Page 1

0116

Katschberg LIFESTYLE. GOURMET. SPORT. LEUTE.

inSIDE katschberg. Katschi – das besondere Herz für Kinder.

katschi goes gourmet. Der große Eventbericht. Alle Bilder. Infos. Highlights.

best of. Urlaub im Ferienpark Landal.

LOCAL Katschberg jetzt online auf www.katschi.at/local durchblättern.


www.kregionalmedien.at

Š christakramer/fotolia.com


inhalt 04 KATSCHBERG – DAS FAMILIEN-SCHIGEBIET.

Katschi ist das besondere Herz für Kinder.

06 NACHTS, WENN ALLES SCHLÄFT.

Wenn es dunkel wird, rücken am Berg die Pistenbullys aus.

08 URLAUB IM FERIENPARK LANDAL

10-jähriges Jubiläum am Katschberg.

10 HINTEREGGERS KATSCHBEER.

Vom Hotel über mehrere Restaurants bis hin zur eigenen Brauerei.

12 DIE ALPEN AUF DEM VORMARSCH.

14

Der Katschberger Tourismusmanager blickt in die Zukunft.

KATSCHI GOES gourmet 2016 DIE GROSSE REPORTAGE. Alle Bilder, Daten, Fakten.

26 WINTERZEIT = INFEKTZEIT.

Dr. Andrea Gruber über grippale Infekte.

Redaktionsanschrift: SEDE GmbH, Schwarzstraße 33, 5020 Salzburg Herausgeber: SEDE GmbH, www.sede.info Ausgabe 1/2016. LOCAL Katschberg erscheint halbjährlich. Chefredaktion: Denise Bogensperger, MAS Foto: © Fotostudio Roland Holitzky, www.foto-studio.at, Mag. Christine-Maria Lassacher, Lorenz Masser, TVB Katschberg, Gerald Ramsbacher – RAG Images, Katschbergbahnen GmbH, Stamperl Hinteregger, Dr. Andrea Gruber, Weingut Polz, Regionalmedien Thomas Springer. Die Zeitschrift und alle enthaltenen Beiträge, Abbildungen, Entwürfe und Pläne sowie Darstellungen der Idee sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung, einschließlich der Vervielfältigung strafbar.


inside


05

I H C S KAT ein grosses

für Familien

Katschi, das herzige Maskottchen des Schigebietes Katschberg, hat sich für Familien im heurigen Winter wieder allerhand einfallen lassen. Selbstverständlich hat es am Katschberg immer schon gegeben, was in vielen anderen Schigebieten seit langem gefordert wird: die Familienkarte. Die Tageskarte für zwei Erwachsene und ein Kind kostet € 99,50, das ist eine Ersparnis von € 8,50 gegenüber den Normaltarifen.

Katschis Kinderwelt. Eltern, die gern ein paar Stunden für sich allein pures Schivergnügen erleben wollen, wissen ihren Nachwuchs in Katschis Kinderwelt bestens aufgehoben. In diesem abgetrennten Bereich haben wirklich nur kleine Pistenflöhe mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Zutritt. Per Mini-Jet (Tellerlift nur für Kinder) gelangen die Brettlakrobaten auf den Schihügel und müssen dann durch verschiedene Kunststoff-Katschifiguren ihre Stemmbogerln in den Schnee ziehen. Jedes Mal, wenn eine der Figuren passiert wird, spornt Katschi seine Gäste mit einem aufmunternden „Super, super!“ zu weiteren Höchstleistungen an. Eine Riesenhetz! Katschi kann man aber auch im übrigen Schigebiet begegnen: Ein Mitarbeiter der Bergbahnen streift sich nämlich das blaue Katschi-Herzkostüm über und verteilt Süßigkeiten an die Kinder. Höhenverstellbare Förderbänder. Kinderfreundlich geht’s auch bei den Liften zu: Zwei Liftwarte stehen an allen Sesselliften permanent bereit, den kleinen Gästen das Einsteigen zu erleichtern. Auf Knopfdruck können sie das Förderband, auf dem man butterweich in den Sessel hineingleitet, höherstellen, sodass auch der kleinste Schizwerg den Einstieg schafft. Übrigens: Das Förderband, das in die Brücke, die über die Katschberg-Bundesstraße geht, integriert wurde und die beiden Schiberge Tschaneck und Aineck verbindet, war ursprünglich eigentlich als Kinder-Transporterleichterung vorgesehen. Mittlerweile erfreuen sich aber Groß und Klein gleichermaßen der bequemen „Katschbergfähre“ …


inside

Nachts,

wenn alles schl

… ist auf den Pisten am Katschberg noch längst keine Ruhe eingekehrt. Liftschluss am Berg bedeutet nämlich Dienstbeginn für die Pistenarbeiter und 14 Pistenbullys. Und dieser Dienst kann durchaus bis in die frühen Morgenstunden dauern.


