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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

Nr. 31, 28. Juli 2008

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER www.migro

Wettbewerb:

Carlas frohe Botschaft Wie die Schweizer Botschafter den 1. August feiern. > 20

Alles dabei: A

In der Migros gibt es alles für den perfekten Familienausflug. > 39

Bilder Paco Carrascosa, Fred Merz/Rezo, Marcus Höhn, Gaetan Bally/Keystone, Tina Steinauer uer

Im Migros-Magazin Murmeln suchen und gewinnen. > 36

Doping-Spiele in China?

Die Dopingkritikerin Ines Geipel warnt vor einer Dopingflut in Peking. > 24

In dieser Stadt bestimmen wir!

Geht die Welt jetzt unter? Peter Jenni, Physiker am Cern, über Das Bundeslager der Pfadfinder ist ein kleiner Staat im Staat. den Urknall von Genf. > 17 Mit dem Migros-Magazin zu Besuch in der Republik der Kinder. > 10 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

… und doch so fern

reportagen Pfadi-Invasion: 25 000 Jugendliche erobern die Linthebene.

aktuell

> 32

a la carte

> 65

Einen neuen Versuch will er nicht

Bilder Xavier Voirol/Strates,

> 29

m-aktuell > Preisoffensive: Migros-Marketingchef Sager im Interview Murmelmania: Das «Chlürli»-Fieber steigt massiv.

> 32 > 36

stolz

> 102

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft

> 73

Erfolgreiche Selbstbehandlung mit Softlaser!

Vor kurzem wurden zwei klinische Studien veröffentlicht, welche mit

> 79 > 80 > 87 > 90 > 93 > 94 > 97 > 98 > 100 > 102

SCHAUFENSTER Sicher durch den Sommer: Der beste Sonnenschutz für zarte Babyhaut. > 45

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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Tinnitus – Ohrensausen

> 39 > 48, 63

à la carte > Gartenkönig Remo Vetter und die kalte Ratatouille-Suppe > 65 besser leben Outdoor: Foxtrail, die spannende Schnitzeljagd Erziehung: Gesunder Egoismus ist gut fürs Familienleben. In Form: Slacklinen, der coole Seiltanz, ist im Trend. Multimedia: Fotoalben im Internet. Auto: Audi A3, das Cabrio für die Frischluft-Familie bitte melde dich rätsel/impressum cumulus Die besten Infos und Angebote mein ganzer stolz > Tells tolle Tochter: Top-Armbrustschützin Irene Beyeler

Aber nicht doch. Der Aargauer hat die Niederlage schon einen Tag später verdaut: «Ich habe meine Grenzen kennengelernt, das genügt mir.»

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

kolumne Der Hausmann

schaufenster Ab ins Grüne: Unterwegs mit der ganzen Familie Produkte der Woche: Mexican Food, Waschmittel Yvette.

Frust oder die grosse Leere?

wagen. Er müsste das ganze «Unternehmen Rekordlauf» neu starten, dies ist ihm zu viel. «Ausserdem werde ich im August erstmals Grossvater», fügt er an, «und mein Garten sieht auch wie ein Urwald aus!» Tja, da verschieben sich natürlich die Prioritäten. Mindestens bis zum nächsten Frühling …

> 10

1. August: So feiern die Schweizer Botschafter in aller Welt. > 20 interviews Dem Urknall auf der Spur: Zerstört sein Experiment die Erde? Cern-Physiker Peter Jenni über die Teilchenversuche in Genf. > 17 Sportbetrug: Doping zerstörte ihre Gesundheit. Heute warnt die Ex-DDR-Sportlerin Ines Geipel vor leistungssteigerndem Gift. > 24

Er war so nahe dran:

Auf 193 Meter über Meer in Brissago war Kurt Hess, unser Gipfelstürmer und Titelheld von vorletzter Woche, gestartet. Bis zur Zumsteinspitze auf 4563 Meter ging alles gut. Und dann kam das brutale Ende: Gerade mal 71 Höhenmeter unterhalb der Dufourspitze musste Hess seinen Rekordversuch abbrechen. Neuschnee und 25 Grad minus machten ein Weiterkommen unmöglich. «Ich hätte mit dem Leben gespielt, wenn ich weitergegangen wäre», sagt der 55-Jährige.

>4 >7 >8

dem TinniTool® EarLaser-System durchgeführt wurden. Hierbei wurde sowohl der Behandlungserfolg von Schwindel (Morbus Ménière), als auch der Erfolg bei der Laserbehandlung von Ohrensausen (Tinnitus) nachgewiesen. Die täglich ca. 20-minütige Behandlung mit dem EarLaser erfolgt zu Hause (keine

Fachkenntnisse erforderlich) und ist völlig sicher und schmerzlos. Der EarLaser kann entweder gekauft (CHF 440.-) oder für drei Monate gemietet werden (CHF 219.-). Weitere Informationen über die Studien und die Tinnitus-Selbstbehandlung sind im Internet erhältlich.

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4 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

M-NEWS

Süsse Rezepte

FRISCH IN DER MIGROS

In der August-Nummer der «Saisonküche» finden sich zahlreiche Rezepte für süsse Desserts, zum Beispiel Tarte Tatin aux nectarines, eine köstliche Torte mit Nektarinen. Weitere Rezepte: leichte Sommergerichte mit interna-

tionalem Flair. Die August«Saisonküche» ist ab dem 30. Juli an den Kiosken erhältlich. www.saisonküche.ch

Laut Bundesamt für Umwelt (Bafu) wurde die Recyclingquote im Jahr 2007 bei allen Getränkeverpackungen gut erreicht. Auch Pet-Flaschen übertrafen dank der Anstrengungen der Getränkebranche mit 78 Prozent die vorgeschriebene Verwertungsvorgabe von 75 Prozent erstmals deutlich.

Schokolade wird teurer Aufgrund der anhaltend hohen Rohstoffpreise schlägt die Migros bei den am stärksten betroffenen Schokoladetafeln auf. Wo immer möglich, wird sie aber auf Preisaufschläge verzichten. Wenn es an den Rohstoffmärkten zu keiner Entspannung kommt, sind weitere Preisaufschläge jedoch nicht zu vermeiden.

Bilder bab.ch/mauritius images, Florian Nidecker, Anne-Caroline Chardonnens

Ein Volk von Sammlern

«Preistelefon»: Nur zwei Preisanpassungen

Die Migros verspricht, dass mit 302 M-Budget-Produkten vergleichbare Artikel nirgends günstiger zu haben sind als in der Migros. Vor zwei Wochen richtete

sie deshalb ein «Preistelefon» ein. Kunden können sich dort melden, wenn sie auf ein Produkt stossen, das bei der Konkurrenz günstiger ist. Bis heute gingen 70 Anrufe ein, die meisten waren Fehlalarme. Zweimal allerdings handelte es sich um Produkte, die bei der Konkurrenz tatsächlich günstiger waren. Die Migros reagierte umgehend und senkte die Preise: Die Eier-Ravioli mit Schweinefleischfüllung kosten neu 2.95 statt 3 Franken, Surimi-Stäbchen nur 3.90 statt 4.40 Franken.

1,5 Millionen Mal wurde die reissfeste Tasche schon verkauft. Das kommt der Umwelt zugute.


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

-A PREISHIT DER

Grillgemüse

Jeder kennt sie und jeder liebt sie: Gemüsespiessli – die wunderbare Alternative für alle, die kein Fleisch essen, aber auch nicht auf die Grillsaison verzichten möchten. Darauf sollte man achten: Die Peperoni, Zucchetti, Auberginen, Zwiebeln und Tomaten sollten in ungefähr gleich grosse Stücke geschnitten und nur indirekt und auf mittlerer Hitze grilliert werden. Tipp: Metallspiesse sind wiederverwendbar und verbrennen garantiert nicht.

DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Ökotasche im Trend Vom Strassenbild ist sie kaum noch wegzudenken: die grosse praktische Mehrwegtasche der Migros. Mehr als 1,5 Millionen Mal wurde die frühlingshafte Tasche in den vergangenen sechs Monaten verkauft. Jeder fünfte Schweizer trägt sie bereits. «Unsere Kundinnen und Kunden geben gern ein wenig mehr für den Umweltschutz aus. Die Mehrwegtasche trägt dazu bei, dass weniger Papier- und Plastiktragtaschen benutzt werden», sagt Stefan Gasser, Category Manager Freizeit Accessoires bei der Migros.

Vertrauen erhalten T

rotz verschärfter Konkurrenz – etwa durch die deutschen Discounter – will die Migros auch in Zukunft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wie der neue Migros-Marketingchef in seinem «100-Tage-Interview» sagt, werde es bei der Migros beim Preis «keine Kompromisse geben».

Migros bleibt die Nummer eins Nur wenn die Produkte echten Mehrwert bieten, können auch höhere Preise eingefordert werden, ist er überzeugt. Die Migros

werde weiter für Swissness, Regionalität und Nachhaltigkeit stehen. Jeden Tag kaufen in der Migros 1,4 Millionen Kundinnen und Kunden ein. Der Migros werde grosses Vertrauen entgegengebracht. Dieses zu erhalten, ist laut Oskar Sager eine seiner Kernaufgaben. Auch in fünf Jahren werde die Migros nach wie vor klar die Nummer eins im Schweizer Detailhandel sein, davon ist der Marketing-Chef der Migros überzeugt. MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 32

WOCHE

Licht für draussen

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KUNDIN DER WOCHE

Basteln mit M-Budget

«Anstatt es wird zu Asche, mach dir lieber eine Migros-Tasche», wirbt Franziska Torti. «Ich habe die Tasche aus 16 M-Budget-Milchbeuteln gebastelt. Dazu habe ich die Kartons gereinigt, getrocknet, in Streifen geschnitten, geflochten und verklebt.» Wer wissen will, wies geht, kann der Kreativen schreiben: www.perso@torti-biz.com. Übrigens: Nächste Woche gibt es im Migros-Magazin einen grossen Taschen-Wettbewerb nur für Frauen. Die Siegerin erhält 5000 Franken. Ausserdem werden die Taschen der ersten drei Gewinnerinnen in der Migros zu kaufen sein.

Franziska Torti (63) aus Vetroz lässt sich gern von den Migros-Verpackungen inspirieren.

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 31, 28 Juli 2008

«Es stimmt nicht, dass die südafrikanische Gesellschaft bis ins Mark korrupt ist.» Urs Weiersmüller, 8037 Zürich dass eine Tür offen ist, und dann wird das zuerst abgeklärt. Aufzüge, die runterfallen, die brennen …, solche Ammenmärchen gehören nach Hollywood. Aber der Gedanke, mit Julia Roberts im Lift eingesperrt zu sein, der gefällt mir …

MM Nr. 30, Extra Einwandern: «Ankunft im Paradies». Die südafrikanische Familie Millar über die Zustände in ihrer Heimat.

Ein Bärendienst für Südafrika

Sie haben dem aufstrebenden Land Südafrika mit Ihrem Artikel einen Bärendienst erwiesen. Meine Frau und ich sind nämlich in Gegenrichtung ausgewandert und leben seit drei Jahren glücklich in Südafrika. Wir haben während dieser Zeit das schöne und interessante Land und die Bewohner kennenund schätzen gelernt. In Ihrem Artikel erwähnen Sie, dass Südafrika aufgrund der hohen Mord- und Vergewaltigungsrate kein Hort der Glückseligkeit sei. Verfolgt man jedoch die News hier in der Schweiz, könnte man leicht zur Auffassung gelangen, dass die Menschen hier nicht weniger von Sorgen geplagt sind. Der Klarheit willen muss bei Ihren Zahlen präzisiert werden, dass die meisten Verbrechen in Townships geschehen, also an Orten, wo die Ärmsten der Armen leben und niemand sonst hingelangt. Es ist ausserdem bekannt, dass gerade Johannesburg und Agglomeration, wo die Familie Millar herkommt, die höchste Kriminalitätsrate im Land aufweist. Man meidet diese Ära einfach, hat doch das Land anderswo an Schönheit so vieles mehr zu bieten. Es liegt uns fern, Negatives zu beschönigen, aber eine positivere Sicht wäre sicher förderlicher für das Land.

Bild Fabian Unternährer

Ruedi und Heidi Schulthess, 6330 Jeffreys Bay, Südafrika

Meine Frau ist in Südafrika aufgewachsen, und meine Schwie-

Max Sand, per Mail

Fühlten sich in Südafrika nicht mehr sicher: Die Familie Millar ist begeistert von der Wohnqualität in ihrer neuen Heimat Schweiz.

gereltern leben dort. Ich habe persönliche Erfahrungen im Umgang mit den Behörden und muss diese in Schutz nehmen. Es ist nicht wahr, dass die südafrikanische Gesellschaft bis ins Mark korrupt ist und dass man eine dicke Brieftasche braucht, wenn man etwas vom Staat will. Ich habe in Südafrika geheiratet und erhielt problemlos alle Dokumente, die ich für die Schweizer Behörden benötigte. Ich erhielt die Exporterlaubnis für die Ausfuhr einer historischen Waffe, ohne zu schmieren, und ich habe noch nie Probleme gehabt mit der Einreise ins Land. Auch beim Erneuern des Passes oder der Wiederbeschaffung des ID-Booklets meiner Frau traten keine derartigen Probleme auf. Es ist aber so wie in der Schweiz, dass man die Prozesse kennen muss, um ans Ziel zu kommen.

Urs Weiersmüller, 8037 Zürich

Auf Seite 29 schreiben Sie, dass Frau Millar mit den Kindern bewusst nicht Englisch spricht. Ich finde dies falsch, vor allem mit dem jüngeren Kind sollte sie, zwecks Erhaltung der Sprache, weiterhin Englisch sprechen.

Manfred Kienle, 3302 Moosseedorf

MM Nr. 30: Kolumne von Bänz Friedli: «Bad Hair Day».

Bei offener Tür fährt kein Lift

Ich war jahrelang Liftmonteur, und ein Lift fährt nicht einfach weiter, wenn eine Tür offen ist, auch nicht in Italien. Wenn die Lifttür offen ist, ist nämlich der Stromkreis unterbrochen. Die einzige Möglichkeit könnte sein, dass «der» Liftmonteur bereits im Hotel war und den Lift «von Hand» bewegt hat. Das jedoch bezweifle ich. Denn man sieht,

Als begeisterte Migros-Kundin lese ich auch mit grossem Interesse das wöchentlich erscheinende Migros-Magazin und bin beeindruckt von der Vielfalt an Informationen und interessanten Beiträgen (und dies erst noch kostenlos). Danke. Auch die Kolumne von Bänz Friedli lese ich jeweils. Dabei ist mir schon oft aufgefallen, dass er mit dem Thema Fluchen sehr locker umgeht, was bei seinem sonst witzigen Schreibstil völlig unnötig und bedauerlich ist (das Niveau rutscht dann sofort beträchtlich nach unten). Was er sich nun aber mit seinem letzten Satz erlaubt hat, verletzt mit Sicherheit das christliche Empfinden unzähliger Leser und Leserinnen. «Gott verdamme mich» ist wohl der schlimmste und traurigste Fluch, den man aussprechen kann, und ich wünsche Herrn Friedli aufrichtig, dass er nicht erhört werde.

Esther Strebel, 8427 Freienstein

MM Nr. 28: Wettbewerb zum Heidi-Musical.

Herzlichen Dank für die Heidi-Tickets Wir haben von Ihnen durch einen Wettbewerb zwei Eintritte für das «Heidimusical» erhalten. Meine Frau und ich möchten sich dafür herzlich bedanken.

Verena und Josef Blattmann, 8832 Wollerau

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch


8 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

MOMOL!

NEINEI!

Kraftvolle Kanzlerin

Angela Merkel (53) hat gut lachen: Sie ist in Deutschland so beliebt wie noch nie. Nun bot sie eindrücklich einem neuen starken Mann die Stirn: Sie lehnte den Auftritt von US-Präsidentschaftskandidat Obama vor dem symbolträchtigen Brandenburger Tor strikte ab. Die Begründung der deutschen Bundeskanzlerin: Dies sei nicht mit der Neutralität Deutschlands im US-Wahlkampf vereinbar. Obama fügte sich und wich auf den Platz vor der Siegessäule aus.

Verwöhntes Vatersöhnchen

Es gibt Leute, die entwachsen den Kinderschuhen nie. Hannibal Ghadhafi (32), Sohn des libyschen Herrschers Ghadhafi (65), ist ein solches Exemplar. Mit seiner Frau wurde er in Genf wegen Misshandlung von Bediensteten verhaftet. Doch Hannibal löffelte die Suppe, die er sich eingebrockt hatte, nicht selber aus, sondern überliess dies dem Vater. Der rächt sich nun, liess zwei Schweizer verhaften und droht, der Schweiz den Ölhahn zuzudrehen.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Was ist eigentlich Khat? Bei uns sind Handel, Besitz

und Konsum von Khat seit 1992 verboten. Die Schweizer Grenzwache beschlagnahmt jedoch immer mehr Khat. In Basel wurden letzte Woche in einem Wagen 160 Kilo sichergestellt. Das Rauschgiftkraut ist in Äthiopien, Kenia oder Jemen eine sozial akzeptierte Droge. Kaut man die frischen Blätter haben sie eine ähnliche Wirkung wie Amphetamine. Berauscht von Khat liefern sich Milizen in Somalia seit Jahren einen blutigen Bürgerkrieg.

ZAHLEN DER WOCHE

Dicke Luft

1 Tag im chinesischen Linfen ist so schädlich wie 30 Tage Dauerrauchen.

Die Grossstadt liegt 800 Kilometer von Peking entfernt und gehört zu den zehn schmutzigsten Städten der Welt.

10 000 Hilfskräfte und 1000 Boote sind im Einsatz, um den Algenteppich vor der Küste der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao zu entfernen. Die grüne Algenpest bedroht den Segelwettbewerb der Olympischen Spiele.

400 000 Chinesinnen und Chinesen sollen pro Jahr als Folge der Luftverschmutzung sterben. Die «Financial Times» geht sogar von 700 000 Toten aus. 700 Millionen von 1,3 Milliarden Menschen in China trinken jeden Tag verschmutztes Wasser.

3 300 000 Fahrzeuge bahnen sich ihren Weg durch Peking. Davon wird nun kurz vor den Olympischen Spielen die Hälfte von der Strasse verbannt. 16 der 20 Städte mit der weltweit schlechtesten Luftqualität sind in China.


scheinwerfer | 9

NACHGEFRAGT Die Ex-Partnerin von Armeechef Nef rief in der Not die Polizei an. Hansjörg Ritter (61), Polizeikommandant in Appenzell Ausserrhoden und Experte für Stalking-Fragen, kennt die Rechte der Opfer.

Opfer wehren sich häufiger

BILD DER WOCHE

Achtung, Hirsch!

Vom 8. bis 24. August findet in China die Olympiade statt. Die Athleten sorgen sich wegen der schmutzigen Luft.

Hoppla! Ein Amok laufender Hirsch hat im italienischen Bozen, der Landeshauptstadt des Südtirols, für Aufruhr und Schrecken gesorgt. Wie ein Sommersturm setzte das 150 Kilo schwere Tier über die Tische und Stühle einer Strassenbeiz hinweg. Beim waghalsigen Manöver auf fremdem Territorium wurden zwei Personen verletzt. Der Hirsch musste mit einem Kopfschuss getötet werden.

Bilder CEN/Dukas, Herbert Knosowski/AP/Keystone, Morten Juhl/EPA/Keystone, Commandement Gardes-Frontière III/Keystone, Greg Baker/AP/Keystone

Was unternehmen Sie, wenn ein Stalking-Opfer bei Ihnen Hilfe sucht, Hansjörg Ritter?

Wir hören der Person zuerst zu, weil jeder Fall anders ist, und nehmen den Tatbestand auf. Wir fragen, ob Sachbeschädigungen, Belästigungen, Drohungen vorgefallen sind, welche die Handlungsund Bewegungsfreiheit sowie die Privatsphäre einengen. Mehrheitlich sind Stalker Männer. In der Regel sind es Ex-Partner, die das Ende einer Beziehung nicht akzeptieren können. Welche Massnahmen sieht das Gesetz vor?

Wir können als Sofortmassnahme ein Annäherungsverbot aussprechen. Eine SMS-Belästigung ist ein Antragsdelikt. Wenn sich daraus für das Opfer eine Einschränkung der Handlungsfreiheit ergibt, kann der Straftatbestand der Nötigung gegeben sein. Bei Verunglimpfungen im Internet ist zu prüfen, ob eine Persönlichkeitsverletzung vorliegt. Denkbar sind auch Klagen wegen Ehrverletzung, übler Nachrede oder Verleumdung. Was raten Sie Stalking-Opfern?

Wenn sich die Person wirklich bedroht fühlt, raten wir ihr, etwas zu unternehmen. Mit einem Annäherungsverbot wollen wir dem Opfer Zeit geben, die richtigen Massnahmen zu treffen. Unentgeltliche Rechtsauskunft und eine Beratung bei

der Opferhilfe können in einer solchen Situation wichtige Schritte sein. Als Sofortmassnahme empfehlen wir, bei SMSTerror auch die Nummer zu wechseln. Schützt das Gesetz StalkingOpfer ausreichend?

Wenn alle Massnahmen greifen, ist der Schutz ausreichend. Die Übergriffe setzen den Opfern jedoch oft psychisch stark zu. In Appenzell Ausserrhoden ist das neue Polizeigesetz seit dem Jahr 2003 in Kraft. Dieses konzentriert sich auf den Schutz der Opfer. Wenn sich ein Ex-Partner beispielsweise nicht an eine Wegweisung hält, kann uns seine Ex-Frau anrufen, und wir setzen die Massnahme durch. Im Extremfall nehmen wir Stalker in Polizeigewahrsam. Kommen Stalking-Fälle öfter vor als früher?

Ich denke nicht. Früher wurden häusliche Gewalt und Stalking einfach weniger oft angezeigt. Heute wehren sich die Opfer. Wie werden bei der Polizei Stalking-Spezialisten geschult?

Das ganze Korps besucht eine interne Schulung. Einzelne Polizisten durchlaufen eine spezielle Ausbildung. Wir arbeiten mit der Opferhilfe, Fachstellen gegen Gewalt und mit Psychologen zusammen.

Interview Judith Wyder


10 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Swiss miniature an der Linth

Was für ein Erlebnis! 25 000 Pfadfinder trafen sich in der Linthebene zum Pfadi-Bundeslager. Entstanden ist eine Schweiz im Kleinen. Für zwei Wochen leben die Kinder ganz ohne Erwachsene, und das macht gewaltig Spass.

A

m Anfang war es kein Zuckerschlecken: Dauerregen hatte den Boden aufgeweicht. Die Kinder standen knöcheltief im Morast. Doch das tat ihrer guten Laune keinen Abbruch. Denn was sie hier, in

der Linthebene zwischen Ziegelbrücke GL und dem Obersee, zusammengeführt hat, erleben die meisten von ihnen nur einmal im Leben: das Pfadfinder-Bundeslager (Bula). Ein solches findet nur alle 14 Jahre statt.

Mehr als 20 SBB-Extrazüge brachten unzählige Gruppen enthusiastischer Jugendlicher in die Linthebene. In der ersten Lagerwoche gab es viel zu tun, eine eigentliche Materialschlacht galt es zu schlagen: Rundhölzer trans-

portieren, Aussichtstürme und Fahnenmasten errichten, Zeltplanen zusammenknüpfen und Kochstellen aufbauen. «Merde», ruft André (12) aus der Romandie in die kichernde Runde seiner Gschpänli, weil ihm


reportage

BUNDESLAGER | 11

Eltern müssen draussen bleiben: Junge Pfadfinderinnen und Pfandfinder geniessen in der Zeltstadt das Zusammenleben mit Gleichaltrigen.

ein glitschiger Stamm aus den klammen Fingern rutscht. Doch Fluchen ist im Bundeslager Contura die Ausnahme. Lachen und Singen sind hier die Regel. 25 000 Jugendliche in einem Lager: Das bedeutet, eine Stadt zu

betreiben. Eine Stadt, so gross wie Lugano. Und auch die Infrastruktur ist vergleichbar mit einer Kleinstadt: Im Bula gibt es Verteil- und Logistikzentren, Lagerhäuser, Fundbüro, Kebab-Stände und sogar ein Solarkraftwerk.

