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Ostern 2012

Abteikirchen BRauweiler Geyen Sinthern Pfarrbrief


Inhalt

01

Titelthema KreuzWeg – Der Weg mit dem Kreuz

02

Gemeindeleben Gesprächsreihe »Spiritualität« Ein Aprilscherz? – wahrhaftig nicht! Kleinkinderbetreuung – Wie lange noch? Erinnern Sie sich an dieses Emblem? Rückblick und Ausblick

03

04

05 06

Kulturgeschichte Schau genau! Sieben Andachtskreuze in Sinthern Sakramente Das Sakrament der Krankensalbung Kirchenmusik Restaurierung der Barockorgel in St. Nikolaus Kirchenmusik in St Nikolaus Büchereien Fleißige Bienen im Alten Rathaus Es geht voran!

07

Caritas Frühstückstafel bleibt

08

Kinderseite


09

Jugend Café for ju Schwellen überwunden Familienzentrum evka Ein starkes Produkt der 80er Jahre Bei uns ist immer was los!

10

Senioren Öffentliches Bistro Tagespflege Ginkgo

11

Gemeindeleben Kevelaer-Bruderschaft Weg von der »Routine bei der Hl. Messe« Nehmen Sie sich Tanz-Zeit!

12

Heilige Dä hillije Zinter Mätes, dat wor ne joode Mann

13

Gemeindeleben

14

Gottesdienste und Hinweise

Kontakt


01

Titelthema

KreuzWeg — Der Weg mit dem Kreuz

Pfarrer Peter Nicholas Cryan

Es ist eine alte christliche Tradition in der Fastenzeit, den Kreuzweg Jesu zu betrachten und sich betend in das Leidensgeschehen hineinzustellen.

Es ist eine alte christliche Tradition in der Fastenzeit, den Kreuzweg Jesu zu gehen. Lorem ipsum.

Wer den Kreuzweg mitbetet, wagt es, sich mit einer emotionalen Nähe in die Passion Christi hineinziehen zu lassen. Ein Leid, das sich zunächst auf Jesus konzentriert, der auf der Via Dolorosa nach Golgotha schreitet, dann auf alle, die in seiner Nähe aushalten, mit hineingezogen werden und daher mit-leiden. Aber auch diejenigen, die am Wegesrand stehen, rücken in unser Blickfeld, die sich heraushalten, schließlich auch die, welche das ganze Leid verursachen und inszenieren. Im Kreuz-Weg Jesu auch einen Ausdruck unseres eigenen Lebens zu sehen, macht ihn aktuell, wobei der Blick auf das vielfältige Leid gelenkt wird, das Menschen unserer Zeit und wir selbst erfahren und ertragen müssen. Überall, wo das Leben von schicksalhaften Ereignissen durchkreuzt wird und wir mit fremdem oder dem eigenen Leid konfrontiert werden, können wir im Kreuzweg auch unseren eigenen KreuzWeg entdecken. Dabei geht es stets um die Frage nach dem Mitleiden, nach den Mit-leidenden, nach denen, die Leid mittragen und erträglicher machen können. Unsere Überlieferung kennt vierzehn Kreuzwegstationen, sie reichen von der Verurteilung bis zur Grablegung: 1. Jesus wird zum Tode verurteilt 2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern 3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz 4. Jesus begegnet seiner Mutter 5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen 6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch 7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz 8. Jesus begegnet den weinenden Frauen 9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz 10. Jesus wird seiner Kleider beraubt


11. Jesus wird an das Kreuz genagelt 12. Jesus stirbt am Kreuz 13. Jesus wird vom Kreuz abgenommen und seiner Mutter in den Schoß gelegt 14. Jesus wird ins Grab gelegt Der Kreuzweg ist eine Anklage gegen Ungerechtigkeit aller Art und Ausdruck von Solidarität mit den Leidenden, es bei ihnen auszuhalten. In der Person Jesu solidarisiert sich Gott auf einzigartige Weise mit den Schicksalen der Menschen. Seine unbedingte Liebe und Sympathie (pathie gleich Mitleid) zum Menschen bleibt solidarisch bis zum Ende und wird somit zur konsequenten Hingabe. Durch das Kreuz, durch die Ohnmacht des Kreuzes, will Jesus den tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen. Er will die aussichtslose und lähmende Macht sinnlosen Leidens und unbeschreiblicher Schmerzen durch-kreuzen und unendlich sanft auffangen. Gallia est omnis divisa in partes tres.

Im Kreuz bietet Gott uns in ausweglosen Situationen, in denen wir zu zerbrechen drohen, seine Lösung, seine Erlösung an. Konsequent geht er diesen Weg mit, um dem Leben mit allen Schattenseiten und Brüchen eine echte Alternative zu geben, die uns letztlich nicht dem Tod überlässt. Jeder Kreuzwegstation wird das Gebet vorangestellt: »Durch Dein Kreuz hast Du die Welt erlöst!« Der Gekreuzigte wird zur emotionalen Projektionsfläche für unser eigenes oder das Leid uns bekannter Menschen. Er bietet uns einen geistigen Trost wider alle Trostlosigkeit. Es gibt Einen, der in Gottes Namen diesen Weg des Kreuzes gegangen ist und der meinen Weg des Kreuzes mit mir gehen möchte Ein Gott, der zu mir steht, wenn ich vieles in meinem oder im Leben anderer nicht begreifen und verstehen kann. Gerade wenn ich an meine Grenzen gebracht werde, dann bleibt er an meiner Seite und hält es mit mir aus! In unseren Kirchen in Geyen, Sinthern und Dansweiler gehört der Kreuzweg zur Ausstattung, der dort auch immer von der Gemeinde oder von Einzelnen gebetet und gegangen wird. Sehr


01

Titelthema

dankbar bin ich, dass wir mittels einer großzügigen Spenderin aus St. Nikolaus, die nicht genannt werden möchte, den Kreuzweg nun auch in unserer Abteikirche gehen können. Bisher hat es hier keinen Kreuzweg gegeben. Der vor einem Jahr beim ungarischen Künstler András Szabó in Auftrag gegebene Kreuzweg wird zu bestimmten Zeiten ab dem 24. Februar unsere Abteikirche bereichern. Die ausdrucksvollen Bilder dieses KreuzWeges fügen sich durch die realistische Malweise des Künstlers und seine Farbgebung harmonisch in den Gesamtkomplex des Kircheninnenraums ein und öffnen der Feier der Liturgie neue Räume. Spannend waren meine Gespräche mit dem Künstler. Es ist eine alte christliche Tradition in der Fastenzeit, den Kreuzweg Jesu.

Er spricht weder deutsch noch englisch, ich spreche kein ungarisch. Trotzdem haben wir per Dolmetscher anregende theologische Gespräche über den Kreuzweg und über das Kreuz geführt, welche der Künstler in seiner ihm eigenen Ausdrucksweise ins Bild gebracht hat. Wenn die Werke ab der Fastenzeit aushängen, werden sich alle Betenden und Betrachter des KreuzWeges in diesen geistlichen Austausch einschwingen und ihn mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen fortsetzen können. »Wir alle leiden an der hinfallenden Krankheit« hat einmal der damalige Kardinal


Joseph Ratzinger gesagt. Jeder von uns macht persönliche Erfahrungen, in denen Urteile oder Vorurteile gefällt werden, die oft in Verurteilungen münden. András Szabó hat diesen fließenden Übergang in beeindruckender Weise ins Bild gebracht (siehe Titelseite des Pfarrbriefes). Das Hinfallen in vielen Situationen unseres Lebens lässt uns immer danach fragen: Wer hebt uns auf, wenn wir es nicht allein schaffen auf zu stehen? Jesus fällt dreimal unter der Schwere des Kreuzes, immer wieder neu, immer wieder anders. Wie oft fühlen wir Menschen uns in Situationen unserer Würde beraubt? Die Würde wird uns dann beinahe wie ein Kleidungsstück vom Leib gerissen. Wie viele Menschen erleben in manchen Lebensmomenten geradezu festgenagelt zu werden? András Szabó konnte den Nagel der 11. Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt belgae.


01

Titelthema

Station, der mit brachialer Wucht eingehämmert wird, nicht groß genug ins Bild setzen. Der Schmerz des Festgenagelten wird dadurch am eigenen Leib physisch spürbar. In all unseren Lebensstationen geht der Gekreuzigte mit und lässt sich an diesem Kreuz, unserem Kreuz, festnageln. Doch bei aller Intensität des Kreuzes und des damit verbundenen Leidens merkt der Betrachter an der 14. Station, dass es in der Begleitung dieses Gekreuzigten nicht beim Grab bleiben wird. Die deutlich spürbare Schwere des Grabes, des Grabsteines, in der der Tod sich ausdrückt und Platz einnimmt, wird durch das im Grab durchbrechende Licht der Ostersonne, aber auch durch das vom Gekreuzigten selbst ausgehende Lebenslicht durchkreuzt und überstrahlt. Ja, im neuen KreuzWeg der Abteikirche, wie bei jedem Kreuzweg Jesu, haben wir es mit einem Kreuz zu tun, das im Weg steht und bewegt, schließlich aber auf die Erlösung hoffen lässt. das Kreuz nach menschlichem Ermessen absolutes Scheitern verraten verleugnet verlassen verhört verurteilt zerrieben zwischen irdischen Mächten hingerichtet am Pfahl der Schmach doch im Sterben wider allem Schein dem Ewigen vertraut der Vorhang reißt entzwei Gaby Faber-Jodocy


Foto: Max Mustermann Gallia est omnis divisa in partes tres.


02

Gemeindeleben

Gesprächsreihe »Spiritualität«

Vortrag – Austausch – Meditation Kaplan P. Andreas Schönfeld SJ

Spiritualität meint im biblischen Sinne christliches Leben als Leben aus dem Geist Gottes. Die Gesprächsreihe ist besonders auf die spirituelle Praxis im Alltag ausgerichtet. Sie will eine Unterstützung für alle bieten, die nach dem mystischen Sinn unserer Existenz fragen, einen persönlichen Zugang zum Glauben suchen, sich für Gebetsweisen und Meditation interessieren, sich auf ein Sakrament vorbereiten oder katechetisch tätig sind. Weitere Themenvorschläge sind willkommen, ergeben sich aus dem Gesprächsprozess. Die Gesprächsabende finden, wenn möglich, jeweils am ersten Donnerstag des Monats, um 19.30 Uhr, statt. Die Veranstaltungsorte wechseln. Änderungen sind vorbehalten. Beachten Sie bitte die Ankündigung in den wöchentlichen Pfarrnachrichten.