hläft …

07

Mehr als 500 PS haben die Pistengeräte unter der Haube. Diese gewaltige Kraft benötigen sie auch, um den Schnee, der tagsüber von den Schifahrern und Snowboardern bergab geschoben wurde, zurück auf den Berg zu befördern. Würde man das nicht tun, wäre vor allem in den steileren Passagen vom Schnee bald nichts mehr übrig. Seilschaft. Apropos steilere Passagen: Die haben es am Katschberg auch für die Pistenbullys in sich. Manche dieser Stellen würden die Geräte trotz ihrer 500 PS ohne fremde Hilfe nicht bewältigen können, weshalb sie an Seilwinden befestigt werden, die unterstützend eingreifen. Bis zu 4,5 t Schnee und Maschinen ziehen diese Winden nach oben. Gefühl für Schnee. Gegen Mitternacht ist die Schicht der Arbeiter zu Ende. Allerdings nur, sofern Frau Holle nichts dagegen hat. Sollte sie nämlich über Nacht allzu kräftig ihre Betten und Polster ausschütteln, müssen die Bullys in der Früh ein weiteres Mal aus der Garage geholt werden, und die Arbeit beginnt dann von Neuem. Doppelte Arbeit nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch ein gewaltiger Mehraufwand in Sachen Personal- und Maschinenkosten. Den kann man sich nur dann ersparen, wenn die Pistenbetreuer ein besonderes Gespür für Frau Holles Kapriolen haben. Ausfrieren des Schnees. Das Präparieren in der Früh hat auch für die Schifahrer einen großen Nachteil, der dem Laien meist gar nicht bewusst ist: Bei der Präparierung wird der Schnee bis zu 20 cm Tiefe ausgefräst und dann erneut geglättet. Danach erfolgt das sogenannte Ausfrieren des Schnees, das zwischen 6 und 8 Stunden dauert. Nur eine gut ausgefrorene Piste hält den Belastungen von Tausenden Schifahrern und Snowboardern, die tagsüber drübercarven, stand. Eine Piste hingegen, die erst in der Früh präpariert wird, kann nicht ausfrieren; schon nach kürzester Zeit wird der Schnee zusammengeschoben und die Schifahrer glauben, hier hätten ein paar Pistenmitarbeiter auf der faulen Haut gelegen. Oft fragen sich Gäste, warum die Pistenbullys nicht tagsüber noch einmal in Aktion treten, wie das in den 1970er Jahren noch üblich war. Nun, das wäre heute viel zu gefährlich. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn eine Pistenraupe unterhalb einer Geländekuppe ihre Arbeit verrichtet, während sich von oben Schifahrer nähern …


best of

10

jah

Ferienpark Land


0

ahre

09 Schispaß, Rodeln und Pferdeschlittenfahrten im Winter, Klettertouren, Paragliding, Rafting und Canyoning im Sommer. So stellt man sich einen Urlaub in Österreich vor. Landal Green Parks ist der Garant für Urlaub mit viel Natur, Freiraum und Aktivitäten. LOCAL traf sich mit Roland Pernkopf, dem Geschäftsführer vom Ferienpark Landal Katschberg anlässlich des 10-jährigen Jubiläums.

andal Katschberg

Local: Ein Jahrzehnt freut sich die Region Katschberg bereits über das erfolgreiche Landal-Projekt. Geben Sie uns einen Überblick? Der Ferienpark Landal Katschberg wurde Ende 2005 als zweiter Park in Österreich eröffnet. Er bietet mit 72 Ferienwohnungen und zehn freistehenden Chalets Platz für Gruppen von vier bis zehn Personen. Die Unterkünfte sind kleine Schmuckstücke im alpenländischen Stil und direkt an der Piste gelegen. Sie sind voll ausgestattet, vom Flatscreen-TV bis hin zum eigenen Schiraum, teilweise auch mit eigener Sauna. Sie lassen keine Wünsche offen. Familien liegen dem Ferienpark Landal am Herzen und darum gibt es für sie auch immer ein spezielles Freizeitangebot. Local: Was glauben Sie, macht den Familien besonders große Lust auf einen Urlaub am Katschberg und im Ferienpark Landal? Beginnend mit der guten Verkehrsanbindung über das großartige Freizeitangebot bis hin zur bodenständigen, herzlichen und familiären Atmosphäre am Berg. Unsere Gäste genießen einen Urlaub fernab von Hektik, wo die Qualität stimmt – ob das nun die gute Bergluft, die heimischen Produkte oder das tolle gastronomische Angebot ist. Der Ferienpark Landal besticht mit seinem Hüttendorfcharakter. Unsere

