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Kroatien

September 2011 2. und 3. Woche


Samstag, 10. September 2011 Krvavica

Brac/V.Smrka

Nachdem wir auf unserer MANATEE wieder klar Schiff gemacht haben, sind wir voller Vorfreude auf unsere „neue“ Crew und die beiden kommenden Wochen. Christian, Albert, Alisha, Christiane und Klaus II treffen bereits um die Mittagszeit bei uns ein. Erstmal gehen wir zu Toni in die Kneipe, um unseren Hunger zu stillen und erledigen danach unsere Papiere. Jetzt heißt´s nur noch so schnell als möglich Leinen los, da die Temperaturen mittlerweile fast unerträglich sind und wir nur noch ins Wasser wollen. Wir legen um 14.30 Uhr im Hafen ab und ankern gleich wieder direkt vor dem Hafen, um einmal schnell ins Wasser zu springen. Da die Tankstelle in Sumartin gestern defekt war, versuchen wir heute nochmals unser Glück.

Abgekühlt geht’s weiter Richtung Insel Brac, Südseite. Um 19.30 Uhr fällt unser Anker in der Bucht V.Smrka in der wir bereits letztes Jahr schon einmal geankert haben. Nach erledigtem Ankermanöver und Manöverschluck springen wir alle gleich nochmals ins Wasser – ein Traum!!!


Sonntag, 11. September 2011 Brac/V.Smrka

SV.Klement/V.Soline

Alle unsere neuen Mitreisenden, sogar Alisha ☺, sind bereits vor uns auf. Wir müssen auf jeden Fall die Dosis der Schlaftabletten erhöhen ☺ Wir machen uns früh auf den Weg und ankern bereits um 10.30 Uhr in der Bucht V. Tatinja auf Solta um erstmal gemütlich zu frühstücken und zu baden – die Temperaturen sind wieder wahnsinnig heiß. Trotzdem fahren Christian, Albert und ich mit dem Dingi an Land und spazieren auf die Anhöhe, um Fotos zu machen. Nach unserem kurzen Landausflug freuen wir uns nur noch aufs kühle Wasser. Die Wassertemperaturen betragen durchschnittlich 26/27° Grad – herrlich!

Im Laufe des Nachmittags machen wir uns auf den Weg Richtung Maslinica, wo wir abermals für einen Badestop halt machen. Wir waren vor Jahren bereits einmal in Maslinica und der Ort hat sich seitdem sehr verändert.....es wurden einige Häuser dazugebaut, der Hafen direkt vor dem Schloss wurde ziemlich vergrößert, jedoch ankern trotzdem die meisten Yachten vorne draußen. Wir vermuten, dass dies wahrscheinlich an den teuren Hafengebühren liegt, da wir bereits im Jahr 2009 über € 100,- für den Liegeplatz bezahlt haben.


Wir beschließen die Weiterfahrt nach SV.Klement, in die Bucht V.Soline, wo um 19.30 Uhr unser Anker fällt. Zum Abendessen genießen wir heute „Chicken Kashmir“ mit Nudeln, Salaten und viel, viel Wein. Der viele Wein ist vorbeugend, damit unsere Mitreisenden dann morgen vielleicht doch etwas länger schlafen ☺


Montag, 12. September 2011 SV.Klement/ V.Soline

Vis/Komiza

Das mit dem länger schlafen hat nicht wirklich geklappt – bereits um 07.15 Uhr sind alle, bis auf Klaus und mich wieder wach. Die Dosis wird heute nochmals erhöht ☺ Wir beginnen den Tag gemütlich mit Nespresso und einer ausgiebigen Morgenwäsche. Unser Wochenplan ist es eigentlich eine Überfahrt nach Italien, besser gesagt nach Vieste zu machen.

Um die Mittagszeit halten wir in der Bucht V.Stonica um zu brunchen. Da sich auf einmal die Bucht ziemlich füllt und einige Yachten dicht neben uns legen, holen wir unseren Anker auf und machen eine Hafenrunde durch Vis. Dort beschließen wir gleich weiter nach Komiza zu fahren, da wir dort für die geplante Überfahrt auch ausklarieren könnten. In Komiza ist der Zollpier belegt und wir hängen uns auf eine Boje. Gemeinsam geht’s in die Stadt, wo wir Vorräte einkaufen und direkt am Hafen Abendessen. Aufgrund der weiteren Wettervorhersagen – es ist nur Schönwetter und kein Wind in Sicht – beschließen wir, unsere Italienüberfahrt abzublasen. Wir genießen noch den Abend und irgendwann geht’s mit dem Dingi wieder zurück auf unsere MANATEE.


