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FIT & GESUND

FIT& GESUND 2018

| AKTION GESUNDHEITSWOCHEN

Freitag, 9. März 2018

Auf den Zahn gefühlt Schöne Zähne sind mehr als nur Statussymbol. Ein gesunder Mundraum ist auch die Basis für einen gesunden Körper. Deshalb sind Pflege und Vorsorge so wichtig. Was dabei beachtet werden muss, ob elektrische Zahnbürsten besser sind und wie oft Zahnreinigung sinnvoll ist – unsere heutige Serie gibt darauf Antworten.

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Zahnpasta mit oder ohne Fluorid?

Vollwertig: Eier in Senfsoße mit Gemüse

Leipziger Experte gibt Tipps

Foto: Fotolia

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Implantate! Teil der modernen Zahnarztpraxis. Heutzutage kann Zahnlosigkeit vermieden werden. Tel.: 0341-99996630 Standort West · Tschaikowskistr. 2 · 04105 Leipzig praxiswest@sachsen-praxen.de

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dasseinodermehrereZähneverloren gehen. Irgendwann geben die eigenen Zähne nicht mehr ausreichend Stabilität um einen festen Biss und ein ansprechendes Lächeln zu gewährleisten. Spätestens dann wird das Thema Implantate aktuell. Doch hier gibt es nun häufig sehr viele ver-

schiedene Ansätze das Problem zu lösen. Wie viele Implantate braucht man? Muss Knochen aufgebaut werden? Sollte dies mit körpereigenem Knochen geschehen oder künstliches Knochenersatzmaterial verwendet werden? Gibt es eine vorübergehende ästhetisch ansprechende Lösung… Deshalb ist es wichtig sich kompetent beraten

zu lassen. Bei Sachsen Praxen am Standort West kennen sich Frau Naydenova und Herr Sperber damit aus. Unter anderem ermöglichen sie zahnlosen Patienten neue feste Zähne an einem Tag. Durch das setzen der Implantate in die richtige Region kann häufig auch ein Knochenaufbau vermieden werden. Lassen Sie sich beraten.


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FREITAG, 9. MÄRZ 2018

SPRECHSTUNDE VON DR. JOHANNES BRUNS

Wenig Akzeptanz für Krebsvorsorge

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autkrebs- oder Mammografie-Screening – Kritiker bemängeln, dass die Datenlage für die gesetzlich geregelten Krebsfrüherkennungsmaßnahmen in Deutschland schwach sei; Befürworter halten dagegen, man müsse trotzdem den Wunsch der Bevölkerung nach Früherkennung respektieren. Warum dieser Zwist? Die überwiegende Mehrheit der Screeningteilnehmer ist nicht von Krebs betroffen. Nur tatsächlich Erkrankte profitieren von der Früherkennung, und auch nur dann, wenn die Betroffenen durch eine frühe Tumortherapie weniger beeinträchtigt werden als durch die Therapie bei einem spät erkannten Tumor. Was aber, wenn die im Screening entdeckte Auffälligkeit nicht zu einem Tumor heranwächst? Beispiel Darmspiegelung: Sie zielt auf die Entdeckung von gutartigen Veränderungen im Darm ab, die bösartig werden können. Nur ein Teil entwickelt sich zu Krebs, trotzdem entfernt man vorsorglich alle Auffälligkeiten und empfiehlt anschließende Kontrollkoloskopien. Die positive Nachricht: Seit der Einführung der Vorsorgekoloskopie geht die Rate der bösartigen Darmkrebsneuerkrankungen zurück. Doch die Akzeptanz dieser Vorsorgemaßnahme in der Bevölkerung ist leider nicht groß. Einfachere Früherkennungstests, die den Krebs hochspezifisch erkennen, wären wünschenswert. Wissenschaftler erforschen deshalb mit Hochdruck die Möglichkeiten der Blutanalyse für die Früherkennung. Erst kürzlich präsentierten US-Forscher einen Test, der acht Krebsarten im Blut aufspüren soll. Doch noch befindet er sich in der Erprobung. Versicherte sollten sich gut über Nutzen und Risiken der Früherkennungsangebote informieren. Nicht minder wichtig: Ein positiver Befund sollte qualitätsgesichert, nach den Empfehlungen der medizinischen Leitlinien abgeklärt werden, zum Beispiel an einem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Zentrum (www.oncomap.de). Dr. Johannes Bruns ist Generalsekretär der  Deutschen Krebsgesellschaft.

SO WIRKT DAS

Zeigt her eure Zähne!

Für viele Menschen ist ein schönes, offenes Lächeln unweigerlich mit einem gepflegten Gebiss verbunden – doch dafür muss man einiges tun: Ein Überblick in Sachen Zahngesundheit VON ANGELA STOLL

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ie richtige Pflege für ein gesundes Gebiss – reicht es, die Zähne mit der Zahnbürste zu putzen? Und falls ja, wie oft? Zweimal pro Tag oder doch besser, wie einst empfohlen, nach jeder Mahlzeit? Experten beantworten Fragen rund um das Thema Zahngesundheit: ■ Wie oft sollte man Zähne putzen?

