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vierteljährlich kostenlos

Lohnenswert Jan Feb Mär 2017

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

Das kann ja heiter werden! Wolfgang Krebs Mainfrankensäle Veitshöchheim 25. Januar

Wasser, Wald, Wohlfühlen: Waldbrunn und seine Schätze Essen & Trinken Kulinarische Frühjahrstipps und die ersten Hecken

Neue Natur-Attraktion in Winterhausen und ein Magischer Ort mit Geschichte Bio-Einkauf mit Ernährungsberatung in Ochsenfurt

Die besten Vorsätze für 2017: Ausgehen, Kultur genießen, Spaß haben, Fasching feiern und den Frühling begrüßen mit den schönsten Veranstaltungen im Landkreis


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vorwort

inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser,

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Landkreisköpfe Glänzendes Handwerk im Landkreis

gute Vorsätze zum Neuen Jahr sind meist mit Entbehrungen oder Anstrengungen verbunden: abnehmen, das Rauchen aufgeben, weniger trinken, mehr Sport… und so nehmen unsere Vorsätze dann auch leider oft genug den Weg alles Irdischen. Wir hätten da einen besseren Vorschlag: nehmen Sie sich doch einmal etwas vor, das Freude macht! Machen Sie einen Tag in der Woche zu Ihrem Kultur-, Erlebnis-, Entdeckungs- oder kulinarischen Tag. Mit dem Besuch einer der zahlreichen Bühnen in unserem Landkreis, eines Konzerts, eines Vortrags oder einer Führung; mit der Entdeckung eines neuen Wanderweges, dem Erlebnis eines perfekten Tages in einer Landkreisgemeinde oder dem Besuch eines „lohnenswerten“ Restaurants, einer Weinstube oder Heckenwirtschaft. Sie werden sehen: gute Vorsätze einzuhalten kann riesigen Spaß machen! Anregungen dazu finden Sie wie gewohnt auch in dieser Ausgabe unseres „Lohnenswert“. Ein gesundes und glückliches 2017 wünschen Ihnen

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Wald, Wasser, Wohlfühlen Ein perfekter Tag in Waldbrunn 12

Essen & Trinken Von Brotzeitwichteln, Hecken und anderen Köstlichkeiten 15

Wein – Bier – Whisky Preisverdächtige Genüsse 18

Terroir f in Randersacker Vom Kartoffelturm zum Wein-Aussichtspunkt 19

Nachhaltig im Landkreis Bio-Einkauf mit Ernährungsberatung 20

Kunst & Kultur Die schönsten Vorsätze fürs Neue Jahr 27

Lohnenswert-Portrait

Ihre Ingrid Schinagl und Silvia Popp

Hoch hinaus für die Welt von oben

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Wanderwege im Landkreis Der neue MainMuschelkalk-Rundweg in Winterhausen 29

Museen Im Landkreis futu r i s th e Re gie: Jim Lib

e

by

Die Präparandenschule in Höchberg 30

Landratsamtlich Neues aus dem Landratsamt

2049

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Lesen & Malen

1923 2021 1947

Unsere aktuellen Buchtipps 34

Seitenblicke 2024

Iphofen – zwischen Mittelalter und Zukunft 36

FOTO: MICHAEL ZARGARINEJAD | PLAKATGESTALTUNG: ANY. KONZEPT & DESIGN

Unterwegs mit Kindern Winterlich Schönes und tierisch Gutes 40

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Sa. 18. März 2017, 20 Uhr Mainfrankensäle Veitshöchheim Tickets unter www.reservix.de

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Feiern mit Freunden Helau im Landkreis & Frühlingsgenüsse 44

Gesundheit & Wissen Trainings-, Rechts- und Steuertipps 46

Fußball-Highlights Jugendturnier der Spitzenklasse in Kürnach 47

Lohnenswerte Gewinne Impressum und Verlosung

TOURBOOKING & KONTAKT:

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nicht verpassen Rieden Gramschatz

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Bergtheim

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Hilpertshausen Rupprechtshausen

Thüngersheim

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Güntersleben Leinach

Olaf Bossi in Zell Seite 23

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Waldbüttelbrunn

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Höchberg Eisingen

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Tilman Lucke in Gerbrunn Seite 24

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Waldbrunn

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Seligenstadt b. Würzburg

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Tierspuren im Wald im Guttenberger Forst Seite 38

Vince Ebert in Veitshöchheim Seite 25

Kürnach

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Uettingen Holzkirchen Wüstenzell

Mühlhausen

Maidbronn

Veitshöchheim

Zell a. Main

Remlingen

Püssenheim

Prosselsheim

Rimpar

Rosenmontagsparty in Hettstadt Seite 41

Oberpleichfeld Unterpleichfeld

Greußenheim

Double One in Höchberg Seite 21

Waldschätze im Gramschatzer Wald Seite 37

Hausen Fährbrück Opferbaum Erbshausen

Winterhausen Sommerhausen

Albertshausen Fuchsstadt

Geroldshausen

Klingholz

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Zeubelried Gossmannsdorf

Eßfeld

Darstadt

Kirchheim

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Giebelstadt

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Gützingen

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Herchsheim Gaukönigshofen Wolkshausen

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Höttingen Gaurettersheim

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Frühlingsweinwanderung in Ochsenfurt Seite 42

Eichelsee

Hopferstadt

Hans Hermann Thielke in Giebelstadt Seite 23

Bolzhausen

Sächsenheim

Osthausen

Gelchsheim

Oesfeld

Frickenhausen

Tückelhausen

Acholshausen

Sulzdorf Gaubüttelbrunn

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Thierbachtal

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Weinfrühling in Randersacker Seite 16

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landkreisköpfe

Gold und Silber:

Handwerk im Landkreis

Susanne Krist

Joachim Kipke

Ulrich Jung

… hatte schon seit ihrem ersten Lehrjahr den Wunschtraum, eines Tages eine eigene Werkstatt zu haben. Das war im Jahr 2004. Ihre Ausbildung zur Goldschmiedin in Würzburg absolvierte sie mit einem Stipendium der Begabtenförderung der Handwerkskammer Unterfranken. 2008 schloss sie den Meisterkurs an, den sie mit der Auszeichnung „Meisterpreis der bayrischen Staatsregierung“ abschloss. Mit 25 Jahren machte sich Susanne Krist im Februar 2013 mit der Goldschmiede „FeinStein“ in der schönen Ochsenfurter Altstadt selbständig. Für Susanne Krist ist Goldschmieden wie die Luft zum Atmen. Sie liebt ihren Beruf über alles und kann sich keine andere Tätigkeit vorstellen. Ihre Spezialität sind Verlobungs- und Trauringe in Handarbeit mit Gravur der persönlichen Kundenhandschrift. Hier arbeitet sie auch mit vielen geschmiedeten Designs, die es nicht von der Stange gibt. Aber auch Reparaturen aller Art, Umarbeitungen und Batterieund Bandwechsel bei Uhren gehören zum Angebot. „FeinStein“ ist ein Ausbildungsbetrieb. Zurzeit macht Susanne Krist zwei talentierte Mädchen mit der Kunst des Goldschmiedehandwerks vertraut. Und – natürlich – mit der Begeisterung für diesen Beruf.

… ist seit fast 40 Jahren mit Leib und Seele Gold- und Silberschmied. Seine Erfahrung aus Lehre, langjähriger Werkstattleitung bei namhaften Juwelieren und 25-jähriger Selbständigkeit bezeichnet Joachim Kipke als die große Stärke seines kleinen Betriebs mit drei MitarbeiterInnen im Altort von Zell. Hier, stilecht in einem eindrucksvoll restaurierten Fachwerkhaus, berät er seine KundInnen in Entwurf- und Designfragen, Funktionalität und Tragekomfort, oder – ganz pragmatisch – bei technischen Fragen des Uhren- und Schmuckservicebereiches. Auch wenn sich die Technik der Schmuckherstellung oder -reparatur in den letzten Jahren durch Laserschweißen, CAD, CNC-Maschinen oder Präzisions-Feingussanlagen enorm weiterentwickelt hat, sieht sich Kipke noch immer als Kunsthandwerker. Feilen, Löten, Sägen – mit allen Aspekten der Edelmetallbearbeitung. Eine Partnerschaft ein Stück glücklicher, eine Frau noch etwas schöner zu machen und bleibende Werte mit persönlicher Note zu schaffen, ist Joachim Kipkes Motivation und Erfüllung. Dabei ist dem Zeller Gold- und Silberschmied, der sich auch in Arbeitskreisen seines Heimatortes engagiert, keine Mühe zu viel und keine Aufgabe zu kompliziert.

… fertigt Schmuck von klassischer Strenge in den traditionellen Materialien Gold und Silber mit Edelsteinen. Seine Gestaltung entwickelt er aus klaren, geometrischen Grundformen und verwendet diese in Unikaten und Kleinserien. Der Sohn der bekannten Würzburger Künstlerin Renate Jung legt besonderen Wert auf das haptische Erleben und die anatomisch richtige Passform. Daraus entsteht tragbarer Schmuck den es in dieser Form nicht überall gibt. Entwurf, Umarbeitung und Trauringberatung gehören selbstverständlich auch zu seinem Angebot. Seine Ausbildung erhielt er an der staatlichen Zeichenakademie in Hanau. Er war lange Jahre mit seinen Kollektionen auf nationalen Schmuckmessen vertreten und führte bis 2012 eine Galerie für Schmuck und Kleinplastik in Veitshöchheim. Seitdem öffnet er sein Atelier in Thüngersheim, das aus einem alten Stallgebäude entstand. Im liebevoll restaurierten Renaissancegebäude nebenan wohnt er mit seiner Familie. Seit einiger Zeit gestaltet er die Kulturarbeit in Thüngersheim mit. Seit einigen Jahren stellt er auch vermehrt Metallbildnerische Arbeiten aus. Seine Serie „Sitzgelegenheiten“ im Kloster Bronnbach (2013) oder die Stahlplastik 120° dieses Jahr bei „Kunstpark im Kurpark“ in Bad Mergentheim.

Ochsenfurt

Obere Manggasse 2 | Ochsenfurt Mo-Fr. 10.30 -13.30, 14 - 18 Uhr | Sa Jan.-März 10.30-13.30 u. April-Dez. 10.30-16.30 UIhr | Tel. 09331 6591118 kontakt@goldschmiede-feinstein.de

Zell a. Main

Hauptstraße 135 | Zell a. Main Mo-Fr von 8.30 bis 17.30 Uhr, Sa nach Vereinbarung | Tel. 0931 464475 goldschmiede_kipke@yahoo.de

Thüngersheim

Obere Hauptstr. 27 | Thüngersheim Do-Sa von 13 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung | Tel. 09364 6892 ulsenschmuck@gmx.de

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rätselhaft

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Brückenheilige gibt es nicht nur in Würzburg, sondern auch im Landkreis. Diese Figur stellt einen böhmischen Priester und Märtyrer dar. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen und gilt als Patron des Beichtgeheimnisses. Um wen handelt es sich und wo steht er? (Auflösung Seite 47) Foto: Anke Hartenstein-Stryjski

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Ein perfekter Tag

in Waldbrunn Wald, Wasser, Wohlfühlen: Waldbrunn und Das Fahrrad ist wieder einmal das ideale Gefährt, sich dem Ort unseres „perfekten Tages“ zu nähern: Waldbrunn. Wir haben die Wahl zwischen dem Radweg „Romantische Straße“ über Höchberg und dem „Aalbach-Radweg“ über Waldbüttelbrunn und entscheiden uns, aus Zell kommend, für den letzteren. Trotz der Nähe zu den großen Bundesstraßen 8 und 27 sowie der Autobahn erscheint uns der Ort wie eine Oase der Ruhe inmitten großer Verkehrsströme. Eingerahmt von bewaldeten Höhen ist Waldbrunn ein idealer Start, End- oder Rastpunkt einer ausgedehnten Wanderung, ob zu Fuß oder per Drahtesel.

Gastronomisches Dazu passt natürlich auch das gastronomische Angebot: Der „Waldbrunner Hof“ in der Hauptstraße ist mehr als nur eine Dorfgaststätte, in der man sich trifft, austauscht und die fränkische Küche genießt. Hier wird vieles noch selbst hergestellt (z. B. Wirsinggemüse, Kartoffelsalat u. a.) und das Fleisch aus eigener Schlachtung bürgt für Qualität. Angeschlossen an den Familienbetrieb mit über 100-jähriger

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Tradition sind eine Metzgerei mit Lebensmittelhandel sowie ein gemütliches Hotel mit modernen Zimmern. (www. waldbrunner-hof.franken-regio.de) In der Weinwerkstatt Schubert (Röntgenstraße) gibt es nicht nur leckere Weine aus eigenem Anbau, sondern im Frühjahr und Herbst auch typisch fränkische Speisen und hauseigene Spezialitäten in der Häckerwirtschaft. Unter dem Motto „Kunst – Kabarett – Kulinarisches“ bieten die Schuberts auch immer wieder großartige Veranstaltungen an. (www. dieweinwerkstatt.de) Im Ristorante Fellini (Hohe-BaumStraße, am Haselberghaus) erwartet den Gast stilvolles Ambiente, vereint mit der herzlichen Gastfreundlichkeit Italiens. (www. fellini-waldbrunn.de)

Waldbrunner Denkmäler Wir aber wollen uns etwas näher mit der Geschichte des Ortes beschäftigen und werden auch schnell fündig. Der „Freundeskreis Waldbrunner Denkmäler“ arbeitet seit 1997 daran, stumme Zeitzeugen der wechselvollen Waldbrunner Geschichte zu sichern und ihre historischen

Hintergründe aufzubereiten. Markus Mager, der Sohn des leider bereits verstorbenen Gründers des Freundeskreises Elmar Mager, führt uns zu den Denkmälern Waldbrunns. Das „Haselbrünnle“ im gleichnamigen Graben, auf halbem (Rad-)Weg nach Oberaltertheim erinnert an den verschwundenen Weiler Haselbrunn und speiste früher sogar eine Mühle im Tal. Auf dem Hühnerberg und nahe dem Forsthaus Irtenberg im Johanniterholz finden sich Kriegsgräber aus dem Bruderkrieg zwischen Österreich und Preußen aus dem Jahre 1866. Das alte Wasserhaus dagegen kennt jeder, der die Ausfahrt Helmstadt der A3 benutzt hat: Das 1901 fertiggestellte Maschinenhaus pumpte das Wasser der 1898 entdeckten „Grundloch-Quelle“ über zwei Kilometer zum Hochreservoir an der „Mehlen“. Waldbrunn war mit dieser Förderanlage seinerzeit die erste Ortschaft im Bereich des Bezirksamtes Würzburg. Daran erinnert auch das Wasser-Denkmal von 1905 gegenüber der Pfarrkirche. Das Wasserhaus wurde 1999 von den Denkmalfreunden grundlegend renoviert.


Waldbrunn: Lufbildaufnahme © R.Grunert-Held/D.Günther

seine Schätze Kein Geringerer als Balthasar Neumann entwarf 1724 die Pläne zu dem Jagdschlösschen, dessen Grundmauern 1990 von einem Polizei-Hubschrauberpiloten entdeckt wurden. Der jähe Tod des Auftraggebers Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn stoppte die Bautätigkeiten. 1996 wurde die Freilegung und Restaurierung erfolgreich abgeschlossen. Die Dreifaltigkeitskapelle am Mädelhofer Weg stammt aus dem Jahr 1869 und wurde aus Dankbarkeit wegen Verschonung durch vorbeiziehende preußische Kriegstruppen errichtet. Zur Jahrtausendwende wurde die kleine Feldkapelle komplett restauriert der Öffentlichkeit übergeben. Der Köhlerbrunnen im Probstforst, dem einstigen Klosterwald nördlich von Waldbrunn, erinnert an einen hier früher ansässigen Köhler, der das Wasser zur Ausübung seines Handwerks benötigte. Der 2003 restaurierte Brunnen und eine Sitzbank laden zur Rast an diesem idyllischen Plätzchen ein. Zu den Denkmälern gibt es ein gut gemachtes Faltblatt mit Karte im Rathaus.

Das „Haselbrünnle“

Foto: © R.Grunert-Held

Grundmauern des Jagdschlösschens

Foto: © R.Grunert-Held

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… in

Waldbrunn

Dreifaltigkeitskapelle

Foto: © R.Grunert-Held

Historisches und ganz viel Neues

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Zurück im Ort sehen wir uns die Katholische Pfarrkirche Sankt Norbertus an. Der neugotische Saalbau mit eingezogenem Chor und Chorflankenturm mit Spitzhelm von 1889 ist das weithin sichtbare Zentrum des Ortes. Direkt vor der Kirche finden wir ein rekonstruiertes Brunnenhäuschen mit der Ersterwähnung Waldbrunns anno 1164. In der Grabenstraße tritt das „alte“ Waldbrunn zutage – etwa in schönen alten Häusern rund um den Bildstock „Schmerzhafte Mutter“, der ehemaligen „Norbertus-Stube“ oder liebevoll restauriertem Fachwerk. Und in alle Himmels-

Hotel Restaurant

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• Fränkische Küche • Moderne Gästezimmer • Gastraum: 60 Personen • 2 Nebenzimmer: je 60 Personen • Partykeller für Familien- und Firmenfeiern Hauptstraße 20 · 97295 Waldbrunn Gaststätte Di. bis So. ab 11 Uhr · Telefon 09306 704 www.waldbrunner-hof.franken-regio.de

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richtung geht es direkt in die Natur, begleitet von kleinen Denkmälern wie dem Bildstock mit Kreuzschlepper von 1799 an der Kister Straße, hinaus auf Anhöhen oder in ebenes Gelände, in Wälder oder Flure. Vier Nordic-Walking-Strecken aller Schwierigkeitsgrade gibt es in Waldbrunn – Startpunkte sind der Hettstadter Weg oder das Haselberghaus. Wir sehen uns den Dorfbrunnen in der Hauptstraße an, der den Zusammenschluss der ehemaligen Siedlungen Waldbrunn, Haselbrunn und Albstadt symbolisiert und besuchen Bürgermeister Hans Fiederling im „Alten Schulhaus“, das zu einem modernen Rathaus um-

Besonders zu empfehlen!

* Dienstag: Schlachtschüssel Schäufele mit Klößen und Salat * Freitag: Knöchle, Kraut und Kartoffeln * Freitag + Samstag: Schnitzeltage * Ofenfrischer Spanferkelbraten mit Klößen und Salat * Saure Lunge mit Klößen und Salat * Immer auch saisonale Gerichte!


