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1. Brandenburgische REG!ONAL Spezial Landesausstellung Vom 7. Juni bis 2. November 2014 im Schloss Doberlug

Mit Exponaten aus ganz

Europa

Fotos: Heike Lehmann

und vielen Veranstaltungen g

Sonderveröffentlichung des Medienhauses LAUSITZER RUNDSCHAU I 31. Mai 2014 I Gesamtausgabe

Die Sparkasse Elbe-Elster begrüßt die Besucher ucherr der Landesausstellung.


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Erste Brandenburgische Landesausstellung

RUNDSCHAU · 31. Mai 2014

REG!ONAL

Premiere in Brandenburg! Mit „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" wird eine erste Brandenburgische Landesausstellung veranstaltet. Die wechselvollen Beziehungen der Länder Brandenburg-Preußen und Sachsen – mal friedlich, beflügelnd und doch nicht selten von Rivalität bis hin zur Feindschaft geprägt – werden in sieben Szenen geschildert. Etwa 300 kostbare Kunstwerke und Geschichtszeugnisse halten dazu Einzug ins Schloss Doberlug (Elbe-Elster). Im Fokus steht die Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert.

Rahmenprogramm Die erste Brandenburgische Landesausstellung wird von vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet. Ausstellungen, Konzerte, Theater sowie Märkte laden bis zum November als Kultursommer auf das Doberluger Schloss-

Das Vergangene ins Heute holen

Ein spannender Brückenschlag

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

heute Teil unseres Bundeslandes Brandenburg. „Die Region feiert“ darüber hinaus Verheiratet waren sie nie, die Preuein. in diesem Jahr jährt sich die Fried- ßen und die Sachsen. Aber sie Mehr unter konnten auch nicht voneinander liche Revolution von 1989 zum www.brandenburgischelassen. Es gab gute Zeiten und es 25. Male. 2015 blickt unser Land landesausstellung.de dann auf ein Vierteljahrhundert, das gab schlechte Zeiten in dieser Bewww.kulturreise-ee.de seit seiner Neugründung 1990 ver- ziehung. Die Erste Brandenburgische Landesausstellung gangen ist. Heute dürSonntag, 1. Juni greift dies auf, indem sie fen wir mit Fug und 16:00 Uhr „Krieg und Frieden - Musik „Szenen einer Nachbarder preußischen und sächsischen Köni- Recht stolz auf das in schaft“ aus vier Jahrge“, Konzert im Pfarrgarten Saxdorf mit dieser Zeit Erreichte hunderten beleuchtet. sein. Das moderne dem Barocktrompeten Ensemble aus Und dies an einem Ort, Brandenburg ist das Berlin der selber ein historiWerk vieler Hände Freitag, 6. Juni scher ist. Schloss Dober14:00 Uhr Eröffnungsveranstaltung zur und Köpfe. lug wurde in der ersten Wir haben in dieser Ersten Brandenburgischen LandesausHälfte des 17. JahrhunZeit einen kleinen, stellung derts durch den sächsiDietmar Woidke 20:00 Uhr Festkonzert „Sachsens Glanz aber bedeutsamen Foto: Staatskanzlei schen Kurfürsten Johann und Preußens Gloria“ mit dem Philhar- geschichtlichen AbGeorg I. errichtet und schnitt miterlebt und monischen Orchester des Staatstheawird nun erstmalig wieder für die mitgestaltet. Dabei ist klar, dass ters Cottbus (Schlosswiese Doberlug) Öffentlichkeit zugänglich. Zu sehen Brandenburg viel älter ist. Die Samstag, 7. Juni ist ein Schmuckstück, das noch 1000-Jahr-Feier unseres Landes 15:00 Uhr „Tom swingt“ Rock / Pop / glänzen wird, wenn die Landesausliegt schon einige Zeit zurück. UnJazz mit Tom Gavron und seinem Jazzstellung ihre Pforten längst wieder trio „Tom Swings“ (Schlossareal Dober- sere Geschichte hat nicht in einem geschlossen hat! „Vakuum“ stattgefunden, sie ist lug) eingebettet in die Geschichte Euro- Indem die Landesausstellung das 17:00 Uhr Gregorianische Choräle mit Vergangene in das Heute holt, trägt pas. Als die europäischen Mächte dem Ensemble Virga Strata Berlin sie auch zu unserer Selbstvergedaran gingen, nach dem Sieg über (Klosterkirche Doberlug) Napoleon 1813/14 im Wiener Kon- wisserung bei. Nur wer weiß, wo er Sonntag, 8. Juni gress das „europäische Haus“ neu herkommt, kann auch sagen, wo er 17:00 Uhr Konzert mit dem Ensemble zu ordnen, erfuhr Preußen eine be- hinwill. Ich bin sicher: „Wo PreuJacaranda (Schlossareal Doberlug) trächtliche territoriale Erweiterung: ßen Sachsen küsst“ wird ein großer Montag, 9. Juni Erfolg! Schauen Sie selber. Große Teile des nördlichen Sach10:00 Uhr Mühlenmarkt (Oppelhain) Ihr sens, die Markgrafschaften Ober11:00 Uhr Matinee zum Pfingstfest und Niederlausitz, Letztere mit der Dietmar Woidke (Klosterkirche Doberlug) Cottbuser Enklave, fielen ganz oder Ministerpräsident des Landes Donnerstag, 12. Juni teilweise an Preußen und sind noch Brandenburg und Schirmherr 18:00 Uhr Filmgala des Festivals für und Klosterareal und unter dem Motto

zungen war auch die Lausitz betroffen: Schloss Doberlug, einst im Besitz des sächsischen Kurfürsten, fiel es ist nicht selbstverständlich, dass 1815 an Preußen. Nach aufwendiger Sanierung erstrahlt es in neudie Brandenburgische Landesausstellung sich einem Thema widmet, em Glanz und lässt die Geschichte das über Brandenburg hinausreicht von „Sachsens Glanz und Preußens und schon gar nicht bei der ersten Gloria“ lebendig werden. Heute steht die AusstelAusstellung dieser lung selbst für die ZusamArt. Es ist für Sachmenarbeit beider sen deshalb eine EhLänder: Für den Freistaat re, mit von der Partie haben sich die Staatlichen zu sein. Und es ist Kunstsammlungen mir eine große FreuDresden, die Universität de, zusammen mit Leipzig und zahlreiche anmeinem brandenburdere Einrichtungen an der gischen Kollegen Vorbereitung beteiligt. Dietmar Woidke die Und die Ausstellung macht Schirmherrschaft zu Stanislaw Tillich übernehmen, zumal Foto: Staatskanzlei/ in Sachsen Station: in die Ausstellung ihren Jürgen Jeibmann Bautzen, in Görlitz und in Kamenz. Aber auch in der Mittelpunkt in unserer gemeinsamen Heimat, der Lau- Politik sind wir verbunden und arbeiten eng zusammen: sei es beim sitz, hat. Der Titel „Preußen und Schutz der sprachlichen und kultuSachsen: Szenen einer Nachbarrellen Identität der Sorben, der schaft“ ist für mich wie ein BrüSpree als Verkehrsweg und Erhockenschlag aus der Geschichte in lungsgebiet, der Energiegewinnung die Gegenwart. aus Braunkohle und der RenaturieÜber Jahrhunderte hinweg lebten Preußen und Sachsen in friedlicher rung, der regionalen Entwicklung Nachbarschaft und profitierten vom oder im Hochwasserschutz. Der Ausstellung wünsche ich groregen wirtschaftlichen, kulturellen ßen Zuspruch und den Besucherinund politischen Austausch. Aber nen und Besuchern einen spannenauch Wettstreit prägte die Bezieden Brückenschlag! hungen. Manche der prunkvollen Ihr Bauten in Sachsen und Brandenburg verdanken ihre Existenz dieser Stanislaw Tillich Ministerpräsident des Freistaates ambitionierten „Konkurrenz“. Sachsen und Schirmherr Von feindseligen Auseinanderset-

Umwelt- und Naturfilme / Ökofilmtour 2014 (Refektorium Doberlug) Freitag, 13. Juni

