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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

migrosmagazin.ch | MM14, 30.3.2020

Drunter und drüber Wie ein Virus unseren Alltag komplett über den Haufen wirft ab Seite 12

Interview

Migros-Chef Zumbrunnen über Corona und den Geschäftsgang Seite 8

Kreative Küche aus dem Notvorrat Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Seite 38


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4 | 30.3.2020 | MEINE MIGROS

Kostenlos Sprachkurse testen Jetzt lassen sich die Online-­Sprachkurse der Klubschule ­Migros eine Woche lang gratis t­ esten. E-Learning war schon im vergangenen Jahr sehr beliebt: Die Sprachlernprogramme im Internet verzeichneten 2019 bei den ­Anmeldungen ein Plus von 29 Prozent. Das ganze Online-Angebot: ­online-academy.klubschule.ch

Hotelplan: Längerer Reisestopp

FÜR NACHBARN EINKAUFEN Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte jetzt nicht selbst im Supermarkt einkaufen. Für sie hat die Migros und Pro Senectute deshalb ein Hilfsprojekt initiiert: Freiwillige erledigen den Einkauf und stellen die volle Tasche vor die Wohnungs- oder Haustür. Wer helfen möchte, kann die App Amigos herunterladen und sich ­registrieren lassen.

Die Hotelplan Group setzt ihr Reiseprogramm neu bis und mit 30. April aus. Die Migros-Toch­ter annulliert alle schon gebuchten ­Pauschalangebote mit Reiseantritt bis zu diesem ­Datum kostenlos. Das Gleiche gilt für gebuchte ­Fe­rienwohnungen und -häuser.

Mahlzeitendienst

Das Menü kommt per Post Suppe, Salat, ein Hauptgericht oder D ­ essert – Menu Casa sendet fertig auf dem ­Teller angerichtete Menüs aus f­ rischen Zutaten im Postpaket nach Hause. Der Mahlzeitendienst des Migros-Unternehmens Bischofszell ist vor allem für ältere Kundinnen und Kunden interessant, die zurzeit ihre vier Wände möglichst nicht verlassen sollten. Bestellen kann man auf menu-casa.ch.


30.3.2020 | 5

Schnell gekocht

Bilder: Paolo Dutto, Pia Grimbühler, Getty Images, zVg

Keine Schule – die Kinder sind zu Hause: Eltern haben jetzt mehr als genug zu tun. Damit das ­Kochen nicht zu lange dauert, liefert famigros.ch Rezept­ ideen für Menüs aus saisonalen Zutaten, die alle in einer halben Stunde zubereitet sind. Auch sonst bietet die Website viele nützliche Tipps für den veränderten Familienalltag.

6 691 000 Sirup ist lange haltbar und spart viel Platz in der Vorratskammer, weil er vor dem Trinken mit Wasser verdünnt wird. 6 691 000 Liter hat die Migros-Tochter Bischofszell 2019 hergestellt.

Daheim gratis Kunst entdecken Eine Million Werke aus Schweizer ­Sammlungen zeigt das «Musée ­imaginaire Suisse» auf mi-s.ch. Kinder gehen mit den Eltern auf ­Ent­deckungsreise und können eine ­Geschichte zu ihrem Lieblings­objekt schreiben. Das Migros-­Kulturprozent ­unterstützt das virtuelle Museum.


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INHALT | 30.3.2020 | 7

Beilage Die besten Rezepte für ­hemmungsloses Oster-­ Schlemmen Hinweis: Wegen C ­ orona sind die auf den Seiten 6 und 7 abgebildeten Deko­artikel zurzeit leider nicht ­erhältlich.

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch Adresse Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion Franz Ermel (Ltg.), Steve Gaspoz, Rüdi Steiner Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 550 818 Ex. (WEMF 2019) Leserschaft: 2 291 000 (WEMF, MACH Basic 2019-2) Abonnemente: abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum unter ­migrosmagazin.ch/impressum

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INHALT 8  Fabrice Zumbrunnen Der Migros-Chef über die ­Herausforderungen der Corona-­ krise und das Geschäftsjahr 2019 12  Alles ausser gewöhnlich Das Virus wirft unseren Alltag komplett über den Haufen. 18 Frauen und Männer erzählen, was Corona mit ihnen anstellt 22  Die Angst geht um Fachärztin Steffi Weidt gibt ­Ratschläge, wie man ohne Panik durch die Coronakrise kommt 33  1, 2 oder 3? 38 Quarantäne-Küche Pasta und Reis mal anders: Fünf Menüs, die man aus seinen Vorräten zaubern kann

Aktuell greift man lieber zu den Vorräten, als jeden Tag frisch einzukaufen. Auch so kann man ­äusserst schmackhaft ­kochen, wie unsere fünf Rezepte zeigen.

47  Stadt, Land, Stutz 48  Ihre Region Aktionen, Reportagen, News

53  Rätsel und Spiele

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8 | 30.3.2020 | MIGROS-GRUPPE

«Das Engagement unserer Mitarbeitenden ist grossartig» Die Coronakrise fordert den Mitarbeitenden der Migros enorm viel ab. Konzernchef Fabrice Zumbrunnen erläutert, welchen Sondereffort das Unternehmen für die Bevölkerung leistet, und wirft einen Blick zurück auf das Geschäftsjahr 2019. Text: Kian Ramezani, Patrick Stöpper

D

ie Migros wird durch die Corona-Krise stark durchgeschüttelt und stösst an ihre Grenzen. Haben Sie die ­Situation noch im Griff? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland leisten Ausserordentliches, damit die Schweizer Bevölkerung sich auch in dieser Ausnahmesituation mit Lebensmitteln und Alltagsprodukten versorgen kann. Wir haben im ganzen Unternehmen Sonderschichten eingelegt, unsere Industrieunternehmen produzieren rund um die Uhr und die Logistik zur Versorgung der Filialen läuft ebenfalls auf Hochtouren. Ich bin beeindruckt, was die Migros in dieser Extremsituation gemeinsam für die Menschen in der Schweiz leisten kann. Ich habe viele Filialen besucht, das


MIGROS-GRUPPE | 30.3.2020 | 9

überdurchschnittliche Engagement der Migros-Mitarbeitenden vor und hinter den Kulissen ist grossartig und verdient grossen Respekt. Sie wurden vom Ansturm der Kundinnen und Kunden überrascht. Richtig? Eine solche Extremsituation ­haben wohl die wenigsten von uns bisher erlebt. Wir haben ­bereits im Januar einen Krisen­ stab eingesetzt, um uns im ­ganzen Unternehmen auf die sich zuspitzenden Entwicklungen vorzubereiten. Ende Februar war der Ansturm auf unsere ­Läden derart gross, dass in vielen Supermärkten die Regale mehrmals pro Tag innert kürzester Zeit leergekauft wurden. Obschon wir stets betont haben, dass Hamsterkäufe nicht notwendig sind. Wie erwähnt, haben wir die Kapazität der Logistik massiv erhöht. Auch die Produktion von Lebensmitteln haben wir praktisch über Nacht stark hochgefahren. Unsere eigene Pasta-Produktion beispielsweise arbeitet rund um die Uhr und stellt jeden Tag über 100 Tonnen Teigwaren her. Diese liefern wir direkt in unsere Migros-Filialen.

28,683 Mrd. Franken beträgt der Umsatz der Migros-Gruppe 2019 – das ­entspricht einem leichten ­ msatzwachstum von 0,8 Prozent. U

Fabrice Zumbrunnen (50) ist seit 2018 Präsident der Generaldirektion des Migros-GenossenschaftsBunds. Zuvor leitete er die Abteilung Human Resources, Kulturelles und Soziales, Freizeit.

1,106 Mrd.

Bild: Kostas Maros/13 Photo

Franken erzielt Migros-Tochter Digitec Galaxus. Ein Rekordumsatz für den führenden Schweizer Onlinehändler.

2,285 Mrd. Franken beträgt der gesamte Online-Umsatz in der Migros-Gruppe. Ein deutliches Wachstum um 9,9 Prozent.

Die Mitarbeitenden der Migros in den Filialen sind stark exponiert. Was macht die Migros? Ich bin mir bewusst, dass die aktuelle Situation für viele unserer Mitarbeitenden sehr belastend ist. Um unser Personal an der Kasse besser zu schützen, haben wir an den Kassen Plexiglas-­ Scheiben montiert. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden in den Läden ist schweizweit stark beschränkt, damit der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Wir sind daran, den Schutz wenn möglich noch zu verstärken. Unsere Mitarbeitenden sind dankbar, wenn unsere Kundinnen und Kunden beim Einkauf die Verhaltens­ regeln des Bundes – Hände waschen und Abstand einhalten – strikt befolgen. Wegen der Corona-Krise ist das vergangene Jahr bereits in Vergessenheit geraten. Trotzdem die Frage: Sind Sie zufrieden mit dem Jahres­ ergebnis 2019? Ja, die Migros konnte 2019 ­sowohl Umsatz als auch das operative Ergebnis vor Portfolio­ bereinigung steigern. Das ist im anspruchsvollen Umfeld von heute nicht selbstverständlich und zeigt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migros ­täglich eine hervorragende Arbeit für die Kundinnen und Kunden leisten. Daher freut es mich besonders, dass 2019 erneut mehr Menschen bei der Migros ein­ gekauft haben. Trotzdem stagniert der Umsatz in den Supermärkten. Wie wollen Sie in Ihrem Kerngeschäft zum Wachstum zurückfinden? Im letzten Jahr haben wir die Preise der beliebtesten Produkte für die Kundinnen und Kunden gesenkt und die Qualität wichtiger Eigenprodukte erhöht. Der Rückgang des Umsatzes bei den Supermärkten und Verbrauchermärkten ist primär auf diese Preissenkungen und auf weitere Effekte wie die Verlagerung zu Online bei Non-Food

137 Mio. Franken hat die Migros mit ihrem f­ reiwilligen Engage­ ment ­in den Bereichen ­Kultur, ­Bildung, Freizeit und ­Wirtschaft in wichtige Projekte fliessen lassen.

1 Mrd.

Franken geben die ­Menschen 2019 für bio­ logische Lebensmittel in der ­Migros aus – damit knacken sie erstmals die Milliardengrenze.

