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Handball-Saison 2013/2014

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LEIPZIGER VOLKSZEITUNG · EXTRA

     

           

DONNERSTAG, 29. AUGUST 2013

,EIPZIGER

+AMPFANSAGE

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„Mit diesem Team ist alles mĂśglich“ Coach Thomas Ă–rneborg erwartet einen Titel-Zweikampf mit dem ThĂźringer HC Leipzig. Thomas Ă–rneborg (37) sollte ab 1. Juli Trainer des HC Leipzig sein, trat den Job aber nach der Trennung des HCL von Stefan Madsen schon Ende März an. Im Interview spricht der Däne Ăźber seine GefĂźhlslage vor dem Saisonstart, die deutsche Mentalität und Ăźber seinen Plan, den THC zu schlagen. Frage: In Leipzig wird immer von Titeln gesprochen. Ein Problem? Thomas Ă–rneborg: FĂźr mich nicht. Das weiĂ&#x; man, wenn man als Trainer hierher kommt. Ich weiĂ&#x; nur, dass wir ein Team haben, das Titel holen kann. Sehen Sie in Leipzig ein Missverhältnis zwischen dem, was erwartet wird, und dem, was mĂśglich ist? Nein, denn mit diesem Team ist alles mĂśglich. Wenn wir unsere beste Leistung zeigen, schlagen wir jede Mannschaft. Wenn nicht, kĂśnnen wir gegen Trier oder Bensh e i m verlieren. ANZEIGE

     

           

ZUR PERSON Thomas Ă–rneborg – dänische Schreibweise Ă˜rneborg – wurde am 21. Januar 1976 geboren. Wegen einer schweren Knieverletzung musste er seine Handballkarriere bereits im Alter von 22 Jahren beenden, hat dann eine Sportlehrer- und Trainerausbildung absolviert. In Dänemark war er zunächst Trainer von Jugendteams, hat dann bei einem Zweitligisten gearbeitet, danach als Co-Trainer beim Erstligateam GOG Svendborg. Der Trainerjob 2011/12 bei Laczpol Gdynia in Polen war der erste bei einem Frauenteam, mit der Mannschaft ist er polnischer Meister geworden. In Gdynia lernte er auch seine jetzige Frau Karolina Szwed kennen. Nach Gdynia folgte ein Engagement im dänischen Odense, seit Ende März 2013 arbeitet er beim HC Leipzig.

tion gu gut besetzt. NatĂźrlich war es eine spezielle S Situation mit Katja SchĂźlke (Schwangerschaft). Aber wir konnten mit Melanie gerscha Herrmann zum GlĂźck schnell reagieren. Herrma Wer ist die Nummer 1 im Tor? Ich h habe da schon eine Idee. Aber die sollen die Spielerinnen nicht aus der Zeierfahren. tung er Wie sieht Ihre GefĂźhlslage vor dem Start s Sie Unsicherheit, Druck, aus? VerspĂźren V Angst, Vorfreude? Nur Freude, groĂ&#x;e Freude, dass es bald losgeht. Viel wird Ăźber die Championslosgeht League-Qualifikation Anfang September League gesprochen. Fakt ist, dass wir am 1. Sepgespro tember in Bensheim starten, und daran denke iich. Manche Ihrer Vorgänger hatten ProbleMan me mit der deutschen Mentalität, den vieZweifeln und Bedenken. Wie erleben len Zw Sie die Deutschen? Insgesamt positiv. Aber ich habe auch Insge gelernt, dass die Deutschen Pessimisten gelernt Nudisten sind. und Nu Nudisten? Nudi Ich war w am Cospudener See und total Ăźberrascht, so viele Nackte zu sehen. Das Ăźberra kenne ich aus Dänemark Ăźberhaupt nicht. natĂźrlich sind nicht alle Deutschen Aber n Nudisten und Pessimisten. Bei uns im VerNudiste sehe ich gar keine Pessimisten. ein seh Reden Rede wir Ăźber den THC. Wird es wieder ein Zweikampf um den Titel? Zw Ich denke schon, Leipzig und der THC sind die grĂśĂ&#x;ten Kandidaten. Aber vielleicht gibt es Ăœberraschungen, Leverlei kusen zum Beispiel. k Haben Sie eine Idee, wie der THC zu schlagen ist? Wir haben neue Spielerinnen und die haben einen neuen Blick. Ich habe mit Karolina Szwed und Susann MĂźller gesprochen, beide haben gesagt, die Niederlagen zuletzt waren keine Frage des Handballs, sondern eine Frage der KĂśpfe. b Der Fokus lag zu sehr auf dem Gegner. De will diese Mentalität ändern. Ich w Winner-Mentalität trainierbar? Ist W Vielleicht. Und zwar in vielen WettkämpVielle fen, in den Matches, aber auch im Traida machen wir auch Wettbewerbe. ning, d