Gesprächsreihe Erstes Halbjahr 2012

03.

Mai Donnerstag 19.30 Uhr

14.

Juni Donnerstag 19.30 Uhr

12.

Juli Donnerstag 19.30 Uhr

Intensiver leben – Was ist christliche Spiritualität? Pfarrzentrum Sinthern, Alte Bücherei Gelassener leben – Was ist christliche Meditation? Geyen, Großer Pfarrsaal Bewusster leben – Was ist Unterscheidung der Geister? Brauweiler, Benedictussaal


02.

August Donnerstag 19.30 Uhr

Solidarisch leben – Was ist geistliche Freundschaft? Pfarrzentrum Sinthern, Alte Bßcherei


02

Gemeindeleben

Dr. Katrin Cooper, Gerd Schröder Ingrid Tönnessen Pfarrer Peter Nicholas Cryan

Ein Aprilscherz? – wahrhaftig nicht!

Kurz vor dem Osterfest, ab dem 1. April 2012, wird der neue Internetauftritt der Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern online gehen. Unter www.abteigemeinden-pulheim.de erwartet Sie nicht nur ein neues Design, auch die Inhalte sind überarbeitet und erweitert worden. Für eine Übergangszeit bleiben alle bisherigen Domain-Namen der einzelnen Pfarreien in Funktion und führen auf die neue, gemeinsame Homepage. Die Planungsgruppe war sich darin einig, dass der neue Name folgende Aufgaben erfüllen sollte: • pägnant, einfach und kurz sein • eine übergeordnete Lokalisierung ermöglichen • die Abtei als regionales Kennzeichen nennen • die Gemeinschaft der Gemeinden anzeigen • als kirchliche Institution erkennbar sein Der gewählte Name verbindet mehrere Anliegen miteinander und ist Ausdruck der pastoralen Wirklichkeit. Wir sind eine Gemeinschaft von lokalen Pfarrgemeinden, die über ein zentrales Pastoralbüro, welches das kirchliche Leben vor Ort unterstützt, miteinander vernetzt sind. Die Kopfleiste (Header) der neuen Website porträtiert alle drei Kirchen gleichberechtigt nebeneinander. Mit der neuen Homepage möchten wir nach Außen zeigen, was sich im Innern schon lange eingespielt hat: Wir treten gemeinsam als Pfarreiengemeinschaft auf und arbeiten immer mehr zusammen, haben aber auch ein reiches Leben in den einzelnen Pfarrgemeinden! Diese Angebote sind offen für die Menschen der Pfarreiengemeinschaft und für alle, die Lust haben daran teilzunehmen. Bei der Arbeit an der neuen Homepage ist wieder einmal klar geworden, wie vielfältig das Leben in unseren Gemeinden ist. Sie werden beim Stöbern auf den Internetseiten sicherlich auch erstaunt sein, was es alles gibt. Wir haben uns bemüht, unter dem Menuepunkt »Aktiv in den Gemeinden« die Aktivitäten innerhalb der Pfarreiengemeinschaft aufzuzeigen. Wir befürchten aller-


dings, dass wir nicht alle Gruppen aufgeführt haben. Deshalb bitten wir Sie: machen Sie mit bei der Gestaltung unserer Homepage; schreiben Sie der Homepage-Redaktion (einen Mailkontakt finden Sie auf der Homepage), welche Inhalte fehlen oder wo Angaben nicht aktuell sind. Der neue Internetauftritt soll genauso lebendig sein wie unser Gemeindeleben. Erobern Sie sich unsere neue Homepage! Sehen Sie sich alle Seiten an. Sie werden bekannte Themen im neuen Gesicht finden, aber auch neue Inhalte, die bisher nicht im Internetauftritt vorkamen. Es werden Ihnen einige Baustellen-Schilder auffallen, die bezeugen, dass Seiten noch bearbeitet werden müssen. Das wird sicherlich bald geschehen. Es lohnt sich also, immer wieder auf unserer neuen Homepage vorbei zu schauen! Stellvertretend für alle, die an den alten Internetseiten für St. Nikolaus, St. Cornelius oder St. Martinus gearbeitet haben, möchten wir uns herzlich bei Patrick Linossier bedanken, der über Jahre hinweg sehr viel Zeit und Mühe in den bisherigen Internetauftritt von St. Nikolaus gesteckt hat, auf den zuletzt die Seiten von St. Cornelius und St. Martinus verlinkt waren. Dank auch an alle anderen für die Internetauftritte Verantwortlichen. Der neue Internetauftritt der Abteikirchen Brauweiler, Geyen, Sinthern.


02

Gemeindeleben

Ruth Götte

Kleinkinderbetruung – Wie lange noch?

Schon seit 16 Jahren sorgen hilfsbereite Frauen unserer Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern dafür, dass Mütter mit Kleinkindern ab und zu Zeit zum Luftholen finden. Ruth Götte sprach mit Hanni Göbel über die Kleinkinderbetreuung, deren Weiterführung in Frage steht: Wie kam es zu diesem Projekt? Hanni Göbel (HG): Im Herbst 1995 wurde im Vorstand der Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) in Sinthern überlegt, was man für andere in der Gemeinde tun könne. Dabei kristallisierte sich der Gedanke heraus, jungen Familien das Angebot zu machen, die unter 3 Jahren alten Kinder alle 14 Tage für ein paar Stunden zu betreuen. Aus eigener Erfahrung wussten wir ja, wie schwierig es oft ist, mit kleinen Kindern Freiraum für persönliche Dinge zu finden. Damit war das Projekt „Kleinkinderbetreuung“ geboren. War die Umsetzung der Idee schwierig? HG: Nein. Wir stießen bei der Vorstellung dieses Projektes nur auf offene Türen. Die Bereitstellung des Raumes für diesen Zweck durch die Kirchengemeinde war kein Problem, auch fanden sich sofort genügend „Omis“, die bereit waren, die Betreuung mit viel Liebe zu übernehmen. Es fand sich also von Beginn an ein fester Kreis von „Omis“, denen es Spaß machte, sich mit Kleinkindern zu beschäftigen? HG: Ich würde nicht sagen, dass es ein fester Kreis war; es bildete sich eine Kerngruppe, die je nach Bedarf durch weitere Omis ergänzt werden konnte. In der Regel sind wir heute 3-4 Personen. Viele der »Gründungsomis« sind inzwischen im »Ruhestand«. Die Kleinkinderbetreuung war nun organisiert und es konnte losgehen; wie ist es angelaufen?


HG: Durch Mund zu Mund Propaganda verbreiteten wir unser Angebot, ergänzt durch schriftliche Informationen im Pfarrbrief und der Pfarrinformation. Begonnen haben wir im Dezember 1995 und schon nach kurzer Anlaufzeit kamen zwischen 5 und 7 Kinder zu uns. Kinderbetruung Lorem ipsum dolor sit am gallia est.

Sicherlich kommt es auch vor, dass ein Kind anfängt zu weinen, wenn die Mutter nicht mehr da ist. Wie gehen Sie damit um, wenn ein Kind nicht mehr zu beruhigen ist? HG: Ja, natürlich kommt das vor. Wir versuchen dann, das Kind durch Zuwendung und Ablenkung zu beruhigen, was auch in der Regel schnell gelingt. In Ausnahmefällen, wenn gar nichts mehr hilft, rufen wir über Handy die Mutter an. So war jede Mutter beruhigt und wusste, die »Omis« melden sich über Handy, wenn es ein Problem mit dem Kind gibt. Wieviele Kinder werden ihnen an einem Donnerstagvormittag anvertraut?


02

Gemeindeleben

HG: Durchschnittlich 5–7 Kinder, es gab aber auch schon Tage mit über 10 Kindern; zweimal waren es sogar 13; womit dann unsere Belastungsgrenze auch erreicht ist. Wie sieht denn ein solcher Vormittag mit Kleinkindern aus? Kinderbetruung Lorem ipsum dolor sit am gallia est.

HG: Wir nehmen die Kinder liebevoll in Empfang, lenken sie ab, wenn die Mama geht, spielen mit ihnen, helfen beim »Turmbauen«, puzzeln mit ihnen, lesen aus Bilderbüchern vor oder singen. Selbstverständlich werden auch die Windeln bei Bedarf gewechselt. Gefrühstückt wird bei uns am Frühstücktisch, hier können die Kinder ihre mitgebrachten Speisen und Getränke zu sich nehmen, dabei stehen wir ihnen hilfreich zur Seite. Damit erreichen wir, dass keine Speisereste auf dem Spielteppich landen. Kommt es auch mal vor, dass um Spielsachen gestritten wird? HG: Natürlich wird auch mal gestritten. Häufig erledigt sich der Streit von selbst. Wenn nicht, schalten wir uns ein und überzeugen mit einer Kompromisslösung. In den letzten Jahren wurden immer mehr Kindertagesstätten für U3 eingerichtet. Aber dennoch gibt es immer noch Mütter, die gerne eine Auszeit von ihrer Arbeit nehmen, um die Zeit mit dem Kind zu verbringen.Können Sie das bestätigen? HG: Ja und das ist gut so. Gibt es denn eine größere Aufgabe als die Erziehung der Kinder und dabei hautnah deren Entwicklung mit zu erleben? Aktuell haben Sie das Problem, dass die Anzahl der Kinder, die in Ihre Obhut gegeben werden, leider zurückgegangen ist. HG: Zur Zeit kommen nur 2 Kinder zu uns. Dies ist auf Dauer weder für die Kinder noch für uns »Omis« befriedigend. Wir müssen klären, ob es Sinn macht, das Projekt weiterzuführen. Vielleicht ist es nicht überall bekannt, dass Sie und Ihr Betreu-


ungsteam in Sinthern gerne auch Kleinkinder aus Brauweiler, Geyen und Dansweiler betreuen würden. HG: Das Angebot gilt natürlich für unsere gesamte Pfarreiengemeinschaft. Auch Kinder aus Brauweiler und Dansweiler sind uns herzlich willkommen. Geyener Kinder waren schon all die Jahre bei uns. Dann kann ich Ihnen nur wünschen, dass sich nach diesem Beitrag im Pfarrbrief »neue« Mütter bei Ihnen melden, die von dieser Einrichtung bisher nichts wussten und Ihnen sehr gern ihr Kleinkind ein paar Stunden überlassen. HG: Unser Anliegen war und ist es, den Müttern oder auch Vätern, ein paar Stunden persönlichen Freiraum ohne Kinder zu ermöglichen. Wann sind die nächsten Termine? HG: Die sind am 22.3.; 12.4.; 26.4.; (jeweils von 09.00-11.30 Uhr im Pfarrzentrum Sinthern). Sollten bis dahin keine weiteren Kinder hinzukommen, können wir dieses Angebot ab Mai nicht mehr aufrechterhalten. Fragen beantworte ich gern, auch telefonisch unter 02238-52756. Ich bedanke mich sehr bei Ihnen für das Gespräch und hoffe, dass sich Ihre Kleinkindergruppe bald vergrößert.


