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Kärnten Journal, Ausgabe Dezember 2012, Verlagspostamt 9020 Klagenfurt, Österreichische Post AG, Postentgelt bar bezahlt, RM 11A038778K

Vertrauen und Verantwortung Peter Kaiser:

Kärnten kann mehr

Näheres auf Seite 17

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Dezember 2012


zum anfang

Dezember 2012

Zitat des Monats

Inhalt

»Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe..« Die Bibel - Johannes 12,46

Bild des Monats

WEIHNACHTEN

KK

6

Geschenketipps und die besten Wünsche!

Erneuerung im Advent

REPORT

12 36

Wissen schafft Begeisterung Ein wahrlich großer Idealist

GESUND

86

Fit in der Schwangerschaft

GLÜCKWÜNSCHE

98

Senden Sie uns Ihre Glückwünsche

SPORT Max Franz startete mit Stockerlplatz

106

KK

2

Das gesamte Team des Kärnten Journal Gailtal bedankt sich für die Lesertreue und wünscht auf diesem Wege ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013 (nicht am Foto: Hans Jost, Dagmar und Ewald Neff, Martina Erat, Sonja und Klaus Trojer, Alexandra Praster, Gerald Kubin und Sabine Salcher)

Liebe Leserinnen und Leser! Sicher haben Sie schon an Ihre Weihnachtsgeschenke für die Familie und Freunde gedacht, manches sogar eingekauft. Mit dieser Ausgabe möchten wir Ihnen einen weihnachtlichen Vorgeschmack auf die vielen Geschenksideen und Veranstaltungen kurz vor dem Heiligen Abend übermitteln. Nützen Sie das reichliche Angebot, in Ihrer Nähe,

in dem Geschäft Ihres Vertrauens einzukaufen und unterstützen Sie damit die heimische Wirtschaft. In diesem Sinne möchten wir uns für die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kultur, Vereinen und den Geschichten von „nebenan“ bei Ihnen bedanken und wünschen all unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Kunden besinnliche Festtage!

KÄRNTEN JOURNAL Gailtal, Gitsch- & Lesachtal: Büro Klagenfurt: Gasserplatz 1, 9620 Hermagor Regionale Leitung: Ruth Rauscher, Tel. 0650 / 694 92 83 ruth.rauscher@kaerntenjournal.at

Kundenbetreuung: Ruth Rauscher, Tel. 0650 / 694 92 83 ruth.rauscher@kaerntenjournal.at Maria Pichler & Ellen Rettenbacher Tel. 0676/841 77 16 60, office.gailtal@kaerntenjournal.at Redaktion: Marlies Jost, Ing. Klaus Trojer, Alexandra

Praster, Ilse Jank, Hans Jost, Irina Idl, Georg Krutzler, Martina Erat, Heike Gratzer, Dagmar & Ewald Neff, Sabine Salcher, Leopold Salcher Grafikkonzept: EVI GmbH, Karfreitstraße 24 9020 Klagenfurt, www.evi.cc

Impressum und Offenlegung gem. §§ 24 und 25 Mediengesetz: Medieninhaber und Herausgeber, Verlagsort: RMJ-Regionale Medienjournale GmbH, FN 354663p, Karfreitstraße 24, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/512000, Geschäftsführer: Werner Bilgram Unternehmensgegenstand: Herausgabe und Vertrieb der monatlich erscheinenden Gratiszeitung „KÄRNTEN JOURNAL“ Redaktion: Karfreitstraße 24, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/512000, Druck (Hersteller) und Herstellungsort: a-print Bogen- und Rollenoffsetdruck GmbH, 9020 Klagenfurt

Alleingesellschafter der KTZ Bezirksjournale GmbH ist die BB & Partner Vermögens- und Liegenschaftsges.m.b.H., FN 224284f, deren Alleingesellschafter Hansjörg Berger ist. Die Beteiligungsverhältnisse entsprechen den Eigentums- und Stimmrechtsverhältnissen. Die BB & Partner Vermögens- und Liegenschafts ges.m.b.H. ist Alleingesellschafterin der Kärntner Tageszeitung Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Klagenfurt, FN 106435y, Unternehmensgegenstand: Herausgabe und Vertrieb der unabhängigen und parteifreien Ta-

geszeitung „KTZ-Kärntner Tageszeitung“ und zu 50 % Gesellschafterin der EVI GmbH mit Sitz in Klagenfurt, FN 310584t, Unternehmensgegenstand: Werbeagentur. Blattlinie: Die Kärnten Journale berichten unabhängig und parteifrei aus und über die Kärntner Regionen. Der Fokus liegt auf lokaler Berichterstattung aus allen Bereichen des jeweiligen Erscheinungsgebietes. Die Kärnten Journale sehen sich als mediales Sprachrohr der Kärntnerinnen und Kärntner. Sämtliche Rechte, auch solche nach § 44 UrhG, vorbehalten.

Die nächste Ausgabe erscheint am 7. und 8. Jänner 2013. www.hermagor.cc »KÄRNTEN JOURNAL«

Wir alle denken im Advent an Weihnachten und auch ans kommende Jahr. Es geht um ein Gefühl der Erwartung von Erneuerung und doch muss zuerst das Alte sterben. Dieses „Loslassen des Alten“ erleben wir jetzt in dieser Zeit intensiver und stärker als sonst. Möglicherweise sind wir im heurigen Advent gut beraten, die alten, negativen Verhaltensweisen unseren Mitmenschen gegenüber loszulassen. Jene, die uns viele sogenannte Öffentlichkeitsarbeiter zeigen - die Art und Weise andere Menschen anzuschwärzen um selbst besser dazustehen oder als Mittel zum eigenen Zweck zu benutzen. Lassen wir diesen alten „Blick“ auf die Menschen los und nehmen wir uns doch für das neue Jahr vor, zuerst einmal das Positive von Anderen zu sehen und bei falschen Anschuldigungen nur das zu glauben, was wir selbst wirklich wissen. Ich möchte mich in diesem Sinne bei den vielen Freunden bedanken, die mir gegenüber genau das bewiesen haben. Mir ihre ehrliche Freundschaft gezeigt haben, indem sie an mich und nicht an falsche anonyme Anschuldigungen geglaubt haben. Mein Wunsch für Euch zu den kommenden Festtagen sind solche Freunde und liebenswerte Menschen die euch unterstützen. In diesem Sinne Frohe Weihnachten und Alles Gute im Neuen Jahr, herzlichst Euer Hannes Berger Gail-/Gitsch-/Lesachtal


„Ich komme jetzt heim“ Restaurant SAMERHOF in Tröpolach

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Ab sofort wieder geöffnet!

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Kärntner Rahmsuppe € 4,90 Gebratene Ente € 14,90

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Restaurant SAMERHOF • Tröpolach • Tel.: 04285/523 • www.samerhof.at


Weihnachten

Dezember 2012

In vielen Tälern unserer Heimat bieten liebevoll dekorierte Verkaufsstände der Adventmärkte in der Vorweihnachtszeit hierzu die Möglichkeit. Die auch „Christkindlmärkte“ genannten „Schlendermeilen“ gehen auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen zurück, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Chance boten, sich mit Lebensmitteln und winterli-

chem Bedarf einzudecken. Die wohl prächtigsten Adventmärkte bestehen aus zahlreichen „Gustier-Ständen“ vor den historischen Kulissen. Angeboten werden von den duftendsten Backwaren wie Lebkuchen, Christstollen, Spekulatius, Süßigkeiten, Zuckerwatte bis zu Maronen, Glühwein, Bowlen und Punsch sowie viele auch verschiedene handgefertigte Kunstwerke.

Vor dem heiligen Fest die Seele baumeln lassen? Für viele undenkbar – aber es geht.

»KÄRNTEN JOURNAL«

KK/Rettenbacher

Weihnachtsstress – nein danke!

KK

4

Unterstützung bekommen die Organisatoren des Adventmarktes von den Kindern der Musikschule Hermagor-St. Stefan-Gitschtal und der Jungschar St. Stefan.

St. Stefan: Festlicher Adventmarkt Neben leichtem Schneefall und besinnlichen Weihnachtsliedern stellt man sich Glühmost, Glühwein, Kekse, Brötchen und Weihnachtsbasteleien zu einem festlichen Adventmarkt vor. Den ersten dieser Art gibt es am 15. Dezember am Platz des Kulturund Gemeindezentrums St. Stefan an der Gail. Organisiert wird der Weihnachtsmarkt, der um 14 Uhr beginnt, von den SPÖFrauen mit Obfrau Brigitte Karner

und Stellvertreterin Petra Rupnig. Mitwirkende dieser Veranstaltung sind neben der Musikschule St. Stefan unter der Leitung von Margot Lackner und der kirchlichen Jungschar mit Caroline Zankl die Kulturträger wie Sänger und Musikanten der Gemeinde St. Stefan. Der Reingewinn dient sozialen Zwecken zugunsten Bedürftiger in der Gemeinde. Das Organisatorenteam freut sich auf Ihren Besuch!

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Weihnachten

5

KK/ANZEIGE

Dezember 2012

Das Friedenslicht wird heuer von der Feuerwehrjugend Laas am 23. Dezember nach Kötschach gebracht und ab 16 Uhr am Adventmarkt verteilt. Für Adventstimmung sorgen die „Sagmeister Buam“, der MGV Kötschach, der Kirchenchor Kötschach sowie die Jungschargruppe Kötschach mit Liedern und Sketches. Der Adventmarkt öffnet seine Tore am 8. Dezember von 15 bis 21 Uhr sowie an jedem Advent-

wochenende. Punsch, Glühwein und Tee gegen die Kälte, als Appetitanreger Kastanien, Suppen, Krainer mit Sauerkraut und gebratene Äpfel mit Zimt. Auch heuer wieder bieten die heimischen Aussteller ihre zahlreichen Produkte an. Viele kleine Geschenksideen sollen die Auswahl für die Liebsten am Heiligen Abend leichter machen. Auch das Christkindl-Postamt ist heuer wieder am 15. und 16. Dezember geöffnet.

ADVENT in Kötschach-Mauthen

vom 8. bis 23. Dezember 2012

Adventmarkt

KK/ANZEIGE

Advent in Kötschach Carla und Petzi wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest.

Weihnachts-Inspiration bei „Kunst & Design“ Warum in überfüllten Einkaufszentren nach Geschenken suchen? In Carla Eichwalders feinem Laden „Kunst & Design“ finden Sie keinen Trödel, dafür aber stilvolle Deko- und Geschenksideen. Besonders in der Adventzeit ist in der kleinen, nostalgischen Schatzkammer das Herzblut der Hermagorer Geschäftsfrau erlebbar und spürbar. Bei Carla Eichwalder finden Sie keine lauten Weihnachtssongs, dafür Feines für die Seele sowie immer ein freundliches Wort und offenes Ohr für Kunden. Die Kunstkennerin hat ihre Geschenksoase liebevoll dekoriert, alles schimmert in wohlig warmem Glanz. Mit Stil und Geschmack sind hier Adventkränze, Gestecke, Christbaumschmuck, Kerzen, Edles für den Tisch, Schönes und Originelles für Ihr Heim kunstvoll arrangiert – einfach ein Paradies für Geschenke-Sucher.

Kater Petzi – seit 16 Jahren Carlas treuer Begleiter – ist alt und müde geworden. Der einst so stolze „schwarze Bürgermeister“ kann nicht mehr die Stadt erobern, verbringt jetzt seinen Lebensabend im Geschäft und träumt vom Katzenhimmel. Der stadtbekannte Kater genießt die Fürsorge seiner liebevollen Katzen-Mama und schickt allen, die ihm wohlgesinnt waren, mit einem leisen Schnurren liebe Weihnachtsgrüße.

am Platz vor dem Gailtaler Dom in Kötschach jeweils von 15.00 bis 21.00 Uhr

KK

8. + 9. Dez., 15. + 16. Dez., 22. + 23. Dez. Christkindlpostamt, Keksebacken mit den Kindern, Lesungen, Musik und Gesang, Übergabe des Friedenslichtes, vorweihnachtliche Kulinarik, u.v.m.

Eine Fundgrube für Geschenke mit Stil. Gail-/Gitsch-/Lesachtal

»KÄRNTEN JOURNAL«


KK/www.bezirksjournal.info/uploads/pics/kind_weihnachten

Geschenketipps und die

Allen Besuchern unseres Hauses, sei es im Restaurant, im Gastlokal an der Theke, bei verschiedenen Feierlichkeiten oder bei unseren Kulturveranstaltungen...

 EIN HERZLICHES DANKESCHÖN  EN  PRISRČEN BOGLONAJ  -  UN GRAZIE DI CUORE

GESEGNETE WEIHNACHT  -  BLAGOSLOVLJEN BOŽIČ - BUON NATALE

PROSIT  -  SREČNO  -  AUGURI  2013 Familie / Družina  Druml  und das ganze Team der ALTEN POST

In der Adventszeit steigt die Aufregung für die Kleinsten rund um das Heilige Fest

Der Heilige Abend Zum heiligen Fest, auch Weihnachten genannt, feiern wir die Geburt von Jesu Christi. Weihnachten zählt mit Ostern und Pfingsten zu den drei Hauptfesten des Kirchenjahres. Der erste wohl liturgische Höhepunkt der Weihnachtszeit

ist die Mitternachtsmesse (Christmette). Die Christmette ist das gesungene Morgengebet der Kirche zum Weihnachtsfest am 24. Dezember. Gehalten

Zum 1. Jahrestag möchten wir uns bei allen Kunden für die Treue bedanken!

Jeden langen Einkaufssamstag im Dezember gibt´s dafür auf Alles -25%!

Elisabeth und Rudi Bachmann 0650/483 4526, 0650/250 2110 flower_power@aon.at Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 bis 18.00 Uhr Sa 8.30 bis 13.00 Uhr

»KÄRNTEN JOURNAL«

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Sektempfang am 31.12.2012 bei Flower Power in der Hermagorer Bahnhofstraße


besten Wünsche wird die Mette vielerorts um Mitternacht. Spätnachmittags finden oft Krippenspiele in den Kinderchristmetten statt. Für viele Familien gehört der Besuch des Gottesdienstes zum gewohnten Ritual. Rund um das Heilige Fest freuen sich Großeltern und Eltern, die Familienmitglieder, Bekannte und Freunde in den Weihnachtsfeiertage zu begrüßen. Gerade diese Zeit dient dazu, die vielen Er-

lebnisse des vergangenes Jahres gemeinsam zu reflektieren und gemeinsam gesinnt ins Neue Jahr zu blicken.

In diesem Sinne wünscht das gesamte Team des Kärnten Journal Gailtal eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Die erste Ausgabe von 2013 erhalten Sie dann am 7. und 8. Jänner. Frohe Weihnachten!

Ich bedanke mich bei all meinen Kunden für die Treue und wünsche Allen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2013.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2013 wünscht Auto Schwarz mit Mitarbeitern!

Vielen Dank für die Treue

Das Team von Dr. Czermak wünscht besinnliche Festtage! Dr. med. univ. Bernd

Ihr Bernd Pichler

Dr. Hussa-Weg 1 9620 Hermagor Tel.: 04282/2722 www.zahnarzt-hermagor.at

MO 8:30 – 13:00 Uhr & 14:00 – 17:00 Uhr • DI 12:00 – 14:00 Uhr MI 8:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr DO Nachmittag Kieferorthopädie nach Vereinbarung FR 8:30 – 13:00 Uhr

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Wir wünschen all unseren Kunden ein besinnliches Weihnachtsfest und schon jetzt einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Gail-/Gitsch-/Lesachtal

»KÄRNTEN JOURNAL«


Geschenketipps und die

Weihnachten wie damals Zum heiligen Fest, auch Weihnachten genannt, feiern wir die Geburt von Jesu Christi. Weihnachten zählt mit Ostern und Pfingsten zu den drei Hauptfesten des Kirchenjahre. Am Heiligen Abend versammelte sich die ganze Familie und sang fröhlich, festliche Lieder. Die größeren Geschwister lasen Geschichten vor, Eltern

spielten mit den Kindern gemeinsam auf den vertrauten Musikinstrumenten. Wenn der Vater den Christbaum schmückte, war die Stube verschlossen. Sogar das Schlüsselloch war mit Zeitung verstopft. Der Glanz des Tannenbaumes war schon die größte Überraschung, obwohl der Schmuck darauf, der gleiche wie vom Vor-

Gerüstet für den Winter? Haben Sie schon Ihre persönliche Maschenmode kreiert? Wenn nicht, besuchen Sie unser Geschäft in der Hauptstraße und lassen Sie sich von uns inspirieren.

An den langen Samstagen in der Weihnachtszeit, erhalten Sie auf Ihren Einkauf -10% Rabatt! Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

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Haben Sie schon das ideale Weihnachtsgeschenk?

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


besten Wünsche jahr war. Vor der Bescherung wurde gebetet oder ein Gedicht aufgesagt. Kinder konnten die lange Wartezeit des Abendessens kaum erwarten. Voller Spannung frönten sie dem Klingen des Glöckchens entgegen.

Familienfest

Wie hat sich aber das Familienfest im Laufe der Jahre gewandelt? Zu Nachkriegszeiten gab es noch keine Berge von Geschenke, die Puppe bekam ein neues Kleid, der Teddy hatte wieder intakte Arme und Beine, der Roller war wieder neu lackiert. Viele der Erwachsenen denken noch oft an diese einfache, aber liebevolle Zeit zurück. Unser Konsumverhalten prägt die Kinder dazu, mit Geschenken überhäuft zu werden, diese eines kurzen Blickes zu betrachten und gleich voller Freude an die nächsten über zu gehen. Inmitten der all zu vielen Geschen-

ke, wissen sie kaum noch, womit sie nun spielen sollten bzw. warum sie diese Bescherung am Heiligen Abend erfahren dürfen.

Liegt es daran, dass wir in der heutigen Zeit, so viele Dinge schenken, die wir selbst nicht erhalten konnten? Schenken wir sinnvolle oder sogar notwendige Dinge? Sind unsere Kinder mit den einfachsten Dingen nicht mehr zufrieden, weil sie keine Kreativität zum Eigenspielen mehr besitzen? Oder schenken wir des Schenkens wegen, weil es uns die Geschichte diesen besonderen Tages so vorgibt? Ein kleiner Tipp: Machen Sie sich übers laufende Jahr bereits Gedanken, welche Überraschung am Heiligen Abend für Ihre Lieben die richtige wäre und überhäufen Sie niemanden mit Massenkonsum. Die Liebe liegt oft im Detail und nicht in der Menge.

Ich bedanke mich bei meinen Kunden für Ihr Vertrauen und wünsche ein gesundes Jahr 2013.

Das Boxenstop-Team wünscht allen Kunden und Freunden ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

Sehr geehrte Geschäftspartner, werte Kunden! Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und für das Vertrauen, das Sie uns entgegengebracht haben! Der Vorstand, die MitarbeiterInnen und der Aufsichtsrat der Raiffeisenbank KötschachMauthen wünschen allen Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2013!

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Wir möchten uns bei all unseren Kunden für Ihr Vertrauen und ihre Treue bedanken und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! Ralf Neuwirth mit Mitarbeiter

Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Freunden für die Treue und das Vertrauen und wünschen ALLEN frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2013. Das Team von OPEL – Fachwerkstätte • Anton Scheiber Waidegg 56 • A-9631 Jenig • Tel.: 04284/454 info@opel-scheiber.at • www.opel-scheiber.at »KÄRNTEN JOURNAL«


12 WIR REPORT ALLE SIND TOURISMUS

Dezember Juli 2012

Professionelle Gastgeber und Dienstleister wissen: Die Ansprüche steigen ständig und nur begeisterte Gäste sind der Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg. Begeistern müssen aber nicht nur Touristiker, sondern letztlich die ganze Region!

Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge, die entscheiden, ob sich der Gast wohlfühlt: Ein persönliche, emotionale Begrüßung und die Weitergabe von praktischen Tipps sind der erste Türöffner.

Wissen schafft Begeisterung fachen Mitteln seine Gäste begeistern und überraschen kann“, so Christian Krisper von den Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG und Christian Sölle unisono. Ebenso motiviert waren auch die MitarbeiterInnen, die an den Workshops teil-

genommen haben. Wie es gelingt, die i-Tüpfelchen zu kreieren, die den Urlaub zu etwas Besonderem machen, erfuhren zahlreiche Betriebsinhaber und ihre Mitarbeiter auch beim ersten Nassfeld-Team Infoabend am vergangenen

Dienstag. Motivationstrainer und Moderator Elmar Arneitz machte klar, dass man nicht unbedingt Geld in die Hand nehmen muss, um seine Gäste dazu zu bringen, eine Region bzw. einen Gastgeber weiterzuempfehlen.

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Mit Impulsvorträgen, Workshops und Infoveranstaltungen hat die Aktion „Wir alle sind Tourismus“ in den letzten Monaten viel bewegt. „Wir freuen uns, dass das Interesse sehr groß ist und die Leute merken, dass man mit ganz ein-

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Dezember 2012

Bei den zahlreichen Workshops- und Verkaufsveranstaltungen konnten wieder konkrete Verkaufsabschlüsse getätigt und gegenüber dem Vorjahr ein gesteigertes Interesse an Winterangeboten festgestellt werden

Ein gutes Zeichen Professioneller und ehrlicher Dialog

Man kann mit ganz einfachen Mitteln Gäste zu Fans machen. Eines davon ist Wissen. Gastgeber können begeistern, in dem sie Bescheid wissen und gute Tipps für den Aufenthalt geben. „Wer ehrlich und umfassend informiert und – wo es passt – auch persönliche Erfahrungen einbringt, tritt dem Gast wesentlich sicherer und professioneller gegenüber. Umgekehrt kann er so mit Wünschen oder Beschwerden besser umgehen und darauf reagieren“, erklärt der Moderator Elmar Arneitz.

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Neues Nachschlagewerk

Das Wissen über die eigene Region und deren vielfältige Leistungsan-

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

bieter ist also entscheidend. Daher erhielten die Teilnehmer am ersten Nassfeld-Team Infoabend ein neues und umfassendes Nachschlagewerk, in dem viele Fakten übersichtlich aufgelistet sind. Von den wichtigsten Infos zum Skigebiet, Skipasskauf, Vorteilen für die Gäste, zu Skischule, Skiverleih und Depot bis hin zu den Freizeitangeboten abseits der Pisten. Hinzu kommt noch die Beantwortung der häufi g gestellten Fragen. In der neuen Infomappe ist alles griffbereit zusammengefasst. Erhältlich ist die Mappe „Wissen & Begeistern“ ab sofort im Tourismusbüro in Hermagor bzw. steht als Download auf www.nassfeld.at „Intranet“ bereit.

Die Tourismusverantwortlichen orten durchaus positive Anzeichen für die heurige Wintersaison. „Schon klar, abgerechnet wird zum Schluss“, stellt Christopher Gruber fest. Er ortet jedoch, was die heurige Wintersaison betrifft, positive Signale am Markt. „Die Anfragen bei Verkaufsveranstaltungen sind im Vergleich zum Vorjahr höher und die kompakte Wintersaison (bis 07.04.2013) sollte auch das Übrige dazu beitragen. Das freut uns natürlich. Immerhin tut das gesamte Team eine ganze Menge, um unsere Region optimal zu vermarkten“. Mehr als 3.000 Einzelmaßnahmen und Medienerscheinungen in elf Ländern (A, D, CZ, SK, HU, HR, SLO, IT, PL, SRB, RUM) sowie 18 Wirtschaftskooperationen,

u.a. mit Premiummarken wie BMW, Rauch Fruchtsäfte oder Northland sorgen dafür, dass die Marke Nassfeld stark vertreten ist. Der Schwerpunkt liegt jedoch im online-Bereich. Neu ist, dass wir ab heuer u.a. die Bewertungen der Hotels erstmals als Suchkriterium eingeführt haben. Ein Programm fasst die Bewertungen aus sieben unterschiedlichen Bewertungsplattformen zusammen und kommt so dem Gästewunsch nach dieser Information entgegen“, erklärt Gruber. Events sorgen außerdem dafür, dass den ganzen Winter über – angefangen von der University of Snow bis zum Fest de Cuba oder „Schlag das ASS“– immer was los ist.

»KÄRNTEN »KÄRNTEN JOURNAL«


14 Monatsrückblick

Dezember 2012

Außerdem: Kindergerichte Erlesene Weine Kaffeespezialitäten Gemütliches Ambiente Alle Speisen auch zum Mitnehmen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser Streben nach Einzigartigkeit, der hohe Wettbewerbsdruck, immer am Laufenden sein wollen … haben Auswirkungen: Stress, Burnout, Depressionen. In seinem Vortrag „Stress und Burn-out im Kindesund Jugendalter – Wie Stress fördert und Burn-out verhindert werden kann“ eröffnete Dr. Kurt Kurnig neue Sichtweisen. Der Beitrag der Erwachsenen zum Wohle ihrer Kinder (und für sich selber) ist das Vorleben eines ausgewogenen Lebensstils. Der eigene Umgang mit dem Körper, mit der Belastbarkeit, mit den Ressourcen ist entscheidend.

