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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 25 | 18. JuNi 2012 www.migrosmagazin.ch

Freund der Umwelt

Philippe roch war 1992 am Erdgipfel in rio dabei. Nun trifft sich die Welt wieder in Brasilien. und der ehemalige WWF-Direktor hofft auf eine grüne Zukunft. I 14

foto-WettbeWerb I 13

Wer macht das beste EM-Bild? SabIne SteIner I 64

Die Winzerin liebt frische Felchenfilets MeIne Welt I 110

Bild: Nicolas Righetti

Im Wohnwagen mit Clown Gaston

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | MigRos-Magazin |

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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

23 | MENSCHEN Schwimmer Dominik Meichtrys Freundin Jessica Hardy war schon Weltmeisterin. Hat sie ihrem Schatz einen guten Tipp für die Olympischen Spiele in London?

Gesucht: Der «Geist von Rio» 20 Jahre ist es her, seit in Rio de Janeiro eines der grössten diplomatischen Ereignisse des 20.Jahrhunderts stattfand: Am Erdgipfel 1992 kam die Welt zusammen, um erstmals global nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme wie Hunger, Krieg oder Umweltzerstörung zu suchen. Auf Schweizer Seite war am Gipfel neben Bundesrat Cotti auch der frühere Direktor des Buwal und Ex-Direktor des WWF, Philippe Roch, dabei. Für das Migros-Magazin hat er einen Blick zurückgeworfen und die Entwicklung der letzten 20 Jahre analysiert. Sind die grossen Probleme bekämpft worden? Ist die Lebensqualität auf unserem Planeten heute höher als 1992? Sind Hunger, Armut, Krieg, Luft- oder Bodenverschmutzung heute eine geringere Bedrohung? Und es mag überraschen: Obwohl viele überzeugt sind, dass «früher alles besser» war, sagen die Daten etwas anderes: Der Weltbevölkerung geht es heute doch in vielen Bereichen besser als 1992. Sogar im Umweltbereich wurden gemäss Roch Erfolge erzielt. Trotzdem ist der frühere Buwal-Chef nur bedingt zuversichtlich. Vor allem aber vermisst er heute den Schwung im Umweltbereich, «den Geist von Rio», der die Welt damals eine Zeit lang getragen hatte. Das Interview lesen Sie auf Seite 14.

Wir sind heute zufriedener als 1992, besser ausgebildet – und dicker.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bilder: Serge Höltschi, Daniel Rihs, René Ruis

Zu den Ländern, die grosse Fortschritte erzielt haben, gehört die Schweiz. Zu diesem Schluss kommt auch der kürzlich erstellte Bericht über die nachhaltige Entwicklung 2012 des Bundesamtes für Statistik: Wir Schweizer sind zufriedener, besser ausgebildet, sozial abgesicherter — aber auch dicker als 1992. Berechnet man die nachhaltige Entwicklung als ein Kombi aus den Faktoren Gesellschaftliche Solidarität, Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Ökologische Verantwortung, dann hat die Schweiz laut der Studie seit damals auf den meisten Gebieten klare Fortschritte erzielt. Das lässt hoffen, auch wenn einige grosse Probleme noch nicht gelöst sind.

64 | SAISONKÜCHE Die Berner Winzerin Sabine Steiner weiss genau, welcher Wein zu Felchenfilets an Zitronen-Holunder-Sauce passt.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

INHALT | 5

AKTUELL

40 | Ein Garten voller Geschichte Im Orangen Garten in Rüschlikon ZH erlebt man die Geschichte der Migros.

SCHAUFENSTER

110 | MEINE WELT Meine sehr verehrten Damen und Herren, willkommen in der Welt von Kultclown Gaston.

42 | Aus-der-Region-Wettbewerb Der erste Gewinner und seine Kreation. 44 | Grillieren mit dem König Schwingerkönig Kilian Wenger zeigt, wie man ein Dessert auf dem Grill zubereitet. 48 | Darum lieben Männer Fussball 51 | Stängeliglace für kleine Piraten 52 | Mit Müesli gegen Cholesterin 62 | Herzhaft essen, gepflegt ausgehen

SAISONKÜCHE

64 | Felchenfilet mit Aussicht Winzerin Sabine Steiner. 68 | Fischknusperli Felchen, Egli oder Zander in knusprigem Bierteig mit feiner Tartarsauce: So gehts.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Sojaproduktion Mit Ulrico Feitknecht zu Besuch auf den gigantischen Sojaplantagen in Brasilien.

FORUM

13 | Online Schicken Sie uns Ihr Bild zum Thema Fussball-EM und gewinnen Sie.

MENSCHEN

14 | Reportage Die Euphorie nach dem ersten Erdgipfel von Rio ist verflogen: Wie der Geist von damals 20 Jahre später aufleben soll. 21 | Auf ein Wort 23 | Serie London 2012: Dominik Meichtry 26 | Reportage Wenn der Fürst in Liechtenstein Nein sagt, ist das Volk überstimmt. Das Volk will das jetzt ändern. 33 | Bild der Woche 35 | Interview Verleger Peter Wanner über den grossen Wachstumshunger seiner AZ-Medien. 39 | Kolumne: Der Hausmann

IHRE REGION

71 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

77 | Mix 84 | Reisen Die Isländer nagen an eingelegtem Hai und Walfleisch. Und an der Finanzkrise. 91 | Familie Wegleitung für Männer, die bei der Geburt ihres Kindes dabei sein wollen. 92 | In Form So lesen Sie die Nährwertangaben auf den Lebensmittelverpackungen richtig. 92 | Auto Peugeot 208: das Zeug zum Kult.

MEINE WELT

110 | Gaston Häni Clown Gastons Welt.

RUBRIKEN 11 | 97 | 99 | 101 | 108 |

Forum: Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Spiele/Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

AKTUELLES | 7

Hotelplan-Gruppe bekommt neuen Chef Der Verwaltungsrat von Hotelplan hat Thomas Stirnimann (50) zum neuen CEO des Reisekonzerns ernannt. Er wird am 1. November 2012 die Nachfolge von Hans Lerch antreten und weiterhin für HotelThomas Stirniplan Suisse verantmann wird neuer wortlich sein. StirniCEO des Reisemann ist schon seit konzerns. 2008 CEO von Hotelplan Suisse und seit 2010 Stellvertreter des CEOs der Hotelplan-Gruppe. Er ist mit dem Unternehmen bestens vertraut und mit 35 Jahren Branchenerfahrung ein profunder Kenner der Tourismusindustrie. Simon Lehmann, CEO von Interhome, wird künftig der Stellvertreter von Thomas Stirnimann sein, Hans Lerch bleibt Vizepräsident des Verwaltungsrates und Berater des Managements.

Höchster Kaffeegenuss: Café Royal gewinnt im «Kassensturz»Blindtest.

Café Royal schmeckt am besten

In einem Konsumententest der Sendung «Kassensturz» landeten die neuen Kaffeekapseln der Migros auf dem ersten Platz.

D

er «Kassensturz» liess im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen ZH 130 Besucher im Blindtest Kaffee degustieren. Verglichen wurden vier Kaffeekapselsorten, die allesamt mit Maschinen von Nespresso zubereitet werden. Am besten mundete den Konsumenten der neu eingeführte Café Royal Espresso der Migros. Arpeggio von Nespresso landete auf

REGION AARE

Bilder: StockFood (2)

Liebling der Schweizer Die aromatischen Rispentomaten sind die Lieblingstomaten der Schweizer. Sie werden bis zur vollen Reife an der Pflanze gelassen und anschliessend mit Zweig geerntet. So entwickeln sie ihren besonders frischen, kräftigen Geschmack. Rispentomaten eignen sich bestens für jede Art der üblichen Tomatenzubereitung, zum Frischkonsum und als Dekoration für kalte Platten. Der Stielansatz sollte vor dem Verzehr entfernt werden, da er Übelkeit auslösen kann. Die Rispentomate hält sich rund zwei Wochen frisch, ohne Verlust der Inhaltsstoffe. Ein Grossteil der Rispentomaten in den Supermärkten der Migros Aare stammt aus regionalem Anbau.

Platz zwei. Der Kapselkaffee der Migros ist offenbar nicht nur günstiger, sondern im Urteil der Kunden auch schmackhafter als derjenige des Marktführers Nespresso. In vielen Migros-Filialen gibts denn auch einen regelrechten Ansturm auf Café Royal. In einzelnen Läden könnten die Kapseln in den nächsten Tagen sogar ausverkauft sein. Text: Michael West

FRISCH IN DER MIGROS

Ein Toast auf das Sandwich Der Earl of Sandwich verlangte im 18. Jahrhundert beim Kartenspiel nach etwas, das er mit einer Hand essen konnte. So wurde das Sandwich erfunden. Gerade in der Sommerzeit ist es ein idealer Begleiter. Alles, was es für ein feines Sandwich braucht, finden Sie in Ihrer Migros. Natürlich auch die zeitsparende, fixfertige Variante.


generation m 8 |

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sojaproduktion

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | migros-magazin |

Sojaplantage in Brasilien: Die steigende Nachfrage nach Soja kann nur mit industrialisierter Landwirtschaft befriedigt werden.

«Die Schweiz ist auf Importe angewiesen»

In Brasilien wird auf riesigen Flächen Soja angebaut – auch für die Schweiz. Das Soja-Netzwerk Schweiz setzt sich dafür ein, dass dieses gentechfrei und verantwortungsvoll produziert wird. Ulrico Feitknecht, Mitglied des Netzwerks, war zu Besuch in Südamerika.

S

oja ist ein unverzichtbarer Rohstoff bei der Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere. Hauptlieferant für die Schweiz ist Brasilien. Bei einem Besuch vor Ort konnten sich Vertreter des Soja-Netzwerks Schweiz (siehe Box), dem auch die Migros angeschlossen ist, ein Bild von den Produktionsbedingungen machen. Ulrico Feitknecht, Präsident des Schweizerischen Schweinezucht- und Schweineproduzentenverbands (Suisseporcs), führt mit seiner Familie einen Hof in der Tessiner Magadinoebene. Er züchtet Schweine, hält Kühe, pflanzt Reis und Kartoffeln und ist an einer Biogasanlage beteiligt. Im Januar ist Feitknecht nach Mato Grosso, Brasilien, gereist. Ulrico Feitknecht, verglichen mit Ihrem eigenen Hof sind das in Brasilien ganz andere Dimensionen. Hat Sie das erschreckt?

Nein, für mich als Bauer ist das faszinierend. Ich wäre am liebsten selber auf so

einen Mähdrescher gestiegen — für eine Woche. Aber ich bin doch ganz gerne auf meinem Betrieb. Ich habe viel Abwechslung und eine andere Beziehung zu den Tieren und meinen Produkten.

sammen, die verantwortungsbewusst mit Land und Leuten umgehen und gentechfreies Soja produzieren.

In der Schweiz sind wir näher an der Natur …

Sie nutzen ihre Ressourcen effizient. Ich bin mir nicht sicher,ob wir in der Schweiz besser sind. Und ob wir wirklich mehr für die Biodiversität tun. In Mato Grosso müssen 35 Prozent der Fläche eines Betriebs mit ursprünglicher Vegetation belassen werden, in der Schweiz sind es sieben Prozent. Aber es stimmt schon, Brasilien – wie übrigens auch die USA – hat ein Problem, weil es Soja oder Mais auf gigantischen Flächen anpflanzt. Auf dem Weltmarkt geht das nicht anders.

Ich finde, wir sind manchmal ein bisschen überheblich. Wir betonieren in der Schweiz pro Sekunde einen Quadratmeter Boden zu. Da wächst auch kein Baum mehr. Gleichzeitig machen wir den Brasilianern Vorwürfe, weil sie Wald roden, um sich ein Einkommen zu verschaffen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Die Rodungen sind ein Problem. Es ist aber nicht so einfach, wie wir es gerne hätten. Sondern?

Die brasilianischen Behörden haben das Problem erkannt, sie erlassen Gesetze gegen illegale Rodungen und zum Schutz der Biosphäre. Wir vom Soja-Netzwerk Schweiz arbeiten mit Produzenten zu-

Trotzdem: Die auf Monokulturen ausgelegten brasilianischen Betriebe belasten die Umwelt.

Davon profitieren Sie aber auch, Sie kommen zu billigem Soja, mit dem Sie Ihre Schweine füttern können.

Gewiss. Aber wir arbeiten daran, das Soja zu ersetzen. Es gibt eiweisshaltige


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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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Soja – Rohstoff mit Nebenwirkungen Soja ist ein wichtiger Eiweisslieferant für Mensch und Tier und als Futtermittel für Nutztiere enorm bedeutend. Weil der weltweite Fleischkonsum zunimmt, hat sich die Produktion in den letzten 20 Jahren auf rund 230 Millionen Tonnen verdoppelt. Soja wird insbesondere in den uSA und in China angebaut, den grössten Zuwachs aber verzeichnet Südamerika. in Brasilien hat der steigende Anbau Folgen für die Umwelt: Tropenwälder und artenreiche Savannen werden gerodet, die intensive Bewirtschaftung belastet die Böden und das Wasser. Es kommt zu Konflikten mit der lokalen Bevölkerung. Die Schweiz verbraucht 0,1 Prozent

der Soja-Weltproduktion, 90 bis 95 Prozent davon stammen aus Brasilien. Sojabeschaffer, Produzentenverbände, umweltorganisationen sowie Hersteller und Detailhändler wie die Migros haben sich im Soja-Netzwerk Schweiz zu-

sammengeschlossen und arbeiten daran, bis 2014 den Anteil an verantwortungsbewusst produziertem Soja auf mindestens 90 Prozent zu steigern. Der Anteil liegt heute bei 60 Prozent. Das Netzwerk treibt die Entwicklung von Standards voran, die das illegale Abholzen von Wald stoppen, erhaltenswerte Flächen schützen, den Einsatz von Pestiziden eindämmen sowie Landnutzungsrechte regeln. www.sojanetz.ch

fläche entspricht unseren 100 000 Hektaren Ökofläche zur Förderung der Biodiversität. Brasilien ist im Moment der einzige Lieferant für Soja, das nicht gentechverändert ist. Die Nachfrage wächst weltweit. Es ist deshalb wichtig, neue Anbaugebiete zu erschliessen, etwa in Rumänien oder in der Ukraine. Befürchten Sie, von der industrialisierten Landwirtschaft überrollt zu werden?

Bild: Marcel Studer/Tessin geht aus

Ulrico Feitknecht, Präsident von Suisseporcs, hat die gigantischen Sojafarmen in Brasilien besucht.

Pflanzen, die auch bei uns wachsen. Ich persönlich möchte mittelfristig das Futter, das ich auf dem Hof verbrauche, selber produzieren. Wir müssen uns aber auch als Land dazu Gedanken machen. Es ist am einfachsten, Soja auf dem Weltmarkt einzukaufen. Aber wer weiss, was in zehn Jahren ist? Wer sagt mir, dass es dann für die Grossbetriebe auf dem Weltmarkt nicht lukrativer ist, nur noch gentechnisch verändertes Soja anzubauen? Oder nur noch China zu beliefern? Was heisst das konkret?

Die Schweiz ist darauf angewiesen, Soja zu importieren. Die dafür nötige Anbau-

Nein. Wir sind in zwei Märkten tätig. Während wir im Tessin schöne Etiketten auf unseren Merlot kleben, füllt der Brasilianer Zisternen. Wir alle sind Marktmechanismen ausgesetzt, die brasilianischen Kollegen noch mehr als wir. Sie schauen sich sogar, auf dem Mähdrescher sitzend, die Kursentwicklungen an der Chicagoer Rohstoffbörse an. Und was ist mit dem Konsumenten? ist er im Weltmarkt zum Spielball geworden?

Ganz und gar nicht. Denn der Konsument entscheidet, indem er kauft oder nicht, und prägt damit das System mehr als die Agrarpolitik. Und der Konsument entscheidet nach seinen Bedürfnissen, zum Beispiel dem Preis, wie man aktuell am Einkaufstourismus ins Ausland sieht. Der Konsument hat es in der Hand?

Ja. Wenn Sie Wein trinken, schauen Sie doch auch, aus welcher Region er stammt und wer ihn produziert hat. Warum tun wir das beim Essen nicht? Ich bin sicher: Wer bewusst isst, dem ist es nicht egal, woher das Essen stammt. Wer bewusst isst, kauft auch bewusst ein und ermutigt dadurch Produzenten, nachhaltiger zu produzieren. Interview: Alexandra Stark

«Der Konsument prägt das System mehr als die agrarpolitik.»

Auf zum Bio Marché Der 13. Bio Marché in der wunderschönen Altstadt von Zofingen AG steht vor der Tür: Aussteller aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland präsentieren vom 22. bis 24. Juni wieder ihre duftenden Tees, zarten Fleischspezialitäten, ihr knackiges Gemüse und vieles mehr und bilden mit ihren Marktständen eine unvergleichliche Flaniermeile rund um biologisch hergestellte Produkte. Zudem sorgen Strassenkünstler für heitere Momente, und verschiedene Platzkonzerte lassen Festivalstimmung aufkommen. Die Migros engagiert sich seit dem ersten Bio Marché im Jahr 2000 als Hauptsponsorin. und sie wird auch 2012 mit einem vielfältigen Angebot präsent sein: Erneut können Besucher im nostalgischen MigrosVerkaufswagen einkaufen – und mit etwas Glück am Glücksrad Bioprodukte gewinnen. www.biomarche.ch

Ab aufs Velo Auf der Website von Generation M zeigt die Migros, was sie für die Generation von morgen tut. und sie ruft alle dazu auf, selbst ein Versprechen abzugeben. Jetzt aktuell: Diese Woche fahre ich mit dem Velo zur Arbeit. Bis jetzt machen schon über 2000 Leute mit. im Online-Video gibt es Tipps, wie man seinen Drahtesel für die Fahrt zur Arbeit fit macht. Zudem zeigt Noemi reichel, Velokurierin in Bern, wie man schnell und sicher durch die Stadt fährt. Wer sich online beim aktuellen Wochenversprechen anmeldet, hat die Chance, einen von fünf Velohelmen zu gewinnen. www.generation-m.ch


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forum

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

leserbriefe | 11

Die Ankündigung der Migros, Produkte aus israelischen Siedlungsgebieten als solche zu deklarieren, hat kontroverse Reaktionen ausgelöst. Als Beitrag zur Debatte publiziert das Migros-Magazin Auszüge eines Artikels von Avraham Burg in der «NZZ» vom 14. Juni. Er war Sprecher der Knesset von 1999 bis 2003 und Vorsitzender der Jewish Agency sowie der World Zionist Organization. Kinder können Eltern an ihre Grenzen bringen. MM 24: «Wenn die Hand ausrutscht», Artikel zur Frage: Ist ein Klaps in Ordnung?

«Gewalt gegen Kinder ist inakzeptabel»  Gewalt gegen Kinder ist inakzeptabel. Dass uns Kinder immer wieder an unsere Grenzen bringen und möglicherweise mal die Hand ausrutscht, berechtigt in keiner Weise, dieses Verhalten zu legalisieren. Ich finde es schockierend, dass sich Familientherapeut Daniel Niederberger als «Fachperson» derart bagatellisierend über Gewalt gegen Kinder äussert. Birgit Sinn 3600 Thun

 Was ich bei diesen Diskussionen immer wieder vermisse, sind psychische Schläge gegen Kinder. Davon spricht man sehr wenig bis gar nicht. Wenn es zum Beispiel heisst: «Ich hab dich nicht mehr lieb», oder wenn die Eltern den Kindern mit dem Heim drohen, macht dies die Kinder hilflos und gefügig. Diese Ängste schaden den Kindern

weit mehr als ein kleiner Klaps auf das Fudi. Erika Bournarie 8912 Obfelden

«Heimwehlektüre» in Italien

 Seit elf Jahren wohne ich in Italien und seit mehr als fünf Jahren lese ich das Migros-Magazin als «Heimwehlektüre». Ich freue mich jedes Mal auf die neuste Ausgabe, lese fast alle der für mich meist sehr interessanten und topaktuellen Artikel und studiere die Angebote und Aktionen, so als könnte ich jederzeit in die Migros spazieren. Die Migros bedeutet für mich ein Stück Schweiz und das Migros-Magazin ein Stück Heimat. Macht weiter so mit dieser «gluschtigen» Zeitung. Manuela Guglielmi I-86070 Fornelli

MM24:«Ruhe in Frieden, Stirnband!», Stark&Schön-Artikel.

Bilder: Getty imgages, Keystone

Ruhe in Frieden ‒ sicher nicht! «Seit meiner Zeit als Gymnasiast trage ich ein Edelweissstirnband. Zum Stirnband gekommen bin ich durch die 68er-Zeit und auch dank dem Bergsteiger reinhold Messner. Man kennt mich nur mit Stirnband, das wurde auch akzeptiert, als ich im urner Landrat war. Das Stirnband ist ein Markenzeichen geworden. So erledige ich Geologiearbeiten, nehme an Sitzungen oder Beerdigungen teil. Gehe ich ohne aus dem Haus, fühle ich mich nicht angezogen und kehre ins Haus zurück.» Peter Amacher, 6474 Amsteg

Die wahren Feinde Israels (…) Am 14.Mai haben die Aussenminister der Europäischen Union Israels Siedlungsexpansion und den Import von Produkten aus dem palästinensischen Westjordanland scharf kritisiert. Vier Tage später kündigte Dänemark Massnahmen an, um (…) Produkte aus Siedlungen nicht mehr mit «made in Israel» zu deklarieren. Und vor einiger Zeit hat die Schweizer Einzelhandelskette Migros erklärt, dass sie die gleiche Deklarierung anwenden werde, weil die Siedlungen ausserhalb der international anerkannten Grenzen Israels lägen. (…) Entgegen dem, was man vermuten könnte, handeln diese europäischen Staaten und Unternehmen ganz in Israels Interesse. Das tun sie, weil sie durch diese Massnahmen die sogenannte Grüne Linie verteidigen, die vor 1967 als Grenze zwischen Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten galt. (…) Leider überlebte sie (die Grüne Linie, Anmerkung der Redaktion) nur bis zum Krieg im Jahr 1967. Während dieses Kriegs besetzte Israel das Westjordanland und den Gazastreifen. Seither bemüht sich jede israelische Regierung darum, diese Linie infrage zu stellen und schliesslich auszuradieren. (…) Jedem Israeli sollte seit Langem klar sein, dass alles innerhalb der Grünen Linie zum demokratischen und rechtmässigen Israel gehört.

Avraham Burg (57).

Und alles ausserhalb dieser Linie ist etwas anderes: undemokratisch und unrechtmässig. (…) Es ist weder antisemitisch noch antiisraelisch, diese Botschaften laut zu verkünden. (…) Ich habe entschieden, keine Produkte aus Siedlungen zu kaufen. (…) Im Gegensatz zu dem, was Ihnen womöglich erzählt wurde, handelt es sich hierbei nicht um einen pauschalen Boykott Israels, sondern um eine subtile Unterscheidung zwischen Israels grossartigem Potenzial und seinen destruktiven Fähigkeiten. (…) Der Erhalt der Grünen Linie ist gleichbedeutend mit dem Erhalt Israels. Alle, die diese Grenze verteidigen und bestärken, sind Freunde Israels und erhalten die Hoffnung auf eine echte Demokratie im Nahen Osten aufrecht. Lesen Sie den ganzen Artikel auf www.migrosmagazin.ch. Er ist am 14. Juni 2012 in der «Neuen Zürcher Zeitung» erschienen. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der «Neuen Zürcher Zeitung».

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin. ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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«Das ist meine EM!»

Schicken Sie Ihr originellstes Bild zu den Fussball-Europameisterschaften an www.migrosmagazin.ch. Es lohnt sich: Mit etwas Glück gewinnen Sie eine Spiegelreflexkamera von Canon oder Migros-Geschenkkarten. Ihre Sicht der EM ist gefragt.

Ihr EM-Bild einsenden und ein e Kamera oder einen Einkau fsgutschein gewinn en

Bild: Keystone

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ie Europameisterschaften sind derzeit Thema Nummer eins. Die Zahl der Fussballfans wächst, selbst wenn das Fieber nicht mehr die ganze Schweiz erfasst wie 2008 bei der Heim-EM mit dem eigenem Team als Hoffnungsträger. Gegenüber vielen Weltmeisterschaften verfügt die aktuelle EM über einen Trumpf: Die Spiele finden am Abend ohne oder mit einer Stunde Zeitverschiebung statt. Mit wem und wo verfolgen Sie die Matches? Geniessen Sie die Spiele mit Freunden in Ihrem privaten Studio vor einer Leinwand, wo Sie das ultimative Bild geschossen haben? Hatten Sie beim Public Viewing einen unwiderstehlichen Hollandfan kennengelernt, den Sie sogleich fotografierten? Oder ist sogar Ihr Haustier am Mitfiebern? Haben Sie unterwegs etwas angetroffen, was für Sie

den Höhepunkt der EM war? Oder haben Sie gar in Polen oder der Ukraine den Schnappschuss des Jahres gemacht, als Sie dort waren?

