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vierteljährlich kostenlos

Lohnenswert Jan Feb Mär 2021

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

Mit Liebe gewürzt Das Team von Tante Fine im Portrait

Wie im Urlaub: Der perfekte Tag in Altertheim Kultur ist, wenn man‘s ­trotzdem macht: ein ­bisschen was geht immer

Große Lesefreude: Alles über Büchereien im Landkreis Zwölf Sterne für Wertheim: Ein Blick in die Stadt an Tauber und Main

Wärmstens empfohlen: Winter-Rezepte aus ­unserer Redaktion Ortsbildprägende ­Anziehungspunkte: ­Kirchen im Landkreis


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Werde Teil unseres Teams in deiner Nähe! Angelika (52) und Steffi (48) folgen seit 1994 und 2020 ihren Herzen und lassen bei ihren Kolleg*innen und Kita-Kindern täglich die Sonne aufgehen.

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vorwort Liebe Leserin, lieber Leser,

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Landkreisköpfe Neue Ideen für die ländliche Entwicklung 6

Wie im Urlaub

Mitten im „Corona-Lockdown“ erscheint eine neue Ausgabe von „Lohnenswert“ – macht das Sinn? Wir meinen: Ja! Und dafür gibt es eine Menge guter Gründe. Zum einen: wir sind immer noch da und mit uns die Veranstalter, Gasthäuser, Betriebe und Kulturschaffenden im Landkreis Würzburg. Und wir alle möchten den schweren Zeiten trotzen, die uns hart getroffen haben. Und wir möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein bisschen von unserem Optimismus, was die kommenden Wochen und Monate angeht, vermitteln. Zum zweiten: Ja, unser Veranstaltungsteil ist verständlicherweise etwas übersichtlicher ausgefallen als sonst. Aber auch das wird sich wieder ändern. Und es gibt uns Gelegenheit, Ihnen einmal ein paar Themen näherzubringen, für die wir sonst keinen Platz haben. Zum Beispiel, Ihnen einmal ganz besondere Gotteshäuser unseres Landkreises vorzustellen. Oder auf die großartigen Büchereien hinzuweisen, die es fast überall in unserem Landkreis gibt. Und sage bitte niemand, es gäbe in diesen Zeiten keine guten Nachrichten: Die Gemeinde Rottendorf ist nach Ochsenfurt, Veitshöchheim und Güntersleben die vierte Gemeinde im Landkreis Würzburg, die für ihre Bemühungen für einen gerechten Handel mit dem Titel „Fair-Trade-Town“ ausgezeichnet wurde. Dass auch der Landkreis Würzburg selbst bereits seit 2016 ein „Fair-Trade-Landkreis“ ist, wissen Sie sicher schon. Und so gehen wir mit frischer Kraft und Zuversicht ins Jahr 2021. In der Überzeugung, dass wir diese Krise gemeinsam meistern und hinter uns lassen werden. Und schon unsere nächste Ausgabe wieder pickepackevoll mit lohnenswerten Veranstaltungen sein wird. Ein gesundes und glückliches 2021 wünschen Ihnen

Der perfekte Tag in Altertheim

Herzlichst

Tipps für Garten, Training und den ÖPNV 46 Impressum

Essen & Trinken Aktuelle Genuss- und Weintipps 16

Lasst uns Liebe streuen Gewürze und Kräuter von Tante Fine 18

Wärmstens empfohlen Winterrezepte aus der-Redaktion 20

Sie prägen unsere Ortsbilder Kirchen im Landkreis Würzburg 22

Kunst & Kultur Ein bisschen was geht immer 28

Wandern im Naturschutzgebiet In den Trockenhängen von Böttigheim 30

Zwölf Sterne für Wertheim Unser Seitenblick in die Tauberstadt 35

Lesen macht Spaß Neuerscheinungen aus unserer Region 36

Ein Landkreis liest Ein Streifzug durch großartige Büchereien 42

Landratsamtlich 42

Lohnenswerte Gewinne Mitmachen und gewinnen 45

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landkreisköpfe

Neue Ideen für die ländliche Entwicklung Sie sind seit 2020 neu im Amt: wir haben drei neu gewählte Bürgermeister gefragt, wie sie die Entwicklung ihrer Heimat und des ländlichen Raums vorantreiben möchten.

Tobias Klembt

Roman Menth

Christian Holzinger

M A RK T H EL M STA DT Der 35-jährige Familienvater und Jurist Tobias Klembt setzte sich bei der Bürgermeisterwahl 2020 klar gegen den bisherigen Amtsinhaber durch. Chancen sieht Klembt vor allem in der Erneuerung und Modernisierung des Angebots für Jung und Alt vor Ort. „Die Gemeinden auf dem Land haben viel zu bieten – gerade Helmstadt. Das müssen wir besser kommunizieren, dann hat unsere Stimme auch größeres Gewicht. Verstecken müssen wir uns sicher nicht.“ Die Erhöhung der Attraktivität des Landlebens sieht Klembt vor allem in ortsbezogenen Projekten. „Der demografische Wandel, die mobile Arbeitswelt und die immer höhere Betreuungsquote von Kleinkindern sind schon längst auch außerhalb der Stadt Realität“, sagt er. So steht auch eine verbesserte Kinderbetreuung, zum Beispiel in den Sommerferien, aber auch die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum auf seinem Programm. Die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimatgemeinde möchte Klembt mit einem hohen Maß an Transparenz beim Handeln der Gemeinde und Verwaltungsgemeinschaft fördern. Gerade unangenehme Tatsachen werden besser akzeptiert, wenn das Handeln des Gemeinderats nachvollziehbar ist und gut kommuniziert wird. „Nur ein gut informierter Bürger kann sich einbringen und die Gemeinde voranbringen.“ www.helmstadt-ufr.de

STA DT AU B Der 43-jährige Familienvater ist Zimmermann und Diplom-Sozialpädagoge und gewann die Bürgermeisterwahl 2020 in Aub mit großer Mehrheit. Den Wahlkampf bestritt Menth mit dem Slogan „Meine. Deine. Attraktive Heimat.“ Eine generationenübergreifende Politik mit dem Ziel, attraktive Lebensbedingungen für alle Altersklassen zu schaffen, ist sein primäres Ziel. So wurde inzwischen in enger Abstimmung mit den Gewerbetreibenden ein Marketingkonzept erarbeitet und eine Marketingkraft eingestellt. Ziel ist es, die Versorgungsstruktur des Gollachstädtchens zu sichern, die Ortskerne vital zu halten und die Vorzüge Aubs besser zu vermarkten. Wichtige Förderinstrumente stellen dabei die Dorferneuerung, die Städtebauförderung und das kommunale Denkmalkonzept dar. Der Fokus liegt auf der Innenentwicklung, verbunden mit dem Ziel vorhandene Potentiale zu nutzen und Leerstände zu beseitigen. Es soll aber auch das Bauen „auf der grünen Wiese“ für die Menschen möglich sein, die sich nicht im Ortskern niederlassen wollen. Menth verweist auf eine aktive Bürgerschaft in Aub, Baldersheim und Burgerroth. Das ehrenamtliche Engagement und das Wirken der Vereine möchte er weiter fördern und unterstützen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen Bestandteil dieses Weges sein und in Erhaltung und Ausbau ihrer Heimat eingebunden werden, sodass jeder die „Große Freude in der Kleinen Stadt“ spüren kann. www.stadt-aub.de

MARKT EISENHEIM Auch der 49-jährige Chistian Holzinger ist Diplom-Sozialpädagoge und gewann die Bürgermeisterwahl 2020 ebenfalls mit einer satten Zustimmungsquote. Seine Rezepte für die Weiterentwicklung der Marktgemeinde Eisenheim sind die Schaffung von Wohnraum, ein kostengünstiger und komfortabler ÖPNV, ein schnelles Internet, mehr Aufmerksamkeit für die Jugend, Einbezug von Bürgerinnen und Bürgern in politische Entscheidungen, Förderung des Ehrenamts und Weiterentwicklung des Tourismus. Konkret sieht Holzinger in der Reaktivierung der Mainschleifenbahn als S-Bahn-Strecke nach Würzburg eine große Chance für Eisenheim. Die Bürgerbeteiligung möchte er mithilfe von Zukunftswerkstätten fördern und dabei vor allem auf die Jugend zugehen. Beim Thema Tourismus möchte Holzinger die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden an der Mainschleife intensivieren. „Zu glauben die anderen werden es schon richten, damit kommt man nicht weiter. Es braucht Menschen, die anpacken, die Verantwortung übernehmen und Menschen, die vorangehen“, sagt Christian Holzinger und fügt hinzu: „Grundsätzlich geht es in jeder Kommune, egal welcher Größe, aber nur gemeinsam.“ www.eisenheim.de

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Ein perfekter Tag

in Altertheim Wie im Urlaub

Fast 1250 Jahre alt ist eine Gemeinde in unserem Landkreis, die rund 16 km südwestlich von Würzburg direkt an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg liegt: Altertheim mit seinen Ortsteilen Oberaltertheim, Unteraltertheim und Steinbach. Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 haben wir, wie viele andere Menschen auch, aus der Not eine Tugend gemacht und unsere Heimat näher und intensiver erkundet. Die Ausflüge nach Altertheim gehörten dabei zu den absoluten Höhepunkten.

Zwei Gründe sind hierfür zu nennen: der eine ist das typisch fränkische, in weiten Teilen noch ursprüngliche Erscheinungsbild aller drei Ortsteile, das sich in liebevoll restauriertem Fachwerk, spitzgiebeligen Häusern und einer Bausubstanz widerspiegelt, die viel von der wechselhaften Geschichte des Ortes erzählen. Der andere Grund heißt: Altbachtal. Die Natur in diesem abgeschiedenen V-Tal im Südwesten Würzburgs ist überwältigend

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und vermittelt sofort Urlaubsgefühle. Sowohl der Altbach im Tal als auch die ihn umgebenden Höhen laden zu großartigen Wanderungen ein, deren Erlebnisfaktor mit den schönsten deutschen Urlaubsregionen mithalten kann. Spektakuläre Weitblicke und eine artenreiche und abwechslungsreiche Natur machen Altertheim zu einem Ort mit einem äußerst hohen Freizeitwert. Abgeschiedenheit ist das eine, gute Verkehrsverbindungen das andere. Altertheim ist durch eine Staatsstraße sowie eine nahe gelegene Autobahnanschlussstelle äußerst verkehrsgünstig an das überörtliche Straßennetz angeschlossen. Dies ist für die Menschen, die hier wohnen, ebenso wichtig wie die Tatsache, dass es in den Ortsteilen zwei Kindergärten und eine Grundschule gibt.

Gemeindehaus mit ­Rosengarten im Altertheimer Ortsteil Steinbach

Durch Heirat fiel Altertheim im 16. Jahrhundert an den Grafen Wolfgang von Castell. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Altertheim heute zu Bayern gehört und ein evangelisches Dorf in einer rein katholischen Umgebung geworden und bis heute geblieben ist. Die evangelischlutherische Pfarrkirche Oberaltertheims aus dem Jahr 1828 ist mit dem schönen Kanzelaltar und dem Deckenbild des Würzburger Malers Eulogius Böhler ein sehenswertes Gotteshaus. Direkt dane-


Gemeindezentrum in Oberaltertheim

ben entstand – weitestgehend in Eigenleistung der Altertheimer errichtet – ein modernes Gemeindezentrum, das mit seinen Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft dient – von der Jugend bis zu den Senior/innen. Auch das schöne Gotteshaus selbst wurde Ende der 1990er-Jahre von den Altertheimer Bürgern in Eigenleistung komplett renoviert.

Sehenswert sind in Unteraltertheim auch die evang. Kirche St.Martin aus dem 18. Jahrhundert, die über einen Turm mit „welscher Haube“ verfügt, sowie das ortsbildprägende Gemeindehaus. In Steinbach fällt der wunderschöne Rosengarten am dortigen Gemeindehaus ins Auge, der von der örtlichen Feuerwehr gepflegt wird.

Evang.-lutherische Pfarrkirche Oberaltertheim. Links: Das Deckengemälde des Würzburger Malers Eulogius Böhler (1910) zeigt die Himmelfahrt Jesu. Oben: Innenansicht mit Kanzelaltar

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Unteraltertheim

Öko-Landbau seit 1981 Auch wenn die Infrastruktur des Ortes kontinuierlich mit den Ansprüchen der modernen Zeit Schritt gehalten hat, so bleibt Altertheim doch nach wie vor eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Ein zunehmender Wandel zum Ökolandbau ist aber auch hier nicht zu übersehen. Dies liegt nicht nur an dem Biolandhof Kraus-Egbers, der als einer der Pioniere des Ökolandbaus in der Region gilt, sondern auch an der Mitgliedschaft in der Ökomodellregion Waldsassengau, durch die u. a. die Öko-Zertifizierung von Streuobstflächen, die Biodiversität in der Landwirtschaft oder die Erprobung alter Kulturpflanzenarten forciert werden. Der Hof der Familie Kraus-Egbers wurde übrigens bereits 1981 auf ökologischen Anbau umgestellt. Die Produkte bekommt man im Hofladen „Querbeet“ in Oberaltertheim (Oberes Tor 21) oder im Bürgerbräugelände in Würzburg.

