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Ausgabe 2 / 2017 Gratis f체r Sie!

museum zeigt m체nzausstellung Ein dreigestirn regiert die narren

M채use, M체nzen und Moneten www.louise-magazin.de


© C. Baraniak

© Salih Usta

02.05.2017

ER IST WIEDER DA

MIT KRISTIAN BADER, KERSTIN HILBIG U. A.

01./02.02.2017

© Barbara Braun

EIN VOLKSFEIND

MIT RUFUS BECK UND CHRISTIANE MUDRA

17.01.2017

ZWEI WIE WIR

03./04.04.2017

PAULETTE

MIT DIANA KÖRNER

© Dennis Satin

15.02.2017

KUNST

15.03.2017

ME AND THE DEVIL

W

© Thomas Kost

© Herbert Began

© Sinje Sabine Hasheider

© B. Volkmer

MIT JULIA BREMERMANN UND STEFAN JÜRGENS

MIT HEINRICH SCHAFMEISTER, LEONARD LANSINK, LUC FEIT

DOMINIQUE HORWITZ & FRIENDS

IR KOMMEN INS KURTHEATER

?

KOMMEN SIE AUCH

TICKETS: TOURIST INFO + SERVICE IM KURHAUS, TEL. 06172-178 3710, WWW.KURTHEATER-BAD-HOMBURG.DE ODER ÜBER FRANKFURT TICKET, WWW.FRANKFURTTICKET.DE


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

„Money, money, money / must be funny / in the rich man’s world” sangen

1976 ABBA, und Dagobert Duck erinnert uns fleißig dran, dass es gilt, den Pfennig bzw. den Cent zu ehren. Das Thema „Geld“ ist durchaus vielfältig und interessant. Und dass Münzen auch künstlerischen Wert haben, zeigt uns die sehenswerte Münzsammlung im Gotischen Haus. Unser "Stadtgespräch" taucht für Sie in die Welt von „Mäuse, Münzen und Moneten“ ein. Der oftmals doch recht ungemütliche Februar steht in diesem Jahr komplett im Zeichen des Karnevals und wird somit abwechslungsreich und lustig! Und selbstverständlich bietet unser Kulturprogramm auch abseits der Prunksitzungen viel Unterhaltung. So stehen die beliebten Schauspieler Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister gemeinsam auf der Bühne des Kurtheaters, die spannende junge Band „Coffeeshoppers“ stellt sich im Rahmen der Reihe SpeicherBeats vor, spannende Ausstellungen laden zum Entdecken ein. Und nochmals zurück zur Karnevalszeit: Ein Pflichttermin ist wie immer das Konzert von Roy Hammer & die Pralinées an Weiberfastnacht in der Englischen Kirche.

Genießen Sie den Februar in Bad Homburg – und: Der Frühling kommt bald!

Herzlichst

Ralf Wolter

Kurdirektor


Inhalt

editorial

S t a d t ges p r ä c h

6

Münzen, Mäuse und Moneten

Pr o u s t ' s c her F r a ge b o ge n

11

12 13

Stefanie Boltz

K o n z er t e Klassik im Taunus: Geniale Gegensätze Bad Homburger Schlosskonzerte:

Elizaveta Fedyukova, Violine

13

Benefizkonzert Taunus-Tiflis:

Klangfantasien mit Catherine Gordeladze

14

Bad Homburger Schlosskonzerte:

Meisterpianist Jonathan Plowright

14 Kuratorium Schlosskirche: Orgelmatinee 14 Bistro Ernesto: Route 66 14 Erlöserkirche: Johann Sebastian Bachs Messe F-Dur 15 Kurkonzerte

S p e i c her

16 Speicherbeats - Coffeeshoppers 16 Le Bang Bang – Pop-Jazz 17 Vorschau: W’Festival mit Leona Berlin

B ü h n e

18 Komödie: Kunst 19 Schauspiel: Ein Volksfeind 19 Musical: My fair Lady 20 Poesie- & LiteraturFestival: Matthias Brandt und

Jens Thomas – Raumpatrouille

20 21

Theater light: Scherbenpark Lesung mit Musik: Babettes Fest

E n g l i s c he K i r c he

22 Multimedia-Show: Schottland – Weite Horizonte 23 Konzert: Gismo Graf Trio – Modus Vivendi 23 Konzert: Café del Mundo meets

Mulo Francel & D.D. Lowka

24 Konzertpodium:

Duo Janina Ruh und Boris Kusnezow

Bad Homburger Schlosskonzerte: Elizaveta Fedyukova

24 Kabarett: Özgür Cebe – Born in the BRD 25 Weiberfasching: Roy Hammer & die Pralinées 25 Faschingsdienstag: The Gypsys

V E R AN S TALTUN G E N

26

Der Februar im Überblick

A u ss t e l l u n ge n Museum im Gotischen Haus:

Porträts auf Münzen, Medaillen und Plaketten

27

Museum im Gotischen Haus, Horex Museum:

100 Jahre Sammeln

27

Galerie Artlantis:

Kunst von Hildburg und Lutz Krüger

28

Galerie in der Zehntscheune:

Claudia Tebben - Malerei

28 StadtBibliothek: Ukraine – Erinnerte Gegenwart 29 Sinclair-Haus: Die Hüllen des Menschen 29 Englische Kirche:

Entdeckung – Bilder von Ulrike Gaiser

30 BdV: Angekommen – die Integration der

deutschen Vertriebenen nach 1945

30 Central-Garage: Frauen geben Gas 31 Horex Museum: Motorräder der 1950er und

1960er Jahre im Vergleich

31 31

Heimatmuseum Ober-Erlenbach: Schwein gehabt

Gonzenheimer Hochzeitsbilder

32

Museum im Kitzenhof:

M i t t e n i n B a d H o m b u rg Der närrische Terminkalender


inhalt

d i es u n d d a s

45 Hessenpark 46 Podiumsdiskussion: Recht und Gerechtigkeit üben

ist dem Herrn lieber als Opfer

46 Geschichtsverein: Leben an der Grenze –

Schottland – Multimedia-Show in der Englischen Kirche

S p i e l b a n k

34

36 38

Das Programm im Februar

Y o u n g L o u i se

39 39 39 39

Veranstaltungen für Kinder Jugendkulturtreff e-werk

l a n d gr a fe n s c h l o ss Knicks und Knigge – Manieren einst und jetzt Sammeltassen – kreativer Trend des Biedermeier Zur Blauen Stunde mit Michaele Scherenberg England und Hessen –

„My beloved and happy home“

40 40 40 40 40 41 41 41 41

Die Freuden Italiens L’Art et L’Amour – Valentinstag im Schloss Kreppelkaffee In den Büchern der Landgrafen geblättert Mit Märchen im Sinn Zeitreise im Schloss – für Menschen mit Demenz Hüftgold – Hüftrolle – Weiberspeck Verborgenes entdecken

i m K u r t he a t er

R ö merk a s t e l l S a a l b u rg

44 44 44

47 Filmclub Taunus: Die Normandie 47 Domizil am Schlosspark: Balalaika und Klavier 48 Golfhaus: Zauber-Dinner 48 Golfhaus: Hauptkommissar Schröder ermittelt 48 Führung: Prunk und Prominenz auf der Promenade 48 Domizil am Schlosspark:

Dia-Musikvortrag „Die Zauberflöte“

49

Gemeindesaal Ober-Eschbach:

Vortrag über Martin Luther

49

Äppelwoi-Theater

Ch a p e a u !

47

Fenster aus der jüdischen Trauerhalle

F i t u n d ges u n d

51 51

Kur-Royal: Specials im Februar

F ü r S i e ge l ese n

Kur-Royal Aktiv

52

„Hool“ von Philipp Winkler

R ä t se l

54

Wer wird gesucht?

62

Impressum

Eine Begegnung mit Prinzessin Elizabeth

42 K i n o & K l a ss i k

Neues von der Saalburg

Öffentliche Führung Römisches Buffet Apicius in den Topf geschaut

Gerne kündigen wir auch Ihre Veranstaltungen in LOUISe an, liebe Leserinnen und Leser. Beachten Sie aber bitte, dass wir jeden

5. eines Monats Redaktionsschluss für die Ausgabe des folgenden Monats haben.

LOUISe erscheint jeweils am letzten Donnerstag im Monat als gedruckte Ausgabe sowie als OnlineAusgabe unter www.louise-magazin.de Ihre LOUISe-Redaktion


StadtgESpräch

Mäuse, Münzen und Moneten

Der Golddukat Friedrichs II. von HessenHomburg von 1692. © Museum im Gotischen Haus

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StadtgESpräch

M

Nun, letztendlich war Becker ja kein Geld-, sondern ein Münzfälscher. Vergleichen wir es mal mit der Neuzeit: Der eine kopiert den Euro, ein gültiges Zahlungsmittel, ist damit der Geldfälscher, der andere, der Münzfälscher, imitiert die D-Mark, die der Euro vor jetzt 15 Jahren, nämlich am 1. Januar 2002, ablöste. Die D-Mark dürfte eines fernen Tages eine schöne Antiquität sein, und unser Städtisches historisches Museum besitzt schon eine große Sammlung davon. Aber um wirklich wertvoll zu werden, gibt es wohl noch zu viele dieser Münzen. Vor zwei Jahren waren nach Angaben der Deutschen Bundesbank Münzen im Wert von knapp sieben Milliarden (!) DM noch nicht umgetauscht. Hinzu kommen in etwa so viel Banknoten. Dass die D-Mark nur eine „Lebensdauer“ von fünfzig Jahren haben würde, damit hatte wohl kaum einer der Deutschen gerechnet, die nach der Währungsreform vom 20. Juni 1948 ihre 60 D-Mark Kopfgeld entgegen nahmen. Der Name „Deutsche Mark“ geht auf den amerikanischen Ökonomen Edward Tenenbaum zurück, dem Bindeglied zwischen der US-Militärregierung und den deutschen Fachleuten, die in der Bad Homburger „Sonderstelle Geld und Kredit“ tagten. Die befand sich in der Villa Hansa in der Kisseleffstraße Nr. 21, bereitete von deutscher Seite aus die Währungsreform vor und beschäftigte die führenden Wirtschafts- und Finanzexperten – darunter Ludwig Erhard, der spätere deutsche Wirtschaftsminister und Bundeskanzler. Viele Fragen hatten sie zu diskutieren und zu entscheiden, unter anderem eben auch, wie die

Hofrat Carl Wilhelm Becker

Foto: SZ-Photo / Süddeutsche Zeitung Photo

oral und Moneten hängen eng zusammen, liebe Leserinnen und Leser. Wer ordentlich Geld verdient, kann damit Gutes anstellen, das anderen Menschen hilft. Man kann aber ebenso richtig unanständig werden, um an viel Geld zu kommen. Denken Sie nur an all die Betrüger und Diebe, an die, die Banken überfallen oder Münzen fälschen. Wie jener im Sommer 1772 geborene Carl Wilhelm Becker. Der recht gebildete Herr Hofrat kopierte nicht die aktuellen Münzen seines Reichsfürsten, sondern antike Stücke, mit deren Verkauf man auch richtig Moneten machen kann. So perfekt waren die Fälschungen, dass ihm zunächst niemand auf die Schliche kam. Das Handwerk hatte Becker als Stempelschneider in der Königlichen Münze zu München gelernt. Er kaufte Kleingeld, prägte es um und „antikisierte“ es, indem er die Münzen in einem Kästchen mit Schmierfett und Eisenspänen durchrütteln ließ, das er unter seiner Kutsche befestigt hatte. Aus billigem Allerweltsgeld waren auf diese Weise seltene, teure Geldstücke geworden. Selbst nachdem Becker aufgeflogen war, wurde er nie zur Rechenschaft gezogen. Zu peinlich war es offenbar den hohen Herren, wie den Oppenheims und Rothschilds oder Goethe, auf ihn hereingefallen zu sein. Da glaubte man lieber Beckers Argumenten, dass er nie Böses im Sinne gehabt hatte, lediglich den Sammlern und Museen zu antiken Raritäten hatte verhelfen wollen. Carl Wilhelm Becker gab nach der Enttarnung die Münzfälscherei auf und verbrachte der Liebe wegen seine letzten zehn Jahre zwar hoch verschuldet, doch geruhsam in – Homburg vor der Höhe. Keine Frage deshalb, dass das Museum im Gotischen Haus „echte Falsche von Becker“ sammelt und sich eine größere Anzahl in der numismatischen Sammlung befindet. Die Becker-Fälschungen sind übrigens heute sehr begehrt, wahrscheinlich weil ihre Entstehungsgeschichte so kurios ist.

Edward Tenenbaum war ein begnadeter amerikanischer Ökonom - und der eigentliche "Macher" der Währungsreform von 1948. Er erfand auch den Namen "Deutsche Mark".

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StadtgESpräch

neue Währung heißen sollte. Eine Vorschlagsliste gab es und wenn eben nicht Tenenbaum gewesen wäre, hätte man sich gut und gerne auch für „Deutscher Batzen“ entscheiden können. Den Batzen gab’s schließlich schon mal, in Süddeutschland und in diversen Märchen. Tenenbaum nahm die Namenswahl sehr ernst, diskutierte darüber wohl auch mit seiner Frau und niemand hatte etwas gegen seinen Vorschlag. So trugen denn die Banknoten, die in 23.000 Metallkisten im Rahmen der streng geheimen „Operation Bird Dog“ – das heißt so viel wie Spürhund – per Schiff aus den Vereinigten Staaten nach Bremerhaven und von dort weiter nach Frankfurt in

Wenn nicht Tenenbaum gewesen wäre, hätte man sich gut und gerne auch für „Deutscher Batzen“ entscheiden können den Reichsbankkeller gebracht wurden, die Aufschrift „Deutsche Mark“. Hartgeld gab es erst später, es konnte in der Kürze der Zeit nicht so schnell geprägt werden. Die alten Reichsmarkmünzen dienten als Übergangsgeld.

Mäusefotos © Szasz-Fabian Jozsef – fotolia

Kommen wir noch einmal auf Carl Wilhelm Becker zurück, liebe Leserinnen und Leser. Nur die wenigsten beherrschen das Handwerk der Münzprägung, um sich Raritäten zu beschaffen. Da ist das Klauen, obwohl ebenfalls mit Schwierigkeiten verbunden, am Ende doch einfacher. Solche Diebe hat es in unserer Stadt leider ebenfalls gegeben. Bei dem wertvollsten Stück, das auf diese Weise sogar schon zum zweiten Mal verschwunden ist, handelt es sich um einen Golddukaten, den Homburgs Landgraf Friedrich II., der Prinz von Homburg, 1692 schlagen ließ. Allerdings können die Langfinger durch seinen Besitz den Rubel nicht rollen sehen, zu bekannt ist der „Homburger Friedrichsdor“ mittlerweile und der Versuch eines Verkaufs würde sie enttarnen. Albert Lindheimer stiftete ihn dem vor hundert Jahren neu eröffneten Städtischen historischen Museum für dessen numismatische Sammlung. Diese umfasste etwa 80 Münzen und Medaillen und konnte bis 1936 auf rund 350 Objekte vergrößert werden. So recht kümmerte sich jedoch niemand um sie. Dass Münzen Zeitzeugen sind und einem Streifzug durch die Homburger Geschichte gleichkommen, war den Heimatforschern längst nicht so präsent wie heute. Jedenfalls, als die Museumsleitung

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1978 Bilanz zog, stellte sie fest, dass durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und in den nachfolgenden, von anderen Sorgen und Fragen geprägten Jahren die Münzsammlung eine Schrumpfkur hatte erleiden müssen. Abzüglich einiger Dubletten zählte sie gerade noch 106 Objekte. Jener Golddukat von 1692 fehlte gleichfalls. Zwölf soll es davon gegeben haben, so stand es im Inventarbuch von 1708, in dem der Nachlass des am 24. Januar desselben Jahres verstorbenen Friedrichs festgehalten worden war. Zwölf – scheint herzlich wenig zu sein, hat jedoch seinen Grund: Unser Prinz von Homburg verfügte nicht über das Münzrecht, und als die Darmstädter, die immer noch das Sagen hatten, von seinen Dukaten und anderen Geldstücken hörten, machten sie ordentlich Ärger. Friedrich musste die Münzprägung einstellen. Erst als der Wiener Kongress Hessen-Homburg volle Souveränität zusprach, durften die Homburger Landgrafen eigene Münzen prägen. Was sie auch taten. Diese Prägungen gehören heute zu den bedeutendsten Exemplaren im Gotischen Haus. Einen Teil davon kann man jetzt wieder in der Sonderausstellung anschauen (siehe AUSSTELLUNGEN). Wo indes die zwölf Dukaten blieben, ist unbekannt. Einer befindet sich in der Eremitage in St. Petersburg und einige Male tauchte ein Exemplar ab Ende des 18. Jahrhunderts bei Auktionen auf. Und dann fiel Werner Stahl und Rainer Wehrheim vom Förderkreis Bad Homburger Münzkabinett 1983 der Katalog einer Mannheimer Auktion in die Hände. Die beiden Herren kümmerten sich inzwischen um die Sammlung des Museums und hatten bereits in Berlin, München und Nürnberg, London, Stockholm, Basel und Leningrad nach dem Verbleib des verschwundenen Golddukaten geforscht. In dem Mannheimer Katalog war er nun tatsächlich aufgerufen. Es folgte ein Tag, wie er spannender kaum sein kann und den die Verfasserin dieser Zeilen selbst miterlebte. Es gab weitere Interessenten an dem Spitzenstück der Auktion: ein Bieter aus Frankfurt, eine Münchner Gruppe, ein Baden-Württemberger Münzkabinett. 9000 Mark lautete das Mindestgebot. Zwischen den Münchnern und den Homburgern entwickelte sich ein kurzer Schlagabtausch. Die erstaunten Bayern zogen bald zurück und bei 11.200 Mark fiel das Hämmerchen zugunsten der Homburger. Die Erklärung dafür, dass der Frankfurter Händler früh aus dem Bieterverfahren ausgestiegen war, gab der „versteckte Homburger“: Heinz Fischer, seinerzeit Leiter der Bad Homburger Bethmann-Bank, hatte ihm