DIE SPIELREGELN

 Schicken Sie uns Ihr EM-Bild (keine aus dem Internet kopierten Aufnahmen oder Spielszenen) auf www.migrosmagazin.ch Einsendeschluss: 21. Juni 2012 (12 Uhr) Angaben: Name, Adresse und ein erklärender Satz (wo wurde das Bild aufgenommen, wer ist mit drauf, was bedeutet es für Sie?)  Ab dem 25. Juni finden Sie im MigrosMagazin und auf der Website die zehn Finalisten, die von Redaktion und Fotoredaktion bestimmt werden. Sie können danach bis zum Tag des EM-Finals am 1. Juli 2012 unter www.migrosmagazin.ch die Gewinner bestimmen.

DIE PREISE

1. PREIS: Ein Digitalkamera-Kit von Melectronics mit der Spiegelreflexkamera Canon EOS 500D und einem 18–55 mm-Zoom sowie einem 75–300 mm Zoom. Der CMOSSensor sorgt mit seinen 15,1 Millionen Pixel für gestochen scharfe Aufnahmen auch bei grossem Druck oder Ausschnittsvergrösserungen. Die beiden Objektive decken jedes Bedürfnis ab, von der Nahaufnahme einer Blume bis zu Bildern von Landschaften in der Ferne. 2. + 3. PREIS: Eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken. 4. + 5. PREIS: Eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 50 Franken.

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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umweltgipfel

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | migros-magazin |

Rückschritte seit Rio 1992: Die Rodung der Urwälder in Südamerika und Asien schreitet unaufhaltsam voran.

Und wieder schaut die Welt auf Rio

Der Erdgipfel 1992 in Rio hat zwar nicht die Welt verändert, aber doch einiges in Bewegung gebracht. Nun trifft sich die Welt wieder in Brasilien. Philippe Roch war damals Mitglied der Schweizer Delegation. Für das Migros-Magazin wirft der frühere WWF- und Buwal-Direktor einen Blick zurück auf 20 Jahre Umweltschutz.

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om 20. bis 22. Juni findet in Brasilien die Umweltkonferenz Rio+20 statt — 20 Jahre nach dem wegweisenden Erdgipfel von 1992. Der grosse Optimismus von damals allerdings ist verflogen. An der Konferenz soll die internationale Staatengemeinschaft den «Geist von Rio» wieder aufleben lassen und das politische Engagement für die nachhaltige Entwicklung und den Umweltschutz erneuern. Schwerpunkte sind die grüne Wirtschaft, Armutsreduktion und die Reform der für Nachhaltigkeit und Umwelt zuständigen Uno-Institutionen. Rund 50 000 Personen aus aller Welt werden in Rio er-

wartet, darunter auch viele Regierungsmitglieder. Die Schweiz wird vertreten durch Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und Umweltministerin Doris Leuthard. Allerdings haben einige der ganz Grossen Desinteresse signalisiert: So werden wohl weder US-Präsident Barack Obama noch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Rio reisen. Dies deutet darauf hin, dass es an der Konferenz kaum zu konkreten Ergebnissen und Verpflichtungen kommen dürfte. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Mächtigen andere Sorgen, es mangelt an Geld. 1992 verabschiedete die Staatengemeinschaft die

Agenda 21, ein wegweisendes, 359 Seiten starkes Dokument, das in 40 Kapiteln konkrete Ziele und Strategien zur nachhaltigen Entwicklung und zum Umweltschutz festlegte — freilich ohne verbindliche Verpflichtungen festzulegen. Der frühere WWF- und Buwal-Direktor Philippe Roch war 1992 Mitglied der Schweizer Delegation. Philippe Roch, wie war das damals am Erdgipfel 1992?

Man spricht ja noch heute vom «Geist von Rio», und der war damals wirklich zu spüren. Die ganze Welt kam zusammen und anerkannte erstmals die Bedeutung der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung für das Wohl-

ergehen des Planeten und seiner Bewohner. Und es waren eben nicht nur die Präsidenten und Premierminister, die da zusammenkamen, auch Vertreter der Wirtschaft und von Nichtregierungsorganisationen nahmen teil — so was hatte es vorher noch nie gegeben. Viele, auch ich, haben gedacht, jetzt beginnt eine neue Zeit der Zusammenarbeit. Woher kam dieser Optimismus?

Der Kalte Krieg war zu Ende, und man hatte das Gefühl, dass jetzt plötzlich alles möglich war. Dazu kamen ein paar besonders engagierte und charismatische Leute, die eine ungeheure Dynamik in das Thema brachten.


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Bilder: Keystone, AFP

130 staatsoberhäupter kamen 1992 in Rio zusammen, haben sie die Gunst der stunde zum networken genutzt?

Absolut. Die Treffen auf höchster Ebene waren allerdings dem Delegationsleiter Bundesrat Flavio Cotti überlassen, ich hatte ja damals ganz neu das Amt als BuwalDirektor angetreten. Aber ich knüpfte viele Kontakte, die nachher noch jahrelang nützlich waren. Auch innerschweizerisch hat Rio eine Art Tauwetter ausgelöst. Wirtschaftsvertreter wurden plötzlich offener für Umweltanliegen. In Rio wurde die Agenda 21 beschlossen, ein 359 seiten starkes Dokument mit vielen schönen

Vorsätzen. Was war der schweiz damals besonders wichtig?

Die Schweiz hat sich für die Berge eingesetzt, ausserdem für den Klimaschutz und die Biodiversität. Gemeinsam mit Österreich und Liechtenstein gingen wir auch weiter als die Agenda 21 und beschlossen konkrete Ziele zur Verringerung des CO2-Ausstosses bis ins Jahr 2000. Bemerkenswert ist, dass die 40 Kapitel der Agenda 21 heute noch genauso gelten wie vor

«Der schwung von damals ist verloren gegangen.»

20 Jahren. Damals wurden global die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung gelegt, die noch immer anerkannt sind. Das war ein echter Meilenstein. Kann ein kleines Land wie die schweiz an so einem Anlass überhaupt etwas bewirken?

Wir sind sehr glaubwürdig bei Umweltthemen, weil die meisten Nationen der Welt die Schweiz als ein sauberes, schönes Land wahrnehmen, das seine Umwelt gut pflegt. Man nimmt uns ernst, weil man spürt und sieht, dass wir auch selbst tun, was wir an solchen Gipfeln fordern. Das gibt uns mehr Einfluss, als man auf den ersten Blick erwarten würde.

Wie beurteilen sie die entwicklung der Welt in den letzten 20 Jahren bezüglich der Agenda 21?

In den ersten Jahren nach Rio gab es eine hohe Dynamik und konkrete Fortschritte. Etwa die Gründung des Umweltfonds Global Environment Facility, der jedes Jahr eine halbe Milliarde Dollar für Projekte in Entwicklungsländern ausgibt. Oder das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz, in dem 1997 erstmals verbindliche Schadstoffgrenzwerte festgelegt wurden. Seither ist allerdings nicht mehr viel passiert. Keine besonders positive Bilanz.

Wir müssen es differenziert beurteilen. In vielen Bereichen wurden Fortschritte ge-

Fortschritte seit Rio 1992: Erneuerbare Energien sind vielerorts auf dem Vormarsch – auch in der Schweiz. Philippe Roch mit seiner Solaranlage auf dem Dach eines Reitstalls in Russin GE.


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macht. Aber der Schwung, den der «Geist von Rio» damals ausgelöst hat, ist leider verloren gegangen. Das hat sicher auch mit der Finanzkrise zu tun, mit der wir seit 2007 kämpfen. Die meisten Länder sind auf die Wirtschaft fokussiert und kümmern sich weniger um die Umwelt. Dabei könnte eine grüne Wirtschaftspolitik Arbeitsplätze schaffen und eine neue Dynamik auslösen. Und wir haben Technologien, die es uns erlauben würden, den Druck zu reduzieren, den wir auf die Umwelt ausüben. Leider führt unsere materielle Gier dazu, dass der Konsum Priorität hat — auf Kosten der natürlichen Ressourcen.

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Das Uno-Umweltprogramm UNEP kam kürzlich zum Schluss, dass die Welt nur gerade bei vier von einst 90 formulierten Vorhaben grössere Erfolge erzielt hat. Bei 40 Zielen gebe es gewisse Verbesserungen – bei den übrigen praktisch keine.

Das ist die Realität, leider. Wir haben mehr Wälder gerodet, die Verwüstung nimmt zu, der Boden ist noch mehr von Chemikalien verschmutzt, der Zugang zur Wasserversorgung an vielen Orten gefährdet, die Meere überfischt und so weiter. Das Problem ist die Wachstumsideologie in dieser Welt — sie steht praktisch allen Zielen der Agenda 21 entgegen. Mehr Konsum führt zu mehr Ressourcenverbrauch und zur weiteren Zerstörung der Ökosysteme. Wir können noch so schöne Deklarationen zum Umweltschutz formulieren — solange die Politik aller Nationen auf das Gegenteil ausgerichtet ist, haben wir keine Chance. Sie klingen pessimistisch.

Ich befürchte tatsächlich, dass es erst eine grössere Katastrophe braucht, bis die Welt umdenkt. Umso mehr versuche ich, mich mit Artikeln und Büchern dafür einzusetzen, Mentalitäten zu ändern. Ziel ist eine Gesell-

Bundesrat Flavio Cotti (vorne) leitete 1992 die Schweizer Delegation am Erdgipfel in Rio.

schaft, die in Harmonie mit der Natur lebt und Werte wie Respekt, Bescheidenheit und Solidarität hochhält. Könnte wenigstens die Schweiz mehr tun?

Wir haben einige technische Massnahmen umgesetzt, aber die Zahlen zeigen, dass dies nicht genügt. Diese Trends umzukehren ist nur möglich, wenn man die Ziele der Gesellschaft ändert, und das kann man nicht von einem Tag auf den anderen. Wir brauchen einen eigentlichen Paradigmenwechsel, neue Strategien der Befriedigung und Entfaltung für die Menschen, solche, die unabhängig sind vom Wachstum des Bruttosozialprodukts. Rio+20, die grosse Nachfolgekonferenz von 1992, soll diese Woche global neuen Schwung in die Ziele der nachhaltigen Entwicklung bringen. Umso enttäuschender, dass Beobachter im Vorfeld wenig erwarten.

Lassen Sie mich zunächst sagen, dass ich trotz allem sehr für diese Gipfel bin, auch wenn die Resultate schwach sein können. Wenn Länder nicht zusammen sprechen, dann bekriegen sie sich. Solche Gespräche sind wichtig.


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Die Schweiz und ihre Umweltbilanz Gemessen an den in der Agenda 21 festgelegten Zielen ist die Umweltbilanz der Schweiz durchzogen. Fortschritte gibt es gemäss dem Bericht über nachhaltige Entwicklung 2012 bei der Biodiversität und beim Abfallrecyling; die Mobilität und der motorisierte Individualverkehr

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hingegen haben stetig zugenommen, genauso wie der Energieverbrauch. Und auch die im Kyoto-Protokoll von 1997 festgelegten Treibhausgasziele sind nicht erreicht, auch wenn Industrie und Haushalte ihren CO2-Ausstoss leicht reduzieren konnten.

Zwar gibt es bei der Reduktion des Ausstosses von Treibhausgasen leichte Fortschritte, dennoch verfehlt die Schweiz das Ziel, zu dem sie sich 1997 im Kyoto-Protokoll verpflichtet hatte.

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Was also können wir bestenfalls vom Gipfel erwarten?

Das ist von Land zu Land verschieden. Die Entwicklungsländer fürchten, dass die Industrieländer ihnen Massnahmen aufzwingen wollen, um ihre Entwicklung zu behindern. Innerhalb der Industrieländer wiederum sorgt man sich, an Konkurrenzfähigkeit gegenüber China oder Indien zu verlieren. Und natürlich nicht zu Unrecht. Solange das Rennen nach immer mehr nicht ersetzt wird durch Kooperation sowie Pflege von Ressourcen und Qualität, wird sich daran auch kaum etwas ändern. Eine ständige Enttäuschung bei Umweltgipfeln sind die USA, die zu den grössten Ressourcenverschwendern gehören.

Die Situation in den USA ist sehr bedauerlich, umso mehr als Präsident Obama bei diesem Thema ein Leader sein könnte, wenn seine republikanischen Gegner ihn nicht derart ausbremsen würden. Aber davon können wir uns nicht abhalten lassen. Wir müssen tun, was wir können mit denen, die dabei mitmachen wollen. Auf diese Weise kann ein Teil der Welt fortschrittlicher werden, und

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Umweltaktivist

Die Themen, die diskutiert werden, sind wichtig. Die grüne Wirtschaft zum Beispiel, die interessante Perspektiven bieten würde. Aber verbindliche Vorschriften wird es keine geben — und man wird auch bei den Zielen kaum über jene von 1992 hinauskommen. Insbesondere wird man das System des ewigen Wachstums an sich nicht in Frage stellen. Trotzdem ist auch ein kleiner Schritt immer ein Schritt. Darüber zu reden hilft, das Bewusstsein der Leute ein bisschen zu bewegen. Verbindliche Beschlüsse gibt es vor allem deshalb nicht, weil die Positionen von Entwicklungsund Industrieländern unvereinbar sind. Wieso ist die Lage so ver-fahren?

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Philippe Roch (63) war bis 1992 Direktor des WWF und wechselte dann kurz vor dem Erdgipfel zum Bund als Direktor des Bundesamts für umwelt, Wald und Landschaft (Buwal, heute Bafu). Die reise mit der Schweizer Delegation zum Gipfel nach rio war eine seiner ersten Amtshandlungen. 2005 trat er zurück und machte sich als umweltberater selbständig. roch ist Doktor der Biochemie, engagiert sich in verschiedenen umweltstiftungen und lebt in russin GE.

«Jene, die den Weg vorwärts weisen, sind immer einsam am Anfang.» vielleicht kommen die anderen dann nach. Es fängt ja immer beim Einzelnen an. Wie umweltbewusst verhalten Sie sich selbst?

99 Prozent meines Lebens ist darauf ausgerichtet, in Harmonie mit der Natur zu leben. Natürlich gibt es auch bei mir Widersprüche und Fehler, aber ich stehe hinter diesen Zielen. Ich produziere zum Beispiel zehnmal mehr Elektrizität als ich konsumiere, dank einer 1000 Quadratmeter grossen Fotovoltaikanlage, die ich mit Freunden auf dem Dach eines nahe gelegenen Reitstalls in La Chaumaz betreibe. Zudem habe ich mein Haus isoliert, das zu 100 Prozent mit Solarenergie und Holz aus der Region beheizt wird, habe meinen Energieverbauch generell reduziert und reise immer mit dem Zug.

Wie beurteilen Sie den Entscheid zum Atomausstieg? Ein Schritt in die richtige Richtung?

Absolut. Und er wurde möglich, weil Bundesrätin Doris Leuthard den Mut hatte, einen Schritt vorwärts zu machen angesichts der Atomkatastrophe von Fukushima. Natürlich gab es in der Schweiz schon vorher kritische Gruppen, welche die Grundlagen gelegt haben, dass ein solcher Schritt überhaupt möglich wurde. Allerdings braucht es nun eine gute Energiepolitik, damit das wirklich etwas bringt. Also zuerst mal Energie sparen und dann erneuerbare Energien möglichst stark fördern. Was halten Sie von der Vision der 2000-Watt-Gesellschaft, der sich die Schweiz verschrieben hat? Ist diese Idee überhaupt realisierbar?

Ja, ist sie. Das haben mehrere Studien ja auch gezeigt. Und sie ist überhaupt ein gutes Ziel. Wenn wir nur schon alle daran denken und versuchen, dahin zu kommen, entsteht eine Bewegung in die richtige Richtung.

Mit anderen Worten: Der Weg ist das Ziel?

Genau. Trotzdem sollten wir uns konkrete Fristen setzen, sonst machen wir es uns zu einfach. Aber was bringt es global, wenn die Schweiz oder selbst Europa die 2000-Watt-Gesellschaft verwirklicht, sich aber in Nordamerika und Asien nichts tut?

Jene, die den Weg vorwärts weisen, sind immer einsam am Anfang. Wenn wir im Energiebereich und bei der Umwelt fortschrittlicher sind, sind wir auch als Land erfolgreicher. Und wir gestalten eine bessere Zukunft für unsere Kinder. Die Amerikaner und die Chinesen werden dies sehen — und irgendwann auch dahin kommen.

Text: Ralf Kaminski Bilder: Nicolas Righetti/Rezo, Magali Girardin

Weitere Fort- und Rückschritte bei der Agenda 21: Wo steht die Schweiz heute? Dazu Infos und Publikationen von Phillipp Roch.


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TICKET-SCHWARZMARKT AN OPEN AIRS

«Wir führen eine Blacklist»

Viele grosse Schweizer Open Airs sind bereits ganz oder teilweise ausverkauft. Die privaten Tickethändler wittern das grosse Geschäft. Esther Dettwiler vom Paléo-Festival erklärt, wie die Branche gegen Profiteure und Fälscher vorgeht. Esther Dettwiler, das Paléo-Festival ist ausverkauft. Wie viele Tickets gehen zuerst durch die Hände von professionellen Händlern, bevor sie beim Festivalbesucher landen?

Esther Dettwiler (56) ist seit 16 Jahren Ticketverantwortliche beim PaléoFestival, dem grössten Open Air der Schweiz.

Sobald ein Festival ausverkauft ist, floriert der Schwarzmarkt. Wir erhielten E-Mails von Kunden, die sich beschwerten, weil es kurz nach Ausverkauf überteuerte Tickets im Internet zu kaufen gab. Anteilsmässig sind es aber sehr wenig Tickets, die von Händlern verkauft werden. Der Handel mit Tickets ist legal. Kann man also nichts dagegen unternehmen?

Richtig, in der Schweiz gibt es keine Regelung. Aber wir können den Markt überwachen, sei es im Internet oder vor Ort. Unsere Security sorgt dafür, dass alles ruhig abläuft. Denn oft geraten sich die Händler in die Haare. Wir können sie wegen Ruhestörung wegweisen, aber nicht weil sie Tickets verkaufen. Spricht man sich in dieser Angelegenheit mit anderen Schweizer Festivals ab?

Bilder: Keystone, SRF, Emanuel Freudiger/Der Sonntag

Dieses Jahr veranstalten wir zum zweiten Mal einen Abend, an dem wir uns mit den Verantwortlichen der anderen Festivals austauschen. Im Allgemeinen geht es dabei um Eintritte und Tickets,

der Schwarzmarkt ist nur eines von vielen Themen. Wir sehen überall die gleichen Händler. Diese Leute leben davon. Was sind das für Leute?

Bei uns sind es drei Clans aus Frankreich und ein paar wenige Deutschschweizer. Ihnen kann der Handel ja egal sein. Hauptsache, das Festival ist ausverkauft.

Wir wollen natürlich glückliche Kunden und keine enttäuschten. Ein viel grösseres Problem sind gefälschte Tickets. Es tut mir weh, wenn beispielsweise junge Leute viel Geld für ungültige Tickets ausgeben, extra anreisen und dann nicht aufs Gelände gelassen werden. Das heisst, vor den Festivaltoren werden auch gefälschte Tickets verkauft?

Das kann ich nicht ausschliessen. Aber die uns bekannten professionellen Händler können es sich nicht leisten, gefälschte Tickets anzubieten. Falsche Eintritte werden eher unter der Hand verkauft. Zurzeit sind Starticket-Billete im Umlauf, obwohl wir nie mit Starticket zusammenarbeiten. Diese wurden angeblich an grossen Schulen angeboten. Was unternehmen Sie gegen den Handel?

Seit fünf Jahren bieten wir auf unserer Homepage eine Ticketbörse an, auf der man Tickets zum offiziellen Preis kaufen und verkaufen kann. Und für jeden Tag heben wir 1500 Last-Minute-Tickets als Reserve auf. Wir verkaufen unsere Eintritte nur via Festival-Website und Ticketcorner. Man sollte nicht anreisen, wenn man kein Ticket hat. Wie gewährleisten Sie, dass die 1500 Reservetickets nicht in falsche Hände geraten?

Ich verkaufe 80 Prozent der Last-MinuteTickets über das Internet und habe zu 99,9 Prozent unter Kontrolle, wer die Tickets kauft. Sobald jemand versucht, mehrmals Tickets zu bestellen, blockiere ich ihn — oder ich rufe ihn an, und frage nach, wofür er sie braucht. Zudem arbeiten wir eng mit unseren externen Verkaufsstellen zusammen. Wir führen eine Blacklist mit auffälligen Personen. Und trotzem kommen Händler immer wieder an Tickets.

Die meisten Tickets kaufen sie vor Ort. Festivalbesucher, die ein Ticket zu viel haben, sind quasi die Zulieferer. Die Händler kaufen unter dem offiziellen Preis und verkaufen teuer. Interview: Nathalie Bursac´

FRAU DER WOCHE

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Die Rückkehrerin

Der Abwanderer

2002 Adele-Duttweiler-Preisträgerin, 2004 «Schweizerin des Jahres»: Lotti Latrous (59) wurde für ihren Einsatz für die Slumbewohner von Abidjan mehrfach ausgezeichnet. Jetzt zwingt die Gesundheit die «Schweizer Mutter Teresa», die Leitung von Aids-Ambulatorium, Sterbehospiz und Waisenhaus abzugeben und nach 32 Jahren von der Elfenbeinküste in die Schweiz zurückzukehren. Sie werde aber «nur körperlich fortsein», wie sie verlauten liess.

Zurück in sein Geburtsland kehrt demnächst auch Zürichs Opernhausintendant Alexander Pereira (64): Am Samstag ging mit Paul Hindemiths «Mathis der Maler» nach 21 Jahren seine letzte Premiere in der Limmatstadt über die Bühne. Künftig wird der Wiener an den Salzburger Festspielen für Kultur und Glamour sorgen. Und dafür, dass der Rubel rollt: Pereira hat sich in Zürich den Ruf geschaffen, den Griff in die Taschen der Sponsoren virtuos zu beherrschen.


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SERIE: LONDON 2012 | 23

Das Traumpaar von Santa Monica

Jessica Hardy ist die wichtigste Bezugsperson von Schwimmer Dominik Meichtry. Sowohl sportlich wie auch privat. Nun will der Schweizer die amerikanische Weltklasseschwimmerin heiraten.

SERIE: LONDON 2012

Sportler und ihre Bezugsperson Am 27. Juli f채llt der Startschuss zu den Olympischen Sommerspielen in London. Im Vorfeld des wichtigsten Sportereignisses 2012 portr채tiert das Migros-Magazin in einer siebenteiligen Serie Schweizer Athletinnen und Athleten und deren wichtigste Bezugsperson. Teil 4: Der Ostschweizer Dominik Meichtry und seine Freundin Jessica Hardy

Bringen sich gemeinsam f체r die Olympischen Spiele in Form: Dominik Meichtry und Jessica Hardy in der Schwimmanlage der University of Southern California in Los Angeles.


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SERIE: LONDON 2012 | 25

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ominik Meichtry über sich: «Ich bin ein entspannter Typ.» Diese Lockerheit und seine amerikanische Freundin Jessica Hardy (25) werden ihm an den Olympischen Spielen in London helfen. Sie ist amtierende Weltmeisterin und Weltrekordhalterin über 50 Meter Brust. «Jessica ist für meine Karriere sehr wichtig. Sie hat Erfolge gefeiert, die mich motivieren, es ihr gleichzutun.» In ihrer gemeinsamen zweistöckigen Wohnung in Santa Monica hängt Jessica Hardys Weltrekordzertifikat. «Es erinnert mich täglich daran, dass ich hart arbeiten muss. Wenn ich einmal keine Lust habe, schon wieder morgens um 7.30 Uhr ins Wasser zu springen und wöchentlich 26 Stunden zu trainieren, ist Jessie für mich da und motiviert mich mit einer Umarmung.» Dominik Meichtry (27) gehört zu den besten Schweizer Schwimmern. Er tut alles für seine Sportlerkarriere: Seit 2005 trainiert er in Kalifornien, wo er sein Psychologie- und Soziologiestudium mit dem Bachelor abschloss. Seit drei Jahren ist der Ostschweizer Profisportler. Seine Paradedisziplin: 200-MeterCrawl. Im letzten halben Jahr hat der 183 Zentimeter grosse Athlet zwei Kilogramm an Muskelmasse zugenommen und wiegt nun 76 Kilo. «Zusätzlich esse ich mehr Salat und, wenn ich Lust auf Süsses habe, Früchte, statt in der Schublade nach Schokolade zu suchen …», sagt er und lächelt. Er sei nun kräftiger und könne dies im Wasser mit mehr «Explosivität» umsetzen.

