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Wertvolles Nass:

Grüne Welle in Bern Weshalb sich Bastien Girod mit den Offroad-Fahrern anlegt.> 20

Wettbewerb:

Im Migros-Magazin Murmeln suchen und gewinnen. > 32

Bilder Joschi Herczeg, Getty Images, Andrea Badrutt, René Ruis, Adrian Fisk

Die Migros hilft, die Trinkwasserqualität in Vietnam zu heben. > 24

Nr. 32,, 4. August ug 2008

Gefährlicher Ehrgeiz

Renate Wyss fastete früher, um schneller zu laufen – und riskierte ihr Leben. > 70 Schweizer Marsmensch Richard P. Kornfeld dirigiert den Marsroboter der Nasa. > 16

Grosser Auftritt in Peking Belinda Schreiber steht selten im Rampenlicht. Jetzt tritt sie im modernen Fünfkampf an den Olympischen Spielen an. > 10

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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diese woche | 3

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Designen Sie mit!

Migros-Kundinnen sind innovativ: Wie sie es schaffen, aus Migros-

Materialien ständig Neues zu kreieren, ist schon erstaunlich. Vor allem die neue, praktische Tragtasche hat es ihnen angetan. Neue Designs, neue Formen, neue Einsatzmöglichkeiten – alles wird ausprobiert. Eben hat uns wieder eine Leserin geschrieben, wie sie mit dem reissfesten Material ihr Einkaufswägeli neu eingekleidet hat.

Bilder Stefan Jermann, Joachim Schmidt

Da lag die Idee nahe, einen Wettbewerb rund um die geniale Tasche zu veranstalten. Auf Seite 55 laden wir Sie, liebe Migros-Kundinnen, ein, eine neue Migros-Einkaufstasche zu entwerfen. Die besten Designs und ihre Macherinnen werden bei uns in der Zeitung vorgestellt. Es winken Gewinne in Höhe von 11 000 Franken, und die drei Gewinnertaschen werden dann auch hergestellt. Eine Einschränkung gibt es: Ja, liebe Herren der Schöpfung, der Wettbewerb ist für einmal nur für Frauen ausgeschrieben. Aber wer als Mann einen wirklich schönen Vorschlag zu präsentieren hätte, wird dies – ganz gentlemanlike – innerfamiliär regeln können. Viel Spass beim Entwerfen!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

schaufenster

> 54

>4 >7 >8

reportage Olympia: Kommen unsere Medaillen von diesen vier Exoten? > 10 interviews Expedition zum Mars: Der Zürcher Richard P. Kornfeld befiehlt der US-Sonde Phoenix, was sie auf dem Mars untersuchen soll. > 16 Grüne Leidenschaft: Die Offroader-Initiative von Nationalrat Bastien Girod will Autos mit hohem Verbrauch von der Strasse verbannen.> 20 kolumne Der Hausmann

> 18

m-aktuell > Sauberes Trinkwasser: Die Migros unterstützt in Vietnam ein Sodis-Projekt zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser. > 24 Murmelmania: Interview mit dem Schweizer Murmelmeister. > 32 schaufenster Einmachzeit: Süsses und Saures für Leib und Seele. Produkte der Woche: Brot, Styling für die Street Parade. a la carte

> 57

mein stolz

> 86

> 35 > 51, 53

à la carte > Siedfleisch vom Kalb mit dem Künstler Peter Mösch.

> 57

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft

> 63

besser leben Studie: Die verschiedenen Typen jugendlicher Raser. > 69 In Form: Wenn sich junge Sportlerinnen krank hungern. > 70 Erziehung: Kinder helfen dem Filmclub Zauberlaterne. > 74 Garten: Haia Müllers neue Liebe zur langen Leitung. > 77 Auto: Was den Treibstoffverbrauch in die Höhe schiessen lässt.> 79 rätsel/impressum > 81 cumulus Die besten Infos und Angebote > 84 mein ganzer stolz > Schweizer Garde am Fjord: Der Zürcher Ralf Trylla ist Umweltbeauftragter in Island und für den Schutz der Fjorde zuständig. > 86

SCHAUFENSTER 50 Jahre Lego-Bauklötzchen: Gewinnen Sie eine M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Reise ins Legoland Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). Deutschland. m-infoline@migros.ch; www.migros.ch >54 M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

M-NEWS

Gut für das Klima

Topnote für die Migros Die neue Studie «Global Pulse» zeigt einmal mehr, wie beliebt die Migros in der Schweizer Bevölkerung ist. Von zehn Unternehmen, deren Ansehen ermittelt wurde, schnitt die Migros am besten ab. Auf Platz zwei und drei folgen Nestlé und Novartis. Die Studie wurde im Auftrag des Reputation Institute und der Università della Svizzera Italiana durchgeführt.

B

ei der Migros wird Ökologie grossgeschrieben, und zwar in jedem Bereich. So lässt der Grossverteiler die Klimabilanz von unterschiedlichen Produkten durch die unabhängige Organisation Climatop untersuchen. Die klimafreundlichsten Artikel zeichnet sie dabei als sogenannte CO2Champions aus.

Gleich zwei Champions im Regal

Neue HeidiProdukte

Sicherheit bei Laufhilfe Bei der Lauflernhilfe «Discovery Walker» des Herstellers Graco könnte sich der Plastikspiegel des Spielzeugbärs (neben dem Steuerrad) lösen. Das besagte Teil ist so klein, dass es Kinder verschlucken könnten. Kunden werden gebeten, den Bären zu entfernen. Sichere Ersatzbären sind über die Nummer 0848 84 08 48 erhältlich.

Bilder Florian Nidecker, Tina Steinauer, Getty Images

Das Sortiment der MigrosMarke Heidi wächst um mehrere Produkte: Ab sofort sind neben den Milchprodukten auch Charcuterieartikel wie Sennenmöckli oder Bergbündnerfleisch erhältlich.

Neu gibt es beim Toilettenpapier der Migros sogar zwei solcher Champions, nämlich die Produkte Soft Recycling und Soft Deluxe Velvet. Climatop analysierte die Treibhausgasemissionen während des gesamten Lebenszyklus des Toilettenpapiers. Der Befund: Die Klimabelastung ist bei Soft Recycling über 50 Prozent tiefer als der Durchschnittswert des MigrosToilettenpapiers. Bei Soft Deluxe Velvet sind es noch knapp 40 Prozent weniger. Wichtigster Grund für die tiefen Werte ist, dass die Hersteller bei der Fabrikation anstelle fossiler Energieträger wie Erdgas oder Erdöl hauptsächlich Reststoffe wie Holz- und Papierrück-

Besonders klimafreundlich: Toilettenpapier Soft Recycling sowie Soft Deluxe Velvet.

stände verbrennen. Zieht man nicht nur die Klima-, sondern die gesamte Umweltfreundlichkeit in Betracht, so ist das Toilettenpapier Soft Recycling aus 100 Prozent Recycling klar das ökologischste Produkt.

Daniel Sägesser

www.migros.ch Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie online unter www.migros.ch/klimaschutz

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

86 600

Musikfans rockten beim Festival «Moon and Stars» in Locarno zur Musik von Weltstars wie Lenny Kravitz oder R.E.M. Das von der Migros unterstützte Open Air stellte damit einen neuen Besucherrekord auf.

FRISCH IN DER MIGROS


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin PREISHIT DER WOCHE

Bio-Kräuter

Rosmarin, Basilikum, Peterli, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Salbei, Oregano oder frischer Thymian – nichts rundet ein Essen oder auch ein sommerliches Getränk so perfekt ab, wie frische Bio-Kräuter aus der Migros. Dafür braucht es keinen eigenen Garten. Die Fensterbank oder Bella Balkonia reicht völlig aus, um sich eine kleine kulinarische Augenweide selbst zu züchten. Übrigens: Kräuterkundige schreiben dem Thymian viele Heilkräfte zu: Er soll schleimlösend wirken und verdauungsfördernd sein.

KUNDIN DER WOCHE

Grossmami murmelt

«Neulich in der Migros habe ich mich selber murmeln gehört: Ich zählte die Preise meiner Einkäufe zusammen, damit ich genau die 20-FrankenGrenze treffe und es so noch eine Murmel für meinen Enkel Philipp gibt. Das ist tolles Gehirntraining! Als ich mich kürzlich verrechnete und beim bezahlen zehn Rappen zu wenig auf dem Kassenzettel hatte, rundete die Kassiererin grosszügig auf.»

Murmelfans: Ursula Hasler (68) mit Enkel Philipp (3) aus Volketswil.

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Stolzer Regisseur: Der Tessiner Student Ricardo Torres (rechts) hat einen der prämierten Spots gedreht.

Bei einem grossen Wettbewerb haben Schweizer Film- und Designstudenten achtzig witzige Migros-Werbespots gedreht. In einem der Kurzfilme wird frisches Migros-Obst als Kunst-

werk von Museumsbesuchern bestaunt. Ein anderer Spot verwandelt Milchverarbeitung in ein Videogame. Die Filme der Studenten laufen jetzt unter www.mispot.ch. M.W.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

«Die Meinung, dass Einwanderung ‹im Allgemeinen profitabel› sei, ist oberflächlich.» Jean-Jacques Hegg, 8600 Dübendorf sind der festen Überzeugung, dass diese Olympischen Spiele die «saubersten» sein werden. Nicht unbedingt die Luft in Peking, aber sicher die Körper der Sieger. Berlin 1936 lässt grüssen. Nelly und Richard Scholl-Crameri, 8925 Ebertswil

MM Nr. 30: Extra Einwandern.

Nachteile überwiegen

Die von Professor Etienne Piguet geäusserte Meinung, die Einwanderung sei «im Allgemeinen profitabel», ist oberflächlich, weil sie den zeitlichen Ablauf nicht berücksichtigt. Kurzfristig mag es stimmen, dass aus der Anheuerung ausländischer Arbeitskräfte Vorteile insbesondere wirtschaftlicher Art entstehen; aber mittelbis längerfristig überwiegen die Nachteile: Es entstehen Verkehrskollapse, Umweltschutzmassnahmen werden nötig, die vielen Fremdsprachigen belasten das Bildungssystem, Wohnungsnot mit speziell für Familien kaum mehr bezahlbaren Mieten, Überbevölkerung mit Schrumpfung von Naherholungsgebieten und medizinische Schäden.

Jean-Jacques Hegg, 8600 Dübendorf

Bild Florian Nidecker

Der Humangeograf Professor Etienne Piguet glaubt anscheinend auch an ein ewiges Wachstum, das uns Menschen beglücken könne. Aber was haben uns eigentlich der «Wohlstand» und das Wachstum gebracht? Aggressionen durch zu viele Menschen auf zu engem Raum, Einbrüche, Gewalttätigkeiten, Drogen- und andere Süchte, die eleganterweise als Krankheit definiert werden, damit die Krankenkassen bezahlen können. Die Prognosen von sogenannten Experten haben sich zum grossen Teil als falsch herausgestellt. Also traue keinem «Experten». Walter Guler,

8038 Zürich

Titelblatt des Extras Einwandern: Die italienische Familie Santoro hat ihre Wurzeln sowohl in Pfäffikon ZH wie auch in Süditalien.

Für die Vertreter der Wirtschaft mag die Einwanderung ein Segen sein, für Natur und Umwelt jedoch ist es eine Katastrophe. Da wir einen hohen Lebensstandard haben, bedeuten mehr Menschen eine Belastung. Unser dicht besiedeltes Land wird noch mehr zugebaut. Der Stromverbrauch erreicht jährlich neue Rekordwerte, ebenso der Wasserverbrauch sowie die Abfallproduktion, und die Natur wird zurückgedrängt. Nicht zu vergessen, dass inzwischen auch viele eingewanderte Ausländer ohne Arbeit in unserem Land leben.

Annette Moser, 8450 Andelfingen

Keine Sekunde bereut Familie Millar aus Südafrika ihren im Jahr 2003 gefassten Entschluss, sich hier niederzulassen. Ihr Fazit, dass Anpassung für Einwanderer

das Wichtigste überhaupt ist, mögen sich alle zu Herzen nehmen, die immer dafür plädieren, die Einheimischen hätten sich anzupassen. Die Politik und die vielen Integrationsfachstellen sind inständig ersucht, sich diesen Artikel ins Lehrbuch zu schreiben.

Richard Schwendener sen. 9475 Sevelen

MM Nr. 31: «Das grosse Drama kommt erst noch», Interview mit Dopingkritikerin Ines Geipel.

Berlin 1936 lässt grüssen

Wir gratulieren zum zweifachen Mut! Erstens zum Mut dieser Frau, Ungeheuerliches der Vergangenheit blosszustellen und dessen Wiederholung aufzuzeigen, und zweitens zu Ihrem redaktionellen Mut, dies zu veröffentlichen. Auch wir

Viel mehr als die paar erfassten, mit viel Brimborium von der Presse aufgenommenen «Sünder» stört mich, dass der Staat Steuermillionen für die sogenannte Dopingbekämpfung verschleudert. Er ist daran, einen neuen lukrativen Wirtschaftszweig aufzubauen, dem es umso besser geht, je mehr gedopt wird. Der Staat hat also überhaupt kein Interesse daran, dass nicht gedopt wird. Alain Schwab, 4414 Füllinsdorf

MM Nr. 31: «Wir sind ja alle noch hier», Interview mit dem CernWissenschafter Peter Jenni.

Fragwürdige Forschung

Wozu soll es gut sein zu wissen, was beim Urknall geschah? Mit der Simulation im Cern werden bereitwillig Risiken eingegangen, die wir alle ausbaden müssen. Was, wenn die Experimente schiefgehen? Ich halte diese Forschung für mehr als fragwürdig! Wenn mit den Erkenntnissen wenigstens der Krebs geheilt oder die Hungernden dieser Welt gesättigt werden könnten … Aber nein, man will kleine schwarze Löcher erzeugen. Noch mutwilliger kann man die Welt kaum mehr an den Rand einer globalen Katastrophe steuern. J. L., 4244 Röschenz (Name und Adresse der Redaktion bekannt)

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch


8 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

MOMOL!

NEINEI!

Rückenwind für «Alinghi»

Ernesto Bertarelli jubelt: Sein Segelteam darf gemäss eines neuen Gerichtsbeschlusses wohl doch gegen den spanischen Club Nautico Español de Vela (CNEV) antreten. Damit kann die Revanche für den spektakulären America’s-Cup-Sieg vom letzten Jahr wohl 2009 in Valencia stattfinden. Ob mit Einrumpfbooten oder Katamaran, ist noch offen. Das Schweizer Team hat sicherheitshalber auf beiden Bootstypen trainiert.

Gegenwind für Bauer Marc

So findet der Walliser Kampfkuhzüchter sicher keine Frau in der TV-Show «Bauer, ledig, sucht». Erst lässt Marc Kandidatin Ricarda am Bahnhof stehen. Dann drückt er ihr gleich die Mähmaschine in die Hand. Und schliesslich verlangt er auch noch, dass sie ihm etwas Schönes kocht am Abend. Von guten Manieren oder Gleichberechtigung keine Spur. Ricarda verliess den Hof. Kommt es trotzdem zur Hochzeit? Schaun wir mal. Montag, 4. August, 20.15, 3+.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Schneller gehts nicht

Schon in zwanzig Jahren gibt es vielleicht keine Weltrekorde mehr. Laut dem französischen Sportmediziner Jean-François Toussaint sind die Grenzen des Möglichen bald erreicht. Die 100 Meter könnte zum Beispiel keine Frau der Welt schneller als in 10,426 Sekunden laufen. Der Weltrekord von Florence GriffithJoyner liegt seit 20 Jahren ungebrochen bei 10,49 Sekunden. Kritiker widersprechen der Rechnung. Bei Trainingsmethoden, Nahrungsmitteln und Material könne man sich ja noch steigern. Und dann gibts da auch noch Gendoping – das Ding der Zukunft, das alles möglich macht.

ZAHLEN DER WOCHE

Bauernopfer

1,1 Prozent trägt die Landwirtschaft zur Wertschöpfung der Schweiz bei. Die Gesamtproduktion im Wert von rund 10 Milliarden Franken deckt etwa zwei Drittel des Landesbedarfs. Der Rest wird importiert.

66 Prozent der Einnahmen eines Schweizer Bauern zahlt der Staat. Das ist fast doppelt so viel wie im OECD-Durchschnitt. Nur Norwegen und Island subventionieren noch mehr als die Schweiz. In den USA liegt die Quote bei der Hälfte, in Australien bei einem Sechstel des europäischen Durchschnitts. 61 800 landwirtschaftliche Betriebe hat die Schweiz. Das sind fast ein Drittel weniger als vor 15 Jahren. Weitere 20 000 hätten bei einer Änderung der WTO-Regeln schliessen müssen, so Bundesrätin Doris Leuthard.

13 500 000 000 Franken will der Bund für die Schweizer Bauern im Rahmen der Agrarpolitik 2011 in den Jahren 2008 bis 2011 einsetzen.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Nicht nur die Olympischen Spiele beginnen am 8. 8. Auch geheiratet und geboren wird an diesem Freitag besonders gern. Astrologin Monica Kissling (51) meint: sich besser auf das eigene Gespür verlassen.

Mehr Ehe-Glück am 8.8.08? Am 8.8.08 herrscht Hochbetrieb in Standesämtern und Kreisssälen. Wie stehen denn die Sterne für den Tag, Monica Kissling?

Na ja, ich hätte das Datum nicht zum Heiraten gewählt. So schlimm?

Nein, es ist kein schlechter Tag. Aber es ist zum Beispiel Halbmond. Das bedeutet, dass Spannungsfelder da sind.

BILD DER WOCHE

Und der Westen schaut zu

Neue Ideen forderte Bundesrätin Leuthard nach dem Scheitern der WTO-Verhandlungen von den Bauern.

Der sechsjährige Obdachlose Ravi schläft unter einer Reklametafel in Dhaka. Seine Heimat Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die asiatische Entwicklungsbank konnte nun die Augen nicht länger vor dem Elend verschliessen. Sie gewährte dem Land einen Kredit von rund 180 Millionen Franken. Das Geld soll helfen, die gestiegenen Lebensmittelpreise auszugleichen.

Bilder Farjana Khan Godhuly/AFP, Ivo Rovira/Alinghi, PartyGuide.ch, Rusty Kennedy/AP/Keystone, Wepfer/Baumann

Was wäre eine perfekte Tageskonstellation gewesen?

Das hängt von den beiden Partnern ab. Aber die Liebesgöttin Venus und der Mond sollten auf alle Fälle günstig stehen. Die Zahl 8 hat astrologisch betrachtet keine besondere Bedeutung. Warum wollen so viele Paare ausgerechnet an einem «Schnapsdatum» heiraten oder ihr Kind auf die Welt bringen?

Damit der Partner den Hochzeitstag nicht vergisst vielleicht? Im Ernst: Ich halte es für problematisch, wenn man sich bei der Wahl zu sehr auf ein Datum fixiert, statt sich einfach darauf einzulassen, wie es sich ergibt. Man weckt so viele Erwartungen ¬ die schwer zu erfüllen sind, und dann wird es schwierig. Ich würde mich eher auf mein Gespür verlassen als auf eine hübsche Zahl. Beim Gebären genau gleich: Wenn jemand aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt haben muss, ist es sinnvoll zu schauen,

welcher Tag rund um den natürlichen Termin astrologisch günstig wäre. Aber man sollte nichts verbiegen dafür. Bei einer natürlichen Geburt sucht sich das Kind ja auch den richtigen Moment selber aus. Was können Sie über ein Baby sagen, das am 8.8.08 in der Schweiz geboren wird?

Es wird auf alle Fälle ein Löwekind mit einem Skorpionmond. Das heisst, es wird mit einem gewissen Grundkonflikt durchs Leben gehen: Es wird sehr leidenschaftlich sein, aber auch ein grosses Sicherheitsbedürfnis haben. Seine bewussten Ziele, zum Beispiel im Beruf, werden oft in Konflikt geraten mit seinen seelischen Bedürfnissen. Ein ständiger Kampf zwischen dem Wunsch nach Aufregung und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Wird der 9.9.09 besser zum Heiraten?

Ach, eigentlich wie der 8.8.08 auch: nicht gerade atemberaubend, aber machbar. Den optimalen Hochzeitstag erkennt man sowieso in der Praxis, finde ich. Wenn beide Partner den Termin super finden, das Standesamt mitspielt, der Pfarrer Zeit hat, der Trauzeuge nicht in den Ferien ist, wenn einfach alles rund läuft. Hauptsache, möglichst stressfrei.

Interview Sonja Bonin


10 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Sprung ins Rampenlicht Sie stehen im Schatten der Leichtathletikstars und Tenniscracks. Doch mit dem Beginn der Olympischen Spiele in Peking schlägt ihre Stunde — dann treten die Vertreter «exotischer» Sportarten wie BMX oder Taekwondo ins Rampenlicht. Unter ihnen auch vier Schweizer Athletinnen mit Medaillenchancen.

D

er Kampf um die Medaillen beginnt am kommenden Freitag: An den Olympischen Sommerspielen in Peking werden in 28 Sportarten 302 Medaillensätze vergeben. Swiss Olympic rechnet mit Podestplätzen in den folgenden Sportarten: Tennis (Roger Federer), Bahn (Risi/Marvulli), Velofahren (Fabian Cancellara), Mountainbike (Christoph Sauser), Triathlon (Sven Riederer und Nicola Spirig) und Judo (Sergei Aschwanden). Vielleicht trumpfen aber die jüngsten Teilnehmerinnen auf. Manuela Bezzola glaubt an einen Medaillengewinn in der koreanischen Kampfsportart Taekwondo, Jenny Fähndrich will sich in der neuesten olympischen Sportart BMX zumindest für den Final qualifizieren. Beide sind noch nicht einmal 20 Jahre alt und eigentlich erst in vier Jahren im besten Wettkampfalter. Wie die Walliserin Badminton-Spielerin Jeanine Cicognini oder die moderne Fünfkämpferin Belinda Schreiber kämpfen sie in Disziplinen, die im Schatten bekann-

ter Sportarten stehen und teilweise nicht einmal in den TV-Übertragungen zu sehen sind. Trotzdem haben sich die vier Frauen nicht weniger seriös auf ihre Einsätze vorbereitet (siehe Porträts). Mit insgesamt 34 Athletinnen und 48 Athleten aus 18 Sportarten sowie rund 90 Offiziellen reist Swiss Olympic mit der kleinsten Delegation seit 32 Jahren ins Reich der Mitte. Selbst 1980 an den Sommerspielen in Moskau, die einzelne Schweizer Verbände aus politischen Gründen boykottiert hatten, waren mehr helvetische Sportler dabei, nämlich 83. Trotzdem erachtet Swiss Olympic gemäss Missionschef Werner Augsburger das Medaillenpotenzial in Peking als «mindestens ebenso hoch» wie in Athen vor vier Jahren, als das Team fast 100 Schweizerinnen und Schweizer umfasste. 2004 resultierten fünf Medaillen, einmal Gold (Fechter Marcel Fischer), einmal Silber (Risi/Marvulli) und dreimal Bronze. Texte Reto E. Wild Bilder Joschi Herczeg

Balancekünstlerin auf dem BMX-Ross: Jenny Fähndrich hofft, dass sie auf dem Hindernisparcours brillieren und neue Sponsoren gewinnen wird.


reportage

OLYMPIADE | 11

Die Draufgängerin Bereits mit 19 Jahren siebenfache Schweizer Meisterin in einer Sportart, die erstmals olympisch ist: Die Genferin Jenny Fähndrich fährt BMX – eine Art Motocross, bloss ohne Moto.

