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Dirk nowitzki

Aufstieg? Playoffs? Los geht‘s! Ein spannender Sportmonat steht bevor: Wie kommt der Würzburger FV nach der langen Winterpause aus den Startlöchern? Können die Zellerauer tatsächlich ein Wörtchen um den Aufstieg in die Regionalliga mitreden? Und wäre der Verein überhaupt in der Lage die höhere Spielklasse zu stemmen? Wir haben uns mit WFV-Trainer Marc Reitmaier unterhalten und dabei interessante

Einblicke erhalten. Mehr als interessant wird auch der anstehende Basketball-Monat. Für s.Oliver Würzburg stehen wegweisende Spiele auf dem steinigen Weg in die Playoffs an. Ist das Team von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann schon bereit für den großen Wurf? Was klappt gut, was muss besser werden? Alles zu lesen, wie immer, hier im Lokalheld. Viel Spaß beim Lesen und bis bald!

Herausgeber/Anschrift: Lokalheld Sportmagazin, Steffen Krapf, Nikolaus-Hofmann-Straße 17 a, 97421 Schweinfurt Telefon: 09721 37 07 215 E-Mail: info@lokalheld-sport.de Online: www.lokalheld-sport.de Druck: Schleunungdruck Fotos: HMB Media/Heiko Becker, Volker Danzer, foto2press/Frank Scheuring, Meike Kreidler, Imago, Getty, FC Würzburger Kickers AG

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„The German Wunderkind“ eroberte von Würzburg aus die NBA, revolutionierte das Spiel, gewann 2011 mit den Dallas Mavericks die Meisterschaft und jagt auch heute noch, mit 39 Jahren, Rekorde in der NBA.

thomas lurz Die Titelsammlung des Freiwasserschwimmers Lurz, der 2015 seine Karriere beendete, würde jedes Vereinsheim sprengen: Unter anderem 12-mal WM-Gold, 5-mal EM-Gold sowie Bronze und Silber bei Olympia.

carsten lichtlein 220 Länderspiele, zwei Europameistertitel und einmal Weltmeister - Handballtorwart Lichtlein (37), der seine Karriere bei der TG Heidingsfeld startete und aktuell beim VfL Gummersbach spielt, hat nichts ausgelassen.

frank baumann Grombühler Fußballheld: Vize-Weltmeister mit der DFB-Elf (2002), Deutscher Meister und zweimal Pokalsieger mit Werder Bremen. Der einstige Defensivspezialist arbeitet seit 2016 als Sportchef für Werder.

simon rösner Weltklasse! Der Lengfelder ist Deutschlands bester Squash-Profi: Steht derzeit auf Platz sechs der Weltrangliste, holte in seiner Karriere bereits unzählige Titel, unter anderem Gold bei den World Games 2017.


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etztlich war er nicht das erhoffte Puzzle-Teil im Team von Dirk Bauermann. Vaughn Duggins, der 30-jährige US-Shooting Guard, hat seinen Vertrag, der bis Saisonende Gültigkeit hatte, nach gerade einmal 105 Tagen in beidseitigem Einvernehmen mit s.Oliver Würzburg, aufgelöst. „Vaughn ist auf uns zugekommen und wir haben uns zusammengesetzt. Es hat einfach nicht gepasst, deshalb haben wir uns mit ihm geeinigt, den Vertrag zu

beenden“, wird Baskets-Geschäftsführer Gunars Balodis in der Pressemitteilung des Klubs zitiert. In 14 Spielen für Würzburg kam Duggins auf durchschnittlich 15,6 Spielminuten, 3,5 Punkte und 1,4 Assists. Zuletzt schwanden seine Einsatzzeiten merklich. Der ehemalige Oldenburger konnte zu keiner Zeit an das Leistungsniveau vergangener Jahre anknüpfen. Ein Ersatz ist vorerst nicht geplant, aber man wird den Spielermarkt beobachten.

Schauspieler und Faust-FestOrganisator Martin Menner Foto: André Helbig

im Theater am Neunerplatz 16. - 18. März 2018

G W

er von euch wollte schon immer mal Mäuschen spielen, wenn sich auf Expertenniveau in lockerer Runde über Handball unterhalten wird? Der „Handballstammtisch“ in der Würzburger Hafenschänke macht es möglich. Via Facebook und Youtube kann man seit letzten November quasi mit am Tisch sitzen, wenn sich Handballstammtisch-Gründer Thomas Keupp, Zwillingsbruder

Martin, Klaus Beck, Florian Nöth, Sportredakteurin Natalie Gress und Moderator Johannes Braun mit exklusiven Gästen (zuletzt u. a. Stefan Schmitt) über die aktuellen Geschehnisse aus der regionalen Handballszene unterhalten. Eine runde Sache, wie wir finden. Ach ja, den Handballstammtisch gibt es jetzt auch hier im Lokalheld mit der Kolumne „Stammtischmeinung“ zu lesen (S. 11). In diesem Sinne: Prost!

oethes „Faust“ ist DER deutsche Bühnenklassiker schlechthin. Aber „Faust“ ist viel mehr, als das! Das Thema ist bis heute Inspiration für Künstler und Kulturschaffende aller Richtungen. Deswegen präsentiert „Das Faust-Fest“ in Würzburg vom 16.-18. März 2018 eine große Palette verschiedenster Kunstwerke, Bearbeitungen und Interpreta-

tionen rund ums Thema „Faust“. Dadurch werden alle Zuschauergruppen angesprochen: ein Fest für Jung und Alt. Es gibt zu sehen, zu hören und zu erleben: Schauspiel, Musik, Lesungen, Puppenspiel, Kino, bildende Kunst und Performance. Im Bereich Musik reicht die Bandbreite der Beiträge von Liedern der Romantik, über Jazz, bis zum Rap!