Die Erfahrung wird in London ein grosser Vorteil sein Allerdings verpasste Meichtry Ende Mai an den Europameisterschaften in Ungarn eine Medaille um fast eine Sekunde und wurde Fünfter. Auf seine Chancen in London angesprochen, sagt er: «Ich nehme Schritt für Schritt. Zuerst muss ich die Vorläufe und den Halbfinal überstehen. Gelingt mir das, will ich im Final nicht um den zweiten oder dritten Platz schwimmen, sondern um den Sieg.» Da nur alle vier Jahre ein Start an Olympia winkt, sei der Druck enorm. «Gerade weil das ein Höhepunkt und grosser Traum einer Karriere bedeutet, ist es wichtig, nicht zu nervös zu werden.» Als 19-Jähriger sammelte er bereits in Athen 2004 Erfahrungen. Das wird in London ein Vorteil sein. Jessica Hardy sagt über ihren Dominik: «Am meisten schätze ich seine positive Lebenseinstellung.» Ihr Freund finde selbst in schwierigen Situationen Grund zur Freude. Kennengelernt hat-

Dominik Meichtry und Jessica Hardy trainieren 26 Stunden pro Woche. Das braucht Disziplin.

ten sich die beiden an der WM 2005 in Montreal, als ein Kollege Dominik die 180 Zentimeter grosse Blondine vorstellte. Seit gut sechs Jahren sind sie ein Paar und pendeln täglich zusammen an die University of Southern California in Los Angeles zum Training. Dies sei förderlich, sagt Jessica Hardy. «Wir wissen, wie wir uns gegenseitig helfen können und welche Opfer und welchen Lebensstil der Spitzensport verlangt.» Einen Tiefpunkt erlebte das Schwimmerpaar, als Jessica Hardy kurz vor den Sommerspielen in Peking 2008 für ein Jahr gesperrt wurde, weil man sie positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet hatte. Dafür gab es im März 2012 einen Höhepunkt: Dominik Meichtry hat Jessie am Strand von Malibu bei Sonnenuntergang einen Heiratsantrag gemacht. «Sie war völlig überrascht. Das war mein Ziel», sagt er. Er habe der Kalifornierin aus Long Beach auch schon ein paar Brocken Schwiizerdüütsch beigebracht wie «Du bisch mys Ängeli», «Guetsli» oder «Rivella». Die Hochzeitsglocken werden aber wohl erst nächsten Sommer läuten. Erste Priorität hat die Vorbereitung auf London, wofür sich Jessica Hardy Ende Juni erst noch qualifizieren muss. «Was immer auch passiert, ich möchte bis 2016 weiterschwimmen», sagt sie. Dann finden die Sommerspiele in Rio statt. Er

«Irgendwann möchte ich richtig Geld verdienen.»

meint dazu: «Es wäre natürlich schön, dann auch dabei zu sein. Aber irgendwann möchte ich auch mal richtig Geld verdienen.» Er könnte sich vorstellen, als Sportpsychologe oder Berater zu arbeiten.

«Baywatch» sorgte für den besten Schweizer Schwimmer Zum Schwimmsport kam er dank seiner Eltern: Als Dominik drei Jahre alt war, meldeten sie ihn zum Schwimmkurs an. Der Grund dafür: Damals lebte die Familie Meichtry im kongolesischen Kinshasa und hatte einen Swimmingpool im Garten. Weil er Jahre später regelmässig am Fernsehen die Serie «Baywatch» schaute, wusste er sofort, was er werden wollte: Rettungsschwimmer. Heute wohnt er dort, wo seine Lieblingsserie spielte, in Santa Monica. Und mit seinem Muskelzuwachs sieht der Schwimmer und Sunnyboy ein bisschen wie der viel jüngere Bruder von «Baywatch»Hauptdarsteller David Hasselhoff aus. Text: Reto E. Wild Bilder: Serge Hoeltschi

Twittern Sie mit Dominik Meichtry und lesen Sie die bisherigen Porträts und Informationen zur Olympia-Serie.


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Erst seit 1938 wohnen die Fürsten von Liechtenstein im Schloss hoch über Vaduz.

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | migros-magazin |

Ein Fürst fürs Volk

Gelebte Demokratie in Liechtenstein: Edith Hilbe und Silvio Hoch wollen mit einer Initiative das Vetorecht des Fürsten bei Volksabstimmungen abschaffen. Das stösst nicht nur auf Gegenliebe.


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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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So viele Kompetenzen wie der Fürst hat kein anderer Monarch in Europa.

Edith Hilbe und Silvio Hoch müssen einiges einstecken, weil sie mehr Volksrechte in Liechtenstein fordern.

Bild Andreas Bastian/Caro

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er Rhein bei Sargans trennt die Schweiz von Liechtenstein. Der Grenzübergang ist unspektakulär. In der Mitte der Brücke steht auf einem runden Schild: Fürstentum Liechtenstein. Am Brückenkopf die blau-rote Landesfahne mit dem Fürstenhut und die gold-rote des Hauses Liechtenstein. Im Ländle hat Fürst Hans-Adam II. (67) das Sagen. Ohne seine Unterschrift tritt kein neues Gesetz in Kraft. Da können die fünf Regierungsmitglieder, die 25 Abgeordneten vom Landtag oder die gut

18 000 Stimmberechtigten lange debattieren, abstimmen und beschliessen. Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Basis. Kein anderer Monarch in Europa hat derart weitreichende Kompetenzen wie der Fürst.

Die gegner beschwören das ende der Monarchie herauf Eine Volksinitiative soll das nun ein klein bisschen ändern. Am 1. Juli stimmen die Liechtensteinerinnen und Liechtenstei-

ner über die Initiative «Ja — damit deine Stimme zählt» ab. Ziel: Bei Volksabstimmungen soll der Fürst kein Vetorecht mehr haben. «Der Wunsch von mündigen Stimmbürgern sollte uneingeschränkt gelten», sagt Silvio Hoch (67) vom Initiativkomitee. Hoch ist pensionierter Sekundarlehrer und passionierter Fledermausforscher. Er wuchs in Triesen (FL) auf, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Ein Revoluzzer sieht anders aus. Und doch steht das Ländle kopf, wegen ihm


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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

Solange der Fürst das Staatsoberhaupt ist, zahlt er keine Steuern.

und seinen Mitstreitern. Nicht weniger als das Ende der Monarchie hätten die Initianten im Sinn, behaupten die Gegner. Das wirtschaftliche Wohlergehen des Staates werde gewissenlos aufs Spiel gesetzt. Angeheizt werde die Stimmung zusätzlich von der Berichterstattung ausländischer Medien, die von der «Anti-Fürsten-Initiative» schreiben. «Wir hatten gehofft, das Thema auf einer sachlichen Ebene diskutieren zu können», sagt Silvio Hoch. «Aber die Gegner schüren Ängste und erinnern an 2003.» In jenem Schicksalsjahr stand eine Verfassungsabstimmung an, die das Staatsoberhaupt Fürst Hans-Adam II. mit Sein oder Nichtsein des Fürstenhauses verband. Er drohte, bei einem Nein nach Wien zu übersiedeln und das Ländle seinem Schicksal zu überlassen. Die Emotionen kochten über. «Es gab Risse durch ganze Familien», sagt Silvio Hoch. «Und nun wirft man uns vor, kaum verheilte Wunden wieder aufzureissen.» Diesmal verzichtet der Fürst

auf direkte Drohungen. Sein Sohn und Stellvertreter, Erbprinz Alois (44), äusserte sich im März in der Thronrede zur Initiative. Er warnte vor dem möglichen Auseinanderleben von Fürstenhaus und Volk und verteidigte das uneingeschränkte Vetorecht als absolute Notwendigkeit. Weiter sagte er: «Das Fürstenhaus ist nur dann bereit, politische Verantwortung zu übernehmen, wenn der Fürst auch die aus Sicht des Fürstenhauses dafür nötigen politischen Instrumente hat.»

Wenn die Volksabstimmung zur reinen Volksbefragung verkommt Das lässt Raum für Interpretationen. Die Befürworter gehen laut Komiteesprecher Sigvard Wohlwend (46) davon aus, dass der Fürst im Falle eines Jas den Willen des Volkes respektieren wird: «Wir verlangen nur eine kleine Konzession an den Volkswillen. Alle anderen Vorteile bleiben dem Fürstenhaus erhalten. So viel Macht gibt man nicht einfach aus

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der Hand.» Ganz abgesehen davon, dass weder der Fürst, der das milliardenschwere Familienvermögen verwaltet, noch der Erbprinz Steuern zahlen, solange sie das Staatsoberhaupt stellen. Viele Liechtensteiner glauben, ohne den Fürsten gelte man nichts in der weiten Welt. Während der verstorbene Vater des heutigen Monarchen, Franz Josef II., nur indirekt und diskret Einfluss nahm, bringt sich Hans-Adam II. oft in die Politk ein. So im August 2011. Es stand die Vorlage «Hilfe statt Strafe» zur Abstimmung, die den Schwangerschaftsabbruch entkriminalisieren wollte. Noch vor dem Urnengang kündigte das Fürstenhaus sein Veto an, sollte die Vorlage angenommen werden. Damit degradierte es die Volksabstimmung zur reinen Volksbefragung. Die Initiative wurde mit 52,3 Prozent abgelehnt; viele Stimmberechtigte waren der Urne ferngeblieben. «Ich empfand die Intervention des Fürsten als undemokratisch und nicht im Sinne der Verfassung», sagt

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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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Bild Le Figaro Magazine/Laif

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Während Fürst Franz Josef II. nur diskret Einfluss nahm, bringt sich sein Sohn, Hans-Adam II., oft in die Politik des Ländles ein.

Im Ausland lobt der Fürst gerne die direkte Demokratie.

Silvio Hoch. Es war für ihn ein Weckruf, politisch aktiv zu werden und sich zu exponieren. Zum ersten Mal in seinem Leben. Geschätzte 90 Prozent der Liechtensteiner befürworten die Monarchie. Auch Informatikerin Edith Hilbe (53) aus Vaduz, die sich im Organisationskomitee der Initiative engagiert: «Es ist mir aber ein persönliches Anliegen, dass meine Stimme zählt. Die Mehrheit des Volkes soll entscheiden können, was in unserem Land läuft.» Sie spricht sanft, stockt, sucht nach den richtigen Worten, um zu erklären, dass sie keineswegs eine Antimonarchistin ist, wenn sie mehr Volksrechte verlangt. Eine Hexe sei sie auch nicht. Als solche sei sie in anonymen Briefen bezeichnet worden. Inklusive des Hinweises, sie wisse ja hoffentlich, was man mit denen gemacht habe. «Es ist halt so, dass uns gewisse Leute verunsichern wollen.» Nicht nur sie, auch das Volk: «Geldadel und Politoligarchen behaupten, unsere Initiative richte sich gegen den Fürsten. Dabei sieht jeder, der den Initiativtext liest, dass das nicht

stimmt. Im Gegenteil. Wir wollen die Monarchie stärken und fit machen für die heutige Zeit.»

Die angst, den Monarchen zu erzürnen, reicht für ein nein Einen starken Monarchen wolle sie, aber einen, der die Volksrechte respektiert. In den letzten zehn Jahren kündigte der Fürst vier Mal das Veto gegen Gesetzesvorlagen an. Zwei Mal allein im Jahr 2011. Selbst wenn ihm das künftig verwehrt würde, bliebe er der starke Mann im Staat. Er kann weiterhin das Parlament auflösen, die Regierung entlassen und alleine mit Notrecht regieren. Ihm bleibt sein Vetorecht gegen Beschlüsse des Landtages, er behält das letzte Wort bei Richterernennungen und sein Niederschlagungs- und Begnadigungsrecht in Gerichtsverfahren. Schweizer schauen mit einer Mischung aus Faszination und Schaudern auf die 160 Quadratkilometer ennet dem Rhein. Edith Hilbe nimmt ihre Landsleute in Schutz. «Wenn eine deutsche Zeitung etwas Kritisches über die

Schweiz schreibt, löst das auch Empfindungen aus und ein bisschen Trotz.» Rechte Schweizer bemühen in solchen Fällen gerne die fremden Vögte, Liechtensteiner maulen dezenter: «Die sollen still sein und zuerst bei sich selber schauen. Die verstehen unsere Eigenart eben nicht.» Ausgerechnet im Ausland lobt der Fürst persönlich gern die direkte Demokratie als zukunftsweisendes Modell. Im Ländle aber will er sein Vetorecht gegen Volksentscheide behalten. Wenige geben der Initiative an der Urne eine Chance. Zu gross ist die Angst, Hans-Adam II. zu erzürnen. Der Monarch spaltet das Volk. Man ist für ihn — oder ein Staatsfeind. Wie viele seiner Landsleute wäre Initiativkomiteevertreter Silvio Hoch schon zufrieden, wenn er nicht ständig intervenieren würde, sondern nur bei Herzensangelegenheiten: «Ich wünsche mir ein Staatsoberhaupt, das die Leute eint. Ein Fürst für alle Liechtensteiner.» Text: Ruth Brüderlin Bild: Samuel Trümpy

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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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An der Fussballeuropameisterschaft in Polen sind Zuschauer grundsätzlich sehr willkommen. Nicht so während der meisten Trainings. Wer frech und hartnäckig ist, findet aber trotzdem einen Weg. So geschehen im polnischen Opalenica, wo dieser Fussballfan trotz Sichtschutz am Security-Mann vorbei der portugiesischen Nationalmannschaft beim Dribbeln und Schwitzen zuschaute. Haben Sie auch ein lustiges EM-Foto geschossen? Dann machen Sie mit bei unserem Wettbewerb. Mehr auf Seite 13.

Bild: Armando Franca/AP/Keystone

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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

Peter Wanner, zum Aargauer Unternehmen AZ Medien gehören seit 2012 TeleZüri, TeleBärn und Radio 24. Wie sieht die Bilanz aus?

Wir befinden uns mitten im Integrationsprozess und können erst in ein bis zwei Jahren bilanzieren. Haben Sie die Kosten im Griff?

Ziel ist, dank Synergien bereits in diesem Jahr mit allen Sendern den Breakeven zu schaffen. Auf dem Werbemarkt und im Sponsoringbereich möchten wir für zusätzliche Einnahmen sorgen. Mussten Sie Stellen abbauen?

Ja, Synergien in den administrativen und technischen Bereichen von TeleBärn und Tele M1 haben eine Reduktion von 6,9 Stellen zur Folge. Für die betroffenen Mitarbeitenden ist der Arbeitsplatz bis zum Sommer garantiert. Was machen Sie besser als Tamedia? Es gab ja wohl Gründe,weshalb das Zürcher Verlagshaus diese Sender verkaufen wollte.

TeleBärn rentierte nicht, TeleZüri erreichte nur ein ausgeglichenes Ergebnis. Mit Tele M1 verfügen wir über ein Bindeglied zwischen diesen beiden Sendern, das Tamedia fehlte. So können wir quasi eine Fernsehstrasse der A1 entlang von Zürich nach Bern legen. Wir werden die zweite halbe Stunde unserer Informationssendungen auf allen drei Stationen angleichen, unter der Führung von TeleZüri. Wenn wir wichtige Politiker oder Wirtschaftsführer interviewen, wollen wir das auf allen drei Sendern zeigen — ebenso wie Unterhaltungsbeiträge mit Patty Boser oder Medizinsendungen. Die erste halbe Stunde muss von regionalen News geprägt sein. Wie gewährleisten Sie die publizistische Vielfalt?

Jeder Sender hat einen eigenen Chefredaktor. Bei uns reden weder der Geschäftsführer noch der Verleger bei der Themensetzung rein. Ein Beispiel aus dem Print: Es kommt häufig vor, dass

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der «Sonntag» eine andere Meinung vertritt als die «Aargauer Zeitung», weil es zwei Chefredaktoren gibt. Wir wollen weder links noch rechts sein, sondern bewegen uns in einer gewissen liberalen Bandbreite. Greifen Sie nie ein?

Das mache ich nur, wenn ich tendenziöse Artikel lese. Wann war das zuletzt der Fall?

In den letzten Jahren selten. Seit einem Jahr haben wir einen publizistischen Ausschuss, dort diskutieren wir regelmässig, zum Beispiel, ob wir bei der «Boulevardisierung» von Ereignissen, wie dem Busunglück im Wallis, zu weit gehen oder nicht. Ist mit den geschätzten 30 Millionen Franken, die Sie für die Sender bezahlten, Ihr Wachstumshunger gestillt?

Die Zahl ist übertrieben. Aber wir haben mit der Tamedia Stillschweigen verein-

«Wenn im Internet alles gratis ist, sehe ich schwarz» Peter Wanner ist spätestens mit der Übernahme von Radio 24 und TeleZüri in die Liga der nationalen Verleger aufgestiegen. Der Besitzer der Aargauer AZ Medien über seine Fernseh- und Onlinestrategie, Zukunftspläne im Raum Basel und seine Schwäche für schnelle Autos.

Für Verleger Peter Wanner ist klar, dass es gedruckte Zeitungen noch lange geben wird.


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NR. 25, 18. JUNi 2012 | migros-magazin |

Verleger in der vierten Generation Peter Wanner (68) ist Verleger der AZ Medien. Diese geben sechs Tageszeitungen, «Der Sonntag» und mehrere Fachtitel heraus. TeleZüri, TeleBärn, Tele M1 und Radio 24 gehören neu ebenfalls zum Aargauer Familienunternehmen. Peter Wanner, der Politologie, Philosophie und Geschichte studierte, ist der Ururenkel des Zeitungspioniers Josef Zehnder und damit in der vierten Generation Verleger. Mit seinem ältesten Sohn Michael (30) befindet sich die fünfte Generation in den Startlöchern: Dieser gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge und arbeitet als Assistent des CEOs bei Europas grösstem Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg.

bart. Sicher ist: Wir haben die TV-Sender aus unseren liquiden Mitteln bezahlt und müssen das nun erst mal verdauen. Seit Anfang Jahr geben Sie neben der «bz Basellandschaftlichen Zeitung» auch die «bz Basel» für Basel-Stadt und die Agglomeration heraus. Die Konkurrenz fürchtet, die AZ Medien wollen den Raum Basel erobern.

Erobern ist übertrieben. Aber sicher wollen wir in der Region Basel stärker Fuss fassen. Deshalb haben wir als Erstes eine Sonntagsausgabe für BaselLand und Basel-Stadt lanciert, danach die Grossauflage der «Basellandschaftlichen» von 80 000 auf 130 000 erhöht. Eigentlich hätten Sie sich ja gerne mit der «Basler Zeitung» zusammengetan.

Die Verhandlungen mit dem damaligen Verleger Matthias Hagemann scheiterten, obwohl ein Zusammenspannen beispielsweise im Druckbereich viel Potenzial ergeben hätte.Mich erstaunt das,weil beide Seiten hätten profitieren können. Wer ist Ihr Ansprechpartner bei der BaZ?

Stellen Sie diese Frage der BaZ (lacht). Also offiziell ist es Verleger Filippo Leutenegger. Im industriellen Bereich hat sicher Christoph Blocher etwas zu sagen, im Bereich Publizistik ist auch Tito Tettamanti involviert. Sie sind in die nationale Verlegerliga aufgestiegen. Wo orten Sie noch geografische Lücken?

Der Kuchen ist verteilt. Selbstverständlich wollen wir in Basel noch etwas stärker werden. Im letzten halben Jahr haben wir dort bereits rund 5000 Abonnenten dazugewonnen — ohne grossen Werbeaufwand. Ein Fokus unserer Anstrengungen gilt der Verbreitung unserer journalistischen Inhalte übers Internet. Die «NZZ» wird, wie auch die «New York Times», Online-Artikel nicht mehr unbe-

schränkt kostenlos zur Verfügung stellen. Planen Sie eine ähnliche Strategie?

Eine Bezahlschranke führen wir frühestens im nächsten Jahr ein. Unser Pluspunkt ist die regionale Berichterstattung. Dafür wollen wir etwas verlangen, weil wir da stark sind. Zeitungen müssen im Internet Einnahmen generieren; wenn alles gratis ist, sehe ich schwarz. Der Verlag wiederum spart mit der Zeitung im Internet oder auf dem iPad bei Druck, Vertrieb und Papier. Dieser Transformationsprozess mit sinkenden Auflagen und steigenden Online-Benützern ist eine enorme Herausforderung. Schon vorJahren wurden Printtitel totgesagt. Wie lange wird es Zeitungen noch geben?

Noch sehr viele Jahre, auch wenn die Auflagen tendenziell sinken. Denn viele Leute bevorzugen es, die Zeitung auf Papier zu lesen. Das Modell der Gratiszeitung funktioniert ja auch. Möglicherweise kommen Zeitungen in 15 Jahren nicht mehr täglich raus, sondern nur noch dreimal wöchentlich, dafür mit geballten Informationen. So lassen sich massiv Kosten sparen. Für die schnelle Information können die Leser ins Internet.

Es gab in den letzten Jahren in den grossen Medienhäusern kräftige Sparrunden und einen Abbau von Arbeitsplätzen. Gleichzeitig wurde beteuert, dass die Qualität nicht leidet. Wie soll das aufgehen?

Die Qualität hat unter dem Jobabbau wenig gelitten, aber mit der Beschaulichkeit in unserer Welt ist es vorbei. Die Belastung für und die Anforderungen an die Journalisten sind grösser geworden.

Können die Medien so ihre Aufgabe als vierte Gewalt überhaupt noch wahrnehmen?

Ja. Wenn die Werbeerlöse aber stärker einbrechen und wir noch mehr sparen müssen, ist diese Aufgabe tatsächlich gefährdet.

Der Ständerat debattierte vergangene Woche darüber, die Presse mit staatlichen Mitteln zu fördern. Wie stehen Sie dazu?

Wenn die Presse vom Staat abhängig ist, ergibt sich ein Widerspruch bei der Kontrollfunktion. Ein besserer Ansatz wäre, die Presse als ein Kulturgut zu sehen und sie deshalb bei den Abos von der Mehrwertsteuer zu befreien. Zudem könnte man die Frühzustellung der Tageszeitungen subventionieren. Das wäre eine sinnvolle, wettbewerbsneutrale Hilfe. Die Öffentlichkeit weiss relativ wenig über Sie.

Ich suche das Rampenlicht nicht. Ich bin kein grosser Partygänger. Sie sagten in einem Interview, Sie hätten «eine Schwäche für schnelle Autos».Wie wichtig ist Ihnen Ihr Porsche?

Ach, der ist nur ein Spielzeug. Irgendeines darf ich ja auch noch haben. Meine Frau sagt schon lange: «Fort damit!» Sie zogen während Ihrer Pariser Studentenzeit mit Niklaus Meienberg durch die Bistros. Heute sind Sie ein Liberaler. Was führte zu diesem Sinneswandel?

Ich war ein typischer 68er, aber mit einem liberalen Hintergrund. Es ist ja ein klassischer Werdegang, in der Jugend links zu denken und im Lauf der Zeit vernünftiger zu werden … Ich habe mich während des Studiums intensiv mit dem Sozialismus und Marxismus auseinandergesetzt, bis ich realisierte, dass dieser ökonomisch nicht funktionieren kann. So mauserte ich mich zum Liberalen.

Sie wirken fit und sehen viel jünger aus als 68: Verraten Sie uns Ihr Geheimnis?

Tennis, joggen, im Sommer wandern, im Winter langlaufen: Ich brauche Bewegung, sonst habe ich Entzugserscheinungen, und es wird langweilig. Interview: Reto E. Wild, Ralf Kaminski Bilder: Daniel Winkler

«Mit der Beschaulichkeit in unserer Welt ist es vorbei.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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koluMne | 39

Der hausMann

Lasagne- und Lilienblätter Bänz Friedli lernt dazu. Täglich.