Haben Sie die Mannschaft zur VerfĂźgung, die Sie wollten? Das Team ist stark, wir sind auf jeder Posi-

einem Märchen hätten Sie jetzt drei In ei Wßnsche frei. Welche wären das? Wßnsc Zuerst natßrlich Gesundheit, fßr unser Zuer Team, das Umfeld, auch beim Gegner. Der zweite zw Wunsch wäre, dass wir immer das d zeigen, wozu wir in der Lage sind. Alle A in der Mannschaft. Und dann wäre da d noch der Wunsch nach ein oder zwei Trophäen T ...

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HCL-Kader

SchĂźlke greift vielleicht noch ein 18 Spielerinnen umfasst die Mannschaftsliste, doch 17 stehen aktuell nur zur VerfĂźgung. Der Grund ist ein schĂśner: Torfrau Katja SchĂźlke (29) ist schwanger, der voraussichtliche Geburtstermin liegt im Januar 2014, zuvor will die angehende Lehrerin (Deutsch/Sport) noch ihr StaatsANZEIGE

     

           

Zwei Neue, eine RĂźckkehrerin und viel Optimismus: Melanie Herrmann, Susann MĂźller und Karolina Szwed Ă–rneborg (v.l.) haben mit dem HCL hohe Ziele. Foto: Andreas DĂśring

Die Neuen: Ganz verschieden und doch einer Meinung Drei Neue aus drei Ländern: Susann MĂźller, Melanie Herrmann und Karolina Szwed Ă–rneborg Sie haben kaum etwas gemeinsam: Susann MĂźller, Melanie Herrmann und Karolina Szwed Ă–rneborg, die „Neuen“ beim HC Leipzig, sind Nationalspielerinnen in drei verschiedenen Ländern: Deutschland, Ă–sterreich, Polen. Sie spielen auf verschiedenen Positionen: Halbrechter RĂźckraum, Tor, halblinker RĂźckraum. Sie sind gänzlich unterschiedliche Charaktere. Eine ist verheiratet (Szwed Ă–rneborg), eine studiert (Herrmann), Susi MĂźller ist Azubi. Und nicht mal „Neuzugänge“ ist ganz korrekt: Susann MĂźller gilt als RĂźckkehrerin, nach vier Jahren im Ausland kennt sie die Verhältnisse in Leipzig immer noch ganz gut. „Nur die Mannschaft ist neu fĂźr mich“, sagt sie und muss dann prompt korrigieren: „Naja, mit Karo (Kudlacz), Nata (Augsburg) und Luisa (Schulze) hab ich schon zusammengespielt. Nicht mal der Trainer ist fĂźr alle Drei neu. Karolina Szwed Ă–rneborg kennt Coach Thomas Ă–rneborg sogar gut, sehr gut sogar – sie ist mit ihm verheiratet. Kann das heikel werden, ein Ehepaar in einem Team, wo einer offiziell der Boss ist? „Ich habe kein Problem damit. Letztes Jahr in Dänemark war die Konstellation ja auch so, da gab es auch keine Probleme. Wenn die Mädels etwas stĂśrt, dann sollen sie es mir mitteilen“, sagt Karolina zu dem Thema. Zuhause werde angeblich kaum Ăźber Handball gesprochen, umso mehr geguckt. „Im Fernsehen schauen wir grundsätzlich alles, was mit Handball zu tun hat.“ Per Satellit empfangen Ă–rneborgs auch dänisches TV, wo traditionell viel Ăźbertragen wird. Apropos Thomas Ă–rneborg. Susann MĂźller kannte ihn bisher nicht, ist aber des Lobes voll. „Ich bin mit dem Coach zufrieden. Thomas gibt viel, er bringt sich im Training voll ein, redet viel. Sehr sympathisch. Er geht seinen Weg, und er geht ihn konsequent“, sagt sie und findet: „Er ist ein bisschen MortenStyle.“ Damit ist Morten Arvidsson gemeint, der von 2006 bis 2008 HCL-Trainer war und Susann MĂźller maĂ&#x;geblich geprägt hat. Mit Thomas Ă–rneborg kommuniziert MĂźller Ăźbrigens am liebsten dänisch. Das versteht Karolina

