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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

Nr. 30, 21. Juli 2008

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Wettbewerb:

extra EINWANDERN

Zum Wohl der Schweiz Sie brauchen uns, und wir brauchen sie: Weshalb Immigranten in die Schweiz kommen, warum sie bleiben und wie sie unser Land wahrnehmen. > 25

Trio Eden:

Die Comedy-Chaoten versuchen, den 1. August zu feiern. > 53

Bilder Lucas Peters, Florian Nidecker, Renate Wernli, Esther Michel, Sandro Diener

Im Migros-Magazin Murmeln suchen und gewinnen. > 22

Barde Büne schlemmt in Rom

Bauer sucht Frau Brautschau via TV: für viele Landwirte ein Muss. Nicht so für Stefan Rohrer. Er traf seine Nadja an Das Migros-Magazin besuchte Patent Ochsner im Tonstudio und komponierte mit der Band gefüllte Zucchettiblüten. > 66 der Älplerchilbi. > 10 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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diese woche | 3

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

S EDITORIAL

INHALT

Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

die migros woche leserbriefe scheinwerfer

Siamo Svizzeri «I bin än Italiano und spile guet

Piano, i schaffä in Fabrik …», bereits im «Chindsgialter» sangen wir dieses Lied mit Inbrunst und dünner Stimme. «Du bisch ä keiba Netti, häsch goldni Uhreketti, häsch vili Geld im Sack und eigeni Barack. O mia bella, bella Margherita», und freuten uns über das wunderbar Verruchte und aufregend Fremde.

aktuell

> 20

extra

> 33

Bilder Nik Hunger, Joschi Herczeg

Vierzig Jahre schufteten die Ita-

liener in der Schweiz für ihren Traum: ein Haus daheim in Catania, Bergamo oder Napoli. Nur um heute, kurz vor der Pensionierung, festzustellen, dass es gar kein Zurück mehr gibt. Daheim ist hier. Antonio Santoro aus dem süditalienischen Atella erzählt, wie er mit dieser Zerrissenheit lebt (Seite 40).

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

reportage Hoffen auf die grosse Liebe: Bauer sucht Bäuerin.

> 10

kolumne Der Hausmann

> 15

m-aktuell Preisoffensive: Die Kunden freuen sich über die Tiefpreise. > Moon and Stars: Migros-Magazin-Leser als Fotoreporter. Murmelmania: Jetzt gehts so richtig los!

> 19 > 20 > 22

extra «einwandern» Im Garten Eden: Seit die Familie Millar Südafrika den Rücken gekehrt hat, ist sie überglücklich.

> 26

Interview: Migrationsexperte Etienne Piguet erklärt, warum Immigranten für die Schweiz so wichtig sind. > Schön schräg: Wieso die Schweiz auf Aussenstehende so exotisch wirkt. Paragraphendschungel: Ausländerrechtsexperte Peter Frei. Zwischen zwei Kulturen: Weder Italiener noch Schweizer.

«Die Tschinggen», wie man sie erst

abschätzig, dann immer liebevoller nannte, faszinierten, sie waren die Lebenslustigen, die mit dem Dolce far niente. Besuchten meine Freundinnen und ich meinen Vater, den Schweizer Capo, auf dem Bau, legte die Belegschaft in zuverlässiger Regelmässigkeit die Arbeit nieder und pfiff und johlte.

>4 >7 >8

reisen

> 80

> 30 > 33 > 38 > 40

schaufenster Köstliche Amandines und alles für die grosse 1.-August-Party > 53 à la carte Gefülltes Gemüse mit Zucchiniblüten: Die «Saisonküche» am Herd mit Büne Huber, dem Kultsänger von Patent Ochsner. > 66 ihre region

> 73

besser leben > Reisen: Mit Szilvia Freire, der schönsten Frau Ungarns, auf Entdeckungstour durch das junge Budapest. Auto: Der Kleine, der nicht nur Frauen gefällt. rätsel & impressum

> 79 > 80 > 84 > 91

cumulus Die besten Informationen und Angebote mein ganzer stolz Der mit dem Schwert tanzt.

> 92 > 94

Neuer Auftritt

Für das Wohl von Umwelt und Gesellschaft: Max Havelaar, jetzt mit neuer Verpackung. > 62

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

M-NEWS

Rückruf Öllämpchen

FRISCH IN DER MIGROS

Der Liebesapfel

Die Migros ruft die TerrakottaÖllämpchen zurück, die seit Juni im Verkauf sind. Wegen mangelhafter Innenbeschichtung kann sich der Ton mit Öl vollsaugen und die Lampe entzünden. Die Migros bittet, die Öllämpchen sofort in die Filiale zurückzubringen.

Hätten Sie gewusst, dass die Tomate, im Lateinischen «Lycopersicon», als Synonym für den Liebesapfel steht? Botanisch gesehen ist die Frucht der Tomate eine Beere, die je nach Sorte klein wie eine Kirsche (Cherrytomate) oder bis zu einem Durchmesser von 13 Zentimetern gross werden kann. Freuen Sie sich jetzt auf die grosse Auswahl an Tomaten von rund über birnenförmig bis quadratisch in der Migros.

Ab ins Zelt!

Ab 21. August zeigt die mobile Kulturplattform «Das Zelt» wieder Showgrössen wie Kabarettist Massimo Rocchi oder Komiker Marco Rima. Die Migros als Hauptsponsorin offeriert Cumulus-Kunden 20 Prozent Rabatt auf Tickets ausgewählter Künstler. Zu bestellen unter www.daszelt. ch, www.ticketportal.ch oder über die Tickethotline 0900 101 102 (Fr. 0.99/Min). Bitte Cumulus-Nummer angeben. Die Ticketanzahl ist limitiert.

DIE MIGROS-ZAHL DER WOCHE

200

Während Feriengänger am bevölkerten Strand liegen, reisen Daheimgebliebene in den nächsten fünf Wochen mit der Migros kulinarisch um die Welt. Diese Woche gibts eine breite Palette an indischen, thailändischen und japanischen Spezialitäten. Danach gehts nach Nord- und Südamerika. Dann heissts Fiesta Mexicana. Tipp: Gewinnen Sie Ferien im mexikanischen Yucatan. Die Talons gibts in den Filialen.

Bilder Foodfolio/StockFood/bab.chbab.ch, Sandro Diener

In 45 Tagen um die Welt

Ein Brunch

1926 eröffnet die Migros in Zürich ihren ersten Laden. Die Inneneinrichtung kostete 200 Franken, die Waren lagerten in einfachen Regalen aus Brettern, und als Kasse diente eine Zigarrenkiste. Die Kunden kamen wegen der günstigen Waren.

DICKES LOB

Heisshunger auf die Heimat

«Seit zwei Jahren studiere ich in Berlin Mathematik. Anstatt Heimweh nach Zürich habe ich aber regelmässig Heisshunger auf Migros’ köstliches Bündnerfleisch und Léger-Joghurts. Da ich mein Studium mit Modeln finanziere, muss ich schon etwas auf die Figur achten. Sobald ich den Heisshunger nicht mehr aushalte, schickt mir meine Mutter per Express ein Überlebenspaket mit meinen Lieblingsprodukten. ‹Miini Mueter und d Migros sind eifach di beschte.›»

Loulou von Brochwitz (23) aus Zürich steht auf die Migros wegen dem Bündnerfleisch.

Die Komikergruppe Trio Eden: Midi,


die migros woche

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

Migros mit Rekordumsatz T

rotz Konjunkturflaute und rekordhoher Teuerung hat die Migros den Umsatz im ersten Halbjahr 2008 um fast fünf Prozent steigern können. Laut Migros-Chef Herbert Bolliger spüre der Detailhändler nichts von der Wirtschaftskrise. Es handle sich vermutlich um das beste Halbjahr in den letzten

20 Jahren, erklärt Herbert Bolliger weiter. Das Umsatzwachstum betrifft das Kerngeschäft – Lebensmittel, Haushaltswaren und so weiter.

Auch Denner und Interio legten zu Noch stärker zugelegt als die Migros hat der Discounter Denner mit sieben bis acht Pro-

nicht nur für Patrioten

Helmi und Guy (von links) beim 1.-August-Fotoshooting fürs Migros-Magazin.

zent mehr Umsatz. Bei Globus, inklusive dem Möbelgeschäft Interio, seien es knapp fünf Prozent. Für das zweite Halbjahr ist Herbert Bolliger wegen der Auswirkungen der Finanz- und Rohstoffkrise auf die Konsumentenstimmung jedoch weniger zuversichtlich. Chris Petermann

Ofenfrisches Bauernbrot, hausgemachte Konfi, Obst ab Baum – lauter Köstlichkeiten gibts beim 1.-August-Brunch auf 420 Bauernhöfen von Chur bis Genf. Die Migros ist Sponsorin, und in allen grösseren Filialen liegt jetzt die «BrunchZeitung» mit den Adressen der Bauernfamilien auf. Anmeldung fürs Brunchen unter www. brunch.ch, Anmeldeschluss ist der 30. Juli. Und wer jetzt schon wissen möchte, was die Migros für den 1. August alles im Sortiment hat, liest dieses MM: Die Komikertruppe Trio Eden erlebt nicht nur einen tollen Brunch, sondern hat auch eine Panne und landet am Haken von Bauer Bergers Traktor. MEHR ZUM THEMA AUF SEITE 53

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1. August-Lichter* 4 Stück Teller Schweizerkreuz* Steingut

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 30, 21 Juli 2008

A

«Unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum ist keine Perspektive für die Zukunft.» Verena Messikomer, 8053 Zürich Einen irgendwie gearteten gesellschaftlichen Nutzen hat solche Tätigkeit ja nicht.

MM Nr. 29, «China hat 400 Millionen Menschen aus der Armut geholt», Interview mit China-Experte Wolfgang Hirn.

Hanspeter Gysin, 4053 Basel

Zu wenig handfeste Informationen Für jeden informierten Leser ist dieses einseitige Interview eine Beleidigung – erwartet man doch von einem China-Experten sachkundige und handfeste Informationen, die etwas über die aktuelle Situation aussagen. Zum Beispiel würde interessieren, wie China die Bevölkerungspolitik nach 50 Jahren der «Ein-Kind-Philosophie» zu gestalten gedenkt. Der vorherrschende Frauenmangel dürfte ein gravierendes Problem sein. Als Volkswirtschafter hat Wolfgang Hirn vorwiegend die wirtschaftliche Entwicklung im Fokus. Nicht erst seit gestern sind wir daran, in den industrialisierten Ländern die Nebenfolgen einer einseitigen wirtschaftlichen Expansionspolitik zu bedenken und in Grenzen zu halten. Aber unbegrenztes Wachstum ist keine Perspektive mehr für die Zukunft. Zurzeit stellt sich auch die Frage, was Peking bis zu Beginn der Olympischen Spiele für eine akzeptable Luftqualität unternehmen wird. Wolfgang Hirn ist der Meinung, dass ein autoritäres System Effizienzvorteile hat. Möglich, wenn man einiges ausser Acht lässt – wie zum Beispiel den Umgang mit den Menschenrechten. Die Entwicklung hin zur Demokratie ist bekanntlich ein langwieriger Prozess, doch denke ich, dass ihm Priorität zukommt. Bild Enver Hirsch

Verena Messikomer, 8053 Zürich

MM Nr. 28: Der neue Auftritt des Migros-Magazins.

Ein modernes Magazin

Ich bin begeistert vom neuen Layout. Schnell wie die Zeit vergeht. Angeblich ist es schon vier Jahre her, seit Sie das Migros-Magazin zum letzten Mal aufgefrischt haben. Damals traute ich meinen Augen nicht, als man die Seitentitel in dieser altmodischen «Schnüerlischrift» gestaltet hatten. Nun ist alles gut, jetzt halte ich ein wirklich modernes Magazin in den Händen, welches diesen Ausdruck auch verdient.

Daniel Nigg, 8048 Zürich

Umstrittenes China: Experte und Buchautor Wolfgang Hirn plädiert für einen neuen Blick auf das Olympialand.

MM Nr. 29: Murmelmania – das Murmelspiel der Migros.

Das Murmelfieber ist ausgebrochen

Im Migros-Magazin fragt eine Frau, wo sie «Märmeliseckli» für ihre Kinder bekommen kann. Die Antwort ist sehr einfach: Man macht sie selber. Sie können gehäkelt, gestrickt oder genäht werden!

Monika Nyffeler, 3014 Bern

Das Murmelfieber ist dank der Migros ausgebrochen! Das freut uns sehr, denn Murmeln sind etwas Faszinierendes. Seit ein paar Jahren stellt mein Mann selber Murmeln her. Mit grosser

Handfertigkeit und einer Engelsgeduld macht er grössere und kleinere Murmeln, mit Blumen, Muster oder Ringen.

Angela Hadorn, per Mail

MM Nr. 29: «Eiskaltes Projekt» und «Ein Mann stürmt nach oben», Artikel über zwei Extremsportler.

Wo bleibt der Nutzen?

Ich frage mich immer wieder, was eigentlich in den Köpfen von Leuten vorgeht, die mit einer an Manie erinnernden Hartnäckigkeit, eiskalte Gewässer durchschwimmen oder wie wild auf Berge rennen.

Endlich, ja endlich, ist diese altmodische «Schnüerlischrift» für Überschriften aus dem Migros-Magazin verbannt worden. Daniel Amrein, per Mail MM Nr. 28: «Den Fels in der Hand» Artikel über den Klettersport Bouldern.

Ferrera, nicht Avers

Mit Freude haben wir den Artikel «Den Fels in der Hand» zum Thema Bouldern gelesen. Das Bouldergebiet «Magic Wood», das das Migros-Magazin unter dem Thema «Hier lässt es sich herrlich bouldern» anspricht, liegt jedoch in der Gemeinde Ferrera und nicht in der Gemeinde Avers.

Fritz Bräseke, Gemeindepräsident, 7444 Ausserferrera

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnumer anzugeben. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch


8 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Darf man mit Elfenbein wieder handeln?

China stellt beim Ausschuss des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) den Antrag, über 100 Tonnen Elfenbein importieren zu dürfen; das Gesuch wird derzeit geprüft. Bereits 2007 erlaubte Cites einigen afrikanischen Ländern ausnahmsweise und einmalig den Verkauf von 108 Tonnen Elfenbein aus legalen Lagern. Nach Jahrzehnten des Abschlachtens von Elefanten wurde der Handel mit Elfenbein 1989 verboten. Trotzdem werden in Asien und Afrika jährlich 20 000 Elefanten ihrer Stosszähne wegen gewildert.

MOMOL!

Imagepolitur für die Armee

Er ist momentan der Einzige, der für positive Armeeschlagzeilen sorgt: Bandleader Pepe Lienhard und seine «Eliteeinheit» Swiss Army Big Band traten am Montreux Jazz Festival auf – und begeisterten Publikum wie Fachleute. Hohe SchweizerJazz-Qualität wurde den 20 jungen Armeemusikern attestiert. Dafür, und für die wirklich bitter nötige Imagepolitur, sollten unsere jazzenden Musiksoldaten eigentlich doppelten Sold bekommen.


Imageschaden für die Armee

Bei Redaktionsschluss dieses Migros-Magazins war Armeechef Roland Nef noch nicht zurückgetreten. Sollte er aber eigentlich tun. Denn die Truppe wird ihren obersten Befehler nie mehr ernst nehmen. Das Militär fordert von seinen Soldaten Disziplin, ja befiehlt ihnen gar, wie viele Knöpfe sie an ihrem Hemd öffnen dürfen und wann sie zu Bett gehen müssen – Disziplin! Wie will man das durchsetzen, wenn der Armeechef privat selber so ein «Gnusch» hat?

NEINEI!

NACHGEFRAGT Reisezeit, Stauzeit! Auch am Zürcher Flughafen herrscht Ausnahmezustand. Marc Rauch (28), Mediensprecher der Unique, Flughafen Zürich AG, weiss, wie Fluggäste ihre Nerven schonen können.

Sturm aufs Check-in Marc Rauch, allein am ersten Ferienwochenende wurden am Flughafen Zürich 220 000 Passagiere abgefertigt. Wie wird man mit solchen Massen fertig?

Bilder Hannibal Hanschke/Reuters, D. Willetts/IFAW/EPA/Keystone, Denis Balibouse/Reuters/RDB, Peter Schneider/Keystone

Für einmal darf man den Spruch von den «endlos langen Beinen» bringen. Die Deutsche Iwona D. ist Model von Beruf – und ein Riesentalent: 1,96 Meter misst die 25-Jährige, und allein ihre Beine sind 1,34 Meter lang. Da staunt man(n). Und auch diese beiden Frauen,

Beine ohne Ende

BILD DER WOCHE

die Iwonas Stelzen bei einem Fototermin auf dem Potsdamer Platz in Berlin begutachten, scheinen zwischen Neid, Bewunderung und Mitleid zu schwanken. Ist es wohl doppelt so schlimm, wenn Iwona morgens mit dem linken Bein zuerst aufsteht?

scheinwerfer | 9

Der Ansturm an den Ferienwochenenden wiederholt sich jedes Jahr, und wir können uns folglich gut darauf vorbereiten. So halten die Abfertigungsgesellschaften möglichst alle Check-inSchalter offen, und die Sicherheitskontrollen sind voll besetzt. Auch die Läden und Restaurants bereiten sich auf mehr Gäste vor, um den Passagieren möglichst angenehme Wartezeiten zu ermöglichen. Früher galt das VorabendCheck-in als Geheimtipp, heute steht man da fast länger an als beim Einchecken am Abflugtag. Einen neuen Tipp bitte!

Web-Check-in. Das ist heute die einfachste Art um einzuchecken. Bereits bieten viele Airlines diesen Service an, bei dem sich Passagiere selbständig von zu Hause aus übers Internet einchecken können. Am Flughafen müssen dann nur noch die Koffer an einem speziellen Schalter aufgegeben werden.

Immer mehr Leute bleiben im Sommer daheim und fliegen erst im Herbst an die Sonne. Erwarten Sie also zu Beginn der Herbstferien noch grössere Passagierzahlen?

Wir erwarten für den Herbstferienbeginn mindestens

gleich viele Passagiere wie zu Beginn der Sommerferien. Auch die Herbstferien gehören erfahrungsgemäss zu den verkehrsstärksten Wochen im Jahr. Haben die hohen Ölpreise und die darum höheren Flugticketpreise einen Einfluss auf das Passagieraufkommen?

Bis jetzt stellen wir keinen Einfluss fest. Weder beim Passagieraufkommen noch bei der Anzahl Verbindungen von und nach Zürich.

Haben sich die Flugpassagiere an das Flüssigkeitsverbot an Bord gewöhnt? Oder gibt es noch immer grosse Probleme und somit Wartezeiten bei Kontrollen?

Die Einschränkung von Flüssigkeiten im Handgepäck ist bei vielen Reisenden bekannt. Trotzdem konfiszieren wir pro Tag immer noch gegen eine Tonne an Flüssigkeiten. Vor allem Transferpassagiere von ausserhalb Europas werden an den Ausgangsflughäfen manchmal schlecht über die Bestimmungen informiert. Seit Jahren verkürzen den Passagieren im Flughafengebäude die immer gleichen Musiker die Wartezeit; sie spielen Panflöten oder Gitarre.

Es sind vier Musiker. Die haben eine Vereinbarung mit uns, die es ihnen erlaubt, in unseren Gebäuden Musik zu machen.

Interview Marcel Huwyler


10 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Zum Heuen schön

Wer heiratet denn schon einen Bauern? Nadia hat es getan. Landwirt Stefan eroberte ihr Herz auf einer Älplerchilbi. Manchen Bauern fällt die Suche nach der grossen Liebe nicht leicht. Mit Hilfe der neuen TV-Sendung «Bauer, ledig, sucht …» auf 3+ können jetzt auch sie ihr Glück finden.

E

igentlich wollte ich nie einen Bauern heiraten», gesteht Nadia Rohrer (25). Als zweites von vier Kindern wuchs sie auf einem Bauernhof im luzernischen Rain auf. «Unser Hof konnte die Familie nicht ernähren. Mein Vater arbeitete

mehrheitlich auswärts, und meine Mutter musste sich um Haus, Hof und Kinder kümmern. Die harte Arbeit schreckte mich ab, das Leben einer Bäuerin zu führen», sagt sie. Und dann strahlt sie ihren Stefan an, ihr Mann seit gut zwei

Monaten – und Bauer. Nadia lebt mit ihm auf einem Bauernhof in Unterbächen, an einem Ort, wo andere Urlaub machen, oberhalb des Sarnersees im schönen Kanton Obwalden. Ein Leben wie im Paradies. Das Landleben ist jedoch nicht immer ein Zucker-

schlecken. Wer sich in einen Bauern verliebt, muss früh aufstehen und richtig mit anpacken. Nicht jede Frau ist gewillt, dieses arbeitsreiche Leben zu führen. Da kann die Liebe noch so gross sein. Wenn es darum geht, auf Ferien zu verzichten, mit wenig Geld


reportage

BAUER SUCHT FRAU | 11

ledig, sucht …». Die Not der Schweizer Landwirte scheint gross zu sein: Auf einen ersten Aufruf haben sich 100 Bauern gemeldet, die eine Frau suchen und partout keine finden. Der glückliche Stefan kennt seine Nadia schon eine halbe Ewigkeit. Erst waren sie nur gute Freunde. Gefunkt hat es dann im November vor sieben Jahren auf einer Älplerchilbi. «Damals hatte ich noch den Eindruck, deine Kühe interessierten dich mehr als Frauen», stichelt sie liebevoll. «Das isch äso», gibt er zu, «schliesslich ernähren uns die Kühe. Sie sind unsere Lebensgrundlage. Erst wenn die versorgt sind, kann ich mich um dich kümmern», sagt Stefan zu seiner Frau und meint es ernst. Über dem Küchentisch des frisch vermählten Paars hängen neben Fotos von Nadia auch Bilder von «Zora», der schönsten Kuh in Stefans Stall. «‹Zora› gibt 8000 Liter Milch im Jahr und hat

Nadia: «Ein Bauer, der keine Frau findet, ist selbst schuld.»

auskommen zu müssen, machen viele Frauen einen Rückzieher. Das Liebesglück, das Nadia und Stefan bereits erleben, könnte auch bald für sieben heiratswillige Bauern wahr werden. Am 21. Juli startet der TV-Sender 3+ mit seinem neuen Format «Bauer,

Bauernhochzeit: Am 17. Mai 2008 heirateten Nadia und Stefan Rohrer auf dem elterlichen Hof in Unterbächen OW. Grosses Bild: Den Pilgern auf dem Jakobsweg bieten sie auch Schlafen im Stroh an.

bei Schönheitswettbewerben mitgemacht. Man wollte sie uns schon abkaufen, aber die geben wir für kein Geld der Welt her», sagen die beiden. Nadia hat längst akzeptiert, dass ihr Stefan seinen Beruf über alles liebt und manchmal halt die Kühe die Hauptrolle in seinem Leben spielen. «Er hat mich sogar angesteckt, mit seiner Liebe zur Natur, den Viechern und der Zufriedenheit, die dieser Beruf mit sich bringt.»