StadtgESpräch

mit den Worten, die Münze gehöre nach Homburg, einfach den Arm runter gedrückt. So kehrte Friedrichs Golddukat in die Heimat zurück. Und nun ist er wieder verschwunden. Im März 2012 kam die Nachricht, dass er zusammen mit wenigen weiteren sehr wertvollen Münzen aus dem Gotischen Haus gestohlen wurde. Wie das geschehen konnte und wer dahinter steckte, bleibt wohl ungeklärt. Die Polizei stellte bald die Ermittlungen ein und auch die Nachforschungen von Rainer Wehrheim brachten bislang kein Ergebnis. „Ich warte immer noch auf ein Wunder“, sagt Wehrheim, der den Golddukaten als „Glanzstück“, als die bedeutendste Münze der Homburger Geschichte, bezeichnet. Rainer Wehrheim und Werner Stahl, einst die Vorsitzenden des Förderkreises Bad Homburger Münzkabinett, haben sich auch nach dessen Auflösung im Herbst 2012 nicht von ihrem Hobby verabschiedet. Als Ehrenbeamte inventarisieren und katalogisieren sie die städtische Münzsammlung, die nicht zuletzt dank des Förderkreises auf mittlerweile 3500 bis 4000 Münzen, Medaillen, Plaketten und Notgeld angewachsen ist. In diesen Tagen erscheint ein erster Bestandskatalog von Werner Stahl. Zu der Münzsammlung gehört auch ein neuer Landgrafen-Taler: Aus reinem Silber besteht die Medaille, 2008 in einer Auflage von nur 50 wurde sie gefertigt und sie ist seit 325 Jahren, seit dem Golddukaten, die erste Münze mit dem Bildnis von Landgraf Friedrich II. Der Verein „Bad Homburger Münzfreunde“ unter seinem Vorsitzenden Rudolf Kress gab die Medaille zu seinem 40. Jubiläum heraus. Jeden zweiten Donnerstag im Monat treffen sich dessen Mitglieder im Haus der Altstadt und mindestens im Zwei-JahresRhythmus veranstalten sie größere Ausstellungen – die nächste am 24. Oktober im Kurhaus. „Es wird nur immer schwieriger, Leute zu finden, die bereit sind auszustellen“, klagt Rudolf Kress. Der Kreis der Münzfreunde ist kleiner geworden, ihn plagen ebenso Nachwuchssorgen, wie es beim Förderkreis Bad Homburger Münzkabinett am Ende der Fall war.

Eigentlich verwunderlich. Denn gesammelt wird häufig – Figuren, Porzellan, Uhren, Überraschungseier. Warum dann nicht seine Kohle in Münzen investieren?! Das hat, glauben Sie uns, liebe Leserinnen und Leser, nicht zu unterschätzende Vorteile. Erstens ist die Jagd nach seltenen Stücken unglaublich spannend und wird bei Erfolg mit Glücksgefühl pur belohnt. Zweitens bringt diese Jagd eine interessante Beschäftigung mit dem jeweiligen Wissensgebiet mit sich, wobei wir natürlich hoffen, dass Sie sich der Homburger Geschichte in den verschiedensten Varianten annehmen. Und drittens können Münzen unendlich im Wert steigen, sind also bei der 0,25-ProzentZins-Politik der Banken eine bessere Geldanlage und immer noch besser als die im Sparstrumpf oder unter der Matratze. Erst kürzlich ist ein alter russischer Rubel für 600.000 Euro versteigert worden, eine rare amerikanische Fünf-Cent-Münze von 1913 gar für drei Millionen Dollar – nachdem sie 40 Jahre in einem Schrank gelegen hatte, weil die Besitzerin dachte, sie sei gefälscht. Also Augen auf! Und wenn Sie dann auf Friedrichs Golddukaten stoßen sollten, seien Sie versichert: Halb Homburg wird glücklich sein! Eva Schweiblmeier

Silbermünzen der Landgrafen Ludwig Wilhelm (oben) und Philipp (unten). Fotos Norbert Miguletz

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... der Ticket-Shop in Ihrer Nähe.

bis 19.05.2017 Speicher Bad Homburg Le Bang Bang, Astrid North, Caro Josée, Lou Tavano, Chapter 5, Dieter Ilg, Aline Frazão, Mockemalör, Brothers of Santa Claus, Natalia Mateo € 10,00 – 30,00 Führungen Bad Homburg 11.03.2017 + 10.06.2017 Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof 15.04.2017 + 15.07.2017 Geschichte und Geschichten der Tannenwaldallee 18.02.2017 + 22.05.2017 Prunk und Prominenz auf der Promenade Teilnahme je € 5,00 bis 28.04.2017: Schlosskonzerte Schlosskirche, € 15,00 – 49,00 04.02.2017 My fair Lady Kurtheater, € 45,90 – 59,90 08.03.2017 Die Nacht der Musicals Kurtheater, € 24,95 – 59,90 25.03.2017 The Tribute Show – ABBA today Kurtheater, € 40,90 – 56,90 05.04.2017 Johann König Kurtheater, € 29,85 – 36,45 25.05.2017 Rebekka Bakken Kurtheater, € 24,00 – 39,00 26. 05.2017 Leona Berlin Speicher, € 20,00 + 23,00 10. 05.2017 Gernot Hassknecht Kurtheater, € 29,45 – 32,80 07. bis 17. Juni 2017 8. Poesie- & Literatur Festival Martina Gedeck & Ulrich Noethen, Max Moor, Christian Brückner, Benno Fürmann, Esther Schweins, Konstantin Wecker, Robert Stadlober, Dietmar Bär, Richard David Precht. € 18,50 – 58,00

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06.01.2018 Die Csárdásfürstin Kurtheater Bad Homburg € 39,80 – 53,80

25.03.2017 The Tribute Show – ABBA today Kurtheater Bad Homburg € 40,90 – 56,90

07.04.2017 African Angels Alte Oper Frankfurt € 32,50 – 65,00

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14.04.2017 Gospel - Gershwin - Gilmore Papageno Theater Frankfurt € 25,00 - 30,00

27.05.2017 Hans Gerzlich Die Käs Frankfurt, € 25,10

18.04. 2017 Martin Luther & Thomas Münzer Stadthalle Oberursel, € 14,00–23,00 04.04.2017 Benjamin Tomkins Die Käs Frankfurt, € 25,10 27.04.2017 Johannes Scherer Culture Club Hanau € 22,45 – 28,50 06.05. – 04.06.2017 Arabella Oper Frankfurt, € 17,88 – 119,13

25.03. 2017 Circus meets Africa Jahrhunderthalle Frankfurt € 32,90 – 120,00

06.05. – 10.09.2016 Bad Vilbeler Burgfestspiele Der Diener zweier Herren, Sunset Boulevard, Das Tagebuch der Anne Frank, Ziemlich beste Freunde, Er ist wieder da, Wie im Himmel, Figaros Hochzeit, 6-Zylinder, Walter Renneisen, David & Götz, Barrelhouse Jazz Band, The Jackson Singers, Jim Knopf und die Wilde 13, Brass Band Hessen, Stefanie Schaefer, Landesjugendsinfonieorchester, Tintenherz, Helen Schneider u.v.m. € 15,00 – 46,00

27. + 28.03.2017 Herr der Ringe Alte Oper Frankfurt € 49,50 – 99,00

23.05.2017 Philharmonia Zürich Alte Oper Frankfurt € 35,00 – 129,00

23.03.2017 Madame Bovary Stadthalle Oberursel € 14,00 – 23,00 25.03.2017 Moi et les Autres Theater Alte Mühle Bad Vilbel € 19,00 – 21,00

Ticket-Hotline 06172-178 37 10

Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 Montag – Freitag 10.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

tourist-info@kuk.bad-homburg.de

www.kurtheater-bad-homburg.de

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08.07.2017 Pippi feiert Geburtstag Papageno Theater Frankfurt € 15,50 – 19,50 22.07.2017 World Fitness Day 2017 Commerzbank-Arena, € 29,90 04.08.2017 Nena – Live 2017 Amphitheater Hanau, € 50,80 23. – 27.08.2017 Cats Alte Oper Frankfurt € 42,00 – 106,50 29.08. – 02.09.2017 Alvin Ailey Alte Oper Frankfurt € 31,00 – 100,50 05.10.2017 Superstars des Musicals Alte Oper Frankfurt € 39,50 – 82,50 03. + 04.11.2017 Badesalz „Dö Chefs“ Congress Park Hanau € 26,30 – 31,80 02.12.2017 Xavier Naidoo Festhalle Frankfurt, € 61,40 – 87,65 20. + 21.12.2017 Night of the Proms 2017 Festhalle Frankfurt, € 47,50 –87,50

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Hotline: 069 13 40 400

Änderungen vorbehalten

BAD HOMBURG V. D. HÖHE


Proust'scher Fragebogen

Der französische Schriftsteller Marcel Proust beantwortete auf einer Feier als einer der ersten „Prominenten“ einen Fragebogen, der heute noch Grundlage für zahlreiche Fragebögen dieser Art ist und vielerorts verwendet wird. Aus den über dreißig Fragen wählen wir jeden Monat einige Fragen aus und stellen Sie einem Künstler, der in Homburg v.d.Höhe lebt, auftritt oder wirkt. Erfahren Sie etwas über unsere Künstler und Kulturschaffenden – und über sich, wenn Sie die Fragen für sich beantworten. Stefanie Boltz zählt zu den stimmlich vielseitigsten Sängerinnen Deutschlands. Sie sang und beatboxte in der preisgekrönten A cappella- Formation „Slixs“, wirkte unter der Regie von Georgette Dee und Gayle Tufts in der Band „The Croonettes“, stand im Studio für Film-, TV- und Kindermusik, arbeitete erfolgreich als DJane und tauchte mit dem Gitarristen Philipp Stauber in die Jazz-Tradition ein. Hochgelobt und gefeiert ist ihr Duo Le Bang Bang gemeinsam mit Sven Faller am Kontrabass. Auch solo ist Stefanie Boltz erfolgreich und wurde 2014 für den JAZZ ECHO nominiert. Foto: ©

Am 17. Februar ist Stefanie Boltz mit „Le Bang Bang“ im Speicher zu erleben.

Wo möchten Sie leben? An einem Ort, der ein freies und liebevolles gemeinschaftliches Leben zulässt. Ein Ort, der offene Menschen, unkonventionelle Ideen und viel ursprüngliche Natur vereint. Das ist vermutlich die Beschreibung des Paradies oder einer Utopie.

Ihr Lieblingskomponist? Meine Kindheit ist von sehr viel klassischer Musik geprägt. Meine musikalischen Einflüsse jenseits des Elternhauses sind jedoch extrem vielseitig - außer Schlager wüsste ich kein Genre, für das ich mich noch nicht interessiert habe. Ihr liebsten Romanhelden? Früher habe ich komplexe Fachbücher verschlungen und Bücher über Anschauungen von spannenden Frauen, die mich geprägt haben. Einen Roman zur Entspannung zu lesen, ist in meinem System irgendwie nicht angelegt; wenn es dennoch dazu kommt, genieße ich es dann aber sehr.

Ihre Lieblingsbeschäftigung? Eintauchen - in Musik, leidenschaftliche Ideen & Pläne, in Gespräche, in die Natur. Meinen Sohn wachsen sehen.

Woran arbeiten Sie zur Zeit? Parallel zur Release-Tour unseres neuen Albums ‚Pure‘ bastle ich bereits an Kompositionen und Sound-Ideen zu meinem neuen Band-Album, das 2018 erscheinen soll.

Ihr Kulturtipp für LOUISe-Leser Zuletzt hat mich der nördliche Teil Amsterdams inspiriert: Ehemaliges Industriegelände, das nun zunehmend erschlossen wird. Viel Kultur und Kunst! Louise 2 / 2017  |  11


© Christoph Grunert

K o n z er t e

Geniale Gegensätze Sonntag, 26. Februar, 17.00 Uhr, Schlosskirche

Klassik im Taunus: Roman Zaslavsky (Klavier) und Felix von Manteuffel (Moderation) Die junge Konzertreihe KLASSIK IM TAUNUS unter der Leitung von Nina Vitol bietet einen Leckerbissen nicht nur für Musik-, sondern auch für Literatur- und Theaterfreunde. Das von Roman Zaslavsky virtuos gestaltete Programm, das bereits Erfolge in der Berliner Philharmonie, der Hamburger Laeiszhalle und in der Frankfurter Alten Oper feierte, wird von dem Schauspieler Felix von Manteuffel moderiert. Felix von Manteuffel spricht über die Gegensätzlichkeit der gleichaltrigen Komponisten , deren Lebenswerk die damals gerade beginnende Epoche der deutschen Romantik in musikalischer Hinsicht entscheidend prägte. Eine wesentliche Rolle in ihrem Schaffen spielte die neue romantische Literatur. Beide Musiker hatten auch schon früh Kontakt, der trotz aller Differenzen stets getragen war von gegenseitiger Wertschätzung bis hin zur Bewunderung. Liszt, der Extrovertierte, der umjubelte Künstler, dem 75 Jah-

12 | Louise 2 / 2017

re Lebenszeit vergönnt waren, setzte immer wieder ganz bewusst dramatische, theatralische Musik ein. Schumann, der Introvertierte, der mit nur 46 Jahren in einer Nervenheilanstalt starb, verstand es, literarische Vorlagen in Musik umzusetzen und scheute jede Theatralik. Auf dem Programm des Abends stehen u.a. „Symphonische Etüden“ von Robert Schumann sowie Liszts Vertonungen von Petrarcas Sonetten (aus „Wanderjahre, Italien“). Das Konzert schließt mit der so genannten „Dante-Sonate“ (Après une lecture de Dante: Fantasia Quasi Sonata) ab, die nach Liszts Studium der „Göttlichen Komödie“ von Dante entstanden ist und in der der Komponist bildhaft und theatralisch die Reise der Verdammten durch die Unterwelt dargestellt hat. Eintrittskarten zwischen 12,00 und 35,00 €. Ermäßigungen für Schüler, Studenten und Mitglieder des Vereines KLASSIK IM TAUNUS.


K o n z er t e

Freitag, 3. Februar, 19.30 Uhr Schlosskirche

Elizaveta Fedyukova, Violine

Bad Homburger Schlosskonzerte

Die Stiftung Bad Homburger Schlosskonzerte hat in diesem Jahr zum ersten Mal das neu aufgelegte MentorStipendium vergeben. Stipendiatin ist die erst 19-jährige Ukrainerin Elizaveta Fedyukova. Die junge Geigerin wird im dritten Orchesterkonzert mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert Nr. 4 D-Dur ihr Debüt bei den Schlosskonzerten geben. Joseph Haydns Sinfonie Nr. 49 „La passione“ und die Ballettmusik zu „Don Juan“ von Christoph Willibald Gluck runden das Programm ab. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter dem Dirigenten Ciaran McAuley, dem Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2015, begleitet die Geigerin. Eintrittskarten kosten zwischen 15,00 und 49,00 €. Abonnements können beim Veranstalter unter 06007-930076 oder per E-Mail karten@BadHomburgerSchlosskonzerte.de bestellt werden. www.badhomburger-schlosskonzerte.de

Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr Schlosskirche

Klangfantasien

Benefizkonzert mit Catherine Gordeladze Förderverein Taunus-Tiflis

Zu seinem 20-jährigen Bestehen hat der Förderverein Taunus-Tiflis die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze eingeladen. Sie lässt Werke von JeanPhilippe Rameau, Joseph Haydn, Carl Czerny, Fréderic Chopin und Maurice Ravel erklingen. Mit ihrem Auftritt unterstützt Catherine Gordeladze die Arbeit des Bad Homburger Fördervereins, der seit zwei Jahrzehnten einer Not leidenden Schule in der georgischen Hauptstadt Tiflis finanziell und ideell hilft. Außerdem fördert der Verein den alljährlichen Schüleraustausch mit der Integrierten Gesamtschule Stierstadt sowie den Kulturaustausch durch das Engagement für Musik-Ensembles und für begabte Musikschüler. Catherine Gordeladze hat an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt am Main und in Weimar studiert. Heute unterrichtet die Pianistin als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Als hervorragende Solistin und als gefragte Kammermusikpartnerin gastiert Catherine Gordeladze auf den bedeutendsten Konzertpodien und mit renommierten Orchestern. Bei Kammermusikabenden spielte sie u.a. mit dem prominenten Geiger David Garrett und dem ebenso berühmten Cellisten Daniel Müller-Schott.

© Gigi Ghezi

Eintritt frei, um Spenden für die Arbeit des Fördervereins wird gebeten.