Man nehme: 400 g Zucchetti, 1 Bund Basilikum, 1 Zitrone (abgeriebene Schale), 200 g Reibkä… «Vati! Wie viel gibt acht mal acht?» — «Acht mal acht gibt … Hans! Das weisst du doch selber!» Wo war ich? 200 g Reibkäse. «Ah ja, stimmt: … schiiss i d Hose links u rächts!», ruft Hans dazwischen. Ich: «Hä? Gibts den blöden alten Vers noch immer? Reimt nicht mal richtig …» — «Aber, Vati, den hast doch du mir beigebracht: ‹Acht mal acht git vieresächzg — schiiss i d Hose links u rächts›!» Noch mal. Man nehme: 1 Bund Basilikum … Hatten wir schon. Wo war ich? Dings, ääh … Hier: einen halben Liter Milch, drei Esslöffel Mehl, Lasagneblätter (vorgekocht, ca. 12 Stück), Salz, Muska… «Vatiii! Komm!», schreit nun Anna Luna, «sag, stimmt dieser Satz? ‹Die Blätter der Josua-Palmlilie sind …›» — «Die Blätter der was?!» — «…der JosuaPalmlilie.» — «Was ist das denn?» — «Dänk der Joshua Tree.» — «Aha, dieser kurlige Baum in der kalifornischen Wüste? Dann schreib doch Joshua Tree!» — «Nein, Mann, ist ja gar kein Baum.» — «Aber die Amis sagen so …» — «Mann, Vati, mein Biolehrer ist kein Ami, ich muss es übersetzen. Also: ‹Ihre Blätter sind mit Wachs überzogen, um jeden Wasserverlust zu vermeiden›, hab ich für meinen Vortrag geschrieben. ‹Sie nimmt das für die Photosynthese nötige Kohlenstoffdioxid während der Nacht auf und speichert es in ihren Zellen bis

zum nächsten Tag.› Stimmts?» – «Woher soll ich das wissen?» — «Vatiiii! Weisst du denn gar nichts?» Doch. Dass man die Zucchetti in dünne Scheiben schneiden muss. Und ich bin im Bild über Hannibals Ende. «‹Ein Mann von grossem Geiste liefert sich niemals dem Feind aus›, dachte Hannibal, und nahm das Gift, das er immer bei sich trug.» So musste Tochterherz es letzte Woche aus dem Lateinischen übersetzen. Ferner habe ich nun eine Ahnung von Zürcher Geografie. In der war ich, im Bernbiet aufgewachsen, bisher sehr schwach. Aber nun weiss ich, wie die Ustermer Aa verläuft, wie hoch der Bachtel ist und weshalb ich im Falle eines Auswärtsspiels in Pfäffikon darauf achten muss, ob ich ins Zürcher Oberland

«Ach, man hat nie Feierabend!»

oder in den Kanton Schwyz fahren müsse. Hab ich alles mit Hans gebüffelt. Dann lernte ich die Attraktionen des Bezirks Hinwil kennen: Sauriermuseum, Dampfbahn, Zwölfistein — der Bub musste einen Vortrag darüber halten. Nebenbei: «Die Klarinette ist ein sogenanntes Einfachrohrblattinstrument», hiess es in einem Referat von Anna Luna. Und … was wollte ich eigentlich kochen? Ach,ich sage Ihnen: Man hat nie Feierabend. (Ja, ja, ich weiss: Man soll den Kindern nicht bei den Ufzgi helfen. Aber man tut es ja doch. Sie etwa nicht? Eben.) Und wenn ich mich dann endlich doch vor dem TV aufs Sofa sinken lasse, verpasse ich garantiert Schewtschenkos Kopftor, weil ich in einer Ecke der Wohnstube eine Spinnwebe entdeckt und mich wieder erhoben habe. Oder ich poliere, wenn Di Natale einschöbe, grad Kinderfingerabdrücke von einer vertapten Schranktür. Und, Sie! Was ich gar nicht ertrage, ist der Anblick des EMStudios auf SF2. Seit Tagen ist dort der Rahmen eines Bildschirms, auf dem strittige Szenen gezeigt werden, eindeutig vertapt. Was sage ich, «vertapt»? Völlig verschmiert! Ich zucke und kanns nicht ändern. Darf ich, lieber Rainer Maria Salzgeber, bitte mal kurz vorbeikommen und das polieren? Ich drehe sonst durch vor dem Fernseher. Bänz Friedli live: 22. 6. Herzogenbuchsee BE, Earthquake Festival.

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AKTUELL 40 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Orange Garten in Rüschlikon macht die Geschichte der Migros erlebbar. Eine Familie aus Zürich hat den Garten vor der Eröffnung besucht.

E

in verrückter Kerl war er, dieser Dutti. Hat er doch nicht nur die Migros gegründet — was in Anbetracht der wirtschaftlichen Verhältnisse 1925 schon abenteuerlich genug war —, nein, er hat sich zeitlebens mit jedem angelegt, der seiner Migros-Vision in die Quere kam. Und dies mit einer Lust am Disput, die ihresgleichen sucht. Und auch noch 50 Jahre nach seinem Tod — Gottlieb Duttweiler starb am 8. Juni 1962 in Zürich — sind seine Ideen allgegenwärtig. Zu Ehren des Migros-Gründers eröffnet das Migros-Kulturprozent diesen Sonntag den Orangen Garten in Rüschlikon ZH. Gleich neben dem Park «Im Grüene» ist in den letzten Monaten eine begeh- und erlebbare MigrosChronik entstanden. Der Garten ist in Orange bepflanzt und zeigt auf zehn Themeninseln die Geschichte der Migros. Da ist zum Beispiel der Walk of Fame, auf dem die Industriebetriebe der Migros mit je einem Stern gewürdigt werden. Oder die Klangwiese, die zum akustischen Einkaufserlebnis lädt.

Alle paar Meter eine neue Überraschung Das Migros-Magazin hat den Orangen Garten vorab getestet und dazu eine Familie aus Zürich eingeladen. Christina Studiger (35) und Migi Derendinger (31) sind zusammen mit Iain (10) und Jeanne (6) einen Nachmittag lang in die neu geschaffene Migros-Welt eingetaucht. Und sie sind begeistert. «Der Garten ist wirklich toll gemacht», sagt Christina. «Er bietet alle paar Meter eine neue Überraschung. Hier kann man verweilen

Ein Garten voller Geschichten Christina Studiger und Migi Derendinger mit Einkaufswägeli, auf denen Fakten zur Vergangenheit der Migros stehen (oben). Jeanne und Iain testen den interaktiven Bildschirm im Pavillon des Gartens (rechts).


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

NEUES AUS DER MIGROS | 41

Die Zeitspirale: ein Spaziergang durch die Migros-Geschichte.

Am Sonntag wird der Garten eröffnet Am Sonntag, 24. Juni, um 10 Uhr öffnet der Orange Garten erstmals fürs Publikum seine Tore. Lage: Zwischen Migros Rüschlikon-Parkside und Park «Im Grüene». Attraktionen: Unter anderem Themeninseln zur Geschichte der Migros. Saisonal wechselnde orange Bepflanzung, zum Beispiel 12 000 Tagetes, gepflanzt von Studierenden der Hochschule Wädenswil. 20 Quadratmeter grosser, interaktiver Bildschirm. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr. www.orangergarten.ch

und erfährt gleichzeitig viele spannende Fakten über die Migros.» Jeanne und Iain machen sich auf den Weg, den Garten, der sich übrigens auch hervorragend für eine Runde Versteckis eignet, auf eigene Faust zu erkunden. Highlight des Orangen Gartens, da ist sich unsere Testfamilie einig, ist der Pavillon, in dem die Geschichte der Migros interaktiv erlebt werden kann. Auf einer Monitorwand können Themen ausgewählt werden. Während die Erwachsenen einen Moment brauchen, um mit der Technik vertraut zu werden, finden die Kinder intuitiv den Weg durchs virtuelle Migros-Universum. So können Hunderte von Migros Geschichten abgerufen werden. Text: Andreas Reinhart Bilder: Tina Steinauer

PREISBAROMETER

Passend zur Grillsaison senkt die Migros dauerhaft die Preise diverser Barbecue-Saucen. Artikel BBQ Sauce Smoky, 250 ml BBQ Sauce Inferno, 250 ml BBQ Sauce Honey Mustard, 250 ml BBQ Sauce Pepper Balls, 250 ml BBQ Sauce Mango Chutney, 250 ml BBQ Sauce Chaka Laka, 250 ml Kneipp Hautschutzsalbe, 75 ml Pferde-Pfeffermöckli Pepino Pferde Chips Mini * in Franken

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

DAS ERSTE GEWINNER-REZEPT

Röschti nach Pfadi Art

Vor rund einem Monat suchte das Migros-Magazin die besten Rezepte mit regionalen Produkten. Eine hochkarätige Jury aus Spitzenköchen hat nun den ersten Gewinner erkoren: Der Berner Rolf Birchler überzeugte mit seiner Röschti-Variante.

G Migros Aare: Rüebli aus der Region Pascal Occhini liefert der Migros Aare diverse Obst- und Gemüsesorten. So bietet diese ihren Kunden frische Produkte von regionalen Produzenten an.

lobal denken, lokal einkaufen ist für Rolf Birchler (38) aus der Stadt Bern wichtig. Als Geschäftsleiter der Schweizer Pfadibewegung ist er mit der Welt vernetzt, als bewusster Konsument kauft er vor Ort ein. Denn dort bekommt er, was er braucht und schätzt. Rolf Birchler schätzt es, einfach zu kochen und gut zu essen. Einfach heisst aber nicht ideenlos. Das beweist sein Rezeptvorschlag, der ihm spontan eingefallen ist. «Bärner Rüebli-Röschti mit Lauchquark» tönt nicht nur gut, es schmeckt auch so und hat Profiköchin Pia Camponovo vom «Baseltor» in Solothurn überzeugt. Obwohl ein Pfadi «allzeit bereit» ist, kocht Rolf Birchler nur einmal pro Woche. «Meine Partnerin kann es besser», meint er bescheiden. «Was bei meinem Gericht zählt, ist

die Geschmacksintensität», sagt der Hobbykoch. «Und das Rezept lässt sich leicht variieren. Je nach Vorliebe des Gastes lasse ich das geräucherte Forellenfilet einfach weg.» Kochen ist für ihn Abschalten vom Alltag und eine Vorfreude auf den Genuss. Und da kommt er mit seiner Rüebli-Röschti voll auf seine Kosten. Text: Martin Jenni Bilder: Markus Mallaun, Claudia Linsi

In der nächsten Ausgabe: Joëlle Cousinou aus Neyruz FR ist die Gewinnerin der Region Neuenburg-Freiburg. Wir stellen Ihnen ihr Rezept «Poulette aux citrons confits» vor.

Das Gewinnerrezept und Infos zu den Produkten und Produzenten auf: www.migrosmagazin.ch/ ausderregion

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 43

Zutaten: 300 g Karotten 300 g festkochende Kartoffeln 1 kleine Schalotte 1 EL Zitronensaft 2 EL Mehl 1 Ei Salz, Pfeffer 4 EL HOLL-Rapsöl Pascal Occhini aus Ins hat Ralf Birchler (links) gezeigt, wo die herrlichen Rüebli wachsen, die er für seine Röschti braucht.

Lauchquark: 100 g Lauch Salz 180 g Sauermilch (M-Dessert) 250 g Magerquark 1 TL Sojasauce Pfeffer

Bärner Rüebli-Röschti mit Lauchquark 1. Für den Lauchquark Lauch längs halbieren und in dünne Streifen schneiden. In Salzwasser maximal 1 Minute kochen. Kalt abschrecken, gut abtropfen lassen. Etwas Lauch für die Garnitur beiseitestellen. Rest mit Sauermilch und Quark mischen. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Karotten und Kartoffeln schälen und an der Röstiraffel reiben. Schalotte fein hacken und dazumischen. Zitronensaft und Mehl dazumischen. Ei verquirlen und beigeben. Masse gut mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. In 2 Bratpfannen à circa 20 cm Durchmesser bei mittlerer Hitze im Öl beidseits je 8 Minuten goldbraun braten. Rösti mit Lauchquark und beiseitegestelltem Lauch servieren. Dazu passen Blattsalat und geräucherte Forellen. Zubereitung ca. 40 Minuten Pro Person ca. 15 g Eiweiss, 17 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/320 kcal


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GRILLIEREN

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Grillplausch mit dem Schwingerkönig Kilian Wenger (22) zeigt, dass er nicht nur im Sägemehl, sondern auch als Gastgeber und gelernter Metzger auf dem Grillplatz ein König ist. Mit von der Partie: seine besten Freunde, die WG- und Schwingerkollegen Ruedi (Mitte) und Markus (rechts). Auch zwei charmante Damen, Rosanna (links) und Melanie (rechts), haben sich zum Trio gesellt.

Auftakt zum Finale

Jede Grillparty ist mal zu Ende. Schwingerkönig Kilian Wenger und seine Freunde lassen das Fest mit einem fruchtigen Dessert ausklingen. Natürlich vom Grill.

Bilder: Gaëtan Bally, Claire Lehmann (Food); Styling: Esther Egli; Rezept: Saisonküche

K

ernige Kerle haben auch ihre kleinen Schwächen. Und das ist bei Kilian und seinen beiden WG- und Schwingerkollegen Ruedi und Markus nicht anders. Wie gut, dass Rosanna und Melanie aus etwas so Einfachem wie Pfirsichen mit ein paar wenigen Zutaten eine himmlische Nachspeise zaubern können. Ein bisschen skeptisch schauen die Männer schon, als Melanie die Mühle mit dem Blumenpfeffer zur Hand nimmt und über den Pfirsichen ein paar Umdrehungen macht. «Nur keine Angst, der

Pfeffer kitzelt bei den Pfirsichen das süsse Aroma heraus. Umgekehrt gibt man dem Gemüse beim Kochen eine Prise Zucker bei», erklärt sie den drei WG-Neulingen, die unter der Woche immer noch Mutters Küche schätzen. «Hier ein Trick, damit ihr zu Hause nicht putzen müsst, wenn ihr dieses Dessert mal selber macht. Zerbröselt die Amaretti in einem kleinen Plastiksack.» Kaum ist das Dessert verputzt, ruft es aus der Schwingerecke unisono: «Gibts noch mehr davon?»

Texte: Claudia Schmidt, Dora Horvath

Während die Pfirsiche auf dem Grill garen, gönnen sich Rosanna,

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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GRILLIEREN | 45

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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GRILLIEREN | 47

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Grillierte Pfirsiche

* Erhältlich bei Do it + Garden Migros.

Dessert für 4 Personen

6 Pfirsiche 2 EL Sonnenblumenöl, Blumenpfeffer 4 EL Sirup z. B. Hibiskus 4 Kugeln Caramelglace 2 Amaretti à ca. 20 g Pfirsiche halbieren und Steine entfernen. Pfirsiche rundum mit Öl einpinseln. Mit Blumenpfeffer würzen. Auf dem Grill bei kleiner Hitze circa 6 Minuten grillieren. Mit Sirup beträufeln und mit Caramelglace anrichten. Amaretti zerbröseln und darüberstreuen. Sofort servieren. Zubereitung ca. 15 Minuten + 6 Minuten grillieren Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 11 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 1150 kJ/270 kcal Rezept:

Glacetta Panna Cotta, Ice Cake, 700 ml, Fr. 4.90

Crème d’or Caramel, 1000 ml, Fr. 9.40

Grill der Woche Indirektes Grillieren bei niedrigen Temperaturen und Räuchern sind die hohe Schule des Grillierens. Wer spontan grillieren möchte und nur ein paar Grillspiesse, Würste und Steaks auf den Grill legen und in der Glut Kartoffeln garen möchte, ist mit einem einfachen Holzkohlegrill bestens bedient. Damit alles gelingt und trotz der direkten Hitze nichts anbrennt, ist der Grillrost des rechteckigen Holzkohlegrills vierfach höhenverstellbar. Seine Oberfläche lässt sich leicht reinigen, sodass der Grill beim Einsatz auf Ausflügen schnell wieder sauber ist, zusammengebaut und im Auto verstaut werden kann. Schön, wenn man Grillieren nicht gleich zur Wissenschaft erheben muss, sondern einfach Spass dabei haben kann.

Pflaumen rot, Spanien, per kg, aktueller Tagespreis

Erdbeeren, Schweiz, Schale à 250 g, aktueller Tagespreis


SCHAUFENSTER 48 |

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SNACKS & DRINKS

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Warum Männer Fussball lieben W

ie überbrückt man die Zeit bis zum Anpfiff eines Fussballspiels? Ganz einfach, man lädt ein paar gute Freunde ein, macht schön Platz auf dem Balkon, stellt Chips, Nüssli, Bier und Rivella auf den Tisch, und los geht die fröhliche Fussballparty. Eingefleischte Fans ziehen auch gleich das Shirt ihrer Lieblingsmannschaft dazu an. Was fasziniert eigentlich Millionen von Menschen an diesem Spiel rund um den Ball? Beim Fussball sind die

Party Erdnüsse gesalzen, 250 g, Fr. –.95 statt Fr. 1.20*

Voraussetzungen für alle gleich. Ob gross oder klein, arm oder reich. Es zählt allein das Können. Das Märchen vom «Tellerwäscher zum Millionär» ist im Fussball noch möglich. Dazu gehört natürlich auch eine Portion Glück. Und viel Schweiss und Schmerzen. Und all diese Bemühungen werden mit einem Titel, Pokal oder einem Sportwagen belohnt. Verständlich, dass jeder Junior einmal Fussballprofi werden will. Text: Heidi Bacchilega

Party Nussmischung Honig/ Salz, 150 g, Fr. 1.90 statt 2.40*

Bild: Mirko Ries, Styling: Esther Egli

Der Faszination des Fussballs können nur wenige widerstehen. Das Warten auf den Spielbeginn wird mit einer spontanen Fussballparty mit Snacks, Coca-Cola und Rivella versüsst.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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SNACKS & DRINKS | 49

Der gemeinsame Fussballabend wird garantiert zum Erfolg, wenn Ihre G채ste gut umund versorgt sind.

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Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

1350


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

SCHAUFENSTER

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LILIBIGGS | 51

Glace-Schatz entdeckt

Die neue Stängeli-Glace Hugo von Lilibiggs schmeckt fruchtig frisch und besteht aus natürlichen Aromen. Ein Genuss für kleine Piraten – bis zum letzten Schleck.

T

im (8) trifft sich mit seinem Freund Adam (8) auf dem Spielplatz. Die Zweitklässler spielen Piraten. Sie klettern und kämpfen mit ihren Schwertern wie richtige Hochseeräuber. «Pirat zu sein, ist ganz schön anstrengend», sagt Tim. Da taucht Mama Pia auf, unterm Arm trägt sie eine Schatztruhe. «Cool», rufen die Freunde und öffnen sie vorsichtig. Was kommt da zum Vorschein? «Juchu! Glace», freuen sich Tim und Adam, stürzen sich gleich auf die Lilibiggs-Hugo-Glace, einen dreifarbigen Stängel mit Piratensujet in kindgerechter Portionengrösse. «Hhm, das schmeckt nach Ananas und Zitrone», schwärmt Tim. Und Mama Pia muss kein schlechtes Gewissen haben: Die Ernährungsrichtlinien für Lilibiggs-Produkte regeln den Energiewert, den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Salz. Bei Süssigkeiten wird auf eine kindgerechte Portionengrösse geachtet, auf künstliche Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet. «Klarmachen zum Entern!» rufen die beiden Piraten, die wieder Energie für neue Abenteuer haben.

Bild: Tina Steinauer

Text: Anette Wolffram Eugster

Lilibiggs Hugo Glace, 8 x 70 ml, Fr. 6.50; 1 x 70 ml, Fr. 1.–


SCHAUFENSTER 52 |

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HAFER-BETAGLUCAN

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

«Sport und gesunde Ernährung sind mir wichtig. Die neuen Müesli enthalten noch mehr Hafer-Betaglucan.» Fabienne (35)

Kampf dem Cholesterin

Jetzt gibt es vier neue Frühstückscerealien, die besonders reich sind am Ballaststoff Hafer-Betaglucan. Dieser senkt den Cholesterinwert im Blut.

E

inmal mehr nimmt die Migros eine Vorreiterrolle ein und bietet gesundheitsbewussten Menschen vier Produkte mit einer verbesserten Haferkleie an. Dabei handelt es sich nicht um eine Nahrungsergänzung, sondern um einen vollkommen natürlichen Wirkstoff, der im Hafer vorkommt. Hafer ist nämlich reich an Vitaminen der B-Gruppe. Er ist ausserdem eine gute Quelle für die Mineralstoffe Eisen und Magnesium. Besonders geschätzt wird Hafer aber


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FRÜCHTE & GEMÜSE Äpfel Jazz, süss-säuerlich, Neuseeland, per kg 3.50 Chiquita Bananen, Costa Rica/Panama, per kg 2.10 Bananen, Bio, Max Havelaar, Peru/Ecuador, per kg 2.40

Rispentomaten, Bio, Schweiz/ Spanien/Niederlande, per kg 5.90 Peperoni gemischt, Niederlande, Netz à 750 g 3.30 Himbeeren, Spanien/Italien, Schale à 250 g 5.70

Bataviasalat grün, Schweiz, pro Stück 1.10 statt 1.90 40%

Gurken, Bio, «Aus der Region.», pro Stück 1.70 statt 2.70 33% Zuckermais, Spanien, abgepackt, per kg 5.20 statt 6.80 20%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Le Gruyère Surchoix und Le Gruyère gerieben im Duo-Pack, 2 x 120 g 20% Rahmtilsiter, Bio, per 100 g 20%

Raccard Tradition Block, per 100 g 1.60 statt 2.–

Kochspeck, TerraSuisse, per kg 40%

Forellenfilets geräuchert, Bio, im 3er-Pack, 3 x 100 g 33% Dorschnuggets, MSC, Wildfang aus dem Nordatlantik, 20x 250 g 6.90 NEU ** PUNKTE

M-Classic Hamburger Box, assortiert, tiefgekühlt, 12 Stück, 1080 g 20% Pelican Pangasius in Zitronenpanade im 3er-Pack, tiefgekühlt, 3 x 300 g 3 für 2 Rindshuft, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 4.55 statt 6.50 30% Schweinskoteletts mager, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.65 statt 2.10 20% Fleischkäse geschnitten, TerraSuisse, Schweiz, per kg 13.– statt 19.– 30% Bratschinken geschnitten, «Aus der Region.», per 100 g 2.50 statt 3.60 30% Optigal Pouletschnitzel Sicilia/ Roma, Schweiz, per 100 g 2.95 statt 3.50

Alle Frey Prestige Pralinés, z.B. Prestige Pralinés, 250 g 12.50 statt 13.90 10% Alle Gomz Gummibonbons im Duo-Pack, z.B. Gummibären, 2 x 200 g 3.– statt 3.80 20%

20x PUNKTE

Alle Party Nüsse 20% Frey Branches Classic, Packung à 50 Stück, 50 x 27 g 50% Dip Salsa Mexicana oder Cheese, z.B. Dip Salsa Mexicana, 20x 145 g 2.60 NEU ** PUNKTE

Zweifel Snacketti in Grosspackungen, z.B. Snacketti Paprika, 225 g 4.60 statt 5.85 M-Classic Penne mit oder ohne Ei im 3er-Pack 20% Alle Farmer Getreidestängel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger

Anna’s Best Pizza per Due im Duo-Pack, Prosciutto/Mascarpone oder Speck/Brie, 2 x 510 g 9.80 statt 15.20 33% Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische Holzofenbrot-Sandwiches) 20%

Nivea Pure & Natural Face und Body Produkte (ohne Deo und Hand), z.B. Body Milk, 250 ml 7.60 Gesamtes Zoé Sortiment, z.B. HydraProtect intensive Tagescreme, 50 ml 12.60 statt 15.80 20% Oral-B Complete Fresh Zahnbürste 4.40 NEU **

20x PUNKTE

Pearl Drops Zahnpflegeprodukte, z.B. Coffee & Tea Zahn20x pasta, 50 ml 4.90 NEU ** PUNKTE

Listerine Zero, 500 ml 7.20 NEU **

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Rexona in Mehrfachpackungen, z.B. Duschgel Sport im 4er-Pack, 4 x 250 ml 7.80 statt 13.– 40%

Cornatur Tofulinis, 170 g 4.90 NEU **

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Gesamtes pH-Balance Sortiment** 20%

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Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und -scheren sowie VICTORINOX Küchenmesser** 50%

PUNKTE

PUNKTE

PUNKTE

Cornatur Gemüsefrikadellen, 240 g 4.90 20x NEU ** PUNKTE

Cornatur Grill Mix, 370 g 8.90 NEU **

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Alle Bio Konfitüren, z.B. Heidelbeer-Konfitüre Extra, 350 g 3.05 statt 3.60 15% M-Classic Maiskörner im 8er-Pack, 8 x 285 g 20% Alle Crème d’or Dosen, 1000 ml, z.B. Crème d’or Vanille Bourbon 7.50 statt 9.40 20%

Farmer Croc Exotic, 500 g 5.40 NEU **

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Reddy Birchermüesli Vital, 700 g 6.90 NEU **

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Alle Berliner, z.B. 4 Stück, 260 g 2.70 statt 3.40 20%

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Rexona Deo Tropical, Radiant und Adventure, z.B. Deo Roll-on Tropical, 20x 50 ml 4.45 NEU **

Nivea Travelsets, z.B. Minisize Travelset Women 6.90

Farmer’s Best Schweizer Gemüsemischung, tiefgekühlt, 900 g 5.15 statt 6.45 20%

PUNKTE

Alle Hygo Produkte** beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger

PUNKTE

M-Classic Tortelloni ricotta e spinaci im Duo-Pack, 2 x 500 g 40%

Alle Bio, Max Havelaar Tafelschokoladen 100 g, z.B. Milch Tafelschokolade, Bio, Max Havelaar 1.50 statt 1.80 15%