KK

ansa ly

Unsere griechischen Spezialitäten: kalte/warme Vorspeisen frische Salate Gegrilltes Meeresspezialitäten Ofengerichte Nudelgerichte Desserts

Dialog macht stark

Škoda Yeti für Markus Salcher Eine schöne Geste in Richtung Behindertensport setzten Škoda Österreich und Franz Gerhard Patterer, Chef des Autohauses Patterer in Hermagor, anlässlich seines Firmenjubiläums. Er übergab dem Kärntner ÖSV-Behindertensportler und Österreichs Medaillenhoffnung für die Paralympics in Sotchi 2014, Markus Salcher, einen fabrikneuen Škoda Yeti 4x4. Markus wird nun die nächsten sechs Monate die näheren Bewerbsorte in Europa mit dem zuverlässigen und sicheren Yeti ansteuern und hoffentlich mit schönen Erfolgen und Trophäen wieder heimfahren.

Neueröffnung Modehaus Jochum Lia & Fotis Tsiros Möderndorf 47 • 9620 Hermagor • Tel.: 04282/44701 Mail: hellas47_greekrestaurant@hotmail.com Öffnungszeiten: Täglich: 11 – 23 Uhr (Sonntag 11 – 22 Uhr) Warme Küche: 11.30 – 21.30 Uhr Kleine Karte: 14.30 – 17.30 Uhr Ruhetag: Mittwoch (außer vor und an Feiertagen)

Nach umfangreicher Neugestaltung hat das Modehaus Jochum seine Tore wieder geöffnet. Alexandra und Kurt Patterer haben dem Traditonsunternehmen neues Leben eingehaucht und freuen sich, mit den Marken Gerry Weber, Taifun, Northland und Pleamle, Mode für alle Altergruppen und Anlässe anbieten zu dürfen. Familie Jochum und das freundliche Verkausteam freuen sich auf Ihren Besuch!

he im Genießen Sie unsere griechische Küc an den is kre ilien Fam r ode Freundes-, Kollegenr! este Silv an und n age Weihnachts-Feiert ) eten erb n nge (Reservieru KK

Aktion gültig bis 24. 12. 2012 • Model Theresa mit Desigual Mantel, Desigual Tasche und Only Jeans

Griechisches Restaurant

KK

Willkommen im Hellas!

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Monatsrückblick 15

Dezember 2012

KK

Außergewöhnlicher Baumstamm im Lesachtal gefunden

Der Baumstamm hat ein Alter von ca. 260 bis 300 Jahren.

Einen nicht alltäglichen Fund machte der Obmann der Nachbarschaft Nostra Johann Faltheiner bei Rodungsarbeiten im sogenannten Bockwald. Der außergewöhnliche Baumstamm hat ein Alter von ca. 260 bis 300 Jahren, ein genaues Alter konnte aufgrund der engen Jahres-

ringe nicht festgestellt werden. Vorsichtig gefällt, wurde der Baumstamm mit einer eigenen Seilbahn zur Straße gebracht und so bearbeitet, dass er nun den Lesachtaler Ort Nostra verschönert. Um seine Länge zu erhalten, wurde ihm ein Dach aus Lärchenschindeln verpasst.

RA Dr. Philipp Mödritscher

Haftung bei mangelnder Schneeräumung Im Hinblick auf den kommenden Winter ist auf die gesetzliche Verpflichtung zur Schneeräumung bzw. zur Streuung von Gehwegen hinzuweisen. Gemäß § 93 der Straßenverkehrsordnung haben Eigentümer von Liegenschaften in Ortsgebieten in der Zeit von 6 bis 22 Uhr dafür Sorge zu tragen, dass die entlang der Liegenschaft in einer Entfernung von nicht mehr als 3 Metern vorhandenen, dem öffentlichen Verkehr dienenden Gehsteige und Gehwege von Schnee und Verunreinigungen gesäubert, sowie bei Schnee und Glatteis bestreut werden. Schneewächten oder Eisbildungen sind von den Dächern der an der Straße gelegenen Gebäude zu entfernen. Der Liegenschaftseigentümer kann aber auch durch ein Rechtsgeschäft, z.B. durch Beauftragung eines Schneeräumungsunternehmens, die Haftung auf Dritte überwälzen. Neben der Haftung nach § 93 StVO kann darüber hinaus insbesondere eine Haftung des Wegehalters gemäß § 1319 ABGB gegeben sein. Bei Verletzungen durch Ausrutschen auf dem nicht oder mangelhaft gereinigten und/oder gestreuten Gehweg oder durch vom Haus herabfallende Schneemassen steht dem Geschädigten ein Anspruch auf Schadenersatz/Schmerzengeld zu. Dem Liegenschaftseigentümer oder Wegehalter ist daher eine möglichst sorgfältige Einhaltung der ihm obliegenden Säuberungspflichten anzuraten. Für weitere Fragen steht Ihnen unsere Kanzlei selbstverständlich gerne zur Verfügung.

»KÄRNTEN JOURNAL« Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Gail-/Gitsch-/Lesachtal »KÄRNTEN JOURNAL«


16 Report

KK/ANZEIGE/Jost

Dezember 2012

„Buzgi goes Bethlehem“ Mit seiner unverkennbaren Stimme, den ausgefallenen Bühnenoutfits und seinem feinen Humor ist Michael Buchacher alias „Buzgi“ ein Original in der Kärntner Musikszene. Mit seiner neuen CD „Buzgi goes Bethlehem“ schlägt der Künstler neue, gefühlvolle Wege ein. von Marlies Jost Auf seinem ersten Album „Buzgi goes Carinthia“ hauchte der Entertainer alten Kärntnerliedern im Elvis-Stil neues Leben ein. Mit seinem zweiten Werk hat sich Buzgi musikalisch weiterentwickelt und präsentiert am 8. Dezember um 20 Uhr im Kultursaal Dellach/Gail bei einem Weihnachtskonzert seine neueste CD, gespickt mit Weihnachtsliedern, die von Herzen kommen und zu Herzen gehen. Für seinen neuen Tonträger hat Michael Buchacher seine bereits außergewöhnliche Stimme in den Voication

»KÄRNTEN JOURNAL«

Gesangsstudios in Freilassing perfektioniert. Die gesangliche Interpretation ist in seinem aktuellen Projekt intensiv spür- und hörbar – Gänsehautfeeling ist garantiert.

Wonderland“ und „The Christmas Song“. Das Lied „Armes Jesukind“ ist eine Eigenproduktion des Künstlers und zeigt ein ironisch-nachdenkliches Weihnachtsbild.

Weihnachtslieder im „Buzgi-Stil“

Auf dem Weg nach Bethlehem begleiten ihn zwei erfolgreiche Kärntner Schlagerstars. Chriss Lind und Günter Flath präsentieren musikalische Schmankerln zum schönsten Fest des Jahres. Die Mundartdichterin Theresia Lentsch rundet den einfühlsamen Abend mit eigenen Gedichten ab.

Der besinnlich-heitere Konzertabend mit viel Gefühl und Rhythmus verspricht ein Klangerlebnis der Extraklasse. Der musikalische Bogen spannt sich von Klassikern wie „Stille Nacht“ oder „Werst mei Liacht ume sein“ bis zu Welthits wie „Winter

Lassen Sie sich „Weihnachten einmal anders“ nicht entgehen! Telefonische Platzreservierungen unter 0664/3855858. Die CD ist bei Buch Papier Eder, Hermagor, Buchhandlung Moser, Kötschach, im Gemeindeamt Dellach/Gail, im St. Danieler G’schäft und in allen Plattenläden erhältlich. Weitere Infos: www.buzgi.at. Unter den Journal-Lesern werden drei signierte CDs „Buzgi goes Bethlehem“ verlost. Senden Sie bitte ein Mail mit dem Kennwort „Buzgi“ an: office.gailtal@ kaerntenjournal.at. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


17

Dezember 2012

Peter Kaiser:

Verantwortung für Land und Leute Plötzlich war nichts mehr, wie es war. Durch den frühen Tod seines Vaters musste Peter Kaiser früh Verantwortung übernehmen. Er nutze die Chancen der Kreisky-Ära und bietet solche Chancen nun den Kärntnerinnen und Kärntnern im Jahr 2013.

Am Schicksal gewachsen

„Nachdem ich die Aufnahmeprüfung geschafft hatte, bin ich ins Gymnasium ge-

Peter Kaiser steht für Vertrauen: „So wie ich es zu meinen Eltern und zu meiner Mutter haben konnte.“ Gail-/Gitsch-/Lesachtal

kommen und habe dort den Unterschied zwischen Arm und Reich gespürt. Es gab keine Schülerfreifahrt, also musste ich zu Fuß in die Schule gehen. Ich hatte keine eigenen Schulbücher und konnte nur die ausgeliehenen benutzen. Ich war bei keiner Schulveranstaltung dabei, denn die haben zu viel Geld gekostet.“ Aber dann gab es, 1970, die große Veränderung, die andere Verantwortung – des Staats, des Landes für seine Bürger, für seine Zukunft: „Ich bin in die dritte Klasse Gymnasium gekommen. Da ist etwas passiert, das mich gleichwertig erscheinen hat lassen: gratis Schulbücher, Monatsausweis für den Bus und das erste Mal auf Schul-

skikurs, weil es auch dafür plötzlich Unterstützung gab. Erstmals fühlte ich mich vollwertig“, erinnert sich Peter Kaiser.

Verantwortung übernehmen

Die Reformen unter Bundeskanzler Bruno Kreisky prägen Peter Kaiser bis heute. Ein Kind der Sozialdemokratie. Ein Bildungsaufsteiger, der die neuen Chancen genutzt hat. Einer, der erfahren hat, was die Verantwortung des

Landes für die Zukunft seiner Bürger bringen kann: ein neues Leben. Diese Verantwortung nimmt Peter Kaiser nun selbst wahr. Er hat Chancen erhalten, er will Chancen geben. Für die Kärntnerinnen und Kärntner. Für Kärnten. Damit es wieder anders wird. Damit es sich zum Guten wendet. Wie 1970 unter Bundeskanzler Bruno Kreisky. So soll es 2013 unter Landeshauptmann Peter Kaiser werden. Aufbruchsstimmung. Vertrauen und Verantwortung für das Land.

»Es war eine große Umstellung, das Fallen in ein gewisses Loch – und gleichzeitig die Verantwortung zu übernehmen für den jüngeren Bruder und für die kleine Nichte, auf die ich dann aufgepasst habe.« KK (4)

Verantwortung hat man. Verantwortung kriegt man. Verantwortung lernt man. Peter Kaiser war noch keine elf Jahre alt, als sein Vater zu ihm gesagt hat: „Schau, gegen Krebs gibt es keine Mittel, aber auf dem Mond können wir landen.“ Kurz danach ist er gestorben. Heute sagt sein Sohn: „Es war eine große Umstellung, das Fallen in ein gewisses Loch – und gleichzeitig die Verantwortung zu übernehmen für den jüngeren Bruder und für die kleine Nichte, auf die ich dann aufgepasst habe.“

Peter Kaiser

»KÄRNTEN JOURNAL«


18 Report

Dezember 2012

Neubau, Mauthen

Fertigteilhaus, Kötschach

Mit dem Holzbau Team zum Traum vom Fertighaus Der Traum vom Fertighaus – mit dem Holzbau Team wird er rasch, ökologisch und fachkundig wahr. Das innovative Holzbau-Unternehmen aus Kötschach kennt die Vorteile des Fertighauses und bietet seinen Kunden kompetente Beratung, Planung und Umsetzung. Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung.

»KÄRNTEN JOURNAL«

ten Energieverbrauch für Herstellung, Transport und Verarbeitung auf.“

Warum ein Fertighaus?

„Viele Fakten sprechen für ein Fertighaus: Es kann fast überall gebaut werden – unwegsames Gelände, extreme Hanglage, feuchter oder felsiger Untergrund stellen kaum ein Problem dar“, wissen die Profi s vom Holzbau Team. „Und bei der Gestaltung können Sie ganz indivi-

duell Ihren Wünschen und Anforderungen gerecht werden. Ein weiterer großer Pluspunkt: Die Austrockenzeit, wie sie Massivbauten haben, entfällt komplett. Sie können gleich einziehen!“

Warum vom Holzbau Team?

„Weil wir Sie von der ersten Idee an bis zur Fertigstellung kompetent und ehrlich begleiten. Wir planen gemeinsam mit Ihnen nach Ihren Wünschen und

fertigen die Fertighausteile direkt in unserer Werkshalle vor – egal ob es draußen regnet, stürmt oder schneit. Den Aufbau erledigen unsere Mitarbeiter, allesamt einheimische Fachkräfte. Und das alles zum absolut fairen Preis.“

Fertighaus & mehr

Das Repertoire des seit 2008 bestehenden Holzbau-Unternehmens ist jedoch weit umfassender: Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Die Holzbauspezialisten mit ihren drei Geschäftsführern Andreas Berger, Marco Putz, Stefan Wassermann sowie ihren 20 fi x angestellten Mitarbeitern vereinen die Faszination und Leidenschaft für Holz in seiner gestalterischen Vielfalt. „Deshalb wird für unsere Fertighäuser als Grundbaustoff Holz verwendet. Der natürliche Baustoff schafft ein behagliches Wohnklima und weist den gerings-


Report 19

Dezember 2012

Doppelhaus, Turrach

Einfamilienhaus, Kötschach

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KK / MTG Archiv

1. Kärntner Badehaus Millstatt, Passivhaus in Holzbau

Neben Fertighäusern fi nden Kunden im Holzbau Team auch den idealen Ansprechpartner für Gartenmöbel, Geräteschuppen, Carports, Zu- und Umbauten, thermische Sanierungen, Dachstühle, Fassaden, Innentüren und Fenster. „Jedes Projekt betrachten wir dann als erfolgreich, wenn wir Ihre Erwartungen übertreffen. Das Ergebnis sind hochzufriedene Kunden – werden auch Sie einer!“ Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Information

HBT - Holzbau Team GmbH 9640 Kötschach 404 Tel.: 04715/8671 Fax: 04715/8671-40 Mail: office@holzbauteam.at www.holzbauteam.at

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Report 21

Dezember 2012

KK/ANZEIGE

Auf dieser Seite werde ich ohne Zensur über Begegnungen mit freundlichen und weniger freundlichen Menschen berichten, Gerüchte und Unterstellungen aufklären und meine Gedanken zu verschiedenen Entwicklungen und Themen darstellen.

Gerhard`s Tagebuch Velden am 20.11.2012, 18.00 Uhr

Es ist großartig wie groß der Zuspruch der Kärntner Bevölkerung zu unserer Bewegung geworden ist. Egal wo wir Veranstaltungen abhalten, es kommen immer wieder neue Persönlichkeiten aus ganz Kärnten dazu. Unserer Einladung zu einer vollkommen unpolitischen Adventfeier im Casineum in Velden sind ungefähr 600 Personen gefolgt. Bei Glühmost und Maroni, kleineren und größeren Krampussen, sowie einer besonderen musikalischen Umrahmung erzählte Frank Stronach und ich über Weihnachten wie wir sie früher erlebt haben. Mein besonderer Dank gilt allen Gästen und Mitarbeitern, die diese besinnliche Feier zu einem echten Erlebnis gemacht haben.

Gedanken über die Entwicklung unseres Landes

Was ist los in diesem Land? Gegenseitige AnGail-/Gitsch-/Lesachtal

zeigen bei der Staatsanwaltschaft, öffentliche Diffamierungen, Beleidigungen, Blockaden und Protestaufrufe, stehen mittlerweile auf der Tagesordnung der Kärntner Landespolitik. Was sollte sich nach der Wahl großartiges ändern, wenn die handelnden Personen an der Spitze der Parteien sich schon jetzt nicht mehr verstehen. Kärnten braucht dringend einen „echten“ Neubeginn, nicht nur mit schönen Worten, vor allem mit beispielgebenden Taten. Daher war unser Entschluss richtig, mit neuen Köpfen, neuen Ideen mit einer vollkommen neuen Bürgerbewegung, zu kandidieren. Je populärer wir werden, desto geschmackloser werden die Untergriffe mancher Mitbewerber. Wir werden uns aber nicht auf deren Niveau begeben

und mit gleicher Münze zurückzahlen. Da würden wir uns nicht besonders von den Altparteien unterscheiden. Daher verzichte ich auf jegliche negative Kommentare und Reaktionen. Unsere Bevölkerung hat mehr als genug von diesen sinnlosen Streitereien. Bei allen Startschwierigkeiten ist unsere Entwicklung erstaunlich, anfangs noch belächelt, heute akzeptiert, morgen respektiert. Und es geht weiter. In allen aktuellen Umfragen liegen wir bereits bei 14 Prozent, Tendenz steigend. Der Einzug in den Landtag wäre somit sicher, ebenso ein mögliches Regierungsmandat. Um Kärnten jedoch nachhaltig verändern und verbessern zu können, brauchen wir eine noch viel deutlichere Zustimmung aus allen Teilen der Bevölkerung. Daher werden wir

in den nächsten Tagen zu Sachthemen, Soziales, Wirtschaft, Kultur, Sport, Bildung oder Gesundheit, Experten, sogenannte Bereichssprecher öffentlich vorstellen. Es haben sich kompetente Kenner der Materie in den Dienst der Sache gestellt und wollen, frei von Parteipolitik, die anstehenden Probleme des Landes diskutieren und mögliche Lösungsansätze präsentieren.

Liebe Kärntnerinnen, liebe Kärntner, liebe Jugend, geschätzte Senioren.

Ich darf Ihnen im Namen des gesamten Teams Stronach für Kärnten ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen, vor allem aber Gesundheit, Kraft, Lebensfreude und Erfolg für das Jahr 2013. Ihr Gerhard Köfer

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22 Report

KK/Jost

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Nach einer Million Schritten ging für Raimund und Ludwig beim Petersdom die Reise zum eigenen Ich zu Ende.

Eine Million Schritte nach Rom „Führen wirklich alle Wege nach Rom?“ Die beiden Förolacher Raimund Schoitsch und Ludwig Jost wollten es genau wissen und begaben sich zu Fuß auf die Reise ihres Lebens. von Marlies Jost Der 64-jährige ÖBB-Pensionist Ludwig Jost fasste im Sommer dieses Jahres den Entschluss: „Ich will zu Fuß nach Rom!“ In seinem Nachbar und Freund Raimund Schoitsch fand er einen spontanen Weggefährten. Was schon für gesunde Menschen eine schier unüberwindbare Strapaze darstellt, war für Schoitsch doppelt schwierig – er leidet an Multipler Sklerose. Die 2005 gestellte Diagnose war ein Schock, und die Krankheit zwang den ÖBB-Bediensteten in die Frühpension. „Das unheilbare Leiden ist hoffnungslos, aber nicht

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stark genug, mich daran zu hindern, meine Ziele zu verfolgen, denn Krisen beinhalten auch Chancen“, schildert Raimund seine Motivation für die lange Pilgerreise nach Rom.

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Die Route wurde von Ludwigs Frau Burgi zuhause akribisch vorbereitet, und Raimund erhielt moralischen Beistand von seiner Monika. Im Rucksack nur das Notwendigste, gutes Schuhwerk an den Füßen und 829 ungewisse Kilometer vor sich, starteten die Globetrotter am 20. Sep-

tember von der Förolacher Kirche aus ihre strapaziöse, aber auch beglückende Wallfahrt nach Rom. „Wir kannten die Marschroute zwar auf dem Papier, doch was uns unterwegs erwarten wird, das wussten wir nicht“, erinnern sich die Pilger an den Beginn ihrer seelenreinigenden Herausforderung. „Beim Gehen bewegten wir uns in einem Rhythmus und in einer Geschwindigkeit, die unseren Füßen zumutbar waren. Es war ein wunderbares Gefühl der Freiheit, alles auf dem Rücken zu tragen, was man

zum Leben braucht, und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“, erzählen die Wanderer und freuten sich, dass ihnen der Wettergott stets gnädig war. „Ich bin immer vorausgegangen und hatte zu Ludwig stets einen Abstand von hundert Meter“, schildert Raimund. So hatte jeder von beiden die Möglichkeit zur Selbstfindung und fand Antworten auf Fragen wie: „Wonach suche ich?“, „Woher komme ich?“, „Welche Richtung nimmt mein Weg?“ Der Fußweg führte die Freunde durch Friaul, den Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Report 23

Dezember 2012

die Menschen unterwegs begegneten, waren die schönste Entschädigung“, schwärmt Ludwig, der seinem Freund stets ein fürsorglicher Begleiter war.

Nach über einer Million Schritten erreichten „Luigi e Raimondo“ am 28. Oktober das Ziel ihrer Reise zum eigenen Ich, standen vor dem Petersdom und kamen dankbar zu der Erkenntnis, dass hier etwas Großes und Befreiendes zu Ende gegangen ist. Nach zweitägiger Besichtigung der Ewigen Stadt traten Ludwig und Raimund mit dem Zug die Heimreise an und waren froh und glücklich, wieder zuhause zu sein. Raimunds Botschaft soll MS-Kranke ermutigen: „Losgehen ist besser als aufgeben. Die Krankheit kann neue Sichtweisen bescheren und bedeutet keinesfalls das Ende der Lebensqualität.“

KK/Jost

Mit Genugtuung und Dankbarkeit das Ziel erreicht

Selbst ein Teil der Schöpfung zu sein öffnete für Raimund und Ludwig neue Horizonte.

KK/Jost

Veneto, die Po-Ebene, über die Berge des Apennin, durch die Toskana, Umbrien und Lazio. 30 Etappen mit durchschnittlich 27 Kilometer am Tag auf vorwiegend stark befahrenen Bundesstraßen forderten ihren Tribut: Die Füße schmerzten, Blasen waren unvermeidlich. Raimunds stärkster Gegner war aber die MS. Nach fünf Wandertagen hieß es: „Zwei Tage Pause!“ Raimund muss sich wöchentlich ein Präparat als Präventivmaßnahme injizieren, welches ihn jedoch aufgrund der schmerzhaften Nebenwirkungen zwei Tage ans Bett fesselt. „Aber dann war jeder Schritt wieder wie ein kleiner Sieg“, freut sich der 44-jährige Optimist über seinen Erfolg. „Die Hotelsuche war manchmal schwierig, aber die reiz-vollen Landschaften, die Geschichte des Landes, die Sehenswürdigkeiten und vor allem die Herzlichkeit, mit der uns

Schritt für Schritt entlang des Lido di Venezia.

als Verein die Finanzierung dieser Wehr zu übernehmen. Walter Mussack ist Vereinsobmann, zum Kommandanten wurde der „Kabrio-Wirt“ Fausto Fedrigo gewählt. Die Truppe umfasst bereits einen Einsatzwagen mit Anhänger, neun Atemschutzträger und demnächst auch eine Wärmebildkamera. Unter den Gratulanten: Bgm Siegfried Ronacher, die StR Christina Ball und Leopold Astner wie BFKdt Rudolf Robin.

KK

Das Nassfeld als größtes Schigebiet der Südalpen legt großen Wert auf Sicherheit seiner Gäste. Dies betrifft auch den Brandschutz. Seit 1988 versahen zwei Brandschutzgruppen ihren Dienst, jetzt wurde die Betriebsfeuerwehr Nassfeld-Sonnleiten mit 21 Aktiven gegründet und offiziell in die Reihen der Kärntner Feuerwehren eingegliedert. 25 Betriebe am Nassfeld beiderseits der Grenze haben sich damit bereit erklärt,

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

KK

Neu und schnell: Die Betriebsfeuerwehr Nassfeld-Sonnleiten

Valeina Dancer tanzen für „Licht ins Dunkel“ Auch in diesem Jahr tanzen die jungen Talente von Valeina Dance aus Villach, Arnoldstein, Nötsch und Hermagor für den guten Zweck. Der Eintritt zu den Valeina Christmas Shows ist frei - freiwillige Spenden gehen zu Gunsten von „Licht ins Dunkel“. In den Valeina Christmas Shows wird nun schon seit Jahren gezeigt, was die jungen Tänzerinnen und Tänzer in den vergangenen Monaten gelernt ha-

ben. Die Valeina Christmas Shows sind gleichzeitig die erste Qualifikationsrunde für die diesjährigen Teilnehmer am Valeina Dance Cup. Im Vorjahr konnten insgesamt 2.000 Euro an „Licht ins Dunkel“ übergeben werden. Hermagor: 17. Dezember, 2012, HLW, Beginn: 17.30 Uhr Arnoldstein & Nötsch: 22. Dezember 2012, Kultursaal Nötsch, Beginn 17.15 Uhr,

»KÄRNTEN JOURNAL«


24 Report

KK/ANZEIGE

Dezember 2012

Georg Thurner, Christian Burgstaller und Josef Birgler (v. l.) auf der WLV-Baustelle Schlanitzeralmstraße.