02

Gemeindeleben

Hugo Göbel

Erinnern Sie sich an diese Emblem?

Vor 25 Jahren feierten wir die erste urkundliche Erwähnung der Orte Geyen und Sinthern aus dem Jahre 962, also unser 1025-jähriges Bestehen. Nun können wir schon auf 1050 Jahre zurückblicken. Im Mittelpunkt der damaligen Feiern stand das Zusammenwachsen unserer Gemeinden St.Cornelius und St. Martinus. Die Jahrhunderte hindurch »gepflegte Rivalität zwischen den beiden Orten, bedingt durch die unterschiedliche politische Zugehörigkeit von Geyen (Herzogtum Jülich) und Sinthern (Kurfürstlichen Köln), ist inzwischen einer guten Zusammenarbeit und einem Zusammengehörigkeitsgefühl gewichen. Ein großer Förderer dieses Z sammenwachsens war der damalige Pfarrer beider Gemeinden Pater Robert Ermert. Auf seine Initiative hin wurde schon 1985 ein gemeinsamer Pfarrgemeinerat für St. Cornelius und St. Martinus gebildet, der übrigens der erste übergemeindliche Pfarrgemeinderat im Erzbistum Köln war. Ein Zeichen für unser gemeinsames Handeln war auf der damaligen 1025-Jahrfeier der Wagen mit den zusammengerückten Kirchen, wie sie auf dem Foto zu sehen sind. Am Seil der aneinander geknüpften Kirchtürme war ein Schild befestigt auf dem zu lesen war: »Deuen, nicht bremsen gemeinsam geht es besser“. Nun sind weitere 25 Jahre ins Land gegangen und das damalige Bild mit den zwei zusammenwachsenden Kirchen St. Cornelius und St. Martinus müsste um die Abteikirche Brauweiler und St. Maria Königin in Dansweiler ergänzt werden, denn inzwischen sind wir eine Pfarreiengemeinschaft. Das vor 25 Jahren gewählte Motto ist heute so aktuell wie damals. Ich verstehe darunter, dass wir die Kräfte für das bündeln, was die einzelnen Gemeinden nicht mehr schultern können. Dazu zählen z.B. gemeinsame Erstkommunion- und Firmvorbereitung, Angebote zur Ökumene, Caritasarbeit, oder die Weiterbildung und Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alles, was in den einzelnen Gemeinden vor Ort möglich ist, dort auch


bestehen bleibt. Das »sich um den eigenen Kirchturm Scharen« darf durch das Zusammenrücken der Gemeinden zum Pfarrverband nicht verloren gehen. Zusammenarbeit wird dann als Bereicherung erfahren werden. In diesem Sinne gilt weiter: »Deuen, nicht bremsen - gemeinsam geht es besser«.

Foto: Max Mustermann Gallia est omnis divisa in partes tres.


02

Gemeindeleben

Ernst-Wilhelm Nörrenberg

Rückblick und Ausblick

Kolpingfamilie Brauweiler Auch im Jahr 2011 beteiligte sich die Kolpingfamilie Brauweiler am 2. Adventswochenende am Nikolausmarkt rund um die Abteikirche St. Nikolaus. Zum dritten Mal hintereinander war uns das Wetter an diesem Wochenende nicht besonders gewogen, was meistens auch den Besuch eines solchen Marktes negativ beeinflusst. Umso mehr danken wir allen, die unseren Stand trotzdem besucht haben. Sie haben es uns mit dem Kauf von Glühwein und Würstchen ermöglicht, einen Teil des Überschusses für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen. Wie vor zwei Jahren haben wir auch in diesem Jahr einen Betrag an die Sozialeinrichtung Hephata mit Hauptsitz in Mönchengladbach überwiesen. Das Geld ging konkret an ein Haus für die Betreuung Schwerstbehinderter in Hürth-Gleuel. Der Kontakt wurde durch ein Mitglied der Kolpingfamilie hergestellt, das selbst innerhalb der Familie das Angebot von Hephata für die Betreuung eines Schwerstbehinderten in Anspruch nimmt. Da die Mittel der Einrichtung sehr begrenzt sind, ist es kaum möglich, außerhalb des üblichen Rahmens Anschaffungen zu machen oder Veranstaltungen für die Betreuten zu realisieren. Deshalb wird unsere Hilfe dringend benötigt und ist sehr willkommen. Am 31. Januar 2012 führte die Kolpingfamilie Brauweiler ihre diesjährige Jahreshauptversammlung durch. Die üblichen Regularien wie der Jahresbericht des Vorstandes, der Kassenbericht sowie dessen Prüfung waren schnell und unproblematisch erledigt. Neben anderen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften bestand der Höhepunkt des Abends in der Ehrung von Antonius Schneider, der mit Beginn des Jahres 2012 auf 70 Jahre Zugehörigkeit zum Kolpingwerk Deutschland zurückblicken konnte. Der Bogen der Mitgliedschaft spannt sich von der Mitte des zweiten Weltkriegs bis zum heutigen Tag, eine Zeitspanne, in der unsere Welt sich auf allen Gebieten stark verändert hat.


Es ist ein ermutigendes Beispiel, wenn sich jemand wie Antonius Schneider über einen so langen Zeitraum zu der Idee von Adolph Kolping und dem von ihm ins Leben gerufenen Werk bekennt. Gerade auf diese allgemeinen, aber auch in Bezug auf das Kolpingwerk eingetretenen Lebensveränderungen wies Antonius Schneider nach seiner Ehrung in einer kurzen Dankesrede hin. Veranstaltungen

27.

März Dienstag 15:00 Uhr

21.

April Samstag 09:30 Uhr

24.

April Dienstag 19:30 Uhr

29.

Mai Dienstag 19:30 Uhr

Für das 1. Halbjahr 2012 weist die Kolpingfamilie auf folgende Veranstaltungen hin: Besuch und Besichtigung des neuen Caritas-Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler;

Frühjahrswanderung zur Sophienhöhe, Abfahrt ab LVR Parkplatz (Zufahrt über die Von-Werth- Straße);

Benedictussaal. Im Rahmen der Seminarreihe »Generation 60+ – Senioren im Straßenverkehr« geht es dieses Mal speziell um das Thema: »Senioren als Radfahrer – Fahrradfahren im Straßenverkehr«; Herr Raschke von der Polizei-Verkehrssicherheitsberatung gibt Tipps speziell für das Verhalten von Senioren mit dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr; Benedictussaal. Pfarrer Cryan ist zum wiederholten Male zu Besuch in der Kolpingfamilie Brauweiler mit »kölschen Liedern und Geschichten« . Einzelheiten und Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auch bei den Schriftsätzen in der Vorhalle der Abteikirche und in den wöchentlichen Pfarrnachrichten.


03

Kulturgeschichte

Schau genau!

Dr. Gerhard Helmstaedter

Arma-Christi-Kreuze in Sinthern Wir starten an dieser Stelle eine neue Serie in unserem Pfarrbrief. Sie soll den Blick für Gegenstände in unseren drei Gemeinden schärfen, die allgemein wenig Beachtung finden¸ doch bei näherem Hinschauen eine interessante Geschichte haben. Manche haben Sie vielleicht schon oft gesehen, aber nie genauer darüber nachgedacht, von anderen Gegenständen wissen Sie vielleicht gar nicht, dass sie existieren. Begeben Sie sich mit uns auf Entdeckungsreise! In der Kirchengemeinde St. Martinus Sinthern gibt es eine Reihe von Andachtskreuzen, die zu einem Bittgang anregen. An Karfreitag wird hier zum Beispiel ein Kreuzweg für Kinder und Erwachsene gebetet. Er beginnt am Fronhof mit einem restaurierten Bildstock, der von den Pächtern Friedrich Fohrn und Ehefrau Sybilla Dolffs 1760 gestiftet wurde und endet in der Pfarrkirche St. Martinus. Zwei der Kreuze an den insgesamt sieben Stationen sind sogenannte Arma-Christi-Kreuze, welche anstelle eines Korpus die Leidenswerkzeuge tragen. Diese gelten als Waffen („arma“) Christi, weil Jesus Christus für uns am Kreuz gestorben ist und den Tod überwunden hat. Vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt das Holzkreuz an der Ecke Kreuzstraße/ Martinstraße, die zweite Station des Kreuzwegs. In die Balken sind Hände, Gesicht, Herz und Füße Christi sowie Embleme des Leidenswegs geschnitzt: Gewand, Essigflasche, Nägel. Unter einem Kelch steht die Inschrift „Consummatum“ (es ist vollbracht). Dies ist eines der sieben Worte Jesu am Kreuz: Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: „Es ist vollbracht“, neigte das Haupt und verschied (Joh. 19,30). Die letzte Station ist nach dem Einzug in die Kirche das typisch barocke Passionskreuz an der Wand des rechten Seitenschiffes, das zum historischen Bestand in der Kirche St. Martinus gehört. Das südliche Seitenschiff endet stumpf vor einer im 16. Jahrhundert an der Ostwand an-


gebrachten Freskomalerei mit Rankenornamenten und Heiligengestalten. Es sind die Hl. Barbara, die Hl. Margareta und die Hl. Katharina zu erkennen. Das mittig angebrachte Kreuz ist wiederum ein Arma-Christi-Kreuz mit aufgebrachten Werkzeugen. Man erkennt die Lanze, den Stab mit Essigschwamm und eine Leiter, ein Zeichen für die Kreuzabnahme Christi. Am Kreuz hängen die Geißel und das Schweißtuch. Hammer und Zange stehen auf dem Querbalken und der Hahn sitzt auf der Spitze. Dieser erinnert an Mk 14,30: Und Jesus sprach zu ihm [Petrus]: „Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe denn der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“. Es fällt auf, dass das Passionskreuz nicht passgerecht in der Malöffnung anzubringen ist. Es mag daher früher an einem anderen Ort gehangen haben. Gallia est omnis divisa in partes tres.


