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Ausgabe Ostschweiz, AZA 9200 Gossau SG 1. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 30 | 23. Juli 2012

www.migrosmagazin.ch

Der Berg ruft

Seit fast 150 Jahren fördert der Schweizer Alpen-Club den Bergsport. Auch Christelle Marceau profitiert davon. Sie absolviert die harte Ausbildung zur leistungsbergsteigerin.

Star-autor Matt ridley i 26

Ein Plädoyer für den Optimismus. GenoSSenSchaften i 32

Beispiele, wie Afrika sich selbst hilft. GedächtniStraininG i 80

Bild: François Wavre

Wie man die grauen Zellen auf Trab hält.

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch

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RUBRIKENTITEL 2 |

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Nr. 30, 23. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Mit mehr Optimismus durchs Leben! Vielleicht erinnern Sie sich: Vor einigen Wochen hatte ich an dieser Stelle anlässlich der Umweltkonferenz in Rio eine Studie des Bundesamtes für Statistik zitiert. Sie belegt, dass es uns verglichen mit 1992 in verschiedenen Belangen deutlich besser geht. Sogar in gewissen Umweltbereichen stehen wir heute besser da als vor 20 Jahren. Wir sind zufriedener, besser ausgebildet, unsere Seen sind sauberer, und wir sind sozial besser abgesichert. Rosmarie Bär, ehemalige Nationalrätin der Grünen, schrieb mir daraufhin einen geharnischten Brief, «weil ich die Realität anders sehe als Sie». In dem Schreiben, das wir als Leserbrief veröffentlicht haben, führt sie aus, weshalb wir uns auf dem Weg in die Selbstzerstörung befinden würden. Ein ständig wachsender ökologischer Fussabdruck, der Schwund der Biodiversität und die Treibhausgasemissionen waren Stichworte. Aber ist die Lage der Menschheit denn wirklich so schlimm? Oder haben wir uns einen Tunnelblick zugelegt, der alles, was nicht unseren — pessimistischen — Zukunftsvisionen entspricht, ausblendet? Der britische Zoologe und «Wall-Street-Journal»-Kolumnist Matt Ridley hat ein aufsehenerregendes Buch geschrieben: «The Rational Optimist». Darin legt er dar, dass die Menschheit heute gesünder und glücklicher ist und friedlicher lebt als je zuvor. Dass wir aber Gefahr laufen, die optimistische Lebenshaltung, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, aufzugeben. Ridley ist überzeugt, nur der Glaube an die Machbarkeit und technologischer Fortschritt helfen die Herausforderungen der Zukunft zu lösen. Es gibt kein Zurück. Das Interview mit dem Starautor lesen Sie auf Seite 26.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Bild: Gerry Nitsch

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

24 | MENSCHEN Auch wenn Olympiaturnerin Giulia Steingruber (links) und Jennifer Rutz nicht mehr zusammen trainieren: Freundinnen sind die beiden geblieben.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Versprochen ist versprochen Wie steht es um die Versprechen der Migros? Eine Bestandesaufnahme.

MENSCHEN

14 | Dossier Faszination Alpen: Immer mehr Menschen zieht es in die Berge. Auch dank dem Engagement des SAC. 23 | Auf ein Wort 24 | Serie: London 2012 Giulia Steingruber ist das Nesthäckchen der Schweizer Olympiadelegation. 26 | Interview Starautor Matt Ridley über die positiven Seiten der Welt. 31 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

32 | Serie: Genossenschaften In Afrika helfen Genossenschaften, die Armut zu lindern. Zwei Beispiele. 36 | 1.-August-Brunch

SCHAUFENSTER

40 | 1. August Zum Höhenfeuer passt Raclette ideal. 45 | Nudeln auf dem Desserteller 47 | Schwingerkönige am Grillfest

48 | TerraSuisse gratuliert der Schweiz 58 | Anna’s Best 1.-August-Salat 61 | Cooler waschen mit Total

SAISONKÜCHE

62 | Ruth Binde Die Grande Dame der Schweizer Literatur und ihr Lieblingsrezept: Kalbsplätzli an Zitronensauce. 66 | Zitrusfrüchte Limette und Co. geben jedem Gericht den Frischekick.

IHRE REGION

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

75 | Mix 80 | In Form Wie man die grauen Zellen fit hält. 83 | Multimedia 84 | Auto Das neue CO2-Gesetz ändert wenig.

MEINE WELT

102 | Freddy Burger Die Glamourwelt des Musikmanagers.

RUBRIKEN

13 | Leserbriefe 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

AKTUELLES | 7

NEwS

Premiere im Engadin Dank der Migros-Tochter Migrolino gibt es endlich auch im Engadin Migros-Produkte zu kaufen. Offenbar entspricht dies einem grossen Bedürfnis, denn der Shop in Samedan verzeichnet pro Woche rund 4000 Kundinnen und Kunden. Besonders gefragt sind die Migros-Produkte, gefolgt von frischen Backwaren und Früchten. Die Mehrheit der Kunden besteht aus Einheimischen, nur etwa 20 Prozent sind Touristen.

Migros/Digitec bewilligt Nun ist es amtlich: Am 18. Juli 2012 hat die Wettbewerbskommission (Weko) die Übernahme einer 30-Prozent-Minderheitsbeteiligung der Migros an der Galaxus AG bewilligt. Die Beteiligung wird die Position der Detailhändlerin im Online-Geschäft weiter stärken – dank der Online-Shops Digitec.ch und Galaxus.ch.

Die perfekte Jury: Mädchen und Buben bestimmen, wer den «SpielzeugOscar» gewinnt.

Keiner zu klein, Experte zu sein

Mädchen und Buben können jetzt darüber abstimmen, welche Spielsachen den Suisse Toy Award 2012 gewinnen. Die Migros unterstützt den Wettkampf.

W

er gewinnt dieses Jahr den «Oscar» des Spielwaren Verbandes Schweiz (SVS), den Suisse Toy Award? Nominiert sind ganz verschiedene Spielsachen — von der nostalgischen Holzkugelbahn, über den ersten kindertauglichen Tablet-PC bis

zum raffinierten Roboter, der aus 542 Teilen zusammengebaut wird. Welche Produkte am Ende gewinnen, entscheiden jene Menschen, die am meisten von Spielzeug verstehen — nämlich Mädchen und Buben. Noch bis am 31. Juli sind alle Kinder in der Schweiz aufgerufen, online abzustimmen. Am Mittwoch, 25. Juli, besteht zudem die Möglichkeit, nominierte Spielsachen im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen ZH ausgiebig zu testen. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. Die Migros ist Partnerin des Suisse Toy Award, denn schliesslich ist sie in der Schweiz auch die grösste Verkäuferin von Spielsachen. Text: Michael West

Jetzt online das beste Spielzeug wählen: www.maky.ch

FRISCH IN DER MIGROS REGION OSTSCHwEIZ

Bilder: iStockphoto, PD

Sandskulpturen im «Rheinpark»

Der Bildhauer Urs Koller verwandelt ab Montag, 23. Juli, im «Rheinpark» St. Margrethen mehrere Tonnen Schwemmsand in wunderschöne Figuren und Formen. Urs Koller aus Rorschach gehört im Bodenseeraum zu den Profiliertesten seiner Art. Er hat sich auf Skulpturen aus Stein, Holz, Bronze und Aluminium, aber auch auf solche aus Sand, Schnee und Eis spezialisiert. Beim Sandskulpturenfestival am Bodensee ist er als Organisator tätig. Während zehn Tagen stellt er nun im «Rheinpark» sein Können unter Beweis. Die Skulpturen sind bis Mitte August zu sehen. Weitere Themen aus der Ostschweiz ab Seite 69.

Saftprotze Herrlich süss, saftig und fruchtig – so schmecken die Zuckermelonen Cantaloupe und Charantais, die jetzt Saison haben. Die Reifeprüfung: Schnuppern Sie einmal am Stielansatz! Nur richtig reife Früchte duften betörend.


GENERATION M 8 |

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vERSPRECHEN DER MIGROS

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Wir versprechen, dieses Jahr den individuellen CO2-Fussabdruck von 850 Produkten zu veröffentlichen.» Jedes Produkt, ob Brot oder Haarspray, verursacht CO2, eines der Treibhausgase. Was heisst das konkret? Der CO2-Fussabdruck ist die Klimabilanz eines Produkts. Dazu gehört dessen ganzer Lebenszyklus, von der Herstellung über den Konsum bis zur Entsorgung. Die Migros veröffentlicht diesen CO2Fussabdruck auf Migipedia.ch, ihrer OnlineKonsumentenplattform. Beim Brot gehört zum Beispiel der Düngereinsatz beim Weizenanbau und der Energieaufwand beim Backen dazu. Die Migros lässt diese Werte durch die unabhängige Stiftung «Myclimate» berechnen. Die Ergebnisse werden auf einer Skala transparent dargestellt. «Bis jetzt haben wir rund 650 Artikel berechnen lassen, wovon die meisten bereits auf Migipedia veröffentlicht sind», sagt Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte bei der Migros. «Die übrigen 200 Artikel sind bis Ende Jahr ebenfalls online.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

GENERATION M

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«Wir versprechen, den Salzgehalt bei 170 Fertigprodukten bis Ende 2012 zu reduzieren.»

Beim Wort genommen

Mit ihrem Versprechen zur Salzreduktion unterstützt die Migros eine Initiative des Bundesamts für Gesundheit und leistet einen Beitrag zur Gesundheitsförderung. Das Vorhaben umzusetzen, ist aber nicht ganz einfach, wie Sabine Wiederkehr, Leiterin Ernährung und Gesundheit beim Migros-Genossenschafts-Bund, erklärt: «Der Salzgehalt und damit der Geschmack sind Gewohnheitssache. Damit die Konsumenten ihre Lieblingsprodukte weiterhin mögen, können wir den Salzgehalt nicht abrupt senken.» Die neuen Rezepte der Convenience- und Fertiggerichte

«Wir versprechen, bis Ende 2013 den Anteil an leichten Délifit-Produkten im Migros-Restaurant und im MigrosTake Away auf 20% zu erhöhen.»

Mit über 30 verbindlichen Versprechen engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Wie steht es bei der Umsetzung? Das Migros-Magazin hat nachgefragt.

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Bilder: Getty Images, Plainpicture, iStockphoto

ergangenen Februar hat die Migros ihr Nachhaltigkeitsprogramm Generation M lanciert. Darin fasst sie all ihre Anstrengungen in den Bereichen Gesundheit, Konsum, Mitarbeitende, Umwelt und Gesellschaft zusammen. Mit über 30 konkreten Versprechen an Jugendliche hat sich die Detailhändlerin verbindliche Ziele gesetzt. Nun

will es das Migros-Magazin wissen: Wie läuft es mit der Umsetzung der versprochenen Massnahmen? Wir haben neun Projekte ausgewählt und bei den Verantwortlichen nachgehakt. Texte: Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann

Alle Versprechen und weitere Informationen zu Generation M gibts unter www.generation-m.ch

werden sorgfältig getestet. So wurden zum Beispiel Dosenravioli unterschiedlich stark gesalzen und anschliessend degustiert. Die Testsieger enthalten weniger Salz, bieten aber gleich viel Geschmack wie die ursprüngliche Variante. Zahlreiche Produkte mit weniger Salz sind bereits in den Migros-Regalen zu finden. Die Umstellung der Fertiggerichte ist fast abgeschlossen.

«Wir versprechen, als Hauptsponsorin bis 2015 jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportler zu ermöglichen.» Die halbe Strecke ist geschafft! Was für jede Läuferin und jeden Läufer eine wichtige Wegmarke ist, ist auch für die Migros ein Meilenstein. Vergangenes Wochenende hat beim Ägeriseelauf, den die Migros als Hauptsponsorin unterstützt, der 100 000. Teilnehmer die Ziellinie überquert. Ist die Marke von 200 000 Sportlern zu knacken? «Wir schaffen es», sagt Sandro Wegmann, Projektleiter Sponsoring beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Wir haben eine Prognose aufgrund der Vorjahreszahlen erstellt. Dank Teilnehmerrekorden beim GP Bern und beim Frauenlauf haben wir sogar einen Vorsprung auf unsere Berechnung.»

Unterwegs zu essen, ist für viele Leute Alltag: Döner, Pizza und Schinkengipfeli sind vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Eine gesunde Alternative zu diesen Take-Away-Klassikern bietet die Migros mit der Délifit-Linie. Diese umfasst Sandwiches, Birchermüesli, Früchte, Salate und Knuspermüesli. Die ausgewogenen Rezepte entwickeln Köche und Ernährungsberater gemeinsam. Die Umsetzung des Délifit-Versprechens ist in vollem Gang. Damit die Délifit-Produkte neben Döner und Co. genügend Platz finden, schult die Migros ihre Mitarbeiter und sensibilisiert sie für das Thema gesunde Ernährung. Einige Take Aways und Migros-Restaurants haben den Anteil von 20 Prozent fast schon erreicht, andere haben noch Aufholbedarf.

«Wir versprechen, bis Ende 2013 den Zuckergehalt bei 45% des Joghurt-Sortiments zu reduzieren.» Der Zuckerkonsum der Schweizer liegt pro Person bei durchschnittlich 130 Gramm täglich – pro Jahr ergibt das fast 50 Kilo Zucker pro Person. Auch das vermeintlich gesunde Joghurt enthält pro Becher drei bis vier Würfelzucker. Die Migros hat mit der Umstellung auf Joghurt mit reduziertem Zuckergehalt bereits im November 2011 begonnen. Ziel ist eine Reduktion von bis zu zehn Prozent. Bis jetzt wurden zwei bis fünf Prozent reduziert. Die Umstellung verläuft wie geplant.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

GENERATION M

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«Wir versprechen, unsere Mitarbeitenden durch Schulungen für einen bewussteren Energieverbrauch zu sensibilisieren.» Die Migros will bis 2020 ihren Stromverbrauch um zehn Prozent reduzieren. Dazu braucht sie auch die Unterstützung ihrer Mitarbeitenden und ermutigt sie zum Stromsparen, zum Beispiel mit Energiesparwochen. Während dieser Themenwochen erhalten die Angestellten praktische Tipps fürs Energiesparen zu Hause und am Arbeitsplatz. Die Massnahmen sind einfach umzusetzen, wie etwa die Treppe statt den Lift zu benützen. Dieses Jahr setzen vier Migros-Betriebe das Versprechen um. So auch der Migros-Hauptsitz in Zürich, wo 2300 Mitarbeitende für das Thema sensibilisiert worden sind.

«Wir versprechen, bis 2013 die Gesamtumweltbelastung der Verpackungen der 250 meistverkauften Produkte um 10% zu reduzieren.» Das Ziel ist ambitioniert, der Fortschritt beeindruckend: Schon heute hat die Migros mehr als fünf Prozent der Umweltbelastung bei den Verpackungen der populärsten Produkte reduziert. Beispiele gefällig? «Die Manella-Abwaschmittel bestehen neu zu 50 Prozent aus rezykliertem PET-Material. Zudem sind sie im Schnitt um zwei Gramm leichter – somit können wir pro Jahr rund 4,8 Tonnen Material einsparen», sagt Heidi Oswald, Projektleiterin Ökologie beim Migros-Genossenschafts-Bund. Insgesamt wurden bis heute insgesamt 1150 Tonnen Material eingespart. Statt Neumaterial kamen 970 Tonnen Recyclingmaterial zum Einsatz sowie 3470 Tonnen Karton und Papier aus FSC-zertifiziertem Holz, das aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt.

«Wir versprechen, 120 Lebensmittel für Veganer und Vegetarier speziell zu kennzeichnen.» Im Cornatur-Sortiment gibt es drei neue vegane Produkte, um dem wachsenden Bedürfnis nach veganen Artikeln gerecht zu werden: Es handelt sich um Hirse-Buchweizen-Bratlinge, Gemüsefrikadellen und Satay-Schnitzel mit Erdnusssauce. Auch rund 40 Bon-Chefund Subito-Produkte wurden bei der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus zertifiziert, darunter der Klassiker Mirador. Bis Ende Jahr ist das Versprechen eingelöst.

«Wir versprechen, dass dank Migros Bio bis 2013 die Fläche von 140 Fussballfeldern von konventionellem Getreideanbau in biologischen Anbau überführt wird.» Die Umstellung eines Bauernhofs von konventionellem auf Bioanbau dauert zwei Jahre und ist mit grossem Aufwand verbunden. Die Migros bezahlt ihren Lieferanten schon während der Umstellung den höheren Biogetreidepreis. Damit will sie noch

mehr Schweizer Landwirte ermutigen, auf Bio umzustellen. Bald ist die erste Brotsorte, das Bio-Hofbrot, mit der Kennzeichnung «Bio in Umstellung» in der Migros erhältlich. Wie viel neue Biofläche entstanden ist, wird nach der Getreideernte geprüft.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

FORUM

Alle igen s ll vo tänd und re a t n Komme iew auf rv e t das In

LESERBRIEFE | 13

KOMMENTARE AUF WWW.MIGROSMAGAZIN.CH

MM 29: «Klein London an der See», Reiseartikel über Brighton, die kleine, coole Schwester Londons an der südenglischen Küste.

MM 29: «Sorge um die neue Sorge», Serie: Baustelle Familie, Online-Interview mit Peter Liatowitsch über die gemeinsame elterliche Sorge.

«Es lohnt sich hinzufahren» ! Am 6. Juli fuhr ich mit einer Schulkameradin im Zug von London nach Brighton. Sie lebt schon 50 Jahre in London. Vor Kurzem hat sie vom Lokal Swisstorante gehört, das im sehr empfehlenswerten Artikel im Migros-Magazin über Brighton auch erwähnt worden ist. Dort wirten seit einem Jahr Simon Belser (38, Bild) aus dem Baselbiet und Jasmine Rohrer (33) aus Gossau SG. Wir beschlossen, an einem Nachmittag dort zu essen. Wir fühlten uns zu Hause, aber auch sonst war das Restaurant einen Besuch wert. Kompliment an die Journalistin: Die Schilderungen sind so echt und einladend — eben, es lohnt sich, selber hinzufahren. Ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort. Bernhard Weber

«Wohl des Kindes im Vordergrund»

Der Basler Mediator Peter Liatowitsch findet die gemeinsame elterliche Sorge nicht nur gut.

online

! Nicht vergessen werden darf, dass das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen muss. Flankierend zum Sorgerecht sollten meiner Meinung nach noch zwei Punkte dazukommen: 1. Eine Mediation oder Therapie, um die Basis des Sorgerechts sicherzustellen. Die Kosten sollten nicht als Negativfaktor gesehen werden, denn Kosten, die für Streitfälle ausgegeben werden, sind sicherlich höher. 2. Weiter sollten die Alimentenzahlungen über eine neutrale Stelle geleitet werden, zum Beispiel das Sozialamt. Es bezahlt in jedem Fall die Alimente aus und treibt diese bei säumigen Schuldnern ein. Dies verringert den Druck und die Not der Alimente empfangenden Person, und eine Amtsstelle hat auch keine Hemmungen, das Geld einzutreiben. R.B.

! Würden erwachsene Menschen Eigenverantwortung übernehmen und nicht andere für das eigene Unglück verantwortlich machen, dann wäre auch ein gemeinsames Sorgerecht machbar. Den Kindern geht es nicht besser, wenn Mutter und Vater noch mehr streiten, weil es ein Gesetz gibt, das erzwingen will, dass Menschen sich einig werden.

V. A.

! Meine Tochter hatte im Mai 2011 ein Mädchen zur Welt gebracht. Der Vater des Mädchens war begeistert. Fünf Wochen später fand er, nachdem sie zehn Jahre zusammen gewesen waren, dass er sie nicht mehr liebt und zog aus. Sie musste ihr ganzes Leben ändern, die Wohnung wechseln, einen neuen Job suchen, die Kleine in die Kita bringen. Von den finanziellen Sorgen gar nicht zu sprechen. Und dann verlangt man, dass auch er mitbestimmen kann? Er kann sie sehen und am Wochenende zu sich nehmen, das sollte eigentlich reichen.

A.U.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Im Reich des Gauli

Die quirlige Gaulihüttenwartin Susanne Brand (32) erfüllt ihr «Lebkuchenhäuschen» Gauliweiblein – und löst damit bei ihren Gästen wohliges Schaudern aus.

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ie Stube in der Gaulihütte auf 2205 Metern ist voll besetzt. Die Gäste geniessen nach einem langen Wander- und Klettertag im Berner Oberländer Gauligletschergebiet das Abendessen. Dann kommt die Chefin, Susanne Brand (32), aus der Küche, steht

Schweizer Alpen-Club SAC Club Alpin Suisse Club Alpino Svizzero Club Alpin Svizzer

Alpen-Club Mit rund 135 000 Mitgliedern ist der Schweizer Alpen-Club SAC einer der grössten Sportverbände der Schweiz. Der SAC fördert den Bergsport — ob klassischen Alpinismus oder moderne Varianten wie Eisklettern oder Bouldern. Aus-hängeschild des SAC sind seine 152 Hütten in den Schweizer Alpen. Daneben ist der Club zusammen mit der Rega Stiftungsträger der Alpinen Rettung Schweiz. Auch Umweltschutz ist ein wichtiges Thema: Der SAC setzt sich aktiv für den Schutz der Gebirgswelt und den naturverträglichen Zugang für Bergsportler ein. Der SAC feiert nächstes Jahr das 150-Jahr-Jubiläum. Die Migros ist exklusive Sponsorin der Jubiläumsaktivitäten.

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weibleins

mit viel charme und herzlichkeit. Jeden Abend erzählt sie die Geschichte vom

mit ihrer weissen Schürze vor die Durchreiche, klingelt mit einem Glöckchen, sodass die Gespräche an den Tischen verstummen und alle aufschauen. Sie habe vor dem Dessert noch etwas zu erzählen, kündigt die quirlige Hüttenwartin mit dem blonden Wuschelschopf an.

Und dann nimmt sie die Gäste mit in die Welt des Gauliweibleins, das vor langer, langer Zeit im Tal unten gewohnt haben soll. Sie war nicht mehr die Jüngste, hatte eine Warze und manch graues Haar. «Doch eine Hexe war sie nicht, sondern ein Wiibli», weiss die Hüttenwartin. Der

Meiringer Dorfbevölkerung war das Weiblein nie ganz geheuer, vermochte sie doch mit Kräutern und selber gemixten Salben und Tinkturen so manches Leiden zu heilen. Eines Tages beschloss die Dorfbevölkerung, das Weiblein müsse weg — und verbannte es kurzerhand


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mit einer Kuh auf die Alp beim Gauligletscher oben. «Kling ling ling», tönte es, als das Weiblein mit ihrer Kuh das stotzige Urbachtal hinaufzottelte. «Damals gabs noch keine gemütliche Gaulihütte, wo sie sich bei Speis und Trank hätte stärken und übernachten können», sagt die Hüttenwartin. Und als die Dorfbevölkerung dann eines Tages nach dem Gauliweiblein schauen wollte, war es verschwunden. Aber wer heute beim Gletscher die Ohren gut spitze, könne manchmal ein Glockengebimmel vernehmen, «kling ling ling». Man erzähle sich auch, dass das Gauliweiblein bei Sturm und Regen jeweils bei der Gaulihütte oben auftauche und vor Wut heftig an den Fensterläden rüttle. Susanne Brand liebt es zu erzählen. Genauso, wie sie ihre Arbeit als Hüttenwartin mit grosser Freude macht. Und als Original macht sie weit herum von sich reden. «Du warst so charmant bei unserem letzten Besuch, da war uns klar,

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dass wir wiederkommen», schäkert ein Gast am Nachbartisch, als sie die Desserts serviert. An die Geschichte, die sie damals erzählte, könne er sich zwar nicht mehr erinnern, «aber an dein herziges Lächeln schon». Susanne Brand schmunzelt. Die kurzen Haare stehen strublig in alle Richtungen, und ihre Pausbäckchen sind ganz rot.

