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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 32 | 6. AUGUST 2012 www.migrosmagazin.ch

INTERVIEW I 28

Warum Faulenzen gut für uns ist. DIE SCHWEIZ IN LISTEN I 65

Neue Serie – nicht nur für Patrioten. MICHEL GAMMENTHALER I 86

Wie ihr Vater Franz kämpft Vera Weber für die Rechte der Tiere und den Schutz der Natur. Die Zweitwohnungsinitiative ist das erste grosse Projekt der 37-Jährigen. I 14

Bild: Marco Zanoni

Die bunte Zirkuswelt des Magiers.

Ganz der Vater

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL

86 | MEINE WELT Zauberkünstler Michel Gammenthaler ist mit dem Circus Knie auf Tour. Seine derzeitige Welt ist klein, aber umso interessanter.

Sabine Lüthi, Ressortleiterin Reportage

Mut zur Faulheit Faule Menschen haben die Angewohnheit, immer wieder unkontrolliert abzuhängen. Literaturprofessor Manfred Koch gibt im Interview auf Seite 28 freimütig zu: «Als Student brachte ich es fertig, eine Woche lang gar nichts Sinnvolles zu tun.» Damit scheint er nicht allein zu sein: Ein Student erklärte mir neulich, er hänge im Schnitt die Hälfte der Zeit rum – ohne schlechtes Gewissen. Es gehe darum, eine Balance zwischen Spannung und Entspannung zu finden. Für mich lag Faulsein als Studentin nicht drin. Der Ehrgeiz, es noch besser zu machen, trieb mich an. Seit ich 40 bin, ist alles anders. Endlich habe auch ich die Kunst, faul zu sein, für mich entdeckt. Ernte ich nach zwölf Jahren Yoga die Früchte mehrerer Tausend Sonnengrüsse? Lieber spät als gar nie, sag ich mir, denn Faulheit als Musse zu erleben, was sie früher ja auch war, ist ein Genuss. Erst mit der Reformation und der Industrialisierung kam die Wende, und Müssiggang wurde zur Sünde. Es gehörte sich fortan, permanent fleissig zu sein. Das Faulsein wurde uns erfolgreich abgewöhnt; dabei kann Nichtstun doch so inspirierend sein. Literaturprofessor Manfred Koch sagt, es wäre uns unmöglich dauerfaul zu sein. Wir sind Sinnsuchende und darum trotz gelegentlicher Faulheit immer wieder zu Ausserordentlichem fähig. Drum: Was soll an ein bisschen Faulsein schon schlecht sein?

sabine.luethi@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Bild: Jorma Müller

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

MIGROS-WOCHE

40 | Kleine Alltagsfreuden 49 | Gewinnerrezept aus dem Wallis

GENERATION M

SAISONKÜCHE

7 | Aktuelles

8 | Zehn neue Versprechen Die Migros engagiert sich: zum Beispiel im Bereich Integration und Recycling.

MENSCHEN

14 | Porträt Wie ihr Vater Franz kämpft Vera Weber für Tiere und Umwelt. Ihr erster grosser Erfolg: die Zweitwohnungsinitiative. 21 | Auf ein Wort 22 | Serie: Baustelle Familie Wenn Eltern sich in den Schulbetrieb einmischen. 26 | Bild der Woche 28 | Interview Professor Manfred Koch findet Faulsein etwas Wichtiges. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

SCHAUFENSTER

36 | Bella Italia Italien ist überall: am Meer, in der Toskana oder zu Hause auf dem Teller. Ein Hoch auf die italienische Küche.

50 | Gefüllte Sepia mit Gemüse Rocksänger Gianni Pontillo kämpft mit dem Tintenfisch, nie aber mit seiner Stimme.

IHRE REGION

55 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

61 | Mix 68 | In Form Gefährliche Schlafapnoe. 71 | Multimedia 73 | Autotestfamilie gesucht

MEINE WELT

86 | Michel Gammenthaler Was der Magier liebt und wie er lebt.

RUBRIKEN

13 | Forum 75 | Glücksgriff 78 | Rätsel & Impressum 84 | Cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

AKTUELLES | 7

Fühlen sich auf dem Bauernhof Kappelweid wohl: Herbert Bolliger und Ueli Maurer.

Gipfeltreffen auf dem Bauernhof

Hoher Besuch: Migros-Chef Herbert Bolliger und Bundesrat Ueli Maurer genossen gemeinsam den 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof Kappelweid im zürcherischen Uetikon am See.

Ü

ber 500 Menschen besuchten den 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof Kappelweid in Uetikon am See ZH. Unter den Gästen, die Speck, Spiegeleier und Rösti genossen, waren auch Bundesrat Ueli Maurer und Mi-

gros-Chef Herbert Bolliger. «So berühmte Besucher hatte ich noch nie», freute sich Bauer Urs Tanner. Insgesamt nahmen am 1.-August-Brunch in der ganzen Schweiz 200 000 Besucher teil. Der «Buure-Zmorge» am Nationalfei-

ertag wurde 1993 vom Schweizerischen Bauernverband eingeführt, um Begegnungen zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu ermöglichen. Die Migros ist seit den Anfängen als Hauptsponsorin dabei. Text: Michael West

Bilder: Tina Steinauer, iStockphoto, Getty Images

Neuer Sirup für Erwachsene Migipedia, die Online-Plattform für Migros-Kunden, möchte den Sirup von seinem braven KindergeburtstagsImage befreien. Ab sofort können Nutzer der Plattform Ideen für neue, überraschende und kühne Sirupgeschmacksrichtungen einreichen. Das originellste Getränk wird später von der M-Industrie produziert und kommt in die Migros-Verkaufsregale. Entstehen soll ein Sirup, der auch als Partygetränk für Erwachsene taugt. Jetzt mitmachen: www.migipedia.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Beerentraum Jetzt leuchten sie in kräftigen Farben aus dem Verkaufsregal. Pur genascht, ist ein Chörbli Beeren schnell weg. Doch der Sommer lässt sich leicht verlängern, wenn Sie Himbeeren, Brombeeren und Co. einmachen. Feine Konfi-Rezepte unter: www.saison.ch


GENERATION M 8 |

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NEUE VERSPRECHEN

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Versprochen ist versprochen Die Migros erweitert ihr Nachhaltigkeitsprogramm Generation M um zehn neue Versprechen an Kinder und Jugendliche. Ob Recycling oder Integration von Zuwanderern: Die Migros setzt sich verbindliche Ziele.

S

eit Februar gibt es die Initiative Generation M, mit der sich die Migros den kommenden Generationen gegenüber zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet. Gestartet wurde die Initiative mit 30 konkreten Versprechen. Jedes einzelne hat die Detailhändlerin direkt an ein Kind oder einen Jugendlichen abgegeben. «Generation M verpflichtet uns, bei allen unseren Aktivitäten stets zu fragen, was wir für die Menschen, die Tiere, die Natur, für die ganze Umwelt tun können und was wir noch besser machen können. In diesem Sinne geben wir jetzt zehn neue Versprechen ab», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. Die neuen Versprechen decken eine grosse Bandbreite an Themen ab, zum Beispiel den Umweltschutz. Konkret: Bis Ende 2013 will die Migros

Migros-Chef Herbert Bolliger

nicht nur PET-, sondern alle Sorten von Plastikflaschen sammeln und rezyklieren. Auch für ein verständnisvolles Zusammenleben nimmt die Migros ihre Verantwortung wahr. Die Klubschule Migros etwa leistet mit Sprachkursen ihren Beitrag zur Integration, sagt Bolliger: «Mit den Sprachkursen fördert die Klubschule nicht nur die Sprachkompetenz von Zuwanderern, sondern hilft ihnen auch, sich im Alltag und im Berufsleben zurechtzufinden.» Das dazugehörige Versprechen hat die Migros der 16 Jahre alten Hanan abgegeben. Das Migros-Magazin hat sie getroffen.

Texte: Christoph Petermann, Andreas Dürrenberger Bild: Nathalie Bissig

Alle Versprechen und alle Informationen zu Generation M: www.generation-m.ch

NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

NEUE VERSPRECHEN | 9

Sprachkenntnisse als Türöffner

D

Bis jetzt muss Hanan Mohamed für ihre Mutter Amina Ali im Alltag dolmetschen. Ein Klubschul-Sprachkurs soll dies ändern.

ie Somalierin Amina Mohamed Ali (38) besucht seit einem Jahr die Migros-Klubschule. «Das Wichtigste für mich ist, mein Deutsch zu verbessern. Wir lernen aber auch Geschichte und Geografie der Schweiz kennen», erklärt Mohamed Ali. «Ausserdem gibt es immer auch Tipps, zum Beispiel zu den Themen Haushaltsbudget und Krankenkasse», ergänzt ihre Tochter Hanan (16). Da ihre Mutter noch nicht gut Deutsch spricht, sind es sie und ihre um ein Jahr ältere Schwester, die in vielen Alltagssituationen als «Dolmetscherinnen» einspringen. «Wir finden es sehr gut, dass unsere Mutter ihr Deutsch verbessern kann», erklärt Hanan. Hanan ist das Gesicht des neuen Generation-M-Versprechens «Wir versprechen, 130 000 Zuwanderern bis 2015 unsere Sprache und Kultur näherzubringen.» Rund 41 400 Personen haben 2011 das Sprachangebot einer Landessprache in der Klubschule in Anspruch genommen. Die Lehrer geben auch Tipps, die für die Teilnehmer im Alltag und im Arbeitsleben nützlich sind. So leisten sie einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, der auch von kantonalen Arbeitsämtern geschätzt wird. Die Migros ist ihre wichtigste Ausbildungspartnerin.

2002 ist Hanan mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in die Schweiz gekommen – geflüchtet vor dem Krieg in ihrem Heimatland Somalia. «Ein Stück Brot ist dort mehr wert als ein Menschenleben», sagt ihre Mutter, die in Mogadischu aufgewachsen ist. Es war ihr Vater, der ihr als Kind über die Schweiz erzählt hat. «Er hat mir gesagt, dass in Europa zwei Weltkriege stattfanden – und dass die Schweiz zweimal davon verschont wurde», erklärt Mohamed Ali. Von da an wollte sie in die Schweiz, weg vom Krieg in ein Land, in dem Frieden herrscht. Der Anfang war schwer. «Wir haben kein Wort Deutsch gesprochen. Ich bin viel zu Hause geblieben und wollte nicht mit den anderen Kindern spielen», erinnert sich Hanan. Erst im Kindergarten hat sich das verbessert. Vor Kurzem hat Hanan die Sekundarschule abgeschlossen. Sie beginnt demnächst ein Praktikum in einer Kinderkrippe, denn sie möchte Kleinkinderzieherin werden. Die 1,80 Meter grosse Hanan spielt Basketball und ist eine begeisterte Schwimmerin. Fühlte sie sich nie benachteiligt oder abgelehnt auf Grund ihrer Herkunft? Hanan verneint: «Wenn man keine Probleme macht, bekommt man auch keine», sagt die 16-Jährige bestimmt.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

GENERATION M

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NEUE VERSPRECHEN | 11

Arbeitsplatz mit Auszeichnung

Pioniertat in Sachen Recycling

Unter welchen Bedingungen man täglich arbeitet, hat grossen Einfluss auf das Wohlbefinden und die körperliche Verfassung. Deshalb engagiert sich die Migros dafür, dass ihre Mitarbeitenden in einem sicheren und gesundheitsfördernden Umfeld arbeiten können. Für dieses Engagement haben bereits elf Migros-Betriebe das Label «Friendly Workspace» erhalten, darunter die Micarna, das Verteilzentrum Suhr sowie einzelne regionale Genossenschaften. Hinter der Auszeichnung steht die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz des Bundes. Diese unabhängige Institution überprüft, ob ein Unternehmen über ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement verfügt. Ein umfassender Massnahmenkatalog bildet die Grundlage für die Auszeich-

Als erstes Schweizer Detailhandelsunternehmen verpflichtet sich die Migros, an ihren Verkaufsstellen alle Plastikflaschen zurückzunehmen und zu rezyklieren. So werden auch aus den leeren Flaschen von Shampoos, Duschgels, Putz- und Waschmitteln nach Gebrauch neue Rohstoffe gewonnen. Konkret bekommen die Plastikflaschen eine zweite Chance zum Beispiel als Kabelummantelung. Damit leistet die Migros einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und CO2-Reduktion. Ab 2013 wird die Migros ihre Sammelstellen sukzessive umrüsten, damit sie der Mehrbelastung gewachsen sind und für die Kundinnen und Kunden klar ersichtlich ist, was zusätzlich neu entsorgt werden kann. Mit der Massnahme wird sie einem viel geäusserten Wunsch der

nung. So wird unter anderem grosser Wert auf die entsprechende Weiterbildung der Führungskräfte gelegt, damit diese im Austausch mit den Mitarbeitenden auch die Ge- Zufriedene Migros-Mitarbeitesundheit am Ar- rin: «Friendly Workspace» beitsplatz the- steht für gutes Arbeitsklima. matisieren können. Alle Angestellten, die Lasten heben und tragen, erhalten Unterricht: Sie erfahren zum Beispiel, wie sie rückenschonend anpacken und wie viel Gewicht sie heben dürfen. Die Migros ist die erste Detailhändlerin, die das Label «Friendly Work Space» erhalten hat. Bis 2015 sollen nun alle zehn regionalen Genossenschaften und der MGB das Label tragen.

Bevölkerung gerecht. Sehr viele Menschen möchten ihre gebrauchten Verpackungen und Produkte umweltschonend entsorgen. In der Migros Luzern können Kundinnen und Kunden bereits seit 2009 neben den weissen Milchflaschen auch Plastikflaschen entsorgen und machen rege davon Gebrauch. Basierend auf diesem Pilotprojekt werden nun alle Migros-Filialen für die erweiterte Plastikflaschensammlung ausgerüstet. Zum jetzigen Zeitpunkt sammelt die Migros pro Jahr über 1000 Tonnen Milchflaschen. Das Potenzial bei einer Ausweitung auf alle übrigen Plastikflaschen ist gross: Langfristig rechnet die Migros mit einer zusätzlichen Menge von jährlich 2000 Tonnen, bei einer angenommenen Recyclingquote von 75 Prozent.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

MM 31: «Mann der Woche» Pfarrer Ernst Sieber gibt nach einem Unfall seinen Fahrausweis ab.

«Er ist für mich kein Mann der Woche»

Die Dakota-Entdecker: Lukas Kocher, Peter Flühmann und Manuel Rufener (von links) mit dem Propeller der 1946 abgestürzten amerikanischen Maschine.

Bergsteiger finden Propeller der Dakota

Drei junge Bergsteiger machen einen spektakulären Fund auf dem Gauligletscher im Berner Oberland: Sie entdecken den Propeller der Dakota-Maschine, die vor 66 Jahren abgestürzt war.

Bild SF

S

ie galt für ewig im gegeben. «Als wir Eis verschollen, realisierten, dass das doch jetzt haben die Dakota sein drei junge Bergsteiger muss, hatten wir eine ‹Schissfröid› und Wrackteile der 1946 auf dem Gauligletscher machten ein Freubruchgelandeten Dadentänzchen», sagt kota entdeckt. Peter Peter Flühmann, Flühmann, Lehrling dessen Eltern einst die Gaulihütte beaus Meiringen BE, Mawarteten. Die Flugnuel Rufener, Lehrling aus Zweisimmen BE, Das Migros-Magazin berichtezeugüberreste sollen und Lukas Kocher, Stu- te am 23. Juli 2012 über die nun via Helikopter zur Hütte hoch gedent im kanadischen Gaulihütte und den Absturz flogen werden und Calgary, alle 18 Jahre auf den Gletscher 1946. dort einen Ehrenalt, staunten nicht schlecht, als sie am 27. Juli 2012 auf ei- platz erhalten. Das US-amerikanische ner Bergtour bei der Gletscherquerung Flugzeug Dakota stürzte 1946 auf den etwas in der Sonne aufblitzen sahen: Gauligletscher ab. Die zwölf Passagieder Propeller des amerikanischen re mussten einige Tage in Eiseskälte Flugzeugs. Der Gletscher ist in den ausharren, bis sie gerettet wurden. letzten Jahrzehnten stark geschmolzen und hat erste Teile des Flugzeugs frei- Siehe Schweiz aktuell-Beitrag auf: www.sf.tv

 Ich gratuliere dem Obdachlosenpfarrer Ernst Sieber ganz herzlich zu seinem Entschluss, den Fahrausweis abzugeben. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige, die im hohen Alter noch Auto fahren. Da ich niemandem zu nahe treten will, hätte ich folgenden Vorschlag: Personen, die den Fahrausweis bis zum 75. Geburtstag freiwillig abgeben, erhalten vom Staat ein Generalabonnement der SBB. Ein tolles Angebot, wenn Seniorinnen und Senioren dadurch ein Einsehen hätten, sich nicht mehr selbst hinter das Steuer zu setzen. Das wäre doch ein Versuch wert. Willi Weber 5080 Laufenburg

 Wie können Sie Pfarrer Ernst Sieber als «Mann der Woche» bezeichnen? Wie immer musste erst etwas passieren, damit er einsichtig wurde. Ich bin mir sicher: Hätte Ernst Sieber diesen Autounfall nicht gehabt, würde er sich noch heute hinters Steuer setzen! Er kann von Glück reden, dass nicht noch Unschuldige involviert waren. Karin Belger 8739 Rieden

 Ich anerkenne die Guttaten von Pfarrer Sieber. Ihn aber als «Mann der Woche» zu bezeichnen ist völlig daneben. In seiner Eigenschaft als Showman mit vielen guten Werken will er den Leuten glaubhaft machen, er verzichte aus eigenem Antrieb darauf, sich künftig weiter hinters Steuer zu setzen, und verzichte freiwillig auf den Fahrausweis. Wegen seines Selbstunfalls und des fortgeschrittenen Alters hat ihm

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LESERBRIEFE | 13

die Behörde sicher den Fahrausweis entzogen, von freiwilliger Abgabe kann nie die Rede sein. Er verdient den Titel «Mann der Woche» nicht, weil er auf den Fahrausweis verzichtet. Für seine guten Werke steht ihm aber Ehre zu. Wilfried Fink 5621 Zufikon

 Meines Erachtens ist Pfarrer Ernst Sieber, der nach einem Autounfall seinen Fahrausweis abgegeben hat, mit seinen 85 Jahren zu spät einsichtig geworden. Ich habe Jahrgang 1936 und habe vor drei Jahren meinen Ausweis freiwillig abgegeben. Peter Stahel 5000 Aarau

MM 31: «Meine Welt» mit Elia Rediger, Sänger der Basler Popband The bianca Story.