Greifbare Chance für Doberlug-Kirchhain

17:30 Uhr Premiere „Das Phantom von Sanssouci“ (Refektorium Doberlug)

Drei Fragen an Bürgermeister Bodo Broszinski

19:00 Uhr Sommerliche Abendmusik (Kjellbergpark Finsterwalde) Samstag, 14. Juni 21:00 Uhr Lichternacht mit Gregorianik, Pop und Gospel (Klosterkirche Doberlug) 13:00 Uhr 2. Preußisch-Sächsisches Handdruckspritzentreffen (Kahla) 19:00 Uhr Europäische Orgelnacht (Uebigau)

Ihre Stadt ist Gastgeber der ersten Brandenburgischen Landesausstellung. Was geht Ihnen sechs Tage vor Eröffnung durch den Kopf? Ich frage mich: Welchen Eindruck nehmen die Besucher von der Stadt und der Region mit? Ist alles vorbereitet, klappt die Logistik? Reichen die gastronomischen Angebote au-

ßerhalb des Schlossgeländes? Hat der kulturelle Rahmen die Vielfalt und den Umfang, um Besucher länger oder öfter anzulocken? Das Grobe ist erledigt. Jetzt sind noch viele Feinheiten zu erledigen. Wie hat sich die Stadt auf das Großereignis vorbereitet? Wir haben die Ausstellungsräume im Schloss baulich saniert und

pünktlich übergeben. Die Freiflächen und ein neuer Parkplatz sind fertig, ein touristisches Wegeleitsystem installiert. Dank Privatinitiativen sind zwei prägende Gebäude in der Stadt wieder Herberge und Gastronomie-Einrichtungen. Was wird bleiben? Wir haben bessere Vermarktungschancen durch die neue Infrastruk-

tur. Die Stadt rückt jetzt bran- Bodo denburgweit in Broszinski den Fokus. In den behutsam und detailgetreu restaurierten Schlossräumen werden wir eine neue Dauerausstellung aufbauen. Mit Bodo Broszinski sprach Heike Lehmann.


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Das Staatstheater Cottbus lässt es zur ErĂśffnung richtig krachen Intendant kommt mit 280 Mitstreitern nach Doberlug / Szenische Miniaturen und ein Konzert mit Glanz und Gloria ErĂśffnung ausgedacht? Wir werden szenische Miniaturen spielen – so ähnlich wie bei unserer jährlichen Spielplanpräsentation im Park Branitz. Worauf dĂźrfen sich die Besucher freuen? Wir bringen den „Hauptmann von KĂśpenick“ und Lessings „Minna von Barnhelm“ mit. Wir zeigen einen Ausschnitt aus der Operette „Der Kongress tanzt“, die kaum jemand Was hat Sie bei Ihrem „Ja“ kennt, die aber während des WiefĂźr die ErĂśffnungsveranstaltung mehr gereizt, das Thema ner Kongresses spielt. Und wir spielen eine „Sitzung vom MännerPreuĂ&#x;en und Sachsen oder das historische Areal von Do- chorverein Concordia“. Alles unter freiem Himmel. Hoffentlich haben berlug? wir gutes Wetter! FĂźr Ausschnitte Doberlug-Kirchhain – da war ich sofort dabei. Der Lokalpatriotismus aus der Oper „Montezuma“ gehen wir in die Klosterkirche, wo wir die schlägt natĂźrlich durch. Ich bin im FĂźrstenloge mit einbeziehen werbenachbarten Finsterwalde aufgeden. Die ist mir seit meiner Kindheit wachsen und fand den Ort immer vertraut, weil wir oft mit der Finsbezaubernd. Ich freue mich, dass terwalder Kantorei dort waren. Das das Gelände und das Schloss entmilitarisiert, restauriert und als Ju- Libretto fĂźr „Montezuma“ stammt vom PreuĂ&#x;enkĂśnig Friedrich II. wel hergerichtet wurden. Ist es wĂźrdig fĂźr eine Landes- selbst. Die Musik ist von Carl Heinrich Graun. Damit sind wir ganz in ausstellung? Auf jeden Fall! Allen Skeptikern zum Elbe-Elster, in WahrenbrĂźck, dem Trotz finde ich es gut, dass die Ent- Geburtsort der Graun-BrĂźder. Die Kreismusikschule trägt ja auch den scheidung fĂźr Doberlug-Kirchhain Namen „GebrĂźder Graun“. gefallen ist. Ich bin stolz, dass es Wie viele Akteure vom nach der Wende gelungen ist, die Denkmale zu sichern. Es ist sensa- Staatstheater werden am 6. Juni eingebunden sein? tionell schĂśn geworden. Als die Anfrage kam, habe ich geWas haben Sie sich fĂźr die Die ErĂśffnung der ersten Brandenburgischen Landesausstellung „PreuĂ&#x;en und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“ am 6. Juni wird vom Ensemble des Staatstheaters Cottbus kĂźnstlerisch begleitet. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Intendanten Martin SchĂźler.

spielen jetzt „Fidelio“ im ehemaligen Gefängnis. In der neuen Spielzeit wollen wir 25 Jahre nach dem Mauerfall wieder ausschwärmen und an wichtigen politischen, aber auch versteckten Orten in Cottbus spielen. Das sind unsere Events! Die nicht austauschbar sein dĂźrfen, wenn sie funktionieren sollen. Der regionale Bezug ist wichtig. Die Leute sollen das Thema fĂźr sich entdecken und ein kleines Aha-Erlebnis dabei haben. Wie wichtig ist Ihnen persĂśnlich die Beteiligung an der Landesausstellung? Sie sind selbst ein Wanderer zwischen PreuĂ&#x;en und Sachsen ‌ Das stimmt. Ich bin in Finsterwalde – Brandenburg – aufgewachsen. Ich war neun Jahre in Dresden, habe dort im Kreuzchor gesungen. Intendant Martin SchĂźler – ein Wanderer zwischen BrandenArchivfoto: Marlies Kross Dann war ich 13 Jahre in Berlin. burg und Sachsen. Ich habe in Halle gearbeitet, das bis 1714 Hauptstadt des preuĂ&#x;iten die Proben. Generalprobe ist Was haben Sie sich fĂźr das schen Herzogtums Magdeburg war. am Tag vor der ErĂśffnung. Konzert ausgedacht? Jetzt arbeite und lebe ich in CottWie willkommen sind Ihnen Wir spielen eine Auswahl preuĂ&#x;ibus. Ich kenne die Sachsen mit ihsolche AuĂ&#x;entermine? scher und sächsischer Musik. Es wird fĂźr jeden etwas dabei sein. Es Theater muss hinaus, auf die Men- rem liebenswĂźrdigen Kunstcharme, schen zu gehen, an ungewĂśhnlichen die aber gern lange rumeiern. Die wird ein humoristischer Streifzug. PreuĂ&#x;en dagegen sind direkt, Orten spielen. Das haben wir mit Und ich habe den genialen Geiger der „Spreewälder Sagennacht“ ge- schnell, entscheidungsfreudig und Florian Mayer aus Dresden gewinehrlich. Ich freue mich auf Dobermacht. Mit dem Orchester haben nen kĂśnnen, der den Abend auch lug! wir eine Art Flashmob in Cottbus moderiert. August der Starke wird gestartet, einfach irgendwo geĂźbrigens auch Ăźber das Gelände Mit Martin SchĂźler spielt und Menschen angelockt. Wir flanieren – wird werden es also sprach Heike Lehmann. sagt, wenn wir kommen, dann kommen wir alle. Vom Schauspieler bis zum Musiker werden wir mit 280 Personen vor Ort sein – hinter und vor der BĂźhne und inklusive Orchester.

richtig krachen lassen! Wie lange hatten Sie Zeit fĂźr die Vorbereitung? Zugesagt haben wir vor einem Jahr. Die theoretische Vorbereitung ist das eine. Eine Woche vorher star-

Das ErÜffnungsprogramm am Freitag, 6. Juni, Eintritt frei! 14 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche 15.30 Uhr Festakt zur AusstellungserÜffnung mit den Schirmherren und Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, und des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich Ab 17 Uhr: Szenische Miniaturen des Staatstheaters Cottbus Ab 17 Uhr - Mitternacht: die Aus-