Pfarrkirche Sankt Norbertus

funktioniert wurde. Er erzählt uns von der reichen Wassertradition des Ortes, der 1902 als erste Gemeinde an das Wassernetz Würzburg angeschlossen wurde. Nicht ohne Stolz verweist Bürgermeister Fiederling auf die kulturellen Aktivitäten in seiner Gemeinde: die Theatergruppe, die ihr Jahresstück immer im Herbst aufführt, kann auf 30 erfolgreiche Jahre zurückblicken, u. a. unter der professionellen Regie von Hannes Hirth. Das Blas­ orchester des Musikvereins Waldbrunn ist weit über die Ortsgrenzen hinaus und vor allem durch seine hervorragende Jugendarbeit bekannt. Dies gilt auch für den Waldbrunner Carnevals Club, der am Faschingsdienstag um 13.30 Uhr seinen närrischen Umzug startet, und seine Garden. Gefeiert wird in Waldbrunn am 1. Mai, wenn die Feuerwehr zu den Klängen des Musikvereins den Maibaum errichtet. Am Samstag vor Mariä Himmelfahrt steigt das Hüttenfest des Tennisclubs und am 1. Samstag im Juli das Steckerlfischfest des Schützenvereins. Und am Wochenende vor dem 1. Advent weckt Waldbrunn auf dem Adventsmarkt den Nikolaus.

Freundeskreis Waldbrunner Denkmäler

Foto: © R.Grunert-Held

Waldbrunn am Puls der Zeit Das Mehrgenerationenhaus WABE ist eine soziale Einrichtung der Gemeinde Waldbrunn. Es besteht seit 2011 und wird unterstützt durch Förderprogramme des Familienministeriums und den Verein Waldbrunner Bürgerengagement Wabe e.V. Das Mehrgenerationenhaus ist Anlauf- und Begegnungsstelle, Ort für gemeinsame Aktivitäten der Generationen, Beratungs- und Dienstleistungszentrum und eine von Bürgerengagement getragene Stätte für Bildung und Integration. Waldbrunn ist ebenso Mitglied in der Öko-Modellregion Waldsassengau, in der sich 13 Kommunen des Landkreises Würzburg im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zur „Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen“ zusammengeschlossen haben und deren Sprecher Hans Fiederling ist. Die landwirtschaftliche Nutzung in der Region ist stark auf den Ackerbau ausgerichtet und weist mit 12 Prozent Bio-Betrieben überdurchschnittliche Öko-Landbaustrukturen auf. Dies und das stete Bemühen, das Bewusstsein für Regionalität sowie Erzeugung und Umgang mit Nahrungsmitteln

zu stärken, brachte der Allianz die Anerkennung als Öko-Modellregion durch das bayerische Landwirtschaftsministerium. Als eine der am schnellsten wachsenden Gemeinden des Landkreises ist man sich in Waldbrunn seiner Geschichte, aber auch der Aufgaben unserer Zeit bewusst. Dass dieser schöne Ort vor den Toren Würzburgs aber auch ein lohnenswertes Ausflugsziel ist, durften wir an diesem perfekten Tag in Waldbrunn nachhaltig erfahren. Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Hans Fiederling und Markus Mager www.waldbrunn.de Mehrgenerationenhaus: www.wabe-waldbrunn.de

Fotos: Elmar Mager

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essen und trinken Heute schon gewichtelt?

erklärt uns Eric Berger. „Wir bieten viel an. Und wir bereiten alles selbst zu, die Brotzeiten, die Platten, aber auch die Salatsoßen.“

„Was gibt´s?“

Mittagszeit. Brotzeit. Mahlzeit! „Der persönliche Kontakt und Dialog mit unseren Kunden ist uns sehr wichtig“, betont Berger. „Wir sind für Sonderwünsche jederzeit offen und bieten selbstverständlich auch vegetarische, vegane, gluten- und laktosefreie Brotzeiten an.“ Wer das Angebot der BrotzeitWichtel einmal persönlich kennenlernen und probieren möchte, kann dies übrigens in Höchberg tun, wo die BrotzeitWichtel die öffentliche Kantine in der Max-Planck-Straße betreiben. Die Wichtel, die wir in Waldbrunn kennenlernen durften, haben mit denen aus den alten Sagen nicht mehr viel zu tun. Heutzutage tragen sie keine Zipfel-, sondern Kochmützen, fahren in umweltschonenden Elektroautos durch unseren Landkreis und sorgen dafür, dass ihre Kunden in ihrer Mittagspause eine frische und leckere Brotzeit genießen dürfen. Das nennt man dann wohl Wichtel 2.0. In diesem Sinne, Mahlzeit! Die Brotzeitwichtel Albstatter Straße 32 | 97295 Waldbrunn www.diebrotzeitwichtel.de Tel. Bestellungen: 0171 3455432 E-Mail: info@diebrotzeitwichtel.de

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Seit 2014 gibt es die BrotzeitWichtel mit Sitz in Waldbrunn. Das junge Team rund um Eric Berger und Großfamilie schnippelt, schmiert, belegt, richtet an und liefert täglich frische Mittags-Brotzeit an Kunden in der Umgebung. Das Schöne daran: Es geht so einfach. Auf der WichtelWebsite sucht sich die hungrige arbeitende Bevölkerung die passende Brotzeit aus, bestellt online oder telefonisch und pünktlich zur Mittagspause steht dann das Essen auf dem Tisch. Es ist das breit gefächerte Sortiment, die Frische und das unschlagbare PreisLeistungsverhältnis, das die BrotzeitWichtel von anderen unterscheidet,

Die bunte Vesper-Palette der BrotzeitWichtel beginnt klassisch mit Brötchen, von Mohn über Sesam bis Vollkorn, herzhaft belegt mit allem, was das Herz begehrt, von Käse über Lachs, Salami, Schinken oder Tomate und Mozzarella. Daneben gibt es Bagles oder Baguettes, z.B. nach Art der Normandie oder als Crispy Chicken. Herzhafte Wraps bereiten die Wichtel mit Lachs oder Thunfisch zu und reichen außerdem frische Salate, z.B. mit Geflügelstreifen. Der Nachtisch darf natürlich nicht fehlen, ob als gesunder Obstsalat mit Naturjoghurt oder leckerer Milchreis. Neben dem Mittagsimbiss sind die BrotzeitWichtel auch als klassische Caterer tätig und liefern für Business Events wie Firmenfeiern, Neueröffnungen etc. oder auch für private Feiern ihre frischen Wichtelplatten, herzhaft oder süß (oder beides), die man sich auf Wunsch auch selbst zusammenstellen kann.

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Wald, Wasser, Wohlfühlen: Waldbrunn hat viele Schätze 12

www. gemeinde-waldbrunn.de

Die BrotzeitWichtel tun das, was Wichtel eben tun: nämlich Gutes. Der Waldbrunner Lieferdienst und Caterer bringt auf Wunsch eine frische, selbstgemachte Brotzeit ins Haus oder Büro und legt dabei größten Wert auf Qualität.


WeinWerkstatt Schubert in Waldbrunn 13 erfolgreiche Jahre Häckerwirtschaft und Weinevents Angefangen hat alles im „Weinknörzle“, für das Familie Schubert aus Waldbrunn damals den hauseigenen Keller zum Weinverkauf, zur Präsentation und für Weinproben umbaute. Bald waren die Weine aus eigenem Anbau jedoch so beliebt bei den Gästen, dass die Räumlichkeiten viel zu eng wurden. Schließlich entschlossen sich Sigrid und Günther Schubert vor 13 Jahren, den Weinbau mit einem neuen Wirtschaftsgebäude und Gastronomieräumen zu erweitern. Die WeinWerkstatt ist seitdem ein voller Erfolg: familiäre Atmosphäre, leckere Weine und hausgemachte fränkische Gerichte begeistern die Gäste bis heute. Vor kurzem wurde die Premiumlinie um den ersten Jahrgang des Weißburgunders erweitert, der 2012 von Familie Schubert, Familie und Freunden im eigenen Weinberg in Wüstenzell gepflanzt wurde. Im Frühjahr und Herbst können Gäste die Weine und Speisen in der Häckerwirtschaft genießen. Wer es noch genussvoller mag, kann sich jedes Jahr im Mai auf die „Kulinarische Weinprobe“ freuen. Mit fünf ausgewählten Weinen und einem 5-GängeMenü verwöhnen Familie Schubert und ihr Team die Gäste und verbinden Weinkultur und Weinwissen unterhaltsam miteinander. Die WeinWerkstatt Schubert Röntgenstraße 3a | 97295 Waldbrunn Kulinarische Weinprobe: 13.5.2017, 55 Euro Vorverkauf ab sofort Frühjahrs-Häckerwirtschaft: vom 24.3.23.4.2017, Fr-Sa ab 17.30, So ab 15 Uhr Reservierungen Häckerwirtschaft und Kartenvorverkauf Weinprobe: 09306 8858 oder 09306 985330.

Gastro-Tipp Gibt´s nicht? Geht nicht! Was macht eine Großfamilie aus dem Landkreis Würzburg, wenn sie Essen gehen möchte, sich aber nicht einigen kann, wohin? Wir hätten da einen Tipp: Stellen Sie sich eine typische Großfamilie aus dem Würzburger Landkreis vor. Die Mutter wünscht sich etwas Leichtes, zum Beispiel Insalata Pollo mit frischem Gemüse und Hähnchenstreifen oder Carpaccio. Ihr Mann hat heute einen Bärenhunger, ihm läuft beim Gedanken an Rumpsteak mit Kräuterbutter und Kroketten schon das Wasser im Munde zusammen. Die beiden Söhne rufen abwechselnd nach „Pizza! Pizza!!!“ und „Schnitzel mit Pommes!!!“ im Chor, das Töchterlein wünscht sich Rigatoni al Forno oder ein ähnliches Nudelgericht („Hauptsache Italien“). Als wäre dies nicht schon genug, schalten sich nun auch noch Oma und Opa ein, die dabei sein wollen. Und gerade heute hat Großmutter eine fabelhafte Idee: indisch! Und während sie so von Chicken Biryani mit Basmatireis, Mandeln und Rosenwasser oder Lamm Punjabi mit Kichererbsen in fein gewürzter Soße und schmackhaftem Chicken Curry mit klassischer original indischer Sauce schwärmt, überlegen sich die restlichen Familienmitglieder, ob

sie nicht doch mal was Neues ausprobieren sollten? Zu guter Letzt schmeißt Opa alles durcheinander, denn er wünscht sich Schwertfisch und zwar unbedingt. Leider hört ihn niemand, weil Sohn 1 nun noch lauter nach Pizza schreit und die Mutter schon überlegt, ob sie – dem Familienfrieden zuliebe – einfach zu Hause den Abendbrottisch decken soll. Da haben wir nun den Salat (oder auch nicht). Doch wissen Sie was? Die Geschichte nimmt ein Happy End. Denn bei der Pizzeria La Corona in Hettstadt lässt sich jeder genau das schmecken, was er sich gewünscht hat. Die Gastgeber-Familie Singh kocht hervorragend Indisch und verwendet dafür frische, gute Zutaten. Neben den indischen Gerichten gibt es (fast) alles, was der Globus zu bieten hat. Oder zumindest alles, was sich eine typische Großfamilie so wünschen kann. Ausprobieren! Für jeden Geschmack ein Schmankerl: die Pizzeria La Corona Würzburger Straße 28 97265 Hettstadt www.pizzerialacorona-hettstadt.de Ach ja: falls Sie doch lieber den heimischen Esstisch oder Ihr Sofa bevorzugen. Bei der Pizzeria La Corona kann man auch online bestellen und sich beliefern lassen.

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Schöppeln beim Winzer Wo kann man einen guten Schoppen stilvoller genießen als beim Erzeuger zuhause? Und weil dem so ist, hier die schönsten Heckenwirtschaften im Landkreis:

02.-15.01. Heckenwirtschaft Götz Thoma-Rieder-Sraße 15, Margetshöchheim Tel. 0931 463666, tägl ab 12 Uhr 05.-15.01. und 30.03.-09.04. Heckernest Weingut Stefan Bauer Bühlstraße 19, Thüngersheim, Tel. 09364 1300 Do-Sa ab 15 Uhr, So und Feiertag ab 12 Uhr 06.01.-28.02. Weingut Jung Hohlweg 2, Eisenheim, Tel. 09386 352 Sa, So und Feiertag ab 14 Uhr 14.01.-05.03. Weingut Breunig Würzburger Straße 9, Eibelstadt Tel. 09303 1560, Sa und So ab 15 Uhr 02.02.-19.02. Heckenwirtschaft Emmert Steinbruchweg 18, Thüngersheim Do-Sa ab 15 Uhr, So u. Feiertag ab 13 Uhr 04.03.-09.04. Weingut Scheuring Lutzgasse 6, Margetshöchheim Tel. 0931 463633 Mo, Di, Do, Fr, Sa, ab 17 Uhr, Sonn- und Feiertag ab 15 Uhr, mittwochs Ruhetag 10.03.-02.04. Winzerhof Grünewald Kleinochsenfurter Straße 53, Ochsenfurt, Tel. 09331 804637, Fr u. Sa ab 17 Uhr, So ab 13 Uhr 24.03.-23.04. Die Weinwerkstatt Schubert Röntgenstraße 3a, Waldbrunn, Tel. 09306 8858 oder 985330, Fr u. Sa ab 17.30 Uhr, So u. Feiertag ab 15 Uhr Ganzjährig Winzerfamilie Fries Herrnstraße 18, Röttingen, Tel. 09338 413 Mi-Sa ab 17 Uhr, So ab 11 Uhr

Gästeführer Weinerlebnis

Sie essen gerne Käse und lieben guten Wein? Beide stecken voller Aromen, beide möchten gehegt, gepflegt und füreinander entdeckt werden. Was Sie schon immer über die Harmonie von Wein, Brot und Käse wissen wollten, erfahren Sie bei einer informativen Weinprobe. Denn Käse, Brot und Wein passen nicht nur gut zusammen – wenn der richtige Wein und das passende Brot mit dem richtigen

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Gastro-Tipp

Wein-Tipps

Wein & Seele ... in der Heckenwirtschaft von Familie Emmert Thüngersheim, vom 2. bis 19. Februar

Im Sommer 2016 wurde die renovierte Heckenwirtschaft der Familie Emmert in Thüngersheim neu eröffnet. Von jedem der 40 Sitzplätze genießt man einen einzigartigen Blick in die Weinberge, denn der Pavillon, in dem die fünfköpfige Familie Emmert ihre Gäste willkommen heißt, ist rundherum verglast.

Hier bietet Winzer Thomas Emmert seinen Thüngersheimer Silvaner, MüllerThurgau, Regent und Domina an, deren Trauben er selbst anbaut und beim Dipl. Oenologen und Winzer des Jahres 2012 Gunter Geiger ausbauen lässt. Darüber hinaus führt die Familie Emmert insgesamt 24 verschiedene Weine aus dem Hause Geiger und Söhne, vom Qualitätswein bis zur Auslese und bietet ihren Gästen somit einen großzügigen Überblick über

Jungweinprobe

die erstklassigen Thüngersheimer Weine, die auf diesem ganz besonderen Terroir wachsen und gedeihen dürfen. „Wir haben alle Sorten im offenen Ausschank und bieten jeden Wein sowohl als 0,1 l-Probiererle oder im klassischen Schoppen an“, erklärt uns Thomas Emmert. Ähnlich vielfältig und mit viel Liebe und Handwerk ist die Speisekarte der Heckenwirtschaft gestaltet. Neben den üblichen Hecken-Gerichten wie Hausmacher Wurstspezialitäten vom Hofladen aus der Nachbargemeinde, denkt die Familie Emmert mit dem Birne-Gorgonzola-Plootz (aus dem Pizzaofen) und Schafskäse­ creme auch an die Vegetarier. Nicht nur „Städter“ werden hier sicherlich ein paar schöne und köstliche Stunden genießen. Heckenwirtschaft Emmert Von 02.02. bis 19.02.2017 Steinbruchweg 18 | Thüngersheim Tel. 09364 7744

Franken Käse, Brot und Wein II

Die neuen Sorten Käse zusammenkommt, potenziert sich der Genuss. Fünf neue ausgesuchte Rohmilchkäse aus der Schweiz, Italien und Frankreich erwarten Sie. Fünf Brotsorten von drei Bäckern aus der Region werden wir mit zehn dazu harmonierenden Weinen aus dem Weingut Artur Steinmann verkosten. „Genuss pur“.

04.02. und 18.03., 19 Uhr, Weingut im Pastoriushaus, Plan 4, Sommerhausen Mehr Informationen über die Veranstaltungen, Preise und Anmeldungen erfahren Sie unter www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de

Foto: Markhard Brunecker

Jung weinprobe Röttingen

Der Weinbauverein Röttingen und die amtierende Röttinger Weinprinzessin Michéle I. laden zu einer kulinarischen Probe der Röttinger Jungweine in die Burghalle ein. Charmante Weinhoheiten, eine humorvolle Moderation und musikalische Umrahmung versprechen einen unterhaltsamen Abend bei einem guten „Tropfen“ Wein. Karten gibt es über: Weinbauverein Röttingen, Udo Engelhardt Tel. 09338 993500 oder Mail info@weingut-engelhardt.de 11.02., 19.30 Uhr, Burghalle Röttingen

Der Gipfel

der Genüsse

Schweizer Weine stehen im Mittelpunkt dieser Weinprobe: In den unwirtlichen Schluchten der Alpen finden sich Kleinstlagen von hohem Genuss. Mit Blick auf die schneebedeckten Berge genießt man mediterranes Flair: Chasselas und Pinot Noir, aber auch spannende andere Sorten treffen auf Randersackerer Weine. Dazu gibt es, wie sollte es anders sein: Schweizer Käse! 11.02., 19:30 Uhr Fränkische Flaschenpost, Kirchplatz 2, Randersacker Um Voranmeldung unter 0931 46088380 oder E-Mail eva-brock@t-online wird gebeten.

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Wein-Tipps

Weinfrühling Randersacker

g sun rlo 47! e V ite Se

Zwei Tage lang dreht sich in der Sonnenstuhlhalle alles um die besten Weine aus Randersacker. Bei zwei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen.

Sa, 11.03., 18.30 Uhr: Kulinarische Weinprobe

So, 12.03., 13-18 Uhr: Weinverkostung

Geboten wird ein Menü, bestehend aus fünf Gängen, gekocht von den Randers­ ackerer Gastronomen vom Gasthaus Bären, Weinhaus Spielberg, Gasthaus Löwen und Käse Hammer. Dazu passend werden zehn ausgewählte Randersackerer Weine gereicht und der Secco vorneweg darf natürlich auch nicht fehlen. Eine erfrischende Moderation führt Sie durch den Abend mit musikalischer Begleitung vom symphonischen Orchester Randersacker. Karten zu 72 Euro gibt es nur im Vorverkauf in der Touristinfo Randersacker (Tel. 0931 705317)

Circa 100 Weine werden hier von ihren Erzeugern präsentiert. Eine einmalige Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über die guten Tropfen der Randersackerer Winzer zu verschaffen. Anläßlich der 25 jährigen Partnerschaft werden in diesem Jahr auch Weine aus Vouvray (Loiretal) angeboten. In lockerer Atmosphäre kann man für 12 Euro so viel probieren wie man möchte. Zudem gibt es Käse von Käse Hammer, Kaffee und Kuchen aus dem Hause Demling und eine Kunst- und Handwerksausstellung. Karten sind an der Tageskasse oder im Vorverkauf in der Touristinfo Randersacker erhältlich.

