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Unternehmen, Kรถpfe, Zahlen, Fakten

Das Wirtschaftsmagazin der Zentralschweiz

Beilage vom Dienstag, 5. November 2013


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Inhalt 6/7

Partner für praxisnahe Weiterbildung

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Luzerner Kantonalbank als Sparringpartnerin

KV Luzern Berufsakademie

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Bekenntnis zum Standort Kriens

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ANDRITZ HYDRO AG investiert

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Coop eröffnet neue Läden Detailhändler setzt auf Vorwärtsstrategie

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Neues Kühlsystem für Grossrechner Hochschule Luzern spart Energie

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Weiterbildungsprogramm der Credit Suisse «Frontline»-Zertifikat für alle Kundenberater

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Parkhaus Kesselturm erhält Award

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Solarstrom-Angebot für Gemeinden

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Attraktiver Standort Zentralschweiz

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KMU auf dem internationalen Parkett UBS bietet kompaktes Leistungspaket an

Von Willisau bis nach Stans Haustechnik Holding AG expandiert

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PKG Pensionskasse erzielt gute Ergebnisse Gezieltes Risikomanagement ist erfolgreich

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Investition in die Energieeffizienz «Energie Schweiz» ermöglicht Energie-Check für Apparate

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In die Gesundheit investieren, lohnt sich CSS Versicherung unterstützt ihre Kundinnen und Kunden

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Persönliche Begleitung schafft Vertrauen swissana clinic in Meggen setzt auf Belegarztsystem

Ausländische Investoren sind präsent

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Bund ernennt neue KTI-Mentoren ITZ und KTI ergänzen sich gut

BE Netz AG entwickelt Finanzierungsmodell

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Umweltbewusste Migros Luzern Vorbildliches Recycling-System eingeführt

Auszeichnung für vorbildliche Sicherheit

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maxon investiert in neue Infrastrukturen Unternehmen ist breit abgestützt

Auviso AG setzt Trends Veranstaltungstechnik und Multimedia

Jörg Lienert AG ist 30-jährig Personalberatungsunternehmen unter neuer Führung

Produktionsstandort stärken CSEM fördert Schweizer Unternehmen

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Grosse Bauprojekte von Eberli Sarnen Unternehmen tätigt Vorinvestitionen

Neu- oder Occasionswagen? Wer rechnet, fährt besser

Luzern fördert Jungunternehmer Zentrale Anlaufstelle bei der Wirtschaftsförderung

Der Weg zum unternehmerischen Erfolg

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Köpfe Zentralschweizer Wirtschaftsführer im Porträt

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Drehscheibe für Innovationen


Editorial ROI, das Wirtschaftsmagazin der Zentralschweiz, beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit dem Thema Investitionen. Investitionen sind der Treibstoff im Motor der Wirtschaft. Sie gelten als heikle zentrale Entscheidungen im operativen Geschäft, da sie häufig eine langfristige strategische Bedeutung haben. Sie sind deshalb auch ein guter Indikator für einen Wirtschaftsstandort. In der Zentralschweiz wird nach wie vor kräftig investiert. Insofern ist unsere Region gut aufgestellt. Die Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Optimistischer jedenfalls als auch schon. Dazu beigetragen hat die Stützung des Schweizer Frankens durch die Nationalbank. Nebst den unerlässlichen Reinvestitionen in Anlagen und Gebäude, Rationalisierungsinvestitionen oder Investitionen in Forschung und Entwicklung tätigen viele Unternehmen gezielt Investitionen in ihre Mitarbeitenden. Gut ausgebildete Fachkräfte, Mitarbeitende, die sich weiterbilden, sind in praktisch allen Unternehmen der

zentrale Faktor. Das manifestiert sich einerseits im hochstehenden Bildungsangebot in der Zentralschweiz als auch in der Bereitschaft der Unternehmen, Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen und zu fördern. Zudem stellen wir auch in dieser Ausgabe wiederum eine Reihe von spannenden Unternehmen und klugen Köpfen vor. Falls Sie auch das Jahr hindurch wissen möchten, was sich in der Zentralschweizer Wirtschaft tut: www.roi-online.ch. Die Internetplattform versorgt Sie wöchentlich mit Trends und News aus dem Zentralschweizer Wirtschaftsleben. Wir freuen uns, Sie als Leserin und Leser unseres Wirtschaftsmagazins ROI und als User auf unserer Homepage begrüssen zu können. Das Redaktionsteam ROI Paul Felber

Impressum Beilage in der Neuen Luzerner Zeitung,

Konzept und Text:

Neuen Urner Zeitung, Neuen Schwyzer Zeitung,

Beat Christen, Paul Felber, Nina Joho,

Neuen Obwaldner Zeitung, Neuen Nidwaldner

Ronald Joho, Christian Wild

Zeitung, Neuen Zuger Zeitung vom 5. November 2013

Produktion:

Erstellt von:

(Bildbearbeitung), Yvonne Imbach (Koordination)

Neue Luzerner Zeitung AG, Repro akomag Kommunikation & Medienmanagment AG, Stans/Luzern, und der Neuen Luzerner Zeitung AG

Grafik und Gestaltung: Sandra Eggstein

Herausgeber: Neue Luzerner Zeitung AG,

Inserate:

Verleger Erwin Bachmann, Präsident des

Publicitas AG, Maihofstrasse 76

Verwaltungsrates, leitung@lzmedien.ch

6002 Luzern

Verlag:

Fax: 041 227 56 66

Jürg Weber, Geschäfts- und Verlagsleiter,

zentralschweiz@publicitas.com

Telefon: 041 227 57 57

Dynamische Zentralschweizer Unternehmen im Spiegel des Wirtschaftsmagazins ROI. Stellvertretend dafür: Guido Stillhard, CEO John Lay Solutions, Luzern.

Maihofstrasse 76, 6002 Luzern, Telefon 041 429 52 52

Anzeigenleitung:

verlag@lzmedien.ch

Edi Lindegger

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Die berufsbegleitende Weiterbildung erfordert sehr viel Disziplin und Durchhaltewillen.

Bild Pius Amrein

KV Luzern – der Partner für praxisnahe Weiterbildung Wer nicht in seine Weiterbildung investiert, wird früher oder später im Beruf stagnieren. Das haben junge Berufsleute schon längst begriffen. Das beweisen die Zahlen der KV Luzern Berufsakademie. Rund 3000 Studierende besuchen jährlich einen der 50 Weiterbildungslehrgänge oder einen der 70 angebotenen Kurse.

Die kaufmännische Lehre (KV) ist eine begehrte und ausgezeichnete Basis für den Einstieg ins Berufsleben. Die Ausbildung öffnet viele Türen für die weitere berufliche Karriere. Ein Weg führt über die Berufsakademie des KV Luzern selbst. Sie ist das führende kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Weiterbildungszentrum der Zentralschweiz. Wer sich allerdings in der höheren Berufsbildung weiterbildet, muss einiges in-

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vestieren an Zeit, Ausdauer, Disziplin und Geld. Was die Studentinnen und Studenten bereit sind, für ihre Weiterbildung in Kauf zu nehmen, nötigt auch dem Rektor der KV Luzern Berufsakademie, Peter Häfliger, grössten Respekt ab: «Sie besuchen in der Regel zweimal pro Woche an den Abenden beziehungsweise an Samstagvormittagen den Unterricht – und dies oft mit einem 100-Pro-

zent-Job. Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Fachschule für Wirtschaft HFW beispielsweise arbeiten auf ihrem Weg zum diplomierten Betriebswirtschaftler HF wöchentlich 42 Stunden im Beruf, nehmen 12 Stunden am Unterricht teil und müssen nochmals rund 10 Stunden für das Lernen oder für Gruppen- und Diplomarbeiten investieren. Da kommt man leicht auf eine 60-Stunden-Woche.»


Aber der Besuch der Berufsakademie zahlt sich dementsprechend aus. «Die Absolventinnen und Absolventen unserer Lehrgänge haben auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen», sagt Rektor Peter Häfliger. «Einerseits ist die Zusatzausbildung im wörtlichen Sinne lohnend. Es gibt eine aktuelle Salärstudie, die zeigt, dass Absolvierende einer höheren Fachschule nachweislich Ende Monat mehr Lohn auf dem Konto haben.» Wer die Berufsakademie besuche, verfüge über den notwendigen «Biss», meint Peter Häfliger. Das werde von Arbeitgebern geschätzt. «Ein Arbeitnehmer, der einen zwei bis drei Jahre dauernden, berufsbegleitenden Lehrgang durchsteht, verfügt über einen starken Durchhaltewillen, Disziplin und Ausdauer.»

Dozenten aus der Praxis Um den Weiterbildungswilligen ein optimales Angebot bieten zu können, investiert das KV Luzern selbst beträchtliche Mittel. Rund 50 Lehrgänge und etwa 70 Kurse werden zurzeit angeboten. Die meisten führen zu eidgenössischen Fachausweisen und Diplomen. Auch weiterführende Studien zum Bachelor

an einer Hochschule sind möglich. «Die Bildungslandschaft ist heute glücklicherweise sehr durchlässig», freut sich Peter Häfliger. Als besonders wertvoll erachtet der Rektor der KV Luzern Berufsakademie, dass sämtliche 300 Lehrkräfte aus der Praxis kommen. «Das garantiert einen hohen Praxisbezug und macht unsere Studierenden in der Berufswelt so wertvoll. Was sie heute lernen, können sie morgen an ihrem Arbeitsplatz anwenden.»

Firmen beteiligen sich an den Kosten Die Kosten für die Weiterbildung bewegen sich je nach Lehrgang zwischen 5000 Franken und zirka 20 000 Franken. Rund zwei Drittel der Studierenden werden jedoch von ihren Arbeitgebern sowohl finanziell als auch ideell bei ihrer Weiterbildung unterstützt. In der Regel müssen sie sich im Gegenzug verpflichten, für eine bestimmte Zeit im Unternehmen zu bleiben. «Das zeigt, dass die Unternehmen – mehrheitlich KMU – bereit sind, in ihre Mitarbeitenden zu investieren. Der ‹Return on Education› ist offensichtlich gegeben», ist Peter Häfliger überzeugt.

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KV-Weiterbildung Das Weiterbildungsangebot der KV Luzern Berufsakademie ist in sechs einzelne Akademien gegliedert: • Finanzakademie • Marketingakademie • Führungsakademie • Personalakademie • Informatikakademie • Sprachakademie Die KV Luzern Berufsakademie ist Mitglied der KV Bildungsgruppe Schweiz AG. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss der zehn grössten KV-getragenen Schulen unter Mitwirkung des KV Schweiz. Ziel dieser Vereinigung ist es, Berufsleute in allen grossen Wirtschaftsregionen der Schweiz von der Lehre an über die ganze Berufslaufbahn durch aktuelle, praxisnahe Aus- und Weiterbildungen zuverlässig zu unterstützen. Präsidiert wird der Zusammenschluss der grössten privaten KV-Bildungszentren von Peter Häfliger. www.kvlu.ch, www.kvbildung.ch


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Investitionen als Bekenntnis zum Standort Kriens Mit Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung, in Infrastrukturen und in den Nachwuchs stärkt die ANDRITZ HYDRO AG in Kriens ihre Position als führende Anbieterin von Wasserkraftwerkanlagen. «Der Markt ist hart umkämpft. Um die Spitzenposition zu halten, müssen wir laufend investieren», erläutert Co-Geschäftsführer Heinz Duner den Masterplan der Investitionen, der auf drei Säulen steht: Forschung und Entwicklung, Infrastrukturen sowie Nachwuchs.

bäude wird in den kommenden ein bis zwei Jahren für rund 4,5 Millionen Franken grundlegend saniert und modernisiert. «Diese Totalerneuerung ist auch als Bekenntnis der ANDRITZ HYDRO AG zum Standort Kriens zu verstehen», betont der Co-Geschäftsführer Heinz Duner.

Forschen, entwickeln und Prozesse optimieren

Investitionen in beste Nachwuchskräfte

Investitionen in Innovationen sind bei ANDRITZ HYDRO AG ein Dauerprozess. Im Kern investiert das Unternehmen in flexibel einsetzbare Bearbeitungsmaschinen und in Hochleistungswerkzeuge, die laufend optimiert werden. Die Innovationen beschränken sich dabei nicht nur auf den Einsatz einzelner Werkzeuge, Maschinen und Roboter, sondern auch auf Prozesse, und diese wiederum unter dem Aspekt der Automatisierung. Dass in allen Belangen keine Standardlösungen «ab Stange», sondern nur individuelle und spezifische Eigenentwicklungen markttauglich sind, ist für ANDRITZ HYDRO AG der «courant normal». In den Bereich Forschung und Entwicklung wird auch an den Standorten Vevey und Zürich investiert: Im Labor Vevey wird ein neuer Zwillingsprüfstand für Wasserturbinenmessungen gebaut, während sich die Investitionen in Zürich auf neue Berechnungsmethoden von hydraulischen Profilen konzentrieren. «Indem wir die Kundensicht einbringen und damit Kundenwünsche realisieren, verfügen wir über die erforderliche Marktnähe», betont Heinz Duner, der im Bereich Forschung und Entwicklung seit zwei Jahren eng mit der Hochschule Luzern zusammenarbeitet: «Da es schier unmöglich ist, am Markt Standardlösungen zu finden, ist der Bedarf an spezifischen Eigenentwicklungen hoch. Zusammen mit der Hochschule Luzern – Technik & Architektur realisieren wir ein Projekt für das automatische Schleifen von rostfreiem Stahl mit Robotern. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Kommission für Technologie und Innovation (KTI), die im Auftrag des Bundes Innovationen fördert. Dazu Heinz Duner: «Das

ANDRITZ HYDRO AG beschäftigt 35 Lernende. Im Unternehmen können fünf Berufe erlernt werden, nämlich Polymechaniker/in, Konstrukteur/in, Kaufmann/-frau, Logistiker/in, Mediamatiker/in. Eine eigene Abteilung in Kriens ist für die Lehrlingsausbildung zuständig, und deren Resultat kann sich sehen lassen: Zehn bestandene Lehrabschlussprüfungen jedes Jahr mit vielen Ehrenmeldungen sind Referenz und Herausforderung zugleich – für ein Unternehmen, das auf die Karte Zukunft setzt, indem es jährlich mehr als eine Million Franken in die Ausbildung investiert. Auch bezüglich Aus- und Weiterbildung arbeitet ANDRITZ HYDRO AG eng mit der Hochschule Luzern zusammen. So ist das Unternehmen an den jährlich stattfindenden HSLU-Kontaktgesprächen präsent. Die Plattform vermittelt Praktikumsstellen und ist Sprungbrett für den Berufseinstieg.

Co-Geschäftsführer der ANDRITZ HYDRO AG: Heinz Duner (links) und Christian Dubois. PD

Projekt verläuft sehr erfolgreich und steht kurz vor dem Transfer in die Produktionsstätte in Kriens.»

Ein Bekenntnis zum Standort Kriens Rund 6 Millionen Franken jährlich investiert ANDRITZ HYDRO AG in die Gebäude, Maschinen und Laborinfrastrukturen an den Standorten Kriens, Vevey und Zürich. Der Hauptstandort Kriens verfügt über eine Liegenschaft von rund 30 000 Quadratmetern, aufgeteilt in Fabrikations- und Bürogebäude. Investitionen fallen insbesondere bei der Pflege und Erneuerung des Maschinenparks, bei der IT-Infrastruktur sowie bei den Gebäuden und Einrichtungen an. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Bereiche Produktion sowie Forschung und Entwicklung. Das aktuell grösste Projekt in Kriens betrifft die Sanierung und Modernisierung der Bürogebäude. Das über 50-jährige Hauptge-

Fakten und Zahlen ANDRITZ HYDRO AG ist die führende Anbieterin von elektromechanischen Ausrüstungen, Serviceleistungen und Modernisierungen von Wasserkraftanlagen in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt in Kriens, Vevey und Zürich ca. 500 Mitarbeitende. Kriens ist mit 350 Mitarbeitenden der grösste Standort; hier werden auch die weltweit bekannten und gefragten Pelton-Turbinen hergestellt. Das Unternehmen gehört zum österreichischen ANDRITZ-Konzern mit weltweit über 20 000 Beschäftigten.

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Coop eröffnet neue Läden in der Zentralschweiz Der Schweizer Detailhandel sieht sich mit einem anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld konfrontiert. Das spürt auch Coop Zentralschweiz-Zürich. Deren Leiter Roger Vogt setzt auf eine Vorwärtsstrategie mit einer gezielten Erweiterung von Verkaufsflächen und der Erneuerung bestehender Läden. Hat Coop in den letzten Jahren ihre Verkaufsflächen in der Zentralschweiz ausgeweitet? Roger Vogt: Ja, in den letzten zwei Jahren wurden in der Zentralschweiz insgesamt neun Verkaufsstellen erweitert oder neu eröffnet. Ist eine weitere Ausdehnung der Quadratmeterflächen geplant? 2014 wird Coop in der Zentralschweiz definitiv zwei neue Verkaufsstellen eröffnen, eine davon in Menzingen. Sind in den letzten Jahren neue Standorte dazugekommen? Wo? Wie haben sie sich entwickelt? Ist Coop zufrieden? Die Verkaufsstellen in Einsiedeln, die einen Supermarkt und einen Bau + Hobby beinhalten, und in Hergiswil sind herauszuheben. Beide entwickeln sich den Wünschen entsprechend.

Wo gibt es für Coop noch «weisse Flecken» auf der Zentralschweizer Landkarte? Wir sind verkaufsstellenmässig in der Zentralschweiz derzeit gut abgedeckt. Wo ist in den Ausbau und in die Erneuerung von bestehenden Länden investiert worden? Wo stehen solche Investitionen an? 2013 wurde in die Läden im Bahnhof Luzern, in Sempach, Rotkreuz, in Wolhusen, Hochdorf und Hitzkirch investiert. Diese Investitionen basieren auf einer turnusgemässen Modernisierung der Läden, die etwa alle 10 bis 15 Jahre stattfindet. Liegen diesen Erneuerungen neue Ladenkonzepte oder neue Verkaufsphilosophien zugrunde, oder geht es lediglich um eine optische Auffrischung?

Die modernisierten Läden werden in jeder Hinsicht auf den neusten Stand gebracht. Gerade im Hinblick auf ökologische Aspekte übertrifft Coop die aktuell geltenden Standards beim Energieverbrauch. Hier sprechen wir in erster Linie von der Kühlung und von der Ladenbeleuchtung. Zudem setzen wir auf kurze Transportwege und regionale Produkte, die auch in Bio-Qualität erhältlich sind. In der Zentralschweiz gibt es zwei Megastores – in Schenkon und in Kriens. Wünscht sich Coop einen weiteren Megastore-Standort in der Zentralschweiz? Als Megastore bezeichnen wir in der Zentralschweiz ausschliesslich den Pilatusmarkt Kriens. Der «seewen markt» und die Verkaufsstelle in Schenkon bieten jedoch wöchentlich die Megastore-Aktionen an. In Planung befindet sich ein Coop Megastore in der «Mall of Switzerland» in Ebikon. Der Coop-Laden im Bahnhof Luzern ist eine «Goldgrube». Plant Coop weitere Bahnhofläden? Ja, am 10. Dezember 2013 wird im Bahnhof Zug ein neuer Coop eröffnet.

Umsatzsteigerung Die Coop-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2012 real um 1,5 Prozent zugelegt. Nominell ist der Gesamtumsatz um 0,3 Prozent auf 27,8 Milliarden Franken gewachsen. Der Detailumsatz der CoopGruppe wuchs nominell um 0,5 Prozent auf 18,5 Milliarden Franken. Real beträgt die Zunahme 1,7 Prozent. Die Coop-Gruppe zählte Ende 2012 insgesamt 2128 (+28) Verkaufsstellen. Die Verkaufsfläche betrug rund 2,7 Millionen Quadratmeter. Dies entspricht einer Zunahme von 1,0 Prozent. Roger Vogt, Leiter Coop Zentralschweiz-Zürich.

PD

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Hochschule installiert energiesparendes Kühlsystem Grossrechner werden immer leistungsfähiger, benötigen aber zur Kühlung Unmengen an Energie. Die Hochschule Luzern hat am Standort Horw für ihr neues Rechenzentrum ein Kühlsystem installiert, das gegenüber herkömmlichen Kühlsystemen um rund den Faktor sieben effizienter ist. «Rechenzentren sind wahre Energieschleudern», erklärt Beat Wellig, Professor für Verfahrens- und Umwelttechnik an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur in Horw. Er ist zudem Leiter des Kompetenzzentrums Thermische Energiesysteme und Verfahrenstechnik. «Rund 2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen werden heute durch Rechenzentren verursacht. Das ist etwa gleich viel, wie der globale Flugverkehr freisetzt.»

Kühlsystem radikal zu optimieren. Im Sommer 2013 installierten Ingenieure der Hochschule Luzern das neue Kühlsystem. Der Energieverbrauch für die Kühlung sollte künftig lediglich noch rund 10 Prozent des üblichen Energieverbrauchs betragen. Möglich machen dies sogenannte Cool-RackSchränke, die von der Firma Erich Keller AG in Sulgen entwickelt wurden, sowie eine geeignete Bereitstellung der Kälteenergie ohne Kälteanlage.

Zu- und Abluft getrennt

Statt wie bisher die gesamten Rechnerräume mit Kaltluft zu kühlen, wird beim neuen System nur noch die Luft in den Schränken der Rechner gekühlt – und zwar mit Wasser. So vermischen sich die kalte

Die Inbetriebnahme eines neuen Grossrechners der Firma IBM war für Beat Wellig und sein Team die Gelegenheit, das

Zuluft und die warme Abluft nicht mehr. Dadurch geht weniger Energie verloren. Durch die saubere Trennung muss nicht mehr die gesamte Luft im Raum auf 16 bis 18 Grad gekühlt werden. Es reicht, wenn die Temperatur in den Cool-RackSchränken auf etwa 26 Grad gehalten werden kann.

