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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 27 | 2. JULI 2012 www.migrosmagazin.ch

Nachhaltigkeitsbericht 2012

was wir dazu beitragen wollen. So wird die Zukunft. Und Beerenbauer aus Leidenschaft. heit. Gesund Weniger Salz f端r mehr

27.06.12 14:46

Beilage Generation M Wie sich die Migros f端r Umwelt und Gesellschaft engagiert. INTERVIEW I 22

Sir Elton John gibt sich die Ehre

Eine halbe Portion Babs Heiniger-Hug ist gl端cklich: Sie hat 41 Kilo abgenommen und ist zum ersten Mal im Leben schlank. Das Protokoll einer Befreiung. I 84

Bild: Ren辿 Ruis

TV-LIEBLING PRIVAT I 100

Nik Hartmann liebt die Idylle am Zugersee Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Flexibel, belastbar, führungsstark … Bänz Friedli, unser «Hausmann der Nation», bringt das Thema des Öftern auf: Wer managen lernen will, muss nicht überteuerte Seminare besuchen, er muss nur Hausfrauen und Müttern zuhören, wie sie ihren Arbeits- und Familienalltag organisieren. Er schob im November auch gleich ein Jobprofil im Stil eines Inserats für den Beruf der Mutter und Hausfrau nach: «Sie sind entscheidungsfreudig, flexibel, belastbar, klar in Ihren Aussagen und konsequent in Ihrem Tun. Sie haben Erfahrung als Facility Manager, sind führungsstark und zählen pädagogisches Know-how zu Ihren Kernkompetenzen …» Esther Rochat (Seite 18) ist das beste Beispiel für das Organisationstalent von Familienmüttern: wie sie alle Termine ihrer vierköpfigen Kinderschar unter einen Hut bringt, ringt einem Respekt ab: Gitarre spielen, Tennis, Fussball (zwei Kinder, mehrmals), Ballett für die Ältere und zwei Jüngere in der Jugi. Was mir allein beim Auflisten den Atem raubt, ist für viele Mütter Alltag. Problematisch wird es dann, wenn hinter dem Aktionismus nicht die Lust der Kinder, sondern der Ehrgeiz der Eltern steckt. Es gibt da diesen neuen Olympiawerbespot der Firma Procter & Gamble (www.youtube.com, Stichworte P&G danke Mama): Er zeigt in ästhetisierten Bildern, wie Kinder auf der ganzen Welt Sport treiben und unter dem sanften Druck der stolzen und glücklichen Mütter zu Siegern und Medaillengewinnerinnen werden. Der Spot, obwohl absolut berührend, hat trotz allem etwas Irritierendes: Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, die Kinder hätten ab und zu lieber einen Nachmittag mit Freunden verbracht als im Bassin Längen zu crawlen, Massenstarts zu üben oder auf dem Schwebebalken zu turnen … Oder ist das jetzt schon wieder verweichlichte Erste-Welt-Pädagogik, von Menschen, die bereits alles haben im Leben und für nichts mehr kämpfen müssen?

100 | MEINE WELT Nik Hartmann zeigt, wo er seinen Kopf auslüftet, welches Buch ihn durchs Leben begleitet und wie er gerne malen würde.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Bequemer radeln mit dem Stromer Ein Grund, das Auto stehen zu lassen.

FORUM

10 | Leserbriefe/ Online

MENSCHEN

12 | Porträt Beim St. Galler Lehrermord starb Janine Spirigs Mann. Nun spricht sie erstmals über diese schwierige Zeit. 17 | Auf ein Wort 18 | Serie: Baustelle Familie Wie Eltern die vollgeplante Freizeit ihrer Kinder bewältigen. 22 | Interview Poplegende Elton John über Aids, Schwulenfeindlichkeit, Vatergefühle und sein erstes Buch. 27 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

Bild: SRF/Marcus Gyger

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

30 | LeShop Online bestellen und den Einkauf zwei Stunden später bereits abholen. 32 | Radio Tell Radio Tell sendet lüpfige Volksmusik übers Internet.

SCHAUFENSTER

34 | Schulanfang Alles für einen gelungenen Start.

37 | Gutes für die Gelenke 39 | Bewegung an der frischen Luft 40 | Poulets aus tiergerechter Haltung 43 | Exquisite Glaces von Crème d’Or 44 | Lektüre in den Migros-Restaurants 61 | Smoothies von Anna’s Best 63 | Proviant für Gourmet-Wanderer

SAISONKÜCHE

64 | Christina Viragh Ihre Übersetzungen sind preisgekrönt, ihr Risotto ein Gedicht.

IHRE REGION

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

75 | Mix 78 | Outdoor Mit dem Mountainbike vom Val Müstair über 1150 Höhenmeter nach Italien. 84 | In Form Der Ausweg aus der Fettleibigkeit. 86 | Auto Hat richtig Pfupf: Fiat Panda TwinAir.

MEINE WELT

100 | Nik Hartmann Der TV-Moderator ist für seinen Job viel unterwegs. Umso mehr schätzt er seine «Homebase» in Buonas ZG.

RUBRIKEN

89 | Glücksgriff 91 | Rätsel & Impressum 98 | Cumulus


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Grösstes Feuerwerk Deutschlands auf dem Schiff erleben Längster Schiffskonvoi sorgt für Spektakel ■ Grachtenstadt Amsterdam und Käsekugeln in Edam ■

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Das prächtige Flussschiff «MS Excellence Queen**** » zählt zu den luxuriösesten Flussschiffen Europas. Die Kabinen auf Mittel- und Oberdeck sind 16 m2 gross mit französischem Balkon. Komfortable Kabinen auf dem Hauptdeck (Fenster nicht zu öffnen). Alle Kabinen mit Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, SAT-TV, Minibar, Safe, Telefon. Lift von Mittel- zu Oberdeck, Sonnendeck. Grosszügiges Foyer, Nichtraucher-Restaurant, Panoramalounge.

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

AKTUELLES | 7

FRISCH IN DER MIGROS

Cool bleiben mit Lassi Das indische Lassi, ein Drink auf Joghurtbasis, nimmt scharfen Speisen ihre bissige Hitze. Aber auch an heissen Tagen erfrischt Lassi. Besonders fein sind Mischungen mit Fruchtpürees. Neu und fixfertig im Kühlregal: Bio-Lassi mit Max-Havelaar-Zertifizierung, zum Beispiel mit Guave-Passionsfrucht.

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Sommerliche Bescherung

Jetzt beginnt der grosse Sommerwettbewerb von Famigros: Bis zum 26. August verlost der Familienclub der Migros über 10 000 Preise.

W

ie wäre es mit Gratisferien an einem Palmenstrand oder mit einer Putzhilfe, die ein ganzes Jahr lang für mehr Freizeit sorgt? Famigros, der Familienclub der Migros, verlost bis zum 26. August über 10 000 Preise. Klubmitglieder erhalten während der Dauer des Wettbewerbs für jeden

REGION BASEL

Bilder: Getty Images (2)

Basler Open Air an neuem Standort Das Summerstage Basel wird heuer zum zweiten Mal durchgeführt. Diesen Sommer findet es im Park «Im Grünen» in Münchenstein statt. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Migros Basel macht dies möglich. Das Summerstage Basel bietet drei Abende Livemusik mit nationalen und internationalen Musikern und diversen Verpflegungsmöglichkeiten. Damit wird Münchenstein zum Mekka für Open-Air-Fans. Mehr zu diesem Anlass in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter www.actnews.ch.

Einkauf im Wert von 20 Franken ein Onlinelos. Gewinnchancen hat man aber auch, wenn man auf der Website Quizfragen beantwortet. Der Hauptpreis ist ein umweltfreundlicher VW Touran TSI EcoFuel im Wert von 45 000 Franken. www.famigros.ch

Kinder als Erfinder Mit dem Wettbewerb Bugnplay.ch will das Migros-Kulturprozent Kinder und Jugendliche zu einem kreativen Umgang mit Technik ermuntern. Die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs stehen fest, ihre Projekte sind jetzt online. Prämiert wurden diesmal zum Beispiel ein 3-DTrickfilm oder eine fantasievolle Wellnessmaschine. Im September wird der Wettbewerb erneut ausgeschrieben. www.bugnplay.ch


GENERATION M 8 |

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SCHWEIZER ELEKTRO-BIKE

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Vergangenheit trifft Zukunft: Produktmanager Dominic Isenschmid vor dem Bauernhof, auf dem der Stromer «geboren» wurde.

en und konMit verbindlichen Versprech die Migros sich ert agi kreten Projekten eng verpflichSie n. rge mo von für die Generation sch welt zu ützen, tet sich langfristig, die Um zu fördern, den nachhaltigen Konsum Mitarbeitenden und gegenüber Gesellschaft n und sich del han zu sozial und vorbildlich zusetzen. ein stil ens Leb en für einen gesund eration M finden Mehr Informationen zu Gen ration-m.ch Sie unter: www.migros-gene

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enn Dominic Isenschmid (28) einen Besucher der StromerManufaktur an der nahen Bahnstation von Thörishaus BE abholt, bringt er ihm am liebsten ein Elektrovelo mit. Der Gast soll den Weg bis zum Betrieb gleich mit einer kleinen Probefahrt verbinden. Isenschmid ist Produktmanager der Kultmarke Stromer und vom Charme der Berner E-Bikes voll überzeugt. Tatsächlich vermitteln Elektrovelos fast schon das Gefühl der Schwerelosigkeit. Wer an ein herkömmliches Velo gewöhnt ist, fühlt sich plötzlich wie ein Superheld: Die eigene Kraft wird beim Strampeln auf scheinbar magische Art vervielfacht. Mühelos beschleunigt man auf ein rasantes Tempo, giftige Steigungen lassen sich überwinden, ohne einen Schweisstropfen zu vergiessen. Das Prinzip ist bei allen E-Bikes das Gleiche: Ein Elektromotor unterstützt den Radler, von Zeit zu Zeit muss der Akku an einer Steckdose aufgeladen werden. Beim Stromer dauert das etwa drei Stunden; je nach Fahrstil kommt man mit einer Akkuladung 30 bis 90 Kilometer weit. Unverwechselbar wird der Stromer durch sein Design. «Viele E-Bikes sind ganz normale Velos, die vom Hersteller nachträglich auf Strombetrieb umgerüstet werden», erklärt der gross gewachsene Produktmanager. «Wir haben den Stromer von Anfang an als Elektrovelo entwickelt.» So ist der abschliessbare Akku nahtlos in den Velorahmen integriert; das ganze Zweirad wirkt wie aus einem Guss. Zu kaufen gibt es die Stromer-Velos unter anderem in den Shops der MigrosTochter M-way. «Diese Firma passt als Partner sehr gut zu uns», meint Isenschmid. «Auch die Leute von M-way glauben an die Zukunft der Elektromobilität.» Bei M-way können die Kunden einen Stromer bestellen, der genau

Stromer, der Boomer

Elektrovelos der Marke Stromer bewegen selbst Stars wie Leonardo Di Caprio dazu, ihr Auto stehen zu lassen. Mitentwickler Dominic Isenschmid zeigt, wo die auch von M-way verkauften Kultvelos entstehen.


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generation m

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

schweizer elektro-bike | 9

ihren Wünschen entspricht. Wer will, kann sich das E-Bike zum Beispiel mit einem besonders zugkräftigen Elektromotor ausrüsten lassen. Das ist ideal, wenn man auch mal einen Anhänger voll schwerer Einkäufe oder einen Kinderanhänger ans Velo koppeln will. So wird der Stromer zu einer nützlichen AutoAlternative. «Wenn Leute nur schon in den Sommermonaten den Wagen stehen lassen und dafür mit dem Elektrovelo fahren, ist einiges für die Umwelt erreicht», findet Isenschmid.

Di caprio hat sogar eine ganze e-Velo-Flotte aus thörishaus Der prominenteste Stromer-Fan ist übrigens Hollywood-Schauspieler Leonardo Di Caprio. Der Schauspieler hat sich gleich eine Stromer-Miniflotte angeschafft, damit er die Elektrovelos auch an seine Gäste ausleihen kann. Wie kultig die Berner E-Bikes sind, beweisen auch die ständig steigenden Verkaufszahlen: Letztes Jahr wurden etwa 8000 Stromer abgesetzt; dieses Jahr werden es voraussichtlich rund 13 000 sind. Kaum zu glauben, dass die Erfolgsgeschichte des Hightech-Zweirads in einer extrem ländlichen Umgebung

M-way in Kürze Das Migros-unternehmen M-way ist die Schweizer Plattform für Elektromobilität. Die Shops in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Genf und lausanne vermieten und verkaufen eine breite Auswahl von Elektrofahrzeugen – vom Stromer bis zum Hybridauto Chevrolet Volt. Zudem bietet M-way eine umfassende Beratung zu Ökostrom und Elektromobilität. www.m-way.ch

angefangen hat: in einem Bauernhaus zwischen Schafweiden, Wäldern und sanften Hügelzügen. Auf dem Hof seiner Eltern nahe der Gemeinde Oberried BE baute der heute 38-jährige Velomechaniker und -händler Thomas Binggeli mit den Jahren eine eigene Fahrradmanufaktur auf. Anfänglich stellte er mit Erfolg konventionelle Velos her. Zusammen mit seinem Cousin Dominic Isenschmid, der ursprünglich Elektroingenieur war, entwickelte er den Stromer. 2009 kam das E-Bike auf den Markt — genau rechtzeitig zum anbrechenden Elektroveloboom. Heute hat die Marke Stromer 60 Mitarbeiter und gehört zum Velounternehmen BMC, dessen CEO Binggeli geworden ist. Die Stromer-Manufaktur liegt inzwischen in Thörishaus, einer Nachbargemeinde von Oberried. Ein Blick in die hellen Produktionsräume zeigt junge Leute, die konzentriert an der Arbeit sind. Sie setzen die Einzelteile der E-Bikes zusammen, die im Auftrag von Stromer unter anderem in Taiwan und Südkorea produziert worden sind. In Thörishaus werden die Velos auch mit der komplizierten Software bestückt, die beim Fahren ein perfektes Zusammenspiel zwischen der Muskelkraft des Radlers und dem Elektroantrieb garantiert. Isenschmid führt sichtlich stolz durch die Manufaktur und erklärt, welche Arbeitsschritte gerade gemacht werden. Doch wie hält es der E-Bike-Spezialist eigentlich selber mit dem Velofahren? «Ich habe zwar noch ein Auto», räumt er ein. «Doch inzwischen hat es Standschäden, weil ich nur noch mit meinem Stromer unterwegs bin.»

Mehr Waren per Bahn Die Migros Wallis erhöht den Anteil der per Bahn transportierten Waren um 80 Prozent. Die Betriebszentrale der Genossenschaft in Martigny nimmt jetzt täglich drei bis fünf zusätzliche Bahnwagen in Empfang. Dadurch werden pro Jahr 1400 lastwagenfahrten vermieden.

Hightech für die Natur

Text: Michael West Bilder: Tom Wüthrich

Massgeschneiderte Hightechvelos: In der StromerManufaktur in Thörishaus BE redet Isenschmid mit dem stellvertretenden Produktionsleiter, Ben Lehmann.

Am 20. Juni trafen sich die Mächtigen der Welt in rio de Janeiro, um die Weichen für den umweltschutz zu stellen. Bei Rio+20, dem Nachhaltigkeitsgipfel der Uno, war auch das Migros-Tochterunternehmen Mibelle Biochemistry mit dabei. Fred Zülli, leiter von Mibelle Biochemistry, nutzte die Gelegenheit, um dort die PhytoCellTec-Technologie vorzustellen. Das Verfahren ermöglicht es, aus sehr wenig Pflanzenmaterial beliebig viele Stammzellen zu züchten. Diese dienen als Wirkstoffbasis für Kosmetikartikel, welche die Hautstammzellen schützen und beleben. Der Vorteil: Durch das Kultivieren von Pflanzenstammzellen können seltene Pflanzen mit wertvollen inhaltsstoffen genutzt werden, ohne ein Exemplar zu ernten. Zudem wird kein wertvolles Kulturland für den Pflanzenanbau und damit auch weniger Wasser und Dünger verwendet. in der Migros sind verschiedene PhytoCellTecProdukte aus der Pflegelinie Zoé Effect erhältlich.


FORUM 10 |

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LESERBRIEFE

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 26: Neue Serie: «Baustelle Familie», Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat.

«Otto Ineichens Idee ist wegweisend»  Im Bedarfsfall schnell selber eine Kinderkrippe zu gründen, mag zwar innovativ und aussergewöhnlich sein, aber alltagstauglich ist das sicher nicht. Nicht jede Frau ist Ökonomin und arbeitet in einer Managerposition mit entsprechendem Gehalt. Otto Ineichens Idee, «Billigkrippen» zu gründen, ist wegweisend. Das ist der Weg, der von Staat und Gesellschaft unterstützt werden müsste. Der verstorbene Nationalrat sprach wie kaum ein anderer klar und deutlich die Defizite der aktuellen Situation an: Junge Mädchen werden ausgebildet, studieren möglicherweise und sind dann faktisch gezwungen zwischen Job und kinderreicher Familie zu wählen. Entscheiden sie sich für die Familie, liegt das investierte Geld auf Eis und wird möglicherweise nie wieder an die Gesellschaft zurückgezahlt. Auch die Abhängigkeit der Frau vom Partner oder Ehemann ist enorm.

schon auf die Teile zwei bis sieben. Schön, dass Sie diesem Thema so viel Platz einräumen. Priska Zahner 8640 Rapperswil

MM 26: 5 Fragen: «Keuschheit ist nicht zeitgemäss», Interview mit Sexualtherapeutin Ingrid Hülsmann.

Nationalrat Otto Ineichen (†71) setzte sich vehement für zahlbare Kinderkrippen ein.

Martina Fischer per Mail

 Herzlichen Dank für die neue Serie «Baustelle Familie». Ich freue mich

Wo bleibt die schöne Ehe?  Ich finde sehr wohl, dass «Keuschheit» zeitgemäss ist, alles andere ist nur Ausleben von seiner unenthaltsamen Lust. Wenn man das alles so tun würde, wie es die Sexualtherapeutin Ingrid Hülsmann im Migros-Magazin sagt, dann gäbe es garantiert keine schöne, harmonische Ehe mehr. Denn man muss ja nicht glauben, dass man von einem Partner zum anderen rennen und später trotzdem eine echte Ehe führen kann, eine, die besteht und auf die man bauen kann. Darum bin ich sehr erschüttert, dass man solche Aussagen als Rat-

schläge für uns Jungen in der Zeitung lesen muss.

Eliane Diebold (14) 9428 Walzenhausen

 Die Sexualtherapeutin Ingrid Hülsmann sagt im Migros-Magazin, dass der Anspruch jungfräulich in die Ehe zu gehen, heute überhaupt keinen Sinn mehr macht. Ich finde diese Aussage plakativ und verallgemeinernd. Sie ist wie ein Schlag ins Gesicht vieler junger Menschen, die entscheiden, Sexualität nicht «billig zu machen», sondern sie als etwas Kostbares aufsparen wollen, um sie — wenn es dann so weit ist — erstmals und exklusiv mit ihrem Ehepartner teilen und geniessen zu können. Sabine Jäggi per Mail

 Keuschheit ist ein kostbares Gut, das nicht leichtsinnig aufgegeben werden sollte. Je mehr die Sexualität ausgeübt wird, desto geringer wird die Bindungsfähigkeit. Das zeigt die Statistik der Scheidungen. Rita Neukomm-Jeker 8967 Widen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

WWW.MIGROS-MAGAZIN.CH | 11 Sollen Männer bei der Geburt dabei sein ? Die Lesermeinungen auf:

Die Frau im Gebärsaal unterstützen: Viele Männer möchten das Erlebnis einer Geburt nicht missen, aber …

wichtigen Entscheidungen unterstützen konnte. Wichtig ist jedoch, dass sich werdende Väter wie die Mütter auch auf die Geburt vorbereiten.

«Glücklich, dass es vorbei war»

Nach Erscheinen des Artikels «Männer im Gebärsaal» (MM 25 vom 18. Juni) schilderten Männer und Frauen auf www.migrosmagazin.ch, wie sie die Geburt zu zweit erlebt haben. Eine Mehrheit zieht eine positive Bilanz, betont jedoch die Bedeutung der Vorbereitung.  M.K.: Im Innern war bei mir auch etwas Unsicherheit, ob ich dabei sein sollte, insbesondere wegen des Mitleidens mit meiner Frau und des Zweifels, ob ich sie wirklich genug unterstützen könne. Ihr Wunsch war aber immer klar: Ja. Nach acht Stunden Wehen musste wegen Komplikationen ein Kaiserschnitt eingeleitet werden, und ich war dabei. Ich möchte es nicht missen, und es war definitiv richtig, dabei zu sein. Persönlich war ich nach der kurzen Nacht und der Sorge um meine Frau in erster Linie nur erschöpft und glücklich, dass es vorbei war. Deshalb bin ich auch einverstanden mit der Bemerkung

im Artikel: «Kein Zwang zum Glücklichsein». Habe ich genauso erlebt.  T.B.: Es gibt doch nichts Schöneres, als bei der Geburt des eigenen Kindes dabei zu sein. Mein Partner erlebte alle Geburten voll mit. Alle Kinder kamen per Kaiserschnitt. Er machte Fotos von der Operation und war fasziniert, wie das von A bis Z alles ablief. Er war sehr stolz und stets zuvorderst mit dabei.  D.S.: Ich war bei beiden Geburten meiner Kinder dabei. Es war ein wunderbares Erlebnis zuzusehen, wie der Kopf nach und nach weiter rausstösst. Ich bin so froh, dass ich meine Frau bei

 M.S: Mein Mann war bei der Geburt dabei. Er durfte selber entscheiden. Ich habe ihm stets versichert, dass ich ihn gerne dabei hätte, aber auch verstehen würde, wenn er nicht möchte. Er liess sich auf das Abenteuer ein, auch deshalb, weil er jederzeit hätte gehen können, ohne sich erklären zu müssen. Wir kennen uns gut, ich kann mich auf ihn verlassen und habe schliesslich unheimlich von ihm profitiert. Ich war während und nach der Geburt total erschöpft. Dank seines Vermittelns konnte ich mich auf mich selber konzentrieren. Schreibkram und Fragen hat er kompetent erledigt und beantwortet. Sehrwahrscheinlich ist er ohne Druck gelassener an die Sache herangegangen als erwartet und hat dabei automatisch alles richtig gemacht. (…) Das Erlebte hat uns als Familie zusammengeschweisst.  M.B.: Aus meiner Sicht gibt es kein Kontra! Vorausgesetzt, Mann ist auf die Geburt vorbereitet, kommt nicht direkt aus dem Büro, hat keine Ahnung, was kommt, und das Handy ist noch an. Ich war bei meinen vier Kindern (im Geburtshaus und zu Hause) dabei und konnte meine Frau unterstützen, auch weil ich sie besser kenne, als die Hebamme sie kennt.