B

MX nennt sich die spektakuläre Disziplin, in der acht Fahrer gleichzeitig einen 350 Meter langen, hügeligen Hindernisparcours mit Steilwandkurven, Sprüngen und Bodenwellen bewältigen. 16 Frauen und 32 Männer strampeln auf einer Piste ausserhalb Pekings um Olympia-Gold. Eine davon ist Jenny Fähndrich aus Carouge GE, die sich an den diesjährigen Weltmeisterschaften in China mit dem überraschenden Vorstoss in die Halbfinals das Ticket für Olympia sicherte. Mit der Aufnahme der BMX-Wettbewerbe will das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Sommerspiele für eine jüngere Zielgruppe attraktiver gestalten.

Fähndrich, noch nicht einmal 20 Jahre alt, ist bereits seit zehn Jahren in der BMX-Szene aktiv. Auf ihrem Telefonbeantworter singt sie ein launiges Liedchen mit einer Stimme, die kaum tiefer ist als diejenige der Wiener Sängerknaben. Trotz ihres jugendlichen Alters hat sie schon eine Menge erreicht, ist inklusive ihrer Titel in diversen Nachwuchskategorien inzwischen siebenfache Schweizer Meisterin. Sie trainiert seriös und bis zu sechs Stunden täglich im Sport-

«Sogar ein Podestplatz ist möglich.» zentrum des Welt-Radsportverbands im waadtländischen Aigle. «Mein oberstes Ziel ist die Finalteilnahme. Wenn ich präzis fahre, ist sogar ein Podestplatz möglich», sagt die Liebhaberin von R&B und Hitparadenmusik. Fähndrich wird erst nach Peking einen Eintrittstest für ein Physiotherapiestudium an der Universität Genf absolvieren. Sie räumt ein, dass es finanziell nicht einfach ist, sich über Wasser zu halten. Ohne Sporthilfe müsste sie noch mehr unten durch. Ein Erfolg in Peking dürfte sich im wahrsten Sinn des Worts auszahlen: «Ich hoffe, dass ich dank der Olympiade zukünftig mehr Sponsoren haben werde.»

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reportage

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

OLYMPIADE | 13

Die Selbstbewusste Einen Tag nach ihrem 19. Geburtstag wird Manuela Bezzola im olympischen Dorf erwartet. In der koreanischen Kampfsportart Taekwondo rechnet sie sich Medaillenchancen aus.

A

m 12. August feiert Manuela Bezzola ihren 19. Geburtstag. Und vielleicht kann sie sich gleich selbst ein Geburtstagsgeschenk machen, wenn sie acht Tage später in der Kategorie bis 49 Kilogramm ihren ersten Taekwondo-Match über dreimal zwei Minuten bestreitet. Die koreanische Kampfsportart, bei der die Schiedsrichter Punkte für Körpertreffer auf Rumpf und Kopf verteilen, ist nicht gerade das, was man von einer zierlichen jungen Frau erwartet. Doch der selbstbewussten Sportlerin wurde Taekwondo quasi in die Wiege gelegt: «Ich bin mit dem Sport aufgewachsen und übe ihn aus, seit ich siebenjährig bin – dank meinem Vater.» Bezzola, die in Studen BE zwischen Lyss und Biel bei ihren Eltern wohnt, ist fasziniert von der Vielseitigkeit der Sportart

«Politik und Sport sind zu trennen.» Taekwondo. «Es braucht Kraft, Schnellkraft, Aufmerksamkeit sowie Kondition und eignet sich auch für Kinder, die Konzentrationsschwierigkeiten haben.» Die Olympiateilnehmerin, die sich momentan im Trainingslager in Korea befindet, hat mit dem Sport angefangen, um überschüssige Energien loszuwerden. «Taekwondo ist schnell und mit

bis zu einem halben Dutzend Einsätzen pro Tag intensiv, hat aber nichts mit gegenseitigem Zusammenschlagen zu tun. Der Sport fördert mein Selbstbewusstsein im Alltag», betont die Bernerin. Seit Januar 2008, als sie sich in Istanbul für Peking qualifizierte, setzt sie alles auf die Karte Sport und muss dafür in Kauf nehmen, dass die kaufmännische Berufslehre für sie vier statt drei Jahre dauert. Bezzola ist ohnehin hart im Nehmen: «Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Man muss sich in jeder Situation durchsetzen. Das habe ich mit dem Sport gelernt.» Erstaunliche Worte für eine so junge Frau, die ihre Treffsicherheit auch beim Thema China als Gastgeber der Olympischen Spiele beweist: «Sport und Politik sind zu trennen. Es gab einen Grund, die Spiele nach Peking zu vergeben. Fragen zu den Menschenrechten oder zu Umweltproblemen hätte man sich vorher stellen müssen.» Manuela Bezzola ist von Kopf bis Fuss Sportlerin, wenn sie sagt, dass sie seit Athen 2004 fast täglich von den Olympischen Spielen träumt. Die stärksten Gegnerinnen ortet sie in Taiwan und China. An ihre Chancen glaubt sie trotzdem: «Wenn das Los und die Tagesform stimmen, dann habe ich in diesem breiten Feld Chancen auf eine Medaille.»

Hat Taekwondo im Blut: Manuela Bezzola trainiert dank ihrem Vater, seit sie sieben Jahre alt ist.

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14 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Die Offensive Jeanine Cicognini ist noch nicht einmal 22 Jahre alt. Doch sie spielt schon seit knapp 14 Jahren Badminton. Mit der Olympiaselektion geht für die Walliserin ein grosser Traum in Erfüllung.

I

hr Lachen wirkt ansteckend, ihre jugendliche Frische sympathisch. So locker sich Jeanine Cicognini im Gespräch gibt, so zielstrebig ist sie, wenn es um ihre Sportart geht. Mit erst 16 Jahren wurde die aus Brig VS stammende Sportlerin zum ersten Mal von inzwischen vier Mal Schweizer Meisterin im Badminton. «Seit zweieinhalb Jahren

wohne und trainiere ich nun im deutschen Saarbrücken, weil ich hier auf Einladung des Welttrainingszentrums viel bessere Möglichkeiten habe als in der Schweiz», erklärt die Walliserin, die in der Weltrangliste den 47. Platz belegt und als ehrgeizige Angriffsspielerin gilt. In der Badminton-Weltrangliste liegen auf den ersten drei

«Die Schmerzen werde ich gar nicht spüren.» Plätzen Chinesinnen. Wie weit es Jeanine Cicognini an den Olympischen Spielen bringt, hängt von der Auslosung ab. Trifft sie in der ersten Runde auf die Nummer 1, «dann habe ich nicht so viele Hoffnungen.» Cicognini bezeichnet Peking als «Kennenlernolympiade» und will sich in den nächsten Jahren in Europas Top Ten etablieren. Parallel dazu strebt sie eine Arbeitsstelle in den Bereichen Coaching oder Fitness an, denn bis anhin hat sie vor allem von der Sporthilfe und dem Welt-Badmintonverband gelebt. Sie trainiert pro Tag zwei Mal intensiv, was ihr diese Saison prompt Rücken- und Knieverletzungen eintrug. Vor wenigen Tagen hat sie zudem den Fuss verdreht und dabei die Bänder überdehnt. Die einstige Vizeeuropameisterin sagt dazu nur: «Vor dem Wettkampf werde ich so viel Adrenalin ausschütten, dass ich die Bänderüberdehnung nicht mehr spüren werde.»

www.migrosmagazin.ch Wie weit sie kommt, hängt von der Auslosung ab: Jeanine Cicognini.

Mountainbike oder Tennis? Die Chancen der grossen Schweizer Medaillenhoffnungen.

Die Vielseitige Mit den Disziplinen Fechten, Schiessen, Schwimmen, Reiten und Laufen gehört der moderne Fünfkampf zu den vielseitigsten Sportarten. Belinda Schreiber trainiert dafür wöchentlich bis zu 25 Stunden.

E

s war Pierre de Coubertin persönlich, der Initiator der Olympischen Spiele der Neuzeit, der den modernen Fünfkampf mit fünf verschiedenen Einzeldisziplinen ins Leben gerufen hat. Am 22. August geht die 30-jährige Belinda Schreiber aus Bargen BE in dieser für Frauen erst seit

dem Jahr 2000 olympischen Sportart an den Start. Als eigene Schwächen bezeichnet die Athletin das Degenfechten und den 3000 Meter langen Crosslauf, Schwimmen und Schiessen gehören zu ihren Stärken. Das Springreiten komplettiert den modernen Fünfkampf, ist aber eine Lotterie, weil die Pferde den Startenden zugelost werden. «1999, an den Schweizer Meisterschaften in Winterthur, führte ich mit 600 Punkten Vorsprung. Doch dann habe ich den Schwarzen Peter gezogen, weil mein Pferd nicht über die 15 Hindernisse wollte», erinnert sich Schreiber. Dabei hat sie Erfahrung mit Pferden. In ihrer


reportage

Die moderne Fünfkämpferin Belinda Schreiber hofft, in Peking auf das richtige Pferd zu sitzen.

OLYMPIADE | 15

OLYMPIA-KOLUMNE (1)

Kristina Reiss*

Haushohe Schuhe und Olympiababys

In vier Tagen werden in Peking die Olympischen Spiele eröffnet. «Olympia? Das hat nichts mit mir zu tun», sagt meine Freundin Yuan. «Ich kenne niemanden, der Tickets hat.» «Wir einfachen Leute haben andere Probleme», sagt ein Schanghaier Rentner. Und Wang, ein Pekinger Geschäftsmann, kündigt an: «In dieser Zeit werde ich mit meiner Familie die Stadt verlassen – zu viele Menschen, zu viele Sicherheitsvorkehrungen.» Nein, von Olympia-Euphorie ist in China dieser Tage nicht viel zu spüren. Dabei wirft das Grossereignis schon lange seine Schatten voraus – in Form von überdimensionierten Plakatwänden etwa. Peking und Schanghai sind zugepflastert von Adidas, Nike und Co., ihre Werbung verdeckt ganze Häuser. Man sieht Turnschuhe, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken, Tennisschläger, die ganze Fassaden ab-

Chinas Held: Ein Riese

spärlichen Freizeit reitet sie mit den beiden Friesen und dem Pony aus, die ihrer Mutter gehören. Sie rechnet nicht mit einer Medaille. «Ich habe rein gar nichts zu verlieren und könnte

«Ich habe rein gar nichts zu verlieren.» bei entsprechender Tagesform eine gute Platzierung im Feld der 36 startenden Frauen erreichen», sagt sie. Dafür hat sie pro Woche zwischen 15 und 25 Stunden trainiert und seit Anfang Jahr unbezahlten Urlaub von ihrer Stelle als

Maschineningenieurin FH genommen. Zuletzt war sie in Davos im Trainingslager. Am 1. September wird sie ihre Arbeit wieder aufnehmen. Künftig möchte sie sich, die übrigens «noch zu haben» ist, in Richtung Schiessen spezialisieren. Die 10-Meter-Distanz mit der Luftpistole hat es ihr offensichtlich angetan. Bleibt zu hoffen, dass ihr in Peking nicht dasselbe passiert wie bei einem Wettkampf in Guatemala: Weil die Startliste falsch geführt war, stand sie beim Fechten statt beim Schiessen im Einsatz und musste zum Schiessstand rennen und unterwegs auch noch die Kleider wechseln.

decken. Und Yao Ming. Wegen ihm werden viele Chinesen wohl doch das Fernsehgerät einschalten. Ein Sohn Schanghais, 27 Jahre alt, 2,29 Meter gross und berühmtester Basketballer Chinas. Selbst im entlegensten Dorf klebt irgendwo ein Bildchen des NBA-Spielers, der von klein auf zum Basketballstar herangezüchtet wurde. Als es kurz so aussah, als könne er wegen einer Verletzung nicht an den Spielen teilnehmen, brach beinahe eine Staatskrise aus. «Yao Ming», sagt meine Freundin Yuan und strahlt plötzlich. «Wenn er spielt, schaue ich natürlich. Er bringt China Glück.» Glück, das bringt im Chinesischen auch die Zahl 8, steht sie doch für Reichtum. Nicht zufällig beginnen die Spiele am 8.8.08, abends um acht Minuten nach acht. Weil dies zugleich ein ideales Geburtsdatum ist, werden an diesem Tag in China überdurchschnittlich viele Kinder auf die Welt kommen. In vielen Spitälern ist der Kreisssaal seit Monaten reserviert – von Frauen, die dann die Geburt einleiten lassen oder ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt bringen. * Kristina Reiss (33) ist Journalistin und lebt in Schanghai. Während der Olympischen Spiele in China berichtet sie für das Migros-Magazin aus dem Reich der Mitte.


16 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Ein Schweizer erobert Seine Arbeitswelt liegt 276 Millionen Kilometer weit weg von der Erde — auf dem Mars. Der Zürcher Richard P. Kornfeld (40) spielt bei der neusten Nasa-Mission mit der US-Marssonde Phoenix eine Schlüsselrolle. Ein Gespräch über Leben auf dem Mars, den Traumberuf Astronaut und Zeitverschiebungen. Richard Kornfeld, seit dem 25. Mai dieses Jahres sendet die Raumsonde Phoenix Daten vom Mars. Was genau ist Ihre Aufgabe bei dieser Nasa-Mission?

Während der Entwicklung und dem Bau der Raumsonde war ich der stellvertretende ProjektSystemingenieur. Meine Aufgabe bestand unter anderem darin mitzuhelfen, dass die Raumsonde Phoenix, die Bodenkontrolle und alle anderen für die Mission wichtigen Elemente richtig zusammenspielen. Während der Landung war ich im Mission Control Center für die Kommunikation mit der Sonde verantwortlich. Jetzt, da die Raumsonde sicher gelandet ist, leite ich eines der beiden täglichen Planungsteams. Wir müssen sicherstellen, dass die Sonde jeden Tag ein machbares Programm hinaufgeschickt erhält. Wie sieht einer Ihrer Arbeitstage derzeit aus?

Jeden Tag am späten Marsnachmittag schickt uns Phoenix die während des Tages gesammelten Daten und Messungen auf die Erde, bevor sich die Sonde in einen Schlafzustand versetzt. Dann beginnt unser eigentlicher Arbeitstag. Zuerst analysieren wir die Daten, um sicherzustellen, dass mit der Sonde alles in Ordnung ist. Danach fangen wir an, den nächsten Tag zu planen. Wir arbeiten also die ganze Marsnacht hindurch, und am frühen Marsmorgen schicken wir das Programm für den angebrochenen Tag hinauf. Dann ist auch unser Arbeitstag beendet. Während

Phoenix den ganzen Marstag lang durcharbeitet, schlafen wir. Ziel der Mission ist es, Wasser oder Eis zu f¡nden.

Wir haben unter einer dünnen Marssandschicht ein weisslichglänzendes Material gefunden. Das könnte möglicherweise das gesuchte Wassereis sein. Aber wir werden das Material erst noch mit speziellen Instrumenten analysieren müssen, bevor wir etwas mit absoluter Sicherheit sagen können.

Bei der Landung der Phoenix auf dem Mars (Illustration) jubelt der Schweizer Richard P. Kornfeld im Nasa-Zentrum Pasadena.

Wann wird Ihre Mission beendet sein?

Die Phoenix-Mission wurde für 90 Marstage konzipiert. Das war übrigens damals mit den Marsrovern Spirit und Opportunity auch der Fall. Aber siehe da: Vier Jahre später funktionieren diese immer noch. Das wird mit Phoenix leider nicht der Fall sein. Da Phoenix in der Nordpolregion stationiert ist – und nicht am Äquator wie die Rovers –, wird die Sonne am Ende des Marssommers langsam untergehen, und Phoenix nicht mehr genug Energie erhalten, um sich selber am Leben zu erhalten. Wir erwarten also, dass

«Es werden Menschen auf dem Mars stehen. Die Frage ist nur, wann.»

die Phoenix-Mission einige Wochen nach den 90 Marstagen langsam zu Ende geht. Was kommt nach der PhoenixMission?

Nächstes Jahr schicken wir das Mars Science Laboratory auf die Reise zum Mars. Das ist ein Rover, der wesentlich grösser und fähiger ist als die aktuellen Rovers Spirit und Opportunity. Sie leben nach der Marszeit, ihr Tag dauert also mehr als 24 Erdstunden. Da kommt man ja völlig aus dem Rhythmus.

Ein bisschen schon. Weil ein Marstag 24 Stunden und 40 Minuten entspricht, verschiebt sich unser Arbeitstag durchschnittlich um 40 Minuten pro Tag. Das heisst: Wenn es heute gleichzeitig 8 Uhr auf dem Mars und auf der Erde ist, dann wird es morgen 8 Uhr auf dem Mars sein, wenn es

bereits 8.40 Uhr auf der Erde ist. Weil unser Arbeitstag aber auf den Marstag abgestimmt ist, verschiebt sich unser Arbeitstag im Verlauf eines Monats um mehr als einen ganzen Tag. Dazu kommt auch noch, dass ich – wenn ich für ein paar Tage nach Hause gehe – wieder auf Erdzeit umstelle. Das ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Glauben Sie persönlich, dass es Leben auf dem Mars gibt?

Ob es Leben auf dem Mars gibt, darüber möchte ich nicht spekulieren. Dass es Leben auf Planeten in anderen Sonnensystemen geben könnte, kann ich mir aber gut vorstellen.

Glauben Sie, dass eines Tages Menschen auf dem Mars stehen?

Ja, auf jeden Fall. Die Frage ist nur, wann.


interview

RICHARD KORNFELD | 17

den Mars

Warum soll der Mensch überhaupt zum Mars fliegen? Was bringt uns das?

Ich glaube, dass es in der Natur des Menschen liegt, Neues zu entdecken. Früher waren es ferne Länder, heute haben wir die Möglichkeit, neue Welten zu erforschen.

Raumfahrtexperte aus der Schweiz

Der Zürcher Richard P. Kornfeld (40) ist Nasa-Raumfahrt-Ingenieur und massgeblich an der neusten Marsmission Phoenix beteiligt. Schon mit 16, so erzählt der Schweizer, habe er auf der Zürcher Allmend mit selbst gebauten Raketen experimentiert. «Aber ich habe noch all meine Finger.» An der ETH Zürich wurde er Elektroingenieur. In den USA doktorierte er als Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeitet nun seit neun Jahren für die Nasa. Kornfeld hat mit seiner Schweizer Ehefrau Esther zwei Söhne und lebt im kalifornischen Pasadena. Sein grösster Traum: als Astronaut zum Mars fliegen.

Wären Sie selber gerne Astronaut geworden?

Ja, und ich würde gerne zum Mars fliegen.

Sie arbeiten seit neun Jahren in den USA für die Nasa. Wie sind Sie zu diesem Job gekommen?

Ich habe in den USA als Raumund Luftfahrtingenieur doktoriert. Nach dem Abschluss bewarb ich mich am Jet Propulsion Laboratory und habe den Job bekommen. Das Jet Propulsion Laboratory ist die Nasa-Organisation, die für die robotische Erforschung des Weltraums zuständig ist.

Sie leben mit Ihrer Frau und Ihren beiden Kindern in den USA. Wie haben Sie sich an den amerikanischen Way of Life gewöhnt?

Ich wohne mit meiner Frau Esther und unseren beiden Kindern in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Uns gefällt es sehr in Kalifornien. Es gibt hier viele Möglichkeiten und Freiheiten, die ich nicht gekannt habe, da ich in der Schweiz aufgewachsen bin. Natürlich vermissen wir unsere Familien und Freunde und die schöne Schweizer Landschaft.

Und auch das Schweizer Essen schmeckt uns besser. Und wie erholen Sie sich von Ihrer Arbeit bei der Nasa?

Viel Freizeit habe ich in letzter Zeit ja nicht gehabt. Ich geniesse es aber, mit meinen Buben Fussball zu spielen oder mit der Familie und Freunden in den Ferien in den Schweizer Alpen zu wandern. Was meint Ihre Familie zu Ihrem aussergewöhnlichen Job?

Es ist auch für sie sehr spannend, mitzuerleben, wie wir neue Welten erschliessen. Am Ende ist mein Job aber auch nur ein Job. Und am Abend helfe ich meinen Kindern bei den Hausaufgaben, spüle auch mal das Geschirr und bringe die Kinder ins Bett. Sie sind Techniker. Glauben Sie nur an das rein Machbare? Oder wird man in Ihrem Universumsjob eher zum Mystiker und Philosophen?

