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Ausgabe Aare, AZA 6009 Luzern Responce Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

NR. 29 | 16. JULI 2012 www.migrosmagazin.ch

TibetimHerzen Pema Shitsetsang spielt im Kinofilm «Escape from Tibet» die Rolle ihres Lebens. Dabei wandelt die Schweizerin mit tibetischen Wurzeln auf den Spuren ihrer Eltern. I 22

SERIE: BAUSTELLE FAMILIE I 18

Gemeinsames Sorgerecht ist bald die Regel. KOCHEN MIT FOLSÄURE I 40

Gesünder essen mit Maria Walliser.

Bild: Nathalie Bissig

BADEORT MIT GESCHICHTE I 66

Schwimmen und schwelgen in Brighton. Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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Nr. 29, 16. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

In der Verantwortung, auch nach der Scheidung Kleine Revolution in der Kinderbetreuung: Bisher wurden Kinder von geschiedenen Eltern einem der beiden Ehepartner zugesprochen, meistens der Frau. Nun hat der Bundesrat ein Gesetz ausgearbeitet, nach dem in Zukunft im Normalfall die Kinder gemeinsam betreut werden müssen. Damit setzt er ein Signal, dass Ehen zwar geschieden werden können, die Partner aber auch danach Eltern bleiben und die Verantwortung nicht einfach abstreifen können. Dass eine gemeinsame Betreuung funktionieren kann, beweisen Rita und Urs Fürst aus dem Zürcher Oberland in unserer Serie «Baustelle Familie» (Seite 18). Die siebenjährige Tochter Kim lebt sowohl beim Vater als auch bei der Mutter. Sie ist quasi eine Pendlerin zwischen Mönchaltorf und Gossau. Trotzdem: Gemeinsames Sorgerecht bedingt eine grosse Offenheit der Expartner. Sie müssen sich über grundlegende Erziehungsfragen austauschen und einigen. Ein hoher Anspruch für Menschen, die sich oft nichts mehr zu sagen haben. Dies sieht auch der Basler Rechtsanwalt und Mediator Peter LiatoDas Interview witsch so: «Was ist zum Beispiel, wenn mit dem Basler die Mutter das Kind vegan aufziehen Mediator Peter will? Oder wenn der Vater nicht will, Liatowitsch auf: migrosmagazin.ch dass die 13-jährige Tochter zum Frauenarzt geht?» Von schwerwiegenderen Problemen ganz abgesehen: Was passiert, wenn ein Partner weiter wegziehen will? Für Liatowitsch, seit Jahren in der Praxis mit komplexesten Scheidungsfällen vertraut, ist deshalb klar: «Wenn der eine Expartner ständig den Schuh im Leben des anderen haben will, kann er ihm das Leben zur Hölle machen.» Das Interview mit Liatowitsch finden Sie — wie alle Interviews der Serie Baustelle Familie — exklusiv auf: www.migrosmagazin.ch

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Bild: Claudio Bader

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

12 | MENSCHEN Andrew Evans ist der berühmteste Reiseblogger der Welt. Für den «National Geographic» berichtet er nun via Twitter aus der Schweiz.

MIGROS-WOCHE

37 | Grosser Aproz-Wettbewerb 38 | Gutes fürs Badezimmer

GENERATION M

SAISONKÜCHE

7 | Aktuelles

8 | Profit für die Arbeitnehmer Die Migros setzt sich für faire Arbeitsbedingungen auf der ganzen Welt ein.

MENSCHEN

12 | Porträt Der amerikanische Reiseblogger Andrew Evans erkundet die Schweiz. 17 | Auf ein Wort 18 | Serie: Baustelle Familie In der Schweiz soll das gemeinsame Sorgerecht eingeführt werden. Familie Fürst lebt es schon heute. 22 | Porträt Rückkehr zu den Wurzeln: Die Schweizerin Pema Shitsetsang spielt im Kinofilm «Escape from Tibet» mit. 24 | Interview Annette Keller über ihr erstes Jahr als Direktorin des Frauengefängnisses Hindelbank. 29 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

31 | Preisbarometer

SCHAUFENSTER

32 | 1. August Alles für eine unkomplizierte Feier.

40 | Maria Walliser Wegen ihrer Tochter setzt sich der ehemalige Skistar für mehr Folsäure in der Küche ein. Spinatsalat mit Kichererbsentätschli ist da ideal. 52 | Picknick Powerdrinks und kalte Suppen adeln jeden Picknickkorb.

IHRE REGION

55 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

61 | Mix 66 | Reisen Brighton ist Londons coole Schwester. 73 | Auto Skoda Rapid: viel Platz für wenig Geld.

MEINE WELT

86 | Eliana Burki Die Alphornistin zeigt, von wem sie ihr musikalisches Talent hat.

RUBRIKEN

11 | Leserbriefe 75 | Glücksgriff 77 | Rätsel & Impressum 84 | Cumulus


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

AKTUELLES | 7

FRISCH IN DER MIGROS

Rare Ware Endlich sind sie reif, die Aprikosen aus dem Wallis. Aber Achtung: Sie sind jeweils schnell weg. Denn jeder weiss: Die Hiesigen sind besonders süss und fruchtig, da sie zur vollen Reife geerntet werden und schnurstracks in die Läden gelangen. Die Saison ist kurz, deshalb gilt: Jetzt zugreifen! «Es hät, solangs hät!»

LESER-SCHNAPPSCHUSS

Das Migros-Büsi Migros-Magazin-Leserin Pia Hermatschweiler hat uns dieses Bild ihres Stubentigers geschickt und dazu geschrieben: «Normalerweise kauft man in der Migros nicht die Katze im Sack. Ausnahmen bestätigen die Regel.»

Auf Stimmenfang: Mitglieder der WG Bärebrüedere im Gespräch mit Besucherinnen des Open Airs Frauenfeld.

REGION AARE

Bilder: iStockphoto, PD

Sonnengelber Genuss Der süsse und zarte Zuckermais ist im Sommer eine beliebte Beilage zu Grilladen. Die Maiskolben werden vorab in leicht gesüsstem Wasser rund 20 Minuten gekocht, damit die Körner weich und süss bleiben. Anschliessend kommen sie in Alufolie gewickelt auf den Grill und werden erst vor dem Verzehr gesalzen. Der sonnengelbe Zuckermais schmeckt besonders gut in einem pikanten Maissalat mit Avocado, Radieschen, Zwiebeln und verschiedenen Gewürzen oder in einem noch warm servierten Maisbrot. Die Maiskolben sollten nach dem Kauf rasch verzehrt werden, weil sonst mit einem Zuckergehalts- und Qualitätsverlust zu rechnen ist. Den beliebten Zuckermais gibts jetzt in der Frischeabteilung der Supermärkte der Migros Aare.

Wettkampf der WGs

Zehn Wohngemeinschaften kämpfen jetzt um die Gunst der Online-Community und um den begehrten Titel M-Budget-WG.

S

ie nennen sich Bärebrüedere, Alpeböck oder Stadt-Heinis. Zehn Wohngemeinschaften kämpfen jetzt um den Titel M-Budget-WG. Die Sieger können ein Jahr lang auf Kosten der Migros wohnen und einkaufen. Im Lauf des Sommers mischen sich die WGs ins Publikum grosser Open Airs wie Gur-

ten und Gampel und werben um die Gunst der Besucher, indem sie zum Beispiel Sonnencreme verschenken oder bei einem Quiz brillieren. Wer am Ende gewinnt, bestimmen die Besucher der Wettbewerbswebsite. Text: Michael West www.m-budget-wg.ch


GENERATION M 8 |

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SOZIALSTANDARDS

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen zu Generation M finden Sie unter: www.generation-m.ch

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NR. 29, 16. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Fairplay in der Fabrik

Vom Hersteller in Indien bis zum Händler in der Schweiz ist es ein weiter Weg. Die Business Social Compliance Initiative will faire Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten. Jürg von Niederhäusern vom Migros-Genossenschafts-Bund erklärt, wie das in der Praxis funktioniert.

H Neue Solaranlagen auf Migros-Dächern Wo passt eine Solaranlage besser hin als in die Sonnenstube der Schweiz? Auf dem Dach des Hauptsitzes der Genossenschaft Migros Tessin in Sant’Antonino (Bild) hat vor Kurzem die grösste Fotovoltaikanlage des Kantons den Betrieb aufgenommen. 1580 Solarpanels wurden installiert. Mit ihrer Jahresleistung von 416 000 Kilowattstunden können sie den jährlichen Stromverbrauch von 110 Haushalten decken. Auch das Migros-Industrieunternehmen Midor setzt auf Sonnenenergie: Auf dem Dach ihrer Eiswarenfabrik in Meilen ZH installiert die Midor zurzeit eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von jährlich über 84 000 Kilowattstunden und investiert dafür 300 000 Franken. Den erzeugten Strom nutzt sie gleich selbst: Ab Mitte August produziert die Midor kühle Glace mit den warmen Strahlen der Sonne. Damit sind auf den Dächern von Migros-Betrieben schweizweit bereits 23 Fotovoltaikanlagen in Betrieb.

«Die Arbeit wird effizienter, die Qualität steigt.»

auptsache, billig? Viele Konsumenten orientieren sich beim Shoppen vor allem am Preis eines Produkts. Doch wer zahlt die Zeche für die Schnäppchenmentalität? Jürg von Niederhäusern ist Experte für Sozialstandards beim Migros-Genossenschafts-Bund und leitet die Kontaktgruppe der Business Social Compliance Initiative (BSCI, siehe rechts oben) in der Schweiz. Im Interview erklärt er, wie sowohl Fabrikmitarbeiter als auch Produzenten von korrekten Arbeitsbedingungen profitieren.

Eine Näherin in einer Textilfabrik im indischen

Jürg von Niederhäusern, wozu braucht es die Business Social Compliance Initiative?

Sie bringt Transparenz in die Lieferkette von Unternehmen. Ein Beispiel: Kauft die Migros Pfannen ein, kann es sein, dass sie nur Kontakt zu einem Lieferanten mit Sitz irgendwo in der Schweiz hat. Die nächste Stufe ist dessen Beschaffungsbüro, beispielsweise in Hongkong. Bis zur Fabrik können es noch mehrere Stufen sein, die für die Migros eigentlich nicht sichtbar sind. Sie weiss also nicht, wie die Arbeitsbedingungen in der Fabrik aussehen. BSCI macht dies transparent. Wie können Sie über diese vielen Stufen hinweg feststellen, ob die BSCI-Vorgaben in der Fabrik umgesetzt werden?

Das machen wir mit Audits in den Fabriken, die durch unabhängige Kontrollunternehmen durchgeführt werden. Diese prüfen unter anderem, ob korrekte Mindestlöhne ausbezahlt und die Arbeitszeiten eingehalten werden. Aber Audits sind nur punktuelle Messinstrumente. Deshalb setzen wir immer stär-

Jürg von Niederhäusern ist Experte für Sozialstandards bei der Migros.

ker auf den Aufbau von Know-how, das sogenannte Capacity Building. Wir wollen den Lieferanten zeigen, welchen Nutzen sie aus den geforderten Massnahmen ziehen können.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

SOZIALSTANDARDS | 9

Initiative zum Wohl der Arbeitnehmer Die Business Social Compliance initi­ ative (BSCi) ist ein Sozialstandard, der vor allem arbeitsrechtliche Fragen in Produktionsländern regelt. Dazu ge­ hören das Verbot von Kinderarbeit, korrekte Entlöhnung, Gewerkschafts­ freiheit und Sicherheit am Arbeits­ platz. Der initiative gehören weltweit über 900 unternehmen an, die sich für die Verbesserung der Arbeits­ bedingungen in ihren Beschaffungs­ ketten einsetzen. Entstanden ist die initiative 2003. Die Migros ist eines von drei Gründungsmitgliedern.

Tirupur: Die Arbeiter profitieren von korrekter Entlöhnung und einem sicheren Arbeitsumfeld. ist das der ansatz, um die Lieferanten zum mitmachen zu bewegen?

Definitiv. Studien zeigen, dass Sozialstandards wie die BSCI messbare finanzielle Auswirkungen haben. Die Arbeit wird effizienter, die Qualität steigt, und es gibt weniger Produktionsausfälle.

Bilder: Paolo Dutto, Monika Flückiger

Welche Verbesserungen spürt der mitarbeiter vor ort?

Der Mitarbeiter profitiert von zahlreichen Verbesserungen. Er bekommt zum Beispiel eine korrekte, nachvollziehbare Lohnabrechnung. Ein wichtiger Bereich ist auch die Arbeitssicherheit. Fluchtwege müssen frei zugänglich und Arbeitsplätze korrekt eingerichtet sein. Im Industriebereich etwa haben Nähmaschinen oft grosse Keilriemen mit zentralem Antrieb. Hier muss der Keilriemen abgedeckt sein. So verhindern wir Unfälle. Wo wurden die grössten Fortschritte erzielt?

In Ländern wie China, Vietnam und Indien sehen wir klare Verbesserungen. Hauptschwachstelle ist übrigens nicht Kinderarbeit, die ist nur punktuell und in spezifischen Sektoren anzutreffen. Viel-

fach ist die Managementkompetenz der Fabrikleitung das Hauptthema. Es fehlen grundlegende Dokumente wie Mitarbeiter- und Lohnlisten. Mit den richtigen Formularen lässt sich das relativ einfach beheben. Komplexer ist es beim Thema Arbeits- respektive Überzeit. Weshalb?

Länder wie Thailand erlauben vom Gesetz her mehr Überzeit als die internationalen Sozialstandards, die grösstenteils auf den Konventionen der Uno-Arbeitsorganisation ILO basieren. Das ist ein Clinch für uns, denn die nationale Gesetzgebung ist wichtig für den Produzenten. Wie kann dieser Widerspruch behoben werden?

Das geht nicht von heute auf morgen. Die Händler spüren einen grossen Druck der Konsumenten: Es muss alles immer günstiger werden. Gleichzeitig verlangen wir aber eine Reduktion der Überzeit beim Lieferanten. Dadurch müssen mehr Leute angestellt werden, was höhere Produktionskosten zur Folge hat. Die

Geschichte ist also tatsächlich nicht widerspruchsfrei. Deshalb müssen wir das Problem pragmatisch angehen. Wir sitzen mit dem Lieferanten zusammen und analysieren die Situation. Ist die Überzeit saisonbedingt und kompensierbar, ist das okay. Aber werden die Überstunden zum Dauerzustand, muss man im Extremfall die Zusammenarbeit beenden. Wie sehen Sie die entwicklung der BSCi in Zukunft?

Wir werden sicher das Capacity Building noch mehr ausbauen. Kürzlich war ich in Vietnam bei einer solchen Schulung einer anderen Organisation dabei. Ein externer Coach setzte sich dort mit Fabrikpersonal, vom Manager bis zur Näherin, zusammen. Thema war die Überzeit und der Preisdruck. Beim Brainstorming mit Flipchart und Notizzetteln haben sie gemerkt: Wenn wir uns besser organisieren und intern besser kommunizieren, könnten wir viel Überzeit sparen. Audits sind weiterhin nötig, aber die Überzeugungskraft ist grösser, wenn man den Nutzen vorrechnet. Interview: Andreas Dürrenberger


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

LESERBRIEFE | 11

mm 27: «Dauernd auf Achse», Artikel der Serie Baustelle familie über die freizeitplanung der Kinder und wie sich Eltern abgrenzen.

Bild: Vera Hartmann

«Mehr Ruhe und Gelassenheit»

Familie Rochat ist ständig auf Achse. Wäre weniger mehr?

! Die armen Kinder tun mir leid! Wie wollen sie bei all diesen Aktivitäten noch Zeit finden zum Spielen, in Ruhe ein Buch zu lesen oder Freundschaften zu pflegen? Allzu viel ist ungesund. Muss man denn immer alles machen, was man kann, und muss es immer etwas Neues sein, das man ausprobiert? Einmal bei etwas dabei bleiben und sich einsetzen gehört doch zu einer gesunden Erzie­ hung. Auch die Eltern hetzen von einem Anlass zum anderen, statt mal zu Hause mit ihren Kindern etwas zu machen. Die Familie im Artikel verbringt die Sonn­ tage auf verschiedenen Fussballplätzen:

So stelle ich mir ein gesundes Familien­ leben nicht vor. Wenn die Interview­ partnerin Annette Cina vom Familien­ forschungsinstitut behauptet, dass Kin­ der ihre Agenda füllen müssen, weil sie sonst allein bleiben, stimmt das nicht. Ein oder zwei Aktivitäten genügen längst, um gute Freunde zu finden, das war auch bei unseren Kindern so: Freundschaften aus Schule, Pfadi­ und Kadettenzeit halten bis heute. Ich wün­ sche Eltern und Kindern ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit und weniger Stress. Marianne Walter 8633 Wolfhausen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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MENSCHEN 12 |

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PORTRÄT

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Schweiz hat etwas Mysteriöses»

Andrew Evans ist der einflussreichste Reiseblogger der Welt. Der Amerikaner in Diensten des «National Geographic» bereist zurzeit die Schweiz. Dem Migros-Magazin hat er gesagt, was ihm gefällt und was er verbessern würde.

