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Audi

magazin 01/2012 drive

Zeigt wahre GrĂśĂ&#x;e: Audi A1 Sportback move Vorausschauend: Audi Sensortechnik inspire Tradition und Moderne: der Bregenzerwald


Hot.

Summer. Season.

Erleben Sie die schönste Zeit des Jahres intensiver. Unverwechselbar in Design und Fahrdynamik – das Audi A5 Cabriolet und der Audi TT Roadster eröffnen die aufregendsten Plätze unter der Sonne: jetzt mit EUR 1.500,– Vorsprungprämie*, bis zu 5 Jahren Neuwagen-Garantie** und vielen Extras inklusive. Jetzt bei Ihrem Audi Händler. *Vorsprungprämie wird vom Listenpreis abgezogen – zusätzlich zum ermittelten Ankaufspreis Ihres Eintauschwagens. Das Eintauschfahrzeug (mind. 2 Jahre alt) muss mind. 6 Monate auf den Käufer zugelassen gewesen sein. Gültige § 57a-Plakette erforderlich. Die Aktion ist limitiert – pro Kunde nur ein Modell. **Garantieverlängerung TopGarantie PLUS bei Finanzierung über die Porsche Bank im KMU- oder Privatkundenpaket über die gesamte Finanzierungslaufzeit kostenlos. Aktionen gültig 30. 6. 2012.

Kraftstoffverbrauch gesamt in l/100 km: 4,7 – 8,5. CO2-Emission in g/km: 124 – 199.


Editorial

Von Gegenwar t und Zukunft

Es sei keine große Sache, könnte man meinen, wenn ein Auto mit zwei Türen mehr vorgestellt wird. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Der neue A1 Sportback vermittelt ein neues, großzügiges Raumgefühl und hat, was uns besonders gefällt, nichts von seiner sportlichen Linie verloren. Ein echter Audi, ein echter Sportback. Alle Details ab Seite 8. Umfassend überarbeitet wurde auch der A4, der den Wert der Marke Audi wesentlich prägt. Design und Technik, Leistung und Effizienz, mehr denn je verkörpert der neue A4 alles, was Audi in seinem innersten Kern ausmacht: höchste Qualität in allen Details, technischen Fortschritt in allen Disziplinen, ein Auto auf der Höhe seiner Zeit. Ab Seite 18. Seiner Zeit schon ein Stück voraus ist der Q5 hybrid (Seite 32), der – gemeinsam mit dem A6 hybrid – am Anfang eines neuen Zeitalters individueller Mobilität steht, in dem der Anteil elektrischen Fahrens kontinuierlich zunehmen wird. Audi denkt aber über das Auto weit hinaus und arbeitet im Rahmen der Strategie „balanced mobility“ an einer ausgeglichenen Klimabilanz über die gesamte Mobilitätskette. Ein

Eckstein in diesem Konzept ist das e-gas project, das mittels synthetisch erzeugtem Erdgas klimafreundliche Langstreckenmobilität sichern soll. Ein Österreicher, Gregor Waldstein mit seinem Unternehmen SolarFuel, liefert dafür einen wesentlichen Beitrag: Stromaufwärts, ab Seite 42. Zum Abschluss ein Wort in eigener Sache: Mit 1. Jänner habe ich von Richard Mieling die Markenleitung bei Audi übernommen, Richard Mieling hat nun die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit in der Porsche Holding. Fast 17 Jahre hat mein Vorgänger die Marke Audi zu einer der führenden Premiummarken des Landes aufgebaut und am Markt verankert, der Erfolg von Audi in Österreich ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. An dieser Stelle sei ihm dafür aufrichtig gedankt. Ich bin sehr stolz, dass ich nun die Verantwortung für die begehrteste Automarke übernehmen durfte und werde den erfolgreichen Weg konsequent weiterverfolgen.

Herzlichst,

Ihre Gabriela Bittermann Markenleiterin Audi Österreich

Audi magazin / Editorial / 03


42

50

Inhalt News 6

Die Q3 Collection 23

drive

Porsche Bank 27 Das Prinzip Kampfgeist.

Sportliche Größe 08 Audi A1 Sportback.

Service 35 Tipps und Angebote.

Die Audi A3 Sondermodelle 16 Select, Style, Sport. Taktgeber des Fortschritts 18 Die neue Generation des Audi A4.

Audi Magazin Gewinnspiel 41

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Angebote zu den Salzburger Festspielen 49

move

inspire

Cylinder-on-demand 24 Neue Effizienztechnologie von Audi.

Hinterm Berg, nicht hinterm Mond 36 Der Bregenzerwald.

Das Auge des Audi 28 Der digitale Sensor in den Audi Assistenzsystemen.

Das Unternehmen SolarFuel 42 Wie man Wind und Sonne speichert.

Es wird grün 32 Der Q5 hybrid im Test.

Lackpflege für einen glanzvollen Auftritt 54 Audi Shop 56 Styling für Ihren Audi. Für Audidakten 58 Audi Technik einfach erklärt.

Alexander Pereira 46 Der neue Intendant der Salzburger Festspiele.

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Neue Autos, neue Teams 50 Hans-Jürgen Abt über die DTM 2012.

iPad

Das Audi Magazin ist auch als iPad App verfügbar.

Ihre Meinung interessiert uns: Haben Sie Anregungen, Themenwünsche oder Kritik? Oder möchten Sie ganz einfach nur Ihre Adressdaten ändern lassen? Dann melden Sie sich: Porsche Austria GmbH & Co. OG, Audi Magazin, Vogelweiderstraße 75 5020 Salzburg oder redaktion.audi@audi.at 04 / Audi magazin


08 IMPRESSUM Eigentümer, Verleger und Herausgeber Porsche Austria Gesellschaft m.b.H. & Co. OG, A-5020 Salz­burg, Vogelweider­straße 75 Chefredaktion Beate Kreuzer Layout Ilse Vogl Lektorat MasterText, Salzburg Produktion Irene Pirchl Repro DMSmedia Ratzer&Partner, Salzburg Druck Leykam, Neudörfl Alle Preisangaben in diesem Heft Unverbindliche, nicht kartellierte Richt­preise inkl. MwSt. (und NoVA bei ­Fahr­zeugpreisen).

Preisstand Februar 2012. Druck- und Satz­fehler, Änderungen von Modellvarianten, technischen Daten, Ausstattungen sowie des Serienum­fanges und der Preis­e sind ausdrücklich vorbehalten. Internationale Koordination AUDI AG, Internationales Kunden- und ­Handelsmarketing, Ulrich Schwarze, A ­ nja Weinhofer, 85045 Ingolstadt, Deutschland. Abkürzungen ABS = Antiblockier­system EBV = elektronische Brems­­kraft­vertei­lung ESP = elektronisches Stabilisierungs­­programm ASR = Antriebsschlupfregelung EDS = elektronische Differenzial­sperre FIS = Fahrerinformationssystem Audi Mobilitätsgarantie Bei jedem neuen Audi inklusive; verlängert sich ­kostenlos von Service zu Service laut Hersteller­ vorschrift; garantiert europaweite Pannenhilfe, Schlepp­hilfe, Ersatzmobilität u.v.m. Details bei Ihrem Audi Betrieb. E-Mail redaktion.audi@audi.at

Anzeigenmarketing Horst Decker Mediaservice GmbH Tel. 0049/89/155051 audi@decker-services.de Internet www.audi.at Bildnachweise und Fotografen Seite 4 (oben rechts): Paul Langrock/Zenit/laif Seite 4 (unten): Manfred Horvath Seite 32, 34: Erich Reismann Seite 36, 38 (oben rechts), 39 (unten): Adolf Bereuter Seite 37 (Mitte): Frank Broger Seite 37 (unten): Caro / Caro / picturedesk.com Seite 38 (oben links): Friedrich Böhringer Seite 39 (oben): Alois Metzler Seite 40 (oben links): Toni Anzenberger / Anzenberger Seite 42: Paul Langrock/Zenit/laif Seite 44 (unten): ZSW Baden Württemberg Seite 45: Marc Haader Seite 46: Suzanne Schwiertz, Salzburger Festspiele Seite 48: KEYSTONE/Steffen Schmidt Seite 49 (links): Fritz Haseke, Salzburger Festspiele Seite 49 (rechts): Hermann und Clärchen Baus, Salzburger Festspeiele Seite 51: Abt Sportsline Erscheinungstermin der vorliegenden Ausgabe 1. März 2012 Das Audi Magazin erscheint dreimal j­ährlich.

Audi magazin / 05


News

5 Audi Vorsprungprämie Noch nie war es so einfach, auf Vorsprung durch Technik umzusteigen. Wer sich jetzt für einen neuen Audi entscheidet und seinen Gebrauchtwagen beim Audi Händler eintauscht, kommt bei vielen Modellen in den Genuss der Audi Vorsprungprämie in Höhe von EUR 1.500,– brutto. Dieser Bonus gilt beim Kauf eines neuen Audi A4, A5, Q5, A6, A7, Q7 oder A8 und wird vom Listenpreis des Neufahrzeugs in Abzug gebracht. Wichtig: Der Eintauschwagen muss mindestens zwei Jahre alt und 6 Monate auf den Käufer angemeldet gewesen sein. Die Audi Vorsprungprämie ist stückzahlmäßig limitiert und längstens bis Kaufabschluss 30. Juni 2012 gültig.

Audi Garantiepaket Für jedes Audi Modell gibt es bis 30. Juni 2012 (Antragsdatum) das Audi Garantiepaket der Porsche Bank kostenlos für die gesamte Laufzeit bei Abschluss eines KMU- oder Privatkundenpakets. Das entspricht einer Neuwagengarantie bis zu fünf Jahre. Der Kunde verlängert damit die Garantieleistungen für seinen Audi über die Herstellergarantie hinaus, solange das Fahrzeug bei der Porsche Bank finanziert ist (maximal 5 Jahre). Die Paketlösungen der Porsche Bank bringen noch zusätzliche Vorteile. Denn neben der Garantieverlängerung ist auch von der Finanzierung bis zur Versicherung alles enthalten, was man zum automobilen Glück braucht. Und Zusatzleistungen wie eine Arbeitslosigkeits-/Arbeitsunfähigkeitsversicherung gibt es ebenfalls kostenlos dazu. www.porschebank.at

1.500 Audi Frühjahrsmessen Können Sie es kaum noch erwarten, den neuen Audi A1 Sportback und die neue A4 Modellreihe kennenzulernen? Möchten Sie mehr über die neuesten Technologien und Trends bei Audi erfahren? Dann kommen Sie auf eine der großen österreichischen Automobilmessen und erleben Sie die aktuellen Highlights der Audi Produktpalette hautnah. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 15. – 18. März: 16. – 18. März: 23. – 25. März: 24. – 25. März: 13. – 15. April: 06 / Audi magazin

Frühjahrsmesse Innsbruck Linzer Autofrühling Automesse Salzburg Auto Emotion Graz Frühjahrsmesse Klagenfurt

2012


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Red dot design award Audi baut nicht nur mit seiner Modellpalette auf herausragendes Design: Beim Wettbewerb um die renommierten „red dot awards“ im Bereich Kommunikationsdesign sicherte sich die Marke mit den Vier Ringen erneut den Ehrenpreis „red dot: client of the year“. Audi fuhr damit gemeinsam mit seinen Design-Agenturen neun Awards ein – mehr als jedes andere Unternehmen im Wettbewerb. Die besonders begehrte Auszeichnung „red dot: best of the best“ ging an zwei außergewöhnliche Projekte: an Qube 3, einen Gebäude-Kubus, der die Eigenschaften des neuen Audi Q3 in ein spektakuläres Raumerlebnis übersetzt (Foto). Und an die Performance-Installation „Outrace“, für die Audi acht Roboterarme aus den Fertigungshallen mitten auf den Londoner Trafalgar Square versetzte.

333 Premiere des A1 quattro Neben sportlichen Höchstleistungen, großartiger Stimmung, vielen Stars und Sternchen hatte das Hahnenkammrennen in diesem Jahr auch eine automobile Weltpremiere zu bieten: Erstmalig wurde der Audi A1 quattro öffentlich präsentiert – prominent auf dem roten Teppich vor der „Tenne“. Das TopModell der A1 Baureihe kommt ab Mitte 2012 auf den Markt – dann allerdings nur limitiert auf 333 Exemplare, alle in „Gletscherweiß“. Mit seinem 2.0-TFSIMotor leistet der A1 quattro 256 PS und beschleunigt in 5,7 Sekunden von null auf hundert. Von diesem Highend A1 begeistert zeigten sich unter anderen die Sängerin Joss Stone, die Moderatoren Kai Pflaume und Karen Webb (Foto), Arnold Schwarzenegger, Moritz Bleibtreu, Hermann Maier sowie der Überraschungsgast der „Audi Night“, der Sänger Aloe Blacc.

A6

Bestnoten für die A6 Baureihe Das Euro-NCAP-Konsortium hat den Audi A6 bei der Crash-Sicherheit mit der Bestnote von fünf Sternen bewertet. Die Tester ermittelten für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer bei Front- und Seitencrash Bestwerte. Zusätzlich sind Kinder im Audi A6 besonders gut geschützt, ebenso wie andere Verkehrsteilnehmer, Fußgänger oder Radfahrer. Der Audi A6 heimste auch bei diversen Automobilpreisen Bestnoten ein. Beim Großen Österreichischen Automobilpreis 2011 des ARBÖ wurde er zum beliebtesten Auto der Kategorie Premium gewählt. Die Fachzeitschrift Auto Bild wählte den A6 ebenfalls zum Sieger in seiner Kategorie und zeichnete ihn mit dem „Goldenen Lenkrad“ aus. Audi magazin / 07


Mehr Raum f端r alle 08 / drive / Audi magazin


Der neue A1 Sportback zeigt, dass zwei z u s 채 t z l i c h e T체 re n d e r s p o r t l i c h e n L i n i e ke i n e s w e g s a b t r채 g l i c h s i n d .

Audi magazin / drive / 09


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Von welcher Seite man es auch immer betrachtet: Der Audi A1 Sportback ist das vielleicht schönste Beispiel, wie man ein Auto auch in kleinerem Format hochwertig darstellt, wie man die Nützlichkeit von zwei Türen mit der Sportlichkeit der Linienführung auch auf geringerer Länge gekonnt verbindet.

M i t z w e i Tü re n m e h r f ü h l t s i c h j e d e s A u t o größer und komfortabler an, umso größer und k o m f o r t a b l e r, j e k l e i n e r d a s A u t o i s t .

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Größe ist relativ. Sie kennen das vielleicht zum Beispiel von Ihrem Schreibtisch: Die Größe alleine muss noch nichts über seine tatsächliche Benutzbarkeit aussagen. Denn Größe hat auch viel mit der richtigen Organisation zu tun. Was die Organisation eines Autos betrifft, bringen vier Türen jedenfalls einen unschätzbaren Gewinn an Raumgefühl. Ob Mantel oder Sakko, Einkaufs- oder Aktentaschen, Kinder oder Freunde: Jedes Auto fühlt sich größer und komfortabler an, sobald man einen separierten Zugang in die zweite Reihe schafft. Und zwar umso größer und komfortabler, je kleiner das Auto ist. Die Herausforderung vor allem für die Designer ist freilich, mit den zusätzlichen Türen die Linie nicht zu verlieren und jede Art formaler Biederkeit zu vermeiden. Aus diesem Grund hat Audi schon vor einigen Jahren das Genre „Sportback“ kreiert, eine Karosserieform, die zwar eindeutig dem sportlichen Auftritt verpflichtet ist, aber eben auch vier Türen und richtig Kofferraum bietet. Den A5 Sportback könnte man hier als vorbildhaftes Exemplar dieses neuen Typs von Auto nennen. Premium kompakt Das jüngste Mitglied in der feinen Klasse der Sportbacks von Audi ist nun der A1 Sportback. Dass er die bislang kürzeste Interpretation der Idee Sportback ist, machte die Aufgabe naturgemäß nicht leichter. Dennoch ist die Ableitung auch in diesem Fall perfekt gelungen: Der A1 Sportback zeigt den kraftvollen, vorwärtsgerichteten Auftritt des A1, hat

nichts von seinen Design-Qualitäten, von seinen sportlichen Proportionen verloren, aber eben zwei Türen hinzugewonnen. Das ließe sich auch nachmessen: Der A1 Sportback ist exakt gleich lang wie der A1, und gerade einmal um jeweils sechs Millimeter breiter und höher. Insofern hat sich auch am grundsätzlichen Charakter nicht viel geändert: Ein kurzes, kompaktes Auto zwar, aber eines, das Wertigkeit und Sportlichkeit zu vermitteln weiß wie wenig andere in dieser Größe. Der A1 Sportback ist ein echter Audi, viel Besseres kann man über ein Auto, egal welcher Größe, ohnehin nicht sagen. Das gilt umso mehr, sobald man auf einem der serienmäßig vier Sitze – optional gibt es selbstverständlich auch fünf Plätze – Platz genommen hat. Erste Reihe oder zweite Reihe: Man kann sie sehen, greifen, spüren, die Premiumklasse im neuen Format. Die Qualität von Design und Funktionalität, der Materialien und ihrer Verarbeitung, Vergleichbares werden Sie in dieser Art kaum finden. Ausstattung ohne Einschränkung Erst recht nicht, wenn es um die beinahe unbegrenzten Möglichkeiten der Ausstattung geht, die von einem A6, um nur ein beliebiges Beispiel zu nennen, kaum zu unterscheiden sind. Herausragend in dieser Klasse etwa die multimedialen Optionen: Vom Connectivity-Paket mit BluetoothSchnittstelle für das Handy, mit dem Audi music interface und einer nachträglich aktivierbaren Navigationsvorbereitung bis hin zur großen MMI Navigation Plus mit Festplatte, DVD-Laufwerk und ausklappbarem 6,5-Zoll-Bildschirm. In Verbindung mit dem Bluetooth-Autotelefon online kann man außerdem einen WLAN-Hotspot im Auto herstellen. Grundsätzlich folgt die Ausstattungsphilosophie des A1 Sportback einem einfachen Prinzip: Die sogenannte Basisausstattung „Attraction“ bringt schon alles mit, was Autofahren schön, sicher und komfortabel macht, also zum Beispiel manuelle Klimaanlage und Hi-Fi-Anlage, natürlich auch alle Standards in Sachen aktiver und passiver Sicherheit. Mit der Ausstattungsvariante „Ambition“ hebt man bereits in den luxuriös-sportlichen Bereich ab, mit Leder am Lenkrad und Aluoptik im Cockpit, mit Sportsitzen und Sportfahrwerk, mit 16-Zoll-Alufelgen und Fahrerinformationssystem. Da bleibt dann oberhalb nur noch Platz für die Ausstattung „Sport“, die dem stärksten A1 Sportback vorbehalten bleibt, Details dazu später. Effizienz in Serie

Vo m g e r i n g e n G e w i c h t d e s A 1 S p o r t b a c k p r o f i t i e r e n F a h r d y n a m i k u n d Ve r b r a u c h . Denn das leichtere Auto fährt sich a g i l e r u n d s p a r s a m e r.