Ein toller Service an beiden Tagen ist der kostenlose Pendelbusverkehr von der Haltestelle Maingasse zur Sonnenstuhlhalle.

„Faszinierende Kunst auf deutschen Weinetiketten“ Eine Ausstellung besonderer Art findet vom 25. März bis 23.April im Rathaus von Sommerhausen statt. Es werden Weinetiketten gezeigt von den Anfängen der Etikettenkunst, die einst die Flaschenbäuche in Deutschland zierten, bis zu Flaschenlabels aus heutiger Zeit. Alle Etiketten sind von Künstlerhand geschaffen und zeigen die Spannbreite gestalteter Visitenkarten deutscher Weine vom schlichten Flaschenschild vom Winzer selbst entworfen, bis zu Kunstwerken namhafter uns bedeutender Künstler – nicht nur aus Deutschland.  Alle Etiketten dieser Ausstellung sind Einzelstücke und stammen aus Europas größter Sammlung von Künstleretiketten des Agrar-Journalisten Jürgen Cantstetter aus dem hessischen Hofheim-Wallau, der seit fast fünf Jahrzehnten solche Weinetiketten rund um den Globus sammelt. Die gezeigten Künstler-Weinetiketten aus allen deutschen Weinbaugebieten haben in vielen Ausstellungen in Berlin, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Lübeck, Dresden, Erfurt, Rostock Mainz und anderen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz großes Interesse gefunden. Nach Themen geordnet sind die Etiketten ein bunt illustriertes Geschichtsbuch deutscher Weine, die im Rathaus von Sommerhausen zu bewundern sind. Eine besondere Tafel erläutert die Geschichte der Künstler-Weinetiketten von den Anfängen der Allianz zwischen Kunst und Wein bis zur heutigen Ära, sodass sich dem Besucher damit sehr leicht die Ausstellung der gezeigten Kunstwerke erschließt.

Weinetiketten Ausstellung

Die Ausstellung wartet zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses des Marktes Sommerhausen auf interessierte Besucher. Der Eintritt ist kostenlos. 25.03.-23.04. Rathaus Sommerhausen

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FRANK & FREI 2.0 bringt Wein und Bier zusammen Sie haben es tatsächlich getan! Bier und Wein gemischt! Herausgekommen ist ein „SUPERLEICHTESHELLES“ oder FRANK & FREI M-TH Craft. Für das „SUPERLEICHTESHELLES“ haben sich die jungen Winzer von FRANK & FREI 2.0 mit Erik Löschner und Bastian Kiemer von der Albertshöfer Sternbräu, zwei ebenfalls junge, aufstrebende Braumeister aus der Region gesucht. Die beiden Brauer leben den Craft-Gedanken und waren verrückt genug, sich mit den Weinmachern von FRANK & FREI 2.0 einzulassen. Das „SUPERLEICHTESHELLES“ ist eine Kombination aus FRANK &FREI M-TH und Craft Beer. Die Basis bildet ein ultraleichtes Weizen – nach Art eines belgischen Wit-Bieres – mit großer aromatischer Expressivität und ohne die viskose, cremige Schwere, die deutsche Weizenbiere so mitbringen können. Das Ganze wird am Ende des Brauprozesses mit 20 % FRANK & FREI M-TH veredelt. FRANK & FREI 2.0 - das sind Gruppensprecher Sebastian Schubert (Weingut Römmert, Volkach) sowie Thomas Heil (Weingut Max Markert, Eibelstadt), Dominik Diefenbach (Weingut am Stein, Würzburg), Max Fröhlich (Weingut Fröhlich, Escherndorf), Benedikt May (Weingut Rudolf May, Retzstadt), Philipp Stich (Weingut im Löwen, Bürgstadt), Kilian und Philipp Giegerich (Weingut Giegerich, Großwallstadt), Sophia Schilling und Lukas Steinmann (Weingut Artur Steinmann, Sommerhausen), Christian Müller (Weingut Max Müller I, Volkach) und Daniel Sauer (Weingut Rainer Sauer, Escherndorf).

Beide kommen bei den Kunden der Ochsenfurter Kauzen Bräu gut an: Hopfenbier aus brauereieigenem Hopfen und der selbstgebrannte Whisky gehören zu den Erfolgsgaranten der Brauerei.

Hopfenbier & Whisky aus Ochsenfurt

Seit nunmehr 13 Jahren wird an jedem ersten Septemberwochenende der Hopfen im brauereieigenen Hopfengarten der Kauzen Bräu in Ochsenfurt geerntet. Auch wenn das Ziel einer guten Ernte im Vordergrund steht, so soll bei dem Event vor allem auch die Kommunikation zwischen den Erntehelfern gefördert werden. Die Nachfrage nach dem Ernteergebnis ist groß: Sowohl Hopfenbier, erkennbar am eigenen Rückenetikett mit Bild des Hopfengartens als auch die Magnumflasche wird von den Bierliebhabern geschätzt und gerne gekauft. „Wir freuen uns, dass unser Bier großen Anklang und guten Absatz findet. Die Bierspezialität ist wahrlich etwas Besonderes – nicht nur im Geschmack! Mit der 2-Liter Magnumflasche hat man ein sprichErhältlich ist das neue Produkt in allen FRANK & FREI–Weingüwörtlich außergewöhnlich geschmackvolles Geschenk“, so tern. Bestellt werden kann das M-TH Craft auch im Shop vom Brauereichef Pritzl. Weingut Meintzinger (www.weingut-meintzinger.de) 1100 Flaschen feinste Handarbeit Weitere Bezugsquellen: Zu internationaler Berühmtheit hat es zwischenzeitlich der AlbertshöferSternbräu, www.albertshoefer-sternbraeu.de fränkische Single Malt Whisky „Old Owl“ geschafft: Die AbfülInes‘ BeerStore, www.ines-beerstore.de lung 2015 (Destillation 2012) hat beim englischen Wettbewerb Lunas Flaschenfreund, www.flaschenfreund.de „IWSC – international wine and spirit competition“ eine BronzeSchraud & Baunach, www.pavillon-wuerzburg.de medaille in der Kategorie „Im Fass gereift, ohne Alter“ gewonCalistoga Wine Saloon, Hamburg, www.calistoga.eu nen. Dass die aktuelle Abfüllung der letzten in nichts nachsteht, davon ist Kauzen-Braumeister Otto Resch überzeugt: „Von Mandel über Vanille und roten Beeren bis hin zu Honig ist jede Geschmacksrichtung dabei.“ Während der Geschmack sich individuell entfalte, seien Vollmundigkeit und Weichheit diesmal noch ausgeprägter als bei der letzten Abfüllung. Kauzen-Chef Karl-Heinz Pritzl ergänzt: „Ich bin stolz auf die Leistung unserer Brauer. Wir liefern echte handwerkliche Braukunst und das schon seit über 200 Jahren. Auch beim Whisky, der neben handwerklichem Geschick viel Geduld, Fingerspitzengefühl und profundes Wissen erfordert.“ Insgesamt wurden 1.100 Flaschen des edlen Brandes abgefüllt, die nun auf die fränkischen Whisky-Liebhaber warten. Wir durften probieren. So viel sei verraten: auch dieser Whisky aus OchSie bringen Wein und Bier zusammen in die Flasche: Sebastian Schubert, Dominik Diefenbach, Brauer Erik Löschner, Thomas Heil, Sophia Schilling, Philipp Stich, senfurt ist äußerst preisverdächtig. Benedikt May und Max Fröhlich (von links). (Foto: Gabriele Brendel)

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terroir Neuer F Magischer Ort des Frankenweins

Vom Kartoffelturm zum Wein-Aussichtspunkt Als Kinder haben wir hier oft gespielt. Der Rundturm mit seinem konisch zulaufenden Unterbau und der praktisch barrierefreien Aufgangsrampe zum Turmplateau war Ziel- und Ausgangspunkt zahlreicher Geländespiele. Nun wurde der „Hitlerturm“, oder wie wir ihn nannten: „Kartoffelturm“, hoch auf dem Ran­ dersackerer Sonnenstuhl zum 8. Magischen Terroir-F-Punkt des Frankenweins. Das wollen wir uns ansehen. Schon von unten ist der Turm, der malerisch von herbstlich gefärbten Weinbergen umgeben ist, eine trutzige Erscheinung. Wir stellen unser Auto in der Nähe des Weinguts „Schmitts Kinder“ ab und begeben uns auf den Fußweg zum Turm. Für die zwei Kilometer brauchen wir eine gemütliche halbe Stunde. Mit jedem Meter Fußmarsch weitet sich unser Blick. Dann, nach einem kurzen Hohlweg, haben wir den Turm erreicht. Viel hat sich nicht verändert, was uns zunächst einmal – in Kindheitserinnerungen schwelgend – sympathisch ist. Die runde Aussichtsplattform hat eine Metallmanschette erhalten. Wo früher

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die Überreste eines stählernen Fahnenmastes standen, befindet sich jetzt ein Informationspult. In die – nun metallene – Brüstung sind weitere Informationstafeln zum Thema „Wein und Geologie“ eingelassen. Neben der Zugangsrampe zur Aussichtsplattform künden drei Werbefahnen vom Magischen Ort und seinem Thema. Daneben gibt es jetzt eine kleine Sitzgruppe für müde Wanderer. Wie bei allen anderen Terroir-F-Punkten empfinden wir die Gestaltung auch des Randersackerer Platzes als gelungen. Man fühlt sich hier wohl, das neu Gestaltete fügt sich unaufdringlich in das Altbekannte ein, verleiht ihm einen neuen Ausdruck. Das Thema „Unsichtbares sichtbar machen“, die Wechselwirkung von Boden und Wein, ist einfach, aber anschaulich auf den Informationstafeln dargestellt. So wie sich unter den Rebzeilen am Sonnenstuhl massiver Muschelkalk findet, ist es in anderen fränkischen Weinanbaugebieten Keuper oder Buntsandstein. Die Gesteinsarten prägen den Geschmack. Wie bei allen anderen Terroir-F-Punkten ist das Beste aber auch hier – die Aussicht. Über der Weinlage Randersackerer Sonnenstuhl überblickt man von hier das Maintal in nördlicher Richtung bis zur Würzburger Festung und in südliche Richtung bis in den Ochsenfurter Gau. Die Randersackerer Bergkapelle scheint zum Greifen nah, der Ort liegt uns zu Füßen, der Main windet sich um die Weinberge. Wir können uns gar nicht sattsehen und entdecken immer wieder Neues. Die braune Vorgeschichte des neuen Magischen Ortes ist auf einer der Tafeln

vermerkt. Wir gratulieren im Stillen den Bürgern von Randersacker, dass sie den Mut fanden, aus einem Ort mit zweifelhafter Vergangenheit einen Platz zu machen, der behagliche Empfindungen auslöst und an dem man bleiben möchte. Trotz allem ist man sich der Geschichte des Turms bewusst und verschweigt nichts. Davor haben wir Respekt. „Ich finde das gut und richtig, wenn man gerade mit so einer Vergangenheit so umgeht“, sagte auch Artur Steinmann, der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, bei der Eröffnung des Magischen Orts. Und Hermann Kolesch, Präsident der bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG), ergänzte: „Nur wer seine Geschichte kennt, kann seine Zukunft gestalten.“ Das sehen wohl nicht nur wir so. Denn an diesem sonnigen Tag sind wir hier – anders als früher – nicht allein. Zahlreiche Wanderer, Spaziergänger und Touristen genießen mit uns den überwältigenden Blick vom Turm. Sie haben schon alles richtig gemacht in Randersacker. Führungen zum neuen Magischen Ort des Frankenweins und durch Ort und Weinlagen von Randersacker: Gabriele König, info@weingut-koenig.de Christiane Lörner, christiane.loerner@ randersacker.de | Franz Sauer, vinfoufou@t-online.de | Markus Schmachtenberger, markus@weine-mitcharakter.de | Angela Schmitt, angela@ trockene-schmitts.de | Florian Steigerwald, steigerwald_florian@web.de Weitere Infos unter www. gaestefuehrer-weinerlebnis.de


Nachhaltig im Landkreis

Bio-Einkauf mit Ernährungsberatung Ein Besuch in der BioGalerie in Ochsenfurt Am Anfang standen die eigenen Wünsche: Christiane Bliß wollte Bioware einkaufen. Kein gespritztes Obst, kein Getreide aus überdüngten Böden, kein Fleisch mit Antibiotika-Zusatz. Das war in den frühen 1980ern und Anbieter von biologisch erzeugten Lebensmitteln waren rar. Bei ihren umfangreichen Recherchen reifte in ihr der Gedanke, all das Wissen über Bioware und ihre Lieferanten, das sie mit der Zeit anhäufte, zu nutzen, um einen Bioladen zu eröffnen. Die BioGalerie war geboren. Das war 1983. 33 Jahre später treffen wir sie in ihrem großzügigen Ladengeschäft in der Marktbreiter Straße in Ochsenfurt. Nach einigen Umzügen hat sie hier 2015 ihre Heimat gefunden. „Wir fühlen uns sehr wohl hier“, erzählt Christiane Bliß, „wir haben Platz, ein schönes Ambiente, und wir haben Parkplätze.“ Wie wichtig das ist, erfahren wir kurz darauf. „Viele unserer Stammkunden kommen von außerhalb Ochsenfurts, aus allen Himmelsrichtungen. Kitzingen, Ochsenfurter Gau bis Röttingen und Tauberrettersheim, Würzburg, Hausen.“ Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) prüft in regelmäßigen Abständen die ihm angeschlossenen Bioläden. Auch den von Christiane Bliß

in Ochsenfurt. Frisches Obst, Gemüse und Brot aus regionalem Anbau oder die feinen Käsespezialitäten, vegetarische und vegane Produkte in großer Vielfalt, Fleisch und Wurst aus nachvollziehbarer Biohofhaltung, ausgesuchte Weine, vitaminreiche Säfte, Reis, Nudeln, Molkereiprodukte oder hochwertige Naturkosmetik. Doch es sind nicht nur die erstklassigen Bio-Produkte, die die Menschen zu ihr bringen. „Wenn die Leute unseren Laden betreten, findet so etwas wie eine Entschleunigung statt“, stellt sie immer wieder fest. „Die entspannte Atmosphäre bei uns ist wohl ansteckend.“ Ihre Kunden suchen geradezu das Gespräch, wollen Beratung, Information, Gedankenaustausch. Und so entsteht nicht nur ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis – auch eine Ernährungsberatung ist oft mit dabei. „Wir haben uns hier so viel Wissen um gesunde Produkte und richtige Ernährung angeeignet – warum sollten wir das für uns behalten?“, lacht Christiane Bliß. Bestens geeignet für eine Fachsimpelei ist das kleine Bistro, in dem die BioGalerie Kaffee, Espresso oder Capuccino in bester Bio-Qualität anbietet. Dazu gibt es leckere Kuchen oder herzhafte Snacks. Beliefert wird Christiane Bliß von der

Vollkornbäckerei Köhler in Würzburg mit Brot und Backwaren. Die meisten Produkte stammen von Biobauern aus der Region, Rindfleisch kommt vom Biolandhof Stadelmann in Enheim, Eier, Hähnchen, Gänse, Lamm- und Ziegenfleisch vom Naturlandhof Lehner in Gülchsheim. Ein kleiner Teil stammt vom Bio-Großhandel. „Heute ist es nicht mehr schwierig, gute Lieferanten zu finden“, meint sie und setzt zu einem Grundsatz-Statement an: „Bio hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit Nachdenken. Bei uns kaufen keine Leute ein, weil sie zu viel Geld haben, sondern Menschen aus allen Bevölkerungskreisen, die aber eines eint: Sie legen Wert auf eine hochwertige und gesunde Ernährung und die entsprechenden Lebensmittel.“ Und diese Menschen kommen gerne hierher, genießen die entspannte Atmosphäre, haben Vertrauen in die Produkte und in die Erfahrung des BioGalerie-Teams. Der Laden in der Marktbreiter Straße wird im März zwei Jahre alt. Christiane Bliß strahlt: „Den vielen Platz, das Licht und die Großzügigkeit hier genießen wir auch heute noch wie am ersten Tag.“ bioGalerie | Marktbreiter Straße 11 Ochsenfurt | Telefon 09331 4740

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kunst und kultur

Marlene, Marika und die Leander Ein erlebnisreicher Konzertabend mit eindrucksvollen Interpretationen von Liedern der Sängerinnen Marlene Dietrich, Marika Rökk und Zarah Leander aus den 30er- und 40er-Jahren, garniert mit trefflichen Zitaten, persönlichen Memoiren und interessanten Geschichten. Mit Anja Gutgesell (Sopran), Klaus Feldner (Piano). Sa, 7.1., 19.30 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim | Eintritt 18 Euro Karten: s.kaspers@thuengersheim. bayern.de, Tel. 09364 81350

ROCK-POP-COUNTRY & BEATLES-SONGS

SLAPSUS4U

FLAMENCO

Agua y Vino 3D „Gracias a la vida – Danke, dem Leben“

Eine Reise durch Ort und Zeit mit facettenreichen Stationen: Heitere Folklore und leidenschaftlicher Flamenco der „Gitanos“ aus Spanien, musikalische Legenden aus Mexiko und Rumbas der Camargue zeigen die Vielfältigkeit der spanischsprachigen Musik. Lieder der unvergessenen Musiker wie Titti Winterstein und Schnuckenack Reinhard spannen den großen Bogen zur „Gispy Music“, der Musik der Sinti. Sa, 4.2., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931 409065

Winterstein Sintett & Wolfgang Salomon

Django Reinhardt Projekt Auf den Spuren von Django Reinhardt und seinen Erben! Vor ca. sechs Jahren begründete Rehan Syed mit seinen Schülern Dino Winterstein, Nucki Winterstein, Dito Winterstein und Sancho Dombrowsky (geb. Winterstein) das „Winterstein Sintett“. Es folgte eine echte Erfolgsgeschichte der Band! Mit Laurent Flandin am Bass und Gesang kam ein sechstes Bandglied hinzu. Bekannt wurde die Band auch durch das erfolgreiche Theaterstück am Neunerplatz, „Django, eine Geschichte mit Bildern und Musik“ unter der Leitung von Wolfgang Salomon. Fr, 10.2., 20 Uhr Kartoffelkeller Giebelstadt Eintritt 16 Euro, erm. 13 Euro Karten-Tel. 09334 99917

InSwingtief Exquisite akustische Swing Musik

„Beinahe unplugged“ (eingestöpselt im akustik-amp) spielt das Rock-Quartett SLAPSUS4u – das sind Claus Völk, Gerhard Popp, RE Grohmann und Chiko Ursprung liebevoll ausgesuchte Kompositionen aus Rock – Pop – Country – Balladen – Raritäten – und ein von allen Fab4-Fans geliebtes Beatles-Spezial-Set! Die „Storyteller“ um die Entstehungs-Geschichte der Songs sind immer ein unterhaltsames interaktives Kommunizieren mit dem Publikum! Sa, 21.1., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 13, erm. Euro 10 Karten-Tel. 0931 409065