Sie sorgen für Sicherheit Ihr Arbeitsplatz sind entlegene Gräben, Rutschhänge und Wildbäche. Ihre gefährliche Arbeit dient dem Schutz unserer Dörfer und Siedlungen. Die Männer der Wildbach- und Lawinenverbauung sorgen für unsere Sicherheit. von Leopold Salcher „Derzeit sind rund 30 Gailtaler bei der WLV beschäftigt“, sagt Lokalbauführer Ing. Herbert Kramer. In seinen Bereich fällt der Oselitzenbach, wegen seines enormen Einzugsgebietes und der schwierigen geologischen Ausgangssituation einer der gefährlichsten Wildbäche Kärntens. Zudem sorgen die großflächigen Hanggleitungen unterhalb der Reppwand sowie im Bereich Schlanitzeralm für ein erhebliches Gefahrenpotenzial.

res Projekt wurde 2007 mit der Verbauung des Maurerbodenbaches begonnen. Ing. Kramer: „Dieses sieht hangsichernde Maßnahmen im Umfeld der Trasse der Schlanitzeralm-Landesstraße vor.“ Zum Einsatz kommen modernste Sicherungstechniken, dazu zählt auch der Einbau von Geotextilmatten. Rund 1,7 von den veranschlagten 2,6 Millionen Euro wurden bisher in die 22 Betonsperren und die Hangsicherung verbaut. Die

Dauerbrenner Oselitzenbach

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Große Anforderungen

KK

Die Verbauung des Oselitzenbaches wird wohl nie enden. „Nach der Hochwasserkatastrophe 1983 wurde ein 22,5 Millionen Euro teures Schutzprojekt auf die Beine gestellt“, erklärt Gebietsbauleiter DI Stefan Piechl. Für die Sicherung der Nassfeld-Bundesstraße wurden bisher etwa neun und für die Verbauung des Rudnigbaches rund fünf Millionen Euro verbaut. Ein weite-

restlichen Arbeiten sind für die nächsten zwei Jahre vorgesehen. Ein größeres Projekt im Oselitzenbach stehe laut DI Piechl nicht an, hingegen sei die Evaluierung der bisherigen Verbauung fix. „Dazu zählen auch wichtige Instandsetzungsund Erhaltungsarbeiten“. Primäres Augenmerk werde auf den Felskanal unterhalb des Pfarrer-Ruck gelegt, weil die erosionsbedingte Eintiefung in nächster Zeit eine wahrscheinlich aufwendige Instandsetzung erfordern werde.

Gebietsbauleiter DI Stefan Piechl.

Die Arbeit geht der WLV nicht aus. DI Piechl: „Im Vorderberger Bach gehen die Arbeiten weiter, dazu gibt es im oberen Gailtal Projektausarbeitungen für den Dellacher und Leiflinger Bach (Gemeinde Dellach) und den Lammergraben (Marktgemeinde Kötschach).“ Kurzfristig seien nach Hochwässern sicherheitsbedingt

immer wieder die Räumung verlegter Bachgerinne und die Ausbaggerung von Schotteranlandungen notwendig. Problematisch sei es für die Gemeinden – nicht wenige seien mit den I nt e r e s s e nt e nbe it r äge n (rund 20 Prozent der Bausumme) einfach überfordert. Heuer seien WLV-Mitarbeiter auf rund 30 Baustellen im Bezirk im Einsatz gewesen.

Impulsgeber

Die WLV ist ein wichtiger Auftragsgeber für die heimische Wirtschaft. Ing. Krammer: „Den maschinellen Einsatz von Baggern, diversen Maschinen oder Beton und Schotter kaufen wir uns zu.“ Die Kooperation mit den heimischen Firmen funktioniere bestens. Private Konkurrenz fürchtet die WLV grundsätzlich nicht. Das Know-how der WLV-Mitarbeiter in Sachen Sicherheit gilt als konkurrenzlos. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


26 Report

Dezember 2012

Bilderbuchstart für Josef Zoppoth Mit 100 Prozent in eine politische Funktion gewählt zu werden ist nicht alltäglich. Aber der Generationswechsel vom erfolgreichen Langzeit-Funktionär Siegmund Astner zum neuen Hermagorer SPÖ-Bezirksvorsitzenden Josef Zoppoth wurde bei der Bezirkskonferenz am 16. November in KötschachMauthen von allen Delegierten ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen als optimale NachfolgeLösung bestätigt. von Marlies Jost Erster Gratulant LHStv. Peter Kaiser freute sich sichtlich darüber, wieder einen jungen, engagierten Kämpfer im Boot zu haben, und ermutigte Zoppoth in seiner neuen Funktion mit der realistischen Vision „Gemeinsam werden wir Kärnten einen politischen Frühling bescheren und Befreiung schaffen …“. Mag. (FH) Josef Zoppoth ist 35 Jahre jung, FH-Absolvent für „Kommunales

dich generell für Politik interessierst bzw. welches die Beweggründe für dein politisches Engagement waren bzw. jetzt erst recht sind.

Management“, Rechtsberater der Arbeiterkammer in Hermagor und Villach sowie seit 2009 zweiter Vizebürgermeister der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen. Dem Kärnten Journal Gailtal hat der neugebackene SPÖBezirksvorsitzende einige Fragen beantwortet.

Zoppoth: Wie viele andere junge kritische Leute wollte ich schon mit 15 die Welt retten, dann ist mir aber das Leben dazwischengekommen. Tatsächlich politisch engagiert habe ich mich dann nach dem Studium, mit circa 25 Jahren. Ich wurde Gemeinderat in Kötschach-Mauthen und bin der SPÖ beigetreten, weil die damaligen politischen Entscheider in Österreich (und Kärnten) eher einen Selbstbedienungsladen als einen sozial gerechten Staat gebaut haben. Wenn ich sehe, wie jeden Tag das Geld der arbeitenden Bevölkerung hinausgeschmissen wird oder in Kanälen versickert, anstatt in den Ausbau eines ausgewogenen Gesellschaftssystems investiert zu werden, dann möchte ich daran etwas ändern. Das treibt mich an.

KJ Gailtal: Für alle, die dich noch nicht genauer kennen, wäre es interessant zu wissen, seit wann du

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KJ Gailtal: Im Frühjahr 2013 wird in Kärnten gewählt. Welche Zielsetzungen sind für die SPÖ sowohl auf Bezirks- als auch auf Landesebene nach all den unendlichen und unrühmlichen PolitGeschehnissen der vergangenen Monate realistisch?

SPÖ-Bezirksvorsitzender Josef Zoppoth.

»KÄRNTEN JOURNAL«

Zoppoth: Egal wie diese Wahlen ausgehen – wir werden Jahre brauchen, um die Scherben aufzusammeln. Wichtig wird es sein, einen Kassasturz im Land

zu machen und sowohl Einnahmen als auch Ausgaben komplett neu zu bewerten. Die SPÖ unter Peter Kaiser hat ein Zukunftsprogramm entwickelt, wo wir uns in den fünf Hauptbereichen Bildung, Arbeit, leistbares Leben, gesunde Zukunft und solidarische Gemeinschaft über 30 klare Ziele für Kärnten und auch den Bezirk Hermagor gesetzt haben. Über diese Ziele will ich in den kommenden Monaten mit den Menschen sprechen und sie darum bitten, uns als SPÖ Kärnten die Chance zu geben, diese Ziele umzusetzen.

KJ Gailtal: Altersbedingt bist du sicher für die Jugend im Bezirk Hermagor ein Ansprechpartner ohne Schwellenangst. Was werden deine Hauptbotschaften an alle jungen Leute sein, wenn sie dich fragen, wohin die politische und wirtschaftliche Reise in unserer Region geht?

Zoppoth: Sollten sie mich fragen, dann werde ich ihnen sagen, dass ich es nicht weiß. Unsere Region und die Betriebe spüren die Auswirkungen der neoliberalen Heuschreckenpolitik auch massiv. Aber ich bin davon überzeugt, dass die BürgerInnen im Bezirk Hermagor innovativ sind und dass sie deshalb keine Angst vor der Zukunft haben müssen. Mit einer guten Ausbildung, Mut und Kreativität lassen sich Berge versetzen – auch im Bezirk Hermagor – und die Aufgabe der Politik sehe ich darin, für alle die gleichen Chancen zu schaffen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Report 27

KK/ ANZEIGE

Dezember 2012

Beim Start der Kampagne: mit SJG-Vorsitzender-Stv. Kristina Wiedenig, SJG-Bezirksvorsitzendem Luca Burgstaller und Kassierin Theresa Tscheließnig (v. l. n. r.).

Aktiv. Innovativ. Kommunikativ.

Das Team der SJG Hermagor Das Einzige, was die KärntnerInnen von der derzeitigen politischen Situation halten, ist Abstand. Dieser Frust war Anlass für die Sozialdemokratische Junge Generation Hermagor, die Kampagne „Weil wir auf Kärnten wieder stolz sein wollen“ zu starten. Die Jugendlichen haben genug von Verbalinjurien, Entgleisungen und Arbeitsverweigerungen. Die jungen KärntnerInnen flüchten vor diesen Zuständen. So entwickelt die SJG Hermagor im Zuge ihrer neuesten Kampagne einen Aktionsplan, um das Interesse und das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. Die Ideen werden in einem offenen Dialog gemeinsam mit den HermagorerInnen

erarbeitet. Denn die Menschen, die sich in den vielen Vereinen ehrenamtlich engagieren und anderwärtige tolle Leistungen erbringen, machen unseren Bezirk so wertvoll. Deshalb stehen bei dieser Kampagne die Hermagorer im Mittelpunkt.

und Ausbildungsplätzen fluchtartig unser Bundesland. Deshalb fordert die SJG Hermagor die Garantie von Arbeitsplätzen für alle jungen KärntnerInnen, um bestmögliche Karrierechancen zu gewährleisten.

Ein Job für jeden Jugendlichen

Die Jugend hat genug von der Bierzeltmentalität in der heimischen Politik. Darum verlangt die SJG: Anständigkeit und Ehrlichkeit müssen Kärnten regieren!

Neuer Stil in der Politik

Unzählige KärntnerInnen verlassen aufgrund des Mangels an Arbeits-

KK

Innovation im Bezirk

SJG-Bezirksvorstand mit Bgm. Siegi Ronacher, Kristina Wiedenig, Katharina Grollitsch, Helena Pernul, Luca Burgstaller, Philipp Zwick, Theresa Tscheließnig und Eva Assiger (v. l. n. r.). Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Oft fehlt es den jungen Menschen an Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Darum die Forderung der SJG Hermagor: Erweiterung der Freizeitangebote und ein Nachtshuttle im Bezirk!

Mit diesen Plänen soll Kärnten wieder an die Spitze geführt werden – ganz nach dem Motto: „Weil wir auf Kärnten wieder stolz sein wollen!“

Fragen an den SJGBezirksvorsitzenden Luca Burgstaller:

Welche Werte sind für Kärnten wichtig? Ehrlichkeit, Fairness, Gerechtigkeit – das sind die Werte, für die wir kämpfen. Was ist besonders wichtig an dieser Kampagne? Der direkte Kontakt mit den Jugendlichen liegt uns besonders am Herzen. Die Interessen der jungen HermagorerInnen sind uns eine Herzensangelegenheit. Wir wünschen euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

»KÄRNTEN JOURNAL«


28 Report

Dezember 2012

Das Sammeln geht weiter! Zehn Monate sind inzwischen vergangen, seit im Gailtal mit dem Stoppel-Sammeln begonnen wurde. Was in einer Familie anfing, entwickelte sich zu einem wahren Boom. von Ulrike Pedarnig Zwei Mal wurde bereits an ein Recycling-Unternehmen geliefert. Das letzte Mal 136 kg, wie am Foto ersichtlich! Mittlerweile werden die Verschlusskappen zu Europlast Dellach/Drau geliefert, ein Unternehmen, das pro Tonne 375 € auf das Spendenkonto überweist, und die Stoppel müssen nicht mehr durch ganz Kärnten nach Eberndorf geliefert werden! In ganz Kärnten wird derart fleißig gesammelt, dass beginnend mit heurigem Schuljahr zwei weitere betroffene Kinder betreut werden können; die kleine

Maša, 7 Jahre – Zerebrallähmung

»KÄRNTEN JOURNAL«

leukämiekranke Lara wird ebenfalls noch mitbetreut, da ihre Form der Leukämie in ihrem Fall aufgrund ihres jungen Alters leider noch nicht operierbar ist und die konservative Behandlung weitaus teurer kommt. Mit den gesammelten Verschlusskappen jeder Art kann viel geholfen werden. Es ist kein Aufwand, kostet nichts und macht sogar Spaß.

bereits zahlreiche Schulen, die sich in den Dienst der Sache stellen, wohin die Kinder ihre gesammelten Stoppel mitbringen können und von wo sie von Zeit zu Zeit abgeholt und dem Recyclinghof zugeführt werden. Das ergäbe eine Riesenmenge an Plasikstoppeln. Denn Kinder sind bisher die fleißigsten Sammler! Oder wenn man die Gastronomie mehr dafür begeistern könnte!

Es wäre schön, wenn wir im Gailtal noch viele begeisterte Sammler anspornen könnten. In ganz Kärnten gibt es

Gesammelt werden weiterhin alle Arten von harten Kunststoffverschlusskappen, wie von Milch- und Saftpackungen, PET-Flaschen,

Natalija, 13 Jahre – MPS

Lara, 2 Jahre – Nervenkrebs

Nutella, Ketchup, Shampoos, Weichspülern, Cremetiegeln, Tuben, Geschirrspülmitteln. Es sollten sich eigentlich in keinem gelben Sack für Verpackungsmaterial noch Verschlusskappen finden, ein Sackerl daneben für die separat gesammelten Stöpsel! Abgegeben werden können sie dann dankenswerterweise nach wie vor beim Birnbaumer Dorfladen (Hemma Hohenwarter), in Würmlach bei Familie Pedarnig, in Kirchbach bei der Familie Scheurer (gleich an der Gailtaler Bundesstraße) sowie in Tröpolach beim Adeg-Markt Filippitsch. Ein herzliches Dankeschön auch der NMS Kötschach unter HD Walter Köstl für die Bereitschaft, an der Stoppelsammelaktion für den guten Zweck mitzumachen. Danke auch dem Kindergarten Dellach/Gail unter der Leitung von Petra Oberrauner für das außerordentlich emsige Sammeln. Auf ein fleißiges Weitersammeln! www.stoepsel-sammeln.at

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Report 29

KK

KK

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Gottfriede Tillian aus Micheldorf mit ihrem Meisterstück.

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Das Kunstwerk von Anita Plattner aus Untervellach.

Die Krippenbaumeister Oberst i. R. Walter Steinwender und Gerhard Keuschnig.

Krippenbau ist nicht nur Männersache Dass Krippenbau nicht nur Männersache ist, wollten auch drei Frauen beim ersten Krippenbaukurs in Hermagor unter Beweis stellen. Am Ende des Kurses konnte man über alpenländischen, und ein orientalisches Bauwerk nur noch staunen. von Georg Krutzler Motor dieses tollen Kurses war Margit Eder vom Adventmarktverein Hermagor. Margit Eder: „Mit den angehenden Krippenbaumeistern Oberst i. R. Walter Steinwender aus Patergassen und Gerhard Keuschnig aus Sachsenburg konnten zwei wahre Krippenbaukünstler gewonnen werden.“ Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Größenverhältnisse müssen stimmen

Anita Plattner, Gottfriede Tillian und Elisabeth Maddock staunten, welche Methoden und auch welche Tricks es gibt, um die gewünschten Gebäude, Ställe oder Dächer naturgetreu nachzubauen. Steinwender: „Der Krippenbau ist ein vielseitiges Gebiet. Jedenfalls sollten die Grö-

Ende Oktober dieses Jahres hat die Bank Austria ihr ITSystem umgestellt. Seither kommt es, insbesondere im Online-Banking, immer wieder zu Ausfällen bzw. erheblichen Verzögerungen und die Geduld unserer Kundinnen und Kunden wurde oftmals extrem beansprucht. Für diese Unannehmlichkeiten möchte ich mich an dieser Stelle in aller Form bei Ihnen entschuldigen. Seien Sie versichert, dass mit Hochdruck an der Wiederherstellung einer funktionierenden Systemlandschaft in einem von Ihnen gewohnten Qualitätsstandard gearbeitet wird. Begeistert bin ich von den zahlreichen Signalen der Verbundenheit unserer Kundinnen und Kunden, die über viele Jahre hinweg die hohe Servicequalität unseres Unternehmens wertschätzen und uns die Treue halten. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kärnten werden weiterhin alles daran setzen, Ihren Erwartungen zu entsprechen. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine frohe Adventund Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2013!

ßenverhältnisse zwischen Figuren, Krippenberg und Gebäude stimmen.“

Gründung eines Vereines

Eder: „Ziel dieses Kurses war, die Kunst des Krippenbauens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.“ Zwei Herren haben die Absicht, in Hermagor einen Krippenbauverein zu gründen.

Christian Forster Landesdirektor Kärnten Privatkunden, Klein- & Mittelbetriebe Tel: 050505 - 64100 christian.forster@ unicreditgroup.at

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Sechs Personen haben am Krippenbaukurs teilgenommen.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden

»KÄRNTEN JOURNAL«


30 Report

KK (3)

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Die 33 Schülerinnen der dritten Klassen der HS Kötschach-Mauthen setzen mit ihrem Urban-Knitting-Projekt farbenfrohe Akzente.

Urban-Knitting-Projekt:

Kötschacher Schülerinnen stricken einen Baum ein Seit Beginn des Schuljahres waren die Schülerinnen der 3. Klassen der Hauptschule Kötschach-Mauthen fleißig am Stricken und Häkeln. Der Grund: Mit den entstandenen Wollstückerln haben sie einen Baum eingepackt – und liegen mit dieser Aktion voll im Trend. von Heike Gratzer Denn das Urban Knitting, wie sich das Einstricken und Einhäkeln alltäglicher und öffentlicher Gegenstände nennt, verbreitet sich rund um den Erdball wie eine verloren gegangene Masche. Beinahe unaufhaltsam.

Die Idee kam im Sommer

Die Idee zum „eingestrickten Baum“ vor der HS/ NMS Kötschach-Mauthen kam von Maria Kronabetter, Hauptschullehrerin für Textiles Werken. „In den Sommerferien habe ich in einem Seminar von diesem

»KÄRNTEN JOURNAL«

Trend gehört, es zu Schulbeginn den Schülerinnen vorgestellt, und die waren sofort begeistert.“

33 Strick-Lieseln

Gemeinsam mit Kollegin Evi Meidenstein, ebenfalls Hauptschullehrerin für Textiles Werken, und den insgesamt 33 Schülerinnen der vier dritten Klassen ging’s dann los: Zuerst den Baum vermessen, einen Plan zeichnen, und schon begannen die Strick- und Häkelnadeln zu glühen. „Den Mädchen hat’s gefallen. Einfach nur drauflos-

zuarbeiten, ohne Vorgaben, ohne den Druck, ein perfektes Werkstück abgeben zu müssen. So konnten sie mit Spaß und Freude diese Handarbeitstechniken üben.“ Anschließend begann die Vorbereitungsarbeit für die „Einkleidung“ des Baumes. Dank der gründlichen Vermessung wurden die bunten Wollstücke auf die Baummaße hin zusammengenäht. Und am 20. November war es schließlich so weit – Maria Kronabetter und Evi Meidenstein brachten die Werkstücke unter Mithilfe

von Mama Silke Salcher und einigen Schülerinnen am Schulbaum an.

Ein Wintergewand für den Baum

Ein Hingucker ist der Baum nun auf alle Fälle. „Unser Direktor Walter Köstl kann ihn direkt von seiner Kanzlei aus sehen – wir hoffen, der bunte Anblick macht ihm Freude, wenn er demnächst vom Krankenstand zurückkommt“, freuen sich Evi Meidenstein und Maria Kronabetter über die geglückte Gestaltungsmaßnahme. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Report 31

KK

Dezember 2012

Übergabe: ENI-Tankstelle Mauthen Seit Beginn des Schuljahres stricken und häkeln die Mädchen fleißig und mit Freude – am Bild mit Lehrerin Evi Meidenstein. Nun bleibt aber vorerst abzuwarten, wie das Wintergewand des Baumes die wechselnde Witterung übersteht, ob Regen, Schnee oder auch Sonneneinstrahlung die Wolle angreifen. „Schön wäre es natürlich, wenn unsere Strickkunst möglichst lange hält, vielleicht sogar so lange, bis die Schülerinnen, die das Werk mitgestaltet haben, gar nicht mehr auf unsere Schule gehen.“

Nachahmer sind willkommen!

Ob die Schülerinnen der

3. Klassen der Hauptschule Kötschach-Mauthen damit einen neuen Trend in der Marktgemeinde ausgelöst haben, wird sich zeigen. Die beiden Lehrerinnen für Textiles Werken hoffen es zumindest: „Stricken und Häkeln sind wieder beliebt. Und mit dem Urban Knitting lassen sich so viele Gegenstände mit dermaßen einfachen Mitteln wunderbar verschönern. Versuchen Sie es selbst!“ Inspiration finden Sie jedenfalls direkt vor der HS/NMS Kötschach-Mauthen …

Seit 25 Jahren hat Maria Fankhauser die ENI-Tankstelle (vormals AGIP) in Mauthen mit sehr viel persönlichem Engagement und Fleiß geführt. Nun beendet sie mit Ende November ihre berufliche Tätigkeit und wird sich einem neuen Lebensabschnitt widmen. Im Rahmen einer schönen Abschlussfeier hat Maria Fankhauser sich von ihren Stammkunden und Freunden offiziell verabschiedet und sich auch für die langjährige Treue bedankt. Auch Bürgermeister Walter Hart-

lieb und Vizebürgermeister Josef Zoppoth ließen es sich nicht nehmen, Maria Fankhauser für ihre jahrelange Arbeit als Unternehmerin in Mauthen zu danken und gleichzeitig alles Gute, viel Glück und Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg zu wünschen. In Zukunft wird Sohn Daniel die ENI-Tankstelle führen und auch ihm wurden die besten Glückwünsche sowie viel Freude und geschäftlicher Erfolg bei seiner unternehmerischen Tätigkeit ausgesprochen.

Lena und Sherin, HS Kötschach-Mauthen.

Urban Knitting

Das Urban Knitting fand 2005 in Texas seinen Anfang – mit der umstrickten Türschnalle einer Frau namens Magda Sayeg. Den Trend findet man meist in Großstädten, in denen Bürgerinnen mit Wolle farbig-fröhliche Akzente setzen. Diese sehr weibliche Street-Art Gail-/Gitsch-/Lesachtal

kann aber genauso politische Hintergründe oder eine symbolische Bedeutung haben. Weitere Bezeichnungen: Guerilla Knitting, Yarn Bombing, Gestrickte Graffiti. Zahlreiche Informationen, erstaunliche Fotografien und beachtliche Aktionen zu dem Thema finden Sie im Internet.

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32 Report

Dezember 2012

Alt und Jung beim „Tirkn fidan“ in Micheldorf.

Altbauer Hermann Novak zeigt seinen Maisbestand.

„Tirkn fidern“

Gebrockt, gefiedert und gebunden In Micheldorf beim „Tomaschitz“ wird noch immer nach alter Tradition der Türken gefiedert. Unterstützt wird dabei die Großfamilie Novak alljährlich neben Verwandten auch von Dorfbewohnern. Schon zwei Tage vorher wurden die Maiskolben auf dem Acker händisch gebrockt. von Georg Krutzler Angebaut wird der Mais beim Landwirt Novak nicht in der Nähe von Silomaisflächen und maximal zweimal auf der gleichen Fläche, weil ansonsten durch die Monokultur der Boden einseitig ausgelaugt wird. Erntezeit des Maises ist Oktober, und zu Hause werden die Kolben wie bei Novak am Abend im Stadel von den meisten Federn (Lieschen) befreit. Am Kolben verbleiben nur vier Federn, damit dann vier oder sechs Kolben zusammengebunden werden können.

den wurden. Zusätzlich zur Arbeit hat man auch die Neuheiten, die der eine oder andere zu erzählen wusste, erfahren. Es war sozusagen das Internet von damals, und die meisten konnten sich zu dieser Zeit auch keine Zeitung oder Fernseher leisten. Für die Kinder war es ein Grund, abends länger aufzubleiben oder gar erste Kontakte zum anderen Geschlecht zu knüpfen“, erinnert sich Altbauer Hermann Novak.

