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ORTSPÖST Zugestellt durch Post.at Folge79 /2013

Die gemeindeinformation der

SPÖ Senftenbach

Dezember 2013

Die SPÖ Senftenbach wünscht allen frohe Weihnachten, ein paar besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gutes, erfolgreiches Jahr 2014 Liebe Senftenbacherinnen und Senftenbacher, hört mal her, Termine merken ist nicht mehr schwer! Man nehme einen Stift zur Hand und notiere seine Termine wie geplant.

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Mi t un s erem t ra d it ion el l e n Kale n de r w ün s c h e n w ir a l l e n ein ge se gn e te s, ge s un d e s un d e rf ol gre i che s

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D i e a n g e g e be n e n Te r mi n e k ö n n e n s i c h e v t. u n te r m Ja h r ä n d e r n !

Auch im Jahr 2014 gibt es wieder den bewährten alljährlichen Terminkalender der SPÖ Senftenbach. Terminbek anntgaben und Fotos werden jederzeit gerne entgegengenommen. Telefonnummer

0664 9506367

kerstin.reisegger@gmx.at

Ohne die Gewerkschaften gibts ....

Viele Menschen glauben, dass das Weihnachtsgeld, das Urlaubsgeld, aber auch jährliche Erhöhungen des Einkommens gesetzlich geregelt sind. Das ist falsch. Denn nur die Gewerkschaften sind dafür verantwortlich, dass es zweimal im Jahr extra Geld gibt. Das Weihnachtsgeld - wie auch das Urlaubsgeld - ist nur im Kollektivvertrag geregelt. Und die Kollektivverträge werden jährlich nur von den Gewerkschaften mit den Arbeitgebern ausverhandelt. Die Kollekivverträge regeln unter anderem auch die Bezahlung von Überstunden, Schutzbestimmungen bei Kündigung und Zulagen.

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Josef Ackerl übergibt nach vier Jahren den Landesparteivorsitz an Reinhold Entholzer. Große Motivation war bei den Delegierten und Gästen am Parteitag spürbar.

GROSSE UNTERSTÜTZUNG - ÜBERWÄLTIGENDE 95,5 % DER DELEGIERTENSTIMMEN

Entholzer neuer Vorsitzender Der neue Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich will, dass die Menschen wieder mehr Vertrauen in die Politik bekommen. Bei der Wahl 2015 müsse die absolute Mehrheit der ÖVP gebrochen werden. Entholzers Vorgänger Josef Ackerl kämpfte bei seiner bewegenden Abschiedsrede mit den Tränen. „Ich gehe und bleibe trotzdem einer von Euch.“ 1100 GÄSTE, darunter 290 Delegierte, füllten beim Landesparteitag der SPÖ Oberösterreich den Saal im Messezentrum Wels und sorgten damit für entsprechende Aufbruchstimmung. Reinhold Entholzer wurde mit 95,5 Prozent der Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Er folgt damit Josef Ackerl nach, der diese Funktion seit 2009 inne hatte. In seiner Rede betonte der 54-jährige Entholzer, dass sich unsere Gesellschaft nach wie vor über die Arbeit definiere. „Für viele gibt es im Job nur volles Rohr, die Freizeit kommt zu kurz.“ Auch Wohnen müsse wieder leistbar werden. Entholzer pochte aber auch auf mehr direkte Demokratie, egal in welchen Bereichen. „Ich will keine Gesellschaft, in der 70 Prozent der Menschen nicht politisch interessiert sind.“ Die Sozialdemokratie müsse intensiv daran arbeiten, damit die Menschen 2 | ORTSPÖST

wieder Vertrauen in die Politik gewinnen. Und in Hinblick auf die Wahl 2015 in Oberösterreich sagte Entholzer: „Wir müssen die absolute Mehrheit der ÖVP brechen. Gemeinsam können wir das schaffen.“ WEHMUT BEIM ABSCHIED Der scheidende Landesparteivorsitzende Ackerl betonte in seiner Abschiedsrede mit etwas Wehmut: „Man beginnt etwas, bringt einiges zustande und lässt vieles offen.“ Man müsse in der heutigen Zeit die Gewerkschaften stärken. „Es ist ungeheuerlich, dass wir ständig über steigende Managergehälter lesen, das muss aufhören.“ Von den Medien erwartet sich Ackerl mehr objektive Berichte. „Die Kommentare stehen zu stark im Vordergrund.“ Tatsache sei aber, dass Politik und öffentliche Berichterstat-