Smams Fruits, zuckerfrei, 165 g 3.20 NEU **

Alle Blévita Stangen und 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Blévita, 285 g 2.70 statt 3.30

Alle Eichhof und Erdinger Biere, alkoholfrei, z.B. Eichhof Bier, 10 x 33 cl 6.85 statt 9.80 30%

WEITERE LEBENSMITTEL

Optigal Pouletschenkel gewürzt, 4 Stück, per kg 30%

Trevolution Schlafsack Chaco**, kleiner, leichter Schlafsack 39.90

Total Waschhilfsmittel im Sparpack, z.B. Oxi Booster Color, 1,5 kg 14.50 statt 20.85 30%

Alle Jarimba Süssgetränke in Packungen à 6 x 1,5 Liter 50%

Topfrosen, pro Pflanze 5.45 statt 7.80

Kissen HUG ME**, erhältlich in diversen Farben, 20 x 29 cm 12.80

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Alle Rivella in Packungen à 6 x 1,5 Liter 6 für 4

BLUMEN & PFLANZEN

Gesamtes Gourmet Gold Katzenfutter-Sortiment*, z.B. Gourmet Gold Delicatesse, 4 x 85 g 3.25 statt 4.10 20%

Total XXL Sparpack 50%

Alle Cremeschnitten 2er-Stück 20%

Käse in Bedienung: Merlot Weinbergkäse, per 100 g 2.60 statt 3.20

NEAR-/NON-FOOD

Total Nachfüllbeutel im Duo-Pack, z.B. Liquid, 2 x 2 Liter 25.40 statt 31.80 20%

Frischbiscuits Vogelnestli, Haselnussmakronen und Spitzbuben im Duo-Pack 33%

Gerbera kleinblumig, pro Planze 4.50 statt 5.90

Apéro 4 you, 100 g 30%

Alle Kaffees Bohnen und gemahlen** (ohne Delizio), 210–250 g –.50 günstiger, 500 g 1.– günstiger, 1 kg 2.– günstiger, z.B. Boncampo Bohnen, 500 g 4.30 statt 5.30 Alle Noblesse und Cafino 20%

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Alle Coupe Chantilly inkl. Léger im 4er-Pack –.45 günstiger

Sonnenblumenstrauss Linda, pro Strauss 14.90

Pferdesteak, mariniert, per 100 g 30%

PUNKTE

Alle Bio Teigwaren, Pastasaucen, Tomatenkonserven und Gewürze, z.B. Nudeln fein, Bio, 500 g 2.45 statt 3.10 20%

Alle Joghurts im 6er-Pack 20%

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Tomaten abgepackt, «Aus der Region.», per kg 4.50

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Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 33%

Tartare Kräuter & Knoblauch oder Léger im Duo-Pack, 2 x 150 g 1.– günstiger, z.B. Kräuter & Knoblauch 4.60 statt 5.60

Apéro-Mix getrocknet, hergestellt in der Schweiz, Beutel à 200 g 4.90

Alle lang haltbaren Bio Brote, z.B. Roggenvollkornbrot rund, 500 g 2.70 statt 3.40 20%

Alle M-Classic Müesli, 150 g, z.B. Truffes –.70 statt –.85 15%

Melonen Galia, Spanien, pro Stück 1.35 statt 2.70 50%

Lachsrückenfilet, Norwegen, Zucht, per 100 g 3.20 statt 4.60 30%

Crispy Hearts, 210 g 3.90 NEU **

BROT UND MILCHPRODUKTE

Gesamtes Tangan Sortiment 20% Farbstiftebox, 40 Stück 15.80 Damen Slip Mini im 3er-Pack, String im 3er-Pack oder Spaghetti-Top im Duo-Pack, z.B. Slip Mini 12.90 Gesamtes Bio Damen Tagund Nachtwäsche-Sortiment, z.B. Damen Pyjama 27.80 statt 34.80 20% Gesamtes Herren Nachtwäsche-Sortiment 40% Kinder Kleider oder Shorts, erhältlich in diversen Farben und in den Grössen 104–164, z.B. Mädchen Kleid, Lila 12.90

Genossenschaft Migros Aare **Gültig bis 2.7. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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PUNKTE


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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HAFER-BETAGLUCAN | 61

Neuartige Haferkleie

Bilder: Juventino Mateo; Styling: Urs Affolter; Hair & Make-up: Arlette Kobler

«Ich achte auf meinen Cholesterinspiegel. Die Produkte mit dem HaferBetaglucan-Herz senken nachweislich. Daniela (42) ihn nachweislich.»

«Mit einem Betaglucan-Müesli zum Frühstück lege ich einen guten Grundstein für den Tag. Tag.» Beat (50)

wegen seiner nachweislich cholesterinsenkenden Wirkung. Verantwortlich dafür ist der Ballaststoff Betaglucan, der in der Haferkleie in geringen Mengen vorhanden ist. Durch ein neues Mahlverfahren kann jetzt eine hochwertige Haferkleie produziert werden, die einen Anteil von 28 Prozent Hafer-Betaglucan hat. Exklusiv in der Migros sind jetzt bei den Frühstückscerealien vier Produkte mit der Betaglucan-reichen Haferkleie erhältlich. Man erkennt

sie am Betaglucan-Herz. Mit diesem Logo haben Sie Gewissheit, dass auch wirklich die Betaglucan-reiche Haferkleie verwendet wird. Reddy Birchermüesli Vital und Farmer Croc Exotic enthalten Früchte. Mit Joghurt oder Quark sind sie eine leichte und doch sättigende Mahlzeit. Wer lieber Flakes mag, ist mit dem Produkt von Kellogg’s gut bedient. Und die Crispy Hearts schmecken am besten mit Milch oder pur zum Knabbern. Text: Dora Horvath

Crispy Hearts, 210 g, Fr. 3.90* * In grösseren Filialen.

Farmer Croc Exotic, 500 g, Fr. 5.40*

Reddy Birchermüesli Vital, 700 g, Fr. 6.90*

Hafer-Betaglucan sind lösliche Nahrungsfasern (Ballaststoffe), die im Hafer vorkommen. Sie sind ein natürlicher Bestandteil der Haferkleie. Durch ein spezielles Verfahren wird der Hafer so gemahlen, dass die Kleie anstatt der üblichen rund fünf Prozent jetzt neu 28 Prozent Betaglucan enthält. Eine Tagesportion von drei Gramm Hafer-Betaglucan senkt nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut. Dies kann das Risiko einer koronaren Herzerkrankung mindern. Erkennbar sind die Produkte am Betaglucan-Herz, einem Migroseigenen Label. Mehr Infos: www. friendoatwell.ch.

Kellogg’s Optivita Berry, 375 g, Fr. 5.90*


SCHAUFENSTER 62 |

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FOOD

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Ofengemüse für ca. Fr. 7.40

Beilage für 4 Personen ■ 2 Zucchetti, 2 Peperoni, 1 kleine Aubergine und 3 Rüebli in 5 cm lange Stifte schneiden. 3 kleine Tomaten vierteln. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Circa Fr. 5.90 ■ 4 Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel getrockneten Kräutern der Provence mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 1.50 ■ Das klein geschnittene Gemüse in eine grosse Schüssel geben und mit dem gewürzten Olivenöl mischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. ■ Das Gemüse circa 15 Minuten bei 200 °C backen, bis es gar und schön gebräunt ist. Tipp: Aus dem Gemüse wird ein vegetarisches Hauptgericht, wenn Sie zusätzlich in den letzten 10 Minuten 200 g Fetakäse über das Gemüse bröckeln. Dazu passt knuspriges Brot oder Couscous.

So schmeckt der Gemüsesommer: Tomaten, Zucchetti und Kräuter der Provence.

Hier ist alles herzhaft Für Allergiker

Fanartikel

Ein Kräuterfest

Das aha!-Siegel erleichtert Menschen mit Allergien und Intoleranzen den täglichen Einkauf. Die tiefgekühlten Kaisersemmel sind gluten- und laktosefrei und enthalten weder Nüsse noch Weizen. Aha! Kaisersemmel, tiefgekühlt, 6 St., 360 g, Fr. 5.20*

Cantadou ist ein luftiger Streichfrischkäse, den es in zig Varianten gibt. Neu ist er mit Schnittlauch und Basilikum angereichert. Auf die Zugabe von Knoblauch wurde verzichtet. Cantadou, Basilikum & Schnittlauch, 125 g, Fr. 2.50*

* In grösseren Filialen erhältlich.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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NONFOOD | 63

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Sind Sie reich?

Global gesehen, ja. Schweizweit, nein. Haben Sie noch materielle Wünsche?

Ich brauche wenig. Eine schöne Wohnung, ein schickes Velo und ein ultraschneller PC genügen mir.

Lieben Sie das Geld?

Nein, aber es ist praktisch.

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Wann und wie viel haben Sie das letzte Mal gespendet?

Das letzte war der VCS-Mitgliederbeitrag. In welchem Restaurant geben Sie gerne Geld aus?

In den Restaurants Hotpasta, Samses und Santa Lucia. Alle in Zürich. Und in welchem absolut nicht?

In Toni Brunners Landgasthof Sonne, Ebnat-Kappel SG. Haben Sie auch einen Spartipp für unsere Leser?

Auf alle unökologischen Ausgaben verzichten — das ist gut für Umwelt und Portemonnaie. Interview: Eugen Baumgartner


SAISONKÜCHE 64 |

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SABINE STEINER

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Felchen über dem Bielersee Der Ausblick vom Rebberg des Weinguts Steiner Schernelz-Villages ist einzigartig. Die wahre Attraktion sind aber die fangfrischen Felchen, die Winzerin Sabine Steiner für das Migros-Magazin hoch über dem Bielersee zubereitet.

A

ngefangen hat alles im Sandkasten. Wie so oft. Da sind sich Sabine Steiner (34) und Andreas Krebs (31) das erste Mal begegnet, aber so richtig gefunkt zwischen ihnen hat es nie. Weder im Kindergarten noch in der Schule noch im Strandbad und schon gar nicht im Rebberg. Bis sich die zwei Jungwinzer vom Bielersee bei einer Degustationsrunde zu tief in die Augen gesehen haben. Das war vor fünf Jahren. Nebenbei: Ihre Liebe trägt Früchte. «Unser erster gemeinsamer Wein Deux Terres, der aus zwei Lagen (Pinot noir und Chardonnay) der Weingüter Steiner und Krebs entstanden ist, bereitet uns viel Freude», sagen beide unisono. «Wäre das nicht ein Wein zu unserem Gericht?», fragt «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. «Seine Frische und präsente Säure scheinen mir perfekt mit den Felchen und der Holunderblütensauce zu harmonieren.» Die Diskussion ist eröffnet. Doch vorerst wollen die Kartoffeln geschält sein. «Ich übernehme das», sagt Sabine Steiner, die sich in den Garten setzt, zu rüsten beginnt und

die Aussicht auf Bielersee und Petersinsel sichtlich geniesst. Ein Essen bei Steiners findet nie ohne eine lebhafte Diskussion über ihre Weine statt. Nicht etwa theoretisch, sondern praktisch. An der langen Tafel werden die hauseigenen Weine entkorkt und verkostet. Welche Provenienz passt in diesem Fall zu Felchen an Zitronen-Holunderblüten-Sauce? Doch dazu später.

Friedrich Dürrenmatt war häufig zu Gast bei Grossmutter Anita Persönlichkeiten besuchen gerne das Weingut Steiner Schernelz-Village. Sie treten auf und ab — Reben, Weine und Aussicht aber bleiben. Auch wenn die Steiners bei Prominenten beliebt sind, ist die Familie sich selbst geblieben. Alle ziehen am gleichen Strick, alle helfen mit, alle sind resistent gegen Allüren. Ob Sabine Steiner, Papa Charles, ob Mama Annemarie, Onkel Fred und all die anderen guten Seelen vom Weingut — das Ziel bleibt sich immer gleich: einen exzellenten Rebensaft in die Flasche zu bekommen. Von so viel Qualität war

«Allez hopp!» Sabine Steiner staunt über die Pfannenfertigkeit von «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger.

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Glace, vor allem Tiramisù von Crème d’Or. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Eigentlich täglich, mit Ausnahmen. An Wochenenden gerne für Freunde. ■ Kochen ist für Sie … Ausgleich und zugleich eine Vorfreude, den passenden Wein zum Gericht auszusuchen. ■ Was würden Sie nie essen? Kutteln. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Gleich mit zwei Herren des Weinguts Romanée-Conti, dem Önologen Bernard Noblet und dem Chef de culture, Nicolas Jacob.


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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

saisonküche

sabine steiner | 65

Pflichten wie Rüsten werden im Hause Steiner oft in die Natur verlegt.

Felchen und Holunderblütensirup stehen im Mittelpunkt. Die Zitronenschale wird mit dem Zestenmesser abgezogen. Pfeffer aus der Mühle macht den aromatischen Unterschied. Zwei Esslöffel Holunderblütensirup reichen.


Die grosse Starparade im Tirol

Die Exklusivreise zum Volksmusikfest des Jahres! vom 4. - 7.10.2012

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Ihr Reiseprogramm:

3. Tag, Samstag 6. Oktober 2012 Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach einem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir eine wunderschöne Rundfahrt durch die Tiroler Bergwelt, die uns bis nach Pertisau am Achensee bringt. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt! Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütlichen Bootsfahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften! Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe uns dann der Gala Abend mit Andreas Gabalier, Sigrid & Marina und Hansi Hinterseer erwartet. 4. Tag, Sonntag 7. Oktober 2012 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x Abendeintritte und reservierte Plätze im Festzelt für alle Konzerte der Stars ✓ Berg- u. Talfahrt mit der Hartkaiserbahn ✓ Panoramaschifffahrt auf dem Achensee ✓ Frühschoppen auf dem Hartkaiser inkl. Musik ✓ Fachkundige Schweizer Reiseleitung

1. Tag, Donnerstag 4. Oktober 2012 Gemütliche Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Ellmau im Tirol. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau bereits der erste Höhepunkt: die Stargala mit Maja Brunner und den Kastelruther Spatzen. 2. Tag, Freitag 5. Oktober 2012 Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute! Mit der komfortablen Standseilbahn bezwingen wir spielend den 1.550 m hohen «Hartkaiser». Und oben, am Hartkaiser erklingt zum Frühschoppen wieder zünftige Musik. Ob auf der großen Panoramaterrasse, dem gemütlichen Restaurant mit atemberaubendem Ausblick oder in der urigen Tiroler Stub’n - hier darf getanzt und gefeiert werden. WasfüreingroßartigesAlpenpanorama,vomWildenKaiserbiszumKitzbüheler Horn, vom berühmten Hahnenkamm bis zu den Dreitausendern der Hohen Tauern. Wer anschließend gerne ins Tal wandern möchte, begibt sich mit unserem Wanderführer auf einem leichten und naturschönen Wanderweg hinab ins Tal. Am Abend erwarten uns im Festzelt das Musikantengaudi mit Marc Pircher, den Geschwister Niederbacher und den Zillertaler.

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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

seinerzeit schon Friedrich Dürrenmatt angetan, der als Stammgast bei Grossmutter Anita Steiner, in der zur Familie gehörenden Dorfbeiz Aux Trois Amis, oft zu Besuch weilte. Hier werden wohl auch die Ideen zu seinem Buch «Der Richter und sein Henker» gereift sein, zumal jedem Dürrenmatt-Leser diverse Plätze rund um Schernelz bekannt vorkommen dürften. Eine Landschaft in unveränderter Schönheit. «Ein Rebberg steht für eine ganze Generation. Darum ist es notwendig, dass sich Tradition und Innovation die Balance halten, damit das Erschaffene nachhaltig bestehen bleibt. Für uns ist Wein Kultur und eine Passion», sagt Sabine Steiner und bittet die Gesellschaft zu Tisch. Auch Silvia Steiners Schwiegermutter Silvia Krebs ist kulinarisch erprobt. Ihre Landfrauenküche kennt die TVSchweiz seit der Sendung «SF bi de Lüt».

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SABINE STEINER | 67

Felchen an Zitronen-Holunderblüten-Sauce

Die Zitronen-HolunderblütenSauce macht den Unterschied Mit Fischen sind die Menschen am Bielersee vertraut, mit Wein sowieso, nur bei Holunder und Felchen fällt der fragende Blick auf: «Geht das?» — «Es geht», sagt Janine Neininger. «Und wie das geht», sagen nach dem ersten Bissen alle Gäste. «Das Rezept ist schnell zubereitet, auch die Sauce, für die es Schalotte, Zitrone, Holunderblütensirup, Halbrahm, Salz und Pfeffer benötigt», sagt die Köchin. Noch auf ein Wort zum passenden Wein: Die Runde pendelt sich zwischen Chasselas und Sauvignon blanc ein, bleibt am Sauvignon blanc hängen und beendet das Essen mit frischem Quellwasser. Wie sagte doch der Arzt und Philosoph Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus: Allein die Menge macht das Gift … Text: Martin Jenni Bilder: Daniel Rihs

www.schernelz-village.ch, www.weingut-krebs.ch

ZUTATEN

600 g Spinat 1 Knoblauchzehe Salz, Pfeffer 1 Schalotte 1 Bio-Zitrone 600 g Felchenfilets 2 EL Mehl 2 EL Bratbutter 2 EL Holunderblütensirup 2 dl Halbrahm Bratkartoffeln: 1,2 kg mehligkochende Kartoffeln 4 EL Bratbutter Salz, Pfeffer 1 Bund Petersilie

ZUBEREITUNG 1. Kartoffeln schälen. In 1 cm grosse Würfel schneiden. Kartoffeln in der Butter unter gelegentlichem Wenden 25–30 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie hacken und beigeben. Spinat waschen. Tropfnass in eine Pfanne geben. Zugedeckt dünsten, bis er zusammenfällt. Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Schalotte fein hacken. Zitronenschale mit einem Zestenmesser in Streifen abziehen. Zitrone auspressen. Felchen je nach Grösse halbieren oder dritteln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Mehl wenden. In etwas Bratbutter beidseitig, mit der Fleischseite zuerst, je 2 Minuten braten. Herausnehmen und warm halten. Schalotte und Zitronenzesten in restlicher Bratbutter andünsten. Mit Zitronensaft und Sirup ablöschen. Rahm beigeben und 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Felchen mit Spinat und Sauce anrichten. Mit Kartoffeln servieren. TIPP Zitronenschale fein abreiben, statt sie mit dem Zestenmesser abzuziehen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten. Pro Person ca. 39 g Eiweiss, 33 g Fett, 59 g Kohlenhydrate, 2950 kJ/ 700 kcal


KÜCHENKUNDE 68 |

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FISCHKNUSPERLI

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Fischli im Chörbli ierteig oder mit Sesampanade: Ob im Bierteig Fischknusperli sind ein willkommenes und leichtes Sommergericht, dem selbst Fischmuffel nicht widerstehen können. Und so wirds gemacht.

W FoodRedaktorin Sonja Leissing

er liebt sie nicht, die in Bierteig frittierten Fischknusperli. Meist sind auch Nichtfischliebhaber von den ausgebackenen Filets in feiner Panade angetan, da sie keinen allzu intensiven Fischgeschmack haben. Mit einem knackigen Salat serviert, solo im Körbli mit einer selbst gemachten Tartarsauce oder auf einem Gemüsebeet angerichtet: Fischknusperli gehören neben Fitnessteller, Grillwurst und Pouletflügeli bei uns Schweizerinnen und Schweizern zu den beliebtesten

Sommergerichten. Nicht verwunderlich, denn Fischknusperli sind mit relativ wenig Aufwand schnell zubereitet. Praktisch jedes Land hat sein eigenes Knusperli-Rezept. In England und Schottland gelten Fish and Chips sogar als inoffizielles Nationalgericht. Ebenso ist Cadiz in Südspanien bekannt für Pescaito frito — frittierte Fische. Und unsere deutschen Nachbarn schwören auf Backfisch, das sind ebenfalls in Bierteig ausgebackene kleine Fische.

Wer sich zu Hause Knusperli selbst machen möchte, braucht keine Friteuse und muss auch kein begnadeter Koch sein. Es eignen sich Filet von Egli, Zander, Felchen, Scholle und auch Lachs. Sie besitzen alle ein festes Fleisch.

Es eignen sich alle Fische mit festem Fleisch Zu Fischknusperli passen Tartarsauce, eine Joghurt-Zitronen-Sauce, Kräuterquark oder eine selbst gemachte Mayonnaise ganz besonders gut.


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KÜCHENKUNDE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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FISCHKNUSPERLI | 69

Felche Sie gehört zu den wichtigsten Speisefischen aus unseren Seen. Die Hauptfangzeit ist von Mai bis Oktober. Ihre grossen Schuppen glänzen silbrig, und sie wird bis etwa 70 cm lang. Die Felche eignet sich sehr gut für Fischknusperli und ist ideal zum Räuchern und Braten.

Egli Egli oder Flussbarsch zählt zu den beliebtesten Süsswasserfischen. Sein Fleisch ist eine wahre Delikatesse. Egli eignet sich bestens für Fischknusperli oder am Stück gebraten. Servieren Sie frittierten Fisch so heiss wie möglich – dann ist der Genuss garantiert.

Bild: Mirjam Graf

Zander Und es muss ja auch nicht immer Bierteig sein. Probieren Sie doch mal Öl in einer hohen Bratpfanne auf 180 Grad Celsius zu erhitzen. Um die Temperatur zu messen, gibt es Infrarotthermometeranzeiger zu kaufen. Denn es ist wichtig, dass die Filets in heissem Öl drei bis vier Minuten schwimmen. Schneiden Sie dafür die Fischfilets in zwei Zentimeter dicke Streifen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit etwas Mehl bestäuben und durch ein geklopftes Ei ziehen. Danach in Sesamsamen kurz andrücken

und ab ins heisse Öl. Dazu passt eine selbst gemachte Tartarsauce vorzüglich. Tartarsauce für 4 Personen: 1 hart gekochtes Ei, eine halbe Zwiebel, 4 Zweige glattblättrige Petersilie oder Basilikum, 1 TL Kapern, 5 Oliven, Essiggurke, 8 EL Mayonnaise, 4 EL Magerquark, etwas Kräutersalz. Zubereitung: Ei, Zwiebel, Petersilie, Kapern, Oliven und Essiggurke fein hacken. Mit Mayonnaise und Quark mischen. Sauce mit Salz würzen. Weitere Rezepte unter: www.saison.ch

Zander gehört zur Familie der Barsche, ist also ein Verwandter des Egli. Er hat ein mageres, festes, weisses Fleisch. Zander schmeckt vorzüglich gegrillt, gebraten oder unter einer Salzkruste gegart. Zudem lässt er sich am Stück auch wunderbar füllen.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

MIGROS AARE | 71

NEWS

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Sommerferienkurse 2012: Anfang Juli starten wieder unsere beliebten Sommerkurse. Ganz nach dem Motto «Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah» können Sie viele Angebote ausprobieren. Sich entweder mit Fotokamera bewaffnet auf die Pirsch begeben oder eine neue Sprache erlernen – verwirklichen Sie sich einen schon lange gehegten Wunsch. Infos unter www.klubschule.ch und Tel. 0844 844 900.

Sommerglücksgefühle in Thun Süd

Ein buntes Sommerprogramm macht das Einkaufen im Panorama-Center und im Zentrum Oberland in Thun Süd zu einem besonderen Erlebnis.

Zuerst kommen die Kleinen auf ihre Kosten, dann die Grossen: Minitraktor-Rennen und Zumba-Fitness im Zentrum Oberland in Thun.

S

hopping im Panorama-Center und im Zentrum Oberland in Thun Süd macht im Sommer erst recht Spass. Die grössten Glücksgefühle dürften wohl jene Besucher erleben, die sich auf die «Glückstour» durch die beiden Center begeben, den Lösungsspruch für den Sommerwettbewerb herausfinden und einen der vielen Preise gewinnen. Als Hauptpreise gibt es zwei Heissluftballonfahrten, zwei Tandem-Gleitschirmflüge und zwei Volvos C30 für ein Jahr. Beim Kinderprogramm dreht sich diesen Monat alles um Fussball: Am 20. Juni steigt die Fussball-Kinderparty und am 27. Juni die Fussball-Kinderolympiade. Im Juli heisst es für die Kleinen dann

nicht mehr kicken, sondern pedalen, staunen und kneten. Dann stehen im Zentrum Oberland der Traktor-Parcours, eine Zaubershow und das Backen von 1.-August-Weggen auf dem Programm. Auch im Panorama-Center gibt es besonderen Sommerspass für Kinder und Familien: Am 18. Juli können die Kleinen im OBI-Biber-Club ihr eigenes Windlicht bauen, und im August gibt es beim kostenlosen Minigolf tolle Preise zu gewinnen.