Der Star hat die Sympathien verspielt

 Beim Lesen der Doppelseite «Meine Welt» mit dem Musikstar Elia Rediger fand ich ihn immer sympathischer – bis zur Beantwortung der letzten Frage nach seinem peinlichsten Moment. Wahrscheinlich ist Elia Rediger der Gruppe The bianca Story der erste Mensch, der seine Geburt ganz bewusst erlebt hat. Wenn es ein so peinlicher Moment war, warum ist er dann immer noch auf dieser Welt? Ich finde es auch eine Beleidigung seiner Mutter gegenüber, denn für Mütter ist ja die Geburt ihrer Kinder auch kein Vergnügen. Wie immer Elia Rediger seine Antwort auslegt, ob humorvoll, ironisch oder wie auch immer, damit hat er bei mir die Sympathien voll verspielt und steht voll neben all seinen Ashley Boots. Tony Bellwald 8400 Winterthur

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN 14 |

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PORTRÄT

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Die leise Tochter der «Nervensäge»

Als Kind posierte sie mit zwei Meerschweinchen für eine Tierschutzkampagne ihres Vaters, Umweltschützer Franz Weber. Heute kämpft Vera Weber für Stiere, Robben und gegen leer stehende Zweitwohnungen – mit ihren eigenen Waffen.

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und ein Dutzend eiddas einfach in sich hat.» genössische VolksiniVera Weber weiss, wovon tiativen hat der besie spricht: Bereits seit rühmteste Schweizer Tier13 Jahren arbeitet sie und Umweltschützer Franz hauptamtlich für die TierWeber (85) im Laufe seines und Umweltstiftung Franz Lebens lanciert. Die ZweitWeber, inzwischen als wohnungsinitiative ist die Vizepräsidentin. Doch schweizweite Präsenz erste, die angenommen wurerreicht sie erst im Zude. Es ist auch die erste, bei sammenhang mit der der seine Tochter Vera den AbInitiative «Schluss mit stimmungskampf leitete. «Ich Klein Vera (10)wirbt dem uferlosen Bau von bin stolz auf die Schweiz», für die Initiative ihres Zweitwohnungen», bei sagte Franz Weber nach dem Vaters, die 1985 klar der sie sich so ins Zeug Erfolg am 11. März. Seine abgelehnt wurde. Tochter hingegen – sein einzilegte, dass sie gegen Ende ges Kind – lobte er nicht speziell. der Kampagne im Dauereinsatz vor «Er sagte am Tag nach der Abstim- lauter Schlafmanko beinahe im Spital mung eher beiläufig, dass er mir dank- gelandet wäre. «Ich habe ein Pflichtbar sei», erzählt die 37-Jährige vier Mo- bewusstsein, das mich manchmal fast nate später und schmunzelt, «aber das umbringt», sagt sie und lächelt entist schon in Ordnung. Er selber kämpft schuldigend. ja auch nicht, weil er Dank erwartet, Mancher rieb sich bei ihren Auftritsondern, weil er das Gute will. Weil er ten die Augen: Diese gepflegte, feen-

Wie gehts weiter mit den Zweitwohnungen? Bei der Umsetzung der eidgenössischen Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!», die am 11. März 2012 knapp angenommen wurde, sind viele Fragen offen. Unklar ist, ab wann eine Wohnung als Zweitwohnung gilt, ob dieses Jahr überhaupt noch Baubewilligungen für Zweitwohnungen erteilt werden dürfen und ob bestehende Erstin Zweitwohnungen umgewandelt werden dürfen. Eine Arbeitsgruppe des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hat nun einen Verordnungsentwurf verabschiedet, der dem Bundesrat vorgelegt wird. Dieser entscheidet voraussichtlich noch im August darüber und setzt den Zeitpunkt des Inkrafttretens fest. Die Verordnung bleibt in Kraft, bis die vom Parlament zu bestimmende Ausführungsgesetzgebung zu den neuen Verfassungsbestimmungen vorliegt.


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Früher jobbte Vera Weber oft im Grandhotel Giessbach oberhalb von Brienz. Heute ist sie Verwaltungs­ rätin des Belle­Epoque­Hotels, das ihr Vater Franz Weber in den 80er­ Jahren vor dem Abbruch rettete.


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«Innerlich fühle ich mich manchmal wie Hulk.» artige Frau mit dem zurückhaltenden Auftreten, der leisen Stimme, dem sanf­ ten französischen Akzent und dem glat­ ten Blondhaar sollte die Tochter von «Polteri» Franz Weber mit der wilden Mähne sein? Sie ist es. Und wie. «Sie ist durchdrungen von ihrer Arbeit für die Umwelt und die Tiere», sagt Franz Weber über Vera, «obwohl ich sie nie in diese Richtung gedrängt habe. Sie soll tun, was sie glücklich macht.» Indes: Schon Veras Kindheit war von der Arbeit ihres Vaters geprägt. Nicht nur, weil sie auf Abstimmungsbroschü­ ren posierte, sondern auch, weil sie als Tochter der «Nervensäge von Mont­ reux», wie ihn Westschweizer Zeitun­ gen auch schon bezeichnet haben, unter der Ablehnung gegen ihren Vater zu lei­ den hatte. Dass an ihrem neunten Ge­ burtstag kein einziges der eingeladenen

Kinder zur Party auftauchte, geht ihr bis heute nach. Erst als die Eltern sie an eine Privatschule schickten, konnte sie sich entfalten; absolvierte eine Handels­ schule und die Hotelfachschule, lernte neben ihrer Muttersprache Französisch fliessend Deutsch, Englisch und Spa­ nisch, was ihr heute bei der internatio­ nalen Zusammenarbeit nützt. Geblieben ist eine gewisse Vorsicht: «Ich habe gelernt, meine Erwartungen immer ganz tief zu halten und mich nicht zu fest im Voraus zu freuen, dann wird man nicht so stark enttäuscht.» Sie lässt sich lieber positiv überraschen, etwa vom grossen persönlichen Engagement von Exponenten der SP und von den Grünen im Zusammenhang mit der Zweitwohnungsinitiative. Die Gegner – vor allem Politiker aus den Tourismus­ gebieten – hätten eben das gesagt, was zu erwarten gewesen sei, meint sie. Nicht weiter beunruhigend. Nun kämpft sie dafür, dass die Initia­ tive bei der Umsetzung nicht zu sehr verwässert wird. Strittige Punkte gibt es

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einige, bereits bei der Verordnung, die die Initiative konkretisieren soll: Es gibt aus Sicht der Initianten zu viele Schlupf­ löcher für den Bau von neuen Zweitwoh­ nungen. «Da liegen noch ungefähr zwei Jahre Knochenarbeit vor uns», sagt Vera Weber. Sie meint damit auch das Lobbying, das nötig sein wird, wenn es dereinst um die Ausarbeitung des Aus­ führungsgesetzes geht. Sie hat einen langen Atem und argu­ mentiert differenzierter und sachbe­ zogener als ihr Vater. Ihre andere Seite, der glühende Zorn, der sie durchflutet, wenn sie Zeugin von Ungerechtigkeit wird, kennt nur ihre Familie: Es ist noch nicht lange her, dass sie im Jähzorn mit der Faust eine Glasscheibe durchschlug. «Ich habe gelernt, mich in der Öffent­ lichkeit zu kontrollieren, weil man als Frau sonst schnell als hysterische Furie abgestempelt wird», sagt sie, «aber in­ nerlich fühle ich mich manchmal wie Hulk» – das ist die Comicfigur, die grün, riesig und sehr böse wird, wenn man sie reizt.

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Die wichtigsten Initiativen und Kampagnen der Webers 3. Kampagne gegen den Robbenmord mit Brigitte Bardot, 1977

1. Surlej, Schutz der Seenlandschaft des Oberengadins, 1965

Franz Weber verhinderte, dass aus dem winzigen Ort Surlej im Oberengadin eine Stadt für 25 000 Einwohner wurde. Der Durchbruch als Umweltschützer – und der Ursprung seiner Leidenschaft.

2. Weinberge von Lavaux, 1977

1977 wurde der Schutz des Lavaux dank Franz Weber in die Waadtländer Kantonsverfassung aufgenommen. Als der Artikel wieder aus der Verfassung gestrichen wurde, lancierte er ein zweites kantonales Volksbegehren, erfolgreich. 2007 wurde das Gebiet zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.

Die ganze Welt sprach von den Pressekonferenzen und Fernsehauftritten gegen das Abschlachten der Robbenbabys in Kanada, bei der sich Brigitte Bardot (damals 42) mit Weber solidarisierte. 1987 verbot die kanadische Regierung die industrielle Jagd auf Robbenbabys, doch heute werden stattdessen erwachsene Tiere gejagt.

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Besonders eindrucksvoll ist das grosse Theater, das einst 25‘000 Menschen fasste. 5. Tag / Ephesus – Pamukkale: Sie verlassen die Küste und gelangen durch das fruchtbare Mäandertal nach Pamukkale in Hochanatolien. Die schneeweissen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind von weit her sichtbar und durch das Herabfliessen des warmen Thermalwassers entstanden. Das bekannteste Naturwunder der Türkei und Weltkulturerbe der UNESCO wird auch Sie begeistern. Übernachtung in einem Thermalhotel. 6.Tag / Pamukkale – Hierapolis: Am Vormittag besuchen Sie Hierapolis. Diese antike, römische Stadt entstand vor über 2000 Jahren gleich neben den Thermalquellen, die schon zu dieser Zeit viele Menschen anzogen. Am Nachmittag Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft an die Küste nach Antalya. 7.Tag / Antalya – Karpuzkaldran Wasserfall: Heute besuchen Sie Antalya, eine der schönsten Städte der türkischen Riviera, mit ihrem malerischen Hafen, dem imposanten Festungstor sowie dem bunten Basar. Hier haben Sie Zeit für einen Einkaufsbummel. Krönender Abschluss dieses Tages ist der Besuch des wunderschönen Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag / Antalya – Zürich: Transfer zum Flughafen für Ihren Rückflug nach Zürich oder Transfer in Ihr Verlängerungshotel in Belek.

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Die wichtigsten Initiativen und Kampagnen der Webers 5. Rettung des Grandhotel Giessbach, 1983

4. Gründung der United Animal Nations, 1979 Die internationale Organisation nach dem Muster der Vereinten Nationen zählt über 120 Mitgliederorganisationen in der ganzen Welt. Ein Tiergerichtshof ahndet in öffentlichen Prozessen schwere Vergehen gegen die Tierwelt.

Mit einer gesamtschweizerischen Sammelaktion erreichte Franz Weber, dass das historische Grandhotel Giessbach BE vor dem Abbruch gerettet und im ursprünglichen Stil von 1883 erhalten werden konnte. Heute floriert das Parkhotel Giessbach AG mit Vera Weber als Stiftungsrätin und Delegierte des Verwaltungsrats.

6. Rettung des antiken Delphi, 1987

1987 rettete Franz Weber die antike griechische Stadt Delphi vor dem Bau einer Aluminiumfabrik. Heute gehören die Ausgrabungen von Delphi zur Liste des Weltkulturerbes der Unesco.

7. Zweitwohnungsinitiative, 2012

Am 11. März 2012 sagte das Schweizervolk mit 50,6 Prozent Ja zur Initiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen». Die Auslegung des Initiativtextes entpuppt sich aber als komplex.

Bilder: Reuters, Zvg

«Mein Vater sagt, er höre erst in zehn Jahren auf.» Ein wenig vom extrovertierten Stil ihres Vaters blitzte durch, als Vera Weber im Frühjahr damit drohte, sich an eine gesunde Birke zu ketten, die im Berner Mattequartier im Zusammenhang mit einem Hochwasserschutz-Projekt gefällt werden sollte. «Ich hätte es getan», sagt sie, «ich hatte die Kette schon bereit.» Inzwischen wurde eine Kompromisslösung gefunden, und die Birke, sagt Vera Weber, mache riesige Blätter. «Wohl zum Dank», meint sie augenzwinkernd. Auch bei ihrem Engagement gegen das Töten von Robben engagiert sich die Vegetarierin mit Totaleinsatz, wie einst ihr Vater. In Kanada wurde sie 2006 fast verprügelt, als sie die Robbenjagd mit einem Filmteam dokumentierte und stellte sich anschliessend trotzdem einer Hundertschaft von wütenden Robbenjägern zum Gespräch. «Kümmert euch doch um euren eigenen Kram! In Europa tötet ihr zum Spass Stiere in der Arena», sagte ihr damals die Frau eines Jägers. «Ich dachte zuerst: Man kann das Leiden der Robben nicht mit etwas anderem Schrecklichen rechtfertigen, aber irgendwie hatte die Frau auch recht.» Heute liegt ihr Fokus auf dem internationalen Kampf gegen den Stierkampf. Erste Erfolge machen sie so

Ob sie Nachfolgerin ihres Vaters als Präsidentin der Fondation Weber wird, lässt Vera Weber offen: «Wenn jemand kommt, der besser geeignet ist als ich, dann gehe ich.»

glücklich wie andere Frauen der Gang zum Traualtar: «Der 28. Juli 2010, als in Katalonien alle Stierkämpfe verboten wurden, war der schönste Tag in meinem Leben. Das ist ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung.» Fortschritte gibt es auch in Lateinamerika: Vor Kurzem wurden Stierkämpfe in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, für illegal erklärt. Sie ist überzeugt, dass solche Gesetze Signalwirkung haben. «Es hilft auch anderen gequälten Tieren, wenn man sieht, was erreicht werden kann.» Selber hätte sie am liebsten eine Katze, aber da sie ständig unterwegs ist, muss sie sich mit Tigerkater Schnurrli begnügen, der ihren Eltern gehört. Am ehesten zu Hause fühlt sich die Heimatlose, die zwischen ihrem Elternhaus in Montreux und der Wohnung ihres Partners in Bern pendelt, im Grandhotel Giessbach über dem Brienzersee. Ihr Vater rettete das Gebäude einst mit einer nationalen Sammelaktion vor dem Abbruch, als Vera knapp neunjährig war.

Als Jugendliche absolvierte sie hier ihre Praktika und arbeitete im Service. Heute sitzt sie als eidgenössisch diplomierte Hotelière im Stiftungsrat und ist Delegierte des Verwaltungsrats. Eine eigene Familie mit Kindern plant sie nicht, die Arbeit sei ihr Kind, sagt Vera Weber, «da gebe ich 100 Prozent, man muss sich entscheiden, beides geht im Leben nicht.» Ob und wann sie das Lebenswerk ihres Vaters – die Fondation Franz Weber – als Präsidentin übernehmen wird, ist noch offen. «Mein Vater hatte vor zwei Jahren einen Hörsturz, das machte ihn ein wenig müde. Aber er sagt, dass er erst in zehn Jahren aufhören will. Übernehmen könnte ich jederzeit. Wenn aber jemand kommt, der für die Weiterführung dieses gewaltigen Instruments, das meine Eltern geschaffen haben, besser geeignet ist als ich, dann gehe ich. Wir leben ja nicht in einer Erbmonarchie. Im Tier- und Umweltschutz werde ich aber immer arbeiten.» Text: Karin Aeschlimann

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AUF EIN WORT | 21

PRÄNATALE DIAGNOSTIK

«Eine Garantie gibt es nicht»

Mitte August kommt der Praena-Test auf den Markt. Anders als die Fruchtwasseruntersuchung birgt der vieldiskutierte Bluttest zur Früherkennung des Down-Syndroms kein Risiko einer Fehlgeburt. Humangenetik-Expertin Sabina Gallati mahnt trotz aller Euphorie zur Vorsicht. Sabina Gallati, wie zuverlässig ist der neue Bluttest, der Praena-Test?

Bilder: Getty Images, Bruno Torricelli/Glückspost/RDB, Hans Peter Roth

Sabina Gallati (60), Leiterin der Abteilung «Humangenetik» am Inselspital Bern, führt mit ihrem 20-köpfigen Team pränatale Tests durch und berät werdende Eltern in genetischen Fragen.

Nicht allzu zuverlässig, weil noch Forschungsdaten fehlen. Bisher wurde er lediglich bei Frauen mit erhöhtem Risiko getestet. Zudem ist es nicht einfach, genügend DNA des ungeborenen Kindes zu gewinnen und diese von derjenigen der Mutter zu unterscheiden. Das bedeutet?

Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Test die Konstellation der Mutter bestimmt und nicht die des Kindes. Im schlimmsten Fall ist das Ergebnis falschnegativ, das heisst, die Resultate besagen, dass das Kind gesund ist, weil fälschlicherweise die DNA der Mutter untersucht wurde. Ist der Test ein Ersatz für die Fruchtwasseroder Plazentapunktion?

Nein, denn die Frauen müssen sich bewusst sein, dass mit dem Praena-Test im Vergleich zu den anderen Tests nicht alle Chromosomen angeschaut werden. Wiegen sich die Frauen in falscher Sicherheit, ist das gefährlich. Bisher wird er nur für Trisomie 21 eingesetzt. Später sollen mit dem Test auch Trisomie 18 und 13 festgestellt werden können.

Es hiess, der Bluttest werde nur in Kombination mit der Fruchtwasserpunktion gemacht.

Das Endziel wird sein, dass er die invasiven Tests grösstenteils ersetzen wird. Ein positiver Bluttest wird sicherlich nicht ausreichen, um einen Schwangerschaftsabbruch zu rechtfertigen. Warum verzichten gewisse Frauen bewusst auf solche Tests?

Es gibt Paare, für die ein Schwangerschaftsabbruch nie in Frage käme. Sie sind gewillt, das Kind anzunehmen, egal, ob es gesund ist oder nicht. Gerade Behindertenorganisationen oder religiöse Kreise befürchten, dass die Anzahl Abtreibungen zunehmen wird, weil mehr Frauen testen werden. Teilen Sie diese Meinung?

Da bin ich mir nicht sicher. Es stellt sich die Frage, ob es wirklich mehr positive Befunde geben wird. Der Grossteil derer, die einen Test machen lassen, haben einen negativen Befund. Warum ist Trisomie 21 so gefürchtet?