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Zuvor zur Technik. Die Motorpalette bietet das gesamte Programm, zwei TDI-, drei TFSI-Aggregate, von 86 bis 185 PS, da sollte für alle Ansprüche der passende Antrieb dabei sein. Allen Motoren gemeinsam ist, dass sie dem Downsizing-Prinzip folgen, Hubraum durch Aufladung ersetzen und damit auf effizientesten Betrieb ausgelegt sind. Das


serienmäßige Start-Stop-System, das für fast alle Motor-/Getriebevarianten verfügbar ist, sorgt zusätzlich für möglichst geringen Treibstoffverbrauch. Außerdem bringt der A1 Sportback nicht mehr als 1.115 Kilogramm auf die Waage, davon profitieren Fahrdynamik und Verbrauch gleichermaßen: Das leichtere Auto fährt sich immer agiler und sparsamer. Keine Überraschung ist, dass die beiden TDI-Motoren extra effizient arbeiten. Überraschender schon eher, wie effizient man unterwegs ist: Beide 1.6 TDI-Modelle, ob mit 90 oder 105 PS, brauchen im Durchschnitt keine vier Liter, genau sind es 3,8 l/100 km (oder nur 99 g CO2/km). Besonders empfehlenswert: Der 1.6 TDI mit 90 PS lässt sich auch mit dem 7-Gang S tronic Getriebe kombinieren, der feinen Klinge des Fahrens, sportlich und komfortabel, mit kürzesten Schaltzeiten und nahezu ohne Zugkraftunterbrechung. Die TFSI-Motoren stehen den TDI-Motoren natürlich nicht nach, verbrauchen nur knapp über fünf Liter, 5,1 l/100 km der 1.2 TFSI mit 86 PS, 5,4 l/100 km der 1.4 TFSI mit 122 PS (für den ebenfalls das S tronic Getriebe angeboten wird). Ein ganz besonderes Triebwerk wird im Sommer nachgereicht: der 1.4 TFSI mit 140 PS und Zylinderabschaltung. Alle Details zur neuen Technologie ab Seite 24.

Keine Frage der Größe ist die Wertigkeit der Materialien und Verarbeitung, sind die Möglichkeiten der Ausstattung, die sich von einem A6 kaum unterscheiden. Besonders hervorzuheben sind die multimedialen Optionen, die bis zur MMI Navigation Plus mit großem, ausklappbarem 6,5-Zoll-Bildschirm reichen.

Das Komfortpaket für A1 Sportback Attraction

Sport exklusiv Ein starkes, ausgewogenes Motorenangebot also, das nach oben hin von einem besonderen Modell würdig abgeschlossen wird, dem 1.4 TFSI mit 185 PS, einem in jeder Hinsicht üppig ausgestatteten Auto. Der doppelt mittels Turbolader und Kompressor aufgeladene Motor bringt den A1 Sportback in exakt 7,0 Sekunden auf 100 km/h und auf eine Spitzengeschwindigkeit von 227 km/h. Die serienmäßige 7-Gang S tronic sorgt für die entsprechende Verwaltung des Kraftbündels, das serienmäßige S line-Sportfahrwerk mit 17-Zoll-Alurädern für die entsprechende Bodenhaftung. Dazu kommen Xenon plus Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Sportsitze in Leder-Stoff-Kombination und das schicke LEDInnenlichtpaket, um nur wenige Highlights der Serienausstattung zu nennen. //

► Ablagepaket ► Mittelarmlehne ► Außenspiegel und Scheibenwaschdüsen beheizbar ► Geschwindigkeitsregelanlage ► Fahrerinformationssystem ► Nebelscheinwerfer ► 15-Zoll-Alugussräder im 6-Loch-Design Preisvorteil 40 % Das Komfortpaket für A1 Sportback Ambition ► Ablagepaket ► Mittelarmlehne ► Außenspiegel und Scheibenwaschdüsen beheizbar ► Geschwindigkeitsregelanlage ► Fahrerinformationssystem ► LED-Lichtpaket Preisvorteil 40 %

Audi magazin / drive / 13


A1 Sportback Motoren und Preise* 1.2 TFSI (63 kW/86 PS)

ab EUR 17.550,–

Frontantrieb, 5-Gang-Handschaltgetriebe Verbrauch 5,1 l/100 km, CO2 118 g/km 1.4 TFSI (90 kW/122 PS) Frontantrieb, 6-Gang-Handschaltgetriebe

1.6 TDI (77 kW/105 PS) Frontantrieb, 5-Gang-Handschaltgetriebe Verbrauch 3,8 l/100 km, CO2 99 g/km

ab EUR 20.550,–

ab EUR 20.250,–

Verbrauch 5,4 l/100 km, CO2 126 g/km Serienausstattung: 1.4 TFSI (90 kW/122 PS)

ab EUR 22.190,–

Frontantrieb, 7-Gang S tronic Verbrauch 5,3 l/100 km, CO2 122 g/km 1.4 TFSI Sport (136 kW/185 PS)

Dynamikfahrwerk, Radio chorus mit CD-Laufwerk (MP3-fähig), ESP, manuelle Klimaanlage etc. ab EUR 28.450,– Sonderausstattungen: Xenon plus Scheinwerfer, LED-Heckleuchten, MMI Navigation

Frontantrieb, 7-Gang S tronic Verbrauch 5,9 l/100 km, CO2 139 g/km 1.6 TDI (66 kW/90 PS) Frontantrieb, 5-Gang-Handschaltgetriebe

Funkfernbedienung mit Zentralverriegelung, elektronische Wegfahrsperre, vier elektrische Fensterheber mit Komfortfunktion,

ab EUR 18.950,–

plus, Panorama-Glasdach, Connectivity-Paket, media style Paket, Navigationspaket, BOSE Surround Sound System, Bluetooth Autotelefon online etc.

Verbrauch 3,8 l/100 km, CO2 99 g/km 1.6 TDI (66 kW/90 PS) Frontantrieb, 7-Gang S tronic Verbrauch 4,2 l/100 km, CO2 110 g/km

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ab EUR 20.870,–

*Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inklusive NoVA, 20 % Mehrwertsteuer, Frachtkosten und unter Berücksichtigung der NoVA BonusMalus-Beträge lt. §6a NoVAG.


Der A1 Sportback ist ein echter Audi, viel Besseres kann man Ăźber ein Auto, egal welcher GrĂśĂ&#x;e, ohnehin nicht sagen.

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Select. Style. Sport.

Wegen großen Er folgs verlänger t: Select, Style, Spor t, die Sondermodelle des A3, die eines gemeinsam haben – mehr Ausstattung zum besseren Preis. Und als reizvolle Zugabe gibt es den A3 Sport quattro.

A3 Select: großzügig ausgestattet und knapp kalkuliert: Die neuen A3 Sondermodelle, die als Dreitürer und Sportback erhältlich sind, fahren auf der Ideallinie von Preis und Wert. Der Einstieg in die A3 Modellreihe ist jetzt noch einmal leichter geworden und beginnt bei exakt 19.900 Euro. Außerdem gibt es für den A3 Select neben dem 1.2 TSI mit 105 PS nun auch den ökonomisch wie ökologisch besonders empfehlenswerten, 90 PS starken 1.6 TDI-Motor. Serienmäßig kommen zusätzlich zur Ausstattungslinie Attraction die manuelle Klimaanlage, eine Mittelarmlehne vorne und Nebelscheinwerfer dazu. Serienmäßig auch der Preisvorteil von 3.910 Euro. A3 Style: Den A3 Style gibt es in allen Varianten, als Dreitürer, als Sportback und als Cabriolet. In jedem Fall ist er bestens ausgestattet. Das Komfortpaket, das unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Geschwindigkeitsregelanlage und Lichtpaket beinhaltet, ist für Style-Modelle ebenso Standard wie die Xenon plus Scheinwerfer. Motorenseitig stehen der 1.2 TFSI mit 105 PS und der 1.6 TDI mit 90 PS zur Auswahl. Fahren und sparen: Den A3 mit Style Sonderausstattung gibt es zum Sonderpreis ab 23.900 Euro, der Preisvorteil beträgt bis zu 3.010 Euro. A3 Sport: Die Speerspitze der neuen Sondermodelle in puncto Ausstattung und Leistung ist der A3 Sport, der als Dreitürer oder als Sportback angeboten wird. Ab Werk verfügen alle A3 Sport über das S line-Sportpaket

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(unter anderem mit Sportlederlenkrad, Sportfahrwerk und 17-Zoll-Rädern), das S line-Exterieurpaket und Xenon plus Scheinwerfer. Die sportlichsten Sondermodelle werden auch entsprechend angetrieben, wahlweise von einem 1.8 TFSI mit 160 PS und dem 2.0 TDI mit 140 PS. Den A3 1.8 TFSI mit 160 PS gibt es um 32.475 Euro, man spart 3.060 Euro. Der Geheimtipp für kluge Rechner und leidenschaftliche Autofahrer ist aber der nur noch bis 15. April bestellbare A3 2.0 TDI Ambition Sport quattro, mit Allradantrieb serienmäßig um 33.150 Euro und einem Preisvorteil, den man sich leicht merken kann: 4.444 Euro. //


Leasingangebot der Porsche Bank A3 1.6 TDI Select (90 PS) Listenpreis EUR 20.150,– im Operating Leasing der Porsche Bank ab EUR 139,– mtl.* Eigenleistung EUR 6.100,– 15.000 km/Jahr 24 – 60 Monate Angebot freibleibend inkl. Ust. und NoVA, zzgl. gesetzl. Vertragsgebühr und Bearbeitungskosten. Operating Lea*

sing für Privatkunden nur in Verbindung mit vollKASKO und TopService. Stand 02/2012.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 4,3 – 8,4. CO2-Emission in g/km: 112 – 197.

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Alle TDI-Motoren verbrauchen als Fronttriebler w e n i g e r a l s f 端 n f L i t e r p r o 1 0 0 K i l o m e t e r. D a s g i l t auch f端r den 3.0 TDI mit 204 PS.

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Alles bleibt besser Progressives Design, sportliche L e i s t u n g , i n n o v a t i v e Te c h n i k : der neue A4 von Audi, ein Bestseller in Bestform. Erster Wohlstand: schöner wohnen im neuen Audi A4.

Aus der Mitte entspringt die Kraft: Der A4 ist das Herzstück der Modellpalette von Audi. Seit vierzig Jahren im Programm – 1972 wurde der Vorgänger des A4, der Audi 80 vorgestellt – und inzwischen mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Der ideale Zeitpunkt also, um einen neuen Audi A4 vorzustellen, den besten A4 der Geschichte, soviel darf man dem Anlass entsprechend schon sagen. Die Ecksteine dieser Erfolgsgeschichte: Es ist erstens die Vielfalt an Designs und Modellen, die ihren jeweils ganz eigenen Charakter entwickeln, die elegante Limousine, der sportliche Avant, der robustere allroad quattro und schließlich der Überflieger S4. Es ist zweitens die überzeugende Performance in jeder einzelnen der zahlreichen Antriebsvarianten, die für den A4 angeboten werden, mit TDI- und TFSI-Motoren, mit unterschiedlichen Getrieben, mit Front- und Allradantrieb. Es ist drittens die Technologie in allen Disziplinen modernen Automobilbaus, die den A4 zu einem der innovativsten Autos nicht nur seiner Klasse macht. Großes Design In allen Variationen über alle Zweifel erhaben: Klarheit, Präzision, Modernität zeichnen das Design des A4 schon immer aus, und diese Qualitäten wurden mit der jüngsten Überarbeitung weiter geschärft. Jede Linie noch einmal feiner nachgezogen, jede Wölbung noch einmal markanter herausgearbeitet. Ob als Limousine, Avant oder allroad quattro: Der A4 zeigt einen muskulösen, gut trainierten Fahrzeugkörper, dessen Proportion mit langer Motorhaube, kurzen Überhängen und langem Radstand Sportlichkeit und Eleganz gleichermaßen vermitteln. Dass gutes Design freilich nicht nur eine Frage des guten Geschmacks ist, sondern auch eine der Technologie, zeigt sich an den optionalen Xenon plus Scheinwerfern, deren LED-Tagfahrlicht als schmale, offene Spange ausgebildet ist: sieht gut aus, lässt gut sehen, technisch und gestalterisch eine perfekte Lösung.

Im Inneren setzt sich die feine Linienführung weiter fort, schlankes, hochwertiges Design, das einen lichten und aufgeräumten Innenraum schafft. Der dezente Einsatz von schmalen Chromleisten und Chromfassungen setzt schöne Akzente, die Auswahl an möglichen Farben und Materialien wurde neu geordnet und zusammengestellt. Audi ist und bleibt die Benchmark, was die Oberflächen- und Verarbeitungsqualität im automobilen Innenraum betrifft. Starker Antrieb Wie breit die Modellpalette des neuen A4 aufgestellt ist, lässt sich auch am Motorenprogramm ablesen: Zwei TFSI-Aggregate und sieben TDI-Aggregate stehen zur Auswahl. Dazu kommen jeweils abgestimmte Getriebevarianten, vom Sechsgang-Schaltgetriebe über das stufenlose multitronicAutomatikgetriebe bis hin zum sportlichen S tronic Doppelkupplungsgetriebe. Weiters der quattro Allradantrieb, der für einige A4 Modelle erhältlich und im allroad quattro selbstverständlich serienmäßig ist. Schwer vorstellbar also, dass in diesem weiten Leistungsspektrum von 120 bis 245 PS (noch ohne den S4 mit 333 PS) nicht jeder seine ideale Antriebsvariante finden wird. Start-Stop-System ist in jedem Fall serienmäßig, einer der Bausteine, weshalb der Verbrauch der gesamten A4 Baureihe um durchschnittlich elf Prozent, in der Spitze sogar um 19 Prozent gesunken ist. Zum Beispiel TDI: Alle TDI-Motoren für die Limousine verbrauchen als Fronttriebler weniger als fünf Liter pro 100 Kilometer. Und ja, das gilt auch für den 3.0 TDI mit 204 PS, der mit durchschnittlich 4,9 l/100 km auskommt – bei 400 Nm maximalem Drehmoment und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,1 Sekunden. Ein wahrlich eindrucksvolles Verhältnis von Leistung und Effizienz. >> Audi magazin / drive / 19


Klarheit, Präzision, Modernität: Diese Designqualitäten wurden noch einmal nachgeschärft und nachgezogen.

Nicht weniger eindrucksvoll freilich das 2.0 TDI-Aggregat in allen Leistungsvarianten, vor allem aber mit 136 PS. Denn auch ein Drehmoment von 320 Nm lässt keinerlei Langeweile aufkommen, ein langes Gesicht könnte nur der Tankwart machen dank eines Verbrauchs von 4,3 l/100 km. Zum Beispiel TFSI: Schon der 1.8 TFSI mit 170 PS ist ein echtes Kraftpaket. Mit einem wuchtigen Drehmomentverlauf, der sich vor keinem Diesel verstecken muss, 320 Nm sind bereits bei 1.400 und konstant bis zu 3.700 U/min abrufbar. Und mit einem Verbrauch, der nicht weniger überzeugt: 5,7 l/100 km. Auch in diesem Fall ist der niedrige Verbrauch Ergebnis ausgefeilter technischer Detaillösungen, vom innovativen Thermomanagement bis zur zusätzlichen indirekten Einspritzung im Teillastbereich. Die Entscheidung zwischen Diesel und Benziner wird also immer mehr zur Frage der persönlichen Vorlieben. Sie haben die freie Wahl. Smarte Technik Freie Wahl gibt es auch bei den Assistenzsystemen, und zwar so gut wie ohne Einschränkungen. Serienmäßig in allen A4 mit Fahrerinformationssystem ist die neue Pausen20 / drive / Audi magazin

empfehlung, die aufgrund der Lenkbewegungen, der Pedalbetätigung des Fahrers nachlassende Aufmerksamkeit am Steuer erkennt und eine entsprechende Warnung anzeigt. Ein unschätzbarer Gewinn an Sicherheit, denn bei rund einem Viertel der Unfälle ist Müdigkeit die Ursache. Zentrales Assistenzsystem ist die optionale adaptive cruise control (ACC), die zwischen 30 und 200 km/h den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug konstant hält. In das System integriert ist außerdem der braking guard, der vor drohenden Auffahrunfällen warnt, im Falle des Falles auch selbst eine Teilbremsung beziehungsweise bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h eine Vollbremsung einleitet. Smarter und sicherer lässt es sich nicht reisen, einmal erlebt, will man dieses System vor allem auf der langen Strecke nicht mehr missen. Die ideale Ergänzung zur ACC: Die optionalen Systeme Audi side assist und Audi active lane assist für die Unterstützung beim Spurwechsel, beim Spurhalten. Und natürlich gibt es auf Wunsch auch alle Varianten der Parkhilfe bis hin zur Topversion mit Rückfahrkamera. Nach oben offen auch alle Möglichkeiten der multimedialen Ausstattung, der Vernetzung: Von der serienmäßigen Hi-Fi-Anlage chorus bis zur MMI Navigation und >>


A4 neu, natürlich auch als allroad quattro mit serienmäßigem Allradantrieb.