Szwed ganz gut, Melanie Herrmann wiederum nicht. So verschieden die jungen Damen auch sein mĂśgen, in einem sind sie sich jedoch absolut einig: Der HCL ist eine TopAdresse. Sie sind bei dem Thema alle kompetent, denn sie kennen die Verhältnisse in anderen Vereinen und kĂśnnen vergleichen. Melanie Herrmann stammt aus dem bayrischen Ansbach, hat einen deutschen und Ăśsterreichischen Pass und zuletzt beim nun insolventen Frankfurter HC gespielt. Die Unterschiede? Die TorhĂźterin muss lächeln. „Viele“, sagt sie, „der HCL ist professioneller in allen Bereichen. Hier gibt es ein individuelles Laufprogramm, ein individuelles Kraftprogramm, einen Torwarttrainer, die Betreuung ist sehr gut.“ Sie genieĂ&#x;t die „andere Welt“ und sieht die Tatsache, dass sie als „Schwangerschaftsvertretung“ von Katja SchĂźlke nur einen Einjahresvertrag hat, ganz pragmatisch: „Ich nehme alles mit, was geht.“ Auch Karolina Szwed Ă–rneborg, die Erfahrungen in Polen und Dänemark gesammelt hat, lobt die Bedingungen hier: „Der HC Leipzig arbeitet sehr professionell, in ganz vielen Dingen. Im Club ist immer alles vorbereitet, beste Organisation, keine Beschwerden.“ Nichts Neues fĂźr Susann MĂźller, die kennt die Verhältnisse. Nach vier Jahren in Dänemark und Slowenien weiĂ&#x; sie die aber umso mehr zu wĂźrdigen. Viel diskutierte Frage: Werden die HCL-Mädels vielleicht zu sehr verwĂśhnt? „VerwĂśhnen ist das falsche Wort. Man sollte das Ganze aber zu schätzen wissen. Viele kennen es ja gar nicht anders“, sagt die gebĂźrtige ThĂźringerin, die auch meint: „Wenn nicht riesige Gehälter gezahlt werden kĂśnnen, dann kommt es eben auf diese Dinge an.“ Die drei jungen Damen gehen hoffnungsfroh in die neue Spielzeit. Was muss passieren, dass sie am Ende sagen kĂśnnen: Das war ein perfektes Jahr? FĂźr Karolina Szwed Ă–rneborg wäre es die Qualifikation zur Champions League. Susann MĂźller grinst: „Was wohl....“ Melanie Herrmann spricht es aus: „Wenn wir Meister sind.“ Da sind sie sich nochmal einig.

examen an der Humboldt-Uni ablegen. Eines stellte Katja SchĂźlke aber sofort klar: Nach der Geburt will sie weitermachen, vielleicht sogar noch im FrĂźhjahr 2014 zum Ende der Saison eingreifen. Drei andere Spielerinnen aus dem Kader werden zudem in anderen Mannschaften zu sehen sein. Isa-Sophie RĂśsicke (19) gehĂśrt auch zum HCL-Juniorteam, Michelle Urbicht (19) hat ein Zweitspielrecht fĂźr Zwickau und Elisa MĂśschter (21) spielt auch fĂźr Halle-Neustadt. ANZEIGE

              

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Keine Playoffs mehr

Neuer Modus – aber nur fĂźr ein Jahr Neue Saison, neuer Modus: In dieser Spielzeit wird die Meisterschaft nach fast zehn Jahren nicht mehr im PlayoffModus entschieden, sondern in einer doppelten Punktrunde. Und die geht so: Wie gehabt spielen in der Vorrunde alle zwĂślf Teams gegeneinander mit Hin- und RĂźckspielen. Danach wird das Feld gesplittet. Die besten sechs Teams spielen in der so genannten Meisterrunde im Modus jeder gegen jeden mit Hinund RĂźckspiel den Champion aus, die Teams der Plätze sieben bis zwĂślf ermitteln in der Abstiegsrunde nach dem gleichen Modus die beiden Absteiger. Die erzielten Punkte aus der Vorrunde werden „mitgenommen“. Alle Mannschaften bestreiten also 32 Punktspiele.