353 Mio. Einkäufe verbucht die Migros 2019. Das entspricht einer Zunahme der Kunden­frequenz um ­0,8 Prozent.

­ egründet. Diese Entwicklung b beobachten wir auf der ganzen Welt: Die Kundinnen und ­Kunden nutzen vor allem bei Non-Food zunehmend Online-­ Shops. Als Marktführerin im elektronischen Handel sind wir hier für die Zukunft gut aufgestellt. Auch im Lebensmittel-­Segment bauen wir unsere ­Online-Angebot aus, um den Einkauf für die Kundinnen und Kunden bei der Migros spürbar zu vereinfachen. Und wie steht es um den klassischen Detailhandel? Auch hier ist Wachstum weiterhin möglich. In Bereichen wie dem schnellen und einfachen Einkaufen und Essen – der Convenience – mit Bioprodukten und im Discountgeschäft mit Denner haben wir 2019 deutlich zugelegt. Da werden wir weiter investieren und wachsen, weil


Danke an alle, die jetzt Aussergewöhnliches leisten. #miteinander

Danke an unsere über 100 000 Mitarbeitenden und an die vielen anderen, die jetzt für die Schweiz Aussergewöhnliches leisten. MIG_006068-00_Anz_Danke_209x285_np_DE_01.indd 1

26.03.20 16:07


sich die Kundenbedürfnisse stark in diese Richtung bewegen. Apropos Discount: Ausländische Mitbewerber gewinnen in der Schweiz kontinuierlich an Marktanteilen. Wie ­begegnet die Migros dieser ­Herausforderung? Mit Denner haben wir in der ­Migros-Gruppe den beliebtesten und grössten Discounter der Schweiz. Denner ist 2019 erneut gewachsen, steht also hoch in der Gunst der Kundinnen und Kunden. Was die Migros-Supermärkte anbelangt, so haben wir im vergangenen Jahr über das ganze Sortiment in Qualitätsverbesserungen und Preissenkungen der 1500 beliebtesten Produkte investiert. Wird die Migros bald selbst zum Discounter? Nein. Die Breite unseres Sortiments, unsere Eigenmarken, aber auch der Kundenservice und die Kompetenz in unseren Fachmärkten wird uns immer deutlich von einem Discounter unterscheiden. Die Migros will nicht die billigste Anbieterin sein, sondern den Menschen das beste Sortiment, einfach und ­bequem zu fairen Preisen bieten. Genau deshalb ist uns die hohe Qualität unserer Eigenmarken seit jeher wichtig. Die Migros ist kürzlich wieder als nachhaltigste Detailhänd­ lerin der Welt ausgezeichnet worden. Alles richtig gemacht? Die Auszeichnung freut uns und zeigt sicher, dass wir vieles ­richtig machen. Wir dürfen uns jedoch nicht in Auszeichnungen sonnen. Unsere Kundschaft ­erwartet nachhaltiges Engagement. Die Migros erwirtschaftet inzwischen jeden fünften Franken mit Produkten mit ökologischem oder sozialem Mehrwert.

2019 haben wir erstmals biologische Lebensmittel im Wert von über einer Milliarde Franken verkauft. Das sind erfreuliche Entwicklungen, für uns aber kein Grund, uns auszuruhen. Unsere Fachleute erarbeiten laufend neue Massnahmen, um das Angebot der Migros noch nachhaltiger zu gestalten.

Die Migros hat sich im vergangenen Jahr von mehreren Tochterunternehmen getrennt, darunter auch Globus. Sind weitere Verkäufe geplant? Aktuell sind keine weiteren Verkäufe vorgesehen. Aber selbstverständlich müssen wir immer schauen, was in der aktuellen ­Situation zur Ausrichtung der Migros passt und was nicht. Für die betroffenen Unternehmen besteht ausserhalb der Migros die Chance auf eine erfolgreichere Zukunft. Dank der Verkäufe können wir gezielter dort investieren, wo dies unseren Kundinnen und Kunden besser zugutekommt. Das bedeutet konkret, wir vereinfachen den Einkauf sowohl stationär als auch online und wollen beide Einkaufswelten zunehmend nahtlos verbinden. Die Migros engagiert sich stark für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz. Wird dies trotz Coronakrise weiter möglich sein? Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viele gute Projekte die Migros freiwillig unterstützen und fördern kann. Allein mit dem Kulturprozent stellten wir 2019 insgesamt 118 Millionen Franken für Bildung, Kultur, Freizeit und gesellschaftliche Engagements zur Verfügung. Selber besuche ich viele Konzerte und Veranstaltungen des Kulturprozents. Leider fallen die Konzerte und Anlässe, die vom

Bild: Walter Bieri/Keystone

MIGROS-GRUPPE | 30.3.2020 | 11

Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen: «Wir vereinfachen den Einkauf ­sowohl stationär als auch online.»

1,574 Mrd. Franken betragen die Inves­ titionen, die die Migros-Gruppe im Jahr 2019 getätigt hat.

106 119 Mitabeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Migros beschäftigt. Damit ist sie die grösste private Arbeitgeberin in der Schweiz.

335 Mio. Franken: So viel beträgt der 2019 erzielte Gruppengewinn der Migros.

Vollständiger Geschäftsbericht der Migros-Gruppe: report.migros.ch/2019

Migros-Kulturprozent unterstützt oder organisiert werden, nun vorläufig aus. Das ist für Kulturschaffende und Kultur­ betriebe eine sehr schwierige ­Situation. Wir bleiben auch in dieser Zeit ein verlässlicher Partner und stehen zu den verabredeten Engagements, denn wir wissen, wie wichtig die Unterstützung des Migros-Kulturprozents und des Förderfonds Engagement Migros gerade während einer solchen Krise ist. Trotz der Krise: Worauf freuen Sie sich dieses Jahr? Ich hoffe sehr, dass alle Menschen, die Schweiz als Land, aber auch die Migros als Unternehmen so gut wie möglich durch die Coronakrise kommen und freue mich, wenn sich das Leben anschliessend möglichst schnell wieder normalisiert. Ich erwarte, dass die kommenden Monate für uns alle sehr anspruchsvoll bleiben werden. Wir setzen alles daran, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ­ihren Angehörigen und Familien, unsere Kundinnen und Kunden, die Bevölkerung der Schweiz, weiterhin unterstützen und damit gemeinsam diese Extremsituation möglichst gut meistern können. MM


12 | 30.3.2020 | CORONA

CHRISTINE MOHR EDOKPOLO ­(54)

Leiterin Fachexperten/-innen Spitalhygiene, Aarau

TOBIAS KÄPPELI (28)

Software-Ingenieur, Mühlau AG Normalerweise kümmert sich Tobias Käppeli ­darum, dass die Software-Infrastruktur von ­Digitec Galaxus funktioniert. Doch aktuell gibt es derart viele Onlinebestellungen, dass es im Lager in Wohlen AG an Personal fehlt. «Auch in der Weihnachtszeit und beim Black Friday kommt es vor, dass Leute aus anderen Abteilungen in der Logistik einspringen, ich habe das vor fünf Jahren schon mal gemacht», sagt Käppeli. Derzeit hilft er einmal pro Woche mit – das erste Mal am vergangenen Mittwoch, eine Frühschicht von 5 bis 14 Uhr: «Man steht an einem Tisch, scannt das Produkt, schaut, ob es noch weitere Bestellungen an die gleiche Adresse gibt, wählt die richtige Kartongrösse aus, packt alles ein, klebt zu, Etikette drauf – und ab die Post.» Das sei körperlich anstrengender als sein regulärer Job, aber Käppeli hilft gern aus und freut sich, so auch mal aus dem Haus zu kommen. «Ansonsten ist bei uns Homeoffice angesagt, und als eher ­sozialer Mensch fehlen mir die Kontakte ein bisschen.» Umso mehr, als seine Freundin Lehrerin ist und noch immer ab und zu in der Schule ­arbeitet. «Manchmal ist es schon ein wenig ­einsam.» Zum Ausgleich geht er immer wieder mal raus, zum Joggen oder auf den Rollerblades. «Regelmässige Video-Chat-Treffen mit Freunden und Arbeitskollegen helfen auch.»

Corona hat ihr Leben auf den Kopf gestellt Wie wirken sich Infektionsrisiko, Kontaktsperre und die Situation am Arbeitsplatz auf das Leben daheim und draussen aus? Einblicke in den Alltag im Spital, im Homeoffice und in der Migros. Text: Manuela Enggist, Monica Müller, Rahel Schmucki, Lisa Stutz, Benita Vogel, Ralf Kaminski und Michael West 


CORONA | 30.3.2020 | 13

JULIA CEBREROS (35) Co-Gründerin Tadah ­Coworking Space, Zürich

Bilder: zVg

«Im Kantonsspital in Aarau haben wir momentan drei Corona-Stationen. Mein Team und ich sind dafür zuständig, dass sich das Virus in der Klinik nicht ausbreitet, weder auf das Personal noch auf andere ­Patienten. Wir ­haben Hygienerichtlinien ­erstellt: Die Stationen sind komplett isoliert, das Pflegepersonal betreut die Patienten nur in kompletter Schutzausrüstung – mit Mundschutz und Schutzbrille. Auch eine korrekte Handhygiene ist essenziell. Ich bin Fachexpertin für Infektionsprävention und seit 14 Jahren in dieser Funktion tätig. Ich habe schon die Schweinegrippe miterlebt, uns auf Ebola vorbereitet, aber das hier hat neue Dimensionen. Zurzeit liegen viele ­unserer Projekte auf Eis, denn es beschäf­ tigen uns drängende Fragen: Läuft auf den Isolationsstationen alles nach Plan? Wie schulen wir das Pflegepersonal weiter? ­Welche Stationen kämen als nächste Covid-­ 19-Stationen infrage? Seit Ende Februar ­arbeite ich 12 bis 13 Stunden am Tag – ohne Pause. Die Pensen in unserem Team wurden auf­gestockt. Zum Glück, sonst wäre die ­Arbeit nicht zu bewältigen. Kraft gibt mir die Wertschätzung aus der Bevölkerung. Ich war g­ erade unterwegs von einem ­Spital­gebäude zum anderen, als die ganze Schweiz für uns geklatscht hat. Das war ein Gänsehaut­moment. Ich wünsche mir, dass die Wertschätzung anhält, dass Bevölkerung und P ­ olitik sehen, was in der Pflege und der M ­ edizin jeden Tag geleistet wird.»

«Seit wir den Tadah Coworking ­Space mit Kinderbetreuung schlies­ sen mussten, mache ich Homeoffice mit Kind. Ausgerechnet ich, die jeden Tag davon spricht, dass dies eine ziemliche Herausforderung ist. ­Meine Tochter ist anderthalb Jahre alt und in einem Alter, in dem sie viel Aufmerksamkeit und immer neue Beschäftigung braucht. Zusammen mit meinem Mann, der auch im Homeoffice arbeitet, jonglieren wir täglich zwischen Tochter und Arbeit hin und her. Was auch Abend- und Nachtschichten bedeutet. Aber das bin ich gewohnt. Unsere Tochter freut sich jedenfalls, Mami und Papi jeden Tag zusammen zu haben. Und Mami und Papi freuen sich, wenn in absehbarer Zeit der geregelte Arbeits­alltag wieder einkehrt – und wir den Coworking Space mit Kinder­ betreuung neu eröffnen können.»

