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MUSIKKREUZFAHRT

2019 RHEIN


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Exklusiver Hörgenuss an Bord und an Land Lassen Sie sich auf eine musikalische Zeitreise durch die meistgeschätzten Stücke des klassischen Repertoires entführen. Diese Kreuzfahrten bieten Begegnungen mit international renommierten Künstlern und Musikerlebnisse zum Greifen nah. Ob an Bord oder an Land — das ausgesuchte Konzertprogramm verspricht ein besonderes Hörvergnügen. Auch haben Sie an Bord Gelegenheit, die Künstler persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Die persönliche Atmosphäre an Bord bietet einen wunderbaren Rahmen für interessante Gespräche mit anderen Gästen, während abwechslungsreiche Naturlandschaften und Städte an Ihnen vorbeiziehen.

UNSERE MUSIKEXPERTIN AN BORD Auf dieser musikalischen Themenkreuzfahrt werden Sie von unserer Musikexpertin begleitet, die Ihnen von Anfang bis Ende Ihrer Kreuzfahrt mit ihrem Fachwissen zur Seite stehen wird. Neben einführenden Vorträgen zu den Komponisten und deren Werken, begleitet Sie die Musikexpertin selbstverständlich auch zu den Konzerten. Antonella Placheta wurde 1968 in Österreich geboren und erhielt bereits während ihrer Schulzeit zehn Jahre Klavierunterricht am Innsbrucker Konservatorium. Später studierte sie Geschichte an der Universität Innsbruck, wo sie sich umfangreiches historisches Wissen aneignete, welches sie mit ihrer Liebe zu Musik und Kunst verband. Neben ihrer Tätigkeit als Historikerin und Organisatorin diverser kultureller Veranstaltungen moderiert Placheta auch Konzert- und Musikevents und ist als staatlich konzessionierte Fremdenführerin tätig. Als Musik- und Kulturexpertin betreut sie Reisegruppen und Kreuzfahrten in ganz Europa und teilt ihr historisches Wissen mit nationalen und internationalen Gästen.

„Ich glaube fest daran, dass gute Musik das Leben verlängert.”  Yehudi Menuhin 3


Klassische Musikkreuzfahrt auf dem Rhein 8 TAGE AMSTERDAM — BASEL ab E 1.999 pro Person

Begeben Sie sich mit uns auf eine klangvolle Rheinkreuzfahrt und genießen Sie ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse, das die Herzen aller MusikliebMUSIKKREUZFAHRT AUF DEM RHEIN

haber garantiert höher schlagen lässt: Ausgehend von Amsterdam bereisen Sie unter anderem Städtejuwelen wie Köln und Basel und kommen gleichzeitig in den Genuss unvergesslicher Privatkonzerte, etwa in der Straßburger St. ThomasKirche oder auch direkt an Bord Ihres AMADEUS-Schiffes. Auch ein Besuch im Bonner Beethoven-Haus ist im Programm inkludiert — und besonders wissbegierigen Musikliebhabern steht an Bord darüber hinaus ein versierter Musikexperte zur Verfügung, der Ihnen alle Ihre Fragen rund um das Thema Musik beantwortet.

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Ihre Reiseroute TAG/HAFEN

AN AB PROGRAMM

1 AMSTERDAM Einschiffung ab 16.00 Uhr · abends Begrüßungscocktail und Willkommensdinner · Willkommenskonzert in der Panorama-Bar (inklusive): Dudok Quartett 2 AMSTERDAM 09.00 Stadtrundfahrt Amsterdam mit privatem Konzert in der monumentalen Dominicuskirche (inklusive; ab Amsterdam/bis Utrecht): Dudok Quartett UTRECHT 12.30 13.00 Rückkehr zum Schiff 3 KÖLN 09.00 11.00 Stadtrundgang Köln am Vormittag (optional) BONN 14.30 23.59  Besuch des Beethoven-Hauses in Bonn mit privatem Klavierkonzert im Kammermusiksaal (inklusive): Pianist Martin Ivanov 4 COCHEM

13.30 22.00  Panoramakreuzfahrt entlang der Moselwindungen am Vormittag  Stadtrundgang Cochem mit Weinverkostung am Nachmittag (optional) Exklusives Konzert an Bord am Abend (inklusive): Nathan Quartett 5 KOBLENZ 06.00 11.00 S  tadtrundgang Koblenz am Vormittag (inkl.) Musikalisches Kaffeekränzchen an Bord am Nachmittag (inklusive): Nathan Quartett RÜDESHEIM 17.00 22.00 Stadtrundgang Rüdesheim mit Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett (optional) 6 SPEYER 09.00 19.30 Stadtrundgang Speyer am Vormittag (optional) Ausflug nach Heidelberg (inklusive; ab/bis Speyer) Abends Kapitäns-Galadinner 7 STRASSBURG

08.00 14.00

 tadtrundfahrt Straßburg mit exklusivem S Orgelkonzert in der St. Thomas-Kirche am Vormittag (inklusive): Organist Daniel Maurer Abschiedskonzert an Bord (inklusive): Stuttgarter Streichquartett

8 BASEL

08.00

Ausschiffung nach dem Frühstück

Blau gekennzeichnete Programmpunkte: Bestandteile der zubuchbaren Ausflüge (s.S. 10). Fahrplan- und Programmänderungen vorbehalten.