Drei Jahre Vorbereitung waren erforderlich, bis alles geregelt war – Verträge mit den Grundeigentümern aushandeln, Transporte, Verpflegung und tausend andere Dinge organisieren. Beim Rundgang durch die Zeltstadt, die

auf acht thematisch unterschiedlich gestaltete Unterlager verteilt ist, trifft man auf weitere urbane Einrichtungen – auf Bahnhof, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


UNSER ENGAGEMENT FÜR FAIR GEHANDELTE PRODUKTE IST NICHT NEU.

DIE VERPACKUNG SCHON.

Seit Jahren engagieren wir uns zusammen mit der Max-Havelaar-Stiftung für fairen Handel. Alle unsere Max-Havelaar-Produkte finden Sie ab sofort in neuer Verpackung in Ihrer Migros.


reportage

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Post, Reisebüro, Kiosk, Bibliothek, Musikbühne, Supermarkt, Zeitungsredaktion, Radiosender, Hotdogstände und ein Internetcafé. Ein solches steht erstmals in einem Pfadi-Bundeslager bereit.

1) Ein fröhliches Völklein samt Maskottchen, einem Güggel. 2) Der verschmitzte Konstantin Bosshard vulgo «Jacku» vermutet, dass er in 14 Jahren nicht mehr dabei sein wird. 3) Das Essbesteck der rustikalen Art tut seinen Dienst immer noch. 4) Bei der Pfadiabteilung Arbor-Felix aus Arbon TG gibts Ghackets mit Hörnli und Salat statt Döner mit Alles und Hamburger mit Pommes. 5) Die Wikinger sind los! Hier ist es Michael Cantoni vulgo «Sentri» aus Seedorf UR, der als kriegerischer Skandinavier für den Fotografen posiert.

1)

Das Bula — ein einmaliges Erlebnis Man trifft überall auf sympathisch lachende Gesichter und fröhliche Gesänge. «Mir gefällt, dass man viel Zeit hat, um zu spielen und um zusammen zu sein. Das ist mega», umschreibt die zehnjährige Reija von der Pfadi Eschenberg Winterthur ihre Gefühle im ersten Lager. Und Konstantin Bosshard (10) vulgo «Jacku» geniesst jeden Augenblick, weil er in 14 Jahren beim nächsten Lager kaum mehr dabei sein werde. Manu Graf (25) aus Effretikon ZH führt am Zügel eines der Militärpferde, die für die Verteilung der Lebensmittel in den Unterlagern eingesetzt werden. Pfadi«Küchenchef» Geronimo (24) von der Abteilung Tornado aus Neuenegg BE wartet nämlich schon sehnlichst auf den Nachschub fürs Mittagessen. Die Zwiebeln sind von flinken Helferinnen schon zerkleinert worden, die Hörnli, noch in der Verpackung, harren des kochenden Wassers. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Hackfleisch, dann können die vom Arbeitseinsatz hungrigen Mägen gefüllt werden – mit Hörnli und Ghacktem natürlich. Man kocht hauptsächlich auf offenem Feuer. Gegen Mittag steigen überall Räuchlein auf, und schon bald hüllt ein verführerischer Duft die Zelte ein.

BUNDESLAGER | 13

Hier organisieren sich die Jungen für einmal selbst. 2)

5)

auf Gemeinsamkeit, Engagement und Verantwortung.» Schüssler, in zivil Kommunikationsberater, erlebt bereits sein drittes Bundeslager. Und er ist immer noch begeistert vom Enthusiasmus und dem Einsatz, die auch bei der neuen Generation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder spürbar sind. Dass dieses Lager eine Schweiz im Kleinen verkörpert wird einem bewusst, wenn man durch die Reihen der

«Dieses Lager ist eine Schweiz im Kleinen» Was macht den Reiz eines solchen Monstercamps aus, was denjenigen der Pfadibewegung im Allgemeinen? Bernhard Schüssler (42), Pfadiname Panda, von der Verbandsleitung der Pfadfinderbewegung Schweiz sagt dazu: «Dieses Lager, die Pfadibewegung überhaupt, ist wie eine Schweiz im Kleinen. Beide, die Pfadi und die Eidgenossenschaft, basieren

3)

4)

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14


14 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Alle Dialekte sind hier vertreten. Und auch die übrigen Landessprachen.

1)

2)

1) Juhui, frei, weg von Schule und Eltern! Und nichts als Kalbereien im Kopf. 2) «Böle schele»: Nathalie Balsiger vulgo «Arwen» und Muriel Klopfenstein vulgo «Passoa» lachen, bevor es Tränen gibt. 3) Selbst ist der Mann: Im Pfadilager macht Mama die Wäsche nicht. 4) Sieht aus wie ein Aussichtsturm im Zelt, ist aber die originelle Küche einer Abteilung aus Basel. 5) Abwaschmaschine? Nix da, hier wird von Hand gespült!

Zelte schreitet. Mal ertönt ein breiter Basler Dialekt, daneben das Gutturale vom Bodensee. Ein paar Schritte weiter haben Tessiner Buben ihre Behausung auf Zeit aufgeschlagen, um die Ecke klingt einem urchiges Berndeutsch entgegen. Ein Blick in die Vorzelte, wo die Utensilien der Buben und Mädchen in unübersichtlichem Wirrwarr durcheinander liegen, zeigt, dass sich das Pfadileben verändert hat. Heute reisen besonders ältere Teilnehmer mit einem Rollkoffer an. Das Tragen ihrer Habe übers morastige Terrain dürfte bei ihnen die Sehnsucht nach dem guten alten Rucksack geweckt haben. Am Besuchstag

erwarteten die 25 000 Jugendlichen etwa 50 000 Angehörige. An diesem Sonntag gab es in der temporären Stadt in der Linthebene weit mehr Leute als Luzern Einwohner zählt.

Text Carl Bieler Bilder Paco Carrascosa

www.contura08.ch

www.migrosmagazin.ch Partner gefunden, Schlafsack verloren? Senden Sie uns Ihre schönste Pfadilager-Geschichte!

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reportage

«Joël ist in guten Händen»

5)

Petra Bärlocher (45) aus Rüschlikon ZH ist alleinerziehende Mutter zweier Söhne. Sohn Joël (10) nimmt am Bundeslager teil. Wie war Ihnen zumute, als Sie sich von Joël verabschiedeten? Ich musste mit den Tränen kämpfen. Joël aber freute sich sehr. Über 20 000 Kinder sind im Bundeslager. Ist Ihr Sohn dort gut aufgehoben? Ich kenne die Leiter der Pfadi meines Sohnes, sie sind vertrauenswürdig. Auf 24 Kinder kommen 8 Erwachsene, das ist komfortabel. Joël ist in guten Händen. Werden Sie trotzdem einmal ein Kontrolltelefon machen? Zürichsee

ana l

Lagername und Standort Tuggen 8 0) Helfer-Unterlager, Benken SG 0 1) 360 , Benken SG Zü ric h 2) Fantasia, Schänis Nord SG 3) Hotspot, Tuggen Nord SZ Schübelbach 4) Tour du Monde, Kaltbrunn SG 5) Terra Nova, Schübelbach SZ 6) Sayaris, Schänis SG 7) Contura, Vitae Bilten GL 2 km 8) Big Bang, Tuggen Süd SZ

thk

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Benken

Nein! Die Kinder haben garantiert Wichtigeres zu tun, als dauernd ihre Eltern zu beruhigen. Ich logge mich jeden Tag auf der Homepage contura08.ch ein, dort gibt es Berichte, Fotos, Aufnahmen von Webcams und sogar ein Lagerradio. Hat Joël denn ein Handy dabei? Nein, aber die Leiter haben Handys. Auf einem Blatt für die Eltern stand, dass zum Beispiel MP3-Player und Handys besser zu Hause bleiben. Werden Sie ein Fresspäckli schicken? Klar. Ein Päckli mit Gummibärli, Lollipops und Kaugummis habe ich schon abgeschickt, bevor ich Joël abgegeben habe. Ich wollte sicher sein, dass es rechtzeitig ankommt.

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

URKNALL | 17

Keine Angst vor schwarzen Löchern: Physiker Peter Jenni hält die Untergangsszenarien der Cern-Gegner für Humbug.

Das Experiment im MM 43/2007.

Bild Fred Merz/Rezo

«Wir sind ja alle noch hier»

Vor dem grössten Experiment der Geschichte: Der Schweizer Cern-Wissenschafter Peter Jenni wehrt sich gegen den Vorwurf, das Genfer Kernforschungszentrum riskiere den Untergang der Welt.

I

m August, spätestens Anfang September ist es so weit: Das Europäische Zentrum für Teilchenphysik (Cern) bei Genf schiesst im Teilchenbeschleuniger LHC den ersten Teststrahl los. Im letzten Herbst berichtete das Migros-Magazin über die Vorbereitungen zum grössten Experiment in der Geschichte der Menschheit (Ausgabe 43/2007). Müssen wir uns davor fürchten? Wenn beim Zusammenprall hochenergetischer Teilchen im LHC schwarze Löcher entstehen, könnte dies zum Untergang unseres Planeten führen. Das jedenfalls behauptet der Chaos-Theoretiker Otto Rössler, den Bundespräsident Pascal Couchepin im August anhören will. «Der LHC darf nicht eingeschaltet werden», fordert auch Walter Wagner. Um dies zu erreichen, hat der amerikanische Physiker bei einem Bezirksgericht auf Hawaii Klage gegen das Cern erhoben. Was ist an den Weltuntergangsszenarien dran? Das MigrosMagazin sprach mit dem SchweizerPhysikerundCern-Mitarbeiter Peter Jenni (60).

Peter Jenni, wie verliefen die Vorbereitungen in den letzten Monaten?

Gut. Allerdings gab es immer wieder technische Herausforderungen zu meistern, wie das bei einer so komplexen Anlage nicht anders zu erwarten war.

Zum Beispiel?

Wir mussten eine Vakuumdichtung in einer Heliumkühllinie des Atlas-Detektors (siehe Seite 19) reparieren, was uns etwa sechs Wochen Zeit gekostet hat. Der Atlas-Detektor analysiert, was beim Zusammenprall der Teilchen passiert. Es gab auch andere Probleme, die aber alle gelöst sind. Es ist wie beim Hausbau: Immer wieder muss man einige Sachen verbessern. Nur funktionieren der 27 Kilometer lange Teilchenbeschleuniger und der Atlas-Detektor komplizierter als ein normales Gebäude. Der US-Physiker Walter Wagner und der deutsche Chaos-Theoretiker Otto Rössler befürchten, der

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interview

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

URKNALL | 19

H «Wir wollen einige PhysikGeheimnisse lüften.» Teilchenbeschleuniger LHC könnte schwarze Minilöcher erzeugen, die den Planeten einsaugen. Müssen wir Angst haben?

Nein, das müssen wir nicht! Als Erstes muss man klarstellen, dass wir hier im Labor nichts anderes nachvollziehen als das, was seit mehr als 13 Milliarden Jahren im Kosmos mit noch viel grösserer Energie geschieht. Und wir sind ja noch alle hier und können uns an der Natur erfreuen. Unser Experiment wird es erlauben, einige Geheimnisse der Physik zu lüften. Geheimnisse, die uns erklären könnten, wie sich der Kosmos nach der Bildung entwickelt hat. Mich persönlich interessiert besonders die geheimnisvolle dunkle Materie, welche die Galaxien zusammenhält. Über 80 Prozent der gesamten Masse des Universums soll aus dunkler Materie bestehen. Weshalb diese Kritik so kurz vor Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers?

Es gibt überall Pseudowissenschafter, die aus ihren Publikationen Kapital schlagen wollen. Die Bildung und der unvorstellbar schnelle Zerfall von mikroskopisch kleinen schwarzen Löchern wurden übrigens kürzlich in einer unabhängigen Studie im Auftrag des Cern-Rats nochmals theoretisch studiert. Dabei wurde klar gezeigt, dass wir keiner Gefahr ausgesetzt sind. Wie lange würde ein solches schwarzes Loch existieren?

Es wäre extrem klein und hätte keine Ähnlichkeit mit den schwarzen Löchern im Weltall. Unser schwarzes Loch würde in sehr kurzer Zeit zerfallen, in 10 hoch minus 27 Sekunden. Mit dem Atlas-Detektor könnten wir die Zerfallsprodukte – ganz normale Elementarteilchen – nachweisen.

Besteht ein Restrisiko für andere Unfälle? Wie stabil ist das Experiment überhaupt?

Wir können den LHC-Beschleuniger jederzeit abschalten. Das kleine Restrisiko besteht darin, dass die Maschine und der Detektor am Anfang technisch nicht so gut funktionieren, wie wir hoffen. Das würde bedeuten, dass wir noch länger daran arbeiten müssten, bevor wir endlich die Physik studieren könnten. Wir haben alle technischen Komponenten einzeln getestet, aber noch nie alle zusammen. Was wäre für Sie persönlich der «grösste anzunehmende Unfall» des Teilchenbeschleunigers?

Es wäre furchtbar, wenn wir in unserer Planung technisch etwas übersehen hätten und darum nochmals mehrere Jahre Arbeit investieren müssten. Das wäre eine Enttäuschung für all die vielen Mitarbeiter, die nach Jahren harter Arbeit gerne Resultate sehen möchten. Wann ist denn mit ersten Resultaten zu rechnen?

Das Experiment wird sicher 15, vielleicht 20 Jahre laufen. Erste Resultate erhoffen wir uns schon nächstes Jahr. Die Auswertung aller Resultate wird viele Jahre dauern.

Experiment in der Tiefe Der Teilchenbeschleuniger LHC des in Genf ansässigen Kernforschungszentrums Cern liegt 100 Meter unter der Erde. In der 27 Kilometer langen, kreisrunden Röhre beschleunigen Wissenschafter Wasserstoffatomkerne links- und rechtsherum auf beinahe Lichtgeschwindigkeit und lassen sie an bestimmten Stellen (unter anderem im Atlas-Detektor, siehe Bild unten) frontal kollidieren. Durch den Zusammenprall von Protonen hoffen Forscher Antworten auf die Frage zu erhalten, wie unmittelbar nach dem Urknall aus Elementarteilchen die heutige bekannte Materie und somit das Universum entstanden ist.

GENF

Atlas

Teilchenbeschleuniger LHC

Atlas: So schwer wie der Eiffelturm

Der grösste der vier Detektoren, in denen die Teilchen kollidieren, heisst Atlas. Der 7000 Tonnen schwere Apparat erfasst und analysiert die Kollisionen. Projektleiter ist Peter Jenni (siehe Interview).

Wie fühlen Sie sich, so kurz vor dem Start?

Natürlich bin ich ein wenig nervös. Aber ich bin auch zuversichtlich, dass wir nach so viel Arbeit von Tausenden von Kollegen das Ziel nicht verfehlen werden. Vielleicht braucht es mehr Geduld, als wir investieren möchten. Aber ich bin überzeugt, dass sich der Aufwand lohnen wird.

Interview Reto Knobel

«Erste Resultate erwarten wir schon nächstes Jahr.»

Mini-Loch

So stellen sich die Forscher ein im Teilchenbeschleuniger LHC entstehendes schwarzes Loch vor. Es wäre so unverstellbar klein und würde so schnell zerfallen, dass es fast keine physikalische Wirkung hätte.


20 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

RODOLPHE S. IMHOOF

Bangkok: Springbrunnen mit warmer Schokolade Seit Februar 2006 Schweizer Botschafter für Thailand, Kambodscha, Laos und Burma in Bangkok Menü: Käse zur Vorspeise, Schweizer Spezialitäten, Schoggifondue, Weine aus dem Lavaux «Die Beziehungen zwischen unseren Ländern sind traditionell sehr eng, da Ihre Majestät, der König von Thailand, einen grossen Teil seiner Jugend in der Schweiz verbrachte

und später in Lausanne studierte. In diesem Jahr dürfen sich unsere Gäste — Dresscode Abendgarderobe — auf Weine aus dem Lavaux, Käse aus dem Greyerz und dem Appenzell sowie einen Springbrunnen mit warmer Schokolade freuen. Als Überraschungsgast habe ich die Jodlerin Christine Lauterburg eingeladen. Wir erwarten rund 300 Personen aus beiden Ländern, aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und

Kultur. Nach einigen Reden stossen wir auf den Bundespräsidenten und den König an und singen die Schweizer und die thailändische Nationalhymne. In Costa Rica, wo ich vor zehn Jahren Botschafter war, stiegen wir am 1. August jeweils auf einen 1500 Meter hohen Hügel und entfachten dort ein riesiges Feuer — über dem jedes Mal etwa anderthalb Stunden, nachdem wir es angezündet hatten, ein gewaltiges Gewitter ausbrach.»

Juchzer in Bangkok,

Partylöwen: Unsere Botschafterinnen und Botschafter im Ausland sorgen für Unterhaltung am Nationalfeiertag. Auf dem Programm stehen Schweizer Spezialitäten.

T

rittst im Morgenrot daher» ertönt am Schweizer Nationalfeiertag auch unter Kokospalmen. Doch wie begehen die Auslandschweizer den 1. August, Tausende von Kilometern von der Heimat entfernt? Es gibt zwar keine Cervelats in

Papua-Neuguinea, aber der 1. August wird auch hier gefeiert, ebenso wie in vielen anderen Ländern auf allen Kontinenten. Jeder zehnte Schweizer lebt im Ausland – das sind insgesamt 670 000 Personen, von denen viele mittlerweile neben dem Schweizer Pass

auch denjenigen ihrer Wahlheimat besitzen. Organisiert werden die offiziellen 1.-August-Feiern der Auslandschweizer in den meisten Ländern von den Botschaftern und Konsuln. Gemäss einer Weisung des Eidgenössischen Depar-

tements für auswärtige Angelegenheiten sind die Missionschefs verpflichtet, sich «persönlich zu engagieren», will heissen, für Würste, Raclette, Wein und Unterhaltung zu sorgen. In diesem Jahr wird ein Brief von Pascal Couchepin vorgelesen werden, in


reportage

1. AUGUST | 21

CARLA DEL PONTE

Bester Laune: Unser Botschafter in Bangkok, Rodolphe S. Imhoof, hat die Jodlerin Christine Lauterburg ans Fest eingeladen.

Buenos Aires: Vinos Argentinos

Seit Januar 2008 Schweizer Botschafterin in Buenos Aires (Argentinien) Menü: Raclette zur Vorspeise, Zürcher Geschnetzeltes mit Spätzli, Apfelstrudel mit Vanillesauce, argentinische Weine «An der 1.-August-Feier im Schweizer Haus in Buenos Aires werden über 300 Leute teilnehmen. Im offiziellen Teil wird nach einer Rede die aufgezeichnete Ansprache von Bundespräsident Pascal Couchepin abgespielt, und anschliessend singt der Schweizer Chor Buenos Aires die Nationalhymnen der Schweiz und Argentiniens. Die meisten der in Argentinien ansässigen Schweizerinnen und Schweizer sind Nachfahren von Immigranten des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie engagieren sich aktiv für die Pflege der Beziehungen zu ihrer alten Heimat und legen entsprechend auch sehr viel Wert auf den Nationalfeiertag. Da ich dieses Amt erst seit Januar dieses Jahres ausübe, erlebe ich nun zum ersten Mal einen 1. August Erste Nationalfeier in Argentinien. Bisher habe ich als Botschafterin: den Nationalfeiertag meistens Carla Del Ponte vertritt zu Hause in der Schweiz gefeiert, die Schweiz in Argen- weil mein Sohn an diesem Tag tinien erst seit Januar. Geburtstag hat.»

Cervelat in Teheran dem der Bundespräsident die «aufrichtige Bindung» der Auslandschweizer zu ihrer alten Heimat würdigt und sie als «beste Botschafter unseres Landes» bezeichnet. Dort, wo die Schweiz keine ständige Vertretung unterhält, wird die Durchführung der Feierlichkeiten von der Auslandschweizer-Organisation (ASO) übernommen. Ihr gehören rund 750 Schweizervereine in allen 190

Ländern an, in denen sich Schweizer niedergelassen haben. «Für die Schweizer im Ausland ist der 1. August ein zentrales Element zur Wahrung und Stärkung ihrer Verbundenheit zur Eidgenossenschaft», sagt Ariane Rustichelli, Sprecherin der ASO. Die Riege der Auslandschweizer wächst Jahr für Jahr um 20 000 bis 30 000 Personen an. An der Spitze der Beliebtheitsskala stehen seit 2006 asiatische Destina-

tionen, insbesondere Singapur, Thailand und natürlich China. Gründe, als Schweizer im Ausland zu leben, gibt es viele: die Liebe, eine berufliche Versetzung, das «Hängenbleiben» nach einer Reise oder die Tatsache, dass man als Kind Schweizer Eltern im Ausland geboren wurde. Aus der Distanz entwickeln die ausgewanderten Schweizer oft eine besondere Beziehung zum Heimatland, erklärt Rustichelli: «Viele sind sehr

patriotisch und haben ein verklärtes, idyllisches und traditionelles Bild der Schweiz, das mit der Realität kaum etwas zu tun hat. Doch das kann bestimmt jeder nachvollziehen, der schon einmal auf einer längeren Reise mit Wehmut an die Schweiz gedacht hat.» Texte Mélanie Haab Übersetzung Reto Gustin

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

1. AUGUST | 23

PHILIPPE WELTI

Teheran: Nationalfeier ohne Alkohol

Seit Juli 2004 Schweizer Botschafter und Vertreter der US-amerikanischen Interessen in Teheran (Iran) Menü: Grilladen, Kartoffelsalat, Glace, Shirin (iranisches Gebäck), kein Alkohol (im Iran verboten) «Weil der 1. August in diesem Jahr auf einen iranischen Feiertag fällt, haben wir unser Fest um einen Tag verschoben. Wir werden im Garten der Botschaft Tische aufstellen und ganz traditionell feiern, mit Cervelats und Folklore. Da die kulturelle Arbeit zu meinen Prioritäten gehört, werden unter den rund 150 Gästen viele Künstler sein.

Die Einladungen, die von unseren Fahrern persönlich überbracht werden, sind enorm begehrt — in den Wochen vor der Feier steht das Telefon kaum still! Es ist immer ein sehr fröhliches, lockeres Fest, bei dem niemand früh nach Hause geht. Letztes Jahr haben wir sogar getanzt, obwohl das im Iran eigentlich verboten ist! Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch, wie eine meiner Mitarbeiterinnen auf Farsi ein Gedicht des persischen Poeten Hafis vortrug und viele der Anwesenden begannen, den Text laut mitzusprechen. Das war ein sehr bewegender Moment.»

Bilder Fred Ernst/AP/Keystone, Ivan Kurinnoy/WpN, Javad Montezari/WpN, Roger Arnold/WpN, Doug Kanter/WpN

ERWIN H. HOFER

DANTE MARTINELLI

Peking: Volksmusik mit Spätzündern

Servieren Waadtländer Weine zum Essen: Unser Botschafter in Moskau mit seiner Frau Béatrice.

Seit November 2004 Schweizer Botschafter für China, Korea und die Mongolei in Peking Menü: Hörnlisalat mit Ziger, Raclette, Geschnetzeltes mit Rösti, Chügeli-Pastetli, Cremeschnitte, Meringue mit Beeren

Moskau: Raclette mit Russlandschweizern Seit Februar 2004 Schweizer Botschafter in Moskau (Russland) Menü: Grilladen, Raclette, Salat, Glace, Waadtländer Weine (La Côte), Bier «Wir feiern den 1. August gleich zweimal, das erste Mal am eigentlichen Datum im Rahmen eines familiären, lockeren Fests mit in Russland wohnhaften Schweizern. Im September folgt eine zweite, förmlichere Feier, die der Pflege der Beziehungen zwischen den beiden Ländern dient und an der russische und Schweizer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur teilnehmen. Allerdings wird dieser Anlass 2008 ausfallen, da uns

Ein Herz für Kultur: Philippe Welti, unser Mann in Teheran, hat viele Künstler eingeladen.