03

Kulturgeschichte

Sieben Andachtskreuze in Sinthern

Dr. Gerhard Helmstaedter

Sie möchten mehr über die Kreuze, ihre Geschichte und ihren Standort erfahren? Dr. Helmstaedter hat die Informationen für Sie zusammengefasst.

Kreuznische am alten Friedhof.

1. Station: Bildstock am Fronhof Der Bildstock ist eine getreue Nachbildung eines älteren von 1760, auf Veranlassung von Franz Pingen, Besitzer des Fronhofs, 1965 entstanden. Ziegelmauerwerk mit Oberteil aus Londorfer Basalt, Figurennische mit Madonna, Stifterinschrift der damaligen Pächter Friedrich Fohrn und Sybilla Dolffs AD 1760. 2. Station: Wegekreuz Ecke Kreuzstr./ Martinstr Holzkreuz aus dem 18.Jh. mit in die Balken eingeschnitzten Händen, Gesicht, Herz und Füßen Christi sowie Emblemen des Leidenswegs: Gewand, Essigflasche, Nägel; unter einem Kelch die Inschrift „Consummatum“ (es ist vollbracht). 3. Station: Ecke Kreuzstraße/ Quellenweg Errichtet 1856, gestufter Sockel, darauf Kreuz mit Korpus. Stifterinschrift in frommer Erinnerung an G. Schlangen, gestiftet von Christian Bommerich, 1856.d 4. Station: Hubertuskapelle Im 19. Jhdt. entstanden, enthält sie eine Hubertusstatue und ein von Familie Helmstaedter gestiftetes Kruzifix. 5. Station: Henricuskreuz am Lindenweg Kruzifix 18. Jh., Kreuz und Korpus aus einem Stück mit Inschrift: errichtet von Henricus. [Horatz], (Kammerherr des letzten Abtes der Abtei und Pate des Pfarrers Placidus Lommeder). 6. Station: Kriegerehrenmal und Kreuznische auf dem alten Friedhof Kreuznische mit steinernem Kruzifix, Gedenkstein mit I schriften der Gefallenen der beiden Weltkriege.


7. Station: Pfarrkirche St. Martinus Im rechten Seitenschiff ein Arma- Christi-Kreuz mit Gegenständen der Leidensgeschichte.

Paul Weismantel aus: Zeit zur Umkehr. Fastenkalender 2008. CS-Media Kürnach.

Via dolorosa Da sammeln sich die Kreuze, mit denen Menschen schwer beladen sind und nicht wissen, wie lange ihre Kraft noch reicht. Dort triffst du aber auch Schaulustige, Unbeteiligte, die sich weiden am Gaffen und geheucheltem Mitleid. Dort findest du all jene, die im Schatten stehen, die man ihres Ansehens und ihrer Würde beraubt hat. Da stehen auch jene, die sich schadenfroh ins Fäustchen lachen, auf andere selbstgerecht und überheblich herabschauen. Wo stehe ich?


04

Sakramente

Das Sakrament der Krankensalbung

Ingrid Tönnessen

Krankheit, Leid und Belastungen gehören zur menschlichen Lebenserfahrung. Lange Zeit war dieses Sakrament als »letzte Ölung« nahe an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gespendet. Der Empfang des Sakramentes der Krankensalbung soll den Kranken in besonderer Weise mit Christus (wörtlich: dem Gesalbten Gottes) verbinden. Darum kann der Kranke in jeder ernsten Krankheit das Sakrament der Krankensalbung empfangen, um so die stärkende Nähe Jesu Christi zu erfahren. Dieses Sakrament ist ein Sakrament der Lebenden. Die besondere Liebe Jesu zu den Kranken bewog die Christen durch alle Jahrhunderte, sich derer anzunehmen, die körperlich oder seelisch leiden. Das Sakrament der Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder mit Alter gegebenen Schwierigkeiten durchmacht, Trost und die Zuversicht, von Gott angenommen zu sein. Nach der Verkündigung eines Wortes aus der Heiligen Schrift wird für den Kranken und alle, die sich um ihn sorgen und ihn pflegen, gebetet. Schweigend legt der Priester dem Kranken die Hände auf. Dann erfolgt die Salbung der Stirn und der Hände des Kranken. Dabei spricht der Priester: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.“ Wenn Sie das Sakrament der Krankensalbung empfangen oder für einen erkrankten Angehörigen erbitten möchten, wenden Sie sich bitte an einen Priester oder an die Pfarrbüros.


Consenest volesequas ipienem sim aceperumque conet quam, ut qui dolorro restrum id molupienti am esequi sunt, con earia quianda eperspera cuptatius as sit ut aute endi ad molor magnam hicium il ex eat modiore mporecus elentur, sime corrorem hari volorae mos sitatem qui consequo eos etur aut volum alique aspis ra et ant alitem adio blabo. Itatis si omnistia quatisquatis aperia porro vel idemper ibusam, sam quia iunt, que eaquas re occum eaquatesti dolorib usdaerit et, que arum aut faccume ent ut re non cupitatium apisque et eic tecto bla aut hit eos dolupta assed que eria doloribus expedip sapictent eos dolupta simperum hario dis dolupti arum qui qui omnimi, si ulpa comnis que atiume.


05

Kirchenmusik

Gerd Schröder

Restaurierung der Barockorgel in St. Nikolaus

Ein Zwischenbericht Aufgrund vieler Groß- und Kleinspenden konnten wir den ersten Teil unseres Orgelprojektes, die Restaurierung der Barockorgel in Auftrag geben. Wir haben mit dieser Aufgabe die Orgelbaufirma Weimbs aus Hellenthal in der Eifel beauftragt. Seit mehr als 70 Jahren ist diese Firma in der vierten Generation als traditioneller Handwerksbetrieb im Orgelbau tätig und hat eine hervorragende Referenz in der Restaurierung von Balthasar-König-Orgeln. Die Firma Weimbs hat mittlerweile mit der Auftragsbearbeitung begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, beginnen die sichtbaren Arbeiten in unserer Abteikirche im Juli dieses Jahres. Während der Umbauzeit wird an der Westseite der Kirche ein Gerüst aufgebaut, über welches die schwereren Orgelteile transportiert und montiert werden. Die kleineren Teile werden in der Michaelkapelle, die dann für einige Zeit eine Orgelwerkstatt ist, zusammengebaut. Ab Oktober beginnt die Intonation der Orgel, die Ende Januar 2013 komplett fertig gestellt ist und ihren Dienst in der Abteikirche aufnehmen kann. Wir danken sehr herzlich allen Spendern, durch deren Hilfe es uns gelungen ist, nach nur drei Jahren mit dem Orgelbau zu beginnen. Es ist noch ein langer Weg bis zur Realisierung der gesamten Orgelanlage in unserer Abteikirche und wir brauchen nach wie vor Ihre persönliche und finanzielle Unterstützung, um dieses Ziel zu erreichen. Wir vergeben deshalb seit dem Orgelsonntag im März Patenschaften für Pfeifen, Oktaven und ganze Register der neuen Barockorgel. Diese Patenschaft bietet die Möglichkeit, sich an einem ganz konkreten Teil der Orgel zu beteiligen. Näheres finden Sie auf der Stellwand in der Vorhalle. Wer Interesse hat zu sehen, wie eine Orgel gebaut wird, kann mit dem Orgelbauverein am 5. Mai die Orgelbauwerkstatt Josef Weimbs Orgelbau GmbH in Hellenthal besuchen und zuschauen, wie Teile unserer zukünftige Orgel gebaut werden. Eingerahmt


wird der Besuch mit der Besichtigung und Vorf端hrung der Barockorgeln in der Schlosskirche Schleiden und in der Basilika Kloster Steinfeld.

Magnis quatemque voluptati berum que nus inis expliciae quatame ndemper aerio.


05

Kirchenmusik

donnerstags 20 Uhr

19.

April

03. Mai

21.

Juni

Kirchenmusik in St. Nikolaus

Orgelkonzerte

Saxophon und Orgel Michael Villmow – Saxophon Michael Utz - Orgel Orgelkonzert Matthias Giesen – Stiftsorganist St. Florian/A Orgelkonzert Stefan Klemm – Wendelinus-Basilika St. Wendel

Ab Juli wird die Peter-Orgel auf der Empore stillgelegt.

Konzerte

22.

April Sonntag 16:00 Uhr

Benefizkonzert für die neue Orgel NRW-Brass, Leitung: Tobias Füller Eintritt frei Evensongs im Chorgestühl

29.

März Donnerstag 19:00 Uhr

31.

Mai Donnerstag 19:00 Uhr

mit der Chorgemeinschaft »Cantabile«

mit dem AbteiChor


Orchestermesse im Hochamt

09.

April Ostermontag 11:00 Uhr

Magnis quatemque voluptati berum que nus inis expliciae quatame ndemper aerio.