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Nordsee

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Die Künstler im Porträt DUDOK QUARTETT

Als eines der vielversprechendsten jungen Streichquartette Europas weiß das Dudok Quartett die Zuhörer zu erreichen und ihnen auf intelligente und spielerische Weise seine musikalische Geschichte mitreißend zu erzählen. Nach seinem Abschluss mit höchster Auszeichnung an der Niederländischen Streichquartett-Akademie im Jahr 2013 wurde es mit dem Kersjes-Preis 2014 für außerordentliche Begabungen in der Welt der Kammermusik ausgezeichnet. Zahlreiche internationale Wettbewerbe bestätigten das Talent der Mitglieder des Quartetts, welches unter anderem den ersten Preis beim StreichquartettWettbewerb in Radom/Polen (2011) sowie beim 27. Charles HennenWettbewerb (2012) gewann, den zweiten Platz im 6. Joseph Joachim-Wettbewerb in Weimar (2012) erreichte und als FinalistenPreisträger beim 7. Wettbewerb für Streichquartette in Bordeaux (2013) hervorging. Die Mitglieder trafen sich zum ersten Mal im niederländischen Straßen-Sinfonieorchester „Ricciotti“. Zwischen 2009 und 2011 studierten sie bei dem Alban Berg-Quartett in Köln sowie später an der Niederländischen Streichquartett-Akademie. Mehrere zeitgenössische, klassische Komponisten arbeiteten gemeinsam mit dem Quartett an ihren Kompositionen, wie beispiels-

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NATHAN QUARTETT

weise Kaija Saariaho, Mark-Anthony Turnage, Calliope Tsoupaki und Max Knigge. 2014 unterzeichnete das Quartett einen Auftrag für Aufnahmen durch Resonus Classics. Das Quartett spielte zusammen mit erstrangigen Gastmusikern wie Pieter Wispelwey, Dmitri Ferschtman, Quirine Viersen, Hannes Minnaar und Mikhail Zemtsov und gab Aufführungen auf renommierten Festivals wie etwa Gergiev, Grachten, Orlando, Quatuors à Bordeaux, dem Festival des Jeunes Talents in Frankreich, dem Linari Classic-Festival in Italien und dem Léon Kammermusik-Festival in Spanien. Zudem trat es weltweit in prominenten Konzerthallen auf, beispielsweise im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Wien und in der Niederländischen Nationaloper. Willem Marinus Dudok (1884 –1974) war ein berühmter niederländischer Architekt und großer Musikliebhaber, der aus einer musikalischen Familie stammte und in seiner Freizeit komponierte. „Ich schulde den Komponisten mehr als den Architekten“, schrieb er. „Ich empfinde tief den gemeinschaftlichen Hauptkern der Musik und der Architektur: schließlich erhalten beide ihren Wert aus den richtigen Proportionen.“

Das nathan quartett (Dana Anka, Maja Hunziker, Roswitha Killian, Arne-Christian Pelz) wurde in Hamburg gegründet und ist im Musikleben der Hansestadt fest verankert. Seit 2005 organisiert das nathan quartett zwei eigene Konzertreihen: in der Hamburger Laeiszhalle und im SCALA Basel. Mit fünf Konzerten in der Saison zeigt das nathan quartett seine einzigartige Kontinuität in der Konzerttätigkeit, deren Besonderheit die Programmgestaltung ist. Das musikalische Engagement in der kontinuierlichen Erarbeitung der Werke für die Konzerte in Basel und Hamburg prägen den frischen und lebendigen Musizierstil des Ensembles, dessen Grundstein in Meisterkursen des Amadeus Quartett und des Borodin Quartett gelegt wurde. So hat das nathan quartett sich ein großes und vielfältiges Quartettrepertoire erarbeitet. Ein Schwerpunkt der Quartettarbeit ist die Aufführung moderner und zeitgenössischer Kompositionen, die sorgfältig ausgewählt werden nach Gesichtspunkten des musikalischen Gehalts. Diese Werke sind von berühmten Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Kurtág, Ligeti, Schostakowitsch, Bartók und Lera Auerbach wie auch von zeitgenössischen Komponisten, die durch die Kompositionsaufträge des nathan quartett zu einem Podium finden. Das nathan quartett ist Initiator kammermusikalischer Höhepunkte des Konzertlebens in Hamburg und Basel. Die vier Musiker sind bestrebt, viele inspirierende Momente und gemeinsame Musikerlebnisse zu schaffen, wie sie in der Atmosphäre eines Konzertsaals vor einem musikinteressierten Publikum möglich sind.

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PIANIST MARTIN IVANOV

ORGANIST DANIEL MAURER

Geboren 1990 in einer bulgarischen Musikerfamilie, lernte Martin Ivanov bereits im Alter von vier Jahren das Klavierspiel von seiner Mutter. 2009 absolvierte er sein Musikstudium an der Nationalen Kunstschule in Ruse und nahm an mehr als 50 Klavierwettbewerben in Bulgarien, Rumänien, Deutschland, Russland, Spanien und den Vereinigten Staaten teil. 2008 erhielt er den Preis „XXI Century, Ruse, Bulgaria“ für außergewöhnliche Musikleistungen. An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien setzte er sein Studium bei Prof. Maisenberg und Prof. Stevan Vladar fort. Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Bulgarien, Österreich, Spanien, Holland, Frankreich, Italien, Rumänien und in die USA. 2012 trat er bei dem „Life Charity Ball“ in Wien vor prominentem Publikum auf — darunter zahlreiche Hollywood-Stars und berühmte Sänger.

Daniel Maurer studierte in Paris bei Jean Langlais, welcher ihm 1979 eine seiner Orgelkompositionen („Noël N°3 avec variations“) widmete. Als Assistent begleitete er Langlais regelmäßig auf Tourneen und spielte mit ihm mehrere Konzerte vierhändig und -füßig. Weitere Studien folgten bei André Marchal, Marie-Claire Alain, Guy Bovet und Lionel Rogg. 1982 errang er in Paris den „Premier Prix d’Honneur à l’unanimité“ im internationalen Wettbewerb sowie den „Premier Prix d’orgue“ am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Daniel Maurer ist Titularorganist an der J. A. Silbermann-Orgel der St. Thomas-Kirche in Straßburg und lehrt als Professor für Orgel und Improvisation am Conservatoire und an der Académie Supérieure de Musique in Straßburg.