Wie haben Sie die Geburt zu zweit erlebt, und würden Sie wieder gleich entscheiden?


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Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |

«Der Verstand kann nicht alles erklären»

Janine Spirig bricht über zehn Jahre nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes ihr Schweigen. Der Lehrer Paul Spirig wurde 1999 von Ded Gecaj, dem Vater einer Schülerin, erschossen. In einem Buch hat die 43-jährige Ostschweizerin die schwierige Zeit danach verarbeitet.

A

uch 13 Jahre nach dem Mord an ihrem Mann «chnorze» sie manchmal noch mit ihrem Trauma, sagt Janine Spirig (43). «Die Tat hat den Rahmen der Normalität gesprengt.» Sie hat ihr Leben zerstört, ihre beiden Mädchen, die damals drei und fünf Jahre alt waren, zu Halbwaisen gemacht; das Kleinste war noch im Bauch der Mutter. «Ich wusste nicht, ob ich das überlebe, mein Leben stand auf Messers Schneide.» Sie habe oft gehadert und sich gefragt, warum gerade ich? Warum tut

jemand so etwas Schreckliches? Antworten habe sie keine gefunden. Im Januar 1999 erschoss der Vater einer Schülerin den Mann von Janine Spirig. Paul Spirig hatte die Schülerin vor dem Suizid bewahrt, ihr Vater, der Kosovo-Albaner Ded Gecaj, hatte sie jahrelang sexuell missbraucht. Die Öffentlichkeit sprach vom «Lehrermord von St. Gallen». Das Medieninteresse, national und international, war riesig. Es war ein Drama, das die Frage nach einem besseren Zusammenleben von Schwei-

zern und Immigranten aufgeworfen hat. Janine Spirig litt still und ging trotzdem weiter, für ihre beiden Mädchen und ihr ungeborenes Kind. Sie hat sich nie in die Öffentlichkeit gedrängt. Janine Spirig sagte am 18. Januar 1999 an der Trauerfeier in St. Gallen ein paar Worte — danach nie mehr. «Ich war nicht an einer Sensation interessiert und bin es auch heute nicht.» Einen gangbaren Weg aus den Trümmern zu finden und ihre Familie wieder aufzubauen, erforderte all ihre Kraft. Sie


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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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Janine Spirig k채mpfte sich ins Leben zur체ck. Das arme Opfer wollte sie nie sein.


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Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |

Paul Spirig war ein sozialer Lehrer, mit einem Gespür für die Sorgen von Migrantinnen und Migranten. Das wurde ihm zum Verhängnis. Die Trauerfeier für Paul Spirig fand am 18. Januar 1999 in St. Gallen statt.

Das Bedürfnis, einen strich unter das ganze zu ziehen Janine Spirig musste für ihre Familie funktionieren. Kraft fand sie in ihrer eigenen Mitte. «Es war wie ein Tornado. In seiner Mitte ist es still, auch wenn es aussen alles umfegt. Aber man darf sich vom Sturm nicht umhauen lassen. Es gibt immer Möglichkeiten, auch wenn man sie auf den ersten Blick nicht sieht. Man braucht aber eine Vision. Meine war, dass aus dem Schrecklichen etwas Gutes wachsen möge.» Nach 13 Jahren Schweigen veröffentlicht sie das Buch «Asche und Blüten». Es ist ihr «Liebeslied an das Leben», in dem sie ihren Weg mit dem Schicksal aufgezeichnet hat. Janine Spirig hatte das Bedürfnis, einen Strich unter das Ganze zu ziehen. «Die Ereignisse sind ein abgeschlossenes Kapitel, das ich nun ins Büchergestell versorgen kann.» Die Geschichte sei in der Öffentlichkeit immer wieder ein Thema gewesen, sei nicht zur Ruhe gekommen, auch in den Medien nicht. Ihr Erfahrungsbericht könne Menschen helfen, die ein ähnliches

Schicksal erlebt haben. Geschrieben hat sie das Buch jedoch für jemand ganz bestimmten: «Für meine Kinder.» Heute trifft man auf eine lebensfrohe Frau mit einem feinen Schalk im Gesicht. Immer noch etwas schüchtern zwar, aber strahlend. Mit ihrer Familie steht sie mitten im Leben. «Es geht uns gut. Viele gute Menschen haben uns auf unserem Weg unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar.» Geholfen haben ihr vor allem die Familie, die Tageseltern, ihr Rechtsanwalt und ihr Supervisor. Janine Spirig wohnt im Appenzellerland und arbeitet seit 20 Jahren als Körpertherapeutin. Auch in die Arbeit flössen ihre Erfahrungen direkt ein, was nicht nur eine grosse Bereicherung sei, sondern auch ihren Klienten direkt zugutekomme. «Traumatisierte Menschen brauchen in erster Linie Empathie und Authentizität.»

«Hass bringt niemandem etwas, er bringt nur Schmerz.»

Die Ämter seien damals mit einer Extremsituation konfrontiert gewesen. Ein Gespräch mit den offiziellen Stellen sei nicht möglich gewesen: «Alle waren überfordert.» Sie hätte sich eine individuelle Lösung gewünscht, die sich weniger an Paragrafen orientierte, sagt Janine Spirig. «Ich hätte mir zum Beispiel die Unterstützung der Spitex gewünscht über zwei oder drei Jahre, und zwar bezahlt.»

sich von der Wucht des negativen nicht in die tiefe ziehen lassen Den Lebensunterhalt für drei Kinder zu bestreiten, bereitete ihr immer wieder Kummer. Häufig sei sie vor der Frage gestanden: Geld oder Energie? «Ich habe mich dann meistens für die Energie entschieden», sagt sie und schmunzelt. Diese Energie setzte sie ganz für die Kleinen ein. «Die Kinder und ich sind heute ein dickes Team.» Inzwischen sind sie 13, 17 und 19 Jahre alt und stellen noch immer Fragen. «Ich habe ihnen immer die Wahrheit gesagt — mit Worten, die für sie erträglich sind.» Das Verbrechen selbst stand für Janine Spirig nie im Vordergrund. Auch die Nationalität des Täters nicht. «Es liegt mir fern, kollektive Verurteilungen auszusprechen. In jedem Land gibt es Menschen, die das Lebenserhaltende wollen,

Bilder: Keystone (3)

entschied, sich ganz auf das Lebenserhaltende auszurichten. «Ich wollte nicht das arme Opfer sein. In der Öffentlichkeit wird man schnell dazu gemacht», sagt sie.


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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

Der St. Galler Lehrermord Der lehrer Paul Spirig wurde im Januar 1999 während des Schuldienstes vom Vater einer Schülerin erschossen. Der Kosovo-Albaner Ded Gecaj hatte seine Tochter jahrelang sexuell missbraucht. Sie versuchte, ihrem leid durch Suizid zu entfliehen. Doch Paul Spirig bewahrte sie vor dem Sprung von der Brücke und wurde darauf vom Vater der Schülerin erschossen. Nach Verbüssung einer kurzen Haftstrafe im Balkan wurde Ded Gecaj an die Schweizer Behörden ausgeliefert. Er erhängte sich 2010 im Bezirksgefängnis St. Gallen in seiner Zelle. Einen Prozess in der Schweiz hat er damit verunmöglicht. Die Tochter lebt seit der Tat unter neuer iden-

tität irgendwo in der Schweiz und muss vor ihrer Familie beschützt werden. Sie will mit ihrer Familie nichts mehr zu tun haben. Heute, 13 Jahre später, gehört dieses schreckliche Erlebnis für die Frau von Paul Spirig der Vergangenheit an. Janine Spirig hat ihren Weg in Tagebuchaufzeichnungen festgehalten. Daraus entstand das Buch «Asche und Blüten». Es ist Janine Spirigs Versuch, «der Menschlichkeit eine Stimme zu geben». Janine Spirig, «Asche und Blüten. Ein Liebeslied ans Leben», Appenzeller Verlag, 2012, bei Ex Libris mit 20 Prozent Rabatt erhältlich (27.70 Franken statt 34 Franken).

trägt und grösser ist als wir. Trotzdem wusste sie oft nicht, wie der nächste Tag aussehen würde.

«Das Leben und der Tod liegen für mich sehr nahe beieinander», sagt Janine Spirig. Ihr Sohn kam vier Monate nach der Ermordung ihres Ehemannes zur Welt.

und andere nicht. Die Motive von Verbrechern sind uns nicht klar.» Als Ded Gecaj 2010 im Gefängnis Selbstmord beging, habe sie das nicht weiter beschäftigt. Sie wollte sich am Positiven orientieren. «Die Tat war absolut grausam, wir litten unsäglich, doch für mich war es eine Entscheidung, mich von dieser Wucht an Negativem nicht in die Tiefe ziehen zu lassen. Hass bringt niemandem etwas, er bringt nur Schmerz.»

Paul Spirigs Mörder Ded Gecaj nahm sich 2010 im Bezirksgefängnis St. Gallen das Leben.

ein neues Kapitel hat in Janine spirigs Leben begonnen

Am Abend, als ihre Kinder nach einem langen Tag im Bett waren, kam sie beim Tagebuch schreiben zur Ruhe. Dort konnte sie ihre Gedanken und Gefühle sortieren und ordnen. Dann habe sie oft «Sternenmomente» erfahren, in denen ein Leitstern in der Dunkelheit aufleuchtete und ihr die Richtung aufzeigte. «In solchen Sternenmomenten spürte ich, dass es im Leben mehr gibt, als wir mit unserem Verstand erklären können. Etwas, das alles

Mit der Zeit häuften sich die Tagebuchnotizen zu Bergen. Aus den Schubladen voller ungeordneter Blätter ist nach starkem Aussortieren und Bündeln ihr Buch entstanden. «Es war reif wie eine Frucht, die vom Baum gefallen ist.» Da aus dem Schrecklichen viel Wunderbares entstanden sei, wählte sie den Titel «Asche und Blüten». «Was passiert ist, hat einen friedlichen Ort in mir gefunden. Klar, gibt es immer noch schwierige Momente, oder das Traumatische bricht jäh wieder durch. Aber heute stehe ich an einem ganz anderen Ort, ich trage niemandem etwas nach.» Den Kindern gehe es gut, das sei das Wichtigste. Dafür habe sich alle Mühe gelohnt. «Es ist ein Geschenk, dass es so herauskommen ist.» Text: Daniela Schwegler Bilder: Daniel Ammann

Radiohinweis: «Doppelpunkt», DRS1 : Lehrermord: Der lange Weg mit dem Trauma, Donnerstag, 12. Juli, 20.05 Uhr

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AUF EIN WORT | 17

DIE WELTBANK HAT EINEN NEUEN PRÄSIDENTEN

«Ich denke, wir werden gehört»

Seit Sonntag führt der amerikanische Arzt Jim Yong Kim die Weltbank. Der Schweizer Vertreter Jörg Frieden über seinen neuen Chef, wichtige Erfolge bei der Armutsbekämpfung und die knapper werdenden Mittel angesichts der Finanzkrise. Jörg Frieden, Ihr neuer Chef ist der erste Weltbank-Präsident mit praktischer Erfahrung in der Entwicklungshilfe. Wird sich das bemerkbar machen?

Jörg Frieden (59) ist Schweizer Exekutivdirektor bei der Weltbankgruppe in Washington DC. Er vertritt auch die Interessen osteuropäischer und zentralasiatischer Länder.

Die Präsidenten haben die Bank immer geprägt, sie sind das Gesicht nach aussen und bringen ihre Erfahrungen mit. Kim ist Sozialmediziner und Wissenschafter, das wird ganz sicher spürbar werden. Aber die Weltbank ist ein komplexes Gebilde, kurzfristig wird sich kaum viel verändern.

Haben Sie Kim schon getroffen? Was haben Sie für einen Eindruck?

Wir haben ihn im Wahlverfahren kennengelernt. Er ist ein intelligenter und engagierter Mensch, stark in der universitären Welt der USA verwurzelt. Er hat jetzt allerdings eine sehr viel politischere Rolle, in die er sich erst einleben muss. Mit dem vorherigen Präsidenten, Robert Zoellick, hatte der Verwaltungsrat keine engen Beziehungen, aber Kim hat angekündigt, sich stärker einzubringen. Es gibt bereits Termine mit ihm.

Bilder: Keystone (2), Silvan Hartmann/AargauerZeitung

Seine Wahl war ja nicht unumstritten, einige Entwicklungsländer hätten lieber die nigerianische Finanzministerin an der Spitze gesehen. Wie lange werden die USA noch durch-

setzen können, dass immer sie den Chef der Weltbank stellen?

Schon diesmal wurde dies zumindest in Frage gestellt. Es sollte möglich sein, dass künftig Nichtamerikaner die Bank führen. Aber auch dafür bräuchte es den Segen der USA. Sie sind politisch sehr mächtig und auch der grösste Geldgeber. Kernaufgabe der Weltbank ist die wirtschaftliche Entwicklung – Kritiker monieren jedoch, der Westen sichere sich über die Kredite der Bank Einfluss und Zugang zu den Rohstoffen in den Entwicklungsländern.

Das scheint mir überzogen. Verglichen mit den Gesamtinvestitionen, die in die Entwicklungsländer fliessen, ist die finanzielle Kraft der Bank mit rund 50 bis 60 Milliarden Dollar jährlich begrenzt. Unser Einfluss läuft viel stärker über Wissen und Beratung. Viele ärmere Regierungen bitten uns um Unterstützung bei Verhandlungen mit grossen Privatinvestoren, um gute Verträge abzuschliessen und die Einnahmen aus den Rohstoffen möglichst breit zu verteilen. Was sind konkrete Erfolge der Weltbank?

Die Lebensbedingungen von Hunderten von Millionen Menschen in Entwicklungsländern haben sich in den letzten

20 Jahren massiv verbessert. Dazu haben wir mit unseren Strategien beigetragen — gemeinsam mit vielen anderen natürlich. Sehr wichtig war etwa, dass wir den Schulbesuch von Kindern zur Bedingung für Sozialhilfe für ärmere Familien gemacht haben. Heute besuchen weltweit 90 bis 95 Prozent aller Kinder die Primarschule, inklusive Mädchen. Wie schwierig ist es angesichts der Finanzkrise, genügend Mittel zu erhalten?

Paradoxerweise haben wir vor zwei Jahren wegen der Krise mehr Geld bekommen, weil ein stärkerer Beitrag der Bank zur Krisenbekämpfung gewünscht wurde. Aber für die nächste Aufstockung der Mittel 2013 erwarte ich einige Schwierigkeiten, weil viele Geberländer Finanzprobleme haben. Wir müssen darauf hoffen, dass die Schwellenländer mehr Verantwortung übernehmen. Wie viel Einfluss hat die Schweiz?

Wir sind eine von 25 Stimmen und vertreten eine sehr gemischte Gruppe von Ländern. Wir sind nicht Teil der EU und stehen zwischen den Blöcken, das verschafft uns eine grössere Glaubwürdigkeit. Ich denke, wir werden gehört. Interview: Ralf Kaminski

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Trubel um Francine

Junge mit Zivilcourage

Die Nation erbebte, als letzte Woche bekannt wurde, dass es mit der Liebe zwischen Schlagerstar Francine Jordi (35) und Rocker Florian Ast (37) schon wieder vorbei ist. Und das wegen eines Seitensprungs! Und einem verräterischen SMS! So viel Schlüpfriges liest man von der Schweizer Prominenz Pro minenz selten. Die bunten Blätter füllten Seiten («Das hat sie nicht verdient!», Schlagersänger Costa Cordalis im «Blick»), und auch die seriöseren konnten nicht widerstehen. Wir auch nicht.

Fabio Lanz (11) war mit dem Velo auf dem Heimweg in Aarburg AG, als er plötzlich vor sich auf der Strasse eine gestürzte Velofahrerin liegen sah. Der Fünftklässler stoppte. Trotz des vielen Bluts war die 64-jährige Frau ansprechbar. Fabio sagte ihr, sie solle liegen bleiben, er hole Hilfe. Schnell radelte er nach Hause und rief dann mit Hilfe des älteren Bruders die Ambulanz. Die Velofahrerin liegt trotz des Einsatzes in kritischem Zustand im Spital.


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SERIE

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Baustelle Familie Die Themen Teil 1: Familie und Arbeit: Warum eine Mutter eine eigene Krippe gegründet hat. Und warum der erste Männerbeauftragte der Schweiz die Emanzipation des Mannes fordert.

Teil 2: Familie und Freizeit: Weshalb Kinder ihre ganze Freizeit verplanen und wie sich Eltern abgrenzen. Teil 3 Familie und Freunde: Wie sich der Freundeskreis verändert, wenn man Kinder kriegt. Teil 4: Familie und Recht: Gemeinsames Sorgerecht – kann das überhaupt gut gehen? Teil 5: Familie und ihre Stützen: Warum Gotte und Götti heute noch gefragt sind. Teil 6: Familie und Schule: Wie Eltern immer stärker in die Schularbeit eingebunden werden. Teil 7: Familie und Gesellschaft: Uneheliche Kinder – heute noch ein Thema?

Dauernd auf Achse

Vier Kinder mit insgesamt sieben Hobbys: Chantal Rochats Tage sind ausgefüllt. Sie organisiert, fährt herum, tröstet, fordert und findet das alles völlig normal.


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Stressjob Eltern Füttern, betreuen, rumfahren: Eltern wenden immer mehr Zeit für ihre Kinder auf. 19,5

MÜTTER

20,5

19,9

20,5

VÄTER

*13,6

11,7

13

11,7

12,2

8,3

1997

2000

2004

2007

* Aufwand in Stunden pro Woche

2010 Quelle: BFS

SPEERSPITZE

Der Jugendförderer

Robert Schmuki (49) setzt auf Sport für Junge

Mehrmals wöchentlich chauffiert Esther Rochat die Kinder zu ihren Freizeitbeschäftigungen. Manchmal müsste sie an zwei Orten gleichzeitig sein.

M

ontag Fussball, Dienstag Flöte, Mittwoch Fussball, Donnerstag Schwimmen, Freitag Tennis, Samstag Fussballmatch: Chantal Rochat (9) ist ganz schön ausgebucht. Vielleicht ein bisschen zu sehr? «Nö», sagt das blonde Mädchen fröhlich, «ich würde eigentlich gern auch noch Leichtathletik machen.» Aber dafür bleibt dann doch keine Zeit mehr. Schliesslich hat die Drittklässlerin auch täglich Hausaufgaben, sollte Flöte üben und möchte hie und da mit ihren Freundinnen spielen. Ein Blick auf den Familienplaner an der Küchenwand der Familie Rochat in

Oberrieden ZH zeigt: Die Stundenpläne von Chantals Geschwistern sehen ähnlich aus. Dominique (11) geht ins Ballett, nimmt Gitarrenstunden und spielt Fussball sowie Tennis. Die Zwillinge Nicolas und Pascal (7) spielen ebenfalls Fussball und Tennis und gehen zudem zum Turnen in die Jugi.

Manchmal müssen die Eltern den Enthusiasmus bremsen Die Freizeit der Rochat-Kinder ist im Vergleich zu anderen nicht mal besonders stark verplant. Ihre Kollegen, sagen die vier Kinder, seien genauso aktiv. «Es

Kinder sollen in ihrer Freizeit nicht planlos rumhängen, findet der Zürcher Architekt und zweifache Vater Robert Schmuki. Deshalb lancierte er vor 13 Jahren das aus den USA stammende Projekt «Midnight Sports» in der Schweiz: Gemeinden öffnen samstagabends ihre Turnhallen für Jugendliche. Schon rund 150 000 Jugendliche haben davon Gebrauch gemacht. 2006 folgte «open: sunday», ein Sonntagnachmittagstreff für Kinder ab sieben. Und gerade hat Schmuki «kick:it» lanciert, einen Fussballtreff für Migrantenmädchen. Schon mehrfach wurde sein Engagement ausgezeichnet, so 2009 mit dem Preis für Menschenwürde der Tertianum-Stiftung.

geht allen gleich», sagt auch Mutter Esther Rochat (46) und zuckt die Achseln. Will heissen: Auch andere Eltern sind ganz schön eingespannt durch die Hobbys ihrer Kinder. Für Esther Rochat bedeutet das konkret: Mehrmals wöchentlich das Auto mit Kindern, Sporttaschen und Instrumenten beladen, die Kinder zu ihren jeweiligen Freizeitbeschäftigungen kutschieren — teilweise in die Nachbardörfer — und später wieder abholen. Da und dort gibt es noch Gschpänli der Jungmannschaft aufzupicken oder abzuladen. Grob geschätzt, so Esther Rochat, wende sie für die


MENSCHEN

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SERIE

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Das Interview zum Thema lesen Sie auf

Baustelle Familie Hobbys ihrer Kinder fünf bis zehn Stunden pro Woche auf. Wenn viel beschäftigte Eltern die vollgepackten Freizeitpläne ihrer Kinder unterstützen, stehen sie schnell im Verdacht des Frühförderungswahns. Esther Rochat winkt ab. «Unsere Kinder haben alle Hobbys selber gewählt und machen nur, was sie mögen.» Sie und ihr Mann drängen ihnen nichts auf, im Gegenteil. Die Buben zum Beispiel hätten gern Schlagzeug gelernt, das mussten sie ihnen fürs Erste abschlagen. «Ich fürchte, ich müsste sie dauernd ans Üben erinnern, das würde mich stressen», sagt Esther Rochat.

