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beratung und betreuung

licher Sortierung und sauberer Be-

immer wieder entstehende Lücken in

schriftung sowie der Optimierung der

den Stellenplänen, Know-how-Verlust

Bestellabläufe und dem Festlegen von

und Belastung von Vorgesetzten und

Verantwortlichkeiten liess sich einiges

Mitarbeitenden durch vergleichsweise

bewegen. Der Inventarwert des Zu-

hohe Einarbeitungszeiten. Nicht zuletzt

behörs liess sich damit um über CHF

generieren die vermehrten Rekrutie-

30 000 reduzieren. Die Herausforde-

rungsverfahren zusätzliche Insertions-

rung, das Lager so knapp wie möglich zu

kosten, welche auch bei Online-Stellen-

halten und gleichzeitig das Angebot so

plattformen nicht zu unterschätzen sind.

umfangreich wie verlangt anzubieten, ist ein steter Prozess.

Die Personalbedarfsplanung wird aufgrund einer dreimonatlichen Statis-

Abgabe von Apparaten 2008

2009

2010

CPAP-Geräte 2047 2318 2617

Inhalatoren 200

tik laufend überprüft und angepasst. Da-

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Fluktuation und Stellenentwicklung

bei wird die detaillierte Entwicklung der

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Die Fluktuationsrate der Pflegefach-

kontinuierlich ansteigenden Fallzahlen

frauen im Jahr 2010 war überdurch-

in den einzelnen Regionen vorausschau-

schnittlich hoch. Die Gründe reichten

end angeglichen. Die Transparenz wird

von Pensionierung, krankheitsbedingter

auch von den Mitarbeitenden begrüsst,

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Arbeitsunfähigkeit und Ortswechsel bis

da der nachvollziehbare personelle Aus-

433

hin zur Neuorientierung im Beruf oder

gleich eine gerechte Fallbelastung er-

Ausstand nach einer Geburt. Der Man-

möglicht. Berücksichtigt werden dabei

gel an gut ausgebildetem Fachpersonal

die durchschnittlichen zeitlichen Auf-

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im Pflegebereich ist v.a. im stationären

wändungen der einzelnen Dienstleis-

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Bereich seit vielen Jahren ein Thema.

tungen. Diese sorgfältige Betrachtungs-

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Nicht zuletzt der Generationenwechsel

weise erklärt auch, wie der Anstieg des

im Pflegefach hat jedoch immer kürze-

Pflegefachpersonals zwischen 2002 und

re Intervalle der Betriebstreue mit sich

2010 um 1,7 Stellen zu verstehen ist. In

334

gebracht.

diese Zeitspanne fällt nämlich der Wech-

345 362

Sauerstoffkonzentratoren 295

Mobile Sauerstoffkonzentratoren

Flüssigsauerstoff

Lunge Zürich blieb dank ihren be-

sel von der Betreuung der Inhalations-

trieblichen Vorzügen der geregelten Ar-

zu den CPAP-Patienten. Erstere Gruppe

beitszeiten lange Zeit davon verschont.

war mengenmässig damals zwar fast

Beatmungsgeräte

Mit der attraktiven Weiterbildungsmög-

doppelt so hoch wie heute die CPAP-

(Geräte im Besitz des Schweizerischen

lichkeit zum eidg. Fachausweis als «Be-

Patienten, aber deutlich weniger zeitin-

Verbandes der Krankenkassen)

rater/Beraterin für Atembehinderungen

tensiv.

und Tuberkulose» wird Lunge Zürich auch als Bildungsinstitution wahrge-

153 171 251

nommen und passt unter vielen Aspekten in jedes attraktive Curriculum des Pflegefachs.

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Absauggeräte 66

Die Kehrseite der hohen Fluktuation

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sind betriebliche Erschwernisse durch

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Geschaeftsbericht_2010  
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