E

s regnet in Strömen, als Andrew Evans auf seinem E-Bike beim Alprestaurant der Sennerei Pontresina ankommt. Zwar ist er nass bis auf die Knochen, aber Evans hat schon so einiges erlebt auf seinen Reisen und lässt sich von ein bisschen Wasser nicht stören. Minuten später schon steht er neben Käser Peter Maurer und einem gewaltigen Topf Milch und lässt sich in die Geheimnisse der Käseproduktion einweihen. Weitere Minuten später hat er bereits mit seinem iPhone ein Foto und ein paar Worte dazu für seine über 17 000 Followers getwittert. Nun steht er selbst am Topf, rührt in der Masse und will von Maurer weitere Details zum Heutaler Käse hören. Andrew Evans (36) ist kein Reisejournalist wie jeder andere, er selbst

bezeichnet sich als Reiseschriftsteller. Evans lässt sich Zeit, wenn er ein Land bereist, er will eintauchen, nicht nur touristische Highlights sehen, sondern verstehen, wie ein Land tickt, was es ausmacht. Er hat schon über 100 Länder besucht und ist seit Januar 2010 als Digital Nomad, als digitaler Nomade, für das «National Geographic»-Magazin auf dem Erdball unterwegs. Angefangen hatte es mit der Idee, mit dem Bus von der Haltestelle vor den Büros der Zeitschrift in Washington DC in die Antarktis zu reisen — ohne zu planen, zu reservieren, einfach drauflos, ein Abenteuer erleben. Evans reiste durch 14 Länder, 16 000 Kilometer in 40 Tagen, bis zur Südspitze Südamerikas, alles mit öffentlichen Bussen, dann nahm er ein Boot. Und von unterwegs twitterte er

ohne Unterlass, was er alles erlebte. Die Resonanz war derart überwältigend, dass «National Geographic» beschloss, daraus ein festes Gefäss zu machen. Der Digital Nomad war geboren — ein Reisender, der aus aller Welt online berichtet, was er jetzt gerade macht.

Die Schweiz wirkt wie drei verschiedene Länder Eine Reise in die Schweiz ist natürlich nicht ansatzweise so abenteuerlich wie eine Bustour in die Antarktis, und es ist auch einiges mehr vorgeplant für diesen Monat. Nicht zuletzt erhofft sich Schweiz Tourismus gute Werbung für den US-Markt (siehe Interview Seite 15). «Aber ich nehme mir immer wieder die Freiheit, das Programm über den Haufen zu werfen», sagt Evans. «Mir ist wich-

Andrew Evans’ Schweizer Top 10

1 Aletschgletscher

Andrew Evans hat speziell für das MigrosMagazin seine zehn Schweizer Highlights zusammengestellt.

2 Genf Den Aletschgletscher besteigen, mit Steigeisen und allem Drum und Dran.

Das Cern besuchen, wo das Internet geboren wurde.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

PORTRÄT | 13

tig, spontan zu sein, Ideen und Impulsen zu folgen. Ich will nicht nur das sehen, was mir die Tourismusbüros zeigen möchten.» Die Schweiz hatte er schon länger im Auge. «Für mich hatte das Land immer etwas Mysteriöses. Es ist die Ausnahme zu allen Regeln Europas, es funktioniert ganz anders und wirkt wie drei verschiedene Länder. Es ist das Herz Europas und doch unabhängig davon, und alles, was man von der Schweiz weiss, sind Klischees: Käse, Schokolade, Banken, Uhren, Berge. Ich wollte wissen, was da noch so ist.» Hinzu kommt eine gewisse familiäre Vorbelastung. Evans’ Mutter verbrachte in ihrer Jugend einige Zeit in Neuenburg und brachte das Rezept für richtig gutes Käsefondue zurück in die USA. Später durfte sich jedes ihrer Kinder jeweils zum Geburtstag wünschen, was es zu essen gab, und Andrew forderte jedes Jahr zuverlässig das Käsefondue. Es wurde also höchste Zeit, dieses in seinen Augen «göttliche Gericht» endlich mal an seinem Ursprung zu probieren.

Die Vielfalt von Schweizer Käse macht Evans glücklich Ist zum ersten Mal in der Schweiz: Reiseschriftsteller Andrew Evans auf einer Alp bei Pontresina GR.

Was den Käse betrifft, könnte Evans nicht glücklicher sein. «Die Vielfalt ist unvergleichlich. Ich bin wirklich beeindruckt, wie sehr man sich um regionale Authentizität bemüht. Die Gräser und Pflanzen, welche die Kühe vor Ort fressen,die Luftfeuchtigkeit,die Höhe,all das beeinflusst den Geschmack des jeweiligen Käses. Und das schmeckt man wirk-

3 Interlaken

4 Zürich Mountainbiken in der Region Interlaken.

Das Nachtleben in Zürich geniessen.


Aktion

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PORTRÄT

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NR. 29, 16. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

PUNKTE

lich!» In der Käserei nahe Pontresina probiert Evans einige Sorten durch und darf dem Käser dabei helfen, die mittlerweile fest gewordene Masse aus dem Topf hinauszuwuchten, um anschliessend die Flüssigkeit herauszupressen. Zum Brunch ist auch der 66-jährige Guido Ratti gekommen, der Evans in die rätoromanische Sprache einführt. Eine Stunde lang fragt der Amerikaner den Bündner aus und beweist dabei einiges an Vorwissen. Ratti erklärt, dass es nur noch rund 100 000 Menschen gibt, die die vierte Landessprache der Schweiz beherrschen, ist aber optimistisch, dass sie nicht so schnell aussterben wird. Evans lässt sich ganze Sätze von ihm aufschreiben, die er anschliessend twittert. «Sprachen haben mich schon immer fasziniert, und ich versuche, in jedem Land einige Worte zu lernen.»

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Schwiizerdütsch erweist sich für Evans als harte Nuss

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Neben Englisch spricht Evans fliessend Französisch und Russisch und hat auch schon einige Brocken Deutsch gelernt. Schwiizerdütsch hingegen erweist sich als harte Nuss. «Ich habe Sprachlektionen auf meinem iPod, aber die Leute verstehen mich nie so recht, wenn ich es ausprobiere.» Er hat inzwischen realisiert, dass es viele verschiedene Dialekte gibt, die von Tal zu Tal variieren können, und ist äusserst fasziniert davon. Als der Regen endlich nachlässt und die Wolkendecke aufreisst, geht es

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weiter mit dem E-Bike und einem Guide durch die liebliche Landschaft Richtung Celerina, die ihm sichtlich gefällt. Evans’ Beiträge zu seiner Schweizer Reise im Blog oder auf Twitter sind denn auch praktisch alle positiv. Er liebt das Essen, die kulturelle Vielfalt, die Ruhe, die unerwartet grosse Gastfreundlichkeit, die Velokultur, die vielen Brunnen mit dem sauberen Trinkwasser; er ist begeistert von der wilden Ursprünglichkeit der Natur, der Leben-und-leben-lassen-Mentalität der Menschen — und er staunt, wie gut alles organisiert ist. «Manchmal ist mir die Schweiz beinahe zu effizient. Ich möchte einmal erleben, dass ich an einem Ort ankomme und das Empfangskomitee noch nicht dasteht, weil es sich verspätet oder den Termin verschwitzt hat.» Ab und zu sind die Preise zu hoch, und das Wetter könnte etwas freundlicher sein, aber sonst findet Evans nicht viel zu klagen. Allerdings gesteht er auch ein, dem Mysterium Schweiz noch nicht auf die Spur gekommen zu sein. Im Gegenteil: «Je mehr ich hier erlebe und erfahre, desto mehr Fragen tauchen auf, desto beeindruckender finde ich, dass dieses Land mit seinen vielfältigen Kulturen überhaupt entstehen konnte und wie erfolgreich es sich aus allen Querelen in Europa hat heraushalten können.» 200 Tage war Andrew Evans letztes Jahr unterwegs, dieses Jahr wird es wohl ähnlich werden. «Zum Glück gibt es heutzutage mit Skype, Mail, Facebook so

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Bilder: Andrew Evans/National Geographic (5), Keystone (5)

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Andrew Evans’ Schweizer Top 10

5 Carouge

Den Markt von Carouge besuchen (immer mittwochs und samstags).

6 Gruyère

Ein Käsefondue in Gruyère essen. Und dann das Schloss ansehen.

7 Lavaux

Durch die Weinberge des Lavaux radeln.

In Pontresina hilft Andrew Evans mit bei der Produktion des Heutaler Käses.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

viele Möglichkeiten, mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben.» Mit seinem Mann skypt Evans praktisch jeden Abend. Er ist Biologe, erforscht bedrohte Frösche im Urwald und ist auch häufig unterwegs. «Wir versuchen unsere Reisen wenn möglich zu koordinieren.» Auch wenn er in letzter Zeit nicht oft zu Hause in Washington DC war, ist er doch immer sehr gerne dort. «Für mich ist das wie Ferien machen. Viele Leute denken, meine Reisen seien konstante Ferien, aber man unterschätzt gerne, wie anstrengend das ist und wie viel Arbeit dahintersteckt.»

Der dauernd Reisende vermisst seinen Ehemann und das Kochen Wenn er am 19. Juli zurückfliegt, freut sich Andrew Evans nicht nur auf seinen Mann, sondern auch auf das Kochen, eine andere grosse Leidenschaft, die beim Reisen fast immer zu kurz kommt. Und er wird dann auch einige Wochen in den USA sein, die nächste grosse Reise beginnt erst im Herbst. Die Destination darf er allerdings nicht verraten, denn es gehört zum Konzept des Digital Nomad, dass seine Leserinnen und Leser erraten müssen, wo es diesmal hingeht. Nur eines lässt er sich schliesslich entlocken: «Es wird ganz anders sein als die Schweiz.» Texte: Ralf Kaminski Bilder: Claudio Bader

http://digitalnomad.nationalgeographic.com

8 Wengen

10 Celerina

9 Lausanne

Die malerische Landschaft um Pontresina und Celerina erkunden.

In Wengen und Umgebung wandern.

Dem Nachtwächter der Kathedrale von Lausanne zuhören, wie er die Stunden ausruft.

Mehr Informationen zu Andrew Evans’ zehn Schweizer Tipps.

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PORTRÄT | 15

«Wir hoffen, dass Evans hier und da konkrete Reisepläne auslöst» Andrew Evans’ Texte sind glaubwürdiger und effektiver als jeder Werbespot, sagt Alex Herrmann, Direktor von Schweiz Tourismus in New York. Alex Herrmann, Sie waren an der Organisation von Andrew Evans’ Reise mitbeteiligt. Was erhoffen Sie sich von seinen Texten?

viele zusätzliche Konkurrenzdestinationen entstanden. Zudem hat der Dollar stark an Wert verloren,die Schweiz ist also teurer geworden. Dennoch erwarten wir für die nächsten Jahre ein Wachstum von fünf bis zehn Prozent.

Evans beschreibt sich selbst als Travel Writer, für den die Alex Herrmann persönlichen Ge- (44). schichten im Mittelpunkt stehen. Wir erhoffen uns von seinem Einsatz, dass er den Lesern die Wie wichtig sind die Amerikaner Schweiz auf einer persön- für den Schweizer Tourismus? licheren Ebene schmackhaft Sie sind der drittwichtigste macht und auch hier und da Herkunftsmarkt für die konkrete Reisepläne auslöst. Schweizer Hotellerie, nach Wenn Evans twittert, die Deutschland und England, Schweiz sehe aus wie ein und der wichtigste ausserMärchenland, oder be- halb Europas. Für einzelne schreibt, wie ausgezeichnet Destinationen, etwa die Stadt unsere öffentlichen Ver- Luzern, sind sie nach wie vor kehrsmittel funktionieren, ist die wichtigste Gästegruppe. das glaubwürdiger und effek- Amerikaner wohnen oft in tiver als jeder Werbespot oder Häusern mit vier oder fünf jedes Marketingdokument Sternen und sind dort gern gesehene Gäste. Sie geben von Schweiz Tourismus. täglich im Schnitt pro Kopf Haben Sie schon Reaktionen auf 220 Franken aus, sind unterseine Beiträge erhalten? nehmungslustig und offen Die Reaktionen sind zahlreich für neue Erfahrungen. und positiv: Seine Texte werden intensiv kommentiert, Welche Vorstellungen haben «geliked», und weiterver- Amerikaner von der Schweiz? breitet, es werden ihm Fragen Die Schweiz ist primär für gestellt und Tipps gegeben. ihre Klischees bekannt: SauFür eine umfassende Bilanz berkeit, Schokolade, Uhren, ist es aber noch zu früh, er ist Matterhorn, Bernhardiner. ja noch immer unterwegs. Das ist auch der Grund, warum wir bei vielen MarketingWie entwickelt sich das Geschäft aktivitäten dort ansetzen und mit den US-Touristen? dann eine überraschende, Im Schnitt checken jährlich vielfältige und auch moderne rund 700 000 Amerikanerin- Schweiz präsentieren. Das nen und Amerikaner in einem Image der Schweiz ist geneHotel in der Schweiz ein, rell sehr gut; zu den popu300 000 weitere logieren in lärsten Reisezielen gehören Ferienwohnungen oder Pri- die Städte Zürich und Genf, vatunterkünften. Vor 20 Jah- unter den Besuchern sind alren waren es noch deutlich lerdings auch viele Gemehr, seither sind allerdings schäftsreisende.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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AuF EIN WORT

BEGEHRTES RECYCLING-PET

«Erste Schweizer Rohstoffquelle»

Schweizer sind Weltspitze im Rezyklieren. Auch beim PET. Früher bloss Abfall, sind die alten Plastikflaschen mittlerweile ein begehrter Rohstoff. Das hat auch das Ausland gemerkt und will an unsere alten Flaschen.

Jean-Claude Würmli, früher war altes PET Müll, heute ist es ein begehrter Rohstoff. Fand ein eigentlicher Paradigmenwechsel statt?

Jean-Claude Würmli (44) ist stellvertretender Geschäftsführer von PET Recycling Schweiz.

Richtig, die Industrie musste zuerst Vertrauen in dieses neue Material bekommen — und Erfahrungen damit sammeln. Man darf nicht vergessen: Wir sprechen von technisch höchst anspruchsvollen Prozessen. RecyclingPET ist heute ein High-End-Produkt. Zusätzlich ist es umweltfreundlicher und sogar günstiger als Neumaterial. Und so beliebt, dass ein Teil des gesammelten PET ins Ausland verschwindet?

Ja, denn inzwischen wollen ganze Industrien diesen Rohstoff, vor allem in stark wachsenden Volkswirtschaften.

Bilder: André Wyler,PET-Recycling Schweiz, swiss-orienteering.org, Manuel Winterberger/EQ Images

Warum ist das ein Problem?

Erstens ist der Transport nicht umweltfreundlich und zweitens die Schweiz arm an Rohstoffen. Es macht keinen Sinn, altes PET zu exportieren, um den rezyklierten Rohstoff für teures Geld wieder zu importieren. Mit RecyclingPET haben wir quasi die erste innerschweizerische Rohstoffquelle in der Grössenordnung von 35 000 Tonnen pro Jahr. Zudem ist es ein finanzielles Problem. Uns fehlt das exportierte Material.

… das Ihre Organisation nicht selber weiterverkaufen kann.

Genau. Das schmälert unsere Einnahmen. Wir verkaufen die Flaschen an private Firmen in der Schweiz zur Weiterverarbeitung. Dieser Ertrag fliesst in die Finanzierung des Sammelsystems. Allerdings deckt der Materialerlös nur etwa 30 Prozent der Kosten. Die anderen 70 Prozent finanzieren die Konsumenten über eine vorgezogene RecyclingGebühr (VRG) von 1,8 Rappen pro Flasche. Im schlimmsten Fall müssten wir diese Gebühr wieder erhöhen. Früher zahlten wir Konsumenten vier Rappen VRG pro Flasche. Warum konnten Sie die Gebühr senken?

Am Anfang betrug sie sogar zehn Rappen. In den letzten Jahren wurde das Recycling aber immer effizienter und damit günstiger. Ungefähr seit 2003 hat das Material effektiv einen Wert. Wie kommen die Exporteure an das Sammelgut? Stehlen sie die Säcke?

Es sind professionelle Einkäufer unterwegs, die kein Interesse an kleinen Mengen haben. Sie gehen direkt zu den grossen Sammelstellen, zum Beispiel bei der Migros, und offerieren einen guten Preis.

Darauf gehen die Detailhändler aber in der Regel nicht ein. Es wäre ein kurzfristiges Geschäft, denn der Wert von PET schwankt stark. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009 sank er auf gleich null. Wir hingegen können dank langfristiger Verträge und eines Fonds gleichbleibende Abnahmepreise garantieren. Warum verkaufen Sie das PET nicht selber ins Ausland, wenn es dort mehr Geld gibt?

Es bringt nichts, wenn wir etwas mehr Geld einnehmen, die hiesigen Industrien dagegen viel mehr Rohstoff teuer einkaufen müssen. Vor allem die Getränkeindustrie. Schon heute sind neue PET-Flaschen zu 35 Prozent aus Rezyklat. Warum kann man PET nicht an den Glassammelstellen zurückgeben?

Unter anderem aus Platzgründen. Es gibt ungefähr 800 Millionen Glas-, aber 1,5 Milliarden PET-Flaschen. Die Rückgabe lässt sich nur breitflächig via Detailhandel und Gemeinden bewältigen.

Rezyklieren Sie privat mehr, seit Sie beruflich damit zu tun haben?

Ja. Meine Familie muss mich regelmässig bremsen. Interview: Ruth Brüderlin

FRAu DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Saumässiges Pech

Sprung nach vorne

Gar kein Schwein hatte Orientierungsläuferin Nora Tommer (21) an der Junioren-Weltmeisterschaft in der Slowakei. Schuld war eine Rotte Wildschweine, die der Landschaftsgärtnerin aus Elsau ZH während ihres Laufs in die Quere kamen. Tommer musste ob der aggressiven Tiere auf einen Baum flüchten, blieb beim Hinabsteigen hängen und verlor ihren Badge. Dieser blieb verschollen, weshalb Nora Tommer nichts anderes übrig blieb, als das Rennen aufzugeben.