Glamour und Fitness im Monat Juli Auch in der Sparte Glamour und Beauty hat das Sommerprogramm etwas zu bie-

ten: Am 12. Juli ist der Mister-SchweizKandidat Philipp Wyss für eine Autogrammstunde zu Besuch bei Coiffure Gidor. Wer dem Luzerner in punkto Fitness und Figur nacheifern will, hat dazu ein paar Tage später eine besondere Gelegenheit: Am 21. und 28. Juli lädt das Fitnesscenter FlowerPower zu einem kostenlosen Zumba- und Fitboxtraining unter freien Himmel ein. So kommen garantiert Sommerglücksgefühle auf, und für beste Unterhaltung ist gesorgt. Text: ag

Das Programm ist zu finden auf: www.panoramacenter.ch und www.zentrumoberland.ch


IHRE REGION 72 |

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MIGROS AARE

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

InterMezzo letter. Danke für das Interesse.» Ihr Gesellschaftskolumnist versucht sich weiterhin – frei nach George Orwells «1984» – bei der Bude virtuell zu vaporisieren. Zuerst kommt eine Mail mit «Sie wurden erfolgreich gelöscht», um dann aber umgehend zweimal (!) zu melden, dass «ein Fehler aufgetreten ist», man aber dennoch den Newsletter erhalten wird: «Sie müssen sich nicht neu anmelden.»

Sie kennen das bestimmt: Sie erhalten Massenmails, die Sie überhaupt nicht interessieren, und versuchen dann, sich von der Liste abzumelden. Stimmt, in einigen Fällen geht das gar nicht. Eine vermutlich nicht genannt sein wollende Eventagentur ist eine ganz lustige diesbezüglich. Dort drückt man den entsprechenden Abmelde-Link und erfährt umgehend per eingehender Mail: «Ihr Eintrag wurde registriert. Sie erhalten ab sofort monatlich unseren News-

Genossenschaft Migros Aare: Erneuerungswahlen der Genossenschaftsorgane für die Amtsdauer 2012 bis 2016 (Beginn der Amtsdauer: 1. Juli 2012) Auf unseren Aufruf im Migros-Magazin Nr. 10 vom 5. März betreffend die Erneuerungswahlen des Genossenschaftsrats, der Verwaltung, der Delegierten in den Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), des Vertreters unserer Genossenschaft in die Verwaltung des MGB sowie der Revisionsstelle wurden nicht mehr Kandidaten vorgeschlagen, als Personen zu wählen sind. Gemäss Artikel 38 unserer Statuten und in Übereinstimmung mit dem Genossenschaftsrat und der Verwaltung sind gewählt: Genossenschaftsrat Achermann Rosemarie, Brittnau Ackermann Franziska, Niederscherli Aeby Walter, Lyss Affentranger Thomas, Küttigen Ammann Urs, Bad Zurzach Anliker Urs R., Bremgarten/BE Barbier Pia, Huttwil Bhend Adrian, Grossaffoltern Bill Peter, Moosseedorf Bläsi Hubert, Grenchen Bühlmann Hans Peter, Matten Cadosch Eliane, Buchs Chapuis Claudine, Biel Ernst Beatrice, Mülligen Etique Bettina, Biel Fischer Anja, Gümligen Flückiger Ruth, Zollikofen Fries Madeleine, Nidau Gherardi Luzia, Busslingen Gilgen Regine, Wilderswil Guggisberg Renate, Fislisbach Haas Stefan, Zofingen

Hächler Rolf, Reinach Haller Roland, Fislisbach Hänggi Kunz Rosmarie, Utzigen Hauri Markus, Wolfwil Hess Claudia, Langenthal Kipfer Manfred, Hondrich Kleubler Madeleine, Kaisten Kräuchi Madlene, Rupperswil Küffer Martin, Busswil Lüthi Christine, Rüttenen Marbet Thomas, Olten Meier Anita, Untersiggenthal Meli Marco, Widen Meyer Marianne, Mellingen Minder Hansruedi, Rüschegg Monnier Daniela, Grenchen Nussbaumer Jürg, Ehrendingen Oppliger Hans-Peter, Erlach Oppliger Susanne, Burgdorf Rauber Reinhold, Fislisbach Rothenbühler Corinne, Muri b. Bern Rüfenacht Susanne, Hasle-Rüegsau Ryser Jürg, Krauchthal Saez Roberto, Port Schenkel Thomas, Alchenstorf Schoch Barbara, Zollikofen Schuppisser Isabelle, Bremgarten/AG Schwab Ursula, Schönenwerd Signer Gerda, Sutz Sonderegger Marc, Lyss Stöcklin Susanne, Toffen Stöckli-Papritz Regula, Lüterkofen Sutter Hans Peter, Krauchthal Theiler Katja, Wohlenschwil Wermuth Katrin, Bern Zeiter Patrik, Riken Ziegler Karin, Derendingen Zimmermann Norbert, Thierachern Verwaltung Aebersold Thomas, Dr., Bern Froelicher Charlotte, Bellach

Grünig Ulrich, Sutz Meister Horisberger Hanny, Twann Meyer Max, Dr., Bern, Präsident Schilliger Markus, Wettingen (Personalvertreter) Setz Karin, Windisch Delegierte in den Migros-Genossenschafts-Bund Aeby Walter, Lyss Barbier Pia, Huttwil Bhend Adrian, Grossaffoltern Bill Peter, Moosseedorf Bühlmann Hans Peter, Matten Etique Bettina, Biel Fries Madeleine, Nidau Hächler Rolf, Reinach Hänggi Kunz Rosmarie, Utzigen Kleubler Madeleine, Kaisten Marbet Thomas, Olten Meyer Marianne, Mellingen Nussbaumer Jürg, Ehrendingen Rothenbühler Corinne, Muri b. Bern Sutter Hans Peter, Krauchthal Zeiter Patrik, Riken Vertreter unserer Genossenschaft in der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes Zahnd Beat Revisionsstelle (Amtsdauer 2012 bis 2014) MITREVA Treuhand und Revision AG, Zürich Wir gratulieren den Gewählten und wünschen ihnen viel Erfolg im Dienste der Migros-Gemeinschaft. Genossenschaft Migros Aare Die Verwaltung Schönbühl, 18. Juni 2012

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Genossenschaft Migros Aare: Resultate der Urabstimmung 2012 Liebe Genossenschafterinnen Liebe Genossenschafter Sie haben sich in grosser Zahl an der diesjährigen Urabstimmung beteiligt, wofür wir Ihnen ganz herzlich danken. Die Anzahl der eingegangenen Stimmkarten beträgt 103 514 Stück, was bedeutet, dass sich 21,9 Prozent der Genossenschafterinnen und Genossenschafter die Zeit genommen haben, ihre Stimmkarte auszufüllen und in die Urne zu legen. Im Detail nahmen die Stimmberechtigten der Genossenschaft Migros Aare wie folgt an der diesjährigen Urabstimmung teil: Zahl der Stimmberechtigten: 475 036 Zahl der zustellbaren Stimmkarten: 473 463 Eingegangene Stimmen: 103 514 Stimmbeteiligung in Prozent der zugestellten Stimmkarten: 21,9 % Die Jahresrechnung 2011 – unter Entlastung der Verwaltung – und die Verwendung des Bilanzgewinns wurden wie folgt genehmigt: Ja: 100 056 Nein: 1 884 Leer: 1 445 Ungültig: 129

96,7 % 1,8 % 1,4 % 0,1 %

Wir danken Ihnen herzlich für dieses Zeichen Ihres Vertrauens. Genossenschaft Migros Aare Die Verwaltung


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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Migros aare | 73

Der Bio Marché ist ein wahres Paradies für alle, die richtig gute Lebensmittel schätzen.

Bio Marché in Zofingen

Die Natur weiss, was gut ist: Drum auf ans grösste Schweizer Bio-Festival!

D

er Bio Marché vom 22. bis 24. Juni in Zofingen ist die grösste BioMesse der Schweiz und gleichzeitig eine bunte Wundertüte mit Bio-Köstlichkeiten, Neuheiten, Spezialitäten, Düften, Musik, Attraktionen und Genuss. Auch diesmal werden in der historischen Altstadt von Zofingen AG wieder rund 35 000 Besucher erwartet. Die rund 160 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Waren nicht in einer Messehalle, sondern an liebevoll dekorierten traditionellen Marktständen in den Gassen der schmucken Altstadt – und machen das Aargauer Städtchen Zofingen erneut zur Bio-Hauptstadt. Ob landwirtschaftlicher Kleinstbetrieb oder Grossproduzent, Lebensmittelhändler oder Nonfood-Anbieter: Allen Ausstellern gemeinsam ist die Freude am direkten Kontakt zum Konsumenten. Und so kommt es, dass die meisten persönlich hinter dem Marktstand ste-

hen und gerne Informationen aus erster Hand geben. Die Besucher können so das «Gesicht» hinter einem Bio-Produkt kennenlernen und Spannendes und Wissenswertes aus erster Hand erfahren.

einkaufen im Bio-Paradies: Die Migros ist mit dabei Wie jedes Jahr seit der ersten Austragung im Jahr 2000 ist auch die Hauptsponsorin Migros mit ihren BioLieferanten wieder dabei. NostalgieFans dürfen sich auf das Einkaufserlebnis im Verkaufsbus sowie auf den allerersten Migros-Verkaufswagen aus dem Jahr 1925 freuen. Am Bio-WeidebeefDegustationsstand informieren Produzenten und Fleischfachpersonal über die Vorzüge der Bio-Fleischproduktion. Mit etwas Glück kann Klein und Gross am Glücksrad Bio-Produkte gewinnen. Aber die Migros hält am Bio Marché noch viele weitere kulinarische, spiele-

rische und musikalische Attraktionen bereit. Vorbeizukommen und mitzumachen lohnt sich auf jeden Fall. Der Bio Marché ist aber nicht nur einfach eine Verkaufsmesse, sondern auch ein riesiges Geniesser- und Erlebnisfestival: Bio-Festwirtschaften offerieren Köstlichkeiten, ein mit viel Liebe eingerichteter Streichelzoo begeistert Gross und Klein gleichermassen, und natürlich fehlen auch spezielle Angebote für Kinder nicht. Mal hier, mal da verbreiten Gaukler und Strassenmusiker Ferienstimmung, bei der Stadtkirche gibts Blas- und Volksmusik vom Feinsten, und Konzerte bei der Markthalle beschliessen jeden Tag stimmungsvoll. Unglaublich vieles gibt es also zu geniessen und zu entdecken – bei freiem Eintritt notabene. Text: jm Weitere Informationen: www.biomarche.ch; siehe auch den Beitrag auf Seite 9


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04.10. Winterthur/Zürich/Luzern

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2

05.10. Venedig (Italien)

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3

06.10. Auf See

4

07.10. Itea (Griechenland) Kanal von Korinth

15.00 22.00

19.00 24.00

Antikes Delphi Passage Kanal von Korinth

5

08.10. Syros (Griechenland) Mykonos (Griechenland)

09.00 15.00

13.00 24.00

Spaziergang Ano Syros Besichtigung antikes Delos

6

09.10. Kanal von Korinth

11.00

13.00

Passage Kanal von Korinth

7

10.10. Korfu (Griechenland)

07.00

13.00

Korfu Stadt und Achilleion

8

11.10. Split (Kroatien)

11.00

16.00

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9

12.10. Venedig (Italien)

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

MIX | 77

Fussball regt zum flirten an

Während der EM klopft das Herz oft schneller. Schaut man die Spiele gemeinsam mit anderen Fans an, kann der Puls auch aus anderen Gründen in Turbulenzen geraten. .

E

in warmer Sommerabend, gute Stimmung und ein spannender Fussballmatch — die Public Viewings an den Europa-Meisterschaften bieten ideale Voraussetzungen für einen lockeren Flirt. Gemäss einer Umfrage der Online-Partnervermittlungsagentur Parship.ch unter 1136 Singles zwischen 19 und 68 Jahren hoffen immerhin 30 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen, dabei eine neue Bekanntschaft zu machen. «Public Viewings sind ein idealer Anlass zum Flirten», findet auch Parship-Psychologin Barbara Beckenbauer (42): «Viele aufgestellte Menschen treffen in Bars oder auf Plätzen

zusammen, und das Gesprächsthema liegt auf der Hand. Da ist es nicht peinlich, spontan Kontakt aufzunehmen.» Und eine kanadische Studie zeigt: «Eine aufregende Situation wie ein Fussballmatch, in der das Herz höher schlägt, erhöht die Flirtchancen.»

Männer neigen beim Flirt zur Hast, Frauen sind eher zu zögerlich Das heisst aber nicht, dass Männer allzu sportlich rangehen sollten: «Nicht zu schnell Körperkontakt suchen, nicht zu viel über sich sprechen — und einer Frau bei einem Goal nicht gleich um den Hals fallen», rät die Psychologin. Den Frauen

dagegen empfiehlt sie mehr Mut: «Nicht zu zimperlich sein, spielerisch auf Flirts eingehen und einfach geniessen: die Männer, den Spass, das Spiel.» Die Damen sollten ihrer Erfahrung nach häufiger auf Signale reagieren, einen Blick erwidern, zurücklächeln. Und sich dabei bewusst sein, dass an solchen Anlässen gemachte Bekanntschaften unverbindlich sind: Oft enden sie so rasch wie Ferienflirts. Aber einen Sommerabend versüssen sie allemal. Text: Claudia Weiss

www.facebook.com/MigrosMagazin Machen Sie bei Public Viewings neue Bekanntschaften? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Ex-Press, Istockphoto

Zu Diego Rivera und Frida Kahlo nach Mexiko-Stadt

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Ein Schweizer in Mexiko: Für knapp 190 Millionen Franken kauft Hyatt Hotels das Hotel Nikko Mexico im vornehmen Stadtteil Polanca. Die Leitung des Hauses wird der Schweizer Kurt Straub übernehmen, der seit 2004 das Park Hyatt Zürich als Hoteldirektor geführt hat. ■ Wer die Hauptstadt Mexikos entdecken möchte, wohnt allerdings mit Vorteil direkt im Unesco-geschützten Centro Histórico (beispielsweise im Sheraton). Von dort lassen sich die Sehenswürdigkeiten zu Fuss erkunden: angefangen beim gigantischen Zócalo, dem Hauptplatz mit der barocken Kathedrale (Bild) und dem Na-

tionalpalast (unbedingt die Fresken von Diego Rivera anschauen!). Monumental ist auch der Palacio Postal (die Hauptpost) oder die Casa de los Azulejos an der Avenida Madero. Vom 182 Meter hohen

Torre Latinoamericana hat man einen super Überblick über die Riesenstadt. ■ Fast schon dörflich präsentiert sich der Stadtteil Coyoacán, die Heimat der bekannten Künstlerin Frida Kahlo, die mit Diego Rivera zweimal verheiratet war: Ihre Werke sind in ihrem einstigen Zuhause, Casa Azul (Adresse: Londres 247), zu sehen. ■ Gut zu wissen: Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vom Hotel ein Taxi bestellen, obschon das teurer ist. Das sehr touristische Xochimilco mit seinen Kanälen kann man sonntags gut mit der U-Bahn bereisen (Linie 2 bis Taxqueña und weiter mit Tren Ligero).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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MIX | 79

5 FRAGEN

«Man muss Nein sagen lernen»

Eine repräsentative Umfrage der Swisscom zeigt: 57 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auch in der Freizeit fürs Geschäft verfügbar. Jeder Dritte fühlt sich beruflich gestresst. Dieter Kissling (56) ist Geschäftsleiter des Ifa-Instituts für Arbeitsmedizin in Baden AG.

1

Dieter Kissling,viele sind auch in ihrer Freizeit fürs Geschäft ständig erreichbar. Wie hat sich unser Verhältnis zur Arbeit verändert?

Zwar sagen viele, sie würden gern weniger arbeiten, aber sie tun es nicht — selbst wenn es möglich wäre. Der Wunsch nach Kontrolle, die Angst, der Berg an Arbeit werde in ihrer Abwesenheit unüberschaubar, aber auch der Kampf um gesellschaftliche Anerkennung sind Gründe dafür, warum sie auch in der Freizeit Mails checken. Die Arbeit ist längst zu einem sinnstiftenden Element in ihrem Leben geworden.

2

Welche Auswirkungen hat diese ständige Erreichbarkeit?

Es besteht die Gefahr, seine Balance zu verlieren. Wir sprechen hier von der Life-Domain-Balance, also vom Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, zu denen auch die Arbeit zählt.

3

Was bedeutet ein solches Ungleichgewicht langfristig für Körper und Seele?

Erste Anzeichen sind typische Stresssymptome wie Schlafschwierigkeiten, Magen-Darm-Probleme und Kopfschmerzen. Hinzu kommen Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Mit der Zeit führt das zu einem Burn-out-Prozess und letztendlich in eine Depression. Psychische Erkrankungen haben in den letzten zehn Jahren als

Viele sind beruflich ständig erreichbar. 37 Prozent sind sogar während der Ferien für ihren Job da (20 Minuten Online vom 6. Juni).

Ursache von Arbeitsunfähigkeiten messbar zugenommen.

4

Wie kann ich dem vorbeugen?

Man muss lernen, umsichtig mit den eigenen Kräften zu haushalten und auch mal klar Nein zu sagen. Falls der Chef ständige Erreichbarkeit tatsächlich verlangt, muss das entsprechend entlöhnt oder kompensiert werden. 65 Prozent der Berufstätigen, die ausserhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar sind, tun dies jedoch freiwillig. Es geht mittlerweile weniger darum, wo ich arbeite oder wie lange, sondern darum, ob ich ein be-

stimmtes Ziel erreiche. Das gibt zwar grössere Freiheiten, verwischt aber die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.

5

Sie sind selbst Chef von 90 Mitarbeitern.

Ich sage klar, dass ich diese Erreichbarkeit nicht verlange und auch nicht will. Selbst wenn ich mal an einem Sonntag ein Mail schreibe, erwarte ich nicht, dass das ausserhalb der normalen Arbeitszeit beantwortet wird. Interview: Andrea Fischer

Den ganzen 20-Minuten-Online-Artikel lesen Sie unter: www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Der Mohn wohnt, wo er will Gartenexpertin Haia Müller setzt auf das Prinzip Hoffnung.

Was für eine Freude! Täglich komme ich an einem Kornfeld vorbei, in dem Tausende von roten Tupfen über dem Grün leuchten. Der Bauer hat seine Saat mit Mohn gespickt, das Feld gleicht dem berühmten Bild des Malers Monet. Im eigenen Garten habe ich mit Mohn bis jetzt gemischte Erfahrungen gemacht. Dem gelbblühenden Waldscheinmohn gefällt es bei mir so gut, dass ich seine zahlreichen Nachkommen

jäten muss. Auch der Schlafmohn hat sich dauerhaft niedergelassen. Er macht sich zwischen den Himbeeren breit, wächst auf dem Kiesplatz und im Gemüsebeet. Genau dort hat sich auch der Kalifornische Mohn angesiedelt. Und genau das ist das Problem. Ich freue mich zwar über die kurzlebigen Blüten, aber leider gedeihen die verschiedenen Spielarten nicht dort, wo ich sie gerne hätte. Egal, ob ich sie als kleine Mi-

nipflänzchen oder als schon kräftige Setzlinge verpflanzen will — der Mohn will nicht wie ich, geht jämmerlich ein. Vor Kurzem klärte mich eine Gartenfachfrau auf: Schlafmohn und Kalifornischen Mohn kann man nicht versetzen, stur suchen sie sich ihre Lieblingsplätze. Seit einigen Tagen habe ich aber Hoffnung: Im Blumenbeet habe ich einen Mini-Schlafmohn entdeckt. Genau dort, wo ich ihn immer haben wollte.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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MIX | 81

MIGROS-BANK-RATGEBER

Der Euro und das Rührei

Illustration: Rebekka Heeb

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Eine persönliche Bemerkung vorweg: Was mich an der Rezession in Südeuropa am meisten bedrückt, sind die Millionen Jugendlichen, die ohne Arbeit dastehen. Wenn sich wenigstens eine Besserung abzeichnen würde … Doch leider ist bei realistischer Betrachtung keine rasche Lösung in Sicht. Auch der neu aufgegleiste Wachstumspakt ist in erster Linie «Pflästerlipolitik». Denn das Grundübel der Eurokrise ist der Euro selbst: Was den südeuropäischen Ländern fehlt, ist eine eigene souveräne Währung. Weshalb? Fatalerweise hat die Europäische Währungsunion nicht zu einer wirtschaftlichen Angleichung der Mitgliedstaaten geführt, sondern die Diskrepanzen im Gegenteil verstärkt. Deutlich wird dies bei der Entwicklung der Lohnstückkosten. Die Kennzahl setzt die Löhne in Relation zur erwirtschafteten Leistung und ist ein Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Wie die Grafik zeigt, hat sich seit der Einführung des Euro ein tiefer Graben zwischen den Mittelmeerländern (in-

klusive Frankreich) und Deutschland aufgetan. Aufgrund der sinkenden Konkurrenzfähigkeit ist gleichzeitig die Leistungsbilanz der südlichen Länder immer tiefer ins Minus gerutscht, während umgekehrt Deutschland, Österreich, Holland oder auch Finnland laufend grössere Überschüsse angehäuft haben. Das bedeutet: Der Süden braucht einen schwachen Euro, der Norden hingegen wünscht sich eine starke Währung.

Rosskur versus Notenpresse Früher konnten Italien, Spanien oder Frankreich ihre Währung stetig abwerten, um die Zunahme der Lohnstückkosten und das Defizit in der Leistungsbilanz wieder auszugleichen. Mit dem Euro ist dieser Weg blockiert. Um die Kluft in der Eurozone zu überwinden, bleiben somit nur zwei Optionen: Die südlichen Länder unterziehen sich einer harten Rosskur mit Lohnabbau, oder aber der Norden akzeptiert eine höhere Inflation und lässt die Lohnstückkosten seinerseits ansteigen. Insbesondere Deutschland jedoch sträubt sich gegen dieses Mittel der Notenpresse. Leider kommt selbst ein Austritt einzelner Länder aus der Währungsunion

Europa driftet auseinander 160 % 150 % 140 % 130 % 120 % 110 % 100 % 90 % 2000

Daten: OECD

Mir kommt die Eurokrise immer chaotischer vor. Könnte der geplante «Wachstumspakt» die erhoffte Wende bringen?

2002

2004

2006

2008

2010

2012

Deutschland

Frankreich

Portugal

Griechenland

Spanien

Italien

Entwicklung der Lohnstückkosten

nur als Notlösung in Frage. Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz vergleicht ein solches Unterfangen damit, ein fertiges Rührei wieder «entrühren» zu wollen. Sprich der Ausgang wäre höchst ungewiss. Immerhin, eine Erkenntnis lässt sich aus dieser Krise ziehen: Auch in den Zeiten der Globalisierung bleibt der Besitz einer eigenen unabhängigen Währung von unschätzbarem Wert. Tragen wir also Sorge zum Schweizer Franken. Wie beurteilen Sie die Eurokrise? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank.

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

EGO-COACH: IN 36 SCHRITTEN ZU MEHR SELBSTBEWUSSTSEIN

Grillasche gehört nicht auf den Kompost

Schritt 36: Freuen Sie sich über Lob!

In der Schweiz gibt es eine strikte Weisung der Bodenschutzfachstellen, Holzasche weder zu kompostieren noch im Garten oder in der Landwirtschaft als Dünger zu verwenden, wie es unsere Vorfahren noch getan haben. Der Grund: Asche enthält viel Zink, das die Holzpflanze während ihrer Lebenszeit aufgenommen hat. Zink ist ein Schwermetall, das im Boden ab einer bestimmten Konzentration zum Schadstoff wird. Asche aus Privathaushalten gehört deshalb in den Kehricht. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps

Zum Abschluss unserer CoachingReihe wollen wir Sie dafür loben, dass Sie so toll bei unseren Übungen mitgemacht haben. Das ist Ihnen unangenehm? Das sollte es nicht. Etwas Gutes über sich selbst zu hören, und es ohne Relativierung anzunehmen, scheint viel schwieriger, als mit Kritik umzugehen. Dabei sind Sie gerade dann, wenn Sie ihre Fähigkeiten für selbstverständlich halten, auf der heissen Spur zu Ihren Talenten. Doch erst, wenn wir unsere Begabungen selbst anerkennen und würdigen, können wir das auch von anderen annehmen. Ihre Aufgabe: Damit Sie lernen, mit Lob und Komplimenten besser umzugehen, machen Sie heute mindestens drei Men-

schen ein Kompliment, wie «Ihre neue Frisur steht Ihnen!» oder «eine hübsche Bluse — wo haben Sie die gekauft?» Wie reagieren diese Menschen: souverän, selbstbewusst? Dann nehmen Sie sich ihr Verhalten zum Vorbild. Oder relativieren sie Ihr Kompliment beschämt? Dann überlegen Sie, wie die Empfänger Ihrer Komplimente besser hätten reagieren können, und lernen Sie selbst daraus. Nun wünschen wir Ihnen viel Erfolg mit unseren Tipps! Wer noch einmal den ein oder anderen Schritt nachlesen möchte, kann das auf www.migrosmagazin.ch tun. Hier sind die Ego-Coach-Tipps noch einige Monate online. In Zusammenarbeit mit www.focus.de


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leben

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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Mix | 83

gefällt Mir

«Ich liebe Zumba» Bernadette Schnyder (50), Verkäuferin, Migros, 3940 Steg Bis die Dächsin merkt, dass der Futterkübel leer ist, kann der Tierarzt ihr die Narkosespritze verabreichen.

neues voM zoo-doktor

Bild: Tierpark Goldau. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Tierpark Goldau.