Zahlreiche Vergünstigungen für Bahnfahrer www.faust-fest.com www.bahn.de/bayern märz 2018

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bilanz februar 2018 4 Spiele, 1 Sieg, 2 Remis, 1 Niederlage tabellenplatz: 10 (36 Punkte, 33:36 Tore)

Aus der Traum! Noch unter dem Weihnachtsbaum dürfte der ein oder andere Kickers-Fan, nach der grandiosen 6-Siege-Serie vor der Winterpause, von einem neuerlichen Aufstieg in die Zweite Liga geträumt haben. Nach sechs Spielen im neuen Jahr sind die Träumereien schon wieder aus den Köpfen. Mit acht Punkten aus sechs Spielen verloren die Rothosen den Anschluss an das obere Tabellendrittel und müssen sich nun mit dem grauen Mittelmaß zufrieden geben. Der Lokalheld analysiert, warum es für den FWK in dieser Saison nicht für mehr reicht.

Mit Cheftrainer Stephan Schmidt wollten die FWK-Verantwortlichen den Neuaufbau nach der 3-jährigen Ära von Bernd Hollerbach angehen - ein Disaster, wie sich alsbald herausstellte. Die von Schmidt und Sauer zusammengestellte Mannschaft spielte weit hinter den eigenen Erwartungen und trudelte

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schnurstracks Richtung Abstiegsränge. Am 11. Spieltag, nach der 0:2-Heimpleite gegen Unterhaching, zog der Verein die Reißleine und feuerte Schmidt. Der 41-jährige Fußballlehrer hinterließ mickrige 10 Punkte und eine Mannschaft, die taktisch völlig orientierungslos und körperlich in einem schlechten Zustand war.

Schmidt-Nachfolger Michael Schiele bewegte seit Oktober einiges am Dallenberg: Er machte das Team fit, lässt ein für die ligataugliches System spielen, hat aus vielen Individualisten ein Team gemacht - kurzum: er hat Erfolgserlebnisse und Leidenschaft zurück zu den Kickers gebracht. Nach der imposanten 6-Siege-Serie, muss sich aber auch Trainer-Neuling Schiele die These gefallen lassen, dass die Mannschaft sich seit der Winterpause nicht wirklich weiter entwickelt hat. Routinier Schuppan sprach nach dem torlosen Remis in Paderborn nicht ohne Grund von „einem Rückfall in alte Zeiten“. Acht Punkte aus sechs

Partien zum Jahresauftakt sind maximal Liga-Mittelmaß. Eigentlich wollte man den Februar abwarten und dann ein neues Saisonziel aussprechen. Das hat sich mittlerweile erledigt, sportlich geht es um nichts mehr. Wichtig ist jetzt die Entwicklung der Mannschaft und dass der Verein die (mittelmäßige) Saison mit Positiverlebnissen beenden kann.

Als großes Manko im FWK-Spiel, ist das insgesamt gesehen ungenügende Offensivspiel auszumachen. 33 Tore in 26 Spielen sind kein Wert, bei dem Gegnern Angst und Bange wird. Es fehlt an Durchschlagskraft im Angriff und vor allem ein echter Torjäger, der das häufig dominante Kickers-Spiel veredelt. In den sechs Spielen 2018, konnten die Rothosen nur vier Tore erzielen.


Werden die Würzburger Kickers nächstes Jahr alles auf eine Karte setzen und den Aufstieg in die 2. Bundesliga anpeilen? Vieles deutet darauf hin. Wir wagen eine Vorausschau, was im Sommer passieren muss, damit der FWK (wieder) zu einem Drittliga-Spitzenteam werden kann.

Drei Verträge von absoluten Leistungsträger laufen im kommenden Sommer aus. Offensivmann Felix Müller wird seinen Kontrakt in Würzburg nicht verlängern und nach Sandhausen wechseln. Der Abgang von Emanuel Taffertshofer gilt als wahrscheinlich. Bessere Karten hat der FWK wohl bei Kapitän Neumann. Der 27-jährige ist auch in seiner zweiten Saison die große Konstante in der Kickers-Defensive und

längst zur Symbolfigur bei den Fans und im Umfeld geworden. Kürzlich bekam Neumanns Frau das zweite gemeinsame Kind. Sieht die junge Familie ihre Zukunft in der Residenzstadt? Zu hoffen wäre es. Als Spieler und Führungsfigur ist der gebürtige Berliner ein absoluter Glücksfall und im Team von Schiele de facto unersetzlich. Sein Verbleib wäre für den ganzen Verein ein wichtiges Signal für eine ambitionierte Zukunft.