Mit warmer Abluft heizen Die Ingenieure in Horw möchten mit ihrem Partner, der Erich Keller AG, noch einen Schritt weiter gehen. «Im Winter wollen wir die Abluft aus den Schränken direkt zum Heizen des Gebäudes verwenden», erklärt Lukas Gasser, wissenschaftli-

Lukas Gasser, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Luzern und Projektleiter Umbau Enterprise Lab, überprüft das neue Kühlsystem.

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cher Mitarbeiter an der Hochschule Luzern und Projektleiter der Installation des neuen Kühlsystems. «Dadurch können wir die Energieeffizienz nochmals verbessern.» Die markante Reduktion des Energieverbrauchs wird sich für die Hochschule finanziell lohnen. Professor Beat Wellig schätzt die jährlichen Einsparungen beim Stromverbrauch auf etwa 25 000 Franken.

Partnerschaft mit IBM Im Frühjahr 2012 haben die Hochschule Luzern und IBM Schweiz den Verein «Swiss Enterprise Computing Association» gegründet, mit dem die beiden Partner die Zusammenarbeit im Bereich Unternehmens-IT verstärken wollen. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat IBM die Hochschule Luzern mit einem leistungsfähigen Grossrechner ausgerüstet. Er bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Mainframe-Technik (ZentralrechnerTechnik) zu vertiefen. Der Hybrid-Trockenkühler auf dem Dach der Hochschule Luzern – Technik & Architektur.

PD

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Von der Forschung ... zu Ihrem Produkt.


«Mitarbeitende machen den Unterschied aus» «Produkte allein differenzieren zu wenig stark – gut ausgebildete Mitarbeitende und ihr Fachwissen sind entscheidend. Sie bleiben das Aushängeschild einer Bank», sagt Roger Suter, Leiter Region Zentralschweiz der Credit Suisse und Leiter des Zentralschweizer Privatkundengeschäfts. «Um der gestiegenen Komplexität im Bankgeschäft Rechnung zu tragen und dem sich laufend verändernden Umfeld zu entsprechen, ist für die Kundenberater eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unerlässlich geworden. Um die Qualität in der Beratung zu sichern, hat die Credit Suisse 2010 als erste Bank der Schweiz ein obligatorisches Zertifizierungsprogramm für ihre Kundenberater eingeführt», erklärt Roger Suter. Die Finanzwelt wird immer komplexer und anspruchsvoller, die engmaschigere Regulierung und die veränderten Kundenbedürfnisse verlangen den Kundenberatern mehr ab als früher. «Die Bankmitarbeitenden müssen sich diesen steigenden Anforderungen anpassen», sagt Roger Suter. «Sie benötigen heute nicht nur vertiefte Produktkenntnisse und umfassende Beratungskompetenz, sondern müssen auch sämtliche regulatorischen Vorgaben kennen und einhalten. Im Gespräch erfassen die Berater die Kundenbedürfnisse in einem verständlichen, nachvollziehbaren Prozess, erarbeiten Anlagelösungen und stellen sicher, dass die damit verbundenen Risiken und Ertragsmöglichkeiten transparent und verständlich sind.»

Zertifizierungsprogramm «Frontline»

Hoch qualifizierte Mitarbeitende sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Und angesichts der strategischen Bedeutung der Ausbildung verstärkt die Finanzbranche ihre Bemühungen schon seit Jahren. Das 2010 eingeführte Zertifizierungsprogramm der Credit Suisse ist für alle

Kundenberater obligatorisch. Dieses sogenannte «Frontline-Training» ist ein Programm zur Schulung, Prüfung und Zertifizierung aller Mitarbeitenden an der Kundenfront – vom Topmanager über den Teamleiter bis zum Kundenberater und Fachspezialisten. Bis Ende 2012 hatten bereits rund 95 Prozent aller Mitarbeitenden der Credit Suisse die Zertifizierung abgeschlossen, heute betrifft es primär die neu eintretenden Mitarbeitenden. Die Kurse bestehen zum überwiegenden Teil aus E-Learning-Modulen, und ungefähr 30 Prozent des Unterrichts erfolgen in klassischen Präsenztrainings. 13 Gebiete wie Anlageprodukte, Vorsorge, Steuern oder Volkswirtschaft werden schliesslich geprüft. Zusätzlich finden Praxistests statt, in denen Beratungsgespräche simuliert werden. Die interne Weiterbildung dauert rund 6 bis 18 Monate. «Natürlich waren ältere und erfahrene Berater zuerst wenig erfreut, dass sie nach langen Jahren in der Praxis plötzlich wieder die Schulbank drücken mussten», sagt Roger Suter. «Aber sie haben schnell realisiert, dass sie davon profitieren.» Die Schulung und Zertifizierung von neuen Mitarbeitenden wird nun fortgesetzt. Seit Sommer 2013 läuft die zweite Phase des «FrontlineTrainings» mit dem Ziel, Kundenberater über wichtige Entwicklungen der Branche auf dem Laufenden zu halten und relevante Themenbereiche zu vertiefen. Um die breite Unterstützung des Managements sicherzustellen

Roger Suter, Leiter Region Zentralschweiz der Credit Suisse und Leiter des Zentralschweizer Privatkunden­ geschäfts. PD

sowie Kunden- und Führungskompetenzen in der Organisation weiter zu verankern, wurde gleichzeitig ein Management-und-LeadershipProgramm eingeführt.

Ansprüche sind gestiegen Roger Suter sagt dazu: «Geplant ist, dass jedes Jahr zusätzliche interne Trainings stattfinden und von den Mitarbeitenden absolviert werden. In diesem Jahr stehen vor allem regulatorische Neuerungen im Zentrum sowie die Fokussierung auf das Beratungsgespräch. Denn die Ansprüche der Kunden sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Transparenz, Verbindlichkeit, Performance und vor allem bedürfnisgerechte Beratung sind entscheidend und werden eingefordert.» Die Credit Suisse möchte die besten Leute gewinnen und an sich binden, erklärt Roger Suter. «Wir legen Wert darauf, dass unsere Mitarbeitenden zu ihren Kunden eine Beziehung aufbauen können. Schnelle Wechsel sind nicht gefragt, von keiner Seite.» Roger Suter ist diesbezüglich sehr zufrieden mit seinem Team in der Zentralschweiz. «Insgesamt verzeichnen wir beim Private Banking in der Region sehr wenige Wechsel.»

Die Jungen sind ambitioniert, aber anspruchsvoller «Die Credit Suisse ist natürlich auch daran interessiert, junge Talente zu halten und zu fördern», sagt Roger Suter. Diesen jungen Leuten müsse man aber mehr bieten. «Junge Berufsleute treten heute fordernder auf, selbstbewusster. Viele streben eine höhere Ausbildung an, wollen den Bachelor- oder Mastertitel erlangen. Darauf haben wir uns und unsere internen Karrieremöglichkeiten eingestellt. Wir schliessen mit Mitarbeitenden heute sicher dreimal mehr Vereinbarungen für den Besuch einer Fachhochschule ab als noch vor zehn Jahren.»

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Luzern fördert Jungunternehmer Für Personen, die eine eigene Firma gründen wollen oder gerade gegründet haben, gibt es eine Vielzahl an Informationsangeboten. Damit sich Neu- und Jungunternehmer im Beratungsdschungel nicht verlieren, hat der Kanton Luzern die Wirtschaftsförderung damit beauftragt, das Angebot zu strukturieren und gleichzeitig die Funktion einer zentralen Anlaufstelle zu übernehmen. «StartupWeekend», «SECA», «Startups.ch», «venturelab», «gruenden.ch». Die Liste lässt sich beliebig verlängern. An Angeboten für Neu- und Jungunternehmer fehlt es in der Schweiz nicht. Das Netz an Informationen und Beratungsangeboten ist fein gesponnen. Man kann sich leicht darin verheddern. Im Kanton Luzern gibt es eine Stelle, die alle Fäden in der Hand hält. Die Wirtschaftsförderung übernimmt die Funktion einer zentralen Anlaufstelle. Diese arbeitet aktiv und eng mit den Regionalen Entwicklungsträgern (RET) und einem ausgewählten Partnernetzwerk zusammen.

Regionale Vernetzung Rouven Willimann (siehe Kasten) ist bei der Wirtschaftsförderung für die Ansiedlungsprojekte und für die Start-up-Beratungen zuständig. Damit auch die «unterschwellige» Nachfrage in den Regionen erfasst und sachgerecht abgedeckt werden kann, will er Informations- und Ausbildungsmodule entwickeln, die regional angeboten werden. «Die regionalen Entwicklungsträger bringen ihr Kontaktnetz zur regionalen Wirtschaft bei der Vermittlung und Vernetzung der Beratungsdienstleistungen aktiv ein», erklärt

Rouven Willimann. «Die RET fungieren somit als Vermittler und Anlaufstelle für erste Auskünfte.» Zum Leistungsangebot der zentralen Beratungsstelle gehören die Information, die Beratung, das Coaching sowie die Vernetzung. In erster Linie sollten sich potenzielle Neuunternehmer im Selbststudium in die Materie vertiefen können. Sie benötigen also eine Webseite, auf der die unzähligen Angebote übersichtlich gebündelt sind, sowie eine Dokumentation, auf denen die Detailinformationen für Interessierte aufgelistet sind. Diese Dienst-

Rouven Willimann, Wirtschaftsförderung Luzern, zuständig für Start-ups Welche Fragen tauchen bei Erstgesprächen am häufigsten auf? Rouven Willimann: Das kommt darauf an, wie weit die Idee für ein neues Unternehmen schon gediehen ist. Es gibt Leute, die haben erst eine vage Geschäftsidee, eher eine Vision. Andere wiederum können schon fast einen fertigen Businessplan vorlegen. Da sind die Themen natürlich sehr unterschiedlich. Aber zentral sind natürlich Fragen wie der Inhalt des Businessplans, die Finanzierung, die Gesellschaftsform oder der Firmennamen. Beim Namen und bei der Web-Adresse muss man abklären, ob sie noch verfügbar sind. Häufige Fragen ergeben sich bei der Gesellschaftsform, zum Beispiel Einzelfirma, GmbH oder AG. Weshalb? Wir raten den Unternehmensgründern, eine AG oder eine GmbH zu gründen. Das bringt weniger Risiko bei der Haftung und bürgt für einen professionellen Auftritt. Dafür braucht man für die Gründung einer juristischen Gesellschaft einen Notar sowie

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ein klar definiertes Gründungs- respektive Startkapital. Das schreckt viele Jungunternehmer bereits ab. Vielen fehlt dann das notwendige Kapital. Für eine GmbH braucht es 20 000 Franken. Bei einer AG beträgt das Mindestkapital 100 000 Franken.

persönliches Engagement, gibt es allenfalls auch Finanzierungen von speziellen Organisationen, welche sich aus Prinzip den Neu- und Jungunternehmern zur Verfügung stellen. Der Weg ist allerdings sehr anspruchsvoll.

Es fällt Jungunternehmern also oft schwer, das notwendige Kapital aufzubringen? Ja, das ist so. Die wenigsten haben in jungen Jahren schon ein gut gepolstertes Sparkonto. Risikokapitalgeber sind dünn gesät und stellen hohe Anforderungen an einen Businessplan. Die Banken wollen Sicherheiten sehen. Eine gute Geschäftsidee allein genügt da nicht. Da bleiben höchstens noch die drei «F»: familiy, friends and fools. Das ist zwar etwas böse formuliert, kommt der Wahrheit leider aber oft sehr nahe. Aufgrund des fehlenden Kapitals entscheiden sich viele dafür, eine Einzelfirma zu gründen nach dem Motto: Ich probiere mal im Nebenerwerb, mein neues Unternehmen zu starten. Das kommt jedoch selten gut, weil die notwendige Überzeugung fehlt – gegen innen und nach aussen. Besteht eine überzeugende Idee, eine reelle Marktchance, ein professioneller Businessplan und ein sehr hohes

Sie haben den Businessplan angesprochen. Welche Bedingungen muss er erfüllen? Der Businessplan muss die Geschäftsidee umschreiben, so konkret wie möglich. Er muss ein Marketingkonzept enthalten mit den klassischen Elementen, Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation. Weitere wichtige Elemente sind eine fundierte Marktanalyse sowie eine Konkurrenzanalyse. Daraus herleitend ergibt sich dann der Finanzplan, welcher darlegt, ob und wann das Unternehmen profitabel wird. Bei der Erarbeitung des Businessplans sieht man so schnell einmal, wo mögliche Schwächen vorhanden sind. Deshalb ist ein guter Businessplan von entscheidender Bedeutung für einen guten Start in die Selbstständigkeit. Wir raten jedem Neuund Jungunternehmen, mindestens ein Jahr Aufbau- und Anlaufzeit einzurechnen, was entsprechend mit der Eigenfinanzierung zu tun hat.


leistungen stellt ihnen die zentrale Anlaufstelle der Wirtschaftsförderung Luzern zur Verfügung.

Viele scheitern Ein entscheidender Schritt für viele Jungunternehmer und solche, die es gerne werden möchten, ist die kostenlose Erstberatung. Hier scheidet sich oft schon die Spreu vom Weizen. In dieser Phase stellen sich Fragen wie: Bin ich ein Unternehmer, ist ein Businessplan vorhanden? Wie kann der Start finanziert werden? Welche Gesellschaftsform wähle ich? Die Zeit nach dem Start in die Selbstständigkeit ist dann die heikelste Phase. «Durchschnittlich 50 Prozent aller Start-ups überstehen die ersten drei Jahre nicht», erklärt Rouven Willimann. «Es ist deshalb enorm wichtig, dass junge Unternehmen beim Start gut betreut werden. Dabei arbeiten wir auch mit externen Partnern zusammen. Auch ein gutes Netzwerk hilft, die schwierige Startphase zu überstehen. Junge Unternehmer sollten sich untereinander austauschen können, und sie müssen wenn möglich über erfahrene Mentoren verfügen, die ihnen mit Rat beistehen können.»

Achtung Stolpergefahr: Die ersten Jahre sind für Jungunternehmer die schwierigsten.

Bild Archiv Neue LZ

Fachkräfteinitiative «De Füfer und s’Weggli». Mit einer Kampagne unter diesem Motto hat die Wirtschaftsförderung des Kantons Luzern Anfang September 2013 an Bahnhöfen und der Autobahnraststätte Neuenkirch Wegpendler darauf aufmerksam gemacht, dass es im eigenen Kanton eigentlich eine Vielzahl an attraktiven Unternehmen mit interessanten Berufen gibt. Wer arbeitet, wo er wohnt, hat mehr vom Leben. Aber viele Arbeitnehmende, die täglich aus dem Kanton Luzern wegpendeln, wissen gar nicht, welche attraktiven Berufe und Unternehmen im Kanton Luzern existieren. Das will die Wirtschaftsförderung ändern. Im Zentrum der Fachkräfteinitiative steht als Kommunikationszentrale eine speziell dafür konzipierte Webseite. Sie präsentiert ... ... den Kanton Luzern als Wirtschafts- und Wohnstandort, ... zeigt Porträts der Netzwerkpartner und ... enthält ein Verzeichnis der angebotenen Berufe.

Walter Stalder von der Wirtschaftsförderung Luzern verteilt «de Füfer und s’ Weggli» im Bahnhof Luzern. PD

Bereits haben sich knapp 100 Luzerner Unternehmen/Netzwerkpartner der Wirtschaftsförderung auf der Homepage eingetragen. Der Pendler geht auf www.luzern-business.ch, wählt den Bereich Fachkräfteinitiative, sucht sich ein Unternehmen aus oder wählt eine Berufsgruppe und gelangt dann auf die Webseite der Firma.

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Bildung – eine lohnende Investition Das Bildungssystem ist eine zentrale Voraussetzung für die gesellschaftliche Entwicklung und bestimmt in zunehmendem Masse die individuelle LebensPater Guido Muff, chance und die ZuPrior Kloster kunft moderner GeEngelberg sellschaften. Die Schweiz kann im Gegensatz zu anderen Ländern nicht mit Rohstoffen wie Eisenerz, Öl oder Kohle aufwarten. Dafür mit einem Bildungssystem, das weltweit als Vorzeigemodell gehandelt wird.

Andere Länder schlafen nicht

Abschlüsse und Leistungsausweise sind jene Währung, mit denen der Rohstoff Bildung gehandelt wird. Laufende Investitionen in die Bildung und ihre Systeme sind deshalb unumgänglich und

kein Fass ohne Boden. Denn andere Länder schlafen nicht. Und wer nicht aufpasst, hat sehr schnell den Zug verpasst.

Stiftsschule mit langer Tradition

Die Wertschätzung der Bildung hat in der Schweiz eine lange Tradition. Eingebettet in die alpine Landschaft, bildet das Kloster Engelberg mit seiner benediktinischen Bildungstradition das Fundament für die Stiftsschule. Seit 1120 werden an unserer Bildungsstätte jungen Menschen Wissen und Werte für das spätere Leben vermittelt. In dieser langen Zeit hat sich unsere Schule stets offen gezeigt gegenüber neuen Anforderungen an die Bildung. Wir verstehen uns heute als christliche Internatsschule mit einem modernen Bildungsangebot.

Lern- und Lebensort

Als erste Internatsschule der Schweiz bieten wir mit der schweizerisch an-

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vbl – auch in der Wirtschaft optimal vernetzt

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erkannten zweisprachigen Maturität (Deutsch/Englisch) und dem integrierten International Baccalaureate (IB) eine umfassende gymnasiale Ausbildung an, die den Ansprüchen der Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland gerecht wird und den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum für ihre spätere Studiums- und Berufswahl öffnet. Mit diesem für uns grossen Investment reagiert unsere Schule unter anderem auf die Ansprüche, welche die Wirtschaft an die Elite von morgen stellt. Gleichzeitig ist unsere Schule aber auch ein Lern- und Lebensort, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Verantwortung für sich selber und die Gemeinschaft zu übernehmen und sich optimal auf weiterführende Ausbildungen und das Berufsleben in einer globalisierten Welt vorzubereiten.


Am Anfang stehen Investitionen

Bei Grossprojekten wie dem Hotel Melchsee müssen für die Entwicklung oft grosse Summen vorinvestiert werden.

PD

Bis ein Bauprojekt in Angriff genommen werden kann, braucht es Investitionen. Auch solche in gut qualifizierte Mitarbeitende. Was bei amtlichen Publikationen über ein Baugesuch in ein paar wenigen Zeilen daherkommt, hat bis zu diesem Zeitpunkt bereits ein beachtliches Mass an Investitionen ausgelöst. Je grösser das Projekt, umso länger dauert die Entwicklungsphase und dementsprechend höher fallen die bereits getätigten Investitionen aus. «Bei einem grossen Projekt wie den Hotelanlagen auf Melchsee-Frutt oder in Engelberg können die Vorinvestitionen für die Projektentwicklung schnell einmal die Grenze von einer oder gar mehreren Millionen Franken übersteigen», weiss Werner Baumgartner, Geschäftsführer von Eberli Entwicklung AG. Das ist viel Geld. Doch gerade bei Grossprojekten sind sehr früh verschiedene Fachplaner involviert, und die wiederum müssen ebenfalls wieder ihren Verpflichtungen nachkommen. Trotz diesen Vorinvestitionen müssen sich Projektentwickler gemäss Werner Baumgartner immer auch der Tatsache bewusst sein: «Eine Garantie, ob das Projekt schliesslich auch tatsächlich so wie vorgesehen realisiert werden kann, gibt es nie.» Einsprachen sind nur eine von vielen Möglichkeiten, ein

Projekt auf die lange Bank zu schieben oder gar zu verhindern.

Investition in die Mitarbeitenden Es sei nicht immer einfach, zum Voraus alle Eventualitäten in die Entwicklung eines Projekts miteinzubeziehen. «Weshalb wir bei Eberli Sarnen bereits bei der Rekrutierung unserer Mitarbeitenden stark auf die Fachkompetenz setzen», sagt Alain Grossenbacher, CFO bei Eberli Sarnen, und verweist auf das eigentliche Erfolgsgeheimnis des Sarner Traditionsunternehmens. «Den Schlüssel zum Erfolg bilden unsere hoch qualifizierten Mitarbeitenden.» Deshalb legt man bei Eberli Sarnen grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung. «Eine lohnende Investition», ist Alain Grossenbacher überzeugt. Die hohen Anforderungen und Ziele können nur dann erreicht werden, wenn sich laut Eberli Finanzchef Alain Grossenbacher qualifizierte, fachund sozialkompetente Mitarbeitende mit Herz, Kopf und Hand für das Unternehmen einsetzen. «Ein gutes Arbeitsklima ist eine gute Voraussetzung und sorgt zudem dafür, dass

die Leistungsbereitschaft, aber auch die Motivation entsprechend hoch ist.» Heute beschäftigt die Gruppe mit den Bereichen Entwicklung, Generalunternehmung, Bau und Immobilien rund 140 Mitarbeitende und kann damit den ganzen Lebenszyklus von Immobilien abdecken.

Offen für Neues Eberli Sarnen steht für Qualität, Kompetenz, Professionalität und Innovation. Seit Jahrzehnten verwirklicht das Unternehmen die Träume und Wünsche von Bauherrschaft und Auftraggebern. Das Obwaldner Unternehmen hat in den letzten Jahren mit verschiedenen Grossprojekten die infrastrukturelle Entwicklung der Zentralschweiz massgeblich mitgestaltet und mitgeprägt. Auf den erworbenen Lorbeeren auszuruhen, ist allerdings nicht das Ding der Mitarbeitenden von Eberli. «Unser Unternehmen ist stets bemüht, sich weiterzuentwickeln, und ist auch offen für Neues. Wir sind bestrebt», so Werner Baumgartner, «neue Geschäftsfelder frühzeitig zu erkennen und auch zu erschliessen.» www.eberli-sarnen.ch

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Gute Karten für Schweizer Innovationen Zusammen mit seinen Kunden entwickelt das CSEM Spitzentechnologien auch für den Alltag. Und leistet damit einen Beitrag, damit in Zukunft weiterhin in der Schweiz entwickelt und produziert wird. Philippe Steiert ist als Direktor der CSEMRegionalzentren viel auf Achse. Und er kennt die Dynamik in der Mikrotechnologie. Schliesslich spielt das CSEM in diesem Umfeld für viele Schweizer Industriepartner eine bedeutende Rolle. «Wir beraten an fünf Standorten in der Schweiz industrielle Firmen und stellen ihnen unsere Spitzentechnologien zur Verfügung. Wir entwickeln gemeinsam Neuheiten für Produkte und Prozesse», umschreibt Philippe Steiert die Aktivitäten des CSEM.