tung wie siamesische Zwillinge zusammengehören. Reinhold Entholzer wolle er unterstützen, wo es nur gehe. „Du bist der richtige Mann für meine Nachfolge.“ Auch bei seiner Frau Veronika bedankte er sich, vor allem für ihr Verständnis: „Mit einem wie mir zu leben, ist nicht einfach.“ Er höre letztendlich mit Zufriedenheit auf, weil er das Gefühl habe, dass die Sozialdemokratie in Oberösterreich enger zusammengewachsen sei. „Ich gehe und bleibe trotzdem einer von Euch“, kämpfte Ackerl mit den Tränen. Berührend auch die Dankesworte von Bundeskanzler Werner Faymann: „Den Joschi Ackerl werden wir auch in Zukunft noch brauchen. Ich will nicht auf ihn verzichten. Er kann zwar schimpfen wie ein Rohrspatz, ist aber geradlinig und hat das Herz am rechten Fleck. Er ist ein echter Freund.“


musikverein senftenbach Der Musikverein Senftenbach erzielte bei den diesjährigen Herbstbläsertagen am 17. November 2013 in Aurolzmünster einen „ausgezeichneten Erfolg“ in der Leistungsstufe B.

Die SPÖ Senftenbach gratuliert dazu dem Musikverein unter der musikalischen Leitung von Richard Stephan recht herzlich.

Unser Fraktionsobmann Franz Reisegger würdigte die hervorragende Leistung mit einer großzügigen Spende für die neue Tracht.

Krippen- und Weihnachtsbücherausstellung Sonntag, 22. Dezember 2013 ab 14:00 Uhr im Pfarrheim

ab 17:00 Uhr spielen die Jungmusiker auf, anschließend Weihnachtsmusik mit dem Musikverein Senftenbach

Der Musikverein Senftenbach lädt am Sonntag, 15. Dezember ab 16:00 Uhr Sonntag, 22. Dezember ab 16:00 Uhr Dienstag, 24. Dezember nach der Christmette auf Punsch, Glühwein, Glühmost und kleinen Imbissen ein. Impressum/Offenlegung gemäß §§ 24, 25 MedienG:

Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Senftenbach, Berg 39, 4973 Senftenbach; Internet: www.ried.spoe.at / Für den Inhalt verantwortlich: Bernhard Braumann und Kerstin Reisegger Fotos: SPÖ Senftenbach; Druck: SPÖ Bezirksorganisation Ried, Bahnhofstraße 53, 4910 Ried im Innkreis

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Ball der oberösterreicher in wien 2014

all der Oberösterreicher

Ehrenschutz: Landeshauptmann von Oberösterreich Dr. Josef Pühringer

in Wien 18. Jänner 2014

Austria Center Vienna

Eintrittspreise: Abendkasse € 45,- / Vorverkauf € 39,- / Mitglieder des Vereins der Oberösterreicher in Wien € 24,Studierende, Zivil-/Präsenzdiener € 24,Kleidung: Tracht oder Abendkleidung

Kartenvorverkauf und Tischreservierung: Wien: Büro des Vereins der Oberösterreicher in Wien, Laxenburgerstraße 1-5/1/1/7, 1100 Wien, sekretariat@vereinooe.at Tostmann Trachten, Schottengasse 3a, 1010 Wien (ohne Tischreservierung) Oberösterreich: Bezirk Ried: Bei den 36 Stadt-, Markt- und Gemeindeämtern

Veranstaltet vom Verein der Oberösterreicher in Wien mit den Gemeinden und der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks Ried im Innkreis


Faire Löhne für alle: LH-Stv. Josef Ackerl, LR Reinhold Entholzer und Landesfrauenvorsitzende Sonja Ablinger machen mit der Nickaktion auf Einkommensungerechtigkeiten aufmerksam.