Kaum ist mit Roberto Balzaretti (47) der neue Chef der Schweizer Mission bei der EU beglaubigt, weht in Brüssel auch schon ein neuer Wind, besser gesagt ein laues Lüftchen. Während sein Vorgänger von verhärteten Fronten und einem eigentlichen «Switzerland-Bashing» sprach, äussert sich Balzaretti optimistisch. Er betont, die bilateralen Abkommen funktionierten problemlos, und er sehe generell gute Chancen für die Anliegen der Schweiz.


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NR. 29, 16. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Baustelle Familie

Zuteilung des Sorgerechts bei Scheidungen

Die Themen Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat. Und warum der erste Männerbeauftragte der Schweiz die Emanzipation des Mannes fordert.

15 000

Teil 2: Familie und Freizeit: Weshalb Kinder ihre ganze Freizeit verplanen und wie sich Eltern abgrenzen.

10 000

Sorgerecht Mutter

Teil 3: Familie und Freunde: Wie sich der Freundeskreis verändert, wenn man Kinder kriegt.

5000 Sorgerecht Vater

Teil 4: Familie und Recht: Gemeinsames Sorgerecht – kann das überhaupt gut gehen?

1000 1985

1990

! Vor 2000 sah das Gesetz keine gemeinsame elterliche Sorge vor. Somit musste das Sorgerecht immer einem einzelnen Elternteil zugeteilt werden – in der Mehrheit der Mutter. Seit 2000 stieg die Zahl der Eltern mit gemeinsamer Sorge stetig. 2010 wurden von insgesamt 15 374 Scheidungskindern 7002 unter die gemeinsame elterliche Sorge gestellt.

Teil 5: Familie und ihre Stützen: Warum Gotte und Götti heute noch gefragt sind. Teil 6: Familie und Schule: Wie Eltern immer stärker in die Schularbeit eingebunden werden. Teil 7: Familie und Gesellschaft: Uneheliche Kinder – heute noch ein Thema? Kim Fürst schätzt die Vorteile ihrer beiden Zuhause: Auf dem Bauernhof von Vater Urs leben Kühe, Schweine, Hühner – und ihre geliebten Hasen.

Quelle: BfS (2010)

Getrennt wohnen, gemeinsam sorgen

Das gemeinsame Sorgerecht soll in der Schweiz zum Regelfall werden. Rita und Urs Fürst aus dem Zürcher Oberland leben dieses Modell seit sieben Jahren: Tochter Kim lebt abwechselnd bei der Mutter und beim Vater.

1995


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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Total von einer Scheidung betroffene unmündige Kinder

SPEERSPITZE

Wegbereiter

Reto Wehrli (47) ist der wohl hartnäckigste Kämpfer für das gemeinsame elterliche Sorgerecht. 2013 könnte er sein Ziel endlich erreichen.

2000

2005

2010

gemeinsames Sorgerecht

Die Wohnung von Mutter Rita Fürst liegt zwar an einer stark befahrenen Strasse. Dafür sinds nur ein paar Schritte bis zur Badi Gossau.

F

ragt man Kim Fürst, wo sie wohnt, reagiert das Mädchen irritiert. «Bim Mami und bim Papi», sagt sie, «wo susch?» Was die Siebenjährige dabei für nicht erwähnenswert hält, ist die Tatsache, dass ihre Eltern vier Kilometer weit auseinander leben: Mutter Rita in Gossau ZH, Vater Urs in Mönchaltorf. Kim wächst in zwei Haushalten auf, zwei bis drei Tage pro Woche beim Vater, der Rest der Zeit bei der Mutter. Rita Fürst wusste noch nichts von ihrer Schwangerschaft, als sich das Ehepaar trennte. Eine für beide schmerzhafte und auch harte Zeit, wie sie heute einräumen. Doch trotz aller Konflikte sei

immer klar gewesen, dass sie im Leben ihrer Tochter möglichst beide präsent sein würden und jeder seinen Teil auch im Alltag mitbestreiten würde. In der Folge suchte sich Rita Fürst eine Wohnung nicht allzu weit vom Bauernhof ihrer Schwiegereltern, wo sie und ihr jetziger Ex-Mann bis anhin gemeinsam gelebt hatten. Anfangs lieferte sie, da sie stillte, Kim jeweils nur für ein, zwei Stunden beim Vater ab. Mit drei Monaten übernachtete das Mädchen dann zum ersten Mal in Mönchaltorf. «Es war nicht immer einfach loszulassen», sagt die 34-jährige Immobilienfachfrau, «auch wenn ich im Kopf wusste, dass

Gemeinsame elterliche Sorge – auf der Website von alt Nationalrat Reto Wehrli steht diese Forderung noch immer an oberster Stelle. Am 7. Mai 1994 hatte der inzwischen zurückgetretene CVP-Politiker aus Schwyz im Parlament ein breit abgestütztes Postulat eingereicht, in dem er gleiche Rechte und Pflichten für Mütter wie Väter auch nach einer Scheidung anregte. Heute, 18 Jahre später, stehen die Chancen gut, dass sich die Forderung des Vaters eines unehelichen Sohnes und einer ehelichen Tochter endlich erfüllt. Nachdem der Bundesrat die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall im letzten Herbst zuhanden des Parlaments verabschiedet hat, könnte das neue Regime bereits 2013 zum Tragen kommen – vorausgesetzt, die beiden Kammern stimmen zu.

Kim bei ihrem Vater in den allerbesten Händen ist.» Aber auch für diesen war es gewöhnungsbedürftig, plötzlich tageund nächteweise ein Baby im Haus zu haben. «Dass meine Eltern nebenan wohnen, war eine grosse Hilfe», gibt der 38-Jährige, der neben seinem Job als Schreiner auch auf dem elterlichen Hof mitarbeitet, unumwunden zu. «Und sie springen auch heute noch ein, wenn Rita und ich unsere Termine mal nicht unter einen Hut bringen.» Wie eben erst in der soeben zu Ende gegangenen Spargelsaison. Um die hofeigenen Spargeln möglichst frisch zu ernten, stand Urs Fürst in den letzten


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Das Interview zum Thema lesen Sie auf

Baustelle Familie Wochen morgens immer bereits um halb sechs draussen auf dem Feld. Dann war es meist die Grossmutter, welche die Erstklässlerin Kim jeweils am Donnerstag nach dem Frühstück zur Schule nach Gossau fuhr. Mittwochs hat Mutter Rita nämlich ihren freien Abend. Dann probt sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner im lokalen Musikverein — Klarinette. Und Kim schläft beim Papi und dessen Freundin «z Mönchi». Fix ist auch jeweils mindestens eine weitere Übernachtung am Wochenende.

Sorge um die neue Sorge

Auf www.migrosmagazin.ch erklärt Peter Liatowitsch (66), Advokat und Mediator aus Basel, warum seiner Meinung nach die neue Gleichberechtigung im Sorgerecht Streitfälle sogar noch anheizen wird.

Beim Tagesgeschäft redet keiner dem anderen drein Alles andere ergibt sich je nach Bedarf. «Einmal pro Monat sitzen wir mit der Agenda zusammen und schauen, was beim anderen jeweils ansteht, wer bringt, wer holt, wer an den Elternabend geht, wer mit Kim ein neues Bikini kauft», sagt Mutter Rita. Tönt alles ganz entspannt — und ist es auch, versichern beide unisono, selbst wenn spätestens Mitte Monat dann doch wieder alles anders ist als ursprünglich angedacht. «Man kann ein Kind gut auch partnerschaftlich grossziehen, ohne ein Paar zu sein», sagt Rita Fürst. «Vorausgesetzt, man zieht am gleichen Strick und stellt die eigene Befindlichkeit auch mal beiseite», ergänzt Urs Fürst. Von Vorteil sei sicherlich auch die Tatsache, dass sie in ihren eigenen Elternhäusern ähnliche Werte vermittelt bekommen hätten. «Dazu kommt, dass Kim nie

eine andere Familienform gekannt hat.» Eine gewisse Toleranz sei aber trotzdem nötig. Für den Alltag haben sich die beiden Fürsts daher darauf geeinigt, dass der gerade Betreuende jeweils möglichst freie Hand hat: Ist Kim beim Papi, gelten seine Regeln, ist sie beim Mami, sagt diese, was Sache ist. «Und manchmal sagt auch der Ruedi und die Barbara, was ich darf und nicht», ergänzt Kim. Ruedi und Barbara sind die jeweiligen Lebenspartner ihrer Eltern. Dann fällt

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Für die Erstklässlerin Kim ist es Alltag, zwischen den Wohnorten der Eltern zu pendeln.

Urs Fürst aber doch noch ein Nachteil ihres Arrangements ein. «Wenn Kim bei mir ist, schaufle ich mich möglichst von meinen übrigen Verpflichtungen frei, um viel Zeit für sie zu haben. Und Rita macht natürlich dasselbe.» Diese lacht. «Sag doch gleich, dass unsere Tochter recht verwöhnt ist. Sie steht hier wie dort im Mittelpunkt, aber ehrlich gesagt, glaube ich, es gibt Schlimmeres …» Text: Almut Berger Bilder: Vera Hartmann


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Nr. 29, 16. Juli 2012 | migros-magazin |

«Das Drehbuch des Films hat mich zutiefst berührt»

Pema Shitsetsang spielt im internationalen Kinofilm «Escape from Tibet» mit. Darin vermischen sich für die Schweizer Schauspielerin mit tibetischen Wurzeln Fiktion mit Realität.

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Bild: Filmcoopi

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wei Buben lassen ihre Drachen steigen, mitten in der atemberaubenden Landschaft des tibetischen Hochlands. Ihr Spiel auf dem Dach des Klosters Tapir endet jedoch jäh, als einer der beiden Jungen von einem Schuss getroffen wird: Mit dieser Szene beginnt der neue Film «Escape from Tibet» der österreichischen Regisseurin Maria Blumencron (46). Die deutsch-schweizerische Koproduktion leistet sich mit Hannah Herzsprung (30), Yangzom Brauen (32) und Carlos Leal (42) ein veritables Staraufgebot. Die Rolle der Meto, die als Fluchthelferin Kinder illegal über die Grenze nach Indien schmuggelt, spielt Pema Shitsetsang (31). Noch nie hat die Schweizer Schauspielerin mit tibetischen Wurzeln in einem Film mitgewirkt. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern, wirkte bei Theaterprojekten mit und realisierte eigene Stücke. 2009 erhielt sie den Schauspielstudienpreis vom Migros-Kulturprozent Zürich. Vor dreieinhalb Jahren hörte sie erstmals vom Filmprojekt und schrieb der Regisseurin ein E-Mail. Danach dauerte es nochmals ein Jahr, bis sie vorsprechen konnte. «Als ich den Zuschlag bekam, war meine Freude übergross. Es war mutig, dass sich Maria Blumencron für mich entschied, denn ich konnte nichts Filmisches vorweisen», sagt die ein Meter 62 kleine Frau aus Winterthur ZH. Ihr Vater gehört zu den über 100 000 Tibetern, die nach dem Volksaufstand 1959 geflüchtet sind. Rund 1000 fanden den Weg in die Schweiz, darunter auch Shitsetsangs Mutter, die bereits drei Jahre zuvor nach Indien geflohen war. In der Schweiz lernten sich die beiden kennen und lieben. Deshalb packte Pema das Drehbuch von «Escape from Tibet» von Anfang an. «Es berührte mich zutiefst.» Am Drehort spürte sie eine starke Sehnsucht nach ihrem Heimatland Tibet, obschon die Schweiz ihr Zuhause

Szene aus dem Film «Escape from Tibet»: Die Aufnahmen wurden im indischen Ladakh sowie auf dem Jungfraujoch gedreht – bei Minustemperaturen von 25 Grad.

ist. Aber dass ihre Familie hier wohnt, sei nicht aus freien Stücken erfolgt. Die Dreharbeiten fanden 2010 im indischen Ladakh auf einer Höhe bis zu 4600 Meter statt — bei Minustemperaturen von bis zu 25 Grad. Ladakh, eine Region des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir, ist dank der Landschaft und der tibetisch-buddhistischen Kultur auch als «Little Tibet» bekannt. In Tibet selbst hätte die Volksrepublik China, die das Hochland 1951 annektierte, keine Filmaufnahmen geduldet.

«Wir tibeter können unsere probleme intern lösen» Die Schweizer Schauspielerin, die mit einem Schweizer mit tibetischen Wurzeln liiert ist, hatte in Ladakh zwischen den Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorum ihr bisher eindrücklichstes Erlebnis: Während ihres fünfwöchigen

Aufenthalts besuchte der Dalai Lama die Region und spendete der einheimischen Bevölkerung Trost. Ladakh wurde im August 2010 Opfer einer Flutkatastrophe. «Ich sass inmitten Tausender Ladakhis, die in ihren Trachten und Flipflops den steinigen Weg hochgepilgert waren, um Seiner Heiligkeit zuzuhören. Um uns waren nur Gebirgsketten. Das fühlte sich unglaublich an», sagt Pema. Sie spricht nie vom Dalai Lama, immer von Seiner Heiligkeit, was ihre tiefe Verbundenheit mit dem buddhistischen Mönch zeigt. «Ich bin mit der tibetischen Kultur, deren Traditionen, aufgewachsen und habe seit frühester Kindheit grossen Respekt vor Seiner Heiligkeit», sagt die Buddhistin, die Mitglied des Vereins Tibeter Jugend in Europa ist. Im grössten tibetischen Jugendverband Europas begegnete sie erstmals Schauspielerkollegin Yangzom Brauen.


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Schauspielerin Pema Shitsetsang stand für den Film erstmals vor der Kamera. Sonst bewegt sie sich vor allem in der Theaterwelt.

Pema freute sich darüber, dass eine Geschichte verfilmt wurde, welche die politische Unterdrückung und ihre Folgen aufzeigt. Das passe zu ihren Wurzeln und gehöre zur Geschichte der Tibeter. Auch heute noch: Die über 40 Selbstverbrennungen seit 2009 im Land ihrer Eltern würden sie sehr traurig stimmen. «Sie sind ein Zeichen, dass es den Tibetern unter der Herrschaft von China schlecht geht.» Allerdings sagt im Film der chinesische Protagonist Major Wang Bao, im Tibet hätte vor dem Einmarsch der Chinesen eine mittelalterliche Feudalgesellschaft regiert. Die Schauspielerin räumt deshalb ein: «Vor 1959 gab es im Tibet sicher auch Situationen, die nicht optimal waren. Aber es kann nicht sein, dass eine fremde Regierung einmarschiert und sagt: ‹Das ist unser Land. Handelt nach unseren Gesetzen.› Wir Tibeter können unsere Probleme intern lösen.» Pema spricht von «Wir Tibeter», obwohl sie sich gleichzeitig als Schweizerin fühlt. Tibet besuchte sie zum ersten und letzten Mal 1992. Der Film führt ihre beiden Welten zusammen: Eine Szene wurde auf dem Jungfraujoch gedreht. Als Nächstes sollte bei Pema Shitsetsang ein Theaterstück in Berlin anstehen. Doch die Finanzierung ist noch nicht gesichert, und der Regisseur wollte ihr nicht verraten, um welches Stück es sich handelt. Ein zweites Filmprojekt ist in Frankreich vorgesehen, ebenfalls mit ungewisser Finanzierung. Und so geht es der Jungschauspielerin wie vielen ihrer Berufskollegen: Sie hält sich mit Nebenjobs über Wasser: als Kinderbetreuerin sowie an der Berner Fachhochschule, wo Schauspieler für zukünftige Pfleger Patienten simulieren. Text: Reto E. Wild Bild: Nathalie Bissig

Der Film «Escape from Tibet» von Maria Blumencron läuft ab dem 19. Juli 2012 in den Schweizer Kinos.


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Annette Keller ist überzeugt, dass jeder Mensch die Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss – auch bei einer schwierigen Biografie.

«Ich glaube, dass jeder Mensch gute Seiten in sich hat»

Annette Keller ist Direktorin des einzigen Deutschschweizer Frauengefängnisses. Seit etwas mehr als einem Jahr führt die einstige Pfarrerin und Primarlehrerin den Betrieb im bernischen Hindelbank. Eine Bilanz.

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | migros-magazin |


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Annette Keller, erinnern Sie sich an Ihren ersten Besuch im Gefängnis?

Das war vor zwölf Jahren, als ich hier in Hindelbank mein Bewerbungsgespräch für die Stelle einer Betreuerin hatte. Wie so viele dachte ich, dass ein Gefängnis ein enger und dunkler Ort sei. Ich stellte dann fest, dass dem gar nicht so war.

Was hat sich in den letzten zwölf Jahren verändert?

Die Zusammensetzung der Eingewiesenen. Wir haben mehr Frauen, die unter psychischen Erkrankungen leiden.

Welches sind die Hauptgründe dafür?

In der Gesellschaft sind die Anforderungen bei der Arbeit gestiegen, die sozialen Netze sind brüchiger geworden. Ich glaube, bei den Frauen ist die Rolle viel unklarer als früher, als die Frau daheim bei den Kindern blieb. Heute können Frauen wählen, wie sie ihr Leben gestalten. Für viele ist das aber auch eine grosse Herausforderung.

Was hat Sie am meisten überrascht, seit Sie als Direktorin arbeiten?

Der Druck der Öffentlichkeit ist grösser geworden. Das ist eine Reaktion auf die Fluchten, die es in den letzten Jahren gab. Vor zehn Jahren war es noch selbstverständlich, Freizeitaktivitäten draussen zu veranstalten. Wenn wir heute Aktivitäten oder Urlaube bewilligen, ist das strenger geregelt. Das Bewilligungsverfahren geht über mehr Instanzen und dauert viel länger als früher. Und die meisten Urlaube müssen von unserem Personal begleitet sein. Gleichzeitig haben wir aber nicht mehr Personal zur Verfügung. Also werden weniger Urlaube bewilligt?