Zoo-Tierarzt Martin Wehrle (49) berichtet jede Woche aus dem Tierpark Goldau.

2

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Mein Lieblingsbuch heisst …

4

Der Song meines Lebens ist …

5

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

6

Meine Lieblingsserie am Fernsehen ist …

… «Der Coelho.

Lilly, eine der beiden Dachsweibchen, ist von einer Füchsin gebissen worden. Dank eines Futtertricks kann Zoo-Tierarzt Martin Wehrle die Wunde behandeln.

«

Welcher Radiosender ist Ihr Favorit?

Die DRS-Musikwelle! Hier werden Musikstile gespielt, die ich mag.

Da habe ich kein spezielles Stück. Je nach Art der Krise kommen verschiedene Interpreten in Frage.

Bestechliche Dachsdame Die beiden Dachsweibchen im Tierpark haben Untermieterinnen, die nicht immer freundlich zu ihnen sind — zwei Füchsinnen. Und das bekam unsere Dachsdame Lilly vergangenen Samstag zu spüren. Ich mache gerade einen Ausflug mit meinen Kindern, als mich ein Tierpfleger anruft und berichtet, dass Lilly eine Wunde am Oberschenkel habe. Beim Tierpark angekommen, packe ich schnell ein paar Medikamente ein und gehe zur Dachsanlage. Da der Tierpfleger mir das Futter bereitgestellt hat, kommt Lilly mir gleich entgegen. Sie belastet alle vier Beine normal und steuert geradewegs auf die Futterschüssel zu — das beruhigt mich. Während Lilly sich mit dem Futter beschäftigt, kann ich einen Blick auf ihre Wunde werfen. Da diese nicht ganz frisch ist, entschliesse ich mich, die Infektion zuerst mit einem Antibiotikum zu behandeln, und verstecke die Tabletten in Lillys Futter. Unsere verletzte Dachsdame scheint so hungrig zu sein, dass sie ohne Misstrauen sofort den kompletten Inhalt der Schüssel verschlingt. In den nächsten Tagen wird die Verletzung regelmässig kontrolliert und trocknet ab. Da sich nun eine dicke Kruste darauf gebildet hat, kann ich den

1

weiteren Verlauf nicht mehr genau beurteilen. Ich entschliesse mich, Lilly in Narkose zu legen, um die Verletzung genau unter die Lupe zu nehmen. Wieder mache ich mir Lillys guten Appetit zunutze. Da es diesmal eine Narkosespritze gibt, darf sie natürlich nicht wirklich etwas zu fressen kriegen, denn für die Narkose sollte sie nüchtern sein. Ich reibe also die Futterschale mit Futter aus und halte sie ihr dann leer hin. Bis Lilly merkt, dass tatsächlich kein Futter darin ist, kann ich die Narkosemedikamente mit einem kurzen Stich in Lillys Bein spritzen. Das muss blitzschnell gehen, damit das Tier den Stich nicht mit dem Tierarzt in Verbindung bringt. Geschafft! Schon nach fünf Minuten wird Lilly müde und legt sich hin. Nun packe ich sie in eine Transportkiste und trage sie in den Behandlungsraum. Die Infektion ist bereits etwas abgeklungen, aber für den weiteren Heilungsverlauf muss die Kruste entfernt werden. Zum Abschluss kommt noch ein Desinfektionsspray darauf, und Lilly wird zum Aufwachen in ihr Gehege zurückgebracht. Sie ist überhaupt nicht nachtragend und lässt mich auch in den folgenden Tagen die heilende Wunde kurz beurteilen, wenn ich sie mit etwas Futter besteche.

»

Alchimist»

von

Paulo

…«Als was brüchscht», der Songtext berührt mich. Den ursprünglichen Interpreten kenne ich gar nicht. «Vor langer Zeit», «Kramer gegen Kramer». Der zweite Film ist ein Scheidungsdrama, in dem ein Kind zwischen den Fronten steht. … die Rosamunde-Pilcher-Filme am Sonntagabend. Dabei kann ich entspannt die Woche ausklingen lassen.

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Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Beim Mittagessen.

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In meiner Freizeit liebe ich es …

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Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe, …

… Zumba zu tanzen, mit meinem Hund spazieren zu gehen, ein gutes Buch zu lesen und Zeit mit der Familie zu verbringen. … lege ich die Beine hoch und trinke einen Kaffee.

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Twittern Sie?

Nein, ich telefoniere lieber oder dann suche ich das persönliche Gespräch. Aufgezeichnet: Evelin Hartmann


Leben 84 |

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Reisen

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | MigRos-Magazin |

Karge Existenz

Feuer und Eis trotzen – das sind sich die Isländer seit jeher gewohnt. Mit den Folgen der Finanzkrise hingegen kämpfen sie auch nach vier Jahren noch.

R

agna amüsiert sich. Die Kellnerin im Hotel Breidavik beobachtet durchs grosse Panoramafenster des Esssaals ein Backpackerpärchen. Dieses versucht erfolglos, sein im Wind wild flatterndes Zelt aufzustellen. «Definitiv keine Isländer!». Ragna, in Island duzt man sich, sagts und serviert einen weiteren Teller mit Lammbraten. Breidavik heisst die windgepeitschte Siedlung

in den isländischen Westfjorden. Zu erreichen ist sie über eine Schotterpiste, und auch dies nur im Sommer. Eine kleine rote Kirche, drei, vier Häuser, ein paar Schafe. Und eben das gleichnamige Hotel mit angeschlossenem Campingplatz. Gerade einmal 300 Kilometer trennen Breidavik von der Küste Grönlands. Daher verirrt sich im Winter auch mal ein Eisbär übers Packeis hierher. In den

Vestfirdir, wie die rund 9500 Quadratkilometer grosse Halbinsel auf Isländisch heisst, sind die Winter besonders streng. Lawinen bedrohen die kleinen Ortschaften, die Strassen sind oft lange unpassierbar. Über 50 Fjorde erstrecken sich teils bis tief ins Land. Rund 7100 Menschen leben hier. Mit den schwindenden Jobs in der Agrar- und Fischwirtschaft hat ihre Zahl über die Jahre stark ab-


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

genommen. Nun scheint der verstärkte Tourismus im Land eine Trendwende einzuläuten: Durch die starke Abwertung der Krone in den letzten vier Jahren ist die ehemals extrem teure Destination Island für ein breiteres Publikum erschwinglich geworden.

Papageientaucher und Eisbären am westlichen Ende Islands Im Esssaal des Hotels hat sich denn auch ein internationales Trüppchen versammelt: fünf Franzosen, eine italienische Familie mit zwei Kindern sowie ein holländisches Ehepaar. Thema Nummer eins: Der starke Wind verhindert den abendlichen Besuch der rund 14 Kilometer langen Steilküste Latrabjarg, die gleich hinter Breidavik beginnt. Gegen eine Million Papageientaucher brütet jeweils in den rund 440 Meter hohen Klippen — ein eindrückliches Spektakel.

Während die italienische Familie beschliesst, früh zu Bett zu gehen, ordern die übrigen bei Ragna noch ein Polar Beer. Vielleicht legt sich der Wind ja doch noch, und dunkel wirds ja sowieso erst weit nach Mitternacht. Papageientaucher gibt es nicht nur an der einsamen Steilküste, sondern auch in Islands Hauptstadt. Ob aus Plüsch, Porzellan oder Kunststoff — die Souvenirshops auf Reykjaviks Flaniermeile, dem Laugavegur, sind voll davon. Neben unzähligen Restaurants, Bars und TakeAways haben hier auch die meisten Boutiquen, Outdoorgeschäfte und Bücherläden bis tief in die Nacht offen. Die Schweizerin Anita Gerber hat bis im letzten Jahr mitten im Trubel gewohnt. Jetzt ist sie froh, für sich und ihren Hund Joy eine Wohnung in einer etwas ruhigeren Ecke der Stadt gefunden zu haben. Kein einfaches Unterfangen, wie die

26-Jährige sagt: «Schon vor der Wirtschaftskrise gab es in Reykjavik kaum Mietwohnungen, da bereits 20-Jährige eine Hypothek erhielten. Und jetzt drücken auch noch all jene, die ihr Haus an die Bank verloren haben, die Mietpreise in die Höhe.» Jahrelang galt Island als wirtschaftliches Wunderland. Umso härter traf die Finanzkrise im Herbst 2008 das Land,

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REISEN | 85

Hinter Breidavik ragen die Klippen von Latrabjarg auf. Die Papageientaucher, die hier brüten, sind bei Touristen ein beliebtes Fotosujet. Bei den Isländern landen die «lundi» auch mal auf dem Grill.


Leben 86 |

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Reisen

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | MigRos-Magazin |

Reykjavik ist die nördlichste Hauptstadt der Welt. Im Grossraum der Rauchbucht leben fast zwei Drittel der Isländer.

den, und wer die junge Frau hinter der Reception des Salvation Army Guesthouse, des Gästehauses der Heilsarmee, erlebt, könnte sie glatt für eine Einheimische halten.

Das Volk verlangte die absetzung der Regierung

Anita Gerber verteilte im Namen der Heilsarmee Rabattkarten an Krisenopfer.

als gleich die drei grössten Banken kollabierten. Eine milliardenschwere Finanzspritze des Internationalen Währungsfonds bewahrte den Inselstaat zwar vor dem definitiven Bankrott. Die Auswirkungen sind aber immer noch allgegenwärtig, auch wenn die vor 2008 fast inexistente Arbeitslosigkeit von rekordhohen 9 Prozent auf unterdessen 7 Prozent zurückgegangen ist. Anita Gerber hat die «kreppa», die Krise, miterlebt. Die Schreinerin aus Schmitten FR kam 2006 im Zuge eines Freiwilligenjahrs nach Island. Aus dem einen Jahr sind inzwischen sechs gewor-

Mit dem Bankenkollaps im Herbst 2008 nahm die Kaufkraft der Isländer um rund 30 Prozent ab. Viele der 320 000 Inselbewohner gerieten in finanzielle Not, gerade auch, wenn sie Fremdwährungskredite aufgenommen hatten. «Die Heilsarmee verteilte Rabattkarten für den Supermarkt», erzählt Anita Gerber, «wir wurden richtiggehend überrannt.» Tausende Isländer versammelten sich jeden Samstag auf dem Austurvöllur, dem Platz gleich hinter Gerbers Arbeitsort. «Sie forderten die Absetzung der Regierung.» Auch Evelyn Bryner spürt die Folgen der Krise. Die gebürtige Tösstalerin lebt mit ihrem isländischen Mann Helgi Sigurdsson (42) und den Kindern Geir Elias (16), Ylfa Johanna (14) und Katja Marie (12) seit fünf Jahren in Fludir. In dem 300-Seelen-Dorf rund 100 Kilometer östlich von Reykjavik unterrichtet sie in der 8., 9. und 10. Klasse Englisch, Dänisch und Staatskunde. Unter der Woche ist die 44-Jährige mehr oder weniger alleinerziehend. Helgi, der in Reykjavik als Berater in der Computerbranche arbeitet, übernachtet jeweils bei

Freunden. «Das machen viele so, seitdem die Benzinpreise in den Himmel gestiegen sind.» Immerhin sehe sie ihren Mann an den Wochenenden. «Andere Familienväter arbeiten unterdessen als Gastarbeiter in Norwegen, Grönland oder Dänemark und kommen nur alle paar Monate heim.» 8000 Personen sind seit dem Finanzkollaps ausgewandert — fünf Isländer täglich. Fludir liegt mitten in der Gemüsekammer Islands, mit Hilfe warmer Quellen werden hier unzählige Gewächshäuser betrieben. Wenn Evelyn Bryner aus ihrem Stubenfenster schaut, sieht sie die Rauchsäule des Geysirs Strokkur. Alle drei bis fünf Minuten schiesst er kochend heisses Wasser rund 30 Meter gen Himmel. Gleich um die

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«Durch die Krise wurden die Mietpreise in die Höhe gedrückt.»


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Leben

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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reisen | 89

inseraT

Vulkane, Geysire, Fjorde: Islands wilder Westen

Malerisch: die Halbinsel Snaefellsnes.

Islands Landschaft wird von den Vulkanen geprägt. Und die leuchten in den schönsten Farben.

Ecke liegt die Hekla, einer der drei aktivsten Vulkane Islands. Der benachbarte Eyjafjallajökull sorgte im Frühjahr 2010 für Furore, als er mit seinen Ascheeruptionen wochenlang den europäischen Flugverkehr lahmlegte.

Bilder: Jorma Müller, Keystone

Die Reportage wurde von Travelhouse/ Falcontravel unterstützt: www.travelhouse.ch

n Reisedaten: Samstags vom 23.6.-11.8.2012 n Preis: Ab 1895 Franken, z.B. reisedatum 30.6.2012 n Inbegriffen: Direktflug Zürich–Keflavik–Zürich mit Swiss in Economy-Class, 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels und Gästehäusern mit Dusche/WC, 4x4-Mietwagen Kategorie HD (Skoda Octavia Kombi oder ähnlich), Frühstück, Fähre Brjanslaekur–Stykkisholmur

erdbeben können isländer nicht erschüttern Obwohl auf der Hekla seit längerer Zeit ungewöhnliche Bewegungen registriert werden, gibt sich Evelyn Bryner gelassen. «Wer auf der grössten Vulkaninsel der Welt lebt, muss es in Kauf nehmen, dass es auch mal rumpelt», meint sie bloss. Abgesehen davon würde in der Schule zweimal pro Jahr der Ernstfall geübt. Viel mehr Sorgen als Vulkane und Erdbeben machen ihr die heftigen isländischen Schneestürme, zumal es während der Wintermonate auch tagsüber recht dunkel ist. «Wenn dann meine Kinder nicht bei mir zu Hause sind, werde ich extrem nervös», sagt sie. Evelyn Bryner und Anita Gerber wollen Island trotz der wirtschaftlich harten Zeiten treu bleiben. Nur eines bedauern beide: Einfach mal rasch in die Schweiz zu fliegen, wenn sie das Heimweh packt, das liegt finanziell nicht mehr drin. Text: Almut Berger

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Evelyn Bryners Kinder Katja Marie, Ylfa Johanna und Geir Elias (v. l.) sehen ihren Vater wegen der Krise nur am Wochenende.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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faMilie | 91

Männer im Gebärsaal Eine Geburt ist kein Kinderspiel. Viele Männer sind im Gebärsaal überfordert. Wer einige Punkte beachtet, kann der Frau eine Stütze sein, für alle anderen gilt: Verlassen Sie diesen Raum!

Bild Getty images

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ie Hebamme redet Herrn Schmied gut zu: «Gehen Sie doch ein paar Augenblicke an die frische Luft.» Der werdende Vater ist unschlüssig. Darf er seine Partnerin, die gerade in den Wehen liegt, alleine lassen? «Keine Angst, Ihre Frau und ich, wir kommen klar», ergänzt die Geburtshelferin. Als Herr Schmied den Gebärsaal verlassen hat, fällt nicht nur ihm ein Stein vom Herzen. Bis vor wenigen Jahrzehnten war der Gebärsaal für werdende Väter tabu. Wollte ein Mann bei der Geburt seines Kindes dabei sein, wurde er von allen Seiten schief angesehen. Heute erwartet man, dass der Papa in spe seine Herzensdame durch alle Phasen der Niederkunft begleitet. Er muss neben seiner Frau ausharren, wenn diese von den Wehen überrollt wird. Er hechelt mit ihr während der Austreibungsphase und durchtrennt am Schluss auch noch fachmännisch die Nabelschnur. So viel zur Theorie. In der Praxis zeigt sich aber, dass viele Männer im Gebärsaal überfordert sind. «Eine Geburt ist eine Ausnahmesituation für beide Partner», sagt Michael Gohlke (43). «Deswegen

Viele Väter sind bei der Entbindung dabei. Das macht die Geburt nicht immer leichter.

ist es wichtig, dass nicht nur die Schwangeren darauf vorbereitet werden.» Der dreifache Vater leitet Workshops für werdende Papas, die im Rahmen von Geburtsvorbereitungskursen angeboten werden.

leidet der Mann bei jeder Wehe, kann das die schwangere hemmen

«Es gibt Väter, die zu nah am Geschehen waren und dadurch sexuelle Probleme bekamen.»

Auch wenn ein anwesender Mann die Frau stützen kann: Entbindungen, bei denen die Männer zugegen sind, verlaufen laut verschiedenen Studien weder schneller noch erträglicher. Manche Frauen in den Wehen tendieren dazu, sich nicht nur auf sich, sondern auch auf den Partner zu konzentrieren. Leidet der Mann bei jeder Wehe mit, kann das die Schwangere hemmen. «Ich rate den Vätern deshalb, sich im Hintergrund zu halten», so der Workshop-Leiter. «Und wenn man das Gefühl hat, dass einem etwas frische Luft, eine Zigarette oder ein Kaffee guttun würde, dann sollte man unbedingt hinausgehen.» Da eine Geburt ein sehr körperlicher Vorgang ist, empfiehlt Michael Gohlke den Männern auch, am Kopfende des

Gebärbettes zu bleiben. «Es gibt Väter, die zu nahe am Geschehen waren und dadurch sexuelle Probleme bekamen», ergänzt er. Ausserdem bringt es der Gebärenden wenig, wenn der Partner mit der Videokamera in der Hand zwischen ihren Beinen herumspringt. Da sich das Baby nicht an die Öffnungszeiten der Spitalcafeteria hält, sind Männer ausserdem gut beraten, sich Proviant für die Geburt mitzunehmen. Michael Gohlke hat noch ein wichtiges Anliegen, das er den Vätern mit auf den Weg geben möchte: «Wenn das Kind zum ersten Mal in Papas Armen liegt, gibt es keinen Zwang zum Glücklichsein.» Während der Körper der Frau im Verlauf der Wehen Bindungshormone ausschüttet, fehlen dem Mann diese chemischen Hilfsstoffe. «Die Liebe kommt, sobald sich Vater und Kind aneinander gewöhnt haben, ganz von selbst.» Text: Bettina Leinenbach

Wie haben Sie die Zeit im Gebärsaal erlebt? Erzählen Sie Ihre Geschichte.


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IN FORM

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NR. 25, 18. JUNI 2012 | MIGROS-MAGAZIN |

Was ist denn drin?

Auf den meisten Lebensmittelpackungen der Migros finden sich detaillierte Nährwertangaben. Einen schnellen Überblick gewährleisten die Nährwertangaben pro Portion. Doch wie liest man sie richtig?

Wer die Food Facts richtig liest, kann sich ausgewogener ernähren.

Die Nährwertangaben pro Portion, und was sie bedeuten Hinten auf der Packung – 5 Chicken Nuggets (ca. 125 g) enthalten: Die Angabe zeigt, wie viel Kalorien 1 Portion enthält und wie viel Prozent des täglichen Energiebedarfs einer durchschnittlichen erwachsenen Person dadurch gedeckt wird.

Hier steht, wie viel Gramm Zuckerarten 1 Portion des Produkts enthält und wie viel Prozent des täglichen Richtwerts an Zuckerarten (zugesetzter Zucker, natürlicher Milchund Traubenzucker etc.) dadurch gedeckt wird.

Diese Angabe gibt Auskunft darüber, wie viel Gramm Fett 1 Portion des Produkts enthält und wie viel Prozent des täglichen Richtwerts an Fett gedeckt wird. Pro Tag sollte man nicht mehr als 70 g Fett aufnehmen.

Gezeigt wird, wie viel Gramm gesättigte Fettsäuren 1 Portion des Produkts enthält und wie viel Prozent des täglichen Richtwerts damit gedeckt wird. Der Richtwert für die Tageszufuhr liegt bei 20 g.

Hier steht, wie viel Gramm Kochsalz 1 Portion des Produkts enthält und wie viel Prozent des täglichen Richtwerts damit gedeckt wird. Pro Tag sollte ein Erwachsener nicht mehr als 6 g Kochsalz aufnehmen.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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IN FORM | 93

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Die Einteilung in gut und schlecht ist unmöglich»

Christina Daeniker (50) ist Fachspezialistin Ernährung und Gesundheit beim Migros-Genossenschafts-Bund. Christina Daeniker, auf welchen Lebensmitteln ist die sogenannte «Guideline Daily Amount»-(GDA)-Lebensmittelkennzeichnung zu finden?

Die GDA-Kennzeichnung, das heisst die detaillierten Nährwertangaben pro Portion inklusive Angabe zur Bedarfsdeckung, findet sich unter der Bezeichnung Food Facts grundsätzlich auf allen vorverpackten Lebensmitteln der Migros. Nur wenige Produktgruppen sind von der Kennzeichnung ausgenommen, zum Beispiel Sélection-Produkte. Sind die Lebensmittelhersteller gesetzlich verpflichtet, diese Angabe zu machen?

Nein, die GDA-Kennzeichnung ist eine freiwillige Massnahme. Sie beruht auf Empfehlungen des Europäischen Verbandes der Lebensmittelindustrien FoodDrinkEurope (FDE). Von Gesetzes wegen sind in der Schweiz grundsätzlich nicht einmal Nährwertangaben je 100 Gramm vorgeschrieben. Welche Bezugsgrössen kommen dabei zur Anwendung?

Bei der GDA-Kennzeichnung werden Richtwerte für die Tageszufuhr an Nährstoffen verwendet, die auf einer Ernährung von 2000 Kilokalorien basieren. Dies entspricht dem Bedarf einer durchschnittlichen erwachsenen Person.

Vorne auf der Packung 5 Nuggets (ca. 125 g) enthalten

Wie viel Kalorien enthält 1 Portion dieses Produkts? Das steht zusätzlich vorne auf der Packung. Ebenso, welcher Beitrag damit zur täglichen Energieversorgung geleistet wird.

Bild: Paco Carrascosa

% des Richtwerts für die Tageszufuhr

Was spricht für diese Form der Kennzeichnung?

Sie ist übersichtlich, leicht verständlich und praxisnah. Der Kunde sieht bereits auf den ersten

Blick, auf der Vorderseite eines Produkts, wie viele Kalorien eine Portion enthält und welcher Beitrag damit zur täglichen Energieversorgung geleistet wird. Detaillierte Nährwertangaben finden sich auf der Rückseite. Dabei sind die Informationen pro Portion — also pro Becher, Stück oder Glas — gegeben, womit der Kunde wesentlich mehr anfangen kann als mit den gleichen Angaben pro 100 Gramm oder 100 Milliliter. Worin liegen die Schwächen dieser Darstellungsform?

Die zusätzlichen Informationen auf den Verpackungen benötigen natürlich Raum und verschärfen das Platzproblem, das wir insbesondere auf kleinen Verpackungen haben. Die detaillierten Informationen werden nicht von allen Kunden verstanden und zum Teil auch nicht richtig gelesen. Insbesondere diejenigen auf der Rückseite. Diskussionen gibt es immer wieder zur Wahl der Portionengrösse. Schliesslich essen manche mehr, andere weniger. Also eignet sich diese Art der Kennzeichnung nicht für jeden Kunden?

Grundsätzlich bietet die Kennzeichnung eine Orientierungshilfe für alle, ob alt oder jung, ob Mann oder Frau. Je nach Alter, Geschlecht oder körperlicher Aktivität kann der Energiebedarf jedoch wesentlich unter oder über 2000 Kalorien liegen. Die Nährwertinformationen gehen vom Bedarf eines Durchschnittsmenschen aus, und man muss für sich selber abschätzen können, ob für einen etwas mehr drin liegt oder weniger. Viele Experten halten die Ampelkennzeichnung für praktikabler.