Biolandhof mit Hofladen Kraus-Egbers in Oberaltertheim

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Mehr als 30 Vereine sorgen für ein aktives und geselliges Leben, zwei Gastwirtschaften in Ober- und Unteraltertheim für leibliches Wohl. Das Zusammenwachsen der drei Ortsteile seit der Gebietsreform 1978 ist hier, wie in vielen anderen Landkreisgemeinden auch, ein andauernder

Prozess, der von den Altertheimern aber gern angenommen wird. So verstärken Oberaltertheimer Spieler die Fußballmannschaft des SV Unteraltertheim, Sportkegler aus Steinbach erringen Punkte für den Kegelclub Oberaltertheim und Menschen aus allen Ortsteilen treffen sich in der „Rähstube“ des Steinbacher Gemeindehauses, wo man sich an jedem letzten Donnerstag im Monat bei Kaffee und Kuchen wunderbar austauschen kann. Dies geht natürlich auch bei den zahlreichen Festen, die die Menschen in Altertheim Jahr für Jahr auf die Beine stellen. In allen drei Ortsteilen wird die Kirchweih gefeiert, ebenso der Fasching. Das „Strackerfest“ am letzten Juliwochenende im Steinbruch Unteraltertheim bietet ebenso wie das sommerliche Brunnenfest am alten Ortsbrunnen Unteraltertheims kulinarische Genüsse. Herausragend ist neben vielen anderen Festlichkeiten noch das Fest „unter den Linden“, das die evangelische Landjugend, die „Länd“, immer am ersten August-Wochenende am Freien Platz in Oberaltertheim ausrichtet sowie der Weihnachtsmarkt in Oberaltertheim.


Die Attraktivität des Landlebens Trotz einer offensichtlich funktionierenden Ortsgemeinschaft hat Bürgermeister Bernd Korbmann noch visionäre Pläne. So schwebt ihm die Restaurierung und Wiederbelebung des Alten Rathauses in Oberaltertheim vor. „Hier geht es nicht um Prestigeobjekte, sondern um den Erhalt unserer Heimat, unserer Identität und unserer Kultur“, sagt er. „Natürlich wollen wir Gäste begrüßen und Neubürger in einer lebenswerten Gemeinde mit einem aktiven Vereinsleben und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten willkommen heißen. Aber wir müssen uns auch um unsere Geschichte kümmern.“

Der Lückenschluss des Radwegenetzes Mainradweg – Tauberradweg zwischen Kist und Oberaltertheim ist ihm ebenso ein Anliegen wie die Erschließung und Beschilderung attraktiver Wanderwege. „Diese überwältigende Natur hier ist ein Pfund, mit dem wir wuchern wollen“, sagt er.

Wenkheim, der alte Weinberg. In Unteraltertheim finde ich Ruhe und Besinnung am liebsten bei den Gärten am Altbach. Und in Oberaltertheim hoch oben auf dem Hügel, der nach Helmstadt führt. Dort gibt es eine Bank, von der aus man das gesamte Tal überblicken kann. Es ist wunderbar, dort zu sitzen.“

Seine Ziele will er nicht aus den Augen verlieren, auch wenn ihn das Tagesgeschäft oft sehr beansprucht. Für kleine Auszeiten findet Bernd Korbmann aber in „seiner“ Gemeinde immer ein Plätzchen: „In Steinbach am Radweg nach

Unsere Eindrücke aus unseren Besuchen während der Corona-Hochzeit finden wir bestätigt. Die Ruhe und Abgeschiedenheit des 2000-Einwohner-Dorfes bei gleichzeitiger Anbindung an die großen Straßennetze machen die Gemeinde im

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Die Pfarrei Altertheim ist eine der urevangelischen Gemeinden im Landkreis Würzburg. Die Empore der Martinskirche gehört zu den schönsten in der Region.

Altbachtal nicht nur zum Ziel erlebnisreicher Radtouren und Wanderungen, sondern auch zur liebens- und lebenswerten Heimat für Menschen, die gerne mit und in der Natur zu Hause sind. Dass man in Altertheim die Trümpfe des Landlebens erkannt hat und weiter ausbauen will, freut uns sehr. www.altertheim.de Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Bernd Korbmann

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Evang.-luth. Martinskirche in Unteraltertheim (Südseite)

Willkommen in Altertheim Leben in und mit der Natur www.altertheim.de

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essen und trinken

Innovative Kochkunst im alten Gemäuer

Bis ins 14. Jahrhundert geht die Geschichte von Schloss Grumbach in Rimpar mit seiner unvergleichlichen Atmosphäre zurück. Heute beherbergt die Burg neben fünf Museen auch die Schlossgaststätte unter der Leitung von Familie Cosmar, die wir im vergangenen Sommer besucht und dabei fürstlich gespeist haben.

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Beim Gedanken an ein altes Schloss stellt man sich gerne mal kühle Mauern, glatte Steinböden oder hallende Säle mit hohen Decken vor. Nicht so in Rimpar. Betritt man das Gelände durch die imposante Toreinfahrt mit dem Echter-Wappen, ist man sofort verzaubert von der ganz eigenen kleinen schönen Welt der Burg Grumbach. Das Schloss mit seinen Türmchen, Gauben und Erkern ist von außen wie innen wunderschön und die Schlossgaststätte gleichermaßen fürstlich wie gemütlich. Das große Gewölbe ist in kleine Bereiche und behagliche Sitzplätze eingeteilt, von der Decke hängen wunderschöne Lampen mit Scherenschnitten, die Atmosphäre ist einladend, stilvoll und gemütlich. Passend zum herzlichen Empfang durch Susan Cosmar, die uns gleich mit einem Gruß aus der Küche (Baguette mit selbst gemachtem Tomatenfrischkäse) verwöhnt.


Junge alte Hasen Die Familie Cosmar ist keineswegs neu in der Landkreis-Gastronomie, haben Susan und Jens Cosmar doch jahrelang erfolgreich das Rokoko in Veitshöchheim geleitet. Die Ergänzung ihrer großen Talente (er zaubert am Herd, sie verwöhnt die Gäste), ihre Expertise und ihre Professionalität spürt und schmeckt man sofort. Es ist schon etwas Besonderes, was hier geboten wird, wahre fränkische Gaumenfreuden, modern und innovativ interpretiert: in Frankenwein geschmorte Rinderbäckchen mit Apfelrotkraut und Kartoffelklößen, gebratene Filetspitzen in Champignonrahmsoße, kross gebratenes Zanderfilet an Silvanerrahmnudeln mit glacierten Trauben und vieles mehr. Man schmeckt die Leidenschaft, mit der der erfahrene Koch Jens Cosmar seine Gerichte zaubert. Er hat bereits bis 2012 als Koch in der Schlossgaststätte gearbeitet und ist damit nicht neu an diesem Herd. Zwischenzeitlich konnten er, wie auch seine Frau, Erfahrung im Schlosshotel Steinburg in Würzburg, im Weißen Lamm in Veitshöchheim und zuletzt als gemeinsame Gastgeber im Restaurant Rokoko in Veitshöchheim sammeln.

Regional schmeckt’s am besten „Wir beziehen unsere Ware, wann immer es geht, von regionalen Lieferanten“, erzählt Susan Cosmar. „Zum Beispiel von der Fischzucht Schlereth in Zellingen, oder sogar hier aus Rimpar von den Metzgereien Erk und Hollerbach oder dem Obst- und Gemüsehändler Bastian Reitzenstein“. Beste Zutaten also, die Jens Cosmar hier für seine Gäste zubereitet und mit der richtigen Würze versieht. Dabei bedient er sich gerne an den Gewürz-Mischungen aus „Cosmars Gewürzburg“, wie dem grob milden Geflügel-Sesamsalz oder dem kräftig aromatischen Zitronenpfeffer, die die Gäste nach dem Genuss auch für die eigene Küche mit nach Hause nehmen können. Uns jedenfalls schmeckt es richtig gut und durch den tollen Service von Susan Cosmar und Team fühlen wir uns hier rundum bestens versorgt und verwöhnt. Dass sich ein Schloss perfekt für besondere Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage und Familienfeiern eignet, ist bekannt. Wenn es wieder wärmer wird, kann dafür auch der wunderschöne Bier-

garten im Schlosshof genutzt werden. Spätestens dann kommen auch wir gerne wieder vorbei. Schlossgaststätte Rimpar Schloßberg 1, Tel. 09365.8975701 Donnerstag bis Montag: 11 - 23 Uhr www.schlossgaststaette-rimpar.de

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essen und trinken

Auszeit nehmen in Uettingen „Wir möchten unserem Namen alle Ehre machen“ Zwei große Strandkörbe stehen auf dem Parkplatz des Café Auszeit in Uettingen. Unübersehbar zeigen sie den Besuchern, was hier auf der Tagesordnung steht: Entspannung, Genuss und noch einiges mehr. Dass Bettina Schmitt-Bauer aus Uettingen vor guten Ideen nur so sprudelt, wissen wir schon, seit wir ihr kleines Spiele-Buch-Schreibwaren-PostGeschenke-Multitasking-Geschäft, den Spielhimmel, kennen- und schätzen gelernt haben. Eine kleine Schatzkiste mitten in Uettingen, in der man nicht nur gerne stöbert, sondern auch ins Gespräch kommt oder hinten am Holzofen ein Tässchen Kaffee genießt. Anfang des Jahres hat Frau Schmitt-Bauer nun das damalige Café Sydney am Ortseingang übernommen und liebevoll „Café Auszeit“ genannt.

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Das Innere des Cafés ist mit Holz ausgekleidet, für die Kleinen gibt es eine schöne Spielecke. Mindestens genauso liebevoll entstehen hier köstliche Torten und Kuchen, die der Konditor des Cafés selbst herstellt. Ergänzt wird das süße Angebot durch Backwaren, bei denen Bettina Schmitt-Bauer auf eine ganz besondere Auswahl achtet. „Wir beziehen unsere Backwaren gleich von drei verschiedenen Bäckereien: Maxl Bäck (täglich), Brandstetter (Donnerstag bis Sonntag) und Köhlers Vollkornbäckerei (Dienstag und Freitag). Passend dazu reicht das Auszeit-Team Rührei in verschiedenen Variationen, heiße Wiener, Tagesangebote wie Suppe, Nudelsalat etc und saisonale Gerichte. Beliebt ist auch das Frühstücksbuffet (nach Anmeldung, an allen Tagen außer Samstag), bei dem die Gäste nach Herzenslust schlemmen und genießen dürfen, so viel sie wollen.

„Das Café wird von einem bunt gemischten Team mit viel Herzblut betrieben und am Leben gehalten. Es freut uns sehr, dass unser Bäcker-Mix so gut angenommen wird und dass vielleicht der eine oder andere Kunde sonntags nicht mehr zu Aufback-Brötchen greift, sondern zu uns kommt“, erzählt Frau Schmitt-Bauer. Uns wiederum freut es besonders, dass die Powerfrau und ihr Team mit viel Engagement und Liebe wieder einmal etwas richtig Tolles auf die Beine gestellt haben, das gerne angenommen wird. Weiter so, liebe Frau Schmitt-Bauer. Wir freuen uns schon auf Ihre nächste Idee!

Auszeit Café Auszeit Spielhimmel, Am Graben 1a, Uettingen Geöffnet Mo bis Do 7 - 13 Uhr, Fr 7 - 15.30 Uhr, Sa 7 - 13 Uhr, So 8 - 16 Uhr


Baron.ess Der Brückenbaron in Bolzhausen hat endlich seine Baronesse gefunden: Jetzt kann man im neuen Menürestaurant „Baron.ess“ immer von Donnerstag bis Sonntag direkt auf der Brücke in einem rundherum verglasten Raum den Ausblick auf das komplette Areal genießen und sich dabei auf eine kulinarische Reise begeben. Menüs und Buffets erhalten hier die besondere Note und werden vor den Augen der Gäste vollendet und angerichtet.

Neues beim Brückenbaron

„Regional. Saisonal. Emotional - So denken wir, so kochen wir“, sagt Küchenchef Alex Gläsel, der mit seinem Team raffinierte Menüs kreiert. Heimische Zutaten werden ganz neu interpretiert und kombiniert – ein Geschmackserlebnis der besonderen Art. In entspannter, persönlicher Atmosphäre kann man so die Region kulinarisch von einer völlig neuen Seite erleben – die passenden Weine dazu runden das Ganze ab.

Das Menürestaurant „Baron.ess“ in der einzigartigen Architektur des „Brückenbaron“ eignet sich vor allem für Feste und Feiern, aber auch für ein besonderes kulinarisches Genusserlebnis zu zweit. Die „Baron.ess“ ist immer Donnerstag bis Sonntag ab 18 Uhr geöffnet. Nur mit Reservierungen unter Tel. 09337.996899. www.baroness-restaurant.com

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Das Team von Tante Fine bei der Arbeit. Rechts: Geschäftsführerinnen Pilar und Tanja Hammerl

Lasst uns Liebe

Hinter dem Namen Tante Fine steht ein ganzes Team, das sich der liebevollen Herstellung von natürlichen Gewürz- und Kräutermischungen, Tees und mehr verschrieben hat. Ihr Anspruch lautet nicht weniger als das, was in ihre Gewürze hineinkommt: „Nur Natur. Sonst nix“. Verdattelter Zimtschmuser trifft Schokominza und Rosenkavalier Auch wenn es diese eine Tante Fine nicht gibt, erinnert uns doch sehr viel an das, was wir mit einer solchen Dame assoziieren: viel Persönlichkeit, Charakter und Liebe, guter Geschmack, Respekt vor der Natur und dem, was sie uns gibt. Das Team des Unternehmens mit Sitz in Greußenheim arbeitet genau nach diesem Anspruch. Wie in alten Zeiten werden auf dem Biohof in der Nähe von Wertheim die Zutaten für Fines köstliche Mischungen angebaut. Hier wachsen und gedeihen Kräuter und Gewürze regional, frei von Chemie, 100% Bio. „Wir greifen weder auf Pestizide, noch auf Geschmacksverstärker zurück. Nur Natur kommt in unsere Gläser, sonst nix“, erzählt Pilar Hammerl, Geschäftsführerin von Tante Fine. „Wir lieben echte Teamarbeit: gemeinsam säen, ernten, zupfen, trocknen, kochen, würzen und einlegen. Auch unsere neuen Gewürzmischungen entstehen in Teamarbeit. Jeder hat mal eine Idee, wir probieren viel aus und entwickeln gemeinsam die neuen Geschmacksrichtungen“.