Alles im Griff: die Steuerzentrale des Audi A4.

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der Highend-Medienzentrale MMI Navigation Plus mit 60 GB großer Festplatte, mit 7-Zoll-Farbbildschirm, mit hochwertigem Grafikprozessor für brillante 3D-Darstellung und der Möglichkeit über das Bluetooth-Autotelefon online zu gehen, inklusive WLAN-Hotspot für die Mitreisenden. Das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben, den S4 und S4 Avant mit 333 PS starkem, mittels Kompressor aufgeladenem V6 3.0 TFSI-Motor. Nachgeschärftes Design, nachgeschärfter Sound und vor allem die Leistungsdaten lassen einem das Herz höherschlagen, ohne dass man die Vernunft ausschalten müsste: 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h, 440 Nm Drehmoment von 2.200 bis 5.900 U/min, 8,0 l/100 km durchschnittlicher Verbrauch. //

Lesen Sie mehr über die technischen Spezifikationen und

Ausstattungen des Audi A4 oder konfigurieren Sie sich ein

Fahrzeug unter: www.audi.at/a4

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 4,3 – 8,4. CO2-Emission in g/km: 112 – 197.

, Die A4 Sondermodelle für A4 Limousine und A4 Avant A4 Style Das Sondermodell A4 Style ist für den 1.8 TFSI und den 2.0 TDI, jeweils mit 120 PS und 6-Gang-Handschaltgetriebe erhältlich. Vorsicht scharf! Audi S4, 333 PS stark, in exakt fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Es beinhaltet zusätzlich zur umfangreichen Serienausstattung des A4 auch das Komfortpaket sowie die Xenon plus Scheinwerfer. Fein ist nicht nur die Ausstattung, sondern auch der Preisvorteil von bis zu EUR 3.430,–. ab EUR 31.400,–* A4 Sport Wer den sportlich akzentuierten Auftritt bevorzugt, der sollte auf den A4 Sport vertrauen. Er bietet S line-Exterieurpaket, S line-Sportpaket, Sitze in exklusiver Stoff-Leder-Kombination sowie Xenon plus Scheinwerfer. Erhältlich ist dieses Sondermodell mit dem 1.8 TFSI-Motor mit 170 PS und dem 2.0 TDI mit 143 PS als multitronic oder Handschaltgetriebe, sowie mit dem 2.0 TDI mit 177 PS, ebenfalls Handschaltgetriebe. Sportlich ist auch der Preisvorteil von bis zu EUR 5.870,–. ab EUR 38.500,–*

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Komfortpaket: Mittelarmlehne vorne, Radio concert, 8 Passivlautsprecher, Gesamtleistung 80 Watt, Geschwindigkeitsregelanlage, Einparkhilfe plus, Lichtpaket, Glanzpaket, Skisack, Sitze beheizbar vorne, Innenspiegel automatisch abblendend mit Licht- und Regensensor, Ablagepaket S line-Exterieurpaket: Stoßfänger vorn und hinten, seitliche Kühlergitter sowie Diffusoreinsatz in sportlich-markantem Design, Diffusoreinsatz in Platinumgrau lackiert, Einstiegsleisten mit S line-Schriftzug, S line-Schriftzüge auf den vorderen Kotflügeln, verchromte Blenden für Doppelabgasendrohre links

A4 Sport quattro Für alle Fans des permanenten Allradantriebs von Audi: Der A4 Sport quattro kombiniert die Power des 177 PS starken 2.0 TDI mit quattro Antrieb und der hochwertigen Ausstattung des Sondermodells A4 Sport. Veredelt wird das Modell mit einem Preisvorteil von EUR 7.460,–. Nur mehr bestellbar bis 15. April 2012! ab EUR 43.700,–*

S line-Sportpaket: S line-Sportfahrwerk mit dynamischerer Fahrwerksabstimmung und Tieferlegung um 30 mm (Entfall bei Bestellung der Dämpferregelung), Alu-Gussräder 8J x 18 im „5-Doppelspeicher-Design“ (4 Stück) mit Bereifung 245/40 R 18 (5-Speichen-Design bei A4 Sport und A4 Sport quattro), S line-Schriftzüge auf den vorderen Kotflügeln, Einstiegsleisten mit S line-Schriftzug, Sportsitze vorne mit elektrischer Lendenwirbelstütze, Innenraum und Dachhimmel in Schwarz, Dekoreinlagen in Aluminium matt gebürstet für die Schalttafel und Türverkleidungen (sowie in der Mittelkonsole, wenn die Mittelarmlehne mitbestellt wird), Sitzbezug wahlweise in: Stoff „Sprint“/Leder, Alcantara gelocht/Leder, Leder „Milano“, Leder „Valcona“

*Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inklusive NoVA, 20 % Mehrwertsteuer, Frachtkosten und unter Berücksichtigung der NoVA Bonus-Malus-Beträge lt. §6a NoVAG.

Hinweis: Lieferbar in allen A4 Lackierungen, zusätzlich auch in Misanorot perleffekt oder Monzasilber metallic zum normalen Metallic-Aufpreis!


Audi Shop //

Die Q3 Collection

I n s p i r i e r t v o n d e r N a t u r, g e s c h a f f e n f ü r d i e m o d e r n e W e l t . Bei Maloja arbeitet man mit traditionellen Materialien – und kombiniert sie mit Schnitten und Entwürfen von morgen. So entstehen einzigartige Kleidungsstücke in hoher Qualität voller Geschichten. Erleben Sie Ihre eigene.

Cap Q3. Flacher Style, Q3 Filzbadge. Material: 100 % Baumwolle, Einheitsgröße (verstellbar), Farbe: blau. (3131104200) € 25,–

Hülle für Mobile Devices Einsteckhülle mit Reißverschluss, die zugleich als Aufsteller z. B. für einen Tablet-PC verwendet werden kann. Flaches Reißverschluss-Außenfach, flacher Tragegriff. Material: 100 % Polyester, ökofreundlich. Maße. 27 x 22 x 2,5 cm. (3151100800) € 39,– Herren Karohemd Q3 Langarm, spitze Passe am Vorderteil, Brusttasche, Q3 Filzbadge, Knöpfe in Hornoptik. Material: 100 % Baumwolle, waschbar bis 30 °C. Co-Branding mit Maloja. Größen M-XL. (3131103703-05) € 99,–

Damen Wollsweatjacke Q3 Mit Motivstickerei, Filzbadge Audi Ringe. Seitliche Taschen mit Reißverschluss und Karodesign innen, Innenseite angeraut. Material: 100 % Polyester, waschbar bis 30 °C. Co-Branding mit Maloja. Größen S-L. (3131103002-04) € 159,–

Schlüsselband Q3 Geflochtenes Lederband und Anhänger mit Q3 Logoprägung. (3181100900) € 12,–

Herren Wollsweatjacke Q3 Jacke mit Reißverschluss, Schulterpasse, Kängurutaschen, Filzbadge Audi Ringe, Karodetails innen und Innenseite angeraut. Material: 100 % Polyester, waschbar bis 30 °C. Co-Branding mit Maloja. Größen M-XXL. (3131103603-06) € 159,–

Die angeführten Preise sind unverbindlich empfohlene Richtpreise inkl. MwSt. Angebote gültig, solange der Vorrat reicht bzw. längstens bis 12. 05. 2012. Erhältlich bei Ihrem Audi Betrieb. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hülle für Smartphones Der moderne Mensch ist dauernd unterwegs. Gut, dass es Accessoires gibt, die unsere Mobilität perfekt unterstützen: Die Hülle hat ein zusätzliches Einsteckfach außen. Material: 100 % Polyester, ökofreundlich. Maße: 14 x 8 x 0,5 cm. (3151100700) € 21,–

Herren Poloshirt Q3 Kurzarm, Passe in Rippenstruktur, Brusttasche, Q3 Filzbadge, Knöpfe in Hornoptik. Material: 100 % Baumwoll-Piqué, garment-washed, waschbar bis 30 °C. Co-Branding mit Maloja. Größen M-XXL. (3131103803-06) € 59,– Audi magazin / 23


Im Rhythmus der Effizienz

Cylinder on demand von Audi:. Wie man bei voller Leistung. den Verbrauch weiter reduzier t.. F ü r a c h t u n d v i e r Z y l i n d e r, für die neuen S-Modelle und. den A1 und A1 Sportback.. 24 / move / Audi magazin

Te x t : A n t o n M a r k s

Audi fügt seinem Effizienzbaukasten einen weiteren, wichtigen Baustein hinzu: cylinder on demand (COD), die Zylinderabschaltung. Ein ebenso intelligentes wie wirksames Instrument, das volle Leistung und niedrigsten Verbrauch sicherstellt. Der Grundgedanke ist für jeden Autofahrer leicht nachzuvollziehen: Einerseits kann man – vereinfacht gesagt – nie genug Kraft unter der Motorhaube haben. Für den schnellen Antritt, für ein sicheres Überholmanöver, auf der Bergstraße. Oder eben schlicht für die kleine Freude an Beschleunigung und Geschwindigkeit zwischendurch. Andererseits fährt man aber erfahrungsgemäß viele Kilometer nur mit halber Kraft, im Stadtverkehr, auf der Landstraße, auf der Langstrecke bei konstantem Tempo. Diese Schere kann sich naturgemäß umso weiter öffnen, je stärker der Motor ist. Insofern ist es kein Zufall, dass Audi die neue Technologie zuerst im neuen 4.0 TFSI vorstellt, dem Highend-Aggregat des Hauses, das die neue Generation der


S-Modelle antreiben wird, im S6, S6 Avant und S7 Sportback mit 420 PS, im S8 mit 520 PS. Der V8-Biturbomotor von Audi gehört ohne Zweifel zu den aufregendsten Maschinen dieser Tage, und er entspricht besser denn je den Anforderungen dieser Tage. Die Idee der Zylinderabschaltung folgt einem einfachen Lehrsatz des Maschinenbaus: Am besten arbeitet ein Verbrennungsmotor, wenn er in seinem optimalen Leistungsfenster läuft. Oder anders formuliert: Acht mit halber Kraft laufende Zylinder verbrauchen mehr Kraftstoff als vier voll geforderte Zylinder. Das heißt: Reichen für die angeforderte Leistung auch vier der acht Zylinder, ist man wesentlich sparsamer unterwegs, wenn man vier Zylinder vorübergehend stilllegt. Konkret: Beträgt die Motorlast zwischen 25 und 40 Prozent des maximalen Drehmoments, also rund 120 bis 250 Nm, wird die Zylinderabschaltung aktiviert. Weitere Vo-

raussetzungen: Das Kühlmittel muss wärmer als 30 Grad sein, im Getriebe muss der dritte oder ein höherer Gang eingelegt sein, die Drehzahl muss zwischen 960 und 3.500 U/ min liegen. Dann werden pro Zylinderbank die Ein- und Auslassventile von jeweils zwei Zylindern geschlossen. Statt 1 – 5 – 4 – 8 – 6 – 3 – 7 – 2 lautet die Zündfolge 1 – 4 – 6 – 7. Der neue Rhythmus effizienter Technologie. Der Wirkungsgrad der aktiven Zylinder erhöht sich, der Verbrauch sinkt um bis zu zwölf Prozent, im Durchschnitt um mehr als fünf Prozent. Das Umschalten von Acht- auf Vierzylinderbetrieb und wieder zurück ist so gut wie nicht zu spüren, weil es blitzschnell >>

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Auch wenn der Achtzylinder nur auf vier Zylindern läuft, läuft er wie ein A c h t z y l i n d e r.

Bärenstarker Antrieb: der neue 4.0 TFSI Vier Liter Hubraum, verteilt auf acht Zylinder – schon die Eckdaten dieses Triebwerks sind vielversprechend. Noch imposanter aber liest sich das Leistungsdiagramm der stärksten Variante, die dem Topmodell Audi S8 vorbehalten bleibt. Die Leistungskurve steigt linear an und erreicht ihren Höchstwert von 382 kW (520 PS) bei 5.800 Kurbelwellenumdrehungen, während der Drehmomentverlauf eher einer Tischplatte als einer Kurve ähnelt: Schon knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl schüttelt das Turbo-Aggregat souveräne 400 Newtonmeter quasi aus dem Ärmel, danach wird die Kurve zu einer Geraden: Das gewaltige maximale Drehmoment von 650 Nm lässt sich fast über den gesamten Drehzahlbereich abrufen. Nahezu ebenso temperamentvoll geht die andere Variante des 4.0 TFSI zu Werke: Mit 309 kW (420 PS) und einem maximalen Drehmoment von 550 Nm sind auch Audi S6 und Audi S7 ebenso standesgemäß wie effizient motorisiert: Trotz der hohen Leistung liegt ihr Durchschnittsverbrauch unter 10 l/100 km. Erfahren Sie mehr über die Audi S-Modelle unter den Adressen www.audi.at/s6, www.audi.at/s7 und www.audi.at/s8.

innerhalb von 300 Millisekunden vollzogen wird. Außerdem sorgt eine intelligente Steuerung dafür, dass das System nur bei gleichmäßiger Fahrt arbeitet, die Umschaltung etwa in einem Kreisverkehr oder bei sportlicher Gangart auf der Landstraße vermieden wird. Der Gewinn an Effizienz darf freilich nicht mit einem Verlust an Fahrkomfort und Laufruhe erkauft werden, schon gar nicht in einem edlen Achtzylinder wie dem 4.0 TFSI. Audi sorgt mit zwei Hightech-Lösungen dafür, dass störende Vibrationen und Geräusche erst gar nicht entstehen. Zum einen gleichen aktive Motorlager Schwingungen des Motors mit punktgenau dosierten, phasenversetzten Gegenschwingungen aus. Nach einem ähnlichen Prinzip werden auch unerwünschte Geräusche getilgt: Die active noise control ANC kontrolliert über vier im Dachhimmel integrierte Mikrophone permanent die Akustik im Innenraum und setzt einen präzise modulierten Gegenschall, sobald ein Störgeräusch auftaucht. Kurz gesagt: Auch wenn der Achtzylinder nur auf vier Zylindern läuft, läuft er wie ein Achtzylinder. Was für einen Achtzylinder gut ist, kann für einen Vierzylinder nicht schlecht sein: Der zweite Motor mit Zylinderabschaltung wird der 1.4 TSI im Audi A1 sein. Auch in diesem Fall geht es darum, die Leistung des Aggregats möglichst effizient einzusetzen. Deshalb werden zwei Zylinder abgeschaltet, wenn 26 / move / Audi magazin

Sie finden Filmbeiträge zu allen Audi S-Modellen unter www.audi.tv

sie nicht gebraucht werden, also im mittleren Drehzahl- und Drehmomentbereich. Das Potenzial, Treibstoff einzusparen ist im A1 jedenfalls nicht kleiner als im S8 und beträgt – etwa bei 50 km/h im dritten oder vierten Gang – bis zu einem Liter. So fügt sich eines zum anderen, der Effizienzbaukasten von Audi gewinnt sukzessive an Kraft und Dichte: Downsizing, also die Verringerung des Hubraums, kann bei 25 Prozent weniger Zylindervolumen den Verbrauch um bis zu zehn Prozent reduzieren. Im Gegenzug wird die Leistung durch einen Turbolader angehoben, ohne den Verbrauch in die Höhe zu treiben. Direkteinspritzung bringt noch einmal bis zu 15 Prozent Kraftstoffersparnis, das Start-Stop-System auf der städtischen Kurzstrecke weitere 15 Prozent. Der vorläufig letzte Mosaikstein modernster Motorentechnik ist die Zylinderabschaltung, die zehn Prozent und mehr Verbrauchsreduktion möglich macht. Die neuen S-Modelle werden im Juni in Österreich eintreffen, der A1 und A1 Sportback mit 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung folgen im Sommer. //


Das Prinzip Kampfgeist.

R e i n h o l d S a m p l i s t U n t e r n e h m e r, Leistungsspor tler und Vorbild. Eine Querschnittlähmung hat ihn nur noch stärker gemacht. Über Kampfgeist als Erfolgsprinzip und d i e P o r s c h e B a n k a l s W e g b e g l e i t e r. Wie viele Karrieren passen in ein einziges Leben? Gleich mehrere, wie in Reinhold Sampls Biographie: Als Sportler, als Unternehmer und als Vorbild. Doch der Reihe nach: Seine erste Karriere begann Sampl als Skiläufer. Mit vier gewinnt er sein erstes Rennen und kämpft sich durch die Jahre nach oben. Das Jahr 1996: Im Alter von 22 Jahren der schwere Sturz. Diagnose: dreifache Wirbelfraktur und Querschnittlähmung. Alles war plötzlich anders. Reinhold Sampl sagt: „Der Unfall hatte mich aus der Bahn geworfen – aber nur kurz. Denn in meinem Kopf hatte sich nicht viel verändert. An meiner positiven Einstellung zum Leben, an meinen Träumen, an meinem Ehrgeiz.” Was folgt, sind fünf Meistertitel im Rolli-Basketball, zwei Top-5-Plätze im Monoski bei Olympia, Weltrekorde im Handbiken und der Motorsport. Erfolg passiert im Kopf. Beeindruckend? Ja, aber auch als Unternehmer macht Sampl seinen Weg. Die Geschäftsidee: Es gab keine trendige und funktionale Kleidung für Rollstuhlfahrer. Jeans sind zu kurz geschnitten und an der Lendenwirbelsäule rutschen sie zu tief herunter. Das Label „xsampl“ ist geboren. Reinhold Sampl erzählt: “Über 550.000 Rollstuhlfahrer gibt es in Deutschland und Österreich. Ein Riesenmarkt, für den es kein Angebot gab.” Der Plan geht auf. Heute bietet „xsampl“ eine Kollektion für Freizeit, Business und Sport an. Die Schnitte sind patentiert und das Unternehmen wurde mehrfach ausgezeichnet.