Vom Kindergarten in die sac-hütte Dass sie einst hier oben landen würde, hätte sie beim ersten Besuch der Hütte vor 18 Jahren nie gedacht. Arbeitete die gebürtige Saanenländerin doch damals noch als Kindergärtnerin und später als Primarlehrerin in Meiringen BE. Auch das mit viel Herzblut. «Die Kinder haben mir auch sehr viel gegeben.» Doch als im Magazin des Schweizer AlpenClubs die Stelle als Hüttenwart ausgeschrieben war, habe es sie dann doch gereizt. «Mal was Neues, warum nicht.» Die Gaulihütte bietet Platz für 90 Übernachtungsgäste. Die ursprüngliche Hütte wurde 1895 erbaut, 1978 entstand der aktuelle Bau.

Die Gaulihütte Der Weg zur Berner Oberländer Gaulihütte ist lang, aber schön! Bis zum Parkplatz am Ende der Strasse im wild archaischen urbachtal (hinter innertkirchen) kann man fahren. Dann heisst es wandern: in gut 4½ Stunden geht es zur still und einsam gelegenen Hütte auf 2205 Meter über Meer hoch. Von dort bieten sich im Sommer Wanderungen in unberührte Berggebiete an, etwa der eineinhalb Stunden dauernde Ausflug zum sagenumwobenen Gauligletscher oder zu den Chipfenseeli zum Baden. und das Gebiet ist auch ein kleines Kletterparadies mit 60 gut abgesicherten Plaisirklettereien in vier Klettergärten. Wer es gemütlicher mag, lässt es sich mit einem Stück Früchtekuchen oder einer Glace auf der Sonnenterrasse gut gehen. und auf dem Weg zurück ins Tal lohnt sich ein Abstecher zu den stiebenden Wasserfällen. Vom Winter gar nicht zu reden! liegt doch die Gaulihütte in einem der schönsten Skitourengebiete der Schweiz. www.gauli.ch

Klettertalent Christelle Marceau: «Die Berge sind für mich Freiheit pur!»


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CHRISTELLE MARCEAU, DIE EINZIGE FRAU IM SAC-ExPEDITIONSTEAM

Talent für die Vertikale

Christelle Marceau will hoch hinaus. Zusammen mit acht Männern absolviert sie die dreijährige Ausbildung zur Leistungsbergsteigerin. Das junge Klettertalent träumt schon das ganze Leben davon, Bergführerin zu werden.

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en Alpenvirus trug Christelle Marceau (23) bereits als Zehnjährige in sich. Nach ersten Schnupperkursen bei der Jugend-Sektion Neuenburg des Schweizer Alpen-Clubs kraxelte sie bald jede Wand hoch. Heute erklettert sie flink schwierige Bergflanken wie den Grand Capucin am Mont Blanc oder die Südwand des Obergabelhorns: Den extremen Schwierigkeitsgrad 7a meistert sie «onsight», das heisst gleich beim ersten Versuch, ohne die Wand vorher je gesehen zu haben. Das Klettertalent, das fliessend Deutsch und Französisch spricht, zählt zu den stärksten Nachwuchsalpinistinnen der Schweiz. Als einzige Frau hat sie den Sprung geschafft ins zehnköpfige Team der Bergsteigernachwuchskräfte, die der Schweizer Alpen-Club SAC erstmals gezielt fördert. Während der letzten drei Jahre wurden die Alpintalente im Jugendprojekt «Leistungsbergsteigen» geschult. Voraus ging eine strenge Selektion. Schafften es doch von den 36 Männern und zwei Frauen, die angetreten waren, nur die zehn besten — darunter auch Christelle Marceau. Erst konnte sie ihr Glück selber kaum fassen. Dennoch fühlt sie sich als einzige Frau unter den unterdessen unfallbedingt nur noch acht Männern nicht als etwas Besonderes. Am Berg zähle nicht das Geschlecht, sondern die Tat. «Man muss es


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einfach machen», sagt «Wir suchen eine Route, sie fröhlich. die noch nie begangen wurde», sagt Christelle Natürlich würden Talent und Erfahrung helMarceau. fen im Alpinismus. Sie Neben den Ausbildselber habe im Leisnern begleitet sie ein Arzt, tungskurs viel vom Wisder im Basecamp auf die Abenteurer wartet. «So sen der beiden Ausbildner profitiert, den Bergsind wir auf der sicheren führern und ProfialpiSeite, falls jemand verunfallt oder erkrankt.» Null nisten Denis Burdet und Roger Schäli. Hilfreich Risiko gebe es im Hochgegewesen sei zum Beispiel birge natürlich nicht. Dennoch sei sicheres das Klettercamp im Bergsteigen möglich. wilden Valle d’Orco «Man muss die eigenen im Piemont. «Wir haben Grenzen respektieren.» gelernt, wie man nicht Christelle Marceau (23) Sie selber ist mit dieser kletterbare Steilstufen, zählt zu den stärksten Philosophie bisher gut an die man als Erstbe- Schweizer Nachwuchssteiger einer Felswand alpinistinnen. gefahren. Abgesehen von ohne Weiteres geraten einer ausgerenkten kann, mit selber monSchulter beim Snowtierten Strickleitern boardfahren blieb sie von überwindet.» In bester Erinnerung schweren Unfällen verschont. geblieben sei ihr auch das Biwakieren Wenn Christelle Marceau gerade mal auf einem Grat, unter sich nur einen nicht in den Bergen rumturnt, ist sie in Karton als Schlafunterlage und über Neuenburg in ihrer Wohnung hoch über dem Städtchen anzutreffen, wo sie unsich das funkelnde Sternenmeer. ter anderem selber Bergblumensalben als höhepunkt der ausbildung mit Arnika mixt oder Alpenwiesenkräuin die peruanischen Berge ter für Tee trocknet. Denn ihre Liebe zur Der Lehrgang Leistungsbergsteigen Natur geht über die Berge hinaus zu den dauert drei Jahre und nimmt rund zwei Pflanzen, deren Wirk- und Heilkräfte sie Wochen pro Jahr in Anspruch. Der abso- faszinieren. Als frisch «diplomierte lute Höhepunkt der Ausbildung wird die Drogistin HF» kann sie nach der Prügrosse Expedition sein, zu der das Team fungszeit jetzt wieder vermehrt der BerMitte Juli aufgebrochen ist und die bis gleidenschaft frönen, oft begleitet von Ende August dauert. Die Organisation ihrem Partner Colin Bonnet, einem anliegt ganz in den Händen des Nach- gehenden Bergführer. «Ich selber träuwuchskaders. «Zum Ziel unserer Berg- me schon mein Leben lang davon, Bergsteigerträume erkoren haben wir die führerin zu werden.» Auch da wird sie Cordillera Blanca in Peru», sagt zu den Pionierinnen zählen, gibt es doch Christelle Marceau. Ihrer Schönheit we- unter den 1500 Bergführern in der gen werde sie auch «peruanische Schweiz gerade mal 25 Frauen. Schweiz» genannt. «Erst wollten wir in Eine Art «Ueline Steck» möchte den Himalaya nach Pakistan und Afgha- Christelle Marceau allerdings nicht wernistan. Doch wegen der unstabilen poli- den. «Da müsste ich diszipliniert traitischen Lage dort haben wir uns für Süd- nieren», sagt sie und lacht. «Ich funktiamerika entschieden», sagt sie. oniere nach dem Lustprinzip.» Wobei Das Bergsteigerdorf Huaraz dient sie auf die Berge eigentlich immer Lust den Schweizer Jungtalenten als Aus- habe. Trotzdem schlafe sie in den seltegangspunkt. Über die Expeditionsziele nen Phasen, in denen ihr Körper andere wollen sie sich erst vor Ort informieren. Signale sende, an einem Wochenende Den oft bestiegenen Huascarán, mit auch mal aus — und gehe erst nachmit6768 Metern der höchste Berg Perus, tags im Jura klettern. und den Alpamayo, der als schönster Zu alpinistischen Glücksmomenten Berg der Welt gilt, überlassen sie ande- will sie als Leiterin der Neuenburger ren Bergsteigern. Sollten doch im Berg- SAC-Jugend auch Nachwuchstalenten steigerparadies so einige weniger be- verhelfen. «Mir hat auch mal jemand gangene Gipfel entdeckt werden. Denn gezeigt, wie man es macht. Dieses Wisfür die Schweizer Nachwuchstalente sen und die Freude an den Bergen möchzählt die Wildheit des Expeditionsziels. te ich weitergeben.»

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Und als sie sich zusammen mit ihrem Partner Toni Kehrli bewarb, bekam das junge Paar vor sechs Jahren die Stelle tatsächlich. Zwei Jahre lang waren sie zusammen die «Hütteni», als ihr Partner, ein Bergführer, von heute auf morgen von einer Lawine aus dem Leben gerissen wurde. Wie schon sein Vater. Auch dieser starb einst den weissen Tod. Doch das hielt die junge Frau nicht davon ab, die Hütte fortan in Eigenregie zu führen. Unterstützt wird sie seither von der Mutter ihres verstorbenen Partners sowie von zwei Hüttenfeen und so manch anderem

Susanne Brand mag die Abgeschiedenheit auf dem Berg. Über Satellit allerdings hat sie Zugang aufs Internet, und sie checkt täglich ihre Mails.

guten Hüttengeist, der ihr tatkräftig zur Hand geht, Brot und Kuchen bäckt, beim Kochen hilft, die Gäste bedient, die Hütte auf Hochglanz poliert oder auch mal bei Aussenarbeiten mit anpackt, wie etwa den Weg wieder instand zu stellen oder die Hütte neu zu schindeln.

eine Fünftagewoche gibt es als hüttenwartin nicht Ein anderes Leben als das der Hüttenwartin kann sich Susanne Brand im Moment nicht vorstellen. Auch wenn die Tage lang sind. Sie dauern öfters von 3.30 Uhr bis 23 Uhr. Auch eine Fünftagewoche kenne sie hier oben nicht. Das Wetter bestimmt den Arbeitsrhythmus. Wenn es schön ist, ist die Hütte voll. Tage- und wochenlang. Dann arbeitet Susanne Brand durch. Bis zur nächsten Regenperiode, wo die Gäste wieder lieber unten bleiben. Das einfache Leben hier oben hat es ihr angetan — ohne Fernseher, Kino und an-


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Susanne Brand spielt regelmässig Alphorn. Anders als beim Geschichtenerzählen sucht sie dabei jedoch nicht das grosse Publikum. Ein amerikanisches Militärflugzeug verirrte sich auf dem Weg von Wien nach Marseille und stürzte am 19. November 1946 auf den Gauligletscher ab.

Das Drama am Gauligletscher Die Gauliregion ist voller Geschichten. Im November 1946 geriet das amerikanische Kleinflugzeug Dakota in einen Schneesturm und stürzte auf den Gauligletscher. Alle zwölf Passagiere, alles hochrangige uS-Generäle, überlebten wie durch ein Wunder. Fünf Tage harrten sie in eisiger Kälte aus, bis sie gerettet wurden. Die landung eines rettungsflugzeugs auf einem Gletscher war erstmalig und die Geburtsstunde der Rega. Das Drama machte weltweit Schlagzeilen. in der Hütte zeugen Zeitungsausschnitte und Fotos von der Bruchlandung. im Februar 2012 strahlte das Schweizer Fernsehen einen Dokumentarfilm über das «Drama am Gauligletscher» aus. Eine geplante Verfilmung à la Hollywood scheiterte jedoch an der Finanzierung. Das Projekt hätte 20 Millionen Franken gekostet. Gut möglich, dass das Filmvorhaben «Dawn over Dakota» jetzt wieder Aufwind bekommt. Sei doch kürzlich ein Teil des vom Gauligletscher verschluckten Flugzeugwracks gesichtet worden. «Früher oder später kommt das Flugzeug wieder zum Vorschein», sagt Gaulihüttenwartin Susanne Brand. und mit ihm vielleicht auch Dinge, die damals via luft zu den im Eis ausharrenden Passagieren abgeworfen wurden. «Vielleicht taucht bald eine Whiskyflasche auf. Die hätte jetzt ein schönes Alter», schmunzelt die Hüttenwartin.

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In etwa eineinhalb Stunden erreicht man von der Hütte aus den Gauligletscher. Der Gletschersee mutet mit seinen Eisbergen geradezu arktisch an.

dere Ablenkungen. Und obwohl sie nach einer anstrengenden Saison im Herbst jeweils gerne wieder runter ins Tal gehe, sagt sie: «Irgendetwas zieht mich immer wieder hier hoch in die Abgeschiedenheit am Berg.» Stecke doch das Gebiet voller Geheimnisse, Geschichten und kraftvoller Orte, etwa beim Wasserfall oder beim Steinmännchen. Dass der frühe Verlust ihres jungen Partners sie geprägt habe, sei gut möglich, sinniert sie. Kein Tag mehr sei für sie selbstverständlich. «Und ich schätze die kleinen Dinge mehr. Steckt nicht im Kleinen das ganz Grosse?» Sie könne sich extrem über ein Blümchen am Weg freuen. Ist doch das Gaulihüttengebiet ein richtiges Bergblumenparadies voller Vergissmeinnicht, Knabenkraut, seltener Schwefelanemonen und natürlich Enziane und Alpenrosen. Und Dinge, die

sie früher an die Decke brachten, würde sie kaum mehr registrieren. Das Leben sei zu kurz, um sich aufzuregen, findet sie, und viel zu wertvoll. Viel lieber freue sie sich über all das Schöne, das jeder neue Tag ihres Hüttenwartinnendaseins bringe, und die Begegnungen mit den Gästen. «Der persönliche Kontakt ist mir wichtig.» Sagts, lächelt ihr charmantes Lächeln, und flitzt davon, um die eben eingetroffenen Gäste zu empfangen. Texte: Daniela Schwegler Bilder: François Wavre, Marc Latzel

Gluschtig geworden? Weitere abgeschiedene SAC-Hütten und Tipps für lohnende Zweitageswanderungen.

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AUF EIN wORT | 23

INTERNATIONALER wAFFENHANDEL

«Waffen sind nicht per se schlecht»

Mehr Kontrollen und weniger Leid: Das soll ein internationaler Vertrag bringen, der den grenzüberschreitenden Handel mit Waffen regelt. In New York wird seit Anfang Juli darüber debattiert. Die Schweiz fordert strenge Regeln.

Erwin Bollinger, Sie gestalten in New York einen internationalen Waffenhandelsvertrag mit, den Arms Trade Treaty (ATT). Welche Position vertreten Sie?

Erwin Bollinger (49) leitet beim Seco die Abteilung Exportkontrollen und Sanktionen. In New York führt er die Schweizer Delegation an, welche die Anliegen des Landes in Sachen Waffenhandel vertritt.

Die zehnköpfige Schweizer Delegation setzt sich dafür ein, dass der Vertrag ein möglichst breites Spektrum konventioneller Waffen abdeckt, wobei atomare, biologische und chemische Waffen durch andere Verträge geregelt sind. Wir wollen im ATT aber auch den Handel von Munition und Kleinwaffen geregelt haben. Sämtliche Transaktionen sollen erfasst und die Weitergabe von Technologien untersagt werden, denn sonst können Länder die Exportkontrolle umgehen. Und Waffenausfuhrgesuche sollen künftig sehr streng geprüft werden. Vor wenigen Wochen sind bei syrischen Rebellen Granaten des schweizerischen Rüstungsbetriebs Ruag aufgetaucht. Schwächt das Ihre Verhandlungsposition?

Bilder: Photopress, Sonntagszeitung

Natürlich sollte so etwas absolut nicht vorkommen, aber in New York kennt kaum jemand den Vorfall. Hier treffen sich 190 Uno-Mitgliedsländer, darunter die grössten Waffenproduzenten USA, Russland und Deutschland. Die Schweiz liegt im Mittelfeld. Ihre Gesetzgebung ist international als streng bekannt.

Die Ruag-Waffen gelangten über ein Drittland von der Schweiz nach Syrien. Werden solche illegalen Ströme in Zukunft verhindert?

Das ist die Absicht. Die Importländer bekommen mit dem ATT strenge Auflagen. Die Schweiz kennt diese Auflagen schon heute. In Zukunft müssen wir die Einhaltung aber noch genauer kontrollieren. Ein Restrisiko wird jedoch immer bleiben. Der ATT soll durch Waffen verursachtes menschliches Leid mindern. Aber Waffen werden hergestellt, um zu töten und zu verletzen.

Nicht nur. Viele Länder brauchen Waffen zur Gewährleistung der inneren Sicherheit und zur Verteidigung. Deshalb soll der ATT kein Abrüstungsabkommen sein, sondern verantwortungsvollen Handel regeln und illegalen Handel verhindern. Kann die Schweiz mit ihrer humanitären Tradition überhaupt irgendeine Form von Waffenhandel vertreten?

Ja, denn Waffen sind nicht per se schlecht. In vielen Ländern können Entwicklung und politische Stabilität nur dank dem Schutz durch Waffen entstehen. Das berücksichtigt die Schweiz, indem sie ihre Gesetzgebung der Entwicklungszusammenarbeit anpasst.

Der Waffenhandel ist ein Milliardengeschäft. Wer hat ein Interesse an strengeren Regeln?

Die Staaten, die Rüstungsgeschäfte bewilligen müssen, die grossen NGOs, wie Amnesty International, und die Rüstungsbetriebe. Letztere wollen nicht im Ruf stehen, nichts als Leid zu verbreiten. Welches sind die grössten Knacknüsse?

Schwellenländer wie Ägypten oder Pakistan tun sich schwer mit einem Vertrag. Sie fürchten, wegen ihrer Menschenrechtslage keine Waffen mehr zu bekommen. Andere Nationen lehnen jegliche Einmischung in ihre Menschenrechtsangelegenheiten ab — diese sollen aber künftig ein Kriterium für die Bewilligung von Waffenlieferungen sein. Schwierig wirds auch bei Detailfragen. Zum Beispiel ob Waffeneinzelteile, Munition und Technologie zur Waffenherstellung in den Vertrag gehören. Was, wenn bis zum 27. Juli keine Einigung zustande kommt?

Bestenfalls gibt es dann wenigstens einen Entwurf, über den die Uno-Generalversammlung später abstimmt. Findet er dort eine Mehrheit, könnte ein Vertrag in ein paar Jahren in Kraft treten. Interview: Yvette Hettinger

MANN DER wOCHE

FRAU DER wOCHE

Ready for Take-off

Reif für die Insel

Der diesjährige European Young Researcher Award geht an Davide Scaramuzza (32), Assistenzprofessor an der Uni Zürich. Der Informatiker hat eine Software entwickelt, mit der Flugroboter selbständig fliegen können. Schon heute liefern die mit Kameras bestückten Helikopter Bilder aus schwer zugänglichem Gelände, dereinst sollen sie auch Hilfspakete in abgelegene Gebiete transportieren.

Ein neues Kulturzentrum soll in den nächsten Jahren in Paris entstehen. Eine kleine Stadt der Kunst, quasi der Montparnasse des 21. Jahrhunderts. Mit der Verwirklichung dieses Kulturtraums wurde Madame Expo Nelly Wenger (57) betraut. Das Projekt habe durchaus Parallelen zur Landesausstellung 2002, sagt Wenger. Wegen des Wassers: Realisiert wird die Kulturstadt auf der Insel Seguin, wo Renault einst seine Autos hergestellt hat.


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SERIE: LONDON 2012

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Nr. 30, 23. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Grosse Stütze

Olympiahoffnung Giulia Steingruber und Jennifer Rutz sind enge Freundinnen. Die Ostschweizerinnen turnten lange gemeinsam, bis Jennifer sich verletzte. Doch bis heute ist Jennifer für Giulia eine wichtige Stütze geblieben.

Sportzentrum Magglingen: Giulia Steingruber bereitet sich intensiv auf die Olympischen Spiele vor. Freundin Jennifer Rutz leistet Support.

Z

ur Begrüssung im Sportzentrum Magglingen BE hoch über dem Bielersee geben sich Giulia Steingruber und Jennifer Rutz (beide 18) ein Küsschen auf die Wange. Sofort wird deutlich: Hier begegnen sich zwei dicke Freundinnen, die sich seit über zehn Jahren kennen und viele Gemeinsamkeiten haben. Beide sind bei Gossau SG aufgewachsen,

und beide haben ein ansteckendes Lachen. Jennifer ist 163 Zentimeter klein, Giulia 160 Zentimeter. Giulia Steingruber ist nach dem Rücktritt von Ariella Käslin die grösste Kunstturnerhoffnung und jüngstes Mitglied der 102-köpfigen Schweizer Olympia-Delegation. Im Trainingszentrum Fürstenland in Oberbüren SG lernten sich die Ostschwei-

zerinnen kennen, wobei Giulia erst 2001, mit sieben, dazustiess. Jennifer übte die Sportart damals bereits seit drei Jahren aus. Giulia erinnert sich: «Meine Nachbarin war Turnerin und führte auf dem Rasen Kunststückli wie den Handstand vor. Ich wollte das auch können, schaute im Training vorbei und wurde danach im Zentrum aufgenommen.» In der Folge

turnten die Freundinnen viele Jahre gemeinsam in Oberbüren und danach im Sportzentrum Magglingen, bis Jennifer Probleme mit den Füssen bekam. «Ich hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und musste mir eingestehen, dass ich mich nicht mehr weiterentwickeln konnte.» Deshalb hörte sie im Dezember 2010 mit dem Turnen auf. Nach-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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SERIE: LONDON 2012 | 25 Mit 18 Jahren ist Giulia Steingruber die jüngste Schweizer OlympiaTeilnehmerin.

SERIE: LONDON 2012 dem sie in Biel ein halbes Jahr Bastel- und Dekoartikel verkauft hatte, zügelte sie zurück in die Ostschweiz und begann im August 2011 eine Lehre als Dentalassistentin. Sport übt Jennifer heute überhaupt keinen mehr aus. «Ich war vorher fast jeden Tag in der Halle. Jetzt brauche ich Zeit für mich selbst.»

28 Stunden Training pro Woche Jennifers Rücktritt vom Leistungssport war der Grund, warum sie sich seit dann weniger oft gesehen haben. Mit 14 war das anders gewesen, als sie fast täglich mit der Standseilbahn zum Sportzentrum Magglingen ins Training hochgefahren und bei ihren Gastfamilien in der gleichen Strasse in Biel gewohnt hatten. Weil Giulia, die fünffache Schweizer Meisterin von 2011, mitten in den Vorbereitungen für ihre ersten Olympischen Spiele steckt und wöchentlich 28 Stunden trainiert, beschränken sich die gemeinsamen Aktivitäten inzwischen auf die Wochenenden in Gossau, wo Giulias Eltern wohnen. Dort erholt sich die Nummer eins im Schweizer Kunstturnen oft am Wochenende vom Spitzensport. Mit Jennifer besuche sie dann die Badi oder treffe die Freundin zum Kaffee. Unter der Woche tauschen sie Nachrichten auf dem Handy aus oder telefonieren. «Sie ist eine sehr gute Freundin, wir haben viel zusammen erlebt. Wie 2010, als wir Ferien auf dem Campingplatz Union Lido an der Adria verbrachten. Das prägt», sagt Giulia. Jennifer wiederum

Sportler und ihre Bezugsperson

Am 27. Juli fällt der Startschuss zu den Olympischen Sommerspielen in London. Im Vorfeld des wichtigsten Sportereignisses 2012 porträtiert das Migros-Magazin in einer siebenteiligen Serie Schweizer Athletinnen und Athleten und deren wichtigste Bezugsperson. Teil 6: Olympiaturnerin Giulia Steingruber und ihre beste Freundin Jennifer Rutz.

schätzt an ihrer Freundin, dass sie ihr zur Seite steht, wenn sie Probleme hat. Probleme? «Ja, wenn es um einen Freund geht.» Giulia hat einen, Jennifer ist Single. Giulia sagt über Jennifer: «Sie beeinflusst meine Karriere noch immer, wünscht mir vor einem Wettkampf viel Glück oder schaut zu, wenn der Wettbewerb in der Schweiz stattfindet. Das baut mich auf.» Ihren ersten Karrierehöhepunkt, den olympischen Qualifikationswettkampf in London am 29. Juli, verfolgt Jennifer aus zeitlichen Gründen allerdings nur zu Hause vor dem Bildschirm. An den Olympischen Spielen will Giulia Steingruber «zuerst eine gute Qualifikation turnen. Ich hoffe auf den Sprungfinal. Das müsste möglich sein, wenn mir ein wirklich guter Wettkampf gelingt.» Dass sie in Olympia-

form ist, bewies sie am 8. Juli am Länderkampf in Bukarest: Dort realisierte sie eine neue persönliche Bestleistung. Obwohl Giulia mit 18 Jahren im Turnsport nicht mehr blutjung ist, will sie nach London weiterturnen — «so lange ich Freude habe und es der Körper zulässt. Ich hoffe, dass ich noch ein paar Europa- und Weltmeisterschaften erleben werde.» Die Zeit vergehe unglaublich schnell, schon bald würden die Vorbereitungen für Rio 2014, dem Austragungsort der nächsten Spiele, beginnen.