Schon mit vier Jahren ein Melkmeister Stefan, mit drei Geschwistern im elterlichen Hof in Flüeli-Ranft in Obwalden aufgewachsen, wusste schon mit drei Jahren, dass er mal Bauer werden wollte. Jede freie Minute verbrachte er im Stall bei seinen geliebten Kühen. Mit vier konnte er bereits von Hand melken, und die Ferien verbrachte er im Sommer immer bei seinem Onkel auf der Alp. Stefan wusste, dass es ein langer und beschwerlicher Weg sein würde, bis er schliesslich als Landwirt für sich und seine Familie sorgen könnte. Erst in fünf Jahren, wenn sein Vater in Pension geht, wird er mit Nadia den Hof übernehmen können. Bis dahin wird er weiterhin von Anfang Juni bis Ende September auf die Alp gehen und den Rest des Jahres als angestellter Landwirt bei einem Grossbauern arbeiten. «Natürlich helfe ich auch meinem Vater auf dem Hof, wo ich kann.» Das Warten auf die Selbständigkeit nimmt er gern in Kauf. «Schöner als hier kann es nur noch im Paradies sein.» Dieser Meinung sind auch die Pilger, die über den Jakobsweg wandern, der direkt am Hof der Rohrers vorbeiführt. Stefans Mutter Bernadette hat die Gunst der Lage vor 13 Jahren als zusätzliche Einnahmequelle erkannt und bietet auf ihrem Hof «Schlafen im Stroh» an. Spätestens seitdem Komiker Hape Kerkeling mit seinem Pilger-Bestseller «Ich bin dann mal weg» das Pilgern für jedermann propagiert hat, gehts bei Rohrers LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14


12 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Stefan: «Am Anfang dachte Nadia, ich liebte meine Kühe mehr als sie.»

Mutter Bernadette (52) und Vater Albert (59) Rohrer sind glücklich über die Wahl ihres Sohnes: «Nadia ist für uns wie eine Tochter.»

zu wie im Taubenschlag. «Früher kamen nur die Deutschen. Heute habe ich Anmeldungen aus Kalifornien, Israel und dem Rest der Welt», sagt die innovative Bäuerin. Schwiegertochter Nadia, die derzeit noch als Coiffeuse im 25 Minuten entfernten Emmenbrücke arbeitet, will als zukünftige Bäuerin diese Tourismusstrecke ausbauen. Mit den Schwiegereltern versteht sich die Jungmannschaft bestens. Bernadette Rohrer ist mit der Wahl ihres Sohnes mehr als zufrieden. «Ich habe eine weitere Tochter bekommen», sagt sie. Denn die zwei eigenen Töchter haben den elterlichen Hof verlassen und leben bei ihren Partnern, ebenfalls

Bauern. Wenn die Folgen der deutschen TV-Serie «Bauer sucht Frau» laufen, sitzen die Rohrers mit Begeisterung gemeinsam vor dem Fernsehapparat. «Bauern, die keine Frau finden, sind auch ein wenig selbst schuld an ihrer Misere. Um eine Frau muss man sich bemühen, die kommt nicht einfach dahergelaufen», davon ist Nadia überzeugt. «Stefan schaut zu mir, sogar fünf Tage Ferien lagen letztes Jahr drin.» Sehr unrealistisch sei die Serie, findet Schwiegermutter Bernadette. «Dort müssen die Kandidatinnen stets den Stall ausmisten. Das gehört heutzutage gar nicht mehr zur Arbeit einer Bäuerin», sagt sie. Bei Rohrers wird der Stall schon lange per Knopfdruck ausgemistet: Ein automatischer Schieber beseitigt den Mist.

«Kommst du mit zur Viehausstellung?» Als nach sieben Jahren Zweisamkeit Stefan seiner Nadia endlich einen Heiratsantrag machte, fiel der bodenständig aus. «Würdest du mich an die grösste Viehausstellung der Welt in die USA begleiten?», begann er zaghaft zu fragen.

«Ich wäre als Magd für einen Sommer geeignet» Sechs Fragen an Andrea Jansen (28), Moderatorin von «Bauer, ledig, sucht …». Woran liegt es, dass Bauern so schwer eine Frau finden, Andrea Jansen?

Ich glaube nicht, dass es die Bauern, die ich kennengelernt habe, grundsätzlich schwer haben, Frauen kennenzulernen. Sie haben wohl einfach zu wenig Zeit, um Ausschau nach einer passenden Partnerin zu halten, denn auf dem Hof gibt es immer etwas zu tun. Sind denn die heutigen Frauen zu verwöhnt? Scheuen sie sich vor der schweren Arbeit?

Wie man schwere Arbeit definiert, ist immer Ansichtssache. Es ist genauso schwer, einen Haushalt zu führen und Kinder grosszuziehen wie jeden Tag fünf-

Die Bernerin Andrea Jansen moderiert auf 3+ die neue Sendung «Bauer, ledig, sucht …».

zig Kühe zu melken oder in einer Grossunternehmung eine leitende Position innezuhaben. Wer was als hart empfindet, liegt wohl an der jeweiligen Person und ihren Talenten. Was mich angeht: Ich scheue mich nicht vor schwerer Arbeit, auch wenn Sie damit körperliche meinen. Aber sie be-

friedigt mich auf Dauer nicht – ich bin eher etwas kopflastig. Finden Sie Männer in Gummistiefeln sexy?

Das habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nie überlegt – mal sehen, wenn mir das nächste Mal einer über den Weg läuft. Die Bauern in unserer Sendung tragen meistens robuste, wetterfeste Schuhe. Könnten Sie sich ein Leben als Bäuerin vorstellen?

Das Leben einer Bäuerin kann sich ja ganz verschieden gestalten. Auf einem Bauernhof zu leben ist für mich auf jeden Fall eine schöne Vorstellung – andererseits liegen meine Talente woanders, und ich habe keinen der-

massen starken Bezug zu den Tieren und der Natur, wie ich das bei meinen Bauern in der Sendung erlebt habe. Ich wäre also eher als Magd für einen Sommer geeignet. Was werden Sie in Ihrer Bauernshow auf 3+ anders machen als Ihre deutsche Konkurrentin auf RTL?

Meinen Sie damit Inka Bause? Sie ist ja nicht meine Konkurrentin, sondern einfach eine Berufskollegin, die ein ähnliches Format in Deutschland moderiert. Ich denke, ich bin viel näher bei den Bauern und ihren Frauen als dies bei der RTL-Sendung der Fall ist. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen, ich habe grossen Res-


reportage

BAUER SUCHT FRAU | 13

M Nadia überlegte noch, als er anfügte: «Als meine Frau.» Das sass. Nadia zögerte nicht. Sieben Jahre sind sie nun ein Paar. Sie liebt seine Zuverlässigkeit und schwärmt: «Stefan weiss, was er vom Leben erwartet.» Mit einem Bauern verheiratet zu sein hat auch viele Vorteile. «Das ist mehr als eine tägliche Brise gesunde Landluft und ein Schluck frische Milch.» Ein Bauer bietet auch beste Vaterqualitäten. «Wenn wir dann einmal Kinder haben, ist Stefan auf dem Hof immer präsent. Eine schöne Vorstellung», wie Nadia findet. «Welcher Banker kann das seinen Kindern schon bieten?»

Ein Bauer zum Verlieben

Vor 25 Jahren lernte Bauer «Heiri» Bäbler übers Schweizer s Glück hält bis heute. Fernsehen seine Frau Erika kennen. Das

TV-Tipp: 3+ startet am Montag, dem 21. Juli, um 20.15 Uhr, mit der Dokusoap «Bauer, ledig, sucht …».

Bereits 1983 diente das Schweizer Fernsehen als Vermittler in Sachen Liebe. Bauer «Heiri» Bäbler hat so seine Frau gefunden. Mit ihr und den Söhnen lebt er noch heute in Elm GL.

www.migrosmagazin.ch Ist das Bauernleben attraktiv? Ihre Meinung, Zahlen und der Wissenstest zur Landwirtschaft.

pekt vor ihnen und ihrer Arbeit. Das wird sich auch in «Bauer, ledig, sucht …» bemerkbar machen. Was hat Sie bei den Dreharbeiten für die Dokusoap am meisten beeindruckt?

Sicher die Bauern. Selten habe ich Männer getroffen, die dermassen mit sich im Reinen sind, wissen, wer sie sind und was sie wollen. Der krasse Gegensatz zur Medienwelt und der Welt des Fernsehens. Im TV ist alles konstruiert und inszeniert, die Bauern hingegen sind einfach echt und natürlich. Das hat mir imponiert. Ich habe mich mit allen sieben Bauern sehr wohl gefühlt. Interview Anette Wolffram Eugster

B

ereits vor 25 Jahren sorgte im Schweizer Fernsehen die Sendung «Bauer sucht Bäuerin» für viel Wirbel. Damals wagte sich SF mit diesem Sendeformat auf ein völlig neues Terrain. Die öffentliche Art der Heiratsvermittlung war sowohl für die sieben Bauern, die mitmachten, als auch für das Fernsehpublikum eine ungewohnte Sache. Kleinbauer Heinrich «Heiri» Bäbler aus Elm GL hat sich damals im Jahr 1983 in der Sendung vorgestellt. Mit 40 war er ein Mann in den besten Jahren. «Heiri» plagte die Einsamkeit, und er stand kurz davor, den Hof aufzugeben, weil er keine Frau fand. Doch dann kam das Fernsehen und damit auch das private Glück. Die damals 24-jährige Metzgereiangestellte Erika war eine von vielen Bewerberinnen,

die Bauer «Heiri» kennenlernen wollten. Schon beim ersten Treffen mit der 16 Jahre jüngeren Frau war Heinrich Bäbler klar: «Sie ist die Richtige. Da muss ich gar nicht mehr weitersuchen.» Und Erika? «Heinrich hat mir gleich gefallen, aber die Zuneigung kam erst mit den Jahren.» Erika, die als Kind oft auf einem Bauernhof mitgeholfen hat, liebt Tiere über alles. «Deshalb war es für mich auch nichts Ungewöhnliches, einen Bauern zu heiraten.»

Die Ehe hält noch heute Nach der Ausstrahlung im Dezember 1983 ging alles Schlag auf Schlag: Im Oktober 1984 haben die zwei geheiratet, im April 1985 wurde Sohn Rudolf geboren, zwei Jahre später folgte Sohn Roland.

Der fünf Hektar grosse Hof konnte die Familie nicht vollständig ernähren. «Wir mussten immer schauen, dass wir finanziell über die Runden kamen», sagt Erika, die nebenher als Putzfrau arbeitet. Heinrich spricht auch heute noch voller Liebe von seiner Frau: «Erika hat immer hart gearbeitet, manchmal sogar zu viel.» Im Herbst wird Heinrich pensioniert. Dann wird der 23-jährige Sohn Rudolf den Hof übernehmen. Er weiss, dass kein Luxusleben auf ihn wartet. Der gelernte Bauer wird weiterhin seinen Zweitjob als Chauffeur ausüben müssen, um überleben zu können. «Noch hat Rudolf keine feste Partnerin», verrät seine Mutter. Wer weiss, vielleicht wäre auch er ein geeigneter Kandidat für «Bauer, ledig, sucht …»? Texte Anette Wolffram Eugster Bilder Renate Wernli


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kolumne | 15

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

DER HAUSMANN

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Bad Hair Day Weshalb ich «Mit wem möchten Sie

nicht im Lift stecken bleiben?» eine blöde Frage fände, wurde ich gefragt. Ich bitte Sie! Will man überhaupt im Lift stecken bleiben? Am ehesten noch mit Julia Roberts, wenn Sie mich fragen. Aber stellen Sie sich mal vor, wie peinlich das wäre. Das Neonlicht liesse meinen Teint überaus unvorteilhaft erscheinen, ich hätte Augenringe, dazu einen Bad Hair Day, und weil wir Hausmänner an solch einem Tag unsere Frisur nicht einfach mit einem Tuch verhüllen können wie die Frauen, stünden meine Haare saupeinlich in alle Himmelsrichtungen ab, fettig und unkämmbar, ich käme grad von einem Essen beim Inder und hätte fürchterlichen Mundgeruch, ausserdem Furzdrang, ich brächte kein Wort hervor, und wenn, würde ich vor Aufregung in den ersten drei Wörtern zehn Englischfehler machen. Im Übrigen sähe sie nicht halb so schön aus wie in «Pretty Woman», und ohnehin wüsste ich nicht, wie ich je in die Situation geraten sollte, mit Julia Roberts in einem Lift … Ein einziges Mal blieb ich stecken, das war unlustig. Mit Anna Luna, in einem Hotel im norditalienischen Orta San Giulio. Sie war knapp einjährig, ich trug sie auf dem Arm. Stromausfall! Einem Etagenkellner gelang es dann, eine Lifttüre zu öffnen, und weil wir zwischen dem zweiten und dritten Stock festsassen, wurde eine rund dreissig Zentimeter hohe Lücke frei, durch die ich meiner Frau (die italienischen Aufzügen grundsätzlich misstraut und wohlweislich zu Fuss gegangen war) wenigstens mal unser Töchterchen reichen konnte – nur fuhr der Lift just in

diesem Moment wieder an, und wir hatten ein Riesenglück, dass das Baby nicht zerquetscht wurde. Mir läufts noch heute kalt den Rücken runter. Ehrlich gesagt, ich möchte – Frau Roberts hin oder her – nie mehr im Lift stecken bleiben. Schon gar nicht mit Hansli, denn der müsste ja dann pinkeln. Muss der immer. Sie kennen das, man will aus dem Haus: «Muesch no ga bisle?» Muss er nicht. «Geh doch auf Vorrat!» – «Nei, Vati, wenn i s doch säge.» Ich: «Wetten, du musst?» Wenn ich Glück habe, nimmt er die Wette an, setzt sich zum Beweis, dass er nicht muss, aufs Klo, muss dann doch und triumphiert: «Ich habe gewonnen!» Was zwar nicht ganz logisch ist, aber Hauptsache, er war noch auf dem WC. Nur gibt es halt Tage, da ist nicht mein Tag. Vorigen Mittwoch, zum Beispiel, hat er die Wette nicht angenommen und musste dann unterwegs im dümmsten Moment. Ich werde Ihnen nicht verraten, in welches Kaufhaus wir pinkeln gingen, und auch nicht, dass wir dort nichts gekauft haben. Dass es nicht mein Tag würde, hätte mir schon dämmern müssen, als die Waschmaschine frühmorgens Rätoromanisch

«Es gibt halt Tage, da ist nicht mein Tag.» mit mir zu sprechen begann. Ehrlich! «Elger program», stand da plötzlich auf dem Display, dann: «40° colur», und schon startete die «lavada principala». Nachbarin Ulrike, eine Deutsche, konnte es kaum fassen, musste jedoch – der Automat zeigte grad «revitalisar» an – zugeben, dass vermutlich ihr Söhnchen Finn dran rumgedrückt hatte. Beim Auf hängen der Wäsche fiel dann Hanslis Taschenradio, den es als Beilage zu einem Heftli gegeben hatte, aus einer nassen Hose. Das Radiöli war nach «40° colur» natürlich ruiniert, und jetzt hätt ich gern gewusst, was «Gopfertami nomau!» auf Rätoromanisch heisst.

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Bellaria - Gubbio - Urbino

Die Region von Lienz präsentiert sich wie Österreich aus dem Bilder- REISEDATEN buch. Als einer der Höhepunkte 1. 24. - 29. August dieser Reise gilt die Fahrt auf der 2. 31. Aug. - 05. September Grossglockner-Hochalpenstrasse. 3. 07. - 12. September Sie gehört zu den grossartigsten 4. 14. - 19. September und landschaftlich eindruckvollsten Hochgebirgsstrassen Europas.

Die Emilia-Romagna gehört dank der florierenden Landwirtschaft REISEDATEN und der hoch entwickelten Indus1. 14. - 18. September trie zu den wohlhabenden Gebieten 2. 21. - 25. September Italiens. Dieser Reichtum spiegelt 3. 28. Sept. - 02. Oktober sich auch in den sehr zahlreichen, 4. 05. - 09. Oktober wertvollen Mosaiken, die sich in vielen Kirchen der weltberühmten Stadt Ravenna befinden.

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Reiseprogramm 1. Tag, Schweiz - Lienz: Fahrt vom Einsteigeort nach Lienz. 2. Tag, Ausflug Kärntner Seenrundfahrt: Vom Millstättersee bis zum Wörthersee und vom Ossiachersee bis zum Faakersee zeigen sich Ihnen zahlreiche landschaftliche Schönheiten. 3. Tag, Ausflug GrossglocknerHochalpenstrasse: Die Tour führt über einen der schönsten Bergübergänge Europas und lässt die Herzen der Bergfreunde höher schlagen: Die Hochalpenstrasse bietet bei schönem Wetter ein Panorama von unzähligen Dreitausendern und zahlreichen Gletschern. 4. Tag, Ausflug Bled - Oberkrain: Fahrt ins Dreiländereck von Italien, Österreich und Slowenien. Über den Wurzenpass gelangen Sie nach Planica, wo sich die berühmte Sprungschanze befindet. Am wichtigen Skiort Kranjska Gora vorbei erreichen Sie danach den Bledsee. 5. Tag, Ausflug in die Dolomiten: Das Südtirol und die Dolomitenberge sind allein eine Reise wert. Vom Höllensteintal geniessen Sie einen herrlichen Blick zum majestätischen Monte Cristallo. Sie lernen auch das Olympiadorf Cortina d'Ampezzo kennen. 6. Tag, Lienz - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Reiseprogramm PREISE

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Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 930.Doppelzimmer zur Alleinbenützung CHF 1'030.Oblig. Annullationskosten/ SOS-Versicherung CHF 22.LEISTUNGEN

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1. Tag, Schweiz - Bellaria: Fahrt vom Einsteigeort nach Bellaria. 2. Tag, Ausflug San Marino: San Marino ist die kleinste und älteste Republik der Welt. Auf einem geführten Rundgang erfahren Sie Interessantes über die Hauptstadt. Ihr mittelalterlicher Charakter und die hübschen Häuser in den malerischen Gassen werden Sie begeistern! 3. Tag, Ausflug Gubbio - Urbino: Fahrt ins Landesinnere nach Gubbio. Die Altstadt bietet mir ihren Palästen, den schmalen Gassen und den vielen schlichten Steinhäusern ein mittelalterliches Bild. Weiterfahrt zur Stadt Urbino, welche auf zwei Hügeln erbaut wurde und noch heute von der alten Stadtbefestigung umgeben ist. Als architektonische Meisterleistung der Renaissance gilt der Herzogspalast. 4. Tag, Ausflug Ravenna: Geführter Rundgang durch Ravenna, welche zu den künstlerisch bedeutendsten Städten Italiens zählt. Die zahlreichen Mosaike, die die Wände der Kirchen zieren, gehören zu den schönsten und wertvollsten von ganz Europa. 5. Tag, Bellaria - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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5 Tage

CHF 583.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Doppelzimmer zur Alleinbenützung CHF Oblig. Annullationskosten/ SOS-Versicherung CHF

628.658.22.-

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Stern Nicht•

rauchercar 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

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m-aktuell

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

| 19

Nachrichten aus der MIGROS

Das «Preistelefon» bewährt sich …

…, bis jetzt konnten die Kunden der Migros aber kein Produkt melden, das bei der Konkurrenz tatsächlich günstiger wäre.

K

einer ist günstiger!» titelte das MigrosMagazin letzte Woche.DieSchlagzeile zielte auf die 302 Produkte des täglichen Bedarfs ab, die bei keinem andern national tätigenSupermarkt kt günstiger zu haben sind als bei der er Migros. Um dieses es Tiefstpreisversprechen für die 302 M-Budget-Artikel hal-ten zu können, rieff die Migros ihree Kundschaft auf, tieefere Preise bei verrgleichbaren Produkukten zu melden. Bis Redaktionsnsschluss des MigrososMagazins klingelte das neu eingerichtete Migros-Preistelefon rund 40 Mal. «In der Regel stellte sich während des Gesprächs heraus, dass wir doch am günstigsten sind», sagt Claude Volken, Leiter des Kundentelefons M-Infoline und des Preistelefons. So wurden etwa reguläre Preise mit Aktionspreisen verglichen, was natürlich nicht zulässig ist. Einige Anrufe betrafen MBudget-Artikel, die zwar noch mit einem alten, höheren Preis angeschrieben waren, aber an der Kasse mit einem tieferen Preis verrechnet wurden. Grund: «Wir

D Das sagen Migros-Kunden:

> Gabriela Krummen, Langenthal BE «Ich weiss, dass die Migros günstiger ist als Coop, und zu Aldi gehe ich nicht einkaufen. Ich mag die Lagerhallenatmosphäre dort nicht. Einzelne Preise zu vergleichen, ist mir zu aufwendig, aber bei M-Budget-Produkten gehe ich davon aus, dass sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.»

> Nicole Schärer, Schwarzhäusern BE «Ich denke nicht, dass viele Leute dem Aufruf der Migros folgen und die Preise der einzelnen Anbieter gezielt vergleichen. Ich kaufe hauptsächlich bei der Migros ein. Dabei schaue ich eher auf die Qualität der Produkte als auf den Preis. Mir ist es egal, wenn Aldi etwas billiger anbieten würde.» > Ferdinand Dubuis, Langenthal BE «Ich werde mich nicht als Preisdetektiv engagieren und die Preise der Migros mit jenen der Konkurrenz vergleichen. Wenn das aber jemand tut, nützt dies allen Kunden. Für mich stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Migros. Und das zählt für mich.»

Nirgends günstiger – die Migros hält, was sie verspricht.

schreiben die Preise direkt auf die Artikel. Da es unsinnig wäre, bei Preisänderungen Produkte mit alter Preisanschrift zu vernichten, kann es vorkommen, dass ein Artikel weniger kostet, als auf der Packung steht.» Als Beispiel nennt Volken den M-Budget-Energie-Drink. Der aktuelle Preis für den Muntermacher von der Migros beträgt 90 Rappen – auch wenn auf der Dose noch der alte Preis von einem Franken aufgedruckt ist. Texte Daniel Sägesser Bilder Peter Mosimann

> Peter Imhof, Langenthal BE «Als Pensionierter hat man bestimmte Vorlieben. Wir schauen zwar schon auf den Preis, kaufen aber vor allem, was uns passt. Aktiv werde ich keine Preise vergleichen. Ich vertraue darauf, dass die Schweizer Detailhändler nicht nur ein anständiges Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, sondern auch ihre Angestellten anständig behandeln. Das ist mir ebenso wichtig wie der Preis.» > Martin Schneeberger, Bützberg BE «Wir sind sehr preisbewusst und vergleichen deshalb die Angebote. Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der M-Budget-Produkte sind wir zufrieden. Wir informieren uns vor dem grossen Wocheneinkauf jeweils gründlich. Deshalb wissen wir genau, was wir wo kaufen wollen. Aktiv suche ich nicht nach günstigeren Preisen bei anderen Anbietern. Stiesse ich aber bei der Migros-Konkurrenz auf ein billigeres Produkt, würde ich dies der Migros melden.» > Patricia Brügger, Langenthal BE «Für Preisvergleiche habe ich keine Zeit, und mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Migros bin ich sehr zufrieden. Ich weiss, welches Produkt ich wo am günstigsten erhalte, teste die Produkte und kaufe jedes dort ein, wo es mich am besten dünkt.»


20 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Die Stimmen der Fans

Vier Leser des Migros-Magazins als Fotoreporter im Einsatz: Beim Open Air Moon and Stars in Locarno lichteten sie Festivalbesucher ab.