Früher galt die Devise: Nach jeder Mahlzeit Zähne putzen! Davon sind Zahnärzte inzwischen abgerückt. „Bakterielle Beläge brauchen Zeit, um ihre krank machende Wirkung zu entfalten“, sagt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Allgemein gilt heute: Zweimal täglich gründlich putzen reicht, auch bei Kindern. Vor allem abends sollte man es aber mit der Mundhygiene genau nehmen, da der Körper in der Nacht weniger Speichel produziert und die Zähne dadurch besonders angreifbar sind. ■ Beugen Zahnseide und Zahnzwischen-

raumbürsten Karies vor? Ja, davon gehen Experten aus. „Mit der

normalen Bürste erreicht man nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche“, sagt Oesterreich. Um die anderen Bereiche von schädlichem Belag zu befreien, braucht es Spezialwerkzeug. Dennoch haben Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten in Studien zur Wirksamkeit nicht gut abgeschnitten. Möglicherweise liegt das daran, dass sie oft falsch verwendet werden. So erklärt Prof. Dr. Stefan Zimmer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventive Zahnmedizin: „Zahnseide richtig zu handhaben ist recht kompliziert. Das überfordert viele Leute.“ Manche Patienten verletzen sich sogar am Zahnfleisch. „Wird Zahnseide professionell angewandt, hat sie sich als effektiv erwiesen.“ Auch mit Interdentalbürsten (Zahnzwischenraumbürsten) tun sich viele schwer. „Gerade ältere Patienten mit eingeschränkter Feinmotorik erwischen die Zwischenräume manchmal nicht“, berichtet Zimmer. Außerdem sind die Bürsten nur dann wirksam, wenn sie die richtige Größe haben. Entscheidend ist daher eine gute Beratung beim Zahnarzt. Welches Produkt am besten zum Patienten passt, ist nämlich unterschiedlich. Außerdem sollte man sich die Anwendung zeigen lassen – wenn nötig, auch mehrmals.

70 Prozent der Zahnoberfläche werden mit der normalen Bürste erreicht. Für die weiteren 30 Prozent braucht es Spezialwerkzeug.

Ramipril Bei Stress oder körperlicher Belastung bildet der Körper das Hormon Angiotensin II, das die Blutgefäße verengt und somit den Blutdruck erhöht. Zudem regt es die Produktion des ebenfalls blutdrucksteigernden Hormons Aldosteron an. Der Wirkstoff Ramipril senkt den Blutdruck, indem er das sogenannte Angiotensin-konvertierende Enzym (ACE) hemmt, ein Eiweiß, das wiederum für die Bildung von Angiotensin II zuständig ist. Sinkt der Blutdruck, erweitern sich die Gefäße und das Herz wird entlastet. Platz fünf der Rangliste der 2016 am  häufigsten ärztlich verordneten Wirkstoffe nach dem Arzneiverordnungsreport 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf Grundlage der Verordnungsdaten der Krankenversicherung (GKV).

GROSSMUTTER WEISS RAT

Senfpackerl gegen Schmerzen

Wie gut kann Zahnpasta ohne Fluorid sein? Studien belegen die Wirksamkeit des Zusatzes – doch jetzt tauchen Zweifel auf VON MARIO MOERS

Mit oder ohne Fluorid – diese Frage stellen sich Zahnpasta-Kunden seit einigen Wochen. Grund dafür ist die Werbekampagne für eine neuartige Zahncreme – die den fluoridhaltigen Konkurrenzprodukten unter anderem vorwirft, Giftstoffe im menschlichen Körper abzulagern oder gar das Gehirn zu schädigen. Senfkörner waren schon immer fester Bestandteil der Hausmittelapotheke. Die ätherischen Öle wirken desinfizierend und krampflösend; sie helfen bei Kopfschmerzen, Rheumatismus und Entzündungen. Zur Linderung bei Schmerzen werden zwei Esslöffel Senfkörner mit einem Esslöffel warmem Wasser im Mörser zu einem Brei verarbeitet. Die Paste wird auf ein Stück Tuch aufgetragen, mit Schnurr zusammengebunden und auf die betroffene Stelle gelegt. iff

Fluoridlos gesund?

Das Rezept stammt aus dem Buch „Zwiebel wickel, Essigsocken & Co.: Traditionelle Heilmittel neu entdeckt“ von Karin Berndl und Nici Hofer, Eden Books, 14,95 Euro.

deszahnärztekammer aus dem Jahr 2016 stützt diese These: Mehr als 80 Prozent aller zwölfjährigen Deutschen haben kein Karies. Im Vergleich zu Untersuchungen früherer Jahrzehnte sind die Zahlen deutlich gesunken. Neben Putzkampagnen und einer engmaschigen Prävention ist die Beigabe von Fluorid zu Kinderzahnpasta mittlerweile daher Standard.

Zahnpasta ohne Fluor konnte in Sachen Kariesprophylaxe nicht überzeugen.