Der HCL-Spielplan Bundesliga-Vorrunde Sonntag, 1. September 2013 Bensheim/Auerbach – HC Leipzig (16 Uhr) Donnerstag, 5. September 2013 HC Leipzig – Bayer Leverkusen (19.30 Uhr)

Mittwoch, 30. Oktober 2013 HC Leipzig – Thßringer HC (19.30 Uhr)

Mittwoch, 22. Januar 2014 HC Leipzig – Buxtehuder SV (19.30 Uhr)

Mittwoch, 6. November 2013 HC Leipzig – TuS Metzingen (19.30 Uhr)

Sonntag, 2. Februar 2014 VfL Oldenburg – HC Leipzig (16.30 Uhr)

Mittwoch, 20. November 2013 HC Leipzig – VL Koblenz (18 Uhr)

Sonntag, 15. September 2013 HC Leipzig – DJK/MJC Trier (15 Uhr)*

Montag, 30. Dezember 2013 Bayer Leverkusen – HC Leipzig (19.30 Uhr)

Mittwoch, 11. September 2013 HSG Blomberg-Lippe – HC Leipzig (19.30 Uhr)

Sonnabend, 4. Januar 2014 DJK/MJC Trier – HC Leipzig (19.30 Uhr)

Mittwoch, 18. September 2013 SG BBM Bietigheim – HC Leipzig (20 Uhr)

Mittwoch, 8. Januar 2014 HC Leipzig – HSG Blomberg-Lippe (19.30 Uhr)

Sonntag, 22. September 2013 FA GÜppingen – HC Leipzig (16 Uhr)

Sonnabend, 11. Januar 2014 HC Leipzig – SG BBM Bietigheim (15 Uhr)

Mittwoch, 9. Oktober 2013 HC Leipzig – VfL Oldenburg (19.30 Uhr)

Mittwoch, 15. Januar 2014 HC Leipzig – Bensheim/Auerbach (19.30 Uhr)

Sonnabend, 19. Oktober 2013 Buxtehuder SV – HC Leipzig (16 Uhr)

Sonntag, 19. Januar 2014 HC Leipzig – FA GÜppingen (15 Uhr)

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Buxtehude Doch diese Regelung gilt nur fĂźr die Saison 2013/2014, danach gibt es eine erneute Ă„nderung. Ab der Spielzeit 2014/15 werden sowohl die 1. wie auch die 2. Bundesliga mit jeweils vierzehn Teams die Meisterschaft in einer einfachen Hin- und RĂźckrunde ausspielen. Bedeutet eine Reduzierung der Punktspiele auf 26 pro Team und gewiss kein Anstieg des Niveaus. „Hintergrund dieser Entscheidung war primär die Motivation, insbesondere fĂźr die Nationalspielerinnen eine Ăœberbelastung zu vermeiden, indem auf nationaler Ebene weniger Spieltage angesetzt werden“, erläutert Berndt Dugall, Vorsitzender der Vereinigung Handball Bundesliga Frauen (HBF) den Beschluss und fĂźgt an: „Diese Entscheidung wurde auch dadurch beeinflusst, dass im internationalen Rahmen ab der Saison 2014/15 ein neuer Spielmodus fĂźr die Champions League greifen soll, der den dort teilnehmenden Mannschaften dann mehr Spiele und damit auch Belastungen bringt.“ Das entscheidende Argument fĂźr die Modusänderung mit der Reduzierung der Spieltage ist die 2017 in Deutschland stattfindende Weltmeisterschaft, bei der mit einer erfolgreichen Nationalmannschaft der Aufwärtstrend des Frauenhandballs fortgesetzt werden soll. Bundestrainer Heine Jensen bekommt mehr Zeit fĂźr Lehrgänge und Turniere. Diese Saison aber noch nicht – da sind die Handballerinnen so oft zu sehen wie noch nie. ukĂś