Gut investierte Unterstützung Die Zentralschweizer Kantone habe die Bedeutung einer Organisation wie des CSEM schon früh erkannt. Daher wurde durch die MCCS AG im Jahre 2001 das Regionalzentrum in Alpnach lanciert. Das MCCS mit seinen industriellen Aktionären bildet heute die Drehscheibe für die Mikrotechnologie in der Zentralschweiz. Das CSEM in Alpnach ist hier der Forschungspartner und wird durch die Zentralschweizer Kantone finanziell unterstützt. Damit wird der Aufbau von Technologie-Plattformen erst ermöglicht, die dann der Industrie zur Verfügung gestellt werden. Verschiedene nationale und internationale Studien belegen heute, dass dies gut investiertes Geld ist.

Technik hilft auch im Alltag Zieht Philippe Steiert eine Zwischenbilanz der bis heute geleisteten Investitionen in neue Technologien, kommt er um die Feststellung nicht herum, «dass einige der vom CSEM entwickelten und zur Reife gebrachten Technologien heute auch unseren Alltag erleichtern». Er denkt dabei an Hörhilfen oder die Notfall-Uhr, um auf Knopfdruck telefonische Hilfe anzufordern. Vom CSEM entwickelte Komponenten und Systeme werden heute millionenfach hergestellt. So unter anderem für Computermäuse, Prozessoren für elektronische Geräte, aber auch mechanische Teile für hochwertige Uhren oder optische Komponenten wie Linsen für Mobiltelefone.

Philippe Steiert: «Das CSEM stellt industriellen Firmen seine Spitzentechnologien zur Verfügung.» Bild Nadia Schärli

Re-Industrialisierung Philippe Steiert kämpft für den Fertigungsstandort Schweiz. «Das Vermeiden von Auslagerung oder Zurückholen von Produktion aus Ländern wie China ist allerdings leichter gesagt als getan», weiss auch er. Trotzdem ist er überzeugt, dass Schweizer Innovationen helfen, das Thema Produktion neu zu forcieren. Die Schweiz sei durchaus im Stande, in der Produktion

konkurrenzfähig zu Niedriglohnländern zu bleiben. «Verbesserte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, intelligente Automation sowie neue Fertigungstechniken sind nach wie vor grosse und manchmal ungenutzte Potenziale, in die es sich zu investieren lohnt», ist Philippe Steiert überzeugt. www.csem.ch

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Wir sind Wirtschaftsprüfer, Steuer- und Rechtsberater, Transaktionsberater, Managementberater und vieles mehr. Letzten Endes zielen wir doch nur auf eines ab: das Leben leichter und die Welt ein bisschen besser zu machen. Für unsere Kunden, für unsere Mitarbeitenden und letztlich für die gesamte Gesellschaft. Damit alle von einer besser funktionierenden Welt profitieren. Überall in der Welt. www.ey.com/ch/betterworkingworld

„EY“ bezieht sich auf die Ernst & Young AG, Basel, ein Mitglied von Ernst & Young Global Limited, London, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. ED 1015.


Auviso setzt Trends in der Veranstaltungstechnik Die Auviso Audio Visual Solutions AG mit Sitz in Kriens gehört zu den nationalen Top-Playern in den Bereichen Veranstaltungstechnik und Multimedia-Installationen. Das Unternehmen realisiert national und international mehrere hundert Projekte pro Jahr. Dieses Jahr feiert Auviso sein zehnjähriges Bestehen. Zu den Kunden von Auviso gehören Banken, Versicherungen, Behörden und Firmen. «Jeder Event oder jede Installation bringt andere Herausforderungen mit sich», sagt Martin Elmiger, Geschäftsführer von Auviso. Den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend erstellt Auviso multimediale Erlebniswelten oder baut temporäre Bild-, Licht- und Tonwelten auf. Grundlage hierfür ist einer der grössten und modernsten Equipment-Parks der Schweiz, womit sich Konzerte, Festivals, Messen, Konferenzen, Seminare, Generalversammlungen oder Podiumsdiskussionen mit dem nötigen Material ausrüsten lassen. Der Equipment-Park mit neuster Event-Technik lagert auf 3000 Quadratmetern Lagerfläche. Eine Vielzahl an technischen Geräten wird beispielsweise für die Generalversammlung der Luzerner Kantonalbank verwendet, die Auviso jeweils mit 40 Technikern realisiert. 1500 Meter Glasfaserkabel, vier Kamerazüge mit Live-Regie, 500 Meter Alutraversen, 110 Lautsprecher und 250 Scheinwerfer sind es für diesen Grossanlass. Die Inhalte werden bei dieser Veranstaltung auf 38 mal 8 Meter grosse Spezialleinwände projeziert.

Seit zehn Jahren erfolgreich Vor der Firmengründung hatte Martin Elmiger mit Kollegen Discos organisiert. «Wir begannen mit ganz wenig eigenem Licht- und Tonequipment. Was wir verdienten, investierten wir in neue Geräte und bauten so nach und nach einen Materialstock auf.» Vor genau zehn Jahren machte Elmiger sein Hobby zum Beruf und gründete zusammen mit Thomas Erni und Marco Kohler das Unternehmen Auviso. Inzwischen zählt das Zentralschweizer Unternehmen zu den führenden Anbietern von audiovisueller Technik in der Schweiz und beschäftigt in den drei Geschäftsbereichen Vermietung, Installation und Service von Anlagen über 60 Mitarbeitende.

Um den wachsenden Bedürfnissen und der zunehmenden Komplexität des Marktes gerecht zu werden, wurde auf Anfang Jahr die Geschäftsleitung mit Thomas Dürger, Manuel Schärer und Florian Züger erweitert.

Auf dem neusten Stand Auch die Zukunft hält für Auviso Herausforderungen bereit. «Ein Unternehmen wie Auviso steht nie still, das wissen unsere Kunden», sagt Martin Elmiger. Grund hierfür ist die schnelle Weiterentwicklung der Technik, die immer mehr Möglichkeiten bietet – technische Möglichkeiten, die Kunden und Veranstaltungszuschauer auch in Zukunft begeistern werden.

Multi-Media Zudem ist Auviso ein wichtiger Anbieter von dauerhaften Multimedia-Installationen. Das Unternehmen plant und realisiert technische Einrichtungen für Empfangs- und Kundenbereiche, Auditorien, Konferenzräume, Schulen, Museen, Hotels und Restaurants. Fixe Installationen wurden unter anderem im Gottlieb Duttweiler Institute, dem Maison Cailler in Broc oder dem neuen Hotel PilatusKulm montiert. Die Serviceabteilung als dritter Bereich rundet das Angebot von Auviso ab. Alle drei Bereiche von Auviso entwickelten sich in den vergangenen Jahren stetig weiter. Das stärkste Wachstum verzeichnete Auviso bei den dauerhaften Multimedia-Installationen. Auch dank der guten Zusammenarbeit mit der John Lay Solutions AG in Luzern wurde Auviso schweizweit zu einem wichtigen Partner bei der Planung und Realisation von Multimedia-Installationen.

Techniker der Auviso AG installieren eine Anlage im KKL Luzern.

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pwc.ch

Wie viel Geheimnis braucht der Erfolg?

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Der Erfolg von Unternehmen ist eine Frage der nachhaltigen Rentabilität. Der Weg dahin führt über Offenheit und Glaubwürdigkeit. Eine transparente Führung ist Ausdruck einer zeitgemässen Corporate Governance und wichtig für die Vertrauensbildung. PwC trägt mit Ihnen dazu bei, die Position Ihres Unternehmens auf dem Kapitalmarkt und in der Öffentlichkeit zu stärken. Und Ihren Erfolg zu sichern. Welche Frage bewegt Sie? PricewaterhouseCoopers AG, Werftestrasse 3, 6005 Luzern, Tel. 058 792 62 00, Fax 058 792 62 10 PricewaterhouseCoopers AG, Grafenauweg 8, 6304 Zug, Tel. 058 792 68 00, Fax 058 792 68 10 © 2013 PwC. All rights reserved. “PwC” refers to PricewaterhouseCoopers AG, which is a member firm of PricewaterhouseCoopers International Limited, each member firm of which is a separate legal entity.

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Energie sparen. Die Bahn könnte bis zu 40% der Energie einsparen, die für das Heizen, Lüften und Kühlen der Wagen verbraucht wird. Das zeigt eines der 458 Forschungsprojekte, die an der Hochschule Luzern jährlich durchführt werden. Weitere Informationen: www.hslu.ch/forschung


Parkhaus Kesselturm ausgezeichnet für vorbildliche Sicherheit Rund 2 Millionen Franken hat das Parkhaus Kesselturm im Luzerner Zentrum in den letzten Jahren in Erneuerungen investiert. Für die vorbildliche Umsetzung der Benutzerfreundlichkeits- und Sicherheitsstandards ist das Parkhaus Kesselturm zum zweiten Mal mit dem European Standard Parking Award ausgezeichnet worden. Sauber, hell, sicher und speziell frauenfreundlich sollte ein Parkhaus sein. Der «Kesselturm» in Luzern erfüllt alle diese Kriterien. Experten der Vereinigung SwissParking haben das Parkhaus Kesselturm nach Vorgaben der europäischen Organisation der Parkhausbetreiber untersucht und aufgrund der vorbildlich umgesetzten baulichen und sicherheitstechnischen Massnahmen zertifiziert.

Hell und sicher Die Prüfer bescheinigen dem Parkhaus Kesselturm sehr gut beleuchtete und übersichtliche Parkflächen. «Wir haben auf allen Parkebenen, im Treppenhaus sowie im Zugangsbereich die bisherige konventionelle Beleuchtung durch Strom sparende LEDLampen ersetzt», erklärt Geschäftsführer Karl Egger. «Das sorgt überall für eine angenehme Helligkeit und erhöht das Sicherheitsgefühl markant. Um die Sicherheit zu erhöhen, haben wir zudem 60 Video-Kameras installiert. Das erlaubt uns, das gesamte Parkhaus jederzeit zu überwachen. Und schliesslich wird das Parkhaus auf regelmässigen Kontrollgängen durch geschultes Personal überwacht.» Für diese Massnahmen ist das Parkhaus Kesselturm nun mit dem europäischen Award ausgezeichnet worden.

Hohe Kundenfreundlichkeit Die markante Verbesserung der Sicherheit sei ein Teil des Gesamtkonzeptes, das den Kundinnen und Kunden des Parkhauses einen möglichst hohen Standard an Kundenfreundlichkeit bieten wolle, sagt Karl Egger. Dazu gehörten etwa reservierte Parkplätze für Frauen, WC-Anlagen, die nur mit Parkkarte zugänglich sind, farbliche Kennzeichnung der verschiedenen Etagen oder der Empfang für Mobiltelefone auf allen Geschossen. Rund 2 Millionen Franken hat die Parkhaus Kesselturm AG in den letzten Jahren in die Erneuerungen investiert.

Zentral gelegen «Das Parkhaus Kesselturm an der Burgerstrasse 20 in Luzern ist sehr zentral gelegen»,

erklärt Karl Egger. Es liegt praktisch mitten in der Altstadt. Die Einkaufsläden erreicht man zu Fuss in wenigen Gehminuten.» Trotzdem sei es auch für Autofahrer gut zugänglich. Bis zur nahen Autobahn seien es etwa 700 Meter. «Von Nidwalden oder Obwalden her kommend ist unser Parkhaus auf direktem Weg besonders einfach erreichbar», so Karl Egger. Das Parkhaus Kesselturm gehört zu den günstigsten Parkhäusern in der Stadt Luzern. «Wir bemühen uns, die Preise tief zu halten», erklärt Karl Egger. «Für uns ist der tiefe Preis auch ein Element unserer kundenfreundlichen Strategie.» Genauso wie einfache Zahlungsmodalitäten wie aufladbare Saldokarten (10 Prozent Rabatt) für bargeldloses Parkieren oder Dauerkarten für Hotel- und Kongressgäste.

Dank LED-Beleuchtung hell und sicher.

Umwelt-Pionier

Fakten

Vor kurzem hat das Parking Kesselturm als erstes Parkhaus in der Stadt Luzern eine Wärmepumpe für die Heizung, Strom sparende LED-Lampen sowie eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Die Tafeln beim Eingang zeigen jeweils den aktuellen Produktions- und Speicherstand an. Seine ökologische Pionierrolle unterstreicht das Parkhaus Kesselturm zudem mit einer Elektrotankstelle, die von E-Fahrzeug-Besitzern rege genutzt wird.

Lage: Burgerstrasse 20, Luzern Anzahl Parkplätze: 350 Zahlungsmodus: An zwei Kassenautomaten mit Schweizer Franken oder Euro-Noten und allen Debit-/Kreditkarten Sicherheit: Reservierte Parkplätze für Frauen 60 Kameras Moderne WC-Anlagen, nur mit Parkkarte zugänglich Kontrollgänge durch geschultes Personal Empfang für Mobiltelefone auf allen Geschossen European Standard Parking Award

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Wie Gemeinden auf einfache Weise zu eigenem Solarstrom kommen

Solaranlage auf dem Reussport-Tunnel in Luzern.

PD

«Wir können heute Solarstrom zu Marktpreisen produzieren», sagt Adrian Kottmann, Geschäftsführer der Firma BE Netz AG in Ebikon. Davon sollen künftig umweltbewusste Gemeinden und Gewerbe profitieren. «Sie müssen nicht mehr in eigene Solaranlagen investieren. Sie können ihre Dächer der BE Netz AG vermieten und erhalten im Gegenzug Solarstrom.» Bei vielen Firmen in der Solarbranche ist im Herbst 2013 Hektik ausgebrochen. Ab 2014 werden die kostendeckenden Einspeise­ vergütungen (KEV) des Bundes gekürzt. Bei der BE Netz AG in Ebikon hingegen gibt man sich gelassen. «Uns hat es vor der KEV ge­ geben, während der KEV, uns wird es auch nach der KEV geben», sagt Adrian Kottmann. «Wir haben bildlich gesprochen die Zeit von der Antike der Solarstromproduktion über das Mittelalter bis zur Gegenwart erlebt. Heute sind wir in der Neuzeit angekommen. Wir können Solarstrom zu Marktpreisen produzie­ ren, sofern der Strom direkt genutzt wird und nicht ins Netz eingespeist werden muss.»

Keine eigenen Investitionen Das Label «Energiestadt» ist ein Leistungs­ ausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und um­ setzen. In diesem Zusammenhang treiben sie

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die Förderung erneuerbarer Energien aktiv voran und realisieren unter anderem auch Solarkonzepte. Die Firma BE Netz AG hat nun für die Gemeinden ein Konzept ent­ wickelt, das sie auf ihrem Weg unterstützt.

Denn oft scheitern Projekte, weil die Ge­ meinden nicht in Solaranlagen investieren wollen oder können. Marius Fischer, stellvertretender Geschäfts­ führer der BE Netz AG, erklärt das Modell

Grösster Solarstromproduzent der Zentralschweiz Die Firma BE Netz AG ist spezialisiert auf Strom und Wärme aus der Sonne und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende in Ebikon. Das Angebot umfasst Ingenieur­ leistungen, Planung und Realisierung von Fotovoltaik­ und solarthermischen Anla­ gen sowie Heizungssysteme mit erneuer­ baren Energien. Durch die 20­jährige Branchenerfahrung setzt BE Netz AG das Augenmerk auch auf den Unterhalt und den Betrieb von Fotovoltaikanlagen. Dazu baut sie den eigenen Solarstrompark kontinuierlich aus.

Auf Beginn des kommenden Jahres wird der Solarpark markant wachsen. Die BE Netz AG hat im Sommer dieses Jahres 32 Anlagen mit total 1,26 MWp von der Edisun Power AG, einer Schweizer Tochter­ gesellschaft der Edisun­Power­Gruppe, übernommen. Der Kauf tritt per 31. De­ zember 2013 in Kraft. Die Anlagen werden in die neu gegründete BE Netz Energie AG überführt. Mit diesem Zukauf der 32 Anlagen zählt die BE Netz AG zu den grössten Invest­Firmen im Bereich der Solarenergie in der Zentralschweiz.


so: «Es beruht auf einer Vermietung mit Abzahlung. Dieses Angebot der BE Netz AG ermöglicht Gemeinden, öffentlichen Institu­ tionen wie auch Gewerbe und Industrie den Erwerb von Solarstrom inklusive dessen öko­ logischen Mehrwertes, ohne in eine eigene Fotovoltaikanlage investieren zu müssen. Die Anlagen werden gemäss der Dachbeschaffung und des Strombedarfs der Wirtschaftseinheit von der BE Netz AG konzipiert und realisiert.»

Ökologischer Mehrwert Das BE­Netz­Modell ist nicht neu und beruht auf eigener, mehrjähriger Erfahrung. «Die rasche technische Weiterentwicklung wie auch die Markt­ und Preisentwicklung in der Solarbranche rufen geradezu nach einer Re­ naissance und beleben das Modell neu», sagt Marius Fischer. «Heute betragen die Mehr­ kosten im Vergleich zum handelsüblichen Hochtarif nur noch wenige Rappen. Mit dem Erwerb des Solarstroms verfügt der Kunde über den gesamten ökologischen Mehrwert. Ferner bietet das Angebot noch weitere Vorteile:

• Die Mehrkosten für einen ökologischen und nachhaltigen Beitrag sind tief gehal­ ten. • Es fallen keine Kosten für Installation, Unterhalt und Service an. • Individuelle Lösungen für jedes Dach mit optimaler Eigennutzung sind möglich. Die Dachnutzung wird mit einem spezi­ fischen Dachnutzungsvertrag geregelt und die Abnahme des Solarstroms über einen Kaufvertrag.»

«Altersheim» für Solarpanels Nicht nur Menschen leiden an Burn­out, auch Solarpanels brennen irgendwann aus. Solarmodule sind nach 25 Jahren abgeschrieben. Wie lange sie danach noch weiterhin Strom produzieren, ist unklar, da es nur wenige so alte An­ lagen gibt. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Module noch einige weitere Jahre Strom liefern können. Die

Ideales Modell Marius Fischer und Adrian Kottmann sind überzeugt, dass sie mit ihrem neuen Konzept für Gemeinden einen Nerv getroffen haben. «Es gibt immer mehr Gemeinden, die das Label ‹Energiestadt› erworben haben oder das Label anstreben. Für diese Gemeinden ist unser Modell ideal, um auf einfache Weise die angestrebten Umweltziele zu er­ reichen», so Adrian Kottmann. Selbstver­ ständlich kann dieses Modell auch in Ge­ werbe und Industrie angewendet werden.

Alte Solarpanels auf dem KKLB in Beromünster. PD

BE Netz AG will nun testen, ob Panels unter gewissen Bedienungen weiterver­ wendet werden können. Sie hat dazu ein Konzept entwickelt: das «Solar­Alters­ heim». In diesem produzieren alte Solar­ module weiterhin Strom. Wichtige Eigenschaften wie Lebensdauer, Degradation und entstehende Schwach­ punkte von Solarmodulen konnten bis heute nur unzureichend erforscht wer­ den. Ein «Solar­Altersheim» mit seiner grossen Variation an Modultypen und ­altern könnte für die Forschung beste Voraussetzungen bieten, ist man bei der BE Netz AG überzeugt. Gleichzeitig könnte die Anlage auch als Ersatzteil­ lager für bestehende Anlagen dienen. Auf dem KKLB im ehemaligen Landes­ sender Beromünster hat die BE Netz AG eine erste Recycling­Anlage erstellt.

Adrian Kottmann (links), Geschäftsführer der BE Netz AG, und Marius Fischer, stellvertretender Geschäftsführer. PD

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Lohnende Investition in die Hochschulbildung Die Hochschule Luzern ist die grösste Bildungsinstitution der Zentralschweiz. Sie wird von den sechs Zentralschweizer Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, ObwalGaudenz Zemp, den, Nidwalden und Mitglied der HochZug getragen. Jährschulleitung der lich schliessen rund 1300 Studierende Hochschule Luzern ihre Bachelor- oder Master-Ausbildung ab, primär in Technik, Informatik und Wirtschaft. In diesen Fachbereichen hat sich die Zahl der Studierenden seit 2007 mehr als verdoppelt. Nach ihrem Studium finden die meisten Absolventinnen und Absolventen rasch eine passende Arbeitsstelle.

Praxisnahe Tätigkeit

Nach der Ausbildung unterstützt die Hochschule Luzern die Fachkräfte beim

lebenslangen Lernen. 2012 wurden 187 verschiedene Weiterbildungen angeboten. Rund 4200 Berufspersonen nutzten dieses Angebot und absolvierten insgesamt mehr als 85 000 Weiterbildungstage. Parallel dazu führte die Hochschule Luzern im vergangenen Jahr 458 Forschungsprojekte durch. 60 davon erfolgten mit Unternehmen und Organisationen aus der Zentralschweiz, dabei wurden unter anderem Produktprüfungen und -entwicklungen vorgenommen sowie Expertisen und Analysen erstellt. Mit dieser praxisnahen Tätigkeit fördert die Hochschule Luzern die Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Zentralschweizer Wirtschaft.

