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arttensuite ar Kunstmagazin

Ausgabe Januar 2009 [Nr. 1]

Cheap Art

Mit Handyfotos den Kunstmarkt aufmischen

Filmanalyse

Mit Runa Islam die Strukturen des Mediums Film analysieren

Off-Spaces

Vom Dienstgeb채ude zum Ausstellungsort


interwerk gmbh Kulturmanagement | Consulting

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A COLLECTOR’S EYE ON PAUL KLEE

Weihnachtsausstellung 13.12. 2008 – 18.01.2009


artensuite Titelseite: Runa Islam (mit Tobias Putrih), Restless Subject, 2008, Installationsansicht Kunsthaus Zürich, 2008, Foto Arthur Faust.

In diesem Heft AUSSTELLUNGEN Cheap art buy now! 4 Alle Jahre wieder... 6 «Attiré par la beauté!» 10 Film wahrnehmen 12 «C’est chouette!» 13

GALERIEN Heimat, Tradition und Porno 14 Off-Spaces: Dienstgebäude 15

KUNST IM BUCH Hundertundeins 16 Ambivalenz 16 Langsamkeit 17

GALERIEN AGENDA Bern 18 Region Bern 20 Zürich 21 Region Zürich 26

MUSEEN AGENDA Bern 26 Region Bern 27 Zürich 29

cheap art buy now!: Günstige Kunst für jedes Wohnzimmer.

Augenspiel ■ Neue Wege sind im Kunstbusiness gefragt, denn auch der Schweizer Kunstmarkt ist von der Finanzkrise betroffen. Erste Galerien schliessen die Türen, andere geraten vermehrt unter Druck und spüren die Zurückhaltung der Käufer. Dass es Alternativen gibt, zeigen verschiedene Projekte wie zum Beispiel «cheap art buy now!». Hier können Fotografien in einer Auflage von zehn Stück zu einem Startpreis von Fr. 7.95 gekauft werden. Nach einem Verkauf steigt der Preis der Fotografie. So ist der Preis ein direktes Abbild von Angebot und Nachfrage: Wenn ein Bild mehrmals auf Interesse stösst und verkauft wird, so steigt sein Preis. Diese Strategie scheint das exakte Gegenteil der undurchschaubaren Preise im traditionellen Kunstmarkt zu sein, wo Werke durch Spekulation oder den bekannten Namen im Verkaufswert steigen, ohne ersichtlichen Zusammenhang zu irgendeiner Art von Qualität. Andere Galerien nehmen anstelle von Barem Aktien von UBS oder CS entgegen. Wer also seine Aktien loswerden will, kann sie in Kunst umtauschen. Und wenn der traditionelle Galerienverkauf und Auktionen kriseln, so scheint die Off-Szene davon zu profitieren. In manchen Schweizer Städten eröffnen neue Off-Spaces ihre Tore und setzen der konsumorientierten Kunstszene eine andere Strategie entgegen. Wer sich von derartigen Entwicklungen nicht einschüchtern lässt, dem sei das alljährlich im Januar – 17. und 18. Januar von 11:00-17:00 h – stattfindende Berner Galerienwochenende empfohlen. Organisiert vom Verein Berner Galerien, werden auch in diesem Jahr rund zwanzig Kunstinstitutionen teilnehmen. Eine kleine Tour de Berne lohnt sich aus diesem Anlass allemal. Dominik Imhof Chefredaktor

Impressum

Kunst braucht Dialog www.ensuite.ch

Herausgeber: edition ■ ensuite. Verlagsleitung:

rial digital oder im Original beilegen. Redaktion: Dominik Imhof (di); Luise Baumgart-

Lukas Vogelsang. artensuite erscheint monatlich als

ner (lb), Sandra Bradvic (sb), Natalia Huser (nh), Claudia Keller (ck), Monique Meyer

Beilage der Abozeitung ensuite - kulturmagazin oder

(mm), Sylvia Mutti (sm), Monika Schäfer (ms), Nicola Schröder (ns). Korrektorat:

liegt in Galerien und Museen auf. Abonnementspreis

Monique Meyer.

SFr. 58.00 / SFr. 32.00, 11 Ausgaben. Auflage: 7‘500

Die Redaktion artensuite ist politisch, wirtschaftlich und ethisch unabhängig und selb-

Ex. Anzeigenverkauf: inserate@ensuite.ch. Layout:

ständig. Die Texte repräsentieren die Meinungen der AutorInnen, nicht jene der Redakti-

interwerk gmbh, Bern; Dominik Imhof Produktion &

on. Copyrights für alle Informationen und Bilder liegen bei der edition ■ ensuite.

Druckvorstufe: interwerk gmbh, Bern. Druck: Fischer AG für Data und Print. Hinweise für redaktionelle Themen oder Eintragsdaten jeweils bis zum 15. des Vormonates. Über die Publikation entscheidet die Redaktion. Bildmate-

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Cheap art buy now! Von Nicola Schröder

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■ Eine klare Aufforderung, die seit dem vergangenen Sommer ein Schaufenster an der Berner Münstergasse bezeichnet. Was es dort zu erstehen gibt, ist dem Namen nach billige Kunst, aufgezogene Handyfotos in genormter Grösse, die jeweils in einer Auflage von zehn Exemplaren angeboten werden. Das Besondere daran – der Startpreis der ersten Arbeit liegt fix bei Fr. 7.95 und wird mit jedem weiteren verkauften Exemplar aus der Auflage verdoppelt. In grösserer Anzahl zu sehen und zu erwerben sind die Werke auf der Internetseite (www.cheapart.ch), zusätzlich gibt es Ausstellungen und demnächst auch eine «cheaparty». «cheap art buy now» ist ein Kunstprojekt, in dem den verwobenen Aspekten von Kunstauffassung und Vermarktungsstrategien im Kunsthandel auf den Grund gegangen wird. Das Projekt spiegelt im Kleinen die Gesetze und einen möglichen Verlauf des Marktes wieder. Eine der ersten Fra-

gen, die sich dabei aufdrängen, ist jene nach dem künstlerischen Wert der Arbeiten, die gleichzeitig aber auch schon den Kern des Ganzen berührt. Denn was macht Kunst eigentlich zur Kunst, neben der viel strapazierten Auslegung, dass sie immer im Auge des Betrachters entsteht? Inwieweit sind äussere Einflüsse, wie die Gesetze des Marktes daran beteiligt, einen Künstler zur Marke werden zu lassen? Fragen, die in den letzten Jahren des boomenden Kunstmarktes aktueller waren denn je und für den kritischen Betrachter immer drängender geworden sind. Der Mann hinter dem Spiel mit der Kunst ist der Berner Kulturmanager Christoph Balmer, bis 2006 Betriebsleiter der Berner Dampfzentrale, der sich Anfang 2008 selbständig gemacht und seitdem auch noch einige andere Konzepte ins Leben gerufen hat. Nicola Schröder: Die Billigkunst ist ja derzeit ein wachsender Markt.

Steht dein Projekt mit anderen unter dem Begriff «cheap art» laufenden Unternehmungen in Verbindung? Christoph Balmer: Nein, und soweit ich weiss, ist die Idee des ansteigenden Preises originär. Es geht mir ja auch mehr um das Gesamtkonzept und darum zu sehen, was in einem solchen Spiel passiert. Der Inhalt steht hier im Vordergrund, nicht der Verkauf oder der Künstler an sich. Es geht mir darum zu sehen, was aus einer Idee wird. Wie war der Weg der Idee, war zuerst das Konzept oder zuerst das Produkt da? Als ich mich Anfang letzten Jahres selbständig gemacht und Handybilder am Arbeitsplatz aufgehängt habe, hat sich daraus mit Kollegen im Gespräch entwickelt, was man dafür auf dem Markt wohl bezahlen würde. So wurde der Preis von Fr. 7.95 geboren. Die Idee, den Preis mit der Nachfrage steigen zu lassen, war dann der nächste Schritt. Was macht den Reiz des Projektes artensuite Januar Nr. 1 | 09


artensuite Schaf (Ausschnitt), Lasercopy on mediumdensity fiberboard, 27,8 x 40,1 x 0,5 cm limited edition on 10 copies numbered and signed.

für dich aus? Ich möchte weniger zielorientiert arbeiten, und viel mehr sehen, was ich aus Ideen entwickeln kann. Es geht mir darum, mit solchen Dingen eine Lichtung zu schlagen und Kommunikation zu schaffen. Dann kommen vielleicht Leute vorbei, die dir helfen, die Lichtung auszubauen oder mit anderen Lichtungen zu vernetzen. Es geht um das Konzept. Deshalb ist das Ganze auch nicht zeitlich begrenzt, das Ende bleibt offen. Siehst du es als Produzent und Verkäufer in einer Person als Gefahr, dass du dich von gut laufenden Bildern für die folgenden beeinflussen lässt? Nein, ich sehe das nicht als Gefahr. Ich versuche mir in dem Ganzen die Leichtigkeit zu bewahren und mich nicht bewusst zu kopieren. Ich kann zu allen Bildern stehen und versuche, keine Eingriffe vorzunehmen oder zu installieren. Die Fotos selber sind für artensuite Januar Nr. 1 | 09

mich auch einfach ein bisschen wie ein Tagebuch in Bildern, weil ich das Handy praktisch überall bei mir habe und einfach abdrücke, wenn mir gerade etwas interessant erscheint. Erkennt man schon Mechanismen oder Tendenzen, gibt es momentan Preise, die als Schmerzgrenze erkennbar sind? Ich habe das Gefühl, dass jeweils das erste Bild zu Fr. 7.95 ein bisschen länger steht und dann geht es für einige manchmal recht zügig. Momentan sind sieben Bilder die Höchstzahl. Wie ist das Feedback von Kunden, wer kauft die Arbeiten? Das ist völlig verschieden. Es gibt Leute, die vorher noch nie Kunst gekauft haben, für die es vielleicht ein Einstieg, aber auch Kunstinteressierte. Auch bei den bisherigen Ausstellungen konnte man keine bestimmte Richtung ausmachen, es interessiert ganz verschiedene Leute. Ein anderes deiner laufenden Pro-

jekte ist «wachhundprotected», der Slogan dazu lautet «Sicherheit durch Kunst. Schützen Sie Ihr Eigentum durch die Platzierung von Wachhunden im Auto, Heim und Unterwegs». Wie ist es dazu gekommen? Das war auch so eine Idee. Angefangen hat es auf einem Campingplatz am Genfer See, wo ich die ersten dieser Hunde geschnitzt und vor den Parzellen als Wachhunde verteilt habe. Später habe ich sie verschenkt, jeder im Quartier hat so einen Hund, der auf Kinder und Eigentum aufpasst. Bei unserem Kunstprojekt «Laboratoire Village Nomade» in Estavayer-le-Lac habe ich sie dann an die teilnehmenden Künstler weitergegeben, mit der Bitte mir ein Bild vom Einsatzort des Hundes zu schicken. Die neuste Idee ist, sie als Wachhunde fürs Auto anzubieten.

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artensuite Ausstellungsansicht Weihnachtsausstellung 08/09 Kunsthalle Bern. Foto: Dominique Uldry.

Alle Jahre wieder… Von Sylvia Mutti Weihnachtsausstellung Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1. Geöffnet Dienstag 10:00-19:00 h, Mittwoch bis Sonntag 10:00-17:00 h. Bis 18. Januar.

■ …kommt das Christuskind und mit ihm öffnen überall in der Schweiz Museen und Kunsthallen wie bei einem Adventskalender die Tore zur sogenannten «Weihnachtsausstellung», die ausser dem winterlichen Datum nichts mit dem gleichnamigen Festtag zu tun hat. Die «Berner Zeitung» zitiert einen etwas ratlosen Kunsthallendirektor Philippe Pirotte, der vor seinem Amtsantritt in Bern nichts von dieser tief verwurzelten Tradition wusste. Vielleicht war es nicht geschickt, einen gebürtigen Belgier nach einer so urschweizerischen Angelegenheit zu fragen, gibt diese Nabelschau lokalen Kunstschaffens doch einen Blick auf die Seele eines durchschnittlichen Schweizers frei, der föderalistisch mit der Region verwachsen und mit engen räumlichen Dimensionen vertraut den Glauben auf demokratische Chancengleichheit im Herzen trägt oder zumindest die Illusion davon nicht aufgeben mag.