Auch wenn der bodenständige Schwabe, Michael Schiele, nie darauf herumritt: Der aktuelle Kader ist nicht sein Wunschkader, sondern war der seines Vorgängers. Sportlich und auch wirtschaftlich wird es wichtig sein Spieler wie Björn Jopek und Wolfgang Hesl von der Gehaltsliste zu bekommen, fraglich dürfte auch die Zukunft von Spielern wie Bytyqi, Mast und Syhre sein, die allesamt als gestandene Drittliga-Spieler nach Würzburg kamen, sich hier jedoch nicht weiter entwickeln konnten und nur sehr bedingt kompatibel

mit Schieles Spielsystem sind. Ein fixer Streichkandidat ist Joannis Karsanidis, der noch einen Vertrag bis 2019 hat. Ob die auslaufenden Arbeitspapiere von Stürmer Königs und Innenverteidiger Uzelac noch einmal verlängert werden, erscheint unwahrscheinlich. Sicher, das Grundgerüst des Teams steht - und das hat auch eine gute Qualität - um ein Top-Team zu werden, müssen Fischer und Sauer, Coach Michael Schiele im Sommer einige Transfers ermöglichen.

Ganz oben auf der Agenda wird dabei die Suche nach einem Torjäger sowie einen adäquaten Ersatz für Felix Müller im offensiven Mittelfeld stehen. Das wird weder günstig, noch einfach. Offensivspieler mit hoher Qualität sind in der 3. Liga schwer zu kriegen. Umso wichtiger wird es sein, den potenziellen Kandidaten eine realistische Aufstiegsvision aufzutischen. „Spielentscheider“ geben sich nicht mit Mittelmaß zufrieden - aber das tun die Entscheider bei den Kickers ja bekanntlich auch nicht.

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abwehr

Spiele: 25

Tore: 2

Zum dritten Mal in der aktuellen Spielzeit heißt die Lokalheld Rothose des Monats: Sebastian Neumann. Der Kickers-Kapitän feierte im Februar seinen 27. Geburtstag und freute sich über Familienzuwachs. Nicht ganz so viel Grund zur Freude gibt es aktuell bei der Arbeit. Es läuft nicht gut, nicht schlecht - Durchschnitt eben... Neumanns Leistungen allerdings bewegen sich auf einem konstant hohen Niveau. Eigentlich zu gut für die 3. Liga, am „Dalle“ hofft man dennoch auf die Vertragsverlängerung des Abwehrchefs.

Die Kickers treffen das gegnerische Tor nicht mehr: Im aktuellen Kalenderjahr konnten gerade einmal vier Rothosen-Treffer in sechs Spielen bejubelt werden. Davon fielen nur zwei direkt aus dem Spiel heraus. Bester Torschütze ist nach wie vor Orhan Ademi (7 Tore, davon 2 per Strafstoß)

Ende Februar verkörpert der FWK pures Drittliga-Mittelmaß: 26 Spiele, Tabellenplatz 10, 10 Siege, 6 Unentschieden, 10 Niederlagen, 33:36 Tore. Der Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz beträgt elf Punkte, der Vorsprung auf die Abstiegsränge 13 Punkte.

Winter-Neuzugang Fabio Kaufmann (25) feierte beim 1:0-Heimsieg gegen Magdeburg seine Drittliga-Premiere im Würzburger Trikot. In bisher drei Einsätzen (alle als Einwechselspieler) konnte der zuletzt vereinslose Deutsch-Italiener noch keine Akzente setzen.

23. Spieltag

24. Spieltag

25. Spieltag

26. Spieltag

FWK: Drewes - Ahlschwede, Neumann, Schuppan - Göbel, Taffertshofer, Nikolaou, K. Wagner - Baumann (81. Kaufmann), Müller (90. Skarlatidis) - Ademi (84. Königs). Trainer: Schiele

FWK: Drewes - Ahlschwede, Neumann, Schuppan - Göbel, Skarlatidis (68. Königs), Nikolaou, Wagner - Baumann, Müller (68. Kaufmann) - Ademi (81. Bytyqi). Trainer: Schiele

FWK: Drewes - Ahlschwede, Neumann, Schuppan - Göbel, Nikolaou, Syhre (61. Skarlatidis), Wagner - Baumann, Mast (78. Königs) - Ademi (87. Bytyqi). Trainer: Schiele

Tor: 1:0 Ademi (42., Foulelfmeter, Handke an Göbel) Gelbe Karten: Neumann, Müller, Wagner - Handke, Schwede, Schiller, Beck Zuschauer: 6.670

Tore: 1:0 Benyamina (32., Foulelfmeter), 2:0 Wannewetsch (38., Hilßner), 2:1 Nikolaou (47., Göbel), 3:1 Rankovic (55.) Gelbe Karten: Wannewetsch, Scherff, Evseev - Ahlschwede, Baumann, Schuppan Zuschauer: 10.300

FWK: Drewes - Ahlschwede, Neumann (82. Kaufmann), Syhre - Göbel (82. Königs), Skarlatidis, Nikolaou, Wagner (72. Mast) Baumann, Müller - Ademi. Trainer: Schiele

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Tore: 0:1 König (5., Barylla), 1:1 Skarlatidis (89., Königs) Gelbe Karten: Skarlatidis, Müller Gelb-Rote Karte: Wachsmuth (64.) Zuschauer: 5.057

Gelbe Karten: Ritter - Schuppan Zuschauer: 6.148


Panik auf der Titanic? Der HSV ist im Sinkflug in Liga zwei. Daran konnte bislang auch der neue HSV-Trainer Bernd Hollerbach nichts ändern.