Gäste haben hier ihr eigenes, großzügiges Reich und können trotzdem bei Bedarf unsere Hotelinfrastruktur nutzen. Diese umfasst eine große, moderne Rezeption, eine Café-Bar, einen Brötchenservice, gratis Wi-Fi im ganzen Park, ein Hallenbad, Tiefgarage und Kinder- und Freizeitanimation. Direkt bei uns im Haus befinden sich auch eine Schischule und ein Verleih, im Sommer ein Freizeitraum für Jugendliche sowie das Angebot von Massage- und Kosmetikanwendungen. Local: Wie versuchen Sie als Geschäftsführer vom Ferienpark Landal Katschberg, die Gäste zu begeistern? Ich bin mit Leib und Seele Gastgeber und das seit nunmehr 30 Jahren. Ich habe Erfahrungen in der Hotellerie im In- und Ausland gesammelt. An oberster Stelle stand für mich schon immer der direkte Kontakt zu den Urlaubern. Es ist mir wichtig, unseren Gästen den schönen Katschberg zu zeigen und ihnen unsere Traditionen und den Lebensstil näherzubringen. Ich möchte sie für den Katschberg und die Region begeistern, gemeinsam unternehmen wir im Sommer Wanderungen oder gehen im Winter zur Gamskogelhütte zum Rodeln. Ich denke, das macht einen unvergesslichen Urlaub mit einer persönlichen Note aus.


best of


11

Eine Familie macht den Unterschied: Wolfgang Hinteregger, ein aus Bad Kleinkirchheim stammender Hotelier, den seine gastronomischen Stationen vom Arlberg über den Schmankerlmarkt bis hin zur Hirterbrauerei geführt haben, hat sich 2003 mit seiner Familie den Traum vom eigenen „Gastrotainment“ erfüllt. Gemeinsam mit seiner Frau baute er den Familienbetrieb am Katschberg auf. Dazu gehören mittlerweile das Familienhotel Hinteregger, der Lärchenhof, der Katschbergerhof sowie die Gastronomiebetriebe Stamperl, Ainkehr, Hasenstall und Adlerhorst. Auch die junge Generation ist mit Andreas, Christoph und Katharina bereits voll in das Geschehen eingebunden, leitet und unterstützt aktiv die Betriebe. Christoph leitet seit 2015 die Geschäfte im Stamperl und setzt dort konsequent seine Visionen um. Er bleibt seinem Lebensmotto treu und versucht immer, einen Schritt vorauszudenken und das Positive in den Vordergrund zu rücken. Mit diesem Optimismus ließ er auch die Idee der Neukonzeption des Restaurants Stamperl mit einer Investitionssumme von € 650.000 real werden. Die ehemalige Pizzeria peppte er mit frischen Ideen auf: Pizza, Pasta, Burger und Bier. Alles, was

sich der Gast wünscht, und das Ganze mit Top-Service, Hüttencharme und bester Qualität. Insgesamt bietet das Stamperl innen 200 Personen Sitzplätze und 150 weitere Sitzplätze auf der neuen Terrasse. Zudem gibt es jetzt noch zusätzlich Platz für 45 Gäste im urigen Pub der Brauerei. Das Bier ist seit der Eröffnung der hauseigenen Brauerei ein absolutes Highlight am Berg. Die Brauanlage wurde von zwei Braumeistern entwickelt und ist derzeit einzigartig in ihrer Art. Dank ihrer besonderen Konzeption kann man mit ihr sehr schonend Bier brauen. Bis die Gäste in den Genuss des Katschbeers kommen, vergehen vom Brauen bis hin zu Gärung und Lagerung 3 Wochen. „Das Katschbeer ist ein echtes Premiumbier. Alle Produkte stammen aus Österreich: Hopfen aus Niederösterreich, Malz aus der Steiermark und Quellwasser direkt vom Katschberg. Ein Hochgenuss für Bierliebhaber“, schwärmt der Stamperl-Visionär.