AUSKOMMEN MIT DEM EINKOMMEN – DIE UNENDLICHE GESCHICHTE DER UNGLEICHEN LÖHNE

Frauen verdienen mehr! Obwohl Frauen faire Löhne verdienen würden, erhalten sie deutlich weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen: zwischen 30, 40 bzw. 60 % - in allen Branchen und Berufsklassen, egal ob Vollzeit oder Teilzeit, bei gleicher Ausbildung und gleicher beruflicher Stellung und von Anfang an! 28% der Männer, aber 42 % der Frauen haben ein Anfangsgehalt unter 1.200 € brutto monatlich. „DIE LANGE GESCHICHTE der ungleichen Frauenlöhne beginnt schon beim Berufseinstieg, sie sind der Knackpunkt für wirtschaftliche Eigenständigkeit, von der viele Frauen weit entfernt sind, hier müssen wir ansetzen, wenn wir das Leben der Frauen verbessern wollen, betont Landesfrauenvorsitzende Sonja Ablinger. „Von gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit sind wir noch immer meilenweit entfernt und ein paar Einkommensjahre mehr am Schluss reichen nicht aus, um die Pensionen aufzubessern. Deshalb ist es hoch an der Zeit, endlich ein echtes Gleichstellungspaket zu schnüren. Es gehört sichergestellt, dass Frauen, ebenso wie Männer, gut von ihrer Arbeit leben können, gesund in Pension gehen und sich nicht vor Altersarmut fürchten müssen. „ „Unsere Forderung nach 1500 € Mindestlohn bleibt aufrecht. Außerdem muss endlich die Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe abgeschafft werden. Einkommensberichte sind eine gute Sache, aber auch sie müssen weiterentwickelt werden und es darf kein Kavaliersdelikt sein, wenn in einer Firma Frauen und Männer unterschiedlich entlohnt werden“,

fordert Sonja Ablinger. KEINE ZEIT FÜR VOLLZEITARBEIT WEIL KINDERBETREUUNGSPLÄTZE FEHLEN Fehlende Kinderbetreuungsplätze –in OÖ gibt es nur für 2,9% der Unter-Dreijährigen Angebote, die es ermöglichen Vollzeit zu arbeiten - drängen viele Frauen ungewollt in Teilzeitarbeit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse . Nur ein Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ändert daran etwas, ebenso wenn mehr Väter in Karenz (bezahlter Papamonat in der Privatwirtschaft) gehen würden. „Es geht um Gerechtigkeit und Rechtsansprüche für Frauen, die immerhin 52% der Wahlberechtigten stellen. Diese auch umzusetzen sehen wir als Auftrag für unsere politische Arbeit “, so Sonja Ablinger. Mc Jobs boomen -zum Nachteil der Frauen Von allen berufstätigten Frauen sind österreichweit 56 % Vollzeit beschäftigt, in Oberösterreich sind es nur 52 % und dieser Wert sinkt weiter, während Teilzeit ansteigt und atypische Beschäftigung regelrecht boomt. Laut AK-Frauenmonitor sind die atypischen Beschäftigungsverhältnisse in unserem

Bundesland zwischen 2004 und 2011 um 16 % gestiegen. WENIG EINKOMMEN, VIEL UNBEZAHLTE ARBEIT, ARM IM ALTER Wenn die Pensionsreformen 2003 und 2004 in den nächsten Jahren greifen, Teilzeitjahre voll durchschlagen, wenn schrittweise von den 15 besten Jahren auf eine Durchrechnung aller 40 Jahre umgestellt wird, werden ‚Auszeiten‘ – familienbedingt oder durch Arbeitslosigkeit zum individuellen Problem. Laut Statistik Austria werden 9,7 Mrd. Stunden jährlich für Hausarbeit, Kinderbetreuung, Pflege oder ehrenamtliche Mitarbeit zu zwei Dritteln von Frauen geleistet und nur zu einem Drittel von Männern. Annähernd umgekehrt ist das Verhältnis bei bezahlter Erwerbsarbeit: Hier stehen 39% Frauen 61% Männern gegenüber. „Daher muss dort angesetzt werden , wo die niedrigen Pensionen entstehen - bei den Einkommen und Erwerbsmöglichkeiten für Frauen, womit wir wieder beim Anfang der unendlichen Geschichte der ungleichen Frauenlöhne wären“, will Sonja Ablinger diese Spirale durchbrechen.


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www.senftenbacher.at


vorankündigung

1. „Mensch ärgere DICH nicht“ -Turnier in Senftenbach

Ende Jänner 2014 findet erstmalig in Senftenbach ein „Mensch-ärgere-DICH-nicht“ Turnier statt, wozu wir alle Jung und Junggebliebenen sehr herzlich einladen!

richtigstellung Leider tauchen immer wieder Mail´s auf, die vorgeben, dass besonders Rumänen kinderleicht in Österreich eine Ausgleichszulage (AZ) bekommen, obwohl sie gar nicht in Österreich wohnen! Diesem Unsinn muss offensiv entgegen getreten werden! Manfred Felix, der Obmann der Pensionsversicherungsanstalt hat eine Information verfasst, die die wirkliche Lage darstellt und die Lügenpropaganda also solche entlarvt! Voraussetzungen für eine Ausgleichszulage zu einer EWR Pension Rechtmäßige Niederlassung in Österreich - Ein Mel-

dezettel allein genügt nicht. Bei einem Antrag auf eine Ausgleichszulage einer ausländischen Pensionsleistung müssen: 1. Eine gültige Dokumentation des Niederlassungsrechtes bzw. ein Aufenthaltstitel vorgelegt werden.