Bundesrätin Doris Leuthard bereits im Juli besuchte und wir diese Gelegenheit nutzten, um einige Arbeitstreffen zu arrangieren. Für die ‹richtige› 1.-August-Feier stellen wir im Hof der Botschaft ein Zelt, eine Bühne und Stände mit leckeren Speisen auf. Im offiziellen Teil halte ich eine kurze Rede. Meinen schönsten 1. August erlebte ich vor zwei Jahren, als Moskau den Kanton Genf als Ehrengast eingeladen hatte. Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten, die fast eine ganze Woche dauerten, gehörten eine Militärparade, ein Feuerwerk und eine riesige ‹Marmite› (Kessel aus Schokolade), das Wahrzeichen des Genfer Stadtfests ‹Escalade›.»

«Mit unserer 1.-August-Feier, die in diesem Jahr kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking stattfindet, weihen wir das «House of Switzerland» ein, das während der Spiele als Treffpunkt für Sportler und Fans sowie als Werbeplattform für unser Land dienen wird. Normalerweise feiern wir in einer Fabrik, die einem Schweizer gehört. Eingeladen sind alle in Peking wohnhaften Schweizer — mehr als 600 Personen. Die hiesige Schweizer Gemeinde ist jung und dynamisch. Viele der Ausgewanderten sind Geschäftsleute, die nur drei bis fünf

Jahre in China bleiben. Ehrengast ist die Region Vierwaldstättersee. Die Gruppe ‹Die Spätzünder› wird Volksmusik spielen. Letztes Jahr war der Höhepunkt ein prächtiges Feuerwerk, eine Kunst, die in China eine sehr lange Tradition hat. Trotzdem vermisse ich die 1.-August-Feiern im Tessin, mit den Höhenfeuern auf den Bergen.»

Spontan: Dante Martinelli posiert mit einer Chinesin vor dem Nationalstadion in Peking.


24 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

I

nes Geipel betrieb sechs Jahre lang Hochleistungssport in der ehemaligen DDR. In den Achtzigerjahren gehörte sie zu den schnellsten Frauen der Welt. Aus dem Vereins-Weltrekord, den Ines Geipel (damals hiess sie noch Ines Schmidt) mit der 4 x 100-Meter-Staffel 1984 aufgestellt hatte, liess sie 2005 ihren Namen löschen, weil der Rekord unter Zwangsdoping zustande gekommen war. Heute zählt die Literaturprofessorin zu den schärfsten Dopingkritikern Europas. Das Migros-Magazin hat die 48-Jährige in Berlin getroffen. Ines Geipel, am 8. August beginnen in China die Olympischen Spiele. Wie viele Dopingtests werden positiv ausfallen?

Natürlich werden es die saubersten Olympischen Spiele, die die Welt je gesehen hat. Sie sind eine Zynikerin.

Was wollen Sie denn hören? 99 Prozent der weltweit umgesetzten Steroide (mit männlichen Geschlechtshormonen vergleichbar, Anmerkung der Redaktion) stammen aus China. Die Welt-AntiDoping-Agentur (Wada) schätzt, dass China 70 bis 80 Prozent des Schwarzmarkts für Wachstumshormone bestreitet. Und nirgends lässt sich das Dopingmittel Epo, das die Produktion von roten Blutkörperchen anregt, billiger herstellen als in China. Seit Neustem wissen wir auch, dass in chinesischen Krankenhäusern Gendoping praktiziert wird. Sie haben einen Monat lang die Vorbereitungen auf Peking 2008 recherchiert. Ihr Eindruck?

Mehr Kulisse ist nicht vorstellbar. Peking ist der Fluchtpunkt von Kommerz und Betrug. Aber von diesem Regime habe ich nichts anderes erwartet. Schlimmer finde ich, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Wada diese Farce abnicken. Das Doping-Testsystem ist völlig gegenstandslos. Vieles, was wirksam ist, kann nicht getestet werden: weder Insulin noch Hämoglobin. Und der Test auf Wachstumshormone ist immer noch wacklig.

Es gibt viele Gründe, die Spiele in China kritisch zu betrachten: Doping, Unterdrückung der Menschenrechte, Behinderung der freien Meinungsäusserung, die Tibet-Frage: Trotzdem boykottiert kaum ein Sportler die Olympia.

Natürlich kann man sich wachere Athleten wünschen. Aber ich bin keine Moraltante, die den Sportlern ihr Verhalten vorschreibt. Mich stört das Verhalten der Funktionäre des IOC mehr. Kein Sportanlass war jemals so politisiert wie Peking 2008. Und was tut das IOC? Nichts.

Muss Olympia unbedingt für Demonstrationen herhalten?

Gegenfrage: Wer war bei der ganzen Tibet-Debatte mäuschenstill? Natürlich das IOC und der Deutsche Olympische Sportbund. Als sich die ganze Sache beruhigt hatte, brüstete er sich damit, sich in der Menschenrechtsfrage ganz vorbildlich verhalten zu haben. Widerlich. Sind alle Athleten in Peking gedopt?

Es wird schon ein paar saubere Athleten geben. Aber Medaillen in den traditionellen Olympia-

Sportarten gewinnt man nicht sauber. Achten Sie auf die neuen, völlig fettlosen, zähen Körper! Der Sport ist in einer neuen Ära, für die es keine Dopingtests gibt.

wieso Quatsch. Hinzu kommen die fehlenden Tests für wichtige Substanzen.

In Ihrem neuen Buch «No Limit» schreiben Sie: «Die Idee der Fairness im Leistungssport ist tot.» Auf den Radsport und die Leichtathletik mag das zutreffen, aber nicht auf den Fussball.

Epo ist nicht gleich Epo. Laut dem Medizinprofessor und Dopingjäger Werner Franke sind derzeit zehn Varianten von Epo im Umlauf, die wie Epo wirken, aber nicht nachweisbar sind.

Im Fussball werden riesige Mengen an Wachstumshormonen, Steroiden und Epo umgesetzt. Das ist in Fachkreisen längst bekannt. Der neuste Trend: Profifussballer, die nach China fliegen, um sich dort einer Stammzellentherapie zu unterziehen. Während der Fussball-EM 2008 wurden bei jedem der 31 Spiele Dopingkontrollen durchgeführt. Ist das nichts?

Die Kontrollbehauptungen sind totaler Beschiss am Fan. Vor Beginn der EM gab es Kontrollen, über welche die Teams informiert waren. Wenn man schon testet, dann unangemeldet und passend zum Trainingsmodus. Sonst gibt es keinerlei Risiko – und Kontrollen während der Spiele sind so-

Immerhin kann Epo verlässlich nachgewiesen werden.

Dann geben Sie Werner Franke recht, der sagt: «Nur Idioten lassen sich erwischen.»

Franke hat in diesen Fragen leider immer recht. Wir müssen massiv in die Forschung investieren. Weltweit stehen im Kampf gegen Doping lediglich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Verglichen mit den Milliardenumsätzen im Spitzensport ein Klacks. Wie sieht der Spitzensport der Zukunft aus?

Konventionelles Doping und molekulares Doping werden ganz selbstverständlich nebenherlaufen. Kein Labor der Welt kennt auch nur die Hälfte der Stoffe, die aktuell gebraucht werden. Die Forschung hinkt der Realität hin-

«Das grosse Drama kommt erst noch»

Ines Geipel könnte sich als Literaturprofessorin ein gemütliches Leben einrichten, stattdessen kämpft die ehemalige DDR-Weltklasse-Sprinterin an vorderster Front gegen Doping. «Peking ist der Fluchtpunkt von Kommerz und Betrug», ist die 48-jährige Berlinerin überzeugt.


interview

INES GEIPEL | 25

«Beim Sport gelten andere Massstäbe als im Alltag. Das ist bigott.» terher. Besonders schlimm sieht die Sache beim ebenfalls nicht nachweisbaren Gendoping aus. Das Präparat Repoxygen etwa wurde ursprünglich als Medikament gegen Blutarmut entwickelt. Heute wird es den Athleten direkt in den Muskel gespritzt und kurbelt die Produktion von roten Blutkörperchen an. Wenn man Sie so reden hört, wird einem angst und bange.

Dabei stehen wir erst am Anfang. Das grosse Drama kommt erst noch. Viele meiner männlichen Sportlerkollegen aus der ehemaligen DDR leiden heute an Blutkrebs. Andere sitzen in psychiatrischen Kliniken. Laut der medizinischen Abteilung des IOC wird die Zahl der Leute, die nach dem Ende der Sportkarriere Selbstmord begehen, Jahr für Jahr grösser. Kein Wunder, denn Steroide verursachen neuronale Schäden, die Leute werden schwer depressiv. Und laut einer neuen Studie ist Epo krebserregend. Wir werden uns vielleicht für dopingfreien Sport entscheiden, wenn die ersten Kinder mit drei Mündern auf die Welt kommen oder ein Athlet fünf Beine hat. Aber bis dahin zahlen wir einen hohen, zu hohen Preis. Die Medien thematisieren nur das Doping im Spitzensport.

Das ist natürlich völlig bigott. Beim Sport gelten andere Massstäbe als im Alltag. Was ist das für eine Gesellschaft, die den Athleten verbietet, ihre Leistung zu verbessern, gleichzeitig aber Normalsein mit Krankheit gleichsetzt? Wie meinen Sie das?

Der Umsatz mit Ritalin hat sich in den letzten zehn Jahren versiebenInes Geipel: «Kein Labor der Welt kennt auch nur die Hälfte der Stoffe, die aktuell gebraucht werden.»

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interview

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

INES GEIPEL | 27

facht. Ritalin steht übrigens auf der Dopingliste. 20 Millionen Amerikaner nehmen regelmässig Prozac. Der Weltmarkt für Lifestyledrogen zur Verbesserung der Libido, des Appetits und so weiter beträgt 27 Milliarden Dollar. Selbst der Amateursport hat seine Unschuld verloren: Eine Million Deutsche nehmen Steroide und Wachstumshormone. Sie sind durch das Doping in Ihrer Jugend gesundheitlich angeschlagen. Können Sie uns etwas darüber erzählen?

Praktisch mit Beginn der Vergabe der Steroide erkrankte ich an Bulimie. Allerdings hätte ich diese Sucht nie mit der Chemie in Verbindung gebracht. Das Wort Bulimie existierte in der DDR gar nicht. Erst als im Berliner Prozess um das DDR-Staatsdoping im Jahr 2000 andere Frauen ihre Geschichten erzählten, klärte sich der Nebel. Viele Jahre nach dem Sport hatte ich Herz- und Nierenprobleme. Der Körper war vergiftet. Eine weitere Nachwirkung der männlichen Hormone ist verklumptes Blut, was starke Schmerzen verursacht. Das zwingt mich, jeden zweiten Tag zu joggen.

Doping in der DDR war Zwangsdoping. Wie ist es möglich, über Jahre nicht zu bemerken, dass einem unerlaubte Mittel verabreicht werden?

Die Deutsche Demokratische Republik war ein abgeschottetes System. Als ich 1977, mit 17 Jahren, Spitzensportlerin wurde, gab es kein Doping. Lediglich «unterstützende Massnahmen». Die ganze Palette – rote, gelbe, braune, blaue Pillen. Der Arzt sagte: «Ihr trainiert viel, es gibt im Land keine Vitamine, also müsst ihr das nehmen.» Dass Mediziner einem gezielt schaden – wer denkt denn an so was! Wenn Sie zum Arzt

Herz- und Nierenprobleme, Schmerzen: Das Staatsdoping hat Ines Geipels Körper vergiftet.

«Stiefeltritte sind nicht lustig. Aber mich kriegen die nicht weg.» gehen, dann tun Sie das im Glauben, dass er Sie heilt und nicht, dass er Ihnen Krebs verpasst. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren Mitstreiterinnen von 1984?

Nein. Sie wollen Teil der deutschen Geschichte sein. Psychologisch kann ich das alles verstehen. Aber ich bin gegen Verleugnung. Fast alle Stars der ehemaligen DDR leben in einer extremen Kultur der Abwehr. Das geht so weit, dass viele sich die Mauer zurückwünschen.

Sie könnten sich als Literaturprofessorin ein gemütliches Leben einrichten. Warum tun Sies nicht?

Vor einem Jahr lief ich als Fackelträgerin für den Lauf «Ohne Menschenrechte keine Olympischen Spiele» durch Berlin. Auf diesem Lauf begleitete mich ein chinesisches Mädchen, dessen Vater in einem chinesischen Gefängnis zu Tode gefoltert wurde. Hunderttausende Chinesen sitzen in Gefängnissen. Ich bin vielleicht einfach zu wenig dickhäutig, um darüber hinwegzusehen.

gen sie ihre Angriffe gegen mich schon in der Zeitung an. Ich werde auf Lesungen diskreditiert, in Leserbriefaktionen diffamiert und auf der Strasse tätlich angegriffen. Stiefel in die Magengegend sind auf Dauer nicht so lustig. Aber dem muss man Paroli bieten. Mich kriegen die nicht weg. Interview Reto Knobel Bilder Marcus Höhn

Ines Geipel: «No Limit. Wieviel Doping verträgt die Gesellschaft» (Verlag Klett-Cotta, 28 Franken). Am 17. August, 18.15 Uhr, zeigt Arte die Dokumentation «Ines Geipel.

Sie werden wegen Ihres Engagements gegen Unterdrückung in China und gegen Dopingkriminalität seit Jahren angefeindet. Haben Sie nie Angst?

Vom Sprinten zum Schreiben».

Die alten Stasihengste und Parteifunktionäre sind auch 19 Jahre nach dem Ende der DDR aktiv und gut vernetzt. Mittlerweile kündi-

www.migrosmagazin.ch Der Versuch, die DDR-Rekorde zu löschen, und eine kleine Olympia-Dopinggeschichte.

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kolumne | 29

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

DER HAUSMANN

Sie wissen bestimmt, woher der

Obama sein Motto «Yes, We Can!» hat? Nein? Dann wollen Hans und ich es Ihnen verraten. Der hoffentlich erste schwarze Präsident der USA hat den Wahlspruch von «Bobdä» abgekupfert. Eh, ja, Bob de Boumaa – für unsere deutschen Freunde: der Baumeister – heisst bei uns daheim, weil wir ihn vor vielen Jahren schon am amerikanischen Fernsehen kennenlernten, noch immer auf Englisch Bob the Builder, Hanslideutsch: Bobdä; seine Rita heisst bei uns Wendy, das «Orangschli» Dizzy, und das Motto der munteren Truppe, «Chömmers flicke? Sicher klar!», lautet im Original: «Can we fix it? Yes, We Can!» Barack Obama tut gut daran, mit dieser Losung in den Wahlkampf zu ziehen. Und vielleicht hat ja nicht ein windiger Marketingstratege ihn auf «Yes, We Can!» gebracht, sondern eine seiner Töchter Malia Ann und Natasha. Die stehen bestimmt auf Bob the Builder. Und ich erst! Ein kindlicher Erwachsener ist dieser Bobdä, er löst Probleme kinderleicht. Und das ist ja das Wunderbare an Kindern. «Klar chöi mer!», ruft Hans, wenn ich Zweifel anmelde, und behält meist recht. «Klar können wir im Garten ein Piratenschiff bauen!», befand er vor zwei Jahren, «’s hesch de gmeint, Vati?», zeichnete flugs einen Plan, und brachte mich, wiewohl mit zwei linken Händen ausgestattet und schon von der Montage eines simplen Ikea-Schranks heillos überfordert, doch tatsächlich dazu, mit ihm ein Piratenschiff zu bauen. Einen Monat lang nagelten, sägten, schraubten und malten wir wild drauflos, seither segelt die Kinderschar des halben Quartiers in

«‹Klar chöi mer, Vati!›, ruft Hans begeistert.» Das ist noch nicht der Fall. Wenn nun aber besagte Kirchgängerin findet, meine Kolumnen seien zu fröhlich, liegt es vermutlich daran, dass ich es im Grunde bin: fröhlich und optimistisch. Weil ich einen wunderschönen Job habe. Wenn sie mittags heimkommen und nur so sprudeln vor Erlebnissen – was wollte ich stattdessen in einem Büro? Jetzt, in den Ferien, stecken sie einen ohnehin Tag und Nacht mit ihrer Zuversicht an. Kinder versetzen Berge. Hans ist übrigens überzeugt, Barack werde schon bald ein Modename. Wie Luca oder Noa. Barack Pfeuti? Ich weiss nicht recht …

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Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Auf hoher See

unserer Magerwiese auf offener See dahin, in einem begeh- und besteigbaren Kahn von acht Meter Länge, auf dessen Segel ein Totenkopf und die Aufschrift «Kinderpiraten Die Wilde 13!» prangt. 13 ist unsere Hausnummer. Und jedesmal, wenn ich die Reling reparieren oder den Bug neu lackieren muss, bin ich dankbar, dass ich mich damals vom «Klar chöi mer!» meines Sohns habe anstecken lassen. Hätte mir so etwas selber nie zugetraut. Sagen Sie mal, finden Sie auch, ich würde zu wenig jammern? Am Kirchenzmittag neulich haute mich eine an, sie nehme mir meine Kolumnen nicht ab, ich würde ja nie schreiben, wie frustrierend der Alltag eines desperaten Hausweibs sei. Und ich hatte geglaubt, ich sei dauernd am Klönen über meine Bad Hair Days, über Rätselromanisch sprechende Waschautomaten, darüber, dass mir mein Hefezopf nie aufgehen will, und dass ich mit dem Einkleben der Familienfotos schon Jahre im Verzu … Halt! Darüber hatte ich Anfang Jahr zu schweigen gelobt, bis ich die Büez endlich in Angriff genommen haben würde. Erraten:

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32 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

«Das Original heisst Migros» Seit etwas mehr als 100 Tagen leitet Oskar Sager das Departement Marketing im Migros-Genossenschafts-Bund. Das Migros-Magazin sprach mit ihm über Gegenwart und Zukunft des Unternehmens.

Die Migros ist ein unverwechselbares Original. Sie hat Tiefgang und ist mit einer unvergleichlichen Leistungskraft ausgestattet: Starke regionale Genossenschaften, eine starke Eigenindustrie sowie eine starke Zentrale – es ist die klassische Dreistufigkeit der Migros, die sie auszeichnet. Alle diese Einheiten werden kompetent und resultatorientiert geführt. Das macht die Migros im nationalen wie internationalen Detailhandel einmalig. Für eine solche Unternehmung zu arbeiten, ist faszinierend. Was reizt Sie besonders daran, an der Spitze des MigrosDepartements Marketing tätig zu sein?

Zwei Handlungsfelder sind vorrangig: Erstens ist es prioritäre Aufgabe des Marketings, die drei Leistungsstufen – Industrie, Genossenschaften und Marketing MGB – zu bündeln und in starke, einmalige Kundenleistungen um-

zusetzen. Zweitens geht es darum, dass die Qualität der Sortimente und die Wertschöpfung der Produkte – bei einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis – laufend verbessert wird. Die Erwartungen an die Migros sind gross. Umwelt und Konsumentenorganisationen, Verbände, Bauern, Hunderte von Lieferanten, Dutzende von Partnerorganisationen und so fort – sie alle haben aus ihrer Sicht wichtige Forderungen und Anliegen an die Migros. Die Migros gehört aber ihren mehr als zwei Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern und steht im Dienst der Kunden. Was bedeutet das konkret?

Die Migros ist in allen Gesellschaftsschichten fest verankert. Jeden Tag kaufen rund 1,4 Millionen Kundinnen und Kunden in den Filialen ein. Die Migros ist täglich Teil ihres Lebens, nicht nur im Supermarkt, sondern auch in der Freizeit. Der Migros wird grosses Vertrauen geschenkt, weil sie für die Kunden da ist. Dieses

Vertrauen in einer Zeit der Gesellschaftsumbrüche zu bewahren und zu vermehren, ist die Kernaufgabe für das Marketing. Worauf führen Sie dieses Vertrauen zurück?

Migros ist eine der drei stärksten Marken der Schweiz. Sie ist ein Teil der Schweizer Kultur und ein Teil des täglichen Lebens für fast alle Schweizerinnen und Schweizer. Die Migros hat über lange Zeit hinweg immer wieder einmalige Leistungen für die Kunden erbracht und aussergewöhnliche Innovationen geschaffen. Kürzlich habe ich den Film «Dutti der Riese» angeschaut. Die Person Gottlieb Duttweiler hat nichts von ihrer Faszination eingebüsst. Viele Grundwerte gelten heute mehr denn je. Beispielsweise galt für Dutti: «Dienen kommt vor Verdienen!» Dieser Grundwert ist in die heutige Zeit und in unsere Arbeit zu übertragen. Sie werben derzeit damit, dass es 302 M-Budget-Produkte nirgends günstiger gibt als in der

Bild Renate Wernli

Oskar Sager, wie haben Sie Ihre ersten 100 Tage bei der Migros erlebt?

Oskar Sager, Leiter Departement


m-aktuell

| 33

Nachrichten aus der MIGROS

Migros. In der Migros finden wir aber mehr als 40 000 Produkte. Bezieht sich das beste Preis-LeistungsVerhältnis jetzt nur noch auf diese 302 Produkte?

Wir verkaufen diese Produkte zum günstigsten Preis. Das Versprechen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses gilt jedoch für das gesamte Sortiment. Wir haben stets gesagt: Wer das ganze Jahr hindurch in der Migros einkauft, spart rund zehn Prozent. Neben dem Preis ist ja auch die Qualität entscheidend …

Die Migros ist die Erfinderin der Preiswürdigkeit. Das beste PreisLeistungs-Verhältnis ist und wird die Domäne der Migros bleiben. Kundenbefragungen und Umfragen von verschiedenen Medien bestätigen, dass der Warenkorb in der Migros günstiger ist als bei den Mitbewerbern. Das wird von der Migros seit je praktiziert. Die Migros ist, wie gesagt, das Original, der Gradmesser.

«Die Kundinnen und Kunden schenken der Migros grosses Vertrauen.» Das sieht die Konkurrenz etwas anders.

Ach, wissen Sie, Preisvergleiche können so oder so gemacht werden. Wir machen diese bei der Migros grundsätzlich selber – und zwar mit äusserster Sorgfalt, weil für uns das Vertrauen der Kundschaft das Wichtigste ist. Man muss sich aber immer bewusst sein, dass Preisvergleiche, die nicht mit 100 Prozent identischen Produkten gemacht werden, immer verschiedenen Problematiken unterliegen. Wie wollen Sie Marketing: «Die Migros wird in fünf Jahren nach wie vor klar die Nummer eins im Schweizer Detailhandel sein.»

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 35


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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Heidi live

«Beim Preis wird es überhaupt keine Kompromisse mehr geben.» zum Beispiel die ökologischen und sozialen Leistungen, die bei der Migros hinter einem Produkt stehen, im Preisvergleich abbilden?

Da gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Wir überprüfen zum Beispiel zurzeit den Werbeerfolg allerKommunikations-und Werbegefässe. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden unsere Kommunikation verändern. Dabei werden starke Eigenmarken das Rückgrat der Migros bilden.

Denner, der beste Discounter der Schweiz, gehört seit letztem Jahr zur Migros-Gruppe. Warum überlassen Sie denn nicht Denner den Kampf um die tiefsten Preissegmente?

Denner ist doch die ideale Ergänzung zur Migros. Denken Sie nur an die Sortimente, die Denner im Gegensatz zu uns führt. Aber Denner ist ein Schweizer Discounter durch und durch: straff geführt, mit einer Sortimentspalette von rund 2000 Artikeln und echten Discountpreisen. Ein Migros-Supermarkt mittlerer Grösse führt dabei ein rund zehnmal grösseres Sortiment, und dies in unterschiedlichen Preislagen. Ist dies die Antwort auf die neuen Discounter in der Schweiz?

Der deutsche Harddiscount fordert uns heraus. Mit dem Eintritt dieser Discountform in den Schweizer Markt ist die Internationalisierung auch der Lebensmittelsortimente in der Schweiz Tatsache geworden. Damit müssen wir uns härtesten internationalen Anforderungen stellen. Beim Preis wird es damit keine Anzeige

Wohin wird sich das Marketing der Migros in Zukunft bewegen?