Foto: Pixabay

Zahnärzte dagegen sind seit Langem überzeugt, dass fluoridhaltige Zahnpasta die beste Vorsorge gegen Karies darstellt. Fluoride, die neben der Zahnpasta auch Salzen beigemengt werden und in Lebensmitteln wie schwarzem Tee vorhanden sind, unterstützen die Regeneration angegriffener Zähne und bilden eine Art Schutzfilm gegen Säure und Bakterien. „Seit 1874 wird die Zufuhr von Fluorid bereits als richtiger Weg zur Kariesverhütung empfohlen“, heißt es vonseiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Die Mundgesundheitsstudie der Bun-

Der Erfolg und die Bemühungen der präventiven Zahnmedizin werden konterkariert. Kai Fortelka, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Die Werbung fluoridloser Zahnpasta-Alternativen dagegen spricht eine andere Sprache. Eine neue Marke des Arzneiund Kosmetikherstellers Dr. Wolff etwa soll nach Unternehmensangaben eine Alternative zum Fluorid enthalten. Das ebenfalls natürlich im Zahnschmelz vorkommende Hydroxylapatit soll Karies verhindern, weil es laut Hersteller sich wie ein Schutzschild um den Zahnschmelz legt. Die KZBV hat die Werbung nach eigenen Angaben mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Sie stelle den Erfolg erprobter Mittel gegen Karies infrage und konterkariere die Bemühungen der präventionsorientierten Zahnmedizin, sagt Sprecher Kai Fortelka.

Klare Empfehlung Die Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest nahm bereits im August 2009 Zahnpasta mit Hydroxylapatit unter die Lupe. Das Ergebnis war eindeutig: „Zahncremes ohne Fluoride sind im Hinblick auf Kariesprophylaxe nicht geeignet.“


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GESUND GENIESSEN

Zugabe für einen Klassiker Eier in Senfsoße sind ein guter Bekannter: Jetzt bekommen sie Begleitung von Gemüse

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Grundsätzlich kann jedes Füllungsmaterial allergische Reaktionen auslösen. Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer

■ Kann Amalgam Migräne auslösen?

Elektrische Bürsten sind effektiver. Foto: Fotolia

Eher nicht. Amalgam enthält zwar giftiges Quecksilber. Daher wird seit vielen Jahren diskutiert, ob Amalgamfüllungen gesundheitsschädlich sind. Angeblich spielt der Stoff bei zahlreichen Krankheiten eine Rolle – von Alzheimer über Bluthochdruck bis hin zu Krebs. Wissenschaftlich belegt ist das laut Bundeszahnärztekammer nicht. Unbestritten bleibt, dass manche Patienten allergisch auf den Stoff reagieren. „Grundsätzlich kann aber jedes Füllungsmaterial allergische Reaktionen auslösen“, erklärt Oesterreich. Sogar Gold ist – wegen zusätzlicher Stoffe in der Legierung – nicht immer unproblematisch. Wer im Mund Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen nach Einsatz einer neuen Füllung bemerkt, sollte daher zum Zahnarzt

gehen. Möglicherweise liegt eine Allergie vor. „So etwas ist aber selten“, betont Oesterreich.

Anteil zahnmedizinischer Behandlungen je 100 Behandlungsfälle

■ Wie viel Bleaching ist vertretbar?

Das ist unklar. Zunächst: Wer seine Zähne bleichen will, sollte zum Zahnarztcheck. Bei Karies oder Zahnfleischentzündungen kann Bleichmittel Schmerzen auslösen und das Gebiss schädigen. Außerdem ist eine Beratung wichtig: „Man sollte erst mal eine professionelle Zahnreinigung vornehmen. Dadurch werden oft schon viele Verfärbungen beseitigt“, sagt Oesterreich. Will der Patient mehr, schadet ein fachkundig durchgeführtes Bleaching in der Regel nicht. Allerdings sollte man den Zähnen danach eine Pause gönnen, damit der Zahnschmelz nicht angegriffen wird. „Klar ist, dass man nicht mehrmals im Jahr bleachen sollte.“ Und was bringt Weißmacher-Zahncreme? Damit kann man allenfalls oberflächliche Verfärbungen entfernen. Außerdem sollte man sie besser nicht regelmäßig verwenden: Pasten mit hohem Putzkörperanteil können die Zahnoberfläche verletzen – ähnlich wie Schmirgelpapier. ■ Wie wirken sich Zahnbeschwerden auf

den Körper aus? Vielfältig. Man geht davon aus, dass Parodontitis das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frühgeburten und Gelenkerkrankungen erhöht. „Wissenschaftlich am besten belegt ist der Zusammenhang bei Diabetes“, sagt Zimmer. So verstärken sich Parodontitis und Diabetes, zudem spielt die Entzündung offenbar als Auslöser der Zuckerkrankheit eine Rolle. Aber auch eine chronische Karies kann schwere Folgen haben. Oesterreich: „Wenn die Bakterien in die Blutbahn gelangen, droht im Ex-tremfall eine lebensgefährliche Blutvergiftung.“ Abgesehen davon belasten die Giftstoffe, die Bakterien bei einer chronischen Karies absondern, den Körper. Das kann zu diffusen Beschwerden führen. „Gesunde Zähne sind elementar für einen gesunden Körper“, so Oesterreich.