I

m Viereck der ehrwürdigen Altstadtfassaden verdichtete sich zehn Tage lang der Starglanz. 80 000 Fans pilgerten auf das Pflaster der Piazza Grande, um mit den lebenden Legenden von Status Quo abzurocken oder live zu hören, wie Lenny Kravitz mit seinen neuen Songs eine «Love Revolution» ausrief. Mit-

ten ins Getümmel des Festivals «Moon and Star» stürzten sich zwei Leserinnen und zwei Leser des Migros-Magazins. Als Fotoreporter befragten sie bei den Auftritten von Jovanotti und Santana die Fans nach ihren Eindrücken. Diese Doppelseite zeigt ihre Schnappschüsse von Festivalbesuchern. Michael West

www.migrosmagazin.ch Weitere Bilder der Fotoreporter auf www.migrosmagazin.ch/ locarno

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Moon and Stars, Locarno, 9. bis 20. 7. 08

Jodoc, Jasmin, Florian und Simon: «Wir sind wegen des schönen Wetters und Santana hergereist. An dieses Festival kommen eben nur Leute, die sich wirklich für Musik interessieren.» Viet Tran und Zhanh Nguyen: «Das war unser erstes SantanaKonzert. Wir sind ganz grosse Fans.»

Sabrina und Leo: «Hier ist es schön warm, und es stimmt einfach alles.»

Ruth und Martina: «Santana ist etwas ganz Besonderes. Es war ein Wahnsinnsabend mit Superstimmung.» Christine und Patrizia: ia: «Hier Hi ch!» ist es sooo romantisch!»

DJ Fred Dee und Rita: «Moon and Stars bietet ein familiäres Ambiente und Weltstars direkt vor der Haustüre.»

Dome Domenico und Bian Bianca: «Das Fest Festivalticket Ge war ein Geschenk für Bianca.»

Dani und Jasmin: «Wir erleben Moon and Stars zum ersten Mal. Es ist einfach toll.»


m-aktuell

MOON AND STARS | 21

Die vier Fotoreporter

Jannik Roth und Noah Martin.

Suzanne Edwards und Livia Kuhn. Menschenmeer: 80 000 Fans pilgerten für das Festival nach Locarno.

Luisa und Kristin: «Wir waren schon letztes Jahr für Avril Lavigne hier.»

Sarina und Felix: «Wir freuen uns nicht nur auf den Hauptact, sondern vor allem auf die Vorband Fettes Brot.»

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OS A M

Mariano, Stefanie und Sabrina: «Wir waren schon das letzte Mal hier. Wir sind Riesenfans von Jovanotti.»

Bild TI-Press/Carlo Reguzzi

Noah und Andrea: «Auf der Piazza hat es viele schöne Frauen.»

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Marco und Kathrin: «Damit wir endlich ein Konzert von Santana besuchen konnten, mussten wir erst einmal warten, bis die Kinder gross waren.»

G

AZ

D

Marina und Doris: «Die Altstadt als Festivalkulisse ist wunderbar.»

'08

Sie schossen die Bilder der Festivalbesucher auf der Piazza Grande: die beiden 20-jährigen Maturanden Jannik Roth und Noah Martin aus Ziefen BL, die Biologiestudentin Suzanne Edwards (21) aus Gelterkinden BL und die angehende Umweltingenieurin Livia Kuhn (22) aus Olten. «Zeitungen erlebe ich normalerweise als fertiges Produkt», sagt Suzanne. «Es war spannend, mal selber eine Seite im Migros-Magazin mitzugestalten.» Noah freute sich besonders, die Stimmung beim Santana-Konzert einzufangen: «Seine Gitarrenkünste sind unerreicht. Kein Wunder ist in Mexico City eine Strasse nach ihm benannt.» Die vier fotografierten das Publikum mit der Digitalkamera DSC-W120B von Sony, die von M-Electronics zur Verfügung gestellt wurde.

IN :

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N OO E R V ON M

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22 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

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Schick uns Bilder mit dir und deiner LilibiggsMurmelsammlung. Die schönsten und kreativsten werden im Migros-Magazin abgedruckt und mit ie Einfach ac Fo Foto to an Migros-Geschenkkarten pr prämiert. agaz ag azin az in.c in .ch .c h senden send se nden nd en und und gewinnen! gew ewin inne in nen! n! murmeln@migrosmagazin.ch www ww.m .mig .m igro ig rosm ro smag sm agaz ag azin az in.c in .ch .c h Alle Bilder auf www.migrosmagazin.ch

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ie Murmelmania zieht durchs Land und begeistert immer mehr Murmelfans. Wer einmal nicht auf Sand, Beton oder Wiese die Kugeln kullern lassen möchte, besucht am besten einen der Migros-Murmelparcours. Sie reisen gemeinsam mit den Lilibiggs im Sommer durch die ganze Schweiz und animieren alle Murmeltiere zum sportlichen Murmelwettkampf. Für jeden Teilnehmer gibts am Ende eine der zauberhaf-

ten Jokermurmeln und eine Lilibiggs-Murmelurkunde. Also, beweist eure Murmelgeschicklichkeit, und lasst die Kugeln rollen. Cinzia Venafro

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Mitt de Mi den n Li Lili lilibi bigg bi ggs gg s Lilibiggs wird wi rd jjeder eder ed er zzum um Murm Mu rmel rm elch el cham ch ampi am pion pi on. on Murmelchampion.

> MMM Surseepark Mittwoch, 23. 7., 13.30–18.00 Uhr >FLOSS am Bellevue Zürich Mittwoch, 23.7., 14.00-18.00 Uhr > MMM Buchs Wynecenter Samstag, 26. 7., 11.30–16.00 Uhr > MM Affoltern am Albis Samstag, 26. 7., 11.30–16.00 Uhr > MM Zug–Metalli Mittwoch, 30. 7., 13.30–18.00 Uhr > Kinderkonzerte Urnäsch

Samstag, 2. 8., 13.30–18.00 Uhr, und Sonntag, 3. 8., 13.00–17.00 Uhr > Kinderkonzerte in Meiringen Samstag, 9. 8., 13.30–18.00 Uhr, und Sonntag, 10. 8., 13.00–17.00 Uhr > MM Abtwil - Säntispark Mittwoch, 13. 8., 13.30–18.00 Uhr > MParc Dreispitz Samstag, 16. 8., 11.30–16.00 Uhr > M Bülach Süd Mittwoch, 20. 8., 13.30–18.00 Uhr

> MMM Mels-Pizolpark Samstag, 23. 8., 11.30–16.00 Uhr > MM Ibach-Schwyz MythenCenter Mittwoch, 27. 8., 13.30–18.00 Uhr > MMM Paradies Allschwil Samstag, 30. 8., 11.30–16.00 Uhr > Kinderkonzerte Zofingen Samstag, 30. 8., 13.30–18.00 Uhr, und Sonntag, 31. 8., 13.00–17.00 Uhr

> M Winterthur-Rosenberg Mittwoch, 3. 9., 13.30–18.00 Uhr > Park im Grünen, Münchenstein, Restaurant Seegarten Sonntag, 14. 9., 11.00–16.00 Uhr > MM Frauenfeld Samstag, 20. 9., 11.30–16.00 Uhr > MM Gäupark, Egerkingen Samstag, 27. 9., 11.30–16.00 Uhr

Bilder Esther Michel

rs in i deiner d i Nähe? Näh ? Wann ist der Murmelparcours


m-aktuell

MURMELSPIEL | 23

Ausschneiden und aufbewahren.

Finde die Murmel

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digitale Murmeln gespielt.

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Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Ab Zürich nach Zakynthos mit Hello am Dienstag 12.8.08 John & Joys **(*), Kalamaki, Doppel mit Frühstück 1 Woche 689.– statt 1191.–, Nur 1 wöchig

Zypern (HM / K / LCA / TASMAR)

Türkei (HM / K / AYT / DOGAN)

Ab Zürich nach Larnaca mit Air Berlin am Samstag 9., 16., 23., 30.8.08 Ab Basel nach Larnaca mit Hello am Freitag 8., 15., 29.8. / 5.9.08 Hotel Tasia Maris Sands ***, Ayia Napa, Doppel mit Frühstück 1 Woche 959.– statt 1699.–, Verl.-Woche 650.–

Aegypten (HM / K / HRG / SULBEY)

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Nr. 30, 21. Juli 2008

In Sicherheit: Südafrika

Bild Florian Nidecker, Illustration Konrad Beck

war den Millars zu gefährlich. Jetzt leben sie in der Schweiz und fühlen sich wohl. > 26

Am Zoll: Wer in der Schweiz leben und arbeiten will, muss zehn wichtige Dinge beherzigen. > 38

Da und dort daheim

Sie kamen, um die Wirtschaft anzukurbeln, und fanden neben der Arbeit auch eine Heimat. Die Italiener lieben die Schweiz – und doch plagt sie das grosse Heimweh. > 40


26 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Ankunft im Paradies

Vom Kap der Guten Hoffnung an den Zürichsee: Eine südafrikanische Familie hat in der Schweiz eine Heimat gefunden – ihr neues Zuhause findet sie schlicht perfekt.

Lachen in Lachen: Russell, Matt und Lynn Millar fühlen sich am Zürichsee wohl. Ihre überraschende Erkenntnis: «Die Schweizer sind ein lustiges Volk.»


extra

M

ann, habt ihr Probleme hier.» Das ging der Südafrikanerin Lynn Millar durch den Kopf, als sie vor fünf Jahren eine Sendung auf Tele Züri verfolgte. Der Reporter berichtete von toten Tieren auf der Autobahn, die niemand einsammeln wollte. «Ich weiss noch, wie ich zu meinem Mann Russell sagte: Wenn das die wichtigste Meldung des Tages ist, leben wir im Paradies.» Über Autounfälle ohne Todesopfer werde in Südafrika schon lange nicht mehr berichtet. «So zynisch es auch klingt: Dort, wo wir herkommen, ist das nicht speziell genug. Nur aussergewöhnliche Verbrechen und Unfälle schaffen es ins Fernsehen.»

Bilder Fabian Unternährer, Keystone

Geborgen in der neuen Heimat Die Familie Millar ist 2003 aus dem südafrikanischen Benoni in der Nähe von Johannesburg in die Schweiz eingewandert. Der Business-Analyst Russell Millar (36) arbeitete am Zipfel Afrikas für einen Schweizer Logistikkonzern und wurde 2002 angefragt, ob er es sich vorstellen könne, in die Schweizer Zentrale zu wechseln. Obwohl Lynn und Russell das Alpenland nur aus Kinderbüchern kannten, nahmen sie das Angebot ohne Zögern an. Zumal auch die beiden Kinder, der heute 10-jährige Matt und der 19-jährige Informatikstudent Zane, keine Einwände hatten. «Den Entscheid», sagen beide Elternteile unisono, «haben wir nicht eine Sekunde bereut. Wir fühlten uns vom ersten Tag an heimisch hier. Irgendwie hatten wir das Gefühl, heimgekehrt zu sein. So sehr fühlten wir uns hier geborgen.» «Südafrika ist eigentlich ein schönes Land», sagt Lynn Millar, «aber …» – die 41-Jährige ringt nach Worten, die Erinnerungen wirken sichtbar bedrückend, «… aber eigentlich ist man in Johannesburg nirgendwo sicher.» Wage man es, die Kinder mit dem Velo zur Schule zu schicken, könne man froh sein, wenn nur das Fahrrad und nicht das Kind geklaut werde. Nicht einmal die eigenen vier Wände böten Schutz vor Verbrechen. So wurde bei

Russells Eltern in drei Monaten dreimal eingebrochen. Zwar hätten die Millars eine Wohnung in einem Sicherheitsdorf beziehen können: mit meterhohen Wänden, Stacheldrahtverhau, bewaffnetem Sicherheitspersonal und Fingerabdruckkontrolle bei Ein- und Ausfahrt. «Aber das ist doch kein Leben», sagt der Familienvater. Dass Südafrika kein Hort der Glückseligkeit ist, beweisen die Statistiken der südafrikanischen Polizei: Allein seit dem Ende der Apartheid vor 14 Jahren wurden in Südafrika mehr als 420 000 Menschen ermordet und 650 000 Vergewaltigungen angezeigt. Kein Wunder, möchte das seit elf Jahren verheiratete Paar lieber über die neue Heimat reden, «über die Schweiz, das beste Land der Welt». Eine verklärende Perspektive? «Nur für euch Schweizer», findet Lynn Millar. «Wir sehen halt Dinge, die Europäern absolut selbstverständlich erscheinen, uns aber auch fünf Jahre nach der Ankunft täglich von Neuem überraschen.» Am meisten erstaunt die Einwandererfamilie, dass man in der Schweiz selbst als Frau alleine Zug fahren kann, Haustüren offen stehen, Wohnungsfenster nicht vergittert sind oder an der Ampel wartende Autofahrer nicht Gefahr laufen, von bewaffneten Banden massakriert zu werden.

Grosse Angst um den kleinen Sohn Der positive Kulturschock hat so manche alte Gewohnheit überflüssig gemacht. Noch Monate nach der Einschulung begleitete Lynn Millar den damals fünfjährigen Matt in den Kindergarten, aus Angst, ihm könnte etwas passieren. «Mir wurde fast schlecht, als mir gesagt wurde, Kinder müssten zu Fuss in den Kindergarten. Die sind ja verrückt, habe ich ge-

EINWANDERN | 27

SCHWEIZERIN MIT RUSSISCHEN WURZELN

Xenia Tchoumitcheva (20) Model

dacht.» Selbst im Umgang mit den Schweizer Behörden mussten die Immigranten aus Südafrika umdenken. Russell Millar: «Ob Polizei oder öffentliche Verwaltung: Die südafrikanische Gesellschaft ist bis aufs Mark korrupt.» Wer in Südafrika etwas vom Staat wolle, brauche einfach eine dicke Brieftasche. In der Schweiz genüge ein Lachen.

Gleich die erste Wohnung war der Hit Lachen SZ – so nennt sich bezeichnenderweise ihr neuer Wohnort. Russell Millars Arbeitgeber hatte für die ersten vier Monate nach ihrer Ankunft eine provisorische Bleibe im schwyzerischen Gross organisiert. Von diesem Dorf aus hätten sie in aller Ruhe eine geeignete Wohnung suchen können. In aller Ruhe – von wegen. Die Suche dauerte nur gerade eine Woche. «Mein Arbeitgeber warnte uns davor, die Wohnungssuche auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber stellen Sie sich vor: Gleich die erste besichtigte Viereinhalb-ZimmerWohnung war der Hit. Nach ein paar Minuten waren die Vermieter mit uns einig.» Diese, in der gleichen Überbauung am oberen Zürichsee wohnhaft, seien mittlerweile Freunde, genauso wie die LESEN SIE WEITER AUF SEITE 29

«Negative Vorurteile über die Schweiz stimmen nicht.»


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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

übrigen Hausbewohner. Nicht selten würden die Grillabende mit den «lustigen Nachbarn» bis in die frühen Morgenstunden dauern. Generell seien die Schweizer viel fröhlicher, als viele Ausländer behaupteten.

Überhaupt die Klischees. «Nichts von alledem ist wahr, was man Negatives über euch sagt!», betont Lynn Millar. Verklemmte Schweizer? «Unsinn! Ich kenne viele Länder, aber die Schweizer sind wohl das lustigste und zuvorkommendste Völkchen auf dieser Welt.» Teure Schweiz? «Von wegen», korrigiert ihr Mann, «in Südafrika ist das Leben nicht weniger kostspielig, Autos und Unterhaltungselektronik sind sogar massiv teurer.» Und Russell Millar erwähnt die Unersättlichkeit des südafrikanischen Fiskus. «Verglichen mit den Zuständen in Südafrika ist die Steuerbelastung in der Schweiz ein Klacks.» Es ist offensichtlich: Die Millars sind eine «happy family». Die Zufriedenheit spiegelt sich in der Motivation wider, der Schweiz und ihren Menschen etwas zurückzugeben. So engagiert sich Lynn Millar neben ihrem 80-Prozent-Job in der Rechnungsabtei-

Wohnen hinter Gittern und Stacheldraht: Johannesburg gehört zu den gefährlichsten Städten der Welt.

lung eines Chemieunternehmens ehrenamtlich im örtlichen Frauenverein, und der zehnjährige Matt, als Südafrikaner eigentlich für eine Rugbykarriere prädestiniert, schiesst Tore für den FC Lachen-Altendorf.

SCHWEIZER MIT TÜRKISCHEN WURZELN

Hakan Yakin (31) Profi-Fussballer

«Anpassung ist für Einwanderer alles» Doch so problemlos die Integration bislang auch ablief, Familie Millar hält fest, nur Gast in diesem Land zu sein und als Gast habe man sich anzupassen. «Anpassung ist für Einwanderer das Wichtigste überhaupt», sagt Rus-

sell Millar. «Alles, was mit unserer alten Heimat zu tun hat, haben wir abgeschüttelt.» Trotzdem sei der Schweizer Pass im Moment nur ein Fernziel. Wenn überhaupt. Lynn Millar sagt: «Wir wissen nicht, ob wir reif dafür sind. Das Schweizer Kreuz bekommt man nicht einfach so geschenkt. Man muss es sich mit harter Arbeit verdienen.» Dazu gehört die ständige Verbesserung der Sprachkenntnisse. «Einwanderer, welche die Sprache ihrer neuen Heimat weder verstehen noch sprechen, werden sich nie heimisch fühlen», ist Lynn Millar überzeugt. Sie versteht Schweizerdeutsch nach fünf Jahren sehr gut und spricht mit den Kindern bewusst kein Wort Englisch. Einzig Familienvater Russell müht sich mehr schlecht als recht ab mit dem für ihn krächzenden Dialekt. «Das haben auch meine neuen Schweizer Freunde gemerkt, sie reden deswegen nur noch Schweizerdeutsch mit mir.» Die Zwangsmassnahme zeitigte erste Erfolge: Als Russell Millar kürzlich deutsche Firmenmitarbeiter aus Hamburg am Flughafen Kloten abholte, musste der Südafrikaner für die Nordländer dolmetschen. Sie verstanden das Schweizerdeutsch des Taxichauffeurs nicht. Reto Knobel

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30 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Im 19. Jahrhundert war die Schweiz ein Auswanderungsland. Hunderttausende mausarmer Schweizer suchten ihr Glück zum Beispiel in den USA. Die grosse Zuwanderung des 20. Jahrhunderts startete nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Resultat, dass heute jeder vierte Einwohner im Ausland geboren ist. Jeder dritte ist Einwanderer oder hat eingewanderte Eltern. Die Schweiz ist mittlerweile ein klassisches Einwanderungsland.

Das sehen viele Schweizerinnen und Schweizer anders, wie die «Überfremdungsinitiativen» und Anti-EU-Abstimmungen beweisen.

Ganz so einfach ist es sicher nicht. Das Schweizer Volk hat sich in diesen Abstimmungen immer gegen eine künstliche Obergrenze der Ausländerquote gewehrt.

Sie können doch nicht leugnen, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ein Problem haben mit Einwanderern.

Immigration ist nirgendwo ein Menschenrecht. Die Debatte über Vor- und Nachteile der Einwanderung führen alle Länder. Bei uns ist die Debatte vielleicht etwas intensiver. Weshalb?

SCHWEIZER MIT ANGOLANISCHEN WURZELN Ricardo Lumengo (46) Nationalrat und Jurist

Noch nie lebten so viele Ausländer in der Schweiz: 1,6 Millionen Einwohner haben keinen Schweizer Pass. Um den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten, fordern Unternehmer noch mehr Einwanderer. Ist das sinnvoll? Antworten von Migrationsexperte Etienne Piguet (41). Die Immigration ist nun mal Tatsache. Wir diskutieren nicht über ein Phantom, sondern über die Tatsache, dass 1,6 Millionen Nicht-Staatsbürger in der kleinen Schweiz leben. Das hat auch Nachteile. Politiker sind wegen der Direkten Demokratie mehr gefordert, sachpolitische Beschlüsse dem Volk zu erklären. Der Aufschwung in den Nachkriegsjahren wäre ohne das Millionenheer ausländischer Arbeiter nicht möglich gewesen. Heute sind wir dank der Einwanderung von hoch qualifizierten Arbeitgebern punkto Wettbewerbsfähigkeit europaweit auf Platz 1. Was sind denn die Nachteile?

Im Allgemeinen profitieren die Wirtschaft und die Löhne. Aber wenn infolge der Personenfreizügigkeit Einwanderer aus der EU die Arbeitsnachfrage in gewissen Branchen erhöhen, kommen die Löhne unter Druck oder mindestens steigen sie nicht mehr so schnell. Auch ehemals geschützte Arbeitsplätze sind nicht mehr sicher, die Arbeitgeber verlangen mehr von den Arbeitnehmern. Insofern ist eine kritische Haltung vieler Schweizer gegenüber der starken Konkurrenz aus EU-Ländern – allein 2007 zogen 37 500 Deutsche in die Schweiz! – nicht irrational. Die Rechte argumentiert oft nicht ökonomisch, sondern mit dem Verlust der Schweizer Identität.

Ich bin überzeugt, dass es nicht darum geht, ob Einwanderer kul-

turell in unser Land passen oder nicht. Die Idee, dass die «kulturelle Distanz» die Integration erschwert, ist einfach falsch. Die nationale Identität ist ja nicht starr, sie entwickelt sich immer weiter. Problematischer ist, wie gesagt, dass – auch wenn die Schweiz als Ganzes von der Immigration profitiert – es auch Verlierer der Immigration und der wirtschaftlichen Öffnung gibt. 21 Prozent Ausländer sind nicht genug – sagen Unternehmer und Ökonomen. Sie sind der Meinung, der Wirtschaftsmotor Schweiz sei in den nächsten Jahrzehnten auf neue Einwanderungswellen angewiesen. Einverstanden?

Aus heutiger, wirtschaftlicher Sicht ist die Sache klar: Je mehr ausländische Arbeitskräfte, desto grösser das Wirtschaftswachstum. Dennoch ist es unmöglich, die «optimale Zuwanderung» zu definieren. Wir wissen ja nicht, wie sich die Wirtschaft entwickelt.

ETIENNE PIGUET Etienne Piguet ist Professor für Humangeografie an der Universität Neuenburg. Der 41-jährige Lausanner gilt als wichtigster Experte zum Thema Einwanderung. Von ihm stammt das Standardwerk «Einwanderungsland Schweiz» (Haupt Verlag, 16.80 Franken). Piguet ist verheiratet und Vater zweier kleiner Kinder.

Die Personenfreizügigkeit gilt nur für EU-Bürger, die in der Schweiz einen Job haben. Gehen in einer Rezession Jobs verloren, nimmt die Einwanderung ab.

Das stimmt. Aber beim Alptraumszenario einer heftigen Rezession im EU-Raum und eines weniger starken Abschwungs in der Schweiz würden viele ausländische Arbeitskräfte als Arbeitslose in der Schweiz bleiben. Die «Ausländerfrage» würde wieder ins Zentrum rücken. Schnell stünde die nächste «Überfremdungsinitiative» ins Haus. Könnte die Politik reagieren?