Was man hierzulande «Weihnachtsausstellung» nennt, ist nichts anderes als eine (zumindest in der Theorie) repräsentative Schau des jeweiligen lokalen und regionalen Kunstschaffens, ein Gedanke, der zur Kunstbiennale in den Länderpavillons der Giardini von Venedig seine erweiterte Form erfährt. Die historischen Anfänge sind eng mit der Gründung von regionalen Kunstvereinen im 18. Jahrhundert verknüpft. Eine zentralistisch organisierte Kunstförderung ist dem Schweizer Staatswesen völlig fremd, stattdessen setzte sich der 1809 eingerichtete Dachverband der Kunstvereine ab 1840 mit seinen wandernden «Turnus-Ausstellungen» dafür ein, dem schweizerischen Kunstschaffen auch für kulturpolitische Anliegen eine Plattform zu errichten. Das dezidierte Ziel der Kunstvereine ist bis heute, die lokalen Kunstszenen zu fördern und zu präsentieren. So fand 1919 – nur ein Jahr nach ihrer Eröffnung – die erste «Weihnachts-

Ausstellung Bernischer Künstler» in der Berner Kunsthalle statt. Was wie eine basisdemokratische Veranstaltung für jedermann klingt, folgt allerdings einem festen Regelwerk: Wie ein Relikt aus den Pariser Kunstsalons muten die Jurys an, die als Wahrer der künstlerischen Qualität mit ihrem Verdikt über Einschluss und Ausschluss von Arbeiten und Kunstschaffenden festhalten, was nun als repräsentativ für einen jeweiligen Ort in einer bestimmten Zeit gilt und was nicht. Ohne sie als «Salon des Refusés» bezeichnen zu wollen, entstehen dadurch Parallelveranstaltungen wie diejenige im PROGR, die eine Jurierung und die damit verbundenen impliziten Bewertungen galant umgehen, wobei auch noch der Glarner oder der Badische Kunstverein unjurierte Weihnachtsausstellungen durchführen. Aufgrund der hohen Zahl an Bewerbungen wird die Jurierung in der Regel (eine Ausnahme bildet etwa das Bündartensuite Januar Nr. 1 | 09


artensuite Ausstellungsansicht Hofstettenstrasse 2008 Kunstmuseum Thun, Installation von Manuel Burgener. Foto: Manuel Burgener.

ner Kunstmuseum) paradoxerweise nicht vor den Originalen vorgenommen, sondern anhand der eingereichten Dossiers, so dass sich die Kunstschaffenden in erster Linie auf dem Papier gut verkaufen müssen. Da aber diejenigen, die es in eine engere Auswahl schaffen, ohnehin bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad aufweisen, muss diese Praxis nicht unbedingt von Nachteil sein. «In diesem Jahr erhielten wir ein Dossier, das mich auf den ersten Blick nicht überzeugt hat», sagt Petra Giezendanner, wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Thun, «da die Arbeit dieses Kunstschaffenden allerdings bekannt war, wurde sie dennoch für die Ausstellung gewählt.» Giezendanner erläutert, wie eng die Institution mit der Idee einer regionalen Jahresschau verknüpft ist: «Das Kunstmuseum Thun ist gewissermassen aus einer ‹Weihnachtsausstellung› heraus entstanden.» Tatsächlich wurde 1948 in den Räumlichkeiten des Thunerhofs erstmals eine Ausstellung gezeigt. Die Präsentation der Werke von 17 Kunstschaffenden aus der Gemeinde sollte den Künstlern ermöglichen, ihre Arbeiten zum Verkauf anzubieten, was artensuite Januar Nr. 1 | 09

zugleich die Geburtstunde des Museums einläutete, das 2008 seinen 60. Geburtstag feiern konnte. Die Kleinräumigkeit lokaler Kunstszenen in der Schweiz mit einem engen Kreis an professionell arbeitenden Künstlern birgt die Gefahr, dass alljährlich die «üblichen Verdächtigen» ähnliche Arbeiten zeigen. Um den Kreis der Bewerber zu erweitern, hat die Direktorin des Thuner Kunstmuseums Helen Hirsch dieses Jahr Kunstschulen angeschrieben, was auch junge Kunstschaffende mit einem Bezug zu Thun animieren sollte, sich zu bewerben. So kam Christoph Gugger, der an der Hochschule der Künste Bern studiert, mit einer neunteiligen Bildinstallation zu seiner ersten Ausstellung. Es kann sogar vorkommen, dass aufgrund der Bewerbungskriterien Doppelungen möglich sind, so dass etwa die Objekte Reto Steiners oder Manuel Burgeners wandfüllende Installationen in Varianten sowohl in Bern wie auch in Thun zu sehen sind. Obwohl mit Videos, Installationen, Fotografien oder Ölgemälden die unterschiedlichsten künstlerischen Techniken vertreten sind, ist es den Verantwortlichen in Thun gelungen,

atmosphärisch dichte Räume zusammenzustellen, in denen sich die Arbeiten von insgesamt 29 Kunstschaffenden gegenseitig befruchten oder aber in Nischen ungestört entfalten können. In Bern freut es Kunsthallendirektor Pirotte besonders, dass konzeptuelle Arbeiten vor der Jury bestehen konnten, wie etwa der humorvolle Kommentar von San Keller auf On Kawaras «Datumsbilder», denen er nur den Bindestrich zwischen den Zahlen entnommen hat, oder die vieldeutig provokative Äusserung «Der Künstler ruht sich aus», die Omar Alessandro im Zeitalter der «Taugenichtse und Tagediebe» in schwarzer Schrift auf weissem Banner über dem Kunsthalleneingang angebracht hat. Gar wenig Adventsstimmung verströmen die burlesk abgründigen Gemälde Francisco Sierras: Sein «Kettensägenengel» scheint einem Tim-Burton-Film entsprungen, zumindest wären dessen Cartoonfiguren Sierras beste Kunden und würden sich über den abgetrennten Kopf einer unglücklichen Figur genauso schaudernd amüsieren wie die beiden Gnome, die mit Kulleraugen im warmen Kerzenlicht über die weihnächtliche Ungeheuerlich-

Hofstettenstrasse 2008 Kunstmuseum Thun, Hofstettenstrasse 14. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10:00-17:00 h, Mittwoch 10:00-21:00 h. Bis 11. Januar.

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Vernissage: Donnerstag, 22. Januar 2009 18.00 - 21.00 Uhr Einführung: Deborah Keller, 19.00 Uhr Finissage: Sonntag, 22. Februar 2009 14.00 - 17.00 Uhr

art station isabella lanz, hochstrasse 28, ch-8044 zürich tel +41 (0)43 343 99 44, fax +41 (0)43 343 99 40 www.artstation-zuerich.ch, info @ artstation-zuerich.ch

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artensuite Reto Leibundgut, Chromatic Itch, 2008, Installationsansicht Salle Poma Centre PasquArt Biel.

keit wachen. Nicht ohne Stolz berichtet Sierra, dass er der Kunsthalle nicht alle Werke seiner eingereichten Projektvorschläge zur Verfügung stellen konnte: In Kürze wird er seine Arbeiten im eigens für junge Kunstschaffende eingerichteten Ausstellungsgefäss «Caravan» im Kunsthaus Aarau präsentieren und hat aus strategischen Gründen ein aktuelles Gemälde zurückbehalten. Philippe Pirotte zweifelt, ob ein Modell, wie es die Weihnachtsausstellung heute darstellt, dazu geeignet ist, jungen Künstlern zu mehr Publizität zu verhelfen und glaubt, dass es sinnvoller sei, ein aufstrebendes Talent in einer international besetzten Gruppenschau zu platzieren und somit einem breiteren Fachpublikum vorzustellen. Über den Status der alljährlichen Schau in seiner Ausstellungsbiographie sinniert auch der Bieler Maler Jerry Haenggli, der heuer zum wiederholten Mal in der Weihnachtsausstellung des Bieler Kunstvereins im Centre PasquArt dabei ist: «Heute besitzt diese Gruppenschau im Kontext meines Schaffens nicht mehr den selben hohen Stellenwert wie etwa eine Einzelausstellung. Biel ist artensuite Januar Nr. 1 | 09

nicht Bern, wo die Kunsthalle ein hohes Prestige besitzt.» Und dennoch sei eine Teilnahme für viele Kunstschaffende interessant, da die verschiedenen Kunstkommissionen hier ihre Ankäufe tätigen. Anders als in Bern, wo die relativ weiten Räume der Kunsthalle mit 18 Ausgewählten sehr sparsam und luftig bestückt sind, herrscht in Biel über vier Stockwerke hinweg totaler «horror vacui». Aus 118 eingereichten Vorschlägen haben die beiden Kuratorinnen Betty Stocker und Esther Maria Jungo 72 Werke oder Werkgruppen von bemerkenswerter Qualität ausgewählt, wobei auffällt, dass die klassischen Gattungen wie Malerei oder Fotografie die Schau dominieren, Videoarbeiten hingegen ein kümmerliches Mauerblümchendasein fristen. Die Präsentation wird ausserdem zum Anlass genommen, einen weihnachtlichen Kunstpreissegen auszuschütten: den Prix Kunstverein (an Marcel Freymond), den Förderpreis des Photoforums, das im ersten Stock die «Auswahl 08» mit weiteren 18 Fotoschaffenden zeigt (an Matthieu Gafsou) sowie das Anderfuhren-Stipendium (an Raphael Hefti). Zudem werden die

Kunstmonografien des Kantons Bern präsentiert: Dieses Jahr sind Istvan Balogh, Béatrice Gysin, das Künstlerduo Lang / Baumann, Reto Leibundgut sowie Jean-René Moeschler Beiträge an individuell gestaltete Monografien zugesprochen worden. Den Höhepunkt der schönen Kunst-Bescherung bereitet Reto Leibundgut, der im Rahmen des Projekts «x-mas+ 2008» den grössten Raum des Museums, die Salle Poma mit den Massen von 16 x 19 x 6 m, zur Verfügung gestellt erhielt. Der Thuner, der in seinen Arbeiten auf wenig edle Materialien setzt und diese mit seiner künstlerischen Bearbeitung nobilitiert, hat den Saal vom Boden bis zur Decke mit Schindeln aus Karton bezogen. Wie auf einer riesigen Palette fliessen leuchtende Farben über alle Schattierungen des Regenbogens hinweg und verweisen als Gesamtinstallation zugleich auf Malerei, Relief, gepixelte Oberfläche sowie architektonisches Kunsthandwerk. Wem es bisher vor lauter Kunst in all den Weihnachtsausstellungen noch nicht vor den Augen zu flimmern begonnen hat, dessen Blick wird in «Chromatic Itch» gekitzelt.

Weihnachstausstellung / Auswahl 08 Photoforum / xmas+ 2008 Reto Leibundgut / Kunstmonografie des Kantons Bern 08 Centre PasquArt Biel, Seevorstadt 71-73. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag 14:00-18:00 h, Samstag bis Sonntag 11:00-18:00 h. Bis 11. Januar.

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artensuite Walter Pfeiffer, Ohne Titel, 1973, aus «Carlo Joh.», SilbergelatineAbzug, 11 x 15,5 cm. © Walter Pfeiffer / Pro Litteris / Sammlung Fotomuseum Winterthur

«Attiré par la beauté!» Von Claudia Keller Walter Pfeiffer - In Love with Beauty Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, 8400 Winterthur. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 11:0018:00 h, Mittwoch 11:00-20:00 h. Bis 15. Februar. Mit Katalog.

Er sei angezogen von der Schönheit, sagt der Schweizer Fotokünstler Walter Pfeiffer im Gespräch mit Patrick Frey anlässlich der Ausstellung im Fotomuseum Winterthur über sein fotografisches Schaffen. «In Love with Beauty» ist so auch der Titel dieser Ausstellung, welche sein Werk der 70er und 80er Jahre dokumentiert und einige neuere Arbeiten, welche seit 2000 entstanden sind, zeigt. Vor allem macht sie jedoch eine jahrzehntelange Suche nach dem Schönen, dem schönen männlichen Ideal und dem schönen vergänglichen Augenblick präsent. Die Fotografie diente Pfeiffer, dem diesen Herbst der Grand Prix Design 2008 der Schweizerischen Eidgenossenschaft verliehen wurde, anfänglich nur als Gedächtnisstütze für seine fotorealistischen, grossformatigen Zeichnungen, wurde jedoch

als eigenständiges Medium in seinem Schaffen immer wichtiger und ermöglichte seinen Durchbruch 1974 in Jean-Christophe Ammans Ausstellung «Transformer – Aspekte der Travestie», in der er mit einer Serie von Carlo Joh., einem jungen Mann, der sich Pfeiffer in seiner androgynen Schönheit präsentierte, vertreten war. Zur Zeichnung kehrte Pfeiffer auch in den 90er Jahren wieder zurück mit der Folge, dass dieses Jahrzehnt eine Leerstelle in der Ausstellung bildet. Erst die Aussicht auf das 2001 erschienene Buch «Welcome Aboard» ermöglichte ihm wieder eine vertiefte und neue Auseinandersetzung mit der Fotografie. Diese ist einerseits frisch und witzig wie früher, andererseits stärker auf die Farbe als Stilmittel konzentriert, obwohl auch diese in seinen früheren Bildern bereits angelegt war:

Ein junger, gutaussehender Mann sitzt mit entblösstem Oberkörper vor einem leuchtend blauen Hintergrund, der von einem ebenso leuchtend gelben Treppengeländer diagonal geschnitten wird. Sein Gesicht ist minutiös vor das Treppengeländer platziert, das exakt so breit scheint, wie der Abstand zwischen Augenbrauen und Nasenspitze. Der Mann, der eigentlich viel eher ein Jüngling ist, riecht an einer überaus rosaroten Blume, die ihre Vervielfältigung in den auf den Oberarm tätowierten Blumengebilden findet. Die Blume, das liegt nahe, versinnbildlicht viele Aspekte, die zentral sind für Pfeiffers Bilder. Der Gang durch die Ausstellung in Winterthur zeigt: Es ist die Suche nach (überwiegend männlicher) Schönheit, die gerade durch ihre immer bereits eingeschriebene Vergänglichkeit konstituiert wird, die Pfeiffer umtreibt. Es ist die äusserartensuite Januar Nr. 1 | 09


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Walter Pfeiffer, Ohne Titel, 2006, C-Print, 39,5 x 59 cm. © Walter Pfeiffer / Pro Litteris

liche Schönheit geschwungener Lippen und gut geformter, muskulöser Körper, es ist jedoch auch die subtile Schönheit des Moments, der als Vergänglicher von der Kamera festgehalten wird. Die Fotografie wurde in ihrer noch relativ kurzen Theoriegeschichte nicht nur von Roland Barthes als eng mit dem Tod verknüpft aufgefasst. Durch ihre Eigenheit, einen bestimmten Moment des Lebens einzufrieren, wurde sie mit Totenmasken oder der Praktik des Einbalsamierens in Verbindung gebracht. Gerade durch diese Gebundenheit an den Moment zeigt die Fotografie ein immer schon Vergangenes, egal ob sie vor hundert Jahren oder einer Minute aufgenommen wurde. Nur durch die scheinbare Präsenz des Abwesenden ist dem Betrachter dieser vergangene Moment auch noch in der Gegenwart zugänglich. Ein Moment, der gleichartensuite Januar Nr. 1 | 09

zeitig vom Modell und dem Fotografen erlebt und konstituiert und der im Bild festgehalten wird. Dass Pfeiffer es für den Betrachter möglich macht, durch die Fotografie dieses intime Spiel eines Moments in die Gegenwart zu transportieren, macht seine Bilder so anziehend: «Es geht um diesen Moment, wo noch alles ein Versprechen ist, ein reines Verlangen», sagt er im Gespräch mit Frey. Alles was er mache, sei «nie zaghaft, nie ‹nur ein bisschen›!» und seine wichtigste Devise scheint: «Immer nur lächeln!». Wie es im Inneren aussieht, gehe niemanden etwas an. Dieses Festhalten an der Lebenslust drückt sich vor allem in der erotisch aufgeladenen Komik in Pfeiffers Bildern aus. Zum Beispiel im Bild der beiden Blondschöpfe, die nah nebeneinander mit ihrer Linken beide Pommes Frites, ein

harmloses Nahrungsmittel, das plötzlich phallische Aspekte erhält, an ihre Schmollmünder führen. Der einzige Unterschied zwischen ihnen: Der eine hat das Pommes Frites in Mayonnaise, der andere in Ketchup getaucht.