Die Ampelkennzeichnung bewertet einzelne Lebensmittel aufgrund ihres Gehalts an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker(arten) und Salz. Aus Ernährungssicht ist jedoch nur die Bewertung der gesamten Ernährungsweise sinnvoll,

eine Einteilung der Produkte und der darin enthaltenen Nährstoffe in Gut und Schlecht beziehungsweise Gesund und Ungesund ist nicht möglich. Die Schwellenwerte für die Einteilung in die Kategorien Grün, Gelb, Rot sind starr und vermitteln ein Bild, das in unzulässiger Weise vereinfacht und verwirrt. Die Ampelkennzeichnung bietet keine grosse Hilfe. Interview: Evelin Hartmann

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

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Zurück in die Zukunft

Beim neuen 208 setzt Peugeot wieder auf jene Tugenden, die in den Achtzigern den 205 zum Kultauto gemacht haben: Er ist kleiner, aber geräumiger und wendiger als sein direkter Vorgänger.

Freie Sicht auf die Anzeigen dank kleinem Lenkrad: Der Peugeot 208 punktet mit pfiffigen Ideen und schickem Design. Dabei ist er klein, leicht und effizient. Wie sein Vorbild, der Urahn 205.

E

s braucht einen Augenblick, um es nach dem Einsteigen zu realisieren. Irgendwas ist anders im Peugeot 208. Die Lösung: Dank kleinem Lenkrad und hoher Sitzposition schaut man hier nicht durch, sondern über das Lenkrad auf die Anzeigen. So liegen sowohl die Instrumente als auch die Strasse ideal im Blickfeld. Eine Idee, die so pfiffig ist wie das Design. Mit dem 208 bietet Peugeot wieder Abwechslung statt Durchschnitt, weil er sich statt am glückloseren 207 am Bestseller-Urahn 205 von 1983 (siehe Kasten) orientiert. Diese Rückbesinnung macht den 208 kleiner, leichter und effizienter.

Das Fahrwerk des 208 zählt zu den besten seiner Klasse Beim Platzangebot konnte der 208 zulegen, obwohl er sieben Zentimeter kürzer ist. Und der als Drei- und Fünftürer angebotene Kleinwagen punktet ganz französisch mit viel Komfort. Dennoch lässt er sich sehr willig um Kurven und handlich durchs Parkhaus dirigieren:

Das Fahrwerk zählt zu den besten seiner Klasse. Kritik gibt es kaum. Das im iPad-Stil gestaltete Multimediasystem stellt den Fahrer anfangs vor Rätsel. Und das Testauto mit dem 120 PS starken Benzinmotor leidet unter dem hakeligen Getriebe und einem fehlenden sechsten Gang. Empfehlenswert aus der Modellpalette (68 bis 155 PS) ist der sehr durch-

zugstarke 115-PS-Diesel, zumal er laut Peugeot mit seinen 3,8 l/100 km (= 99 g/ km CO2-Ausstoss, Energieeffizienz A) nur 0,4 l/100 km mehr verbraucht als die 68-PS-Spardieselvariante. Zudem ist bei den Dieseln stets das Stopp-StartSystem inklusive. Aber auch preislich überzeugt der neue Kleine: Es gibt ihn bereits ab 16 500 Franken. Text: Timothy Pfannkuchen

15 Jahre lang ein Hit Nicht ohne Grund orientiert sich der neue 208 am Urahn 205: Letzterer setzte 1983 in der Kleinwagenliga Massstäbe und war ein derartiger Bestseller, dass er sich 15 Jahre im Programm hielt. Als 205 GTI (Bild) errang er gar Kultstatus. Der Nachfolger 206 war ab 1998 noch erfolgreicher; alleine schon das CoupéCabrio 206 CC bescherte Peugeot viele Neukunden. Ganz anders der 207 von 2006, nicht zuletzt wegen seines Designs: kein echter Misserfolg, aber auch kein

Der Peugeot 205 setzte Massstäbe. Riesenhit. Übrigens: Wie diverse 207-Varianten kann man den 206+ noch immer neu bei Peugeot kaufen.


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Dass die Schweizer Familie bei ihren Traumpaaren auf Mensch und Hund gekommen ist, hat einen guten Grund: Wir setzen unsere eigenen Themen und machen nicht Menschen zu Stars, sondern Stars zu Menschen. Machen Sie die Schweizer Familie jetzt zu ihrem treuen Begleiter. FĂźr Abos: Gratistelefon 0800 000 993 oder www.schweizerfamilie.ch

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Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

glücksgriff

XboX 360 | 99

Mitmachen und gewinnen gewinnen sie eine von acht Xbox- 360-4gB-konsolen inklusive kinect-sensor und der spielesammlung kinect Adventures.

Voller Körpereinsatz erforderlich: Ein Sensor überträgt die Bewegungen der Spieler auf ihre Figuren.

Mehr Action

■ Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie ihren Namen und ihre Adresse.

Das Migros-Magazin verlost acht Xbox-360-4gB-spielkonsolen inklusive kinect-sensor und gamesammlung.

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gal, ob Sie gegen den besten Freund ein virtuelles Autorennen fahren, nach geheimnisvollen Schätzen suchen, rasant über Buckelpisten brettern oder Stromschnellen durchpflügen: Die Konsole Xbox 360 katapultiert die Spieler mitten ins Geschehen. Besonders mitreissend ist das digitale Abenteuer, wenn die Konsole mit einem sogenannten Kinect-Sensor kombiniert wird.

Die spiele holen Couch-Potatoes vom sofa Im Innern des Kinect-Sensors befinden sich eine Kamera, ein Tiefensensor sowie ein Mikrofon. Kinect erfasst den Körper des Spielers und setzt dessen Bewegungen direkt auf die Figuren im Fernseher um. Das macht so viel Spass,

Xbox-360-4GB-Konsole und KinectSensor.

dass es selbst eingefleischte CouchPotatoes vom Sofa reisst. Doch die Konsole und der Kinect-Sensor können noch mehr: Mit diesen beiden Geräten können Sie sich auf Facebook mit Freunden austauschen, videochatten, Filme in High Definition geniessen oder auch einfach nur Musik hören. Die Steuerung der Geräte ist dabei stets ganz einfach. Im Handel sind Konsole und KinectSensor in Kombination mit einer attraktiven Auswahl von spannenden und witzigen Games, den «Kinect Adventures », erhältlich. Das Migros-Magazin verlost achtmal dieses Gesamtpaket. Machen Sie also bei der Verlosung mit und erleben Sie die neue Dimension des Gamens. Text: Christoph Petermann

■ Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). ■ Beispiel: GLÜCK, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ■ Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ■ Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Xbox», Postfach, 8099 Zürich ■ Einsendeschluss: Sonntag, 24. Juni, 2012 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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swissestetix publiziert an dieser Stelle regelmässig Interviews mit Frau Doktor Schendel zu neusten Trends der ästhetischen Medizin.

Warum Schamlippen-Verkleinerung im Trend liegt Frau Doktor Schendel, Sie sind bei swisseste-

Weshalb lassen sich Frauen die Schamlippen

tix tätig und beschäftigen sich seit Jahren mit

verkleinern?

der immer populärer werdenden Intimchirurgie.

Einer der Hauptgründe für diesen Trend, ist die Popularität der Intimrasur sowie das zunehmende Körperbewusstsein im Intimbereich.

Für viele Frauen steht nicht nur der optische oder sexuelle Aspekt im Vordergrund. Gründe wie ein Ziehen oder ein unangenehmes Gefühl beim Tragen sehr enger Kleider können dem Wunsch einer Schamlippen-Verkleinerung auch zu Grunde liegen. Oder Schmerzen bei der Ausübung verschiedener Sportarten, wie z.B. Radfahren.

Wie kommt es zu vergrösserten Schamlippen?

Wie genau funktioniert eine Schamlippen-

Dabei zeigt der Eingriff zur Verkleinerung der Schamlippen einen klaren Trend nach oben. Worauf ist diese Zunahme zurückzuführen?

Viktoria Schendel swissestetix, Zentrum für Brustvergrösserungen in Zollikon und Rapperswil.

In erster Linie ist es erblich bedingt. Im Weiteren können eine natürliche Geburt, Gewichtszu- oder -abnahme sowie die Erschlaffung des Gewebes durch den Alterungsprozess ausschlaggebend sein. Was sind die Auswirkungen von vergrösserten Schamlippen?

Viele, die unter vergrösserten Schamlippen leiden, fühlen sich oft sexuell unattraktiv und gehemmt.

Verkleinerung?

Die ist sehr einfach. Es wird ein kleiner Teil der inneren Schamlippen entfernt, damit diese nicht mehr hervorkommen und somit unsichtbar werden. Muss man dafür ins Spital?

Nein, selbstverständlich nicht. Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie vorgenommen und dauert oft nicht länger als 30 Minuten. Danach können

die Frauen nach Hause und ihrer normalen Tätigkeit nachgehen.

Hat man nach einer Schamlippenverkleinerung weniger Gefühl beim Sex? Nein, meistens ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Frau fühlt sich selbstbewusster und kann dadurch den Sex mehr geniessen. In der nächsten Folge unserer Interview-Serie werden wir Fragen zur Schamlippenvergrösserung beantworten. Alle Interviews sind als Downloads auf www.swissestetix.ch erhältlich.

Bergstrasse 8, Zollikon-Zürich Obere Bahnhofstrasse 46, Rapperswil Telefon: 044 934 34 34 www.swissestetix.ch


rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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Auflösung Nr. 24: FUSSBALL

So nehmen Sie teil

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Gewinner Nr. 23: Cony Hunziker, Oberuzwil SG; Anne-Marie Jaggi, Meiringen BE; Franz Eberle, Wiler BE; Monique Bloch, Reinach BL; Amanda Zürcher, Bleienbach BE Die Gewinner der 20 Mini-EM-Bälle von Adidas finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel Gewinner «Zusatz» Nr. 23: Margrith Kolhaupt, Igis GR; Rosa Steiner, Ibach SZ; Roland Häfliger, Kriens LU; Nathalie Niklaus, Kleingurmels FR; Verena Holliger, Urdorf ZH


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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UnterhaltUng | 103

QUIZ: GESAMTWERT 417 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Cadac Safari Chef HP, die Gasgrill-Alleskönner, im Wert von je 139 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Kein Beruf ist der …? W Gassenhauer

A Strassenbauer

K Brunnenmeister

2. Die Stadt Biel gilt als Weltmetropole der …? O Kartoffel

M Schuhe

I

Uhren

3. Wie heisst der Heimatplanet von Superman? R Iridium

A Bismut

N Krypton

4. Die «Sprache des Herzens» nennt man auch …? Z

Taubengurren

D Giraffensprache

B Wolfsgeheul

5. Wie alt wird die Biene Maja dieses Jahr? O 25 Jahre

B 60 Jahre

R 100 Jahre

O Kroatien

A Italien

7. Worauf fusst die Glaubensrichtung Rastafari? S Christentum

E

Islam

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Buddhismus

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R. Wagner

8. Cosima, Tochter des Komponisten Liszt, war die Ehefrau von …? N W. A. Mozart

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L. v. Beethoven

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 23: DREHBUCH Gewinner Nr. 22: Urs Achermann, St. Gallen SG

Lösungswort: 1

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.6.2012, 24 Uhr

6. Gegen wen tritt heute an der Fussball-EM der Titelverteidiger an? N Irland

So nehmen Sie teil

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

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Auflösung Nr. 24: EDLRN Gewinner Nr. 23: Bruno Huber, Gossau SG; Doris Von Büren, Rüttenen SO; Chantal Bucher, Bern BE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.6.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, 3 3 2 diagonale Brücken und Verbin1 dungen mit mehr als 2 Linien 1 2 3 sind nicht erlaubt. 1 4 3 www.raetsel.ch/bruecken

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Auflösung Nr. 23:

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TOBIS DINO-RÄTSEL

RÄTSELSPASS

WIE VIEL?

Nina, Hugo und Tobi halten eigene Rekorde im Purzelbäume schlagen, Seil springen und den Handstand machen. Ihre Rekorde geben sie aber nicht einfach so preis. Findest du sie trotzdem heraus?

Wie viele Finger und Zehen hast du insgesamt? So oft kann ich nacheinander Seil springen!

Es regnet draussen? Das macht nichts, denn Tobis lustige Fragen zur spannenden Zeit der Dinosaurier vertreiben die Schlechtwetter-Laune. 1. In Dinosaurier steckt das griechische Wort «deinos». Was bedeutet es? a) lieblich b) schrecklich c) kleinlich

3. Vor ungefähr 500 Millionen Jahren gab es die ersten Wirbeltiere auf der Erde. Welche? a) Fische b) Affen c) Katzen

2. Was tragen die Ceratopsier auf dem Kopf? a) einen Partyhut b) nichts c) Hörner

4. Was ass der Brontosaurus am liebsten? a) Himbeerguetzli b) Pflanzen aller Art c) Wiener Schnitzel

Ich schaffe es, gleich viele Purzelbäume hintereinander zu schlagen, wie es in der Schweiz Bundesräte gibt!

Lösung: 1. b, 2. c, 3. a, 4. b Lösungen: – Nina kann 20 Mal Seil springen. – Hugo kann 7 Purzelbäume schlagen. – Tobi kann 8 Sekunden lang den Handstand machen.

Ich kann so viele Sekunden lang den Handstand machen, wie eine Spinne Beine hat.

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Schloss Wildegg: Zu Besuch bei der Patrizierfamilie von Effinger

Die Schlossdomäne Wildegg ist ein authentischer Erlebnisort der Geschichte und der historischen Gartenkultur. Tauchen Sie ein in die spannende Lebenswelt der Patrizierfamilie von Effinger und besuchen Sie das stilvoll eingerichtete Wohnmuseum der ehemaligen Schlossbesitzerin Julie von Effinger. Im Nutz- und Lustgarten werden seltene Nutzpflanzen kultiviert, der Rosengarten mit historischen Strauch- und Kletterrosen ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Storchen Velotour: Faszinierende Flusslandschaften

Diese leichte familienfreundliche Tour bietet (Barock-) Kultur in Solo-

thurn und viel Natur entlang der Aare. Ein faszinierendes Kontrastprogramm mit barocken Kirchen einerseits und einer mäandernden Aare, Feldhasen und Störchen andererseits. Unterwegs empfiehlt sich ein Halt beim Infozentrum Witi Altreu, der Storchensiedlung, am Beobachtungsturm bei der ursprünglichen Aareschleife bei Meinisberg oder an der 108 Meter langen Holzbrücke in Büren/Reiben. Aareland-Schnitzeljagd: Erleben, Rätseln und Entdecken

Die Aareland-Schnitzeljagd startet in der glanzvollen Ambassadorenstadt Solothurn und führt Sie zu Fuss und mit dem ÖV nach Niederbipp. Auf dem Weg zur Lösung der kniffligen Aufgaben machen Sie Bekanntschaft mit Sehenswürdigkeiten aus alten Zeiten, als hier noch tyrannische Ritter ihr Unwesen trieben. Mit dem Rätselplan in der Hand und aufmerksamem Blick folgen Sie der heissen Spur durch reizvolle Ortschaften. Auf alle, die das Rätsel gelöst haben, wartet eine Belohnung.

Weissenstein–Balmberg: Einsteigen und Geniessen Steigen Sie ein und fahren Sie mit dem Postauto über die spektakuläre Bergpoststrasse auf den Solothurner Hausberg. Erleben Sie einen unvergleichlichen Tag in der «Weissenstein–Balmberg»-Region, wo Sie Geschichte, Kultur sowie Natur erwartet – bei jedem Wetter. Das Bergpanorama vom Säntis bis zum Mont Blanc ist bei klarer Sicht einmalig. Und der Juragarten, der Planetenweg und das Museum Weissenstein sind ebenfalls einen Besuch wert. Ihre Ausflüge belohnen wir mit einem Rail Bon im Wert von 5 Franken. Wo immer es Sie mit SBB RailAway hinführt, nutzen Sie die Gelegenheit bis zum 31. Oktober 2012 den Rail Bon einzulösen. Sie können den Rail Bon an den meisten Schweizer Bahnhöfen geltend machen. Weitere SBB RailAway-Kombi-Angebote und Informationen finden Sie im Internet unter sbb.ch/railaway oder in der RailAway-Broschüre der Region Aargau/Solothurn, die an Ihrem Bahnhof aufliegt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 25, 18. JuNi 2012 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 2 4 6 2 3

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

7 So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Auflösung Nr. 24: 713 3 9 5 7 4 2 6 1 8

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.6.2012, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 23: Verena Devaud, Lonay VD; Katharina Rudolf, Burgdorf BE; Yvonne Thierstein, Zäziwil BE; Fred Bürki, Niederwangen BE; Brigitta Plüss, Oftringen AG

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw)

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.)

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung),

Formel

Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena de Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Haid (Leitung), Maya Bächtold Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

TELL – DAS MUSICAL

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Ein «neuer» Tell für die Schweiz: Erleben Sie vom 18. Juli bis 25. August die bewegenden Geschichten über den Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell, den Freiheitswillen der Eidgenossen und ihren erfolgreichen Kampf gegen die Obrigkeit. Das neu geschriebene und komponierte Musical handelt von Freiheit und Mut, Not und Freundschaft, Gerechtigkeit und Liebe, Auflehnung und Hoffnung. Die 26 Profidarsteller und das LiveOrchester bieten vor der imposanten Naturkulisse auf der Walensee-Bühne Emotionen pur. Termin: 22., 25. und 26. Juli sowie 2. August 2012, Walenstadt Preis: Kat. 1: Fr. 106.40 statt Fr. 133.– Kat. 2: Fr. 89.60 statt Fr. 112.– Kat. 3: Fr. 68.– statt Fr. 85.– Kat. 4: Fr. 48.– statt Fr. 60.– Profitieren: Tickets erhalten Sie, so lange der Vorrat reicht, unter www.migros.ch/cumulus-ticketshop. Geben Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer ein. Hinweis: Laden Sie Ihre Tickets direkt auf Ihre Cumulus-Karte. So entfallen die Versandgebühren. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.walenseebuehne.ch/tell-musical Weitere Events zum Vorzugspreis gibt es unter www.migros.ch/ cumulus-ticketshop und an ausgewählten Vorverkaufsstellen.

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Mit über 6 Millionen Artikeln im Online-Shop bietet Ex Libris eine grosse Auswahl an CDs, Büchern, Filmen und Games. Das Angebot in den Filialen ist ebenfalls sehr vielfältig. Falls Sie Ihren Wunschartikel nicht finden, können Sie ihn einfach vor Ort bestellen und bequem nach Hause liefern lassen. Und das erst noch portofrei.

Mit einer modernen 8-er Gondelbahn gelangen Sie von Kandersteg nach Oeschinen und an einen der schönsten Bergseen der Alpen – den Oeschinensee. Hier können Sie bräteln, wandern, rudern oder einfach im Herzen der Natur die Sicht auf die Blüemlisalpgruppe geniessen. Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt bietet zudem die Fahrt auf der Sommer-Rodelbahn.

Aktionsdauer: 18. Juni bis 1. Juli 2012 Profitieren: Bei einem Mindesteinkauf von Fr. 30.– und einem Mindestwert pro Artikel von Fr. 3.– profitieren Sie von Fr. 3.– Preisvorteil. In den Filialen der Ex Libris AG weisen Sie bitte Ihre Cumulus-Karte und den Vorteilcoupon vor. Im Online-Shop www.exlibris.ch geben Sie bei der Bestellung den Vorteilscode EXL1225CUM3 ein. Hinweis: Das Angebot ist in allen Filialen der Ex Libris AG und im Online-Shop gültig. Pro Person ist nur ein Vorteilscoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

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Aktionsdauer: 18. Juni bis 21. Oktober 2012 Preis: Sie erhalten 20 Prozent Vorteil auf die Fahrt mit der Gondelbahn von Kandersteg nach Oeschinen. Z. B. Erwachsene retour Fr. 19.20 statt Fr. 24.–, Kinder Fr. 9.60 statt Fr. 12.– Profitieren: Zeigen Sie Ihre Cumulus-Karte an der Kasse der Talstation in Kandersteg, um vom Angebot zu profitieren. Mit dem Vorteilcoupon kommen Sie zudem in den Genuss einer Freifahrt mit der Rodelbahn. Weitere Informationen: www.oeschinensee.ch

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Grosses, vielfältiges Angebot Gültig: 18. Juni bis 1. Juli 2012 Einlösbar in allen Ex-Libris-Filialen und unter www.exlibris.ch (bei Onlinebestellung den Code EXL1225CUM3 eingeben). Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar.

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meine Welt 110 |

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cloWn gaston

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Nr. 25, 18. JuNi 2012 | migros-magazin |

«Als Vierjähriger stand ich erstmals in der Manege» Gaston Häni ist der bekannteste Clown der Schweiz. Der 60-Jährige stammt aus einer Zirkusfamilie und stand schon als Kind in der Manege. Zurzeit tourt er mit dem Zirkus Nock durch die Schweiz und geniesst das Leben in seinem Wohnwagen.

Name: Gaston Häni (60) Sternzeichen: Widder Wohnort: Während der Zirkussaison im Wohnwagen und im Winter in 9320 Arbon

Wieso wohnen Sie hier? Das Leben im Wohnwagen ist sehr angenehm. Man hat den ganzen Haushalt mit dabei und muss nicht aus dem Koffer leben. Ich geniesse aber auch die Häuslichkeit in Arbon, wo ich mit meiner Partnerin Evelin in einem Haus wohne. Wo würden Sie gerne leben? Ich fühle mich im Wohnwagen und auch in unserem Haus in Arbon sehr wohl. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn der Bodensee salzig wäre. Beruf und Lebenslauf: Berufsclown. Bereits als Kind von zwei Zirkusartisten mit ausländischen Zirkussen in Spanien und Frankreich unterwegs. Nach Schulbesuch in Zürich und Winterthur diverse Engagements unter anderem bei Nock, Royal und dem National-Circus Knie. Vater einer Tochter und zwei Söhnen. Was ich mag: Sonne und Meer sind sehr wichtig für mich. Das stellt mich auf, da wachse ich. Was ich nicht mag: Ungerechtigkeit und Korruption. Wenn die Welt kaputtgeht, dann daran. Was ich auch nicht mag sind Innereien und Heavy Metal. Was ich an mir mag: Mein Talent, Menschen zum Lachen zu bringen. Und die Runzeln und Falten in meinem Gesicht — das sind die Spuren meines Lebens und der Komik. Was ich an mir nicht mag: Meine Unentschlossenheit. Mir fällt es schwer, Entscheidungen zu fällen, egal, worum es geht. Ich bin ständig am Hirnen. Mein Lieblingsessen: Roastbeef und Kartoffelgratin. Mein bester Entscheid: Mein letzter bester Entscheid war es, nach der Zirkussaison in die Ferien zu fahren und aufzutanken. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Daniel Rihs

www.clowngaston.ch www.nock.ch

meine leidenschaft

«Als Vierjähriger stand ich das erste Mal in der Manege: ich brachte den Artisten die requisiten. Meine Mutter hat schon früh erkannt, dass ich dazu geboren bin, Clown zu sein.»

mein lieblingsort

«Jeden Tag besuche ich die Zirkustiere. ich liebe Tiere über alles. Die beiden jungen Esel mag ich besonders. rambo ist mein Liebling, er ist sehr klug und lernbegierig, und er ruft mich schon von Weitem, wenn er mich kommen sieht.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 25, 18. JUNI 2012 |

CLOWN GASTON | 111

MEIN LIEBSTER

«Seit 13 Jahren stehe ich mit Roli Noirjean (36) in der Manege. Ich verbringe mehr Zeit mit ihm als mit meiner Partnerin. Unser grosses künstlerisches Vorbild ist das amerikanische Komikerduo Dick und Doof.»

MEINE SUCHT

«Ich habe mehrere Male versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch sobald ich wieder auf Tour bin, fällt es mir schwer, auf die Zigaretten zu verzichten. Vor der Vorstellung bin ich immer nervös, da geht nichts ohne Zigi.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«In meinen Kaffee kommt nur der braune Würfelzucker aus der Migros. Und die Zirkuspferde mögen ihn auch, ich habe immer eine Handvoll dabei, wenn ich sie besuche.»

MEINE LEKTÜRE

MEIN DING

«Den Anhänger hat meine Mutter mir geschenkt. Als Jugendlicher habe ich mir selber beigebracht, die Säge zum Singen zu bringen. Ich trage die Kette immer bei mir, auch wenn ich sie in der Manege nie anhabe, denn Clowns tragen keinen Schmuck – das passt nicht.»

«Das Buch von Pascal Voggenhuber, der mit Toten im Jenseits kommunizieren kann, hat mir meine Partnerin empfohlen. Ich glaube nicht daran, dass nach dem Tod mit allem Schluss ist.»

MEIN ZUHAUSE

«Ich bin gewissermassen im Wohnwagen aufgewachsen, später habe ich jahrelang mit meiner Familie und den drei Kindern im Wohnwagen gelebt. Es hat alles, was es braucht. Ich koche jeden Tag für mich allein, manchmal für meine Partnerin, wenn sie mich besucht. Oft lese und schreibe ich oder surfe im Internet.»


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Migros-Magazin-25-2012-d-AA  

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