Genau. Ausgang und Urlaub, das klingt nach Ferien, ist es aber nicht. Es geht darum, dass eingewiesene Menschen die Möglichkeit erhalten, sich langsam wieder an die Gesellschaft anzunähern. Es gibt Frauen, die müssen nach mehreren Jahren Freiheitsentzug zuerst herausfinden, wie man beispielsweise ein Zugoder Busbillett an den neuen Automaten löst. Es geht um Alltagskompetenzen: selber einkaufen, den Kontakt zum sozialen Netz pflegen. Frustriert es Sie, dass die Bewilligungspraxis restriktiver geworden ist?

Unser Auftrag ist der Schutz der Öffentlichkeit. Mein Eindruck ist aber, dass diese nur an die kurzfristige Sicherheit denkt. Und dafür müssen wir einen hohen Aufwand betreiben und vernachläs-

sigen dadurch zwangsläufig die langfristige Sicherheit.

Aktuell sitzen 33 Frauen wegen Tötung in Hindelbank. Wieso töten Frauen?

Die meisten dieser Tötungsdelikte sind aus einer Konfliktsituation heraus entstanden, welche die Frauen als ausweglos erlebt haben. Sie hatten keine Strategie, das Problem zu lösen. Viele Frauen haben selber Gewalt und Missbrauch erlebt, was dazu geführt hat, dass sie emotional sehr labil sind. Wenn dann im Alltag hohe Anforderungen auf sie zukommen, fehlen aufgrund dieser Verletzlichkeit Lösungsstrategien. Stimmt es, dass die Opfer häufig aus dem nächsten persönlichen Umfeld stammen?

Ja. Auffallend ist auch, dass Tötungen an Kindern zugenommen haben. Aber jede Situation ist anders. Es ist etwas anderes, ob eine Situation ausweglos ist oder ob sie als ausweglos wahrgenommen wird. Ich sehe diese Frauen nicht als Opfer ihrer Situation. Ich kann aber nachvollziehen, dass sie die Situationen als ausweglos wahrgenommen haben. Urteilen Sie über die Insassinnen?

Es ist sehr wichtig, dass wir nicht urteilen. Es ist oft von den «armen Frauen» die Rede. Dieser Meinung bin ich nicht. Jeder Mensch muss trotz schwieriger Biografie für sein Handeln Verantwortung übernehmen. Aber man wird bescheiden, wenn man die Akten liest und die Biografien kennt. Ich komme dann weiter weg vom Urteilen. In einem Gespräch sagten Sie, jeder Mensch sei entwicklungsfähig. Ausnahmslos?

Ich glaube, dass jeder Mensch gute Seiten in sich hat und entwicklungsfähig ist. Ich glaube gleichzeitig aber auch, dass es bei einigen Menschen Grenzen gibt. Eine psychische Erkrankung kann nicht einfach hinter sich gelassen werden. Dort geschieht die Entwicklung innerhalb eines bestimmten Rahmens. Aber dass bei jedem Menschen eine Entwicklung möglich ist, daran glaube ich

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weiterhin. Ich glaube, meine Arbeit wäre sehr schwierig, wenn ich davon nicht überzeugt wäre.

Was heisst langfristige Sicherheit?

Dass die Frauen, wenn sie hier rauskommen, fähig sind, wieder in der Gesellschaft zu leben — integriert, straffrei, eigenverantwortlich. Und dafür brauchen sie Übungsfelder. Dafür müssen wir intensiv mit ihnen arbeiten können. Wenn wir mehr Personal für kurzfristige Aufgaben einsetzen, haben wir weniger Ressourcen für die anderen. Das ist meine Sorge im Moment.

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Sie glauben «grundsätzlich an das Gute im Menschen». Wie verhält sich das beim norwegischen Massenmörder Anders Breivik?

Es gibt Phänomene, die befinden sich ausserhalb dessen, was ich erklären kann. Fälle wie Breivik kann man nicht in eine allgemeine Erklärung mit einbeziehen.

«Es ist sehr wichtig, dass wir nicht urteilen.»

Es gibt also Ausnahmen?

Ja. Wir haben Frauen hier, die Tötungsdelikte begangen haben, die man nicht nachvollziehen kann. Deren Opfer waren Menschen, zu denen sie kaum Bezug hatten. Es gibt Frauen, die Tötungsfantasien haben. Da bin ich weit davon entfernt zu sagen, dass das gut ist. Im Gegenteil: Das ist krank. Aber selbst diese Frauen haben gute Anteile in sich. Sie haben Theologie studiert, absolvierten die Bäuerinnenschule Arenenberg, arbeiteten unter anderem als Köchin, Pfarrerin, Wahlbeobachterin im Ausland sowie als Leiterin des Sozialdienstes der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern. Welche dieser Tätigkeit nützt Ihnen in Ihrem Beruf am meisten?

Alle in Kombination. Die Sozialarbeit hat mir aber sicherlich am meisten gedient, gefolgt vom Master im Management, da meine Aufgabe jetzt primär ist, einen Betrieb zu führen. Von der Theologie her habe ich mein Wissen über Werte und das Menschenbild mitgenommen. Wie können Sie es aus christlicher Sicht verantworten, dass Menschen andere Menschen in eine acht Quadratmeter kleine Zelle einsperren?

Für 2020 ist der Neubau eines Vollzugszentrums für Frauen neben der Männervollzugsanstalt Witzwil im Berner Seeland geplant. Dort werden die Zellen gemäss der Menschenrechtskonvention zwölf Quadratmeter gross sein. Die acht Quadratmeter kleinen Zellen im alten Gefängnistrakt sind nicht mehr menschenrechtskonform. Ein konkretes Projekt liegt jedoch noch nicht vor. Trotzdem braucht es Regeln, damit das Zusammenleben in der Gesellschaft funktioniert. Und ich glaube, dass Konsequenzen nötig sind, wenn diese Regeln übertreten werden, damit die Regeln ihre Gültigkeit bewahren. Früher hiess die Konsequenz «Auge um Auge, Zahn um Zahn». Der Freiheitsentzug, wie es ihn heute gibt, ist die bessere und mildere Form von Sanktion. Er besteht darin,


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migros-magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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Lehrerin, Pfarrerin, Sozialarbeiterin, Direktorin Annette Keller (50) ist ursprünglich Primarlehrerin, später absolvierte sie die Bäuerinnenschule. Zwischen 1987 und 1994 studierte sie Theologie in Bern und arbeitete vier Jahre lang als Pfarrerin. Es folgte ein berufsbegleitendes Studium in Sozialarbeit, das sie mit dem Master abschloss. Von 2000 bis 2008 arbeitete sie in der Frauenvollzugsanstalt Hindelbank, zuerst als Betreuerin, dann als Abteilungsleiterin

«Vollzug und Sozialarbeit», bevor sie während zweier Jahre den Sozialdienst der universitären Psychiatrischen Dienste in Bern leitete. 15 Jahre lang war sie zudem nebenberuflich internationale Wahlbeobachterin für das EDA – unter anderem in Südafrika, Armenien und Tadschikistan. Seit Mai 2011 ist sie Direktorin des Frauengefängnisses Hindelbank. Annette Keller lebt mit ihrem Partner in Bern.

dass die Leute nicht wählen können, wo sie sind. Aber wir müssen laut Gesetz dafür sorgen, dass das Leben innerhalb der Anstalt möglichst nah am Leben draussen ist. Darum arbeiten die Frauen, darum wohnen sie in Wohngruppen. Darum übernehmen sie möglichst viele Arbeiten selber, deshalb gibt es Sportund Bildungsmöglichkeiten. Sie sind nur nachts eingeschlossen.

Und die positiven Seiten des Zusammenlebens in Hindelbank?

Obwohl 45 Prozent der Insassinnen Ausländerinnen sind, sind im Massnahmenvollzug fast ausschliesslich Schweizerinnen. Erhalten Schweizerinnen eher eine Chance?

Massnahmenvollzug ist mit aufwendiger Therapie verbunden und somit auch teurer als der zeitlich definierte Strafvollzug. Das dürfte beim Urteil berücksichtigt werden, wenn man weiss, dass eine Frau nach dem Gefängnisaufenthalt das Land ohnehin verlassen muss. Was für Frauen sind im Massnahmenvollzug?

Viele Frauen haben Tötungsdelikte begangen oder Suchtprobleme. Interessanterweise sind Tötungsdelikte vor allem von Schweizerinnen verübt worden. Ich hüte mich aber davor, eine Hypothese zu den Gründen aufzustellen.

Wie oft kommt es zu Übergriffen?

Tätlichkeiten gibt es viel seltener als in Männervollzugsanstalten. Was es gibt, ist — klassisch für Frauen — Mobbing. Hier drinnen tun solche Sachen mehr weh. Man kann jemanden richtig quälen. In der Anstalt ist es wie in einem Dampfkochtopf.

Die Frauen hier drin sind nicht böse. Wenn beispielsweise eine Insassin eine Krise hat, wird sie von den anderen gestützt. Wenn bei einer Frau das Gericht bevorsteht, machen die anderen ihr Mut. Oder wenn eine Schulgeld braucht für ihre Kinder, bekommt sie es von einer Kollegin ausgeliehen. Wie unterscheiden sich männliche von weiblichen Insassen?

Darin, wie Aggressionen ausgetragen werden. In der Gemeinschaft zu sein, ist für Frauen wichtiger als für Männer. Manchmal wird es sehr emotional, im negativen wie im positiven Sinn, was für das Betreuungspersonal nicht immer ganz einfach ist. Es gibt auch Eifersucht und Tränen. Entsteht auch mehr als Freundschaft?

Das gibt es immer wieder, in diesem Setting, wo die Männer fehlen — quasi aus einer Notsituation heraus. Das ist in Ordnung, aber wir sagen den Paaren, dass sie ihre Beziehung so leben müssen, dass es andere nicht stört. Wie schalten Sie privat ab?

Ich trage immer ein Piketttelefon auf mir, obwohl wir uns innerhalb der Anstaltsleitung abwechseln. Man muss mich erreichen können, wenn jemand flüchtet, stirbt, es einen Brandfall oder eine heftige Auseinandersetzung gibt. Ich muss aber natürlich abschalten. Ich jogge gerne, bin viel draussen, die Natur

«In der Anstalt ist es wie in einem Dampfkochtopf.»

hilft mir sehr, und das Zusammensein mit Freunden genauso. Ich denke viel an die Arbeit. So funktioniert der Mensch, wenn ihm etwas nahegeht. Aber ich sage mir immer wieder: Ich bin Annette. Die Direktorin ist ein Teil von mir. Haben Sie jemals eine Regel verletzt?

Ich habe sicherlich schon Regeln verletzt. Ich hatte nie eine Busse, bis zu jenem Tag, als ich mein Auto verkaufen wollte. Am letzten Abend, bevor ich es übergeben konnte, erhielt ich einen Strafzettel, weil ich ein wenig zu schnell gefahren war. Das hat mich betrübt. Das war jetzt sicher das Harmloseste …

… selbstverständlich (lacht).

Interview: Nathalie Bursac´, Reto E. Wild Bilder: Marco Zanoni

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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kOLUMNE | 29

DER HAUSMANN

Wie die Höhlenbewohner Bänz Friedli hat im Schlamm gebadet.

Vielleicht fanden Sie letzte Woche, ich hätte etwas gar schwarz gemalt mit der Schilderung unseres Vorferienstresses: Prüfungen, Vorspiel an der Musikschule, Schlussfest im Schulhaus … Und natür­ lich hatten Sie recht — andere wären froh, sie hätten überhaupt Ferien. Und: Andere wären froh, sie hätten noch ein Schulfest. Das wurde mir be­ wusst, als Elisabeth aus dem Bernbiet mir schrieb, sie hätten soeben das letzte Schulfest gefeiert. Die Mädchen hätten im traditionellen Festumzug Blumen getra­ gen, die Buben Fahnen. Die Kindergärte­ ler durften auf geschmückten Leiter­ wagen mitfahren; voran marschierte die Blasmusik; am Abend gabs ein grosses Dorffest; die Schulkommission offerierte das Grillfleisch, die Bevölkerung brachte Salate und Desserts mit. Ein grosses Zu­ sammenkommen. Die Beschreibung hei­ melte mich deshalb an, weil ich im Nach­ bardorf aufgewachsen war. Wie wir dort jeweils dem Schulfest entgegenfieberten! Schon damals trugen die Jungs Fahnen, wahlweise mit Berner oder Schweizer Wappen. Nur mein Bruder hatte eine be­ sondere Fahne. Sein Götti, ein Künstler, hatte sie ihm gebastelt: aus Samt, mit gol­ denen Fransen und, wenn ich mich recht erinnere, einem kühnen Fantasiewappen mit löwenartigen Drachen. Wie neidisch ich war! Und wie stolz, als der grosse Bru­ der endlich so gross war, dass er das Fah­ nenschwingen am Schulfest fürBubizeugs hielt—undicherbendurfte.Noch höre ich

Schule, beginnt es im Ort zu tötelen. Familien mit Kindern werden ihn künf­ tig meiden, er wird einem Dornröschen­ schlaf anheimfallen.

«Hans schleift den halben Wald nach Hause.» die Dorfmusik mit Pauke, Trompeten und dem schönen Waldemar, einem Dorf­ original, am Glockenspiel … Aber eben. Ein Dorf weiter, in Säris­ wil, wird es nie mehr ein Schulfest geben. Die Schule rentiere nicht mehr, befand die Gemeinde. Schade, wenn Finanzden­ ken vor Gemeinsinn geht. Schade, wenn sich keine Lehrerinnen und Lehrer fin­ den, die bereit sind, mehrere Klassen gleichzeitig zu unterrichten — denn so liesse sich manche Dorfschule retten. Gibt es kein Schulhaus mehr, wo die Kin­ der sich zum Fussballspiel treffen können und die Volleyballerinnen zum Training, wo die Männerriege einen Unterhal­ tungsabend und die Dorfgemeinschaft eine Augustfeier abhalten kann, verliert ein Dorf seinen Mittelpunkt. Stirbt die

Und jetzt, da es mir nicht mehr als Zeugnisschleimerei ausgelegt werden kann, darf ich es ja sagen: Es war grossar­ tig von der Lehrerschaft unserer Quar­ tierschulen, dass sie es auf sich nahm, vor den Sommerferien eine aufwendige «Steinzeitwoche» durchzuführen: Hun­ derte Kinder lernten mitten im Wald Pfeile zu schnitzen, Körbe zu flechten, Schwitzhütten und Fallen zu bauen, aus Tierknochen Schmuck zu schnitzen und aus Blüten und Blättern Farben zu ge­ winnen, um Bilder zu malen. Sie buken und töpferten, fertigten Messer aus Feuerstein. Ich habe an zwei Tagen selber mitgemacht und kann Ihnen sagen: ein Riesenerlebnis! Und weil der Waldboden vom starken Regen aufgeweicht war: ein Schlammbad! Was für eine Sauerei das gab! Hans schleifte den halben Wald mit nach Hau­ se, zog täglich eine Spur aus Tannnadeln und Dreck und Lehm vom Eingang durchs Treppenhaus bis in unsere Woh­ nung. Jeden Abend Wanderschuhe put­ zen, den Bub in der Wanne einweichen, eine Trommel Wäsche und … Ups! Ich wollte glaubs nicht mehr jammern. Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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1. AUGUST

Die Schwingerkönige Kilian Wenger und Jörg Abderhalden wünschen ein schönes Fest.

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine spontane 1.-August-Feier

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

1. AUGUST | 33

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er 1. August wird im ganzen Land gefeiert. Die einen ziehts zum 1.-August-Brunch auf den Bauernhof, andere machen mit der Familie ein Höhenfeuer — und die Spontanen packen ein paar Würste, Brot und viel gute Lau-

Heidi Le Gruyère, per 100 g, Fr. 2.15

Party Crackers, Beutel à 180 g, Fr. 1.60

ne ein, suchen sich ein lauschiges Plätzchen am Fluss oder See und machen ein Feuer. Aber Achtung: Stellen Sie den Grill so, dass er einen festen Stand hat. Und verwenden Sie als Anzündhilfe nie Benzin oder Brennsprit, sonst könnte mehr

Erdbeeren, Schweiz, Schale à 250 g, aktueller Tagespreis

verbrutzeln als nur die Würste. Bevors nach Hause geht, unbedingt die Asche mit Wasser übergiessen. Damits am 2. August kein böses Erwachen gibt. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Alessandro Della Bella Styling: Monika Keller

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1. AUGUST

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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1. AUGUST | 35

Wer kennt die Schweiz? Bis zum 1. August gibt es online täglich tolle Preise zu gewinnen. Es gilt, Schweizer Orte zu erraten. Zum Beispiel: «Wo liegt der berühmteste Wasserfall der Schweiz»? Mehr unter: www.migros.ch/august

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

Gesunde Begleiter

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APROZ | 37

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Fr. 625.–pro proPerson Person Fr. 640.– 7 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension mitmit Halb-Pension 77 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und Eintritte Burgerbad Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Gemmi, Leukerbad Plus Card Fr. 845.– pro Person

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saisonküche 40 |

Bei einer solch feinen Zitronensauce kann Maria Walliser dem Spinatsalat einfach nicht widerstehen.

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Maria Walliser

Bitte mit Vitamin B

Ex-Skirennfahrerin Maria Walliser (49) wusste nichts über das Thema Folsäuremangel, bis ihre Tochter mit offenem Rücken zur Welt kam. Seitdem betreibt sie Aufklärungsarbeit – und kocht mit dem MigrosMagazin etwas Feines mit dem B-Vitamin Folsäure.