Schwierig. Schweizer Staatsbürger geniessen keinen Vorrang mehr beim Zugang zum Arbeitsmarkt. In der Ölkrise der Siebzigerjahre hat die Schweiz Zehntausende von ausländischen Arbeitern zur Ausreise gezwungen. Ein solches Vorgehen wäre heute nicht mehr akzeptabel. Einerseits lassen wir Ausländer in die Schweiz kommen, um unseren Wohlstand zu mehren, anderseits ist es Aufgabe des Staates, seine Bürger vor den Folgen der Zuwanderung zu schützen.

In demokratischen Ländern ist die Einwanderungspolitik dazu verurteilt, mit Widersprüchen und Kompromissen zu leben. Diese dominieren auch in der Schweiz. Kann man dies zurückverfolgen?

Sehr gut sogar. Auf die Nachkriegsperiode der offenen Türen

Bilder Marco Zanoni, Keystone

Etienne Piguet, 21,1 Prozent der Einwohner in unserem Land sind laut der neusten Statistik des Bundesamts für Migration Ausländer. Seit wann ist die Schweiz ein Einwanderungsland?

«Im Allgemeinen profitieren wir»


extra

EINWANDERN | 31

Little Italy Die grössten Ausländergruppen nach Herkunft in der Schweiz Italien Deutschland Portugal Serbien Frankreich Türkei Spanien

290 000 214 500 188 500 186 400 80 900 72 400 64 800

Quelle: BfS, Stand Ende April 08

nierten Einwanderungspolitik der Nachkriegszeit: Die Schweiz hat nicht genug einheimische Arbeiter, also «importieren» wir sie. Diese Politik ist heute breit akzeptiert. Sogar SVP und Auns verzichten auf ein Referendum gegen die Weiterführung und die Erweiterung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Überrascht?

Schon. Wir kannten Christoph Blocher bislang vor allem als Politiker. Jetzt kommt wieder der Unternehmer ins Spiel. Und als solcher weiss er um die Bedeutung der EU-Abkommen. Trotzdem werden wir wahrscheinlich nächstes Jahr über das Freizügigkeitsreferendum abstimmen. Ihre Prognose?

«Je mehr ausländische Arbeitskräfte, desto grösser das Wirtschaftswachstum», sagt Etienne Piguet.

von 1948 bis 1962 folgte die Begrenzung der Einwanderung in den Sechzigerjahren. Während der Erdölkrise erzwang die Schweiz die Rückwanderung der Ausländer, nur um im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs in den

Achtziger- und frühen Neunzigerjahren wieder massenhaft ausländische Arbeitskräfte ins Land zu lassen. Die Neunzigerjahre waren eine uneinheitliche Phase, der Familiennachzug war der Hauptimmigrationsgrund, aber die po-

litische Diskussion drehte sich um die Asylbewerber. In welcher Phase stehen wir heute?

Wir erleben derzeit ein «Revival» der von Wirtschaftsfragen domi-

Die Wirtschaft wird mit aller Macht dagegen ankämpfen, und das Volk wird ihr folgen. Trotz allem wissen Schweizerinnen und Schweizer um die Bedeutung der Freizügigkeitsabkommen. Sie haben den bilateralen Weg mehrmals bestätigt und werden es wiederum tun. Vorausgesetzt, das Szenario einer massiven wirtschaftlichen Verschlechterung im EU-Raum wird nicht so bald oder gar nicht Realität. Ich halte dieses Alptraumszenario für sehr unwahrscheinlich.

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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

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Bild Andri Pol

Für uns ist es normal, für sie nicht: Wie die in Deutschland aufgewachsene Schweizer Journalistin Sonja Bonin ihre zweite Heimat sieht.

PERFEKT: Pünktlich und effizient wie die Deutschen, freundlich wie die Amerikaner, und beim Anblick unseres Rasens würde jeder Brite vor Neid erblassen. Wir Schweizer sind eine ganz besondere Mischung.


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NO RISK, NO SCHWAN: Lieber eine Warnung zu viel als eine zu wenig – Schweizer scheuen das Risiko.

HEAVY METAL: Rund 200 000 Sturmgewehre lagern in Schweizer Privathaushalten. Etwas aussergewöhnlich für ein Land, das sich aus Kriegen heraushält. Ob jeder Dienstpflichtige immer gleich weiss, wo er seine Waffe versteckt hat, wenn er in den militärischen Wiederholungskurs muss?

WASCHKÜCHENDEMOKRATIE: Der Schlüssel zur Waschküche ist den Schweizern heilig, der Waschzeitenplan unumstösslich. Wehe dem, der zu wenig Kleidung besitzt, um die zweiwöchige Waschpause zu überstehen!

POSTKARTENIDYLLE: Die Landschaft so lieblich, die Luft so rein, das Wasser so klar! Und zu hören ist nichts als Kuhglockengebimmel. Wer aus einer smogverseuchten Millionenstadt in die Schweiz zurückkehrt, fühlt sich beim ersten Alpenausflug, als sei er in eine Postkarte geraten.


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SCHWEIZER MIT ITALIENISCHEN WURZELN

Martin Dalsass (52) Spitzenkoch

ERST DIE ARBEIT, DANN DAS VERGNÜGEN: Bis ein Schweizer trinken darf, ist der Deutsche längst verdurstet. Vor dem ersten Schluck muss jeder mit jedem anstossen und ihm dabei tief in die Augen schauen.

Bilder Joschi Herczeg, Martin Rütschi/Keystone, Keystone/Photoglob

HYGIENISCH: Daran sollte sich Berlin ein Beispiel nehmen. 440 000 Hunde gibt es in der Schweiz, und doch ist jede Grünanlage geruchsfrei und bedenkenlos nutzbar. Bravo!

ORDNUNGSHÜTER: Kein anderes Land der Welt lässt den Müll von Polizisten kontrollieren. Und keines hat so schön gebündeltes Altpapier. Lose geschnürte Stapel lassen die Papiersammler einfach stehen.

AUFKLÄRERISCH: Das Birchermüesli ist einer der ältesten Schweizer Beiträge zur Weltgesundheit. PRAKTISCH: Zwar stellt schon längst kein Milchmann mehr seine Flaschen darin ab, doch das Milchkästli gehört zum Schweizer wie die Milch zur Kuh. Geeignet für ein Grüsschen in Abwesenheit.


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EINWANDERN

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

FÄLSCHUNGSSICHER: Wie so vieles zählt auch der Schweizer Franken zum sichersten Geld der Welt – weshalb man in jeder Migros ohne Probleme mit einem Tausender bezahlen kann. Undenkbar etwa in den USA, wo alles über dem 20er-Nötli als potenzielle Blüte beargwöhnt wird.

COOL UND SOZIAL: Ob Stadt, ob Land, ob trödelig oder trendig, das Brockenhaus ist eine Schweizer Institution. Hier gibts Schnäppchen aus zweiter Hand – in einigen Brockis sogar für einen guten Zweck.

SCHWEIZER MIT ESTNISCHEN WURZELN Stress (30), Rapper

Bilder Joschi Herczeg, Walter Bieri/Keystone, Keystone

HORNISSENJAGD: In Südafrika nennt man es «Swiss Golf», auch wenn Hornussen wie Hammerwerfen mit Baseballregeln aussieht. Und wo haben sie all diese Bäckerschaufeln her? An Kuriosität nur von unseren anderen Nationalsportarten übertroffen: dem Schwingen und dem Unspunnenstein-Stossen. Nur gut, dass wenigstens das Jassen ein ganz normales Kartenspiel ist.


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38 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Hürdenlauf in die Schweiz Einwanderer ist nicht gleich Einwanderer: Die Bedingungen, die niederlassungswillige Ausländer in der Schweiz erfüllen müssen, sind sehr unterschiedlich. Zehn Fragen an Ausländerrechtsexperte Peter Frei *.

Ausländer aus einem der 25 EUStaaten können mit einem Personalausweis die Grenze überqueren und in der Schweiz im Prinzip drei Monate lang bleiben. 2. Und wenn sie sich dauerhaft niederlassen wollen?

Ab dem dritten Monat müssen sie sich bei einer kantonalen Ausländerbehörde melden. Sie müssen neben dem Personalausweis auch einen Arbeitsvertrag vorlegen. Dann bekommen sie eine Arbeitsbewilligung ** und eine für fünf Jahre gültige Aufenthaltsbewilligung (Ausländerausweis B). Danach wird im Regelfall die – unbefristete – Niederlassungsbewilligung(AusländerausweisC)erteilt. «ImRegelfall»heisst:Einwanderer haben keinen Rechtsanspruch auf dieErteilungdesC-Ausweises–die Behörden können diesen verweigern.Meistensverlangensiefürdie Prüfung des Gesuches einen Strafregisterauszug und die amtliche Bestätigung, dass keine Fürsorgeabhängigkeit besteht. 3. Was ist mit den Familien der Einwanderer?

Familienangehörige erhalten im Normalfall ohne grosse Probleme ** Für die acht 2004 beigetretenen mittel- und osteuropäischen Staaten (EU-8) gelten Zuwanderungsbeschränkungen bis längstens 2011. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall über einen Kontingentplatz verfügen.

Aufenthaltsbewilligungen. Bei Patchworkfamilien und Scheinehen können die Behörden diese Bewilligungen verweigern.

sen belegen, dass sie gegen Krankheit und Unfall versichert sind.

4. Was ist mit Selbständigerwerbenden aus dem EU-Raum?

In erster Instanz ist es fast immer gratis. Allerdings können Begründungen einer verweigerten Bewilligung kostenpflichtig sein (bis zu 500 Franken). Die Gebühr für einen Ausländerausweis beträgt höchstens 95 Franken. Zusätzlich können im Bewilligungsverfahren Kosten für Arztberichte, Gutachten, Übersetzungen und Notare oder Anwälte anfallen.

Sie müssen den Schweizer Behörden ihre Geschäftsidee und einen (zumindest rudimentären) Business-Plan vorweisen. Auch dann erhalten sie den Ausländerausweis B erst nach einer sogenannten Einrichtungszeit von gewöhnlich sechs Monaten. 5. Welche Behörde ist für die Bewilligungen zuständig?

Ein zentrales Amt in der Schweiz gibt es nicht. Für den Vollzug des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer sind kantonale Behörden zuständig. Jeder Kanton hat mindestens eine Behörde, allenfalls auch mehrere (so etwa Bern, wo jede grössere Stadt einen Migrationsdienst hat). Dort müssen der Personalausweis oder der Reisepass sowie der Arbeitsvertrag vorgewiesen werden. 6. Muss man zwingend arbeiten, um sich niederlassen zu dürfen?

Es gibt noch andere Bewilligungskategorien, bei welchen eine Erwerbstätigkeit nicht vorgesehen ist – etwa für Rentner, Schüler und Studenten. Diese müssen mit Vermögensnachweisen, Bankunterlagen, Grundbuchauszug usw. beweisen, dass sie genügend Geld haben, um ihren Lebensunterhalt decken zu können. Und sie müs-

7. Wie viel kostet das Bewilligungsverfahren?

8. Wie sieht es aus bei Bewilligungsverfahren für Ausländer, die nicht aus der EU kommen?

Bewilligungsverfahren für Ausländer aus sogenannten Drittstaaten sind in der Regel einiges aufwendiger. Erwerbstätige aus Drittstaaten dürfen sich grundsätzlich nur in der Schweiz niederlassen, wenn sie eine spezielle, auf dem Arbeitsmarkt besonders nachgefragte Fähigkeit ausüben können. Ist diese Voraussetzung erfüllt, erhalten sie eine jährlich zu verlängernde Aufenthaltsbewilligung (Jahresbewilligung, Ausweis B). Diese Bewilligung ist an einen bestimmten Aufenthaltsgrund («Aufenthaltszweck») gebunden, der nur mit guten Gründen geändert werden kann. Frühestens nach fünf Jahren können sie den Ausweis C, eine unbefristete und nicht an einen speziellen Aufenthaltsgrund gebundene Bewilligung, beantragen.

9. Können auch diese Einwanderer ihre Familien nachkommen lassen?

Ja, aber der Nachzug von Kindern muss innerhalb von fünf Jahren beantragt werden. Falls das Kind über zwölf Jahre alt ist, muss der Antrag innerhalb eines Jahres gestellt werden. 10. Dürfen Einwanderer eine Wohnung oder ein Haus kaufen?

Leben sie noch im Ausland, brauchen sie eine behördliche Bewilligung. Ausländer mit rechtmässigem Aufenthalt in der Schweiz brauchen keine Bewilligung zum Wohnungs- oder Hauskauf.

Reto Knobel

Mehr Infos: www.auslaender.ch

* Der 55-jährige Peter Frei ist Rechtsanwalt und arbeitet in Zürich.

Illustration Konrad Beck, Bild Keystone

1. Was müssen Ausländer aus dem EU-Raum beachten, wenn sie in die Schweiz einreisen?


extra

EINWANDERN | 39

SCHWEIZERIN MIT ÖSTERREICHER WURZELN Heliane Canepa (59) Schweizer Unternehmerin des Jahres 1995 und 2000

Die Einwanderung nimmt zu Anzahl Immigranten in der Schweiz pro Jahr. Ohne Kurzaufenthaltsbewilligungen und Asylbewerber. 133 100 120 000 105 014 107 177

90 000

69 604 60 000

1997

1991

2002

2006

Quelle: Bundesamt für Statistik

Zu- und Abwanderung in der Schweiz

Die Schweiz ist ein Einwanderungsland

Wanderungssaldo der ständigen Wohnbevölkerung (Einwanderer minus Auswanderer).

37 200

18 600

99 00 01 02 03 04 05

06 –2600

10 900

1900

15 800

11 900

96 97 98 -11 200

84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95

–3400

7300

25 800

19 000

24 100

21 000

16 800

12 700

4500

3600

83

–13 100

81 82

–2400

0

16 300

10 000

12 600

20 000

23 000

30 000

22 100

37 100

44 600

40 300

40 000

Anteil der im Ausland geborenen Menschen in Prozent der Gesamtbevölkerung.

07

Schweiz Australien Neuseeland Kanada Österreich USA Deutschland Schweden Belgien Irland Holland GB Frankreich Italien

19,4 19,1 13,5 12,9 12,9 12,4 12,1 11,0 10,6 9,7 8,1 4,6 5%

Ein positiver Wanderungssaldo entspricht einem Zuwanderungsüberschuss. Ein negativer Wanderungssaldo bedeutet, dass die Anzahl der Abwanderungen die Anzahl der Zuwanderungen übersteigt.

Lesebeispiel: Im Jahr 2005 sind 1900 Menschen mehr ein- als ausgewandert. 2006 hingegen sind 2600 Menschen mehr aus- als eingewandert. Quelle: Bundesamt für Statistik

23,8 23,8

10 %

15 %

20 % 25 %

Lesebeispiel: Fast jeder Vierte der in der Schweiz lebenden Menschen ist nicht in der Schweiz zur Welt gekommen. Quelle: OECD


40 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Im Dilemma Gekommen, um zu bleiben oder um wieder heimzukehren? Diese Frage stellt sich vielen Immigranten spätestens mit der Pensionierung. Auch die Santoros und die Vitarellis aus Italien müssen sich nach Jahrzehnten in Bella Svizzera entscheiden.

Familie Santoro:

A

n der Käsevitrine wirbt ein grosses Schild mit «Pecorino con olive», mit «Muotithaler Alpchäs» ein kleineres. «Den haben wir extra für unsere Schweizer Kunden», erklärt Antonio Santoro. Der stattliche Mann senkt verschwörerisch seine Stimme. «Wobei ich persönlich den Pecorino vorziehe. Vuole assaggiare?»

Vier Generationen auf einem Kilometer «Buon giorno, Herr Santoro!» Ein Grüppchen Schülerinnen drückt sich kichernd mit Ziel Glacetruhe am Mann im roten Kittel vorbei. «Hoi zäme», antwortet dieser lautstark und grinst. «Schon ihre Eltern haben als Kinder bei mir ihr Sackgeld ‹verklöpft›.» Kein Wunder, stehen Antonio Santoro und seine Frau Maria doch schon mehr als 28 Jahre hinter dem Ladentisch ihres «Alimentari» in Pfäffikon ZH. 28 Jahre, in denen das Zürcher Oberland für das Ehepaar aus dem Dörfchen Atella im Süden Italiens zur Heimat ge-

worden ist. Und nicht nur für sie: Unterdessen sind es rund 35 Santoros, die in Rufnähe rund um den kleinen Quartierladen wohnen – von Antonio Santoros Mutter, der 88-jährigen Donata Maria Santoro, bis hin zur 2-jährigen Enkeltochter Serena Santoro. «Quattro generazioni – das hätte sich mein papà nicht träumen lassen, als er 1952 als muratore, als Maurer, in die Innerschweiz kam!» Antonio Santoro

SCHWEIZERIN MIT DEUTSCHEN WURZELN

Katja Stauber (46) Fernsehmoderatorin

selber war 17 Jahre alt, als er 1964 seinem Vater folgte, erst ebenfalls auf den Bau, später in eine Sackrespektive eine Maschinenfabrik hier in Pfäffikon. «Zwei Jahre danach habe ich dann mein Schatzeli hier, meine Maria, aus Atella in die Schweiz geholt.» Er knufft seine um zwei Köpfe kleinere Frau liebevoll in die Seite. Fünf Kinder – «due figli, tre figlie» – hat das Ehepaar in Pfäffikon grossgezogen. Der krönende Abschluss: Zwillinge! «Tipico Italiano: Erst wenig schaffe, und dann Vollgas.» Antonio Santoro lacht sein dröhnendes Lachen, um dann ernst zu werden. Zwei der drei Töchter stellen den 62-Jährigen und seine drei Jahre jüngere Frau nämlich vor ein Dilemma: Beide haben sich während der jährlichen Familienferien in Italien in Männer aus dem Heimatdorf der Eltern verliebt – und sind geblieben. Mit der Konsequenz, dass heute drei der Santoro-Enkel im Zürcher Oberland leben und fünf in der italienischen Basilicata. Dazwi-

Bilder Florian Nidecker, Keystone

«Zwei Herzen schlagen in unserer Brust»


extra

EINWANDERN | 41

Sie bringen mit ihrem Lädeli seit mehr als 28 Jahren «Italianità» ins Zürcher Oberland: Antonio, Donata Maria und Maria Santoro (von links).


42 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

M

Familiengrab in Italien Vor dem Stopp neben dem Laden hält ein Auto, der Fahrer winkt. «Unser Gemeindepräsident», kommentiert der Ladenbesitzer und winkt zurück. «Den kannte ich schon, als er noch bei mir in der Maschinenfabrik Stift war», erklärt er. Dieser habe ihn schon ein paar Mal gefragt, warum er nie die Schweizer Staatsbürgerschaft angestrebt habe. Und warum, Herr Santoro? Er lächelt. Und erzählt lieber von dem einen Sohn, der vor Jahren 1700 Franken mit einer «amore di gioventù»– einer Jugendliebe – in Italien vertelefoniert habe. «1700 Franken in zwei Monaten – mamma mia!» Unterdessen könne man ja zum Glück gratis übers Internet telefonieren. «Schatzeli, was ‹meinsch›, vielleicht können wir ja auch ‹fifty-fifty› machen», nimmt er dann den Faden wieder auf, «und immer da sein, wo uns ‹la famiglia› gerade braucht?» Eine andere Möglichkeit wäre, den Entscheid so lange herauszuschieben, bis er tot umfalle. Schliesslich komme er nach seinem Tod sowieso in den Himmel, meint der Süditaliener schelmisch. «Da ist es doch gleich, wo ich begraben bin, ob in der Schweiz oder in Italien, oder?» Aber seine mamma, die wolle natürlich zum papà auf

Familie Vitarelli:

den Friedhof nach Atella. Ein möglicher Umzug nach Italien beschäftigt das Ehepaar aber noch aus einem anderen Grund. Schliesslich sei man seit 40 Jahren immer nur während der Ferien in der alten Heimat gewesen. «Und Ferien und Leben, das ist nicht das Gleiche!» Dazu sei auch in Atella die Zeit nicht stehen geblieben. igentlich sind wir zwei«Früher gabs einen engen Zumal emigriert», sagen sammenhalt im Dorf, jeder hat Giovanni und Antonietta Vitarelli. Sie kehrten nach Italien jedem geholfen. Und heute? Paah!» Und dann die Handwerzurück und kamen dann doch ker, mit denen er sich in der alwieder in die Schweiz. Ihr Haus ten Heimat zurzeit wegen des in Italien haben sie kürzlich verHausbaus herumschlage: «Bini kauft. «Mi scusi, ich habe jetzt nöd dött, gaht nüt – tipico italikeine Zeit, viel Arbeit, kommen ano!» Vielleicht ist der Italiener Sie bitte abends vorbei, um acht Antonio Santoro unterdessen oder noch lieber um Viertel nach acht, je später, desaber auch einfach mehr Schweizer, P fäffikon to besser.» S C H W E I Z Chur Der Vielbeschäfals er sich eingetigte, der dies sagt, stehen will? DieMailand ist seit einem Jahr ser stutzt kurz, im Pensionsalter. bevor er die HänITALIEN de zum Himmel Doch die Arbeit Korsika geht dem calzolaio, erhebt. «Nel mio Rom Tufara dem Schuhmacher petto battano due Ate lla Neapel Giovanni Vitarelli cuori – in meiner Sardinien aus der Churer AltBrust schlagen zwei Herzen!», stadt, nicht so rasch Sizilien aus. Der 66-Jährige rettet er sich in beteuert: «Ich komdie Dramatik. Bis auf Weiteres stehe Heimweh? Zwischen der me am Abend selten er jetzt ja erst ein- neuen und der alten Heimat vor acht Uhr nach mal noch in sei- liegen 1200 Kilometer. Hause.» Auf derart nem Lädeli. Und rosige Zeiten, in dedann? «Dann soll mein Schatnen er mit Aufträgen überhäuft zeli entscheiden! Ich will dort wird, hat Vitarelli ein halbes Leben sein, wo meine Maria ist, alles lang warten müssen. Er gehörte andere ist nicht so wichtig.» zur ersten Einwandererwelle aus Sagts und holt den Oliven-PecoItalien, ein Emigrant, der bis heute rino hervor. «Und? Wollen Sie im Herzen Italiener geblieben ist, jetzt probieren? Almut Berger obwohl er seit Jahrzehnten integriert und akzeptiert ist.

«Die Schweiz ist unsere Heimat»

E

Von Italien über Deutschland nach Chur

SCHWEIZER MIT CHINESISCHEN WURZELN

Donghua Li (40) Olympiasieger im Turnen

Vitarelli ist Schuhmacher, seit er denken kann. Er ist im kleinen Ort Tufara aufgewachsen, nahe der Stadt Campobasso, Region Molise, im unteren Drittel des italienischen Stiefels. Als der Bub achtjährig war, ging er vormittags zur Schule und half nachmittags bei einem Schuster aus. Mit 15 schickte ihn sein Vater, ein Kleinbauer, in die Stadt. Dort lernte er das Handwerk, das ihn bis heute beschäftigt.

Die ganze Familie seines Lehrmeisters sei nach Nordamerika ausgewandert. Italien in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg: Das bedeutete entweder darben oder auswandern. Deshalb machte sich auch der junge Giovanni nach der Lehre ins Exil auf, zunächst für zwei Jahre nach Deutschland. Sein Bruder, auch er ein Emigrant, arbeitete als Gipser in Chur. Er forderte ihn auf, ebenfalls in die Bündner Hauptstadt zu ziehen. «1963 kam ich nach Chur und erhielt nach einem Monat eine Stelle bei einem Schuhmacher», sagt Vitarelli.