Kinder müssen aktiv sein Auf www.migrosmagazin.ch erklärt Annette Cina (41) vom Familienforschungsinstitut der Uni Freiburg, warum Kinder ihre Agenda füllen müssen, wenn sie nicht allein bleiben wollen.

Fussball vereint die ganze Familie an den Wochenenden Mehrmals wöchentlich verteilt die Mutter ihre Kinder auf verschiedene Fussballplätze. Als man im Verein ihrer Söhne händeringend Helfer suchte, meldete sie sich als Co-Trainerin. «Ich fahre ja ohnehin regelmässig zum Sportplatz», sagt Rochat. Somit ist nun die ganze Familie fussballinteressiert — auch Vater Jean-Pierre (48) ist seit 30 Jahren in einem Club. «So machen die Samstage auf den verschiedenen Fussballplätzen uns allen Spass. Zum Glück.» Ein Glück auch, dass ihre Kinder recht selbständig sind. «Sie müssen einige Wege zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurücklegen», sagt die Mutter. Damit die Aktivitäten ihrer Kinder nicht in Stress für sie ausarten, wechselt sie sich mit anderen Eltern ab, wenn Autofahrten unvermeidlich sind. Immerhin arbeitet sie einen halben Tag pro Woche in der Administration eines Online-Vertriebs und kümmert sich neben dem Sechspersonenhaushalt um alles, was mit vier Kindern so anfällt: Arzttermine, Geburtstagsfeste und -einladungen, Hausaufgaben, Instrumente üben. «Es kann schon vorkommen, dass es ein bisschen viel ist», räumt die Mutter ein. Sie achtet deshalb darauf, Zeit für sich selber zu haben. «Im Haushalt bin ich nicht pingelig», sagt sie, «dann kann ich vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, joggen gehen oder mit Freundinnen Tennis spielen.» Ihr Mann arbeitet bei einer Grossbank und ist meist 12 bis 13 Stunden ausser Haus. Er schnappt sich oft am Sonntag die Kin-

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Ohne Familienplaner würden es die Rochats kaum schaffen, all ihre Termine zu koordinieren.

der, um mit ihnen etwas zu unternehmen. Und dienstagabends übernimmt er die ganze Rasselbande. Er holt die Jungs von der Jugi ab und kümmert sich ums Nachtessen. Dann geht seine Frau nämlich ins Arabisch.

Freizeit, das hiess früher Skifahren und den Eltern helfen Esther Rochat ist in der Abgeschiedenheit der Riederalp im Wallis aufgewachsen. «In der Freizeit fuhren wir Ski und halfen im Restaurant der Eltern», erzählt sie. Eine Zeit lang nahm sie das Bähnli ins Tal, um dort Klavierlektionen zu nehmen. Das wars. Die heutigen

Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung bringen sie immer wieder zum staunen: «Es ist eine echte Herausforderung, aus dem Überangebot das Richtige auszuwählen.» Es sei verlockend, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Dieser Verführung sind auch die Kinder ausgesetzt. Wenn sie nicht gebremst werden, herrscht bald Freizeitstress statt Freizeitspass. Und das kann ungesund werden: Gemäss einer Studie der deutschen Universität Göttingen kann ein übervoller Terminkalender zu Kopfschmerzen führen, besonders dann, wenn die Aktivitäten nur auf Wunsch der Eltern stattfinden. Davon fühlt sich Dominique Rochat (11) aus Oberrieden weit entfernt, auch wenn sie zugibt: «Manchmal stinkt es mir schon, ins Training oder in die Gitarrenstunde zu gehen.» Sie geht dann trotzdem und hat inzwischen festgestellt: «Nachher habe ich gute Laune.» Sie liebe ihre Hobbys und habe daneben noch genug Zeit, mit Freundinnen zu chillen. Jedenfalls, sagt Mutter Esther, höre sie ihre Kinder immer noch hie und da jammern, sie würden sich langweilen. Rochat lächelt. «Wenn ich das höre, weiss ich, dass alles in Ordnung ist.» Text: Yvette Hettinger Bilder: Vera Hartmann


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INTERVIEW

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Medikamente gegen Aids müssen alle erreichen» Die britische Poplegende Elton John tritt nächste Woche am «Moon and Stars»-Festival in Locarno auf und bringt kurz darauf sein erstes Buch heraus. Sir Elton freut sich auf das Tessin, spricht über seine Rolle als Vorbild und plädiert für mehr Mitgefühl im Kampf gegen Aids.

brächten … Aber ja, ich fühle mich verantwortlich und nutze meine Musik als Plattform, um Schwulen und Lesben rund um die Welt zu helfen, besser akzeptiert zu werden.

Elton John, Sie sind 65 und seit 40 Jahren im Musikgeschäft. In dieser Zeit haben sich die Trends dramatisch verändert, aber Sie sind immer noch dabei und haben Ihre Hits. Wie bleiben Sie up to date?

Am 12. Juli treten Sie in Locarno am «Moon and Stars»-Festival auf. Wie gut kennen Sie die Schweiz?

«lch scherze immer gerne, dass ich das ‹akzeptable› Gesicht der Homosexualität repräsentiere.»

Zum ersten Mal kam ich 1970 in die Schweiz und und spielte «Border Song» in einer TV-Sendung namens «Hits à gogo» — das ist eine der ältesten noch existierenden Aufnahmen meiner frühen Auftritte. Seither habe ich hier rund 30 Konzerte gegeben: Lausanne, Zürich, Genf, Basel, Vevey, Montreux. Aber im Tessin war ich noch nie und freue mich auch entsprechend darauf. Unterscheidet sich das Schweizer Publikum von Zuschauern in anderen Ländern?

Das Publikum ist bei jedem Auftritt anders. Aber wir treten gerne in Europa auf, und das Schweizer Publikum ist immer sehr dankbar. Ausserdem mag ich es, an Orten aufzutreten, wo ich noch nie war. Ich staune immer, wenn ich an einem neuen Ort in einem weit entfernten Land auftrete und realisiere, dass das Publikum dort jedes Wort jedes Songs auswendig kennt.

Insbesondere in Europa hat sich in dieser Hinsicht viel bewegt in den letzten zehn Jahren. In anderen Regionen ist die Lage noch immer schwierig. Was muss getan werden, damit es auch dort Fortschritte gibt?

Wilde Kostüme und schräge Brillen waren jahrelang sein Markenzeichen: Elton John 1974 in Watford (GB).

Wir müssen uns für unsere homosexuellen Brüder und Schwestern einsetzen, insbesondere in jenen 76 Ländern, in denen gleichgeschlechtliche Handlungen noch immer als Verbrechen behandelt werden. Und wir müssen sicherstellen, dass Medikamente gegen Aids alle erreichen, die mit dieser Krankheit leben müssen.

Gibt es Länder, die Sie meiden, weil Sie mit Vorurteilen gegen Schwule konfrontiert sind? Lady Gaga, Patentante Ihres Sohnes, hat kürzlich ein Konzert in Indonesien abgesagt wegen Protesten, sie sei zu schwulenfreundlich.Auch Sie haben Jakarta im Programm.

Sie setzen sich mit Ihrer «Elton John Aids Foundation» gegen HIV ein und haben nun ein Buch geschrieben, «Love is the Cure», über Ihr Leben und den Kampf gegen Aids. Es ist Ihr erstes Buch überhaupt, wieso gerade jetzt?

Wie bewusst ist Ihnen, dass Sie als offen schwuler Star auch eine Vorbildfunktion haben? Fühlen Sie eine gewisse Verantwortung, sich entsprechend einzusetzen?

Seit der Entdeckung des HI-Virus vor 30 Jahren hat die Medizin aber doch grosse Fortschritte gemacht.

Vorurteile lassen sich nicht vermeiden. Mein Ansatz ist, immer hinzugehen, wo ich eingeladen werde, Menschen zu treffen, meine Musik zu spielen und zu hoffen, dass dadurch eine Art Beziehung entsteht. Musik ist die einzige universelle Sprache.

Ich scherze immer gerne, dass ich das «akzeptable» Gesicht der Homosexualität repräsentiere, die Art von Kerl, bei dem Ihre Mutter nichts dagegen hätte, wenn Sie ihn zum Abendessen mit-

Anlass ist der 20. Geburtstag der Foundation. Gegründet habe ich sie damals als Reaktion darauf, dass so viele meiner Freunde starben. Allerdings hätte ich nie erwartet, dass es die Stiftung zwei Jahrzehnte später noch braucht oder dass die Epidemie zu einer der führenden Todesursachen der Welt werden würde.

Schon, aber wir müssen sicherstellen, dass wirklich alle Zugang zu diesen Behandlungs- und Präventionsmethoden haben: Arme, Drogensüchtige, Prostituierte, Schwule, Minderheiten aller Art. Es gibt heute Medikamente, mit de-

Bilder: Getty Images, Kevin Mazur/WireImage, Dukas, Reuters

Ich halte mich an die Neuveröffentlichungen. Jeden Montag gehe ich durch die Listen der neuen Alben und kaufe, was ich mag. Ausserdem höre ich täglich die britischen Charts und halte meine Augen und Ohren offen nach neuen Künstlern. Wenn ich jemanden interessant finde, versuche ich, ihn zu treffen. Im Management meiner Musikfirma arbeiten ausserdem viele junge Leute; mit denen setze ich mich zusammen und höre mir an, was sie so mögen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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INTERVIEW | 23

Glückliche Familie: Elton John mit seinem Partner David Furnish und dem gemeinsamen Sohn Zachary.

Poplegende

Sir Elton John (65) gilt als einer der erfolgreichsten Popstars aller Zeiten. Der Brite hat in seiner 40 Jahre umfassenden Musikerkarriere über 250 Millionen Platten verkauft, unzählige Preise gewonnen und war mit seinen Songs rund 30 Mal in den Top Ten der Charts. 1997 sang er beim Begräbnis seiner guten Freundin Lady Diana. 1998 wurde er von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen. Elton John engagiert sich seit 20 Jahren im Kampf gegen Aids und für die Gleichberechtigung Homosexueller. Er lebt mit seinem Mann David Furnish und dem gemeinsamen Sohn Zachary in London und Old Windsor.

Jungautor

Am 17. Juli erscheint weltweit gleichzeitig Elton Johns erstes Buch. In «Love is the Cure» schreibt der Brite seine sehr persönliche Geschichte vom Leben während der Aidsepidemie. Es erscheint genau 30 Jahre nach der Entdeckung des HI-Virus, 20 Jahre nach der Gründung der «Elton John Aids Foundation» und zum Start der XIX. World Aids Conference in Washington DC vom 22. bis 27. Juli. «Love is the Cure», Hoffmann und Campe, 17. Juli 2012

nen HIV-Positive lange, gesunde Leben führen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen in HIV-Behandlung den Virus an ihren Partner weitergeben, ist bis zu 96 Prozent geringer als ohne Medikamente, das wurde kürzlich entdeckt. Aber weltweit bekommt nicht mal die Hälfte der Infizierten die nötige Medizin. Ich habe das Buch geschrieben, um der Welt zu sagen, dass wir diese Epidemie jetzt sofort besiegen können. Liebe ist tatsächlich das Gegenmittel. Wir haben die Medikamente und die Strategie — was fehlt ist das Mitgefühl, damit wirklich alle die Behandlung bekommen, die sie brauchen. Wann haben Sie damals realisiert, wie gefährlich diese Krankheit ist? Sind Sie selbst entsprechend vorsichtiger geworden, als Freunde wie Freddie Mercury der Epidemie erlagen?

Schön wärs, wenn ich sagen könnte, dass das so war. Die Wahrheit ist, dass ich in den 80er-Jahren in einem erbärmlichen Zustand war und riesiges Glück hatte, mich nicht selbst mit HIV anzustecken. Ich schäme mich noch heute dafür, dass ich in den frühen Jahren von Aids nicht mehr getan habe, um gegen die Epidemie zu kämpfen, so wie das etwa meine verstorbene Freundin Elizabeth Taylor tat. Sie kämpften damals mit Ihrer Drogen- und Alkoholsucht. Das scheint unter Stars ein verbreitetes Problem zu sein. Was war der Grund für Ihre Sucht?

Ich glaube nicht, dass es etwas mit dem Starsein zu tun hat, es betrifft auch ganz viele ganz normale Leute und aus ganz unterschiedlichen Gründen: Stress, Unsicherheit, Sorgen, Gruppendruck oder auch Neugier. Bei mir war es persönliche Unsicherheit, denke ich. Ich wusste, wer ich war, wenn ich auf der Bühne stand,

«Ich hätte auch als Angestellter in einem Plattenladen glücklich werden können.»


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Trauriger Moment: Elton John singt 1997 eine neue Version von «Candle in the Wind» an der Abdankungsfeier der verstorbenen Prinzessin Diana.

interview

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aber im Rest meines Lebens hatte ich das Gefühl, nirgends dazuzugehören. Und damals dachte ich, Drogen und Alkohol könnten mir helfen, aber das war reine Selbsttäuschung. Wie ist das heute mit den jüngeren Stars, kämpfen die mit denselben Problemen?

Ich würde gerne glauben, dass sie vernünftiger sind, als wir es waren, und sie aus der Vergangenheit etwas lernen konnten. Aber wenn man jung ist, hält man sich für unverwundbar und glaubt, man werde mit allem fertig, diese Anfälligkeit besteht deshalb wohl weiterhin. Was halten Sie von den zahllosen Casting- und Musikshows im Fernsehen, die jedes Jahr mehrere neue, junge «Stars» produzieren, die dann für kurze Zeit durch den Medienzirkus gejagt werden, bevor sie so schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht sind?

Ich denke, dass wahres Talent sich durchsetzt — mit oder ohne diese Fernsehshows. Allerdings habe ich ein ungutes Gefühl gegenüber dem Konzept,

Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |

Leute glauben zu machen, sie könnten über Nacht zum Star werden. Denn neben Talent braucht es eine ungeheure Menge harter Arbeit und Einsatz. Die jungen Leute, die da mitmachen, wollen alle das, was Sie schon haben: Reichtum und Berühmtheit. Sind das erstrebenswerte Ziele?

Nicht wirklich. Mein Ziel war damals, ein Leben mit der Musik zu leben. Ich denke, ich hätte auch als Angestellter in einem Plattenladen glücklich werden können, solange ich dabei immer mit Musik zu tun gehabt hätte. Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Sie und Ihr Partner einen Sohn haben?

Wie Ihnen vermutlich alle Eltern sagen können, verändert ein Kind das Leben vollkommen und in einer Weise, wie man das niemals erwartet hätte. Man findet neue Tiefen der Liebe und erlebt pure Freude gekoppelt mit einem ungeheuren Gefühl von Verantwortung. Nichts kann einen darauf vorbereiten, und nichts ist damit vergleichbar.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

Haben Sie denn bei all Ihren Konzerten und anderen Verpflichtungen überhaupt genügend Zeit für Zachary?

Wir haben das Glück, dass wir ihn derzeit auf unserer Tournee dabei haben. Und natürlich bin ich nicht pausenlos unterwegs. Es bleibt genügend Zeit, gemeinsam als Familie zu Hause zu sein. Sie sind berühmt für Ihre enge Freundschaft mit der verstorbenen Lady Diana. Haben Sie auch weiterhin eine enge persönliche Verbindung mit der königlichen Familie?

Ja, die gibt es. Prince William und Kate haben mich zu ihrer Hochzeit eingeladen, und ich habe gerade beim Konzert zum 60. Thronjubiläum der Queen mitgespielt, was eine Ehre und ein Vergnügen war. Die Wärme und Zuneigung zu spüren, die das Publikum der Königin schenkte, war ein einmaliges und unberschreibliches Erlebnis. Für 2013 planen Sie ein neues Album, «The Diving Board».Was können Sie darüber schon sagen?

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Die Songs stammen alle von meinem langjährigen Texter Bernie Taupin und mir. Wir versuchen, eine gewisse Schlichtheit der Musik beizubehalten, die schon die letzten Alben geprägt hat. Einige Leute beschreiben die Songs als Rückkehr zum Geist unserer frühen Alben, und mit diesem Vibe fühle ich mich sehr wohl. Es wird Anfang 2013 erscheinen.

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Sie sind einer der erfolgreichsten Popstars aller Zeiten, haben eine glückliche Familie, können sich kaufen, was Sie wollen, haben berühmte und mächtige Freunde: Gibt es irgendetwas, das Sie noch erreichen wollen, einen Traum,den Sie für sich noch erfüllen möchten?

Vom 5. bis 15. Juli findet auf der Piazza Grande in locarno zum neunten Mal das «Moon and Stars»Festival statt. Die Migros hat dieses besonders atmosphärische Open Air von Anfang an als Hauptsponsor unterstützt. Auf dem Programm stehen acht Konzerte: ligabue (5.7.), Billy idol/Status Quo (6.7.), Gotthard (7.7.), lenny Kravitz (11.7.), Elton John & Band (12.7.), Herbert Grönemeyer (13.7.), laura Pausini (14.7.), unheilig (15.7.).

Ich hatte viel Glück im Leben, und ich war nie glücklicher, als ich es heute bin: Ich kann die Art von Musik machen, die ich mag, ich liebe die Tourneen, und ich habe ein glückliches und stabiles Privatleben. Ich glaube, alle meine Träume sind Wirklichkeit geworden.

Stars in Locarno

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Interview: Ralf Kaminski

Das Interview wurde schriftlich geführt.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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koluMne | 27

Der hausMann

Kocht hier der Chef? Bänz Friedli lässt sich kein Problem einreden.

Machen wir es doch nicht komplizierter, als es ist: Vater zu sein, ist das Grösste. Mir können all die Ratgeberbücher gestohlen bleiben, die uns Männern derzeit einen Rollenkonflikt weismachen wollen. Es sei, ach, so schwierig, im Beruf seinen Mann zu stehen, daheim Windeln zu wechseln und dennoch ein ganzer Kerl zu bleiben, liest man. Und zu allem sollte man der Partnerin noch a) verständnisvoller Zuhörer, b) echte Stütze im Haushalt und c) wildromantischer Liebhaber zugleich sein. Reihenweise bedauern die dergestalt herausgeforderten «neuen Männer» sich selbst. Und in Zürich gibts für uns angeblich so arme Kerle neu gar offiziell einen Männerbeauftragten: 39-jährig, gut aussehend, kinderlos. Unsinn! Ich lasse mir kein Problem einreden. Vater sein ist wunderbar. Es ist beglückend, lehrreich, bereichernd und ganz einfach: schön. Zudem sind Männer ja gerne taff. Da werden sie doch nicht bei der ersten sich anbahnenden Mehrfachbelastung einknicken? Und wenn es diese Belastung und die vielen Ansprüche, denen es gerecht zu werden gilt, denn tatsächlich gibt — Frauen kennen das seit Jahrzehnten, und man hat sie nie jammern gehört. (Hätte nämlich eine Mutter, die gleichzeitig berufstätig sein wollte, jemals lamentiert, welch schwieriger Spagat dies sei, hätte sie wahlweise «Rabenmutter!» zu hören bekommen oder «Dann bleib doch daheim bei deinem Goof!».)

den Typus «Hier kocht der Chef!», der sich alle paar Wochen mal die entsprechende Schürze umbindet und dann ein exquisites Viergangmenü zubereitet — aber Rührei oder Restenauflauf für die Kleinen hat «Superman» noch nie gemacht. Und fragt man ihn nach der aktuellen Schuhgrösse seiner Kinder, sagt er: «Dings, ööhm …»

«… aber Rührei bereitet er nie zu.» Es gibt kein Rezept für das «richtige» Familienmodell, und an mir ist es nicht, irgendjemandem Vorschriften zu machen. Ausserdem macht das Modell allein noch nicht den guten Vater. Manch einer arbeitet im Job zu 100 Prozent und ist dennoch ein überaus engagierter Vater, andere nehmen zwar eigens drei Nachmittage pro Woche frei, stossen dann aber nur ostentativ den schicken Kinderwagen durchs Quartier und haben, wenn die Partnerin geschafft von der Arbeit heimkommt, weder eingekauft, geschweige denn gekocht. Und jedes zweite Mal bringen sie die Kinder zur Schwiegermutter und fahren dann «ausnahmsweise» ins Büro … Väter müssen lernen, keine besonderen, sondern ganz gewöhnliche Väter zu sein. Man kennt ja

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich ganz viele tolle Väter kenne: Es ist endlich an der Zeit, nicht von einem Verzicht zu reden — auf Karriere, Lohn, Prestige und was weiss ich —, wenn ein Mann sich entschliesst, ganz oder teilweise daheim zu bleiben, sondern von einem bewussten Entscheid für etwas: dafür, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen, sie im Alltag zu erleben. Etwas anderes als Alltag kennen die Kinder nämlich nicht. Als Vater lernt man, das Bezaubernde im scheinbar Nebensächlichen zu finden: die Intensität des Alltags zu geniessen. Unser Hans zum Beispiel konnte früher tagelang am Boden knien und legölen. Ich hatte nichts weiter zu tun, als daneben zu sitzen und manchmal nach einem vermissten Lego-Stein zu fahnden. Es war wunderschön. Die Schuhgrösse unserer Kinder? Uii! Jetzt überrumpeln Sie mich. Muss ich nachschauen gehen. Bänz Friedli live: 4. 7. Dübendorf ZH, 5. 7. Schönenwerd AG, 6. 7. Rüeggisberg BE.

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aktuell 30 |

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neues aus der migros

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Einkauf auf Rädern

LeShop Drive verbindet die Vorteile des OnlineSupermarkts mit denen des klassischen Einkaufs: Kunden können die online bestellten Produkte bereits zwei Stunden später abholen.

