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Urlaubsreich Cottbus

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Alles, was man braucht Familie Stoletzki tauschte den „hellen Stern Berlin“ mit der angenehmen Mischung Cottbus Cottbus. Dass Teetrinker immer Gemütsmenschen sind, ist eine nachvollziehbare, aber kaum nachweisbare These. Hagen Stoletzki zum Beispiel meint, dass man aus unterschiedlichen Gründen zum Teetrinken kommt. Dessen ungeachtet mag er es beschaulich und ist überdies auch beruflich fest mit dem facettenreichen Getränk verbandelt. Darin liegt auch ein Grund, warum Hagen Stoletzki mit seiner Familie seinen Lebensmittelpunkt nach Cottbus verlegt hat. „Cottbus bietet die angenehme Mischung aus den Vorzügen einer Großstadt und dem ländlichen Leben“, sagt der Inhaber eines Cottbuser Teegeschäfts. Er hat 20 Jahre in Berlin gelebt und weiß deshalb diese Konstellation umso mehr zu schätzen. „Man kann auch in Berlin beides haben, muss dafür aber oft weite Wege in Kauf nehmen“, erklärt der gebürtige Magdeburger.

Uta und Hagen Stoletzki in ihrem Cottbuser Teegeschäft. Das Ehepaar fühlt sich in der Lausitz sichtlich wohl. Foto: Rolf Kühne

Die Zeit, die man dafür verwendet, wollten Hagen Stoletzki und Anhang, bis Ende der 1990er Jahre wohnhaft in Berlin-Prenzlauer Berg, lieber für

sich selbst nutzen. „Durch Beruf und Familie ist die Freizeit ohnehin knapp bemessen“, meint der 48-Jährige. Folglich suchte die Familie nach

einer Lösung, die ihren Ansprüchen gerecht wird. Ein eher zufälliger Besuch in Cottbus half bei der Entscheidung. 2001 zogen die Stoletzkis nach Cottbus. Den Teeladen brachten sie gleich mit, denn auch in der Lausitz gibt es viele Teeliebhaber. Heute können sie ihre Freizeitaktivitäten sozusagen in Echtzeit planen. Denn die Möglichkeiten dafür liegen praktisch vor der Haustür. Fahrrad fahren, wandern oder schwimmen ebenso wie Theater oder Kino. Und lockt doch mal der „helle Stern Berlin“, wie Hagen Stoletzki die Hauptstadt bezeichnet, ist der per Bahn in 70 Minuten zu erreichen. Inwieweit die Wahlcottbuser von dieser Gelegenheit Gebrauch machen, hängt sicher vom bestehenden Bedarf ab. Hagen Stoletzki jedenfalls versichert: „Cottbus hat alles, was ich brauche. Und was es nicht hat, brauche ich nicht.“ rok

„Elternalarm“ am Informationstag Erkundungspaket für Studenten-Eltern Cottbus. Der Informationstag der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) ist nicht nur für die angehenden Studenten eine besondere Veranstaltung. Auch für die Eltern, die ihre Sprösslinge am 11. Mai nach Cottbus begleiten, soll er in guter (touristischer) Erinnerung bleiben. Das Stadtmarketing Cottbus und die BTU haben für den 11. und 12. Mai ein Erkundungspaket geschnürt und „Elternalarm“ genannt. Während die jungen Leute den Angeboten der Universität auf den Zahn fühlen, können ihre Begleiter bei einer kleinen Führung das Studentenwohnheim und bei einer großen Führung Sehenswertes der Altstadt kennen lernen. Auch bei den Abendveranstaltungen

– Abi-Party und Theater/Konzertabend – ist eine Teilung der Generationen durchaus erwünscht. Der folgende Tag hält nochmals eine ordentliche Dosis Kultur zum Verabreichen bereit. Stadtführung, Museumsbesuch, Parkrundgang und ein Opernabend im Staatstheater Cottbus sind die Zutaten. Der Uni-Infotag ist also eine gute Gelegenheit, die Lausitzmetropole zu erleben. Dafür gibt es im Übrigen in diesem Jahr noch einen weiteren besonderen Anlass. Auch die Nacht der kreativen Köpfe am 13. Oktober soll mit touristischem Beiwerk garniert werden. rok Informationen und Buchungen unter www.tu-cottbus.de

Informationstag an der BTU Cottbus: In diesem Jahr stehen neben den angehenden Studenten auch deren Eltern im Mittelpunkt. Foto: Stadtmarketing Cottbus

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