Das habe ich mir so gar noch nie überlegt. Ich glaube, mein Beruf schliesst das eine oder andere nicht aus. Ich arbeite mit Leuten zusammen, die das ganze Spektrum belegen. Uns allen gemeinsam ist aber die Faszination, Neues im Universum zu entdecken und uns davon inspirieren zu lassen. Interview Marcel Huwyler

Bilder Getty Images, UPI/Landov/ Keystone


18 |

kolumne

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Wie bitte? Rührend wars, dass die halbe Schweiz

uns half, endlich unser Paninialbum zu vervollständigen. Merci für all die zugesandten Bildli! Aber nach Tipps, was ich denn unternehmen könnte, damit mein Butterzopf nicht immer so flach bleibe, danach hätte ich gescheiter nicht gefragt. Lieber Himmel! Offenbar gibt es so viele Zopfrezepte in der Schweiz wie Hausfrauen. Und bis ich all die Ratschläge durchprobiert habe … Alufolie solle ich im Ofen auf den Zopf legen, riet Benjamin. Schon ausprobiert. Gab eine Riesensauerei, die Folie verklebte mit dem Teig, und aufgegangen ist die Züpfe nicht die Laus. Simone riet, den Zopf, nachdem ich ihn geformt hätte, noch mal dreiviertel Stunden gehen zu lassen, ehe ich ihn in den Ofen schöbe. Elvira befahl just das Gegenteil: «Wenn man einen Hefeteig zu lange gehen lässt, geht er zwar auf, aber beim Backen leider eher in die Breite als in die Höhe.» Katja schrieb: «Ab in den vorgeheizten Backofen!», Fränzi meint: «Den Zopf flechten und sofort ab in den kalten Ofen!» Was jetzt, vorgeheizt oder kalt? Aufgehen lassen oder sofort backen?! Eine Trix behauptet gar: «Ich lege den geflochtenen Zopf nochmals für eine Stunde in den Kühlschrank, dann erst in den Ofen.» Ich sehe schon: Hundert Frauen, hundert Varianten. Ich bin ja kein Greenhorn, backe seit Jahr und Tag fast jedes Wochenende meinen Zopf. Aber der sieht immer scheisse aus, und wenn Besuch zum Brunch kommt, bleibt mir nur, den Zopf schon geschnitten zu servieren, dann fällt die missratene Form weniger auf. Schmecken tut er nämlich.

tagszüpfe» immer gelingt, ob sie den Teig nun hurtig hinstresst oder ob sie ihn einen halben Tag lang stehen lässt. «Mal helfen die Kinder, mal schlafen sie längst.» Egal: Ihr Zopf geht auf. «Eigentlich wäre nie Zeit, am Freitagabend noch eine Züpfe zu machen, aber der Gedanke an ‹Hobelchees u Ankezüpfe› zum Frühstück zwingt mich, Prioritäten zu sezten.» Et voilà: «Noch jede dieser Züpfen war ein wunderbarer Genuss.» Schön für dich, Christine, aber was mache ich falsch? Leserin Kathrin befand aufgrund meines Bildchens, ich müsse halt mit vier statt zwei Strängen zöpfeln, und die solle ich nicht neben-, sondern aufeinander legen. André aus Männedorf weiss: «Die Hefe im Zopfteig braucht Energie, um aufzugehen. Diese Energie holt sie sich aus der Milch. Deswegen steht in den Rezepten immer, es müsse raumwarme Milch sein. Also: Mit Stress und ‹Hopp, hopp!› im letzten Moment die Milch aus dem Eisschrank nehmen geht nicht, dann bleibt der Zopf flach – ausser, Du wärmst die Milch schnell in der Pfanne auf, bevor sie in

«Hundert Hausfrauen, hundert Zopfrezepte.» den Teig kommt.» – «Aber ich giesse die Milch doch in die warme geschmolzene Butter!», will ich einwenden, schon moniert eine Frau Zaugg: «Versuchen Sie es mal mit weniger Butter!» Ferner rät sie: «Kneten, kneten, kneten.» Aber das tu ich doch. Von Hand. Bis zum Muskelkater! «Mit Wasser bestreichen», rät Edith. «Eine Schale mit Wasser unten in den Backofen stellen», weiss Fritz. «Weniger Eier!», fordert Elsa. Ach, wissen Sie was? Den nächsten Zopf kaufe ich in der Migros. Diskutieren Sie mit auf www.migrosmagazin.ch! Dort können Sie auch Bänz Friedlis Hörkolumne kostenlos als Podcast abonnieren.

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20 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

E

«Ich bin von Motoren fasziniert»

Bastien Girod liebt die Provokation und gilt trotzdem als Sympathieträger. Jetzt will der junge Nationalrat der Grünen schweren Spritschleudern mit der Offroader-Initiative den Garaus machen. Diese verlangt einen Verkaufsstopp für Autos, die übermässig viel Treibstoff verbrauchen. Ein Gespräch über «sexy Autos», Minergie-Häuser und Velo fahrende Holländer.

W

er mit Bastien Girod debattieren will, muss früh aufstehen. Der ETH-Klimaschutzforscher und grüne Nationalrat teilt seine Zeit sehr genau ein. Journalisten empfängt er gerne zu Randstunden und nahe am Arbeitsort, beispielsweise in der Tannenrauchbar, dem Café der ETH-Studenten. Morgens um acht ist es dort noch sehr ruhig. Girod knabbert an einem Minizopf und ist bereits hellwach. Bastien Girod, seit der «SonntagsBlick» die Liste mit den Autos veröffentlicht hat, die Sie mit Ihrer Offroader-Initiative verbieten wollen, haben Sie sich definitiv als Schweizer Autoschreck etabliert. Wie fühlt man sich in dieser Rolle?

Unsere Initiative verlangt kein generelles Verbot, sondern strengere Umwelt- und Sicherheitsvorschriften für Neuwagen. Davon ist nur jedes zehnte Auto betroffen, das in der Schweiz verkauft wird. Deshalb sehe ich mich nicht als Autoschreck, höchstens als Offroaderschreck. Ich stehe aber dazu, dass man im Verkehr jetzt auch unpopuläre Massnahmen ergreifen muss. Ein CO2-Grenz-

wert für Autos würde es erlauben, unsere Klimaschutzziele zu erreichen. Das betrifft aber ausgerechnet die Autos mit dem grössten Sexappeal, wie Ferrari oder Porsche Cayenne.

Es gibt viele sexy Autos, die weiterhin zugelassen wären. Wenn Energieverschwendung als sexy gilt, ist das verheerend für die Umwelt. Schmerzt es Sie nicht, wenn jetzt Ferraris von der Strasse verschwinden müssten?

Auch ich bin von Motoren fasziniert, schaue mir hin und wieder sogar Formel-1-Rennen an. Aber solche Autos gehören ins Schaufenster oder auf die Rennbahn.

Fahren Sie selbst Auto?

Ja, ich habe die Prüfung, bin Mitglied bei Mobility und brauche durchschnittlich ein bis zwei Mal pro Monat einen Wagen. Sie sind jung und gelten als dynamisch und erfolgreich — Eigenschaften, die man eher einem Banker und Jungmanager nachsagt als einem grünen Politiker.

Heute ist die Sensibilität für Umweltthemen in der Bevölkerung höher. Deshalb konnte ich als Politiker rasch weiterkommen. Sie gelten als typisches Beispiel einer neuen grünen Generation mit einem neuen Denken. Was heisst das?

Auch die «alten» Grünen waren schon erfolgreich. Vielleicht ist es

Künftiger Doktor in Umweltfragen Bastien Girod (27) wurde im Herbst als Mitglied der Grünen in den Nationalrat gewählt. Er ist Umweltwissenschafter und schreibt an der ETH Zürich seine Doktorarbeit. Girod hat verschiedentlich Aufsehen erregt (Nacktbilder vor dem Gebäude der Stadtpolizei, TCS-Klage). Die Stopp-Offroader-Initiative erhielt bereits über 140 000 Unterschriften. Jetzt plant Girod eine junge, grosse Gruppe für eine ökologische Schweiz, die Initiativen und Referenden schnell auf die Beine stellen kann.

typisch für meine Generation, dass wir nicht das ganze Leben umkrempeln, sondern dass wir Wohlstand und Ökologie miteinander versöhnen wollen. Wir wissen, dass das machbar ist. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit bezeichnet seine Stadt als «arm, aber sexy». Sie politisieren nach dem Motto «grün und sexy». Sie setzen ganz gezielt Ihre Person ein und lassen sich zur Not auch nackt abbilden.

Ältere Generationen haben in dieser Hinsicht auch keine Hemmungen gehabt, wenn ich mich nicht täusche. Diese Generation war jedoch nicht sehr sportlich, hat geraucht und gekifft. Sie hingegen sind fit wie ein Turnschuh.

Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil grüner Politik. Deshalb kümmere ich mich um die Gesundheit der Gesellschaft – und um meine eigene. Als leidenschaftlicher Velofahrer sind Sie in. Selbst Jungbanker

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interview

BASTIEN GIROD | 21

Stark wie ein Baum: Laut Bastien Girod gibt es viele «sexy Autos», die auch nach Annahme der Offroader-Initiative zugelassen wären.

«Ich will Wohlstand und Ökologie miteinander versöhnen.»


22 |

interview

BASTIEN GIROD

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

satteln inzwischen aufs Velo um.

Wird Obama die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gewinnen?

Trendy allein reicht nicht. Bei uns sind es immer noch mehrheitlich Junge, die Velo fahren. Ich bin ein halber Holländer, meine Mutter ist Niederländerin. Dort fahren alle Velo, auch die Grosis und Kinder. Deshalb brauchen wir für Velofahrer mehr Platz und Sicherheit auf den Strassen.

Ich denke schon, McCain ist ja eine rechte Witzfigur.

Bei den Konservativen rund um den Globus werden grüne Anliegen salonfähig. Der neue Bürgermeister von London, der Führer der britischen Konservativen, alle setzen auf grün und haben Erfolg. Werden Sie grün überholt?

Rauchen Sie?

Sehr selten, wenn ich im Ausgang bin.

Es reicht nicht, wenn man Velo fährt, um uns grün zu überholen, und es ist unverständlich, dass man so lange grün mit links gleichgesetzt hat. Wer wirtschaftlich denkt, sollte erkennen, wie wichtig grüne Anliegen sind. Aber es reicht nicht, wenn sich die Parteien grün geben. Schliesslich müssen die Umweltprobleme gelöst werden.

Ernähren Sie sich vegetarisch?

Beinahe. An Weihnachten und anderen Festtagen esse ich gelegentlich Fleisch. Ausser der SVP wollen heute alle grün sein. Stört Sie die Konkurrenz durch bürgerliche Parteien?

Es geht primär darum, dass die grünen Forderungen umgesetzt werden. Problematisch ist es dann, wenn grüne Anliegen als PR missbraucht werden.

Bei der Abstimmung über die Stopp-Offroader-Initiative werden die Gegner sagen: Die Grünen wollen einen mächtigen Staat, der alles verbieten und regeln will. Wie werden Sie antworten?

Glauben Sie, dass auch andere Parteien Ihre Stopp-OffroaderInitiative unterstützen werden?

Es wird ein Test, wie es die anderen mit dem Grünsein halten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Umweltschutz am effektivsten mit verschärften Vorschriften durchsetzen lässt, sei es im Gewässerschutz, bei der Gebäudeisolation oder dem Katalysator. Wir wollen mit der Initiative dasselbe beim CO2 und beim Feinstaub erreichen, indem wir die erfolgreichen Rezepte der Vergangenheit auf den privaten Verkehr anwenden. Das ist auch dringend nötig. Die Verkehrsemissionen sind viel zu hoch und nehmen weiterhin zu. Die Grünen haben sich gespalten. Es gibt neuerdings auch die Grünliberalen. Sie wollen weniger Verbote und mehr Markt um Umweltschutz.

Wer Vorschriften und Anreize gegeneinander ausspielt, erweist dem Umweltschutz einen Bärendienst. Die Erfolge des Umweltschutzes zeigen, dass je nach Situation die eine oder andere Massnahme besser ist.

Eigenverantwortung ist wichtig, aber sie hat Grenzen. Zum Schutz der Umwelt brauchen wir auch klare Spielregeln für die Gesellschaft, genau wie in einem guten Haushalt. Wer wirtschaftlich denke, sollte erkennen, wie wichtig grüne Anliegen sind, findet Bastien Girod, Provokateur der Grünen und Besitzer des schönsten Waschbrettbauchs im Nationalrat.

«Grüne Politik heisst, langfristige Lösungen zu finden. Da hat es genügend Platz für alle Parteien.» Ein bisschen grün und ein bisschen liberal, das will auch die neuste Partei der Schweiz sein, die von der SVP abgesplitterte BürgerlichDemokratische Partei (BDP). Wird es nicht ein bisschen eng in der grünen Ecke?

Überhaupt nicht. Grüne Politik heisst, langfristige Lösungen zu finden. Da hat es genügend Platz für alle.

In den USA herrscht Aufbruchstimmung. Ist Barack Obama auch für Sie ein Hoffnungsträger?

Er fasziniert mich, ich habe seine Auftritte im Internet verfolgt. Die Versprechungen klingen sehr schön, und wenn sich die USA tatsächlich bewegen, dann ändert sich vieles auf dieser Welt. Aber vorläufig ist diese Hoffnung mit Vorsicht zu geniessen.

Apropos Haushalt: Wie leben Sie privat?

Meine Freundin und ich wohnen in einer Sieben-Personen-Wohngemeinschaft in einem MinergieMehrfamilienhaus zwischen Hardturmstadion und Limmat. Grüne galten lange als technikfeindlich. Wie ist das bei Ihnen?

Wenn es keine Umweltprobleme gäbe, hätte ich Maschineningenieur studiert. Der minime Frauenanteil dieser Studienrichtung könnte bei meiner Wahl auch eine Rolle gespielt haben. Gehören Sie auch zu den Menschen, die eine Nacht anstehen, um das neue iPhone zu kaufen?

Das nicht, aber ich will unbedingt auch ein solches Gerät haben.

Interview Philipp Löpfe Bilder René Ruis


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24 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Sauberes Wasser f端r die Zukunft: Die Primarsch端ler von My Tay trinken ihr eigenes Sodis-Wasser. Sie sind die Botschafter der Idee in ihrer Region.

Lebenselixier Wasser

Sodis ist ein genial einfaches System zur Trinkwasseraufbereitung. Die Migros unterst端tzt Helvetas bei dessen Verbreitung in Entwicklungsl辰ndern. Zum Beispiel im Mekong-Delta in Vietnam.


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Nachrichten aus der MIGROS

Lebenswichtiger Drill: Rektor Nguyen Thanh Phong instruiert seine Schüler jeden Montag im Fach Wasseraufbereitung.

Sodis — einfach und billig Sodis (Solare Trinkwasserdesinfektion) ist eine verblüffend einfache Methode zur Gewinnung von Trinkwasser. Wasser wird in saubere Pet-Flaschen gefüllt und sechs Stunden an die Sonne gelegt. Die UVStrahlen und die erhöhte Wassertemperatur zerstören den Grossteil der Krankheitserreger. Das gilt vor allem für Durchfall verursachende Bakterien, Viren und Protozoen (Einzeller). Jedes Jahr sterben weltweit rund 2,2 Millionen Kinder an Durchfallerkrankungen — das ist ein Kind alle 15 Sekunden. Das Wasserforschungsinstitut der ETH (Eawag) erkannte das Potenzial der Methode bereits 1991 und belegte mit diversen Forschungsprogrammen deren Wirksamkeit. Die Migros unterstützt Helvetas, die Schweizer Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, in der Verbreitung von Sodis seit 2004. www.sodis.ch; www.eawag.ch; www.migros.ch/nachhaltigkeit

W

ie ein bleierner Deckel liegt die Hitze über dem Delta des Mekong. Von der Hektik Saigons ist in der Provinz Dong Thap, 150 Kilometer südwestlich der Siebenmillionenstadt, nichts zu spüren. Der Lebensrhythmus der Menschen hier hat sich dem trägen Fluss des Mekong angepasst. Wasser prägt das Leben der Region. Es ist Verkehrs- und Transportweg, es lässt Reis, Früchte und Gemüse wachsen und liefert den Menschen den Fisch. Wasser ist Leben – wenn dieser Satz ir-

gendwo passt, dann hier. Aber Wasser kann auch krank machen. Myriaden von Stechmücken finden hier perfekte Lebensbedingungen und übertragen den Malariaerreger auf den Menschen. Wer Wasser direkt aus dem Fluss oder aus Grundwasserbrunnen schöpft, riskiert Darminfektionen. Das Colibakterium ist mindestens so gefürchtet wie die Malaria. Vor allem Kinder haben Durchfallerkrankungen oft wenig entgegenzusetzen. Gerade deswegen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser

absolut zentral für die Menschen im Delta. Das weiss auch die kommunistische Frauenunion der Provinz. Sie geniesst das Vertrauen der Menschen, vor allem das der Frauen.

«Onkel Ho» — bis heute allgegenwärtig Das Wort der Union hat Gewicht, politisches sowieso. Schliesslich bestimmt die kommunistische Partei Vietnams auch 20 Jahre nach der Öffnung des Landes noch immer das Leben der 84 Millionen Menschen. Auch im

Sitzungszimmer der Frauenunion Cao Lanh, der Provinzhauptstadt, schaut die Büste Ho Chi Minhs mit väterlich-strengem Blick auf seine Genossen. Bald 40 Jahre nach seinem Tod ist der Staatsgründer und Kriegsheld noch immer allgegenwärtig. Aber die Partei kümmert sich nicht nur um Ideologie, sondern auch um das gesundheitliche Wohlergehen ihrer Mitglieder. Denn wie fast überall in Asien sind es auch in Vietnam die Frauen, welche die Lasten des Alltags tragen. Erziehung, Ernährung, Haushalt, Hygiene – ohne die Frauen ginge gar nichts. Das gilt auch für Sodis, die solare Wasserdesinfektion (siehe Box links).

Wo Brennholz zum Abkochen Luxus ist Seit 2005 ist Sodis auch in der Ortschaft My Phuoc ein Begriff. Die Strasse ist schmal: Knatternde Motorräder, dröhnende Lastwagen, drängelnde PKWs und bummelnde Fahrräder machen die Fahrt zum Abenteuertrip. Etwa 120 Haushalte zählt die Siedlung, einstöckige kleine Häuschen und Hütten mit Wellblechdächern säumen den Strassenrand. Dahinter ziehen sich die Reisfelder bis zum Horizont. Die Menschen leben vom Fischfang, arbeiten in den Feldern oder sind Handwerker. Gleich beim Dorfeingang führt Nguyen Thi Thuy einen kleinen Coiffeursalon, ihr Mann repariert die Motorräder aus der Umgebung. Die Ersatzteile liefert der Nachbar von gegenüber. Auf einem Blechteller liegen drei Pet-Flaschen in der prallen Sonne, aufgereiht wie stramme Soldaten beim Appell. Doch, das Haus habe einen Wasseranschluss, sagt Nguyen, «aus einer Quelle, die 300 Haushalte versorgt». Aber die Qualität sei schlecht. «Man darf es nicht direkt trinken», das mache krank. «Früher musste ich teures Brennholz kaufen, um das Wasser LESEN SIE WEITER AUF SEITE 27


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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

TRINKWASSER | 27

Vietnam: Zahlen und Fakten*

Sauberes Wasser, saubere Haare: Nguyen Thi Thuy in ihrem Coiffeursalon. Das Sodis-Plakat ist der einzige Schmuck.

abzukochen», erinnert sich die 28-Jährige. Aber das abgekochte Wasser habe immer einen unangenehmen Rauchgeschmack gehabt. Trinkwasser aus dem Geschäft kann sich das Paar nicht leisten. Sodis, sagt Nguyen, sei ideal. Die Flaschen kosten fast nichts. Der Staat gibt sie den Ärmsten der Armen gratis ab. In der Nachbargemeinde My Tay verbindet ein schmaler Gehweg die einzelnen Häuser und Hütten. Die Frauen hacken Zitronengras, zupfen Wasserkresse, zerteilen Fischleiber. In den sandigen Gärten picken Hühner nach Futter. Kleine Kinder huschen barfuss durch die Büsche. Irgendwo spielt ein Radio vietnamesische Schlager. In manchen Hütten hängen Sodis-Poster an den Wänden, oft die einzige Dekoration. Armut kennt keine Intimität. 470 Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 14 Jahren gehen im Dorf zur Schule. Schuldirektor Nguyen Thanh Phong (38) lässt seine Schulklassen auf dem sandigen Schulhof antraben. Die militärisch knappen Anweisungen plärren aus einem Monstrum von Megafon, das noch aus der französischen Kolonialzeit stammen muss. Die Kinder haben ihre Sodis-Lektionen verinner-

licht: Flaschen zu Dreivierteln füllen, gut schütteln, Flasche ganz auffüllen und sechs Stunden an die Sonne legen. Mit heiligem Ernst zelebrieren sie die eingeübten Handgriffe.

Kinder als Botschafter des Sodis-Systems Stolz erklärt der Schulleiter die Rolle seiner Schule für die Verbreitung von Sodis in der Region. «Jeden Montagmorgen lernen die Schüler den Umgang mit Sodis», erzählt er. «Die Kinder sind unsere Botschafter. Sie tragen das System nach Hause, erklären es den LAOS

Eltern und Geschwistern.» Im September 2007 brachte Helvetas Sodis in die Schule – der Beginn einer Erfolgsgeschichte. «Sodis passt perfekt zu unserer Gemeinde», sagt Nguyen. «Die Menschen arbeiten hart, in manchen Familien reicht das Einkommen knapp zum Überleben.» Krank zu werden kann sich hier niemand leisten, denn Arzt und Medizin sind für viele unerschwinglich. Sodis trägt dazu bei, dass sie gesund bleiben. Und das ist hier alles andere als selbstverständlich. Text Gaston Haas Fotos Adrian Fisk

KAMBODSCHA VIETNAM

VIETNAM

KAMBODSCHA C

Ho Chi Minh-Stadt

Cao Lanh

Golf von Thailand

Quelle: Länderlexikon «Spiegel online» * In Klammern die Zahlen für die Schweiz

Der Übervater: Ho Chi Minh.

Helvetas

TAIWAN

THAILAND

Vietnam und das MekongDelta: Vom wirtschaftlichen Schub wie in der Grossstadt Ho Chi Minh City (Saigon) ist im Süden nur wenig zu spüren.

Fläche: 330 000 km² (41 284 km²) Staatsform: Sozialistische Republik (Direkte Demokratie) Einwohner: 84,1 Mio. (7,4 Mio.) Einwohner unter 15 Jahren: 30 Prozent (17 Prozent) Bevölkerungsdichte: 268/km² (186/km²) Lebenserwartung Männer: 63 Jahre (79 Jahre) Lebenserwartung Frauen: 73 Jahre (84 Jahre) Säuglingssterblichkeit: 16/1000 (4/1000) Medizinische Versorgung: 1 Arzt/1000 Einwohner (3,6/1000) Zugang zu Trinkwasser: 95 Prozent Stadt/72 Prozent Land (100/100) Bruttosozialprodukt: 58,15 Mrd. US-$ (425,9 Mrd.) Bruttoeinkommen pro Kopf/ Jahr: 690 US-$ (57 230 US-$)

MekongDelta

SÜDCHINESISCHES MEER

Helvetas wurde 1955 als erste private Entwicklungsorganisation der Schweiz gegründet. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Projektarbeit im Ausland. In Afrika, Asien und Lateinamerika setzt sich Helvetas dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in ländlichen Regionen verbessern. Dabei stehen Grundbedürfnisse im Zentrum wie Trinkwasser, Nahrung, Einkommen, Ausbildung, Mitbestimmung und Frieden. www.helvetas.ch


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MY STYLE

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Migros macht Mode

Mit der neuen Modelinie «my style» bietet die Migros bequeme Alltagskleidung für die ganze Familie. Sara Renzi, wie wichtig ist der Verkauf von Kleidern für die Migros?