Wertschöpfung für die Region

Dank der Hochschule Luzern fliesst auch Geld in die Region: Die Hochschule bringt nachweislich einen Mehrumsatz von jährlich 136 Millionen Franken. Die Hochschule Luzern ist also eine lohnende

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Investition, zumal sie mehr einbringt, als sie kostet. Das Zentralschweizer Konkordat trägt netto rund ein Drittel der Kosten im Bereich Ausbildung, nämlich rund 42,7 Millionen Franken. Der Rest wird durch Bund, Dritte und Studiengebühren finanziert.

Einheimischer Nachwuchs

Die Mittel der Trägerkantone sind knapp und der Spardruck entsprechend hoch. Solange es in der Schweiz aber an gut ausgebildeten Fachkräften mangelt, sollte versucht werden, die Finanzierung sicherzustellen. Den eigenen Nachwuchs zu fördern, ist die nachhaltigere Lösung, als den Mangel mit Personen aus dem Ausland zu decken. Es gilt, den einheimischen Nachwuchs praxisorientiert aus- und weiterzubilden, damit er in der globalisierten Arbeitswelt von morgen besteht. Es lohnt sich.

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Zentralschweiz ist ein attraktiver Standort für Investoren Die Zentralschweiz ist nach wie vor ein attraktiver Standort für ausländische Investoren, auch wenn die Investitionstätigkeiten im vergangenen Jahr rückläufig waren. Schuld daran ist vor allem der starke Franken, wie eine aktuelle Studie von Ernst & Young (EY) zeigt. Trotz bester Standortfaktoren verzeichnete die Schweiz 2012 weniger Direktinvestitionen durch ausländische Unternehmen. Diese Aussage gelte auch für die Zentralschweiz, sagt Edgar Christen, Partner und Leiter Audit Services von EY Zentralschweiz. Zurückzuführen sei diese Delle auf den starken Franken. «Die verschiedenen Standortvorteile der Zentralschweiz vermochten die währungsbedingt höheren Kosten nicht auszugleichen.» Aber Anlass zur Sorge sei dieser temporäre Rückgang nicht. «Im europäischen Vergleich steht die Schweiz immer noch ausgezeichnet da. Die Wirtschaftsleistung in der Schweiz ist anders als in den anderen grossen europäischen Volkswirtschaften im Durchschnitt der Jahre 2011 und 2012 um immerhin 1,5 Prozent gestiegen.»

Hohe Lebensqualität Was macht den Standort Schweiz so attraktiv? Es sind dies unsere traditionellen Stärken: politische und wirtschaftliche Stabilität in einem unternehmerfreundlichen Klima, erklärt Edgar Christen. Dies zeige die vor kurzem publizierte Studie «Swiss Attractiveness Survey 2013» von EY deutlich. Weitere Faktoren, die von Unternehmen genannt würden, seien die Qualität und Vielfalt der Arbeitskräfte und das

Potenzial im Bereich Forschung und Entwicklung. «Besonders gut schneidet der Standort Schweiz bei der Lebensqualität, der Stabilität des politischen Systems und der zuverlässigen Verwaltung sowie beim sozialen Klima ab», so Edgar Christen. «Bei diesen Pluspunkten kann auch die Zentralschweiz glänzende Argumente ins Feld führen. Ausländische Investoren legen zudem grossen Wert auf Sprache, Kultur und die Qualität des Bildungssystems: Hier kann die Zentralschweiz wiederum punkten.»

unternehmenssteuern

Hohe Lohnkosten und Immobilienpreise Wo liegen die Schwächen? «Das sind ganz klar die hohen Lohnkosten sowie die Immobilienpreise», sagt Edgar Christen. Diese beiden Punkte würden von ausländischen Investoren immer wieder angesprochen. Die Immobilienpreise seien auch in der Zentralschweiz in gewissen Regionen massiv gestiegen, das sei unbestritten so, bestätigt Edgar Christen. Bei den Löhnen hingegen müsse man stark relativieren. Hier gibt es regional teilweise grosse Unterschiede, von welchen auch ausländische Unternehmen zu profitieren wissen.

Standortfaktoren der Schweiz aus Sicht internationaler Investoren «Wie beurteilen Sie die folgenden Standortfaktoren für die Schweiz?» (Anteil «sehr attraktiv» und «attraktiv») 19

77

Lebensqualität

96 (88)

Stabiles politisches System und zuverlässige Verwaltung

94 (90)

Stabilität des sozialen Klimas

91 (85)

Sprache, Kultur, Aufgeschlossenheit

87 (83)

Stabilität des Frankens

86 (84)

Qualität des Bildungssystems

84 (87)

Verfügbarkeit und Qualität von Forschung und Entwicklung

82 (84)

36

47

Ausbildungsstand der Arbeitskräfte

82 (84)

38

44

Transport- und Logistikinfrastruktur

82 (83)

Unternehmenskultur

78 (83)

26

52

Unternehmensbesteuerung

73 (78)

28

45

Branchenspezifisches Know-how

71 (71)

Flexibilität des Arbeitsrechts

65 (74)

Personalkosten

40 (59) 10

Verfügbarkeit und Preis von Gewerbeimmobilien

38 (67) 5

Angaben in Prozent; Grundgesamtheit: n = 202; Werte 2011 in Klammern

Tabelle aus der Studie «Swiss Attractiveness Survey 2013» von Ernst & Young.

37

57

31

60

39

48

31

55

38

46

41

41

36

35 27

38 30

33 Attraktiv

Die Studie «Swiss Attractiveness Survey 2013» zeigt, dass internationale Investoren den Status der Schweiz als Premiumstandort bestätigen: «Dank stabiler politischer Strukturen und des ausgeglichenen sozialen Klimas, einer erstklassigen Innovationsfähigkeit sowie der exzellenten Qualität der Infrastruktur und der Arbeitskräfte bleibt die Schweiz trotz gestiegener Kosten für Arbeit und Immobilien gesamthaft attraktiv. Die komparativen Vorteile der Schweiz liegen somit klar im Bereich innovativer Produkte und Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung.»

Sehr attraktiv

Der Steuerwettbewerb ist in der Zentralschweiz besonders ausgeprägt. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Steuern für Unternehmen in unserer Region sehr attraktiv sind. Edgar Christen weist jedoch darauf hin, dass der Steuerwettbewerb nicht in erster Linie regional, sondern international stattfindet. Das bestätige auch die Studie von EY. «Der Wettbewerb findet zwischen Ländern und nicht zwischen Regionen statt.» Edgar Christen hofft, dass die geplante Unternehmenssteuerreform III den Standort Schweiz zusätzlich stärken wird. «Diese Reform soll unter anderem auch Änderungen in der Besteuerung von Holdings, Verwaltungsgesellschaften und gemischten gesellschaften auf kantonaler Ebene bringen, die von der EU in Frage gestellt werden. Wir müssen uns bewusst sein, dass Unternehmen, die privilegiert besteuert werden, aus finanzieller und wirtschaftlicher Sicht für die Schweiz eine grosse Bedeutung haben. Deshalb muss die anstehende Reform eine Vielzahl von Massnahmen beinhalten, damit die Schweiz – und damit auch die Zentralschweiz – ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.»

PD

29


Wenn sich KMU aufs internationale Parkett wagen Auch KMU wirtschaften zusehends ausserhalb der Schweiz. Dabei stehen sie im Import- und Exportgeschäft vor besonderen Risiken und Herausforderungen. Mit den richtigen finanztechnischen Instrumenten können diese aber reduziert und gemeistert werden. Für die optimale Lösung bietet die UBS den Unternehmen ein kompaktes Leistungspaket mit allem notwendigen und spezifischen Fachwissen. Die Schweizer Wirtschaft wird immer internationaler, wie die Aussenhandelsstatistik eindrücklich zeigt. So stiegen die Exporte im Zeitraum 2000–2012 um rund 60 Prozent auf 201 Milliarden Franken. Die Importe nahmen in dieser Zeitperiode um 38 Prozent auf 177 Milliarden Franken zu. Die Verflechtung mit dem Ausland wird aller Voraussicht nach in Zukunft noch enger. Allein im nächsten Jahr ist laut Konjunkturforschern mit einem Wachstum von 4 bis 6 Prozent sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten zu rechnen. Für diese Entwicklung sind nicht nur Grosskonzerne verantwortlich. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz strecken ihre Fühler immer öfter international aus. Annähernd 40 Prozent von ihnen exportieren mittlerweile Waren und Dienstleistungen ins Ausland. Fast ebenso viele importieren Rohstoffe, Halbfabrikate und Dienstleistungen. Rund 10 Prozent der KMU sind gar mit eigenen Niederlassungen im Ausland vertreten. Das internationale Umfeld hat aber seine Herausforderungen und Besonderheiten. Die

UBS als internationale Bank mit Schweizer Wurzeln ist in dieser Situation ein erfahrener und verlässlicher Partner. Sie verfügt über verschiedene Instrumente, um die KMU auch im Ausland zu unterstützen. Die Spezialisten der Bank bieten umfassende Beratung und kundenspezifische Lösungen. Und sie helfen den KMU, sich auf dem internationalen Parkett mit möglichst geringem Risiko sicher zu bewegen. Wo lauern die grössten Stolpersteine beim Aufbau des Exportgeschäftes? Reto Wangler*: Jedes Auslandgeschäft will gut vorbereitet sein, sonst endet es mit bösen Überraschungen. Schwierigkeiten kann es bereits bei der Erledigung der Zollformalitäten geben, dann bei den Mehrwertsteuern, bei der Abrechnung in Fremdwährung oder bei der finanziellen Absicherung des Geschäfts. Schlimmstenfalls trifft eine Zahlung nicht ein, und der Exporteur steht plötzlich mit leeren Händen da. Schon bei kleineren Geschäften ist deshalb gut zu überlegen, ob eine Transaktion abgesichert werden sollte. Das lohnt sich sehr schnell, zumal die Kosten dafür verhältnismässig tief sind.

Reto Wangler (rechts), UBS, Regionaldirektor Zentralschweiz, und Marco Dellagiacoma, UBS, Leiter Firmenkunden Region Zentralschweiz. PD

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Wie kann ein Unternehmen bei einem Neukunden sicherstellen, dass dessen Zahlung wirklich eintrifft? Marco Dellagiacoma*: Ratsam ist es, frühzeitig die Liefer- und Zahlungskonditionen miteinander zu besprechen. Bequem wäre für den Exporteur natürlich die Lieferung gegen Vorauszahlung, doch das bleibt oft ein Wunschtraum. Einem Neukunden die Ware aber einfach gegen offene Rechnung zu liefern, birgt grosse Gefahr. Denn ist die Ware einmal weg, hat das exportierende Unternehmen nichts mehr in der Hand. Bei Neukunden empfiehlt sich zum Beispiel das sogenannte Akkreditiv. Es sorgt Schritt für Schritt für einen geordneten und sicheren Ablauf. Dabei braucht sich das Unternehmen selbst nicht um die Zahlungsabwicklung zu kümmern. Die Hausbank prüft anhand der Dokumente, ob der Exporteur die Ware bereits verschickt hat. Sobald dies passiert ist, löst die Bank im Ausland die Zahlung aus. Das Akkreditiv ist nur eines von mehreren Instrumenten für die sichere Zahlungsabwicklung. Besteht zum Beispiel zwischen einem Schweizer KMU und seinem ausländischen Geschäftspartner bereits ein Vertrauensverhältnis, empfiehlt sich das Dokumentarinkasso als bewährte Lösung. Oft wird nicht in Schweizer Franken, sondern in fremder Währung bezahlt: Mit welchem Risiko für das Schweizer Unternehmen? Reto Wangler: Schon geringe Kursschwankungen können sich fatal auswirken, auf den Preis und die Marge. Mit dem Ergebnis, dass ein ursprünglich rentables Geschäft plötzlich in den roten Zahlen endet und die finanzielle Situation eines Betriebes stark, schlimmstenfalls gar existenziell belastet. Zu bedenken ist, dass sich die Währungsschwankungen in den letzten Jahren generell verschärft haben. Die exportierenden und importierenden Unternehmen können aber Überraschungen vorbeugen, indem sie die Währungsrisiken analysieren und systematisch managen.


Worauf ist im Detail besonders aufzupassen? Marco Dellagiacoma: Es gibt mehrere Fallstricke. Währungsrisiken bestehen zum Beispiel auf dem Cashflow aus dem Warenhandel, auf einer Offerte in Fremdwährung oder auf den Devisenbeständen auf den Konten. All diese Währungsrisiken müssen frühzeitig identifiziert, von operationell kurzfristigen bis strategisch langfristigen klassifiziert und entsprechend gewichtet werden. Weiter gilt es abzuschätzen, wohin sich die Devisenmärkte im für das Geschäft entscheidenden Zeitraum bewegen werden. Kein Unternehmen, auch kein KMU, braucht Währungsrisiken einfach als Schicksal zu akzeptieren. Es gibt zur Abfederung verschiedene Produkte wie etwa Termingeschäfte, Optionen oder auf die KMU massgeschneiderte strukturierte Produkte. Der Umgang mit strukturierten Produkten löst nicht bei jedem KMU-Chef sofort Begeisterung aus. Was raten Sie Skeptikern? Reto Wangler: Strukturierte Produkte sind im Mechanismus auch für KMU gut zu verstehen und werden immer öfter eingesetzt, da sie sehr individuell gestaltet werden können.

Zusammen mit dem Kundenberater kann ein KMU aus einer Vielzahl von Instrumenten die passende Kombination finden. Wir haben mit dem Absicherungsansatz «Concept 3+» zudem ein aus Praxisbeispielen heraus entwickeltes Instrument zur Verfügung, mit dem wir unsere Kunden beim Währungsrisikomanagement und bei der Erreichung ihrer Absicherungsziele optimal unterstützen können.

nehmungen interessant, welche im lokalen Markt mit einer lokalen IBAN auftreten möchten. Die «UBS Gateway Accounts» ermöglichen einen einfachen, kostengünstigen und grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in den Euroraum. Der grosse Vorteil dabei: Das Geld selbst befindet sich zu jedem Zeitpunkt in der Schweiz.

Bei Auslandgeschäften bekommt auch das Liquiditätsmanagement plötzlich eine internationale Dimension. Mit welchen Konsequenzen für ein KMU? Marco Dellagiacoma: Ein systematisches Liquiditätmanagement ist für ein KMU genauso wichtig wie für einen Grosskonzern. Damit effizient Gelder über Länder und Kontinente bewegt werden können, sind gute Zahlungsverkehrslösungen gefragt, wie wir sie als erste Bank für Transaktionen im Euroraum mit den «UBS Gateway Accounts» anbieten. Diese richten sich gezielt an Unternehmen, die häufig Eurozahlungen zu tätigen haben. Für Rechnungstellung in gewisse Länder kann bei Bedarf auch eine lokale IBAN zur Verfügung gestellt werden. Dies ist vor allem für Unter-

Was empfehlen Sie in aussereuropäischen Märkten, etwa im Fernen Osten? Reto Wangler: Die UBS als internationale Bank bietet ihren Schweizer KMU-Kunden umfassende Dienstleistungen in allen Wachstumsmärkten. Beispielsweise bekommt ein KMU mit der Eröffnung eines Renminbi-Kontos und der Fakturierung von Export- und Importgeschäften in dieser Währung bei seinen Lieferanten beziehungsweise Abnehmern oft bessere Konditionen.

Zu den Personen: * Reto Wangler, Regionaldirektor Zentralschweiz * Marco Dellagiacoma, Leiter Firmenkunden Region Zentralschweiz

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Gute Unternehmensstrategie führt zum Erfolg Die Luzerner Kantonalbank hat vor rund sieben Jahren – als gesamtschweizerische Innovation – die «Unternehmerbank» ins Leben gerufen. Sie begleitet Firmen sowohl als Finanzierungspartnerin als auch als Sparringspartnerin für strategische Fragen. Ziel ist die bessere Ausschöpfung des unternehmerischen Potenzials der LUKB-Firmenkunden. «Dank eines systematischen Dialogs über Strategie und Führung erkennen wir das Potenzial eines Unternehmens und schaffen so eine vertiefte Vertrauensbasis für eine gegenseitig Gewinn bringende Zusammenarbeit», sagt Flavio Ciglia. Er ist Leiter Firmenkunden National bei der Luzerner Kantonalbank. «Unternehmensstrategien sind ein zentrales Thema, wenn es um die mittel- und langfristigen Perspektiven geht. Genauso wichtig ist es aber auch, dass wir die Vorstellungen der Eigentümer kennen und wie diese mit der Unternehmensstrategie in Einklang zu bringen sind. Wir wollen die richtigen Fragen stellen, damit wir die Unternehmer bei ihren Investitionen in die Zukunft unterstützen können und ein berechenbarer Partner sind.

Wenn wir den Kunden verstehen, können wir ihm auch die passenden Lösungen anbieten.»

Die Eigentümerstrategie als Ausgangspunkt Im Jahr 2013 bildet die sogenannte «Eigentümerstrategie» (neben den Bereichen Unternehmensführung und Unternehmensstrategie) einen wichtigen Schwerpunkt innerhalb des Leistungskonzepts «Unternehmerbank». Es geht hier darum, bei inhabergeführten Unternehmen zu analysieren, welche Ziele der Inhaber verfolgt und wie er seine Rolle im Unternehmen definiert – auch langfristig. «Erst eine klare Eigentümerstrategie ermöglicht eine auch für den Inhaber stimmige Geschäftsstrategie. Das schafft Entscheidungs- und Handlungsfreiraum für die nachhaltige Unternehmensentwicklung», erklärt Flavio Ciglia. «Mit einer klaren Systematik führen wir den Dialog mit den Eigentümern und dem Management. So verstehen wir die unternehmerische Motivation und Zielsetzung der involvierten

Flavio Ciglia, Leiter Firmenkunden National der Luzerner Kantonalbank.

PD

Personen und können zum Beispiel auch das Thema der Unternehmensnachfolge ganzheitlich angehen.»

Lebenszyklen selten deckungsgleich Zwischen der Eigentümerstrategie und der Unternehmensstrategie besteht eine fortwährende Wechselwirkung, je nach Lebenszyklus. Die Spezialisten der «Unternehmerbank» der Luzerner Kantonalbank klären zusammen mit dem Unternehmer ab, wie stark sein persönlicher Lebenszyklus mit demjenigen seines Unternehmens korreliert. Diese Zyklen verlaufen meist weder linear noch deckungsgleich. So kann das Unternehmen zum Beispiel vor einem grossen Wachstumsschub mit entsprechendem Mittelbedarf stehen. Der Eigentümer aber plant seinen Rückzug und möchte dem Unternehmen für seine persönliche Vorsorge Mittel entziehen. Derartige Zielkonflikte können durch eine langfristige Planung rechtzeitig erkannt und entschärft werden.

Eigentümerstrategie systematisch angehen Nicht in allen Fällen existiert aber eine Eigentümerstrategie, und wenn, dann häufig nur im Kopf des Unternehmers. Je nach Grösse des Unternehmens ist es daher durchaus sinnvoll, eine solche Strategie schriftlich zu verfassen. So können die Führungskräfte das Unternehmen langfristig entwickeln. Auch die für das Unternehmen und deren Mitarbeitende sehr wichtige Frage der Nachfolge wird auf diese Weise nicht isoliert betrachtet, sondern ist Teil der Gesamtstrategie. «Die ‹Unternehmerbank› will den Unternehmen bei diesen Fragestellungen helfen und es ihnen ermöglichen, ihr Potenzial auszuschöpfen», so Flavio Ciglia. «Unterstützt werden interessierte Unternehmer dabei von einem Spezialisten aus unserem Partnernetzwerk, der OPES AG in Emmenbrücke.» www.lukb.ch

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Paul Gabriel, Geschäftsleiter der Kurt Steiner AG, im Gespräch mit Verkaufsberater Ettore Bellisario (rechts).

PD

Wer gut rechnet, fährt besser Bei einem Autokauf stellt sich die Frage: Was ist lohnender, der Kauf eines Neu- oder eines Occasionswagens? Soll man den Wagen bar bezahlen oder leasen? Paul Gabriel, Geschäftsleiter der Kurt Steiner AG in Luzern, weiss die Antwort.

Die Anschaffung eines Autos bedeutet für einen durchschnittlichen Haushalt eine beträchtliche Investition. Da lohnt es sich, genau zu rechnen. Aus reinen Kostenüberlegungen wäre eigentlich der Kauf eines Occasionswagens die beste Variante. Der Wertverlust sei im ersten Jahr am grössten, sagt Paul Gabriel. Er ist Geschäftsführer der Kurt Steiner AG, die in Luzern die Marken BMW und MINI vertreibt. «Aber», sagt Paul Gabriel, «die Käufer von Neuwagen und von Occasionswagen unterscheiden sich beträchtlich. Sie lassen sich schwer miteinander vergleichen.»

Der Perfektionist Neuwagenkäufer seien gefühlsmässig stärker mit ihrem Auto verbunden. «Sie gewichten weiche Faktoren stärker», erklärt Paul Gabriel. «Sie legen Wert darauf, ein neues Produkt zu besitzen. Sie wollen der

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Erste sein, der den Wagen fährt. Sie lieben den Geruch von neuem Leder in der Nase. Sie wollen keine Gebrauchsspuren sehen.» Der Erwerb eines Neuwagens habe zudem einen entscheidenden Vorteil, der vielen Käufern wichtig sei, weiss Paul Gabriel aus langjähriger Erfahrung: «Sie erhalten ein massgeschneidertes Produkt. Sie können die Farbe selber auswählen, die Motorleistung bestimmen und die Ausstattung und Optionen selber definieren.»