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Runa Islam, The house belongs to those who inhabit it, 2008 16-mm-Film und CD mit Wildtrack, 6’52’’ Produktionsaufnahme. Produziert von Manifesta7 und White Cube, London Courtesy Runa Islam und Jay Jopling / White Cube, London © Runa Islam

Film wahrnehmen Von Petra Giezendanner Runa Islam (mit Tobias Putrih). Restless Subject Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich. Geöffnet Samstag, Sonntag, Dienstag 10:0018:00h, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, 10:00-20:00h. Bis 8. Februar. Mit Katalog.

■ Wer sich auf die lange angekündigte «erste Einzelausstellung Runa Islams in der Schweiz» im Kunsthaus Zürich gefreut hat, wird im ersten Moment etwas enttäuscht sein. Von der 1970 in Bangladesch geborenen und heute in London lebenden Künstlerin werden nämlich nur fünf Filmarbeiten gezeigt. Die Reise nach Zürich lohnt sich aber allemal. Denn die Ausstellung überzeugt nicht nur dank der beeindruckenden, fast ausschliesslich in diesem Jahr entstandenen Filme Islams, sondern insbesondere auch wegen deren aufwendigen Inszenierung, mit der wesentliche Aspekte der Arbeiten visualisiert werden. Runa Islam arbeitet schon seit Jahren mit Film und hinterfragt dessen Eigenschaften. Dabei geht es ihr nicht so sehr um neue Entwicklungen in der Aufnahmetechnik, als vielmehr um das «altmodische» Medium Film selbst und die ihm inhärenten Charakteristiken. Der Akt des Schauens und Erkennens, das heisst das Wahrnehmen von normalerweise im Film nicht sichtbaren Strukturen und das Aufbrechen von filmischen Illusionen stehen hierbei im Zentrum. Für etwa die im Kunsthaus zu sehende Arbeit «The house belongs to those who inhabit it» (2008) filmte die Künstlerin ein verfallenes, von der

Natur schon längst zurückerobertes Industriegelände im Südtirol mit einer speziellen als «caméra-stylo» beschriebenen Aufnahmetechnik. Wie bereits in früheren Filmen liess sie den Aufzeichnungsapparat automatisierte Schreibbewegungen machen und erforschte auf diese Weise die «Bewegung der Kamera» wie auch den «Film als Sprache». Wichtiger als der kaum lesbare und insofern als Sub-Code fungierende tatsächlich in die Luft geschriebene Text ist dabei die Form, wie die Umgebung skizziert wird. Auch wenn kaum ein Detail der Ruinenlandschaft zweimal zu sehen ist und zwischen der ersten und letzten Aufnahme keine Verbindung besteht, wird eine Kulisse beschrieben, die vom Betrachter nach und nach mental zusammengesetzt werden kann. Indem Islam grössten Wert auf das Sujet und die Inszenierung ihrer Filmwelten legt, gelingt es ihr immer wieder, trotz des meta-reflexiven Diskurses, das Magische des Filmes beizubehalten. Die tiefe Faszination der Künstlerin am analogen Film wird in Zürich ganz besonders durch die Inszenierung der Filme sichtbar. Für die Präsentation der vier im «Kabinett» des Museums gezeigten Arbeiten hat Islam zusammen mit dem slowenischen Künstler Tobi-

as Putrih (*1972) eine atmosphärische Installation entworfen, die zugleich als Meta-Struktur funktioniert. Mittels farbiger, zwischen den Öffnungen eines Gerüsts gespannter Folien wird eine labyrinthartige, den Raum fragmentierende Struktur geschaffen, die visuell auf die Materialität des Filmes, das Zelluloid, Bezug nimmt. Islams allesamt auf 16-mm-Filmbänder gedrehte Arbeiten werden in einzelnen Nischen dieser Konstruktion mit ratternden alten Projektoren auf relativ kleine, von der Decke hängende Plexiglasplatten projiziert. Die Transformation vom statischen Einzelbild in das bewegte Filmbild wird so geradezu physisch erlebbar. Auch wenn man im Kunsthaus Zürich eine etwas grössere Ausstellung erwartet hat, so ist sie dennoch sehr eindrucksvoll und sehenswert. Aufgrund der Vielschichtigkeit und Intensität der ausgewählten Arbeiten wird ihre kleine Anzahl darüber hinaus zu einer Tugend; wird man so doch angehalten, sich die einzelnen Filme ganz genau anzuschauen. Und dies verdienen die Werke auch – denn Runa Islams Filmarbeiten zeichnen sich, wie auch die Ausstellung als Gesamtes, durch eine stimmige und überaus interessante Verbindung von Sinnlichkeit und Analytik aus. artensuite Januar Nr. 1 | 09


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Sempé, Jardin du Luxembourg. © Jean-Jacques Sempé, Karikatur & Cartoon Museum Basel, 2008.

«C’est chouette!» Von Luise Baumgartner ■ Nicolas über seine Freunde: Alceste, «C’est mon meilleur copain, un gros qui mange tout le temps», Eudes, «Il est très fort et il aime bien donner des coups de poing sur le nez des copains» und Clotaire, «Quand la maîtresse l’interroge, il est toujours privé de récré». Mädchen spielen da naturgemäss keine grosse Rolle (entweder heulen sie immer gleich oder sie sind viel zu kompliziert!), mit Ausnahme Marie-Edwiges: «Elle est très chouette, je crois que l’on va se marier plus tard.» Maman ist immer ein wenig im Schuss («Maman prépare des tas de choses chouettes pour le goûter») und Papa hat es gut, denn «il sort plus tard de son bureau que moi de l’école, mais il n’a pas de devoirs.» Dann wären da noch Hilfslehrer «Bouillon» und die Lehrerin zu nennen, die leider nur so selten lächelt – nur dann, wenn alle brav und still sind – und dabei doch so hübsch aussähe... Überhaupt, die Erwachsenen! Ausser Grossmutter Mémé, ein wahres Muster an Geduld und Herzensgüte, würdigen diese die guten Absichten hinter Nicolas’ Taten meistens viel zu wenig und goutieren die Folgen natürlich erst recht nicht. Und der kleine Nick, wie er auf Deutsch heisst, versteht artensuite Januar Nr. 1 | 09

dann die Welt nicht mehr. «Le petit Nicolas», Jean-Jacques Sempés wohl erfolgreichste Erfindung, trat seinen Siegeszug durch die Kinderbibliotheken vor fünfzig Jahren an: Am 29. März 1959 erscheint die erste Geschichte in der Sonntagsausgabe der französischen Zeitung «Sud-ouest». Ein halbes Jahrhundert später ist die Figur nicht nur ein Klassiker, sondern immer noch ein richtiger Renner. Auch Sempé selbst gehört mit seinen fast 77 Jahren immer noch zu den absolut wichtigsten Zeichnern: Seine Coverillustrationen für den «New Yorker» sind legendär und auch eigene Publikationen wie etwa seine Hommage an Paris («Sempés Paris») wahre Bijous, frisch, witzig und liebevoll. Sempés Genialität liegt in seinem perfekten Strich, seiner Sorgfalt und der simplen Schönheit seiner Sujets. Das Karikatur & Cartoon Museum Basel widmet dem grossen Meister des feinen Humors ein halbes Jahr lang eine schöne, schlicht aufs Wesentliche konzentrierte Ausstellung: Gezeigt werden grossformatige Zeichnungen und Aquarelle (Sempé mag keine kleinen Blätter, er braucht Platz zum Zeichnen), ältere und internationale Ausgaben seiner be-

rühmtesten Bücher und Zeitschriften wie «Marie-Claire», «Paris Match» und «The New Yorker», für die er immer wieder gearbeitet hat. Man wolle, so die Medienmitteilung des Karikatur & Cartoon Museums, «einen umfassenden Überblick» über das Gesamtwerk Sempés geben. Nun, das ist wohl ein etwas hochgestecktes Ziel, und tatsächlich liegt der Reiz der Ausstellung viel mehr in der lockeren Verteilung der Karikaturen über die verwinkelten Räume des Museums – Sempés Prägnanz braucht nicht kommentiert zu werden, und so hält sich das Kuratorische vornehm zurück: Ein paar Zitate von Sempé zur Arbeit eines humoristischen Zeichners, ein kurzer Film, der ihn bei der Arbeit zeigt (erstaunlich: Was manchmal wie hingekritzelt aussieht, ist in Wirklichkeit sehr zeitaufwendig!) genügen vollauf. In der kleinen aber feinen Museumsbibliothek kann sich dann jeder selbstständig in Sempés Bände vertiefen. In dieser gut zusammengestellten Auswahl wird Sempés eleganter Einfachheit Tribut gezollt; das Museumsteam lässt diese wunderbaren Zeichnungen auf schöne Weise für sich selbst sprechen.

Sempé Karikatur & Cartoon Museum Basel, St. Alban-Vorstadt 28, 4052 Basel. Geöffnet Dienstag bis Samstag 14:0017:00 h, Sonntag 10:00-17:00 h. Bis 13. April.

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Reto Leibundgut, Star, 2007/08, Gobelin, je 12,5 x 12,5 cm

Heimat, Tradition und Porno ■ «Knie nieder» heisst es da gleich mehrmals auf einem Teppich, einer textilen Intarsienarbeit. Gleich daneben zwei Kinderstühlchen, die aus einem «normalen» Stuhl zusammengebaut wurden. Darüber wachen Gobelins und Schindelwände aus Weinkartonkisten. Wenn man nur diesen kleinen Ausschnitt aus Reto Leibundguts Schaffen in der aktuellen Ausstellung bei Bernhard Bischoff & Partner in Bern erblickt, so ist es ganz natürlich, dass man im Zusammenhang mit derartigen Werken ziemlich schnell und vielleicht gerne als erstes auf seine Technik, oder davor sogar noch auf seine Materialen zu sprechen kommt. Von der Brockenstube über den Secondhand-Laden bis zur Müllhalde wird alles zur Fundgrube bei Leibundgut. Alte Teppiche, Sofas und andere Möbel oder einfach gebrauchte Holzplatten und Karton finden bei ihm eine Wiederverwendung, die nur so sprüht von Spannungen und Ambivalenzen. Die Tatsache, dass seine Materialien fast durchwegs billig sind, spielt keine unwichtige Rolle: Holzverbund- und Spanplatten, Karton von Weinkisten sind seine beliebtesten

Arbeitsmittel. Dieses rezyklierte und billige Material verbindet sich zwar auf prächtige Weise mit Leibundguts Techniken und schliesslich seinen Inhalten, doch nahtlose ist die Verbindung von Form und Inhalt keineswegs, vielmehr ist es gerade dies, was die Ambivalenz in seinem Schaffen ausmacht. Es wundert wenig, dass Leibundgut ausgebildeter Dekorationsgestalter ist. Er scheint sich die Tugenden dieser Profession, wo man ständig so billig wie möglich etwas so teuer und edel wie möglich aussehen lassen muss, auch für seine künstlerische Arbeit zu Herzen genommen zu haben. Auch hier greift Leibundgut auf traditionelle Techniken wie der Gobelin oder die Holzintarsie zurück. Die aufwendige und auch kostspielige Technik trifft dabei auf das Billige und Einfache des Materials. So bei den Schindelwänden, deren Schindeln aus Karton von Wein- oder Bierkisten entstehen und in ihrer Aneinanderreihung einen Farbverlauf ergeben. Eine Technik, die Leibundgut in monumentaler Form für eine Installation im Centre PasquArt ebenfalls anwendete (siehe auch S. 6-9 in dieser Ausgabe).