Der Bekleidungsmarkt ist einer der wichtigsten für den Detailhandel. In einigen Kategorien wie zum Beispiel Wäsche, Strumpfwaren oder Babybekleidung ist die Migros Marktleaderin. Die Migros lanciert eine neue Kleidermarke namens «my style». Weshalb?

Mit «my style» wollen wir den Kunden im Wochenrhythmus bequeme Alltagsmode anbieten, die einfach zu kombinieren ist. An welche Kundengruppe richtet sich die neue Marke?

«my style» bietet Bekleidung für alle, von Babys über Kinder bis zu den Eltern. Wir richten uns dabei primär an Familien, bei denen die Mutter den Kleidereinkauf für die gesamte Familie übernimmt.

Welche sind das?

Wir bewegen uns mit dem neuen Bekleidungskonzept in der unteren Preislage und sind durchschnittlich fünf bis zehn Prozent günstiger als das sonstige saisonale Kleiderangebot der Migros.

«Kleider von ‹my style› richten sich primär an Familien.»

Vom Schneedress für das Kleinkind über eine Mädchen-Regenjacke oder den Trainer bis hin zur Winterjacke deckt «my style» alles ab. Auch Accessoires wie Mützen, Schals und Handschuhe gehören dazu. Das Angebot ändert sich je nach Saison und bietet auch thematische Schwerpunkte. Bild Florian Nidecker

Die Migros bietet unter dem Eco-Label hautfreundliche, ökologisch verarbeitete Textilien an. Bei der Verarbeitung dürfen keine umweltgefährdenden, hautreizenden und allergenen Stoffe verwendet werden. Für die Herstellung von Eco-Textilien gilt ausserdem der BSCI-Verhaltenskodex. Dieser schreibt den Lieferanten vor, für sozialverträgliche Arbeitsbedingungen zu sorgen. Mittlerweile sind 70 Prozent der MigrosTextilien mit dem Label versehen.

Die Migros ist bekannt für gute Qualität zu günstigen Preisen. Ist dies auch bei den Artikeln von «Migros my style» der Fall?

Wo wird die Kleidung produziert?

Welche Art von Kleidern bietet die Migros unter «my style» an?

Projektleiterin Sara Renzi betreut bei der Migros die neue Bekleidungslinie «my style».

noch «hip» sind. Bei «Mein Lieblingsshirt» können Kinder zwischen «Spiderman» und «Star Wars» auswählen – Männer können im «Western-Style» stilsicher der kalten Bise trotzen.

Unter der Bezeichnung «back to school» bieten wir zum Beispiel passend zum Schulbeginn robuste Kleider für Kinder an, die alltagstauglich, praktisch und erst

Hauptsächlich in Indien und China. Zu welchen Bedingungen?

Für das gesamte Sortiment gelten die Standards der Business Social Compliance Initiative, abgekürzt BSCI. Diese verpflichten die Migros-Lieferanten zu sozialen Arbeitsbedingungen. So ist Kinderarbeit selbstverständlich verboten. Ökologie ist für die Migros zentral. Wie wichtig sind ihr Umweltaspekte beim Kleiderangebot?

Rund 70 Prozent aller Kleider und Heimtextilien der Migros tragen das Eco-Label. Dieses steht für umweltfreundliche Produktion – umweltschädliche Stoffe sind streng untersagt. Diese Standards gelten natürlich auch für «my style». Christoph Petermann Mehr zu «my style» auf Seite 54.


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30 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Wandern und lernen Mit einem speziellen Hilfsfonds bietet die Migros Unterstützung für Projekte im In- und Ausland. Auch ein Kinderwanderweg im Bergell profitiert davon.

D

ie Migros nimmt ihre soziale, kulturelle und ökologische Verantwortung wahr. Zu ihrem grossen Engagement gehört unter anderem auch der «Fonds für gezielte Hilfe im Inund Ausland», kurz «Hilfsfonds» genannt. Bereits seit 1979 unterstützt die Migros im Rahmen dieser Institution Projekte mit einem Gesamtbetrag von jährlich einer Million Franken. «Pro Vorhaben sind es zwischen 40 000 und 100 000 Franken», erklärt Annina Arpagaus vom Generalsekretariat des Migros-GenossenschaftsBunds (MGB) in Zürich. «Das Kriterienspektrum, gemäss dem die Migros Beiträge spricht, ist breit», sagt Arpagaus. Ein Musterbeispiel für ein Vorhaben, das die Migros – mit 40 000 Franken – unterstützt hat, ist das Kinderwanderwegprojekt «Cià c’am va» («Komm, wir gehen») im bündnerischen Bergell. Das Projekt fördert die Hilfe zur Selbsthilfe der Menschen vor Ort, unterstützt eine Randregion und wirkt so der Entvölkerung der Berggebiete entgegen.

Das Naturverständnis der Kinder fördern Den Familientourismus im Bergell und damit die dortige Wirtschaft voranzubringen, ist aber nur die eine Seite. «‹Cià c’am va› zielt auch darauf ab, die Entwicklung kleiner Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren zu unterstützen», erläutert Dieter Schürch. Der Professor für

Kommunikation an der Uni Lugano ist für die Umsetzung des Projekts zuständig. «Kleine Kinder nehmen die Umwelt ganz anders wahr als Erwachsene. Auf diesem speziellen Wanderweg gehen wir auf die Bedürfnisse der Kleinen ein, bieten ihnen Möglichkeiten, die Natur auf ihre Art und nach ihren Kriterien zu erfahren», sagt Schürch. An speziellen Wegpunkten können die Kinder beispielsweise Spechtlöcher entdecken, Steine schichten oder erleben, wie ein Echo funktioniert. «Den Kindern wird kein Disneyland geboten, sie können die Umwelt so erfahren, wie sie ist.» Die Wegstrecken sind nicht länger als ein Kilometer und kinderwagengerecht.

Hilfsprojekte für den Alpenraum «Cià c’am va» ist nur eines der Projekte der Stiftung «Moving Alps», bei der die Uni Lugano die Federführung hat. Die Stiftung will die Entwicklung von südalpinen Regionen in den Kantonen Wallis, Graubünden und Tessin voranbringen. Ein anderes Projekt ist die Unterstützung der Ziegenzucht im Maggiatal. Auch hierfür sind Gelder des MigrosHilfsfonds geflossen. Wie sein Name sagt, unterstützt der Hilfsfonds nicht nur Vorhaben im Inland, sondern im Rahmen der humanitären Hilfe auch solche im Ausland. «Unser Ziel ist es, in Entwicklungsländern die Ernährungs-, Gesund-

Von der Migros unterstützt: Auf dem Kinderwanderweg im Bergell


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MIGROS HILFT | 31

Wegweiser: Die Route der Kinderstrecke ist gut gekennzeichnet.

Spielend lernen und verweilen: Wandern muss nicht langweilig sein.

heits-, Hygiene- und die Ausbildungssituation zu verbessern sowie die Gemeinschaftsbildung zu fördern», führt Arpagaus aus.

Strom für Dörfer in Madagaskar

entdecken Kinder mit Begeisterung die Wunder der Natur.

Die Migros engagiert sich dabei nicht direkt in Entwicklungsländern, sondern spricht Beiträge an anerkannte Hilfsorganisationen wie Heks, Swissaid, Helvetas oder private Schweizer Fördervereine. Damit kann sie auch kontrollieren, dass ihre Beiträge wirklich zielorientiert Verwendung finden und nachhaltig wirken. «Mad’Eole» ist ein solcher Förderverein, den die Migros mit

80 000 Franken unterstützt. Damit elektrifiziert «Mad’Eole» Dörfer auf Madagaskar mit Windenergie. «Dank Strom können die Dorfbewohner neue Einkommensquellen erschliessen, was wiederum die Eigeninitiative fördert. Geht es den Menschen besser, ziehen sie nicht in die Stadt, die Landflucht wird gebremst – und auch die Umwelt profitiert: Weil es dank Strom weniger Holzkohle braucht, werden die Wälder geschont», erläutert Annina Arpagaus. Text Daniel Sägesser Bilder Andrea Badrutt

Informationen: www.ciacamva.ch Verkehrsverein Bergell: Telefon 081 822 15 55


32 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Murmelbild des Monats

Schick uns Bilder mit dir und deiner LilibiggsMurmelsammlung. Die schönsten und kreativsten werden wie das von Jara und Tamara abgedruckt und mit Migros-Geschenkkarten prämiert. Einfach Foto an murmeln@migrosmagazin.ch senden und gewinnen! Alle Bilder auf www.migrosmagazin.ch

Murmeln für die Schweiz Bei Nicola Hugi aus Biel kullern die Kugeln genau so, wie er will. Als Schweizer Murmelchampion vertritt er unser Land Ende August an den Murmel-Weltmeisterschaften in Frankreich. Wettkampfmässig murmeln? Nicola erklärt, wie es geht. Nicola, wie bist du Schweizer Murmelchampion geworden?

Meine Kollegen überredeten mich vor einem halben Jahr, an der freien regionalen Ausscheidung in Biel teilzunehmen. Überraschenderweise belegte ich dort den ersten Platz und durfte an die Schweizer Meisterschaften. Dort hat mich dann der Ehrgeiz gepackt, und ich qualifizierte mich mit dem Schweizer-Meister-Titel für die Weltmeisterschaften. Ein Naturtalent also. Was muss man sich denn unter «Wettkampfmurmeln» vorstellen?

Das Bild des Monats

Beim Sandmurmeln gilt es, seine Kugel geschickt über eine minigolfähnliche Bahn zu lenken. Wer dafür bis zum Ziel am wenigsten Versuche benötigt, gewinnt. Wie bereitest du dich auf die Weltmeisterschaften vor?

Murmeln ist wegen der Murmelmania in aller Munde. Fordern dich jetzt Freunde zum Duell heraus?

Meine Freunde eher weniger. Ich wurde aber schon mehrfach auf

In wenigen Monaten murmelte sich Nicola bis zum Schweizer-MeisterTitel. Jetzt trainiert er für die Weltmeisterschaft in Frankreich.

der Strasse erkannt und nach Murmelgeheimtipps gefragt. Zudem ist inzwischen auch mein Stiefvater süchtig nach dem Spiel. Es kommt also des Öftern vor, dass er mich zum Wettkampf herausfordert.

Welches Ziel setzt du dir für die Weltmeisterschaften?

Ich würde mich natürlich riesig über eine Platzierung ganz vorne freuen. Das Erlebnis ist mir aber wichtiger.

Interview Cinzia Venafro

Bilder Paolo Foschini/ ZvG

Ich fahre bereits diese Woche nach Frankreich, um auf den Bahnen zu trainieren, auf denen die französische Meisterschaft statt fand. Zudem habe ich im Sandkasten des Nachbarn Hindernisse gebaut, um meine Präzision zu verbessern.

Tamara Grob aus Suhr AG ist mit ihren 26 Jahren genauso der Murmelmanie verfallen wie ihre kleine 4-jährige Freundin Jara Peter aus Flawil SG. Als sie gemeinsam Bekannte besuchten, hatten die beiden nur Augen für die Glaskugeln und bastelten gleich ein lachendes Murmelgesicht aus Janas neuen LilibiggsMurmeln und Tamaras alten aus ihrer Kindheit.


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MURMELSPIEL | 33

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Runde 5 (Woche 32)

Runde 6 (Woche 33)

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Unter anderem gibt es 40 LilibiggsMurmelspielbretter zu gewinnen.

Runde 7 (Woche 34)

Wie lange kann ich noch Lilibiggs-Murmeln sammeln? Solange der Vorrat reicht, erhält jeder Kunde auf Wunsch pro 20 Franken Einkauf eine Münze, um eine Lilibiggs-Murmel zu beziehen. Die Promotion endet aber spätestens am 30. September 2008. Danach ist keine Nachbestellung mehr möglich.

DIE MURMELZAHL DER WOCHE

Runde 8 (Woche 35)

Runde 9 (Woche 36)

In der ganzen Schweiz können alle Murmeltiere an

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Murmeltankstellen ihren Murmelschatz stetig vergrössern.

Runde 10 (Woche 37)

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

schaufenster

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Produkte aus der Migros > EINGEMACHTES

Süsses für die Seele

Jetzt gehts ans Eingemachte: Ob Konfi, Sirup oder pikante Genüsse — hier finden Sie die Rezepte und in der Migros alles, was es sonst noch braucht.

B

irnen, Äpfel oder Pflaumen – aber auch Herzhaftes wie Perlzwiebeln, Schalotten und Randen entfalten sich zurzeit prächtig im Garten. Wer keinen hat, lässt sich von der Vielfalt an Früchten und Gemüse in der Migros zum Einmachen inspirieren. Wie wäre es mit einer erfrischenden Grapefruit-Konfi, die besonders gut zu Vollkornbrot und Frischkäse passt, verführerischen Portweinbirnen zum Dessert (Seite 37), oder Randen aus dem Ofen zum Apéro (Seite 39)? Tipp: Als kleines Mitbringsel kommt etwas Selbstgemachtes in einer hübschen Flasche oder im schönen Einmachglas immer gut an. Weitere Rezepte und eine Übersicht über das Einmach-Sortiment finden Sie im Flyer «Jetzt gehts ans Eingemachte» in der Migros. Er ist auch bei M-Infoline bestellbar. Text Jacqueline Jane Bartels Bilder Ruth Küng Styling, Rezepte Irène de Giacomo


36 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Konfitüren und Desserts

Wir erinnern uns gern an liebevolle Grossmütter und dick mit Konfi bestrichene Brote. Jede Jahreszeit hat ihre Früchte: im Frühling und Sommer aus dem Garten, im Herbst aus dem Wald und den heimischen Beeten. Und im Winter eignen sich Zitrusfrüchte am besten zum Einmachen.

Rosa Konfi mit Grapefruit Für ca. 1,4 l Konfi

1,6 kg Grapefruits ½ Zimtstange 5 Sternanis 1 kg Gelierzucker 1) Die Grapefruits mit einem scharfen Messer schälen, dabei die weisse Haut entfernen. Die Filets über einer Schüssel auslösen, aus den Resten den Saft ausdrücken. Früchte und Saft abmessen — insgesamt sollen sie genau 1 Liter ergeben. 2) Grapefruits mit Zimt, Anis und Gelierzucker bei starker Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei weiterrühren. 3) Den Topf vom Herd nehmen, Zimtstange entfernen. Einmachgläser randvoll füllen, dabei in jedes Glas 1 Anisstern geben und sofort verschliessen. Haltbarkeit: 12 Monate.

Flaschen, Gläser und Geschenksets Einmach- und Sterilisierglas, 6-eckig, 3 Stück, 324 ml oder 385 ml, ab Fr. 5.50* Flasche mit Kunststoffverschluss, 0,75 l oder 0,5 l, ab Fr. 3.90* Geschenkset Quattro Stagioni, mit 4 Konfigläsern à 1,5 dl und Dekozubehör, Fr. 9.90* * Nur in grösseren Filialen, solange Vorrat.


schaufenster

EINGEMACHTES | 37

Portweinbirnen

4 Einmachgläser à 0,5 l

1,5 kg kleine, feste Birnen 1 Gewürznelke pro Birne 1 Bio-Zitrone 1 TL Pimentkörner 1 Zimtstange 2 Stücke Muskatblüte 350 g Krümelkandis 7 dl roter Portwein 1) Die Birnen schälen, Stiele dranlassen, die Blütenansätze herausschneiden und durch Nelken ersetzen. Birnen eng in die Gläser schichten. 2) Zitrone waschen, dünn abschälen, auspressen. Mit den Gewürzen, Zucker und Portwein aufkochen. 3) Sirup über die Birnen verteilen. Die Birnen müssen ganz bedeckt, die Gläser bis 2 cm unter den Rand gefüllt sein. Die Gläser in eine feuerfeste Form stellen. Die Form halb mit heissem Wasser füllen. Birnen im Backofen bei 160 Grad Umluft 1 Stunde einkochen. 4) Die Birnen einige Tage ziehen lassen, kühl und dunkel aufbewahren. Haltbarkeit: 12 Monate. Das Rezept für die Caramelbirnen finden Sie unter www. migrosmagazin.ch.

Selbstgemachtes schön verpacken Geschenkset Fido mit 3 Einmach- und Sterilisiergläsern à 0,5 l, Fr. 9.90* Folienschreiber mit 32 Selbstklebeetiketten, 75 x 45 mm,

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Einmach- und Sterilisierglas, 314 ml oder 1062 ml ab Fr. 4.50* * Nur in grösseren Filialen, solange Vorrat erhältlich.


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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

schaufenster

EINGEMACHTES | 39

Eingelegte Köstlichkeiten

Früher war der wichtigste Zweck des Einmachens, Früchte und Gemüse für die Wintermonate haltbar zu machen. Tipp: Das Verhältnis zwischen Zucker, Salz, Essig und Wasser immer beibehalten, da sich sonst die Haltbarkeit verringern kann. Bei der Kräuterwahl dürfen Sie experimentieren.

Randen aus dem Ofen 750 g kleine Randen 100 g Zwiebeln 1 Apfel 2 Bio-Orangen 2 dl Rotweinessig 20 g Salz, 1 EL Zucker 1 TL Pfefferkörner 2 Gewürznelken 1 kleine Zimtstange 2 Lorbeerblätter

Gut ausgerüstet

1) Backofen auf 180 Grad vorheizen. Randen waschen, Stiele entfernen. Wurzelansatz ca. 2 cm abschneiden. 2) Randen einzeln in Alufolie einwickeln. Auf einem Blech im Ofen 40—60 Minuten weich garen. Zur Probe mit einer Nadel einstechen. 3) Zwiebeln rüsten, in Ringe schneiden. Apfel schälen, vierteln, in Scheiben schneiden. 4) Randen abkühlen lassen. Mit Gummihandschuhen schälen, in Scheiben schneiden, eventuell halbieren. 5) Zwiebeln, Äpfel, Randen in sterilisierte Gläser schichten. Orangen waschen. Von einer die Schale dünn abschälen. Beide auspressen. Den Saft mit 4 dl Wasser ergänzen. Zusammen mit dem Essig, Salz, Zucker und den Gewürzen aufkochen. 6) Die Gläser bis zum Rand füllen, sofort verschliessen. Vier Wochen kühl und dunkel durchziehen lassen. Haltbarkeit: 12 Monate.

Einmach- und Sterilisierglas, rot oder blau, verschiedene Grössen, 4 Stück, ab 5.50* Dörrgerät Samum von Mio Star, Fr. 135.–** Flasche mit Korkverschluss, 0.5 l, Fr. 5.90*

Das Rezept für die pikanten

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40 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Die Duftnote Letztes Jahr habe ich Sie nach einer Oase für den besten Wurstsalat gefragt. Frei von Büchsenmais und Fertigsauce. Das Echo war gross, und ich bin eifrig am Reisen. Sozusagen von einer Cervelat zur anderen. Wenn ich die Wurstesserei durchhalte, werde ich Ihnen im August meine Favoriten präsentieren. Doch vorerst verrate ich Ihnen mein Wurstsalatrezept für vier Personen: Für die Sauce verwende ich Colman’sSenf (wichtig!), frische Mayonnaise, Sherryessig, Distelöl, Blumenpfeffer, Meersalz, frisch gehackten Estragon, Schnittlauch und rote Zwiebeln. Hinzu kommen Radieschen, eine türkische Gurke, Cherrytomaten und Emmentaler, der so richtig schön tränen muss. Die vier Cervelats schäle ich, halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in dünne Scheiben. Das Ganze vermischen ich und lasse es zehn Minuten ziehen. Dazu serviere ich gebratene Kartoffeln, die ich mit etwas frischem Thymian und Rauchsalz würze. Ja, und zum Trinken gibt es ein kühles Getränk, je nach Lust und Laune. Genau das Richtige für heisse Tage.

Saftige Schönheiten Endlich sind sie da, die Schweizer Zwetschgen. Die blauvioletten Steinfrüchte sind hervorragende Kraftspender, da sie viel Fruchtzucker enthalten. Dank ihres hohen Anteils an Vitamin B und den Spurenelementen Zink und Kupfer gelten sie als Nervenstärker, Stresshelfer und Leistungsförderer. Ausserdem lassen sich mit Zwetschgen wunderbare Desserts, wie Kompott, Streuselkuchen oder Knödel, zubereiten. Zwetschgen, regionale Preise* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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NEWS | 49

Für unterwegs Eimalzin, das beliebte Milchgetränk mit Gersten-malz-Extrakt, gibt es neu auch als Fertigdrink. Das UHT-Getränk muss ungeöffnet nicht gekühlt werden und ist daher der ideale Energiespender für Znünipausen oder kurze Sommerwanderungen. Eimalzin-Drink, 500 ml, Fr. 2.25

Leichte Süsse Der natürlich fruchtig-süsse Rooibos-Tee aus Südafrika ist schon längst zum Kulttee avanciert. Er löscht den Durst und ist reich an wertvollen Mineralstoffen. Im Gegensatz zu Schwarztee und Grüntee enthält er kein Koffein. Mit nur einer Kalorie pro Deziliter hat der neue, zuckerfreie Léger Ice Tea Rooibos 90 Prozent weniger Kalorien und Kohlenhydrate als herkömmlicher Ice Tea. Léger Ice Tea Rooibos, 50 cl, Fr. 1.–*

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> Ofen auf 180 Grad vorheizen. 800 g kleine Zucchetti quer halbieren. Vom Stielansatz her fächerartig einschneiden. In eine ofenfeste Form legen. Mit 4 EL Olivenöl und Salz bestreuen. Zugedeckt im Ofen 20 Minuten garen. Ca. Fr. 4.10 > 150 g Feta in feine Scheiben, 1 Zwiebel in Streifen schneiden. Mittels einer Gabel zwischen die Zucchettischeiben legen. Ofentemperatur auf 220 Grad erhöhen. Ca. Fr. 2.70 > 2 Zweige Oregano und 2–3 frische Knoblauchzehen fein hacken, darüberstreuen. Zucchetti in der oberen Ofenhälfte ca. 10 Minuten überbacken. Ca. Fr. –.80 Tipp: Mit Rosmarinkartoffeln servieren. Die Preise können regional variieren.

