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arttensuite ar Kunstmagazin

Ausgabe August 2009 [Nr. 8]

Interventionen Kilian Rüthemann im Kunsthaus Glarus

Hüttenzauber Kunstgenuss in luftiger Höhe

Malerei

Ein Porträt der Künstlerin Klodin Erb


Selbstbildnis zeichnend am Fenster, 1648 Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett Schenkung Eberhard W. Kornfeld, Bern

Schloss Spiez

Rembrandt

Radierungen aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld 26. Juni – 13. September 2009

Zu Ehren des während Jahrzehnten in Spiez wohnhaften RembrandtSammlers Isaac de Bruijn veranstaltet das Schloss Spiez in Zusammenarbeit mit Eberhard W. Kornfeld eine Ausstellung von 40 Radierungen des Holländer Künstlers. Zu sehen sind Werke aus allen Schaffensphasen und Themenbereichen, wie Darstellungen von biblischen Szenen, Bildnissen, Landschaften und Akten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. SCHLOSS SPIEZ Tel: 033 654 15 06 www.schloss-spiez.ch Mo: 14-18 h, Di bis So 10-18h

The Conspiracy/ Die Verschwörung Giro Annen Nino Baumgartner John Divola Chris Evans Dora García Gerard Hemsworth Raphaël Julliard Annina Matter Corey McCorkle Martin Möll Camille Norment Annaïk Lou Pitteloud & Steve van den Bosch Bradley Pitts David Renggli Ana Roldán & Falke Pisano Narcisse Tordoir Alan Uglow Xu Zhen

freude am essen.

weit raum für gespräche.

blick zeit für zwischentöne.

01.08. – 06.09.2009

Kunsthalle Bern Helvetiaplatz 1 3005 Bern T +41 (0)31 350 00 40 www.kunsthalle-bern.ch

schanzeneckstrasse 25, 3012 bern-länggasse montag-freitag: 11-23 uhr www.veranda-bern.ch, reservationen: 031 305 21 80 - wir vermieten schöne sitzungszimmer - «tavolata», 4 mal jährlich 9-gänger am langen tisch - sa und so offen für gesellschaften


artensuite Titelseite: Kilian Rüthemann, More than This, 2009, Marmor (Carrara), 120 x 58 x 60 cm, Tisch-Plattform, Holz, Eisen, 95 x 900 x 1000 cm. Ausstellungsansicht Kunsthaus Glarus, 2009. Foto: David Aebi.

In diesem Heft AUSSTELLUNGEN Räume, die Geschichten erzählen - Schloss Kiesen 4 «Himmelsstürmer» - Kunstmuseum Bern 5 Leichtfüssige Ironie oder bleierner Ernst? CentrePasquArt Biel 6 Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2009 - Helmhaus Zürich 8 Vielfältige Ein- und Aussichten - SACHütten 10 Räume als Requisite - Kunsthaus Glarus 13 Der Mensch zwischen Masse und Volumen - Kunsthaus Bregenz 14 Mechanismen des Erinnerns und Vergessens - Kunstmuseum Liechtenstein 16 Verblüffender Spagat - Klodin Erb 17

KUNST IM BUCH Empathie 18 Street Art 18 Provokation 19

GALERIEN AGENDA Bern 21 Region Bern 23 Zürich 24 Region Zürich 26

MUSEEN AGENDA Bern 27 Region Bern 28 Zürich 29 Aarau 31 Winterthur 31

Augenspiel

Kilian Rüthemann im Kunsthaus Glarus, Foto: David Aebi.

■ Wäre ja ein Wunder, wenn ein Ereignis wie die Mondlandung, deren vierzigjähriges Jubiläum wir vor kurzem feiern konnten, nicht auch in der Kunst der Zeit ihre Spuren hinterlassen hätte. Am Auffälligsten beschäftigten sich wohl Design und Architektur mit der Raumfahrt. Man liess sich von den für die Raumfahrt entwickelten Materialien genauso inspirieren wie von den Raumanzügen der Astronauten. Gebäude nahmen die Form von Raumschiffen an und man versuchte, ganz im Sinne der Raumkapseln, kleine Wohneinheiten zu konzipieren, die alles auf engstem Raum und doch funktional zusammenfassten. In der bildenden Kunst war es die Zeit der Pop Art, die sowieso alles, was in den Medien präsent war, in ihre Bildwelt aufnahm. Und so wurden nicht nur Marilyn Monroe und Tomatensuppendosen zum Sujet der Kunst, sondern auch der Griff nach den Sternen. Die NASA selbst gründete 1962, also bereits kurz nach ihrer Entstehung 1958, das NASA Art Program, eine Kunstsammlung, die ausschliesslich Werke rundum das Thema Raumfahrt umfasst. Darunter sind Werke von Norman Rockwell, Robert Rauschenberg oder William Wegman. Die Sammlung wird auch heute noch mit Werken von Gegenwartskünstlern ergänzt, so fand eine Fotografie der ersten Astronautin von Annie Leibovitz Eingang in die Sammlung. Und übrigens finden sich auch in der Schweizer Kunst Ende der Sechziger Spuren des Weltalls. Carl Bucher (*1935) malte eine ganze Serie von so genannten «Landings», in deren Zentrum raumschiffähnliche Objekte standen. Oder Alfred Auer (*1937), der mit «Grissom Story» ein Abbild von Gus Grissom malte, einem Apollo-Astronauten, der bei einem Training mit zwei weiteren Astronauten in der Raumkapsel verbrannte. Und auch Bendicht Fivian (*1940) nahm drei Astronauten von Apollo 8 als Moiré-Bild in seinen Motivschatz auf. Das All geht halt nicht nur USA und UdSSR was an! Dominik Imhof Chefredaktor

Impressum

Kunst braucht Dialog www.ensuite.ch

Herausgeber: edition ■ ensuite. Verlagsleitung:

Bildmaterial digital oder im Original beilegen. Redaktion: Dominik Imhof (di); Luise

Lukas Vogelsang. artensuite erscheint monatlich als

Baumgartner (lb), Sandra Bradvic (sb), Petra Giezendanner (pg), Natalia Huser (nh),

Beilage der Abozeitung ensuite - kulturmagazin oder

Claudia Keller (ck), Monique Meyer (mm), Sylvia Mutti (sm), Monika Schäfer (ms),

liegt in Galerien und Museen auf. Abonnementspreis

Nicola Schröder (ns). Korrektorat: Monique Meyer.

SFr. 77.00 / SFr. 52.00, 11 Ausgaben. Auflage: 7‘500

Die Redaktion artensuite ist politisch, wirtschaftlich und ethisch unabhängig und selb-

Ex. Anzeigenverkauf: inserate@ensuite.ch. Layout:

ständig. Die Texte repräsentieren die Meinungen der AutorInnen, nicht jene der Redakti-

interwerk gmbh, Bern; Dominik Imhof Produktion &

on. Copyrights für alle Informationen und Bilder liegen bei der edition ■ ensuite.

Druckvorstufe: interwerk gmbh, Bern. Druck: Fischer AG für Data und Print. Hinweise für redaktionelle Themen oder Eintragsdaten jeweils bis zum 15. des Vormonates. Über die Publikation entscheidet die Redaktion.

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artensuite | Sandrainstrasse 3 | 3007 Bern Telefon: 031 318 60 50 | E-Mail: art@ensuite.ch www.artensuite.ch

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Räume, die Geschichten erzählen Von Sylvia Mutti

Chantal Michel, Josefallee 128 / Buttermelcherstrasse 64, 2001, Fotografie auf Dibond hinter Plexi, 150 x 190 cm

Chantal Michel – Schloss Kiesen 3629 Kiesen (bei Bern). Geöffnet Samstag und Sonntag 11:00-18:00 h, geschlossen am 8.8. und 9.8. Bis 18. Oktober. Weiteres Programm unter chantalmichel.ch

■ Als Künstlerin und Kuratorin zugleich inszeniert Chantal Michel (*1968) im Schloss Kiesen nach 2008 zum zweiten Mal atmosphärisch dichte Stimmungsräume, die in geradezu magischer Sinnlichkeit märchenhaft-mystisch betören oder aber verunsichernd beklemmen. Seit sie im Jahre 1999 nach Paris eingeladen wurde, um im Hôtel Scribe zu fotografieren und die entstandenen Werke anschliessend auch dort auszustellen, spielen ortsspezifische Arbeiten und Installationen, wie sie etwa 2005 im Berner Hotel Schweizerhof oder 2006 im Grand Hotel Bürgenstock zu sehen waren, eine wichtige Rolle in Chantal Michels Schaffen. Die Frauen, die in ihren Arbeiten als unterschiedliche Alter Egos der Künstlerin selbst zu sehen sind, gehen als Körperskulpturen oder Körperornamente mit den sie umgebenden Räumlichkeiten und Bildhintergründen eine enge Symbiose ein, ja sie werden regelrecht Teil ihres Aufenthaltsortes und manchmal sogar des Mobiliars. Nicht anders verhält es sich nun mit den Fotografien, Videos und Objekten der Ausstellung, die sich derart harmonisch in die ehemals herrschaftlichen Wohnräume einfügen, als wären sie schon immer dort gewesen und es keine Rolle mehr spielt, dass hier altehrwürdiges Gemäuer aus der Mitte des 17. Jahrhunderts auf aktuelle Videostills trifft. Wie das Wogen der Wellen zieht sich beispielsweise eine blaue Schnörkelschrift über helle Badezimmerkacheln, dreht sich in der Badewanne um die eigene Achse und mündet auf einem Spiegel.

Zum einlullenden Gesang einer sanften Frauenstimme erzählt die Schrift von der kleinen Meerjungfrau, die ihren Prinzen findet und wieder verlassen muss, während eine Fotografie eine weiss gewandete Frau mit wallendem, blondem Haar zeigt, die auf dem Meer dem Horizont entgegen schreitet. In den komplett abgedunkelten, schummrig ausgeleuchteten Gängen des verwinkelten Schlosses streut die Künstlerin bewusst Irritationen, die das Raum-Zeit-Gefühl erschüttern;

und nicht immer ist klar, wo die Inszenierung beginnt und wo sie aufhört – sofern diese Ausstellung eine Unterscheidung zwischen «echt» und «künstlich» überhaupt zulässt. Das aufmerksame Publikum entdeckt immer wieder, wie sich Sujets auf Fotografien in den Realraum fortsetzen (und umgekehrt), sei es in Form eines geblümten Vorhangs, der an einem Badezimmerfenster angebracht und gleichzeitig im Bild zu sehen ist, sei es in Form eines ganzen Zimmers, dessen tatsächliche Möblierung sich in den Fotografien verdoppelt. Es ist die konstante Infragestellung der Betrachtersituation zwischen Schein und Sein, die Chantal Michel in einer überwältigenden Ge-

samtinszenierung auf die Spitze treibt und selbst ihre eigene Person dabei nicht ausnimmt. Seit einem Jahr schon lebt und arbeitet die Künstlerin im Schloss Kiesen, hat in unzähligen Stunden das seit nunmehr zwanzig Jahren leer stehende Gebäude gestrichen, möbliert und die aktuelle Ausstellung mit einer Fülle an neusten Arbeiten und Werken aus den vergangenen zehn Jahren bestückt. Eine Trennung zwischen Kunst und Leben, öffentlich und privat existiert für sie kaum: «Es ist wunderbar im Schloss selbst, in der eigenen Installation zu wohnen, denn nur, wenn man einen Ort lebt, ihm 200% Aufmerksamkeit gibt, kann etwas Gutes entstehen», bekräftigt Chantal Michel. Sie nennt den Ausstellungsor t nicht nur ihr zu Hause, sondern verwöhnt sogar Erholung suchende Gäste in akkuratem, schwarzem Dienstmädchenoutfit und weisser Schürze eigenhändig im kleinen Café mit Erfrischungen aus ihrem «Gärtli» und samstagabends sogar mit Pasta-Diners. Spätestens hier lässt sich die Grenze zwischen Kunst und Leben nicht mehr ziehen und auch das Publikum wird sich seiner Rolle als Teil eines Gesamtkunstwerks oder einer Performance gewahr. Chantal Michel hat im charmant maroden Schloss Kiesen ein zauberhaftes Universum geschaffen, das sie als Ort der Begegnung bezeichnet, fern von musealen Bedingungen und vom Kunstzirkel.