tourismus

auf d LOCAL traf sich mit Stefan Brandlehner, dem Tourismusexperten und Destinationsmanager der Tourismusregion Katschberg, zum Interview. Local: Herr Brandlehner, woran liegt Ihrer Meinung nach der verstärkte Trend, wieder in Österreich und in den Alpen den Urlaub verbringen zu wollen? In Zeiten einer anhaltenden Wirtschaftskrise sowie immer größerer Bedrohungen durch Terrorismus rücken für viele die eigene Heimat und die benachbarten Länder als Urlaubsdestination wieder in den Vordergrund. Zudem muss man auch das tolle Angebot und die perfekte Qualität in Österreich beachten. Ich denke, die Urlauber legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Local: Was verstehen Sie unter Nachhaltigkeit für bzw. von Gästen? Früher war für den Gast oftmals nur der Preis wichtig. Jetzt gibt es schon viele Urlauber, die sich Gedanken um das Umfeld machen, die Entlohnung des Personals, die Sicherheit der Region, die Qualität und Herkunft der Produkte. Auch der Anspruch an die Erholung ist ein anderer geworden. Nicht mehr das All-inclusive-billig-Buffet und prallere Sonne machen einen Urlaub aus, sondern oft ist es die Suche nach Antworten, die im Alltag nicht gegeben werden. So genießen es Menschen, in den Bergen zu sich zu finden, ausgiebige Wanderungen zu machen, lange Schipisten hinunterzufahren, den Kopf frei zu bekommen und sich der Natur hinzugeben. Local: Der Katschberg ist eine Familiendestination für Winter und Sommer. Was macht die Region so speziell und für den Gast erlebenswert? Dies ist sicherlich die Kombination zahlreicher Faktoren. Vor allem die Katschberghöhe ist räumlich sehr überschaubar. Neben den Schipisten finden sich auch alle Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Geschäfte etc. in Gehdistanz. Ein enormer Vorteil – besonders für Familien, wenn während

des Aufenthalts kein Fahrzeug gebraucht wird. Die Schneesicherheit, das gute Pistenangebot und die Qualität der Betriebe – Beherbergung, Restaurants, Schischulen – tragen dazu bei. Im Sommer hingegen schätzen unsere Gäste das Klima, die sanften Kuppen und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für gemütliche Wanderungen. Gerade Familien brauchen nicht unbedingt Klettersteige und Gipfelsiege auf schroffen Bergen – obwohl wir diese bieten könnten –, sondern vielmehr ein ausgewogenes Angebot an gemütlichen Wegen mit viel Abwechslung. Mit dem ständig wachsenden Angebot an Freizeiteinrichtungen werden die Tage schnell zu kurz. Zuletzt sei noch erwähnt, dass beispielsweise der Millstättersee nur eine knappe halbe Stunde vom Katschberg entfernt liegt. Somit ist an besonders heißen Tagen auch für Abkühlung gesorgt. Local: Auf welche besonderen Veranstaltungen dürfen sich die Gäste am Katschberg freuen? Wir versuchen stets, den Gästen ein ausgewogenes Programm bieten zu können. Wir haben ein reges Sommer-Aktivitätenprogramm, welches mit der Öffnung des ersten Hotels beginnt und erst endet, wenn bereits wieder Schnee liegt. Jeden Tag sind mehrere Programmpunkte für alle Altersgruppen und Interessentypen vorgesehen. Schnupperklettern, fischen, laufen, wandern, Maskottchenparade u. v. m. Im September und Oktober rücken wir mit der „Katschberger HoamART“ die regionale Identität etwas mehr in den Vordergrund. Regionale Küche, Brauchtum, alte Handwerkskunst und volkstümliche Musik sind dann die Hauptprotagonisten in den umliegenden Hütten. Für den kommenden Winter arbeiten wir an einem umfangreichen Adventprojekt. Auf einer naheliegenden Alm auf über 1.700 m wollen wir unsere Gäste mittels eines ganz speziellen Weges in die besinnlichste Zeit des Jahres eintauchen lassen. In Kombination mit dem Adventmarkt in St. Michael könnte dies ein Angebot mit besonderer Strahlkraft werden.