411 km 4

Oldenburg

Sonnabend, 15. Februar 2014 Thßringer HC – HC Leipzig (15 Uhr) Sonnabend, 22. Februar 2014 TuS Metzingen – HC Leipzig (19 Uhr) Mittwoch 26. Februar 2014 VL Koblenz/Weibern – HC Leipzig (19.30 Uhr) *Spiel in der Ernst-Grube-Halle, alle anderen Heimspiele in der Arena

Bundesliga-Meisterrunde Runde der besten sechs Teams mit Hin- und Rßckspiel wird zwischen 5. März und 31. Mai 2014 ausgetragen. Die Termine hängen vom Weiterkommen der betroffenen Mannschaften im Europapokal ab. Die Spieltage: 1. Spieltag: 5. bzw. 8./9. März 2014 2. Spieltag: 12. bzw. 15./16. März 2014 3. Spieltag: 2. bzw. 5./6. April 2014 4. Spieltag: 19. März bzw. 12./13. April 2014 5. Spieltag: 22./23. März 2014 6. Spieltag: 30. April bzw. 3./4. Mai 2014 7. Spieltag: 10./11. bzw. 14. Mai 2014 8. Spieltag: 17./18. Mai 2014 9. Spieltag: 24./25. Mai 2014 10. Spieltag: 31. Mai 2014

420 20 0 km m Champions League

Blomberg 350 km 3

Leverkusen 500 00 0 km m

Bad Langensalza B

190 0 km m

Koblenz

450 km 4

Beim Erreichen der Champions League liegen die Spieltermine zwischen 5./6. Oktober 2013 (Beginn der Gruppenphase) und 10./11. Mai 2014 (Finale)

Bensheim she he

Trier

440 km 4

560 60 0 km m

Bietigheim B

460 60 0 km m

Metzingen en

Bei Nichterreichen Start im Europacup der Pokalsieger, die Spieltermine liegen zwischen dem 5./6. Oktober 2013 (Beginn 2. Runde) und 10./11. Mai 2014 (Finale)

GĂśppingen p g

525 25 5 km m

Das Qualifikationsturnier wird am 7./8. September in Trondheim ausgetragen. Im Halbfinale am 7. September trifft der HCL auf Minsk, im Falle des Finaleinzugs auf den Sieger des norwegischen Duells Byüsen Trondheim gegen Tertnes Bergen. Der Turniersieger ist fßr die Champions League qualifiziert, trifft dort in Gruppe C auf Krim Ljubljana, Metz Handball und IK Sävehof.

450 50 0 km km

DHB-Pokal Der HCL steigt in der 2. Runde ein. Die Pokaltermine: 2. Runde: 2. oder 5./6. Oktober 1013 3. Runde: 2./3. oder 13. November 2013 Viertelfinale: 25./26. Januar 2014 Final4: 26./27. April 2014

  

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HC Leipzig

Nr. Name

19 25 23 12 14 18 22 29 3 17 21 7 26 11 5 20 8 13

Saison 2013/14 Die Halle

Der Trainer

Die Zugänge

ARENA Leipzig Kapazität: 4.500 Plätze

Thomas Örneborg (37) seit 2013 Bisherige Vereine: U18-Dänemark (Co-Tr.), GOG Svendborg (Co-Tr.), Lazcpol Gdynia

Susann MĂźller (RK Krim Ljubljana/SLO) Karolina Szwed Ă–rneborg (HC Odense/DEN) Melanie Herrmann (Frankfurter HC)

Position Geb.-Datum

Herrmann, Melanie PlĂśger, Julia Roth, Nicole SchĂźlke, Katja Kudlacz, Karolina Lang, Saskia MĂźller, Susann RĂśsike, Isa-Sophia Visser, Maura Hubinger, Anne Szwed Ă–rneborg, Karolina Augsburg, Natalie Urbicht, Michelle Bont, Debbie Mazzucco, Alexandra MĂśschter, Elisa MĂźller, Anne Schulze, Luisa

TW TW TW TW RL RL RL RM RM RR RR LA LA RA RA RA KM KM

Nation

03.08.1989 15.05.1988 08.05.1995 18.03.1984 17.01.1985 19.12.1986 26.05.1988 30.05.1994 01.06.1985 31.07.1993 23.04.1989 15.11.1983 06.01.1994 09.12.1990 29.01.1993 20.05.1992 05.07.1983 14.09.1990