Es ist nicht so, dass dieser genetische Fehler am häufigsten auftritt, es ist aber der bekannteste und überlebensfähigste Chromosomendefekt. Ich verstehe

nicht, warum er so verteufelt wird. Denn solche Kinder können eine enorme Bereicherung für die Familien sein. Wird man mit dem neuen Test eines Tages Augenfarbe und Geschlecht feststellen können?

In unserem Gesetz heisst es, dass das Ergebnis solcher Tests gesundheitsrelevant sein muss. Technisch gesehen wird dies aber eines Tages möglich sein. Wie viel sollte man der Natur überlassen und wie viel selber bestimmen?

Was für einen Menschen ertragbar ist, ist sehr individuell. Pränatale Diagnose ist in einem gewissen Sinn ein Reinpfuschen in die Natur. Es gibt aber Fälle, wo dies durchaus verständlich ist, beispielsweise bei Familien, die bereits ein schwerbehindertes Kind haben und für ein weiteres nicht sorgen könnten. Es gibt aber Paare, die eine 100-prozentige Garantie für ein gesundes Kind wollen. Die gibt es aber nicht. Wird man eines Tages die Intelligenz eines Kindes bestimmen können?

Nein, denn es sind zu viele Faktoren wie die Zellumgebung oder der Ablauf der Schwangerschaft, die das beeinflussen. Interview: Nathalie Bursac´

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Goldkehlchen

Besser als Gold

Was für viele ein Albtraum ist, meisterte Ex-Skirennfahrerin Vreni Schneider (47) mit links. In der 1.-August-Show des Schweizer Fernsehens stand sie allein auf der Bühne und sang das Lied «E Gruess us dä Bergä». Ihr Lampenfieber hielt sich dabei in Grenzen. Sorgen machte sich Schneider lediglich darüber, dass sie die Studiotreppe runterfallen könnte. Doch nichts dergleichen geschah. Schneider trällerte den Song ohne Zwischenfälle.

Während alle auf Olympiamedaillen hofften und hoffen, hat fernab von London der Dübendorfer Schwertkämpfer Robbi Dale (26) an der Schwertkunst-WM in Südkorea etwas geholt, das mehr Wert hat als eine Goldmedaille: den Titel eines Samurang in der Disziplin Bambusschneiden. Laut Christian Mayer, Präsident des Schweizer Haidong-Gumdo-Verbands, ist Robbi Dale der erste Nicht-Asiate, der diesen Titel tragen darf. Gratulation!


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Baustelle Familie Die Themen Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat. Und warum der erste Männerbeauftragte der Schweiz die Emanzipation des Mannes fordert. Teil 2: Familie und Freizeit: Weshalb Kinder ihre ganze Freizeit verplanen und wie sich Eltern abgrenzen. Teil 3: Familie und Freunde: Wie sich der Freundeskreis verändert, ändert, wenn man Kinder kriegt. Teil 4: Familie und Recht: Gemeinsames Sorgerecht – kann das überhaupt gut gehen? Teil 5: Familie und ihre Stützen: Warum Gotte und Götti heute noch gefragt sind.

Teil 6: Familie und Schule:Wie Eltern immer stärker in die Schularbeit arbeit eingebunden werden. Teil 7: Familie und Gesellschaft: Uneheliche Kinder – heute noch ein Thema?

Setzt sich ein für sichere Schulwege: Steve Sidor, Präsident des Elternforums Beringen, mit den Söhnen David (links) und Noah.

SPEERSPITZE

Die Eltern stärken

Andy Tschümperlin will gut informierte Eltern. Eltern, die in Erziehungsfragen auf dem Laufenden sind, tragen die Philosophie der Schule eher mit als schlecht informierte Mütter und Väter. Diese Erkenntnis hatte SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin (50, Bild) im Hinterkopf, als er sich dafür einsetzte, dass Elternbildung auf Bundesebene gesetzlich verankert wird. Seine

Motion wurde vergangenen Frühling im Parlament angenommen. Nun müssen alle Kantone die Schulung von Eltern in Erziehungsfragen fördern und das einschlägige Angebot auf seine Qualität hin überprüfen. Angenehmer Nebeneffekt der Elternbildung auf die Elternmitwirkung: Gut informierte Mütter und Väter bringen

sich aktiver und selbstbewusster in der Schule ein. Und sie signalisieren ein Engagement, von dem ihre Sprösslinge profitieren. «Kinder, die das Interesse ihrer Mütter und Väter wahrnehmen, fühlen sich in schulischen Anliegen besser unterstützt», sagt der Schulleiter und ehemalige Oberstufenlehrer Tschümperlin.


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chwungvoll legt Steve Sidor (43) ein prall gefülltes Klarsichtmäppli auf den Tisch und zückt daraus einen Flyer: «Miteinander für eine gesunde und lebendige Schule» steht auf dem A4-Blatt. Es ist der Slogan des Elternforums von Beringen SH, dessen Präsident Steve Sidor ist. Er gehört zu der Handvoll Väter und Mütter, die sich meldeten, als die Schule Beringen Mitglieder für ein Elterngremium suchte. Der Auftrag dazu kam vom Stimmvolk: Es hatte entschieden, die geleitete Schule inklusive Elterngremium zu testen. Sidor stellte sich für das Elternforum zur Verfügung, weil er etwas für die Gemeinde tun wollte und für seine Söhne Noah (10) und David (6): nämlich eine Brücke bauen, die das Elternhaus mit der Schule verbindet und so, wie er sagt, «eine Basis legen für ein gutes und schönes Schülersein».

Die Brückenbauer Die Schule als unantastbare Institution ist passé. Mütter und Väter reden und gestalten heute mit. Noch müssen sich Lehrer und Eltern aneinander herantasten.

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Gesetzliche Verankerung von Elternmitwirkung in der Schweiz

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Schulen müssen Elternmitwirkung fördern. Elternvertreter können Einsitz in Schulräten nehmen. Hinweis im Volksschulgesetz: «Schulen können Mitwirkungsrechte definieren und fördern.» Kanton unterstützt Elternmitwirkung innerhalb der Qualitätsbeurteilung von Schulen, erwähnt das jedoch nicht im Gesetz. Keine explizite gesetzliche Regelung. Quelle/weitere Infos: www.elternmitwirkung.ch

Die harzige Suche nach Mitgliedern für den Vorstand Das Elternforum Beringen hat schon einiges auf die Beine gestellt. «Gleich in den ersten zwei Wochen führten wir in der Schule Kinder-Cash ein», sagt Steve Sidor, «einen Kurs, der Schülern einen vernünftigen Umgang mit Geld beibringt.» Es folgten ein Würstlistand für den Räbeliechtliumzug, eine Lesenacht und das Projekt «Senioren im Klassenzimmer». Eltern zu finden, die bei den einzelnen Projekten mithalfen, war kein Problem. Harziger verlief hingegen die Rekrutierung von weiteren Vorstandsmitgliedern für das Forum. Dieses Problem kennen fast alle Elterngremien in der Schweiz – seien es Elternräte oder Elternforen. «Ich würde sogar sagen, in ganz Europa», sagt Maya Mulle (59), Leiterin der Fachstelle Elternmitwirkung (siehe auch Interview auf www.migrosmagazin.ch). Der Grund: Viele Väter und Mütter glauben, nicht die nötige Qualifikation für eine solche Aufgabe mitzubringen, und fürchten sich vor einer Blamage. Steve Sidor winkt ab: «Jeder hat Stärken, die er einbringen kann.» Ausserdem könne sich ein Elterngremium Hilfe holen. Bei der Fachstelle Elternmitwirkung zum Beispiel oder auf einschlägigen


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Baustelle Familie

Das Interview zum Thema lesen Sie auf

Websites. Auch der Zeitaufwand halte sich in Grenzen, sagt Sidor. Drei Sitzungen jährlich plus administrative Arbeiten sind es in Beringen. «Alles in allem arbeite ich vielleicht eine Woche pro Jahr für das Forum», schätzt er. Das tut er gern, auch wenn er als Finanzfachmann keinen Nine-to-Five-Job hat. Dennoch akzeptiert er, dass nicht alle Eltern eine fixe Verpflichtung eingehen können. Nicht nur Väter und Mütter zögern, wenn es um Elternmitwirkung geht. Mancherorts stehen auch Schulleiter und Lehrer dem Engagement von Eltern skeptisch gegenüber. Sie empfinden es als Einmischung. In Beringen sei das an-

Gemeinderätin Astrid Schlatter (rechts) unterstützt die Projektgruppe Verkehrssicherheit (von links: Nicolaj Segler, Steve Sidor, Siegfried Bernath, Beatrice Schlegel).

ders, sagt Sidor. «Die machen das ganz smart. Jede Schulstufe stellt einen Lehrervertreter, der an den Gesprächen des Elternforums teilnimmt.» So können die Elternvertreter schon im Vorfeld abtasten, wie ein Anliegen bei der Schule ankommt, und es allenfalls anpassen. Denn man wolle keineswegs den Lehrern dreinreden, betont Sidor. Vielmehr gehe es darum, Vorhaben zu realisieren, für welche die Schule keine Ressourcen oder gesetzliche Grundlagen hat. Ein solches Vorhaben ist der Schulweg. Der ist in Beringen nicht ganz ungefährlich, finden die Elternvertreter. Deshalb fordern sie in ihrem neusten Projekt Massnahmen von der Gemeinde, um die gefährlichen Stellen zu entschärfen. Die zuständige Gemeinderätin unterstützt das. Während der Schulweg also auf gutem Weg ist, macht sich Steve Sidor Sorgen über die Zukunft des Elternforums. Die Testphase ist zu Ende, und in wenigen Wochen entscheiden die Beringer an der Urne, ob sie definitiv zur geleiteten Schule mit Elterngremium übergehen wollen. Im Gegensatz zu anderen Kantonen sind Schaffhauser Schulen nicht von Gesetzes wegen zur Zusammenarbeit mit den Eltern verpflichtet (siehe auch Grafik Seite 26).

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Interesse zählt

Kinder profitieren, wenn Eltern sich für die Schule interessieren, sagt Maya Mulle von der Fachstelle Elternmitwirkung. Auf www.migrosmagazin.ch erklärt sie, wie man sich sinnvoll einbringen kann und wie die Schulen mit der Einmischung umgehen.

Was, wenn die geleitete Schule mit Elterngremium abgelehnt wird? «Dann werden wir eine andere Art von Elternmitwirkung ins Leben rufen», sagt Sidor. Diese einfach aufzugeben ist für ihn keine Option. Text: Yvette Hettinger Bilder: René Ruis

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bild der woche

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Nr. 32, 6. August 2012 | migros-magazin |

Göttlicher Plastikmüll

frage der woche

Warum jucken heilende Wunden? Der Blutfluss ist schon lange gestoppt, auf dem geschürften Knie prangt ein breites Pflaster. So weit, so gut. Wenn es darunter nur nicht plötzlich so elend jucken würde. Kratzen wäre nun aber das Dümmste. Das Jucken bedeutet nämlich, dass der Körper den Heilungsprozess gestartet hat. Dazu werden zahlreiche Zellen aktiviert, die unter anderem die Bildung von neuem Bindegewebe ankurbeln. Diese Zellen kommunizieren miteinander über Botenstoffe und koordinieren so den Ablauf der Heilung. Da die verletzte Stelle sehr empfindlich ist, wird sie durch die freigesetzten Botenstoffe gereizt: Und das juckt ganz schön.

hingelegt. Dieses Mädchen hat sich wohl eine der hübscheren und besser erhaltenen statuen rausgepickt. Bleibt zu hoffen, dass andere ihrem Beispiel folgen. Denn die farbigen Plastikfiguren mögen zwar Balsam für die göttliche seele sein, für die umwelt sind sie es nicht.

zitat der woche

«Ich glaube schon, dass ich ein treuer Mensch bin.» Alles ist relativ. Florian Ast (37) soll Francine Jordi mit einer anderen Frau betrogen haben. Doch von sich behauptet der Musiker, er sei ein treuer Mensch. Auf die Frage der «glanz & gloria»-Moderatorin, wie lange er denn treu sein könne, antwortete er lachend: «Ein Jahr lang – das konnte man ja sehen.»

Bilder: Ajit solanki/AP Photo, srF

Zehn tage lang beten die Hindus bei sich Zuhause eine statue der göttin Dashama an, bevor sie sie am letzten tag, wie hier im Westen Indiens nahe der Millionenstadt Ahmadabad, feierlich zum Fluss sabarmati tragen. Dort werden die statuen versenkt oder in der Nähe des ufers


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interview

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Nr. 32, 6. August 2012 | migros-magazin |

«Faul sein ist gut und tut gut»

Faulenzen ist seine Paradedisziplin: Professor Manfred Koch erklärt, warum Faulheit die Arbeitseffizienz steigert und weshalb ein Kinobesuch guter, Fernsehglotzen, dagegen schlechter Müssiggang ist.

Manfred Koch, waren Sie in letzter Zeit eher faul oder fleissig?

Ich wollte faulenzen und leistete es mir, mit meiner Frau vier Tage in ein Hotel ins Oberengadin zu fahren. Wir wollten beide an einem Buch arbeiten. Das Faule, im Sinne von Entspannung, lag darin, dass wir uns morgens aufs Schreiben konzentrierten und den Nachmittag im Wellnessbereich verbringen konnten. Das klingt nicht nach vier Tage faulenzen.

«Auch in der Freizeit wird ständig versucht, mehr Effizienz zu erbringen.»

Nein, das schaffen wir beide nicht. Aber sich entspannt auf ein Projekt konzentrieren können und das Essen geliefert bekommen ist heute schon ein Akt von «Nicht-Stress-Haben». Ist das Ihre Definition von Faulheit?

Den Begriff Faulheit mit seinem ganzen Drohpotenzial kennt man erst seit dem Aufkommen der modernen Arbeitsgesellschaft. Also etwa seit dem 15., 16. Jahrhundert. In der Antike hingegen wurde vieles gepriesen, was heute als Faulheit gelten würde. Damals nannte man es noch freundlich «Musse». Wo liegt denn der Unterschied?

So ganz traditionell und ein bisschen bürgerlich würde ich sagen, die ideale Form von Faulheit ist erfüllter Müssiggang. Also zum Beispiel Lesen oder Musik hören. Tätigkeiten, die relativ langsam, aber sinnvoll einen in sich zusammenhängenden Zeitraum ausfüllen. Müssiggang war in der Antike hoch geachtet und das selbstverständliche Ideal für jeden, der eine einigermassen höhere gesellschaftliche Stellung hatte. Wer etwas auf sich hielt, vermied Arbeit. Das war bis ins späte Mittelalter so. Ab dann galt plötzlich alles, was nicht anstrengende Erwerbsarbeit war, als verabscheuungswürdiger Müssiggang.

Wie konnte das passieren?

Die Moral des Protestantismus begann sich durchzusetzen. Gemäss ihr sind die «faulen» Sequenzen eines Tages auf ein Minimum zu reduzieren. Also jene Zeit, in der wir uns mit anderen Menschen unterhalten, Essen, Schlafen und so weiter. Für einen anständigen Christenmenschen gehörte es sich, permanent fleissig zu sein und wo immer möglich Zeit zu sparen. Arbeiten ist aber nicht automatisch mit Stress haben gleichzusetzen.

Keineswegs. Es wäre uns auch unmöglich, dauerfaul zu sein. Im Gegenteil. Als aktive Wesen finden wir einen wesentlichen Teil unserer Befriedigung in dem, was wir täglich tun. Als Ideal gilt heutzutage, mit einer sinnvollen, erfüllenden Tätigkeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. De facto gelingt das natürlich nur einem kleinen Teil. Wir arbeiten alle weniger als vor 50 Jahren, hätten also Zeit, um genüsslich zu faulenzen.

Im Prinzip schon. Bloss führte bisher jede Technik, die erfunden wurde, um Zeit zu sparen, dazu, dass wir noch weniger Zeit hatten. Weil wir die gewonnene Zeit nicht zum Faulenzen nutzen, sondern, um mehr zu arbeiten. Der Zeitdruck nimmt stetig zu – und damit unsere innere Nervosität. Als Folge verlieren wir die Fähigkeit, dem Müssiggang zu fröhnen. Ein typisches Beispiel: Die Leute reden ständig davon, dass es sinnvoll wäre, im Wald spazieren zu gehen. De facto gehen sie joggen. Auch in der Freizeit wird also ständig versucht, mehr Effizienz zu erbringen. Sie versuchen vielleicht, zu Hause hochwertige, entspannende Musik aufzulegen. Aber schon kommt der Druck, dass Sie inzwischen eigentlich noch schnell zwei

E-Mails beantworten könnten. Oder bügeln. Oder die neusten Nachrichten online checken. Das ist das typische Beschleunigungsphänomen. Wir haben also weder die Fähigkeit noch die Zeit zum Faulsein?

Meist sind wir bloss noch faul aus Erschöpfung. Im Klischeebild: Man setzt sich Punkt 19 Uhr auf die Couch und schüttet vier Flaschen Bier in sich rein, während die Glotze läuft. Das hat natürlich in keiner Weise den Entspannungscharakter von «gutem Müssiggang». Warum fällt es so schwer, das Ding einfach auszumachen und etwas anderes zu tun?

Man will nur schnell die Nachrichten gucken, und wenn man das nächste Mal auf die Uhr schaut, ist man zwei Stunden vor dem Fernseher gesessen. Die meisten wissen, dass das nicht sehr bekömmlich ist. Aber die wenigsten können aus dieser Falle raus. Das ist aber nicht ihre persönliche Schuld, sondern ein strukturelles Problem unserer Beschleunigungsgesellschaft. Und darum darf man niemanden dafür verurteilen. Was wäre denn «guter Müssiggang»?

Nur schon zwischen Kino und Fernsehen gibt es eine bemerkenswerte Diskrepanz. Bei beidem tut man das Gleiche: Man schaut einen Film. Trotzdem entspannt ein Kinobesuch nachhaltig, Fernsehen eher nicht. Das hat mit dem Kontext zu tun. Um ins Kino zu gehen, muss ich die Wohnung verlassen und komme in eine ungewohnte Umgebung. Es riecht anders, ich treffe auf fremde Menschen. Während der Vorstellung kann ich nicht schnell aufs Klo oder zum Kühlschrank. Dadurch bekommt ein Kinobesuch nachhaltige Erholungsqualität. Das ist durch Studien belegt.