f dem Vormarsch

13


katschi goes gourmet

2016

Zeit zu feiern. Sich be


15

Katschi goes Gourmet hat sich als Fixpunkt bei vielen Feinschmeckern und Katschbergfreunden etabliert. Seit 4 Jahren veranstalten Seppi und Denise Bogensperger von den Katschbergbahnen den Gourmetabend auf der Gamskogelhütte. Rund 170 Gäste lockte der Event in diesem Jahr auf den Berg, wo diese tagsüber bei Kaiserwetter die perfekt präparierten Pisten erkunden konnten und abends von sechs österreichischen Spitzenköchen verwöhnt wurden. Hubert Wallner, Erich Pucher, Stefan Petutschnig, Manuela Hösl, Thomas Wietinger und Gerhard Gugg nahmen die Gäste mit auf eine extravagante und rundum stimmige Gourmetreise. Das Zusammenspiel aus kreativer Gourmetküche, schmackhaften Weinen, einer lebhaften Livemusik und der typischen traditionellen Hüttenstimmung machte den Abend am Berg unvergesslich. Nina und Peter Aschbacher-Straffner stellten wieder ihre urige Gamskogelhütte für die Veranstaltung zur Verfügung und freuten sich über den gelungenen Ablauf: „Ein großartiges Gastspiel von Spitzenköchen, die in unserer Küche ein Menü der Superlative kreiert haben. Ich freue mich, dass die Gäste zufrieden waren und mit einem begeisterten Lächeln zurück auf die Passhöhe gerodelt sind.“

ch begegnen. Glücklich sein. Zusammenkommen.

g


katschi goes gourmet

sportlich. lässig. prickelnd. Endlich war es wieder so weit. Katschi goes Gourmet 2016 startete pünktlich um 18 Uhr mit dem traditionellen Get-together bei einem schmackhaften Gläschen Pommery-Champagner im Sportgeschäft Fresh up der Schilegende Erwin Resch. Die Lungauer Kultband Take Four versetzte die Gäste gleich in Tanz- und Feierlaune. Diese Vorfreude auf den Abend konnte man bereits an der lockeren und lustigen Stimmung spüren und so verwunderte es kaum, dass sich die einen oder anderen Gäste auch zu einem Schnappschuss mit tierisch guten Mützen verführen ließen. „Das ist in der heurigen Saison wohl der letzte Schrei – und obendrein muss man manchmal auch das Kind in sich wieder durchblitzen lassen“, lachte die Salzburgerin Eva Hierl, die bereits zum dritten Mal mit Ehemann und Freunden extra für den Gourmetevent auf den Katschberg gekommen war. Mit dem Schidoo ging es dann in Windeseile auf die Gamskogelhütte, wo bereits die nächste Überraschung wartete.

2016


17

g


katschi goes gourmet

2016

fruchtig. frisch. steirisch. Adrenalin pur, Herzklopfen, Angst und Freude zugleich und dann die große Erleichterung – die Ankunft auf der Gamskogelhütte; so erleben viele den rasanten Schidootransfer und freuen sich dann besonders, auf das wunderbare Leben mit einem Gläschen anzustoßen. „Irgendwann kommt der Moment im Leben einer jeden Frau, wo das Einzige, das hilft, ein Glas Schaumwein ist, und das ist jetzt grad ein solcher Moment“, sagte Madeleine Heck aus München lachend, die noch ganz aufgeregt von der Schidooerfahrung war. Extra für Katschi goes Gourmet aus der Steiermark angereist war Herbert vom Weingut Polz, der sein Leben der Weinproduktion verschrieben hat und stolz das seit 2006 aufgebaute Schaumweinsortiment der Familie Polz präsentierte. Der Brut Rosé, ein fruchtiger, frischer Schaumwein, besteht mehrheitlich aus den Trauben Pinot noir und Zweigelt, der mit der Méthode traditionelle 2 Jahre am Pössnitzberg in der Flasche auf Feinhefe reift und der die Gäste mit seiner raffinierten Note begeisterte. Gerhard Gugg verwöhnte mit einem kleinen Amuse-Gueule. In seiner verspielten Art kredenzte er frische Gourmet-Crostini mit Plunzen, Tomaten, selbst gebeiztem Lachs und Kräutern.