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Gewürzsalze, Gewürzkräuter und Süße Gewürze sowie Tee, Kakao oder Sirup stehen im Vordergrund des Sortiments. „Absoluter Renner ist seit Langem unsere Goldene Milch mit Bio-Kurkuma, die besonders an kalten Tagen wunderbar wärmt. Verdattelt und Zimtschmuser sind unter den Süßen Gewürzen besonders beliebt, zum Beispiel als Topping auf dem Frühstücksmüsli oder dem Porridge“ erzählt Pilar. Das Schöne an den Fine Gewürzmischungen: sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich fast immer für mehrere Gerichte. Der Zimtschmuser schmeckt auf dem Milchreis genauso lecker wie als Eis-Topping oder in Keksen, Glühwein oder Kuchen. Die Gewürzsalze Avocadissimo, Gaumenkitzel oder Sonnenanbeeter bereichern Deftiges und Gemüse und sorgen für aromatische Geschmacksexplosionen von mediterran bis scharf. Im Winter besonders wohltuend wirken Tante Fines Tees wie der Aufwärmer, der Bauchstreichler oder der Halsschmeichler.

Kein Plastik, keine Chemie, kein Quatsch So unterschiedlich die Geschmäcker, so unterschiedlich die Fine Produkte. Und doch haben alle Gewürze einiges gemeinsam: die liebevolle Herstellung, eine plastikfreie Verpackung im Glas, ein ebenso plastikfreier und persönlicher Versand und sehr viel „Drumherum“. Das eigene Kundenmagazin mit leckeren Rezepten und schönen Artikeln rund um Gesundheit, Nachhaltigkeit, Ernährung und Schönheit liegt nicht nur in jedem Paket, sondern auch in Deutschlands Großstädten aus. Auch in den sozialen Kanälen ist das Fine-Team sehr eifrig und bereichert seine User, Leser und Kunden bei Instagram und Facebook mit hochwertigen Bildern, Infos, Rezepten und vielem mehr. Im Tante Fine Onlineshop kann man außerdem wunderschöne Papeterie und durchdachte Zubehör- und Geschenkideen erwerben. Regionaler, biologischer Anbau auf gesundem schadstofffreien Boden, liebevolle Handarbeit, viel Geduld, Sorgfalt und Herzblut und die Liebe zur Natur – all das verkörpern die Gewürze, Kräuter-


Zimtschmuser und Goldene Milch: zwei Highlights aus der vielfältigen Gewürz-Kollektion

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produkte und Tees und verströmen es in Form von köstlichen Aromen durch den Landkreis in die ganze Welt. Dafür, dass es diese Tante gar nicht gibt, hat sie sich – stellvertretend für das Team, das dahinter steht – vollkommen zu Recht einen Namen gemacht.

Her damit! Der oder die ein oder andere wird es vielleicht bemerkt haben: wir sind begeistert von den tollen Tante Fine Produkten. Wer jetzt Lust bekommen hat, sich selbst einmal durch Fines aromatische Welten zu probieren, darf hier geschmackvoll shoppen gehen: Naturkost Ursprung, Höchberg Cosas, Rottendorf (online über www.cosas-store.de/) Bio Natürlich, Wertheim Unverpackt, Würzburg Vom Land, Würzburg Cafe Vue, Pop Up Store, Würzburg SoLebicH BioLadenCafé, Bad Kissingen Bücherblume in Volkach oder online unter www.tantefine.de

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schöppeln BEIM WINZER

Wo kann man einen guten Schoppen stilvoller genießen als beim Erzeuger zu Hause? Und weil dem so ist, hier die schönsten Heckenwirtschaften im Landkreis:

14.01.-24.01. Heckernest Weingut Stefan Bauer Bühlstraße 19, Thüngersheim, Tel. 09364.1300, Do-Sa ab 15, So ab 12 Uhr

15.01.-05.03. Weingut Breunig Würzburger Straße 9, Eibelstadt, Tel. 09303.1560, Fr ab 17 Uhr, Sa ab 15 Uhr

04.02.-14.02. Heckenwirtschaft Wein & Seele Steinbruchweg 18, Thüngersheim, Do-Sa ab 15 Uhr, So u. Feiertag ab 13 Uhr, Tel. 09364.7744

26.02.-21.03. Winzerhof Grünewald Kleinochsenfurter Straße 53, Ochsenfurt, Tel. 09331.804637, Fr u. Sa ab 17 Uhr, So ab 15 Uhr

26.02.-28.03. Weinbau Neubert Günterslebener Straße 15, Rimpar, Tel. 09365.9488, Fr u. Sa ab 17 Uhr, So u. Feiertag ab 15.30 Uhr

Wärmstens empfohlen Wenn es draußen richtig kalt ist, wird es Zeit, Herz und Bauch mit winterlichen Köstlichkeiten zu wärmen, findet zumindest die LOHNENSWERT-Redaktion. Deshalb stellen zwei Redaktionsmitglieder in dieser Ausgabe ihre Lieblingswinterrezepte vor. Schön deftig oder süß und heiß – Hauptsache köstlich und herrlich winterlich. Vielleicht können auch Sie sich dafür erwärmen?

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Lecker und gesund: Linsenbolognese

(Rezept für 4 Personen)

„Statt der klassischen Hackfleischsoße mache ich gerne eine vegetarische Bolognese auf Linsenbasis. Bolognese ist ein Klassiker aus der italienischen Küche, aber auch die fleischlose Alternative schmeckt hervorragend! Statt Hackfleisch kommen Linsen zum Einsatz, die eine tolle pflanzliche Eiweißquelle sind, voller Vitamine stecken und dazu noch reich an Ballaststoffen sind.“ Katharina Popp

Regional, nacHHalTig Und FaiR! Hauptstraße 65 · 97204 Höchberg Telefon 0931 - 40 71 41 Mo – Fr: 8.30 – 18.30 Uhr · Samstag : 8 – 14 Uhr

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Man nehme: 150 g braune Linsen 2 Karotten 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 200 g Tomatenmark 50 ml Rotwein 200 ml Gemüsebrühe Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Basilikum, Oregano Parmesankäse

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten klein schneiden und in der Pfanne in Olivenöl anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Basilikum und Oregano würzen. Die Linsen und das Tomatenmark dazu geben und kurz mit anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen und anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen die gewünschte Konsistenz haben. Dazu passen wunderbar Tagliatelle, geriebener Parmesan und Salat.


Himmlisch süß: Kleine Apfelstrudel (Rezept für 8 Portionen)

„Diese leckeren und besonders zarten Apfelstrudelchen serviere ich noch warm und reiche geschlagene Sahne dazu. Man kann sie auch sehr gut einfrieren (dann ohne den Puderzucker) und aufbacken, wenn überraschend Besuch kommt. Ich bekam das Rezept vor vielen Jahren von meiner Patentante Waltraud und es hat sich bei uns zu einem beliebten Gebäck zu jeder Tee- und Kaffeerunde entwickelt. Ich variiere je nach Geschmack bei der Füllung mit Vanillezucker, gehackten Mandeln und Zitronenabrieb.“ Ingrid Schinagl Für die Füllung: ca. 10 nicht zu kleine Äpfel ca. 125g zerlassene Butter Zucker + Zimt oder je nach Geschmack: Vanillezucker, gehackte Mandeln, Zitronenabrieb

Zubereitung: Zutaten für den Teig mit der Hand rasch zu einem geschmeidigen, samtweichen Strudelteig verarbeiten (Butter am besten gekühlt verarbeiten) und mind. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen (gerne auch über Nacht). Dann den Teig in 8 Portionen teilen, nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 - 3 mm dünn ausrollen und mit etwas zerlassener Butter bestreichen, mit kleingeschnittenen Äpfeln belegen, mit Zimt + Zucker bestreuen. Den Teig zuerst an den kurzen Seiten einschlagen und durch zusammenklappen einen Strudel formen (nicht rollen) oben ebenfalls mit etwas Butalle Bestattungsarten ter bestreichen. Je 4 Strudelchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Friedwald und Ruheforst Blech im vorgeheizten Backofen bei 200 - 220 Grad (Oberfreie Grabreden Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Die Strudel noch warm auf allen Friedhöfen tätig mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Bestattungen Papke

Katharina Popp ist Hauswirtschafterin und Ernährungsberaterin und bei LOHNENSWERT verantwortlich für das Ressort Essen & Trinken. Herausgeberin Ingrid Schinagl gestaltet nicht nur das LOHNENSWERT-Magazin, sondern zeigt auch beim Backen Kreativität und Leidenschaft.

0931-4173840 Wörthstraße 10, 97082 Würzburg www.bestattungen-papke.de

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Für den Teig: 550 - 600 g Mehl 250g Butter 1 Becher Schmand 1 Becher süße Sahne 1 Prise Salz


ORTSBILDPRÄGENDE ANZIEHUNGSPUNKTE:

Kirchen im Landkreis

Herausragende Kirchtürme strecken sich weit über die Dächer der Landkreis-Gemeinden hinaus in Richtung Himmel. Nichts schmückt und prägt unsere Ortsbilder so sehr wie die Kirchen. Sie sind Orientierungspunkt, Rückzugsort, heiliger Raum und imposantes Bauwerk zugleich. Gleichzeitig legen sie Zeugnis ab vom tief verwurzelten Glauben der Menschen. In nahezu jeder Ortschaft befindet sich mindestens eine Kirche oder Kapelle, welche ihre ganz eigene Geschichte erzählt: die LandkreisKirchen sind so vielfältig wie die Gemeinden, die sie repräsentieren. Und egal ob katholische oder evangelisch-lutherische Kirchen: ihre Bauwerke, ihre faszinierende Ausstrahlung und ihre Geschichten machen sie zu einem ganz besonderen Anziehungspunkt.

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Die Simultankirche St. Johannis in Erlach In Deutschland gibt es nur etwa 60 Simultankirchen. Eine davon ist St. Johannis im Ochsenfurter Stadtteil Erlach, direkt neben dem Erlacher Wasserschloss gelegen. Seit 1701 ist das Kirchengebäude ein Simultaneum und darf im Sinne der Ökumene von beiden Konfessionen genutzt werden. Gleichzeitig ist die Johanniskirche ein seltenes Beispiel neugotischer Kirchenmalerei in Mainfranken. Sankt Johannis wurde um 1300 in gotischem Stil erbaut. Die Kirche ist ein Saalbau mit eingezogenem quadratischem Chor und Chorturm mit Glockendach. Im Chorraum lässt sich der ursprüngliche Baustil heute noch erahnen, zum Beispiel an der Spitzbogen-Tür zur Sakristei. Die Geschichte der Kirche ist eng mit den in Erlach regierenden fränkischen Herrschaftsgeschlechtern und deren Religion verknüpft. Christoph von Seinsheim (1540-1582) führte in Erlach die Reformation ein. Zu dieser Zeit wurde aus der katholischen Johanniskirche die evangelisch-lutherische Dorfkirche.

Ab 1663 herrschten in Erlach die katholischen Fürsten von Schwarzenberg. Im 18. Jahrhundert erfolgten in und an dem Gotteshaus bauliche Veränderungen: So wurden 1751 die Anordnung der Kirchenbänke verändert und auf dem Boden liegende Grabplatten entfernt. Die Stellung der Kirchenbänke war immer wieder ein Streitpunkt zwischen den Konfessionen – letztlich entschied man sich für die tendenziell katholische Variante und verschob die Bänke an die Außenseiten, um einen Mittelgang für Prozessionen zu erhalten. 1793 wurde das Langhaus um den Bereich verlängert, in dem sich heute die Empore befindet. Dabei wurden beidseits der Empore zwei neue Fenster geschaffen, um dem Langhaus ein einheitliches Aussehen zu verschaffen. In den nachfolgenden Jahrhunderten ereilte das Gotteshaus ein Schicksal, das viele andere mainfränkische Kirchen ebenso prägte: Während die Kirche 1869 ihr heutiges Erscheinungsbild im neugotischen Stil erhielt, griff man 1957 zum Farbeimer und übermalte die bis dato farbenfrohe Gestaltung mit tristem Grau. Die Neugotik entsprach nicht dem Zeitgeist und so musste sie zumindest an


Wänden und Decken weichen. Liedtafeln und Deckenmedaillon wurden entfernt. Diesen Fehler machten die Erlacher 30 Jahre später wieder farbenfroh rückgängig: Trotz anfänglicher Bedenken wurde 1987 die ursprüngliche neugotische Gestaltung wiederhergestellt. Außerdem wurde die ausgetretene Holztreppe zur Empore an ihrem jetzigen Standort angebracht. Altar, Kanzel und Orgel und auch das Rundfenster im Altarraum stammen aus der Zeit um 1869 und ergeben mit dem Deckenmedaillon farblich ein homogenes Gesamtbild. Der streng symmetrische Schnitzaltar wird von einem Altarkreuz bekrönt. Flankiert wird das Kruzifix von Maria und Josef. Die Wände im Chorraum zieren farbenfrohe neugotische Schablonenmalereien mit Blumenornamenten. Im Kreuzrippengewölbe des Chorraums fällt der Blick auf ein goldenes Sternennetz. In der Nordostecke des Langhauses

befindet sich die neugotische Kanzel mit Schalldeckel. Das Baumaterial der Kanzel ist Holz. Die Felder sind mit goldenen Maßwerkfenstern versehen.

einmal im Jahr, in der Regel am Palmsonntag, macht die katholische Pfarrgemeinde von ihrem Recht gebraucht, dort Gottesdienst zu feiern.