N

ach einem stressigen Arbeitstag liegt für die berufstätige Mutter der lang ersehnte Feierabend noch in weiter Ferne: Erst muss sie ihre Toch­ ter von der Kinderkrippe abholen. Dann steht der Einkauf an, am Vortag kam sie schlicht nicht dazu. Der Gedanke, einen Parkplatz zu suchen, sich dann zu­ sammen mit ihrem Kind ins abendliche Einkaufsgetümmel zu stürzen und schliesslich an der Kasse Schlange zu stehen, bringt die Mutter kurz zur Ver­ zweiflung. Und für eine Onlinebestel­ lung ist es zu spät, die Ware würde erst am nächsten Tag nach Hause geliefert. Bald werden solche nervenaufreiben­ den Situationen der Vergangenheit an­ gehören. Mit LeShop Drive geht der On­ line­Supermarkt der Migros neue Wege: Im Herbst dieses Jahres wird LeShop in Studen bei Biel in einem Pilotversuch ein erstes Drive­in, eine Abholstation, eröffnen. Bereits zwei Stunden nach der Onlinebestellung macht man hier mit dem Auto einen kurzen Zwischenstopp

Im Herbst ist es so weit: Der neue LeShop Drive in Studen bei Biel (Illustration) öffnet seine Tore.

und holt seinen Einkauf ab. Die Ware wird von einem Mitarbeiter persönlich im Kofferraum verstaut, der Kunde ist nach maximal fünf Minuten wieder unterwegs. In unserem Beispiel bestellt die berufstätige Mutter via PC an ihrem Arbeitsplatz, was sie für ihre Familie be­ nötigt, holt ihre Tochter ab und macht auf der Fahrt nach Hause kurz halt im neuen LeShop Drive. Der Kampf um den Parkplatz, auch das Schlangestehen so­ wie das Schleppen der Einkaufstaschen entfallen gänzlich.

den einkauf abholen, wenn man sowieso im auto unterwegs ist LeShop Drive verbindet die Vorteile des Online­Supermarkts mit denen des klassischen Einkaufs. Besonders weit entwickelt ist dieses Konzept im fran­ zösischen Markt mit über 600 ver­ gleichbaren Abholzentren. «Wirgehendamiteinengrossenstra­ tegischen Schritt»,sagt Christian Wan­

LeShop-Chef Christian Wanner zeigt, wie die Kunden dereinst bedient werden.

Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |


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aktuell

migros-magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

neues aus der migros | 31

«Wir wappnen uns für die Zukunft» Dieter Berninghaus ist Leiter Departement Handel und Mitglied der Generaldirektion des MGB Dieter Berninghaus, mit «leShop Drive» wird der Online-Supermarkt der Migros physisch. Warum erfolgt dieser Schritt jetzt? Der Online-Einkauf von lebensmitteln hat sich etabliert. Über 40 000 Schweizer Haushalte kaufen heute mindestens einmal monatlich bei leShop ein. Die schnelle Entwicklung des mobilen internets, über das bereits 17 Prozent der leShop-Bestellungen erfolgen, kann in diesem Markt zu weiterem Wachstum führen. Ist die Verknüpfung von herkömmlichem Supermarkt und Online-Shopping die erfolgsformel des künftigen Detailhandels? Die Bedeutung von E-Commerce und OnlineHandel nimmt stetig zu. Dazu gehört auch die Offenheit der Kunden gegenüber solchen Angeboten. letztlich entscheiden die Kunden, in welchem Kanal sie wann, was und wie einkaufen. Wir wappnen uns mit einer offensiven Online-Strategie für die Zukunft. Besteht nicht die Gefahr, dass das neue konzept der Migros-tochter leShop den klassischen Migros-läden konkurrenz macht? Es wird immer ganz viele gute praktische, emotionale und auch soziale Gründe für den Besuch in den Migros-Filialen geben. Gleichzeitig werden aber auch die unabhängigkeit von Zeit und Ort vermehrt für den OnlineEinkauf sprechen. Das hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden ab. Beides hat Berechtigung, schliesslich entscheiden die Kunden. Erfreulich ist doch, dass die Kunden in beiden Fällen der Migros treu bleiben.

ner,MitgründerundGeschäftsführervon LeShop.«DieDriveskönnenimSchweizer Markt dereinst eine ähnliche Rolle spielen wie die Convenience-TankstellenshopsvorzehnJahren.» Der Kunde erhält mit LeShop Drive grössere Autonomie: «Musste man bis anhin bei der Heimlieferung an einem bestimmten Tag zu Hause sein, entscheidet nun der Kunde, wann genau er die Bestellung abholt.» Die Bestellung gibt er via PC, Smartphone oder Tablet auf. Dies entspricht einem Trend, dem sich der Detailhandel in Zukunft zu stellen hat: Der Kunde will seine Freizeit so optimal wie möglich nutzen und dementsprechend einkaufen. LeShop Drive richtet sich primär an Pendler, die sich

auf dem Weg nach Hause befinden. Grosse Einkäufe erledigt ein Grossteil der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten nämlich mit dem Auto. Mit LeShop Drive ergänzt die Migros-Tochter ihr Angebot und ermöglicht so den Konsumenten, ihren Pendel- oder auch Freizeitverkehr mit dem Grosseinkauf zu verbinden. Eventuell entfällt damit die Fahrt zum Supermarkt am Wochenende. Damit reduzieren Kunden sogar ihren CO2-Ausstoss.

erhältlich sind 8000 artikel, vom frischen Brot bis zur Windel Bei LeShop Drive entfällt die Mindestbestellmenge. Wenn beim Einkaufen ein Produkt vergessen gegangen ist, kann so

dieseLückenochraschgeschlossenwerden. Der Standort in Studen ist ideal für Automobilisten im Pendler- und Transitverkehr,ist aber auch für für Fussgänger und Velofahrer bequem erreichbar. Erhältlich ist das volle Migros-Sortiment, Markenartikel, Weine von Denner, aber auch frisch gebackenes Brot – insgesamt rund 8000 Artikel. Die Pionierrolle ist für LeShop nichts Neues: 1998 war LeShop der erste Online-Supermarkt auf dem Schweizer Mark. Mit einem Umsatz von 150 Millionen Franken ist er heute die Nummer eins. «Wir haben die nötige Erfahrung, auch das neue Drive-Konzept durchzuziehen», sagt Wanner. Text: Christoph Petermann Bild: Loan Nguyen


AKTUELL 32 |

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RADIO TELL

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Radio-Tell-Team sorgt dafür, dass Schweizer Volksmusik in fernen Kontinenten zu hören ist: Dominik Zimmermann, Urs Wunderli, Yves Kilchör, Olivia Nussbaum, Margrit Annen, Alexander Dal Farra, Geri Kühne (von links).

«Eine Chance für die Volksmusik» Jakob Freund (66), langjähriger Präsident des Verbands Schweizer Volksmusik, zur Bedeutung und Position der Volksmusik in der Schweiz. Jakob Freund, braucht es das Radio Tell?

Volksmusik ist beliebt in Konzertsälen, Jazzlokalen, an Volksfesten und «Stubeten», und entsprechend gibt es ein grosses Bedürfnis, diesen Musikstil auch über die Massenmedien zu hören. Gibt es nicht genügend Raum für die Folklore in Radio und Fernsehen?

In den letzten Jahren hat die Volksmusik eine Aufwertung erfahren. Dies zeigt

sich beispielsweise am neuen Lehrgang für Volksmusik in Luzern. Ich finde, dass die Folklore noch nicht den Platz hat, den sie verdient,bin aber zuversichtlich, dass der Anteil der Volksmusik und der Volkskultur allgemein in den Medien noch steigen wird. Wer hört denn heutzutage Volksmusik?

Hauptsächlich Bewohner der ländlichen Regionen, aber wir stellen fest, dass es

auch in städtischen Gegenden zunehmend Volksmusikgruppen und eine interessierte Zuhörerschaft gibt. Viele ältere Personen mögen Ländler, Schwyzerörgeli und Hackbrett, jedoch beobachten wir auch viele Junge an den Volksmusikfesten. Der Folklore-Nachwuchswettbewerb beweist, dass es in der Schweiz viele und qualitativ gute junge Formationen gibt, die auch Neues und Innovatives ausprobieren. Wie finden Sie es, dass die Migros Radio Tell sponsert?

Das finde ich sehr gut, und ich bin glücklich, dass das Radio dadurch weiterbesteht. Es ist eine Chance für die Volksmusik, dass ein grosser Akteur wie die Migros hinter dem Sender steht: So kann sich die Volksmusik einem noch breiteren Publikum öffnen.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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RADIO TELL | 33

Urchige Klänge im Internet

Die Mitarbeiter von Radio Tell strahlen Schweizer Volksmusik übers Internet in alle Ecken der Welt aus. Möglich macht dies die Migros.

E

in Blick ins Gästebuch des Webradios Radio Tell zeigt: Schweizer Volksmusik ist beliebt, und zwar weltweit. Ein Auslandschweizer aus Kanada schreibt: «Es ist herrlich, bei der Arbeit Heimatmusik zu hören.» «Radio Tell ist den Traditionen verpflichtet und trotzdem weltoffen», erklärt Programmleiter Alexander Dal Farra (42). Diese Kombination passt zum Wirken der Migros als neuem Hauptsponsor, wie Thomas Bornhauser (61), Leiter Kommunikation und Kulturelles bei der Genossenschaft Migros Aare, ausführt: «Auch die Migros setzt sich für Volksbrauch und Swissness ein.»

Modernste Technik im Studio in Kehrsatz Unter neuem Namen, mit neuer Website und neuen Inhalten, aber immer noch mit eindeutigem Fokus auf die Volksmusik, ist Radio Tell — ehemals Buureradio — seit Anfang März wieder auf Sendung und verbindet urchiges Brauchtum mit modernster Technologie. Hightech bedeutet einerseits, dass jeder Hörer mit Internetanschluss Zugang zum Volksmusiksender hat — egal,

Folklorekenner Jakob Freund ist zuversichtlich, dass Volksmusik künftig eine grössere Rolle in den Medien spielen wird.

Die Migros rettet das VolksmusikRadio

Das ehemalige «Buureradio» ist seit März als unabhängiges Radio Tell wieder auf Sendung. Die Migros als Hauptsponsorin hat das Volksmusik-Internetradio gerettet. Es wurde von Grund auf erneuert, ohne Bewährtes aufzugeben. Radio Tell ist ein politisch unabhängiger Sender. www.radiotell.ch

wo und wann. Anderseits können die Macher mit verhältnismässig einfachen Mitteln ein gutes Programm anbieten. Margrit Annen (48) ist verantwortlich für die Musik und arbeitet von zu Hause in Steinen SZ aus. Sie hört sich die neuen Stücke an, kategorisiert sie und übermittelt ihre Auswahl ans Studio in Kehrsatz bei Bern, wo Radio Tell bei der Firma DMD2 digital produziert wird. Neben Dal Farra sind dort auch Urs Wunderli (39) und Olivia Nussbaum (27) tätig.

Zum Programm gehören Klassiker und Volksmusik «Meine Kriterien sind die Qualität und ein passender Programmmix», erläutert Margrit Annen. So strahlt Radio Tell legendäre Volksmusik von den Kapellen Carlo Brunner oder Heirassa aus, bietet aber auch jüngeren Formationen wie den Hujässler eine Plattform. Neben der Musikredaktion arbeiten auch die beiden Moderatoren des Senders grösstenteils von zu Hause aus. Geri Kühne (68), pensionierter St.Galler Journalist und verantwortlich für das Sendegefäss «Zu Besuch bei …», ist einmal pro Woche mit einem portablen

Aufnahmegerät unterwegs. Er spricht jeweils mit einer Person, die der Volksmusik nahe steht, über deren Schaffen. Journalismusstudent Yves Kilchör (25) betreut das Sendegefäss «Heimatland». Der Berner Moderator spricht per Skype mit Radiohörern rund um die Welt über ihr Leben und ihre Liebe zur Folklore. Verantwortlich für die interaktive Website mit einem vollautomatischen Wunschkonzert sowie Podcasts zu jeder Sendung ist Informatiker Dominik Zimmermann (42). «Wir unterhalten zudem eine aktive Facebook-Seite», so Zimmermann, der wie Dal Farra seit den Anfängen beim Volksmusikradio mitmacht. Die Macher von Radio Tell sind mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache und tüfteln an der Weiterentwicklung des Senders, um ein ansprechendes Programm mit viel «lüpfiger» Musik anzubieten. Dieser Einsatz lohnt sich: Wöchentlich hören laut Dal Farra rund 10 000 Volksmusikfreunde aus mehr als 120 Ländern zu. Texte: Salomé Zimmermann Bild: Severin Nowacki

PREISBAROMETER Die Migros senkt die Preise für tiefgekühlte Früchte. Artikel Preis alt * Preis neu* M-Classic halbe Aprikosen, ungezuckert, 750 g 4.45 4.20 Bio Himbeeren, ungezuckert, 300 g 5.10 4.85 M-Classic Himbeeren, ungezuckert, 250 g 3.20 3.05 M-Classic Beerenmischung, 450 g 4.75 4.50 Bio-Beerenmischung, ungezuckert, 2 x 150 g 5.30 5.05 M-Classic halbe Zwetschgen, ungezuckert, 750 g 2.90 2.75 M-Classic Marroni, geschält, 500 g 6.30 6.00 Bio Marroni-Purée, 250 g 2.55 2.40 * in Franken

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SCHULANFANG

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Drei, zwei, eins, los!

Der Countdown läuft, der erste Schultag rückt näher. Und die kleinen ABC-Schützen fiebern dem grossen Ereignis mit freudiger Erwartung und Herzklopfen entgegen. Gut, gibt es den grossen Bruder, der den Schulweg bereits kennt und auch bestens Bescheid weiss, was in den Schulthek gehört und was nicht.  Rucksack mit gepolstertem Rücken, karo/olive, Fr. 39.80;  Lineal-Set mit 2 Winkeln und Winkelmesser, Fr. 5.90;  Etuibeutel Turnschuh (ohne Inhalt), verschiedene Styles, je Fr. 5.90;  Radiergummi Big Mistakes, je Fr. 3.90;  Urban Ringbuch A4, Fr. 4.50;  Urban Wiro Notizbuch A5, Fr. 4.90;  Urban Kugelschreiber-Set, 2 Stück, Fr. 5.50;  Haftnotizen, verschiedene Styles, 100 Blatt, je Fr. 1.70

 Schüleragenda 2012/2013, diverse Styles, je Fr. 8.90;  Set Rollerball Frixion, 7 Stück + 1 Textmarker Gelb, Fr. 34.–;  Beschriftbares Sparschwein, Fr. 11.80

 Princess Collegeblock A4, Fr. 6.50;  Stickers ABC, 2 Styles, Fr. 1.90;  Schulthek für Mädchen mit Schmetterlingsmotiven und ergonomischem Rückenpolster, Fr. 79.–;  Princess Etui, 30-teilig, Fr. 12.80;  Sportbeutel Herlitz Girls, Fr. 14.80;  Kinderschuhe, fuchsia oder blau, Fr. 34.80;  Buch Lern-Detektive, 1. Klasse, Fr. 7.95* * In grösseren Filialen.


MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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 Schulthek Cars, Fr. 98.–;  Schulthek Princess, Fr. 98.–

 Vorschulranzen Herlitz Knaben, Fr. 29.80;  Vorschulranzen Herlitz Mädchen, Fr. 29.80

Bilder: René Ruis; Styling: Karin Aregger

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 Lederetui, 31-teilig, Fr. 17.50; für angehende Music-Stars:  Etui Microphon, in Pink oder Hellblau, je Fr. 6.90


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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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Sommerzeit ist Skateboardzeit. Dann werden die Kids nicht müde, sich mit ihresgleichen in mehr als nur Geschicklichkeit und Balancegefühl zu messen. Dabei ist neben einem guten Fahrgefühl ein flippiges Boarddesign unabdingbar. Das Obscure Casino hat beides und ist das ideale Skateboard für Anfänger. Obscure Skateboard Casino 31“, Fr. 39.90 *

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In der Grösse verstellbar Die ersten Rollschuhe hatten zwei Räder hintereinander. Das war in London um 1760. Erst 80 Jahre später kamen zwei Rollen parallel dazu. In den 1990er-Jahren erlebte die einreihige Radanordnung als Inline-Skates ihre Renaissance. Die Kinder-Skates für Mädchen sehen schick aus, sitzen perfekt und wachsen dank der Verstellbarkeit mit dem Fuss mit. Rollerblade Kinder Inline Spitfire S Girl, Fr. 129.–* * In ausgewählten SportXX-Filialen.

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Miriam Rickli, was war Ihre teuerste Auslage im vergangenen Jahr?

Die Reise nach Kapstadt, Südafrika. Inklusive Safari zu den Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard). Die Vielfalt des Landes ist traumhaft, die Armut dagegen schockierend.

Für Frischluft-Fans Velofahren, joggen oder einfach nur spazieren gehen. Egal, welche dieser sportlichen Vorlieben Eltern haben: Mit diesem Allrounder ist der Nachwuchs immer ganz praktisch und unkompliziert mit auf Tour. Denn der Croozer ist Veloanhänger und Kinderwagen in einem und bietet ausreichend Platz für zwei Kinder. Kinderanhänger Croozer KID for 2, Fr. 589.–*

Miriam Rickli (25) aus Kaltbrunn SG ist Moderatorin der Jugendsendung «wild@7» auf SF 2 und der «Top Events» auf Tele Top. Nebenbei arbeitet sie im Marketing für das Lifestyle-Getränk Bodystyle.

Wären Sie gerne reich?

Reich an Erfahrungen auf jeden Fall. Wann haben Sie das letzte Mal gespendet?

Kult aus Brasilien Flipflops, die Kunststoffvariante der Zehenstegsandale, zieren schon seit Jahrzehnten die Füsse der Welt. Die brasilianische Marke Havaianas ist eigenen Angaben zufolge der grösste Hersteller der Welt und hat seit 1962 mehr als 2,3 Milliarden Paare produziert. Das Original gibts im SportXX. Havaianas Brasil, Paar, Fr.29.90* * Erhältlich in SportXX-Filialen.

Bei einer «wild@7»-Pilotsendung habe ich mir die letzte Spende von 47.80 Franken selber ersungen und einem Hilfswerk gespendet. In welchem Restaurant geben Sie gerne Geld aus?

Als sogenannte Teilzeitvegetarierin speise ich gerne regelmässig im VegiTempel Hiltl in Zürich. Warum regiert Geld die Welt?

Weil es leider keinen Tauschhandel mehr gibt. Wenns keine Banken gäbe, wo würden Sie Ihr Geld aufbewahren?

Ich würde meine Vorräte beziehungsweise mein Geld wohl wie die Eichhörnchen im Wald vergraben. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Teure Markenprodukte machen keine Leute — M-Budget ist auch super.

Interview: Eugen Baumgartner


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OPTIGAL

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Viel Auslauf und Licht

Bild: Daniel Kellenberger

Die Geflügelmarke Optigal steht für gute Qualität aus Schweizer Produktion mit bestem Preis-LeistungsVerhältnis. Optigalbetriebe werden von Micarna, der Frischfleischproduzentin der Migros, beaufsichtigt, gefördert und kontrolliert. Um der Marke zu genügen, müssen die Richtlinien zur besonders tierfreundlichen Stallhaltung (BTS-Richtlinien) erfüllt sein (mehr dazu im Interview rechts). OptigalHühner stammen aus kleinen und mittleren Mastbetrieben und haben freien Zugang zu einem gedeckten Aussenbereich. In den Stallungen wird für ausreichend Tageslicht gesorgt, sodass ein natürlicher Tag-NachtRhythmus gegeben ist. Den Hühnern stehen Scharrmöglichkeiten und ein Ruheraum mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Micarna stellt den OptigalBetrieben während 365 Tagen im Jahr einen Veterinärdienst zur Verfügung.

Platz da!

In der Schweiz leben mehr Hühner als Menschen. Für deren tiergerechte Haltung engagiert sich Optigal schon seit über 50 Jahren. Auch Mäster Alois Bächler liegt viel am Wohl seiner Hühner.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

Im Wintergarten von Alois Bächlers Hof tummeln sich Junghühner der Zuchtrasse Ross mit noch nicht ausgewachsenem Federkleid.

D

urchschnittlich leben in der Schweiz weniger Menschen als Hühner — ein Teil davon für je rund fünf Wochen auf Alois Bächlers Hof im luzernischen Eschenbach. Wie alle Mastbetriebe von Optigal zeichnet sich auch der von Bächler durch eine besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS) aus, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht. Herr Bächler, was bedeuten die BTSRichtlinien konkret für die Tiere?

Vom 22. Lebenstag an dürfen meine Hühner beispielsweise täglich in den Aussenklimabereich. Dieser Wintergarten muss 20 Prozent der Stallfläche betragen. Wie viel Platz hat ein Huhn auf Ihrem Hof im Schnitt?

Vom Tierschutz vorgeschrieben sind 30 Kilo Huhn pro Quadratmeter. Wir rechnen beim Einstal-

len mit weniger, mit 27,5 Kilo pro Quadratmeter. Diese Zahlen beziehen sich auf die erwachsenen Tiere kurz vor der Schlachtung. Als kleine Bibis haben die Tiere entsprechend mehr Platz. Warum dürfen die Küken erst nach rund drei Wochen in den Garten?

Damit sie nicht frieren und krank werden. Im Hochsommer dürfen sie natürlich früher raus. Küken brauchen aber Temperaturen von mindestens 34 Grad. Um die Tiere vor der Bise zu schützen, haben wir Windschutznetze gespannt. Wie werden die Stallungen beheizt?

Wir heizen mit Holz. Um für die Hühner das richtige Klima zu schaffen, spielen nicht nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit eine Rolle, sondern auch die Belüftung des Stalls. Mein Mastbetrieb verfügt über ein innovatives Wärmerückgewinnungssystem, bei dem

Riecht es dank der guten Belüftung nicht so streng in Ihrem Hühnerstall?

Nicht unbedingt. Stimmen Temperatur und Feuchtigkeitshaushalt, bleibt auch die Einstreu trocken, und der Geruch hält sich in Grenzen. Zu viel Feuchtigkeit ist Nährboden für Bakterien und kann die Hühner krank machen. Warum sind Scharrraum und erhöhte Sitzflächen vorgeschrieben?