Winterferien mit der Freundin an der Wärme Sie turne nicht für die Medien oder die Eltern, sondern hauptsächlich für sich. Das hört sich für eine 18-jährige Frau abgeklärt an. Dass ihre Schwester Désirée (21) seit Geburt körperlich und geistig behindert ist, habe sie geprägt. Es sei nicht immer einfach: Sie dürfe Spitzensport betreiben, und ihre Schwester sei auf den Rollstuhl angewiesen. Als Belastung habe sie die Situation aber nie empfunden. Mit ihrer Freundin Jennifer Rutz freut sie sich auf das nächste gemeinsame Projekt: «Wir planen Winterferien an der Wärme, wissen aber noch nicht, ob dieses oder nächstes Jahr.» Text: Reto E. Wild Bilder: Gerry Nitsch

Alle im Migros-Magazin erschienenen Sportlerporträts und mehr Informationen zur Olympia-Serie finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch

«Ich turne nicht für die Medien oder meine Eltern, sondern hauptsächlich für mich selber.»


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INTERvIEw

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«Den Menschen geht es immer besser»

Krise? Na und! Matt Ridley erschüttert so schnell nichts. Der britische Optimist illustriert in seinem neusten Buch, wie sich die Welt in den letzten Jahrhunderten positiv entwickelt hat. Trotz diverser Krisen. Und die Aussichten sind gut, auch für die Armen und die Umwelt.

Matt Ridley, Sie plädieren in Ihrem Buch gut begründet für mehr Optimismus. In den letzten Jahren war die Welt allerdings vor allem in Krisenstimmung. Gab es nie einen Moment, als auch Sie sich Sorgen gemacht haben?

Doch, den gab es, im Oktober 2008, als es so aussah, wie wenn die Finanzkrise eine ernsthafte Störung des globalen Wirtschaftskreislaufs auslösen könnte. Es gab damals ein Foto von Hunderten von riesigen Frachtschiffen in den Gewässern vor Singapur, die dort quasi geparkt waren, weil sie nichts zu tun hatten. Ein beängstigender Moment. Selbst für Sie.

Sogar für mich, ja. Wobei ich auch damals optimistisch war, dass es danach weiter aufwärtsgehen würde mit dem durchschnittlichen Wohlstand der Welt, sobald die Folgen dieser geplatzten Blase überstanden sind. Das heisst nicht, dass es nicht Menschen oder Länder gibt, deren Situation schwierig ist. Ich bin derzeit zum Beispiel relativ pessimistisch, was Grossbritannien betrifft. Wir haben

uns zu viele Schulden aufgeladen und machen nicht das Richtige, um da wieder rauszukommen. Wer in den letzten Jahren Zeitungen gelesen hat, konnte eigentlich nur pessimistisch werden. Ignorieren Sie die News, oder denken Sie sich, ach, sollen die doch schreiben?

Beides. Wenn ich diese negativen Artikel sehe, habe ich immer das seltsame Gefühl, dass ich über geheime Informationen verfüge, die andere nicht zu haben scheinen. Dabei habe ich einfach nur öffentlich verfügbare Zahlen und Statistiken zusammengetragen und sie in einen historischen Kontext gestellt. Damit liess sich zeigen, worüber niemand bisher geschrieben hat, dass es nämlich den Menschen der Welt still und leise immer besser geht. Die Sterblichkeit sinkt, die Lebenserwartung steigt, die Einkommen steigen, Krankheiten werden behandelbarer. Diese Fortschritte werden ignoriert, als gäbe es ein Verbot, darüber zu schreiben. Das alte Problem: Gute Nachrichten sind keine Nachrichten.

Und Sie denken nicht, dass Sie vielleicht die schlechten Nachrichten zu sehr ignorieren?

Das Risiko besteht, dass man nur die Nachrichten wahrnimmt, die ins eigene Weltbild passen, aber ich versuche bewusst nach Entwicklungen Ausschau zu halten, die mir Sorgen machen könnten. Und?

Besorgniserregend finde ich, dass in allen Teilen der Welt die religiösen Fundamentalisten mehr Kinder haben als der Rest. Daran ist schon die grosse arabische Zivilisation vor 1000 Jahren zugrunde gegangen. Aber auch hier gibts Hoffnung: Kinder tun nicht immer das, was ihre Eltern ihnen vorschreiben.

Sie sassen im Verwaltungsrat der britischen Bank Northern Rock, die von der Bank of England gerettet werden musste. Was ging da schief? Zu viel Optimismus?

Nein. Na ja, teilweise, der gesamte Finanzmarkt war zu optimistisch. Bei Northern Rock passierte das Gleiche, wie bei allen anderen Banken auch: Man ver-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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Zoologe und Autor Matt Ridley (54) ist der Autor des Buchs «The Rational Optimist», in dem er überzeugend darlegt, dass die Menschheit heute reicher, gesünder, glücklicher und friedlicher ist als je zuvor. Dies dank der einmaligen menschlichen Eigenschaft, sich zu spezialisieren und ideen auszutauschen, sodass unsere Spezies bisher noch für jedes Problem eine innovative lösung gefunden hat. und laut ridley darf man optimistisch sein, dass es so auch weitergehen wird. Der britische Zoologe und «Wall Street Journal»-Kolumnist lebt bei Newcastle mit seiner Frau und zwei Kindern im Teenageralter. in seiner Freizeit fischt er gerne und beobachtet Vögel. Matt Ridley: «Wenn Ideen Sex haben: Wie Fortschritt entsteht und Wohlstand vermehrt wird», Deutsche Verlags-Anstalt München, 2011.

Sieht der Zukunft optimistisch entgegen: Matt Ridley vor dem Hotel St. Pancras in London.

liess sich darauf, dass es einfach immer so weitergeht, dass die Märkte liquide bleiben. So gesehen waren wir zumindest in guter Gesellschaft. Immerhin sieht es so aus, wie wenn die Steuerzahler mit der Rettung von Northern Rock nun einen schönen Gewinn einfahren werden. Wie kamen Sie überhaupt in diese Position?

Ich sollte quasi die andere Perspektive in den Verwaltungsrat tragen. Das hat nicht wirklich funktioniert (lacht). Es war eine harte Lektion für mich, aus der ich einiges gelernt habe. Sind Sie von Natur aus Optimist oder nur ein rationaler Mensch?

Letzteres. Ich habe mich sozusagen selbst zum Optimismus bekehrt, vom Instinkt her neige ich eher zum missmutigen alten Mann. Ein Stück weit habe ich mit meinem Buch genau gegen diese Neigung angeschrieben.

Warum fällt es den Menschen so schwer, optimistisch zu sein, selbst wenn es ihnen

gerade gut geht? Woher kommt die stetige Sorge vor dem kurz bevorstehenden Abstieg?

ne vererben sich in die nächste Generation — über meine Freundin. Kurz: Der Vorsichtige kommt weiter im Leben. Der andere Aspekt ist ein simpler psychologischer Mechanismus: Die Vergangenheit war ganz okay. Sie und ich, wir sind beide noch da, und es geht uns gut. Die Zukunft hingegen ist ungewiss, wir könnten nachher draussen unter ein Taxi geraten. Mit unserem Pessismismus reflektieren wir diese Ungewissheit über die Zukunft. Deshalb neigen wir auch dazu, die Vergangenheit nostalgisch zu einer Zeit zu verklären, in der alles wunderbar war. Was ja nur selten stimmt.

Und was sind Ihre Thesen?

Welche Reaktionen erhielten Sie auf Ihr Buch? Konnten Sie Pessimisten bekehren?

Ich habe Thesen dazu, aber interessant ist ja auch, dass die meisten für die persönliche Zukunft gar nicht sonderlich pessimistisch sind. Wir laufen nicht durch die Gegend und erwarten, dass wir morgen sterben. Wir erwarten auch, länger verheiratet zu sein, als wir es statistisch gesehen sind. Wir erwarten, im Laufe unseres Lebens mehr Geld zu verdienen, als wir es tatsächlich tun. Der Pessimismus bezieht sich eher auf die Gesellschaft, die menschliche Rasse, das Schicksal des Planeten.

Der Mensch hat die evolutionäre Tendenz, instinktiv vorsichtig zu sein. Ein Beispiel: Sie und ich spazieren vor 100 000 Jahren zum Wasserloch, und Sie sagen, Moment, wir gehen besser nicht diesen Weg, da könnte ein Löwe hinter dem Felsen lauern. Ich sage, nein, nein, kein Problem, alles wird gut gehen. Am Ende bin ich tot, Sie leben, und Ihre Ge-

Es kommt interessanterweise bei der universitären Elite gar nicht gut an, derweil gewöhnliche Leute in regulären Jobs es wirklich mögen. Bei den Akademikern scheint es tendenziell nicht ins Weltbild zu passen. Aber ich habe viele Briefe bekommen von Menschen, die mir schrieben, ich hätte ihre Haltung verändert.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

Nun gibt es aber rund eine Milliarde Menschen auf Erden, die wirklich kein besonders gutes Leben haben.

Ja. Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, Todesfälle wegen Malaria, Mangelernährung oder verschmutzten Wassers im Laufe dieses Jahrhunderts praktisch auf null zu reduzieren. Dann kann man sich um andere Dinge wie die Fettleibigkeitsepidemie kümmern. Auch das ist ein ernstes Problem, aber verglichen mit Sterben doch deutlich weniger schlimm. Ich bin lieber fett als tot. Wie konkret soll all das erreicht werden?

Ideen müssen miteinander Sex haben, wie ich das in meinem Buch beschreibe. Der Austausch von Informationen und Dingen führt zur Spezialisierung des Einzelnen, aus der die kollektive Intelligenz unserer Gesellschaft entsteht. Keiner kann allein ein Handy bauen, es ist die Zusammenarbeit, die das ermöglicht. Aber braucht es nicht auch die richtigen politischen Entscheide? Weniger protektionistische Handelsschranken zum Beispiel?

Richtig. Aber da bewegt sich schon was. Afrika findet heute Exportmärkte, weniger in Europa als in China, auch wenn es gewisse Ausbeutungstendenzen gibt. Der Kontinent hat in den letzten zehn Jahren enormes wirtschaftliches Wachstum erlebt und eine gewaltige Reduktion der Armutsrate. Afrika ist jetzt dort, wo Indien vor 30 Jahren war.

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«In Grossbritannien stehen heute dreimal mehr Bäume als 1850 und fast so viele wie im Jahr 1000.»

Genau wegen dieser Menschen müssen wir optimistisch sein und für weiteren Fortschritt sorgen. Der Feind der Armen ist der, der findet, man bräuchte keine genveränderten Nahrungsmittel zu erfinden, man sollte lieber vorsichtig sein und nur nichts riskieren. Diese Leute sagen im Prinzp: Was wir heute haben, reicht. Aber das tut es nicht. Die heutigen Lebensumstände sind eine Schande verglichen mit dem, was wir erreichen könnten. Wir leben noch nicht in der besten aller Welten. Ein Optimist ist jemand, der eine unperfekte Welt besser machen will und dazu auch beiträgt. Mit technologischem Fortschritt.

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Der Fortschritt hat aber auch seinen Preis: Umweltverschmutzung, das Ausrotten von mehr und mehr Arten.

Das stimmt. Aber die Umweltkrise ist am schlimmsten in den ärmsten Teilen der Welt. Interessanterweise gibt es ein statistisches Pro-Kopf-Einkommen, bei dem Länder anfangen, Wälder wieder aufzuforsten. Es liegt bei 4500 Dollar im Jahr. China hat das nun erreicht, im Schnitt, und es pflanzt mehr Bäume als es fällt. In Grossbritannien stehen heute dreimal mehr Bäume als 1850 und fast so viele wie im Jahr 1000. Je mehr Fortschritt, desto grösser der Wohlstand, desto besser für die Umwelt. Sie gelten als Klimawandel-Skeptiker.

Mein Problem ist: Was, wenn sich herausstellt, dass der Klimawandel zwar stattfindet, aber mild und langsam? Dass wir quasi mit Chemotherapie gegen eine Erkältung kämpfen? Ich akzeptiere die Existenz des Klimawandels. Ich bin nur nicht sicher, ob er so gefährlich ist, wie viele befürchten. Erneuerbare Energien sind in Ordnung für Nischen, da ist nichts gegen zu sagen. In der Atacamawüste macht es Sinn, Solarenergie zu nutzen. Aber in Grossbritannien? Gibt es ein theoretisches Ende von Fortschritt? Wenn alle mal so gut leben wie die Schweizer, wohin wollen wir dann noch?

Vorwärts und höher! Ich sehe kein Ende für technologischen Fortschritt. Gute Ideen wird es immer geben. Womit verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt?

Ich schreibe eine wöchentliche Kolumne für das «Wall Street Journal» und bin auch sonst journalistisch tätig. Und ich habe einen landwirtschaftlichen Betrieb und weiteren Besitz von meinem Vater geerbt, das bringt auch etwas Geld ein. Von Ihrem Vater haben Sie auch den Adelstitel Viscount geerbt. Sind damit irgendwelche Rechte oder Pflichten verbunden?

Früher hatte man damit automatisch einen Sitz im Parlament, im House of Lords. Heute kann man sich dafür bewerben, doch da die Sitze auf Lebenszeit vergeben werden, gibts nur Platz, wenn jemand stirbt. Leute werden wohl anfangen, mich Lord Ridley zu nennen. Aber ich habe nicht vor, den Titel zu verwenden. Allenfalls könnte er nützlich sein, um im Restaurant einen besseren Platz zu bekommen. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Fiona Hanson/Keystone

Hunger, Arbeit, Bildung und Konflikte: Gehts der Weltbevölkerung wirklich immer besser?

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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DER HAUSMANN

How I Met Your Mueti Bänz Friedli versucht auszumisten.

Immer dasselbe: In Sommern mit Fuss­ ballendrunden kann ich meine Bikini­ figur eh vergessen. Man hat dann halt in den ersten Sommerwochen viel zu oft vor dem Fernseher gesessen und sich dazu das eine oder andere ungesunde Getränk genehmigt. (Aber wie anders wäre die bittere EM­Finalniederlage der Azzurri sonst zu ertragen gewesen? Ich habe sie in vielen Bieren ertränkt.) Jedenfalls ist es nach dem Endspiel Anfang Juli dann jeweils für eine Diät zu spät. In der Badi liege ich deshalb, damit man selbigen nicht sieht, auf dem Bauch und blättere, weil ich als Hausmann in Frauenthemen à jour bleiben will, in der «Brigitte». Und da stehts: Espadrilles sind der Sommer­ trend! «Was, Vati? Was, Aspedriii?», fragt Hans und beugt sich ebenfalls über mein Heftli. «Nein, Hans, nicht Asped­ riii», korrigiert Anna Luna, «Espadrill!» Ich nörgle: «Nicht drill, drii, dänk, fran­ zösisch!» Schon lesen wir zu dritt und alsbald, da auch meine Frau sich ins Ge­ spräch mischt, zu viert. Jetzt kommt diese Mode also wieder! Espadrilles sind der Renner des Som­ mers! Besser gesagt: der Schlurfer. Denn gehen konnte man ja nicht richtig in die­ sen farbigen Reinschlüpfsommerfinken mit der Sohle aus geknüpftem Flachs. Aber das entsprach just unserem Zeit­ gefühl als Jugendliche in den 70er­Jah­ ren, man gab sich gern ein bisschen weg­ getreten und betont lässig. Und natürlich war es Pflicht, seine «Spädle», wie wir

sie nannten, möglichst abgetschirggt zu tragen. «Was, Vati, warum ‹wieder›? Was, Mueti? Wieso?», löchern die Kinder und können nicht glauben, dass diese Schuhe vor einer Ewigkeit schon mal der letzte Schrei waren. Sie wollen selbstverständ­ lich welche und beraten schon über die Farbe. Was uns Eltern betrifft, hat meine Liebste eine gute Faustregel: Man möge eine Mode, die man schon einmal mit­ gemacht hat, kein zweites Mal mit­ machen. Ihren Rat befolgte ich bei der Renaissance der Rüeblijeans, später bei den Röhrlijeans, den schwarzen Leder­ jacken — und bei den Flipflops sowieso. Frühere Moden sind ja im Rückblick stets enorm peinlich. Man denke nur an die eigene Frisur von 1987! (Und wenn Sie da

«Für eine Diät ist es Anfang Juli zu spät.»

noch nicht auf der Welt waren, haben Sie Schwein gehabt.) Hat man tief im Keller das Relikt einer früheren Mode sogar noch eingemottet, handelt es sich hierbei um das eigentliche Corpus Delicti einer einstigen Modesünde, und es fragt sich einzig, weshalb man sich nicht längst davon getrennt hat … Da kam der Kleidersammlungssack letzthin gerade recht. Hans hilft mir beim Ausmisten des Mottenschranks: alte Mäntel, ausgetragene Hemden, eine Skijacke, völlig démodé. «Und die da! Nein, ich glaubs nicht!», kommentiere ich lachend. «Diese Lederhosen trug ich beim allerersten Rendez­vous mit eurer Mutter.» Und das, geneigtes Publikum, ist 20 Jahre her. Den Kindern — Anna Luna ist inzwischen dazugestossen — muss es vorkommen wie eine Szene aus ihrer geliebten Serie «How I Met Your Mother» (die, wie ich leider zugeben muss, wirklich saulustig ist). «Weg da­ mit!», rufe ich. Aber die Kinder, unisono: «Nein, Vati, die nicht! Bitteeee!» Also schlummern sie weiter zuunterst in unserem Keller vor sich hin, meine fürch­ terlichen Lederhosen. Bis sie wieder mal in Mode kommen. Und sollte ich dann gar in Versuchung geraten, sie anzuziehen, fragt sich einzig, ob sie mir noch passen … Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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GENOSSENSCHAFTEN

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SERIE

Werden Sie Migros-Genossenschafter! Die Mitgliedschaft in einer Migros-Genossenschaft ist kostenlos und bringt viele Vorteile: Genossenschafter haben Mitspracherechte und stimmen zum Beispiel über die Jahresrechnung ihrer regionalen Genossenschaft ab. Sie erhalten in der Schweiz das Migros-

Uno-Jahr der Genossenschaften

Magazin, in der Deutschschweiz haben sie Anrecht auf die Aktionsbroschüre mit Rabatten für Freizeiteinrichtungen. Alle Infos unter: www.migros.ch/genossenschafter

NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Migros-Magazin widmet sich in diesem Jahr dem Thema Genossenschaften. In einer 12-teiligen Serie zeigen wir verschiedene Aspekte dieser in der Schweiz und auch international wichtigen Rechtsform. Teil 7: Genossenschaften in Afrika.

Fischerboote an der Küste von Togo. Mitglieder der Fischräucherinnen-Genossenschaft der Hauptstadt Lomé nehmen die Fische aus und machen sie durch Räuchern haltbar.

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ogos Küste mit den breiten Sandstränden und malerischen Kokospalmen ist nur knapp 100 Kilometer lang. Doch jeden Tag fahren Fischer mit Pirogen, langen, schmalen Holzschiffen, aufs Meer hinaus. Der grösste Fischmarkt befindet sich natürlich in der Hauptstadt Lomé, wo ein Fünftel der sechs Millionen Einwohner Togos leben. Dort feilschen die Fischverkäuferinnen hartnäckig mit den Fischern um den Preis und bringen die Fische dann in Körben auf den Markt. «Um den Absatz müssen wir uns eigentlich keine Sorgen machen», sagt Fischhändlerin Hélène Legbeze (35), «die Menschen hier mögen eine Mahlzeit mit Fisch sehr.» Aber die Fangmengen variieren, mal gibt es zu viel, mal zu wenig Fisch. Und jedes Jahr gibt es auch eine Periode von mehreren Wochen, wo fast gar nichts läuft. Die Lösung für dieses Problem bietet eine alte Tradition, nämlich die Fische zu räuchern und dadurch haltbar zu machen. So lassen sich Überschüsse konservieren und zu kleine Fänge damit später kompensieren. «Für uns Fischhändlerinnen von Lomé ist das eine grosse Herausforderung», sagt Madame Legbeze, «denn das Räuchern lohnt sich nur für grössere Mengen Fisch.» Wo aber soll eine einzelne Fischverkäuferin das Kapital für die Geräte und Einrichtungen zum Räuchern und Einlagern der Fische hernehmen? Sie muss

Afrika hilft sich selber

Genossenschaften ermöglichen vielen Menschen in Afrika bessere Lebensbedingungen. Das zeigt ein Besuch bei Fischräucherinnen im westafrikanischen Togo und bei Bauern im ostafrikanischen Kenia.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

GENOSSENSCHAFTEN | 33

Ausgaben Migros-Kulturprozent 1957 hat Gottlieb Duttweiler das MigrosKulturprozent gegründet. Unabhängig vom Gewinn investiert die Migros seither einen festen Anteil ihres Umsatzes in kulturelle und soziale Projekte. Mit den Jahren ist dieser Betrag immer grösser geworden.

1960 1970 1980 1990 2000 2010 2011

8 Mio Fr. 27,6 Mio Fr. 63,5 Mio Fr. 98,4 Mio Fr. 109 Mio Fr. 115 Mio Fr. 118 Mio Fr.

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ja oft schon einen Kleinkredit aufnehmen, um den Fischern Ware für den Weiterverkauf auf dem Markt abzukaufen. Kredite sind teuer, sie kosten bis zu zehn Prozent Zins pro Woche.

Dank der Genossenschaft können die Frauen Räuchergeräte kaufen «Deshalb haben sich die Marktfrauen von Lomé zusammengetan», erklärt Jeanne-Chantale Amematsro. Sie ist 48 Jahre alt, verheiratet, Mutter von vier Kindern und Vorsitzende der ältesten Fischräucherinnen-Genossenschaft von Lomé. Rund 800 Frauen gehören ihr an. Sie halten regelmässig Gruppenversammlungen ab und sparen miteinander Geld an. Damit kaufen sie Fische zum Räuchern ein, die sie in fangschwachen Zeiten zum Verkauf anbieten. Immer mal wieder bringen Hélène Legbeze und ihre Kolleginnen frische Sardinen, Karpfen oder Capitaines ins «Dorf der Fischer», das Quartier, wo die Fischer wohnen und wo sie die Fische gemeinsam räuchern. Sie breiten diese auf einfachen Rosten aus Holzrahmen und Maschendraht aus und legen mehrere Roste übereinander auf einen grossen Ofen aus Tonerde. Diesen befeuern sie mit Holzscheiten. Von Zeit zu Zeit wenden sie die Fische mit einer Holzkelle. Nach acht Stunden im Rauch der glimmenden Holzscheite sind die Fische papiertrocken und können bis zu drei Monate im Schuppen gelagert werden, ohne an Qualität einzubüssen. Selbsthilfe-Genossenschaften wie die der Fischräucherinnen sind in Togo keine Seltenheit. Die Genossenschaftsbewegung entstand parallel zu derjenigen der Gewerkschaften während des Wirtschaftsaufschwungs der 70er- und 80er-Jahre in Togo. Bemerkenswert ist der Umstand, dass sich die Fischräucherinnen von Lomé ohne Hilfe von aussen zusammengeschlossen haben. Ihr Erfolg beruht darauf, dass die Leute der Hauptstadt nicht nur frische, sondern auch geräucherte Fische sehr gerne essen. Das Rezept von Hélène Legbeze: «Man kocht Palmnüsse im siedenden Wasser weich,


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GENOSSENSCHAFTEN

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Nr. 30, 23. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

SERIE

Uno-Jahr der Genossenschaften

Haben sich zu einer Selbsthilfeorganisation zusammengeschlossen: Bauern des kenianischen Dorfs Gatuto.

schält sie und zerdrückt das Fruchtfleisch im Mörser. Die Masse lässt man mit Palmöl und Wasser köcheln und gibt geräucherten Fisch dazu. Dazu isst man Mais oder Fufu, das ist ein Püree aus Jams.» Reich werde man nicht, meint die Frau, deren Mann Fischer ist, aber «ça va», es geht. Auch an anderen afrikanischen Orten bewährt sich das Genossenschaftsmodell: so etwa in Gatuto, einem Bauerndorf südlich des Mount Kenya. Die Gegend ist sehr fruchtbar und wirkt äusserst friedlich. Doch vor Jahren hatten die Bauern von Gatuto mit Problemen zu kämpfen, die nicht zur idyllischen Landschaft passen. «Uns wurden jede Nacht Bananen, Ziegen und Hühner gestohlen», sagt Bauer Jacob Mugo. «Wir konnten kein Geflügel mehr halten.» Die Bauern taten sich zusammen, patrouillierten nachts auf den Höfen und ertappten die Diebe: ihre eigenen Söhne! Sie zeigten diese aber nicht bei der Polizei an, sondern redeten ihnen so lange zu, bis die Jungen ein Einsehen hatten.