Gerade die Holzintarsie erinnert aber an fein gearbeitete Möbel, welche normalerweise aus edlen Hölzern geschaffen werden. Bei Leibundgut sind es Kunststoff oder Spanplatten, die zur Einlegearbeit verwendet werden. Bei den Gobelins entsteht die Irritation aus der Verbindung der traditionellen Sticktechnik mit den Motiven aus unserer Alltagswelt. Und dies sind bei Leibundgut nun einmal pornografische Szenen und andere Bilder wie man sie auf tausenden Webseiten erblicken kann. So zum Beispiel in der Serie «Star», die mit einem Stern oder einem Balken zensurierte Gesichter von Frauen zeigt. Ob es sich bei den Frauenporträts tatsächlich um Stars handelt oder vielmehr Möchtegernstars der Erotik- und Pornowelt, bleibt offen. Die eindeutig zweideutigen Motive stehen auf jeden Fall in grösstmöglicher Diskrepanz zu Techniken wie Holzintarsie oder Gobelin. Und so versteht es Leibundgut immer wieder, den Betrachter in seiner Mischung aus billigen, rezyklierten Materialien, traditionellen Techniken und zweideutigen Motiven zu irritieren. (di)

Reto Leibundgut - Stella Galerie Bernhard Bischoff & Partner, Speichergasse 8, 3011 Bern. Geöffnet Mittwoch bis Freitag 14:00-18:00 h, Samstag 11:00-16:00 h. Bis 31. Januar. artensuite Januar Nr. 1 | 09


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Vlado Alonso, aus der Serie «Belgrade 07. Paintball», 2007, Inkjetprint, 105 x 75 cm

Off-Spaces: Dienstgebäude ■ Mit dem Dienstgebäude hat die Zürcher Kunstszene einen neuen Off-Space im Kreis 4 erhalten, der im September 2008 eröffnet wurde. Zurzeit ist in den ehemaligen Umkleide- und Waschräumen für SBB-Gleisarbeiter eine zweite Gruppenausstellung zu sehen, kuratiert von Raphaella Arnold und Sandra Bradvic. Gezeigt werden Werke von Vlado Alonso (*1979), Goran Galic / Gian-Reto Gredig (*1977 / *1976) und Juliana Irene Smith (*1977). In der Arbeit «Still Drunk, 9:43 a.m.» (2008), bestehend aus fünfzig kleinformatigen Zeichnungen, thematisiert Smith mit lakonischem Witz die Alltagskultur unserer Zeit. Dabei bewegen sich die flüchtig wirkenden Bildinhalte und die humorvollen Textformen zwischen persönlichen Sehnsüchten, Selbstironie und Ernsthaftigkeit. Gewöhnliche Situationen, die wir alle kennen und nur allzu gut nachvollziehen können, ironisiert die Künstlerin mit nonchalanten Wortspielereien und Motiven zu poetischen Bildwelten. Ergänzt werden die zweidimensionalen Werke durch «Lemons» (2008), eine in Jordanien entstandene Videoarbeit. Dabei artensuite Januar Nr. 1 | 09

geht es ihr um eine Positionierung des Einzelnen innerhalb der Gesellschaft und dem menschlichen Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit. Auch hier zeigt sich ihr feinfühliges Gespür für Sprache und Rhythmus, die in einer ausdrucksvollen und melodiösen Leichtigkeit von dem bedrückenden Setting in einem Land ablenken, das man ansonsten nur am Rande langjähriger Gegensätze in einer ganzen Region wahrnimmt. In einem weiteren Teil der Ausstellung bildet die Fotoserie «Belgrade 07» (2007) von Vlado Alonso und die Videoarbeit «Photographers in Conflict» (2007) von Goran Galic / Gian-Reto Gredig eine spannungsvolle Gegenüberstellung. Beide Werke erzählen Geschichten und reflektieren dabei auf unterschiedliche Art und Weise die Situation des Einzelnen in einem allgemein aus den Medien bekannten Kontext. In der Inszenierung alltäglicher Szenen verstehen sich die Fotografien von Alonso als sozio-kulturelle Dokumente, die dabei Möglichkeiten einer neuen Normalität ausloten, ohne dass den Aufnahmen eine tragische Stim-

mung anhaftet. Gleichzeitig sind es betörend schöne und verstörende Werke, die in ihrer präzisen, beinahe bühnenhaft wirkenden Konstruktion mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen. In der Arbeit von Galic /Gredig sprechen Fotojournalisten, die in Krisengebieten tätig sind, über Gewissenskonflikte und ihre eigene Rolle in der globalisierten Medienindustrie. Für einmal stehen nicht die physischen Erzeugnisse im Zentrum, die Fotografien, sondern der Entstehungsprozess, das, was sich hinter der eigentlichen Aufnahme abspielt. Durch das Schildern der Umstände, unter denen sie ihren Beruf ausüben, ermöglichen sie einen hautnahen Blick hinter die Kulissen und offenbaren dabei ihre Gefühle und Bedürfnisse. Ausserdem wird deutlich, dass ihre Arbeit immer auch von ethisch-moralischen Konflikten begleitet wird, die beim Betrachten der Aufnahmen oft zweitrangig sind oder gar ausser Acht gelassen werden. Wo ist die Grenze zwischen Menschlichkeit und distanzhaltender Professionalität? Eine gelungene Inszenierung, die Sehnsüchte, Konflikte und schliesslich die künstlerische Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit thematisiert. (nh)

Vlado Alonso, Goran Galic und Gian-Reto Gredig, Juliana Irene Smith Dienstgebäude, Weichengasse 4, bei Neufrankengasse / Langstrassenunterführung, 8004 Zürich. Geöffnet 9./10.1. 14:00-18:00 h, 16./17.1. 14:00-18:00 h, 23./24.1. 14:00-18:00 h. Bis 24. Januar.

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Kunst im Buch

Simone Zaugg. 100 und eine Arbeit, Verlag für moderne Kunst, 2008, 128 Seiten, mit Texten von Angelika Affentranger-Kirchrath, Tanja Lelgemann, Sabine Maria Schmidt, Deutsch/Englisch, Fr. 43.00.

Hundertundeins ■ Auf ein einziges Medium lässt sich die Künstlerin Simone Zaugg nicht einschränken. Sie fühlt sich in Fotografie wie in der Videoarbeit bis hin zur Performance zu Hause und versteht es, die Grenzen dieser Medien zu verwischen. Mit «periphAir» hat sie 2007 sogar ein Parfum kreiert, dessen Duftrichtung auch Aufschlüsse über Zauggs Gesamtœuvre erlaubt: Blumige, angenehme und leichte Duftnoten verbanden sich mit schweren Stadtgerüchen. Und so pendelt auch Zauggs Schaffen zwischen Poesie und Gewalt, zwischen Natur und Grossstadt, zwischen Leichtigkeit und Schwere. Simone Zaugg lebt und arbeitet in Berlin und Bern, hielt sich aber bereits für längere Zeit in Rom oder New York auf. Grossstädte sind denn auch immer wieder im Zentrum ihres Schaffens. Sei es in der Fotoarbeit «Sleeploop Walk» (2003), in der sie sich selbst in Betonwüsten und anderen Unorten ablichtete. Oder «Grüne Grenze» (2004), wo sie die Kibbelstegbrücke in Hamburg bepflanzte. Schliesslich hat sie sich mit «Erstbesteigung» (2004) das Wahrzeichen der Grossstadt vorgenommen: das Hochhaus. Sie bestieg in Klettermontur das höchste Dortmunder Hochhaus mit dem Namen «Harenberg». Auslöser war gerade dieser Name. In Fotografie und Video festgehalten, setzte sich Zaugg der Besteigung und dem Publikum ganz direkt aus. Die Künstlerin

Ambivalenz nimmt in zahlreichen Arbeiten eine Stellvertreterfigur ein, die vielleicht am ehesten mit der Rückenfigur der Romantik vergleichbar ist, die dem Betrachter die Teilhabe am Geschehen erleichtert. Auch in anderen Arbeiten spielt Gefahr, der sich die Künstlerin – und mit ihr der Betrachter – aussetzt, eine wichtige Rolle. In «Everybody loves the crime» (2002) inszenierte Zaugg eine stinknormale Wohnzimmereinrichtung mit Fernsehmonitor, auf dem Vorstadtgärten zu sehen sind. Schüsse unterbrechen diese Idylle schlagartig. Auf einer gegenüberliegenden Wand zeigt eine Projektion eine Hand mit Pistole. Idylle und Abgrund liegen nur eine Haaresbreite auseinander, wie in all den TV-Krimis bis hin zu den ausgefeilteren Inszenierungen eines David Lynch. Beispielhaft für das Einbrechen von Gewalt ist auch «Parole Cadute – Gefallene Worte – Fallen Words» (2001): Hier ist erst einmal das Gesicht der Künstlerin in Halbprofil zu sehen. Gleichzeitig hört man Messer durch die Luft fliegen und auftreffen, sehen kann man sie jedoch nicht. «Der Körper, in diesem Fall das Gesicht, dient nicht mehr als Träger, als Übermittler von ausgedachten, inszenierten Situationen, von fiktiven Identitäten. Meine Person wird zum Experimentierfeld. Ich denke mich nicht mehr in Situationen hinein, sondern setze mich ihnen aus.» Die aktuelle Publikation umfasst zwei Essays und zwei Interviews zum Schaffen von Simone Zaugg, in denen vor allem die Arbeiten seit 2001 im Zentrum stehen. Dass zwei Interviews aufgenommen wurden, hängt wohl mit der Tatsache zusammen, dass ein Interview aus dem Jahr 2001 stammt, so dass ein aktuelleres hinzukommen musste. Trotzdem enthüllen beide Interviews viele wichtige Informationen zu Zauggs Schaffen. Die Publikation wird mit einem bebilderten Werkkatalog, der bis in Zauggs Anfänge um 1990 zurückgeht, abgeschlossen. (di)

■ Etwas verblichen, zwischen dicke Kartondeckel gezwängt und scheinbar mit einer Bibliothekssignatur – «Na 34» liest man darauf – versehen, kommt Reto Leibundguts Monografie «Fügungen und Kaskaden» daher. Kein Wunder, dass Leibundgut seine im Rahmen der Kunstmonografien 2008 des Kantons Bern erschienene, wunderbar gestaltete Publikation alt aussehen lässt, passt dies doch exakt in seine Arbeitsweise als Künstler: Aus alt mach neu und aus neu mach alt, könnte sein Motto lauten. Wie die Monografie, welche die Jahre zwischen 1997 und 2008 umschliesst, sehr schön zeigt, zieht sich die Verwendung von rezyklierten und/oder billigen Materialien durch Leibundguts gesamtes Schaffen, aber auch Techniken und Inhalte kehren immer wieder. Bereits 1998 errichtete Leibundgut bei einem Kinderprojekt ein typisches Schweizer Chalet oder im selben Jahr eine Installation, in der aus Holzverbundplatten ein grossformatiger Scherenschnitt mit dem Motiv eines Alpaufzugs entstand. Dieses Heimatliche oder Traditionelle ist auch heute in Arbeiten wie den Schindelwänden aus Karton mit ihren Farbverläufen spürbar. Die oftmals auch verstörende Beschäftigung mit Sexualität und gar Pornografie in Leibundguts Schaffen waren auch bereits 1999 in der Arbeit «Die Fügung» sichtbar. Wenn sich daartensuite Januar Nr. 1 | 09


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Béatrice Gysin. Werke 1990-2008, 2008, mit Texten von Andreas Meier, Lisa Schmuckli, Anna Stüssi, Patrick Savolainen und Annelies Zwez, Nimbus Verlag, 160 Seiten, Deutsch/Französisch, Fr. 67.90.

Reto Leibundgut. Fügungen und Kaskaden. Arbeiten 1997-2008, mit Texten von Sabine Schaschl und Katia Garcia-Anton, 2008, Wolfsberg-Verlag, 136 Seiten, Deutsch/Englisch, Fr. 35.00.

Langsamkeit bei eine Gruppe aus weissen Spanplatten in Silhouetteansicht gezimmerten Menschen und Tieren jeweils über Körperöffnungen oder Extremitäten zu einer orgiastischen Installation verbanden, so sind die pornografischen Szenen in der Serie «Roger» oder den «Jungfrauen» auch heute noch aktuell. Sabine Schaschl geht in ihrem Essay dem Thema der Pornografie und Sexualität in Leibundguts Werken nach. Gleichzeitig sind Leibundguts Werke in der Nähe des Kitsch anzusiedeln, einer Form des Kitsch die wiederum viel mit Heimat gemein hat, in dem Sinne, dass hier etwas Vertrautes aufgenommen wird. Schliesslich zeigt Schaschl anhand einiger Beispiele, wie die räumlichen Bedingungen in Leibundguts Konzepten einfliessen. Katia Garcia-Anton legt in ihrem Essay dar, dass Leibundguts Kunst einerseits Motive aus der Bildwelt der Alltagskultur entlehnt, andererseits sehr stark auf das Kunsthandwerk des 19. Jahrhunderts verweist, auf sogenannte Heimatkunst und der Tatsache, dass diese Stile im Touristenkitsch ins Endlose vermarktet wurden. Gerade daraus entsteht die grosse Ambivalenz in Leibundguts Schaffen. Übrigens ist das «Na» der angeblichen Signatur im Innern durch Abbildungen aus Publikationen der Botanik aufgenommen - also kein Zufall. (di)

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■ Bedächtig ziehen sich die Bleistiftlinien über das Papier. Dicht, sich eng aneinanderschmiegend überziehen sie die weisse – leere – Fläche. Jede Linie, auch wenn sie noch so kurz ist, scheint doch mit jeder anderen Linie verbunden. Sie sind winzige Teile eines grossen Ganzen. Gemeinsam bilden sie eine Art abstrakter Landschaft, nicht unähnlich den Höhenlinien in der Kartografie oder den Linien eines Fingerabdruckes, die zwar jede für sich zur Einzigartigkeit der Landschaft oder der Fingerkuppe beitragen, jedoch immer erst in ihrem «Gesamtzusammenhang» einen Sinn ergeben. Béatrice Gysins Linien sprechen eigentlich von nichts, wollen keine Geschichten erzählen und niemanden porträtieren, sie sind vielmehr Zeichen einer Ereignislosigkeit, wie sie die Künstlerin so sehr schätzt: «Langsamkeit und Ereignislosigkeit erlebe ich als Qualitäten. Meine Zeichnungen sind Handlungen gegen den Strom.» Gysin sieht sich in einer Welt der steten Überforderung, einer Bilder- und Informationsflut, die mehr Orientierungslosigkeit auslöst denn Halt und Information und sie fügt hinzu: «In diesem Sinne kann man sie (ihre Zeichnungen) auch politisch verstehen.» Es ist ihren Zeichnungen richtiggehend anzusehen, wie sie langsam, mit enormer Sorgfalt und in grossem zeitlichen Aufwand entstehen. Es ist sichtbar, wie hier sacht ein