Hier geht es um die natürlichen Bedürfnisse der Tiere. Vögel schlafen gerne erhöht, etwa auf Ästen. Auch das Scharren und Staubbaden ist charakteristisch für die Tiere. Deshalb streuen wir gepresste Strohwürfel, welche die Tiere mit der Zeit zu Staub treten. Interview: Nicole Ochsenbein

Seit der Gründung im Jahr 1961 hat Optigal massgeblich dazu beigetragen, die hohen Standards des Schweizer Geflügels zu etablieren. Nicht zuletzt dank des Engagements von Optigal setzt Schweizer Geflügel heute Massstäbe betreffend Qualität und Tierschutz. Die Auslauf- und Tierschutzvorschriften werden in Optigal-Betrieben von Micarna und amtlichen Stellen streng kontrolliert.

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die warme Abluft die kühlere Frischluft erwärmt. 35 Prozent an Energie können wir so einsparen.

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Südtirol – Dolomiten

Grosse Dolomiten-Rundfahrt, Schloss Trauttmansdorff, Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren durch den Arlbergtunnel zum Mittagshalt im Stanzertal. Danach folgen Sie dem Inn nach Innsbruck und fahren durchs Wipptal zum Brenner-Pass. Darauf erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

queren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

4 Tage ab Fr. 395.–

fahren Sie über die Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem Halt im schmucken Städtchen Brixen ins Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Der Heimweg führt Sie ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt kehren Sie wieder über die Arl2. Tag Grosse Dolomiten3. Tag Ausflug Schloss Trautt- bergroute in die Schweiz zurück. Rundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt mansdorff – Meran – Brixen Reisedaten 2012 Am Morgen fahren Sie zum lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Schloss Trauttmansdorff. Hier 24. – 27. August B Fr. 415.– besuchen Sie die Gärten, die Durch die Eggentalschlucht er28. – 31. August A Fr. 415.– 2005 zum «Schönsten Garten Itareichen Sie den Karersee, von 02. – 05. Sept. B Fr. 425.– liens» gekürt wurden. Selbstverwo aus Sie herrliche Blicke auf 05. – 08. Sept. A Fr. 425.– die markanten Wände des Late- ständlich kann auch das Schloss 16. – 19. Sept. B Fr. 425.– besichtigt werden, in dem Kaisemarmassivs haben. Danach 20. – 23. Sept. A Fr. 425.– rin Sissi zweimal zur Winterkur geht's über den Karerpass ins residierte. Danach fahren Sie Fassatal und auf das Sellajoch. 24. – 27. Sept. B Fr. 425.– Von hier aus haben Sie einen der nach Meran. Mit seinen grosszü30.09. – 03. Okt. A Fr. 425.– schönsten Panoramablicke. Nun gigen Parkanlagen und Prome04. – 07. Oktober B Fr. 425.– geht es ein Stück ins Val Garde- nadewegen hat die Stadt viel 08. – 11. Oktober A Fr. 415.– vom weitläufigen Charme eines na, bevor Sie die Strasse zum 14. – 17. Oktober B Fr. 395.– Grödner Joch erreichen. Nach Nobelkurortes des 19. Jahrhun21. – 24. Oktober A Fr. 395.– dem Mittagshalt in Corvara über- derts bewahrt. Am Nachmittag

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Das ist alles dabei...

4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV

Grosse DolomitenRundfahrt

Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 22.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Sizilien – Apulien

Die grosse Süditalien-Rundreise. Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur. 1. Tag Schweiz – Genua Reise über den Grossen Sankt Bernhard nach Genua. 2. Tag Auf See – Ankunft in Palermo Heute geniessen Sie ausgiebig das Bordleben auf Ihrem Schiff. 3. Tag Palermo – Monreale – Agrigento Sie besuchen Monreale und machen danach eine Stadtrundfahrt durch Palermo. Anschliessend fahren Sie nach Agrigento, wo Sie das grandiose «Tal der Tempel» besuchen. 4. Tag Agrigento – Giardini Naxos Über Caltanissetta und vorbei an Enna, dem «Nabel Siziliens», erreichen Sie Giardini Naxos. 5. Tag Ausflug Aetna und Taormina Am Vormittags fahren Sie zum Aetna, dem grössten und noch heute aktiven Vulkan Europas. Am Nachmittag fahren Sie nach Taormina, der «Perle Siziliens», einem der schönsten Orte Italiens, wunderschön auf einer Felsterrasse gelegen.

6. Tag Giardini Naxos – Apulien Sie verlassen heute Sizilien und setzen in einer kurzen Fährüberfahrt aufs Festland über. Sie befinden sich nun ganz an der Zehenspitze des italienischen Stiefels und durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und erreichen Torre Canne. 7. Tag Ausflug Alberobello – Itriatatal – Ostuni Heute fahren Sie in das Land der «Trulli», der eigenartigen kleinen Steinhäuser mit kegelförmigem Dach. Sie besuchen Alberobello, die Hauptstadt der Trullis, die heute zu den touristischen Hauptattraktionen Italiens und zählt. Am Nachmittag durchfahren Sie das Itriatal nach Ostuni, einem malerischen Städtchen mit orientalisch wirkenden Terrassenhäusern und verwinkelten Gassen. 8. Tag Apulien – Castel del Monte – Gargano Sie fahren zum Castel del Monte, der «Krone Apuliens». Weithin sichtbar auf einem Hügel

11 Tage Fr. 1’195.–

thront die gewaltige Burg von Kaiser Friedrich II. Am Nachmittag fahren Sie dann hinaus auf den Gargano, den «Sporn» des italienischen Stiefels, nach Vieste.

Reisedaten 2012

9. Tag Vieste Sie verweilen heute in Vieste, dessen reizvolle Altstadt malerisch auf einer felsigen Halbinsel liegt und überragt wird von seinem Kastell. Im Süden der Stadt liegt der lange Sandstrand mit dem berühmten Pizzomunno. Im Verlaufe des Tages fakultativer Boots-Ausflug entlang der fantastisch schönen Küste mit ihren bizarr geformten Kalkklippen und Felsentoren und vorbei an vielen Buchten und kleinen Stränden zu den Meeresgrotten.

10. Tag Vieste – Adria Sie verlassen den Gargano und fahren entlang dem Lago di Varano Richtung Norden. Über Pescara und Ancona führt die Reise der Adriaküste entlang nach Riccione. 11. Tag Adria – Schweiz Heimreise über Bologna und Mailand in die Schweiz zurück.

03. – 13. Oktober

Das ist alles dabei...

✘ ✘

11-tägige Fahrt mit modernem ViersterneFernreisecar Schiffspassage Genua – Palermo mit modernem Linienschiff in Doppelkabinen innen mit Dusche/ WC (ohne Mahlzeiten) 9 Übernachtungen mit Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels alle Ausflüge und Besichtigungen (ausg. Bootsausflug in Vieste Fr. 25.–)

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ Einzelzimmerzuschlag in den Hotels Fr. 260.– (ausgenommen Fährüberfahrt) ✘ Aussenkabine Fr. 35.–

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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CRÈME D'OR | 43

Exquisit

Mit den Glaces von Crème d’or liegt man auf jeden Fall goldrichtig. Sei es, um Gäste zu verwöhnen, oder einfach nur sich selbst.

C

remig, weich, intensiv aromatisch und rahmig soll es sein. Dabei schön luftig und nicht zu kompakt. Genauso mögen die Schweizer ihre Crème-d’orGlace, denn jede Nation hat ihre eigenen Vorstellungen davon, wie ein Eis idealerweise zu schmecken hat. Die Glacekompositionen werden in der Midor AG im zürcherischen Meilen kreiert. Mit 25 verschiedenen Sorten — in der 1000-ml-Dose, dem 200-ml-Becher oder als Cornet — lässt die Auswahl keine Wünsche offen. Nebst Klassikern wie Vanille, Stracciatella, Waldbeere oder Ca-

Bilder: Saisaonküche

 Crème d’or Caramel, 200 ml, Fr. 3.30  Crème d’or Cornet Vanille Bourbon, 6 x 150 ml, Fr. 9.50  Crème d’or Waldbeeren, 1000 ml, Fr. 9.80  Crème d’or Stracciatella Italiana, 1000 ml, Fr. 9.40

ramel werden auch überraschende Kreationen wie Basler Läckerli oder Crème de la Gruyère Abricot lanciert. Hinzu kommen jeden Sommer und Winter neue Limited Editions. Die Glaces von Crème d’or sind ein vielschichtiges Vergnügen, die meisten Sorten sind mit Saucen oder feinen Stückchen bereichert. Eines ist ihnen allen gleich: der authentische, exquisite Geschmack. Basis sind hochwertige Rohstoffe wie Schweizer Milch oder Rahm. Alle Glaces werden nur mit natürlichen Aromen und Farbstoffen hergestellt. Text: Dora Horvath


SchaufenSter 44 |

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M-GaStro

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Nr. 27, 2. Juli 2012 | MiGroS-MaGazin |

Beim gemütlichen Frühstück darf die Lektüre nicht fehlen. In den MigrosRestaurants kommen Leseratten nicht zu kurz.

Gemütliche Auszeit Die Migros-restaurants mit ihren grossen und kleinen Tischen und gemütlichen Sitzecken bieten genau den richtigen Mix zwischen Geselligkeit und Diskretion, sodass jeder Gast nach seiner Façon glücklich werden kann. Für viele Menschen gehört die ungestörte Zeitungslektüre zum tägli-

chen Frühstücksritual. in den Migrosrestaurants liegen jetzt zahlreiche nationale und regionale Zeitungen, Zeitschriften und auch die Presseerzeugnisse der Migros-Medien wie das Migros-Magazin, Vivai oder die Kochzeitschrift Saisonküche auf. Als zusätzlichen Service bieten die res-

taurants ihren Gästen einen kostenlosen W-lan-Zugang an. Mit diesem Angebot, einem abwechslungsreichen Frühstücks- und Dessertbüffet und einer zeitgemässen Getränkeauswahl werden die Gäste rundum verwöhnt.

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Rio Mare Thon im 3er-Pack, z.B. Rio Mare Thon rosé, 3 x 104 g 7.20 statt 10.80

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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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FOOD | 63

GUT & GÜNSTIG

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Für heisse Tage: Eine kalte Suppe mit Lauch und Kartoffeln, verfeinert mit M-Dessert.

Wanderproviant

Kraftspender Das wussten unsere Grosseltern schon: Trockenfleisch schmeckt bei einem Wander-Picknick einfach herrlich. Jetzt gibt es die Möckli auch in bester Bioqualität. Bio Möckli, Fr. 8.40 pro 100 g

Scheibchenweise Ob Sandwich oder Salat – die Bezeichnung caprese meint die rotweiss-grüne Kombination aus Tomaten, Mozzarella, Basilikum. Der BioMozzarella in Stangenform ist bereits in dünne Scheiben geschnitten, eine Insalata caprese so schnell zubereitet. Nur im Sommer erhältlich. Bio Mozzarella in Scheiben, 300 g, Fr. 4.50* * In grösseren Filialen.

Durstlöscher Schwuppdiwupp – und fertig ist der Eistee. Die limitierte Sommeredition Ananas schmeckt eiskalt am besten. Ein Beutel reicht für einen Liter Eistee. Ice Tea Pulver Ananas, 70 g, Fr. 1.20* * In grösseren Filialen.

Süsse Knabberei Nicht nur Eichhörnchen sind ganz wild auf Erdnüsse, sondern auch ihre zweibeinigen Freunde. Für diese gibts die knackigen Nüsse mit einem schmackhaften Drumherum aus Haferflocken. Farmer Soft Peanuts, 156 g, 6 Riegel, Fr. 3.50* * In grösseren Filialen.


SAISONKÜCHE 64 |

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CHRISTINA VIRAGH

Der Weisswein muss fast vollständig einkochen, bevor man die Bouillon dazugibt. So bekommt der Reis ein intensives Aroma. Die Zitrone kommt gegen den Schluss der Kochzeit dazu, damit sich deren Aroma nicht verflüchtigt.

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Salsa verde (Grüne Sauce) ist eine einfache Variante des herkömmlichen Basilikumpestos, das zusätzlich Pinienkerne und Parmesan oder Pecorino enthält. Für eine Salsa verde kann man auch andere aromatische Kräuter verwenden.

«Zutaten eines Gerichts müssen zu mir passen»

Für die preisgekrönte Schriftstellerin und Übersetzerin Christina Viragh (59) ist Kochen wie ein Tanz. Über den Dächern von Rom geniesst sie ein herrliches Zitronenrisotto mit dem Migros-Magazin.

D

ie Via Firenze 47, ein prächtiges Bürgerhaus aus dem 19. Jahrhundert, liegt mitten in Rom, in Fussnähe von fast allem. In einer schlichten, funktional eingerichteten Wohnung, zuoberst im sechsten Stock, lebt Christina Viragh zusammen mit ihrem Lebensgefährten Massimo (66), einem pensionierten Innenarchitekten. Die Luzernerin ist vor 18 Jahren hierherge-

zogen. Ihre ersten sieben Lebensjahre hat sie in Budapest verbracht. Die quirlige Geschäftigkeit und die Kakofonie der italienischen Hauptstadt ist selbst auf der Terrasse nur bei bewusstem Hinhorchen zu vernehmen. In dieser Oase der Ruhe entstehen Christina Viraghs eigene Bücher. Und hier hat sie die letzten fünf Jahre fast ausschliesslich damit zugebracht, «Pa-


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saisonküche

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

christina viragh | 65

rallelgeschichten» von Péter Nádas aus dem Ungarischen ins Deutsche zu übersetzen. Ein Mammutwerk von 1700 Seiten, Dünndruck, während 18 Jahren geschrieben. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer wiegt es in ihren Händen. Nádas steht auf der Liste für den Nobelpreis. «Ich staune, wie gut sich das Buch verkauft», sagt Christina Viragh. Ihre Übersetzung wurde mit dem Leipziger Übersetzerpreis, dem Europäischen Übersetzerpreis Offenburg und zusammen mit Péter Nádas mit dem Literaturund Übersetzungspreis Brücke-Berlin geehrt. «Ein grossartiges Gefühl», sagt sie, «es ist ja bereits ein Fortschritt, dass wir auf der Innenseite des Buches unter dem Titel stehen. Früher hat man den Namen des Übersetzers im kleinen Impressum versteckt. Die Preisgelder sind für mich darüber hinaus auch finanziell wichtig, bewegt sich doch mein Seitenhonorar, umgerechnet auf den Stundenlohn, im einstelligen Rappenbereich.»

Ein risotto in den italienischen nationalfarben Inzwischen stehen beide Frauen in der Küche und spiessen die Crevetten auf, die Lina Projer frisch auf dem Markt gekauft hat. Nach einem kleinen Für und Wider einigen sie sich darauf, sie zu schälen. Lina Projer erklärt, weshalb sie Crevetten als Beilage gewählt hat (abgesehen vom feinen Geschmack): «Beim Braten kriegen sie eine intensiv rote Farbe. Das setzt einen schönen farblichen Akzent zum weissen Zitronenrisotto. Und mit dem Grün der Salsa verde haben wir die italienischen Nationalfarben auf dem Teller.» Oh ja! Für heute Abend haben sich nämlich Christinas und Massimos Freunde Silvana, Ires und Luigi zum Es-

Aufgetischt

Auf ihrer reich bepflanzten Terrasse geniesst Christina Viragh ihren Risotto.

■ Was haben sie auf Vorrat? Knoblauch, Zitronen, Salz, Mehl, Teigwaren und reis. ■ Wie oft kochen sie pro Woche? Praktisch täglich, vor allem abends. ■ kochen ist für sie … … rhythmus und Tanz, denn ich koche sehr schnell. ■ Was würden sie nie essen? ich würde gerne auf Fleisch verzichten. ■ Mit wem würden sie gern mal essen gehen? Mit dem ungarischen Schriftsteller Gyula Krúdy. Er ist einer der grössten überhaupt. Er hat in fast jedem seiner Bücher übers Essen und Kochen geschrieben. Einfach unglaublich, diese Beschreibungen!


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

sen angekündigt, die neugierig sind zu hören, was das Migros-Magazin mit ihrer Christina beim nachmittäglichen Fotoshooting angestellt hat. Vor allem aber wollen sie testen, ob die Schweizer Gäste ein passables Risotto hinkriegen, das auch den skeptischen italienischen Gaumen zu überzeugen vermag. «Manchmal muss ich meine Freunde aus ihrem kulinarischen Provinzialismus wachrütteln», erzählt Christina Viragh lachend. «Man kann sich gar nicht vorstellen, wie erstaunt sie waren, als ich ihnen Gschwellti mit allem Drum und Dran vorsetzte und sie merkten, dass man Kartoffeln einfach so essen kann.» Christina Viraghs Magen ist, untypisch für eine gebürtige Ungarin, zwar auf die leichte Küche gepolt, dennoch kocht sie ab und zu Gerichte aus ihrer Kindheit wie Csirke Pörkölt (Paprikahuhn), Halászlé (Fischsuppe) oder Rakott Krumpli, eine Üppigkeit aus Kartoffeln, Würsten, Eiern, Speck und Sauerrahm.

«Ich weiss nicht, was ein übersetztes Werk eigentlich ist» Der Risotto verströmt einen intensiven Zitronenduft. Christina Viragh hört konzentriert zu, als Lina Projer erzählt, weshalb sie für dieses Rezept Lauch verwendet: «Sein süsslicher Geschmack nimmt die Säure der Zitrone und des Weissweins etwas zurück.» Das entspricht Viraghs Kochstil. «Für mich ist Kochen vor allem Rhythmus. Alles entsteht sehr schnell. Ich fühle mich in die Zutaten ein und überlege mir, was zu mir passen könnte.» Das Musikalische der Sprache, die Atmosphäre eines Werks ist für sie auch die Essenz einer guten Übersetzung. «Ich nehme mir durchaus Freiheiten heraus, denn man kann nicht alles übersetzen. Deshalb weiss ich nicht, was ein übersetztes Buch ist. Es ist nicht mehr das Original, aber es ist auch nicht ein NichtOriginal.» Lina Projers Risotto ist ebenfalls nicht nach Originalrezept gekocht. Den Gästen schmeckts trotzdem. Wie Christina Viraghs Übersetzungen den Lesern gefallen. Text: Dora Horvath Bilder: Lorenzo Pesche

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Zitronenrisotto mit Crevettenspiess und Salsa verde ZUTATEN

100 g Lauch, nur weisser Teil 0,6 dl Olivenöl 300 g Risottoreis 2 dl trockener Weisswein 6 dl Gemüsebouillon, heiss 2 Bio-Zitronen 1 Bund Basilikum 1 Knoblauchzehe Salz, Pfeffer 16 kleine Crevetten 2 EL Öl zum Braten 2 EL Butter 60 g geriebenen Parmesan

ZUBEREITUNG 1. Lauch längs achteln und in kleine Stücke schneiden. Etwas Olivenöl erhitzen, Lauch darin 3 Minuten andünsten. Reis dazugeben und glasig dünsten. Mit Wein ablöschen. Flüssigkeit einkochen lassen. Bouillon schöpfkellenweise beigeben und bei kleiner Hitze und unter ständigem Rühren circa 15 Minuten kochen lassen. 2. Schale von einer Zitrone fein reiben. Zitrone auspressen. Zweite Zitrone in Schnitze schneiden und alles beiseitestellen. Basilikum und Knoblauch fein hacken. Mit restlichem Olivenöl zu einer Salsa mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je 4 Crevetten auf einen Spiess stecken, mit Salz und Pfeffer würzen. Crevetten im Öl beidseitig circa 1 Minute braten. 3. Zitronenschale und 2–3 EL Zitronensaft zum Risotto geben. Diesen circa 5 Minuten bissfest fertig kochen. Risotto vom Herd ziehen, Butter und Parmesan unterheben. Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller verteilen, Salsa darüberträufeln, Crevettenspiesse und beiseitegestellte Zitronenschnitze dazuservieren.

Hauptspeise für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 20 g Eiweiss, 31 g Fett, 61 g Kohlenhydrate, 2700 kJ/640 kcal

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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NEWS

Basel: M-way-Shop Am Dienstag, 3. Juli, ist die Eröffnung, am Samstag, 7. Juli, findet der Eröffnungsevent mit Wettbewerb, Probefahrten, Animation und vielen Überraschungen an der Güterstrasse statt. Das Sortiment umfasst E-Bikes, E-Scooters, E-Motorräder, E-Cars, Zubehör und Veloservice. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr. Dominik Heiber übernimmt die Leitung. Infos: www.m-way.ch

E-Bikes gibt es neu im ersten Basler M-way-Shop an der Güterstrasse 149 zu kaufen.

Familien auf dem Irrweg Das Swiss Labyrinthe in Delémont bereitet Jung und Alt einen Riesenspass ohne Ende.

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as acht Fussballfelder grosse Labyrinth ist in einem Maisfeld inmitten der jurassischen Hügel herangewachsen. Es ist ohne Übertreibung viel mehr als nur ein einfacher Irrgarten im Grünen: Im Swiss Labyrinthe in Delémont werden die kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher Teil einer unglaublichen Geschichte. Dabei treffen sie wundersame Wesen und erleben ein einmaliges Abenteuer. Für vife Kinder und besonnene Eltern gibt es der ganzen Strecke entlang verschiedene Rätsel, deren Lösung entweder den richtigen Weg zeigen oder die ganze Familie auf einen Irrweg führen.

Riesige Hüpfburgen für die Kinder im Yatouland Im Erholungsgebiet des Swiss Labyrinthe liegt auch der Spielpark Yatouland. Verschiedene Hüpfburgen stehen für die Kleinen auf der 1000 Quadratmeter grossen Spielfläche mitten im Grünen bereit. Die Kinder können ihren Nachmittag entweder im Yatouland-Park verbringen oder sich mit einem kombinierten Eintritt im Yatouland-Park austoben und im Labyrinth den Weg finden. Eine Bar- und Verpflegungsecke mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und einem wärmenden Feuer an kühlen Tagen bietet Stärkung und Erholung mitten in der Natur. Text: Priska M. Thomas Braun

Im Irrgarten treffen Kinder und Erwachsene auf wundersame Wesen.