Aber die Sorgen von Jacob und seinen Bauernkollegen blieben: Viele Junge haben kein Interesse mehr an der Landwirtschaft. Das kommt nicht von un-gefähr. Die meisten Bauern in der Gegend haben wie früher fünf und mehr Kinder. «Zu viele für die heutigen Verhältnisse», sagt Bauer Mugo bestimmt. Traditionsgemäss teilen sie das Land zwischen ihren Söhnen auf, und am Schluss sind die Parzellen zu klein, um eine Familie mit Nahrung zu versorgen oder sogar noch etwas Überschuss für den Verkauf zu produzieren. Kein Wunder also, wenn die Jungen lieber in der Stadt Jobs suchen.

Die Kleinbauern kommen dank biologischen Anbaus weiter Doch die Bauern von Gatuto gaben nicht klein bei, sie wollten wirtschaftlich vorankommen. Sie blieben als Selbsthilfegruppe zusammen und bildeten sich mit Hilfe des Landwirtschaftsministeriums weiter — in Milchwirtschaft und Gemüseanbau.

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GENOSSENSCHAFTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

Das alles liegt einige Jahre zurück. Inzwischen hat das Beispiel Schule gemacht, viele Bauerngruppen haben sich gebildet. Und die Bauern von Gatuto sind weitergekommen, insbesondere durch biologischen Anbau. Fachmännisch unterstützt werden sie vom Landwirtschaftsberater der Bauernzeitschrift «The Organic Farmer», die von der

Oft argumentieren westliche Kritiker, Genossenschaften funktionierten in Afrika nicht. Doch nun belegt eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO deren Erfolg.

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tungen wie Krankenkassen, Lebens- oder Risikoversicherungen ermöglichen. Dank solcher Gemeinschaften können etwa in Zimbabwe arme Leute die traditionellen, kostspieligen Grosseinladungen zu Begräbnisfeiern finanzieren. Weiter gibt es auch Interessengemeinschaften bestimmter Berufs- und Gesellschaftsgruppen: Weberinnen-, Schneider-, Fischer- oder Schuhputzerassoziationen, Bildungs-, Frauenoder Aids-Krankengemeinschaften. Von diesen streben einige neben materiellen Vorteilen auch ideelle Ziele an, etwa den Kampf gegen die Diskriminierung.

Neue Hoffnung nach Jahren der Skepsis Kooperativen wurden in Afrika schon von den Kolonialregierungen gebildet mit dem Ziel, die Produktion von Kaffee, Tee, Baumwolle, Kakao oder Erdnüssen möglichst effizient zu machen. Ihre Abhängigkeit von staatlichen Strukturen behielt die Genossenschaftsbewegung auch, als die afrikanischen Nationen in den 60er-Jahren die Unabhängigkeit erlangten. Erst mit der Demokratisierung der 90er-Jahre erlebten die afrikanischen Genossenschaften — nun als Privatinitiativen — einen eigentlichen Aufschwung. Dennoch haftet ihnen noch immer der Ruf an, die einzelnen Mitglieder

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Wie sich der Hilfsfonds der Migros für Afrika engagiert

Schweizer Stiftung Biovision finanziert wird. Besuchern führen die Bauern stolz ihr neustes Produkt vor: einen Bio-Flüssigdünger aus Pflanzen, den sie auf ihren Höfen selber herstellen. «Seine Wirkung ist einfach phänomenal», sagt Jacob Mugo. Und dessen Verkauf bringt den Bauern zudem einen finanziellen Zustupf.

Genossenschaften lindern Armut berall auf dem afrikanischen Kontinent gibt es eine grosse Zahl von Gemeinschaften, Kooperativen und Genossenschaften. In vielen afrikanischen Ländern machen sie einen beachtlichen Teil der Wirtschaft aus. Doch Afrikas Genossenschaftsbewegung ist wenig sichtbar uneinheitlich und zersplittert. Die Genossenschaften sind meistens lokal und nur in einem bestimmten Bereich aktiv, und sie kümmern sich kaum um eine Vernetzung oder die Bildung von Regional- und Zentralverbänden. Von den Regierungen und nationalen Eliten werden sie wenig beachtet und erhalten so hauptsächlich Unterstützung von ausländischen Hilfswerken und Organisationen. Vor allem kleinbäuerliche Organisationen spielen eine wichtige Rolle. Der grösste Teil der landwirtschaftlichen Produktion Afrikas wird von Kleinbauern erbracht. Vielen Kooperativen geht es wie den Fischräucherinnen von Lomé darum, ein bestimmtes Produkt — Fisch, Kaffee, Kakao — herzustellen, zu verarbeiten oder zu vermarkten. Sehr zahlreich sind die Spar- und Kleinkreditgemeinschaften, die ihren Mitgliedern die Anschaffung von Gütern oder von Arbeits- und Produktionsmitteln, den Bau eines Hauses oder die Inanspruchnahme von Dienstleis-

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seien nur an ihrem eigenen Vorteil interessiert. Geschichten, wonach sich Genossenschafter mit der Kasse der Kooperative aus dem Staub gemacht haben, sind Legende. Westliche Kritiker argumentierten immer wieder, dass in Afrika Genossenschaften nicht funktionierten, weil ihre Mitglieder von ihren Grossfamilien ausgesaugt würden. Nach Jahren der Skepsis setzen internationale Organisationen nun aber neue Hoffnung in Afrikas Genossenschaften, insbesondere als Mittel zur Armutslinderung. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO spricht deswegen in einer Studie von einer Renaissance. Sie hat 27 Fallstudien über Genossenschaften in elf afrikanischen Ländern durchführen lassen und kommt zum Schluss, die heutigen Genossenschaften seien wirkliche Selbsthilfeorganisationen, die aus lokalen Gemeinschaften heraus gebildet würden und in diesen verwurzelt blieben. So verschafften sich lokale Produzenten Beachtung, und die lokale Wirtschaft werde gestärkt — ein wirkungsvoller Beitrag zur Linderung der Armut. Texte: Ruedi Küng Bilder: Joël Aboflan

Ruedi Küng ist ehemaliger Afrikakorrespondent des Schweizer Radios.

Über ihren Hilfsfonds unterstützt die Migros seit 1979 soziale und ökologische Projekte im In- und Ausland, regelmässig auch in Afrika. Im Mittelpunkt des entwicklungspolitischen Engagements stehen Bildungsprojekte wie dasjenige von Interteam Luzern zur Verbesserung der öffentlichen Schulen in Namibia oder des Equal Education Fund zur Integration von Strassenkindern in Sambia. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf professionellen Gesundheits- und Hygieneprojekten, etwa in Mosambique (Leben für alle) oder Mali (Iamaneh Schweiz). Zudem werden innovative Projekte wie der Ausbau eines Solarhandwerknetzes in Äthiopien unterstützt (Stiftung Solarenergie). Jährlich vergibt der Hilfsfonds eine Million Franken.

Darum bin ich MigrosGenossenschafter Leo Wildhaber (25), Pharmaziestudent, Lausanne: «Als genossenschaftlich organisierte Firma räumt die Migros ihren Mitgliedern demokratische Mitspracherechte ein. Und weil die Migros in regionale Genossenschaften gegliedert ist, kann sie sehr gut auf die Wünsche der lokalen Kundschaft eingehen. All das hat dazu beigetragen, dass die Migros in der Schweiz so gross werden konnte.»


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NEUES AUS DER MIGROS

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Bereit für die Gäste

Kathrin und Othmar Theiler aus dem zugerischen Allenwinden laden auch dieses Jahr zum Buurezmorge am Nationalfeiertag ein und scheuen dafür keinen Aufwand. Die Migros unterstützt den 1.-August-Brunch als Hauptsponsorin.

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Frühmorgens müssen 50 Kilo Kartoffeln für die Rösti gerüstet werden.

inladend ist er, der liebevoll eingerichtete Festraum mit den hellen Holzwänden. Die Gäste kommen noch lange nicht, doch an der Arbeitsund Buffetfläche ist Bäuerin Kathrin Theiler (47) bereits fleissig. Mit geübten Handgriffen verteilt sie das Mehl, knetet, formt, zöpfelt, streicht das Eigelb auf und schiebt die Brote in den modernen Steinofen. «Das Brotbacken ist meine grosse Leidenschaft», sagt die gut gelaunte Bäuerin vom St. Meinradhof in Allenwinden ZG und zeigt auf frische Brote, deren Duft schon von Weitem gluschtig macht. Kathrin Theiler und ihr Mann Othmar Theiler (51) stecken mitten in den Vorbereitungen für den 1.-August-Brunch. Zusammen mit 400 anderen Bauernfamilien in der ganzen Schweiz laden sie Gäste auf ihren Hof ein, um sie mit einem reichhaltigen Buffet zu verwöhnen. Insgesamt besuchen jeweils rund 150 000 Gäste die diversen Bauernhöfe.

Aus der ganzen Schweiz reisen die Gäste zum Brunch der Theilers an Auf dem St. Meinradhof gibt es am Nationalfeiertag tatsächlich rund zwölf Brotsorten auszuprobieren, zudem lockt ein Beerenbuffet mit Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren aus der Gegend. Selbst gemachte Konfitüre, eine Fleischplatte mit kaltem Braten und Siedfleisch-Carpaccio sowie feine Käsesor-

ten aus den nahen Molkereien und von nahe gelegenen Alpen laden ebenfalls zum Zugreifen ein. Das Birchermüesli mit frischen Zutaten aus der Umgebung ist ebenso beliebt wie die in einer Riesenpfanne gebratene Rösti mit hofeigenen Spiegeleiern und Speck. Und natürlich dürfen der Apfelmost und der Apfelchampagner vom Zugerberg nicht fehlen. Die Theilers scheuen keinen Aufwand, so erstaunt nicht, dass Personen aus der ganzen Schweiz zu ihrem Buurezmorge anreisen. «Da unsere beiden Söhne dieses Jahr im Militär sind und uns in den Tagen vor und nach dem Brunch nicht helfen können, haben wir die Gästezahl ausnahmsweise um die Hälfte auf 150 Personen reduziert», erklärt Kathrin Theiler. Insgesamt helfen 14 Freunde, Kollegen und Verwandte am 1. August mit und sind unter anderem damit beschäftigt, frühmorgens 50 Kilogramm Kartoffeln für die Rösti zu rüsten . Damit am Nationalfeiertag alles rund läuft, beginnen die Vorbereitungen aber schon früher. «Am aufwendigsten ist die ganze Organisation, damit ja nichts vergessen geht», erläutert die Bäuerin, die mit Checklisten arbeitet. Wenn das konkrete Buffetangebot steht, die Mengen bestimmt, die Einkäufe getätigt und die Zutaten bereit sind, macht sich Kathrin Theiler ungefähr zehn Tage vor dem Brunch ans Backen. Die Brote werden

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NEUES AUS DER MIGROS | 37

Ohne Migros keinen 1.-August-Brunch Bereits zum 20. Mal findet dieses Jahr der 1.-August-Brunch statt. Mehr als 400 Bauernbetriebe in der ganzen Schweiz öffnen Tür und Tor für insgesamt rund 150 000 Besucher und bieten dabei ein reichhaltiges Buffet an, das von Rösti und Bratspeck bis hin zum Butterbrot mit Konfitüre reicht. Die Produkte stammen aus der Region oder werden auf dem Hof der Gastgeberfamilie hergestellt. Die Migros unterstützt den 1.-AugustBrunch als Hauptsponsorin. «Praktisch seit der ersten Stunde vor 20 Jahren ist die Migros mit an Bord. Ohne ihren Beitrag hätten wir die Gastgeberhöfe nicht im erfolgten Umfang unterstützen können», sagt Hansjörg Walter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbands.

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Rund ein Dutzend Brotsorten backt Bäuerin Kathrin Theiler für den Brunch (oben). Idyllisch: Der St. Meinradhof in Allenwinden ZG (links oben). In der umgebauten Scheune werden die Gäste bewirtet (links).

eingefroren und dann, am 1. August, aufgebacken, denn es ist «unmöglich, alles am Vortag zu erledigen». Schnell wird klar, dass Theilers routinierte 1.-August-Frühstück-Gastgeber sind: «Wir haben uns jedes Jahr ein bisschen verbessert, seit wir vor acht Jahren zum ersten Mal mitgemacht haben», sagt Othmar Theiler. Der Familie hat es so gut gefallen, Gäste einzuladen auf ihren Hof mit den Hühnern, Zwerggeissen, Minisäuen, Rindern und Schweinen, und die Nachfrage war derart gross, dass sie begannen, Hochzeits- und Geburtstagsfeiern sowie Firmenessen anzubieten. «Mittlerweile sind wir durchs

ganze Jahr hindurch praktisch jedes Wochenende ausgebucht», sagen die beiden. «Der Aufwand ist enorm, aber wir mögen unsere treuen Gäste und lernen gerne Leute kennen, denen wir sonst nie begegnen würden», sagt Kathrin Theiler. Ihr Mann fügt hinzu: «Zudem möchten wir das bäuerliche Leben auch denjenigen näherbringen, die sonst keinen Zugang dazu haben.» Und zu guter Letzt: «Für mich ist der Brunch auch eine Herausforderung — die zufriedenen Gesichter machen mich stolz und erfüllen mich mit Freude», so die Bäuerin. Text:Salomé Zimmermann Bilder: Mirko Ries

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SCHAUFENSTER 40 |

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1. AUGUST

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

1.-August-Feier in der Höhe Die Schwingerkönige Jörg Abderhalden und Kilian Wenger lassen es am 1. August krachen.

Ein Höhenfeuer am Bundesfeiertag sorgt für den richtigen Rahmen. Und ein urtümliches Walliser Raclette gibt die traditionelle Würze dazu. Probieren Sies aus!

Nur nicht zu prall aufblasen – sonst knallts!

D

as Chalet de Savolayre befindet sich auf 1655 Meter über Meer, im Wallis. Das urchige Berghaus liegt ruhig in herrlicher Südhanglage mit Blick auf die Dents-duMidi. Für Familien ist ein Ausflug in diese Naturidylle besonders spannend, denn abseits der Hektik des Alltags gibts für die Kinder hier viel zu entdecken. Während Mami das Chalet schmückt, sind der Herr des Hauses und die Buben dabei, das Holz fürs traditionelle 1.-August-Höhenfeuer zusammenzutragen. Zur Feier des Tages gibts Raclette Walliser Art. Freunde und Familie freuen sich schon lange auf das grosse gros se Fest, das feine Essen und natürlich auf das abendliche Feuerwerk. Aber Vorsicht: Feuerwerk gehört nicht in kleine Kinderhände! Grössere Kinder sollten sorgfältig angeleitet und überwacht werden. So ist ein schönes und unfallfreies 1.-AugustFest garantiert. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Daniel Aeschlimann Styling: Monika Hansen

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Bei den Vorbereitungen fürs 1.-August-Fest legt die ganze Familie Hand an.

Aprikosen, per kg, aktueller Tagespreis Grill mi Olmalino, Schweiz, 280 g, Fr. 4.90


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

1. AUGUST | 41

Feuerwerk und Lampions sind bei Gross und Klein beliebt, gehören einfach dazu.

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SCHAUFENSTER 42 |

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1. AUGUST

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Küchentücher, 3er-Set, 100% Baumwolle, 50 x 70 cm, Fr. 9.80; Rüstmesser, 2er-Set, Fr. 5.90

Raclette auf ursprüngliche Art – so wirds gemacht Wer die beliebte Käsespezialität auf ursprüngliche Art zubereiten will, versuchts am offenen Feuer. Somit ist der Koch auch gleichzeitig der Feuermann. Wichtig dabei: Es sollte immer genügend Glut vorhanden sein – sonst ist der Racletteplausch schnell vorbei. Vor der Glut liegt ein mit Alufolie umwickeltes Brett – und darauf die zwei Hälften des Käselaibs mit der Schnittfläche zur Glut. So kann immer eine Käsehälfte schmelzen, während man von der anderen mit dem Messerrücken eine Portion Raclette auf einen Teller abschabt. Der Käse wird durch das Feuer nicht nur geschmolzen, sondern zugleich geräuchert und grilliert. Daraus entsteht der unverwechselbare Geschmack des echten, ursprünglichen Raclettes. Dazu serviert man Brot oder warme Kartoffeln.

Cornichons, Silberzwiebeln oder Maiskölbchen passen gut zum Raclette.

Rispentomaten, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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1. AUGUST | 43

Wer kennt die Schweiz? Bis zum 1. August gibt es online täglich tolle Preise zu gewinnen. Es gilt, Schweizer Orte zu erraten. Zum Beispiel: «Wo liegt der berühmteste Berg der Schweiz»? Mehr unter: www.migros.ch/august

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Südtirol – Dolomiten

Grosse Dolomiten-Rundfahrt, Schloss Trauttmansdorff, Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren durch den Arlbergtunnel zum Mittagshalt im Stanzertal. Danach folgen Sie dem Inn nach Innsbruck und fahren durchs Wipptal zum Brenner-Pass. Darauf erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

queren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

4 Tage ab Fr. 395.–

fahren Sie über die Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem Halt im schmucken Städtchen Brixen ins Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Der Heimweg führt Sie ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt kehren Sie wieder über die Arl2. Tag Grosse Dolomiten3. Tag Ausflug Schloss Trautt- bergroute in die Schweiz zurück. Rundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt mansdorff – Meran – Brixen Reisedaten 2012 Am Morgen fahren Sie zum lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Schloss Trauttmansdorff. Hier 24. – 27. August B Fr. 415.– besuchen Sie die Gärten, die Durch die Eggentalschlucht er28. – 31. August A Fr. 415.– 2005 zum «Schönsten Garten Itareichen Sie den Karersee, von 02. – 05. Sept. B Fr. 425.– liens» gekürt wurden. Selbstverwo aus Sie herrliche Blicke auf 05. – 08. Sept. A Fr. 425.– die markanten Wände des Late- ständlich kann auch das Schloss 16. – 19. Sept. B Fr. 425.– besichtigt werden, in dem Kaisemarmassivs haben. Danach 20. – 23. Sept. A Fr. 425.– rin Sissi zweimal zur Winterkur geht's über den Karerpass ins residierte. Danach fahren Sie Fassatal und auf das Sellajoch. 24. – 27. Sept. B Fr. 425.– Von hier aus haben Sie einen der nach Meran. Mit seinen grosszü30.09. – 03. Okt. A Fr. 425.– schönsten Panoramablicke. Nun gigen Parkanlagen und Prome04. – 07. Oktober B Fr. 425.– geht es ein Stück ins Val Garde- nadewegen hat die Stadt viel 08. – 11. Oktober A Fr. 415.– vom weitläufigen Charme eines na, bevor Sie die Strasse zum 14. – 17. Oktober B Fr. 395.– Grödner Joch erreichen. Nach Nobelkurortes des 19. Jahrhun21. – 24. Oktober A Fr. 395.– dem Mittagshalt in Corvara über- derts bewahrt. Am Nachmittag

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

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Grosse DolomitenRundfahrt

Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 22.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Sizilien – Kalabrien

Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur im «Land, wo die Zitronen blühen».

4. Tag Palermo – Agrigento – Giardini Naxos Nach dem Frühstück fahren Sie ins Landesinnere. Sie erreichen nun die Südküste der Insel und 2. Tag Auf See – Ankunft in besuchen das grandiose «Tal Palermo der Tempel». Sie werden beeinHeute geniessen Sie das Borddruckt sein von der Schaffensleben auf Ihrem Schiff und errei- kraft der antiken Völker. Über chen gegen Abend Palermo. Caltanissetta und vorbei an Enna erreichen Sie das Mündungsge3. Tag Ausflug Palermo – biet des Simeto, gleichzeitig die Monreale – Segesta grösste Ebene Siziliens. Gegen Auf einer Stadtrundfahrt zeigt Abend erreichen Sie für die Ihnen ein Führer die Sehensnächsten drei Nächte Giardini würdigkeiten der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Sie ist be- Naxos am Fusse von Taormina. rühmt wegen ihres Reichtums an 5. Tag Ausflug Aetna und Kunstwerken und der Fülle von Taormina historischen Baudenkmälern aus Im Verlaufe des Vormittags steht allen Zeitepochen. Danach fah- ein Naturerlebnis ersten Ranges ren Sie zum 300 m hoch geleauf dem Programm: Sie fahren genen Monreale, wo Sie die zum Aetna, dem grössten noch Kathedrale bewundern, die als aktiven Vulkan Europas. In Serschönstes Beispiel des arabisch pentinen hinauf bis auf ca. 1900 normannischen Stils gilt. Danach Meter. Am Nachmittag fahren fahren Sie nach Segesta. In einSie nach Taormina, der «Perle samer Hügellandschaft liegen Siziliens», einem der schönsten die Ruinen der bislang noch Orte Italiens. Wunderschön auf nicht ausgegrabenen antiken einer Felsterrasse gelegen, geStadt mit ihrem unvollendeten niessen Sie die einmalige AusTempel, der zu den besterhalte- sicht auf das Meer und den alles nen Tempeln Siziliens gehört. überragenden Aetna. 1. Tag Schweiz – Genua Über den Grossen St. Bernhard führt die Reise ins Aostatal und nach Genua zur Einschiffung.

9 Tage Fr. 1'095.–

6. Tag Ausflug Catania und Siracusa (fakultativ) Heute machen Sie zuerst einen Kurzbesuch in Catania, der zweitgrössten Stadt Siziliens. Danach fahren Sie über die Piana di Catania, nach Siracusa, der Heimatstadt von Archimedes. Man zeigt Ihnen unter anderem das griechische Theater und auch die antiken Steinbrüche mit den Seilergrotten und dem «Ohr des Dionysios».

Reisedaten 2012

7. Tag Giardini Naxos – Paestum Sie verlassen Sizilien und durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und gelangen an den Golf von Salerno.

✘ ✘

8. Tag Paestum – Toskana Sie passieren den markanten Bergkegel des Vesuvs und fahren vorbei am hoch über der Ebene thronenden Montecassino und erreichen Lazium. Durch das Tal des Tibers gelangen Sie in die Toskana. 9. Tag Toskana – Schweiz Entlang der Versiliaküste und durch die PO-Ebene kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

07. – 15. September

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7 Übernachtungen in sehr guten Mittelklassehotels Halbpension in den Hotels Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausgenommen 6. Tag)

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Annullationsschutz Fr. 28.–

Zuschlag Aussenkabine Fr. 35.–

Ausflug nach Catania und Siracusa Fr. 45.–

EZ-Zuschlag Fr. 260.– (ohne Fährüberfahrten)

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 45

Mit den UrdinkelTagliatelline von Florentin Röthlin kreierte Regula Kressig eine feine Süssspeise.