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«Himmelsstürmer» Von Nicola Schröder

■ In einer kleinen, aber feinen Ausstellung zeigt das Kunstmuseum Bern derzeit in seinem Graphischen Kabinett einen Leckerbissen für Freunde der Druckgrafik. Die Präsentation innerhalb der ständigen Sammlung widmet sich dem Werk des Hendrick Goltzius (1558– 1617). Der in Haarlem tätige Künstler gilt mit seiner Arbeit als Maler, Kupferstecher, Verleger und Zeichner als eine der wichtigsten Figuren im Übergangsprozess zwischen niederländischem Manierismus und dem «Goldenen Zeitalter» eines Rubens und Rembrandt. Mit der Erhebung der Malerei in den Stand einer freien Kunst vollzog der habsburgische Kaiser Rudolf II. im Jahr 1595 einen wichtigen, seit der Renaissance angebahnten Schritt für die Künstler aus dem traditionellen Zunftzusammenhang heraus. Die Stadt Haarlem war in dieser Zeit eines der wichtigsten Zentren nördlich der Alpen zur Propagierung neuer Kunsttheorien, in denen die bildende Kunst mit neuem Selbstbewusstsein auftrat. Am Werk Goltzius‘ lassen sich dieses neue Verständnis und dessen Entwicklung exemplarisch ablesen. Die Bandbreite der Motive, die Goltzius dabei umsetzte, reicht von mythologischen Stoffen über biblische Historien und Allegorien bis hin zu Landschaftsdarstellungen und Porträts. Ein wesentliches Merkmal seiner frühen Darstellungen liegt dabei in der manierierten Nachahmung, die im Sinne der Zeit gleichzeitig als Wettstreit artensuite August Nr. 8 | 09

aufgefasst wurde. Insbesondere für die in kunstvollen Körperdrehungen gezeigten menschlichen Figuren empfing er starke Anregungen durch Bartholomäus Spranger (1546–1611). Zwischen 1585 und 1590 stach er mehrere von dessen Entwürfen in Kupfer und übernahm den Stil auch für eigene Arbeiten, wie die «Büssende Maria Magdalena». Zugleich

entstanden Arbeiten mit mythologischen Themen, wie «Mars und Venus von Vulkan überrascht», die für den Höhepunkt der Auseinandersetzung mit Spranger stehen. Weitere Vorlagen bekam Goltzius von seinem Freund Cornelis Cornelisz. van Haarlem (1562–1638), von dem die Entwürfe zu den «Himmelsstürmern» stammen. Die Darstellungen der vom Himmel herabstürzenden Frevler zeigen massige nackte Körper, die in ungeheuren Haltungen und Drehungen durch die Luft brechen, eingefangen in runden Formaten, die die organische Ästhetik der Momentaufnahme wie durch ein Fernrohr herangeholt unterstreichen. Bereits zu Lebzeiten als bril-

lanter Stecher gefeiert, steht Goltzius’ Arbeit für eine plastische Behandlungsweise des Stiches, die Ihresgleichen sucht. Er entwickelte eine Technik der Schraffur, die den Eindruck variierender Farbigkeit erzeugt und mitunter als schillernde Oberfläche erscheint. Eine Italienreise von Goltzius in den Jahren 1590/91 markierte eine Wende im Werk des Künstlers, die ihn weg vom ma n ier ier ten Stil hin zu einer grösseren Klassizität seiner Darstellungen brachte. Werke nach dem «Herkules Farnese» oder Raffaels «Triumph der Galatea» stehen für diesen Wandel, zeigen gleichzeitig aber auch wieder einen gewissen Anspruch des Wettstreits bei der gekonnten Umsetzung in die dem Kupferstich eigene Bildtextur. Nach seiner Rückkehr aus Italien entstanden die Folge der «Neun Musen», die ein gewandeltes Bildverständnis dokumentieren, sowie einer der Höhepunkte seines Schaffens, die sogenannten Meisterstiche mit Darstellungen aus dem Marienleben, die an grossen Meistern der Renaissance angelehnt sind. Mit einer kleinen Reihe gut selektierter Arbeiten gelingt es dem Kunstmuseum, einen Eindruck von der grossen Bandbreite und den überragenden Fähigkeiten Hendrick Goltzius’ zu vermitteln, der als Repräsentant für eine spannende Zeit europäischer Kunstgeschichte steht.

Hendrick Goltzius, nach Cornelis Cornelisz. van Harlem, Phaeton, Blatt 3 aus der Folge «Die vier Himmelsstürmer», 1588, Kupferstich, ø 34,3 cm, Bernische Kunstgesellschaft.

Hendrick Goltzius – Stecher und Inventor Kunstmuseum Bern, Graphisches Kabinett, Hodlerstrasse 8-12. Geöffnet Dienstag 10:0021:00 h, Mittwoch bis Sonntag 10:0017:00 h. Bis 4. Oktober.

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Erdag Aksel, Calculated Loss of Memory III, 2009, Installation (Mischtechnik). Im Besitz des Künstlers. © Künstler

Leichtfüssige Ironie oder bleierner Ernst? Von Luise Baumgartner

Seriously Ironic - Positions in Turkish Contemporary Art Scene CentrePasquArt Biel, Seevorstadt 7173, 2502 Biel. Geöffnet Mittwoch bis Freitag 14:00-18:00 h, Samstag und Sonntag 11:00-18:00 h. Bis 30. August. Mit Katalog.

■ Die Gruppenausstellung «Seriously Ironic» im Bieler CentrePasquArt ist gut betitelt: Tatsächlich weiss die Besucherin auch nach mehrmaligem Rundgang durch die Ausstellung nicht so recht, ob hier so schwierige Themen wie Religiosität, Individualismus, Freiheit und Emanzipation in der heutigen Türkei mit humorvoller Ironie oder eher mit beissend-fatalistischem Sarkasmus gebrochen werden. Ernst und gewichtig sind die ideologischen Diskussionspunkte, die in «Seriously Ironic» verhandelt werden, ironisierend die künstlerische Annäherung und Ausleuchtung derselben. Aber auch die Art und Weise, wie die vertretenen Jungtalente und grossen Namen die moderne (?) Türkei und ihre Probleme vorstellen, ist zum Teil schon ambivalent: So nimmt man Selim Birsels (*1963, Brüssel) Wand-

bild «Testis-Ear-Tank-Field» (2009, Technik: Stempel auf Tapete) selbstverständlich als schönes, ornamentales Gewächs aus Pflanzengirlanden. Wer besser hinschaut, entdeckt, dass jedes einzelne Blatt aus einem richtigen kleinen Panzer besteht. Die Präzision dieser Kleinteiligkeit zeugt von einer obsessiven Beschäftigung mit dem Thema. Selda Asals (*1960, Izmir) mit Nägeln gespicktes Polyesterkopfkissen in süsslichem Apricot («Sleep», 1998) sieht auf den ersten Blick nach witzigem Pop-Art-Kitsch aus. Erst zusammen mit dem Doku-Film «Restore Hope» (2008) über Selbstmord und Gewalt in türkischen Ehen, den Asal in Schweden gedreht hat, wirkt das Kissen dann doch nicht mehr so lustig. Ehrlich gesagt ist man darüber sogar leise enttäuscht: Die etwas derbe Frische, die Asal mit «Sleep» an den Tag legt, wird

durch die Schwere von «Restore Hope» buchstäblich erdrückt. Und die Besucherin fragt sich: Ist die Verbindung dieser beiden Werke, deren Entstehung immerhin zehn Jahre auseinanderliegt, nicht etwas gar willkürlich? Stellen wir uns vor, «Sleep» würde in einer Schau namens «Humorous female art from contemporary Turkey» gezeigt – dächte da jemand noch an häusliche Gewalt? Hier liegt ein Problem, mit dem die Ausstellung auch in anderen Teilen kämpft: Wird dem Diktat des Ausstellungskonzepts, möglichst viele Diskurse (politische, weltanschauliche, soziale, ökologische...) auf der Metaebene kritisch zu beleuchten, die Eigenständigkeit der verschiedenen Künstler geopfert? Hätte man die teils neuen, teils arrivierten türkischen Künstlerinnen und Künstler nicht besser unter einem etwas freieren Titel erstmalig in der artensuiteAugust Nr. 8 | 09


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Selda Asal, SLEEP, 1998, Polyester resine and nails, 46 x 23 x 6 cm, Courtesy of the artist. © Künstler, Installation, Courtesy of the artist

Schweiz versammelt? (Das ist nämlich «das» grosse Verdienst des CentrePasquArt: dass es so viele gute und hierzulande trotzdem noch recht unbekannte Künstler aufbieten konnte!) Man wäre so vielleicht weniger Gefahr gelaufen, sich selbst die Hände zu binden. Zu den Höhepunkten in «Seriously Ironic»: Erdag Aksels (*1953, Izmir) gummiartig gebogene Massstäbe – ironische Verbiegung par excellence! – erfreuen, auch das Sammelsurium an schrägem Krimskrams (wie ein geschmolzenes Puppenpaar für die Hochzeitstorte) reizt zum Lachen und befremdet. Leyla Gediz, übrigens die einzige Malerin in dieser Gruppe, zeigt überaus reife, sachliche Gemälde. «Leaving Nisantası» (2008, Öl auf Leinwand) erinnert Eingeweihte an die Romane von Orhan Pamuk, auch er ein türkischer artensuite August Nr. 8 | 09

Glücksfall für Westeuropa. Man hofft, dass die junge Frau, die da auf dem Bild im Nebel verschwindet, nicht dieselbe ist, die in «Nosebleed» (2007, Öl auf Leinwand) so verstörend gut mit blutender Nase festgehalten ist. Hande Varsat, 26 Jahre jung, zeigt mit ihren Spitzentüchern aus Plexiglas, Bronze und Eisen («Interval table», 2006, Plexiglas und Edelstahldraht, «Steal the handkerchief», 2008, Bronze, Angelhaken und Angelschnur und «The threshold inside», 2007, Eisen und Edelstahldraht) erstaunliches Geschick und eine bewundernswerte Eleganz. Leichtigkeit trifft auf Schwere – hier wird die Leitidee der Ausstellung wunderbar verwirklicht. Verglichen damit wirkt beispielsweise Devrim Kadirbeyoglu (*1978, Istanbul) mit «In case of loss, please return to:» (2009, Installation unter

anderem mit gefundenen Handschuhen und Recyclingmotor) tatsächlich etwas verloren, ja banal. Inwiefern sich die Künstlerin mit diesem an sich witzigen, aber ein bisschen deplatzierten Werk der jugendlich-spritzigen Frische oben genannter Künstlerin zugesellt, bleibt offen. Alles in allem dürfen wir glücklich sein, gute Kunst aus der nah-fremden Türkei hier zu haben. In der Schwesterausstellung «Collage – Décollage. Burahn Dogançay – Jacques Villeglé» trifft der Osten dann auf den Westen – ein Topos, der trotz anhaltender Aktualität nichts an Mysteriosität eingebüsst hat.

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Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2009 Von Claudia Keller

Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2009 Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00 h, Donnerstag 10:0020:00 h. Bis 16. August.

■ Zwei, drei Stunden sollte der Besucher der Ausstellung im Helmhaus einrechnen, obwohl die 230 Bewerbungen für die von der Stadt Zürich alljährlich vergebenen Werk- und Atelierstipendien für die Präsentation im Helmhaus auf 45 Arbeiten reduziert wurden. Dafür wird er mit einem Einblick in eine beeindruckende Anzahl verschiedener Kunstwelten belohnt. Denn obwohl sich ein Grossteil der Arbeiten mit neuen Medien befasst, ist die Ausstellung keineswegs homogen und es ist ein grosses Plus der Ausstellung, eine solche Vielfalt ansprechend zu präsentieren. Die Rahmenbedingungen für die Teilnahme sind denkbar einfach: Zugelassen sind Kunstschaffende jeden Alters, die seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen in der Stadt Zürich wohnhaft sind. Von den 45 Kunstschaffenden, deren

Werke in der Ausstellung zu sehen sind, wurden in einem zweiten Schritt 15 für ein Stipendium ausgewählt. Die Stipendienkommission, zusammengesetzt aus Sabina Baumann, Daniel Kurjakovic, Brita Polzer, Pauline Boudry und Christiane Rekade, vergab dieses Jahr Mittel im Wert von Fr. 210‘000.-, Fr. 24‘000.mehr als im Vorjahr. Unterschieden wird zwischen Studienbeiträgen von mindestens Fr. 10‘000.- und der Zuerkennung eines städtischen Ateliers, verbunden mit einem Geldstipendium, in Städten wie Genua, Kairo, New York oder Paris. Mit einem Geldstipendium ausgezeichnet wurde dieses Jahr beispielsweise Thomas Galler für seine Installation «Week End» von 2008. Das Video zeigt Sequenzen von amerikanischen Soldaten in Afghanistan und im Irak, die der Künstler von youtube herunter-

geladen und neu zusammengeschnitten hat. Von einem HipHop-Song ausgehend, verbreitet sich ein teilweise an einen Videoclip erinnernder Bilderwirrwarr voll von Männlichkeitsritualen, aggressiven Handlungen und sexuellen Anspielungen. Einem solchen Soldaten möchte man im Ernstfall lieber nicht begegnen und es wird einmal mehr fraglich, ob auf diese Weise Konflikte gelöst werden können. Ebenso gesellschaftskritisch, wenn auch auf eine gänzlich andere Weise, ist Susanne Walders Installation, für die ihr ebenfalls ein Geldstipendium zugesprochen wurde. Zimmerpflanzen mit Muscheln verziert, Plüschtiere und gehäkelte Melonenschnitze stehen und liegen auf dem Boden, während an der Wand gemalte und fotografierte Landschaften sowie ein kleinkariertes Tuch mit dem

Gabriela Gründler, Women of Influence, 2009, 100 Inkjet Prints, Black edding. verschiedene Masse, 14,8 x 10,5 bis 29,7 x 21 cm. Foto: Lorenzo Pusterla, Helmhaus Zürich. artensuiteAugust Nr. 8 | 09


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aufgesprayten Slogan «Save Nature» hängen. Eine Demonstration für die Rettung der Natur? Aus der Zusammenstellung wird klar, dass dies mit einem solchen kleinbürgerlichen, gezähmten Umgang mit ihr nicht möglich ist. Einen Aufenthalt in einem Atelier kann beispielsweise Guadalupe Ruiz verbringen, die mit ihrem Video «I wanna die in Scotland» amüsante Einblicke in das Leben ihrer kolumbianischen Familie gibt. Oder auch Köppl/Zacek, die mit ihrer Film-Installation «Software» die (Un-) Möglichkeiten sprachlicher und körperlicher Kommunikation untersuchen. Man hört zwei Personen, die chinesisch sprechen; ob sie sich verstehen, bleibt unklar. Die Projektion zeigt Punkte, die sich bewegen und miteinander interagieren; ob diese sich besser verstehen? Aber auch einige der nicht ausge-

zeichneten Werke geben nicht weniger interessante Inputs. So beispielsweise die Arbeit «Women of Influence» von Gabriela Gründler, in welcher 100 Schwarzweissporträts von berühmten Frauen zu sehen sind, deren Gesichter mit schwarzem Filzstift mit einem Tschador oder einer Burka teilweise verhüllt wurden. Beschneiden diese die Emanzipation dieser Frauen? Wie stark waren und sind ihre Leistungen von kulturellen Traditionen geprägt? «o.k. I love you», ein formal reduziertes, aber gerade deshalb umso einnehmenderes Video von Bettina Disler führt dem Betrachter Phrasen aus einer aussichtslosen Beziehung vor, die allesamt aus dem Film «Last Tango in Paris» von Bernardo Bertolucci stammen, jedoch ohne Kontext und ohne Berücksichtigung der Geschlechter wiedergegeben werden.