UND WIR HABEN ES.

HSV & Hollerbach stehen am Abgrund

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undesliga-Dino Hamburger steht mehr denn je mit dem Rücken zur Wand. Auch unter dem neuen Trainer Bernd Hollerbach gelingt den Norddeutschen nicht die erhoffte Wende. Mittlerweile beträgt der Rückstand auf Relegationsplatz 16, sieben Punkte. Selbst Schlusslicht Köln ist

mit dem HSV (17.) gleichgezogen. Keine guten Aussichten. Noch bleiben dem Ex-Kickers-Trainer zehn Spieltage, um die historische Abstiegspleite doch noch abzuwenden. In den ersten fünf Spielen unter „Holler“ konnte Hamburg noch kein Spiel gewinnen (zwei Unentschieden, drei Niederlagen).

11 Spiele bis zum „Blauen Wunder“?

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m 10. März endet für die Fußballer des Würzburger FV die 105 (!)-tägige Winterpause. Das Auswärtsspiel gegen Bayern Hof wird das erste von elf verbleibenden Spielen in der Bayernliga Saison 2017/18, an dessen Ende die Blauen aus der Zellerau mit dem Regionalliga-Aufstieg eine faust-

dicke Überraschung landen könnten. Aktuell steht die Reitmaier-Elf auf Platz drei, einen Punkt hinter dem Ersten SC Eltersdorf und punktgleich mit dem Tabellenzweiten Viktoria Aschaffenburg. Mehr über den wiedererstarkten WFV und Erfolgscoach Marc Reitmaier findet ihr auf den Seiten 8 - 9.

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97070 Würzburg, Bronnbachergasse 20, Tel. 0931 / 359329-0 97204 Höchberg, Martin-Wilhelm-Str. 1. Tel. 0931 / 49262


„Vor der Saison hatten wir wieder einen großen Umbruch. Mit Christian Steinmetz, Joe Mensah und unserem spielenden Co-Trainer Daniel Mache haben uns drei arrivierte Stammspieler verlassen. Im Gegenzug kam mit Sebastian Fries ein absoluter Leader, der auch gleich unser neuer Kapitän wurde und mit Ben Müller ein super Nachwuchsspieler vom 1.FC Nürnberg. Zudem haben wir den Kader mit einigen junge Talente aus unserer Jugend in der Breite verstärkt. Trotz des Umbruchs sind wir sehr gut in die Saison gestartet und von Beginn weg als Mannschaft extrem geschlossen aufgetreten. Faktoren für den Erfolg und für Platz drei sind unsere Defensivstärke, mit nur knapp einem Gegentor pro Spiel, unsere körperliche Fitness und unsere Flexibilität, die uns für die Gegner schwer ausrechenbar macht. Außerdem sind wir zuhause noch ungeschlagen. Das war vor der Saison auch eines unserer Ziele, endlich wieder eine Heimmacht zu werden – das war beim WFV längere Zeit nicht mehr der Fall.“

„...ist im Amateurbereich traditionell sehr lange. Aber auch nicht so lange, dass wir total aus dem Rhythmus geraten. Seit 27. Januar befinden wir uns wieder voll im Trainingsbetrieb. Vorab haben die Spieler schon rund drei Wochen individuell im läuferisch Bereich gearbeitet. Wir sind bekannt dafür, hart zu arbeiten. Unser Ziel ist es, fitter als der Gegner zu sein.“

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Wer hätte das Gedacht? Würzburgs sportlicher Überflieger 2017/18 kommt aus der Zellerau: Der Würzburger FV überwinterte auf Platz drei in der Fußballbayernliga Nord und hat in den noch ausstehenden elf Partien gute Chancen auf den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Vater des Erfolgs ist Cheftrainer Marc Reitmaier, der seit 30.08.2015 im Amt ist und aus dem Kellerkind ein Spitzenteam der Liga gemacht hat. Wir haben uns vor dem Start der Restsaison, die am 10. März mit dem Auswärtsspiel gegen Hof beginnt, mit Reitmaier unterhalten und erhielten interessante Einblicke über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an der Mainaustraße.