Lassen Sie sich überraschen! Oskar Sager: «Unsere Kunden erwarten, dass wir ihnen nach bestem Wissen und Gewissen dienen.»

Kompromisse mehr geben. Nur wenn echte Mehrwerte in den Produkten geschaffen werden, können auch höhere Preise eingefordert werden. Aber auch im Marketing müssen Sie Geld verdienen.

Ja. Marketing ist auch eine ökonomische Disziplin. Gerade darum muss es nach streng wirtschaftlichen Kriterien geführt werden:

OSKAR SAGER | 35

Wo steht die Migros in fünf Jahren?

Im Kerngeschäft wird sie für Swissness, Regionalität, Nachhaltigkeit und dasbestePreis-LeistungsVerhältnis stehen. Das bedeutet ein nachhaltiges, qualitätsorientiertes und äusserst preiswertes Angebot. Unsere Kundinnen und Kunden erwarten von uns keine Wunder – sie wollen aber, dass wir täglich nach bestem Wissen und Gewissen für sie da sind und ihnen dienen. Die Migros wird in fünf Jahren nach wie vor klar die Nummer eins im Schweizer Detailhandel sein.

Heidi — Das Musical, Teil 2: Die Churfirsten als Bühnenbild. Heidi, Peter, der Alp-Öhi und jede Menge Geissen — jeder von uns hat als Kind die Abenteuer von Heidi gelesen, ab Kassette gelauscht oder am Fernsehen mitverfolgt. Nun kehrt Heidi zurück — als grosses Freiluftspektakel, umrahmt vom Walensee und der gewaltigen Kulisse der Churfirsten. Bisher erlebten mehr als 150 000 Zuschauer in den letzten drei Jahren die beiden Heidi-Musicals. Am vergangenen Mittwoch feierte «Heidi — Das Musical, Teil 2» vor 2100 Zuschauern Premiere auf der Seebühne in Walenstadt. Wegen der grossen Nachfrage offeriert die Migros ihren Cumulus-Kunden 30 Prozent Rabatt für Tickets der folgenden Vorstellungen: > Mittwoch, 13. August, 19.45 Uhr > Dienstag, 19. August, 19.45 Uhr. Zu bestellen unter www.heidimusical.ch und www.ticketportal.ch oder über die Tickethotline 0900 313 313 (Fr. 1.19) oder 0900 101 102 (Fr. 0.99/Min.). Bitte Cumulus-Nummer angeben.

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«Heidi — Das Musical, Teil 2» 23.7. bis 30.8.08


36 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Murmelbild des Monats

Schick uns Bilder mit dir und deiner LilibiggsMurmelsammlung. Die schönsten und kreativsten werden im Migros-Magazin abgedruckt und mit Migros-Geschenkkarten prämiert. Einfach Foto an murmeln@migrosmagazin.ch senden und gewinnen! Alle Bilder auf www.migrosmagazin.ch

Action an der MurmelTankstelle

Murmelmania in den Migros-Filialen: Nicht nur Kinder, auch Papis und Grosis lassen an den Murmelautomaten die Kugeln rollen.

M

urmelfieber? Das können Sie laut sagen», meint eine Mutter lachend, während sie eine Münze in den Murmelautomaten steckt. Ihre kleine Tochter warte daheim bereits sehnsüchtig auf die neuste Kugel. Tatsächlich belagern nicht nur Kinder, sondern auch Väter und Grossmütter die Murmel-

automaten in den Migros-Filialen. Zur Erinnerung: Pro 20 Franken Einkauf erhalten Kunden an der Kasse eine Murmelmünze. Mit dieser «füttert» man die MurmelTankstelle – und schon kullert eine Kugel heraus. In kleineren Migros-Filialen ohne Murmelautomat gibts die Murmeln direkt an der Kasse. Chris Petermann

Marion Dätwyler (37) mit Mutter Yvonne (60): «Bei uns herrscht Arbeitsteilung: Ich poste Murmeln, meine Mutter spielt mit ihrer Enkelin.»

Vom Murmelfieber gepackt! Doris Zogg (64): «Meinen beiden Enkeln, die in Arosa leben, muss ich unbedingt Murmeln für ihre Sammlung schicken: ein Eilauftrag!» Thomas Frischknecht (38): «Mein zehnjähriger Sohn ist in den Ferien. Damit er nichts verpasst, sammle ich Murmeln für ihn.»

Jessica, (11, rechts) und Bruder Benjamin (6): «Mir gefallen die Murmeln mega. Ich spiele vor allem mit meinem kleinen Bruder.» Jakob Feubli (55): «Ich decke mich regelmässig am Automaten mit Murmeln ein. Die Murmeln bringe ich den Kindern von Bekannten als Geschenk mit.»

Ukaj Muslifet (30): «Meine beiden Söhne Agan und Miram sammeln und tauschen wie verrückt. Ohne Murmeln komme ich nicht aus der Migros.»

Agan (7) und Bruder Miran (4): «Lässig, dass uns unser Mami immer wieder neue Kugeln aus der Tankstelle rauslässt.»


m-aktuell

MURMELSPIEL | 37

Ausschneiden und aufbewahren.

Finde die Murmel

Jede Münze eine Murmel. Schlange stehen inbegriffen.

Michael Kathe (45): «Ich spiele zusammen mit meiner fünfjährigen Tochter. Mich erinnert das an meine Kindheit.»

Sandra (10): «Meine Lieblingsmurmel ist ‹Fanny im Weltall›. Ich murmle zusammen mit meinen Brüdern und meinem Papi.»

So könnte eine

versteckte Murmel Suche in dieser Migros-Magazin-Ausgabe alle drei aussehen. versteckten Murmeln. Unter diesen sind Buchstaben abgedruckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Sende das Wort entweder per SMS (Fr. 1.— pro SMS) mit dem Keyword Murmeln und deiner Adresse an 920 oder gib es per Telefon 0901 560 064 (Fr. 1.— pro Anruf) durch. Per Postkarte das Lösungswort an Migros-Magazin, 4. Runde Murmeln, Postfach, 8099 Zürich, senden. Zu gewinnen gibt es jede Woche 40 Murmelspielbretter, 40 Murmelsäckli mit 20 Murmeln und 10 Mal 100 Franken Murmelgeschenkkarten. Einsendeschluss 4. Runde: 3. 8. 08. Von Ausgabe 28 an gilt es pro Migros-Magazin-Ausgabe ein Wort zu finden. Alle diese Wörter zusammen ergeben dann einen Lösungssatz, den du auf diesem Coupon sammeln kannst. Als Hauptpreis gibt es fünf Reisegutscheine im Wert von 1000 Franken und fünf Familienaufenthalte im Europa-Park in Rust im Wert von 850 Franken. Eine Ausgabe verpasst? Auf www.migrosmagazin.ch sind alle Nummern archiviert. Zudem können alle Ausgaben unter aboservice@migrosmagazin.ch bestellt werden.

Runde 1 (Woche 28)

Runde 2 (Woche 29)

Runde 3 (Woche 30)

Runde 4 (Woche 31)

Runde 5 (Woche 32)

DIE MURMELFRAGE DER WOCHE Ab wann kann ich auf die Jagd nach der Joker-Murmel gehen? Noch etwas Geduld: Die Joker-Murmel gibts am 22. August in allen Supermärkten und Fachmärkten der Migros — aber nur an diesem einen Tag und, da streng limitiert, pro Besuch nur einmal. Sie werden bei einem Einkauf ab 80 Franken abgegeben.

Runde 6 (Woche 33)

Runde 7 (Woche 34)

Unter anderem gibt es 40 Lilibiggs-Murmelspielbretter zu gewinnen.

Runde 8 (Woche 35)

DIE MURMELZAHL DER WOCHE Seit Beginn der Murmelmania vor einem Monat sind sage und schreibe

20 Millionen

Runde 9 (Woche 36)

Bilder Florian Nidecker

Murmeln ausgegeben worden.

Runde 10 (Woche 37)

Achtung: Tauscht eure Münzen ein.

Um den Kreislauf der Murmelmünzen nicht zu unterbrechen, bitten wir alle Murmeltiere, ihre Münzen möglichst direkt an den Automaten gegen Murmeln einzutauschen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es in einigen Verkaufsstellen zu Münzknappheit kommt.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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F lu s s k r e u z fa h rt e n

auf dem Mekong

mit den eleganten Pandaw-Schiffen****

Liebe Kunden und Freunde von Thurgau Travel. Bereits sieben Jahre sind schon wieder vergangen, seit ich zusammen mit Paul Strachan Flusskreuzfahrten in Südostasien mit den PandawSchiffen lancierte. Wie die Reisen auf dem Irrawaddy haben sich auch die Flusskreuzfahrten auf dem Mekong zu einem Renner entwickelt. Kommen Sie mit auf diese aussergewöhnliche Flussreise mit den Pandaw-Schiffen, wo Sie vom ruhigen Wasser aus beschaulich und ohne ewiges Kofferpacken Land und (fröhliche) Leute kennen lernen. Beeindruckend ist die Fahrt auf dem Tonlé Sap See, der zwölf Mal grösser ist als der Bodensee. Unsere Preise beinhalten Flüge, alle Ausflüge und Transfers, sehr schöne Hotels und die unvergleichliche Kreuzfahrt mit Vollpension. Die über 1000 Kunden von Thurgau Travel, die diese Reise schon gemacht haben, bestätigen, dass sie von der gebotenen Qualität positiv überrascht waren. Ihr Hans Kaufmann, Flusskreuzfahrtenpionier aus Leidenschaft Leistungen

Siem Reap / Angkor Wat – Katié – Saigon / My Tho 1. Tag Zürich – Bangkok Flug nach Bangkok mit Thai Airways oder andere IATA Gesellschaft. 2. Tag Bangkok – Siem Reap / Angkor Wat Weiterflug morgens nach Siem Reap. Transfer zum 4-Sterne-Hotel. Nachmittags Besichtigung von Angkor Wat, Sonnenuntergang auf dem Bakheng Hill. Nachtessen zur freien Verfügung. 3. Tag Siem Reap/Angkor Wat Tagesausflug zu den Tempelanlagen von Angkor Thom inkl. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Nachtessen zur freien Verfügung. 4. Tag Siem Reap – Tonlé Sap Transfer (Bus) zum Schiff. Einschiffung und Mittagessen. Kreuzfahrt auf dem Tonlé Sap. 5. Tag Tonlé Fluss – Kampong Cham Unterwegs Halt bei Dörfern, in denen man Einblick in das tägliche Leben ihrer Bewohner bekommt. Sie können ein Kloster besichtigen und bei Webarbeiten zuschauen. 6. Tag Kampong Cham Kurze Besichtigung des vorangkorianischen Tempels Wat Hanchey. Ausflug zu den heiligen Bergen und Tempeln Phnom Pros und Phom Srei oder Mann- und Frauenberg. 7. Tag Kratié (wasserstandsabhängig) Rundgang durch das vergessene Flussufer Städtchen im französischen Kolonialstil. 8. Tag (Kampong Cham – Kratié – Kampong Cham) Stuc Treng und Flussdelphine Bei Hochwasser Weiterfahrt stromaufwärts nach Kratié. Bei Niedrigwasser Busfahrt nach Kratié. Weiterfahrt mit lokalen Booten zu den vom Aussterben bedrohten Irrawaddy Flussdelphinen im Gebiet von Stuc Treng. Rückkehr zum Schiff. 9. Tag Kampong Cham Bei Hochwasser mit dem Schiff von Kratié nach Kampong Cham. Ausflug mit Mini-Bus in die Umgebung. Besuch des Waisenhauses, welches durch Pandaw Passagiere gefördert wird. 10. Tag Phnom Penh Stadtrundfahrt mit Besuch Nationalmuseum, Königspalast und Sil-

berpagode. Nachmittags Besuch von S21 (Gefängnis der «Roten Khmer» ) und den Killing Fields. Abend zur freien Verfügung. FolkloreTanz-Aufführung auf dem Sonnendeck. 11. Tag Phnom Penh – Grenze Besuch eines Dschungel Dorfs. Zoll- und Passkontrollen an der kambodschanisch-vietnamesischen Grenze. Geniessen Sie den Tag an Bord. 12. Tag Chau Doc – Cai Be Bootsausflug nach Chau Doc. Besuch einer «Catfish» Zucht und Rikschafahrt. Weiterfahrt über den mächtigen Mekong nach Cai Be. 13. Tag Cai Be – Vinh Long Bootsausflug zum schwimmenden Grossmarkt von Cai Be. In Vinh Long Besuch von Bonsai Gärten und Ziegelstein-Fabrik. In der ehemaligen Residenz des Mandarins, dem «An Kiet House» werden Sie von Nachfahren der Kiet Familie mit Tee willkommen geheissen. Am Abend an Bord traditionelle, vietnamesische Musik. 14. Tag My Tho – Saigon (Ho Chi Minh City) Transfer nach Saigon (ca. 2 Std.) ins 4-Sterne-Hotel. Mittagessen. Nachmittag sowie Abendessen zur freien Verfügung. 15. Tag Saigon (Ho Chi Minh City) Stadtrundfahrt mit Besichtigung von Wiedervereinigungspalast, Saigons Notre Dame, Hauptpost, Rathaus und Kriegsmuseums sowie Ben Than Markt. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Danach Fahrt zu den «Chu Chi Tunnels» aus dem Vietnam Krieg. Abendessen zur freien Verfügung. 16. Tag Saigon – Bangkok Tag zur freien Verfügung. Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Flug nach Bangkok. 17. Tag Bangkok – Zürich Nach Mitternacht Weiterflug nach Zürich. Ankunft am frühen Morgen Bei den 14-tägigen Reisen mit RV Tonlé und Mekong Pandaw entfallen die Tage 7 – 9.

REISEGARANTIE

RV Tonlé / Mekong /Orient Pandaw Die grosszügigen Kabinen auf den 4-SterneSchiffen sind mit Klimaanlage, Dusche und WC ausgestattet. Die Veranda mit komfortablen Deckstühlen vor den Kabinen ist ein idealer Platz, um das Leben entlang des Flusses zu beobachten. Auf dem Oberdeck befindet sich eine grosse Lounge, das elegante Restaurant auf dem Hauptdeck. Die RV Orient Pandaw verfügt auf dem Sonnendeck über eine Bar, hat aber keine Lounge. Mit Hartholz aus der Region ausgestattet und mit wertvollen Möbeln und landestypischen Bildern bestückt, erwartet Sie eine einzigartige, elegante Atmosphäre an Bord.

• Flusskreuzfahrt mit Vollpension • Alle Flüge ab/bis Zürich via Bangkok mit Thai und Bangkok Airways oder andere IATA Gesellschaft • Übernachtungen in 4-Sterne-Hotels mit Halbpension • Hafentaxen, Transfers • Lokale, deutsch - /englischsprachige Reiseleitung • Alle Ausflüge gemäss Programm • Neu: Inklusive lokale Getränke wie Bier, Cocktails, Softdrinks Nicht inbegriffen: Trinkgelder, ImportGetränke an Bord, Visakosten Fr. 110.–, Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung Einzel Fr. 99.–, Familie 159.–), lokale Flughafentaxen, Kerosinzuschläge bleiben vorbehalten. Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden. Bei uns beträgt diese Fr. 30.– pro Auftrag.

Reisedaten 2008/2009 Siem Reap / Angkor Wat – Saigon / My Tho 08.10.– 24.10.08 (17) 28.01.– 10.02.09* (14) 01.11 . – 17.11 .08 (17) 18.02.– 03.03.09 (14) 03.12. – 16.12.08 (14) 25.02.– 10.03.09 (14) 14.01. – 27.01.09* (14) * mit Singapore Airlines via Singapur und Silk Air

Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen von Thurgau Travel.

Saigon / My Tho – Siem Reap / Angkor Wat 22.10. – 07.11.08 (17) 04.02.– 17.02.09 (14) 15.1 1 . – 01.12.08 (17)

Programmänderungen wasserstandsbedingt vorbehalten.

Pauschalpreise pro Person in Fr.

2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck vorne 2-Bettkabine Oberdeck 1-Bettkabine Unterdeck (ohne Veranda) Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung Zuschlag Businessklasse auf Anfrage

14 Tage 4990.– 5390.– 5290.– 5190.– 990.–

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

schaufenster s Produkte aus der Migros

| 39

B BABYWELT

Auf gehts, Vagabunden! Was für ein Prachttag — Zeit für ein Rendezvous mit Mutter Natur. Mit Kind, Kegel und Leiterwagen unternimmt unsere Migros-Familie einen Ausflug ins Grüne.

A

us dem Haus zu kommen, konnte ihnen heute nicht schnell genug gehen – entsprechend schwierig war es für Danielle Berger, ihre aufgedrehten Töchter mit Sonnen- und Zeckenschutz einzu-

cremen. Derweil macht Papi Dänu den Leiterwagen startklar: Mit an Bord sind diverse Leckereien, ausreichend Getränke, Babynahrung, Picknickutensilien und Spielsachen. Nun aber los! Angeführt wird die muntere

Karawane von Anaëlle, während Muriel die Rolle des Leiterwagenmotors übernimmt. Die Logenplätze mit Ausblick gehen an die Zwillinge: Zufrieden schaukeln sie auf dem Rücken ihrer Eltern. Moment: Welcher ist nun

wieder Naïm, welcher Ruven? Anaëlle verrät uns ihre Eselsbrücke: «Ruven ist ein Meter grösser als Naïm.» Aha, jetzt ist alles klar. Text: Nicole Ochsenbein Bilder: Tina Steinauer Styling: Erica Matile

Die Sommerwiese ruft: Muriel schiebt, Anaëlle zieht, die Jungs behalten den Überblick. Dreieckskopftuch Muriel, Fr. 5.90, Hut Anaëlle, Fr. 9.90


40 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Die Sonne steht im Zenit, als die Mägen der Bergers zu knurren beginnen. Höchste Zeit, Feuerholz und einen schattigen Platz zum Picknicken und Bräteln zu suchen. Obwohl die Cervelats ab und zu von den Spiessen purzelten: Anaëlle und Muriel lassen es sich schmecken, auch wenn ein bisschen Waldboden an den Würsten klebt. Etwas neidisch gucken die Buben auf den Fingerfood ihrer älteren Schwestern. Doch als Mami den feinen Brei auftischt, ist auch die Welt der Zwillinge wieder voll und ganz in Ordnung.

En Guete!

Mittagszeit — das grosse Magenknurren beginnt. Nun gehts um die Wurst beziehungsweise um den Brei. Und der wird Naïm und Ruven gleich in ihren Caddy-Sänften serviert — äusserst praktisch. Chicco-Rückentrage Caddy, Fr. 149.—, Einweglätzli, 10 St., Fr. 4.50, Oranges Shirt mit Hose (Naïm), Fr. 22.90, Babysocken, Fr. 3.50, Thermostasche Avent für 2 Flaschen, Fr. 35.90, Milette feuchte Waschlappen, 15 St., Fr. 1.50, Milette Soft Face & Hands, 25 St., Fr. 2.40

Grillpause

Mmmh, das war fein! Obs im Korb mit dem Babyfood noch etwas Süsses zu finden gibt? Nach anfänglichem Streit um den Saft wurde schliesslich schwesterlich geteilt. Nestlé-Biscuits, 190 g,

Fr. 3.90, Bébédor-Baby-

Biscuits portioniert, 228 g,

Fr. 3.90, Nestlé-Gläschen, ab Fr. 1.60, Milupa-SafariBiscuits, 180 g, Fr. 3.80,

Nestlé-Junior-Fruit-Stick, 3 x 25 g, Fr. 3.70, Hipp-Früchte Freund, 3x25 g, Fr.3.70, HippFruchtsäfte, 200 ml, Fr. 1.90, Korb Fr. 24.90, Decke, Fr. 21.—


schaufenster r

So ein Sommerausflug macht ganz schön durstig: Hipp-Aprikosen-Apfelsaft, 200 ml, Fr. 1.90 Outfit Muriel: T-Shirt, grün, Fr. 9.90, Jeans, Fr. 24.90 Outfit Anaëlle: Regenjacke, Fr. 14.90, T-Shirt, Fr. 12.90, Jeans, Fr. 24.90, Turnschuhe mit Klettverschluss, Fr. 24.90

Auch kleine Elfen müssen Kräfte tanken.

BABYWELT | 41


42 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Heute wird der Wald zur Spielwiese erklärt.

Fertig gefaulenzt!

Während die Zwillinge ihren Mittagsschlaf halten, hieven die Mädchen ihre Spielsachen aus dem Leiterwagen — kein Wunder, war der so schwer!

Frisbee-Cyber-Disc, Fr. 6.90, Disney-Princess-T-Ball, Fr. 29.90, Ball, Fr. 5.90, Wasserspritzer Nemo, Fr. 11.90, Turnschuhe, hellblau, Fr. 29.90 Turnschuhe mit Klettverschluss,

Fr. 24.90


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Bubbles und Bobos

Aua, diese Wurzel hat Muriel prompt übersehen. Halb so wild — mit den mega-coolen Pflastern versiegen die Tränen rasch. Sanactiv-Pic-Ex-Roll-on mit Menthol, 8 ml, Fr. 5.90 Sanactiv-Wund- und Brandgel, 50 g, Fr. 9.80 M-Plast Kids, 25 Stück,

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Anti-Insect-Natural-Insektenund Zeckenschutz, 100 ml, Fr. 8.90, Anti-Insect-FamilyMückenschutz, 100 ml,

Fr. 5.90

Plopp! Und schon ist sie geplatzt. Welche der beiden Waldfeen wohl die grössere Seifenblase zaubern kann? Seifenblasen Disney, 60 ml,

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Zuerst die Brennnesseln und dann noch diese verflixten Stolperwurzeln! Besonders wehgetan hats nicht, zum guten Glück. Muriels Tränen sind schnell versiegt: Sie will gar nicht mehr aufhören, sich mit den lustigen Tiermotiven vollzupflastern. Sauber verarztet lädt der Rest des Nachmittags zum Spielen und Planschen mit Anaëlle ein, die mit Nemo und Seifenblasen bewaffnet bereits auf ihr Schwesterchen wartet.


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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

schaufenster r

BABYWELT | 45

Sonne? Mit Vorsicht!

Bild Masterfile

In den ersten Lebensjahren sind Kinder einer UV-Strahlendosis ausgesetzt, die bereits für das halbe Leben ausreicht. Sonnenschutz ist deshalb besonders wichtig.

D

ie Haut vergisst nichts. Je mehr Sonnenbrände im Kindesalter, desto höher ist das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken. Der Eigenschutz der Haut vor Sonneneinstrahlung entwickelt sich erst

im Lauf der Jahre. Kinderhaut kann somit UV-Schäden nur ungenügend «reparieren». Wie schützen Sie nun Ihr Kind am besten? Die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr sollte im Schatten verbracht werden. Sonnencremen mit mindes-

tens Lichtschutzfaktor 30 wiederholt und grosszügig auftragen. Denn hier gilt: Je mehr, desto besser geschützt. Im Weiteren raten Experten, zusätzlich zur Sonnencreme Textilien mit UV-Schutz zu verwenden. So geschützt hat die

Sonne garantiert weniger Schattenseiten! IF

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Spass und gute Laune. Den ganzen Tag. Tag. Für das Wertvollste im Leben.

Kinder mögen Spass und Trubel: spielen, sich austoben, Neues entdecken. Da braucht man viel Energie. Dafür gibt es die leckeren Früchte von HiPP. Zum Löffeln und zum Trinken. Mit vielen Vitaminen zur Stärkung der Abwehrkräfte. Ideal für unterwegs oder als kleine Zwischenmahlzeit.