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Königswürde Rahmenprogramm Sonntag, 15. Juni 15:00 Uhr Rosentage mit Quintessenz (Pfarrgarten Saxdorf) 15:00 Uhr Chorfest (Schlossareal Doberlug) 17:00 Uhr Camerata Instrumentale Berlin (Gut Saathain) Mittwoch, 18. Juni 19:00 Uhr „Märchen“ Klavier-Abend (Schlossareal Doberlug) Donnerstag, 19. Juni 19:00 Uhr Konzert der Evangelischen Schulen (Klosterkirche Doberlug) Freitag, 20. Juni 19:00 Uhr Musikalische Begegnungen mit der Partnerkirchgemeinde (Klosterkirche Doberlug) 19:00 Uhr Sommerparty der Kreismusikschule Gebrüder Graun (Schlossareal

Kuratorin Anne-Katrin Ziesak vor der Replik der Preußischen August II. reserviert. Dahinter August II., Friedrich I. und FreKönigskrone von 1861. Die leere Vitrine ist für die Krone von derik IV. von Dänemark beim Dreikönigstreffen. Foto: Heike Lehmann

Doberlug)

LR-Aktion

Platz für die Büste von Friedrich II. Die Vitrinen füllen sich – eine Ausstellung wächst

Erste Brandenburgische Landesausstellung

Beauftragt mit der Ausrichtung der Landesausstellung ist das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam. Ein wissenschaftliches Team unter Leitung der Kuratorin Anne-Katrin Ziesak hat Konzept und Inhalte erarbeitet. Ausstellungsarchitekten – in Doberlug ist es das Team von gewerk design, das auch die Jubiläumsausstellung „Friederisiko“ im Neuen Palais in Potsdam gestaltet hat – rücken die Exponate in ein ansprechendes Umfeld und ins rechte Licht. Damit es etwas zu positionieren gibt, muss die Registrarin ihren Job erledigen. Ewa Gossart ist für die Landesausstellung die Schnittstelle

zwischen den Leihgebern, den Historikern und Ausstellungsarchitekten. In der Szene „Um die Vormacht“ verrät ein Post it, dass in die Vitrine eine Büste von Friedrich II. von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten gestellt werden Ewa Gossart soll. Diesen und alle anderen Leihverträge hat Ewa Gossart ausgehandelt. Sie organisiert die Transporte. Und sie führt Regie, wenn die Leihgaben in Doberlug ankommen, quittiert deren Eingang und behält charmant den Überblick. leh

nnenten Angebot für Abo 7. Juni bis 2. November 2014 Schloss Doberlug Eintritt: Erwachsene 9 Euro | Mit LR-Card 8 Euro

Gemälde: von Johann Fink/Fincke; Johann Georg II. von Sachsen und Friedrich Wilhelm von Brandenburg Um 1660; Öl auf Leinwand, 163 x 133 cm; Staatliche Kunstsammlungen Dresden,Rüstkammer; Foto: Elke Estel, Hans-Peter Klut Wischer

Restauratoren tragen die Exponate ins Schloss.

Fotos: Lehmann


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Sieben Szenen und die Schuhe von KĂśnigin Luise

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Rahmenprogramm Freitag, 20. Juni 16:00 Uhr Podiumsgespräch Standpunkt Lausitz (Refektorium Doberlug)

Die Ausstellung erzählt Geschichte und Geschichten vom 17. bis ins 19. Jahrhundert

Samstag/Sonntag, 21./22. Juni 48-Stunden-Aktion des VBB

Zu den am weitesten angereisten Exponaten gehĂśrt ein Paar Damenschuhe in Silberstoff mit Goldbroderie. Mehr als 1200 Kilometer haben sie zurĂźckgelegt – von Stockholm bis Doberlug, damit sie in der Niederlausitz bestaunt werden kĂśnnen. In diesen Schuhen bestieg Lovisa Ulrika (Luise Ulrike), jĂźngere Schwester Friedrichs II., 1751 den schwedischen Thron. Seit 1744 war sie mit dem schwedischen Thronfolger Adolf Friedrich von Holstein-Gottorp verheiratet. „Es ist die prestigeträchtigste Eheverbindung der Hohenzollern im 18. Jahrhundert“, so die Kuratorin Anne-Katrin Ziesak.

Anlass fĂźr die Brandenburgische Landesausstellung ist das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15. Doberlug gehĂśrte zu den fast zwei Dritteln des sächsischen Territoriums, die an das KĂśnigreich PreuĂ&#x;en fielen. Die Ausstellung erzählt in sieben Szenen Geschichte und Geschichten. Ein Prolog wird voran- und ein Epilog nachgestellt. Rund 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche, verteilt auf 15 Räume im 1. Obergeschoss des Schlosses Doberlug, stehen dafĂźr zur VerfĂźgung. Szene 1 „Partner und Rivalen“: Der Besucher wird mit Sachsen und Brandenburg im 17. Jahr-

Jeweils 10:00 Uhr Handwerker- und Bauernmarkt (Bahnhof Doberlug-Kirchhain) Jeweils ab 11:00 Uhr 1. Doberluger Gourmetmarkt (Schlossareal Doberlug) Jeweils ab 14:00 Uhr HĂśfefest (Hof Nr.14 Doberlug) Samstag, 21. Juni 18:00 Uhr Romantischer Weinabend mit Musik fĂźr Oboe & Orgel (PĂśppelmannKirche Lebusa) 18:00 Uhr WahrenbrĂźcker Kirchennacht Sonntag, 22./29. Juni 15:00 Uhr FĂźhrung Schloss Martinskirchen

In diesen Schuhen bestieg Lovisa Ulrika (Luise Ulrike), jĂźngere Schwester Friedrichs II., 1751 den schwedischen Thron.

Freitag, 27. Juni 19:30 Uhr Reflexionen – Bach gespie-

Foto: GĂśran Schmidt gelt; Konzert fĂźr Orgel und Violoncello (Kirche GĂśllnitz)

hundert bekannt gemacht. Szene 2 „KĂśnigskunst“: Die Besucher begleiten die beiden Kur7. Juni bis 2. November 2014 AUSSTELLUNGSRUNDGANG Ende fĂźrsten auf dem Weg zur KĂśnigsRundgang Prolog Epilog krone. Szene 1: Partner und Rivalen Szene 2 Szene 3 „Glaubenssache“: Szene 7 Szene 2: KĂśnigskunst Konfessionen und Minderheiten Szene 3: Glaubenssache werden beleuchtet. Szene 1 Szene 4: Von Glanz und Gloria Szene 3 Szene 4 „Von Glanz und GloSzene 6 Prolog Szene 5: Um die Vormacht ria“: Es geht um die Rolle von MiliStart Rundgang Szene 6: Im Dialog tär und Adel um 1730. Szene 7: Heute Sachsen, morgen PreuĂ&#x;en Szene 5 „Um die Vormacht“: Szene 5 Szene 4 Epilog Was sich PreuĂ&#x;en von Sachsen abDer Rundgang durch die Landesausstellung. Grafik: Janetzko/LR schaut, bevor der Siebenjährige ERSTE BRANDENBURGISCHE LANDESAUSSTELLUNG SCHLOSS DOBERLUG

Krieg thematisiert wird. Szene 6 „Im Dialog“: Die Gelehrten und KĂźnstler kommen zu Wort. Szene 7 „Heute Sachse, morgen PreuĂ&#x;e“: Der Wiener Kongress und seine Folgen. Ăœbrigens, KĂśnigin Lovisa Ulrika fĂźhrte einen glanzvollen Hof und machte Schloss Drottningholm zu einem Zentrum der KĂźnste und Gelehrsamkeit. Zwei ihrer SĂśhne wurden KĂśnige von Schweden. Ihre Schuhe gehĂśren zu Szene fĂźnf. leh