Für den vielbeschäftigten Sampl sind die Mobilitätslösungen der Porsche Bank wie maßgeschneidert. „Ich konzentriere mich aufs Fahren, den Rest erledigt die Porsche Bank für mich.“ Gerade für Klein- und Mittelbetriebe bietet die Porsche Bank eine besonders vorteilhafte Komplettlösung: Das KMU-Paket bestehend aus Finanzierung, Versicherung, Wartung und der Garantieverlängerung TopGarantie PLUS. Zwei Tipps: Die Garantieverlängerung TopGarantie PLUS ist bis 30. 6. 2012 kostenlos im KMU-Paket enthalten und verlängert Garantieleistungen auf bis zu 60 Monate – bei allen AudiModellen. Der zweite Tipp: Bei der Finanzierung bietet das Operating Leasing attraktive Vorteile denn das Entgelt wird steuerlich als Miete behandelt. Übrigens, Reinhold Sampl ist Berater der Audi AG in Sachen Fahrhilfen und arbeitet als Instruktor für Driftkurse. Zu guter Letzt zu Reinhold Sampls dritter Karriere: Er unterstützt „Licht ins Dunkel“, spielte in mehreren TV-Spots für diese gute Sache mit und engagiert sich für „Wings for Life“ – eine Forschungseinrichtung, die an der Heilung von Querschnittlähmung arbeitet. Als Vorbild möchte sich Sampl trotzdem nicht verstanden wissen. Auch wenn er in jedem Abschnitt seines Lebens mit gutem Beispiel und Kampfgeist vorangeht. //

www.xsampl.com www.rs1 www.porschebank.at

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Das Auge des Audi Der Begriff pre sense steht bei Audi für Maßnahmen, die helfen sollen, nicht nur die Insassen, sondern auch andere Verkehrs teilnehmer zu schützen. Für dieses Paket entwickeln d i e A u d i I n g e n i e u r e d e r z e i t e i n e n e u e Te c h n o l o g i e , d i e m e h r s i e h t , schneller reagiert und völlig neue Funktionen ermöglicht.

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V o n H e r m a n n J . M ü l l e r ( Te x t ) & N i l s K a s i s k e ( I l l u s t r a t i o n )


Die aus dem Kühlerbereich ausgesendeten Infrarotstrahlen (rot) werden vom vorausfahrenden Auto und einem auf die Straße eilenden Fußgänger reflektiert. Die Signale werden als unbedenklich (blau) oder als Gefahr (gelb) interpretiert und entsprechende Maßnahmen wie eine Warnung oder Bremsung eingeleitet.

Der vorausschauende Fußgängerschutz Die wichtigsten Komponenten von Audi pre sense sitzen vorn im Kühlerbereich (Infrarot-Lichtquelle) und vor dem Sockel des inneren Rückspiegels (PMD-Sensor).

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Das von Auto und Fußgänger reflektierte Licht wird vom Sensor aufgenommen und in elektronische Daten verwandelt.

Es ist fast schon paradox: Ob Autos, Lastwagen oder Zweiräder – fast alle Verkehrsteilnehmer lassen sich nächtens dank bordeigener Lichtquellen besser erkennen. Selbst Leitpfosten neben der Fahrbahn sind mit Rück­ strahlern versehen, und jedes Verkehrsschild verfügt dank reflektierender Folien über eine erhöhte Signalwirkung. Ausgerechnet die verletzlichsten Teilnehmer am Straßenverkehr aber bleiben zumeist im Dunkeln. Bei Nacht sind nicht nur alle Katzen, sondern auch alle Fußgänger grau und lassen sich trotz modernster Lichtsysteme bei Dunkelheit oft nur schwer ausmachen. Ein Blick in die Unfallstatis­tik zeigt, dass gerade die ungeschützten Verkehrsteilnehmer nicht von der erhöhten Sicherheit profitieren. Deren Schutz wird ein Schwerpunkt der nächsten Jahre sein. Schon 2009 feierte im Audi A8 der Nachtsichtassistent mit Markierung erkannter Fußgänger seine Premiere. Das inzwischen auch für die Modelle Audi A6 und Audi A7 erhältliche System basiert auf einer Wärmebild­kamera, die Wärme abstrahlende Objekte bis zu einer ­Distanz von 300 Metern erfassen kann. Eine Bildverarbeitungs-Software überprüft die eingehenden Daten perma­nent auf menschenähnliche Umrisse, erkennt diese bis zu einer maximalen Distanz von 100 Metern und hebt identifizierte Personen auf

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dem Display mit gelben Markierungen hervor. Droht eine gefährliche Situation, wird die ­Person rot markiert, während die Markierung auch im o ­ ptionalen Head-up-Display (Audi A6, Audi A7) erscheint und ein Warngong ertönt, um den Fahrer zusätzlich zu sensibilisieren. Das Highend-System bildet aber erst den Anfang einer neuen Generation der Sicherheitstechnologie. Der Schlüssel dazu sind neue Photomischdetektoren, kurz auch PMD genannt. Durch ein von Audi auf Basis der PMD-Technologie entwickeltes System ergeben sich viele neue Potenziale im Bereich der Fahrzeugsicherheit. Pas­ sive Sicherheitssysteme können durch die Verwendung ­vorausschauender Sensorik adaptiv an die Unfallsituation angepasst werden und so die biomechanische Belastung der Insassen reduzieren. „Integrale Sicherheit“ heißt das Stichwort, unter dem sich die Entwicklungsingenieure mit der Vernetzung der immer zahlreicher werdenden Sicherheitsund Assistenzsysteme und den sich daraus ergebenden Chancen für die Unfallvermeidung befassen. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung vorausschauender Fahrzeugfunktionen, die einen drohenden Unfall bereits in der Entstehungsphase erkennen und selbsttätig entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten können.


Spezielle Aufmerksamkeit widmet Audi dabei dem Partnerschutz, der allerdings nicht nur dem Beifahrer, sondern vor allem anderen Verkehrsteilnehmern zugutekommt und sich im Unterschied zu anderen Assistenzsystemen noch ein wenig sperrig liest: „Vorausschauender Fußgängerschutz“ nennt sich das Konzept, das laut Projektleiterin Raluca Salzberger „künftig nicht nur vor Kollisionen warnen, sondern sie aktiv verhindern oder zumindest deren Folgen abmildern soll“. Seine Funktion ähnelt der eines Sonarsystems bei Unterseebooten. Während unter Wasser ein Tonsignal ausgesendet wird, das von anderen Schiffen reflektiert wird und so eine Distanzmessung ermöglicht, werden hier InfrarotLichtstrahlen eingesetzt, deren Echo von einer im Sockel des Innenspiegels inte­grierten Kamera aufgefangen wird. Dabei handelt es sich aber nicht um einen herkömmlichen Fotoapparat, sondern um den bereits erwähnten Photomischdetektor, der zusätzlich zum konventionellen Helligkeitsbild auch Entfernungen direkt „sehen“ kann.

In jedem Fall lässt sich davon ausgehen, dass dem „sehenden Auto“ die Zukunft gehört, denn der von Audi in Zusammenarbeit mit der Siegener Firma PMD Technologies entwickelte Photomischdetektor bietet noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Martin Danzl, Leiter Entwicklung Fahrzeugsicherheit: „Wir sehen ein hohes Potenzial, auch vor Fahrzeugkollisionen das System PMD einzusetzen.“ //

400-mal pro Sekunde erfasst jedes einzelne seiner 1024 Pixel ein Bild samt Entfernungsmessung zu Hindernissen auf der Fahrbahn. Aus diesen Daten berechnet ein Mikrocontroller alle 20 Millisekunden die even­tuelle Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit des Hindernisses sowie weitere relevante Objekteigenschaften. Die verbleibende Entfernung wird weiterhin alle 20 Milli­sekunden mit den aktuellen Fahrzeugdaten wie Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate abgeglichen, woraus das System Rückschlüsse auf eine eventuell bevorstehende Kollision zieht.

Fotos: AUDI AG

Die schnellste Technik hilft aber nur wenig, wenn der Mensch am Steuer zu langsam reagiert. Daher wurde das System bewusst so ausgelegt, dass es die Situation schnell erfasst und automatisch eine Vollverzögerung einleitet, sobald die Kollisionswahrscheinlichkeit eine vorgegebene Schwelle überschreitet. Der Grund: Gerade Unfallsituationen mit Radfahrern und Fußgängern verlaufen weitaus dynamischer, sodass Warnsysteme auf Basis von Ergebnissen der Audi Unfallsimulation nicht ausreichen. Hier bietet die schnelle Erfassung, kombiniert mit einer Vollverzögerung, erhebliche Vorteile. Hinzu kommt, dass die PMD-Technologie nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein oder strömendem ­Regen zuverlässig funktioniert – und nicht nur für Fußgänger bremst, sondern auch Auffahrunfälle verhindern oder zumindest ihre Folgen reduzieren kann. Damit bildet das für Stadtgeschwindigkeiten bis 65 km/h ausgelegte System die ideale Ergänzung zur radargestützten adaptive cruise control, die bei höheren Geschwindigkeiten automatisch neben dem Tempo auch den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen regelt.

PMD-Technologie Die Technik, die den vorausschauenden Fußgängerschutz möglich macht, basiert auf dem Konzept des Photomischdetektors (PMD), der die Laufzeiten von Licht und somit Distanzen direkt in jedem Pixel des PMD-Imagers messen kann. Dabei wird zunächst ein Infrarotsignal ausgesendet, das den zu vermessenden Raum bestrahlt, in diesem Fall also die Fläche vor dem Audi und die Fußwege zu beiden Seiten der Straße in einer Distanz von bis zu 50 Metern. Entscheidend ist, was von dem ausgesendeten Licht nun aus diesem Bereich reflektiert wird. Aufgrund der Laufzeit kann die Entfernung zwischen Kamera und Objekt errechnet werden. Eine PMD-Diode ermöglicht es so, Entfernungen zu „sehen“. Das resultierende Entfernungsbild kann auf verschiedene Weise auch optisch sichtbar gemacht werden (z. B. Farben als Dis­ tanzen, Bild oben rechts). Zusätzlich zu der Entfernung kann ein Intensitätsbild des reflektierten Lichts angezeigt und als Graubild (Foto links) dargestellt werden. Aus diesen Informationen kombiniert ein Prozessor mit entsprechender Software dann, ob eine Gefahr vorliegt, die eine Reaktion erfordert.  ehr über den Vorsprung durch Technik von Audi M sehen Sie unter www.audi-technology-portal.de.

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Es wird grün Die Avantgarde moderner Automobiltechnik und ein Versprechen für die Zukunft gleichermaßen: der neue Q5 hybrid quattro im Fahrbericht..

Te x t : H e r b e r t W i n d , F o t o s : E r i c h R e i s m a n n

Autofahren ist in erster Linie eine Frage des Charakters. Das gilt grundsätzlich immer, abhängig vom Auto kann sich die Frage allerdings deutlicher oder weniger deutlich stellen. Ein Sportwagen wie ein S5 etwa verlangt schon von vornherein einen gefestigten Charakter, will man ihn artgerecht und verantwortungsvoll bewegen. Im neuen Audi Q5 hybrid quattro stellt sich diese Frage noch einmal anders. Weil er einerseits sehr sportlich zu fahren ist (7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h!), und andererseits auch sehr sparsam (6,9 l/100 km!). Und weil er außerdem ein neues, zentral im Blickfeld platziertes Instrument mitbringt, das den Drehzahlmesser ersetzt und die charakterliche Verfassung seines Fahrers quasi direkt anzeigt: das Powermeter. Die Sache ist ganz einfach: Solange der Zeiger im grünen Bereich hin und her pendelt, ist man auf der guten Seite, fährt auf der Ideallinie von Leistung, Effizienz, Verbrauch. Am anderen Ende dieser Anzeige lockt aber der orange Bereich: Die Fachleute nennen es boosten, wenn der Elektromotor am Ende der Drehzahlleiter noch einmal nachlegt, wenn Turbomotor und Elektromotor gemeinsam ihre Gesamtleistung freimachen, 245 PS und 480 Nm Drehmoment, um ganz genau zu sein. Man könnte auch Vollgas sagen. Und um ehrlich zu sein: Orange fühlt sich auch nicht schlecht an, gar nicht schlecht. Aber insgesamt steht uns Grün natürlich wesentlich besser, klar. Von Anfang an. Woran man sich gewöhnen muss: Drückt man den Starterknopf, rührt sich zunächst gar nichts. 32 / move / Audi magazin

Steigt man aufs Gaspedal, nimmt der Q5 laut- und ansatzlos Geschwindigkeit auf, die rein elektrische Form der Beschleunigung ist eine besonders schöne Form der Beschleunigung, schaltet geschmeidig den Turbomotor dazu, der den Kraftfluss nahtlos aufnimmt und fortführt, koppelt den Verbrennungsmotor wieder ab, wenn man vom Gas geht. Selbst wenn man mit dem Thema Verbrauch gar nichts anfangen könnte: Der Q5 hybrid fährt sich einfach gut, ruhig, kraftvoll, elegant, entspannt. Und daran hat der 39 kW starke Elektromotor maßgeblich Anteil. Rein elektrisch fahren, so viel ist schon nach wenigen Kilometern klar, macht jedenfalls besonderen Spaß. Und zwar im Falle des Q5 hybrid nicht zu wenig, dank eines Batteriepacks modernster Bauweise. Der Q5 hybrid gehört zu den ersten Hybrid-Fahrzeugen, die mit Lithium-Ionen-


D e r Q 5 f ä h r t s i c h e i n f a c h b e s s e r. Daran hat der Elektromotor maßgeblich Anteil. Batterien ausgestattet sind. Das hat zwei Vorteile: Erstens bauen sie kompakt, konnten daher unter dem Kofferraumboden untergebracht werden, und nehmen kein Ladevolumen in Anspruch. Das beträgt 540 bis 1.560 Liter. Zweitens liefern sie eine Menge Energie, konkret für drei Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Während einer Runde am Wiener Ring bemerkt man erst, wie oft und weit man bei entsprechend vorausschauender Fahrweise elektrisch unterwegs sein kann. Aufgeladen werden die Akkus im Fahren, durch die Rückgewinnung von Bremsenergie, im Schubbetrieb. Im Normalfall regelt der intelligente Hybridmanager das Zusammenspiel von Benzin- und Elektromotor, abhängig von der Leistungsanforderung, >>

Powermeter: Orange (rechts) fühlt sich auch nicht schlecht an. Aber Grün (links) steht uns natürlich wesentlich besser. Audi magazin / move / 33


Steigt man aufs Gaspedal, nimmt der Q5 l a u t - u n d a n s a t z l o s G e s c h w i n d i g k e i t a u f.

Was man nicht sieht: Mit einem cw-Wert von 0,32 liegt der Q5 hybrid besonders gut im Wind.

tiptronic-Getriebe und quattro Allradantrieb. Hightech in Bestform. Auf den ersten Blick sieht der Q5 hybrid wie ein konventionell motorisierter Q5 aus. Tatsächlich unterscheidet er sich von diesem in vielen Bereichen: Eigens optimierte Felgen, die um 25 Millimeter tiefer gelegte Karosserie und der modifizierte Unterboden ergeben ein cw-Wert von 0,32, eine Bestmarke in dieser Klasse. Das Hybridmodul ist als kompakte Einheit in das Achtganggetriebe integriert, ersetzt dort den Drehmomentwandler und beinhaltet Elektromotor, Trennkupplung und Kühlmantel für den Elektromotor. dem Ladezustand der Batterien. Auf Knopfdruck kann man auch den elektrischen Modus priorisieren (sofern eben ausreichend Strom zur Verfügung steht), unser bevorzugter Modus etwa bei Ortsdurchfahrten oder bei der Parkplatzsuche, lautlos, emissionsfrei, ohne einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen. Besonders in diesen Phasen macht der Q5 hybrid Lust auf mehr, mehr elektrische Energie. Das Los eines Trendsetters: Einerseits markiert der Q5 hybrid quattro die Avantgarde der Hybridtechnik in ihrer bestmöglichen Konfiguration und Funktionalität. Und andererseits ist dieses Auto natürlich auch eine Art Versprechen für die Zukunft, in der der elektrische Anteil sukzessive zunehmen wird. Bis es soweit ist, stellt der Verbrennungsmotor freilich noch den überwiegenden Teil der Antriebsleistung bereit. Und der 2.0 TFSI im Q5 ist eine Maschine ohne Fehl und Tadel, bringt 211 PS und 350 Nm maximales Drehmoment nachdrücklich auf die Straße, dank Achtgang34 / move / Audi magazin

Autofahren ist eine Frage des Charakters. Vor allem, wenn es um den Verbrauch geht. Denn neben konsequent eingesetzter Technik ist der eigene rechte Fuß noch immer das wirksamste Instrument, um den Verbrauch eines Autos zu reduzieren, erst recht im Q5 hybrid: Wer das Gas- oder besser E-Pedal sorgsam einsetzt, wird erstaunt feststellen, wie sparsam man mit einem großen, starken, allradgetriebenen Auto unterwegs sein kann, wie viel Ehrgeiz man entwickeln kann, möglichst wenig zu verbrauchen, dass die grünen Bereiche des Powermeters auszureizen mindestens ebenso spannend sein kann wie die orangen. Zugegeben nicht immer. Aber immer öfter. //

Details zur Audi Hybridtechnologie unter: www.audi.at/q5hybrid


Audi Service //

Premium Der Neue von Continental

Continental bringt mit dem Premium Contact 5 in der kommenden Sommersaison einen absoluten Premium-Allrounder auf den Markt. Der Reifen bietet ein hohes Leistungsniveau in allen Bereichen, kurze Bremswege bei jeder Witterung sowie Premium-Fahrkomfort durch optimiertes Geräusch- und Abrollverhalten. Auch die Wirtschaftlichkeit kommt dank verbesserter Laufleistung und verringertem Rollwiderstand nicht zu kurz. Die spezielle Stärke des Reifens liegt zusätzlich in seinen Nassbremseigenschaften, die er durch spezielle Aqua-Rillen im Profil ausspielen kann. Das bedeutet für Sie: kurze, sichere Bremswege, besonders auf nasser Straße, und trotzdem optimales Handling bei verbessertem Rollwiderstand. Die Dimensionspalette reicht vom 14-Zoll-Reifen bis zum 225/55 R16 95W. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Audi Service Betrieb. Continental-Reifen-Garantie. Bei Audi Service erworbene Continental-Reifen haben eine 2-Jahres-Garantie. Sie bietet Schutz z. B. bei Beschädigungen durch Bordsteinkantenanprall, Vandalismus oder eingefahrene, spitze Gegenstände.

