen Buben fest.

MULTIMEDIA

Waldi im Netz Das Web ist auf den Hund gekommen: dogspot.ch vernetzt die Vierbeiner.

W

ir müssen draussen bleiben» war gestern, heute gilt auch für Schweizer Hunde: «Wir sind drin.» Auf www.dogspot.ch, dem neuen Hundeportal, finden Hundehalter und -freunde eine Fülle an Informationen über Hunde, ein Forum, Bildergalerien, Videos und natürlich Blogs. Als richtige Web-2.0-Seite bietet Dogspot – wie Facebook, oder MySpace – die Möglichkeit, kostenlos ein Profil zu erstellen

Jetzt mit persönlichem «Hundeprofil»: Raus aus der Anonymität.

(das hier «Hundeprofil» heisst) und sich so mit anderen Mitgliedern anzufreunden. Zudem kann man Bilder hochladen und anderen Hunden virtuelle Knochen schenken. Hilfreich ist die Funktion, mit der Gassi-geh-Partner in der Region gefunden werden können, oder auch die Möglich-

OUTDOOR

Drachenboot ahoi!

Der wohl grösste Wasserspass dieses Sommers geht am letzten Augustwochenende (30./31.) in Rapperswil ZH über die Bühne. Dann messen sich vor dem Lido über fünfzig Teams oder

rund tausend Paddler im traditionellen Drachenbootrennen. Höhepunkt ist die «Funklasse», eine Art Grümpelturnier auf dem Wasser, teils in originellen Kostümen. Infos unter: www.kcrj.ch

keit, anderen Mitgliedern Nachrichten zu senden. Schweizer Inhalte sind noch rar, doch weil die Webseite in Deutschland und Österreich seit Längerem online ist, findet man mehrere Tausend (Hunde-)Bilder und Forum-Beiträge. Felix Raymann www.dogspot.ch

IN FORM

Lecken heilt Wunden Wer sich verletzt und danach die offene Stelle ableckt, dem geht es schneller wieder besser. Nieder– ländische Forscher konnten in einem Laborversuch nachweisen, dass das im Speichel enthaltene Eiweiss Histatin neben seiner antibakteriellen Wirkung auch die Heilung verletzter Zellen beschleunigt. Die Wissenschafter hoffen nun, mit ihren Erkenntnissen neue Medikamente für die Behandlung von Brandver– letzungen oder chronischen Wunden entwickeln zu können. Diese treten oft bei Diabetespatienten auf.


68 | Migros-Magazin 33, 11. August 2008

Mein Handy und ich

Multifunktional, businesstauglich, ästhetisch oder möglichst einfach? Vor dem Handykauf sollte man sich gut überlegen, wozu man das neue Mobiltelefon verwenden will — und welches am besten zu einem passt.

W

ie das schicke iPhonepräsentieren sich heute viele Handys: Sie sind multimediale Alleskönner, mit denen man Musik hören, im Internet surfen, E-Mails verschicken und empfangen, fotografieren und vieles mehr anstellen kann. Im Moment schöpfen allerdings nur wenige Handynutzer die Fülle der Möglichkeiten aus. Doch das dürfte sich schon bald ändern, darin sind sich die Experten einig. Eine Momentaufnahme im vergangenen Jahr zeigte noch folgendes Bild*: Zum Surfen im Internet nutzten nur 3,1 Prozent ihr Handy, 1,6 Prozent verwendeten die Mailfunktion, und immerhin 6,8 Prozent hörten Musik. Dabei hatten mehr als 38 Prozent der Handys einen Internetzugang und knapp 26 Prozent einen eingebauten MP3-Player. Die Handynutzer, denen ein einfaches Mobiltelefon zum Telefonieren und Simsen vollkommen reicht, machen also immer noch die grosse Mehrheit aus. Was aber die Stu-

die nicht zeigt: Die Anzahl derjenigen, die mit dem Handy fotografiert und Musik hört, nimmt weiter stark zu. Und das neue iPhone macht das Surfen im Internet viel attraktiver.

Damit die Wahl nicht zur Qual wird Um das passende Mobiltelefon zu finden, sollte man sich beim Kauf gut überlegen, wozu man es braucht. Schliesslich nützt es einem nichts, wenn ein von Freunden oder vom Verkaufspersonal aufgeschwatztes Mobiltelefon eine teure, hoch auflösende Kamera besitzt, mit der man dann doch nie fotografiert. Wichtige Kriterien sind die Bedienerfreundlichkeit und ein Design, das gefällt. Wir haben die Handynutzer in vier Typen eingeteilt: Gelegenheitstelefonierer, Ästheten, Geschäftsleute und Multimedianutzer. Die Einteilung soll Ihnen erleichtern, die richtige Wahl zu treffen. Felix Raymann

* KommTech-Studie 2007, Publica Data AG

Für Gelegenheitstelefonierer

Bedürfnis: Das Handy soll einfach zu bedienen und preisgünstig sein. Wer sein Handy hauptsächlich zum Telefonieren und zum Schreiben von SMS benutzt und dies gar nur selten tut, braucht keinen multifunktionalen Kleincomputer. Ein einfaches, übersichtliches Handy reicht vollkommen aus. Und weil es die Grundfunktionen sind, die zählen, sind Schnickschnackanwendungen nur unnötiger Ballast, der die Bedienung erschwert. Wer bloss telefonieren möchte, soll bei der Wahl seines Handys auch dazu stehen und sich von Modediktaten nicht irritieren lassen. Die einfachen, schlichten Mobil-

telefone werden auch Einsteigerhandys genannt. Eine Bezeichnung, die so nicht stimmt, wollen doch gerade Jugendliche, die ihr erstes Handy von den Eltern bekommen oder selber kaufen, ein multifunktionales Gerät, das möglichst viel kann und mit dem sie technische Spielereien ausprobieren können. Weil heute die meisten Mobiltelefone diverse Zusatzfunktionen aufweisen, sind die Einfachhandys fast schon zur Seltenheit geworden. Einzelne Modelle findet man aber nach wie vor in den Handyshops.