Der Rechner Der Käufer eines Gebrauchtwagens hingegen habe in der Regel ein festes Budget. Er wisse genau, wie viel Geld er investieren wolle. «Er kauft preisbewusst. Für sein Budget will er das bestmögliche Auto», so Paul Gabriel. «Allerdings muss er beim Kauf Konzessionen machen. Auf dem Occasions-

markt wird er kaum ein Auto finden, das exakt seinen Vorstellungen entspricht. Vielleicht muss er Kompromisse eingehen bei der Farbe, beim Jahrgang, bei der Motorisierung oder bei der Ausstattung.» Die Frage der Farbe hat sich in den letzten Jahren allerdings entschärft. Wer häufig auf den Strassen unterwegs ist, stellt fest, dass die bunten Autos weitgehend aus dem Alltag verschwunden sind. Die Farben Grau, Schwarz und Weiss dominieren. «Wer sich für eine auffällige Autofarbe entscheidet, muss damit rechnen, dass sich der Wiederverkaufswert reduziert», sagt Paul Gabriel. Die heutigen Autos im Premiumsegment seien bis zu einem Stand von 150 000 bis 180 000 Kilometer in einem Topzustand, ist Paul Gabriel überzeugt. Ab diesem Zeitpunkt müsse man mit grösseren Verschleissreparaturen aufgrund der Abnutzung rechnen.


Zusammengefasst lasse sich sagen: «Ein Occasionswagen mit dem geringsten Risiko ist bis fünf Jahre alt und hat maximal 130 000 Kilometer auf dem Tacho.»

Leasing gut planen Stellt sich die Frage: Soll man den Wagen bar bezahlen oder leasen? «Barzahlung ist aufgrund des zu entrichtenden Leasingzinses lohnender», erklärt Paul Gabriel. «Aber es bedeutet auch, dass man je nach Kaufpreis ein beträchtliches Kapital einsetzen muss. Dies wollen viele nicht. Auch in Privathaushalten ist es wichtig, zu jeder Zeit über gespartes Kapital verfügen zu können. Früher haben unter diesem Aspekt in erster Linie Firmen ihre Autos geleast. Heute ist Leasing auch für Privatpersonen durchaus attraktiv und sinnvoll. Die Leasingraten sind transparent und die Zinssätze bedeutend tiefer als noch vor Jahren.» Dabei gelte es allerdings, einige Punkte zu beachten, betont Paul Gabriel. «Der Leasingnehmer sollte unbedingt ein geregeltes und sicheres Einkommen haben. Er

Der Kauf eines Autos will gut überlegt sein.

sollte in der Lage sein, eine erste Rate von mindestens 10 Prozent des Kaufpreises zu entrichten. Des Weiteren ist es wichtig, dass der Leasingrestwert des Wagens dem Marktwert entspricht oder wenn möglich sogar darunter liegt. Und schliesslich sollten die

Bild Manuela Jans

künftig gefahrenen Kilometer gut eingeschätzt werden. Es lohnt sich, eine leicht höhere monatliche Leasingsrate zu bezahlen. Mehrkilometer sind teuer», so Paul Gabriel. Wer gut rechnet, fährt besser, könnte man also zusammenfassend sagen.

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Unternehmen investieren in eigene IT-Experten Fachkräfte sind gesucht – und dies im Speziellen im IT-Bereich. Trotz grossen Anstrengungen im Bildungswesen ist die Industrie mit Entwicklungen konfrontiert, Prof. Dr. Walter die der Förderung des Dettling, Dozent am Nachwuchses nicht Institut für Wirtnur dienlich sind. Imschaftsinformatik der mer mehr UnternehHochschule für Wirt- men setzen deshalb schaft FHNW und Lei- auf Eigeninitiative und ter des OpaccCampus investieren viel in eigene Spezialisten. in Kriens/Luzern

Grosse Lücke

Gemäss aktuellen Zahlen gibt es allein in der Schweiz bis 2020 einen Rekrutierungsbedarf von über 70 000 ICT-Fachkräften. Dass zum Beispiel die Luzerner Regierung aus Spargründen kürzlich auf eine Mittelschule mit IT-Schwerpunkt verzichtet hat,

ist leider Realität. Zahlreiche Unternehmer und Bildungsexperten äussern sich besorgt. Die Informatik hat mit dem Einzug des Internets endgültig den Alltag praktisch aller Menschen erreicht. Und deshalb ist es notwendig, bei der Ausbildung der Informatik einen Schritt weiter zu gehen.

Alternativen sind zu prüfen

Die Schweiz hat aktiv und engagiert auf die sehr dynamische Entwicklung der Informatik reagiert. Allerdings wird dabei immer noch am technischen Einstieg in die Informatik festgehalten. Dies ist ein induktiver Ansatz, der davon ausgeht, dass man ein Werkzeug nur richtig anwenden kann, wenn man seinen Aufbau kennt und versteht. Diese Annahme ist nicht nur falsch, sondern verhindert, dass junge Menschen, die emotional sehr offen für eine Ausbildung im Informatikumfeld wären, eine Ausbildung machen können, die ihren Interessen entspricht. Es wäre zu prüfen, ob die Attraktivität des Berufsfeldes Informatik nicht gesteigert wer-

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den könnte, wenn zu den bestehenden Studiengängen und Lehrberufen zusätzlich anwendungsnahe Themen aus den Bereichen Design, Kommunikation, Pädagogik, Literatur, Organisation usw. angeboten würden. Die Option, anwendungsorientiert in die ICT-Branche einzusteigen, wäre für viele Menschen eine sinnvolle Alternative, und die angespannte Situation bei den IT-Berufen könnte durchaus entlastet werden. Opacc, als führender Anbieter von Business-Software, ist selber von den schwierigen Umständen auf dem Personalmarkt betroffen und setzt deshalb auch auf Eigeninitiative. Das Unternehmen investiert in die eigenen Spezialisten wie auch in die Berufsausbildung für Mediamatiker. Nebst der fachlichen Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen zudem hohen Wert auf die Qualität der Arbeitsgestaltung. In diesem Kontext wurde Opacc Software AG als erstes IT-Unternehmen der Schweiz kürzlich mit dem Label «Friendly Workspace» zertifiziert.


Jörg lienert AG steuert die nächsten 30 Jahre an Die Jörg Lienert AG gehört zu den führenden Firmen in der Schweiz für die Suche und Selektion von Fach- und Führungskräften. Zum heurigen 30-Jahr-Jubiläum hat Jörg Lienert die operative Leitung der Unternehmung seinem bisherigen Stellvertreter, Markus Theiler, übergeben. Die Niederlassungsleitung der Filiale in Zürich übernimmt Tobias Lienert. Seit 30 Jahren ist die Selektion von Fach- und Führungskräften das Kerngeschäft der Jörg Lienert Ag. Während dieser Jahre hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Luzern eine grosse Anzahl von Arbeitskräften mit Unternehmen zusammengebracht, in erster Linie mit KMU. «Wir sind auf KMU ausgerichtet», sagt Jörg Lienert, der weiterhin als aktiver Verwaltungsratspräsident die geschicke der Unternehmung steuern wird. «im KMU-Bereich kommt unsere Philosophie besonders gut an, weil wir Kandidaten nicht direkt angehen. Wir schreiben alle unsere Mandate öffentlich aus – unter einbezug unseres Bewerberpools – immer im Quervergleich am Markt. Ziel jedes Mandatsleiters ist es, den perfekten Match – den passenden Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle zu finden, wobei Fair Play grossgeschrieben wird. Unsere Philosophie setzt auf Transparenz, glaubwürdigkeit und ehrlichkeit. ein Rezept, das sich im Laufe der Zeit mehr als bewährt hat.» Für ihn sei es undenkbar, bei Unternehmen Fach- oder Führungskräfte abzuwerben, so Jörg Lienert. Die Kandidaten müssten sich aktiv um eine neue Stelle bemühen. Wenn er Kandidaten für eine neue Stelle motivieren müsse, sei dies der falsche Ansatz.

Jörg Lienerts nachfolger, Markus Theiler, will diese Lienert-Philosophie weiterleben. er ist bereits seit über zehn Jahren für die Jörg Lienert Ag tätig, zuletzt als stellvertretender geschäftsführer und niederlassungsleiter der Filiale in Zürich. Die Übergabe war durch Jörg Lienert von langer Hand geplant, immer mit dem Ziel, für Kunden wie Kandidaten weiterhin den bestmöglichen Service bieten zu können. «Für den Kunden wird sich nichts ändern, wir werden auch in Zukunft auf unsere altbekannten und bewährten Werte setzen», so Markus Theiler. «Mit unserem Mix von jüngeren und langjährigen, kompetenten und sehr motivierten Mitarbeitenden sind wir bestens gerüstet, um Kontinuität zu gewähren, aber auch Marktentwicklungen berücksichtigen zu können.»

20 000 Interviews

Zweite Generation

Jörg Lienert schätzt, dass er in seinem bisherigen Berufsleben wohl gegen 20 000 interviews geführt hat. Die Kandidaten/innen der engsten Auswahl werden dabei einem umfassenden Sicherheitscheck unterzogen, dem sogenannten «Lienert-Loop», wie er sagt. «Dazu gehören verschiedene interviewsituationen und Beurteilungstools, die wir jeweils individuell mit spezifischen Fragestellungen zur konkreten Aufgabe kombinieren. Auch externe Assessments können Teil des Selektionsprozesses sein, auch wenn man deren Resultate immer relativieren muss.» Jörg Lienert plädiert dafür, dass Assessments nicht zu einer Test-gläubigkeit

Jörg Lienerts Sohn Tobias ist vor zwei Jahren ebenfalls ins geschäft eingestiegen und hat sich seine Sporen als

führen dürften. «Man wiegt sich sonst in einer falschen Sicherheit und schiebt die ganze Verantwortung auf die Assessments. Dieser Verantwortung kann man sich aber nicht entziehen. Psychologische Tests sind keine exakte Wissenschaft.»

nachfolger: markus Theiler

Mandatsleiter abverdient. «Die Übernahme der niederlassungsleitung der Filiale in Zürich ist für ihn ein wichtiger Schritt im entwicklungsprozess», sagt Markus Theiler. «ich bin sehr glücklich darüber, dass Tobias auch vom Virus der Personalberatung angesteckt wurde und sich erfolgreich im Unternehmen engagiert. So kann die Jörg Lienert Ag auch in Zukunft die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit wahren, was entscheidend ist, um unsere Werte und unsere Kultur aufrecht zu halten».

Jörg lienert AG Das Personalberatungsunternehmen Jörg Lienert Ag ist auf die Selektion von Fach- und Führungskräften spezialisiert. Hauptsitz des Unternehmens ist Luzern. niederlassungen gibt es in Zug, Zürich, Basel und Bern. Das Unternehmen beschäftigt rund 25 Mitarbeitende.

Markus Theiler, Geschäftsführer und Partner der Jörg Lienert AG. PD

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Wir versprechen Manon, bis 2020 eine Milliarde Franken in Freizeit, Bildung und Kultur zu investieren. Mit unserem Migros-Kulturprozent und unserem Sponsoring geben wir der Schweizer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zurück – ganz im Sinne unseres Gründers Gottlieb Duttweiler. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns für die Generation von morgen.

Mehr auf generation-m.ch


maxon investiert in neue Infrastrukturen Die maxon-motor-Gruppe in Sachseln wird immer internationaler, wie CEO Eugen Elmiger im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin ROI erklärt. Das Unternehmen investierte in den vergangenen Jahren weltweit rund 35 Millionen Franken in neue Infrastrukturen. Die maxon-motor-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Wie schätzen Sie die Aussichten für das laufende Jahr ein? Eugen Elmiger: Wir streben ähnliche Umsatzziele wie im letzten Jahr an, um die 350 Millionen Franken. Das wirtschaftliche Umfeld ist weiterhin sehr fordernd. Unsere Kunden planen immer kurzfristiger, und der Schweizer Franken bleibt auf hohem Niveau. Letzteres ist vor allem für ein Unternehmen wie maxon motor, das sich im HighendAntriebssegment bewegt, ein nicht zu unterschätzender Gegenstand für den Geschäftsgang. Die wichtigsten Absatzmärkte von maxon motor zeigen weltweit 2013 keine einheitliche Tendenz. Während in den USA interessante Projekte vorhanden sind und wir die künftige Wirtschaftsentwicklung eher positiv bewerten, stagniert Europa. In Asien zieht China wieder an. Südkorea läuft gut, während Japan schwierig bleibt. Um mit dem Wachstum Schritt halten zu können, hat die maxon-motor-Gruppe in den vergangenen Jahren in die Infra-

struktur investiert. Sind weitere Investitionen geplant beziehungsweise getätigt worden? Um mit dem Wachstum Schritt halten zu können, hat die maxon-motor-Gruppe in den vergangenen drei Jahren rund 35 Millionen Franken in die Infrastruktur investiert. So ist in Ungarn eine Fabrik erworben, in Südkorea eine Produktionsstätte aufgebaut und in den USA das Headquarter um ein Musterbaugebäude erweitert worden. In Sexau steht eine Fertigungshalle für die Sondergetriebe vor der Vollendung, und in Holland haben wir eben das neue Vertriebs- und Servicecenter für Speziallösungen bezogen. Selbstverständlich möchten wir auch in Zukunft weiterwachsen – auch in der Zentralschweiz. Doch unser Wachstum hier ist limitiert. Wir verteilen uns deshalb auf verschiedene Länder. Diese Entwicklung begann bereits vor 20 Jahren: Damals siedelten wir die Entwicklung und Produktion für Getriebe in Deutschland an. Wir werden die Standorte in Ungarn und Deutschland noch weiter ausbauen, um das Wachstum abfangen zu können, welches in Sachseln momentan nicht möglich ist.

Eugen Elmiger, CEO der maxon-motor-Gruppe: «Fast jeden zehnten Franken aus unseren Umsatzerlösen stecken wir in die Entwicklung.» PD

Unser neuster Standort ist Korea, wo wir als Vertriebsgesellschaft allerdings bereits seit über 15 Jahren tätig sind. Der koreanische Standort funktioniert als eine komplett eigenständige Einheit – vom Einkauf über die Entwicklung und Produktion bis zum Vertrieb – mit entsprechenden Managementservices aus dem Stammhaus. Das Werk in Korea stellt somit nicht einfach eine Produktionsverlagerung nach Asien dar. Mit den Investitionen in unser internationales Vertriebs-, Entwicklungs- und Produktionsnetz bleiben wir in herausfordernden Zeiten flexibel, sind näher am Markt und bringen unsere Produkte und Services schneller zu unseren Kunden. Wie entwickeln sich die Märkte und Sparten in diesem Jahr? Die Medizintechnik als treibende Kraft und Aerospace-Anwendungen legen weiter zu. Sehr dynamisch entwickeln sich die Industrieautomation und die Robotik. Ganz allgemein haben sich die Rahmenbedingungen und Regulationen in den Märkten stark verändert, was einerseits zu Verzögerungen in Projekten führt und andererseits die organisatorischen Anforderungen immer komplexer und umfangreicher macht. maxon ist bekannt dafür, dass ein grosser Teil der Investitionen in die Forschung und Entwicklung fliesst. Wie hoch ist dieser Anteil? Fast jeden zehnten Franken aus unseren Umsatzerlösen stecken wir in die Entwicklung. Investitionen in Innovationen sind unser (Über-)Lebenselixier. Und so wollen wir stetig noch bessere Produkte und Services zur Verfügung stellen. Seit November 2012 bietet maxon beispielsweise einen Konfigurator über das Internet an. Der Kunde kann damit Motoren, Getriebe und Sensoren selektieren sowie diese online nach seinen Anforderungen zusammenbauen. Er erhält sofort sämtliche Zeichnungen und Pläne, die er in sein eigenes CAD integrieren kann. Das fertige Produkt verlässt nach maximal elf Tagen die Fabrik in der Schweiz. Ein Meilenstein in unserer Nische.

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Hohe medizinische Fachkompetenz aus der Zentralschweiz 37 Namen für eine erstklassige medizinische Betreuung: Es sind in der Zentralschweiz erfolgreich praktizierende Fachärztinnen und Fachärzte, die an der swissana clinic meggen ambulante oder stationäre Eingriffe vornehmen. Die an der swissana clinic meggen akkreditierten Belegärztinnen und Belegärzte geniessen das Vertrauen ihrer anspruchsvollen Patientinnen und Patienten. Das Verhältnis Arzt - Patient ist deshalb ausgezeichnet, weil die medizinische Betreuung – ob ambulant oder stationär – umfassend und vor allem durch die kontinuierliche Begleitung persönlich ist. Die swissana-Belegärztinnen und -Belegärzte sind gut ausgebildete und erfahrene Fachärzte und decken ein breites Spektrum ab: Allgemeine Chirurgie, Augenchirurgie, Dermatochirurgie, Dermatologie und Lasermedizin, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie, Hals- und Gesichtschirurgie, Handchirurgie, Kieferchirurgie, Oralchirurgie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie, plastisch-rekonstruktive und

ästhetische Chirurgie sowie Urologie. Mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist auch die Komplementärmedizin integriert. Den Fachärztinnen und Fachärzten stehen Pflegefachpersonen mit unterschiedlichen Spezialausbildungen zur Seite. Sie garantieren eine erstklassige, individuelle und ganzheitliche Pflege. Die swissana clinic meggen wiederum sorgt mit ihren Dienstleistungen dafür, dass sich die Patientinnen und Patienten als Gäste in einem Privatspital mit der Atmosphäre eines Erstklasshotels fühlen. Näheres zur swissana clinic meggen und ihren Belegärztinnen und Belegärzten finden Sie unter www.swissana.ch.

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Luzern ORTHOPÄDIE

Dr. med. Peter Gurtner

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Meggen / Luzern UROLOGIE

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TCM, Akupunktur Katja Egli

Dr. med. Helge Hoffmann

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Dr. med. Claude Müller Leitender Arzt

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Luzern

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Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen

Dr. med. Jan Egli

ORTHOPÄDIE

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Dr. med. Luca von Moos

Dr. med. Birgit Wörle

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Dr. med. Daniel Marty

Dr. med. Alexander Huwyler

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Das Recycling von Plastikflaschen – eine Pionierleistung der Migros Luzern.

PD

Migros Luzern schont die Umwelt Umweltfreundlich produzieren und einkaufen. Energie sparen und nachhaltig bauen. Die Liste der Umweltmassnahmen bei der Migros Luzern ist lang. Vor allem auch im Rahmen der Aktion «Generation M» verpflichtet sich das Unternehmen zu einem nachhaltigen Wirtschaften. Darauf ist man bei der Migros Luzern schon etwas stolz. «Wir waren die erste Migros-Genossenschaft, die neben PET-Flaschen und den weissen Milchflaschen auch die bunten Flaschen für Shampoos oder Reinigungsmittel zur Entsorgung entgegengenommen hat», sagt Rahel Probst, Leiterin Public Relations der Migros Luzern. Inzwischen ist das vorbildliche RecyclingSystem von den anderen regionalen MigrosGenossenschaften ebenfalls übernommen und flächendeckend eingeführt worden. Durch das neue Rücknahmesystem werden in der Zentralschweiz durch die MigrosFilialen jährlich rund 350 Tonnen PE-Flaschen und rund 800 Tonnen PET-Flaschen gesammelt und in Dierikon für die Wiederverwertung vorbereitet.

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Vorbildliches Recycling Innovativ zeigt sich die Migros auch im Recycling von weiteren Werkstoffen. «Wir nehmen auch ausgediente CDs und DVDs entgegen», erklärt Rahel Probst. «Die silbernen Scheiben bestehen zu 90 Prozent aus Polycarbonat. Mit diesem Material können Produkte wie Töffhelme, Monitorgehäuse oder medizinische Geräte hergestellt werden.» Vor kurzem hat die Migros das Nachhaltigkeitsprogramm «Generation M» gestartet. Darin verpflichtet sich das Detailhandelsunternehmen gegenüber der jungen Generation, «dass wir als Migros alles tun, um die Umwelt zu schützen, den nach-

haltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und einen gesunden Lebensstil zu fördern.» In diese Aktion ist natürlich auch die Migros Luzern eingebunden.

Versprechen an Kinder und Jugendliche In den Bereichen Konsum, Umwelt, Mitarbeitende, Gesellschaft und Gesundheit gibt die Migros präzise Ziele vor, an denen sie sich messen lässt. Diese Ziele werden in Form von Versprechen an Kinder oder Jugendliche formuliert. Da heisst es beispielsweise: «Wir versprechen Dana, dass acht von zehn verkauften Wasch- und


Putzmitteln unserer Eigenmarken bis 2018 besonders gut biologisch abbaubar sind.» Oder: «Wir versprechen Elias, unseren CO2Ausstoss vom Jahr 2010 bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren.» Zweimal jährlich werden die Umsetzung der Versprechen kontrolliert und die Resultate kommuniziert (www.generation-m.ch).

Gesundheitsvorsorge Ein weiteres Versprechen im Rahmen der Aktion «Generation M» lautet: «Wir versprechen Fiona, die Arbeitsbedingungen

aller Migros-Genossenschaften bis 2015 mit dem gesundheitsfördernden Gütesiegel «Friendly Work Space» auszuzeichnen.» Wie Rahel Probst erklärt, ist auch die Migros Luzern damit bereits zertifiziert worden. Als innovatives Gesundheitsförderungsprogramm hat die Migros Luzern vor drei Jahren ein Projekt zur Stärkung des Rückens ins Leben gerufen. Es stosse bei den Mitarbeitenden auf reges Interesse. «Wir sind selbst ein wenig überrascht, aber natürlich erfreut, dass so viele Mitarbeitende beim regelmässigen Rückenturnen mitmachen», so Rahel Probst.

Wachstum und mehr Kunden Im Geschäftsjahr 2012 konnte die Migros Luzern gute Zahlen präsentieren. Der Nettoverkaufsumsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 1,35 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten Marktanteile dazugewonnen werden, obwohl das Marktumfeld wegen der anhaltenden Frankenstärke und des Zentralschweizer Einkaufstourismus im Ausland eher schwierig war. Das Filialnetz wurde weiter vergrössert. In Ruswil-Rüediswil und auf der Luzerner Allmend entstanden neue Supermärkte. In Küssnacht hat die Migros Luzern den «Rigi-Märt» erworben, und dessen Supermarkt wird bis Ende November 2013 zur MM-Filiale erweitert.