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Vier erfahrene Musiker, die sich stilistisch eigentlich nie hätten treffen sollen, gemeinsam, miteinander, zusammen auf der Bühne – eine echte Band. Und so kommt das Bebop Solo im Tango, die leidenschaftlich feurige Gypsy Gitarre im kühlen Bossa Nova, die piazollerschen Verminderten im traditionellen Musettewalzer ganz selbstverständlich daher. Die Musik von InSwingtief ist organisch und authentisch. Da sprechen auf der Bühne spielend vier Musiker mit- und zueinander und beziehen die Zuhörer automatisch in ihre Unterhaltung mit ein. Der Funke springt über, wenn InSwingtief loslegt. Sa, 11.2., 20 Uhr Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931 409065


Grooviger Soul mit

Merci Udo

Michael von Zalejski – eine musikalische Hommage an Udo Jürgens Fast jeder kennt Hits wie „Aber bitte mit Sahne“, „Griechischer Wein“ oder auch „Niemals in New York“. Wer ein Udo-Jürgens-Konzert erlebt hat, weiß, dass diese Lieder beim legendären „Bademantelfinale“, wenn sie live und nur am Klavier vorgetragen wurden, eine ganz besondere Stimmung hervorgerufen haben. Genau diese intime Stimmung bringt der Pianist und Sänger Michael von Zalejski auf die Bühne. In seinem Programm präsentiert er seit 2013 Lieder von Udo Jürgens nur am Klavier – ohne Playback oder Einspielungen – und kommt dabei seinem musikalischen Vorbild erstaunlich nahe. Insbesondere die vergessenen „Lieder, die im Schatten stehen“ (Udo Jürgens) in Kombination mit den allgegenwärtigen Hits erzeugen eine ganz besondere Mischung aus Chanson-Abend und Schlagerkonzert. Fr, 10.3., 20 Uhr Rathaus Sommerhausen Karten zu 19 Euro (AK) /16 Euro (VVK) unter Tel. 09333 8256

Rehan Syed Ensemble Von Django bis Tango Das Rehan Syed Ensemble vereint Gypsy Jazz und Weltmusik auf höchstem Niveau! Vor allem bei den originellen Eigenkompositionen von Rehan Syed bereichern auch Einflüsse aus Tango und orientalischer Musik das spannende und facettenreiche Programm. Die Kompositionen von Django Reinhardt und seinen Erben interpretiert die Band mit virtuoser Leichtigkeit. Die Spielfreude der vier Musiker steckt das Publikum sofort an und entführt sie nach Paris, Südamerika, in den Orient oder Osteuropa. Sa, 11.3., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach Eintritt: 16 Euro (Freundeskreis- und KKW-Mitglieder 14 Euro) Karten: Otto Rüger (09367 1615 oder otto.rueger@t-online.de)

Pop-Musik – Gesang

Harmony loves the Sea Unsere Reihe „junge Virtuosen“ überschreitet erstmals die Grenzen zur UMusik. Die Akustikband spielt Songs aus dem großen Meer der alternativen PopMusik. Charmant und authentisch, von Melancholie bis Euphorie, von inspirierenden Coversongs bis hin zu Eigenkompositionen. Begeistert und begeisternd. Sa, 11.3., 20 Uhr Alte Kirche Waldbüttelbrunn Eintritt: 8/6/4 Euro Kartentelefon: 0931 400074

„2inJoy“

Außergewöhnliche Stimme trifft auf virtuoses Gitarrenspiel! Das Duo „2inJoy“ sind Florezelle Amend (Gesang) und Michael Diehl (Westerngitarre). Sie präsentieren interessante Interpretationen von Pop- und Soulklassikern wie „Billie Jean“, „Don‘t stop me now“ und „Sweet Dreams“ in einem jazzigen und souligen Gewand sowie eigene Kompositionen. Sa, 11. 3., 20 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim | Eintritt 15 Euro Karten: s.kaspers@thuengersheim. bayern.de, Tel. 09364 81350

Double One „Die besten Oldies aller Zeiten” „Ihr Auftritt im Kulturstüble hat inzwischen Tradidtion. Gunter Jüttner von ex Sweetwater aus Würzburg (Gitarre, Fußschlagzeug, Mundharmonika, Gesang) und Wolfgang „Mike“ Popp von ex Shakers Five aus Kitzingen (Bass, Gitarre, Gesang). Als „fast komplette Band mit dennoch nur zwei Musikern“ ermöglichen sie es ihren begeisterten Zuhörern, Musikgeschichte „absolutely live“ zu erleben. Von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert, spielen sie Songs von Beatles, Kinks, Rolling Stones, John Lennon, George Harrison, Traveling Wilburys, CCR, Neil Young, Tom Petty, u.v.m. Sa, 11.3., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 13, erm. Euro 10 Karten-Tel. 0931 409065

39. Kulturabend

der Gemeinde Rottendorf Als Mitwirkende sind vorgesehen: Sängerbund Rottendorf, Musikschule, Posaunenchor der Friedenskirche, „GrundstufenOrchester/Bläser-Klasse“, Katholischer Kirchen-Chor St. Vitus, Musikkapelle Rottendorf e. V. Sa, 18.3., 20 Uhr | Erasmus-NeustetterHalle Rottendorf | Eintritt frei

Kulturabend in Rottendorf

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kunst und kultur Lieblingslieder

BrässBändl

Lieder zum Träumen oder Lieder voller Energie und Rhythmus, aus dem Mittelalter bis zu aktuellen Hits, aus vielen Ländern und in vielen Sprachen – das sind in jedem Fall 20 Jahre Freude am gemeinsamen Singen. In diesem Jubiläumskonzert präsentiert Ihnen Viva la musica viele neue Chorsätze und die Lieblingslieder aus den vergangenen Jahren. Sa, 25.3., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach Eintritt: frei | Veranstalter: Gesangverein Eintracht Kürnach e. V.

BrässBändl aus Kürnach präsentieren mit Tuba, Posaune, Trompete und Schlagwerk echte Blasmusik – nur jenseits von Kniebundhose und Trachtenhut. Gespielt werden alte und neue Standards, Populäres oder gänzlich Unbekanntes in neuen Arrangements. Aus dem Frankenland, der Steiermark oder Amerika. Doch immer mitreißend, neu, unverbraucht. Begrüßen Sie mit uns – bei freiem Eintritt und einem Weißwurstfrühstück – den Frühling! So, 2.4., 11 Uhr Altes Rathaus Kürnach

20 Jahre Chorgruppe Viva la musica

Manuel Holzner Die „Tatü-TataComedy-Show“

Französischer Chanson-Abend … mit Laurent Leroi (Akkordeon) und Philippe Huguet (Gesang) Der französische Sänger Philippe Huguet bringt mit seinem Akkordeonisten die unvergessenen Chansons von Jacques BREL – einem der größten ChansonSänger überhaupt – auf die Bühne: Ausdrucksstark, dramatisch, begeisternd. Das Konzert mit dem Titel „Warten auf Madeleine“ folgt einem szenischen Konzept und zeigt die ganze Palette menschlicher Emotionen. Sa, 25.3., 20 Uhr | Konzertsaal der Musikschule Rottendorf Eintritt: 10 Euro Karten im Rathaus, Tel. 09302 90909 (auch Abendkasse)

Früh(lings)schoppen mit

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In dieser Überraschungs-Show treten jeweils drei brandheiße Profi-Künstler aus den Bereichen Comedy, Kabarett, Kleinkunst und Artverwandtes auf, um dem Publikum ordentlich einzuheizen. Um auch neuen Talenten eine Bühne zu bieten, gibt es pro Show einen kleinen Nachwuchsspot. In jeder Show gibts andere Gäste; diese Vielfalt kommt so schnell nicht wieder. Ein unvergesslicher Abend der Spitzenklasse! Do, 5.1. und Do, 2.3., jew. 20 Uhr Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt 15 Euro, erm. 10 Euro Karten-Tel. 0931 70280-103

Birgit Süß & Heidi Friedrich Jahresrückblick Inventur 2016 Sie haben das Jahr 2016 auf dem Mond verbracht? Oder mit dem Segelboot die Mongolei umrundet und alle wichtigen Ereignisse des Jahres verpasst? Kein Problem. Wir lassen das Jahr Revue passieren und Sie werden überrascht sein, dass es 2016 so viel zu lachen gab. So, 8.1., 20 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell | Eintritt 14 / 12 Euro Karten-Tel. 0931 4687814 Sa, 14.1., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 16 Euro, erm. 13 Euro Karten-Tel. 09334 99917 Sa, 21.1., 20 Uhr | Königsallee Güntersleben | Eintritt 17 Euro | VVK 15 Euro | Karten-Tel. 09365 5189 Sa, 27.1., 20 Uhr | Alte Kirche Waldbüttelbrunn | Eintritt: 8/6/4 Euro Kartentelefon: 0931 400074 Sa, 28.1., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 17, erm. Euro 15 Karten-Tel. 0931 409065

Wo bitte geht‘s zum Leben? Eine kabarettistischphilosophische Spurensuche von Markus Grimm Besteht das Leben aus Geldverdienen, Fernsehen, Urlaub und dem neuesten Smartphone? Wir suchen das Leben, wir jagen ihm hinterher – aber das Leben scheint vor uns wegzulaufen. Wo bitte geht‘s zum Leben? Markus Grimm macht sich in seiner mitreißenden Performance auf die Suche nach dem, was das Leben ausmacht, was ihm Sinn, Wert und Gehalt verleiht – und entdeckt dabei das Wahre, Gute


und Schöne, Werte und Wirklichkeit, Gott und Welt und noch viel mehr. Bewegend, inspirierend, mit Witz und kein bisschen fromm. So, 29.1., 17 Uhr | Rathaus Sommerhausen | Kartenvorverkauf 15 Euro Tourist-Information Sommerhausen, Hauptstr. 15, Tel 09333 8256

Wolfgang Buck

Su kammers aushaldn Das Leben könnte so schön sein – wenn einem nicht schon in aller Frühe Leute begegnen würden. Unerträglich gut oder beneidenswert schlecht Gelaunte, Wichtigtuer, Schmarrer und Besserwisser. Außerdem gibt es Zahnschmerzen, die Weltverschwörung und Facebook. An manchen Tagen wäre es besser, gleich wieder zurück ins Bett zu gehen. Dann würde man sich, wie der Franke sagt, „des ganze Gfredd und Gedu“ ersparen. Im neuen Programm „Su kammers aushaldn“ des Bamberger Sängers und Gitarristen erfährt man, wie es sich trotz alledem einigermaßen erträglich leben lässt. Fr, 27.1., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 18 Euro, erm. 15 Euro Karten-Tel. 09334 99917

Musikkabarett mit

Olaf Bossi

„Glücklich wie ein Klaus“ In einer Mischung aus Familienwahnsinn und Gesellschaftskabarett geht Olaf Bossi dahin, wo es wehtut. Wann ist man eigentlich glücklich? Wenn man alles erreicht hat, der Keller aufgeräumt und der Nachbar neidisch ist? Kann man eigentlich alles richtig machen, gerade als zweifacher Familienvater? Mal fröhlich satirisch, mal melancholisch nostalgisch kämpft Bossi um eine heile Welt. Ehrlich und persönlich, satirisch bitterschwarz und doch versöhnlich. Fr, 10.2., 20 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell | Eintritt 14/12 Euro Karten-Tel. 0931 4687814

Annette von Bamberg

Hans Hermann Thielke: Läuft bei mir Eben erst hat er seine neue Wohnung an einer abknickenden Vorfahrtstraße in Itzehoe bezogen und es sich neben seinen Goldfischen auf dem Sofa bequem gemacht, da klopft die Liebe an seine frisch gestrichene Wohnungstür. Und nichts ist mehr, wie es einmal war. Für seinen Neustart fehlt ihm nur noch der erste Schritt, und der will gut überlegt sein. Denn wie jeder weiß, kann schon der erste Schritt auch einen Thielke zu Fall bringen. Allen Widrigkeiten zum Trotz wandert er erhobenen Hauptes den neuen Herausforderungen entgegen. Thielke ist wieder da, aufregender denn je, und vielleicht sogar in einem neuen Strickpullunder. Fr, 10.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 19 Euro, erm. 16 Euro | Karten-Tel. 09334 99917

„Es gibt ein Leben über 50 – jedenfalls für Frauen!“ Muss ich noch oder darf ich schon? Endlich 50! Endlich lossagen vom perfektionistischen Quatsch und dem Pflichtprogramm des Müssens, das die Welt uns gerne aufdrückt. Frauen über 50 proben den Neustart und huldigen ab jetzt der Unvernunft, der Spontanität und ihrer liebevollen Schnapsideen. Mit diesem fulminanten Feuerwerk der Wortgewalt erstürmt die sympathische Kabarettistin die Kleinkunstbühnen und versprüht ihren fröhlichen Optimismus und ihren scharfzüngigen Spott. Sa, 18.2., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931 409065

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kunst und kultur

Tilman Lucke

Ich bin das Volk Tilman Lucke nimmt die Sorgen und Nöte des Publikums ernst, denn er ist das Volk. Er mischt die große Politik auf und sich ein. Er übt heimlich die Raute, setzt sich in Talkshows neben Horst Seehofer und lässt sich regelmäßig vom türkischen Botschafter einbestellen. Aber vor dem großen Politdurchbruch wartet der Berliner Kabarettist erst mal am Klavier auf den nächsten Klimagipfel, die neue VWSoftware und – hoffnungslos optimistisch – auf einen Termin im Bürgeramt. Musikalisch, frech und haarscharf an einigen Paragrafen vorbei. Sa, 11.3., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt 13 Euro, erm. 11 Euro Karten-Tel. 0931 70280-103

TBC

Aller Unfug ist schwer Guter Unfug hat einen Namen: TBC! Während blutige Amateure wie Markus Söder, Sigmar Gabriel und die AfD billigen Unfug produzieren, kommt beim Totalen Bamberger Cabaret nur geprüfter Qualitätsquatsch auf die Bühne. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus fränkischer Coolness und weltoffenem Galgenhumor zünden drei Spaßprediger Georg Koeniger, Michael A. Tomis und Florian Hoffmann von TBC ein Feuerwerk des gepflegten Unfugs und helfen ihrem Publikum dabei, über sich selbst und den weltweiten Wahnsinn zu lachen.

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TBC-Termine im Landkreis: Sa, 21.1., 20 Uhr | Vorpremiere Altes Rathaus Kürnach | Eintritt: 16 Euro (Freundeskreis- u. KKW-Mitglieder 14 Euro) | Karten: Otto Rüger (09367 1615 oder otto.rueger@t-online.de) Sa, 11.2., 20 Uhr | Königsallee Güntersleben | Eintritt 20 Euro | VVK 18 Euro | Karten-Tel. 09365 5189 Fr, 24.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 19 Euro, erm. 16 Euro | Karten-Tel. 09334 99917

Stefan Kröll

„Gruam“ Bayern von unten!

Ein seit ein paar Jahren erfolgreicher oberbayerischer Kabarettist und gleichzeitig vielleicht interessantester Erzähler in Sachen bayerische Geschichte. Mutig hat sich Stefan Kröll an den Rand verbotener Abgründe gestellt, einen Blick in tiefe Keller oder hinter aufpolierte Kulissen gewagt. Charmant, witzig und saukomisch wirft er gewohnte Denkmuster über den Haufen und öffnet die Sicht auf neue Perspektiven. Sa, 25.3., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931 409065

Dieter Baumann

Götter und Olympia „Dieter Baumann ist wahrscheinlich der beste Comedian unter den Läufern, doch garantiert ist er der beste Läufer unter den Comedians.“ Mit einer großen Portion Selbstironie nimmt Dieter Baumann sein Publikum mit auf die Reise durch die Welt des Sports. Genauer: nach Olympia! Er erzählt Geschichten aus dem olympischen Dorf, erzählt von Begegnungen in Kenia, den Fidschi Inseln und von der Schwäbischen Alb. Dieter Baumann erzählt die Geschichten so, dass sein Publikum schon nach fünf Minuten glaubt, mit einem alten Bekannten am Küchentisch zu sitzen. Doch was heißt erzählen. Seine Geschichten sind, sprachlich wie mimisch, kleine anekdotische Kunstwerke. Fr, 31.3., 20 Uhr | Rathaus Sommerhausen | Karten zu 19 Euro (AK) / 16 Euro (VVK) unter Tel. 09333 8256


Bockshorn Würzburg Veranstaltungen im Landkreis ng osu 7! l r Ve ite 4 Se

Die Theatergruppe Kürnach

Wolfgang Krebs Vince Ebert Die Watschenbaum-Gala

Zukunft is the future

Der Preis, den keiner haben will: der „Watschenbaum“ in Bronze, Silber oder Gold. Wer schießt den größten Bock, verzapft den aberwitzigsten Unsinn, redet das dümmste Zeug? An diesem Abend werden verschiedene Kandidaten gesammelt und präsentiert. Wolfgang Krebs, der Meister der geschliffenen Pointe und genialen Perücke, wächst über sich selbst hinaus: Er verdoppelt die Anzahl der Stimmen aus dem vorhergehenden Programm und spricht nun mit 20 verschiedenen Zungen.

Unsere Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Als Kinder glaubten wir an eine glorreiche Zukunft, an den digitalen Reisewecker, das Dolomiti-Eis und Hoverboards. Heute kommunizieren wir über Uhren in Sekunden mit Menschen auf anderen Kontinenten, essen in Algen gerollten rohen Fisch und Heino covert Rammstein. Das war nicht vorauszusehen!