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LAST E T U N I M Aegypten (HM / K / HRG / SULBEY)

Türkei (HM / K / AYT / ALISID)

Sardinien/Olbia Nur Flug (HM / K / OLB / FLIONL)

Dominikanische Republik (HM / K / PUJ / IBEDOM)

Ab Zürich nach Hurghada mit Air Berlin am Sonntag 17., 24., 31.8.08 Hotel Sultan Bey ****, El Gouna, Doppel mit Halbpension 1 Woche 999.– statt 1299.–, Verl.-Woche 600.– 1 oder 2 Wochen Ab Zürich nach Olbia mit Air Berlin am Donnerstag 14., 21.8. /4.9.08 oder Sonntag (+60.–) 10., 17.8., 7.9.08 169.– statt 550.–

Kreta (HM / K / HER / MANTEN)

Ab Zürich nach Kreta mit Air Berlin am Mittwoch 13., 20., 27.8.08 Hotel Mantenia ***, Rethymnon, Doppel mit Frühstück 1 Woche 799.– statt 1149.–, Verl.-Woche 430.–

Djerba (HM / K / DJE / IBESAF)

Ab Zürich nach Djerba mit Air Berlin am Samstag 16., 23., 30.8.08 Hotel Iberostar Safira Palms ****, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1049.– statt 1449.–, Verl.-Woche 750.–

Ab Zürich nach Antalya mit Air Berlin am Freitag 22., 29.8. / 5.9.08 Club Ali Bey Park ****, Side, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 999.– statt 1699.–, Verl.-Woche 1000.– Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Samstag 6.9.08 Hotel Iberostar Dominicana ****, Punta Cana, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1599.– statt 2579.–, Verl.-Woche 800.–

Zypern (HM / K / LCA / MALHOL)

Ab Zürich nach Larnaca mit Air Berlin am Samstag 23., 30.8. / 6., 13.9.08 Ab Basel nach Larnaca mit Helllo am Freitag 29.8. / 5., 12.9.08 Malama Holiday Village ***(*), Protaras, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 1299.– statt 1899.–, Verl.-Woche 900.–

Kuba (HM / K / VRA / IBETAI)

Ab Zürich nach Varadero mit Air Berlin am Donnerstag 28.8. / 4.9.08 Hotel Iberostar Tainos ****, Varadero, Doppelzimmer mit All Inclusive 2 Wochen 2149.– statt 3069.–, nur 2-wöchig

Vancouver/Calgary Nur Flug (HM /K / YVR od. YYC/FLIONL) Lanzarote (HM / K / ACE / LANVIL)

1 oder 2 Wochen Ab Zürich nach Vancouver oder Calgary mit Air Berlin am Freitag 5.,12.9.08 nur 1-wöchig 999.– statt 1590.–

Tunesien

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Ab Basel nach Monastir mit Tunis Air am Samstag 30.8. / 6.9.08 Hotel Iberostar Sahara Beach ***, Skanes-Monastir, Doppel mit All Inclusive 1 Woche 899.– statt 1349.–, Verl.-Woche 500.– Preise in Franken pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Annullierungskosten-Versicherung inkl. Assistance Fr. 45.–, (Fernflüge Fr. 70.–), Visa, Auftragspauschale.

Ab Zürich nach Arrecife mit Air Berlin am Dienstag 26.8. / 2.9.08 Hotel Lanzarote Village ***, Puerto del Carmen, Studio 2er Bel. mit HP 1 Woche 799.– statt 1249.–, Verl.-Woche 700.–

Sizilien (HM / K / CTA / ARISTO)

Ab Zürich nach Catania mit Air Berlin am Freitag 22.8. / 5.9.08 Hotel Ariston ***(*), Taormina, Doppel mit Frühstück 1 Woche 999.– statt 1738.–, Verl.-Woche 900.–

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Bio macht Appetit

BROT | 51

Gesundheit schliesst Genuss nicht aus: Das Mehl für die hellen und dunklen Bio-Brote der Migros stammt aus streng kontrollierter Bio-Landwirtschaft.

W

er bei Brot herzhaft zubeisst, tankt Kraft, denn die im Brot enthaltenen Kohlenhydrate sind ideale Energielieferanten für Körper und Geist. Dies gilt insbesondere für Brote aus biologisch angebautem Getreide, wie schon Pfarrer Sebastian Kneipp wusste: «Je einfacher, natürlicher und unverkünstelter eine Speise zum Genuss bereitet wird, desto besser.» So enthält das herrlich knusprige Sauerteigbrot von Kneipp nur naturbelassene Zutaten wie Kräuter, Haferflocken und Leinsamen. Sie geben diesem neuen Bio-Brot den kräftigen Geschmack. Wer kein Fan von Sauerteig ist, greift zu einer der anderen Varianten aus Bio-Qualität. Neben dem Sonnenkranz aus hellem Mehl gibts auch tagesfrische Vollkorn- und Malzbrote, Gipfeli und kleine Brötchen sowie lang haltbare Brote wie das Roggenschrotbrot. Die Migros baut ihr BioBrotsortiment laufend aus. Ausprobieren lohnt sich, denn Gesundheit schliesst Geschmack nicht aus. RG

Die Bio-Köstlichkeiten der Migros:

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Die Südtiroler Weinstrasse Meran – die Alpenstadt mit Flair ■ Fakultativ: Rundfahrt durch die herrliche Dolomiten-Bergwelt

Florenz – die «Stadt der Medici» Weinregionen Montepulciano / Montalcino ■ Fakultativ: Ausflug Chianti und Siena

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Val di Sole. Hinfahrt via Sargans, Klosters, Flüelapass, Zernez, Ofenpass und Meran nach Dimaro im Val di Sole. 2. Tag: Gardasee – Südtiroler Weinstrasse. Fahrt via Madonna di Campiglio und Tione nach Riva del Garda. Die Kulisse von Riva del Garda ist wahrlich aussergewöhnlich. Das Städtchen befindet sich an einem der bedeutendsten und schönsten Seen Europas. Individueller Mittagshalt. Am Nachmittag Fahrt nach Kaltern an der Weinstrasse. Hier besichtigen wir eine Weinkellerei und haben die Möglichkeit die Weine aus der Region zu degustieren. Die Rückfahrt nach Dimaro führt uns weiter entlang der Südtiroler Weinstrasse, vorbei an Eppan und über den Mendelpass. 3. Tag: GRATIS-FERIENTAG (nur bei 6-tägiger Reise) Erholungstag in der traumhaften Kulisse des Val di Sole oder einen fakultativen längeren Spaziergang. Der eben verlaufende Weg führt uns von Dimaro in dessen Ortsteil Carciato, auf die andere Seite des Baches Meledrio und weiter über Monclassico zurück nach Dimaro (Dauer ca. 2 ½ Stunden). Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 3. bzw 4. Tag: Fak. Ausflug DolomitenRundfahrt. Tagesausflug in die grossartige Gebirgsgruppe der Dolomiten mit den bekannten Berggruppen, Latemar, Rosengarten, Langkofel oder Sellagruppe. Fahrt vorbei an Bozen und durch das Grödnertal (Val Gardena) in das für seine Holzschnitzereien bekannte St. Ulrich. Nach der Mittagspause geniessen wir die Bergwelt der Dolomiten und fahren über den Pordoipass via Canazei zurück nach Dimaro. 4. bzw. 5. Tag: Meran. Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag Fahrt via Fondo und Lana nach Meran. Die alte Südtiroler Stadt Meran, welche von 1317 bis 1420 die Hauptstadt von Tirol war, ist der bedeutendste heilklimatische Kurort an der Südseite der Ostalpen. Meran liegt prächtig in einer burgenreichen Bergumrahmung zwischen üppigen Obstgärten und Rebhängen. Bei einem kurzen, geführten Stadtrundgang lernen wir die Sehenswürdigkeiten näher kennen. Anschliessend geniessen wir einen Spaziergang entlang der Kurpromenade oder bummeln durch die zahlreichen, eleganten Geschäfte des Zentrums. 5. bzw. 6. Tag: Dimaro – fakultative Bahnfahrt Tirano – Pontresina. Fahrt durchs Val di Sole hinüber ins Veltlin nach Tirano. Hier wartet ein weiterer Höhepunkt dieser Reise auf uns, die Fahrt mit dem Bernina-Express nach Pontresina (fakultativ). Über den Kreisviadukt von Brusio gelangen wir ins Valposchiavo. Ab jetzt gehts zahnradlos mit Steigungen bis zu 70 Pro-

millen den Berg hoch, nah vorbei am Festsaal der Alpen mit seinen eiskalten Gletschern und majestätischen Gipfeln bis auf den 2253 Meter hohen Berninapass. In Pontresina angekommen individueller Mittagshalt. Weiterfahrt mit dem Car via Julierpass, Thusis und Sargans zurück zu den Einsteigeorten. Preise pro Person Fr. 5 bzw. 6 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 6 50.– Daten 2008 Sonntag – Freitag 1: 07.09.–12.09. 4: 28.09.–03.10. 2: 14.09.–19.09. 5: 04.10.–08.10. Sa – Mi 3: 21.09.–26.09. 6: 12.10.–17.10. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im Mittelklasshotel, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 4 bzw. 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug DolomitenRundfahrt, am 3. bzw. 4. Tag und fak. Fahrt mit dem Bernina-Express, am 5. bzw. 6. Tag) Kellereibesichtigung und Weindegustation in Kaltern Geführter Stadtrundgang in Meran Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 90.– Fakultative Ausflüge – Dolomiten-Rundfahrt 45.– – Bahnfahrt Tirano-Pontresina 2. Kl. 25.– – Bahnfahrt Tirano-Pontresina 2. Kl. mit Halbtax-Abonnement 13.– Annullationsschutz 15.–

555.–

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Bei beiden Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte: Burgdorf !, Basel, Aarau, Baden-Rütihof !, Zürich-Flughafen !, Winterthur*, Wil !*, Arth-Goldau (nur Reise Südtoscana), 10.30 Sargans, Bahnhof (nur Reise Veltlin) * Nur Reise Veltlin – Reisende ab Winterthur und Wil: Bei der Rückreise empfehlen wir aus zeitlichen Gründen den Ausstieg in Zürich-Flughafen. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach Winterthur und Wil mit dem Zubringerbus via Baden-Rütihof zurückzukehren.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Chianciano Terme. Hinfahrt via Gotthard, Tessin, Milano, Bologna und Florenz. Am Abend erreichen wir Chianciano Terme in der Südtoscana, wo wir die nächsten fünf Nächte wohnen werden. 2. Tag: Ausflug Val d’Orcia, Montalcino und Pienza. Genussvolle Fahrt durch die typischen Toscana-Landschaften des Val d’Orcia zum reizenden, von Befestigungsanlagen umgebenen Städtchen Montalcino, das sich vor allem durch seine bekannten Brunello-Rotweine bekannt ist. Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher ins nicht minder interessante Kleinstädtchen Pienza. Zahlreiche der imposanten Gebäude im mittelalterlichen Zentrum wurden von Aeneas Piccolomini, dem späteren Papst Pius II, erbaut. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Chianti und Siena. Anfahrt über Montevarchi ins typische Chianti-Classico-Gebiet. Mittagessen in einem gepflegten Restaurant. Nachmittags weiter bis Siena. Im Herzen der Stadt Siena befindet sich Europas grösster mittelalterlicher Platz, die Piazza del Campo, der sich fächerförmig ausbreitet und an deren Südseite sich das anmutige gotische Rathaus, der Palazzo Pubblico erhebt. Seine Glockentürme prägen das Stadtbild und die umliegende Region. Geführter Stadtrundgang durch die Fussgängerzone von Siena. 4. Tag: Ausflug Florenz. Ganztägiger Ausflug nach Florenz, der «Stadt der Medici». Das Ensemble von Kirchen und Palästen, von Plätzen und Gassen, Brunnen und Statuen ist ein gewachsenes Gesamtkunstwerk, das auf der Welt seinesgleichen sucht. Auf einer sachkundigen Stadtführung sehen wir die Piazza Duomo mit dem Dom und dem weltberühmten Baptisterium, die Piazza della Signoria, die Kirche von Santa Croce u. v. m. Danach freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. Gehen Sie mit neugierigen Augen durch die Gassen, Sie werden unendlich viel Schönes und Interessantes entdecken. 5. Tag: Orvieto und Montepulciano. Fahrt nach Orvieto. Aufenthalt und Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch die traumhaft gelegene Altstadt. Weiterfahrt zum malerischen Kratersee «Lago di Bolsena» und zum Höhepunkt des Tages, ins Städtchen Montepulciano. Besichtigung der wunderschönen

Italienischer Abend auf dem Landgut

Altstadt. Danach Abendessen mit Weinverköstigung auf dem typischen Landgasthof «Palazzo Bandino». 6. Tag: Chianciano Terme – Schweiz. Rückfahrt via Florenz, Bologna, Mailand zu den Einsteigeorten. Preise pro Person

Fr.

6 Tage inklusive Halbpension Komfortklasse: Unterkunft im Mittelklasshotel Königsklasse: Unterk. im guten Mittelklasshotel Reduktion Reise 7 – 8

605.– 935.– 100.–

Daten 2008 Sonntag – Freitag Komfortklasse 1: 07.09.–12.09. 2: 14.09.–19.09. 3: 21.09.–26.09. 4: 28.09.–03.10.

5: 6: 7: 8:

07.09.–12.09. 14.09.–19.09. 13.10.–18.10. Mo – Sa 19.10.–24.10.

Unsere Leistungen ■ ■ ■

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im Mittelklasshotel Mizar (Komfortklasse) bzw. gutem Mittelklasshotel Albergo Fortuna (Königsklasse), Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 × typisch toscanisches Abendessen auf dem Landgut Palazzo Bandino Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Chianti und Siena, am 3. bzw. 4. Tag) Stadtführung in Florenz Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag Fak. Ausflug Chianti und Siena Annullationsschutz ■

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Fr. 130.– 89.– 15.–

Hinweis Bei Abreise in der Königsklasse verändert sich die Reihenfolge des Reiseprogramms, die Leistungen und Ausflüge bleiben jedoch gleich.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

schaufenster

HAARPFLEGE | 53

Freunde und Frisuren Street Parade: Unter dem Motto «Friendship» tanzen auch dieses Jahr wieder Tausende an der grössten Technoparty der Schweiz.

W

Bild Patrick Mettraux/Hair und Make up Daniel Spizzi

enn nächsten Samstag die Street Parade zum 17. Mal ums Seebecken zieht, verwandelt sich Zürich wie jedes Jahr in eine pulsierende, bunt schillernde, aber friedliche Partystadt. Wer unter den Tausenden von feiernden Ravern auffallen möchte, muss sich schon was einfallen lassen. Unsere drei Technofans haben sich neben dem sexy Outfit ein mega Haarstyling verpasst. Sollen die Frisuren auch den stärksten Technobeat überstehen und bis in die späten Partynachtstunden perfekt sitzen, gibts nur eins – Magic Styling, für Frisuren im grossen Stil. Während die X-StyleProdukte die Haare langanhaltend fixieren, gibt die Big-Style-Linie den Haaren Fülle und Kraft und verhindert, dass die Frisur zusammenfällt. YC

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54 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

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Die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs:

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werden Mitte September im Migros-Magazin vorgestellt. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Einsendungen wird eine Nähmaschine «20 Jubilee» von Mio-Star im Wert von Fr. 399.– verlost. Ist Ihnen eine Online-Teilnahme am Wettbewerb nicht möglich? Dann wenden Sie sich zu Bürozeiten an 044 447 36 31. Wir senden Ihnen das Anmeldeformular gerne auch per Post zu.

> Teilnehmen dürfen nur Frauen, die nicht im Gestaltungsbereich tätig sind, eine Ausbildung in diesem Bereich absolvieren oder absolviert haben. > Kreiert werden müssen Vorder- und Rückseite inklusive Seitenwände und der Taschenboden. Die Farbe der Träger muss passend bestimmt werden. > Der Entwurf darf keine von Dritten geschaffenen Elemente enthalten, wie bekannte Symbole oder Schriftzüge. > Pro Person kann nur ein Vorschlag eingereicht werden. > Die drei Elemente — Vorder- und Rückseite sowie Boden — müssen als EPS- oder JPG-Datei bis am Sonntag, 17. August, um 23.50 Uhr, auf www.migrosmagazin.ch eingereicht werden. > Achtung: Die weiteren Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.migrosmagazin.ch.

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Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Zürich – Varna-Goldstrand Flug ab Zürich nach Varna. Fahrt zum Goldstrand. Abendessen und Übernachtung am Goldstrand. 2. Tag: Goldstrand – Triavna (ca. 300 km) Erste Station ist das museale Städtchen Arbanassy. Typisch bulgarisches Mittagessen und Besichtigung derWeihnachtskirche. Panoramafahrt nach Veliko Turnovo, der einstigen bulgarischen Hauptstadt, Besichtigung des Zarevez-Forts. Fahrt nach Triavna, wo Sie die frische Bergluft und die grossartige Renaissancearchitektur geniessen werden.Abendessen und Übernachtung in Triavna. 3. Tag: Triavna – Sofia (ca. 300 km) Unterwegs besuchen wir das Freiluftmuseum Etara und die berühmte Shipka-Gedenkkirche. Mittagessen unterwegs. Durch das Tal der Rosen und das Balkangebirge erreichen wir gegen Abend die heutige Hauptstadt Sofia. Abendessen und Übernachtung in Sofia. 4. Tag: Sofia Zu Fuss entdecken wir die reizvollen Seiten Sofias mit der weltberühmten Alexander NevskiKathedrale und der St. Sofia-Kirche (Möglichkeit eines Besuches der Ikonen-Ausstellung in der Krypta von Alexander Nevski). Mittagessen in

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Sofia. Der Nachmittag steht Ihnen für individuelle Besichtigungen oder Shopping zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung in Sofia. 5. Tag: Sofia – Bansko (ca. 250 km) Der heutige Höhepunkt: das Rila-Kloster – die grösste, bekannteste Klosteranlage des Landes und UNESCO-Weltkulturerbe. Mittagessen unterwegs. Nachmittags erreichen wir den Kurort Bansko im Piringebirge, der bedeutendste Wintersportort Osteuropas. Besichtigung. Abendessen und Übernachtung in Bansko. 6. Tag: Bansko – Plovdiv (ca. 210 km) Fahrt nach Plovdiv, der zweitgrössten Stadt Bulgariens und eine der ältesten Städte Europas. Mittagessen in Plovdiv. Nachmittags Besuch der Altstadt, des Amphitheaters und des Ethnographischen Museums. Lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre anstecken. Abendessen und Übernachtung in Plovdiv. 7. Tag: Plovdiv – Nessebar – Pomorie (ca. 300 km) Fahrt zum Bachkovo-Kloster. Altehrwürdige Bauten, die Stille und die Ruhe werden Sie beeindrucken. Mittagessen im Château «Windy Hills» mit Weinprobe. Am Nachmittag zum Höhepunkt: die historische Altstadt Nessebar, UNESCO-Weltkulturerbe. Den letzten Reisetag beschliessen wir in Pomorie in einem luxuriösen 5-Sterne-Hotel. Abendessen und Übernachtung in Pomorie. 8. Tag: Pomorie – Varna – Zürich (oder Badeferienverlängerung) Transfer zum Flughafen Varna und Rückflug nach Zürich bzw. Transfer zu Ihrem gebuchten Strandferienhotel am Goldstrand. Z. B. im Hotel Mak*** mit Frühstück (oder siehe EASY-Katalog Sommer 08). Programmänderungen bleiben vorbehalten.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

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Kochen mit der «Saisonküche» > PETER MÖSCH

Künstler Peter Mösch liebt Grenzen: Nicht nur, weil er im schönen elsässischen Leymen lebt. Klare Grenzen setzt er auch in der Küche und der Kunst.

Immer an der Grenze Mit den französischen Zöllnern schlürft Peter Mösch ab und zu einen Pastis. Mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius kocht er in seinem Atelier Siedfleisch vom Kalb.

I

m Leimental, einige Kilometer westlich von Basel gelegen, sind die Grenzen grün. Die Zollbeamten, ob Franzosen oder Schweizer, stehen nicht mehr würdevoll und gut sichtbar vor dem Zollhaus, sondern tauchen unerwartet hinter einer Kurve oder einem Maisfeld im Landesinnern auf. Die Einheimischen reden deshalb von einer grünen Grenze – die dann nicht mehr grün ist, wenn die Zollpatrouille den Grenzgänger mit

zu viel Ware erwischt. Dann wird sie rot. Zumindest der Kopf des Schmugglers, wenn er über die Höhe der Busse informiert wird. Hier, mitten im Grenzgebiet lebt und arbeitet der freischaffende Berner Künstler Peter Mösch (65). «Ich mache das, was ich kann. Nicht nur in der Kunst, sondern auch am Herd», begrüsst er «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius und zeigt auf sein buntes Reich. Dieses entpuppt sich als wunderschönes Atelier mitten im

französischen Grenzdorf Leymen, das im Osten, Westen und Süden von der Schweiz umgeben ist.

Kein Verständnis für Firlefanz Ja, Mösch lebt in verschiedenen Welten. Er denkt Schweizerdeutsch, isst französisch und trinkt italienisch. Auch auf dem Markt, im Dorfladen, in den Hofläden oder in der Beiz pendelt er kulinarisch zwischen den Grenzen hin und her. Aber eines haben

die Geschäfte gemeinsam – ihre Macher stehen für Qualität ein. Und diese steht bei Mösch hoch im Kurs: Er kauft stets frisch ein, was ihm gefällt und wie es ihm gefällt. Und er kocht täglich für seine Frau Beatrice, die als selbständige Buchhalterin tätig ist. Firlefanz mag Mösch nicht. Bei ihm muss der Teller weiss und rund sein. Weder oval noch quadLESEN SIE WEITER AUF SEITE 58


58 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

T ratisch und schon gar nicht rechteckig. Das Gericht steht bei ihm im Vordergrund. «Ein saftiges Stück Fleisch mit knackfrischen Bohnen und Thymiankartoffeln zum Beispiel. Basta.» – «Oder eben ein frischer Siedfleischsalat vom Kalb», ergänzt Pistorius. «Genau – was auch immer. Aber eine klare Kochsprache muss sein. Und Kapern aus dem Glas mag ich gar nicht», legt Mösch den Massstab fest, was Pistorius nicht weiter zu erschüttern vermag: «Dann lassen wir sie halt einfach weg. Meine Vinaigrette wird auch ohne Kapern deliziös.»