EGON FELLER (59) Hüttenwart und Bergführer, Brig VS

Gewöhnlich spielt sich Egon ­Fellers Leben 2500 Meter weiter oben ab. Der Walliser ist Hüttenwart und Bergführer – und seit dem Ausbruch des Coronavirus mit einem Berufsverbot belegt. Die Saison wäre noch bis Ende Mai gegangen. Die Hollandia-­ Hütte ist aktuell geschlossen, alle Berg- und Skitouren abgesagt. Feller lebt in Brig. «An den neuen Alltag ohne Schnee und Berge muss ich mich zuerst gewöhnen.» Der 59-Jährige ist derzeit meistens in seinem Büro. «Ich muss alle Stornierungen bearbeiten. Diese Jahreszeit ist unsere Hochsaison. So viel Zeit habe ich noch nie am Computer verbracht.» Am Morgen habe er jeweils ein schlechtes Gewissen. «Wenn ich aufwache, fühle ich mich leer, weil ich das Gefühl habe, dass ich nichts tue, wenn ich nicht in den Bergen unterwegs bin.» Aber am Ende des Tages komme immer genug zusammen. Wenn ihm die Decke auf den Kopf fällt, schneidet er im Garten die Reben. «Dann habe ich etwas Sonne im Gesicht.» Das fühle sich ein wenig nach Normalität an.


LISA CHRIST (29)

Kabarettistin und Slam-Poetin, Zürich Lisa Christ, welche Folgen hat die Krise für Sie? Meine Auftritte bis und mit 19. April sind abgesagt. Dabei wäre der Früh­ling für Künstlerinnen und Künstler eine einnahme­starke Zeit. Allein im April entgehen mir viele hohe ­Gagen. Das Geld wäre mein Polster für das Sommerloch gewesen, wenn praktisch keine Auftritte stattfinden. Wie geht es Ihnen in dieser unsicheren Situation? Es ist bedrückend. Ich fühle mich in der künstlerischen Existenz bedroht. Dass der Bundesrat nun finanzielle Hilfe versprochen hat, be­ ruhigt mich ein wenig. Aber bis das Ganze abschlies­send geregelt ist, mit all der damit verbundenen Bürokratie, bleibt die Unsicherheit. Wie lange reicht Ihr ­Erspartes denn noch? Wenn gar nichts reinkommt, bis Ende Mai. Aber ich habe

ein gutes soziales Netz, Familie und Freunde, das mich im Notfall unterstützen könnte. Zurzeit entstehen einige ­Initiativen für eine Lösung, wie sich in der Kleinkunst Geld verdienen lässt. Was haben Sie schon versucht? Es gibt wirklich sehr viele ­Bestrebungen! Auf der Plattform steadyhq.com habe ich diverse Angebote aufgeschaltet. Man kann mich monatlich unterstützen und erhält etwa exklusiven Zugang zu neuen Podcastfolgen oder selbstgeschriebenen Postkarten. Zudem bin ich bei einer Streaming-Plattform dabei: sofakultur.ch. Diese bietet ­Videos von Künstlerinnen und Künstlern an. Und ich pflege weiter meinen Podcast «Faust und Kupfer» mit ­Miriam Suter, die Kolumne «Nachgesalzt» im Kultur­ magazin «KOLT» und die ­«Zytlupe» im Radio SRF 1. Ich bin auch noch an anderen Projekten dran.

SURENTHINI SATHIYA (36)

Chefin Kassenleute in der Zürcher ­Filiale Migros City, Schinznach-Bad AG

«Wie in allen Migros-Supermärkten wurden zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung Plexiglas­ scheiben vor unseren Kassen montiert. Wir wollen aber, dass sich die Kundinnen und Kunden weiterhin freundlich behandelt fühlen. Wir lächeln sie nun eben durch das Glas an. Es sind jetzt immer sechs ­Kassenleute im Einsatz, damit sich möglichst keine Warteschlangen bilden. Auch so lässt sich das ­Ansteckungsrisiko vermindern. Die Migros City hat sich durch die Corona-Pandemie verändert: Der vierte Stock mit dem Restaurant und einzelne Läden im dritten Stock sind geschlossen, zwei Rolltreppen stehen still. Als ich die gelben Absperrbänder zum ersten Mal sah, hatte ich Tränen in den Augen. Ich ­arbeite seit zwölf Jahren in diesem Zentrum, es liegt mir sehr am Herzen. Weil auch mein Mann berufs­ tätig ist und die Schulen zu sind, ist meine kleine Tochter nun während der Woche bei meiner Schwester in Luzern. Zum Glück sind wir am ­Wochenende wieder vereint.»

GABRIELA KÜNZLER (43)

Dro­gistin und TCM-Therapeutin, Zürich Gabriela Künzler, wie gestaltet sich die Arbeit in der Apotheke? Ich arbeite seit 18 Jahren in der St.-Peter-Apotheke in Zürich. Mein Job ist wegen der Pandemie viel ­anstrengender und heraus­ fordernder geworden. Die Leute


HEIDI OESCH (95) Buchs SG «Mein Leben hat sich wegen Corona kaum verändert. Ich lebe in einem Haus mit Garten, es macht mir nichts aus, zu Hause zu bleiben. Seit 25 Jahren bin ich Witwe und habe mich an das Alleinsein gewöhnt. Weil meine sechzigjährige Tochter Asthma hat, kann sie nicht mehr für mich einkaufen. Eine Nachbarin besorgt mir das Nötig­ste. Seit Kurzem backe ich mein Brot selbst. Ich verbringe viel Zeit mit Nähen, fertige Patchwork-Topf­lappen und -lätzli an und verschenke sie. Meine Enkelin ­Michelle dachte, mir

könnte der Stoff ausgehen, also hat sie auf Facebook einen Aufruf gepostet. Nun erhalte ich von Wildfremden Pakete mit Stoffresten: Das finde ich rührend! Ist man so alt wie ich, lebt man ­bescheiden. Ich lese Zeitung und Magazine, schreibe Mails, telefoniere mit den Kindern. Ich bin sehr zufrieden. Ich habe fünf Kinder und zwei Enkel. Der älteste Sohn ist in den Bergen tödlich verunglückt, der jüngste auf der Strasse. Der Mensch hält viel aus. Wir lebten so lange im Überfluss – jetzt hat es uns einmal erwischt.»

ISABELLE SCHMIDT (27) UND SIMON MARTY (29) Gastrobetreibende, Sion VS «Vor gut einem Jahr haben wir mitten in Sion unser eigenes Café eröffnet, das Café des Châteaux – mit Konzerten, Ausstellungen und Spielabenden. Es lief gut, von Anfang an, war aber auch sehr anstrengend. Wir haben 2019 teilweise 12 bis 14 Stunden täglich in der Küche, im Service und im Büro gearbeitet. Nun mussten wir unsere Türen für unbestimmte Zeit schliessen. Das ist ein komisches Gefühl. Plötzlich haben wir ganz viel Zeit. Wir haben uns in eine einsame ­Berghütte zurückgezogen und erholen uns erst mal ein bisschen. Hier spielen wir Backgammon, lesen viel und zeichnen. Für unsere drei Angestellten haben wir Kurzarbeit angemeldet. Angst vor der Zukunft haben wir momentan aber nicht. Wir können von unseren Reserven noch ein Weilchen leben.»

haben sehr viele Fragen, fast alle zum Thema Corona. Viele sind schlecht informiert, weil sie alles Mögliche in den sozialen Medien lesen und dies glauben, oder von Freunden Tipps bekommen. Ich muss mich immer auf den neuesten Stand des BAG bringen und leiste viel Aufklärungsarbeit. Und ich versuche, die Angst der Leute abzufedern.

Was thematisieren die ­Kundinnen und Kunden? Sie möchten wissen, warum es kein Desinfektionsmittel für die Hände gibt. Warum sie keine Masken kaufen können, oder welche Schmerzmittel noch ­sicher sind. Wie sie ihr Immunsystem stärken können. Was sie tun sollen, wenn sie krank werden. Und wie es weitergeht.

Wie geht es Ihnen nach einem Tag in der Apotheke? Dann bin ich erschlagen! In den neun Stunden spreche ich sicher mit 60 bis 70 Personen. Alle sind verunsichert und reden mit mir über ihre Sorgen. Drei Tage pro Woche arbeiten Sie auch noch als TCM-­ Therapeutin.

Normalerweise sehe ich sechs bis sieben Patienten pro Tag. Für sie kann ich jetzt nur telefonisch da sein. Ich orientiere mich neu, aktualisiere meine Homepage und stelle eine Arbeit für eine Weiterbildung fertig. Dazu treibe ich mehr Sport und versuche, gut auf mich zu achten. In der Apotheke habe ich angeboten, mehr zu ­arbeiten, falls sie mich brauchen.


Miteinander gegen Corona:

Bitte planen Sie Ihre Einkäufe vorausschauend. Die Ostertage stehen bevor, und wir bitten Sie darum: • Ihre Einkäufe im Voraus zu planen • Nicht in letzter Minute einzukaufen • Die Verhaltensregeln des Bundes einzuhalten • Beim Filialeintritt Ihre Hände zu desinfizieren • Die Weisungen unserer Mitarbeitenden zu befolgen en Sie, Wartezeiten zu Mit vorausschauender Einkaufsplanung helf ensregeln schützen verkürzen. Und mit dem Einhalten der Verhalt Mitarbeitenden. Sie sich selbst, Ihre Mitmenschen und unsere Herzlichen Dank, Ihre Migros.


CORONA | 30.3.2020 | 17

MARTIN EMMENEGGER (44)

­Mitinhaber Hairclub, Luzern «Die ersten paar Tage haben wir unsere ­Kunden auf spätere Termine umgebucht. Dank unseres Onlinebooking-Systems konnten wir das von zu Hause aus erledigen. Trotzdem war ich seit der Schliessung ein paar Mal im Coiffeursalon: ­Einige Kunden haben Haarprodukte und -farbe bestellt, ­damit sie sich den Haaransatz selbst nachfärben können. So kommt auch ein wenig Geld rein. Eine Kundin hat einen Gutschein gekauft und fünf Haarschnitte im Voraus ­bezahlt. Das hilft. Denn auch wenn wir Kurzarbeit anmelden können, laufen die Miete und andere Fixkosten trotzdem weiter. Für mich ist Haarestylen nicht Arbeit, sondern Leidenschaft. Der Salon fehlt mir schon sehr. Es ist ungewohnt, so viel Zeit zu haben und trotzdem nichts Richtiges machen zu können. Ich muss fast ein wenig die Zeit totschlagen. Wichtig ist mir, mich täglich einmal zu be­wegen, im Wald oder auf dem Hometrainer. Zudem vertreibe ich mir die Zeit im Garten oder in der Küche: Das Brot kaufe ich nicht mehr ein, sondern backe es selber. Zwischendurch hilft eine Netflix-Serie. Ich hoffe, dass wir den Salon nach dem 19. April wieder öffnen können – habe aber Zweifel.»