Eine Neuheit dieses Jahr war die Vergabe eines Stipendiums für Kunstvermittlung in der Höhe von Fr. 18‘000.-, um der Bedeutung, die qualifizierter und innovativer Vermittlung von Gegenwartskunst im Rahmen der Kunstförderungen beigemessen wird, Ausdruck zu geben. Den Zuschlag bekam Andrea Thal, Künstlerin, Kuratorin und Leiterin des Off-Space «Les Complices». Schade, dass sie in der Ausstellung in keiner Weise vertreten ist. Insgesamt bietet die Ausstellung interessante Einblicke in vielfältiges, überwiegend junges Kunstschaffen. Doch gerade diese eigentlich lobenswerte Heterogenität erschwert manchmal den Zugang zu den verschiedenen Ansätzen und um nicht rätselnd vor den Werken stehen zu müssen, wären Hintergrundinformationen vor Ort nützlich gewesen.

Susann Walder, Save Nature, 2009, Installation, Masse variabelFoto: Lorenzo Pusterla, Helmhaus Zürich. artensuite August Nr. 8 | 09

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Vielfältige Ein- und Aussichten Von Petra Giezendanner Wanderziel Kunst: Ein- und Aussichten Beteiligte Hütten: Cabane du Mont Fort, Verbier (VS), Wildstrubelhütte, Lenk (BE), Etzlihütte, Maderanertal (UR), Capanna Basòdino, Val Bavona (TI), Chamanna d’Es-cha, Engadin (GR). Für genauere Informationen zu den beteiligten Hütten: www.sac.ch. Bis Mitte Oktober 2009.

■ Ein Ausflug in die Stille der Berge lohnt sich immer. Diesen Sommer jedoch hat man noch einen zweiten Grund, dem alltäglichen Stress urbanen Lebens für ein paar Tage zu entfliehen: Die vom Schweizer Alpen-Club (SAC) initiierte und von Andreas Fiedler kuratierte Ausstellung «Wanderziel Kunst: Ein- und Aussichten» vereint in luftiger (und angenehm kühler) Höhe von bis zu 2800 Metern über Meer und auf fünf SAC-Hütten verteilt Arbeiten von insgesamt 14 Schweizer Kunstschaffenden. Die meist mehrstündige Wanderung hin zu den Ausstellungsorten ist fester Teil des Programms. Wüsste man es nicht, würde man sie wohl übersehen. So exakt fügt sich Peter Fischli / David Weiss‘ Arbeit «Rund um die Berge» in den Kontext der Chamanna d’Es-cha im Engadin ein. Auf einem bereits bestehenden Regal präsentiert das Künstlerduo Bücher, die es aus Antiquariaten, Brockenstuben und Fachhandlungen zusammengetragen hat und die sich alle in der einen oder anderen Weise mit dem Thema «Berg» auseinandersetzen. Publikationen mit Titeln wie «Mythen der Alpen», «Rauch, Dampf und Pulverschnee», «Heidi», «Bauer und Bär» oder «Deutsche Autos. Offroader und SUV» stehen ganz selbstverständlich nebeneinander. So unauffällig die Intervention im ersten Moment auch erscheinen mag, so treffsicher zeigt die Heterogenität der Publikationen das weite Spektrum der Bilder und Gedanken auf, die wir mit unserer alpinen Umgebung verbinden – womit die Arbeit als programmatisch für die Ausstellung als Gesamtes verstanden werden kann. Trotz der Breite des Publikums ist Fiedler der Versuchung widerstanden, eine Ausstellung zu machen, die eine leichte Einführung in die Kunst der Ge-

genwart bietet. «Wanderziel Kunst» ist keine herkömmliche Kunstpräsentation im Sinne eines Kunstparcours oder eines Skulpturenparks, bei der es unzählige, in einen neuen Kontext verfrachtete Werke zu bewundern gibt. Auf jeder der fünf über die ganze Schweiz verstreuten Gaststätten werden jeweils nur maximal sechs Interventionen präsentiert. Diese greifen dafür umso präziser in die Umgebung des Ausstellungsortes ein, wurden sie doch in enger Zusammenarbeit mit dem Kurator eigens für die Schau produziert. «Wanderziel Kunst» benutzt so die alpine Kulisse nicht einfach, um den Kunstwerken einen möglichst spektakulären Rahmen zu geben, sondern sie stellt sich dieser vielmehr. Präsentiert werden Arbeiten, die sich mit verschiedensten Facetten des Berges auseinandersetzen, die die alpine Welt als Ort der Mythen und Sagen gleich wie als Ort der Freizeit und Tourismusindustrie begreifen und die zum Denken anregen. Nistet sich Fischli / Weiss‘ Intervention ganz selbstverständlich in ihrer Umgebung ein, ist Roman Signers Beitrag für die Capanna Basòdino im Tessiner Val Bavona nicht zu übersehen: Sensationell ist der Anblick des 7,5 Meter in die Höhe ragenden Turmes, der als minimalistischer Fremdkörper dem Alpenpanorama majestätisch die Stirn bietet. Tritt man in ihn hinein, entdeckt man, dass er über den Fahnenmast der sonst im Winde flatternden Schweizer Flagge gestülpt wurde, die auf diese Weise ihre emblematische Funktion weitgehend verloren hat. Der Akt kann natürlich als ein radikaler gelesen werden, ebenso sehr aber auch als humaner – ist letztendlich doch lediglich der Fahne, die sonst so unermüdlich ihren Dienst für uns verrichtet, für einen Sommer lang frei gegeben worden.

Auch Judith Alberts Intervention lädt zum Weiterdenken ein. Schockiert vom desaströsen Zustand der von der Stromgewinnung gezeichneten Alpenlandschaft Robiei entschloss sich die Künstlerin kurzerhand, einen Schutzpatron «für die Berge und das ewig Eis» zu erfinden: San Carlo di Monte Grande. Diese Figur wirkt in allen fünf Hütten. Insgesamt 5000 Schachteln mit je einer zu Stein gewordenen Träne des Heiligen liegen in den beteiligten Gaststätten mit der Bitte bereit, diese auf einem gefährdeten Berg oder Gletscher zu platzieren. Die Kraft des San Carlo könne sich auf diese Weise an diesem Ort verstärkt ausbreiten und es könnten Wunder geschehen. Egal, wie viele Besucherinnen die Anweisung Ernst nehmen und den Kiesel tatsächlich an einer ausgewählten Stelle deponieren, die Künstlerin lenkt unseren Blick für einmal weg von der imposanten Schönheit der Bergwelt hin zur deren Schutzbedürftigkeit. Gewiss, der Besuch einer Gaststätte von «Wanderziel Kunst» ist mit Strapazen verbunden. Man muss früh aufstehen und die Wanderung zur Hütte ist meist «kein Spaziergang». Der Aufstieg lohnt sich aber allemal. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten, die die Kraft haben, vor dem idyllischen Alpenpanorama nicht unterzugehen und ermöglicht vielfältige «Ein- und Aussichten». Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Judith Albert, Ariane Epars, Geneviève Favre, Peter Fischli / David Weiss, Bob Gramsma, Arno Hassler, Andres Lutz / Anders Guggisberg (Zürich), Yves Netzhammer, Peter Regli, Reto Rigassi, Markus Schwander, Roman Signer, George Steinmann, Monica Studer / Christoph van den Berg.

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Roman Signer, Windstille, 2009. Peter Fischli / David Weiss, Rund um die Berge, 2009.

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ROBERTO CONVERIO MAXIMILIAN BRAZIER-JONES

3.8 – 16.8 Vernissage: 6.8 17:00-20.00 h 8.8 und 15.8 15:00 – 18:00 h Der Künstler ist answesend

RODERICK LEWIS – Fotografie

18.08 – 31.08 Vernissage: 18.8 17:00-20.00 h Workshop: “Improve your DSLR Photography” 28 – 29 – 30 August 19.8 15:00 – 18:00 h Der Künstler ist answesend

Montag bis Samstag 13:00 - 17:00 oder nach vereinbarung Dorfstrasse 73, 3073 Gümligen info@artplace88.com www.artplace88.com

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galerie für zeitgenössische kunst

Die Verwandlung I artstation 29.8. bis 3.10.2009 Mariana Fedorova Bilder 2005–2009 Vernissage: Samstag, 29.8.2009, 16.00–19.00 Uhr E i n f ü h r u n g : M a r i a n a Fe d o r o v a , 1 7 . 0 0 U h r Finissage: Samstag, 3.10.2009, 15.00–17.00 Uhr Lesung:

«Das gespiegelte Lächeln» Samstag, 19.9.2009, 18.00 Uhr M a r i a n a Fe d o r o v a l i e s t I h r e K u n s t m ä r c h e n


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Räume als Requisite Von Sandra Bradvic

■ Es liegt vermutlich an gewohnten musealen Präsentationsmustern und an entsprechenden Erwartungen der Besucher, dass in der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Glarus alles anders scheint. Mit minimalen aber präzisen Interventionen in die vorgefundenen räumlichen Dispositionen entwirft Kilian Rüthemann eine Inszenierung voller räumlicher und zeitlicher Brüche, die den Besucher in ungewohnter Intensität beansprucht und fordert, anders hinzuschauen. Die Räume des Kunsthauses Glarus sind zurzeit unsicheres Terrain. «Betreten auf eigene Gefahr», wird der Besucher gleich im ersten Saal gewarnt, wo er auf die Arbeit «More than this» (2009) trifft. Rüthemann, der vor seinem Studium im Bereich Bildende Kunst und Medien an der HGK Basel die Berufslehre zum Steinbildhauer absolviert hat, bricht darin mit gattungskonformer Auffassung und Präsentation von Skulptur. Eine sich fast über mehr als die Hälfte des Ausstellungsraums ausbreitende Tragkonstruktion, bestehend aus Metallstützen und Tischplatten, bildet so etwas wie einen überdimensionalen Sockel für das darauf befestigte Objekt, eine aus CarraraMarmor geschaffene Rauchsäule. Unter der erwähnten Warnung wird der Besucher aufgefordert, die Plattform zu betreten. Nicht nur die Grössenverhältnisse zwischen Sockel und Skulptur sind hier verschoben, sondern auch die Art und Wirkung der verwendeten Materialien sowie die Perspektive des Betrachters. Der eigentlich flüchtige Rauch wirkt hier wie in einer Momentaufnahme angehalten, aus Marmor geschaffen und als starres Relikt seiner Zeitlichkeit enthoben, während die Tragkonstruktion einen provisorischen und vergänglichen Charakter vermitartensuite August Nr. 8 | 09

telt, der in der unmittelbaren Jetztzeit zu verorten ist. Die in Bezug zum Objekt in einem Missverhältnis stehende Übergrösse des Sockels führt zudem zu einer gleichzeitigen Wahrnehmung von Nähe (Sockel) und Ferne (Rauchsäule). Doch erst durch den Betrachter gewinnt die Vermittlung unterschiedlicher zeitlicher und räumlicher Eindrücke an Bedeutung und verleiht dem Werk zugleich eine narrative Ebene wie einen Verweischarakter auf die soziale Realität. Wenn der Besucher sich auf das Podest begibt und sich durch die Nähe zur Decke gleich einem Riesen fühlt, der von oben auf die Rauchsäule der Stadt runterblickt, die Assoziationen an atomare Explosionen und Abgaswolken weckt, wird er gleichzeitig zum Akteur, Zeugen und zur Figur eines fiktiven Romans. «More that this» ist mehr als eine Skulptur, es ist die Projektionsfläche für die Ängste und Hoffnungen der Zivilisationsgesellschaft. Die Schaffung latent gefährlicher Situationen verwendet Rüthemann auch in den anderen Arbeiten als Strategie zur Erzeugung der Aufmerksamkeit. Über den Treppenaufgang giesst er neue Stufen aus Gussbeton, «Ohne Titel» (2009). Da die Gussform noch vor dem Härtungsprozess entfernt wurde, ist der Beton zu den Seiten hin ausgelaufen, was die Stufen uneben und unstabil wirken lässt. Auch ist das Geländer nicht mehr gut erreichbar, so dass der Besucher gezwungen wird, seinen Gang zu verlangsamen und sich auf das Gehen zu konzentrieren. Das Treppensteigen wird so zu einer bewusst vollzogenen Handlung, welche den Fokus auf die räumliche Disposition des Museums lenkt und auffordert, die Qualität der einzelnen Räume als Ausstellungsfläche neu zu bewerten oder wie in der Arbeit «X» (2009) gar

die Eigenschaften der Ausstellungsarchitektur radikal neu zu denken. Indem Rüthemann die Deckengläser des Oberlichtsaals demontiert und sie entlang einer eigens gebauten Gerüstkonstruktion nach unten in den Ausstellungsraum hinüberführt, spricht er der baulichen Struktur installativen Charakter zu und befreit die Ausstellungsarchitektur von der Aufgabe, der Kunstbetrachtung als räumlicher Rahmen zu dienen. Ganz selbstverständlich verwendet Rüthemann Teile des Gebäudes als mögliches Material und konstitutives Element eines Kunstwerks, welches sich wie so oft auch im Fall von «X» in einer prekär unstabilen Lage zu befinden scheint. So gelingt es Rüthemann, nicht nur die Eigenschaften des Gebäudes, wie Dauerhaftigkeit und Stabilität, zu unterwandern, sondern auch den Ausstellungsraum von seinem musealen Charakter zu befreien. Dies tut er auch mit «Heranziehendes Gewitter» (2009), einer Intervention mit Werken der Sammlung des Glarner Kunstvereins. Darin arbeitet der Künstler mit Gemälden des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, die allesamt drohenden Wetterumschwung darstellen. Neu gerahmt und im beweglichen Winkel zur Dreiecksform aneinandergeschraubt, ragen die Gemälde unter gedämpften Lichtverhältnissen spitz in den Ausstellungsraum hinein und stellen sich dem Besucher in den Weg, der an ihnen anzustossen droht. Hier wird Gefahr räumlich und atmosphärisch nachempfunden. Die Gemälde der Sammlung, die Ausstellungsräume und die Beleuchtung werden dabei als gleichwertige Requisiten dazu genutzt, den Museumsbetrieb und seine Repräsentationsnormen mit eigenen Mitteln zu unterwandern.