STUTTGARTER STREICHQUARTETT

Julius Calvelli-Adorno

Der 1966 in Stuttgart geborene Stefan Balle (1. Violine) ist seit 1996 erster Violinist der Stuttgarter Philharmoniker. Zuvor studierte er bei Prof. Lukas David in Detmold und bei Prof. Tibor Varga in Sion, für welchen er auch als Assistent arbeitete. Zusätzlich zu der Kammermusikausbildung bei Christoph Poppen (Cherubini Quartett) studierte er auch im Meisterkurs von Young-Uck Kim (Beaux Arts Trio). Im Jahre 1989 gründete er das Arensky Trio, mit welchem er mehrere Preise und Auszeichnungen gewann. Er spielte nicht nur in verschiedenen Besetzungen, sondern auch als Solist, und gab Vorstellungen in der Schweiz, in Südfrankreich und in Südamerika. Julius Calvelli-Adorno (2. Violine) erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Als Elfjähriger begann bereits seine kammermusikalische Laufbahn im Streichorchester Taunus, mit dem er nach Gewinn des Orchesterwettbewerbs 1986 in Würzburg weltweit Konzertreisen unternahm. Er studierte Violine an der Hochschule für Musik Detmold, und widmete sich intensiv dem Klaviertrio und dem Streichquartett. Zu seinen Mentoren zählten hier das Trio Opus 8 sowie das Cherubini und das Vogler Quartett. Als aktives Mitglied des Detmolder Kammerorchesters war er von 1991— 1998 zunächst als Stimmführer der zweiten Violine, dann als Konzertmeister tätig. Nach Anstellungen am Staatstheater Kassel, an den Städtischen Bühnen Osnabrück und beim Münchener Kammerorchester ist Julius Calvelli-Adorno seit März 2000 Mitglied der Stuttgarter Philharmoniker. Als gefragter Kammermusiker und engagierter Pädagoge folgt er regelmäßig Einladungen von diversen Ensembles und Festivals in Deutschland, der Schweiz, Brasilien, in den USA und Japan.

Martin Höfler

Bernhard Lörcher

Martin Höfler (Viola) studierte Violine und Viola bei Prof. Wolfgang Marschner an der Freiburger Musikhochschule sowie bei Prof. Neuhaus und dem Amadeus Quartett in Köln. Mit dem 1984 gegründeten Spohr Quartett gewann er 1985 den ersten Preis im Wettbewerb der Universität Freiburg. Dieses Ensemble war es auch, welches die ARD 1986 bei den „Internationalen Musiktagen“ in Salzburg vertrat und zahlreiche Konzerte und Aufnahmen für verschiedene Rundfunkanstalten zum Besten gab. Als Orchestermusiker spielte Höfler mit dem SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern, mit dem Barockorchester „Collegium Aureum“ in Köln, mit dem „Ensemble Aventure“ für zeitgenössische Musik in Freiburg und mit dem „Bach-Collegium Stuttgart“ der Internationalen Bachakademie. Als erfahrener Kammermusiker tritt er auch in verschiedenen Besetzungen mit Kollegen der Stuttgarter Philharmoniker auf. MUSIKKREUZFAHRT AUF DEM RHEIN

Stefan Balle

Bernhard Lörcher (Violoncello) wurde 1970 in Freiburg geboren und bereiste mit dem Landes- und Bundesjugendorchester als Jugendlicher ganz Europa. Mit seinem Cello-Trio gewann er den ersten Preis des „Jugend musiziert“-Bundeswettbewerbs. Er studierte bei Prof. Martin Ostertag in Karlsruhe und erlangte seine Kammermusikausbildung durch das Alban Berg-Quartett und das Haydn-Trio in Wien. In verschiedenen Kammermusikbesetzungen trat Lörcher auf zahlreichen Musikfestivals auf und erhielt Einladungen zu Konzertaufführungen in ganz Europa. 1994 ging er als Sieger aus dem Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin hervor, seit 1999 ist er Cellist der Stuttgarter Philharmoniker und seit 2001 auch Solist. 2006 trat er zum ersten Mal im Rahmen des „Santa Catarina Music Festivals“ in Brasilien auf, seither wird er dorthin regelmäßig als Gastsolist und Musikdozent eingeladen. 7


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Klassische Musik auf dem Rhein AMSTERDAM — BASEL TAG 1 | NIEDERLANDE: AMSTERDAM In Amsterdam, dem „Venedig des Nordens“, beginnt Ihr musikalisches Abenteuer. Nach der Einschiffung am Nachmittag lädt Sie unsere Kreuzfahrtenleitung auf einen Cocktail ein, ehe Sie ein liebevoll zusammengestelltes Willkommensdinner genießen. Direkt im Anschluss daran erleben Sie auch schon Ihr erstes Konzert an Bord — dargeboten vom Dudok Quartett, das exklusiv für Sie in der Panorama-Bar Werke von Mozart und Mendelssohn-B. zum Besten gibt. In dieser Nacht bleibt Ihr Schiff noch in Amsterdam vor Anker.