„Das würde natürlich einer Sensation gleichkommen. Aber damit befasse ich mich gar nicht und das halte ich auch von meiner Mannschaft fern. Meine Aufgaben liegen im sportlichen Bereich und da liegt der Fokus auf die anstehende Aufgabe in Hof. Im Verein ist die Regionalliga natürlich ein Thema, mit dem man sich befassen muss. Aktuell sind hier keine Voraussetzungen, mit denen wir am Spielbetrieb in der Regionalliga teilnehmen dürften. Dafür müsste im infrastrukturellen Bereich einiges getan werden. Die Mannschaft arbeitet hart und gibt immer alles. Gleiches verlangen wir natürlich auch vom Verein, der im Hintergrund das maximal mögliche probieren muss.“

„Für mich ist Viktoria Aschaffenburg der absolute Favorit auf Platz eins. Sie sind das Nonplusultra der Liga. Dort hat man ein Umfeld, das unbedingt wieder in die Regionalliga möchte. Im Grunde ist der Aufstieg für die Viktoria ein Muss. Der SC Eltersdorf hat eine Mannschaft, mit sehr guten Individualisten, wird aber genauso wie alle anderen Teams noch Punkte liegen lassen. Da gilt es dann eben da zu sein. Wichtig ist es als Verfolger, keine vermeintlichen Pflichtpunkte gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte herzugeben.“


Anwaltsk anzlei klaus w. s piegel

Fachanwalt

„Wir müssen weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. Daher gilt unsere maximale Konzentration aktuell dem ersten Spiel, am 10. März, gegen die SpVgg Bayern Hof. Uns erwartet dort ein ganz schweres Auswärtsspiel bei

einem Ex-Regionalligisten, der bislang zwar hinter den Erwartungen liegt, aber in der Restsaison sicher noch einmal alles reinwerfen wird, um am Ende eine solide Saison zu spielen.“

„Gerade das erste Jahr, als ich die Mannschaft als Bayernliga-Letzter übernommen habe, waren schwierige Zeiten mit Höhen und Tiefen. Aber ich habe von Anfang an gesagt: Wer hart arbeitet, wird auch erfolgreich sein. Die Jungs haben damals super mitgezogen. Das war für uns alle keine einfache Zeit, die uns aber letztlich nur stärker gemacht hat. Dass wir damals

den Nichtabstieg, ohne den Gang in die Relegation geschafft haben, war schon sensationell. In meinem zweiten Jahr spielten wir eine starke Hinrunde mit 36 Punkten. Die Rückrunde verlief dann nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Dieses Jahr haben wir uns mannschaftlich nochmal weiterentwickelt und eine bislang sehr gute Runde gespielt.“

„Mein Vertrag läuft im Sommer aus. Es gibt auch Anfragen anderer Vereine, mein Ansprechpartner Nummer eins heißt aber ganz klar: Würzburger FV. Ausschlaggebend wird für mich sein, ob im Verein etwas voran geht. Ich möchte einfach sehen, dass man hier in Sachen Infrastruktur und Kaderplanung alles in die Waagschale wirft. Während

andere Bayernliga-Klubs in der Vergangenheit ihre Etats wahnsinnig nach oben geschraubt haben, geht der Etat beim WFV seit Jahren sukzessiv nach unten. Von daher kann man der Mannschaft und dem Umfeld, für die starke Hinserie und Platz drei zur Winterpause, nicht oft genug ein ganz großes Kompliment aussprechen.

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für Strafrech

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Martinstr. 21 • 97070 Wür zburg Tel.: 0931- 5 08 16 • Fax: 0931 - 5 33 E-Mail: rasp 33 iegel@me.co m Gerichtsfach : 26

24 h - notruf bei verhaftung und durchsuchung

Tel: 0170 2211778 strafrecht-wuerzburg.de


bilanz februar 2018 1 Sieg, 3 Niederlagen tabellenplatz: 7 (29:19 Punkte)

Im Februar endete die einmonatige Winterpause in der 2. Handballbundesliga. Die DJK Rimpar kam dabei mit einem Sieg und drei Niederlagen eher schlecht, als recht aus der Pause. Ein Jahresauftakt der Fragen im Wolfsrevier aufwirft. Wir versuchen sie zu beantworten.

Nach der Aufstiegsreform, bei der nur noch zwei Teams in die Bundesliga aufstiegen, nicht wie die Jahre zuvor drei, ist es diese Saison schwerer denn je das Nadelöhr in Richtung Oberhaus zu passieren. Nichtsdestotrotz ging die DJK mit nur zwei Zählern Rückstand auf den Tabellen-2. ins neue Jahr. Nach der schwachen Ausbeute von nur zwei aus acht möglichen Punkten im Februar, beträgt der Rückstand auf den Zweiten SG BBM Bietigheim nun sechs Punkte. Tabellenführer Bergischer HC trohnt ohnehin mit 46:2-Punkten ungefährdet an der Spitze.

Prognose:

Durch den Stolperstart ins neue Jahr hat man sich im Grunde schon aus dem hart umkämpften Aufstiegsrennen verabschiedet. Realistisch gesehen landet die DJK auf Platz 5 bis 8.

Der Abgang von Kreisläufer Jan Schäffer im Winter, in Richtung Erstligist HC Erlangen, war ein ein Schock für die Wölfe, der nur langsam verdaut werden konnte. Das Rimparer Spiel war zu einem beträchtlichen Teil auf Schäffer zugeschnitten. Der Fehlstart im Februar war sicher auch auf die Personalie zurück zu führen.

Prognose: Patrick Gempp und Neuzugang Sergej Gorpishin machen ihre Sache am Kreis immer besser und werden die bestehende Lücke mittelfristig schließen.