Swiss Labyrinthe im Jura Samstag, 21. Juli bis Sonntag, 23. September, La croisée des Loisirs, Delémont  Informationen: Plakate und Wegweiser mit Instruktionen auf Französisch, Deutsch und Englisch.  Öffnungszeiten: 21. Juli bis 19. August, täglich 11 bis 20 Uhr, letztmöglicher Eintritt 18 Uhr. 22. August bis 23. September: Mittwoch 13.30 bis 19 Uhr, letztmöglicher Eintritt 17 Uhr Samstag und Sonntag, 11 bis 20 Uhr, letztmöglicher Eintritt 18 Uhr  Spezielle Öffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage  Parking: Gratis, nur ein paar Schritte vom Labyrinth entfernt  Eintritt: Kinder, ab 2 Jahren: Fr. 9.–;

Erwachsene, ab 16 Jahren: Fr. 12.–; Familien, Eltern mit zwei Kindern: Fr. 34.–; jedes zusätzliche Kind: Fr. 7.–  Eintritt Yatouland: Erwachsene: gratis; Kinder ab 2 Jahren: Fr. 6.–  RailAway-Kombi: 50 % Ermässigung auf die Bahnfahrt nach Delémont und zurück. 50 % Ermässigung auf den Eintritt ins Swiss Labyrinthe und den Park Yatouland. Angebot gültig: 21. Juli bis 23. September Das Swiss Labyrinthe ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Es liegt fünf Minuten zu Fuss vom Bahnhof Delémont entfernt und ist ausgeschildert. Bushaltestelle direkt beim Swiss Labyrinthe. Infos: www.swisslabyrinthe.ch


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Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |

Hier ist gut Kirschen essen

Taufrische, leuchtend rote Tafelkirschen haben jetzt in und um Arisdorf Hochsaison.

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etztes Jahr konnten die Nordwestschweizer Kirschenproduzenten eine Rekordernte einfahren. Auf rund neun Millionen Franken schätzt Rosmarie Zuber den letztes Jahr mit Kirschen erwirtschafteten Ertrag in der Nordwestschweiz: «Bei uns gibt es kaum jemanden, der nicht in irgendeiner Form mit Kirschen zu tun hat oder jemanden kennt, der dies tut», sagt die Baselbieter Fachfrau für Kirschen. Wer sich letztes Jahr mit ihr unterhielt, spürte aber eine gewisse Zurückhaltung bei der Prognose zu Wetter und Ertrag. Die anhaltend schönen Tage und Wochen mit ihrer aussergewöhnlich langen Trockenheit im Frühsommer 2011 förderten dann aber eine frühe, dafür mengenmässige Jahrhunderternte. Das Gleiche wird sich dieses Jahr wohl nicht wiederholen. Im Juni waren die Vorhersagen jedenfalls noch vage. Man rechne mit einem normalen Jahr, war allgemein zu hören. Heinz Jeker, Verantwortlicher für Früchte und Gemüse bei der Migros Basel, präzisiert: «Es wird wohl etwas weniger Früchte der Klasse eins geben. Dafür kommen die gepflegten Kirschen der gedeckten Anlagen gut.» Auch Rosmarie Zuber schliesst sich dieser Meinung an. Wie schon letztes Jahr macht sie ihre Voraussagen aber mit Vorbehalt. Denn eine anhaltende Regenperiode oder schwere Unwetter können die Ernte im letzten Moment reduzieren. Produzenten, die ihren Hauptertrag mit Kirschen erwirtschaften, schützen ihre Früchte daher je länger, je mehr mit Folien. So wie dies der erfahrene Obstbauer Thomas Zwimpfer auf seinem Hof Neuenberg in Arisdorf tut.

ein bodenständiger und fundierter Kirschenbauer Thomas Zwimpfer ist ein sympathischer Junggeselle, bodenständig und

fundiert in seinen Aussagen. Beruflich steht er auf zwei Beinen: Rund die Hälfte des Ertrags erwirtschafte er mit Kirschen und Zwetschgen, die andere mit der Rindermast, sagt der engagierte Landwirt. Die knapp 50 Tiere, die er für das Label TerraSuisse aufzieht, haben im Laufstall und auf den saftig grünen Weiden doppelt so viel Platz, wie gefordert wird. Entsprechend idyllisch präsentieren sich die Wiesen mit den Jungtieren im Schatten der Bäume. Ferner unterstreichen die 75 Hochstammbäume die heile Welt, die Wanderer und Velofahrer um den Hof Neuenberg finden, nur einen Katzensprung von Arisdorf entfernt. Auf seinem Land hat Thomas Zwimpfer aber auch in zeitgemässe Niederstämmer investiert, die er etwa vier Wochen vor der Ernte mit Folien abdeckt. «Sowohl bei den Hochstammbäumen mit den alten Sorten wie auch bei den neuen gedeckten Anlagen ist eine gute Pflege wichtig», sagt der engagierte junge Bauer, der bei seinen Investitionen nicht gespart hat und sich im Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain in Sissach regelmässig weiterbildet.

Thomas Zwimpfer, Landwirt in Arisdorf, kultiviert unterschiedliche

Weitsichtige und nachhaltige investitionen Zwei Seiten, eine idyllische und eine wirtschaftliche, hat auch Arisdorf, das Zentrum der basellandschaftlichen Kirschenkammer. Die lang gestreckte Talsiedlung liegt inmitten Tausender Obstbäume, die Arisdorf im Frühjahr jeweils in einen flächendeckenden Blütentraum verwandeln. Vor den Kirschen dominierte der Rebbau die klimatisch privilegierte Gegend. Heute ist das ehemalige Bauerndorf, nicht zuletzt dank seiner Nähe zur Autobahn Basel–Luzern, auch zum Pendlerdorf geworden. Die Autobahn schneidet den Ort seit den 1970er-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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Kinder-Camps in der Region

Wanderausstellung «clever»

Von Montag, 2. Juli, bis Freitag, 10. August, täglich von 10 bis 16 uhr in der St. Jakobhalle Basel: Die Migros-Kinder-Camps sind exklusiv für Clubmitglieder und fokussieren auf verschiedene Schwerpunkte wie Fun und Action, Fussball und Mentaltraining. Die Camps sind für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren konzipiert und dauern jeweils eine Woche. Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit. Die Teilnahme kostet Fr. 280.– pro Kind/Woche. Famigros-Mitglieder erhalten Fr. 56.– Ermässigung.

in dieser Ausstellung zum verantwortungsvollen Konsum wird fiktiv ein Einkauf getätigt, der an der Kasse nach ökologischen und sozialen Kriterien bewertet wird. Die Ausstellung findet noch bis Montag, 10. September, beim Restaurant Seegarten, Park im Grünen, Münchenstein statt, täglich von 11 bis 18 uhr, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wurde vom Verein «Natur liegt nahe» und von der Stiftung Biovision konzipiert.

Programm und Infos: www.famigros.ch

www.clever-konsumieren.ch

Kirschensorten.

Bauern im Claramarkt Vom Dienstag, 3. bis Montag, 9. Juli offeriert die Migros Basel in allen Filialen regionale Kirschen zum Aktionspreis. Vor dem Claramarkt in Basel bieten die regionalen Kirschenbauern einmal im Jahr ihre frische Ernte persönlich an. Dabei informieren sie über ihre Früchte. Freitag, 6. und Samstag, 7. Juli, ladenöffnungszeiten, MMM Claramarkt Basel.

Derzeit leuchten die Kirschen von vielen Bäumen im Baselbiet. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Wie hier der Neuenberg prägen Höfe und Kirschenanlagen das Landschaftsbild in und um Arisdorf.

Jahren buchstäblich in zwei Teile. Dies war auch der Grund für den damaligen Erbauer des Hofs auf dem Neuenberg, aus dem Zentrum zu dislozieren. 1982 pachteten die Eltern Zwimpfer den Hof auf dem Neuenberg und zogen mit dem damals sechsjährigen Thomas und seinen beiden älteren Schwestern von der Innerschweiz ins Baselbiet. 2006 kaufte Thomas Zwimpfer den Hof mit seinem wunderschönen Landwirtschaftsland, auf dem er den grössten Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht hatte. Seither investiert er weitsichtig und regelmässig in seinen Betrieb. Als Erstes baute er einen neuen Laufstall für seine Rinder, dann die modernen Obstanlagen, die heute zum grossen Teil überdacht sind und über Bewässerungsanlagen verfügen. Diese Investitionen werden derzeit durch die gute Qualität seiner Kirschen belohnt.

Thomas Zwimpfer liefert der Ernst Zuber AG in Arisdorf abwechslungsweise die feinen neuen Sorten Kordia, Star, Oktavia, Merchant und Beta sowie die traditionellen Schumacher und Basler Adler. Neben seiner Arbeit mag Thomas Zwimpfer Mundartrock, etwa von Sina, Plüsch, Züri West, Patent Ochsner und vielen anderen Bands. Er tanzt gerne und wandert daneben, so oft es die Zeit erlaubt, in den Bergen und an Seen in der Innerschweiz. Privat wie beruflich schätzt der ruhige und seriöse Landwirt Schweizer Traditionen und die Natur. Diese Haltung überträgt sich auch auf seine erstklassigen Früchte, welche die Migros Basel mit der Kennzeichnung «Aus der Region. Für die Region.» derzeit täglich frisch anbietet. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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Gib Hautkrebs keine Chance Wie hoch ist die aktuelle Belastung mit UV-Strahlen? Der UV-Index gibt Auskunft. Wer die Gefahr kennt, kann sich besser schützen.

E

ndlich Sommer, endlich Sonnenschein! Die Sonne versorgt die Erde mit Energie, aber leider auch mit reichlich ultraviolettem (UV) Licht — und dieses fördert Hautkrebs. Und zwar unabhängig davon, ob man vom Sünnele einen Sonnenbrand davonträgt oder nicht. Das sagt Beat Gerber von der Abteilung Strahlenschutz beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Um der Bevölkerung das Risiko bewusst zu machen, veröffentlicht das BAG zusammen mit MeteoSchweiz den UV-Index (UVI). Dieser wird täglich aktualisiert und zeigt, wie stark die UVStrahlung an diesem Tag wird. Manche Badi hat den UVI im Eingangsbereich ausgehängt. Man findet ihn aber auch unter: www.uv-index.ch. «Je höher der UVI, desto grösser das Gesundheitsrisiko beim ungeschützten Aufenthalt an der Sonne», erklärt Gerber. Im Mittelland erreicht der UVI im Sommer Spit-

UV-Index vor einer Badi: Heute beträgt der Wert 7, was als hohe Strahlenbelastung gilt. Empfohlen wird das Tragen eines Hutes, schützender Kleidung, einer Sonnenbrille und die Verwendung von Sonnencreme.

zenwerte von gegen 8 — eine sehr hohe UV-Belastung. Auf 3000 Meter Höhe kann er den extremen Wert von 12 erreichen, bei dem man sich möglichst nicht mehr im Freien aufhalten sollte. «Den

besten Schutz vor UV-Strahlung bietet Schatten», so Gerber. Zum Höhlenmenschen muss man aber nicht mutieren. Auch gute Kleidung und eine breitrandige Kopfbedeckung blockieren die gefährliche Strahlung. Wer auf ein Sonnenbad nicht verzichten möchte, sollte sich mit reichlich Sonnencreme schützen. «Mindestens Schutzfaktor 20», betont Gerber. Wichtig ist das vor allem für Kinder. «Haut und Augen von Kindern und Jugendlichen sind noch sehr empfindlich gegenüber der UV-Strahlung», so der Strahlenexperte. Und Sonnenbrände in jungen Jahren gehören zu den grössten Risikofaktoren für Hautkrebs. Text: Thomas Vogel

www.facebook.com/MigrosMagazin Passen Sie den Sonnenschutz der Intensität der UV-Strahlung an? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Gettyimages, Zvg.

Logieren, wo einst Kardinal Ratzinger nächtigte Das Piemont gilt als Hochburg des guten Essens und Trinkens. Schwierig ist es, eine passende Unterkunft zu finden. Ein Tipp: 20 Kilometer nördlich von Asti befindet sich die Locanda del Sant’Uffizio (Bild) mit einer einsamen Kirche und vielen Rebbergen als Nachbarn. In einem der 41 Zimmer des ehemaligen Klosters aus dem 16. Jahrhundert übernachtete 1996 ein gewisser Kardinal Ratzinger, heute besser bekannt als Papst Benedikt XVI. Das Resort mit Tennisplatz, Pool, einem Spitzenrestaurant und ab kommendem September einem Spa gehört neu zur italienischen Solieve-Hotelgruppe.

■ Die schönsten Dörfer südlich von

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Asti heissen Neive, Barbaresco, La Morra (Kirche San Rocco besuchen!) und Barolo (sehenswertes Weinmuseum). ■ Gut essen: Agriturismo Il Milin (fünf Kilometer südlich von Asti, eine Flasche Rotwein, Salami, Ziegenkäse, Gemüseflan, Pasta, Braten, Haselnusscake, Panna cotta, Kaffee und Brachetto kosten für zwei Personen rund 50 Euro, www. rovero.it) oder das Restaurant Bovio in La Morra (atemberaubende Aussicht und Gourmet-Viergänger für 45 Euro pro Person, www.ristorantebovio.it). ■ Gut zu wissen: Die Trüffelzeit im Oktober/November ist im Piemont

gleichzeitig die Hochsaison. Dann kostet ein Zimmer in der Locanda del Sant’Uffizio ab 200 Euro. Im Sommer, wenn man die italienische Provinz nicht mit vielen Touristen teilen muss, bezahlt man für die gleiche Unterkunft ab 120 Euro inklusive Frühstücksbuffet.


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Miltenberg

chanischem Musikkabinett* in Rüdesheim. Fahrt auf dem romantischen Rhein. Stadtbesichtigung* von Boppard am späteren Nachmittag 9. Tag Düsseldorf Ausschiffung nach dem Frühstück. Individueller Aufenthalt in Düsseldorf. Um ca. 13.00 Uhr Rückreise per Bus in die Schweiz. Ankunft in Basel SBB ca. 20.00 Uhr, Zürich Sihlquai ca. 21.00 Uhr. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten MS Swiss Gloria***** Das Schiff der Basler Reederei Scylla AG ist ein Schwesterschiff der Swiss Corona und bietet ein geschmackvolles Ambiente im klassischen, luxuriösem Stil. Alle Kabinen liegen aussen, sind komfortabel, luxuriös eingerichtet und mit Dusche/ WC, TV, Radio, Minibar, Safe, Haartrockner, Haustelefon und Klimaanlage ausgestattet. Auf dem Oberdeck haben die Kabinen einen französischen Balkon, auf dem Mitteldeck Panoramafenster, auf dem Hauptdeck kleinere Fenster (nicht zu öffnen). Im grosszügigen Restaurant finden alle Gäste gleichzeitig Platz. Zur Bordeinrichtung gehören Panorama-Lounge mit Bar, Lidobar mit Aussenterrasse, Foyer mit Rezeption, Boutique, Ausflugsbüro, Internet-Corner, Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Solarium, grosses Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen und Sitzgruppen, kleine Aussichtsterrasse am Bug, Lift. Nichtraucherschiff. (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt.)

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leben

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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Migros-bank-ratgeber

Widerlegung der Crash-Propheten Wir möchten eine schöne Wohnung für 625 000 Franken kaufen. Dank 20 Prozent Eigenkapital bekommen wir eine Hypothek von 500 000 Franken. Doch liest man ringsum über die Gefahr einer Immobilienkrise. Wie gross ist unser Risiko? «Wie Eigenheime zum Fass ohne BodenAlbtraum werden», lautete kürzlich eine Schlagzeile. Wer den Immobiliencrash heraufbeschwört, hat die Aufmerksamkeit der Medien auf sicher. Meine Beurteilung der Lage ist weniger spektakulär, dafür mit Fakten fest untermauert: Gesamtschweizerisch betrachtet — unter Ausklammerung der regionalen Hot Spots in Genf, Zug und Zürich — ist der Immobilienmarkt nach wie vor in einer gesunden Verfassung. Und ein konkretes Beispiel soll zeigen, wie Sie selbst einen massiven Preiseinbruch von 25 Prozent verkraften könnten — ein Szenario wohlgemerkt, das ich für äusserst unwahrscheinlich halte. Mein Fallbeispiel basiert auf einer Hypothek mit zehnjähriger Laufzeit. So lassen sich die Zinskosten langfristig vorausplanen. Um zu prüfen, ob der Kredit für Sie finanziell tragbar ist, rechnet die Bank mit einem Zinssatz von 4,5 Prozent. Gemäss diesem Budget würden Sie

Die eingesparten zinskosten konsequent auf die seite legen Die historisch günstigen Zinsen erlauben Ihnen also, ein ansehnliches Reservepolster aufzubauen. Gemäss obiger Budgetkalkulation können Sie die Hypothek nach Ablauf der zehn Jahre von 500 000 auf 375 000 Franken reduzieren. Und damit wären Sie sogar in der Lage, einen Preiseinbruch von 25 Prozent auf der Immobilie zu überstehen. In dieser Berechnung noch nicht berücksichtigt ist die regulär von der Bank verlangte Abzahlung der Hypothek, in Ihrem Beispiel 54 000 Franken über zehn Jahre. Ihre Schuld gegenüber der Bank sinkt dadurch weiter, bis auf 321 000 Franken, was Ihren Schutz im Falle einer Immobilienkrise zusätzlich vergrössert. Zugegeben, bei Massenarbeitslosigkeit oder Deflation

so günstig sind Hypotheken 7% 6% 5% 4% 3% 2% 1% 0% 2000

2002

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Festhypothek 3 Jahre

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würde diese Planrechnung wohl anders aussehen. In der Schweiz gibt es jedoch keinerlei Anzeichen für eine solche Entwicklung. Ein Faktum dagegen ist das rekordtiefe Zinsniveau (siehe Grafik). Wichtig ist, dass Sie die eingesparten Zinskosten konsequent als Sicherheitsreserve auf die Seite legen. Dann brauchen Sie sich auch bei der nächsten Schlagzeile eines Crashpropheten keine Sorgen zu machen. Rechnen Sie mit einem Immobilien-Crash? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

Mein garten

Pflanzen am besten frühmorgens giessen

Einer Schneckenmär auf den Schleim gegangen

Bei hohen Temperaturen giesst man Pflanzen am besten frühmorgens oder — falls nicht anders möglich — abends. Tagsüber verdunstet viel Wasser, und Tropfen auf den Blättern können wie eine Lupe Verbrennungen verursachen. Auch Rasen sprengen verbraucht viel Wasser. Nur ein Drittel dringt bis zu den Wurzeln vor, der Rest verdunstet. Bewässerungssysteme, die Pflanzen tropfenweise mit Wasser versorgen, erreichen dagegen einen Wassernutzungsgrad von rund 80 Prozent. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie unter: www.wwf.ch/tipps

Gartenexpertin Haia Müller staunt über die Zähnchen der Schnecken.

Das Thema Schnecken sorgt unter Gartenfreunden immer wieder für Diskussionen — einsammeln, schnetzeln, Bierfallen stellen, Körner streuen. Jede Beseitigungsmethode hat ihre Anhänger. Für eine unerwartete Wendung der Diskussion sorgte meine Enkelin Léonie. «Wie fressen die Schnecken eigentlich? Haben die Zähne?», fragte sie mich mit dem typischen Wissensdurst einer Zehnjährigen. «Keine Ahnung», antwortete ich, «das habe ich mir noch nie überlegt.» Grossmütter müssen schliesslich nicht auf alle Fragen eine Antwort haben. Gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach Schleimspuren im Internet, was nicht ganz einfach war, da es bis zu 240 000 verschiedene Arten gibt. Gestaunt haben wir

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Festhypothek 10 Jahre

Ökologie iM HausHalt

Bild: Thomas Frister

illustration: rebekka Heeb

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

der Bank folglich 22 500 Franken an Zinsen pro Jahr bezahlen; über zehn Jahre entspricht das einem Betrag von 225 000 Franken. Aktuell beträgt der Zinssatz für eine zehnjährige Festhypothek jedoch weniger als 2 Prozent. Das heisst: Sie bezahlen der Bank effektiv 100 000 Franken — ganze 125 000 Franken weniger, als die Bank in ihrer Tragbarkeitsberechnung einkalkuliert hat.

über die Angaben zu Zähnen: Schnecken haben eine Raspelzunge mit bis zu 40 000 Zähnchen. Kein Wunder, vertilgen sie im Nu meinen Salat. Und noch etwas hat mich verblüfft: Dass man die Weinbergschnecken hätscheln soll, weil sie ihre nackten Kolleginnen auffressen, ist eine Mär, der viele Gartenbesitzer auf den Schleim gehen. Das macht sie aber nicht wahrer. Weinbergschnecken sind zwar geschützt, haben aber leider den gleichen Appetit auf frisches Grün wie ihre Artgenossen.


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OUTDOOR

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

SchweizMobil bietet die schönsten offiziell signalisierten Routen zum Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren in der Schweiz.

Ein Gefühl, als gucke man in einer Sommernacht in einen Sternenhimmel.

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äderlisack, das git en gruusige Gschmack uf dinere Zunge, im Fall. Pass uf, susch bliibts der emal.» So trällert die Kinderband Schtärneföifi — und tatsächlich komme ich mir vor wie eine Petze, wenn ich hier von unserer Mountainbiketour von Santa Maria im bündnerischen Val Müstair via Val Mora ins italienische Livigno berichte. Denn so etwas sollte man für sich behalten, damit nicht zu viele Menschen diesen einsamen und aussergewöhnlichen Flecken Natur bevölkern. Nach einer angenehmen Nacht im schmucken Dorf Santa Maria starten Reto (42) und ich (44) frühmorgens. Bei möglichst kühlen Temperaturen wollen wir die ersten 900 von insgesamt knapp 1400 Höhenmetern absolvieren. Noch stellt sich der «gruusige» Geschmack des Geheimnisverrats auf der Zunge nicht ein, aber staubtrocken ist sie. Denn die Strecke vom Val Müstair bis zum Punkt Döss Radond auf 2234 Metern führt pausenlos aufwärts. Glücklicherweise haben wir den Gepäcktransportservice in Anspruch genommen (siehe Box Seite 81), so sind wir nur mit einem leichten Tagesrucksack ausgerüstet. Der Rest der Bagage bringt man uns mit dem Auto nach Livigno.