GrĂśĂ&#x;e [m] Vertrag bis i. Verein seit Letzter Verein

1,80 1,82 1,83 1,78 1,78 1,78 1,87 1,76 1,78 1,86 1,83 1,75 1,70 1,75 1,76 1,68 1,74 1,92

2014 2014 2014 2016 2015 2014 2015 2015 2014 2015 2016 2015 2014 2014 2015 2014 2015

2013 2009 2011 2008 2006 2011 2013 2010 2011 2011 2013 2007 2009 2012 2011 2007 2010 2006

Frankfurter Handball Club SV Union Halle-Neustadt 1. FC NĂźrnberg Frankfurter Handball Club AZS-AWFiS Gdansk (POL) HSG Blomberg-Lippe RK Krim Ljubljana (SLO) eigene Jugend KIF Kolding (DEN) HSC 2000 Magdeburg HC Odense (DEN) TSG Ketsch eigene Jugend FC Midtjylland Handbold (DEN) ESV Regensburg eigene Jugend Bayer Leverkusen eigene Jugend

Die Abgänge Jessy Kramer (Vipers Kristiansand/NOR) Marlene Windisch (FA GÜppingen) Anne Ulbricht (Karriereende) Nora Reiche (Karriereende)

Die Erfolge Deutscher Meister (21-mal) 1953, 1957, 1965, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1975, 1976, 1978, 1984, 1988, 1991 (alle DDR) 1998, 1999, 2002, 2006, 2009, 2010 Deutscher Pokalsieger (7-mal) 1983, 1987 (DDR) 1996, 2000, 2006, 2007, 2008 Deutscher Supercup-Sieger (1-mal) 2008 Europapokal-Sieger (4-mal) Europapokal der Landesmeister: 1966, 1974 IHF-Cup Sieger: 1986, 1992

Grafik: Dirk Fahnenbruck

Der Kader

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Eine fßr alle, alle fßr eine HCL muss fßr den erwarteten Zweikampf mit Meister Thßringer HC auf Teamgeist setzen Und, ganz gefährlich: Patzer, also nicht eingeplante Punktverluste gegen schwächere Teams, sind im Gegensatz zum Playoff-System nun nicht mehr folgenlos. Jeder Punkt zählt. Wie stehen die Chancen auf einen Machtwechsel im deutschen Frauen-

Foto: Picture Point

Alles jagt den HC Leipzig. Das war jahrelang die Konstellation zu Beginn einer Bundesligasaison. Diesmal ist es anders. Jetzt jagen alle den ThĂźringer HC, in vorderster Front natĂźrlich der HCL. Drei Meistertitel in Folge, zwei Pokalsiege, zuletzt eine fast erschreckende Dominanz – nicht nur, aber gerade in Leipzig ist man der Meinung, dass es nun genug ist. Ein Titel soll wieder mal her, endlich wieder. In der Frauenhandball-Szene ist man sich einig, dass es in dieser Spielzeit noch deutlicher auf einen Zweikampf zwischen Leipzig und den ThĂźringern hinausläuft als in den letzten Jahren. Weil es keine Playoffs mehr gibt (siehe Seite 6), sind Ăœberraschungen mit fatalen Folgen, wie es Buxtehude vor zwei Jahren gegen Leipzig und Leverkusen vorige Saison gegen den THC fast geschafft hat, nicht mehr mĂśglich. Kontinuität und ein langer Atem sind gefragt.

Am meisten SpaĂ&#x; macht den Handballerinnen gemeinsamer Jubel.

handball? Die Favoritenrolle liegt selbstverständlich bei den ThĂźringerinnen. Dem HCL kommt das garantiert nicht ungelegen. Der THC hat sich mit Franziska Mietzner und vor allem mit der Spanierin Alexandrina Barbosa, eine gebĂźrtige Portugiesin, bemerkenswert verstärkt. Leipzig hat die Verpflichtungen von Susann MĂźller und Karolina Szwed Ă–rneborg entgegenzusetzen. MĂźller gilt als „KĂśnigstransfer“, bei Szwed muss man sehen. Klingt nach einem leichten Plus fĂźr den THC. „Die sind in der Breite vielleicht stärker besetzt als wir und haben auch mehr Erfahrung“, findet denn auch Susann MĂźller. Aber sie kennt auch ein Rezept, wie dem Meister beizukommen ist: „Das geht nur mit echtem Teamwork. Frei nach dem Motto: Eine fĂźr alle, alle fĂźr eine.“ So wird ganz entscheidend sein, wie schnell Thomas Ă–rneborg sein internationales Team zu einer echten Einheit

formen kann, wie schlagkräftig der neuformierte Rßckraum sein wird. Und wie schwer der Ausfall der schwangeren ANZEIGE