Premium-Räderwechsel von Audi Service: Räderwechsel inkl. Pflegepaket „All inclusive“

€ 67,90

Zusätzlich zum Räderwechsel bringen wir Ihren Audi außen und innen auf Hochglanz und prüfen noch wichtige Komponenten wie Unterboden, Bremsbelagstärke u.v.m.

Gilt nicht für Continental-Reifen, die bei Neuwagenauslieferung am Fahrzeug verbaut sind.

Zeit Wir nehmen uns Zeit für Sie. Bei der Audi Direktannahme sind Sie mit dabei: Ihr Fahrzeug wird auf der Hebebühne hochgehoben und Sie können es auch mal von unten begutachten. Ihr Service-Berater bespricht mit Ihnen unter anderem den Zustand der Reifen, der Bremsen, der Auspuffanlage und des Unterbodens. Eine Rundum-Besichtigung gibt Ihnen dann einen Gesamtüberblick über den äußeren Zustand. Sie erhalten sofortige Beratung bei allen sichtbaren Schäden. Ihr Service-Berater kann Ihnen häufig schon bei der Besichtigung sagen, welche Schäden aus Sicherheitsgründen

sofort behoben werden sollten und welche möglicherweise noch etwas aufgeschoben werden können. Gemeinsam vereinbaren wir den konkreten Reparaturumfang. Von uns erhalten Sie eine Empfehlung zum Reparaturumfang – Sie entscheiden, was durchgeführt wird. Unser Service-Berater kann Ihnen für sichtbare Schäden einen verbindlichen Kostenvoranschlag machen. So können Sie besser planen und eine Entscheidung treffen. Ihr nächster Werkstattbesuch – auf Wunsch gerne mit Direktannahme. Audi magazin / 35


Westwärts Reise in den Bregenzerwald, eine w o h l t e m p e r i e r t e L a n d s c h a ft , i n d e r s i c h Tra d i t i o n u n d Moderne besonders schön ineinanderfügen.

Fährt man von Wien in den äußersten Westen des Landes, sollte man ein ausgewähltes Unterhaltungsprogramm mit dabei haben, schließlich wird man eine Weile unterwegs sein. Zur Einstimmung auf Land und Leute würden wir den Holstuonarmusigbigbandclub empfehlen, die unaussprechliche Band aus dem Bregenzerwald, die mit „Vo Mello bis ge Schoppornou“ die Ö3-Charts eroberte und von ihrem Erfolg wahrscheinlich selbst am meisten überrascht war. Was man hört, sind junge Wälder, die mit riesigem Spaß Musik machen und schwer einzuordnen sind, weil die üblichen Genre-Grenzen ohne Scheu in fast alle Richtungen überschritten werden. „Aber unsere Wurzeln in der Volksmusik sind natürlich erkennbar“, sagt der Schoppenauer Philipp Lingg,

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Text: Markus Honsig

Leadsänger der Band, und zitiert Gebhard Wölfle, den Wälder Dichter aus dem 19. Jahrhundert: „Meor ehrod das Ault, und grüssed das Nü, und blibot üs sealb und dr Hoamat trü.“ Ein Leitsatz für den Bregenzerwald: Diese nahtlose Verknüpfung von Tradition und Moderne findet man selten im Land. Eine wohltemperierte Landschaft: Der Vorderwald offener, sanfter gebaut, der Hinterwald rauer, verschlossener (was, so erfährt man immer wieder im Gespräch, nicht nur den Charakter der Topographie treffend beschreiben soll). Dazwischen der Mittelwald. Und eine wohltemperierte Gesellschaft: „Die Landwirtschaft, das Handwerk haben nach wie vor ebenso große Bedeutung wie der Tourismus“, sagt Ellen


Hotel Gams: eine schöne Bühne für romantische Tage.

Junge Wälder, lustige Musiker: der Holstuonarmusigbigbandclub.

Historisches Handwerk, zeitgenössische Architektur: Juppenwerkstatt in Riefensberg.

Nenning, Chefin des Romantikhotels Gams in Bezau, das nur ein Beispiel, wenn auch ein besonders gelungenes dafür ist, wie man alte Substanz und modernes Konzept miteinander in Einklang bringen kann. Vier Superiorsterne für das Hotel, zwei Hauben für das Restaurant, drei Lilien für den Wellnessbereich, viel besser geht es nicht, ein vorbehaltlos empfehlenswertes Haus, eingerichtet vor allem für Paare, liebevoll ausgestattet und reich dekoriert bis in das kleinste Detail. Eine schöne Bühne für romantische Tage. Weil der Bregenzerwald eben keine reine Tourismusregion ist, lohnt es sich das ganze Jahr über ihn zu besuchen: Angebot für outdoor und indoor gibt es jedenfalls mehr als ausreichend. Hier lässt es sich wunderbar >>

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Das erste und einzige Frauenmuseum des Landes in Hittisau.

Exklusiv für gebürtige Wälderinnen jeden Alters: die Juppe.

wandern, laufen, klettern, radeln, golfen, fischen, paddeln, das kulturelle Angebot ist kaum weniger reichhaltig, mit der Schubertiade im Juni, mit dem Angelika Kauffmann Museum in Schwarzenberg, dem Frauenmuseum in Hittisau, der Juppenwerkstatt in Riefensberg. Häuser übrigens, die schon alleine aus architektonischem Interesse einen Besuch wert sind. Hochwertige Architektur gehörte schon immer zur unverwechselbaren Identität des Bregenzerwalds. Die alte restaurierte Juppenwerkstatt mit ihrer offenen Glasfront oder das neu errichtete Frauenmuseum in Hittisau sind nur zwei von zahlreichen Beispielen, wie gekonnt die Architekten der Region mit alter und neuer Bausubstanz umzugehen verstehen. Georg Bechter zum Beispiel, der nicht nur Architekt ist, sondern auch gelernter Schreiner. Trifft sich gut, denn Holz ist das bestimmende Baumaterial, „der große gemeinsame Nenner in der Region“, sagt Bechter. Was die Architektur in der Region auszeichnet, sei die gute Zusammenarbeit zwischen regionalen Bauherren, Architekten und Handwerkern, „man schätzt und kennt sich, daraus entsteht eine ganz andere Art der Haftung.“ Freilich müsse man aufpassen, dass man nicht auf hohem Niveau einschlafe, fügt er noch kritisch hinzu, „es fehlen die Spitzen.“ Der geborene Hittisauer Georg Bechter hat einen für einen Wälder prototypischen Lebenslauf, verbrachte viele Jahre im benachbarten Ausland, kehrte 2010 wieder zurück in den Bregenzerwald, bezog ein altes Bauernhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, in dem er heute lebt und arbeitet. Wegzugehen und wieder zurückzukommen bestimmt seit jeher den Rhythmus des Lebens im Bregenzerwald, ein Rhythmus, dessen Wurzeln bis in das 17. Jahrhundert zurück reichen, als die berühmten Barockbaumeister Jahr für Jahr auszogen, um

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Architekt, Schreiner, Lichtdesigner und Rückkehrer: Georg Bechter.

Arbeit zu finden, nach Frankreich, nach Deutschland, in die Schweiz. Und dieses ständige Gehen und Kommen bringt bis heute diese anregende Prise Weltoffenheit und Weltgewandtheit in das grundsätzlich eher bodenständige und beharrliche Wesen des Wälders. Das in der eleganten Tracht des Bregenzerwalds, der Juppe, seinen kongenialen Ausdruck findet: Ist in Schnitt und Machart unübersehbar von französischen und spanischen Einflüssen inspiriert, wird aber nur und ausschließlich an gebürtige Wälderinnen verkauft. Nein, es ist völlig aussichtslos, es trotzdem zu versuchen. Ja, das gilt auch für Accessoires wie Taschen und Hüte. Und nein, selbst wenn Sie italienischer Stardesigner sind, werde keine Ausnahme gemacht, erzählt Martina Mätzler, Hüterin der guten Tradition und Trachtenreferentin des Landes, die das Handwerk vor dem endgültigen Aussterben bewahrte, indem sie es kurzerhand selbst erlernte und in Riefensberg eine neue Heim- und Werkstätte für die Juppenerzeugung fand. Heute werden rund 70 Juppen pro


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Bregenzerwald wie aus dem Bilderbuch: saftige Wiesen, bestens erhaltene Bauernhäuser.

Jahr geschneidert, aus schwarzer Glanzleinwand, an alten, schweren Maschinen. Jedes einzelne Gewand ein hartes Stück Arbeit, das aber auch bei den jungen Frauen immer beliebter wird. Obwohl es nicht ganz billig ist, abhängig von den Goldstickereien sollte man schon mit 2.500 Euro aufwärts rechnen. Obwohl es heikel in der Pflege ist und nicht zu den allerbequemsten Kleidungsstücken gehört (aber wie von selbst zu einer stolzen aufrechten Haltung führt). Und obwohl es rund um die Juppe durchaus strenge Tragevorschriften gibt: Erstens geht ohne Kopfbedeckung gar nichts, und zweitens sollte das Haar entsprechend hochgesteckt, sollten Stirn und Nacken frei sein. Dass die Jüngeren solche Traditionen nicht mehr ganz so eng interpretieren, sieht Martina Mätzler wohl: „Wir müssen tolerant sein“, sagt sie und sieht dabei nicht ganz glücklich aus. Frauen und Tradition ist ein gutes Stichwort: Das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs steht in Hittisau, was dann doch eine Überraschung ist. Der Beschluss sei im Gemeinderat aber einstimmig gefallen, erzählt Direktorin

Stefania Pitscheider, obwohl ihm nicht mehr als eine Frau angehörte. Das Haus, das sich das Museum mit der Freiwilligen Feuerwehr teilt, ist in der Gemeinde bestens verankert und darf sich über konstant gute Besucherzahlen freuen. Beides ist der klugen Führung des Hauses zu verdanken: Im Museum arbeiten 21 Frauen aus der Gemeinde mit, jeden Alters, von 16 bis 82, mit unterschiedlichstem Background. Und die Ausstellungen folgen einem durchdachten Wechsel zwischen ernsteren und leichteren Zugängen, freilich immer mit feministischem Anspruch: So folgt der Ausstellung „Frauen und Gewalt“ im letzten Jahr heuer die Ausstellung „Tollkühne Frauen“ über Luftakrobatinnen, Raubtierdompteusen, Seiltänzerinnen, Scharfschützinnen und ähnlich furchtlose Artistinnen. Eröffnung im Mai.

Zur Identität des Bregenzerwalds gehört die Qualität des Handwerks: in seiner ganzen Vielfalt zu besichtigen im „werkraum depot“.

Tollkühn auf ihre Art ist auch Gabi Strahammer, immerhin bekocht sie ihr Restaurant Schulhus mit bis zu 60 Plätzen im Wesentlichen alleine. „Ich kann nicht anders. Ich muss alles selber >>

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TT Roadster 2.0 TFSI quattro S tronic Für die Reise in den Bregenzerwald wählten wir den TT Roadster, um genau zu sein, dem TT Roadster TFSI 2.0 quattro S tronic. Weil erstens der TT Roadster längst ein ausgewählter DesignKlassiker ist, also bestens zur Architektur des Bregenzerwaldes passt. Weil zweitens der Winter ohnehin schon sehr lange dauerte, und wir auch die kleinste Chance auf erste Wärme und erste Sonne keinesfalls versäumen wollten. Glücklicherweise lässt sich das vollautomatische Verdeck in nur 12 Sekunden öffnen. Weil drittens im Bregenzerwald bis tief ins Frühjahr auch mit Schnee zu rechnen ist, ist der quattro Allradantrieb in jedem Fall ein

Jünger als sieben Monate geht gar nicht: Echter Bergkäse muss lange reifen.

machen.“ Für den Gast jedenfalls ein Glücksfall, Strahammer zählt zu den besten Köchinnen des Bregenzerwalds. Die Karte ist klein, fein, regional und saisonal. Klingt nicht neu, ist aber in diesem Fall richtig ernst gemeint. „Wenn wir nicht im Betrieb sind, sind wir Sammler.“ Vorzugsweise in den angrenzenden Moorgebieten, Kräuter, Wildfrüchte. Mehr noch: Weil es an entsprechender Qualität fehlte, werden seit drei Jahren eigens für das Schulhus und drei befreundete Wirte Duroc-Schweine aufgezogen, dem berühmteren Iberico-Schwein nicht unähnlich, und mindestens ebenso schmackhaft. Mangels Angebots zwar nicht direkt aus der Region, aber ebenso sorgsam ausgewählt wie die Zutaten in der Küche: Die von Herbert Strahammer gepflegte Weinkarte, die erfreulicherweise auch ältere, fair kalkulierte Jahrgänge bereit hält, wie man sie in solchen Häusern selten findet. Ebenfalls am Rande eines Moorgebiets liegt das Gesundhotel Bad Reuthe. Und während man bei Gabi Strahammer eine Moorlimonade bestellen kann, bietet sich in Bad Reuthe eine Behandlung mit dem täglich frisch gestochenen Naturmoor an. Macht gesund und schön, ist anregend und entspannend, eine Wohltat für Körper und Geist. Erst recht wenn sie in ein mehr als großzügig angelegtes Wellness-Angebot eingebettet ist wie im Hotel Bad Reuthe, das seit über 200 Jahren ein kompetent geführtes Familienunternehmen

Die Heilkraft aus der Erde, das Moor, wird in Bad Reuthe gleich direkt neben dem Hotel gestochen.

willkommener Reisebegleiter. Und schließlich gehört viertens der 2.0 TFSI-Motor in Verbindung mit dem S tronic Getriebe und einem Durchschnittsverbrauch von 7,4l/100 km zu unseren Topfavoriten. Ein herrlicher Turbomotor, der sich entspannt übers Land treiben lässt, der sich, wenn Zeit und Ort passen, aber auch sehr engagiert bewegen lässt, ein kultivierter Sportler für die besonders guten Tage.

ist und mit Wellness schon wesentlich länger Erfahrung hat, als es den Begriff überhaupt gibt. Käse schließt den Bericht, was sonst. Wir sind in Maria Vögels kleinem, aber legendärem Käseladen in Schwarzenberg, in dessen Hinterzimmer die feinsten Bergkäse lagern, keiner jünger als sieben Monate, das käme Maria Vögel nie ins Geschäft, die ältesten sind bis zu 22 Monate gereift. Und jeder davon ein Unikat, in Handarbeit hergestellt in einer der vielen kleinen Sennereien und Käsereien des Bregenzerwalds. „Jeder Käse ist anders“, erklärt Konrad Troy, der sein Leben lang Käse gemacht hat und der wie viele Künstler sein Werk nicht genau erklären kann: „Es ist eine Gefühlssache, es braucht eine Menge Erfahrung. Viel hängt natürlich vom Rohstoff ab, von der Qualität der Milch, von der Milchreifung.“ Weil aber die Wälder Kühe in Europas größter silofreier Region aufwachsen, sich im Sommer auf den Alpen alleine von frischem Gras und frischen Kräutern, im Winter im Tal von Heu und Getreideschrot ernähren, geben sie nur allerbeste Milch. Glückliche Kühe, guter Käse. Und, alte Regel: Wo es den Kühen gut geht, geht es auch den Menschen gut. //

Erfahren Sie mehr über den Bregenzerwald unter: www.bregenzerwald.at

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Audi Magazin Gewinnspiel Lust auf den Bregenzerwald bekommen? Dann nehmen Sie teil an unserem Gewinnspiel und genießen Sie mit etwas Glück schon bald entweder im Gams Genießer- und Kuschelhotel oder im Gesundhotel Bad Reuthe drei Nächte im Doppelzimmer für zwei Personen inkl. Halbpension mit herrlichem Frühstücksb u f f e t u n d G e n u s s m e n ü a m A b e n d s o w i e w e i t e r e n We l l n e s s e r l e b n i s s e n . M a c h e n S i e m i t u n t e r : w w w . a u d i . a t /g e w i n n s p i e l

Gesundhotel Bad Reuthe**** Die Top-Adresse für Gesundheits- und Wellnessferien ist das Gesundhotel Bad Reuthe im Bregenzerwald. Bei diesem tollen und vielfältigen Angebot können Sie Ihre Gesundheit stärken und neue Energie tanken!

