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Ausgabe Zürich, AZA 6009 Luzern Responce Zentral

NR. 28 | 9. JULI 2012 www.migrosmagazin.ch

SUMMERTIME I 10

100 Tipps für den perfekten Sommer. KAY AXHAUSEN I 22

Stauforscher erklärt die Blechlawine.

Bild: Daniel Winkler

THOMAS VELLACOTT I 94

So tickt der neue WWF-Chef.

Alles im Griff

Moderatorin Steffi Buchli steht in der Männerdomäne TV-Sport ihre Frau. Genauso wie am Grill. Und zwar mit viel Gemüse! I 62

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

INHALT | 3

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Endlich wieder mal was Verrücktes tun … Er ist nun schon drei Wochen alt, und er hat uns grausam enttäuscht: Der Sommer 2012 hat bis jetzt eher mit verhagelten Bäumen und überschwemmten Kellern verstimmt als mit goldenen Sonnenuntergängen und milden Abenden begeistert. Dabei gäbe es doch so viel Schönes zu tun, zu sehen, zu machen! Schliesslich ist er in 74 Tagen bereits wieder Geschichte, der Sommer 2012. Warme, behagliche Sommertage heizen die Kreativität und die Fantasie an. Wir fühlen uns gut, spüren Energie und versprühen Lebensfreude. Die beste Zeit, wieder mal etwas Verrücktes, etwas Schräges auszuprobieren. Eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen resultiert aus genau so einer spontanen Aktion: In einem gewaltigen, abendlichen Hitzegewitter unter Blitzen und Donner sind mein Bruder und ich im strömenden Regen in unserem Dorf die Hauptstrasse hochgerannt. Auf dem Mittelstreifen. Wir waren euphorisiert durch ein ungeahntes Glücksgefühl, die Welt im Wolkenbruch gehörte uns, nichts konnte uns was anhaben. Also: Tun Sie wieder mal was Spontanes, Unüberlegtes! Ein Walzer im Garten statt die zehnte Wiederholung von «Dirty Dancing». Ein Mitternachtsspaziergang statt um zehn ins Bett. Ein Picknick am Waldrand statt ein Sandwich im Stehen. Die Leoniden-Sternschnuppen im August bewundern und sich etwas wünschen, statt den 500-sten Lottozettel ausfüllen und doch kein Glück haben. So viel, das zu tun und zu entdecken sich lohnt! Und sollte Ihnen die Inspiration fehlen: Lesen Sie die Sommer-Tipps unserer Redaktion in der Auftaktgeschichte «100 Dinge» auf Seite 10. Ich bin sicher, Sie entdecken etwas, bei dem Sie spontan sagen: «Doch, das wär mal was.» In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen wunderschönen, inspirierten Sommer.

10 | REPORTAGE Mit einem Ruderboot rausfahren und ein Buch lesen, füdliblutt auf den Küchenboden liegen oder wieder mal Töffli fahren: 100 Tipps für den perfekten Sommer.

MIGROS-WOCHE 4 | Aktuelles

GENERATION M

6 | Wenn Bauern auf Bio umstellen Die Migros fördert den Wechsel auf Bio.

FORUM

8 | Leserbriefe / Online

MENSCHEN

10 | Reportage Die ultimativen Tipps für den Sommer. 15 | Auf ein Wort 16 | Serie: London 2012 Sprinter Alex Wilson verdankt seinem Förderer Hansjörg Haas viel. 18 | Serie: Baustelle Familie Wie sich der Freundeskreis verändert, wenn man Kinder kriegt. 22 | Interview Stauforscher Kay Axhausen über Blechlawinen und Reisezeiten.

AKTUELL hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bild: Plainpicture

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

30 | Starbucks neu in der Migros Markus Gisiger über neue Markenprodukte und altbewährte Eigenmarken. 32 | Partnerschaft für die Familie Der Familienklub Famigros und Pro Juventute tun sich zusammen.

SCHAUFENSTER

37 | Kochwettbewerb Elisabeth Rabaglio zeigt ihr Siegerrezept für die Region Basel.

38 | Pasta von Armando De Angelis 40 | Schweizer Getreide hoch im Kurs 58 | Begehrtes Schoggi-Souvenir 59 | Der grosse Dino-Wettbewerb 61 | Rundum gute Zahnpflege

SAISONKÜCHE

62 | Gefüllte Peperoni auf der Glut TV-Sportmoderatorin Steffi Buchli grillt gerne vegetarisch. Die gefüllten Spitzpeperoni sind wie geschaffen für sie. 66 | Passt perfekt zu Käse Senffrüchte, Honig, Chutney: Spezielle Beilagen zum Chäsplättli.

IHRE REGION

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

75 | Multimedia Tricks, wie Sie mörderisch hohe Roamingkosten verhindern. 76 | Mix 83 | Auto Toyota Yaris: Kleinwagen mit Hybrid.

MEINE WELT

94 | Thomas Vellacott Der Ex-Banker und heutige WWF-Chef zeigt, wo er taucht, wo er wohnt und welches Tier ihn fasziniert.

RUBRIKEN

84 | Leseraktion 86 | Rätsel & Impressum 92 | Cumulus


MIGROS-WOCHE 4 |

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AKTUELLES

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Wenn die Kapsel klemmt

REGION ZÜRICH

Lauf, Greifensee!

Spaziergänger und Inlineskater müssen ihren geliebten Weg um den See für einen Samstag aufgeben, denn am 22. September ist der Greifenseelauf wieder am Start. An der grössten Breitensportveranstaltung im Zürcher Oberland treiben sich Profis und Amateure nebeneinander zu neuen Höchstleistungen an. Die Migros Zürich ist Hauptsponsorin des 33. Greifenseelaufs und versorgt die Teilnehmer mit Stärkung in Form von Bananen. Die ganze Geschichte und weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 69.

Migros verkauft Starbucks-Getränke Die Migros führt in den nächsten Tagen drei Getränke von Starbucks ein. Die neuen Produkte werden mit Kaffee produziert, der den Anforderungen der Fair-Trade-Organisation Max Havelaar genügt und finden sich im Kühlregal. Erhältlich sind die Getränke in den Geschmacksrichtungen Milchkaffee, Schokolade und Caramel. Die Migros ist in der Schweiz die einzige Detailhändlerin, die Starbucks-Produkte im Angebot hat. Mehr zu Markenprodukten im Migros-Sortiment lesen Sie auf Seite 30.

Beliebt und bald noch besser: Die Nespressokompatiblen CaféRoyal-Kapseln.

FRISCH IN DER MIGROS

Alleskönner

Zucchetti schmecken neutral bis leicht nussig und sind deshalb vielseitig einsetzbar. Ob gebraten, überbacken, geschmort, grilliert, gedünstet oder auch roh, sie machen in jedem Fall eine gute Figur. Und das ist auch wörtlich gemeint: Zucchetti halten schlank – sie sind kalorienarm, leicht verdaulich und zudem vitamin- und mineralstoffreich.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

AKTUELLES | 5

Café Royal heisst die jüngste Produktinnovation im Migros-Kaffeeregal. Die Nespresso-kompatible Kapsel ist so beliebt, dass sie in mancher Migros-Filiale zeitweise ausverkauft war. Die Herstellerin Delica AG in Birsfelden erhöht die Produktionskapazität laufend. Auch an der Verbesserung der Kapsel wird ständig gearbeitet. In seltenen Fällen — und unabhängig vom Maschinenmodell — bleibt die Alufolie der Kapsel in der Maschine hängen, und die Folgekapsel funktioniert nicht. Deshalb kommt noch im Juli eine verbesserte Kapsel in den Verkauf. Wenn das erwähnte Problem mit der Folie auftritt, kann diese übrigens einfach entfernt werden. Danach funktioniert die Maschine wieder normal. Kunden mit Fragen zu Café Royal können sich an M-Infoline (0848 84 0848) wenden. Weitere Informationen auf www.cafe-royal.com

Gute Pflege und gutes Styling werden günstiger: Die Preise zahlreicher Nivea-Produkte sinken.

Mehr Nivea fürs Geld

Die Migros senkt die Preise für 78 Nivea-Produkte. Ab sofort kosten diese durchschnittlich zehn Prozent weniger. Die Preissenkung ist das Ergebnis hartnäckiger Verhandlungen.

Bilder: iStockphoto, Getty Images

N

ivea-Produkte gehören zu den beliebtesten Markenartikeln in der Migros. Fans der deutschen Traditionsmarke mit dem unverkennbaren blauen Logo können sich freuen: Die Migros senkt die Preise von 78 NiveaProdukten. Deodorants, Haarpflege- und Stylingartikel sowie Rasur- und Gesichtspflegeprodukte für Männer werden im Durchschnitt zehn Prozent günstiger. Und der nächste Preisabschlag ist schon in Vorbereitung: Ab Ende Juli werden auch Nivea-Sonnenschutzmittel weniger kosten. Mit den jüngsten Preissenkungen hat die Migros seit Mitte Mai

rund 70 Prozent ihres Nivea-Sortiments deutlich vergünstigt. Die tieferen Preise sind das Resultat intensiver Verhandlungen, welche die Migros mit der Nivea-Herstellerin Beiersdorf AG geführt hat.

Die Migros gibt tiefere Beschaffungspreise weiter Der hartnäckige Einsatz der Migros-Verantwortlichen macht sich bezahlt: Beiersdorf kommt der Migros mit tieferen Beschaffungspreisen entgegen. Diese gibt die Preissenkung nun vollumfänglich an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Text: Andreas Dürrenberger

Jetzt günstiger: Rasur- und Gesichtspflegeartikel für Männer, Deos, Haarpflege- und Stylingprodukte von Nivea.


GENERATION M 6 |

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BIOLOGISCHER GETREIDEANBAU

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen zu Generation M finden Sie unter: www.generation-m.ch

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Wir versprechen, dass dank Migros Bio bis 2013 die Fläche von 140 Fussballfeldern von konventionellem Getreideanbau in biologischen Anbau überführt wird. Die Umwelt schützen. Mehr auf generation-m.ch

Ein Bauer auf

Singender Luzerner Saubermann Bahnhofplatz Luzern, kurz nach fünf Uhr morgens. Ein fröhliches Liedchen trällernd schwingt Strassenwischer Kado Vemba, genannt Jay, den Besen. Der Entlebucher aus Angola ist Luzerner Stadtoriginal und der Hauptdarsteller im Online-Video von Generation M zum Wochenversprechen «Diese Woche lese ich allen Abfall auf». Über seinen Auftritt haben sogar die Luzerner Medien berichtet. Bisher haben sich rund 3000 Leute dem Versprechen angeschlossen und damit eine Fläche von der Grösse des Zugersees sauber gehalten. Mitmachen ist noch möglich. Das nächste Wochenversprechen ist schon online: «Diese Woche schwimme ich täglich im See». So behält man an heissen Tagen einen kühlen Kopf und spart sich die energiefressende Klimaanlage. Das Versprechen stammt aus der OnlineCommunity und wurde von dieser zum Sieger gekürt. Bereits läuft die nächste Ideensammlung, Thema diesmal: Ein Versprechen, das uns alle näher zur Natur bringt. Zu gewinnen gibts eine Nacht für vier Personen im 1000-Sterne-Hotel, dem Cornfield Openair-Hotel in Nennigkofen SO mit Blick auf die Aare.

Getreidebauer Andreas Perler stellt derzeit seinen Familienbetrieb auf Bio um. Für ihn bedeutet das mehr Arbeit und ein grösseres Ernteausfallrisiko. Trotzdem schläft er zufriedener ein als früher. Durch die Umstellung auf Bioproduktion sei das Bauern für ihn interessanter geworden, sagt Andreas Perler.

E

in schwüler Frühsommertag in Wünnewil FR. Die Sonne verschwindet für die Dauer eines heftigen Platzregens. Dann zeigt sie sich wieder, um das verschüttete Wasser aufzutrocknen. So geht es den ganzen Tag. Bauer Andreas Perler (43) tigert unruhig in der Küche herum. Immer wieder blickt er hinaus und sagt: «Viel mehr Wasser bräuchte es im Moment also nicht mehr.» Schliesslich schlüpft er in die festen Schuhe, greift sich seinen Regenmantel und zeigt auf einem Rundgang sein Gut. Perler, Vater von drei Kindern, betreibt mit seiner Familie Ackerbau. Er baut Gerste an, Weizen, Dinkel, Hafer sowie Mais, Erbsen, Kleesamen und Kartoffeln. 31 Hektaren Nutzfläche umfasst sein Hof. Vor gut zehn Jahren hat er ihn von seinem Vater übernommen. Als Perler die landwirtschaftliche Ausbildung durchlief, stellte er mit seinem Vater den

Betrieb auf Integrierte Produktion (IP Suisse) um. Gut 20 Jahre später zündet er die nächste Stufe.

Das Interesse an Bioprodukten nimmt stetig zu Perler befindet sich mit seinem Hof im zweiten Jahr der Umstellung auf Bio. Sein Vater habe zunächst nichts von der Idee gehalten, erzählt Perler. Doch der innovative Bauer liess sich nicht umstimmen. «Man muss sich bewegen, die Zukunft selbst gestalten»,sagt er.Auf dem Scheunendach ist eine grosse Fotovoltaikanlage installiert. Für eine gleiche Anlage auf dem Hausdach ist das Baugesuch eingereicht. «Das passt perfekt zu Bio», findet Perler. Im nächsten Jahr wird die Umstellungsphase abgeschlossen sein und der Hof das Bio-Gütesiegel tragen. Bio ist in, bei Produzenten und bei Konsumenten. Gemäss Bio Suisse, der


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

BIOLOGISCHER GETREIDEANBAU | 7

«Das Engagement der Migros ist nicht selbstverständlich»

Martin Roth, Produktmanager für Biogetreide bei Bio Suisse, über die Vorteile von biologisch angebautem Getreide. genügend Platz für Biodiversität auf dem Acker.

Martin Roth, weshalb braucht es Biogetreide?

Die Produzenten werden den höchsten ökologischen Ansprüchen gerecht, arbeiten im Einklang mit der Natur und decken eine ständig wachsende Nachfrage ab. Der Bioansatz ist die Basis für gesunde Böden, Pflanzen und Tiere — und natürlich auch gesundes Getreide.

Biokurs führenden Bioorganisation der Schweiz, hat im vergangenen Jahr die Anzahl Betriebe, die sich für die Umstellung auf Bio entschieden hat, um gut 27 Prozent zugenommen. Insgesamt produzierten letztes Jahr rund 6000 Betriebe nach Biorichtlinien. Das ist ein Anteil von mittlerweile elf Prozent. Auch die Verkaufszahlen belegen das Wachstum. Der Bioumsatz im Schweizer Detailhandel stieg im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf gut 1,7 Milliarden Franken. Die Migros verzeichnete gar eine überdurchschnittliche Steigerung der Nachfrage um sieben Prozent. In den Migros-Regalen finden sich mittlerweile über 1000 Bioprodukte. Die Migros führt auch Erzeugnisse von Schweizer Bauernhöfen, die sich noch in der Umstellungsphase befinden. Die Bauern können so ihre Ware noch während der Umstellung zum Biopreis verkaufen. Die Produkte

Welche Vorteile bietet die biologische Getreideproduktion gegenüber der herkömmlichen Produktion?

Biogetreide wird ohne mineralische Kunstdünger, ohne chemisch-synthetische Pestizide und damit mit deutlich kleinerem Energieaufwand und weniger Umweltbelastung angebaut. Der Einsatz von robusten Biosorten, die sorgfältige Anbauplanung mit vielfältigen Fruchtfolgen und die lichteren Bestände beugen Pilzkrankheiten vor und bieten

sind mit dem Biolabel und dem Zusatz «Umstellung» klar gekennzeichnet. Den Anfang beim Brot macht im August das Bio-Hofbrot halbweiss aus Schweizer Umstellungsgetreide.

Bio heisst mehr Arbeit, aber auch grössere Befriedigung Die steigende Nachfrage nach Bioprodukten verlieh Bauer Perler das letzte Quäntchen Mut für die Umstellung. «Ich hatte mich noch nicht einmal für die Umstellung auf Bio angemeldet, schon erhielt ich Anrufe von Getreidehändlern, die in Aussicht stellten, meinen kompletten Ertrag zu kaufen», erzählt er. Doch die grosse Nachfrage heisst nicht, dass man sich als Biobauer zurücklehnen kann, im Gegenteil. Die Produktion nach Biorichtlinien bedeutet für Perler mehr Arbeit. Unkraut muss der Bauer heute per Maschine und zum Teil

Weshalb soll ich als Konsument Biogetreide oder daraus gefertigte Produkte kaufen?

Martin Roth von Bio Suisse ist überzeugt, dass Bio die Basis für gesunde Böden, Pflanzen und Tiere ist.

Weil Sie auf die ökologischen Leistungen im Anbau vertrauen können. Jeder Betrieb von Bio Suisse wird jährlich auf die Einhaltung der strengen Vorschriften kontrolliert. Wie beurteilen Sie das Engagement der Migros im Bereich Biogetreide?

Bio Suisse freut sich, dass die Migros ihren Kunden Getreideprodukte in Bioqualität anbietet. Insbesondere begrüssen wir, dass die Migros mit dem Angebot eines Brots in Umstellqualität unseren Betrieben bereits während der Umstellungszeit eine Absatzmöglichkeit bietet. Das Engagement der Migros ist nicht selbstverständlich.

gar von Hand aus seinen Kulturen entfernen. Früher erledigten das Herbizide für ihn. Die Biorichtlinien verbieten jedoch den Einsatz von synthetischen Behandlungsmitteln. Das Risiko für Ernteausfälle wird dadurch grösser. Um Komplettausfällen vorzubeugen, baut Perler unterschiedliche Kulturen an. Mit dem Restrisiko muss er umzugehen lernen. Perler betont jedoch: «Ich schlafe so ruhig wie zuvor, sogar zufriedener.» Dies vor allem, weil für ihn nicht das Risiko oder die zusätzliche Anstrengung im Vordergrund steht. «Ich arbeite enger mit der Natur, dem Boden zusammen, muss noch genauer Bescheid wissen über die natürlichen Vorgänge und muss auch das Wetter aktiver mit einbeziehen», sagt er. Das Bauern sei für ihn durch die Umstellung interessanter und befriedigender geworden. Texte: Beat Matter Bild: Marco Zanoni


FORUM 8 |

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WWW.MIGROSMAGAZIN.CH

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Erster EM-Sieg für die Holländer!

Schwelgen Sie in Erinnerungen: Die Rangliste des Wettbewerbs mit allen Bildern.

Die Gewinner Astrid Gehring aus Weiach ZH erhält als Hauptpreis die Spiegelreflexkamera Canon EOS 500 D mit zwei Objektiven von Melectronics im Wert von 599 Franken. Marina Eigensatz gewann wie die drittplatzierte Silène Guy einen Einkaufsgutschein im Wert von 100, Anika Burger und Renate Moser eine à 50 Franken.

NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Beim EM-Bildwettbewerb wählten die Besucher auf www.migrosmagazin.ch ihren Favoriten. Gewonnen hat – man glaubt es kaum – Holland.

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om 25. Juni bis kurz nach dem Endspiel am 1. Juli stimmten Tausende auf www.migrosma gazin.ch für Ihr Lieblingsbild zur Fussball-EM. Zwei Leserbilder vereinigten dabei unter den Top Ten die Hälfte aller Stimmen auf sich: Marina Eigensatz’ fingerfertige

Niederländische Tristesse schlägt spanischen Spielwitz.

Demonstration der spanischen Ballbehandlung und die von Mutter Astrid festgehaltene Trauer des sechs Wochen alten Kimo nach dem holländischen 1:2 gegen Deutschland. Gegen den jungen holländischen Griesgram hatte Tiki-Taka keine Chance. Hup Holland hup.

Auch für die Voting-Teilnehmer gabs Preise. Gehören Sie zu den Siegern?

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FORUM

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

Babs HeinigerHug (37) liess sich Anfang Jahr einen Magenbypass einsetzen. Sie nahm 41 Kilo ab.

Nr. 27 | 2. Juli 2012

www.migrosmagazin.ch

Ausgabe Aare, AZA

3321 Schönbühl-S

hoppyland. Psdg

DP AG Ent. bez. A 44631

LEsErbriEFE | 9

Nachhaltigkeitsbericht 2012 So wird die Zukunft. Und was wir dazu beitragen wollen. Beerenbauer aus Leidenschaft. Weniger Salz für mehr Gesundheit.

Beilage Generation M

Wie sich die Migros für umwelt und Gesellsc haft engagiert. IntervIew I 22

Sir Elton John gibt sich die Ehre tv-lIeblIng prIvat I 100

Bild: René Ruis

MM 27: «Endlich leichter leben», Artikel über Adipositas: Rund acht Prozent der Erwachsenen in der Schweiz leiden unter Fettleibigkeit.

Eine halbe Portion

Babs Heiniger-Hug ist glücklich: Sie hat 41 Kilo abgenommen und ist zum ersten Mal im leben schlank. Das Protok oll einer Befreiung. i 84

Nik Hartmann liebt die Idylle am Zugersee

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder E-Mail: dienstleistun dem regionalen Mitgliederdie gen@gmaare.migros.ch nst: Tel. 058

565 84 01

«Toll, wie die es geschafft haben» ! Es wird gegessen — oder treffender gefressen —, was das Zeug hält, danach müssen teure Magenoperationen her, die wohl kaum in vollem Umfang von den Betroffenen bezahlt werden. Wer das Nutellaglas, Döner, Pommes frites und Ähnliches an erster Stelle vor sein wertvollstes Gut, seine Gesundheit, stellt, der sollte sich allen Ernstes fragen, ob sein gesunder Menschenverstand auf der Strecke geblieben ist. Trotzdem ist es toll, wie diese Menschen es geschafft haben abzunehmen. Zum Schluss: Es gibt aber Menschen, die um ein Vielfaches intelligenter sind, als die, die es geschafft haben, nämlich die, die es nie so weit haben kommen lassen mit dem Übergewicht. Christian Rauber 5102 Rupperswil

! Warum ist niemand so ehrlich und zeigt mal den Körper einer Frau in einem gewissen Alter, die mit Magenbypass 50 Kilogramm in einem Jahr abgenommen hat? Kein schöner Anblick! Monika Nyffeler 3014 Bern

! Seit Jahren muss ich mich an einen strengen Ernährungsplan halten und mache regelmässig Sport, damit mein Körper nicht «entgleist». Durch zwei Operationen (Gebärmutter- und Schilddrüsenentfernung) ist mein Gewicht stetig angestiegen. Ich bringe meinen BMI von 28 nicht tiefer. Dem Artikel im Migros-Magazin ist zu entnehmen, dass es ja nun ganz einfach ist, mal so schnell eine Operation durchzuführen und die jahrelangen Essenssünden wegzuoperieren. Ich las den Artikel meinem «Salat-Club» vor. Wir überlegten uns, ob wir nicht einfach auch unseren Gelüsten nachgeben sollten, damit wir bald einen BMI von 40 haben, um uns anschliessend unters Messer zu legen. Wir müssten nie mehr auf etwas verzichten und könnten bei allen Köstlichkeiten zuschlagen, auch wenn es nur Kinderportionen sind. Aber wer bezahlt all die Operationen? Claudia Rahm 8124 Maur

Mehr zum Thema Übergewicht auf Seite 15.