Kilian Rüthemann. Sooner rather than later Kunsthaus Glarus, Im Volksgarten, 8750 Glarus. Geöffnet Dienstag bis Freitag 14:00-18:00 h, Samstag und Sonntag 11:00-17:00 h. Bis 16. August.

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Der Mensch zwischen Masse und Volumen Von Marianne Wagner Anthony Gormley Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz, A-6900 Bregenz. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10:0018:00 h, Donnerstag 10:00-21:00 h. Bis 4. Oktober. Mit Katalog.

■ Beim Betreten des Kunsthauses Bregenz präsentiert sich dem Publikum momentan ein sphärischer Raum mit zwei hängenden Skulpturen aus Anthony Gormleys Werkserie «Extensions». Ihrem Titel entsprechend bespielen sie den Raum nicht nur mit ihrer materiellen Präsenz. Durch das milchige Glas der Glaswände scheint sanftes Licht auf die rundlichen Formen, und auf dem dunkel glänzenden Boden zeichnet sich ihr Schatten ab und verdoppelt damit die hängende Skulptur in der zweiten Dimension. Wie bei zahlreichen in Bregenz gezeigten Positionen der letzten Jahre korrespondiert das ausgestellte Werk Gormleys symbiotisch mit der Architektur des Hauses: eine monographische Show, vier Werke auf vier Etagen. Diese entlocken den Besuchern entzückte Laute, sobald sie beim Aufstieg die Treppen verlassen und die Ausstellungsräume betreten. Mit einem ersten «skulpturalen Gelände» im ersten Obergeschoss thematisiert Gormley explizit die Architektur als Hülle, indem er den menschlichen Körper in eine Stehle aus Stahlbeton übersetzt. Höhe, Breite, und Tiefe inklusive der Positionen von Augen, Nase, Ohren entsprechen im Werk «Allotment II» den Körpermassen von 300 Menschen unterschiedlichen Alters. Gormley entwickelt den Zusammenhang zwischen

Individuum und Gesellschaft über die Vorstellung vom Menschen als Gebäude. Symmetrisch in rechteckige Blöcke angeordnet, versinnbildlichen sie somit das Gefüge einer Stadt. Im zweiten Obergeschoss füllen 12 km Aluminiumrohr in unzähligen Windungen die gesamte Etage. Begrenzt und gehalten werden die Aluminiumkreise der Installation «Clearing» durch Wände, Boden und Decke. Für die Betrachter existiert im Ausstellungsraum kein Raum ausserhalb der Skulptur: Um dieses Werk kann man sich nicht bewegen, sondern sich nur hindurch winden, hinein steigen und im Material selbst positionieren. Gormley ermöglicht es, das Verhältnis von Rezipient und Skulptur aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu erfahren und fordert gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit den Gattungen Skulptur und Installation ein. Das Werk «Clearing» erhält nur im Moment der Ausstellung aufgrund seiner räumlichen Begrenzung seine Form; folglich ändert sich die Werkdatierung bei jeder Ausstellung in einem neuen Raum. An jedem neuen Ausstellungsort initiiert der Künstler mit seinen Werken Dialoge mit den umgebenden Innenoder Aussenräumen. Die gusseisernen Figuren aus «Critical Mass II» hatten schon mehrfach ihren Auftritt: Beispielsweise lagen, standen, hingen und

sassen sie bereits in der stillgelegten Remise der Wiener Stadtwerke, wo sie eine gänzlich andere Wirkung erzielten. In Bregenz sind sie zwischen den fensterlosen Wänden intim versammelt, bilden eine Gemeinschaft, hier verkörpern Posen Gemütszustände und führen mit ihren Krümmungen eine Art Alphabet vor. Die Figuren schliessen uns Besucher in ihre Gesellschaft ein, sobald wir das dritte Obergeschoss betreten. Unserem normalen Verhalten entsprechend positionieren wir uns, nehmen ebenfalls Haltungen ein und beginnen die anderen Besucher als Teil der Gruppe wahrzunehmen. Für die lebensgrossen Figuren goss Gormley seine eigenen Körpermasse in 12 verschiedenen Stellungen ab. Der viel zitierte «kollektive Körper», der sich hier präsentiert, sind wir, die Besucher. Der Prototyp ist lediglich ein männlicher. Allzu männlich ist auch die Reihe der Künstler, die im Kunsthaus Bregenz in letzter Zeit ausgestellt haben. Es besteht aber gute Hoffnung, dass der ebenfalls neue Mann am Haus, Yilmaz Dziewior, das bewährte Ausstellungsformat bei zukünftigen Projekten um einige spannungsreiche Aspekte und Formate erweitern wird.

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artensuite Antony Gormley, Clearing V, 2009, etwa 10 km 12,7 mm x 12,7 mm 16-swgAluminiumrohr.

Antony Gormley, Allotment II, 1996, Beton, 300 lebensgroße Elemente, nach den Maßen der Einwohner, Malmös im Alter von 1½ bis 80 Jahren.

Antony Gormley, Body & Fruit, 1991/93, Eisenguss, Luft, 229 x 259 x 219 cm / 104 x 125 x 120 cm.

Ausstellungsansichten, Kunsthaus Bregenz, Fotos: Markus Tretter. © Antony Gormley, Kunsthaus Bregenz.

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Christian Boltanski, Menschlich, 1994; Les Suisses morts, 1990, Ausstellungsansicht Kunstmuseum Liechtenstein, 2009.

Mechanismen des Erinnerns und Vergessens Von Natalia Huser

Christian Boltanski. La vie possible Kunsthaus Liechtenstein, Städtle 32, 9490 Vaduz. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10:0017:00 h, Donnerstag 10:00-20:00 h. Bis 6. September. Mit Katalog.

■ Abgedunkelte Räume, die in diffuses Licht eingehüllt sind, ermöglichen ein unvermitteltes Eintauchen in die aufwühlende und berührende Bilderwelt Christian Boltanskis. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich Boltanski durch raumgreifende Installationen und atmosphärische Inszenierungen seiner Arbeiten als ein wichtiger Vertreter der «Erinnerungskultur» etabliert. So spielen der Faktor Zeit und die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Erinnern und Vergessen – kurzum die Mechanismen des Archivierens und die Bedeutungen eines kulturellen Gedächtnisses – eine wesentliche Rolle im Werk des Künstlers. Die Gedächtnisspuren, die Boltanski dafür verwendet – alltägliche, fast unscheinbare Fundstücke –, sind Überbleibsel menschlicher Existenz und sie versuchen, die Aufmerksamkeit immer wieder auf die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Vergänglichkeit des Menschen zu lenken. Obwohl das künstlerische Leitmotiv facettenreich die Zerbrechlichkeit des Lebens vorführt und damit die existenzielle Bedrohung thematisiert, versucht die Ausstellung im Kunstmuseum Liechtenstein, eine das Leben bejahende Richtung im Werk Boltanskis auszumachen und aufzuzeigen. «La vie possible», wie der nachhaltige Titel der Ausstellung lautet, zeigt die seit 1991 grösste Retrospektive im deutschsprachigen Raum

und setzt in der Mitte der 1980er Jahre ein, wobei der Schwerpunkt auf das Schaffen der vergangenen 15 Jahre zu liegen kommt. Die Ausstellung beginnt mit Arbeiten, die der Reihe «Monuments» angehören. Diese wichtige Werkgruppe zeigt Porträts von Boltanskis Schulkameraden. Das Fehlen jeglicher Erinnerung an die Kindergesichter motivierte den Künstler dazu, altarähnliche Arrangements aus stark vergrösserten Porträtfotografien zu konzipieren, womit er eine Art Gedenkstätte errichtete und einen Ort gegen das Vergessen schuf. Doch was macht die Existenz eines Menschen aus? Mit welchen Methoden kann ein Kunstschaffender gegen das Vergessen ankämpfen? Reichen Fotografien, Dokumente oder gar Kleidungsstücke aus, wie in «Réserve: Canada» (1988/2009), um eine Annäherung an ein Menschenleben zu erreichen? Diese Fragen gehören zu Boltanskis künstlerischem Repertoire und ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Schaffen. Deshalb erstaunt es nicht, dass fotografische Dokumente, die das Antlitz eines Menschen zeigen, beliebtes Arbeitsmaterial und gleichzeitig essenziell sind, um das Motiv der Vergänglichkeit zu betonen. Auch die «Ombres» spüren der Erinnerungsthematik nach. Feingliedrige Fantasiefiguren aus Kupferblech werden mit Kerzen kombiniert und begin-

nen durch die Bewegung der Flammen zu «leben». Das auf die Wand projizierte Schattenspiel kann, entgegen unserem Bedürfnis, nicht festgehalten werden und ist somit vergänglich, ähnlich den Erinnerungen. Die «Gattung» Mensch gleicht einem reichen Betätigungsfeld, weshalb es nicht erstaunt, dass in Boltanskis Schlüsselwerk «Menschlich» von 1994 das Leben in Form einer unüberschaubaren Anzahl Schwarzweissfotografien dokumentiert wird. In dieser monumental angelegten Arbeit versammelt der Künstler alle Lichtbilder, eigene sowie gefundene und aus verschiedenen Medien entnommene, die in seinem Werk bis zu diesem Zeitpunkt Verwendung gefunden hatten. Anonymisierte Abbildungen von Menschen sind in Petersburger Hängung zu einer Art Mausoleum inszeniert. Trotz ihrer beklemmenden Ausstrahlung vereint die Installation ein Gefühl von Schönheit und innerer Ruhe. Beruhigend wirkt auch der Schluss der Ausstellung, indem eine Glühbirne im Rhythmus zu Boltanskis Herzschlag aufleuchtet. Die «Quelle des Lebens» nimmt akustisch und visuell den gesamten Raum ein, wirkt beängstigend und sinnlich zugleich. Ausserdem ist die Aussage der Arbeit als Symbol für eine lebensbejahende Einstellung zu verstehen.

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artensuite Links: Klodin Erb, Das Mädchen. Der Bär. Das Tier auf dem Möbel, 2008, Öl auf Leinwand, 140 x 105 cm, Courtesy Rotwand, Zürich. Mitte: Klodin Erb, III/09, Lithographie, 4-farbig, 50 x 40 cm, Auflage: 40. Foto der Künstlerin Klodin Erb.

Verblüffender Spagat Von Heidi Schlumpf Steimer

■ Hektische Zeiten hat sie hinter sich. Anfang Jahr hat sie ihre erste Schweizer Einzelausstellung im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen durchgeführt, darauf war sie an der Kunstausstellung ARCO 09 in Madrid vertreten und auch an der Volta Show während der ART Basel hat sie Bilder gezeigt. «Jetzt brauche ich Luft, muss zur Ruhe kommen», meint Klodin Erb. Die Ermüdung ist ihr allerdings nicht anzumerken. Quirlig sitzt sie im gigantischen Ledersessel ihres Ateliers und berichtet sprudelnd, was in letzter Zeit bei ihr abging. Die attraktive Frau, Mitte 40, wirkt mädchenhaft in ihrem stilvollen gemusterten Sommerkleid. Die Spuren von Malfarben an ihren Händen lassen keine Zweifel offen, dass sie einen immensen Drang zum Malen hat, wie sie selbst sagt. Seit acht Jahren arbeitet sie in ihrem Atelier in der Zürcher Binz und lebt auch in diesem Quartier. Schon als Kind fühlte sich Klodin Erb, die im Kanton Zürich aufgewachsen ist, zum Zeichnen, Malen, Tanzen und Theaterspielen hingezogen. Nach dem Gymnasium und einer pädagogischen Ausbildung schloss sie das Studium an der Kunsthochschule in Zürich mit Malerei ab. Ihre ersten Arbeiten waren Wand- und Rauminstallationen mit Textilien, die sie auch als begehbare Bilder bezeichnet. Interieurs sind auch heute ein Thema der Künstlerin, was auch im Atelier ablesbar ist. Hier artensuite August Nr. 8 | 09

stapeln sich Kisten mit Stoffen und feines Porzellan, skurille Lampen und Tiergeweihe stehen herum. Vor vier Jahren hat Klodin Erb mit dem Malen von Ölgemälden begonnen, zu Beginn im Kleinformat, das sich schnell zum Grossformat entwickelt hat. «Grosse Flächen und Installatives entsprechen meinem Temperament», berichtet sie. Impulsiv und dynamisch führt sie den Pinsel über die Fläche. Nie zeichnet sie ihre Arbeit vor. Ideen für ihre Bilder trägt sie hingegen über Wochen mit sich herum, sammelt Skizzen und Fragmente, bis sie diese gezielt auf die Leinwand bringt. Wichtig am Malprozess ist ihr, dass sie loslässt und die Kontrolle abgibt. «Ich muss nicht alles im Griff haben», meint sie bestimmt. Fragil steht das neugeborene Schaf in der Welt, das Klodin Erb soeben auf die Leinwand gezaubert hat. Das Wesen steht für viele Tiergestalten, wie Hasen, Hunde, Bären und Affen, die sie verwendet. Nicht alle wollen beschützt werden wie das Schaf, zum Beispiel der«virtuose Affe», der kraftvoll auftritt und Angst erregend wirkt. Auffallend in ihrer Motivwahl ist die Anlehnung an Gestalten und Interieurs aus der Vergangenheit und ihre unbekümmerte Verfremdung und Umgestaltung. So wirkt «beste Freundinnen» zunächst wie ein Historiengemälde. Zwei Freundinnen sitzen in scheinbarer Harmonie nebeneinander. Erst auf den zweiten