g


19

ion Weingeschichte in vierter Generat

Erich und Walter Polz übernahmen 1980 das elterliche Weingut und ließen es auf eine Größe von ca. 70 ha heranwachsen. Das Weingut liegt in der Steiermark am Grassnitzberg, eine der bekanntesten und renommiertesten Lagen der Region. Die geologische Beschaffenheit des Bodens, viele Sonnenstunden und gut verteilte Niederschläge sind nahezu ideale Bedingungen für den Weinbau. Doch hängt die Qualität eines Weines nicht allein vom Wohlwollen der Natur ab. Es sind die über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen, Nachhaltigkeit im Denken und Handeln sowie ein kompromissloser Qualitätsanspruch, die aus einer guten Ernte einen charaktervollen Wein machen. „So steht der Name Polz seit vielen Generationen für ein nahezu von Hand herausgearbeitetes Terroir, das unsere ganze Leidenschaft und die Liebe zum Detail im Glas erlebbar macht“, berichtet Erich Polz. Obwohl die Weine längst weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt werden, ist das Weingut auch heute noch in Familienhand und jedes Mitglied leistet seinen Beitrag zum Erfolg. Man kann dies auch am persönlichen Charakter der Weine erkennen. Die Trauben für die Weine sind handverlesen, kommen aus der Südsteiermark und spiegeln die gesamte Leidenschaft und die Kompetenz des Weingutes wider. Das Weingut Erich & Walter Polz begeistert neben den Weinen aus dem Weingut E&W Polz und Tscheppe und der Sektkellerei auch mit einem eigenen Gutshotel und einem Restaurant direkt in den Weinbergen.

Weingut Erich & Walter Polz Pössnitz 168 8463 Glanz an der Weinstraße Tel. +43 (0)3454 205


katschi goes gourmet

2016

Hubert Wallner setzt im mit drei Gault-MillauHauben ausgezeichneten See Restaurant Saag auf regionale Spitzenprodukte aus dem Alpe-Adria-Raum, die er als raffinierte Kreationen mit großer geschmacklicher Intensität auf den Teller bringt. Bereits in seiner Kindheit entdeckte Hubert Wallner seine Leidenschaft für das Kochen und schaute im familieneigenen Hotel und der hauseigenen Metzgerei seiner Mutter über die Schulter. Nach der Grundschule absolvierte er die Hotelfachschule, machte die Küchenmeisterprüfung und wurde Tourismusfachmann. Als Jungkoch lernte er bei renommierten Köchen wie Heinz Hanner, Hans Haas, Hermann Huber, Toni Mörwald, Martin Sieberer und arbeitete unter anderem im Hotel Trofana Royal in Tirol und im Restaurant Caramé in der Schweiz. Nach einer Saison im Aenea Designhotel fand er 2010 seine Heimat im See Restaurant Saag. In diesem spektakulären Glaskubus am Wörthersee zelebriert er nun seine Kochkünste. Mit der Drei-Hauben-Bewertung ist er jetzt in die absolute Spitzenliga der österreichischen Gourmetküche aufgestiegen. Am Katschberg entführte er die Gäste in seinen Gourmethimmel. Die nach der sous-vide-Methode gegarte Milchkalbsbacke aus dem Mulltal mit Bohnen, Petersilienwurzeln und Trüffeljus war ein Erfolg auf ganzer Linie. Was das Gericht so besonders machte, erzählte der Spitzenkoch der LOCAL-Redaktion Tête-à-Tête in der Küche der Gamskogelhütte: „Ganz wichtig für mich ist der Bezug von heimischen Spitzenprodukten. So stammen die Kalbsbackerl und auch die Beilagen natürlich aus Kärnten. Das Fleisch ist 9 Wochen gereift, bis es auf der Hütte seine Vollendung gefunden hat. Das Gericht ist recht zeitintensiv und so haben wir insgesamt bestimmt 20 Stunden daran gearbeitet. Von den handgeschälten und leicht marinierten Saubohnen, den Petersilienwurzeln, welche sous vide gegart und


21

g

dann knusprig frittiert wurden, bis hin zum Tr端ffeljus, bei dem aus 100 l rund 2 l fertige Sauce gewonnen werden. Gemeinsam mit seinem Souschef Mario Ladinig und dem Chef de Partie Max Puachunder hat Hubert Wallner einen Hauptgang der Superlative gezaubert.

See Restaurant Saag Saag 11, 9212 Techelsberg Tel. +43 (0)4272 43501 E-Mail: office@saag-ja.at


katschi goes gourmet

2016

Karotten-Kardamom-Tee

Marinierter Saibling

en. Die restlichen Zwiebel und Karotten in Öl hell röst lassen. Zutaten dazugeben, 1 Stunde köcheln Salz abschmecken. mit und n iere pass Sieb Durch ein feines . Vor dem Anrichten nochmal erhitzen

aufkochen. Alle Zutaten in einen Topf geben und stellen. kalt und en Danach ca. 20 Min. einkoch e einpinseln, inad Mar lten Den Fisch mit der abgeküh hen, im Backrohr rzie übe tik 10 Min. marinieren. Mit Plas dem Püree anrichten. bei 90 °C 10 Minuten garen und auf

