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blicke

Iphofen

zwischen Mittelalter und Zukunft Eine fränkische Kleinstadt im Wandel der Zeiten – Iphofen im Landkreis Kitzingen ist ein Paradebeispiel für das erfolgreiche Bemühen, die eigene Geschichte behutsam zu pflegen, zu erhalten und mit Neuem vernünftig zu experimentieren. Unsere Entdeckungsreise beginnen wir mit einem Rundgang um die malerische, vollständig erhaltene Altstadt. Entlang des Stadtgrabens entdecken wir Tore, Türme, Fachwerkbauten und eine imposante, komplett erhaltene Wehranlage. Durch das berühmte Rödelseer Tor, dem Wahrzeichen Iphofens mit dem Schlupfpförtlein in den Torflügeln, betreten wir die Altstadt.

Iphofens gute Stube

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Wir statten der gotischen Stadtkirche St. Veit einen Besuch ab. Kostbarster Besitz der Kir-

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che sind neben dem eigenhändigen Werk „Johannes der Evangelist“ von Tilman Riemenschneider die ursprüngliche Chorverglasung aus dem 15. Jahrhundert und die aus Lindenholz geschnitzte „Schöne Madonna von Iphofen“. Dann betreten wir Iphofens „gute Stube“, den Marktplatz. Das barocke Rathaus, ein großartiges, aufwendig gestaltetes Palais mit seiner doppelläufigen Treppe, dem prachtvollen Portal und dem fürstbischöflichen Wappen beherrscht den Platz, der von prächtigen Bügerhäusern gesäumt wird. Der Marienbrunnen inmitten des Platzes wird gekrönt von einer barocken Marienfigur. Claudia Bellanti von der Iphöfer Tourist Information zeigt uns die Vinothek, das Zentrum der touristischen, kulturellen und weinbaulichen Vielfalt Iphofens. Auf vier Ebenen

Lohnenswert no 24 1 2017  

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