Dudok Quartett W. A. Mozart: Divertimento KV138 in F-Dur F. Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Nr. 6 in f-Moll, Op. Post 80

TAG 2 | AMSTERDAM · UTRECHT Gleich nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit, die Schönheiten Amsterdams zu entdecken. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie die berühmtesten Wahrzeichen der Grachtenmetropole kennen, ehe Sie ein weiteres Konzert des Dudok Quartetts erleben — diesmal in der monumentalen Dominicuskirche, wo Sie mit Weisen von Schubert und Schumann verwöhnt werden. Zum Mittagessen geht es zurück auf das Schiff, das inzwischen Utrecht erreicht hat und sich nun auf den Weg nach Köln macht. Den Nachmittag verbringen Sie entspannt an Bord.

MUSIKKREUZFAHRT AUF DEM RHEIN

Dudok Quartett F. Schubert: Streichquartett Nr. 10 in E-Dur (D 87) R. Schumann: Streichquartett Nr. 3 in A-Dur, Op. 41

TAG 3 | DEUTSCHLAND: KÖLN · BONN Pünktlich zum Frühstück erreichen Sie Köln — und wer möchte, kann am Vormittag an einem geführten Stadtrundgang teilnehmen und die Rhein-Metropole erkunden. Noch vor dem Mittagessen legt Ihr Schiff wieder ab und nimmt Kurs auf Bonn, wo Sie am frühen Nachmittag eintreffen. Bei einem Besuch im Beethoven-Haus erfahren Sie nicht nur alles über das Leben und Wirken des berühmten Komponisten, sondern erleben darüber hinaus ein virtuoses Privatkonzert des Pianisten

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Amsterdams Grachten im Abendlicht.

Martin Ivanov, der — standesgemäß — Stücke von Beethoven präsentiert. Gegen Abend geht es zurück zu Ihrem Schiff, das Bonn spätnachts verlässt und die Fahrt fortsetzt.

Pianist Martin Ivanov L. van Beethoven: Klaviersonate Nr. 14, Op. 27, Nr. 2 in cis-moll; Klaviersonate Nr. 21 in C-Dur, Op. 53

TAG 4 | COCHEM Heute unternehmen Sie einen Abstecher auf die liebliche Mosel. Der Ausblick auf die sanfte Hügellandschaft ist unbeschreiblich schön, weshalb Sie am Vormittag das Panorama entlang der Moselwindungen genießen sollten. Nach dem Mittagessen treffen Sie im romantischen Winzerort Cochem ein, wo Sie nach einem Stadtrundgang auch die weltberühmten Moselweine verkosten dürfen. Abends erwartet Sie dann ein weiteres hochkarätiges Konzert an Bord: Das Nathan Quartett spielt für Sie exklusiv in der Panorama-Bar und verwöhnt Sie mit Stücken von Haydn und Mendelssohn-Bartholdy, während Ihr Schiff den Anker lichtet und weiter Richtung Süden fährt.

Nathan Quartett J. Haydn: Streichquartett in G-Dur, Op. 64/4 F. Mendelssohn-Bartholdy:  Streichquartett in D-Dur, Op. 44/1

TAG 5 | KOBLENZ · RÜDESHEIM Auch heute stehen wieder zahlreiche musikalische Höhepunkte auf dem Programm. Los geht es in Koblenz, wo Sie noch vor dem Frühstück eintreffen. Am Vormittag erkunden Sie die romantische Stadt am Rhein bei einem geführten Stadtrundgang, ehe Ihr Schiff zum Mittagessen weiter nach Rüdesheim fährt. Nachmittags erleben Sie ein stimmungsvolles musikalisches Kaffeekränzchen an Bord — begleitet vom Nathan Quartett, das Ihre Ohren heute mit berühmten Musikstücken aus der Welt der Operette und Walzermusik verwöhnt. Am Nachmittag treffen Sie dann in Rüdesheim ein, wo nach einem Stadtrundgang auch ein Besuch in Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett nicht fehlen darf. Zum Abendessen geht es zurück auf das Schiff, welches kurz darauf Kurs auf Speyer nimmt.

Nathan Quartett Berühmte Musikstücke aus der Welt der Operette und Walzermusik von Händel, Brahms, Kreisler u.a.

TAG 6 | SPEYER Am Vormittag erreichen Sie die ehemalige Kaiserstadt Speyer, die Sie bei einem gemütlichen Stadtrundgang am Vormittag besichtigen können. Nach dem Mittagessen geht es dann in die alte, charmante Residenzstadt Heidelberg. Abends wir es heute an Bord besonders festlich: Ihr Kapitän lädt zum Galadinner ein! Während Sie den Abend ganz entspannt ausklingen lassen und sich von unserem Küchenchef mit kulinarisch Köstlichkeiten verwöhnen lassen, nimmt Ihr Schiff schon Kurs auf das französische Straßburg. TAG 7 | FRANKREICH: STRASSBURG Sie treffen am Morgen in Straßburg ein und haben einen aufregenden Tag in der elsässischen Traumstadt vor sich! Los geht es am Vormittag mit einer Stadtrundfahrt, gefolgt von einem exklusiven Orgelkonzert in der imposanten St. Thomas-Kirche. Der Organist Daniel Maurer präsentiert Ihnen Werke von Bach, Händel und Mozart. Zum Mittagessen begeben Sie sich zurück auf das Schiff, das am Nachmittag seinen Weg in Richtung Basel fortsetzt. Das abendliche Highlight bildet ein fulminantes Abschiedskonzert an Bord, bei dem das Stuttgarter Streichquartett Sie mit Werken von Mozart und Dvořák verwöhnt.