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Untersuchung 40,7

Beratung

37,7 Infiltrationsanästhesie 36,3 Zahnsteinentfernung 25 Vitalitätsprüfung 23,7 lokale medikamentöse Behandlung 23,7 besondere Maßnahmen bei Füllungen 22,6 zweiflächige Füllungen 20,2 Röntgen bis zwei Aufnahmen 17,3 Leitungsanästhesie

Karieserfahrung bei Zwölfjährigen Durchschnittliche Anzahl kariöser, gefüllter und fehlender Zähne 0,4 Dänemark 0,5 Deutschland Finnland Schweden Belgien Kanada

0,7 0,8

zwischen 35 und 60 Euro pro Jahr. Von den 74 getesteten Krankenkassen hat mehr als die Hälfte (42) die Zahnreinigung bezuschusst – sprich, der Versicherte hat die Rechnung bei der Kasse eingereicht und einen Teil der Kosten erstattet bekommen. Mitunter war allerdings die Teilnahme an einem Bonusprogramm der Krankenkasse Voraussetzung für die Kostenerstattung. Die Zahnreinigung sollte von eigens dafür geschultem Praxispersonal

Mehr als ein Hörsystem.

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durchgeführt werden. Die Reinigung beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Wie sehen die Zähne aus, wo sitzen Beläge? Vorhandene Beläge werden erst mit Handinstrumenten oder Ultraschallgeräten, dann mit Bürsten oder einem Pulver-Wasser-Strahl entfernt. Die Zahnzwischenräume reinigt die Fachkraft mit Zahnseide, Interdentalbürstchen oder Spezialstreifen. Schließlich erfolgt das Polieren der Zahnoberflächen. Zum Schluss wird noch ein schützender Lack oder ein Gel aufgetragen.

Jeder Mensch hat seine eigenen, individuellen Ansprüche an ein Hörsystem, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Hörsysteme der Atelier-EDITION der Firma Audio Service sind hochwertige, in Deutschland in Handarbeit hergestellte Hörsysteme, die höchste Ansprüche an kosmetischer Unauffälligkeit und technischer Ausstattung erfüllen. Die drei Produktlinien Atelier SMART, Atelier TECHNIC und Atelier POWER stehen für unterschiedlichen Hörverlust und verschiedene Anforderungen an Ihr Hörsystem.

Für 2 Personen Für das Gemüse 150 g Karotten, geputzt, 250 g Staudensellerie (am besten äußere dicke Stangen), geputzt, Meersalz, 2 EL Olivenöl zum Braten 60 g rote Paprikaschote, Haut mit einem Sparschäler dünn geschält, Fruchtfleisch fein gewürfelt frische Kräuter nach Wahl zum Garnieren Für die Soße 125 g Sahne oder Crème fraîche, 1 EL Honigsenf, Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Eier 1 EL Essig, 4 Eier (Größe L)

die Paprikawürfel darüberstreuen und mit Kräutern servieren. Rezept stammt aus  Das dem Buch „Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode“ von Anne Fleck. Die Autorin ist Ärztin und Ernährungsexpertin. Ihr Buch ist bei Becker Joest Volk erschienen und kostet 29,95 Euro.

1,1 Spanien, Australien, Italien 1,2 Frankreich 1,4 Österreich 1,7 1,9

Parodontalerkrankungen 2,1 Weißrussland Erwachsenen bei keine/milde Parodontitis

48,4 %

moderate Parodontitis

43,4 %

schwere Parodontitis

35,3 %

44,8 %

8,2 % 35 bis 44 Jahre

19,8 % 65 bis 74 Jahre

• Viele edle Farbvarianten • Beschichtungen und Veredelungen • Auf Wunsch Ihre Initialen auf den Hörsystemen In einem individuellen Beratungsgespräch lernen wir Sie und Ihre persönlichen Wünsche zu einem modernen Hörsystem am besten kennen. Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

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1,0

Türkei

Zu einer guten professionellen Zahnreinigung gehören auch Pflegetipps für den Patienten. Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 3/2018) hin. Patienten müssen die Reinigung beim Zahnarzt selbst bezahlen, denn sie gilt bei den Krankenkassen nicht als medizinisch notwendige Leistung. Im Schnitt liegen die Kosten zwischen 80 und 120 Euro, in besonders aufwendigen Ausnahmefällen aber auch mal höher. Einige Krankenkassen gewähren den Testern zufolge aber Zuschüsse – meist