Einfach, aber zweckdienlich > Nokia 2760, 149 Franken bei M-Electronics: Einfaches Klapphandy mit Kamera, kleinem Aussendisplay und UKW-Radio.

> Nokia 2600 classic, 199 Franken bei M-Electronics: Stand-by-Zeit bis zu 580 Stunden (entspricht 24 Tagen, ideal für Gelegenheitsnutzer), Covers in verschiedenen Farben zum Wechseln.


besser leben

MULTIMEDIA | 69

Für Ästheten

Bedürfnis: Das Handy muss vor allem schön aussehen, alles andere ist zweitrangig. Ob sich die Ästheten ein Designerhandy zulegen oder das normale Handy mit Kettchen und anderem Handyschmuck verzieren: Das Gerätchen, das sie den ganzen Tag mit sich herumtragen, sollte sich ästhetisch von der Masse abheben, etwas ganz Besonderes sein. Es muss ja nicht gleich ein mit Diamanten besetztes Mobiltelefon sein, das mehr als 100 000 Franken kostet. Diese schweren «Klunkerhandys» sind ohnehin unpraktisch. Wer ein exklusives Handy möchte, findet bei den meisten Herstellern Modelle mit speziellem Design. Manche Handyfabrikanten

arbeiten dazu auch mit bekannten Produktedesignern oder Modehäusern zusammen. Der Exklusivität wird auch mit limitierten Auflagen und individuell gestaltbaren Covers Rechnung getragen. Zwar sind Mobiltelefone, bei denen das Gewicht auf dem Design liegt, technisch nicht das Nonplusultra. Doch sollte dies für deren Freunde kein Problem sein, denn zu viel Technik lenkt nur von der Schönheit des Handys ab. Bei vielen Designerhandys sind die Tasten versteckt und kommen erst durch Aufschieben oder Aufklappen zum Vorschein.

Für Geschäftsleute Bedürfnis: Telefonisch und per Mail immer erreichbar sein, eine schnelle Datenverbindung für den Zugriff auf Internet und Firmendaten, Lesen von Office- oder PDF-Dateien.

Illustrationen Alex Macartney

Schmucke Hightech-Flundern > LG KF 600, 549 Franken bei M-Electronics: Das KF 600 kommt ohne Tasten aus. Je nach Verwendungszweck erscheinen auf dem Display unterschiedliche virtuelle Tasten.

> Samsung Soul, 649 Franken bei M-Electronics: 12,9 Millimeter dünn, 110 Gramm leicht. Einzelne Icons und Bedienelemente passen sich der jeweiligen Anwendung an.

Die E-Mail-Funktion des Handys ist für Geschäftsleute ebenso wichtig wie das Telefonieren. Wer unterwegs nicht nur Mails liest, sondern auch schreibt, benötigt zudem eine komfortablere Tastatur als die herkömmlichen Handytasten. Je nach Vorlieben kann dies eine vollständige Mini-Tastatur wie bei einem PC sein. Oder eine Eingabemöglichkeit via Touchscreen und Stift (Handschrift oder virtuelle Tastatur). Manche Handys beziehungsweise Smartphones besitzen eine sogenannte Push-Mail-Funktion, mit der die E-Mails ähnlich wie SMS automatisch an das Gerät gesendet werden, ohne dass man auf «Senden/Empfangen» drücken muss. Diese DirektMails sind abhängig davon, ob der Arbeitgeber einen solchen Dienst für die Angestellten anbietet. Eine E-Mail-Funktion ist aber auch für private Zwecke praktisch, zumal das Versenden eines Mails mit dem Handy meist günstiger ist als ein SMS. Zudem kann der Text um ein Vielfaches länger sein als die 160 Zeichen eines einzelnen SMS.

Mit einem mobilen E-Mail lassen sich auch Attachments versenden und empfangen, deren Übermittlung allerdings je nach Datenmenge teuer werden kann. Wichtig für ein Arbeitshandy ist die Fähigkeit, Dokumente in verschiedenen Formaten öffnen zu können, etwa Word-Dokumente oder PDFs. Um schnell ins Internet zu gelangen, sollte das Gerät über die Mobilfunkstandard UMTS und/oder WLAN verfügen.

Sekretärin im Taschenformat > XPA v1415, 599 Franken bei M-Electronics: Mit Betriebssystem Microsoft Windows Mobile 6, Dokumente-Viewer für PDF- und andere Dateien, einfache Verwaltung von E-Mails, Kalender, Kontakten.