ONUR DEMIR (29) stellvertretender Filialleiter der Migros Brunnen, Zug «Wir sind ein kleiner Supermarkt mit nur 20 Mitarbeitenden. Aber jetzt herrscht bei uns Hochbetrieb, die drei Kassen sind immer besetzt. Die Leute kaufen noch immer viel Mehl, Zucker, Hefe, Konserven und WC-Papier. Und sie ­fragen nach, wann Nachschub eintrifft, wenn mal ein Produkt kurze Zeit fehlt. Uns allen ist bewusst, dass wir in einer Ausnahmesituation sind. Und doch habe ich das Gefühl, dass die Kundinnen und Kunden weit von einer Panik entfernt sind. Allerdings mache ich

mir Sorgen um unsere älteren Stammkunden, die wir kennen und jeweils mit ihrem Namen begrüssen. Ich hoffe, dass es ihnen allen gut geht und dass sie gesund bleiben. Im Mietshaus, wo ich schon seit 20 Jahren wohne, frage ich jetzt immer die älteren Nachbarn, ob ich etwas helfen kann. Ich trage ­ihnen jeweils den Abfall herunter und entsorge für sie PET und Altglas. Ich bin sicher, dass wir diese Krise überstehen werden, wenn wir ruhig bleiben und füreinander da sind.»

DAVID EPPENBERGER (50) freier Agrarjournalist, Reinach AG

Als freier Agrarjournalist ist es David Eppenberger gewohnt, zu Hause zu arbeiten. Da kann er in Ruhe seine Texte schreiben. Oder er konnte es zumindest bis vor Kurzem: Seit die Schule geschlossen ist, sind seine drei Kinder, 9-, 13- und 15-jährig, jeden Tag zu Hause. «Statt Ruhe herrscht jetzt Dauerbetrieb», sagt Eppenberger. Anfangs waren seine zwei Buben und die Tochter noch viel draussen. Jetzt aber hat der Kanton Aargau alle Spiel- und Sportplätze geschlossen, Freunde zu tref­fen ist ohnehin nicht mehr möglich. «Wir leben zum Glück in einem grossen Haus mit Garten.» Und inzwischen haben die Kinder von der Schule auch Aufgaben ­erhalten. Eppenberger und seine Frau haben für sie ein kleines Schulzimmer ­eingerichtet, haben einen Tisch in einen Zwischengang ihres alten Bauernhauses gestellt. Das klappt. «In den Pausen machen sie gemeinsam Kraftübungen, die der Älteste von seinem Fussballtrainer auferlegt bekommen hat.» Nur Eppenberger selbst ist in diesen Tagen noch nicht wirklich zum Arbeiten gekommen.


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ANDREA MÜLLER (43) Primarlehrerin, Luzern

FLORIAN STAHEL (29) Soldat, Wohlen AG Die Armee erlebt gerade die grösste Mobilmachung seit dem Zweiten ­Weltkrieg. Auch Sie mussten ein­ rücken – haben Sie damit gerechnet? Ich hatte vor wenigen Wochen noch mit meinem Chef darüber gewitzelt, dass ich vielleicht ausfalle. Ich bin Autolackierer und sein Stellvertreter. Aus Spass wurde Ernst. Vorletzte Woche habe ich ein SMS von der Armee erhalten, dass ich mich auf die Mobilmachung vorbereiten soll. Am nächsten Tag folgte schon der Alarm per Telefon. Die Mobilmachung haben wir im Wiederholungskurs gelernt, in 72 Stunden muss man eingerückt sein. Wir trafen uns am Bahnhof Luzern. Und dann? Jetzt bin ich in Emmen in der Kaserne – drei Kompanien sind hier eingerückt.

JEFF LÜSCHER (39) Swiss-Pilot, Zürich

Zwei davon stehen bereits im Einsatz, eine in Basel, die andere in Baden. Meine Kompanie ist noch hier stationiert, aber die Situation kann sich jeden Tag ­ändern. Wir sind bereit. Was ist Ihre Funktion? Ich habe in der Rekrutenschule die Ausbildung zum Spitalsoldaten gemacht. Ich bin aber kein Pfleger, sondern diene im sogenannten Tech-Zug. Wir unterstützen etwa die Sicherheitsleute in einem Spital und erledigen handwerkliche ­Arbeiten. Dafür wurde ich ausgebildet. Freuen Sie sich auf den Ernsteinsatz? Meine Motivation ist es, das Spitalper­ sonal zu unterstützen. Das treibt mich an in einer Zeit, in der ich nicht weiss, wann ich wieder nach Hause kann.

«Mein letzter Flug fand am 4. März statt: nach Berlin und zurück. Danach hatte ich zwei Wochen Ferien – die das Coronavirus nun ungeplant verlängert hat. Immerhin bin ich auf Pikett für den 30. und 31. März, denn es gibt jetzt ­einige Flüge, um gestrandete Schweizer heimzuholen. Den nächsten planmässigen Einsatz habe ich am 3. April nach London, und es würde mich sehr freuen, wenn der tatsächlich stattfände. Dass die aktuelle Situation den ­Luftverkehr grundsätzlich verändern wird, glaube ich aber

Der Anblick ist ungewohnt. Andrea ­Müller sitzt in ihrem Schulzimmer im ­Luzerner Säli-­Schulhaus vor 20 leeren Stühlen. «Die Kinder und die Arbeit mit ihnen fehlen mir sehr.» Ihr Job ist jetzt ein völlig anderer als noch vor ein paar Wochen: Sie stellt Material für den ­Fernunterricht zusammen, schreibt den Eltern Mails oder legt ihren Schülerinnen und Schülern Bücher in den Briefkasten. Einmal pro Woche telefoniert sie persönlich mit den Kindern. «Wir reden über den Stoff, die Aufgaben, ob es ­Probleme gab und wo sonst der Schuh allenfalls drückt.» Der Kontakt sei sehr wichtig. Auch die Kinder untereinander telefonieren und schreiben sich Briefe, um in Kontakt zu bleiben. Andrea Müller arbeitet inzwischen von zu Hause aus – jeden Vormittag, um so ihr übliches Pensum abzudecken. Am Nachmittag geht sie mit dem Hund spazieren, ruft ihre Eltern und Freunde an, liest oder macht Frühlingsputz. «Langweilig wird es mir nicht.» Sie hofft aber, dass sie nach den Frühlingsferien die Kinder wieder im Schulzimmer betreuen kann.

nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich alles wieder normalisiert. In der Zwischenzeit bleibe ich zu Hause und erledige Dinge, die sonst immer aufgeschoben werden. Ich räume etwa die Wohnung auf. Ausserdem gehe ich velofahren, solange das noch geht, und verbringe viel Zeit mit meiner Frau, die im Homeoffice arbeitet. Schön ist, dass wir jetzt mittags und abends gemeinsam kochen und ­essen können, das ist wegen meiner Schichtarbeit sonst selten. Es ist wichtig, sich eine Tagesstruktur zu schaffen.»

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CORONA | 30.3.2020 | 21

JONAS KAMPUS (18) Klimaaktivist und Gymnasiast, Wetzikon ZH

«Anstelle der Freitagsdemos ­streiken wir derzeit digital und ­erstellen Posts auf Social Media. Wir bilden uns weiter und bereiten uns vor, um nach der Krise weiterzumachen. Jetzt zeigt sich plötzlich, was alles möglich ist. Klar ist: Flug- und Ölindustrie ­dürfen nicht gerettet werden, sie müssen nach der Krise kontrolliert abgewickelt werden. Natürlich mit sozialer Unterstützung für die in diesen Branchen tätigen Menschen. Bei mir steht in drei Monaten die Matura an, deshalb bin ich mit Lernen gut beschäftigt. Auch Präsenzunterricht findet statt, einfach über Video-Chat. Die Umstellung ist gar nicht so dramatisch. Und die sozialen ­Kontakte finden halt online statt. MeinTipp: den Humor behalten!»

FINLEY GAIO (20) Zehnkämpfer, Maisprach BL

«Normalerweise trainiere ich ein- bis zweimal täglich auf der Schützenmatte in Basel, unserem Leichtathletiksta­dion. Nun jogge ich im Wald, trainiere auf dem Rennvelo oder mache zu H ­ ause Yoga. Meine 18-jährige Schwester und mein 13-jähriger Bruder üben j­ eweils mit, und wir lachen viel. Eigentlich wäre in der Trainingsplanung nun ein Technik-Block angesagt, aber Stabhochsprung, Weitsprung und Speerwurf lässt sich ohne Anlage nicht üben. Ich bin noch nicht so weit, dass ich im Wald mit Stecken werfe – aber wer weiss, vielleicht kommt das ja noch. Mir fehlt das Krafttraining im Migros-Fitness­ park, das Relaxen in Pool und Sauna. Und meine Kollegen aus der Trainings­ gruppe vermisse ich. Klar telefonieren wir, aber viel Spannendes gibt es nicht zu erzählen. Ansonsten habe ich mein Pensum im Backoffice der Merian-Iselin-Klinik aufgestockt und arbeite zu Hause. Mein Zimmer war immer mein Rückzugsort. Jetzt erledige ich da auch den Job – das fühlt sich seltsam an. Ich versuche, das Beste aus der Situation zu machen, und hoffe, alles kommt gut.»

ESTHER SAUTER (32) Studentin, Luzern «Ich studiere Ethnologie und Erziehungswissenschaften an der Uni Zürich. Der Unterricht ­findet nun eben online statt, die Vorlesungen werden als Podcast zur Verfügung gestellt. In diesem Semester besuche ich auch ein Seminar, das wir nur zu dritt belegen. Dieser ­Rahmen macht mich in Zeiten der Coronakrise doppelt froh. Da wir so wenige sind, halten wir das Seminar via Skype ab. So können wir super diskutieren. Ich bin froh über diesen ­persönlichen Austausch in einer sonst virtuell gewordenen Welt. Das macht vieles einfacher, und es tut gut, mal wieder andere Gesichter zu sehen. Dass das Mittagessen mit Mitstudenten entfällt, wiegt jedoch schwer. Der menschliche Kontakt ist halt doch nicht zu ersetzen.»