Für das Gemüse Karotten und Selleriestangen mit einem Sparschäler in dünne, lange Streifen schneiden. Leicht gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und eine Schüssel mit Eiswasser bereithalten. Die Gemüsestreifen im kochenden Salzwasser eine Minute blanchieren. Dann in ein Sieb abgießen und zwei Minuten ins EisWieder geben. wasser abgießen und gut abtropfen lassen. Für die Soße die Sahne mit Senf und etwas Salz und Pfeffer in einen Topf geben und aufkochen – fertig! Vom Herd nehmen. Für die Eier Wasser in einen flachen, breiten Topf füllen, den Essig zugießen und zum Kochen bringen. Auf niedrige Hitze stellen und die Eier einzeln in Schälchen oder Tassen aufschlagen. Durch Rühren einen leichten Wirbel im kochenden Wasser erzeugen, die Eier nacheinander hineingeben und drei bis vier Minuten ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem mit Teller ausgelegten Küchenpapier abtropfen lassen. Parallel zur Eiergarzeit das Olivenöl in eine kalte Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Gemüsestreifen zugeben, mit zwei Gabeln vermengen und ein bis zwei Minuten garen, dabei wenden. Die Gemüsenudeln auf zwei Teller verteilen und die pochierten Eier darauf anrichten. Das Gericht mit der Senfsoße beträufeln,

0,9

Norwegen

Keine Kassenleistung: Was zur Zahnreinigung beim Zahnarzt gehört

So geht’s

Foto: Hubertus Schüler

ser? „Elektrische Zahnbürsten sind effektiver als Handzahnbürsten, wenn die Putzzeit gleich ist“, sagt Zimmer. Auch eine Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration bescheinigt den elektrischen eine leichte Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Bürsten: Zahnbelag wird dadurch gründlicher entfernt. Am besten sind die Vorteile für „rotierend-oszillierende“ Bürsten belegt, bei denen sich ein kleiner Kopf erst in die eine, dann in die andere Richtung dreht. „Hier ist aber die Putztechnik wichtig“, sagt Zimmer. „Es gibt immer wieder Anwender, die damit hinund herschrubben.“ Die Bürste muss man jedoch von Zahn zu Zahn und immer am Zahnfleischrand entlangführen. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik, etwa Senioren und Kinder, sind Schallzahnbürsten besser geeignet. Sie haben einen länglichen Kopf und reinigen zwei bis drei Zähne auf einmal, indem die Borsten rasch hin- und herschwingen. Das ist schneller, geht aber mitunter auf Kosten der Gründlichkeit. Wer mit einer Handzahnbürste gut zurechtkommt, braucht nicht zu wechseln. Damit kann man das gleiche Ergebnis erzielen wie mit einer elektrischen Bürste.

RND-Grafik; Quelle: KZBV

■ Reinigen elektrische Zahnbürsten bes-

Zwischenräume: Wohin die Zahnbürste nicht kommt, da kann Zahnseide oder ReiniFoto: Fotolia gungsband helfen.

RND-Grafik; Quelle: WHO

Foto: dpa

RND-Grafik; Quelle: IDZ/DMS

Was die Zahnpasta nicht schafft, kann ein Bleaching beim Zahnarzt wettmachen.

ier in Senfsoße sind ein Klassiker der deutschen Küche. Mit jeder Menge frischem Gemüse ist das Rezept gleich um einiges vollwertiger. Staudensellerie enthält Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Phosphor. Nicht erwiesen ist die aphrodisierende Wirkung, die dem Gemüse nachgesagt wird.

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FREITAG, 9. MÄRZ 2018

Foto: Stefan Straube (UKL)

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Herzgesundheit beginnt im Mund

Erklärt einer Patientin die Zahnzwischenräume und Zahntaschen sowie deren Pflege: PD Dr. Dirk Ziebolz von der Uni-Zahnklinik Leipzig.

VON FRANK SCHMIEDEL

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tarkes Zahnfleischbluten haben schon viele Menschen durchgemacht. Dahinter steckt meist eine Entzündung des Zahnhalteapparates - das Bluten, Zahnlockerung oder Zahnstellungsveränderungen mit nachfolgend möglichem Zahnverlust können die Symptome sein. Doch damit nicht genug: „Gingivitis und Parodontitis, also Zahnfleischentzündung und Entzündungen des Zahnbettes, gefährden in Kombination mit anderen Faktoren das Herz und die Gefäße“, beschreibt Privatdozent Dr. Dirk Ziebolz von der Zahnklinik des Universitätsklinikums Leipzig die möglichen Folgen. Dabei fängt es klein an: „Bei einer bakteriell bedingten Entzündung des Zahnhalteapparates kann das sogenannte Saumephitel, der feine Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch, zerstört werden. Dieser Schutzwall soll u.a. Erreger vom Eindringen in die Blutbahn abhalten“, erklärt der Oberarzt. Bei ausgeprägten Zahnfleischentzündungen oder einer Parodontitis fehlt dieser Schutz. So können Bakterien aus der Mundhöhle direkt in das Gewebe eindringen, nachfolgend in den Blutkreislauf gelangen und sich somit ungehindert im gesamten Organismus verteilen. Zudem werden die entzündeten Stellen stärker durchblutet, mehr körpereigene Immunzellen gelangen in den Bereich, um die Entzündung zu bekämpfen. Auch diese Immunantwort des Körpers kann sich nachfolgend nachteilig auf Herzkrankheiten auswirken. „Das angegriffene oder fehlende Saumephitel ist damit die größte Schwachstelle des menschlichen Körpers, wenn

Ein gesunder Mundraum begünstigt einen gesunden Organismus. Sind Zähne und Zahnbett aber erkrankt, kann das auch schlimme Folgen fürs Herz haben.