Je tiefer wir ins Val Mora hineinfahren, desto mehr packt es uns Auf einem breiten Natursträsschen pedalen wir gut zweieinhalb Stunden stets im ersten oder zweiten Gang durch den Lärchenwald, vorbei an den Nordhängen des Piz Praveder und Monte Forcola, wo sich etliche Wasserfälle den Fels hinunterstürzen und von Schneefeldern verschluckt werden. Ausser Atem erreichen wir Döss Radond. Hier kamen früher die Säumer aus dem Veltlin mit Salz, Wein und Holz vorbei, und hier beginnt das Val Mora. Und man kann dem, was man schon vom einen oder anderen Täderlisack darüber gehört hat, nur beipflichten: «wildromantisch wie in Kanada» oder «das schönste Tal der Schweiz». Von nun an geht es erst mal stets leicht bergab, immer entlang des Bächleins Aua da Val Mora, vorbei am Hochmoor bei La Stretta, und je tiefer wir in das Tal hineinfahren, desto mehr packt es uns. Und es mag etwas esoterisch klingen, doch dieser Ort verfügt über

Magisches Vom hintersten Zipfel der Schweiz mit dem Mountainbike nach Italien: Die Tour vom Val Müstair nach Livigno führt durch solch einnehmende Landschaften, dass ein Beschrieb schwerfällt. Magie lässt sich halt nicht in Worte fassen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

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Mountainbikeland, Alpine Bike, Etappe 02: 1150 Höhenmeter in 5,5 Stunden Karten: siehe www.schweizmobil.ch Hotels/Gepäcktransport: Dank des international einzigartigen Vollservices von Swisstrails können an allen Etappenorten Hotels der unterschiedlichen Standards und für alle Teilstrecken ein Gepäcktransport gebucht werden: www.swisstrails.ch Weitere Informationen: www.mountainbikeland.ch (Eingabe Suche 1.02) www.mountainbikeland.ch

Suche

1.02

Karte: WSGrafik

Anreise/Rückreise: Mit Bahn und Bus nach Santa Maria (GR, CH) / retour ab Livigno (I) Etappe 02: (Tschierv) Santa Maria–Valchava–Döss Radond– Passo Val Mora–Passo di Fraéle– Passo di Valle Alpisella–Livigno Dauer: Reine Fahrzeit ca. 5½ h Anforderung: technisch und konditionell mittel Länge: 40 Kilometer Höhenmeter: 1150 m Mountainbike-Miete: www.swisstrails.ch Literatur: Routenführer «Alpine Bike», Swiss Sports Publishing, Fr. 31.90

V (M al M ün üsta ste i rtal r )

E N L I A I T Lago di Livigno

Va

Monte Cassa del Ferro Va l l e Alpise lla

Livigno (It)

lM or a

Sta. Maria

Piz Turettas

Piz Murtaröl

Va l Va

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UmbrailPass

4 km

eine unerklärliche Magie. Natürlich ist es hier schön: die Bergkiefern, die Arven und die Alpwiesen mit blau blühendem Frühlingsenzian, gelben Butterblumen, violetten Veilchen und rosa Primeln. Herrlich sich windende Bächlein, stolz das Felsmassiv des Cucler da Jon dad Onsch, das über alles zu wachen scheint. Wunderbar die Einsamkeit. Doch die Magie des Orts rührt woanders her, ist auf einem Foto nicht festzuhalten. Wer hier etwas länger sitzt, ist bald weit weg — ein Gefühl, als gucke man in einer klaren Sommernacht lange in den Sternenhimmel und fühle sich dabei immer kleiner, unscheinbarer. Dort, wo sich das Val Mora in einer 90-Grad-Linkskurve nach Südwesten ausrichtet, endet der breite Feldweg. Nun gilt unsere Konzentration dem nur rund 50 Zentimeter schmalen Weg, einem sogenannten Singletrail. Diese Aufmerk-

Karge Schönheit: Outdoor-Autor Üsé und Begleiter Reto bei der einsamen Mittagsrast im magischen Val Mora.

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SchweizMobil entdecken

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Mit 1150 Höhenmetern in den müden Beinen dem Schlussziel entgegen: das Zollfrei-Dörfchen Livigno.

samkeit ist nötig — immerhin rattern wir mit unseren Stollenpneus stellenweise direkt entlang des fünf Meter hohen Abhangs zum Bachbett. Zehn Minuten später wird es noch heikler: In einem steilen Schutthang, gut 20 Meter über der Aua da Val Mora haben die Schneemassen des Winters die Wegbefestigungen zerstört. Erst zögern wir, dann entscheiden wir uns doch, das rutschige Gelände vorsichtig zu queren. Mittlerweile soll der Weg repariert und normal passierbar sein, werden wir nach unserer Rückkehr hören.

Die Bremsen laufen heiss, das Adrenalin fliesst – Spassfaktor 10 Bald darauf stehen wir beim Passo Val Mora vor dem schweizerisch-italienischen Grenzstein. Von hier geht es weiter auf einem Waldweg, über das imposante Schuttdelta eines kleinen Bächleins bis zum Stausee Lago di San Giacomo di Fraele. Sein Pegel liegt derart tief, dass die Grundmauern der kleinen Siedlung zu sehen sind, die einst nach der Fertigstellung der Staumauer überflutet wurde. Von hier stehen uns bis zum Passo di Valle Alpisella nochmals 350 Höhenmeter bevor, die uns aufgrund der müden Muskeln wie 700 vorkommen. Vom höchsten Punkt unserer Tour (2285 m) geht es nun definitiv nur noch

abwärts. Zuerst über einen steilen Singletrail durch den Wald. Glücklicherweise ist dieser Weg verhältnismässig breit, denn rechts davon geht es meist tief und steil zum Bachbett hinunter. Stürzen ist auch hier nicht ratsam. Unsere Bremsen laufen heiss, das Adrenalin fliesst, und der Spassfaktor ist nach wie vor hoch. Kurz vor unserem Ziel, beim Stausee Lago di Livigno, treffen wir auf das erste und einzige Restaurant auf dieser Tour. Nach einer letzten viertelstündigen Fahrt radeln wir vorbei an Parfümerien, Modeshops, Tankstellen und Alkoholläden, was klar signalisiert: Wir sind im zollfreien Livigno angekommen. Wir lassen die billige Ware links liegen und freuen uns nur noch auf den Whirlpool und die Sauna in unserem Hotel, wo wir nochmals in Erinnerungen an die schöne Landschaft schwelgen können. Und dabei hätte es besser bleiben sollen. Denn wer solche Geheimtipps ausplaudert, muss sich nicht wundern, als Täderlisack beschimpft zu werden.

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Text: Üsé Meyer Bilder: Alessandro Della Bella

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NR. 27, 2. JULI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Endlich leichter leben Rund acht Prozent der Erwachsenen in der Schweiz leiden unter Fettleibigkeit. Wie lebt es sich mit 50 bis 100 Kilogramm zu viel auf den Rippen? Und wie wird man sie los? Babs Heiniger-Hug und Peter Moser haben es geschafft.

S

ie werden nicht alt.» Die Worte stehen unter einer Zahl auf dem Blatt Papier, das Babs HeinigerHug (37) sich ausgedruckt hat. Die zweifache Mutter aus Dietlikon ZH liest sie immer wieder, fassungslos. Vor zwei Jahren hat sie zum ersten Mal ihren Body-Mass-Index (BMI) gegoogelt. Er lag bei 44, Adipositas Grad III. Jeder dritte Erwachsene in der Schweiz ist nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) übergewichtig. Das heisst, 37,3 Prozent haben einen BMI von über 25. Adipös (fettleibig) sind rund acht Prozent der erwachsenen Schweizer. Gewicht in Kilogramm geteilt durch Grösse in Metern im Qua-

Babs Heiniger-Hug (37), vorher: 129 Kilo, heute: 88 Kilo. Am Nutellaglas bediente sie sich mit dem grossen Löffel. Das lässt ihr Speiseplan heute nicht mehr zu.

DAS SAGT DER EXPERTE

«Ob Sie dick werden, entscheidet die Christian Wolfrum (39), Professor an der ETH Zürich in den Bereichen Lebensmittelwissenschaften, Ernährung und Gesundheit.

Christian Wolfrum, unser Körperfett kommt uns ziemlich überflüssig vor. Dabei speichern Fettzellen Energie, schützen Organe vor Stössen und isolieren gegen Kälte. Eigentlich eine gute Sache. Ab wann ist es zu viel des Guten?

Das ist sehr individuell. Grundsätzlich braucht man Fett. Nimmt man aber mehr Energie zu sich, als man verbrennt, führt das vermehrt zu Fettbildung, und die Konzentration an freien Fettsäuren im Blut steigt. Dies stört die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe, es kommt zu Fettablagerungen in der Leber und in den Muskeln, Insulinresistenz

und oft in letzter Konsequenz zu Diabetes. Übergewichtige Menschen essen zu viel und zu fett, und sie bewegen sich zu wenig. Ist es tatsächlich so einfach?

Es stimmt schon: Ob Sie dick werden oder nicht, entscheidet die Energiebilanz. Wer mehr Kalorien aufnimmt, als er verbrauchen kann, legt auf Dauer an Gewicht zu. Nat��rlich können auch Stoffwechselkrankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion zu Übergewicht führen. Und auch die Gene spielen eine grosse Rolle, wobei man da vorsich-

tig sein muss: Sind es nun die Gene selbst und damit die Veranlagung zur Fettleibigkeit, die von der Mutter an das Kind weitergegeben werden, oder ist es das Sozialverhalten? Dann würde das Kind von der Mutter lernen, zu fettig und zu viel zu essen. Grosse Fortschritte hat die Ursachenforschung in den letzten Jahren im Bereich der Epigenetik gemacht.

Die Epigenetik untersucht, wie Umwelteinflüsse, zum Beispiel die Nahrung, Markierungen im menschlichen Erbgut hinterlassen und welche Folgen das hat.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

drat: Der BMI gilt als Gradmesser für Übergewicht. Bei einen Wert von 30 und mehr spricht man von Adipositas. «Ich war immer dick», erinnert sich Babs Heiniger-Hug. «Während mein Bruder eine ganze Tafel Schokolade verputzen konnte, ohne zuzunehmen, sah man mir schon zwei Stücke an. Mein Stoffwechsel war sehr langsam.» Sicher habe sie sich gewünscht, genauso schlank zu sein wie ihre Freundinnen, aber gelitten habe sie unter ihrem Gewicht nie. «Ich habe gerne gegessen und mich dabei gut gefühlt: Am Nutellaglas bediente ich mich regelmässig mit einem grossen Löffel, zu meinen Lieblingsnachtessen gehörten Schinkengipfeli.» Wir essen heute oft zu süss, zu fettig, zu kalorienhaltig, und wir bewegen uns zu wenig, beklagen Ernährungswissenschafter. Bei Peter Moser (44) aus St.Gallen begannen die Gewichtsprobleme erst im Erwachsenenalter. Beruflich war er viel unterwegs, die restliche Zeit gehörte seiner Frau und den drei Kindern. «Ich nahm mir keine Zeit mehr für Sport und begann unregelmässig und ungesund zu essen: Pommes frites, Döner — alles, was sich auf Dienstreisen schnell und einfach bekommen liess, meist noch spät abends.» So nahm er über die Jahre Kilo um Kilo zu. Mit 39 wog der 1,93 Meter grosse Mann 203 Kilo. Betroffene wie Peter Moser leiden häufig nicht nur unter ihrem Übergewicht, sondern auch unter zum Teil gefährlichen Begleiterkrankungen. «Bluthochdruck, ein zu hoher Cholesterinspiegel, meine Werte wurden schlechter und schlechter, ich fühlte mich ständig

müde, antriebslos. Und ich litt unter Knieproblemen», erinnert sich Moser. Babs Heiniger-Hug bekam mit Mitte 30 Knie- und Gelenkprobleme. Damals rechnete sie im Internet ihren BMI aus — und wollte unbedingt abnehmen. Sie stellte mit Hilfe einer Ernährungsberaterin und unter Betreuung des Adipositas-Stoffwechselzentrums der Klinik Hirslanden ihren Speiseplan komplett um, achtete auf fettreduzierte Kost, ass keine Zwischenmahlzeiten mehr und keine Kohlenhydrate nach 14 Uhr. Ausserdem ging sie zwei Mal pro Woche zum Zumba-Tanz. Ihr Gewicht reduzierte sich von 129 auf 104 Kilo. «Aber ich wusste, wie gross die Gefahr ist, in altes Essverhalten zurückzufallen.»

Das Gegenmittel hiess: Gesünder essen und Magenverkleinerung Peter Moser hat viele Diäten versucht — er nahm immer wieder zu. «Irgendwann sagte mein Arzt zu mir: ‹Wenn du so weitermachst, sehen wir uns nicht mehr lange.› Das sass.» Er entschied sich für eine Operation. Im August 2008 wurde ihm im Adipositas-Zentrum Ostschweiz des Kantonsspitals St. Gallen der Magen verkleinert. Babs Heiniger-Hug unterzog sich Anfang Jahr im Zürcher Stadtspital Waid einer Magenbypassoperation, bei der ihr Magen verkleinert und ihr Dünndarm umgeleitet wurde. «Hatte mein Nachtessen früher für eine Fussballmannschaft gereicht, schaffte ich nach dem Eingriff nur noch eine Kinderportion», freut sich Peter Moser. Zudem isst er heute gesünder: Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte. In einem Jahr ver-

lor er 100 Kilo. «Ich habe wieder mit Sport angefangen, erst walken, dann joggen.» Heute läuft er Marathon. Auch Babs Heiniger-Hug hat ihren gesunden Speiseplan beibehalten. Mittlerweile wiegt sie 88 Kilo und geniesst ihr neues, leichtes Leben. Text: Evelin Hartmann Bilder: René Ruis

Bluthochdruck, Diabetes und Co.: Die gefährlichen Begleiterscheinungen von Adipositas.

Peter Moser (44), vorher: 203 Kilo, heute: 90 Kilo. Früher war Sport wegen der Gelenke undenkbar, heute läuft er Marathon.

Energiebilanz» Verschiedene Experimente zeigen eindeutig, dass die Ernährung schwangerer Mäuse nicht nur Einfluss auf den Gesundheitszustand der direkten Nachkommen hat, sondern sich auch auf weitere Generationen auswirkt. Viel zitiert wird dabei das Beispiel der Agouti-Mäuse, die eine starke Anlage für Fettsucht haben. Durch die Fütterung schwangerer Tiere mit Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln können die Nachkommen über Generationen hinweg von diesen Leiden geheilt werden. Eine grosse Hoffnung in der Adipositas-Forschung.

Und wann wird es die Fettwegpille geben?

Die wird es meiner Meinung nach nicht geben. Wir können nicht einfach Energie in Wärme umwandeln, also Fett verbrennen. So setzen die aktuellen Medikamente auch weniger bei der Ausgabe- als bei der Einnahmeseite an. Appetitzügler beispielsweise sollen die Menge, die ich zu mir nehme, reduzieren. Was hilft sonst nachhaltig gegen Adipositas?

Sein Leben umzustellen, die Energiedichte seines Speiseplans zu reduzieren, weniger zu essen, dafür gesunde Dinge, und sich mehr zu bewegen. Das hilft zu-

mindest, wenn die Ursachen der Adipositas nicht in einer chronischen Krankheit liegen. Dass für viele Betroffene diese Umstellung nicht einfach ist, steht ausser Frage. Können operative Eingriffe, wie zum Beispiel eine Magenverkleinerung, helfen?

Ja, Magenverkleinerungen haben einen grossen Effekt. Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden damit quasi umgehend «abgestellt». Aber es sind operative Eingriffe, die immer ein Risiko in sich bergen. Dessen muss man sich bewusst sein.

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«Nach der Operation schaffte ich nur noch eine Kinderportion.»


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AUTO

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Hut ab! Nicht schlecht für

Ist weniger mehr? Für das Migros-Magazin testet Familie Kneubühl aus Messen SO Version mit «nur» zwei Zylindern. Der TwinAir überzeugte mit einem super CO2-Wert

Nach 1354 Testkilometern gönnt Testfamilie Kneubühl sich und dem Fiat Panda TwinAir eine Pause. Von links: Vater Peter mit Patricia Virginia und Ramona Victoria, Mutter Brigitte mit Sohn Fabian Philipp.

EXPERTE

CO2-Richtwerte 170 160 150 140 130 120

161 155 149 142 136 130

110 100

99 g/km

90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Fiat Panda 0.9 TwinAir Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten ermittelten Werts (2011: 155 g/ km) aus, bedeutet das für 2012 einen Richtwert von 149 g/ km. Der Testwagen liegt mit 99 g/km bereits weit darunter. Weitere Informationen zum Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch

Verbrauch: Illusorische Werksangaben Wie der Testfamilie mit dem Fiat Panda TwinAir ergeht es vielen Autofahrern: Der im Prospekt angepriesene Niedrigverbrauch lässt sich im Alltag trotz sparsamer Fahrt oft nicht annähernd erreichen. Kein Wunder: Die Werksangabe wird im realitätsfernen Normzyklus ermittelt, der zum Beispiel nur lahmes Beschleunigen aufweist. Im Schnitt weicht der Real- vom Normverbrauch um Kurt Egli, 27 Prozent nach oben ab. Der Effekt gilt verUmweltberater schärft für viele laut Werksangabe besonders sparsame Modelle – denn eher schwachen Motoren wird im Zyklus kaum, aber im Alltag häufig die volle Leistung abverlangt.


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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

zwei Zylinder B

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neWs

Volvo lanciert ersten Plug-in-Dieselhybrid

den neuen Fiat Panda in der besonders sparsamen – und viel Fahrspass. eim Familienpicknick kommen die Kneubühls auf ihren guten alten Zweitwagen zu sprechen: Die Familie aus Messen SO hat neben einem VW Caddy Life EcoFuel (mit Erdgasantrieb) als Zweitwagen für Kurzstrecken einen Rover 25. Der ist aber bereits elf Jahre alt — weshalb bald Ersatz gefragt ist. «Umweltfreundlich, sparsam, praktisch und günstig soll der Neue sein», erläutert uns Peter Kneubühl (45). Ein Fall für den neuen Fiat Panda? Verblüffend, wie unterschiedlich das Design ankommt. Peter und Brigitte Kneubühl (44) loben «das freundliche Gesicht» und die harmonische Form. Von den Jungen mag nur Fabian Philipp (12) zustimmen. «Sieht aus wie ein Traktor», meint Ramona Victoria (15). «Eher wie ein Malerauto», korrigiert Patricia Virginia (17). Umgekehrt innen: Die Kinder empfinden die markant strukturierten Oberflächen und die vielen Panda-Schriftzüge als «frisch», ihre Eltern als «billig wirkend». Lob von allen gibt es für die gute Verarbeitung, die vielen Ablagen und die Übersicht. «Hey, das Ding hat ja richtig Pfupf», freut sich Peter Kneubühl über den nur 0,9 Liter kleinen Zwei-Zylinder-Turbobenziner des TwinAir. Etwas enttäuscht sind die Kneubühls dagegen vom Verbrauch, obwohl der an sich sehr günstig

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ausfällt — weil, wie meist, Werbung und Wirklichkeit auseinanderklaffen: Statt 4,2 l/100 km (Werksangabe) benötigen die Kneubühls trotz viel Fahrt im EcoModus und Stopp-Start-System einen Liter mehr. «Der Komfort ist sehr gut», beurteilt Brigitte Kneubühl das Fahrwerk. «Auch, wenn sich der Panda in Kurven etwas heftig neigt», fügt Peter Kneubühl an, «er macht Spass, lenkt sich direkt, im Citymodus auch schön leichtgängig, und der Wendekreis ist winzig.» Die Schattenseite des parkierfreundlichen Knirpses: Für einen Kleinstwagen ist der Panda zwar «grosszügig, aber für Menschen über 1,65 Meter hinten knapp», resümiert Brigitte Kneubühl: «Zudem ist die hohe Sitzposition hinter dem Lenkrad nicht für alle ideal.» Könnten sich Kneubühls vorstellen, den Fiat zu kaufen? «Ja, für diesen Preis ist der Panda ein ordentliches Auto mit moderatem Verbrauch und Platz für vier: Ideal für die kleinen Alltagsfahrten», sagt Peter Kneubühl. Und dennoch Nein — weil ein Detail im Weg ist. «Die Aussenspiegel liegen genau auf gleicher Höhe wie beim VW», erklärt Brigitte Kneubühl: «Da würden wir in unserer engen Garage immer kollidieren.» Text: Timothy Pfannkuchen Bilder: Oliver Lang

Mit dem V60 D6 AWD lanciert Volvo im Herbst den ersten Plug-in-Dieselhybrid der Welt. Bis 50 km legt er dank des 70-PS-E-Motors an der Hinterachse mit Strom zurück; dann schaltet der 215 PS starke Diesel an der Vorderachse zu. Der V60 D5 hat somit 4x4, kostet aber nicht wenig: ab 78 600 Franken.

Explosives Elektrotaxi Nach der Explosion eines Elektrotaxis des Herstellers BYD in China, bei der drei Menschen gestorben sind, warnen Fachleute vor Hysterie. Für die Akkuexplosion verantwortlich war ein heftiger Auffahrunfall, wohl im Zusammenspiel mit einer problematischen umplatzierung des Akkus, die die Taxiumbaufirma vorgenommen hat. Anzeige

«Hey, das Ding hat ja richtig Pfupf.»

steCKbrieF

Fiat Panda 0.9 twinair Antrieb: r2-Turbobenziner, 875 cm3, 85 PS, 145 Nm/1900 min., 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,2 s, Spitze 177 km/h. Abmessungen: l x B x H = 3,65 x 1,64 x 1,55 m, laderaum 225–870 l, Gewicht 1050 kg. Verbrauch: 4,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 99 g/km (Werksangaben). Energieeffizienz A. Preis: ab 18 750 Franken (Basismodell, 69 PS, ab 16 000 Franken).