Selbstverständlich kommen die gewohnten Figuren aus dem Krebs’schen Universum zu Wort: Seehofer, Stoiber, Söder, der Schorsch Scheberl und der Meggy Montana. Aber heute bereichern den Abend weitere Figuren – bekannte und unbekannte, seriöse und unseriöse, reife und unreife. Sichern Sie sich Ihre Karten für die „Watschenbaum-Gala“! Erfahren Sie, bei wem er umfallen könnte und entscheiden Sie mit, bei wem er umfallen müsste! Mi, 25.1., 20 Uhr Mainfrankensäle Veitshöchheim Karten: Bockshorn im Kulturspeicher, Würzburg Tel. 0931 4606066 Touristinformation im Falkenhaus, Würzburg Tel. 0931 372398 online unter: www.adticket.de

In seinem neuen Programm wagt Vince Ebert einen Blick in die Zukunft. Wie werden wir in 20 Jahren sein? Noch vor 10 Jahren ist Rudolph Moshammer mit einem Telefonkabel erdrosselt worden. Das wäre heute rein technisch überhaupt nicht mehr möglich. Vince Ebert stellt sich der Zukunft: Big Data, selbstfahrende Autos und Berufsaussichten im Odenwald. Mit auf der Bühne ist VAL: sein virtueller Sidekick – ein mit den Algorithmen einer Wienerin programmierter Computer, der auch mal gerne ein rebellisches Eigenleben entwickelt. Sa, 18.3., 20 Uhr Mainfrankensäle Veitshöchheim Karten: Bockshorn im Kulturspeicher, Würzburg Tel. 0931 4606066 Touristinformation im Falkenhaus, Würzburg Tel. 0931 372398 online unter: www.adticket.de

des Gesangvereins Eintracht Kürnach e. V. spielt auch dieses Jahr wieder eine Episode aus dem trollenden Leben des Hubertus Hammer. Dieses Jahr nimmt Hubertus Kurs auf Hawaii. Dort will er mit seinem besten Freund Fridolin am Ironman teilnehmen. Derweil genießen seine Frau Roswitha und ihre Freundin Maria eine Schönheitskur der besonderen Art. Vorstellungen: Pfarrzentrum Kürnach Fr, 6.1., 18 Uhr Premiere | Sa, 7.1., 19 Uhr So, 8.1., 16 Uhr | Fr, 13.1., 19 Uhr Sa, 14.1., 20 Uhr | So, 15.1., 16 Uhr Karten 8 Euro im Haus der Vereine, Kirchberg 10, Kürnach: 4.1., + 11.1., jew. 18 - 19.30 Uhr u. während dieser Zeit auch tel. 09367 9861870 u. Abendkasse!

Der Schmied von Ochsenfurt Historisches Solotheater von Markus Grimm Herzog Konrad, genannt Konradin, der letzte legitime Staufer, rüstet im Jahr 1268 zum Krieg und zieht nach Sizilien. Im Tross seines Heeres ist ein junger Mann, der dem Staufer zum Verwechseln ähnlich sieht: der Ochsenfurter Schmied Hans Stock. Der Feldzug endet in einem Debakel, und Konradin wird in Neapel öffentlich enthauptet. Da ereignet sich ein Wunder: Konradin steht von den Toten auf und stellt sich wieder an die Spitze seiner Leute – wirklich? Nein, es ist Hans Stock, der unerkannt in des Herzogs Rolle schlüpft und sich dabei bestens macht … Eine schwungvolle Geschichte zwischen Weltpolitik und Heimatverbundenheit – spannend, informativ, nachdenklich und humorvoll. Erzählt und gespielt von Markus Grimm. Sonntag, 22.1., 17 Uhr Casablanca, Ochsenfurt Karten (VVK 15 Euro/AK 17 Euro) im VVK in der Buchhandlung am Turm oder abends ab 18.30 Uhr im Casablanca

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kunst und kultur

„Blähungen“

Puppentheater von Thomas Glasmeyer Hier ist der Name nicht Programm! Es geht in kurzen Szenen um Aufgeblähtes, Zwischenmenschliches, Überbewertetes: Ob Ehealltag, Geschlechterkampf à la Carmen, Schauspielproben – kein Thema wird ausgespart. Ergänzt wird das Programm durch Lieder von Friedrich Holländer aus den 1920er Jahren. Mit seiner einmaligen Art des Puppentheaters ist Thomas Glasmeyer seit vielen Jahren fester Bestandteil der Würzburger Kulturszene. Sa., 28.1., 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr WeinKulturGaden Thüngersheim Eintritt 12 Euro | Karten: s.kaspers@ thuengersheim.bayern.de, Tel. 09364 81350

Die Nacht der Ölbäume Theaterprogramm mit Thomas Schröter Jesus auf dem Ölberg in den 90 Minuten unmittelbar vor seiner Verhaftung. Es ist der bewegende Moment eines Menschen, der weiß, dass er noch am selben Tage sterben wird. Bei dem Autor Eric-Emmanuel Schmitt ist er ein Mann, der nie mit „Ja“ antwortet, wenn man ihn fragt, ob er der Messias sei. Doch nach und nach akzeptiert er seine Bestimmung. Eine packende Inszenierung, voll emotionaler Kraft und anrührender Menschlichkeit. So, 19.3., 18 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell | Eintritt 12 10 Euro Karten-Tel. 0931 4687814

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Kunst vor Ort

Seit 12 Jahren zeigt eine Gruppe von vier Künstlern regelmäßig ihre Werke dort, wo sie entstehen: in Thüngersheim. Dieses Jahr präsentieren sie in den WeinKulturGaden ihre neuen Arbeiten, die ihr Leben im Altort und in der Landschaft, zwischen Holz, Metall und Stein, zwischen Gras und Bäumen reflektieren. Am Wegrand gefundene Blätter und Beeren offenbaren ihre leuchtende Schönheit in den präzisen Pflanzenbildern von Sylvia Peter. Die Malerin Rita Katharina Kolb zeigt Werke aus ihrer facettenreichen Arbeit, wie Dorfansichten in Gouache und abstrakte, kraftvolle Acrylcollagen auf Leinwand. Figurales und Abstraktes in Stein und Holz zeigt der Bildhauer Marco Schraud. Ulrich Jung entwirft Schmuckunikate in klarer „großer Form“ und mit viel Liebe zum Detail. Er verarbeitet hochwertige, klassische Materialien wie Gold und Silber, jedoch in moderner Gestalt. Eintritt frei | 14.1. – 19.2. WeinKulturGaden | Thüngersheim Eröffnung: Sa, 14. 1., 19 Uhr Einführung: Karen Heußner Musik: Duo „Küspert & Hofmann“ – Jazz

Keramik deutschlandweit Am 11. und 12. März findet der Tag der offenen Töpferei statt. Von 10 bis 18 Uhr laden Sie Keramiker aus ganz Deutschland ein, die geöffneten Töpfereien, Keramikwerkstätten, Studios und Ateliers zu besuchen. In unserem Landkreis beteiligt sich die Töpferei und Keramikwerkstatt Bösl, Dr. Heim-Straße 11 in Essfeld: Werkstattbesichtigung, Vorführung und Info über Kachelgrundöfen, Brunnen und Lichtobjekte, Ausstellung „Der gedeckte Tisch“.

MenschenPositionen Der Mensch steht im Mittelpunkt der Arbeiten der Bildhauerin Hilde Würtheim. Sie zeigt ihn in fast lebensgroßen keramischen Plastiken, die in ihrer Natürlichkeit und ruhenden Gelassenheit so wirken, als seien sie schon immer Teil ihrer Umgebung gewesen. Die meist sitzenden Figuren sind teils natürliche Personen, teils sind sie stellvertretend für einen Typ Mensch wie er einem im Alltag begegnet sein könnte. Der Eintritt ist frei. 4.3. – 23.4. WeinKulturGaden Thüngersheim Vernissage: Sa, 4.3., 19 Uhr

Der komplizierteste Job der Welt: Die Vereinten Nationen und ihre Generalsekretäre Dr. Manuela Scheuermann, Institut für Politikwissenschaft und Soziologe/Europaforschung und Internationale Beziehungen. Do, 2.2., 20 Uhr| Altes Rathaus Kürnach Eintritt: frei | Veranstalter: Universitätsbund Würzburg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kürnach und der KürnacherKulturWerkstatt e.V.

Bilder und Erzählungen aus einem sonderbaren Land Ein Reisebericht aus dem abgeschotteten Nordkorea. Von Prof. Dr. Christoph Walter Do, 2.2., 19.30 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt frei


portrait portrait

© Frank Dziamski Luftbildaufnahme Sonderhofen

Hoch hinaus für die Welt von oben Wann immer wir aus der schönen Stadt Aub berichten, darf eines nicht fehlen: die Fotos von Frank Dziamski, der unsere Region und ganz besonders die Stadt Aub mit herrlichen Bildern in Szene setzt. Vor drei Jahren entdeckte Frank Dziamski die Luftbild-/Luftvideotechnik, die bisher vergleichsweise aufwändig in der Durchführung war, da in der Regel mit kostspieligen Helikopterflügen gearbeitet wurde. Jetzt bot sich der Einsatz von Drohnen an, die mit professionellem Foto-/Video-Equipment ausgerüstet werden. Damit können fantastische Perspektiven aus unterschiedlichen Höhen realisiert werden – je nach Einsatz und Objekt. Die Kosten dabei sind vergleichsweise gering, der Zeitaufwand variabel und ein Drohnenflug kann unterschiedliche Aufgabenstellungen präzise abdecken.

Mit dem geschulten Auge des Fotografen, der Erfahrung als Drohnen-Pilot und dem nötigen technischen Equipment geht Frank Dziamski seitdem auf die Jagd nach den besten Eindrücken von oben. „Luftbilder zeigen uns die Welt aus einer völlig anderen Perspektive. Sie vermitteln Zusammenhänge und zeigen das Gesamte“, sagt er und zählt auf: „Immobilien für Makler und Architekten, Hotelanlagen für die Tourismusbranche, Luftvideosequenzen für Imagevideos von Unternehmen, regionale Events oder ganz einfach unsere schöne Welt von oben – ich schaffe neue Blickwinkel und neue Perspektiven.“ Für die Luftaufnahmen, die er auch in seiner Internetagentur PIT-Business für Online-Marketing und Website-Entwicklung verarbeitet, hat er eine Aufstiegs-

genehmigung der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Sicherheit ist für ihn oberstes Gebot. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Und auch für den Privatgebrauch sind Luftbildaufnahmen plötzlich erschwinglich geworden. Frank Dziamski erzählt: „Ob private Feiern oder einfach das eigene Haus aus verschiedenen Blickwinkeln von oben – nicht nur Unternehmen, auch immer mehr Privatleute wollen ihr Umfeld aus neuen Perspektiven sehen.“ Mit der Drohnenfotografie und dem fotografischen Können von Frank Dziamski kein Problem. Professionell IT Business Frank Dziamski, Aub | Tel 09335 997166 www.pit-business.de

© Frank Dziamski Luftbildaufnahme Stadt Aub Frank Dziamski

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Wanderwege wanderwege

Um eine Attraktion reicher ist jetzt der Markt Winterhausen: Im Oktober letzten Jahres wurde der Rundweg durch das LIFE+ Projekt MainMuschelkalk-Schutzgebiet am Bromberg bei Winterhausen offiziell eröffnet. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein des Programms „Natura 2000“ der Europäischen Union. Ziel des Projekts ist die Sicherung der FFH-Gebiete auf Muschelkalk entlang des mittleren Main- und unteren Saaleund Werntals. FFH-Gebiete sind spezielle europäische Schutzgebiete zum Schutz seltener Pflanzen (Flora), Tiere (Fauna) und Habitate (Lebensraumtypen). Die FFH-Gebiete auf Muschelkalk in der Mainfränkischen Region gehören zu den Vorranggebieten für den Schutz seltener Pflanzen- und Tierarten in Europa. Hier kommen Arten vor, die sonst nirgends oder nur sehr selten in Bayern anzutreffen sind. Dazu gehören beispielsweise der Langfühlerige Schmetterlingshaft, Orchideenarten oder der Blaugrüne Faserschirm. Auf verbuschten Streuobstwiesen sollen außerdem markante Obstbäume wieder freigestellt und die einstigen Mähwiesen wiederhergestellt werden. Auch hier werden seltene Pflanzenarten, wie

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das Helm-Knabenkraut, eine gefährdete heimische Orchideenart, gefördert. Die jetzt abgeschlossenen Maßnahmen auf dem Häuserberg umfassen die Entbuschung von Trockenhängen und Streuobstwiesen, die Freistellung ehemaliger Steinbrüche mit Felsbändern und die Schaffung lichter Waldstrukturen. Der Artenreichtum des krautigen Unterwuchses auf den trockenen Muschelkalkböden ist von Lichteinfall und Erwärmung des Bodens abhängig. Durch die Entbuschung von Trockenhängen werden artenreiche Kalkmagerrasen mit Vorkommen vieler seltener Tier- und Pflanzenarten gefördert. Der ca. 5,5 Kilometer lange Weg ist durch ein grünes Wegzeichen mit Heuschrecke gekennzeichnet und führt entlang des Maintals nördlich von Winterhausen. Zu erreichen ist er über die Alte Steige, beginnend am Bürgerhaus Winterhausen. Herrliche Ausblicke ins Maintal belohnen die Wanderer auf ihrem ca. 2 Stunden langen, abwechslungsreichen Weg durch das Sanierungsgebiet. Sechs große Informationstafeln, die mit einem QR-Code zum Abhören ausgestattet sind, geben Auskunft über Sinn und Art der durchgeführten Naturschutzmaß-

© Fotos: Ulrike Faust

MainMuschelkalk-Rundweg in Winterhausen eröffnet

nahmen und lassen Akteure vor Ort zu Wort kommen. Vorbei an Steinbrüchen, Kalkmagerrasen, Streuobstwiesen und von Schafen beweideten Ansaatflächen lässt sich eine faszinierende Blütenvielfalt zu verschiedenen Jahreszeiten hoch über Winterhausen entdecken: Küchenschelle, Sonnenröschen, Ehrenpreis, Thymian, Golddistel und viele mehr verzaubern die Landschaft. Weitere Informationen über dieses großartige Projekt, den Wanderweg, Life+ Naturführungen und andere Maßnahmen des Projekts im Landkreis erhalten Sie auf www.mainmuschelkalk.de.


museen im landkreis

Museum in der Präparandenschule in Höchberg In zwei kleinen Räumen der unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Israelitischen Präparandenschule ist seit 1997 eine Dauerausstellung mit dem Titel „Lehrer, Sportler, Zeitungsgründer – Die Höchberger Juden und die Israelitische Präparandenschule“ zu sehen.

Dreieinhalb Jahrhunderte war die jüdische Gemeinde untrennbarer Bestandteil Höchbergs. Der um den gelehrten Lazarus Ottensoser um 1840 entstandene private Lernzirkel (Jeschiwa/Talmudschule) wurde 1861 in die „Israelitische Präparandenschule“ umgewandelt. Die Jeschiwa besuchten junge Männer, die einige Zeit ihres Lebens ganz dem Torastudium widmen wollten. Zusammen mit dem Kaufmann Samuel Eldod erwarb Lazarus Ottensoser im Jahre 1865 das Anwesen in der Sonnemannstraße 15, in dem er die Präparandenschule und seine Wohnung unterbrachte. Im ersten Stock befanden sich drei Schulzimmer, ein kleines Konferenzzimmer und ein Raum für die Lehrmittel-Sammlungen. Die Schule bestand bis 1931 in Höchberg. Diese beiden Räume beherbergen jetzt die Dauerausstellung, in der das einstige jüdische Leben Höchbergs dokumentiert wird.

Museum in der Präparandenschule Höchberg Sonnemannstraße 15, 97204 Höchberg Ansprechpartner Markt Höchberg, Gerd Waltinger, Hauptstr. 58, 97204 Höchberg, Tel. 0931 49707-24, Fax 0931 49707-98, rathaus@hoechberg.de Öffnungszeiten Sonntag von 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung. Führungen für Schulen und an den Abenden für Gruppen oder Vereine. Der Eintritt ist frei.

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landratsamtlich APG-Carsharing: Abo plus Carsharing im Landkreis Würzburg

Gebietsdirektor Burkhard Ziegler mit den PS-Spendenempfängern bei der symbolischen Scheckübergabe an Landrat Eberhard Nuß.

Sparkasse Mainfranken Würzburg unterstützt gemeinnützige Projekte im Landkreis Würzburg Als größtes Kreditinstitut der Region fühlt sich die Sparkasse Mainfranken Würzburg im Besonderen verpflichtet. Dies wird u. a. dadurch sichtbar, dass Jahr für Jahr viele gemeinnützige Vereine und Institutionen regelmäßig mit Spenden und Sponsor-Mitteln für die verschiedensten Zwecke unterstützt werden. Die Mittel für die Bereiche von Kinder, Jugend, Sport, Schule, Kunst, Kultur, Soziales und Karitatives stehen aus dem Budget des „PS-Sparen und Gewinnen“ zur Verfügung. Seit Jahrzehnten profitieren die gemeinnützigen Institutionen und Vereine vom „PS-Sparen und Gewinnen“ der Sparkasse Mainfranken Würzburg, bei dem das Sparen mit der Teilnahme an einer Lotterie verbunden ist, jeder Losinhaber gewinnen kann und ein bestimmter Anteil als sogenannter PS-Reinertrag der teilnehmenden Sparkasse für soziale Zwecke in ihrem Geschäftsgebiet zur Verfügung steht. Elf Institutionen und Vereine wurden aus dem Landkreis Würzburg nach Ochsenfurt eingeladen, die einen repräsentativen Querschnitt der Organisationen darstellten, die von Juli bis Oktober aus diesem „Spendentopf“ gefördert wurden.