Auch PD Dr. Jelena Kornej, Fachärztin für Kardiologie am Herzzentrum Leipzig, mahnt Patienten mit Erkrankungen des Herz-KreislaufSystems zur Gesunderhaltung des Mundraums. Foto: privat

es um des Eindringen von Erregern geht“, stellt Dr. Ziebolz fest. Der Mundraum, bestehend aus den Lippen, den Zähnen, der Zunge, dem Zahnfleisch, den Schleimhäuten und den Kiefern, ist das wichtigste Tor zum menschlichen Organismus – und von hier gelangen Bakterien über Verschlucken, Aspiration und den Blutweg in nahezu jedes Körperteil und jedes Organ. So auch ins Herz sowie das Herz-KreislaufSystem mit den dazugehörigen Gefäßen. Damit nicht genug: „Eine Parodontitis kann ebenso dazu führen, dass sich lebenswichtige Blutgefäße verengen und so das Risiko für Arteriosklerose erhöhen, im Weiteren kann so deren Verstopfen begünstigt werden“, warnt Zahnarzt Ziebolz. „Zudem ist die höhere bakterielle Grundlast, also das ständig erhöhte Level von Erregern im Körper, schädlich für den Organismus und nicht förderlich für die Gesundheit.“ Der Zahnmediziner fordert daher, dass sich jeder Einzelne regelmäßig und gründlich um die Pflege des Zahnapparates und des Mundraumes bemüht, hier mahnt er Raucher und Diabetiker an: „Mit einfach mal schnell Durchbürsten ist es nicht getan, Zahnpflege und Zahnerhalt sind wichtige Investments in die eigene Gesundheit.“ Der Oberarzt rät zu einer elektrischen Zahnbürste sowie zur täglichen Anwendung von Zahnzwischenraumbürsten oder Zahnseide für die Zahnzwischenräume. Von größerer Bedeutung ist aber der regelmäßige Besuch des Zahnarztes mit Unter-

suchung der Zähne und „ParodontitisCheck“, also das Sondieren der Zahnfleischtaschen sowie einer bedarfsgerechten professionelle Zahnreinigung – diese mindestens einmal pro Jahr. Kommen diese Maßnahmen jedoch zu spät, ist es durch eine bakterielle Dauerbelastung bereits zur Entzündung im Mundraum gekommen, bahnen sich die Erreger ihren Weg. „Das Herz kann von diesen Bakterien angegriffen werden, was fatale Folgen haben kann“, erläutert Privatdozentin Dr. Jelena Kornej, Fachärztin für Kardiologie am Herzzentrum Leipzig. „Die gestreuten Bakterien flutschen, umgangssprachlich gesagt, durch das schützende Netz des Immunsystems und setzen sich beispielsweise im Klappenapparat des Herzens fest.“ Dort beginnen sie dann ihr zerstörerisches Werk, das zu einer gefährlichen Entzündung der Herzinnenhaut, genannt Endokarditis, führen kann. Die Herzinnenhaut kleidet die Herzhöhlen, und den herznahen Teil der Arterien und Venen und bildet auch die Struktur der Herzklappen. „Unbehandelt ist eine Endokarditis tödlich“, beschreibt Dr. Kornej die drastischste Folge dieser schweren infektiösen Erkrankung. Eine besondere Risikogruppe stellen laut Aussagen der Spezialistin für die Herzrhythmusstörungen jene Menschen dar, die bereits an einer schweren Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems leiden, wie an einer Schwäche des Herzens, Herzinsuffizienz genannt, und einen Herzschritt-

macher oder einen Defibrillator tragen. Durch die allgemeine Alterung der Gesellschaft und die kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Möglichkeiten wächst diese Patientengruppe stetig. „Unsere Senioren leben länger, was zu unterschiedlichen kardialen Erkrankungen führt. So können die Alterungsprozesse zur Verlangsamung unserer Herzleitung führen, die mittels Herzschrittmacher zu korrigieren sind. Die jüngeren Leute leiden dagegen häufiger an der Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder an den Folgen einer Koronarerkrankung, welche zu Herzschwäche und Kammerflimmern führen können. Dieser Patientengruppe wird mit einem Defibrillator geholfen“, so Dr. Kornej. Bei allem positiven Nutzen von Schrittmachern und Defibrillatoren stellen diese Hightech-Geräte im menschlichen Organismus Fremdkörper dar, erklärt sie. „Diese zur Lebenserhaltung implantierten Geräte können im ungünstigen Fall Sammelpunkte und Einfallstore werden“. An ihnen können sich Erreger anlagern, einen neuen Infektionsherd bilden und in andere Organe wie die Milz oder das Gehirn streuen. Daher rät auch die Kardiologin vom Herzzentrum wie ihr Kollege aus der Uni-Zahnklinik zu einer konsequenten und gesteigerten Mundhygiene auf einem sehr hohen Niveau. „Die Träger von Schrittmachern und Defibrillatoren müssen ihren Mundraum unbedingt gesund halten“, meint auch die Herzspezialistin.