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | Migros-Magazin |

M

alans in Graubünden. Die kleine Auffahrt zum Haus ist eigentlich für den Verkehr gesperrt, doch Maria Walliser winkt uns herauf. Die Garage ist durch ein sehr hohes Dach mit dem Wohnhaus verbunden, sodass die Ex-Skirennfahrerin bequem mit dem Auto vorfahren kann. «Das entlastet ungemein — eine Haustür, die man trockenen Fusses betreten kann, ist sehr zu empfehlen», sagt Maria Walliser. Die Toggenburgerin konnte alles, was ihr den Alltag erleichterte, gebrauchen. Denn nachdem ihre Tochter Siri (21) mit Spina Bifida, einem offenen Rücken, zur Welt kam und klar war, dass das für ihre Tochter ein Leben im Rollstuhl bedeuten würde, änderte sich Maria Wallisers


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migros-magazin | NR. 29, 16. JULI 2012 |

maria WaLLiser | 49

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Risottoreis, Makkaroni, Käse, Reibkäse, Rahm. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Heute nicht mehr jeden Tag, aber immer an den Wochenenden. ■ Kochen ist für Sie … … ein bisschen Arbeit. ■ Was würden Sie nie essen? Hund, Schlange, Innereien. Eigentlich ganz viele Sachen, ich bin heikel und bei Fleisch sehr wählerisch. Ich mag kein fettiges Fleisch. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit meinem Schutzengel, damit ich mich bei ihm einmal bedanken kann.

Das Formen der Kichererbsentätschli geht zu zweit noch «Saisonküche»-Köchin schneller. «Saison küche»-Köchin Janine Neininger muss «Familienmanagerin» Maria Walliser gar nicht erst zeigen, wie es geht.

Leben schlagartig. Obwohl sie als Sportlerin auf Ernährung achtete, war ihr damals nicht bewusst, dass Folsäuremangel zu dieser Fehlbildung beiträgt. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure, einem B-Vitamin, in der frühen Schwangerschaft ist wichtig für die Entwicklung des embryonalen Neuralrohrs, aus dem Rückenmark und Gehirn entstehen. «Das war eine harte Zeit, und natürlich fragt man sich: Warum? Aber vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung mit Folsäure unterversorgt ist, habe ich das für mich relativiert», sagt sie. Derweil hat sich «Saisonküche»Köchin Janine Neininger in der Küche umgeschaut und möchte mit dem Zubereiten der Kichererbsentätschli begin-

Spinat, Kresse, Kichererbsen, Zitrone und Joghurt haben es in sich, wenn man ihren Folsäuregehalt betrachtet. Alles zusammen kombiniert, ist nicht nur fein, sondern auch gut für die Folsäureversorgung.


Weihnachtsmärkte in Basel, Colmar und Strasbourg

4 Tage ab Fr. 390.–

Weihnachtsmarkt in Colmar Reiseprogramm Basel – Strasbourg – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Anschliessend können Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt besuchen. Abendessen an Bord. Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft in Breisach nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Zauberhafte Weihnachtsdekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert. 4. Tag Basel Weihnachtsfrühstücksbuffet bis 11.00 Uhr. Anschliessend Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. Programmänderungen vorbehalten.

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MS Johannes Brahms**** Auf diesem komfortablem Schiff finden max. 80 Personen in 40 Kabinen (ca. 11 m²) Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit Panoramafenstern, Dusche/WC, Föhn, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant, grosszügige Lounge und Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

MS Johannes Brahms MS Alemannia***+ Schiff für 184 Passagiere in 92 Kabinen (ca. 12 m²). Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Telefon, SAT-TV. Auf dem Oberdeck zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Panorama-Restaurant, Salon, Bar und Sonnendeck. Treppenlift vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Reisedaten 2012 MS Johannes Brahms 23.11. – 26.11. 08.12. – 11.12. 20.12. – 23.12.• 26.11. – 29.11. 11.12. – 14.12. 23.12. – 26.12.• 29.11. – 02.12. 14.12. – 17.12. 26.12. – 29.12.• 02.12. – 05.12. 17.12. – 20.12. 29.12. – 01.01.* 05.12. – 08.12. MS Alemannia 24.11. – 27.11. 09.12. – 12.12. 21.12. – 24.12.• 27.11. – 30.11. 12.12. – 15.12. 24.12. – 27.12.• 30.11. – 03.12. 15.12. – 18.12. 27.12. – 30.12.• 03.12. – 06.12. 18.12. – 21.12. 30.12. – 02.01.* 06.12. – 09.12. * Zuschlag Silvesterfahrt Fr. 90.– mit Stadtführung in Strasbourg • All inclusiv (Hauswein, Sekt, Fassbier, Soft Drinks) Weihnachtsmärkte finden statt bis: Basel 23.12.12, Colmar und Strasbourg 31.12.12 Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension an Bord (an 1 Tag Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Transfer mit Tram in Strasbourg Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Mittagessen 1. Tag, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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MARIA WALLISER | 51

nen. Doch zuvor nimmt Maria Walliser einen Lappen und wischt die Arbeitsplatte. Dann stehen beide Frauen nebeneinander und formen die Tätschli. Walliser legt dabei — wie einst auf der Piste — ein rasantes Tempo vor. «Ich koche gern, aber es muss schnell gehen», sagt die 49-Jährige. Anders beim Wein, den Sie hinter dem Haus anbaut — da verweilt sie gern. «Aber ich lasse den Wein machen. Er wird in Magnumflaschen abgefüllt. Das Etikett mache ich je nach Anlass selbst», verrät sie.

«Mein Mailkasten ist immer voll. Das kann doch nicht sein.» Fragt man die vielfache Weltcup- und Olympiagewinnerin nach ihrem heutigen Beruf, sagt sie «Familienmanagerin.» Doch dann zählt sie verschiedene Verwaltungsratsmandate auf: für Bekleidungs- und Sportgerätehersteller, ihr Engagement für Camps, in denen junge Erwachsene im Rollstuhl Sport treiben können. Walliser hält inne und sagt: «Mein Mailkasten ist immer voll. Das kann doch nicht sein.» Ihre Tochter Siri studiert mittlerweile Jura, fährt ein umgebautes Auto und ist im Winter stets mit auf der Piste — auf dem Monobob. Und die Mutter kämpft als Stiftungsratspräsidentin der von der Migros unterstützten Stiftung Folsäure unermüdlich für Aufklärung. Walliser weiss: «Folsäure ist nicht nur in der Schwangerschaft wichtig, sondern auch für Frauen mit Kinderwunsch. Gerade der erste Monat ist in Bezug auf Folsäure kritisch.» Sie freut sich deshalb besonders darüber, dass das Migros-Magazin mit ihr ein ganz spezielles Gericht kreiert hat. «Kresse, Joghurt, Spinat und Kichererbsen — da haben wir feine Folsäurelieferanten», findet auch die «Saisonküche»-K��chin. Die Tätschli brutzeln in der Pfanne. Obwohl bei Maria Walliser alles schnell gehen muss, für eines nimmt sie sich Zeit: Sie deckt den Tisch. «Bei mir gibt es immer einen gedeckten Tisch. So viel Zeit muss sein.» Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirjam Graf

www.folsaeure.ch

ZUTATEN

300 g Kichererbsen, 0,8 dl Wasser ca. 2 TL Salz Pfeffer 1 Bund Petersilie 100 g Mehl, 2 Eier 2 Knoblauchzehen 60 g Kresse 360 g Joghurt nature, 4 EL Bratbutter Mehl zum Formen Salat: 3 EL Zitronensaft 6 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 200 g Spinatsalat

Spinatsalat mit Kichererbsentätschli ZUBEREITUNG 1. Kichererbsen in viel kaltem Wasser über Nacht quellen lassen. 2. Am Zubereitungstag: Wasser abgiessen. Kichererbsen in ungesalzenem Wasser circa 50 Minuten weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Mit 0,8 dl Wasser pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie fein hacken, mit Mehl und Eiern zur Masse geben. Knoblauch dazupressen. Masse gut mischen. 3. Kresse hacken. Mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Salatsauce Zitronensaft und Öl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spinat waschen und abtropfen lassen. 4. Etwas Tätschlimasse in wenig Bratbutter braten und degustieren. Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit wenig Mehl zu je circa 80 g schweren Tätschli formen. Tätschli bei mittlerer Hitze in restlicher Bratbutter circa 8 Minuten braten. Sorgfältig wenden, weitere 6–8 Minuten fertig braten.

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Hauptspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Min. + über Nacht quellen lassen + ca. 50 Min. kochen. Pro Person ca. 26 g Eiweiss, 36 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal


KÜCHENKUNDE 52 |

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PICKNICK

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Mit Korb, Charme und Melone Es braucht nur wenig für etwas Gemütlichkeit in der Natur: Schönes Wetter, ein lauschiges Plätzchen – und einen herrlich gefüllten Picknickkorb.

Picknicken macht glücklich und bringt Ruhe ins Leben Womit Sie sich und Ihre Lieben bei einem Fest im Grünen verwöhnen, ist voll und ganz Ihrer Fantasie überlassen. Einzig zu beachten ist: Ein Velofahrer oder ein Wanderer packt natürlich seinen Picknickrucksack oder Korb anders als beispielsweise ein Mami, die mit ihren Kindern einen Tag im Freien verbringt. Ideal sind alle Lebensmittel, die ihre Verpackung quasi gleich mitliefern, wie zum Beispiel hart gekochte Eier, Gurken, Melonen, Äpfel oder Birnen. Stangensellerie, Kohlrabi und Rüebli eignen sich bestens als Gemüsesticks zu einer Quark-Kräuter-Creme. Nur von Blattsalaten ist abzuraten, weil die Blätter schnell lampig werden. Besser sind Tomaten, Gurken oder Kartoffeln, zu Salat verarbeitet. Tabu sind rasch verderbliche Gerichte aus rohen Eiern oder rohem Fleisch und mit Mayonnaise zubereitete Saucen. Rezepte unter: www.saison.ch

3. Gut eingemacht Egal, ob Sie ein Zwetschgenkompott mitnehmen oder eine rassige Dipsauce für die klein geschnittenen Gemüsestängel: In gut verschliessbaren Gläsern sind die Köstlichkeiten sicher verpackt und schnell griffbereit. Bild & Styling: Mirjam Graf

FoodRedaktorin Sonja Leissing

er in den Sommermonaten hin und wieder picknicken geht, der weiss, wie unbeschreiblich schön es ist, auf einer flauschigen Decke unter einem Schatten spendenden Baum zu liegen, durch die Blätter in die Sonne zu blinzeln und zwischen Tagträumen vom reichlich gedeckten «WiesenTisch» zu naschen. Egal, ob Kinder, Erwachsene, Omas oder Opas — Picknicken macht rundum glücklich. Richtig in Mode kam das Essen unter freiem Himmel schon im 18. Jahrhundert. Der französische Adel liess sich regelmässig von den Bediensteten eine Waldlichtung oder eine Blumenwiese zu einem höfischen Salon herrichten. Jeder der geladenen Gäste brachte seine Lieblingsspeisen mit, und so pickten alle von dem, was sie gerade gluschtete. Auf derart opulente Schlemmereien muss unsereins zwar verzichten, aber es braucht ja nicht viel für das Glück unter freiem Himmel: raffiniert belegte Brote, Parmaschinken, in Olivenöl eingelegte, sonnengetrocknete Tomaten, pikante Pastasalate, Früchte und kalte Suppen zum Beispiel. Auch gebratene Pouletflügeli, Mozzarellakügelchen mit Tomaten auf Zahnstochern oder süsse Muffins lassen sich wunderbar von der Picknickdecke stibitzen. Alles, was man über offenem Feuer bräteln kann, lässt Kinderherzen höherschlagen. Hier kommt aber nicht nur bei den Kleinen Pfadfinderromantik auf, sondern auch bei so manchem Papi.

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Migros-Magazin | NR. 29, 16. JULI 2012 |

Picknick

1. Kalte Suppen

2. Powerdrinks

Es gibt nichts Erquickenderes bei einem Picknick als ein Gazpacho oder eine kalte Gurkensuppe. Praktisch alle Suppen lassen sich bestens vorbereiten und in grosse Flaschen abfüllen. Und in einer Kühltasche mit Kühlelementen bleiben sie erfrischend kalt.

Herrlich ist ein selbst gemachter Ice-Tea mit Zitronengras oder eine Apfelschorle mit Ingwerstückchen. Kindern können Sie ein Zauberwasser servieren. Nehmen Sie mit Lebensmittelfarbe gefärbte Eiswürfel mit. In einer Thermoskanne halten diese mehrere Stunden.

4. Belegte Brote Raffiniert belegte Brote sind ein Muss für den Picknickkorb. Ob Sie nun eine Oliven-Focaccia mit einem dünn geschnittenen Kräuterpouletbrüstchen und frischem Ruccola belegen oder eine Baguette mit Frischkäse und geraffelten Rüebli und Radieschen.

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küchenkUnDe | 53


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

MIGROS AARE | 55

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Swiss Walking Event

Walking-Begeisterte messen sich am 2. September in der Umgebung von Solothurn.

A

m Sonntag, 2. September, findet in der Barockstadt Solothurn zum 13. Mal der Swiss Walking Event statt. Am weltweit grössten NordicWalking-Anlass waren während der vergangenen zwölf Austragungen insgesamt 57 464 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv dabei. Die Teilnahme ist eine unvergessliche Erfahrung und die fantastische Stimmung in Solothurn und in dessen wunderschöner Umgebung ein Erlebnis. Fünf unterschiedlich lange und abwechslungsreiche Strecken stehen zur Auswahl und lassen jedes Walker-Herz höherschlagen. Walkerinnen und Walker geniessen beispielsweise auf dem Panoramatrail über den Weissenstein das atemberaubende Alpenpanorama, auf der Sechs-Kilometer-Strecke die spezielle Atmosphäre der Barockstadt Solothurn oder finishen einmal in ihrem Leben über die Marathondistanz.

Ein neuer Walking-Fan darf gratis an den Start Profitieren mit der Aktion «bring a friend»: Wer sich online für den Swiss Walking Event registriert, erhält nach Anmeldung per Link einen Freistart zugestellt. Dieser Freistart gilt nicht für den Eigengebrauch, sondern darf nur weiterverschenkt werden. Einzige Bedingung: Die beschenkte Person hat noch nie am Swiss Walking Event teilgenommen. Text: ma Anmeldeschluss ist der 9. August, Online-Anmeldungen sind bis zum 22. August möglich. Weitere Infos unter www.swisswalking.ch

Der Swiss Walking Event findet auf fünf unterschiedlich langen Strecken statt.

Kostenloser Nordic-Walking-Schnupperworkshop Optimale Vorbereitung auf den Swiss Walking Event vom 2. September: Ryffel Running by SportXX unterstützt Angemeldete dabei und lädt zu einem kostenlosen Nordic-WalkingSchnupperworkshop in Oftringen ein. Datum: Donnerstag, 26. Juli, 18–20 Uhr Ort: Ryffel Running by SportXX in Oftringen

Angebot: kostenloser Outdoor-Schnupperworkshop (Theorie und Praxis) Leitung: kompetentes Ryffel-Running-Team Anmeldung: www.ryffel.ch/kurse, per E-Mail (event@ryffel.ch) oder per Telefon (031 952 75 52). Nach der Anmeldung erhalten Sie ein Bestätigungsschreiben.


ihre region 56 |

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migros aare

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NR. 29, 16. JULI 2012 | migros-magazin |

InterMezzo Möchten Sie wissen, wie effizient teilweise an unseren Schulen gearbeitet wird? Prima, das kann Ihnen der Verfasser dieser Zeilen flüstern. Am Beispiel einer Oberstufenschule in der Agglomeration Bern: Da schickt man von der Migros Aare/Schönbühl irrtümlicherweise einen Brief an eine Primarschullehrerin dorthin, um eine Woche später (!) ein Couvert aus der Oberstufenschule zu erhalten, mit folgendem Begleitbrief: «Die Adresse

stimmt auf dem Umschlag nicht, die Lehrerin ist bei der Primarschule beschäftigt. Bitte um Richtigstellung der Empfängeradresse und nochmals senden.» Wie wäre es (gewesen), das Couvert direkt an die Primarschule weiterzuleiten, die nur einige hundert Meter entfernt ist – auf die unkomplizierte Art? Chasch dänke.

Ein utopischer Roman

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Fragen, die der Autor Max Meyer in seinem Science-FictionRoman «Jenseits dieser Zeit» spannend und unterhaltsam kontrovers beantwortet.

Max Meyer, Autor und Präsident der Verwaltung der Genossenschaft Migros Aare.