Martina Knutti wog vor 2010 124 Kilogramm. Heute sind es bloss noch 58. Sie ist «unbeschreiblich glücklich».

! Ich möchte Ihnen ganz herzlich zum gelungenen Beitrag gratulieren und mich dafür auch bedanken. Es ist sehr wichtig, dass das Thema Adipositas nicht unter den Tisch gekehrt und Aufklärung betrieben wird. Am 12. Oktober 2010 bekam ich meinen Marceau-Bypass, ich

wog 124 Kilogramm und hatte einen BMI von 48. Heute wiege ich noch 58 Kilogramm — und bin unbeschreiblich glücklich und unendlich dankbar. Martina Knutti SV-Leitung SHG-Burgdorf/ Solothurn (AdipositasSelbsthilfegruppe)

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN 10 |

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100 SOMMER-TIPPS

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

1. Mindestens drei Minuten in einem Bergsee aushalten.

10. Im frischen Heu schlafen, auch wenns sticht.

2. Am offenen Feuer im Wald Würste braten.

11. Einen Schrebergarten mieten und eine Einweihungsparty schmeissen.

3. An einem Grümpelturnier teilnehmen – auch wenns anstrengend ist. 4. Einen Ferienflirt geniessen. 5. Sich ans Wasser legen und die Passanten beobachten. 6. In der Gelateria Ihres Vertrauens sämtliche Glacesorten durchprobieren.

12. Ein Bienenhotel basteln und sich über jeden Gast freuen. 13. Für die beste Freundin einen Blumenstrauss auf der Wiese pflücken. 14. Sich in den Ausverkauf stürzen.

7. Frei nehmen, einfach weils schön ist.

15. Mit einem Gummiboot auf der Reuss von Bremgarten nach Windisch fahren, oder von Thun nach Bern.

8. Vom 10-Meter-Brett springen.

16. Endlich den Köpfler lernen.

9. Den Leoniden-Sternschnuppenstrom beobachten (im August) – und sich et was wünschen.

17. Bei Sonnenuntergang ein Picknick veranstalten. Must: die karierte Decke.

100 Dinge

Lassen Sie sich von der warmen Jahreszeit beflügeln – tun Sie ruhig wieder mal was Verrücktes! 100 Tipps der Redaktion, wie Sie das Maximum aus dem Sommer holen.


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MENSCHEN

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

100 soMMer-tipps | 11

18. Auf einer Sommerwiese liegen und über die Form und die Farben der Wolken philosophieren.

24. Einem Touristen zuvorkommend behilflich sein – auch wenn man im Stress ist.

29. Den Arbeitskollegen am Nachmittag Glaces spendieren: Wünsche berücksichtigen.

19. An das Stadtfest in Baden gehen (www. stadtfest-baden.ch)

25. Kalte Gurkensuppe essen.

30. Auf einen Baum klettern – Feldstecher nicht vergessen!

20. Im Morgengrauen Vögel beobachten. 21. Nackt im See baden. 22. Mit dem Pedalo in den Sonnenuntergang fahren. 23. Kirschsteine wettspucken und an der Technik feilen.

26. Früher von der Arbeit nach Hause gehen – ohne schlechtes Gewissen. 27. Türkischen Ayran probieren. Der Drink aus Joghurt, Salz und Wasser erfrischt ungemein. 28. An ein Klassikfestival gehen und damit Stil beweisen.

31. Um fünf Uhr morgens einen Spaziergang durch das Quartier machen. 32. Jalousien zu und sämtliche Staffeln von «The Sopranos» schauen.

35. Sich blutt auf die kalten Plättli des Küchenbodens legen. 36. Das Hölloch im Muotathal erforschen. Es herrschen angenehme sechs Grad. 37. Sich die Haare blondieren, schliesslich werden Blondinen bevorzugt. 38. Einen Fisch fangen – auch wenn Sie ihn vor dem Essen töten müssen.

«Mit meinen Jungs während einer Nachtwanderung Glühwürmchen suchen.»

«Mit meinem Oldtimertraktor ein paar Spritztouren machen.»

33. Schuhe und Socken ausziehen und mitten in der Stadt durch einen Brunnen waten.

34. Die Wanderschuhe montieren und einen Gipfel erklimmen.

Philipp Langenegger (36), TV-Schauspieler («Anna und die Liebe»):

Lisa Stoll (15), Alphornsolistin aus Wilchingen SH:

39. Die Schweizer Grenze abwandern. 40. Einem Bergbauern beim Heuen helfen. Nicht empfohlen für Allergiker. 41. Das Töffli satteln und mit den Jugendfreunden ins Tessin tuckern.

42. In einem Schreibkurs Schreiben lernen wie Hermann Hesse (www. schreibimpuls.de) 43. Mit befreundeten Familien einen Lampionumzug organisieren. 44. Einen Abend in den Rebbergen bei einem Schweizer Winzer verbringen. 45. In St. Moritz im Stazersee baden, statt Cüpli zu nippen. 46. An der Marche des cépages teilnehmen und sich dazu ein Lätzli samt Kelch umbinden (www. marchedescepages.ch) 47. Am Walensee wandern und denken, man sei an einem Fjord in Skandinavien. 48. Den Sommer konservieren. In Form von Saft, Konfitüre, Gelée, Glace.


Menschen 12 |

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100 soMMer-tipps

Beni Thurnheer (62), TV-Moderator:

«Möglichst lange die Küche in den Garten verlegen und mich ausschliesslich mit dem Grill bekochen.» 49. Ein selber gezogenes Tomätli direkt ab Strauch essen. Nicht waschen. Höchstens am Tischtuch abwischen. 50. Beachvolleyball spielen, egal, wie gut. 51. Einer Steelband lauschen, während man an einem süssen Drink nippt. 52. Mit Freundinnen auf dem Trampolin übernachten. 53. Per Anhalter in den Süden fahren, trampen nennt man das. 54. Selber Glace herstellen. Eine simple Wasserglace tuts. 55. Den Sommerdrink selber mixen: Spritz besteht aus Prosecco, Soda, Aperol, Eis und einer Orangenscheibe. 56. Bei einer Miss-BikiniWahl mitmachen. Auch mit Kleidergrösse 42. 57. Das Nachtessen in Wald und Flur selber sammeln. Zum Beispiel Löwenzahn, die Früchte wilder

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | Migros-Magazin |

Und was unternehmen Sie in diesem Sommer? Schrei be Sie uns Ihre Tipps!n

Kirschbäume, Bachkresse. Bitte nicht beim Bauern stehlen. 58. Auf dem Flohmarkt chrömle. 59. Sich gegenseitig mit dem Gartenschlauch abspritzen. 60. Barfuss über sonnenwarmen Teer gehen. Bitte schnell, sonst brennts. 61. Sich im Open-Air-Kino verregnen lassen.

68. Einen Segelgrundkurs anpeilen.

62. An einen Baum pinkeln (nur für Männer empfohlen).

69. Schwanger werden. Der schwere Teil der Schwangerschaft ist dann erst im Winter.

63. Endlich tauchen lernen – oder schwimmen.

70. Den Pingpongtisch aus dem Keller holen.

64. Eine Schale leuchtend roter Himbeeren essen.

71. Sich mit einer Flasche Champagner und zwei ed-

len Gläsern an den Dorfbach setzen. (In Zürich: Sihlkanal). 72. Es sich mit einem Campingstuhl und einem Buch in der kühlen Bahnhofunterführung bequem machen. 73. Unter freiem Sternenhimmel übernachten.

65. Barfuss durch ein Flussbett laufen und sich der Kraft des Wassers bewusst werden. 66. Eine Blindschleiche retten. 67. Auf einer Chilbi in die Autoscooter steigen und Teenager spielen.

Thomas Minder (51), parteiloser Ständerat SH und Initiant der Abzocker-Initiative:

«Endlich einen Schwumm im Rhein machen und wieder einmal einfach in einer Gartenbeiz sitzen bleiben.»


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Menschen

Migros-Magazin | NR. 28, 9. JULI 2012 |

74. Um 9.10 Uhr das erste Schiff von Schaffhausen nach Stein am Rhein besteigen und an Bord einen feinen Zmorgen geniessen. 75. Den Rasen mähen, ohne Murren. 76. Die Nachbarn zum gepflegten Abendessen einladen. 77. Cabrio fahren – am besten einen alten Citroën DS. 78. Einen flachen Stein übers Wasser schiefern lassen, mindestens fünf Mal. 79. Ein Glas Dézaley auf der schönsten Terrasse der Schweiz im «Le Baron Tavernier» in Chexbres geniessen. 80. Die erste und einzige Einsiedlerin in der VerenaSchlucht bei Solothurn besuchen – oder wenigstens die Kapelle von innen anschauen. 81. Die Nase in den Fahrtwind des Zuges (älteres Modell oder Regionalbahn) halten. Achtung, Gegenverkehr!

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100 soMMer-tipps | 13

82. Den Mittelpunkt der Schweiz aufsuchen (www.aelggialp.ch) oder die geografische Mitte des eigenen Kantons. 83. Inlineskates anziehen und beim MondayNight-Skate mitmachen (www.nightskate.ch).

Zoe Scarlett (27), Pin-up-Girl und BourlesqueTänzerin:

84. Die Lieblingsskipiste zu Fuss runterlaufen.

«Im Garten zelten.»

85. Ein Strassenfest organisieren und mit allen Nachbarn Frieden schliessen. 86. In Gummistiefeln an ein Open Air gehen. 87. Über den See rudern und sich Goethe vorlesen lassen – oder umgekehrt.

Bilder: Keystone (3), Getty Images (7), iStockphoto (3), plainpicture (2), Masterfile, Urban Ruths, Christian Benedikt, Oscar Alessio/SRF, Bruno Schlatter, PD

88. Sex – unter freiem Himmel. 89. Zur Pediküre gehen. Auch Männer. Besonders Männer. 90. Zelten auf einem Zeltplatz in unmittelbarer Nähe des Zuhauses. 91. Mit dem Göttikind einen Ausflug machen, zum Beispiel in die DreiSeen-Region.

92. In einem Kletterpark seine Höhenangst überwinden.

ja nicht das Deuxpièces sein.

94. Eine Fahrt mit der Cabrio-Gondel aufs Stanserhorn.

96. Sich et was Besonderes leisten wie eine Fahrt im gemieteten Oldtimer, eine zweistündige Wellnessbehandlung, eine Flasche Terre Brune oder einen Quattromani aus dem Tessin.

95. Samt Kleidern ins Wasser springen. Es muss

97. Endlich den Balkon ordentlich bepflanzen.

93. Sich Hände oder Körper mit Henna bemalen lassen.

98. Nach einem Gewitter barfuss über eine Wiese laufen. 99. Eine Sonnenuhr basteln und dem Schatten beim Wandern zuschauen. 100. Sich auf die Kinderschaukel setzen und am Absprung feilen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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AUF EIN WORT | 15

ÜBERGEWICHTIGE IM SPITAL

«Die Liegen sind doppelt so teuer»

Stark übergewichtige Patienten stellen die Spitäler vor grosse Herausforderungen. Kurt Laederach vom Inselspital Bern erklärt, welche – zum Teil kostspieligen – Massnahmen konkret nötig sind und was die Gesellschaft in Zukunft anders machen sollte, um die Zahl Übergewichtiger zu reduzieren. Kurt Laederach, Sie haben letzte Woche auf TeleBärn gesagt, das Inselspital schicke dicke Patienten für manche Untersuchungen ins Tierspital.

Professor Kurt Laederach (58) ist leitender Arzt der Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung am Inselspital in Bern.

Diese Aussage war falsch. Ins Tierspital wurden nur zwei übergewichtige Patienten eingeliefert, einer davon wurde 2007 radiologisch untersucht. Richtig ist, dass wir jährlich rund ein Dutzend Patienten mit einem Body-Mass-Index von über 65 haben, die wir teilweise in privaten Instituten untersuchen lassen. Normal ist ein BMI von 19 bis 25. Weshalb die Überweisungen?

Ist eine Untersuchung im Magnetresonanzgerät nötig, etwa bei einer Diskushernie, passen solche Patienten nicht in die konventionellen Röhren mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern. Für schwer übergewichtige Patienten braucht es oft ein offenes Gerät, das einige Millionen Franken kostet. Das haben wir nicht. Ab welchem Körpergewicht braucht es spezielle Einrichtungen?

Bilder: Getty images, Screenshot CNN, Christian Schmid

Wenn ein Patient mehr als 150 Kilo wiegt, sind spezielle Röntgentische nötig, verstärkte Toiletten und Spezialbetten. Unsere Operationstische halten 400

FRAU DER WOCHE

Kilogramm aus. Besonders adipöse Patienten werden halb aufrecht, in einem Winkel von 45 Grad, operiert. Dabei müssen sie mit Bändern fixiert werden, die länger und breiter sind als gewöhnlich. Gleiches gilt für unsere Liegen in der Poliklinik. Sie sind breiter als früher, können mehr Gewicht tragen, sind aber mit 2500 Franken auch doppelt so teuer. Welche Herausforderungen stellen sich für die Ärzte?

Sie benötigen längere und stabilere Instrumente. Nimmt etwa der Narkosearzt eine Rückenmarkanästhesie vor, muss die Nadel viel länger sein, um durchs Gewebe bis ins Rückenmark vorzustossen. Wer sind diese übergewichtigen Menschen?

Es sind Schweizer wie Sie und ich. Meist haben Sie eine Essverhaltensstörung. Sie sind esssüchtig oder essen zwanghaft. Solche psychischen Krankheiten muss man mitbehandeln, denn Operieren allein bringt auf lange Sicht keine nachhaltige Gewichtsreduktion. Hat die Zahl stark übergewichtiger Patienten im Inselspital zugenommen?

Früher waren sie absolute Ausnahmen. Erschreckend ist, dass die besonders

schweren Patienten immer jünger werden. Heute sehen wir pro Jahr einige 14-Jährige mit einem BMI von über 40. Laut dem Bundesamt für Gesundheit sind 10 Prozent der Schweizer Männer adipös. 1992 lag der Wert noch bei 6,3 Prozent.

Diese Zahl ist wahrscheinlich noch zu tief angesetzt, denn bei der telefonischen Befragung geben die Übergewichtigen meist weniger Gewicht an, weil sie sich schämen. Tatsache ist, dass in der Schweiz jeder Zweite übergewichtig ist. Warum?

Überall werden Nahrungsmittel angepriesen, die an jeder Ecke erhältlich sind. Viele Jugendliche sind süchtig nach Süssgetränken. In England ist es zum Schutz der Kinder verboten, am Fernsehen zwischen 17 und 19 Uhr für Nahrungsmittel oder solche Getränke zu werben. Wir sollten uns überlegen, ob so etwas in der Schweiz eingeführt werden sollte. Zudem bin ich überzeugt: Fussgängerzonen und bessere Velowege in den Städten sorgen dafür, dass sich die Schweizer mehr bewegen. Wenn es alle paar 100 Meter ÖV-Stationen gibt, ist das nicht nur ein Vorteil. Interview: Reto E. Wild

MANN DER WOCHE

Historischer Auftritt

Historischer Fund

Grosse Ehre für Ruth Dreifuss (72): Zur besten Sendezeit war die ehemalige Bundesrätin auf dem uS-Fernsehsender CNN zu sehen. Knapp zehn Jahre nach ihrem rücktritt erklärte sie den Zuschauern auf Englisch das Schweizer Gesundheitssystem und lieferte Präsident Barack Obama Schützenhilfe für seine Gesundheitsreform. Gegenüber der Starjournalistin Christiane Amanpour betonte Dreifuss, es sei eine moralische Verpflichtung für alle Bürger, das System mitzutragen.

Das Europäische Kernforschungszentrum Cern in Genf sorgt weltweit für Schlagzeilen. «Wir haben einen Meilenstein im Verständnis der Natur erreicht», freute sich Direktor RolfDieter Heuer (64). Cern-Forscher haben das sogenannte Higgs-Teilchen gefunden, das den Aufbau der Materie und damit der Welt erklärt. Seit Jahrzehnten haben Physiker danach gesucht. Die Entdeckung gilt als wichtigstes wissenschaftliches Ereignis der letzten Dekaden.


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SERIE: LONDON 2012

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Ein Sprint in die Unabhängigkeit

Alex Wilson wohnt erst seit 2005 in der Schweiz, gehört mit 21 Jahren aber zu den grössten Schweizer Sprinthoffnungen an den Olympischen Spielen. Sein Förderer Hansjörg Haas ist für ihn eine Art Ersatzvater.

«Dank Hansjörg bin ich mutiger geworden.»

Hansjörg Haas war 1973 Schweizer Meister Das kommt nicht von ungefähr. Hansjörg Haas verfügt über grosse Erfahrung in der Leichtathletik und im Umgang mit Menschen: 1973 wurde er Schweizer Meister über 400 Meter Hürden, war danach beim LeichtathletikVerband Kaderchef und betreute in derselben Disziplin seinen Cousin Peter Haas, den heutigen Leistungssportchef des Schweizerischen LeichtathletikVerbands (Swiss Athletics). Als Sekundarlehrer kurz vor der Pensionierung und verheirateter Vater von zwei Söhnen weiss Hansjörg Haas, wie man mit jungen Menschen umgehen muss. Dieses

SERIE: LONDON 2012

Sportler und ihre Bezugsperson Am 27. Juli fällt der Startschuss zu den Olympischen Sommerspielen in London. Im Vorfeld des wichtigsten Sportereignisses 2012 porträtiert das MigrosMagazin in einer siebenteiligen Serie Schweizer Athletinnen und Athleten und deren wichtigste Bezugsperson. Teil 5: Der Sprinter Alex Wilson und sein Basler Förderer Hansjörg Haas.

WissenwarbeiseinemSchützling besonders nützlich. Alex Wilson wuchs in den ersten 14 Jahren mit seinen jamaikanischen Eltern in der Hauptstadt Kingston auf und kam erst 2005 nach Basel, und zwar mit seiner Mutter, die einen Schweizer geheira-

tet hatte. Ausgerechnet im Dezember landete der junge Alex in der Schweiz. Schnee und Kälte hatte er bisher noch nie erlebt. «Die Schweiz ist ein schönes Land. Ich finde es cool, hier zu sein — nur im Winter nicht …» Er fühle sich aber als Schweizer. Den roten Pass mit dem weissen Kreuz besitzt er seit Mai 2010. Alex Wilson sprach in seiner neuen Heimat anfangs nur jamaikanisches Englisch und musste sich im Schweizer Schulsystem und einer komplett anderen Kultur und Gesellschaft zurechtfinden. «Die Schweiz ist total anders als Jamaika. Dort sind die Menschen lockerer drauf und helfen einander. Dafür haben wir hier eine viel bessere Ausbildung und zahlreiche berufliche Möglichkeiten», sagt Alex Wilson. Hansjörg Haas wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als Alex dank seiner guten Leistungen am Schulsporttag aufgefallen war und von einer Turnlehrerin in den Leichtathletik-Klub Old Boys Basel geschickt wurde. Haas half dem Talent, einen Platz in einer Anschlussschule für Migrationsjugendliche Migra tionsjugendliche zu suchen, weil ihm die schulischen Grundlagen fehlten. Erste berufliche Erfahrungen hatte er bei SportXX im Basler Einkaufszentrum Dreispitz gesammelt, wo er im Rahmen einer «Job-Lehre» in der Sport Sportabteilung abteilung arbeitete.

Abgeschlossen hat er jedoch eine Anlehre als Landschaftsgärtner. Auch hier unterstützte ihn Hansjörg Haas. Heute kümmert er sich um die Terminabstimmungen beim Training mit Sprinttrainer Christian Oberer sowie die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Leichtathletikverband. Dieser hat ihn in die Leistungsgruppe hoch talentierter Athleten mit Weltklassepotenzial («World Class Potential») aufgenommen. Dank dieser Unterstützung kann sich Alex Wilson professionell auf London vorbereiten.

Ein Instinktläufer auf Rekordjagd Der Sprinter der BSC Old Boys wohnt alleine in einer kleinen Wohnung in der Nähe der Sportanlage Schützenmatte in der Stadt Basel. «Meine Wohnung ist ruhig gelegen, das ist ideal für einen Sportler», sagt er. Auf der «Schützenmatte» befindet sich die 400-Meter-Tartanbahn, auf der er regelmässig trainiert.

Bild: Arno Balzarini/Keystone

A

lex Wilson (21) ist schnell, sogar sehr schnell: Mit 20,51 Sekunden über 200 Meter stellte er letztes Jahr einen Schweizer Rekord bei den U-23 auf. Zu verdanken hat er diesen Erfolg unter anderem auch seinem Freund, Trainer und Förderer Hansjörg Haas (63). «Wir haben so etwas wie eine Vater-Sohn-Beziehung. Dank ihm bin ich mutiger geworden», sagt Alex Wilson und schaut seinen Trainer an, als ob er auf eine Bestätigung warten würde. Hansjörg Haas habe ihm früher oft auf die Finger geklopft. «Heute realisiere ich, dass er immer recht hatte.»


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Wenn er mal nicht rennt, schaut er sich im Internet die Bestenlisten der Sprinter an. Mit seinem 200-MeterNachwuchsrekord hat er letztes Jahr den 38. Platz in der Weltrangliste belegt. Über 100 Meter steht seine Bestzeit bei 10,40, was vergleichsweise schlechter ist als die Zeit, die er in seiner Paradedisziplin, dem 200-Meter-Lauf, läuft. «Im Sport kann mir niemand Grenzen setzen», sagt die Schweizer Hoffnung. So möchte er an den Olympischen Spielen über 200 Meter bis ins Halbfinale vorstossen und sich von 20,51 auf 20,40 verbessern. Damit würde er den bald 17 Jahre alten Schweizer Rekord von Kevin Widmer brechen. Im 4-mal100-Meter-Staffellauf ist er zusammen mit seinen Mannschaftskollegen bereits Schweizer Rekordhalter. Der Sport hat Alex stark und selbstbewusst gemacht. Und in der Kategorie Sprinter, die sich gerne cool gibt, fühlt er sich wohl. «Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich den 17 Jahre alten Rekord bre-

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che», sagt er. 2014, an den Europameisterschaften in Zürich, möchte er sogar eine Zeit unter 20 Sekunden laufen. Eine Steigerung von mehr als vier Zehntelsekunden ist in der Welt der 200-Meter-Läufer eine halbe Ewigkeit. Mit einem der besten seines Fachs hat er bereits Kontakt: An den Leichtathletikmeetings tauscht sich der Neo-Schweizer manchmal mit Superstar Usain Bolt aus, der ebenfalls aus Jamaika stammt. Hansjörg Haas bezeichnet Alex Wilson als «liebenswürdigen und dankbaren Instinktläufer, der auf Rekordjagd ist». Es erstaunt wenig, dass auch seine 19-jährige Freundin Leichtathletik macht. Ihren Namen gibt Alex Wilson nicht preis. Das sei Privatsache. Text: Reto E. Wild Bild: Gerry Nitsch

Alle im Migros-Magazin erschienenen Sportlerporträts und mehr Informationen zur Olympia-Serie finden Sie auf www.migrosmagazin.ch.