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Samstag, 28. Juni 10:00 - 21:00 Uhr GebrĂźder Graun Wettbewerb mit Preisträgerkonzert am Abend (Schlossareal/Klosterkirche Doberlug) Sonntag, 29. Juni 13:00/14:00/15:00 Uhr FĂźhrung (Schloss GroĂ&#x;kmehlen) 16:00 Uhr Die Big Band Bad Liebenwerda im Konzert (Schlossareal Doberlug) Freitag, 4. Juli 20:00 Uhr Historische Ratssitzung beim 421. Moienmarkt (Schlieben)

       

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Groß – klein – schwer Rahmenprogramm

Die Superlative unter den 300 Exponaten der Landesausstellung im Schloss Doberlug Freitag, 4. Juli 16:00 Uhr Der begehrte Kirchturm – Komödie (Gut Ahlsdorf) 18:00 Uhr Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg (Schloss Neudeck) 19:00 Uhr Orgel-Konzert (Nikolai-Kirche Bad Liebenwerda) Samstag, 5. Juli 16:00 Uhr Moienwahl beim 421. Moienmarkt (Schlieben) 17:00 Uhr Brandenburgisches Sommerkonzert mit dem Deutschen SymphonieOrchester Berlin (Schlossareal Doberlug)

77 Zentimeter hoch, 178,6 Zentimeter Durchmesser – das sind die Maße des größten Exponats der Landesausstellung. Der runde Tisch aus dem Château de Valençay markiert den Wiener Kongress und steht in Szene 7. Einer mündlichen Überlieferung nach wurde auf diesem Tisch 1815 die Schlussakte des Wiener Kongresses unterzeichnet. „Allerdings“, so die Kuratorin Anne-Katrin Ziesak, „spielte sich die Kongressarbeit in zahlreichen Fachkommissionen ab. Den einen Tisch,

an dem die Staatsmänner Europas über das Schicksal von Völkern verhandelten und am 9. Juni 1815 die Wiener Schlussakte unterzeichneten, hat es nie gegeben. Der geschickte Diplomat Talleyrand hat in Wien den Großmachtstatus des besiegten Frankreich bewahrt und sich dabei auch für den staatlichen Fortbestand Sachsens eingesetzt. Er – so die Überlieferung – soll seinerzeit den Transport dieses Tisches von der Stätte seines dipDie Restauratoren Ute Seiler und Oliver Jakob (l.) packen den lomatischen Triumphes nach Valen- Tisch aus Frankreich aus – begleitet von aufmerksamen Bliçay veranlasst haben. pm/leh cken von Kurier Marc du Pouget (M.). Foto: Heike Lehmann

Steinerne Zeugen Die schwersten Brocken: Grenzsteine aus Granit Aus dem Lausitzer Museum in Zgorzelec wird ein Grenzsteinpaar in Doberlug gezeigt – aufgrund ihres Gewichts stehen die Steine allerdings im Schlosshof. Das Grenzsteinpaar Nr. 2 ist 2010 am Fahrweg vom ehemals preußi-

schen Wilka zum sächsischen Wanscha (heute Spytkow), an der Witka-Brücke, im Schlamm eines leergelaufenen Stausees gefunden worden. Beim Hochwasser war der Staudamm beschädigt worden – die Zeitzeugen tauchten auf. leh

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Das Medaillon vom Orden des Weißen Adlers um 1705 (Gold, Email) ist mit 3,8 × 2,6 Zentimetern der Winzling in der Ausstellung. Es stammt aus dem Königsschloss in Warschau. August II. griff für seinen Orden den weißen Adler, das bis ins 12. Jahrhundert zurückreichende heraldische Zeichen des Kö- Medaillon mit weißem Adler. nigreichs Polen auf. pm/leh Foto: Heike Lehmann

Größter Leihgeber ist der Freistaat Sachsen Exponate aus sieben europäischen Ländern Größter und wichtigster Leihgeber der ersten Brandenburgischen Landesausstellung sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Zu sehen sind in Doberlug Objekte aus der Gemäldegalerie Alte Meister, dem Grünen Gewölbe, dem Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett, Münzkabinett, der Porzellansammlung, Rüstkammer und Skulp-

Mehr als 70 weitere private und staatliche Leihgeber aus Deutschland schicken wertvolle Dokumente, Kunstwerke, Schmuckstücke, Zeitzeugen aus ihren Sammlungen und Archiven für fünf Monate in die Niederlausitz. Sieben europäische Länder steuern Exponate bei: England, Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen,


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Dob.-Kirchhain Rückersdorf

Rahmenprogramm Sonntag, 6. Juli

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Gästewohnungen Wohnen wie zu Hause! Ganz gleich, ob Sie Ihre Familie oder Freunde besuchen, ob Sie für einen Zeitraum dienstlich in der Stadt sind oder einfach ein paar Tage Urlaub machen.

12 Uhr Tag der Landkreise Görlitz und Bautzen (Schlossareal Doberlug) 14:00 Uhr August, der Starke und Preußen-König Friedrich treffen Schliebener

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Persönlichkeiten; 421. Moienmarkt (Schlieben) Freitag, 11. Juli 19:00 Uhr Lesung / Gespräch "Wen

Mechthild Noll-Minor vor teilrekonstruierter Wandmalerei küsst ..." mit Elbe-Elster-Landrat Christiaus dem 17. Jahrhundert im Schloss Doberlug. Foto: H. Lehmann an Heinrich-Jaschinski (Klosterkirche

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Doberlug)

Wachgeküsstes Ensemble

Samstag, 12. Juli

WOHNUNGSGESELLSCHAFT DOBERLUG-KIRCHHAIN Für Fragen und Wünsche: Telefon (035322) 68080 www.wg-doki.de

12:00 Uhr Tag des Landkreises TeltowFläming (Schlossareal Doberlug) Sonntag, 13. Juli 16:00 Uhr Bläsermusik des 18. Jahrhunderts mit Concert Royal (Pfarrgarten Saxdorf)

Warum die Landesschau in Doberlug stattfindet

Samstag, 19. Juli 20:00 Uhr Sommer-Klassik-Open-Air

Dieses Ensemble genießt Einzigartigkeit. Seit 2007 ist die Stadt Doberlug-Kirchhain deshalb mit ihrem Stadtteil Doberlug Mitglied der brandenburgischen Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischem Stadtkern. Kirche, Refektorium und Schloss sind aufwendig saniert. Schauplatz und Herzstück der Ausstellung ist Schloss Doberlug, das ehemals zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen zählte. Mechthild NollMinor vom Landesamt für Denkmalpflege bezeichnet das gesamte Bauwerk als „sehr beeindruckend“. Seit 2003 begleitet sie die Sanierung. Der Ausstellungsbesucher tut also gut daran, seine Blicke auch mal von den Exponaten zu lösen und das Schloss zu bestaunen. leh

der Verdi-Oper „Nabucco“ (Schlossareal Doberlug) Sonntag, 20. Juli 10:00 Uhr Ausstellungseröffnung Chris Bird-Jones Wrexham, Wales (Skulpturengarten Schlossareal Doberlug) 13:00 Uhr Wanderung an die vom Wiener Kongress fixierte sächsische Gren-

HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH Werk Doberlug-Kirchhain Schönborner Straße 13 03253 Doberlug-Kirchhain

ze (Großkmehlen) 16:00 Uhr Das besondere Konzert mit

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Vocalconsort Leipzig und Onair Berlin (Klosterkirche und Schlossareal Doberlug) Samstag, 26. Juli 16:00 Uhr Vicalis Ensemble (Pfarrgarten Saxdorf) Sonntag, 27. Juli 12:00 Uhr Tag des Landkreises Meißen (Schlossareal Doberlug) 15:00 Uhr Mixtur im Bass (Klosterkirche Doberlug)

Fritz und Wilhelmine

Wie viel die Schau kostet

Sonntag, 3. August

Stellvertretend für viele Künstler und Akteure laden der kleine Fritz – später besser bekannt als Friedrich der Große – und dessen Schwester Wilhelmine zum großen Kultursommer auf das Schloss- und Klosterareal ein (siehe Titelfoto). Die Schlossgeister vom Förderverein Schloss Doberlug, in den Hauptrollen Alena Kühn (Fritz) und Helene Reiche (Wilhelmine) haben das Musical „Das Phantom von Sanssouci“ (Autor: Bernd Witscherkowsky) einstudiert. Premiere ist am 13. Juni um 17.30 Uhr im Refektorium am Schloss. leh