Eintrittskarten erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de

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K o n z er t e

Samstag, 11. Februar, 11.30 Uhr Schlosskirche

Orgelmatinee

Kuratorium Bad Homburger Schloss

Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr Schlosskirche

Meisterpianist Jonathan Plowright

Bad Homburger Schlosskonzerte

Das international renommierte Gramophone Magazine findet, dass Jonathan Plowright „einer der besten lebenden Pianisten“ ist. Unter anderem erhielt er die Goldmedaille sowohl bei der „Royal Overseas League Competition” als auch bei der Royal Academy of Music in London und ging beim Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen als Sieger hervor. Seine CDs erhielten viele Auszeichnungen. Jonathan Plowright ist Leiter der Fachschaft für Klavier an der Universität in Chichester und der Klavier-Fakultät des Royal Conservatoire of Scotland. 2013 wurde er zum Mitglied der Royal Academy of Music ernannt. In der Schlosskirche lässt der Pianist die 12 Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman“ von Wolfgang Amadeus Mozart und die Chaconne d-Moll von Johann Sebastian Bach, die von Ferruccio Busoni virtuos arrangiert wurde, erklingen. Außerdem werden die Nocturne Nr. 3 op. 9 und die Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 von Frédéric Chopin zu hören sein. Das ganze Komponistenleben von Johannes Brahms breitet sich zwischen seiner Sonate op. 1 und den Sieben Fantasien op. 116 aus – eine hochinteressante Gegenüberstellung. Eintrittskarten kosten 18,00 €. www.badhomburger-schlosskonzerte.de

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Die Stipendiatin Pia Lee lässt Werke von Johann Sebastian Bach erklingen, außerdem das „Aria secunda e-Moll“ aus dem Hexachordum Apollinis von Johann Pachelbel sowie eine Choralbearbeitung von Dietrich Buxtehude. Zum Abschluss ist das Präludium e-Moll von Nicolaus Bruhns zu hören. Eintritt frei.

Samstag, 11. Februar, 19.30 Uhr Bistro Ernesto, Schwedenpfad 6

It’s only Rock ’n’ Roll Band ROUTE 66 live

Auch im neuen Jahr garantiert ROUTE 66 beste Unterhaltung mit Fußwipp- und Mitsinggarantie. Ausgerüstet mit Akustik-Gitarren und Cajon, zeigt die Band, dass man Beat und Rock ’n’ Roll auch ohne großen technischen Aufwand anspruchsvoll interpretieren kann. Natürlich werden dann auf Wunsch die „Gassenhauer“ von CCR und Rolling Stones wieder angestimmt. Und zum Ende jedes Sets gibt es Bluessongs, bis die Nerven vibrieren. Eintritt 6,00 €.

Sonntag, 12. Februar, 10.00 Uhr Erlöserkirche

Johann Sebastian Bach: Messe F-Dur Musikgottesdienst

Der Musikgottesdienst wird gestaltet vom Bachchor der Erlöserkirche, Vokalsolisten und Orchester. Liturgie und Predigt obliegen Pfarrer Johannes Hoeltz.


K o n z er t e

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Orangerie im Kurpark,15.00 Uhr, sonntags 14.30 Uhr trufknarF repO etlA · 71.40.22 - .11 Mittwoch

1. Februar

Kurkonzert

Donnerstag

2. Februar

Klinik Dr. Baumstark Viktoriaweg 18, Beginn 16.00 Uhr

Freitag

3. Februar

Kurkonzert

Samstag

4. Februar

Kurkonzert

Sonntag

5. Februar

Kurkonzert

Montag

6. Februar

Spielfrei

Dienstag

7. Februar

Kurkonzert

Mittwoch

8. Februar

Kurkonzert

Donnerstag

9. Februar

Paul-Ehrlich-Klinik Landgrafenstraße 2- 8, 15.30 Uhr

Freitag

10. Februar

Kurkonzert

Samstag

11. Februar

Kurkonzert

Sonntag

12. Februar

Kurkonzert

Montag

13. Februar

Spielfrei

Dienstag

14. Februar

Kurkonzert

Mittwoch

15. Februar

Kurkonzert

Donnerstag

16. Februar

Wicker-Kliniken, Kaiser FriedrichPromenade 47, 15.30 Uhr

Freitag

17. Februar

Kurkonzert

Samstag

18. Februar

Kurkonzert

Sonntag

19. Februar

Kurkonzert

Montag

20. Februar

Spielfrei

Dienstag

21. Februar

Kurkonzert

Mittwoch

22. Februar

Kurkonzert

Donnerstag

23. Februar

Klinik Dr. Baumstark Viktoriaweg 18, Beginn 16.00 Uhr

Freitag

24. Februar

Kurkonzert

Samstag

25. Februar

Kurkonzert

Sonntag

26. Februar

Kurkonzert

Montag

27. Februar

Spielfrei

Freitag

28. Februar

Kurkonzert

Änderungen vorbehalten

11. - 22.04.17 · Alte Oper Frankfurt

10.02.2017 Liverpool Oratorio von Sir Paul McCartney Alte Oper Frankfurt

Bad Homburger Schlosskonzerte

17.02.2017 Meisterpianisten – Jonathan Plowright (Klavier)

Schlosskirche im Landgrafenschloss

04.03.2017 Astrid North

Speicher im Kulturbahnhof Bad Homburg

16.03. 2017 Jagd auf 007 Eine Nacht mit James Bond Alte Oper Frankfurt

14.07.–19.08.2017 Theater im Park

Park der Klinik Hohe Mark, Oberursel

069 13 40 400 www.frankfurt-ticket.de Louise 2 / 2017 |

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S p e i c her B a d H o m b u rg

Freitag, 3. Februar, 21.00 Uhr

© Coffeeshoppers

Coffeeshoppers Die „Coffeeshoppers“ aus dem Raum Frankfurt stehen für melodischen, funkigen und energiegeladenen Rock. Dabei experimentieren die fünf Musiker viel mit stilistischen Elementen aus den Bereichen Funk, Jazz, Latin, Disco, Pop oder auch Blues. Erste Live-Erfahrungen konnten sie bereits sammeln, auch ein erstes Demo wurde aufgenommen. Ganz klar: Da ist eine spannende Band am Start – und kann bei SPEICHERBEATS hautnah erlebt werden! Ab 20.00 Uhr Warmup, nach dem Konzert Get together mit den Musikern.

© Le Bang Bang

Eintritt: 10,00 €, Schüler & Studenten 5,00 €.

Freitag, 17. Februar, 20.00 Uhr Eintrittskarten sind bei der Tourist Info im Kurhaus (Telefon 06172-178 3710, E-Mail touristinfo@kuk.bad-homburg.de), bei Frankfurt Ticket RheinMain (www.frankfurt-ticket.de) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Speicher Bad Homburg, Am Bahnhof 2, 61352 Bad Homburg

Le Bang Bang

Das preisgekrönte Duo Le Bang Bang hat in der deutschen Musiklandschaft für reichlich Furore gesorgt und wurde vom Magazin „Elle“ zur „1. Liga von München“ gekürt. In der Tat haben Stefanie Boltz und Sven Faller seit ihrem Debut 2011 hinreichend bewiesen, dass es nicht mehr als eine Stimme und einen Bass braucht, um ein spannendes Programm zu zaubern, das es mit der Dynamik und dem Farbenreichtum eines philharmonischen Orchesters aufnehmen kann. Mit der weiten Spannbreite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten meistern sie die Wucht und epische Breite von Nirvana oder Radiohead ebenso mühelos wie die knisternden Zwischentöne der Musik von Michele Legrand oder Billie Holiday. Eintritt: 21,00 € | 18,00 €.

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Pop-Jazz


S p e i c her B a d H o m b u rg

Vo r s c h au Freitag, 26. Mai, 20.00 Uhr

W’Festival zu Gast im Speicher Bad Homburg

Leona Berlin

© Simon Hegenberg

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Speicher Bad Homburg am W’Festival Frankfurt. Unter dem Dach des Kulturbahnhofes gastiert Leona Berlin, deren Musik durch Alicia Keys, Erykah Badu, Jill Scott oder Robert Glasper inspiriert ist. Leona Berlin steht für emotionalen Soul mit elektronischen Effekten und unverwechselbaren Harmonien. Auch Einflüsse aus Jazz, R’n’B und Neo Soul machen ihre Musik aus. Als Support namhafter Kollegen wie Al Jarreau oder durch die Mitwirkung am neuen Album von Klaus Doldinger („New Moon“ feat. Sasha) zeigte die Musikerin ihre künstlerische Vielfalt. Im Speicher Bad Homburg präsentiert sie ihr neues Album, das Anfang 2017 erscheint. Eintritt: 23,00 € | 20,00 €.

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Koflers Kulinarik zum Konzert Der Kulturbahnhof ist Drehscheibe für kulturelle und für kulinarische Erlebnisse. Zur Einstimmung auf das Konzert im Speicher Bad Homburg empfiehlt sich ein schmackhaftes Essen: Das Restaurant Kofler & Kofler im Bahnhof serviert eine verfeinerte regionale und klassische Küche, die mit den Jahreszeiten wechselt. Die Getränke- und Weinauswahl ist wohl international, trägt aber ebenfalls regionale Züge. Und nach dem Konzert lockt das Kofler zum Absacker in seine Bar, die den Namen „Gleis 1“ trägt. Die urgemütliche Atmosphäre mit Sofas und tiefen Sesseln verspricht den wundervollen Ausklang eines wundervollen Abends. Dort trifft sich auch „tout“ Bad Homburg freitags ab 19.00 Uhr, um sich bei Longdrinks, Wein und Bier, Snacks und Live-Entertainment auf das Wochenende einzustimmen.

Koflers Restaurant im Kulturbahnhof Bad Homburg, Am Bahnhof 2, 61352 Bad Homburg, Tel. 0 6172 - 9 17 60 78, info@badhomburgevents.de, www.koflerkofler.de. Öffnungszeiten: Lunch 11.30-14.30 Uhr (Mo.-Fr.), Dinner ab 17.30 Uhr (Di.-Sa.),

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Bühne

Komödie mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist. Abonnement „Der Schauspieler“. Eintrittskarten zu 20,00 € | 25,00 € | 30,00 € | 35,00 €.

© Guido Kasper

K u n s t

Mittwoch, 15. Februar, 20.00 Uhr, Kurtheater

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Bühne

© Salih Usta

Samstag, 4. Februar, 20.00 Uhr Kurtheater

Mittwoch, 1. Februar, und Donnerstag, 2. Februar, 20.00 Uhr Kurtheater

Ein Volksfeind

Schauspiel mit Rufus Beck, Christiane Mudra u.a. Henrik Ibsen setzte sich in seinem Drama „Ein Volksfeind“ mit einer Form von Idealismus auseinander, die an sich selbst scheitern muss. Denn: Was nützt das Recht ohne Macht? Ohne „kompakte Majorität“ hinter sich bleibt jeder Einzelkämpfer nur ein Stein des Anstoßes, wird schnell zum Feind des Volkes. Das hat Ibsen erfahren und erlebt. Und das hat der Erfolgsautor Rainer Erler in seiner Neufassung des Dramas, obwohl in der Silvesterwoche des Jahres 1899 angesiedelt, geschickt in eine aktuelle Version verpackt, die uns heute betrifft und betroffen macht. In der Produktion der Kempf Theatergastspiele wird die Geschichte zum spannenden Kriminalfall. Was soll er tun, der Badearzt Dr. Thomas Stockmann, der besorgt Wasserproben an die Universität Oslo sendet und von dort Gewissheit erhält: Das Wasser der viel gerühmten Heilquellen ist verseucht. Die Wahrheit muss ans Licht, meint der aufrechte Arzt. Die Zeitung bekommt ihre Skandalstory und der gutgläubige Arzt viel Ärger. Er, der die Macht der Wahrheit in Händen hält, wird von der Wahrheit der Macht geknechtet. Als Spielball der Mächtigen beginnt er einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen eine korrupte Clique, die jedes Mittel einsetzt, um ihn in der Öffentlichkeit zu diffamieren und mundtot zu machen.

My fair Lady

Der Musical-Welterfolg

Aus einem einfachen Blumenmädchen wird eine Dame von Welt. Prof. Higgins hat mit seinem Freund Oberst Pickering gewettet, Eliza Doolittle in sechs Monaten ohne Probleme in die beste Gesellschaft einführen zu können. Er gewinnt die Wette, rechnet aber in seiner Eitelkeit nicht mit der Eigenständigkeit von Eliza. Mit witzigen Dialogen und humorvollen Szenen. Mit der Komödie „Pygmalion“, aus der „My fair Lady“ entstand, hat George Bernard Shaw eines seiner erfolgreichsten Werke geschaffen. Gestalten wie der kauzige und doch charmante Professor Higgins, die ruppige und doch sehr weibliche Eliza Doolittle, der derbe und urwüchsig komische Vater Doolittle, sie alle besitzen so viel Farbe und Witz, dass sie zu den populärsten Figuren des neueren Theaters zählen. Eintrittskarten zwischen 45,90 und 59,90 €.

Abonnement „Der Vielseitige I und II“. Eintrittskarten zu 20,00 € | 25,00 € | 30,00 € | 35,00 €.

Eintrittskarten sind erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172 -178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069 -13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de.

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© Silke Winkler

© Matthias Scheuer

Bühne

uf Dienstag, 7. Februar, 20.00 Uhr verka s u A Kurtheater

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Mittwoch, 8. Februar, 20.00 Uhr Kurtheater

LIFE – Raumpatrouille Scherbenpark & Memory Boy

mit Matthias Brandt und Jens Thomas Sonderveranstaltung des 8. Poesie- & LiteraturFestivals

Matthias Brandt als Sprecher und Jens Thomas als kongenialer Partner am Flügel haben in den beiden letzten Festival-Jahren das Bad Homburger Publikum mit ihren hochspannenden „Psycho“- bzw. „Angst“-Programmen mitgerissen! Dieser Mix aus Sprachkunst und innovativem, feinabgestimmtem Zusammenspiel zwischen Schauspieler und Pianist/Sänger sucht zur Zeit wohl seinesgleichen. Mit ihrem neuen Programm, basierend auf Brandts eben erschienenem autobiografischem Buch „Raumpatrouille“ und der eng verbundenen SoundtrackCD „ Memory Boy“ von Jens Thomas, tauchen die beiden Protagonisten tief in den Kosmos der eigenen (und gelegentlich durchaus traumatischen) Kindheit ein. Dabei streifen sie auch die Beziehung von Matthias zum berühmten Vater Willy Brandt. Eintrittskarten zwischen 24,00 und 51,00 €.

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„Manchmal denke ich, ich bin die Einzige in unserem Viertel, die noch vernünftige Träume hat. Ich habe zwei und für keinen brauche ich mich zu schämen. Ich will Vadim töten. Und ich will ein Buch über meine Mutter schreiben. Ich habe auch schon einen Titel: ‚Die Geschichte einer hirnlosen rothaarigen Frau, die noch leben würde, wenn sie auf ihre kluge älteste Tochter gehört hätte‘. Vielleicht ist das nur ein Untertitel. Ich habe Zeit, es mir genau zu überlegen, denn ich habe noch nicht angefangen zu schreiben.“ Die 17-jährige Sascha lebt im Russenghetto „Scherbenpark“. Vadim, der Freund ihrer Mutter, hat diese getötet und Sascha, hochintelligent und wütend, sinnt auf Blutrache. Doch ihre Geschichte nimmt eine jähe Wendung, als sie den Journalisten Volker und dessen Sohn Felix kennenlernt. Abonnement „Theater light“. Eintrittskarten: 9,00 €, freie Platzwahl.


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Sonntag, 19. Februar, 17.00 Uhr Kurtheater, Foyer

Lesung „Babettes Fest“ von Tanja Blixen mit Susanne Schäfer (Lesung) und Rolf Kohlrausch (Flügel) Kulturkreis Taunus-Rhein-Main

Nachdem die Resonanz auf die Lesung mit Musik vor zwei Jahren äußerst positiv war, hat der Kulturkreis Taunus- Rhein-Main die Schauspielerin Susanne Schäfer (Speer und Er mit Sebastian Koch, Der Mörder ist unter uns mit Christoph Waltz) erneut für eine Lesung eingeladen. Auf dem Programm: Babettes Fest von Tanja Blixen. Die Novelle führt in das Norwegen des 19. Jahrhunderts und in das Haus zweier pietistischer Schwestern, deren Leben von der französischen Haushälterin Babette neue Impulse bekommt. Am Ende kann Babette sie aus ihrem strenggläubigen Korsett befreien. Musikalisch begleitet und kommentiert wird die Lesung durch Klaviermusik von Edvard Grieg, feinfühlig und liebevoll eingestreut von dem Bad Homburger Pianisten Rolf Kohlrausch. Eintritt: 18,00 €, Mitglieder 15,00 €, Schüler und Studenten 10,00 €. Karten ab 16.00 Uhr an der Tageskasse, kein Vorverkauf. Telefonische Reservierung möglich ab 6. Februar unter 06172-918392 (Rolf Kohlrausch).