Jazzmesse »Missa in tempore incerto« von Christoph Schönherr Johannes Klüser, Tenor Michael Villmow Jazzquartett AbteiChor Kammerorchester der Abteikirche Leitung: Michael Utz


06

Büchereien

Barbara Paeffgen für das Bücherei-Team

FleiSSige Bienen im alten Rathaus

Recherchieren, verleihen, zurückbuchen, sortieren, telefonieren, empfehlen - das Ehrenamt in der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) ist vielseitig. Ohne die Helferinnen und Helfer könnte die Bücherei im Alten Rathaus nicht funktionieren. Doch was sind das für Menschen? Wieso habe sie sich für diese ehrenamtliche Arbeit entschieden? Wir stellen Ihnen heute eine Mitarbeiterin vor. Steckbrief: Ursula Tostes Wohnsitz: seit 1978 in Brauweiler Alter: 70 Jahre Familienstand: verwitwet, 2 Söhne und 6 Enkelkinder Konfession: römisch-katholisch Hobby: lesen und wandern, sich in der Natur bewegen und natürlich Bücherei! Seit wann sind Sie dabei? Seit 1997 (damals noch im Pater-Kolbe-Haus). Wie sind Sie zu diesem Ehrenamt gekommen? Gibt es da eine Geschichte zu erzählen? Eigentlich bin ich von den Mitarbeiterinnen der Bücherei zwecks Mitarbeit immer wieder mal angesprochen worden, doch es passte damals nicht. Als mein Mann dann in Ruhestand ging, wollte ich auch noch etwas „Eigenes“ haben. Da passte die KÖB-Arbeit plötzlich prima hinein. Wie oft kommen Sie zum »Dienst« und wie lange dauert so eine »Schicht«? Arbeiten Sie immer mit denselben Kollegen zusammen? Oh, das ist unterschiedlich! Ich komme mindestens einmal in der Woche. Es gibt aber auch Monate, da bin ich achtmal in der Wo-


che vor Ort. Ein Dienst dauert je nach Wochentag 3–4 Stunden. Was meine Kollegen angeht, bleibt es spannend. Es gibt sogar Kollegen, mit denen ich noch nie zusammengearbeitet habe. Wie bekommen Sie Ihre Tätigkeit in der KÖB mit den sonstigen privaten Terminen geregelt? Wer kocht zu Hause? Wer macht die Wäsche? Da ich alleine wohne, ist der Haushalt kein Problem für mich. Kochen tue ich nur, wenn ich Lust habe. Was machen Sie in der Bücherei? War es schwer für Sie sich einzuarbeiten? Meine Hauptarbeit ist natürlich die Ausleihe. Dazu gehört nicht nur das Verbuchen, sondern auch Beraten und Recherchieren. Das macht richtig Spaß. Für mich persönlich habe ich eine Liste mit lesenswerten Büchern erstellt. Darauf greife ich bei der Beratung gerne zurück. Außerdem kenne ich viele Leute, die in die KÖB kommen, setze mich mit denen auch mal für zehn Minuten in die Ecke und habe Zeit für sie. Seit zwei Jahren betreue ich das »Gedicht des Monats« und bin im »Bibfit« tätig. Wieso kommen Sie hierher? Was finden Sie gut? Hier in der KÖB treffe ich viele Leute, vor allem Kinder. Wir sind ein tolles Team und arbeiten prima zusammen. Außerdem bin ich immer aktuell und informiert, was Literatur und die neuesten Veröffentlichungen angeht. Die neue Adresse der Webseite der KÖB Im Alten Rathaus lautet: www.buecherei-brauweiler.de

Was bedeutet die KÖB für Sie? Eine Bücherei wie diese ist wichtig für einen Wohnort, denn sie ist ein Stück Kultur. Diese KÖB ist ein MUSS. Sie ist ein Treffpunkt für Menschen.


06

Büchereien

Es geht voran!

Sieglinde Clasen

EDV ist eine feine Sache - wenn das Programm erst einmal läuft. Der Weg ist mitunter schwierig, denn so Einiges ist anders, komplizierter, als wir es uns vorgestellt haben. Doch wir sind fleißig mit der Medieneingabe beschäftigt, und manche Aufgabe kann schnell gelöst werden. Es macht nicht immer Spaß, aber es muss halt getan werden und so langsam bekommen wir Übung und eine Ahnung von den Zusammenhängen. Inzwischen ist auch die Jahresstatistik für 2011 ausgewertet. Leider stellten wir dabei einen Rückgang der Leserzahlen fest. Die »Bärenkinder« aus Geyen und die „Kleinen Strolche“ aus Sinthern sowie die Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) SinthernGeyen kommen regelmäßig und gerne zu uns zur Ausleihe. Doch bei den anderen Lesern, insbesondere den Erwachsenen und auch den Schulkindern, sind die Zahlen rückläufig! Unser Team fragt sich nun, woran das liegen könnte. Jeder, der etwas Ahnung von der Bibliotheks-Materie hat, bestätigt uns, dass wir einen aktuellen und ausgewogenen Medienbestand haben. Gerade im Bereich Belletristik und auch bei Kinder- und Bilderbüchern sowie Hör- CDs für Kinder sind wir gut ausgestattet. Natürlich können wir nicht so viele Medien anbieten wie die große Stadtbücherei in Pulheim. Wir sind uns der riesigen Konkurrenz bewusst. Und doch hat unsere kleine Ortsbücherei viele Vorzüge. Lesebegeisterte wissen offensichtlich nicht, welche Schätze wir in Geyen haben und dass die Ausleihe bei uns dazu noch kostenlos ist! Unsere KÖB liegt nun mal leider klein und versteckt im Pfarrzentrum, und viele Einwohner trauen sich offen- sichtlich nicht zu uns hinein. Oder finden sie uns einfach nicht? Treffpunkt für Gemeindemitglieder, Medieninformationen im Rahmen von Ausstellungen, Lesekompetenz, Leseförderung für Kinder, ortsnahe Angebote mit Bastel- u. Vorlesestunden, Lesenacht, dies alles sehen wir als unsere Aufgabe und ist uns ein wichtiges Anliegen. Ist dies nicht mehr zeitgemäß? Oder wird


etwas Anderes gewünscht? Über Ihre Antworten würden wir uns sehr freuen. Schauen Sie doch vorbei, wir freuen uns über Ihre (konstruktive) Kritik, über Anregungen und Ideen, wie wir mehr Leser gewinnen können! Für dieses Jahr ist u.a. geplant: Basteln zum Muttertag, Kommunionbuch-Ausstellung, Teilnahme am Pfarrfest, Büchertrödelmarkt, Lesenacht, große Buchausstellung, Bilderbuchkino und Vorlesen, weihnachtliches Basteln. Genaue Termine werden im »Informiert« oder im Schaukasten bekannt gegeben. Trauen Sie sich, das Büchereiteam ist gerne für Sie da. Allen eine gute Zeit und genießen Sie den sonnigen Frühling. Öffnungszeiten der KÖB Geyen Dienstags 16.30 – 18.30 Uhr Donnerstags 16.00 – 18.00 Uhr (in den Schulferien nur Dienstags)


07

Caritas

Edeltraud Weinmiller

Frühstückstafel bleibt

Schon vier Jahre lang bereiten Damen und Herren unserer Pfarrgemeinde den Kindern der Förderschule der Stadt Pulheim ein leckeres Frühstücksbüffet. Das Angebot wird nach wie vor gerne von den Schülern angenommen und die sie begleitenden Lehrerinnen freuen sich darüber. So war unsere Gruppe auch zur Verabschiedung des langjährigen Leiters Dr. Rudolf Reinsch eingeladen und erlebte eine gelungene, fröhliche Feier mit. In seinen Dankesworten an die Versammlung erwähnte er besonders die gute Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde und dankte den Helfern der Frühstückstafel und der Pfarrcaritas für das Sponsoring. Mit der neuen Leiterin Ursula Kellermann, die als Konrektorin unsere Arbeit schon begleitet hat, freuen wir uns auf das fünfte Jahr Frühstückstafel.


08

Kinderseite

Basteltipp Etwas andere Tischkarten für´s Osterfest

Dazu braucht ihr eine Hasen-Plätzchenform, lufttrocknenden Ton, Fingerfarben, ein Nudelholz, einen Topf mit Wasser, um hin und wieder die Hä de zu reinigen und einen Zahnstocher. Mit dem Nudelholz muss zuerst der Ton ausgerollt werden. Dabei soll eine ungefähr 3 Zentimeter hohe Schicht entstehen. Dann einfach so viele Hasenformen wie möglich ausstechen und die Oberfläche mit einem ang feuchteten Finger glattstreichen. Mit dem Zahnstocher Augen machen und den Namen des Gastes einritzen, Hasen trocknen lassen und anschließend mit Farben den Schriftzug des Namens nachziehen oder auch andere Verzierungen aufmalen, zum Beispiel kleine Marienkäferchen.


09

Jugend

Sabine Frömel

Tel. 02238/ 83132 wenden oder über die Homepage www.cafe-for-ju.de eineNachricht senden.