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Baby-News

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Neue Produkte, Tipps, Tricks und Wissenswertes für werdende und frischgebackene Eltern. Sicher löffeln! Eintauchen, umrü umrühren und fünf Sekunden wa warten: Der Boden des Babylö löffels färbt sich weiss, sollte de der Brei noch zu heiss sein. De Der weiche Rand schützt den em empfindlichen Gaumen und di die ersten Zähnchen. Nû Nûby-Babylöffel, diverse Fa Farben, 3 Stück, Fr. 8.50

Schwanger? Bereits am ersten Tag nach Ausbleiben Ihrer Tage wissen Sie es genauer. Nach nur rund drei Minuten kann das Ergebnis des Tests abgelesen werden. Schwangerschaftstest, 2 Stück, Fr. 22.50

Wussten Sie, dass … … Babys im Alter zwischen sechs und sechzehn Wochen richtige Wasserratten sind? Sie paddeln im Wasser instinktiv mit den Ärmchen, und der Atemschutzreflex verhindert, dass sie Wasser schlucken. Aber wie weiss man, ob das Baby für diesen Spass bereit ist? Antwort gibt beispielsweise der Test mit dem Blaseffekt: Hält das Baby die Luft an, wenn man ihm ins Gesicht bläst, ist es bereit für den ersten Tauchgang.

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BABYWELT | 47

Viola Tami (27) ist Mutter und Moderatorin bei Radio Energy Zürich

Verbotene Chriesi

Unser Tag beginnt mit einem Spaziergang mit den Hunden. Das macht unserem Kleinen viel Spass. Doch es gibt ein Problem: Unsere Route führt an einem Chriesibaum vorbei, dessen rote Früchte wie Edelsteine funkeln. Zwar weiss ich nicht mehr genau, wie es dazu kam, doch unser Sohn wusste schnell, dass Chriesi direkt vom Baum sagenhaft gut schmecken. Dabei interessiert es ihn herzlich wenig, dass der Baum nicht uns gehört. Da man sich mit seinem Sohn nicht jeden Morgen strafbar machen möchte, habe ich seit Kurzem gekaufte Kirschen mit dabei. Doch natürlich munden die legal erworbenen Früchte nicht halb so gut wie die geklauten. War das nicht schon vor 20 Jahren so? Damals als wir mit vollen Mündern vor den schimpfenden Bauern weggerannt sind und der Früchteteller daheim unangetastet blieb? Kirschen gibt es im Laden – Kinder aber wollen Chriesi‚ und die hängen nun mal an verbotenen Bäumen. Mich beruhigt der Gedanke, dass man ein Kind kaum dafür belangen kann, dass es seine Mutter mit grandiosem Gekreische zum Diebstahl anstiftet. Das schlechte Gewissen bleibt. Morgen geh ich zum Bauern, um dafür zu bezahlen, dass wir klauen dürfen. Der Kleine muss das ja nicht erfahren.


48 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Fiesta Mexicana

Nach dem Asientrip reist die Migros in den nächsten zwei Wochen kulinarisch durch Nord- und Südamerika. Die Gelegenheit, um die mexikanischen «Antojitos» kennen zu lernen.

A

ntojitos oder «kleine Gelüste» nennen die Mexikaner die Snacks, die in unzähligen Strassenbuden an jeder Ecke angeboten werden. Dabei sind vor allem die dünnen Teigfladen aus Mais- oder Weizenmehl beliebt, die sich nach Lust und Laune füllen lassen: mal mit

Die Küche Mexikos

In der Migros gibt es alles für eine authentische Fiesta mexicana:

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Tischset Nos, 100% Baumwolle, 33 x 45 cm, diverse Farben, je Fr. 6.— Paella Pfanne, 32 cm, Fr. 59.90 Chili con Carne, 420 g, Fr. 2.90 Nacho Chips, 200 g, Fr. 3.80 Maiskolben, Chilischoten, Tagespreis

Gemüse, mal mit Fleisch und Salsa – oder mit würzigem Käse überbacken. Für Antojitos braucht niemand nach Mexiko zu reisen, ein Spaziergang in die Migros reicht. Für die nächste Fiesta gibts Guacamole, Salsas, vorgebackene Tortillas und knusprige Nachos, aber

auch scharfen Chili. Übrigens: Wer den Wettbewerbsflyer in den Filialen noch nicht ausgefüllt hat, sollte dies schnell nachholen, es gibt unter anderem Badeferien von Hotelplan im mexikanischen Yucatán zu gewinnen. Text Ruth Gassmann Rezept «Saisonküche»


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vom 29.7. bis 4.8. Käse in Bedienung: Greyerzer surchoix per 100 g 1.70 statt 2.10 vom 29.7. bis 4.8. Léger Bündner Bergkäse per 100 g 1.45 statt 1.85 vom 29.7. bis 4.8. St. Galler Klosterkäse per 100 g 1.70 statt 2.15 Milchprodukte vom 29.7. bis 4.8. Alle Bifidus Drink im 6er-Pack 6 x 65 ml 2.80 statt 3.50 Solange Vorrat Alle Quarkdessert im Duo-Pack 2 x 300 g 4.30 statt 5.40 Süsswaren/Schokolade vom 29.7. bis 4.8. Gesamtes Swiss Schokolade Sortiment 20% günstiger Beispiel: Swiss Napolitains 300 g 4.40 statt 5.50 Solange Vorrat Original Choco Mic Schokolade-Dragées Beutel à 1 kg 9.30 statt 11.60 Würzen/Zubereiten Solange Vorrat 30% mehr Inhalt Heinz Ketchup 910 g 3.90 Migros-Restaurants vom 28.7. bis 2.8. Wochenhit: Eglifilets im Backteig (Herkunft: Estland) mit Salzkartoffeln und Spinat 13.80

Genossenschaft Migros Aare

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COOL!

CH = nationale Aktion

Notizen

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Alle Glace im Portionenbecher 20% günstiger Beispiel: Ice Coffee 90 g 1.35 statt 1.70 Gültig vom 29.7. bis 4.8.

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KULINARISCHE WELTREISE | 57

Auf Mexikos Märkten leuchten nicht nur Gemüse und Früchte in allen Farben, auch die Frauen kleiden sich gerne bunt.

Fajitas mit Poulet Für 4 Personen

2 Knoblauchzehen, ½ Bund Koriander, einige Tropfen Tabasco, 3 EL Limettensaft, 3 Pouletbrüstchen à ca. 300 g, 2 Zucchetti klein, 1 Peperoni, 2 EL Rapsöl, 2 Tomaten, 1 Zwiebel klein, 8 Weizentortillas, Guacamole im Glas 1. Knoblauch pressen, Koriander hacken, mit Limettensaft zu einer Marinade mischen. Pouletbrüstchen in Streifen schneiden. Zur Marinade geben. 2. Zucchetti mit dem Sparschäler längs in Scheiben, Peperoni in Streifen schneiden. Fleisch salzen. In Öl 2–3 Minuten braten. Warm halten. Gemüse im Bratsatz 2–3 Minuten braten. Warm halten. Pfanne reinigen. Tortillas in der Bratpfanne ohne Fett kurz erwärmen, aufeinanderstapeln. 3. Tomaten in Schnitze, Zwiebel in Ringe schneiden. Alle Zutaten in die Tortillas verteilen, einrollen. Guacamole dazu servieren. Tipp: Anstelle von Guacamole Pancho Villa Salsa picante hot verwenden. 290 g, Fr. 3.90


58 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Omas Vogelheu Ich will Sie mit meinen Erinnerungen ja nicht langweilen (siehe MM 30). Aber was muss mir auch Knorrli über den Weg laufen! Weil er dieses Jahr 60 Jahre alt wird? Wer weiss. Einst war er mein Liebling und bei meiner Oma stationiert. Dort sass er in der Wohnküche im Ohrensessel und überblickte die Lage und Omas Gäste. Ja, die Küche war das Zentrum. Hier wurde gekocht, aufgedeckt und getafelt. Knorrli war stets mit von der Partie. Nicht in den Kochtöpfen, sondern bei mir am Tisch. Und wenn er etwas gar vorwitzig war, verbannte meine Oma ihn wieder in den Sessel, sodass ich mich auf das göttliche Essen konzentrieren durfte. Kurz, Omas Küche war für mich die Beste, obwohl meine Mama aufwendiger und kostspieliger kochte. Aber gegen das Saucenbrot im Ragout hatte sie keine Chance. Oder gegen das Vogelheu, die Fotzelund Griessschnitten, die Chäsknöpfli und, und, und … Na, habe ich Sie gluschtig auf Omas Küche gemacht? Ein Tipp: Denken Sie bei Ihrem nächsten Schmorgericht an das Saucenbrot. Es bindet die Sauce und schmeckt einfach wunderbar.

Sommerfrische Melonen Zuckermelonen, wie Charentais, Galia oder Netzmelonen, sind wunderbare Flüssigkeitsspeicher: Je nach Sorte beträgt ihr Wassergehalt 85 bis 94 Prozent. Sie sind an heissen Tagen also wahre Durstlöscher. Ihre charakteristische Süsse entwickeln die kalorienarmen Früchte erst im letzten Reifestadium.

Diverse Melonen, regionale Preise

Wildlachs Der MSC-zertifizierte Wildlachs Chum stammt aus den Gewässern Alaskas. Die Fischer werfen weitmaschige Netze aus, damit Jungtiere entkommen können. So ist gewährleistet, dass sich stets Lachse im Wasser tummeln. Wildlachs Chum, geräuchert, Fr. 5.50 per 100 g* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Fruchtig Sie sind cremig, schaumig und die ideale Fruchtportion für unterwegs: die zuckerfreien Sarasay Smoothies erfrischen mit einem feinen Mix aus Fruchtsaft und Fruchtmark.

Sarasay-Smoothie-Berry-Mix, Mango-Pineapple, Guave-BananeMango, 250 ml, je Fr. 1.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Klipp und klar Die Toast-Brotportionen haben die ideale Grösse für Kleinhaushalte. Neu sind alle Packungen mit einem wiederverschliessbaren Klippverschluss ausgerüstet. So bleiben die Scheiben frisch. Für Vollkornfans gibts jetzt die Variante Rustico mit Vollkornmehl.

Toast & Sandwich, 190 g, Fr. 1.50, Toast Soleil, 190 g, Fr. 1.65 Rustico Toast, 190 g, Fr. 1.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


schaufenster

NEWS | 59

GUT UND GÜNSTIG FR. 12.—

Kirschensalat Für 4 Personen

> 800 g Kirschen, nach Belieben entsteinen. > 4 Orangen heiss waschen, trocken tupfen. Von zwei Orangen die Schale fein abreiben, beiseitestellen. Alle Orangen auspressen. Schale, Saft und 4 EL Zucker aufkochen und etwas einkochen lassen. > 2 Zweige Zitronenmelisse und Kirschen beigeben, kurz ziehen lassen. Zitronenmelisse entfernen, Kirschen im Saft auskühlen lassen. Tipp: Mit Joghurt nature servieren und mit frischer Zitronenmelisse garnieren. Preise können regional variieren.

+ +

Saisonkonfi Fröhliche Abwechslung zum Zmorge. Die Konfi PfirsichMelba rundet mit Himbeeren ab. Erfrischend säuerlich ist die zweite mit süssen Kirschen und Kalamansi, der philippinischen Zitrone. Sommerkonfitüre KirschenKalamansi und Pfirsich-Melba, 350 g, je Fr. 2.50*

* In grösseren Filialen, so lange Vorrat.

Starkes Trio

Nüsse dürfen an keinem Apéro fehlen. Das Party-Nuss-Sortiment der Migros umfasst 15 verschiedene Varianten, alle im standfesten Stehbeutel oder in der Dose. Drei speziell gewürzte Sorten ergänzen die beliebten Klassiker Pistazien, Erd- und Cashewnüsse: Asiafans stürzen sich auf die knusprigen Erdnüsse im Chili- oder dem meerrettichähnlichen Wasabi-

mantel. Ein Geheimtipp sind die Honey Nuts. Für diese exquisite Mischung werden Erd- und Cashewnüsse gesalzen und in Honig geröstet. Eins haben alle Party-Nuss-Sorten gemeinsam: Suchtpotenzial. Party Wasabi, Chili oder Honey Nuts, 150 g, je Fr. 2.50*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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NEWS

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Blitzblank Das Twist-Reinigungssystem erhält Zuwachs: Die UltraWet-Tücher mit frischem Zitronenduft sind speziell für grosse, stark verschmutzte Flächen geeignet. Die neuen Tücher sind fürs normale wie fürs XL-Twist-Reinigungssystem erhältlich. So wird jeder Hausputz zum Kinderspiel – einfach Tücher einklicken, und los gehts. Twist-Ultra-Wet-Ersatztücher normal oder XL, je Fr. 11.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ein Prof¡ für alles

Hämmern, bohren und schrauben mit einem Elektrowerkzeug – der neue Uneo von Bosch machts möglich: Die Weltneuheit ist Akku-Schrauber, Bohrmaschine und Bohrhammer in einem. Mit nur einem Kilo Gewicht liegt der Allrounder auch gut in der Hand. Die Suche nach der Steckdose wird durch den Akku überflüssig. So macht Heimwerken doch richtig Spass!

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NEWS | 61

RAPPENSPALTE

Sitzt wie angegossen: Badeanzug, Fr. 23.90* Einfach mal abtauchen:

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Ja nicht auf der Stelle treten:

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Wasser ist Sabrinas (9) Element. Mit ihrem Lieblingsbadeanzug von SportXX mit Schwimmerrücken trainiert sie einmal pro Woche diverse Schwimmtechniken. Kraulen macht ihr zwar noch etwas Mühe, dafür gleitet sie beim Brustschwimmen wie ein kleiner Delfin durchs Wasser.

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bürgerlich Roland Bunkus, ist der Star in der Schweizer House-Szene. Am 27. Juni erschien sein neues Album «Summer Parade». www.mrdanos.com Mr. Da-Nos, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Zeitungsverträger in unserem beschaulichen Dorf Seuzach. Das verdiente Geld investierte ich jedoch schnell wieder in den Unterhalt meines Töfflis und für Benzin. Wie viel verdienen Sie heute?

Genug, dass ich meine drei Mitarbeiter bezahlen und mir mein Eigenheim finanzieren kann. Ihre grösste Ausgabe in den letzten zwölf Monaten?

Ich habe mir ein HD-TVGerät geleistet und mein Tonstudio in Winterthur aufwendig renoviert und technisch auf den neusten Stand gebracht.

Wieso macht Geld glücklich?

Diese Aussage habe ich noch nie richtig verstanden. Denjenigen, welchen Geld glücklich macht, möchte ich gerne kennenlernen. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Für Vinyl und Kaugummi. Eugen Baumgartner


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Sizilien (HM / K / CTA / ARERES)

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Ab Zürich nach Kreta mit Air Berlin am Freitag 22.8. / 5.9.08 Hotel Christiana Beach **(*), Malia, Doppel mit Frühstück 1 Woche 739.– statt 1089.– Verl. Woche 260.–, 5.9. nur 2 wöchig

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Ab Zürich nach Las Palmas mit Air Berlin am So 24., 31.8.08 Ab Basel nach Las Palmas mit Air Berlin am Sa 23., 30.8.08 Hotel IFA Buenaventura ***(*), Playa del Inglés, Doppel mit Halbpension 1 Woche 799.– statt 1359.–, Verl.-Woche 650.–

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Ab Zürich mit Air Berlin nach Djerba am Samstag 23., 30.8.08 Hotel Mövenpick Ulysse palace ****, Djerba, Doppel mit Frühstück 1 Woche 999.– statt 1439.–, Verl.-Woche 800.–

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| 65

Kochen mit der «Saisonküche» > REMO VETTER

Gärtner im Glück

Wie er im Garten Glück findet, verrät Remo Vetter im Buch «The Lazy Gardener». «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger serviert ihm eine kalte Ratatouillesuppe dazu.

Im A.-Vogel-Schaugarten in Teufen lässt Remo Vetter die Natur walten — und wird mit einer wunderschönen Pflanzenvielfalt belohnt.

D

a steht der «Lazy Gardener», am Rande eines seiner fünfzehn Meter langen Hügelbeete. Auf dem Kopf trägt er einen Humphrey-BogartHut. Mit einer Pendelhacke aus Kupfer bearbeitet er die Erde, lächelt, schwitzt kein bisschen. Die Arbeit zwischen Salat und Stangensellerie, sagt er, sei für ihn Erholung pur. «Wenn ich hier jeden Tag 15 Minuten kratze, wächst kein Unkraut. Der Garten beschert mir Glücksmomente.

Ich kann in Ruhe nachdenken und muss mich in keinem Fitnessstudio abstrampeln.» «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger kann als gelernter Drogist gut nachvollziehen, wieso Remo Vetter (53) gerne in diesem grünen Paradies wirkt und werkt.

Der «Lazy Gardener» kann reichlich ernten Der Autor des Buchs «The Lazy Gardener» pflegt mit seiner irischen Frau Frances und seinen

drei Töchtern den bekannten Schaugarten des Gesundheitszentrums Alfred Vogel in Teufen AR. Der biologische Bilderbuchgarten mit 120 Heil- und Küchenkräutern wurde Vetter vor 26 Jahren vom berühmten Heilpflanzenpionier und Naturarzt anvertraut. Dem angeschlossenen Gesundheitszentrum steht er heute als Geschäftsleiter vor. Mit dem Pionier der modernen Naturheilkunde durfte Vetter 14 Jahre zusammenarbeiten. «Er

hat mich inspiriert und mir Wichtiges beigebracht. Zum Beispiel, dass nicht der Gärtner vorzugeben hat, was wächst und gedeiht, sondern die Natur.» Die Natur wiederum revanchiert sich für den respektvollen Umgang auf ihre Weise. Auf 1000 Meter über Meer, wo der Säntis in Sichtweite ist und das nahe Alpsteingebirge die Nordwinde LESEN SIE WEITER SEITE 66


66 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

O abbremst, vollbringt sie wahre Wunder. «Das meiste, was bei uns gedeiht, dürfte hier gar nicht wachsen. Artischocken zum Beispiel», sagt Remo Vetter, «oder grüne Spargeln.»

Insektenhotels und nützliche Ohrwürmer Dass der lässige Gärtner weiss, wie man sich die Gesetze der Natur zunutze macht, ist offensichtlich. So propagiert er in seinem Buch die intensive Würmerzucht und den Bau von Insektenhotels: «Es ist viel klüger, im Garten Nützlinge zu fördern statt Schädlinge zu bekämpfen.» In kleinen Filzsäckchen und mit Holzwolle gefüllten Blumentöpfen finden Marienkäfer und Ohrwürmer bei ihm eine Bleibe. «Pro Nacht kann ein Ohrwurm bis zu hundert Blattläuse vertilgen», rechnet Remo Vetter vor. Den Schnecken wiederum tischt der glückliche Gärtner etwas abseits der Hügelbeete ein opulentes Salatbuffet aus verwelkten Blättern auf – und hält sie auf diese Weise vom eigenen Salatbeet fern. Im Appenzeller Schaugarten wächst auch Stevia. Das Zuckerkraut ist bis zu 300 Mal süsser als Zucker, hat aber – eine Freude für Linienbewusste – keine Kalorien. «Ich süsse alles mit Stevia: Getränke, Kuchen und Desserts. Ein bis zwei Blätter genügen.»

roni: «Da muss die Haut unbedingt weg, weil sie dann besser verdaulich sind.» Der «Saisonküche»-Koch schiebt die geviertelten und entkernten Peperoni mit der Hautseite nach oben auf einer Alufolie in den Backofen und röstet alles. Als das Gemüse nach fünf Minuten schwarze Blasen bekommt, nimmt er es heraus und steckt es in einen Gefrierbeutel. Nachdem die Peperoni weitere fünf Minu-

ten im Plastiksäckchen geruht haben, lässt sich deren Haut problemlos abziehen.

Kleiner Aufwand, grosse Wirkung Das Andünsten der verschiedenen Gemüse nimmt Felix Häfliger dann einzeln vor. «Der Aufwand lohnt sich, weil der Geschmack so viel intensiver ausfällt», erklärt er. Remo Vetter, der gerne in der Küche kreativ ist, kann dem

Schritt für Schritt zur bunten, kalten Ratatouillesuppe A

B

C

D

E

F

Ein buntes Ratatouille will gekonnt sein Süsses steht heute jedoch nicht auf dem Speiseplan, sondern sommerlich Erfrischendes: eine kalte Ratatouillesuppe. Remo Vetter pflückt dafür frische Gartenkräuter – Rosmarin, Thymian, Majoran und Lorbeerblätter. «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger bringt derweil Auberginen, Peperoni, Zucchetti und Tomaten. Remo Vetter würfelt nach dem lehrreichen Gartenrundgang als Erstes die Auberginen. «Diese», wirft Häfliger in die Kochrunde, «verfügen heute kaum mehr über Bitterstoffe. Darum muss man Auberginen auch nicht mehr schälen.» Gerade umgekehrt verhalte es sich jedoch mit den Pepe-

nur zustimmen: «Der vermeintlich schnellste Weg», sagt er, «ist oft nicht der beste. Das gute Leben liegt im Hier und Jetzt, bei uns selbst und unserer täglichen, bewussten Arbeit.» Später kommt das gute Leben dann in Form der kalten Ratatouillesuppe herangeschwebt. Löffel klirren. Stille setzt ein, unterbrochen von einem mehrstimmigen «so fein!». Kein Zweifel: Mit einem solch erfrischen-

A Rundum gesund: Peperoni, Auberginen, Zucchetti, Knoblauch und viele Kräuter aus dem Garten. B Sie fachsimpeln mit Leidenschaft: Remo Vetter (vorne) und «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger. C Peperoni schälen ist leicht: Das Gemüse vierteln, entkernen und im Backofen unter dem Grill rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Dann in einem Gefrierbeutel 5 Minuten ruhen lassen. D Peperoni aus dem Beutel nehmen — nun lässt sich die Haut problemlos abziehen. E Nach Ende der Kochzeit wird das Gemüse in der Pfanne püriert. F Für Remo Vetter ist Jäten Erholung pur: «Wenn ich die Erde jeden Tag 15 Minuten kratze, wächst kein Unkraut.»


à la carte

den Rezept im Gepäck ist man für den heissen Sommer bestens gewappnet.

REMO VETTER | 67

Kalte Ratatouillesuppe

Für 4 Personen

Text Judith Wyder Bilder Daniel Rhis

Remo Vetter: «The Lazy Gardener», www.dav.ch Der A.-Vogel-Schaugarten ist von Mai bis September täglich geöffnet und frei zugänglich. Führungen nach Absprache. Kontakt: A. Vogel Gesundheitszentrum, Hätschen, 9053 Teufen, Telefon 071 335 66 11.

Zutaten 1 Aubergine, ca. 200 g 2 Peperoni, je eine rot und gelb 2 Zucchetti, ca. 300 g Olivenöl zum Braten 2 Tomaten, ca. 200 g 1 Schalotte, gehackt ½ Knoblauchzehe, gepresst 1 Kräutersträusschen aus Rosmarin, Thymian, Majoran und einem Lorbeerblatt 2 EL Tomatenpüree 1 EL Aceto balsamico rosso 7,5 dl Gemüsebouillon Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung 1) Aubergine in kleine Würfel schneiden. In Salzwasser 30 Minuten ziehen lassen. Peperoni vierteln, entkernen. Mit der Hautseite nach oben auf einer Alufolie im 200 Grad heissen Backofen ca. 5 Minuten rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. In einem Gefrierbeutel 5 Minuten ruhen lassen, dann die Haut abziehen. Peperoni und Zucchetti in kleine Würfel schneiden. Auberginen abtropfen und trocken tupfen. 2) Das Gemüse nacheinander in etwas Öl gut andünsten. Mischen, ein Drittel als Einlage beiseitestellen. Tomaten kreuzweise einschneiden, in kochendes Wasser

tauchen, bis sich die Haut zu lösen beginnt, kalt abschrecken, schälen und würfeln. 3) Schalotte, Knoblauch und Kräuter andünsten. Tomatenpüree kurz mitbraten. Tomaten und Essig beigeben, aufkochen. Gedünstetes Gemüse beifügen. Bouillon beigeben, 20 Minuten zugedeckt köcheln. 4) Kräuter entfernen, Suppe pürieren, abschmecken. Auskühlen lassen, kühl stellen.