Ohne Geld im kalten, fremden Land 1966 heiratete Giovanni seine gleichaltrige Landsfrau Antonietta, die in Italien als Stickerin gearbeitet hatte. Als sie in der Schweiz ankam, sei die erste Begegnung mit diesem Land für sie ein Schock gewesen, erzählt sie. Nicht wegen der Skepsis der Einheimischen gegenüber den «Tschinggeli», von denen immer mehr über die Alpenkette drängten, sondern meteorologisch: «Es hatte Schnee und war saukalt.» Die erste Zeit in der Schweiz sei nicht leicht gewesen. Das junge Paar musste finanziell unten durch: «Wir kauften Möbel auf Pump und hatten kaum genug zum Leben.» Deshalb nahm der Mann eine zweite Arbeit an, als «Operatore Cinématografico», als Filmoperateur im Kino Rex. «Tagsüber war ich in der Werkstatt und reparierte Schuhe, abends war ich im Kino und nach Schluss der Vorstellung noch bis gegen Mitternacht wieder in der Bude», erinnert er sich. «1968», bekennt Giovanni Vitarelli, «begingen wir die Dummheit, ‹für immer› nach Italien zurückzukehren.» «Con tutta la roba» – mit dem ganzen Hausrat

Bilder Tanja Demarmels, Keystone

schen: 1200 Kilometer! «Ma che vuoi, was ‹wetsch›, so ist das Leben.» Antonio Santoro zuckt mit den Schultern, während er die Einkäufe eines älteren Herrn in dessen Korb verstaut. Dennoch wird sich das Ehepaar in absehbarer Zeit entscheiden müssen, wo es seinen Lebensabend verbringen will, spätestens nach der Pensionierung. In Atella, wo es gerade an einem Hausteil baut, oder aber in Pfäffikon, «wo unsere Wurzeln ebenfalls ganz fest im Boden stecken» und wo es sich in diversen italienischen Vereinen engagiert – von der «Famiglia Siciliana» zur «Colonia libera» bis zum «Comitato San Fele».


extra

EINWANDERN | 43

seien sie hoffnungsvoll südwärts gezogen. Mit der neuen Existenz habe es nicht geklappt, «es war ein Misserfolg», sagt Vitarelli. Er hatte das Glück, dass ihn sein früherer Arbeitgeber bat zurückzukommen. Seine Frau folgte ihm bald nach. Vier Jahre später, inzwischen waren zwei Söhne zur Welt gekommen, konnte Vitarelli die Schusterei in Chur übernehmen. Im letzten Jahr hat er sein Geschäft dem älteren Sohn GianMichele (40) übergeben. Doch auch seine Frau hilft wie seit vielen Jahren immer noch mit, das Geschäft auf Trab zu halten. Wie viele italienische Auswanderer wollten auch die Eltern Vitarelli nach dem Erreichen des Pensionsalters – diesmal definitiv «für immer» – nach Italien zurückkehren. Deshalb liessen sie sich ein Haus bauen, das auch für die Söhne mit ihren Frauen samt den Enkelkindern Platz geboten hätte. «Wir haben das Haus im vergangenen Januar verkauft. Denn jetzt sind wir Grosseltern zweier Enkelkinder, und die Schweiz ist uns zur Heimat geworden», bekennen sie.

Die Bande zur alten Heimat sind gerissen Die Söhne Gian-Michele und Giulio (37), die «Secondos», sind längst italienisch-schweizerische Doppelbürger. Der eine hat eine Schweizerin geheiratet, der andere eine leitende Stelle in Zürich inne. Die Bande zur ursprünglichen Heimat sind gerissen. Doch beide Eltern beteuern: «Der Wunsch nach einer Rückkehr besteht immer. Aber es ist ein Traum, der nicht realisierbar ist, weil die Familie hierher gehört.» Die Eltern Vitarelli besuchen höchstens noch ein- oder zweimal im Jahr Bella Italia. «Im August machen wir dort drei Wochen Ferien. Dann feiert mein Vater seinen hundertsten Geburtstag», sagt Antonietta Vitarelli. Carl Bieler • Die DVD zum Thema: «Eigentlich wollten wir nicht lange bleiben» – 12 Geschichten aus der Emigration, Limmat Verlag, Zürich. • Das Buch zum Thema: «il lungo addio», 138 Fotos zur italienischen Emigration in die

Die letzten selbständigen Churer Schuhmacher: Gian-Michele, Antonietta und Giovanni Vitarelli (von links).

Schweiz nach 1945, Limmat Verlag, Zürich.


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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

schaufenster

| 53

Produkte aus der Migros > 1. AUGUST

Drei Vögel im Pech

Die Komikergruppe Trio Eden ist auf dem Weg zu einer 1.-August-Party. Dafür haben sie sich in Schale geworfen, den Lincoln poliert und viel Feuerwerk eingekauft. Doch dann kommt alles anders.

U

nd dann ist es passiert: Es klappert, zischt und qualmt unter der Kühlerhaube. «Gopfriedstutz! Und jetzt?», fragen sich Helmi (55),

Midi (42) und Guy (44). Aber da naht schon Rettung: Bauer Ruedi LESEN SIE WEITER AUF SEITE 54

Autopanne. Welch ein Ärger. So haben sich die drei Städter das 1.-AugustFest nicht vorgestellt. Bauer Berger amüsiert sich: Eine solche «Fuhre» hatte er noch nie am Haken.


54 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Helmi knüpft beim Ausmisten zarte Bande mit seinen neuen Freunden (oben links), während Midi und Guy sich beim Holzhacken versuchen (oben rechts). Dann gehts ans Melken. Mit vereinten Kräften versuchen Helmi und Guy aus Elsa einige Tropfen Milch zu pressen.

Brunchtafel

Schwein gehabt – es gibt Zmorge Berger hat die Rauchzeichen von seinem Hof aus gesehen und eilt zu Hilfe. «Super, jetzt gaht öppis!», freut sich das Trio Eden. «Eine Hand wäscht die andere. Ich repariere euren Wagen, ihr helft mir auf dem Hof!» Es wird ernst für die drei geschniegelten Stadtmenschen. Rein in die Gummistiefel und raus aus dem Smoking. Beherzt greift Helmi nach der Mistgabel: «‹Potztuusig›, weht

hier ein strenger Wind!» Die Schweinchen grunzen vergnügt. Für Midi und Guy ist Holz spalten angesagt. «Achtung, fertig, Attacke!», schreit Midi und schwingt das Beil. Guy deutet auf seine Finger. «Hey, Achtung, die brauche ich noch zum Kühe melken!» Die Holzscheite türmen sich, und Bauer Berger kann dem Winter getrost entgegensehen. Nun kommt Kuh Elsa ins Spiel. «Schieb sie noch ein bisschen über den Ei-

mer, sonst geht die Milch daneben», dirigiert Helmi seinen Knecht Guy herum, «gut, jetzt kannst du pumpen!» Das Tagewerk ist vollbracht – glückliche Schweine, viel Holz und wenig Milch. Bauer Berger ist zufrieden. Deshalb wird nun aufgetischt. Aber bitte, meine Herren, in sauberem Gewand! «Mhm, super, LESEN SIE WEITER AUF SEITE 56

Trinkglas Schweizerkreuz,

Fr. 1.-

Jumbotasse Schweizerkreuz,

Fr. 5.50

Windlichter Schweizerkreuz, 7 Stück, Fr. 4.50 Fahnenkette Schweizerkreuz, 5 Meter, Fr. 8.80 Zahnstocherfähnchen, 40 Stück, Fr. 2.– 1.-August-Weggen, 400 g,

Fr. 3.20


schaufenster

1. AUGUST | 55

Schön gedeckt

Dessertteller Schweizerkreuz, Fr. 4.50 Untersetzer Schweizerkreuz, 6 Stück, Fr. 3.50 Cremeschnitten, 2 Stück,

Fr. 2.50

Mandelkübeli, 4 Stück,

Fr. 4.80

Holzbrett Schweizerkreuz,

Fr. 12.–

1.-August-Platte, 100 g,

Fr. 4.40 statt Fr. 5.60

1.-August-Pastete, 500 g, Fr. 9.90 statt Fr. 14.50

Brotkorb Schweizerkreuz,

Fr. 3.80


56 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Wem wirds da nicht warm ums Herz? Helmi, Guy und Midi (von links) wissen wies geht: rein in die Trachten der tapferen Eidgenossen und ran an ein zünftiges Feuer. Fahnen und Feuerwerk nicht vergessen, meine Lieben! Und nun tief einatmen ...

Trittst im Abendrot daher ... fein, sooo guet», tönts aus vollen Mündern. Der Brunch ist ein Hochgenuss. Brot, Käse, Fleisch, Birchermüesli und Milch sind im Nu weggeputzt. Längst vergessen sind Smoking, Cüpli und gepflegte Partylangeweile. Auf dem Bauernhof, da ist was los! Die letzte «Feuerprobe» steht ihnen noch bevor. «Kollegen, bringt eure Stimmbänder in

Schwung und die Fahnen in Position!», befiehlt Guy. Besinnlich und voller Stolz richtet sich der Blick auf das lodernde Feuer. Aber nun, meine Herren – Brust raus, Hand aufs gerührte Herz, und ab gehts ins Strahlenmeer. Übrigens: Am 18. September singt das beliebte Komikertrio wieder für das Musical «Ewigi Liebi» in der Maag-Music-Hall in Zürich.

Mitwirkende: Texte: Heidi Bacchilega/ Isabella Fischer Fotograf: Sandro Diener Trio Eden: Helmi Sigg, Midi Gottet, Guy Landolt Styling: Esther Egli Visagist: Bassil Vikon

Scooter, 25 Schuss, Fr. 19.90 statt Fr. 27.50, Starfinder, 32 Schuss, Fr. 39.90 statt Fr. 49.–


schaufenster

1. AUGUST | 57

4er-Dip-Set,

Fr. 5.90

Kerzentopf Terracotta,

Fr. 6.50

Teelichthalter, rot oder weiss, Fr. 4.90

Diverse Raketen, ab

Fr. 19.90

Trinkflasche mit Schraubverschluss, 1 l, Fr. 12.-

Thermoskanne Airpot, 1,9 l, Fr. 15.-

Saugut

Diverse Tierlampione, je Fr. 5.80 Lampionset, 3 Stück, diverse Sujets, ab Fr. 6.80

Vulkane, diverse Farben und Grössen, ab Fr. 6.-


schaufenster

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

KARTOFFELN | 59

Delikate Knöllchen

Die Amandine aus dem Welschland macht ihrem Namen alle Ehre: An Mandeln («amandes») erinnert ihre Form, die Farbe und der exquisite Geschmack.

S

pitzenköche lassen sich von ihr zu kulinarischen Höhenflügen inspirieren. Geniesser erfreuen sich am feinen Mandelaroma, an der festen und doch cremigen Konsistenz

der exquisiten Amandine, die seit rund zehn Jahren am Genfersee angebaut und exklusiv in der Migros verkauft wird. Die Haut der Amandine ist so fein und zart, dass man sie, praktischerweise,

Kartoffeln Amandine, 1,5 kg,

Bild Claudia Linsi

regionale Preise

gar nicht erst entfernen muss. Gedämpft passt die Gourmetknolle hervorragend zu Fisch, als Schalenkartoffel zu Raclette und Grilladen. Den Kartoffelsalat macht die Amandine saftig, und

in Scheiben gebraten adelt sie jedes Fleischgericht. Nur für Gratins, Rösti und Pommes frites verwendet man besser andere Kartoffelsorten. Ruth Gassmann


60 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Martin Jenni, Food-Redaktor

Omas Kiste Besuche bei meiner Oma waren immer ein spezielles Erlebnis. Und obwohl sie von Land und Bauernhof in die Stadt und Wohnung zog, verströmte ihr Heim stets Landluft. Im Keller lagerte sie ihre vollen Einmachgläser, in der Ecke stapelten sich Holz und Briketts. Ja, meine Oma kochte noch mit dem Holzherd, während die Loggia ihr Kühlschrank war, in dem sie die Butter im feuchten Tontopf lagerte. Manchmal, wenn ich sie spontan besuchte und sie nicht zu Hause war, kletterte ich via Loggia in ihre Wohnung. Danach machte ich mich an der Kommode zu schaffen, in der sich Omas Schatzkiste befand, eingebettet zwischen Bibel und Kochrezepten. In ihr sammelte sie Pfefferminz- und Eukalyptus-Däfeli. Nur, bei meinem Begrüssungskuss verriet mich mein Atem. Dann kamen der obligate Zeigefinger und die Frage, ob ich denn hungrig sei. Nun, bei meiner Oma war ich immer hungrig und nicht nur auf EukalyptusDäfeli. Und obwohl sie die Migros im Sortiment führt, kaufe ich sie nicht. Ohne Omas Kiste haben sie für mich den Reiz verloren. Dann doch lieber ein Migros-Eukalyptus-Bad.

Jeden Tag frisch

Eine neue Spezialität bereichert das reichhaltige Brotsortiment der Migros. Für das gesunde Kürbiskernbrot wird Weizenund Roggenmehl verwendet. Das tagesfrische Brot ist mit ganzen Kürbiskernen und Sesamsamen angereichert und mit gebrochenen Kürbiskernen bestreut, die durchs Backen ihr nussiges Aroma entfalten. Dank der Zugabe von Roggenmehl bleibt es länger frisch. Das appetitliche Brot überzeugt auch optisch. Seine Form erinnert an ein vierblättriges Kleeblatt. Kürbiskernenbrot, 350 g, Fr. 3.60

Sommerlich leichte Pizza Die Pizza Verdura von Léger darf man lustvoll bis zum letzten Bissen geniessen, denn sie enthält 30 Prozent weniger Fett als eine herkömmliche Pizza. Die Rot-Weiss-Grüne ist leicht belegt mit Zwiebeln, Brokkoli, Mais, grünen Bohnen und Peperoni. Léger Pizza Verdura, 270 g, Fr. 5.20*

* Nur saisonal im Kühlregal grösserer Migros-Filialen erhältlich.

Bild Lotti Bebie

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT


schaufenster Knabberei Salzstangen passen zum Apéro oder zum packenden TV-Krimi. Jetzt gibt es sie neu zu einem fast schon unverschämt günstigen Preis von M-Budget. Im Vergleich zu anderem Knabbergebäck sind Salzstangen freundlich zur Figur, da sie wenig Fett enthalten. M-Budget-Salzstangen, 250 g,

Fr. –.80

NEWS | 61

GUT UND GÜNSTIG FR. 8.90

Johannisbeercreme Für 6 Personen

>2,5 dl Halbrahm steif schlagen, 50 g Puderzucker beigeben und kurz weiter schlagen. >250 g Mascarpone und 2 EL Orangensaft sorgfältig unter den Rahm ziehen. >Ca. 500 g rote und/oder weisse Johannisbeeren von den Rispen streifen und unter die Creme mischen. Tipp: Statt Orangensaft 1 EL Grand Marnier dazugeben. Mit gerösteten Nüssen bestreuen. Preise können regional variieren.

+

+

Raffiniert einfach

Längst ist das Carpaccio, das 1950 in «Harry's»-Bar in Venedig eigens für eine Contessa erfunden wurde, ein Klassiker geworden. Jetzt ist von Steak & More ein fixfertiges Rinds-Carpaccio erhältlich. Der edle Geschmack des hochwertigen Fleisches entfaltet sich am besten, wenn die hauchdünn geschnittenen rohen Rindfleischscheiben zurückhaltend mit erstklassigen Produkten gewürzt werden. Dazu beträufelt man das auf dem Teller angerichtete Carpaccio mit Olivenöl Extra Vergine und parfümiert mit ein paar Tropfen Zitrone nach. Hauchdünn gehobelte Parmesanspäne, ein wenig Rucola und zerstossenen schwarzen Pfeffer darüber – fertig. Tipp: Nehmen Sie das Fleisch eine Stunde vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach. Rinds-Carpaccio, 200 g, Fr. 9.80

Prêt-à-manger Keine tropfenden Finger, kein umständliches Jonglieren mit dem Prosecco – an der Party isst man Gemüse einfach von der Stange. Die Essiggurken, Peperoni, Maiskölbchen und Champignons sind sehr handlich auf einen Holzspiess aufgereiht. Die Gemüsemischung ist in einen milden Essigaufguss eingelegt, sodass ihr Eigengeschmack gut zur Geltung kommt. Zum Servieren einfach die Flüssigkeit abgiessen. Party Sticks, 120 g, Fr. 4.80*

* Nur in grösseren Migros-Filialen erhältlich.


62 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Faire Bohnen Maria del Carmen Dias Zamora ist eine engagierte Kaffeebäuerin aus Peru, die sich mit Leib und Seele dem Anbau von Fairtrade-Kaffee verschrieben hat. Max Havelaar unterstützt sie dabei.

Frau Dias Zamora, Sie setzen sich für die Kooperative ein und kämpfen gegen die Armut unter den Kaffeebauern. Warum?

Ich bin überzeugt, dass sich dank der Kooperative und meinem guten Draht zu den Fairtrade-Märkten und -Biomärkten der lokale Kaffeemarkt über die Zwischenhändler (sogenannte Coyotes, die Redaktion) verbessert hat. Die Coyotes mussten sich zwangsläufig

Was macht Max Havelaar?

Die Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz) setzt sich weltweit für fairen Handel und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Arbeiterinnen in benachteiligten Regionen ein. Die Produzenten erhalten für ihre Produkte einen garantierten Mindestpreis und eine FairtradePrämie. Mit dieser Prämie realisieren sie Projekte, die der Gemeinschaft zugutekommen.

dem höheren Preisniveau, welches die Kooperative ihren Mitgliedern bieten, anpassen, um überhaupt Kaffee zu bekommen. Was hat die Umstellung auf Bio aus finanzieller Sicht gebracht?

Mit meinen drei Hektaren Land ernte ich rund 1,4 Tonnen Kaffee im Jahr. Dies bringt mir ein Einkommen von rund 2600 Dollar jährlich. Dieses gute Einkommen ist nur möglich, da die Kooperative La Florida stark im FairtradeMarkt und -Biomarkt tätig ist. Früher habe ich konventionell Kaffee angebaut, und die Ernte war drei Mal höher, trotzdem habe ich weniger verdient. Die gesteigerte Nachfrage und die höheren BioKaffee-Preise ermöglichen mir ein sicheres Einkommen. Was macht die Kooperative für ihre Mitglieder?

Erntefrisch

Die Fairtrade-Prämien werden in Programme investiert, die den Mitgliedern zugutekommen. Wir bieten den Kleinbauern günstige Kredite zur Erneuerung der Parzellen an. Damit wird das Einkommen für die Zukunft gesichert.

Maria del Carmen ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied der Kooperative. Die kostbaren Kaffeebohnen werden in Handarbeit geerntet.

geht

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich liebe die landwirtschaftliche Arbeit und möchte eigentlich nichts anderes tun. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Kaffeeanbau. Allerdings wünsche ich mir für all die ärmeren Bauern, die weniger Land als ich besitzen, dass sich ihre finanzielle Situation verbessert und sie so ihre Familien gut ernähren können. Heidi Bacchilega

Bild Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz)

D

ie leidenschaftliche Kaffeeanbauerin – Mutter von vier erwachsenen Kindern, zwei Mädchen und zwei Jungen – bebaut in Peru drei Hektaren Land. Die Witwe ist Mitglied der Kooperative La Florida, die rund 60 bis 80 Prozent des Kaffees im Fairtrade-Markt und -Biomarkt absetzt. Im Interview erklärt Maria del Carmen Dias Zamora ihr Engagement.

kommt

Neues Kleid

Seit 1. März ist das Max-Havelaar-Logo international: MaxHavelaar-Fairtrade. Max-HavelaarBlütenhonig, cremig, 500 g, Fr. 6.–


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Bio-Max-HavelaarKaffee, gemahlen, 250 g,

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Die Max-Havelaar-zertifizierten Produkte erstrahlen in neuem Design. Die Bildwelten gewähren einen Einblick in die Welt der Kleinbauern und Arbeiterinnen. Bio Max Havelaar Pure Darjeeling Tea, 100 g, Fr. 4.–* Max-Havelaar-Kakaogetränk, 500 g,

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Max-Havelaar-Orangensaft, 1 l,

Fr. 1.70*

Max-Havelaar-Exotic, 1 l, Fr. 2.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

MAX HAVELAAR | 63


64 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

FASHION BY MIGROS

Strandios

Surfen, Bodyboarden den und Beachvolleyball spielen, bis die Ohren 23) ist bereit wackeln: Patrick (23) rien in für seine Strandferien eiss, dass Biarritz. Und er weiss, ratten die Sonne Wasserratten zen ganz schön zusetzen kann. Deshalb hat er sich bei SportXX ein T-Shirt mit UV-Schutz besorgtt ch – und dabei gleich noch eine Badehose nach seinem Gusto gefunden.

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So ist es nun mal: Frauen mit lockigen Haaren hätten lieber glatte. Und alle, die glattes Haar haben, träumen von Locken. Dieser Traum kann sofort in Erfüllung gehen. Das Migros-Sortiment hat für jeden Anspruch den passenden Lockenwickler, vom Klassiker bis hin zur Neuheit, dem Fusion Curler mit 45 Millimetern Durchmesser.

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Wen juckts? Wo ein Sommer ist, da sind die Mücken nicht weit. Die lästigen Tierchen vermiesen uns so manchen schönen Abend. Der Insektenstichheiler erwärmt mittels Wärmeplättchen lokal die Einstichstelle auf über 50 Grad. Giftstoffe werden so unschädlich gemacht, Juckreiz und Entzündungen reduziert. Mückenalarm? Wen juckt das schon ...

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Sauber gespart Wer wünscht sich nicht strahlend weisse Wäsche, Flecken, die wie selbstverständlich verschwinden, und Kleider, die nach Bergwelt duften? Total Pure White entwickelt bereits ab 20 Grad starke Waschkraft und ist dank der optimalen Dosierung besonders umweltfreundlich. Eine Packung Total Pure White reicht für 65 Waschgänge.

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NEWS | 65

RAPPENSPALTE

BörsenCrash

Man zeigt es täglich verschiedenen Menschen, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen: das Portemonnaie. Ab 29. Juli gibts 30 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment der Migros. Die Auswahl geht vom komfortablen, eleganten Lederportemonnaie bis hin zur Klettbörse. Ein Börsen-Crash der erfreulichen Art.

Börse Kids, Fr. 3.90, Deluxe Börse, hoch, Fr. 35.–, Rosso Börse, Damen,

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Es ist wichtig, dass man sich nach jedem Aufenthalt in der Natur nach Zecken absucht. Die handliche Zeckenzange erleichtert die Entfernung der listigen Blutsauger. Entfernt man die Biester sofort, ist die Infektionsgefahr geringer. Also: Zeckenzange in den Rucksack! Zeckenzange, Fr. 5.90*

Ich war vierzehn und half im Hotel am Frühstücksbuffet aus. Um fünf Uhr früh begann der Dienst und dauerte bis kurz vor Mittag. Für einen Ferienjob war das ganz schön stressig. Aber unter dem Strich war es eine prägende Erfahrung für mich. Wie viel verdienen Sie heute?