Café for ju

Wir haben im Jahr 2011 viel miteinander erlebt. Zuerst der Ausflug zum Nürburgring, dann die Tänze durch alle Räume des Pfarrheimes an Karneval. Als danach Genoveva und Klaus Grüning weggingen, was uns sehr traurig machte, war dies aber nicht das Ende des Cafés. Es ging weiter mit dem Ostercafé, in dem viel gebastelt und neben der Ostereierbemalung noch Eier rund um das Pfarrheim gesucht wurden. Am Sommerfest öffnete das Café seine Türen und viele Gemeindemitglieder besuchten uns und informierten sich. Es war ein tolles Fest mit vielen Spielen uns leckeren Würstchen! Nach der Sommerpause bastelten wir beim Herbstcafé Tischleuchten und die Jugendlichen backten selbständig Waffeln. Beim nächsten Treffen unternahmen wir einen Ausflug in den Aquazoo nach Düsseldorf. Das abschließende Adventscafé hatte seinen Höhepunkt mit dem Besuch des Nikolaus. Auch in diesem Jahr öffnet das Café for ju wieder alle zwei Monate im Pfarrheim Sinthern zum Basteln, Spielen und Tanzen. Das nächste Treffen findet am 29. April um 14 Uhr statt. Auch im Jahr 2012 wollen wir die Beziehung zwischen behinderten und nicht-behinderten Jugendlichen weiter festigen. Dafür werden wir gemeinsame Ausflüge unternehmen, z.B. zu einem Spiel des 1. FC Köln und zur Jungen Sinfonie. Alle, die Lust haben das Café aktiv oder inaktiv, d.h. mit Geldspenden zu unterstützen, können sich gerne an Sabine Frömel,


09

Jugend

Alexander Pogorzalek

www.dpsg-brauweiler.de info@dpsg-brauweiler.de

Schwellen überwunden

Die Pfadfinder der DPSG Brauweiler haben auch in diesem Jahr die über dreißigjährige Tradition nicht gebrochen und eine Krippe in unserer Abteikirche gebaut. Dafür wurden fast 300 ehrenamtliche Stunden geleistet. Wir haben in Anlehnung an die Predigtreihe: »Auf der Schwelle der Zeit Trau dich!« erneut einen Denkanstoß gegeben. Zum 1. Advent war bereits hinter der Krippe ein Gang begehbar, in dem zu jedem Adventssonntag eine Kammer geöffnet wurde. Man musste verschiedene Schwellen überwinden, um in diesen Kammern eine Szene passend zur Predigtreihe sehen zu können: eine Türe öffnen, einen Vorhang beiseite schieben, sich bücken, um „unterschwellig“ etwas zu sehen oder eine Luke aufstoßen. Die eigentliche Krippe wurde zum 23. Dezember den Blicken der Gemeinde geöffnet und zeigte ebenfalls eine Schwelle: die Schwelle der Zeit. Auf der einen Seite befand sich der Ursprung - eine Wurzel und eine kleine Flamme. Auf der anderen Seite erblickte man in gleißendem Licht die Zukunft, Utopia, ein Update, eine Erneuerung. Manche mögen an der Tradition hängen, andere sehnen sich nach der Zukunft. Viele konzentrieren sich nur auf eine Seite, wobei sie vielleicht ihre bevorzugte Seite behüten und loben oder die andere schlecht machen und boykottieren. Oft vergisst man das Wichtige, den Übergang. Er ist kaum zu sehen, unscheinbar und doch so bedeutend. Wir müssen zusammen einen Übergang finden, denn die Zeit lässt sich nicht aufhalten. In der Krippe konnte man auch eine Diagonale erkennen, eine Verbindung, eine Konstante zwischen Ursprung und Zukunft. Die Botschaft der Krippe lautete: Durch Jesu Geburt überwinden wir gemeinsam unsere Schwellen. Wir freuen uns sehr über viel Lob und Anerkennung aus der Gemeinde. Viele Besucher haben ihre Gedanken und Kommentare, ihre „Schwellen“, ins Krippenbuch geschrieben. An dieser Stelle vielen Dank für die guten Wünsche und das überaus positive Feedback. Doch nicht nur in Bezug auf die Krippe können wir von einem Übergang bzw. einem Wandel zwischen alt und neu berichten. Die Pfadfinder in Brauweiler gestalten zurzeit eine eigene Webseite.


09

Jugend

Für das Organisationsteam Markus Krings

Ein starkes Produkt der 80er Jahre Die Messdiener von St. Nikolaus

Anfang der 80er Jahre entstand in Brauweiler und Dansweiler aus einer traditionellen Messdienerarbeit eine Jugendgruppierung mit verbandsähnlichen Strukturen, die so bis heute aktiv ist. Bereits einige Jahre zuvor standen Osterfreizeiten und Sternsingeraktionen auf dem Programm. Aufgrund der ständig wachsenden Anzahl von Messdienern führten dann die Brauweiler Kapläne Ludger Jocks und Gustav Denecke eine Leiterrunde (mit der Leitung durch ein Leitungsteam) und altersgerechte Gruppenstunden ein. Die Gemeinschaft wuchs jährlich und heute zählen die Messdiener über 200 aktive Mädchen und Jungen. Die Aktivitäten sind vielfältig. Neben dem Dienen, der eigentlichen Hauptaufgabe der Messdiener, treffen sich die Gruppen jeden Freitag am PaterKolbe-Haus (PKH). In den Gruppenstunden wird z. B. gespielt, gebastelt, gekocht und auch versucht, den Kindern religiöse Inhalte zu vermitteln. Höhepunkte im Jahr sind die Sternsingeraktion, die Teilnahme an den Karnevalszügen, die Messdienerfahrt (in den Oster- oder Sommerferien), das Sommerfest und der Nikolausabend. Auch auf Dekanatsebene sind die Messdiener präsent. Beim jährlich stattfindenden Dekanatsfußballturnier werden hier in verschiedenen Altersgruppen Pokale ausgespielt und erfolgreich vordere Plätze eingenommen. Die Erlöse der im gesellschaftlichen Leben der Pfarrgemeinde fest etablierte »PastaNight« (eine Abendveranstaltung mit Livemusik und gutem Essen) kommen dem 1990 gegründeten Förderverein zugute. Dieser trägt auch den 1988 erstmalig angeschafften Messdienerbus, der mittlerweile in der 4. Generation die Messdienerarbeit mobil macht. Engagierte Unterstützung erfahren die Messdiener auch durch den Elternausschuss, der viele Aktivitäten mitträgt und beratend zur Seite steht. Jubiläums-Sommerfest mit Ehemaligen. Anlässlich des 30jährigen Bestehens wird am 1. September rund um das Pater-Kolbe-Haus ein großes Sommerfest der Messdiener stattfinden. Eingeladen sind neben den aktuellen Messdienern und Familien auch alle Ehemaligen der letzten Jahrzehnte. Jeder, der sich den Messdienern verbunden fühlt, ist eingeladen mitzufeiern.


Kontaktadresse: messdienerjubilaeum@gmx.de Brauweiler Messdiener Osterfahrt 2011

Brauweiler Messdiener in den 80er Jahren

Auftakt wird ein feierlicher Gottesdienst sein. Anschließend sollen sich in und um das PKH Groß und Klein unterhalten und unterhalten werden. Der jüngste Fahrtenfilm der Sommerfahrt wird präsentiert. Filme und Fotos aus fast 40 Jahren Messdienerfahrten werden alte Erinnerungen aufleben lassen und Aktivitäten für alle Altersgruppen laden zum Verweilen ein. Bis in den Abend sollen alle Generationen bei musikalischer Untermalung die Gelegenheit erhalten, Erinnerungen auszutauschen. Um möglichst alle ehemaligen Messdienerinnen und Messdiener einladen zu können, bitten wir, uns weitere Adressen, Telefonnummern oder E-Mailadressen Ehemaliger zu schicken oder sich einfach selbst kurz anzumelden. Herzlichen Dank!


09

Jugend

Für die Messdiener Sinthern/Geyen Dorothee Menne und Marina Thöne

Bei uns ist immer was los! Messdiener Sinthern/Geyen

Im Oktober sind wir mit 52 Kids und 27 Leitern unter dem Motto »Kinderhelden« nach Simmerath-Rurberg auf Messdienerfahrt gefahren. Nach der Zimmeraufteilung und der Vorstellung unseres Clubtanzes, ließen wir den 1. Abend mit einem ruhigen Kinoabend ausklingen. Der nächste Morgen startete mit dem 100-FragenSpiel, bei dem wir passend zu unserem Motto Fragen zu Harry Potter&Co beantworteten. Der Nachmittag wurde mit Workshops gestaltet. Nach der Messe mit Pastor Cryan, der gekommen war, um uns zu besuchen, ging es weiter mit der Mini-Playbackshow. Alle Gruppen waren vorher fleißig gewesen und hatten den ganzen Tag geübt! Bei den Performances zu Liedern wie „Wer hat die Kokosnuss geklaut“ oder „Wickie“ zeigten alle Gruppen ihr tänzerisches und gesangliches Talent! Die folgende Nacht war kurz, aber erlebnisreich, denn die Nachtwanderung führte uns in den spukenden Simmerather Wald. Beim Frühstück am nächsten Morgen wurden dann Lunchpakete gepackt, denn wir machten uns in Gruppen zur Geländerallye auf. Nach einer langen, aber spaßigen Tour taten uns etwas die Füße weh, aber bei unserem Abendprogramm, dem TV-Quiz, brauchte man zum Glück nur den Kopf zum Nachdenken! Der Montagmorgen begann mit der Lagerolympiade, danach spielten wir Phase 7 und dann waren wir auch schon beim Abschlussabend angelangt, der diesmal gestaltet war wie die Fernsehsendung „Die perfekte Minute“. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück mussten schon wieder die Zimmer geräumt werden und die letzten Minuten verbrachten wir dann mit Kreisspielen und unserer üblichen Reflexionsrunde! Da wir wieder einmal so viel Spaß miteinander hatten, freuen wir uns schon riesig auf die nächste Fahrt (5.-9. Oktober nach Bad Honnef)! Im Dezember fand die Nikolausfeier statt. Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Abend mit Gruppenauftritten, einer Fotovorführung, Punsch, Lebkuchen und natürlich dem Erscheinen des Nikolaus.


Leider mussten wir uns dieses Jahr von sechs tollen Leitern (Anne und Karin Kleinekarhoff, Anne Fezer, Stephanie Hermanns, Hanna Wippermann und Philipp Lehnert) verabschieden. Zusammen waren die sechs 74 Jahre Messdiener und davon 35 Jahre in der Leiterrunde! Auch hier noch einmal für euren unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahren: Vielen, vielen Dank! Ihr werdet uns fehlen! Trotz der Abschiede hatten wir einen schönen Jahresabschluss und mit der Sternsingeraktion außerdem einen tollen Start ins neue Jahr. Warm und regendicht angezogen, mit Sammeldose, Kreide, Stern und Gottes Segen ausgestattet, zogen wir wieder von Haus zu Haus und sammelten dieses Jahr Geld für Kinder in Nicaragua. Es ist die fantastische Summe von über 6450 Euro zusammengekommen – vielen Dank allen, die gesammelt, geholfen und gespendet haben! Nach unserer Winteraktion im Januar (ein gemütlicher Kinoabend) rückte auch schon die 5. Jahreszeit und damit insbesondere Rosenmontag in greifbare Nähe! Nicht nur das Karnevalsfrühstück nach der kölschen Mess war ein voller Erfolg, sondern auch der Rosenmontagszug, bei dem wir dieses Mal mit 61 Minis als Prinzen/ Prinzessinnen dabei waren. Die nächsten großen Höhepunkte in diesem Jahr sind das Osterrasseln und das Public Viewing auf dem Fronhof zur EM im Sommer!