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E n g l i s c he K i r c he

Schottland Weite Horizonte Sonntag, 5. Februar, 17.00 Uhr

Länder, Menschen & Kulturen mit Hartmut Krinitz Europas Vorposten im Nordwesten zeigt sich als Land der Kontraste. Grandiose Naturlandschaften treffen auf die ungleichen Metropolen Glasgow und Edinburgh, keltische Wurzeln mischen sich mit der Moderne, Avantgardearchitektur verblasst neben prähistorischen Steinkreisen. Theodor Fontane, Robert Louis Stevenson, Sir Walter Scott und Robert Burns haben es bedichtet, das Land der Dudelsäcke und fliegenden Baumstämme. Und bis heute schneidert Gary Smyth in den Highlands den Kilt, webt Kathy Campbell auf den weltabgelegenen Hebriden Tweed und brennt Ian Mackintosh in der Speyside Single Malt Whisky, während Adrian Shine seit 30 Jahren nach den Geheimnissen des Loch Ness und seines langhalsigen Bewohners forscht. Hartmut Krinitz führt mit seiner Diaschau zu Castles und mystischen Stätten, schroffen Bergen und Leuchttürmen in weiten Küstenlandschaften. Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 9,00 €. www.hartmut-krinitz.de

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E n g l i s c he K i r c he

Donnerstag, 2. Februar, 20.00 Uhr

Gismo Graf Trio – Modus Vivendi Konzert

Gismo Graf, der Shootingstar des Gypsy-Swing, hat mittlerweile seinen festen Platz in der weltweiten Riege der Spitzengitarristen eingenommen. Von ungebrochenem Drang nach Perfektion getrieben und kontinuierlich neue Ideen entwickelnd, präsentiert er sein neues Album „Modus Vivendi“. Der junge charismatische Gismo Graf zeigt, dass Gypsy-Jazz weit mehr als nur eine Erscheinung am Rande des Jazz ist. Er wagt die Brücke bis hin zu Pop, Bossa Nova, Swing und ausdrucksstarken Eigenkompositionen. Eintritt: 18,00 €, ermäßigt 15,00 €. www.gismo-graf.de

Donnerstag, 9. Februar, 20.00 Uhr

Café del Mundo meets Mulo Francel & D.D. Lowka (Quadro Nuevo) Konzert

Inspiration ist die geheimnisvolle Kraft in der Musik. Kommt sie in Fluss, entstehen jene magischen Momente, die Musiker und ihr Publikum in ein fesselndes Fluidum ziehen. So geschehen in der Begegnung der beiden Gitarristen Jan Pascal und Alexander Kilian alias Café del Mundo mit Mulo Francel, dem der „derzeit sinnlichste Saxofonsound Europas“ zugeschrieben wird. Mit seinem Partner Didi Lowka am Kontrabass gründete er die erfolgreiche Weltmusik-Formation Quadro Nuevo und erhielt damit zweimal den ECHO. Gemeinsam steigen die vier Musiker hinein in schäumend-sinnliche Klangfluten: Flamenco, die Musik des flirrenden Südens. In ihrem Herzen treffen Europa, Afrika und der Orient aufeinander. Entstanden ist eine inspirierte Musik voller Begegnung. Eintritt: 20,00 €, ermäßigt 17,00 €. www.cafedelmundo.de

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E n g l i s c he K i r c he

Mittwoch, 15. Februar, 19.00 Uhr

Duo Janina Ruh und Boris Kusnezow – Wege der Romantik © Andreas Wosnitza

Konzertpodium

Die Cellistin und Sängerin Janina Ruh, 1989 in Rottweil geboren, studiert an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und an der Universität der Künste in Berlin. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei Musikwettbewerben und konzertiert als Solistin mit namhaften Orchestern. Boris Kusnezow wurde 1985 in Moskau geboren und studiert an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, nachdem er dort mit 13 Jahren bereits Jungstudent war. Sein Durchbruch als Pianist begann 2009 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs. Bereits zwei Jahre später gab er sein Debüt in der Carnegie Hall in New York. Das Duo spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Nikolai Miaskowski und Sergej Rachmaninow.

Donnerstag, 16. Februar, 20.00 Uhr

Özgür Cebe – Born in the BRD Kabarett

Deutschland befindet sich im Wandel. Doch ist das kein Grund zur Panik! Im Zeitalter von Facebook und Twitter erleben Verschwörungstheoretiker und Biodeutsche, unter der Anonymität ihrer IP-Adressen, eine Renaissance der existentiellen Angst. Könnte Özgür Cebe der Grund für das kalte Grauen sein? Schließlich ist er kein Biodeutscher, spricht aber akzentfreies Deutsch. Und genau davor graut dem patriotischen Europäer, wie auch der Veganer sich vor Salamisten erschreckt. Bekannt ist, dass man das fürchtet, was man nicht kennt. Doch bei Özgür Cebe könnte sich die Furcht in Luft auflösen, weil er nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland lebt, nein, er ist auch „Born in the BRD“.

Eintritt: 15,00 €, ermäßigt 12,00 €. www.janinaruh.de oder http://de.boriskusnezow.com/ www.musikrat.de/bakjk

Eintritt: 15,00 €, ermäßigt 12,00 €. www.oezguercebe.de

© Barbara Frommann

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Donnerstag, 23. Februar, 20.00 Uhr

Roy Hammer & die Pralinées

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Weiberfasching-Sause Wo diese glänzenden Persönlichkeiten auftreten, bleibt kein Fuß ohne Blasen und keine Hüfte starr. Roy Hammer und die Pralinées sind Meister des Spitzenentertainments. Humoristisch und stets gut für Überraschungen, stimmlich wie auch optisch, machen sie Lust auf deutschen Schlager. Wilde Perücken, überdimensionale Brillen in den buntesten Farben, hier und da auch mal ein Kondom als Hut missbraucht, Halloween-Maskeraden zum Fürchten, so präsentieren sich die ExtremMusiker. Hits der 60er und 70er sind ihr Markenzeichen, aber auch die Neue Deutsche Welle verstehen sie gekonnt in Szene zu setzen. Trude Blume – ein besonderer Wirbelsturm auf der Bühne – interpretiert Marianne Rosenberg wie auch Nena gekonnt und mit Leib und Seele. Eintritt: 20,00 € (Stehplatz), ermäßigt 17,00 €. www.royhammer.de

Dienstag, 28. Februar, 20.00 Uhr

The Gypsys

Faschingsdienstag

Wer den Kult um die Band „The Gypsys“ kennt, weiß, was ihn erwartet: virtuose Musiker, die aktuelle ChartBreaker, Soulklassiker, aber auch funkelnde Oldies auf die Bühne bringen. Die Mischung macht den Sound aus Frankfurt aus! Hier trifft „Happy“ (Pharrell Williams) auf „Uptown Funk“ (Bruno Mars), „Rhythm is a dancer“ (Snap) auf „Narcotic“ (Liquido) und „Cake by the Ocean” (DNCE) auf eine Gänsehaut-Version von „Skyfall“ (Adele). Als absolutes Alleinstellungsmerkmal gilt auch das integrative multikulturelle Repertoire der Band mit Songs in vielen Sprachen von Afrikanisch bis Türkisch. Sogar ein Song in österreichischem Dialekt gehört dazu – die mit Abstand schwerste Sprache. Eintritt: 16,00 € (Stehplatz), ermäßigt 13,00 €. www.gypsys.de

Eintrittskarten sind erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172 -178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069 -13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de.

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Dr. Gisela Förschner (1929-2011), Numismatikerin und Bad Homburger Bürgerin. Eine Medaille aufgelegt zu ihrem 80. Geburtstag.

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© Norbert Miguletz

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5. Februar bis 26. November Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Das Münzkabinett, wie es gut 20 Jahre lang im Gotischen Haus zu besichtigen war, wird es in dieser Form nicht mehr geben. Aber die Museumsverantwortlichen haben für die nächsten Monate eine thematische Kabinettausstellung zusammengestellt. Gezeigt werden in neun Abschnitten rund 60 Münzen, Medaillen und Plaketten zu den Themen: Landgraf Friedrich II., seine Zeit und sein Nachruhm; Prinzessin Marianne von Hessen Homburg und Wilhelm von Preußen und ihre Familie; Landgrafen und Prinzen von Hessen-Homburg im 19. Jahrhundert; Plaketten und Medaillen auf Heinrich von Kleist und auf Friedrich Hölderlin; Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts sowie das Kaiserhaus. Anhand dieser Stücke werden die große Vielfalt der künstlerischen Umsetzung und Stile sowie die Unterschiede, die sich aus Entstehungszeit und Qualitätsanspruch ergeben, erkennbar. Herausragende Medaillen des 19. Jahrhunderts stehen neben modernen Künstlermedaillen des 20. Jahrhunderts sowie Nachprägungen und neu-

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zeitlichen Industrieprodukten. So ergibt sich ein Querschnitt durch die Medailleurskunst der letzten 300 Jahre. Die kleine Schau im Obergeschoss des Gotischen Hauses ist nur ein Einblick in die Vielfalt der Numismatischen Sammlung des Museums. Sie umfasst über 3500 Stück, die sich jedoch allein auf die Bad Homburger Geschichte konzentrieren. Es handelt sich um Belege aus der Landgrafschaft Hessen-Homburg, aus der Homburger Geschichte, etwa zu Persönlichkeiten oder dem Kaiserhaus, sowie dem Stadtgebiet. Werner H. Stahl legt jetzt, zur Ausstellung, einen ersten Bestandskatalog vor. Das Werk heißt „Numismatische Belege aus dem Hochtaunuskreis“ und umfasst in Band I die „Landgrafschaft HessenHomburg und Bad Homburg v.d.Höhe“. Der geplante Band II soll „Aus den Taunusgemeinden“ behandeln. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 uhr. Eintritt: 2,00 €.


A u ss t e l l u n g e n

bis 5. Februar Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102 Horex Museum, Horexstraße 6

100 Jahre Sammeln Jubiläumsausstellung des Städtischen historischen Museums Bad Homburg

Zum 100-jährigen Bestehen des Städtischen historischen Museums haben die Museumsmitarbeiter 100 „Schätze“ aus den umfangreichen Beständen ausgesucht und zeigen sie in zehn Abteilungen. Es sind besonders schöne Stücke, vom über 500 Jahre alten Buch bis zum Taschentuch der legendären Königin Luise, vor allem aber interessante Exponate, die einen Bogen vom 2. bis ins 21. Jahrhundert schlagen und außerdem im Kontext deutscher und europäischer Entwicklungen stehen. Im Horex-Museum, das der Industriegeschichte Bad Homburgs gewidmet ist, stößt man unter anderem auf Exponate, die sich einst im Besitz von Telefon-Erfinder Philipp Reis befanden. Attraktiv wird diese Ausstellung auch durch den Audioguide, der über die Hintergründe der einzelnen Objekte informiert (nur Gotisches Haus). Er ist kostenlos an der Kasse erhältlich.

Foto: Norbert Miguletz

Öffnungszeiten Museum im Gotischen Haus: Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Führungen auf Anfrage. Horex Museum: Mittwoch 10.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis18.00 Uhr.

11. Februar bis 5. März Galerie Artlantis, Tannenwaldweg 6

Sehnsuchtsorte und andere Unwägbarkeiten Kunst von Hildburg und Lutz Krüger

Die Ausstellung präsentiert Bilder, Objekte, Installationen und illustrierte Lyrik in Kombination mit einer Videoarbeit. Beide Künstler untersuchen und beschreiben die zeitlose Suche nach Überlebensräumen und inneren Refugien mit ihren Brüchen und Hoffnungshorizonten. Mit ihren künstlerisch bearbeiteten Fragen geben sie Impulse für neue Perspektiven und Assoziationen: Wie alltagstauglich sind unsere Sehnsüchte? Welche Phantasien setzen sie frei? Wie wird das Scheitern erlebt? Lutz Krüger ist seit 1970 Mitglied des Künstlerbundes Taunus und jetzigen Kunstvereins Bad Homburg Artlantis. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Malerei mit Acryl. Weitere Genres sind Kollagen, Objekte und Installationen. Hildburg Krüger war bereits 2007 mit Lyrik und einer Videoarbeit Gast der Galerie. Eröffnungsfest: Freitag, 10. Februar, 20.00 Uhr mit Musik vom Acoustic Duo Ina Morgan & Martin Heil. Sie spielen Acoustic Rock und Pop der letzten 40 Jahre und viele neue Songs, die unter die Haut gehen und zum Mitsingen einladen. Es darf getanzt werden. bis 5. Februar: Stefan Kurt – Neue Arbeiten

Der als Charakterdarsteller in Fernsehproduktionen bekannte Stefan Kurt zeigt sich hier als hervorragender Künstler. Er fotografiert, mischt Strukturen, Farben, Töne und Formen und bearbeitet die Fotos anschließend. Öffnungszeiten: Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei. www.galerie-artlantis.de

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A u ss t e l l u n g e n

3. Februar bis 5. März Galerie Kunst in der Zehntscheune, Bornstraße 18

Claudia Tebben – Malerei Mit Claudia Tebben folgt die Galerie ihrer Tradition, Werke zwischen Abstraktion und Realismus auszustellen. Claudia Tebben war Schülerin der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Deren Name ist Programm – sie hat sich in Formgebung und Design einen Namen gemacht. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die im Ruhrgebiet geborene und aufgewachsene Künstlerin ihren Abschluss als Diplom-Kommunikationsdesignerin machte. Das kommt der tachistischgestischen Malerei zugute. Ihr Gefühl für Farbe und Komposition ist unschwer zu erkennen. Thematisch bewegt sie sich zwischen Himmel und Erde. Dabei sind es eher Ah-

nungen als Gewissheiten und beides verschmilzt miteinander. Ihre vitale Neugier für das Finden von Chiffren für ihre geistig erlebten Natureindrücke ist der Grundton ihrer Arbeit.

Öffnungszeiten: Freitag 18.00 bis 21.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 27.00 Uhr. Eintritt frei. www.boderke-zehntscheune.de

bis 22. April StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Ukraine – Erinnerte Gegenwart Fotografien von Oksana Kyzymchuk

Oksana Kyzymchuk war mit der Kamera in ihrer Heimat unterwegs, in der Ukraine, wo sie 1983 geboren wurde. Hier absolvierte sie auch ihr erstes Studium, ehe sie nach Mainz übersiedelte und zusätzlich Kommunikationsdesign studierte. Von der Foto-Tour brachte sie Bilder mit, die Alltagsgeschichten erzählen. Sie hielt fröhliche, lachende Kinder ebenso fest wie alte, einsame Frauen und Männer. Sie gibt einen authentischen Einblick in das, was das Leben in der Ukraine ausmacht. Vielleicht könnte man Oksana Kyzymchuk als Archivarin einer besonderen Kultur an den Grenzen Europas beschreiben, die die Reste dieser Kultur in ihrer Schönheit und mit ihren Widersprüchen bewahrt und vielleicht auch uns einen Eindruck von dem vermittelt, was hierzulande längst verloren ist. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Mittwoch 15.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr. Eintritt frei.

28  |  Louise 2 / 2017


Veranstaltungs-Überblick Februar 2017 Bitte heraustrennen und an die Pinnwand hängen!

Kurseelsorge

Pfarrerin Beatrice Fontanive evangelische Seelsorgerin Tel. 0160 - 84 55 683 ev.kurseelsorge.badhomburg@web.de Sr. Maria Gabriel Kessenich CJ Katholische Seelsorgerin Tel. 0162 - 432 50 68 Gabriel.kessenich@congregatiojesu.de

Kurkonzerte

Die Termine finden Sie auf Seite 15

Stadtführung

am 3., 10., 17. und 24. Februar, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Teilnahmegeb. 5,00 €, Kurgäste 3,00 €

Kurparkführung

am 4. und 21. Februar, 15.00 Uhr Treffpunkt: Kaiser-Wilhelms-Bad mit Besichtigung der Russischen Kirche Teilnahmegeb. 5,00 €, Kurgäste 3,00 €

Botanische Führung

am 7. Februar, 15.00 Uhr Treffpunkt: Tourist Info + Service im Kurhaus Führung durch den Kurpark (nur bei schöner Witterung) Teilnahme kostenlos

Prunk und Prominenz auf der Promenade

am Samstag, 18. Februar, 10.00 Uhr Kaiser-Friedrich-Promenade Nr. 7 Teilnahmegeb. 5,00 €, Kurgäste 3,00 € Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Ticket, erhältlich bei Tourist Info + Service im Kurhaus

Kino und Klassik im Kurtheater

Donnerstag, 9. Februar, 17.00 und 20.00 Uhr: Vier gegen die Bank Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr: Rogue Obe – A Star Wars Story Sonntag, 12. Februar, 14.00 Uhr: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Sonntag, 12. Februar, 17.00 Uhr: Ein Hologramm für den König Freitag, 24. Februar, 17.00 Uhr: Kundschafter des Friedens

Ausstellungen Horex Museum Motorräder der 1950er und 1960er Jahre im Vergleich Mi. 10.00-14.00 Uhr, Sa., So. 12.00-18.00 Uhr Schloss Bad Homburg Führungen: Di. bis So. 10.00-16.00 Uhr, letzte Führung 15.00 Uhr Römerkastell Saalburg Di. bis So. 9.00-16.00 Uhr. 5. Februar bis 26. November Museum im Gotischen Haus Porträts auf Münzen, Medaillen und Plaketten Eine Auswahl aus der Numismatischen Sammlung Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, So. 10.00-18.00 Uhr bis 5. Februar Museum im Gotischen Haus und Horex Museum 100 Jahre Sammeln 100 Jahre Städtisches historisches Museum Bad Homburg Museum im Gotischen Haus: Di. bis Sa. 14.00-17.00 Uhr, So. 10.00-18.00 Uhr. Horex Museum: Mi. 10.00-14.00 Uhr, Sa., So. 12.00-18.00 Uhr 11. Februar bis 5. März Galerie Artlantis Sehnsuchtsorte und andere Unwägbarkeiten Kunst von Hildburg und Lutz Krüger Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr

bis 22. April StadtBibliothek Ukraine– Erinnerte Gegenwart Fotografien von Oksana Kyzymchuk Di., Do. und Fr. 11.00-18.00 Uhr, Mi. 15.00-18.00 Uhr, Sa. 11.00-14.00 Uhr bis 19. Februar Kulturzentrum Englische Kirche Entdeckung – Bilder von Ulrike Gaiser Sa. und So. 11.00-14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen bis Oktober Oldtimermuseum Central-Garage Frauen geben Gas Mi. bis So. 12.00-16.30 Uhr bis 5. März Technisches Rathaus Angekommen Die Integration der deutschen Vertriebenen nach 1945 Mo. bis Do. 8.00-17.00 Uhr, Fr. 8.00-11.00 Uhr bis 4. Juni Heimatmuseum Ober-Erlenbach Schwein gehabt Bandkeramische Kultur in Ober-Erlenbach Jeden 1. Sonntag im Monat 15.00-17.00 Uhr bis 17. Dezember Museum im Kitzenhof Gonzenheimer Hochzeitsbilder So. 15.00-17.00 Uhr (außer in den Ferien)

bis 5. Februar Galerie Artlantis Stefan Kurt – Neue Arbeiten Fr. 15.00-18.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr bis 12. Februar Museum Sinclair-Haus Die Hüllen des Menschen Di. 14.00-20.00 Uhr, Mi. bis Fr. 14.00-19.00 Uhr, Sa., So. und Feiertage 10.00-18.00 Uhr

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Veranstaltungs-Überblick Februar 2017

1 Mittwoch

3

16.15 Uhr StadtBibliothek Ober-Erlenbach Bücherschmaus Mitmachaktionen für Kinder zu Bilderbüchern.

19.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Danceclub Disco-Party für 12- bis 15-Jährige

18.30 Uhr Technisches RAthaus Flucht/Vertrreibung/Integration – im europäischen Kontext Vortrag von Markus Koob, MdB BdV Kreisverband Hochtaunus 20.00 Uhr StadtBibliothek Recht und Gerechtigkeit üben ist dem Herrn lieber als Opfer Podiumsdiskussion mit Dr. Asfa-Wossen Asserate Katholische Erwachsenenbildung und Pfarrei St. Marien 20.00 Uhr Kurtheater Ein Volksfeind Schauspiel nach Henrik Ibsen mit Rufus Beck, Christiane Mudra u.a.