     

           

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Kapitän, Psychologin und bald Frau Doktor Karolina Kudlacz arbeitet neben der Handballkarriere an ihrer Promotion Sie kam vor sieben Jahren nach Leipzig und ist damit im aktuellen Aufgebot die „dienstälteste“ Spielerin im Team. Kaum eine andere Spielerin im HCL-Trikot ist nach Niederlagen so sauer wie sie. Sie ist ein Vorbild an Kampfgeist und Fairness, und niemand kann so tief in die KĂśpfe von Teamkolleginnen, Trainern oder Gegenspielerinnen schauen wie sie als diplomierte Psychologin. Bei dem Hintergrund war es geradezu logisch, dass Karolina Kudlacz die Kapitänsbinde von der ANZEIGE

 

              Der Mentor und seine MusterschĂźlerin: Mentaltrainer Professor Marcus StĂźck und Karolina Kudlacz. Foto: Christian Nitsche  

schwangeren Katja SchĂźlke Ăźbernommen hat. Sie werde alles daran setzen, dieses Amt auch zum Wohl des Teams ausfĂźhren, hat sie in einem Interview versprochen. Eine „sehr groĂ&#x;e Ehre“ sei das, sagt die 28 Jahre alte Polin. Ein sehr groĂ&#x;es Pensum hat sich Karo-

lina Kudlacz selbst auferlegt, denn parallel zum Dasein als Handballerin hat sie einen Job als Psychologin in der MedicaKlinik und arbeitet parallel an ihrer Promotion. Thema ihrer Doktorarbeit an der DPFA Hochschule Sachsen in Zwickau: Stressregulation bei Profisportlern, speziell im Handball. Ihr Mentor ist Marcus SchĂźck, der sie schon bei ihrer Diplomarbeit betreut hat und der beim HCL auch als Mentaltrainer arbeitet. Kudlacz werde

in ihrer Doktorarbeit nicht nur eigene Erfahrungen verarbeiten, durchgefßhrt wßrden auch wissenschaftliche Tests, zum Beispiel ßber die Wirkung von Yogaoder Atemßbungen, erzählt Schßck. Aber wie ist das Pensum zu bewältigen? Auf Disziplin und ein strenges Zeitmanagement kommt es wohl an, beides gehÜrt zu den Stärken von Karolina Kudlacz. Die kÜnnte sich ein Leben nur mit Handball kaum vorstellen. „Ich bin der Meinung,

dass es nicht gut ist, sich ausschlieĂ&#x;lich auf den Handballsport zu konzentrieren. Es tut einfach gut, noch etwas anderes zu haben, somit auch mal auf andere Gedanken zu kommen und nebenbei auch andere Leute kennenzulernen, die gar nichts mit dem Sport zu tun haben“, sagt sie, räumt jedoch auch ein: „Es stimmt schon, mein Tag ist richtig vollgepackt.“ Aber wie? Karolina Kudlacz erzählt, wie ein gewĂśhnlicher Wochentag bei ihr aussieht: „Los geht’s in der Regel morgens mit dem FrĂźhtraining in der Arena, danach geht es direkt auf Arbeit, von dort im Anschluss zum zweiten Nachmittagstraining. Ist das auch geschafft, geht’s ab nach Hause, wo ich meine Doktorarbeit weiter vorbereite und viel lese. Es klingt aber schlimmer, als es in Wirklichkeit ist. Alles zusammen macht mir nach wie vor richtig viel SpaĂ&#x;!“ Das merkt man, auch auf dem Parkett.

IMPRESSUM Verlagsbeilage der Leipziger Volkszeitung Chefredakteur: Jan EmendĂśrfer Redaktion: Uwe KĂśster Tel.: 0341/21 81 1410 Fax: 0341/21 81 16 37 Anzeigen: Dr. Harald WeiĂ&#x; Herstellung und Druck: Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG, Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig

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