Auf der Basler Sportanlage Schützenmatte trainiert Alex Wilson für seine ehrgeizigen Ziele. Hansjörg Haas unterstützte ihn von Beginn weg in seiner Sport- und Berufsausbildung.


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Baustelle Familie Die Themen Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat. und warum der erste Männerbeauftragte der Schweiz die Emanzipation des Mannes fordert. Teil 2: Familie und Freizeit: Weshalb Kinder ihre ganze Freizeit verplanen und wie sich Eltern abgrenzen.

Teil 3: Familie und Freunde: Wie sich der Freundeskreis verändert, wenn man Kinder kriegt. Teil 4: Familie und Recht: Gemeinsames Sorgerecht – kann das überhaupt gut gehen? Teil 5: Familie und ihre Stützen: Warum Gotte und Götti heute noch gefragt sind. Teil 6: Familie und Schule: Wie Eltern immer stärker in die Schularbeit eingebunden werden. Teil 7: Familie und Gesellschaft: uneheliche Kinder – heute noch ein Thema?

Von wegen Babykrise!

Ist die Freundschaft beendet, wenn eine Frau Mutter wird und ihre Freundin nicht? Trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe pflegen Nicole SudaTelli und Nicole Honti ihre Freundschaft seit fast 30 Jahren.

E

iniges war los im Jahr 1983: Nena liess ihre 99 Luftballons in den Himmel steigen, die Leute trugen Schulterpolster, und Pierre Aubert war Schweizer Bundespräsident. Das alles kümmerte Nicole Telli kaum. Die Neunjährige langweilte sich im Klassenzimmer der Volketswiler Primarschule. Es gab allerdings einen Lichtblick, und zwar die neue Mitschülerin, denn die war ihr äusserst sympathisch. Sie hiess ebenfalls Nicole, trug ihre Fransen so lange, dass man ihre grünen Augen kaum sehen konnte, und lächelte in Nicole Tellis Richtung. Die hatte zwar schon eine beste Freundin, beschloss aber spontan, dass in ihrem Leben Platz für eine zweite beste Freundin sei.

Kommen Kinder ins Spiel, können Freundschaften zu Bruch gehen Die beiden Nicoles verbrachten aufregende Kinderjahre zusammen, kamen in die Pubertät, liessen sich Dauerwellen machen und verliebten sich in dieselben Jungs. Sie begannen sogar beide die gleiche Lehre. Doch während Nicole Telli Drogistin wurde, entschied sich ihre Freundin dann doch für eine kaufmännische Ausbildung. Mittlerweile hat sich vieles verändert: Nicole Telli hat geheiratet und heisst jetzt Nicole Suda-Telli. Die 39-Jährige lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Fehraltorf ZH. Nicole

«Welches war für Sie der Hauptgrund, Kinder zu haben?»

in einer repräsentativen umfrage wurden 1016 Einwohner der Schweiz interviewt. Mehrfachnennungen waren möglich. Aus Liebe, liebt Kinder

«Erfüllung» im Leben, Bereicherung des Lebens

Teil der Ehe, gehört dazu

Selbstverständlichkeit

Fortbestand der Familie

Zufall

Gegen Einsamkeit im Alter

Pflichterfüllung

Quelle: Forschungsinstitut gfs.bern für den «Beobachter»-Familienmonitor, 2008.


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SPEERSPITZE

Das Leben geht weiter

Autorin Doris Knecht (46) pflegt ihre alten Freundschaften auch als Mutter.

Familienpackung: Wenn Nicole Honti (rechts) zu Besuch bei ihrer besten Freundin Nicole Suda-Telli ist, trifft sie gleich auch deren Kinder Michèle (5), Raphael (2, sitzend) und Severin (8).

Honti (39), die ihren Pony zu Beginn der 80er-Jahre lang trug, wohnt immer noch in Volketswil ZH, arbeitet mit einem Vollzeitpensum als kaufmännische Angestellte und hat keine Kinder. Obwohl sich die Frauen für ganz unterschiedliche Lebenswege entschieden haben, hat das ihrer Freundschaft keinen Abbruch getan. Die Mädchen von damals sind auch nach fast 30 Jahren noch immer ein Herz und eine Seele. Tiefe Freundschaften können in die Brüche gehen, sobald Kinder ins Spiel kommen. Dabei ist nicht das Baby das Problem. Schwierig ist vielmehr, dass die Kinderlosen so weitermachen möchten wie bisher, während sich bei den frischgebackenen Eltern alles um den Familienzuwachs dreht. Als der kleine Severin geboren wurde, beschloss Nicole Suda-Telli, es besser zu machen. Sie

erzählte ihrer Freundin zwar von ihrem Mütteralltag, aber mit Mass. «Ich brauchte meine Freundin in dieser Zeit sehr, wollte sie aber dennoch mit den Babythemen nicht langweilen», erinnert sie sich. Und Nicole Honti hörte zu, wenn von schlaflosen Nächten, Windelmarken und Babybreis die Rede war. «Es war natürlich nicht meine Welt», sagt die kaufmännische Angestellte, «aber dennoch interessant». Nicole Suda-Telli schätzte es, dass ihre Kollegin sich mit gut gemeinten Ratschlägen zurückhielt. Es sei sogar entspannend, wenn ein Gesprächspartner genauso ratlos sei wie man selbst. Der Säugling wirbelte den Terminkalender von Nicole Suda-Telli gehörig durcheinander. Nachdem sie ihre Freundin jahrelang wöchentlich getroffen und fast täglich am Telefon gesprochen hat-

Es gibt ein Leben nach der Geburt der Kinder. Das demonstriert die österreichische Journalistin Doris Knecht. Sie lebte zwei Jahre in Zürich und schrieb fünf Jahre lang Kolumnen für den «Tages-Anzeiger» – auch über die Geburt ihrer Zwillinge 2002. Erfrischenderweise pries Knecht die Mutterschaft nicht als das Alleinseligmachende, sondern gestand freimütig, dass sie die Freiheiten der kinderlosen Zeit vermisste und Elternschaft auch schwierig ist. Die Leser dankten ihr die Offenheit. Heute führt Knecht die Kolumne in der österreichischen Zeitung «Falter» weiter. Themen: Die Zwillinge, Musik, die sie geniesst, wenn die Kinder schlafen, durchzechte Nächte und die alten Freunde Sedlacek und Hämmerli.

te, war es nun schwierig, gemeinsame Zeit zu finden. Wenn Nicole Honti von der Arbeit und dem anschliessenden Sport nach Hause kam, lag die frischgebackene Mutter schon erschöpft in den Federn. Und wenn Nicole Suda-Telli ihre Kollegin spontan morgens um sechs anrufen wollte, musste sie sich bremsen und sich ins Bewusstsein rufen, dass Kinderlose nicht unbedingt mit den Hühnern aufstehen.

Wenn schon telefonieren, dann gleich drei Stunden am Stück Als Nicole Suda-Telli drei Jahre später ihr zweites Kind, die kleine Michèle, zur Welt brachte, hatten die beiden Frauen bereits einen neuen Weg für ihre Freundschaft gefunden. «Bei uns gilt seitdem die Devise: ‹Qualität statt Quantität›», sagt sie. Es vergeht oftmals einige Zeit,


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Das Interview zum Thema lesen Sie auf

Baustelle Familie

Beste Freundinnen, 1987 und 2012: Nicole Suda und Nicole Honti (links im Bild oben, rechts im Bild unten).

bis die Freundinnen sich persönlich sehen können. Deswegen bereden die beiden spätestens nach zwei, drei Wochen alles Wichtige am Telefon. So ein Gespräch kann gut mal drei Stunden dauern. Nicole Suda-Tellis Mann kennt das schon. Er gönnt seiner Frau diese Auszeit und kümmert sich derweilen um die Kinder. Der Gedankenaustausch tut beiden Freundinnen gut: Die Familienfrau hält den Kontakt zu einer Welt jen-

seits des Spielplatzes, und Nicole Honti erhält Einblicke in eine andere Lebensweise. Ungefähr alle zwei Monate schaffen es die Freundinnen sogar, einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Es ist dann zwar nicht die durchtanzte Nacht in der Disco wie früher, sondern eher ein gemütliches Abendessen in einem Restaurant, aber das geht schon in Ordnung. Manchmal kommt die kinderlose Nicole spontan bei der Nicole mit Kindern vorbei. Sehr zur Freude der sudaschen Rasselbande. «Die Nici ist nämlich nicht nur Mamas Kollegin, sondern auch unsere Freundin», erklären die Kinder strahlend. Nicole Honti ist keine Tante im klassischen Sinn. Sie kann keine Windeln wechseln, und das Sandmännchen kennt sie auch nur vom Hörensagen. «Dafür kann man mit ihr spannende Sachen erleben», findet Severin (8). Die 39-Jährige spielt mit den Kindern Fussball, ist jederzeit für eine Wasserpistolenschlacht zu haben und geht mit der fünfjährigen Michèle Glitzerschuhe kaufen. Es würde niemanden wundern, wenn sie in ein paar Jahren mit den Kindern zu Rockkonzerten fahren würde. Vor zwei Jahren hat der kleine Raphael die Familie Suda komplett gemacht.

Tolerant und flexibel sein

Auf www.migrosmagazin.ch erklärt Psychologieprofessor Guy Bodenmann (50), warum man für Freunde auch hie und da Opfer bringen muss, wenn man als Eltern nicht den Anschluss verpassen will.

Heute ist auch die letzte Stillzeit abgeschlossen, und bald sind auch Windeln passé. «Ich schätze, dass wir uns in Zukunft wieder öfter sehen werden», freut sich Nicole Suda-Telli. Ihre Freundin grinst und fügt an: «Dann könnten wir ja mal wieder gemeinsam auf einem Töffli zum Greifensee fahren. So wie früher, als wir Teenies waren.» Text: Bettina Leinenbach Bilder: Vera Hartmann

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Seefeld Herzlich und familiär präsentiert sich dieses Haus in der Fussgängerzone. Neu renovierte, grosszügige Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Föhn, Safe, Telefon, Minibar und TV. Kleiner Wellnessbereich.

Hotel Kristall****

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Hotel Eden****S

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Seefeld Modernes Erstklasshotel an bester Lage. Die stilvoll eingerichteten Zimmer verfügen über Bad und Dusche/WC, Föhn, Bademantel, Safe, WLAN, Telefon, Sat-TV, Minibar, Balkon und Sitzgarnitur. Grosszügiger Wellness- und Fitnessbereich. Hotels:

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Preise pro Person im Doppelzimmer

Preise pro Person im Doppelzimmer

Hotel Batzenhäusl

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4 Tage ab Fr. 331.-

Hotel Diana

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Fr. 388.-

Fr. 459.-

Fr. 672.-

Hotel Eden

HP

Fr. 517.-

Fr. 631.-

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Hotel Vinschgerhof

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8 Tage ab Fr. 695.-

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Fr. 497.-

Hotel Kristall

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Fr. 1060.-

Fr. 865.-

Fr. 798.-

Hotel Bavaria

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Fr. 1075.-

Fr. 905.-

Einsteigeorte: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , Sursee, Windisch P , Winterthur, Zürich P , St. Gallen Annullationsschutz Fr. 20.– p.P. Auftragspauschale Fr. 20.– / max. Fr. 40.–, gratis für VIP Travel-Club Mitglieder Sonntagszuschlag Fr. 10.– pro Person/Weg (Tirol)

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INTERvIEW 22 |

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KAy AxHAuSEN

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«Wartezeiten muss man ins Leben einplanen» Ihm entgeht keine Autokolonne: Stauforscher Kay Axhausen beschäftigt sich seit Jahren mit Verkehrsproblemen. Der ETH-Professor über die Grenzen des Schweizer Strassennetzes und verlängerte Reisezeiten.

Von meinem Wohnort im Zürcher Stadtkreis 7 sind es mit Tram und Trolleybus 34 Minuten Fahrzeit. Seit ich das Haus meiner Eltern in Mannheim vor gut 30 Jahren verlassen habe, schaffe ich es, ohne eigenes Auto auszukommen. Dann ist Ihr Wissen über Verkehrsstaus also rein theoretischer Natur?

Muss man selber verrückt sein, um Psychiater zu werden? Ich bin oft Passagier bei Freunden im Auto, ich leide also auch ganz praktisch mit. Über unsere Befragungen, was Autofahrer machen, wenn sie im Stau stecken, erhalte ich zudem sehr viele Informationen aus erster Hand, beispielsweise über die relative Bereitschaft, Benzin und Parkgebühren zu zahlen oder die Verteilung der Reisedistanzen. Wie weicht man Staus am besten aus?

Vollkommene Staufreiheit gibt es nur bei «Star Trek». Und selbst dort muss man warten, bis man hochgebeamt wird. Wartezeiten muss man ins Leben einplanen, sonst wird man verrückt. Sie stehen vermutlich ja auch an, wenn Sie eine Glace haben wollen.

Wie entsteht überhaupt ein Stau?

Auf der Autobahn entsteht er häufig, weil sich bei dichtem Verkehr kleine Fahrfehler wie kurzes Bremsen oder zu starke Beschleunigung aufaddieren, indem der Fahrer hinter einem meist stärker reagiert. So schaukelt sich der Prozess hoch. Je mehr Automobilisten unterwegs sind, desto grösser ist die Staugefahr. Ein anderes Problem sind abnehmende Kapazitäten, wenn zum Beispiel von drei auf zwei Spuren verengt wird. Auf Stadtgebiet definieren Ampeln, Vorfahrtsregelungen oder Kreiselverkehr die mögliche Maximalkapazität. Ist diese erreicht, muss man warten, bis man dran ist. Das ist wie in einer voll belegten Cafeteria. Hat es mehr Kunden, als das Servicepersonal bewältigen kann, kommt es zu Wartezeiten. Als Individuum kann ich dem Stau in der Cafeteria ausweichen, wenn ich diese erst um 14.30 Uhr besuche. Wie kann ich Staus auf der Strasse umgehen?

«Inzwischen hat die ganze Schweiz ein erhöhtes Staurisiko.»

Bild: Jérôme Prébois/Archipel33

Kay Axhausen, wie fahren Sie täglich zu Ihrem Arbeitsplatz an der ETH Hönggerberg?

Nr. 28, 9. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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INTERvIEW

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

KAy AxHAuSEN | 23

Genau gleich: indem Sie zu einem anderen Zeitpunkt losfahren oder eine andere Route wählen. Allenfalls bedeutet das ein Umzug näher an den Arbeitsplatz oder ein Stellenwechsel näher an den Wohnort — oder Sie arbeiten gleich von zu Hause aus. Das erspart das Pendeln.

Schweiz 291 Millionen Franken pro Jahr kosten. Wie berechnet sich diese Wartezeit in Franken?

Die Staumeldungen im Radio werden immer länger. Was läuft falsch in der Verkehrsplanung?

Der Bundesrat hat Massnahmen vorgeschlagen, um die Autobahnen zu entlasten. So will er etwa die Pannenstreifen für den Verkehr freigeben. Was halten Sie davon? Das ist eine Abwägungsfrage, der Pannenstreifen hat ja einen Zweck. Wenn das Risiko bei einem Unfall verglichen mit dem Gewinn der Reisezeit tolerierbar ist, kann das eine Möglichkeit sein. Allerdings wären bauliche Massnahmen erforderlich, denn anders als reguläre Fahrbahnen sind Pannenstreifen an vielen Stellen nur für einen sporadischen Gebrauch konzipiert.

Wenn ein System schon relativ nah an der Kapazitätsgrenze ist, braucht es wenig, bis ein Stau entsteht.

Seit 1990 hat sich der Verkehr verdoppelt. Heute rechnet man mit über 16 000 Staustunden pro Jahr. Sind wir an der Kapazitätsgrenze angelangt?

Um Zürich ist sie seit Ende der 90erJahre erreicht. Ähnlich sieht es um Lausanne und Genf aus. Aufgrund der Bevölkerungszunahme und des gewachsenen Wohlstands trifft das auf immer mehr Landesteile zu. Inzwischen hat die ganze Schweiz ein erhöhtes Staurisiko. Der Verkehr auf den Autobahnen wächst jährlich um zwei Prozent. Ein Kollaps ist demnach nur eine Frage der Zeit?

In der Schweiz wird sich nie eine Situation einstellen wie in Bangkok, wo das Verkehrssystem konstant nahe am Kollaps ist. Wir haben hier viel mehr Freiraum. Der Bund hat immer noch die Möglichkeit, in die Erhöhung der Strassenkapazitäten zu investieren und/oder in den öffentlichen Verkehr, um die Leute zu transportieren. Das Bundesamt für Raumentwicklung kommt zum Schluss, dass nur schon die Staus die

Professor für Verkehrsplanung

Kay Axhausen an der ETH Hönggerberg: Der Professor lebt ohne Auto.

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Kay W. Axhausen (53) ist seit 1999 Professor für Verkehrsplanung und seit 2005 Studiendelegierter raumentwicklung und infrastruktursysteme an der ETH Zürich. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie sich im Alltag Personen über vorhandene räume oder Autos im zur Verfügung stehenden öffentlichen raum verteilen. in seinem Team arbeiten rund zwei Dutzend Mitarbeiter. Kay Axhausen wuchs in Mannheim auf und studierte Bauingenieurwesen an der uni Karlsruhe sowie an der university of Wisconsin (uSA). Vor seiner ETH-Zeit arbeitete er am imperial College london und an der leopold-Franzens-universität innsbruck.

Zeit ist Geld. Die Fahrer verbrauchen mehr Arbeitszeit und Benzin. Es geht hier aber auch um verlorene Zeit zu Hause, bei Freunden oder in der Freizeit.

«80er-Zonen auf einer leeren Autobahn führen zu viel Frust.» Was würde Tempo 80 bringen?

Fahrfehler der einzelnen Automobilisten würden sich nicht sofort auswirken, da der Hintermann weniger stark abbremsen muss. Auch könnten die Fahrzeuge mit geringerem Abstand fahren, was insgesamt die Kapazität erhöht. Tempo 80 ist also sinnvoll?

Ja, kann es sein. Nur besteht die Schwierigkeit darin, dass alle Autos für Geschwindigkeiten von über 160 Kilometer pro Stunde gebaut sind. Zudem führen 80er-Zonen auf einer leeren Autobahn zu ziemlich viel Frust. Deshalb sollten Geschwindigkeitsbeschränkungen dynamisch aufgeschaltet werden: nur dann, wenn die Verkehrsbelastung stark zunimmt. Der Nationalrat hat sich Ende Mai für eine teurere Autobahnvignette ausgesprochen. Wer ist Nutzniesser der Mehreinnahmen?

Sie kommen dem Strassenbaufonds zugute. In der Schweiz würde selbst eine Gebühr von 100 Franken pro Jahr kaum jemanden vom Autofahren abhalten, denn die Schmerzgrenze liegt viel höher. Wäre eine Erhöhung des Benzinpreises wirksamer?

Das ist primär ein grobes Instrument, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, denn mit einer Preiserhöhung wird die


INTERvIEW 24 |

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KAy AxHAuSEN

Nachfrage landesweit gesenkt, nicht nur an den neuralgischen Staupunkten. Auch kann man damit das Verkehrsaufkommen in den Städten zu den Spitzenzeiten nicht beeinflussen. Was schlagen Sie stattdessen vor?

Man könnte den Verkehr rationieren und das Los entscheiden lassen, wer sich ins Auto setzen darf. Nur ist das politisch nicht durchsetzbar.

Was halten Sie von der Idee, zu Spitzenzeiten nur Fahrzeuge mit geraden, beziehungsweise ungeraden Nummernschildern durch den Gotthard zu lassen?

Nichts. Wer soll denn das kontrollieren? Was ist mit Haushalten mit Zweitautos? Kommt hinzu, dass Autolenker dann, wenn Sie das Recht hätten, durch den Gotthard zu fahren, vielleicht gar nicht Richtung Süden wollen. Viel besser ist, was die Stadt Zürich macht: Da kann aus Kapazitätsgründen nur eine bestimmte Menge Autos zu einer bestimmten Zeit in die Innenstadt fahren.

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Was ist die Folge davon?

Niemand besitzt pro Kopf so wenige Autos wie die Einwohner von Zürich. Sehr viele Leute haben gemerkt, dass Autofahren in Zürich nicht wirklich Spass macht, und verzichten darauf. Durchschnittlich ist man als Autofahrer in der Limmatstadt bloss mit 15 bis 20 Kilometer pro Stunde unterwegs. Grüne Politiker behaupten, zusätzliche Strassen würden das Stauproblem nicht lösen.

Wenn Sie neue Kapazitäten bereitstellen, wird die Verkehrsdichte zurückgehen. Leute, die vorher über den San Bernardino gefahren sind, fahren jetzt über den Gotthard. Das ist schneller und verbraucht weniger Sprit. Unsere Schätzung besagt, dass eine Kapazitätserhöhung mittelfristig zu 60 Prozent aufgefressen wird, weil die Automobilisten häufiger und weiter fahren. Trotzdem bleiben längerfristig 40 Prozent bestehen. Wie erheben Sie die Daten für solche Berechnungen?

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INTERvIEW

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

«Unsere Auswertungen nützen der Werbeindustrie und auch der Migros.»

Zum Beispiel mittels telefonischer Befragungen, die ein Marktforschungsinstitut für uns ausführt. In einer anderen Studie baten wir Testpersonen, ein GPS-Gerät mitzuführen, mit dem wir jede Sekunde in Bewegung aufzeichnen. Bei Unklarheiten fragen wir nach, was die betreffende Person an einem bestimmten Orten gemacht hat. Ihr Team entwickelte eine Software, die Staus beschreibt und voraussagt. Wie und wem nützt das konkret?

Sie ist ein Werkzeug, um die Verkehrsplanung weiterzuentwickeln. Das nützt zum Beispiel der Werbeindustrie: Diese will wissen, wie viele Leute an einem bestimmten Ort vorbeifahren und dort potenziell ein Plakat betrachten. Die Behörden wiederum sind daran interessiert zu erfahren, was voraussichtlich passiert, wenn beispielsweise ein neuer Tunnel gebaut wird. Die Migros möchte mehr über die Verkehrsentwicklung nach der Eröffnung eines Supermarkts erfahren und so weiter.

Die Wege des Individualverkehrs werden immer länger. 1994 waren es knapp 22 Kilometer pro Person, vor zwei Jahren gegen 25 Kilometer. Dieses Verhalten fördert die Zersiedelung der Schweiz weiter.

Ja, das ist richtig, gilt aber nicht nur für die Strasse. Auch ein Streckenausbau der SBB oder der Busnetze sorgt für erhöhte Verkehrsnachfrage. Dank gestiegener Gehälter können und wollen wir schöner und mit mehr Raum wohnen — nehmen dafür aber längere Wege in Kauf, weil gleichzeitig in den Städten höhere Dichten schwierig baubar sind.

Ein realistischeres Vorbild ist Singapur. Dort hat sich die Einwohnerzahl seit 1965 von 1,9 Millionen auf 5 Millionen erhöht. Trotzdem gibt es im Stadtstaat kaum Staus. Was macht Singapur besser als die Schweiz?