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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Funktioniert das auch bei Actionfilmen?

Ja, denn ins Kino gehen ist ein in sich ab­ geschlossenes Erlebnis. Dadurch, dass sich ein Kinobesuch aus dem Alltags­ leben heraushebt, bekommt er beinahe einen Festcharakter. Das entspannt. Gibt es eine Formel, wie viel Anteil Arbeit im Vergleich zur Entspannung ideal wäre?

Nein, deswegen habe ich auch grosse Skepsis gegenüber der ausufernden Ent­ spannungs­Ratgeber­Literatur. Grund­ sätzlich sind zwar all diese Ratschläge richtig. Die Empfehlung etwa, von Fast­ zu Slowfood zu wechseln. Wie aber der Einzelne sie sinnvoll umsetzen soll, muss jeder selber herausfinden. Alle schreien nach Entschleunigung ...

... und rennen in Entschleunigungs­ oasen, in diese Hotels mit grossen Well­ nessbereichen. Aber da haben wir schon wieder ein Problem: Diese Oasen gehö­ ren zu einer eigentlichen Entschleuni­ gungsindustrie, die so rasant gewachsen ist, dass die Wellnesstempel untereinan­ der konkurrieren müssen und sich mit Angeboten gegenseitig überbieten. Und ich als Konsument habe schon wieder Stress, weil ich mich entscheiden muss.

Genau. Und Leistung erbringen. Ent­ spannungsleistung.

Ist unter diesen Voraussetzungen Entschleunigung überhaupt möglich?

Man kann natürlich aussteigen. Aber wer kann sich das schon leisten? Gut, es gibt die Sabbaticals, also das begrenzte Aussteigen für ein, zwei Jahre. Macht das Sinn?

Nur bedingt. Es birgt das Risiko, sich bei der Rückkehr nicht mehr eingliedern zu können. Natürlich kann ein Sabbatical sinnvoll sein, um Luft zu holen, seinen Horizont zu erweitern, gelassener zu werden. Aber es ist eine Illusion zu glau­ ben, Entschleunigung lasse sich nach einer Auszeit in den Alltag hinüberret­ ten. Das Entschleunigungsmoment ist

Manfred Koch ist Professor an der Universität Basel und hat Mühe, wirklich faul zu sein.

«Meist sind wir bloss noch faul aus Erschöpfung.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Alles andere als faul Manfred Koch ist titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der universität Basel sowie freier Publizist. gemeinsam mit seiner Frau Angelika Overath ist er Herausgeber mehrerer literarischer Anthologien. sein Essay «Faulheit» wurde erstmals in der schriftenreihe der Vontobelstiftung publiziert und erschien im April 2012 als Buch mit dem titel «Faulheit: Eine schwierige Disziplin». Manfred Koch wurde 1955 in stuttgart geboren. Er studierte Philosophie, germanistik und geschichte in tübingen. seit 2007 lebt er abwechselnd in Basel und ganz idyllisch und abgeschieden von aller Ablenkung im Engadiner Dorf sent.

der Beschleunigung immer unterlegen. Natürlich muss jeder trotzdem seinen individuellen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung suchen. Also bucht einer drei Wochen Strandferien und langweilt sich schon am dritten Tag.

Dann wird Ausspannen zum Stress. Erstens, weil man schon nach zwei Tagen nicht mehr in der Lage ist, faul zu sein. Und zweitens kommt der Druck dazu, dass man das eigentlich können müsste. Zumal sich endlich ein Traum erfüllt. Prompt setzt das Entspannungsleistungsphänomen ein. Man verlangt von sich, auch beim Faulsein zu funktionieren. Als Folge wird man noch unruhiger. Ist man als junger Mensch fauler als im Alter?

Ich auf jeden Fall. Als Student brachte ich es fertig, eine Woche lang gar nichts Sinnvolles zu tun.

Sie bedienen ein Klischee.

Ich spreche nur für mich! Tatsache ist: Die Welt sucht verzweifelt nach innerer Ausgeglichenheit. Die aktuelle Begeisterung für antike oder fernöstliche Entspannungstechniken ist bezeichnend. Die antike Philosophie war auch eine Lebenskunstlehre, um zu innerer Ausgeglichenheit zu kommen. Die Stoiker

etwa predigten eine Haltung der inneren Unbeteiligtheit gegenüber allem. Sie sagten sich: Ich muss mich zwar in die Gesellschaft integrieren, bin aber nicht verpflichtet, mir alles nahekommen zu lassen. Nur mit Distanz kann ich innerlich ruhig und ausgewogen bleiben. Die Thesen von Epiktet oder Seneca haben bis heute eine gewisse Gültigkeit. Seneca musste keine Miete zahlen.

Das ist ein grundsätzliches Problem: Jene Menschen, die in der Antike über Musse nachdenken konnten, hatten auch die Zeit dazu. Heutige Philosophen sind alle noch Universitätslehrer mit Projekten und Gremiensitzungen. Wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle eine Lösung?

Die Idee klingt gut – nur bin ich kein Fachmann. Ich muss mich auf die Meinung von Experten stützen, die glauben, das Model sei prinzipiell machbar. Es würde immerhin die Demütigung von Arbeitslosen verhindern. Sie schreiben, es sei ökonomisch profitabler, wenn jene, die Arbeit haben, mehr arbeiten und die Arbeitslosen arbeitslos bleiben.

Ich sage nicht, das sei gut. Ich stelle nur fest, dass es sich für Unternehmen heu-

«Entschleunigung ist der Beschleunigung immer unterlegen.» te finanziell eher rentiert, Überstunden zu bezahlen als neue Leute einzustellen. Die einen bekommen ein Burn-out und die anderen eine Depression. Für beides muss die Allgemeinheit die Folgekosten tragen.

Das interessiert den Arbeitgeber nicht. So haben die Unternehmen keine grosse Anzahl Mitarbeiter am Hals, die sie über Jahre und auch in schlechten Zeiten durchfüttern müssen. Waren Sie schon mal arbeitslos?

Ja, am Ende meiner Assistenzzeit während anderthalb Jahren. Ich nutzte die Zeit, um meine Habilitationsschrift fertigzustellen. Ich arbeitete wie besessen. Wohlwissend, dass ich als Literaturwissenschaftler kaum vermittelbar bin. Wer hat schon Interesse an einem Menschen, der über deutsche Literatur schreibt. Interview: Ruth Brüderlin Nathalie Bursac´ Bilder: Mathias Willi

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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Der hausMann

Vom letzten Abenteuer Bänz Friedli ist unerreichbar.

Weiter im Text! Mit Hans’ Aufräum­ liste, mittels der er bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl ein vorher aus­ gemachtes Geschenk erhält, ist es näm­ lich so — und das vergass ich letzte Woche zu erwähnen —, dass er sich nach Erhalt der letzten Prämie, einer doofen Nerf­ Pistole, einen schlichtweg astrono­ mischen Wunsch ausgedacht hat: Er möchte einen flugtüchtigen Modell­ quadrokopter. Was das sei? Eine Art Vierfachheli mit mehreren Rotoren, von dem er sich verspricht, dass er nicht so rasch bruchlandet wie die diversen billi­ geren ferngesteuerten Helikopter, die er bereits zu Schrott geflogen hat. Kosten­ punkt des gewünschten Flugobjekts: schwachsinnig hoch. Weshalb ich eine schwachsinnig hohe Anzahl Aufräumeinheiten ansetzte: 150. Hans ging euphorisch ans Werk: Der ers­ te Eintrag datiert vom 17. Mai 2012, der zweite ebenfalls, genauso der dritte. Will heissen: An besagtem Donnerstag befand Hans, nachdem er jeweils rasch drei Bü­ cher verschoben und ein Legofigürchen demonstrativ auf dem Zimmerboden deponiert hatte, gleich mehrmals, es sei jetzt ein «Puff», er müsse aufräumen. Den Quadrokopter vor Augen, verfiel er in eine Aufräummanie. Freilich blieb der dritte Eintrag vom 17. Mai 2012 auch der letzte. Danach erlahmte der Elan. (Besser gesagt: Es kam ein weit attraktiveres Pro­ jekt des Weges: die Seifenkiste, Marke Eigenbau, die ihn dann bis zu den Som­

merferien in Atem hielt.) Wenn Hans weiter im selben Takt aufräumt, nämlich gar nicht, bekommt er den Quadrokopter frühestens zu seinem 37. Geburtstag. Aber natürlich wird der Vater eher weich werden, und den sauteuren Quadro­ kopter gibts noch in diesem Jahr …

ihr Sommerloch füllen müssen — überall, vom «Spiegel» bis zur «Süddeutschen Zeitung», vom «Magazin» bis zum «Sonntags­Blick», Erfahrungsberichte grosser Autoren, die sich während einiger Tage darin übten, ohne Laptop, iPad, Blackberry und Smartphone zurechtzu­ kommen. Von «kaltem Entzug» las ich, von «Halluzinieren» und «Depression», von «Weltuntergang» gar, teils aber auch von «neuem Leben», «wiedergefun­ dener Natürlichkeit»; lauter Zeugnisse von Männern (eigenartig: es waren aus­ schliesslich Männer), die sich selbst und ihr Experiment, offenbar das letzte gros­ se Abenteuer, furchtbar wichtig nahmen. Aber, hallo! Wo sind wir denn? Digital­ entzug ist doch ganz einfach. Darf ich kurz mein Rezept verraten? Handy aus­ schalten, Compi runterfahren, Ferien geniessen, fertig. Und wenn man die digitalen Dinger nach einem Monat wieder rauffährt, hat sich — juhui! — das meiste inzwischen von allein erledigt.

Aber jetzt sind sowieso Ferien, und der Einzige, der aufräumt, bin ich: Ich picke Steinchen und Glacepapier aus dem Mietauto, räume diverse Hotelzimmer auf, ordne notfalls beim Stadtbummel die Auslage einer Schreibwarenhandlung neu und poliere schon mal den Wasserhahn auf einer Restauranttoilette. Man will ja nicht aus der Übung kommen.

Und sollten Sie, geneigte Leserin, ge­ neigter Leser, mir in den letzten Wochen ein Mail geschrieben und keine Antwort erhalten haben, können Sie es nun viel­ leicht verstehen — und es mir nachsehen. Nach meiner Rückkehr räume ich auch ganz bestimmt die Mailbox auf. Den entsprechenden Aufräumpunkt schenke ich dann dem Hans.

Eines jedoch fiel mir leicht. Man las ja diesen Sommer — weil auch die Heftli

Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

«Hans verfiel in eine Aufräummanie.»

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Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil (am Zürichsee) Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 8 – 18 Uhr Samstag: 9 – 16 Uhr


SCHAUFENSTER 36 |

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BELLA ITALIA

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Mamma mia, das schmeckt!

Grosse Tafelrunden mit der Familie und mit Freunden gehören zur italienischen Esskultur genauso dazu wie Pizza, Pasta und ein gutes Glas Wein.

E

s ist kein Klischee: Unsere Nachbarn im Süden sind Weltmeister im Pasta essen. Knapp 30 Kilogramm verzehrt ein Italiener durchschnittlich im Jahr, überwiegend als primo piatto vor dem Fleisch- oder Fischgericht, zu dem Salat oder Gemüse gereicht wird. Mit drei Millionen Tonnen jährlich ist Italien auch weltweit der grösste Produzent von Teigwaren. 600 Sorten soll es geben. Das höchste der Gefühle sind Pasta fresca, die hausgemachten Teigwaren, die sich perfekt zum Füllen eignen. Einen Pastateig herzustellen geht übrigens ebenso schnell, wie es kinderleicht ist. Mehl, Eier, Olivenöl hat man meist sowieso vorrätig. Wer keine Pastamaschine hat – non importa, das gute alte Wallholz tuts auch. Eine Spezialität aus der Provinz Emilia-Romagna sind die Capelletti in brodo, zu deutsch Hütchen in Bouillon (siehe Rezept nächste Seite). Die Re-

Citterio Salami Milano, 400 bis 500 g, pro 100 g Fr. 3.65 statt Fr. 4.60

Während der Bella-ItaliaWochen vom 7. - 20. August gibts einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Teilnahmekarten finden Sie in Ihrer Migros oder auf: www.migros.ch/ bella-italia/de

gion ist die Pastahochburg schlechthin, die Barilla-Teigwaren werden dort produziert. Ebenfalls von dort stammt die Mortadella für die Füllung. Und was wäre Italien ohne Pizza? Am populärsten ist die mit Tomatensauce. Aber auch hier gibt es Abwechslung in Form der Pizza bianca nur mit Olivenöl und Rosmarin. Molto delizioso ist ein Belag mit Ricotta und Mozzarella, dazu Rohschinken, Spinat oder Crevetten. Texte: Dora Horvath, Redaktion: Heidi Bacchilega

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Bilder: Marco Aste; Styling: Mirjam Käser

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

Agnesi Pennette Rigate, 500 g, Fr. 1.65 statt Fr. 2.05 Aktionspreis gültig vom 7. bis 13. 8.

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BELLA ITALIA | 37

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SCHAUFENSTER 38 |

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BELLA ITALIA

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Cappelletti in brodo Vorspeise für 4 Personen  Zubereitung ca. 90 Minuten + mind. 1 Stunde kühl stellen  Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 12 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 950 kJ/230 kcal

25 g gemischtes Hackfleisch, ½ TL Olivenöl, 25 g Mortadella, 25 g Ricotta, 25 g geriebener Parmesan, ½ Eigelb, ¼ Bio-Zitrone, Salz, Pfeffer, 1,2 l Rindsbouillon Teig: 100 g Mehl, 1 Ei, 1 TL Olivenöl, ca. 1 EL Wasser, Mehl zum Auswallen 1. Hackfleisch im Öl braten. Mortadella in Stücke schneiden. Zusammen im Cutter sehr fein hacken. Ricotta, Parmesan und Eigelb beigeben und gut mischen. Zitronenschale fein dazureiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Füllung mindestens 1 Stunde kühl stellen. 2. Teig: Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Klarsichtfolie einpacken und mindestens 30 Minuten kühl stellen. 3. Teig auf wenig Mehl circa 2 mm dünn auswallen. In 4 cm grosse Quadrate schneiden. Wenig Füllung in die eine Ecke der Quadrate geben, dabei einen Rand frei lassen. Ränder mit wenig Wasser bepinseln. Teigspitzen übereinanderlegen, sodass ein Dreieck entsteht. Ränder gut zusammendrücken. Die Spitzen an den Enden des Falts zu einem Ringlein zusammennehmen und gut aneinanderdrücken. Bouillon aufkochen. Cappeletti beigeben und circa 4 Minuten ziehen lassen. In der Suppe servieren.

Kindern macht es besonders Spass, eine Pizza

Die Verniedlichungsform «-etti» verrät den Bestimmungsort: Die Hütchen – Cappelletti – gehören in die Bouillon. Sie sind eine typische Vorspeise für ein Sonntagsessen. Die doppelt so grosse Variante hingegen, die Cappellacci, werden wie Ravioli gegessen. Eine Spezialität der Region sind Cappellacci di zucca mit Kürbis.

 Zubereitung ca. 20 Minuten + 2 x 12–15 Minuten backen  Pro Person ca. 46 g Eiweiss, 41 g Fett, 80 g Kohlenhydrate, 3800 kJ/910 kcal

Anna’s Best Ravioli ricotta e spinaci, 3 x 200 g, Fr. 9.40 statt Fr. 13.50 Aktionspreis gültig vom 7. bis 13. 8.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

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Wichtig für das Gelingen einer Pizza ist, dass man den Teig eher sparsam mit Tomatensugo bestreicht, damit der Boden knusprig wird. Optimal für Pizzas sind spezielle Pizza- oder Wähenbleche mit Löchern, die den Dampf entweichen lassen. So wird der Teig besonders «crispy».

zu belegen.

Pizza Prosciutto

Ergibt 4 Pizzas

3 Mozzarella à 150 g, 160 g Schinken, 800 g Pizzateig, Mehl zum Auswallen, 2 dl Tomatensauce, 1 Zweig Basilikum, Olivenöl zum Beträufeln, nach Belieben

heizen. Teig vierteln und portionsweise auf wenig Mehl zu dünnen Rondellen auswallen. Auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Tomatensauce mit einem Löffel gleichmässig auf die Rondelle streichen. Pizzas mit Mozzarella und Schinken belegen.

1. Mozzarella in Scheiben, Schinken in Stücke schneiden. Backofen auf 230 °C Umluft vor-

Armando de Angelis Tagliolini, 250 g, Fr. 3.50

2. Je 2 Pizzas auf einmal 12–15 Minuten backen. Zum Servieren mit Basilikumblättern belegen und mit Öl beträufeln.

20fache Cumulus-

Agnesi Bolognese Sauce, 400 ml, Fr. 2.70 statt Fr. 3.40

Galbani Mozzarella, 3 x 150 g, Fr. 4.55 statt Fr. 5.40

Finizza Prosciutto, 3 x 330 g, Fr. 7.20 statt Fr. 14.40

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Aktionspreis gültig vom 7. bis 13. 8.

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SCHAUFENSTER 40 |

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FOOD

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Randenaufstrich für circa Fr. 4.40

Ergibt 8–10 Portionen auf Ruchbrot oder Baguette ■ 1 gekochte und geschälte Rande à 150 g fein reiben. Circa Fr. 0.70 ■ Mit 200 g Doppelrahmfrischkäse und 3 Teelöffeln Meerrettichcreme verrühren. Circa Fr. 3.40 ■ Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 0.30 Tipp: Sie können auch frischen Meerrettich oder Wasabi verwenden. Beides aber sehr vorsichtig dosieren, da es deutlich schärfer ist.

Randen, Meerrettich, Frischkäse: eine feine Kombination für einen Aufstrich.