UrdinkelNudelmuffins Süsses Nachtessen für 4 Personen Für 1 Muffinblech à 12 Stück

Migros Luzern: KernserUrdinkelTagliatelline aus der Region. Florentin Röthlin führt die Pasta Röthlin AG in Kerns OW erfolgreich in der dritten Generation. Und deshalb vertrauen auch die MigrosKunden auf seine Produkte.

200 g Tagliatelline, z. B. Kernser Urdinkel-Tagliatelline Salz, Butter und Mehl für die Förmchen 1 Bio-Zitrone 250 g Mascarpone 4 EL Zucker 1 Beutel Vanillezucker 2 Eier 2 EL Vanillepudding-Pulver 2 EL getrocknete Kirschen, aus dem Delikatessgeschäft 2 EL Puderzucker 2 Zweige Pfefferminze

Nudeln auf dem Dessertteller

Regula Kressig ist eine leidenschaftliche und kreative Köchin. Ihr Beitrag zum Kochwettbewerb, die Urdinkel-Nudelmuffins, hat bei der Jury voll eingeschlagen.

V

or einigen Jahren hat Regula Kressig (48) am MigrosSélection-Kochwettbewerb teilgenommen und es in die Zwischen-, nicht aber in die Endrunde geschafft. Nun aber, bei ihrem zweiten Wettbewerb, hat es tatsächlich funktioniert. Ihr Rezept hat Madeleine Müller, die Spitzenköchin vom Gasthaus Trogen in Obbürgen

NW, begeistert. Schön, zumal Nudeln in der Schweiz nicht unbedingt als Süssspeise enden. Regula Kressig arbeitet als Facility Managerin in der Liegenschaftsverwaltung des Kantons Zürich. «Kochen ist für mich ein guter Ausgleich. Es bedeutet mir Lebensfreude, Leidenschaft, Kreativität, Entspannung und Genuss zugleich», sagt sie, die

gerne einmal die Rocksängerin Tina Turner bekochen würde. Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

Das Gewinner-Rezept, Bilder und Infos zu den Produkten auf www.migrosmagazin.ch/ ausderregion Lesen Sie in zwei Wochen: Sabine Gruber präsentiert ihre Eglifilets nach Walliser Art.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Tagliatelline in Salzwasser bissfest kochen. Abgiessen und kalt abspülen. Muffinförmchen ausbuttern, mit Mehl bestäuben. Zitronenschale zum Mascarpone reiben. Zucker und Vanillezucker dazugeben. Eier verquirlen und mit dem Puddingpulver unter die Mascarponemasse mischen. Kirschen und Nudeln unterheben. Mischung nestartig in Förmchen verteilen. Muffins in der Ofenmitte rund 20 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen. Muffins aus den Förmchen lösen. Mit Puderzucker bestäuben. Mit Pfefferminzblättchen garnieren. Mit Kirschenkompott servieren. Tipp: Getrocknete Kirschen durch Cranberries ersetzen. Zubereitung: ca. 20 Minuten + 20 Minuten backen Pro Person ca. 14 g Eiweiss, 35 g Fett, 69 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/650 kcal


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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GRILLIEREN | 47

Könige zu Gast bei Familie Frauenfelder 60 Personen hatten die Gewinner des Migros-Grillwettbewerbs zur grossen Party eingeladen. Die beiden Schwingerkönige zeigten dabei ihre Stärken – am Grill.

Gisela und Harald Frauenfelder mit ihren drei Kindern (oben). Mit diesem Foto hatte sich die Familie beworben – und eine Grillparty im Wert von 5000 Franken gewonnen.

Bilder: Daniel Ammann

A

ls die freundliche Stimme am Telefon ihr mitteilte, dass sie den Hauptpreis beim diesjährigen Migros-Grillwettbewerb gewonnen hatte, konnte Gisela Frauenfelder aus Gähwil SG es kaum glauben, lachte erst einmal laut und lange. Eine Grillparty im Wert von 5000 Franken mit den Schwingerkönigen als Grillmeistern bei ihr zu Hause? «Erzählen Sie das meinem Mann!» Harald Frauenfelder war weniger skeptisch und nahm den Preis dankend an.

Der Ort für das grosse Grillfest war schnell gefunden: direkt vor dem Haus. Im Nu waren alle Anwohner der Strasse eingeladen, dazu Verwandte und Freunde, insgesamt 40 Erwachsene und 20 Kinder. Das ReichmuthSigner-Duo unterhielt mit flotter Musik im grossen Zelt. Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt: Zu den obligatorischen Würsten und Steaks, serviert vom Schwingerduo, gabs selbst gemachtes Ketchup, viele Salate, Brot und feine Desserts —

Jörg Abderhalden hatte sichtlich Spass auf dem Grillfest, wie hier beim Autogrammegeben. Kilian Wenger (rechts) unterhielt sich ungezwungen mit den Gästen von Familie Frauenfelder.

perfekt zubereitet von den «Saison-küche»-Köchinnen. «Wir konnten uns ganz auf unsere Gäste konzentrieren», freuten sich Frauenfelders hinterher. Und die

Schwingerkönige konnten kräftig austeilen — vom Grill! Text: Sabine Müller Infos zur Migros Grill-App und Rezepte: www.migros.ch/grill


SCHAUFENSTER 48 |

Res Stalder, Präsident der IP-Suisse

TERRASUISSE

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

TerraSuisse gratuliert dem Geburtstagskind

Zum 1. August wünscht TerraSuisse der Schweiz ein erfülltes Leben mit glücklichen Tieren, intakter Biodiversität und engagierten Produzenten.

Bilder: Gaëtan Bally, Tina Steinauer, Daniel Kellenberger, Daniel Winkler, Jorma Müller, Getty Images

Aus naturnaher, tierfreundlicher Schweizer Landwirtschaft stammen die Produkte von TerraSuisse. Die dazugehörenden 12 000 Landwirtschaftsbetriebe produzieren alle nach IP-Suisse-Richtlinien, die umweltschonende und tiergerechte Produktion vorschreiben. Diese Landwirte verzichten beispielsweise im Getreideanbau auf Insektizide, Fungizide und Wachstumsregulatoren. Nutztiere leben in besonders tierfreundlichen Ställen mit Auslauf. TerraSuisse-Bauern schaffen zudem Lebensräume für seltene Wildtiere und -pflanzen.

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«Ein Label wie TerraSuisse sucht seinesgleichen europaweit. Der Natur zuliebe hoffen wir auf Nachahmung!»

Lukas Jenni, Vogelwarte Sempach

«TerraSuisse-Bauern zeigen täglich, dass sich Förderung der Artenvielfalt mit der Produktion von Nahrungsmitteln erfolgreich kombinieren lässt.»

Hansueli Huber, Schweizerischer Tierschutz


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PUNKTE


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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och soll sie leben, die Schweiz! Und mit ihr all die Landwirte, die für TerraSuisse produzieren. Denn sie tragen dazu bei, unser Land für künftige Generationen zu erhalten. Mit naturnaher und tierfreundlicher Landwirtschaft setzen sie sich für den Artenreichtum in unserem Land ein. TerraSuisse-Bauern produzieren nach den strengen

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TERRASUISSE | 57

Richtlinien der IP-Suisse frische und schmackhafte Produkte. Mit dem TerraSuisse-Programm gibt die Migros der Schweiz etwas zurück und sorgt dafür, dass uns die Natur auch morgen noch bieten kann, was wir heute schätzen: nämlich eine gute Grundlage für heimische Qualitätsprodukte vom Bauernhof. Text: Anna-Katharina Ries

«Nutztiere benötigen Platz, ständigen Auslauf ins Freie und schonenden Umgang auch auf Transporten. TerraSuisse hält die Richtlinien beispielhaft ein.»

Vreni Giger, Gourmetköchin, St. Gallen

«Je naturbelassener ein Produkt, umso schmackhafter und umso grösser der Genuss. Auch in meiner Küche kommen nur die besten Zutaten zum Zug.»

Diese IP-Suisse-Bauern produzieren alle für TerraSuisse. Oben von links: Beat Schmidlin, Heinz Schwab, Didier Amez-Droz. Unten von links: Urs Huber, Hans Treier, Christoph Vetsch.


schaUFensTer 58 |

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anna’s BesT

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NR. 30, 23. JULI 2012 | migros-magazin |

Anna’s Festsalat Zuverlässig zu unserem Nationalfeiertag ist auch dieses Jahr wieder der saisonale 1.-August-Salat von Anna’s Best erhältlich. Eisbergsalat, Endivien, Zuckerhut, Karotten, Pfälzerrüben, Rotkabis und Mais machen ihn zu einem knackigen Begleiter von sommerlichen Grilladen, Fisch oder Grillkäse. Die Salatmischung schmeckt sehr gut mit einer einfachen Sauce aus Olivenöl, Kräuteressig oder etwas Zitronensaft. Der 1.-August-Salat ist bereits gewaschen und kann sofort auf dem Teller angerichtet werden. Wie alle konsumfertigen Salate von Anna’s Best sollte er nicht nochmals gewaschen werden, damit die Nährstoffe erhalten bleiben.

Anna’s Best 1.-August-Salat, 450 g, Fr. 4.15 statt Fr. 5.20* * Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich. Die Aktion gilt vom 24. bis 30. Juli.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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FOOD | 59

GUT & GÜNSTIG

Hambolino-Burger für circa Fr. 11.60

Hauptgericht für 4 Personen ■ 1 grosse Tomate in Scheiben und 1 Zwiebel in Ringe schneiden. 4 Eisbergsalat-Blätter in mundgerechte Stücke zupfen. Circa Fr. 1.40 ■ 4 Hambolino-Burger beidseitig bei mittlerer Hitze mit 1 EL Bratbutter insgesamt 5 Minuten braten. Circa Fr. 7.80 ■ 4 Hamburger-Brötchen auf einem Toaster oder im Ofen bei 200 °C circa 2 Minuten kurz rösten. Circa Fr. 1.50 ■ Die unteren Brötchenhälften mit Burger, Tomaten und Zwiebelringen Zwiebel ringen belegen. Nach Belieben mit etwas Senf, Mayonnaise und Ketchup bestreichen. Mit Salat bestreuen und die obere Brötchenhälfte auflegen. Circa Fr. 0.90

Ein Hit bei Kindern: Hamburger.

Alles Bio!

Rauf auf den Grill Wer in der Küche auf Bio und Nachhaltigkeit setzt, kann sich freuen: Für den Grill gibt es jetzt auch Bio-Cipollata. Die Grillwurst kommt ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Phosphate und Stabilisatoren aus – und bietet dafür Genuss ohne schlechtes Gewissen. Bio Cipollata 160 g, 8 Stück, Fr. 4.50

Erfrischend einfach Manchmal sind die einfachsten Getränke die besten. Zum Beispiel die klassische Limonade, wie sie früher häufig selbst gemacht wurde. Ein Schuss Holunderblütensirup oder ein Spritzer Zitrone – fertig war das erfrischende Getränk. Die neuen Bio-Limonaden sind deshalb bewusst einfach gehalten. Fast wie früher! Bio Limonade Holunder oder Bio Limonade Zitrone, 50 cl, Fr. 1.20* * In grösseren Filialen.

Grob ist fein Für alle, die kein durchgeweichtes Müesli mögen, gibts jetzt die neuen, groben Bio-Vollkornhaferflocken. Diese haben nicht nur mehr Biss, sondern werden auch nicht so schnell weich. Perfekt auch für rustikale Hafer-Guetsli. Bio VollkornHaferflocken grob, 500 g, Fr. 1.40* * In grösseren Filialen.


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NONFOOD

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

RAPPENSPALTE

Mit Schwung in die Kurve Lange, volle und hübsch geschwungene Wimpern gefällig? Die neue Mascara von Manhattan kommt im grasgrünen Flacon daher und zaubert Schwung in Ihren Augenaufschlag. Die Tusche trocknet schnell, ist wischfest, bröselt nicht. Sie ist augenärztlich getestet, für sensible Augen und Kontaktlinsenträgerinnen geeignet – und preiswert. Manhattan Eyemazing Curves Mascara, 8 ml, Fr. 7.20* * In grösseren Filialen.

Mit Haut und Haar Fruchtig Wer es gerne fruchtig-süss mag, der kauft sich die neuen Fanjo-Douche-Gels. Die pH-hautneutralen Duschträume aus Nektarine, Limette oder Kokosnuss sorgen bestimmt für gute Laune. Fanjo Douche Gel Kokos, Nektarine oder Limette, je 250 ml, Fr. 3.50

Für haarige Sachen Im Haarpflegesortiment steht seit Kurzem ein Neuling: das milde Anti-Schuppen-Shampoo von M-Classic. Das Shampoo enthält den bewährten und gut verträglichen Wirkstoff Octopirox, der das Haar zuverlässig von Schuppen befreit und deren Neubildung verhindert. M-Classic Anti-Schuppen Shampoo, 400 ml, Fr. 3.90

Krasser Halt

Nichts soll die Frisur aus der Fassung bringen? Dann drücken Sie mal auf die Tube: Das I am Styling-Dynamic-Unbreakable-Gel hält unverbrüchlich, macht Ihren Look 24 Stunden lang quasi unzerstörbar. Trotz seiner betonähnlichen Wirkung (Holdlevel: 8!) lässt sich das transparente Gel leicht wieder auswaschen, hinterlässt keine Spuren im Haar. I am styling dynam!c unbreakable gel, 150 ml, Fr. 4.90

Der neue Mr. Hitparade auf DRS 3 heisst Michel Birri (25). Der Aargauer aus dem Fricktal ist seit 2010 Moderator und Redaktor von «Zambo» und war vorher Moderator bei Radio Argovia und Radio Top. Michel Birri, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit zwölf, als Jungreporter, schrieb ich über Kleintierausstellungen und Sportanlässe für die Regionalzeitung. Als ich meinen ersten Zeitungsbericht in den Händen hielt, war ich sehr stolz. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Plüscheisbären Lars. Den bekam ich von meinen Eltern zum sechsten Geburtstag. Er hat auch heute noch einen speziellen Platz in meinem Zimmer. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Vielleicht nicht gerade typisch Mann — aber ich liebe Schuhe und Kleider. Dafür geht wohl das meiste Geld drauf. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Ich hab kein Portemonnaie und trage meine Karten und das Geld wild in meiner Tasche mit mir herum.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Ausbildungsradios wie zum Beispiel Kanal K in Aarau. Dieser Sender ermöglichte mir mit einer professionellen Ausbildung und lehrreichen Kursen den Einstieg in die Radiobranche. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Die tollsten Freunde und die beste Familie der Welt.

Interview: Eugen Baumgartner


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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TOTAL | 61

Total sauber, aber cool Jetzt verschwinden selbst hartnäckige Flecken schon bei niedrigen Waschtemperaturen. Eine neue Rezeptur macht es möglich.

J

e höher die Waschtemperatur, desto grösser der Stromverbrauch und damit der CO2-Ausstoss. Temperaturen von 60 oder 90 Grad entsprechen nicht mehr unserem Lebensstil, denn die wenigsten Kleider sind extrem schmutzig. Wer ökologisch handeln will, wäscht im Bereich von 20 bis 40 Grad. Dies entspricht dem Bestreben der Migros zur Nachhaltigkeit. Und genau dies macht die neue Waschmittelgeneration von Total möglich: Sie ist dank verbesserter Rezepturen schon bei sehr niedrigen Temperaturen hoch wirksam und um 30 Prozent leistungsstärker. Das neue Total reinigt also bei minimaler Dosierung — und mit minimaler Chemiebelastung. 50 bis 80 Prozent der waschaktiven Substanzen stammen aus nachwachsenden Ressourcen. Dank neuer waschaktiver Enzyme (Biokatalysatoren) werden selbst hartnäckige Flecken schon bei 20 Grad entfernt. Die Enzyme spalten eiweiss-, stärke- oder fetthaltigen Schmutz in wasserlösliche Verbindungen auf, reinigen also umweltfreundlich. Eine echt saubere Sache!

Bild: Getty Images

Text: Dora Horvath

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SAISONKÜCHE 62 |

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RUTH BINDE

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Appetit auf Literatur

Ruth Binde ist die Grande Dame der Schweizer Literatur und hat uns so manches Buch schmackhaft gemacht. Fast so gern, wie sie liest, kocht sie – mit dem Migros-Magazin eines ihrer Lieblingsmenüs: Kalbsplätzli an Zitronensauce.

W

er Ruth Bindes Zürcher Wohnung betritt, atmet gleich mehrere Jahrzehnte Kultur ein. Schon im Flur zeugen viele Bücher von der Belesenheit ihrer Besitzerin. Ruth Binde (80) prägte als Presseagentin für Schriftsteller und Kulturschaffende die Schweizer Literatur wesentlich mit — nicht zuletzt durch den «BernhardLittéraire», eine literarische Veranstaltungsreihe, die sie von 1985 bis 2004 geleitet hatte. Dort folgten Autoren wie Eveline Hasler, Hugo Loetscher und Sir Peter Ustinov ihren Einladungen und lasen aus ihren Werken. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius jedoch lässt für den Moment die Bücher Bücher sein und packt in der Küche die Zutaten für die Scaloppine aus, denn jetzt wird der kulinarischen Kultur gefrönt. Ruth Binde äussert einen

Wunsch: «Ich möchte gern wissen, wie die Sauce so herrlich sämig wird.»

Ruth Binde begann als Mädchen für alles beim Diogenes Verlag Zurück im Wohnzimmer setzt sich Ruth Binde aufs Sofa, um einen Augenblick später schon wieder aufzustehen. Sie verschwindet in der Küche und kommt mit einem Topf Konfitüre zurück. «Hier», sagt sie und bietet etwas Erdbeerkonfi an, von der sie zuvor schon erzählt hat. Ruth Binde kocht leidenschaftlich gerne Konfitüre ein. Jahr für Jahr notiert sie akribisch alle Einzelheiten dazu. So kann sie rückblickend sagen, in welchem Jahr die Früchte besonders früh oder besonders spät reif waren. Die «Saisonküche»-Köchin ruft aus der Küche, denn jetzt möchte sie die Zubereitung der Sauce erklären: Damit sie

Kalbsplätzli, Zitrone und Butter: Viel braucht es nicht für den Klassiker. Vor dem Anbraten: Plätzli im Mehl wenden. Sämig wird die Sauce durch die kalte Butter, die daruntergeschlagen wird. Das charmante Kochbuch «Aschenbrödels Küche» liegt stets in Ruth Bindes Küche parat.

Nr. 30, 23. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Ruth Binde und «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius beim Fachsimpeln: Die Scaloppine darf man nicht zu lange anbraten.


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migros-magazin | NR. 30, 23. JULI 2012 |

SAISONKÜCHE

rUTh Binde | 63

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Eier, Taglierini, Pelati. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Jeden Tag. ■ Kochen ist für Sie … … notwendig für meine Lebensqualität.

■ Was würden Sie nie essen? Schnecken und Austern. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit dem Schauspieler Mathias Gnädinger.


City Cruise auf der Donau mit längeren Stadtaufenthalten mit MS Treasures «Schatzkästchen»

SAISON

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Fr. 1000.– Linz – Wachau – Wien – Bratislava – Budapest v.v.

Reiseprogramm Linz – Budapest 1. Tag Schweiz – Linz Mit dem Railjet Zürich HB ab 10.40 Uhr nach Linz. Transfer und Einschiffung. 2. Tag Linz – Melk Morgens Zeit zur freien Verfügung. Am Mittag «Leinen los!». Schifffahrt durch den Strudengau bis nach Melk. 3. Tag Melk – Dürnstein Besichtigung Stift Melk* am Vormittag. Fahrt durch die wunderschöne Wachau nach Dürnstein. Individueller Stadtrundgang. 4. Tag Dürnstein – Wien Schifffahrt bis zur Kaiserstadt Wien. Am Nachmittag Stadtrundfahrt* mit vielen Sehenswürdigkeiten wie Staatsoper, Burgtheater und Hundertwasserhaus. 5. Tag Wien Lassen Sie sich heute von der Wiener Lebensfreude anstecken. Geniessen Sie ein Gläschen Wein bei einem Heurigen oder besuchen Sie den Prater. 6. Tag Wien – Bratislava Nach einem letzten Morgen in Wien folgt nachmittags die schöne Donauschifffahrt bis nach Bratislava. 7. Tag Bratislava Am Morgen Stadtrundgang* durch die wunderschöne Altstadt und Fahrt zur imposanten Burg. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. 8. Tag Bratislava – Budapest Busausflug* rund um Visegrad. Anschliessend Flussfahrt durch das Donauknie bis nach Budapest. Geniessen Sie am Abend das Lichtermeer von Budapest. 9. Tag Budapest Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Stadtrundfahrt* mit vielen Sehenswürdigkeiten am Nachmittag.

Linz

10. Tag Budapest Den heutigen Tag können Sie nach Lust und Laune in dieser schönen Stadt gestalten. Am Abend festliches Kapitänsdinner. 11. Tag Budapest – Schweiz Ausschiffung und Rückreise per Railjet nach Zürich HB an 17.20 Uhr. Individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, im Voraus buchbar. Programmänderungen vorbehalten. Reederei/Partnerfirma: Scylla AG, Basel

MS Treasures***** (Schatzkästchen) Das Luxusschiff der Scylla-Flotte für 124 Passagiere verfügt wie die Schwesterschiffe Swiss Sapphire, Swiss Emerald und Swiss Jewel auf dem Oberdeck nur über Suiten. Alle Kabinen sind komfortabel und luxuriös eingerichtet und mit Dusche/WC, TV, Radio, Minibar, Safe, Föhn, Haustelefon und Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Ober- und Mitteldeck haben die Kabinen einen französischen Balkon, auf dem Hauptdeck kleinere Fenster (nicht zu öffnen). Im grosszügigen Restaurant finden alle Gäste gleichzeitig Platz. Zur Bordeinrichtung gehören Panorama-Lounge mit Bar, Lidobar mit Aussenterrasse, Foyer mit Rezeption, Boutique, Internet-Corner, Fitnessraum, grosses Sonnendeck mit Whirlpool, Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Budapest – Linz 06.11. – 16.11.12 Gleiches Programm in umgekehrter Reihenfolge, ohne Halt in Dürnstein.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

eine schöne Bindung erhält, schlägt Andrea Pistorius kleine, eiskalte Butterwürfel unter die Sauce. Ruth Binde registriert jeden einzelnen Schritt. Sie kocht selbst sehr gerne: «Ein Teil meiner Lebensqualität besteht darin, dass ich mir jeden Tag ein Menü koche.» Davon zeugt auch das Buch «Aschenbrödels Küche», das Ruth Binde seit 40 Jahren beim Kochen begleitet. Inzwischen hat das Buch aus dem Diogenes Verlag eine charmante Patina angesetzt. Das Jobangebot in diesem damals noch fast unbekannten Verlag brachte die Berner Buchhändlerin 1957 nach Zürich. «Als Mädchen für alles», wie sie sagt. Sie baute den Bereich Theaterliteratur auf und trug auch sonst nicht unwesentlich zum Aufbau des Diogenes Verlages bei. Anfang der 70er-Jahre verliess Sie den Verlag und machte sich mit ihrer eigenen Presse- und PR-Agentur selbständig.