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Per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken/Anruf) und nennen Sie Namen und Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: Glück Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf. Internet: Klicken Sie auf www. migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss ist der 27. Juli 2008. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Aushängeschild des deutschen Privatsenders «Premiere», gilt in unserem Nachbarland zurzeit als «heisseste Moderatorin». Tamara Sedmak, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Zecken ziehen

20 Reisebügeleisen Iron Fly zu gewinnen

Tamara Sedmak (32), das blonde

Da sind die Falten platt Wer nicht mit einem Butler reist, stellt spätestens beim Auspacken des Koffers fest, dass verschiedene Kleidungsstücke nicht mehr ganz in Form sind. Hier hilft das handliche Reisebügeleisen Iron Fly, das in jedes Handgepäck passt. Tipp: gebügelte Teile immer vor dem Zusammenlegen ausdampfen lassen.

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Ein höchst kompliziertes DVD-Überspiel- und Schnittgerät, dessen Bedienungsanleitung so kompliziert ist, dass das Gerät noch heute ungebraucht in meiner Wohnung herumliegt.

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Ich trinke einen Cappuccino und fülle einen Lottoschein aus.

Eugen Baumgartner


66 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Büne wieder am Drücker

Bei Rom erhält die neue CD von Patent Ochsner den letzten Schliff. Die Band wird kulinarisch unterstützt von «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius, die gefüllte Zucchettiblüten serviert.

W

as nur hat die Band Patent Ochsner dazu bewogen, ihre neueste CD «Rimini Flashdown» im tiefsten Lazio bei Rom zu mischen? In Roms Hinter-HinterBümpliz sozusagen? Ob Leadsänger Büne Huber (46) die «W. Nuss vo Bümpliz» im Lazio als küssende Muse sucht? «Man darf nie suchen, um etwas so Hochgeistiges zu finden», korrigiert der Wuschelkopf. «Doch ich habe gesehen, wie sie durch den verwunschenen Garten schlich – und geküsst hat sie mich auch!» Gottlob, denn im Hause des italienischen Cantautore und Arztes Mimmo Locasciulli erhält Patent Ochsners neue CD den letzten Schliff. Bünes Gesang, Schlagzeug und Gitarre wurden als einzelne Tonspuren in der Schweiz aufgenommen. Hier im professionell eingerichteten Tonstudio wird nur noch gemischt. Wobei «nur» in Anführungszeichen zu setzen ist, denn Mischen ist ein hochkomplexer Vorgang, welcher der CD erst ihren unverwechselbaren Charakter verleiht. Dabei ist höchste Konzentration gefragt. Ausprobieren, Diskutieren. «Da kann man sich schon mal auf den Wecker gehen», erklärt Büne. Deshalb sei jeder froh um die Rückzugsmöglichkeiten im wilden Garten und im geräumigen Haus. «Mischen ist wie Kochen», erklärt Büne Huber der Köchin

Andrea Pistorius von der «Saisonküche»: «Mit erstklassigen Zutaten, also guten Stimmen und hervorragenden Musikern, braucht es nur wenige Tonspuren, um einen guten Sound zu schaffen.» Er ergänzt: «Während ein ausgezeichneter Fisch mit Salz und Olivenöl auskommt, braucht ein schlechter viel Sauce. Und so wird beim Mischen ein schlechter Sound mit vielen, vielen Tonspuren zugedeckt. Kapiersch?» – Büne Huber, ganz der praktische Hausmann.

«Cha me di no hürate?» Als Profiköchin hat Pistorius keine Mühe, diesen Ausführungen zu folgen. Süffisant hakt sie nach:

«Und wie viele hundert Tonspuren baut ihr hier ein?» Indigniert kontert Büne: «Geits no, wir haben Topmaterial mitgebracht, das kann dir unser Tonmeister Helge Dyk bestätigen.» Trotzdem fragt er Pistorius: «Cha me di no hürate?», nachdem er den Finger tief in die Zucchettimasse getaucht und genussvoll abgeschleckt hat. Die verneint lachend und drückt ihm die gefüllte Spritztülle in die Hand. Keine küssende Muse, sondern handfeste Küchenarbeit ist angesagt. Cherrytomaten, Zucchetti und deren Blüten wollen gefüllt werden. «Auf die gefüllten Zucchiniblüten bin ich gespannt,» so Büne, «die kenne ich nur in Teig ausgebacken.» Konzentriert wie

In Mimmo Locasciullis gemütlicher Küche ist es eine Lust, Cherrytomaten und Zucchetti auszuhöhlen und für die Füllung vorzubereiten.


à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > BÜNE HUBER

Spassmacher Büne Huber kann es nicht lassen, mit der Spritztülle herumzualbern und den Fotografen zu bedrohen (grosses Bild). Andrea Pistorius versorgt ihn mit Nachschub. Abends sitzen alle vereint am Tisch: Helge Dyk, Urs Lanz, Andi Hug, Büne Huber, Mimmo Locasciulli und Christian Siegenthaler (von links).

ein echter Konditor füllt er mit sichtlichem Spass die kleinen Tomaten und setzt vorsichtig die Deckel auf. «Isch das schön, lueg mal!», fordert er die Köchin auf, um seufzend anzufügen: «Das wär was für meine Tochter, die liebt sowas.» Langsam trudeln Christian Siegenthaler, von der Band ernannter Minister fürs Äusserste und Manager, Schlagzeuger und Produzent Andi Hug und der technische Assistent Urs Lanz in die Küche ein. Gottlob, denn Pistorius bringt den eigenwilligen Gasofen nicht zum Glühen. Christian scheint da schon mehr Glück

zu haben, doch nach einer Minute schon ist das Feuer wieder aus. Die Nervosität wächst, denn nach etlichen Stichflammen hat nicht nur Pistorius Angst, Küche samt Haus in die Luft zu jagen. Erst Andi hat ein glückliches Feuerhändchen. Nur die Oberhitze findet keiner, wodurch das gemäss Rezept gratinierte Gemüse leicht untergratiniert herauskommt. Solche Schicksalsschläge im Alltag ist sich Büne Huber gewohnt. Die verarbeitet er souverän in seiner neuen CD «Rimini LESEN SIE WEITER AUF SEITE 69


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BÜNE HUBER | 69

Gefülltes Gemüse und Zucchettiblüten

Für 4 Personen

Büne Huber hat die Cherrytomaten mit einem Kugelausstecher ausgehöhlt, bevor er sie füllt.

Flashdown». Doch was hat Englisch bei einer Schweizer Mundart-Band verloren? Der frühere Metallbauschlosser und Sozialpädagoge begründet die Titelwahl wie folgt: «Als wir hier die letzte CD ‹Liebi, Tod & Tüüfu› mischten, kippte ich vor lauter Erschöpfung um. Mimmo nannte dies einen Flashdown. Das gefiel mir. Ein Blitz, der einfährt.» Und Rimini? Einerseits die Geburtsstadt Fellinis, andererseits der Ort einer intensiven Liebesgeschichte, in der die Liebe in die Brüche ging, um wie Phönix aus der Asche wieder aufzusteigen. «Und so ist es auch mit unserer CD», erklärt Büne Huber. «Sie ist eine Weiterentwicklung, kein Remix des Altbekannten. Der erste Song etwas rabiat, als ob sich die Musik einen neuen Weg suchen müsse. Dann gehts auf Reisen in ferne Welten.» Mehr will der Barde nicht erzählen, denn jetzt wird getafelt: In Mimmos wildem Garten tischt Pistorius lokale Spezialitäten auf, Spaghetti mit frischen Cherrytomaten, und eben – von Büne Huber gefüllte Zucchiniblüten. Text Ruth Gassmann Bilder Lucas Peters

«The Rimini Flashdown» CD ab 29. August im Verkauf Konzert: 30. August, St. Margarethen, Basel Konzert: 5. September, Schifflände, Greifensee www.patentochsner.ch

Zutaten 250 g grössere Cherrytomaten am Stiel 6 mittelgrosse Zucchetti, ca. 700 g 8 Kürbis- oder Zucchettiblüten (vom Markt) 400 g mehlig kochende Kartoffeln je 1 Bund Basilikum und Petersilie 2 Knoblauchzehen 1 Ei 3—4 EL Parmesan, frisch gerieben 250 g Ricotta 4—5 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle Zubereitung 1 Tomaten mit Grün von der Rispe lösen. «Deckel» abschneiden. 4 Zucchetti halbieren. Fruchtfleisch beider Gemüse mit einem Kugelausstecher ausstechen. Tomatensamen entsorgen, Zucchettifleisch aufbewahren. Fruchtstiele aus den Zucchettiblüten kneifen und entsorgen. Blüten

vorsichtig waschen, ausschütteln und abtropfen lassen. 2 Kartoffeln in der Schale weich kochen. Restliche zwei Zucchetti würfeln. So viel vom ausgestochenen Zucchettifleisch beifügen, dass es ca. 400 g ergibt. In wenig Salzwasser weich dünsten. Kalt abschrecken, gut abtropfen lassen, eventuell etwas auspressen. Mit den Kartoffeln mit einem Mixstab pürieren. Basilikum und Petersilie sehr fein hacken, Knoblauch pressen. Alles zusammen mit Ei, 2 EL geriebenem Parmesan, Ricotta und 1 EL Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Backofen auf 250 Grad vorheizen. Eine feuerfeste Form mit Olivenöl ausfetten. ZucchettiRicotta-Masse mit einer Spritztülle in die Blüten und das vorbereitete

Gemüse füllen. Blüten verschliessen, Tomatendeckel auf die Tomaten setzen. Zucchetti mit Parmesan bestreuen. Alles in die Form legen, mit wenig Olivenöl beträufeln und in der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen. Tipps Kürbisblüten sind etwas zarter als Zucchettiblüten. Anstelle von Blüten können auch nur 350 g Tomaten und 8 Zucchetti gefüllt werden. Diese Zucchetti-Ricotta-Masse eignet sich auch zum Füllen von Teigtaschen wie Ravioli.

Mehr Rezepte: www.saison.ch


70 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

E TIPPS DER WOCHE

Rund um Glace

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> Fantasievolle Sorten: Kreieren Sie Ihre Lieblingsglace! Pflaumen mit Zimt, Banane mit grob geriebener Schokolade, Mango mit Kokosraspeln, Orangensorbet mit gehackter Minze, Kirschen mit zerbröckelten Amaretti, Melone mit klein geschnittenem Estragon usw. > Glace einfrieren: Glace- bzw. Sorbetmasse in die Glacemaschine geben, nach Gebrauchsanweisung einfrieren. Ohne Glacemaschine: Masse in einem flachen Gefäss in den Tiefkühler stellen und viertelstündlich mit einer Gabel umrühren, bis die Masse gefroren ist. > Glace mit Rahm: 250 g Beeren oder Früchte, 80 g Puderzucker, Saft einer halben Zitrone, 1 dl Rahm. Alles im Mixer pürieren, in der Glacemaschine einfrieren.

> Vanilleglace: ½ Vanilleschote aufschlitzen, Samen herauskratzen. Mit 1 dl Milch erhitzen, kurz aufkochen, zugedeckt erkalten lassen. Vanilleschote entfernen. 1 grosses, frisches Ei und 2 EL Zucker so lange schaumig schlagen, bis die Masse hell und dicklich ist. 1 dl Rahm zusammen mit der Vanillemilch beigeben, einfrieren.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 —12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 —19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.— pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

> Fruchtsorbet: 1 Eiweiss, 400 g Beeren, Früchte oder Fruchtsaft, 50 g Puderzucker, abgeriebene Schale einer halben und Saft einer ganzen Zitrone. Eiweiss halb steif schlagen. Restliche Zutaten im Mixer pürieren, Eiweiss darunterziehen und einfrieren. Beeren mit Kernen (z. B. Brombeeren) werden mit Zucker und Zitronensaft gemixt und durch ein feines Sieb gestrichen. Dann mit den weiteren Zutaten mischen und einfrieren. > Aromatisieren: Nach Belieben kann Glace zusätzlich mit einem entsprechenden Likör parfümiert werden. Diesen esslöffelweise und sparsam einsetzen, denn zu viel Alkohol verhindert das Gefrieren.

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1. Tag: Basel Ind. Anreise nach Basel. Einschiffung ab 17.00 Uhr. Um 19.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Strasbourg Stadtrundfahrt durch Strasbourg. Dank der historischen Altstadt mit gotischem Münster, Münsterplatz und malerischen Fachwerkhäusern gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe . 3. Tag: Loreley und Köln Fahrt entlang der burgenreichsten und schönsten Strecke des Rheins. Schon von weitem grüsst der Dom von Köln, wo wir am Nachmittag eintreffen. Stadtrundgang durch die Medienstadt Köln. 4. Tag: Rotterdam Stadtrundfahrt durch die Hafenstadt mit dem grössten Seehafen Europas. Die Stadt an der Mündung von Maas und Rhein in die Nordsee ist eines der kulturellen Zentren der Niederlande.

5. Tag: Gent Besichtigung der historischen Altstadt Gents, eine der schönsten Städte Europas. Geniessen Sie anschliessend die Schifffahrt durch Belgien. 6. Tag: Tournai Besichtigung der ältesten Stadt Belgiens. Die Kathedrale Notre Dame mit ihren fünf Türmen zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während des Mittagessens Weiterfahrt nach Arleux. 7. Tag: Arras und Douai Am Morgen Ausflug in die nordfranzösische Stadt Arras. Weiterfahrt während des Mittagessens nach Douai. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wahrzeichen der Stadt ist der 1390 entstandene «Beffroi» (Wehrturm) mit dem grössten Glockenspiel Europas. 8. Tag: Lille – London Ausschiffung nach dem Frühstück in Lille, anschliessend Stadtrundfahrt. Am Mittag Fahrt mit dem EUROSTAR durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal und über die neue Schnellbahnstrecke nach London. Am Nachmittag Stadtrundfahrt durch London. Nachtessen, Übernachtung im Hotel. 9. Tag: London – Schweiz Der Vormittag steht in London zur freien Verfügung. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. Ankunft am Abend.

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Wochenmenü mit Thomas Notter Von Vietnam bis Thailand: Frühlingsrollen mit Fisch und scharfes Thai-Curry.

> Vorspeise

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Frühlingsrollen

Diese mit Fischsticks und Gurken gefüllten Rollen kommen ohne Fett, dafür mit einer pikanten Sauce daher.

Grüne Thai- und ganz kleine Rispenauberginen, frische grüne Pfefferkörner, Kaffirlimettenblätter und Thai-Basilikum, scharfe Chilischoten, Kokosnussmilch und grüne Currypaste: Das alles ist bereits im Fresh Thai Kit der Migros für ein grünes Curry enthalten. Legen Sie noch eine Limette und etwas Pouletbrust in Ihren Einkaufskorb – schon können Sie damit ein grünes Thai-Curry zaubern. Zur Vorspeise sind Frühlingsrollen und als Dessert eine Mango-Mousse vorgesehen. Alles ganz einfach nachzukochen, wenn Sie sich die aktuelle M-Cooking-Show ansehen.

> Hauptspeise

Grünes Thai-Curry

Gemüse und Pouletstreifen in grüner Curry-Kokossauce auf Parfümreis – ein schnell gemachtes Festessen.

> Dessert

Bild Lucas Peters

Mango-Mousse

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Was nach hoher Kunst schmeckt, ist schnell gemacht: eine Mango püriert, Rahm aufgeschlagen.

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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

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MIGROS ZÜRICH

KULTURPROZENT

Kunstkamele im Zoo Zürich

Eines der ausgestellten Kunstkamele.

Sonderausstellungen > Kunstkamele Sammlung Gisela Treichler Die Reisespezialistin zeigt ihre rund 100 Kamelobjekte. Bis 19. Oktober im Restaurant Siesta

> Kunstkamele aus Dubai Künstler aus 32 verschiedenen Nationen bemalten 74 verschiedene Kunstkamele. 15 Skulpturen davon werden hier gezeigt. Bis 19. Oktober auf dem Gelände des Zoos

> Sommerführung –Meister der Wüsten und Steppen Auf den Spuren der Wüstenschiffe und Lastenträger. Führung Mi, 30. Juli, 18.15 Uhr, Treffpunkt Zooeingang.

Für Migros-Mitglieder 20% Ermässigung auf Eintritte mittels M-Aktion. Gegen Vorweisen des Ausweises und Bons. Weitere Infos unter www.zoo.ch

3-FACH CUMULUS Die Migros Glatt und Migros Brunau bieten aktuell und noch bis am 13. September (Glatt) bzw. 18. August 2008 (Brunau) bei jedem Einkauf auf das gesamte Sortiment* im Migros-Supermarkt und in den jeweiligen Migros-Fachmärkten 3-fache Cumulus-Punkte. * Ausnahmen vor Ort ersichtlich

Italienisch geniessen: Rapelli-Salami, jetzt Aktion in der Migros.

Bravo Rapelli

Was wäre Italien ohne Salami: Die italienische Nationalwurst ist jetzt Aktion in der Migros.

R

apelli-Salami wird auch heute noch wie vor 79 Jahren nach überlieferten Rezepten hergestellt und steht für Schweizer Qualität und Schweizer Fleisch, verbunden mit italienischer Tradition. Je nach Spezialität wird reines Schweinefleisch oder aber eine Mischung mit Rindfleisch verwendet. Die Salamis werden nach wie vor von Hand gebunden, anschliessend getrocknet und zwischen drei Wochen und drei Monaten gelagert, damit sich das

ganze Aroma und der unverkennbare Duft entfalten kann. Die jüngste Kreation des Hauses Rapelli ist der ganze Stolz des Salamimeisters und seines Teams: «Rondello» – die erste runde Salami mit einem ausgesprochen originellen Erscheinungsbild und einem unvergleichlichen Geschmack, nach hauseigenem Rezept gesalzen und in Naturdarm abgefüllt. Die erste Salami, bei der sich nicht die Frage stellt, an welchem Ende man mit dem Aufschneiden wohl beginnen soll …

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Diese Woche Aktion Rapellino Classico (feinkörnig) Mini-Beutel Fr. 39.– statt Fr. 49.–/kg; hauchdünn geschnitten Fr. 39.– statt Fr. 48.–/kg Grottino Rustico (grobkörnig) geschnitten Fr. 39.– statt Fr. 48.–/kg 400 bis 600 g/Stück Fr. 34.– statt Fr. 44.–/kg; Mini-Beutel Fr. 39.– statt Fr. 49.–/kg In Bedienung Salami Rondello Fr. 41.– statt Fr. 49.–/kg


74 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Feuer- und andere Werke im Park err heisse Charmante Lieder aus dem Leben oder err im Soulrhythmen: An der 1.-August-Feier mtt jeder auf Park im Grüene in Rüschlikon kommt es so! seine Kosten – Feuerwerk-Fans sowieso!

W

ir wissen es: Adrian Stern macht lieber Lieder. Zum Glück! Er sieht sich als simplen Gitarristen, als Singer/Songwriter und nicht als Hochglanz-Popstar. Und am wohlsten fühlt er sich bei seinen Liedern. Seine Songs sind intimer geworden seit dem ersten Album, seine Texte persönlicher. Die Arrangements sind subtil – weniger ist mehr, lautet das Motto. Adrians Lieder handeln vom Leben, das nicht immer so will, wie man es gerne hätte. Ganz sachte, ganz diskret und unverschämt charmant schleichen sie sich ein und lassen einen dann nicht mehr los … Wer ihn live erleben möchte, hat jetzt die Gelegenheit: Adrian Stern und seine Band spielen am 1. August im

Park im Grüene in Rüschlikon. hlik ikon. Den Kontrapunkt dazu macht m eine Basler Soulband mit kom kompliompliziertem Namen: «The Basement seme ment Brothers featuring The KitcheKit itchenettes» korrekt auszusprechen, prec echen, verlangt einem in etwa soo viel Energie ab, wie ein ganzes es KonK zert der Band durchzutanzen. an anzen. Doch wichtiger ist die Musik: us usik: Treibende Beats, satte Bläserserrsätze und fulminante Geesangs- und Tanzeinlagen n n sollten keine Zuhörerin und keinen Zuhörer still-stehen lassen. Das Pro-n, gramm mit erstklassigen, n aber eher unbekannten Soulsongs aus den 60er-Jahahren bringt selbst die Sohlen en des lahmsten Tanzmuffels fels ls zum Glühen. Petra Kübler bler er

Park-Veranstaltungen

> Sonntag, 3. August 2008, 19.30 Uhr Zurich Jazz Orchestra Präzise und trotzdem entspannt, mit Druck und gleichwohl dynamisch swingt die Band fast unschweizerisch explosiv. Jazz, wie ihn eben nur

ugen en ein grosses Orchester erzeugen kann. > Sonntag, 10. August 2008, 21.15 Uhr so so» Filmnacht «Cinema Paradiso» a Giuseppe Tornatores «Cinema de Paradiso» ist eine bezaubernde in Hommage an den Film und sein Publikum. Bei unsicherer Witterung Infotel. 044 724 43 76 ab 12 Uhr rei Eintritt zu beiden Veranstaltungen frei Park im Grüene, Rüschlikon www.parkimgruene.ch


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MIGROS ZÜRICH | 75

1. August 2008 im Park im Grüene Musikalische Unterhaltung > 19.15 Uhr: Adrian Stern & Band > 21.30 Uhr: The Basement Brothers feat. The Kitchenettes – Soul vom Feinsten > ca. 22.20 Uhr: grosses Feuerwerk Restauration durch Migros-Restaurant und Festwirtschaft. Eintritt frei

Bild und u Ton: M-Electronics bietet alles für aufregende Ferien.

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in Sirtaki am Originalschauplatz in Ehren, gerne auch mal ein Akkordeonspieler am Seine-Ufer oder ein onsp Dudelsack-Spieler im schottiDude schen Nieselregen. Doch eigentsche lich nimmt man am liebsten seine eigene Musik in den Urlaub mit: eige M-Electronics bietet MusikgeM-El nuss für unterwegs und überhaupt alles, was man in den Ferien so an elektrischen Geräten braucht. elek

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Die Gewinne für die Sommerferien: MP3Player und Doppel-CD.