Blick wird die irritierende Störung der Symbiose sichtbar. Ganz bewusst will die Künstlerin verunsichern und Fragen stellen. «Der Betrachter soll eine Eigenleistung erbringen», meint sie bestimmt. Sie experimentiert mit verschiedensten Inhalten, erprobt sich im Weglassen und Hinzufügen, öffnet Abgründe, die sie wieder relativiert. Letztlich bleibt vieles offen in ihren Aussagen. Für die Wahl ihrer Motive lässt sich Klodin Erb auch von der Bildwelt im Internet oder in Modezeitschriften inspirieren, die in ihrem Atelier liegen. Zuweilen tut sie dies mit einem Augenzwinkern, etwa beim schlaffen blonden Hünen in Ritterkleidung, der zugleich Koch oder schlafender Held ist. Die Malerei von Klodin Erb changiert zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Mal lösen sich Figuren auf und werden zu Farbflächen oder Ornamenten, z.B. im Bild «Das Mädchen. Der Bär. Das Tier auf dem Möbel». Nie malt sie akribisch und detailgetreu. Ihre malerischen Gesten sind eher flüchtig und intuitiv. Sie malt alla prima oder mit lasierender Ölfarbe und bevorzugt warme Farbtöne, die zuweilen zu einem sinnlichen Farbenmeer werden. Sie lässt ihre Figuren in Traumwelten fernab der Alltagswelt leben und lädt den Betrachter ein, einzutauchen in diese Welt der Fabeln und Traumgestalten mit ihren Abgründen und Höhenflügen.

Klodin Erb wird vertreten durch die Galerie Rotwand, Zürich (www.rotwandgallery.com). Lithographien von Klodin Erb sind in der August-Edition des Vereins für Originalgrafik, VFO, in Zürich ausgestellt. Vernissage: 26.8. ab 18:00 h (www. vfo.ch).

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Kunst im Buch

Yves Netzhammer, mit einem Vorw. v. Wulf Herzogenrath und Texten von Julia Draganovic, Nils Röller, Sabine M. Schmidt, Till Zulauf, 2008, Hatje Cantz, 215 Seiten, Deutsch/Englisch, Fr. 63.90.

Empathie ■ 2007 durfte Yves Netzhammer (*1970, Schaffhausen) die Schweiz an der Biennale in Venedig vertreten. Er gehört seit Jahren zu den Wichtigen und Bekannten der Schweizer Kunstszene und ist gleichzeitig immer noch einer der ganz Wenigen, die sich in ihrem Kunstschaffen mit Animation beschäftigen. Und darin ist Netzhammer virtuos. Obwohl er seine unverkennbare Handschrift beibehält, entwickelt er seinen Formen- und Motivschatz beständig weiter und bezieht immer wieder neue installativ-räumliche Mittel in seine filmischen und zeichnerischen Arbeiten ein. Seine Kunst- und Fantasiewelt ist von stilisierten, geschlechtslosen Gliederpuppen belebt. Sie sind menschlich, haben aber weder Augen, Mund noch Ohren. Die Figuren gehen eigenartigen Verrichtungen nach, teils märchenhaft, oft surreal und fast immer irritierend. Vier Projekte der letzten Jahre stehen im Zentrum der bei Hatje Cantz erschienenen Monografie. Die Projekte sind aufgetrennt in ihre «Einzelteile»: Installation, Zeichnung und Film. Die Installationen zeigen sich als ausgeklügelte, gekonnt auf den jeweiligen Raum abgestimmte Konstruktionen. Sie werden von Netzhammer auf den Raum massgeschneidert, was nur schon anhand der vier hier behandelten Projekte wunderbar deutlich wird. Netzhammers Zeichnungen dagegen sind reduziert, flächig, in einem comicartigen Stil, der

Street Art auf Silhouetten basiert. Die Filmarbeiten wiederum werden dominiert von den bereits erwähnten Gliederpuppen, die in zeitloser, unbestimmter Umgebung ihre Handlungen abwickeln. Die Umgebung ist zwar stilisiert, kann aber durchaus Pflanzen, Meer, Sonne und Mond aufweisen und genauso ist in Netzhammers Kosmos häufig eine illustre Tierwelt (Orcas, Wale, Affen, Elefanten) anzutreffen. Nils Röller bezeichnet Netzhammers Figuren treffend als «seien sie gerade auf die Welt gekommen», auch die normalsten Dinge werden zu unheimlichen, erst zu erkundenden Objekten. Ein Rollstuhl kann Beförderungsmittel sein, aber auch Mittel, um jemanden abzuschieben. Damit erforscht Netzhammer nichts anderes als die Muster unserer Wahrnehmung. Ausserdem spielen die Soundkompositionen von Bernd Schurer zu Netzhammers Filmen eine wichtige Rolle. Neben den vorgestellten Projekten umfasst die Publikation eine Reihe von Essays. Der Medientheoretiker Nils Röller beschäftigt sich mit den Figuren und Instrumenten und deren Kulturgeschichte bei Netzhammer. Sabine Maria Schmidt untersucht Netzhammers Bildsprache im historischen Kontext (de Chirico) und erläutert, wie zentral das Verhältnis der Bilder zur Sprache im Sinne des Iconic Turn ist. Zudem geht Schmidt auf die Rolle der Tierdarstellungen in Netzhammers Ikonografie ein. Der Schriftsteller Tim Zulauf begibt sich auf die Suche nach dem Parasitären, den Gesten und den Schattenbewegungen in Netzhammers Werk. Die Kuratorin Julia Draganovic analysiert die Darstellung von Empathie und von Gewalt in den filmischen Arbeiten des Künstlers. Sie bemerkt dabei, dass Netzhammer im Gegensatz zum furios-schnellen Bildschnitt in heutigen Actionfilmen in seinen Filmen gerade bei Gewaltdarstellungen auf Verzögerung und Entschleunigung setzt, ein Mittel des Künstlers, um Identifikation zu fördern und Raum für Subjektivität zu erzeugen. Die Kunsthalle Winterthur zeigt vom 23. August bis 4. Oktober Werke von Yves Netzhammer. (di)

■ Bereits in den 80er Jahren wurde Street Art gehypt und in musealen Kontext verfrachtet. Die Künstler von damals wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring oder Kenny Scharf gehören heute zu den etablierten Kunstschaffenden oder gelten sogar als Garanten für gute Umsätze und volle Museen. Auch damals hörte man munkeln, dass ja Street Art ohne «Street» nur noch hundsgewöhnliche Kunst sei – oder noch weniger! Macht nicht gerade das ganze Flair der Strasse die Street Art aus? Sind es nicht genau der Hauch von Illegalität und Anonymität sowie der Duft des alltäglichen Milieus und der Strasse, welche die Street Art zu dem macht, was sie ist? Ist es nicht genau die vertraute Umgebung, in der wir unvorbereitet auf Street Art stossen und im besten Fall durch diesen Überraschungseffekt aus dem Alltag katapultiert werden? Mit derartigen Vorstellungen wurde schon vor dreissig Jahren aufgeräumt und auch jetzt wird wieder mit ihnen gehadert. Erst letztes Jahr sorgte eine Ausstellung von Banksy – dem wohl bekanntesten Graffiti-Künstler schlechthin – in seiner Heimatstadt Bristol für Furore und Aufregung genauso wie für enttäuschte Gesichter. Brad Pitt und Angelina Jolie sind Banksy-Sammler; Street Art wird an Auktionen zu hohen Preisen verkauft; besprayte Wände werden nicht mehr aufwändig gereinigt, sondern artensuiteAugust Nr. 8 | 09


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Fresh Air Smells Funny - Urban Art. Katalog zur Ausstellung in der Kunsthalle Dominikanerkirche Osnabrück, 2008, Kehrer Verlag, 143 Seiten, Deutsch/ Englisch, Fr. 34.50.

Edgar Degas. Intimität und Pose, Katalog zur Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, 2009, Hirmer Verlag, 336 Seiten, Fr. 72.90.

Provokation aufwändig abgetragen und feilgeboten. Vielleicht ist es genau das, was frische Luft eigenartig riechen lässt, wie der Titel «Fresh Air Smells Funny» der Ausstellung in der Kunsthalle Dominikanerkirche in Osnabrück von 2008 vermeldet. Die Ausstellung umfasste Werke von rund sechzehn Street Artists von Banksy bis Zevs. Letzterer wurde durch sein «Visual kidnapping» bekannt, bei dem er ein für Lavazza werbendes Model aus einem riesigen Plakat ausschnitt, oder für seine zerfliessenden Markenlogos wie diejenigen von Apple oder Chanel. Die Vielfalt überzeugt. Street Art ist längst nicht mehr einfach nur Graffiti, sondern viel mehr: Kunst im öffentlichen Raum und Installation (Mark Jenkins) oder Intervention (Brad Downey, Zevs), und genauso Comicartiges (Hera, Vitché) oder Abstraktes (Daniel Mann, Mirko Reisser). Die Publikation ist schön gestaltet, aussen schlicht und nobel in Gold auf Schwarz, mit einem «Chanel liquidated logo» von Zevs und mit Goldschnitt, innen verspielt mit Texten, deren Umrisse sich schon mal zu einer Spraydose verwandeln können. Die Texte sind kurz und bündig, geben aber durchaus einen kleinen Einblick in das Problemfeld der Street Art. (di)

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■ In der Kunsthalle Hamburg stand für einmal nicht das malerische Schaffen von Edgar Degas (1834–1917) im Zentrum, sondern sein plastisches Werk. Degas schuf während seiner gesamten Schaffenszeit regelmässig Skulpturen zu seinen Lieblingsthemen wie den Balletttänzerinnen oder den Rennpferden. Oftmals führte er seine Skulpturen «nur» als Wachsfiguren aus und vollendete sie nicht in Bronze. Erst 1919, kurz nach seinem Tod, wurden Abgüsse seiner Figuren angefertigt. Eine einzige Wachsfigur präsentierte Degas zu seinen Lebzeiten: die «Petite danseuse de quatorze ans». In der sechsten Impressionisten-Ausstellung 1881 erregte dieses Werk grosse Aufmerksamkeit. Sein Naturalismus wurde aber bei weitem nicht nur positiv rezipiert, vielmehr wurde die Figur als Skandal wahrgenommen. Ein Zeitgenosse stellte fest: «Die kleine Tänzerin von Herrn Degas, eine Wachsstatue fast in Lebensgrösse, ist einfach schrecklich. Noch nie hat man auf so traurige Art die glücklose Jugend dargestellt.» Degas‘ Statue wurde als hässlich bezeichnet, vor allem in ihrem Gesicht mit der breiten Nase, den über die ganze Stirn fallenden Ponyfransen und dem fest geschlossenen Mund glaubte man Laster und Verderbnis zu erkennen und man sah in ihm die Physiognomie einer Gefallenen, einer Kriminellen. Heute gilt die Statue als eines der provokantesten Werke der Moderne, weni-

ger ihrer ungewöhnlichen Physiognomie wegen als vielmehr aufgrund des Stils, der besonderen Körperhaltung, Geste und des Ausdrucks und der Verwendung von aussergewöhnlichen Materialien. Nicht nur stellte Degas eine Wachsfigur als vollendetes Werk aus, er kleidete die kleine Tänzerin ausserdem in ein Tüllröckchen, in ein Korsett und in Ballettschuhe und versah sie mit einer zu einem Zopf geflochtenen Perücke mit Haarband. Die Skulptur wie die Zeichnung waren ein fester Bestandteil von Degas’ Schaffensprozess. Er hielt ein Kunstwerk nie für endgültig, sondern sah es in steter Veränderung. Darin korrespondieren die Wachsfiguren mit Degas‘ Druckgrafik wie auch den eigenartigen Ansichten, die der Künstler für seine Gemälde und Pastellzeichnungen wählte. Werner Hoffmann attestiert Degas in seinem Essay in der vorliegenden Publikation zur Hamburger Ausstellung eine «experimentelle Unruhe». Und diese wiederum korrespondiert mit der neuen Zeit, die im Paris der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angebrochen war. Eisenbahn und Industrie veränderten die Gesellschaft genauso wie Fotografie und Kino. Eine wahrhaftigere Kunst wollte Degas erreichen. Deshalb porträtierte er nicht die oberen Zehntausend, sondern die Hutmacherinnen, Frauen bei der Toilette und natürlich Prostituierte und Balletttänzerinnen. Er zeigt nicht glorifizierende Akte, die den weiblichen Körper in schönster Pose präsentieren, sondern einfache Frauen beim Waschen ihrer Füsse oder wie sie aus der Badewanne steigen. Auf der Suche nach dem Momentanen schuf er nicht statische, frontale Porträts wie sie noch üblich waren, sondern Ansichten, in denen die Szene beschnitten ist und die Hauptfigur abseits am Rand steht. Die Publikation zur Ausstellung in Hamburg umfasst neben zahlreichen sehr guten Abbildungen Essays zu Degas‘ Schaffensprozess, seinen Lieblingsthemen, der Rolle des Pastells in seinem Schaffen sowie Texte zu seinen Skulpturen und der Rolle der Schwerkraft in seinen Plastiken. (di)

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Galerien Bern

Roderick Lewis, Art Place88

Galerieneintrag: Auf den Seiten «Galerien Bern» werden nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen möchte, melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

Galerie 4-8 Plattform für Kunst & Medien Neubrückstrasse 84, 3012 Bern Telefon 031 305 61 24 www.4-8.ch Do-Sa 16:00-20:00 h Stephanie Grob (Basel, Öl auf Karton), Frizz Mühlemann (Bern, Fotografie) - Wirklichkeit, unser unverlässliches Märchen 8.8. - 29.8.