Fiedern war auch Informationstransport

Es gibt nicht nur gelbe Maiskörner, sondern vereinzelt auch färbige. Novak: „Wer nach altem Brauch den ersten Färbigen gefiedert hat, durfte nach Hause gehen. Es wur-

„Früher haben sich die Dorfbewohner eigentlich immer gefreut, wenn sie zum Türkenfiedern von den Bauern eingela-

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Bunte Maiskörner waren der Höhepunkt

de als Ansporn vor allem bei Kindern angewendet.“ Beim diesjährigen Fiederabend im Stadel des Landwirtes Novak gab es einige färbige Maiskörner, doch sind alle HelferInnen und Kinder bis zum Schluss geblieben. Nach etwa vier Stunden Arbeit wurden die fleißigen Fiederer zu einer guten Bauernjause eingeladen. Wenn der Mais dann getrocknet ist, werden die Körner von den Kolben entfernt, und Hermann Novak mahlt aus dem gelben Mais ein herrlich duftendes Sterzmehl in der eigenen Mühle. Novak: „Vor dem Mahlen werden die Maiskörner im Backofen angeröstet, dadurch hat das Sterzmehl einen besonders guten Geschmack.“

Sterzreindl jeden Tag am Herd

Täglich gibt es im Hause „Tomaschitz“ in der Früh frischen Sterz – und das hält den Altbauer mit seinen mittlerweile 73 Lenzen noch so jung und agil.

Erwin Popatnig ist ein Profi beim Binden. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Genuss Ausgezeichneter

Käse-Kaiser 2013:

Mölltaler Almkäse - der beste Hartkäse Österreichs. Der Käse-Kaiser 2013 geht in der Kategorie Hartkäse an den Mölltaler Almkäse. Der Käse-Kaiser ist eine Initiative der AMA Marketing und stellt ein Symbol für Genuss auf höchster Ebene dar. Der Mölltaler Almkäse ist ein naturgereifter Hartkäse, der durch sein würziges Aroma besticht. Der Mölltaler Almkäse ist laktosefrei und hat 50 % F.i.T. Die Drautaler Traditionskäserei stellt ihre herausragende Käsekompetenz immer wieder unter Beweis. Mit den besten Rohstoffen, höchster Sorgfalt, und der richtigen Mischung aus Innovation und Traditon.

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Das liegt in der Natur der Milch.


34 Report

KK (2)

Dezember 2012

Zweisprachig werden die Kinder der Familie erzogen, ein großer Vorteil für die fußball- und schachbegeisterten Schulkinder.

Neues Zuhause für die Maddocks Seit sieben Jahren leben sie in Kärnten, seit sechs Jahren in Hermagor. Sie, das sind Nathan (11), Adam (8), Elizabeth (4), Miriam (22 Monate), Olivia (2 Monate) und ihre Eltern Elisabeth und Mark Maddock. von Ellen Rettenbacher „Ich bin ausgewandert mit dem gewissen Gefühl im Bauch“, erzählt Elisabeth Maddock mit einem Funkeln in den Augen und strahlt ihren Mann Mark lächelnd an. Die aus Oberdrauburg stammende Krankenschwester hat im Jahr 1999 an einem Sozialprojekt für Blinde und teilsichtige Menschen in einer 24-h-Pflege in Hereford, eine Autostunde entfernt von Birmingham (Mittelengland), teilgenommen. Gut zwei Monate später traf sie auf den Berufsoldaten Mark, der im selben College an seiner Studienberechtigungsprüfung arbeitete. „In der Kantine zogen wir die ersten Blicke auf uns, aber ich wollte aus Unsi-

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cherheit nicht den entscheidenden Schritt wagen. Im September 2001 erblickte dann Nathan das Licht der Welt, und wir wussten, es sollte nicht unser letztes Kind sein. Eine Großfamilie, wie aus der wir beiden stammen, ist unser Wunsch, denn eine ungerade Zahl soll nicht bleiben“, scherzt die herzhaft geradlinige junge Mutter mit den himmelblauen Augen. Folglich sind die drei nach Lancaster in den Norden Englands gezogen, wo Mark das Studium der Sportwissenschaften absolvierte und Elisabeth weiter als Krankenschwester arbeitete. Am 31. August 2002 wurde schließlich standesamtlich, im März 2007

in der Nähe von Liverpool kirchlich geheiratet. „Englische Familien sind kinderreich, jedoch herrscht immer wieder Angst um die Sicherheit der Kleinen; so haben wir uns entschlossen, nach Österreich zu ziehen, damit unsere Kinder wohlbehütet aufwachsen können. Ebenso haben wir uns bewusst gegen den Besitz eines Autos entschieden – für uns zählen andere Werte, keine finanziellen.“ Ihre Verwandten in England besuchen die Maddocks nach Möglichkeit alle zwei Jahre. Eines ist die Großfamilie aber gewiss: Sie sind die besonderen Nachbarn von nebenan, lebensfroh, freundlich und sympathisch. In ihrem

Mann hat Elisabeth Maddock nicht nur einen liebevollen Vater gefunden, der mit Herzblut die fünf Sprösslinge erzieht, sondern auch den perfekten Halt an ihrer Seite, denn nur so kann Familie „funktionieren“.

Noch heute sind die beiden glücklich verheiratet. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Report 35

Schlüsselübergabe durch LR Christian Ragger und LHStv. Peter Kaiser an Heimleiter Mag. Dietmar Dürnberger und Pflegedienstleiterin Gabriele Pichler.

KK/Jost

KK/Jost/Anzeige

Dezember 2012

Heimleiter Mag. Dietmar Dürnberger, Pflegedienstleiterin Gabriele Pichler, AVS-GF Klaus Harter, Bgm. Hans Ferlitsch, Heimbewohner Maria Fischer und Heinrich Wastian freuen sich über das gelungene Sozialprojekt.

Ankommen und sich wohlfühlen im Pflegeheim St. Stefan i. Gailtal Mit der feierlichen Eröffnung des AVS-Pflegeheimes in St. Stefan i. Gailtal wird 60 pflegebedürftigen älteren Menschen ganzheitliches Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. von Marlies Jost

Feierliche Eröffnung

17-monatiger Bauzeit der älteren Genertion bestmögliche Versorgung in familiärer Atmosphäre garantiert. Die ruhige Lage, lichtdurchflutete 48 Einzel- und sechs Doppelzimmer, einladende Wintergärten, große Terrassen sowie Ruheund Leseecken schaffen ein positives Umfeld für ein soziales Miteinander, Betreuung und Kommunikation.

Grußworte der Ehrengäste, musikalische Darbietungen der Volksschule St. Stefan und des MGV Karnitzen sowie die Segnung des Hauses durch Dechant Günther Dörflinger und Pfarrerin Mag. Renate Sauer bezeugten die Wertschätzung für ein würdevolles Altern. Heimleiter Dietmar Dürnberger, Pflegedienstleiterin Gabriele

Pichler und 22 Mitarbeiter legen großen Wert auf menschliche Würde, Zuwendung und Akzeptanz und sind mit viel Herz und Liebe um das Wohl der Bewohner bemüht.

KK/Jost

KK/Jost

Die Errichtung des Sozialzentrums war eine Herzensangelegenheit von Bgm. Hans Ferlitsch. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Stefan i. Gailtal, AVS – Vorstandsvorsitzender Vzbgm. Karl Kohlweg und GF Klaus Harter, Sozialhilfeverband Hermagor – BH Heinz Pansi und Vorsitzender Manfred Mischelin mit Unterstützung durch LR Christian Ragger nach

Liebevolle und fleißige Hände sind um das Wohl der Bewohner bemüht. Gail-/Gitsch-/Lesachtal

AVS-Pflegeheim St. Stefan i. Gailtal, Pflegedienstleitung: Gabriele PICHLER M.B.A., Tel.: 0664/8327545

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36 Report

KK (3)

Dezember 2012

Marizzi als Bischof Pietro Carlo in „Santonino“ am Wieserberg 2004.

Ein wahrlich Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht und dabei persönliche Interessen hintanstellen. Ein gutes Beispiel: der HS-Lehrer i. R. Günther Marizzi aus Mauthen. von Leopold Salcher Theatermacher, Schauspieler, Sänger, Vereinsobmann, Sprecher, Sportfunktionär, Grenzschutz-Kommandant, Moderator, Intendant: Günther Marizzi ist ein Paradebeispiel dafür, was ein Einzelner der Gemeinschaft zu geben vermag.

Lehrer aus Berufung

Von Lokführer, Pilot oder Polizist war beim damals noch kleinen, 1946 in Mauthen geborenen Günther nie die Rede. Lehrer ja – das brachte er schon in der 1. VS-Klasse in Kornath unmissverständlich zu Papier. Gail-/Gitsch-/Lesachtal »KÄRNTEN JOURNAL«

Sein Ziel war die Lehrerbildungsanstalt (LBA) Klagenfurt. Marizzi fühlte sich zum Lehrberuf hingezogen. „In der LBA wurde großer Wert auf humanistische Ausbildung gelegt“, erinnert er sich. „Wir wurden mit viel Sendungsbewusstsein ausgestattet, nämlich als Lehrer hinauszugehen und unsere Fähigkeiten zum Wohle aller einzusetzen.“ Für Marizzis Jahrgang war das ein klarer Auftrag. Dieser Auftrag wurde gelebt – und von der überwiegenden Bevölkerung anerkannt und respektiert. Marizzi: „Heute

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Sparen auf Knopfdruck:

Report 37

Dezember 2012

Die neue Impulsspar-App! Kennen Sie das Gefühl? Sie entdecken im Shopping-Center ein hübsches T-Shirt oder im Internet eine neue Band, die Ihnen wirklich gut gefällt? Doch dieses Mal wollen Sie Ihr Geld sparen? Sparen mit einem Klick: Mit der Impulsspar-App und Ihrem Smartphone ist das jetzt so einfach wie nie: Mit nur einem Klick wird Ihr gewünschter Sparbetrag von Ihrem Girokonto auf Ihr Sparkonto übertragen. Ihr Sparziel haben Sie dabei als Bild in der App immer vor Augen. So sehen Sie auf einen Blick, wofür Sie sparen und wie viel Sie dafür bereits zur Seite gelegt haben.

Sparen kann so einfach sein!

Günther Marizzi (links) mit Franz Günther Haider in „Die Eisernen“.

großer Idealist herrscht ein anderer Zeitgeist, die Junglehrer engagieren sich spürbar weniger, letztlich hat sich das gesellschaftliche wie gesetzliche Umfeld gewandelt.“

Theater – eine Leidenschaft

Theater faszinierte den Mauthner von jeher. Anfang der 1960er-Jahre gründete er in der LBA eine Theatergruppe und tingelte mit dieser durch Kärnten. „Am Nachmittag kam das Kasperl für die Kinder, und am Abend holten sich die Erwachsenen bei Karl Springenschmids ,Der Schalk kuriert die Seelenlaster‘ Ezzes für ihr seelisches Gleichgewicht“, erzählt er. Mit den Einnahmen wurde die Maturareise finanziert. In der Hauptrolle? Günther Marizzi – wer sonst! Vom Theater am ersten Dienstort Gail-/Gitsch-/Lesachtal

im Lesachtal bis zur gegenwärtigen „Theateroffensive“ sollten viele Hauptrollen folgen – ob Pontius Pilatus, Bischof Pietro Carlo oder der Tod im Totentanz. Marizzi sieht im Theater die unbestritten universellste Ausdrucksform.

Sport, Militär und Lied

Fußball, Spielertrainer, Sektionsleiter, ÖSV-Kampfrichter – Marizzi schaffte alles. Auch die Kommandofunktion bei der legendären Gailtaler Grenzschutzkompanie. „Das war noch Kameradschaft pur“, blickt er zurück. Beim MGV Mauthen erhob er zuerst seine Stimme. „Bis wir 1975 mit Fritz Unterweger die Singgemeinschaft Kötschach-Mauthen gründeten. 25 Jahre durfte ich diesem großartigen Chor als Obmann vorstehen“, blickt

Der Sänger: Günther Marizzi (Mitte). er mit Stolz an tolle Erfolge und Auftritte zurück. Marizzi: „Dieses berührende Gemeinschaftsgefühl, schöne, tiefgehende Erlebnisse – wie etwa der Auftritt im Petersdom – mit Gleichgesinnten teilen zu können, vergisst man nie.“ Dafür ist er dankbar. Es ist gleichsam der Lohn für diese unzähligen Stunden im Dienste der Gemeinschaft. Idealisten sorgen für mehr Licht im Alltag. „Es wird künftig mehr denn je notwendig sein, gegen die zunehmende soziale Kälte und gegen die Ich-AGs anzukämpfen, mehr für Mitmenschen da zu sein und das Leben gemeinsam schöner zu gestalten“, sagt der zweifache Vater. Der ehemalige Lehrer Günther Marizzi lebt diese Einstellung.

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38 Wirtschaft

Dezember 2012

Kö-Mau am Energie-Olymp Am 21. November wurden im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung im Stadtsaal Hermagor zehn Kärntner e5-Gemeinden von Energiereferentin Beate Prettner für ihre herausragende Energiearbeit gewürdigt. Kötschach-Mauthen ist die erste und bisher einzige Kärntner 5e-Gemeinde.

Stockenboi – 2e Feld am See – 2e Der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern – wie Solarenergie, Biomasse (Scheitholz, Hackgut, Pellets) usw. – trägt unmittelbar zur Reduktion der treibhausschädlichen Emissionen bei. Da das Heizen mit erneuerbaren Energieträgern heute genauso bequem und wirtschaftlich ist wie z. B. das Heizen mit Gas oder Öl, sollte diesen Brennstoffen aus Umweltschutzgründen der Vorzug gegeben werden. Damit wir unseren Kindern eine lebenswerte Natur und Umwelt hinterlassen.

KK/Jost

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Kärntens erste und einzige Gemeinde mit „5e“ – Bgm. Walter Hartlieb und e5-Mitarbeiterin Sabrina Barthel.

Auf Anhieb „3e“ für die erstmals zertifizierte Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, was zum engagierten Weitermachen stark motiviert.

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Bgm. Siegfried Ronacher mit Energiereferentin Christina Ball und ihrem Vorgänger Franz Wiedenig, der als kompetenter, unermüdlicher „Motor aller Hermagorer Energiefortschritte“ allseits anerkannt wird.

KK/Jost

Aber auch die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See kann sich darüber freuen, bei ihrer erstmaligen Zertifizierung gleich mit 3e ausgezeichnet worden zu sein. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Team rund um Ex-Energiestadtrat Franz Wiedenig saubere, kompetente Knochenarbeit mit klaren Zielsetzungen geleistet hat. In Kärnten sind es 2012 bereits 32 Gemeinden, von denen folgende bei der Veranstaltung für ihren Fortschritt im e5-Programm ausgezeichnet wurden: Kötschach-Mauthen – 5e Eisenkappel/Vellach – 4e Stadt Villach – 4e Velden – 3e HermagorPressegger See – 3e Reißeck – 3e Moosburg – 3e Griffen – 3e

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von Hans Jost

Volles Haus bei der e5-Energieauszeichnung im Stadtsaal Hermagor. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Wirtschaft 39

Dezember 2012

Verwöhnatmosphäre im Raum der „Seepoesie“

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Die Seele baumeln lassen im einzigartigen Kerzenraum.

Wohlfühlatmosphäre, kombiniert mit dem einzigartigen Blick auf die traumhafte Naturkulisse des Millstätter Sees - das bietet das 1. Kärnten Badehaus am Millstätter See.

Einfach alles genießen in konfortablem Ambiente.

„Seewellness“ im 1. Kärnten Badehaus am Millstätter See Wellness vom Feisten, Saunagenuss und ein besonderes Badevergnügen erwarten die Besucher im neu eröffneten Kärnten Badehaus direkt am Millstätter See. Wohlfühlatmosphäre für Körper und Seele. Seenwellness direkt am Wasser kombiniert mit dem einzigartigen Blick auf die traumhafte Naturkulisse des Millstätter Sees: so wird die natürliche erholsame Kraft, die nur ein See ausstrahlen kann, nun ganzjährig genützt und im Rhythmus der Jahreszeiten nachhaltig erlebbar gemacht. Spüren Sie das Wasser mit allen Sinnen!

Paradies der Entspannung

Im Badehaus perlt der Alltag ab. In den sieben Kabinen des SpaBereichs verwöhnen hochwertige, individuelle „Seenwellness“-Behandlungen Körper und Seele. Sechs verschiedene Sauna-Kabinen sowie das 35 Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Grad warme Wasser des 60 Quadratmeter Infinity-Außenpools sorgen für Gelassenheit und puren Genuss.

Logenplätze für Zeit zu Zweit

Die ökologische Bauweise des Badehauses (u.a. Passivholzbau und Fotovoltaik) ist nachhaltig sowie energieeffizient und erzielt eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Die Leichtigkeit des Seins und die Lust am Leben stellen sich wie von selbst ein. Innen und außen verfließt, großzügige Glas-Fensterfronten holen den See direkt ins Haus. Seeberührungen am Millstätter See. Das ganze Jahr über, bei jedem Wetter. Verschiedene

Ruhebereiche mit traumhaftem See- und Bergpanorama laden Sie ein zum Schlafen, Lesen, Kommunizieren oder einfach zur Zeit zu Zweit. Die Philosophie der Seenwellness ist die beste Basis für Gesundheit, Harmonie und vollkommene Entspannung.

Das Restaurant „L´Onda“ verwöhnt mit regionalen Köstlichkeiten aus der Kärntner Alpen-AdriaKüche. Kreativ geprägt von der Kultur der drei Regionen Kärnten, Friaul und Slowenien.

Granatstein-Massagen

Kärnten Badehaus Millstätter See Kaiser Franz Josef Str. 334 9872 Millstatt am See Telefon +43 (0) 4766-2636-0 info@badehaus-millstaettersee.at www.badehaus-millstaettersee.at Eintrittspreise: Montag - Sonntag Tageskarte: € 19.50 (Erw.) € 11.50 (Kinder) Verschiedene Vorteilskarten

So verwöhnen Sie spezielle Aufguss-Zeremonien in der Turm-, Bio-Zirbenund Fichtensauna mit natürlichem Zirbenöl und belebenden Alpenkräutern aus der Region Millstätter See. Oder Massagen wie die „Granatstein-Massage“ oder die „Zirbenmassage deluxe“.

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40 Reisen

Dezember 2012

Eine unvergessliche Reise Der Mensch macht Pläne, und das Schicksal lacht darüber. Diese Lebensweisheit hat sich während unserer Reise allzu oft bewahrheitet. von Irina Idl

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Planänderung

Nachdem Sarah in Melbourne angekommen war, buchten wir uns über das Internet ein Mietauto, um am darauffolgenden Tag zu erfahren, dass der Preis sich mit all den zusätzlichen Kosten verdoppeln würde. Da wir nicht bereit waren, für drei Tage 370 Dollar zu zahlen, entschlossen wir

sich als wunderbarer Reisegefährte darstellte, kamen wir in Adelaide an. Dort verbrachten wir zwei weitere Tage mit unseren australischen Couch-Gastgebern Jordan, Kate und Timmy, bevor wir unser Heimreise nach Newcastle antraten.

Happy End

Nach einigen Malen Autostoppen, einer Fahrt mit einer Fähre, einer Übernachtung in einem Gefängnis, das jetzt als Hostel dient, und einem Treffen mit einem jungen Mann, der

KK

Während meiner 14-Stunden-Busreise lernte ich Birthe kennen, die ein Auslandssemester an der Uni in Melbourne absolvierte und mir am darauffolgenden Tag eine Stadtführung gab. Bevor ich jedoch in diesen Genuss kommen durfte, musste ich eine andere Hürde in Angriff nehmen. Das erste Treffen mit meinem zukünftigen Gastgeber Benny stand an, der mich für die nächsten paar Tage als Couchsurfer auf-

uns dazu, den Bus zu nehmen, der, wie es sich später herausstellte, nur alle zwei Tage einmal die Küste entlangfuhr. Da wir unbedingt die besten Spots der Great Ocean Road sehen wollten, vor allem die Zwölf Apostel, sahen wir uns dazu veranlasst, bei einer geführten Tour mitzumachen.

KK

Ankunft in Melbourne

nehmen würde. Die Bedenken, die ich bei der Anreise entwickelt hatte, stellten sich jedoch als unberechtigt dar, denn Benny war ein äußerst charmanter und zuvorkommender junger Mann, der für jeden Spaß zu haben war. Das große Football-Finale, das an diesem Wochenende stattfand, nutzte er dafür, eine Party zu veranstalten, bei der ich gemeinsam mit seinen Freunden gebannt das Spiel zwischen den Hawks und den Swans verfolgte und dabei die Sportbegeisterung der Australier live miterleben durfte.

KK

Alles begann damit, dass wir den Flug nach Melbourne verpassten, weil wir in einen Zug eingestiegen waren, der statt zum Flughafen in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Nachdem sich der Ärger über unser Missgeschick gelegt hatte, entschied sich Sarah dazu, am Samstag den Flieger zu nehmen, während ich mich mit dem Greyhoundbus bereits am Donnerstag auf den Weg machte.

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


reisen 41

Dezember 2012

„Innovation. Der Schlüssel zum Erfolg“ – dazu lud der Kärntner Unternehmensbeirat für Innovation Interessierte ins Congress Center Villach ein. Über achtzig Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten der Einladung.

Zukunft durch Innovation

Franz Kreuzer, Vorstand des Unternehmensbeirates (GF Kresta industries): „Der Unternehmensbeirat für Innovation hat die aktuelle FTI-Strategie 2020 ,Zukunft durch Innovation‘ reflektiert und dabei die Schwerpunkte identifiziert, an denen man in der Zukunft arbeiten sollte. Es ist unabdingbar, Innovation in Kärnten zu betreiben, um Kärnten bis 2020 als attraktiven Wirtschafts-

standort zu positionieren.“ Jedoch sei es wesentlich, dabei den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, um für den Lebens- und Wirtschaftsraum und damit auch für die demografische Entwicklung bis 2020 eine Trendwende einzuleiten. Die Schirmherrschaft des Beirates für Innovation übernimmt Technologiereferent LR Harald Dobernig, das operative Management erfolgt über die Entwicklungsagentur Kärnten GmbH (EAK).

Innovation ist Entwicklung

Dass Innovation für die nachhaltige Entwicklung

Dietmar Wajand

Privatissimum mit Brabeck-Lethmathe Bruno Buchberger, Sabrina Schütz-Oberländer, Peter BrabeckLethmathe und Franz Kreuzer (v.l.) beim Privatissimum. unterstreichen“, so Brabeck-Lethmathe, sei heute Ziel seines Vortrages gewesen, denn: „Der Weg aus der Krise kann nur über Innovation führen.“ In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Sabrina Schütz-Oberländer (GF Entwicklungsagentur Kärnten), Franz Kreuzer, Peter Brabeck-Lethmathe und Bruno Buchberger wurde sehr angeregt über Innovation in Kärnten gesprochen.

eines Unternehmens ausschlaggebend ist, machte auch Peter Brabeck-Lethmathe in seinem Vortrag „Innovation schafft Zukunf – die treibende Kraft für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung“ deutlich. Ausgehend von der Gründung des Unternehmens Nestlé erläuterte er die Innovationsstrategie des weltweit erfolgreichen Unternehmens. „Die Wichtigkeit von Innovation im Unternehmen zu

SEHNSUCHT NACH MEER? Bereisen Sie mit MSC Orchestra Traumziele im westlichen Mittelmeer: die ewige Stadt Rom, orientalisches Flair in Tunis oder Nachtleben in Ibiza. MSC ORCHESTRA Abfahrt von Genua wöchentlich von 05.04. bis 07.06.2013 8-tägige Mittelmeer-Kreuzfahrt 2. PERSON ZAHLT NUR 50% DES RAPIDO-PREISES Preis 1. Person ab € 499,- in der Innenkabine zzgl. Service-Entgelt. Vorbehaltlich Verfügbarkeit. Bustransfer ab/bis Hermagor (ab 25 Personen) auf Anfrage.

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Das Reisebüro und Busunternehmen Bernhard Wastian und sein Team bedankt sich für das Vertrauen und wünscht IHNEN ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2013 14.-15.12.2012 Christkindlmarkt in Innsbruck u. Rattenberg Preis pro Person € 118,-

Erleben Sie Weihnachten in Opatija im 5* Hotel Ambasador 22.12. - 26.12.2012 Preis pro Person im DZ € 295,-

Dezember 2012

Wallfahrten und Pilgerreisen 2013

Reise nach Rom und Assisi Mit dem Reisebüro Bernhard Wastian und Reiseleiter Rudi Klary können Sie vom 17. bis 21. März 2013 Geschichte, Kunst und Kultur in den geistigen Zentren Italiens hautnah erleben. Vergessen Sie die Zeit und tauchen Sie ein in die Welt der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit. Erleben Sie mit Rudi Klary das westliche und christliche Rom mit den welthistorisch bedeutsamen Zeugnissen wie u.a. Spanische Treppe, Trevi Brunnen, Collosseum, Forum Romanum, Trastevere, Vatikanisches Museum und Sixtinische Kapelle. Beim Aufstieg auf die Kuppel des Petersdomes erleben Sie unvergessliche Ausblicke auf die ewige Stadt. Am Nachmittag des vierten Tages führt uns die Reise nach Assisi und wir wandeln auf den Pfaden des Heiligen Franziskus.