22 | 30.3.2020 | CORONA

«Angst fängt im Kopf an»

Corona sorgt für Stress und Unsicherheit, im schlimmsten Fall kann es sogar chronische Ä ­ ngste auslösen. Wie man übertriebene Ängste vermeidet und geistig gesund bleibt, weiss Steffi Weidt, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Interview: Benita Vogel

D

ie Schweiz ist im ­Ausnahmezustand. Ein tödliches Virus grassiert, Schulen und Geschäfte sind geschlos­ sen, die Strassen leer, und die Menschen müssen Distanz ­halten. Was macht das mit uns? Wir erleben eine Ausnahme­ situation. Niemand von uns hat in der Schweiz je eine Pandemie erlebt. Das verunsichert die Menschen, und es löst Stress aus. Die Virusbedrohung an sich ist unsichtbar. Verstärkt das den Stress? Ja, man hat selber nur eine ein­ geschränkte Kontrolle über die Gefahr. Ich kann nicht kontrol­ lieren, ob jemand, der infiziert ist, im Tram fährt, weil er viel­ leicht selber nicht weiss, dass er krank ist. Das macht es eben so schwierig. Das Stressniveau in der Bevölkerung ist gestiegen. Das sehen wir etwa an überlas­

teten Info-Hotlines. Die einen Menschen können damit besser umgehen, weil sie vielleicht aus persönlichen Krisen oder Schicksalsschlägen wissen, was ihnen hilft. Für andere Men­ schen wird die Situation zu einer grösseren Herausforderung. Die Herausforderung fängt im Kleinen an. Die ganze Familie sitzt zu Hause, dicht an dicht, die Eltern arbeiten im Home­ office und sollten nebenbei die Kinder unterrichten. Familiäre Konflikte können ein Faktor sein. Zudem fallen Frei­ zeitbeschäftigungen weg, die bisher geholfen haben, Stress abzubauen. Stress kann sein, nicht mehr nach draussen aus­ gehen zu können, nicht mehr in persönlichem Kontakt mit Freunden zu sein, weil man sich voneinander fernhalten soll. Die Auslöser von Stress und Angst sind sehr vielfältig und indivi­

Steffi Weidt (42 ) ist interimistische Leiterin und leitende Ärztin am Zentrum für ­Depressionen, Angst­ erkrankungen und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik ­Zürich. Ebenda ist sie stellvertretende Leite­ rin des Zentrums für ­Akute Psychische ­Erkrankungen der ­Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Ihre Spezial­gebiete sind Angst-, Zwangs- und Schlafstörungen. Sie lebt mit ihrer Familie in Winterthur.

duell. Sie hängen auch von den Werten der Einzelnen ab. Wem die Familie sehr wichtig ist, sorgt sich jetzt sehr um die Ange­ hörigen, die zur Risikogruppe gehören. Wem der Job das Wich­ tigste ist, hat vielleicht Angst um seine berufliche Zukunft. Was läuft bei Angst ab? Angst fängt im Kopf an. Dann, wenn Menschen sich vorstellen: Jetzt haben wir eine gesundheit­ liche Krise, anschliessend kommt die wirtschaftliche K ­ rise, dann verliere ich vielleicht mei­ nen Job, danach kann ich viel­

Bild: Markus Breulmann; Illustrationen: iStock

Zur Person


CORONA | 30.3.2020 | 23

«Wenn man sich den ganzen Tag nur noch Sorgen macht, gerät man in eine gefährliche Spirale», warnt Steffi Weidt.

leicht die Hypothek nicht mehr bezahlen und muss das Haus verkaufen. – Es ist wie ein Kreis­ lauf: Solche Ketten von Sorgen und Ängsten beginnen im Kopf und können uns beherrschen. Ab wann schadet Angst? Gedanken, die sich nicht in der Realität widerspiegeln, weil sie übertrieben sind und es keinen offensichtlichen Grund dafür gibt, können schaden. Wenn sich im Kopf alles nur noch um diese Angst dreht, man sich den gan­ zen Tag nur noch Sorgen macht und nicht abschalten kann, gerät

man in eine gefährliche Spirale: Als Nächstes können Körper­ symptome auftreten: Man ­bekommt Herzklopfen, man schwitzt oder ist so angespannt, dass man nicht mehr schlafen kann. Wenn man da nicht mehr herausfindet und die Emotionen überschwappen, kann es zu ­einer depressiven Verstimmung kommen. Man beginnt auch, sich irrational zu verhalten. Auch Hamsterkäufe gehen in eine solche Richtung. Sind Hamsterkäufe nicht Aus­ druck übertriebener Panik?

Das ist nicht Panik. Die Menschen haben eine bestimmte irrationale Vorstellung davon, dass man Lebens­ mittel nicht mehr bekommt – obwohl es keine sachlichen Hinweise gibt, dass die Versorgung nicht mehr ge­ währleistet wäre. Mit der Angst, es reiche nicht, steht man im Super­ markt, wo gewisse Regale tatsächlich leer sind – so wird man in dieser Angst bestätigt. Im Kopf fangen die Gedanken wieder an zu kreisen: Oh jetzt habe ich recht gehabt, jetzt habe ich tat­ sächlich keine Dose Mais mehr bekommen. – Die ­Befürchtungen werden ver­ stärkt. Das entwickelt sich zu einem ungünstigen Kreislauf von schlechten Gedanken, schlechten Körpergefühlen und einem Verhalten, das nicht mehr rational erklärbar ist.

Für sie ist die Situation schwie­ rig. Wegen des höheren Stress­ levels, der in der Gesellschaft herrscht, und wegen der Ver­ mischung von rationalen und ­irrationalen Ängsten können sie schneller Symptome bekom­ men. Jemand, der unter einer Zwangsstörung leidet und zum Beispiel grosse Angst hat, sich zu verschmutzen, und sich nun noch öfter die Hände waschen soll, kann Probleme bekommen. In der Psychiatrischen Univer­ sitätsklinik Zürich verzeichnen wir mehr Patienten. Von ambu­ lanten Praxen erhalten wir eben­ falls die Rückmeldung, dass dort viel mehr Anfragen kommen von Menschen, die Unterstützung suchen.

Wieso sind manche Menschen ängstlicher als andere? Das hat oft damit zu tun, ob ich ein Vorbild – Eltern oder enge Bezugspersonen – habe, die eher ängstlich sind. Dann habe ich das einfach abgeschaut beziehungs­ weise gelernt. Bei manchen ­Menschen reagieren die Stress­ hormone sehr intensiv. Und es gibt auch Menschen, die eine ­genetische Veranlagung für inten­ sivere Angstreaktionen haben.

Für ältere Menschen dürfte das besonders schlimm sein. Ja, sie leben eventuell alleine und haben keine Übung mit ­Videoanrufen. Wenn Kinder und Enkel nicht mehr zu Besuch kommen, sie von niemandem mehr in den Arm genommen und getröstet werden und wenn auch Freunde fernbleiben ­müssen, besteht die Gefahr, dass ältere Menschen vereinsamen und sich zurückziehen. Das ist gefährlich.

In der Schweiz gibt es 800 000 Menschen, die an Angstzu­ ständen leiden. Wie verändert die Krise deren Leben?

Verschärft Social Distancing die Situation? Es ist sicher eine Herausforde­ rung, dass man unter Umstän­ den Kollegen, Freunde oder ­Familienangehörige weniger oft sieht. Menschen, mit denen man früher Sorgen und Ängste be­ sprochen hat, sind plötzlich weit weg – zumindest in der Wahr­ nehmung.

Was tun? Rufen Sie Ihre Eltern oder Grosseltern an. Wenn Sie in der


24 | 30.3.2020 | CORONA

Wie kann man verhindern, von der Angst gelähmt zu werden? Das Wichtigste im Moment ist, es überhaupt wahrzunehmen, wenn man in einen «Ich kann nicht mehr abschalten»-Modus reinrutscht. In dieser Situation hilft es zu reflektieren, wie hoch das ganz persönliche Risiko

überhaupt ist. Wenn man etwa den Gedanken hat, mich wird es ganz schwer erwischen, kann es helfen, sich zu sagen: «Stopp – ich halte mich an Hygienemassnahmen, ich gehöre auch nicht zu einer Risikogruppe – die Wahrscheinlichkeit, dass es mich erwischt, ist also eher ­niedrig.» Sich das ganz bewusst in Gedanken e­ ntgegenzuhalten, tut gut. Manchmal hilft es auch, die Emotionen einfach loszu­ lassen. Die einen gehen in den Wald und schreien, den anderen tut es gut, einfach eine halbe Stunde zu weinen und alles rauszulassen. Wenn die Emotionen weg sind, sollte man nochmals rational herangehen und sich fragen: Was spricht für den Katastrophengedanken, dass

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«Den einen hilft es, einfach eine halbe Stunde zu weinen und alles rauszulassen.» a­ lles schlecht kommt, und was spricht dagegen? In akuten Angstsituationen ist es ja aber so, dass man selbst oft gar nicht mehr spürt, was rational ist und was nicht. In solchen Situationen kann es gut sein, sich zurückzubesinnen: Wann war ich im Leben schon einmal gestresst, was hat mir ­damals geholfen? Was hilft mir normalerweise? Kann ich das umsetzen? – Sei es spazieren zu gehen, Musik zu hören, Yoga zu praktizieren oder Achtsamkeits­ übungen. Auch die Sorgen aufzu­schreiben, ist eine Möglichkeit, Gedanken zu ordnen. Wenn man weiss, wie man die Angst lindern kann, sollte man dies konsequent umsetzen. Und wenn es gar nicht geht? Wenn man überhaupt nicht mehr runterkommt, ist es wichtig, sich nicht einfach zurück­ zuziehen. Sonst besteht die ­Gefahr, dass zu den Ängsten ­depressive Symptome hinzukommen, wie allgemeine Lust­ losigkeit, Gefühle von Wert­ losigkeit oder sogar Gedanken, nicht mehr leben zu wollen. Es ist auch davon abzusehen, sich mit Alkohol oder anderen Genussmitteln zu betäuben. Das lindert die Symptome wenn überhaupt nur kurzfristig. In solchen Fällen sollte man möglichst früh professionelle Hilfe suchen, bei Psychiatern, Psychologen oder bei Angeboten wie der «Dargebotenen Hand». Soll man überhaupt noch News lesen? Es ist sicher sinnvoll, selektiv zu sein. Gleichzeitig ist es unheimlich wichtig, dass man informiert bleibt, damit man weiss, was die

Behörden sagen, und ob man das persönliche Verhalten anpassen muss. Es ist ratsam, sicher einmal am Tag die Seite des BAG zu konsultieren oder die Nachrichten zu hören. Was raten Sie all den Menschen, die jetzt Homeoffice machen? Es empfiehlt sich, morgens eine kurze Telefonkonferenz mit den Arbeitskollegen zu vereinbaren: um abzustimmen, wer was macht, und um zu sehen, ob es allen gut geht. Aber auch, um alle zu zwingen, spätestens um 9 Uhr aufgestanden zu sein und sich angezogen zu haben. So ­erhält man eine Alltagsstruktur aufrecht. Das Gleiche kann man am Abend kurz wiederholen, um eine Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Die Krise kann noch Monate andauern. Wie gefährlich ist das für die Menschen? Ängste verschwinden oft nicht von alleine, selbst wenn der Stressauslöser irgendwann wieder wegfällt. Wenn Menschen jetzt irrationale Ängste entwickeln und in die negative Spirale geraten, kann die Angst zum Selbstläufer werden und an­ dauern. Chronische Ängste beeinträchtigen die Lebens­qualität der Betroffenen und ihrer Familie. Das sollten wir vermeiden. Wer Ängste hat, soll Stress abbauen oder sich professionelle Hilfe holen. Kann man der Krise etwas ­Positives abgewinnen? Wir haben zwar Social Distancing, aber in den Köpfen und im Handeln können und müssen wir stärker zusammenrücken. Wenn das gelingt, können wir die Menschen, die vulnerabel sind, schützen. Zudem ist es für jeden und jede von uns positiv, von sich sagen zu können: Ich bin als Einzelner und wir sind als Gesellschaft in der Lage, so eine Krise zu bewältigen. Das kann uns enorm stärken. Es ist wichtig, das Wissen und Vertrauen zu haben, dass wir es schaffen können. Das hilft auch gegen die Angst. MM

Illustration: iStock

Nähe sind, könnten Sie hinfahren und am Fenster mit ihnen sprechen. Da muss man ein bisschen Phantasie walten lassen. Es ist unheimlich wichtig, dass man weiterhin persönliche Kontakte hat. Das gilt für alle Menschen: Vernachlässigen Sie die sozialen Kontakte nicht. Telefonieren Sie regelmässig mit Freunden, benützen Sie Videotelefonie, um Ihre Liebsten zu sehen.