Das Deckengemälde zeigt im Mittelpunkt einen segnenden Jesus. An den Wänden des Langhauses und beidseitig des Altars im Chorraum sind sechs Renaissance-Epitaphe (Grabdenkmale) aus hellem Sandstein angebracht.

Ein fester ökumenischer Bestandteil im Gemeindeleben beider Konfessionen ist der gemeinsame Gottesdienst am Altjahresabend, der abwechselnd in der Simultankirche und in der Schlosskapelle nebenan gefeiert wird.

In der St. Johanniskirche feiert die kleine eigenständige evangelische Kirchengemeinde Erlach jeden Sonntag um 8.30 Uhr Gottesdienst. Die Erlacher sind stolz auf ihre Kirche, denn zum einen ist sie nach der Innenrenovierung aus dem Jahre 1987 eine der wenigen Kirchen im Landkreis Würzburg mit einer neugotischen Ausmalung und zum anderen wird in ihr seit Jahrhunderten die Ökumene praktiziert. Immer wieder kommen evangelische und katholische Christen zu Gottesdiensten und Andachten zusammen. Und

Seit September 2006 ist Thomas Volk Pfarrer der Kirchengemeinde. Ihm gefällt an dieser Kirche, dass sie bunt und farbenfroh erstrahlt, auch an trüben Tagen. Damit ist sie für Pfarrer Volk ein besonderer Hinweis auf Gott, den der Prophet Jesaja einmal so hat sprechen lassen: „Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun!“ (Jesaja 43,19). Jeder Gottesdienst in dieser einzigartigen Dorfkirche ist ein ermutigendes Zeichen, dass man eine neue Woche mit all ihren eigenen Farbtönen bestehen und gestalten kann.

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kunst und kultur

kabarett

Birgit Süss

Drei fränkische Frekker Sebastian Reich Das Graue vom Himmel Fränkisch gelacht: & Amanda: Best of

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Das neue Programm von und mit Birgit Süss – die sich wieder wortreich durch den Unsinn des Lebens buddelt. Eine Fahrt ins Blaue mit grauen Strähnen - ein Hoffnungsschimmer am Horizont, wenn der Alltag mal wieder über einem zusammenschlägt und sich zu einem Kuriositätenkabinett entwickelt. Sa, 20.2., 18 Uhr und 20 Uhr | Kulturkeller im Gasthaus Rose, Zell Eintritt 16 Euro | Karten: 0931.4687816 oder pichler@zell-main.de

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Bester fränkischer Humor auf rhönerisch (Fredi Breunig), auf bambergerisch (Wolfgang Reichmann) und auf haßfurterisch (Wilhelm Wolpert). Drei fränkische Hochkaräter in Höchberg. Sa, 27.2., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg | Karten zu je 15 Euro für max. 2 P. mit Name und Anschrift bei reinhardklinger@web.de oder Tel. 0931.99110260

„Krone richten“ war gestern! Amanda richtet ihr „Corönchen“ und tut endlich wieder das, was sie so sehr liebt: Menschen glücklich machen, Spaß verbreiten! Für die ganze Familie, vom kleinen Amanda-Fan bis hin zum großen ComedyLiebhaber. Sa, 6.3., 20 Uhr | Maintalhalle Zell Eintritt 23 Euro | Karten: 0931.4687816 oder pichler@zell-main.de


Hans Well & Wellbappn Hans (Ex-Biermösl-Blasn), Sarah, Tabea und Jonas Well nehmen kein Blatt vor den Mund! In ihrem Musikkabarett fallen sie über ihre Mitmenschen und politische Köpfe her und sorgen mit geistreichen Texten und fein gesäten Pointen für große Lacher. Fr, 12.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 18/15 Euro | KartenTel. 09334.99917

Bernd Händel Stimmen, Songs & schräge Vögel Witzig, spritzig und aktuell ist Händels humoristische Bühnenshow. Für jeden ist etwas dabei und so kommen Alt und Jung zu einem erstklassigen Lacherlebnis. Ein parodistischer und musikalischer Abend mit Politikern, Sportlern, Showgrößen, Liedern und seiner Paraderolle des Bodygard Sylvester Capone. Sa, 20.3., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Eintritt: 24 Euro (KKW-Mitglieder 22 Euro) | Karten: Eva Masuch (09367.8878 oder masuch.kkw@gmail. com)

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Easy Chair

Easy Chair Acoustic FolkRockPop Hauptsächlich Songs der 60er und 70er Jahre werden dem Vergessen entrissen und/oder in ganz neuer Version präsentiert. Im Repertoire sind Stücke von den Beatles, den Kinks, den Bee Gees, CSN&Y, ebenso wie von Bob Dylan, den Rolling Stones und Eric Clapton. Auch echte „Raritäten“ sind darunter, z.B. von Nancy (!) Sinatra oder Michel Polnareff. Sa, 6.2., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg | Karten zu je 19 Euro für max. 2 P. mit Name und Anschrift bei reinhardklinger@web.de oder Tel. 0931.99110260

Benefiz-Gala zugunsten der Station „Regenbogen“ Es ist ein Benefizkonzert, das in dieser Art wohl einmalig sein dürfte. CrossoverHighlights, unterschiedlichste Interpretationen bekannter Melodien aus Pop, Rock und Klassik, präsentiert mit Liebe zum Detail von 17 Top-Künstlern, die seit inzwischen fast 16 Jahren die Heilung und Betreuung krebs- und tumorkranker Kinder unterstützen. Fr, 12.3. und Sa, 13.3., jew. 19:30 Uhr Mainfrankensäle Veitshöchheim Karten unter www.benefizkonzertregenbogen.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

Anton Mangold Quartett

Ein Jazzkonzert Das Anton Mangold Quartett ist im modernen Straight-ahead Jazz verwurzelt, aber auch offen für Experimentelles und Einflüsse aus Pop- und Worldmusic. Im Herbst 2017 gewannen die Musiker den „Jungen Deutschen Jazzpreis“ in Osnabrück. Sa, 27.2., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Eintritt: 17 Euro (KKW-Mitglieder 15 Euro) | Karten: Eva Masuch (09367.8878 oder masuch.kkw@gmail. com)

ZU UNSEREM VERANSTALTUNGSKALENDER: Wir haben alle Termine aufgenommen, die uns bis zur Drucklegung bekannt waren. Es ist uns bewusst, dass viele Veranstaltungen wegen der Coronaproblematik nicht stattfinden können. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Veranstalter bzw. in der Tagespresse. Wir hoffen und freuen uns darauf, das großartige kulturelle Angebot in unserem Landkreis bald wieder uneingeschränkt abbilden und wahrnehmen zu können.

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Chris Hopkins meets the JAZZ KANGAROOS Chris Hopkins zählt zu den besten SwingPianisten der Welt. Er hat in der Elbphilharmonie musiziert, beim Silvesterkonzert auf Schloss Elmau in Tirol und auf der Jazz-Kreuzfahrt durch die Südsee – für Chris Hopkins (47) kennt Musik keine Grenzen. Begleitet wird er von den besten Jazzern Australiens. Do, 18.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Karten-Tel. 09334.99917

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Michael Fitz

Als „fast komplette Band mit dennoch nur 2 Musikern“ ermöglichen es Gunter Jüttner und Wolfgang „Mike“ Popp ihren begeisterten Zuhörern, Musikgeschichte „absolutely live“ zu erleben. Von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert, spielen sie Oldie Klassiker der 60er, 70er und 80er Jahre – Songs von Beatles, Kinks, Rolling Stones, John Lennon, George Harrison, CCR, Neil Young u.v.m Sa, 20.3., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg | Karten zu je 15 Euro für max. 2 P. mit Name und Anschrift bei reinhardklinger@web.de oder Tel. 0931.99110260

Bereits zum dritten Mal gastiert der Liedermacher in Giebelstadt. Der Gitarrist und Poet aus Leidenschaft ist nun seit 2008 mit bisher acht Solo-Programmen und steigenden Zuschauerzahlen in nahezu allen deutschen Landen und deren Bühnen unterwegs. Sa, 27.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Karten-Tel. 09334.99917

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Magic Guitar-Konzert Irish, Celtic & Groove mit Patrick Steinbach und Michael Diehl: Ein GitarrenDoppelkonzert der Extraklasse! Die Musik der beiden Ausnahmegitarristen lädt zum wachsamen Träumen ein. Garniert werden die Stücke mit launigen Anekdoten und Infos zu ihrer Entstehung. Im Doppelkonzert wechseln sich beide Musiker jeweils nach ca. 15 Minuten ab. Sa, 27.3., 20 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim | Karten zu 16 Euro: info@weinkulturgaden.de, Tel. 0170.4198447

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kunst und kultur

Der Lebenslauf Gottes

theater

Theater Sommerhaus Winterhausen Extrawurst Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob. Regie: Hannes Hirth Eigentlich ist es nur eine Formsache. Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Vereins zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Würste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen … Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner in dieser schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie aufeinander.

Neu: Babytalk Das Kinderkrieg-Musical. Regie: Martin Hanns

Neu: Der Lebenslauf Gottes Komödie von Jean-Louis Fournier. Regie: Iwona Jera

Name: Sophie Scholl Theaterstück von Rike Reiniger. Regie: Hannes Hirth.

Neu: Ein deutsches Leben Solotheater von Christopher Hampton. Premiere am Mi, 17.2.

Lesebrunch Gaumen- und Ohrenkitzel. Gönnen Sie

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sich einen gemütlichen Sonntagvormittag im „Sommerhaus“. Vom Büffet gestärkt dürfen Sie einfach die Augen schließen und zuhören. 7.2., 11 Uhr. Infos über weitere Stücke, die genauen Termine und Eintrittspreise finden Sie auf www.theater-sommerhaus.de. Karten-Telefon 09333.9049867

ausstellungen

Farbexplosionen vom schwarzen Kontinent Tingatinga und Fadenmalerei Die tansanische Tingatinga-Malerei wurde Ende der 60er Jahre durch den Autodidakten Edward Saidi Tingatinga begründet. Diese naive und farbenfreudige Malerei betont die Konturen und setzt die Farben kontrastreich nebeneinander. Die Darstellung reicht von der Tierwelt Tansanias über die Menschen in ihrem dörflichen Alltag bis hin zu phantasiereichen Geistwesen. Die sehr kontrastreiche Fadenmalerei aus dem westafrikanischen Burkina Faso hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt. Die Künstler*innen, die sich der Village Artisanal in Quagadougou angeschlossen haben, greifen thematisch ihre Lebenswelt auf und stilisieren diese in kontrastreichen und kräftigen Farben auf ein Minimum. WeinKulturGaden Thüngersheim Bis 11.4.2021 Sa, So 10 bis 18 Uhr. Eintritt frei

Tingatinga

führungen

Fastnachtstour Insider-Führung zu „Fastnacht in Franken“ mit Rudi Hepf. Bei dieser Führung zeigt Rudi Hepf Fans die „Hochburg“ Veitshöchheim. Besichtigt werden die Ausstellung „Die Welt von Fastnacht in Franken“ und andere „kultische“ Orte. Als alteingesessener Fastnachter und Mitglied im örtlichen Carneval Club, verfügt der Gästeführer über eine Fülle von Insider-Wissen und ein Repertoire unterhaltsamer Geschichten zur Fastnacht in Franken und zur langen örtlichen Fastnachts-Tradition. Sa, 6.3., 15 Uhr | Treffpunkt: TouristInformation, Mainlände 1. Dauer: ca. 1,5 Stunden. 6 Euro pro Person. Anmeldung unter: 0931.780900-25 oder in der Tourist-Information Veitshöchheim.


Genuss-Winter-Wanderung in Veitshöchheim An vier Samstagen im Winter veranstaltet die Tourist-Information Veitshöchheim in der Weinlage Sonnenschein die öffentliche Gästeführung „Genuss-Winter-Wanderung“. Treffpunkt ist An der Steige, Ecke Birkentalstraße (Anfahrt mit Bus möglich). Die Wegstrecke beträgt ca. 4,5 Kilometer. Gekeltert, gekocht und gebrannt – was man mit Frankenwein so alles machen kann, erfahren und schmecken Sie bei dieser Winter-Wanderung in die Weinberge.

Sie dann Interessantes zum Weinbau und zur Arbeit der fränkischen Winzer sowie Geschichten aus vergangenen Zeiten. Zwischendurch wärmen ein Glühwein und ein Winzersüppchen. Und vor dem Abstieg schmecken wahlweise ein Tresterbrand aus dem Holzfass, der sich vor keinem Grappa verstecken muss, oder

ein Kirschlikör aus den Wildkirschen am Waldrand oberhalb der Weinberge. Sa, 23.1., 13.2. und 27.2., jew. 14 Uhr Dauer ca. 3 Std. | 29,50 Euro inkl. Verköstigung Anmeldung bis Di vor dem Termin: Telefon 0931.780900-25 oder in der Tourist-Information Veitshöchheim

Erleben Sie eine faszinierende Kunstform.

im Kulturspeicher | Oskar-Laredo-Platz 1 97080 Würzburg | Tel. 09431 45 25 855 Wir zeigen spannende, dynamische und zukunftsweisende Tanz- und Performancestücke.