LESEN SIE MEHR AUF SEITE 71


Super-Last-Minute-Aktion Donaukreuzfahrt mit MS My Story ex MS Austria (KD) 8 Tage im September ab nur

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7. Tag: Dürnstein Begleiten Sie uns durch Dürnstein, die «Perle der Wachau», dem wohl bekanntesten und meistbesuchten Ort der Wachau. Besichtigung der ehemaligen Stiftskirche mit dem Kaisergang auf einem Stadtrundgang (€ 20.–). Am Mittag Fahrt durch die zauberhafte Wachau in Richtung Passau. 8. Tag: Passau – Schweiz Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückreise per Bus in die Schweiz nach Zürich Haupfbahnhof. Ausflüge sind nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS My Story (ex MS Austria) Schiff der guten Mittelklasse und Schwesterschiff der MS Britannia mit Aussenkabinen (Standard ca. 12 m2) für 184 Passagiere. Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon, und SAT-TV. Die Fenster lassen sich nur auf dem Oberdeck öffnen. Gutbürgerliche Küche wird im Panorama-Restaurant «zur frohen Aussicht» zu einer Tischzeit serviert. Zur Bordausstattung gehören Salon, Bar und grosses, teilweise überdachtes Sonnendeck. Nichtraucherschiff.

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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

besser leben

MULTIMEDIA | 71

reinhören zu können, sollte ein Lautsprecher eingebaut sein, der nicht allzu stark scheppert. Da die Lautsprecher sehr klein sind, lässt die Qualität bei

vielen Modellen zu wünschen übrig, sodass ein Kopfhörer in jedem Fall vorzuziehen ist – was auch für die Mitmenschen angenehmer ist.

> Nokia N95, 999 Franken bei M-Electronics: Alleskönner mit GPS, 5-Megapixel-Kamera und 8 GB Speicher. Lässt sich auf zwei Seiten aufschieben: Auf der einen sind die Telefontasten, auf der anderen diejenigen für Musik- und Videoplayer.

> Apple iPhone, 999 bzw. 1199 Franken bei M-Electronics: Einzigartige Fingerbedienung, grosses Display, praktischer Internetbrowser, Musikplayer, GPS-Navigation. Mit 8 oder 16 GB Speicherplatz.

Für Multimedianutzer

Bedürfnis: Das Handy sollte technisch topmodern und internetfähig sein, gute Fotos und Videos herstellen können und Musik in guter Qualität abspielen. Fotografieren: Seit die im Handy eingebauten Kameras über drei, fünf und neuerdings sogar acht Megapixel verfügen, werden Mobiltelefone zu ernst zu nehmenden Kameras. Zudem haben sie immer mehr typische Kamerafunktionen wie Autofokus, Blitz, Gesichtserkennung oder Bildstabilisator. Trotzdem sind die Kamerahandys noch weit davon entfernt, die kompakten Digitalkameras ersetzen zu können. Das ist vor allem so, weil Bildsensoren und Linsen aus Platzgründen in Handys viel kleiner sind als in Kameras. Gerade bei hoch auflösenden Kameras fallen sehr grosse Datenmengen an, die unterwegs gespeichert werden müssen. Deshalb sollte ein Fotohandy neben einer guten Optik und

einem grossen Bildschirm auch viel Speicherplatz bieten – entweder als interner Speicher oder mittels einer Speicherkarte. Musik hören: Wer mit dem Handy oft Musik hört, braucht mehr als nur ein MP3-fähiges Gerät. Die Bedienung vieler musikfähiger Mobiltelefone lässt nämlich zu wünschen übrig. Oft sind die Musikfunktionen versteckt, das Starten und Wechseln der Songs gestaltet sich viel umständlicher als bei einem MP3-Player. Musikhandys, die diesen Namen auch verdienen, verfügen über separate oder schnell erreichbare Tasten für die Auswahl der Songs, für Play, Pause, Vor- und Rücklauf. Um auch mal ohne Kopfhörer in einen Track

Vier Fäustlinge für ein Halleluja: Die Vielseitigen

> Fotohandy: Sony Ericsson C902i, 649 Franken bei M-Electronics: Die Kamera mit 5 Megapixeln hat einen Blitz und fokussiert Gesichter automatisch. Das Handy gelangt via schnellem HSDPA ins Internet. Ebenfalls dabei: ein Musikplayer.

> Musikhandy: Sony Ericsson Walkman W910i, 399 Franken bei M-Electronics: Songwechsel durch Schütteln des Handys, direkte Musikdownloads möglich, Musikerkennung (Track ID), Mega-Bass-Funktion.

Spezialhandys für Mobile und Sportliche Wer Sport treibt oder viel Zeit im Freien verbringt, stellt spezielle Anforderungen: Robust muss das Handy sein, womöglich Herzschlag und Kalorienverbrauch messen und den Weg weisen.

Handys mit GPSNavigation Eine Navigationsfunktion, wie man sie von herkömmlichen GPS-Geräten her kennt, findet bei Handys immer mehr Verbreitung. Wer oft mit dem Auto unterwegs ist, ist mit einem reinen Navigationsgerät sicher besser bedient. Doch um für den Notfall einen Pfadfinder in der

Tasche zu haben, ist ein GPS-Handy perfekt. Zudem können die meisten Geräte auch zu Fuss oder mit dem Fahrrad benützt werden. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten.