Organist Daniel Maurer J. S. Bach: Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565, 730, 731 G. F. Händel: Suite für eine musikalische Uhr / Ein Flug der Engel W. A. Mozart: Andante F-Dur, KV 616 J. S. Bach: Präludium und Fuge in D-Dur, BWV 532

Stuttgarter Streichquartett W. A. Mozart: Divertimento KV 136 in D-Dur A. Dvořák: Streichquartett Nr. 12, Op. 96 „Das Amerikanische”

TAG 8 | SCHWEIZ: BASEL Nach dem Frühstück wird es Zeit, Abschied zu nehmen. Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise und viele unvergessliche Erinnerungen an Ihre Klangreise auf dem Rhein!


ANMERKUNGEN ZUM MUSIKPROGRAMM

Felix Mendelssohn-Bartholdy (Komponist, Dirigent, Pianist und Organist) prägte die deutsche Musikszene entscheidend — aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde seine Musik jedoch von den Nazis verboten und seine Statue vor dem Leipziger Gewandhaus zerstört. Das Streichquartett Nr. 6 in f-Moll, Op. 80 schuf er 1847 in Gedenken an seine Schwester Fanny, die am 17. Mai des selben Jahres verstorben war. Dieses Stück mit dem Titel „Requiem für Fanny” war das letzte, das der Musiker vollenden konnte, bevor er nur vier Monate später, am 4. November 1847, verstarb. Er stellte sein Quartett in D-Dur, Op. 44 Nr. 1 am 24. Juli 1838 fertig und schrieb sechs Tage später an den Violinisten Ferdinand David: „Ich habe mein drittes Quartett in D-Dur beendet, und ich mag es sehr. Hoffentlich wird es Dir auch so sehr gefallen. Aber ich denke fast, das wird es, denn es ist, wie mir scheint, noch feuriger und noch dankbarer für die Interpreten.” Mendelssohns Op. 44 befasst sich überwiegend mit dem Element der Posse, ein bekanntes Stilmittel der romantischen Ironie. Franz Schubert: Obwohl er im Wiener Vorort Himmelpfortgrund geboren wurde, hatte Franz Schubert kein paradiesisches Leben: Als eines von neunzehn Kindern eines Schulmeisters zeigte Schubert schon früh großes musikalisches Talent — doch trotz seiner harten Arbeit lebte er in Armut und verstarb noch vor seinem 32. Geburtstag. Die einzigen Besitztümer, die er hinterließ, waren ein Bett, einige Kleider und seine Musik. Schubert wurde neben Beethoven beerdigt, für den er eine so tiefe Bewunderung hegte, dass er bei dessen Beerdigung sogar als Fackelträger fungierte. Robert Schumann startete seine bemerkenswerte musikalische Karriere 1842 mit drei Streichquartetten, von welchen Quartett Nr. 3 das strukturierteste Werk darstellt. Der erste Auftakt der kurzen Einleitung des ersten Satzes ist harmonisch und motivisch identisch mit der Eröffnung von Beethovens Op. 31, Nr. 3 — was zu der Vermutung führt, dass Schumann damit bewusst oder unbewusst seine Bewunderung für Beethoven zum Ausdruck brachte. Ludwig van Beethovens Gehörverlust machte sich ab dem 26. Lebensjahr bemerkbar und verschlechterte sich zusehends, sodass der Musiker im Alter von 50 Jahren vollständig taub war. Obwohl dieser Umstand für den brillanten Pianisten verheerende Auswirkungen auf seine öffentlichen Auftritte hatte, schuf Beethoven weiterhin Musik, die er jedoch nur in seinem Kopf hörte. Die „Konversationsbücher”, welche Aufzeichnungen schriftlicher Diskussionen zwischen dem Komponisten und seinen Freunden und Besuchern enthalten, zeugen von dieser Zeit. Im Beethoven-Haus in Bonn können heute noch seine Hörgeräte, darunter auch ein spezielles Ohr-Horn, besichtigt werden. Im Gegensatz zu vielen seiner Musikerkollegen komponierte er nicht für seine Zeitgenossen, sondern in erster Linie für die Nachwelt. Er galt als perfektionistisch, feilte