Pastis lässt Grenzen bröckeln In den Achtzigerjahren zog es Peter Mösch von der Schweiz ins Elsass nach Frankreich. Sein erstes Atelier befand sich in der Tramstation von Leymen. Hier verbindet die Linie 10 Schweiz und Frankreich miteinander. Betrieben wird die Tramlinie von der Baselland Transport AG (BLT). Kurios dabei ist, dass die Tramstation und die Tramschienen der BLT gehören, der Boden aber nicht. Der ist und bleibt französisches Hoheitsgebiet. So erstaunt es nicht, dass im Raum nebenan die Zöllner einquartiert waren. Kunst und Zoll unter einem Dach. Das führte – nach anfänglichen Schwierigkeiten – unweigerlich zur Verbrüderung: mit Pastis, nächtelangen Diskussionen und einer Mösch-Leihgabe, die hinter dem Bürotisch des Zollpostenchefs ihren Platz an der Wand erhielt. Gleich neben dem Porträt des damaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand – welche Ehre. Nur wenn Hobbykoch Mösch mit frischen Kräutern unterwegs war, zuckten die Gesichtsmuskeln einiger Zöllner zusammen. Ein Schweizer als Künstler war ihnen suspekt genug, aber einer, der mit frischen Kräutern kochen will,

Mehr Rezepte: www.saison.ch

kam ihnen sehr verdächtig vor. Nach dem zweiten Pastis und einer Geruchsinspektion waren jedoch auch die grössten Zweifler in Uniform beruhigt.

Die Bouillon macht das Siedfleisch Heute hat Peter Mösch sein Atelier mitten im Dorf. Er ist umgezogen. Und die Zöllner sind abgezogen. Sie dürfen nur noch Patrouille fahren, ohne Pastis.

Dafür hat Mösch mehr Platz zum Malen und Kochen. Wie heute mit Andrea Pistorius. Die beiden kochen Knochen im Wasser auf, schneiden Gemüse und hacken Gewürze. Aus dem Ganzen wird eine kräftige Bouillon, die das Kalbfleisch in ein unvergleichliches Aroma hüllt. Etwas Zeit muss für dieses Gericht schon sein, aber die Zubereitung ist einfach und gelingt mühelos. «So liebe ich es. Die Bouillon ist klar wie

meine Bildsprache», schwärmt er, derweil der Korken mit einem Plopp die Flasche verlässt. Die Gläser klirren an der Tafel, die Gäste sind hin und her gerissen von Düften und Eindrücken. An den Wänden hängen Bilder von Kreisen, Schraffierungen, Perspektiven und Strukturen – auf den weissen, runden Tellern duften taufrischer Salat, knackige Bohnen und zartes, hauchdünn geschnittenes Kalbfleisch. Und

Schritt für Schritt zum lauwarmen Siedfleischsalat vom Kalb A

B

C

D

E

F

A Zwischen knackig frisch und butterzart: Kalbfleisch, Fenchel, Stangensellerie, Bohnen und Zitronen. B Dem malenden Hobbykoch Mösch entgeht nichts. Einem Böhnchen hat Andrea Pistorius die Fäden zu wenig gezogen. C Gewürze für betörende Duftnoten und Frische: Lorbeerblätter für die Brühe, Schnittlauch für die Vinaigrette. D Mit der Küchenschere lässt sich der Schnittlauch fein schneiden. E Der Saft und die Zesten der Zitrone geben der Vinaigrette die sommerliche Frische. F Klar und ohne Firlefanz — so liebt Peter Moesch die Kunst und das Kochen.


à la carte

trotzdem fehlt etwas. Nein, es ist nicht der Pastis. Der steht im Schrank gleich neben dem Sicherungskasten. Es sind die Herren in Uniform.

PETER MÖSCH | 59

Frischer Siedfleischsalat vom Kalb

Für 4 Personen

Text Martin Jenni, Bilder Stefan Jermann

Die nächsten Ausstellungen von Peter Mösch: Galerie Kreuz, Erschwil SO, 30.8. bis 21.9.; «Le Salon», Visarte Basel, 29.8. bis 21.9.; Portes ouvertes, Atelier Leymen, 18. und 19.10. www.petermoesch.ch

Zutaten Ca. 400 g Gnagibein vom Kalb 2 Karotten 2 Selleriestangen 1 Zwiebel 4 Nelken 6 schwarze Pfefferkörner 1 Lorbeerblatt 2 Zweige glattblättrige Petersilie 500 g Schulterbraten vom Kalb Salz 1 Bund Schnittlauch 1 Biozitrone 4 EL Olivenöl Pfeffer aus der Mühle 2 Fenchel 200 g grüne Bohnen 1 Eichblattsalat

Zubereitung 1) Knochen in viel Wasser aufkochen, abgiessen und Knochen abspülen. 1,5 l frisches Wasser dazugiessen. Karotten und Selleriestangen in grossen Stücken zusammen mit halbierter Zwiebel, Nelken, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt und Petersilie zu den Knochen geben. Aufkochen. Fleisch dazugeben, salzen. Bei kleiner Hitze rund 60 Minuten sieden lassen, nicht mehr kochen! Fleisch im Fond abkühlen lassen. 2) Wenig Schnittlauch beiseitelegen, Rest in feine Röllchen schneiden. Von der Zitrone Zesten abziehen und Saft auspressen. 1 TL der Zesten beiseitelegen, Rest fein hacken. Zusammen mit Olivenöl, Zitronensaft und Schnittlauch mischen, mit Salz

und Pfeffer würzen. Fenchel der Länge nach in feine Scheiben hobeln. Bohnen in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest garen. Kalt abschrecken. 3) Fleisch quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit Salat, Fenchel und Bohnen auf Tellern anrichten. Mit der Vinaigrette beträufeln und mit restlichem Schnittlauch und Zesten anrichten. Tipp Die Brühe auf keinen Fall entsorgen, sondern als klare Brühe geniessen oder für eine Gemüsesuppe verwenden. Falls Siedfleisch vom Rind verwendet wird, erhöht sich die Garzeit um rund 30 Minuten.


60 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

TIPPS DER WOCHE

Rund um Tomaten Ob gross, klein, rund, oval, glatt oder gekerbt: Reife, pralle, rote Tomaten sind ein Genuss.

Jetzt am Kiosk! www.saison.ch

> Es muss nicht immer Sugo sein: Für 4 Personen 500 g Tomaten schälen, entkernen und würfeln. Mit wenig Salz mischen und in einem Sieb 15 Minuten abtropfen lassen (den Saft für etwas anderes verwenden). Tomaten mit ½ gepressten Knoblauchzehe, 1 TL Aceto balsamico rosso und 1 EL Olivenöl mit Zitronenextrakt mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10 grob gehackte Basilikumblätter beigeben und die kalte Sauce zu Spaghetti oder Penne servieren. > Schälen: Tomaten kreuzweise einschneiden, in kochendes Wasser tauchen, bis sich die Haut zu lösen

beginnt. Tomaten herausheben, kalt abschrecken und die Haut abziehen. > Konservieren: Am einfachsten werden Tomaten, geschält oder ungeschält, gewürfelt und in Portionen tiefgekühlt. > Heiss abfüllen: Tomaten schälen und würfeln. Im eigenen Saft ohne Zwiebeln, Knoblauch oder Kräuter weich dünsten, lediglich salzen.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9—12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

Kochend heiss randvoll in vorgewärmte Flaschen oder Gläser einfüllen, Behälter verschliessen. Haltbarkeit: 1—2 Jahre. > Trocknen: Längliche Tomaten mit wenig Kernen wie z. B. Beretti eignen sich am besten. Tomaten halbieren, leicht salzen und auf einem mit Backpapier belegten Blech mit der Schnittfläche nach oben im Backofen bei 50 Grad (Umluftfunktion, falls vorhanden) einige Stunden trocknen. Dabei die Backofentüre einen Spalt offen lassen. Die Dauer richtet sich nach Grösse und Dicke der Tomaten. Sie sollen sich trocken anfühlen, müssen aber noch elastisch sein. Auskühlen lassen, in Aceto balsamico rosso tauchen. In Gläser schichten, mit Olivenöl auffüllen. Kühl und dunkel aufbewahren.

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Wochenmenü mit Thomas Notter Kulinarische Grüsse aus Mexiko — mit scharfem Auftakt und erfrischendem Abschluss.

> Vorspeise

Wissenswert

Gefüllte Peperoncini

> Hauptspeise

Empanadas

Für einmal nicht mit Rindfleisch, sondern mit Thunfisch, Spinat, Käse und einem praktischen Fertigteig. Christian Peter Imhof

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Der Käse hält die Schärfe der Peperoncini in Schach, die Baumnüsse geben dem Ganzen das gewisse Etwas.

Bild Lucas Peters/

«Mit Teig umhüllt» — so lautet die Übersetzung des spanischen Begriffs «empanada». Es handelt sich um gefüllte Teigtaschen, die nicht nur in Spanien zubereitet werden, sondern auch in Mittel- und Südamerika. Die traditionelle Variante enthält eine feine Füllung aus Rindfleisch, entweder frisch gehackt oder aus Bratenresten zubereitet, Gemüse und gekochtem Ei. Es gibt auch Empanadas mit Fisch oder Meeresfrüchten. Im aktuellen M-CookingMenü werden Empanadas mit einer Füllung aus Thunfisch, Spinat, Käse und einem fertig gekauften Teig zubereitet.

> Dessert

Margarita-Mousse In Mexiko ist der Tequila nie weit. Allerdings wird er für diese Mousse nur dezent eingesetzt.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

| 63

MIGROS AARE

NEWS

Produkt der Woche

Der Ämmitaler Anke «Aus der Region. Für die Region.» wird aus pasteurisiertem Milch- und Sirtenrahm hergestellt. Das hervorragende Produkt wird in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern im Emmental produziert. Preis für 150 g: Fr. 2.40

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InterMezzo Man kennt sie, die «versteckten Telefone», und auch die eigene Reaktion beim Zuhören: «Darauf würde ich nie reinfallen!» Aber eben, oft kommt es anders als man denkt. Das weiss auch jener Lebensmittelfachmann aus der Migros, der von einem Kunden nach Heringen fürs Zelten gefragt wurde. Was war das für eine Konversation, bis das «Zwänzgi» fiel und klar wurde, dass jene Heringe gemeint waren, die man an den Spannseilen wie Pflöcke einschlägt ... Zum Glück liess sich der Anrufer nicht auch noch zur Bemerkung hinreissen, «was denn das für ein Pflock» am Telefon sei.

Die schnellsten der 10- bis 15-Jährigen der Kantonalfinals nehmen am grossen Schweizer Final vom 20. September in Chiasso teil.

Kids starten durch

Die Superschnellen messen sich im August am MigrosSprint in Windisch und in Köniz.

E

inmal in der eigenen Altersklasse die Schnellste oder der Schnellste zu sein, wenigstens in der Schule, im Wohnort oder gar im Kanton, davon träumen jedes Jahr gegen 50 000 Girls und Boys in unserem Land. Mit der Teilnahme am Migros-Sprint, beim 60- oder 80-Meter-Lauf, kann dieser Traum Wirklichkeit werden. An mehr als 250 lokalen Qualifikationsläufen in Gemeinden oder Regionen können alle in der Schweiz und in Liechtenstein wohnhaften Kids ihre Schnelligkeit auf der ersten

Stufe testen. Die Schnellsten werden mit der Qualifikation für einen der 24 Kantonalfinals belohnt. Im Wirtschaftsgebiet der Migros Aare finden die folgenden zwei Kantonalfinals statt, an denen man die Teilnehmenden vor Ort beim Spurten anfeuern kann: >Kanton Aargau: Windisch am 16. August >Kanton Bern: Köniz am 30. August Die Schnellsten der beiden Kantone werden sich für den

Schweizer Final qualifizieren. Der Migros-Sprint-Final 2008 findet am 20. September auf einer mobilen Kunststoff-Laufbahn mitten in Chiasso statt. Alle Zuschauer sind herzlich willkommen und können miterleben, wer Migros-Sprint-Champion 2008 wird. Alle Angaben findest du auch unter: www.migros-sprint.ch

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Migros-Sprint 2008


64 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Kino hoch elf

Eine der vielen Attraktionen im Freizeit- und Einkaufszentrum Westside ist das erste Digitalkino von Bern.

Am 8. Oktober öffnen die Cinémas Pathé im Freizeit- und Einkaufszentrum Westside ihre Tore. Dann werden im Westen von Bern Gangster verfolgt und Superhelden durch die Luft fliegen. Es wird das erste Digitalkino von Bern.

W

estside ist dank seiner Lage sowie der Anbindung an den privaten und öffentlichen Verkehr prädestiniert für ein Multiplexkino. Brian Jones, General Manager der Pathé Schweiz AG, weiss um die Stärken von Westside als Standort: «Die Region Bern ist ein Wachstumsmarkt, dem wir viel Potenzial zuschreiben. Die Bevölkerung und das Angebot wachsen, daran möchten wir teilhaben.» Daneben bietet Westside noch viele andere Attraktionen, um den Kinobesuch zu ergänzen: das Bernaqua Erlebnisbad & Spa

mit Fitnesspark und natürlich das grosse Shoppingcenter.

Kinoerlebnis in einer neuen Dimension Das Pathé Westside ist nach Basel, Dietlikon, Genf und Lausanne das fünfte seiner Art in der Schweiz und sorgt dank modernen Digitalprojektoren für ein völlig neues Kinoerlebnis. Es ist das erste Digitalkino von Bern. Dazu gehören auch ein eigenes Restaurant und sogar eine exklusive Smokers Lounge. «Das Angebot ist ausserordentlich und entspricht dem Bedürfnis unserer Kunden. Die Cinémas Pathé

Westside mit elf Kinosälen werden eine Bereicherung für die Region Bern», sagt Brian Jones. In erster Linie ist das Pathé Westside ein klassisches, populäres Kino. Es zeigt aber auch herausfordernde Filme und berücksichtigt die sprachlichen Besonderheiten der Region. Deshalb präsentiert Pathé viele Filme in Englisch, wenn möglich auch in Französisch. Natürlich gehören wie in jedem anderen Pathé auch spezielle Movie Nights und das «Nuggikino» für Familien mit kleinen Kindern zum Programmangebot. Das Freizeit- und Einkaufszent-

rum Westside öffnet am 8. Oktober 2008 seine Tore.

Faszination Westside Stararchitekt Daniel Libeskind hat es mit seiner einzigartigen Architektur geschafft, Einkaufszentrum, Kinos, Wellness, Spa, Fitness und Erlebnisbad unter einem Dach zu vereinen. Das vielseitige Angebot wird ergänzt durch das Hotel Holiday Inn. Bauherrin von Westside ist die Neue Brünnen AG, eine hundertprozentige Tochter der Genossenschaft Migros Aare. www.westside.ch


ihre region

MIGROS AARE | 65

Eine Abschlussfeier für die glorreichen 180

Aus dem gesamten Wirtschaftsgebiet der Migros Aare kamen die Lehrabgänger und Gäste zur diesjährigen Lehrabschlussfeier ins Schlossgut Münsingen.

E

s war ein würdiges Fest am vergangenen 4. Juli im Schlossgut Münsingen. Eine Feier, die übrigens ganz unter dem Motto «Erfolgreiche aus der Region» stand. Und erfolgreich waren sie tatsächlich! Bei einer Erfolgsquote von 99,4 Prozent, elf Lernenden in den eidgenössischen Rängen (Notendurchschnitt 5,3 und besser) und der besten Absolventin Monika Wyss mit der Note 5,5 gab es allen Grund zum Feiern. 180 von 181 Lernenden haben ihre Abschlussprüfung bestanden!

Die Kadermitarbeitenden der Migros Aare waren zahlreich vertreten und ehrten die jungen Berufsleute, das «Eigengewächs aus der Region» für die erbrachten Leistungen. Während des gemeinsamen Essens hatten die frisch gebackenen Berufsleute Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Lehre auszutauschen und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Die Geschäftsleitung wünscht allen Ausgebildeten für den weiteren Berufsweg viel Erfolg.

Bernd Schauer, Leiter Berufsbildung

In den eidgenössischen Rängen …

> mit Note 5,5 und damit Jahrgangsbeste in der Migros Aare: Monika Wyss, D+G Oberland, Detailhandelsassistentin Do it yourself. > mit der Note 5,4: Roman Beer, MM Köniz, Detailhandelsfachmann Nahrungs- und Genussmittel; Nicola Gruber, D+G Oberland, Detailhandelsassistent Do it yourself; Jan Hadorn, SportXX Marktgasse, Detailhandelsfachmann Sport; Manuela Karpf, MMM Tivoli, Detailhandelsassistentin Nahrungs- und Genussmittel; Franziska Ramseier, MMM Shoppyland, Metzgerin Fleischveredelung; Sarah Thomi, MMM Marktgasse, Detailhandelsfachfrau Textil. > mit der Note 5,3: Pascal Bouvard, SportXX Brugg, Detailhandelsfachmann Sport; Tullio Giannini, MM Madretsch, Detailhandelsassistent Nahrungs- und Genussmittel; Luljeta Ismaili, MM Rheinfelden, Detailhandelsassistentin Nahrungsund Genussmittel; Gabriele Montunato, MElectronics Langenthal, Detailhandelsfachmann Consumer Electronics. Wir gratulieren allen!

Darüber freut sich die ganze Migros Aare: 180 von 181 Lernenden haben ihre Abschlussprüfung bestanden.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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Grandiose Gebirgswelt auf der grossen Dolomiten-Rundfahrt. Ausflug nach Brixen, Bozen, zur Südtiroler Weinstrasse und nach Kastelruth.

1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren zum Klostertal, das Sie mitten in die Arlbergregion, eines der bekanntesten Skigebiete der Alpen, führt. Nach dem Mittagshalt in Landeck folgen Sie dem Inn flussaufwärts und erreichen auf dem Reschenpass die italienische Grenze. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten und bekanntesten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Der Weg führt Sie nun hinab ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Über Meran und vorbei an der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen erreichen Sie gegen Abend Ihr Hotel bei Brixen, wo Sie während der ganzen Reise wohnen werden. 2. Tag Grosse Dolomitenrundfahrt Den heutigen Tag werden Sie sicher sehr lange in guter Erinnerung behalten. Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Am Anfang der Route steht die imposante, von senkrecht abfallenden Felswänden gebildete Eggentalschlucht. Den ersten Halt legen Sie dann am bekannten Karersee ein, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's weiter über den Karerpass ins Fassatal und über Canazei auf das Sellajoch, den höchsten Punkt der Rundfahrt. Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke über die grandiose Gebirgswelt der Dolomiten. Nun geht es ein Stück talwärts ins Val Gardena, bevor Sie gleich die nächste Passstrasse zum Grödner Joch erreichen. In Corvara, einem bekannten Winter- und Sommerferienort, machen Sie Mittagshalt. Kurz nach diesem Aufenthalt überqueren Sie die nächsten zwei Übergänge, den Valparolapass und den Falzaregopass. Die Strasse führt uns nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum letzten Pass des heutigen Tages, zum Dreikreuzpass. Kurz hinter der Passhöhe machen Sie Halt am wunderschön gelegenen Misurinasee. Nun geht's hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie kurz nach dem Dürrensee einen kurzen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Über Toblach und das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück. 3. Tag Brixen – Bozen – Weinstrasse – Kastelruth Gleich zuerst besuchen Sie heute morgen die Bischofsstadt Brixen mit ihren schmucken engen Gassen und den schönen alten Bürgerhäusern. Danach bringt Sie der Bus nach Bozen in die Nähe des Waltherplatzes, dem eigentlichen Mittelpunkt der Altstadt. Von hier aus ist es nur ein kurzer Abstecher zum Obstmarkt und zu den bekannten Lauben. Am Nachmittag besuchen Sie das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet des Südtirols, das Überetsch. Steil führt die Strasse danach hinauf auf das Hochplateau am Fusse der Seiser Alm. Nach einem Aufenthalt in Kastelruth gelangen Sie über den Panidersattel ins Val Gardena und danach ins Hotel zurück. 4. Tag Südtirol – Schweiz Heute heisst es Abschied nehmen von dieser einmaligen Gegend. Nachdem Sie den Brennerpass überquert haben erreichen Sie die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, die Sie bei einem Aufenthalt näher kennenlernen können. Im schönen Stanzertal, am Fusse der Lechtaler Alpen, machen Sie den letzten Mittagshalt und kehren durch das Bundesland Vorarlberg wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2008 20. – 23. August

A Fr. 399.–

25. – 28. August

B Fr. 399.–

28. – 31. August

A Fr. 399.–

31. Aug. – 03. Sept.

B Fr. 399.–

03. – 06 September

A Fr. 419.–

07. – 10. September B Fr. 419.– 11. – 14. September A Fr. 419.– 15. – 18. September B Fr. 419.– 21. – 24. September A Fr. 419.– 28. Sept. – 01. Okt.

A Fr. 419.–

05. – 08. Oktober

B Fr. 419.–

12. – 15. Oktober

A Fr. 419.–

16. – 19. Oktober

B Fr. 399.–

19. – 22. Oktober

A Fr. 399.–

23. – 26. Oktober

B Fr. 399.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Zürich, St. Gallen Route B: Luzern, Basel, Zürich, Winterthur

Das ist alles dabei... ✘

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV, Minibar

✘ ✘

Grosse Dolomiten-Rundfahrt Ganztägiger Ausflug nach Brixen und Bozen, über die Weinstrasse und nach Kastelruth

Nicht inbegriffen:

✘ ✘

Annullationsschutz Fr. 18.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

Fremdwährungen Euro

Schaffhauserstrasse 44, 8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

044 880 08 00


2 für 1 Gültig vom 5.8. bis 11.8.

Total Waschmittel ab 1 kg / 1 Liter beim Kauf ab 2 Produkten nach Wahl

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Total Duo Power liquid, 1,5 Liter* Mit sanfter Bleiche für weisse und helle Textilien

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Total Aloe Vera Nachfüllbeutel, 2 Liter* Mit natürlichen Aloe Vera Pflegestoffen

Total Oxy Citrus, 2,8 kg Mit Citrus-Kraft

Total Sensitive Nachfüllbeutel, 2 Liter Für besonders empfindliche Haut

Total Classic, 2,8 kg Für weisse und helle Wäsche

Total Color & Form Nachfüllbeutel, 2 Liter Mit speziellem Farbschutz. Für farbige Textilien

Total Classic oder Color & Form, 2,8 kg Mit speziellem Farbschutz für farbige Textilien. Classic für weisse und helle Textilien

Total Cool Active Classic oder Color & Form, 1,74 kg* Waschkraft schon ab 20°, spart bis zu 70% Energie. Color & Form zusätzlich mit speziellem Farbschutz.

Total Classic, 56 Tabs* Für weisse und helle Wäsche

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


besser leben

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

52% Nein 48% Ja ONLINEUMFRAGE 25 000 Pfadfinder sind zurzeit im Bundeslager. Ist Ihr Kind auch dabei? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet: Fast die Hälfte hat Kinder im Lager.