2

Donnerstag

16.15 Uhr StadtBibliothek Bilderbuchkino Kinder im Kindergartenalter 17.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Werkschau XXIV Die Winterwerkschau mit Show-Programm 20.00 Uhr Kurtheater Ein Volksfeind Schauspiel nach Henrik Ibsen mit Rufus Beck, Christiane Mudra u.a. 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Gismo Graf Trio – Modus Vivendi Konzert

Freitag

19.30 Uhr Schlosskirche Orchesterkonzert 3 Bad Homburger Schlosskonzerte Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Elizaveta Fedyukova (Violine) 21.00 Uhr Speicher Bad Homburg Coffeeshoppers Speicherbeats

4 Samstag 10.00 Uhr Ev. Gemeindezentrum Ober-Erlenbach Mitmachlesung StadtBibliothek Ober-Erlenbach, Ev. Kirchengemeinde Ober-Eschbach/ Ober-Erlenbach 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg Knicks und Knigge. Manieren einst und jetzt Diskussion bei einem Glas Sekt im Ahnensaal 20.00 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Mitternachtsspiel Die lange Nacht des Spiels 20.00 Uhr Kurtheater My fair Lady Der Musical-Welterfolg

5 Sonntag 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg Märchenrunde Führung für Märchenfreunde von 3 bis 99 Jahren 15.00 Uhr Schloss Bad Homburg Sammeltassen – kreativer Trend des Biedermeier Führung

17.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Schottland – Weite Horizonte Multimedia-Show „Länder, Menschen & Kulturen“ mit Hartmut Krinitz 19.00 Uhr Schloss Bad Homburg Zur blauen Stunde Winterliche Geschichten mit Michaele Scherenberg

7 Dienstag 19.30 Uhr Kurhaus Bad Homburg von A-Z Lichtbildervortrag von Heidi Delle 20.00 Uhr Kurtheater - Ausverkauft LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy mit Matthias Brandt und Jens Thomas Sonderveranstaltung des 8. Poesie- & LiteraturFestivals

8 Mittwoch 15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Alle seine Entlein Figurentheater, ab 3 Jahren 18.30 Uhr Technisches Rathaus Deutschland: Menschen und Grenzen im Wandel der Zeiten Vortrag von Dr. Matthias Setzer, Bad Homburg BdV-Kreisverband Hochtaunus 19.00 Uhr Museum Sinclair-Haus Künstlergespräch Alba D’Urbano und Rudolf Schmitz von hr2-Kultur 20.00 Uhr Kurtheater Scherbenpark Theater light

9

Donnerstag

16.15 Uhr StadtBibliothek Kinderkino Kinder im Grundschulalter


Veranstaltungs-Überblick Februar 2017

19.45 Uhr Haus der Altstadt Medaillen von Karl Götz Vortrag von Rudolf Kress Bad Homburger Münzfreunde 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Café del Mundo meets Mulo Francel & D.D. Lowka (Quadro Nuevo) Konzert

10 Freitag 19.30 Uhr Schlosskirche Klangfantasien Benefizkonzert mit Catherine Gordeladze Förderverein Taunus-Tiflis

11 Samstag 11.30 Uhr Schlosskirche Orgelmatinee

12 Sonntag 10.00 Uhr Erlöserkirche Johann Sebastian Bach – Messe in F-Dur Musikgottesdienst 10.00 Uhr Schloss Bad Homburg England und Hessen – „My beloved and happy home“ Themenführung und Museumsbrunch 11.30 Uhr Römerkastell Saalburg Römisches Büfett 15.00 Uhr Schloss Bad Homburg Die Freuden Italiens Kunstgespräch und Weinprobe 14.00 Uhr Kurtheater FilmTheater. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind 133 MIN. | FSK 6

13 Montag 19.45 Uhr Kurhaus Leben an der Grenze – Neues von der Saalburg Vortrag von Dr. Carsten Amrhein, Römerkastell Saalburg Verein für Geschichte und Landeskunde

16.15 Uhr StadtBibliothek Spaß unter der Palme Kinder im Kindergartenalter 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Özgür Cebe – Born in the BRD Kabarett

14 Dienstag

17

18.00 Uhr Schloss Bad Homburg L’Art et L’Amour – Valentinstag im Schloss Stunde der Liebenden mit Sektempfang und Schokotorte

19.30 Uhr Schlosskirche Meisterpianisten: Jonathan Plowright Bad Homburger Schlosskonzerte

15

Mittwoch

15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Frau Holle Kindertheater, ab 4 Jahren 15.30 Uhr Domizil am Schlosspark Balalaika und Klavier Konzert 18.30 Uhr Technisches Rathaus Aussiedler und Spätaussiedler und ihr Lebensumfeld Vortrag von Albrecht Kauschat, Hess. Landesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien BdV-Kreisverband Hochtaunus 19.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche Wege der Romantik Konzertpodium mit dem Duo Janina Ruh und Boris Kusnezow 20.00 Uhr Kurtheater Kunst Komödie von Yasmina Reza mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit

16

Donnerstag

15.00 Uhr Schloss Bad Homburg Kreppelkaffee Führung und Kaffeetafel

Freitag

20.00 Uhr Speicher Bad Homburg Le Bang Bang Jazz-Pop 20.15 Uhr Jugendkulturtreff e-werk Poetry Slam Wettstreit der Dichter

18

Samstag

10.00 Uhr Kaiser-Friedrich-Promenade Nr. 7 Prunk und Prominenz auf der Promenade Führung 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg In den Büchern der Landgrafen geblättert Führung, Lesung und Kaffeetafel 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg Bitte nicht füttern! Tiere im Schloss Führung für Kinder ab 5 Jahren 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus Lesung bei der Maus Gut verpackt – Schachteln und Dosen Für Kinder bis 5 Jahren 15.00 Uhr Römerkastell Saalburg Apicius in den Topf geschaut Römische Küchengeheimnisse für Hobbyköche


Veranstaltungs-Überblick Februar 2017

19

Sonntag

26

Sonntag

14.30 Uhr Schloss Bad Homburg Mit Märchen im Sinn Führung für Erwachsene

10.00 Uhr Schloss Bad Homburg Hüftgold – Hüftrolle – Weiberspeck Führung und Brunche

17.00 Uhr Kurtheater, Foyer Tanja Blixen – Babettes Fest Lesung mit Musik Susanne Schäfer, Lesung – Rolf Kohlrausch, Flügel Kulturkreis Taunus-Rhein-Main

10.30 Uhr Museum im Gotischen Haus Besuch doch mal die Maus Fastnacht, für Kinder ab 5 Jahren

20

Montag

15.30 Uhr Domizil am Schlosspark Die Zauberflöte Dia-Musikvortrag

21

Dienstag

15.00 Uhr Schloss Bad Homburg Zeitreise im Schloss für Menschen mit Demenz

22

15.00 Uhr Schloss Bad Homburg Verborgenes entdecken Führung 17.00 Uhr Schlosskirche Klassik im Taunus Roman Zaslavsky (Klavier) und Felix von Manteuffel (Moderation)

Änderungen vorbehalten. Alle Termine sind auch im Internet abzufragen unter www.bad-homburg.de www.bad-homburg-tourismus.de Kartenvorverkauf: Tourist Info + Service im Kurhaus Louisenstraße 58 61348 Bad Homburg v. d. Höhe Tel. 06172 / 178 - 3710 bis - 3713 Fax 06172 / 178 - 3719 tourist-info@kuk.bad-homburg.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 10.00–18.00 Uhr Samstag 10.00–14.00 Uhr

28 Dienstag 20.00 Uhr Kulturzentrum Englische Kirche The Gypsys Faschingsdienstag

Mittwoch

18.30 Uhr Vertreibung der Deutschen in der Erinnerungskultur Vortrag von Erika Steinbach, MdB und Vorsitzende der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen BdV-Kreisverband

23

Donnerstag

16.15 Uhr StadtBibliothek Happy Palmtree Für Kinder ab 4 Jahren 20.00 Uhr - Ausverkauft Kulturzentrum Englische Kirche Roy Hammer & die Pralinées Ausverkauft! Weiberfastnacht

25

Samstag

16.30 Uhr Schloss Bad Homburg Eine Begegnung mit Prinzessin Elizabeth Schauspielführung und Tea-Time

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A u ss t e l l u n g e n

bis 12. Februar Museum Sinclair-Haus der ALTANA Kulturstiftung, Dorotheenstraße Ecke Löwengasse

Begleitprogramm

Die Hüllen des Menschen

Natürliche und kreatürliche Kleidung in der zeitgenössischen Kunst Obwohl Kleidung eine künstlich geschaffene Hülle des Menschen ist, so wird sie doch als gleichsam zugehöriger Bestandteil des Körpers wahrgenommen. Sie ist als ständiger Begleiter des Menschen zu einem Symbol desselben geworden. Der physisch präsente Körper drückt seine einzigartige Form und Gestalt in der Kleidung aus – ist er abwesend, bleibt sie gleich einem Negativ zurück als Spur und Beweis seiner ehemaligen Präsenz. Aber unsere Hüllen können auch trügerisch sein: An diese „Deckmäntel“ erinnern etwa verzauberte Figuren aus alten Märchen wie der Froschkönig oder der in einen Bären verwandelte Prinz aus „Schneeweißchen und Rosenrot“. Unsere Oberfläche kann letztlich etwas ganz Anderes verbergen als das, was sie suggeriert. Dieses Wechselspiel zwischen Schein und Sein, das mit der Kleidung gespielt wird, greifen auch die Künstlerinnen und Künstler in ihren Werken auf. Darüber hinaus integrieren sie zunehmend organische Rohstoffe und kreatürliches Material in den Werkprozess.

Sonntags: Führungen um 11.15 Uhr. 4,00 € zzgl. Eintritt. Dienstags: 18.00 Uhr „Kunst am Abend“, Führung und Kunstgespräch bei einem Glas Rotwein. 4,00 € zzgl. Eintritt. Mittwoch, 8. Februar, 19.00 Uhr: Künstlergespräch – Alba D’Urbano und Rudolf Schmitz von hr2-Kultur. Die Arbeit Il Sarto Immortale von Alba D’Urbano entstand in den 1990er Jahren und thematisiert das zerbrechliche und problematische Körperbild dieser Zeit. Information und Anmeldung: Tel. 06172-404 120, info@altana-kulturstiftung.de. www.altana-kulturstiftung.de

Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 bis 20.00 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €, Familienkarte 12,00 €. Mittwochs Eintritt frei.

bis 19. Februar Kulturzentrum Englische Kirche, Ferdinandsplatz

Entdeckung

Bilder von Ulrike Gaiser

Ulrike Gaiser entwickelte eine eigene spezielle Technik. Die Hauptwerkzeuge sind neben dem Pinsel die Farbrolle und eine Sprühflasche mit Wasser. Die Acrylfarben werden in dünnen Schichten auf die Leinwand aufgetragen und mit Wasser besprüht. Das Wasser läuft die Leinwand herunter und nimmt dabei wieder etwas Farbe weg. So entstehen die organischen, atmenden Strukturen in den Bildern, die besonders gut in Motiven aus der Natur zur Geltung kommen. Die Künstlerin plant dabei ein Bild nicht durch, sondern lässt sich überraschen, was entsteht. Das Malen ist für sie also auch eine „Entdeckung“. Es ist die erste Ausstellung ihrer Bilder in dieser Maltechnik – also können auch die Besucher Neues entdecken.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11.00 bis 14.00 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen. Eintritt frei. www.kunstwerk-oberursel.de Louise 2 / 2017  |  29


A u ss t e l l u n g e n

bis 5. März Technisches Rathaus, Bahnhofstraße 16-18

Angekommen

Die Integration der deutschen Vertriebenen nach 1945 BdV-Kreisverband Hochtaunus Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 verloren ungefähr 14 Millionen Deutsche durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat in den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Die Ausstellung, eine bundesweite Wanderausstellung, dokumentiert auf Bildtafeln die Geschichte der Vertreibung sowie die Ankunft und die erfolgreiche Integration der Vertriebenen in den westdeutschen Gebieten Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 11.00 Uhr. Eintritt frei.

Begleitveranstaltungen: Mittwoch, 1. Februar, 18.30 Uhr – Vortrag „Flucht/ Vertrreibung/Integration – im europäischen Kontext“ von Markus Koob, MdB. Mittwoch, 8. Februar, 18.30 Uhr – Vortrag „Deutschland: Menschen und Grenzen im Wandel der Zeiten“ von Dr. Matthias Setzer, Leiter des Fachbereichs Kultur und Bildung der Stadt Bad Homburg. Mittwoch, 15. Februar, 18.30 Uhr – Vortrag „Aussiedler und Spätaussiedler und ihr Lebensumfeld“ von Albrecht Kauschat, Hess. Landesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien. Mittwoch, 22. Februar, 18.30 Uhr – Vortrag „Vertreibung der Deutschen in der Erinnerungskultur“ von Erika Steinbach, MdB und Vorsitzende der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.

bis Oktober 2017 Central-Garage, Niederstedter Weg 5

Frauen geben Gas Die Ausstellung widmet sich den spannenden Geschichten von mutigen Frauen, die sich seit 1888 ans Steuer setzten. Man nannte sie „Exotinnen“ oder „Amazonen“. Erste deutsche „Powerfrauen des Rennsports“ waren Ernes Merck, Elisabeth Junek, Ilse Thouret u.a.m. Mit der Gründung des Deutschen Damen Automobil Club 1927 eroberten sich die Damen wiederum ein Stück Eigenständigkeit. Als Mitglieder des DDAC konnten sie ihren Mut und Kompetenz im Automobilsport beweisen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Karrieren von Rennfahrerinnen nicht mehr aufzuhalten. Für die Ausstellung wurde ausgewählt: Jutta Kleinschmidt, die ihre Motorsportkarriere auf zwei Rädern begann und 1992 auf einer BMW GS die Damenwertung der Rallye Dakar gewann. Neun Jahre später errang sie bei der legendären Wüstenrallye auf Mitsubishi Pajero die Gesamtwertung – als bisher einzige Frau. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 12.00 bis 16.30 Uhr. Eintritt frei, Spenden für einen sozialen Zweck sind willkommen. www.central-garage.de

30  |  Louise 2 / 2017


© Horex Museum

A u ss t e l l u n g e n

bis 4. Juni 2017 Heimatmuseum Ober-Erlenbach, Am alten Rathaus 9

bis 3. September 2017 Horex Museum, Horexstraße 6

Deutsche Motorräder der 1950er und 1960er Jahre im Vergleich Das Horex Museum zeigt Exponate der Bad Homburger Industriegeschichte, insbesondere der Motorradmarke Horex. Sie gehörte in den 50er und 60er Jahren zum industriellen Aushängeschild der Bundesrepublik. Grund dafür war die Horex Regina, die den „Horex-Mythos“ begründete. In der Jahresausstellung 2016/2017 werden diese Maschine und weitere Horex-Motorräder mit einigen anderen berühmten deutschen Motorradmarken ihrer Zeit verglichen.

Schwein gehabt Bandkeramische Kultur in Ober-Erlenbach

Im Mittelpunkt steht zweifelsohne das „Ober-Erlenbacher Schweinchen“, eine viele tausend Jahre alte Tonfigur, die beim Bau einer Lärmschutzwand auf Ober-Erlenbacher Gebiet gefunden wurde. Aber nicht nur sie, sondern auch andere Überreste einer bandkeramischen Siedlung und das Modell eines Langhauses geben interessante Einblicke in das Leben zur Jungsteinzeit. Und wer erfahren möchte, wie viel „Schwein“ wir in unserer heutigen Zeit haben, geht in das Obergeschoss und schmunzelt über die Kuriositäten-Sammlung „Schweinekram“ von Irina Resch. Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat, 15.00 bis 17.00 Uhr.

Öffnungszeiten: Mittwoch 10.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt: 2,50 €. Bad Homburger Schulklassen und Inhaber des Bad Homburg-Passes frei.

bis 17. Dezember Gonzenheimer Museum im Kitzenhof, Am Kitzenhof 4

Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit In der Sonderausstellung im Obergeschoss des Museums ist eine Fülle von Hochzeitsbildern ausgestellt, die Gonzenheimer Familien aus allen Generationen zeigen. Öffnungszeiten: Sonntag 15.00 bis 17.00 Uhr. Sonderführungen können unter der Telefonnummer 06172-453036 (E. Henrich) oder 06172-450134 (H. Humpert) vereinbart werden.

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mittEn in bad homburg

e h c s i r r ä n r e D r e d n e l a k n i m Ter Sa.

28. Januar

19.11 Uhr Faschingssitzung CV Heiterkeit, Bürgerhaus Kirdorf.

Sa.

4. Februar

19.11 Uhr Faschingssitzung CV Heiterkeit, Bürgerhaus Kirdorf ; 19.11 Uhr Faschingssitzung Freunde des Carneval, Erlenbach-Halle.

So.

