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beratung und betreuung

Entwicklung in den Kernaufgaben

Leitungswechsel

Geräte. Mit der in den meisten Situatio-

stete Ausbau des Tankstellennetzes für

nen sehr gut funktionierenden Trocken-

Flüssigsauerstoff. Dieses geht über die

inhalation wurden die Dienstleistungen

Landesgrenzen hinaus und ermöglicht

der kantonalen Lungenligen im engs-

Patienten Reise-Komfort und Mobili-

ten Sinne des Wortes pulverisiert. 2010

tät. Handliche Flyer vereinfachen dabei

wurden wieder etwas mehr, nämlich

die Suche nach der nächst gelegenen

2010 war geprägt vom Leitungswechsel

144 Neuvermietungen verzeichnet, was

Tankstelle. Um die Attraktivität dieser

in der Abteilung Beratung und Betreu-

die Vermutung zulässt, dass der Boden

Tankstellen für die Patienten weiter zu

ung. Die operative Kernaufgabe mit ap-

erreicht ist und die Gruppe von Klein-

erhöhen und die Bedienung zu vereinfa-

parativen Hilfeleistungen, pflegerischen

kindern und medikamentösen Inhalati-

chen, wurde im letzten Jahr ein grosses

Dienstleistungen,

Tuberkulose-

onstherapien bei schweren Krankheiten

Projekt zur Vereinheitlichung der An-

Zentrum und einem breiten Sozialbera-

leicht ansteigt. Parallel zur wegfallenden

schlüsse des mobilen Systems realisiert.

tungsangebot wurde von der bisherigen

apparativen Unterstützung sind auch

Dieses Modell ist einzigartig in Europa

Abteilungsleiterin,

dem

Bischof,

die kostenlosen Beratungsleistungen für

und wurde im Kanton Zürich gemein-

Mitte Jahr in neue Hände übergeben: Eli-

Asthmapatienten entfallen. Es ist nicht

schaftlich von Lunge Zürich und den Sau-

sabeth Bischof, die während ihrer 28 Jah-

leicht, dieser grossen Patientengruppe

erstofflieferanten Carbagas und PanGas

re bei der Lungenliga Zürich den Wechsel

Informationen zur Therapie und zur Ver-

finanziert.

von der Inhalationstherapie zur CPAP-

meidung von Notfallsituationen auf an-

Therapie miterlebt und mitgestaltet

derem Wege zugänglich zu machen.

Elisabeth

Online www.lunge-zuerich.ch/beratung/ sauerstoff-tankstellen

hatte, begab sich in den wohlverdienten

Weniger spektakulär ist der Anstieg

Ruhestand. Nach gut strukturierter Ein-

von Patienten mit CPAP-Therapie. Diese

führung wurde die operative Führung

Gruppe hat sich in den letzten 10 Jahren

der neuen Stelleninhaberin, Sylke Meyer,

vervierfacht. Interessant ist der Anstieg

übertragen. Die Betriebsökonomin und

im Bereich Heimventilation bei Patien-

Lagerverwaltung

ausgebildete Pflegefachfrau ist fachlich,

ten, die mit einem Beatmungsgerät zu-

Eine grosse Herausforderung stellt die

theoretisch und praktisch bestens für

hause leben müssen. Als Gründe sind

Optimierung der Materiallagerverwal-

die anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet

dabei die demografische Entwicklung

tung dar. Bei knappen räumlichen Ka-

und vermochte den Wechsel nahtlos zu

mit immer älter werdenden Patienten

pazitäten und betrieblichen Vorgaben,

gestalten.

sowie die steigende Zahl von Adipositas-

das Lager zu reduzieren, müssen die Lo-

kranken zu nennen. Erwähnenswert ist

gistikabläufe stetig verfeinert und die

auch die Zunahme bei der Abgabe von

Mitarbeitenden konsequent angeleitet

mobilen Konzentratoren. Der Wunsch

werden. Erschwerend sind dabei nicht

der Patienten nach Mobilität, vor allem

nur die drei Lagerstandorte Zürich, Win-

Heimtherapie

derer, die selbstständig ihren Alltag be-

terthur und Uster, sondern auch die Teil-

Apparateentwicklung

streiten, ist ungebrochen. Leider sind die

Lager in den Behandlungszimmern, die

Die Entwicklung des Inhalationsberei-

mobilen Konzentratoren noch immer

mobilen Ersatzteillager in den Firmenau-

ches innerhalb der letzten 25 Jahre ist

sehr teuer, und die Akkus haben nicht

tos und das rege Reparatur-, Austausch-

frappant: Wurden 1985 noch 4750 Inha-

bei allen Modellen eine befriedigend

und Wartungsgeschehen.

lationsgeräte an Patienten abgegeben,

lange Ladekapazität. Erfreulich und von

Mit der Ausmusterung von nicht

sank diese Zahl bis im Jahr 2009 auf 117

den Patienten sehr geschätzt ist der

mehr benötigtem Material, übersicht-

Geschaeftsbericht_2010  
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