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Hessenpark

© Hessenpark

© Museum im Gotischen Haus

Neu-Anspach, Laubweg 5

5. November: Offene Stube – willkommen am warmen Ofen. 6. November: Von der Sau zur Worscht –

Wurstherstellung in der Tradition der Hausschlachtung, Fleischverarbeitung; 11.30 und 14.30 Uhr forstgeschichtliche Exkursion „Jagd“; 15.00 Uhr Schauspielführung „Allerlei Schweinerei“ 12. und 13. November: Selbst gesponnen,

D

er hier gezeigte Hirschfänger ist aktuell im Horex Museum als Teil der Ausstellung „100 Jahre Sammeln – Geschichte und Schätze des Städtischen historischen Museums“ zu sehen.

selbst gemacht – Spinnstube. 12. November, 18.00 und 20.00 Uhr:

Schauspielführung „Paul, der Nachtwächter“. 19. November: Offene Stube –

willkommen am warmen Ofen. 20. November: Bei Carl und Auguste Bleibtreu

daheim – gespielte Geschichte um 1928. 26. und 27. November: Adventsmarkt. (Auszug aus dem Programm) Öffnungszeiten: wochenends und feiertags 10.00 bis 17.00 Uhr. www.hessenpark.de

Ein Hirschfänger Ein „Hirschfänger“, auch „Seitengewehr“ (von Wehr/Abwehren), ist ursprünglich eine Stichwaffe für die Jagd auf Hirsche gewesen. Er wurde jedoch mit der Zeit ein repräsentativer Bestandteil der Soldatenuniform. Dieses Stück stammt aus dem Besitz von Telefonerfinder Philipp Reis (1834-1874): Durch eine Schenkung von dessen Sohn Carl Reis kam es bald nach der Gründung in das 1916 neu eröffnete Bad Homburger Museum. Philipp Reis war 1855 während seiner Militärzeit in Kassel beim Kurhessischen Jägerbataillon. Dort erhielt er die von „C. Bindernagel in Cassel“ gefertigte und signierte Waffe. Der Hirschfänger ist 70,5 cm lang, die Scheide ist 58,7 cm lang. Nach Umwegen und Irrwegen über die ehemaligen Postmuseen in Friedrichsdorf und in Frankfurt am Main, kam der Hirschfänger 2013 nach 60 Jahren wieder ins Städtische historische Museum zurück. PL

Louise 11 / 2016 |

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LOUISe - Stadtmagazin - Ausgabe 11/2016  
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