Inkludierte Leistungen:

• Fahrt mit modernem Luxusreisebus • Reisebegleitung mit Rudi Klary • 3 x Nächtigung in einem schönen Hotel in Rom auf HP-Basis • 1 x Nächtigung auf HPBasis in Assisi • Eintritt auf die Peterskuppel • Sämtliche Einfahrtsund Parkgebühren in Rom und Assisi • U-Bahn Tickets Rom Busticket Assisi

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Preis pro Person im DZ für 8 Tage € 555,Preis pro Person im DZ für 5 Tage € 435,Anmeldungen: Reisebüro & Busunternehmen Bernhard Wastian Telefon: 04286/701 »KÄRNTEN JOURNAL«

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Lourdes Wallfahrt Einsiedeln - Nevers - Lourdes Mo. 26.08. bis So. 01.09.2013 Geistliche Betreuung durch Herrn Pfarrer Rudolf Ortner Preis pro Person im DZ € 645,00 Anmeldungen: Reisebüro & Busunternehmen Bernhard Wastian Telefon: 04286/701

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Pisa – Siena – Motalcino – Monte Oliveto Maggiore – San Gimignano – Volterra - Padua € 375,Preis pro Person 22.04.-26.04.2013

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mit Pfarrer Mag. Josef Allmaier € 395,Preis pro Person 9.5. – 12.5.2013

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Vorwort

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an hört oft, dass Alt und Jung nicht zusammenpassen. Davon bemerkt man bei uns nicht das Geringste. Ganz im Gegenteil! Wir arbeiten alle hervorragend zusammen, ergänzen uns gegenseitig und das schon seit vielen Jahren. Diese Harmonie kommt nicht von ungefähr, denn wir haben ein Ziel: Gemeinsam wollen wir nur das Beste für unsere Kunden. Gerne erneuern wir unser einzigartiges Versprechen: Wenn Sie bei uns Brillen oder Kontaktlinsen kaufen, dann werden wir sie beratend begleiten. Kostenlos. Ein Leben lang. Nach über 30 Jahren, in denen wir tätig sind, gibt es zahlreiche Kundinnen und Kunden, die Ihnen dies bestätigen können. Hiermit wünschen wir Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und viel Spaß beim Durchlesen unseres Magazins. Es wird Ihnen unsere Firma näher vorstellen und beinhaltet auch einige Tipps für das Wohl Ihrer Augen. Denn die Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane und wir sollten ihnen jene Aufmerksamkeit und Pflege gewähren, die sie benötigen.

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oPtiK PlEssiN iN hErMagor Hier hat alles angefangen! Die Firma Optik Plessin ist seit ihrer Gründung sehr eng mit dem Gailtal verbunden.

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as erste Optik-Geschäft wurde im Jahr 1978 in Hermagor vom Firmengründer Alfred Plessin eröffnet. Durch ehrliche Arbeit, fachliche Kompetenz und vollen Einsatz schaffte er es ge-

meinsam mit seinen Mitarbeitern, das Vertrauen der Gailtaler zu erlangen. Mittlerweile wurden die Filialen in Hermagor und Kötschach mehrmals adaptiert und befinden sich auf dem neuesten Stand.

Das Geschäft bei Firmengründung im ehemaligen Hotel Gasser. Dieses Gebäude wurde im Laufe der Jahre durch einen Neubau ersetzt. Während der Bauzeit wurde das Optik-Plessin-Geschäft kurzerhand in einem Baucontainer aufgebaut und zwei Jahre lang dort betrieben.

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Gailtal

oPtiK PlEssiN iN KÖtsChaCh Lange Tradition In Kötschach, gleich neben dem Gailtaler Dom, befindet sich die ursprünglich in Mauthen 1981 gegründete Filiale.

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atürlich verwendet das Unternehmen auch in dieser Filiale die neuesten Geräte und Maschinen und bietet eine große Auswahl sowohl an Brillen als auch an Sonnenbrillen.

Im Inneren der Filiale in Kötschach fühlt man sich einfach wohl.

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Ihr Leben ist facettenreich. Auch Ihre Kontaktlinsen sollten diesen Anforderungen gewachsen sein.

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Tipps

ErNÄhrUNgstiPPs

für Ihre Augen

von Bausch & Lomb Für den Vorgang des Sehens ist eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen wichtig. Mit der richtigen Ernährung bleiben Ihre Augen länger gesund. Hier einige Beispiele, in welchen Nahrungsmitteln diese Mikronährstoffe vorhanden sind.

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as Spurenelement Selen findet man unter anderem in Sesam. Es ist ein Teil des antioxidativen Schutzsystems. Lutein, enthalten in Eigelb, filtert aggressives blaues Licht in der Makula und wirkt wie eine innere Sonnenbrille. Chrom kommt in Spargel vor, der Körper braucht es für den Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel. Karotten-schutz vor freien radikalen Milchprodukte und Steinpilze liefern die wichtigen Vitamine B2 und B9 (Folsäure), die für die Energiegewinnung und Zellteilung benötigt werden. In dunklen Beeren oder auch roten Zwiebeln findet man Anthocyane, das sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie wirken antioxidativ und sind besonders wichtig für Menschen, die Probleme mit dem Dämmerungssehen haben. Lycopin ist ein Bestandteil der Karotte und gehört

zur Gruppe der Carotinoide. Es schützt vor freien Radikalen. Die B-Vitamine wiederum beteiligen sich am Aufbau von Nervenzellen und steuern verschiedene Stoffwechselfunktionen im Auge. B6 kommt zum Beispiel in Kartoffeln, B3 in Linsen vor. schlüsselrolle von Zink Kupfer und Zink gehören zu den wichtigsten Spurenelementen. Kupfer befindet sich beispielsweise in Kakao und damit auch in Schokolade. Cashewkerne liefern Zink, das entscheidend an der Hell-Dunkel-Adaption beteiligt ist und damit eine Schlüsselrolle im Sehvorgang übernimmt. Der Thunfisch ist neben Omega-3-Fettsäuren auch reich an Taurin, welches Augenlinse und Netzhaut in hoher Dosis brauchen. Starke Antioxidantien sind die Flavonoide in Zitrusfrüchten. Sie haben eine positive Wirkung auf das

Entzündungsgeschehen im Körper. Pflanzliche Öle wie Margarine enthalten Omega-6-Fettsäuren, die im Körper als anti-entzündliche Botenstoffe wirken, während Hefe und Quark die Vitamine B1 und B12 zur Verfügung stellen. Vitamin E wird in den Photorezeptoren benötigt, wo es die Fettsäuren der Zellmembran schützt. Avocado und Schwarzwurzel gelten als gute Vitamin E Lieferanten. Eine aktive Rolle im Sehprozess übernimmt das Vitamin A, das auch in Erb-

sen vorkommt. Es verbindet sich in der Retina mit dem Protein Opsin zum Rhodopsin, dem Sehpurpur für das Dämmerungssehen. Spinat enthält Lutein und Biotin und hilft damit der Zellentwicklung auf die Sprünge. auch lachs wirkt positiv Der Lachs ist reich an Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Diese gehören zu den Omega-3-Fettsäuren, die wesentliche Bausteine der Zellmembranen sind und die Photorezeptoren schützen.

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Technik

brillEN iN 1 stUNDE Was für Plessin-Kunden schon fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, löst anderenorts immer noch großes Erstaunen aus: Die meisten Brillen können bereits innerhalb einer Stunde mit nach Hause genommen werden!

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urch ein riesiges Brillenglaslager ist es bei Optik Plessin möglich, Brillen in Ihrer persönlichen Fern- oder Nahstärke in den jeweiligen Spezialwerkstätten innerhalb einer Stunde anzufertigen. Dieses Angebot wird von vielen Kunden genutzt, wenn sie in der Zwischenzeit andere Besorgungen machen wollen.

„Auch viele Urlauber haben diesen Service in Anspruch genommen, wenn ihre Brille defekt war oder verloren ging. Alle waren sie über unseren Express-Service erstaunt und dankbar, denn einige hätten sonst nicht einmal pünktlich die Heimreise antreten können“, ist Firmenchef Alfred Plessin stolz.

Schauwerkstatt

MEiNE brillE ist MaDE bY PlEssiN Im Plessin-Stammhaus in der Villacher Freihausgasse wurde anschließend an das Diskont-Eck eine Schauwerkstatt eingerichtet.

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ie in einigen anderen Filialen auch kann hier der interessierte Kunde zusehen, wie seine Brille angefertigt wird. Auf diese Weise ist die für Optik Plessin typische Transparenz spür- und sichtbar. „Wir haben nichts zu verstecken. Unsere Werkstätten sind mit den modernsten Geräten ausgestattet. Wir sind stolz darauf, dass bei uns noch Handwerk betrieben wird

und die Brillengläser vor Ort in die Fassungen eingeschliffen werden“, erklärt Mag. René Plessin. In der Schauwerkstätte in Villach steht ein Schleifgerät der neuesten Generation, mit dem wirklich alle Brillen angefertigt werden können. Selbst Sportbrillen mit extrem gebogenen Gläsern können so von Optik Plessin produziert werden.

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DiE oaKlEY Pro riDEr sEriEs Den besten Freeskiern und Snowboardern der Welt wurden Design-Spezialisten von Oakley zur Seite gestellt, um eine einzigartige Kollektion von Technical Outerwear zu entwerfen. Das Resultat ist die Oakley Pro Rider Series.

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ür den Winter 2012 haben Seth Morrison, Tanner Hall, Eero Ettala Jake, Blauvelt, Simon Dumont, Gretchen Bleiler, Marie France Roy und Grete Eliassen dazu beigetragen, Technical Outerwear für die unterschiedlichen Typen von Snowboardern und Skifahrern zu entwickeln. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann ab sofort in PLESSIN‘S OAKLEY SHOP in Villach erworben werden. Auch die viel geliebten Snow Gog-

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gles sind wieder in allen Varianten erhältlich. Die Pro Rider Series gibt es für Damen und Herren. Die Bekleidung basiert auf dem Modular System, welches es ermöglicht, sein Outfit an alle Klimaregionen und jedes Wetter anzupassen. Das Oakley Modular System ist ein Lagenprinzip und besteht aus einer Oberjacke, die eine Mischung aus Wetterschutz und optimaler Atmungsaktivität ist, sowie darunter aus einer

Soft Shell Jacke, die Wind abhält und ebenfalls atmungsaktiv ist. Sie kann auch statt der Oberjacke getragen werden, wenn es nicht so kalt ist. Spezielle Unterbekleidung Die Fleece Jacke aus Polartec hält auch an den kältesten Tagen schön warm und ist zusammen mit der Unterwäsche für das Feuchtigkeitsmanagement zuständig. Das spezielle Material der Unterwäsche transportiert Schweiß von der Haut

weg und trocknet schnell. Gleichzeitig ist der Stoff antibakteriell. Die Pro Rider Series sowie die übrigen Winteroutfits für Damen und Herren sind natürlich in PLESSINS OAKLEY SHOP erhältlich. Darunter findet man neben der Skibekleidung auch Hoodies, Longsleeves, Hemden, T-Shirts, Laufsportartikel, Mützen und jede Menge Accessoires, wie Rucksäcke, Sporttaschen und Handschuhe.


OAKLEY SHOP

PlEssiNs oaKlEY shoP Der Unternehmerfamilie Plessin ist gelungen, die Welt von Oakley nach Kärnten zu bringen. Plessin betreibt in Villach am Hauptplatz 31, Ecke Rathausplatz, einen Shop mit der größten Oakley-Auswahl Kärntens. Angeboten werden sämtliche Produkte der Kultmarke.

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ass die Kultmarke Oakley nicht nur Sonnenbrillen sondern auch sportliche Mode zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis anbietet, ist bereits bekannt. Aus

diesem Grund hat sich der Oakley-Shop der Familie Plessin in Villach zu einem wahren Mekka für Oakley-Fans etabliert. Die Pro Rider Series, sowie die restlichen Winterout-

fits für Damen und Herren sind natürlich in PLESSINS OAKLEY SHOP erhältlich. Darunter findet man neben der Skibekleidung auch Hoodies, Longsleves, Hemden, T-Shirts, Laufs-

ortartikel, Mützen und jede Menge Accessoires wie Rucksäcke, Sporttaschen und Handschuhe. Selbstverständlich gibt es auch eine riesen Auswahl an Snow-Goggles.

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Tipps

brillEN UND soNNENbrillEN FÜr UNsErE KlEiNEN Sollte Ihr Kind eine Brille brauchen, ermutigen Sie es, diese positiv zu erleben. Damit tun Sie etwas sehr Wichtiges, denn vom perfekten Sehen hängt ein Teil der Entwicklung ab. Optik Plessin unterstützt Sie gerne dabei, denn es ist erforderlich, dem Kind einen einfühlsamen Fachmann oder eine einfühlsame Fachfrau zur Seite zu stellen.

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inderbrillen sind nicht nur kleine Brillen. Sie müssen sowohl in Bezug auf Passform als auch auf Haltbarkeit kindergerecht sein. Darüber hinaus sollten Kinderbrillen besonders leicht sein und natürlich „cool“ aussehen. Kinder sind vorurteilsfrei und viele wollen heute selbst eine Brille tragen, denn Sie sehen Brillen an vielen Erwachsenen, genauso wie andere Dinge auch. Wenn Kinder beim Aussuchen mitentscheiden dürfen und die Eltern eine positive Einstellung zeigen, freuen sie sich über die neue Begleiterin. Und wenn die Kids dann bemerken, dass sie wieder gut sehen, tragen sie die Brillen auch gerne. schutz vor Uv-strahlen wichtig Natürlich müssen Kinder auch mit einer guten Sonnenbrille gegen das schädliche UV-Licht geschützt werden. Dass eine Kindersonnenbrille auch

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kindgerecht hergestellt sein muss, versteht sich von selbst. Bei der reichhaltigen Auswahl von Optik Plessin finden Sie auch für Ihr Kind die richtige Sonnenbrille. Übrigens: Auch Kindersonnenbrillen können und sollten mit den richtigen Dioptrien versehen werden.


Tipps

KiNDEraUgEN Für unsere Kinder tun wir im Normalfall alles. Dabei dürfen wir auf etwas ganz Wesentliches nicht vergessen: Perfektes Sehen ist notwendig, damit unsere Kinder zu 100 Prozent am Leben teilhaben können.

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assen Sie Ihr Kind bereits als Baby vorsorgend vom Augenarzt untersuchen. Versäumnisse auf diesem Gebiet können schwerwiegende Folgen haben und später oft nicht mehr gutgemacht werden. Halten Sie spitze Gegenstände möglichst von Kleinkindern fern. Zimmerpflanzen mit spitzen Blättern (z.B. Palmen oder Kakteen) stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für unsere Kleinen dar. Dass auch Kinderaugen vor Sonnenlicht und damit gegen die schädliche UV-Strahlung geschützt werden müssen, versteht sich von selbst. Dieser Schutz kann mit Hilfe einer geeigneten Kindersonnenbrille erfolgen. Bei den ganz Kleinen leistet eine Schildkappe gute Dienste, bis sie eine Sonnenbrille akzeptieren.

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Kontaktlinsen

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ein Problem. Kommen Sie einfach zu einem Kontaktlinsenspezialisten von Optik Plessin. Er setzt Ihnen die passenden Kontaktlinsen auf Ihre Augen und nimmt sie Ihnen nach der Probe wieder ab.

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Was DarF EiNE gUtE brillE KostEN? Dass der Trend nicht nur in Österreich, sondern auch international in Richtung „gutes Sehen und Aussehen“ geht, hat Optik Plessin bereits vor vielen Jahren erkannt und setzt deshalb schon lange auf hochwertige Brillen in verschiedenen Preiskategorien. Dabei stehen immer Qualität und Funktion im Mittelpunkt.

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as teuerste Produkt muss nicht immer das Beste sein. Es ist allerdings auch nie das billigste Produkt das Beste. Was darf also eine Brille kosten? Man könnte aber auch fragen: Was sind uns unsere Augen beziehungsweise perfektes Sehen wert? Wie viel sollte man also pro Tag für das gute Sehen ausgeben? Einen Euro vielleicht? Ein Euro ist im Verhältnis nicht viel. Was kostet zum Beispiel ein Kaffee, die Tageszeitung, eine Schachtel Zigaretten? Eine Brille trägt man jeden Tag von in der Früh bis zum Schlafengehen. Im Durchschnitt hat man eine Brille drei Jahre, bevor man sich eine neue zulegt. Ein Jahr hat 365 Tage. Multipliziert man das mit der Gebrauchsdauer von drei Jahren, dann kann man sich eine Brille für 995 Euro kaufen und hat jeden Tag nur einen Euro für die perfekte Sicht ausgege-

ben. Vielleicht sollte man sich den Preis einer Brille einmal von diesem Standpunkt aus betrachten. von 59 Euro bis zu edlen Markenbrillen Bei Optik Plessin gibt es Einstärkenbrillen bereits ab einem Komplettpreis von 59 Euro (also 5 Cent pro Tag), und das zu einer Qualität, die ein Fachgeschäft bietet. Nach oben hin gibt es natürlich, ebenso wie bei allen anderen Produkten, auch bei Brillen fast keine Grenzen. Aber warum sollte man sich nicht einmal ein wirklich schönes Stück leisten? Man trägt die Brille immerhin mitten im Gesicht. Auch die Auswahl an Luxusmarken ist bei Optik Plessin sehr groß. Angefangen von Prada, Gucci und Dior findet man natürlich auch Naturhornbrillen oder besonders edle Stücke der Marke Cartier (siehe Fotos).

CARTIER ist eine Edelmarke mit langer Tradition. Sie ist bekannt für luxuriösen Schmuck, hochwertige Uhren und Parfums. Auch im Brillen- und Fassungsbereich gehört CARTIER zum edelsten was man am Markt finden kann. Aus edlen Materialen gefertigt machen diese Brillen jeden Träger zu etwas besonderen. Abgebildet sieht man hier ein edles Vollrandmodell in Gold, sowie eine hochwertige Randlosbrille mit einem Naturhornbügel, welcher in der Form eines Panthers gearbeitet wurde. CARTIER Brillen findet man bei Optik Plessin ab 500 Euro.

HOFFMANN Naturhornfassungen werden aus dem Horn des indischen Wasserbüffels gefertigt. Diese Nutztiere fallen nicht unter das Washingtoner Artenschutzabkommen. Obwohl die Hörner eines Wasserbüffels bis zu zwei Meter lang werden, eignet sich nur ein kleiner Teil des Horns für eine Brillenfassung. Davon werden wiederum nur die Stücke ausgewählt, die den Ansprüchen an die Qualität des Materials und einen harmonischen und eigenwilligen Farbverlauf erfüllen. Dadurch ist jede Brille ein Unikat. HOFFMANN Naturhornfassungen findet man bei Optik Plessin ab 700 Euro.

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Wirtschaft 69

Die Baulehre ist ein Job mit Zukunft!

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Dezember 2012

Beim Tag der Lehrberufe am Bau gab es Berufe zum Angreifen und auch gleich vor Ort auszuprobieren.

Initiator Bau-Landesinnungsmeister KR Stefan Hasse.

Bauinteresse beim 3. Tag der Lehrberufe Rund 90 Schüler aus sechs Kärntner Schulen folgten Mitte November der Einladung ins Innungshaus Bau & Technik in Klagenfurt zum „Tag der Lehrberufe am Bau“ – einer Offensive für mehr Fachkräfte, initiiert von den Landesinnungen der Bauberufe. Maurer, Schalungsbauer und Tiefbauer, Maler & Beschichtungstechniker, Tapezierer und Dekorateure, Schilderhersteller, Zimmerer, Steinmetze, Hafner, Platten- und Fliesenleger sowie Dachdecker & Spengler – all diese Berufe wurden von Kärntner Un-

ternehmern und Lehrverantwortlichen anschaulich präsentiert. Und solche Initiativen sind auch wichtig, denn der Baubranche droht in den kommenden Jahren ein Facharbeitermangel. Wie ernst die Lage ist, veranschaulichte Bau-Landesinnungsmeister Stefan

Hasse: „Um einem Facharbeitermangel entgegenzuwirken, brauchen wir pro Jahr mindestens 250 bis 300 neue Lehrlinge.“ Den Tag der Lehrberufe am Bau nutzen die Landesinnungen auch dazu, um der Jugend zu zeigen: „Gebaut wird immer, egal ob

die Zeiten gut oder schlecht sind.“ Nebendem Kennenlernen sämtlicher Bauberufe, konnten sich die Nachwuchs-Baumeister heuer zum ersten Mal in einer Bewerbungsecke auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten.

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70 Wirtschaft

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Dezember 2012

Positives Beispiel: Wirtschaftskammer-Obmann Hannes Kandolf (li) und Bezirksstellenleiter Dr. Viktor Hanser (re) gratulierten Mag. Alexandra und Mag. Kurt Patterer zur JOCHUM-Neueröffnung

Wirtschaft ist keine Einbahn „Für die Wirtschaft tragen wir alle Verantwortung“, erinnert WK-Obmann Hannes Kandolf. „Wir leben in einer zukunftsorientierten Region. Das sollte uns für 2013 stark und selbstbewusst machen“. „2012 ist dank starkem Tourismus wirtschaftlich durchaus erfolgreich verlaufen“, resümiert Kandolf. Ein starker Tourismus sei eine wesentliche Stütze und ein potenter Auftraggeber für den heimischen Handel und das Gewerbe. Kandolf: „Daher gilt es diese Kooperation weiter zu verbessern und zu stärken“. Der WK-Obmann beobachtet die permanente Zunahme italienischer Kunden im Tal. „Früher deckten sich viele Kärntner mit diversen Waren in Italien ein, heute ist es umgekehrt“. Daher gelte es alle Möglichkeiten im Werbeund Marketingbereich für die heimischen Betriebe auszuschöpfen. Die Grenze sollte schon längst kein Hindernis mehr sein.

Zukunftsorientiertes Angebot

Im Sommer sei der Trend zu Kurzurlauben verstärkt wahrnehmbar, so Kan-

dolf. „Erfreulicherweise nimmt auch die Zahl der deutschen Gäste wieder zu“. Der Erlebnisurlaub in intakter Natur stehe verstärkt im Mittelpunkt der Urlaubsentscheidungen. Unser Bezirk habe mit seinem Angebot in den Bereichen See, Wandern, Berg, Rad, Golf, saubere Gewässer, Wald, Alm und der beispielhaft hohen Sicherheit ein unverwechselbares und unschlagbares Angebot.

Probleme und Chancen

Betriebsschließungen in jüngster Vergangenheit würden ihn sehr schmerzen, so Kandolf. „Die Krise trifft derzeit vor allem Unternehmen, die einen starken Italienbezug haben“. Die italienische Wirtschaft stottere, Aufträge würden zurückgehen oder ausbleiben. „Italien hält mit den Investitionen zurück, das trifft jetzt viele italienische Unternehmen – wie

die in Kärnten – hart.“ Davon seien auch heimische Betriebe ganz stark betroffen. Kandolf sehe derzeit aber eher eine Euro- denn eine Wirtschaftskrise. Diese Solidargemeinschaft hätte aber ihre Grenzen. „2013 wird sicher einige Herausforderungen an uns stellen“, ist Kandolf überzeugt. „Ich glaube aber an unsere Region und die Wirtschaftskraft unserer Klein- und Mittelbetriebe“. Sie seien flexibler, regionsorientiert und würden notwendige Umstellungen in Richtung neuer Angebote oder Nischenprodukte schneller schaffen.

Gemeinsame Verantwortung

Wirtschaft habe laut Aussage des Kammerchefs enorm viel mit Verantwortung zu tun. „Diese betrifft Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden gleich“. Arbeitsplätze in Wohn-

ortnähe seien keine Selbstverständlichkeit. Kandolf: „Mitarbeiter und ihre Familien brauchen Sicherheit, um Einkommen und die wirtschaftliche Existenzen abzusichern. Diese Sicherheit liege wiederum ganz stark in der Hand der Kunden. Die Entscheidung – ob beim Händler daheim oder beim Anbieter in einem nahen Zentrum – einzukaufen, sei für die Wertschöpfung und damit für die Wirtschaftskraft einer Region ganz entscheidend. Kandolf´s Appell an die heimischen Betriebe wie an die heimischen Architekten: „ Beschäftigt unsere Betriebe und unsere Mitarbeiter“. Lokalpatriotismus möge zwar manchmal negativ sein, in der Wirtschaft sei er hingegen notwendig.