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Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

flusskreuzfahrt | 89

Flussfahrt für Geniesser Das Migros-Magazin und Hotelplan verlosen eine sechstägige «A-rosa»flusskreuzfahrt auf der rhône und saône. Auf der fahrt durch die Provence und das Burgund wird geschlemmt und junger rotwein verkostet.

E

ine reizvolle Variante, die französische Lebensart zu erleben, ist eine Flusskreuzfahrt auf der Rhône und Saône. Die beiden Schwesterschiffe «A-Rosa Luna» und «A-Rosa Stella» lassen einen auf zwei der schönsten Flüsse Europas die Langsamkeit entdecken: eine luxuriöse Langsamkeit, in moderner Ausstattung und mit kulinarischen Genüssen. Die Routen verlaufen jeden Samstag ab/bis Lyon, nördlich bis Chalôn-surSaône und dann in Richtung Süden in die Provence, bis Avignon und Arles. Während der Sommermonate führt die achttägige «Route Méditerranée» bis ans Mittelmeer nach Port-Saint-Louis. Weinliebhaber dürfen sich auf den November freuen. Der Beaujolais Primeur, ein junger, fruchtiger Rotwein, wird an jedem dritten Donnerstag im November gegen Mitternacht erstmals verköstigt. So auch während der sechstägigen «Route Vin & Primeur». Die Reiseroute führt vom 11. bis 16. Novem-

ber ab/bis Lyon über Viviers, Avignon nach La Voulte und Mâcon.

entspannen im bordeigenen Wellnessbereich Beide Kreuzfahrtschiffe verfügen über ein Sonnendeck und Marktrestaurant. Erholung bietet das Spa-Rosa. In diesem bordeigenen Wellnessbereich kann man sich mit Massage, Sauna, Dampfbad und Ruheraum verwöhnen lassen. Wer will, kann sich im Fitnessbereich sportlich betätigen oder neben dem beheizten Aussenpool auf Deck relaxen. Die beiden «A-Rosa»-Schiffe sind die modernsten Flusskreuzfahrtschiffe auf der Rhône und Saône und bieten Platz für maximal 174 Passagiere. Sie verfügen über je 86 Kabinen mit einer Grösse von rund 15 Quadratmetern, davon zwei Drittel mit französischem Balkon. Zur Anreise bietet die Flusskreuzfahrtgesellschaft unter anderem eine Busanreise ab/bis Basel oder Bern. Text: Andreas Dürrenberger

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Hotelplan verlosen eine «A-Rosa»-Flusskreuzfahrt «Route Vin & Primeur» für zwei Personen vom 11.– 16.11.2012 in einer Doppelkabine der Kategorie A inklusive An- und rückreise mit dem Bus ab Basel oder Bern. ■ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie ihren Namen und ihre Adresse:

Komfortabel: Die Mehrzahl der Kabinen verfügt über einen eigenen Balkon. ■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GlÜCK und ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GlÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt. ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Flussfahrt», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 8. Juli 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Savoir-vivre: In Chalôn-sur-Saône und Lyon (rechts) lernen die Gäste die französische Lebensart kennen.

Weitere Infos zu den «A-Rosa»-Flusskreuzfahrten in jeder Hotelplan-Filiale, per Mail unter glattbrugg@hotelplan.ch oder im Internet unter www.arosa.de


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

UnterhaltUng | 91

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Auflösung Nr. 26: STUERMER

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Gewinner Nr. 25: Jakob Altwegg, Romanshorn TG; Hanni Hösli, Roggwil BE; Käthy Weder, Diepoldsau SG; Erich Wyss, Schaffhausen SH; Yvonne Artho, Schänis SG Die Gewinner der 10 Italien-Schals von SportXX finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel Gewinner «Zusatz» Nr. 25: Anton Portmann Sen., Escholzmatt LU; Erika Flühler, Freienbach SZ; Louise Jeker, Füllinsdorf BL; Rita Grauwiler, Basel BS; Daniel Isler, Zürich ZH


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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2

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UnterhaltUng | 93

REISE-QUIZ: WERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie einen Gutschein von travel.ch im Wert von 300 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie heisst die Hauptstadt von Mallorca? T

Maó

V Lanzarote

B Palma

So nehmen Sie teil

2. Wer schrieb den Roman «Ein Winter auf Mallorca»? E

Stefan Zweig

A George Sand

O Albert Camus

3. Wie hoch ist der Tagesdurchschnitt an Sonnenstunden auf Mallorca? N ca. 3.5 h

R ca. 5.2 h

L

ca. 7.9 h

4. Eine endemisch vorkommende Amphibienart ist die Mallorca -…? E

Geburtshelferkröte

R Rotbauchunke

D Goldkröte

5. Wie viele Kilometer umfasst das Eisenbahnnetz auf Mallorca? E

0

A ca. 109

I

ca. 420

Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.7.2012, 24 Uhr

6. Was wird auch die «Schokolade Mallorcas» genannt? L

Melone

N Mandel

R Johannisbrot

7. Welcher Schweizer Fussballer spielte bei RCD Mallorca? E

Patrick Müller

T

Johann Vogel

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

A Karl Odermatt

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

8. In den römischen Armeen waren die Mallorquiner bekannt als gute ...? S Reiter

G Bogenschützen

N Steinschleuderer

Gewinner Nr. 25: Roman Bischof, Jonschwil SG; Ramona Kornmayer, Kreuzlingen TG; Anne-Marie Althaus, Diegten BL

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

Auflösung Nr. 26: OPERETTE

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

R

AUSSTAND E H R E N AMT ESST I SCH HARR I SON HERRGOTT HEUGABE L H I NRE I SE MA N I E R E N U N T E R A RM V I GNE T T E

Auflösung Nr. 26: NSOEE Gewinner Nr. 25: Myrta Bucher, Biel BE; Ruth Boselli, Elsau ZH; Martha Werderitsch, Gränichen AG

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.7.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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33 Eintritte Übernachtungen mit Halb-Pension Burgerbad, inklusive Sauna und Benutzung der Bergbahn 3Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Leukerbad Plus CardGemmipass 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Fr. 384.– Fr. 375.–pro proPerson Person mitmit Halb-Pension 55 Übernachtungen Übernachtungen Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad, inklusive Sauna und 5Dampfbad, Eintritte freie Burgerbad Benutzung der Bergbahn 1Gemmi, Retourfahrt Bergbahn Leukerbad Plus CardGemmipass

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Teil 2

swissestetix publiziert an dieser Stelle regelmässig Interviews mit Frau Doktor Schendel zu neusten Trends der ästhetischen Medizin.

Was bringt Frauen die Schamlippen-Vergrösserung? Frau Doktor Schendel, Sie sind bei swiss-

die Schamlippenverkleinerung. Wie sieht es

Um das natürliche Volumen der äusseren Schamlippen wieder herzustellen, kann man künstliche Füllmaterialien wie Hyaluronsäure oder Radiesse verwenden. Eigenfett eignet sich ebenfalls ausgezeichnet dafür.

mit der Schamlippenvergrösserung aus?

Was können Frauen von diesem Eingriff er-

estetix tätig und beschäftigen sich seit Jahren mit der immer populärer werdenden Intimchirurgie. Im letzten Interview sprachen wir über

Im Vergleich zur Schamlippenverkleinerung ist die Schamlippenvergrösserung deutlich seltener. Viktoria Schendel swissestetix, Zentrum für Brustvergrösserungen in Zollikon und Rapperswil.

Warum wollen Frauen die Schamlippen vergrössern?

Dieser Eingriff ist vor allem bei älteren Frauen beliebt, bei denen die äusseren Schamlippen durch Alterungsprozesse an Volumen verloren haben. Junge Frauen stören sich oft daran, dass die äusseren Schamlippen die inneren nicht vollständig abdecken. Wie werden die äusseren Schamlippen vergrössert?

warten?

Eine Vergrösserung der äusseren Schamlippen kann reiferen Frauen wieder mehr Selbstvertrauen geben und dadurch ihre Intimität verbessern. Bei jungen Frauen wird der Eingriff häufig zusammen mit einer Schamlippenverkleinerung durchgeführt, was zu ästhetisch besonders schönen Resultaten führt. Lässt sich zugleich eine Korrektur der äusseren und inneren Schamlippen vornehmen? Ja, eine Korrektur der äusseren und inneren Schamlippen kann problemlos in einer Operation durchgeführt werden.

Muss man dafür ins Spital?

Nein. Die Vergrösserung der äusseren Schamlippen wird unter Lokalanästhesie vorgenommen und dauert oft nicht länger als 15 Minuten. Danach können die Frauen nach Hause und ihrer normalen Tätigkeit nachgehen. In der nächsten Folge unserer Serie werden wir Fragen zur Aufspritzung des G-Punktes beantworten. Alle Interviews sind als Downloads auf www.swissestetix.ch erhältlich.

Bergstrasse 8, Zollikon-Zürich Obere Bahnhofstrasse 46, Rapperswil Telefon: 044 934 34 34 www.swissestetix.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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UnterhaltUng | 95

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 4 1 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 3 www.raetsel.ch/bruecken

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KINDEREGGE

BIST DU REIF FÜR DIE SCHWEIZ?

Tobi weiss: Gemüse und Obst aus der Schweiz sind besonders gesund, weil es geerntet wird, wenn es reif ist. Doch wann wächst was in der Schweiz? Tobi will die unterschiedlichsten Sorten in seinen Jahreszeitenkalender eintragen, damit er je nach Saison das beste Gemüse und Obst isst. Kannst du ihm dabei helfen?

FRÜHLING

SOMMER

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Auflösung Nr. 26: 3 3 4 4

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3 4 3

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2 4 3 2

Nina, Hugo und Tobi haben diesen Sommer ganz unterschiedliche Reiseziele. Sie zeigen dir ein paar Symbole, die zu dem Land gehören, das sie gerne besuchen möchten. Errätst du die Reiseziele von Nina, Hugo und Tobi? Tipp: Alle drei Länder liegen in Europa.

Nina

Hugo

Tobi

HERBST Himbeeren

Kürbis Gurke

Rhabarber

2

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WOHIN REISEN DIE LILIBIGGS?

RÄTSELSPASS

WINTER

3

3

2

Rosenkohl

Apfel

Lösung: Nina: Schottland, Hugo: Spanien, Tobi: Griechenland

4

2

3

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

www. lilibig gs.ch

Lösung: Winter: Rosenkohl / Frühling: Rhabarber / Sommer: Gurke, Himbeeren / Herbst: Kürbis, Apfel


SIND SIE INTERESSANT? Hier erfahren Sie es. Wo sind Sie gerade? Im Flugzeug

Im Park

Auf dem Klo

Woanders

Was ist es für ein Flugzeug?

Sind Sie Detektiv?

Haben Sie noch Klopapier?

Wo genau?

Eines für Kinder auf dem Spielplatz

Ein echtes

Ja

Sind Sie Pilot?

Ja

Nein

Ja

Nein

Wenn Sie wollen, können Sie hier ein Loch rausschneiden, um unauffällig Leute zu beobachten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Aber passen Sie bitte auf, wo Sie hinfliegen.

Nein

Können Sie lesen?

Sie dürfen gerne dieses Inserat verwenden.

Schön, dass Sie dieses Inserat lesen und nicht etwas anderes.

Nein

Dieses Feld brauchts eigentlich gar nicht.

Ja

Sind Sie ein Kind?

Nein

Sind Sie ein Tier?

Ja

Interessant. Inserate werden selten von Tieren gelesen, die nicht lesen können.

Ja Nein Hoi. Du lügst. Du kannst nämlich lesen. Heute ohne Znacht ins Bett.

Ihr Interesse macht Sie interessant. (Zumindest für dieses Inserat.)

NEIN EIN INSERAT INVOLVIERT UND INTERESSIERT. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Daniel Gremli und Richard Wegele, Werbeagentur webguerillas. www.das-kann-nur-ein-inserat.ch

JA


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 27, 2. Juli 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 2

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1 6 7 7 1 1 4 2 9 4 3

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1 6 2 7 8 9 9 3 3 6 8 5

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 26: 796 3 5 1 2 4 8 7 9 6 Gewinner Nr. 25: 2 7 6 9 3 5 1 4 8 Marcelle Esseiva, 9 4 8 6 1 7 5 2 3 8 3 2 1 5 4 9 6 7 Lausanne VD; 5 1 4 7 9 6 3 8 2 Carine Muriset, 7 6 9 3 8 2 4 5 1 6 9 7 4 2 3 8 1 5 Lausanne VD; 4 8 3 5 6 1 2 7 9 Silvan Gemperle, 1 2 5 8 7 9 6 3 4 Gossau SG; Silke Schaad, Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.7.2012, 24 Uhr Untersiggenthal AG; Alice Lask, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Thun BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF 2011) leser: 2 354 000 (WEMF, MACH Basic 2012-1) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, leitung),

Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja leissing (Sl), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


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Erleben Sie mit dem abenteuerlustigen Schwarznasenschaf Wolli die Bergwelt rund ums Matterhorn einmal anders.

Umgeben von 29 Viertausendern und vom höchsten Schweizer Berg ist der Gornergrat das MatterhornErlebnis. Er bietet nicht nur ein überwältigendes Gebirgspanorama sondern ist auch Heimat des drittlängsten Gletschers der Alpen: dem Gornergletscher. Der Weg ist das Ziel Ausgangspunkt für das Bergabenteuer ist Zermatt. Im 24-Minuten-Takt

erklimmt die Gornergrat Bahn den Berg in nur 33 Minuten – das Matterhorn im Blickfeld geht es über eindrucksvolle Brücken, durch idyllische Wälder, Galerien und Tunnels, vorbei an Schluchten und Gebirgsseen. Kinderfreundliche Region Das Maskottchen der Destination Zermatt – Matterhorn hat ein Herz für Kinder: Wolli, das junge, abenteuerlustige Schwarznasenschaf, zeichnet

Betriebe aus, die Kindern qualitativ hochstehenden Service bieten. Und Wolli bietet Familien ein besonderes Erlebnis. Die Hörgeschichte «Wolli und die Klimadetektive» führt Sie, ausgerüstet mit Audioguides, Feldstecher und Karte, auf einer rund zweistündigen Wanderung von der Station Rotenboden zur Station Riffelberg. Während Wolli und seine Freunde vom Klimawandel erzählen, versuchen die Klimadetektive das Rätsel zu lösen.


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Gornergrat

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WOLLI UND DIE KLIMADETEKTIVE Ein Hörpfad mit sieben Klimarätseln schickt Familien mit Kindern ab sechs Jahren auf eine spannende und lehrreiche Entdeckungsreise. Gelingt es Ihnen den kniffligen Fall der verschwundenen Gletscherflöhe aufzuklären und schliesslich den Code zur Schatztruhe im Dorf zu knacken?

Das Matterhorn-Erlebnis Im Sommer erwarten die Besucher Wanderwege und Bikerouten. Im Winter lassen die Ski- und Buckelpisten, der Kinderskipark oder die Schlittelbahn von Rotenboden nach Riffelberg Kinderherzen höher schlagen. Für die Stärkung zwischendurch stehen verschiedenen Restaurants zur Verfügung und die Shopping-Mall beim «3100 Kulmhotel Gornergrat» lädt zum Verweilen ein.

Über den Wolken ... ... ist die Freiheit grenzenlos und der Sonnenaufgang einmalig. Von Anfang Juni bis Anfang September bringt die Gornergrat Bahn Frühaufsteher jeden Donnerstag im Morgengrauen auf den Gornergrat: Genau rechtzeitig, um zu erleben, wie die Sonne die höchsten Berggipfel der Viertausender zum Leuchten bringt. Und mittwochs geniessen Sie beim Sunset-Dinner einen unvergesslichen Sonnenuntergang.

Aktionsdauer: 2. Juli bis 28. Oktober 2012 Preis: Fr. 48.– statt Fr. 96.– (keine weitere Reduktion mit Halbtax-Abo/ GA). Kinder bis 6 Jahre und Kinder von 6 bis 16 Jahren mit der Junior Card/Enkel-Karte haben freie Fahrt. Das Angebot ist nicht kumulierbar. Profitieren: Geben Sie am Schalter der Gornergrat Bahn in Zermatt den Vorteilcoupon ab und weisen Sie Ihre Cumulus-Karte vor und schon profitieren Sie von 50 Prozent Vorteil. Hinweis: Das Package beinhaltet: Retourfahrt Zermatt-Gornergrat, Erinnerungsfoto mit Matterhorn, Audioguide, Karte und Feldstecher (gegen Depot), Belohnung aus der Schatztruhe. Weitere Informationen: www.wolli-klimadetektive.com und www.gornergrat.ch

50 % VORTEIL

Mit Wolli auf den Gornergrat Gültig: 2. Juli bis 28. Oktober 2012 Hinweis: Der Vorteilcoupon ist nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig.

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


meine Welt 100 |

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nik hartmann

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Nr. 27, 2. Juli 2012 | migros-magazin |

«Buonas ist der schönste Ort auf dieser Welt»

Am 7. Juli 2012 startet die neuste Staffel der Sendung «SF bi de Lüt – Live». Das Migros-Magazin hat den Spiess einmal umgedreht und TV-Moderator Nik Hartmann in seiner Heimat am Zugersee besucht.

Name: Nik Hartmann (40) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: 6343 Buonas ZG

Wieso leben Sie in Buonas? Ganz einfach, weil es der schönste Ort auf der Welt ist. Ich bin hier aufgewachsen, und bisher gab es absolut keinen Grund wegzuziehen. Auch meiner Familie gefällt es hier unglaublich gut. Was ich mag: Wahnsinnig viel. Von Hörnli über Ghackets bis zum Erfolg meiner Kinder. Aber ganz besonders mag ich es, wenn ich nichts muss und keine Pendenzen habe. Einfach mal vier Stunden ungestört rumzappen. Was ich nicht mag: Prinzipien. Wenn man etwas tut, weil man es so tut. Für mich sind Prinzipien Ausreden, um keine bessere Lösung finden zu müssen. Und im beruflichen Leben mag ich keine Kompromisse. Im privaten Leben hingegen schon. Was ich an mir mag: Dass mein Kopf nie zu denken aufhört. Ich kann mich darauf verlassen, dass irgendwann die gute Idee kommt. Ausserdem mag ich meine kontaktfreudige und unbeschwerte Art. Beruf und Lebenslauf: Fernseh- und Radiomoderator. Ab 1996 bei verschiedenen Radios, zuerst Radio 24, dann Radio DRS 3 und DRS 1. Seit 2005 auch am Bildschirm des Schweizer Fernsehens präsent: Anfänglich unterwegs für die Sendung «Fensterplatz», seit 2007 für die Sendung «SF bi de Lüt». Meine Vorbilder: Ich bin mit dem Fernsehen gross geworden. Personen wie Kurt Felix, Elisabeth Schnell oder Ueli Beck haben meinen Berufswunsch sicher stark mitgeprägt. Jetzt bin ich aber als Moderator an einem Punkt angekommen, an dem ich meinen eigenen Weg gehe. Mein bester Entscheid: Eine Familie zu gründen. Mein Lieblingsessen: Ich esse alles. Aber am besten schmeckt es mir, wenn ich spüre, dass der Koch oder die Köchin gerne für mich gekocht hat. Text: Sandra Kohler Bilder: Daniel Winkler

mein rückzugsort

«Hier oben beim Michelskreuz habe ich eine fantastische rundumsicht aufs Mittelland, auf den Zugersee und auf das Napfgebiet. Hier kann ich gut abschalten und den Kopf durchlüften.»

mein arbeitsplatz

«Mit der Sendung ‹SF bi de lüt› bin ich so viel unterwegs, dass mein Büro immer dort ist, wo ich gerade bin. Das radiostudio hingegen und der Platz hinter dem Mischpult und Mikrofon kenne ich schon sehr lange. Sie sind wie eine zweite Heimat. Das radiomachen könnte ich nicht einfach so aufgeben, sonst würde ich einen Teil von mir selbst aufgeben.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 2. JULI 2012 |

NIK HARTMANN 101

MEIN DING

«Es fällt mir sehr leicht, für Kunst Geld auszugeben. Ich besitze auch sehr viele Bilder. Besonders gefallen mir beispielsweise die Bilder der Badener Malerin Gabi Fuhrimann. Wenn ich selbst malen würde, dann würde ich so malen wie sie.»

MEINE LEKTÜRE «Das Buch ‹Homo Faber› von Max Frisch habe ich bisher drei Mal gelesen. Das erste Mal als Maturalektüre. Das Buch gehört irgendwie zu mir. Mich fasziniert die von ihm beschriebene Sehnsucht, die Schifffahrt und das auf Reisen sein.»

MEINE HEIMAT

«Buonas gehört zur politischen Gemeinde Risch/ Rotkreuz und liegt direkt am Zugersee. Die Region ist seit 1979 mein Zuhause. Hier kenne ich alles, und hier habe ich ein tiefes Gefühl von Vertrauen. Auf meinen Reisen sehe ich so viel. Da brauche ich einfach eine Homebase. Und hier bin ich der, der hier wohnt und nicht der vom TV.»

MEIN LIEBLINGSKLEIDUNGSSTÜCK

«Diesen Gürtel habe ich von meiner Frau zu unserem 20-Jahr-Jubiläum erhalten. Ein befreundeter Goldschmied hat ihn angefertigt. Ich trage ihn sehr viel, auch während der Sendungen. Auf der Schnalle ist ein Wildschweinkopf. Meine Frau sagt, das passe zu mir. Ausserdem habe ich noch die dazu passenden Manschettenknöpfe, und sie besitzt die passende Halskette.

MEINE FREIZEITBESCHÄFTIGUNG

«Grundsätzlich bin ich hobbylos. Mein Beruf lässt keine fixe Freizeitbeschäftigung zu. Trotzdem versuche ich, mich zweimal pro Woche aufs Velo zu schwingen. Entweder aufs Rennrad oder aufs Bike. Mir geht es weniger um den Sport als vielmehr um das Erlebnis in der Natur.»


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