Gams Genießer- & Kuschelhotel Das Gams Genießer- & Kuschelhotel ****s im Bregenzerwald zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Architektur, durch sein Design und vor allen Dingen durch sein Angebot speziell für Paare aus. Das Blütenschloss ist mit 24 Kuschelsuiten, allesamt mit Kamin, Whirlpool, Himmelbett und Sternenhimmel ausgestattet. Insgesamt vier exklusive „Top-of-Suiten“ krönen das Schloss. Der Gegenentwurf zum Rundturm des Blütenschlosses ist der neben dem historischen Haus angesiedelte kubische „Blütenkokon“. Die 30 Kuschelsuiten sprechen architektonisch eine andere Sprache. Während im Blütenschloss die Räume durch Balkone in den Außenbereich verlängert wurden, werden in den Kokons die Balkone in den Raum hineingezogen. Die Wellness-Traumwelt „Da Vinci Spa“ erstreckt sich auf 2.000 Quadratmetern. Hotspot-Pool, Cool-Pool, Erdsauna, Dampfbad und viele weitere Elemente sind durch eine kaum zu überbietende architektonische Raffinesse, teils unterirdisch, teils überirdisch miteinander verwoben. Spezielle Treatments für die „Zeit zu Zweit“ garantieren hier romantische Stunden.

Wohltuendes Naturmoor wird direkt neben dem familiengeführten Hotel täglich frisch gestochen. Zur Behandlung von Rücken, Gelenken und Sportverletzungen und zur Stärkung des Immunsystems wird es in Form von Moorpackungen und Moorbädern angewendet. Moor ist ein anerkanntes Naturheilmittel. Der erdige Geruch und die angenehme Wärme sorgen für Tiefenentspannung und Erdverbundenheit, die der gestresste Großstadtmensch nicht mehr kennt. Unter dem Leitsatz: „Das tut mir gut!“ wird in Bad Reuthe alles geboten, was ein modernes Gesundheitshotel nur bieten kann – und was die Menschen in der heutigen Zeit am meisten brauchen. Neu im Programm ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) für Körper, Geist und Seele. Ein Highlight ist die großzügige Sauna-Wellness-Welt in modernstem Design. In den Saunen und Dampfbädern kann man vollkommen entspannen. Im Kosmetikstudio wird die Haut gepflegt und mit neuen Nährstoffen versorgt. Und im großzügigen Thermenbad und ganzjährig beheizten Gartenpool heißt es: eintauchen und genießen! Gesundhotel Bad Reuthe Fam. Frick, 6870 Reuthe im Bregenzerwald Tel.: 0043 (0) 55 14 / 22 65 – 0 E-Mail: office@badreuthe.at www.badreuthe.at

Eine offene Küche befindet sich im aus dem 19. Jahrhundert stammenden Ballsaal. Nicht ohne Absicht heißt die Welt der Genüsse im Hotel Gams „Goldstück“ und besteht aus der „Romantikstube“, dem „Wintergarten“ und dem „Esszimmer“. Gams Genießer- und Kuschelhotel Platz 44, 6870 Bezau Tel.: 0043 (0) 55 14 / 22 20 E-Mail: info@hotel-gams.at www.hotel-gams.at Teilnahmeschluss ist der 10. April 2012. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barablöse der Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Stromaufwärts M i t e i n e r n e u e n Te c h n o l o g i e z u r S p e i c h e r u n g v o n W i n d - u n d Sonnenenergie könnte Gregor Waldstein mit seinem Unternehmen SolarFuel einen wichtigen Beitrag für ein zukünftiges Energiesystem liefern. Erster Kunde des jungen Unternehmens: Audi.

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Te x t : M a r k u s H o n s i g


Gregor Waldstein ist kein Mann, der unüberlegt große Sprüche klopfen würde, Gregor Waldstein denkt nach, bevor er zu sprechen beginnt, holt für einen Gedanken auch ein zweites und drittes Mal aus, um am Ende Sätze zu sagen wie: „Wir haben eine Technik, die es so bisher noch nicht gegeben hat. Und diese Technik kann einen erheblichen und einzigartigen Beitrag zum Durchbruch erneuerbarer Energie liefern.“ Das ist dann doch eine starke Ansage des Österreichers, der 2007 in Salzburg das Unternehmen SolarFuel gegründet hat und mit ihm wenig später nach Stuttgart übersiedelt ist. Aus einem einfachen Grund: Im Unterschied zu Österreich wird in Deutschland Windenergie bereits im großen Stil produziert, mit weiter rasant steigender Tendenz. Konkret geht es um die Speicherung von Strom. Strom ist der Energieträger der Zukunft. Strom kann aus erneuerbaren und unbegrenzten Energiequellen wie Sonne und Wind gewonnen werden. Und Strom hinterlässt bei seiner Nutzung keinerlei unerwünschte Spuren und Rückstände. Das macht ihn nicht nur, aber auch für das Auto interessant. Es gibt aber auch ein paar Nachteile: Regenerative Energiequellen wie Wind und Sonne sind grundsätzlich schwer zu kontrollieren, einmal liefern sie zu viel Strom zur falschen Zeit (und belasten das Netz), einmal liefern sie zu wenig Strom zur falschen Zeit (und können die Grundversorgung nicht sicherstellen). Windstärken und Sonnenstunden sind eben vergleichsweise unzuverlässige, volatile Werte. Unpassenderweise lässt sich Strom außerdem schlecht speichern, erst recht in großem Maßstab, ein echtes Dilemma: Einerseits wird weltweit daran gearbeitet, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen. Andererseits müssen gar nicht selten Windräder auch abgeschaltet werden, um die Netze nicht zu überlasten, wenn der Wind zu stark bläst. Verschenkte Energie, die an windstillen Tagen wiederum schmerzlich vermisst wird. Gegenwärtig gibt es nur eine entsprechende Speichertechnologie: Pumpspeicherkraftwerke wie Malta oder Kaprun, wo mit überschüssigem Strom Wasser in höher gelegene Becken gepumpt wird, um bei Bedarf wieder Strom erzeugen zu können. Bewährte Technologie mit bestem Wirkungsgrad, aber auch nicht ohne Einschränkungen. Sie besitzt geografisch unterschiedlich großes Potenzial. Und irgendwann sind auch die größten Pumpspeicher voll. SolarFuel hat nun – gemeinsam mit den renommierten Forschungsinstituten Fraunhofer IWES und dem Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und WasserstoffForschung – eine Technologie entwickelt, die im großen Bild einer klimaneutralen Energiewirtschaft tatsächlich einen wesentlichen Mosaikstein hinzufügen könnte. Vereinfacht gesagt besteht die Lösung aus zwei schon lange bekannten Technologien, neu ist nur die Kombination. Zunächst wird der saubere Strom zur Erzeugung von Wasserstoff genützt. Und anschließend zu Methan weiterverarbeitet, also synthetisch erzeugtem Erdgas, das sich problemlos in das >>

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SolarFuel und Audi Das 2007 von Gregor Waldstein alleine mit Eigenkapital gegründete deutsch-österreichische Unternehmen SolarFuel will eine Technologie zur Marktreife führen, die am Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart und dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel entwickelt wurde: Die Umwandlung von regenerativ gewonnenem Strom in Wasserstoff und Methan. Nachdem sich Audi schon am Bau von Windrädern in der Nordsee beteiligt hat, soll nun im Rahmen des Projekts e-gas gemeinsam mit SolarFuel synthetisch hergestelltes Erdgas produziert werden, um einen sauberen, klimaneutralen Energiekreislauf für Autos wie den A3 TCNG zu schaffen. Details zum Thema Methanisierung unter www.solar-fuel.net Infos zu den Audi Zukunftstechnologien unter www.audi-balanced-mobility.de

Grüner Strom zu grünem Erdgas: die kleine unspektakuläre Pilotanlage mit großer Wirkung.

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Die Grundidee ist: Mit der Kraft. d e s H e r b s t w i n d s i m F r ü h j a h r. Cabrio zu fahren..

existierende Erdgasnetz einspeisen, in den existierenden Erdgaslagern speichern oder sich auch als klimaneutraler Kraftstoff direkt im Auto einsetzen lässt. Denn bei der Verbrennung des Methans wird nur jene Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die zuvor bei seiner Produktion der Natur entnommen wurde. Letzteres war Waldsteins ursprüngliches Ziel, als er SolarFuel gründete: aus erneuerbarer Energie Treibstoff zu machen. Schon zuvor hat er Ähnliches mit Biomasse versucht, verfahrenstechnisch allerdings ein hochkomplexer Prozess und schließlich „ein Brett, das mir zu dick zu bohren war“. Die 2005 zu diesem Zweck gegründete Firma „Lignosol“ wurde 2007 wieder verkauft. Die grundsätzliche Idee freilich ließ ihn nicht mehr los. „Mit SolarFuel begannen wir zuerst einmal damit, weltweit alle einschlägigen Verfahren zu recherchieren, nachzubauen, im Labor zu überprüfen“, erzählt er über die Gründungszeit. Um am Ende zu lernen, dass sich die Aufgabenstellung relativ leicht in einfache chemische Prozesse zerlegen lässt. „Erstens erneuerbare Energie elektrisch ernten. Zweitens diese Energie nutzen, um durch Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff umzuwandeln, also H2O in H2 und O2 aufzuspalten. Drittens den Wasserstoff durch Reaktion mit Kohlendioxid zu methanisieren, also zu CH4 umzuwandeln.“ Freunde haben Waldstein schließlich darauf aufmerksam gemacht, dass er genau genommen keinen Treibstoff erzeugt, sondern Energie speichert. Ein wertvoller Hinweis, weil er das Portfolio möglicher Anwendung doch deutlich verbreitert. Natürlich gab es auch reichlich Skeptiker. Auf den ersten Blick erscheint das Verfahren nämlich wenig sinnvoll: Teuren Strom, teuren Wasserstoff in billiges Erdgas umzuwandeln. Eine schmerzhafte Vorstellung für jeden ordentlichen Energiewirtschafter. Was aber den guten Unternehmer vom Techniker unterscheidet, sagt Gregor Waldstein, der selbst Maschinenbau studiert hat: „Er kann einen Schritt zurücktreten, er betrachtet nicht nur den einzelnen Baum, sondern sieht den ganzen Wald.“ Und in dieser Perspektive „ist unsere Technologie die kostengünstigste Methode, grünen Strom auch langfristig zu speichern. Wir koppeln das Stromnetz mit dem Gasnetz, das zur Systemplattform für speicherbare, erneuerbare Energie wird“. Eine Schlüsseltechnologie, sobald – wie das in manchen Regionen Deutschlands bereits der Fall ist – Überschüsse produziert werden. Es funktioniert. Eine erste Pilotanlage mit 25 kW Anschlussleistung läuft bereits. Und noch in diesem Sommer wird im Auftrag von Audi eine Demonstrationsanlage zu bauen begonnen, die mit einer Leistung von 6,4 Megawatt die Technologie erstmals in großindustriellem Maßstab umsetzt. Audi will damit – im Rahmen der balanced mobility Strategie des Hauses – nicht nur einen sauberen, klimaneutralen Kraftstoff für Erdgasautos wie den A3 TCNG bereitstellen, sondern auch Schrittmacher für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung

sein. Reizvoll natürlich, dass über den gesamten Prozess jene drei Energieträger anfallen, die für eine zukünftige Mobilität eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen werden: Strom, Wasserstoff, Erdgas. Die Grundidee ist in jedem Fall dieselbe: Mit der Kraft des Herbstwinds im Frühjahr Cabrio zu fahren. Die persönliche Freiheit, Projekte wie SolarFuel umzusetzen, hat sich Gregor Waldstein 1995 geschaffen, als er seine Karriere bei der Semperit Holding aufgab und sich in die türkische „Superlas“ einkaufte, ein hochspezialisiertes Unternehmen, das industrielle Schläuche für Bohrinseln, Berg- oder Stahlwerke herstellt, „ein sehr solides Geschäft“. Waldstein beschreibt sich selbst als vorsichtig, als risikoscheu, obwohl er es liebe, finstere Nordwände zu besteigen: „Aber nicht aus Leichtsinn, sondern aus Freude an der Verantwortung“, sagt der 49-Jährige, der in seiner Jugend geklettert und Drachen geflogen ist. Insofern ist sich Waldstein bewusst, dass noch ein gutes Stück Weg vor ihm liegt, „in einem Umfeld, das sich unheimlich rasch verändert, in dem Paradigmenwechsel in alle Richtungen stattfinden. In Zukunft wird das heutige Marktdesign für Energie nicht mehr existieren. In Zukunft wird man gesicherte Leistung verkaufen.“ Entsprechend vielfältig sind die Herausforderungen für die Firma, die derzeit rund 30 Mitarbeiter beschäftigt: Die Umsetzung der Technik in den großen Maßstab muss realisiert werden. Das Geschäftsmodell muss entwickelt werden: Chemische Anlagen laufen normalerweise kontinuierlich, „unsere Anlagen werden systembedingt kaum mehr als ein halbes Jahr arbeiten“. Und die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen an die neue Technologie angepasst werden, von der Anerkennung des Methans als erneuerbares Erdgas bis hin zu den Vergütungsmodellen in der Energiewirtschaft. Dass er auf dem richtigen Weg ist, daran zweifelt Waldstein freilich nicht. „Wir müssen nur konzentriert weiterarbeiten, bei der Sache bleiben.“ 2013 soll die Anlage für Audi in Betrieb gehen, 2014 zwei weitere Anlagen in anderen Einsatzbereichen, „2015 sollten Technik und Markt so weit entwickelt sein, dass Stadtwerke, Windparks, Energieversorger unsere Anlagen bestellen“. Waldstein ist kein Einzelkämpfer: Um für kommende Wachstumsphasen gerüstet zu sein, plant SolarFuel im Sommer eine Kapitalerhöhung: „Das Geschäft ist so interessant, dass wir es auf breitere Schultern stellen wollen, es ist eine riesengroße Aufgabe, die professionell abgearbeitet werden muss.“ Falls Sie also gerade eine größere Summe frei haben: „Investoren sind jederzeit willkommen.“ //

Gregor Waldstein, Chef von SolarFuel: studierter Maschinenbauer, geborener Unternehmer.

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Impresario, Ideenkraftwerk und im Herzen ein Kind 46 / inspire / Audi magazin


Der Salzburger Festspielintendant Alexander Pereira über seine Fähigkeit, Humor zu erzeugen, wenn niemandem zum Lachen ist, seine Kraft, ein „Nein“ in ein „Ja“ umzuwandeln und seine stillen Bande zu Indien.

Von Michaela Ernst

wieder aufgelockert sind.“ Das Leben, behauptet er, bringe einen doch jeden Tag mindestens zwanzigmal zum Lachen. Vorausgesetzt, man bewahre sich seine Kindlichkeit.

Er besitzt Rennpferde, ist ein begeisterter Hobbykoch, wäre als Bub gern ein berühmter Opernsänger oder Dirigent geworden und teilt sein Leben mit einer schönen Frau, die fast 40 Jahre jünger ist als er. Was sagt das über einen Menschen aus? Dass er einen Sinn für Geschwindigkeit gekoppelt an eine gewisse Eleganz besitzt? Möglicherweise auf Kriegsfuss mit der Gewichtswaage steht, aber dafür ein herrlich musikalisches Ohr hat? Dass er sich, ohne Rücksicht auf Gerede, seines Lebens erfreut? „Ja, wahrscheinlich zähle ich auffassungsmäßig zu der schnelleren Sorte Mensch“, sagt Alexander Pereira, der neue Intendant der Salzburger Festspiele. „Auch in meinen Urteilen bin ich schnell“, setzt er nach, „weil ich mich immer stark auf meine Intuition verlasse.“ Und eines lässt sich über Pereira sofort sagen: Er hat keine Gewichtsprobleme. Weder im sprichwörtlichen noch im übertragenen Sinn. Er ist groß, schlank, in Momenten der stillen Konzentration wirkt er fast schlaksig. Er kocht gern, das stimmt. Vor allem italienische Speisen, weil er Farben, Gerüche, Düfte liebt. Weil die Arbeit am Herd Bodenständigkeit gleichermaßen voraussetzt wie verströmt. „Es ist mir nie eine Belastung, mit der Natur umzugehen“, sagt er „ich stehe sehr oft hinterm Herd, ich be-koche mit Begeisterung.“ Selbst im übertragenen Sinn ist Pereira ein Meister der Ausgewogenheit. Wenn er – wie in der Wochenzeitung „Die Zeit“ zitiert – nach einem Versprecher bei einer Galavorstellung vor versammeltem Publikum sagt: „Ich bin ein bisschen verblödet“ und „Ich bin ein Kasperl, schon immer gewesen“, dann macht er sich nicht kleiner als er ist, sondern das zeigt bloß seine spielerische Art, mit schwachen Momenten umzugehen: „Wenn niemandem zum Lachen ist, schafft man am besten absurde Situationen.“ Einer seiner viel zitierten Kasperliaden besteht etwa darin, sich vor seinen Künstlern auf die Knie zu werfen, wenn die Bühnenluft selbst zum Filettieren zu dick geworden ist. „Dann bitte ich so lange um Vergebung oder bete einen heiteren Spruch herunter, bis alle