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56 Wirtschaft WIRTSCHAFT 72

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Dezember 2012 2012 Dezember

Das Gelände des Abfallwirtschaftsverbandes Spittal/Drau

Abfallwirtschaftsverbände Spittal/Drau und Westkärnten

Richtig Sammeln statt einfach Wegwerfen 66 kg Rohstoffe verbraucht jeder Österreicher an einem einzigen Tag – das sind jährlich 24 Tonnen pro Person. Gerade Elektro- und Elektronikgeräte enthalten viele besonders wertvolle Rohstoffe. Alte Geräte richtig Sammeln statt einfach Wegwerfen lautet demnach die Devise! Eine moderne und nachhaltige Abfallbewirtschaftung nimmt in unserer zukunfts-orientierten Gesellschaft eine äußerst wichtige Rolle ein. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 1978 der Abfallwirtschaftsverband Spittal gegründet, dessen vorrangige Aufgabe in der Abfallvermeidung, -verwertung und -entsorgung besteht. Immer wichtiger wird dabei das aktuelle Thema der Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten.

Alte Elektrogeräte sind Gold wert

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Egal ob Leuchtstoffröhre, Wäschetrockner oder Toaster – sie alle enthalten große Mengen wertvoller Rohstoffe, wie Eisen und Buntmetalle, die nach der ordnungsgemäßen Entsorgung wieder genützt werden können. Im Hausoder Sperrmüll gehen sie nicht nur verloren, sondern schaden unserer Umwelt. Eine Tonne vermeintlicher „Schrott“, bestehend aus

»KÄRNTEN JOURNAL«

Althandys, enthält beispielsweise 30 Mal mehr Gold als eine Tonne Golderz. Umso wichtiger ist es, diese Rohstoffe wieder zurückzugewinnen und weiter zu nutzen, denn Fakt ist, dass diese Rohstoffe immer knapper und teurer werden. Die richtige Sammlung ist deshalb eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir uns auch in Zukunft noch über neue High Tech-Geräte freuen dürfen.

Kostenlose Entsorgung

Österreich besitzt eines der dichtesten Netze an kommunalen Sammelstellen, bei denen die BürgerInnen ihre alten oder kaputten Elektrogeräte kostenlos und völlig unbürokratisch abgeben können. Die Geräte werden dort gesammelt und danach einer umweltgerechten Verwertung zugeführt. Ganz wichtig ist: Geben Sie ihre alten Geräte nur bei kommunalen Sammelstellen (ASZ) und befugten Betrieben und nicht

Gail-/Gitsch-/Lesachtal Oberkärnten Spittal an der Drau & Umgebung


WIRTSCHAFT 73 57 Wirtschaft

Dezember 2012 2012 Dezember

• Bildschirmgeräte

Dazu gehören TV-Geräte, Computerbildschirme und Laptops, aber auch beispielsweise Monitore von Überwachungssystemen.

In Österreich sind die Elektroaltgeräte in folgende Sammel-Kategorien eingeteilt:

Jedes Geschäft, das Batterien/Akkus verkauft muss alte Gerätebatterien, Knopfzellen und Akkus kostenlos zurücknehmen. Dafür werden Sammelboxen angeboten. Alte Batterien können auch bei den Sammelstellen der Gemeinden kostenlos abgegeben werden.

• Elektro Großgeräte

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Dazu zählen Waschmaschinen, Wäschetrockner, Bügelmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde, Ceranfelder, Heizgeräte, aber auch zum Beispiel E-Gitarren und dgl.

• Elektro Kleingeräte

Zu den Kleingeräten gehören nahezu alle tragbaren Elektrogeräte, wie Bügeleisen, Mixer, Kaffeemaschinen, elektrische Pfeffermühle, Rasierapparate, Zahnbürsten, Blutdruckmessgeräte (Netz/Akku), Radios, CD-Player, Videorekorder samt Fernbedienung, aber auch Werkzeuge wie Bohrmaschinen oder Hand-Kreissägen. Weiters sämtliches Computerzubehör wie Tastatur, Drucker, Maus, USB-Sticks, Computerspiele (Konsole), Telefone und Headsets etc.

• Gasentladungslampen

Unter diesen Sammelbegriff fallen z.B. Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Quecksilber- und Natriumdampflampen. „Normale“ Glühbirnen hingegen gehören zum Restmüll.

• Kühlgeräte

In diese Kategorie gehören alle Kü h l s c h r ä n ke, Tiefkühltruhen, aber auch Klimageräte für den privaten Bereich.

Haben Sie zwischen 1993 und 2005 einen Kühlschrank gekauft und gleichzeitig einen Entsorgungsgutschein erworben? Liegt Ihr Kühlschrankpickerl noch zu Hause? – Dann nichts wie los! Schicken Sie einfach das Kühlschrankpickerl (im Original) oder die gültige Plakettennummer an das UFH (Umweltforum Haushalt) und Sie erhalten Ihr Geld zurück. Infos und Antragsformular zur Rückerstattung erhalten Sie im Gemeindeamt oder finden Sie unter www.ufh.at (Umweltforum Haushalt GmbH & Co KG, PF 30, 1060 Wien, e-mail: info@ufh.at, Tel: 0810/144166). Machen Sie also mit! Denn richtig sammeln ist doch logisch!

Kontakt

Abfallwirtschaftsverbände Spittal/Drau und Westkärnten Schüttbach 27 9800 Spittal an der Drau Tel.: 04762/ 3404 office@awvspittal.at office@awvwestkaernten.at www.awvspittal.at www.awvwestkaernten.at

Gail-/Gitsch-/Lesachtal Oberkärnten Spittal an der Drau & Umgebung

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal

U k f G M O N D

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76 Kultur

KK

Dezember 2012

Ohne die Zusammenarbeit aller ist die Aufrechterhaltung des Brauches nicht möglich.

Nikolaus aus Berufung Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann tummeln sich wieder allerhand mythische Gestalten in unseren Tälern. Die Legende rund um den heiligen Nikolaus ist wohl überall bekannt. von Alexandra Praster Am Abend des 5. Dezember kommt er mit allerhand Gehilfen, Engeln und gruseligen Gesellen in unsere Häuser. Die Kinderaugen beginnen zu leuchten, wenn der Nikolaus ehrwürdig das Haus betritt. Mit seinem Gruß „Gelobt sei Jesus Christus!“ betritt er langsam und würdevoll den Raum, in dem die Kinder schon aufgeregt warten. Den Burschen aus Draschitz und Dreulach liegt diese Tradition besonders am Herzen. Sie lassen alte Traditionen aufleben und leben für das Brauchtum.

Bewährte Nikoläuse

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Nikolo in Dreulach derselbe. Peter Praster aus Dreulach ist schon seit einiger Zeit kein aktives Mitglied der Burschenschaft, stellt sich aber gerne am 5. Dezember zur Verfügung, wenn es heißt, die jungen Ortsbewohner zu besuchen und zu beschenken. „Es ist im-

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mer spannend; man weiß nie, welche Antworten man von Kindern bekommt oder welches ‚Gebet‘ sie sprechen“, erzählt der 28-Jährige mit einem Schmunzeln und erinnert sich an ein Kind, das ziemlich frech gewesen ist und ein Spottlied („Krampus, Krampus Besenstiel … gesungen hat. „In so einer Situation weiß man oft nicht, was man tun soll – lachen oder ermahnen.“ Auch im benachbarten Draschitz ist die Rolle des Nikolo schon seit einigen Jahren fix vergeben. Nachdem Hans Kronigg elf Jahre lang die Kinder ermahnt und belohnt hatte, hat vor zwei Jahren sein Bruder Stefan die Rolle des Heiligen übernommen.

Erlebnisse

„Elfmal war ich als Nikolo bei den Draschitzer Kindern“, verrät der 32-Jährige. „Jetzt begleite ich meinen Bruder und genieße es ,im Hintergrund zu stehen.“ Als Nikolaus

erlebt man manch lustige und humorvolle Situation. „Kinder sind ehrlich; sie sagen, was sie sich denken.“ An eine Begebenheit erinnert sich Hans immer noch gerne. Einem Fünfjährigen sollte er den Schnuller abnehmen. Doch auch nach mehrmaligem Fragen wollte der Bub seinen Schnuller nicht hergeben. Bevor der Nikolaus das Haus verlassen hat, fragte er noch einmal nach dem Schnuller. Die Antwort war verblüffend: „Jetzt hab ich dir schon drei Mal gesagt, dass du den Schnuller nicht bekommst.“ Der Nikolo musste daraufhin sein Lachen unterdrücken und ohne Schnuller von dannen ziehen.

benachbarten Göriach. Dort treffen sich alle Helferinnen und Helfer, Krampusse und Nikoläuse zu einem gemütlichen Beisammensein und lassen den Abend im Gedenken an den heiligen Mann gemütlich ausklingen. „Denn ohne die Mitarbeit aller ist es unmöglich, so lange Zeit als Nikolo tätig zu sein“, sind sich Peter und Hans einig.

Ausklang

Den Abschluss des Nikoloabends begehen die Burschen von Draschitz und Dreulach gemeinsam im Gasthaus Wedam im Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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„Dialog macht stark“ – das derzeitige Team (nicht am Bild Monika Schoitsch vom Kindergarten Vorderberg) hat auch starke Partner: das Katholisches Bildungswerk, den Elternverein der HLW, die AVS …

„Dialog macht stark“ Am Anfang stand der Wunsch, Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu stärken. Ein erfolgreiches Fortbildungsangebot für den Raum Hermagor mit dem Titel „Dialog macht stark“ wurde gestartet. Unermüdlicher Motor des Ganzen ist Prof. Mag. Hannes Berger, der alljährlich ein interessantes Programm auf die Beine stellt. Der ursprüngliche Gedanke von HLW-Direktor Mag. Christian Warmuth und von Prof. Hannes Berger war, Eltern Unterstützung bei Pubertätsthemen zu bieten. Das Angebot „Dialog macht stark“ bewährt sich schon seit neun Jahren. Seit zwei Jahren gibt es als Erweiterung eine Kooperation mit den Kindergärten Hermagor, Pressegger See, Vorderberg, den VS Hermagor und St. Stefan, der Privatschule und -kindergarten Fritzendorf und der NMS Hermagor. Das ermöglicht einen vierzehntägig mittwochs stattfindenden Bildungsabend für Interessierte. „Ziel aller Kindergärten und Schulen ist es, Eltern in ihrer Rolle zu stärken, ihnen das Bewusstsein zu geben, dass sie nicht allein sind und dass es immer Unterstützung gibt. Für Eltern ist es wichtig, Klarheit in der Erziehung zu haben in einer so vielfältigen und schnellGail-/Gitsch-/Lesachtal

lebigen Zeit – für viele eine große Herausforderung. ,Dialog macht stark‘ bietet durch die Vorträge Richtlinien und ermöglicht den Gedankenaustausch der Erziehenden durch eine breite Themenpalette. International bekannte Referenten wie Jan-Uwe Rogge oder Fred Donaldson waren schon in Hermagor.“

VD Gerda Jannach, VS St. Stefan:

„Dialog macht nicht nur stark, sondern ist eine Voraussetzung für Harmonie in Familien und das Funktionieren in allen Gemeinschaften. Erfolg hängt stark mit Dialog zusammen. Mit dieser Fortbildungsreihe im unteren Gailtal, die Kindergärten, Schulen und Eltern vernetzt, sind wir auf einem guten und richtigen Weg.“

Katja Jank, Private VS und Kindergarten Fritzendorf

„In unserem christlich ge-

führten Haus sehen wir es als unsere Aufgabe, Kindern wie Eltern zu vermitteln, dass sich ihr Wert nicht an ihrer Leistung festmacht. ,Dialog macht stark‘ bietet wunderbare Möglichkeiten.“

Anita Bachmann, KG Hermagor

„Für jeden, der dieses Angebot in Anspruch nimmt, sind Inhalte dabei, die einen persönlich berühren, ansprechen, und offene Fragen können vor Ort beantwortet werden.“

Mag. Margit Wieser, NMS Hermagor

„Ich sehe ,Dialog macht stark‘ als eine wunderbare Einrichtung, die nicht nur eine Plattform für Weiterbildung darstellt, sondern auch eine Vernetzung der im Bildungs- und Erziehungsbereich Tätigen geschaffen hat. Diese Vernetzung ist für mich die neue Form einer

qualitativen Zusammenarbeit, die in den Vorträgen vor allem die Bedürfnisse der verschiedenen Institutionen abbildet.“

Monika Schoitsch, KG Vorderberg

„Besonders wichtig ist uns im Kindergarten Pressegger See die gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Daher begrüßen wir die einzigartige Vernetzung bei ,Dialog macht stark‘ von Schulen und Kindergärten, um interessierte Eltern von Kindern zwischen 1 und 19 Jahren für Vorträge zur Elternbildung zu erreichen.“

Angelika Jarnig KG Pressegger See

„Ich freue mich sehr, dass auch unsere Gemeinde seit einem Jahr dabei ist. Die Vorträge sind für Eltern wie auch für Pädagogen sehr interessant und oft auch im Alltag hilfreich.“

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78 Kultur

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Mag. Dr. Monika Kircher mit BH Mag. Dr. Heinz Pansi

Wertschätzung – ein wichtiger Motivationsfaktor Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor gilt als innovationsfreudigste Behörde Österreichs. Ganz in diesem Sinne verlief auch die zwölfte Jahresfeier öffentlicher Dienst. „Neuen Elan für das Jahr 2013 aufbauen“ lautete die Ansage von BH Mag. Dr. Heinz Pansi. Dazu passend gestaltete sich der Input von Mag. Dr. Monika Kircher, Vorstandsvorsitzende des Innovationmotors der Kärntner Wirtschaft, Infineon Villach. von Leopold Salcher Sie befasste sich mit der Rolle von Infineon als „Global Player mit regionaler Verantwortung“. Kircher´s Credo: Player müssen schnell und veränderungsbereit sein. „In den 10 Jahren meiner Verantwortung hat sich Infineon quasi fünfmal neu erfunden“. Der technischen Entwicklung nicht hinterherlaufen, sondern sie zu bestimmen, laute die primäre Herausforderung. „Dazu braucht es Menschen, die für diese Aufgabe leben“. Infineon Villach biete den Forschern

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im weltweiten Vergleich keine Spitzeneinkommen. „Aber wir bieten jungen Technikern beste Voraussetzungen, Teil eines tollen Teams mit tollen Themen zu sein“, sagt Kircher. Und wir wissen diese Arbeit auch wertzuschätzen. Wer einmal bei Infineon Villach entwickelt habe, dürfe sich weltweit zu den Spitzenkräften zählen. Dazu werde Integration täglich aktiv gelebt: Kommen doch die rund 2.800 Mitarbeiter aus 47 Nationen. Die künftigen technischen Herausfor-

derungen ihres Konzerns sehe sie primär in den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit.

Gefährliche Bildungspolitik

Kircher zeichnete ein düsteres und standortgefährdendes Bild von der demografischen Entwicklung Kärntens, vom Facharbeitermangel, sowie von den Hoppalas in der heimischen Bildungspolitik. „Es wird in fünf bis zehn Jahren weltweit einen mörderischen Wettlauf in der Technik geben“, ist

sie überzeugt. Österreich, das mit seinen Bildungsreformen dahinstolpert und die Dramatik dieser Entwicklung nicht wahrhaben will, habe keine gute Karten. „Wenn in unseren Schulen die Lehrer keine Wertschätzung erfahren, werden sie diese auch an die Kinder nicht weitergeben“, weiß Kircher. Gerade die Bildung verlange ein positives Klima. „Wertgeschätzte Menschen sind glücklicher und ihre Leistungsbereitschaft ist wesentlich höher.“ Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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DREI DREI in Arnoldstein „I hoff ia seits donn olle dabei, bei unsan Fosching, mit an lautn DREI DREI!“, so beendet die Faschingsprinzessin ihre Proklamation und somit startete der Fasching in Arnoldstein. mer a Gaude is, deswegen hab ich sie a ausgewählt.“, verrät Thomas. Der Zeitraum, in den die Prinzessin ausgesucht wird ist sehr kurz. Sie hat dann nur wenige Tage Zeit ihr Kleid anzupassen und eine Proklamation zu schreiben. „Sehr überraschend kam der Anruf von Herrn Bürgermeister Erich Kessler, der mir mitteilte dass ich heuer die Prinzessin sein darf. Das war sehr stressig für mich, da ich überhaupt kein Talent fürs Schreiben und Reimen habe.“, erzählt Nadine und hält stolz ihre Proklamation in der Hand. Der Arnoldsteiner Fasching

Strumpfhosen gezwängten Waden, die weiblichen Untertanen. In Wirklichkeit haben die Beiden ganz andere Tätigkeitsbereiche. Nadine Brenndörfer arbeitet als Sekretärin bei der Dachdeckerei Lasser in Hermagor und Thomas Latzel ist Installateur bei der Firma Geko in Arnoldstein. Der Prinz darf seine Prinzessin unter vielen Anwärterinnen selbst auswählen. Da fiel die Wahl nicht schwer, denn die zwei passen zusammen wie die Faust aufs Auge. „ Ich weiß dass mit ihr im-

findet heuer im Kulturhaus mit 3 Sitzungen statt und am Faschingsdienstag erlebt man den Höhepunkt mit einem bunten Umzug durch den Ort. Danach wird der Ausklang und auch das Ende der Regentschaft und des Faschings bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Termine der Sitzungen:

26. Jänner 2013 1. Februar 2013 2. Februar 2013 Umzug am Faschingsdienstag mit Start am Bahnhof in Arnoldstein Kartenvorverkauf: Gasthof Wallner und Gemeinde Arnoldstein

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Mit der Sekttaufe wurden Prinzessin Nadine Brenndörfer und Prinz Musikus Blasius Kirchtagsstuch und Rohrverleger zu Arnoldstein ,Thomas Latzel, in den Adelsstand erhoben. Bis zum Aschermittwoch haben sie die Regentschaft über die Gemeinde Arnoldstein. Nun heißt es für Beide auf jedem Ball und jeder Festivität präsent zu sein. Nadine Brenndörfer, die erste Prinzessin aus ThörlMaglern, bezaubert in einer goldenen Abendrobe und mit einem funkelnden Diadem die Besucher. Der Prinz, Thomas Latzel aus Pöckau, entzückt jedoch mit seinen, in enge

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Schwungvoller Jahresbeginn mit dem Frauenchor Vorderberg Die Sängerinnen des Frauenchors Vorderberg sind auf der Suche nach neuen Herausforderungen und starten mit einem neuen Projekt ins Jahr 2013. Obfrau Beatrice Zwick und Chorleiterin Julia Plozner haben mit ihren Sangesfrauen das Repertoire für ein Neujahrskonzert erweitert. Passend zum Jahresbeginn erwartet die Besucher ein besonderer Ohrenschmaus. Neben dem altbewährten Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Liedgut präsentiert der Chor erstmals Walzer- und Strauß-Melodien sowie Schrammelmusik aus Wien. Der musikalische Bogen reicht bis hin zu Filmmusik, Gospel und Popsongs. Mit dabei sind ein Streichensemble und Gäste am Piano, im Gesang und Percussion. Freuen Sie sich auf ein musikalisches Feuerwerk und sichern Sie sich die Konzertkarten bei den Chor-Sängerinnen.

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Theatergruppe „Joker“ hat wieder alles im Griff ten, Leidenschaften und Lügengebäude gebührt jedem einzelnen Darsteller ein Extra-Bravo. Das Publikum war begeistert und verlieh mit Standing Ovations dem Stück das Prädikat „überaus sehenswert“.

KK/Jost

Mit der frechen Komödie „Außer Kontrolle“ rund um einen liebestollen Politiker hat die Theatergruppe an vier Abenden den Hermagorer Stadtsaal restlos gefüllt. Für das Spiel der Lustbarkei-

Die Theatergruppe Dellach/ Gail feierte ihr 20-jähriges Jubiläum mit dem Lustspiel „Pension Schöller“. Alle fünf Aufführungen waren restlos ausverkauft. Wo beginnt der Irrsinn? Wo hört die Normalität auf? Diese Fragen wurden

von den Darstellern mit perfekter Situations- und Verwechslungskomik irrwitzig beantwortet. Der Ausflug in die Irrenanstalt war eine gelungene Schauspielkunst und strapazierte die Lachmuskeln des Publikums.

KK/Jost

KK/Jost

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„Pension Schöller“ war ein Riesenerfolg in Dellach/Gail

Bgm. Siegi Ronacher gratuliert dem Künstlerduo.

Schmuck aus Kaffeekapseln – eine begeisternde Idee.

Kreativität trifft Frauenpower Künstlerische Frauenpower im Restaurant P111. Ingeborg Flaschberger hat dort zur Vernissage geladen, und Angelika Jarnig präsentierte ihre handgefertigten Schmuck-Unikate. Die kreativen Frauen gaben Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und waren vom Besucheransturm überwältigt. Ingeborg Flaschberger ist experimentierfreudig und ständig auf der Suche nach Neuem. Die ausgestellten Werke un-

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ter dem Motto „Geradlinig“ sind eine Selbstinszenierung der Künstlerin – geradlinig, ehrlich, ungekünstelt. Ingeborg legt ihren Fokus auf Bilder in Acryl und Mischtechnik; ihre Kunst ist ein harmonisches Zusammenspiel von Kopf, Herz

und Hand und hinterlässt beim Betrachter emotionale Eindrücke. Fragt man Angelika Jarnig, woraus sie ihren pfiffigen Modeschmuck bastelt, lautet die Antwort: „Nespresso – What else.“ George Clooney hätte seine Freude daran, weil die Kaf-

feekapseln nach ihrer Verwendung nicht im Recycling verschwinden. Mit ökologischem Grundgedanken und stilvoller Umsetzung kreiert Angelika daraus Ringe, Anhänger und Ketten und verleiht jedem Schmuckstück ihre persönliche Note. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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KK/fotolia.de

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Advent: Kostbare Geschenke So kurz vor Weihnachten finden wir keine Zeit für Ruhe. Wir lassen uns treiben und reagieren auf die Anforderungen. Am Wochenende sollten wir noch Einkäufe erledigen – und das in einer Welt der Hektik und einer immer mehr ausufernden Konsumgesellschaft. von Sonja Trojer Wir befinden uns in Ausnahmesituationen, denn es ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten. Jeglicher Druck wird akzeptiert, und wir vergessen ganz darauf, wer für uns automatisch einen Ausgleich schafft. Es ist unser Körper. In diesen besonderen Situationen mobilisiert er Kräfte. Er steigert den Puls und den Atem, reichert das Blut mit zusätzlichem Sauerstoff an und hilft dadurch, unsere Organe und Muskeln so zu durchbluten, dass sie besondere Leistungen bringen können. Den-

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ken wir bewusst daran, ihm danach Ruhe zu gönnen? Damit er sich wieder erholen kann? Wenn nicht, befindet er sich in einer Dauermobilisierung. Auf längere Zeit gesehen macht uns das krank. Körper und Seele werden kraftlos. Wir können die Qualitäten des Lebens nicht mehr erkennen, reagieren unangemessen und beschenken weder uns noch andere damit. Wir dürfen es uns wert sein und uns selbst beschenken. Geschenke wie Achtsamkeit, Vertrauen, Ruhe, Zeit, Genüsse und Lebens-

freude können wir uns täglich machen. An Tagen, wo es besonders eng wird, sollten wir Prioritäten setzen. Wichtigkeiten vor Dringlichkeiten erledigen, damit wir nicht ins „Strudeln“ kommen. Einen Tagesplan machen, wo wir Leistung und Ruhephasen berücksichtigen. Sich selbst und anderen gegenüber klare Aussagen machen und damit Grenzen abstecken. Lernen wir doch, Nein zu sagen und um Hilfe zu bitten, wenn wir nicht alles selbst bewältigen können. Wir Menschen sind „Ru-

dellebewesen“. Es steht nirgends, dass wir als Alleinkämpfer durch das Leben müssen. Das Fest der Liebe, Weihnachten, feiern wir auch gemeinsam. Bringen wir uns und anderen doch die Selbstvorsorge als Geschenk, indem wir uns im Vorfeld, also das ganze Jahr über, wertschätzend begegnen, einander zuhören, Zuneigung zeigen und annehmen, hilfsbereit und dankbar sind, damit die wesentlichen Dinge im Leben zum Vorschein kommen und mit den Weihnachtssternen um die Wette strahlen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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KK

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Reine Männersache? Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin und befasst sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, von Samenleiter, Samenbläschen, des Penis und der Prostata. Nun gibt es in Hermagor auch für diesen Teil der Medizin eine Fachärztin. „Einmal Gailtal – immer Gailtal“, ist die Devise der gebürtigen Förolacherin Dr. Claudia Pitzler. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Hermagor, erfolgreich abgeschlossenem Medizinstudium in Graz, Turnusausbildungen im Sanatorium Villach, bei Dr. Köhler am Nassfeld, im LKH Laas und größtenteils im LKH Klagenfurt, fand sie vor allem an chirurgischen Fächern, wozu auch die Urologie zählt, großen Gefallen. In die Zeit der Ausbildung fiel dann auch noch die Familienplanung: Heirat und Geburt von zwei Kindern. Der Ehemann ist ebenfalls Urologe. Daher war ein Umdenken in der Organisation und Kombination Familie, Kinder und Beruf notwendig.