Dörraprikosenpaste

Karotten-Püree

½ Zwiebel, grob gehackt 100 g Karotten, grob gehackt 2 Kardamom-Kapseln, angedrückt ¼ frische rote Chilischote 2 Scheiben Ingwer, geschält und gehackt

200 g Dörraprikosen, fein gehackt 40 g helle Pflaumensauce 6 g frischer Ingwer, fein gehackt

½ l Karottensaft etwas Safran Salz Öl

300 g Saiblingsfilet ohne Haut und Gräten 1 EL Fischsauce 1 Knoblauchzehe, fein gehackt

50 ml Karottensaft 55 g Aprikosensaft 55 g weißer Balsamico

verrühren Alle Zutaten im Topf aufkochen. Gut en. und etwas reduzieren. Kalt stell

Sesamsalz

½ EL Kardamomsamen ½ EL Koriandersamen 2 EL ungesalzene Erdnüsse, geröstet & gehackt

3 EL Sesam ½ EL Meersalz 3 Pfefferkörner schwarz

alle Zutaten Außer den Erdnüssen und dem Salz mörsern und ach Dan in einer Pfanne trocken rösten. n. mit Erdnüssen und Salz vermenge

Erich Pucher gehört wohl zu den kreativsten und außergewöhnlichsten Gourmetköchen in Österreich. Bei Katschi goes Gourmet überraschte der Drei-Hauben-Koch mit einem marinierten Saibling auf Karotten-Püree mit Dörraprikosenpaste, Sesamsalz in Karotten-Kardamom-Tee. Pucher

100 g Karotten, geschält 100 g mehlige Kartoffel, geschält Salz

50 g brauner Zucker etwas Wasser 1 EL Limettensaft 1 Stück Ingwer

2 EL Butter 1/8 l heiße Milch

weich kochen, Karotten und Kartoffel im Salzwasser gut verrühren, salzen. durchpressen, mit Zucker und Milch geben. Den Fisch Das heiße Karotten-Püree auf Teller bestreuen. darauf setzen. Mit Sesam-Nuss-Salz KarottenAprikosenpaste darüber spritzen, mit tuell mit Kardamom-Tee untergießen und even Radieschen-Sprossen garnieren.

Gutes Gelingen!

liebt es, asiatische und mediterrane Einflüsse mit den heimischen Produkten zu kombinieren und immer neue, außergewöhnliche Kreationen zu erschaffen. Als ein besonderes Highlight bei diesem Gericht wurde die Harmonie zwischen den regionalen Karotten und den säuerlichen Aprikosen


23

sowie den dazu kombinierten asiatischen Gew端rzen wahrgenommen. Dieses Miteinander hat noch einmal die geschmackliche Komposition mit dem Saibling unterstrichen. Erich Pucher hat in diesem Jahr ein besonderes Geschenk f端r die LOCAL-Leser bereitgestellt und sein Rezept zum Nachkochen verraten.

g


katschi goes gourmet

„Das Menü war in diesem Jahr wieder eine Wucht. Ich bin begeistert, dass es möglich ist, sich von Jahr zu Jahr noch weiter zu steigern. Ich fand alle Gänge wunderbar, doch besonders schmackhaft fand ich das zarte Schwarzfederhuhn“, schwärmt Mercedes-Händler Georg Gruber aus Spittal. So hatte jeder Gast sein persönliches Lieblingsgericht des Abends gefunden, ob das Carpaccio vom Wollschwein mit Krustentiertörtchen von Stefan Petutschnig, der Saibling von Erich Pucher, das Schwarzfederhuhn auf steierische Art von Thomas Wietinger, das frische und fruchtige Mojito-Sorbet von Gerhard Gugg, das sagenhafte Milchkalbsbackerl von Hubert Wallner oder die süße Versuchung aus dem Mostviertel von Manuela Hösl. Dazu gab es eine wunderbar darauf abgestimmte Weinbegleitung, die sowohl österreichische Klassiker von den Weingütern Polz, Sabathi und Gager als auch einen schönen Riesling aus dem benachbarten Deutschland vom Tegernseerhof offerierte. Das Dessert wurde noch durch eine Cuvée-Spätlese vom Weingut Kracher begleitet. Als der Abend gegen Mitternacht ausklang und der ein oder andere bereits das Tanzbein zur Musik von Take Four geschwungen hatte, lockte der Duft von frischer Zuckerwatte die zufriedenen Gäste an die Bar. Hier galt es, sich in die Kindheit zurückzuträumen, selbst Zuckerwatte zu machen und abschließend ein Gläschen feinsten Diplomatico-Rum aus Venezuela zu verkosten. Wieder einmal war ein Gourmetabend am Katschberg zu Ende gegangen und was blieb, war die Vorfreude auf das nächste Jahr.