immer wieder an seinen Werken und überarbeitete ganze Partituren oft bis spät in die Nacht. Zu Recht kann behauptet werden, dass Beethoven sein Ziel erreicht hat, denn heute zählt er weltweit zu den meistgespielten Komponisten. Das ungewöhnlich hohe Ansehen genoss der Musiker jedoch bereits zu Lebzeiten, da er sein Geld mit Auftragswerken für politische Größen seiner Zeit verdiente. Franz Joseph Haydn: Der 1732 geborene Franz Joseph Haydn zählt zu den einflussreichsten Komponisten seiner Zeit. Bekannt als „Vater der Symphonie” hatte seine Arbeit auch auf andere musikalische Genres großen Einfluss. Seine Schöpfungen sind heute noch so gegenwärtig wie damals — allen voran das „Deutschlandlied”, die Nationalhymne Deutschlands. „Papa Haydn”, wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wurde, hatte selbst keine Kinder, doch wie kein Zweiter setzte er sich für junge Musiker ein — so auch für Mozart, dessen rührendes Requiem bei Haydns Tod gespielt wurde. Johann Sebastian Bachs Interesse galt bereits in jungen Jahren dem Orgelspiel. Nach dem Tod seiner Eltern zog er nach Ohrdruf zu seinem Bruder, der Organist in der St. Michael-Kirche war und ihn an dem Tasteninstrument unterrichtete. Die Orgel faszinierte den jungen Bach dergestalt, dass er sie ausgiebig inspizierte, während sein Bruder Reparaturarbeiten daran durchführte – doch sie sollte ihm später nicht nur großen Ruhm, sondern auch Ärger einbringen: Neben einem Konflikt mit einem Musikerkollegen soll Bach bei seinem Spiel auch von einem „seltsamen Mädchen” auf dem Balkon abgelenkt worden sein. Obwohl Georg Friedrich Händel im deutschen Halle geboren wurde, verbrachte er den Großteil seines Lebens in England. Dort wurde er zum nationalen Idol und Komponisten, aber auch zur Leitfigur der deutschen Musik. Geschätzt von aristokratischen und intellektuellen Kreisen stieg Händel zum musikalischen Direktor der 1719 gegründeten Königlichen Akademie der Musik auf — eine Gesellschaft zur Förderung von Opernwerken. Für die Eröffnung derselben schrieb Händel seine erste Oper Radamisto, seine bis dato größte und erfolgreichste Aufführung. Antonín Dvořák: Als Botschafter der tschechischen Musikkultur war Dvořák Direktor im Nationalen Konservatorium in New York. Seine 7. Symphonie spiegelt das Leben und Schaffen des Musikers wider. „Gott, Liebe und Land”: Diese Aussage zeigt die enge Bindung zu seiner tschechischen Heimat, doch die Hintergründe des Werks sind, bedingt durch den Tod seiner Mutter und seines ältesten Kindes, weitaus persönlicher. Eben diese Spiritualität mag der Grund dafür sein, dass sich Neil Armstrong bei seinem ersten Mondspaziergang dafür entschied, die 9. Symphonie Dvořák mitzunehmen — als Sinnbild für den Zenit menschlicher Schöpfungskraft. Das „amerikanische” Streichquartett Nr. 12, Op. 96 komponierte Dvořák im Sommer 1893 während seines Aufenthalts in Amerika. Dort verweilte er in der kleinen tschechischen Siedlung Spillville unter seinen Landsleuten und komponierte in nur zwei Wochen sein bekanntestes und am meisten geschätztes Quartett. Die melodische Inspiration darin verschmilzt mit der Härte der musikalischen Architektur zu einem unvergleichlichen Kunstwerk und spiegelt gleichzeitig jene Themen wider, mit welchen sich Antonín Dvořák damals im amerikanischen Raum beschäftigte.

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Wolfgang Amadeus Mozart: Das Divertimento K. 138 in F-Dur verfasste Mozart 1772 im Alter von nur 15 Jahren. Es spiegelt nicht nur seine Jugendzeit wider, sondern auch seine Reisen durch Europa, insbesondere nach Italien: Der italienische Musikstil beeinflusste den jungen Musiker maßgeblich bei der späteren Arbeit an seinen Stücken für Saiteninstrumente. Die hellen Kompositionen zeugen von italienischer Anmut und waren ursprünglich als Hintergrundmusik für gesellschaftliche Anlässe — etwa Gartenpartys — konzipiert, wiewohl der Titel „Divertimento” im Manuskript nicht Mozarts eigene Handschrift ist. Im Winter 1790/91 schrieb Mozart für das Wachsfiguren- und Kuriositätenkabinett des Grafen Deym Stücke für sogenannte Orgelwalzen, darunter auch das Andante in F-Dur, KV 616. Durch eine Stiftwalze wurde ein Automatismus in Gang gesetzt, der ohne Zutun eines Musikers ein Orgelspiel erklingen ließ. Insbesondere bei den technikbegeisterten Bürgern der Aufklärung sorgte diese mechanische Musik für Begeisterung. Das Andante in F-Dur wurde für eine kleine Spieluhr verfasst und erinnert in seiner Melodie stark an Papageno und die Zauberflöte.

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EINSTUFUNG AUSFLU G : Hier eine kleine Hilfe, um die ungefähre Länge des Fußweges einschätzen zu können. Gerne können Sie sich bei Fragen natürlich auch direkt an Ihre Kreuzfahrtenleitung wenden. STUFE 1: Es obliegt Ihnen, ob Sie während des Ausfluges aus dem Bus aussteigen, um beispielsweise Fotos zu machen. Sie gehen nur kurze, flache Strecken. STUFE 2: Der Rundfahrt mit dem Bus schließt sich ein mäßiger Rundgang an. Es ist auch möglich, dass ein paar Treppen gestiegen werden müssen. STUFE 3: Der Rundfahrt mit dem Bus schließt sich ein längerer Rundgang an. Es ist auch möglich, dass mehrere Treppen gestiegen werden müssen. STUFE 4: Mäßiger Rundgang. Es ist auch möglich, dass ein paar Treppen gestiegen werden müssen. STUFE 5: Erheblicher Fußmarsch mit längeren Distanzen, zum Teil auch über unebenes Gelände und mehrere Stufen.

Die Landausflüge AMSTERDAM — BASEL STADTRUNDFAHRT AMSTERDAM MIT PRIVATEM KONZERT IN DER DOMINICUSKIRCHE Amsterdam war im 12. Jh. eine kleine Hafenstadt und hat sich im Laufe des holländischen goldenen Zeitalters zu einem weltweit wichtigen Handelshafen entwickelt. Das heutige Zentrum besteht aus ca. 7.500 historischen Gebäuden. Seit dem 19. Jh. hat sich das Straßenbild kaum noch verändert. Die Stadt besteht aus 90 Inseln, die mit 400 Brücken verbunden sind. Während Ihrer Rundfahrt sehen Sie natürlich auch den Königspalast, die zahlreichen Kanäle und das Museumsquartier. Im Anschluss besuchen Sie die wunderschöne Dominicuskirche, wo Sie ein beeindruckendes Konzert des Dudok Quartetts erwartet. Dauer: ca. 4 h Einstufung: lllinklusive STADTRUNDGANG KÖLN Die Domstadt blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück, deren Spuren man überall in der Rheinmetropole sehen kann. Zu Fuß erkunden Sie die Umgebung des Doms bis hin zur Altstadt und werfen auch einen Blick auf das römische Dionysosmosaik. In den engen, gepflasterten Gassen und auf den belebten Plätzen wie dem Alter Markt oder dem Heumarkt bekommen Sie ein Gefühl für das Leben in der Domstadt gestern und heute. Natürlich darf während dieses Stadtrundgangs auch ein Blick in das Innere des Doms nicht fehlen (abhängig von den Öffnungszeiten sowie Heiligen Messen o.ä.). Der Kölner Dom mit seinen zwei 157 m hohen Türmen ist seit seiner Vollendung im Jahr 1880 das Wahrzeichen der Stadt sowie das bekannteste Architekturdenkmal und die am häufigsten besichtigte Sehenswürdigkeit Deutschlands. Dauer: ca. 2,5 h Einstufung: llll € 19,00