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MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Klubschule Migros: Ferienkurse ab 21. Juli 2008 > Sprachen – Intensivkurse für Anfänger Englisch 4.–15.8. Mo-Fr 8.30–12.10 Uhr LI Französisch 4.–15.8. Mo-Fr 9.00-11.50 Uhr OE Italienisch 11.–22.8. Mo-Fr 9.00–11.50 Uhr OE Spanisch 4.–15.8. Mo-Fr 8.30–12.10 Uhr OE Chinesisch 4.–17.08. Mo-Fr 9.00–11.50 Uhr OE Japanisch 18.–22.8. Mo-Fr 9.00–11.50 Uhr WE > Mode und Schönheit Nähen 11.–15.8. Mo-Fr 9.00–12.50 Uhr WE Leichtes Sommer-Make-up 19./21.8. Di/Do 18.00–20.50 Uhr WE > Essen und Trinken Die Vielfalt des Thaicurrys 18.8. Mo 18.00–21.50 Uhr OE

Sushi 5. oder 6.8. Di oder Mi 18.00–21.50 Uhr Cocktails und Longdrinks 19./21.8. Di/Do 17.30–19.20 Uhr

11.–15.8. Mo-Fr 18.00–19.50 Uhr

WE

LI

OE

> Nothilfe und Verkehr BLS: Basic-Life-Support 19.8. Di 18.00–21.50 Uhr LI Obligatorische Verkehrskunde 18.–21.8. Mo-Do 20.00–21.50 Uhr OE Nothilfe 11.-15.8./18.–22.8. Mo-Fr 18.00–19.50 Uhr OE/LI 11.-15.8./18.–22.8. Mo-Fr 20.00-21.50 Uhr OE/LI > Entspannung und Wohlbefinden Hatha Yoga – das «gesunde Plus» 5.–14.8. Di/Do 18.30–19.50 Uhr WE Yoga für Schwangere 8.–17.8. Fr 17.00–17.50 Uhr LI Zen-Meditation

> Wakeboard und Wasserski (mind. zwei Teilnehmende) 2.–24.8. jeweils Sa/So 15.00–16.30 Uhr/18.00–19.30 Uhr WE 11.–15.8. Mo-Fr 14.00–15.30 Uhr 16.30–18.00 Uhr WE Die Klubschule in Ihrer Nähe: www.klubschule.ch OE: Oerlikon, 044 317 53 53 LI: Limmatplatz, 044 317 54 54 WE:Wengihof, 044 317 54 00 RA: Rapperswil, 055 220 64 20

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Viel Fleisch für ganz wenig Kohle: Mega-Grillplatte für 25.–

Diesen Freitag, 25. Juli 2008 kannst du unser 25-jähriges Jubiläum mit einem grossen Grillfest bei dir zu Hause feiern. Und wir bringen dir rund zwei Kilo vom allerfeinsten Grillfleisch für gerade mal CHF 25.– (nur solange Vorrat!). Wann und wo wir in deiner Nähe mit unserem Hammer-Geburtstagsschnäppchen auch abseits der Funkwellen für noch mehr Abwechslung sorgen, erfährst du nur auf unserem Sender. Auf 96,1 MHz und 100,4 MHz (Stadt und Agglomeration Zürich), 107,4 MHz (Zürcher Ober- und Unterland, Oberer Zürichsee), 91,9 MHz (Oberer Zürichsee, Linthgebiet), 102,2 MHz (Linthgebiet, March), 104,6 MHz (Walensee, vorderes Glarnerland), 89,8 MHz und 91,1 MHz (Kanton Glarus). Und erst recht auf www.radio.ch. Wir gratulieren euch dieses Jahr zu unserem Jubiläum. Wie gewohnt mit fünfmal mehr musikalischer Abwechslung, immer fünf Minuten besser. Zusammen mit der Genossenschaft Migros Zürich.


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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

MIGROS-MAGAZINS. DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.–.

Kreuzworträtsel Nummer 30 Waagrecht 2 afrikanische Kuhantilope 5 Leseglas 7 Mantra 9 Vorname der Schauspielerin Sommer 10 schweres Gepäck 11 Fremdwortteil: halb 13 männliches Pronomen 14 früherer Badebottich 16 Initialen Carrells 17 Fremdwortteil: ehemals 18 vertraute Anrede 21 randalierender Haufen 23 kantonales Autozeichen 25 Handlung 27 chemisches Zeichen für Silber 28 ehemalige portugiesische Kolonie in Indien 29 Autor von «Sherlock Holmes» 31 Abkürzung: pro anno 32 grosser Wasservogel

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So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Hans Muster, Beispielstr. 5, 8000 Zürich Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 27. Juli 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die zwei Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben!

33 türkischer Anisschnaps 36 Segelkommando: wendet! 37 männliches Schwein Senkrecht 1 grobkörniges Basaltgestein 3 Fischfanggeräte 4 Initialen Lindenbergs 5 Weintraubenernte 6 biblischer Priester 8 Branntwein aus Traubenresten 12 Wortteil: Boden 15 Maya-Ruinenstadt 19 unerfüllbarer Wunsch 20 US-Filmstar (Sharon) 22 Riese im französischen Märchen 24 deutsche Automesse 26 sechster Monat im jüd. Kalender 30 Figur in Claudels «Mittagswende» 34 Initialen Einsteins 35 Abkürzung: Kilobyte

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Auflösung des Rätsels

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel


Preishit Herbst 2008 baumeler-Aktivreisen in Italien Wandererlebnis Adria

Wandererlebnis Toscana

Veloerlebnis Südtirol

Veloerlebnis Toscana

Liebliche Landschaften, Pfade in den Monti Sibillini und Blicke auf die Riviera delle Palme.

Entdecken Sie mit uns die reichen Kunstschätze, landschaftlichen Höhepunkte und die Köstlichkeiten der «Cucina italiana»!

Durch die Sonnenstube Vinschgau entlang unzähliger Apfelplantagen, sprudelnden Flüssen und lieblichen Landschaften.

Gemütliche Velotouren, feines italienisches Essen – Ferien und «Dolce far niente»!

Highlights Gepflegtes ★★★★-Hotel mit Privatstrand. Wanderungen mit Blick auf das Meer. Ursprüngliche Dörfer und lange Sandstrände.

Highlights Erholsame Wanderungen über die Hügel der Toscana. Hotelstandorte direkt am Meer. Lucca und Volterra – zwei der schönsten Städte der Toscana.

Highlights Gepflegtes ★★★-Hotel in Meran oder Tscherms. Meran: Kurstadt mit mediterranem Flair. Vielseitige Landschaft im Südtirol.

Highlights Cecina Mare – ein Ferienort direkt am Meer. Volterra – die Stadt des Alabasters. Grossartige Eindrücke auf der Piazza dei Miracoli in Pisa

1. Tag: Zürich – San Benedetto del Tronto: Bahnfahrt 2. Kl. nach San Benedetto del Tronto. 2. Tag: Sarnano: Wanderzeit ca. 21⁄2 Std. Wanderung zur mittelalterlichen Stadt Sarnano. 3. Tag: Monte Conero: Wanderzeit ca. 21⁄2 – 3 Std. Wanderung im Küstengebirge des Monte Conero mit Ausblicken aufs azurblaue Meer. 4. Tag: San Benedetto del Tronto: Ausflug in die malerische Stadt Ascoli Piceno. Anschliessend Zeit zum Baden und Ausruhen. 5. Tag: Monte Vettore: Wanderzeit ca. 31⁄2 Std. Höhenwanderung entlang der Bergflanke des Monte Vettore und Weindegustation. 6. Tag: Hinterland: Wanderzeit: ca. 2 Std. Die grüne und einsame Hügellandschaft bietet einen unglaublichen Kontrast zur Küste. 7. Tag: San Benedetto del Tronto – Zürich

1. Tag: Schweiz – Cecina Mare: Busfahrt von Zürich via Luzern und Bellinzona in die Toscana. 2. Tag: Livorneser Hügel, Montenero: Wanderzeit ca. 2 Std. Besuch des Wallfahrtsortes Madonna di Montenero – Schutzpatronin der Toscana. 3. Tag: Volterra: Wanderzeit ca. 3 Std. Morgendliche Wanderung und Stadtbesichtigung. 4. Tag: Santa Luce: Wanderzeit ca. 21⁄2 Std. Landschaftswanderung über sanfte Hügel. 5. Tag: Lucca: Wanderzeit ca. 11⁄2 Std., Stadtführung 2 Std. Wanderung in den Hügeln über dem See von Massaciùccoli. 6. Tag: Macchia della Magona: Wanderzeit ca. 2 Std. 7. Tag: Cecina Mare – Schweiz

1. Tag: Schweiz – Tscherms: Busfahrt via Feldkirch und Reschenpass. 2. Tag: Bozen: Velostrecke ca. 50 km. Die sanfte Hügellandschaft des Eschtals und alte Weinstrassen führen uns nach Bozen, der quirligen Landeshauptstadt. 3. Tag: St. Leonhard: Velostrecke ca. 50 km. Wildschäumend begleitet uns der Etschfluss bis nach St. Leonhard und Meran. Die Kurstadt versprüht ein Hauch an mediterranem Flair. 4. Tag: Vinschgau: Nach kurzweiliger Busfahrt erreichen wir Mals. Gut ausgebaute Velowege entlang unzähliger Obstplantagen bis nach Glurns. 5. Tag: Vinschgau – Schweiz Programmänderungen vorbehalten! Die Reise mit Stand-

Programmänderungen vorbehalten!

ort Meran hat eine leicht abweichende Streckenführung.

1. Tag: Schweiz – Cecina Mare: Busfahrt von Zürich via Luzern und Bellinzona in die Toscana. 2. Tag: Pisa: Velostrecke ca. 30 km. Kurze Busfahrt bevor es mit dem Velo zum Schiefen Turm von Pisa geht! 3. Tag: Badetag: Keine Velostrecke. Baden und Geniessen ist angesagt. Die Velotour am heutigen Tag ist freiwillig. 4. Tag: Malerisches Hinterland: Velostrecke ca. 35 km. Durch Olivenhaine und über weite Hügel radeln wir bis nach Cura Nova. 5. Tag: Alabasterstadt Volterra: Velostrecke ca. 35 km. Stadtrundgang und luftige Velotour zurück nach Cecina. 6. Tag: Wein & Gaumenfreuden: Velostrecke ca. 25 km. Entlang der Weinstrasse nach Bolgheri zum genüsslichen Mittagshalt. 7. Tag: Cecina Mare – Schweiz

Programmänderungen vorbehalten!

Programmänderungen vorbehalten!

ab CHF 1190

7 Tage Datum

CHF Preise pro Pers. in DZ

07.09. 14.09. 21.09./28.09./05.10.

1190 1290 1480

ab CHF 1190

7 Tage Datum

CHF Preise pro Pers. in DZ

07.09. 21.09.* 05.10.*

1190 1390 1290

ab CHF 960

5 Tage Datum

CHF Preise pro Pers. in DZ

17.08. (Meran) 14.09. (Tscherms) 28.09. (Meran)

960 960 960

ab CHF 1190

7 Tage Datum

CHF Preise pro Pers. in DZ

14.09.* 28.09. 12.10.

1390 1190 1290

Sonntags ab Schweiz.

Sonntags ab Schweiz. Min. 15, max. 35 Teilneh-

Sonntags ab Schweiz.

Min. 15, max. 30 Teilnehmer/innen

mer/innen. (*= Hotelstandort Marina di Bibbona)

Min. 15, max. 30 Teilnehmer/innen

Sonntags ab Schweiz. Min. 15, max. 35 Teilnehmer/innen. (*= Hotelstandort Marina di Bibbona)

All das ist inbegriffen: An- und Rückreise Bahn

All das ist inbegriffen: An- und Rückreise im Reise-

All das ist inbegriffen: An- und Rückreise im Kom-

All das ist inbegriffen: An- und Rückreise im Reise-

2. Kl (1⁄2-Tax) ab Wohnort CH, Unterkunft inkl. Halb-

bus, Unterkunft inkl. Halbpension + 1 Essen, Bedie-

fort-Reisebus, Unterkunft inkl. Halbpension, Bedie-

bus, Unterkunft inkl. Halbpension, Bedienungs-

pension, Bedienungsgelder, Wanderungen, Trans-

nungsgelder, Wanderungen, Begleitbus, Eintritte

nungsgelder, Getränke und Snacks auf den Velo-

gelder, Getränke und Snacks auf Velotouren, Eintritte

fers, Eintritte- und Besichtigungen, Weindegusta-

und Besichtigungen, baumeler-Reise-/Wander-

touren, Eintritte- und Besichtigungen, baumeler-

und Besichtigungen, baumeler-Reiseleitung

tion, baumeler-Reise-/Wanderleitung

leitung

Reiseleitung

Nicht inbegriffen sind: 7 Mahlzeiten, Velomiete

Nicht inbegriffen sind: 7 Mahlzeiten, obligatori-

Nicht inbegriffen sind: 6 Mahlzeiten, obligatori-

Nicht inbegriffen sind: 5 Mahlzeiten, Velomiete

CHF 60 oder Elektrovelo CHF 160, obligatorische

sche Annullierungskosten- und Extrarückreiseversi-

sche Annullierungskosten- und Extrarückreisever-

CHF 60 oder Elektrovelo CHF 160, obligatorische

Annullierungskosten- und Extrarückreisever-

cherung CHF 40, DZ zur Alleinbenützung CHF 180,

sicherung CHF 40, Einzelzimmerzuschlag CHF 170

Annullierungskosten- und Extrarückreiseversiche-

sicherung CHF 40, Einzelzimmerzuschlag CHF 180

(21.09. CHF 350, 05.10. CHF 300)

rung CHF 40, DZ zur Alleinbenützung CHF 90

(14.09. CHF 350)

Wanderinformation:

Veloinformation:

Superior-DZ CHF 100 p/Pers. Wanderinformation:

Wanderungen mittel,

Wanderungen leicht

bis

mit Flyer

Veloinformation:

mit Flyer

2 bis 31⁄2 Std., steinige Wege mit einigen Auf- und

bis mittel, 11⁄2 bis 3 Std., gute Wege, einige Auf-

Sehr gut ausgebaute Velowege, meist asphaltiert,

Teilweise hügeliges Gelände. Dem Meer entlang

Abstiegen, teils aussichtsreiche Höhenwege.

und Abstiege.

sanfthügelig, flach entlang der Etsch. Durch-

eher flach. Etappen von ca. 30 bis 40 km.

Ihre Unterkunft: Gutes, familiär geführtes Mittel-

Ihre Unterkunft: Mittelklasse Hotel mit guter Küche

schnittliche km-Leistung 50 km.

Ihre Unterkunft: Mittelklasse Hotel mit guter Küche

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klasse-Hotel (off. Kat.

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), mit Schwimmbad, ru-

hig, ca. 150 m von der Strandpromenade entfernt.

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). Am 21.09./05.10. gehobenes Mittel★★★★

klasse Hotel (off. Kat.

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). 14.09. gehobenes Mittelklasse Hotel

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besser leben

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

| 79

Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

ERZIEHUNG UMFRAGE

Alkoholverkauf

Wer in den Kantonen Bern und Zürich für einen Minderjährigen Alkohol kauft, macht sich strafbar. Weitere Kantone möchten nun ebenfalls ein solches Gesetz. Damit soll das jugendliche Kampftrinken eingedämmt werden. Einige Politiker sind aber skeptisch.

www.migrosmagazin.ch Stimmen Sie ab: Soll das Kaufen von Bier oder Wein für Jugendliche unter 16 Jahren per Gesetz verboten werden? Das Abstimmungsergebnis lesen Sie im nächsten Migros-Magazin an dieser Stelle.

OUTDOOR

Bilder Visum/Getty Images/Keystone, Martin Rütschi/Boardstock

Action am See

Früh übt sich

Das kindliche Interesse an Büchern ist die Basis für den späteren Leseerfolg. Frühe Impulse in Krippen und zu Hause sind daher wichtig.

J

e positiver die ersten Bucherlebnisse eines Kindes sind, umso leichter lernt es später lesen. «Wichtig ist, dass das Anschauen von Bilderbüchern oder hören von Geschichten emotional eingebettet ist», sagt Barbara Jakob Mensch (42) vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). Die Mutter oder der Vater lässt sich also nicht durch eine CD oder den Fernseher ersetzen. Je früher Kinder mit Büchern und anderem Geschriebenem in Kontakt kommen, desto eher werden sie zu kompetenten Lesern. Deshalb bildet das SIKJM nun sogenannte Leseanimatorinnen fürs Vorschulalter aus, die Kinderkrippen, Bibliotheken, Familienzentren oder Spielgruppen besuchen. Dort schulen sie die Betreuer und veranstalten mit den Kindern ein individuell zusammengestelltes, interaktives Programm mit Büchern, das vor allem eines soll:

Wo? Landsgemeindeplatz in Zug. Was? Boardstock-Sommerfestival mit Wake- und Skateboard, Bike, Luftakrobatik, BMX, Breakdance, Shows und vieles mehr. Für wen? 15- bis 35-Jährige und ältere Junggebliebene. Wann? Am 26. und 27. Juli. Weitere Infos: www.boardstock.ch

Spass machen.Gut ist es auch, wenn zu Hause Zeitungen, Bücher und Hefte greifbar herumliegen. «Jedes normal entwickelte Baby interessiert sich für Büchlein, wenn eine vertraute Person mit ihm reinschaut», sagt Jakob, «für die ganz Kleinen sollten Bücher auch Gebrauchsgegenstände

sein.» Schön also, wenn Kinder auf ihren ersten literarischen Besitztümern rumkauen, sie vollkleckern und mit in die Badewanne nehmen dürfen. Yvette Hettinger Infos: www.sikjm.ch, www.buchstart.ch Buchtipp: «Bodo Bär für die Badewanne», Hartmut Bieber, Verlag Coppenrath.

SEX UND LIEBE

TIERE

Damit wir nicht einfach nur von Flirt zu Flirt springen, sondern uns für länger binden, bedient sich die Natur eines Tricks: Verliebte Paare nehmen andere schöne Menschen kaum noch wahr. Das zeigten amerikanische Psychologen in einem Test. Sie führten Bilder hoch attraktiver Menschen einer Gruppe verliebter und einer Gruppe nicht verliebter Studenten vor. Die gezeigten Schönheiten liessen die Verliebten kalt.

Des einen Frust, des anderen Lust: Viel Regen beschert jungen Füchsen einen üppig gedeckten Tisch und lässt sie prächtig gedeihen. Denn ihre Hauptnahrung – Regenwürmer und Insekten – werden bei nassem Sommerwetter leichter zur Beute. Für Jungfüchse ist das ein Segen. Denn sie werden von ihren Eltern in die Selbständigkeit geschickt, wenn sie noch zu klein sind für das Jagen grösserer Tiere. Das fanden Forscher der Universität Bristol GB heraus.

Blind verliebt BMX-Show: die Attraktion am Boardstock-Festival.

Einfach zu begeistern: Kinder haben eine angeborene Lust an Büchern.

Fuchswetter


80 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Die schönsten Seiten

Miss World Hungary Szilvia Freire (24) lebt zusammen mit ihrem Freund András (26) im Zentrum von Budapest. Die Tochter eines Portugiesen und einer Ungarin verbrachte die Kindheit in Mozambique. Das Modeln bleibt für sie ein Hobby: «Die Szene ist mir zu krass. Bei einem Modeshooting wurde ich so präpariert, dass meine Rippen und meine Wangenknochen stärker hervortraten. Als ob ich nicht schlank genug wäre!» Szilvia Freire will ihr Geld lieber mit ihrem klugen Kopf verdienen. Nach dem Wirtschaftsbeginnt sie ein Kommunikationsstudium. Zurzeit trainiert sie aber erst noch ihre Muskeln – fürs Miss-World-Finale vom 6. Oktober in Kiew (Ukraine).

Szilvia Freire im altehrwürdigen Széchenyi-Bad: «Noch lieber plansche ich im Winter im warmen Thermalwasser. Im Sommer gehe ich an den Plattensee


besser leben

REISEN | 81

von Budapest Sie ist die schönste Ungarin: Szilvia Freire. Die Miss World Hungary zeigt, wie sie in ihrer geliebten Stadt einen freien Tag verbringt.

D

ass Budapest eine prächtige Stadt ist, weiss jedes Kind. Dass in der Stadt aber auch Schönheiten aus Fleisch und Blut leben, beweist Szilvia Freire, die amtierende Miss World Hungary. Das Migros-Magazin wollte es genau wissen und engagierte die schönste «Reiseführerin». Die 24-Jährige zeigt, wie sie einen perfekten Tag im Paris des Ostens verbringt. Freire kennt sich in Budapest aus. Schliesslich wohnt sie mitten im Zentrum. Morgens besorgt sie sich in der nahe gelegenen grossen Markthalle Früchte und Gemüse. «Dort gibts auch das beste Huhn und die besten Steaks», schwärmt die Studentin, die – ganz Ungarin – am liebsten Paprikapoulet kocht und die gefüllten Paprika ihres Grosis heiss liebt. An einem freien Tag ist Entspannung angesagt. Also besucht Szilvia Freire das Széchenyi-Bad und gönnt sich eine Massage. Zum Apéro gehts weiter in die «Marxim»-Bar. In diesem Retroschuppen erinnert alles an die Jahre des Kommunismus. Und nach dem Znacht im hippen «Menza» zieht sie weiter ins «Szimpla», eine grosse Bar im Brockenhausstil, weitab der Cüpliszene. Der Tag klingt alternativ aus: Wild tanzen im «Corvintetö», auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Einfach perfekt! Texte Beat A. Stephan

Szilvia Freire liebt die Früchte und Gemüse in der Markthalle. Der 17-jährige Gábor ist ganz verdattert, als er die Miss bedienen darf.

Der Heldenplatz wird umsäumt von den Grossen des Landes und von Kunstmuseen. Er ist beliebt bei Skatern und Velofahrern.

Bilder Nik Hunger

segeln und baden.»

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 83

Besuch bei Lenin: Die Retrobar Marxim erinnert an den Kommunismus. «Hier war ich schon, als ich noch ins Gymi ging», sagt Szilvia Freire.


Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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viel Übergewicht, dann nehmen Sie 3 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein.

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PLANTO-SLIM-Kapseln sind gefüllt mit Konjak-Glucomannan-Pulver, einem pflanzlichen Extrakt der Konjak-Wurzel, das speziell aufbereitet wird. Mit Wasser eingenommen, quillt das Pulver im Magen bis zum 200-fachen seines Eigenvolumens auf und bildet eine gelartige Masse, die zerkleinerte Nahrungsbestandteile fest einschliesst. Dadurch essen Sie deutlich weniger als sonst, da Ihr Magen schneller voll ist. Sie haben nicht mehr ständig Hunger,

denn Sie verspüren ein langanhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Das Pulver selbst, wird unverdaut wieder ausgeschieden. PLANTO-SLIM kann beliebig lange eingenommen werden.

Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball


besser leben

Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

REISEN | 83

L

Unterwegs in der neuen Szene-City Budapest

Romantik an der Donau mit Sicht auf die Burg von Buda: Liebespaare treffen sich, um im zarten Licht des Sonnenuntergangs zu turteln.

Auch in den zum Teil recht altertümlichen Trams macht die schöne 24-Jährige eine gute Figur – und sorgt für bewundernde Blicke.

Die Ruinenbar Szimpla ist angesagt bei jungen Ungaren: Plaudern in einem Hinterhof auf Mobiliar mit Brockenstubencharme. Unprätentiös, friedlich.