Kleine Alltagsfreuden

Praktisch für unterwegs Vanilla Drops sind mundgerechte Vanilleeispralinen mit einem Überzug aus Milchschokolade und Reiscrispies. Sie lassen sich bequem mit dem Finger schnabulieren und schmelzen nicht so schnell dahin. Vanilla Drops, 60 ml, Fr. 1.90*

Klassiker neu entdeckt Café Musica ist eine Mischung aus 14 assortierten Gebäcken mit und ohne Schokolade. Fünf davon wurden jetzt durch neue Kreationen ausgetauscht. Eine Schachtel enthält zwei Frischepackungen zu je 250 Gramm. Café Musica, 500 g, Fr. 6.50*

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Exzellent

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Die Excellence-Joghurts sind fast schon ein kleines Dessert. Da wundert es nicht, dass die Sorte Truffes die beliebteste ist. Für Excellence Gold ist die feine Truffemasse bereits ins Joghurt eingerührt. Unterlegt ist das Ganze mit einer Himbeer-Fruchtmasse. Excellence Joghurt Gold Himbeere, 150 g, Fr. 1.10


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Mozzarella Galbani im 3er-Pack 15% günst iger 3 x 150 g

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Alle Grande Caffè im 3er-Pack 20% günst iger z.B. Espresso, 3 x 150 ml

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Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% günst iger z.B. Cafino, Beutel, 550 g

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Gesamtes Tangan Sortiment 20% günst iger z.B. N° 42 Aluminiumfolie, 30 m x 29 cm Gültig bis 20.8.

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SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.8. BIS 13.8.2012, SOLANGE VORRAT

FRÜCHTE & GEMÜSE Solinda Mini Wassermelone, Italien, pro Stück 2.30 Trauben Vittoria, Italien, per kg 2.20 Rispentomaten, Schweiz, per kg 2.90 Anna’s Best Monatssalat, im Beutel à 200 g 3.– statt 3.75 20% Mais im Duo-Pack, mit kleinen Gabeln, per kg 5.45 statt 7.80 30%

Alle Doraden, z.B. Doraden ganz, Zucht aus Griechenland, per 100 g 2.– statt 2.50 20%

Aprikosen für Konfitüre, Wallis, Schachtel à 2,5 kg 9.90 statt 14.90 33%

Eglifilets, frisch, aus Polen, per 100 g 3.90 statt 4.90 20%

Melonen Lusitanien weiss, Portugal, pro Stück 5.95 statt 8.50 30% Erdbeeren, Schweiz, pro Schale à 250 g 2.60 statt 3.80 30% Himbeeren, Schweiz, Schale à 250 g 4.50 statt 5.50

Alle Citterio CharcuterieProdukte in Selbstbedienung 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Tiroler Cake, Financier-Cake oder Cake Abricot 20%

Mozzarella Galbani im 3er-Pack 15%

Alle San Pellegrino im 6er-Pack, z.B. San Pellegrino, 6 x 1,5 Liter 4.– statt 6.– 33%

BLUMEN & PFLANZEN Sonnenblumenstrauss und Gladiolen, «Aus der Region.» 9.80 statt 12.80

PUNKTE

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Anna’s Best Ravioli im 3er-Pack 30%

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Cornatur im Duo-Pack 20%

Phalaenopsis Orchidee 2 Stiele, im 12-cm-Topf 14.70 statt 24.50 40%

Rippli geräuchert, Schweiz, per 100 g 2.– statt 2.50 20%

Alle Armando de Angelis Teigwaren

M-Classic Family Pizza Margherita, 900 g 9.90 NEU **

Italienstrauss Fiona, pro Strauss 12.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Agnesi Saucen, z.B. Agnesi Sugo Basilico, 400 g 2.15 statt 2.70 20%

Schokolade-Kaffeebohnen, 90 g 2.70

20x PUNKTE

Baci in Gross- und Mehrfachpackung, z.B. Baci Dose, 250 g 5.90 statt 8.50

Focaccia Tomaten im Duo-Pack, 2 x 375 g 8.25 statt 11.80 30% Anna’s Best Orangensaft, Flasche à 2 Liter 6.– statt 7.60 20%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Matzinger Sortiment 20%

Calgon Profitpack, z.B. Pulver, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 Exelia Californian Dream, Weichspülbalsam für die Wäsche, 1 Liter 6.50 NEU **

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Handymatic Supreme im DuoPack oder XXL-Packungen 30% Gesamtes Migros Plus Sortiment 15% ** Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 30% ** M-Classic Gel Extra Strong, 150 ml 4.30 NEU **

20x PUNKTE

Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis 3 für 2 ** Linsoft Kosmetik-, Taschenund Feuchttücher in Mehrfachpackungen 20%

Alle Titan Bratpfannen 50% Gesamtes Tangan Sortiment 20%

M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 6er-Pack 20%

Alle Energizer Hörgerätebatterien 50% **

M-Classic Silberzwiebeln, Gewürzgurken, Cornichons und Maiskölbchen, z.B. M-Classic Silberzwiebeln, 20x 190 g 1.10 NEU **

Herren Sportsocken «Coolmax» im 3er-Pack 9.80

PUNKTE

Alle Frey Les Délices und Les Adorables Tafelschokoladen beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger

Tortillaswraps, z.B. Poulet/ Avocado, Packung à 165 g 3.90 statt 5.– 20%

pH-Balance im Duo-Pack, z.B. Duschgel, 2 x 250 ml 6.45 statt 7.60

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Hibiskus, im 12-cm-Topf 6.90 statt 8.90

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PUNKTE

Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 1,5 Liter 8 für 6

Caprice des Dieux, Frankreich, Packung à 2 x 200 g 5.75 statt 7.20

Original-Pizza im Duo-Pack, z.B. Pizza 4 stagioni, 2 x 420 g 10.90 statt 15.60 30%

Elan in 3-Liter-Flaschen oder im Super Sparpack 50%

Grana Padano gerieben im 3er-Pack 30%

Don Pollo Pouletschnitzel, mariniert, tiefgekühlt, 1 kg 20%

Coppa Ferrarini, geschnitten, Italien, per 100 g 3.60 statt 4.50 20%

Tradition Cremisso oder Tradition Nusshörnli im 3er-Pack 20%

20x

Gruyère Cave d’Or, Packung ca. 250 g, Schweiz, per 100 g 2.10 statt 2.60

Tiramisù Scheiben, Packung à 2 Stück 2.30 statt 2.90 20%

Schlafsack Ultralight 600 41.90 statt 69.90 **

Blévita Hafer-Honig mit Beta-Glucan, 6 Portionen, 216 g 3.90 NEU **

Chrysantheme Indicum, im 12-cm-Topf 3.50 statt 4.50

Cipollata mit Speck, TerraSuisse, 6 Stück, Schweiz, Schale à 260 g 3.80 statt 5.50 30%

PUNKTE

Alle Bifidus Joghurts 20%

Optigal Poulet ganz, Schweiz, 2 Stück, per kg 30%

Lammhuft, frisch, importiert, per 100 g 3.15 statt 4.– 20%

10x

20x

Lys, «Aus der Region.», Bund à 5 Stück 8.50

Schweinkoteletts, 8 Stück, frisch, Schweiz, per 100 g 1.35 statt 2.– 30% In der Selbstbedienung

Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20%

ChocMidor Coco, 100 g 2.90 NEU **

Irish Beef Trockenfleisch, geschnitten, Irland, per 100 g 6.10 statt 7.20 15%

Rindsvoressen, frisch, Schweiz, 100 g 2.05 statt 2.60 20%

Granatapfel Kapseln, Bio, oder Vitamin C Kapseln, Bio, z.B. Granatapfel Kapseln, Bio, 60 Stück 10.50 NEU ** 20x

Alle Créa d’Or Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger

Bohnen, «Aus der Region.», Seeland, Beutel à 1 kg 5.80 statt 7.20

Rapelli Hinterschinken Puccini, aha!, geschnitten, Schweiz, per 100 g 30%

Farmer Junior Getreidestängel, Bio, im Duo-Pack, 2 x 138 g 6.– statt 7.60

Miesmuscheln Zucht, Frankreich, Schale à 1,5 kg 13.20 statt 16.50 20%

Eierschwämme, Litauen, Körbli à 500 g 8.90 statt 12.–

Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 50%

Cake Tiramisù, Stück à 285 g 5.50 statt 6.90 20%

Alle Agnesi und Garofalo Teigwaren beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger

Gesamtes Delizio KapselSortiment, z.B. Delizio Crema, 12 Kapseln **

Alle Grande Caffè im 3er-Pack 20%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Alle J. Banks Snacks und Frühlingsrollen, tiefgekühlt 20%

Alle Ponti und Giacobazzi Essige 20%

Crevetten Tail-on, Thailand, Packung à 500 g 16.– statt 23.– 30%

Pane Passione mit Oliven, Stück à 380 g 2.80 statt 3.50 20%

Kohlrabi, «Aus der Region.», 4 Stück, Seeland, per kg 2.50

Zweifel Graneo Original oder Mild Chili im Grossbeutel, z.B. Zweifel Graneo Original, 225 g 5.30 statt 6.60

PUNKTE

Atlantik Rauchlachs für Toast im Duo-Pack, Schottland, Packung à 200 g 6.50 statt 9.40 30%

Cornichons, «Aus der Region.», Schweiz, Korb à 500 g 4.50

Kartoffeln Amandine, Schweiz, Tragtasche à 1,5 kg 3.30 statt 4.80 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Pouletplätzli Roma, frisch, Schweiz, per 100 g 2.75 statt 3.50 20% * Entenfilet geräuchert Delpeyrat im Duo-Pack, geschnitten, Frankreich, 2 x 90 g 11.90 statt 15.– 20%

Reine-Claude-Pflaumen, Frankreich, Körbli à 750 g 2.90 statt 4.20 30%

Apéro Haus-Pastete, Schweiz, Stück à 500 g 9.90 statt 19.80 50%

Herren Ringel-Socken im 3er-Pack 9.80 Herren Pique-Socken im 3er-Pack 9.80

Happy Hour Finest Landrauchschinkengipfel oder Gourmet Quiche assortiert, z.B. Landrauchschinken20x gipfel, 336 g 7.50 NEU **

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Finizza Pizza Prosciutto oder Mozzarella im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Finizza Pizza Prosciutto, 3 x 330 g 7.20 statt 14.40 50%

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PUNKTE


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 49

Eglifilets nach Walliser Art Hauptgericht für 4 Personen

Ist der gross genug für den Kochtopf? Markus Vainer von der Valperca S. A. und Sabine Gruber.

Migros Wallis: Eglifilets aus dem Wallis. Bei der Valperca S. A. in Raron schwimmen die Egli im Lötschbergwasser. Biologe Markus Vainer sorgt dafür, dass es den Zuchtfischen gut geht. Das wissen die Migros-Kunden zu schätzen.

Keine Million, dafür ein Siegerrezept

Sabine Gruber hat im Quiz «Die Millionenfalle» von SF 1 falsch gesetzt, dafür hat sie im Migros-Magazin mit ihrem Rezept gewonnen.

N

och nie hat die Schweiz eine sympathischere Verliererin gesehen als Sabine Gruber (48). Die Solothurnerin, die seit 20 Jahren in Zermatt lebt, hat in der TV-Sendung «Die Millionenfalle» am 18. Juni 2012 nicht gewusst, dass es ein Sternbild namens Luftpumpe gibt und mit einem herzhaften Lachen 250 000 Franken

verzockt. Aber kochen kann sie! Gerade richtig, sozusagen als Trostpflaster, hat sie den MigrosKochwettbewerb gewonnen: mit Egli, Safran und Aprikosen aus dem Wallis. Ihr Rezept hat Alpenkoch Klaus Leuenberger fasziniert, und er hat sie gleich zur Siegerin gekürt. Statt vielen Franken gibt es jetzt ein genussvolles Nachtessen im «St. Ge-

org» in Ernen VS. «Noch schöner», sagt Sabine Gruber lachend. Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

Das Gewinnerrezept, Bilder und Infos zu den Produkten unter: www.migrosmagazin.ch/ ausderregion Lesen Sie in zwei Wochen: Yannick Rossy aus Troinex GE kocht Rhubarbe, pommes et Spéculos.

16 getrocknete Aprikosen, 1 dl Portwein, 2 Schalotten, 1 EL Olivenöl, 1,5 dl Orangensaft, 3 EL Essig, z. B. Aprikosenessig, 2 EL Rohrzucker, 1 Lorbeerblatt, Salz, Cayennepfeffer, 1 Bund Kräuter, z. B. Zitronenmelisse und Dill 600 g Eglifilets ohne Haut, ca. 24 Stück, Pfeffer 1. Aprikosen in Würfelchen schneiden und ca. 30 Minuten im Portwein marinieren. 2. Schalotten hacken und im Öl dünsten. Aprikosen samt Portwein beigeben. Mit Orangensaft, Essig, Zucker und Lorbeerblatt bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig eingekocht ist und die Aprikosen weich sind. Sofern nötig noch etwas Wasser dazugeben. Lorbeerblatt entfernen. Aprikosenchutney mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Kräuterblättchen von den Stielen zupfen. Eglifilets mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Kräuterblättchen belegen, einrollen und mit einem Zahnstocher fixieren. Eglifilets im Dampfkörbchen ca. 10 Minuten zugedeckt dämpfen und mit dem Aprikosenchutney servieren. Dazu passt Safranreis. Zubereitung: ca. 50 Minuten + ca. 30 Minuten marinieren Pro Person ca. 28 g Eiweiss, 4 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 1400 kJ/340 kcal


SAISONKÜCHE 50 |

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GIANNI PONTILLO

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Rocker all'italiana

Der Basler Rocksänger Gianni Pontillo liebt Musik, Fussball und gutes Essen. Für das Migros-Magazin kehrt er zu seinen italienischen Ursprüngen zurück und kocht Sepia.

A

ls Achtjähriger sang Gianni Pontillo (33) auf italienischen Hochzeiten Lieder von Eros Ramazzotti, jetzt erobert er mit der Berner Band The Order die europäischen Bühnen. Für uns rockt er in der Küche. «Ich koche gerne. Das habe ich von meiner Mamma, die kocht hervorragend», erzählt er. Gianni Pontillo ist ein Secondo, aufgewachsen in Aesch BL. Die Eltern kommen aus Neapel. «Pasta habe ich schon im Schoppen gekriegt», meint er lachend, «darum probiere ich jetzt gerne Neues aus.» Vor allem die asiatische Küche hat es dem Rockmusiker angetan. Bei Sushi, einem feinen Thai Curry oder

Zu Hause kocht, putzt und wäscht er und auf der Bühne singt Gianni Pontillo wie ein kleiner Gott. Schwiegermutter, was willst du mehr?

«Saisonküche»-Köchin Janine Neininger füllt den Tintenfisch und erklärt Gianni Pontillo jeden Schritt.

einer Köstlichkeit aus dem Wok wird er schwach, der starke Mann. Gianni Pontillo stieg 1994 in seine erste Band ein und ist seither als Sänger, Texter und Bandleader in ganz Europa

unterwegs. Seit 2005 singt er bei The Order. Deren neustes Album «1986» – es ist ihr viertes – steht seit Ende Juli in den Plattenläden. Darauf gehts zurück in die 80er-Jahre, es wird richtig cooler und energischer Hard Rock der alten Schule gespielt. Daneben ist der nimmermüde Gianni Pontillo momentan mit «Slädu & Friends» auf Tour. Wenn der Rocksänger nicht auf der Bühne steht, führt er ein stinknormales Leben. «Ich wasche, koche und putze selber. Und wenn ich eingeladen bin, dann bringe ich auch einen selbst gemachten Schoggikuchen mit.» Ein Normalo. Fast, denn nicht jeder wird von Gotthard zum Vorsingen eingeladen.

Der Tintenfisch muss ganz frisch sein. Glänzende Haut und ein neutraler Geruch sind die wichtigsten Frischemerkmale. Sepien können höchstens zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden. Das Kauwerkzeug sorgfältig entfernen. Sepien mit der BrotKräutermischung füllen und mit Zahnstochern verschliessen.


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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

saisonküche

gianni pontillo | 51

Aufgetischt ■ Was haben sie auf Vorrat? Eier, Mozzarella, Pasta und tomaten. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Zwei bis drei Mal. Je nachdem, wie viel ich unterwegs bin. ■ kochen ist für sie … ... pure Leidenschaft, genuss, unverzichtbar. ■ Was würden sie nie essen? ungeziefer und solche sachen. Ansonsten ziemlich alles. ■ Mit wem würden sie gern mal essen gehen? Ich würde gerne Nicole Kidman ausführen. Diese Frau fasziniert mich einfach!


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

Die Tessiner Band wählte aus mehreren hundert Bewerbern sechs Sänger aus, um den 2010 verstorbenen Steve Lee zu ersetzen. Gianni Pontillo gehörte zu diesem Sextett. Zum Glück für The Order machte ein anderer das Rennen. Apropos Rennen, langsam sollte es in der Küche mal losgehen, sonst gibts die Sepia, den Tintenfisch, erst am nächsten Tag zum Zmorge und nicht jetzt zum Znacht. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger zeigt, wie man das Meerestier richtig schneidet, damit die Füllung Platz findet: «Die Sepia ist meist kleiner als ein Kalmar, ihr Körper ist aber dicker. Die Tentakel und der Tintensack sind auch essbar. Ähnlich wie bei Fisch ist auch bei der Sepia ein eher neutraler Geruch ein wichtiges Frischemerkmal. Und ganz wichtig, die Haut sollte glänzen.»