Strich neben den nächsten gesetzt wird und das Resultat stets beurteilt und überprüft wird. Ähnlich geht es dem Betrachter bei den Objekten aus Alabaster. Auch ihnen ist eine Langsamkeit und Stille eigen. Sanft möchte man mit der Hand über die milchigweisse Oberfläche streichen und das Werk auch haptisch wahrnehmen. Die aktuelle Publikation von Béatrice Gysin ist als Kunstmonografie 2008 des Kantons Bern entstanden und umschliesst gut zwanzig Jahre an Schaffen. Gysin (*1947) studierte Grafikdesign und Farbgestaltung für Architektur und ist heute Dozentin an der Hochschule der Künste in Bern und am Vorkurs in Biel, sie lebt in Biel und hat ein Atelier in Bern. Chronologisch bilden die Stickarbeiten der 90er Jahre den Anfang. Annelies Zwez bezeichnet diese in ihrem Essay als «Versöhnung der Gegensätze». Es sind Stickereien, die auf grauem Militärstoff mit Silberfaden entstanden. Die aufgestickten Motive sind Waschmaschine, Kochherd, Staubsauger oder Putzeimer. Fast schon plakativ verbindet Gysin die männliche Welt des Militärs mit der weiblichen Welt der Hausarbeit, die Gegensätze, die hier zur Versöhnung gelangen. Auch wenn hier erst einmal eine feministische Auflehnung zu spüren ist, so ist es doch vielmehr ein Versöhnen. Die Motive indes sind ebenso sorgfältig aufgestickt wie die Bleistiftlinien in späteren Arbeiten aufgezeichnet sind. Präzise sind die Objekte und Szenen in Licht und Schatten modelliert. Andreas Meier, freier Kurator und Publizist, umkreist in seinem Essay in der vorliegenden Publikation Gysins Zeichnungen. Die Wahrnehmung der Zeichnungen sowie der Zeichnung als lesbare Spur im Schaffen von Gysin thematisiert Lisa Schmuckli, freischaffende Philosophin und Psychoanalytikerin, in einem weiteren Essay. Auf ganz poetische Art und Weise beschäftigen sich Patrick Savolainen und Anna Stüssi mit Gysins Werken. Eine Ausstellung mit Werken von Béatrice Gysin ist noch bis 24. Januar in der Galerie Beatrice Brunner zu sehen. (di)

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Galerien Bern

Reto Leibundgut, Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Galerieneintrag: Auf den Seiten «Galerien Bern» werden nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen möchte, melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

Galerie 4-8 Plattform für Kunst & Medien Neubrückstrasse 84, 3012 Bern Telefon 031 305 61 24 www.4-8.ch Do-Sa 16:00-20:00 h Roset - Pittura filosfica 9.1. - 31.1.

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h und nach Vereinbarung Makrout Unité - Luc Andrié, Gilles Furtwängler, Elisabeth Llach; unter Mitbeteiligung von Denis Savary, Damien Navarro, Geoffrey Cottenceau, Romain Rousset 17.1. - 21.2.

Galerie 67

bk Galerie Bernhard Bischoff & Partner

Belpstrasse 67, 3007 Bern Telefon 031 371 95 71 www.galerie67.ch Mo 14:00-18:00 h / Di-Fr 9:00-12:00 h & 14:00-18:00 h / Sa 10:00-12:00 h Jean-Pierre Corpaato - Le Boucher Stilleben - Natur - Forte 9.1. - 28.2.

Speichergasse 8, 3011 Bern Telefon 031 312 06 66 www.bernhardbischoff.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h und nach Vereinbarung Reto Leibundgut bis 1.2.

annex14 Junkerngasse 14, 3011 Bern Telefon 031 311 97 04 www.annex14.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Ana Roldán 17.1. - 21.2.

Art + Vision Junkerngasse 34, 3011 Bern Telefon 031 311 31 91 Di-Fr 14:00-19:00 h / Do 14:00-21:00 h / Sa&So 11:00-16:00 h Martin Thönen - Holzschnitte bis 10.1. Helmut Wenczel - Holzschnitte 17.1. - 7.2.

Galerie Bis Heute Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern (bei Duflon & Racz) Telefon 031 311 78 77 www.galerie-bisheute.ch

Galerie Tom Blaess Uferweg 10b, 3013 Bern Telefon 079 222 46 61 www.tomblaess.ch Do-Fr 14:00-17:00 h / Sa & So 12:00-17:00 h Zurzeit keine Ausstellung

Galerie Christine Brügger Kramgasse 31, 3011 Bern Telefon 031 311 90 21 www.christinebruegger.ch Mi-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Caspar Abt 9.1. - 7.2.

Galerie Beatrice Brunner Nydeggstalden 26, 3011 Bern Telefon 031 312 40 12 www.beatricebrunner.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h (Geschlossen bis 16.1.) Béatrice Gysin - Am Rande der Sichtbarkeit Enlightenments - Esther van der Bie,

Nadin Maria Rüfenacht, Adela Picón, René Kanzler, Sibylla Walpen, Philipp Gasser, Ursula Jakob, Sylvia Hostettler, Marc Erismann, Doris Staub Muster, Leopold Schropp, Patricia Schneider bis 24.1.

CabaneB Mühledorfstr. 18, 3018 Bern www.cabaneb.ch Di-Fr 16:00-18:00 h / Sa 15:00-18:00 h / So 10:0012:00 h Vorkurs Bern, SfGB-B - Bümpliz 8.1. - 25.1.

Galerie Duflon & Racz Gerechtigkeitsgasse 40, 3011 Bern Telefon 031 311 42 62 www.duflon-racz.ch Mi-Fr 12:00-19:00 h / Sa 13:00-17:00 h und nach Vereinbarung Links «Duflon & Racz» www.ldr.ch

gepard14 Schützenstrasse 14, 3097 Liebefeld www.gepard14.ch Zurzeit keine Ausstellung

Galerie im Graben Waldeckstrasse 12, 3052 Zollikofen Telefon 031 911 96 06 Fr 17:00-19:00 h / Sa 16:00-19:00 h / So 11:0017:00 h

Grand Palais Thunstrasse 3, 3005 Bern Telefon 031 351 74 54 www.grandpalais.ch Do-Fr 16.00-18.00 h und nach Vereinbarung

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Ana Roldan, Galerie annex14

Caspar Abt, Galerie Christine Brügger

Peter von Gunten, Galerie Margit Haldemann

Galerie Margit Haldemann

Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Bendicht Gertsch bis 10.1. Sebastian Menschenmoser 17.1. - 28.2.

www.milieu-digital.com Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung

Brunngasse 14, Brunngasshalde 31 Telefon 031 311 56 56 www.galeriehaldemann.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Peter von Gunten - New York Andrea Muheim - Bilder und Stickereien 17.1. - 14.2.

Galerie Henze & Ketterer Kirchstrasse 26, 3114 Wichtrach Telefon 031 781 06 01 www.henze-ketterer.ch Di-Fr 10:00-13:00 h & 14:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h Nakis Panayotidis - Lightmemory Expressionisten - Heckel, Kirchner, Müller, Nolde, Pechstein, Schmidt-Rottluff und Freunde bis 15.3.

Galerie Kornfeld Laupenstrasse 41, 3001 Bern Telefon 031 381 46 73 www.kornfeld.ch Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 10:00-12:00 h Rolf Iseli 17.1. - 28.2.

Galerie Martin Krebs Münstergasse 43, 3011 Bern Telefon 031 311 73 70 www.krebs.artgalleries.ch Di-Fr 14:30-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h durch die Blume... - Samuel Buri, Stefan Haenni, Dieter Hall, Urs Stooss, special guest: Shirana Shahbazi 14.1. - 21.2.

Galerie Krethlow Gerechtigkeitsgasse 72-74, 3011 Bern Telefon 031 312 35 01 www.krethlow.ch artensuite Januar Nr. 1 | 09

Kultur Arena Bern Wittigkofen Jupiterstrasse 15, 3015 Bern www.kultur-arena-bern.ch

Kunstreich Gerechtigkeitsgasse 76, 3011 Bern Telefon 031 311 48 49 www.kunstreich.ch Mo-Fr 9:00-18:30 h / Do 9:00-20:00 h / Sa 9:0016:00 h und nach Vereinbarung Heidi Reich bis 3.1.

Atelier & Galerie Kunstquelle Mühlemattstrasse 70, 3007 Bern Telefon 031 331 97 75, 076 331 97 75 oder 079 818 32 82 www.kunstquelle.ch Mi 14:30-17:00 h / Fr 16:00-19:00 h, jeden ersten Samstag im Monat 14:00-17:00 h Elisabeth Bart, Nina Borghese Bloch, Christoph Niederhauser, Thérèse H. Pini bis 16.1.

Madonna#Fust Federweg 22, Bern Telefon 031 311 28 18 www.madonnafust.ch Mi-Fr 15:00-18:00 h und nach Vereinbarung Shaping Landscapes - Jacqueline Baum, Filip Haag, Lena Huber, Rolf Siegenthaler bis 18.1.

Milieu Galerie / Artspace Münstergasse 6, 3000 Bern

Galerie Toni Müller Herzogstrasse 3, 3013 Bern Telefon 031 312 00 66 www.galerie-toni-mueller.ch Mi-Fr 15:00-18:00 h / Sa 11:00-14:00 h und nach Vereinbarung Arbeiten auf Papier - Claudio Ferrari, Heinz Fuhrer, Victor Guirard, Frank Hempel, Corinna Marti, Toni Müller, Nathalie A. Scaller, Vero Straubhaar bis 31.1.

Neue Galerie Federweg 22, 3008 Bern www.neuegalerie.ch Mi-Fr 15:00-18:00 h und nach Vereinbarung Shaping Landscapes - Jacqueline Baum, Filip Haag, Lena Huber, Rolf Siegenthaler bis 18.1.

ONO Bühne Galerie Bar Kramgasse 6, 3011 Bern Telefon 031 312 73 10 www.onobern.ch Geöffnet bei allen ONO-Veranstaltungen oder nach Vereinbarung Brachland in Berlin - Christoph Engler 5.1. - 26.2.

PROGR_Zentrum für Kulturproduktion Waisenhausplatz 30, 3001 Bern Telefon 031 318 82 70 www.progr.ch Mo-Sa 16:00-20:00 h Artwork - Ausstellung der Diplomarbeiten Grafik-Designer HKB 23.1. - 30.1. (Ort: Ausstellungszone)

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Rolf Iseli, Galerie Kornfeld

Rosties, raum

Brachland in Berlin, ONO Kellergalerie

raum

Region Bern

Michael Streun - Cuba - Vamos Bien bis 24.1.

atelier Fribourg Nord

Galerie im Park

Varis 14, 1700 Fribourg Telefon 076 424 58 48 www.fribourgnord.ch Di&Mi 16:00-18:00 h / Sa 15:00-17:00 h und nach Vereinbarung Romano P. Riedo - Kleine Dinge ganz gross bis 14.2.

Technikumstrasse 2, 3400 Burgdorf Telefon 034 421 40 22 www.galerieimpark.ch Mi-Fr 15:00-19:00 h / Sa&So 13:00-17:00 h

Militärstrasse 60, 3014 Bern Telefon 031 332 13 46 www.kulturraum.ch Mi-Fr 16:00-19:00 h / Sa 13:00-16:00 h Rosties - Cécile Keller, Felix Tissi 9.1. - 30.1.

Galerie Rigassi Münstergasse 62, 3011 Bern Telefon 031 311 69 64 www.swissart.net/rigassi Di-Fr 11:30-13:30 h & 15:30-19:00 h / Sa 10:3016:00 h und nach Vereinbarung Lorenz Spring - Spring-Time - Neue Werke 14.1. - 28.2.

Stadtgalerie LOGE Speichergasse 4, 3011 Bern Telefon 031 318 82 70 www.stadtgalerie.ch Mo-Sa 16:00-20:00 h Reine Vernunft 17.1. - 28.2.

c/o suti galerie & edition Lorrainestrasse 21, 3013 Bern Telefon 031 331 24 51 www.suti.artgalleries.ch Do-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 14:00-16:00 h Samuel Blaser 15.1. - 15.2.

VALIART KulturRaum Theaterplatz 7, 3011 Bern www.valiart.ch Mo-Fr 12:00-18:00 h

Galerie 25 Regina Larsson Käsereiweg 1, 2577 Siselen Telefon 032 396 20 71 www.galerie25.ch Fr-So 14:00-19:00 h und nach Vereinbarung

ART-ETAGE Seevorstadt 71, 2502 Biel Telefon 032 322 19 13 www.art-etage.ch Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-18:00 h (Geschlossen bis 6.1.) Hannah Külling, Haus am Gern, Jerry Haenggli, Lieselotte Togni, Mingjun Luo, Tiziana de Silvestro bis 17.1.

ArtFactory Stufenbau Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Telefon 079 832 25 45 www.artfactory-stufenbau.ch Fr 16:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-17:00 h

Art-House Mittlere Strasse 3A, 3600 Thun Telefon 033 222 93 74 www.art-house.ch Mi&Fr 14:00-17:30 h / Do 16:00-19:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung

peripherie-arts Im Stufenbau, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Telefon 076 325 19 11 www.peripherie-arts.ch Di&Mi 18:00-20:00 h und nach Vereinbarung Only Landscapes - Lena Lessa, Hildegard Streun, Gilbert de Weck, Miguel Bergon Galle, Burkhard Hilty, Bruno Müller, Ricardo Fernandez Alberti bis 10.1. 90000 Berner sind arm, ihre Seele jedoch reich 12.1. - 31.1.

Galerie Rosengarten Thun Krebser -Haus, Bälliz 64, 3600 Thun Telefon 033 223 12 42 www.galerie-rosengarten.ch Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 10:00-16:00 h Silhouetten bis 17.1. Kurt Sommerhalder 24.1. - 14.2.