Letztens erst. Vor Kurzem stand in der Zürcher Oper „La Bohème“ auf dem Programm, und weil eine der Sängerinnen einen so süßen Hund hatte, den sie auch immer wieder mitbrachte, beschloss man eines Tages, den Vierbeiner mit auf die Bühne zu schicken. Was tat das Tier? „Es lief zu einem Statisten und pinkelte ihm ans Bein.“ Selbst der profilierteste Hollywood-Hundeflüsterer hätte mit dieser Nummer wohl seine Schwierigkeiten gehabt. Das Publikum reagierte begeistert. Auch was Größe betrifft, hält Pereira das richtige Maß. Als er im Rahmen des zweitägigen Symposiums „Festspiele der Zukunft“, das im Jänner dieses Jahres in Salzburg stattfand, an einer Diskussionsrunde teilnahm, stellte er sich zwar den Fragen der Journalisten und Moderatoren, wunderte sich aber gleichzeitig, warum er überhaupt geladen war: „Als neuer Intendant der Salzburger Festspiele habe ich noch nichts vorzuweisen außer einem Programm, das vor seiner Umsetzung steht. Man soll mich ein, zwei Saisonen arbeiten lassen, dann kann man mich beurteilen. Dann kann ich auch Antworten liefern.“ Ihm schlug völliges Unverständnis entgegen. So etwas kommt selten vor im obrigkeitsverliebten Österreich, dass jemand nach seiner Leistung und nicht nach seinem Status bewertet werden will. Alexander Pereira hat dieses Prinzip früh verinnerlicht, was nicht heißt, dass ihm Eitelkeit fremd wäre. Doch Realitätssinn ist ihm bereits ins Blut übergegangen, als er noch als Verkäufer von Olivetti-Schreib- und -Rechenmaschinen sein Auskommen finden musste. „Ich war in Frankfurt und hatte die Mainzer Landstraße 130 bis 256 als Revier, die geraden Nummern auf der linken Seite. Die Leute schlugen mir natürlich die Türe vor der Nase zu. Nachdem das zehnmal passiert war, ging ich ins nächste Gasthaus und bedauerte mich. Aber irgendwann dachte ich mir, die Leute haben vielleicht schon eine Schreibmaschine oder schreiben nur einen Brief im Jahr. Also stand ich wie ein Stehaufmännchen auf und zog wieder los.“ Gibt es auch etwas, das Manager von der Kunst lernen können? „Aber ja, natürlich! In Zürich hatte ich mehrmals ein Programm laufen, bei dem Manager den Orchesterproben beiwohnen konnten. Im Rahmen eines Frage- und Antwortspiels erlebten sie, wie der Dirigent >>

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Ich glaube, es ist die Liebe zur Qualität, die uns Menschen alle miteinander verbindet.

mit seiner intuitiven Autorität das Orchester dazu brachte, gemeinsam ein höheres Ziel zu erklimmen. Ich glaube, es ist die Liebe zur Qualität, die uns Menschen alle miteinander verbindet. Deshalb könnte ich mir vorstellen, solche Seminare jederzeit wieder zu organisieren.“ Die wichtigste Lehre, die Pereira jedenfalls aus seiner Olivetti-Zeit mitgenommen hat, lautet: „Irgendwann begreift man, dass ein ,Nein’ oft gar nicht persönlich gemeint ist, sondern dass es andere Argumente dafür gibt. Dann überwindet man auch die Scheu und die Peinlichkeit.“ Mit Gesichtsverlust-Ängsten hält sich der große Magier der Opernwelt, der es wie nur wenige seiner Zunft schafft, Goldkehlen und Goldesel auf höchstes Stimmniveau zu trimmen, gar nicht erst auf. Bemerkenswert sein Auftritt in der ORF-Satire „Wir sind Kaiser“, als der Kabarettist Robert Palfrader vor zwei Jahren den damals 62-jährigen Impresario zu seiner 22-jährigen Lebensgefährtin befragte: „Nur kein Neid, Majestät“, beschwichtigte Pereira. Und als Palfrader nachhakte: „Was macht er denn in drei Jahren, dann ist die Frau 25 ?!“, blieb er weiter souverän: „Majestät, wer hat denn schon das ewige Leben ...?“ Schöne Worte findet er, wenn es um die Liebe geht, wo die eigentliche Frage doch eine nach Luxus war: „Herr Pereira, was bedeutet Luxus für Sie?“ Er gerät ins Schwärmen und führt seinen Zuhörer woanders hin, als dieser vermuten würde: „Wenn man aufrichtig liebt, kann man einen Men-

Zu Alexander Pereira gehört Empathie, Mitgefühl für Menschen.

schen nur so viel lieben, dass es für ihn verschwenderisch ist. Jemandem im Überfluss das Gefühl der Sicherheit des Geliebtwerdens zu vermitteln und umgekehrt das Gleiche geschenkt zu bekommen – das ist Luxus.“ Aber sprechen wir doch auch über das Materielle in diesem Zusammenhang. Dazu fällt ihm nichts ein. Halt, doch, leider könne er den Begriff nur negativ definieren: „Wenn ich lese, dass die Haushalte die größten Abfallerzeuger sind, dass Brot, Butter, Obst und sonstige Lebensmittel weggeworfen werden, so sind dies die Auswüchse einer Verschwendungsgesellschaft“. Was der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist: Zum System Pereira gehört auch Empathie. Mitgefühl für Menschen, die gar nicht erst diese Chancen bekommen und die seine Wege kreuzten. Vor wenigen Jahren gründete er eine Stiftung für behinderte Mädchen in Indien. Er trommelte für die gute Sache bei Künstlerfreunden wie dem Dirigenten Zubin Mehta oder dem Unternehmer Youssef Hamid. Zwei große Society-Events im Dienst der guten Sache füllten die Zürcher Kulturseiten und Society-Gazetten – und das Spendenkonto mit einer dreiviertel Million Schweizer Franken. Mit dem Geld ließ Pereira in der indischen Stadt Pathankot ein Therapiezentrum für junge Frauen und Männer errichten sowie zwei Häuser, in denen behinderte Mädchen leben und eine Ausbildung bekommen. Der Hintergrund dieses Engagements liegt in Pereiras Familiengeschichte. Sein Vater war einer der ersten UNO-Vermittler in der Kaschmir-Krise 1949/50. Er arbeitete als Botschafter in Indien und flog mit der UNO-Kommission von Delhi nach Srinagar, der Hauptstadt von Kaschmir. Auf dem Weg dorthin stürzte das Flugzeug ab. Als Alexander Pereira vor 15 Jahren das erste Mal das Grab seines Vaters gesucht und – in Pathankot – gefunden hatte, traf er auf einen syrisch-katholischen Priester, dessen Erzählungen über das Land ihn so ins Herz trafen, dass er beschloss zu helfen. „Father Joseph erklärte mir, dass eines der größten Probleme in Indien jenes ist, dass behinderte Mädchen nicht verheiratet werden dürfen. Sie werden von ihren Familien verstoßen, manchmal sogar umgebracht. Das Charisma, die Glut und der Einsatz dieses Paters haben mich so begeistert, dass ich versprach: Father Joseph, ich werde versuchen, etwas für diese Mädchen zu tun.“ Zurück in Zürich kontaktierte Pereira Zubin Mehta, der in der gleichen Sekunde auf den Zug aufsprang und sich bereit erklärte, ein Konzert zu dirigieren. Es kam zu einem zweiten musikalischen Großereignis, Ende Februar findet ein drittes statt. „Meine Triebfeder war, etwas Trauriges in etwas Positives umzuwandeln“, sagt der Initiator zurückgenommen, fast bescheiden, „ – und das ist vielleicht ein bisschen gelungen.“ Gefühle in Bewegung halten. Das ist die Konstante in Alexander Pereiras Leben. Und seine Leistung. //

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Das Programm zu den Salzburger Festspielen 2012 erfahren Sie unter www.salzburgerfestspiele.at


Hotel 05. – 11. und 28. – 31. August 2012 Romantikhotel Gmachl**** – in Elixhausen, der älteste Familienbetrieb Österreichs – am grünen Stadtrand, 8 km vom Stadtzentrum entfernt, umringt von Wiesen und Wäldern. 15. – 20. August 2012 Hotel Villa Carlton**** – in Salzburg Stadt die familiär geführte Ceconi Villa mit ihren 39 individuell gestalteten Zimmern wurde umfangreich renoviert und liegt nur wenige Gehminuten vom Mirabellgarten und ca. 10 Gehminuten von der

Salzburger Festspiele 2012

Salzburger Altstadt entfernt. Inkludierte Leistungen • 1 Übernachtung in o.g. 4****+Hotels mit Frühstücks buffet auf Basis Doppelzimmer im Hotel Gmachl Kategorie Tiefenbach 28 m² Haupthaus Hotel Villa Carlton Kategorie Superior • Get-together mit Drinks & Canapés • Hospitality-Desk • Programmheft

Erleben Sie mit dem Festspielsponsor Audi die Salzburger Festspiele auf ganz besondere Art!

• Audi A8 Limousinentransfer zur Aufführung und vom Restaurant wieder zum Hotel • Festspielkarte für Oper, Schauspiel oder Konzert in der I. Kategorie • Pausenempfang in der Audi Lounge

Termine 05. – 06. August 2012 06. – 07. August 2012 07. – 08. August 2012 08. – 09. August 2012 09. – 10. August 2012 10. – 11. August 2012 15. – 16. August 2012 16. – 17. August 2012 19. – 20. August 2012 28. – 29. August 2012 29. – 30. August 2012 30. – 31. August 2012

(außer bei Jedermann)

Schauspiel JEDERMANN Oper DIE ZAUBERFLÖTE Oper LA BOHÈME Oper ARIADNE AUF NAXOS Oper konzertant TAMERLANO Oper LA BOHÈME Oper LA BOHÈME Schauspiel JEDERMANN Oper CARMEN Liederabend mit JUAN DIEGO FLÓREZ Oper GIULIO CESARE IN EGITTO Schauspiel JEDERMANN

Kontakt und Reservierung festival service gmbh, Frau Doris Köll, Maxglaner Hauptstraße 12, 5020 Salzburg, Tel. 0662-855107, office@festivalservice.at

• Dinner inkl. Tischgetränke • Gruppentrinkgelder • Reisebetreuung durch die festival service gmbh. Preise pro Person im Doppelzimmer HOTEL GMACHL Oper (Zauberflöte, La Bohème)

€ 985,–

Oper (Ariadne auf Naxos, Giulio Cesare)

€ 955,–

Oper konzertant Tamerlano

€ 885,–

Liederabend Flórez

€ 672,–

Schauspiel

€ 672,–

HOTEL VILLA CARLTON Oper (La Bohème, Carmen)

€ 955,–

Schauspiel

€ 642,–

Verlängerungsnacht bzw. andere Hotelwünsche auf Anfrage. Stand: 1.2.2012

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Eine Frage des Vertrauens Ăœber schnelle Autos, schnelle Fahrer und den speziellen Reiz hoher Geschwindigkeiten: Hans-JĂźrgen Abt, Chef des erfolgreichen DTM-Werkteams von Audi, im Inter view.

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Text: Anton Marks


Audi magazin: Mit der neuen Saison beginnt eine neue Ära in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft. Hans-Jürgen Abt: Ja, neues Reglement, neue Autos, neue Teams und ein dritter Hersteller. Das wird mit Sicherheit eine extrem spannende Saison. Was sind die wichtigsten Änderungen im Reglement? Die DTM soll die Faszination Motorsport hautnah darstellen, spannende Rennen liefern, für die Fans eine einmalige Atmosphäre schaffen. Die Grundidee war, die Kosten unter Kontrolle zu halten, die Technik nicht ausufern zu lassen. Deshalb wurde die Anzahl der Gleichteile weiter vergrößert. Neben Getriebe, Bremsen, Reifen gibt es nun auch ein einheitliches Monocoque. Ein großer Fortschritt, der die Sicherheit der Autos noch einmal um zwanzig Prozent erhöht. Was zeichnet die neuen Autos aus? Es sind Coupés, Audi geht mit dem A5 an den Start. Die Autos stehen sportlicher auf der Straße, tiefer, breiter und werden weniger anfällig sein, wenn es zu Berührungen kommt. Wie läuft das neue Auto? Die Tests laufen schon seit Oktober, aber Genaues kann man natürlich erst sagen, wenn die Rennen losgehen. Sicher ist nur, dass die Leistungsdichte sehr hoch, dass es an der Spitze sehr eng sein wird. Aber wir bringen viel Erfahrung mit und wissen, was wir können. Mit BMW tritt neben Mercedes ein dritter Hersteller an. Wie viel Anlauf wird ein Neueinsteiger brauchen, um an der Spitze mitzufahren? BMW wird ein starker Gegner sein, die nehmen das sehr ernst und werden ab der ersten Runde konkurrenzfähig sein. In den letzten Jahren war jedenfalls Audi die dominierende Marke in der DTM, hat das Match gegen Mercedes mit vier Meistertiteln in fünf Jahren eindeutig gewonnen, das Audi Sport Team Abt Sportsline hat dazu eine Menge beigetragen. Gibt es ein Erfolgsgeheimnis? Es ist eine gewachsene Mannschaft, es sind gewachsene Strukturen, zwischen Hersteller und Team herrscht absolutes Vertrauen. Das ist wie in einer guten Ehe: Es funktioniert einfach. Wenn alle einhundert Prozent geben, das Team, die Fahrer, der Hersteller, dann gibt es am Ende auch einhundert Prozent Erfolg. Man kann sich Siege nicht erkaufen, die kann man sich nur erarbeiten. Wie kann man sich die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Team konkret vorstellen? Audi Sport hat den federführenden Teil in der Entwicklung und übergibt ab einem gewissen Zeitpunkt die Autos an die Teams, die für den Renneinsatz und die Weiterentwicklung verantwortlich sind. Von uns kommt die Manpower, wir sind dafür zuständig, das Auto technisch in einem Topzustand zu halten, seine Qualität über das Jahr am Leben zu erhalten. Und in einer Saison kommen rund 20.000 Kilometer pro Auto zusammen.

Wie macht man ein Auto schnell? Heute ist fast alles nachvollziehbar, was auf der Strecke, was im Auto passiert. Es gibt also keine Ausreden, weil man relativ schnell feststellen kann, wo der Fehler liegt. Das Problem ist freilich: Wenn der Fehler einmal da ist, ist es oft schon zu spät. Wenn man im Qualifying das falsche Setup verwendet, wenn der Fahrer die Runde nicht hinbekommt, dann wird es schon schwer zu gewinnen. Man muss also versuchen, Fehler von vornherein zu vermeiden. Wie wichtig ist der Fahrer in der DTM, etwa im Vergleich zur Formel 1? Sehr wichtig, weil es weniger Materialunterschiede als in der Formel 1 gibt. Er muss uns das richtige Feedback geben und er muss seine Leistung zum richtigen Zeitpunkt auf den Punkt bringen, ohne Hilfsmittel wie ABS oder Traktionskontrolle. Es gibt daher in der DTM auch mehr Fehlerquellen, das macht es spannender. Obwohl unsere Fahrer mittlerweile so professionell arbeiten, dass sie fast keine Fehler mehr machen. Was zeichnet den guten Fahrer aus? Er braucht eine gute Ausbildung, die meisten kommen aus dem Formelsport, aus der Formel 3, das passt am besten zu einem DTM-Auto mit seinen sehr präzisen Fahreigenschaften. Ein DTM-Wagen ist ein Aerodynamik-Auto, man darf es nicht überfahren, weil man dann sehr schnell sehr langsam ist. Apropos Formel 1. Warum tun sich viele Umsteiger aus der Formel 1 vergleichsweise schwer in der DTM? Die Materialunterschiede sind wesentlich geringer, der Spielraum ist wesentlich enger, die ersten zehn liegen innerhalb weniger Zehntelsekunden. Darauf muss man sich einstellen. Mika Häkkinen hat das etwa sehr gut geschafft, auch Jean Alesi hat Rennen gewonnen. Andere, wie beispielsweise Heinz-Harald Frentzen oder jetzt auch David Coultard, tun sich schwerer. >>

Man kann sich Siege nicht erkaufen, die kann man sich nur erarbeiten.

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Wir vermissen Österreicher im Starterfeld der DTM. Sie haben sich in den vergangenen Jahren immer intensiv um den Nachwuchs gekümmert. Haben Sie junge Österreicher auf der Watchlist? Spielberg in der letzten Saison war ein Mega-Rennen, vor allem vom Zuschauerinteresse her. Wenn es einen Kandidaten in Österreich gäbe, würde uns das alle sehr freuen. Aber momentan sehe ich keinen neuen Karl Wendlinger. Schade eigentlich. Die Rückkehr auf den Red Bull Ring in Spielberg hat sich also aus Ihrer Sicht ausgezahlt? Ja, auf jeden Fall, ein tolles Rennen. Die Strecke liegt sehr schön, ist sehr übersichtlich für die Zuschauer, lässt auch Überholen zu. Einen Kurs auf diesem Niveau zu haben, scheint mir auch wichtig für Österreich zu sein. Zur Familie Abt: Gibt es irgendwen in der Familie, der keine Rennen fährt? Meine Tochter, die ist aber erst 17, vielleicht fängt sie ja noch an. Alle anderen sind irgendwann durch den Motorsport gelaufen, mein Vater, mein Bruder, mein Sohn, sogar ich war früher auf der Strecke unterwegs. Was ist das Faszinierende am Motorsport? Jeder Sport ist faszinierend. Es ist der Kick, Erfolg haben zu wollen, gewinnen zu wollen. Im speziellen Fall Motorsport: Ist es die Beherrschung der Technik, die Geschwindigkeit, etwas anderes? Es ist schon die Geschwindigkeit. Das ist wie Fallschirmspringen: Wenn man das Gefühl einmal kennt, will man es wieder erleben. Wie viele Wochenenden sind Sie an der Rennstrecke? DTM, GT, zwanzig Wochenenden werden es schon sein. Es macht aber riesig Spaß. Wir sind ein großes Team, wir gewinnen und verlieren gemeinsam, erleben Höhen und Tiefen. Das ist schon etwas Besonderes, was man daheim auf der Couch nicht erleben kann. Wie entwickelt sich das zweite Standbein des Unternehmens Abt, das Tuning? Wir nennen es Individualisierung. Ob unter der Motorhaube, wo wir versuchen, neue technische Standards zu setzen, oder eben im optischen Bereich. Wir sind noch immer am aufsteigenden Ast, insofern sind wir sehr zufrieden. Gibt es Trends, neue Themen? SUVs wie der Q5 oder der neue Q3 gehören auch bei uns zu den am stärksten nachgefragten Autos. Grundsätzlich versuchen wir, das Tempo von Audi mitzuhalten und vier, fünf Monate nach einer Produkteinführung mit unseren Angeboten am Markt zu sein. Da haben wir genug zu tun. //

Alle Infos zu den Abt-Produkten unter: www.abt-sportsline.de

Die News und Renntermine zur DTM 2012 unter: www.dtm.com

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Sportsfreund Hans-Jürgen Abt – im Bild mit Mattias Ekström und Timo Scheider – führt das Unternehmen Abt Sportsline mit Stammhaus in Kempten, das in der Fahrzeugindividualisierung einen ebenso guten Ruf genießt wie an der Rennstrecke. Mit fünf Einzeltiteln in den letzten zehn Jahren DTM gehört das Audi Sport Team Abt Sportsline zu den erfolgreichsten Teams der DTMGeschichte.