Galerie 67 Belpstrasse 67, 3007 Bern Telefon 031 371 95 71 www.galerie67.ch Mo 14:00-18:00 h / Di-Fr 9:00-12:00 h & 14:00-18:00 h, Sa 10:00-12:00 h Verschiedene Künstler August

annex14 Junkerngasse 14, 3011 Bern Telefon 031 311 97 04 www.annex14.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Michel Budny 22.8. - 26.9.

Art Place88 Dorfstrasse 73, 3073 Gümligen Telefon 031 951 88 90 www.artplace88.com Mo-Sa 13:00-17:00 h oder nach Vereinbarung Jason Laurits - Paste - T-shirts Extraordinaire! Roberto Converio - Maximilian BrazierJones 3.8. - 16.8. Vernissage: 6.8 17:00-20.00 h Meet the Artist: 8./15.8. 15:00-18:00 h Roderick Lewis - Fotografie

18.8. - 31.8. Vernissage: 18.8 17:00-20:00 h Meet the Artist: 19.8. 15:00-18:00 h Workshop «Improve your DSLR Photography»: 28./29./30.8.

Art + Vision Junkerngasse 34, 3011 Bern Telefon 031 311 31 91 Di-Fr 14:00-19:00 h / Do 14:00-21:00 h / Sa&So 11:00-16:00 h

Galerie Bis Heute Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern (bei Duflon & Racz) Telefon 031 311 78 77 www.galerie-bisheute.ch Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h Siehe Eintrag Duflon & Racz

bk Galerie Bernhard Bischoff & Partner Speichergasse 8, 3011 Bern Telefon 031 312 06 66 www.bernhardbischoff.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h und nach Vereinbarung Erich Weiss, Brigitte Zieger bis 8.8. Raffaella Chiara - Die Tür ist angelehnt 20.8. - 26.9. Vernissage: 20.8. 18:00-20:00 h

Galerie Tom Blaess Uferweg 10b, 3013 Bern Telefon 079 222 46 61 www.tomblaess.ch Besichtigung nach Vereinbarung

Galerie Christine Brügger Kramgasse 31, 3011 Bern Telefon 031 311 90 21 www.christinebruegger.ch Mi-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach

Vereinbarung Künstler der Galerie bis 10.8. Hans Thomann - Bilder und Skulpturen 12.8. - 5.9. Vernissage: 12.8. 17:00-20:00 h

Galerie Beatrice Brunner Nydeggstalden 26, 3011 Bern Telefon 031 312 40 12 www.beatricebrunner.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Sommerpause

CabaneB Mühledorfstr. 18, 3018 Bern www.cabaneb.ch Fr 17:00-20:00 h / Sa&So 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung Thomas Uehlinger - Weisch no... 50 Jahre Tscharnergut – eine Installation 23.8. - 12.9. Vernissage: 22.8. 17:00 h

Galerie Duflon & Racz Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern Telefon 031 311 42 62 www.duflon-racz.ch Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h und nach Vereinbarung Haus am Gern (Rudolf Steiner & Barbara Meyer Cesta) - Show us Sell us Buy us 22.8. - 26.9. Vernissage: 22.8. ab 18:00 h Links «Duflon & Racz» www.ldr.ch Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h und nach Vereinbarung

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Raffaella Chiara, Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Hans Thomann, Galerie Christine Brügger

Haus am Gern, Duflon&Racz

etagen

Darío Basso - Le voyage de l’argonaute Francis Picabia - Gemälde und Arbeiten auf Papier 12.9. - 14.11. Vernissage: 12.9. 14:00-18:00 h

Kunstkeller Bern

Loeb-Treppenhaus, Amthausgasse 28, 3011 Bern Telefon 031 312 18 48 www.etagen.ch Mo-Mi 9:00-19:00 h / Do 9:00-21:00 h / Fr 9:00-20:00 h / Sa 8:00-17:00 h

gepard14 Schützenstrasse 14, 3097 Liebefeld www.gepard14.ch Schaerer/Oester Konzert: 22.8. 18:00 h

Galerie im Graben Waldeckstrasse 12, 3052 Zollikofen Telefon 031 911 96 06 www.galerieimgraben.ch Fr 17:00-19:00 h / Sa 15:00-18:00 h / So 13:00-16:00 h

HaberHuus Galerie Muhlernstrasse 11, 3098 Köniz Telefon 031 972 46 46 www.haberhuus.ch Di-So 14:00-17:00 h

Galerie Margit Haldemann Brunngasse 14, Brunngasshalde 31 Telefon 031 311 56 56 www.galeriehaldemann.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Heinz Egger Raum oben: Fotoarbeiten von Monique Jacot u.a. 20.8. - 19.9. Vernissage: 20.8. 18:00-20:00 h

Galerie Henze & Ketterer Kirchstrasse 26, 3114 Wichtrach Telefon 031 781 06 01 www.henze-ketterer.ch Di-Fr 10:00-13:00 h & 14:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h artensuite August Nr. 8 | 09

Laupenstrasse 41, 3001 Bern Telefon 031 381 46 73 www.kornfeld.ch Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 10:00-12:00 h

Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern Telefon 031 311 86 30 www.kunstkellerbern.ch Mi&Fr 15:00-18:30 h / Do 15:00-20:00 h / Sa 14:0017:00 h Renée Magaña art-room: Olivier Company - Projekt Madonna#Fust 22.8. - 19.9. Vernissage: 22.8. 17:00-19:00 h

Galerie Martin Krebs

Kunstraum Oktogon

Münstergasse 43, 3011 Bern Telefon 031 311 73 70 www.krebs.artgalleries.ch Di-Fr 14:30-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h Martin Fivian 26.8. - 3.10. Vernissage: 26.8. 18:00-20:00 h

Aarstrasse 96, 3005 Bern Telefon 079 246 39 92 Nach Vereinbarung Markus Raetz, Giorgio Morandi - Landschaften und Stillleben 7.8. - 11.9.

Galerie Kornfeld

Galerie Krethlow Gerechtigkeitsgasse 72-74, 3011 Bern Telefon 031 312 35 01 www.krethlow.ch Do&Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Corinne Bonsma 22.8. - 27.9.

Kultur Arena Bern Wittigkofen Jupiterstrasse 15, 3015 Bern www.kultur-arena-bern.ch

Atelier & Galerie Kunstquelle Mühlemattstrasse 70, 3007 Bern Telefon 079 818 32 82 www.kunstquelle.ch Besichtigung nach Vereinbarung. Bilder, Zeichnungen und Druckgrafiken von Lilian Rappo und Walter Fuchs

Milieu Galerie / Artspace Münstergasse 6, 3000 Bern www.milieu-digital.com Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung

Galerie Toni Müller Herzogstrasse 3, 3013 Bern Telefon 031 312 00 66 www.galerie-toni-mueller.ch Mi-Fr 15:00-18:00 h / Sa 11:00-14:00 h und nach Vereinbarung Bovjel-Lubov Jelev - Spuren - Begegnung 6.8. - 29.8.

ONO Bühne Galerie Bar Kramgasse 6, 3011 Bern Telefon 031 312 73 10 www.onobern.ch Geöffnet bei allen ONO-Veranstaltungen oder nach Vereinbarung Ueli Alder - New World bis 30.8.

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Heinz Egger, Galerie Margit Haldemann

Martin Fivian, Galerie Martin Krebs

Bovjel-Lubov Jelev, Galerie Toni Müller

PROGR_Zentrum für Kulturproduktion

Region Bern

Galerie im Park

Waisenhausplatz 30, 3001 Bern Telefon 031 318 82 70 www.progr.ch Mi-Sa 16:00-20:00 h

raum Militärstrasse 60, 3014 Bern Telefon 031 332 13 46 www.kulturraum.ch Mi-Fr 16:00-19:00 h / Sa 13:00-16:00 h Carlo Laeri - Malerei, Collagen, Bücher 21.8. - 11.9. Vernissage: 21.8. 18:00-20:00 h Finissage: 11.9. 18:00-20:00 h

Galerie Rigassi Münstergasse 62, 3011 Bern Telefon 031 311 69 64 www.swissart.net/rigassi Di-Fr 11:30-13:30 h & 15:30-19:00 h / Sa 10:3016:00 h und nach Vereinbarung Choices (kuratiert von Maria und Christoph von Tavel) 5.8. - 19.9.

Stadtgalerie LOGE Speichergasse 4, 3011 Bern Telefon 031 318 82 70 www.stadtgalerie.ch Mo-Sa 16:00-20:00 h Sommerakademie: Internal Necessity 4.8. - 13.8.

visarte.galerie bern Progr, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern www.visartebern.ch Herbstausstellung ab 9.10.

Galerie 25 Regina Larsson Käsereiweg 1, 2577 Siselen Telefon 032 396 20 71 www.galerie25.ch Fr-So 14:00-19:00 h und nach Vereinbarung bis 22.8. Sommerpause Esther Leist - Retrospektive der letzten 40 Jahre 23.8. - 20.9. Vernissage: 23.8. ab 14:00 h

ART-ETAGE Seevorstadt 71, 2502 Biel Telefon 032 322 19 13 www.art-etage.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-18:00 h Sommerpause

ArtFactory Stufenbau Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Telefon 079 832 25 45 www.artfactory-stufenbau.ch Fr 16:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-17:00 h

Art-House Mittlere Strasse 3A, 3600 Thun Telefon 033 222 93 74 www.art-house.ch Mi&Fr 14:00-17:30 h / Do 16:00-19:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Skulpturengarten art-house: Dorfstrasse 8, 3634 Thierachern Marianne Lutz, Max Roth, Bruno Sutter und Lukas Grogg Jeden sonntag 11:00-17:00 h frei zugänglich www.skulpturen-garten.ch

Technikumstrasse 2, 3400 Burgdorf Telefon 034 421 40 22 www.galerieimpark.ch Mi-Fr 15:00-19:00 h / Sa&So 13:00-17:00 h Gertschisch - Ein Dialog 14.8. - 4.10.

peripherie-arts Im Stufenbau, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Telefon 076 325 19 11 www.peripherie-arts.ch Di 18:00-20:00 h und nach Vereinbarung Hildegard Streun 15.8. - 28.8. Vernissage: 15.8. 17:00 h

Galerie Rosengarten Thun Krebser -Haus, Bälliz 64, 3600 Thun Telefon 033 223 12 42 www.galerie-rosengarten.ch Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 10:00-16:00 h Knud Jacobsen, Vinzenz Daxelhofer, Petra Winterkamp, Heribert Mader, Kurt Panzenberger 8.8. - 29.8.

SLM Kunstausstellung Dorfplatz 5, 3110 Münsingen Telefon 031 724 11 11 Mo-Do 8:30-12:00 h & 13:30-17:00h / Fr 8:00-12:00 h & 13:30-18:00 h Tinu Schüpbach - Eisenplastiken 28.8. - 16.10. Vernissage: 28.8. 18:00-20:00 h

SELZ art contemporain Clos du Tacon 20 A, 2742 Perrefitte Telefon 079 997 56 27 www.selz.ch Sa&So 14:00-18:00 h Valentin Hauri - Seuls artensuiteAugust Nr. 8 | 09


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Walter Fuchs, Atelier & Galerie Kunstquelle

Malerei, Zeichnung 6.9. - 4.10. Vernissage: 6.9. 16:30 h

Skulpturengarten, art-house Kunstforum & Galerie

Temporär

Galerie Silvia Steiner

Christkatholische Kirche St. Peter und Paul

Seevorstadt 57, 2502 Biel Telefon 032 323 46 56 www.silviasteinergalerie.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung Pascal Danz 5.9. - 3.10. Vernissag: 5.9. 17:00-19:00 h

Rathausgasse 2, 3011 Bern täglich durchgehend geöffnet Veronique Zussau - Olivenbaum bis 11.10. Treffen mit der Künstlerin: 16.8. 11:00 h. Einführung Marianne Gerny, Flötenduo M. und C. Affolter, Basel, Apéro.

station8

kidswest.ch im Tscharnergut

Hauptstrasse 8, 3303 Zuzwil Telefon 031 761 10 69 www.station8.ch Fr 17:00-20:00 h / Sa 13:00-17:00 h / So 11:00-18:00 h oder nach Vereinbarung

Waldmannstrasse 35, 3027 Bern Telefon 079 648 27 47 www.kidswest.ch Do-Sa 18:30-20:00 h Interventionen «hierundort» bis 31.12.

Galerie Atelier Worb

NOMAD

Mittlere Strasse 3A, 3076 Worb www.atelierworb.ch Fr 18:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-12:00 h Michael Spahr - Globocity 14.8. - 23.8. Sonja Gsell-Faesser - Nichtschwimmer 28.8. - 13.9.

Kornhausbrücke, Bern Telefon: 076 586 84 50 www.nomad-project.ch Michael Hoepfner - Outpost of Progress 27.8. - 27.9.