Singapur stellte schon Anfang der 70erJahre fest, dass die Fläche zu klein ist, um einen Motorisierungsgrad wie in den USA zu erreichen. Deshalb führte die Metropole früh Strassengebühren ein, um die Verkehrsdichte im Stadtzentrum

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KAy AxHAuSEN | 25

auf einem vernünftigen Niveau zu halten. Anfang der 90er-Jahre wurde zusätzlich der Besitz von Autos beschränkt. Singapur legt im Moment das Fahrzeugwachstum auf 1,5 Prozent pro Jahr fest. Das ist diktatorisch.

Die sozialistischen Diktaturen bestimmen, wer ein Auto haben darf und wer nicht. Dieses Recht wird in Singapur nach Fahrzeugklassen versteigert. Darüber hinaus gibt es eine fast 100-prozentige Einfuhrsteuer für Neuwagen. Wer in Singapur autofahren will, muss also viel Geld haben?

Und sehr in Eile sein …

Interview: Reto E. Wild, Ruth Brüderlin Bilder: Daniel Winkler

Die schlimmsten Nadelöhre der Schweiz und weitere Fakten zu den Staus auf den Nationalstrassen.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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kolUMne | 27

der haUsMann

Ertappt! Bänz Friedli hat Ferien nötig.

«Sie sind doch der von der Kolumne?», haut mich am Hauptbahnhof eine freundliche Wildfremde an. Sie müsse jedes Mal an mich denken, wenn sie die Bettwäsche der Hochbetten wechsle. «Sii händ doch mal gschribe …» All die Herren Manager und Bürolisten, die gern mit ihren hoch anspruchsvollen Jobs herumblufften, die hätten keine Ahnung, wie saukompliziert das Einbetten eines Hochbetts sei. «Händ Sii gschribe, gälled Sii?», frohlockt die Frau. Gerade gestern habe sie wieder an mich gedacht. Ich lächle, bedanke mich und denke bei mir: «Shit.» Erstens, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, dies geschrieben zu haben. Zweitens, weil … Ertappt! Ich fühle mich grausam ertappt. Jesses, wie lange habe ich Anna Lunas Hochbett — eingedenk dessen, dass es tatsächlich ein obermühsames Gemurkse ist, auf der Leiter balancierend die Bettwäsche zu wechseln — nicht mehr frisch bezogen? Zwei Wochen? Drei? Fünf gar? Kaum daheim, reisse ich sämtliche Laken von den Betten, stürme damit in die Waschküche und treffe dort auf eine Nachbarin, die gerade die Leibchen zweier gesamter Juniorenfussballteams zum Trocknen aufhängt und klagt, es sei ein bisschen streng, dieser Tage. Ein bisschen? Es ist ¡*%**#¿¢∆∫*!-tami streng. Denn es ist wieder Sommeradvent — die stressigste Zeit des Jahres. Klarinettenschlusskonzert hier, Hand-

«… die stressigste Zeit des Jahres!» orgelschlusskonzert da, Pfadigrillfest dort; Veloprüfung, Fussballklubfest (Meisterinnen! Cupsiegerinnen! Bravo, Girls!!), dazu Sporttage, Exkursionen, Vorträge; Steinzeitwoche in der Schule (Mitarbeit der Eltern erwünscht!), Familiengottesdienst, Sommerparty am Arbeitsplatz meiner Liebsten, Infoabend für den Konfirmationsunterricht, Schulabschlussfest. Mal heisst es: Züpfe backen, mal: Chabissalat mitbringen. Verpflichtungen sonder Zahl … Und dann waren noch jede Menge Prüfungen zu büffeln, weil manch ein Lehrer gemerkt hatte, dass für eine ausreichende Zeugnisbeurteilung Noten fehlten. Kurzum,die Wochen vor den Sommerferien sind wie immer atemlos. Und es wird zunehmend schwierig, die Kinder

frühmorgens zum Aufstehen zu motivieren; Diagnose: quartalsmüde. Dass sämtliche Player — Sportverein, Schule, Pfadi, Kirche, Musikschule — ihre Sache für die allerwichtigste halten, ihr Training also für unschwänzbar, ihre Theaterprobe für absolut unabdingbar, ihre Grillparty für die weltweit einzige, sei niemandem verübelt. Aber ein Mü mehr Verständnis dafür, was Familien mit Schulkindern Ende Juni, Anfang Juli so alles um die Ohren haben, wäre manchmal hilfreich. Dass freilich der Vater — also ich — nebenbei noch ein Grümpelturnier organisiert, das dann gleich nach den Ferien steigt und also tipptopp vorbereitet sein will, da ist er selber schuld. (Findet die Mutter. Sie hat recht.) Zettelwirtschaft! «Pokal bester Goalie!», steht auf einem, «Zeitungen und Gemüse-Abo abbestellen! GAs deponieren!» auf dem anderen, «Pässe, Tickets, Einreiseunterlagen!» auf dem dritten Zettel. Dazu die übliche Packliste: Badezeug, Taucherbrillen, Fotoapparat, Bücher, Plüschtiere (durchgestrichen), Plüschtiere (mit anderem Stift in anderer Schrift wieder hingekritzelt), Kartenspiele, Reiseapotheke … und so weiter. Aber ich jammere nicht, echt jetzt. Denn ab Samstag schlafe ich täglich in frischer Wäsche. Und muss nicht mal selber einbetten. Bänz Friedli (47) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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AKTUELL 30 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Eigenmarken bleiben Nivea, Zweifel, Coca-Cola und bald Starbucks: Wer Markenprodukte sucht, findet sie in der Migros. Doch über 90 Prozent ihres Umsatzes macht die Migros mit ihren Eigenmarken, sagt Markus Gisiger, Leiter Direktion Food.

Die beliebtesten Marken

Die Top Ten bei den Eigenmarken und den Eigenmarken

Markus Gisiger, die Migros führt in den nächsten Tagen drei gekühlte Kaffeegetränke von Starbucks ein. Warum verkauft die Schweizer Detailhändlerin nun Produkte dieses amerikanischen Unternehmens?

Starbucks ist international ein sehr zugkräftiger Name, eine eigentliche Markenikone. Vor allem beim jüngeren Publikum kommen die Kaffeeprodukte mit der Meerjungfrau gut an. Die Migros kann als erste und vorerst einzige Schweizer Detailhändlerin StarbucksGetränke anbieten.

Die Migros verkauft doch unter dem Namen Grande Caffè bereits gekühlte KaffeeTrinkbecher, die vom M-Industriebetrieb Elsa stammen.

Anna’s Best

Ja, und diese beliebten Produkte werden wir natürlich weiterhin anbieten. Wir verkaufen den Grande Caffè als typische Migros-Eigenmarke zu einem günstigen Preis. Die Starbucks-Getränke sprechen ein anderes Kundensegment an. Doch es gibt auch Markenprodukte, die wieder aus den Migros-Filialen verschwinden: In den nächsten Tagen sollen sechs Ferrero-Artikel aus dem Sortiment genommen werden, darunter die Yogurette-Schokoriegel oder eine Nutella-Spezialität. Weshalb?

Der internationale Süsswarenhersteller Ferrero verlangt für seine Produkte in der Schweiz sehr hohe Preise; diese liegen im Schnitt etwa 40 Prozent über dem, was etwa in Deutschland für die gleichen Artikel bezahlt werden muss. Die Migros will sich nicht damit abfinden, dass so die Kaufkraft der Schweizer Kundschaft gezielt abgeschöpft wird. Wir sehen einfach nicht ein, weshalb Schweizer Konsumenten für ein identisches Produkt mehr bezahlen sollen als deutsche. Wenn sich ein internationaler Hersteller so verhält, verhandeln wir zuerst einmal hartnäckig über tiefere Preise. Wenn das aber zu nichts führt, greifen wir zum Mittel

1 3 5 7 9

M-Classic

Optigal

Markus Gisiger betont, dass die Kunden bestimmen, wie das Migros-Sortiment zusammengesetzt ist.

«Wir sehen nicht ein, warum Schweizer Konsumenten für ein identisches Produkt mehr bezahlen sollen.»

Léger

Total

2 4 6 8 10 M-Budget

Chocolat Frey

Valflora

Don Pollo

Candida


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 31

unser Fundament» in der Migros Fremdmarken. Fremdmarken

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nivea

Coca-Cola

Delizio

Malbuner

Agnesi

Rapelli

Zweifel

Ferrero

Knorr

Kellogg’s

«Dank der M-Industrie umgehen wir den Zwischenhandel.»

M-Industrie umgehen wir den Zwischenhandel. Dies entspricht der Vision Gottlieb Duttweilers, eine direkte Brücke zwischen Produzent und Konsument zu schlagen. So können wir den Kunden ein breites Sortiment mit dem besten PreisLeistungs-Verhältnis bieten.

der Auslistung, das heisst einzelne Artikel des betreffenden Herstellers werden aus dem Migros-Sortiment entfernt.

Es gibt heute doch aber in den MigrosSupermärkten berühmte Markenprodukte wie Coca-Cola, Red Bull oder Cornflakes von Kellogg’s. Vor zehn Jahren waren diese Artikel nicht im Sortiment.

Viele bekannte Ferrero-Produkte hat die Migros aber weiterhin im Verkaufsregal. Dazu gehört etwa der Klassiker Nutella oder die Kinder-Milchschnitte, die demnächst um 20 Rappen aufschlagen wird …

Wie das Migros-Sortiment zusammengesetzt ist, bestimmen einzig und allein die Kundinnen und Kunden mit ihrem Kaufverhalten. Produkte wie Nutella oder die Kinder-Milchschnitte sind sehr beliebt und nicht zu ersetzen. Viele Migros-Kunden würden diese Artikel im Verkaufsregal vermissen. Darum führt der Aufschlag, der uns von Ferrero bei der Kinder-Milchschnitte aufgezwungen wird, leider auch zu einem höheren Verkaufspreis. Dieses Verhalten ist doch aber widersprüchlich. Wie wollen Sie einen grossen Hersteller wie Ferrero unter Druck setzen, wenn Sie nur seine weniger populären Produkte aus dem Sortiment kippen?

Wenn wir bei ausländischen Markenprodukten um tiefere Preise kämpfen, so ist das oft eine Gratwanderung: Wir wollen ja nicht die Migros-Kunden bestrafen, indem wir Top-Produkte aus dem Sortiment nehmen. Darum werden in solchen Fällen weniger beliebte Artikel ausgelistet. Zugegeben: So versetzen wir dem ausländischen Hersteller keinen schweren Schlag, aber auch Nadelstiche können mit der Zeit Wirkung zeigen. Täuscht der Eindruck, dass es heute deutlich mehr Markenartikel im Migros-Sortiment gibt als früher?

Über 90 Prozent unseres Umsatzes machen wir noch immer mit den Migros-Eigenmarken. Und das soll und wird auch so bleiben. Sie sind das Fundament des Migros-Sortiments. Dank der

Noch einmal: Der Kunde bestimmt über das Migros-Sortiment. In den allermeisten Fällen können wir seine Wünsche am besten mit unseren eigenen Produkten erfüllen, weil sie zu einem günstigen Preis sehr viel Qualität bieten. Wenn die Konsumenten aber nach bestimmten Markenprodukten verlangen, so bieten wir diese auch an. Die Migros ist als grösste Lebensmittelverkäuferin der Schweiz für jeden Hersteller von Markenartikeln eine sehr interessante Partnerin. Darum haben wir die Wahl und können uns stets für die stärksten Marken entscheiden. Was wird die nächste Marke sein, die Sie ins Migros-Sortiment aufnehmen?

Wir testen im August ein Top-Mineralwasser in zwei Migros-Genossenschaften. Mehr möchte ich dazu aber noch nicht verraten.

Internationale Markenhersteller geben Unsummen für Werbekampagnen aus. Kann sich die Migros mit ihren eigenen Produkten langfristig behaupten, obwohl sie nur einen Bruchteil des Werbeaufwands betreibt?

An der Verkaufsfront erleben wir täglich, dass die Kunden zu vielen Migros-Produkten eine starke Bindung haben. Manche Artikel sind Kult — vom Eistee über die Seehund-Vanilleglace bis zum Fasnachtschüechli. Die Liebe zu solchen Migros-Produkten wird von Eltern an Kinder weitergegeben. Unsere Eigenmarken werden aktiv gefördert und weiterentwickelt — auch weil wir mit der M-Industrie rund 10 000 Arbeitsplätze geschaffen haben und so einen wichtigen Beitrag zum Werkplatz Schweiz und zur einheimischen Landwirtschaft leisten. Interview: Michael West Bild: Tanja Demarmels


aktuell 32 |

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neues aus der migros

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NR. 28, 9. JULI 2012 | migros-magazin |

Guter Rat ist günstig

Pro Juventute und Famigros sind neu Partner: Mitglieder des MigrosFamilienclubs wie die Liendles aus Uetikon ZH profitieren vom Wissen erfahrener Erziehungsexperten – und bekommen Dienstleistungen des Eltern Clubs Schweiz zum Sondertarif.

A

Die Fachpersonen des Eltern Clubs Schweiz sind rund um die Uhr erreichbar.

n einem drückend heissen Sommerabend sitzt der 13-jährige Martin Liendle zu Hause an seinem Pult und beugt sich über seine Schulaufgaben: Er soll die Flächen von geometrischen Formen berechnen. Doch der Primarschüler hat Mühe, sich zu konzentrieren. Am liebsten möchte er alles liegen lassen und mit seinen Freunden schwimmen gehen. Schliesslich ist es draussen noch strahlend hell, und die nächste Seebadi liegt nur fünf Minuten von der Wohnung der Familie Liendle in Uetikon ZH entfernt. «Die Hausaufgaben sind bei Martin ein Problem», sagt Mutter Anita Liendle (46). «Anders als seine zwei Jahre jüngere Schwester hat er oft nicht die Selbstdisziplin, die Arbeit rechtzeitig anzupacken.» Darum hat die Bankangestellte kürzlich eine Beraterin des Eltern Clubs Schweiz von Pro Juventute um Tipps gebeten. Als Klubteilnehmerin kann Anita Liendle rund um die Uhr eine Helpline anrufen. Eine von 16 Fachpersonen mit pädagogischer oder psychologischer Ausbildung nimmt sich stets Zeit für ein Gespräch, ganz egal, ob es um kleine oder grosse Familiensorgen geht.

das Beratungsgespräch veränderte das Familienleben «Ich habe eine Stunde lang mit der Beraterin geredet», sagt Anita Liendle. «Sie hat mir den Tipp gegeben, Martin bei den Hausaufgaben nicht direkt zu helfen, aber einmal pro Woche mit ihm zu besprechen, wie es mit den Arbeiten läuft.» Seither ist dieses Gespräch ein Fixpunkt im Wochenplan der Familie. Die Teilnahme am Eltern Club Schweiz ist für Familie Liendle besonders günstig: Statt der üblichen 120 Franken Jahresbeitrag zahlt sie nur 79 Franken. Möglich ist dies dank einer neuen Partnerschaft zwischen der Migros und Pro Juventute. Alle Mitglieder von Famigros, dem Familienclub der Migros, profitieren von diesem Vorzugs-

angebot. Auch die Liendles sind bei gros: Die Famigros-Website enthält beiden Klubs dabei. Der Eltern Club vielfältige Infos zum Familienleben — Schweiz bietet eine ganze Reihe nütz- von der Schwangerschaft über die verlicher Dienstleistungen an. Dazu gehört schiedenen Abschnitte der Kindheit bis ein Online-Elternportal mit Fach- zur Teenagerzeit. Auf der Site geht es beiträgen zu Erziehung, Schule und zum Beispiel um Kinder, die nicht allein Gesundheit, Adressverzeichnissen und einschlafen können, um die ersten TeenForen. Mitglieder können sich nicht nur agerferien ohne Eltern oder um Tipps in Erziehungsfragen, sondern auch ju- zur Lehrstellensuche. Ausserdem könristisch und medizinisch beraten lassen. nen Väter und Mütter von zahlreichen Der Klub vermittelt auch kurzfristig Migros-Rabattaktionen und weiteren Notfall-Nannys. Diese springen ein, Angeboten profitieren. Zurzeit läuft wenn Eltern kleiner Kinder dringend zum Beispiel der grosse Famigrosausser Haus müssen, aber einfach kei- Sommerwettbewerb, bei dem es mehr nen Babysitter finden. Ein Kernstück als 10 000 Preise zu gewinnen gibt — der Dienstleistungen ist die 24-Stun- vom Feriengutschein bis zum geräumiden-Helpline, die am letzten Muttertag gen Familienvan im Wert von 45 000 ihren Betrieb aufgenommen hat. Yvonne Franken. In Zukunft wird die Website Morant (36) ist eine der Beraterinnen, die Anrufe von Vätern und Müttern entgegennimmt. «Es ist wichtig, dass Eltern jemanden haben, dem sie grosse und kleine Sorgen erzählen können», meint die Expertin, die über eine pädagogische Ausbildung verfügt. Sie hört am Telefon von den verschiedensten Problemen, etwa von chronisch unaufgeräumten Kinderzimmern oder von Teenagern, die erst im Morgengrauen heimkommen. Neue Medien wie Facebook sind ein wiederkehrendes Thema, bisweilen geht es auch um Unstimmigkeiten mit dem Partner oder der Partnerin. «Oft rede ich am Telefon über Probleme, für die es keine schnelle Lösung und erst recht kein Patentrezept gibt», erklärt Morant. «Doch den Eltern tut es in jedem Fall gut, eine Zuhörerin zu haben. Wer seine Sorgen in Worte fasst, Ständiger Streitpunkt Hausaufgaben: Der 13-jährige Martin hat Mühe, sich zu konzentrieren; viel bekommt Distanz dazu.» Beratung für Eltern bietet lieber ginge er mit den Eltern und der Schwester in auch der Familienclub der Mi- die nahe Seebadi von Uetikon ZH.


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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

aktUell

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neUes aUs der Migros | 33

von Famigros zusätzlich aufgewertet: Die pädagogischen, medizinischen und juristischen Fachpersonen des Eltern Clubs Schweiz werden Beiträge für die Site schreiben. Stephan Oetiker (42), Pro-Juventute-Direktor und selber Vater von drei Kindern, freut sich auf die vielfältige Zusammenarbeit: «Die Migros ist eine starke Partnerin, mit der wir uns gemeinsam für Eltern und Familien einsetzen können.» Familie Liendle hat das Fachwissen der Eltern-Club-Beraterin jedenfalls schon genutzt. Martin gibt zwar zu, dass er die wöchentlichen Gespräche über den Stand seiner Hausaufgaben «nicht so cool» findet. Aber das regelmässige Nachfragen der Mutter führt dazu, dass er nicht mehr so schnell von seinem Pult aufsteht, wenn es Arbeit zu erledigen gibt. Text: Michael West Bild: Tina Steinauer

Schnelle Lösungen gibt es oft nicht, trotzdem tut den Eltern das Gespräch gut.

Bei Anruf Hilfe: Martins Mutter wählte die Eltern-Club-Helpline.

So profitieren FamigrosMitglieder

Famigros ist der Familien-Club der Migros. Mitglieder profitieren von Expertentipps zur Erziehung, Preisvorteilen beim Familieneinkauf, Wettbewerben und vielem mehr. Die Mitgliedschaft bei Famigros ist kostenlos und kann jederzeit gekündigt werden. Neu können Fa-migros-Mitglieder für einen Jahresbeitrag von 79 statt 120 Franken Teilnehmer beim Eltern Club Schweiz der Pro Juventute werden. Dieser Club bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen — von einer 24-StundenHelpline für Eltern bis zur Vermittlung von Notfall-Nannys. Telefonische Anmeldung beim Eltern Club Schweiz unter: 058 261 61 61 www.elternclubschweiz.ch; www.famigros.ch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 37

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Der Geschmack der Heimat

1. Zucchetti längs in circa 5 mm dicke Scheiben schneiden und im Dampf bissfest garen. Mit Zitronensaft beträufeln. Teig auswallen und in das mit Backpapier belegte Blech legen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Landrauchschinken überlappend darauf verteilen. Abwechslungsweise mit einer gelben und einer grünen Zucchettischeibe, die sich leicht überlappen, belegen. Eier und Rahm verquirlen. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Guss über die Zucchetti giessen.

E

2. Kuchen in den kalten Ofen schieben. Temperatur auf 190 °C einstellen. Kuchen 25–30 Minuten backen. Danach auf der untersten Rille circa 5 Minuten fertig backen.

Ernst Maurer schneidet seinen Schinken für Elisabeth Rabaglio in mundgerechte Stücke.

Migros Basel: Landrauchschinken aus der Region.

Ernst Maurer aus Flüh im Leimental produziert seine prämierten geräucherten Spezialitäten für die Migros Basel. Ein regionaler Genuss, wie ihn die Kunden schätzen.

Mit ihrem Gemüsekuchen mit Landrauchschinken stieg Elisabeth Rabaglio in den Wettbewerb um das beste regionale Rezept ein – und siegte. inst gehörte das Laufental zum Kanton Bern, bevor es 1994 zum Kanton Baselland wechselte. Elisabeth Rabaglio (60) hat den Wechsel mitgemacht, doch nicht nur den. «Als Primar- und Sekundarlehrerin bin ich von Worb nach Aesch BL und dann nach Röschenz gezügelt, wo ich sesshaft wurde.» Zu Mann und Haus kam noch ein üppiger Ge-

müsegarten hinzu, der zurzeit nur noch für Beeren und Gartenkräuter genutzt wird. Das Gemüse holt Elisabeth Rabaglio heute in der Migros. Auch die Spargeln für ihren Kuchen, dem der Landrauchschinken die Raffinesse gibt. Was tun, wenn der Spargel keine Saison hat? Ganz einfach, das Rezept eignet sich für fast jedes Gemüse. Das hat Koch

Roger Willimann vom «Schifferhaus» in Basel beeindruckt und Elisabeth Rabaglio zum Sieg verholfen. Text: Martin Jenni Bild: Markus Mallaun

Das Gewinner-Rezept, Bilder und Infos zu Produkten auf www.migrosmagazin.ch/ ausderregion Lesen Sie in zwei Wochen: Regula Kressig aus Walchwil ZG kocht Urdinkel-Nudelmuffins mit Chriesikompott.

Tipp: In der Spargelsaison mit gedämpften Spargeln zubereiten. Zubereitung: ca. 30 Minuten + 30–35 Minuten backen Pro Person ca. 31 g Eiweiss, 59 g Fett, 43 g Kohlenhydrate, 3450 kJ/830 kcal.


schaUfenster 38 |

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arMando de angelis

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NR. 28, 9. JULI 2012 | Migros-Magazin |

Pasta wie bei Nonna

Neu gibt es in der Migros die himmlischen Frischteigwaren von Armando De Angelis. Mit hochwertigen Zutaten, delikatem Geschmack und unkomplizierter Zubereitung. Molto simpatico!

A

rmando De Angelis ist nicht etwa ein Schutzheiliger Italiens, sondern Besitzer einer traditionsreichen Fertigung von Frischteigwaren in der Nähe von Verona. Seine schmackhaften Kreationen sind ab sofort in der Migros erhältlich.