Was kann man als Patient tun? Wenige zuckerarme, dafür obst- und

1 gemüsereiche Mahlzeiten am Tag

verzehren, ungesüßte Getränke trinken mindestens einmal 2 Regelmäßige, jährliche, zahnärztliche Untersuchung der Zähne und des Zahnhalteapparates Ein- bis zweimal im Jahr eine profes-

3 sionelle Zahnreinigung (PZR)

4 Raucher: Zigarettenentwöhnung Diabetiker: gute medikamentöse

5 Einstellung des Blutzuckerspiegels

IMPRESSUM „Fit & Gesund“ ist ein Spezial der Zeitungen der Madsack Mediengruppe. LVZ-Projektleitung: André Böhmer Verkaufsleitung: Arne Frank Redaktion: Simone Liss, Christopher Resch, Frank Schmiedel, Annett Riedel (lvz.de) Layout: Beatrice Kasel Grafik: Patrick Moye

Alle bereits erschienenen Teile der Gesundheitsserie plus weitere Infos und Tipps für Ihr Wohlbefinden finden Sie im Internet unter www.lvz.de/fit-gesund

Gesunde Zähne

LVZ Aktion Gesundheitswochen

Mit Käse und Trauben gegen Karies

WIR SUCHEN PATIENTEN

Welche Lebensmittel und Getränke die Zähne stärken

mit arterieller Verschlusskrankheit (PAVK), auch „Schaufensterkrankheit“, für die Teilnahme an einer klinischen Studie.

Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit eines schnell über die Zunge aufgenommenen Pulvers. Die Studienteilnahme beinhaltet neun Arztvisiten, die in einem Zeitraum von sechs Monaten erfolgen. Die Teilnahme ist für Sie kostenlos und Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung. Wie werde ich Prüfungsteilnehmer? Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei:

Tel.-Nr. 0341/308941-0

Für die Teilnahme an einer Therapiestudie unter ärztlicher Leitung werden Patienten ab 18 Jahren mit

Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), die medikamentös behandelt wird,

gesucht. Die Fahrtkosten werden pauschal erstattet.

Friedrich-Ebert-Str.33 04109 Leipzig Fax: 0341/30 89 41 17 E-Mail: info@medamed.de

ERÖFFNUNG 16.03.2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Tel.-Nr.: 0341/308941-0 Friedrich-Ebert-Str.33 04109 Leipzig Fax: 0341/30 89 41 17 E-Mail: info@medamed.de

ZAHNARZTPRAXIS STELA XHELILI

Dass Süßes den Zähnen schadet, ist hinlänglich bekannt. Wie wichtig darüber hinaus der Speichel ist, wissen die wenigsten. Denn je mehr von ihm fließt, umso besser für den Zahnschmelz. Damit das klappt, helfen gesunde Lebensmittel, die den Speichelfluss anregen. Einige Nahrungsmittel sind sogar so gut für die Zähne, dass sie sie schützen und regenerieren können. Säurehaltige Nahrungsmittel (Säfte und Zitrusfrüchte) schädigen den Zahnschmelz. Es entsteht zwar keine Karies, aber die Säuren greifen den Zahnschmelz direkt an. Die Gefahr ist umso größer, je länger die Säuren auf die Zähne einwirken (zum Beispiel beim Dauernuckeln von Kleinkindern an Fläschchen mit unverdünnten Säften). Deshalb sollte der Mund nach dem Konsum der genannten Nahrungsmittel sorgfältig mit Wasser ausgespült werden. Direktes Zähneputzen ist dann geradezu Gift, da die Zähne bereits durch die Säuren angegriffen und aufgeraut sind und das Putzen noch größere Schäden anrichten kann. Besonders wirksam für die Zähne sind grüner und schwarzer Tee. Die im grünen Tee enthaltenen Katechine bekämpfen Karies-Bakte-

Alles aus einer Hand

ZAHNGESUNDHEIT ist kein Zufall!