Für die erste Brandenburgische Landesausstellung steht ein Budget von 2,6 Millionen Euro zur Verfügung. Hauptförderer sind das Land Brandenburg, der Landkreis ElbeElster, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Sparkasse Elbe-Elster sowie die Kulturstiftung der Länder. Hauptsponsor ist das Energie-Unternehmen Vattenfall. Die Stadt Doberlug-Kirchhain saniert Schloss und Umfeld mit bisher mehr als zwölf Millionen Euro aus europäischen Mitteln, mit Mitteln vom Bund und Land sowie eigenem Geld. pm/leh

15:00 Uhr Bradbury Pop im Pfarrgarten

12:00 Uhr Tag des Landkreises Nordsachsen (Schlossareal Doberlug) Samstag, 9. August Saxdorf 17:00 Uhr Konzert „Musica Klang – lieblicher Gesang“ (Klosterkirche Doberlug) 20:00 Uhr „Im Doppelpack“ – City und der Sachsendreier (Schlossareal Doberlug) Sonntag, 10. August 15:00 Uhr Kammermusik zur Kaffeezeit (Klosterkirche Doberlug) Freitag, 15. August 19:30 Uhr „Max und Moritz“ Sommertheater im historischen Stadtkern (Schlossareal Doberlug)

© diepiktografen.de

Die Kloster- und Gerberstadt Doberlug-Kirchhain hat eine mehr als 1000-jährige belegte Geschichte. Im Stadtteil Doberlug sind mehrere europäische Bauepochen bis heute eindrucksvoll nachzuvollziehen. Romanik und Gotik findet man in der Klosterkirche. Das Zisterzienserkloster ist 1165 als erstes zwischen Elbe und Oder gegründet worden. Das Schloss, auf älteren Gebäudeteilen vom Kloster, wie zum Beispiel dem Abtshaus, errichtet, gilt als letzter großer sächsischer Renaissancebau. Seit dem Wiener Kongress 1815 steht es auf preußischem Grund. Und die Stadt ist von Herzog Christian I. als barocke Planstadt angelegt worden und bis heute in ihren Grundzügen erhalten.

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Eine Rarität aus Elbe-Elster Rahmenprogramm

Bildtapeten aus dem Schloss Ahlsdorf im „Deserteurskabinett“ / Sparkasse finanziert Restaurierung Samstag, 16. August

Eine kulturhistorische Rarität aus dem 18. Jahrhundert – 13:00 Uhr 13. Lindenaer Kutschenkorso aufgespürt im Elbe-ElsterKreis – hat es in die Landesmacht Station (Schlossarel Doberlug) ausstellung geschafft: GeSamstag/Sonntag, 23./24. Auzeigt werden drei restaurierte gust Tag des Landkreises Elbe-Elster mit sei- Teilstücke der Bildtapete aus dem Gesellschaftszimmer im nen Partnerkreisen Schloss Ahlsdorf. Freitag, 29. August

und Engagement für Schloss Ahlsdorf auch im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte beeindruckte. Es wurde geprüft, ob und wie die Tapeten gezeigt werden können. „Man kann sie ja nicht einfach an irgendeine Wand nageln“, so Ziesak. Im Frühling 2013 begann die Zusammenarbeit mit den Ausstellungsarchitekten von gewerk 19:00 Uhr Konzert mit Jazzpianistin (Nidesign, im Sommer wurde entschieKuratorin Anne-Katrin Ziesak bekolai-Kirche Bad Liebenwerda) den, dass die Tapeten angemessen gründet, was die Ahlsdorfer Tapete 19:00 Uhr Lesung/Gespräch „Wen präsentiert werden können. Die küsst ...“ mit Sabine Kunst, Kulturminis- so interessant macht: „Es gibt eine Sparkasse Elbe-Elster sagt zu, die schöne Geschichte mit starkem terin Brandenburg Restaurierung zu finanzieren. Preußen-Sachsen-Bezug, die wir 29. - 31. August Ute Seiler von der Firma Restauriedamit erzählen können. Und es hanFinsterwalder Sängerfest rung am Oberbaum, Berlin, erinnert delt sich um ein besonderes ExpoSamstag, 30. August sich: „Die Tapeten waren mehrfach nat, das eng mit dem heutigen El19:00 Uhr Swing-Nacht (Schloss Neuübermalt und verwölbt, die Gemälbe-Elster-Land verknüpft ist. Durch deck) de über Eck eine Herausforderung die Präsentation bei der Landesfür uns. Wir haben Firnis abgenomausstellung konnte die RestaurieSchreiner Marko Langethal am ausgestellten Mittelteil der rung angeschoben werden.“ Foto: Heike Lehmann men, retuschiert und planiert. InAhlsdorfer Bildtapete. klusive Demontage hat die RestauDie Geschichte überliefert der deutrierung drei Monate gedauert.“ Sie als Deserteur dort längere Zeit auf- der Schreinerei Langner in Sonsche Schriftsteller Achim von Arwurde begleitet vom brandenburgidershausen (Thüringen) den nim. Am 1. September 1825 berich- gehalten hatte …“ Ob von ArAkkuschrauber an und be- schen Landesdenkmalamt. nim recht hatte, ist tet er in einem Brief an seine Ehefestigt eine Blendleiste Wer die Tapeten sehen will, muss nicht belegt. Die frau vom Aufenthalt in Ahlsdorf: zwischen den Kriegsparteien Preuan der Tapete. Der „Im obigen Zimmer sind viele Land- Identität des ßen und Sachsen (Siebenjähriger Ausstellungsbesuschaften, Szenen u. dgl. in Öl auf ei- Schöpfers der „Diese höchst seltsame Krieg), verkörpert durch Porträts cher sieht etwa ein Tapeten bleibt ne Tapete gemalt, manche höchst Tapete ist das Werk eines Eine wärmespeichernde Friedrichs II. und des Grafen Brühl, Drittel des Gesamtunbekannt. seltsame Erfindungen, besonders Feuerstätte aus Mammuttipreußischen Speckstein sorgt für eine hindurch. „Deserteurskabinett“ bestandes. „Die Stilistische Seegegenden mit Wohnungen in saubere Holzverbrennung. Unteroffiziers.“ heißt der winzige Raum, den man Wahl fiel auf die Felsen, Seeschlachten, auch Lokal- Merkmale erlauWestwand, jenen Teil, nicht einmal komplett betreten darf. ben eine Datierung scherze, zum Beispiel wie einem Nach Ende der Landesausstellung den Achim von Arnim beprotestierenden Advokaten die Pe- der Malerei um 1770/ schreibt“, so Anne-Katrin Ziesak. werden die Tapeten an ihrem eirücke abfliegt. Diese höchst seltsa- 1775, so Registrarin Ewa Glück-Auf-Ring 1 Tel.: 0 35 33 - 48 12-0 me Tapete ist das Werk eines preu- Gossart. Mehr als zwei Jahrhunder- Besitzer und Leihgeber ist die Fami- gentlichen Standort in Ahlsdorf 04928 Plessa Fax: 0 35 33 - 48 1216 montiert. ßischen Unteroffiziers, welcher sich te später setzt Marko Langethal von lie Meuschel-Wehner, deren Mut Heike Lehmann www.ofenfischer.de Historische Nacht (Uebigau) Sonntag, 17. August

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Klassische Klänge auf höchstem Niveau Rahmenprogramm Samstag/Sonntag, 30./31. August Wahrenbrücker Graun-Festtage Samstag, 30. August 16:00 Uhr Historische Einkaufsnacht (Elsterwerda) Sonntag, 31. August 10:00 Lobenburgfest und Heidetag (Hohenleipisch) 17:00 Uhr Brandenburgisches Sommerkonzert mit Sinfonietta Leipzig (Klosterkirche Doberlug) 18:00 Uhr Theater „Minna von Barnhelm“ mit dem Poetenpack (Schloss Neudeck) Freitag, 5. September 19:00 Uhr Lesung/Gespräch „Wen küsst ...“ mit Generalsuperintendentin Heilgard Asmus/Potsdam und Generalsuperintendent Martin Herche/Görlitz (Klosterkirche Doberlug) 5. - 7. September Landesböllertreffen des Brandenburgischen Schützenbundes (Uebigau)

Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus unter Leitung von GMD Evan Christ. Foto: Marlies Kross

Sachsens Glanz und Preußens Gloria Konzert zur Eröffnung der ersten Brandenburgischen Landesausstellung sohn Bartholdy und Paul Lincke („Schlösser, die im Monde liegen“, „Das ist die Berliner Luft“). Im Finale erklingt Beethovens Oper „Fidelio“. Damit weist das Staatstheater auf die bevorstehende Premiere im Menschenrechtszentrum Cottbus hin und erinnert zugleich, dass Preußen und Sachsen eine lange Zeit der Feindschaft und Willkür überwunden haben. pm/leh

Das Staatstheater Cottbus startet am 6. Juni, 20 Uhr, den großartigen Reigen klassischer Konzerte zur Brandenburgischen Landesausstellung. Unter dem Titel „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ interpretieren Solisten des Ensembles, der Opernchor und das Philharmonische Orchester Musikwerke, die einen Bezug zu beiden Ländern haben. Die Leitung hat GMD Evan

Christ. Durch den Abend führt Florian Mayer, unterstützt von seiner Geige. Zu hören sind unter anderem Kompositionen von Johann Sebastian Bach („Tönet, ihr Pauken“), Georg Friedrich Händel („Largo“), Richard Wagner (Ausschnitte aus „Lohengrin“ und „Tannhäuser“), Carl Maria von Weber (Ausschnitte aus „Der Freischütz“), Felix Mendels-

Nachschlag: Gruß aus Wien

Klassiker auf Landpartie zweimal in Doberlug

In der Klosterkirche Doberlug gibt es einen großartigen Nachschlag zur Landesausstellung. Am Montag, 1. Dezember, überbringen die Wiener Sängerknaben ihren musikalischen Gruß. Mit seinen glockenklaren Stimmen begeistert der berühmteste Knabenchor der Welt sein Publikum auf der ganzen Welt. Die Wiener Sängerknaben präsentieren ein unvergessliches Weihnachtskonzert mit geistlichen und weltlichen Chorwerken von der Gregorianik bis zur Moderne und einem Querschnitt der schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt. Die künstlerische Gesamtleitung übernimmt Gerald Wirth. Beginn ist um 19 Uhr. pm/leh

Brandenburgische Sommerkonzerte zu Gast Doberlug-Kirchhain ist 2014 gleich zweimal Spielort für die Brandenburgischen Sommerkonzerte. Die „Klassiker auf Landpartie“ machen am 5. Juli open air auf dem Schlossareal und am 31. August ein zweites Mal in der Klosterkirche Station. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit seinem Chefdirigenten Tugan Sokhiev und dem Pianisten Igor Levit – Shooting-Star der jungen Musikerszene – werden am 5. Juli für einen glanzvollen Höhepunkt vor dem wunderschönen Renaissanceschloss sorgen. Im Pro-

gramm stehen Beethovens berühmtes Klavierkonzert Nr. 5 und die letzte Sinfonie von Johannes Brahms. „Preußisch-Sächsische Legenden“ bringt am 31. August die Sinfonietta Leipzig in der beeindruckenden Zisterzienserklosterkirche zu Gehör. Das hochkarätige Ensemble aus Musikern des Gewandhausorchesters – ein Streichquartett in Kombination mit Klarinette, Fagott und Horn – garantiert einzigartige Klangvielfalt. Beide Konzerte beginnen um 17 Uhr. pm/leh Kartentelefon 01806 999 000222

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Wo man singt ... Rahmenprogramm

Großes Chortreffen während der Landesausstellung / „Choral trifft Jazz“ unter freiem Himmel Samstag, 6. September

Ein Wochenende nach der Eröffnung der Ersten Brandenburgischen 17:00 Uhr Orgelwandelkonzert (Kloster- Landesausstellung kommen Freunde der Chormusik auf ihre Kosten. kirche Doberlug) Am 15. Juni singen Chöre aus Bran17:00 Uhr Konzert „Bach zu Gast beim denburg und Sachsen gemeinsam Preußenkönig“ (Uebigau) im Schlossareal. Zahlreiche volksSonntag, 7. September 12:00 Uhr Tag des Landkreises Dahme- tümliche Lieder, aber auch Liede aus der Feder von Paul Gerhardt Spreewald (Schlossareal Doberlug) werden dafür fleißig geprobt. Freitag, 12. September 18:30 Uhr Eröffnung des 16. Internatio- Am Nachmittag vereint ein großes nalen Puppentheaterfestivals (Schloss- Chorprojekt des Elbe-Elster-Kreises mehr als 200 singende Frauen und areal Doberlug) Männer aus dem ehemaligen SänSamstag, 13. September gerkreis Westlausitz zu einem gro18:00 Uhr 2. Neudecker Schlossnacht ßen Massenchorsingen. Die künstSonntag, 14. September lerische Leitung hat Joachim Wal10:00 Uhr Tag des offenen Denkmals (Schloss Neudeck/Hof Nr. 14 Doberlug) ter. Getreu dem Motto: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder ... 16:00 Uhr Orgelkonzert (Pöppelmanndürfen die Zuhörer bei so bekannKirche Lebusa) ten Liedern wie „Ist durchs Land 17:00 Uhr Kirche an der neuen Grenze ein Sturm gegangen“, „Ännchen (Kosilenzien) von Tharau“ oder „ Geh aus, mein 14:00 Uhr Historische Stadtwanderung (Elsterwerda)

Herz“ gern mit einstimmen. In der Klosterkirche Doberlug sind im Anschluss zwei renommierte Chöre aus Brandenburg und Sachsen erleben. Nach dem Luckauer Kammerchor Cantemus unter der

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Programm „Choral trifft Jazz“ den Schlusspunkt. Hierfür wurden Choräle aus drei Jahrhunderten jazzig bearbeitet, um sie in neuem Gewand mit viel Musikalität und Spaß an der Improvisation darzubieten. Mit exquisiten Arrangements, spektakulären Improvisationen und ungewohnten Klangbildern nähern sich die drei Musiker der Choralmusik auf eine Weise, die so manche verschlossen geglaubte Tür aufstoßen kann. Das Trio wird von einem Projektchor der Kantoreien aus dem Elbe-Elster-Kreis unter der LeiFoto: Chor tung von Gerhard Noetzel unterstützt. pm/leh Leitung von Peter Lippold wird der Chor der Johann-Walter-Kantorei Eintrittskarten und weitere AusTorgau das Nachbarland Sachsen künfte über die Veranstaltung beim vertreten. Kulturamt des Landkreises Elbe-ElsDas Steffen Peschel Trio setzt dann ter unter Tel. 03535 465104 oder – wiederum open air – mit dem per Mail an kulturamt@lkee.de.