Nach Schäffers Abgang und dem zum Saisonende anstehenden Karriereende der beiden Routiniers Stefan Schmitt und Sebastian Kraus, steht Rimpar der größte Umbruch seit Jahren bevor. Die Obinger-Sieben braucht dringend neue Leitwölfe, die in den schweren Phasen auf der Platte vorangehen.

Prognose: Heißester Anwärter, als neuer Leitwolf, ist laut Trainer Matthias Obinger Rückraumspieler Patrick Schmidt, der sich regelrecht aufdrängt und mehr Verantwortung innehaben möchte. Rein sportlich steht und fällt der Erfolg der Wölfe schon heute (oft) mit Schmidts Leistungen. Der hochveranlagte Spieler wird, unterstützt von Kaufmann und den Eigengewächsen Schömig und Siegler, vermutlich das Gesicht der Wölfe-Zukunft. Gespannt darf man zudem auf die Transfers für die nächste Saison sein.

„The Wall“ überragt im 400. Wölfe-Spiel

Schömig und Wieser verlängern

Bundesliga-Premiere für Ex-Wolf

Rimpars A-Jugend ist Bayerischer Meister

Rimpars Torhüter Max „The Wall“ Brustmann gehört seit Jahren zu den überragenden Spielern der 2. Handballbundesliga. Dies stellte der mittlerweile 35-jährige auch bei seinem 400. Spiel für die Wölfe, beim 32:26-Sieg gegen Saarlouis, mit 15 Paraden einmal mehr imposant unter Beweis.

Eigengewächs Dominik Schömig (23) und Ersatztorhüter Andreas Wieser (22) verlängern ihre Verträge bei der DJK um jeweils zwei Jahre. „Sowohl Domi als auch Andi sind tolle Jungs. Sie verstehen die Philosophie des Vereins und sind ein wichtiger Bestandteil der Wölfefamilie“, so Roland Sauer.

Kreisläufer Jan Schäffer, der die DJK Rimpar in der Winterpause mit reichlich Nebengeräuschen in Richtung HC Erlangen verlassen hatte, feierte am 16.02. im Spiel gegen den TBV Lemgo (24:24) sein Erstliga-Debüt. Im ersten Spiel nach dem Wechsel musste der 27-jährige noch aufgrund einer Zerrung passen.

Wächst da etwa die nächste „goldene Generation“ im Wolfsrevier heran? Die A-Jugend der DJK Rimpar sicherte sich Mitte April, zwei Spieltage vor Schluss, erstmals seit 2015 wieder, die Bayernliga-Meisterschaft und kämpft ab April um die Qualifikation zur Jugendbundesliga.

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or kurzem sind wir beim Stammtisch fremdgegangen und haben uns die Ballett-Stars von Real Madrid gegen die Scheich-Millionäre von PSG angeschaut, was klar cooler Sport war, aber doch nur mit mehreren frisch Gezapften, vom Hafenschänken-Wirt Reinhard, zu ertragen war. Schauspielerei, Machtgehabe und Kommerz ohne Ende, Spieler, die ihre Vereine wechseln, wie unser Klaus die Unterhosen. Das alles ist doch sehr befremdlich für unsere Stammtischseele. Wie geil ist dagegen Sport auf hohem Niveau, unbändiger Einsatz und Siegeswille und das alles vorgetragen von „Stars“, die „nebenher“ einem Beruf nachgehen und die man nach

STAMMTISCHMEINUNG

ist die neue Lokalheld-Kolumne, in der der „Handballstammtisch“ monatlich kurz und knackig seine Meinung zu einem Thema aus der regionalen Handballszene

dem Match beim zweiten Cuba Libre im Zauberberg antrifft. Stammtischromantik? Vielleicht bald, denn mit Basti Kraus und Steve Schmitt von den Rimparer Wölfen verlassen zwei Urvertreter dieser Spezies nach Ende dieser Saison die große Handballbühne. Wir sind jetzt schon traurig und sagen Danke für tolle Schlachten in allen Ligen und hoffen ganz beseelt vom Glauben an den ehrlichen Sport und von inzwischen nicht mehr gezählten Hopfentees, dass die Rimparer diese ureigene Tradition mit neuen Jungs fortsetzen. Wir werden es in der Hafenschänke weiter durchs Glas beobachten. Bis bald, eure Handball-Stammtischbrüder! kundtut. Der „Handballstammtisch“, trifft sich regelmäßig in der Hafenschänke Würzburg. Zu sehen sind die Sendungen via Youtube und Facebook (fb.com/handballstammtisch)

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bilanz februar 2018 3 Spiele, 2 Siege, 1 Niederlage tabellenplatz: 9 (24:20 Punkte)

04.03. 12.03. 17.03. 24.03.