Liebe Eltern, schon die Kleinsten sollten lernen ihre Zähne richtig zu pflegen und regelmäßig bei uns vorbei zu schauen. Sobald Kinder ihre Milchzähne bekommen, müssen diese gepflegt werden. Dabei sollten Eltern mindestens Kinder bis 4 Jahren beim Zähneputzen betreuen, da diese noch nicht gründlich genug putzen können. Zahnärztin Häufig mangelt Stela Xhelili

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

es in diesem Alter an motorischen Fähigkeiten oder Geduld: Gründliches Zähneputzen dauert zwei bis drei Minuten. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Kinder und Jugendlichen ohne Karies verdoppelt, die früh-kindliche Karies stellt aber immer noch weltweit ein großes Problem dar. Sie beginnt unmittelbar nach dem Zahndurchbruch, schreitet schnell voran und übt einen nachhaltig negativen Einfluss auf das gesamte Gebiss aus. Häufig sind nicht nur die Milchzähne, sondern später auch die bleibenden Zähne betroffen. Als Risikofaktor gilt besonders der unkontrollierte Gebrauch von Nuckelflaschen mit zuckerhaltigen Getränken in der Nacht. Man bemerkt die Erkrankung häufig erst spät, da sie auf der Innenseite

der Oberkieferfrontzähne beginnt, bevor sie sich auf sichtbare Stellen ausbreitet. Ein Zahnarztbesuch mit Ihren Jüngsten sollte also schon nach dem Erscheinen der ersten Zähne erfolgen. Ich lade Sie herzlich zu einem Besuch in meiner Praxis gemeinsam mit Ihren Kindern ein. Ob nun prophylaktische Vorsorge für die Milchzähne, Parodontitisvermeidung bei Jugendlichen oder Zahnerhaltung bei Erwachsenen – Sie sind bei uns in den besten Händen! Zahnarztpraxis Stela Xhelili Karl-Liebknecht-Str. 1 04107 Leipzig Telefon: 0341 303 828 9 www. zahnarztpraxis-xhelili.de

Dr. Jan Fischer M.Sc. Master of Oral Medicine in Implantology Spezialist für Prothetik

Dr. Marie Neitsch Zahnärztin

Denise Zwinkau

Zahnärztin

Ritterstraße 4 04442 Zwenkau

Alles aus einer Hand! ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Implantologie Oralchirurgie Ästhetik Parodontologie Kinderzahnheilkunde Zahntechniklabor

Tel. 034203 31617 www.zahnarzt-zwenkau.de

rien (Streptococcus mutans), die Zahnbelag bilden. In beiden Teesorten enthalten ist Fluorid. Käse- und Milchprodukte enthalten viel Kalzium, das die Zähne stärkt und der Demineralisation entgegenwirkt. Ganz besonders gut für die Zähne ist Käse. Und das liegt nicht nur an seinem Kalziumgehalt. Das im Käse enthaltene Fett legt sich wie ein dünner Film über die Zähne und schützt sie so vor einem Säureangriff. Rohkost ist grundsätzlich gut für die Zähne. Diese müssen beim Kauen von rohem Obst oder Gemüse mehr Arbeit leisten, das Zahnfleisch wird massiert und gereinigt und damit auch die Zahnzwischenräume. Außerdem wird die Speichelbildung angeregt. Gute Kalziumlieferanten sind grüne Gemüsesorten, vor allem Brokkoli, Fenchel oder Grünkohl. Zwiebeln und Sellerie haben sogar die Fähigkeit, das Kariesbakterium Streptococcus mutans zu neutralisieren. Auch Weintrauben (vor allem rote) sind ein kleines Wundermittel. Sie enthalten Polyphenole, die den Stoffwechsel von Kariesbakterien verlangsamen. Auch Sesamsamen und Mandeln sind ein Heilmittel für die Zähne (und auch für die Knochen), da sie sehr viel Kalzium enthalten und damit den Zahnschmelz stärken.

Ganz nach dem Motto: Alles aus einer Hand! – führen wir alle zahnärztlichen Behandlungen für eine optimale Mundgesundheit in unserer Praxis durch. Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von Prophylaxe, über einfühlsame Kinderbehandlung, ästhetische Füllungen, Wurzelkanal- und Zahnfleischbehandlungen, Lasertherapie sowie chirurgische und implantatchirurgische Maßnahmen bis hin zum Zahnersatz, der direkt im hauseigenen Labor gefertig wird. Aufgrund der verschiedenen Spezialisierungen der Behandler, können wir unsere Patienten je nach Bedarf optimal betreuen. Ein Schwerpunkt sind die Behandlungen mit Zahnimplantaten, dabei ist von Vorteil, dass die Planung, Chirurgie und letztendlich die Herstellung der künstlichen „Zähne“ bzw. des Zahnersatzes vor Ort erfolgen. Aufgrund der Kooperation zwischen allen Bereichen wird ein vorraussagbares und qualitativ

hochwertiges Ergebnis nach den Vorstellungen des Patienten erreicht. Dabei legen wir Wert auf eine freundliche und angenehme Atmosphäre, gute Beratung und professionelle Behandlung zur besten Zufriedenheit unserer Patienten. Gern beraten wir Sie zum Thema Ihrer Mundgesundheit! Ë Zahnarztpraxis Dr. Jan Fischer Ritterstraße 4, 04442 Zwenkau Tel. 034203-31617 Fax 034203-33676 Info@zahnarzt-zwenkau.de www.zahnarzt-zwenkau.de

LVZ Fit & Gesund 2018 | Auf den Zahn gefühlt  

© 2018 Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG

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