10

Senioren

Öffentliches Bistro im Seniorenzentrum St. Nikolaus

Wir haben unser Bistro täglich auch für Gäste von 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, um Gemeinschaft im Haus und nach außen zu leben. In gemütlicher Atmosphäre bieten wir über den Tag verteilt unterschiedliche Köstlichkeiten: Frühstück, ein täglich wechselndes Mittagsmenü zum Preis von 6.00€, ganztags eine kleine Bistrokarte und am Nachmittag Kuchen und Kaffeespezialitäten. Hausbewohner, Mitarbeiter und alle Bürger des Ortes können diesen Treffpunkt mit gemeinschaftlichem Leben füllen. Gemeinsam werden dort Feiern wie z.B. Karneval, Sommerfeste, Geburtstage, private Feste oder auch, unter Einbezug des angrenzenden Raumes der Stille, Gottesdienste gefeiert.Sehen Sie selbst und kommen Sie einfach auf einen Kaffee vorbei! Kontakt: Caritas-Seniorenzentrum St. Nikolaus, Tel. 02234/99040 Kaiser-Otto-Str. 39 b 50259 Pulheim–Brauweiler


10

Senioren

Tagespflege Ginkgo Ort der Begegnung für Senioren

Die im Oktober 2011 neu eröffnete Brauweiler Tagespflege Ginkgo befindet sich im Seniorenzentrum St. Nikolaus in der Kaiser-OttoStraße 39 b. Das Angebot der Tagespflege richtet sich an ältere Menschen, die zu Hause wohnen und von ihren Angehörigen betreut werden. Den Besuchern der Tagespflege bietet sich ein abwechslungsreiches Programm zur Gestaltung des Tages. Sie erleben Raum und Zeit für Begegnung und nähere Kontaktmöglichkeiten. Eine morgendliche Gymnastik sorgt für Freude an Spiel und Bewegung. Die Angebotspalette mit Inhalten wie Musik, Tanz, Gymnastik, Bild- und Buchbetrachtungen, schöpferischem Tun oder Kochen und Backen gibt Impulse für Beschäftigung und regt an zu Erinnerungen, Gesprächen und Phantasie. Es wird angeknüpft an die Biographie der Menschen, an vertraute Dinge, aber auch zum Ausprobieren und Entwickeln neuer Interessen und Talente wird ermuntert. Das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten verbindet und schafft einen strukturierten Tagesablauf. Die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten sind gestaltet mit einer Kombination aus modernem Mobiliar und alten „Schätzchen“, die zum Erinnern und Unterhalten animieren. Die Tagespflege Ginkgo verfügt neben den Gemeinschaftsräumen auch über einen mit bequemen Sesseln ausgestatteten Ruheraum, der zu Entspannung oder einem Mit- tagsschläfchen einlädt. Eine Terrasse mit Garten motiviert zu Spaziergängen. Individuell nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen erhalten die Senioren Unterstützung bei der im Tagesverlauf anstehenden Pflege und der Einnahme von Medikamenten. Die Senioren haben die Möglichkeit, den externen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen, durch den die Besucher in die Tagespflege gebracht und wieder abgeholt werden können. Ein guter Austausch oder auch eine fachliche und finanzielle Beratung der Angehörigen ist dem Mitarbeiterteam der Tagespflege Ginkgo sehr wichtig. Die Angehörigen erfahren durch das Angebot der Tagespflege eine Entlastung, einen Freiraum, der ihnen Zeit für Erledigungen oder Freizeitgestaltung bietet.


11

Gemeindeleben

Hubert Stauß

Pause an der Kirche in Kempen während der KevelaerWallfahrt 2011

Kevelaer-Bruderschaft St. Nikolaus Brauweiler

Die Kevelaer-Bruderschaft St. Nikolaus ist eng verbunden mit der Bruderschaft St. Kunibert von 1672 in Köln, welche auch die traditionsreiche Fußwallfahrt nach Kevelaer durchführt. Die zeitgemäße Darstellung einer Gebetsgemeinschaft spiegelt sich in deren Internetauftritt (www.koelnerkevelaerbruderschaft.de) wider. Es lohnt sich daher, einmal das Internetportal der Kölner Kevelaerbruderschaft zu besuchen. Kevelaer-Bruderschaft St. Nikolaus Brauweiler Vielleicht interessiert es Sie, einmal selbst dabei zu sein? Für die Teilnahme ist eine Mitgliedschaft nicht erforderlich. Die Frauen und Männer kennen sich schon seit vielen Jahren und freuen sich immer auf ein Wiedersehen. Es ist erfreulich, dass an der alljährlichen Fußwallfahrt nach Kevelaer fast ein Drittel Kinder und Jugendliche teilnehmen. Diese treffen sich auch während des ganzen Jahres freundschaftlich.


11

Gemeindeleben

Weg von der »Routine« bei der Hl. Messe

Birgit Osterholt-Kootz

Viele lebendige, gut vorbereitete und ansprechende Gottesdienste werden in unserer Pfarreiengemeinschaft gefeiert. Welche Ideen, Möglichkeiten, Anregungen wir für eine besondere Gestaltung der Hl. Messe gesammelt haben, wollen wir in einer offenen Gesprächsrunde austauschen. Genügend Raum ist auch für Fragen gegeben wie „Welchen Spielraum habe ich bei der Gestaltung, was darf ich – was nicht?“, „Welche Bedeutung haben die einzelnen Gottesdienst-Elemente?“ „Wie spreche ich gezielt Kirchenferne an?“ Das Gespräch soll stattfinden am:

08.

Mai Dienstag 20:00 Uhr

11

Gemeindeleben

im Raum: „Alte Bücherei“ / Sinthern Um die Arbeitsmaterialien vorbereiten zu können, bitte ich um eine Anmeldung bis zum 04.05.2012: josch88@arcor.de.

Nehmen Sie sich zeit Die Meditation im Tanz geht 2012 ins vierte Jahr und ist ein fester Bestandteil in St. Martinus, Sinthern, geworden.

Wir tanzen 14-tägig donnerstags von 18.30 Uhr - 20.00 Uhr im Pfarrheim in Geyen. Herzliche Einladung an Alle! Karin Niehl Leitung und Kontakt: Karin Niehl Tel.: 02238/81537 E-Mail: karin.niehl@gmx.de

Über den Tanz hinaus haben sich in den beiden Gruppen persönliche Kontakte entwickelt und die Teilnehmerinnen freuen sich jedes Mal wieder auf das gemeinsame Miteinander. Der Tanz im Kreis trägt wesentlich dazu bei, sich getragen zu fühlen - von der Musik und den Mittänzerinnen. Ob Jahreskreis, Taizétänze, Mantren oder Lichtertänze zur Weihnachtszeit, alle Themen, unterstützt von ruhiger oder lebhafter Musik, führen in die Stille und Entspannung. Hieraus wird Kraft und Lebensfreude geschöpft. Um auch anderen Interessenten die Möglichkeit zu geben, an diesen.


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heilige

Klaus Tönnessen

Dä hillije Zinter Mätes, dat wor ne joode Mann

Sein Name klingt kriegerisch, ist er doch vom römischen Kriegsgott Mars abgeleitet. Martinus wurde als Sohn eines Militärtribuns 315 oder 316 in Pannonien, heute in Ungarn gelegen, geboren. Als Sohn eines Offiziers war er nach römischem Gesetz zum Militärdienst verpflichtet. So trat er mit 15 Jahren ins Militär ein. Drei Jahre später wurde er getauft. Kurz danach um 334 soll sich die berühmte Geschichte abgespielt haben. An einem kalten Wintertag begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Martin selbst trug außer seinen Waffen und seinem Militärmantel nichts bei sich. Als der Bedauernswerte nun die Vorübergehenden bat, sie möchten sich seiner erbarmen, diese jedoch an dem armen Mann vorübergingen, verstand Martin, vom Geist Gottes erfüllt, was er tun musste. Er fasste sein Schwert, teilte den Mantel in der Mitte entzwei und gab die eine Hälfte dem Armen, mit der anderen Hälfte bekleidete er sich. In der darauf folgenden Nacht erschien Martin im Traum Jesus Christus, bekleidet mit Martins halbem Militärmantel. Vor einer Schlacht gegen anrückende Germanen in der Nähe des heutigen Worms verweigerte Martinus als Offizier des römischen Besatzungsheeres die Teilnahme mit dem Hinweis, er sei von nun an nicht mehr „miles Caesaris“, ein Soldat des römischen Kaisers, sondern „miles Christi“, Soldat Christi. Trotz dieser Dienstverweigerung wurde Martinus erst 356 nach 25-jähriger Dienstzeit im Alter von 40 Jahren aus dem Heeresdienst entlassen. Danach strebte er als Schüler des Bischofs Hilarius von Poitiers das Priesteramt an. Um 360 errichtete er in Ligugé das erste Kloster des Abendlandes, später, im Jahre 375, in der Nähe von Tours das Kloster Marmoutier. Martin war Bindeglied zwischen Rom und dem Reich der Franken. Er bildete einen neuen „bischöflichen Prototypen”, das Ideal eines Bischofs nach der Zeit der Christenverfolgung: Ein asketischer Mönchsbischof, der missionierend und predigend seine Epoche prägte. Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin schnell in der gesamten Touraine bekannt. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof


von Tours geweiht. Er festigte die Christianisierung der Landbevölkerung durch die Errichtung von Pfarreien. Am 8. November 397 starb Martin im Alter von 81 Jahren auf einer Visite in Candes, einer Stadt seines Bistums. Er wurde am 11. November in Tours unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Da Martins Leichnam in einer Lichterprozession mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kinder ein „Laternenfest“. Bald entstanden etliche Legenden mit Erzählungen von Wundern Martins. So wurden ihm beispielsweise Totenerweckungen zugeschrieben. Eine weitere Überlieferung besagt, Martin habe sich, als er in Tours zum Bischof ernannt werden sollte, in einem Gänsestall versteckt. Martin empfand sich angeblich des Amtes unwürdig. Die aufgeregt schnatternden Gänse verrieten aber seine Anwesenheit, und er musste das Bischofsamt annehmen. Davon leite sich der Brauch der „Martinsgans“ ab. Martin erwarb in der Meinung des breiten Kirchenvolkes als einer der ersten Heiligen die „sanctitas” durch das unblutige Martyrium der Askese („martyrium sine cruore”) und durch charismatische Wunderkraft. Ohne eine erst später übliche Heiligsprechung wurde Martin im offiziellen Kult der Kirche verehrt. Nicht mehr der Märtyrertod, sondern sein Leben und Wirken begründeten seine Einordnung als Bekenner. Das Leben eines Confessors galt als unblutiges Martyrium. Weil in nachkonstantinischer Zeit das Blutzeugnis für Christus nicht mehr erforderlich war, wurde die durch Martin geprägte Verbindung von asketischem Mönchsideal, Gerechtigkeitssinn und apostolischer Weltzugewandtheit zum Ideal eines christlichen Lebens. Die Legenden und die örtliche Verehrung des heiligen Martin strahlten in die gesamte Kirche aus: Schon bald entstanden die ersten Martinskirchen: in Rom (S. Martino al Monti), auf dem Monte Cassino und in Linz/Donau. Bis zum Ausgang des Mittelalters sollen allein in Frankreich 3.667 Martinskirchen gezählt worden sein. Chlodwigs Gemahlin Chlodhilde