Schwört auf die Rezepte seiner Grossmutter: Pasta-Produzent Armando De Angelis.

Armando De Angelis, erzählen Sie uns doch bitte etwas über die Geschichte Ihres Familienunternehmens.

Mein Vater begann vor bald 30 Jahren, hausgemachte Pasta für Nachbarn herzustellen und zu verkaufen. Daraus war ein kleines Familienunternehmen entstanden, das schnell wuchs. 1990 hatte ich die Leitung übernommen mit Unterstützung meiner Frau, Nada Albertini. Heute beschäftigen wir gegen 90 Mitarbeitende.

Styling: Mirjam Käser

Die Frischteigwaren von Armando De Angelis schmecken wie beim Italiener ums Eck, wie kommt das?

Ein Gericht schmeckt nur so gut, wie seine Zutaten sind. Das ist unser wichtigster Grundsatz. Wir verwenden nur erstklassige Rohwaren. Die zweite ausschlaggebende Komponente sind die Rezepturen. Sie stammen von meiner Grossmutter, die berühmt war für ihre Kreationen. Wie unterscheidet sich die heutige Produktion von der ursprünglichen?

Mein Vater hatte noch alles in Handarbeit hergestellt. Heute

haben wir zwar Maschinen, die uns die Fleissarbeit abnehmen, aber die Grundprinzipien der Produktion sind noch immer die gleichen. Welches ist das Erfolgsrezept von Armando De Angelis?

Unsere Pastasorten schmecken einfach unvergleichlich. Wir produzieren den Teig mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Eiern. Das macht ihn besonders weich und geschmeidig. Zudem lassen wir die Pasta schonend über Dampf vorgaren. Zu Hause lässt man die Teigwaren dann noch je nach Sorte zwei bis acht Minuten im heissen Wasser ziehen, dann werden sie perfekt al dente.

«Die gefüllte Pasta nur mit etwas Olivenöl, Salbei und Parmesan geniessen.»

Wer kocht bei Ihnen zu Hause?

Pasta für jeden Geschmack

Welches ist Ihre Lieblingspasta?

Die abgebildeten Pastasorten sind in der ganzen Schweiz erhältlich, jeweils in grösseren Filialen. Je nach Region gibts noch zusätzliche Sorten wie etwa Gnocchi alla romana oder Sacchettini al formaggio.

Natürlich meine Frau Nada! Wir essen jeden Tag Pasta, wie das in Italien so üblich ist, und zwar als Vorspeise und nicht als Hauptgang. Das ist ja der grosse Unterschied zu euch Schweizern. Wir haben unzählige unterschiedliche Sorten, da kann ich mich jeweils kaum entscheiden. Jedenfalls esse ich unsere gefüllten Teigtaschen gerne ganz unkompliziert: Salbei in Butter oder Olivenöl schwenken und zusammen mit Parmesan, Salz und Pfeffer über die Pasta geben. Text: Anna-Katharina Ris Bild: Hans Schürmann


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Migros-Magazin | NR. 28, 9. JULI 2012 |

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arMando de angelis | 39 Endlich, Feierabend! Carina und Marco geniessen ihren Teller Pasta am liebsten zu Hause und lassen den Tag so auf gen체ssliche Art ausklingen.

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Bilder: Daniel Kellenberger

Lange war Hans Winzeler oberster Getreidezüchter in Delley. Doch sein Expertenherz schlägt nicht nur fürs Getreide, sondern auch für die Brote der Migros.

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Migros bäckErEiEn

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | Migros-Magazin |


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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Don Pollo Poulet Crispy, paniert, tiefgekühlt, 1,4 kg 20% Rindshusarenspiess, per 100 g 30% Cervelas im 3er-Pack, TerraSuisse Optigal Coquerli und Cipollata im 3er-Pack Rapelli Salami Classico im 3er-Pack Optigal Poulet ganz, 2 Stück, per kg 30% Rindssiedfleisch durchzogen, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 1.25 statt 2.15 40% Schweinshohrücken mariniert, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 3.60 20% Specktranchen mariniert, Schweiz, per 100 g 1.80 statt 2.60 30% Schweins-Cordon-bleu vom Hals, Schweiz, per 100 g 1.75 statt 2.50 30% Schweinsplätzli vom Nierstück, TerraSuisse, Schweiz, per 100 g 3.15 statt 3.95 20%

Brätchügeli, «Aus der Region.», Schale à ca. 250 g oder 400 g, per 100 g 1.30 statt 1.90 30% Don Pollo Trutenbrust im Duo-Pack, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 137 g 4.90 statt 7.– 30% Landrauchschinken Anschnitte im Duo-Pack, Schweiz, Schale à ca. 100 g, per 100 g 2.– statt 3.45 40% Optigal Pouletgeschnetzeltes, Schweiz, 3 x 222 g 14.50 statt 21.65 33% Don Pollo Mini-PouletCordon-bleu, Brasilien/ Argentinien, Packung à 6 x 60 g 6.40 statt 9.20 30% Gesamtes norwegisches Frischlachs-Sortiment, z.B. Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.60 statt 3.80 30% M-Classic Forellenfilets geräuchert im Duo-Pack, Zucht aus Dänemark, 2 x 125 g 5.70 statt 7.20 20% Brötli-Wildlachs Chum, MSC, Wildfang aus Alaska, 2 x 150 g 10.90 statt 14.40 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE

PUNKTE

Valflora M-Drink UHT, 4 x 1 Liter Alle M-Classic Cremen, 6 x 125 g Winzerkäse, per 100 g 20% Alle Cantadou Salade & apéritif im Duo-Pack Savogniner Bergkäse mild, Schweizer Halbhartkäse, per 100 g 1.80 statt 2.25 20%

PUNKTE

BLUMEN & PFLANZEN Sonnenblumen, Bund à 5 Stück 8.90 Phalaenopsis 2 Rispen, im-12-cm Topf, pro Pflanze 12.25 statt 24.50 Topfrosen im 2er-Set, im 12-cm-Topf Sprayrosen, Max Havelaar, Bund à 10 Stück 12.80 statt 14.80

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Mahony Schokolade im 3er-Pack Alle Bio Max Havelaar Tafelschokoladen, 100 g, z.B. Milch 1.40 statt 1.80 20% Zweifel Chips 170 g, 280 g und 300 g 1.– günstiger Don Pablo Olivenöl im Duo-Pack, 2 x 1 Liter Vollkorn-Haferflocken grob, Bio, 500 g 20x 1.40 NEU ** Jasmin Coco Reis, 20x 4 x 125 g 4.50 NEU ** Alle Bio Tees, z.B. Klostergarten Fenchelfrüchte-Tee, 20 Beutel 1.30 statt 1.55 15%

Genossenschaft Migros Zürich **Gültig bis 23.7.

Caruso Imperiale oder Exquisito im 3er-Pack, Bohnen oder gemahlen Alle Tradition Biscuits, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Dinkelgebäck, Bio, oder Hirse-Leinsamen-Gebäck, Bio, im Duo-Pack, z.B. Dinkelgebäck, 2 x 260 g 5.50 statt 6.90 20% Party Crackers oder Turtles im 3er-Pack Nussrollen im Duo-Pack Alle Grosi’s Cakes 20% Pizzateig rund, ausgewallt, im 3er-Pack, 3 x 260 g Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl Alle Gatorade im 3er-Pack Vittel Mineralwasser, Packung à 6 x 1,5 Liter (beim Kauf eines 6er-Packs ein 6er-Pack gratis) Nendaz Mineralwasser mit Hibiskus, 50 cl und 6 x 50 cl, z.B. 50 cl 20x 1.10 NEU ** M-Classic Ravioli Käse/Pesto oder Fleisch im 3er-Pack Anna’s Best Pizza Pomodorini e Pesto, 365 g 20x 5.80 NEU ** Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack Sun Queen Ananasscheiben im 6er-Pack Longobardi Tomatensauce mit Basilikum im 4er-Pack M-Classic Pastetenfüllungen im 4er-Pack M-Classic Pizza Margherita oder Toscana im 3er-Pack, tiefgekühlt Alle Crème d’or Cornets in Mehrfachpackungen 20% Wassereis Ice Party, 16 Stück 20%

PUNKTE

PUNKTE

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Exelcat KatzenfutterSortiment 20% Teva Sandale, Gr. 37–42 40% Puma Socken im 6er-Pack Total Waschmittel, ab 1 kg oder 1 Liter Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack 20% Gesamtes Wilkinson Sortiment 20% Fanjo Douche Peeling Piña Colada und Douche Sorbet Himbeere «Limited Editions», z.B. Piña Colada Douche Peeling, 200 ml 3.80 NEU ** 20x PUNKTE

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20x PUNKTE

Gillette & Bic Rasurprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Gillette Classic Rasiergel im Duo-Pack, 2 x 200 ml 6.30 statt 7.20 Milette Mama MassageÖl, 150 ml 6.80 NEU **

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Milette Baby Feuchttücher im 4er-Pack Gesamtes Nivea Sun Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 20% I am styling dynam!c unbreakable gel, 150 ml 5.40 NEU **

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Diverse Duschgels in Mehrfachpackungen, z.B. I am Shower Milk & Honey, 3 x 250 ml 4.80 statt 7.20 Linsoft und Kleenex Kosmetikund Taschentücher in Mehrfachpackungen Soft Toilettenpapier Kamille in Mehrfachpackung, FSC, 2 x 24 Rollen (beim Kauf von einem Pack, ein Pack gratis) Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier 50% Bratpfannen-Set aus Edelstahl mit Keramikbeschichtung, Ø 28 cm + 20 cm 39.80 Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, A4, weiss, 80 g/m2, FSC Alle Sonnenbrillen (ohne SportXX) 30% Thermo-Hygrometer WS219 19.90 statt 29.90 Ellen Amber Elegance & Lifestyle Damen Tagwäsche (ohne Mehrfachpackungen), Linie Gelb und Blau 40% Ellen Amber Lifestyle Slip Mini oder Maxi im 3er-Pack, z.B. Slip Mini 9.90 Ellen Amber Lifestyle Slip Mini oder Hipster im 4er-Pack, z.B. Hipster 9.90 Ellen Amber Lifestyle Bustier im Duo-Pack 12.90 Damen Pyjama 19.90 Damen Pyjama und Shorts 19.90 Herren Diabetiker-Socken und -Kniestrümpfe 20x 11.80 NEU ** PUNKTE

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PUNKTE


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

SCHAUFENSTER

MIGROS BÄCKEREIEN | 57

Bestes Getreide für bestes Brot

Bei den Migros-Bäckern stehen Schweizer Getreidesorten hoch im Kurs. Ein Erfolg, der die Getreidezüchter aus Delley FR nicht ruhen lässt. Sie tun alles, damit es auch so bleibt.

S

elber backen — das käme Hans Winzeler (63) bei aller Liebe zum Getreide nie in den Sinn: «Dafür hat man schliesslich den Beruf des Bäckers erfunden», sagt der Getreideforscher schmunzelnd. Hans Winzeler leitete 17 Jahre lang den Bereich Getreide auf Schloss Delley FR, idyllisch gelegen zwischen Neuenburger- und Murtensee. Hier werden in Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope alle Getreidesorten der Schweiz entwickelt. Winzeler ist zwar in Frühpension, prägt mit seinen Züchtungen aber weiterhin nachhaltig das Brotsortiment der Migros. Der Grund dafür: Weil die Entwicklung einer neuen Sorte in der Regel gut 15 Jahre dauert, werden auch in den kommenden Jahren noch Sorten auf den Markt gelan-

gen, an denen Winzeler mitgearbeitet hat. «Ich erinnere mich gut an das Pane Passione», so der Experte. Die Migros-Bäckerei Jowa wollte ein krustiges Brot mit weichem, dazu sehr luftigem Brotinneren lancieren. «Nicht jede Weizensorte kann solche Brote hervorbringen. Das Mehl dafür muss viel Wasser aufnehmen. Bei der langen Teigruhezeit von rund 24 Stunden muss das Wasser auch gut im sogenannten Proteingerüst des Teigs gehalten werden», so Winzeler. Weizensorten, die das gut können, bringen Brote hervor, die auch am nächsten Tag noch nicht trocken sind.

Qualitätsgetreide für feine Brotkreationen Auf einem Versuchsfeld in Delley stehen aktuell rund 650 Weizensorten. Winzeler erklärt die Un-

terschiede: «Einige haben lange Grannen, andere sind leicht gewachst. Einige wachsen hoch, andere niedrig.» Akribisch ermittelt Winzelers Team alle Sortenmerkmale: Klimaanforderungen, Robustheit, Ertrag, aber auch Parameter wie Proteingehalt oder das Backverhalten. «Unsere Aufgabe ist es, hier für die Bauern und Bäcker eine optimale Sorte zu erhalten.» Optimal für den Bäcker, der mit dem Mehl gute Brote backt, und optimal für den Bauern, für den Erträge und Robustheit wichtig sind. «Beim Pane Passione ist uns dies gut gelungen», beschreibt der Getreidezüchter die schwierige Aufgabe. Für Winzeler war das ein schöner Auftrag, ist er doch erklärter Fan der Migros-Brote. Und: Die Migros hat auch wieder einen Beitrag zur Sortenvielfalt geleistet. Text: Claire Solange

Von links nach rechts: Auf jeder Parzelle des Versuchsfelds steht eine andere Weizensorte. Hans Winzeler erkennt viele Pflanzensorten schon an deren Aussehen: «Es gibt lang- und kurzwüchsige Sorten, solche mit langen, kurzen oder keinen Grannen. So kann Weizen ganz unterschiedlich aussehen.»

BÄCKER-TIPP

Schweizer Getreide Die Migros verwendet rund 150 verschiedene Mehltypen. Diese Vielzahl an Mehlen ist notwendig, weil jedes Brot andere Anforderungen an das Mehl stellt. insbesondere der Proteingehalt und die Eigenschaften des Proteins bestimmen, ob sich ein Mehl gut für ein bestimmtes Brot eignet. Wie ein Mehl beschaffen sein muss, ermitteln die Spezialisten der Migros-Bäckerei Jowa im hauseigenen Mehllabor. So benötigen einige Brote einen sehr feuchten Teig. Das Mehl dafür muss darum sehr viel Wasser speichern können. Weizensorten, die das besonders gut können, bringen Brote hervor, die auch noch am nächsten Tag nicht trocken werden. Bei solch hohen Anforderungen der Bäcker überzeugen Schweizer Getreidesorten.

Pane Passione Rustico, 380 g, Fr. 3.20


SCHAuFENSTER 58 |

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MAHONy

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Foto vor dem Matterhorn ist ein Muss für SchweizTouristen. Barry und eine gute Schoggi gehören auch dazu.

Ein Stück Schweiz

E

uropa in zehn Tagen — Asiaten sind für ihr sportliches Reiseprogramm bekannt. Zu den Höhepunkten gehört eine Fotosession vor dem Matterhorn. Die Bilder des weltberühmten Gipfels werden den Lieben zu Hause gefallen. Noch besser als die Schnappschüsse aus dem Wallis wird aber die Schweizer Schoggi ankom-

men. Und der Mahony-Riegel ist quasi der Gipfel. Seine Form erinnert an die Schweizer Bergwelt, und sein Geschmack ist ein süsses Feuerwerk: feinste Schoggi (jetzt auch UTZ-zertifiziert) mit Mandel-Honig-Nougat in den Sorten Milch, Noir, Blanca. Wetten, die nächste Reise in die Schweiz ist bereits gebucht? Text: Claudia Schmidt

Mahony mit Schweizer Wickel in Aktion: z. B. Milch, 3 x 100 g, Fr. 3.20 statt Fr. 4.80 Aktion vom 10.–16.7. solange Vorrat.

Bild: Foto Fast

Für Touristen sind sie der Gipfel: das Matterhorn und Mahony. Ob die süssen Riegel es jedoch bis in die Heimat schaffen, ist fraglich. Sie sind einfach zu gut.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

SCHAUFENSTER

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SCHÜLERWETTBEWERB | 59

Pimp your Dino!

Schüler aufgepasst! Beim Dino-Wettbewerb der Migros könnt ihr ein T-RexModell aufmotzen – und gewinnen: eine Klassenreise zu den Dinos in den Jura.

Grosses Bild: Wow! Wie wärs mit einem Disco-Dino? Jetzt sind eure Ideen gefragt, wie man den zusammengesteckten Holz-T-Rex ordentlich aufmotzen könnte. Kleines Bild oben: Das Projekt «Paléojura» ist ein spannender Ort für Dino-Fans im Kanton Jura. Hier kann man selber Dino-Spuren entdecken, Fossilien ausgraben.

Bild: Nik Hunger; Styling: Anita Oeschger

V

or 65 Millionen Jahren sind die Dinosaurier ausgestorben, aber ihr könnt sie wieder zum Leben erwecken! Wollt ihr die Spuren der Urtiere einmal mit eigenen Augen sehen? Dann macht mit eurer Klasse mit beim grossen T-Rex-Bastelwettbewerb. Was ihr tun müsst? Bittet euren Lehrer, sich unter www. migros.ch/dino einzuloggen und bis zum 13. Juli das Holzmodell des T-Rex für eure Klasse zu bestellen. Zuerst müsst ihr den T-Rex zusammenstecken. Danach ist eure Kreativität gefragt: Ihr könnt das Modell bekleben,

bemalen, mit Knete oder Gips bearbeiten. Euren Bastelideen sind keine Grenzen gesetzt. Dann müsst ihr nur noch bis 31. August ein Foto eures fertig gestylten TRex auf www.migros.ch/dino hochladen — und mit etwas Glück gewinnt die ganze Klasse einen Ausflug zum Dinosaurierprojekt «Paléojura» im welschen Jura. Dort hat man vor zehn Jahren beim Bau der Autobahn A 16 bei Courtedoux Dinospuren entdeckt. Ein Experte begleitet die Gewinnerklasse, die hier einen Tag lang die Welt der Dinosaurier entdecken kann. Dort

könnt ihr den Lehrpfad «Auf den Spuren der Giganten» erkunden: Anhand von Info-Tafeln wird die Geologie des Jura erläutert. Dann gehts zu einer Fundstelle mit Spuren von Sauropoden, das sind Pflanzen fressende Dinos. Ihr dürft die Spuren analysieren, selber Fossilien ausgraben und Gipsabdrücke herstellen. An- und Abreise sowie ein Mittagessen sind im Gewinn inbegriffen. Weitere Infos zu Paléojura und dem jurassischen Museum für Naturwissenschaften: www.paleojura.ch und www.mjsn.ch Text: Anette Wolffram Eugster


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CANDIDA

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

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Auf den Zahn gefühlt

Gute Zahnpflege ist eine sichere Investition in die Zukunft und fängt schon in der Kindheit an. Candida, die Mund- und Zahnpflegelinie der Migros, bietet beste Produkte für Klein und Gross.

Candida-Produkte sind nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt.

Bild: iStockphoto

C

andida ist die von Zahnärzten empfohlene Zahn- und Mundpflegeline der Migros. Die Marke steht für qualitativ hochstehende Produkte zu einem attraktiven Preis. Bei Candida findet man für jedes Zahnproblem die richtige Lösung — angefangen bei Kinderzahnpasten, über Spezialprodukte für sensible Zähne und Zahnhälse, empfindliches Zahnfleisch, gegen Mundgeruch (Halitosis), Zahnstein bis hin zur vitalisierenden Zahncreme ab dem 40. Lebensjahr. Besonders lobenswert ist die klare und

übersichtliche Deklaration aller Zahnpasten mit ihrem jeweiligen RDA-Wert (Radioactive Dentin Abrasion), der bei Candida generell tief liegt und dadurch die Zahnsubstanz, das Dentin, schont. Ist Dentin einmal abgetragen, ist es irreversibel zerstört. Ebenfalls erwähnenswert sind die Whitening-Produkte von Candida mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die wirksam Zahnverfärbungen entfernen, ohne die Zahnhälse und das Zahnfleisch anzugreifen. Seit 40 Jahren ist Candida ein Klassiker der Migros. Text: Dora Horvath

Candida Sensitive Professional, 75 ml, Fr. 3.30; Candida White Micro Crystals, 75 ml, Fr. 3.90; Candida Fresh Gel, 125 ml, Fr. 2.95; Lilibiggs Junior Mint Zahnpasta, 75 ml, Fr. 3.30


SAISONKÜCHE 62 |

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STEFFI BUCHLI

Die «Saisonküche»Köchin Lina Projer im angeregten Gespräch mit Gemüsefan Steffi Buchli. Natürlich gibt es viele Varianten, die Peperoni zu füllen: Zum Beispiel auch mit Polenta oder Reis.

Steffi Buchli mag den Kick beim Kochen

Steffi Buchli, Sportmoderatorin beim Schweizer Fernsehen, probiert in der Küche gerne Neues aus. Die gefüllten Spitzpeperoni treffen genau ihre vegetarischen Geschmacksnerven.

M

it Steffi Buchli (33), Sportmoderatorin beim Schweizer Fernsehen, auf der Terrasse zu grillieren, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Ihr kleines Häuschen liegt an der Dorfstrasse. Steile Stufen führen auf die Terrasse. Hier steht nun Frau Buchli am Grill und sollte fotografiert werden. Nicht ganz einfach. Schnell hebt sie die Hand und winkt dem vorbeigehenden Pöstler zu, schaut beim kleinsten Hupen sofort auf die Strasse hinunter und winkt schon wieder. Es scheint, dass jeder die quirlige Zürcherin kennt, die uns Sport und Menschen näherbringt und charmant durch sportliche Interviews führt. «Natürlich kenne ich nicht jeden persönlich, der mir winkt. Aber ich freue mich und winke einfach zurück.» So ist sie eben, die unkomplizierte Steffi Buchli. Während der Olympischen

Sommerspiele in London vom 27. Juli bis 12. August werden wir auf SF zwei jeden Abend ab 20 Uhr live über die wichtigsten sportlichen Ereignisse des Tages informiert. Steffi Buchli und Matthias Hüppi moderieren im Doppelpack. Nervös? «Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv vorbereitet, kenne die Schweizer Sportler und ihre Disziplinen. Ich habe bestimmt einen gesunden Respekt, aber nervös? Nein!» Es wundert nicht, dass Steffi Buchli auch zu Hause bestens vorbereitet ist. Neben einer herzlichen Begrüssung gibts sofort ein Glas selbst gemachten, eiskalten Tee mit Pfefferminze aus dem eigenen Kräutergarten. Dieser präsentiert sich klein, aber fein, neben der Pfefferminze stehen Basilikum, Rosmarin und Thymian. «Ich koche sehr gerne für Freunde. Und dazu brauche ich viele

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

saisonküche

sTEFFi buchLi | 63

Obwohl sie selbst kein Fleisch isst, grilliert Steffi Buchli für Gäste auch mal ein Steak.

Aufgetischt

Die Zusammenstellung des frischen Gemüses muss auch optisch passen. Deshalb: Versuchen Sie es mal mit einer gelben Zucchetti. Sieht gut aus und schmeckt sowieso. Tipp: Je nach Grösse der Peperoni bleibt etwas Füllung übrig. Mit wenig Essig wird daraus ein Couscoussalat, der zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden kann.