Früher kickte Gianni Pontillo mit Alex Frei und Marco Streller Während der Tintenfisch im Ofen gart, legt Gianni Pontillo Musik auf. «Ich mag Deep Purple, The Doors, Guns N’Roses oder guten Jazz.» Und was macht ein Rocker in der Freizeit? Gianni Pontillo wirkt amüsiert ob der Frage von Köchin Janine Neininger. «Na, was wohl ... Sex, Drugs und Rock ’n’ Roll!» Oder doch eher Fitness und Rock ’n’ Roll? Zwei bis drei Mal pro Woche stählt der Baselbieter seine Muskeln im Fitnessstudio. «Ich will auf der Bühne ja auch optisch eine gute Figur machen.» Neben der Musik gibts noch eine weitere Leidenschaft des Secondos: Fussball. «Als Junior habe ich beim FC Aesch zusammen mit Alex Frei Fussball gespielt. Später auch mit Huggel und Streller. Mein Herz schlägt aber nicht für Basel, sondern für Napoli.» Live kann man The Order am 24. August in der Galery in Pratteln BL sehen. Und wer weiss, vielleicht überrascht Gianni seine Bandkollegen nach dem Konzert mit einer gefüllten Sepia. Jetzt, wo er weiss, wie man sie kocht. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Marco Aste

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GIANNI PONTILLO | 53

ZUTATEN 8 Sepien à ca. 100 g Zahnstocher 400 g Cherrytomaten 400 g gemischtes Gemüse, z. B. Peperoni, Zucchetti 4 EL Olivenöl 1,5 dl Weisswein Salz, Pfeffer Füllung: 150 g Weissbrot 2 rote Zwiebeln 2 Bund Basilikum 2 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen 1 Bio-Zitrone Salz, Pfeffer Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung: ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten garen Pro Person ca. 33 g Eiweiss, 17 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/440 kcal

Gefüllte Sepia mit Gemüse ZUBEREITUNG 1. Für die Füllung vom Brot die Rinde wegschneiden. Brot in Würfelchen schneiden. Zwiebeln und Basilikum hacken. Beides im Öl andünsten. Knoblauch dazupressen. Zitronenschale dazureiben. Brot beigeben. Zitrone auspressen. Füllung mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Sepien kalt abspülen, trocken tupfen. Kopf herausziehen. Kauwerkzeuge, Kopf und transparente Rückenpanzer oberhalb der Fangarme entfernen. Sepien mit einem Messer rautenartig einschneiden (nicht durchschneiden), sodass ein Gittermuster entsteht. Sepien mit der Füllung füllen und unten mit Zahnstocher verschliessen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Tomaten halbieren. Gemüse in Scheiben schneiden. Alles mit 3 EL Öl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Gratinform geben. Wein dazugiessen. Sepien und Fangarme in die Form legen. Mit restlichem Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte circa 30 Minuten garen.

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IHRE REGION 56 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

NEWS

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Geschmack

Fleischkenner Antonio Sgro weiht die Kunden per Degustation ein in die erklärt, warum man eine Mortadella mit den Augen verschlingen sollte:

Antonio Sgro liebt es, die Werte der besten italienischen Gastronomie zu teilen und weiterzugeben.

Bilder: Pierre-William Henry, www.shutterstock.com

Lebensweg eines Romantikers Als Kind spielte er oft im Fleischfachgeschäft seiner Eltern. Am Familientisch gab es gesundes Essen, seine Mutter war eine hervorragende Köchin. Antonio Sgro entdeckte bereits als neugieriges Kind den Beruf des Metzgers für sich. Keine Entscheidung, keine Pflicht – und auch kein Zufall: «Ich bin Metzger wie mein Vater. Diese Leidenschaft habe ich von ihm», fasst er kurz und bündig zusammen. Antonio Sgro, der aus Süditalien stammt, war 15, als er in Como am anderen Ende des Landes ankam, um in den darauffolgenden Jahren in mehreren Metzgereien zu arbeiten. Den Start seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Ferrarini hat er allerdings dem Parmesan zu verdanken (der edelsten Sorte, dem Parmigiano Reggiano, einer weiteren Spezialität des Unternehmens), den er auf einer Messe zur Verkostung anbot. Antonio Sgro hat die Nachmittage in Catanzaro nicht vergessen, wo er seiner Leidenschaft für Geschmack nachging. Auch ein Gespür für Service und Respekt gehören zu seiner fröhlichen, eleganten Persönlichkeit. «Ich glaube, ich bin einer der letzten Romantiker», verrät er. «Ich liebe es, unter Leuten zu sein, die Produkte zu erklären und bei der Degustation kleine Geheimnisse zu verraten. Ich mag Dinge, die hergestellt werden wie damals, mit Sorgfalt und Hingabe.»

Die köstlichen Ferrarini-Produkte, hier der ParmaSchinken am Knochen, laden zu einer kulinarischen Reise ein.

Links: Der Stand mit den FerrariniProdukten weckt das Fernweh.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 57

der Emilia-Romagna

Geheimnisse der echten Salami und der idealen Reifedauer eines Parmaschinkens und Das Traditionsunternehmen Ferrarini ist zu Gast in der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg.

V

orweg gesagt: Keine italienische Provinz kann von sich behaupten, die einzig wahre Salami herzustellen. Jede hat ihr eigenes Rezept. Und die Provinz Brianza, in der die FerrariniGruppe eine Produktionsstätte besitzt, profitiert von einem besonders günstigen Mikroklima für diese Spezialität. Die ideale Reifedauer für einen Parmaschinken liegt zwischen 18 und 24 Monaten. Das Aussehen einer Mortadella verrät, ob sie richtig gegart wurde. Ihre Zutaten – mageres Fleisch, Speck, Pfeffer, Pistazien – dürfen sich nicht aus der Scheibe lösen. Aber: «Letztendlich entscheidet meistens der Gaumen», erklärt der Metzger und Fleischkenner Antonio Sgro. Am Stand der FerrariniProdukte in der Migros verteilt er diese Spezialitäten, so wird eine Degustation zu einer echten kulinarischen Reise. Und die beginnt in Rivaltella. Herr Sgro, beschreiben Sie uns die Kulisse Ihres Standes.

Wir befinden uns am Fusse von Hügeln, im Süden von Reggio Emilia, in der EmiliaRomagna, die auch als Food Valley Italiens bezeichnet wird. Sitz von Ferrarini ist eine historische Villa aus dem

18. Jahrhundert, inmitten der Natur.

Über den Parmaschinken

Ist das die Villa, die auch auf dem Logo der Produkte zu sehen ist?

Ja, sie steht für die tiefe Verbindung zwischen dem Unternehmen und dem ländlichen Ursprung sowie den kulinarischen Traditionen. Sie steht ausserdem für unser kontinuierliches Streben nach einem Gleichgewicht zwischen Tradition und Innovation, für Authentizität und für die ganze Philosophie des Unternehmens. Heisst das, dass Sie bei der Migros eine Art Botschafter des kulinarischen Italiens sind?

Botschafter ist ein grosses Wort. Ich versuche in erster Linie, diese Werte der besten italienischen GastronomieTradition weiterzugeben. Ferrarini spielt dabei sicherlich eine Hauptrolle, und ich bin stolz darauf, das Unternehmen zu vertreten. Was sollte ich als Erstes kosten?

Der 24 Monate gereifte Parmaschinken am Knochen und die Salami Culatello liegen mir besonders am Herzen. Wenn ein Kunde eine Scheibe von meinem Parmaschinken oder meiner Salami kostet, ist es, als wäre er zu Gast bei mir zu Hause. Interview: Lili Marchand

«Ich möchte die Werte der italienischen Gastronomie weitergeben.»

Die Geschichte des Parmaschinkens geht 2000 Jahre zurück. Nach 18 oder 24 Monaten Reifung entfaltet er seinen Geschmack am besten. Je älter er ist, desto salziger schmeckt er. Aus jüngeren (12 Monate) oder kleineren Schinken werden Tuiles hergestellt, die köstlich zu Melone schmecken. Degustation im Marin Centre vom 7. bis 11. August: Frisch geschnitten: Rohschinken Riserva Emiliana, Parma-Salami, Salami Culatello, Coppa de Parma, Mortadella Emiliana. Geschnitten, fertig verpackt: Rohschinken Riserva Emiliana, Parmaschinken 24 Monate DOP* am Knochen, Tiroler Rohschinken, Mortadella Emiliana, Coppa de Parma, Parmasalami, Salami Ventriciana piccante, Salami Nostrano Emilia, Salami Milano. * DOP steht für Denominazione di origina protetta. Gleichwertig unserer Herkunftsbezeichnungen AOC. 100-prozentiges Naturprodukt, vollständige Rückverfolgbarkeit, ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch

Im Marin Centre können sich die Kunden auf eine feine Degustation freuen.


IHRE REGION 58 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Schulanfang rückt näher In wenigen Tagen gehen die Kinder wieder zur Schule, den Kopf voller Urlaubserinnerungen und Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Klassenkameraden. Endlich dürfen sie die neuen Schultaschen und Stifte ausprobieren. In den Migros-Filialen gibt es alles, was man für einen gelungenen Schulanfang braucht: Buntstifte, Füller, Schultaschen, Papier, Kinderschürzen, Hefte, Lineale, Radiergummis und sonstiges Schulmaterial. Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr!

In der Migros gibt es alles für einen gelungenen Schulstart.

Tickets zu gewinnen

20 Karten für das Sinfoniekonzert vom 1. September um 20 Uhr im Schlosshof mit Werken von Dvořák und Beethoven gibt es zu gewinnen. Einfach die Frage «Welche Operette wird dieses Jahr am Murten Classics Festival gespielt?» beantworten und mit Ihren persönlichen Angaben und Telefonnummer an info@murtenclassics.ch zu schicken. Abgabetermin: 7. August 2012, 21 Uhr. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Der Tanz ist das Thema der heurigen Ausgabe. Im Bild der Cembalist Vital Julian Frey.

Im Zeichen des Tanzes

S

eit 24 Jahren finden im malerischen Städtchen Murten die dem klassischen Konzertrepertoire gewidmeten Sommerfestspiele Murten Classics statt. Das vielseitige Programm, das Kenner der klassischen Musik und Liebhaber in gleichem Masse anspricht, begeistert jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die unvergessliche Momente im Schlosshof vor einem herrlichen Panorama geniessen.

«La Danse» ist das Thema des diesjährigen Festivals, das sich wie ein roter Faden mit über 30 Konzerten mit internationalen und nationalen Stars durch das ganze Festival zieht. Die Entwicklung und Verschiedenartigkeit der Tanzstile, angefangen bei den barocken Formen in Bachs Suiten über Dvoˇráks «Dumký», Borodins «Polowetzer Tänze» oder Tschaikowskys «Pas de Deux» bis hin zu amerika-

nischem Break Dance werden aufgezeigt. Man darf den zackigen Rhythmen in Paganinis «Capricci» schrittweise folgen oder ins tiefe Rot von Flamenco oder Tango eintauchen. Zum Schluss wird fürs Finale das Parkett der «Csárdásfürstin» überlassen. Text: RP

Programm und Infos: www.murtenclassics.ch

Bilder: LDD, www.shutterstock.com

Die Sommerfestspiele Murten Classics finden vom 12. August bis 2. September statt und begeistern mit einem vielseitigen Programm.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

MIX | 61

Aufgaben drinnen machen

Zwei Drittel der Aargauer Primarschülerinnen und -schüler machen ihre Hausaufgaben am liebsten im Wohnzimmer. Auch im Sommer. Das ergab eine Lehrerumfrage. Gut so, sagen Experten.

N

och eine Woche, dann beginnt in vielen Kantonen wieder die Schule – und damit das Hausaufgabenmachen. Aber wo lösen Kinder am liebsten ihre Aufgaben und vor allem: An welchem Ort ist es am sinnvollsten? Eine Lehrerumfrage bei zwei Aargauer Klassen ergab, dass zwei Drittel der Primarschüler ihre Hausaufgaben im Wohnzimmer machen. Begründung: «Weil da die Eltern in der Nähe sind.» Etwas, das Sandra Heimgartner-Moroni (30) aus Niederwangen bei Bern, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule FHNW mit Spezialgebiet Hausaufgaben, als sehr wichtig erachtet: «Während des Erledigens der Hausaufgaben sollte unbedingt eine Person anwesend sein, an die sich die Kinder bei Fragen wenden können.» Das erfordert allerdings auch von den Eltern Disziplin. Studien haben gezeigt, dass Elternhilfe bei den Hausaufgaben nicht immer hilft. «Eine ungeeignete elterliche Unterstützung wirkt sich sogar negativ auf die Schulleistungen des Kindes aus», sagt die Spezialistin. Eltern sollten zwar bei Fragen Hinweise geben, mit denen das Kind selbständig weiterarbeiten kann, aber auf keinen Fall vorschnell die Lösung präsentieren. Erstaunlich: Trotz des schönen Wetters möchten nur 25 Prozent der Primarschüler ihre Hausaufgaben gerne auf

Beim Lösen der Hausaufgaben sollten die Eltern in der Nähe sein, um allfällige Fragen zu beantworten.

dem Balkon machen. Gut so, denn den Balkon schätzt Heimgartner-Moroni als keinen guten Ort ein. «Wichtig ist», so die Dozentin, «dass die Kinder über einen ruhigen und festen Arbeitsplatz mit genügend Licht verfügen, an dem sie sich wohlfühlen.» Ruhig ist es auf dem Balkon meistens nicht. Ganz schlecht ist übrigens das morgendliche Lösen der

Hausaufgaben im Schulbus oder auf dem Pausenplatz: «Diese Hausaufgaben schützen eher vor Bestrafung, als dass sie lernorientiert sind.» Text: Thomas Vogel

www.facebook.com/MigrosMagazin Wo erledigt Ihr Kind am liebsten seine Hausaufgaben? Die Umfrage.

IT'S A WILD WORLD

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

Noch mehr Direktflüge zur Partyinsel Ibiza

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Die deutsche Billigfluggesellschaft Air Berlin fliegt ab Mai 2013 fünf- statt viermal wöchentlich ab Zürich nach Ibiza, ab Basel jeweils donnerstags und sonntags. Preiswerter ist oft Easyjet mit Flügen ab Basel oder Genf. ■ Die besten Hoteladressen: Junggebliebene wählen das Hostal Parque mitten in Ibiza-Stadt. Gönnen Sie sich dort ein Atico-Zimmer im obersten Stock (ab 120 Euro)! Partygänger fühlen sich im Ushuaïa Beach Hotel an der sehr touristischen Playa d’en Bossa wohl. Dort können Hotelgäste ab sofort per Fingerabdruck zahlen – weltweit

eine Premiere. Das «Ushuaïa» ist auch Veranstalter von Partys, die auf der ganzen Insel bekannt sind. Ruhesuchende und Romantiker übernachten in der Hacienda Na Xamena. Sie befindet sich abgelegen im Norden der Insel, 180 Meter über dem Meer, und ist umgeben von unberührter Natur. Grösster Nachteil der Fünf-Sterne-Anlage: Der Preis beginnt bei 240 Euro pro Zimmer. ■ Die schönsten Buchten: Es lohnt sich, die vielen verträumten Buchten auf der Baleareninsel mit einem Mietwagen zu erkunden. Besonders einladend ist im Norden die Bucht Cala Xarraca (Bild) mit

ihrem kristallklaren Wasser, im Westen die Cala Salada, im Süden die Cala Jondal beim bekannten Blue Marlin Beach Club. ■ Die besten Tapas gibt es im Restaurant La Bodega (Tel. +34 971 19 27 40) im Schatten der Stadtmauer und unterhalb der «Rampa», die zur Burg hochführt.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

Auch Männer fühlen sich sexuell belästigt («20 Minuten» vom 23. Juli).

5 FRAGEN

«Man muss sich wehren» Jede dritte Frau und jeder zehnte Mann wurden am Arbeitsplatz schon sexuell belästigt. Das zeigt eine Studie der Universität Lausanne. Urs Burgunder von HR Swiss glaubt an eine grosse Dunkelziffer.

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Urs Burgunder, eine Studie der Universität Lausanne zeigt,dass sich jederzehnte Mann in der Deutschschweiz sexuell belästigt fühlt. Überrascht Sie diese hohe Zahl?

Ich bin jetzt mehrere Jahrzehnte im HR-Bereich tätig und hatte noch nie mit einem solchen Fall zu tun. Urs Burgunder (59) ist Präsident von HR Swiss, der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management, und Personaldirektor bei Kelly Services (Schweiz) AG.

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Die Resultate einer Universitätsstudie sollten eigentlich seriös sein.

Das würde ich nie in Abrede stellen. Allerdings spielt es eine grosse Rolle, wie eine Studie durchgeführt wird. Bei anonymen Befragungen sind die Personen, in diesem Fall die Männer, noch schnell einmal bereit, etwas zu bejahen. Bei der Personalabteilung landen solche Vorfälle dann aber nicht oder nur in seltenen Fällen.

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Vielleicht auch, weil sich Männer durch eine Anmache gebauchpinselt fühlen?

In einer ersten Phase reagiert ein Mann im Gegensatz zu einer Frau eher noch positiv. Erst in einer zweiten Phase wird es dann auch dem Mann lästig. Das hängt aber davon ab, ob die Anmache von einem Mann oder einer Frau ausgeht und wieweit es geht. Ob es mit dauernden SMS oder Besuchen zu Hause das betriebliche Verhältnis übersteigt. Und schliesslich stellt sich die Frage, ob es sich um sexuelle Belästigung oder eher um Stalking handelt.

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MIX | 63

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Regenwasser nutzen, das spart Kosten Ob über oder unter dem Boden – für Gartenbesitzer lohnt sich die Installation einer Regenwassertonne immer. Regenwasser enthält weniger Kalk und ist wärmer als Leitungswasser. Pflanzen mögen das. Das Wasser, das auf die Dachfläche herunter regnet, wird sinnvoll genutzt und belastet die Kanalisation weniger. Zudem reduzieren sich die Trinkwassergebühren. Je nach Gebäude rechnet sich sogar die Installation einer Regenwassernutzung für den ganzen Haushalt, denn Duschen, Waschen oder WC-Spülen lässt sich auch mit Regenwasser bestens. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps Anzeige

Was kann man als Belästigter tun?

Auf alle Fälle sollte man sich wehren und mit dem Belästiger das Gespräch suchen. Der Person klar sagen, das will ich nicht, das stört mich. Wenn das nichts nützt, bleibt nur der Weg zur Personalabteilung, um da um Hilfe zu fragen. Denn gemäss einem Entscheid des Bundesgerichts sollte es in jedem Betrieb eine interne Richtlinie geben, wie man vorgehen und an wen man sich wenden sollte. Aber natürlich ist eine sexuelle Belästigung etwas sehr Persönliches. Ich bin überzeugt, dass es eine grosse Dunkelziffer gibt und manche lieber den Arbeitsplatz wechseln, statt sich zu wehren.

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Gibt es Branchen, in denen sexuelle Belästigungen besonders häufig auftreten?

Sexuelle Belästigung ist nicht nur an bestimmte Branchen gebunden, sondern viel mehr vom Mann-Frau-Mix abhängig. Ob Bank, Versicherung oder IT-Betrieb spielt keine Rolle: In einem geschlechtlich durchmischten Büro, in dem man eng zusammenarbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit einer Belästigung bedeutend grösser als auf einer Baustelle. Zusätzlich trägt man im Büro eher lockere Kleidung, was das Ganze fördern kann. Interview: Thomas Vogel Den ganzen «20-Minuten-Beitrag» lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Familien-Hits

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

NEUE SERIE

Schöne skurrile Schweiz

Rekorde, Weltbewegendes, Liebenswertes, Skurriles: Unser Land steckt voller Überraschungen. Im Migros-Magazin lernen Sie ab sofort jede Woche etwas Neues über die Schweiz.