Urologie nur für Männer?

„Es ist teilweise richtig“, so Dr. Pitzler. Urologen behandeln die Niere, die Harnleiter, die Blase und natürlich auch die männlichen Geschlechtsorgane. Männer wie Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Frauen sind betroffen von Steinleiden, Entzündungen oder Tumoren in Niere und Blase. Frauen leiden häufiger an Inkontinenz (Unvermögen, etwas zurückzuhalten), und Männer sind zusätzlich von Erkrankungen der Prostata, der Hoden, Samenblasen und des Penis betroffen. So ist es verständlich, dass vom Urologen zwei Drittel Männer behandelt werden. Frauen kontaktieren zusätzlich noch einen Gynäkologen als zuständigen Facharzt. Aber nicht nur Erwachsene, auch Kinder, speziell Bettnässer, benötigen nicht selten einen Urologen. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Kinderärzten hervorragend.

Wird ein männlicher Urologe vom „starken“ Geschlecht bevorzugt?

„Bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus wird eine Frau eigentlich immer akzeptiert“, resümiert Dr. Pitzler. Es kann aber schon vorkommen, dass der Wunsch geäußert wird, von einem Mann behandelt zu werden, z. B. aus re-

ligiösen Gründen oder aus Scham. In der Praxis kann sich jeder seinen Arzt aussuchen, den er bevorzugt. Die Erfahrung zeigt, dass der Wunsch nach einem männlichen Urologen seltener als erwartet geäußert wird.

Wann besteht ein Grund, den Urologen aufzusuchen?

Männer sollten ab dem 45. Lebensjahr einen Urologen aufsuchen, sofern in der Familie keine Erkrankung bezüglich der Prostata vorliegt, danach alle zwei Jahre zur Kontrolle. Ab 50 sollte jedes Jahr ein Besuch beim Facharzt eingeplant werden. Sollte jedoch bei einem Angehörigen eine Erkrankung wie Prostatakrebs bekannt sein, sollte man mit 40 den ersten Check machen. Frauen sind durch Gynäkologen gut versorgt, benötigen aber bei Entzündungen oder anderen Erkrankungen der Harnwege sowie bei Inkontinenz (hervorgerufen durch schwaches Gewebe im fortgeschrittenen Alter, beim Niesen oder Husten, durch Übergewicht, nach

Geburten usw.) oft ebenfalls einen Urologen. Weitere zu erwähnende Erkrankungen sind z. B. Hodentorsionen (Drehung) vor allem bei jungen Burschen, die starke Schmerzen verursachen und rasch behandelt werden müssen, sowie Hodentumore, die manchmal durch falsches Schamgefühl erst verzögert diagnostiziert und behandelt werden können.

Ordinationszeiten

Montag: 8–12 Uhr und 13–17 Uhr Dienstag: 8–12 Uhr Donnerstag: 8–12 Uhr

Information

Dr. Claudia Pitzler 10.-Oktober-Straße 2 9620 Hermagor Tel. 04282/20 073 Fax 04282/20 073-4 www.urologin-pitzler.at office@urologin-pitzler.at

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KK/Forher.de

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Fitness in der Schwangerschaft Auf das richtige Maß kommt es an – spüren, was guttut und was nicht. Die Ansicht, dass Bewegung während einer Schwangerschaft tabu wäre, ist längst überholt. Trotzdem sollten Frauen vor allem zu Beginn der Schwangerschaft die Umstellung ihres Körpers berücksichtigen, denn veränderte Bedürfnisse wollen Beachtung finden. von Dagmar Neff Der Organismus einer werdenden Mutter mobilisiert alle ihm zur Verfügung stehenden Kraft- und Energiereserven und passt sich so den Umständen an.

Lust auf Bewegung

Sportliche Bewegungsarten können eine Schwangerschaft durchaus positiv begleiten. Vieles spricht dafür, auch in dieser Phase leichten Sport zu betreiben, vorausgesetzt Mutter und Baby geht es gut. Denn die erheblichen physischen wie auch psychischen Veränderungen wirken sich auf Fitness und sportliche Leistungsfähigkeit aus. Unter Berücksichtigung der individuellen körperlichen Verfassung können jedoch viele Bewegungsarten die Gesundheit der werdenden Mutter und des Kindes fördern. Die ideale Ergänzung sind Bewegungen, welche Energie liefern, Stress abbauen helfen und das Durchhaltevermögen sowie

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Selbstvertrauen im Hinblick auf die Geburt steigern. Bei körperlicher Fitness treten oftmals weniger Schwangerschaftsbeschwerden auf, die Abwehrkräfte werden gestärkt und der Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Vielfach haben bewegungsfreudige Frauen auch leichtere Geburten und erholen sich rascher im Wochenbett.

Kompetente Anlaufstelle im Fitnessstudio „do-it“

Fitnesstraining während der Schwangerschaft führt häufig zu Verunsicherungen und zu den Fragen: Wie viel und welchen Sport soll eine Schwangere ausüben? Im Fitnessstudio „do-it“ in Nötsch werden Sie dazu kompetent beraten.

Schwangerschaft und Bewegung

Jasmin Marko brachte die eigenen drei Kinder auf natürlichem Weg zur Welt und hat viel Erfahrung, was

sportliche Betätigung gerade in dieser Zeit bewirkt und worauf zu achten ist. Als ideale und kompetente Ansprechpartnerin betreut Jasmin deshalb im „do-it“ in Nötsch werdende Mütter bei eventuellen Unsicherheiten. Jasmin Marko: „Schwangersein ist keine Krankheit. Auch im schwangeren Zustand ist Bewegung wichtig, weil sie sich positiv auf den Vorgang der Geburt auswirkt – für Mutter und Kind gleichermaßen.“

Eigene Erfahrungen

Jasmin Marko: „Das Belastungsempfinden kann sich in der Schwangerschaft sehr stark verändern. Bewegung und Schwangerschaft sind sehr individuelle Themen und beide brauchen ein großes Maß an Bewusstsein und Körpergefühl. Mit Bewegung kann man den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt sehr gut unterstützen. Jedoch sollte man damit nicht übertreiben.

Bewegung sorgt unter anderem dafür, dass das Gewebe locker und weich wird, um eine leichte Geburt zu fördern. Die werdende Mutter ist in dieser Phase aufgefordert, noch intensiver auf ihren Körper zu hören, weil sie ja nicht mehr allein ist.“

Den eigenen Körper besser kennenlernen

Jasmin Marko: „Frauen, die Sport betreiben, sind körperbewusster und spüren den eigenen Körper dadurch besser. Durch Bewegung lernen sie ihren Körper anders kennen. Bei den werdenden Müttern geht es darum, selbst zu spüren, was ihnen guttut und wie viel davon. Sie können durchaus viele Übungen auch im schwangeren Zustand ausüben.“

Den Partner frühzeitig mit einbinden

Christian Marko: „Ideal ist es, den Partner in das Geschehen rund um Schwangerschaft und Geburt bereits Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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KK/schwangerschaft.dshsblog.abcde.biz

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Auf den eigenen Körper hören!

KK

EINLADUNG Christian und Jasmin Marko mit ihren drei Kindern Simon, Emma und Leo. im Vorfeld mit einzubinden und sich z. B. gemeinsam entsprechende Geburtseinrichtungen anzusehen. Die eigenen Kinder gebar Jasmin auf natürlichem Weg: das erste im Geburtshaus Isis Noreia in Maria Saal und die beiden anderen als Hausgeburt mit Unterstützung der bereits vertrauten Hebamme Tina Erian vom Hebammenzentrum (www. hebammenzentrum.com). Es ist wichtig, dass schwangere Frauen ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht einfach abgeben. Die Betreuung vor und nach der Geburt durch die freien Hebammen sollte noch viel mehr genutzt werden, weil man als Elternpaar detailGail-/Gitsch-/Lesachtal

lierte Aufklärung und Hilfe bekommt. Für viele auch wichtig – die Kosten dafür werden von der GKK übernommen. Als idealen Einstieg empfehlen Christian und Jasmin Marko das Buch „Schwangerschaft und Geburt – DER GROSSE GU RATGEBER“.

Weihnachtsgottesdienst der LIFE Church Hermagor Sonntag 23. Dezember 10:00 Uhr In den Räumlichkeiten des WIFI Hermagor, Eggerstraße 9 Feiern Sie mit uns gemeinsam diesen ganz besonderen Tag

Angebot vom Fitnessstudio „do-it“ in Nötsch!

Familie Marko bietet allen werdenden Müttern eine kostenlose Vollmitgliedschaft als Gesundheitsvorsorge an. Ab Beginn der Schwangerschaft und maximal für neun Monate danach gilt ihr spezielles Angebot.

Hans Grollitsch Pastor & Leiter LIFE Church Hermagor www.hermagor.lifechurch.at

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KK/Ellen Rettenbacher

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Hanna und Waldemar Wagner, die vor zwei Jahren nach Arnoldstein gezogen sind, mit „einem Teil“ ihrer Kinder. Insgesamt sind es fünf Buben und vier Mädchen, die in der musikalischen Familie aufwachsen.

Hausgeburten:

Medizinisches Tabuthema oder Mangel an Aufklärung? Circa fünf Hausgeburten begleitet Hebamme Barbara Suntinger in der Region jährlich. Noch immer ist diese natürliche Art der Geburt für viele Frauen unvorstellbar. Aus rein medizinischer Sicht spricht bei bester Gesundheit der werdenden Mutter nichts dagegen. „Erst beim neunten Kind habe ich die Hausgeburt erlebt und kann jeder Frau dazu raten, ihr Kind im vertrauten Heim zur Welt zu bringen.“ Hanna Wagner ist eine jener Frauen, die sich gut vorbereitet mit Unterstützung ihrer Hebamme Barbara Suntinger auf das „Erlebnis“ Hausgeburt eingelassen haben und heute davon schwärmen. September 2012, 3 Uhr nachts. Es scheint, als möchte der kleine Emil Alexander nicht länger warten. Gegen 4 Uhr wird Verstärkung gerufen. Das Wohnzimmer der Wagners wird kurzfristig zum Kreißsaal umgewan-

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delt. Lediglich eine wattierte, folierte Auflage, warmes Wasser und eine Wärmelampe sind neben den Erstversorgungskontrollen der Hebame wie das Sauerstoffund das mobile Herzton-Ultraschallgerät erforderlich. Ein rotes Handtuch dient für den Erstkontakt mit dem Neugeborenen. „Mein Mann ist ein absoluter Routinier und war bei jeder Geburt dabei. Ich habe hier zu Hause keine Stresssituation erlebt und konnte mich ganz auf mich, meinen Körper und das Kind konzentrieren. Wir haben unser Baby nach der Entbindung während des Bondings (Phase der intensiven Gefühlsentwicklung

durch Kuscheln auf nackter Haut) mit der Nabelschnur auf meine Brust gelegt, Kerzen angezündet, Panflötenmusik im Hintergrund laufen lassen und danach die Kinder gerufen. Wie am Heiligen Abend sind sie mit großen Augen ins Wohnzimmer

gekommen, und es herrschte Stille im Raum. Ich möchte den Frauen Mut zum Luxus Hausgeburten zusprechen. Hätte ich vorher gewusst, wie wunderbar dies sein kann, hätte ich alle meine Kinder auf diese Weise entbunden“, so Hanna Wagner.

Vorteile

sollte jedoch binnen einer Woche von einem Kinderarzt untersucht werden.

Durch die Hausgeburt kann die Mutter nach der Entbindung und der Erstuntersuchung der Hebamme sofort ihrem gewohnten Alltag wieder nachgehen. Somit wird der Rhythmus eines Krankenhauses, wie z. B. Besuchszeiten, Essenszeiten, Visiten, umgangen. Das Neugeborene

Voraussetzungen

Jede gesunde Mutter kann ihr Kind zu Hause entbinden, vorausgesetzt eine Steißlage, Herzfehler, Downsyndrom, Bluthochdruck oder Diabetes können ausgeschlossen werden. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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Ozontherapie Ozon ist schädlich für die Atmungsorgane und darf nicht über einen längeren Zeitraum eingeatmet werden. Eine einmalige oder wiederholte Verabreichung von medizinischem Ozon in kleinen Konzentrationen entfaltet jedoch eine nützliche Wirkung und stärkt z. B. die körpereigene Abwehr. Das medizinische Ozon wird in Ergänzung und in Kombination zu anderen alternativmedizinischen und schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt. So gelangt eine gezielte Ozontherapie z. B. bei Durchblutungsstörungen, die unter anderem ein Kältegefühl in den Beinen oder Schmerzen nach kurzen

Gehstrecken verursachen (Schaufensterkrankheit), schon seit vielen Jahren zur Anwendung. Berufliche Stresssituationen oder übermäßige geistige und körperliche Anspannungen führen durch Aktivierung des Zellstoffwechsels der Blutkörperchen zu einer Verbesserung des Allgemeinzustandes und bewirken eine Kräftigung. Leistungssportler, aber auch der ältere Patient profitieren von dieser einzigartigen Therapieform. Augenerkrankungen, Hautpilze und infizierte Hautverletzungen, Darmerkrankungen, Viruserkrankungen, Leber- und Gelenkserkrankungen, aber auch zur Schmerztherapie und bei

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»All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist«, sagte Paracelsus schon im 16. Jahrhundert.

Krebserkrankungen sowie zur Unterstützung bei Chemo- und Bestrahlungstherapie kann medizinisches Ozon eingesetzt werden. Die Behandlung erfolgt intravenös (in eine Vene) oder rektal (in den Mastdarm als Gaseinlauf). Dr. Gerd Köhler informiert Sie gerne, bei welchen Erkran-

kungen eine Ozontherapie, die im Übrigen eine Therapieform ist, wirksam und erfolgreich eingesetzt werden kann.

Ordinationszeiten:

Ab 25. Dezember 2012 wieder am Nassfeld, Mo. bis So. 10 bis 16 Uhr, Di. von 9 bis 14 Uhr. FA für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie 9620 Hermagor, Riedergasse 3/4 Tel. 04282/3359, Fax -14

Tel. 0676/4287851 · gerd.koehler@gmx.at · www.gerd-koehler.at

9620 Hermagor, Nassfeld , Sonnleitn – Tel. 04285/8173, Fax -4

Von Kopf bis Fuß „Von den Gesundheitstagen wird vieles ernst genommen und im täglichen Leben mitgetragen.“ Diese Erfahrung macht Univ.-Prof. DDr. R. Putz bei den Gesundheitstagen in Kötschach-Mauthen.

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terstützung zu holen. Wissen schützt! Denn je besser man über seinen Körper Bescheid weiß, umso besser kann man eine notwendige Therapie mitgestalten und auch verstehen, warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind. Angebotene Gesundheitstage sind „barrierefrei“. Hier ist jeder unbefangen, kann Fragen stellen, und diese Tage bieten eine wertvolle Möglichkeit als Zusatzinformation zu Broschüren, Besuchen einer Selbsthilfegruppe oder als Ergänzung zu der oft knapp bemessenen Zeit des Arztes in seiner Praxis. Prim. Dr. J. Hörmann weiß, dass Gesundheitstage den Zweck haben, Informationen zu bestimmten Themen verständlich zu übermitteln. Das Gebiet ist breit gefächert mit Themen „aus der

Seele“, aus der Ernährung, der Therapie und vielen anderen mehr. Der Besuch von mehr als 150 Personen pro Vortrag zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Dass man ernste Themen wie Informationen über die Gen-

technik auch mit Humor abhandeln kann, davon konnte man sich bei einer kabarettistischen Einlage von Volker Helldorf mit Unterstützung von Dr. Dieter Michael Schmidt an der Ziehharmonika überzeugen.

KK

Es wird gezielt nach Themen gesucht, die in der Bevölkerung im Moment „Gespräch“ sind. Medizinalrat Dr. Lauchhard entwickelte über die vielen Jahre das notwendige „G’spür“, um das Richtige zu wählen und die geeigneten Fachleute dazu einzuladen. „Gesundheitstage sind deswegen so wichtig, weil hier Menschen die Möglichkeit haben, sich aus erster Hand über interessante gesundheitliche Themen zu informieren“, sagt Dozent Dr. Bernd Lamprecht, der bei den diesjährigen Gesundheitstagen in Kötschach unter dem Motto „Von Kopf bis Fuß“ über Atemwegserkrankungen referierte. Die Leute können diese Information nützen, um sich zu schützen oder als bereits Betroffene wichtige medizinische Un-

Univ.-Prof. DDr. R. Putz, Medizinalrat Dr. Lauchhard, Prim. Dr. J. Hörmann und Doz. Dr. Bernd Lamprecht (v. l.).

»KÄRNTEN JOURNAL«


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ZWEIFELN UND STAUNEN

Womit füllst du dein Leben? Unlängst las ich folgende Geschichte. Ein König hatte zwei Söhne und als er alt wurde, musste er einen zu seinem Nachfolger wählen. Dazu gab er jedem der Beiden ein paar Silbermünzen und sagte: „Füllt damit die große Halle unseres Palastes. Womit ihr es füllt, ist eure Sache“. Da ging der Ältere der beiden los und brachte Stroh und füllte damit die gesamte Halle bis ganz nach oben hin aus. Der König betrachtete das und war gespannt, womit sein zweiter Sohn die Halle füllen würde. Wenig später kam der Jüngere Sohn, ließ das gesamte Stroh aus der Halle entfernen und stellte mitten in die leere Halle eine Kerze und zündete sie an. Der Schein der Kerze füllte den gesamten Raum. Da sagte der König: „Du sollst mein Nachfolger sein, denn du hast den Raum nicht einfach nur vollgestopft, sondern mit Licht jeden Winkel des Raumes gefüllt. Licht, das die Menschen brauchen“. Jesus sagt: „Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, irrt nicht mehr in der Dunkelheit umher, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.“ Jeden Tag können wir unser Leben mit unnützen Dingen vollstopfen oder uns dem zuwenden, was unser Leben wirklich lebendig macht. Was ist das in deinem Leben? Womit füllst du die Räume deines Lebens? Ich wünsche dir eine ganz besondere Adventszeit und FROHE WEIHNACHTEN. »KÄRNTEN JOURNAL«

KK/mein-schoener-garten.de

Hans Grollitsch

Sour Creek Mäander, Yellowstone NP Wyoming.

Wasser – Zauber der Natur Hinschauen mit Muße, offenen Augen und freiem Geist – eine Kunst, die der Förster Viktor Schauberger beherrschte wie kaum jemand sonst. So offenbarte sich ihm die Natur, und Wasser zeigte ihm seine Geheimnisse. von Ewald Neff Den letzten Teil zum Thema Wasser widme ich dem österreichischen Naturphilosophen und Erfinder Viktor Schauberger (1885–1958). Aufgewachsen in einer Familie mit langer Forstmannstradition im österreichischen Teil des Böhmerwaldes, wird er selbst Förster in einem Revier bei Steyrling. Seine nahezu vor 100 Jahren erforschten Gesetzmäßigkeiten der Natur begleiteten ihn zeit seines Lebens. Als Förster beobachtete er die Zusammenhänge in der Natur mit

großem Geist, und Zeitgenossen behaupteten, er habe mit Wasser zaubern können. Doch genauso gut lässt sich sagen, dass Wasser ihn bezauberte und verzauberte: „Stundenlang konnte ich das Fließen des Wassers beobachten, ohne müde oder verdrossen zu werden. Ich wusste damals noch nicht, dass im Wasser der Träger des Lebens oder der Urquell dessen ist, was wir als Bewusstsein bezeichnen. Ahnungslos ließ ich fließendes Wasser an meinen Augen vorüberrinnen. Erst

nach Jahren wurde ich gewahr, dass dieses rinnende Wasser unser Bewusstsein magnetisch anzieht und ein Stück mitnimmt.“ Viktor Schauberger spürte eine besondere Kraft, die vom fließenden Wasser ausging und den sensiblen Beobachter in seinen Bann zog. Nach und nach begann er mit den geheimen Kräften des Wasser zu spielen und entdeckte, dass der Mensch in der Lage ist, sein freies Bewusstsein überall dorthin zu senden, wo das Auge nicht hinblicken kann. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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KK/http://www.raum-und-zeit.com

Dezember 2012

Viktor Schauberger.

Stillwasserzone – „LIFE-Naturschutz-Projekt Gail“.

Vom Wasser lernen – Holzschwemmanlage

Schauberger war zielgerichtet. Die damalige Wasserwirtschaft führte Wasser (fast) immer in begradigten Formen: Flussbette wurden ebenso geradlinig angelegt wie Wasserrohre im Haushalt. In der Natur konnte Schauberger jedoch beobachten, dass sich das Wasser seinen Weg immer in Mäanderform sucht, d. h. in Schlangenlinien, und sich in dieser Bewegung fortwährend einspiralisiert. Nach Schauberger ist das die richtige Fließform des Wassers, in der es sich energetisch aufladen kann, erfrischt und veredelt wird. Zwingt man das Wasser, in geradlinigen Rohren anstatt in Wendelrohren zu fließen, verliert es seine Trag- und Schleppkraft, wird schal und stirbt langsam ab. Schauberger bezeichnete das Wasser als „das Blut der Erde“. Es war für ihn ein „anorganischer Organismus“, ein „Lebewesen“, das wiederum Teil eines größeren Lebewesens, der Erde, ist. Ähnlich wie in unserem menschlichen Körper das Blut fließt, den Körper reinigt und mit Nährstoffen versorgt, so tut dies das Wasser für den Körper der Erde. Die Qualität des Wasser steigert sich mit jedem Stein, um den es fließt, mit jeder Kurve, in der es schwingen kann, und es strahlt feinstoffliche Energien überall an die Umgebung ab, um die Vegetati-

Was er sah, blieb anderen verborgen, und so setzte er sichtbare Zeichen. Mit seinen aus dem Wasser gewonnenen Erkenntnissen baute er 1922 die erste Holzschwemmanlage. Wie wichtig die richtige Fließform und Temperatur des Wassers sind, demonstrierte Schauberger mit durchschlagendem Erfolg. Holzschwemmanlagen dienten in den Bergen dazu, Baumstämme aus den Hochwäldern ins Tal zu befördern. Normalerweise wurden diese möglichst geradlinig angelegt, um das optimale Gefälle auszunutzen. Schauberger legte jedoch die Schwemmanlagen nicht geradlinig an, sondern baute sie entlang der kleinen Gebirgsbäche, die sich mäandrierend ins Tal schlängelten. Die Fachwelt war überzeugt, dass eine derartige Anlage überhaupt nicht funktionieren könne. Doch bereits der erste Versuch brachte einen überwältigenden Erfolg, steigerte sich doch die Transportmenge des Holzes um ein Vielfaches. Durch die Spiralbewegung des Wassers und mithilfe der zusätzlichen Zuführung von frischem Kaltwasser erreichte Schauberger, dass sogar Hölzer transportiert wurden, deren spezifisches Gewicht schwerer war als das des Wassers.

In der Natur gibt es keine geraden Linien Dieser

Ausspruch

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

von

on zu nähren. Naturrichtig fließende Gewässer bewegen sich nicht nur in der Mäanderform, brauchen nicht nur die Steine des Anstoßes, sondern befinden sich auch immer im Schatten. Bäume und Sträucher säumen das Ufer und spenden dem Wasser den lebenswichtigen Schatten, den es braucht, um seine Qualität zu erhalten.

Umsetzung naturnaher Formen in der Gegenwart

In verschiedenen Flussbereichen in Kärnten wurden und werden schon einige naturnahe Wasserbauprojekte umgesetzt. Im Bereich Feistritz/Gail wird derzeit das sogenannte „LIFENaturschutz-Projekt Gail“ realisiert. In vielen Mäanderschleifen schlängelt sich der neue Bach rund zweieinhalb Kilometer weit über ehemalige Wiesen und Weiden. Ihr Wasser bezieht die rund 15 Meter breite „Kleine Gail“ aus der „Alten Gail“, einem Relikt der einstigen Flusslandschaft. Nach zweieinhalb Kilometer mündet das neue Gewässer über ein Dotationsbauwerk in die Gail. Stillwasserbereiche dazwischen fördern hierbei die Artenvielfalt. Wasserbauingenieure sind gefordert, ihr derzeitiges Know-how mit den Regeln und Gesetzmäßigkeiten, welche uns die Natur vorgibt, zu verbinden. Sagte doch Viktor Schauberger: „die Natur kapieren, nicht kopieren“.