Die neue DTM Neue Autos, neues Reglement, neue Teams: Die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft verspricht spannend zu werden wie schon lange nicht. 2011 war eine perfekte DTM-Saison für Audi. Martin Tomczyk gewann den Fahrertitel, Mattias Ekström den Vizemeister und das Audi Sport Team Abt Sportsline die Teamwertung. In der Saison 2012 werden die Karten aber völlig neu gemischt. Neben Audi und Mercedes steigt mit BMW ein dritter Hersteller in die DTM ein, gefahren wird mit völlig neuen Autos und neuem Reglement: Basis für die Rennfahrzeuge sind nun Coupés, im Falle von Audi der A5. Unverändert bleibt – vor allem auch um Kosten zu sparen – der Motor, das bewährte Vierliter-V8-Aggregat mit 460 PS, das in allen Autos eingesetzt wird (freilich aber jeweils eine Eigenentwicklung der Hersteller ist). Neu ist das einheitliche Karbon-Monocoque, das die Sicherheit der DTM-Autos um zwanzig Prozent erhöht. Neu ist der gewaltige, ebenfalls standardisierte Heckflügel, andere aerodynamische Möglichkeiten wurden gleichzeitig eingeschränkt: Eine Durchströmung der Karosserie wie beim alten A4 DTM und komplexe Zusatzflügel am Heck sind nicht mehr erlaubt. Neu auch das pneumatisch über Schaltwippen betätigte Sechsganggetriebe, das sich durch eine wesentlich längere Laufleistung auszeichnet. Insgesamt sind mehr als fünfzig Bauteile bei allen Rennautos identisch, auf diese Weise konnten die Kosten um bis zu vierzig Prozent reduziert werden. Für den Zuschauer mindestens ebenso wichtig: Das neue Reglement stellt sicher, dass die Spitzenteams eng zusammen und die Rennen entsprechend spannend bleiben. Die neue DTM startet am 29. April in Hockenheim, endet ebendort nach elf Rennen am 21. Oktober und wird am 3. Juni in Spielberg am Red Bull Ring Station machen. Pflichttermin für alle Fans!

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Audi Service //

Glanzvoller Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Deshalb dienen regelmäßige Lackpflege und Ausbesserungen nicht nur dem Wer terhalt, sondern garantieren auch einen exzellenten Auftritt – über viele Jahre.

Bei Audi Service gibt es Spezialisten für das Innenleben und Experten für die Karosserie und den Lack. Letztere sind absolute Ästheten und bei größeren Schäden oft auch wahre Künstler. Ihr Ziel ist es, jeden Audi, der zu ihnen in die Werkstätte kommt, wieder auf Hochglanz zu bringen. Abhängig von der Schwere des Schadens und vom Kundenwunsch kommen dabei unterschiedliche Reparaturmethoden zum Einsatz. Vorsorge bedeutet regelmäßige Lackpflege Mit unserer professionellen Vorsorge bleibt Ihr Audi länger schön und der Lack wird optimal geschützt. Regelmäßige Tiefenpolitur und fachmännische Konservierung erhalten jahrelang den Neuwagen-Glanz. Aluminium braucht Spezialisten Audi ist führend im Karosserie-Leichtbau mit Aluminium. Vertrauen Sie auf unser Fachwissen. Zusammen mit den notwendigen Spezialwerkzeugen wird gewährleistet, dass die Aluminium-Karosserie Ihres Audi wieder perfekt in Form gebracht wird. Schönheitsreparaturen zum kleinen Preis: Audi Clever Repair Bei alltäglichen Autofahrten entstehen schnell kleine Schäden am Fahrzeug. Außen können Lack und Kunststoff sowie Alu betroffen sein, innen Leder, Stoff und Armaturen. Mit Audi Clever Repair können viele kleinere Macken nahezu spurlos entfernt werden – zeitsparend wie verlässlich: mit innovativen Methoden, lackschonenden Verfahren, neuartigen Klebetechniken und exakten Lokalisierungsmaßnahmen zur Schadensbehebung. Im Vergleich zu herkömmlichen Reparaturmethoden sind bei diesen hochentwickelten Techniken Ersatzteile unnötig. Sie können bis zu 80 Prozent Reparaturkosten sparen. Clever Repair bietet Reparaturmöglichkeiten für: ► Windschutzscheibe ► Leder ► Stoff ► Kunststoff innen/außen ► Beseitigung von Kleindellen an Karosserieblechen ► Spot Repair (Auslackieren von kleinen Kratzern) ► Alufelgen

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Audi Service //

Auftritt Die richtige Wahl: Audi Original Teile. Bei Blechschäden durch eine Panne oder einen Unfall sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Wir empfehlen Ihnen Audi Original Teile. Die passen perfekt auf Ihr Fahrzeug und garantieren dieselbe Qualität wie die Serienproduktion. Mit Spezialwerkzeugen, die der Hersteller für die Reparatur vorschreibt, werden die Teile dann von Audi Spezialisten fachgerecht verbaut und bei Bedarf mit Audi Original Lackmaterialien in der Wagenfarbe lackiert. Was bieten Audi Original Teile? ► Herstellung nach strengsten Richtlinien ► Gesicherte Serienqualität und geprüfte Funktionssicherheit ► Passgenauigkeit in der Verarbeitung ► Werterhalt Ihres Audi – auch nach einer Reparatur Flugrost? Ursachen dafür sind meist eisenhaltige Niederschläge von Industriebetrieben oder Abriebe von Gleisen. Diese werden vom Wind oft kilometerweit getragen. Dieser Flugrost nimmt übrigens keine Rücksicht auf das Fahrzeugalter – es trifft auch junge Fahrzeuge. Bemerkbar macht er sich durch kleine, rote „Rostflecken“. Dabei handelt es sich aber weder um einen typischen Rostschaden noch weisen sie auf schlechte Qualität Ihres Fahrzeuglackes hin.

Was können Sie tun? Vorbeugen! Lassen Sie Ihren Audi regelmäßig fachmännisch mit Hartwachs konservieren. Damit schützen Sie Ihren Lack auch vor allgemeinen Umwelteinflüssen. Außerdem erschweren Sie es den Flugrostpartikeln, sich auf dem Decklack Ihres Autos festzusetzen. Was, wenn der Flugrost schon da ist? Auch hier hilft Ihnen Ihre Fachwerkstatt kompetent weiter. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Flugrost zu entfernen. Kleinerer Befall wird händisch und punktuell „wegradiert“, größere Rosthöfe werden mit einem speziellen Industriestaubentferner behandelt. Lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten. Wir haben die richtige Lösung für Sie. //

Unfallschaden? Darum kümmern wir uns! ► Die komplette Versicherungsabwicklung wird für Sie erledigt. ► Sie erhalten nach genauer Begutachtung des Schadens ein verbindliches Angebot. ► Reparaturen in einer Audi Werkstätte garantieren nicht nur höchste Sicherheit und Qualität, sondern tragen auch wesentlich zum Werterhalt bei. ► Lackarbeiten werden in Überdruckkabinen nach modernsten Umweltstandards in verschiedenen Schichten so sorgfältig aufgetragen, dass das Fahrzeug wieder wie neu ist. ► Sie haben die Gewissheit, dass Audi Original Teile optimal auf Ihr Fahrzeug passen.

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Audi Shop //

Innendekor union square Audi Original Zubehör® Verleihen Sie Ihrem A1 eine sportliche Note mit den neuen Innendekor-Elementen in union square Optik. Perfekt aufeinander abgestimmte Dekorelemente sorgen für ein individuelles Erscheinungsbild. Dekorblende für die Mittelkonsole (8X0072045) € 199,– Dekorblenden für Türgriffe innen (8X0072160) € 119,– Dekorblenden für Luftausströmer (8X1072900) € 119,– Weitere attraktive Dekorelemente sowie den Schaltknauf inkl. Schaltsack in Alabasterweiß für 5-/6-Gang- oder Automatikgetriebe (€ 99,–), das abgebildete Sportlederlenkrad in verschiedenen Ausführungen (ab € 379,–) und die Textilmatten-Garnitur (8X1061270) € 85,– erhalten Sie bei Ihrem Audi Betrieb.

Dekorfolien union square Audi Original Zubehör® Für dunkle Fahrzeugfarben mit Folien für den Dachkontrastbogen in Eissilber matt metallic mit Karoapplikation in Weinrot und einer Heckfolie mit Karoapplikation in Amalfiweiß. (8X3060307A) € 439,– Der union square Foliensatz setzt elegante Akzente an Ihrem A1. Für helle Fahrzeugfarben mit Folien für den Dachkontrastbogen in Eissilber matt metallic mit Karoapplikation in Weinrot und einer Heckfolie mit Karoapplikation in Weinrot. (8X3060307) € 439,– (o. Abb.)

Audi Music Interface Nachrüstung für MMI 3G Audi Original Zubehör® Mit der Nachrüstung des Audi Music Interface für die Audi Navigation MMI der dritten Generation wird die Bedienung mobiler Endgeräte im Fahrzeug jetzt noch einfacher. Es ermöglicht die schnelle und komfortable Integration von Apple iPod® und anderen Medienplayern. Auswahloptionen wie Interpreten, Alben, Titel oder Genres können bequem über die Bedienfunktionen des MMI bzw. über das Multifunktionslenkrad erfolgen. Geeignet für folgende Fahrzeuge mit Navigationssystem MMI 3G ab Werk: Audi A4, A5, Q5, A6, A7, A8 sowie Q7 ab 2010, je € 259,–

Sport-Endrohrblenden Audi Original Zubehör® Die abgeschrägte Form in Edelstahl verchromt vermittelt Sportlichkeit und Dynamik. Passend für viele 4-Zylinder-Modelle des Q3 mit Doppelendrohr links. (8U0071761) € 94,90 Navigationsdaten-Update 2012 Audi Original Zubehör® Bleiben Sie auf dem Laufenden und entdecken Sie Neues. Dank der Erfassung vieler neuer Straßenkilometer bringt Ihr Audi Sie entspannt ans Ziel. Die aktualisierten Versionen 2012 für die Audi Navigationssysteme RNS-E, MMI High, MMI 3G High und MMI 3G Basic sowie RMC sind ab sofort erhältlich. je € 239,– (bei MMI 3G zzgl. Installation)

Verbandtasche Audi Original Zubehör® Damit Sie auch für den Fall der Fälle gut gerüstet sind. Verbandsmaterial nach DIN 13164B (4L0093108B) Statt € 14,90 jetzt nur € 9,90

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Audi Shop // Original Fahrradheckträger „klappbar“ Audi Original Zubehör® Der Fahrradträger* für die Anhängevorrichtung ist abschließbar und überzeugt durch die einfache und schnelle Montage am Kugelkopf. Der praktische Abklappmechanismus sorgt dafür, dass der Gepäckraum Ihres Audi auch bei montiertem Fahrrad leicht erreichbar ist. Die Lieferung erfolgt in einer praktischen Aufbewahrungstasche. Fahrradheckträger* für den Transport von zwei Fahrrädern (4G1071105) € 579,– Erweiterung für ein drittes Fahrrad (4G0071105) € 167,– *Verwendung nur in Verbindung mit einer Stahl-Anhängevorrichtung möglich.

Rädertaschen-Set Vierteiliges Set mit praktischen Tragegriffen für einfachen und sauberen Transport und die Aufbewahrung von Kompletträdern. Reißfester Kunststoff. In den Außentaschen können die Radschrauben aufbewahrt werden. Bis zu einer Reifengröße von 265/35 R20. € 37,90

Leichtmetallfelge Autec Veron In 8,0 x 17“ für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant, A6/Avant, TT/Roadster € 199,– In 8,5 x 18“ für A4/Avant, A4 Allroad, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant, A7, TT/Roadster € 229,–. In 8,5 x 19“ für A4/Avant, A4 Allroad, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant, A7 € 299,–. In 9,0 x 20“ für A4/Avant, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant, A7, A8, Q7 € 349,– Preise pro Stück.

Leichtmetallfelge im 5-V-Speichen-Design Audi Original Zubehör® In 7,5 x 17“ für A1 Statt € 239,– jetzt nur € 199,– Preis pro Stück.

Leichtmetallfelge im 5-Semi-Speichen-Design Audi Original Zubehör® In 8,5 x 19“ für A6/Avant € 499,– Preis pro Stück.

Leichtmetallfelge ATS Präzision In 7,5 x 17“ z.B. für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant € 209,–. In 8,5 x 18“ z.B. für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant, A6/ Avant, TT/Roadster € 259,–. In 8,5 x 19“ z.B. für A4/Allroad, A5/Sportback und Cabrio, Q5 € 329,– Preis pro Stück.

Leichtmetallfelge AZW Katusha In 7,5 x 17“ z.B. für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant € 159,– In 8,0 x 18“ für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant, A4 Allroad, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant, A8 € 179,– In 8,0 x 19“ für A3/Sportback und Cabrio, A4/Avant, A4 Allroad, A5/Sportback und Cabrio, A6/Avant, A8 € 199,– Preis pro Stück.

Hinweise: Die angeführten Preise verstehen sich – sofern nicht anders angegeben – zzgl. Montage- und Lackierkosten und sind unverbindl. empf. Richtpreise inkl. MwSt. Stattpreise sind die bisher gültigen Verkaufspreise. Angebote gültig solange der Vorrat reicht bzw. längstens bis 12. 05. 2012. Bitte beachten Sie, dass Aerodynamikteile und viele Leichtmetallfelgen eintragungspflichtig sind. Ihr Audi Betrieb berät Sie gerne. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten.

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Für Audidakten A u d i I n g e n i e u r e e r k l ä r e n A u d i Te c h n i k

in unmittelbarer Nähe des Cockpits zu platzieren. Darüber hinaus reflektiert eine Silberfolie auf dem Dach die Sonneneinstrahlung und trägt damit ebenfalls zu einem erträglichen Innenraumklima bei. Wofür steht das Kürzel OLED?

Worin besteht der Vorteil einer elektromechanischen Parkbremse? Im Unterschied zur herkömmlichen Handbremse beinhaltet die elektromechanische Parkbremse zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Sie muss nicht manuell gelöst werden, sondern öffnet sich beim Anfahren automatisch. Das gilt auch für das Anfahren am Berg: Da sie in die Fahrzeugelektronik eingebunden ist, wird ein Zurückrollen auf abschüssiger Fahrbahn wirkungsvoll verhindert. Zusätzliche Sicherheit bietet das System auch bei einer Notbremsung mit der Parkbremse. Dank der Vernetzung mit ESP und ABS und der elektronischen Bremskraftverteilung (EBV) bleibt das Fahrzeug auch in einem solchen Fall stets sicher in der Spur. Warum hat der Le-Mans-Rennwagen Audi R18 TDI keine Klimaanlage? Bei Rennwagen kommt es in erster Linie auf die Performance an, eine Klimaanlage kostet Gewicht und Leistung. Daher wurde bei der Konstruktion des bei den 24 Stunden von Le Mans siegreichen Audi R18 TDI darauf geachtet, eine effektive Fahrtwind-Durchströmung des Cockpits zu realisieren und heiße Fahrzeugkomponenten wie etwa die Kühler nicht

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OLED steht für organische Leuchtdioden, die im Unterschied zu herkömmlichen anorganischen Leuchtdioden (LED) keine kristallinen Materialien enthalten. Stattdessen befindet sich hier zwischen zwei stromleitenden Glasplatten ein viskoses organisches Material, das zu leuchten beginnt, wenn es unter Spannung gesetzt wird. Dadurch können OLEDLeuchtkörper extrem flach ausfallen und ermöglichen zukünftig sogar die Herstellung flexibler Lichtfolien, mit denen sich völlig neue Designideen realisieren lassen. In der Vorentwicklung Lichttechnik bei Audi experimentiert man schon heute mit dieser Technik, die auch der Sicherheit dienen kann: Denkbar wären beispielsweise OLED-Flächen im Innenraum, die sich in Gefahrensituationen einschalten und den Fahrer so auf potenzielle Gefahrenquellen hinweisen. Was versteht man unter dem Kamm’schen Kreis? Die von dem Kfz-Forscher Wunibald Kamm in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts aufgestellte Kreisgrafik verdeutlicht, dass ein Fahrzeugreifen nur eine gewisse maximale Reibungskraft auf die Straße übertragen kann, die jeweils die Summe aus den auftretenden Längs- und Querkräften bildet. Bei Geradeausfahrt beträgt die übertragbare Längskraft 100 Prozent, weil dabei keine Seitenkräfte auftreten. In Kurven dagegen reduziert sich die Vortriebskraft im gleichen Maß, wie die Querbeschleunigung ansteigt. Daraus resultiert auch einer der Vorteile von Allradfahrzeugen, weil hier die Vortriebskraft auf vier Räder verteilt wird und damit insgesamt höhere Längs- und Querkräfte übertragen werden können. //


Durch nichts zu ersetzen. Audi Original Teile®. Hochwertigkeit, Passgenauigkeit und Langlebigkeit ergeben sich nicht zufällig – sie sind das Ergebnis von Erfahrung, Präzision und harter Entwicklungsarbeit. Das gilt auch für Audi Original Teile. Sie sind speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und mit ihrer Qualität bis in die Teilstruktur hinein 100 % Audi. Vertrauen Sie Audi Original Teilen und demjenigen, der Ihren Audi am besten kennt: Ihrem Audi Service Partner.


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Audi Magazin 01/2012