Tipp Die beiseitegestellten Gemüsewürfel würzen, in die Teller verteilen. Mit der kalten Suppe auffüllen.


68 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

TIPPS DER WOCHE

Rund um Bowlen zum 1. August

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> Himbeer-Bowle: 250 g Himbeeren, ½ Bund in Streifen geschnittene Minze und 0,5 dl Himbeersirup mit 5 dl Citro-Mineralwasser mischen. 2 Stunden kühl stellen. Vor dem Servieren mit 7 dl kaltem Perldor auffüllen. > Pfirsich-Aprikosen-Bowle: 2 Pfirsiche in Würfel, 8—10 Aprikosen in feine Schnitze schneiden, in eine Schüssel legen. Saft einer Zitrone und 5 EL Zucker dazugeben. 15 Minuten ziehen lassen. Mit 3 dl gut gekühltem, alkoholfreiem Aperitif Sanbitter und 1 Liter Mineralwasser auffüllen. > Ananas-Bowle: 1 kleine Ananas in Würfel schneiden, mit dem Saft einer Zitrone, 5 dl Ananassaft, 1 dl Kokoslikör (z. B. Malibu), 5 EL Zucker und 7 dl Weisswein über Nacht im

Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren mit 7 dl eiskaltem Sekt oder Prosecco auffüllen. > Rosenblüten-Bowle: Abgezupfte Blütenblätter von 15 unbehandelten Duftrosen, möglichst aus dem eigenen Garten, mit 2 EL Orangenlikör, 3 EL Zucker und 7 dl Weisswein über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Abseihen und mit 7 dl

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9—12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

eiskaltem Sekt auffüllen. Mit frischen Blütenblättern garnieren. > Mengen für die Party: Für einen Aperitif rechnet man 1—1,5 dl Bowle pro Person, für ein längeres Fest gut 3 dl Bowle plus viel Mineralwasser. > Bowlen mit Alkohol: Besonders an einem warmen Abend empfiehlt es sich, alkoholhaltige Bowlen zu verdünnen: dazu je 1 Teil Weisswein, Sekt und Mineralwasser verwenden. > Alkoholfrei: Für eine alkoholfreie Bowle Weisswein, Sekt oder Prosecco durch die gleiche Menge Perldor oder alkoholfreien Apfelwein ersetzen. > Perfekt serviert: Geben Sie niemals Eiswürfel in die Bowle. Stellen Sie besser das Bowlengefäss in eine grössere, mit zerschlagenem Eis gefüllte Schüssel.


à la carte

KOCHTIPPS | 69

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Wochenmenü mit Thomas Notter Für Reisefreudige: kulinarisch von Mexiko über

Texas nach Europa.

> Vorspeise

Wissenswert

Caesar Salad

Lattichsalat an einer rassigen Sauce, darüber feine Parmesanhobel und gebratenen Speck.

Drei Zutaten machen einen original Caesar Salad aus: Croûtons, gehobelter Parmesan und natürlich Lattich. Erfunden wurde die Salatkreation vom Italoamerikaner Cesare Cardini. Am 4. Juli 1924, dem amerikanischen Nationalfeiertag, gab es einen Ansturm auf sein Lokal Caesar’s Place in Tijuana, Mexiko, dem die Küche kaum gewachsen war. Deshalb kreierte Cardini aus dem noch reichlich vorrätigen Salat ein neues Gericht, den Caesar Salad. Je nach Gusto wird er zusätzlich mit Sardellenfilets, Avocado, Tomaten, gebratener Pouletbrust oder Crevetten ergänzt.

> Hauptspeise

Chili con carne

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Christian Peter Imhof

Bilder Lucas Peters,

Rote Bohnen und Mais schenken dem Hackfleischgericht das Texanische, Chiliflocken die Schärfe.

> Dessert

Überbackene Pfirsiche Unter einer Meringuehaube verbergen sich leicht gesüsste, limettenfrische Pfirsichschnitze.

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

| 73

Migros Aare

NEWS

Produkt der Woche

Fotografieren leicht gemacht: Die Digitalkamera Ixus 90 IS – mit 10 Megapixeln, Objektiv mit 3fachem Zoom und optischem Bildstabilisator – eignet sich optimal für Gruppenfotos oder Landschaftsaufnahmen. Der grosse, lichtstarke 3-Zoll-LCDBildschirm hat einen weiten Betrachtungswinkel, sodass mehrere Personen gleichzeitig den Bildschirm einsehen können. Preis vom 29.7.–4.8. (oder solange Vorrat): Fr. 399.– (statt 444.–).

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InterMezzo Geld verteilen kann manchmal ganz anstrengend sein, denn Würde bringt bekanntlich auch Bürde. Das gilt auch für Barbara Siegenthaler (Kommunikation + Kulturelles), die für das Engagement der Migros Aare oftmals als «Ehrengast» eingeladen wird. Kürzlich gingen am gleichen Tag (!) entsprechende «Aufgebote» für die «Schweizer Meisterschaften im Vereinsturnen», das «Tractor Pulling Schwadernau», die «Neuuniformierung der MG Rüderswil», den «Zirkus Chnopf» und für den «Ferienpass Herzogenbuchsee» ein.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können die Abenteuer der Ritter selber nachempfinden.

Auf den Spuren von König Artus

Auf den Schlössern Lenzburg und Hallwyl dreht sich alles um König Artus, die Ritter der Tafelrunde und den heiligen Gral.

W

er kennt nicht die Legenden von König Artus, seinem magischen Schwert Excalibur, der Burg Camelot und dem Zauberer Merlin? Über Jahrhunderte wurden sie erzählt und aufgeschrieben. Auch heute haben sie nichts von ihrer Faszination verloren, obschon gar nicht bewiesen ist, dass Artus je gelebt hat. Eine Sonderausstellung spürt in Schloss Lenzburg und Hallwyl

Vorbereitung der Tafelrunde auf Schloss Lenzburg.

dieser Faszination nach, erzählt Geschichten und zeigt Exponate. Auf der Lenzburg steht das Thema «Ritter der Tafelrunde» im Zentrum, auf Schloss Hallwyl die Suche nach dem Gral. Die Ausstellung wird ergänzt durch ein reichhaltiges Begleitprogramm und eine ganze Palette an Spielen, PC-Games, Mini-Kinos und ArtusLiteratur zum Schmökern. Mit Unterstützung des Migros-Kulturprozents.

Besucherinfos:

Bis zum 31. Oktober, Di bis So und allg. Feiertage 10 bis 17 Uhr. Öffentliche Führungen: jeweils am letzten Sonntag des Monats, Lenzburg 11 Uhr, Hallwyl 13 Uhr. LARP, Interaktives Stegreiftheater für Gruppen sowie Workshops für Erwachsene und Schulen auf Voranmeldung. 15.8., 14–01 Uhr Hallwyl: Wer findet den Gral? 31.8., 10–17 Uhr Lenzburg: Ritterliches Schachturnier 13./14.9. Hallwyl: Cavalieri di Arezzo, Ritterspiele hoch zu Ross 20./21.9., 10–17 Uhr Lenzburg: Mittelalterlicher Markt 4.10., 19 Uhr Lenzburg: Königlicher Festschmaus auf Voranmeldung. www.ag.ch/lenzburg und www.schlosshallwyl.ch


74 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Markus Baumann, Geschäftsführer des VOI Wangen an der Aare.

Aus Wangen an der Aare nicht mehr wegzudenken:

VOI etabliert sich als Nachbarschaftsladen Nach neun Monaten lässt sich eine erste positive Bilanz ziehen.

E

nde November wurde der erste VOI der Schweiz in Wangen an der Aare eröffnet, drei Wochen später folgte der VOI an der Hessstrasse im Berner Liebefeld-Quartier. Markus Baumann ist Geschäftsführer des VOI in Wangen an der Aare. Er begrüsst den Schreibenden mit Augenzwinkern: «Im Gegensatz zu Ihnen bin ich mein eigener Herr und Meister ...» Womit der 41-Jährige recht

hat. Als Franchisenehmer ist allein er verantwortlich, kann aber auf die Unterstützung der Migros Aare zählen, angefangen bei der hervorragenden Logistik bis hin zu Werbemassnahmen.

Neues Konzept – Chance als KMU Zur Erinnerung: Vor ungefähr einem Jahr stand die Migros Aare vor der Frage, ob die beiden bisherigen Migros-Kleinfilialen in

Wangen an der Aare und im Liebefeld umgebaut oder gar geschlossen werden sollten. VOIProjektleiter Reto Leutwiler meint: «Wir haben einen dritten Weg gewählt, bei dem Mut angesagt war.» Da sich der Schweizer Detailhandel in einem noch nie gekannten Wandel befindet, hat sich die Migros Aare für Folgendes entschieden: Die beiden genannten Läden werden nach einem eigens für sie erstellten

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

neuen Konzept umgebaut und die Leitung abgegeben. Damit erhalten initiative junge Leute eine Chance, sich als eigentliche KMU zu etablieren. In der ehemaligen Migros in Wangen an der Aare ist ein kleines Einkaufszentrum für den Alltag entstanden mit verschiedenen Dienstleistungen: Es gibt Migrosund Markenprodukte, einen Kiosk und eine Imbissecke. Hinzu kommen andere Dienstleistungen.


ihre region

MIGROS AARE | 75

Mit Schwung ins neue Schuljahr Klubschule Migros Aare – eine vielseitige Weiterbildungsinstitution.

Z

urück aus den Sommerferien und rundum erholt, möchten viele voller Tatendrang Neues in Angriff nehmen. Mitte August beginnt in der Klubschule Migros Aare in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn das neue Semester. Wir bieten ein den Bedürfnissen entsprechendes Programm.

Klubschule für Karriere und Freizeit

Der erste VOI der Schweiz, der Ende November 2007 eröffnet wurde.

Markus Baumann freut sich: «Das Ladenkonzept kommt bei den Kunden gut an, insbesondere das Ambiente und die Sortimentsgestaltung.»

Niemand ist perfekt Als am Donnerstag, 29. November 2007, der VOI eröffnet wurde, war nicht auszumachen, wie die Kunden reagieren würden. Durch intensive Kontakte mit der Kundschaft und Befragungen hat man laufend Anpassungen ans Sortiment und an Abläufe vornehmen können: So wurde das Fleischund Charcuterieangebot bereits

vergrössert. Markus Baumann meint: «Im Bereich Non Food wird demnächst auch einiges hinzukommen.» Und wie haben die Mitarbeitenden den Wechsel von der Migros zu VOI erlebt? «Ehrlich gesagt, fühle ich mich hier pudelwohl, nicht zuletzt deshalb, weil meine Mitarbeitenden von Anfang an hinter der Idee und dem Konzept standen. Und: Durch das vielfältigere Angebot ist auch unsere Arbeit interessanter geworden. Super ist auch die Unterstützung durch die Migros Aare, wirklich», stellt Markus Baumann mit Genugtuung fest.

Die Klubschule ist Partnerin für die berufliche und persönliche Weiterbildung. Als grösste Institution für Erwachsene der Schweiz verfügt sie über ein vielfältiges und klar strukturiertes Kursangebot, gegliedert in Karriere und Freizeit. Informationen über Daten, Zeiten und Preise liefert die vierteljährlich erscheinende Kursagenda.

Durchstarten für die Karriere Die Klubschule Business bietet für alle, die sich weiterbilden möchten, die passende Ausbildung. Hier lässt sich der Grundstein für die eigene berufliche Zukunft legen. Abgedeckt werden die Bereiche Management und Wirtschaft, Informatik, Sprachen, Ausbildungen für Aus-

bildende sowie Wellness- und Fitness-Fachausbildungen.

Freizeit – Träume verwirklichen Die Bereiche Sprachen, Gestalten und M-Art, Essen und Trinken, Mensch und Umwelt, Bewegung, Entspannung und Tanz sowie Musik bieten ein vielseitiges Programm. Hier lassen sich Träume verwirklichen.

Beratung und Anmeldung Erhältlich sind die neuen Gesamtprogramme über www.klubschule.ch oder in den Sekretariaten der Klubschulcenter. Klubschule Migros Aare Aarau 058 568 98 00 Baden 058 568 97 97 Bern 058 568 95 95 Biel 058 568 96 96 Langendorf 058 568 96 00 Olten 058 568 94 94 Rheinfelden 058 568 95 00 Suhr 058 568 98 00 Thun 058 568 94 64 Wohlen 058 568 94 44 Zofingen 058 568 93 93 Wir freuen uns auf Sie!

Weitere VOI in Planung

Die Verwaltung der Migros Aare hat der Geschäftsleitung letzten Monat grünes Licht für die Verbreitung des VOI-Konzepts erteilt. Das erfolgreiche Nahversorgerkonzept wird jedoch nicht flächendeckend in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern umgesetzt. Somit werden nicht alle kleinen Migros-Läden umgebaut. Reto Leutwiler sagt dazu: «Die Migros Aare wird bei der Auswahl der Standorte sehr selektiv vorgehen. Dabei kommen sowohl bisherige kleine Migros-Filialen als auch neue Lagen infrage.»

Zielgerichtet voran: Die Klubschule Migros Aare bietet zahlreiche Kurse in den Bereichen Karriere und Freizeit.


Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur im «Land, wo die Zitronen blühen». 1. Tag Schweiz – Genua Über den Grossen St. Bernhard führt die Reise nach Genua zur Einschiffung nach Sizilien.

schönstes Beispiel des arabischnormannischen Stils gilt.

5. Tag Palermo – Agrigento – Giardini Naxos Nach dem Frühstück fahren Sie 2. Tag Auf See – Ankunft ins Landesinnere. Sie erreichen in Palermo Sie geniessen ausgiebig das Bord- die Südküste und besuchen das leben auf Ihrem Schiff und errei- grandiose «Tal der Tempel». Sie werden beeindruckt sein von der chen am Abend Sizilien. Schaffenskraft der antiken Völ3. Tag Ausflug Erice – ker. Über Caltanissetta und vorSelinunte bei an Enna, erreichen Sie das Entlang des Golfs von CastelMündungsgebiet des Simeto, lammare fahren Sie in den die grösste Ebene Siziliens. GeWesten der Insel nach Erice, gen Abend erreichen Sie für die einer stillen Bergstadt, die wie nächsten drei Nächte Giardini eine Felsbastion auf einem 750 Naxos am Fusse von Taormina. Meter hohen Berg thront. Von 6. Tag Ausflug Aetna und hier oben geniessen Sie einen Taormina herrlichen Rundblick über WestDer heutige Tag könnte nicht sizilien. Über Marsala erreichen abwechslungsreicher sein. Am Sie Selinunte, das zu den bedeuVormittags steht ein Naturerlebtenderen antiken Stätten Sizilinis ersten Ranges auf dem Proens zählt. gramm, Sie fahren zum Aetna, 4.Tag Ausflug Palermo – dem grössten, heute noch aktiMonreale ven Vulkan Europas.Dann fahren Auf einer Stadtrundfahrt zeigt Sie nach Taormina, der «Perle Ihnen ein Führer die SehensSiziliens», einem der schönsten würdigkeiten der sizilianischen Orte Italiens. Wunderschön auf Hauptstadt Palermo. Danach einer Felsterrasse gelegen, gefahren Sie zum 300 Meter hoch niessen Sie die einmalige Ausgelegenen Monreale, wo Sie die sicht auf das Meer und den alles überragenden Aetna. Kathedrale bewundern, die als

Grossartige, vom Meer umspülte Gebirgswelt und berühmte smaragdfarbene Strände. 1. Tag Schweiz – Savona Fahrt über Bern, Martigny und den Grossen St. Bernhard nach Italien. Sie durchfahren nun das von vielen Burgen gesäumte Aostatal und überqueren dann die Hügelzüge des Apennins und gelangen so an die Küste des Mittelmeers bei Savona. 2. Tag Bastia – Sardinien Am Morgen läuft Ihr Schiff im Hafen von Bastia, im Norden von Korsika, ein. Auf einer Panoramastrasse über den Col de Teghime geniessen Sie wunderschöne Ausblicke auf das Mittelmeer und den Golf von St. Florent. Nach einem Halt im hübschen Ferienörtchen St. Florent erreichen Sie vorbei an PortoVecchio die eindrucksvoll auf einem 60 Meter hohen Felsrücken gelegene Stadt Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs. In einstündiger Fahrt setzen Sie danach nach Sardinien über und erreichen Ihr Hotel. 3. Tag Castelsardo und die Gallura Ausflug durch die Gallura, den nördlichen Teil Sardiniens. Sie

10 Tage ab Fr. 1’225.– 7. Tag Ausflug Catania und Siracusa (fakultativ) Nach einem Kurzbesuch in Catania fahren Sie über die Piana di Catania, nach Siracusa, der Heimatstadt von Archimedes. Man zeigt Ihnen unter anderem das griechische Theater und auch die antiken Steinbrüche mit den Seilergrotten und dem «Ohr des Dionysios». 8. Tag Giardini Naxos – Baia Domizia Sie verlassen heute Sizilien und setzen in einer kurzen Fährüberfahrt aufs Festland über. Sie durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und passieren den markanten Bergkegel des erloschenen Vesuvs.

Reisedaten 2008 25. Sept. – 04. Okt. Fr. 1’295.– 09. – 18. Oktober

Fr. 1’265.–

16. – 25. Oktober

Fr. 1’265.–

Das ist alles dabei... ✘ 10-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Schiffspassage Genua –

Palermo in Doppelkabinen

✘ 8 Übernachtungen in sehr

guten Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad/WC

✘ Halbpension in den Hotels ✘ Ausflüge gem. Programm

9. Tag Baia Domizia – Toskana Sie verlassen Kampanien und fahren vorbei am hoch über der Ebene thronenden Montecassino und erreichen Lazium. Am Nachmittag erreichen Sie durch das Tal des Tibers die Toskana.

Nicht inbegriffen:

10. Tag Toskana – Schweiz Entlang der Versiliaküste, über Genua und Mailand, kehren Sie in die Schweiz zurück.

Abfahrtsorte

✘ Annullationsschutz Fr. 24.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 260.– ✘ Aussenkabine Fr. 45.– ✘ Ausflug Siracusa Fr. 45.–

Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern

6 Tage ab Fr. 675.–

durchfahren immer wieder grosse Korkeichenwälder, die vor allem früher eine der Haupteinnahmequellen der Insel waren. Sie besuchen denn auch eine kleine Korkverarbeitungsfabrik. Danach erreichen Sie Castelsardo, das von seiner Festung beherrscht wird. Nach einem Besuch des berühmten Elefanten, ein Felsen, den Wind und Wetter zum steinernen Standbild eines Elefanten geformt haben, kehren Sie ins Hotel zurück.

5. Tag Olbia – Alghero – Porto Torres Über Olbia und entlang den Gebirgszügen des Monte Limbara führt Sie der Weg zur Westküste, zur Zitadellenstadt Alghero. Die Stadt war früher Ferienort der italienischen Königsfamilie. Nach einem Abstecher zum Capo Caccia, das sich spektakulär am Ende der Bucht von Porto Conte ins Mittelmeer erstreckt, erreichen Sie Porto Torres, einen der bedeutendsten Häfen Sardiniens.

4. Tag Ausflug Costa Smeralda und Maddalena Inseln (fakultativ) Heute machen Sie einen Ausflug entlang der Costa Smeralda, einer der bekanntesten und sicher auch schönsten Küsten des ganzen Mittelmeers. Danach bringt Sie eine kleine Fähre zur Insel Maddalena, wo Sie eine Inselrundfahrt machen. Immer wieder haben Sie grossartige Ausblicke auf die wunderschöne Küste mit dem grandiosen Farbspiel des Wassers.

6. Tag Genua – Schweiz Am Morgen läuft Ihr Schiff in Genua ein. Sie verlassen die Küste und überqueren den Apennin und gelangen so in die Po-Ebene. Über Mailand und Chiasso erreichen Sie wieder die Schweiz.

Reisedaten 2008 30. Sept. – 05. Okt. Fr. 695.– 07. – 12. Oktober

Fr. 685.–

14. – 19. Oktober

Fr. 675.–

Schaffhauserstrasse 44 CH-8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

Das ist alles dabei... ✘ 6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 3 Übernachtungen in sehr ✘ ✘ ✘

gutem Mittelklassehotel in Zimmern mit Bad/WC 2 Übernachtungen in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC Halbpension im Hotel (Nachtessen 2. Tag bis Frühstück 5. Tag) Ausflug durch die Gallura und nach Castelsardo

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ Einzelzimmer-Zuschlag Fr. 80.– (ausgenommen Fährüberfahrten) ✘ Zuschlag Aussenkabine Fr. 50.– ✘ Ganztägiger Ausflug entlang der Costa Smeralda und zur Maddalena-Insel Fr. 38.–

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Basel, Luzern, Bern


besser leben

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

| 79

Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS 38% Nein 62% Ja

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Die neue Frage: 25 000 Pfadfinder sind zurzeit im Bundeslager (Seite 10). Ist Ihr Kind auch dabei? Antworten Sie auf

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Das Ergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

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Cool unterwegs Im Fahrtwind brauchen auch Hundeaugen Schutz.

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abrio fahren ist cool. Was dem Menschen recht ist, tut auch dem Hund gut: Eine Sonnenbrille muss her. Denn auch beim Vierbeiner kullern im Fahrtwind die Tränen. Schlimmer noch: Die Bindehaut der Augen

droht, sich zu entzünden. Schutz bietet nur eine Sonnenbrille für Hunde, gut angepasst und selbstverständlich mit UV-Filter. Die Modellpalette ist enorm, vom kurz- bis zum langnasigen Vierbeiner ist für alle treuen Hunde-

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Zähneputzen verlängert das Leben

Flirt ist nicht gleich Flirt

Wer regelmässig zur Zahnbürste greift, tut nicht nur seinem Gebiss Gutes, sondern dem ganzen Körper. Laut deutschen Medizinern wiesen mehrere Studien einen klaren Zusammenhang zwischen Zahngesundheit und anderen Krankheiten nach: Menschen mit gepflegtem Gebiss leben bis zu fünf Jahre länger als solche mit maroden Zähnen.

Flirten mit Dritten galt bisher als Gift für Beziehungen. Das stimmt aber nur, wenn Männer es tun, wie kanadische Wissenschafter herausfanden. Lassen sich hingegen Frauen auf einen Flirt ein, wirke sich dies sogar oft festigend auf die bestehende Beziehung aus. Flirten ohne Ziel gilt bei Frauen als attraktiv. Ganz anders bei den Männern, die mit einem Flirt meist konkrete Absichten verbinden. Die Studie zeigte: Gaben sich die Herren der Schöpfung dem Flirten hin, verschlechterte sich gleichzeitig die Einstellung zur festen Partnerin. Wollen die Män-

augen gesorgt. Die Brillen sind auch nützlich beim Segeln oder auf Bergtouren. Wichtig: Das Tier muss sich langsam an das Nasenvelo gewöhnen können. Dagmar Steinemann Bezugsquellen: www.dog-goes.ch

Sie lacht einen anderen Mann an? Kein Grund zur Beunruhigung!

ner besser flirten, müssen sie sich die nötige Zurückhaltung regelrecht antrainieren. Nur dann gelingt auch ihnen der Spagat zwischen einem netten Flirt und der nötigen Distanz.


80 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Nicolas, Inma, Yaël und Terrier Gandalf am Start zur Schnitzeljagd: Nicht nur versteckte Hinweise müssen sie finden, sondern auch Schlösser knacken.

Eine spannende Jagd Postenlauf durch die Gassen von Zürich und über die nahen Hügel: Foxtrail heisst das Vergnügen, eine raffinierte Form der Schnitzeljagd.