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RUTH BINDE | 65

Scaloppine al limone

Um selbst zu schreiben, fehlen ihr Musse und Geduld Selbst zu schreiben kam ihr zwar in den Sinn, aber sie sagt von sich selbst: «Mir fehlen die Musse und die Geduld.» Das hält sie aber nicht ab, gelegentlich kleine Texte zu verfassen, am Computer natürlich. E-Mails zu schreiben ist für die 80-Jährige heute so selbstverständlich wie früher das Briefeschreiben. Die Scaloppine sind fertig, und die Sauce verströmt einen frischen Zitrusduft. Dazu ein Gläschen Wein und ein Prosit auf Ruth Bindes nächstes Projekt: Diesen Herbst wird sie im Rahmen einer kleinen Lesereihe aus den Jugenderinnerungen ihres Vaters, des Politikers und Autors Fritz Schwarz, lesen. Ruth Binde hat für alles ihren eigenen, manchmal eigenwilligen Weg gefunden. Etwa, als sie sich Ende der 60er-Jahre scheiden liess und — als alleinerziehende Mutter — den Weg in die Selbständigkeit ging. Mutig? «Nein, das war notwendig», ist sie überzeugt. Deshalb würde sie als Überschrift für ihr Leben auch ein Lied von Frank Sinatra wählen: «I did it my way». Text: Claudia Schmidt Bilder: Daniel Aeschlimann

ZUTATEN

Mehl zum Wenden 8 Kalbsschnitzel à ca. 60 g 1 Bund glattblättrige Petersilie ½ Bio-Zitrone 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 0,5 dl trockener Wermut, z.B. Noilly Prat 2,5 dl Kalbsfond 40 g Butter, eiskalt Zitronenschnitze für die Garnitur

ZUBEREITUNG 1 Backofen auf 80 °C Grad vorheizen. Wenig Mehl in einen Teller geben, Schnitzel darin wenden, überschüssiges Mehl abklopfen. Petersilie fein hacken. Zitronenschale mit einem Zestenmesser in Streifen abziehen. Zitrone auspressen. 2 Schnitzel im heissen Öl beidseitig je circa 30 Sekunden anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und im Ofen warm halten. Bratsatz mit Wermut, Kalbsfond und Zitronensaft ablöschen. Zitronenzeste beigeben. Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen. Pfanne vom Herd ziehen. Butter in kleinen Stückchen mit einem Schwingbesen darunterrühren. 3 Schnitzel aus dem Ofen nehmen, mitsamt dem Fleischsaft zur Sauce geben. Schnitzel auf Teller verteilen, mit Petersilie bestreuen und mit Zitronenschnitzen servieren. Tipp: Dazu passen Salat und Baguettescheiben

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten. Pro Person ca. 31 g Eiweiss, 17 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/ 320 kcal


KÜCHENKUNDE 66 |

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ZITRUSFRÜCHTE

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Sauer macht gluschtig Ob Salaten, Saucen oder Desserts: Grapefruits, Zitronen und Limetten verleihen leichten sommerlichen Gerichten eine erfrischende Note.

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b abgeriebene Zitronenzesten zum Backen für feine Kuchen und Cakes, in Salz eingelegte ganze Zitronen für Saucen oder der säuerliche ausgepresste Saft für eine heisse Limonade: Die gelben Zitrusfrüchte geben Saucen, Getränken und Backwaren einen unvergleichlichen Frischekick. Zitronen sind schon lange zum Allrounder in der Küche geworden. Ein Spritzer davon zum Fisch, ein schöner saurer Schnitz über das Wiener Schnitzel geträufelt oder etwas Zitronenschale in der Sauce zur Scaloppine al Limone (Zubereitung siehe Seite 65) machen Gerichte zu absoluten Klassikern.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Bilder: istockphoto

Mit Limetten verleiht man Gerichten Pfiff Die kleinen grünen Limetten mit der angenehmen Säure bewegen sich langsam, aber sicher vom Teller- oder Glasrand in den Mittelpunkt. Denn ihr aromatischer Saft ist wesentlicher Bestandteil diverser alkoholhaltiger Getränke. Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway huldigte den limettenhaltigen Getränken Mojito und Daiquiri in seinen Stammbars La Floridita und La Bodeguita in Havanna. Die meist unbehandelte Schale der grünen Zitrusfrucht können Sie abgerieben

für die Verfeinerung von Desserts und Saucen verwenden. Limetten schmecken ebenso in einer fruchtigen Mousse oder zu Sorbet verarbeitet. Zudem verleihen sie leichten Sommersaucen Pfiff, und ein Spritzer Limettensaft ist aus einem Erfrischungsgetränk nicht mehr wegzudenken.

Grapefruit filettiert und mariniert auf Salat Sie heissen Star Ruby, Ruby Red oder White Marsh und haben im Schnitt einen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimeter. Ihr Fruchtfleisch ist rosafarben oder gelblich weiss. Grapefruits werden in fast allen subtropischen Ländern und den USA angebaut. Auch sie sind bei uns ganzjährig erhältlich. Ihr zartbitteres, saftiges Fruchtfleisch ist ein idealer Frühstückssnack zum Auslöffeln oder frisch gepresst als Vitaminbombe unschlagbar. Ganz toll sind filettierte Grapefruitschnitze, mariniert auf einem Blattsalat. Oder probieren Sie doch mal für ein Dessert: Grapefruitschnitze in eine feuerfeste Form geben, mit einem klassischen Kuchenguss aus Eiern, Rahm und Zucker übergiessen und im Backofen bei 180 Grad schön goldbraun überbacken. Mit einer Kugel Vanilleglace servieren.

Grapefruits Grapefruits sind eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse. Jetzt, im Sommer, passen filettierte Grapefruitschnitze sehr gut auf diverse Blattsalate. Halbiert und ausgelöffelt sind sie ein vitaminreicher Klassiker auf dem Frühstückstisch. Tipp: Die weissfruchtigen Grapefruits sind herber als die rosafarbenen.


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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ZITRUSFRÜCHTE | 67

Zitronen Die unbehandelte Zitronenschale eignet sich zum Aromatisieren von Saucen, Marinaden, Dressings, Kuchen, Süssspeisen und vielen Getränken. Rollen Sie die Zitrone unter sanftem Druck. So kommt mehr Saft heraus. Tipp: Mit einer Zitrone-Wasser-Mischung lassen sich Verfärbungen von Schweissflecken lösen. Flecken mit der Mischung einreiben, etwas einwirken lassen und mit Wasser ausspülen.

Limetten Limettensaft ist ideal zum Säuern von Fleisch, Fisch (z. B. Ceviche) und zum Verfeinern von Saucen. Die abgeriebene Schale aromatisiert Kuchen oder Desserts. Erfrischend schmeckt auch Limettensaft. Zudem ist er Bestandteil zahlreicher Cocktails wie dem brasilianischen Nationalgetränk Caipirinha, dem kubanischen Mojito oder dem mexikanischen Margarita. Tipp: Blumenkohl bleibt schön weiss, wenn man etwas Limettensaft ins Kochwasser gibt.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

MIGROS OSTSCHWEIZ | 69

NEWS

AdR-Produkt der Woche Sie blüht beispielsweise in kräftigem Pink oder leuchtendem Blau und verleiht Garten, Balkon und Terrasse ein nostalgisches Flair: die Hortensie. Sie trägt bei ausreichender Feuchtigkeit bis in den September hinein ihre üppigen Blüten. Vom 24. bis 30. Juli sind AdR-Gartenhortensien der Gensetter AG aus Landquart zum Aktionspreis von Fr. 19.80 erhältlich.

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Mehr als nur ein Rennen

Am 28. Juli findet in Davos die 27. Auflage des Berglaufs Swissalpine statt. Die Migros und SportXX sind als Haupt- und Co-Sponsoren mit dabei.

Der Start des K21 auf der Sunnibergbrücke in Klosters ist eines der vielen Highlights des Swissalpine.

W

iederum gegen 5000 Läuferinnen und Läufer aus rund 50 Nationen werden am 28. Juli am Swissalpine in Davos an den Start gehen. In acht Disziplinen können sich Sportund Naturbegeisterte auf Strecken durch eine idyllische und abwechslungsreiche Gegend messen. Unter den acht Disziplinen ist der K78, der grösste Berg-Ultramarathon der Welt, die ultimative Herausforde-

rung. Die Königsdisziplin des Swissalpine erstreckt sich über 79,4 Kilometer und 2600 Höhenmeter. Rund ein Viertel davon führt durch hochalpines Gelände.

Kilometer und nicht mehr über die Halbmarathon-Distanz geführt. Sportbegeisterte Kids kommen in der MiniKategorie voll auf ihre Kosten. Text: Nico Canori

Nordic Walk über 10 Kilometer statt Halbmarathon-Distanz Wem das zu viel ist, findet in Distanzen zwischen 42,2 und 10,9 Kilometern eine angemessene Herausforderung. Der Nordic Walk wird heuer erstmals über 10

Sponsoring by Anmeldung und weitere Informationen unter: www.swissalpine.ch


IHRE REGION 70 |

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MIGROS OSTSCHwEIZ

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Udo Manz (l.) und Franz Breitenmoser auf Kontrollgang in der Produktion (Bild links). Franziska Häcki, Fachleiterin Metzgerei Migros St. Fiden, berät ihre Kunden gerne bei der Fleischauswahl (Bild unten).

Zartes Fleisch ist kein Zufall

Ein Stück edles, saftiges Rind- oder Kalbfleisch ist für viele ein besonderer Genuss. Die Mitarbeitenden der Fleischproduktion bei der Migros Ostschweiz sorgen mit grosser Leidenschaft für Fleischspezialitäten von herausragender Qualität.

F

leisch bester Qualität zu produzieren, ist für Udo Manz (UM), Leiter Marketing Fleisch, und Franz Breitenmoser (FB), Leiter der Produktion von Fleisch- und Charcuterie-Produkten bei der Migros Ostschweiz, nicht nur Beruf, sondern Leidenschaft. Wer zartes Fleisch erhalten will, muss auf die Auswahl und Haltung der Tiere achten, die Lagerung optimal gestalten und die Fleischqualität währenddessen regelmässig prüfen. Wie die Migros Ostschweiz das umsetzt, verraten die beiden Herren im Interview mit dem Migros-Magazin. Herr Breitenmoser, was zeichnet ein gutes Stück Rind- oder Kalbfleisch aus?

FB: Es muss zart sein und einen feinen Ei-

gengeschmack haben. Dafür ist die Ausgangsqualität des Fleischs wichtig. Aber auch die optimale Reifung und Lagerung spielt für die Fleischstruktur eine entscheidende Rolle. Erst mit dieser erhält das Fleisch seinen charakteristischen Geschmack. Bei uns verlässt kein Rindsfilet, kein Entrecôte und keine Rindshuft den Betrieb, bevor sie nicht für mindestens vier Wochen gelagert worden sind. Wie stellt die Migros Ostschweiz sicher, dass das angebotene Kalb- und Rindfleisch stets in gleichbleibend hoher Qualität zur Verfügung steht?

FB: Unser Vorteil ist, dass wir die ganze Wertschöpfungskette in unserer Hand haben. Über die durchgängige Rückverfolgbarkeit und über gezielte Kontrollen

Was ist TerraSuisse und Bio-WeideBeef?

Mit dem Label TerraSuisse setzt sich die Migros für Bestes vom Schweizer Bauernhof ein. Das Label steht für eine naturnahe, tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft. Die Einhaltung der

Steakwoche Eine grosse Auswahl an feinen Fleischstücken gibt es während der Steakwoche vom 24. bis 30. Juli. Das Westernsteak aus

vom Rohmaterial bis zum Endprodukt können wir Fleisch von höchster Qualität garantieren. Zudem lassen wir dem Fleischstück ausreichend Zeit zu reifen. UM: Dafür nehmen wir auch in Kauf, dass wir gerade bei edlen Fleischstücken nicht immer alle Sorten im Laden haben. Wobei das durch die langjährige Erfahrung und gute Planung kaum vorkommt. Labels wie TerraSuisse oder Bio-WeideBeef sorgen zudem für die notwendigen Rahmenbedingungen, um den Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig Fleisch von höchster Qualität zu erhalten. Warum gibt es nicht alle Edelstücke in Selbstbedienung?

UM: Gerade bei hochwertigen Fleisch-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

Käsen in der Migros Massnahmen wird von unabhängigen Organisationen kontrolliert und von ProCert zertifiziert. Weitere Informationen unter: www.terrasuisse.ch

Qualitativ hochstehendes Rindfleisch aus Schweizer Weidehaltung wird unter dem Label BioWeide-Beef vermarktet. Weide-Beef-Rinder werden während

Schweinehals schmeckt saftig und aromatisch, das Knobli-Steak aus Schweinehuft ist besonders zart, und das Partysteak aus Schwein oder Rind erhält durch den rundum gewickelten

der Vegetationsperiode zwingend auf der Weide gehalten. Durch die Fütterung mit Weidegras und mehrheitlich Raufutter im Winter wird ein wunderschön rotes und zartes Fleisch produziert. Sämtliche für das Label WeideBeef produzierenden Landwirte müssen zudem ein einheitliches Richtlinienwerk zu Biodiversität und Ressourcenschutz einhalten.

Käsefans aufgepasst! In zwei Einkaufszentren der Migros Ostschweiz haben Kundinnen und Kunden diese und nächste Woche Gelegenheit, einem Käser bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, den frisch hergestellten sowie weitere, feine Käsesorten zu degustieren und mit etwas Glück bei einem Wettbewerb sogar Käse zu gewinnen. Dafür muss einfach das Gewicht eines selbst gewählten Käsestücks richtig geschätzt werden. Der Käser Max Wil-

MIGROS OSTSCHwEIZ | 71 Wendelin Rieser freut sich darauf, den MigrosKunden das Käsen näherzubringen.

helm ist vom 23. bis 28. Juli während folgender Zeiten im Herblinger Markt Schaffhausen aktiv: Montag 14.30–17 Uhr, Dienstag– Freitag 9.30–12 Uhr und 14.30–17 Uhr. Im Rosenberg Winterthur produziert Wendelin Rieser vom 30. Juli bis 4. August (1. August geschlossen) während derselben Zeiten frischen, feinen Käse. Infos dazu sowie zum Angebot der Einkaufszentren unter www.herblingermarkt. ch und www.rosenberg.ch

Weitere Informationen unter: www.bioweidebeef.ch

Neuer Durstlöscher von Goba

Speck ein feines, rauchiges Aroma. Und auch Fans von Edelstücken dürfen sich freuen: Rindsentrecôte gibt es im genannten Zeitraum zum Aktionspreis von Fr. 52.50 pro Kilogramm.

produkten spielt die Beratung beim Kauf eine entscheidende Rolle, damit der Kunde auch das ideale Fleischstück erhält. Daher verkaufen wir Edelstücke wie zum Beispiel Rindsfilet, Bio-WeideBeef und Entrecote hauptsächlich in unseren von Fachleuten geführten Bedienungsmetzgereien.

Gabriela Manser geniesst ein Glas feine Iisfee.

E

Gibt es einen Geheimtip, damit Fleisch saftig und zart aus der Pfanne kommt?

FB: Da gibt es mehr als einen. Wichtig ist, das Fleisch je nach Grösse drei bis fünf Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu nehmen. Damit lässt sich ein Hitzeschock beim Anbraten vermeiden. Das Fleisch bleibt so saftig und zart. Interview und Bilder: Silke Seichter

E-Mail: mireg@gmos.ch

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Schmeckt gekühlt am besten: Die Iisfee von Goba.

Von der Mineralquelle Gontenbad gibt es ein neues Getränk: Iisfee heisst der erfrischende Bio-Eistee, der seit Mitte Juli auch in den Ostschweizer MigrosSupermärkten im Regal steht.

istee ist das Lieblingsgetränk der Schweizer. Kein Wunder also, dass dieser Markt auch für Gabriela Manser, die Unternehmensleiterin der Mineralquelle Gontenbad AG (Goba) aus dem Kanton Appenzell, spannend ist. 16 Monate lang hat sie mit ihrem Team experimentiert und getestet, bis sie vor wenigen Wochen die Iisfee der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Das Getränk mit biologischem Grüntee-Extrakt und Kräuteraromen ist mit wenig Zucker aus biologischem Anbau gesüsst und hat trotzdem einen geringen Kaloriengehalt von nur 22 kcal pro 100 ml. «Mit der Iisfee erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch von mir: ein Süssgetränk mit Bio-Label in unserem Sorti-

ment zu haben», kommentiert Gabriela Manser das neues Getränk der Goba. Das Wunder der Iisfee kommt nicht von ungefähr: In einem Märchen von Gabriela Manser wird erzählt, wie die Eisfee aus dem hohen Norden in einer Dürrezeit die Hüterin der Quelle besänftigt und Letztere so wieder zum Fliessen bringt. Die Iisfee schmeckt am besten, wenn sie gekühlt genossen wird. In den Ostschweizer Migros-Supermärkten ist der BioEistee im Sechserpack mit PET-Flaschen à 50 cl für Fr. 9.60 erhältlich. Text: Silke Seichter

Weitere Informationen zum Unternehmen sowie zum Gesamtsortiment unter: www.mineralquelle.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

MIX | 75

Gezwitscher aus dem Camp

Ferienlager-Blogs sind in. Die Eltern freuts. Via Twitter oder Facebook sind sie top informiert.

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Aufbauen von Zelten, beim Holz schleppen, Unterstände aufbauen, auf Bäume klettern, Piratentücher bedrucken, beim Hantieren mit Kochlöffeln in der Lagerküche oder einfach nur beim Rumblödeln. «Die Blogs sind sehr beliebt», sagt Roman Oester von Jung-

b Kinder-, Pfadi-, Jungwachtoder Blauringlager — aus den Sommerlagern wird gebloggt, was das Zeug hält. Tagebuchartig geben die Schreiber Einblicke in das Lagerleben. Garniert mit vielen Bildern: Man sieht die Jugendlichen und Kinder beim

wacht Blauring Schweiz (Jubla). Seit etwa zwei Jahren beobachtet er einen Boom. «Viele Scharen bloggen über den Lageralltag auf Facebook, Twitter oder Websites, wie zum Beispiel der Lagerblog-Site des ‹St.Galler Tagblatts›.»

Lagerleiter kontrollieren, was ins Netz kommt und was nicht Verfasst werden die Blogs von den Leitern — sie schiessen die Fotos, schreiben Texte und sorgen dafür, dass keine peinlichen Bilder oder allzu persönlichen Details im Netz landen. Die Blogs aus dem Lager sind vor allem eins: Information und Unterhaltung für die Daheimgebliebenen, Eltern und Geschwister. Wenn die Kinder aus dem Lager nach Hause kommen, wissen die Eltern zwar dank der Blogs schon einiges, zu erzählen gibts aber trotzdem noch viel, vor allem persönliche Erlebnisse. Und auch die gute alte Postkarte stirbt ob des Blogfiebers nicht ganz aus: In den Lagern von Jungwacht Blauring sind es für die Kinder nach wie vor die einzigen Mittel, einen Gruss nach Hause zu schicken, denn Handy oder Smartphones sind hier meist nicht erlaubt. Text: Claudia Langenegger

www.facebook.com/MigrosMagazin Blauring Aarau im Sommerlager: Unter freiem Himmel zu schlafen bleibt ein unvergessliches Erlebnis.

Wie viele Details wollen Sie über das Lagerleben der Kinder wissen? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: www.jubla.ch, www.copenhagenmediacenter.ch

Gastronomische Strassenparty in Kopenhagen Die dänische Hauptstadt lädt auch dieses Jahr zum «Copenhagen Cooking Food Festival» (Bild) ein. Und zwar vom 24. August bis 2.September — mit 125 gastronomischen Erlebnissen wie Austernkreuzfahrten, Schokoladenessen und Michelin-Küche zu zahlbaren Preisen (www.copenhagencooking.com). ■ Das beste Restaurant der Welt heisst Noma und ist in einem ehemaligen Getreidespeicher im Stadtteil Christianshavn untergebracht — in der Nähe der Königlichen Oper. Das Noma mit seiner modern interpretierten skandinavischen Küche ist Monate im Voraus

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

ausgebucht. An den beiden letzten Festivaltagen kann man jedoch kulinarische Noma-Müsterchen in einer gigantischen Strassenküche geniessen. Der Billettverkauf beginnt am 8. August. ■ Das grösste Stadtentwicklungsprojekt Nordeuropas befindet sich nördlich des Stadtteils Østerbro: Im einstigen Industriegebiet sollen auf einer Fläche von 100 Hektar bis 2022 gegen 100 000 Menschen leben — ein Beispiel für die dynamische Entwicklung in der Stadt mit der längsten Fussgängerzone Europas, der Strøget. Dort steht mit dem Illums Bolighus das bes-

te Fachgeschäft für Glaswaren (was für Vasen und Windlichter!) und Porzellan. ■ Gut zu wissen: Im EU-Mitglied Dänemark wird nicht mit Euro, sondern mit Dänischen Kronen bezahlt. Ausflugstipp: Nur 40 Minuten dauert die Zugfahrt zwischen den Hauptbahnhöfen von Kopenhagen und dem schwedischen Malmö.


LeBen 76 |

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miX

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Nr. 30, 23. Juli 2012 | migros-magazin |

5 Fragen

«Wir suchen gezielt nach Krebs»

Prostatakrebs ist in der Schweiz der häufigste bösartige Tumor und die zweithäufigste Krebstodesursache. Rund 1500 Männer sterben allein in unserem Land jedes Jahr daran. Um so wichtiger ist ein verlässlicher Test bei der Diagnosestellung. Ralph Schiess (34) ist Mitgründer und Forscher bei Proteomedix.

1

statt nur ein unspezifisches wie der PSATest — wir suchen gezielt nach Krebs.

Ralph Schiess, Ihre Firma Proteomedix hat einen Bluttest entwickelt,um Prostatakrebs zuverlässig zu bestimmen.Weshalb braucht es diesen Test?

Grundsätzlich ist der etablierte PSATest (PSA = Prostata-spezifisches Antigen, Anmerkung der Redaktion) ein guter Test, und zwar in der Hinsicht, dass er die meisten Krebserkrankungen der Prostata erkennt. Das grosse Problem des PSA-Tests ist jedoch, dass er nicht spezifisch Krebs erkennt, sondern einfach Veränderungen an der Prostata. Diese Veränderungen können jedoch auch gutartige Entzündungen oder harmlose Vergrösserungen der Prostata sein.

3

Nun kann man ja sagen, für den Patienten ist das doch egal. Unspezifisch oder nicht. Hauptsache er kriegt Gewissheit?

Bessere Diagnose für Prostatakrebs: Schlieremer Firma entwickelt neuen Test («az Limmattaler Zeitung» vom 30. Juni).

2

Und Ihr Test kann das besser?

Unser Test misst im Blut vier verschiedene karzinomspezifische Proteine

Klar, aber um nach einem positiven PSATest Gewissheit zu bekommen, müssen Betroffene eine Biopsie machen lassen. Zusätzlich zur Ungewissheit und der damit verbundenen psychischen Belastung muss er sich mehrere Male durch den Darm in die Umgebung der Prostata stechen lassen, um Gewebeproben zu entnehmen. Das ist nichts Angenehmes, und jeder Eingriff kann zu Komplikationen

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LeBen

migros-magazin | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

Wann rechnen Sie damit, dass Ihr Test in der Praxis verfügbar sein wird?

5

Hilft der neue Test denn auch, Kosten im Gesundheitswesen zu sparen?

miX | 77

mein garTen

führen. Und: Drei von vier Untersuchten hätten sich die Prozedur und die Ungewissheit ersparen können, da bei Ihnen kein Krebs gefunden wird. Mit unserem Test verhindern wir unnötige Biopsien und geben schnell Gewissheit.

4

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Ein Mauerpfeffer steckt nicht zurück

Bis zur Zulassung eines neuen Tests sind langwierige Studien nötig. Wir rechnen, dass er gegen 2015 marktreif sein wird.