Outdoorhandy Um jederzeit erreichbar zu bleiben, brauchen Outdoorsportler ein unempfindliches Handy, das auch

mal einen Stoss, einen Sturz oder Feuchtigkeit aushält. Sogenannte Outdoorhandys sind spritzwassergeschützt, stosssicher und besitzen je nach Modell praktische Zusatzfunktionen wie etwa einen Bewegungssensor, der die zurückgelegten Kilometer beim Wandern oder Joggen misst oder über die Herzfrequenz (Zubehör) und die verbrauchten Kalorien Auskunft gibt.

Handys dieser Kategorie haben meist eine gummierte Oberfläche und abgedichtete Anschlüsse.

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ERZIEHUNG | 73

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Drei Wochen in einem Solothurner Dorf, das klingt für viele Schweizer Kinder nicht nach einer Traumreise. Für Mädchen und Buben aus armen Familien aber sind Ferien bei einer Schweizer Familie das Grösste. Auch für die achtjährige Kadé aus Paris.

W

er hat das alles angemalt?», fragte Kadé (8) ungläubig, als sie vor zwei Jahren im Sommer erstmals mit dem Zug durch die Schweiz fuhr. «Sie meinte nicht die Häuser», sagt Tünde Barany Schnellmann, «sondern die Landschaft.» Die 40-jährige Familienfrau, Lehrerin und Vitalstoffberaterin lächelt ein wenig traurig, lässt die Anekdote doch vor allem ahnen, in welch trister Umgebung Kadé zu Hause in Paris lebt. Schnellmanns haben das Mädchen schon zum dritten Mal in die Schweiz eingeladen. Vermittelt wurde das Arrangement von der Organisation Kovive. Sie holt jährlich rund 800 Kinder aus dem Ausland in die Schweiz und platziert sie für einige Wochen bei gastfreundlichen Familien und Paaren. Während Tünde auf dem Sitzplatz ihres Reihenhauses in Kyburg-Buchegg SO von ihrem Ferienkind berichtet, toben im Hintergrund ihre eigenen Kinder Abigél (8) und Miksa (6) mit Kadé durch den Garten, bauen mit Tüchern eine Hütte und frisieren Barbiepuppen.

Geduld, Tränen, Freundschaften Hinter der Unbeschwertheit steckt Beziehungsarbeit. «Wir müssen immer viel reden, fragen und erklären, wenn Kadé da ist», sagt Tünde, «und mit Geduld unsere Regeln vermitteln.» In den allerersten Tagen galt es zunächst, der kleinen Französin sogar das Essen mit Besteck beizubringen. «Kadé ist sehr gut erzogen und höflich», sagt Tünde, «aber sie ist nun mal in einer anderen Kultur aufgewachsen.» In Paris lebt Kadé LESEN SIE WEITER AUF SEITE 75

Bei Spielen gibt es keine Verständigungsprobleme: Ferienkind Kadé (links) mit Abigél und Miksa.


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

mit sieben Geschwistern und der Mutter zusammen. Sie stammt aus Afrika, den Vater sieht sie selten. «Es ist eine intensive Zeit mit dem Mädchen», sagt auch Tündes Ehemann Roger Schnellmann (45). Wenn Kadé da sei, nehme er wenn möglich eine Woche frei von der Arbeit.

ist Tünde überzeugt, dass ein Kind von solchen Wochen in der Schweiz profitiert. «Ich bin als Kind in Ungarn in sehr bescheidene Verhältnisse hineingeboren worden», sagt die Familienfrau, «in dieser Situation ist es wichtig, eine Perspektive zu haben und zu wissen, dass es noch bessere Lebensumstände gibt, für die es sich zu leben und lernen lohnt.»

Ein kleiner Beitrag zur Integration Warum macht sich eine glückliche Familie die Mühe, ein Ferienkind zu betreuen, anstatt ans Meer zu fahren? Eine Entschädigung gibt es nicht. «Erstens habe ich Kinder wahnsinnig gern», sagt Tünde, «zweitens möchte ich unseren Wohlstand mit jemandem teilen, der ihn nicht hat.» Drittens würden auch ihre Kinder profitieren. «Sie lernen teilen, Rücksicht nehmen. Und durch Erzählungen der Ferienschwester erhalten sie Ein-

ERZIEHUNG | 75

Text Yvette Hettinger Bilder Nathalie Bissig

Zvieriplausch: Die Kinder mit den Eltern Roger und Tünde Schnellmann.

Kovive vermittelt auch Schweizer Ferienkinder

blick in eine andere Kultur und Lebensweise.» Die achtjährige Abigél und der sechsjährige Miksa haben konkrete Vorstellungen von Kadés Leben in Paris. «Sie hat kein Geld, um Essen zu kaufen», sagt Abigél bedauernd, und Miksa plant, das Ferienkind zu besuchen und viele Esswaren mitzubringen: Kuchen,

Brot und «e chli Apéro». Noch eine Woche wird Kadé in dem ländlichen Dorf oberhalb von Lohn SO verbringen, dann heisst es Abschied nehmen. Davor graut allen fünf, und man tröstet sich damit, dass Kadé wiederkommen und man bis dahin Briefe schreiben und telefonieren werde. Trotz wiederholtem Trennungsschmerz

aus zerrütteten Verhältnissen sowie Ferienkinder für die Herbstferien und sucht stets Gastfamilien. Infos: www.kovive.ch

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«Kinder lernen, Rücksicht zu nehmen.» Gelegentlich verstopft?