W

elche Schweizer Erfindungen haben die Welt verändert? Was gibt es nur in der Schweiz? Wo findet man die sonnigsten, wo die regenreichsten Orte, wo die spektakulärsten Wasserfälle? Wie heissen die herausra-

Die Schweiz in Listen: Aha-Erlebnisse à discrétion.

gendsten Frauen unseres Landes, die ältesten TV-Sendungen? Welches sind die innovativsten Bierideen, welches die gefährlichsten Nebenbeschäftigungen der Schweiz? Diese und mehr als 2000 andere Fakten zu verschiedensten Lebensbereichen und Sachgebieten präsentiert das Buch «Die Schweiz in Listen» von Hannes Bertschi. Das Migros-Magazin serviert ab dieser Ausgabe jede Woche einen Leckerbissen daraus. Für Aha-Erlebnisse, zum Auffrischen des Wissens oder einfach, um sich zu amüsieren. Die Schweiz in Listen 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz, Hannes Bertschi, 308 S., Faro Verlag, Fr. 29.90, ISBN 978-3-03781-039-2, www.fona.ch

DIE SCHWEIZ IN LISTEN

Klein und unbedeutend? Von wegen!

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Bunker: Kein Land baut mehr Personenschutzräume. Insgesamt stehen in der Schweiz über 300 000 Bunker, dazu kommen mehr als 5000 öffentliche Schutzanlagen (Stand 2006).

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Eisenbahnnetz: Die Schweiz hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt, insgesamt umfasst es über 5000 Kilometer.

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Lebensmittelkonzern: Die 1866 in Vevey gegründete Nestlé S. A. ist das weltgrösste Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie.

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2

Briefmarke: Das «Basler Dybli», erstmals 1845 erschienen, war die erste, mehrfarbige Briefmarke der Welt. Sie wurde in den drei Farben Schwarz, Blau und Karmin gedruckt.

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3

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Demokratie: In keinem anderen Land der Welt werden die Bürger so oft an die Urne gerufen. Seit der Gründung des Bundesstaates 1848 kamen rund 570 Vorlagen zur Abstimmung.

Illustration: Anna Haas

Schoggi-Hunger: Schweizerinnen und Schweizer essen pro Jahr durchschnittlich 11 Kilogramm Schokolade. Das ist Weltspitze.

Bobbahn: Der Olympia Bob Run St. Moritz Celerina wurde 1904 in Betrieb genommen und ist damit die älteste Bobbahn der Welt – und die älteste noch bestehende Natureispiste der Erde.

Skirennen: Das «Inferno-Rennen» vom Schilthorn nach Lauterbrunnen (erstmals am 29. Januar 1928 durchgeführt) ist das älteste Skirennen der Welt, das bis heute durchgeführt wird.

Verlag: Der Diogenes Verlag, 1952 von Daniel Keel in Zürich gegründet, ist der grösste rein belletristische Verlag Europas. Vermögensverwalterin: Die Schweiz verwaltet rund 2000 Milliarden Dollar an in- und ausländischen Privatvermögen, damit ist sie weiterhin weltweit spitze (etwa 27 Prozent des Weltmarkts).

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MIX | 65

MEIN GARTEN

Im Weitwurf punktet die gemeine Spitzgurke Gartenexpertin Haia Müllers Pflanzen sind rekordverdächtig.

Höher, schneller, weiter: Was die Sportler gegenwärtig an den Olympischen Spielen zeigen, das können auch unsere Pflanzen. Allerdings müsste man die Disziplinen erweitern, denn die grünen Olympioniken halten sich an ihre eigenen Regeln. Der schnellste Kletterer ist der Hopfen. Ab Frühling wächst er pro Woche bis zu einem Meter hoch. Der Kletterer windet sich immer im Uhrzeigersinn und braucht eine Rankhilfe. Im Weitwurf punktet die Spritzgurke. Bis zu zwölf Meter weit schleudert sie ihre Samen. Sie baut in den Samenkapseln so lange Druck auf, bis diese aufbrechen und die Flüssigkeit mit einem dünnen Strahl herausschiesst. Das rund einen Meter hoch wachsende Kürbisgewächs hat sich als Zierpflanze etabliert, ist aber stark giftig. In der Disziplin Selbstverteidigung geht die Berberitze an den Start. Sie ist mit spitzen Dornen bewehrt, Abwarte pflanzen sie deshalb gerne dort, wo sie Kinder und Hunde fernhalten wollen. Die Kratzbürste hat aber auch schöne Seiten, im Frühling schmückt sie sich mit gelben Blüten in kleinen Trauben. Den Höhenwuchsrekord hält der Bambus Phyllostachys vivax. Bei guten Bedingungen schafft er bis zu 25 Zentimeter pro Tag. Insgesamt wird er bei uns rund neun Meter hoch. Da er Ausläufer bildet, braucht es eine Rhizomsperre, um ihn in Schach zu halten. Die schönste Schwimmerin ist die Wasserhyazinthe mit ihren violetten Blüten. Sie hält sich mit luftgefüllten Blattstielen über Wasser. In tropischen Ländern wird sie zur Plage, da sie in nur zwei Wochen die Fläche verdoppelt, die sie abdeckt. Fische und andere Pflanzen haben darunter keine Chance. Mit solchen Athleten würde die Schweiz den olympischen Medaillenspiegel garantiert dominieren.


LEBEN 66 |

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MIX

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Happy End in der Auffangstation

Neben einem verletzten Schwarzspecht wird im Tierpark Goldau ein Nest mit jungen Schwalben abgegeben. Mit viel Geduld bringt Zoo-Doktor Martin Wehrle die Vogelwaisen zum Fressen.

«

Der Jungigel, von dem ich letztes Mal berichtete, hat kräftig an Gewicht zugelegt. Er frisst nun selbständig Katzenfutter, das man Igeln, die eigentlich Insektenfresser sind, vorübergehend als Ersatznahrung anbieten kann. Schwieriger ist die Futterbeschaffung bei Jungvögeln, die reine Insektenfresser sind. Die vier Schwälbchen, die im Tierpark abgegeben wurden, würden täglich unzählige Mücken, Fliegen oder anderes fliegendes Kleingetier verspeisen. Da ich nicht die Zeit habe, den ganzen Tag mit dem Kescher in der Luft nach Fliegen zu fischen, muss ich auf eine Spezialmischung mit viel Protein und Mineralstoffen ausweichen. Die richtige Zusammensetzung ist enorm wichtig, nur so können sich die feinen Knochen und das Gefieder der jungen Schwalben richtig entwickeln. Die zweite Schwierigkeit ist, den Kleinen klarzumachen, dass meine Pinzette etwas Essbares hergibt, genau so wie ein Schwalbenmutterschnabel. Wenn meine Hand mit der Pinzette erscheint, ducken sich die Kleinen ängstlich, statt die Schnäbel aufzusperren. Es ist ein Schutzverhalten der Natur, damit die Jungvögel im Nest keinem Beutegreifer zum Opfer fallen.

Gibt es für den schwer verletzten Schwarzspecht noch Rettung?

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Endlich, nach zwei Tagen, beginnt der erste, der mir immer am vorwitzigsten erschien, den Schnabel aufzusperren, als ich mit der Pinzette erscheine. Nun wird das Füttern um einiges einfacher. Bis zum Abend haben alle vier Schwälbchen entdeckt, dass die Leckerbissen von meiner Pinzette sehr schmackhaft sind. Kaum erscheint meine Hand über der Schwalbennotunterkunft, sehe ich nur noch die offenen gelben Schnäbel, und die Kleinen streiten sich nun schon regelrecht um jeden Futterbrocken. Nun kann ich die jungen Nimmersatte den Tierpflegern zur weiteren Aufzucht

Nach zwei Tagen sperren die Schwälbchen endlich ihre Schnäbel auf. Der verletzte Specht benötigt längere Pflege.

übergeben. Ein weiterer Patient, der in diesen Tagen eingeliefert wird, ist ein verunfallter Schwarzspecht. Er ist wohl in eine Fensterscheibe geflogen und hat sich schwere innere Verletzungen zugezogen und die Schnabelspitze abgebrochen. Vorsichtig nehme ich ihn aus der Kiste, aber ich kann ihn kaum untersuchen, er beginnt sofort nach Luft zu röcheln. An seinen Schnabelrändern erscheint Blut. Ich gebe sofort eine Spritze mit Notfallmedikamenten und will ihn in die Tierbox setzen. Da kann er sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten, und sein Kopf kippt nach vorn. Ich stütze ihn und sage zu meinen Kindern, die neben mir vor Schreck kaum mehr atmen, dass der Specht jetzt

wahrscheinlich gleich sterben werde. Nach einigen bangen Minuten atmet der Vogel doch etwas regelmässiger, und die Lebenskraft kehrt langsam in seinen Körper zurück. Sobald er wieder selbständig sitzen und den Kopf halten kann, bringe ich ihn vorsichtig in einen ruhigen, abgeschirmten Behandlungskäfig. Am nächsten Tag ist sein Zustand viel besser. Er beginnt sogar zu fressen, obschon die durch die Blutung verursachten Atemgeräusche noch deutlich zu hören sind. Jeder Stress muss vermieden werden. Zwei Wochen später sind gleich zwei Meilensteine erreicht: Tierpflegerin Valentina kann die vier jungen Schwalben in die Natur ausfliegen lassen. Und der Specht hat sich so weit erholt, dass er in ein grösseres Rehabilitationsgehege gezügelt werden kann, damit er Flugübungen machen kann. Wir alle freuen uns über die erfolgreiche Pflege dieser fünf Vögel.

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in form

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inmal ist Jean-Claude Loosli (67) mitten im Gespräch eingeschlafen, ein anderes Mal auf einem Ausflugsdampfer, der Reiseleiter hatte gerade mit seinem Vortrag begonnen. Der Rentner schlief im Sitzen, im Stehen und sogar im Gehen ein, tagtäglich. Etwa drei Jahre ging das so, und es wurde immer schlimmer. Woher diese bleierne Müdigkeit kam? Loosli hat lange gerätselt. Bis sein Hausarzt seine Schläfrigkeit richtig deutete und ihn in die Klinik für Schlafmedizin (KSM) in Bad Zurzach AG überwies. Eine Nacht im Schlaflabor brachte Klarheit: Jean-Claude Loosli ist Apnoiker. Anstatt sich nachts zu erholen, wurde sein Schlaf immer wieder durch Atemaussetzer unterbrochen. Bis zu 50 Prozent aller Schweizer schnarchen. Zumindest ab und zu. Und zwar immer dann, wenn die Muskeln im Rachenraum während des Schlafs erschlaffen und der Atem nicht frei fliessen kann. «Gesundheitlich schädlich ist das in der Regel nicht», sagt Christian Neumann, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Leiter der Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach.

betroffene bekommen bis zu zwei minuten lang keine luft Bei einem von zehn Schnarchern liegt jedoch eine Apnoe vor. Bei ihm erschlaffen die Muskeln so stark, dass sie die Luftwege ganz verschliessen. Der Atem stockt, das Gehirn schlägt Alarm (siehe Box). «Gemerkt hat der Betroffene von dem nächtlichen Aussetzer meist nichts», sagt Christian Neumann. Dabei kann das Wechselspiel aus Atemstillstand und Alarmreaktionen des Gehirns auf Dauer lebenswichtige Körperfunktionen empfindlich stören, die Folgen reichen von Herzrhythmusstörungen bis zum Herzinfarkt. Ausserdem erhöhe sich das Risiko, im Schlaf einen plötzlichen Herztod oder Schlaganfall zu erleiden. Etwa 2000 Patienten werden jährlich in der KSM Bad Zurzach behandelt, etwa die Hälfte von ihnen leidet unter einer Apnoe. Im Gespräch und anhand eines Fragebogens klären die Mediziner unter anderem, wie häufig ein Patient schnarcht, in welcher Schlafposition und in welcher Lautstärke.

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Nr. 32, 6. August 2012 | migros-magazin |

Wenn nachts der Atem stockt

Jeder zweite Schweizer schnarcht ab und zu, das ist nicht weiter bedenklich. Aber das rasselnde Geräusch kann auch Anzeichen für eine Krankheit sein: die Schlafapnoe. Betroffene haben in der Nacht regelmässig Atemaussetzer – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen.

Herzrhythmus, Hirnströme, Atmung, Sauerstoffgehalt im Blut: Christian Neumann, Leiter der Klinik für Schlaf­ medizin, wertet die Daten eines Patienten aus, die wäh­ rend der Nacht im Schlaflabor aufgezeichnet wurden.

Bei Jean-Claude Loosli war der Fall eindeutig. Im Juni 2011 verbrachte er eine Nacht im Schlaflabor der KSM. Herzrhythmus, Hirnströme, Atmung, Sauerstoffgehalt im Blut – zahllose Kabel führten von Maschinen zu Looslis Kopf, Brust und Beinen, an deren Enden kleine Sensoren seine Werte messen sollten. Dabei muss nicht jede diagnostizierte Schlafapnoe auch behandelt werden. Eine geringe Zahl an kurzen Atemaussetzern in der Stunde ist ungefährlich, sagen Experten. Erst bei einem Wert von zehn Aussetzern bestehe Handlungsbedarf. Bei Jean-Claude Loosli waren es 118 pro Stunde. «Wie lange hätte es noch gedauert bis zum Herzinfarkt?», sei ihm damals durch den Kopf gegangen. Laut


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leben

Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Was ist eine Schlafapnoe? gut jeder zweite schweizer schnarcht. Erzeugt wird das knatternde, ratternde geräusch in den oberen Atemwegen: Während des schlafs sind im Mund- und rachenraum Muskeln dafür zuständig, die Zunge und den weichen, hinteren teil des gaumens unter spannung zu halten. Die oberen Luftwege bleiben offen, und wir können frei durchatmen. Oft erschlaffen diese Muskeln allerdings im schlaf, sodass der Atem nicht ungehindert fliessen kann. und wir beginnen zu schnarchen. Bei einem von zehn Schnar-

chern erschlaffen die Muskeln so stark, dass sie die Luftwege ganz verschliessen. Der Atem stockt. und Betroffene bekommen bis zu zwei Minuten keine Luft. Experten sprechen dann von der sogenannten obstruktiven Apnoe, einer schlafbezogenen Atemstörung.

Die Folge: Durch den Atemstillstand sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut ab, für einen Moment liegt der Apnoiker ganz still da. Bis der Körper mit Alarm reagiert. Er wacht kurz auf, seine Muskelspannung nimmt im rachenraum wieder zu, und die Atemwege öffnen sich. Mit einem lauten schnarcher holt der Apnoiker Luft. Übrigens: tagsüber fühlen sich Betroffene oft sehr erschöpft und schlafen einfach ein. Denn die nächtlichen Alarmreaktionen des Körpers verhindern einen erholsamen Schlaf.

seiner Ärzte kam nur eine Behandlungsmethode in Frage: Die sogenannte Ventilationstherapie mit dem Continuous Positive Airway Pressure, kurz CPAPGerät, einer Atemmaske, die der Patient nachts über Nase und Mund gestülpt trägt. Auf Jean-Claude Looslis Nachttisch steht seitdem eine Art Kompressor, ein kleiner Kasten, aus dem Luft durch einen Schlauch in die Maske gepresst wird.Der Effekt: Der Druck hält die Atemwege offen,sodass Loosli frei atmen kann.

Die sauerstoffmaske ist für starke apnoiker die grösste Hilfe «Wir halten sehr viel von dieser Methode», betont Christian Neumann. Aber nicht jeder Betroffene wird so behandelt.

Wurde das Schnarchen als ungefährlich eingestuft, ist der Patient meist selbst gefragt: Leidet er an Übergewicht, sollte er abnehmen, denn je mehr Fett in den Muskelzellen vorhanden ist, desto schneller erschlaffen die Muskeln im Rachenraum. Ausserdem helfe es oft, drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr zu rauchen und keinen Alkohol zu trinken. Verstärkt beispielsweise ein weit hinten stehender Unterkiefer das Schnarchen, kann eine Zahnschiene den Unterkiefer vorziehen. Möglichkeiten gebe es einige, und viele helfen auch im Falle einer Apnoe. Christian Neumann: «Trotzdem erzielen wir bei einer starken Apnoe die meisten Erfolge mit der CPAP-Maske.»

Mit der CPAPMaske kann Jean-Claude Loosli ruhig schlafen: Durch einen Schlauch wird Sauerstoff in den Rachen gepumpt. Die Atemwege bleiben offen.

Das kann Jean-Claude Loosli bestätigen. Er verbrachte noch eine Nacht im Schlaflabor, diesmal mit Maske. Statt 118 wurden nur noch drei Atemaussetzer pro Stunde gezählt. «Ausserdem schnarche ich heute kaum noch», erzählt er zufrieden. Stören tue ihn die Maske im Schlaf eigentlich nicht. Jean-Claude Loosli: «Tagsüber fühle ich mich endlich wieder fit und ausgeruht. Das ist die Hauptsache.» Text: Evelin Hartmann Fotos: Tina Steinauer, KSM

Die Risikofaktoren, Symptome und weitere Behandlungsansätze bei Schlafapnoe.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

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«1234» ist fahrlässig

Mit ein paar Tricks generiert man komplizierte Passwörter und merkt sich diese auch. Zusätzliche Hilfe bieten Passwort-Safes, welche die Flut an Passwörtern sicher aufbewahren.

O

b für E-Mail, Facebook, Skype, aber auch für alle Online-Shops, bei der Kinoreservation und beim Installieren von neuer Software: Jedes Mal müssen wir neue, möglichst komplizierte Passwörter generieren. Da entsteht schnell einmal ein unüberschaubarer Passwort-Zoo. Nicht verwunderlich, verwenden viele User aus Bequemlichkeit immer dieselben oder ganz leicht merkbare Codes wie beispielsweise «1234» oder den eigenen Namen. Das ist natürlich höchst fahrlässig. Ein sicheres Passwort sollte einfach zu merken, aber schwierig zu erraten sein. Ein solches lässt sich etwa generieren, indem man einen Satz schreibt, an den man sich erinnern kann. Zum Beispiel: «Im Sommer 2012 machte ich

drei Wochen Ferien am Meer.» Aus den Anfangsbuchstaben und Zahlen stellt man nun folgenden Code her: IS2012mi3WFaM. Kaum jemand kann sich Dutzende solcher Passwörter merken. Um nun nicht den Bildschirmrahmen mit Postit-Zettelchen vollkleben zu müssen, nutzt man besser eine Software. Ein Passwort-Manager oder Passwort-Safe speichert sämtliche Passwörter und bewahrt sie verschlüsselt auf. Die gespeicherten Codes können entweder über die Software oder, je nach Anbieter, auch per SmartphoneApp abgerufen werden. Auf diese Weise muss man sich lediglich ein einziges Passwort merken – das sogenannte Master-Passwort. Texte: Felix Raymann

1

Welches Radio ist Ihr Favorit?