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und das Leben der Marionettenspieler in Zeiten der Teilung Sachsens, also um 1815, nahe. Mit dem Stück geht die Puppenbühne auf Tour – gefördert vom Kulturland Brandenburg. Das Festival wird am 12. September in Doberlug eröffnet. Mehr als 60 Vorstellungen geben 22 Bühnen Faust und der Teufel im Stück aus Brandenburg, Sachsen und des Ambrella FigurentheaBöhmen im Elbe-Elster-Land. leh ters. Foto: Hoffgaard

Nebenresidenz Katalog zur der Wettiner Ausstellung Es wird als „Sächsische Perle in Brandenburg“ bezeichnet, steht auf Klostermauern und wurde ausgebaut als Nebenresidenz der Wettiner. Nach dem Wiener Kongress stand es plötzlich in Preußen und wurde als Verwaltungsgebäude genutzt. Bis 1988 war es Kaserne. Stefanie Leibetseder fasst die Bauund Nutzungsgeschichte von Schloss Doberlug zusammen. „Schloss Doberlug. Nebenresidenz der Wettiner“, Sandstein Verlag Dresden, 168 Seiten, 15 Euro

Der reich bebilderte Katalog zur ersten Brandenburgischen Landesausstellung enthält nicht nur Informationen zu den Exponaten, sondern versammelt zudem mehr als 30 Beiträge von Historikern, Kunsthistorikern und anderen Fachwissenschaftlern. Sie erweitern und vertiefen das Themenspektrum der Landesausstellung. Katalog „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“, erscheint am 6. Juni im Sandstein Verlag Dresden, 544 Seiten


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Rahmenprogramm Freitag, 19. September 15:00 Uhr Puppentheater (Schloss Neudeck) 19:00 Uhr „Wen küsst ...“ mit Bischof i.R. Wolfgang Huber und Kara Huber (Klosterkirche Doberlug) Samstag, 20. September 16:00 Uhr Konzert mit Compania Musici (Pfarrgarten Saxdorf) 19:00 Uhr Konzert mit dem Trio Giocoso (Kirche Göllnitz) 19:00 Uhr Die Lange Nacht des Puppenspiels (Schlossareal Doberlug) Sonntag, 21. September 12:00 Uhr Tag des Landkreises Oberspreewald 15:00 Uhr Chormusik zur Kaffeezeit (Klosterkirche Doberlug) Freitag, 26. September

Der Sachsendreier bringt großartige Rockballaden nach Doberlug.

Archivfoto: mih1 19:00 Uhr Konzert für Schlagzeug und Orgel (Nikolai-Kirche Bad Liebenwerda) 19:00 Uhr Orgelnacht – 3. Niederlausitzer Orgelakademie (Klosterkirche Doberlug)

Doberlug rockt Großes Open-Air-Konzert mit dem Sachsendreier und City auf einer Bühne Kunst-Rock made in Sachsen trifft am 9. August auf der Doberluger Schlosswiese auf Kult-Rock aus Brandenburg. Die Stadt DoberlugKirchhain bietet mit dem Sachsendreier und City einen außergewöhnlichen Konzerthöhepunkt. Die Stadt ist mit dieser Melange auf jeden Fall konsequent, denn zur 1000-Jahrfeier in Doberlug im Jahr 2005 lockte der Sachsendreier Tausende Begeisterte schon einmal auf die Schlosswiese. Frontmann Toni Krahl und seine Männer haben vier Jahre später das Hauptkonzert zur 775-jährigen Ersterwähnung von Kirchhain bestritten. Gegründet in den Jahren 1964 (Stern Combo Meißen), 1969 (Electra) und 1973 (Lift) können deren Musiker neben einer soliden Ausbil-

dung auf mehrere Jahrzehnte Bühnenerfahrung verweisen. Seit 1998 präsentieren sie als Sachsendreier gemeinsam ihre Hits, die längst zeitlos geworden sind. Getoppt wird der Rock aus Sachsen mit den Dauerbrennern und neuen Hits aus mehr als 40 erfolgreichen

City-Jahren. Es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Urgesteine der ostdeutschen Rockmusikszene nicht vom Ambiente des Schlossareals beflügeln lassen. Krönung wäre am 9. August, wenn alle gleichzeitig auf der Bühne musizieren. leh

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Ein Tag zwischen Preußen und Sachsen. Das Haus der Brandenburgisch-Preußi-

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schen Geschichte und die Ostdeutsche

Acht brandenburgische Museen ergänzen die Landesausstellung mit dem Land Brandenburg zum Besuch der ihren Partnerausstellungen an authentischen Orten – gefördert über Ersten Brandenburgischen Landesausdas Kulturland Brandenburg. Drei stellung ein. Das Angebot besteht aus Partnerausstellungen laden nach drei Bausteinen: einer Führung, einem Angebot des eigenverantwortlichen Ler- Sachsen ein. Bereits eröffnet sind: nens wie einer Rallye sowie ein Mittag- Paul Gerhardt. Leben – Lieder – Legenden in Finsterwalde. essen. 1815. Als damals wir MussInhaltlich geht es um Nachbarschaft, Freundschaft, Feindschaft, Barock, Auf- preußen wurden in Bad Liebenwerda klärung, Klischees oder auch Kriege Herrschaftszeiten! Adel in der und ihre Folgen. Niederlausitz in Branitz Sparkassenstiftung laden Schülerinnen und Schüler der 1. bis 12. Klassen aus

Wie wir Preußen wurden. Das Ende des Markgraftums Niederlausitz 1815 in Lübben Senftenberg. Sachsen Festung in Brandenburg in Senftenberg Der Adel Schlesiens und der Oberlausitz in Görlitz Lessing. Ein Sachse in Preußen in Kamenz. Es folgen Ausstellungen in Zinna, Lauchhammer, Luckau, Bautzen. Mehr unter www.kulturland-brandenburg.de

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Rahmenprogramm Samstag, 27. September 9:30 Uhr Regionalgeschichtliches Symposium (Schlossareal Doberlug) 16:00 Uhr Wandelkonzert mit Gitarrenensemble (Klosterkirche Doberlug) Sonntag, 28. September 17:00 Uhr Konzert für Sopran & Orgel (Uebigau) Freitag, 3. Oktober 10:00 Uhr Mühlenmarkt (Oppelhain) 15:00 Uhr Weinfest (Schlossareal Doberlug) 16:00 Uhr Klavierkonzert (Pfarrgarten Saxdorf) Samstag, 4. Oktober 16:00 Uhr Orgelkonzert (Pöppelmann-Kirche Lebusa) Samstag/Sonntag, 4./5. Oktober 11:00 Uhr 2. Doberluger Gourmetmarkt Sonntag, 5. Oktober 16:00 Uhr „Der begehrte Kirchturm“ (Refektorium Doberlug)

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Der Projekttag war wichtig, um das Gefühl für die Bühne zu bekommen und den TechnikeinFoto: Mona Claus/mcl2 satz zu proben.

Orpheus an der Elster Premiere für Opernprojekt der Kreismusikschule Gebrüder Graun im Oktober Der Auftritt vor Publikum am Ort der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung ist eine weitere Etappe auf dem Weg zur Aufführung der gesamten Jugendoper „Orpheus an der Elster“ am 11. Oktober im Rahmen des Festivals der Graunschen Musik am gleichen Ort. Er signalisiert zugleich der Öffentlichkeit: Das Opernprojekt nimmt mehr und mehr Gestalt an. Mit allem, was dazugehört, also auch Bühnenbild und Technik. Erstmals wurde vor wenigen Tagen auf der Premierenbühne im Refektorium in Doberlug geprobt. Um acht Uhr war Start des Projekttages – die Projektband bekam ihren Platz zugewiesen, ebenso wie das Kammerorchester, der Popchor, das Klarinetten- und Percussion-Quartett – und siehe da, „es könnte eng werden, weil wir an das Publikum denken müssen“, stellt Uwe Krause, Musikschulpädagoge und künst-

volle Stelle“, stellt Uwe Krause am Rand des Projekttages fest und freut sich im Gegenzug: „Die professionelle Technik ist ein großer Gewinn, jetzt klingt’s toll“. Krause selbst hat die Opernvorlage „L’Orfeo“ (1752) von Carl Heinrich Graun so bearbeitet, dass sie mit den Möglichkeiten der Kreismusik„Die professionelle Techschule aufgeführt werden kann. nik ist ein Gewinn. Auch Texterin Birgit Wahren weilte Jetzt klingt’s toll.“ zur ersten konzertanten Aufführung Uwe Krause im Publikum. Kulturamtsleiter Andreas Pöschl und Musikschulleiter Bühnen- Thomas Prager sparten nicht mit lobenden Worten für das Projekt, aufbau. Erst im das Engagement der fast 60 Lehrer Herbst stehe die Bühne für das und Schüler und die damit verbunProjekt wieder zur Verfügung. Mit dene Außendarstellung der MusikSteven Demmel, Sebastian Pöschl, schule Gebrüder Graun. Zwölf ProAntje Schaffranietz und Mike Antrack finden sich neben Uwe Krause ben-Ausschnitte gab es für die Befünf Musikschulpädagogen in einem sucher am Ende des anstrengenden Projekt wieder, dessen umfängliche Projekttages zu erleben. Ergebnis: Arbeit sie nicht vorhersehen konn- ganz viel Beifall. ten. „Die Koordination benötigt eine Mona Claus/mcl2 lerischer Leiter des Projektes, fest. Von den fast 50 Besuchern und Mitwirkenden wünschte er sich deshalb in seinen Begrüßungsworten konstruktive Vorschläge für den