Dienstag, 13. September 2011 Vis/Komiza

Vis/Mala Travna

Um 08.00 Uhr legen wir in Komiza ab und fahren zuerst zur Blauen Grotte. Alisha, Christiane und Klaus U. schauen sich die Grotte an.

Das Wetter und die Temperaturen sind wie immer traumhaft warm und wir beschließen einen „faulen“ Tag bei Senko, in der Bucht Mala Travna auf Vis einzulegen. Bereits um die Mittagszeit ankern wir bei Senko und lassen heute Nachmittag unsere Seelen baumeln. Wir spielen Karten, lesen, ratschen, schlafen und hüpfen zwischendurch immer wieder ins Wasser da wir die Abkühlungen dringend notwendig haben ☺ Klaus und ich paddeln später, bewaffnet mit einer Flasche selbstgemachten Zirbenschnaps zu Senko und bestellen das Abendessen. Er erkennt uns natürlich sofort wieder und es wird erstmal mit Schnaps auf das Wiedersehen angestoßen ☺ Senko serviert uns heute wieder gemischte Vorspeisen, eine Fischsuppe, Nudeln mit Tomaten und Bohnen, wunderbar gegrillten Fisch und als Abschluss noch eine Art gebackene Mäuse und natürlich wie immer genüüüüügend Rotwein.........Weißwein ist leider gut aber aus........seine letzte Flasche hat er heute Nachmittag selbst getrunken ☺


Wie immer verbringen wir einen gem端tlichen, lustigen Abend bei Senko, mit einem traumhaften Ausblick auf das offene Meer.


Mittwoch, 14. September 2011 Vis/Mala Travna

Lastovo/V.Saplun

Nach einem kleinen Frühstück und unserer Morgenwäsche geht’s (wieder einmal ☺) Richtung Dubrovnik. Nachmittags halten wir für einen Badestop in V.Pol auf Susac, da es wie jeden Tag wieder hochsommerlich heiß ist. Die Wassertemperaturen betragen auch immer noch 26/27° Grad.

Da unser Brauchwasser schon sehr knapp ist, rufe ich bei Antoni auf Lastovo an und er erlaubt uns bei ihm (ohne dort zu bleiben) Wasser zu tanken. Und so machen wir gegen 20.00 Uhr bei Antoni fest, punkern Wasser, genießen einen Sundowner auf seiner Terrasse und motoren noch weiter in die Bucht V.Saplun. Nach einem ziemlich späten Abendessen und knapp 50 Seemeilen, sind wir alle bald mal müde und glücklich in unseren Kojen.


Donnerstag, 15. September 2011 Lastovo/V.Saplun

Mljet/V.Suplunara

Gegen 09.00 Uhr holen wir den Anker auf und queren von Lastovo zur Insel Mljet. Dort lassen wir den heutigen Nachmittag in einer schönen Bucht sehr gemütlich vergehen.

Weiter geht’s unter Segel und teilweise Motorunterstützung nach V.Suplunara wor gegen 19.30 Uhr unser Anker fällt. Von Petra in der letzten Woche gut eingeschult, versuche ich meine Crew heute mit einem „gesunden“ Abendessen zu überzeugen und serviere eine Gemüse-Polentapizza mit der ich allerdings nicht punkten kann. Aber anscheinend ist der Hunger sooooooooooo groß, dass doch jeder zumindest eine Portion davon probiert ☺ Da wir morgen bei Sonnenaufgang in Dubrovnik einlaufen wollen, herrscht heute ziemlich früh Nachtruhe an Bord.


Freitag, 16. September 2011 Mljet/V.Suplunara

Dubrovnik

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wir holen um 04.00 Uhr morgens den Anker auf und motoren nach Dubrovnik. Schön langsam kommt ein Crewmitglied nach dem anderen mit ziemlich verschlafenen Augen an Deck und so shippern wir gemeinsam in den Sonnenaufgang. Um 07.30 Uhr fällt unser Anker auf unserem Stammplatz, direkt vor dem Hotel Excelsior.