■ Was haben sie auf Vorrat? Sourcream-Cracker und Sojajoghurt. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Da ich meist abends arbeite, eher wenig. ■ kochen ist für sie … … eng mit «Gäste einladen» verbunden. ich tue nichts lieber! ■ Was würden sie nie essen? innereien, Kaviar, Gänseleber. ■ Mit wem würden sie gern mal essen gehen? Mit dem Schauspieler Jack Nicholson, dem Coldplay-Sänger Chris Martin und der mexikanischen Malerin Frida Kahlo – mit allen gleichzeitig, es gäbe raclette.


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Erleben Sie die Festtage diese Jahr auf hoher See und lassen Sie sich verwöhnen an Bord!

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1. Tag: Busfahrt ab Ihrem gewählten Einstiegsort nach Savona. Einschiffung und Kabinenbezug. Ihr Schiff Costa Pacifica sticht am frühen Abend in See.

4. Tag: Ihr Schiff legt heute im Hafen von Palma de Mallorca an. Die Insel ist ein beliebtes Reiseziel. Gehen Sie auf Stadtrundfahrt in Palma de Mallorca oder flanieren Sie am Strand entlang.

2. Tag: Morgens Ankunft im Hafen von Marseille. Marseille ist die wichtigste französische Hafenstadt, und ist die zweitgrösste Stadt des Landes. Geniessen Sie den Tag auf einer Entdeckungstour durch die weihnächtliche Stadt.

5. Tag: Mittags Ankunft in Cagliari. Cagliari ist die Hauptstadt der Mittelmeer-Insel Sardinien. Entdecken Sie die Altstadt welche auf einem Hügelspitz gelegen ist, von welchem aus Sie eine wunderbare Sicht über den gesamten Golf von Cagliari haben.

3. Tag: Heute haben Sie die Gelegenheit die heimliche Hauptstadt Spaniens kennenzulernen. Barcelona zieht jährlich tausende von Touristen an und hat für jedermann etwas zu bieten. Geniessen Sie den am Abend den Heiligen Abend bei einem wunderschönen Dinner.

Mit dä diga muesch higa!

7. Tag: Ein Highlight Ihrer Reise ist Rom. Sie haben heute die Gelegenheit die Hauptstadt Italiens näher kennenzulernen. Verpassen Sie diese wunderschöne Stadt auf keinen Fall, und besuchen Sie den Vatikan, das Kolosseum oder die antiken Schlösser und Burgen der Stadt. 8. Tag: Ihre Weihnachtskreuzfahrt geht heute zu Ende. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Bus in die Schweiz zu Ihrem gewählten Ausstiegsort.

6. Tag: Morgens Ankunft auf Sizilien, im Hafen von Palermo. Die Hauptstadt Siziliens hat einiges an Kultur zu bieten. Entdecken Sie die Stadt auf eigene Faust oder buchen Sie ein Ausflug von Costa.

Unsere Leistungen

1290.– 1340.– 1410.– 1510.– 1620.– 1740.–

998.– 1140.– 1210.– 1310.– 1420.– 1540.–

Preisänderungen bleiben vorbehalten.

• Busfahrt ab/bis Schweiz • Kreuzfahrt in der gebuchten Kabine • 24-h Kabinenservice • Vollpension an Bord Nicht inbegriffen • Getränke und persönliche Auslagen an Bord • Fakultative Ausflüge von Costa • Obligatorisches Serviceentgelt (an Bord bezahlbar) • Annullations- und SOS-Versicherung Auftragspauschale Fr. 30.– pro Person. Max. Fr. 60.– pro Dossier. Abfahrtsorte 06.00 Basel SBB, Meret Oppenheimerstrasse 07.15 Zürich-Flughafen, Regionalbus Terminal 07.45 Affoltern am Albis, Autobahnraststätte 08.15 Luzern, Inseli 06.00 Kallnach, Car Terminal Marti 07.15 Genf, Flughafen 08.15 Lausanne, Bahnhof 09.15 Martigny, Bahnhof 10.30 Bellinzona, Autobahnraststätte Routenänderungen bleiben vorbehalten!

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

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STEFFI BUCHLI | 65

Kräuter, viel Gemüse, und wenn es sein muss, auch Fleisch. Für Freunde oder Familie grilliere ich dann auch ein Steak.» Grosszügig, wenn man bedenkt, dass sie selber kein Fleisch isst. Steffi Buchli mag unkomplizierte Gerichte, damit ihr Zeit für ihre Gäste bleibt. Die Küche ist für die Fernsehfrau gleichzeitig auch Versuchslabor. Immer wieder probiert sie neue Sachen aus, die sie dann sofort ihren Gästen vorsetzt. Zeit für eine Hauptprobe fehlt, es ist immer Premiere. «Es ist eine Art Kick. Klappts oder klappts nicht», meint die Moderatorin lachend und füllt die Spitzpeperoni mit Couscous.

«Ein offener Geist hilft beim Kochen und im Leben» «Saisonküche»-Köchin Lina Projer will mehr über die kulinarischen Vorlieben der Moderatorin wissen. «Ich ernähre mich praktisch vegetarisch. Da bieten mir die italienische und asiatische Küche viele Optionen. Aber auch eine ehrliche Rösti ist nicht zu verachten.» Steffi Buchli ist erfrischend direkt und herrlich unkompliziert. «Ein offener Geist hilft beim Kochen und im Leben. Ich versuche selber, weniger zu verurteilen oder zu beurteilen. Was in meinem Garten gut ist, muss nicht zwingend auch für meinen Nachbarn top sein. Und wenn man ‹gwundrig› über den Zaun hinausschaut, entdeckt man immer wieder Dinge, die es lohnt auszuprobieren», findet sie. Die Moderatorin, die seit zwei Jahren mit dem SRF-Redaktionsleiter Florian Kohler verheiratet ist, reist immer wieder nach Amerika. «Ich könnte mit vorstellen in Los Angeles oder New York zu leben. Los Angeles bin ich völlig verfallen, eine wunderbar inspirierende Stadt mit einem grossartigen Flair. New York fasziniert mich. Manhattan ist wie eine Bonsaiwelt, da gibts auf wenigen Quadratkilometern alles.» Im Herbst gehts wieder über den Teich, nach Los Angeles. Mit viel Platz im Gepäck, damit alle Einkäufe verstaut werden können. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Daniel Winkler

Hauptspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 10 Minuten grillieren Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 31 g Fett, 45 g Kohlenhydrate, 2200 kJ/530 kcal

Gefüllte Peperoni vom Grill ZUTATEN 8 rote Spitzpeperoni, z. B. Kapija 2 rote Zwiebeln 1 Tomate je 1 grüne und gelbe Zucchetti à ca. 50 g ½ Bund glattblättrige Petersilie ¼ Bund Pfefferminze 2,5 dl Gemüsebouillon 180 g Couscous 7 EL Olivenöl 150 g Feta Salz, Pfeffer 150 g Lattich 3 EL Rotweinessig 1 Prise Zucker 100 g Rucola 80 g Oliven, z. B. Kalamata

ZUBEREITUNG 1. Aus den Peperoni längs einen Spickel schneiden, diesen fein würfeln. Kerngehäuse vorsichtig entfernen, Peperonistiel dabei an der Frucht lassen. 1 Zwiebel in Ringe schneiden, 1 Zwiebel fein würfeln. Zwiebelringe beiseitestellen. Tomate halbieren, entkernen und mit den Zucchetti in feine Würfel schneiden. Kräuter hacken. 2. Bouillon aufkochen. Couscous dazugeben, Pfanne vom Herd ziehen. Couscous 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Peperoni-, Zwiebel-, Tomaten- und Zucchettiwürfelchen mit 2 EL Öl unter das heisse Couscous mischen. Etwas abkühlen lassen. Feta in Würfelchen schneiden. Mit den Kräutern zum Couscous geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Füllung in die Peperoni verteilen und leicht andrücken. 3. Grill auf 220 °C vorheizen. Peperoni circa 10 Minuten grillieren. Inzwischen Lattich in mundgerechte Stücke schneiden. Restliches Öl, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer zu einem Dressing rühren. Lattich und Rucola mit Oliven und beiseitegestellten Zwiebelringen auf Tellern anrichten, mit Dressing beträufeln. Gefüllte Peperoni dazuservieren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


KÜCHENKUNDE 66 |

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WAS PASST ZU KÄSE?

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die richtigen Begleiter

Wer zu Käse die richtigen Begleiter wählt, eröffnet seinem Gaumen überraschende,

K

eine Frage: Solo genossen ist Käse eine Wucht, über Pasta gestreut gibt er Würze, und in einem Cordon bleu beglückt er uns zart schmelzend bei jedem Bissen. Es müssen auch keine aufwändigen Menüs sein, nur schon ein einfaches Käsebrot macht glücklich. Und doch: Gerade bei Hartkäse macht erst die richtige Begleitung den Genuss perfekt. Ein Stückchen Parmesan, in feinsten Balsamico-Essig getunkt, schmeckt göttlich. Ein Würfel Gruyère zusammen mit flüssigem Honig kitzelt süss-salzig den Gaumen. In Frankreich wird zu Hartkäse Feigensenf oder ein Feigenchutney mit Portwein gereicht. Zu einem würzigen Käse, wie einem Appenzeller oder Sbrinz, passt perfekt eine Kombination mit Feigensenf und Walnüssen. Probieren Sie dazu ein Bündner Birnenbrot, scharfe Senffrüchte oder frische Birnen.

FoodRedaktorin Sonja Leissing

Bild & Styling: Mirjam Graf

Ohne Hartkäse wäre das Leben bloss halb so schön Ohne Emmentaler, Sbrinz, Parmesan oder Gruyère — um nur einige der vielen Hartkäsesorten zu nennen — wäre das Leben bloss halb so schön. Zumindest bin ich dieser Meinung. Denn nach jedem längeren Aufenthalt in Mittel- oder Südamerika vermisse ich die herrlichen Schweizer Käsesorten genauso, wie ich meine Nichte und Neffen vermisse. Sobald ich daheim bin, muss also ein Stückchen Käse in meinen Mund, und das Gefühl von Glückseligkeit und Heimat tritt ein. Dazu Weintrauben, Walnüsse, getrocknete Früchte oder ein Mango Mangochutney chutney — in Kombination etwa mit einem höhlengereiften Emmentaler: eine Wucht. Übrigens können auch Menschen mit einer Laktoseintoleranz Extrahartund Hartkäse bedenkenlos geniessen. Diese Käsesorten enthalten nämlich keinen Milchzucker. Rezepte unter: www.saison.ch

1


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WAS PASST ZU KÄSE? | KÜCHENKUNDE | 67

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

zu Hartkäse kontrastreiche neue Geschmackswelten.

1. Senffrüchte Die süss-sauren und eher scharfen Senffrüchte passen ideal zu rezenten Käsesorten wie Appenzeller, Sbrinz oder Gruyère. Die italienische Spezialität besteht aus Mostardasirup (eine Mischung aus Zuckerlösung und Senföl), in dem Trauben, Birnen, Pfirsiche, Kirschen, Aprikosen, Mandarinen und die kleinen Kumquats eingelegt werden.

2. Honig

3

Honig taugt zu mehr als nur zum Brotaufstrich. Wer einmal Käse darin tunkt oder auch einfach ein wenig Honig über den Käse träufelt, erlebt eine überraschende, interessante Komposition, die den Gaumen auf ganz neue Art erfreut. Unbedingt ausprobieren! Wegen des hohen Anteils an Frucht- und Traubenzucker liefert der Honig dem Körper zudem reichlich Energie.

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3. Senf

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Die Senfzubereitung ist eine traditionelle Kunst geblieben. Aus Gelbund Braun-Senfsaat wird durch Mahlen der Körner die gewünschte Konsistenz und Schärfe erreicht. Eine fruchtige Note geben beispielsweise getrocknete Feigen. Feigensenf passt zu Parmesan, Grana Padano oder Manchego.

4. Chutney Egal, ob ein Feigenchutney, ein süsses Aprikosenmus oder ein rassiges Mangochutney, sie alle verstehen sich bestens mit Hartkäsesorten. Das süss-scharfe Aroma passt hervorragend zu reifen Käsesorten wie Appenzeller, Tilsiter, höhlengereiftem Emmentaler und zu Parmesan.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

MIGROS ZÜRICH | 69

NEWS

Das Bioprodukt der Woche Was gibt es im Sommer Schöneres, als an einem lauen Abend einen feinen TomatenMozzarella-Salat zu geniessen? Den passenden Bio-Mozzarella gibt es jetzt in der Migros. Der Mozzarella wird von der Züger Frischkäse AG im st. gallischen Oberbüren und von Emmi für die Migros produziert, die Milch dazu stammt ausschliesslich von Schweizer Kühen. Bio-Mozzarella gibts klassisch (150 g/Fr. 2.25), als Mozzarelline (150 g/Fr. 2.90) und neu als Scheiben (300 g/Fr. 4.50).

Verlosung: Gratisstarts

Als Hauptsponsorin des 33. Internationalen Greifenseelaufs verlost die Migros 30 Freistarts für den Start in Ihrer Kategorie. Senden Sie bis zum 13. Juli 2012 eine E-Mail mit Ihrer Adresse und Ihrem Jahrgang sowie Ihrer bevorzugten Streckenlänge an: wettbewerb@ gmz.migros.ch

Hier misst sich der Breiten- mit dem Spitzensport: Der Greifenseelauf zieht die Massen an.

Einmal rund um den Greifensee

Zahlreiche Lauffreudige werden am Samstag, 22. September, gegen den Uhrzeigersinn um den Greifensee laufen. Bereits zum 33. Mal findet der Lauf von Uster aus um den idyllischen See statt.

M

itmachen kann jede und jeder am Greifenseelauf: Entweder man wagt sich an den klassischen Halbmarathon oder läuft die 10-Kilometer-Strecke. Daneben stehen diverse Kurzdistanzen zur Auswahl – insbesondere Kinderstrecken. Die hohen Teilnehmerzahlen (über 14 000 Teilnehmer im Jahr 2011) sprechen für die Beliebtheit dieses Lauf-Events. Neben den passio-

nierten Laufamateuren starten ebenso Profis aus der ganzen Welt. Daneben ist der Halbmarathon ein offizieller Wettkampf der Schweizer Meisterschaft.

Bananen und «I’m fit»: Die Migros spornt an Die Migros ist Hauptsponsorin dieses bekannten Volks- und Strassenlaufs und versorgt die Sportlerinnen und Sportler

während und nach dem Lauf mit Bananen. Dank des Migros-Finisher-Clips können die letzten Meter des persönlichen Zieleinlaufs auch zu Hause mit der Familie oder den Freunden nochmals in Zeitlupe erlebt werden. Bereits zum zweiten Mal bewegt die Migros mit dem Projekt «I’m fit» Schweizer Schulklassen. Mit dieser Aktion sollen junge Menschen zu Sport motiviert werden, und es soll gezeigt werden, dass Sport Spass macht. Die Migros schickt die ersten 30 Schulklassen gratis an den Greifenseelauf. Anmeldung und Infos unter www.greifenseelauf.ch/imfit. Der Anmeldeschluss für sämtliche Kategorien ist der 25. August oder das Erreichen von 15 000 Anmeldungen. Text: Janina Diethelm

Sponsoring by 33. Internationaler Greifenseelauf, Samstag, 22. September, Uster ZH


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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MIGROS ZÜRICH | 71

Neues von Ruocco Feine Antipasti von ruocco, jetzt in den bedienten Charcuterie-Abteilungen der Migros Zürich. Die Firma Ruocco aus dem bernischen Schüpfen produziert für die Migros Zürich zum Beispiel Büffelmozzarella-Kugeln, eingelegte Auberginen, Tigercrevetten, Oliven mit Trüffelfüllung und die sogenannten Wunderkugeln, in Speck gehüllter, gepfefferter Mozzarella. Einer sommerlichen Antipasti-Platte steht also nichts mehr im Wege.

Mit ihnen gelingt jeder AntipastiTeller: Die Leckereien von Ruocco.

Standing Ovations im Rat

Am 29. Juni fand die letzte Sitzung der vierjährigen Amtsperiode des Genossenschaftsrats der Migros Zürich statt. Im September wird sich der neue Rat konstituieren und die Geschicke der Migros Zürich fortan begleiten.

D

ie scheidende Präsidentin Loredana Donau hielt in ihrer Rede Rückschau auf die Meilensteine ihrer Amtszeit, die geprägt war von spannenden Sachgeschäften, aber auch vielen schönen menschlichen Begegnungen. Sie bedankte sich bei Verwaltung, Geschäftsleitung und Ratsbüro für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit. Alle scheidenden Rätinnen und Räte wurden persönlich und mit Applaus verabschiedet.

Bilder: reto Knödlseder, ar

Persönliche Abschiede und präsidiale Würdigungen Dann war das Wort beim Präsidenten der Verwaltung der Migros Zürich, Prof. Dr. Edi Class. Er würdige Loredana Donaus Arbeit als von Beginn weg von Vertrauen geprägt, zielorientiert und durchaus auch hartnäckig in der Sache, immer aber zum Guten für die Migros Zürich und nie ohne einen Schuss Humor. Loredana Donau bleibt der Migros Zürich als neue Präsidentin der Sektion Zürich des Forums elle verbunden. Die Zentralpräsidentin des Forums elle, Esther Girsberger, überbrachte eine Grussbotschaft und erläuterte ihre Zielsetzung, künftig vermehrt auch junge Frauen für das Forum elle zu begeistern. Stehenden Applaus gab es für die in den Ruhestand tretende Ruth Schneider, die in den vergangenen Jahren das Ratssekretariat mit viel Engagement geführt hatte. Ihr folgt Antonia Bürgler, die einstimmig zur Nachfolgerin gewählt wurde. Text: Christoph Frei

Höchstes Gremium der Migros Zürich: Der Genossenschaftsrat.

Danke, Loredana Donau

Wurde verabschiedet: Ratspräsidentin Loredana Donau.

An der Genossenschaftsratssitzung vom 29. Juni wurde ratspräsidentin Loredana Donau (53) feierlich verabschiedet. 1996 eingetreten als Genossenschaftsrätin, wurde Donau 1999 Mitglied des ratsbüros, 2000 Delegierte des Migros-Genossenschafts-Bundes und schliesslich 2004 Präsidentin des rates. Seit April 2012 ist loredana Donau Präsidentin der Sektion Zürich des Forums elle, des Schweizerischen Bundes der Migros-Genossenschafterinnen. Wir danken loredana Donau ganz herzlich für die geleistete Arbeit, für ihr unermüdliches Engagement für die idee Migros. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft. Die Verwaltung der Migros Zürich


IHRE REGION 72 |

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MIGROS ZÜRICH

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Erfreut über die «glatte» Frische: Gemüsechef Boban Mitrovic (links) und Stv. Filialleiter Stefan Steinmann in der Migros Glatt.

Frischeparadies im «Glatt» Seit 1975 für die Kundinnen und Kunden da: Die Migros, das Frischeparadies im Glattzentrum in Wallisellen.

S

eit der Eröffnung im Jahr 1975 gibt es im Glattzentrum in Wallisellen alles. Das grösste Einkaufszentrum der Schweiz bietet eine einzigartige Vielfalt an Geschäften, Produkten und Dienstleistungen, und natürlich ist auch die Migros präsent. Letztes und dieses Jahr wurde die Migros im Glattzentrum umgebaut – der Frischebereich im ersten Untergeschoss sowie die obere Verkaufsebene sind bereits fertiggestellt, die untere Verkaufsebene, also der Nonfood-Bereich, wird am 12. Juli eröffnet. Die mittlere Verkaufsebene – und somit die

ganze Migros Glatt – wird Ende September im neuen Gewand eröffnet. Bis dahin erfreuen sich Stv. Filialleiter Stefan Steinmann und Gemüsechef Boban Mitrovic von der Migros Glatt über die Frische in ihrem Laden – und über zufriedene Kunden. «Der Umbau des Frischebereichs ist bei unseren Kundinnen und Kunden bestens angekommen», sagt Stefan Steinmann. «Und wir sind überzeugt, dass sich unsere Kundinnen und Kunden in der fertig umgebauten Migros Glatt wohlfühlen werden.» Text: ar

Frische für alle: Gemüse in der Migros im Glattzentrum in Wallisellen.

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch


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leben

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

MUltiMedia| 75

gefällt Mir

«Drei Sites genügen mir» … «Two and a Half Men» — als Charlie Sheen noch dabei war. Er ist für mich einer der lustigsten Schauspieler.

das ding

iPhone-Hülle und Projektor in einem

Sulja Granit (19), lehrling Melectronics, 3900 brig

Kompakt und multifunktional: Der Digitus BeamJack ist eine iPhone-Hülle und gleichzeitig ein Projektor. Bei dunkler Umgebung strahlt er die auf dem Smartphone gespeicherten Fotos und Videos mit mehr als einem Meter Bilddiagonale an die Wand. Ausserdem besitzt er einen eigenen Akku, mit dem er gleich noch das iPhone aufladen kann. Preis: 248 Franken bei digitec.ch.

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Der Trick mit der Ferien-SIM

Wie man dafür sorgt, dass die Handyrechnung nicht die Ferienerinnerungen trübt.

E

xorbitante Roamingkosten während der Ferien im Ausland lassen sich mit ein paar Tricks umschiffen. Die zwei naheliegendsten: beim Mobilfunkanbieter für die Ferienzeit eine Auslandoption kaufen und die Combox deaktivieren. Denn wer die Combox im Ausland nutzt, bezahlt unter Umständen dreimal: einmal für den ankommenden Anruf im Ausland, einmal für die Weiterleitung an die Combox in die Schweiz und einmal für das Abhören im Ausland. Für Smartphonebesitzer lauern auch im (oft versteckten) Datenfluss hohe Kosten. Neben Surfen im Web, Laden von E-Mails und Benutzen von Onlinekarten benötigen beispielsweise auch Übersetzungs-Apps oder City Guides eine mobile Datenverbindung. Deshalb: im Ausland das Datenroaming deaktivieren und kostenlose W-Lans nutzen. Daneben empfiehlt es sich,

Offlinelandkarten bereits zu Hause zu laden. Wer auf mobile Daten nicht verzichten will, kauft im Ferienland eine Prepaid-SIM mit Datenoption. Als ideale Alternative — insbesondere, wenn man immer wieder in andere Länder reist — bietet sich eine internationale SIM-Karte an. Mit der XXSIM etwa (www.xxsim.com) sind eingehende Anrufe gratis — Kosten entstehen nur, wenn man die eigene Nummer auf die Ferien-SIM umleitet. Für mobiles Internet besonders interessant: 1 MB Daten kosten in Europa 0,70 Euro (mit der eigenen SIM-Karte und ohne Auslandoption kann 1 MB bis zu 15 Franken kosten). Texte: Felix Raymann

Die Spartipps zum Telefonieren im Ausland, weitere praktische Apps zum öffentlichen Verkehr und wo man «das Ding» bestellen kann.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welches ist Ihre genialste App?

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Welches sind Ihre lieblingsWebsites?

WhatsApp, damit kann man rund um die Uhr gratis chatten.

Drei Sites genügen mir: Facebook, Youtube und Google.