Jeannine Schälin, wie profitiert ein Ferienkind von den Wochen bei einer Schweizer Familie?

Diese Kinder kommen meist aus belasteten Verhältnissen. Oft ist auch Armut im Spiel, was täglich Stress bedeutet. Davon kann sich ein Kind in der Schweiz erholen. Ausserdem bekommt es neue Anregungen, die der Alltag zu Hause nicht bietet. Ist es nicht hart, nach ein paar Wochen schönen Familienlebens wieder zurück zu müssen?

Es kann bei der Rückkehr sicher ein wenig Anpassungsprobleme geben. Aber das Wichtigste für ein Kind sind die Eltern. Hat es zu ihnen eine normale emotionale

Bindung, ist die Heimkehr eine Freude, auch wenn die Lebensumstände schwierig sind.

Was bedeutet das Ferienkind den Kindern der Gastfamilie?

Die Konfrontation mit anderen Kindern ist immer eine Bereicherung, aber auch eine Herausforderung. Kinder lernen Dinge, etwa Rücksicht zu nehmen. Das sollten die Eltern im Vorfeld mit den Kindern besprechen. Welches sind Voraussetzungen fürs gelungene Arrangement?

Wichtig ist, dass die Gasteltern sich in ein Kind einfühlen und ihm Sicherheit geben können, sodass es Vertrauen fasst. Idealerweise haben sie selber Kinder, möglichst in ähnlichem Alter wie das Gastkind. Was sollte man vorher über das Ferienkind in Erfahrung bringen?

Möglichst viel über seine Vorlieben, Gewohnheiten und Ängste.

Zum Beispiel: Wie geht es mit einer neuen Situation um? Welche Sprachen spricht und versteht es? Wie schläft es zu Hause, allein oder mit anderen in einem Zimmer? Aus den Antworten auf diese Fragen ergeben sich auch Anknüpfungspunkte für die ersten Gespräche mit dem Ferienkind. Am Ende der Ferien droht Trennungsschmerz für alle. Wie kann man den lindern?

Die Kinder sollen wissen, dass der Schmerz sein darf. Ignoriert man diese Gefühle, verpassen die jungen Feriengäste wichtige Erfahrungen. Es hilft, wenn man nach den Ferien den Kontakt aufrechterhält und – falls der Besuch ein Erfolg war – die nächste Einladung plant. Wenn man sich zu Weihnachten und zum Geburtstag des Gastkindes meldet, hilft das auch diesem, die Zeit bis zum Wiedersehen auszuhalten.

Interview Yvette Hettinger

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besser leben

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Ferientauglich: Der Berlingo mit Raoul, Jan, Conny und Pascale Schwinnen am Greifensee.

Die moderne Ente

Der Citroën Berlingo ist eigentlich ein Nutzfahrzeug. Doch vom geräumigen Praktikus gibt es auch eine Familienversion, und die ist ideal für das Freizeitprogramm der Schwinnens.

W

enn ich Citroën höre, denke ich automatisch an Döschwo und Enten», meint Conny Schwinnen beim Anblick des neuen Familienvans Berlingo. Tatsächlich liegen die Wurzeln des Berlingo beim alten KastenDöschwo aus dem Jahr 1955, der bis 1990 gebaut wurde. Die jüngste Version ist deutlich geräumiger als der weiterhin erhältliche «Berlingo First», der Vorgänger aus dem Jahr 1997. «Das sind ja Lieferwagendimensionen», staunt Mutter Conny. In

AUTO | 77

der Tat: Die 675 Liter Ladevolumen entsprechen ungefähr dem Platz, den man bei Kombis erst nach Umklappen der Rückbank

erhält. Und klappt man beim Berlingo die Sitze weg, beträgt die Ladekapazität immense 3000 Liter. Überrascht sind die Schwinnens auch vom wohnlichen Interieur. «Von aussen finde ich den Berlingo ja wenig charmant. Aber am Lenkrad fühlt man sich wie in einem normalen Auto. Einfach mit viel, viel mehr Platz», meint Conny. Und auch die zahlreichen Ablagemöglichkeiten gefallen ihr.

Viel Komfort und Flexibilität Beim Einkaufen lernen Conny und die Kinder einen weiteren Vorteil des Berlingo kennen und schätzen. «Die seitlichen Schiebetüren sind gerade in engen Tiefgaragen enorm praktisch», findet Jan. Clever findet er zudem die variable Rückbank mit den drei Einzelsitzen. «Den mittleren Sitz kann man umklappen. Das gibt uns mehr Platz und eine Trennung zwischen den Sitzen.» Auch beim Fahren zeigt sich der französische Familientrans-

URTEILE DER TESTFAMILIE Raoul Schwinnen: «Der Citroën Berlingo ist geräumig und praktisch wie ein Nutzfahrzeug, fährt sich aber wie ein normaler Kombi. Eine prüfenswerte Alternative für Familien.» Conny Schwinnen: «Aussen ist er wenig charmant, im Inneren hat er aber umso mehr zu bieten. Ein ausgezeichneter, gut überschaubarer Einkaufswagen. » Pascale Schwinnen: «Das Ein- und Aussteigen ist mit den Schiebetüren superbequem. Schade nur, lassen sich die Fenster an den Seitentüren nicht öffnen.»