2016


25


Kältezeit =

Infektzeit Dr. Andrea Gruber

Wer kennt das nicht? Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Kratzen im Hals, laufende Nase und Husten. In den Monaten Jänner bis März ist die Hauptsaison für grippale Infekte (Erkältung). Die Erkrankung ist eine meist durch Viren verursachte Infektion der oberen Atemwege. Die Viren werden durch Tröpfcheninfektion (Niesen oder Husten) übertragen, können aber auch durch direkten Kontakt (zum Beispiel Händeschütteln mit anschließendem Hand-zu-Mund-Kontakt) in den Körper gelangen. Das Bestehen eines direkten Zusammenhangs zwischen der namensgebenden „Kälte“ und dem Auftreten einer Erkältung wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Erwogen werden unter anderem eine kältebedingte Schwächung des Immunsystems sowie ein besseres, längeres Überleben der Viren in der kalten Umgebung. Bei der Behandlung eines grippalen Infekts steht das Abschwächen der Symptome im Vordergrund. Sinnvoll können zum Beispiel ein leichtes Schmerzmittel bei Kopf- und Gliederschmerzen, Lutschpastillen oder Nasensprays sein. Wichtig sind unter anderem auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (zum Beispiel Wasser oder Tee), das Feuchthalten der Schleimhäute sowie eine gesunde Ernährung. Der Körper braucht außerdem in dieser Situation viel Ruhe, um sich erholen zu können. Dies hilft auch, möglichen Komplikationen vorzubeugen. Da den meisten Erkältungen eine Virusinfektion zugrunde liegt, sollten Antibiotika aufgrund fehlender Wirksamkeit sowie Resistenzentwicklung nicht eingesetzt werden, vereinzelte Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Eine sichere Vorbeugung gegen einen grippalen Infekt gibt es leider nicht. Jedoch können einige Maßnahmen dazu beitragen, die Erkältungszeit weitgehend unbeschadet zu überstehen. Dazu gehört insbesondere eine allgemeine Stärkung des Immunsystems, unter anderem durch eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung im Freien und ausreichend Schlaf. Aber auch regelmäßige Saunabesuche können dazu beitragen, die Abwehrkraft des Körpers zu stärken. Eine wirksame Schutzmaßnahme vor einer Infektion ist, Abstand zu den erkälteten Personen halten und allgemeine Hygieneregeln einzuhalten.


Für Profiköche und die, die es werden wollen!

A & S Schneider Gastronomiekonzepte und Handels GmbH Flößergasse 4 81369 München Telefon: 089/747 130 - 0 e-Mail: info@schneider-gastronomie.de www.schneider-gastronomie.de


2015 sons.

SNOWsat *

Professionelles Pisten- und Flottenmanagement mit Schneetiefenmessung

*

* Basierend auf Erfahrungswerten und Einsparungen von SNOWsat Nutzern

*

*

Höherer Umsatz, geringere Kosten, gut für die Umwelt In SNOWsat stecken über 45 Jahre PistenBully Erfahrung: Mit der exakten Schneetiefenmessung wird dem Fahrer zentimetergenau die Position und Schneetiefe angezeigt. Für eine effiziente Pistenpräparation und mehr Sicherheit für alle – inklusive Flottenmanagement. Damit können Sie die Saison verlängern, Ihre Kosten verringern und die Umwelt schonen. Und das alles zu PistenBully Qualität. Mehr Umsatz Beschneiung nach tatsächlichem Bedarf Optimale Nutzung des vorhandenen Schnees Bessere Pistenqualität Verlängerung des Saisonbetriebes www.pistenbully.de/snowsat

Geringere Kosten Optimale Pistenpräparierung Wirtschaftlicher Einsatz von Personal und Maschinen Effizientes Schnee- und Pistenmanagement

Gut für die Umwelt Einsparung von Wasser und Energie Weniger Kraftstoffverbrauch Reduzierte Schadstoffemissionen Vermeidung von Geländeschäden

Verantwortlich in die Zukunft

LOCAL Katschi 01/2016  

.Lifestyle .Gourmet .Sport .Leute

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you