P

sssst! Gar nichts dürfen wir verraten. Was wir gemacht haben, ist extrem geheim! Wir schweigen wie ein Grab. Na gut, nur so viel: Wir jagten den Fuchs durch Zürich. Foxtrail nennt sich das kleine Abenteuer und ist eine moderne Schnitzeljagd. Die klassische Variante dieses Spiels geht so: Eine Gruppe legt, etwa mit Sägemehl, eine Spur, eine andere Gruppe muss dieser Fährte folgen und die erste Gruppe einholen oder zumindest finden. Bei Foxtrail, einem Angebot, das es in verschiedenen Schweizer Städten gibt, geht die Geschichte hingegen so: Ein Fuchs hat eine Spur quer durch die Stadt gelegt. Seiner Fährte kann man folgen, indem diverse Posten absolviert werden. Dort erhält man Hinweise, oft in Rätseln, welchen Weg der Fuchs genommen hat. Das Ziel des Spiels: den Endposten zu finden, und zwar möglichst auf eigene Faust. Das heisst, ohne die Hotline-Nummer anzurufen, die einem weiterhilft, wenn man selbst nicht mehr weiterkommt. Dieser Schmach wollen wir entgehen und haben darum ein erfolgversprechendes Team zusammengestellt: Yaël (12) und

Nicolas (15), zwei unverbrauchte Hirne, die auch um die Ecke denken können, Inma (37), welche die nötige Weisheit einbringt, und als Joker eine Spürnase mit Stammbaum: Gandalf von Belaja Gora ist sein stolzer Name – ein schwarzer Terrier. Startort unserer Fuchsjagd ist der Hauptbahnhof Zürich. In den Unterlagen steht, wir sollen ausgangs Bahnhofshalle ein links abfahrendes Tram nehmen, bis …Nein, Moment, das sagen wir nicht.

Bis uns ein Licht aufgeht Spielverderber wären wir, würden wir zu viel von der Route verraten – zumindest für all die, die den gleichen Trail auch mal machen möchten. Jedenfalls sind wir bis zu Posten drei gut unterwegs. Am vierten hingegen beissen wir uns die Zähne aus. «Die Unterführung bei Lampe 20 führt euch zu Posten 4», heisst es. Die Unterführung finden wir, laufen dem gurgelnden Wasser eines Flusses entlang, doch weit und breit kein Posten. «Such, Gandalf, such!» Leichte Unsicherheit kommt auf. «Haben wir die Wegbeschreibung richtig verstanden?», fragen wir uns, laufen wieder zurück, um

Ja, was jetzt: Links oder rechts? Oben oder unten? Grün oder Gelb? Nicht


besser leben

OUTDOOR | 81

Foxtrail: Dem Fuchs in der Stadt auf den Fersen Anreise/Rückreise: Zugfahrt nach Zürich HB. Routen: Mit Start in Zürich stehen vier Routen zur Auswahl. Dauer: Je nach Route zwischen zwei und 4½ Stunden. Anforderungen: Keine. Kinder: Ab acht Jahren. Die Rätsel sind aber eher auf Jugendliche und Erwachsene zugeschnitten. Saison: Ganzjährig. Ausrüstung: Dem Wetter angepasste Kleidung, bequeme Schuhe. Papier und Stift für Notizen oder Digicam als Gedankenstütze, um die Infos der Posten festzuhalten.

in Rätseln

Alternativen: Foxtrail-Touren gibt es ausserdem ab Thun, Luzern und St. Gallen. Kosten: Ab 2 bis 12 Personen: Kurztrails (bis 2½ Std.) Fr. 28.—/Person, Standardtrail (bis 4½ Std.) Fr. 38.—/ Person, organisierter Apéro am Zielort: Fr. 10.—/Person. Ermässigungen für GA-Inhaber und Kinder sind im Internet zu finden (Adresse siehe unten). Inbegriffen: Alle Fahrten zwischen Start und Ziel. Preise für grössere Gruppen auf Anfrage. Buchen/Infos: Swisscovery GmbH, 6010 Kriens; Telefon 041 329 80 00; www.foxtrail.ch

gleich nochmals denselben Weg abzuschreiten. «Da. Hier ist er», ruft Inma endlich. Und mit dem neuen Hinweis geht es weiter durch ein schmuckes Wohnquartier. Einen Bus sollen wir nehmen, das haben wir verstanden. Aber in welche Richtung – da scheiden sich die Geister. «Komm, wir rufen die Hotline an, bevor wir falsch fahren», wagt jemand einzuwerfen. Der Vorschlag wird niedergeschmettert, und wir denken nochmals angestrengt nach. Bei genauem Studium des Busfahrplans geht uns schliesslich ein Licht auf. Nämlich, dass … Sie dachten wohl, wir verplappern uns? Nicht doch.

Bloss ein einziges Mal geschummelt Gut anderthalb Stunden sind wir nun schon unterwegs, als uns der Weg über die Dächer Zürichs führt. Einem Waldrand spazieren wir entlang, und wenn unsere Augen nicht verzweifelt ein grünes Haus suchen würden, würde uns auffallen, dass sich hier ein herrliches Panorama über den See zu Tödi, Titlis und Pilatus bietet. Wir aber müssen ein Haus mit grüner Fassade finden, über dessen Dach sich ein Turm in der Ferne zeigen soll. Das wäre dann die Stelle, in deren Nähe sich der nächste Posten versteckt. «Dort hat es ein grünes Haus.» – «Ist das grün?» – «Das ist doch gelb.» immer ist sich das Team einig, wenn es um des Rätsels Lösung geht.

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Rom zieht seit mehr als 2000 Jahren Besucher aus der ganzen Welt in seinen Bann. Die Stadt am Tiber hat aus ihrer reichen Vergangenheit so viele Schätze in die Gegenwart gerettet, dass man sie als die bedeutendste Museumsstadt der Welt bezeichnen kann. Trotzdem ist das Leben auf den Strassen, Plätzen und Gassen schillernd, vielfältig und unübersichtlich. Lassen Sie diese faszinierenden Eindrücke auf sich wirken!

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Reiseprogramm 1. Tag, Schweiz - Chianciano Terme: Fahrt vom Einsteigeort via Gotthard - Mailand - Bologna - Florenz nach Chianciano Terme. Halbpension. 2. Tag, Frascati - Rom: Fahrt in die Albaner Berge nach Frascati. Von Rocca di Papa aus geniessen Sie einen herrlichen Panoramablick über Castel Gondolfo, die Sommerresidenz der Päpste am

Albaner See und bis nach Rom. Die Gegend ist auch bekannt für ihren fruchtigen Weisswein. Gegen Abend treffen Sie in Rom ein. Halbpension. 3. Tag, Rom - Vatikan: Rom ist auch das Zentrum der Christenheit. Der Vormittag ist dem Besuch des Vatikans, dem kleinsten Staat der Welt, gewidmet: Zuerst besichtigen Sie den berühmten Petersdom, die grösste katholische Kirche und der unbestrittene Prachtbau seiner Zeit. Der bestbehütete Schatz dieser Kirche ist zweifellos Michelangelos ergreifende Pietà. Roms Macht ist heute noch in der Kraft zu spüren, die jeder Stein des Petersdoms verströmt. Anschliessend Besichtigung der Sixtinischen Kapelle und des Vatikanpalastes. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Halbpension.

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4. Tag, Rom: Die Stadt mit den sieben Hügeln und dem Tiber hat viele Gesichter: das antike Rom mit den grandiosen Ruinen, das katholische Rom mit dem Vatikan und den Jesuiten, die Renaissancestadt Michelangelos und Raffaels oder die Barockstadt Berninis und Borrominis. Rom ist aber auch

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

besser leben

OUTDOOR | 83

Die Schmach: Eine nach uns gestartete Foxtrail-Gruppe überholt uns. «Nein, das ist türkis.» Schwierig, bei so viel Uneinigkeit den Posten zu finden. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass wir erst ein Rätsel zu lösen haben, bevor wir herausfinden können, wo wir nach dem Posten suchen müssen. So viel sei verraten: Kenntnisse in griechischer Mythologie sind von Vorteil. «Wir haben ihn gefunden … glauben wir … ja, da ist der Posten», rufen Yaël und Nicolas. Der neue Hinweis, um auf der Fährte des Fuchses zu bleiben, sagt uns, dass wir für das Weiterkommen die Lösung eines vorhergehenden Postens brauchen. Dumm nur, dass sich niemand mehr genau daran erinnern kann, geschweige denn

Ein gelbes Plastikband: Klein und doch wichtig fürs Weiterkommen.

die Lösung aufgeschrieben hätte. Gandalf ist auch keine Hilfe. Die Schmach des Anrufs bei der Hotline scheint unabwendbar. Und die zweite Schmach folgt sogleich. Eine Foxtrail-Gruppe, die nach uns gestartet war, überholt uns. Dies ist nun der Zeitpunkt zu gestehen:

Ja, wir hatten die Gruppe nach der Lösung gefragt. Immerhin konnten wir so die erste Schmach abwenden. Nach gut zwei Stunden Jagd kommen wir dem Fuchs beziehungsweise unserem Ziel immer näher. Und beim letzten Posten wird uns auch klar, wofür wir den Luftballon … Verflixt. Nun haben wir doch etwas verplappert. Text Üsé Meyer Bilder Pascal Mora

www.migrosmagazin.ch Die Alternative zur Fuchsjagd: Spazierwege durch die FoxtrailStädte für Entdecker.

Alternativen rund um Zürich: Durch Eiszeit und Bergwerk

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Forch: Eiszeit im Küsnachter Tobel Dieser Spaziergang führt vom Bahnhof Forch vorbei am Wangener Bach und der Tobelmüli zum Küsnachter Dorfbach. Hier beginnt der schöne Abschnitt durch das schattige Küsnachter Tobel — eine Wohltat gerade an heissen Tagen. In kältere Zeiten führen einen auch die Sehenswürdigkeiten am Weg. Die Drachenhöhle etwa entstand durch die Auswaschung von abgelagerten Eiszeitschottern. Ihren Namen erhielt die tiefe Nagelfluhhöhle aufgrund einer Sage, die erzählt, dass hier einst der schaurige Lindenwurm gewohnt habe. Ein weiteres Relikt aus der Eiszeit ist der Alexanderstein (siehe Bild) — ein Findling, der von den Glarner Gletschern hierhin transportiert wurde. Endpunkt des leichten 90-minütigen Spaziergangs ist Küsnacht.

Kloten: Abheben und losfliegen auf Inline-Skates Wohin fliegt sie wohl, die eben gestartete Maschine der Swiss? Nach Bangkok? Nach New York? Während einem in Oberglatt, am Pistenende des Flughafens Zürich, die startenden Flugzeuge über den Kopf brausen, kann man selbst lossausen: auf Inline-Skates über die sogenannte Panzerpiste. Die fünf Kilometer lange Bahn wurde als Trainingsstrecke für Panzerfahrer gebaut — nun dient die Piste ohne Steigungen oder Kurven und mit bestem Belag meist als perfektes Übungsgelände für Anfänger und Familien — und für solche, die beim Skaten gerne mit der Boeing oder dem Airbus etwas abheben, zumindest in Gedanken. Eine Imbissbude am Pistenende sorgt ausserdem für die Verpflegung.

Horgen: Wo Kohle gescheffelt wurde Barbara heisst sie, wiegt 5500 Kilo und erreicht eine Geschwindigkeit von 6 km/h — die Stollenlokomotive, die die Besucher durchs Bergwerk Käpfnach bei Horgen zieht. Bevor oder nachdem Barbara zum Zug kommt, wird das Museum besucht und ein Videofilm über das Bergwerk gezeigt. Unter Tag geht es vorbei an den Orten, wo von 1784 bis 1947 Kohle abgebaut wurde. Auf der geführten, 1,4 Kilometer langen Tour erhalten die Besucher einen Eindruck, unter welch schwierigen Bedingungen hier gearbeitet wurde. Die knapp zweistündigen Führungen finden bis Ende November jeden Samstag statt. Preise: Erwachsene Fr. 15.—, Jugendliche Fr. 10.—, Kinder Fr. 8.—, mit Museumspass gratis.

www.zuercherunterland.ch,

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84 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

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Entdecken Sie die Welt der exotischen Tiere. RailAway-Angebot mit 30% gültig vom 1.–31. August 2008 Im Zoo Zürich erleben Sie eine unvergessliche Reise durch die Tierwelt. Unsere Löwen bewohnen den indischen Trockenwald, während die Brillenbären sich am liebsten in den Baumwipfeln des südamerikanischen Bergnebelwaldes entspannen. Entdecken Sie die sich frei bewegenden Lemuren, Chamäleons und Flughunde — falls Sie diese im 11 000 m2 grossen Masoala-Regenwald erblicken. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Zürich und zurück, Transfers, Zooeintritt. Öffnungszeiten März—Oktober 9—18 Uhr, Masoala-Halle jeweils ab 10 Uhr. Transfer: Vom Hauptbahnhof Zürich (Tramhaltestelle Bahnhofstrasse) mit Tram 6 bis Zoo.

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Entdecken Sie zeitgenössische Schweizer und internationale Kunst. RailAway-Angebot mit 30% gültig vom 1.– 31. August 2008 In der aktuellen Ausstellung «Shifting Identities — (Schweizer) Kunst heute» setzen sich junge Künstler mit Fragen der Identität und des Wertewandels auseinander. In Skulpturen, Gemälden, Performances, Videos und Zeichnungen beziehen sie Stellung zu den durch die Globalisierung aufgeworfenen Fragen. Die Schau findet im Kunsthaus, am Flughafen und im Zentrum von Zürich statt. Im RailAway-Angebot inbegriffen: > Bahnfahrt nach Zürich HB und zurück, Transfer zum Kunsthaus und zurück (Tram Nr. 3 bis Haltestelle Kunsthaus), Eintritt in alle Ausstellungen des Kunsthauses Zürich.

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Uhr, Sonntag, Montag und Feiertage 9—22 Uhr.

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Feiertage siehe www.kunsthaus.ch

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Ihr Reiseprogramm Schon die Österreicher und Ungarn entdeckten vor über 100 Jahren den Reiz der Istrischen Riviera und der Adriatischen Halbinsel. Das gesunde Klima und die schönen Landschaften boten die Kulisse für prächtige Hotelbauten, die zum Teil heute noch in altem Glanz erstrahlen. Istriens ursprüngliches Hinterland erinnert an die Toscana vor 30 Jahren. An der adriatischen Küste finden wir alles, was einen Aufenthalt am Mittelmeer so schön und unvergesslich macht: Romantische Küstendörfer- und Städte mit verwinkelten Altstadtgassen und belebten Flaniermeilen. Die erstklassigen Hotels Sol Umag und Sol Garden Istra garantieren einen erholsamen Aufenthalt am Meer! 1. Tag: Schweiz – Istrien. Fahrt via Tessin, Mailand, Bergamo, Verona, Padua, Triest, über die italienisch-slowenische und über die kroatische Grenze nach Umag an der Istrischen Riviera. 2. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das Hinterland der AdriaHalbinsel Istriens. Bezaubernde Landschaften erwarten uns. Unterwegs besichtigen wir das malerische Dorf Buje mit seiner reichen Geschichte, das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend werden wir in einer Weinkellerei zur Degustation eines feinen Tropfens erwartet. Dazu wird ein kleiner Imbiss gereicht. Am Nachmittag Rückfahrt ins Hotel.

Gruppenreisen nach Mass

Für Vereine, Firmen, Pfarr- und Kirchgemeinden, Behörden und Schulen offerieren wir Ihnen ein- oder mehrtägige Reisen im In- und Ausland. Rufen Sie uns an – Profitieren Sie von unseren Reise-Erfahrungen.

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Ihre Hotels in Umag 3. Tag: Fakultativer Ausflug zu den Brioni-Inseln und nach Pula. Freier Tag am Meer oder fakultativer Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Nach einem Stadtrundgang in Pula erreichen wir mit dem Schiff die Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 4. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der adriatischen Halbinsel, mit den romantischen Fischer- und Ferienstädtchen, schmalen Gassen, Restaurants und Strassencafés wird Sie begeistern. In der Altstadt von Porec bewundern wir Baudenkmäler römischer, venezianischer, slawischer und österreichischer Baumeister. Die Küste mit ihren zahllosen Buchten ist ein Paradies für Feriengäste aus aller Welt. Rovinj ist die «italienischste Stadt Kroatiens» und bietet gleich zwei beeindruckende Hafenansichten sowie die längste Uferpromenade Istriens. In der auf einem Hügel liegenden malerischen Altstadt reihen sich Kunstgalerien und Boutiquen aneinander. 5. Tag: Istrien – Rückreise in die Schweiz. Abschied von unserem Gastort Umag und Rückfahrt via Triest, Verona, Mailand, Tessin zu den Einsteigeorten.

Fr. 505.– 50.–

Daten 2008 Sonntag – Donnerstag 1: 14.09.–18.09. 2: 21.09.–25.09. 3: 28.09.–02.10. 4: 05.10.–09.10. 5: 12.10.–16.10. 6: 19.10.–23.10. Unsere Leistungen

Wir wohnen in erstklassigen Hotels der renommierten Hotelkette Sol Melia T-•••• (off. Kat.****). Die Hotels befinden sich an bevorzugter Lage direkt am Meer. Alle modernen Zimmer sind mit Bad oder Dusche/ WC, Klimaanlage, Sat-TV, Direktwahltelefon, Haartrockner, Minibar und Safe ausgestattet. Die Hotels verfügen über grosszügige öffentliche Räumlichtkeiten, Restaurant mit ShowCooking, Bar, Aussenschwimmbad sowie ein Wellness-Center (gegen Gebühr).

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge Unterkunft im Erstklasshotel, Basis Doppelzimmer (im Hotel Sol Garden Istra im Gartenflügel) Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 4 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – Weindegustation mit Imbiss (2. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Pula und Brioni, am 3. Tag) Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung auf allen Ausflügen Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen ■ ■

Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Pula und Brioni Annullationsschutz

Fr. 75.– 80.– 15.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Das erstklassige Hotel Sol Umag

Abfahrtsorte

Das neue Erstklass-Hotel Sol Garden Istra

06.15 Wil ! 06.30 Burgdorf ! 06.40 Winterthur 06.45 Basel 07.00 Zürich-Flughafen ! 07.20 Aarau 08.00 Baden-Rütihof ! 08.50 Arth-Goldau

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Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

besser leben

ERZIEHUNG | 87

Gesunde Egoisten in perfekter Harmonie Egoisten seien rücksichtslos, sagt man. Doch wer seine Bedürfnisse wahrnimmt, ist zufriedener — und davon profitiert das Umfeld. Wie gesunder Egoismus gelebt werden kann, zeigt die Aargauer Familie Weber-Scherrer.

I

m Garten des orangen Einfamilienhauses im ländlichen Zufikon AG herrscht Harmonie. Mutter Margrit Weber-Scherrer (50), von Beruf Coach und Mediatorin, Vater Ulrich (56), selbständiger Unternehmensberater und die beiden Kinder Myriam (16) und Manuel (14) sitzen gemütlich beisammen, legen Bratwürste auf den Grill und erzählen von ihrem Tag. «In einer Familie prallen stets unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander, und diese muss man unter die Lupe nehmen», sagt Margrit Weber-Scherrer. Nur wenn man diese kenne, könne man sich abgrenzen und gleichzeitig mit anderen verbunden sein. Ein wenig Egoismus, hat die Familie herausgefunden, tut deshalb dem Zusammenleben ganz gut.

Alle dürfen ihre Bedürfnisse ausleben Beide Elternteile setzen sich dafür ein, dass die Sprösslinge ihre Sehnsüchte ausleben können. Die Kantonsschülerin Myriam geht zweimal wöchentlich ins Judo, ihr LESEN SIE WEITER AUF SEITE 89

Sich abgrenzen, Freiheit geben: Myriam und Manuel kommen mit ihren Eltern Margrit und Ulrich gut aus.


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besser leben

Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

Bruder Manuel musiziert und spielt Fussball. Vater Ulrich Weber kehrt hin und wieder zu später Stunde nach Hause zurück, die Mutter führt abends oft Kurse durch. Nicht immer fällt es der Familie deshalb leicht, ein gemeinsames Abendessen einzuplanen. «Aber dank gegenseitiger Rücksichtnahme gelingt es uns doch, regelmässig an einem Tisch zu sitzen», sagt Sohn Manuel. Er schätzt diese Abende. Dass die engagierten Familienmitglieder gelernt haben, trotz unterschiedlicher Bedürfnisse aufeinander einzugehen, führen sie auf ihre Art der Kommunikation zurück. Dazu gehört unter anderem, dass man Wünsche klar formuliert und Konflikte aus dem Weg räumt, indem man offen und einfühlsam darüber spricht.

Auch Wut, Frust und Trauer zulassen «Es geht auch darum, aufgrund eines konkreten Ereignisses herauszufinden, welches Bedürfnis nicht befriedigt wurde», erklärt Margrit Weber-Scherrer. «Es handelt sich aber nicht um eine Streichelzoosprache», räumt sie ein, «denn Wut, Frust und Trauer sind starke Gefühle, die zum Ausdruck gebracht werden sollen.» Sie haue auch mal mit der Faust auf den Tisch, und es könne vorkommen, dass eines der Kinder die Türe hinter sich zuknalle. Immer nur das Ego durchsetzen geht natürlich nicht. Das weiss auch Vater Ulrich Weber. Der 56-Jährige fährt gerne Motorrad und war kürzlich während einer Woche allein mit seinem Lieblingsfahrzeug unterwegs. Dafür tauscht er hin und wieder den Anzug gegen die Jogginghose und hält sich gemeinsam mit Tochter Myriam fit, begleitet Sohn Manuel zum Fussballmatch, plant mit seiner Frau eine Walkingrunde ein.

Wichtig ist zu wissen, was man braucht Die ganze Familie ist sich einig: Seine eigenen Bedürfnisse zu kennen und sich nach ihnen zu orientieren, ist die Basis für ein glückliches Zusammensein. Und Margrit Weber-Scherrer doppelt nach: «Leider ist das in unserer

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ich für meine vielfältigen Arbeiten zugunsten der Familie zu wenig Wertschätzung bekomme.»

Kompromisse müssen erarbeitet werden

Ein gesundes Mass an Egoismus schweisst die Familie zusammen.

Kultur häufig mit Schuldgefühlen behaftet, was in unserer Familie glücklicherweise kein Thema ist.» Trotzdem läuft auch bei der Zufiker Familie nicht immer alles harmonisch ab. Margrit WeberScherrer erzählt: «Meine Tochter ist einmal davongelaufen, ohne mir zu sagen, wohin. Ich habe ihr via SMS mitgeteilt, dass mir Ver-

trauen wichtig ist und ich sehr enttäuscht bin.» Zunächst rechtfertigte sich Myriam nur, doch schliesslich antwortete sie: «Ich verstehe, dass du traurig bist, aber ich bin auch traurig. Lass uns darüber reden.» Zum Glück, sagt Margrit Weber-Scherrer, greife ihr Mann ihr immer wieder unter die Arme. «Zum Beispiel, wenn

Myriam und Manuel sind nicht immer gleicher Meinung wie ihre Eltern – vor allem, wenn es darum geht, wie lange sie am Wochenende abends wegbleiben dürfen. Meist findet sich jedoch ein Kompromiss. Und auch der muss erarbeitet werden. Die Familienfrau erklärt: «Wenn die Emotionen den Zenit erreicht haben, sind die Menschen sehr bedürftig, und in diesem Moment gelingt es ihnen nur schwer, aufeinander einzugehen.» Zu einem späteren Zeitpunkt kann das Gespräch mit folgenden Fragen fortgesetzt werden: «Was ist dir wichtig, und was ist mir wichtig?» Text Nathalie Zeindler Bilder Gabi Vogt

www.migrosmagazin.ch Wie leben Sie in der Familie gesunden Egoismus aus? Der Selbsttest und das Forum.

EGOISMUS IN DER FAMILIE: DAS SAGT DER EXPERTE Kaspar Wolfensberger (66) ist Psychiater, Paarund Familientherapeut mit Praxis in Zürich Wie setzt man seine Bedürfnisse in der Familie durch, ohne egoistisch zu sein? Man kann keine Bedürfnisse durchsetzen, ohne egoistisch zu sein. Aber man kann lernen, seine Wünsche angemessen anzubringen. Ich stelle beispielsweise einem Ehepaar die Aufgabe: «Sorgen Sie dafür, dass Ihr Partner jede Woche zwei Stunden zur freien Verfügung hat.» Ich bin überzeugt, dass sich das für den Betreffenden auszahlt. Ich spreche dabei von egoistischer Selbstlosigkeit. Denn wenn es dem Partner gut geht, profitiert man selbst auch davon.