STECKBRIEF Citroën Berlingo 1.6 HDi Multispace Motor/Antrieb: 4-ZylinderTurbodiesel mit Partikelfilter, 1560 cm3, 110 PS, 5-GangSchaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 14,0 s, Spitze 173 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,38 x 1,81 x 1,80 m, Kofferraum 675—3000 l, Gewicht: 1593 kg. Verbrauch: 7,6 l/100 km (Testverbrauch), 5,6 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKat. A, CO2-Ausstoss 147 g/km. Preis: 28 100 Franken, Basispreis (Citroën Berlingo X, 90 PS) ab 18 490 Franken.

porter von seiner komfortablen Seite. «Für sportliches Kurvenwedeln eignet sich der Berlingo nicht», stellt Raoul fest. «Aber den 110 PS starken Dieselmotor finde ich überraschend durchzugsstark, wenigstens im unteren Drehzahlbereich.» Weniger Gefallen findet Raoul an der Schaltung: «Die ist unpräzis und hakelig – schade.» Für Pascale steht fest: «Mit diesem Auto fahren wir in die Sommerferien.» Beim Testverbrauch von 7,6 l/100 km müssten die Schwinnens nicht allzu oft Tankstopps einlegen. Dennoch wunderte sich Conny, dass der Verbrauch rund zwei Liter über der Werksangabe lag. Text Herbie Schmidt Bild Oliver Lang


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Dass die Lichter abends nicht zu früh ausgehen, dafür sorgt das Schweizer Duo «Paradise Music» aus Thun, welches vom 24.9. bis 7.10.08 in den Hotels Miramar und Canada Palace für musikalische Unterhaltung und Stimmung sorgt.

Der Ort – Calafell (Costa Dorada)

Das typisch spanische Kleinstädtchen überzeugt durch Seine Überschaubarkeit, dem Angebot an verschiedenen Restaurants, sympathischen Bars und guten Shoppingmöglichkeiten. Der lange, feinsandige und flachabfallende Strand und gut per Bahn zu erreichende Tagesausflüge nach Barcelona machen aus Calafell den idealen Familienferienort.

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rätsel | 79

Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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Lösung Rätsel Nummer 32, Lösungswort: Delegation

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Jean-Marie Meylan, Marcellina Moella, Carole Pochon, Hans Reusser, Patrick Rohner,

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Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. Geschichte ist, wie jede andere Geschichte auch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Meine Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

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denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

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Reiseprogramm

12.11. Miltenberg: Geniessen Sie die Schifffahrt

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• Bordreiseleitung

05.11. Schweiz – Wien-City: Bahnfahrt nach Wien. Einschiffung und Kabinenbezug.

auf dem Main. Ankunft am Abend in Miltenberg.

Nicht inbegriffen

06.11. Wien-City – Melk: In Melk Transfer ins

Bankenmetropole lernen Sie heute kennen.

Dorf. Weiterfahrt am Abend.

14.11. Speyer – Karlsruhe: Die Kaiserstadt Spey-

07.11. Passau: Bummeln Sie am Mittag durch die

er mit ihrem Dom erwartet Sie am Morgen. Nach-

Drei-Flüsse-Stadt mit der malerischen Altstadt.

mittag Ankunft in Karlsruhe. Sehenswert sind

08.11. Regensburg: Bis zum Nachmittag können

u. a. Schloss, Botanischer Garten, Staatliche Kunst-

Sie durch die zum UNESCO-Welterbe gehörende

halle und Marktplatz.

Das luxuriöse Schiff bietet in 44 Doppelkabinen (14 m2), 7 Mini-Suiten (18 m2) und 14 Suiten (28 m2) 124 Gästen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind geschmackvoll und mit Dusche und WC, Farbfernseher, Minibar, Safe, Haartrockner und Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Mittelund Oberdeck haben die Kabinen französische Balkone. Zur Bordausstattung gehören Restaurant, Salon mit Tanzfläche und Panorama-Bar, Lidobar, Bordboutique, Internet-Corner, Wellness-Bereich mit Whirlpool, Sauna, Dampfbad und Solarium, Whirlpool auf dem Sonnendeck. Lift und Wireless-LAN-Verbindung sind vorhanden.

13.11. Frankfurt: « Mainhattan», die deutsche

Altstadt von Regensburg bummeln.

15.11. Karlsruhe – Plittersdorf – Strasbourg:

09.11. Nürnberg: Transfer in die City am Vor-

Ab Plittersdorf Bustransfer nach Baden-Baden.

mittag. Lernen Sie das alte Nürnberg mit seinen

Das Schiff fährt weiter nach Strasbourg. Rückkehr

Türmen, Toren, der Burg und der Stadtmauer ken-

an Bord und Mittagessen. Nachmittags Bustransfer

nen. Weiterfahrt am Nachmittag.

nach Strasbourg. Lernen Sie die Altstadt mit ihrem

10.11. Bamberg – Schweinfurt: Vormittags Transfer in die Bamberger City. Die alte fränkische Kaiser-

versicherung Einzel Fr. 83.–/Familie Fr. 141.–), Getränke, Trinkgelder. Zuschlag ohne ½-TaxAbo/GA 2. Kl. Fr. 70.–/1.Kl. Fr. 85.–. Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden, diese beträgt bei uns Fr. 30.– pro Auftrag. Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine Hauptdeck

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Premiere: Erstmals schwingen die Sternenkrieger ihre Laserschwerter in einem Animationsfilm.