5. Februar

14.11 Uhr Kreppelsitzung Freunde des Carneval, Erlenbach-Halle.

Sa.

11. Februar

19.11 Uhr Faschingssitzung Freunde des Carneval, Erlenbach-Halle; 19.11 Uhr Fremdensitzung Club Humor, Bürgerhaus Kirdorf.

Fr.

17. Februar

19.31 Uhr Galasitzung HCV, Kurhaus.

Sa.

18. Februar

19.11 Uhr Galasitzung HCV, Kurhaus; 19.11 Uhr Fremdensitzung Club Humor, Bürgerhaus Kirdorf.

Sa.

25. Februar

14.11 Uhr Hoppel-Poppel-Sitzung Club Humor, Bürgerhaus Kirdorf ; 15.11 Uhr Kinderfastnacht HCV, Kurhaus.

So.

26. Februar

15.11 Uhr Kinderfastnacht HCV, Kurhaus; 19.19 Uhr Kolping-Fastnacht, Bürgerhaus Kirdorf.

Mo.

27. Februar

15.11 Uhr Kinderfastnacht HCV, Kurhaus; 19.19 Uhr Kolping-Fastnacht, Bürgerhaus Kirdorf.

28. Februar

15.11 Uhr Kinderfastnacht HCV, Kurhaus; 14.11 Uhr Umzug Kirdorf „UFF DE BACH“ Club Humor; anschließend Kinderfasching CV Heiterkeit, Bürgerhaus Kirdorf.

Di.

Änderungen und Erweiterungen der Termine sind vorbehalten! Kartenvorverkaufsstellen der Faschingsvereine: CV Heiterkeit: Getränke Schaller, Friedens Str. 3, Tel. 06172 -82247. Freunde des Carneval: Matthias Zeitz, Kartenhotline: 0157- 30288388 oder vvk@freundedescarneval.de und donnerstags ab 19.00 Uhr im Vereinshaus, Obergasse 8.

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Club Humor: Trink-Paradies „Getränke Kraus“, Gluckensteinweg 65, Tel. 06172-937057. Homburger Carneval-Verein 1902: Cafe Lather´s in den Louisen-Arkaden ticket@hcv1902.de und an allen öffentlichen Vorverkaufsstellen. Kartenvorverkauf Kolping Kirdorf: Bäckerei Kraus, Bachstr. 4.


mittEn in bad homburg

Jetzt wird’s echt närrisch: Homburgs Na

rren schwören dem hierzulan de traditionellen Mainz er Karneval ab und wenden sic h Kölle zu. Dort regier t seit fast 150 Jahre während der Session ein Dreigestirn üb er die Stadt und genauso wir d es diesmal in der Kurst adt sein. Der HCV hat sich das einfallen lassen, was ja auch einmal eine ganz schön e Abwechslung ist. Also unser Homburger Dreigestirn : Da ist Prinz Karneval Florian I. (Theiß), der mit Plu derhosen, Strumpfhosen und Lackschuhen wohlgeform te Beine zeigt und dank Ze pter eindeutig der Herrscher aller Narren ist. Ihm zur Sei te stehen Bauer Christian I. (Knauerhase) und Jun gfr au Sandra I. Und, immerhin, sie werden vom üblichen Hofmarschall (Dirk Lather) und Standartenträger (M ichael Gehrmann) unterstützt. In Kölle wird der Bauer „Seine Deftigkeit“ genann t, ob auch in Homburg und zu recht, wird sich weisen. Ge rne übernehmen wir seine Symbolhaftigkeit, die Un ste rblichkeit der Stadt zu rep räsentieren. Zu seiner Au sst attung gehören ein Dresc hflegel und eine von Pfa uen federn gekrönte Kopfbede ckung. Die Jungfrau ist ein Mann. Immer in Köln. Un d damit es keiner merkt , darf auch nicht das kleinste Barthaar wachsen. Notfa lls lenken die langen blonden Zö pfe vom „Schatten“ ab. San dra I. (Allesandro Cinelli) trä gt einen Spiegel bei sich, damit sie ihre Schönheit und ihr en Charme kontrollieren kann. Hat also nichts mit dem Brauch zu tun, dass die Na rren mit ihren kritischen Reden denen da oben den Spiege l vorhalten wollen. Wie wir aber die Homburger Na rren kennen, werden sie das auf alle Fälle tun …

Narreteien in den Louisen-Arkaden

Zum 115. Geburtstag richtet der HCV am 10. und 11. Februar in den Louisen-Arkaden eine kleine Ausstellung aus. Er zeigt KampagnenOrden vergangener Jahre, Tollitäten- und Sonderorden sowie Gardekostüme und Tollitäten-Ornate. Außerdem wird es am 10. Februar ein kleines Gewinnspiel geben, bei dem das Gesamtgewicht von Orden geschätzt werden muss und Karten für die Gala-Fremdensitzungen des HCV zu gewinnen sind. Um 14.00 Uhr steht das „Homburger Dreigestirn“ parat und verteilt Autogramme.

LouiSe 2 / 2017 |

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Spielbank

In der Lounge ab Freitag, 10. Februar

Back to Soul – The grand Opening Der neue Freitag mit Livemusik in der Lounge

Live und exklusiv in der Lounge findet jetzt jeden zweiten Freitag im Monat der neue Lounge-Abend BACK TO SOUL statt. Im Zentrum der coolen und stilvollen Veranstaltung steht die Livemusik der Band HUTCH & FRIENDS. Die stimmgewaltigen und einfühlsamen Soulmusiker bringen mit feinstem Motown-, Stax­und Phillysound echtes Soul­und Funk-Feeling der 70er, 80er und 90er in den exklusiven Club. Nach der Live-Performance übernehmen zwei DJs die Turntables, die international zu den Meistern ihres Fachs gehören: Der New Yorker DJ THROWBACK arbeitete schon mit Künstlern wie Jill Scott, Macy Gray, Maroon 5, Kimara Lovelace oder Stephanie Quick zusammen. Seine bisherigen Clubs: Ministry of Sound und The End (London), Pacha (NY, Sharm El Sheikh), Cielo (NYC), Crobar (NYC) und Cocoricò (Italien). In der Bad Homburger Lounge bringt er mit seiner „Floor Rocking Dance Music from Yesteryear to Today” chillige Soulbeats auf die Tanzfläche. Die australische DJANE CHEROKEE bezeichnet sich selbst als „Lady of Disco and Soul“, ihre Fans lieben ihren „Deep Funky Soulful Disco Music Style“. Ihre Passion für Jazz und Soul wurde ihr von ihrem Vater in die Wiege gelegt – und sie gibt sie fleißig zurück: Zum Beispiel als Resident im Breeze, im Soho Berlin – und demnächst auch in der Lounge in Bad Homburg!

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Spielbank

Erlebniswelt Spielbank: spielen – genießen – feiern Party-Night

Freitags und samstags wird die Lounge ab 22.00 Uhr zum Top-Dance-Club der Region: wechselnde Mottos, angesagte DJs, schweißtreibende Beats und leckere Drinks. © Spielbank Bad Homburg

hr1-Dancefloor

Am Freitag, 24. Februar, lädt um 20.00 Uhr wieder der hr1-Dancefloor mit den beliebtesten Hits aus dem hr1Universum zum Feiern ein (Eintritt 7,00 €). Tea & Dance

Sonntags von 15.00 bis 19.00 Uhr findet die Kultveranstaltung im Zeichen der Evergreens statt. Musik der 70er, 80er und 90er, aber auch aktuelle Songs sorgen für eine stets gut gefüllte Tanzfläche. Für die reifere Generation, die sonntags nicht nur Kuchen essen, sondern auch Spaß haben möchte. Am Samstag, 18. Februar, macht die Lounge „Pause“.

In den Spielbereichen Mystery-Roulette

Das Spiel am Donnerstag, 2.2., verspricht Spannung pur: An einem der Roulette-Tische wird die Kugel geworfen und der Kessel dann abgedeckt. Die Teilnehmer haben 15 Minuten Zeit, ihre Zahl zu tippen – und können 2 x 1000,00 € gewinnen. Spielrunden um18.00 und 22.00 Uhr. 3. Bad Homburger Winterspiele

Noch bis zum 15. Februar werden in der Spielbank die Winterspiele ausgetragen, bei denen jeder automatisch mitspielt, der auf „Plein“, also eine einzelne Zahl, setzt. Gewinnt sie, erhält der Spieler eine Bronzemedaille. Sie muss in der nächsten Runde am selben Tisch wieder auf eine einzelne Zahl platziert werden. Fällt die Kugel auf diese Zahl, gibt es 200 Euro und eine Silbermedaille. Auch sie wird in der nächsten Runde am selben Tisch wieder auf ein Plein gesetzt. Bei wiederholtem Treffer überreicht der Croupier 2000 Euro und eine Goldmedaille. Jetzt lockt der Hauptgewinn: 20.000 Euro. Dann nämlich, wenn mit ihr wiederum am selben Tisch und in der nächsten Runde ein erneuter Treffer auf einem Plein gelandet wird.

Im Spielbank-Restaurant „Le Blanc“ Das Roulette-Dinner verbindet Genuss und Spiel: Nach dem 3-Gänge-Menü inklusive Begrüßungssekt wird am Roulette-Kessel der Preis ausgespielt. Von 0,00 bis 36,00 € ist alles drin! Serviert wird das Roulette-Dinner wegen der großen Nachfrage jetzt nicht mehr nur jeden 1. und 3. Montag im Monat, sondern zusätzlich auch jeden 1. und 3. Dienstag. Bingo spielen bei Kaffee und Kuchen (4,80 €) im Spiel-

bank-Restaurant „Le Blanc“! Der beliebte DJ Peter Henninger moderiert den Nachmittag jeden 2. und 4. Montag im Monat. Beginn ist um 15.00 Uhr. Weinverkostung: Donnerstags und freitags präsentiert

das Team des Spielbank-Restaurants „Le Blanc“ ab 19.00 Uhr edle Tropfen von monatlich wechselnden Weingütern. Die Besonderheiten der jeweiligen Traube, der Verarbeitung und des Bouquets werden erläutert.

François Blanc Spielbank Kisseleffstr. 35 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 0 61 72 / 17  01 - 0 www.spielbank-bad-homburg.de

Der Zutritt zur Spielbank und zur Lounge ist ab 18 Jahren erlaubt. Einlass nur mit einem gültigen Personalausweis. Damit Glücksspiel nicht zur Sucht wird: Beratung unter Tel. 06172 / 6 00 80.

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Y o u n g LOUI S e

Mittwoch 8. Februar, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße

Alle seine Entlein

Figurentheater ab 3 Jahren

Eine vergnügliche Geschichte von dem hungrigen Fuchs Konrad, dem glücklichen und über das Liebhaben. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.

Samstag, 4. Februar, 10.00 Uhr Ev. Gemeindezentrum Ober-Erlenbach, Holzweg 36

Mitmachlesung Für die Schildkröte steht fest, sie will beim größten Fest der Tiere dabei sein. Mit ihren kurzen Beinen macht sie sich auf den Weg und lässt sich von niemandem aufhalten. Bei der Mitmachlesung übernehmen die Kinder die Hauptrolle. Gemeinsam begegnen sie verschiedenen Tieren und spielen ihre Rolle. Eine Lesung zum Mitspielen, Mittanzen und Basteln für alle Kinder im Vorund Grundschulalter, gemeinsam veranstaltet von der StadtBibliothek Ober-Erlenbach und der Ev. Kirchengemeinde Ober-Eschbach/Ober-Erlenbach. Eintritt frei.

Sonntag, 5. Februar, 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg

Märchenrunde

für Märchenfreunde von 3 bis 99 Jahren

Ramona Thiede-Seyderhelm, Kunsthistorikerin und Archäologin, erweckt in der gemütlichen Sitzrunde im Ahnensaal alte Märchen zu neuem Leben. Überall gibt es Details zu entdecken, die in den Märchen eine Rolle spielen. In dieser anregenden Atmosphäre können die Rollen von Märchenfiguren übernommen werden oder man hört einfach nur zu. Kosten: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €, Familienkarte 20,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

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Mittwoch 15. Februar, 15.30 Uhr Jugendkulturtreff e-werk, Wallstraße

Frau Holle

Kindertheater ab 4 Jahren

In diesem Theaterstück über Frau Holle gibt es zwei Personen, die man noch nicht kennt, nämlich die schöne Beatrice, eine Scherenschnittkünstlerin, und den Scherenschleifer Josef. Beide geben ihren Werkzeugen lustige Namen und behandeln sie so, als wären sie lebendig. So nennt die schöne Beatrice ihre Schere „heldenhafter Friedrich“ und Josef seine Schleifmaschine „fleißige Liese“. Eines Tages ist von der vielen Arbeit Beatrices Schere, der heldenhafte Friedrich, stumpf geworden und sie kann nicht weiter machen mit den kunstvollen Schnitten aus schwarzer Pappe. Wie gut, dass in diesem Moment der Scherenschleifer Josef mit seiner fleißigen Liese in die Stadt kommt. Beim Schleifen erzählt er tolle Geschichten. Da hat Beatrice eine großartige Idee… Und so erzählen sie und Josef gemeinsam die Geschichte von „Frau Holle“ nach den Brüdern Grimm – mit Hilfe eines Scherenschnittschattenspiels. Eintritt: 3,00 €, Kartenverkauf ab 15.00 Uhr.


© Isolde Schmitt-Menzel

Y o u n g L o u i se

Samstag, 18. Februar, 14.30 Uhr Schloss Bad Homburg

Bitte nicht füttern! Tiere im Schloss

Sonntag, 26. Februar, 10.30 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Führung für Kinder ab 5 Jahren

Bei einer spannenden Suche auf dem Schlossgelände und im Schloss stößt man auf Figuren und Bilder von ganz vielen Tieren. Sie berichten von den Zeiten, als es hier noch Landgrafen und Prinzessinnen gab. Kosten: Kinder 5,50 €, Erwachsene 7,00 €, Familienkarte 20,00 €. Anmeldung unter Tel. 06172-9262 122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Besuch doch mal die Maus

für Kinder ab 5 Jahren

Ines Günther geht mit den größeren Kindern auch eine Schatzjagd rund um das Gotische Haus. Mit Spiel, Spaß und Spannung werden das Museum und seine Umgebung erkundet. Zu jedem Termin wird ein neues Thema behandelt – im Februar: Fastnacht – und dazu werden passende Objekte im Museum oder, je nach Witterung, in der Landgräflichen Landschaft gesucht. So können die jungen Entdecker die Bad Homburger Geschichte und die Kunst der vergangenen Zeiten erkunden. Am Ende einer jeden Schatzjagd wartet eine kleine Überraschung auf sie. Kostenbeitrag: 2,00 €. Anmeldungen erbeten: Tel. 0617237618, E-Mail: museum@bad-homburg.de.

Samstag, 18. Februar, 15.00 Uhr Museum im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102

Die Veranstaltungen in der StadtBibliothek

Lesung bei der Maus

Für kleine Leseratten

für Kinder bis 5 Jahre

Jutta Seidenfaden liest im Museum eine Geschichte vor. Sie sucht dazu Objekte aus der Museumssammlung aus, die den Kleinsten ausführlich erklärt werden. So erleben auch die jüngsten Besucher, dass es uralte Dinge gibt, die noch heute spannend sein können. Und zur Erinnerung gibt es immer eine kleine Überraschung! Das Thema: Mein Hut, der hat drei Ecken. Zum Fasching wird eine Hutparty gefeiert! Kostenbeitrag: 2,00 €. Anmeldungen erbeten: Tel. 0617237618, E-Mail: museum@bad-homburg.de.

Donnerstags um 16.15 Uhr in der StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24: 2. Februar:

Bilderbuchkino (Kindergartenalter). 9. Februar:

Kinderkino (Grundschulalter). 16. Februar:

Spaß unter der Palme (Kindergartenalter). 23. Februar:

Happy Palmtree (ab 4 Jahren). Mittwoch, 1. Februar, 16.15 Uhr:

Bücherschmaus, Zweigstelle der StadtBibliothek in Ober-Erlenbach, Am Alten Rathaus 5). Louise 2 / 2017 |

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Eintritt frei.


Y o u n g LOUI S e

Donnerstag, 2. Februar, 17.00 Uhr

Werkschau XXIV Die Teilnehmer der Workshops und Werkgruppen im vergangenen Halbjahr präsentieren sich auf der Bühne und in der Halle. Hier kann jeder sehen, was im e-werk alles möglich ist und sich über die Angebote im neuen Halbjahr informieren. Auch Anmeldungen zu den Workshops sind an diesem Tag möglich. Freitag, 3. Februar, 19.00 Uhr

Danceclub

Discoparty für 12- bis 15-Jährige Eintritt: 1,50 € inkl. ein Freigetränk. Samstag, 4. Februar, 20.00 Uhr

Mitternachtsspiel

Die lange Nacht des Spiels Eintritt frei. Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr

Poetry Slam

Dichterwettstreit mit Jean Ricon Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 5,00 €.