Christiane und Klaus machen die Tour auf den Mauern der Altstadt und wir restlichen 5 gehen erstmal auf den Markt und unsere Obst- und Gemüsevorräte wieder aufzufüllen. Klaus verweigert bei dieser Hitze die Stadt und bringt unsere Vorräte an Bord und genießt ein paar Stunden das Alleinsein auf der MANATEE.

Alisha, Christian, Albert und ich fahren zuerst mit der Cable Car auf den Berg und schauen uns die Stadt von oben an und danach spazieren wir durch fast alle Seitengassen der Altstadt und bummeln durch die div. Geschäfte.


Den restlichen Nachmittag verbringen wir wieder alle an Bord und zum Abendessen treibt es uns wieder ins Restaurant „Komarda“. Den „Verdauer“ genehmigen wir uns noch in einer lässigen Weinbar in der Stadt und an Bord gibt’s dann doch noch den einen oder anderen Absacker. Die heutige „Dosis“ dürfte genügen um die Crew morgen früh dann doch etwas länger im Bett zu halten ☺


Samstag, 17. September 2011 Dubrovnik

Mljet/Podskolj

Heute früh sind alle ziemlich angeschlagen vom gestrigen Abend und es braucht ziemlich lange, bis endlich wieder Leben in unsere Crew kommt ☺ Ich sitze schon früh an Deck und genieße bei einem Nespresso den Blick auf die Altstadt und wie langsam das rege Treiben in Dubrovnik wieder beginnt. Um uns herum liegen wieder einige große Kreuzfahrtschiffe.

Das Wetter ist heute wieder extrem heiß. In der prallen Sonne ist es trotz Fahrtwind nicht auszuhalten. Auf der Fahrt von Dubrovnik nach Sipanska Luka sehen wir heute wieder Delphine – leider aber zu weit weg, um Fotos zu machen. Unsere heutige Mittagssiesta halten wir heute in Sipanska Luka. Es wird erstmal ausgiebig gebruncht und gebadet und danach ein ausgedehnter Mittagsschlaf gehalten. Für die heutige Nacht suchen wir uns einen ruhigen Ankerplatz in Podskolj auf der Insel Mljet. Zum Abendessen gibt’s heute Hühnerkeulen mit Bratkartoffeln und Salat und Rotwein. Bis Mitternacht spielen wir noch gemeinsam Rommy und fallen dann aber müde in unsere Kojen.


Sonntag, 18. September 2011 Mljet/Podskolj

Lastovo/Zaklopatica

Da der Wetterbericht zum ersten Mal für die kommenden 2 Tage nichts Gutes meldet, wollen wir zu Antoni in die Bucht Zaklopatica auf Lastovo, um dort sicher und ruhig zu liegen. Zaklopatica ist eine bewaldete Bucht auf der Nordseite von Lastovo und nur 2 km von der Stadt Lastovo im Landesinneren gelegen. Der Wind ist uns heute gut gesonnen und wir kommen rasch an Mljet vorbei bis nach Lastovo. Bei Antoni legen wir gegen 17.30 Uhr an und sind für heute seine einzigen Gäste. Da wir heute zwischendurch keinen Badestop gemacht haben, geht’s jetzt erstmal für alle ins Wasser.

Danach gönnen wir uns einen Sundowner unter Antonis Schirmbar und genießen ein köstliches Abendessen bei ihm. Er serviert uns heute wieder sein köstliches Moussaka, verschiedene Salate, gegrillten Fisch bis zum Abwinken und natürlich wie immer genügend Weißwein. An Bord gibt’s noch einen Absacker bevor sich alle in die Kojen verziehen.