«When I’m Gone» von Eminem finde ich einfach genial, und wenn ich mal nicht so gut drauf bin, höre ich dieses Lied besonders oft.

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Mit «Fifa 12». Als ich das Spiel kaufte, hatte ich gerade ein Woche Ferien. Da spielte ich, ohne zu übertreiben, pro Tag sechs bis sieben Stunden.

Die des FC Barcelona. Ich liebe diese Mannschaft.

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«Klick», ein US-Film mit Adam Sandler in der Hauptrolle. Als ich den Film zum ersten Mal sah zusammen mit meinem Bruder, lachte dieser mich aus, als mir die Tränen kamen.

4

Meine lieblingsfernsehserie heisst …

Twittern Sie?

Bis jetzt noch nicht. Leider hat mir das noch niemand empfohlen. Welche Facebook-Fanseite schauen Sie sich am meisten an?

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Welches ist Ihr lieblingsbuch?

Ich lese höchstens Schulbücher, und nur dann, wenn der Lehrer mich dazu zwingt.

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Wo holen Sie sich Ihre news?

Im «Blick» oder im «Walliser Boten». Aber die wichtigsten Informationen, die ich wissen will und wissen muss, finde ich auf Facebook. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | Migros-Magazin |

5 FragEn

«Das Internet erhöht die Motivation» Kinder lernen besser mit Computer und Internet: Das zeigt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) über die Lernplattform www.mymoment.ch, auf der Schüler Geschichten schreiben und austauschen.

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der anderen Kinder hilft zusätzlich, die eigene Geschichte auszugestalten.

Andy Schär, die Studie der FHNW zeigt: Kinder profitieren vom Lernen am Computer. So schreiben zum Beispiel diejenigen, die für ihre Texte die Plattform www.mymoment.ch nutzen, besser als Schüler, die mit herkömmlichen Mitteln arbeiten. Woran liegt das?

Schreiben auf www.mymoment.ch bietet mehr Möglichkeiten als das Schreiben in ein Heft. Beiträge können verändert und ergänzt werden, auch Wochen nach der ersten Version einer Geschichte. So schreiben die Kinder deutlich mehr, üben also auch mehr. Und sie schreiben für ein Internetpublikum und nicht für die Lehrer. Das erhöht die Motivation. Das Lesen der Geschichten

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Würden Sie in den Schulen das Lernen mit Internet empfehlen?

Unbedingt, das Internet gehört heutzutage in jede Schule und in jedes Klassenzimmer.

Andy Schär (58), Beratungsstelle für digitale Medien in Schule und Unterricht, Aarau und Solothurn.

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Besteht nicht auch die Gefahr, dass über das Lernen mit dem Internet eine Art Sucht entsteht, weil das Kind nicht bei den Lernseiten bleibt?

Solange das Internet eine Freizeitbeschäftigung unter anderen ist, sehe ich ein geringes Suchtpotenzial. Wichtig ist,

wofür das Internet gebraucht wird: ob zum Gamen, Schreiben, Lesen, Recherchieren, Lernen. Zwar ist Internetkonsum nicht mit Bücherlesen gleichzusetzen. Trotzdem: Wer spricht von Suchtpotenzial, wenn Kinder sich in eine Ecke zurückziehen, tagelang in Büchern lesen und nachts unter der Decke mit der Taschenlampe weiterlesen?

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Was ist Ihre Erfahrung: Nimmt die Schule ihre Verantwortung im Umgang mit dem neuen Medium Internet wahr?

Das hängt von den kantonalen Vorgaben ab. Beispielsweise führt der Kanton Solothurn das Fach Medienbildung im

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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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MEin garTEn

Solidarität der Gartenfreunde Kinder, die für ihre Arbeit mit Texten www.mymoment.ch nutzen, schreiben besser (PCtipp.ch vom 13. Juni).

Stundenplan. Andere Kantone gehen hier nicht so weit.

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Ab welchem Alter sollen Kinder zu Hause Zugang zum Internet bekommen?

Kinder sollen anfangs nur begleiteten Zugang zum Internet erhalten. So kann auf die Interessen der Kinder eingegangen werden. Tipps zur Bedienung sind hilfreich. Doch muss man lesen können, um sich intensiver im Internet zu bewegen, womit sich die Altersfrage beantwortet. Interview: Thomas Vogel

Den ganzen PCtipp.ch-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Hat mit Hilfe der Leserschaft die Malvenkrise überwunden: Gartenexpertin Haia Müller.

Gartenfreunde sind grosszügig, geradezu verschwenderisch, solidarisch und hilfsbereit. Eigentlich wusste ich das ja schon immer. Aber die Reaktionen auf mein Jammern über die Thüringer Strauchpappel, die ich nirgends finden konnte (MM26 vom 25. Juni), haben mich wieder einmal in meinem Urteil bestätigt. Herzlichen Dank für die vielen Zuschriften und Adressen. Es sind so viele, dass ich leider nicht jede Nachricht persönlich verdanken kann. Was sind da nicht alles für Hinweise zusammengekommen! Einige Leserinnen und Leser machen mich aufmerksam auf Gärtnereien, welche die gesuchte Lavatera thuringiaca im Angebot haben. Stolze Besitzerinnen der Gesuchten haben mir Samen zugeschickt, die sie letztes Jahr von ihrer Pflanze gesammelt haben. Zusammen

mit Fotos der Rarität, die in ihrem Garten zuverlässig erblüht und so zäh ist, dass sie auch die Kälte dieses Winters überstanden hat. Eine Leserin hat gleich auch noch Samen von anderen Schönheiten beigelegt, die sie mir ans Herz legt. Und eine Hobbygärtnerin entpuppte sich gar als wahre Malvenspezialistin und machte mich gleich noch auf hübsche Verwandte der Gesuchten aufmerksam. Was mich erstaunt hat, sind die zahlreichen Adressen ausländischer Gärtnereien. Gartenfreunde schauen offenbar öfters mal über den Zaun und kennen sich auch jenseits der Grenze gut aus. Mir bleibt zu danken und die Vorfreude darauf, dass im nächsten Jahr bestimmt eine Thüringer Strauchpappel bei mir im Garten blüht — dank Ihrer Mithilfe.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

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NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Operation Hirschkuh

Martin Wehrle muss einer Sikahirschkuh eine Klaue amputieren. Der Narkoseschuss mit dem Blasrohr sitzt. Kurze Zeit später kann Tierarzt Martin Wehrle die Hirschkuh operieren.

Bilder: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

« Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

Die frei laufenden Sikahirsche und Mufflons haben im Tierpark Goldau zehn Hektaren Naturlandschaft im Bergsturzgelände zur Verfügung. Dazu gehört viel unwegsames Gelände, in das sie sich zurückziehen können. Diese Tierhaltung entspricht weitgehend den Verhältnissen in der Natur, was sich in der ausnahmslos guten Gesundheit der Sikahirsche und Mufflons widerspiegelt. Für mich als Tierarzt bedeutet das wenige Behandlungen, da diese beiden Tierarten kaum von Krankheiten befallen werden. Ein Tierpfleger meldet nun aber, dass eine Sikahirschkuh stark hinke. Da die Tiere in der Freilaufzone ein so grosses Gelände haben, ist es nicht einfach, das betroffene Tier zu finden.

Wie von der Tarantel gestochen hüpft das Tier davon Auf dem Rundgang am späteren Vormittag entdecke ich es. Es handelt sich um ein Weibchen, das vor Kurzem geboren haben muss. Am nächsten Morgen beschliesse ich, zur selben Futterstelle zu gehen, an der ich das Tier am Vortag angetroffen habe. Tatsächlich steht die hinkende Hirschkuh bei den anderen Tieren an der Heuraufe. Sofort mache ich eine Spritze mit den Narkosemedikamenten bereit und nehme das Blasrohr zur Hand. Möglichst unauffällig gehe ich an der Gruppe Hirsche vorbei. Natürlich merken die Tiere sofort, dass ich nicht gekommen bin, um guten Mor-

gen zu sagen, und die ganze Gruppe setzt sich nervös in Bewegung. Jetzt muss ich schnell zum Schuss kommen, sonst sind die Tiere zu weit weg. Ich habe nur eine Chance — ziehe so viel Luft wie möglich in meine Lunge, nehme das Blasrohr hoch und — flupp, steckt die Spritze im Oberschenkel der hinkenden Hirschkuh. Jetzt darf ich sie nicht mehr aus den Augen verlieren. Dies ist nicht ganz einfach, denn das Tier hüpft wie von der Tarantel gestochen in den Wald. Ich verhalte mich ruhig und kann das Tier noch knapp im Auge behalten. Nach etwa zehn Minuten legt sich die Hirschkuh in einer Mulde hin. Ich warte noch ein paar Minuten, bis die Narkosemedikamente wirken, und nähere mich dann vorsichtig.

Im Notfall reicht Paarhufern auch eine Klaue, um sich zu bewegen Die Hirschkuh schläft tief, und ich kann ihr Bein gut untersuchen. Es sieht nicht gut aus. Oberhalb einer Klaue des linken Vorderbeins tritt Eiter aus einem Gelenk. Ich spüle das Gelenk, muss aber feststellen, dass Knorpel und Bänder so stark verändert sind, dass an eine Genesung

nicht mehr zu denken ist, insbesondere, da es sich um ein Wildtier handelt, das nicht täglich nachbehandelt werden kann. Deshalb entschliesse ich mich, die betroffene Klaue zu amputieren. Dies ist bei Hirschen möglich, da diese zu den Paarhufern gehören, also an jedem Bein zwei Klauen haben, die das Gewicht tragen. In diesem Fall wird also die zweite Klaue das ganze Gewicht dieses Beins tragen. Da Sikahirsche leichtgewichtig sind, ist das ohne Weiteres möglich. Ich vertiefe die Narkose und amputiere die Klaue an Ort und Stelle, damit das Muttertier nicht noch transportiert werden muss. Es soll möglichst rasch zu seinem Jungtier zurück können. Nach der Amputation versorge ich das Tier noch mit Schmerzmitteln und einem leichten Verband, den es nach ein paar Stunden selber abstreifen soll. Am nächsten Tag sehe ich die Hirschmutter wieder. Sie hinkt zwar noch, belastet ihr Bein aber bereits etwas besser als vor der OP. Nach drei Tagen ist die Schwellung abgeklungen, und die Hirschkuh steht schon viel besser auf ihren Beinen; kaum nähere ich mich ein wenig, macht sie sich aus dem Staub — und ich bin zufrieden.

»


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

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STARK & SCHÖN

Starke Hand am Steak

Wann ist ein Mann ein Mann, sang Herbert Grönemeyer 1984. Die Antwort darauf steht seit Urzeiten fest: am Grill. Aber warum ist das so?

G

rillieren ist männlich. Eine Grillzange in zarter Frauenhand? Unvorstellbar. Eine zierliche Gestalt, die mit rohen Fleischstücken hantiert? Lieber nicht. Jede Zelle in unserem Gehirn wehrt sich gegen solche Bilder. Doch warum ist das so? Warum gehören Testosteron, Fleisch und glühende Kohlen zusammen?

Der Stärkste zündet das Feuer an Beim Grillieren würden männliche Urinstinkte geweckt, sagt Nina Degele, Professorin für Soziologie und Geschlechterforschung an der Universität Freiburg im Breisgau. Sie hat sich im Forschungsprojekt «Grillen und Lebensstil» intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Es gehe am Grill um den wilden Mann, der andere zu versorgen habe und als oberster

der Hierarchie das Feuer anzündet. Aber es ist nicht nur die glühende Verehrung für alles Lodernde und Rauchende. Es ist auch das Werkzeug, das reizt und archaische Gene aus ihrem Tiefschlaf weckt. Plötzlich wird die Grillzange zum Zweihänder, der Grilleur zum schottischen Freiheitskämpfer William Wallace, der gegen die übermächtigen Engländer kämpft. Und mit dem Feuerhaken in der Hand drängt man als helvetischer Anführer Divico Cäsars Legionäre zurück. Martialisch. Männlich. Grillieren ist männlich. Und ein wenig Männlichkeit kann die Welt in Zeiten, in denen Fussballer in der Pause ihre Frisur umstylen, durchaus vertragen. Text: Jean-Luc Rossi

Wie Frauen grillieren, lesen Sie auf Seite 62.

Keine Angst, der will nur grillieren: Am Feuer erwachen die männlichen Urinstinkte.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Gettyimages, Zvg.

Nackt auf hoher See und die saubersten Badegewässer Europas Es gibt Ländlerkreuzfahrten, das Gesundheitsschiff (mit 22 spezialisierten Zentren an Bord) oder Kreuzfahrten nur für Schwule. Der neueste Trend nennt sich aber «Naked Cruises». Der USamerikanische FKK-Anbieter Bare Necessities hat beispielsweise die «Carnival Freedom» gechartert, die bis zu 3000 Passagieren Platz bietet. Sie soll als «Carnival Clothes Freedom» am 9. Februar 2013 in See stechen. Auf der achttägigen Kreuzfahrt ab Florida werden das mexikanische Cozumel, Limon in Costa Rica sowie Panama angesteuert. An Bord ist alles wie gewohnt. Nur kön-

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

nen Passagiere sämtliche Einrichtungen auch nackt in Anspruch nehmen. Die Ausnahme bilden die Mahlzeiten, der Captain’s Cocktail sowie die Landgänge. Weitere Kreuzfahrten unter www. cruisenude.com Für nackte Tatsachen sorgte auch eine EU-Kommission, die kürzlich einen Bericht zur Qualität der europäischen Badegewässer vorgestellt hatte. Das sauberste Badewasser haben Griechenland, Malta, Kroatien und Zypern. In diesen Ländern erfüllten mehr als 90 Prozent der Gewässer die strengsten Kriterien — in Zypern sogar 99 Pro-

zent. In Spanien, Italien und Portugal weisen laut dem Bericht mehr als 80 Prozent der Badeorte eine ausgezeichnete Wasserqualität auf. Die EU-Mindeststandards erfüllt auch der Serpentine Lake in London, in dem bei den Olympischen Spielen mehrere Wettbewerbe ausgetragen werden.


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Leben

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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kein Mildhybrid, bei dem der Elektromotor ausschliesslich zur Unterstützung vorgesehen ist, sondern ein Vollhybrid. Das heisst: Kurze Strecken bis zwei Kilometer, Rangieren und Fahren auf Strassen ohne Steigung meistert er mit sanftem Gasfuss rein elektrisch. Dahinter steckt ein im Gegensatz zum Prius um 42 Kilo abgespecktes Hybridsystem: Um die Technik ohne Platzverlust unterzubringen, wurde der Nickel-Metallhydrid-Akku verkleinert und sitzt unter der Fondbank des erstaunlich geräumigen Yaris. Nicht abgespeckt hat der Yaris beim Styling — im Gegenteil: Die neue Front, peppige LED-Rückleuchten und innen blaue Dekorelemente stehen ihm richtig gut. Auch optisch gefällig: Der neue Toyota Yaris Hybrid hat beim Styling aussen und innen zugelegt.

Perfekte zusammenarbeit von benzin- und e-Motor

Keiner zu klein, ein Hybrid zu sein

Toyota baut seine Hybridpalette aus. Und nicht nur das. Der neue Yaris soll beweisen, dass der Benzin-Elektro-Antrieb auch im Kleinwagen Grosses leisten kann.

E

s geht Schlag auf Schlag: Heute hat fast jeder Autohersteller den lange nur von Toyota und Honda propagierten Hybridantrieb im Programm. Während er aber anderswo bevorzugt in Limousinen und SUVs steckt, bauen die

Pioniere ihre Palette nach unten aus. So gibt es bei Toyota ausser dem Prius den Kompaktwagen Auris als Hybrid und nun eben den Yaris. Zwar ist der Yaris nicht der erste Hybridkleinwagen, doch im Gegensatz zum Jazz von Honda ist er

Einmal mehr beeindruckt die ruckfreie Perfektion, mit der 1,5-Liter-Benziner und E-Motor zusammenarbeiten. In der Stadt saust der Yaris munter los; 100 PS reichen für flotte 11,8 Sekunden auf Tempo 100. Auf der Autobahn leise, bleibt als Kritik nur das Aufheulen des Benzinmotors unter Vollgas, verursacht durch die stufenlose Automatik. Beim Verbrauch gibt Toyota 3,5 Liter auf 100 Kilometer an (79 g/km CO2, Energieeffizienz A). Der Alltagswert dürfte zwar klar höher, aber dennoch günstig ausfallen. Beim Preis sollte man freilich nicht mit einem Schnäppchen kalkulieren. Stolze 27 500 Franken verlangt Toyota — exklusive aktueller Rabatte. Das ist für ein Auto mit Hybridtechnik zwar günstig, für einen Kleinwagen trotz drei Jahren oder 45 000 Kilometern Gratisservice aber doch recht viel Geld. Text: Timothy Pfannkuchen

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burgund

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | Migros-Magazin |

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as Rhonetal ist bekannt für seine Hauptstadt Lyon, die Römerstadt Vienne und seine Weinregionen. Gerade die Weine des Burgunds haben den Bekanntheitsgrad der Region in der ganzen Welt gesteigert. Aber auch die ausgezeichnete Küche, romanische Kirchtürme und unzählige Schlösser ziehen Besucher aus aller Welt an. Wer diese Vielfalt entdecken will, kann dies mit Twerenbold Reisen bequem vom Schiff aus tun. Die Reise führt entlang der malerischen Saône. Für die Ausflüge an Land haben die Teilnehmer die Auswahl aus zwei verschiedenen Reiseprogrammen: Sie lernen das Burgund während der touristischen Ausflüge per Bus kennen oder entscheiden sich für das Aktivprogramm «Mit dem Velo durchs Burgund». Während der Fahrt auf der Saône geniessen die Reisenden die Annehmlichkeiten des Hotelschiffs MS «Excellence Rhône». Dessen 71 Kabinen liegen allesamt aussen, sind luxuriös eingerichtet und gehören zu den grössten Flussschiffkabinen auf europäischen Flüssen. Die Tage an Bord beginnen im hellen Restaurant bei einem reichhaltigen Frühstück vom kalten und warmen Buffet. Mittags werden Vorspeisen und Salate ebenfalls als Buffet angeboten, das mehrgängige Menü hingegen wird serviert. Abends verwöhnt der Chefkoch seine Gäste mit mehrgängigen Menüs. Nach jedem Abendessen wird zudem ein grosses Buffet mit Käsespezialitäten verschiedener Länder aufgetischt. Was auf einer Kreuzfahrt nicht fehlen darf: Der Kapitän begrüsst alle Passagiere zum WelcomeCocktail und Kapitänsabend.

touristisches reiseprogramm 1.Tag, Schweiz–Château de Pierreclos–Lyon–Vienne: Fahrt über Basel, Mulhouse, Besançon und Beaune zum Château de Pierreclos, wo gemeinsam das Mittagessen eingenommen wird. Danach kurze Schlossführung. Am Nachmittag Weiterreise nach Lyon und Einschiffung auf die MS «Excellence Rhône» und Fahrt rhôneabwärts nach Vienne. 2.Tag, Vienne–Chavanay (Weinstrasse mit Degustation)–Lyon: Am Morgen steht Vienne auf dem Programm, das zur Römischen Kaiserzeit zweite Hauptstadt Südgalliens war. Vom Reichtum Viennes zeugen noch heute zahlreiche römische Bauten. Dazu gehören der Tempel des Augustus und der Livia und das römische Theater. Geführ-

Durchs Burgund per

Im Oktober organisiert das Reiseunternehmen Twerenbold eine Flusskreuzfahrt auf den Komfort des Hotelschiffs MS «Excellence Rhône» und haben die Auswahl aus Landausflüge per Bus oder sportlich mit dem Velo kennen. Für Leserinnen und Leser

te Besichtigung und danach Weiterreise mit der MS «Excellence Rhône» nach Chavanay. Von dort aus führt am Nachmittag eine Panoramafahrt auf die Weinstrasse, wo die Reisegruppe eine Weinprobe in einem lokalen Weingut geniesst. Wiedereinschiffung in Vienne und Weiterfahrt bis nach Lyon. 3.Tag, Lyon–Mâcon: Bei Lyon vereinigen sich die beiden Flüsse Saône und Rhône. Die Altstadt von Lyon, Vieux Lyon, gehört zum UnescoWeltkulturerbe. Morgens geführte Stadtbesichtigung. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Gegen Abend Weiterfahrt mit dem Hotelschiff auf der Saône bis Mâcon. 4.Tag, Mâcon Ausflug Schloss Cormatin und Abtei Cluny–Chalon: Busfahrt von Mâcon zum Wasserschloss Cormatin. Danach Weiterfahrt nach Cluny. Bis zur Fertigstellung des Petersdoms in Rom war die Klosterkirche Cluny die grösste der Christenheit. Während der Französischen Revolution wurde ein Grossteil der Gebäude zerstört. Die Reisegruppe besichtigt die

Erste Reisestation: Das Château de Pierreclos

Auf dem Velo lässt sich das Burgund gemütlich erkunden.


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Leseraktion

Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

burgund | 85

Buchen und profitieren

Velo, Bus und Schiff der rhône durch das Burgund. Die teilnehmenden geniessen während der reise zwei verschiedenen reiseprogrammen: sie lernen das Burgund während der des Migros-Magazins gibt es einen rabatt.

Überreste der fünfschiffigen Kirche. Rückfahrt nach Mâcon und geruhsamer Nachmittag an Bord. Danach legt die MS «Excellence Rhône» in Tournus an, das für die Abteikirche Saint-Philibert bekannt ist. Sie gehört zu den schönsten romanischen Kirchen des Burgunds. Möglichkeit zur individuellen Besichtigung. Am späten Abend Ankunft in Chalon. 5.Tag, Chalon–Beaune–Schweiz: Ausschiffung in Chalon-sur-Saône und Busfahrt nach Beaune. Während einer spannenden Führung erhalten die Reisenden Einblick in die ehemalige medizinische Versorgung des Hôtel-Dieu in Beaune. Das Krankenhaus wurde im Jahre 1443 gegründet und bis 1971 genutzt. Individuelle Mittagspause in Beaune. Rückreise über Besançon, Mulhouse und Basel zurück zu den Einsteigeorten.

reiseprogramm mit dem Velo Diejenigen Teilnehmer, die sich für das Aktivprogramm mit dem Velo entscheiden, unternehmen drei Ausflüge mit dem Fahrrad. An den Tagen ohne Velo-

programm nehmen sie am touristischen Programm teil. 2.Tag: Bustransfer nach Sarras. Hier beginnt die erste Velofahrt. Die Gruppe radelt auf der sogenannten Via Rhôna am Ufer der Rhône entlang, vorbei an charmanten Orten und hübschen Weinbergen. Ankunft am späten Nachmittag in Vienne (total circa 55 km). Wiedereinschiffung auf die MS «Excellence Rhône». 4.Tag: Die Teilnehmer radeln von Mâcon aus durch das Mâconnais und durch den mit 1,6 km längsten Fahrradtunnel der Welt, einen ehemaligen Eisenbahntunnel, bis nach Cluny. Hier befindet sich die Klosterkirche Cluny. Später geht es weiter vorbei am Schloss Cormatin bis nach Tournus (total circa 60 km). 5.Tag: Den letzten Veloausflug starten die sportlichen Reisenden in Chalon und fahren auf der sogenannten Voie Verte entlang des Canal du Centre bis nach Santenay. Danach radeln sie durch die Weindörfer des Burgunds und entdecken bekannte Orte wie ChassagneMontrachet, Mersault und Pommard. Gegen Mittag Ankunft in Beaune (total circa 44 km). Text: Andreas Dürrenberger

Luxuriöse Flusskreuzfahrt: Die MS Excellence Rhône bringt die Reisenden zu den schönsten Orten des Burgunds.