Die neue Frage:

Ist das Rasen in Ihrem Umfeld ein Thema? Antworten Sie auf

www.migrosmagazin.ch

Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

ERZIEHUNG

Lust am Risiko

Raserprävention: Projekt «Speed» gibt Anlass zu Hoffnung.

W

enn ich neben jemandem sitze, der schnell Auto fährt, fühle ich mich unwohl?» So lautet eine von sechzehn Fragen, durch die man sich beim OnlineTest der Aktion «Speed – Ist Rasen männlich?» klicken muss. Ziel des Tests ist es, Jugendliche auf spielerische Art zum Nachdenken über gefährliches Verhalten im

MULTIMEDIA

Männer sind Quasselstrippen

Bilder Getty Images, Intro, Okapia

| 69

Frauen sind Schwatzbasen, Männer beschränken sich auf das Wesentliche? Falsch: Vieltelefonierer sind in den meisten Fällen männlich. Das zeigt eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom. Laut dieser telefoniert jeder zehnte Handybesitzer täglich mehr als eine Stunde mit seinem Mobiltelefon. Bei den Frauen tut das nur jede siebte. Zu den «Normaltelefonierern», die täglich «wenige Minuten» mobil telefonieren, zählen 72 Prozent der weiblichen und 65 Prozent der männlichen Handybesitzer. Zumindest am Handy auen en scheinen sich die Frau Frauen besser kurz fassen zu können.

Strassenverkehr anzuregen. Aufgrund der Antworten teilt der Test die User in sechs Risikokategorien ein. Bedenklich: 27 Prozent der Teilnehmenden landeten in der Kategorie «Tempofreak». Aber auch die beiden anderen Typen, die zu hochriskantem Verhalten

Speedtest: Die Typen Online-Test: Anteile der ermittelten Rasertypen in Prozent. 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Der Tempofreak Der Sponti Der Ungefährdete Der Mitläufer Der Autofan Der Kamikaze

27 % 26 % 22 % 10 % 9% 6%

auf der Strasse neigen, der «Autofan» und der «Kamikaze», erreichen Anteile von neun beziehungsweise sechs Prozent. Lu Decurtins, Leiter des Projekts «Speed», zieht trotzdem eine positive Zwischenbilanz: «Der Kamikaze wird weit weniger häufig ermittelt als zu Beginn der Aktion im April.» Optimistisch stimmt ihn auch die hohe Zahl von über 1800 Personen, die den Test bisher machten. «Und die Resultate werden unter den Jugendlichen intensiv diskutiert», so Decurtins. Damit ist ein Hauptziel erreicht – nämlich dass sich die Jugendlichen kritisch mit ihrem Verhalten auseinandersetzen. Daniel Schifferle www.speedtest08.ch

Typisch für Jugendliche: Lebenslust, die Gefahren ausblendet.

IN FORM

Die richtige Fruktose Die frohe Botschaft: Früchte sind und bleiben gesund. Auch wenn Fruktose, wie der Fruchtzucker in der Fachsprache heisst, vom Körper viel schneller in Fett umgewandelt wird als andere Zuckerarten. Das haben US-Forscher in einer Studie nachgewiesen. Problematisch sei aber nur jener

Fruchtzucker, der zunehmend als Süssungsmittel in Nahrungsmitteln verwendet wird. Menschen, die Gewicht verlieren wollen, sollten Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an zugesetztem Fruchtzucker nur massvoll konsumieren. www.wissenschaft.de

Gesund: Die in Früchten reichlich enthaltene Fruktose.


70 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Z HERZ & SEELE

So wird man zum Steh-aufMännchen Wer den Stürmen des Lebens trotzen will, braucht Widerstandskraft und eine «Steh-aufMännchen-Mentalität». Neurofeedback-Coach Theresia Marty zeigt Wege. 1. Seien sie optimistisch, glauben Sie daran, dass sich Krisen überwinden lassen. 2. Es ist, wie es ist: Wer widrige Umstände annehmen kann, schafft die Voraussetzung für Veränderungen. 3. Richten Sie den Blick auf Ziele und Lösungen, schauen Sie nach vorne. 4. Verlassen Sie die Opferrolle und Gefühle der Fremdbestimmtheit. 5. Übernehmen Sie Verantwortung und fangen Sie an, selber zu bestimmen. 6. Nutzen Sie Netzwerke. Mit der Unterstützung von Freunden ist vieles leichter zu bewältigen. 7. Planen Sie Ihre Zukunft: Je konkreter wir unsere Schritte festlegen, desto eher werden wir die Ziele erreichen. Mehr Infos: www.a-change.ch

STIMMTS?

Streiten ist ungesund

Stimmt nicht! Streiten mache unglücklich und sei daher nicht gut für Seele und Körper, das meinen viele. Laut USWissenschaftern trifft jedoch das Gegenteil zu: Eheleute, die den Ärger über den Partner hinunterschlucken, sterben früher. Dagegen sei ein guter Streit der Gesundheit zuträglich. Die Forscher vermuten, dass unterdrückte Konflikte Bluthochdruck und Magen-DarmErkrankungen begünstigen, aber auch das köpereigene Immunsystem schwächen.

Heute eine der besten Mittel- und Langstreckenläuferinnen der Schweiz: Renate Wyss hat Female Athlete Triad


besser leben

IN FORM | 71

R

Zurück auf dem richtigen Weg

Kompromisslos abnehmen, um schneller und erfolgreicher zu sein — ein Trugschluss, dem viele junge Ausdauersportler verfallen. Female Athlete Triad ist die Folge. Läuferin Renate Wyss hat die schwere Erkrankung bezwungen — und ist heute besser denn je.

enate Wyss (23) läuft gefährdet», erklärt die aktive leichtfüssig ihre Runden Spitzentriathletin und Siegerin in St. Moritz. Sie hat des Ironman Zürich 2008. Freude am Training und am ErBei Ausdauersportarten wie folg, der sich mehr und mehr ein- Laufen, Orientierungslauf, Mounstellt und sie zu einer der gegen- tainbiken, Rhythmische Sportwärtig schnellsten Schweizer gymnastik, Kunstturnen, EisMittel- und Langstreckenläufe- kunstlauf, aber auch Judo und rinnen macht. Rudern tritt Female Athlete Triad Das war nicht imauf. «Oft beginnen die au mer so. Zwar war RenaPr Probleme in der Mitte te Wyss schon mit der Pubertät. Einige Bede troffene schaffen den tr 13 schnell und erfolgAusstieg, andere begleiAu reich, aber zwischen damals und heute liegt tet die Krankheit ein te ein langer Leidensweg. Leben lang», erklärt die Le Sie erkrankte als 16-JähMedizinerin. Zudem Me rige an Female Athlete könne die Dunkelziffer kö Triad (siehe unten), bei Nicht-Topathletinbe einer Krankheit, die mit nen, die oft nicht sportne Ess-, Zyklusstörungen medizinisch betreut me und Osteoporose einwürden, hoch sein. wü hergeht. Betroffen sind Renate Wyss gewann hauptsächlich sehr zielmit 15 Jahren ihren ersmi orientierte Sportlerinten Schweizer-Meisterte nen, die im Verlust Titel über 3000 Meter Ti von Körpergewicht eine auf der Bahn. Sie realiau Möglichkeit sehen, sierte, dass sie bald zur si noch besser zu werden Mager und ausgeElite gehören könnte. El – und dabei nicht zehrt: Renate Damals tauchte bei der erkennen, dass sie sich Wyss im Alter von 16-Jährigen die Idee auf, so zugrunde richten. 16 Jahren, als sie nur abzunehmen. Obwohl Ein verbreitetes Pro- noch 37 Kilo wog. sie schon immer zierlich blem, wie eine sportwar, begann sie zu hunmedizinische Untersuchung der gern, verlor Pfund um Pfund, Ärztin Sibylle Matter zeigt, die wurde dafür immer schneller. sich am Bundesamt für Sport in «Ich hatte in dieser Zeit familiäre Magglingen mit FAT beschäftigte. Probleme und Minderwertigkeits«Ein Viertel der OrientierungsLESEN SIE WEITER läuferinnen und ein Drittel der AUF SEITE 73 Ausdauerleichtathletinnen sind

Was ist Female Athlete Triad? > Female Athlete Triad (FAT) ist eine Krankheit, die meist junge Sportlerinnen im Wachstum betrifft. Sie setzt sich aus den drei Komponenten Essstörungen, Zyklusstörungen und Osteoporose zusammen. Die Athletin ist oft zuerst mit dem Ermüdungsbruch konfrontiert. Ess- und Zyklusstörungen treten zwar auch auf, führen aber zuerst zur Leistungssteigerung. > Wenn Menschen viel trainieren und zu wenig essen, führt dies zu einer Stressreaktion im Körper. Stresshormone wie Cortisol und Endorphine werden ausgeschüttet, was wiederum den Zyklus der Sexualhormone stört und zu einer Verminderung der Östrogenausschüttung führt. Dies hat den Ausfall der Menstruation und über längere Zeit eine Leistungseinbusse zur Folge. Ausserdem werden weniger Wachstumshormone und Schilddrüsenhormone ausgeschüttet, was zusammen mit dem zu tiefen Östrogen zu einer Verminderung der Knochendichte, also zu Osteoporose, führt.

überwunden.

> Als Anlaufstellen für Betroffene oder für ihnen nahe stehende Personen eignen sich bei Verdacht auf FAT die Swiss Olympic Medical Centers und Medical Bases: www.swissolympic.ch > Spitzensport > Sportmedizin.


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1. Tag: Basel – Strasbourg Ind. Anreise. Einschiffung, Abfahrt am Nachmittag. 2. Tag: Strasbourg – Speyer Vormittags Bustransfer* Schiff – Strasbourg – Schiff. Zeit zur freien Verfügung. Am Mittag Weiterfahrt. 3. Tag: Speyer – Königswinter – Köln Zeit zur freien Verfügung in Königswinter. 4. Tag: Köln – Amsterdam Ab Utrecht per Bus zu einer fak. Stadtrundfahrt nach Amsterdam. Am Abend in Amsterdam. Grachtenfahrt.* 5. Tag: Rotterdam – Willemstad Hafen- und Stadtrundfahrt Rotterdam.* Besuch der Deltawerke*. Das Schiff fährt nach Willemstad. 6. Tag: Willemstad – Schoonhoven Ausflug nach Kinderdijk* zu den Windmühlen. Stadtrundgang* in Dordrecht. In Schoonhoven, fak. Abendspaziergang. 7. Tag: Schoonhoven – Nijmegen Stadtrundgang in Nijmegen.* 8. Tag: Düsseldorf Ausschiffung, Bustransfer nach Basel SBB. Ind. Heimreise.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

gefühle. Im Sport sah ich eine Möglichkeit, gleich viel Wert zu sein wie die anderen», erinnert sie sich. Anfangs ass sie nur weniger, bald schaute sie aber krankhaft genau darauf, was sie zu sich nahm, und übte sich in penibler Selbstdisziplin. «Ich fühlte mich nie schön oder dünn genug. Trotz der Qualen beim Hungern glaubte ich, auf dem richtigen Weg zu sein.» Mit 16 Jahren wog sie noch 37 Kilo – und lief weiter Rennen. Sie ignorierte die besorgten Fragen der Familie, wurde sauer, wenn sie jemand auf ihre magere Figur ansprach. Doch immer öfter fühlte sie sich beim Training erschöpft, bis irgendwann die Kraft zum Laufen fehlte und sich auch die ersten Ermüdungsbrüche als Folge der Mangelernährung einstellten. Renate Wyss kam in ärztliche Behandlung. Ihr Zustand

Wieder Freude am Essen: Renate Wyss mit Bruder Remo (25). Die Geschwister waren ihr während der Kindheit eine grosse Hilfe.

war derart akut, dass sie auch in die Betreuung durch eine Psychiaterin und in einen viereinhalbmonatigen Spitalaufenthalt einwilligte. Der Weg zurück sei harte Arbeit gewesen, zieht Renate Wyss Bilanz. Pro Woche musste sie 500 Gramm zunehmen, sonst hätte sie das Bett nicht verlassen dür-

fen. Die Methode schlug bei ihr an. Geholfen haben ihr in dieser schweren Zeit vor allem ihre Geschwister. «Wenn ich sie nicht gehabt hätte, hätte ich das nie überstanden.» Sie lernte wieder richtig essen und erreichte die 47 Kilogramm, welche ihr die Ärzte als Ziel gesetzt hatten. Auch das Training nahm sie wieder auf.

DAS SAGT DIE EXPERTIN

Woran merkt man, dass jemand von Female Athlete Triad betroffen ist?

Die Anzeichen sind Ermüdungsbrüche, deutlicher Gewichtsverlust, Leistungseinbruch und ein gestörter oder ausbleibender Monatszyklus. Sind nur Sportlerinnen von dieser Krankheit betroffen?

Nein, grundsätzlich hat auch jede Magersüchtige diese Probleme. Magersüchtige, die Sport treiben, sind aber etwas weniger osteoporosegefährdet, da der Sport zur Stimulation des Knochens führt. Übrigens können auch Männer von FAT betroffen sein, sie haben dieselben Schwierigkeiten – ausser natürlich der Zyklusstörung. Und diese ist bei Frauen ein deutliches Indiz, ob jemand einfach

nur schlank oder aber an FAT erkrankt ist. Steckt dahinter ein psychologisches Problem?

Die meisten Essstörungen haben psychologische Ursachen. Die Sportlerin fühlt sich zu langsam, zu dick oder auf andere Weise minderwertig. Oder es gab einen Trainerwechsel, die Bezugsperson ging verloren. Auch Verletzung oder Krankheit sind Gründe: Die Sportlerin kann nicht mehr trainieren, will nicht zunehmen und nichts essen. Dahinter steht häufig eine ehrgeizige zielstrebige Persönlichkeit. Können Betroffene mühelos akzeptieren, dass sich bei ihnen etwas ändern muss?

Nein, es fällt ihnen schwer. Und es ist nicht nur das Akzeptieren, sondern das Herausfinden aus dieser Situation. Sie gewinnen mit der Sucht eine gewisse Kontrolle über sich. Die Essstörung steuert sie, nimmt ihnen Entscheidungen ab, sie sind von diesen Gedanken und Zahlen beein-

Aber der Körper brauchte vier Jahre, um völlig zu gesunden. Heute studiert Renate Wyss in Australien Biomedizin. Sie trainiert regelmässig und hat erst kürzlich ihre Bestzeit über 10 km auf der Strasse auf 34:05 Minuten verbessert. «Noch jetzt blitzt manchmal die Idee auf, abzunehmen», gesteht die Athletin. «Heute kann ich damit aber umgehen und habe ein viel gesünderes Essverhalten. Vor allem könnte ich mir all das Leiden nie mehr antun.» Text Caroline Doka Bilder Andrea Badrutt

www.migrosmagazin.ch Von Nadia Comaneci bis Stefan Zünd: Einige Spitzensportler überwanden die Magersucht.

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«Das Umfeld darf nicht wegsehen» Sibylle Matter, Sportmedizinerin und Siegerin des Ironman Zürich 2008. Zurzeit arbeitet sie als Assistenzärztin bei Medi24 in Bern.

IN FORM | 73

flusst. Es ist einfacher, jemanden zu therapieren, der neu an FAT erkrankt ist, als jemanden, der schon lange drinsteckt. Darum ist es wichtig, dass das Umfeld nicht wegsieht und das Problem professionell behandelt wird. Von wem wird FAT behandelt?

In der Regel zieht man mehrere Spezialisten hinzu: Ein Orthopäde ist für die Ermüdungsbrüche zuständig, und ein Trainer bringt der Athletin bei, wie sie gesund trainiert. Aber auch ein Psychologe und ein Gynäkologe sollten dabei sein – und eine Bezugsperson, die das Ganze koordiniert. Ist dieses Problem in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten?

In jüngster Zeit werden Trainer, Sportlehrer und Sportmediziner vermehrt über FAT aufgeklärt. Deshalb stehen die Chancen auf eine frühzeitige und erfolgreiche Behandlung des Betroffenen gut. Es gibt aber noch zu wenig Fakten zur Thematik, um eine Tendenz festzustellen. Interview Caroline Doka

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74 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Zeitung machen fägt

Bald startet der Filmklub Zauberlaterne mit neun Filmen in die Saison: Das Migros-Magazin besuchte fünf Kinder, die beim Gestalten der Programmhefte mithelfen durften.

Y

ara ist ganz kribbelig. Die Zehnjährige rutscht auf ihrem Stuhl hin und her und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht: Ein Programmheft darf sie gestalten helfen, für den Film «Die Olsenbande Junior». Den hat sie vor wenigen Tagen zu Hause auf DVD geschaut, als Vorbereitung zum Workshop. Genau wie Yves (10), Lino (10), Anouk (10) und Martina (11). Die Kinder treffen sich an einem heissen Samstagnachmittag in einem schlichten Sitzungszimmer in Zürich. Ihnen zur Seite stehen Vincent Adatte und Illustrator Yves Noyau, beide Mitbegründer der Zauberlaterne – sowie Franziska Trefzer und Generalsekretärin Stéphanie Hoffmann.

Eltern müssen draussen bleiben Die Zauberlaterne ist der Schweizer Filmklub für Kinder und wird von den Lilibiggs der Migros unterstützt. Vor 16 Jahren in Neuenburg gegründet, entführt er heute in 29 Deutschschweizer Ortschaften und 9 Ländern Kinder in die magische Welt der Filme. Primarschüler können sich für 30 Franken (Geschwister für je 20 Franken) in den Klub einschreiben und werden vom Herbst bis Früh-

ling zu insgesamt neun Filmen eingeladen. Das Zauberhafte daran: Eltern haben keinen Zutritt. Sie bringen ihre Kinder am Mittwochnachmittag ins Kino und holen zwei Stunden später strahlende Buben und Mädchen wieder ab. «Ich lasse nie einen Film aus», sagt Yves, seit vier Jahren begeistertes Mitglied der Zürcher Fraktion. Auch die anderen sind seit Jahren dabei. Den Film «Die Olsenbande Junior» haben die jungen Zeitungsredakteure noch detailliert im Kopf, und dazu sollen sie heute die Vorschau – auch Clubzeitung genannt – gestalten. Ein Programmheft also. Finden das Kinder nicht trocken? Gar nicht, wie sich schon bald zeigt. Allein die Frage, was alles in das kleine Heft gehört, löst eine Flut von Stichworten aus: «Die Heimkinder Egon Kjeld und Benny!», ruft Yara, «Alter Käse und Juckpulver!» Lino fährt fort: «Das Kinderheim und eine Million Kronen!» Der rote Koffer, die Bowlingkugel und der Heimleiter mit dem Dings in den Ohren … Mit einem kollektiven «Ähm» legt sich der Stimmenwirrwarr ein wenig, und gemeinsam überlegen Anouk, Martina, Yara, Yves und Lino, was die Lausbuben im

Die kleinen Redakteure bei der Arbeit (von links): Yara, Anouk und Martina

Höchste Konzentration: Die Zeichnungen sind für die ZauberlaterneZeitung; da gibt sich Yara doppelt Mühe.


besser leben

ERZIEHUNG | 75

Gewinne einen Schnuppereintritt Die Lilibiggs der Migros sind Sponsor der Zauberlaterne und verlosen 60 Gratiseintritte in ein Zauberlaterne-Kino deiner Wahl (Kinos unter www.zauberlaterne.org). Wenn du zwei Tickets gewinnen möchtest, sende eine Postkarte an: Migros-GenossenschaftsBund, Wettbewerb Zauberlaterne, Postfach 1125, 8034 Zürich, oder ein E-Mail an sponsoring@mgb.ch. Ganz wichtig: Bitte gib deine Adresse und dein Geburtsdatum an. Einsendeschluss ist am 27. August. Teilnahmebedingungen: Keine Barauszahlung der Preise. Mit der Teilnahme an der Verlosung erklären sich die Teilnehmer bereit, dass die angegebenen Daten im Fall eines Gewinns veröffentlicht werden dürfen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

ordnen ihre Ideen; Lino, Illustrator Noyau und Yves brüten über den ersten Entwürfen für das Programmheft.

Film dem Heimleiter genau in die Ohren geschmiert haben. Man einigt sich auf eine Art Creme.

So etwas können nur Kinder

Zuerst der Spass, dann die Arbeit: Lino durfte vorher die DVD gucken.

Alles muss beim Zusammenfassen der Geschichte erwähnt sein: Dass Yvonne, die Freundin von Kjeld, immer ins Kino will, auch ihre Ohrringe und ganz besonders wichtig, so finden die Mädchen: die Liebe! Lino und Yves verziehen das Gesicht und meinen, viel nennenswerter seien das Geld und die unglaublichen Einfälle von Filmheld Egon. Hie und da greifen die Workshopleiter ordnend ein, fragen nach, notieren Stichworte. Die Kinder schwatzen, lachen, springen auf und erfüllen das Zimmer mit dem Zauber eines Films, in den man eintauchen möchte. Ein Lunch zwingt die Zeitungsmacher zu einer kreativen Pause. Aber auch Chicken Nuggets und Pizza bringen sie nicht

zum Verstummen. Anouk, die mal Handarbeitslehrerin werden möchte, erzählt, bei welchen Szenen sich ihre kleine Schwester gegruselt hat, und der zukünftige Berufsfeuerwehrmann Lino verschluckt sich fast vor Lachen. Kaum ist der Tisch geputzt, gehts an die Illustrationen. Die Zauberlaterne-Zeitung, die den Kindern vor jedem Film nach Hause gesandt wird, besteht schliesslich zur Hälfte aus Zeichnungen. «Welche Filmszenen sollen in unserem Heft gezeichnet werden?», fragt Franziska, und schon während Illustrator Yves zu zeichnen beginnt, hagelt es Stichworte: Polizei, Stinkkäse, Juckpulver, vornehme Dame und … aber nein, das geht nicht, sonst ist zu viel vom Film verraten. Das Titelbild des Programmhefts kommt am Schluss und fordert den Kindern eine letzte Entscheidung ab: Ist «Die Olsenbande Junior» ein Film zum Träumen, zum Fürchten, zum Lachen

oder zum Weinen? Sie finden, es sei eine Mischung, von allem etwas. Nach einem kleinen Zvieri ist die Zeitung zu Ende geplant. Getextet, gezeichnet, nur gedruckt muss sie noch werden. Die Arbeit von Lino, Yves, Yara, Martina und Anouk ist aber getan. Sie gehen hinaus in den sonnigen Tag. Ihre Augen glänzen. Wie das nach einem Zauberlaterne-Nachmittag halt so ist.