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KOLUMNE | 30.3.2020 | 33

Im Ring

1, 2 ODER 3 ? Den Grossen (9) und den Kleinen (4) verbindet eine Amour fou. Die Bandbreite der Gefühle, die sie ­füreinander empfinden, ist riesig. Jeden Tag durchlaufen sie das ganze Spektrum. Sie kuscheln, verhauen und versöhnen sich. Eine ihrer Lieblingsaktivitäten ist denn auch «Schlegle nach Regle». Wobei sie ständig über die Regeln diskutieren, sie abändern und über den Haufen wer­ fen. Konstant ist nur eins: Jeder noch so gepflegte Kampf endet in Tränen. Weil die beiden jetzt so viel Zeit zu­ sammen verbringen, haben sie ihr Hobby weiterentwickelt. Sie geben sich coole Namen, bevor sie in den Ring, markiert durch den Wohnzimmer­teppich, steigen. Und sie üben sich im Überraschungs­ angriff. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Kleine aka Nakama sich vom Sofa auf den nichts­ahnenden Grossen aka ­Tagnakami stürzt. – Und jetzt? MM 1 Ich lege die Coolpacks bereit und stelle

Illustration: Lisa Rock

mich auf eine Einheit Trösten ein. 2 Ich gebe mir auch einen Kampfnamen, stosse einen Schrei aus und mache e ­ inige Karate-Kid-Kicks – vielleicht ­verziehen sie sich dann. 3 Wir holen den Sandsack aus dem Keller und stellen ihn auf den Balkon.

Monica Müller (45) hat zwei ­Buben, e ­ inen Mann, einen Job und e ­ inen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

Antwort 1: In der Regel helfen Coolpacks über den Schmerz hinweg. Offenbar müssen sie aktuell noch mehr Dampf ablassen als sonst. Immerhin trainieren sie ihre Reflexe. Anzeige

Das Richtige tun

Wenn Armut ihr Gesicht zeigt Erfahren Sie mehr über Mariam: caritas.ch/mariam

Mariam Khalaf (25) aus Syrien, verwitwet, 3 Kinder, lebt im Flüchtlingslager im Libanon


34 | 30.3.2020 | MEINE MIGROS

Eine Filiale geht online

Besondere Zeiten erfordern besondere LĂśsungen: Der Migros-Supermarkt Genf Cointrin AĂŠroport dient zurzeit als Warenlager, damit der Food-Lieferdienst Smood von dort aus Kunden mit Migros-Produkten beliefern kann. Bilder: Niels Ackermann


MEINE MIGROS | 30.3.2020 | 35

Improvisationsgeist in Zeiten von Corona: Der Migros-Supermarkt Genf Cointrin hat vorübergehend eine neue Funktion – die Filiale ist kurzerhand umgewandelt worden in ein Logistikzentrum für den Food-Liefer­ service Smood. Der Partner der Migros Genf liefert MigrosProdukte direkt nach Hause. Werden die Online-Bestellungen normalerweise in verschiedenen MigrosSupermärkten ver­arbeitet, geht nun alles an der Filiale am Flughafen über die Bühne: die Bereit­ stellung der Waren, die Abrechnung und die Auslieferung. Smood ist eine Ergänzung zum OnlineSupermarkt LeShop und bietet ein Sortiment von 6000 MigrosProdukten an. MM


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Publireportage: Mit über 70 fit am Steuer bleiben

AUCH MIT 70PLUS SICHER AM STEUER Im zunehmend dichten Strassenverkehr sicher unterwegs zu sein, ist eine Herausforderung. Mit 70plus zählt man zu den Experten und ist Routinier am Steuer. Das wird jetzt auch gesetzlich honoriert: Der periodische ArztCheck für Fahrzeuglenkende ist seit 2019 erst ab 75 Jahren fällig. Zuvor lag diese Schwelle bei 70 Jahren. Wie Sie Ihre Kompetenzen im Strassenverkehr erhalten und weiter ausbauen, lesen Sie hier oder auf der Website der Präventionskampagne Routinier 70plus, www.routinier70plus.ch

Live trainieren am Messestand Besuchen Sie uns an einer Messe – das Live-Training macht Freude und fördert Ihre Sicherheit auf der Strasse. Am Stand können Sie interaktiv Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Wissen rund um den Strassenverkehr testen. Eine Runde im Fahrsimulator ist besonders gut fürs Überprüfen von Wahrnehmung und Reaktion. Probieren Sie es bei einem Besuch an einer Messe in Ihrer Nähe aus. Die Messedaten erfahren Sie auf www.routinier70plus.ch oder unter Telefon 031 328 31 33.

sicherheits-Check. Das alles macht Spass und lohnt sich gleichzeitig. Denn wer gerne mit den Enkelkindern oder mit Freunden Ausflüge unternimmt oder einfach gern und oft mit dem Auto unterwegs ist, trägt eine grosse Verantwortung. Diese gilt es ernst zu nehmen. Sicheres Autofahren basiert auf lebenslangem Lernen und Weiterbilden. Sie können viel für Ihre Fahrfitness tun Im dichten Verkehr sind Wahrnehmung und Reaktion sehr wichtig. Allgemein herrscht heute weniger Rücksichtnahme untereinander und der Verkehr wird immer hektischer. Hier zahlen sich wache Sinne aus, um rechtzeitig zu reagieren. Studien zeigen, dass sich die Sehkraft ab 30 Jahren und das Gedächtnis ab 50 Jahren verändert. Es ist also normal, mit zunehmendem Alter eine Brille zu tragen, und mit einfachen Hilfsmitteln wie Kreuzworträtsel, Sudoku und anderen Übungen bleibt man geistig fit. Trainieren Sie mit Routinier 70plus Die Präventionskampagne Routinier 70plus bietet Ihnen kostenlos spannende und unterhaltsame Übungen mit Aha-Effekt. Sie finden alle Angebote im Internet unter www.routinier70plus.ch. Weiteres Infomaterial können Sie kostenlos mit dem Talon bestellen. Die Ziele von Routinier 70plus Die Kampagne unterstützt die Generation 70plus bei der sicheren Mobilität, ob mit dem Auto, auf dem E-Bike oder mit dem ÖV. Pro-

fitieren Sie von den kostenlosen Angeboten im Internet. Haben Sie Fragen zum Thema «Sicher fahren mit 70plus»? Dann schreiben Sie uns an info@routinier70plus.ch oder rufen Sie uns an unter 031 328 31 33. Alle Infos auf: www.routinier70plus.ch

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Autofahren zählt zu den beliebtesten Mobilitätsformen, wenn es darum geht, selbstständig unterwegs zu sein. Dass das Alter für die medizinische Kontrolluntersuchung für Fahrzeuglenkende um fünf Jahre nach oben verschoben wurde, ist deshalb erfreulich. Denn die Generation 70plus verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Strassenverkehr. Diese Kompetenz ist es wert, erhalten und erweitert zu werden. Am besten funktioniert das mit einfachen Übungen, die das Theoriewissen auffrischen, mit Aufgaben, die das Gehirn trainieren, oder mit dem Fahr-

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38 | 30.3.2020 | GENUSS

Schluss mit Horten, jetzt wird gekocht!

ZU HAUSE BLEIBEN UND GUT KOCHEN auf migusto.ch/ cook-at-home

Pasta, Reis und Mehl gehören zu den beliebtesten Vorräten. Neben langer Haltbarkeit ­bilden sie auch die Basis vieler Küchenklassiker. Fünf Vorschläge für jeden ­Geschmack und ­jedes ­Vorratslager.

1

Rezepte: Margaretha Junker, Lina Projer, Annina Ciocco, Philipp Wagner

Mit Reis und Dosen

Riz Casimir im Retrostyle Zutaten für 4 Personen 300 g Parboiled-Reis Salz 2 EL Mandelblättchen 500 g Pouletgeschnetzeltes Pfeffer 2 EL Öl zum Braten 1 Beutel Currysauce à 30 g (ergibt 3 dl Sauce) 2 dl Vollrahm 4 Birnenhälften aus der Dose 8 Aprikosenhälften aus der Dose 2 Scheiben Ananas aus der Dose 4 Cocktailkirschen aus dem Glas (aus dem ­ Delikatessgeschäft)

Zubereitung

1. Reis in reichlich Salzwasser weich kochen. Inzwischen Mandelblättchen ohne Fett leicht rösten und beiseite­ stellen. Poulet mit Salz und Pfeffer würzen und im Öl rundum anbraten. Currysauce nach Packungsanleitung ­zu­bereiten und dazugiessen. Poulet bei mittlerer Hitze durch­ziehen lassen. Rahm steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle ­geben. 2. Reis nach Belieben mithilfe eines Reisrings an­richten. Curry hineingeben, Früchte

und Cocktailkirschen rund­ herum anrichten. Mit beiseite­ gestellten Mandel­blättchen bestreuen. Mit Rahmrosetten garnieren und servieren. TIPPS

Dazu passen mundgerecht ­zugeschnittene, panierte und gebratene Bananen. Anstelle von Cocktailkirschen Herzkirschen aus der Dose verwenden.