Natürlich. Eine Biopsie kostet immerhin rund 1500 Franken. Wir würden also dank unserem Test, der dereinst mit denselben Geräten wie der PSA-Test gemacht werden soll, Geld für das Gesundheitssystem einsparen. Bild: Fotolia

Interview: Thomas Vogel

Den ganzen Beitrag der «az Limmattaler Zeitung» lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Pflanzen sind stur und schwer schen undurchdringlichen erziehbar. Meine Akebie zum Gewirr von Ranken ein Ende Beispiel setzt unbeirrbar ihsetzt: Sie muss raus. Selber ren Kopf durch. Ich habe sie schuld. Auch der Mauerpfeffer will nicht, wie ich will. Er an einen Zaun gesetzt, wohl wissend, dass sie eigentlich überwuchert den Kiesplatz. eine Kletterpflanze ist. Aber Eigentlich finde ich den Bo— so dachte ich mir — die dendecker ja hübsch, wenn er könnte doch eigentlich auch sich nur etwas zurückhaltenwaagrecht einen hübschen Gartenexpertin der ausbreiten würde. Ich haSichtschutz bilden, deshalb be ihm ein Angebot gemacht: Haia Müllers Den Raum bis zu einem Mehabe ich sie durch das Gitter geflochten. Aber nichts da, Pflanzen sind ter von der Hauswand entdie Ranken machen einfach unbelehrbar. fernt überlasse ich ihm als rechtsumkehrt, winden sich sein Territorium, darüber hium ihre eigenen Triebe und naus gehört der Kiesplatz kehren zum Hauptstamm zurück, um mir. Hält er sich an diesen Vorschlag zur wieder himmelwärts zu streben. Nach- Koexistenz? Keine Spur. Er bräuchte dem ich dem Spiel ein paar Jahre zu- wohl ein Coaching, das ihm beibringt, geschaut habe, bin ich zur Erkenntnis dass man auch mal zurückstecken muss. gekommen, dass sie unbelehrbar ist und Dem Frieden zuliebe. Aber bringen Sie nur eine Radikalmassnahme dem inzwi- das mal einem Mauerpfeffer bei!

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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MIX | 79

NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Der grosse Eiertanz

Die Zeit für die Eiablage ist reif, doch die Schildkrötendame braucht Hilfe.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

«

Heute Morgen kommt mein Arbeitskollege Ernst, ein engagierter Züchter griechischer Landschildkröten, zu mir ins Büro und teilt mir mit, dass eines seiner Zuchtweibchen sehr unruhig im Gehege herumgehe. Er kennt dieses Verhalten von den beiden Jahren zuvor. Es ist immer das gleiche Tier, das Probleme bei der Eiablage hat. Irgend etwas passt der Schildkröte einfach nicht. Auf dem Röntgenbild konnte ich erkennen, dass die Eier normal entwickelt waren. Die Schildkröte erhielt eine Kalziuminjektion. Dieses Präparat muss zuerst vom Körper aufgenommen werden, erst danach kann die Eiablage durch eine Hormongabe ausgelöst werden.

Ein ausgiebiges Sonnenbad hilft, die Eiablage in Gang zu bringen

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Kinderklub des Tierparks Goldau.

Da die Symptome auch dieses Jahr gleich sind, gehe ich wieder so vor. Es ist ein schöner Frühsommermorgen, und ich teile dem besorgten Schildkrötenzüchter mit, dass ich kurz vor Mittag bei ihm vorbeischauen werde. So könne die Schildkröte vorher noch ausgiebig sonnenbaden und ihren Stoffwechsel so richtig in Schuss bringen. Schildkröten gehören wie alle Reptilien zu den wechselwarmen Tieren. Die meisten von ihnen können ihre Körpertemperatur kaum selbständig aufrechterhalten und sind auf die Wärme der Sonne angewiesen. Nur mit Hilfe der Sonne gelingt es, die richtige «Betriebstemperatur» zu erreichen, um zum Beispiel die Verdauung oder wie in unserem Fall die Eiablage in Gang zu bringen. Als ich bei Ernst eintreffe, untersuche ich die Schildkröte zuerst. Ich kann keine krankhaften Veränderungen feststellen, beobachte aber, wie sie an verschiedenen Stellen im Gehege gegraben hat. Dies ist ein unverwechselbares Zeichen,

Alles muss stimmen: An mehreren Orten im Gehege hat die Schildkröte Löcher gegraben, bis sie endlich den passenden Platz für ihre Eier gefunden hat.

dass sie Eier legen sollte. Ich ziehe das Kalziumpräparat auf und spritze es dem Tier. Die gepanzerte Dame reagiert sehr ungehalten über den Stich und rudert mit den Beinen. Sofort setzen wir das Tier wieder in sein Gehege zurück. Nach dem Mittag würde ich nochmals vorbei kommen und ihr die zweite Spritze setzen, kündige ich an. Als könnte die Patientin dies hören, macht sie sich sofort aus dem Staub. Sie führt mir wieder einmal vor, wie erstaunlich schnell diese

Tiere laufen können. Am Abend erhalte ich ein beruhigendes SMS von Ernst: Die Behandlung war erfolgreich. Bereits eine Stunde nach der zweiten Spritze habe die Schildkröte ihre Eier gelegt und sei jetzt wieder am Fressen, als wäre nichts gewesen. Der Züchter Ernst entschliesst sich, der Dame nochmals ein anderes Gehege einzurichten damit dann vielleicht nächstes Jahr die Eiablage endlich einmal ohne Probleme klappen wird.

»


Leben 80 |

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in ForM

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NR. 30, 23. JULI 2012 | Migros-Magazin |

Das Gedächtnis lässt sich auch mit einfachen Mitteln trainieren – etwa mit dem Memory-Spiel.

Fit im Kopf

Einkaufsliste liegen gelassen, PIN-Code vergessen, Namen verwechselt. Gedächtnisschwäche ist weniger eine Frage des Alters, als des Trainings. Wie man seine grauen Zellen in Schwung bringt – und hält.


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in Elefant, sagt man, findet noch nach 30 Jahren eine Wasserstelle wieder, die ihm seine Eltern als Jungtier einmal gezeigt haben. Daher kommt die Rede vom Elefantengedächtnis, das sich jeder von uns hin und wieder wünscht. Auch wenn es für uns Menschen im Zeitalter von Internet und Navigationsgeräten nur noch bedingt nötig ist, dass wir uns über Jahrzehnte an so etwas wie die Lage einer Wasserstelle erinnern. Aber es gibt genügend andere Gründe, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Viele Menschen wären schon froh, wenn sie sich sämtliche Posten auf der Einkaufsliste merken könnten, die sie wieder mal zu Hause auf dem Küchentisch liegen gelassen haben. Es war doch der Küchentisch? Es folgt der besorgte Blick nach innen, der unvermeidliche Seufzer, dass man alt und vergesslich wird. Das geht vielen so. Warum aber lässt das Gedächtnis eigentlich nach? Erwiesen ist: Es gibt banale Gründe wie Müdigkeit oder Stress, die altersunabhängig zu Vergesslichkeit führen können. Dagegen sind die Gründe, warum mit zunehmendem Alter die geistige Leistung nachlässt, bisher nicht ganz geklärt. Verschiedene Faktoren, das hat die Forschung mittlerweile herausgefunden, spielen mit: Das Gehirn verändert sich, die Nervenverbindungen werden weniger, das Volumen nimmt ab, die Durchblutung wird schlechter. Aber: Einen klaren Zusammenhang zwischen Veränderungen im Gehirn und der Denkleistung im Alter gibt es nicht. Die geistige Leistung lässt auch dann nach, wenn Menschen sie mit zunehmendem Alter weniger einsetzen, weil diese weniger von ihnen gefordert wird. Auch aus Bequemlichkeit sind viele geistig weniger aktiv.

Ältere Menschen sind bei gedächtnistests oft ängstlicher

Bild: R. Zorin/Fotex

Leben

Migros-Magazin | NR. 30, 23. JULI 2012 |

«Eine grosse Rolle spielt auch die persönliche Einstellung», erklärt Psychologin Anne Eschen, die sich für Gedächtnisentwicklung im Alter interessiert und am Kompetenzzentrum für Plastizität im Alter (INAPIC) der Universität Zürich die Forschung dazu koordiniert. Sie hat bei ihren Studien die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen sich weniger zutrauen als jüngere und sich aus diesem Grund weniger anstrengen: «Ältere sind bei Gedächtnistests oft ängstlicher, was sich negativ auf ihre Testleistung auswirkt.» Eine Furcht, die aber völlig unnötig ist, wie eine Langzeitstudie aus den USA gezeigt

hat. Dort hat man ältere Menschen einem Gedächtnistraining unterzogen, das aus zehn 60-minütigen Trainingseinheiten bestand, die innerhalb von sechs Wochen absolviert wurden. Nach fünf Jahren wurden die Teilnehmer erneut getestet. Überraschend: Der Effekt des Trainings war erhalten geblieben.

Kreuzworträtsel bringen nichts, weil bloss Wissen abgerufen wird Was kann man also für seine grauen Zellen tun? Zunächst einmal unterscheidet die Forschung verschiedene Formen des Gedächtnistrainings, etwa Strategieund Computertrainings. Beim Strategietraining lernt man Strategien, um sich Wortlisten, Gesichter, Namen und so weiter einzuprägen. Gerade ältere Menschen können sich bei Aufgaben, für die sie Strategien gelernt haben, verbessern. Wichtig dabei ist, das Gelernte gleich im Alltag anzuwenden. Computertrainings wiederum trainieren das Gedächtnis mit Anne Eschen (37), promovierte Psychologin, forscht am International Normal Aging and Plasticity Imaging Center (INAPIC) der Universität Zürich.

speziell dafür konstruierten Aufgaben am PC. Bisher wurden solche Übungen vor allem für das «Arbeitsgedächtnis» erforscht. Dabei geht es darum, sich kurz Informationen zu merken und damit etwas zu tun, beispielsweise Zahlen, die der Reihe nach sortiert werden. Oder man bekommt fortlaufend Zahlen präsentiert und muss angeben, ob die aktuelle Zahl gleich der letzten ist. Nach solchen PC-Übungen konnte man oft grössere Leistungssteigerungen als bei Strategieübungen beobachten, zum Teil sogar in nicht trainierten Fähigkeiten wie dem Schlussfolgern. Man muss jedoch keine ausgeklügelten PC-Programme kaufen oder an Forschungsstudien teilnehmen, um seine Gedächtnisleistung wirkungsvoll anzukurbeln. Anne Eschen rät von den kommerziell erhältlichen ComputerTraingsprogrammen sogar eher ab. Sie seien oft nicht evaluiert, was bedeutet, dass ihre Wirkung nicht wissenschaftlich untersucht ist. Man kann auch mit einfachen Mitteln im Alltag das Gedächtnis trainieren. In Studien konnte

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in ForM | 81

Das Gedächtnis trainieren und der Forschung helfen Wer sein Gedächtnis trainieren und zugleich auch die Forschung zum Thema unterstützen will, kann an Studien des Kompetenzzentrums für Plastizität im Alter, dem International Normal Aging and Plasticity Imaging Center der Universität Zürich (INAPIC) teilnehmen. Interessierte Erwachsene, vor allem aber Menschen ab 65 Jahren, können sich gerne jederzeit dort melden, um an Gedächtnisstudien teilzunehmen. Das INAPIC erforscht vor allem die Alterungsprozesse im Gehirn und inwieweit diese durch gezieltes Training des Gedächtnisses beeinflusst werden können. Infos unter: www.inapic.uzh.ch, Stichwort: Studienteilnahme; oder per Telefon 044 634 53 76 (Brigitte Sonderegger).

gezeigt werden, dass die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter kleiner ist, je mehr geistig anspruchsvollen Aufgaben der Einzelne sich in seinem Alltag stellte. Allerdings: «Kreuzworträtsel zu lösen bringt nichts, weil das geistig nicht sehr anspruchsvoll ist», sagt die Expertin. «Hier geht es nur um das Abrufen von Wissen — eine Fähigkeit, die im Alter gut erhalten ist.» Da ist es besser, die Einkaufsliste eben richtig auswendig zu lernen, dann kann der Zettel, egal wo, liegen bleiben. Spiele sind grundsätzlich ein gutes Gedächtnistraining — etwa das simple, aber ungemein beliebte Spiel Memory, bei dem jeder Erwachsene schon einem Kindergartenkind hoffnungslos unterlegen ist. Aber auch das Spielen eines Musikinstruments wirkt sich positiv auf die Gehirnleistung aus. Komplexe Themen mit anderen zu diskutieren, verbessert ebenfalls die kognitiven Fähigkeiten. Auch körperliches Training hat einen positiven Effekt. Man führt das auf die bessere Durchblutung des Gehirns zurück. Regelmässige Spaziergänge, Nordic Walking oder Schwimmen reichen dafür völlig aus. Wichtig ist, dass man sich etwas aussucht, das einem Freude macht, denn: «Man sollte sein Gedächtnistraining immer wiederholen», rät Anne Eschen. «Mehrmals in der Woche, einfach dranbleiben. Es ist ein bisschen wie beim Sport — nur, dass man davon keinen Muskelkater bekommt.» Text: Sabine Müller

Vom Kurzzeit- bis zum Langzeitgedächtnis – das Wichtigste über die verschiedenen Gedächtnisformen.


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Agrarmulti Syngenta: Aus allen Fehlern nichts gelernt? (Seiten 6/7)

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Nr. 6 9. Februar 2012

Die wahren Piraten

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Sind die Piraten vor dem Horn von Afrika eine Art Greenpeace? Die WOZ war in Hamburg am Prozess gegen zehn verdächtigte Somalier. International, Seite 9

P O R T U G I E S I S C H E S O L D AT E N N E H M E N A M 19. N OV E M B E R 20 09 I M G O L F VO N A D E N M U T M A S S L I C H E P I R AT E N F E S T. FOTO: C A RLOS D I A S , K E Y S TO N E

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Die Diskussionen über kleine Zugeständnisse ans Ausland erübrigen sich ohnehin. Die EU kennt bereits einen Informationsaustausch, in den USA wird er Ende 2012 für Banken eingeführt. Über kurz oder lang wird der automatische Informationsaustausch mit der EU und den USA auch für die Schweiz eine politische Realität werden. Linke Politik hiesse, eine gerechte Lösung zu finden: dass der Informationsaustausch also für alle Länder gälte – nicht nur für die USA und die EU als mächtige Gegenspieler –, aber mit Einschränkungen, etwa gegenüber Unrechtsstaaten. Entscheidend ist nicht, ob die Schweiz einen Ausweg über erleichterte Amtshilfe, eine Die Augen sind auf die USA gerichtet: Abgeltungssteuer oder einen automatischen Aber im Steuerstreit mit den USA geht es nicht Informationsaustausch findet. Entscheidend ist, um eine «Globallösung», sondern um eine für dass die Lösung für alle Länder gilt. Die Steuerdie Banken. Wahrhaft global wäre eine Lösung flucht ist ein globales Problem. Die Verliererdes Steuerproblems für alle Länder – vor allem Innen sind vor allem die Länder des Südens. Nafür jene des Südens, die bislang von den neuen türlich gilt es, die Auskunftspflicht auszubauen Doppelbesteuerungsabkommen und die Amtshilfe zu erleichtern, weitgehend ausgeschlossen sind. um reiche SteuerhinterzieherRechtsbürgerliche Kreise Die «WeissgeldInnen zu büssen. Aber in einer üben sich in Finanzplatzpatrio- strategie» ist globalisierten Welt bekämpft tismus, fordern einen Schulter- bisher nur man damit nur einen kleinen Teil schluss und beharren auf einer des eigentlichen Problems: Prideklamatorische Abgeltungssteuer. Die SP gefällt vaten Vermögen nachzuschnüfsich in ihrer Machtposition und Hinhaltetaktik. feln, ist wesentlich einfacher, als fordert eine Deklarationspflicht juristisch komplizierten Firmenfür BankkundInnen – es handelt strukturen auf die Schliche zu sich dabei vor allem um einen kommen. Internationale Grossfraktionstaktisch motivierten Alkonzerne wie Glencore – die leingang. Der Bundesrat will bis Zuger Rohstofffirma fusionierte Ende Februar Varianten einer Weissgeldstra- diese Woche mit Xstrata (vgl. Seite 2) – sind sotegie präsentieren, doch die Umsetzung dürfte zusagen Nullsteuerkonzerne, die ihre Gewinne dauern. Die Schweiz debattiert über ein sinn- in den Ländern des Südens erwirtschaften, aber volles Vorgehen, dabei sind die Grundlagen mit Finanztricks und Holdingstrukturen in der dafür gar nicht bekannt: Rund 2000 Milliarden Schweiz zu einem Tiefstsatz versteuern. Den arFranken ausländische Vermögen liegen in der men Ländern wird legitimes Steuersubstrat in Schweiz – je nach Schätzung vierzig bis sechzig Milliardenhöhe entzogen. Prozent davon unversteuert. Woher sie stammen, wohin sie sich verschieben, bleibt der Öf- AU F TAKT ZUR ZWEITEN RUND E fentlichkeit vorenthalten. Es sind unabdingbare Die USA gegen die Bank Wegelin Seite 4 Informationen für eine fundierte Analyse.

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Die Geschichte des Schweizer Finanzplatzes ist eine der winzigen Schlupflöcher, der kleinen Geheimnisse und grossen Betrügereien. Das Bankgeheimnis ermöglichte in der Vergangenheit, dass Reiche, Despoten und Kriminelle Geld in der Schweiz verstecken konnten. Das Decken von SteuerhinterzieherInnen hat die Banken über Jahrzehnte gross werden lassen. Die derzeitige Kriegsrhetorik – zwischen Durchhalteparolen und Auflösungsängsten – ist auch vor diesem Hintergrund zu sehen: die Abgeltungssteuer als letzte Verteidigungslinie, um das Steuerhinterziehungsgeschäft wenigstens noch bruchstückhaft und für einen limitierten Zeitraum zu retten. Die «Weissgeldstrategie» als bislang rein deklamatorische Hinhaltetaktik. Der Ruf nach einer Weissgeldstrategie bedeutet zunächst einmal das Eingeständnis der offiziellen Schweiz, dass man bisher auf Schwarzgeld gesetzt hat. Das ist ein Fortschritt. Zudem: Ein Finanzplatz, der auf Weissgeld setzt, ist möglich und volkswirtschaftlich tragbar. Daniel Lampart, Chefökonom des Gewerkschaftsbunds, hat ausgerechnet, dass bei einer Weissgeldstrategie infolge der Geldabflüsse zwischen 5000 und 10 000 Arbeitsplätze verloren gingen. Eine überschaubare Grösse, die sich sozial abfangen liesse. Aber was beinhaltet eine Weissgeldstrategie? Vor allem aber: Auf wen ist sie ausgerichtet?

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Was halten die grossen Schweizer Städte von der aktuellen Asylpolitik? Schweiz, Seite 3

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Robert Fisk erklärt, warum sich Baschar al-Assad noch halten kann. International, Seite 13

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Was bringt die Wiedereinführung der Buchpreisbindung? Zu Besuch in drei Buchläden. Thema, Seiten 15–17

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Warum US-Präsidenten immer eine Art Hohepriester sind. Kultur/Wissen, Seite 23

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

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MULTIMEDIA | 83

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«Zwischengas gehört dazu» Benno Marty (61), Informationsverarbeiter, Zentrale IT, Migros Luzern, 6036 Dierikon

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Besser als eine Kompaktkamera, aber kleiner als eine Spiegelreflex: Systemkameras mit Wechseloptik sind die Lösung.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

«Tiger Rag», der erstmals 1917 veröffentlichte Jazzklassiker ist immer noch Spitze: verleiht Flüüügel!

3

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Meine Lieblingsfernsehserie ist …

5

Der Song meines Lebens ist …

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Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

«Anatevka», der Milchmann Tevje verliert trotz Armut nicht den Mut. … «Ein Fall für zwei», genauso sollte Teamwork sein.

…«Woman in Love» von Barbra Streisand, idealer Song für Zweisamkeit.

S

piegellose Systemkameras gehören zu einer noch relativ jungen Kategorie Fotoapparate. Sie sind klein, vielseitig und bieten in der Regel eine sehr gute Bildqualität, da sie über eine bessere Optik und einen grösseren Bildsensor verfügen als Kompaktkameras. Die Bezeichnung Systemkamera bedeutet, dass Objektive ausgewechselt werden können — ein Vorteil, der die gestalterischen Möglichkeiten der Kamera enorm erweitert. Weil sie keinen beweglichen Spiegel besitzen, können sie sehr klein und leicht gebaut werden — ideal fürs Reisegepäck also.

Auf dem WC. Es ist peinlich, wenn in der Kabine nebenan das Handy klingelt.

7

Worauf Anfänger bei Systemkamera s achten sollten sowi e Infos und Links zu App und Ding der Woc he.

In meiner Freizeit liebe ich es …

… mit dem Cabrio in lauen Sommernächten über einen hohen Pass zu sausen, man ist dann den Sternen so nah.

8

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe …

9

Wo holen Sie Ihre News?

… lese ich in einem Buch, meistens in einem Krimi. Ich bin eine Leseratte. Vor allem dort, wo man das Neueste immer zuerst hört: am Radio.

10

Meine Lieblingswebsite ist …

… www.zwischengas.com, eine Oldtimerseite. Bei vielen Oldtimern muss man beim Schalten Zwischengas geben, daher der Name der Seite. Ich fahre selber gerne Oldtimer, und Zwischengas gehört einfach dazu. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

Vom Preis her liegen Systemkameras auf dem Niveau einer günstigen Spiegelreflexkamera. Wem also die Grösse keine Rolle spielt, der ist mit einer Spiegelreflex ebenso gut bedient. Manche der neuen Systemkameras wie etwa die Panasonic Lumix GF5, die sich auch über einen Touchscreen steuern lässt, orientieren sich von der Bedienung her stark an Kompaktkameras und eignen sich deshalb besonders für Umsteiger. Andere (etwas teurere) Modelle wie die Olympus Pen E-P3 oder die Sony Nex-7 besitzen ähnliche Bedienelemente wie digitale Spiegelreflexkameras — etwa die typischen Wahlräder und Knöpfe, um Einstellungen an Blende und Belichtungszeit vorzunehmen. Das setzt zwar etwas mehr Know-how voraus, eröffnet aber der Kreativität ganz neue Dimensionen. Texte: Felix Raymann

APP DER WOCHE

DAS DING

Smarter Surfen

Das iPhone als Synthie

Der Google-Browser Chrome ist neu auch für iPhone und iPad verfügbar. Mit Chrome lassen sich offene Webseiten auf verschiedenen Geräten synchronisieren, sodass auf jedem Smartphone, PC oder Tablet unter dem gleichen Google-Account dieselben Seiten offen sind. Sehr gelungen ist bei Chrome das Wechseln zwischen den verschiedenen Tabs.

Die Mini-Klaviertastatur Gear4 Pocketloops macht aus dem iPhone einen Sinthesizer: Man wählt einen gespeicherten Rhythmus oder macht selber einen Beat und spielt eine Melodie darüber. Verschiedene Instrumente stehen zur Wahl. Die MiniKlaviertastatur funktioniert zusammen mit der PocketLoops-App, die gratis ist. Gear4 Pocketloops ist erhältlich für 69 Franken bei digitec.ch.


Leben 84 |

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Auto

Die Kleinwagen helfen den Herstellern, den CO2-Wert ihrer Fahrzeugpalette zu drücken.

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Nr. 30, 23. Juli 2012 | Migros-MAgAzin |

Alles bleibt anders

Noch letztes Jahr sorgte das neue CO2-Gesetz für Weltuntergangsstimmung in der Autobranche. Seit 1. Juli ist es in Kraft – verändert hat sich unter dem Strich nicht viel.

Bild: Prisma/Zoonar/Joachim Opelk

N

och letztes Jahr befürchteten die Autoimporteure millionenschwere Strafen wegen des neuen CO2Gesetzes: Bis Ende 2015 sollen Neuwagen im Schnitt nur noch 130 g/km Kohlendioxid ausstossen, was einem Normverbrauch von gut 5,6 l/100 km Benzin beziehungsweise 4,9 l/100 km Diesel entspricht. Schon zur Einführung der ersten Stufe am 1. Juli 2012 erwartete man dadurch deutlich steigende Autopreise. Doch passiert ist — nichts. Zum einen haben Hersteller den CO2Wert mit Spartechnologien stark gesenkt, allein 2011 von 161 auf 155 Gramm im Schnitt. Zum anderen ist das Gesetz autofreundlicher als befürchtet. So startet es bereits gestaffelt: Dieses Jahr müssen erst 65 Prozent der Neuwagen 130 g/ km erreichen; dieser Wert wird bis 2015 schrittweise auf 100 Prozent erhöht.