Die Jedi sind zurück

Zu gewinnen: 300 Tickets für den Trickfilm STAR WARS TM: THE CLONE WARS TM.

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iesige Raumschiffe landen und spucken Heerscharen gepanzerter Roboter aus. Diese Androiden haben keine Angst und empfinden keinen Schmerz. Kein Wunder, dass sie einen Planeten nach dem anderen erobern. Der Film STAR WARS: THE CLONE WARS erzählt ein rasantes Science-Fiction-Märchen: Böse Separatisten belagern die galaktische Republik mit ihren Kampfmaschinen. Tapfere JediRitter mit Laserschwertern stellen sich der Übermacht entgegen. Nur der junge Held Anakin Skywalker und seine Mitstreiterin Ahsoka Tona können die Republik noch retten. In geheimer Mission reisen sie zum Wüstenplaneten Tatooine. Dort müssen sie es mit dem Gangsterboss

Jabba the Hutt aufnehmen, der ein wenig wie ein lebender Riesenpudding aussieht.

Mitmachen und mit Glück gewinnen Warner Bros. Pictures und Migros-Magazin verlosen 150-mal zwei Tickets für das Trickfilmspektakel STAR WARS: THE CLONE WARS, das am 14. August in den Deutschschweizer Kinos startet. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Namen und Adresse.

Vertraute Helden als Trickfiguren Mit dem Film STAR WARS: THE CLONE WARS, der am 14. August inunsereKinoskommt,bekommt die Welt der Jedi-Ritter einen ganz neuen Look. Erstmals findet der legendäre Sternenkrieg in einem Animationsfilm statt und wird so zum Spektakel für die ganze Familie. Es gibt ein Wiedersehen mit altvertrauten Helden wie dem weisen Wicht Yoda. Das ganze Abenteuer wirkt noch temporeicher und auch humorvoller als die früheren STARWARS-Filme. Nehmen Sie im Kinosessel Platz und starten Sie durch. Michael West

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Wir stellen unsere Angebote aus der Migros, den Fachmärkten und von unseren Partnern wie Switzerland Travel Centre und travel.ch so zusammen, dass sie für alle Sprachregionen gleichermassen attraktiv sind. Manchmal bieten wir in den drei Sprachausgaben jedoch verschiedene Freizeitangebote an, damit sie auf die Bedürfnisse einer bestimmten Region optimal zugeschnitten sind. Gerade bei RailAway ist dies öfters der Fall, wie unser aktuelles Beispiel nebenan zeigt. Sehr wahrscheinlich würde das Ballenberg-Angebot zu wenig Leute interessieren, die im Tessin wohnen. Umgekehrt

liegt die Swissminiatur in Melide, die wir diese Woche in der Azione als RailAway-Angebot publizieren, für einen Deutschschweizer oder einen Romand etwas weit weg für einen Tagesausflug. Selbstverständlich dürfen Sie von beiden Angeboten profitieren. Deshalb weisen wir in diesem Fall auf die Angebote in den anderen Ausgaben hin. Die gewünschten Rabattcoupons können Sie bei der CUMULUS-Infoline bestellen oder von www.M-CUMULUS.ch herunterladen. Sie müssen einfach die entsprechende Sprachversion der Site anklicken.


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Migros-Magazin 33, 11. August 2008

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Besichtigen Sie 100 originale, jahrhundertealte Schweizer Häuser und Höfe, lernen Sie unzählige Pflanzen und alle einheimischen Bauernhoftiere kennen und bewundern Sie traditionelles Handwerk und Gewerbe. Informieren Sie sich über Spezialveranstaltungen unter www.ballenberg.ch. Die Reise ist auch mit Schifffahrt auf dem Brienzersee kombinierbar.

Besuchen Sie die Migrol-Station mit Shop. CUMULUS-Karte vorweisen und profitieren.

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Als Clownduo «Frieda & Berta» besuchen Ursula Jucker und Bettina Staubli Altersund Pflegeheime und stellen den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner auf den Kopf.