«Subito» – selber scannen «Subito, das Self-Service-System der Migros, ermöglicht den Kundinnen und Kunden einen einfacheren und schnelleren Einkauf», wie Rahel Probst, Leiterin Public Relations der Migros Luzern, erklärt. Mit Self-Scanning (für den grösseren Einkauf) und Self-Checkout (für den kleineren Einkauf) können die Kunden seit September 2011 in einer wachsenden Anzahl von Filialen die Waren selber einscannen, einpacken und danach selbstständig und bargeldlos bezahlen. Nach Abschluss der Pilotphase werden seit 2012 weitere Standorte in der Zentralschweiz ausgerüstet. So etwa unter anderen das «Zugerland» Steinhausen, das «Mythen Center» Schwyz sowie der «Länderpark» Stans. «Einkaufen mit Subito ist schnell und bequem und kommt bei den Kunden deshalb gut an», sagt Rahel Probst. «In stark frequentierten Zeiten sind es bis zu 25 Prozent der Kundinnen und Kunden, die das einfache System nutzen.»

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Im Durchschnitt fühlen sich 63% der Mitarbeitenden überlastet. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2MjYysQAAq_upvw8AAAA=</wm>

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Innovationsmentoren zeigen KMU den Weg «InnovationsTransfer Zentralschweiz» (ITZ) ist die regionale Drehscheibe für Innovations- und Technologieförderung. Im Sommer dieses Jahres ist der Co-Geschäftsführer von ITZ, Daniel Portmann, gleichzeitig zum Innovationsmentor der eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt worden. Zwei Funktionen, die sich ideal ergänzen. ITZ verbindet in der Zentralschweiz die Wissenschaft mit der Wirtschaft. Sie fördert den Innovationstransfer und bietet interessierten Unternehmen zu diesem Zweck kostenlose Erstberatungen an. «Damit einem Unternehmen mit einer Innovation am Markt der Durchbruch gelingt, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein», weiss Daniel Portmann aus langer Erfahrung. «Ein Unternehmen benötigt ausreichende personelle Ressourcen, es muss die richtigen Partner finden, über das notwendige Know-how verfügen und die Finanzen sicherstellen können.»

Wissens- und Technologietransfer (WTT) Gerade der letzte Punkt, die Finanzierung, erweist sich bei Innovationsprojekten oft als unüberwindbare Hürde. Risikokapitalgeber sind dünn gesät, und Banken setzen ein ausreichendes Mass an Sicherheiten voraus. Der Bund und die Europäische Union (siehe Kasten) haben deshalb Programme geschaffen, die mithelfen sollen, solche Finanzierungsengpässe zu überbrücken. Eine Form der Projektfinanzierung bietet die KTI (Kommission für Technologie und Innovation) an. Beim Bund

InnovationsTransfer Zentralschweiz (ITZ) InnovationsTransfer Zentralschweiz (ITZ) ist von den sechs Zentralschweizer Kantonen beauftragt, die Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu stärken. Zentrale Instrumente sind dabei der Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Entwicklung von innovativen Projekten in Zusammenarbeit mit Unternehmen. Dazu gehören Projektentwicklung und -umsetzung, Projektcoaching, Projektfinanzierung sowie Networking, die Suche nach Kooperationspartnern und Spezialwissen.

KTI-Mentor Daniel Portmann.

PD

hat man festgestellt, dass sich viele Unternehmen schwertun mit der Einreichung von Projektanträgen. Seit Anfang 2013 stehen den Unternehmen deshalb sogenannte Innovationsmentoren zur Seite. Einer von ihnen ist Daniel Portmann. Die Mentoren sind Teil des gesamten WTT (Wissens- und Technologietransfer)-Supports der KTI. Ziel des neu geschaffenen KTI-Programms ist, dass Innovationsmentoren, nationale thematische Netzwerke und themenspezifische Plattformen den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen und Forschung fördern. Der WTT-Support umfasst vielseitige Dienstleistungen: Er vernetzt KMU mit Wirtschafts- und Forschungsexperten. Er verschafft den Unternehmen Zugang zu finanziellen Mitteln aus der KTI-Förderung und weiteren Förderleistungen für nationale und internationale Projekte.

KTI-Anträge: Unterstützung Was zeichnet Innovationsmentoren aus? Welche Aufgaben übernehmen sie innerhalb des KTI-Programms? Daniel Portmann: «Die Innovationsmentoren sind Generalisten. Sie kennen die Umgebung der öffentlichen For-

schung und die Fördermöglichkeiten und können so innerhalb der Schweizer ‹Förderlandschaft› vermitteln. Wir sind Ansprechpersonen und Begleiter von KMU. Wir zeigen ihnen Lösungswege auf, wie sie ihre Innovationsfähigkeit in Zusammenarbeit mit Hochschulen oder anderen Unternehmen verstärken können, und unterstützen sie auf der Suche nach den richtigen Partnern.» Ein wesentlicher Punkt sei dabei die Ausarbeitung von Gesuchen für die Projektförderung der KTI, sagt Daniel Portmann. «Das heisst aber nicht, dass wir den Unternehmen diese Arbeit abnehmen. Wir moderieren die Anträge, wir beraten und unterstützen die KMU dabei.» Als Mentor kenne man die Stärken und Schwächen von Anträgen, erklärt Daniel Portmann. «Wir wissen, wie die zuständigen Gremien entscheiden. KTI-Anträge sind keine riesigen Hürden, wenn man rechtzeitig die Dienste eines Mentors in Anspruch nimmt. Wir wissen, welchen Anforderungen ein erfolgreicher KTI-Antrag genügen muss.»

Euresearch Schweizer Unternehmen können gleichberechtigt mit ausländischen Firmen an europäischen Forschungsprogrammen wie beispielsweise dem 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) respektive ab 2014 «Horizon 2020» teilnehmen. Euresearch ist das schweizerische Netzwerk, welches im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Beratung und Unterstützung bezüglich Teilnahmemöglichkeiten an Forschungs- und lnnovationsförderprogrammen der EU anbietet. Die Dienstleistungen von Euresearch stehen allen Interessierten aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschulen kostenlos zur Verfügung. Ansprechpartner für die Zentralschweiz ist das Regionaloffice Luzern. Das Sekretariat wird vom ITZ geführt.

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Kolumne

ohne öffentlichen Verkehr steht luzern still Ohne funktionierende Mobilität geht heute wirtschaftlich wie gesellschaftlich kaum mehr etwas. Zu einer funktionierenden Mobilität gehört zwingend auch der öffentliche Norbert SchmassVerkehr. Davon bin ich mann, Direktor überzeugt. Denn ohne Verkehrsbetriebe ÖV müsste der motorisierte Individualverkehr Luzern (vbl) die vom ÖV abgedeckte Kapazität auch noch übernehmen. Die Folge davon wäre insbesondere auch in der Stadt und Agglomeration Luzern, dass der Verkehr komplett zusammenbrechen würde – und dadurch auch die Wirtschaft. Mobilität ist für die Entwicklung unserer Region wichtig. Darum muss sie gut ausgebaut sein. Die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) verbinden und bewegen jedes Jahr 47 Millionen Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Es ist

uns wichtig, unsere Kunden durch Flexibilität, Kompetenz und Qualität zu überzeugen. • Flexibilität ist in den nächsten rund drei Jahren im Zusammenhang mit der Grossbaustelle am Seetalplatz gefragt. Weil wegen der Baustelle die Fahrleitung entfernt werden muss, werden die Passagiere bis 2016 zwischen Luzern und Emmenbrücke vorübergehend nicht mit Trolleybussen, sondern mit Gelenk-Dieselbussen befördert. • Kompetenz konnten wir beim Neubau der Trolleybusverlängerung in die Büttenenhalde ausspielen. Wir sind stolz, dass wir ab Dezember 2013 die verlängerte Trolleybuslinie 6 betreiben dürfen. • Qualität ist uns nicht nur bei den eingesetzten Fahrzeugen wichtig. Dazu gehört etwa auch die Fahrgastinformation. Die Systeme werden laufend verbessert. So werden wir im neuen Jahr die Fahrgäste mit Echt-Abfahrtszeiten nicht nur für vblKurse, sondern auch für andere öffentliche Verkehrsmittel bedienen können.

Damit sich unsere Region weiterentwickeln kann, arbeiten wir mit unseren Partnern kontinuierlich an Verbesserungen im öffentlichen Verkehrssystem. Für die Linie von Luzern nach Kriens werden wir im nächsten Jahr neue Doppelgelenktrolleybusse in Betrieb nehmen. Wir planen eine neue Tangential-Trolleybusline von Kriens nach Emmen. Und wir möchten weitere neuralgische Punkte beheben, damit sich die öffentlichen Busse möglichst staufrei durch den Stadtverkehr bewegen können. Dazu gehört etwa eine durchgehende Busspur an der Pilatusstrasse. Wir wollen den Individualverkehr nicht verdrängen. Eine funktionierende Wirtschaft ist auf verschiedene Mobilitätsformen angewiesen. Jede erfüllt ihren Zweck. Wir sind aber überzeugt: Die Wirtschaft und die ganze Region Luzern stehen still, wenn es keinen funktionierenden ÖV gibt. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Ganz nach unserer Mission: «vbl – verbindet uns».

publireportage

Wirtschafts- und Lebensraum Zug 2013 erneut auf Platz eins in der Schweiz Zug führt das Kantonsranking von Credit Suisse und UBS an*. Der Kanton zieht in der Zentralschweiz jährlich am meisten Firmen an und schafft die meisten Arbeitsplätze. Was ist Zugs Erfolgsgeheimnis? Der Erfolg basiert auf einer langfristigen Entwicklungsstrategie. Seit Jahrzehnten bietet Zug neben attraktiven Steuern auch einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Hier bestehen die Voraussetzungen, damit Unternehmen prosperieren können. Gepaart mit der gelebten Wirtschaftsfreundlichkeit der Zugerinnen und Zuger, ergibt dies den «Spirit of Zug». Dank starker Investition in die Bildung ist die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeitender, hoch. Es ist eine Bestätigung, wenn Novartis Schweiz 400 Mitarbeitende im neuen Hauptsitz im Kanton Zug konzentriert. Oder wenn in den letzten Jahren Roche Diagnostics die Mitarbeiterzahl auf rund 2 000 verdoppelt und Siemens Building Technologies ihre diversen schweizerischen Standorte in Zug zusammenführt. Dazu kommt die leistungsfähige Infrastruktur, die auch 33 000 Zupendelnde aus anderen Kantonen täglich schätzen. Treiber der Dynamik ist zudem der einzigartige Mix aus kleinen, grossen, lokalen und internationalen Firmen verschiedener Branchen, die alle

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von den hervorragenden Standortbedingungen profitieren. * CS: Global Research, Swiss Issues Regionen, 2013/UBS: Kantonaler Wettbewerbsindikator 2013

Kontaktstelle Wirtschaft Aabachstrasse 5 6300 Zug Tel. +41 41 728 55 04 economy@zug.ch www.zg.ch/economy


Das Service-Team der Haustechnik-Zentralschweiz AG.

PD

Haustechnik Holding AG expandiert Die Haustechnik Holding AG verzeichnete in den letzten Jahren ein markantes Wachstum. Ihr Marktgebiet reicht heute von Willisau bis nach Stans. Mit zur Expansion beigetragen hat die Integration von regionalen Unternehmen der Haustechnik-Branche. Die Gut Haustechnik AG ist in der Region Willisau bestens bekannt. Die Firma Hunziker Haustechnik AG wiederum ist in der Stadt Luzern und Umgebung eine feste Grösse, genauso wie die USAL Klima AG. Was kaum jemand weiss: Sie sind alle unter dem gleichen Dach Haustechnik Holding AG tätig. Jede der drei Firmen hat wiederum mehrere Standorte. Hinter dem Firmenkonglomerat steht ein Name, derjenige von Hanspeter Metz.

Sechs Firmengeschichten 1999 hat Hanspeter Metz nach seinem Gebäudetechnik-Studium an der Höheren Fachschule Luzern in Willisau die Firma Gut Haustechnik AG übernommen. In diese Firma wurde 2003 ein Unternehmen in Sempach, die Einzelfirma Thomas Bühlmann, integriert. Aus diesem Grund kam nebst Willisau ein weiterer Geschäftssitz in Sempach dazu. Fünf Jahre später hat Hanspeter Metz die Firma Hunziker Haustechnik AG in Luzern erworben und sie unter ihrem eigenen Namen fortgeführt. Die Firma Hunziker verfügt noch über einen Standort in Hergiswil NW, die ehemalige Einzelfirma Walter Alessandri. 2010 wurde die Küng Haustechnik AG in Willisau in die Gut Haustechnik AG integriert, und

2012 kam die USAL Klima AG mit ihren Standorten in Luzern und Stans hinzu. Alle diese Firmen sind nun unter dem Dach der Haustechnik Holding AG vereint. Sitz der Holding ist Luzern. Um den Kundendienst aller Firmen abzudecken, wurde die GHK Gebäudetechnik Kundendienst AG mit Sitz in Sempach gegründet. Diese Firma garantiert für alle Firmen unter dem Holdingdach einen 365-Tage-Service. Hanspeter Metz ist sich bewusst, dass das Unternehmen in den letzten Jahren ein schnelles Wachstum hinter sich gebracht hat. Sein Ziel ist es denn auch, in erster Linie die Firma auf dem heutigen Stand zu konsolidieren. «Jede Firma, die nun unter dem Dach der Holding vereint ist, hat ihre eigene Geschichte und Kultur, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt wird», so Hanspeter Metz. «Jede Firma hat ihre eigenen Kundenbeziehungen. Darauf gilt es Rücksicht zu nehmen. Wir wollen die unterschiedlichen Firmenkulturen zusammenführen. Das muss behutsam geschehen.»

energieberatung Für die Kundinnen und Kunden sowie für die Geschäftspartner und Lieferanten ist

es nicht immer ganz leicht, den Überblick über das Firmengeflecht zu behalten. Das äussert sich ganz direkt auf der Homepage des Unternehmens oder in wechselnden Ansprechpartnern. Aber Hanspeter Metz ist überzeugt, dass jede Firma für sich ein ausgezeichnetes Image hat. Das ist seiner Meinung nach entscheidend. «Wir haben sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Kundendienst muss wenige Reklamationen entgegennehmen. Wir sind zudem sehr innovativ, vor allem auch in Bezug auf die Beratung in Energiefragen.» Der letzte Punkt ist Hanspeter Metz enorm wichtig. «Wir wollen dem Kunden aufzeigen, wie er auf lange Sicht Energie und somit Geld sparen kann, wenn er die richtige Anlage wählt.»

Fachkräfte gesucht Fachkräfte zu finden, sei nicht immer ganz einfach, sagt Hanspeter Metz. Auf Stelleninserate habe er praktisch keine Resonanz. «Aber es gelingt uns immer wieder, gute Mitarbeitende zu akquirieren, meistens über unsere eigenen Mitarbeitenden, die in ihrem Kollegenkreis von unseren Top-Arbeitsverhältnissen erzählen.»

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Die schwierige Balance zwischen Risiko und Rendite Der Grat zwischen Sicherheit und Risiko bei Geldanlagen ist schmal. Das gilt insbesondere auch für die Vorsorgegelder, obwohl die Pensionskassen in der Regel die Sicherheit hoch gewichten. Aber: Ohne Risiko gibt es keine genügende Rendite, um die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen erbringen zu können. Die PKG Pensionskasse in Luzern erzielt mit einem gezielten Risikomanagement sehr gute Ergebnisse. Die PKG Pensionskasse, Luzern, ist 1972 als Vorsorgeeinrichtung für die betriebliche Vorsorge von KMU errichtet worden. Heute gehört sie zu den führenden Sammeleinrichtungen der Schweiz. Sie hat eine Bilanzsumme von knapp 4 Milliarden Franken mit über 1400 angeschlossenen Unternehmen, 25 000 aktiven Versicherten und 2500 Rentnerinnen und Rentnern. Der aktuelle Deckungsgrad beträgt 109 Prozent (Stand: September 2013).

finanzielle und strukturelle Risikofähigkeit unserer Vorsorgeeinrichtung ausgerichtet ist», erklärt Jean Wey, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Die aktuelle Anlagestrategie der PKG (siehe Tabelle) weist beim derzeitigen Zinsniveau eine langfristig erwartete Rendite von etwas über 3 Prozent aus, was die Sicherung der versprochenen Leistungen gewährleistet und zusätzlich den Aufbau weiterer Wertschwankungsreserven ermöglicht.

lichen Renditen zu erzielen. Mit ein Grund sind nebst der Schuldenproblematik zahlreicher Länder die historisch tiefen Zinsen. «Die machen uns vor allem mit Blick auf die Zukunft sehr zu schaffen», gibt Jean Wey unumwunden zu. «Auch wenn sich die Zinsen für 10-jährige Bundesobligationen seit einem Jahr mehr als verdoppelt haben, sind die Perspektiven mit einem Zinssatz von aktuell knapp über einem Prozent nicht sonderlich gut.»

Ein Anlagevermögen in der Grössenordnung von 4 Milliarden Franken muss breit diversifiziert investiert werden. Die PKG Pensionskasse legt dabei viel Wert auf Sicherheit. «Wir betreiben eine langfristig orientierte Anlagepolitik, welche auf die

Konsequentes Rebalancing

Indexnahe Anlagen

Die Anlagepolitik der PKG Pensionskasse hält sich eng an die strategisch definierten Vorgaben. «Dadurch betreiben wir ein konsequentes Rebalancing, das heisst, wir korrigieren marktbedingte Abweichungen wieder zur Strategievorgabe hin», so Jean Wey. Dies geschieht üblicherweise im Quartalsrhythmus. «Damit kaufen wir tendenziell zu, wenn die Preise unter Niveau sind, und verkaufen, wenn diese darüber sind. Auf Grund des positiven Cashflows entstehen uns für solche Anpassungen in der Regel keine zusätzlichen Kosten.» Diese konsequente Haltung hat sich für die PKG Pensionskasse bezahlt gemacht. «Natürlich mussten auch wir während der Finanzmarktkrise kurzfristig eine börsenbedingte Unterdeckung in Kauf nehmen», sagt Jean Wey. «Derzeit verzeichnen wir aber wieder einen Deckungsgrad von 109 Prozent. Die Performance im vergangenen Geschäftsjahr war mit 7,9 Prozent überdurchschnittlich. Im diesem Jahr stehen wir Ende September 2013 bei 4,1 Prozent ebenfalls gut da. Damit sehen wir nicht nur unsere Anlagestrategie, sondern auch deren taktische Umsetzung bestätigt.»

Die PKG Pensionskasse setzt mehrheitlich auf passive oder indexnahe Anlagen. Jean Wey ist überzeugt, dass aktiv verwaltete Anlagen in den traditionellen Märkten auf lange Sicht die Indexe mehrheitlich nicht zu übertreffen vermögen. Über 80 Prozent der Anlagen sind zudem in Schweizer Franken oder währungsgesichert angelegt. Erfahrungsgemäss zahle sich das Fremdwährungsrisiko auf Dauer nicht aus.

Für Pensionskassen wird es jedoch immer schwieriger, die angestrebten, erforder-

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Wohnliegenschaften Ein bedeutender Teil des Vermögens ist in Schweizer Immobilien angelegt, welche stabile Renditen verzeichnen. Davon sind bei der PKG 12 Prozent in eigenen Liegenschaften investiert und rund 4 Prozent über kollektive Anlagen. Weitere 4 Prozent sind in ausländischen Immobilien angelegt. Wie Jean Wey ausführt, ist der eigene Immobilienbestand der PKG in der Zentralschweiz historisch gewachsen, heute aber geografisch darüber hinaus breiter diversifiziert. Bei neuen Investments bevorzugt man Wohnliegenschaften. Im vergangenen Jahr erzielte die PKG Pensionskasse mit inländischen Immobilien eine Performance von 5,34 Prozent.


Investition in Energieeffizienz

Entsorgen oder reparieren, was ist umweltfreundlicher? EnergieSchweiz hat eine Entscheidungshilfe erarbeitet.

Bild Archiv Neue LZ

Wie viel Energie verbraucht wird, entscheidet letztlich jeder Gerätebenutzer selber. Die Investition in die eigene Energieeffizienz beginnt schon im Kleinen. Zum Beispiel mit dem Ersatz alter, Energie fressender Haushaltsapparate.

Die hohe Verfügbarkeit von Energie verleitet zur uneingeschränkten Nutzung. Die Entscheide, wie lange wie viel Energie genutzt wird, werden meistens unbewusst und ohne lange darüber nachzudenken gefällt. «Kommt hinzu», sagt Beppi Niederberger, Inhaber eines Elektrofachgeschäfts in Engelberg, «dass uns die Werbung Energie sparende Produkte en masse anpreist und den Konsumenten schlussendlich in Sachen Energie sparen in einer falschen Sicherheit wiegt.» Gemäss dem Elektrofachmann lohnt sich ein genaueres Hinsehen doppelt. Gerade wenn es um den Ersatz von alten, Energie fressenden Haushaltsgeräten geht. «Hier können die Konsumenten den grössten Beitrag an die eigene Energieeffizienz leisten», ist Beppi Niederberger überzeugt.

Ersatz oder Reparatur Ohne elektrische Geräte geht heute im Haushalt praktisch nichts mehr. Zwangsläufig sehen sich die Konsumenten irgendwann mit der Frage Ersatz oder Reparatur konfrontiert. «Beim Kauf eines neuen Elektrogeräts ist sicher die in diesem Jahr neu angepasste Energieetikette eine wichtige Entscheidungshilfe für die Konsumenten», erklärt Beppi Niederberger. Darauf sind die höchsten Effizienzklassen neu mit A+ und A++ vermerkt (bisher A), und die am wenigsten effizienten Lampen werden neu

in der Klasse E (bisher G) zusammengefasst. Die Anpassungen der Effizienzklassen sind nicht zuletzt auf die neuen Lichttechnologien mit der LED-Technik ausgerichtet. «Im Bereich Licht- sowie Wasch- und Kühltechnik wurden in den letzten Jahren die grössten, auch für die Kunden spürbaren Fortschritte erzielt. Die neue Wärmepumpentechnik mit einem stark verbesserten Wirkungsgrad sowie effiziente Wärmerückgewinnung wirken sich dank geringerem Stromverbrauch direkt auf das Portemonnaie der Endverbraucher aus», gibt der Elektrofachmann aus Engelberg zu verstehen.