! Reisedatum 17.10.–21.10.2012 (Mittwoch–Sonntag) ! Preise pro Person, touristisches Programm 2-Bett-Kabine Hauptdeck Fr. 1495.– 2-Bett-Kabine Mitteldeck Fr. 1725.– 2-Bett-Kabine Oberdeck Fr. 1825.– ! Reduktionen Migros-Magazin-leser Fr. 100.– Kabine hinten Fr. 200.– ! Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung, Hauptdeck Fr. 290.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung, Mittelund Oberdeck Fr. 590.– ! Zuschlag Veloprogramm: Fr. 100.– Mietvelo inkl. Service und reinigung Fr. 150.– Miete Elektrovelo «Flyer» inkl. Service und reinigung Fr. 175.–, eigenes Fahrrad kann mitgebracht werden (nur Einsteigeort rütihof und Basel) ! Die Leistungen Fahrt im Königsklasse-luxusbus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail und Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Mittagessen auf Schloss Pierreclos Touristisches Programm: Geführte Besichtigungen in Vienne, Weinstrasse, lyon, Schloss Cormatin, Cluny und Hospiz Beaune, Weinprobe in einem Weingut, Eintritte Schloss Cormatin, Abtei Cluny und Hospiz in Beaune Erfahrene reisebegleitung ! Nicht inbegriffen, für beide Programme Annullierungskosten- und AssistanceVersicherung Fr. 49.– Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– ! Abfahrtsorte 5.15 uhr Wil 5.40 uhr Winterthur 6.00 uhr Zürich-Flughafen 7.00 uhr Baden-rütihof 7.20 uhr Aarau 8.00 uhr Basel Buchung bei Twerenbold Reisen AG in BadenRütihof, Telefon 056 484 84 84, Internet www.twerenbold.ch, Buchungscode: iflmi


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KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

Gewinnen Sie 10Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

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Nr. 28, 9. Juli 2012 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

rätsel & spiele

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.7.2012, 24 Uhr

Auflösung Nr. 27:

*#$ )','&'! +'!"(%'!

MM_2012

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www.garaventalift.ch Telefon 041 854 78 80

Gewinner Nr. 26: Urs Mathis, Windisch AG; Till Spahr, Birmensdorf ZH; Hansruedi Fuhrer, Nennigkofen SO; Brigitta Germann, Kreuzlingen TG; Hansruedi Bollin, Courgevaux FR Die Gewinner der 10 EM-Bälle von Adidas finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel Gewinner «Zusatz» Nr. 26: Mary Lussmann, Spiringen UR; Heinrich Geiser, Erlinsbach SO; Barbara Küderli, Greifensee ZH; Fränzi Ruesch, Thierachern BE; Stefan Wolf, Ilanz GR

NEUSCHNEE

A LO REG R TA CA U • DEA CA LO RTE REGA CA C A R TA E • AU • ART CADE KK CARTE H E NA R T E • E SECN K K GE G CH G S CEHSG C E SGCEHSE N K K A R T E • C A R T E C A D E A U • C A R TA R E G A LO E NHK E N K K A R TE • C KA ARTE RTE CADE • C AU • C A R TA ART REGA E C LO AD EAU • C A R TA REG A LO

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel


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UnterhaltUng

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NR. 28, 9. JULI 2012 | Migros-Magazin |

Entdecke die Welt mit … EXPERIMENT

Bau dir ein Dosentelefon

ENTDECKER-PASS

Was, du hast noch kein Handy? Macht nichts. Bau dir doch dein eigenes Telefon! Was du dazu brauchst? Zwei leere Blechdosen, eine Schere und einen Wollfaden (Bild oben). Und so gehts: In die Böden der Dosen z. B. mit einem Schraubenzieher je ein Loch stechen. Dann etwa zehn Meter Faden abschneiden, in die Böden der Becher fädeln und mit einem Mehrfachknoten sichern. Fertig! Nun hält sich ein Kind einen Becher ans Ohr (Bild unten), das andere geht so weit weg, bis der Faden gespannt ist, und spricht dann in den anderen Becher hinein: Hallo, hallo …

Feuerwehr-Besuch Fabian (8) ist extra aus Zürich angereist, um bei der Animanca-Feuerwehrübung in Bad Zurzach AG dabei zu sein. Bevor es ans Löschen geht, erteilt Kommandant Stefan Indermühle (33) den Kids eine Lektion in Sachen Theorie. «Was macht ihr, wenn es brennt?», will er wissen. «Die Feuerwehr holen!», rufen die Kids. «Richtig. Aber es ist auch wichtig, dass ihr, wenn es im Haus brennt, alle Türen und Fenster schliesst, damit dem Feuer der Sauerstoff entzogen wird, es sich nicht weiter ausbreiten kann», erklärt der Experte. Dann steckt er zur Demonstration Öl in einem alten Topf in Brand. «Jetzt bloss nicht mit Wasser löschen, sonst wird die Flamme noch grösser», warnt er und liefert gleich den Beweis, indem er Wasser ins brennende Öl giesst: Eine meterhohe Stichflamme schiesst in die Luft. Die Kinder erfahren, dass man brennendes Öl löscht, indem man eine Decke über das Feuer wirft, der Flamme so den Sauerstoff entzieht. Höhepunkt des Feuerwehrbesuchs ist aber eine Fahrt im Korb mit der 30 Meter langen Drehleiter (Bild unten). Ihr wollt auch bei einer Löschübung mitmachen? Dann meldet euch unter www.animanca.ch (Stichwort: Erlebnispartner Feuerwehr) an.

... WUSSTEST DU, DASS

… Krokodile mit ihren furchterregenden Zähnen nicht kauen können? Das Gebiss dient bloss dazu, die Beute festzuhalten und Fleisch abzureissen, das dann im Ganzen verschlungen wird. Krokodile schlucken übrigens auch Steine. Diese helfen dabei, die Nahrung im Magen zu zerkleinern, und dienen zugleich als Ballast beim Tauchen.

SUCHSPIEL

DIE NÄCHSTE ENTDECKER-SEITE GIBT ES IN DER AUSGABE 30 AM 23. JULI

Bilder: Anette Wolffram Eugster

Lösung:

Wer ist schneller als Klein Euler? Verbinde einfach der Reihe nach alle Punkte.


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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

R

ANSTR I CH GELUESTE I SRAEL I T MA N I SMU S MA S S G A B E SPAETZL I SPRENGE L ST ERL I NG TERRASSE VORSPANN

Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.7.2012, 24 Uhr

Auflösung Nr. 27: MGSSN Gewinner Nr. 26: Christa Dätwyler, Winterthur ZH; Daniel Bissegger, St. Gallen SG; Peter Bäbler-Woodtli, Interlaken BE

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZELTE AUS ALLER WELT

KINDEREGGE

Heute schlafen wir im Zelt!

RÄTSELSPASS

Jeden Tag grübelt Tobi über einem neuen Sudoku. Er löst sie immer schneller. Und jetzt hat er ein eigenes Sudoku für dich entwickelt. Statt Zahlen hat er lustige bunte Symbole genommen, die du nun ergänzen musst. Und so geht es: In dem grossen Kasten unten erkennst du sechs mit dickeren schwarzen Linien abgegrenzte Bereiche. In jedem dieser Bereiche dürfen die Symbole wie Haus, Gesicht, Fisch, Eis, Tanne oder Sonne nur einmal vorkommen. Auch in den Zeilen und den Spalten darf sich keines wiederholen. Damit es schön bunt bleibt, kannst du die fehlenden Symbole in den vorgegebenen Farben malen.

Kennst du die verschiedenen Zelt-Arten? Verbinde die Begriffe mit der richtigen Erklärung. A) Jurte B) Kohte

C) Tipi

D) Wig wa m E) Biwak

1. Zelt der nordamerikanischen Indianer 2. Behausung der amerikanischen Indianerstämme in Waldgebieten 3. Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien 4. Lager im Freien, vor allem für Soldaten und Bergsteiger 5. Zelt der Pfadfinder Lösung: A = 3, B = 5, C = 1, D = 2, E = 4

TOBIS SOMMER-SUDOKU

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin n. Kostenlos anmelden unter: altungen. und tolle Veranstaltunge

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Lösung:


HAT-System: Fussbodenheizung sanieren und Heizkosten reduzieren

In fast 50 Prozent der heute gebauten Einfamilienhäuser zählen Fussbodenheizungen zum Standard. Ihre Erfolgsgeschichte begann in den 1970er-Jahren, als der Übergang von Eisen- zu Kunststoffleitungen gelang. Damals war das Kunststoffrohr jedoch nicht viel mehr als ein Gartenschlauch, wie es ein Sanierer etwas salopp ausdrückt. Viele der vor 20 bis 30 Jahren installierten Anlagen kommen jetzt in die Jahre. Die Sanierungsfälle nehmen zu. Die Frage ist nur: wie kann man ein System reinigen, das unter dem Fussboden liegt? Nach 20 Jahren: Fussbodenheizung überprüfen Fachleute raten zur Überprüfung einer Fussbodenheizung nach spätestens 20 Jahren. Solange die Rohre noch dicht sind, ist eine Sanierung mit dem HAT-System noch möglich. Treten Undichtigkeiten oder Leckagen auf, bleibt nur die Totalsanierung. Und die ist schmutzig, teuer und langwierig. Das Grundproblem heisst «Materialversprödung» Verfahren, bei denen eine Fussbodenheizung mit hohem Druck durchgespült und so von Schmutz und Ablagerungen befreit wird, gibt es schon länger. Mit einem Spülkompressor wird abwechselnd Wasser und Luft in den Heizkreis gepresst. Diese Methode ist aber nur bedingt erfolgreich, da nur die leich-

ten Partikel ausgeschwemmt werden. Die schweren Teile bleiben im System zurück, und nach einiger Zeit tauchen die gleichen Symptome wieder auf, also Verschlammung oder Rostablagerung und damit einhergehend Wärmeverlust. Ein anderes Verfahren arbeitet mit einer Reinigungspistole, die schaumstoffähnliche Projektile mit Druckluft durch die Heizkreise schiesst. Der Durchmesser des Schaumstoffes ist etwas grösser als der der Heizleitungen, wodurch die Ablagerungen von den Wänden «gekratzt» werden. Doch weder das eine noch das andere Verfahren ändert etwas am grundsätzlichen Problem der alten Leitungen: der Versprödung des Materials. Das HAT-System ist weltweit einzigartig Vor Jahren wurde die alternative Innenrohrsanierung namens HATSystem entwickelt, die mit Kunstharz auf Epoxyd-Basis arbeitet. «Es ist das weltweit einzige System zur Innensanierung von Fussbodenheizungen», so Werner Näf, der Erfinder des HAT-Systems. Das von seiner Firma patentierte Verfahren verbindet gleich mehrere Vorteile: Die Sanierung kann rund um das Jahr stattfinden – also auch im Winter. Die Wohnungen und Büros können trotz der Arbeiten weiter genutzt werden. Und nicht zuletzt ist die Sanierung viel günstiger als alle herkömmlichen Methoden. So funktioniert das HAT-System Mit einem Sandstrahlverfahren werden zuerst die Rohrinnenflächen gereinigt. Dafür wird ein auf den jeweiligen Verkrustungsgrad abgestimmtes Granulat mit Druckluft

Foto: HAT-Tech

Fussbodenheizungen werden mit der Zeit spröde und rissig. Das Verfahren HAT-System reinigt und versiegelt die Heizrohre so, dass diese wieder neuwertig sind.

Sorgfältige Wasseranalyse vor der Sanierung.

so durch die Rohre geblasen, dass selbst kleinste Winkel und Verzweigungen erfasst werden. Am Ende des Rohres saugt eine Recyclingmaschine das Granulat und die Rückstände ab. Anschliessend wird das flüssige Beschichtungsmaterial mit Druckluft durch das Rohrsystem geblasen. Sobald überschüssiges Material am Ende der Leitung austritt, werden Druck und Luftvolumen reduziert, damit das an den Rohrwänden haftende Harz nicht mehr weiterfliessen kann. Es bildet innerhalb der alten Leitung eine dünne Schicht. So entsteht ein «Rohr im Rohr», das das alte von innen abdichtet. Kaum Störungen während der Sanierung Mit mobilen Heizgeräten beheizen wir Ihre Liegenschaft während der Dauer der Sanierung. Mit diesem Vorgehen ist eine Sanierung

Saniertes «Rohr im Rohr».

ganzjährlich möglich. Die innovative Sanierungsmethode entspricht vollumfänglich dem Wunsch der Hausbewohner nach einer sanften Sanierung, die wesentlich kostengünstiger und sauberer ist als eine Totalsanierung. Dies weitgehend ohne eine Störung des Alltags. Nachhaltigkeit inbegriffen Dass diese nachhaltige Sanierungsmethode auch die Heizkosten wesentlich reduziert rundet die überzeugende Sanierung mit HATSystem ab. Überzeugen auch Sie sich und verlangen Sie eine Heizwasser-Analyse. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. HAT-Tech AG Wolleraustr. 41 8807 Freienbach www.hat-system.com Gratis Infoline 0800 48 00 48


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Migros-Magazin | Nr. 28, 9. Juli 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in

9 1 jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. 1 5 3 6 4 Auflösung Nr. 27: 593 So nehmen Sie teil 5 2 6 2 6 3 8 7 4 9 1 5 Gewinner Nr. 26: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 4 7 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 74 95 81 56 39 12 67 23 48 Loes Langeveld, 8 2 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 3 2 7 4 6 9 5 8 1 Renens VD; 4 6 2 1 5 1 6 7 8 3 4 9 2 Bluette Jobin, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 8 4 9 1 2 5 3 6 7 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 1 7 2 9 5 6 8 4 3 Malleray BE; 6 5 Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 7 1 9 8 4 3 1 7 2 5 6 Claire Rölli, 6 3 5 2 4 8 1 7 9 Schötz LU; 9 8 6 Gretel Berger, Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.7.2012, 24 Uhr 3 4 5 2 8 Münsingen BE; Dora Schwab, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 8 7 Dornach SO Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Anzeige

Wählen Sie waldschonende Holzprodukte:

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, leitung),

Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja leissing (Sl), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

wwf.ch/fsc

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. Ein Blick hinter die Kulissen: Teil 4

ÂŤUnsere Daten sind die

Das IT-Team (v.l.n.r.): Roberto Pereto, Walter Fehr, Henoch Steiner, Dominik Waser, Renato Walliser


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

Basis für Cumulus» Überprüfen Sie Ihren CumulusPunktestand online oder auf Ihrem iPhone? Oder warten Sie, bis Sie die zweimonatliche Abrechnung per Post erhalten? Egal wie Sie den Punktestand kontrollieren – dass Sie es überhaupt tun können, verdanken Sie dem IT-Team von Henoch Steiner. Täglich werden an rund 8500 Kassen rund zwei Millionen Kassenbons gedruckt. Aneinander geklebt würden sie jährlich zweieinhalbmal unsere Erde umrunden. Die Menge der Informationen auf den Kassenzetteln ist so gross, dass sie vom IT-CumulusTeam in Terabyte gemessen werden. Ein Terabyte Speicherkapazität kann übrigens eine Billion Buchstaben aufnehmen. Diese unglaubliche Rechenleistung wird von einer Grossrechneranlage erbracht. Unermüdlich wertet sie die Daten der 3,5 Millionen Cumulus-Konti aus. Das IT-Cumulus-Team von Henoch Steiner ist stolz darauf, diese riesige Datenmenge überschauen und kontrollieren zu können: «Mit unserer Datenverwaltung legen wir sozusagen

die Basis für das funktionierende Cumulus-System: Wir stellen sicher, dass die Daten jederzeit für verschiedene Systeme abrufbar sind und die notwendige Sorgfalt im Umgang mit diesen sensiblen Daten gewährleistet ist.» Und das mit Erfolg: Das Handling der CumulusDaten wird von einer unabhängigen Stelle regelmässig überprüft und mit dem «Good Privacy»-Zertifikat ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt, dass Cumulus die Daten vertraulich und sorgfältig behandelt und die rechtlichen Anforderungen des Datenschutzes einhält. Cumulus-Daten jederzeit abrufbar Das IT-Cumulus-Team stellt nicht nur sicher, dass rund 200 000 Kilometer Kassenbon-Daten gespeichert und effizient ausgewertet werden können. Es ist auch dafür zuständig, dass Sie als Cumulus-Kunde jeden zweiten Monat Ihre detaillierte Punkteabrechnung erhalten. «Wir arbeiten zudem eng mit den Partnern der Migros zusammen, bei denen Sie ebenfalls Cumulus-Punkte sammeln können, und stellen sicher, dass die Punkteabrechnungen vollständig und fristgerecht vorliegen», erklärt Steiner. «Erst wenn alle Punkte vorliegen, werden die Kontoauszüge erstellt.» Als Cumulus-Kunde können Sie Ihren aktuellen Punktestand jederzeit auch via Internet oder der iPhone-App «M-Go» abrufen. Und nicht nur das: Online können Sie Ihre Kassenzettel der letzten 24 Monate anschauen und ausdrucken.

Mitarbeit bei «Famigros» Auch beim neuen Migros-Familienclub «Famigros», der Mütter und Väter in jeder Phase des Elternseins begleitet und unterstützt, hat das IT-CumulusTeam mitgeholfen: Nachdem sich der Kunde registriert und eingeloggt hat, sieht er nur die Inhalte der Webseite, die seine momentane Familiensituation betreffen. «Dank unserer strukturierten Kundendaten ist es möglich, die Inhalte zielgruppengerecht anzuzeigen», sagt Steiner. Und so sehen Eltern mit Baby beispielsweise alles rund um Windeln, Nuggi und Einschlafrituale, und Eltern von schulpflichtigen Kindern erhalten Tipps zu Ausflügen oder zum gesunden Znüni.

15 JAHRE CUMULUS Zum Jubiläum gewährt Cumulus einen Blick hinter die Kulissen. In der nächsten Folge stellen wir Ihnen das Customer Intelligent Team von Cumulus vor, das sich unter anderem um die Analyse und Interpretation der Kundendaten kümmert.

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 94 |

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THOMAS VELLACOTT

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NR. 28, 9. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich sehe den Fisch lieber lebendig als tot auf dem Teller» Vom Banker zum WWF-Chef: Der passionierte Taucher Thomas Vellacott ist seit Mitte Mai Chef der Naturschutzorganisation.

Bild: Fotolia

Name: Thomas Vellacott (41) Sternzeichen: Fisch Wohnort: 8048 Zürich Altstetten

Wieso wohnen Sie in Zürich? Weil Schweizer Städte eine unvergleichliche Lebensqualität bieten: tolles kulturelles Angebot, gute Infrastruktur, kurze Wege und wunderschöne Natur in Gehdistanz wie den Üetlibergwald oder der Zürichsee. Wo würden Sie gerne leben? Da, wo ich heute lebe, sonst würde ich umziehen. Ich habe schon an sehr unterschiedlichen Orten gewohnt, von Hirzel bis Kairo. Diese Vielfalt zu erleben war faszinierend. Jetzt bin ich in Zürich sehr glücklich. Beruf und Lebenslauf: CEO des WWF Schweiz. Besuch der Kantonsschule Winterthur, danach Studium von Arabistik und Internationalen Beziehungen, unter anderem in Kairo. Anschliessend arbeitete ich im Private Banking der Citibank und als Berater bei McKinsey & Company in Zürich. Seit elf Jahren bin ich beim WWF Schweiz, wo ich bisher Mitglied der Geschäftsleitung war und verantwortlich für unsere nationalen und internationalen Umweltprogramme. Mein Ziel: Das Leben auf unserem faszinierenden Planeten jeden Tag neu entdecken und geniessen und mich gemeinsam mit anderen dafür einsetzen, dass auch künftige Generationen diese Chance haben. Was ich mag: Wenn Menschen den Mut haben, sich an ein angeblich unlösbares Problem heranzuwagen. Was ich nicht mag: Fisch. Ich sehe ihn lieber lebendig im See oder im Meer als tot auf dem Teller. Was ich an mir mag: Die Fähigkeit zu staunen. Mein Lieblingsessen: Gemüse (fast) aller Art. Mein bester Entscheid: Mir nicht einzubilden, dass ich alleine für alle Folgen meiner Entscheide verantwortlich bin. Mein peinlichster Moment: Unser 13-jähriger Sohn versichert mir, Eltern seien grundsätzlich immer peinlich. Text: Reto E. Wild Bilder: Gerry Nitsch

MEINE LEIDENSCHAFT

«Mit 17 lernte ich in einem Austauschjahr in Australien tauchen. In Horgen bildete ich mich im Seetauchen weiter. Heute liebe ich es, in den Flüssen, wie der Limmat, zu tauchen, denn für die interessantesten Pflanzen und Tiere muss man nicht tief runter gehen. Leider komme ich jährlich nur wenig dazu.»

MEIN LIEBLINGSLIED

«‹Englishman in New York› von Sting (Bild) hat etwas leicht Jazziges. Mir gefällt neben der Musik auch der Text über einen älteren Engländer, der in New York lebt und an seinen Werten hängt, obwohl diese scheinbar nicht mehr so recht in unsere Zeit passen.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 28, 9. JULI 2012 |

MEINE WELT

THOMAS VELLACOTT | 95

im See oder Meer

MEIN LIEBLINGSTIER

«Es fasziniert mich, dass es in der dicht besiedelten Schweiz Platz hat für Raubtiere wie den Luchs. Das Ziel muss sein, dass Mensch und Natur zusammenleben können.»

MEIN ZUHAUSE

«Unsere vierköpfige Familie lebt extrem gerne in der Stadt. Vor vier Jahren haben wir das Haus in Zürich Altstetten gekauft, den Garten naturnah gestaltet und mit einem Biotop versehen. Die Sonnenkollektoren auf dem Dach sind für das Warmwasser.»

MEIN DING

«Ich benütze den Feldstecher zur Tierbeobachtung. Das Biotop in unserem Garten zieht Vögel wie Sumpfmeisen und Rotkehlchen an, aber auch Molche und Libellen. Abends kommt manchmal ein Fuchs ans Wasser.»

MEIN ARBEITSORT

«Der WWF-Sitz ist ein denkmalgeschütztes Lagerhaus aus den 30er-Jahren. Ich gelange von zu Hause aus zu Fuss oder mit dem Velo zur Arbeit. Das ist ein immenser Luxus.»


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Migros-Magazin-28-2012-d-ZH  

ModeratorinSteffiBuchlistehtinder MännerdomäneTV-SportihreFrau.Genauso wieamGrill.UndzwarmitvielGemüse! I62 KAYAXHAUSENI22 THOMASVELLACOTTI9...

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