(Fremdenpolizei, Aufenthaltsbehörde) geprüft. Die AntragstellerInnen bzw. PensionsbezieherInnen müssen den Aufenthalt in Österreich beweisen.

2. Der gewöhnliche Aufenthalt nachgewiesen werden.

Die PVA ist auch ermächtig, für die Zeit eines Ermittlungsverfahrens auf Barzahlung zu eigenen Handen umzustellen (wird aktuell bei ca. 25% der Fälle angewendet).

Bei einem laufenden Bezug der Ausgleichszulage gilt: Der gewöhnliche Aufenthalt im Inland wird durch die PVA regelmäßig (mindestens 1x jährlich) und unter Mitwirkung der zuständigen Behörden des Bundes

Da sonstige Einkommen wie auch Sachbezüge und Unterhaltsansprüche anzurechnen sind, prüft die PVA auch diesbezüglich die Angaben und führt entsprechende Erhebungen durch.


VON DER MUSIKKAPELLE

AK-WAHL VON 18. BIS 31. MÄRZ 2014 „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spüren täglich die Ungerechtigkeiten in diesem Lande. Deshalb setze ich mich als Spitzenkandidat der Sozialdemokraten zur AK-Wahl für mehr Gerechtigkeit ein – in der Arbeitswelt, bei Steuern und bei den Einkommen.“ AK-Präsident Josef Kalliauer

MEHR GERECHTIGKEIT IN DER ARBEITSWELT Von 18. bis 31. März 2014 findet in Oberösterreich die nächste Arbeiterkammer-Wahl statt. Die Ungerechtigkeiten bei Steuern und Vermögen beseitigen, mehr Gerechtigkeit bei den Einkommen schaffen, Arbeit und Pensionen dauerhaft sichern und die Arbeitsbedingungen verbessern – das sind die Ziele, für die sich die Sozialdemokratischen Gewerkschafter/-innen einsetzen. Mehr als 500.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können im März wählen, welche Fraktion ihre Interessen für die nächsten fünf Jahre in der AK vertreten soll. Für die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter/-innen (FSG) geht Johann Kalliauer als Spitzenkandidat ins Rennen.

DAS LEISTET DIE AK Die AK ist eine wichtige Institution zur Durchsetzung der Ansprüche der Arbeitnehmer/-innen: Die AK berät jedes Jahr Hunderttausende Mitglieder und erkämpft MillionenBeträge. Neben dem umfassenden Service im Arbeitsrecht, im Konsumentenschutz und in Bildungsfragen kommt auch die interessenspolitische Arbeit nicht zu kurz: Soziale Absicherung, gerechte Bildungschancen, Förderung von Frauen oder mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit: Die AK lässt nicht locker, wenn es darum geht, die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber der Politik zu vertreten.

WEITERE DETAILS GIBT ES AUF DER HOMEPAGE DER SOZIALDEMOKRATISCHEN GEWERKSCHAFTER/-INNEN: ROT-BEWEGT.AT 6 | ORTSPÖST

WARUM WÄHLEN? Die AK ist weder privat noch staatlich – sie ist völlig unabhängig und verwaltet sich selbst. Das bedeutet, dass die AK-Mitglieder alle fünf Jahre über die politische Zusammensetzung im Parlament der Arbeitnehmer/-innen, der AK-Vollversammlung, entscheiden. Die Beschlüsse, die dort getroffen werden, sind die Grundlage für alle Aktivitäten und die politische Linie der AK. Mit einer Stimme für die FSG hat also jedes Mitglied die Chance, die Politik der Arbeiterkammer in Richtung soziale, arbeitnehmerorientierte Politik und in Richtung mehr Gerechtigkeit mitzugestalten.

Sozialdemokratische GewerkschafterInnen

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Bezirk Ried

i.I.

4 Jänner 201 . 5 2 , g ta s Sam 13 Uhr r Ster nbaue s u a th s a G i.I. Neuhofen

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5 1. Preis: € 1 Startgeld: €

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SPÖ Zeitung Senftenbach  

Die Ortsparteizeitung der SPÖ in Senftenbach.

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