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irkusclowns fanden sie als Kind schrecklich. «Vor allem dieser hochnäsige Weissclown war mir total unsympathisch», sagt Bettina Staubli (45), und Ursula Jucker (50) schüttelt sich richtiggehend: «Grauenhaft. Ich hasste sie.» Vierzig Jahre später werden die beiden im Alltag unauffälligen Frauen mit den praktischen Kurzhaarfrisuren regelmässig selber zu Clowns. Mehr als ein halbes Dutzend Alters- und Pflegeheime besuchen sie immer wieder für einige Stunden: Damit die Bewohnerinnen und Bewohner für einen Augenblick Sorgen, Schmerzen und Nöte vergessen. Als Frieda und Berta tragen die beiden rot geschminkte Nasen, grosse rote Münder, Plastikvögel in der Perücke und die Schuhe verkehrt herum. Heute sind sie im Alterszentrum im Geeren in Seuzach ZH zu Besuch. Indes: Bettina Staubli – Berta – hatte offenbar beim Anziehen keinen guten Tag; ihr Hemd trägt sie mit den Knöpfen nach hinten, und auch die rote Krawatte mit den weissen Punkten hängt über den Rücken. Ein Herr mit dicken Brillengläsern, der im Sessel neben dem Lift sitzt, kichert, als er sie kommen sieht: «Du Berta, ich glaube, da ist was verkehrt herum!» – «Meinst du?», fragt Berta verwirrt und verrenkt sich, um einen Blick auf ihre Rückseite zu werfen, «das ist ja schön blöd.» Der Herr mit der Brille grinst: Er weiss, wie es ist, wenn es beim Anziehen kompliziert wird. Und für einmal ist nicht er derjenige, dem ein Missgeschick unterlaufen ist. Frieda alias Ursula Jucker und Berta alias Bettina Staubli führen keine einstudierten Nummern vor. Sie improvisieren, reagieren auf den Moment, auf alle Men-

suchen bewusst Pflegeheime und keine Kinderspitäler. «Die Leute hier haben ein langes Leben hinter sich. Eine Jugend, Liebe, eine Familie, einen Beruf, Hochs und Tiefs. Sie sind keine unbeschriebenen Blätter. Es ist schön, für sie zu arbeiten», sagt Bettina Staubli. Sie und ihre Kollegin hatten beruflich bereits mit alten und dementen Menschen zu tun, als sie sich vor sechs Jahren in der Clownwerkstatt des Clowns Ueli Bichsel kennenlernten. Eine Begegnung, aus der schliesslich Frieda und Berta entstanden.

Manch einem ist der Humor suspekt Begleiten die beiden Clown-Frauen in die Pflegeheime: Die Ratte Ratzinger und der Gummi-Güggel.

schen im Heim, Personal, Bewohner und Besucher. Ihr wichtigstes Credo lautet: Wir machen uns nicht lustig über die anderen. Lieber stellen wir uns zur Verfügung, damit man über uns lachen kann, über unsere Fehler und Macken.

Die Ratte Ratzinger sorgt für Stimmung Oft dient «der Ratzinger» als Eisbrecher. Der Ratzinger ist Bertas verlängerter Arm, eine Plüschratte. Er lässt sich herzen und streicheln. «Beisst er?», fragt eine Frau. «Nein, nein», beruhigt Berta, «seitdem ich ihn in die Waschmaschine gesteckt habe, ist er immer ganz lieb.» Frieda ist inzwischen im ersten Stock in der Pflegeabteilung. Dort liegt die 97-jährige Luise Gisler im Spitalbett und freut sich über ihre Besucherin. «Die Frieda ist ein richtiges Chüechli», schmunzelt sie, «und sie bringt uns ein bisschen Betrieb, das kön-

nen wir brauchen.» Einmal, erzählt sie, habe sich Frieda verkehrt herum zu ihr ins Bett gelegt, «und dann haben wir uns gegenseitig die Füsse massiert, das war dann es Züüg.» Undenkbar, dass eine Pflegende so etwas tun könnte, allein schon aus Mangel an Zeit. Für Frieda und Berta gehören solche kleinen Grenzüberschreitungen hingegen dazu. Sie geniessen Narrenfreiheit. «Es ist dennoch ein schmaler Grat, auf dem wir uns bewegen», sagt Ursula Jucker, «die Clownarbeit erfordert deshalb höchste Präsenz». Eine demente Frau etwa könnte Angst vor ihnen haben. Deshalb sind Frieda und Berta manchmal auch ganz leise, singen sanfte Lieder an Spitalbetten oder drücken mit roten Lippen Küsse auf faltige Handrücken. Was dann und wann sogar längst verschüttet geglaubte Erinnerungen freilegt. Ursula Jucker und Bettina Staubli be-

Nicht alle Bewohner freuen sich über die beiden. «Es gibt Menschen, die in ihrer Erziehung so geprägt wurden, dass sie denken, das Leben sei grundsätzlich eine ernste Sache», sagt Bettina Staubli, «das ist dann natürlich auch mit 80 noch im Kopf.» Ein Herr habe ihr gesagt, er fände es furchtbar, dass es Leute gebe, die wegen jedem Blödsinn lachten. Sie habe zurückgefragt: «Wie finden Sie denn Leute, die sich wegen jedem Blödsinn ärgern?» Da habe er doch schmunzeln müssen. Manches kann dank Humor leichter werden. Einer Bewohnerin, die Rückenweh hatte, schlug Frieda vor, die Schmerzen symbolisch in einen Koffer zu packen. «Dann öffnete ich die Zimmertür und warf den Koffer mit Schwung in den Gang. Nachher sass ich noch ein wenig bei der Frau, und als ich mich verabschiedete, sagte sie: Weisst du was, Frieda, jetzt tut es wirklich viel weniger weh.» Eines dürfe man nie vergessen, sagt Bettina Staubli: «Die Menschen hier leben. Sterben tut man erst im letzten Moment.»

Text Karin Aeschlimann Bilder Renate Wehrli


mein ganzer stolz | 87

Berta (links) und Frieda machen mit Luise Gisler (97) das Kalb: Betreuung, f端r die dem professionellen Pflegepersonal kaum je Zeit bleibt.


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