Alle Produktionen und Termine unter www.tanzspeicherwuerzburg.de

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Unter fachkundiger Begleitung einer Weinerlebnisführerin geht es hoch zum Weinlehrpfad, wo man mit einem grandiosen Ausblick über das Maintal und einer Probe Wein belohnt wird. Auch im Winter fängt die Weinlage Veitshöchheimer Sonnenschein jeden verfügbaren wärmenden Strahl ein. Wie in den Bergen fühlt sich das an. Inmitten der Rebzeilen hören


Die Böttigheimer Trockenhänge bieten phantastische Ausblicke

Wandern im Naturschutzgebiet Eine biologische Schatzkammer Neue Wanderwege erschließen? Nichts einfacher als das – möchte man meinen. Ein paar schöne Pfade und Wege gesucht, sie miteinander verknüpft, beschildert – und fertig. Wie viel Mühe, Kreativität, Arbeit und Sorgfalt hinter der Erschließung und Pflege neuer Wanderwege steckt, davon können Egon Wander und seine Helfer/ innen aus dem Neubrunner Helfernetzwerk mehr als nur ein Lied singen. Insgesamt fünf attraktive und höchst unterschiedliche Strecken zwischen fünf und

14 Kilometern Länge haben sie rund um Neubrunn entworfen, gestaltet und beschildert. Vom „schnellen Sprinter“ bis zum gemütlichen „Dauerläufer“ kommt hier jeder auf seine Kosten. Landschaftliche Schönheit und eine herausragende Beschilderung kennzeichnen alle fünf Wege. Wir haben uns für den längsten der fünf neuen Wanderwege entschieden, weil der 14 Kilometer lange „Panoramaweg Böttigheim“ großartige Ausblicke sowie unvergleichliche Einblicke in das Naturschutzgebiet der Trockenhänge bei Böttigheim verspricht. Blick auf Neubrunn

Praktischerweise beginnen und enden alle fünf Wege am Schwimmbad in Neubrunn. Wir passieren die Hundeschule „Bunte Hunde“ und lenken unsere Schritte Richtung Rainberg, wo wir auf weichem Waldboden zum Funkturm aufsteigen. Am Hangweg nch Böttigheim genießen wir den ersten grandiosen Ausblick ins badische Nachbarland. In Böttigheim kommen wir an der 1790 errichteten Fiederlingskapelle vorbei, durchqueren den Ort und erreichen außerhalb einen verschwiegenen Waldweg, der uns auf wunderbar weichem Boden entlang eines Grabens zum Kreuzberg führt. Hier betreten wir nun das Naturschutzgebiet „Böttigheimer Trockenhänge“.

Leben unter Extrembedingungen Die trockenwarmen Muschelkalkhänge rings um Böttigheim sind mit ihren starken Hangneigungen seit jeher von extremen Bedingungen geprägt. Nachdem Weinbau, Ackerbau und Weidewirtschaft aufgegeben wurden, holte sich die Natur das Gelände zurück und konnte so eine einzigartige Artenvielfalt entwickeln.

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Oben: Bienen-Ragwurz (Foto BN Würzburg) Rechts oben: Blick vom Kreuzberg auf Böttigheim. Rechts: Helmknabenkraut (Foto BN Würzburg), Fiederlingskapelle, Kreuzberg-Gipfel

Seltene, wärmebedürftige Orchideenarten, Reptilien und Schmetterlinge finden hier einen geeigneten Lebensraum. Teile des Schutzgebiets sind als FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) in das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 eingebunden. Bevor wir oben am Kreuzberg in ein kleines Wäldchen laufen, genießen wir den herrlichen Ausblick auf die steilen Muschelkalkhänge, auf Böttigheim und das ferne Taubertal. Am Ende des Wäldchens erwartet uns ein Kreuzweg, der uns mit dem nächsten Panoramablick erfreut und uns auf der Westflanke des Berges wieder ins Tal führt. Der Beschilderung folgend gelangen wir auf einem romantischen Pfad zum Elsberg. Die Trocken- und Magerrasen dort zeichnen sich durch ihren außergewöhnlichen Reichtum an gefährdeten Orchideenarten aus. Vor allem der Diptam, seltene Ragwurzarten und der Rauhhaarige Alant sind hier zu finden, ebenso wie seltene thermophile Tierarten wie der Pillendreher-Käfer, der Schmetterlingshaft und eine Vielzahl von Faltern.

Als „Abschlussbild“ unserer Wanderung hält der Elsberg den Blick auf Neubrunn bereit, bevor wir an der Stadtmauer und dem Schloss Neubrunn wieder erreichen. Einschließlich einer kleinen Rast auf dem Kreuzberg waren wir gut vier Stunden unterwegs. Zeit genug, all die Naturschönheiten, die dieses Gebiet bereithält, zu entdecken und zu beobachten. Zum Einkehren bieten sich das Hotel-Restaurant Berghof in Neubrunn oder das Gasthaus zum Ochsen in Neubrunn an. Und die anderen vier neuen Neubrunner Wanderstrecken werden wir auch noch ausprobieren.

Neubrunn

Reinberg

Elsberg

Hohenberg Böttigheim

Karten und weitere Informationen: www.neubrunn.de, Rubrik Freizeit/ Wandern. Fotos und Karte: Lohnenswert

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blicke

12 Sterne für

Wertheim „Einkaufen? Da gehe ich nach Wertheim. Das ist mein Städtchen!“ Aussagen wie diese einer Bewohnerin des westlichen Landkreises Würzburg haben uns neugierig gemacht. Was steckt hinter der Anziehungskraft der Stadt an Main und Tauber, nur 30 Kilometer entfernt von Würzburg? Die Wertheimer selbst nennen exakt 12 Gründe für die Attraktivität Wertheims und warum sie gerne hier leben. Wir haben uns diese „12 Sterne für Wertheim“ einmal genauer angesehen.

1 Die Burg Von Weitem sichtbar thront über der Altstadt das Wahrzeichen Wertheims: die imposante Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, die zu den schönsten und größten Deutschlands gehört. Der kurze Anstieg wird mit einem herrlichen Ausblick über die Altstadt, die Flusslandschaften von Main und Tauber bis hin zum Schloss

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Kreuzwertheim auf der anderen Mainseite belohnt. Burg Wertheim ist auch Veranstaltungsort für Konzerte und Ziel für gemütliche Treffs im Burgrestaurant.

2 Die historische Altstadt Verwinkelte Gassen, Fachwerkhäuser, die malerische Tauber – ein Rundgang durch die Altstadt von Wertheim wird zu einem Schaulaufen romantischer Sehenswürdigkeiten. Es beginnt mit dem „Spitzen Turm“ an der Taubermündung in den Main, der zur historischen Stadtbefestigung gehört. Durch das Maintor gelangen wir in die Altstadt und über die Gerbergasse zum Neuplatz. Der Blick zum Spitzen Turm gab dem Ensemble dort seinen Namen: Malerwinkel. Über die Neugasse und Maingasse gelangen wir zum lang gestreckten historischen Marktplatz mit seinen Fachwerk-

Burg Wertheim

häusern. Samstags trifft man sich hier zum „Grünen Markt“. Am Marktplatz Nr. 6 befindet sich eines der ältesten und gleichzeitig wohl schmalsten Häuser Frankens. In der Kapellengasse besichtigen wir die ev. Marienkapelle, einen spätgotischen Bau mit den bunten Glasfenstern von Georg Feuerstein. Vorbei am „Baunachshof“ in der Friedleinsgasse mit seinen vielen Steinmetzzeichen erreichen wir den Taubersteg und tauberaufwärts das „Kittsteintor“. Die Kirche St. Venantius auf der anderen Seite der Tauber ist die 1842 erbaute kath. Stadtpfarrkirche Wertheims. Wir erreichen die ehemalige Fürstliche Hofhaltung (bis 1781) in der Mühlenstraße mit dem „Weißen Turm“, die heute als


Oben links: Das blaue Haus Oben rechts: Kloster Bronnbach

Rathaus dient. Wir verlassen sie durch das prächtige Barockportal (1749) und wenden uns nach links zum Glasmuseum. Im ehemaligen „Kallenbach´schen Haus“ (1577) beherbergt es Exponate vom Luxusglas der Antike bis zur Glasindustrie. Die ev. Stiftskirche, eine gotische dreischiffige Basilika, und die Kilianskapelle aus dem 15. Jahrhundert, eine der schönsten gotischen Doppelkapellen Deutschlands, bilden ein eindrucksvolles Ensemble. Der Engelsbrunnen, das Grafschaftsmuseum im „Alten Rathaus“ und dem „Haus der vier Gekrönten“ sind unsere nächsten Ziele. Das Museum beherbergt eine bedeutende kulturhistorische Sammlung. Ein strahlend blaues Fachwerkhaus – eine Rarität in ganz Europa – bildet den strahlenden Abschluss unseres kleinen Rundgangs.

3 Kulturstadt Wertheim

4 Rad- & Wanderzentrum

Direkt vor den Toren der Stadt, umgeben von einem historischen Garten, steht das Museum „Schlösschen im Hofgarten“, ein Rokoko-Kleinod aus dem Jahr 1777 mit bedeutenden Gemäldesammlungen. Tauberaufwärts liegt das sehenswerte Kloster Bronnbach, in dem auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Kabarett und Kleinkunst, Liederabende und Autorenlesungen, Theateraufführungen und Konzerte von Klassik bis Jazz kennzeichnen das Wertheimer Kulturjahr.

An der Mündung der Tauber in den Main treffen sich die beiden schönsten Radwege Deutschlands, der „Main-Radweg“ und der Fünf-Sterne-Radweg „Liebliches Taubertal“. Auch der Wanderfreund kommt hier auf seine Kosten: Main- und Taubertal und seine Höhen halten zahllose attraktive Wege aller Schwierigkeitsgrade bereit.

5 Wassersport Main und Tauber bieten ein attraktives Wassersportrevier für Urlauber, FunSportler und Kanuwanderer. Drei Campingplätze und ein Wohnmobilstellplatz, Slipanlagen für Sportboote und mehrere Wassersportvereine ermöglichen Wassersport in traumhaft schöner Landschaft.

Das Haus der vier Gekrönten

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Das Kittsteintor

6 Genießerstadt Wertheim

Im malerischen Ambiente der mittelalterlichen Kulisse laden Restaurants, Biergärten und Cafés zum Genuss regionaler und saisonaler Spezialitäten ein. Von der gutbürgerlichen bis Spezialitäten-Küche ist hier alles vertreten.

7 Weine von Weltruf In Tauberfranken wachsen hauptsächlich Müller-Thurgau und Silvaner, deren Trauben prämierte Winzer zu markanten Weinen mit schöner Frucht und erdigblumigem Charakter ausbauen. Bekannt ist vor allem der „Mandelberg“ aus der zu Wertheim gehörenden Winzergemeinde Dertingen.

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8 Einkaufsstadt Wertheim

Ein Einkaufsbummel durch die Wertheimer Altstadt mit Fachgeschäften, Boutiquen und traditionsreichem Einzelhandel macht in der Tat richtig Spaß. Direkt an der Autobahnauffahrt liegt „Wertheim Village“, eines der größten Factory-Outlet-Center Deutschlands.

9 Feste & Feiern Vom „Mittelalterlichen Spectaculum“ auf der Burg über zahllose Weinfeste in der Stadt und ihren Ortschaften, der Michaelismesse bis zum jährlich stattfindenden Altstadtfest Ende Juli: Der Festkalender Wertheims ist reich bestückt.

10 Wertheim als Familienstadt

Viele Kommunen nehmen für sich in Anspruch, familienfreundlich zu sein. Wertheim hat es seit 2015 mit Brief und Siegel: die Stadt wurde mit dem Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ ausgezeichnet. Die Gründe: neben einer vielfältigen Vereinslandschaft und der guten Versorgung mit Krippenund Kindergartenplätzen, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen gibt es zahlreiche Angebote, die von der Ferienbetreuung bis zu Jugendtreffs reichen. Die Stadt unterstützt Initiativen der Bürgerschaft wie das Familiennetzwerk und den Seniorenbeirat.


Der Marktplatz mit einem der ältesten und schmalsten Häuser Frankens

11 Wirtschaftsstandort Wertheim, der größte Wirtschaftsstandort der Region, ist das Zentrum der deutschen Glasindustrie und beherbergt sogar zehn Weltmarktführer. Die zentrale Lage, beste Verkehrsanbindungen und eine aktive kommunale Wirtschaftsförderung machen Wertheim zu einem attraktiven Arbeitsplatz, unterstützt durch das lebenswerte Umfeld und ein gutes Bildungs- und Wohnungsangebot.

12 Bauen & Wohnen in Wertheim

Wertheim und seine 15 Ortschaften bieten Grundstücks- und Baupreise, von denen man in Würzburg nur träumen kann. Alleine 11 bestehende oder geplante Neubaugebiete mit Preisen zwischen 105 bis 140 Euro/qm warten auf junge Familien, die von den kommunalen Programmen zur Wohnbauförderung und der guten Schul- und Gesundheitsversorgung profitieren wollen. Das große Angebot an seniorengerechten Wohnungen, hochinteressante Mietobjekte und die durch den Ausbau der A3 drastisch reduzierte Entfernung zu Würzburg nutzten bereits zahlreiche Pendler aller Altersgruppen für eine Ansiedlung in Wertheim.