W Der Roman «Jenseits dieser Zeit» erschien im Mai 2012 im August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt. Erhältlich in jeder grösseren Buchhandlung und über www.jenseits-dieser-zeit-ch.

as wie ein Krimi mit einem Mord an der Universität beginnt, verwickelt einen jungen Studenten mehr und mehr in undurchsichtige Machenschaften. Schnell wird klar, dass er im Begriff ist, etwas aufzudecken, das weit über das anfängliche Verbrechen hinausgeht. Etwas, das sein gesamtes Weltbild auf den Kopf stellt, ihn die Evolution der Menschheit und die Entwick-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

lungsschübe der Wissenschaft in einem völlig neuen Licht sehen lässt. Und nicht zuletzt die Frage der Fragen beantwortet: Wer ist denn nun eigentlich dieser Gott? Der Roman «Jenseits dieser Zeit» verblüfft mit einer physikalisch fundierten ScienceFiction-Utopie, die erahnen lässt, in welcher Dimension wir Menschen unsere eigene Evolution beeinflussen konnten und auch weiterhin gezielt beeinflussen werden. Der Autor Max Meyer, Präsident der Verwaltung der Genossenschaft Migros Aare, verschiebt mit einem Augenzwinkern die Grenzen des Vorstellbaren und bringt den Leser dazu, sein Weltbild bezüglich Wissenschaft und Religion zu hinterfragen. Ist seine Utopie der menschlichen Entwicklungsgeschichte nur ein Jux? Oder steckt darin doch ein Körnchen einer ernst zu nehmenden Wahrheit? Der Leser möge selbst entscheiden. Text: ma

Alexander Dal Farra, Programmleiter von Radio Tell.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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Jodel around the world

Radio Tell sendet während 24 Stunden täglich Schweizer Volksmusik – zu hören auf der ganzen Welt. während all der Jahre der Heimat und den schweizerischen Traditionen weiter verbunden fühlten. Radio Tell steht für ebendiese Heimat. Für eine Schweiz des Brauchtums, der Natur, der Landwirtschaft – und vor allem der Volksmusik. Radio Tell ist ein Internetradiosender, der während 24 Stunden pro Tag praktisch nur Musik spielt. Tells Nachfolgerinnen und Nachfolger in der Musikredaktion achten penibel genau darauf, dass auf dem Sender ausschliesslich authentische und qualitativ hochstehende Schweizer Volksmusik zu hören ist. Radio Tell sendet keinen volkstümlichen Schlager, nichts sogenannt Alpenländisches, sondern nur reine Schweizer Volksmusik sowie Lieder und Jodelgesang aus allen Landesteilen in bester digitaler Qualität.

Bild: Severin Nowacki

Für Auslandschweizer und Daheimgebliebene

Y

ves Kilchör schreibt an die Redaktionsleitung von Radio Tell: «Der Beitrag über den Hörer aus Chicago wird gerade hochgeladen, der nächste sollte morgen folgen, mit einem Schweizer, der seit vielen Jahren in Australien lebt.» Der 26-jährige freischaffende Moderator unterhält sich jede Woche per

Skype mit Hörerinnen und Hörern aus aller Welt über ihr Leben fern der Heimat und ihren Bezug zur Schweiz. Viele der Gesprächspartner haben die Schweiz vor vielen Jahrzehnten bereits verlassen. In berührenden Geschichten schildern sie, wie sie in der Fremde eine neue Existenz aufgebaut, Arbeit gefunden und Kinder grossgezogen haben, sich aber

Unter Auslandschweizern galt Radio Tell schon länger als Geheimtipp, aber auch in der Schweiz schalten sich immer mehr Hörer regelmässig zu und holen sich dadurch beste Volksmusik frei Haus. Zu hören ist der Sender über den Computer oder über ein digitales Radio (DAB-Radio), das auch Internetradios empfangen kann. Radio Tell wird zudem auch in einigen kleineren Kabelnetzen verbreitet, und seit Kurzem kann man den Sender sogar unterwegs über das Handy empfangen. Auch die Migros erkannte das Potenzial von Radio Tell. Seit rund vier Monaten engagiert sie sich als Hauptsponsorin und ermöglicht dadurch nicht nur den laufenden Betrieb, sondern öffnet dem Sender auch neue Türen. So soll zum Beispiel demnächst auf dem Berner Hausberg, dem Gurten, die erste RadioTell-Stubete mit Livemusik stattfinden, dies unter dem Patronat «Aus der Region. Für die Region.». Text: af Nähere Informationen zu Radio Tell finden Sie auf www.radiotell.ch

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

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Das Trauma überwinden

Beim Unglück am Walliser Lagginhorn kamen fünf deutsche Bergsteiger ums Leben. Ein Vater musste mit ansehen, wie seine beiden Kinder in die Tiefe stürzten. Ein unendlich harter Schicksalsschlag. Und doch ist es für die Hinterbliebenen möglich, irgendwann wieder ein sinnerfülltes Leben zu leben, sagt Trauma-Experte Horst Kraemer.

T

rauer und Schmerz in den drei betroffenen Familien aus Deutschland sind unermesslich: Eine Mutter musste Sohn (17) und Ehemann (44) beerdigen, die andere ihren Sohn (21), und die dritte ihren Sohn (20) und ihre Tochter (14). Der Vater dieser beiden Kinder musste hilflos mit ansehen, wie sie in die Tiefe stürzten und tödlich verunglückten; er selber überlebte nur, weil er kurz vor dem Gipfel aufgeben musste. «Das ist die allerhöchste Form von Trauma: zuschauen zu müssen, wie seinen Kindern etwas Schlimmes widerfährt», sagt Psychotherapeut, Traumaexperte und Buchautor Horst Kraemer (51), der in Zürich und Hamburg arbeitet. Können sich Einzelpersonen und Familien von solch einem Schicksalsschlag überhaupt je wieder erholen? «Ja, das habe ich mehrmals erlebt», sagt Kraemer. «Wenn es den Betroffenen gelingt, nach der ersten Schockstarre — die im Moment hilft, überhaupt weiterzufunktionieren — rasch die Nähe zu ihren Gefühlen wieder herzustellen.» Wut, Aggression, Schuldsuche, später dann Trauer und Bewältigung — diese Gefühle müssen durchlebt werden. «Den Stressspeicher auflösen», nennt das der Traumaexperte. Ganz wichtig: «Auf keinen Fall darf dabei eine Re-Traumatisierung passieren», betont Kraemer. «Das

Vergangene Woche fanden in Deutschland die Trauerfeiern für die Opfer des Bergunglücks am Lagginhorn statt.

heisst, das aktive Verarbeiten muss nach etwa zwei, drei Monaten <Pufferzeit> behutsam und in kleinen Portionen geschehen.» Gelingt das dank guter Unterstützung, können sich nach ungefähr einem Jahr sachte neue Perspektiven eröffnen. «Einige Hinterbliebene reifen am Unglück, andere wechseln Beruf, Wohnort, die ganze Lebensform», weiss

Kraemer. Für alle gilt: «Danach» wird das Leben nie mehr gleich wie zuvor. «Aber es kann wieder ein sinnerfülltes Leben werden.» Text: Claudia Weiss

www.facebook.com/MigrosMagazin Kann bei schweren Traumata eine Therapie oder nur Zeit die Wunden heilen? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Rundfunk Berlin-Brandenburg, Reto E. Wild.

Inselhopping intensiv: 3000 Inseln in einer Woche Guinness-Weltrekord im südwestfinnischen Dorf Nagu: Mit einer Länge von 164 Metern bauten 200 Helfer den längsten Tisch der Welt. Daraus ist ein Gourmet- und Musikanlass entstanden, der das nächste Mal am 15. September stattfindet. Mehr Informationen unter: www.septemberfestival.fi ■ Nagu befindet sich auf der Insel Storlandet (Bild), rund 35 Kilometer von Turku entfernt. Das Gemeindegebiet umfasst über 3000 Schären und Klippen. Sie sind Teil der 250 Kilometer langen Schärenringstrasse, die man mit dem Velo in knapp einer Woche gemüt-

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

lich erfahren kann. Zur warmen Jahreszeit fahren kostenlose Fähren zwischen den Inseln (www.saaristo.org). Hier befinden sich die schönsten und unberührtesten Inseln der Welt. Drei weitere Geheimtipps für unvergessliche Inselferien in Europa: 1. El Hierro: Die kleine Kanareninsel besticht durch ihre herbe, abwechslungsreiche Natur, ohne längere Sandstrände und (fast) ohne Touristen. 2. Île d’Oléron: Die zweitgrösste französische Insel in Europa, südlich von La Rochelle und im Atlantik gelegen, lädt zum Velofahren und zum Austerngenuss

ein. Empfehlenswert: essen und übernachten im Les Jardins d’Aliénor. Achtung: Ferienzeit der Franzosen meiden. 3. Menorca: Die kleine Schwester von Mallorca verfügt über viele unberührte Badebuchten und eignet sich auch für Familien. Unbedingt das hübsche Städtchen Ciutadella besuchen!


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MIX

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

5 FRAGEN

«Telefonieren kann Leben kosten»

Ein Buspassagier hatte eine telefonierende Chauffeuse fotografiert und das Bild deren Arbeitgeber geschickt – die Fahrerin war ihren Job daraufhin per sofort los. Solch harte Massnahmen seien sinnvoll, sagt Mario Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. Marco Cortesi (56), Chef Mediendienst der Stadtpolizei Zürich

1

ationen kommt oder sogar zu einem Unfall, kann der Beruf natürlich beim Strafmass eine Rolle spielen.

Mario Cortesi,eine Chauffeuse des Autobusbetriebes Zürich–Zollikon–Küsnacht wurde wegen Telefonierens am Steuer fristlos entlassen. Ist das nicht etwas hart?

Die Haltung des Unternehmens ist konsequent und für mich nachvollziehbar. Schliesslich will niemand in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitzen, in dem sich die Person am Steuer nicht zu 100 Prozent dem Verkehr widmet. Und wer während der Fahrt mit dem Handy hantiert, ist mit den Augen nicht mehr auf der Strasse, mit dem Kopf nicht bei den Verkehrsgefahren und mit der Hand nicht am Steuer. Das bisschen Telefonieren kann Leben kosten.

Eine Bus-Chauffeuse wurde fristlos entlassen, weil sie während der Fahrt telefonierte («20 Minuten» vom 2. Juli).

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Gelten für Chauffeure von Gesetzes wegen strengere Richtlinien als für private Lenker?

Nein, grundsätzlich sind das Strassenverkehrsgesetz und die Ordnungsbussen für alle gleich. Wenn es allerdings wegen des Telefonierens zu gefährlichen Situ-

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Reicht denn Telefonieren am Steuer, um einem Buschauffeur den Fahrausweis zu entziehen?

Ja, wenn wegen der Ablenkung durch das Handy gefährliche Situation entstehen. Dann droht neben der Verurteilung wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln auch ein Führerausweisentzug von mindestens drei Monaten.

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Passieren denn wirklich Unfälle wegen des Telefonierens?

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leben

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

Ja, seit Jahren ist ungenügende Aufmerksamkeit im Strassenverkehr eine der Hauptunfallursachen. Ein Grossteil davon fällt sicher auf die Ablenkung durch Geräte wie Mobiltelefone, Navigationsgeräte oder Musikanlagen. Häufig wird das von den Beteiligten abgestritten, daher ist die Dunkelziffer hoch.

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Ökologie iM HausHalt

Cool bleiben ohne Klimaanlage Es ist paradox: Durch den Klimawandel werden unsere Sommer heisser. Deshalb werden immer mehr Klimaanlagen installiert. Diese fressen Strom, was wiederum die Klimaerwärmung erhöht. Tipps zum Kühlen ohne Klimaanlage: Fenster und Storen tagsüber geschlossen halten. Die Verdunkelung von aussen ist dabei um einiges effizienter als von innen. Lüften sollte man nur in den kühlen Nacht- und Morgenstunden, dies aber intensiv. Ebenfalls hilfreich: das Ausschalten von nicht benötigten Elektrogeräten und Lampen. Denn auch im Standby strahlen Geräte Wärme ab. An ganz heissen Tagen hilft es, für eine Weile die Füsse in kaltes Wasser zu stellen. Und wenn es einmal ganz unerträglich wird, besser einen Ventilator als eine Klimaanlage anschaffen. Die effizienteste Massnahme wäre jedoch, das Gebäude zu isolieren. Damit bleiben die Räume im Sommer kühler, und im Winter reduziert eine bessere Dämmung die Heizkosten. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps

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Migros-bank-ratgeber

Gott erschafft kein neues Land

Ist eine freisprecheinrichtung besser?

Nein. Untersuchungen haben gezeigt: Das Hauptproblem ist nicht das Gerät, sondern die gedankliche Beanspruchung. Noch schlimmer ist, wenn man zum Bedienen das Auge von der Strasse abwendet. Es käme ja auch niemandem in den Sinn, mit verbundenen Augen Auto zu fahren. Bei Tempo 60 sind es über 16 Meter Blindfahrt pro Sekunde — und in dieser Zeit hat man noch nicht einmal die Sperre des Telefons aufgehoben. Das gilt übrigens auch für angeregte Gespräche mit dem Beifahrer. Je nach Gespräch ist die Ablenkung ebenso gross oder sogar grösser als beim Telefonieren. Interview: Thomas Vogel

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Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der migros Bank

Ich interessiere mich für ein Haus in der Stadt Freiburg, Baujahr 1978, mit 500 Quadratmeter Land. Der Preis beträgt 800 000 Franken. Der Verkäufer sagt, dass allein der Wert des Bodens die Hälfte davon ausmacht. Ist das für Sie glaubhaft? «Kaufe Land — ich habe gehört, Gott erschafft keines mehr», soll der Schriftsteller Mark Twain einmal scherzhaft bemerkt haben. Dass der Boden ein knappes Gut ist, bekommen wir in der Schweiz besonders deutlich zu spüren. Seit 1978 hat sich ein Quadratmeter Land um durchschnittlich 240 Prozent verteuert. Allein im letzten Jahrzehnt sind die Bodenpreise um zwei Drittel gestiegen und übertreffen inzwischen sogar die früheren Rekordwerte in den 90er-Jahren (siehe Grafik). Auch an Ihrem Wohnort stellen Sie wohl fest, dass immer mehr unbebaute Parzellen verschwinden. Pro Jahr kommen in unserem Land rund 40 000 neue Wohneinheiten dazu — und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar: Der Bund rechnet damit, dass die Bevölkerungszahl in den nächsten 25 Jahren um eine Million zunehmen wird. Doch was bedeutet dies nun für den Hausbesitzer? Treibender Faktor für den Preis einer Immobilie ist je länger, desto weniger die Liegenschaft selbst, sondern der Wert des Bodens. Denn während die Landpreise massiv teurer wurden, sind die inflationsbereinigten Konstruktionskosten für eine Immobilie in den letzten Jahrzehnten sogar leicht gesunken.

Das Haus verliert an Wert, beim land dagegen nimmt er zu Konkret: Bei einem durchschnittlichen, neu erbauten Einfamilienhaus beträgt der Anteil des Bodens am gesamten Immobilienpreis rund 25 Prozent. Mit zunehmendem Alter sinkt der Wert des Gebäudes, dafür steigt derjenige des Grundstücks. Bei einer 15-jährigen

bodenpreise haben sich verdoppelt 240% 200% 160% 120% 80% 40% 0 1978

1986

1994

Schweizer Bodenpreise nominal

2002

2010

2012

Landesindex der Konsumentenpreise

Entwicklung der Bodenpreise und der Inflation in der Schweiz. Quelle: iAZi

Liegenschaft erreicht das Land im Schnitt bereits einen Wertanteil von etwa 35 Prozent. In Ihrem Fall mit Baujahr 1978 geht es ja um ein über 30-jähriges Haus. Bei dieser Alterskategorie beträgt der durchschnittliche Anteil des Bodens am Gesamtwert bereits ungefähr die Hälfte. Das ergibt, um bei Ihrem Beispiel mit einer Fläche von 500 Quadratmetern zu bleiben, einen Preis von 800 Franken pro Quadratmeter, was für die Stadt Freiburg eine vernünftige Grösse darstellt. Für eine genauere Schätzung müsste natürlich die konkrete Lage und Form der Parzelle analysiert werden. Allein in den letzten zehn Jahren stieg der Wert dieses Grundstücks um rund 150 000 Franken auf 400 000 Franken — ein stolzer Betrag. Mit seinem Ratschlag, Land zu kaufen, lag Mark Twain also richtig. Und auch mit der Vorhersage, Gott werde kein neues mehr erschaffen, dürfte er wohl recht behalten. Erwarten Sie, dass die Bodenpreise in der Schweiz weiter steigen? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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neues voM zoo-doKtor

Gynäkologische Notfälle

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle hat regionalen Notfalldienst. Geburtshilfe für Kühe und Meersäuli stehen auf dem Programm.

«

Gelegentlich beteilige ich mich sonntags am regionalen Notfalldienst. So auch heute. Ein Bauer aus dem Muotathal ruft mich an: Eine seiner Kühe wolle schon seit dem Morgen kalben, die Geburt komme aber nicht richtig in Gang. Ich fahre sofort Richtung Schwyz. Schon nach wenigen Kilometern folgt ein zweiter Anruf aus meinem Wohnort Arth. Bei einer Kuh sei nach der Geburt die ganze Gebärmutter umgestülpt. Dies ist der dringendere Notfall, deshalb wende ich und fahre zuerst zu diesem Bauern. Nach einigen Spritzen mit Schmerzmitteln kann ich beginnen, die Gebärmutter in die Kuh zurückzuverlagern. Dabei muss ich sehr vorsichtig, aber doch mit der nötigen Kraft vorgehen. Zentimeter um Zentimeter verschwindet das Organ, das vor einer Stunde noch ein Kälblein trug, wieder in der Kuh. Ich bin froh, als alles wieder am richtigen Ort ist. Dann mache ich mich auf den Weg zur anstehenden Geburt.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

nach fast einer stunde ziehen rutscht das Kalb ins stroh Der Bauer im Muotathal erwartet mich schon. Ich untersuche die Kuh, um herauszufinden, weshalb die Geburt nicht in Gang kommt. Ich stelle fest, dass das Kälblein mit den Hinterbeinen voran kommt und dazu noch die ganze Gebärmutter verdreht ist. Zuerst muss ich also die Gebärmutter aufdrehen, bevor wir dass Kalb rausziehen können. Bald können wir die Geburtskettchen um die Hinterfüsse des Ungeborenen legen, und der Bauer beginnt vorsichtig, daran zu ziehen, während ich den Muttermund erweitere, damit das Kälbchen geboren werden kann. Der Föhn bläst immer stärker durch den Stall. Er trocknet zwar unsere Schweissperlen auf der Stirn, trägt aber nicht gerade zur Abkühlung bei. Fast eine Stunde vergeht mit Ziehen, Drehen Massieren, Gleitmitteleinbringen und wieder Ziehen. Schliesslich haben wir es geschafft. Das Kalb rutscht ins Stroh und

Dramatische Geburt: Leider überlebte nur eines von zwei Meerschweinchen, auch die Mutter starb einen Tag nach der Operation.

atmet seine ersten Züge irdische Luft ein. Es hebt sofort den Kopf, und wir geben es der Kuh zum Trockenlecken. Das ist ein sehr schöner Moment.