Montag, 19. September 2011 Lastovo/Zaklopatica

Korcula/Vela Luka

Das schlechte Wetter lässt noch auf sich warten und wir beschließen eine Überfahrt auf die Insel Korcula nach Vela Luka. Die Überfahrt wird ziemlich ruppig mit Wellen bis zu 4 Meter. Vela Luka liegt auf der westlichen Seite der Insel Korcula, in einer großen Bucht mit einigen vorgelagerten Inseln. Vela Luka ist eine der größeren Hafenstädte der dalmatinischen Inseln und bei Seglern als beliebter Hafen bekannt. Das Städtchen zählt ca. 4.000 Einwohner und hat für die Bevölkerung des westlichen Teils der Insel Zentrumsfunktion. Eine 1500m lange Flaniermeile ist den Fussgängern vorbehalten. Sie führt der Hafenpromenade entlang, die von vielen Cafes, Bars und Terrassenrestaurants gesäumt ist.

Der kleine Anlegehafen in Vela Luka ist voll besetzt und wir kriegen nur noch einen Platz am Bojenfeld davor. Wir holen jetzt ein spätes Frühstück nach, da dies während der Überfahrt aufgrund des Wellengang nicht möglich war. Nebenbei haben wir Hafenkino, da dauernd Schiffe hereinkommen und sich auf die Bojen legen wollen, was natürlich nicht immer beim ersten Versuch klappt.

Nach einem Nachmittagsnickerchen spazieren wir in den Ort und bummeln durch die Gassen. Zum Abendessen treffen wir uns wieder alle im Restaurant Casablanca. Wir verleben einen gemütlichen Abend mit großartigem Essen und einem wirklich sehr zuvorkommenden Service. Klaus bestellt sich heute Lobster und darf sich seinen Lobster sogar selbst aus dem Becken fischen. Mittlerweile hat das schlechte Wetter eingesetzt und es windet, stürmt und regnet. Auf unserem Heimweg beobachten wir an der Mole einen Katamaran der komplett falsch zur Wetterseite festgemacht hat und den es nun mit ziemlicher Wucht gegen die Mole drückt. Das Ergebnis sehen wir dann am nächsten Tag und es sieht nicht wirklich gut aus. Die Nacht wird heute auch ziemlich unruhig und böig mit heftigen Gewittern gegen Morgen.


Dienstag, 20. September 2011 Korcula/Vela Luka

SV.Klement/V.Tarsce

Heute Vormittag geht’s nochmals in den Ort um frisches Brot und Fleisch zu kaufen und gegen Mittag legen wir ab. Das Wetter beruhigt sich langsam und es wird wieder sonnig und schön. Wir segeln Richtung Hvar und lassen unseren Anker am Nachmittag im Stadthafen von Hvar fallen. Es ist ziemlich viel los und leider keine einzige Boje mehr frei, sodass wir beschließen, nur einen kurzen Zwischenstop einzulegen und nicht über Nacht zu bleiben. Jetzt wird erstmal gebruncht.....heute sind wir wirklich sehr, sehr spät dran und die Crew meutert ein wenig ☺ Danach bummeln Alisha, Christian, Klaus U. und ich durch die Altstadt von Hvar, um ein paar Mitbringsel zu shoppen und uns einen Gin Tonic in einer Hafenkneipe zu gönnen. Nach 2 Stunden geht’s wieder an Bord. Die 3 Herren an Bord haben währenddessen klar Schiff gemacht – sauber Burschen sag ich nur!!!

Für die Nacht legen wir uns in eine geschützte Bucht auf SV.Klement und zum Abendessen gibt’s heute Rumpsteaks mit Kartoffeln und Gemüse.....und natürlich Rotwein...mmmh.....das schmeckt ☺


Mittwoch, 21. September 2011 SV.Klement/V.Tarsce

Solta/V.Sesula

Nach einem erfrischenden Morgenschwimm und einem ausgiebigen Frühstück, setzen wir die Segel und machen uns auf den Weg Richtung Insel Solta. Das Wetter wird von Stunde zu Stunde wieder schöner und die Temperaturen nähern sich wieder den bisher gewohnten Hochsommertemperaturen.