Übersicht Zuschuss beim APG-ServiceTaxi Preis 2 Einzelkarten

Zuschuss

1

5,20

5,00

2

6,60

7,00

3

7,70

8,00

Wabenanzahl

4

9,90

10,00

5

11,60

12,00

6

13,50

13,00

7

15,10

15,00

Alle Preise in Euro

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Ab sofort gibt es ein neues Mobilitätsangebot im Landkreis Würzburg: Das APG-Carsharing. Alle VVM-Zeitkartenkunden profitieren dabei von besonders günstigen Konditionen. Der Vorteil: Sie zahlen nur dann, wenn Sie das Fahrzeug tatsächlich nutzen. Mit unserem Kooperationspartner, dem Autohaus Rumpel + Stark aus Unterpleichfeld, stehen Ihnen Fahrzeuge an drei Standorten direkt im Landkreis Würzburg (Rimpar, Veitshöchheim und Gerbrunn) zur Verfügung. Ein weiteres Plus: Einmal registrieren und deutschlandweit die Autos von Ford Carsharing und seinen Kooperationspartnern nutzen. Vorteile für alle Zeitkartenkunden: ● 24 Stunden flexibel das passende Auto ● Einfacher Tarif: Bereits ab 1,50 Euro pro Stunde plus Kilometerpreis ● Besonders günstige Konditionen: Einmalige Registrierungs gebühr von 9,90 Euro für alle VVM-Zeitkartenkunden ● Keine monatlichen Fixkosten ● Online das gewünschte Auto finden und buchen ● Bequemer Zugang mit Zugangskarte ● Bundesweit beweglich, nicht nur in den großen Städten ● Gut geschützt durch automatische Haftpflichtversicherung Ansprechpartner: Autohaus Rumpel + Stark, Ölbergstraße 4, 97294 Unterpleichfeld, Tel. 09367 8630

APG-ServiceTaxi Der letzte Bus ist schon weg? Kein Problem für alle Kunden mit einer gültigen VVM-Monats- oder Jahreskarte (ausgenommen Semesterticket). Das APG-ServiceTaxi bringt Sie sicher und direkt zwischen 0 und 5 Uhr nach Hause. Es fährt von Würzburg aus in alle Landkreisgemeinden und natürlich auch von dort zurück. Das Kommunalunternehmen leistet einen Zuschuss zur Taxifahrt zwischen 3 und 7 Euro für Kunden mit einer gültigen Monatsoder Jahreskarte (das Semesterticket und der Gästepass sind ausgenommen). Das APG-Service-Taxi ist eines des vielen alternativen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Mainfranken. Die Gültigkeit ist nur auf Verbindungen zwischen Stadt und Landkreis Würzburg beschränkt. Und so funktioniert das APG-ServiceTaxi: Als VVM-Monats- oder Jahreskarteninhaber bis spätestens 4:30 Uhr ein APG-ServiceTaxi über die Taxi-Zentrale Würzburg, Tel. 19410, bestellen. Bitte gleich angeben, dass ein APG-ServiceTaxi gewünscht wird! Vor Fahrtantritt dem Taxifahrer die gültige VVM-Zeitkarte zeigen beim Bezahlen vom günstigen Taxifahrpreis profitieren. Freunde, Familie und Bekannte mitnehmen! Selbstverständlich können Sie weitere Personen mitnehmen, auch wenn diese keine ÖPNV-Zeitkarte haben. Wir bringen Sie sicher und direkt nach Hause, wenn der letzte Bus schon weg ist!


ehren preis

Große Freude über die Auszeichnung mit dem diesjährigen Ehrenpreis des Landkreises zeigten Julia und Gunter Geiger (r.) beim Besuch von Landrat Eberhard Nuß (Mitte) in dem traditionsreichen Thüngersheimer Weingut. Begleitet wurde er von (l.) Yvonne Waltert, Leiterin Büro des Landrats, sowie Susanne Müller, Geschäftsführerin der Fränkischen Weinland Tourismus GbmH (2.v.l.). Foto: Eva Schorno

Ehrenpreis für die Erste Geige aus Thüngersheim

Traditionell ist auch schon der Besuch des Landrats vor der Preisverleihung in dem aktuell ausgezeichneten Weingut. „Ich möchte den Winzer und den Betrieb kennenlernen, der den Ehrenpreis des Landkreises erhält. Und natürlich auch den prämierten Wein verkosten“, erklärt der Landrat. Beeindruckt zeigte sich der Landrat von der kreativen Vielfalt der Weine. Die „Erste Geige“ ist hier

in guter Gesellschaft mit „Mundfein“ und „Mundart“, mit „Treibstoff Mr White“ und „Treibstoff Mrs Red“. Besonders stolz ist Sommelière Julia Geiger auf die „Big G.“, so heißen die Besten der Geigers. Als Ehrenpreis wünschten sich Julia und Gunter Geiger einen Gutschein für den Weintreffpunkt „Wein + Seele“ in Thüngersheim, um dort mit ihrem Team einen unbeschwerten Abend verbringen zu können. „Denn“, so Julia Geiger, „ohne unsere tolle Mannschaft könnten wir nicht diese Ergebnisse erzielen. Da ist uns ein Dankeschön wichtig.“ Mit Auszeichnungen ist der Betrieb, der 15 Hektar selbst bewirtschaftet und insgesamt Wein von 50 Hektar ausbaut, reich gesegnet: 2012/13 war Geiger & Söhne DLG-Winzer des Jahres, in den Jahren 2010/12/13/14/15 erhielten sie den DLG-Bundesehrenpreis und 2012 den Bundesehrenpreis in Gold. In 2015 wurden 45 Weine mit Goldmedaillen bedacht. Derzeit bauen die Geigers eine neue Vinothek, um dem Anspruch der Kunden nach traditionsreichen Weinen in moderner Umgebung noch besser Rechnung tragen zu können.

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Mit einer trockenen Spätlese, dem 2015er Thüngerheimer Scharlachberg, Silvaner, „Erste Geige Doppelstück“, errang das Weingut Geiger & Söhne aus Thüngersheim den diesjährigen Ehrenpreis des Landkreises Würzburg im Rahmen der Fränkischen Weinprämierung. Überreicht wurde der Preis bei der Wein-Gala von Landrat Eberhard Nuß an Gunter Geiger, Chef des traditionsreichen Weinguts, das bereits 1850 gegründet wurde.

Regional, nacHHalTig Und FaiR! Hauptstraße 65 · 97204 Höchberg Telefon 0931 - 40 40 71 71 41 41 Mo –- Fr: Uhr··Samstag Sa: 8 -16 Mo Fr: 8.30 8.30 –- 18:30 18.30 Uhr : 8 Uhr – 14 Uhr info@ursprung-naturkost.de info@ursprung-naturkost.de

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aktionstag Toleranz als Standortvorteil, veränderten Umgang mit Schließzeiten sowie ein noch breiteres Spektrum an Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Geschäftsführer Eugen Hain forderte als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit das Bündnis auf, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern Betriebe auf dem flachen Land stärker in den Fokus zu nehmen. Er schlug Unternehmerforen sowie die Übersetzung der Bündnisinhalte in die Sprache und Lebenswelt der Handwerksund Kleinbetriebe vor. Freude über 10 Jahre Bündnis Familie und Arbeit: (v.l.) Klaus Rostek (Kreisjugendamt), Christiane Matzewitzki (Stadtjugendamt), Referent Horst Opaschowski, Landrat Eberhard Nuß und Moderator Claus Schreiner. Foto: Traudl Baumeister

Leben ist die Lust zu schaffen

Lokales Bündnis Familie und Beruf feierte zehnjähriges Bestehen mit Zukunftspapst Prof. Dr. Horst Opaschowski Die Botschaft beim Aktionstag anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Lokalen Bündnis für Familie und Arbeit war eindeutig: Es ist viel geschehen, aber es gibt noch viel zu tun. So in etwa könnte man den Inhalt der einzelnen Diskussionsund Redebeiträge zusammenfassen. Seit der Gründung ist das Bündnis, in dem sich Wirtschafts- und Familienverbände aus Stadt und Landkreis Würzburg zusammengeschlossen haben, von zehn auf heute 32 Mitglieder angewachsen, berichteten Christiane Matzewitzki, Stadt Würzburg, und Klaus Rostek, Landkreis Würzburg, die beiden Verantwortlichen der Steuerungsgruppe. Zahlreiche hochrangige Teilnehmer erfuhren in der abschließenden Talkrunde bei der Jubiläumsveranstaltung, dass sich schon beim Personal des Landratsamtes, so Landrat Eberhard Nuß, die große Veränderung in

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der Arbeitswelt deutlich zeige. Waren vor zehn Jahren die fünf Geschäftsbereichsleiter allesamt männlich, seien heute drei davon weiblich, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit hochaktuell. Reinhold Werthmann, s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co, ergänzte, Arbeitgeber, die heute nicht begriffen hätten, wie wichtig das Thema für sie sei, werde es schon morgen voraussichtlich nicht mehr geben. Er wünschte sich auch von Seiten der Politik eine schnellere Anpassung der gesetzlichen Rahmenbindungen und vom Bündnis, noch stärker zu wachsen und gemeinsam in Richtung Politik Druck auszuüben. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg, plädierte für Verbesserung beim Berufsbild Erzieher, für gelebte

Die Region Würzburg komme im Wettbewerb um Arbeitskräfte gegen die benachbarten Metropolregionen Frankfurt und Nürnberg nur an, wenn starke Faktoren wie eben Familienfreundlichkeit flächendeckend umgesetzt würden. Möglich werde dies, indem man die Stärke des Bündnisses nutze und durch praxisorientierte Beispiele sowie konkrete Handlungsleitfäden alle Betroffenen ins Thema mitnehme und bei der Umsetzung begleite. Diesen Impuls steuerte Ulli Steinigke von der gleichnamigen Waldbüttelbrunner Showtechnikfirma bei. Im vollbesetzen Sitzungssaal des Landratsamtes stellte zudem Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst Opaschowski zehn Thesen zur Zukunft der Lebens- und Arbeitswelt vor. Die Gesellschaft, so sein Resümee, sei derzeit wieder auf dem Weg weg vom Ego und hin zu einem guten Zusammenleben zwischen Respekt und Toleranz. Nicht die rasende Entwicklung der digitalen Welt, sondern familiäre Bindungen neuer Prägung (Wahlverwandtschaften, neue Generationenkonstrukte und Quartiersmanagement) werden immer wichtiger für alle – und in Zeiten schwindender Arbeitskräfte damit auch für die Organisation der Arbeit, prognostizierte er. Wobei, auch das sagte er voraus, wir ökonomisch ärmer würden, aber nicht unglücklicher. „Gut leben, statt viel haben“, diese Formel gelte in der älter werdenden Gesellschaft ebenso wie das Postulat: „Leben ist die Lust zu schaffen“ – jenseits starrer Zeitgrenzen, sowohl was die tägliche wie die Lebensarbeitszeit angehe. Wieder eine neue Herausforderung also für das Bündnis.


Lesen

Heimat ist nicht nur ein Stück Erde, ein Land, eine Stadt oder ein Haus. Heimat ist das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit, ein inneres Empfinden, mit allem Leben verbunden zu sein.

und malen

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Kitzingen – Falterturm

Nur wer anderen Heimat bereiten kann wird selber dieses beglückende Gefühl erfahren.

Jede Sekunde kann es dich lehren: Das Leben ist ein Geschenk. Nimm es an, höre auf die feinen Melodien und spüre: Du bist ein Licht der Unendlichkeit, das Lied der Ewigkeit, Strophe und Refrain.

Margarete Gilge: Norbert Papke: Silhouetten Der Würzburger Bestattungsunternehmer und Trauerredner Norbert Papke hat einen großen Bildband mit eigenen Naturfotos und besinnlichen Texten herausgebracht. Es geht um die trostreiche Aussicht am Ende der Tage, die Norbert Papke seit zweieinhalb Jahrzehnten bereits in zahlreichen Trauerreden formuliert hat und die er nun in dem Bildband „Silhouetten“ mit großflächigen Naturaufnahmen zu einer Gesamtsicht zusammen getragen hat. Kurze, prägnante Sinnsprüche wechseln mit anrührenden Schilderungen menschlicher Größe im Angesicht des nahenden Endes. Hier an diesem Kristallisationspunkt zwischen Leben und Tod zeigt sich die wirkliche Einstellung des Menschen. Der Bildband „Silhouetten“ ist ein lebensnaher Schatz jahrelanger Erfahrung mit diesen Themen aus erster Hand. Norbert Papke schafft es, in der Verbindung von Bild und Text in die Erfahrungstiefe vorzudringen, die dem Betrachter und Leser einen Eindruck jener letzten Lebensphase gewährt, die so wichtig und unwiederbringlich ist. 84 Seiten 4-farbig, Format 29,7 cm x 21 cm, 16,90 Euro Zu bestellen bei Norbert Papke, Tel. 0931 4173840 oder: www.bestattungen-papke.de

Mainfranken zum Ausmalen Eine Entdeckungsreise durch Mainfranken erwartet Sie in diesen Ausmalbüchern. Mit geringem Zeitaufwand lassen sich in diesem Buch auch für Ungeübte wunderschöne Bilder malen. Durch die vorgegebenen Motive muss sich niemand mit dem schwierigen Vorzeichnen aufhalten und der Farben-Spaß kann sofort beginnen. Malerisches Franken – lassen Sie sich entführen in die Welt der Farben und entdecken Sie 70 fränkische Orte mit neuen Augen und Ihrer eigenen Kreativität. Winterliches Franken – dieses Ausmalbuch nimmt Sie mit auf eine stimmungsvolle, kreative Reise zu 70 Orten im weihnachtlichwinterlichen Mainfranken. Margarete Gilge widmet sich seit über 20 Jahren der Malerei. Unter anderem gewann sie 1999 den Titelblattwettbewerb des Volkshochschulprogramms und 2012 den Wettbewerb der VRBank „Würzburg und Umgebung – Aus der Region, für die Region“. Malerisches Franken ISBN 978-3-429-03955-4 Winterliches Franken ISBN 978-3-429-04308-7 Jedes Ausmalbuch hat 80 Seiten. 19,4 x 26 cm. Broschur. 9,90 Euro Echter Verlag Würzburg

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blicke

Iphofen

zwischen Mittelalter und Zukunft Eine fränkische Kleinstadt im Wandel der Zeiten – Iphofen im Landkreis Kitzingen ist ein Paradebeispiel für das erfolgreiche Bemühen, die eigene Geschichte behutsam zu pflegen, zu erhalten und mit Neuem vernünftig zu experimentieren. Unsere Entdeckungsreise beginnen wir mit einem Rundgang um die malerische, vollständig erhaltene Altstadt. Entlang des Stadtgrabens entdecken wir Tore, Türme, Fachwerkbauten und eine imposante, komplett erhaltene Wehranlage. Durch das berühmte Rödelseer Tor, dem Wahrzeichen Iphofens mit dem Schlupfpförtlein in den Torflügeln, betreten wir die Altstadt.

Iphofens gute Stube

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Wir statten der gotischen Stadtkirche St. Veit einen Besuch ab. Kostbarster Besitz der Kir-

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che sind neben dem eigenhändigen Werk „Johannes der Evangelist“ von Tilman Riemenschneider die ursprüngliche Chorverglasung aus dem 15. Jahrhundert und die aus Lindenholz geschnitzte „Schöne Madonna von Iphofen“. Dann betreten wir Iphofens „gute Stube“, den Marktplatz. Das barocke Rathaus, ein großartiges, aufwendig gestaltetes Palais mit seiner doppelläufigen Treppe, dem prachtvollen Portal und dem fürstbischöflichen Wappen beherrscht den Platz, der von prächtigen Bügerhäusern gesäumt wird. Der Marienbrunnen inmitten des Platzes wird gekrönt von einer barocken Marienfigur. Claudia Bellanti von der Iphöfer Tourist Information zeigt uns die Vinothek, das Zentrum der touristischen, kulturellen und weinbaulichen Vielfalt Iphofens. Auf vier Ebenen


befinden sich unter anderem die Weinpräsentation der 21 Iphöfer Weingüter, eine Galerie, ein Gewölbekeller und ein Seminarraum mit original erhaltener Stuckdecke. Hier kann man Weine, die sogar im Vatikan und am englischen Hof genossen werden, zu exzellenter fränkischer Küche genießen. Der stattliche Frühbarockbau am Ende des Platzes, der ursprünglich als Gasthaus errichtet wurde, beherbergt heute das KnaufMuseum. 205 Repliken zeigen die Glanzlichter der großen Museen, wie zum Beispiel des Ägyptischen Museums Berlin oder des Louvre in Paris. Kunst aus vier Erdteilen und fünf Jahrtausenden ist in Abformungen versammelt.

Intensive Stadtsanierung Zu uns gesellt sich Bürgermeister Josef Mend, der uns zeigt, was die intensive Stadtsanierung seit 1980 hervorgebracht hat. Über 140 Einzeldenkmäler beherbergt die Stadt, der Sanierungsstand ist hoch. Es macht großen Spaß, durch die Altstadt zu spazieren und die mittelalterlichen Straßen und Häuser in bestem Zustand zu betrachten. Und dennoch ist überall auch die Zukunft spürbar. Alte barocke Ensembles wurden behutsam wie geschmackvoll mit neuer Architektur ergänzt. So zum Beispiel der Erweiterungsbau des Knauf Museums, der Anbau der Vinothek oder die „Geschichtsscheune“ direkt hinter dem Rathaus mit einem sprechenden Stadtmodell, das Geschichten erzählt und seinesgleichen sucht.

Wir setzen unseren Rundgang fort, kommen zum Hotel und Restaurant Zehntkeller, dem ehemaligen Mönchshof, betrachten den Wenkheimer Hof, eines der ältesten Gebäude Iphofens, und weitere der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Immer wieder fällt unser Blick auf die Weinberge rings um Iphofen und wir fragen Bürgermeister Mend nach der Bedeutung des Weinbaus in Iphofen.

Wein, Gips und Holz … … das ist Iphofens Stolz! So lautet ein jahrhundertealter Spruch. Natürliche Gipsvorkommen sichern – vor allem durch die weltweit agierende Unternehmensgruppe Knauf – Arbeitsplätze und Lebensqualität. Der Stadtwald wird nachhaltig bewirtschaftet und weist so eine außergewöhnliche Artenvielfalt auf. Das dritte Standbein der Stadt „Wein“ und die damit verbundene Lebensart spiegelt sich überall in Iphofen wider. Erlebbar ist dies nicht nur in der Vinothek oder in einem der Gasthäuser, Restaurants oder Weingüter, sondern auch vor den Toren der Stadt. Zahlreiche Rundwanderwege, Lehrpfade, Naturerlebnis- oder Traumrunden beginnen hier. Die bekanntesten Projekte sind neben dem Mittelwald-Informationszentrum an der Bildeiche zwischen Iphofen und dem Ortsteil Birklingen die drei Naturerlebniswege „Mittelwaldweg“, „Hutewaldweg“ und „Naturwaldreservat Wolfsee“, der Geschichtsweinberg in der Weinlage Julius-Echter-Berg

sowie der neue Terroir-F-Punkt am JuliusEchter-Berg. Zum kulturellen Angebot der Stadt gehören natürlich auch die zahlreichen Galerien Iphofens, das Kirchenburgmuseum im Ortsteil Mönchsondheim sowie die zahlreichen Feste und Veranstaltungen der Stadt. Highlights des Jahres sind die „Weinfreundschaften“ (7. bis 9. April), das MarktplatzWinzerfest am zweiten Juli-Wochenende, der Wein-Kulinarische Spaziergang Ende September und die „Letzte Fuhre“ am zweiten Samstag im Oktober. Durch, um oder aus der Stadt hinaus führen regelmäßig Gästeführer Iphofens oder der „Gästeführer Weinerlebnis Franken“. Hervorragend informiert wird man nicht nur hierüber in der Tourist-Information Iphofen (Tel. 9323 870306) direkt neben dem Rathaus. „Wir sind stolz auf das, was wir hier haben“, sagt Bürgermeister Mend zum Abschluss unseres Besuches, „aber wir möchten nicht im Museum leben.“ Dass Iphofen die Verbindung Mittelalter – Zukunft mit Bravour gemeistert hat, davon konnten wir uns heute eindrucksvoll überzeugen. Und da ein Tag gar nicht ausreicht, all die Schätze Iphofens kennenzulernen, werden wir wiederkommen – nach einer schönen Wanderung über den nahen Schwanberg. Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Josef Mend und Claudia Bellanti. www.iphofen.de www. gaestefuehrer-weinerlebnis.de

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unterwegs mit kindern

Schnitzen, streicheln, streunen … Mo. 04.01. (Weihnachtsferien)

Auf Spurensuche im Winterwald Habt ihr euch schon einmal überlegt, wie die Tiere den Winter verbringen und wie sie sich vor der eisigen Kälte schützen? Diesen Fragen wollen wir heute bei einer spannenden Tour durch den Winterwald gemeinsam auf den Grund gehen. Uhrzeit: 8.30 - 12 Uhr, Anmeldeschluss: drei Tage zuvor, Kosten: 9 Euro

Di. 05.01. (Weihnachtsferien)

Was machen die Tiere unseres Parks im Winter? Es ist kalt, es hat vielleicht gerade geschneit oder es ist einfach ein richtig ungemütliches Wetter. Was machen in dieser Zeit eigentlich unsere Tiere im Park? Uhrzeit: 8.30 - 12 Uhr, Anmeldeschluss: drei Tage zuvor, Kosten: 9 Euro

Sa. 07.01.