Zubereitung ca. 30 Minuten  Einsteiger Preis:

mittel

Pro Portion ca. 55 g Eiweiss, 29 g Fett, 78 g Kohlenhydrate, 3100 kJ / 740 kcal


GENUSS | 30.3.2020 | 39

2

Mit Mehl

Dinkel-Körnerbrot Zutaten für 2 Brote à 450 g 150 g Urdinkel-Vollkornmehl oder Roggenmehl 20 g Hefe 4,5 dl Wasser 500 g helles Urdinkel-Mehl 50 g Haferkleie 10 g Salz 100 g Sonnenblumenkerne 50 g Sesamsamen Mehl zum Formen Zubereitung 1. 1 EL Urdinkel-Mehl mit Hefe

und 0,5 dl Wasser glatt rühren. Vorteig 30 Minuten aufgehen lassen. Beide Mehle und die Kleie in einer Schüssel mischen. Vor­teig, restliches Wasser und Salz dazugeben. Alles ca. 5 Mi­ nuten zu einem geschmeidigen, eher weichen Teig kneten.

Bilder: Migusto

2. Kerne und Samen mischen. Davon die Hälfte zum Formen der Brote beiseitestellen. Rest­ liche Mischung unter den Teig kneten. Teig bei Zimmertempe­ ratur mit einem feuchten Tuch zugedeckt ca. 2 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen. 3. Teig auf etwas Mehl durch­ kneten und halbieren. Je eine grosse Kugel formen. Mit ­Wasser bepinseln. In der bei­ seite­gestellten Kernemischung

wenden. Auf ein mit Back­ papier belegtes Blech legen. Die Brote über Kreuz ein­ schneiden. Backofen auf 220 °C einschalten. Brote in die untere Ofenhälfte ein­ schieben. Bei aufsteigender Hitze ca. 50 Minuten backen. Nach 20 Minuten der Backzeit Temperatur auf 180 °C redu­ zieren. Brote fertig backen. Backprobe: Klopft man auf die ­Unterseite, tönt es hohl. Auf ­einem Gitter auskühlen lassen. TIPP

Urdinkel-Mehl durch Dinkeloder Weizenmehl ersetzen. Weizenmehl benötigt eventuell etwas weniger ­Flüssigkeit, um aufzugehen.

Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 2,5 Std. aufgehen lassen + ca. 50 Min. backen pro Blech + auskühlen lassen  Einsteiger Preis:

günstig

Pro Brot ca. 69 g Eiweiss, 28 g Fett, 249 g Kohlenhydrate, 6600 kJ / 1570 kcal

3

Mit Linsen

Spaghetti mit Linsen-Bolognese Zutaten für 4 Personen 1 Zwiebel 2 EL Olivenöl 1 EL Tomatenpüree 2 Dosen gehackte geschälte Tomaten à 400 g 250 g gekochte grüne Linsen Salz Pfeffer 500 g Spaghetti 50 g Parmesan am Stück

2. Spaghetti in reichlich Salz­ wasser bissfest kochen. Danach Spaghetti mit Linsen-Bolognese anrichten. Parmesan darüber­ hobeln. TIPP

Die Bolognese kann man bereits am Vorabend zubereiten. Am nächsten Tag mit 1 dl Pasta­ wasser erwärmen.

Zubereitung

1. Zwiebel hacken. In Öl ­an­dünsten. Tomatenpüree ­bei­geben, kurz mitdünsten und die Tomaten beimengen. Unter gelegentlichem Rühren rund 20 Minuten köcheln lassen. Linsen abspülen, bei­ geben und ca. 10 Minuten mit­ köcheln. L ­ insen-Bolognese mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung ca. 30 Minuten   Einsteiger Preis:

günstig

Pro Portion ca. 32 g Eiweiss, 11 g Fett, 101 g Kohlenhydrate, 2800 kJ / 660 kcal


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GENUSS | 30.3.2020 | 41

4

5

Mit Polenta

Teigwaren mit Ofentomaten und Fleischbällchen

Polentaschnitten mit kalter Tomatensauce Zutaten für 4 Personen 8 dl Milchwasser (halb-halb) 1 EL Salz Pfeffer aus der Mühle Muskatnuss, frisch gerieben 150 g feiner Maisgriess Olivenöl zum Braten

schneiden. Knoblauch dazu­ pressen. Oliven, Sardellenfilets und Rucola sehr fein hacken. Mit Oliven zu den Tomaten ­geben. Mit Zitronensaft und Öl mischen, würzen. Mit Pfeffer a­ bschmecken und kühl stellen.

Sauce 6 2 40 g 6 20 g 2 EL 2 TL 1 TL

3. Polenta in Quadrate oder Rechtecke schneiden. Olivenöl in einer beschichteten Brat­ pfanne heiss werden lassen. ­Polentaschnitten portionen­ weise beidseitig ca. 3 Minuten goldbraun braten. Herausneh­ men und sofort mit der k ­ alten Tomatensauce servieren.

Tomaten Knoblauchzehen entsteinte schwarze Oliven Sardellenfilets Rucola Zitronensaft Olivenöl Salz Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

1. Milchwasser aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Maisgriess einrühren. 2 Minuten unter Rühren kö­ cheln, bis sich die Polenta vom Pfan­nen­boden löst. Auf einem ­Backpapier ein Rechteck aus­ streichen und abkühlen lassen. 2. Für die Sauce Tomaten halbie­ ren, entkernen. In kleine Würfel

TIPP: Schmeckt auch mit einer

fertigen, warmen Tomatensauce

Zubereitung ca. 35 Minuten  Einsteiger Preis:

Mit Pasta

günstig

Pro Portion ca. 10 g Eiweiss, 14 g Fett, 40 g Kohlenhydrate, 1450 kJ / 350 kcal

Zutaten für 4 Personen 800 g verschiedenfarbige Tomaten 3 Knoblauchzehen 1 TL Puderzucker 1 TL Cayennepfeffer ½ TL Salz 50 g Butter 400 g Pasta, etwa Spaghetti Fleischbällchen 50 g Mortadella 200 g Kalbshackfleisch 150 g Schweinshackfleisch ½ TL Salz ½ EL Chilisauce 1 Eigelb 2 Zweige Thymian 100 g Parmesan am Stück Öl zum Braten Zubereitung

1. Backofen auf 190 °C vorheizen. Tomaten je nach Grösse in ­Stücke schneiden. Knoblauch mit dem Messer zerquetschen, Schale entfernen. Tomaten und Knoblauch in eine flache ofen­ feste Form geben. Mit Puder­ zucker, Cayennepfeffer und Salz würzen. Butter in Flocken ­darüber verteilen. Tomaten im Ofen ca. 35 Minuten backen. 2. Inzwischen für die Fleisch­ bällchen Mortadella fein hacken.

Mit Hackfleisch, Salz, Chilisauce und Eigelb in eine Schüssel ­geben. Thymianblättchen dazu­ zupfen. Parmesan fein reiben. 3 EL Käse zum Fleisch geben, ­alles gut verkneten. Öl erhitzen. Wenig Fleischmasse braten, ­degustieren. Masse mit Salz und Chilisauce abschmecken. Zu ca. 1 EL grossen Bällchen for­ men, diese rundum 6–8 Minuten goldbraun braten. Warm stellen. 3. Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Abgiessen, ­abtropfen lassen. Pasta in der Pfanne mit Ofentomaten mi­ schen. Mit Salz abschmecken und mit restlichem Parmesan und Fleischbällchen servieren. TIPP

Schneller gehts mit fixfertigen Fleischbällchen. Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 35 Minuten backen  Einsteiger Preis:

günstig

Pro Portion ca. 49 g Eiweiss, 34 g Fett, 132 g Kohlenhydrate, 4400 kJ / 1060 kcal


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MEINE MIGROS | 30.3.2020 | 43

Knusper-Frühling

Bild und Styling: Claudia Linsi

Wenn der unverkennbare Bärlauchgeruch in der Luft liegt, suchen Liebhaber in den Wäldern nach dem Frühlingsboten mit der kräftig-frischen Note. Und in der Migros sind die limitierten Farm Chips mit Bärlauch wieder erhältlich. Wie gewohnt stammen die Kartoffeln dafür aus der Schweiz. Sie zeichnen sich durch die rustikale Verarbeitung mit Schale aus. Zudem werden die Chips dicker geschnitten als normale Chips. Der Bärlauch wird in heimischen Wäldern g­ esammelt. Weil die Bärlauchsaison nur von März bis April dauert, währt die Knusperfreude ebenfalls nur kurz: Die Chips gibt es bis Ende April.

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MEINE MIGROS | 30.3.2020 | 45

Neuer Look – neue Übersicht Jetzt findet man sich im Regal noch besser zurecht: Die Produkte von I am Face präsentieren sich in neuer Verpackung – der übersichtliche Farbcode hilft, schnell die richtige, hauttypverträgliche Pflege zu finden: Wer trockene und sensible Haut hat, greift künftig zu den rosafarbenen Flaschen oder Tuben. Wer eher zu normaler und Mischhaut neigt, hält sich an die Farbe Lila. Und mit den blauen Produkten ist man immer auf dem richtigen Weg, denn sie eignen sich für alle Hauttypen.

Der milde, ölfreie AugenMake-up-­Entferner mit Wasserlilienextrakt und Provitamin B5 reinigt die Augenpartie sanft und entfernt gründlich wasserlösliches Augen-Make-up. Das ideale Produkt für Kontaktlinsen­träger/-innen. Verträglichkeit dermatologisch und augenärztlich bestätigt I am Face Milder Augen Make-Up ­Entferner, 125 ml Fr. 3.30

Das milde Gesichtstonic ohne Alkohol ist besonders schonend und daher für trockene, sensible Haut geeignet. Anwendung: auf ein Wattepad geben und die gereinigten Gesichts-, Hals- und Dekolleté­partien sanft nachreinigen. Danach die Gesichts­creme von I am verwenden. I am Face Mildes Gesichtstonic, 200 ml Fr. 3.–

Die Anti-Aging-Tagescreme Q10+ SPF 15 mit Provitamin B5 pflegt anspruchsvolle Haut nachhaltig und spendet intensive Feuchtigkeit – die Haut ist straffer, fester und glatter. Morgens nach der Reinigung auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen. I am Face Q10+ Tagescreme, Anti-Aging, 50 ml  Fr. 5.80

Die ausgleichende und pflegende Tagescreme wurde speziell für die Ansprüche normaler und Mischhaut entwickelt. Angereichert mit Mandelblütenextrakt und Provitamin B5, spendet sie Feuchtigkeit und ver­bessert das Feuchthaltevermögen der Haut. I am Face Ausgleichende Tagescreme, 50 ml Fr. 4.90

Der Umwelt zuliebe: Dank einer Verpackungs­ optimierung braucht es für die Produktion der neuen I-am-Face-Tiegel weniger Plastik. Die jährliche Einsparung beträgt rund vier Tonnen.


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KOLUMNE | 30.3.2020 | 47

Illustration: Rinah Lang

Begegnung der anderen Art

Lisa Stutz (26) sucht die Balance zwischen urban und ländlich. Und pickt von beidem das Beste heraus.