Gegen 16.00 Uhr fällt unser Anker in der Bucht V.Sesula auf Solta, ganz, ganz am letzten Platz dieser Bucht. Nun kann unser Hafen- bzw. Buchtkino wieder beginnen. Wir genehmigen uns einen Mojito im Sonnenuntergang und warten gespannt auf die nun ankommenden Yachten und ihre Anlegemanöver. Wir brauchen nicht lange zu warten und schon geht’s los. Eine Engländerin möchte sich mit ihrer Mono und einem sehr kurz gesetzten Anker wirklich noch hinter uns legen. Keine 5 Minuten später treibt sie natürlich direkt auf unseren Bug zu, sodass wir sofort alles abfendern und sie sich nach diesem wahnwitzigen Manöver mit vielen Entschuldigungen auch Gott-sei-Dank gleich wieder verzieht. Wir genießen weiterhin Sonne, Sundowner und die vielen, weiteren Anlegemanöver.....uns wird auf jeden Fall nicht langweilig ☺ Abends gibt’s heute noch die restlichen Steaks mit Nudeln und einer köstlichen Tomaten-Gemüse-Sauce.


Donnerstag, 22. September 2011 Solta/V.Sesula

Brac/V.Luka

Da das Wasser in der Bucht V.Luka nicht so klar ist, fahren wir raus in eine Bucht vor Maslinica, um unseren Morgenschwimm zu erledigen. Gefrühstückt wird heute während der Fahrt.

Wir wollen heute noch in die Bucht V.Luka und machen aber einen Zwischenstop in Pucisca. Dort machen wir um 16.00 Uhr längsseits fest und dürfen 2 Stunden gratis liegen. Wir bummeln durch den Ort und finden einen kleinen Dorfladen der selbstgemachtes Olivenöl und Käse verkauft. Von diesem Käse werden im Jahr nur 500 Stück hergestellt. Der Besitzer des Ladens ist wahnsinnig nett und zuvorkommend. Das Olivenöl kommt von einem Freund von ihm und da wir bereits alle im Laden vorhandenen Flaschen Olivenöl aufgekauft haben, ordert er bei seinem Freund noch Flaschen welche auch prompt geliefert werden – so einen perfekten Service könnten sich so manche Geschäfte bei uns abschauen! Natürlich wird auch gleich der Käse verkostet und ein 2 Kilo Laib eingepackt. Zu guter Letzt schenkt er uns noch eine original, kroatische Schokolade und freut sich auf ein Wiedersehen vielleicht im nächsten Jahr. Pucisca ist eine Siedlung und ein Hafen an der Nordküste der Insel Brac. Der Ort ist nach Steinmetzertradition bekannt und der Stein aus dem nahe liegenden Steinbrüchen wurde ins Gebäude des Weißen Hauses in Washington eingebaut. Der große Steinbruch Veselje, der sich nordöstlich von Pucisca befindet, war durch die ganze Geschichte für Pucisca die wichtigste Einkommensquelle.


Weiter geht’s zu Rade in die Bucht V.Luka. Beim Anlegemanöver rutscht Christiane aus und stürzt „ungebremst“ zwischen Fender- und Ankerkasten. Nach der Erstversorgung legt sich Christiane in die Koje, lässt das heutige Abendessen ausfallen und versucht sich gesund zu schlafen. Wir essen bei Rade wie immer sehr gut und haben einen gemütlichen Abend.


Freitag, 23. September 2011 Brac/V.Luka

Krvavica

Christiane ist Gott-sei-Dank bis auf einige, ziemlich blaue Flecken und Abschürfungen wieder halbwegs fit. Wir machen uns heute wieder auf den Weg zu Vati´s Felsen um eine Kerze anzuzünden. Gegen Mittag legen wir ab und motoren nach Sumartin um zu tanken und Eier und Milch zu kaufen, da uns unser Skipper für heute seine „bootsbekannten“ und köstlichen Palatschinken verspricht ☺

Den restlichen Tag verbringen wir noch in einer „unbenannten“ Bucht, östlich auf der Insel Brac. Wir genießen zum letzten Mal für heuer das traumhaft, warme Wasser und Wetter. Gebruncht wird spät und gegen Abend zaubert und Klaus wirklich noch seine berühmten Palatschinken.....mmmh Unsere letzte Etappe für heuer führt uns jetzt noch in den Heimathafen Krvavica, wo wir gegen 20.30 Uhr festmachen. Bei Toni in der Hafenkneipe gibt’s noch einen kleinen Abendsnack und an Bord noch einen letzten Absacker und alle fallen müde und voller schöner Eindrücke dieser beiden Wochen in die Kojen. Eine traumhafte Zeit geht leider wieder dem Ende zu!



Kroatien - September 2. und 3. Woche 2011