Der Winter steht vor der Tür! Die Gipslager sind aufgefüllt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! So kommen auch organisatorische Neuigkeiten in die MEDALM. Ab 25. Dezember 2012 ist die Praxisgemeinschaft von Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 16 Uhr durchgehend geöffnet. Die physikalischen Therapien werden nach den Weihnachtsfeiertagen wie gewohnt von Montag bis Freitag durchgeführt! Das MEDALM-TEAM wünscht Ihnen eine stille Adventzeit und ein besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit im Neuen Jahr!

Tel.: 04285/84 150 »KÄRNTEN JOURNAL«


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KK/Jost

Dezember 2012

Volksliedabend KK

Insgesamt acht heimische Chöre und Singgruppen präsentierten am 20. Oktober auf der geschmackvoll herbstlich dekorierten Bühne des Stadtsaales Hermagor vor vollem Haus ihr umfassendes Können.

Kärnten Journal Gailtal gratuliert Bezirkshauptmann

KK

Mit der Familie, Freunden, Weggefährten und Behördenvertretern feierte Mag. Dr. Heinz Pansi kürzlich seinen 50. Geburtstag. Das Kärnten-Journal-Gailtal-Team mit Ruth Rauscher und Ellen Rettenbacher stellte sich mit einem Extra-Cover beim Behördenchef ein, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und überbrachte die besten Wünsche zum Ehrentag.

Tröpolacher Miniteufel

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Vor dem Nikolausabend waren an den Vorabenden im November die „Vorlafa“ – die Vorläufer des Krampus - unterwegs. Es sind Kinder bis zu 14 Jahren, die mit Fellen, Masken und mit ihren Glocken lärmend durch den Ort ziehen. Die Gäste in den örtlichen Hotels freuen sich über den abendlichen Besuch der Tröpolacher „Miniteufel“. Thomas, Lukas, Jakob und Co. waren mit viel Freude dabei. Lisa und Theresa achteten auf das richtige „Outfit“ der Buben.

ADEG Winkler spendet Lutscher für Kinder in Indien ADEG Winkler spendete beim Flohmarkt in Hermagor zwei Karton Lutscher für ein Kinderdorf in Nordindien. Die Freude der Flüchtlingskinder aus Tibet, die dort ein neues Zuhause gefunden haben, war sichtlich groß. Ein herzliches Dankeschön für diese tolle Charity-Aktion an ADEG-Chef Josef Winkler!

KK

Jahresabschlussfeier MS-Stammtisch Der MS-STAMMTISCH hat seine Jahresabschlussfeier am 29. November in Hermagor abgehalten. Dank an die Sponsoren KOSMETIK KATRIN und STRIZO NATURSTEINTEPPICH, welche die Kosten hierfür übernommen haben. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und wünschen den Gailtalern eine friedliche und gesegnete Weihnachtszeit.

Ausgezeichnet

KK

Mit dem Kärnten-Qualitätssiegel werden Unternehmer welche die Anforderungen der Tourismus-Qualitätsinitiative Kärnten umsetzen, sich zur Marke Kärnten bekennen und das einzigartige Urlaubsgefühl „Lust am Leben“ für den Gast erlebbar machen, ausgezeichnet. Darunter auch das Kinderhotel „Hubertushof“ der Familie Hubmann in Kameritsch.

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Gail-/Gitsch-/Lesachtal


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KK

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Keine Nachwuchssorgen in Hermagor!

MTB-Landescuprennen Endsiegerehrung 2012 Mit Hafner Jakob und Buchacher Fabian vom OSK wachsen wieder 2 MTBNachwuchstalente heran.

Im zweiten Halbjahr 2012 erblickten in der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See 28 Kinder (12 Buben/16 Mädchen) das Licht der Welt. Vizebürgermeister Mag. Karl Tillian begrüßte die neuen Gemeindebürger namens der Stadtgemeinde und in Vertretung des Bürgermeisters.

Programm 2012/13 Dezember: Mi., 12.12.2012, 19.00 Uhr Ort: HLW

KK

Computerspiele und Cybermobbing

Benefizveranstaltung „Lichtblick „Berührende Musik und heilsame Worte - Lichtblicke in Klang und Wort“ wurden den zahlreichen Besuchern der Stadtpfarrkirche in Hermagor geboten. Mit klangvollen Tönen aus der Orgel und berührenden Worten aus dem Munde von Barbara und Mag. Hannes Berger konnte man in vielen Momenten des Zuhörens in eine andere tiefsinnigere Welt eintauchen und nicht zuletzt  „Lichtblicke“ für jene Menschen spenden, die im Schatten weilen.

Was ist an Computerspielen so faszinierend und welche Gefahren gibt es? Jeder fünfte Teenager ist bereits über Internet oder Handy belästigt worden. Wie können wir sie schützen? Anzeichen von Cybermobbing rechtzeitig zu erkennen wird u.a. Thema dieses Abends sein.

Referent: Ing. Harald Reinisch (Trainer und Vater)

Jänner: Mi., 09.01.2013, 19.00 Uhr Ort: HLW

KK

Streiten will gelernt sein

Kärnten-Konferenz: 97 Prozent für Peter Kaiser Mit 97 Prozent wurde SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser bei der Kärnten-Konferenz in der CineCity Klagenfurt zum Spitzenkandidaten für die bevorstehende Landtagswahl gekürt. „Ich danke euch für euer Vertrauen und eure Unterstützung. Gemeinsam sind wir unschlagbar“, freute sich Kaiser, der Kärnten „einen politischen Frühling bescheren und die Befreiung schaffen“ will. Kaiser: „Ich weiß: Kärnten kann mehr! Gemeinsam schaffen wir den notwendigen Wechsel.“

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

Gestritten wird überall. Streit muss nicht negativ sein, sondern kann wie ein Gewitter die Luft in einer Beziehung reinigen.

Referent: MMag. Philipp Mayr (Sozialpsychologe, Pädagoge und Vater)

Weitere Informationen: 04282/3158 »KÄRNTEN JOURNAL«


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Tradition der Jugend KK

Es ist eine Tradition der Weißensteiner Jugend, dass sie für den Vinzibus jedes Jahr zu Weihnachten Lebkuchen bäckt. Am ersten Advent werden die Lebkuchen an Obfrau Groier übergeben. Frau Zehentner bedankte sich bei ADEG Winkler, Hermagor, für die Spende der Zutaten.

Martinimesse in Möderndorf

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Am 10.11.2012 wurde in der Martinskirche in Möderndorf eine Kirchtagsmesse der besonderen Art gefeiert. Viele Kinder und Eltern sind der Einladung des Pfarrgemeinderates zum Martinsfest gefolgt und haben den Gottesdienst mit ihren Laternen, Gesängen, Fürbitten und Gebeten zu einer wunderbaren Feier werden lassen.

Neue Glocken/Dellach

KK

Bischof Dr. Alois Schwarz kam Mitte November in die Pfarre St. Daniel, um die neuen Bronzeglocken der Filialkirche in Dellach zu weihen. „Live“ dabei war auch eine Delegation der Pfarrgemeinde St. Daniel, die einen Zweitagesausflug dazu nutzte, den Glockengießern bei der Arbeit zuzusehen.

Bastelkurs der SPÖ Frauen Die SPÖ Frauen des Bezirkes Hermagor veranstalteten einen kreativen Bastelkurs mit dem Thema „Kunst aus Nespressokapseln“. Am Bild: Vorne von links nach rechts: Astrid Gucher, Eva Maria Sommeregger,  2. Reihe:  vlnr Roswitha Sommeregger, Angelika Jarnig, Ingeborg Flaschberger, Martina Binter, Brigitte Karner

MV „Almrausch“ Mitschig ausgezeichnet

Laternenfest in Arnoldstein

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KK& Martina Schurian

Am 9. November 2012 veranstaltete der Pfarrkindergarten Arnoldstein das traditionelle Laternenfest, wo Eltern und Freunde herzlichst eingeladen wurden an der Laternenprozession teilzunehmen. Stolz trugen die Kindergartenkinder am späten Nachmittag ihre selbstgebastelten Laternen zum neu gestalteten Kirchenplatz, angeführt von zwei Fackelträgern und dem Heiligen Martin (alias Josef Satz) hoch zu Roß. Gemeinsame Lieder, ein Vaterunser zum Abschluss und das Teilen eines leckeren Lebkuchens bildeten den Rahmen dieser wunderschönen Feier.

Der MV Almrausch Mitschig wurden am 20. November von Landeshauptmann Gerhard Dörfler unter 17. Blasmusikvereinen im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung mit dem „Kärntner Löwen“ ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom eigens gegründeten „Löwen Ensemble“.

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Eltern spielen eine tragende Rolle …

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Ein lang gehegter Wunsch des EKIZ Hermagor ging Anfang November in Erfüllung: Eva Vogelgesang, IBCLC, Fachkinderkrankenschwester aus Deutschland, konnte als Vortragende für die „Ausbildung zur professionellen Trageberaterin“ gewonnen werden. Der zweitägige Kurs war bis auf den letzten Platz ausgebucht; die Teilnehmerinnen (Kinderkrankenschwestern, Hebammen, Pädagoginnen …) erhielten fundierte Informationen, wie Früh- und Neugeborene sowie größere Kinder korrekt im Tragetuch getragen werden können. Menschenbabys sind Traglinge und erfahren im Tragetuch Frühförderung der besonderen Art: Es stärkt die Eltern-Kind-Bindung (bonding), fördert die geistige wie körperliche Entwicklung; dazu hat der Tragende die Hände für das ältere Geschwister oder diverse Tätigkeiten frei. Ab sofort stehen hiesigen Familien zertifizierte Trageberaterinnen zur Verfügung. Anfragen im EKIZ: Telefon 0660/54 91 644.

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96 Blaulicht

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Leistungsabzeichen in Gold: Stefan Wilhelmer, Gerald Krassnig und Hanns Stattmann von der FF Hermagor.

Leistungsabzeichen in Silber: Paul Dollinger, Wolfgang Pernull und Reinhard Janesch von der FF Kirchbach.

Atemschutz-Leistungsprüfung Im Herbst nahmen sieben Trupps zu je drei Mann aus dem Bezirk Hermagor erfolgreich an der Atemschutz-Leistungsprüfung in Gold, Silber und Bronze am Gelände des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt teil. Laut Definition des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes sind das Ziel und der Zweck der Atemschutz-Leistungsprüfung, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der Ortsfeuerwehr im Bereich des Atemschutzes er-

worbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutz-Leistungsprüfung ist als zusätzliche praxisbezogene Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Für die Teilnahme sind teils

wochenlange Vorbereitungen und Übungen notwendig, wodurch wiederum die Arbeitsabläufe gefestigt und automatisiert werden. An dieser Leistungsprüfung, welche regelmäßig durchgeführt wird, haben diesmal ein Trupp der FF Hermagor, ein Trupp der FF Kirchbach, ein Trupp der

Leistungsabzeichen in Bronze: Mathias Pichler, Siegfried Schaller und Stefan Warmuth von der FF Förolach.

Leistungsabzeichen in Bronze: Kdt. Gerd Beneke mit Christian Umfahrer, Lukas Grollitsch und Andreas Grollitsch von der FF Radnig.

Leistungsabzeichen in Bronze: Georg Zankl, Karlheinz Schmid und Thomas Winkler von der FF Kötschach-Mauthen.

Leistungsabzeichen in Bronze: Christian Steinacher, Andreas Mattersberger, Daniel Schrettlinger von der FF Weißbriach.

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FF Förolach, ein Trupp der FF Radnig, ein Trupp der FF Kötschach, ein Trupp der FF Tröpolach und ein Trupp der FF Weißbriach erfolgreich teilgenommen. Das Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor gratuliert den erfolgreichen Teilnehmern zu ihren hervorragenden Leistungen.

Leistungsabzeichen in Bronze: Christopher Martin, Christian Jenul und Bernd Preiml von der FF Tröpolach.

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Blaulicht 97

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Erfolgreiches Preiswatten der Freiwilligen Feuerwehr Mitschig um den Hauptpreis und die vielen anderen tollen Preise zu watten. Die Kameraden der FF Mitschig gratulieren allen Spielern zu ihren Platzierungen. Weiters bedankt sich die Kameradschaft bei allen Spielern für die zahlreiche Teilnahme und die Fairness sowie bei den Sponsoren.

KK

Anfang November fand das traditionelle Preiswatten der FF Mitschig in seit Jahrzehnten bewährter Art und Weise statt und erfreute sich großer Beliebtheit. Trotz beunruhigender Wetterprognose fanden sich 44 Paare im Gasthof Hillepold in Postran ein, um in spannenden Spielen

KK

Der erste Platz ging an das nervenstarke Team Manuel Bodner und Manfred Gassmayer.

Den ersten Platz erreichten nach elf Spielrunden Hans Gangl und Walter Gucher (Mitte).

45 Spielerpaare beim Gailtaler Preiswatten der FF Köstendorf Am 18. November fand wieder das „Gailtaler Preiswatten“ der FF Köstendorf in der Ortsburg St. Stefan im Gailtal statt. Dieses Ereignis ist bei den Kartenspielern schon ein jährlicher Fixtermin, und so konnte die Teilnehmerzahl abermals gesteigert werden. Heuer spielten 45 Paare

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um die begehrte Siegesprämie von 1000 Euro. Dank der treuen Sponsoren, denen an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön gilt, konnte die FF Köstendorf ansprechende Sachpreise bis zum 16. Platz bieten – und so konnten sich viele über einen Gewinn freuen. Gail-/Gitsch-/Lesachtal


98 Glückwünsche

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Alles Gute zum 90. Geburtstag! Seinen 90. Geburtstag feierte Andreas Jeram aus Hermagor, Hauptstraße 51, am 21. November. Bürgermeister Siegfried Ronacher stellte sich als Gratulant ein und überbrachte persönlich die Glückwünsche der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See.

Alles Zumba!

Herzlichen Glückwunsch!

Die Zumba-Familie aus Reisach wünscht Lisa Faltheiner alles Gute zur bestandenen Prüfung und bedankt sich für den tollen Unterricht! Wir freuen uns schon auf Jänner 2013!

Vor 65 Jahren, am 15. November 1947, gaben sich Maria und Friedrich Rieder aus 9631 Rattendorf Nr. 49 das Jawort. Gemeinsam gingen sie seither durch dick und dünn, durch gute und schlechte Zeiten. Am Donnerstag, dem 15. November, stellte sich nun LAbg. GR Siegmund Astner seitens der Stadtgemeinde HermagorPressegger See mit einem Geschenk ein und gratulierte ihnen herzlich zu dem seltenen Ehejubiläum.

Lieber Nico! Alles Gute zu deinem ersten Runden wünscht dir dein bester Kumpel Nico!

Nachträglich alles Gute zu deinem ersten runden Geburtstag! Bleib weiterhin unser Sonnenschein! Mama, Papa, Ammy und Mizzi Oma.

KK

Lieber Julian!

Jubelpaar! Das Ehepaar Erika und Florian Tschmelitsch, aus Egg feierte am 25. November das Fest der goldenen Hochzeit. Stadtrat Günter Pernul gratulierte dem Jubelpaar seitens der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See.

Alles Gute! Seinen 90. Geburtstag feierte Franz Anton aus Hermagor, Hauptstraße 57, am 19. November. Gemeinderätin Angelika Jarnig stellte sich seitens der Stadtgemeinde HermagorPressegger See als Gratulantin bei ihm ein.

Vielen Dank! Die Kinder mit Familie bedanken sich für die nette Feier anlässlich deines 80. Geburtstages. Wir wünschen dir weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen.

Senden Sie Ihre Glückwünsche, Parten und Danksagungen an Zur Goldenen Hochzeit! Roswitha und Johann Rieder feierten am 24. November das Fest der goldenen Hochzeit. Bürgermeister Siegfried Ronacher gratulierte dem Jubelpaar ganz herzlich.

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E-Mail: office.gailtal@kaerntenjournal.at Telefon 0 676/ 84 177 16 60

oder kommen Sie persönlich vorbei: Gasserplatz 1 – 9620 Hermagor Unsere Bürozeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Traueranzeigen 99

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KK/fotolia.de

Danksagung

Das Redaktionsteam wird Sie gerne bei der individuellen Gestaltung beraten.

Kärnten Journal GAILTAL: Der Partner für Ihre Traueranzeige Lieber LeserInnen! In einem Trauerfall spüren die Hinterbliebenen die ehrliche Anteilnahme vieler Mitmenschen und wissen das in diesen schweren Tagen des Abschieds auch zu schätzen. Doch allen dafür zu danken ist nur schwer oder überhaupt nicht möglich. Nützen Sie daher die

Möglichkeit einer öffentlichen Danksagung im Kärnten Journal Gailtal. Das Redaktionsteam wird Sie gerne bei der individuellen Gestaltung beraten. Kontakt und Infos unter: Kärnten Journal Gailtal 9620 Hermagor, Gasserplatz 1 Telefon 0676/84 17 71 660

Tot ist nur, wer vergessen wird. Du wirst leben.

Danksagung Unsere geliebte Mama, Frau

Josefine Salcher geb. Stattmann vlg. Litrer ist am 5. November 2012 für immer von uns gegangen. Wir durften in den schwersten Stunden vielfältige Unterstützung, liebevolle Anteilnahme und wunderbaren familiären und freundschaftlichen Zusammenhalt erfahren. Vielen herzlichen Dank für die tröstenden Worte und Gesten, für die Gebete, für die zahlreichen Blumen- und Kerzenspenden. Ganz besonderer Dank gilt jenen, die unserer lieben Mama in der Zeit ihrer schweren Krankheit zur Seite gestanden sind sowie allen Mitwirkenden an den Trauerfeiern. Tröpolach im November 2012 Josef Salcher im Namen aller Angehörigen

Gail-/Gitsch-/Lesachtal

… für jede Form der erwiesenen Anteilnahme anlässlich des Ablebens von Herrn Johann Plattner, langjähriger Mesner der katholischen Stadtpfarrkirche in Hermagor. Jedes Wort, das vom Herzen kam, jeder Händedruck und jede Umarmung haben uns in diesen schweren Stunden aufgerichtet und getröstet. Wir bedanken uns bei Herrn Dechant Dörflinger und seinen Konzelebranten, möchten aber auch für die Kranzablösen, den Blumenschmuck, die Kerzen und die berührende musikalische Gestaltung ein herzliches Vergelt´s Gott zum Ausdruck bringen. Hermagor, November 2012

Die Trauerfamilie

Danke In unserem Trauerschmerz wurden wir von so vielen Händen getragen,

wir wurden durch das Mitgefühl im Leid und in der Hoffnungslosigkeit nicht alleine gelassen. Wort und Zeichen können helfen, diese Ohnmacht zu ertragen. Dafür möchten wir uns bei Allen bedanken, die meinen Vater und Lebensgefährten auf dem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie Gertraud und Stefan Glantschnig Stotterhof/Dorf Untervellach »KÄRNTEN JOURNAL«


100 Auto & Motor

KK/Jost

Dezember 2012

KK/Jost

KK/Jost

KK/Jost

Familien Patterer sen. und jun. beim Enthüllen des neuen GOLF 7

Zahlreiche Ehrengäste und Gratulanten bei der Firmenfeier im neuen Autohaus

Porsche Austria GF Mag. Franz Pommer kam persönlich, um zu gratulieren

Der gesamte Fahrzeugverkauf wurde konzentriert in die neue Ausstellunghalle verlagert

Autohaus Patterer: 50 Jahre VW Mit einer würdigen Auftaktveranstaltung in den neuen Verkaufsräumlichkeiten und einer Eröffnungs- und 50-Jahr-Jubiläumsfeier präsentierte VW Patterer in Hermagor am Wochenende 9./10.November exakt 50 Jahre nach der Firmengründung das beeindruckende Ergebnis seines soeben abgeschlossenen neuesten Um- und Ausbauprogrammes in der Größenordnung von 1,5 Millionen Euro. von Hans Jost Seit 1996 führt Ing. Franz Gerhard Patterer – in dritter Generation – das Autohaus Patterer an den Standorten Hermagor und Kötschach-Mauthen mit gesamt 40 MitarbeiterInnen. „Noch nie zuvor in unserer Firmengeschichte wurden in so kurzer Zeit so viele Erweiterungen und einschneidende Veränderungen realisiert wie heuer“, bringt es der

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42-jährige Firmenchef auf den Punkt – und ist stolz darauf, praktisch alle Professionistenaufträge an heimische Firmen vergeben zu haben. Franz Pommer, PorscheAustria-Geschäftsführer für Service und Finanzen, wies in seiner Festrede mit Freude darauf hin, dass es im Konzern keine Selbstverständlichkeit

sei, einem Händler alle vier Marken anzuvertrauen. „Das Autohaus Patterer in Hermagor hat mit einem über nunmehr fünf Jahrzehnte engagiert erarbeiteten Markt- Anteil von großartigen 40% absolute Fachkompetenz und betriebswirtschaftliches Können bewiesen, alle Konzern-Marken optimal zu bedienen.“ Im Zuge der festlichen

Abendveranstaltung wurde aus aktuellem Anlass auch der neue Golf 7 unter tosendem Beifall der 250 geladenen Gäste enthüllt und sogleich mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht.

Gail-/Gitsch-/Lesachtal


Auto & Motor 101

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KK/ANZEIGE/Jost (2)

Damit Ihr Auto wie geschmiert läuft, ist ein regelmässiges Service wichtig. Das geschulte Team der Nötscher Werkstätte sorgt für fachgerechte Wartung Ihres Fahrzeuges, das spart Geld und verhindert Pannen. Neben der Pflege und Instandsetzung zählen das Jahresservice mit Mobilitätsgarantie sowie die Pickerlüberprüfung zu den Angeboten – und das alles zu „gebremsten“ Preisen“! Michael Schnabl wirft einen prüfenden Blick in den Motorraum von Astrid`s Auto

Von Marlies Jost

AUTODIENST SCHNABL:

„Die Gailtaler Werkstätte meines Vertrauens“ die eines praktischen Arztes, welcher Spezialist für alle Leiden sein muss. Sofortige Diagnose und schnelles Handeln bei Pannen sind auch für`s Überleben der Fahrzeuge aller Marken wichtig“.

Astrid findet einen passenden Vergleich und meint: „Micheal Schnabl`s Leistungen sind ähnlich, wie

PKW`s, Traktor, Unimog, Hänger, Pickup...

Die Bankkauffrau und ihr Mann Christoph Zerbst be-

Autodienst

Schnabl

Nötsch 85 • 9611 Nötsch im Gailtal Tel.: 04256 / 2136 office@kfz-schnabl.com www.kfz-schnabl.com

Jetzt Winterreifen-Aktion! Top-Qualität zu Top-Preisen! Gail-/Gitsch-/Lesachtal »KÄRNTEN JOURNAL«

treiben in Bach eine nachhaltige Landwirtschaft und beschäftigen sich mit gefährdeten Tierrassen. Christoph ist Volksschullehrer, Bekanntheitsgrad erreichte er als RuderWeltmeister und amtierender Kärntner Meister im Orientierungsreiten. „Wegen unserer Hof- Feldund Waldbewirtschaftung haben wir einen grossen Fuhrpark und für unsere Ausfahrten zu Reitturnieren brauchen wir für die Araberpferde einen Anhänger, da fällt immer wieder eine Reparatur an“ sagt Astrid und ergänzt: „zudem sind unsere Arbeitsplätze in Klagenfurt und Arnoldstein, daher ist es besonders im ländlichen Raum von Vorteil, dass wir uns auf eine fundierte Werkstätte in unserer Nähe verlassen können“. Michael Schnabl punktet bei

Astrid Zerbst ist von der Hilfsbereitschaft und Einsatzfreudigkeit der Nötscher Werkstätte begeistert Familie Zerbst auch damit, dass er stets bereit ist, in Notfällen einen Leihwagen zur Verfügung zu stellen. „Mit Autodienst Schnabl haben wir einen profunden Partner gefunden, der uns in allen Belangen rund um die Mobilität mit Rat und Tat zur Seite steht“ schwärmt Astrid und hat das Gefühl, dass hier alles harmonisch Hand in Hand funktioniert.

»KÄRNTEN JOURNAL« Gail-/Gitsch-/Lesachtal

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Astrid Zerbst aus Bach bei St. Georgen und ihr Mann Christoph sind langjährige Kunden der Nötscher Werkstätte und begeistert von Michael Schnabl und seinen freundlichen, kompetenten Mitarbeitern.


Kärnten Journal Gailtal Dezember