„Es is uf der ganze Erde nergends schönner als in Werthe“ Dieser Spruch, angebracht an einem Wertheimer Haus am Tauberufer, kennzeichnet eine Stadt, deren Attraktivität weit über das mittelalterliche Flair hinausgeht. Es hat großen Spaß gemacht, die „12 Sterne für Wertheim“ zu entdecken. Mit herzlichem Dank an Angela Steffan, Jürgen Strahlheim und Luisa Macharowsky aus Wertheim

Fotos: Stadt Wertheim

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lesen macht spaß Franken noir: Bullenhitze Würzburg 2003 – der heiße Jahrhundertsommer liegt über der Stadt. Doch nicht nur die Hitze macht der jungen Kommissarin Rebecca Rust zu schaffen. Eine Folge von brutalen Morden an Polizisten fordert sie und ihr Team bis an ihre Grenzen. Könnte es sogar sein, dass der Täter in den eigenen Reihen zu finden ist? Bei den Ermittlungen kämpft die ehrgeizige Hauptkommissarin nicht nur gegen einen Psychopathen, der ihr gefährlich nahekommt, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen. Volker Sebold, Jahrgang 1960, Kriminalbeamter i.R., lebt in Unterfranken in Sichtweite der Vogelsburg. Volker Sebold: Bullenhitze 133 S., 12,5 x 19 cm. Broschur. 9,90 Euro ISBN 978-3-429-05509-7 | Echter Verlag Würzburg

Ein Seelen Selfie Das Digitale hat uns gerettet: Durchs Digitale waren wir nicht isoliert auf unseren einsamen Corona-Inseln. Das Digitale soll uns schon lange Arbeit abnehmen – aber wenn wir nicht aufpassen, nimmt es uns am Ende das Leben ab. Wie viel digital wollen wir in Nach-CoronaZeiten zulassen? Zeit für ein Seelen-Selfie: Die digitale Revolution findet für die meisten Menschen ihren konkreten Ausdruck im Smartphone. Es ist schon längst Teil unseres Körpers. Und verändert unseren Geist. Matthias Morgenroth schaut auf unsere gewandelte Selbstwahrnehmung, das neue Selbst- und Weltbewusstsein und ordnet es in philosophisch-theologische Traditionen ein. Matthias Morgenroth: Anatomie des Handy-Menschen 216 S., 12 x 20 cm. Broschur. 16,90 Euro ISBN 978-3-429-05508-0 | Echter Verlag Würzburg

Der Freizeitführer »Weinfranken« macht Lust darauf, die fränkischen Weinberge zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kanu zu erkunden und das eine oder andere Gläschen Frankenwein zu probieren. Enthalten sind 12 Rad- und Wandertouren in den schönsten fränkischen Weinregionen wie Michelau, Weigenheim, Marktbreit, Iphofen, Castell, Sommerach, Volkach, Sommerhausen, Obereisenheim, Schwanfeld, Würzburg, Retzstadt, Thüngersheim und Bürgstadt. Das Buch enthält außerdem die besten Tipps rund um Genuss, Basiswissen zu Weinkultur und stellt traditionelle und innovative Weingüter vor. Mit zahlreichen Farbfotos, Streckenkarten sowie Infos zu Tourenverlauf und Anreise mit dem ÖPNV. Inklusive unterhaltsamem Quiz zu regionalen Spezialitäten rund um den Wein und das Franken¬land. Nicole Dietrich, Antje Schmelke-Sachs: Weinfranken Klappenbroschur, 160 S., ISBN 978-3-74720119-0 | 14 Euro Verlag Ars Vivendi

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Ein Landkreis liest In den vergangenen Wochen haben wir uns auf einen Streifzug durch die Landkreis-Büchereien begeben und so ziemlich alles entdeckt, was das Leserherz höherschlagen lässt: von kleinen, ehrenamtlich geführten Büchereien bis zu den großen Gemeindebibliotheken, die uns mit ihrem umfassenden Programm, tollem Service, freundlichen Mitarbeiter/innen und herrlich gemütlichem Stöber-­ Ambiente überrascht haben. Sie alle wären es wert, jeder einzelnen von ihnen eine eigene Seite in diesem Magazin zu widmen. Sie sind es auf jeden Fall wert, besucht, wahrgenommen, genutzt und unterstützt zu werden. Lesen wärmt. In diesem Sinne: auf geht’s ins Warme!

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EINE GANZ BESONDERE ATMOSPHÄRE DIE BÜCHEREI IM BAHNHOF VEITSHÖCHHEIM Eine Bücherei im 1855 erbauten denkmalgeschützten Bahnhof. Hohe Decken, lange Flure, wunderschöne hohe Fenster, die den Blick auf die Gleise oder in den gegenüberliegenden Rokokogarten mitsamt barockem Schloss freigeben. Man taucht schon beim Betreten der Bücherei in die bewegte Geschichte dieses Hauses

ein. Und das, obwohl im Inneren alles in neuem Glanz erstrahlt. Von der Einrichtung bis zur Wandgestaltung, vom Mobiliar bis zur Lesehöhle für die ganz Kleinen: alles, aber auch wirklich alles, wurde in der Bücherei im Bahnhof im vergangenen Jahr renoviert und nicht zuletzt dank eines ganz besonderen Farbkonzepts in neues Licht getaucht. Ludwig I. hätte sich vermutlich genauso darüber gefreut wie die treuen Kunden der Bücherei, die diesen Ort zu Recht nicht nur der Ausleihe wegen besuchen, sondern auch als


Begegnungsstätte wahrnehmen. Genau das wollen die Gemeinde Veitshöchheim und das Bücherei-Team bezwecken. Hier wurden „Räume im Raum“ geschaffen, in Anlehnung an die Hecken und Baumreihen im Rokokogarten. Besonders einladend sind die vielen gemütlichen Nischen, aber auch die ruhigen Arbeits- und Leseplätze und vor allem das schöne Lesecafé, das umrandet von hochwertiger Kunst und zahlreichen Magazin-Titeln, den schönen kleinen Tischen und lang gezogenen Holzbänken an eine Mischung aus Kaffeehaus und Bahnhofshalle erinnert. So kommen zum Beispiel Schüler auf dem Weg zum Zug gerne vorbei – kehren ein, machen Hausaufgaben oder recherchieren –, aber natürlich auch Zeitungsleser, Kindergartengruppen und Familien. Die Allerkleinsten lieben den Spielgarten mit Trampolin und Eisenbahn oder ihre neue Lesehöhle, durch deren Decke florale Lichtmuster projiziert werden, die erneut an den Rokokogarten erinnern.

Auch, was das Angebot betrifft, ist die Bücherei im Bahnhof eine echte Vorzeigebücherei. Mehr als 26.000 Medien können ausgeliehen werden, von zahlreichen Kinderbüchern, Tonies, Tip Toi usw. über Belletristik für alle Altersklassen, Sachbücher, Jugendbücher, aber auch Zeitschriften, DVDs, Spiele, E-Books und vieles mehr, auch Fernleihe ist möglich. Wenn die Zeiten es zulassen, ist das kulturelle Programm gespickt mit tollen Lesungen, Theaterstücken, Vorträgen oder musikalischen Events. Hier bleiben keine Wünsche offen. Und noch etwas ist neu: mit dem Jahreswechsel hat als Nachfolgerin für Martin Wehner nun Dr. Astrida Wallat die Leitung der Bücherei übernommen. Wir wünschen beiden alles Gute und freuen uns auf viele weitere Besuche in der vielleicht schönsten Bücherei im Landkreis! Bücherei im Bahnhof Veitshöchheim, Bahnhofstraße 11, www.bib.veitshoechheim.de Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa 10-13 Uhr Jahresgebühr: Kinder bis 18 Jahre kostenlos, Erw 12,-/8,- Euro

TIPP FÜR LANGE WINTERTAGE: Ewald Arenz: Alte Sorten DUMONT, 10 Euro (TB) Die aufmüpfige Schülerin Sally und die verschlossene Bäuerin Liss – vor der Kulisse eines abgelegenen Hofs im Fränkischen finden sie zueinander. Eine Zufallsbekanntschaft erst, dann eine Zweckgemeinschaft, aus der durch schwere körperliche Arbeit, den Rhythmus der Jahreszeiten und nicht zuletzt die alten Birnensorten in Liss’ Garten so etwas wie Freundschaft wird. Können die ungleichen Frauen lernen, mit ihrer jeweiligen Vergangenheit zu leben und mutig in die Zukunft zu blicken? Ein atmosphärisch dichter Roman mit tiefgründigen Charakteren, dessen Lektüre unbedingt lohnt, nicht nur in Franken. Fotos: Gemeinde Veitshöchheim / Fotograf: Rainer Wengel, Foto Buchtipp: Bücherei im Bahnhof

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DIE BIBLIOTHEK HÖCHBERG Erst im vergangenen Herbst hat die Höchberger Bibliothek den Kinderbibliothekspreis der Bayernwerk AG erhalten. Dieser würdigt die „besonderen Anstrengungen von Bibliotheken und Büchereien im Bereich der Leseförderung im Kinder- und Jugendbereich“, so Bernd Göttlicher vom Bayernwerk, und das kann die Höchberger Bibliothek wie keine zweite. Direkt nebenan befindet sich die Grundschule und so kann und will eigentlich kein Kind an der Bibliothek vorbei. „Die Kinder wissen, dass sie hier immer willkommen sind. Sei es für die Ausleihe von neuem Lesestoff, zum Spielen, zum gemeinsamen Hausaufgabenmachen oder sei es nur, um mal kurz zu Hause anzurufen, wenn etwas vergessen wurde“, erzählt das Bücherei-Team. Hier in der Bibliothek ist der gesamte erste Stock nur für die Kinder reserviert. Im Lesebahnhof machen es sich die Kleinen gemütlich, die Großen recherchieren an den Arbeitsplätzen oder entspannen in den Leseecken. Mit seiner liebevollen Leseförderung beginnt das Team der Bibliothek schon bei den Allerkleinsten. „Bereits Kindergartengruppen kommen zu uns und zur Einschulung bekommt jedes Kind einen Bücherei-Ausweis in die Schultüte. Wir führen außerdem regelmäßig Veranstaltungen für Kinder durch, bei denen wir ihre Fantasie anregen, das Erfinden von Geschichten fördern oder einfach gemeinsam spielen. In den Corona Zeiten

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fand eben etwas mehr draußen statt, wie zum Beispiel unser Waldsofa, bei dem ehrenamtliche Mitarbeiter*innen mit den Kindern draußen unterwegs sind, gemeinsam lesen, sich bewegen und kreativ werden“, berichtet das Team. Dass aber nicht nur für Kinder, sondern für alle anderen Altersstufen in Höchberg passender Lesestoff dabei ist, ist bei einer Auswahl aus mehr als 27.000 Medien und ebenso vielen Online-Medien keine Frage. Sollte etwas fehlen, wird es per Fernleihe geordert. Im Obergeschoss der Bibliothek – bequem per Aufzug zu erreichen – befindet sich die „Erwachsenenwelt“ mit Romanen, Krimis, aber auch Zeitschriften und Tageszeitungen, die hier oben im ruhigen Lesecafé bei einer Tasse Kaffee genossen werden. Der durch das Glasdach hell beleuchtete Raum wird auch für Lesungen, Vorträge und Kulturveranstaltungen genutzt. Dann werden die Rollregale kurzerhand zur Seite geschoben und in Sommernächten wird zu später Stunde der Sternenhimmel sichtbar. Eine rundum schöne FamilienBibliothek! Bibliothek Höchberg, Martin-Wilhelm-Straße 2, www.bibliothek-hoechberg.de Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-19 Uhr, Sa 10-12 Uhr Jahresgebühr: kostenlos (DVDs 1,- Euro)

TIPP FÜR LANGE WINTERTAGE: Verflixxt! AMIGO, 24,99 Euro Selten war Würfeln und Laufen eine so vertrackte Angelegenheit: Bei Verflixxt! gilt es, eure eigenen Figuren gekonnt so über den Parcours zu bewegen, dass man selbst Plustafeln einsammelt, während die verflixxten Minustafeln schön an den Mitspielern hängenbleiben. Wer schlau abwägt und auch die Sonderaktionen für sich zu nutzen weiß, hat hier alles richtig gemacht! Großer Spielespaß für 2–6 Spieler ab 8 Jahren!

Außenaufnahme: Ronald Grunert-Held

UNSCHLAGBAR IN DER LESEFÖRDERUNG


VIEL NEUES IN ALTEN MAUERN DIE STADTBIBLIOTHEK OCHSENFURT Die Ochsenfurter Stadtbibliothek befindet sich im „Alten Rathaus“, mitten in der Ochsenfurter Altstadt, einem lang gestreckten beeindruckenden Bau aus dem späten 15. Jahrhundert. Hier, im alten Gemäuer, bietet die Stadtbibliothek viel Neues. Auf drei Stockwerken gibt es fast alles, was Leserherzen höher schlagen lässt: ein großer Kinderbereich, direkt im Eingang, wo von Kinderbüchern über Tonies, Hörbüchern, Tip Toi und bis hin zu Spielen keine Wünsche offen bleiben. Ein breites Lese-Programm bietet die Stadtbibliothek in Ochsenfurt übrigens für alle Altersstufen. So entdecken wir neben den beliebten, fein ausgewählten aktuellen Titeln auch gerne mal ausgefallene Highlights wie alte Klassiker (Das farbige Wilhelm Busch Hausbuch), Unkonventionelles (Männermaschen: Strickanleitungen für Männer) und fränkische Bestseller (Nadine Schuberts „Besser leben ohne Plastik“, die im vergangenen Jahr auch live in der Bibliothek gelesen hat). Das mittlere Stockwerk bietet nicht nur Platz für zahlreiche Romane, Sachbücher, kostenfreie Arbeits- und Rechercheplätze, ein kleines Lesecafé, sondern auch für die „gute Stube“, eine große Veranstaltungsfläche für Vorträge, Kulturevents, Stammtische, VHS-Kurse, Schachpartien und alles, was den Ochsenfurter/innen so einfällt. Von den Bücherbabys bis zum Internetstammtisch für Senioren, hier ist für jeden was dabei. Ob Fernleihe, On-

leihe oder Leserwünsche – das BüchereiTeam hat für jeden eine Empfehlung. Hier geht keiner ohne Buch wieder raus! Ganz oben befindet sich eine Dauerausstellung der Künstlerin Irmingard von Freyberg, die mit ihren Scherenschnitten eine ganz besonders gemütliche und schöne Kulisse zaubert. Und es geht sogar noch höher hinaus. „Wir nennen es den Taubenschlag“, erzählt uns die Bibliotheksleiterin Corina Kölln schmunzelnd, „denn oben auf dem Dach des Rathauses, direkt über meinem Büro, wohnen ein paar Tauben. Regelmäßig kommt ein älterer Herr aus Ochsenfurt vorbei, um sie zu versorgen“. Auch die gehören also zur Bibliothek dazu. In Nicht-Corona-Zeiten geht’s hier in den schönen alten Gemäuern der Stadtbibliothek in Ochsenfurt mit ca. 35.000 Besuchern im Jahr und einem Medienbestand von rund 27.000 Titeln manchmal wirklich zu wie im Taubenschlag – und das ist genau richtig so.