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Der Gebrüder-Graun-Preis strahlt anlässlich der Brandenburgischen Landesausstellung bis nach Sachsen. Am 28. Juni präsentieren sich im Schlossareal Doberlug also nicht nur Solisten und Ensembles, die an Brandenburger Musikschulen unterrichtet werden. Erstmals sind Bewerber vom Musikschulverband Sachsen vertreten. Die Teilnehmer spielen ab 10 Uhr Stücke der Grauns sowie Werke

von Vertretern der Berliner Klassik und sächsischer Zeitgenossen, wie Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Benda, Johann Gottlieb Janitsch, Christoph Schaffrath und Johann Georg Pisendel. Elf Solisten und sechs Ensembles haben sich beim Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster für den Ausscheid beworben. Sie wetteifern um Preisgelder in Höhe von insgesamt 7500 Euro. Die Bewerber

kommen aus Frankfurt (Oder), Potsdam, Schwedt und Elbe-Elster in Brandenburg sowie aus dem sächsischen Torgau und Dresden. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und dem Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster. Der brandenburgische Ministerpräsident, Dietmar Woidke, hat seine Schirmherrschaft für die Veranstaltung zugesagt. pm/leh


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Kurz notiert ......................... Die Landesausstellung ist barrierefrei für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen. Mit den Zeitfenstertickets können sich die Besucher ihren Ausstellungsbesuch zum Wunschtermin sichern. Individuelle Gruppenführungen sind für bis zu 17 Personen buchbar. Die Überblicksführung geleitet in 60 Minuten durch rund 200 Jahre preußisch-sächsischer Nachbarschaftsgeschichte. Angeboten wird sie mittwochs und sonntags sowie an Feiertagen jeweils um 14 Uhr. Lebensläufe werden als spezielle Themenführung angeboten. Die Feindschaft zwischen dem preußischen König Friedrich II. und dem sächsischen Premier Graf von Brühl, Baumeister, Erfinder und Kulturschaffende – mehr über prägende Persönlichkeiten wird mittwochs jeweils 15.30 Uhr erzählt. Rivalitäten machen die Geschichte spannend. Heile Welt wird auf Gemälden demonstriert, aber eigentlich geht es um eine ernsthafte Konkurrenz der Höfe. Spezielle Führungen dazu finden sonntags und an Feiertagen jeweils um 15.30 Uhr statt. Als Programmheft zur Landesausstellung präsentiert die Sonderausgabe der Kulturzeit ElbeElster auf 88 Seiten mehr als 200 Veranstaltungen rund um das kulturelle Ereignis des Jahres. Es liegt in öffentlichen Einrichtungen und im Schloss aus. leh

Erste Brandenburgische Landesausstellung

Die Landesausstellung in spannenden Bildern

Rahmenprogramm

Fotowettbewerb für Schulklassen

Freitag – Sonntag, 10. - 12. Oktober

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Festival der Graun’schen Musiken (Klosterkirche Doberlug)

Um junge Menschen an das Thema der ersten Brandenburgischen Landesausstellung heranzuführen, hat der Förderverein Lausitz Schulklassen zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Alle Schulklassen, die die Landesausstellung oder eine der Korrespondenzausstellungen besuchen, sind aufgefordert dem Förderverein Lausitz ein Bild auf elektronischem Weg zukommen zu lassen – am besten per E-Mail an. Gesucht werden innovative und kreative Bilder. Alle Bilder werden bei www.lausitz.de und auf der Facebook-Seite veröffentlicht und es winken attraktive Preise für die teilnehmenden Schulklassen. Mitglieder und Partner haben einen Mix aus Kultur, Aktiv-Ausflügen und

touristischen Highlights von ElbeElster bis zum Landkreis Görlitz zur Verfügung gestellt. Der Förderverein Lausitz hat 68 Mitglieder sowohl in der Niederals auch in der Oberlausitz. Zum Ziel des Fotowettbewerbs für die Schulklassen sagt Holm Große, Vorsitzender des Fördervereins: „Die Jugendlichen sollen ein Gefühl für die Region bekommen und sie sind gefordert, sich im Klassenverband auf ein wettbewerbstaugliches Foto zu einigen.“ leh Die Fotos können geschickt werden an info@lausitz.de. Teilnahmebedingungen: www.lausitzerfotowettbewerb.de Einsendeschluss: 19. November 2014

Forschertruhe und Kindergeburtstag

Sonntag, 12. Oktober 16:00 Uhr 2. Marimba-Nacht (Refektorium Doberlug) 17:00 Uhr Orgelkonzert (Uebigau) Freitag, 17. Oktober 19:00 Uhr Konzert „Die Königin tanzt“ (Nikolai-Kirche Bad Liebenwerda) Samstag, 18. Oktober 15:00 Uhr „Alter Fritz“ trifft alten Bach (Klosterkirche Doberlug) Sonntag, 19. Oktober 15:00 Uhr Festliches Chorkonzert (Klosterkirche Doberlug) Freitag, 24. Oktober 19:00 Uhr Gespräch: Bischof Dröge/Landesbischof Bohl (Klosterkirche Doberlug) Samstag/Sonntag, 1./2. November 11:00 Uhr 3. Doberluger Gourmetmarkt (Schlossareal Doberlug)

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Spezielle Angebote für Kinder und Familien Mit einem Ausstellungsguide können Kinder mit Fragespielen die sieben Szenen der Landesausstellung auf spielerische Weise erkunden. Sie malen Bilder, hören sich Geschichten an, lösen Rätsel, setzen Puzzle zusammen und begeben sich so auf eine spannende Zeitreise. Erwachsene können ihren Kindern dabei natürlich gern helfen! Für Kinder ab 6 Jahren. Immer sonntags und an Feiertagen sowie in den Brandenburger Ferien mitt-

wochs und freitags jeweils 14 Uhr. Die Forschertruhe oder die Geburtstagsüberraschung sind spezielle Angebote. Spione berichten von einer militärischen Bedrohung. Die Könige sind alarmiert, Agenten treten auf den Plan. Spannender kann ein Kindergeburtstag nicht verlaufen. Kinder von 7 bis 11 Jahre (max. 10 Kinder und zwei Erwachsene) sind eingeladen, sich als Geheimagent im Siebenjährigen Krieg zu behaupten. pm/leh

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Impressum Sonderveröffentlichung des Medienhauses LAUSITZER RUNDSCHAU Verlag und Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH, Straße der Jugend 54, 03050 Cottbus Geschäftsführer: Andreas Heinkel Redaktion: Heike Lehmann, Telefon 03531-717424 Anzeigenverkauf: LR Media-Verkaufsgesellschaft mbH, Karin Jach Druck: LR Medienverlag und Druckerei GmbH

Öffnungszeiten und Preise Besucheradresse Schloss Doberlug |Schloßplatz 1 | 03253 Doberlug-Kirchhain Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10– 19 Uhr Eintritt Erwachsene: 9 Euro, erm. 6 Euro|Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie Schüler: frei Gruppen (ab 10 Personen): 6 Euro pro Person | Dauerkarte: 25 Euro Zeitfenstertickets und Tickets für das Vermittlungsprogramm können online gebucht werden unter www.brandenburgische-landesausstellung.de

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Erste Brandenburgische Landesausstellung

Die Sparkasse Elbe-Elster wünscht allen Gästen der Landesausstellung einen unvergesslichen Aufenthalt.

RUNDSCHAU · 31. Mai 2014

REG!ONAL


1. Brandenburgische Landesausstellung