Fällt es den Menschen immer schwerer, sich abzugrenzen? «Abgrenzen» ist ein Modewort geworden und kann vieles bedeuten: Nein sagen, für die eigenen Interessen einstehen oder Zeit für sich beanspruchen. Ich glaube nicht, dass es den Menschen heute schwerer fällt, sich abzugrenzen, denn in früheren Zeiten war das gar kein erstrebenswertes Ziel. Nach wie vor tun sich viele Eltern schwer, die Partnerbeziehung trotz erzieherischer Pflichten lebendig zu erhalten. Sie trauen sich nicht, ihre Kinder für ein paar Stunden allein zu lassen. Ich sage meinen Klienten stets: «Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Es geht Ihren Kindern gut, wenn sie sehen, dass es den Eltern gut geht.» Stellt man ein Stück weit auch zu hohe Erwartungen an sich selbst?

An sich selbst und an den anderen. Beispielsweise, indem man glaubt, das Gegenüber müsse die eigenen Bedürfnisse erraten. Das gelingt nur den wenigsten. Es ist also nur fair, wenn man dem anderen sagt, was man möchte. Dieser kann Ja oder Nein dazu sagen.

Wann ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Erwägung zu ziehen? Eine Therapie muss Hilfe zur Selbsthilfe sein. Beispielsweise biete ich Eltern Coachings an, damit diese lernen, ihren Kindern nicht alles abzunehmen. Als Therapeut stelle ich oft fest, dass die Eltern ihren Sprösslingen nicht gesagt haben, was sie von ihnen erwarten, im Sinne von: «Wir möchten, dass du um elf Uhr nachts zu Hause bist.» Auch Kinder sollen zu ihren Wünschen stehen. Klare Mitteilungen tragen zu einem harmonischen Familienleben bei. Interview nz


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Was früher Akrobaten vorbehalten war, kann heute jeder lernen: Slacklinen, die moderne Art des Seiltanzes. Martin Siegrist, dreifacher Weltmeister im Downhill Skateboarden, schätzt die Slackline auch als ideales Trainingsgerät für seinen Sport.

M

artin Siegrist mag es nicht, wenn ihm beim Slacklinen zu viele Leute zuschauen. Der 27-jährige Industriedesignstudent befestigt das rund drei Zentimeter breite Nylonband mit Vorliebe irgendwo im Grünen. Etwa auf dem Gempen oberhalb von Liestal BL. Diesmal hat er die Slackline an zwei Kirschbäumen festgemacht und so stark gespannt, dass sie nur noch ganz wenig nachgibt, wenn er draufsteht. Er hievt sich behände auf das Band und tänzelt gemütlich darüber, die Hände in den Hosentaschen. Was bei ihm kinderleicht aussieht, ist für Anfänger eine Herausforderung. Das schmale Band ist umso wackeliger, je weniger stark es gespannt ist. Erste Gehversuche gelingen nur mit seitlich ausgestreckten Armen, die als Balancehilfe dienen.

Kunst am Band

Skateboarder stehen auf das Band Slacklinen kommt aus der Kletterszene und ist eine moderne Art des Seiltanz. Im Unterschied zum Drahtseil finden die Füsse auf dem Band aber besser Halt, ob mit oder ohne Schuhe. Wer den Dreh für dieses Outdoorvergnügen einmal raus hat, dem macht Slacklinen nicht nur Spass. Er absolviert damit auch ein hervorragendes Gleichgewichtstraining für den Alltag oder für andere Sportarten. Das gilt auch für Martin Siegrist, der vor zwei Jahren mit dem Trendsport begann. «Ich habe

während des Winters viel auf der Line trainiert und dadurch fürs Skateboarden ein viel besseres Gleichgewicht bekommen», erzählt der Baselbieter. Seine Fortschritte und die Methode, wie sie zustande kamen, sind auch der Konkurrenz nicht entgangen, und so ist die Slackline in der Skateboardszene heute ein überaus beliebtes Trainingsgerät. Nicht nur unter den Skateboardern boomt dieser neue Out-

doorsport. Das Slackline-Fieber grassiert mittlerweile auch bei Kindern und Hobbysportlern. Alex Ruff von Slackline Bottmingen, dem ersten Slackline-Verein der Schweiz, organisiert Slackline-Projektwochen in Primarschulen oder Workshops für Pfadfinder. «Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Kinder sich am Anfang an der Hand eines Gschpänlis vorsichtig über das Band schieben und mit wie viel

Eifer und Spass sie bei der Sache sind», sagt der 24-jährige Student der Umweltingenieurwissenschaft. «Nach nur einer Stunde bewegen sich die Kinder aber schon sehr viel sicherer darauf.»

Die hohe Kunst der Balance Auch Martin Siegrist bestätigt, dass er sehr schnell Fortschritte auf dem Band gemacht hat. Mittlerweile ist er nicht nur auf dem


besser leben

IN FORM | 91

So werden Sie rasch zum Könner > Die Slackline kann überall aufgebaut werden, wo sich Fixpunkte anbieten. Als Fixpunkte eignen sich Bäume ab einem Durchmesser von rund 30 Zentimeter oder Säulen. > Wird die Slackline auf Knie- oder Hüfthöhe angebracht, spricht man von einer Lowline. > Die Fixpunkte müssen eine Belastung von je mindestens 1000 Kilogramm aushalten können. > Zum Schutz des Baums empfiehlt es sich, eine Zwischenlage (Stück Teppich oder Isomatte) anzubringen. > Als Untergrund eignet sich am besten weicher Boden wie Gras, Sand oder eine Schutzmatte. > Je stärker die Spannung des Bandes, desto leichter geht man darauf. > Die gespannte Line darf nicht höher als 90 Zentimeter über Boden liegen. Bei höheren Lines muss ein Fallschutz oder eine Absicherung vorhanden sein. Vor der Benützung unbedingt Folgendes prüfen: > Sind die Fixpunkte stark genug verankert? > Gefährden keine scharfen Kanten die Line und den Benutzer? > Ist die Line sicher befestigt und befinden sich keine spitzen Gegenstände auf dem Boden unter der Line? > Eine Slackline in grosser Höhe, wo sicheres Abspringen nicht mehr möglich ist, nennt man Highline. Extrem-Slackliner spannen sie teilweise mehrere hundert Meter über dem Abgrund (Lost Arrow im Yosemite-Nationalpark)

Martin Siegrist beherrscht mehr als nur einfaches Balancieren (grosses Bild): «Surfen» (oben links), Luftsprünge (links) und auf der Line kniend in den Stand wechseln gehören zu seinen liebsten Tricks (oben).

Herkunft und Bezugsmöglichkeiten

> Die junge Sportart Slacklinen entwickelte sich in den 1980er-Jahren aus einer Freizeitbeschäftigung der Kletterer im Yosemite-Nationalpark, USA. Diese verbrachten ihre Ruhetage bereits seit den 60er-Jahren mit dem Balancieren auf Absperrketten und -seilen zum Beispiel bei Parkplätzen. Ende der 70er-Jahre begannen auch europäische Kletterer, auf Seilen zu balancieren. Skistar Bode Miller beispielsweise trainiert sein Gleichgewicht ebenfalls mit Slacklinen. > Kaufen kann man die schmalen Nylonbänder in Bergsportgeschäften oder ab Ende Juli auch in grösseren SportXX-Filialen. Dort ist die Slackline «Click» (15 m) für 179 Franken im Angebot. Das Produkt wird Anfang August auch auf der SportXX-Internetsite aufgeschaltet sein. www.sportxx.ch

Traum von neuen Herausforderungen Die nächste Schwierigkeitsstufe, die Siegrist erklimmen möchte, ist der Sprung aus dem Stand mit geschlossenen Augen. Davor hat der Downhill-Weltmeister aber noch sehr viel Respekt. Und was die sogenannte Highline betrifft, eine Slackline mit fünf bis mehreren Hundert Metern Abstand zum Boden, von der sicheres Abspringen nicht mehr möglich ist, träumt er nur. «Das ist mir zu gefährlich», sagt Martin Siegrist. «Es gibt ja noch so viele Tricks, die ich auf der normalen Slackline lernen möchte.»

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Skateboard und im Klettern eine Klasse für sich – er beherrscht auch auf der Slackline ein breites Repertoire an Tricks. «Das Schwierigste, was ich kann, sind Drehungen, Hinsetzen und wieder Aufstehen, vor-, rückwärts und seitliches Gehen, und das alles mit geschlossenen Augen», erklärt der 24-Jährige stolz.

Text Caroline Doka Bilder Lou Dick

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besser leben

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 31, 28. 28. Juli Juli 2008 2008

MULTIMEDIA | 93

Foto-Webseiten im Internet: Die einfachste Art, Bilder zu speichern und zu präsentieren, seit es die Fotografie gibt.

Web statt Schuhschachtel

Bilder sind im Internet besser aufgehoben: Virtuelle Fotoalben verbrauchen keinen Speicherplatz auf dem eigenen PC — und sie sind für Freunde zugänglich.

U

nmengen neuer Digitalfotos sammeln sich nach den Sommerferien wieder im Speicher der Kamera und auf dem Computer an. Werden die Bilder nicht ausgedruckt, verschwinden sie irgendwo auf der Festplatte. Und geraten dort genauso in Vergessenheit, wie das früher mit den Fotos in der Schuhschachtel geschah. Damit es nicht zu dieser traurigen Endstation kommt, bietet das Internet die Möglichkeit, vir-

NEWS

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tuelle Fotoalben anzulegen und diese einem beliebigen Kreis von Personen zugänglich zu machen. In den Alben lässt sich jederzeit und von jedem Ort auf der Welt nach Lust und Laune blättern. Und die Fotos sind im virtuellen Speicher an einem sicheren Ort. Ein beliebtes Onlinealbum ist Picasa von Google, das ein Gigabyte Speicherplatz unbeschränkte Zeit gratis zur Verfügung stellt. Bei Snapfish.ch kann man die Fotos auch gleich in Papierform

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IM WWW ENTDECKT

Die D Twitter erobern das Netz

Auf Twitter.com teilen User auf 140 Zeichen mit, was sie gerade tun, was ihnen ihne durch den Kopf geht, oder einfach, was sie anderen Usern mitteilen möch möchten. Klingt nicht gerade spannend, doch die Website erlebt weltweit eine riesigen Zulauf, sodass die Twitter-Server gelegentlich abstürzen. einen Einz Einzelne sogenannte Tweeds können nach Thema, Gruppe oder Personen «abo «abonniert» werden. Mitmachen kann jede eingeloggte Person — entweder über die Website oder vom Handy aus. www www.twitter.com

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94 | Migros-Magazin 31, 28. Juli 2008

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

5 FRAGEN AN …

Frischluft

… Amanda Ammann (20), Studentin und amtierende Miss Schweiz, Abtwil und Lausanne Welches besondere Gefühl verbinden Sie mit dem Autofahren? Für mich war Autofahren schon immer etwas sehr Angenehmes. Als Kind war ich vom Luxus des Autofahrens so begeistert, dass ich immer meinen Vater um eine Spritztour anbettelte — am liebsten ohne festes Ziel. Wofür benützen Sie Ihr Auto am meisten? Um alle Termine als amtierende Miss Schweiz wahrnehmen zu können, bin ich mit dem Auto zurzeit sehr viel unterwegs. Ich düse fast täglich kreuz und quer durch die Schweiz. Was nervt Sie am meisten im Strassenverkehr? Dass viele Autofahrer an der Ampel träumen und erst

losfahren, wenn es bereits wieder orange wird.

Hatten Sie schon Verkehrsbussen? Nein, ich hatte mit dem Auto noch keine einzige Busse. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich bisher vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel benützte.

Das Audi A3 Cabriolet bietet Sommerfreiheit für eine ganze Familie. Schwinnens wollten wissen, wie sich der offene Audi im Alltag schlägt.

Wer fährt, wenn Sie mit Ihrem neuen Freund, dem SF-Kameramann Matthias Gruic, unterwegs sind? Wenn wir mit meinem Auto fahren, dann lenke ich. Er ist ein geduldiger Beifahrer und kritisiert mich nie. Sind wir mit seinem Auto unterwegs, fährt er. Dabei fühle ich mich auf dem Beifahrersitz absolut sicher, da Matthias ein guter Fahrer und beruflich viel mit dem Auto unterwegs ist.

NEWS

VW glaubt ans Elektroauto «Wir müssen den Verbrauch weiter senken. Mein Ziel ist ein Golf, der 3 bis 4 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Mit dem Golf Blue Motion liegen wir heute bei 4,3 Litern», sagte VW-Chef Martin Winterkorn (Bild) kürzlich. In den nächsten Jahren komme man am Benzin- und Dieselmotor nicht vorbei, «aber die längerfristige Zukunft gehört dem Elektroauto — mit Strom aus der Steckdose.»

Elektromobil der Luxusklasse Andrea Pininfarina plant zusammen mit dem französischen Investor Vincent Bolloré die Einführung eines Luxus-Elektroautos für den Stadtverkehr. Ab 2010 sollen zunächst 15 000 Einheiten jährlich vom Band rollen. Der neue Wagen solle bereits im September in Paris vorgestellt werden.

Billigauto von Fiat für Familien Deutlich oberhalb des indischen Kleinstwagens Tata Nano will Fiat sein geplantes Billigfahrzeug positionieren. «Das wird ein richtiges Familienauto, nicht mit dem Nano zu vergleichen», sagte Fiat-Markenchef Lorenzo Sistino. Preislich werde der Wagen keine Konkurrenz für das von Tata im Januar vorgestellte 3000-Franken-Auto werden. Nähere Angaben zum Preis wollte der Manager nicht machen.

Sommervergnügen auf vier Rädern: Conny, Raoul, Pascale und Jan Schwinnen

E

ine seiner grossen Stärken spielt das A3 Cabrio von Audi gleich bei der ersten Probefahrt aus: Auf der Autobahn mit offenem Verdeck unterwegs zum Fussballmatch werden Raoul und Jan Schwinnen von einer Gewitterfront überrascht. «Plötzlich begann es wie aus Kübeln zu schütten», erzählt Jan atemlos. «Wir fuhren schnell auf den Pannenstreifen, ein Knopfdruck und hoch mit dem Verdeck.» In lediglich neun Sekunden ist das Dach zu, verspricht Audi. Zum Vergleich: Bei einem VW Eos mit Stahlklappdach dauert der gleiche Vorgang volle 15 Sekunden länger. Nicht nur Jan ist von der elektronischen Stoff-

mütze begeistert, auch Raoul findet nur lobende Worte für das A3-Verdeck: «Es spannt sich perfekt und flattert nicht im Wind. Zudem ist es mit seinen drei Lagen ausgezeichnet gegen Lärm gedämmt.» Auch waschanlagenfest ist es – «zumindest beim noch fast neuen Testwagen», merkt Raoul spitz an.

Diskussion um Überrollbügel Momentan sind zwar faltbare Blechdächer im Trend, immer mehr neue Modelle werden als Coupé/Cabrio lanciert. «Der A3 beweist aber, dass es ein aufwendig konstruiertes, versenkbares Blechdach gar nicht braucht», findet Raoul. «Die nehmen nur


besser leben

AUTO | 95

L STECKBRIEF

Audi A3 Cabriolet 1.8 TFSI Ambition

für vier

Formschönes A3 Cabrio: Qualitativ hervorragendes Textildach (oben), die Überrollbügel behindern aber die Sicht nach hinten (unten).

geniessen die Fahrt. Auch vom etwas gar engen Platz im Fond lassen sich die Kinder den Spass nicht verderben.

URTEILE DER TESTFAMILIE Raoul Schwinnen: «Der A3 bietet auch als Cabrio viel Fahrvergnügen mit tollem Motor und guter Schaltung. Das liegt auch daran, dass er nur 55 Kilo schwerer ist als das Modell mit festem Dach.» Conny Schwinnen: «Mir gefällt das Design der Front mit den neuen Scheinwerfern. Aber das gibt es jetzt ja auch beim normalen A3.» Pascale Schwinnen: «Cabrios sind cool. Noch toller wäre der A3, wenn er etwas weniger kosten würde und sparsamer wäre.» Jan Schwinnen: «Schade, Kleine sehen hinten gar nicht zur Seite raus. Muss ich halt noch ein bisschen wachsen.»

viel Platz im Kofferraum weg.» Beim Audi ist das Ladevolumen dagegen ausreichend. Und bei Bedarf lässt es sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen gar erweitern – bei Cabrios nicht selbstverständlich. Ein Diskussionsthema bei Schwinnens sind die hinteren

Überrollbügel. «Wenn ich mir das offene Auto von aussen anschaue, stören mich die hübsch in die Karosserie eingearbeiteten Höcker eigentlich nicht», meint Raoul. «Mich aber schon», wirft Conny ein. «Hätte man das nicht raffinierter lösen können?» Tja, so sind Geschmäcker eben verschie-

den. Beim Fahren allerdings stören Raoul die Bügel dann auch. «Besonders bei geschlossenem Verdeck ist die Sicht nach hinten ziemlich eingeschränkt.»

Flottes Tempo macht Durst Das übersichtliche Cockpit gefällt Conny sehr gut: «Einzig die Bedienung der Klimaanlage und der Monitor des Navigationsgeräts sitzen etwas tief.» Die Kinder Pascale und Jan – eigentlich fast von jedem Cabrio begeistert – finden den A3 natürlich «cool». «Ich sitze aber ziemlich weit unten und zur Seite sehe ich nicht ganz so gut raus», relativiert Jan. Gerne flott unterwegs, kommt der direkt eingespritzte Turbo-

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Benziner bei Conny sehr gut an. «Der hat ordentlich Pfupf», meint sie. Raoul ergänzt aber: «Nützt man diesen Pfupf, scheint mir der 1,8-Liter-Turbo doch ziemlich durstig.» Schwinnens kamen auf einen Testverbrauch von 9,3 l/100 km. «Das sind zwei Liter mehr als von Audi angegeben», wirft Pascale mit vorwurfsvollem Blick ein. Der Basispreis liegt bei rund 44 000 Franken. «Ist das nicht etwas gar viel für ein Cabrio mit Stoffdach?», meint Pascale. Auch ein vergleichbares BMW Cabrio mit 170 PS bekommt man erst ab 46 600 Franken. Viersitziges Frischluftvergnügen hat eben seinen Preis. Text Herbie Schmidt Bilder Oliver Lang


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Donika Gjeloshi (DG, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Marcel Huwyler (hwy), Reto Knobel (RK), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth

Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter,

Ester Unterfinger Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Jean-Marie Meylan, Marcellina Moella, Carole Pochon,

Hans Reusser, Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Vera Sauter, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Tells träfe Tochter Irene Beyeler ist die unbestrittene Schweizer Armbrustkönigin. An der Weltmeisterschaft im thurgauischen Sulgen gewann sie gleich zwei Medaillen.

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chützenfeststimmung herrscht in den Zelten auf einer Wiese ausserhalb von Sulgen TG. Hier wird die Armbrust-WM ausgetragen und gleichzeitig das Kantonale Armbrustschützenfest. Unter den Teilnehmenden fällt eine junge, blonde Frau auf. Sie ist mit Leinenhose und -jacke, Spezialschuhen, einem Handschuh und Augenklappen ausgerüstet. Dieser fröhlichen 22-Jährigen würde man nicht zutrauen, dass sie mit der Waffe Tells, einer Armbrust, umzugehen versteht. Und doch: Irene Beyeler aus Schwarzenburg BE hat nicht nur als erste Frau während fünf Jahren den Titel einer Eidgenössischen Armbrustschützenkönigin getragen, sie ist auch – gemeinsam mit ihrem Bruder Simon (26) – über die Distanz von 30 Metern soeben Weltmeisterin geworden.

Die Titelsammlerin aus Schwarzenburg Dabei blieb es nicht: In der Disziplin «Kniend» gewann sie die Bronzemedaille. Diese durfte sie mit ihrer Mann- und Frauschaft feiern, denn es standen gleich drei von ihnen auf dem Podest: mit ihr Bruder Simon, der neue Weltmeister, Zweite wurde Kollegin Silvia Guignard-Schnyder. Überhaupt, Beyelers Erfolgsbilanz mit der Armbrust ist beeindruckend. Sie sammelt Titel wie andere Leute Kaffeerahmdeckeli: 9-fache Weltmeisterin, 4-fache Europameisterin und 49-fache Schweizer Meisterin. Dabei verfiel sie erst vor neun Jahren diesem Sport, der zum Urhelvetischen gehört wie der Rütlischwur oder Eidgenössische Schwing-, Turn- und Jodlerfeste. «Was das Schiessen betrifft, bin ich erblich vorbelastet. Mein Vater Walter hat es bis zum

High-Tech-Gerät: Eine moderne Armbrust ist präziser als eine Faustfeuerwaffe.

Schweizer Meister im Schiessen mit dem Sturmgewehr gebracht», sagt Irene Beyeler. Ihr selber sei ein Sturmgewehr «viel zu laut». Deshalb griff sie zur Armbrust, deren Bolzen sich fast lautlos in Richtung Zielscheibe löst. Ein Ohrenschutz ist dabei überflüssig. Bei der Schussabgabe macht es nur leise «plopp». Eine heutige Armbrust sei natürlich mit Wilhelm Tells Modell nicht zu vergleichen. Mit einem derartigen Teil war es wirklich eine Kunst, Walterli einen Apfel vom Kopf zu schiessen. «Die moderne Armbrust ist ein HighTech-Gerät mit neuzeitlichen Werkstoffen wie Karbon und elektronischem Abzug», erklärt die Meisterschützin. Sie zweifelt daran, ob sie mit einer Ur-Armbrust überhaupt umgehen könnte; «jedenfalls ganz sicher nicht so treffsicher wie mit meiner». Eine solche kostet rund 5000 Franken. «Dafür», weiss Beyeler, «hält sie ein Leben lang.» Wenn sie be-

hauptet, eine moderne Hochleistungsarmbrust sei «präziser als eine Feuerwaffe», geben ihr amerikanische Untersuchungen recht. In den USA sind Spezialeinheiten der Armee auch mit Armbrüsten ausgerüstet. Vergleichsschiessen mit einem 0.38-Revolver (Kaliber 9 mm) ergaben eine gleiche Durchschlagsleistung bei höherer «Tödlichkeit». Seit Irene Beyeler Anfang Jahr ins Olympiakader aufgenommen wurde und dadurch finanziell unterstützt wird, arbeitet sie nur noch 70 Prozent als Bankfachfrau. Die restliche Zeit trainiert sie. Mit dem in Appenzell lebenden Freund, der ebenfalls ein begeisterter Schütze ist und sie in Trainingslager begleitet, unterhält sie eine Wochenendbeziehung. Irene Beyeler ist eine von 1400 aktiven Armbrustschützen in der Schweiz. An ihrem Verein, derArmbrustschützengesellschaft Schwarzenburg, gefällt ihr, «dass die unterschiedlichsten Leute die-

sen Sport ausüben und dass Nachwuchs vorhanden ist, der ebenfalls Freude an dieser Sportart hat».

Irene Beyeler ist schon in Peking Am letzten Montag flog Irene Beyeler nach Peking – aber nicht um mit ihrer Armbrust an den Olympischen Sommerspielen zu brillieren; Armbrustschiessen gehört nicht zum olympischen Programm. Sondern um mit Luftund Kleinkalibergewehr Schüsse abzugeben. Denn auch in diesen olympischen Disziplinen gehört die Bernerin zur Weltelite. Die Präzisionsschützin hat weitere Ambitionen. «Ich arbeite auf die Olympischen Spiele 2012 in London hin. Was danach geschieht, steht in den Sternen. Vielleicht gründen wir ja eine Familie – wer weiss schon, was in vier Jahren ist!» Text Carl Bieler Bilder Nik Hunger

www.irenebeyeler.ch


mein ganzer stolz | 103

Scharfsch端tzin: Irene Beyeler sammelt Titel wie andere Panini-Bildchen. Unverzichtbar dabei ist ihre moderne Armbrust mit elektronischem Abzug.


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