Entscheidungshilfe Eine wertvolle Entscheidungshilfe, ob ein defektes elektrisches Gerät repariert oder ersetzt werden soll, ist laut Beppi Niederberger die von EnergieSchweiz auch online abrufbare Entscheidungshilfe «Defekte elektrische Geräte reparieren oder ersetzen». Dabei werden mehrere Faktoren wie Alter des Geräts und die Energieklasse, die Höhe der zu erwartenden Reparaturkosten und der Einfluss der sogenannten grauen Energie auf die Ökobilanz berücksichtigt. «In der Summe sind es gerade auch solch kleinere Massnahmen, welche die Energieeffizienz steigern, ohne dass wir dabei etwas von unserer Lebensqualität einbüssen», ist Beppi Niederberger überzeugt.

Die nachstehende Tabelle gibt Richtwerte für den Entscheid «Ersetzen statt reparieren» an. Die angegebenen Prozentwerte sind als oberste Grenze zu verstehen. Defektes Gerät (5–7 Jahre alt), Reparaturkosten (im Verhältnis zum Preis eines neuen Gerätes) Monitor 00–10 % Fernseher 20–30 % Tumbler in Einfamilienhaus 25–35 % Kaffeemaschine 25–35 % Waschmaschine 35–45 % Kühl-/Gefriergerät 40–50 % Weitere Energiespartipps und die ausführliche Broschüre zum Geräteersatz finden Sie auf www.energieschweiz.ch/wohnen

Energiecheck Mit dem Energiecheck auf www.energieschweiz.ch/energie-check können die Konsumenten schnell und einfach feststellen, ob sie für Heizung, Warmwasser, Elektrizität und Mobilität viel oder wenig Energie verbrauchen. Hier werden auch Tipps und Antworten rund um die Themen Energie sparen und Geld sparen vermittelt.

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CSS Versicherung unterstützt Gesundheitsförderung Eine gesunde Lebensweise erhöht die Lebensqualität und die Wahrscheinlichkeit auf ein längeres Leben. Die CSS Versicherung unterstützt ihre Kundinnen und Kunden ideell und finanziell, wenn sie in ihre eigene Gesundheit investieren. Es lohnt sich, für die eigene Gesundheit etwas zu tun. Eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Der Aufwand ist in der Regel gering. Krankenversicherer haben ein Interesse daran, dass ihre Versicherten möglichst gesund leben. Es ist nachvollziehbar, dass sie deshalb vorbeugende Massnahmen nach Kräften unterstützen.

Gesundheitskonto Die CSS Versicherung tut dies mit diversen Programmen, so etwa mit einem Gesundheitskonto. Wer sowohl die Ambulant- als auch die Spitalversicherung «myFlex» abschliesst, dem bietet die CSS Versicherung mit einem Gesundheitskonto einen Mehrwert. Konkret heisst das: Die CSS übernimmt für Fitness- oder Bewegungsprogramme bis zu 50 Prozent der Kosten, falls gewisse Bedingungen erfüllt sind. Die Beiträge sind allerdings nach oben limitiert. Entscheidend für die Zustimmung der CSS Versicherung zur Kostenübernahme ist die Qualität des Gesundheitsangebots. Anbieter müssen von der Versicherung anerkannt sein. So werden etwa Rückengymnastik und Haltungsturnen gefördert. Die CSS Versicherung übernimmt unter anderem Kostenanteile für Baby- und Kleinkinderschwimmen, für Pilates oder Fitnessabos, für autogenes Training oder Kneipp-Kurse. Kostengutschriften gibt es auch für «califit», ein neues, innovatives Programm zur Gewichtsreduktion. Es wird von der CSS in Zusammenarbeit mit «Medgate» angeboten.

Abnehmen mit «califit» «califit» will gesundheitsbewusste Menschen während eines Jahres auf ihrem Weg zum Wohlfühlgewicht begleiten und ihnen zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung verhelfen. Das telefonbasierte Beratungs- und Unterstützungsprogramm funktioniert ohne Bindung an Orte und Termine und richtet sich an volljährige Personen mit einem BodyMass-Index (BMI) über 25. Die CSS unterstützt

Sport macht Spass und fördert die Gesundheit.

die Versicherten bei «califit» und leistet einen Beitrag aus dem Gesundheitskonto an die Programmkosten. CSS-Versicherte mit einem Gesundheitskonto profitieren nach Programmabschluss mit maximal 500 Franken. Der Preis für «califit» beträgt 1200 Franken.

«vivit» für Unternehmen Die CSS Versicherung verfügt auch über ein eigenes Kompetenzzentrum zur Gesundheitsförderung in Unternehmen. «vivit» will einen Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) leisten. Mit BGM sollen gesundheitsrelevante Belastungen am Arbeitsplatz minimiert und gleichzeitig gesundheitsfördernde Elemente gestärkt werden.«Idealerweise geht ein Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch an. Nur durch ein strukturiertes Vorgehen ist ein ‹Return on Investment in Human Health› nachweisbar, heisst es im «vivit»-Programm. Und weiter: «Eine Balance zwischen Freizeit und Arbeitszeit zu finden, wird immer schwieriger. Die Folgen davon können negativer Stress und Krankheit sein. Die Leistungsfähig-

Bild Archiv Neue LZ

keit wird beeinträchtigt. Das Arbeitsklima verschlechtert sich. Wenn dann die Ressourcen für einen konstruktiven Umgang mit Stress und Belastungen fehlen, kann dies bei einzelnen Mitarbeitenden zu Burn-out führen. Eine nachhaltige Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden bedingt, dass die Entscheidungsträger im Unternehmen die Zusammenhänge zwischen Arbeitsstrukturen und der Gesundheit der Mitarbeitenden erkennen und bereit sind, Veränderungsprozesse zu begleiten.»

Sponsor von Slow-up Die CSS ist seit sechs Jahren nationaler Hauptsponsor von Slow-up-Anlässen, autofreien Erlebnistagen in der Schweiz. Diese Events passen in die SponsoringPhilosophie der Krankenversicherung. Sie setzt in erster Linie auf den Breitensport. Sie wählt für diese Anlässe jeweils jährlich ein Sujet. Dieses Jahr legte man das Hauptaugenmerk auf den Sonnenschutz.

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Sich f체r LED zu entscheiden bedeutet, sich f체r die leistungsst채rkste Technologie in Sachen Lebensdauer, Farbintensit채t, Leuchtkraft und Energieeinsparung zu entscheiden. Dazu kommt, dass sich LED-Lampen absolut problemlos in Ihre bestehenden Installationen integrieren lassen. Mehr Informationen unter energieschweiz.ch


Begleitung schafft Vertrauen 37 Zentralschweizer Belegärztinnen und Belegärzte gewährleisten an der swissana clinic in Meggen hohe medizinische Fachkompetenz.

engagement, Vertrauen, Transparenz und Zuverlässigkeit sind entscheidende Faktoren im gesundheitswesen. Umfragen und Studien belegen es immer wieder: Patientinnen und Patienten wollen ihren Arzt, ihre Ärztin selber wählen. Sie wollen eine medizinische Betreuung, die umfassend ist und von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. Diesen Anspruch erfüllt die swissana clinic in Meggen. «Mit Belegärzten aus verschiedenen Fachbereichen bietet die Klinik ein breites operatives Spektrum an. im Zuge der Fortschritte in der Medizin können heute immer mehr Patientinnen und Patienten ambulant behandelt werden. Deshalb hat sich die swissana clinic auf ambulante und kurzstationäre eingriffe spezialisiert», um-

schreibt geschäftsführer Jost Barmettler das Konzept. in Meggen sind 37 Belegärztinnen und Belegärzte akkreditiert. Sie verfügen alle über eine Praxis in der Zentralschweiz und sind so in der Region verwurzelt. Das Verhältnis Belegarzt–Patient ist deshalb ausgezeichnet, weil die medizinische Betreuung – ob ambulant oder stationär – umfassend und vor allem dank der kontinuierlichen Begleitung persönlich ist. Das ganze Spektrum wird abgedeckt: allgemeine Chirurgie, Augenchirurgie, Dermatochirurgie, Dermatologie und Lasermedizin, gynäkologie, Hals-nasenOhren-Chirurgie, Hals- und gesichtschirurgie, Handchirurgie, Kieferchirurgie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie, plastischrekonstruktive und ästhetische Chirurgie

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sowie Urologie. Mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist auch die Komplementärmedizin integriert.

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Köpfe Die Zentralschweiz ist nach wie vor ein aufstrebender Wirtschaftsraum mit einer Vielzahl von innovativen Köpfen und dynamischen Unternehmern. Eine kleine – nicht vollständige – Auswahl. Auffallend – leider Realität – der geringe Frauenanteil.

Michelle Abboud, Vizepräsidentin Nordamerika der Wirtschaftsförderung Luzern Michelle Abboud ist die Botschafterin der Wirtschaftsförderung Luzern in Nordamerika. Sie ist seit über 16 Jahren im internationalen Wirtschaftsberatungsgeschäft tätig. Für die Wirtschaftsförderung Luzern arbeitet sie seit 2008 – in einem Teilzeitpensum, das stetig ausgebaut wurde. Mit viel Herzblut vermittelt sie seither amerikanischen Unternehmern und Investoren Luzern als einen einzigartigen Standort mit einer Vielzahl an wirtschaftlichen Vorteilen. Michelle Abboud betreibt Direktmarketing, baut die Netzwerke zu führenden Beratungsunternehmen aus und ist präsent an CFO-Konferenzen. Ihr Ziel dabei ist immer, interessierte amerikanische Firmen mit einer Erstinformation über Luzern zu bedienen, um danach einen Termin mit der Wirtschaftsförderung in Luzern zu vereinbaren. Die Wirtschaftsförderung Luzern ist erfreut, dass sie in Nordamerika über eine ausgezeichnete Botschafterin mit einem ausgedehnten Netzwerk vor Ort verfügt. In den kommenden Jahren soll das Netzwerk der Wirtschaftsförderung Luzern in Nordamerika gefestigt und ausgebaut werden.

Beat Bachmann, Leiter Kontaktstelle Wirtschaft des Kantons Zug Seit Jahren steht der Kanton Zug auf Platz eins als Wirtschaftsstandort in der Schweiz und ist einer der beliebtesten Wirtschafts- und Lebensräume – das belegen zahlreiche unabhängige Ratings und Studien. Für den Anfang Jahr angetretenen Wirtschaftsförderer Beat Bachmann ist das kein

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Zufallsergebnis, sondern ein über Jahrzehnte konsequent erarbeitetes Resultat, das jedes Jahr wieder erreicht werden muss. Er ist überzeugt, dass der Hauptgrund des Erfolges im täglich gelebten «Spirit of Zug» liegt: «Dieser ‹Spirit› ist nicht nur die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Unternehmen in der langfristigen Standortentwicklung oder das tägliche Erbringen eines Top-Services. Es ist die Leidenschaft der Menschen in Zug, die alle auf dasselbe Ziel hinarbeiten, aus meiner Sicht durchaus vergleichbar mit der Leistung der schweizerischen Eishockey- oder Fussball-Nationalmannschaft. Es sind vor allem die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, die in verschiedener Weise mit ihrem Engagement zum Zuger Erfolg beitragen. Ich bin stolz, mit meiner langjährigen Führungserfahrung in erfolgreichen Unternehmen und mit meinem tollen Team zur weiteren Entwicklung von Zug und somit auch der Zentralschweiz beitragen zu dürfen!», sagt Beat Bachmann.

Jost Barmettler, Klinikleiter/Geschäftsführer swissana clinic meggen Jost Barmettler leitet die swissana clinic meggen seit 13 Jahren erfolgreich. Bei der nach dem Belegarztprinzip betriebenen Privatklinik legt er grossen Wert auf ein gut funktionierendes Team in einer angenehmen Atmosphäre. Aufgrund der übersichtlichen Grösse – Bettenstation mit 17 Betten, Aufwachraum/Tagesklinik mit 11 Betten – bietet die Klinik den Patientinnen und Patienten einen persönlichen und individuellen Service. Den verschiedenen Fachärztinnen und Fachärzten steht gut ausgebildetes und kompetentes Personal in den Bereichen Pflege, Operationssaal, Anästhesie und Aufwachraum zur Seite. «Diese und das angenehme, hotelähnliche Ambiente tragen wesentlich zu einem raschen Genesungsprozess der

Patienten bei», sagt Jost Barmettler. Der dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling ist seit 1973 im schweizerischen Gesundheitswesen in verschiedenen Positionen tätig, unter anderem als Personalchef, CFO und Direktor eines öffentlichen Spitals.

Edgar Christen, Partner/Sitzleiter EY Zug Christoph Michel, Partner/Sitzleiter EY Luzern Worum geht es im Leben? Das Leben leichter und die Welt ein bisschen besser zu machen, oder kurz «building a better working world». Nach dieser Ideologie leben und arbeiten Edgar Christen, Partner und Sitzleiter Ernst & Young, Zug, sowie Christoph Michel, Partner und Sitzleiter, Ernst & Young, Luzern. Edgar Christen betreut seit 25 Jahren zahlreiche Unternehmen unterschiedlicher Grösse, vom mittelständischen Familienunternehmen bis hin zum global tätigen börsenkotierten Konzern und quer durch alle Rechnungslegungsnormen und Prüfungsstandards hindurch. Der Betriebsökonom FH und dipl. Wirtschaftsprüfer ist zudem Leiter des Swiss GAAP FER Desk von EY (Ernst & Young) und Mitglied der IFRS Community von EY. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung kann Edgar Christen Unternehmen in allen ihren Entwicklungsphasen kompetent, zielgerichtet und lösungsorientiert betreuen und beraten. Christoph Michel ist seit 13 Jahren bei EY tätig und betreut börsenkotierte wie auch privat gehaltene Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf internationale Rechnungslegung und Swiss GAAP FER. Christoph Michel ist Betriebsökonom FH und dipl. Wirtschaftsprüfer. Als Mitglied des IFRS Desk von EY kann er bei komplexen Fragestellungen zur Rechnungslegung mögliche Lösungswege zeitnah und auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten erarbeiten.


Sowohl Edgar Christen wie auch Christoph Michel verfügen über ein weitreichendes Netzwerk von Spezialisten, sowohl national wie international. Sie können so für jede Fragestellung oder Herausforderung einen geeigneten Experten vermitteln.

auf.» Die Balmer-Etienne AG blickt trotz einiger wirtschaftlicher Unwägbarkeiten optimistisch in die Zukunft. «Wir sind überzeugt, dass auch in den kommenden Jahren qualifizierte Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen – inklusive Wirtschaftsprüfung, Bewertungen und Rechnungslegung –, Steuern und Recht erheblich nachgefragt werden.»

Paul Gabriel, Geschäftsleiter Kurt Steiner AG, Luzern Paul Gabriel ist seit 2008 Geschäftsleiter der Kurt Steiner AG in Luzern, die eine offizielle BMW-Vertretung ist. «Ich arbeite sehr gerne in einer Familien-AG, da der langfristige Erfolg im Vordergrund steht», sagt Paul Gabriel. Seine Stärken sind: Visionen entwickeln, planen, organisieren, delegieren und die Aufgaben überwachen. Er pflegt eine kooperative und offene Firmenkultur, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen. «Ich arbeite gerne mit Menschen, die eine positive Lebenseinstellung haben und zielorientiert nach vorne schauen», erklärt Paul Gabriel. Der 55-Jährige hat einen langen Ausbildungsweg in der Automobilbranche hinter sich: Angefangen hat Paul Gabriel mit einer Lehre als Automechaniker. Anschliessend folgte die Schulung zum Meister sowie eine Ausbildung in Betriebswirtschaft. Sein Lebensmotto passt zu seinem zielstrebigen Wesen: Tue alles, was du tust, mit Freude, Begeisterung und Leidenschaft.

Peter Hilfiker, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und Damian Freitag, Leiter Firmenkunden, Schwyzer Kantonalbank «Die Kunden stehen im Zentrum unseres Handelns. Unsere Mitarbeitenden sind der Schlüssel zur erfolgreichen gemeinsamen Realisierung der Unternehmensziele», sagen Peter Hilfiker, seit zweieinhalb Jahren Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schwyzer Kantonalbank, und Damian Freitag, Leiter Firmenkunden. Die Nähe zum Kunden und die lokale Verankerung zeichnen die führende Bank des Kantons Schwyz denn auch aus. Die Mitarbeitenden aller 27 Filialen kennen ihre Kunden persönlich – ein unschätzbarer Vorteil bei der individuellen Beratung. Für Private-Banking-Kunden bietet die Schwyzer Kantonalbank an zwei Standorten in Schwyz und Pfäffikon eine umfassende Beratung an. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das AAA-Rating der Schwyzer Kantonalbank im September 2013 bestätigt. Sie honoriert damit die sehr starke Kapital- und Ertragsbasis.

Andreas Glanzmann, CEO und Partner Balmer-Etienne AG Balmer-Etienne gehört seit Jahren zu den führenden Beratungsunternehmen in der Schweiz. Die umfangreichen Dienstleistungsangebote sind in die drei Geschäftsfelder Finanzen, Steuern und Recht gefasst. «Sehr erfreulich hat sich der Bereich Wirtschaftsprüfung entwickelt. Viele Kunden schätzen den pragmatischen Ansatz von Balmer-Etienne», sagt Andreas Glanzmann, CEO und Partner. «Mit Urs Matter haben wir in diesem Jahr einen neuen Partner aufgenommen», so Andreas Glanzmann weiter. «Urs Matter ist diplomierter Wirtschaftsprüfer und weist langjährige Erfahrung in dieser Branche

Markus Hongler, CEO Mobiliar Der Luzerner Markus Hongler (55) führt seit zwei Jahren die genossenschaftlich verankerte Versicherung Mobiliar. Er steuert das Unternehmen auf Erfolgskurs: In seinem ersten vollständigen Jahr als CEO wuchs das Unternehmen im Branchenvergleich erneut überdurchschnittlich. Über 46 000 Kunden hat die Versicherung 2012 dazugewonnen und sich so zusätzliche Marktanteile gesi-

chert. Wenn die Mobiliar ein Produkt nicht selber anbieten kann, geht sie Kooperationen ein, wie Anfang 2013 mit der Krankenkasse Concordia und der Nationale Suisse im Bereich Kunstversicherung. Markus Hongler widmet sich neben dem Kapitalmanagement vor allem den Mitarbeitenden. «Welche Fähigkeiten benötigen wir, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu bestehen?», fragt er sich etwa. Markus Hongler will dabei fähigen internen Mitarbeitenden interessante Laufbahnen bieten, aber auch die Chance nutzen, dass Fachkräfte zur Mobiliar wechseln wollen. In der Zentralschweiz beschäftigt die Mobiliar knapp 300 der über 4000 Mitarbeitenden. Den weitaus grössten Teil davon in den neun Generalagenturen, die alle über einen eigenen Schadendienst verfügen.

Yvonne Hunkeler, Verwaltungsratspräsidentin VBL, Luzern Die Anforderungen an den öffentlichen Verkehr steigen markant. Qualität, Komfort und Pünktlichkeit sind Voraussetzung – hohe Flexibilität ist stabiler Bestandteil einer gefühlten Selbstverständlichkeit. Die Verkehrsbetriebe Luzern AG, kurz VBL genannt, investiert laufend in neue Fahrzeuge und Infrastrukturen, um die Passagiere bei der Stange zu halten und zufriedene Umsteiger zu generieren. Das mit Erfolg. Das Unternehmen, das sich im freien Markt behaupten muss, beschäftigt 415 Mitarbeitende und macht 78,4 Millionen Franken Umsatz – Tendenz steigend. Für die Strategie zuständig ist der VBLVerwaltungsrat mit Yvonne Hunkeler an der Spitze. Sie hat nach einem Jahr als Verwaltungsrätin 2012 das Präsidialamt von Ständerat Konrad Graber übernommen. Dabei kommt der heute selbstständigen Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Strategie, Führung und Finanzen ihre berufliche Tätigkeit wie auch ihr Amt als Parlamentarierin zugute: Die studierte Betriebsökonomin hat als langjährige Mitarbeiterin und Partnerin des renommierten Beratungsunternehmens BDO AG wertvolle, kundenorientierte Erfahrung sammeln können – darunter als zugelassene Revisionsexpertin, wie auch als Leiterin von Strategie- und Organisationsprojekten. Seit 2011 ist Yvonne Hunkeler Mitglied der CVP-Fraktion im Luzerner Kantonsrat mit Schwerpunkt

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«Werthenstein ist ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette neuer Medikamente» Für das Gesundheitsunternehmen MSD spielt Forschung und Entwicklung (F&E) eine enorme Rolle. Sei es für Innovationen im Bereich konventioneller Wirkstoffe rein chemischer Herkunft oder biotechnologisch hergestellter Wirkstoffe. Das Ziel ist es, Leben zu verbessern und zu verlängern. Für MSD mit Sitz in New Jersey (USA) ist die Schweiz ein wichtiger Standort. In der Schweiz ist MSD tätig in der F&E, in der Produktion, im Vertrieb verschreibungspflichtiger Medikamente und in der Tiermedizin sowie verantwortlich für überregional ausgerichtete Funktionen des Konzerns. Werthenstein BioPharma GmbH im kleinen Entlebucher Dorf Schachen (LU) nimmt im globalen, exklusiven F&E-Netzwerk eine wichtige Funktion ein und trägt so wesentlich zu einer gut gefüllten und innovativen Medikamenten-Pipeline bei. Dr. Alexander Debets ist seit 2011 Leiter der Werthenstein BioPharma GmbH.