Jugendkulturtreff e-werk Wallstraße 24 Bad Homburg v.d. Höhe info@e-werk-hg.de Tel. 06172 - 253420 www.e-werk-hg.de www.kulturtreff.info www.kulturtreff-ewerk.de

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L a n d gr a fe n s c h l o ss

Samstag, 4. Februar, 14.30 Uhr

Knicks und Knigge. Manieren einst und jetzt

Diskussion bei einem Glas Sekt im Ahnensaal

Was gehörte vor 200 Jahren zum „guten Ton“? Was davon kennt man heute noch und was hat sich verändert? Sind Manieren heute überhaupt noch gefragt? Mit Ruxandra-Maria Jotzu in den Benimmregeln und Etiketten stöbern. Eintritt: 10,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Sonntag, 5. Februar, 19.00 Uhr

Zur Blauen Stunde

Winterliche Geschichten zum Träumen mit Michaele Scherenberg Nach einem Sektempfang in der historischen Bibliothek des Schlosses werden die Teilnehmer durch den abendlichen Schlosspark geführt. Anschließend wird im Louissaal des Schlosses ein Dinnerbüfett inkl. Wein serviert. Eintritt: 35,00 € inkl. Imbiss und Getränken; Anmeldung unter 067172-9262-148 oder info@schloesser.hessen.de. Sonntag, 12. Februar, 10.00 Uhr

Sonntag, 5. Februar, 15.00 Uhr

Sammeltassen – kreativer Trend des Biedermeier Ein Teil der Porzellansammlung von Prinzessin Elizabeth von Großbritannien ist bis heute erhalten geblieben und in ihrer Witwenwohnung zu sehen. Bevor eigene Objekte im Atelier gestaltet werden, verschafft der Rundgang einen Überblick über die vielfältigen Muster und Motive. Eintritt: 15,00 € zzgl. Kosten für Porzellan (2,00 bis 10,00 €); Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

England und Hessen – „My beloved and happy home“

Themenführung und Museumsbrunch Nicht nur die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen England und Hessen-Homburg waren eng. Viele englische Lebensgewohnheiten prägen bis heute unseren Alltag und haben auch im Schloss ihre Spuren hinterlassen. Vielleicht waren sogar Lord Sandwich und Earl Grey bei der englischen Prinzessin Elizabeth sonntags zu Gast? Im Louissaal kann beim Brunch mit einem Hauch von Großbritannien das Thema vertieft werden. Eintritt: 27,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

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L a n d gr a fe n s c h l o ss

Sonntag, 12. Februar, 15.00 Uhr

Donnerstag, 16. Februar, 15.00 Uhr

Die Freuden Italiens

Kreppelkaffee

Kunstgespräch und Weinprobe

Bei einer Weinprobe mit verschiedenen edlen Tropfen aus der Renaissancestadt Montepulciano und kleinen Knabbereien werden die Genüsse des Südens in historischer Schlossatmosphäre gegenwärtig. Wie sehr diese lichttrunkenen Gefilde auch die einstigen Schlossbewohner erfreuten, zeigt zum Einstieg ein kurzer Spaziergang durch die Schloss- und Parkanlage.

Nach einer Führung durch den Englischen Flügel werden Kaffee und Faschingskreppel gereicht. Eintritt: 6,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-148 oder info@schloesser.hessen.de.

Eintritt: 28,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Samstag, 18. Februar, 14.30 Uh

In den Büchern der Landgrafen geblättert Führung, Lesung und Kaffeetafel

Schauen Sie den Landgrafen beim Lesen über die Schulter. In der historischen Bibliothek zeigt Ihnen Ruxandra-Maria Jotzu, welche Bücher sich im landgräflichen Bestand befunden haben, und liest Ihnen Auszüge daraus vor. Dienstag, 14. Februar, 18.00 Uhr

L’Art et L’Amour – Valentinstag im Schloss

Stunde der Liebenden mit Sektempfang und Schokotorte

Wir feiern die Liebe bei einem Sektempfang in kunstvollen Sälen. Manche der früheren Schlossbewohner sind leuchtende Beispiele für Freundschaften und Wertschätzung bis über den Tod hinaus. Damals wie heute wurde Zuneigung durch besondere Leckereien ausgedrückt. So entdeckte man im Barock voller Begeisterung die Schokolade. Anhand leckerer Schokotorten können sich die Schlossbesucher von der Richtigkeit des alten Sprichworts „Liebe geht durch den Magen“ überzeugen. Eintritt: 10,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

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Eintritt: 16,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Sonntag, 19. Februar, 14.30 Uhr

Mit Märchen im Sinn Führung für Erwachsene

Das Schloss bietet eine Vielzahl an Symbolen, die in eine Märchenwelt transportiert werden können. Welche davon verbinden wir heute noch mit Märchen? Erinnern wir uns an die Details der bekannten Märchen der Brüder Grimm? Eine vergnügliche Führung durch den Englischen Flügel. Auf Wunsch kann die etwa einstündige Führung mit einer Märchenlesung bei Kaffee, Gebäck und Kerzenschein abgerundet werden. Führung 7,00 €, Führung und Lesung 15,00 € inkl. Kaffee und Gebäck; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.


L a n d gr a fe n s c h l o ss

Dienstag, 21. Februar, 15.00 Uhr

Zeitreise im Schloss für Menschen mit Demenz

Nach einer gemütlichen Kaffeetafel warten im Schloss Hüte und Perücken. Mit ihrer Hilfe werden die Schlossräume und ihre Vergangenheit lebendig. Die Teilnehmer dürfen anfassen und ansprobieren. Eintritt: 5,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de. Samstag, 25. Februar, 16.30 Uhr

Eine Begegnung mit Prinzessin Elizabeth

Schauspielführung im Englischen Flügel, anschließend Tee im Louissaal Eveline Fuchs, Schauspielerin, entführt als Königliche Hoheit Prinzessin Elizabeth in die Zeit von 1835 Sie geleitet durch ihre Räume im Englischen Flügel und nimmt mit der Gruppe zusammen den Tee ein. Das britische Weltreich mit höfischen Sitten und Elizabeths geliebten „Bath Buns“ hält Einzug im Schloss.

© Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.

Eintritt: 20,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Sonntag, 26. Februar, 10.00 Uhr

Hüftgold – Hüftrolle – Weiberspeck Führung und Brunch

Hüftgold – Hüftrolle – Weiberspeck, das waren auch die femininen Zeichen des Wohlstands in der Aristokratie, auf die die Damen im Barock besonders viel Wert legten. Die charmanten und humorvollen Landgräfinnen können es kaum erwarten, ihre kostbaren Roben vorzustellen. Wie an einem Laufsteg kann man an hessischen Rundungen vorbeiflanieren. Beim Brunch mit einem spritzigen Sekt und leckerem Faschingsgebäck kann im Louissaal das Thema vertieft werden. Eintritt: 27,00 €; Anmeldung unter 067172-9262-122 oder museumspaedagogik@schloesser.hessen.de.

Sonntag, 26. Februar, 15.00 Uhr

Verborgenes entdecken Den Besuchern werden bei eine Führung nicht nur die Museumsräume gezeigt, sondern auch Bereiche, die Führungsteilnehmer sonst nicht zu Gesicht bekommen. Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 4,00 €; keine Anmeldung erforderlich.

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k i n o u n d K l a ss i k im Kurtheater

Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr

Rogue Obe – A Star Wars Story Regie: Gareth Edwards Mit: Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn

Donnerstag, 9. Februar, 17.00 und 20.00 Uhr

Vier gegen die Bank Regie: Wolfgang Petersen Mit: Jan Josef Liefers, Til Schweiger, Matthias Schweighöfer, Michael Bully Herbig

A nze i ge

Der verwöhnte Schauspieler Peter (Jan Josef Liefers), der ehemalige Boxer Chris (Til Schweiger) und der schnöselige Marketing-Fachmann Max (Matthias Schweighöfer) haben ihr Vermögen scheinbar sicher in der Bank angelegt. Ihre Konten werden jedoch dummerweise von dem trotteligen Anlageberater Tobias (Michael Bully Herbig) betreut, der seinem skrupellosen Chef Schumacher schon lange ein Dorn im Auge ist. Also beschließt dieser, Tobias rauszuekeln, indem er dessen Investmentkonten an die Wand fährt. Nun ist kein Cent mehr von den Ersparnissen übrig. Doch die Pechvögel wollen sich nicht so einfach abwimmeln lassen. Stattdessen schließen sich die drei Tobias an. Zusammen wollen sie die Bank, die sie betrogen hat, ausrauben und ihr Geld zurückholen. 96 Min. / FSK 12 / 9,00 €.

Espressobar Ernesto Das Kulturcafé Schwedenpfad 6 61348 Bad Homburg T. 06172 8073108 Öffnungszeiten Mo. Ruhetag Di. – Sa. 10 bis 22 Uhr Kaffeespezialitäten & Sonn- und Feiertag leckere Speisen auch 10 bis 20 Uhr im Wintergarten Jeden Sonntag im Innenhof Brunch ab 10:30 Uhr www.espressobarernesto.de

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Schwere Körperverletzung, Besitz gestohlener Güter, Fälschung imperialer Dokumente – Jyn Erso (Felicity Jones) hat eine Reihe Schandtaten in ihrem Lebenslauf, als sie von den Rebellen angeheuert wird. Insofern ist die undisziplinierte junge Frau genau die Richtige für ein Team, das eine Himmelfahrtsmission ausführen soll: Das Imperium will den Todesstern testen und die Rebellen wollen wissen, was genau die Waffe kann – und wie man sie zerstört. Mit so genannten Spin-Offs bekannter Kinofilme ist es immer so eine Sache. Hier hat es der Regisseur allerdings geschafft, einen komplett eigenständigen, extrem spannenden und unterhaltsamen Blockbuster zu kreieren, der dem altbekannten Star-Wars-Imperium viele neue Impulse verleiht. 133 Min. / FSK 12 / 9,00 €.


k i n o u n d K l a ss i k im Kurtheater

Sonntag, 12. Februar, 14.00 Uhr

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Regie: David Yates Mit: Eddi Redmayne, Katherine Waterston, Dan Fogler

Der britische Abenteurer Newt Scamander (Eddie Redmayne) ist mit seinem magischen Koffer voller phantastischer Tierwesen gerade erst in New York angekommen, als ihm eins seiner Tiere entwischt und ein riesiges Chaos veranstaltet. 133 Min. / FSK 6 / Kinder 6,00 €, Erwachsene 8,00 €.

Tickets: Tourist Info + Service im Kurhaus, auch bis 15 Minuten nach Veranstaltungsbeginn, oder unter www.kino-badhomburg.de.

Sonntag, 12. Februar, 17.00 Uhr

Ein Hologramm für den König

Freitag, 24. Februar, 17.00 Uhr

Mit: Tom Hanks, Sarita Chourhury,

Kundschafter des Friedens

Alexander Black

Regie: Robert Thalheim

Alan Clay (Tom Hanks), ein 54 Jahre alter amerikanischer Geschäftsmann, steht wegen der Bankenkrise kurz vorm Scheitern. Um seine Firma vor dem finanziellen Bankrott zu bewahren, begibt sich Clay nach Saudi-Arabien, wo er sich einen rettenden Deal in der IT-Branche erhofft. In Saudi-Arabien soll eine neue Wirtschaftsmetropole entstehen und Clay möchte dem saudischen König Abdullah eine neuwertige Hologramm-Technologie vorstellen, die von großem Nutzen für die aufblühende Stadt sein könnte. Dabei muss er nicht nur mit der erdrückenden Hitze SaudiArabiens klarkommen, sondern sich auch noch gedulden, ob der König überhaupt zu einem Treffen erscheint. Während er wartet, lernt er mithilfe des Fahrers Yousef (Alexander Black) ein Land voller Widersprüchlichkeiten kennen – und bald auch die schöne Ärztin Zahra (Sarita Choudhury).

Mit: Henry Hübchen,

Regie: Tom Tykwer

Michael Gwisdek, Thomas Thieme

Ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall sind die einstigen DDRSpione im Rentenalter angekommen – und werden in Robert Thalheims amüsanter Komödie reaktiviert: Ihre Kontakte in den ehemaligen Ostblock sind gefragt, ihre veralteten Methoden erweisen sich dagegen zunächst als weniger brauchbar. Die gewissermaßen aus der Zeit gefallenen DDR-Agenten kommen voll zur ironischen Geltung, indem sie auf die (n)ostalgische Verklärung der historischen Realität verzichten und sich in erster Linie auf die Kinogeschichte beziehen. Eine pointierte, toll ausgestattete und hervorragend gespielte Agentenkomödie aus deutschen Landen. 93 Min. / FSK 12 / 9,00 €. inkl. ein Glas Feuerzangenbowle.

98 MIN / FSK 6 / 8,00 €. Louise 2 / 2017  |  43


R ö merk a s t e l l S a a l b u rg

Sonntag, 5., 12., 19. und 26. Februar, 14.00 Uhr

Öffentliche Führung Kosten: Erwachsene 2,00 €, Kinder 1,00 € zzgl. Eintritt.

Samstag, 18. Februar, 15.00 Uhr

Apicius in den Topf geschaut

Römische Küchengeheimnisse für Hobbyköche

Die Taberna, das Museumscafé der Saalburg, bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, kulinarische Köstlichkeiten aus der römischen Küche zu probieren. Das Büfett umfasst eine Auswahl von Gerichten nach römischen Rezepten. Abgerundet wird das Angebot mit einer Kurzführung durch die Saalburg.

Waren die Römer „Breifresser“ oder ein Volk von Feinschmeckern? Was verbirgt sich hinter den Begriffen Triclinium, Mortarium und Garum? War Fischsauce die Maggi-Würze der Römer? Spannende Fragen, denen man bei einer Führung durch die Museumsräume und anschließender gemeinsamer Zubereitung eines Menus nach Rezepten des Apicius auf den Grund geht. Die Tafel ist stimmungsvoll im Innenhof der Fabrica gedeckt und – wie bei einem römischen Gastmahl üblich – ist für Unterhaltung während des Essens gesorgt.

Kosten: 17,00 € inkl. Kurzführung und zzgl. Eintritt; Karten im Museumscafé Taberna.

Kosten: 60,00 €. Anmeldung bis drei Wochen vor der Veranstaltung.

Sonntag, 12. Februar, 11.30 Uhr

Römisches Büfett

Sofern Anmeldungen erforderlich sind, werden diese unter Tel. 06175-93740 (Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr) oder E-Mail: info@saalburgmuseum. de entgegengenommen.

Öffnungszeiten

Besuchen Sie die Saalburg auch auf Facebook.

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Alle Fotos © Saalburgmuseum

Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 16.00 Uhr. Eintrittspreise (regulär): Erwachsene 5,00 €, ermäßigt 3,50 €; unter 6 Jahren frei, 6 bis 18 Jahren 3,00 €; Familien 10,00 €, Inhaber der Familienkarte Hessen 7,50 €.


© Hessenpark

übEr dEn tEllErrand gESchaut

Neuer Museumsführer für den Hessenpark Der neue Museumsführer für das Freilichtmuseum Hessenpark ist da! Auf 320 Seiten begleitet das Entdeckerhandbuch Besucher durch das in sieben Baugruppen gegliederte Museumsgelände. Detailreiche Beschreibungen zu den mehr als 100 im Museum errichteten Wohnhäusern, Werkstätten und landwirtschaftlichen Gebäuden aus allen Regionen Hessens informieren über deren Bau- und Nutzungsgeschichte. Ein ausklappbarer Lageplan erleichtert die Orientierung im 65 Hektar großen Gelände. In drei Ausstellungsgebäuden zeigt das Museum regelmäßig Sonderausstellungen. Darüber hinaus beherbergen viele der wiederrichteten historischen Gebäude Dauerausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen. Diese werden im Handbuch ebenso beleuchtet wie die historische Landwirtschaft, die im Museum gehaltenen Nutztiere und Nutzpflanzen, die früher in den hessischen Regionen angebaut wurden. Das „Entdeckerhandbuch“ ist für 8,90 Euro im Museumsladen erhältlich.

„Entdeckerhandbuch. Freilichtmuseum Hessenpark“, Jonas Verlag, 2016, iSBN 978-3-89445-491-3, 320 Seiten, 8,90 € im Museumsladen und Handel. Postversand 12,85 € über E-Mail service@hessenpark.de.

Hessenpark

Neu-Anspach, Laubweg 5

4. Februar: 11.00–16.00 Uhr Offene Stube – willkom-

men am warmen Ofen. 5. Februar: 10.30–16.30 Uhr Altes Wissen wird leben-

dig – wie man vor 100 Jahren einen Haushalt führte, z.B. ohne elektrische Geräte. 11. Februar: 18.00 und 20.00 Uhr Schauspielführung

„Paul, der Nachtwächter“. 11./12. Februar: ab 11.00 Uhr Milch, Butter und Käse

in der historischen Hausfrauenarbeit. 18. Februar: ab 11.00 Uhr Historische Hausfrauenarbeit. 19. Februar: ab 11.00 Uhr Von der Sau zur Worscht – Wurstherstellung in der Tradition der Hausschlachtung, Fleischverarbeitung; 15.00 Uhr Schauspielführung „Allerlei Schweinerei“. 25./26. Februar: ab 11.00 Uhr Fastnachtsprogramm „Kreppel & Co.“ für Kinder und Erwachsene. 26. Februar: 13.00-16.00 Uhr Bei Carl und Auguste Bleibtreu daheim – gespielte Geschichte um 1928. (Auszug aus dem Programm) Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 17.00 uhr. www.hessenpark.de

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D i es u n d d a s

Mittwoch, 1. Februar, 20.00 Uhr StadtBibliothek, Dorotheenstraße 24

Recht und Gerechtigkeit üben ist dem Herrn lieber als Opfer Podiumsdiskussion

Horst Rühl, Präsident des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau

Dr. Asfa-Wossen Asserate, Unternehmensberater und Autor

Nach Schätzungen der Entwicklungsorganisation OXFAM verfügt ein Prozent der Weltbevölkerung über mehr Vermögen als die restlichen 99 % zusammen. Der Papst fordert eine neue Ethik des Teilens, denn „diese Wirtschaft tötet“! Was ist in Deutschland von unserer sozialen Marktwirtschaft geblieben? Was läuft falsch mit dem Finanz-Kapitalismus, wenn man mit Spekulationen mehr verdienen kann als mit der Hände Arbeit? Wie steht es um die Verteilungs- und Generationengerechtigkeit? Wo liegen die ethischen Herausforderungen und wie reagieren? Die Gesprächsteilnehmer sind Dr. Asfa-Wossen Asserate, Unternehmensberater und Autor, sowie Horst Rühl, Präsident des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau. Die Moderation übernimmt Meinhard Schmidt-Degenhard vom Hessischen Rundfunk. Die Podiumsdiskussion wird im Rahmen der Reihe „Ethik 2.0: Wie wollen wir leben? Auf der Suche nach der Moral der Zukunft“ veranstaltet von der Katholischen Erwachsenenbildung in Kooperation mit der Pfarrei St. Marien.