Einkaufen, Entspannen, Essen, Festen: die heissesten Tipps RESTAURANTS UND HOTELS > Menza: Elegantes Ambiente, junges Publikum, modern interpretierte Küche in einer lebhaften Umgebung. Sehr lebendig, Reservation empfohlen. www.menza.co.hu > Dió: Speisen im Design. Das Restaurant vereint traditionelle ungarische Motive mit der Moderne. www.diorestaurant.com > Trófea Grill: Die reichhaltigen, frischen Buffets des Restaurants sind beliebt. www.trofeagrill.eu > Kaffeehaus Gerbeaud: Budapests Sprüngli-Palast. www.gerbeaud.hu > Gresham Palace: Traumhaftes Hotel und Kaffeehaus mit Jugendstillobby und Pianobar. Anschauen! www.fourseasons.com/de/budapest > Hotel Atrium: Vier-Sterne-Hotel, zentral. www.hotelatrium.hu

BARS UND CLUBS > Marxim: Kommunisten-Retrobar. Sogar die Namen der Pizzen erinnern an den Sozialismus. 23 Kisrókus utca, Nähe Moszkva tér. > Szimpla: Charmante Abbruchparty für Junge. www.szimpla.hu > For Sale Pub: Wo jeder Gast seine Spur in Form von Notizen hinterlässt. For Sale Pub, Vámház krt. 2 > Old Man’s Music Pub: Schmuddlig, rauchig, mit Livebands. Ideal zum Absacken. www.oldmans.hu > Fresco: Genau hinschauen! Die imposanten Kronleuchter dieser Cafébar bestehen aus Pet-Flaschen. www.fresco.hu > Corvintetö: Auf einem Kaufhausdach geht die Post ab. Wilde Sounds. Vorsicht, das Lokal ist nicht angeschrieben! www.corvinteto.com

MODE UND DESIGN > Bolt: Junges Budapester Design. Trouvaillen vom Shirt über die Tasche bis zum Recycling-Retromöbel. www.boltmuhely.hu > Retrock deluxe: Coole Budapester Mode. Trendiges von ungarischen Designern wie Je Suis Belle. www.retrock.com, www.myspace. com/retrockdeluxeshop > Balogh: Feinstes für die Hand. Ágnes Balogh an der Haris köz 2 näht die edelsten Handschuhe. > Vass: Edles für den Fuss. Gleich neben Balogh gibts perfekte rahmengenähte Treter. www.vass-cipo.hu EINKAUF UND GENUSS > Zentrale Markthalle: In einem eindrücklichen Gebäude einkaufen – nicht nur Paprika in allen Variationen. www.budapest-service.de

KULTUR UND INFOS > Palast der Künste: Ein Meisterwerk der Architektur und der Akustik – unbedingt besuchen. www.mupa.hu > Szigetfestival: Die Weltstars des Pop vom 12. bis 18. August mitten in Budapest. www.szigetfestival.com > Infos: Ungarisches Tourismusamt, c/o Piroska Ungarische Spezialitäten, Minervastrasse 149, 8032 Zürich. www.ungarn-tourismus.ch Gratis-Infotel. 00800 36 000 000

www.migrosmagazin.ch Puszta und Plattensee: Ausflugstipps fernab der Hauptstadt und dazu das grosse Ungarn-Quiz.


84 | Migros-Magazin 30 , 21. Juli 2008

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

FÜNF FRAGEN AN … … Marcel Fässler (32), Rennfahrer, Einsiedeln SZ Was ist Ihnen beim Autokauf wichtig? In erster Linie geringer Verbrauch und viel Platz, da ich oft lange Distanzen zurücklege und dabei meist viel Gepäck und mein Fahrrad mitschleppe. Motorfahrzeugsteuern abschaffen, dafür die Benzinpreise erhöhen? Nein. Die Benzinpreise sind jetzt schon zu hoch. Ich finde es falsch, wenn immer die Autofahrer bluten müssen und man ihnen auch noch Schuld an der Umweltverschmutzung gibt. Welches war Ihr erstes Auto? Es war ein Renault Mégane 16V, den ich damals in meiner Zeit als Pilot der Formel Renault gefahren habe.

Haben Sie eine besondere Erinnerung an diesen Wagen? Mit Sommerpneus unterwegs kämpfte ich mich einmal von Genf kommend auf verschneiten Strassen vorsichtig nach Hause. 350 Kilometer ging alles glatt – bis ich 200 Meter vor der Haustür gegen einen Pfosten rutschte. Seither wechsle ich stets früher von Sommer- auf Winterreifen. Würden Sie ein Auto mit Alternativantrieb kaufen? Am besten gefällt mir die Idee des CO2-neutralen Kompogasantriebs. Wäre das AlternativTankstellennetz dichter erschlossen, vor allem auch im Ausland, könnte ich mir durchaus auch vorstellen, auf ein Fahrzeug mit Alternativantrieb umzusteigen.

Interview Herbie Schmidt

NEWS

Stilettos im Agila-Look Nein, das ist keine Fotomontage: Diese High Heels im Look des neuen Opel Agila gibts tatsächlich. Die vom holländischen Designer Luca Stappers gestylten Einzelstücke wurden vor Kurzem in der Amsterdamer In-Boutique Shoebaloo enthüllt. Zu kaufen sind sie aber leider noch nicht. Fragt sich auch, ob die Stöckelfront so crashfest ist wie die des neuen Opels.

Benziner bleiben In den kommenden Jahrzehnten werden nach Ansicht von Ex-BMWEntwicklungschef Burkhard Göschel zwar mehr Elektroautos auf unseren Strassen unterwegs sein, die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aber nicht ablösen. Göschel warnte zugleich vor der Annahme, dass sich Elektroautos schneller durchsetzen werden als bisher angenommen. Ein Hauptproblem sei die bislang fehlende Möglichkeit, diese Wagen aufzuladen.

Rekord für Fiat 500 In London wurde ein Fiat 500 zum Rekordpreis von 200 000 britischen Pfund (rund 400 000 Franken) für einen guten Zweck versteigert. Das weltweit teuerste Exemplar des 500ers ist eines von vier Fahrzeugen, das im letzten Jahr von der englischen Künstlerin Tracey Enim ein individuelles Body Painting erhalten hatte. Mit dem Erlös wird der Kampf gegen Aids unterstützt.

Nicht bloss für Frauen Der neue Opel Agila ist rundlicher und moderner geworden. Ist der kleine Stadtflitzer aber auch familientauglich? Testfamilie Schwinnen wills wissen.

M

it dem neuen Agila zielt Opel in erster Linie auf junge und jung gebliebene Frauen», liest Jan Schwinnen aus den Unterlagen zum Opel Agila vor und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Schelmisch fragt der 12-Jährige: «Wird jetzt dennoch ein Urteil zu diesem Auto von mir verlangt?» Selbstverständlich! Doch lassen wir zuerst die Damen zu Wort kommen. Denn die sind beide vom frech gestalteten Interieur begeistert. «Die Farbkombination Schwarz mit meiner Lieblingsfarbe Orange finde ich genial», schwärmt die 14-jährige Pascale. Und Mutter Conny ergänzt: «Irgendwie erinnert mich das pfiffige Interieur an den Smart. Vor allem auch der frech auf dem Armaturenbrett aufgepflanzte Drehzahlmesser.»

Alle frühere Biederkeit ist weg Und was sagen die Männer? «Die farbigen Sitze und die weiss unterlegten Anzeigen im Cockpit sind ganz akzeptabel», meint Jan, der als Formel-1-Fan natürlich ein Flair für bunte Autos hat. Keine Begeisterungsstürme wecken hingegen bei Papa Raoul die 6,2

Liter Treibstoffverbrauch: «Der 75 PS starke 1,3-Liter-Diesel geht zwar munter zur Sache. Allerdings hätte ich erwartet, dass er noch etwas sparsamer ist.» Gute Noten erhält aber das Fahrwerk: «Durch den hohen FahrzeugSchwerpunkt recht straff abgestimmt, ist der Federungskomfort trotz eher kurzem Radstand erstaunlich.» Einstimmig kommt Familie Schwinnen zu einem ersten Fazit: «Wer heutzutage Opel noch mit ‹bieder› oder ‹Stumpen & Hut› in Zusammenhang bringt, ist von gestern.»

Kofferraum hat Platz für 128 Schuhkartons Jan amüsiert sich erneut über den ganz auf Frauen getrimmten Fahrzeugbeschrieb. «128 Schuhkartons passen maximal in den Kofferraum», zitiert er. In üblicher Masseinheit ausgedrückt: Dank umklappbarer Rücksitzbank reicht das Kofferraumvolumen von 225 bis 1050 Liter. Der Opel Agila verfügt übrigens wie schon sein Vorgänger über einen japanischen Zwilling – den Suzuki Splash. Die beiden sind technisch identisch und basieren auf dem erfolgreichen Suzuki Swift. Für das Styling hatte


besser leben

AUTO | 85

Steckbrief

Finden den Kleinen geräumig und praktisch: Pascale, Jan und Conny Schwinnen (von links).

Opel Agila 1.3 CDTI DPF Ecotec «Enjoy» Motor/Antrieb: 4-ZylinderTurbodiesel mit Partikelfilter, 1248 cm3, 75 PS, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 13,9 s, Spitze 165 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,74 x 1,68 x 1,59 m, Kofferraum 225–1050 l. Gewicht: 1050 kg. Verbrauch: 6,2 l/100 km (Testverbrauch), 4,5 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKategorie A, CO2-Ausstoss 120 g/km. Preis: 23 710 Franken, Basispreis (Opel Agila 1.0, 65 PS), ab 17 900 Franken.

Urteile der Testfamilie

Raoul Schwinnen: «Der Kleine zeigt: Knapp vier Meter reichen für vier Personen. Und pfiffige Optik verlangt nicht zwangsläufig Kompromisse bei der Zweckmässigkeit. Insofern hat Opel beim Agila seine Sache gutgemacht. Allerdings: Vor einem Kauf würde ich mir auch noch seinen etwas günstigeren Zwilling, den Suzuki Splash, genauer ansehen.» Conny Schwinnen: «Hübsch, praktisch und munter – ich bin beeindruckt.» Pascale Schwinnen: «Der Kofferraum ist überraschend geräumig. Und beim Umklappen der teilbaren Rücklehne entsteht eine komplett ebene Ladefläche.» Jan Schwinnen: «Auch wenn Opel mit diesem Auto in erster Linie auf Frauen zielt, mir gefällt der Agila auch.»

Unkonventionell und bunt: Das Interieur erinnert ein wenig an den Smart.

Opel die Federführung, die Entwicklung der Technik lag hingegen komplett in den Händen von Suzuki. Gebaut werden beide im gleichen ungarischen SuzukiWerk. «So lassen sich Entwicklungs- und Produktionskosten

1,2 Liter mit 65 bzw. 86 PS). Opel dagegen bietet den Agila zusätzlich mit dem hier getesteten 1,3-Liter-Turbodieselmotor an. «Eine Variante allerdings, die ich im Kurzstreckenbetrieb – und dafür dürfte der Cityflitzer ver-

sparen», erklärt Raoul auf Pascales fragenden Blick. Die Zwillinge unterscheiden sich hauptsächlich bezüglich Ausstattung und Preis. So gibts den Suzuki Splash ausschliesslich mit Benzinmotoren (1,0 und

mutlich vor allem eingesetzt werden – wegen des verstopfenden Partikelfilters nicht unbedingt empfehlen kann», bemerkt Raoul Schwinnen. Text Herbie Schmidt Bilder Oliver Lang

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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Für verwöhnte Gaumen Auch Katzen und Hunde sind Gourmets. Darum tüfteln Fachleute immer wieder an neuen Menüs, die den Geschmack der Vierbeiner treffen.

Illustration Svenja Plaas

DAS SAGT DER EXPERTE Alexander Ospelt, VR-Präsident der HerbertOspelt-Gruppe, welche die Migros-Tierfutter Selina, Xirah und Asco herstellt. Warum werden immer neue Futtermittel entwickelt? Die Wünsche des Käufers und die Bedürfnisse des Tieres zeigen, dass mehr Abwechslung verlangt wird. Und seitens der Konsumenten steigt die Nachfrage nach Produkten, die dem Humanlebensmittelbereich ähneln. Werden dem Futter Lockstoffe beigemischt? Nein, die Produkte werden so entwickelt, dass hochwertige Rohstoffe, die Katze oder Hund gern fressen, eingesetzt werden. Wie Schweinemagen bei Katzen oder Rinderpansen bei Hunden.

W

er die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt auch, wenn die Testesserin eine Katze ist. Sie und ihre 99 Kolleginnen entscheiden, welches neue Futter demnächst in den Regalen der Migros steht. Die Firma Ospelt, die einen Teil des Tierfutters für die Migros herstellt, beauftragt jeweils in Norddeutschland ein Testinstitut, das in Privathaushalten Katzen die neuen Rezepturen versuchen lässt. Alles läuft nach genau festgelegten Kriterien ab. Zwei spezielle Testnäpfe mit verschiedenem, abgewogenem Futter stehen vor der Katze: Welches Futter spricht sie mehr an? Steuert sie direkt auf eines zu? Nascht sie mal hier, mal da? Nach zehn Minuten wiegt ein Mitarbeiter des Testinstituts das restliche Futter ab. Vorlieben werden protokolliert. Man weiss, dass Katzen ein Produkt nach ihrem Fleischanteil unterscheiden können – je höher, desto lieber. Doch nicht nur die Präferenz wird getestet. Mirco Hilck, Produktentwickler bei der Firma Ospelt: «Wir können auch prüfen, ob der Katze das neue Produkt schnell verleidet. Dazu bekommt sie während vier bis zehn Tage immer dasselbe Futter. Frisst sie am Ende des Tests immer noch

TIERE | 87

Alles klar: Menü A muss es sein, B ist durchgefallen.

mit grossem Interesse, ist dies ein Hinweis, dass die Mischung stimmt.»

Bei Hunden zählt das Fresstempo Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Katzen meist klar für ein Futter entscheiden. Darum kann man den «Vorkosterinnen» auch neue Produkte mit geringfügig variierten Rezepturen vorsetzen und notieren, welche sie bevorzugen. Hilck: «Wir wissen zum Beispiel, dass 10 Prozent der Katzen überhaupt keinen Fisch mögen. 30 bis 40 Prozent fressen alles.» Hunde gehören eher zu den «Staubsaugern». Sie sind Schlinger, die sich möglichst schnell den Bauch vollschlagen. Man weiss ja

nie, wann man wieder etwas bekommt. So misst man bei ihnen vor allem die Zeit, bis die Schüssel leer ist. Bis ein neues Produkt in den Regalen steht, vergehen rund sechs Monate. Die Vielfalt wird immer grösser: Futter für Senioren, für Junioren, für langhaarige oder für nierenkranke Katzen. Hundefutter für bestimmte Rassen, Grösse oder Leistung. Mirco Hilck: «Kein Lebensmittelbereich ist so stark gesetzlich reguliert wie das Tierfutter. Denn das Tier kann nicht selber entscheiden, was es will. Sein Besitzer gibt ihm vielleicht sein Leben lang dasselbe Futter. Darum muss es ausgewogen sein.» Dagmar Steinemann

Ist es ungesund, wenn Kinder Tierfutter naschen? Nein, da von uns die gleichen Qualitätsgrundsätze wie für Humanlebensmittel angewendet werden. Das Futter ist aber nicht gewürzt und schmeckt daher etwas fad.

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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

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Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

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KINOSPEKTAKEL | 89

Das Böse im Visier

Zu gewinnen: 200 Tickets für den Fantasyfilm «Prinz Kaspian von Narnia». M Mitmachen und mit u Glück G gewinnen ge

Wehrhafte Kinder: Die Geschwister üben für den Kampf gegen den bösen Lord Miraz.

V

ier Geschwister warten auf einer trüb beleuchteten U-Bahn-Station auf einen Zug. Plötzlich öffnet sich in der gelb geplättelten Wand ein Tor zu einer schillernden Märchenwelt. Das grüne Hügelland beherrscht der böse Lord Miraz, der eine eiserne Maske trägt. Doch die Untertanen planen einen Aufstand – angeführt von einem Löwen, einem Zwerg und einer Maus, die ein winziges Schwert schwingt.

Der Film «Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia», der am 31. Juli in die Kinos kommt, erzählt eine anrührende Geschichte von Geschwistern, die zusammen durch Dick und Dünn gehen. Das Kinospektakel zeigt einen Kosmos, der so faszinierend und figurenreich ist wie die Welt von «Herr der Ringe» – allerdings weniger düster und darum auch für jüngere Zuschauer geeignet. Wie schon der Kinohit «Der König von Narnia»,

der weltweit 745 Millionen Dollar einspielte, beruht auch der neue Fantasystreifen auf den Romanen des nordirischen Schriftstellers C. S. Lewis (1898 bis 1963). Seine verschlungenen Geschichten über das Märchenland Narnia wurden in 35 Sprachen übersetzt. Sie enthalten viele geheimnisvolle Anspielungen auf die Bibel und ziehen immer wieder neue Generationen in ihren Bann.

Text Michael West, Bild Disney

Das Migros-Magazin verlost 200 Tickets für den Film «Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia», der am 31. Juli startet. Zusätzlich können Sie folgende Preise gewinnen: einmal alle sieben «Narnia»-Romane von C. S. Lewis sowie zwanzig Mal das Buch «Prinz Kaspian von Narnia». Die «Narnia»-Romane sind bei Ueberreuter erschienen. Beachten Sie im gleichen Verlag das reich illustrierte Buch «Welt von Narnia». Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Gewinnen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Gewinnen Max Muster, Beispielgasse 1, 9999 Musterdorf. Via Internet: Klicken Sie auf www.migrosmagazin.ch Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Narnia», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 27. Juli 2008. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen, keine Korrespondenz über die Verlosung. Die Namen der Gewinner jeweils auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

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Lösung Rätsel Nummer 29, Lösungswort: Ambulant

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Donika Gjeloshi (DG, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Marcel Huwyler (hwy), Reto Knobel (RK), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Floriane Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth

Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Florian Nidecker, Susanne Oberli, Nicole Suter,

Ester Unterfinger Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Jean-Marie Meylan, Marcellina Moella, Carole Pochon,

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94 | Migros-Magazin 30, 21. Juli 2008

Der Schwerttänzer

Über die Goldmedaille hat er sich gefreut. Sein Ein und Alles aber ist eine gefährlich scharfe Waffe. Ende Juli verteidigt Giovanni Ambesi aus Meggen LU seinen Titel als Weltmeister in der koreanischen Schwertkampfkunst Haidong Gumdo.

E

rst grinst er, dann schaut er mit leicht gesenktem Blick seine Freundin an – und schliesslich sagt der Mann im fernöstlichen Kampfkostüm: «Früher hatte ich es unter dem Bett. Es ist wie die Verlängerung meiner Arme, wir bilden eine Einheit.» «Es» ist das Schwert von Giovanni Ambesi aus Meggen LU. An der WM vom 24. bis 26. Juli verteidigt der 34-Jährige in Südkorea zusammen mit acht Teamkollegen seinen Weltmeistertitel in der Schwertkampfkunst Haidong Gumdo. Die Schweizer werden dort gegen Athleten aus 33 Nationen antreten.

Effiziente und elegante Kampfkunst aus Korea Ambesi ist acht Stunden am Tag Volkswagen-Serviceleiter bei einem Autohändler und 24 Stunden Samurai – körperlich wie geistig. «Wobei der Begriff so nicht ganz stimmt», präzisiert der Meister des Schwertes, «denn ‹Samurai› ist japanisch, Haidong Gumdo aber hat seinen Ursprung als ‹Samurang› in Korea, im dritten Jahrhundert. Mit dieser Technik besiegte eine kleine Gruppe von Kämpfern immer wieder feindliche Truppen, sogar die zahlenmässig weit überlegenen Chinesen.» Haidong Gumdo ist der Überbegriff für verschiedene Disziplinen. Jene, in der Giovanni Ambesi 2006 zusammen mit seinen Kollegen Weltmeister wurde, heisst «Sword Dance». Es ist eine Gruppendisziplin, eine Art Synchronakrobatik und -tanz mit dem Schwert. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen des Haidong Gumdo dürfen hier die Bewegungen frei entwickelt und choreografiert werden. In seinem Ursprung funktioniert Haidong

Mehr als eine Waffe: Das handgefertigte, mit asiatischen Gravuren verzierte Schwert ist die Verlängerung der Arme des Meisters.

Gumdo nach dem Prinzip «einer gegen alle», was damals, als es ernst galt, und auch heute im Trainingsraum, so viel bedeutet wie: Du hast nicht nur einen Gegner, sondern viele. Und sie stehen vor, neben und hinter dir. «Das macht Haidong Gumdo attraktiv», sagt Ambesi, der seit 18 Jahren verschiedene Formen von Kampfkunst betreibt und etwas weniger lang auch unterrichtet. Die koreanische Kampfkunst lernte er erst 2004 kennen, als sein Lehrer diesen Sport, von dem der Bruce-Lee-Verehrer zuvor noch nie gehört hatte, in der Schweiz bekannt machte. Das Spezielle an Haidong Gumdo ist laut Ambesi, dass «deine Schritte nicht nur vorwärts und rückwärts gehen. Du bewegst dich in alle Richtungen – auch mittels Sprüngen, Rollen und Rad.» Geradlinigkeit, Klarheit und Millimetergenauigkeit seien, so der Weltmeister, das Wichtigste in den Bewegungen mit Körper und Schwert: «Es ist wie im Leben – da bringt einen Unent-

schlossenheit und Ungenauigkeit auch nicht weiter.» Seit er Kampfkunst mache, seien sein Selbstbewusstsein und -vertrauen stärker, und nicht nur das: «Früher war ich innerlich unruhig. Das ist weg. Meine Haltung hat sich komplett verändert, die innere wie die äussere. Ich habe einen aufrechten Gang, einen direkten Blick – und wenn ich in unangenehme Situationen komme, etwa im Geschäft, dann verliere ich auch da die Ruhe nicht.»

Nur Schwarzgurtträger erhalten das Schwert Sein Schwert, dessen Klinge mit einer verspielten asiatischen Gravur verziert ist, wurde in Korea hergestellt. Es gebe eine einzige Produktionsstätte, «dort fertigen sie alle Schwerter – von Hand. Das sind wohl nicht wenige, denn Haidong Gumdo ist in Südkorea ein Volkssport wie bei uns Fussball», sagt der Schweizer, der während der letzten WM 2006 das erste Mal in dem Land war. Allerdings können auch die

südkoreanischen Schüler nicht einfach in einen Laden gehen und sich dort ein Schwert aussuchen. Nur Schwarzgurtträgern kommt diese Ehre zuteil – und selbst unter ihnen dürfen nicht alle eins haben, sagt er, der selber den schwarzen Gurt trägt, nicht ohne Stolz: «Man muss auserwählt sein, des Schwertes würdig.» Was fast schon biblisch klingt, hat mehr mit Vernunft und Kontrolle zu tun – oder wie Ambesi sagt: «Diese Schwerter sind scharf. Es sind Waffen. Also braucht es ein gewisses Verantwortungsbewusstsein.» Das ist dann quasi der virtuelle Waffenschein, denn einen ordentlichen benötigt Ambesi, der sich 2006 mit seiner Goldmedaille auch die Ehre verdiente, Besitzer eines «richtigen» Schwertes zu sein, nicht. «Das ist auch nicht nötig. Wenn ich im Training kämpfe, brauche ich nur das stumpfe Holzschwert. Das scharfe verwende ich einzig, wenn ich allein trainiere oder mit anderen Schwarzgurtträgern.» «Die Seele des Kriegers wohnt im Schwert», sagt Giovanni Ambesi. Nichts ist für ihn selbstverständlicher, als dass er mit dem seinen alt werden wird. Und wenn es ihm irgendwann einmal unbeabsichtigt abhanden kommt? «Das», sagt der Luzerner in einem Ton so zischend, wie wenn eine Klinge durch die Luft saust, «ist undenkbar!»

Text Esther Banz Bilder Vera Hartmann

Giovanni Ambesi unterrichtet in seiner eigenen Bewegungs- und Kampfkunstschule «White Tiger Dojang» in Meggen LU Haidong Gumdo sowie weitere Kampfkunst- und Selbstverteidigungsdisziplinen. Infos und Kontakt: www.whitetiger-dojang.ch


mein ganzer stolz | 95 N

Mehr Tanz und Flug als Kampf: Mit seiner Gruppe bewegt sich Giovanni Ambesi zu einer Choreografie, die Spr체nge, Rollen oder R채der umfasst.


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