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Editorial

Licht in Museen von Chefredaktor Sven Horsmann

Stichwort Rembrandt: Das Gemälde, welches Sie auf unserem Titelcover sehen, war schnell geschossen im neuen Rijks Museum in Amsterdam. Es geht um ein Syndikat von Beamten und es zählt zu Rembrandts späten Schaffenskünsten. Die subtile Komposition, die glühenden koloristischen Harmonien, die sympathische Interpretation, und das tiefe psychologische Gespür für die Persönlichkeiten der sechs Männer machen dieses Rembrandt-Portrait einzigartig. Der Gesamteindruck ist eine fein eingestellte Harmonie und Ruhe. Fein eingestellt sind auch die LEDs zu diesem Ölgemälde. Neben der elektrischen Beleuchtung kommt noch das Tageslicht hinzu. Somit muss das neue LED-Licht dynamisch eingestellt sein. Das Ergebnis ist verblüffend. Der Betrachter sieht mehr! Es werden Pinselstriche sichtbar, der Ausdruck der Personen, Objekte, Landschaften sind wie neu gestaltet, so der erste Eindruck. Das digitale Licht setzt neue Sehmassstäbe für Museen. Kunstgeschichtler und Kuratoren sind sich einig, mit LED werden die Objekte der Kunst detaillierter wiedergegeben. Wir haben eine Reihe von 'Tempeln der Kunst', die auch immer Licht-Tempel sind, gefunden und für Sie aufbereitet. Möge es Sie inspirieren Kunstbilder neu zu sehen.

2014 / 6 luxlumina

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luxlumina Magazin 06-2014