Winterspaziergang mit den Eseln Mit unserer Eselherde im Tierpark wollen wir einige schöne Stunden verbringen. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren Uhrzeit: 13.30 - 16 Uhr, Anmeldeschluss: drei Tage zuvor, Kosten: Familien 16 Euro, Erwachsene 6 Euro, Kinder 5 Euro

Winterlich schön und tierisch gut: Tierpark Sommerhausen!

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Was brauchen Kinder mehr? Mützen und Türen auf! Jetzt geht´s nach draußen. Frische Luft brauchen wir alle und mit den vielen tollen Angeboten im Landkreis wird ein Spaß draus. Hingehen, dabei sein, mitmachen und viel mitnehmen!

So. 15.01.

Schnitzkunst aus dem Christbaum Weihnachten ist vorbei und der Christbaum hat ausgedient. Aber nicht bei uns! Bringt einfach etwa einen Meter (ab Spitze nach unten) eures Christbaums mit zu uns – und schon kann es losgehen. Für Eltern mit ihren Kindern ab 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene, Uhrzeit: 14 - 17 Uhr, Anmeldeschluss: vier Tage zuvor, Kosten: Familien 18,50 Euro, Erwachsene 7,50 Euro, Kinder 6,50 Euro, bitte mitbringen: nach Möglichkeit Schnitzmesser + oberer Teil des Christbaums, etwa ein Meter Länge, mit Astquirl

So. 22.01.

Lamatrekking wie in den Anden Für Familien mit Kindern ab 8 Jahre! Uhrzeit: 13 – 16.30 Uhr, Anmeldeschluss: drei Tage zuvor, Kosten: Familien 18,50 Euro, Erwachsene 7,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

nen zum ersten Mal Tieren hautnah, So. 19.02. Winterspaziergang mit unseren Lamas, Mi. 01.03. (Winterferien) Unsere Tiere im Park – von kleinen und großen Familien, Do. 02.03. (Winterferien) Mit dem Tierpfleger unterwegs, Fr. 03.03. (Winterferien) Rund um Weiden im Winter, So. 05.03. Mit unseren Eseln unterwegs, Mi. 08.03. Unsere kleinen Kaninchen, Sa. 11.03. Mit Ronja Räubertochter den Geheimnissen des Waldes auf der Spur, So. 12.03. Führung durch den Tierpark (für Erwachsene), Sa. 18.03. Survival für Kids, So. 26.03. Lamatrekking wie in den Anden

I-aah, meck-meck und muuuuh tönt es aus der Arche Noah in Gaukönigshofen

Fr. 27.01.

Winternacht und Feuerschein Wir verzaubern die Winternacht mit selbst gebastelten bunten Lichtfenstern und tauchen in die Nacht ein auf einer kleinen Tour durch Tierpark und Wald. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren Uhrzeit: 17 - 19.30 Uhr, Anmeldeschluss: drei Tage zuvor, Kosten: Familien 17 Euro, Erwachsene 6,50 Euro, Kinder 5,50 Euro

Veranstaltungen im Februar und März, Infos unter www.tierparksommerhausen.de Fr. 03.02. Der Tierpark bei Nacht, So. 05.02. Führung durch den Tierpark (für Erwachsene), Sa. 11.02. Mit unseren Eseln unterwegs, Do. 16.02. Keine Angst vor Tieren! – Kinder begeg-

„Wir sind übrigens auch in der kalten Winterzeit für euch da, unabhängig vom Wetter“, schreibt das Team der Arche Noah in Gaukönigshofen. Und das gilt selbstverständlich für das gesamte vierund zweibeinige Arche Noah Team. Die Esel Leo und Lasse, den Eselhengst Eugen nebst Mama Lena, die Pferde Gustav, Honest Lover und Ali, und die Wildschweine, Meerschweinchen, Katzen, Hühner und alle Tiere, die hier friedlich miteinander leben. Hier, in der Arche Noah, einem Gelände mit Streichelgehege und Spielplatz, freut man sich also auch auf euren Besuch in der Winterzeit. Geöffnet ist jeden Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Das ganze Jahr über, auch an allen Feiertagen und in den Ferien. Sonn-


tags, und an den meisten Feiertagen ist die Imbissbude mit Kleinigkeiten wie Kuchen, Waffeln, Pommes, Bratwürsten und Getränken geöffnet. Zudem gibt es Tierfutter zum Verfüttern und Ponyführen für Kinder und Erwachsene wird angeboten. www.die-arche-noah.de

Ich glaub, ich steh im Wald! Kreativ und natürlich: Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald Montag, 2.1.: „Waldwerkstatt – Klanginstrumente bauen“ Mit Bohrer, Sägen, Raspeln und Schnitzmesser könnt ihr heute gemeinsam mit der Naturpädagogin Christina Specht wohlklingende Klanginstrumente selber bauen, die ihr natürlich mit nach Hause nehmen dürft. Aktivität für Kinder ab 8 Jahren. Max. 8 Kinder, Beginn 14:15 Uhr. Dauer 2 Stunden, Teilnehmerbeitrag 10,– Euro (inkl. Material).

Dienstag, 3.1.: „Waldwerkstatt – Grundkenntnisse Grünholzschnitzen“ Wer schnitzt, der sitzt, guckt wie eine Eule und achtet auf seine Umgebung. Gemeinsam mit der Naturpädagogin Christina Specht erarbeitet ihr euch heute die wichtigsten Schnitzregeln und macht erste praktische Erfahrungen mit eurem Taschenmesser. Schnitzmesser können gestellt werden! Aktivität für Kinder ab 6

Jahren, Beginn: 14:15 Uhr, Dauer: 2 Stunden. Max. 5 Kinder, Teilnehmerbeitrag: 15,- Euro (inkl. Material).

Mittwoch, 4.1.: „Die total verrückte Kugelbahn“ Hierfür braucht die Naturpädagogin Christina Specht kreative Baumeister mit guten Ideen. Als Baumaterial für die Bahn mit Brücken, Tunnel etc. benutzen wir nämlich lediglich Naturmaterialien vor Ort: Rinde, Äste, Erde und Steine. Es bleibt spannend bis zum Schluss: Welche Kugel schafft es ins Ziel? Aktivität für Kinder ab 7 Jahren, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 2 Stunden, Teilnehmerbeitrag: 6,- Euro.

Donnerstag, 5.1.: „Waldwerkstatt – Holunderpfeifenschnitzen“ Wie baut man eigentlich eine Holunderpfeife? Begleitet von der Naturpädagogin Christina Specht könnt ihr heute in der Waldwerkstatt eure eigene Holunderpfeife schnitzen und verzieren. Es wird gesägt, gebohrt, geschliffen und geschnitzt. Schnitzmesser werden gestellt! Aktivität für Kinder ab 8 Jahren. Max. 7 Kinder, Beginn 14:15 Uhr. Dauer 2 Stunden, Teilnehmerbeitrag: 10,- Euro (inkl. Material).

Sonntag, 8.1.: „Waldwichtel in Not“ Durch den Winter sind die Behausungen der Waldwichtel ungemütlich geworden. Die Wichtel wandern frierend durch den Wald und suchen nach neuen Behausungen. Durch Erzählungen aus dem Wichtelleben stimmen wir uns auf die Bedürfnisse dieser kleinen Wesen ein, suchen nach ihnen im Unterholz und bauen ihnen anschließend neue kuschelige Behausungen aus Naturmaterialien an einem märchenhaften Waldort. Führung für Familien mit Kindern von 4 bis 8 Jahren, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 1 ½ Stunden.

Dienstag 10.1.: „Waldwerkstatt – Kinderwerkstatt mit George“ Schreinermeister George zeigt euch, wie man mit heimischen Naturmaterialien kleine Kunstwerke, Autos, Schiffe oder eine kleine Werkzeugkiste bauen kann. Hier lernt ihr von einem Fachmann den richtigen Umgang mit Feile, Säge und Hammer. So gerüstet könnt ihr euch voll auf die Holzbearbeitung konzentrieren. Aktivität für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren. Da max. 12 Kinder teilnehmen können, ist die Anmeldung besonders wichtig, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 2 Stunden, Teilnehmerbeitrag: 5,- Euro (inkl. Material).

Sonntag, 15.1.: „Winterwanderung“ Erleben Sie den Wald im Winter bei einer Wanderung mit einem Förster. Bei der Führung erfahren Sie, wie man die Laubbäume auch ohne Blätter gut unterscheiden kann und welche Überlebensstrategie sich die Natur für das Wunderwerk Baum im Winter ausgedacht hat. Familientaugliche Führung, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 1 ½ Stunden.

Sonntag, 22.1.: „Waldtiere im Winter“ Spielerisch und an Beispielen erfahren Sie, welche Strategien sich die Natur für die Tiere des Waldes ausgedacht hat, damit diese möglichst gut über den Winter kommen. Führung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 1 ½ Stunden.

Freitag, 27.1.: „Sternengucken im Gramschatzer Wald“ Inmitten des Gramschatzer Waldes kann man einen großen und einen kleinen Bären sehen, aber nicht in der Tiefe des Waldes, sondern am Himmelszelt. Simon

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unterwegs mit kindern Wald Thing! You make our hearts sing im Guttenberger Forst

Rein mit euch! Na gut. Es gibt doch noch ein paar Gründe, den ausklingenden Winter in der warmen Stube zu verbringen. Zum Beispiel in Thüngersheim, wo kreative Kleinkünstler mit Rita Katharina Kolb ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Oder in Kürnach, wo es einem beim

Manger, ein Freizeitastronom aus Leidenschaft, wird Sie in die Geheimnisse der Astronomie einweihen und Ihnen erklären, warum selbst im Gramschatzer Wald die Lichtverschmutzung eine Rolle beim Sternengucken spielt. Veranstaltung für kleine und große Sternengucker ab 10 Jahren. Warmes Schuhwerk und Kleidung anziehen und wenn möglich, ein Fernglas mitbringen. Beginn: 18:30 Uhr. Dauer: 1 ½ Stunden.

F Ü R D I E E LT E R N Sonntag, 29.1.: „Gramschatzer Waldschätze – Wanderung zum Ochsenhäusle“ Im Gramschatzer Wald gibt es viele interessante und sehenswerte Orte. Heute wollen wir das Ochsenhäusle im Ochsengrund besuchen. Auf dem Weg erhalten Sie von Förster Siegmar Wüst Informationen zu Wald und Forstwirtschaft sowie zur Geschichte des turmähnlichen Gebäudes. Wanderung für Geübte. Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 2 ½ Stunden.

Kurz und waldig im Februar und März: 01.02. „Waldwerkstatt – Grundkenntnisse Grünholzschnitzen“  12.02. „Waldspiele in der kalten Jahreszeit“  01.03. „Waldwerkstatt – Holunderwerkeln“  02.03. „Waldwerkstatt – Kinderwerkstatt mit George“  03.03. „Malen wie die Steinzeitmenschen!“ 03.03. „Waldwerkstatt – Flechten für Kinder mit George“  14.03. „Waldwerkstatt – Lehmen und Matschen mit George“  15.03. „Waldwerkstatt – Grundkenntnisse Grünholzschnitzen“ +++ 21.03. „Waldwerkstatt – Kinderwerkstatt mit George“  28.03. „Waldwerkstatt – Flechten für Kinder mit George“ Infos unter www.gramschatzer-wald.de

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Mittwoch, 4.1.

„Tierspuren im Wald“ Aktivität am Würzburger Walderlebnispfad im Guttenberger Forst Falls Schnee liegt, ist es vergleichsweise einfach, Tierspuren zu entdecken, doch mit guten Augen und Aufmerksamkeit werden wir auch ohne Schnee eine Vielzahl von Spuren der scheuen Waldbewohner finden und unter kundiger Anleitung durch Förster Wolfgang Graf auch lesen können. Für angehende Fährtensucher ab 8 Jahren, Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 2 Stunden.

Tom, das Schaf

Korbtheater für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren von und mit Alfred Büttner Tom, das Schaf, ist wild, frech und macht mindestens so viel Mist wie eine Kuh. Da kann Bauer Otto meckern, bis ihm der Hut hochgeht. Tom hat einfach nur Unsinn im Kopf und den Schalk im Nacken. Eines Tages hat Bauer Otto ge-

nug von den Frechheiten: Er will, dass endlich wieder Ruhe einkehrt und jagt Tom vom Hof. Anfangs genießt dieser seine grenzenlose Freiheit. Doch dann begegnet er einem

Korbtheater mit Alfred Büttner warm ums Herz wird.

ungehobelten Hausschwein und kommt ins Grübeln. Vielleicht machen ja ein paar Regeln das Leben doch ein wenig einfacher. Reumütig beginnt Tom Schäfchen zu zählen, bis er das Unschuldslämmchen in sich entdeckt … Eine vorbildlich lustige Geschichte über den manierlichen Umgang miteinander und wie das Leben damit einfach einfacher wird. Bitte beachten: Die KürnacherKulturWerkstatt übernimmt für Minderjährige während der Veranstaltung keine Aufsichtspflicht! So, 5.2., 15 Uhr | Altes Rathaus Kürnach
Eintritt: 6 Euro | Karten: Otto Rüger (09367 1615 oder otto.rueger@t-online.de)

Kreative Kurse für kleine Künstler: Das Atelier im Wolkenschiff in der Unteren Hauptstraße 35 in Thüngersheim steht unter der Leitung der Malerin und Pädagogin Rita Katharina Kolb. Hier bietet sie wunderbar kreative Kurse für Kinder, die Lust auf Farben und Kunst haben. Anmeldung unter Tel. 09364 5489

Das Feuerwerk der Farben rund um den Erdball In diesem Kurs macht die Künstlerin Rita Katharina Kolb mit Kindern von 5-8 Jahren aus Farben Geschichten: „Kann man Farben hören, riechen, schmecken? Farben machen Hunger


Fasching für die Kleinsten Klein und närrisch – wir haben zwei besondere Faschingsveranstaltungen für Ihre Kinder herausgepickt, bei denen sicherlich nicht nur die Kids, sondern auch ihre Eltern viel Spaß haben.

Reise in die weite Welt der Kunst In diesem Kurs werden Techniken vertieft und weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Künstlerin beschäftigen sich die Kinder unter anderem mit Gouache, Pastellkreiden, Kohle, Bleistift und Collagetechnik sowie einfachen Drucktechniken. Man lernt diverse Künstler kennen und das Kompositions- und Farbgefühl wird geschult und erweitert. Jedes Kind wird dabei in der Kleingruppe individuell gefördert und gefordert. Nach Möglichkeit werden die Bilder bei einer Ausstellung zum Höfefest (1. und 2. Juli) präsentiert. Für Kinder von 9-14 Jahren, jeweils donnerstags von 15-16:45 Uhr, vom 2.2.-30.3. (außer in den Faschingsferien), insgesamt 8 x, Kosten: 80 Euro plus 10 Euro Material

Schnupperstunden im Atelier im Wolkenschiff: Farbexperimente am Dienstag, 24.1. von 14-15 Uhr oder von 15:30-16:30 Uhr: eine Stunde lang können interessierte Kinder von ca. 5-8 Jahren mit diversen Farben wie Aquarell, Gouache oder Pastell experimentieren und sich anschließend – wenn sie mehr Lust aufs Ausprobieren und Malen haben, zu einem Kurs anmelden. Kosten: 5 Euro

21./22.2.: Die Rottendorfer „Faschings-Konzerte“ in der Musikschule beginnen um 16 Uhr im Konzertsaal. Der Eintritt ist frei. Viele der beteiligten Schüler werden „maskiert“ auftreten. Helau!

12.2.: Die große Kinderprunksitzung der Eisinger Schneegänz beginnt um 14:11 Uhr und bietet ein buntes Programm von und für Kinder (und ihre Eltern). Auf der Bühne erscheint der fein herzausgeputzte Kinderelferrat mit Kinderprinzenpaar und ein bunter Reigen aus Garde- und Schautanz, Tanzmariechen und Tanzpaaren, und vielem mehr. Ein weiterer Höhepunkt ist ein Zauberer. Fehlen darf auf keinen Fall die süße Ente nebst süßem Papagei, welche die Kinder beim gemeinsamen Tanzen auf der Bühne begeistern. Toll für die Kinder ist der einmalige Eisinger Kinderradau. Dabei dürfen sie nämlich so laut schreien, wie sie möchten. Klingt nach unüberhörbarem Spaß!

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und Durst! Farben rollen, rennen, hüpfen und schleichen sachte. In diesem Kurs werden wir viel experimentieren, selbst Farben herstellen und uns mit dem „Wesen der Farben“ beschäftigen. Die Kinder lernen Pigmente aus verschiedenen Erdteilen kennen und wir mischen damit selbst Farben, welche die Kinder dann in ihren Bildern verarbeiten. Nach Möglichkeit werden die Bilder bei einer Ausstellung zum Höfefest (1. und 2. Juli) präsentiert.“ Für Kinder von 5-8 Jahren, jeweils dienstags, vom 31.1. - 28.3. jeweils von 15 - 16:45 Uhr (außer in den Faschingsferien), insgesamt 8 x, Kosten: 80 Euro plus 10 Euro Material

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Kunstexpress am Donnerstag, den 26.1. von 15-16 Uhr oder von 16:30-17:30 Uhr: in dieser Stunde experimentieren Kinder von ca. 9-14 Jahren mit einer einfachen Drucktechnik und lernen das Arbeiten und die Abläufe kennen. Wer Lust auf mehr hat, kann sich danach gerne für einen laufenden Kurs anmelden. Kosten 5 Euro Fragen, Infos, Anmeldungen direkt bei Rita K. Kolb unter Tel. 09364 5489

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Die Welt in Ihren Farben

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Närrisches, Heiteres, Helau Güntersleben! Am Samstag, den 18.02. startet der TSV mit seinem traditionellen „Kameradschaftsabend“ in die Faschings-Saison 2017. Die eigenen Abteilungen zeigen ihr sportliches und tänzerisches Können für Groß und Klein. Es gibt eine große Tombola mit vielen attraktiven Preisen für Erwachsene und Kinder. Eintritt ist hierfür FREI! Am Faschingssamstag, 25.02. beginnt das närrische Wochenende in Güntersleben mit der bekannten „Nacht der Nächte“. Musikalisch umrahmt diesen Faschingsabend der Superlative die aus München bekannte Partyband „Ohlala“. Die Band ist in ganz Deutschland bekannt und ein Garant für eine Faschingsparty der besonderen Art. Die „MEGA-Rosenmontagsparty“ am 27.02. ist natürlich wieder ein Highlight im Günterslebener Fasching. Joachim Neuland „Veranstaltungsvorstand im TSV“ geht wieder „Back to the Roots“ und konnte nach langen Jahren erneut die Band „Pop nach 8 (P.n.8)“ engagieren. Ein Garant für einen unvergesslichen Partyabend. Karten über die Ticket-Hotline 0171 8154325 oder im Internet unter: www.mainevent-agentur.de oder www.tsv-guentersleben.de

Helau Eisingen! Die 1. Eisinger Weibernacht findet mit viel Musik, tollen Akteuren auf der Bühne und ein paar Überraschungen für alle Frauen, die Spaß am Feiern und Tanzen haben, am Freitag, den 24.02. um 19.11 Uhr in der Erbachhalle statt. Ab 18.11 Uhr ist Einlass. Nach der Sitzung heizt ein DJ mit toller Musik ein und bei 26 verschiedenen Cocktails dürfen dann auch die Männer mitfeiern. Natürlich ist für Getränke, Bar und leckeres Essen z.B. dem Ladyteller, bestens gesorgt. Die Schneegänz mit ihrem Frauenelferrat freuen sich auf viel Besuch. Karten: im Vorverkauf bei Schreibwaren Lenzer in Eisingen

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Legendäre FrauenFaschingsFete – Männerballett-Flatrate inklusive! Am 23.02. ab 19:33 Uhr im Bürgerhaus Winterhausen Begleitet von fetziger Tanzmusik ist die FrauenFaschingsFete mit heißer Männerballett-Flatrate jedes Jahr ein willkommener Magnet für Frauen, die heiß sind auf einen tollen gemeinsamen Abend voller abwechslungsreicher Männerballette und ausgelassenem Spaß. Das Bürgerhaus in Winterhausen ist der ideale Ort für diese auch männerfreundliche Veranstaltung – noch mehr, wenn diese sich in Schale werfen – was, wie bei den Frauen, die tollsten Ausmaße annimmt! VVK ab 4.2. tel. ab 17h über Elisabeth Schönig 09333 1466.