Die Co2-Vorschriften richten sich nach dem gewicht des Autos Zudem beziehen sich die 130 g/km auf ein durchschnittliches Leergewicht von knapp 1300 Kilos. Ist das Auto leichter, muss es strengere Grenzwerte erfüllen — ist es schwerer, darf es mehr CO2 ausstossen. Doch die offiziellen Marken-

importeure verrechnen ihre verkauften Autos miteinander. So kann etwa VW mit dem kleinen Up den Touareg kompensieren oder BMW eigene Modelle mit der Tochtermarke Mini. Weiter gelten für kleine Autobauer andere Ziele (siehe «Experte» rechts). Und nicht zuletzt werden Elektroautos bei der Berechnung des Durchschnitts stärker gewichtet. Grosse unabhängige Direktimporteure, die verschiedene Marken importieren, rechnen ähnlich. Heikel wird es für diejenigen, die unter 50 Autos im Jahr absetzen. Hier wird je Auto einzeln berechnet. Chancenlos sind Privatleute. Wer sich das Wunschauto importiert, hat mehr Papierkram und zahlt ab vier Gramm über der CO2-Grenze jeweils Fr. 142.50 Strafe pro zusätzliches Gramm (die ersten drei Gramm kosten, abgestuft, etwas weniger). Es bleibt aber ein Schlupfloch: War das Auto mindestens sechs Monate vor Import – auch wenn nur ganz kurz – im Ausland zugelassen, entfällt die Abgabe. Am Ende hat das Gesetz vorab Druck ausgeübt und bringt uns sparsamere Autos; die Strafen bleiben überschaubar und wohl weitgehend folgenlos für die Preise. Text: Timothy Pfannkuchen

experte

Grosszügige Ausnahmen für Kleine Das Schweizer CO2Gesetz ist in weiten Teilen eine Kopie der neuen EURegelung und übernimmt deren Ausnahmen. Kleinhersteller bis 10 000 und NischenherstelKurt Egli, ler bis 300 000 EuUmweltberater Neuzulassungen im Jahr können etwa ein Spezialziel beantragen. Dadurch hat der Kleinhersteller Lotus nun den Zielwert von 280 g/km bis Ende 2015 oder der Nischenhersteller Subaru ein Ziel von 164 g/km (heute liegt Subaru bei 186 g/km). Da müssen die grossen Hersteller klar mehr tun. Ford etwa, mit aktuell 149 g/km eigentlich bereits gut dabei, muss noch 2012 auf nur 127 g/km kommen. Kein Wunder, stieg der Neuwagenabsatz im Juni um 42 Prozent: Knapp vor inkrafttreten des Gesetzes drückten importeure viele Autos mit einem hohen CO2-Wert auf den Markt.


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Verkehrshaus der Schweiz Luzern Umgeben von authentischen Zeitzeugen geniessen Sie im Verkehrshaus Luzern eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt des Verkehrs. Das Angebot: Bahnfahrt nach Luzern Verkehrshaus und zurück (50% ermässigt), Eintritt ins Verkehrshaus (50% ermässigt).


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Bernisches Historisches Museum Von der Steinzeit bis zur Gegenwart: Im Bernischen Historischen Museum werden Archäologie, Kulturgeschichte und Ethnografie lebendig. Das Angebot: Bahnfahrt nach Bern und zurück (50% ermässigt), Transfer (50%), Eintritt ins Bernische Historische Museum (50% ermässigt).

Bahnmuseum Albula Die Albulalinie ist Teil des UNESCOWelterbes. Erfahren Sie auf rund 1300 Quadratmetern in multimedial inszenierten Räumen alles über die historischen und aktuellen Aspekte dieser spektakulären Strecke der Rhätischen Bahn. Das Angebot: Bahnfahrt nach Bergün und zurück (50% ermässigt), Eintritt ins Bahnmuseum Albula (50% ermässigt).


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Ich habe zehn Kilo abgenommen und fühle mich jünger

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

SCHLOSSFERIEN | 91

Mitmachen und gewinnen

Prinzessin Merida (Zweite von links) hält mit ihrer rebellischen Art die ganze Familie auf Trab.

Zielsichere Prinzessin Der 13. Disney- und Pixar-Film «Merida» handelt von einer tapferen Prinzessin, die einen Fluch brechen soll. Zum Schweizer Kinostart am 2. August verlost das Migros-Magazin einen Schlosshotel-Aufenthalt mit Bogenschiesskurs.

ein grosses Chaos aus, das zu einem noch grösseren Streit zwischen ihr und der Mutter führt.

Aufpassen, was man sich wünscht, es könnte wahr werden

Bilder: ©Disney/Pixar

Merida schiesst lieber Bogen, als einen Prinzen zu heiraten.

S

chottland im 10.Jahrhundert: Prinzessin Merida erhält von ihrem Vater König Fergus zum Geburtstag einen Bogen und entdeckt ihre Leidenschaft fürs Bogenschiessen. Diese Vorliebe ist besonders ihrer Mutter Elinor ein Dorn im Auge, schliesslich soll ihre Tochter lieber heiraten, als im Wald herumzutoben und Pfeile durch die Gegend zu schiessen. Also wird ein Wettkampf organisiert, bei dem der Sieger Meridas Hand gewinnen soll. Doch der wilde Rotschopf wehrt sich dagegen auf ihre eigene Art und löst

In ihrer Wut besucht die Prinzessin eine Hexe, die ihr den Wunsch nach Freiheit erfüllen soll. Allerdings entpuppt sich dieser Wunsch als Fluch mit verhängnisvollen Folgen. Merida muss ihren Heldenmut beweisen und den Fluch brechen, bevor es zu spät ist. Der 13. Animationsfilm der Pixar Animation Studios spielt in den schottischen Highlands und handelt von wahrem Mut und der starken Bindung zur Familie. Am 2.August kommt der Film in die Schweizer Kinos, auch in Disney Digital 3-D. Natürlich fehlt es auch in diesem Kinofilm nicht an einzigartigen Charakteren und dem beliebten Pixar-Humor. Regie führten Mark Andrews («Die Unglaublichen») und Brenda Chapman («Der König der Löwen»). Text: Anna Meister

Mehr Infos unter www.disney.ch/merida/

Gewinnen Sie mit Ihrer Familie einen Aufenthalt im Bio-Schlosshotel Wartegg am Bodensee (3 Nächte, 4 Tage) und erlernen Sie die grosse Kunst des Bogenschiessens. ■ Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Merida», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 29. Juli, 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


Feigen-Kaktus der neue “Wunder-Schlankmacher”.....

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ussten Sie, dass der Feigen-Kaktus seit langem schon als schlankmachendes Hausmittel zum abnehmen bekannt war? Denn durch seine 36% fettbindende Wirkung, ist er der natürlichste Fett-Fresser aller Zeiten. Jetzt wurde der geheimnisvolle Kaktus wieder neu entdeckt. Wissenschafter haben jetzt daraus eine unglaublich wirksame Schlank-Tablette entwickelt.

Ich wollte schnell 7 Kilo abnehmen! In 20 Tagen habe ich’s geschafft. Diese Kaktus Tabletten sind das Beste was ich bis jetzt probiert habe. Ich habe die Tabletten ausprobiert und normal weitergegessen und dabei sage und schreibe 5,4 Kilo in 13 Tagen abgenommen. Vielen Dank. Ich habe schon alles ausprobiert mit mässigem Erfolg. Seit ich die Feigenkaktus-Tabletten nehme purzeln meine Pfunde richtig.

EIN BERICHT VON SUSANNE PFLEIGNER

Die natürlichen Wirkstoffe in Feigenkaktus-Tabletten spielen eine wichtige und stimulierende Rolle, um die Entwicklung zu neuen Fettablagerungen zu stoppen. Im Gegenteil, sie kehren sogar den Vorgang um. Sie leeren nämlich vorhandene Fettzellen und verweisen das Fett zu den Muskeln, dort wird es verbrannt. Dadurch kommt es schnell zu einem beträchtlichen Fettabbau an ihren Problemzonen, wie am Bauch, am Po und an den Hüften und Schenkeln.

Die wichtigsten Fragen: Wie funktionieren die Feigenkaktus-Tabletten ?

Sie arbeiten wie eine Fettpolizei. Die Wirkstoffe in den Feigenkaktus-Tabletten weisen die gefüllten Fettzellen an, sich zu entleeren und

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Schaden Kaktus-Tabletten der Gesundheit ?

Nein. Im Gegenteil. Die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht auf chemischem Weg, sondern rein natürlich. Es gibt absolut keine Nebenwirkungen. Sie dürfen auch essen soviel Sie wollen. Bei richtiger Anwendung können selbst 2500 Kalorien am Tag eher schlank als dick machen. Sie werden sanft abnehmen, überflüssige Kilo werden abgebaut und Sie fühlen sich Tag für Tag schlanker und vitaler.

Wie oft muss ich die Tabletten einnehmen ?

Wer schnell abnehmen will

nimmt vor jeder Mahlzeit zwei bis drei FeigenkaktusTabletten.

um ohne Bedenken, Kilo um Kilo, gesund abzunehmen.

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2. Wochen Ich bin nur 1,54 m gross und wog 72 Kilo, jetzt habe ich es geschafft und bin nach 2 Wochen auf 66 Kilo. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich 8 Kilo abgenommen habe ohne meine Essgewohnheiten umzustellen. Diese Feigenkaktus-Tabletten sind wirklich echte “Fett-Fresser”, ich trage heute wieder meine alte Kleidergrösse 38. Vielen Dank. Ich kann Ihr Produkt nur bestens weiterempfehlen !!

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Migros-Magazin | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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UnterhaltUng | 93

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Gewinner «Zusatz» Nr. 28:

Clemenz Holzer, Muttenz BL; Lena Koch, Horw LU; Heidi Büchi, Winterthur ZH; Philipp Mueller, Ruswil LU; Elsbeth Zentner-Elmer, Elm GL


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie heisst der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees? S Samaranch

N Rogge

L

Brundage

So nehmen Sie teil

2. Wie viel Arbeitsspeicher hat ein Commodore 64? A 16 KB

C 48 MB

U 64 KB

3. Welche Farbe hat der mittlere der Olympischen Ringe? H gelb

T

schwarz

N grün

4. An welcher Autobahn liegt der sogenannte Fressbalken? Z

A1

D A2

L

A3

5. Welchen Beruf übte der Autor des «Struwwelpeters» aus? A Friseur

T

Arzt

W Lehrer

Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.7.2012, 24 Uhr

6. Welcher dieser Männer hatte kein Mathematikstudium absolviert? E

Art Garfunkel

N Leo Trotzki

I

Max Frisch

7. In welchem Land hat der Nullmeridian die längste Ausdehnung? E

Algerien

R Grossbritannien

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G Spanien

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8. Wer schrieb ein Essay im Geschäftsbericht 2011 des Pirelli-Konzerns? E

Martin Suter

R Hans M. Enzensberger

T

Günter Grass

Gewinner Nr. 27: Evelyne Holzinger, Aarburg AG

Lösungswort: 1

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5

6

7

Auflösung Nr. 29: ZEITLUPE

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

N

ANT E I L I G BAKTER I E BE F I NDEN BR I ENZER E I NDRUCK FOERDERN ME R I D I AN P A RME S A N SK I P I STE STERZELN

Auflösung Nr. 29: ESNNN Gewinner Nr. 28: Ernest Aebi, Ostermundigen BE; Oriana Oertig, Flawil SG; Cornelia Knöpfel, Speicher AR

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


rätsel & spiele 96 |

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UnterhaltUng

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NR. 30, 23. JULI 2012 | Migros-Magazin |

Entdecke die Welt mit … ENTDECKER-PASS DURSTLÖSCHER-TIP

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Besuch auf dem Flughafen Zürich pits eines Airbus 340. «Ganz schön eng hier», meint Denijel Nezirevic (11). Der Airbus 340 wird für lange Strecken eingesetzt und hat Platz für mehrere hundert Menschen. Später erfahren die Kinder, dass die Düsen des Flugzeugs nach 20 000 Flugstunden ausgewechselt werden. Ein neues Triebwerk kostet so viel wie 300 Autos. Wollt auch ihr auf einen Flughafen-Rundgang? Meldet euch unter www.animanca.ch (Stichwort: Erlebnispartner SR Technics).

SUCHSPIEL

Au weia!

Klein Euler züchtet weisse LangohrKaninchen. Sieben seiner Tiere haben sich unter die Tiere des Nachbarn gemischt. Kannst du mit einem Stift drei gerade Linien ziehen, dass Klein Eulers Tiere von den anderen Kaninchen getrennt sind?

Lösung:

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 32 AM 6. AUGUST

Prima Abkühlung Eine feine Erfrischung im Sommer ist eine Zitronen-Limonade. Die Zutaten, die du benötigst: 3 BioZitronen, 1 Vanilleschote, 80 g Zucker, 1 l Mineralwasser mit Kohlensäure, Eiswürfel. Zieh die Zitronenschale mit einem Sparschäler ab. Press die Zitrone aus. Schneide die Vanilleschote auf. Kratze das Mark heraus. Vermische alles in einer Schüssel mit dem Zucker. Giess das Mineralwasser darüber. Stelle die Schüssel zugedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank. Giess den Inhalt durch ein feines Sieb. Serviere die Limonade mit Eiswürfeln deinen Freunden. … WUSSTEST DU, DASS

… das grösste Lebewesen der Welt ein Pilz namens Hallimasch ist? Er wurde im Jahr 2000 in einem Wald im amerikanischen Staat Oregon entdeckt. Sein Pilzgeflecht hat die Fläche von etwa 1200 Fussballfeldern.

Bilder: Anette Wolffram Eugster, Aurelia Schmid; Rezept: Saisonküche

Sieben Animanca-Buben dürfen auf einen Rundgang durch den riesigen Flughafen Zürich. «Hier starten und landen täglich 700 Flugzeuge», sagt Emil Maag. Er arbeitet als Sicherheitsmann im Flughafen. Die Buben kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Rundgang führt auch in die Werft 3, wo die Flugzeuge jeden Monat kontrolliert werden. Schliesslich sollen sie wohlbehalten ans Ziel kommen. Höhepunkt der Führung ist die Erkundung des Cock-


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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UnterhaltUng | 97

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BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 3 3 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 1 www.raetsel.ch/bruecken

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I Lösung: SANDBURG

www. lilibig gs.ch

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Ratet, was die Zeichnungen darstellen, schreibt das entsprechende Wort in die dazugehörende Zeile und tragt dann die von oben nach unten nummerierten Buchstaben in die Lösungszeile ein. Dann kennt ihr das Lösungswort.

Nur am Strand herumliegen, das ist nichts für Tobi. Er will lieber im Sand spielen. Deswegen haben Nina und Hugo Buchstaben für ihn vergraben, die er nun in der richtigen Reihenfolge ausbuddeln muss. Nur den Anfangsbuchstaben «S» und den letzten Buchstaben «G» haben sie an der Oberfl äOberfläche liegen gelassen. Erkennst du das Lösungswort?

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

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WAS SPIELEN HUGO UND TOBI IM SOMMER?

TOBIS BUCHSTABENSUCHE

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Lösung: FEDERBALL A) Fisch B) Muschel C) Sandburg D) Ente E) Taucher F) Wasserball G) Badetuch H) Melone I) Glace

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Bringt auch Kleines gross heraus. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Sebastian Eppler, Werbeagentur Wundermann und Luca Schneider, Werbeagentur Euro RSCG, Zürich. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 30, 23. Juli 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 2

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 29: 834 8 1 5 4 9 2 7 3 6 Gewinner Nr. 28: 9 7 4 6 5 3 2 1 8 Margrit Rüegg, 6 2 3 7 1 8 4 9 5 3 4 9 2 7 5 8 6 1 Effretikon ZH; 5 6 1 8 3 4 9 2 7 Margrit Büchler, 7 8 2 1 6 9 3 5 4 4 3 7 5 2 6 1 8 9 Sursee LU; 2 5 8 9 4 1 6 7 3 Nathalie Seydoux, 1 9 6 3 8 7 5 4 2 Monthey VS; Helena Schneider, Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.7.2012, 24 Uhr Lenzburg AG; Elisabeth Koch, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Sissach BL Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, leitung),

zuschläge pro person/aufenthalt: 3 2x 4-Gang-Wahlmenu bei Vorausbuchung nur CHF 60.– statt CHF 82.– 3 Superiorzimmer zur Südseite mit Balkon: CHF 20.– 3 Zusatznacht zum Spezialpreis in Davos/Zermatt: CHF 100.– 3 Ohne Halbtax-Abo: CHF 117.– reduktion pro person/aufenthalt: 3 GA-Inhaber zahlen CHF 119.– weniger Preise pro Person, Basis Halbtax-Abo. Tägliche Anreise nach Verfügbarkeit möglich.

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Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja leissing (Sl), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Sunstar Hotels – Tel. +41 (0)61 925 70 70 reservation@sunstar.ch, www.sunstar.ch

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

ZAUBERHAFTER CIRQUE DU SOLEIL Seit Jahren tingelt das kanadische Erfolgsunternehmen Cirque du Soleil mit seinen spektakulären Shows durch die Welt. Bald ist es wieder soweit: Anfang September kommt der Cirque du Soleil mit seiner hochgelobten Show «Corteo» nach Zürich und spielt für kurze Zeit im weissen Grand Chapiteau, dem ehemaligen Hardturm-Stadion. Freuen Sie sich auf die unnachahmliche Mischung aus Nervenkitzel, Magie und Humor. Termin: 18. September 2012, Zürich Preis: Erwachsene: Kat. 1 Fr. 93.75 statt Fr. 125.–, Kat. 2 Fr. 56.25 statt Fr. 75.–, Kat. 3 Fr. 41.25 statt Fr. 55.– Kinder: Kat. 1 Fr. 65.75 statt Fr. 87.50, Kat. 2 Fr. 39.50 statt Fr. 52.50, Kat. 3 Fr. 29.– statt Fr. 38.50 Weitere Informationen: www.cirquedusoleil.com

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D’GEIERWALLY – EINE BEWEGENDE GESCHICHTE

Das Open Air Summerstage Basel geht in die zweite Runde: Geniessen Sie im Park im Grünen drei Abende LiveMusik von nationalen und internationalen Künstlern wie Patent Ochsner, Züri West, Anna Rossinelli, The Nits, Barclay James Harvest, Sportfreunde Stiller oder Tim Bendzko. Zudem werden auch dieses Jahr lokale Bands unterstützt. Welche Bands auftreten dürfen, entscheidet eine Jury im Rahmen eines Bandwettbewerbs.

Eine dramatische, emotionale Geschichte verpackt in eine grossartige, unvergessliche Freilichtaufführung erwartet Sie diesen Sommer im bekannten Wallfahrtsort Maria Dreibrunnen: Weil die Bauernstocher Wally nicht den Mann heiraten will, den ihr Vater für Sie bestimmt hat, wird sie mit ihrem Geier auf die Hochalm verbannt. Doch die starke Frau trotzt den harten Bedingungen. Termine: 3. August bis 1. September 2012, Bronschhofen Preis: 2. Kat. Fr. 47.20 statt Fr. 59.– / 3. Kat. Fr. 39.20 statt Fr. 49.– Weitere Informationen: www.buehnethurtal.ch

Termin: 23. bis 25. August 2012, Münchenstein Preis: Fr. 52.– statt Fr. 65.– Weitere Informationen: www.actnews.ch

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MEINE WELT 102 |

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FREDDY BURGER

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NR. 30, 23. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Udo und Pepe spielen eine ganz wichtige Rolle»

Vom Hochbauzeichnerlehrling zum Eventorganisator und Gastrokönig: Freddy Burger hat eine Tellerwäscherkarriere hingelegt und ist heute Herr über 25 Firmen, managt Stars, veranstaltet Musicals und besitzt Restaurants und Nachtclubs.

Name: Freddy Burger (66) Sternzeichen: Steinbock Wohnort: 8123 Ebmatingen ZH

Wieso wohnen Sie in Ebmatingen? Ich hatte vor 38 Jahren die Chance, dort ein schönes Haus zu bauen. Damals war es sehr ländlich, das hat mir gefallen. Wo würden Sie gerne leben? Da, wo ich nächstes Jahr mit meiner Partnerin Carmen hinziehen werde: in Küsnacht ZH. Eine Terrassenwohnung mit Seesicht und Abendsonne. Beruf und Lebenslauf: Lehre als Hochbauzeichner. Manager der Sauterelles (1965—1968). Erstes Konzert im Hallenstadion: Cliff Richard and the Shadows (1965). Manager von Pepe Lienhard (ab 1967) und Udo Jürgens (ab 1977). Übernahme des Nachtclubs Mascotte (1972). Mitbesitzer von Good News (1976). Das erste Musical: «Willhelm Tell» (1977). Manager von Walter Roderer und Mitproduzent der NötzliFilme (1987—1994). Übernahme des Musical-Theaters Basel (1999). Kauf des Restaurants Sonnenberg mit Fifa-Club am Zürichberg (2000). Bau des Theaters 11 in Zürich-Oerlikon (2006). Mein Ziel: Gesund bleiben, weiterarbeiten, aber ein bisschen kürzertreten und meine Söhne ins Geschäft einführen. Den Menschen weiterhin Freude bereiten mit Konzerten, Musicals und gutem Essen. Was ich mag: Harmonie in Familie und Beruf. Was ich nicht mag: Lügen und Ausnützen von Schwächen. Was ich an mir mag: Gradlinig und offen zu sein. Was ich an mir nicht mag: Durch meine Ungeduld kann ich mich in etwas reinsteigern und laut werden. Mein Motto: Never give up. Mein Lieblingsessen: Hausmannskost aller Art. Mein peinlichster Moment: Gibts immer wieder, weil ich häufig Namen verwechsle. Text: Ralf Kaminski Bilder: Tanja Demarmels

www.fbmgroup.ch www.musical.ch

MEIN REICH

«In meinem Büro im Zürcher Kreis 7 habe ich mehr Zeit meines Lebens verbracht als zu Hause. Es hat leider nicht genug Platz an den Wänden für alle rund 40 goldenen Schallplatten.»

MEIN AUTO

«Diesen Bentley Continental habe ich von Udo Jürgens übernommen. Es war der letzte handgemachte Bentley aus dem Werk in Grossbritannien, speziell gemacht für Udo. Er fuhr ihn zehn Jahre, wollte ihn dann verkaufen. Das habe ich ihm ausgeredet. Irgendwann versteigere ich ihn, das Geld geht an unsere Stiftung ‹Waisenkinder in Not›.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 23. JULI 2012 |

MEINE WELT

FREDDY BURGER | 103

MEINE LIEBSTEN STARS

«Mit Udo Jürgens und Pepe Lienhard verbindet mich eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung und Freundschaft. Sie spielen eine ganz wichtige Rolle in meinem Leben, und ich freue mich auf ihr gemeinsames Konzert im Oktober im Zürcher Hallenstadion.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die weisse Schokolade mag ich am liebsten. Immer wenn ich einkaufen gehe, leiste ich mir ein paar Tafeln. Habe ich mal eine geöffnet, ist sie auch recht schnell weg.»

MEIN STOLZ

«Das Theater 11 zu bauen war eine Herzensangelegenheit für mich. Ich bin an dieser Strasse in Oerlikon aufgewachsen, und ab Herbst läuft nun hier das Musical ‹Ich war noch niemals in New York› mit den Songs ‹meines› Stars Udo Jürgens. Da kommt quasi alles zusammen.»

MEIN AUSGLEICH

«Beim Biken am Greifensee bin ich ganz unabhängig und frei, habe meine Ruhe und kann die Natur geniessen. Es ist der Sport, den ich heute am meisten betreibe.»

MEIN ERSTES KONZERT

«Cliff Richard and the Shadows war 1965 mein erstes Konzert im Hallenstadion. Ich (ganz rechts) habe die Band persönlich am Flughafen abgeholt. Am Ende allerdings hatten wir ein Defizit von 20 000 Franken am Hals.»


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