Golfpark Moossee Lyssstr. 50, 3053 Münchenbuchsee Juerg Kilchherr - Popart 2.9. - 14.10.

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Galerien Zürich Galerieneintrag: Auf den Seiten «Galerien Zürich» werden nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen möchte, melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

Art Forum Ute Barth Kartausstr. 8, 8008 Zürich Telefon 044 380 27 11 www.utebarth.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-15:00 h Sarah Plimpton - The door that opens 27.8. - 30.9. Vernissage: 27.8. 17:00-20:00 h

art station isabella lanz

Immer mehr Menschen wollen ein ensuite-Abo. Warum wohl?

Hochstr. 28, 8044 Zürich Telefon 043 343 99 44 www.artstation-zuerich.ch Mi&Fr 14:00-19:00 h / Sa 12:00-17:00 h und nach Vereinbarung (bis 3.8. Besuch der Galerie nur nach Absprache) Natalia Sacenco, Stefan Beiu - Bilder bis 15.8. Finissage: 15.8. 16.00-19.00 h Die Verwandlung - Mariana Fedorova Bilder 2005-2009 29.8. - 3.10. Vernissage: 29.8. 16:00-19:00 h

Avanthay Contemporary Limmatstrasse 275, 8005 Zürich Telefon 043 205 27 07 www.avanthaycontemporary.com Di-Fr 12:00-18:00 / Sa 11:00-16:00 Dipo Andy, Galam Zulkifli - Indonesia... goes Pop bis 22.8.

Hubert Bächler

www.ensuite.ch

Müllerstr. 57, 8004 Zürich Telefon 043 317 99 51 www.galerie-hubert-baechler.ch Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Laura Bernier - Unfinished bis 6.8.

Käthe Kruse - Amerika-DeutschlandBhutan - Audio-Video-Installation 27.8. - 10.10.

Barbarian-Art Galerie 33 Bleicherweg, 8002 Zürich Telefon 044 280 45 45 www.barbarian-art.ch Di-Fr 12:00-15:00 h & 16:00-19:00 h / Sa 12:00-16:00 h Dmitry Kawarga and Mikhail Molochnikov bis 30.9.

Werner Bommer Kirchgasse 25, 8001 Zürich Telefon 044 251 84 81 www.galeriebommer.ch Mo-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h

Sylva Denzler Gemeindestr. 4, 8032 Zürich Telefon 043 268 43 83 www.galerie-sylva-denzler.ch Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 14:00-16:00 h und nach Vereinbarung Thomas Zindel - Territorien II, III und IV. Bilder, Zeichnungen und Reliefs 27.8. - 26.9. Vernissage: 27.8. 17:00-19:30 h

Elten & Elten Wilfriedstr. 19, 8032 Zürich Telefon 044 260 53 30 / 076 390 85 33 www.mve.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-14:00 h Frauke Wilken, Marcel Steger - Metamorphosis 27.8. - 9.10.

Häusler Contemporary Stampfenbachstr. 59, 8006 Zürich Telefon 043 810 04 26 www.haeusler-contemporary.com artensuiteAugust Nr. 8 | 09


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Sarah Plimpton, Art Forum Ute Barth

Mariana Fedorova, art station isabella lanz

Jung-Yeon Min, Galerie Kashya Hildebrand

Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Brigitte Kowanz - Coincidence 28.8. - 14.11. Vernissage: 27.8. 18:00-20:00 h

www.kblp.ch Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Sommerpause bis 28.8.

*R57* KunstRaum

Galerie Hauptmann & Kampa

Galerie La Ligne

Gemeindestrasse 73, 8032 Zürich Telefon 044 266 60 39 www.galeriehaka.com Mo-Do 14:00-18.00 h und nach Vereinbarung

Heinrichstrasse 237 (im Hof), 8005 Zürich Telefon 043 205 28 29 www.galerie-la-ligne.ch Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung bis 25.8. Sommerpause Marie-Thérèse Vacossin - Sur l’horizon 28.8. - 10.10.

Galerie Kashya Hildebrand Talstrasse 58, 8001 Zürich Telefon 044 210 02 02 www.kashyahildebrand.org Mo-Fr 11:00-18:30 h / Sa 12:00-16:00 h Floating Strokes - Nao Matsumoto, Yu Kawakita, Nobuhiro Nakanishi bis 22.8. Jung-Yeon Min - Hibernation 27.8. - 17.10.

Galerie Esther Hufschmid Staffelbach Rotwandstrasse 52, 8004 Zürich Telefon 044 252 03 66 www.galeriehufschmidstaffelbach.ch Mi-Fr 13:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h Katrin Freisager 26.8. - 3.10. Vernissage: 26.8. 17:00-20:00 h

Katz Contemporary Talstrasse 83, 8001 Zürich Telefon 044 212 22 00 www.katzcontemporary.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h Tomás Ochoa - VIRUS 28.8. - 17.10.

Kenworthy-Ball Lange + Pult Limmatstrasse 291, 8005 Zürich Telefon 044 212 20 00 artensuite August Nr. 8 | 09

Mai 36 Rämistr. 37, 8001 Zürich Telefon 044 261 68 80 www.mai36.com Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h John Baldessari bis 8.8. General Idea - Works 1987-1994 Luigi Ghirri - Vintage Prints 1970 -1980 28. 8. - 26. 9.

Galerie Nordstrasse 152 Nordstr. 152 (Innenhof), 8037 Zürich Telefon 044 364 62 46 www.galerie-nordstrasse.ch Di-Fr 18:00-21:00 h / Sa 14:00-17:00 h Sommerpause bis 30.8.

Galerie Proarta Bleicherweg 20, 8002 Zürich Telefon 044 202 02 02 www.proarta.ch Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Shin Sung-Hy - Neue Werke 27.8. - 17.10.

Röschibachstrasse 57, 8037 Zürich Telefon 076 589 67 82 www.R57.ch Mi-Sa 17:00-20:00 h / So 13:00-16:00 h Samuel Haettenschweiler bis 21.8.

Galerie Susanna Rüegg Schipfe 39, 8001 Zürich Telefon 044 211 53 00 www.galerie-poesie.ch Mi-Fr 14:30-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h oder nach Vereinbarung Cornelia Hesse-Honegger - Lebensraum 27.8. - 3.10. Vernissage: 27.8. 16:00-20:00 h

Galerie Schlégl Minervastr. 119, 8032 Zürich Telefon 044 383 49 63 www.galerieschlegl.ch Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-13:00 h & 14:0016:00 h Lars Strandh 19.9. - 31.10.

Galerie Alex Schlesinger Tödistr. 48, 8002 Zürich Telefon 043 233 92 93 www.galas.ch Do-Fr 13:00-18:00 / Sa 12:00-16:00 h und nach Vereinbarung Patrick Tschudi - Dark Hollow 28.8. - 3.10. Vernissage: 27.8. 17:00-20:00 h

Galerie Schürch & Gonzenbach Wettingerwies 2B, 8001 Zürich Telefon 044 262 76 00 www.schuerch-gonzenbach.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

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Cornelia Hesse-Honegger, Galerie Susanna Rüegg

Edition August 2009, Com&Com, Verein für Originalgrafik

Isabelle Roth, Galerie Schürch & Gonzenbach

Isabelle Roth - träumen am tag 21.8. - 26.9. Am Lager: Schweizer Kunst 20./21. Jh.

Annemarie Verna Galerie

Region Zürich

Seiler + Mosseri-Marlio Galerie Bleicherweg 33, 8002 Zürich Telefon 043 243 03 80 www.semoma.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Sarah Cain - Double Future 28.8. - 17.10. Vernissage: 27.8. 17:00-20:00 h

semina rerum - Iréne Preiswerk Cäcilienstr 3, 8032 Zürich Telefon 044 251 26 39 www.seminarerum.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-16:00 h und nach Vereinbarung Sommerpause bis 23.8.

Galerie Erich Storrer Scheuchzerstr. 25, 8006 Zürich Telefon 044 362 73 14 www.galeriestorrer.com Geöffnet nach Vereinbarung Erwin Wortelkamp - Skulpturen - Papierarbeiten bis August

Verein für Originalgraphik Verena Conzett-Str. 7, 8004 Zürich Telefon 044 241 53 00 www.vfo.ch Mi 15:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h und Vereinbarung Edition August 2009: Evelina Cajacob, Com&Com, Christian Denzler, Klodin Erb, Marco Ganz, Cécile Hummel, Teres Wydler, Max Grüter 26.8. - 18.11.

Neptunstr. 42, 8032 Zürich Telefon 044 262 38 20 www.annemarie-verna.ch Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h Sommerpause bis 26.8.

Galerie Visarte Zürich Schoffelgasse 10, 8001 Zürich Telefon 044 252 41 61 www.galerie-visarte-zuerich.ch Mi-Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h Sommerpause bis 26.8. Spaces/Räume - Donald Judd/David Rabinowitch, Ree Morton/Joseph Egan, Antonio Calderara/Andreas Christen, Sol LeWitt/Fred Sandbak 27.8. - 2.10.

Fabian & Claude Walter Galerie

Galerie für Gegenwartskunst Elfie Bohrer Im Burgwies 2, 8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10 www.ggbohrer.ch Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h / So 13:0017:00 h Daniel Huber / Maja Thommen Kunstfenster: Jacqueline Real 29.8. - 27.9.

Art Seasons Gallery Hurdnerwaeldlistr.24, 8808 Pfaeffikon Telefon 055 420 15 51 www.artseasonsgallery.com Mo-Mi 9:15-18:00 h Beyond Comfort - Zhang Peng, Hui Xin, :phunk bis 21.8.

Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 440 40 18 www.fabian-claude-walter.com Galerie offen nach Vereinbarung

Galerie WILD Heinrichstrasse 215, 8005 Zürich Telefon 043 960 34 84 www.galerie-wild.ch Mi 14:30-18:00 h / Do&Fr 12:00-18:00 h / Sa 12:0016:00 h Sommer-Accrochage - Arp, Francis, Geisler, Lichtenstein, Ono, Rauschenberg, Swedenborg, Twombly, Warhol, Wesselmann, u.a. bis 8.9.

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Museen in Bern

Zimmer frei, Schweizerisches Alpines Museum

Altes Schlachthaus

Kunsthalle Bern

Metzgergasse 15, 3400 Burgdorf Telefon 034 422 97 86 www.luginbuehlstiftung.ch Jeden 2. Sonntag des Monats geöffnet 11:00-17:00 h Dauerausstellung

Helvetiaplatz 1, 3005 Bern Telefon 031 350 00 40 www.kunsthalle-bern.ch Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa&So 10:00-18:00 h The Conspiracy / Die Verschwörung: Giro Annen, Nino Baumgartner, John Divola, Chris Evans, Dora García, Gerard Hemsworth, Raphaël Julliard, Annina Matter, Corey McCorkle, Martin Möll, Camille Norment, Annaïk Lou Pitteloud & Steve van den Bosch, Bradley Pitts, David Renggli, Ana Roldán & Falke Pisano, Narcisse Tordoir, Alan Uglow, Xu Zhen 1.8. - 6.9.

As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur Bilder, die haften: Welt der Briefmarken Dauerausstellungen

Antikensammlung Bern Hallerstrasse 12, 3012 Bern Telefon 031 631 89 92 / 031 631 35 65 www.arch.unibe.ch

Bernisches Historisches Museum Einstein Museum Helvetiaplatz 5, 3005 Bern Telefon 031 350 77 11 www.bhm.ch Di-So 10:00-17:00 h Kunst der Kelten - 700 vor bis 700 nach Chr. bis 18.10.

Einstein-Haus Kramgasse 49, 3011 Bern Telefon 031 312 00 91 www.einstein-bern.ch Mo-So 10:00-17:00 h, Oster- und Pfingstsonntag geschlossen Dauerausstellung

Heilsarmee-Museum Laupenstrasse 5, 3001 Bern Telefon 031 388 05 91 www.heilsarmee.ch/museum

Kornhausforum Kornhausplatz 18, 3011 Bern Telefon 031 312 91 10 www.kornhausforum.ch Di-Fr 14:00-20:00 h, Sa&So 11:00-17:00 h

artensuite August Nr. 8 | 09

Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 8-12, 3011 Bern Telefon 031 328 09 44 www.kunstmuseumbern.ch Di 10:00-21:00 h / Mi-So 10:00-17:00 h Peter Radelfinger - Alle haben einen blauen Finger. Zeichnungen und Animationen bis 27.9. Im Kabinett: Hendrick Goltzius - Stecher und Inventor bis 4.10. «Trinkt, o Augen...» – Director‘s Choice: Schweizer Landschaft von 1800 bis 1900 bis 4.10. Ricco. Neue Werke in der Sammlung des Kunstmuseums Bern bis 18.10.

Museum für Kommunikation Helvetiastrasse 16, 3000 Bern Telefon 031 357 55 55 www.mfk.ch Di-So 10:00-17:00 Gerücht 16.10. - 4.7.2010 Nah und fern: Menschen und ihre Medien

Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern Bernastrasse 15, 3005 Bern Telefon 031 350 71 11 www.nmbe.ch

Psychiatrie-Museum Bern Bolligenstrasse 111, 3060 Bern Telefon 031 930 97 56 www.puk.unibe.ch/culture.html Mi 14:00-16:00 h Dauerausstellung

Schweizerische Nationalbibliothek Hallwylstrasse 15, 3003 Bern Telefon 031 322 89 35 www.nb.admin.ch

Schweizerisches Alpines Museum Helvetiaplatz 4, 3005 Bern Telefon 031 350 04 40 www.alpinesmuseum.ch Mo 14:00-17:30 h / Di-So 10:00-17:30 h Zimmer frei - Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch bis 22.8.