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BESUCH DES BEETHOVEN-HAUSES IN BONN MIT PRIVATEM KLAVIERKONZERT IM KAMMERMUSIKSAAL Das Geburtshaus Ludwig van Beethovens ist für Menschen aus aller Welt eine Gedenkstätte von hohem Rang und der Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das Museum beherbergt die größte BeethovenSammlung weltweit. Anhand eindrucksvoller authentischer Dokumente und Originalinstrumente wird Beethovens Leben und Schaffen veranschaulicht. Im Anschluss an die Führung durch das Haus haben Sie noch Zeit, sich selbst umzuschauen, bevor Sie zum Abschluss des Ausflugs noch einem Pianokonzert von Martin Ivanov im Kammermusiksaal des Hauses lauschen. Dauer: ca. 2,5 h Einstufung: llinklusive STADTRUNDGANG COCHEM MIT WEINVERKOSTUNG Der harmonische Dreiklang aus einzigartiger Mosellandschaft, jahrtausendealtem Weinbau und Kultur macht Cochem so beliebt. Entdecken Sie den Ort mit seinen engen, winkligen Gassen bei einem

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Stadtrundgang. Während des Ausflugs werden Sie auch die Reichsburg besichtigen. Die imposante Anlage ist durch ihre Größe und Lage auf einem schroffen Felsen hoch über dem Städtchen für das Ortsbild beherrschend. Genauso beeindruckend ist auch der Blick, den man von der Burg aus auf das Moseltal mit seinen verträumten Mischwäldern, Rebhängen und die Altstadt hat. Beenden Sie Ihren Aufenthalt in Cochem mit einer Kostprobe der hiesige Moselweine. Dauer: ca. 3,5 h Einstufung: l l l l  € 42,00 STADTRUNDGANG KOBLENZ Entdecken Sie eine der schönsten und ältesten Städte in Deutschland mit einer mehr als 2.000 Jahre alten Geschichte. Bei einem Rundgang in den romantischen Gassen zwischen der Basilika St. Kastor und der Liebfrauenkirche werden Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Koblenz kennenlernen. Natürlich darf dabei auch das Wahrzeichen der Stadt, der Schängelbrunnen am Rathaus, nicht fehlen. Zum Abschluss des Rundgangs werden Sie am Zusammenfluss von Mosel und Rhein das berühmte Deutsche Eck mit dem imposanten Denkmal Kaiser Wilhelms I. sowie die seit der BUGA (Bundesgartenschau) 2011 bekannte Koblenzer Seilbahn sehen. Dauer: ca. 2 h Einstufung: l l l l inklusive STADTRUNDGANG RÜDESHEIM MIT MUSIKKABINETT Der traditionsreiche Winzerexpress bringt Sie von der Anlegestelle des Schiffes zu „Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett“. Dort erwartet Sie ein musikalisches Abenteuer mit historischen, selbstspielenden Musikinstrumenten. Im Anschluss daran führt Sie ein Rundgang durch das malerisch gelegene Städtchen. Erkunden Sie das Herz der Altstadt, die Drosselgasse, in der Weinhäuser und Gartenschänken zum Verweilen einladen. Tauchen Sie ein in die Geschichte des Ortes und besichtigen Sie den Adlerturm, einen Teil der Stadtmauern und die Befestigungsanlage aus dem 15. Jh. Dauer: ca. 2 h Einstufung: l l l l  € 25,00 STADTRUNDGANG SPEYER Speyer, die ehrwürdige Kaiserstadt am Rhein, hat eine reiche und bewegte Vergangenheit. Geschichtsträchtige Zeugnisse kirchlicher Architektur, beeindruckende Fassaden unterschiedlichster Bauepochen, verwinkelte Gassen und romantische Plätze prägen heute das Gesicht der Stadt. Während des Rundgangs erleben Sie eine Außenführung des romanischen Kaiserdoms mit seinem markanten zweitürmigen Portal und besuchen die Heiliggeistkirche, das Altpörtel sowie den mittelalterlichen Judenhof mit Ritualbad (Mikveh). Dauer: ca. 2 h Einstufung: l l l l  € 17,00 AUSFLUG NACH HEIDELBERG Komfortable Reisebusse bringen Sie in die bezaubernde Stadt Heidelberg. Sie ist eine der wenigen größeren deutschen Städte mit einer weitgehend erhaltenen barocken Altstadt in mittelalterlichen Proportionen. Malerisch am Neckar gelegen, wurde die Stadt schon früh von Romantikern für die Literatur entdeckt, besungen und gemalt. Zu Beginn des Ausflugs besichtigen Sie die hoch über der Stadt thronende Schlossruine mit ihrem verträumten Innenhof. Der anschließende Rundgang führt Sie durch das historische Zentrum mit KarlTheodor-Brücke, spätgotischen Heiliggeistkirche und Rathaus. Dauer: ca. 4,5 h Einstufung: l l l inklusive STADTRUNDFAHRT STRASSBURG MIT EXKLUSIVEM ORGELKONZERT IN DER ST. THOMAS-KIRCHE Wir laden Sie auf eine Entdeckungstour durch das schöne Straßburg ein. Anschließend an eine kurze Rundfahrt durch die Stadt werden Sie zu Fuß die wunderschöne Altstadt erkunden. Dabei besichtigen Sie auch das Wahrzeichen der Stadt, das Straßburger Münster (an Sonn/Feiertagen ist keine Innenführung möglich; teilweise eingeschränkt mit Sicherheitskontrollen). Im Anschluss können Sie an einer erholsamen Bootsfahrt auf der Ill teilnehmen. Die Fahrt führt Sie zuerst in das historische Viertel „Petite France“. Die zauberhaften Fachwerkhäuser am Ill-Ufer sind teilweise bis zu 500 Jahre alt. Unterwegs sehen Sie nicht nur die Altstadt vom Wasser aus, sondern Sie werden auch am modernen „Europaviertel“ vorbei kommen. Als krönenden Abschluss erwartet Sie ein Orgelkonzert in der St. Thomas-Kirche. Dauer: ca. 4 h Einstufung: l inklusive