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beim Mehrschweinchen hilft nur ein Kaiserschnitt Doch gleich kommt der nächste Notfall. Ihr Meerschweinchen habe schon seit dem Vormittag Wehen, und es gehe nicht weiter, erklärt mir die Besitzerin am Telefon. Kurze Zeit später trifft sie in der Praxis ein. Nur ein Kaiserschnitt kann noch helfen, aber das Risiko ist gross, denn die Geburt ist schon seit Stunden im Gang. Vorsichtig leite ich die Narkose ein und rasiere den Bauch. Sobald die Narkose wirkt, durchtrenne ich die Bauchwand mit dem Skalpell. Die Gebärmutter mit den jungen Schweinchen kommt zum Vorschein. Vorsichtig eröffne ich sie und nehme das erste Jungtier heraus. Doch es ist zu spät — das Herz schlägt nicht mehr. Auch das zweite Junge ist bereits tot. Aber beim Dritten fühle ich den Puls. Als es selbst zu atmen beginnt, mache ich fast einen Freudensprung. Sofort vernähe ich Gebärmutter, Bauchmuskeln, Unterhaut und Haut. Leider wird meine Freude über die Geburtshilfe in diesem Notfalldienst getrübt: Die Meerschweinchenbesitzerin berichtet mir am nächsten Tag, dass die Mutter starb, dem Jungen aber gehe es gut, und es trinke gern von der Spritze — immerhin ein Erfolgserlebnis.

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reisen

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Nr. 29, 16. Juli 2012 | Migros-Magazin |

Klein London an der See

Brighton ist die kleine, coole Schwester der swingenden britischen Hauptstadt. Ein Besuch an der Küste Südenglands.

Edelshopping in den Lanes (oben) und danach ein Ferienfoto mit der königlichen Familie aus Pappe am berühmten Pier.

W

ahrscheinlich hat es am Salat etwas viel Knoblauch. Eventuell klemmt die Toilettenspülung, und garantiert zeigen die imposanten Gebäude auf der Rückseite ihr abgetakeltes Gesicht. Willkommen im Königreich. Auf der Insel funktioniert eben alles ein bisschen anders — oder gar nicht. Never mind, macht nichts. Engländer, Meister im Understatement, ertragen Alltagsunbill stoisch und konzentrieren sich auf das Angenehme. Davon hat Brighton reichlich. Es ist ein Shopping- und Partyparadies, hat die grösste Restaurantdichte Britanniens und eine innovative Musikszene, in der Fatboy Slim Nationalheldstatus hat. Gerne

verbringen Londoner ihre Wochenenden in Brighton, wo alles ein bisschen unverkrampfter und günstiger ist. Es ist ja nur eine Stunde per Auto oder Zug entfernt. Das Beste: Alles ist kompakt auf kleinem Raum und locker zu Fuss erreichbar. Hurrah — wie der Brite zu sagen pflegt.

süss, trendig und unverkrampft – brighton ist eine Versuchung Keine 20 Minuten dauert es in zügigem Schritttempo vom Trendquartier Kemptown im Osten quer durchs Zentrum bis zum Einkaufsparadies mit den grossen Ketten beim Clock Tower im Westen. Im Prinzip. Bloss schafft das niemand. Zu gross sind unterwegs die Verlockungen,

stehen zu bleiben. Das fängt schon bei Metrodeco & Mdtea an der Upper St. James’s Street an. Die Kombination von französischem Tea Salon und Art-décoEinrichtungsgeschäft entzückt. Erstens mit göttlichen Cakes im Schaufenster und zweitens wegen der Einrichtung. Jedes Möbelstück ist käuflich. Also hinsetzen und Cream Tea ordern. Das ist Schwarztee und ein Gebäck namens Scones, das aufgeschnitten und dick mit Clotted Cream (Streichrahm) und Erdbeerkonfitüre bestrichen wird. Weiter Richtung Westen liegen die berühmten Lanes, verwinkelte, enge Gassen mit viktorianischen Häusern. Hier gibts internationale Designerläden, unzählige


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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Simon Belser serviert in seinem Lokal Swisstorante Swissness pur: Raclette, Mövenpick-Glace und Rivella.

Juweliere, Strassenkünstler und Cafés mit putzigen Terrassen. Posh Chic — piekfein, aber etwas banal — sei dort alles, schnöden Einheimische wie Kerry Turner, der mit seinem Partner in Kemptown das Designhotel Blanch House führt. Turner empfiehlt Real Chic, echte Klasse und Authentiziät, im Quartier North Laine in der Nähe des Bahnhofs. In den schnurgeraden Gassen verkaufen lokale Designer und Produzenten Mode, Möbel und Alltagsgegenstände zu moderaten Preisen — in trauter Nachbarschaft mit Hippieshops, Tarot-Studios und Buchläden. Dazwischen bearbeiten Strassenmasseure verspannte Rücken,

Hartgesottene schwimmen im kalten Ärmelkanal, Schleckmäuler schwelgen im Metrodeco & Mdtea in Cream Tea und Art-déco-Einrichtung.

und Restaurants reihen sich ohne Ende aneinander. Vegi oder Fleisch, Suppe, Salat oder Pizza. Es gibt alles, alles ist günstig und schmeckt. Die englische Küche wird ihrem lausigen Ruf mittlerweile ohnehin nur noch selten gerecht. Schon gar nicht in exotischen Lokalen, wie dem Swisstorante gleich unterhalb des Bahnhofs. Hier wirten seit einem Jahr Simon Belser (38) aus dem Baselbiet und Jasmine Rohrer (33) aus Gossau SG. Das Restaurant ist nicht viel grösser als ein Imbiss und serviert Raclette, Fondue, Glace und — als einziges Lokal in Britannien — Rivella. «Bei uns kehren viele Heimwehschweizer ein», sagt Simon Belser. «Aber auch Asiaten, die mal Schweizer Küche probieren möchten. Die Engländer essen den Käse besonders gern in einem Eingeklemmten.» Der ehemalige Büroangestellte war schon immer Englandfan, und als Freundin Jasmin im letzten Frühling bei einem Sprachaufenthalt das zur Miete ausgeschriebene Lokal entdeckte, wagten beide den Sprung über den Kanal. «Seit der Personenfreizügigkeit ist das kein Problem mehr, und der Papierkram hielt sich in Grenzen.» In Brighton haben sie sich gut eingelebt: «Die Leute sind freundlich und fair — und ein bisschen exzentrisch. Aber das fällt einem schnell nicht mehr auf. Hier kann man sich geben, wie man ist. Auch ganz normal sein ist


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inserat |

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

Brighton hat alles, was London auch hat – nur schöner. Wie zum Beispiel das Riesenrad am Strand, von dem aus man an klaren Tagen bis Frankreich sehen kann.

okay.» Brighton trage den Beinamen «Little London by the Sea», erzählt Simon. Und auch, dass hier so viel los ist, dass er oft froh sei, sich in die ruhigere Schwestergemeinde Hove zurückziehen zu können, wo das Paar wohnt. In Hove kommt selten Hektik auf, höchstens ein dezentes Vibrieren vier Mal im Jahr, wenn im Stadthaus die Art Deco Fair stattfindet. Es ist die grösste Messe für Möbel,Schmuck,KleiderundGebrauchsgegenstände aus der Zeit von 1920 bis 1940 im ganzen Königreich. Auf den ersten Blick ist sie unspektakulär: ein karger Raum, ein Schanktisch mit Kaffee aus Thermoskannen und selbst gebackenem Kuchen. Auch das Angebot scheint überschaubar — bis das Auge auf einer Kaffeekanne hängen bleibt, auf einer Puderdose oder einem Sortiment Lippenstifte von 1920, originalverpackt zum Schnäppchenpreis von sechs Franken inklusive des leichten Hauchs eines Parfüms vergangener Dekaden. In diesem Moment ist es angebracht, die Kreditkarte zu zerschneiden, sonst wirds teuer. An der Grenze zwischen Hove und Brighton, direkt am Meer, steht übrigens das berühmteste Art-déco-Gebäude der Insel, der Embassy Court. Er wurde 2005 renoviert und kann besichtigt werden.

leben

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auf den Pier. Wie Pommes zum Fisch gehört Dekadenz zu Brighton. Seinen Ruf verdankt es dem Prinzregenten George, der sich hier 1786 wegen der gesunden Meerluft einen Gutshof kaufte. Ihm folgte ein Tross aus adeligen Spielern, vornehmen Trinkern und Damen der nicht ganz so guten Gesellschaft. Das Lustschloss, das sich der spätere König George IV. an der Stelle des Gutshofs erbaute, spottet jeder Beschreibung: Der Royal Pavilion ist die berühmteste Touristenattraktion Brightons. Trotzdem lohne sich ein Besuch, was eines der bestgehüteten Geheimnisse Brightons sei, wie Einheimische süffisant behaupten. Der Taj-Mahal-Verschnitt mit pseudochinesischer Innenausstattung ist tatsächlich «absolutely fabulous». Allein der Kronleuchter und die Grossküche rechtfertigen den Eintritt. Des Königs Nachfolgerin war die prüde Queen Victoria. Ma’am war ob der Frivolitäten entsetzt und verkaufte den Palast der Stadt, nicht ohne vorher Möbel, Gemälde und Tapeten nach London zu karren. Heute ist die Originaleinrichtung wieder im Palast. Ob als modisches oder gesellschaftspolitisches Statement gemeint — auffällig ist: In Brighton trägt jeder dritte Mensch unter 60 irgendetwas in Rosa. Sei es Hemd, Hose, Socken oder die Haare. Brighton gilt als Schwulenparadies. Mit Augenzwinkern frönt vor allem der Stadtteil Kemptown dem Klischee. Die Restaurant- und Clubdichte ist noch etwas höher und die Passanten ein wenig unkonventioneller. Während sich die anderen Stadtteile nach Ladenschluss von Menschen leeren, bleibt es entlang der St. James Street angenehm belebt. Hier wird gern gefeiert, und vielleicht darum hält sich sogar der Knoblauch im Salat in Grenzen. Hurrah. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Franca Pedrazzetti

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Wind, Meer, Fish and Chips und rosarote Haare Das Meer und der kilometerlange Kiesstrand gehören zu den Pluspunkten Brightons. Zwar ist das Wasser kühl und das Wetter oft so windig, dass keine Frisur hält, egal, mit welchem Haarspray. Aber alles ist hier ein bisschen besser, auch das Wetter. Oft regnet es an der Themse, während der Himmel am Ärmelkanal wolkenlos ist. Wenn die Sonne den Strand aufgeheizt hat und langsam untergeht, setzt man sich mit dem Nationalgericht Fish and Chips und einem Bier an die Beach und geniesst die Sicht

Beautiful Southeast

Den Katalog erhalten Sie auch im reisebüro oder unter www.travelhouse.ch Der Royal Pavilion ist das kuriose architektonische Erbe des dekadenten Königs George IV. Weitere Tipps sowie Adressen von Restaurants und Hotels finden Sie auf www.migrosmagazin.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

Leichter lesen

Bücher aus Papier sind noch immer beliebter als ihre elektronischen Pendants. Trotzdem: E-Books haben ein paar unschlagbare Vorteile.

G

erade in den Ferien ist ein E-Reader eine praktische Sache: Das Gerät, nicht grösser als ein dünnes Taschenbuch, fasst über tausend E-Books. Sollte der Lesestoff doch mal ausgehen oder hat man Lust auf den neusten Bestseller, kann man jederzeit und überall, wo ein Wireless-Internetanschluss vorhanden ist, ein neues Buch kaufen. E-Reader ohne W-Lan-Funktion sind da allerdings etwas eingeschränkt: Diese Geräte sind auf einen PC und ein USBKabel angewiesen. Wer fremdsprachige Bücher liest und dabei gelegentlich ein Wort nachschlagen muss, ist mit einem E-Reader ebenfalls im Vorteil: Bei manchen Modellen genügt es, ein unbekanntes Wort auf dem berührungsempfindlichen Display anzutippen, und schon geht ein Fenster mit einem Lexikoneintrag auf. Andere Zusatzfunktionen wie Musikplayer sind hingegen in Zeiten, in denen jedes Handy

Musik spielen kann, eher unnötiger Schnickschnack. Was man bei E-Readern beachten sollte: Nicht alle E-Book-Formate sind mit den Geräten kompatibel. Auf den Kindle beispielsweise lassen sich ausschliesslich Bücher von Amazon laden (es sei denn, man konvertiert die Bücher am PC mit einer Software in ein anderes Format). Abgesehen vom Kindle können jedoch die meisten Reader mit dem E-Book-Format ePub umgehen, das in den meisten Online-Bücherläden verwendet wird (so etwa bei Ex Libris). Auch PDFs können auf praktisch allen Geräten angezeigt werden. Texte: Felix Raymann

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GEFÄLLT MIR

«Twittern finde ich doof» Liliane Blaser (52), Kassiererin/ Kassenbüro, Migros, 5622 Gränichen AG

1

Welches Radio ist Ihr Favorit?

Energy,denn ich mag einen vielfältigen musikalischen Mix, und genau das bietet mir dieses Radio.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

3

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

4

Meine Lieblingsserie am TV ist …

5

Der Song meines Lebens ist ...

6

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Generell langsame Musik, sie beruhigt mich.

«Nicht ohne meine Tochter», der Film erzählt auf sehr dramatische Art und Weise die Flucht einer Mutter mit ihrer Tochter vor ihrem Mann aus dem Iran. … «Two and a Half Men» — diese Serie ist so richtig zum Abschalten. ... die Titelmusik von «Titanic», Celine Dion gehört zu meinen Lieblingssängerinnen.

Was das iPad als E-Reader taugt, plu s die Links zu den Re iseführer-Apps und zu r Solar-Tastatur.

Im Kino. Hier schalte ich es grundsätzlich ab. Doch wenn man es mal vergisst und es klingelt, ist das total peinlich.

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7 8

In meiner Freizeit liebe ich es …

… Freunde zu besuchen.

Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe ...

... geniesse ich die Landschaft bei einem guten Kaffee.

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Twittern Sie?

Austausch von Informationen in kurzen, abgehackten Sätzen finde ich doof, deshalb mach ich das nicht.

10

Wo holen Sie sich Ihre News?

In Internetzeitungen, da bin ich garantiert immer auf dem neuesten Stand. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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leben

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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Vier Fragen an

«Das Sparpaket ist kostenlos»

Versöhnt asiatischen mit europäischem Geschmack: Skoda Rapid.

Tschechisches Raumwunder

Mit dem Rapid fährt Skoda in den Reifenspuren des ersten Octavia von 1996: Der kompakt gebaute Fünftürer bietet enorm viel Platz für seinen Preis.

D

as Selbstbewusstsein ist sichtbar: Der Rapid trägt das neue «Ge­ sicht» von Skoda — mit promi­ nenterem Markenlogo. Kein Wunder, unter VW hat sich die einst auf Billig­ autos abonnierte tschechische Tochter zur Erfolgsmarke gewandelt: 2011 war der Octavia bei uns das zweit meist ver­ kaufte Auto hinter dem VW Golf.

europäische Variante bekommt eine fünfte tür Ende Jahr füllt nun der Rapid die Lücke zwischen Fabia und dem Octavia II. Mit ihm sollen vor allem die Märkte von Schwellenländern wie China erobert werden. Damit der Rapid auch bei uns einschlägt, bedient sich Skoda eines Tricks: Der Neue sieht aus wie eine Stu­ fenhecklimousine, wie es Asiaten schät­ zen. Doch die Europaversion hat fünf statt vier Türen. Und wer die fünfte Tür, die Heckklappe, öffnet, staunt: 550 Liter Ladevolumen sind für 4,48 Meter Länge riesig. Schade, bleibt beim Umklappen

der Fondlehnen ein Absatz in der Lade­ fläche. Fein sind dafür Details wie der Halter für Eiskratzer in der Tankklappe. Klar merkt man, dass Sparen angesagt ist. Zwar hat Skoda noch keine defini­ tiven Preise (siehe Interview), aber wir schätzen mal runde 20 000 Franken. Da­ für prangt innen viel Hartplastik, und die Lehnenverstellung nutzt Rasten­ hebel statt stufenlose Drehräder. Die Details ändern aber nichts an der guten Qualität, dem wohnlichen Stil und dem Fond, in dem man sehr entspannt die Beine streckt. Und das Fahrwerk ist äusserst ausgewogen, sprich: kurven­ freudig und komfortabel. Auf Probefahrt gefällt der durchzug­ starke 1,6­Liter­Diesel mit 105 PS, der nur bei Vollgas nagelt und laut Skoda 4,4 l/100 km verbrauchen soll (114 g/km CO2). Doch weil der Rapid unter 1,2 Ton­ nen wiegt, überzeugen auch der quirlige 1,2­Liter­Benziner (86 oder 105 PS, ab 5,1 l/100 km) und der 1,4­Liter­Bruder mit 122 PS. Text: Timothy Pfannkuchen

Markus Kohler (47), Markenchef Skoda, Amag Markus Kohler, was tut Skoda zur CO2Reduktion?

Skoda bietet bereits seit Längerem für alle Familienbedürfnisse ein auf Spa­ ren getrimmtes Green­Line­Modell — vom Fabia mit 3,4 l/100 km (89 g/ km CO2) bis zum Flaggschiff Superb mit 4,4 l/100 km (114 g/km). Dazu gibt es bei verschiedenen Motoren das Green­Tec­Paket mit Stopp­Start, Bremsenergierekuperation und Leichtlaufpneus für gut 10 g/km we­ niger CO2. Das Sparpaket bieten wir in der Schweiz kostenlos an. Plant Skoda Elektro- oder Hybridautos?