Text Yvette Hettinger Bilder Cora Piantoni

Die Macher der Zauberlaterne führen in Zukunft weitere Programm-Workshops mit Kindern durch. Interessierte Klubmitglieder können sich melden unter box@lanterne.ch. Infos Zauberlaterne: www.zauberlaterne.org

www.migrosmagazin.ch Welche Filme regen die Fantasie der Kinder an? Meinungsaustausch und Tipps für Heim-DVDs.


MGB www.migros.ch Exxtra Kommunikation

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Lange Leitung

Was habe ich doch immer gespottet

über all die Topfgärtler, die sich ein Bewässerungssystem einrichten, weil ihnen Haia Müller, Gartenexpertin das Giessen zu mühsam ist oder sie sich Sorgen machen, wenn sie mal für ein paar Tage wegfahren. Heisse Sommer hätten in unserem Klima Seltenheitswert, argumentierte ich, und jeder habe einen Nachbarn, den man bitten könne, auf die Pflanzen achtzugeben. Tapfer sammelte ich Regenwasser in Tonnen und schleppte Giesskannen. Manchmal vergass ich das Wässern auch, die Blumen liessen den Kopf hängen und ich, als ich sie sah, meinen auch. Wenn ich in die Ferien fuhr, fragte ich die Nachbarn, ob sie mal giessen würden, oder hoffte auf Regenwetter. Bis zu diesem Sommer. Meine Nachbarn haben für zwei Monate eine Hüttenwartstelle übernommen. Bevor sie ihre Siebensachen packten, installierten sie auf der Dachterrasse eine Bewässerungsanlage. Drei Minuten am Morgen, drei Minuten

GARTEN | 77

T am Abend tropft es jetzt in ihre Töpfe. Der Effekt verblüfft: Noch nie blühten die Rosen so reichlich, und die Reben werden nach drei Jahren Kümmerdasein dieses Jahr tatsächlich zu einer Pergola heranwachsen. Ich schielte zuerst ein bisschen neidisch über den Hag, dann überwand ich mich und fragte, ob ich mich wohl anhängen könne. Ich durfte. Ich zog Leitungen, schnitt Schläuche in passende Stücke, legte Abzweigungen und steckte Ventile. Ein bisschen war es wie Legospielen. Es machte Spass. Und ich musste einsehen, dass ich manchmal eine furchtbar lange Leitung habe, bis ich merke, was sinnvoll und was praktisch ist.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

AUTO | 79

Schöner Schein

Frust beim Treibstoffverbrauch: Die Unterschiede zwischen den Angaben der Hersteller und der Praxis sind oft enorm. Das Migros-Magazin hat sich auf die Suche nach den Gründen für diese Diskrepanz gemacht.

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Bild Empa

ie ist das bloss möglich? Da hat sich die Autotestfamilie Schwinnen ganz besonders Mühe gegeben, nie voll aufs Gaspedal gedrückt und auf dem Weg zur roten Ampel immer brav per Motorbremse verlangsamt. Trotzdem schluckte das Auto auf 100 Kilometer rund einen Liter mehr Sprit, als im Prospekt deklariert. Alles Augenwischerei oder gar Betrug am Kunden? Nein. Aber die angegebenen Werte werden nicht auf der Strasse, sondern im Labor ermittelt, beim gleichen Verfahren, bei dem jedes neue Modell nachweisen muss, dass es die Abgasvorschriften erfüllt. Die Tests finden in anerkannten Prüfinstituten wie der Empa in Dübendorf statt, unter Bedingungen, die bis ins kleinste Detail vorgeschrieben sind. Und so gehen die Experten bei den Tests vor: > Der Wagen wird fast voll getankt, das Leergewicht inklusive Fahrer gewogen. Nun bleibt das Auto mindestens 24 Stunden in der Prüfhalle, damit es die Normtemperatur von wenig mehr als 20 Grad Celsius hat. > Das Auto kommt auf einen Rollenprüfstand, dessen Widerstand nach genauen Vorgaben eingestellt ist. Jetzt fährt ein Prüfer ein nach EU-Richtlinien formuliertes Programm ab. Die Bandbreite des gefahrenen Tempos sowie die Momente für das Hoch- und Runterschalten sind präzise vorgegeben. Genau 11 007 Meter werden so in 20 Minuten und 20 Sekunden abgespult. > Aufgrund der ermittelten Werte an Kohlenmonoxid (CO), unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC), Stickoxiden (NOx), Partikeln und Kohlendioxid (CO2) wird der sogenannte Normverbrauch errechnet.

Genauestens geregelt und doch realitätsfern: Roland Lüscher fährt den Prüfzyklus auf dem Rollenprüfstand der Empa in Dübendorf ab.

Was den Spritverbrauch in die Höhe treibt Aktivität/Verbraucher Winterpneus Mehrgewicht Klimaanlage Licht am Tag Stereoanlage Heizventilator Kurzstrecken (z. B. Hauslieferdienst) Häufige Kaltstarts Vollgasfahrten (z. B. deutsche Autobahn)

Mehrverbrauch Mindestens 0,5 l/100 km, bei zu tiefem Reifendruck gut 1 l/100 km Pro 100 kg ca. 0,5 l/100 km Mindestens 0,5 l/100 km, im Stadtverkehr bei hohen Aussentemperaturen bis zu mehreren Litern pro 100 km 0,1 l/100 km 0,1 l/100 km 0,1 l/100 km Im Extremfall bis zum 2- oder 3-Fachen des Normverbrauchs In den ersten Sekunden nach dem Kaltstart liegt der Verbrauch eines Mittelklassewagens bei 30—40 l/100 km Messwerte um die 20 l/100 km sind für Mittelklassewagen normal Quelle: TCS

Entscheidend: Treibstoff fressende Geräte wie Klima-, Stereoanlage oder Licht bleiben bei dieser Prüfung ausgeschaltet.

Auch der Fahrstil steigert den Verbrauch Ein weiterer grosser Unterschied zur Praxis: Viele Automobilisten beschleunigen und schalten nicht so, wie es am verbrauchsgünstigsten wäre. Diese Tatsachen sind

dafür verantwortlich, dass angegebener und tatsächlicher Verbrauch selten übereinstimmen. Dies belegen auch die Tests des TCS (www.tcs.ch, Suchbegriff «Normverbrauch»). Wer seinen Spritverbrauch mit anderen Besitzern des gleichen Modells vergleichen möchte, findet unter Spritmonitor.de eine aufschlussreiche Datenbank.

Übrigens: Verbrauchsoptimierte Fahrweise kann man lernen. Die «Quality Alliance Eco-Drive», eine Organisation von Verkehrsverbänden, Bundesstellen und privaten Organisationen, bietet entsprechende Fahrkurse an. Bei den aktuellen Treibstoffpreisen könnte das Kursgeld eine gute Investition sein (weitere Infos unter Ecodrive.ch). Herbie Schmidt


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rätsel

Migros-Magazin 32, 4. August 2008

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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So lösen Sie Kakuro:

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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rätsel | 81

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Lösung Rätsel Nummer 31, Lösungswort: Abzahlen

Gewinner Rätsel Nr. 30:

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni

(MJ), Fatima Nezirevic, Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter, Ester Unterfinger Korrektorat: Heinz Stocker

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Schmid, Sonia Siciliano, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24

Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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«Weshalb ich mein Leben trotz Arthrose schmerzfrei geniessen kann»

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Seltsamer Vorfall im Intercity von Zürich nach Bern

V

or etwa 8 Monaten stiess ich im Intercity von Zürich nach Bern auf ein Dossier, das vermutlich ein anderer Fahrgast liegen gelassen hatte. Der Titel des Dossiers: “Das Geheimnis eines langen Lebens ohne Krankheiten“ von Dr. med. Eberhard Hartmann und Dr. Tina Sampalis. Da ich sonst nichts weiter zu tun hatte, lenkte ich mein Interesse auf das Dossier. Seit 2001 wurde bei mir nämlich beginnende Arthrose (genauer: Femoropatellar-Arthrose) an beiden Knien diagnostiziert. Eine Femoropatellar-Arthrose kann nicht rückgängig gemacht werden. Das heisst man muss mit den Schmerzen leben und sich einschränken, was mir als ehemalige VolleyballSpielerin schwer fiel. Schon nach den ersten Seiten des Dossiers, wurde schnell klar, dass ich hier etwas Aussergewöhnliches vorgefunden hatte. In dem Dossier wird nämlich erklärt, weshalb ein natürlicher Entzündungshemmer aus den Tiefen des antarktischen Meeres, Gelenksschmerzen bereits nach wenigen Tagen zu lindern vermag und entzündungsbezogene Krankheiten bekämpft. Neueste Untersuchungen haben Entzündungen in unserem Körper als Verursacher der meisten Zivilisations-Krankheiten wie Herz-KreislaufErkrankungen, Diabetes mellitus, Rheuma-Erkrankungen (Arthrose, Arthritis), Darmerkrankungen, Magengeschwüren und Nervenkrankheiten wie Depressionen usw. identifiziert. Bei diesem Entzündungshemmer handelt es sich um ein nährstoffreiches Öl, das aus einem Zooplankton gewonnen wird. Der Grund für seine entzündungshemmende und heilsame Wirkung liegt im einzigartigen Mengenverhältnis seiner gesund-

heitsfördernden Wirkstoffe. Im vorgefundenen Dossier waren auch Statistiken aufgeführt, die die entzündungshemmende und gesundmachende Kraft dieses Öls belegen. Demnach wurde durch die Einnahme dieses Öls erfolgreich: • PMS verhindert, • Cholesterin verringert, • Gelenkschmerzen gelindert, • Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert, • Saisonale Allergien reduziert, • Die Konzentration verbessert, • Energie verleiht und • Haarausfall reduziert. Als ich zu Hause ankam, habe ich das im Dossier genannte Öl ausfindig gemacht und seit jener Zeit täglich eingenommen. Bereits nach 16 Tagen, verspürte ich nur noch bei starker körperlicher Belastung Schmerzen und war ansonsten absolut schmerzfrei, was vor der Einnahme dieses Öls nicht so war. Nach etwas mehr als 1 Monat, konnte ich tatsächlich schmerzfrei joggen gehen! Und 5 ½ Monate später stand ich wieder auf dem VolleyballFeld, um ein Turnier zu bestreiten. Deshalb wollte ich meine Geschichte publik machen. Frau Denise W.

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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

BAUMESSE | 83

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Rat vom Experten: An der Messe «Bauen & Modernisieren» erfahren Singles, Paare und Familien, wie sich die Träume von der geräumigen Wohnung oder dem schönen Haus realisieren lässt.

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anchmal wirkt ein Badezimmer wie die pure, weiss geplättelte Langeweile. Der gleiche Raum könnte auch eine kleine Wellness-Oase sein, die Feriengefühle in die eigene Wohnung zaubert. An der Messe «Bauen & Modernisieren» erfahren die Besucher, wie sich Badezimmer und SpaBereiche raffiniert gestalten lassen. Die Ausstellung, die vom 4. bis 8. September im Messezentrum Zürich stattfindet, ist ganz

der Erfüllung von Wohnträumen gewidmet. Besucherinnen und Besucher erfahren hier, wie durch intelligentes Bauen viel Energie eingespart werden kann, wie sich die Heizung ersetzen und zugleich der Komfort steigern lässt. Andere Bereiche der grossen Schau sind der Wohnphilosophie Feng Shui, dem Werkstoff Holz und neusten Trends in der Unterhaltungselektronik gewidmet. In der parallel stattfindenden «wohn-

traumTV Eigenheimmesse» geht es unter anderem um «Wohnungen der Generation 50 Plus»: Wie können Eltern, Kinder und Enkel heute unter einem Dach leben? Wie lassen sich Grenzen zwischen den Generationen durch intelligente Wohnmodelle überwinden? Die beiden Messen sind ein Muss für alle, die sich mit dem Mieten, Kaufen, Planen oder Bauen von Immobilien befassen. Michael West

Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Bauen & Modernisieren», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 10. August 2008. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Namen der Gewinnerinnen und Gewinner finden Sie jeweils auf unserer Homepage unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff


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Migros-Magazin 32, 4. August 2008

INFOLINE 0848 85 0848 Für Anrufe aus der Schweiz Mo.–Fr. 8–17 Uhr (8 Rp./Min.) 17–19 Uhr (4 Rp./Min.) Sa. 8–16 Uhr (4 Rp./Min.) Für Anrufe von ausserhalb der Schweiz +41 44 444 88 44, Mo.–Fr. 8–19 Uhr, Sa. 8–16 Uhr Fax 044 272 44 48 (für Adressänderung) E-Mail/Internet M-CUMULUS@Migros.ch www.M-CUMULUS.ch

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Menschen: Larisa Matkovic-Kilibarda (32), Projektleiterin Sponsoring und Eventmarketing

Gut fürs Image

Was ist Ihr beruflicher Werdegang? Ich arbeite seit sieben Jahren in der Abteilung Sponsoring und Eventmarketing des Migros-GenossenschaftsBundes. Zuvor war ich in der Sponsoring-Abteilung der Genossenschaft Migros Aare tätig. Ich bin ins Sponsoring hineingewachsen, denn in der Schweiz gibt es noch keine spezifische Ausbildung. Das zusätzliche Fachwissen habe ich mir berufsbegleitend in Kursen angeeignet, wie zum Beispiel Eventmanagement. Welches sind Ihre wichtigsten Aufgaben? Als Projektleiterin prüfe ich Anfragen, erarbeite Verträge und definiere im Vorfeld die jeweiligen Kommunikations-, Marketing- und Promotionsmassnahmen vor Ort. Ich bin dafür verantwortlich, dass die Massnahmen auch umgesetzt werden. Was ist eigentlich Sponsoring? Sponsoring ist ein Instrument im Marketing-Mix, das in erster Linie der Imagepflege und öffentlichen Präsenz eines Unternehmens dient. Die Migros engagiert sich bei verschiedenen Anlässen im Sport- und Kulturbereich, die eine breite Bevölkerungsschicht ansprechen. Damit kann die Migros vom Image der Veranstaltung profitieren. Im Gegenzug erhält sie eine Plattform für ihre Marken und Dienstleistungen. Auf der anderen Seite ermöglicht die Migros erst mit ihrem Engagement verschiedene Veranstaltungen, vergünstigt die Eintrittspreise und wertet mit ihren Auftritten die Veranstaltungen auf, indem sie den Besuchern auf verschiedene Art Mehrwert bietet. Das können der kostenlose Kinderhütedienst, die Verpflegung auf der Strecke oder Produktemuster sein. Welches ist der Unterschied zwischen Sponsor, Hauptsponsor und Presentingsponsor? Die Sponsoringhierarchie definiert der Veranstalter. Die Einstufung hängt von der finanziellen Beteiligung der Sponsoren ab. Damit kaufen sich die Sponsoren verschiedene Leistungspakete ein. Je höher das Sponsoringengagement ist, desto grösser ist auch die Präsenz und Exklusivität des Sponsors vor Ort. Gibt es irgendwelche Richtlinien dafür? Die Migros unterstützt keine Anlässe, die jemanden in irgendwelcher Form politisch oder gesellschaftlich ausgren-

zen oder ausschliessen. Im Unterschied zum Kulturprozent engagiert sie sich nur bei Anlässen, die eine gewisse Grösse haben, breite Bevölkerungsschichten ansprechen und eine nationale Bekanntheit haben. Welche Projekte sind Ihre Highlights? Ich finde alle unsere Projekte toll. Meine persönlichen Favoriten sind jedoch die Festivals und diverse Kulturprojekte wie zum Beispiel «Das Zelt». Auch das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im letzten Jahr war ein besonderes Erlebnis. Es freut mich, dass die Migros auch bei der nächsten Austragung in 2010 in Frauenfeld erneut als Königspartnerin mit von der Partie ist. Ist Sponsoring von der Wirkung her effektiver als klassische Werbung? Diese Frage kann ich so nicht beantworten. Es kommt ganz auf die Zielsetzung an. Die Marketingverantwortlichen entscheiden, welches Instrument geeigneter ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Gibt es viele Anfragen? Wir bekommen einige Anfragen. Da aber unsere Strategie klar definiert und sehr konsequent ist, werden wir nicht von Anfragen überrannt. Mittlerweile kennen die Veranstalter unsere Strategie gut. Sponsert man mehr als früher? Sponsoringbudgets nehmen tendenziell zu, da sich die Unternehmungen damit in einem emotionalen Umfeld und im persönlichen Kontakt mit den Kunden besser profilieren können.


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86 | Migros-Magazin 32, 4. August 2008

Hüter der Fjorde

Ein Schweizer hält Island sauber: Ralf Trylla ist Umweltbeauftragter der Westfjorde Islands. Seine Aufgaben am äussersten Zipfel Europas sind heikel.

D

iese Sache mit den Russen ärgert ihn: Eine russische Ölkompanie will in den Westfjorden eine Raffinerie bauen. Täglich würden Öltanker vor der Westküste Islands verkehren – einer Küste, die bekannt ist für ihre vielen Vogelfelsen. «Ich frage mich, in welchem Zustand die russischen Öltanker sind», sorgt sich Ralf Trylla und sagt, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis es zur Katastrophe komme.

Vom Werklehrer zum Umweltbeauftragten Der 32-jährige Zürcher, ehemals aus Hausen am Albis, hat guten Grund, sich zu sorgen; seit dem 1. Juni ist er der erste Umweltbeauftragte des Bezirks Isafjardarbaer; die Ölraffinerie soll in diesem Bezirk gebaut werden. Der Bezirk Isafjardarbaer umfasst fünf Gemeinden mit knapp 4000 Einwohnern. Seit letztem HerbstlebtRalfTryllaimHauptort Isafjördur. Zuerst arbeitete er als Werklehrer an der Grundschule – eine Übergangslösung –, bis er zum Umweltbeauftragten ernannt wurde. Die Schaffung dieser Stelle war überfällig. Es brauchte drin-

gend jemanden, der für die Grünflächen im Bezirk zuständig ist und sich um die Kehricht- und Schmutzwasserangelegenheiten kümmert. Noch wird der Abfall lediglich nach den Kriterien brennbar und nicht brennbar getrennt, noch fliesst sämtliches Schmutzwasser direkt ins Meer. Ralf Trylla ist vom Fach. An der Hochschule in Wädenswil hat er Gartenbau- und Umweltingenieur in Umwelterziehung und Tourismus studiert. «Der Job passt perfekt zu meiner Ausbildung», freut er sich über die neue Aufgabe.

Abfalltrennung für Anfänger Für einen Ausländer, der nur gebrochen isländisch spricht, könnte es schwierig sein, Einheimischen das Abfalltrennen beizubringen. Doch Ralf Trylla sieht es positiv: «Vielleicht braucht es genau für diese Stelle einen Ausländer.» Die Isländer, weiss er, denken eher kurzfristig. Man habe hier so viel Natur zur Verfügung, dass man kaum realisiere, wie wertvoll sie sei, sagt er über die Inselbewohner und nennt ein Beispiel: Küchenabfall werde wie der übrige Abfall verbrannt, den

Vom Zürisee an den Nordatlantik: Ralf Trylla soll als Umweltbeauftragter

Kompost für den Garten kaufe man lieber im Einkaufszentrum. 2003, nach abgeschlossenem Studium als Gartenbauingenieur kam Trylla ein erstes Mal nach Island. Vier Monate arbeitete er in einer Gärtnerei, blieb auf dem Rückweg aber drei Jahre im dänischen Kopenhagen hängen. Kaum war er zurück in der Heimat, erweiterte er sein Studium, behielt dabei aber Island im Hinterkopf. Letzten Herbst kaufte er sich zum zweiten Mal ein One-WayTicket nach Island. Das Land hat

es ihm angetan. «Hier herrscht eine spezielle Atmosphäre, Land und Leute faszinieren mich», schwärmt er über seine Wahlheimat. Und er hat sich einiges vorgenommen. So will der Schweizer eine Abfallsackgebühr einführen, damit wenigstens Grünabfälle nicht im «Güselchübel» landen. Auch Papier würde er gerne separat sammeln lassen. Und dann ist da natürlich noch das Projekt der Russen. Die Ölraffinerie wird von Politik und Volk befürwortet, denn damit würden mehr als 500


mein ganzer stolz | 87

für den Schutz der Westfjorde sorgen. Immer wieder verirren sich Eisberge von Grönland in die Gegend. Für Öltanker könnte dies gefährlich werden.

Arbeitsplätze geschaffen. Jobs, die bitter nötig sind, denn die Wirtschaft der Westfjorde darbt; die Gemeinden leiden unter Abwanderung.

Riskanter Kampf gegen Ölbarone und Politiker Trotz all der wirtschaftlichen Vorteile: Ralf Trylla lehnt das noch nicht konkrete Projekt ab. Zwar hat er als Umweltverantwortlicher wenig Einfluss darauf, dennoch könnten ihm seine Worte zum Verhängnis werden. So wie dem ehe-

maligen Bürgermeister der Nachbargemeinde Bolungarvik, Grimur Atlason. Dieser wetterte über das «dubiose Projekt», denn auch er befürchtet Schaden für die Tourismusindustrie und eine verheerende Ölkatastrophe, nach einem Zusammenprall mit verirrten Eisbergen beispielsweise. Zwei Wochen nach seiner Rede wurde Grimur Atlason kurzerhand aus dem Gremium der Westfjordpolitiker abgewählt. Ralf Tryllas Vorgesetzter, der Bürgermeister von Isafjördur, ist in

diesem Gremium. Grimur Atlason vermutet, dass man die Meinung des Schweizers zum Projekt wohl ignorieren werde. Doch sollte er sich an die Medien wenden, um sich schlecht über das Projekt zu äussern, könnte es heiss für ihn werden, sagt Atlason voraus.

Mit Aufklärungsarbeit gegen alle Widerstände Ralf Trylla lässt sich indessen nicht einschüchtern. «Ich kann als Umweltverantwortlicher die Ölraffinerie aus Prinzip nicht gut-

heissen», sagt er überzeugt – auch wenn ihn das den Job kosten könnte. Er werde eher versuchen, die Leute zu sensibilisieren, und auf die grossen Risiken einer Ölraffinerie hinweisen. Alternativen zur Schwerindustrie seien schliesslich auch vorhanden, ist er überzeugt. Nicht nur die Gletscher schmelzen langsam in Island. Auch der beherzte Schweizer bewegt sich auf dünnem Eis.

Text und Bilder Joachim Schmidt, Reykjavik


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Migros Magazin 32 2008 d AA