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Was trägt Werthenstein konkret zur Medikamenten-Pipeline von MSD bei? Jedes einzelne Produkt von MSD entsteht aus der Zusammenarbeit globaler Teams. In Schachen beschäftigen wir uns hauptsächlich mit vier Bereichen: Wir forschen in der Herstellung biotechnologischer Wirkstoffe, verpacken Präparate für klinische Studien, testen Medikamente auf ihre Identität und Stabilität und zertifizieren ihre Qualität nach lokalen und internationalen Gütekriterien. Dazu beschäftigt Werthenstein Wissenschaftler, Ingenieure, Laborpersonal, Techniker und Mitarbeitende in administrativen Funktionen. Da wir in Werthenstein gewisse Verfahren als einzige im Konzern anbieten, sind wir ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette neuer Medikamente. Die sehr enge Zusammenarbeit mit den anderen F&E-Standorten ermöglicht es uns auch, kosteneffizienter zu arbeiten, ohne Abstriche an der Qualität zu machen. Was macht die Schweiz zu einem idealen Standort für ein forschungsbasiertes Unternehmen? Die Infrastruktur der Schweiz ist einzigartig. Die politischen und rechtlichen Verhältnisse sind stabil und das geistige Eigentum ist gut geschützt. Die Schweiz ist in Bezug auf Innovation die unbestrittene Nummer eins weltweit. Dies hat der Global Innovation Index 2013 erneut bestätigt. Ein weiterer Vorteil ist das hohe Ausbildungsniveau der Fachleute. Die wissenschaftlichen Institute – die ETH Zürich, die EFPL Lausanne oder auch das Paul Scherrer Institut –, mit denen wir zusammenarbeiten können, geniessen weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Die Schweiz kann und darf sich jedoch nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Um gegenüber den traditionellen Märkten aus Europa und Übersee wie auch den Schwellenländern wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir eine koordinierte Innovations- und Wachstumsstrategie, welche die Notwendigkeit und den Nutzen eines starken Life-Sciences-Sektors berücksichtigt. www.msd.ch

Und wie holen Sie Talente nach Schachen? Die Innerschweiz, und zwar nicht nur der Kanton Zug, bewegt sich bezüglich F&E generell auf einem sehr hohen Niveau. Wir bei Werthenstein haben 2012 über 30 Millionen Franken in den Betrieb investiert. Entsprechend sind die Gebäude, Einrichtungen und Gerätschaften auf dem modernsten Stand. Der Standort bietet den Mitarbeitenden die Chance, lokal engagiert sowie als Teil einer grossen internationalen Firma in weltweiten Projekten und Teams zu arbeiten. Durch die lokale Integration und die weltweite Vernetzung können wir gut ausgebildeten Fachkräften aus dem In- und Ausland ein spannendes und höchst attraktives Arbeitsumfeld offerieren. Welche Herausforderungen stellen sich der F&E in den kommenden Jahren? Bis ein Medikament auf den Markt kommt, dauert es heute in der Regel 10 bis 13 Jahre und die Kosten betragen durchschnittlich rund 1.3 Milliarden US-Dollar. Und der Aufwand zur Entwicklung neuer Präparate nimmt weiter zu. Dies unter anderem deshalb, weil die Auflagen der Behörden für die Zulassung von Medikamenten immer umfassender werden. Es genügt nicht mehr, die Sicherheit und Wirksamkeit eines Arzneimittels zu demonstrieren. Wir müssen zunehmend auch nachweisen können, dass unsere Produkte einen signifikanten therapeutischen und wirtschaftlichen Zusatznutzen bieten. Gleichzeitig erwarten die Kostenträger, also in der Schweiz die Krankenkassen, dass wir unsere Produkte möglichst erschwinglich auf den Markt bringen. Dieser Herausforderung stellen wir uns schon heute und sie wird uns auch in die Zukunft begleiten. Um sie erfolgreich zu überwinden und weiterhin Verbesserungen in der Behandlung von Krankheiten zu erreichen, ist es entscheidend, dass alle Beteiligten zusammen an konstruktiven Lösungen arbeiten.

Dr. Alexander Debets Leiter der Werthenstein BioPharma GmbH

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Herr Debets, F&E geniesst einen äusserst hohen Stellenwert im Unternehmen MSD. Dasistso.DieMissionvonMSDistes,LebenzurettenunddieLebensqualität von Menschen rund um den Globus zu verbessern. Natürlich gibt es dafür heutzutage bereits viele Medikamente auf dem Markt, aber die vorhandenen Produkte sind nicht immer die optimale Lösung. Wir möchten für bereits behandelbare Krankheiten noch bessere Wirkstoffe entwickeln und für bisher unheilbare Erkrankungen neue Medikamente entdecken. Aus diesem Grund forschen wir ununterbrochen weiter.


Planung und Finanzen mit Sitz in der entsprechenden parlamentarischen Kommission.

Adriano Imfeld, Unternehmensberater, Sarnen Seit 25 Jahren führt der Unternehmensberater Adriano Imfeld (59) als Inhaber die Imfeld Treuhand und Revisions AG in Sarnen. Durch seine Tätigkeit kennt er die Wirtschaft mit allen ihren Facetten, sei es als Berater regional, national und international tätiger Firmen oder als Mitglied strategischer Gremien. Darunter befindet sich die Obwaldner Kantonalbank (Vizepräsident des Bankrates), die VITA-Sammelstiftung als drittgrösste BVGSammelstiftung mit 100 000 Versicherten, 17 500 Arbeitgebern und einem Stiftungskapital von 9 Milliarden Franken (Vizepräsident des Stiftungsrates) sowie der Rio Getränkemarkt AG mit Sitz in Dietikon (Verwaltungsratspräsident). Der studierte Ökonom, Fachrichtung Treuhand- und Revisionswesen (lic. oec. HSG) und dipl. Wirtschaftsprüfer/zugelassener Revisionsexperte ist zudem Vorstandsmitglied der Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften mit Sitz in Basel. Auch als Politiker hat er sich Know-how angeeignet. Seine Stationen Finanzchef der Einwohnergemeinde Sarnen, Kantonsrat Obwalden (Präsident 2001–2002) und Nationalrat (2001–2007). Als Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Wirtschaftsförderung Obwalden (heute Standortpromotion Obwalden) hat er wesentlich dazu beigetragen, Firmen anzusiedeln.

Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nidwaldner Kantonalbank Seit 1. März 2013 leitet Heinrich Leuthard (50) die Nidwaldner Kantonalbank. Nach der Ausbildung in verschiedenen Bereichen wechselte der in Stansstad aufgewachsene Berufsmann 1989 ins Bankfach. Im Anschluss an finanzspezifische Schulungen (eidgenössisch diplomierter Bankfachmann, eidgenössisch diplomierter Finanzplanungsexperte) sowie nach gezielter Weiterbildung

in Unternehmensführung arbeitete Leuthard in verschiedenen Kaderpositionen bei der Schweizerischen Kreditanstalt, Credit Suisse und der Schwyzer Kantonalbank. Zusammen mit einem eingespielten Team will Heinrich Leuthard die «kleine Bank mit dem grossen Potenzial» gezielt weiterbringen. Will heissen: Weiterentwicklung der DNA des Unternehmens. Dazu zählen primär das Kreditgeschäft für KMU und das Privatkundengeschäft mit den Hypothekarausleihungen im Zentrum. Sein Auge richtet sich aber auch auf das Anlagegeschäft. Damit hat sich die NKB in jüngster Vergangenheit einen Namen gemacht.

Stephan Marty, CEO ewl energie wasser luzern In Uri aufgewachsen, liebt Stephan Marty die Berge, und vor allem kennt er die Bedeutung des Wassers als Rohstoff für die Erzeugung von Energie. Beim Elektrizitätswerk Altdorf, den Städtischen Werken Luzern, dem Elektrizitätswerk Luzern-Engelberg AG und der Erdgas Zentralschweiz AG verdiente der Ingenieur HTL und Wirtschaftsingenieur STV seine Sporen ab, ehe er 2010 zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung von ewl energie wasser luzern ernannt wurde. An ewl schätzt er die Vielseitigkeit des Geschäfts. «Wir sind verantwortlich für Infrastruktur, Produktion und Lieferung von Trinkwasser, Strom, erneuerbaren Energien, Telekommunikation, Erdgas, Wärme, Energieberatung und Elektroinstallationen», umreisst Stephan Marty das Tätigkeitsgebiet von ewl. Das Mitgestalten von so wichtigen Themen wie der Energiezukunft bezeichnet Stephan Marty als grosse Herausforderung nicht nur für sich, sondern für die ganze Belegschaft von ewl.

Felix Meyer, Geschäftsleiter Genossenschaft Migros Luzern Felix Meyer hat vor rund anderthalb Jahren die Geschäftsleitung der Genossenschaft Migros Luzern übernommen. Der 54-jährige Bieler hat klare Vorstellungen, wie er das Unternehmen weiterhin auf Kurs

halten will: Die Migros Luzern strebt ein internes Wachstum im Kerngeschäft an. Das heisst, man will auf bestehenden Flächen mehr Umsatz erzielen. Möglich werden soll dies unter anderem mit einer noch stärkeren Anpassung des Sortiments an lokale Bedürfnisse. Der neue Geschäftsführer der Migros Luzern ist überzeugt, dass sich die Preise in der Schweiz allmählich dem europäischen Markt angleichen werden. «Wir spüren sogar hier in der Zentralschweiz die Auswirkungen des Einkaufstourismus im nahen Ausland. Die Migros Luzern hat jedoch eine gute Grösse, um schnell und effizient auf Marktveränderungen reagieren zu können. Unser Ziel ist, möglichst schlank zu sein, die zentralen Kosten möglichst tief zu halten.» Felix Meyer hat auch grosses Vertrauen in die regionalen Produzenten. «Die Zusammenarbeit mit ihnen ist enorm wichtig. Sie verfügen über viel Innovationskraft. Die wollen wir nutzen.»

Daniel Portmann, Co-Geschäftsführer ITZ und KTI-Innovationsmentor Daniel Portmann trägt zwei Hüte gleichzeitig, aber beide stehen ihm ausgezeichnet. «InnovationsTransfer Zentralschweiz» (ITZ) ist die regionale Drehscheibe für Innovationsund Technologieförderung. Im Sommer dieses Jahres ist der Co-Geschäftsführer von ITZ, Daniel Portmann, gleichzeitig zum Innovationsmentor der eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt worden. Zwei Funktionen, die sich ideal ergänzen. Die KTI-Innovationsmentoren sind Generalisten und in der Wirtschaft und Wissenschaft gut vernetzt. Sie zeigen den KMU Lösungswege auf, wie sie ihre Innovationsfähigkeit in Zusammenarbeit mit Hochschulen oder anderen Unternehmen verstärken können, und unterstützen sie auf der Suche nach den richtigen Partnern. Daniel Portmann bringt für diese Aufgabe ideale Voraussetzungen mit. Er hat an der ETH Ingenieur (Elektrotechnik sowie Betrieb und Produktion) studiert, war rund sieben Jahre Geschäftsführer von zwei KMU und während Jahren als Unternehmens- und Personalberater tätig. Er kennt beide Seiten, diejenige der Wirtschaft, aber auch diejenige von Wissenschaft und Forschung. Von seinem vernetzten Denken und seinem Netzwerk profitieren nun ITZ und KTI.

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Dr. Markus Schulte, Praxisleiter Zahnarzt Team Luzern Der 52-jährige Markus Schulte ist Spezialist für Oralchirurgie. Er führt die Praxis «Zahnarzt Team Luzern», die 18 Zahnärzte mit verschiedenen Spezialisierungen unter einem Dach vereinigt. «Wir bieten ein multidisziplinäres Zentrum für die gesamte Zahnmedizin – von Zahnspangen über Kinder-Zahnbehandlung bis zu Kieferorthopädie», sagt Markus Schulte. Dieses beinhaltet unter anderem einen Operationssaal mit Aufwachraum für Narkosepatienten, ein zahntechnisches Labor sowie eigene Räume für Kinder. Ein spezielles Augenmerk richten die Zahnärzte auf sogenannte Angstpatienten – rund 30 Prozent der Bevölkerung zählt dazu. «Dank eines auf sie zugeschnittenen Programms erzielen wir ausgezeichnete Ergebnisse. Wir können nachher bis zu 90 Prozent dieser Patienten normal behandeln», erklärt Markus Schulte. Er absolvierte nach seinem Studium der Zahnheilkunde eine Weiterbildung zum Oralchirurgen. Anschliessend arbeitete er in mehreren Ländern, unter anderem in Italien, wo er die Spezialausbildung in Paradontologie abschloss. 2001 kam er in die Schweiz und war zehn Jahre als Belegarzt in der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern tätig. 2011 gründete er die Praxisklinik «Zahnarzt Team Luzern».

Hugo Schürmann, Partner und Geschäftsstellenleiter PricewaterhouseCoopers Luzern Hugo Schürmann ist seit 25 Jahren im Bereich Wirtschaftsprüfung von Banken tätig. Seit 15 Jahren ist er der Leiter der Geschäftsstelle Luzern bei PwC. Genauso lange leitet er zudem den Bereich Banken Region Mitte. Der Betriebsökonom FH und diplomierte Wirtschaftsprüfer besitzt spezielle Kenntnisse in den Bereichen Kantonalbanken und Retailbanken sowie Privatbanken. Im Weiteren verfügt er über wertvolle Erfahrung in den Bereichen Unternehmensbewertungen, Due Dilligence, BVG, Buchführung/ Abschlussberatung und Corporate Finance.

PwC bietet an den Standorten Luzern und Zug ein vielseitiges Angebot an Anlässen. «Die ‹Abacus›-Workshops, der Bankenapéro, Trends für Entscheidungsträger, das Steuerforum und das Unternehmerfrühstück sind eine Auswahl davon. Mit diesen Veranstaltungen möchten wir sowohl Kunden als auch Nichtkunden ansprechen. Unser Motto lautet: ‹Wir halten Sie fit für kommende Herausforderungen›», sagt Hugo Schürmann.

Roger Suter, Leiter Region Zentralschweiz Credit Suisse Roger Suter, mit seiner Familie wohnhaft in Adligenswil, ist seit Dezember 2012 Leiter Region Zentralschweiz der Credit Suisse mit Sitz in Luzern. In dieser Funktion ist er zusammen mit seinem Führungsteam verantwortlich für die Kunden der Division Private Banking & Wealth Management in der Zentralschweiz. Darüber hinaus hat er den Vorsitz über sämtliche Geschäftsbereiche mit dem Ziel, die starke Position der Credit Suisse in der für die Bank wichtigen Region weiter auszubauen. Roger Suter ist seit 1993 für die Credit Suisse tätig und hatte verschiedene Führungspositionen inne. Bevor er die Position des Leiters Region Zentralschweiz übernahm, führte er seit 2009 das Privatkundengeschäft (Private Clients) der Bank in der Zentralschweiz. Mit 14 Geschäftsstellen, 480 Mitarbeitenden und 70 Ausbildungsplätzen ist die Credit Suisse in allen sechs Zentralschweizer Kantonen vertreten und einer der grössten Arbeitgeber in der Region. Für Roger Suter haben zufriedene Kunden und motivierte Mitarbeitende Priorität. «Wir wollen unseren Kunden erstklassige, nachhaltige Finanzlösungen bieten und setzen alles daran, ihre Erwartungen an die Bank zu erfüllen und wenn immer möglich zu übertreffen. Dabei setzen wir auf innovative Angebote sowie hochstehenden Kundenservice. Zusammen mit meinem Führungsteam setze ich alles daran, das Wachstum der Credit Suisse in der Region Zentralschweiz weiter zu fördern und zu begleiten», meint Roger Suter.

Tanja Temel, Mitinhaberin Scheitlin Syfrig Architekten, Luzern «Qualität und Authentizität eines Projekts haben absolute Priorität.» Die Leidenschaft der Architektin Tanja Temel, mit der sie als Repräsentantin und Bindeglied zwischen Kunden und Projekten agiert, ist echt. Seit 2008 ist Tanja Temel Partnerin beim renommierten Luzerner Architekturbüro Scheitlin Syfrig Architekten. Das 1985 gegründete Unternehmen ist heute ein Team von 33 Mitarbeitenden und in allen Bereichen der Architektur tätig. Und zwar von der Konzeptphase über die Projekt- und Kostenplanung bis hin zur Ausführung. Zu den aktuellen Referenzobjekten zählen die Arealüberbauung Herti mit dem supermodernen Eishockeystadion und Hochhaus «Uptown» in Zug. Im Jahre 2008 konnte Scheitlin Syfrig Architekten die neue Montagehalle der Pilatus-Flugzeugwerke in Stans realisieren. Ein Werk, mit dem die Luzerner Architekten über die Landesgrenze hinaus für Aufsehen sorgten. Zudem hat das Team der Scheitlin Syfrig Architekten auf dem Gelände der Roche Diagnostics in Rotkreuz das Kundendienstleistungszentrum und das Personalrestaurant geplant und auch umgesetzt.

Heinz Vogel, Leiter Region Zentralschweiz und Niederlassungsleiter von BDO in Luzern Heinz Vogel ist ein BDO-Urgestein: Er ist seit 28 Jahren für diese Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaft tätig. Seit vier Jahren ist er Leiter Region Zentralschweiz von BDO AG und Geschäftsleitungsmitglied von BDO AG Schweiz. Heinz Vogel weiss: Rund 90 Prozent der Klientel in der Zentralschweiz sind dem typischen KMU-Bereich zuzuordnen. Und KMU wollen von einem lokalen Treuhänder oder Wirtschaftsprüfer betreut werden. Deshalb verfügt BDO AG gleich über sieben Filialen in der Zentralschweiz. Aufgrund der föderalistischen

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Steuerlandschaft mit 26 verschiedenen Erlassen hat sich BDO AG auf die kantonal gültigen Steuergesetze spezialisiert – dies sei ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. «Speziell an der Niederlassung in Luzern ist, dass hier gesamtschweizerisch die Fäden im Bereich Non-Profit-Organisationen und Kauf/Verkauf von Unternehmungen zusammenlaufen», sagt Heinz Vogel. Hervorzuheben ist auch das «Abacus»Service-Center am Standort Luzern, das die Hotline für alle Schweizer BDO-Kunden betreibt. Entwicklungssprünge erwartet Heinz Vogel wegen der bereits guten Marktstellung momentan keine. «Ich sehe hingegen Potenzial im Bereich des ‹Internet-Treuhänders› und in der Steuer- und Rechtsberatung», erklärt Heinz Vogel.

Reto Wangler, Regionaldirektor UBS Zentralschweiz Die Zentralschweizer Wirtschaft streckt ihre Fühler zusehends internationaler aus. Was dabei für die meisten grösseren Konzerne längst Alltag ist, wird auch für immer mehr KMU zum Thema: Importund Exportgeschäfte oder die Gründung einer Niederlassung im Ausland. Damit verbunden sind meistens finanzielle Transaktionen, die am besten mit Hilfe eines erfahrenen Partners abgewickelt werden. Die UBS als weltweit tätige Bank mit Schweizer Wurzeln bietet dazu das ganze Spektrum von Dienstleistungen einer Universalbank. Dass sämtliche Räder ineinandergreifen und bei der Bank alles zum Wohl des

gesamten Kundenspektrums reibungslos funktioniert, verantwortet seit drei Jahren zusammen mit dem regionalen Management Team Reto Wangler. Der 44-Jährige wurde 2010 zum Regionaldirektor UBS Zentralschweiz ernannt. Wangler ist überzeugt: «Die Zentralschweiz ist ein hervorragender Standort für erfolgreiche private und auch unternehmerische Tätigkeiten.» Privat weiss es der dreifache Vater zu schätzen, dass die Berge, sein sportlich bevorzugtes Freizeitterrain, unmittelbar vor der Türe liegen. Beruflich bringt er einen reichen Erfahrungsschatz mit. Seine Laufbahn startete Wangler nach der Promotion in Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen als Analyst bei der UBS in Zürich. Es folgten verschiedene Stationen und Aufgaben bei der UBS, die ihn bis nach New York führten. Zuletzt, vor dem Wechsel nach Luzern, war er in Zürich im Wealth Management und Schweizer Geschäftsleiter des Marketings der Distribution. Die Bedürfnisse der Zentralschweizer Bevölkerung liegen Wangler besonders am Herzen. Sie alle sollen bei der UBS an der richtigen Adresse sein: Unternehmer, institutionelle und private Anleger, vermögende Kunden und Kleinsparer, Senioren und Jugendliche.

langem: Die Rede ist von Franz Zihlmann, dem Ruswiler Immobilienunternehmer. Er will das Tor zur Altstadt attraktivieren und die Innenstadt vom Verkehr entlasten – mit einer Metro, die von der Reussegg zum Schwanenplatz führt – mit Mittelstation Kantonsspital. Ihm zur Seite stehen die Mitinitianten Marcel Sigrist (Büro für Bauplanung) und Marcel von Arx (Technische Bauberatung). Zusammen mit den Architekten und Ingenieuren Armin Wicki (Schubiger AG, Bauingenieure), Hanspeter Escher (Kost + Partner AG, Sursee) und Hans Cometti, Norbert Truffer und Fee Thissen (Cometti Truffer Architekten, Luzern). Das Team hat mehr als einen Denkanstoss entwickelt. Eine Machbarkeitsstudie belegt, dass das 400-MillionenProjekt nicht nur ausgeklügelt und nachhaltig ist, sondern auch schnell realisiert werden kann, wenn private Investoren gefunden und ein breiter Konsens erreicht werden kann. Jetzt sind Behörden und Politik gefordert, um ein entsprechendes Umfeld zu schaffen. Die Investoren erhalten ein Rundumpaket: Reisecars und Autos werden in einem Parkhaus bei der Reussegg (Ibach) gesammelt. Die Passagiere und Fahrgäste wiederum fahren via Metro bequem zum Schwanenplatz – in schnellen drei Minuten. Und das 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

Franz Zihlmann, Initiant Metro Luzern Staus, verstopfte Strassen, bedrängte Velofahrer und unsichere Fussgänger in der Luzerner Innenstadt ärgern ihn seit

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