SLM Kunstausstellung Dorfplatz 5, 3110 Münsingen Telefon 031 724 11 11 Mo-Do 8:00-12:00 h & 13:30-17:00h / Fr 8:00-12:00 h & 13:30-18:00 h

SELZ art contemporain Clos du Tacon 20 A, 2742 Perrefitte Telefon 079 997 56 27 artensuite Januar Nr. 1 | 09


artensuite

Jürg Straumann, Galerie Silvia Steiner

Galerien Zürich Galerieneintrag: Auf den Seiten «Galerien Zürich» werden ab 2008 nur Galerien publiziert, welche die jährliche Publikationsgebühr bezahlt haben. Für den Eintrag sind die Galerien selber verantwortlich. Wer sich eintragen lassen möchte, melde sich bei der Redaktion: Telefon 031 318 60 50 oder art@ensuite.ch.

www.selz.ch Sa&So 14:00-18:00 h Zurzeit keine Ausstellung

Station21

Galerie Silvia Steiner

Abbt Projects

Seevorstadt 57, 2502 Biel Telefon 032 323 46 56 www.silviasteinergalerie.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung Jürg Straumann - Paraphrasen 14.2. - 14.3.

Mühlebachstrasse 2, 8008 Zürich Telefon 043 244 97 22 www.abbtprojects.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Cécile Wick bis 10.1.

Stationsstrasse 21, 8003 Zürich www.station21.ch

Thomas Ammann Fine Art AG Restelbergstr. 97, 8044 Zürich Telefon 044 360 51 60 www.ammannfineart.com Mo-Fr 10:00-17:00 h / Sa nach Vereinbarung Artists of the Gallery

Annamarie M. Andersen Bodmerstr. 8, 8002 Zürich Telefon 044 281 18 81 www.andersenfineart.com Mi, Do, Fr 13:00-19:00 h und nach Vereinbarung Dynamik und Stille in Wechselwirkung Steve Litsios, Luoke Chen, Graziano Marini, Gertrude Reum, Theodoulos, Monica Zentilli 27.1. - 24.4.

ArteF Galerie für Fotografie Splügenstr. 11, 8002 Zürich Telefon 043 817 66 40 www.artef.com Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-17:00 h Manuel Alvarez Bravo - Mexican Modernist 23.1. - 7.3.

artefiz Forchstrasse 317, 8008 Zürich Telefon 044 380 52 36 artensuite Januar Nr. 1 | 09

www.artefiz.ch Di-Fr 14:00-19:00 h / Sa 12:00-17:30 h Wenn das Wort Bild wird bis 25.1.

Art Forum Ute Barth Kartausstr. 8, 8008 Zürich Telefon 044 380 27 11 www.utebarth.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-15:00 h Rückblick 2008 - Ausblick 2009 bis 31.1.

Artrepco Ankerstr. 24, 8004 Zürich Telefon 044 252 08 08 www.artrepco.com Di-Fr 14:00-19:00 h / Sa 13:00-17:00 h Pius Portmann bis 7.2.

Art Seasons Lake Zurich Hurdnerwaeldlistrasse 24, 8808 Pfäffikon SZ Telefon 055 420 15 51 www.artseasonsgallery.com Mo-Fr 10.00-18.00 h und nach Vereinbarung Remembrance of Things Past - Cao Jingping Solo Exhibition bis 15.1. Korea on the rocks - Contemporary Korean Painting 15.1. - 28.2.

Art Station Isabella Lanz Hochstr. 28, 8044 Zürich Telefon 043 343 99 44 www.artstation-zuerich.ch Mi&Fr 13:00-19:00 h / Sa 12:00-17:00 h Roland Schär - Bilder Margrit Schärli - Objekte bis 17.1.

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Peter Somm, Art Station Isabelle Lanz

Manuel Alvarez Bravo, ArteF Galerie für Kunstfotografie

www.galeriecaratsch.com Mo-Fr 10:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Oliver Mosset - New Paintings 15.1. - 7.3.

Di-Fr 10:30-14:30 & 15:30-18:30 h / Sa 10:00-16:00 h und nach Vereinbarung

Gemaltes Licht - Peter Somm - Acrylbilder und Aquarelle 22.1. - 22.2.

Avanthay Contemporary Limmatstrasse 275, 8005 Zürich Telefon 043 205 27 07 www.avanthaycontemporary.com Di-Fr 12:00-18:00 / Sa 11:00-16:00 Agus Suwage bis 20.1. Tan Wei Kheng - Nostalgia of Tribal Borneo 24.1. - 28.2.

Hubert Bächler Müllerstr. 57, 8004 Zürich Telefon 043 317 99 51 www.galerie-hubert-baechler.ch Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Bettina Allamoda - Nation Building/Wall Wear 17.1. - 28.2.

Bruno Bischofberger Utoquai 29, Eingang: Falkenstr., 8008 Zürich Telefon 044 250 77 77 www.brunobischofberger.com Fr 9:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli Highlitghts from the Collection Bischofberger bis 1.5.

Werner Bommer Kirchgasse 25, 8001 Zürich Telefon 044 251 84 81 www.galeriebommer.ch Mo-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Künstler der Galerie

Nadja Brykina Sihlstr. 91, 8001 Zürich Telefon 044 222 0505 www.brykina.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h (Geschlossen bis 10.1.) Mensch und Umgebung bis 20.2.

Galerie Andrea Caratsch Waldmannstr. 8, 8001 Zürich Telefon 044 272 50 00

Les Complices* Anwandstr. 9, 8004 Zürich Telefon 043 243 88 77 www.lescomplices.ch Do-Sa 14:00-18:00 h

de Pury & Luxembourg Limmatstr. 264, 8005 Zürich Telefon 044 276 80 20 www.depuryluxembourg.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Helmut Newton bis 24.1.

Sylva Denzler Gemeindestr. 4, 8032 Zürich Telefon 043 268 43 83 www.galerie-sylva-denzler.ch Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 14:00-16:00 h Doris Hürzeler - Spiel-Räume - Bilder und Theaterzeichnungen 10.1. - 7.2.

Elten & Elten Wilfriedstr. 19, 8032 Zürich Telefon 044 260 53 30 / 076 390 85 33 www.mve.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-14:00 h Annette Schröter - Spaziergang im Schnee für Robert Walser bis 17.1.

Foxx Galerie Rindermarkt 13, 8001 zürich Telefon 044 261 88 61 www.foxxgalerie.com

Frankengasse Erica Gubler Frankengasse 6, 8001 Zürich Telefon 044 261 23 55 Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h Katharina Clormann-Fierz 10.1. - 29.1.

Galerie & Edition Marlene Frei Zwinglistrasse 36 (Hof), 8004 Zürich Telefon 044 291 20 43 www.marlenefrei.com Mi-Fr 12:00-18:30 h / Sa 12:00-16:00 h Anton Bruhin bis 31.1.

Freymond-Guth & Co Fine Arts Langstrasse 84, 8021 Zürich Telefon 044 240 04 81 www.freymondguth.com Mi-Sa 14:00-18:00 h Philip Wiegard - Ghost of chance 17.1. - 28.2.

Galerie Gmurzynska Paradeplatz 2, 8001 Zürich Telefon 044 226 70 70 www.gmurzynska.com Mo-Fr 10:00-18:30 h / Sa 10:00-16:00 h

Bob Gysin Ausstellungsstr. 24, 8005 Zürich Telefon 044 278 40 60 www.bg-galerie.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Andrea Wolfensberger 16.1. - 14.3.

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artensuite

Tan Wei Kheng, Avanthay Contemporary

Jannis Kounellis, Galerie Lelong

Galerie Peter Kilchmann Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 278 10 10 www.peterkilchmann.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Teresa Margolles - Los Herederos - Die Erben Will Doherty - Three Potential Endings 17.1. - 21.2.

Galerie Haas

Galerie Kashya Hildebrand

Talstrasse 62a, 8001 Zürich Telefon 043 497 20 26 www.galeriehaasag.ch Mo-Fr 10:00-12:30 h & 14:00-18:00 h Leiko Ikemura u. a. bis 9.2.

Talstrasse 58, 8001 Zürich Telefon 044 210 02 02 www.kashyahildebrand.org Mo-Fr 11:00-18:30 h / Sa 12:00-16:00 h Sumakshi Singh - Peel till they bloom bis 7.2.

Haunch of Venison Zürich

Kleine Burg

Lessingstr. 5, 8002 Zürich Telefon 043 422 88 88 www.haunchofvenison.com Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Alec Soth - The Last Days of W. bis 17.1. Zhang Huan - Memory Doors 23.1. - 28.3.

Burgstrasse 24, 8037 Zürich Telefon 079 566 41 19 www.diekleineburg.blogspot.com Mi-Fr 18:00-20:00 h / So 18:00-20:00 h oder nach Vereinbarung

Hauser & Wirth Zürich Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 446 80 50 www.hauserwirth.com Di-Fr 12:00-18.00 h / Sa 11:00-16:00 h Martin Creed 24.1. - 7.3.

Häusler Contemporary Stampfenbachstr. 59, 8006 Zürich Telefon 043 810 04 26 www.haeusler-contemporary.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Temperamente auf Papier bis 14.2.

Havana Galerie Beatrice Liaskowski Dienerstr. 30, 8004 Zürich Telefon 044 241 86 82 www.havanagalerie.ch Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Sammlung kubanischer Kunst bis 28.2.

artensuite Januar Nr. 1 | 09

Galerie Esther Hufschmid Rotwandstr 52, 8004 Zürich Telefon 044 252 03 66 www.galeriehufschmid.ch Di-Fr 13:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h

Galerie Bernard Jordan Zwinglistrasse 33, 8004 Zürich Telefon 79 855 1894 www.galeriebernardjordan.com Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Nina Childress 16.1. - 28.2.

Miki Wick Kim Contemporary Art Binzstrasse 23, 8045 Zürich Telefon 044 451 40 40 www.mikiwickkim.com Do&Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Ham Jin bis 24.1. Hein-kuhn Oh 5.2. - 18.4.

Galerie Susanna Kulli Dienerstrasse 21, 8004 Zürich Telefon 043 243 33 34 www.susannakulli.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Thomas Hirschhorn - Ur-Collage bis 19.1.

Lange & Pult Limmatstr. 291 8005 Zürich Telefon 044 212 20 00 www.langepult.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h The word is mine 17.1. - 14.3.

Galerie Lelong Zürich

Müllerstr 57, 8004 Zürich Telefon 043 322 01 15 www.elisabethkaufmann.com Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h

Predigerplatz 10-12, 8001 Zürich Telefon 044 251 11 20 www.galerie-lelong.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h Jannis Kounellis bis Februar 09

Kenworthy-Ball

Galerie La Ligne

Ankerstr. 25, 8004 Zürich Telefon 043 317 07 07 www.kenworthy-ball.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-17:00 h Raffael Waldner bis 31.1.

Heinrichstrasse 237 (im Hof), 8005 Zürich Telefon 043 205 28 29 www.galerie-la-ligne.ch Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Winter Group Show - Daniel De Spirt,

Elisabeth Kaufmann

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Doris Hürzeler, Galerie Sylva Denzler

Niklaus Stauss, Galerie Nicola von Senger.

Bob van Orsouw

Telefon 044 202 02 02 www.proarta.ch Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Licht & Gold - Lore Bert, Yves Klein, Francois Morellet, Mimmo Paladino, Klaus Geldmacher, Jan van Munster, Keith Sonnier bis 31.1.

Norman Dilworth, Karin Käppeli von Bülow, Stefan Kauffungen, Christian Megert, Manfred Mohr u. a. 9.1. - 28.2.

Mai 36 Rämistr. 37, 8001 Zürich Telefon 044 261 68 80 www.mai36.com Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h Matthias Zimm 16.1. - 21.2.

Mark Müller Gessnerallee 36, 8001 Zürich Telefon 044 211 81 55 www.markmueller.ch Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Jürg Stäuble - Spheres Guestroom: Hans Stalder - Krypta 7.1. - 28.2.

Galerie Maurer Münstergasse 14+18, 8001 Zürich Telefon 044 261 85 00 Di-Fr 14:30-18:30 h / Sa 14:00-18:00 h Bernhard Lüthi bis 28.3.

Galerie Mitterrand + Sanz Lessingstr. 5 8002, Zürich Telefon 043 817 68 70 www.mitterrand-sanz.com Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16.00 h und nach Vereinbarung Gibb Slife - «...IN ABBERANT DELIBERATION... EXHAUST FROM...» bis 17.1.

Galerie Nordstrasse 152 Nordstr. 152 (Innenhof), 8037 Zürich Telefon 044 364 62 46 www.galerie-nordstrasse.ch Di-Fr 18:00-21:00 h / Sa 14:00-17:00 h

Galerie Orlando Talstrasse 16, 8001 Zürich Telefon 043 497 24 82 Mo-Fr 10:00-12:30 & 14:30-18:30 / Sa 11:00-16:00 h www.orlando-gmbh.ch Konstruktion und Abbild - Moskau Witebsk Paris München bis 18.4.

Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 273 11 00 www.bobvanorsouw.ch Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Albrecht Schnider - vide! bis 17.1.

Galerie Pendo Wolfbachstrasse 9, 8032 Zürich Telefon 044 262 37 37 fis (zum 100. Geburtstag) 6.1. - 20.2.

Galerie Pérez Rojas Neustadtgasse 2 / Trittligasse, 8001 Zürich Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-16:00 h und nach Vereinbarung Tibet, Fotografien 10.1. - 7.2.

Galerie Francesca Pia Limmatstr. 275, 8005 Zürich Telefon 044 271 24 44 www.francescapia.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Philippe Decrauzat bis 10.1. David Shrigley 24.1. - 28.2.

Eva Presenhuber Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 043 444 70 50 www.presenhuber.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Karen Kilimnik Urs Fischer - Blurry, Renoir, Debussy bis 31.1.

Galerie Proarta Bleicherweg 20, 8002 Zürich

*R57* KunstRaum Röschibachstrasse 57, 8037 Zürich Telefon 076 589 67 82 www.R57.ch Täglich 17:00-20:00 h / So 13:00-16:00 h, Montag geschlossen ZwischenSpiel_3 21.1. - 27.1.