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Die Mosellandschaft verspricht köstliche Weine und romantische Ausblicke von Bord.

Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett.

Kreuzfahrtpreise in Euro pro Person in 2-Bett-Kabine

Inkludierte Leistungen

TERMIN

SCHIFF

KABINEN & DECK

8 TAGE AMSTERDAM — BASEL

C-4 Haydn

C-1 Haydn

B-4 B-1 A-1 Suite Strauss Strauss Mozart Mozart

24.10. – 31.10.

1.999

2.219

2.639

AMADEUS Silver III

2.899

3.169

3.639

Zuschlag bei Einzelbelegung pro Person für alle Termine: C-4 + C-1: 15% · B-4: 30% · B-1: 50% · A-1: 60% · Suite: 100% vom Kreuzfahrtpreis. Das Schiffsporträt finden Sie in unserem Katalog „Flusskreuzfahrten 2019“ auf Seite 94 oder auf www.lueftner-cruises.com.

Ausflüge Preise in Euro pro Person KREUZFAHRT AMSTERDAM — BASEL

Preis

Stadtrundfahrt Amsterdam mit privatem Konzert in der Dominicuskirche Stadtrundgang Köln

inklusive 19

Besuch des Beethoven-Hauses in Bonn mit privatem Klavierkonzert Stadtrundgang Cochem mit Weinverkostung

inklusive 42

Stadtrundgang Koblenz

inklusive

Stadtrundgang Rüdesheim mit Musikkabinett

25

Stadtrundgang Speyer

17

Ausflug nach Heidelberg

inklusive

Stadtrundfahrt Straßburg mit exklusivem Orgelkonzert in der St. Thomas-Kirche

inklusive

Gesamtpreis

103

47 39

• Mag. Antonella Placheta hält einführende Vorträge über die Komponisten und ihre Werke KREUZFAHRTPROGRAMM • Faszinierende Kreuzfahrt in der gebuchten Außenkabine, zumeist mit absenkbarem Panoramafenster oder in den Suiten mit begehbarem Außenbalkon • Kabelloses AMADEUS-Audio-System (Kopfhörer) für alle Ausflüge • 5 Ausflüge: Stadtrundfahrt Amsterdam, Besuch des Beethoven-Hauses in Bonn, Stadtrundgang Koblenz, Ausflug nach Heidelberg, Stadtrundfahrt Straßburg • Erfahrene Reiseleitung an Bord • Gourmet-Vollpension im Panorama-Restaurant: Frühstücksbuffet, Mittag- und Abendessen mit Menüwahl (inkl. ländertypischer Spezialitäten und frischer Zutaten aus den bereisten Regionen), Nachmittagstee und Mitternachtssnack • Qualitäts-Rot-/Weißweine aus den besten Weinregionen Europas zum Abendessen an Bord

Transfer Preise in Euro pro Person Amsterdam/Flughafen — Schiff Amsterdam/Bhf Centraal — Schiff

MUSIKPROGRAMM • 7 klassische Musikprogramme: — 4 Konzerte an Bord — 3 exklusive Konzerte an Land

Basel/Flughafen— Schiff Basel/Badischer Bahnhof — Schiff

50 50

• Kaffee und Tee nach dem Mittag- und Abendessen an Bord • Tee-/Kaffeestation rund um die Uhr

Die Suiten der AMADEUS Silver III laden zu einem erholsamen Aufenthalt ein.

• Begrüßungscocktail, Willkommensdinner und Kapitäns-Galadinner • Anregendes und bereicherndes Bordprogramm inkl. spannender Vorträge, Kochvorführungen und musikalischer Unterhaltung durch unsere Bordmusiker • Fitnessraum (24 Stunden geöffnet) • Kostenloser Verleih von Fahrrädern an Bord • Rauchfreie Atmosphäre, Rauchen ist auf dem Sonnendeck und auf der Terrasse möglich • Alle Hafen-, Schleusen, Ein- und Ausschiffungsgebühren

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r.

Dr. W. Lüftner Reisen GmbH Menardi Center · Amraser See Straße 56 · A-6020 Innsbruck Tel.: +43/512/365781 · Fax: +43/512/365781-6 E-Mail: lueftner@lueftner-cruises.com · Home: www.lueftner-cruises.com

F Ü R B E R AT U N G U N D R E I S E B U C H U N G E R W A R T E T S I E G E R N E I H R R E I S E B Ü R O

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2019 Musikkreuzfahrten  
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