Schweizerisches Schützenmuseum Bern Bernastrasse 5, 3005 Bern Telefon 031 351 01 27 www.schuetzenmuseum.ch

Universitätsbibliothek Bern Münstergasse 61-63, 3011 Bern Telefon 031 631 92 11 www.stub.unibe.ch Mo-Fr 8:00-19:00 h / Sa 8:00-12:00 h

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artensuite

Définitions, Simon Senn, Photoforum PasquArt

Gert & Uwe Tobias, Museum Franz Gertsch

The Conspiracy, Corey McCorkle, Kunsthalle Bern

Schachzabel, Edelstein und der Gral Spätmittelalterliche Handschriftenschätze der Burgerbibliothek Bern bis 29.8.

www.cdn.ch Mi-So 11:00-17:00 h Pier Paolo Pasolini - Qui je suis bis 6.9. Wahrgewordene Visionen oder zeitlose Zeitkritik? Dauerausstellung

Kunstmuseum Thun

Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 3, 3001 Bern Telefon 031 359 01 01 www.zpk.org Di-So 10:00-17:00 h Traum und Wirklichkeit. Zeitgenössische Kunst aus dem Nahen Osten bis 16.8. Interaktive Ausstellung Orient: Tempelfest bis 30.8. (Kindermuseum Creaviva) Paul Klee. Teppich der Erinnerung bis 30.8. Sommerakademie: Internal Necessity 4.8. - 13.8.

Centre PasquArt Seevorstadt 71-75, 2502 Biel Kunsthaus Centre d‘Art Telefon 032 322 55 86 www.pasquart.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h Seriously Ironic bis 30.8. COLLAGE-DÉCOLLAGE: Burhan Dogancay - Jacques Villeglé bis 30.8.

Abegg-Stiftung Werner Abegg-Strasse 67, 3132 Riggisberg Telefon 031 808 12 01 www.abegg-stiftung.ch

CAN Centre d‘Art Neuchâtel 37, rue des Moulins, 2000 Neuchâtel Telefon 032 724 01 60 www.can.ch Mi-So 14:00-18:00 h / Do 14:00-20:00 h Périfériks 5.9. - 11.10.

Centre Dürrenmatt

Musée du papier peint Au Château, 1684 Mézières Telefon 026 652 06 90 www.museepapierpeint.ch

museum franz gertsch

Telefon 032 322 44 82 www.pasquart.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h Définitions - Adrien Cater, David Gagnebin de Bons, Eva Lauterlein, Nicolas Lieber, Beat Lippert, Adrien Missika, Nils Nova, u.a. bis 23.8.

Platanenstrasse 3, 3401 Burgdorf Telefon 034 421 40 20 www.museum-franzgertsch.ch Mi-Fr 10:00-18:00 h / Sa&So 10:00-17:00 h Franz Gertsch - Herbst bis 28.8. Gert & Uwe Tobias bis 28.8. Gymnasium Burgdorf (Kabinett, Galerie im Park, artcafé) 15.8. - 4.10. Vernissage: Freitag, 14.8. 18:30 h

Espace libre

Museum Neuhaus Biel

Seevorstadt 73, 2502 Biel www.espacelibre.info Patrick Harter - Influence bis 30.8.

Schüsspromenade 26, 2501 Biel Telefon 032 328 70 30/31 www.mn-biel.ch / www.collection-robert.ch Di-So 11:00-17:00 h / Mi 11:00-19:00 h Im Wandel der Zeit: Biel einst und heute bis 11.10. Dauerausstellungen Stiftung Sammlung Robert Verlorenes Paradies?

Photoforum PasquArt

Region Bern

Hofstettenstrasse 14, 3602 Thun Telefon 033 225 84 20 www.kunstmuseumthun.ch Di-So 10:00-17:00 h / Mi 10:00-21:00 h unter 30 VII: Preisträger Kiefer Hablitzel Stipendium 2009 Blicke sammeln 6: Eine Nachbarschaft wählt Kunstwerke aus dem Depot bis 30.8.

Fri-Art 22 Petites Rames, 1700 Fribourg Telefon 026 323 23 51 www.fri-art.ch

Chemin du Pertuis-du-Sault 74, 2000 Neuchâtel Telefon 032 720 20 60 artensuiteAugust Nr. 8 | 09


artensuite

Paul Klee. Teppich der Erinnerung, Zentrum Paul Klee

Museen in Zürich Museum Schwab

Anthropologisches Institut + Museum

Institut gta

Seevorstadt 50, 2502 Biel Telefon 032 322 76 03 www.muschwab.ch Di-Sa 14:00-18:00 h / So 11:00-18:00 h Fisch – Ressource aus dem Wasser bis 28.3.2010

Winterthurerstr. 190, 8057 Zürich www.aim.uzh.ch/

ETH Hönggerberg, 8093 Zürich Telefon 044 633 29 36 www.gta.arch.ethz.ch

Schloss Landshut

Botanischer Garten der Universität ZH

Schweizer Museum für Wild & Jagd, 3427 Utzenstorf Telefon 032 665 40 27 www.schlosslandshut.ch

Zollikerstr. 107, 8008 Zürich Telefon 044 634 84 61 www.bguz.unizh.ch

Schloss Münsingen

Cabaret Voltaire

Schlossstrasse 13, 3110 Münsingen Telefon 031 724 52 81 www.muensingen.ch

Spiegelgasse 1, 8001 Zürich Telefon 043 268 57 20 www.cabaretvoltaire.ch

Schloss Spiez

Daros Exhibitions

Schlossstrasse 16, 3700 Spiez Telefon 033 654 15 06 www.schloss-spiez.ch Rembrandt - Radierungen aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld bis 13.9.

Limmatstr. 268, 8005 Zürich Telefon 044 225 65 65 www.daros-latinamerica.net

Schlossmuseum Thun Schlossberg 1, 3600 Thun Telefon 033 223 20 01 www.schlossthun.ch April bis Oktober täglich 10:00-17:00h Dauerausstellungen

Archäologische Sammlung Rämistrasse 73, 8006 Zürich www.archinst.unizh.ch

Graphische Sammlung der ETH ETH Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich Telefon 044 632 40 46 www.gs.ethz.ch

Haus Konstruktiv Selnaustrasse 25, 8001 Zürich Telefon 044 217 70 80 www.hauskonstruktiv.ch

Thun-Panorama

Helmhaus

Schadaupark, 3602 Thun Telefon 033 223 24 62 www.dasthunpanorama.ch Thun zur Zeit von Marquard Wocher bis 1.11.

Limmatquai 31, 8001 Zürich Telefon 044 251 61 77 www.helmhaus.org Di-So 10:00-18:00 h / Do 10:00-20:00 h Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich bis 16.8.

artensuite August Nr. 8 | 09

Johann Jacobs Museum Seefeldquai 17, 8034 Zürich Telefon 044 388 61 51 www.johann-jacobs-museum.ch

Kulturama Englischviertelstr. 9, 8032 Zürich Telefon 044 260 60 03 oder 044 260 60 09 www.kulturama.ch

Kunsthalle Zürich Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 272 15 15 www.kunsthallezurich.ch

Kunsthaus Zürich Heimplatz 1, 8024 Zürich Telefon 044 253 84 84 www.kunsthaus.ch

Schweizerisches Landesmuseum Museumstrasse 2, 8023 Zürich Telefon 044 218 65 11 www.slmnet.ch

Medizinhistorisches Museum Rämistrasse 69, 8001 Zürich Telefon 044 634 20 71 www.medizin-museum.unizh.ch

Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich Limmatstr. 270 , 8005 Zürich Telefon 044 277 20 50 www.migrosmuseum.ch

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Geschichten aus der Schattenwelt, Völkerkundemuseum

Roboter - Von Motion zu Emotion?, Museum für Gestaltung Zürich

Money Museum Hadlaubstrasse

Paläontologisches Museum

Hadlaubstrasse 106, 8091 Zürich Telefon 044 350 73 80 www.moneymuseum.com

Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich Telefon 044 634 23 39 www.pim.uzh.ch

Moulagenmuseum

Shedhalle

Haldenbachstr. 14, 8091 Zürich Telefon 044 255 56 58 www.moulagen.ch

Seestrasse 395, 8038 Zürich Telefon 044 481 59 50 www.shedhalle.ch

Katalogsaal Zähringerplatz 6, 8001 Zürich Telefon 044 268 31 00 www.zb.uzh.ch

Mühlerama

Stadthaus Zürich

Zoologisches Museum der Universität

Seefeldstrasse 231, 8008 Zürich Telefon 044 422 76 60 www.muehlerama.ch

Stadthausquai 17, 8001 Zürich Telefon 044 412 31 23 Mo-Fr 9:00-18:00 h

Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich Telefon 044 634 38 38 www.zm.uzh.ch

Museum Bellerive

Strauhof Zürich

Zürcher Spielzeugmuseum

Höschgasse 3, 8008 Zürich Telefon 043 446 44 69 www.museum-bellerive.ch Di-So 10:00-17:00 h Porzellan - Weisses Gold bis 25.10.

Augustinergasse 9, 8001 Zürich Telefon 044 412 31 39 www.strauhof.ch

Fortunagasse 15/Ecke Rennweg, 8001 Zürich Telefon 044 211 9305 www.zürcher-spielzeugmuseum.ch

Museum für Gestaltung Zürich Ausstellungsstr. 60, 8005 Zürich Telefon 043 446 67 67 www.museum-gestaltung.ch Michel Comte 30.8. bis 3.1.2010 (Halle) Roboter - Von Motion zu Emotion? bis 4.10. (Galerie)

Museum Rietberg Gablerstrasse 15, 8002 Zürich Telefon 044 206 31 31 www.rietberg.ch Di-So 10:00-17:00 h / Mi&Do 10:00-20:00 h

NONAM Indianer + Inuit Kulturen Seefeldstr. 317, 8009 Zürich Telefon 043 499 24 40 www.nonam.ch

Thomas Galler, Kunsthaus Aarau

Geschichten aus der Schattenwelt - Figuren aus China, Indien und der Türkei bis 6.9.

Zentralbibliothek Zürich

Tram Museum Zürich Forchstrasse 260, 8008 Zürich Telefon 044 380 21 62 www.tram-museum.ch

Uhrenmuseum Beyer Bahnhofstrasse 31 8001 Zürich Telefon 043 344 63 63 www.beyer-ch.com Mo-Fr 14:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h

Völkerkundemuseum Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich Telefon 044 634 90 11 www.musethno.uzh.ch Di-Fr 10:00-13:00 h & 14:00-17:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 11:00-17:00 h Naga - Schmuck und Asche bis 6.9. Drache Lotos Schneelöwe - Teppiche vom Dach der Welt bis 6.9. artensuiteAugust Nr. 8 | 09


artensuite

Walker Evans, Fotomuseum Winterthur

Die Seele einer Zuckerdose, Villa Flora

Aarau

Winterthur

Aargauer Kunsthaus

Fotomuseum Winterthur

Aargauerplatz, 5001 Aarau Telefon 062 835 23 30 www.aargauerkunsthaus.ch Di-Fr 10:00-17:00 h / Do 10:00-20:00 h Abstraktionen - Ungegenständliche Tendenzen aus der Sammlung bis 9.8. The Memorizer - Die Sammlung Andreas Züst bis 9.8. Thomas Galler. Manor Kunstpreis bis 9.8. CARAVAN 3/2009: Omar Alessandro bis 9.8. Teresa Hubbard / Alexander Birchler No Room to Answer 5.9. - 8.11.

Grüzenstrasse 44 + 45, 8400 Winterthur Telefon 052 234 10 60 www.fotomuseum.ch Di-So 11:00-18:00 h / Mi 11:00-20:00 h Walker Evans bis 23.8. Printed Matter - Set 6 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur bis 11.10.

Forum Schloss Platz

Gewerbemuseum Winterthur

Laurenzenvorstadt 3, 5000 Aarau Telefon 062 822 65 11 www.forumschlossplatz.ch Mi/Fr/Sa 12:00-17:00 h / Do 12:00-20:00 h / So 11:00-17:00 h inside Teheran out. Künstlerische Positionen aus der Metropole 13.9. - 10.1.

Kirchplatz 14, 8400 Winterthur Telefon 052 267 51 36 www.gewerbemuseum.ch Di-So 10:00-17:00 h / Do 10:00-20:00 h Unfolded - Papier in Design, Kunst, Architektur und Industrie bis 16.8. &: Odermatt und Tissi bis 4.10. Material Archiv Dauerausstellung

Fotostiftung Schweiz Grüzenstrasse 45, 8400 Winterthur Telefon 052 234 10 30 www.fotostiftung.ch Di-So 11:00-18:00 h / Mi 11:00-20:00 h Gotthard Schuh - Eine Art Verliebtheit bis 11.10.

Kunsthalle Winterthur Marktgasse 25, 8400 Winterthur Telefon 052 267 51 32 www.kunsthallewinterthur.ch Mi-Fr 12:00-18:00 h / Sa&So 12:00-16:00 h Yves Netzhammer 23.8. - 4.10. artensuite August Nr. 8 | 09

Gotthard Schuh - Eine Art Verliebtheit, Fotostiftung Winterthur

Kunstmuseum Winterthur Museumstrasse 52, 8400 Winterthur Telefon 052 267 58 00 www.kmw.ch Bis 2010 wegen Sanierung geschlossen.

Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» Haldenstrasse 95, 8400 Winterthur Telefon 052 269 27 40 www.roemerholz.ch Bis Mitte 2010 wegen Umbau geschlossen.

Villa Flora / Sammlung Hahnloser Tösstalstrasse 44, 8400 Winterthur Telefon 052 212 99 66 www.villaflora.ch Di-Sa 14:00-17:00 h / So 11:00-15:00 h Die Seele einer Zuckerdose Stillleben und Interieurs in der Villa Flora bis 20.9. Anzeige:

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