Galerie Römerapotheke Langstr. 136, 8004 Zürich Telefon 043 317 17 80 www.roemerapotheke.ch Mi&Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-16:00 h OST LOCKT / EAST UP bis 31.1.

Rotwand Rotwandstr. 53, 8004 Zürich Telefon 044 240 30 55 www.rotwandgallery.com Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Thomas Müllenbach 17.1. - 21.2.

Galerie Schlégl Minervastr. 119, 8032 Zürich Telefon 044 383 49 63 www.galerieschlegl.ch Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-13:00 h & 14:0016:00 h Thomas Müller - Gezeiten 17.1. - 21.3. artensuite Januar Nr. 1 | 09


artensuite

Sumakshi Singh, Galerie Kashya Hildebrand

Tobias Weber, Galerie Alex Schlesinger

Annemarie Verna Galerie Neptunstr. 42, 8032 Zürich Telefon 044 262 38 20 www.annemarie-verna.ch Di-Fr 14:00-18:30 h / Sa 10:00-14:00 h 1969-2009 - 40 Jahre Annemarie Verna Galerie Robert Mangold - Works 1965-1992 bis 7.2.

Galerie Visarte Zürich Galerie Alex Schlesinger Tödistr. 48, 8002 Zürich Telefon 043 233 92 93 www.galas.ch Mi-Fr 13:00-18:00 / Sa 12:00-16:00 h und nach Vereinbarung Werner Käser - Alluvial bis 10.1. Tobias Weber 17.1. - 21.2.

Niklaus Stauss - Die Bugwelle der Bardot bis 31.1.

Galerie Erich Storrer Scheuchzerstr. 25, 8006 Zürich Telefon 044 362 73 14 www.galeriestorrer.com Geöffnet nach Vereinbarung Steve Joy - New works bis Januar

Galerie Schürch & Gonzenbach

Galerie le sud

Wettingerwies 2B, 8001 Zürich Telefon 044 262 76 00 www.schuerch-gonzenbach.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Pierre Juillerat 29.1. - 4.4.

Bachstrasse 9 , 8038 Zürich Telefon 044 481 51 02 www.lesud.ch Mi 10:00-18:00 h oder nach Vereinbarung Mali, pays mystique 21.1. - 19.2.

Seiler + Mosseri-Marlio Galerie

Suzie Q Projects

Bleicherweg 33, 8002 Zürich Telefon 043 2430380 www.semoma.com Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung Social Interactions - Beth Campbell / Stephen Willats bis 7.2.

Limmatstr. 265. 8005 Zürich Telefon 044 273 03 00 www.suzie-q.ch Di-Fr 12:00-18:00 h / Sa 11:00-17:00 h Daniel Pasteiner - Twilight in the AntiWorld bis 17.1.

semina rerum - Iréne Preiswerk Cäcilienstr 3, 8032 Zürich Telefon 044 251 26 39 www.seminarerum.ch Di-Fr 14:00-18:00 h / Sa 13:00-16:00 h und nach Vereinbarung Lukas Felzmann bis 21.2.

Galerie Nicola von Senger Limmatstr. 275, 8005 Zürich Telefon 044 201 88 10 www.nicolavonsenger.com Di-Fr 11:00-18:00 h / Sa 12:00-17:00 h artensuite Januar Nr. 1 | 09

Verein für Originalgraphik Verena Conzett-Str. 7, 8004 Zürich Telefon 044 241 53 00 www.vfo.ch Mi 15:00-20:00 h / Sa 14:00-17:00 h und Vereinbarung Edition November 2008 - Ronald Noorman, Annelies Strba, Uwe Wittwer, Not Vital / Förderprojekt 08 - Marc Bauer, Felicita Felley, Tatjana Gerhard, Ingrid Käser, Aurelio Kopainig, Julia Steiner, Matthias Wyss bis 11.2.

Schoffelgasse 10, 8001 Zürich Telefon 044 252 41 61 www.galerie-visarte-zuerich.ch Do&Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h

Kunstraum Walcheturm Kanonengasse 20, 8004 Zürich www.walcheturm.ch Milieux sonores - Sound-Installationen: Yves Netzhammer und Bernd Schurer, Jason Kahn, Felix Profos und Interactive Swarm Orchstra 16.1. - 21.2.

Fabian & Claude Walter Galerie Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 440 40 18 www.fabian-claude-walter.com Mo-Fr 12:00-17:30 h und nach Vereinbarung Michel Huelin - Phytotron 24.1. - 6.3.

Jamileh Weber Waldmannstr. 6, 8001 Zürich Telefon 044 252 10 66 www.jamilehweber.com Di-Fr 9:00-13:00 & 13:30-18:00 h / Sa 10:00-16:00 h Alois Lichtsteiner bis 31.1.

Brigitte Weiss Müllerstr. 67, 8004 Zürich Telefon 044 241 83 35 www.likeyou.com/birgitteweiss Di-Fr 11:00-18:30 h / Sa 11:00-16:00 h Iren Stehli 16.1. - 7.3.

Widmer + Theodoridis contemporary Weggengasse 3, 8001 Zürich Telefon 043 497 39 70 www.0010.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 12:00-16:00 h und Vereinbarung

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WELTI modern art Mythenquai 20, 8002 Zürich Telefon 044 2024041 www.rwma.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h und nach Vereinbarung (Geschlossen bis 6.1.) Sélection bis 31.1.

Galerie Renée Ziegler Rämistrasse 34, 8001 Zürich Telefon 044 251 23 22 Mi-Fr 13:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h Friedrich Kuhn bis 30.1.

Region Zürich

Museen in Bern Altes Schlachthaus

Kornhausforum

Metzgergasse 15, 3400 Burgdorf Telefon 034 422 97 86 www.luginbuehlstiftung.ch Sa&So 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung Luginbühl‘s in Obwalden bis 14.3.

Kornhausplatz 18, 3011 Bern Telefon 031 312 91 10 www.kornhausforum.ch Di/Mi/Fr 10:00-19:00 h, Do 10:00-20:00 h, Sa 10:0016:00 h Mit der schwierigen Erinnerung in der sicheren Fremde bis 10.1. Di-Fr 14:00-19:00 h, Sa&So 11:00-17:00 h BESTFORM 09 16.1. -8.2.

Antikensammlung Bern Hallerstrasse 12, 3012 Bern Telefon 031 631 89 92 / 031 631 35 65 www.arch.unibe.ch Mi 18:00-20:00 h Dauerausstellung

Elfie Bohrer, Galerie für Gegenwartskunst

Bernisches Historisches Museum Einstein Museum

Im Burgwies 2, 8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10 www.ggbohrer.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa 11:00-16:00 h / So 14:0016:00 h Michael Ball, Carl W. Liner 4.1. - 8.2.

Helvetiaplatz 5, 3005 Bern Telefon 031 350 77 11 www.bhm.ch Di-So 10:00-17:00 h Albrecht von Haller (1708-1777) Der grosse Gelehrte der Schweiz bis 13.4.

Grieder Contemporary

Einstein-Haus

Lärchentobelstrasse 25, 8700 Küsnacht Telefon 043 818 56 07 www.grieder-contemporary.com Fr-Sa 14:00-18:00 h und nach Vereinbarung Richard Woods - Approximate Rocks bis 7.2.

Kramgasse 49, 3011 Bern Telefon 031 312 00 91 www.einstein-bern.ch Geschlossen bis 31.1., Führungen nach Vereinbarung jederzeit möglich Dauerausstellung

Kunstraum Winterthur

Heilsarmee-Museum

Wildbachstrasse 7, 8400 Winterthur Telefon 052 232 04 22 www.kunstraumwinterthur.ch Mi 15:00-18:00 h / Do 18:00-21:00 h / Sa 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung In Memoriam to Identity - Malu Barben, Verena Gassmann, Denise Kratzer 8.1. - 31.1.

Laupenstrasse 5, 3001 Bern Telefon 031 388 05 91 www.heilsarmee.ch/museum Di-Do 9:00-12:00 h & 14:00-17:00 h oder nach Vereinbarung Dauerausstellung

Kunsthalle Bern Helvetiaplatz 1, 3005 Bern Telefon 031 350 00 40 www.kunsthalle-bern.ch Mi-So 10:00-17:00 h / Di 10:00-19:00 h Weihnachtsausstellung 08/09 bis 18.1. Slow Movement oder: Das Halbe und das Ganze 31.1. - 22.3.

Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 8-12, 3011 Bern Telefon 031 328 09 44 www.kunstmuseumbern.ch Di 10:00-21:00 h / Mi-So 10:00-17:00 h Ego Documents. Das Autobiografische in der Gegenwartskunst bis 15.2. Intermezzo - Die Sammlung in Bewegung bis 1.2. Im full of Byars. James Lee Byars - Eine Hommage bis 1.2. Emil Zbinden (1908-1991) - Für und wider die Zeit bis 18.1.

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artensuite

Piranesis Carceri, Centre Dürrenmatt

Robotlab - Profiler, Museum für Kommunikation

Zwischenlandung, Miriam Cahn, Museum Franz Gertsch

Museum für Kommunikation

Schweizerisches Alpines Museum

Helvetiastrasse 16, 3000 Bern Telefon 031 357 55 55 www.mfk.ch Di-So 10:00-17:00 Goodbye & Hello - Im Dialog mit dem Jenseits bis 5.7. Robotlab - Profiler Zu Gast in der Ausstellung «As Time Goes Byte» bis 29.3. Nah und fern: Menschen und ihre Medien As Time Goes Byte: Computer und digitale Kultur Bilder, die haften: Welt der Briefmarken Dauerausstellungen

Helvetiaplatz 4, 3005 Bern Telefon 031 350 04 40 www.alpinesmuseum.ch Mo 14:00-17:30 h / Di-So 10:00-17:30 h Zimmer frei - Alpenhotels zwischen Abbruch und Aufbruch bis 16.8.

Region Bern

Schweizerisches Schützenmuseum Bern Bernastrasse 5, 3005 Bern Telefon 031 351 01 27 www.schuetzenmuseum.ch Di-Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-12:00 h & 14:00-17:00 h Ikonen im Schützenmuseum 14.1. - 29.3.

Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern

Universitätsbibliothek Bern

Bernastrasse 15, 3005 Bern Telefon 031 350 71 11 www.nmbe.ch Mo 14:00-17:00 h / Di/Do/Fr 9:00-17:00 h / Mi 9:0018:00 h / Sa&So 10:00-17:00 h Dauerausstellungen

Münstergasse 61-63, 3011 Bern Telefon 031 631 92 11 www.stub.unibe.ch Mo-Fr 8:00-19:00 h / Sa 8:00-12:00 h Emil Zbinden und das Buch bis 28.2.

Psychiatrie-Museum Bern

Zentrum Paul Klee

Bolligenstrasse 111, 3060 Bern Telefon 031 930 97 56 www.puk.unibe.ch/culture.html Mi 14:00-16:00 h Dauerausstellung

Monument im Fruchtland 3, 3001 Bern Telefon 031 359 01 01 www.zpk.org Di-So 10:00-17:00 h Paul Klee - Bewegung im Atelier bis 18.1. Klee-Bilder leben und erleben lassen bis 1.2. (Kindermuseum Creaviva) A Collector‘s Eye on Paul Klee bis 8.2.

Schweizerische Nationalbibliothek Hallwylstrasse 15, 3003 Bern Telefon 031 322 89 35 - www.nb.admin.ch Mo-Fr 9:00-18:00 h / Mi 9:00-20:00 h / Sa 9:00-16:00 h Wort. Am Anfang ist das Wort: Lexika in der Schweiz bis 29.3.

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Abegg-Stiftung Werner Abegg-Strasse 67, 3132 Riggisberg Telefon 031 808 12 01 www.abegg-stiftung.ch Täglich 14:00-17:30 h Während der Wintersaison geschlossen

CAN Centre d‘Art Neuchâtel 37, rue des Moulins, 2000 Neuchâtel Telefon 032 724 01 60 www.can.ch Mi-So 14:00-18:00 h / Do 14:00-20:00 h

Centre Dürrenmatt Chemin du Pertuis-du-Sault 74, 2000 Neuchâtel Telefon 032 720 20 60 www.cdn.ch Mi-So 11:00-17:00 h Piranesis Carceri bis 8.2. Wahrgewordene Visionen oder zeitlose Zeitkritik? Dauerausstellung

Centre PasquArt Seevorstadt 71-75, 2502 Biel Kunsthaus Centre d‘Art Telefon 032 322 55 86 www.pasquart.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h Weihnachtsausstellung X-mas + 2008 bis 11.1. Hannes Brunner - à la recherche du temps gagné Stéphane Zaech - Visions de Van 25.1. - 29.3.

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Zimmer frei, Schweizerisches Alpines Museum

Albrecht von Haller, Historisches Museum Bern

Photoforum PasquArt

www.kunstmuseumthun.ch Di-So 10:00-17:00 h / Mi 10:00-21:00 h Hofstettenstrasse 2008 Projektraum enter: Blicke sammeln 3 bis 11.1.

Telefon 032 322 44 82 www.pasquart.ch Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h Selection / Auswahl 08 & Prix Photoforum bis 11.1. Brad Rimmer - How Now Mao Ferit Kuyas - City of Ambition 25.1. - 22.3.

Espace libre Seevorstadt 73, 2502 Biel www.espacelibre.info Mi-Fr 14:00-18:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h Gabriela Oester - Jardin d‘hiver bis 11.1. Muriel Décaillet 25.1. - 1.3.

Fri-Art 22 Petites Rames, 1700 Fribourg Telefon 026 323 23 51 www.fri-art.ch Mi-Fr 12:00-18:00 h / Do 12.00-20.00 h / Sa&So 14:00-17:00 h Soyez résolus de ne plus servir et vous voilà libres / Slanted & Enchanted - Gilles Rotzetter bis 18.1.