Montag, 13. Februar, 19.45 Uhr Kurhaus

Leben an der Grenze: Neues von der Saalburg

© Saalburg-Museum

Vortrag von Dr. Carsten Amrhein, Römerkastell Saalburg Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg

Die Saalburg, zur Römerzeit ein Kastell am Limes, der ehemaligen Grenze des Römischen Reiches, wurde auf Initiative Kaiser Wilhelms II. um 1900 wieder aufgebaut. Die in der Welt einmalige Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe Limes. Um das Kastell erstreckte sich ein ausgedehntes Dorf, in dem Händler, Handwerker und die Familien der Soldaten lebten und arbeiteten. Zwischen den Wohnhäusern, Werkstätten, Heiligtümern, Bädern und öffentlichen Bauten spielte sich das ganz normale Leben der römischen Bevölkerung, der Soldaten und Zivilisten ab. Der Vortrag beschreibt einen Rundgang durch das römische Kastell und das Dorf mit den Gebäuden aus Stein und Holz. Erläuterungen zu den Ausstellungen im Museum mit seinen inszenierten Räumen und archäologischen Funden und geben einen spannenden Einblick in die Geschichte, Kultur und das Alltagsleben der Römer am Limes. Eintritt frei.

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chapEau

diES und daS

Das hier gezeigte Fenster aus der jüdischen Trauerhalle ist Teil der Sammlung zur jüdischen Geschichte Bad Homburgs, die bisher noch nicht dauerhaft ausgestellt ist.

Die Normandie Film von Elfriede und Hans-Joachim urban, Filmclub Taunus

Nach dem prächtigen Benediktiner-Kloster in Fécamp lockt die Alabasterküste in Etretat. Wilhelm der Eroberer ist in Falaise zur Welt gekommen, baute sich in Caen eine Festung und gab den gestickten Teppich von Bayeux in Auftrag. Nicht nur die typischen normannischen filigranen Kathedralen ziehen Touristen an, auch die schönste Ruine Frankreichs in Jumièges ist ein lohnendes Ziel. Die gewaltige Festung Chateau Gaillard in Les Andelys, die der englische König Richard Löwenherz errichten ließ, ist beeindruckend. Wo kommt wohl der bekannteste Käse Camembert her? Aus Giverny grüßt der König der Impressionisten, Claude Monet, mit seinem Seerosenteich. Eintritt frei.

Mittwoch, 15. Februar, 15.30 Uhr Domizil am Schlosspark, Vor dem Untertor 2

Balalaika und Klavier Es spielt der Balalaika-Interpret Prof. Andreij Gorbatschow, der in den renommiertesten Theatern Russlands Solo-Konzerte gegeben hat. Er und sein ständiger Klavierpartner Lothar Freund präsentieren ein atemberaubendes Klangfest mit Virtuosität und Spielfreude. Eintritt frei.

Fenster aus der jüdischen Trauerhalle © Museum im Gotischen Haus

Dienstag, 14. Februar, 20.00 Uhr Bürgerhaus Kirdorf, Stedter Weg 40

Das Städtische historische Museum sammelt nicht nur die kleinen, „netten“, oft wertvollen objekte, die in dieser Rubrik immer vorgestellt werden. Das Museum sammelt allgemein dingliche Überlieferungen und Zeugnisse aus der Bad Homburger Geschichte. Dazu gehört auch dieses Fenster aus der jüdischen Trauerhalle am Gluckensteinweg. Es handelt sich um ein bleiverglastes Fenster mit einem Einbaurahmen aus Stahl. Es wurde bei einer der Renovierungen der Trauerhalle ausgebaut und dem Museum im oktober 2009 übergeben. Solch ein Fenster ist ein wichtiges Belegstück für die Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert, die sich auch im selbstbewussten Errichten von repräsentativen Gebäuden wie der Synagoge und der Trauerhalle zeigte. Wenngleich solch ein Fenster nur in einer größeren Ausstellungseinheit zur jüdischen Geschichte Bad Homburgs sinnvoll präsentiert werden könnte, sammelt das Museum auch solche objekte. Denn das Museum versteht sich auch als ort zur Bewahrung und Dokumentation der Bad Homburger jüdischen Geschichte und objekte. PL LouiSe 2 / 2017 |

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diES und daS

Samstag, 18. Februar, 10.00 Uhr Treffpunkt Kaiser-Friedrich-Promenade Nr. 7

Prunk und Prominenz auf der Promenade Donnerstag, 16. Februar, 19.00 Uhr Golfhaus Restaurant, Kaiser-Friedrich-Promenade 84a

Zauber-Dinner – Magie à la carte Preisgekrönte Zauberkunst und kulinarische Genüsse: Solide Gegenstände lösen sich in Luft auf, wandern oder verwandeln sich. Unfassbare Zufälle treten ein, Gedanken werden gelesen. Zehn Euro werden zu hundert, ein Tisch schwebt frei in der Luft – plötzlich scheint alles möglich. Kosten: 78,00 €. Reservierungen 06172-182903 oder 06196654803, E-Mail: info@golfhaus-restaurant.de.

Führung

Von „Landgräflicher Promenade“ über Städtische Promenade zur „Kaiser-Friedrich-Promenade“ wuchs sie an Aussehen und Bedeutung mit der Stadt wie kaum eine andere Straße Bad Homburgs. An ihr kann die Entwicklung des Kurwesens und die Bad Homburger Baugeschichte abgelesen werden. Mit der Wiederentdeckung der zweiten Heilquelle im Jahr 1834 stieg die Attraktivität Homburgs als Heilbad und führte zu einem beispiellosen Bau-Boom. Bei der Führung geht man auf eine Zeitreise, die von prächtigen Häusern mit ihren erstaunlichen Geschichten, von interessanten Architekten und außergewöhnlichen Bewohnern und Gästen erzählt. Kosten: 5,00 €, Kurgäste 3,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets sind bei Tourist info + Service im Kurhaus erhältlich.

Freitag, 17. Februar, 19.00 Uhr Golfhaus Restaurant, Kaiser-Friedrich-Promenade 84a

Hauptkommissar Schröder ermittelt Kriminal-Dinner

Montag, 20. Februar, 15.30 Uhr Domizil am Schlosspark, Vor dem Untertor 2

Kulinarischer Genuss und Nervenkitzel, erlesen serviert, spontan inszeniert. Das neue „Kriminal Comedy Dinner“-Stück handelt von dem kauzigen Hauptkommissar Schröder, der einen rätselhaften Mord aufklären muss. Natürlich tut er das nicht, ohne die Lachmuskulatur des Publikums reichlich zu strapazieren. Ein zwei Personen-Stück mit 16 Charakteren. Neun Rollen spielen die beiden Schauspieler aus Dreieich selbst, die anderen sieben kommen bereitwillig aus dem Publikum.

Die Zauberflöte

Kosten: 79,00 €. Reservierungen 06172-182903 oder 06196654803, E-Mail: info@golfhaus-restaurant.de.

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Dia-Musikvortrag von Reinhold Schmitt

„Die Zauberflöte“, eine Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart, wurde 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt. Das dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Eintritt frei.


D E UT S CH E S ÄPP E L W OI - TH E AT E R

Freitag, 3. und 17. Februar, 20.00 Uhr

Die Äppelwoi-Piraten Enunner, enniwwer, enuff und enoi Eintritt: 22,50 €. Samstag, 4., 11. und 18. Februar, 20.00 Uhr Dienstag, 21. Februar, 19.30 Uhr Gemeindesaal Ober-Eschbach, Ober-Eschbacher Str. 76

Martin Luther – Vater im Glauben, Reformator, Rebell gegen Papst und Kaiser, Ketzer

Vortrag von Prof. Dr. Markus Wriedt, Ev. Kirchengemeinde Ober-Eschbach/ Ober-Erlenbach Der Vortrag des Frankfurter Kirchenhistorikers Prof. Dr. Markus Wriedt sucht die Entstehungsgründe der Reformation und ihres Siegeszuges durch die deutschen Länder zu ergründen. Aus dem seelsorgerisch-theologischen Impuls aus Wittenberg wurde eine weltumspannende Bewegung. Wie konnte das geschehen? Warum ist Luther nicht einfach verbrannt worden, wie Jan Hus knappe 100 Jahre vor ihm? Neben einer kurzen Skizze der unmittelbaren Ereignisse soll der Blick auch auf die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umstände geworfen werden, die Luthers Anregung fruchtbar aufnahmen, aber auch teilweise grob verzeichnend weitergeführt haben.

Hitparade und Grie Soß‘

10 Jahre Äppelwoi-Theater Eintritt: 22,50 €.

Sonntag, 5. Februar, 18.00 Uhr Donnerstag, 9. Februar, 20.00 Uhr

Aber bitte mit Schlager Die Schlagerschnecken live on stage Eintritt: 22,50 €. Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg Im Kurhaus, Schwedenpfad 1 www.deutsches-aeppelwoi-theater.de Eintrittskarten bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710. Bei Angabe der Kreditkarte werden die Tickets auch zugesandt. Karten außerdem am jeweiligen Spieltag 90 Minuten vor Showbeginn an der Abendkasse, Tel. 06172-690407.

Eintritt frei.

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Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin Bad Homburg Dr. med. Susanti Santoso Ärztin mit Vollausbildung der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, Diplom A und Diplom B Sprechzeiten nach Vereinbarung Di 8 -13 Uhr, 15 -18 Uhr Mi 8 -13 Uhr Fr 8 -13 Uhr, 15 -18 Uhr

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Philipp Winkler hat einen fantastischen Roman über einen Hooligan aus Hannover geschrieben. Für diese Geschichte wird er landauf und landab gefeiert. Auf ein Feierabendbier mit dem aufregendsten Schriftsteller der Saison.

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Philipp Winkler hat den Roman der Stunde geschrieben. Zumindest sagen das all jene Leute, die sich über die Verleihung des Buchpreises an Bodo Kirchhoff ärgerten. Und wie man hört, soll es von diesen Leuten nicht gerade wenige geben. Philipp Winkler hat ein Buch über einen Hooligan aus Hannover geschrieben. „Hool“ lautet der programmatische Titel, und seine 300 Seiten sind tatsächlich wie ein ziemlich heftiger Schlag in die Milz.

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Es geht da um Heiko, dessen Mutter abgehauen ist, dessen Vater säuft, dessen Schwester in ein spießiges Leben flüchtet. Heiko geht mit seinen Freunden auf den „Acker“, um sich mit anderen Hooligans zu prügeln. Eine krasse Geschichte, schnell, unvermittelt, poetisch.

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Natürlich wollen alle wissen, ob Philipp Winkler da nicht seine eigene Geschichte aufgeschrieben hat. Ob Philipp Winkler selbst mal ein Hooligan war. „War ich nicht“, sagt er. Dafür hat er aber rund vier Jahre für seinen Debüt-Roman recherchiert. „Ich habe mich mit Fan-Beauftragten getroffen und mit Polizisten, die die Szene kennen.“ Philipp Winkler spricht leise, überlegt, gibt geduldig Antworten auf oft ziemlich komplizierte Fragen.

Traditionell erholsam.

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F ü r S i e ge l ese n

Krass. Unvermittelt. Und poetisch. So war das auch, als er mit F.A.Z.-Literaturchef Andreas Platthaus vor großem Publikum sprach. Platthaus fragte, wie es denn mit Philipp Winkler nun weitergehe. Ob da bald schon ein nächstes Buch komme? Ob da Druck sei? Da guckt Philipp Winkler entspannt, ein bisschen amüsiert. Und man sieht ihm an, dass Druck nicht so seine Sache ist. Und so sagt er: „Ich schreibe bereits an meinem nächsten Roman, ja. Aber schreiben, das ist eigentlich der falsche Begriff, ich mache momentan noch Notate.“

Nach der Lesung gibt es lauten Applaus, Bier wird getrunken, immer mehr. Bis das Literaturforum die Türen schließt. Weiter geht‘s in eine Hipster-Kneipe in der Nachbarschaft. Auch da gibt es Bier. Philipp Winkler spricht über Fußball, das macht er am liebsten. Er ist Hannover-Fan, aber auch Werder-Bremen-Fan. Die Anhänger beider Vereine mögen sich eigentlich nicht besonders. Bei Philipp Winkler geht diese Kombination auf. Gut sogar. „Es gibt in Hannover viele Kneipen, in denen beide Schals aufgehängt sind“, sagt er.

Allein optisch fällt Philipp Winkler auf. Philipp Winkler ist hochgewachsen, hat eine interessante Rasur-Frisur, lässt Kopfhörer um den Hals baumeln, die Hosenbeine hat er in seine Socken hineingestopft. Vielleicht ist das Imagepflege, eine Inszenierung. Auch Heiko, sein Protagonist, dürfte im „Hool“-Buch so ähnlich herumlaufen. Aber, ach, es ist total egal, denn Philipp Winkler trägt diesen Look so selbstverständlich, dass niemand auf die Idee kommen würde, dass dieser Schriftsteller damit womöglich nur eine Rolle spielen würde.

Als dann irgendwann auch diese Hipster-Kneipe die Stühle hochstellt, steht noch ein Spaziergang durchs nächtliche Frankfurt an. Im Bahnhofsviertel wird die nächste Runde Bier gereicht, das geht noch ein bisschen so weiter. Es wird immer lustiger, zerfahrener. Die Termine am nächsten Morgen meistert er trotzdem souverän. Philipp Winkler ist Profi.

Im Hessischen Literaturforum in Frankfurt hatte er eine Lesung. Philipp Winkler las da nicht eine der harten Kampfszenen, die in seinem Buch am Anfang, in der Mitte und am Ende stehen. Sondern das Kapitel, in dem Protagonist Heiko und seine Familie gemeinsam Kaffee trinken. Eine der vielen raffiniert komponierten Szenen: In wenigen Sätzen wird klar, was das für eine kaputte Familie ist, in die Heiko da hineingeboren wurde. Es hört sich an, als ob diese vorgelesenen Sätze selbstverständlich seien, als ob sie einfach so aus dem Ärmel geschüttelt wurden. Doch Philipp Winkler hört einfach genau hin. Er weiß, wie Dialoge funktionieren. Er weiß, wie er sie aufschreiben muss.

Philipp Winkler: „Hool“, Aufbau-Verlag, 310 Seiten, ISBN 978-3-351-03645-4. 19,95 €.

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R ä t se l

Der Weg zu den Mediadaten:

Im hessischen Homburg verbrachte der Gesuchte trotz seiner „Schandtaten“ einen unbehelligten und geruhsamen Lebensabend. Bekannt wurde er als Münzfälscher, allerdings – wie er beteuerte – hatte er nie betrügerische Absichten, sondern einzig den wohlgemeinten Wunsch, Sammlern zu begehrten Münzen zu verhelfen. Außerdem sah er die Schuld bei seinen Käufern, die aus Unkenntnis falsche Münzen erwarben. Wie dem auch sei – er musste sich für seine Taten tatsächlich nicht vor Gericht verantworten.

Wen suchen wir?

IMPRESSUM Offizielle Informationsschrift der Kur- und Kongressstadt Bad Homburg v.d.Höhe Herausgeber: Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d.Höhe Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Redaktion: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3152 Fax 06172-178-3158 Mail: info@louise-magazin.de Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe Rathausplatz 1 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-100-1300 Fax 06172-100 1360 Mail: pressestelle@bad-homburg.de

1. Preis Zwei Eintrittskarten für das Konzert von Astrid North am 4. März im Speicher Bad Homburg.

2. Preis Zwei Gutscheine über je vier Stunden Verwöhnzeit im Kur-Royal Day Spa.

3. Preis Jubiläumsedition der Spielbank Bad Homburg Ein Austausch der Gewinne oder eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Einsendungen per Postkarte, Fax oder E-Mail an: Kur- und Kongreß-GmbH Tourist Info + Service im Kurhaus 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Fax: 06172-178 3158 E-Mail: info@louise-magazin.de Einsendeschluss: 17. Februar 2017. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der Februar-Ausgabe bekanntgegeben.

Auflösung des Dezember-Rätsels: Wir suchten Fritz Scheller, den „Erfinder“ des Reichspostbitter. Die Gewinner des Dezember-Rätsels: 1. Christa Toporski, Bad Homburg v.d.Höhe 2. Jörg Bühler, Bad Homburg v.d.Höhe 3. Michael Morchutt, Oberursel

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Chefredakteurin: Eva Schweiblmeier Tel. 06033-970283 Fax 06033-970284 Mail: eva.schweiblmeier@t-online.de Vertrieb u. Anzeigen: Kur- und Kongreß-GmbH (verantwortlich) Kaiser-Wilhelms-Bad 61348 Bad Homburg v.d.Höhe Tel. 06172-178-3700 Fax 06172-178-3709 Mail: anzeigen@louise-magazin.de IS Anzeigenservice Ingrid Scheidemantel Am Auweg 25 60437 Frankfurt/Main Tel. 06101-42165 Fax 06101-49167 Mail: pnoerig@t-online.de Grafische Gestaltung: Dorothea Lindenberg www.lindisein.de Ralf Dingeldein www.dingeldeindesign.de Schleunungdruck GmbH Eltertstraße 27 97828 Marktheidenfeld Telefon: 09391-6005-42 Nächster Redaktionsschluss: 5. Februar 2017 Erscheinungstermin der März-Ausgabe: 23. Februar 2017 Titelbild: © fotolia / weyo


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LOUISe - Stadtmagazin - Ausgabe 2/2017  
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