TIPP FÜR WELTENBUMMLER IN DER HEIMAT: Harriet Köhler: Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben Piper Verlag, 15 Euro „Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s reise, reise!“, wusste schon Wilhelm Busch und behält damit bis heute recht. Harriet Köhler interpretiert diese Zeilen für uns völlig neu. Den Urlaub zu Hause zu verbringen, ist für viele genauso fremd, wie früheren Generationen die Vorstellung, ins Ausland zu reisen. In 14 Tagesetappen erzählt die Autorin in ihrem Buch „Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben“ die Vorzüge des NichtWeg-Müssens und wie es trotzdem gelingt, die Sehnsucht nach einem anderen Leben zu stillen und zu einer entspannten Version von uns selbst zu werden. Fotonachweis: Anne Derday, AH-Fotodesign (Außenaufnahme), Foto Buchtipp: C. Kölln

Stadtbibliothek Ochsenfurt, Brückenstraße 1, www.bibliothek-ochsenfurt.de/ Mo, Fr 10-18 Uhr, Di, Mi, Do 13-18 Uhr Jahresgebühr: Erw. 12 Euro, Familien: 13 Euro, Kinder: 2,50 Euro

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LESESCHÄTZE IM WASSERSCHLOSS DIE BÜCHEREI IM WASSERSCHLOSS ROTTENDORF Das ehemalige Wasserschloss in Rottendorf, eines der ältesten Gebäude hier, blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins frühe 16. Jahrhundert reicht und in der es die meiste Zeit als Pfarrhaus diente. Heute ist das anders. Hier, in der Pfarrgasse, ist 2013 ein richtiges Kleinod entstanden. Die Gemeinde kaufte das Anwesen bereits 2006 zurück, renovierte das Wasserschloss und verwandelte es in ein Kulturzentrum der besonderen Art. Wunderschön umringt vom Bürgergarten, einer kleinen Parkanlage mit Bänken, einem Rundweg entlang der alten Mauer, an der die Rosen blühen, und einer Außenbühne auf der Rückseite des Gebäudes. Mittendrin: die Bücherei, in der die Büchereileiterin Karin Gruber und ganze 26 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen einiges für kleine bis große Leseratten bereit halten. „Unser Publikum ist kunterbunt gemischt“, erzählt Frau Gruber. „Von den ganz Kleinen, die mit ihrer Mama zu uns zum Babylesen kommen, bis hin zu Kindern und Jugendlichen, für die wir tolle Bücher, Spiele, Tonies, Hörbücher, DVDs und auch besondere Attraktionen wie das neue MakerSpace anbieten. Und natürlich viele Erwachsene, die sich für Belletristik, Fantasy, Historisches oder Sachbücher interessieren, sich an

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unserem Thementisch inspirieren lassen oder eine unserer Lesungen oder Kulturveranstaltungen besuchen“.

TIPP FÜR LANGE WINTERTAGE:

Besonders einladend ist auch das Lesecafé. Hier werden Kaffee-Spezialitäten, Getränke und verschiedene Bücher zum Schmökern sowie aktuelle Zeitungen/ Zeitschriften angeboten. Bei schönem Wetter sitzen die Leser/innen gerne auf der Sonnenterrasse im Bürgergarten.

Diogenes, 22 Euro Bas Kast, der in Rottendorf lebt und schreibt, hat mit seinem Roman „Das Buch eines Sommers“ einen sehr schönen Roman geschaffen. Er bringt die Sonnenstrahlen des Sommers zurück und lässt einen auch über sein eigenes Leben nachdenken. Genau richtig für lange Wintertage!

Erst vor Kurzem wurde der Bücherei im Wasserschloss das Bücherei-Siegel in Gold 2020/2021 vom St. Michaelsbund verliehen. Volle Punktzahl gab es unter anderem für die Ausstattung, das Raumund Medienangebot, die Öffnungszeiten und jährliche Veranstaltungen. Alles richtig gemacht, würden wir sagen! Bücherei im Wasserschloss Rottendorf, Pfarrgasse 4, www.rottendorf.eu/bücherei Mo 15-17:30 Uhr, Di 9-11/14-16:30 Uhr, Mi 9-11/15-19 Uhr, Do 9-11/15-17:30 Uhr, Fr 15-17:30, Sa 10-12 Uhr Jahresgebühr: 10,- Euro für Einzellesen bzw. 12 Euro für Familien, Ausleihgebühr 15 Cent pro Printmedium, CD oder Spiel

Bas Kast: Das Buch eines Sommers


VORZEIGE-BÜCHEREI MIT GANZ VIEL HERZ DIE KÖB IN KÜRNACH Die Kürnacher Bücherei steht stellvertretend für die vielen Katholisch Öffentlichen Büchereien (KÖB) im Landkreis. Wunderschön gelegen auf dem Platz hinter der Kirche, lädt die kleine, aber feine Bücherei ein zum Schmökern, Stöbern und Plaudern. Heidi Heinrich und ihr Team aus ca. 20 Ehrenamtlichen geben sich hier die größte Mühe, das Lesen für Klein und Groß zu fördern. Erst kürzlich wurde der Bücherei das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Hier werden Kürnacher Kinder liebevoll an das Thema Lesen und das Angebot der Bücherei herangeführt. Mit einem Bücherei-Führerschein, Vorlesenachmittagen, thematischen Bücherkisten für die Schule und Lesungen für die Kleinsten.

groß fühlen, wo Große sich bei Lesungen oder im büchereieigenen Literaturkreis neu inspirieren lassen, wo man Menschen trifft, Gespräche führt und sich bildet. Das Ausleihen von Büchern lehrt Kinder wie Erwachsene lebenswichtige Werte wie Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Respekt, es fördert unser Wissen, unsere Fantasie und lässt auch bei denen die Liebe zu Sprache und Literatur wachsen, die eben nicht auf hauseigene prall gefüllte Regale zurückgreifen können. So ist es in Kürnach – und mit Sicherheit in vielen Büchereien im Landkreis.

Hier in Kürnach wird wieder besonders deutlich, was das Herz einer Bücherei ausmacht, nämlich viel mehr als die prall gefüllten Bücherregale. Eine Bücherei ist immer auch ein Treffpunkt für die Menschen im Ort, wo soziales Miteinander gelebt und ehrenamtliches Engagement von seiner schönsten Seite praktiziert werden. Wo sich ganz Kleine mit ihrem eigenen Büchereiausweis schon ganz

TIPP FÜR LANGE WINTERTAGE:

Kath. Öffentliche Bücherei Kürnach, Kirchberg 4, kuernach.koeb-unterfranken.de/ Di 19:30-21 Uhr, Do 15-17 Uhr, So 11-12 Uhr | Jahresgebühr: kostenlos

Isabel Bogdan: Laufen Kiepenheuer & Witsch, 11 Euro (TB) Laufen hilft einer Frau bei der Trauerbewältigung nach dem Suizid ihres Lebensgefährten. Ein Buch tiefgründig, berührend und doch auch humorvoll.

LESEFREUDE IM LANDKREIS Fast 60 Landkreis-Büchereien und Bibliotheken haben wir gezählt, von kleineren, ehrenamtlich geführten bis zu den ganz großen. Selbst in einigen abgelegen Ortsteilen kommen Leseratten und Bücherwürmer voll auf ihre Kosten. Ein großartiges umfangreiches Angebot, das es wahrzunehmen und fleißig zu nutzen gilt! Denn Lesen verbindet – die Menschen, die Herzen, den Landkreis. Und das Ausleihen von Medien in der Bücherei ist noch so viel mehr: ein schöner Ausflug im eigenen Ort, die Begegnung mit netten Menschen, das Erkunden des eigenen Buchgeschmacks, ganz viel Bildung und Anregung der Fantasie und nicht zuletzt eine Übung, pfleglich und behutsam mit Dingen umzugehen. In diesem Sinne: Schauen Sie auf die Website des Landkreises und suchen Sie sich Ihre Bücherei(en) aus. Es gibt so viel zu entdecken. Wir wünschen viel Freude dabei! www.landkreis-wuerzburg.de/ buechereien

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Die Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg geht gerne neue Wege: hier bei der Autokino-Premiere des FEEL-FR.E.E.-Films, der junge Menschen für ehrenamtliches Engagement begeistert. Für das Jubiläumsjahr 2021, in dem die Servicestelle zehn Jahre Ehrenamtskarte im Landkreis feiert, sind neue Projekte geplant. Archivbild: Stefan Bausewein

Ausbau der Servicestelle Ehrenamt im Landkreis Würzburg – mit neuen Projekten ins Jubiläumsjahr 2021 2011 fiel im Landkreis Würzburg der Startschuss für die Servicestelle Ehrenamt. Noch im gleichen Jahr führte der Landkreis als einer der ersten im Freistaat die Bayerische Ehrenamtskarte ein. Seitdem fördert die Servicestelle die Anerkennungskultur, begeistert Freiwillige für ein ehrenamtliches Engagement, berät und unterstützt gemeinnützige Organisationen und stärkt die kommunale Vernetzung.

Digitale Angebote im Ehrenamt Jetzt nimmt der Landkreis Würzburg erneut eine Vorreiterrolle ein. Das Bayerische Sozialministerium hat die Servicestelle Ehrenamt aus 41 Bewerbern ausgewählt, sich zu einem von insgesamt 15 Zentren für lokales Freiwilligenmanagement (ZflFM) weiterzuentwickeln. Die Modellförderung beinhaltet unter anderem die Unterstützung von Digitalisierungsprojekten im Ehrenamt. Kerstin Gressel, Ehrenamtsbeauftragte im Landkreis Würzburg, will die Förderung nutzen, um die Weiterbildung „fit fürs Ehrenamt“ künftig online anbieten zu können und das Beratungsangebot der Servicestelle mit der Einführung einer Videosprechstunde digital auszubauen. Geplant ist außerdem eine Kooperation mit dem Verein „Von Senioren für Senioren e.V.“, der ein Projekt zur Stärkung der Medienkompetenz von engagierten Senior*innen entwickelt hat. „Unsere Servicestelle leistet vorbildliche Arbeit in der Förderung des Ehrenamts im Landkreis. Das zeigt sich auch in der erfolgreichen Aufnahme in die neue Modellförderung“, freut sich Landrat Thomas Eberth über die Weiterentwicklung zum Zentrum für lokales Freiwilligenmanagement. Und es stehen weitere Veränderungen in der Servicestelle Ehrenamt an. Die Stelle des Integrationslotsen, bisher angesiedelt bei der Caritas Würzburg, wechselt in die Servicestelle. Möglich wird das, weil das Bayerische Innenministerium die Landesförderung nach der Beratungs- und Integrationsrichtlinie ausge-


Mit den besten Grüßen

| Das Kommunaluntern

ehmen des Landkreises

Würzburg

I N F O -PO S T sg ab e fü r Se ni or en · 6. Au

Info-Post für Senioren weitet hat. Unter dem Dach der Servicestelle wird der oder die neue Integrationslots*in die Koordination des seit 2013 bestehenden Netzwerks Nachbarschaftshilfe übernehmen und alle Helferkreise im Landkreis – Asyl, Nachbarschafts- und Coronahilfe – in ein Netzwerk zusammenführen. Ziel ist, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den freien Trägern zu stärken und Synergien in der Beratung der Helfer*innen zu nutzen. Eine weitere Aufgabe des neuen Integrationslotsen oder der neuen Integrationslotsin ist die Gewinnung Ehrenamtlicher mit Migrationshintergrund.

Zehn Jahre Ehrenamtskarte im Landkreis Die Servicestelle Ehrenamt steckt außerdem mitten in den Planungen für das Jubiläumsjahr 2021, in dem sich die Einführung der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis zum zehnten Mal jährt. Geplant sind unter anderem drei große Verlosungsaktionen, um im Kreis der über 8.000 Inhaber*innen einer Ehrenamtskarte im Landkreis Würzburg für möglichst viele Gewinner*innen zu sorgen.