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heilige

stiftete an allen fränkischen Königshöfen Martinskirchen. 962 schenkte der Kölner Erzbischof Bruno dem Kölner Kanonissenstift St. Cäcilien Landbesitz und Einkünfte in Sinthern. Es entstand eine Kapelle in Kirdorf, dem höher gelegenen Teil von Sinthern, in der zwischen 1065 und 1076 zwei Altäre zu Ehren des hl. Erzengels Michael und des hl. Bischofs Martinus geweiht wurden. Nach 1100 wurde die Kapelle durch den Bau einer größeren Kirche ersetzt. Diese besaß ein hohes Mittelschiff und zwei niedrigere Seitenschiffe. Die hohen Wände des Mittelschiffs standen auf Pfeilern (Pfeilerbasilika). Alle Schiffe hatten im Osten als Abschluss halbrunde Apsiden. Im Westen besaß die neue Kirche einen Turm. 1629 bis 1685 wurden an der Kirche erneut Baumaßnahmen durchgeführt, die im Wesentlichen den heutigen Zustand herstellten.


Relief des Hl. Martin, Perugia, Italien

Berunt. Ga. Vit, sint, se dolupta ium cust, is ullenientio. Most, utempora solori adit, consequo blatusa pelique prepernatem derum exerum ipides as soluptiur, cusapero milles aut autet aut quibus dolore sin nobit, core lant, tendis enis aliquam faccumeni simagni moloreh eniendi as estis moluptat parum quunt aliatis siniatem accae etur? Ex eossimus. Ibusam cor sus core sitatur aspel mollupta dolorum quis maximincto cum cume vollum simil ipist omnihit quam consequist, omnit plaut exerum enditem perspienia quatentur? Em ullam quaspernam entis eatemol orepta volorepellis eaquata tatur, quatis as dolut harchictur a nos erum ipsus id ut mo verioria.


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Familienstammbuch

Das Sakrament der Taufe empfingen

St. Nikolaus Neela Marie Mattis Frechen 23.10.2011 Louis Gabriel Lekat Brauweiler 23.10.2011 Pia Goebel Brauweiler 05.11.2011 Alexander Thelen Frechen 05.11.2011 Milan Fenke Sinthern 05.11.2011 Julia Sophie Wewer Bergheim 03.11.2011 Lisa-Marie Majer Sinthern 03.12.2011 Carlotta Clara Skiba Pulheim 11.12.2011 Konrad Steinb端chel Dansweiler 21.01.2012 Marie-Sophie Kaulen Bergheim 21.01.2012 Kilian Leon Juraszek Brauweiler 07.01.2012


Mara Valentina Riegel Geyen 21.01.2012 Sophie Marleen Schmidt Sinthern 04.02.2012 Florian Alexander Schilling Sinthern 04.02.2012 Benedikt AndrĂŠ Esser Pulheim 26.02.2012

St. Martinus Til Effertz Sinthern 28.01.2012 Lilli Effertz Sinthern 28.01.2012 Romeo Chen Sinthern 11.02.2012 Max Tondorf Sinthern 11.02.2012


13

Familienstammbuch

Das Sakrament der Ehe spendeten sich

St. Nikolaus Elmar Brix und Gabriele Brix Brauweiler 21.10.2011 Tobias Grams und Sonja Steden Köln 22.10.2011 Oliver Gehrmann und Silke Becker Köln 26.11.2011 Alexander Roozen und Sabrina Sinner Hürth 17.12.2011 Sebastian Ressel und Nadine Faßbender Köln 31.12.2011


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Familienstammbuch

In die Ewigkeit wurden abberufen

St. Nikolaus Hildegard Henriette Hoßdorf 86 Jahre, Brauweiler Lidia Glazyrina 55 Jahre, Dansweiler Adelheid Gisela Maria Pingen 88 Jahre, Freimersdorf Monika Kirmß 55 Jahre, Köln Maria Anneliese Humbeck 90 Jahre, Brauweiler Maria Margareta Breitsamer 95 Jahre, Brauweiler Ewald Hubert Fuchs 82 Jahrem Brauweiler Helga Vera Martha Beyer 79 Jahre, Brauweiler Bernd Josef Arenz-Satow 59 Jahre, Brauweiler Walter Neumann 80 Jahre, Brauweiler Franz Schulte 81 Jahre, Brauweiler


Heinrich Kranz 79 Jahre, Brauweiler

St. Cornelius Wilhelm Esser 58 Jahre, Geyen Angela Orgeich 66 Jahre, Geyen Gisela Barbara Pasemann 74 Jahre, Geyen Herbert Maciejczyk 97 Jahre, Frechen Margareta Uhlhaas 73 Jahre, Geyen

St. Martinus Margarete GroĂ&#x; 81 Jahre Sinthern Anna Margarete Staab 81 Jahre Sinthern Otmar Willwerts 59 Jahre Sinthern Hannelore Effertz 80 Jahre Sinthern


14

Gottesdienste und Hinweise

23.

Juni Samstag

07.

Juni Fronleichnam

16.

April Montag

16.

April Montag

03.

April Dienstag 19:30 Uhr

06.

April Karfreitag 10:30 Uhr

Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Heimbach nähere Informationen über die Auslagen in den Kirchen oder unter www.st-nikolaus.info Pfarrfest der Pfarreiengemeinschaft am Gemeindezentrum Geyen

Geänderte Öffnungszeiten der Pfarrbüros in Geyen und Sinthern ab dem 16. April 2012: Pfarrbüro Geyen: Di, Do: 09.30 –1.30 Uhr Pfarrbüro Sinthern: Mi, Fr: 09.30 –11.30 Uhr Sprechstunden ab dem 16. April 2012: nach Anmeldung in den Pfarrbüros Pfarrer P. N. Cryan – dienstags, von 15.30–17.30 Uhr Kaplan A. Schönfeld SJ – freitags, von 16.00–18.00 Uhr BuSSandacht Gemeinsam das Gewissen erforschen St. Nikolaus, anschl. Beichtgelegenheit

Kreuzweg der Kommunionkinder in der Pfarreiengemeinschaft von St. Nikolaus nach St. Martinus


06.

April Karfreitag 12:15 Uhr

Ökumenischer Kreuzweg Beginn am Kirchenladen – evangelischer Treffpunkt Am Hoppeberg 5, Sinthern Abschluss in St. Martinus

Dienstags Mittwochs Freitags

Kreuzwegandachten Dienstags, 18.30 Uhr, St. Cornelius, Geyen Mittwochs, 19.00 Uhr, St. Maria Königin des Friedens, Dansweiler Freitags, 18.30 Uhr, St. Martinus, Sinthern


Kontakt

Pfarrbüros www.st-nikolaus.info Pfarrsekretärinnen Karin Esser, Isabel Grobien-Krause, Margret Tiedeken St. Nikolaus Brauweiler Mathildenstr. 20a, 50259 Pulheim Tel: 02234.82248 Fax 02234.801898 pastoralbuero@stnikolaus-brauweiler.de Mo, Di, Do, Fr: 09.30–11.30 Uhr Di: 15.00–17.00 Uhr Do: 16.00–19.00 Uhr St. Cornelius Geyen Von-Harff-Str. 4, 50259 Pulheim Tel.: 02238.54670 Fax 02238.305192 st.cornelius-geyen@gmx.de Di, Do: 09.30–11.30 Uhr St. Martinus Sinthern Brauweiler Str. 18, 50259 Pulheim Tel.: 02238.7200 Fax 0223855744 st.martinus-sinthern@gmx.de Mi, Fr: 09.30–11.30 Uhr


Seelsorger und Verantwortliche Ltd. Pfarrer: Pfr. Peter Nicholas Cryan Mathildenstr. 20a, Tel.: 02234.802578 Kaplan: Pater Andreas Schรถnfeld JS Brauweilerstr. 18, Tel.: 02238.838836 Gemeindereferentin: Carmen Kremser Friedhofsweg 24, Tel.: 02234.2779357 Subsidiar: Pfr. Heribert Heuser Friedhofsweg 3, Tel.: 02234.601629 Diakon: Herbert Sluiter Tel.: 02234.81376


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Impressum GKZ 223-470/471/474 Ostern 2012 Herausgeber Pfarrgemeinderat der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Brauweiler/Geyen/Sinthern Redaktion Claudia Eisenreich Christian Ernst Richard Feider Ruth Götte Berthold Menne Birgit Osterholt-Kootz Ingrid Tönnessen Klaus Tönnessen (verantw.) Gestaltung Joanathan Schäper Simon Broich Daniel Hyngar Kontakt pfarrbrief@st-nikolaus.info Druck RN Druck Niermann, 50259 Pulheim-Brauweiler Auflage 5000 Stück Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


Pfarrbrief – Abteikirchen Pulheim