(a) - Frankfurt (h) - gieSSen (a) - bamberg (H) - ULM

s.Oliver Würzburg ist weiter im Playoff-Rennen. Im Lokalheld Baskets Check haben wir zwei Leistungsträger unter die Lupe genommen:

22,5 MIN 6,8 PTS 1,1 St

Jetzt müssen die Baskets abliefern! Das letzte Drittel der Basketballbundesliga-Saison 2017/18 bricht an und s.Oliver Würzburg ist noch mittendrin im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Besonders in den anstehenden vier Spielen des Monats März wird sich herausstellen, ob die Würzburger Fans sich nach 2012 und 2016 wieder über Playoff-Spiele freuen dürfen, oder es am Ende nur lange Gesichter geben wird. Die Wochen der Wahrheit stehen an:

Die kommenden Spieltage werden es für die Basketballer Korbjäger in sich haben: Das Team von Headcoach Dirk Bauermann trifft im März auf vier direkte Konkurrenten um die Playoff-Plätze. Die Vorzeichen stehen dabei alles andere als schlecht. Die Hinspiele gegen die kommenden Gegner Frankfurt (81:64), Gießen (86:80) und Bamberg (76:73) konnten allesamt gewonnen werden. Lediglich gegen ratiopharm Ulm, den vierten und letzten Gegner im März, wurde das erste Spiel (knapp) verloren (69:72). Zuversichtlich stimmt auch die Formkurve aus den vergangenen beiden Spielen, in denen Würzburg gegen die Abstiegskandidaten aus Göttingen und Erfurt zwar nicht brillierte, aber insgesamt gesehen doch sehr stabil agierte. Bauermanns Spielphilosophie scheint allmählich aufzugehen: „So wird es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen.“

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Nach vielen Auf und Abs scheint sich das Team gefunden zu haben. Die Offensive hält sich meist strikt und geduldig an die vorgesehenen Systeme: Wenn das funktioniert heißt das für Würzburg vor allem viele offene Dreier und einfache Mitteldistanzwürfe. Besonders die (offensiv) erstarkten US-Aufbauspieler Hammonds und Gaddy schraubten zuletzt die Spielqualität nach oben. In der Defense wird ganz Bauermann-like ordentlich hingelangt. Das heißt: Intensive Verteidigung, keine einfachen Punkte für die Gegner, seltene Miss-Matches. Kurzum: Die Verteidigung ist jetzt schon Playoff-Reif!

Der 28-jährige Litauer ist der „Energizer“ im Würzburger Team. Seine Wichtigkeit und Leistungen sind dabei aber nur schwer in Statistiken wieder zu spiegeln. Defensiv aggressiv, variabel - kurzum: unverzichtbar. Der Flügelspieler trifft zudem zuverlässig von der Dreier- (42,9%) und der Freiwurflinie (87,3%).

25,0 MIN 8,1 PTS 4,8 AS So effektiv und wirkungsvoll das Offensivspiel von draußen ist, so schwach sind die Angriffsversuche innerhalb der Zone. Selbst gegen die Liga-Leichtgewichte gelingt es den Baskets kaum Gefahr unter dem Korb zu entfachen. Auch in der Defensive hat man oft seine liebe Mühe und Not den eigenen Ring aus nächster Nähe zu verteidigen. Das könnte vor allem gegen die athletisch gut aufgestellten Spitzenteams zum Problem werden.

Der 26-jährige Point Guard kommt von der Bank, hat trotzdem die drittmeisten Spielminuten. Setzt seine Kollegen gut in Szene, übernimmt im Schlussviertel meist das Kommando. Defensiv solide, aber kein Top-Verteidiger. Gaddys Freiwurf- (65,8%) und Dreipunkte-Quote (28,6%) sind für einen Guard schwach.


20. Spieltag 02.02.18

ÖVB-Arena // Zuschauer: 2.270

Das war mal eine Überraschung: Felix Hoffmann, der letzte verblieben waschechte Würzburger im Kader der Baskets, stand am 21. Spieltag, beim Heimspiel gegen BG Göttingen, erstmals in seiner BundesligaKarriere (44 Einsätze) in der Starting Five. Der mannschaftsdienliche Flügelspieler kommt in der laufenden Spielzeit bislang nur auf durchschnittlich 4:24 Minuten Spielzeit.

Festung turnhölle

Playoffs

eisbären bremerhaven 80 72 s.Oliver Würzburg Pts

r.benzing

21

reb

o. klassen

8

AST

a. gaddy

5

21. Spieltag 09.02.18

s.oliver arena // Zuschauer: 3.007

s.Oliver Würzburg bg göttingen

95 82

Pts

c. hammonds

16

reb

o. klassen

8

AST

c. hammonds

5

22. Spieltag 16.02.18 Auch wenn es stimmungstechnisch sicherlich schon lautere Zeiten in der „Turnhölle“ s.Oliver Arena gab: Die Baskets sind in der laufenden Runde eine echte Heim-Macht! Acht von elf Spielen in eigener Halle, konnten die Bauermann-Truppe siegreich gestalten. Bis zum Ende der regulären Saison stehen noch sechs Heimpartien an. Gewinnt Würzburg alle, würde man den Heimrekord von 2011/12 (14 Heimsiege, 3 Niederlagen) einstellen. So oder so: Die wiedergewonnene Heimstärke muss beibehalten werden, um die Chancen auf die Playoffs zu wahren.

Das Rennen um die acht Playoff-Plätze in der Basketballbundesliga ist diese Saison vermutlich enger und härter umkämpft als je zuvor. Mit 12 Siegen hat sich Würzburg vor der Länderspielpause eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Nimmt man die letzten zehn BBL-Spielzeiten als Maßstab müssten den Baskets sechs Siege aus den noch ausstehenden 12 Spielen ausreichen. 18 Saisonsiege oder weniger, reichten in acht von zehn Fällen - dazu sollten die direkten Vergleiche mit den übrigen Playoff-Kandidaten möglichst gewonnen werden.