12.09.16 11:44


Freunden Landkreis außer Rand und Band

Buntes und Fröhliches – Landkreis helau! Rathaussturm Winterhausen am 28.01. von 10-14 Uhr am Rathaus Winterhausen Kümmeldiebstahl in Winterhausen Wir schreiben 2017, das Jahr des Kümmels. Die Winterhäuser Kümmeltürken sind in der Stadt Würzburg erschienen, um Gnade zu flehen und um Beistand zu bitten. Denn großes Unrecht ist ihnen widerfahren, sodass sie den vertraglichen Zehenten nicht abliefern können. Der Mann – ihr eigener Schultheiß – hat sie ihres Kümmels beraubt, der so üppig und ertragreich unterm Halbmond gewachsen war. Schnaps hat der Mann draus gebrannt! Aber sie wollen nicht klein beigeben, sie ersuchen untertänigst um wehrhafte Mannen aus der Stadt und dem umliegenden Land. Mit ihnen wollen sie das Rathaus stürmen, das sich ihrer Wut bisher widersetzt, den dunklen Keller aufbrechen, von dort den edlen Brand befreien und ihren Bürgermeister in Ketten schlagen. Den kampfbereiten Mannen aus Stadt und Land läuft schon das Wasser im Mund zusammen, denn dass sie sich ihren Anteil sichern, das ist doch so klar wie – Kümmelschnaps!

Aalbachtal-Eypress in Rottendorf und Leinach Confect in Erlabrunn

Helau Hettstadt!

PartyVögel, Foto: Peter Leutsch

Viele PartyVögel in Hettstadt Jede Menge Spaß und noch mehr Stimmung verspricht der Rosenmontag in Hettstadt. Wie auch in den vergangenen Jahren heizen die PartyVögel den feierwilligen in der Herzog-Hedan-Halle ab 21 Uhr ein. Einlass ist bereits um 19:30 Uhr. Die Band um Andi Schömig bringt langjährige Bühnenerfahrung mit und ist gern gesehener Stimmungsact in vielen Ski- und Partylocations in Österreich und auf Volksfesten in Deutschland. Die Vollblutmusiker bieten die besten Hits seit den 80ern. Rock- und Popklassiker, Heavy Volksmusik, ApresSki und Party-Nummern sowie eigene Hits. VVK ab dem 06.02. in der Bäckerei Kachel sowie der Sparkasse Mainfranken in Hettstadt.

Kurz und närrisch: 25.02, 20:11 Uhr: Faschingsparty des TSV / ROKAGE Rottendorf in der TSV-Halle, mit dem „Aalbachtal-Express“, VVK: Tel. 09302 3497 +++ Samstag, 18.02.: Faschingsparty im Zelt mit DJ Marko Mora, Festplatz Gaukönigshofen, Samstag, 25.02.: Faschingsfete im Zelt mit der Partyband Aeroplane, Festplatz Gaukönigshofen +++ 14.01.: Welcome Party mit dem Aalbachtal Express in Leinach, Freigetränk für die ersten 200 Gäste +++ Donnerstag, 23.02.: Altweiberfasching in der Turnhalle Erlabrunn mit der Band „Confect“, Beginn um 20:30 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr +++ Samstag, 24.02.: Beat-Bocks-Party in Zell, Alte Turnhalle

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„Nun ist er endlich in grünem Knospen Frühlingsgenüsse Frühlingsweinwanderung mit dem Winzerle Sonntag 26. März 2017 Mit dem Winzerle (verkörpert von Andrea Trumpfheller) dem Frühling begegnen. Eine Weinwanderung zur Josefskapelle in Hohestadt. Dort werden wir einen Wein verköstigen und die tolle Aussicht genießen. Dabei erzählt das Winzerle über Wein, Land und Menschen. Am Sonntag, 26.3.17 von 14- ca. 16 Uhr, Treffpunkt: Klingentorturm, Kosten für die Wanderung mit einem Wein, Wasser und Brot: 9,50 Euro /Teilnehmer, bitte festes Schuhwerk | Anmeldung bis 25.3.17 erforderlich, Infos unter www.ochsenfurt-erlebnis.de

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Alle Jahre schön: Frühjahrsmarkt in Aub

In diesem Jahr steht der beliebte Auber Frühjahrsmarkt am 2. April unter dem Motto „Hasenhochzeit, Gesucht & Gefunden“. In der historischen Altstadt, rund um den Marktplatz, wird pünktlich zum Frühjahrsanfang ein vielfältiges und unterhaltsames Angebot präsentiert. An zahlreichen Ständen bieten Händler ihre Waren und Kunsthandwerker ihre Unikate für Groß und Klein an. Die Osterhasenfamilie erwartet wieder die kleinen Besucher mit einer Überraschung. Für das leibliche Wohl wird durch diverse Essenstände und Schmankerl bestens gesorgt.


Freunden

kommen doch, nschuh“ im Landkreis

Frühling Nun ist er endlich kommen doch In grünem Knospenschuh; „Er kam, er kam ja immer noch“, Die Bäume nicken sich‘s zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, Nun treiben sie Schuss auf Schuss; Im Garten der alte Apfelbaum, Er sträubt sich, aber er muss.

am 26. März

Beim alljährlichen Verkauf von Frühjahrsund Osterschmuck ab 11 Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses Kleinrinderfeld erwartet die Besucher ein großes Sortiment an Frühlingsblühern, Türkränzen, Likören, Schmuck sowie Getöpfertem und Spielwaren.

O schüttle ab den schweren Traum Und die lange Winterruh: Es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag‘s auch du. Theodor Fontane

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Frühlings- und Ostermarkt in Kleinrinderfeld

Wohl zögert auch das alte Herz Und atmet noch nicht frei, Es bangt und sorgt: „Es ist erst März Und März ist noch nicht Mai.“

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gesundheit und wissen Kieser Training-Spezialtipp von Michael Lauerbach

Stark und gesund – keine Frage des Alters „Alt und stark“ scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Verbinden doch viele Menschen das Altwerden mit Gebrechlichkeit und Schwäche. Wissenschaftliche Studien zeigen inzwischen, dass sowohl körperlich eingeschränkte als auch gesunde ältere Personen durch ein gezieltes Krafttraining nicht nur messbar mehr Muskelkraft, sondern auch eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit im Alter erreichen. Ein ergänzendes Koordinationstraining kann ebenfalls hilfreich sein. In diesen Studien wurde außerdem nachgewiesen, dass die Trainingsresultate umso beeindruckender waren, je weiter der natürliche altersbedingte Kraftverlust schon fortgeschritten war. Einige Probanden brachten es nach zwölf Wochen Training auf eine Kraftzunahme von mehr als 100 Prozent!* Krafttraining hilft entscheidend, die Selbständigkeit und Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten und ist ein Garant für Lebensqualität. Grundsätzlich gilt: welches Alter auch immer Sie gerade haben – es ist immer der richtige Moment, mit einem gesundheitsorientierten Krafttraining zu beginnen. Kieser Training in Würzburg bietet ein kostenloses Probetraining an, bei dem Sie die Vorteile eines gezielten Kraftaufbaus für ein aktives und schmerzfreies Leben bis ins hohe Alter in Ruhe kennenlernen können.

Der aktuelle Steuertipp vom Lohnsteuerhilfeverein

Was bedeutet „von der Steuer absetzen“? Einige Ausgaben lassen sich steuermindernd in der Steuererklärung anrechnen. Im Sprachgebrauch nennen das viele Steuerbürger „Ich setze die Beträge von der Steuer ab“ und glauben dabei, das Finanzamt erstattet die angesetzten Beträge in voller Höhe. Weit gefehlt! Abzugsfähige Beträge, z. B. eine Spende an eine gemeinnützige Organisation, mindern das zu versteuernde Einkommen. Aus diesem steuerpflichtigen Teil errechnet sich die Jahressteuer, die Sie dem Finanzamt schulden. Unser Steuertarif ist nicht linear aufgebaut. Nach der Berücksichtigung des Grundfreibetrags steigt der Steuersatz kontinuierlich an. Er startet bei 14 Prozent und endet bei 42 Prozent – die sogenannte Reichensteuer von 45 Prozent mal ausgenommen. Der bei einem entsprechenden Einkommen maßgebende Steuersatz ist der Grenzsteuersatz, auch „persönlicher Steuersatz“ genannt. Beispiel 1: Spenden | Bei einem zu versteuernden Einkommen von 30.000 Euro beträgt der Grenzsteuersatz bei zusammen veranlagten Eheleuten (Splittingtabelle) ca. 25 Prozent. Spendet das Ehepaar 100 Euro, sparen sie hierdurch 25 Euro Einkommensteuer, zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (auf die 25 Euro).

Beispiel 2: Werbungskosten anlässlich einer Auswärtstätigkeit Ein angestellter, verheirateter Mitarbeiter hat für eine Auswärtstätigkeit Werbungskosten in Höhe von 400 Euro. Nach den Reisekostenrichtlinien im Betrieb, könnte er diesen Betrag von seinem Arbeitgeber steuerfrei erhalten. Unser Arbeitnehmer verzichtet aber darauf, weil er glaubt, er könne diesen Betrag „von der Steuer absetzen“ und das Finanzamt zahlt ihm die 400 Euro aus. Sie wissen bereits, der Arbeitnehmer täuscht sich! Beträgt das zu versteuernde Einkommen erneut 30.000 Euro, führen die 400 Euro an Werbungskosten zu einer Steuerersparnis von ca. 100 Euro. Der Arbeitnehmer zahlt daher nahezu 300 Euro aus eigener Tasche. Zusätzlich muss der Arbeitnehmer wissen, dass eine Steuerersparnis nur dann eintritt, wenn der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro mit den 400 Euro Reisekosten überschritten wird. Tipp: Zustehende Erstattungen des Arbeitgebers sollten Sie immer beantragen. Geld vom Arbeitgeber ist besser als Geld vom Finanzamt. Ansprechpartnerin Nicole Kreß Frühlingstraße 12 97450 Arnstein-Altbessingen Tel. 09728 7593019 nicole.kress@steuerring.de www.steuerring.de

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Michael Lauerbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Geschäftsführer von Kieser Training Würzburg, Tel. 0931 4529240

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Das Weihnachtsgeschenk – ein Flop? Leider passiert es immer wieder: Die teure Kamera oder der Laptop, die man zu Weihnachten geschenkt bekam, funktioniert schon nach wenigen Wochen nicht mehr. Doch welche Rechte hat man als Kunde? Grundsätzlich ist der Händler in der Pflicht, ein defektes Gerät zurückzunehmen. Doch greift hier eben nicht die Garantie, sondern die sogenannte Gewährleistung. Diese Begriffe werden gerne mal verwechselt. Der Verkäufer ist verpflichtet, eine Ware ohne Schäden zu verkaufen bzw. zu liefern. Wenn doch Mängel an der Ware festan gestellt werden, auch solche die erst später 2016.0102 bemerkbar werden, haftet der Verkäufer für alle Mängel. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Neuware 24 Monate. Wenn ein Mangel an der Ware in den ersten sechs MonaAuftraggeber ten nach dem Kauf auftritt, wird davon ausgegangen, dass die Motiv Ware schon zum Lieferzeitpunkt mangelhaft war. Hier ist der Verkäufer in der Beweispflicht und müsste nachweisen, dass der Format/Farbe Schaden oder Fehler zum Lieferzeitpunkt noch nicht bestand. Zeitschrift/Ausgabe Nach sechs Monaten dreht sich die Beweispflicht. Nun muss der Käufer nachweisen, dass bereits zum Kaufzeitpunkt die Ware mangelhaft gewesen ist. Der Verkäufer hat nach der Reklamation der Ware verschiedene Möglichkeiten. Es besteht die Pflicht auf Nacherfüllung: Der Verkäufer muss die mangelhaft gelieferte Sache entweder reparieren oder neu liefern. Durch einen Austausch oder eine Reparatur bekommt man gleichwertigen Ersatz. Hier kann der Käufer wählen, ob er ein neues Gerät haben möchte oder ob eine Reparatur ausreicht. Erst nach zwei gescheiterten Versuchen der Nacherfüllung kann der Käufer vom Rücktrittsrecht Gebrauch machen oder auf eine Minderung des Preises bestehen. Unter Umständen hat man sogar einen Anspruch auf Schadensersatz. Wichtig ist natürlich immer, den Kassenzettel zu haben, da nur mit diesem nachgewiesen werden kann, dass man bei diesem Händler noch in der Gewährleistungsfrist ist. Eine Garantie wird in der Regel freiwillig vom Händler oder Hersteller angeboten und in den allgemeinen Geschäftsbedingungen fixiert. Die Garantie geht oft über die gesetzliche Gewährleistungspflicht hinaus und ist eine Dienstleistung seitens des Händlers oder Herstellers gegenüber dem Kunden. Dabei wird durch eine Garantie eine Schadensersatzleistung zugesichert. Bei der Garantie spielt der Zustand der Ware zum Kaufzeitpunkt keine Rolle. Wichtig: Eine Garantie ersetzt die gesetzliche Gewährleistungspflicht nicht. Auch wenn die Garantie schon abgelaufen ist, können Kunden gegenüber dem Verkäufer auf ihre Gewährleistungsrechte pochen. Florian Kaiser ist Rechtsanwalt in Würzburg und Zell am Main. www.gahn-kaiser.de

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sport fußball Seit 1998 richten der Post SV Sieboldshöhe und der SV Kürnach ihre internationalen Hallenfußballturniere für Jugendmannschaften aus der Bundesliga und anderen europäischen Ligen in der Kürnacher Höllberghalle aus. Jedes Jahr im Januar geben sich hier die Stars von morgen ein Stelldichein: Mannschaften wie Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg oder Grasshoppers Zürich, um nur einige zu nennen, messen ihre Kräfte. Bayern-Star Thomas Müller oder der Schalker Julian Draxler stehen stellvertretend für viele andere Profis, die bereits bei den Hallenturnieren in Kürnach dem Ball nachjagten. Für die Profiteams aus Bundesliga und aus dem Ausland haben die Turniere einen hohen Stellenwert und stehen auf den Terminkalendern der Profitrainer ganz oben.

Sie haben das Turnier schon sieben Mal gewonnen: Vorjahressieger Bayer Leverkusen

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19. Internationales Fußballturnier für U-13 Junioren in Kürnach 21./22. Jan. 2017 in der Höllberghalle Teilnehmer: 1. FC Nürnberg, TSG 1899 Hoffenheim, SpVgg Greuther Fürth, FC Ingolstadt, FSV Mainz 05, TSV Bayer 04 Leverkusen, SV Werder Bremen, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, Grasshoppers Zürich, FC Kickers Würzburg, SV Kürnach 1. JFG Mainfranken Würzburg

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Die nächste Ausgabe (Apr/Mai/Jun 2017) erscheint am 27.03.2017

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Wir verlosen zwei Gutscheine der BrotzeitWichtel über jeweils 25 Euro. Überraschen Sie Ihre Arbeitskollegen in der Mittagspause mit einer leckeren Wichtelplatte oder gönnen Sie sich selbst ein paar Leckereien, frisch zubereitet in Waldbrunn. Eins steht fest: Pausenbrote brauchen Sie an diesem Tag keine schmieren. Lassen Sie es sich schmecken!

2 x 2 Karten für die „WatschenbaumGala“ Der Preis, den keiner haben will: der „Watschenbaum“ in Bronze, Silber oder Gold. Gewinnen Sie zwei Karten für das Kabarett-Feuerwerk von Wolfgang Krebs am 25. Januar in Veitshöchheim! Achtung: Einsendeschluss für diese Aktion ist bereits der 16. Januar 2017.

1 Nähkurs beim „Stoffboten“ Stoffe, Wolle, Kurzwaren und Schnittmuster bietet der „Stoffbote“ in der Frankfurter Straße 85A in Würzburg (gegenüber Dehner Center). Ab sofort gibt es dort auch Nähkurse für Groß und Klein im kleinen, gemütlichen Kreis. Wir verlosen 1 Nähkurs nach Wahl im Wert von 29 Euro.

Auflösung Rätselhaft: Der Heilige Johannes von Nepomuk auf der Alten Mainbrücke in Ochsenfurt Die 270 Meter lange Alte Mainbrücke in Ochsenfurt, die anfangs 13 Pfeiler besaß und als eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands gilt, gehört zu den bedeutendsten Brücken aus dieser Zeit in Deutschland. Letztendlich deshalb hat sich die Stadt Ochsenfurt dazu entschlossen, dieses wertvolle Wahrzeichen zu erhalten: Ein neues Spannbetonelement verbindet seit 2012 die beiden historischen Brückenteile miteinander. Von der Alten Mainbrücke aus hat man einen großartigen Blick auf die Stadtsilhouette. Wenn man mittig auf der Brücke steht, sieht man, warum Ochsenfurt auch die Stadt der Türme genannt wird. Johannes von Nepomuk ist gleich zweimal auf der Brücke vertreten und wacht zusammen mit der Heiligen Thekla von Kitzingen über die Stadt.

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Lohnenswert no 24 1 2017  

Lohnenswert no 24 1 2017  

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