STADT, LAND, STUTZ Am Samstagabend habe ich meine Freundinnen getroffen. ­ Keine Angst, natürlich nicht physisch. Wir nehmen das Social Distancing sehr ernst und #staythefuckathome. Jede hat sich die App «Houseparty» aufs Handy geladen, jede schenkte sich ein Glas Wein ein, und wir ­begegneten uns virtuell. Erkenntnis eins: Egal ob Stadt, Land oder Agglo, die Internet­ verbindung stockt überall ab und zu. Er­ kenntnis zwei: Auch die dünnste Freundin hat im falschen Winkel ein Doppelkinn. Das Ganze entwickelte sich zu einem ­lustigen Spieleabend, denn neben Katharinas Gesicht konnte man auf zwei kleine Würfel drücken und ein Spiel wählen. Wir entschie­ den uns für «Montagsmaler». Wegen der ­verzögerten Verbindung konnten wir zwar nicht so genau ausmachen, wer zuerst «Schmetterling!!!» gerufen hatte, aber das tat nichts zur Sache: Wir waren zusammen, und

das war schön. Es wurden ja schon Stimmen laut, ­dass Social Distancing eigentlich Phy­ sical Distancing heissen müsste, und das sehe ich auch so. Nur weil man geografisch von­ einander getrennt ist, heisst das noch lange nicht, dass man nicht zusammen sein kann. Es war an Weihnachten vor drei Jahren, ­ als ich zum ersten Mal von «Houseparty» ­hörte – lange vor WC-Papier-Mangel und ­Beifall klatschenden Leuten auf Balkonen. Mein jüngster Cousin zückte plötzlich sein Smartphone und startete einen Videocall mit seiner Gang. Wir zeigten ihm den Vogel. ­Persönliche Treffen, belehrten wir, seien das einzig ­Wahre. Wir machten uns lustig über die Jugendlichen, die alle zu Hause hockten und eine Begegnung imitierten. Und nun sitze ich ­selber da und proste mit dem Weinglas kräftig Richtung Selfiekamera. Die Moral: Es ist ­besser, wenn die Generationen Hand in Hand gehen. Rein metaphorisch, natürlich. MM

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Migros und Pro Senectute lancieren einen Einkaufsservice für Risikogruppen.

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Sie gehören zur Risikogruppe? Bitte bleiben Sie zu Hause. Heimlieferservice für Lebensmittel Freiwillige Helferinnen und Helfer bringen Ihnen Ihre Einkäufe bis vor die Haustüre. Bestellen Sie jetzt auf www.amigos.ch Die Website verbindet Menschen der Risikogruppe mit gesunden Personen, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten wollen.

Alle Personen ab 65 Jahren sowie Menschen, welche der Risikogruppe angehören sind besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Aus diesem Grund sollten sie in der aktuellen Ausnahmesituation zuhause bleiben und nicht selber einkaufen gehen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf: www.amigos.ch

Migros und Pro Senectute lancieren einen Einkaufsservice für Risikogruppen.

Deshalb startet die Migros gemeinsam mit Pro Senectute eine neue Möglichkeit zur Nachbarschaftshilfe und bietet einen kostenlosen Heimlieferservice für Lebensmittel an. Die Nachbarschaftshilfe ist kostenlos. Die Bezahlung der Einkäufe funktioniert bargeldlos. Als Besteller können Sie freiwillig Ihrem «Bringer» ein digitales Trinkgeld überweisen.

Freiwillige Helfer gesucht Heimlieferservice für Lebensmittel Du bist gesund und willst helfen? Lade die Amigos-App runter und registriere Dich noch heute als «Bringer». Die App verbindet Menschen der Risikogruppe mit gesunden Personen, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten wollen. Nähere Informationen findest Du auf der Amigos-App.

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30.3.2020 | 49

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OSTERTIPP

Dieser Hase mag Truffes

Die Umami-Gründer Denis Weinberg (links) und Robin Bertschinger. Manuel Vock hat als Dritter im Bunde das Ökosystem entwickelt.

Gross im Geschmack Die Microgreens des Start-ups Umami zeichnen sich durch intensive Aromen, viele Nährstoffe und Vitamine aus. Neu gibt es sie in grösseren Filialen der Migros Luzern. Text: Natalie Brägger

Bilder: zVg

G

anz kleine Rettich-, ­Radiesli- und Rucola­ pflänzchen – das enthält der Umami-Powermix, der mit dem Vitalmix neu zum ­Sortiment von grösseren Zentralschweizer Migros-Filialen gehört. Die kleinen Pflänzchen werden Microgreens genannt: Es handelt sich um Kräuter und Gemüse im Entwicklungsstadium zwischen ­einem Keimling und einer aus­ gewachsenen Pflanze. Sie weisen eine viel höhere Konzentration an ätherischen Ölen, Vitaminen, Proteinen und Mineralstoffen auf als Pflanzen in ausgereifter Form. Die Microgreens überzeugen nicht nur durch ihre Geschmacksintensität, sondern auch durch ihre vielen Einsatzmöglichkeiten: So peppen

sie Salate, Sandwiches, Suppen, aber auch Pasta und Risotto mit ­ihrem kräftigen Aroma auf. Ein ausgeklügeltes Ökosystem

Speziell ist auch ihre Herkunft: Sie wachsen in der Stadt Zürich. Aus der Idee eines Restaurants, für das 50 Prozent der Lebensmittel aus Wäldern, Feldern und Seen der Umgebung kommt, hat das Startup Umami sein sogenanntes aqua­ ponisches System entwickelt. Das ausgeklügelte Ökosystem bringt Fischzucht und Pflanzenkulturen in Einklang. Das Wasser, das für die Bewässerung der Pflanzen verwendet wird, dient gleichzeitig als Lebensraum für Fische. Fische und Pflanzen bereichern sich dabei gegenseitig: Die Fische liefern den

Pflanzen Nährstoffe, die Pflanzen geben den Fischen frisches Wasser zurück. Damit der Kreislauf im Gleichgewicht bleibt, leben in der Oase auch Garnelen, Muscheln, Pilze und Insekten. Mit dem ressourcenschonenden und effizienten Kreislauf kommt Umami ohne Dünger und Chemie aus. MM

Links: Vitalmix, 25 g Fr. 4.90 Rechts: Powermix, 25 g Fr. 4.90

Rechtzeitig vor Ostern neu im Regal: Mit viel Liebe zum Detail ­gestaltet Chocolat Schönenberger den Lozärner Oster­hasen, und als Extra gibt es die ­beliebten Truffes. Der Hase aus Schweizer Vollmilchschoggi mit Krokant und ­Honig wird in traditioneller Handarbeit hergestellt. Er ist noch bis ­6. April in allen Filialen der ­Migros Luzern für Fr. 6.20 statt 7.20 ­erhältlich.

HERKUNFT

Woher kommt das Ei? Auf jedem Migros-Ei ist ein Code aufgedruckt. Mit diesem kann dessen Herkunft zurück­verfolgt werden – bis zum Bauernhof, wo es gelegt wurde. So viel sei verraten: Bei der Migros Luzern stammt jedes zweite verkaufte Schweizer Ei von ­Produzenten aus der Region – und alle zusammen stammen aus Freilandhaltung. Mehr Infos: migros.ch/eier


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RÄTSEL | 30.3.2020 | 53

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So nehmen Sie teil: Hauptpreis (oranges Lösungswort) Tel.: 0901 000 841 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD1, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD1 STEMPEL Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Zusatzpreis (grünes Wort) Tel.: 0901 000 845 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD5, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD5 WINTER Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.4.2020, 24 Uhr Gewinner Nr. 12 Hauptpreis: Marcel Mumenthaler, Basel; Sandra Melliger, Zürich Zusatzpreis: Marianne Hirn, Appenzell Meistersrüte AI; Doris Rupp, Gerlafingen SO Teilnahmebedingungen Gewinnspiele: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, welche das 18. Altersjahr vollendet haben. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeitenden des Gewinnspielveranstalters sowie Gewinnspielvereine, automatisierte Dienste und weitere professionalisierte/gewerbliche Teilnehmende. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

Sudoku 2 × 100 Franken zu gewinnen

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 000 844 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD4, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD4 123. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.4.2020, 24 Uhr


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RÄTSEL | 30.3.2020 | 55

Gewinnen Sie eine von 4 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4×

Quiz

Paroli

2 × 100 Franken zu gewinnen

2 × 100 gewinnen Füllen Sie dieFranken zehn Wörter inzu das Rätselgitter ein. Füllen Sie Sie die zehn Wörter das Rätselgitter Tragen diesich zehn Wörter in das Rätselgitter Die Lösung ergibt aus in den Buchstaben inein. den Feldern 1-5.ein. Die ergibt sich aus den Buchstaben den Feldern 1-5. DasLösung Lösungswort ergibt sich ausinden Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. Was liegt zwischen Grossbritannien und Frankreich? W Ärmelkanal

R Kragenbucht

D Taschenenge

Wie nennt man die wild wuchernden Regenwälder rund um den Amazonas? O grüne Hölle

E graue Wände

A gelbe Dächer

Was gilt als eine Konservierungsmethode von Lebensmitteln? L Schwafeln

S Scheffeln

H Schwefeln

N bei Adelboden

I

bei Interlaken

T Artus

A Voldemort

Wie viele Meter unter dem Meeresspiegel liegt das Tote Meer? R ca. 2 m

S ca. 100 m

N ca. 430 m

Wo kann der Contagion-Effekt vorkommen? T Schattenwurf 1

2

3

K Bergbau 4

3

2 2

E 4 1

5

S 5 3

1 1

2 2

3 3

4 4

5 5

So nehmen Sie teil:

Wie heisst eine Falkenart? U Merlin

4 1

Lösung: Lösung:

Wo liegen die Engstligenfälle? E bei Pontresina

ALLERLE I ABDUESEN ANF L EHEN AME T H Y S T BORUSS I A ANLAUF EN BOTSUANA A U S N A HME D E Z I MA L E ANGE L GER E I SKANAL EBSTE GRO RU EML ANG OESSER GRN SE FGLAS G UN NG HA L O EE N ER TE RBONNE NAK UR ANTON WO L L H O S E

G Finanzwissenschaft

5

6

7

Lösungswort

So nehmen Sie teil:

Tel.: 0901 000 843 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD3 HOTEL. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.4.2020, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Bimaru Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Tel.: 0901 000 842 (Fr. 1.–/Anruf ) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 3113 (Fr. 1.–/SMS). Bsp.: MMD2 ATEMZUG. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Internet: migrosmagazin.ch/wettbewerbe (kostenlos) Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.4.2020, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Kreuzworträtsel Lösung Nr. 13

Sudoku Lösung Nr. 13

migusto.ch

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Sudoku Gewinner Nr. 12

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Quiz Gewinner Nr. 12

Manuela Eltschinger, Düdingen FR; Marie-Angèle Sudan, La Tour-de-Trême FR

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