«Virus», weil dieser Sender anders ist. Bringt den neuesten Sound, aber nicht das Mainstreamzeugs.

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

4

Meine Lieblingsserie am TV ist …

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Ihre genialste App?

6

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

«Everything» von Lifehouse, der Soundtrack meiner Traumfrau und mir. «Hangover», da kommen mir vor Lachen die Tränen.

… «Family Guy» — Hirn aus, Chips rein.

Ricardo.ch, da kann ich keine Auktion mehr verpassen.

Mit «Sonic the Hedgehog 3» (Sega). Nach bald 15 Jahren schaffe ich das Game immer noch nicht durch.

7

Meine Lieblingswebsite ist …

… www.youtube.ch, hier findet man zu jedem Thema die schrägsten und lustigsten Videos.

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Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook?

9

Wo holen Sie sich Ihre News?

Mosh, zwei Youtube-Idioten, die alles verarschen. Auf der Webseite von Radio Rottu und beim «Walliser Boten».

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Mein Lieblingsbuch heisst ...

... «Das Playbook» und dessen Taschenbuchversion «Bro code», eine Anleitung, wie man Frauen für sich gewinnt. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


Adventsmusikzauber Reisen zu den schönsten Adventskonzerten!

Reisehit 124

Reisehit 124

Peter Kraus

Salzburger Alpenadvent mit Oesch’s die Dritten

s Salzburg mit den bezaubernden Christkindlmärkten

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29. N

s Pinzgauer Adventssingen mit über 50 Künstler

s Adventsgala mit Oesch’s die Dritten und Michael Hirte s Märchenhafter Weihnachtsmarkt in Zell am See

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Ihr Reiseprogramm: 1. Tag, Donnerstag, 29. November 2012 Fahrt im komfortablen Extrabus vom gewählten Einsteigeort in die Region von Zell am See, wo uns der Hotelier bereits mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag, Freitag 30. November 2012 Der Advent in Salzburg gehört unbestritten zu den allerschönsten! Die zauberhafte Atmosphäre, welche über der Mozartstadt hängt, erleben wir bei einer interessanten Stadtführung! Neben dem Mirabellgarten stehen dabei natürlich die wunderschöne Altstadt und die imposante Festung Hohensalzburg im Mittelpunkt. Am Nachmittag bleibt Ihnen genügend Zeit, die Salzburger Christkindlmärkte zu besuchen. Geniessen Sie bei Glühwein und verführerischen Düften die vorweihnachtliche Stimmung! Nach einem frühen Abendessen erwartet uns in Zell am See ein ganz besonderes Weihnachtskonzert: Das Schweizer Familienensemble Oesch’s die Dritten und

Michael Hirte, der Mann mit der Mundharmonika, laden zum Adventskonzert – lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verzaubern! 3. Tag, Samstag 1. Dezember 2012 Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Geniessen Sie ein reichhaltiges Frühstück und unternehmen Sie einen Spaziergang durch die prachtvolle Winterlandschaft! Am Nachmittag besuchen wir den hübschen Weihnachtsmarkt in Zell am See und wärmen uns mit einem heißen Punsch. Hier – in einem der schönsten Ferienorte Österreichs – bleibt Ihnen genügend Zeit zum Verweilen. Nach dem Nachtessen findet dann das Pinzgauer Adventssingen statt. Über 50 mitwirkende Künstler sorgen für ein musikalisch ausgewogenes und stimmiges Adventprogramm! Freuen Sie sich auf einen wunderbaren Abend! 4. Tag, Sonntag 2. Dezember 2012 Mit vielen unvergesslichen Adventseindrücken treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

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Leben

Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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Japanische Trommelkunst Das Migros-Magazin verlost 24 Tickets für das gastspiel von Yamato – The Drummers of Japan in Basel. Mit inbegriffen: ein Workshop mit den stars der Truppe.

Mitmachen und gewinnen

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alls Sie inspirierendes Getrommel und ansteckende Tanzrhythmen erwarten, werden Sie enttäuscht sein. Diese Show ist viel, viel mehr», urteilte «The Guardian» aus London über die japanische Formation Yamato – The Drummers of Japan. «Le Monde» aus Paris bewunderte, «... die Emotion, die Schönheit der Gesten, die rasende Energie der Jungen und Mädchen, die tanzen, schreien und, während sie ihre Trommeln spielen, wie Vögel zu fliegen scheinen – kurz: die unfassbare Energie der Drummers of Japan.» Mit ihrer Mischung aus traditioneller Trommelkunst und spektakulärer Choreografie stehen Yamato – The Drummers of Japan an der Spitze aller vergleichbaren Ensembles. Nun kommen die weltweit verehrten Meister der japanischen Taiko-Kunst nach fünf Jahren zurück in das Musical Theater Basel und feiern die Schweizer Premiere ihres neuen Bühnenereignisses «Gamushara». Mit «Gamushara» schlagen Yamato erneut eine ästhetische Brücke von der Tradition in die Moderne. In der histo-

rischen Wirkungsstätte der Drummers of Japan, in der Kaiserstadt Asuka, wurde das neue Bühnenstück kreiert. Insgesamt zwei Jahre dauerte die Arbeit an der neuen Show. Mit ihrer neuen Performance zeigt die enthusiastische Truppe eine beeindruckende Show: Die Trommeln werden im Sitzen, im Stehen und während eines Tanzes geschlagen. Dies mit einer Freude, die ansteckend auf das Publikum wirkt.

Vom takt des Krieges zum Pulsschlag des Lebens Die Taiko-Trommeln wurden früher von den japanischen Kriegern, den Samurai, vor einem Angriff geschlagen – um den Gegner einzuschüchtern und die eigenen Kämpfer in einen Blutrausch zu versetzen. Die Philosophie der YamatoTruppe hingegen ist weitaus weniger blutig: Sie sehen den Trommelschlag als Herzschlag, den eigentlichen Takt des Lebens. Text: Anna Meister Mehr Infos unter www.yamato-show.ch

Kommen mit ihrer neuesten Show «Gamushara» nach Basel: Yamato – The Drummers of Japan.

Das Migros-Magazin verlost 12 x 2 Tickets für die show am 22. August im Musical theater Basel. Im Preis inbegriffen ist ein einstündiger Drummer-Workshop mit den stars der Yamato-show. Der Workshop findet ebenfalls am 22. August, um 15 uhr, statt. ■ Teilnahme per Telefon: Wählen sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen sie Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: senden sie ein sMs mit dem text gLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro sMs). Beispiel: gLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Yamato», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: sonntag, 12. August 2012 Die gewinnerinnen und gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung. Der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 12.8.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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So nehmen Sie teil


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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Entdecke die Welt mit … ENTDECKER-PASS EXPERIMENT

wie eine seilbahn funktioniert Aussicht auf die Churfirsten – das sind Berge, die zu den Appenzeller Alpen gehören. Und weil so viel Neues zu entdecken hungrig macht, gibt es im Berghotel Schönhalden etwas zu essen. Danach wandern Nico, Noel und ihre Gspänli zurück ins Tal, immer dem Naturlehrpfad entlang. Wollt Ihr auch wissen, wie eine Bergbahn funktioniert? Dann meldet Euch an unter www.animanca.ch an (Stichwort: Seilbahn).

SUCHSPIEL

Findest du die 10 Unterschiede?

Sommervögel anlocken Der süsslich duftende Saft, der aus dem verletzten Stamm einer Birke tropft, lockt viele Sommervögel an. Solch einen «Lock-Saft» könnt Ihr selber machen: In einem Krug mischt Ihr drei Teile Wasser mit einem Teil Zucker. Dann tunkt ihr eine Papierserviette hinein und steckt sie in einen leeren Joghurtbecher. Damit der Becher dann wie eine Blume aussieht, schneidet ihr ihn rundherum ein paar Mal ein, drückt die Seiten auseinander und steckt ihn auf einen Stab (Bilder oben). Eure Eltern helfen Euch sicher dabei. Aus «Spiel, das Wissen schafft» von Hans Jürgen Press, Ravensburger Buchverlag, Preis: Fr. 22.90.

ENTDECKER-ZAHL

4 570 000 000 Die Sonne ist vor über viereinhalb Milliarden Jahren entstanden. Die Forscher schätzen, dass sie etwa 14 Milliarden Jahre alt werden wird.

Bilder: Anette Wolffram Eugster

«Zwölf Minuten braucht die Seilbahn, bis sie oben auf dem Berg ankommt», erzählt Reto Flury, der die Bergbahn Saxli–Schönhalden betreibt. Und er erklärt den Animanca-Teilnehmern Nico (7) und Noel (5), wofür all die Knöpfe auf dem Schaltpult gut sind (Bild links). Dann heisst es «Einsteigen!» für die Buben. Als sie mit der Seilbahn oben ankommen, staunen sie: Von der Bergstation aus hat man eine tolle

Lösung:


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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

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ANAKONDA BATTER I E B L AMA B E L GABR I EL E I NST I TUT LOTRECHT MA T U R A N D MO L E K U E L PAGAN I N I UNTERAAR

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 31: RAUAE Gewinner Nr. 30: Eleonara Reisner, Dornach SO; Edith Müller, Schöftland AG; Rita Goeldi, Volketswil ZH

Teilnahmeschluss: Sonntag, 12.8.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

TOBIS BLUMEN-SUDOKU

Tobi hat vier Blumenbeete. In jedem der Beete müssen die vier verschiedenfarbigen Blumen mindestens einmal vertreten sein, aber auch einmal in jeder senkrechten und jeder waagrechten Reihe. Kannst du Tobi helfen und die Blumen richtig ausmalen? Tipp: Wenn du keine Farbstifte hast, kannst du den einzelnen Blumen auch Zahlen zuordnen.

ht man as verste W « : a in rung?» Frag t N unter füh n h a B r e in unter ein gerade e : «Wenn o g .» u t H h t g Sa ar nic s r fähr t, g e b ü r a d Zug

Frag t Nina: «Was ist drei hoch ein s?» Sag t Hugo: «Tobi beim Pinkeln !»

NINAS KLEINES SOMMERRÄTSEL 1. Wie nennt man Ebbe und Flut noch? a) Verzeihen b) Gezeiten c) Geuhr

2. Welches ist kein Sommermonat? a) Oktober b) Juli c) August

3. Was wächst bei uns im Juni? a) Erdbeeren b) Baumnüsse c) Kohl

4. Was ist UV-Schutz? a) Eine Velo-Marke b) Schutz vor der Sonne c) Eine Unfall-Versicherung

Lösung: 1. b, 2. a, 3. a, 4. b

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Migros-Magazin | Nr. 32, 6. August 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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2 4 9 6 5 3 8 6 1

6 9 8 7 3

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

3 So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 31: 913 4 7 1 6 5 3 2 8 9

5 6 9 1 8 2 7 4 3

2 3 8 9 7 4 1 6 5

9 8 7 3 2 1 6 5 4

1 2 4 5 6 8 9 3 7

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8 4 5 7 1 9 3 2 6

6 9 2 8 3 5 4 7 1

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), gerda Portner (gP, Produzentin), Heinz stocker (Korrektor)

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Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline schmid (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans schneeberger (Hs) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (si, Leitung), Jean-sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

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Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), sonja Leissing (sL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia schmidt (Cs), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Nadja thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), Yves golaz, Hans reusser, gian Berger, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle schneider, Jasmine steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund Druck: Büchler grafino Ag, Bern, tamedia Ag, Zürich, ringier Print Adligenswil Ag


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MICHEL GAMMENTHALER

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NR. 32, 6. AUGUST 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich weiss jetzt, wie wenig man zum Leben braucht»

Schon mit sieben wollte Michel Gammenthaler Zauberkünstler werden. Mit 25 wagte er den Schritt. Zurzeit ist der einstige Vermieter von Luxuslimousinen mit dem Circus Knie auf Tournee und lernt das einfache Leben kennen. Und ab 12. August wird er Moderator beim Schweizer Fernsehen. Name: Michel Gammenthaler (39) Sternzeichen: Löwe Wohnort 5223 Riniken AG

Wieso wohnen Sie in Riniken? Meine Frau kommt von hier. Riniken ist super gelegen: In einer Stunde bin ich in jeder grösseren Schweizer Stadt. Wo würden Sie gerne leben? In einer Stadt, irgendwo in der Schweiz, wo ich in der Altstadt zuoberst in einem Haus mit Terrasse wohne. Aber vorerst will ich hier in Riniken bleiben. Beruf und Lebenslauf: Kaufmännische Lehre in einem Reisebüro, danach Journalist, Vermieter von Luxuslimousinen, Koordinator von Temporärstellen. Bühnenshows mit Zauberkünstler und Lehrmeister Christoph Borer, danach Start der Solokarriere. Mein Ziel: Ich will weiter das machen, was mir gefällt. Wenn alle ihren Beruf so lieben würden wie ich, hätten wir eine bessere Welt. Mein Lebensmotto: Umfallen ist nicht schlimm, nicht wiederaufstehen jedoch schon. Was ich mag: Den Sternenhimmel, Feuerschalen, Filme mit Philip Seymour Hofman, Bücher, Plattentipps von Freunden, spanischen Rotwein, Kaffee im Bett, Chamäleons, Medizinbälle aus Leder, mit Freunden kochen, Katzen, Cashewnüsse. Was ich nicht mag: Die neuen Turbohandtrockner, Polterabende, Mundgeruch, Kleidung mit Aufschrift, Socken in Sandalen, Energydrinks, Stau, Filme mit Adam Sandler, Staub, Fundamentalisten, Selbstmitleid. Mein Lieblingsessen: Ein grosses Steak vom Grill, saignant, mit frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer, Fleur de Sel und Blattspinat. Was ich an mir nicht mag: Meine Ungeduld, das Unvermögen, mein Desinteresse an etwas zu verstecken. Mein bester Entscheid: Die Zauberei zum Beruf zu machen. Ich wusste schon als Siebenjähriger, dass ich zaubern wollte. Erst mit 25 wagte ich den Schritt. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Jorma Müller

MEIN ZWEITES ZUHAUSE

«Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in einem Wohnwagen wohlfühlen würde. Seit ich mit dem Circus Knie unterwegs bin, ist er mein zweites Zuhause. Ich schlafe prächtig und weiss jetzt, wie wenig man zum Leben braucht.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 6. AUGUST 2012 |

MICHEL GAMMENTHALER | 87

MEIN DING

«Jetzt, wo ich viel Zeit alleine in meinem Wohnwagen auf dem Zirkusgelände verbringe, ist mein Ipod immer mit meinem Gitarrenverstärker von Yamaha verkabelt. Ich mag elektronische Musik, aber auch gitarrenlastigen Sound. Hier im Zirkus interessiert es niemanden, wenn ich um ein Uhr nachts die Lautstärke aufdrehe. Morgens um acht hingegen würde ich mir keine Freunde machen, denn der Tagesrhythmus im Zirkus ist einfach ein anderer.»

MEIN NEUER JOB

«Ab 12. August moderiere ich die neue Sendung ‹Comedy aus dem Labor› auf SF 1, wo jeweils vier Schweizer Kleinkünstler auftreten. Ich fühle mich gut in meiner Rolle als Moderator. Die Schweizer Kleinkunstszene Kleinkunstszene ist sehr vielfältig, ich hoffe, dass wir sie dank der Sendung dem Publikum etwas näherbringen können.»

MEINE LIEBSTEN

«Meine Frau Caro (37) und unsere beiden Söhne Yann (11) und Lio (7) sind mein Boden, meine Rückendeckung. Ich bin ein sehr glücklicher Familienvater. Zusammen mit Hund Jojo gehen wir gerne im Wald spazieren. Der Wald ist Action-Center, Versuchslabor und Erholungsoase in einem.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich wollte Zauberer werden, seit ich sieben Jahre alt war und begann dann Zauberbücher zu studieren – in Englisch. Denn man sagte mir damals, dass alle guten Zauberbücher in Englisch abgefasst sind. Manche Fingergriffe habe ich wochenlang geübt, andere beherrschte ich nach nur wenigen Stunden. Für mich ist Üben kein Zwang, sondern Besessenheit.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Eine Packung Hüttenkäse Nature steht bei mir immer im Kühlschrank. Ich esse ihn meistens mit Früchten, im Salat oder einfach so aus der Packung.»

MEIN LIEBLINGSSPORT

«Vor ein paar Jahren habe ich das Springseil für mich entdeckt – das ideale Sportgerät, ich kann es überallhin mitnehmen. Ich war immer in guter körperlicher Verfassung, erst Ende letzten Jahres bin ich etwas aus der Form geraten. Seither trainiere ich regelmässiger. Ich mag das Training kurz und böse: 20 Minuten reichen!»


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Teilnahmebedingungen: Richtige Antwort ankreuzen, Adresse eintragen und Teilnahmekarte in die Wettbewerbsurne in Ihrer Migros werfen – und schon nehmen Sie an der grossen Verlosung teil. Pro Migros-Genossenschaft werden eine Rom-Venedig-Rundreise und zwei Vespas verlost. Die Teilnahme an der Verlosung ist ab 18 Jahren möglich und nicht an einen Kauf gebunden. Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Mitarbeiter der Migros und der Werbeagentur Wirz AG sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 20. August 2012. Die Gewinner werden bis Ende September auf dem Postweg benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausbezahlt werden.

1000 Geschenkkarten à je Fr. 100.– *Füllen Sie den Talon aus und werfen Sie ihn in die Wettbewerbsurne Ihrer Migros. Talons liegen auch in den Filialen auf. Die Teilnahme ist nicht an einen Kauf gebunden. ** Für 2 Erwachsene und 2 Kinder.


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