Kunsthaus Langenthal Marktgasse 13, 4900 Langenthal Telefon 062 922 60 55 www.kunsthauslangenthal.ch Mi&Do 14:00-17:00 h / Fr 14:00-19:00 h / Sa&So 10:00-17:00 h Wilhelm Felber 5.2. - 29.3.

Kunstmuseum Thun Hofstettenstrasse 14, 3602 Thun Telefon 033 225 84 20

Musée du papier peint Au Château, 1684 Mézières Telefon 026 652 06 90 www.museepapierpeint.ch Papiers peints - Les années pop bis 22.3.

museum franz gertsch Platanenstrasse 3, 3401 Burgdorf Telefon 034 421 40 20 www.museum-franzgertsch.ch Di-Fr 10:00-18:00 h / Mi 10:00-19:00 h / Sa&So 10:0017:00 h Franz Gertsch - Herbst bis 2.8. Zwischenlandung - Werke aus der Sammlung Nationale Suisse bis 15.2.

Soyez résolus de ne plus servir et vous voilà libres, Fri-Art Fribourg

Das archäologische Fenster der Region Dauerausstellung

Schloss Landshut Schweizer Museum für Wild & Jagd, 3427 Utzenstorf Telefon 032 665 40 27 www.schlosslandshut.ch Di-Sa 14:00-17:00 h Während der Wintersaison geschlossen

Schloss Münsingen Schlossstrasse 13, 3110 Münsingen Telefon 031 724 52 81 www.muensingen.ch Jeweils So 14:00-17:00 h und nach Vereinbarung Kasper, König, Tod und Teufel bis 26.4.

Schloss Spiez Schlossstrasse 16, 3700 Spiez Telefon 033 654 15 06 www.schloss-spiez.ch Mo 14:00-17:00 h / Di-So 10:00-17:00 h Während der Wintersaison geschlossen

Museum Neuhaus Biel

Schlossmuseum Thun

Schüsspromenade 26, 2501 Biel Telefon 032 328 70 30/31 www.mn-biel.ch / www.collection-robert.ch Di-So 11:00-17:00 h / Mi 11:00-19:00 h Die Technik der Illusion bis 25.1. Stiftung Sammlung Robert: Verlorenes Paradies? bis Herbst 09

Schlossberg 1, 3600 Thun Telefon 033 223 20 01 www.schlossthun.ch November bis Januar jeden Sonntag 13:00-16:00 h Dauerausstellungen

Museum Schwab Seevorstadt 50, 2502 Biel Telefon 032 322 76 03 www.muschwab.ch Di-Sa 14:00-18:00 h / So 11:00-18:00 h Bilder einer Stadt bis 5.4.

Wocher-Panorama Schadaupark, 3602 Thun Telefon 033 223 24 62 www.wocher-panorama.ch Während der Wintersaison geschlossen (Führung jeder Zeit möglich)

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artensuite

Römische Goldschätze, Schweizerisches Landesmuseum

Museen in Zürich Anthropologisches Institut

Haus Konstruktiv

Kulturama

Winterthurerstr. 190, 8057 Zürich Telefon 044 635 49 54 www.aim.uzh.ch/ Di-So 12:00-18:00 h

Selnaustrasse 25, 8001 Zürich Telefon 044 217 70 80 www.hauskonstruktiv.ch Di/Do/Fr 12:00-18:00 h / Mi 12:00-20:00 h / Sa&So 11:00-18:00 h max bill 100 bis 22.3.

Englischviertelstr. 9, 8032 Zürich Telefon 044 260 60 03 oder 044 260 60 09 www.kulturama.ch Di-So 13:00-17:00 h 9:00-12:00 h geöffnet für Schulen und Gruppen mit Führung Dauerausstellung

Helmhaus

Kunsthalle Zürich

Limmatquai 31, 8001 Zürich Telefon 044 251 61 77 www.helmhaus.org Di-So 10:00-18:00 h / Do 10:00-20:00 h Roman Signer: Projektionen bis 11.1. Boden und Wand Wand und Fenster Zeit Polly Apfelbaum, Katharina Grosse, Bruno Jakob, Adrian Schiess, Christine Streuli, Niele Toroni, Duane Zaloudek 6.2. - 29.3.

Limmatstr. 270, 8005 Zürich Telefon 044 272 15 15 www.kunsthallezurich.ch Di/Mi/Fr 12:00-18:00 h / Do 12:00-20:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h Ian Wallace - A Literature of Images bis 11.1. Annette Kelm 24.1. - 26.4.

Archäologische Sammlung Rämistrasse 73, 8006 Zürich www.archinst.unizh.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h Dauerausstellung

Botanischer Garten der Universität ZH Zollikerstr. 107, 8008 Zürich Telefon 044 634 84 61 www.bguz.unizh.ch Mo-Fr 8:00-18:00 h / Sa&So 8:00-17:00 h Dauerausstellung

Cabaret Voltaire Spiegelgasse 1, 8001 Zürich Telefon 043 268 57 20 www.cabaretvoltaire.ch Di-So 13:00-19:00 h / Do 13:00-23:00 h

Daros Exhibitions Limmatstr. 268, 8005 Zürich Telefon 044 225 65 65 www.daros-latinamerica.net Do-So 12:00-18:00 h Painted! Beate Günther, Guillermo Kuitca, Richard Allen Morris bis 15.2.

Graphische Sammlung der ETH ETH Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8092 Zürich Telefon 044 632 40 46 www.gs.ethz.ch Mo/Di/Do/Fr 10:00-17:00 h / Mi 10:00-19:00 h Stefan Gritsch. Mirror bis 16.1.

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Institut gta ETH Hönggerberg, 8093 Zürich Telefon 044 633 29 36 www.gta.arch.ethz.ch Mo-Fr 8:00-22:00 h / Sa 8:00-12:00 h Lausanne, du bleu au vert bis 16.1. Jean Tschumi (1904-1962) bis 22.1.

Johann Jacobs Museum Seefeldquai 17, 8034 Zürich Telefon 044 388 61 51 www.johann-jacobs-museum.ch Fr 14:00-19:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 10:00-17:00 h Echt Kaffee? Die erstaunliche Welt der Kaffeesurrogate bis 1.3.

Kunsthaus Zürich Heimplatz 1, 8024 Zürich Telefon 044 253 84 84 www.kunsthaus.ch Mi-Fr 10:00-20:00 h / Di/Sa/So 10:00-18:00 h Rivoluzione! Italienische Moderne von Segantini bis Balla bis 11.1. Runa Islam bis 8.2. Friedrich Kuhn (1926-72) - Der Maler als Outlaw bis 1.3.

Schweizerisches Landesmuseum Museumstrasse 2, 8023 Zürich Telefon 044 218 65 11 www.slmnet.ch Di-So 10:00-17:00 h Römische Goldschätze - vergraben und wiederentdeckt bis 22.3.

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Dawn Mellor, Migros Museum für Gegenwartskunst

Drache Lotos Schneelöwe, Völkerkundemuseum

Swiss Press Photo, Schweizerisches Landesmuseum

Swiss Press Photo 08 bis 22.2. Keltischer Kult am Neuenburgersee - La Tène bis 15.2.

www.muehlerama.ch Di-Sa 14:00-17:00 h, So 10:00-17:00 h Essen und Macht. Eine Ausstellung übers Schlemmen, Schlachten und Hungern bis 27.9.

Park-Villa Rieter: Rama und Sita II – Die Liebesgeschichte geht weiter bis 3.5.

Medizinhistorisches Museum

Museum Bellerive

Rämistrasse 69, 8001 Zürich Telefon 044 634 20 71 www.medizin-museum.unizh.ch Di-Fr 13:00-18:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h Vom Wissen zum Können - 175 Jahre Therapie am Universitätsspital Zürich bis 31.3.

Höschgasse 3, 8008 Zürich Telefon 043 446 44 69 www.museum-bellerive.ch Di-So 10:00-17:00 h Eidgenössische Förderpreise für Design bis 1.2.

Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich Limmatstr. 270 , 8005 Zürich Telefon 044 277 20 50 www.migrosmuseum.ch Di/Mi/Fr 12:00-18:00 h / Do 12:00-20:00 h / Sa&So 11:00-17:00 h Dawn Mellor bis 15.2.

Money Museum Hadlaubstrasse

Museum für Gestaltung Zürich Ausstellungsstr. 60, 8005 Zürich Telefon 043 446 67 67 www.museum-gestaltung.ch Di-Do 10:00-20:00 h / Fr-So 10:00-17:00 h Die Besten ’08 in Architektur, Landschaft und Design (Vestibül) bis 11.1. Kopf an Kopf - Politikerporträts (Halle) bis 22.2.

NONAM Indianer + Inuit Kulturen Seefeldstr. 317, 8009 Zürich Telefon 043 499 24 40 www.nonam.ch Wegen Um- und Ausbau bleibt das Museum bis 8.2. geschlossen

Paläontologisches Museum Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich Telefon 044 634 23 39 www.pim.uzh.ch Di-Fr 9:00-17:00 h / Sa&So 10:00-16:00 h Dauerausstellung

Shedhalle Seestrasse 395, 8038 Zürich Telefon 044 481 59 50 www.shedhalle.ch Mi&Fr 14:00-17:00 h / Do 14:00-21:00 h / Sa&So 14:00-20:00 h

Hadlaubstrasse 106, 8091 Zürich Telefon 044 350 73 80 www.moneymuseum.com Di 13:00-18:00 h und Museum Bärengasse: Di 14:00-20:00 h / Mi-So 14:00-18:00 h Dauerausstellung

Plakatraum

Spielzeugmuseum Sammlung Depuoz

Limmatstr. 55, 8031 Zürich Di-Fr&So 13:00-17:00 h Otto Baumberger - Werber der ersten Stunde bis 1.2.

Englischviertelstr. 19b, 8032 Zürich Telefon 044 252 78 70 www.spielzeugmuseum.ch Jeden 1. Sonntag des Monats 11:00-16:00 h

Moulagenmuseum

Museum Rietberg

Haldenbachstr. 14, 8091 Zürich Telefon 044 255 56 58 www.moulagen.ch Mi 14:00-18:00h / Sa 13:00-17:00 h Dauerausstellung

Gablerstrasse 15, 8002 Zürich Telefon 044 206 31 31 www.rietberg.ch Di-So 10:00-17:00 h / Mi&Do 10:00-20:00 h Shiva Nataraja – Der kosmische Tänzer bis 1.3. (Werner Abegg Saal) Surimono – Die Kunst der Anspielung bis 13.4. (Novartis Saal)

Mühlerama Seefeldstrasse 231, 8008 Zürich Telefon 044 422 76 60

Stadthaus Zürich Stadthausquai 17, 8001 Zürich Telefon 044 412 31 23 Mo-Fr 9:00-18:00 h Megaposter mit junger Schweizer Kunst an der Stadthaus-Fassade bis Ende 2009

Stiftung Sammlung E.G. BÜHRLE Zollikerstr. 172, 8008 Zürich Telefon 044 422 00 86 artensuite Januar Nr. 1 | 09


artensuite

max bill 100, Haus Konstruktiv

Uhrenmuseum Beyer

Friedrich Kuhn, Kunsthaus Zürich

www.buehrle.ch Führung für individuelle Besucher jeden 1. Mittwoch des Monats, Gruppenbesuche mit vorheriger Anmeldung willkommen.

Naga - Schmuck und Asche bis 1.3. Drache Lotos Schneelöwe - Teppiche vom Dach der Welt bis 26.4. Geschichten aus der Schattenwelt - Figuren aus China, Indien und der Türkei bis 24.5.

Sasha Morgenthaler- Puppen ab Februar Dauerausstellung

Strauhof Zürich Augustinergasse 9, 8001 Zürich Telefon 044 412 31 39 www.strauhof.ch Di-Fr 12:00-18:00 h & Sa-So 10:00-18:00 h Hermann Burger - Nachlass zu Todeszeiten 14.1. - 1.3.

Sukkulenten Sammlung Mythenquai 88, 8002 Zürich Telefon 043 344 34 80 www.stadt-zuerich.ch Täglich 9:00-16:30 h Dauerausstellung

Tram Museum Zürich Forchstrasse 260, 8008 Zürich Telefon 044 380 21 62 www.tram-museum.ch Mi&So 13:30-16:30 h Dauerausstellung

Uhrenmuseum Beyer Bahnhofstrasse 31 8001 Zürich Telefon 043 344 63 63 www.beyer-ch.com Mo-Fr 14:00-18:00 h Geschichte der Zeitmessung Dauerausstellung

Völkerkundemuseum Pelikanstrasse 40, 8001 Zürich Telefon 044 634 90 11 www.musethno.uzh.ch Di-Fr 10:00-13:00 h & 14:00-17:00 h / Sa 14:00-17:00 h / So 11:00-17:00 h artensuite Januar Nr. 1 | 09

Zentralbibliothek Zürich Katalogsaal Zähringerplatz 6, 8001 Zürich Telefon 044 268 31 00 www.zb.uzh.ch Mo-Fr 8:00-20:00 h / Sa 8:00-16:00 h Der Himmel im Buch - Tierkreisbilder in alten Handschriften bis 28.3. Predigerchor: Predigerplatz 35, 8001 Zürich Mo-Fr 13:00-17:00 h / Sa 13:00-16:00 h Otto Baumberger (1889-1961) bis 8.2.

Zoologisches Museum der Universität Karl Schmid Str. 4, 8006 Zürich Telefon 044 634 38 38 www.zm.uzh.ch Di-Fr 9:00-17:00 h / Sa&So 10:00-16:00 h Dauerausstellung

Zürcher Spielzeugmuseum Fortunagasse 15/Ecke Rennweg, 8001 Zürich Telefon 044 211 9305 www.zürcher-spielzeugmuseum.ch Mo-Fr 14:00-17:00 h / Sa 13:00-16:00 h Tierisches Vergnügen - Steifftiere- Knopf im Ohr bis Ende Januar

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