Sparkasse Mainfranken Würzburg unterstützt Projekte im Landkreis Würzburg mit 157.280 Euro Landrat Thomas Eberth und der Bürgermeister Peter Juks aus Ochsenfurt nahmen stellvertretend einen symbolischen Scheck über 157.280 Euro für gemeinnützige Projekte im Landkreis Würzburg entgegen. Gemeinsam mit dem ehemaligen Landrat Eberhard Nuss waren sie der Einladung von SparkassenVorstandsvorsitzenden Bernd Fröhlich, Vorstandsmitglied Jens Rauch und Gebietsdirektor Andreas Mahler in die Hauptstelle der Sparkasse Mainfranken in Würzburg gefolgt. Die Sparkassenstiftung für den Landkreis Würzburg förderte im Zeitraum Oktober 2019 bis September 2020 43 Institutionen und Vereine mit einer Summe von insgesamt 57.425 Euro. Zudem wurden 141 kulturelle, sportliche, soziale und Umwelt-Projekte Projekte von August 2019 bis September 2020 aus Mitteln des PS-Zweckertrages mit 99.855 Euro unterstützt. Sparkassen-Vorstandsmitglied Jens Rauch, Bürgermeister Peter Juks, Gebietsdirektor Würzburg Land Andreas Mahler, Alt-Landrat Eberhard Nuß, Landrat Thomas Eberth, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich | Bild: xtrakt-media Lukas Seufert

Bereits zum sechsten Mal wurde im Dezember 2020 eine neue Ausgabe der Info-Post für Senioren oren t für Seni in Druck gegeben. Info-Pos Das liebevoll gestaltete Heft soll wieder vielen Seniorinnen und Senioren Ablenkung und Freude bereiten. Den Redakteuren des Kommunalunternehmens ist es dabei wichtig, dass die Broschüre älteren Menschen ermöglicht, sich während der Corona-Krise auch zu Hause körperlich und geistig fit zu halten. Dabei wird versucht, die Beiträge den Jahreszeiten entsprechend zu gestalten, Anregungen von Landkreisbürgern aufzunehmen und nützliche Informationen weiterzugeben. Besonders erfreulich sind die vielen positiven Rückmeldungen von begeisterten Lesern, die die Verantwortlichen bestärken, die Info-Post auch in Zukunft weiter aufzulegen. Im kommenden Jahr wird quartalsweise im Jahreszeitenrhythmus die neue Ausgabe direkt in die Briefkästen der interessierten Leserinnen und Leser geliefert. Wer die Info-Post künftig auch erhalten möchte oder jemanden kennt, der sich über entsprechende Post freuen würde, kann sich gerne per E-Mail oder telefonisch melden. Senioren, die bereits die Info-Post für Senioren erhalten haben, bekommen automatisch alle weiteren Ausgaben zugeschickt. Die kostenlose Info-Post kann bestellt werden bei: Katrin Müller: 0931.80442-38, katrin.mueller@kommunalunternehmen.de und Melanie Ziegler: 0931.80442-18, melanie.ziegler@ kommunalunternehmen.de


unterwegs mit kindern Liebe Kinder, liebe Eltern,

Kleiner Lichtblick für Kinder im Vor- und Grundschulalter:

Der vergessliche König Marionettentheater von und mit Larifari 24. Januar um 15 Uhr im Alten Rathaus in Kürnach Im schönen Königreich Aperoll gibt´s Probleme, denn König Gilbert wird von Tag zu Tag vergesslicher. Ständig sucht er Krone und Zepter und manchmal sogar den goldenen Schlüssel zur Schatzkammer. So kann es unmöglich weitergehen! Wie soll er denn sein Land regieren, wenn er sich nichts mehr merken kann und alles vergisst? Der König braucht Hilfe – so schnell wie möglich. Und so macht sich der tapfere Ritter Wiegand auf den gefährlichen Weg zur Drachenhöhle, um für seinen König das „Vergiss-nicht-Kraut“

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als wir diese Ausgabe von LOHNENSWERT für euch entwickelt haben, befanden wir uns noch im Teil-Lockdown vor Weihnachten. Soll heißen: all die Veranstaltungen, die wir euch normalerweise hier präsentieren, wurden entweder abgesagt oder – wenn überhaupt – unter Vorbehalt veröffentlicht. Kindertheaterstücke, Naturerlebnisse, Lesungen und all die schönen Events, zu denen wir euch gerne hinschicken. In diesem Jahr müsst ihr euch also ganz allein auf die Suche nach einem schönen Familien-Programm machen, das – natürlich coronakonform – besucht werden darf. Zum Beispiel kleine Veranstaltungen im Freien, im Wald oder im Tierpark. Informiert euch dazu einfach in der Tagespresse oder im Internet und unterstützt die Kulturschaffenden und die Veranstalter bestmöglich! Damit es sie alle nach der Pandemie immer noch gibt und wir euch hoffentlich in den kommenden Ausgaben wieder ganz viel anzukündigen haben. Durchhalten ist weiterhin angesagt und das haben wir alle ja im letzten Jahr schon ausreichend geübt. Kommt gesund und munter ins neue Jahr!

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zu holen. Eine einfühlsame und zugleich spannende Marionettengeschichte zum Thema „Demenz“ für Kinder im Vor- und Grundschulalter. KürnacherKulturWerkstatt e.V., Kartenvorverkauf bei Eva Masuch, (09367.8878 oder masuch.kkw@gmail. com), Eintritt: 6 Euro Infos unter www.larifari-puppentheater.de BITTE INFORMIEREN SIE SICH RECHTZEITIG, OB DAS THEATERSTÜCK STATTFINDEN KANN!


gesundheit & wissen

Kieser Training-Spezialtipp von Michael Lauerbach

Ein Balkon blüht auf! Gartentipp von Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp Petunien und Geranien sind schön. Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, einen Balkon leuchtend bunt und sinnvoll zu bepflanzen. Von der Selbstversorgung mit Gemüse und Kräutern, über kleine Insektenparadiese bis hin zur floralen Wohlfühloase. Der Balkon wird zum Gemüsebeet Gerade südlich ausgerichtete Balkone lassen sich wunderbar für den Kleinstanbau von Kräutern und Gemüse nutzen. Tomaten, Gurken, Zucchini in Töpfen oder kleinen Hochbeeten, Radieschen, Pflücksalate oder Rucola in Balkonkästen, Buschbohnen, die am Geländer ranken, eine schöne Kräuter-Ecke mit Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Basilikum oder Salbei. Lassen Sie sich bei der Auswahl Ihrer essbaren Wunschpflanzen von Ihrem Geschmack leiten und von Ihrer Lieblingsgärtnerei beraten. Es gibt spezielle Sorten, die nicht allzu groß werden und sich bestens für den Balkon eignen. Insekten, Bienen und Co Nicht nur Insekten freuen sich über alles, was blüht, sondern auch der Mensch. Lavendel, Dahlien, Malven, Ringelblumen oder Männertreu und in der Vertikalen eine rankende Kapuzinerkresse – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und es muss nicht immer ein ganzer Blühstreifen sein: Überraschend schöne wie nützliche Ergebnisse bringen auch spezi-

elle Insekten-Samenmischungen hervor, die sich auch in Töpfen wunderbar ziehen lassen. Hupps Frühlingstipp: Erdbeeren Die Erdbeerzeit steht kurz bevor. Wir beraten Sie gerne über verschiedene Erdbeersorten, wie zum Beispiel süße Monatserdbeeren, die im Kasten oder in der Ampel gedeihen und bei der richtigen Sortenwahl von Frühling bis Herbst leckere Früchte bilden. Dann wird auf dem Balkon genascht! Gerne beraten wir Sie ganz gezielt in unserer Gärtnerei rund um die Balkonbepflanzung. Oder wenden Sie sich unter www.gaertnereihupp.de direkt an mich.

Schutz vor Zivilisationskrankheiten und Infektionen Wer seine Muskulatur erhält und diese regelmäßig nutzt, beugt einer Insulinresistenz wirksam vor. Körperliche Aktivität schützt so effektiv vor Altersdiabetes und Herz- Kreislauferkrankungen. Und wer stark ist, erhöht seine Lebenserwartung. Unabhängig von der aktuellen Coronapandemie ist erwiesen, dass Diabetiker generell ein größeres Risiko haben, an einer Infektion zu erkranken oder sogar an dieser zu versterben. Die optimale Einstellung unseres Stoffwechsels durch regelmäßige körperliche Aktivität sowie ein gezieltes Training der Muskulatur gelten dagegen als beste Voraussetzungen für den Erhalt unserer Gesundheit. Dazu sind Muskeln noch die größten Proteinspeicher und damit substanzielle Basis für den schnellen Aufbau neuer Immunzellen, wenn dies bei einer Infektion notwendig wird. Ein Verlust der Motoren unseres Lebens durch Inaktivität oder hohes biologisches Alter hat dagegen zwangsläufig eine Reduzierung unserer Abwehrkraft zur Folge. Dass Kieser Training nicht nur schützt, sondern auch noch Spaß machen kann, zeigen wir Ihnen gerne bei einem kostenlosen Probetraining.

Ihr Karl-Heinz Hupp Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp ist Inhaber der Gärtnerei Hupp in Höchberg, und Obermeister der Gartenbaugruppe Würzburg. Otto-Hahn-Straße, Höchberg, Tel. 0931.40140. www.gaertnereihupp.de

Michael Lauerbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Geschäftsführer von Kieser Training Würzburg. Tel. 0931.4529240 www.kieser-training.de

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impressum Herausgeber & V.i.S.d.P: Ingrid Schinagl & Silvia Popp GbR Redaktionsadresse: Lohnenswert | Neue Straße 48 l 97299 Zell a. Main Chefredakteur: Winfried Popp | Tel. 0931.99114272 Mail: kontakt@lohnenswert-wue.de Grafik: Ingrid Schinagl | Tel. 0931.460088-0 Mail: grafik@lohnenswert-wue.de Anzeigen: Michael Kretschmer | Tel. 0175.2042362 Mail: mi.kr@posteo.de + kontakt@lohnenswert-wue.de Unter Mitarbeit von: Theresa Schinagl (Grafik), Katharina Popp (Redaktion), Kristina Popp (Redaktion), Tobias Kretschmer (Logistik und Vertrieb). Bildnachweis: Ronald Grunert-Held (Altertheim S. 6-10, Kirchen im Landkreis S.20-21 (0171.6901660); AdobeStock_Thomas Bethge (S. 11), iMarzi (S.45); fotolia_Schierner (S. 18); Veranstalter, Künstler, unsere Unternehmen und Gemeinden, Landratsamt Würzburg, Lohnenswert-Redaktion Distribution: Auslage im ganzen Landkreis und in der Stadt Würzburg. In Rathäusern, Touristinfos, Büchereien, Arztpraxen, Apotheken, in der Gastronomie, in Kinos, beim Frisör, Winzer, im Einzelhandel und bei Dienstleistern aller Art. Druck: bonitasprint, Würzburg, Auflage 10.000 Exemplare Sonstiges: Alle Veranstaltungsangaben ohne Gewähr. Wir bemühen uns sehr, alle Termine und Fakten richtig darzustellen, können aber bei dieser Fülle Fehler nicht ausschließen. Veranstalter, die Fotos an uns senden, tragen etwaige Honorarkosten selbst. Urheberrechte für Anzeigengestaltungen, redaktionelle Beiträge, Vorlagen sowie die gesamte Gestaltung bleiben beim Herausgeber. Der Nachdruck von Fotos, Zeichnungen, Artikeln und Anzeigen – auch auszugsweise – bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Herausgebers. Für unaufgefordert eingesendete Fotos, Texte und Unterlagen übernehmen wir keine Haftung. Bearbeitung und Abdruck behält sich der Herausgeber vor. Dank: Unser Dank geht an alle, die uns mit Rat, Tat, Terminen, Tipps und Anzeigen unterstützen und die somit dafür sorgen, dass dieses Magazin seinen Auftrag erfüllen kann – nämlich zu zeigen, wie vielfältig und schön, wie reich an Kultur und Freizeitmöglichkeiten unser Landkreis ist. Lohnenswert eben. Die nächste Ausgabe (Apr/Mai/Jun 2021) erscheint am 27.03.2020

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ÖPNV-Tipp von Madeleine Wohlfeil:

Orientierung wird zum Kinderspiel – mit dem interaktiven Liniennetzplan Wer im Landkreis Würzburg mobil sein will, muss sich zunächst orientieren, insbesondere, wenn man den ÖPNV nutzen möchte. Wo ist eigentlich meine nächste Bushaltestelle? Welche Buslinie hält dort und wo fährt sie hin? Wo genau verläuft die Umleitung der Busse aufgrund einer Baustelle? Und wo finde ich beispielsweise das nächste Schwimmbad? Diese und viele weitere Fragen veranschaulicht der interaktive Liniennetzplan und unterstützt dabei Fahrgäste bei deren Reiseplanung. Der topografische Plan wurde auf Basis der Open-Street-MapKarte gezeichnet und bietet damit wesentlich mehr Details als die bisherigen Pläne. Er dient zum einen als Fahrplanauskunft mit Echtzeitdaten, zum anderen sind zahlreiche „Points of Interest“ eingepflegt. Dadurch können Fahrgäste gezielt nach barrierefreien Haltestellen, Vorverkaufsstellen und Fahrkartenautomaten oder auch Bildungs- und Freizeiteinrichtungen suchen. Durch die integrierte Fahrplanauskunft sind die Pläne komplett interaktiv. Mit einem Klick oder Fingertipp auf eine Haltestelle werden dem Fahrgast die nächsten Abfahrtszeiten der dort verkehrenden Linien mit Echtzeitinformationen angezeigt. Jeder Linienverlauf lässt sich dabei vom Start bis zum Ziel eindeutig nachverfolgen. Auch Carsharing-Stationen sind einfach und bequem abrufbar und sorgen so für eine verkehrsmittelübergreifende Vernetzung. Der interaktive Liniennetzplan bietet den Fahrgästen zahlreiche Möglichkeiten, sich umfassend und aktuell über deren Fahrt im ÖPNV zu informieren. Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie den Landkreis Würzburg auf digitalem Weg unter netzplan.vvm-info.de. Madeleine Wohlfeil ist beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg für Marketing und Vertrieb der APG verantwortlich


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Beziehen Sie jetzt Ihr eigenes Hoheitsgebiet – das historische Schlossgelände in Uettingen wandelt sich zum individuellen Freiraum im Grünen. Urbane Loft-Wohnungen mit eigener Gartenanlage und moderner Gestaltung schaffen Lebensqualität mit regionalem Charakter. Ob für eine oder mehrere Generationen, die neue Ortsmitte und gemeinschaftliche Hofflächen bieten Platz für ein lebendiges Miteinander, nur 15 Minuten vom Würzburger Stadtleben entfernt.

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LOHNENSWERT – Ausgabe 01/2021  

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

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