Bamberg trennt sich von Trinchieri

Farmteam muss in die Playdowns

Bayern München gewinnt den Pokal

Paukenschlag in Oberfranken: Der amtierende Meister Brose Bamberg feuerte am 19. Februar seinen Headcoach Andrea Trinchieri und reagierte somit auf die bis dato enttäuschende Saison, in der sogar eine Playoff-Teilnahme in Gefahr ist. Der Italiener wurde mit Bamberg dreimal in Folge Meister.

Die TG s.Oliver Würzburg, das Farmteam der Baskets, beendet die reguläre Saison in der ProB Süd als Tabellen-10. (von 12 Teams) und muss ab März in den Playdowns, mit den Kontrahenten BBC Coburg, FC Bayern München II und KIT SC GEQUOS (Karlsruhe), um den Klassenerhalt kämpfen.

Erstmals nach 50 Jahren geht der DBB-Pokal wieder nach München. Im Endspiel beim Top-Four-Turnier in Ulm, schlug der FC Bayern ALBA Berlin in einem intensiven und hart umkämpften Spiel mit 80:75. Überragender Akteur auf Seiten der Münchner war US-Boy Jared Cunningham mit 28 Punkten.

s.oliver arena // Zuschauer: 3.051

s.oliver würzburg rockets

79 69

Pts

c. hammonds

17

reb

r. benzing

AST

a. gaddy

8 10

cliff hammonds Nanu, was ist mit Abwehrspezialist Hammonds los? Der 32-jährige zeigte bisher selten gesehene Offensivqualitäten. Zweimal in Folge Top-Scorer, traf dabei acht von 14 Dreierversuche - da möchte wohl ein Anführer sein Team in die Playoffs führen?!

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nationalmannschaft

Kein Monat ohne neue Rekorde von Dirk Nowitzki: Der 39-jährige durchbrach als sechster Spieler in der NBA-Historie die Marke von 50.000 Spielminuten. Außerdem überholte er Shawn Bradley als besten Shot-Blocker in der Mavs-Franchise-Geschichte.

Im Februar musste NBA-Rookie Maxi Kleber eine kleine Durststrecke verdauen. Der 26-jährige Würzburger ist erst einmal raus aus der Starting Five der Mavericks und kam in den letzten Spielen nur zu wenigen Spielminuten. Kleber kommt in der laufenden Saison auf bis dato 59 Einsätze (34 davon als Starter).

14 märz 2018

Die Deutsche Basketballnationalmannschaft, um ihren Kapitän Robin Benzing von s.Oliver Würzburg, bleibt durch zwei Siege im Februar in der WM-Qualifikation weiterhin ungeschlagen und machte einen großen Schritt Richtung Basketballweltmeisterschaft 2019 in China.

Bundestrainer Henrik Rödl musste in den vier bisherigen WM-Quali-Spielen auf sämtliche deutsche Euroleague- und NBA-Spieler verzichten. Trotzdem eilt das DBB-Team, angeführt von Mannschaftskapitän Robin Benzing, der mittlerweile 131 Länderspiele auf dem Buckel hat, von Sieg zu Sieg. Letzten November startete man mit Siegen gegen Georgien (79-70) und Österreich (90-49). Im Februar legte das DBBTeam gegen Serbien (79-74) und Georgien (8777) zwei weitere nach. Deutschland steht somit auf Platz eins in der Qualifikationsgruppe G und ist bereits für die nächste Runde qualifiziert.

Im jungen und unerfahrenen deutschen Team ist der Würzburger der unangefochtene Anführer. Nicht ohne Grund spricht Benzing in Interviews nach den Länderspielen von „meiner

Mannschaft“. Im Gegensatz zum Verein, darf der 28-jährige bei der Nationalmannschaft auch vermehrt auf seiner Lieblingsposition als Small Forward ran. In der auf den großen Positionen nicht besonders üppig bestückten Würzburger Mannschaft muss Benzing als Power Forward und Center ran. Ähnlich wie im Verein lastet aber auch im DBB-Trikot viel Verantwortung auf seinen Schultern. Kein Problem für „King Robin“: In den vier Spielen legte er durchschnittlich knapp 17 Punkte auf, war dabei dreimal Top-Scorer.

Trotz der vorzeitigen Qualifikation für die nächste und entscheidende Runde, geht es für Benzing & Co. in den ausstehenden zwei Gruppen-Spielen, im nächsten Sommer, um viel - schließlich werden alle Punkte aus der ersten, mit in die zweite Gruppenphase genommen. Bei den Spielen zuhause gegen Österreich (29.06.) und beim Spitzenspiel in Belgrad gegen die serbische Auswahl (02.07.), werden vermutlich auch die NBA-Spieler mit an Bord sein. Die finale Gruppenphase startet dann ab September. Dort muss Deutschland in einer Sechsergruppe mindestens Dritter werden, um sich für die WM-Endrunde im Sommer 2019 zu qualifizieren.


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