Skoda ist aktiv in die Entwicklung der E­Mobilität im VW­Konzern ein­ gebunden. Bereits sind etwa zehn E­ Octavia in der Erprobung. Die heute noch teure Technologie muss erst dem guten Preis­Leistungs­Verhält­ nis von Skoda genügen. Nimmt der Rapid dem Octavia Kunden weg?

Der Rapid hat seinen Platz zwischen Fabia und Octavia. Dass er diesen Kunden wegnimmt, erwarten wir nicht. Er wird vielmehr neue Kunden zur Marke bringen. Verraten Sie uns schon den Preis des Rapid?

Dazu fehlen uns noch die Grundlagen. Der Preis wird aber irgendwo zwi­ schen demjenigen von Fabia und Octavia liegen. Interview: Timothy Pfannkuchen


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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

DIGITALKAMERA | 75

Die neuen Modelle von Canon (links) und Samsung verfügen über einen integrierten Internetzugang.

Fotos mit allen teilen

Samsung und Canon lancieren eine neue Kamerageneration: Dank eines direkten Internet-Zugriffs können Fans von Facebook und Youtube Filme und Fotos direkt ab Digitalkamera online stellen. Das Migros-Magazin verlost acht solcher Geräte.

W

er heutzutage eine Digitalkamera besitzt, will damit nicht nur Bilder schiessen und Filme drehen, er will diese auch mit der Welt teilen. Mit den Kameras WB850F und WB150F von Samsung und den Modellen Canon Ixus 510 HS und Ixus 240 HS ist dies einfacher als je zuvor. Alle Geräte sind Wi-Fi-kompatibel. Dies ermöglicht den Nutzern, ihre Bilder und Filme direkt nach dem Entstehen in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Aber auch per Mail lassen sich die Bilder von der Kamera aus sofort versenden.

Bilder werden übertragen an Tablets, Fernseher und Laptops Auch die Videofunktion hat einiges zu bieten: So können die Filme per Knopfdruck auf YouTube veröffentlicht werden. Die Canon Ixus 510 HS und Ixus 240 HS sind die einzigen Kameras, die eine direkte Verbindung zum iPhone und iPad herstellen können. Dies erlaubt eine direkte Verbindung der beiden Geräte, ohne dass dafür ein bestehendes W-LanNetzwerk nötig ist. Die Übertragung von Bildern und Videos ist ortsunabhängig und wird zum Kinderspiel. Die Samsung-Modelle können sich mit Fernsehgeräten verbinden und die geschossenen Fotos am Fernsehbild-

schirm zeigen. Durch die Samsung-LinkFunktion können sie auch an Tablets und Laptops übertragen werden. Via AllShare Play und Microsoft Sky können die Geräte über jeden beliebigen Wi-Fi-Hotspot mit ihrer Cloud kommunizieren.

Videotagebuch und Reiseroute nachzeichnen Dank Verbindungen zu GPS-Navigationssatelliten merken sich die SamsungModelle bei allen Fotos und Filmen den Aufnahmeort. So kann eine virtuelle Reiseroute erstellt werden. Dank einer Landkarte kann man die Reise auch Jahre später wieder erleben. Aber auch die Canon-Kameras sind mit Raffinessen ausgestattet: Vor jeder Fotoaufnahme wird ein vier Sekunden langer Clip erstellt. Diese Videoclips werden in der Kamera automatisch zu einem Film zusammengefügt und sind eine attraktive Möglichkeit, Urlaubsreisen oder eine Partynacht lebhaft festzuhalten. Eine weitere Besonderheit bei Canon ist Face ID, bei der Personen mit Name und Altersangabe im Kameraspeicher registriert werden. Mit dieser Funktion ist es möglich, Bilder einzelner Personen schnell wiederzufinden. Text: Anna Meister

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Melectronics verlosen 8 hochwertige Wi-Fi-Kameras (2 x Canon Ixus 510 HS weiss, 2 x Canon Ixus 240 HS schwarz und 3 x Samsung WB850F (inkl. Speicherkarte und Tasche) und 1 x Samsung WB150 im Wert von Fr. 360.– bis Fr. 450.– ■ Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). ■ Beispiel: GLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Kamera», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 22. Juli, 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

UnterhaltUng | 77

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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UnterhaltUng | 79

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie wird der Inhalt eines Joghurtbechers angegeben? A Milliliter

I

Deziliter

Z

Gramm

So nehmen Sie teil

2. Wo startete die diesjährige Tour de France? N Belfort

E

Lüttich

L

Paris

I

Eichhörnchen

T

Fuchs

T

12 Minuten

L

Bernstein

3. Wer wohnt in einem «Kobel»? B Adler

4. Wie lange dauert der Lauf beim «Cooper-Test»? E

4 Minuten

A 8 Minuten

5. Was meinten die Griechen mit den «Tränen der Götter»? T

Goldnuggets

R Perlen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.7.2012, 24 Uhr

6. Wie alt wurde die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc? U 19 Jahre

N 28 Jahre

R 82 Jahre

7. Niob, Gallium und Tantal zählen zu den ...? P Gewürzmetallen

O Edelmetallen

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

E

Halbmetallen

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

8. Die Tonfolge «tü ta to» der gelben Postautos stammt aus einer Oper von ...? T

Verdi

E

Rossini

S Wagner

Gewinner Nr. 26: Rudolf Münger, Grüningen ZH

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

Auflösung Nr. 27: BALEAREN

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

E

ABHANDEN ANDENKEN BRAS I L I A CORNE L I A E I N N A HME GAENSEE I HANDLUNG PELER I NE STRAEHNE Z E I CHNEN

Auflösung Nr. 28: SESNE Gewinner Nr. 27: Susi Montesi, Thalwil ZH; Gerda Beeler, Birr AG; Anne-Marie Burckhardt, Muttenz BL

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Glucosamin und Chondroitinsulfat sind wichtige Bestandteile des Bindegewebes, der Bänder und der Gelenkknorpel. Eine genügende Versorgung kann dem Erhalt der Gelenkbeweglichkeit dienen. Vitamin C ist notwendig für gesunde Knochen und Blutgefässe. Vitamin E ist wichtig zur Erhaltung der Muskelfunktionen. Zink unterstützt Stoffwechselfunktionen zur Energiegewinnung. Selen hat antioxidative Eigenschaften zum Schutz des Organismus. Die Mineralstoffe Kupfer und Mangan sind für den Stoffwechsel unerlässlich.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

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UnterhaltUng | 81

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü4 2 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 4 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 1 1 2

4

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Auflösung Nr. 27:

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4 3 2 3

2 3 3

8

4

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4

2

1 3

1

1 2

2 2

2 3

2 3

Auflösung Nr. 27:

2

4 2 4

3

2

4

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1

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3 2 3

3 3 3

1

3 2 3 3 2

NEUES AUS TOBIS GARTEN

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Tobi hat als Experiment ein paar neue Früchte- und Gemüsesorten gezüchtet. Jetzt braucht er nur noch einen Namen für seine neuen Kreationen. Findest du heraus, welche beiden Früchte oder Gemüse sich in Tobis neuen Sorten vereinen? Gib den Sorten einen Namen – Tobi hat dir bereits ein Beispiel gegeben.

FORTSETZUNG FOLGT!

Wie gehts weiter? Schau dir die Reihenfolge der Bilder ganz genau an. Wie muss das nächste Bild in der Reihe aussehen? Zeichne jeweils die Fortsetzung der Bilderreihe.

Lösung: Natürlich sind alle Namen richtig, die du herausfi herausfindest. ndest. Hier je ein Vorschlag: Gurane / Salange / Birbeere / Tomotte / Apfergine

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Filialverzeichnis und Newsletter-Anmeldung unter:

www.doit-garden-migros.ch Aktionen vom 17.7. bis 30.7.12, wo nicht anders erwähnt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 29, 16. Juli 2012 |

UnterhaltUng | 83

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5 4 9 7 4

2 7 2 1 8

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3

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1

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So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 28: 975 5 3 8 1 4 9 7 2 6 Gewinner Nr. 27: 2 7 1 5 3 6 4 8 9 Elisabeth Bont, 9 6 4 8 2 7 1 5 3 8 2 5 6 1 3 9 4 7 Oberriet SG; 3 4 6 9 7 5 2 1 8 Bruno Keller, 7 1 9 2 8 4 3 6 5 4 8 7 3 6 1 5 9 2 St. Gallen SG; 6 9 3 4 5 2 8 7 1 Mireille Jeannet, 1 5 2 7 9 8 6 3 4 La Chaux-de-Fonds NE; Willy Eller, Teilnahmeschluss: Sonntag, 22.7.2012, 24 Uhr Brunnen SZ; Hedi Stiefenhofer, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Bonaduz GR Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. 06010009343

2 5 8 6 3

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

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New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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Perfekte Familienferien erwarten Sie in der All-Inclusive-Anlage Club Hotel Tonga Can Picafort ***. Den Sandstrand und die Promenade erreichen Sie in rund fünf Gehminuten. Das Zentrum von C’an Picafort mit seinen Restaurants, Bars und Boutiquen ist circa 300 Meter entfernt. Aktionsdauer: Buchungen vom 16. bis 31. Juli 2012 (für Abflüge am Samstag ab Zürich vom 1. September bis 13. Oktober 2012) Preis: z.B. 1 Woche All Inclusive bei Abflug am 13. Oktober 2012, Doppelzimmer ab Fr. 545.– pro Person; Abflug am Samstag ab Zürich mit Hello. Kinderfestpreis ab Fr. 395.– für ein Kind (2 bis 14 Jahre) mit zwei voll zahlenden Erwachsenen. Im Preis inbegriffen: – Unterkunft im Doppelzimmer; All Inclusive – Flug hin und zurück in der Economy-Class – Flughafen- und Sicherheitstaxen – Bustransfer Flughafen – Hotel – Flughafen – Betreuung am Flughafen und am Ferienort durch Ihre Reiseleitung – Buchungsgebühren Profitieren: Buchen Sie jetzt unter www.migros-ferien.ch oder über die Gratis-Buchungsnummer 0800 88 88 15 und nennen Sie bei der Reservation Ihre CumulusNummer. Für jeden Buchungsfranken werden Ihnen 10-fache CumulusPunkte gutgeschrieben. Weitere Informationen: www.migros-ferien.ch


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REIF FÜR DIE INSEL? SARDINIEN GARANTIERT ERHOLUNG PUR

LUST AUF VERY BRITISH? DANN AB NACH GROSSBRITANNIEN

Die Mittelmeerinsel Sardinien lockt mit langen, weissen Sandstränden, kulturellen Angeboten, feinem Essen und tollen Ausflugszielen. Egal, ob Sie Ihre Ferien lieber in einer Luxusvilla oder in einer gemütlichen Strandwohnung verbringen, Vacando hat für jeden etwas Passendes dabei.

Entdecken Sie die faszinierende und vielfältige Insel Grossbritannien und lassen Sie sich von Städten wie London, Birmingham, Bristol, Cardiff, Edinburgh oder Glasgow verzaubern. Buchen Sie Ihre Städtereise jetzt bei travel.ch und profitieren Sie von 75 Franken Preisvorteil.

Aktionsdauer: Buchungen vom 16. Juli bis 5. August 2012 (für Abreisen vom 21. Juli bis 29. September 2012) Preis: z.B. 1 Woche vom 11. bis 18. August 2012 in einer Ferienwohnung für 4 Personen in Porto Taverna (ReferenzNr. IT7203.601.6) Fr. 1689.–, zzgl. Bearbeitungsgebühr. Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch oder telefonisch unter der 24h-Hotline 043 810 91 56 und Sie profitieren von 1000 extra Cumulus-Punkten. Geben Sie bei der Buchung Ihre Cumulus-Nummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit CumulusVorteil. Vacando hat über 120 000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen im Angebot. Weitere Informationen: www.vacando.ch

Aktionsdauer: Buchungen vom 16. Juli bis 5. August 2012 (für Abreisen bis 31. Oktober 2012) Profitieren: Loggen Sie sich jetzt ein auf www.travel.ch/ cumulus und klicken Sie auf die Aktionenbox. Der Fr. 75.– Preisvorteil wird automatisch von Ihrer Städtereise-Buchung abgezogen. Hinweis: Das Angebot ist nur bei Internetbuchungen gültig und nicht kumulierbar mit anderen Angeboten. Pro Cumulus-Karte kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Kein Vorteil auf Flug-, Hotel-, Mietwagen-, und LastMinute-Buchungen. Es gilt ein Mindestbuchungsbetrag von Fr. 700.–. Weitere Informationen: www.travel.ch/cumulus

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MEINE WELT 86 |

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ELIANA BURKI

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NR. 29, 16. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Mein Motto: Lebe deinen Traum»

Mit ihrer Mischung aus Jazzmusik und Alphornklängen begeistert die Solothurnerin Eliana Burki Fans aus der ganzen Welt. Jetzt

Name: Eliana Burki (28) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: Los Angeles und Solothurn

Meine Karriere: Mit sechs Jahren hörte ich an einem Sportfest zum ersten Mal den Klang eines Alphorns. Ich war fasziniert, nahm Unterricht und trat schon bald auf. Später studierte ich an der Jazzschule Bern und Basel Gesang und Klavier und entwickelte mit Einflüssen aus Jazz, Blues, Folk und World Music meinen eigenen Stil. Mittlerweile gebe ich mit meiner Band «iAlpinisti» rund um den Globus Konzerte. Im Frühling 2013 kommt mein viertes Album heraus. Mein Musikstil: Vor zehn Jahren habe ich angefangen, mit dem Alphorn Jazz zu spielen, heute nenne ich meinen Sound World-FolkMusic. Ich spiele auch Klassik. In der Schweiz mussten sich die Leute an diesen neuen Mix erst gewöhnen. Meine Inspiration: Meine Inspirationsquellen sind meine vielen Reisen und das Spielen mit anderen Musikern. Auf meinen Konzerttouren in Südamerika oder Asien treffe ich lokale Musikerinnen und Musiker, mit denen ich mich austausche. Mein Vorbild: Als Teenager hatte ich kein Idol. Miles Davis war mein Held. Später wurden Musiker wie Andreas Vollenweider oder Candy Dulfer, eine Frau, die ihr Ding durchzieht, eine Art Vorbilder für mein Schaffen. Mein Ziel: Ich möchte so lange wie möglich auf der Bühne stehen und in einer offenen, modernen Art die Schweiz repräsentieren. Was ich an mir nicht mag: Meine Ungeduld. Was ich an mir mag: Ich reisse viele Dinge an und kann Menschen begeistern. Mein Naturell: Ich bin sehr lebhaft, will immer am Ball bleiben. Als Musikerin darf man sich nicht zurücklehnen und muss sich ständig weiterentwickeln. Mein Motto: Lebe deinen Traum. Gehe dem nach, was dir guttut — und bleibe auf dem Boden. Mein bester Entscheid: Mit 17 habe ich die Ausbildung zur Tiermedizinischen Praxisassistentin abgebrochen und voll auf die Musik gesetzt. Text: Claudia Langenegger Bilder: Christian Benedikt

MEIN ALPHORN

«Mit sechs habe ich zum ersten Mal in ein Alphorn geblasen. Seither hat mich die Faszination für dieses Instrument nicht mehr losgelassen. Dieses hier ist eine Spezialanfertigung aus Nussbaumholz: 3,7 Meter lang, fünf Kilo schwer und mit aussergewöhnlich weichem vollem Klang.»

MEINE WURZELN

«Von Von meiner Mutter habe ich das künstlerische Talent, sie ist Pianistin. Bis 17 trat ich fast ausschliesslich mit ihr auf. Mein Vater, Sportarzt, hat mir die Freude am Sport mitgegeben. Als Kind habe ich Triathlon gemacht: Heute habe ich die Ausdauer, Disziplin, Hartnäckigkeit und den langen Atem, den ich auch als Musikerin brauche.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 29, 16. JULI 2012 |

ELIANA BURKI | 87 MEINE SCHWESTERN

«Ich (2. von links) bin mit drei Schwestern aufgewachsen, wir waren als Kinder ständig zusammen, haben viel Sport gemacht, waren sehr wild und hatten stets tausend Ideen. Sooft wir konnten, übernachteten wir in unserem Baumhaus Garten.» im Garten.

will sie in den USA noch besser Fuss fassen.

MEINE BAND

«Meine Band ist unverkennbar: vier zumeist bärtige, gut aussehende, gross gewachsene Jungs mit teils langen Haaren. Wir spielen seit vier Jahren in dieser Formation und harmonieren perfekt. Sie sind wie Brüder für mich, wir haben eine emotionale Beziehung zueinander.»

MEIN STÄNDIGER BEGLEITER

«Mein Moleskin-Notizbuch habe ich immer dabei. Darin notiere ich Gedanken oder Bühnenansagen auf Spanisch, Flugreservationsnummern, mache Notizen zu Songtexten und Listen mit zu erledigenden Dingen.»

MEINE HEIMAT

«Ich bin in einer grossen Familie und mit vielen Tieren im ländlichen Feldbrunnen bei Solothurn aufgewachsen. Heute pendle ich zwischen L.A. und der Schweiz. Ich brauche die Schweizer Kultur und meine Liebsten als Ausgleich zur unverbindlichen Art der Amerikaner.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Bin ich in der Schweiz, gehe ich als Erstes Joghurt kaufen. Das Schokolade-KokosJoghurt ist mein absoluter Favorit. Nirgendwo sonst gibt es so gute Joghurts wie hier.»


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R H MNEIVEA


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