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ORTSPÖST Die gemeindeinformation der

SPÖ Pattigham

Folge 31/2013 Zugestellt durch die Post.at

Garten Handlbauer

mach mal Pause! Pattigham

Impressum: Herausgeber und Verleger: SPÖ Pattigham Herstelle: Eigendruck SPÖ-Bezirkssekretariat 4910 Ried i.I., Bahnhofstraße 53

Aktuelles aus der Gemeinde

Reserve wurde Meister

Ja zur Biotonne

Maria Scheuringer-Moser berichtet von der letzten Gemeinderatssitzung am 27. Juni. (Seite 2 und 3).

Mit nur 2 Niederlagen in 24 Spielen kürte sich die Reservemannschaft zum Meister. (Seite 5).

Per Landesgesetz dürfen für die Biotonne keine separaten Gebühren eingehoben werden (Seite 11) ORTSPÖST | 1


Aus der gemeindepolitik

GR-Sitzung vom 27.06.2013 Vor den Ferien war im Juni noch eine Gemeinderatssitzung. Die Tagesordnungspunkte wurden Einstimmig beschlossen Prüfungsbericht BH Rechnungsabschluss 2012.

Bedarfzuweisungsansuchen Agrarwegebau Beschluss Flächenwidmungsplanänderung Nr. 5.3 und 5.4

Der Prüfungsbericht der BH Ried wird von Herrn Amtsleiter Franz Wambacher vorgelesen und vom Gemeinderat einstimmig zur Kenntnis genommen.

Änderung der Müllabfuhrordnung und Müllabfuhrgebührenordnung. Die Personenanzahl in den Haushalten ist oft gering , daher gibt es Anfragen nach kleineren Mülltonnen. In Pattigham wurden bis jetzt 90 Liter-Tonnen angeboten. In den Nachbargemeinden gibt es zusätzlich auch 60-Liter-Restmülltonnen, diese wird nun auch angeboten. Die Gebühr je abgeführter Tonne beträgt: 90-Liter-Tonne € 10,90 excl. 10% Ust 60-Liter-Tonne € 9,85 excl. 10% Ust Der Gemeinderat beschließt die Änderung einstimmig.

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Der Wegebau infolge der Grundzusammenlegung ist teurer geworden, als vorgesehen. Die Gemeinde hat laut Mitteilung des Landes OÖ und der Agrarbezirksbehörde Gmunden rund € 249.280,-- (35% Anteil) Beihilfe zu leisten. Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Finanzierungsplan und ein Ansuchen für BZ-Mittel von € 115.000,-

Der Änderungsantrag zum Bau für 8 Wohnungen im bestehenden landund forstwirtschaftlichen Gebäude der Fam. Rainer in Hochkuchl wurde befürwortet und gewidmet. Die Wasserversorgung ist durch die Wassergemeinschaft und die Straßenanbindung durch den bestehenden Güterweg gegeben. Zum Änderungsantrag für die Wohngebietserweiterung in Hof gab es ebenfalls keine Einwände. Beschluss des Gemeinderates einstimmig.

Straßenbeleuchtung Ringstraße und Straßenbeleuchtungskabelverlegung Siedlung Pögl/Braun Der Gemeinderat beschließt einstimmig, bei den Wegen der Pögl/Braun Siedlung die Straßenbeleuchtungskabelverlegearbeiten mit €4.219,20 an die Firma Doma zu vergeben und die Firma Leithäusl mit der Kabelmitverlegung beim Kanal-und Straßenbau von € 6.800,72 zu beauftragen. Nachdem die Kabelverlegung für die Straßenbeleuchtung in der Ringstraße schon vor Jahren stattgefunden hat, steht jetzt die Fertigstellung kurz bevor. Es wurde die Firma Doma zum Preis von € 12.628,30 beauftragt.


Aus der gemeindepolitik

Notwendige SanierungsmaSSnahmen: - Aufgang Gemeinde und Mehrzweckgebäude - Schule: Begrenzungsmauer Schulparkplatz-Begrenzungsmauer, Sanierung – Auftrag

Bevor eine große Schulsanierung wegen der fehlenden Mittel stattfindet, werden kleinere Mängel zwischendurch behoben. Die Begrenzungsmauer des Volksschulvorplatzes zum angrenzenden Grundstück der Fam. Medwed, muss saniert werden. Lockere Steinplatten und Verputz müssen entfernt und erneuert werden. Den Zuschlag für diesen Auftrag von € 4.527,28 bekam die Firma Urwanisch. Zur Sicherheit der Schüler sollen auch noch die Heizkörper verkleidet werden. Einstimmiger Beschluss des Gemeinderates.

Stufensanierungen bei Gemeindewohnhaus, Aufgang Gemeindeamt, Feuerwehr-, Musik-, ASI-Gebäude.

Löschung der Dienstbarkeit ehem. Zeughaus FF Hof. Die FF-Hof ist Geschichte, sie wurde aufgelöst und notariell gelöscht. Die Feuerwehrsirene bleibt für Notfälle bestehen. Der Gemeinderat stimmt einstimmig der Löschungserklärung zu.

Bei den öffentlichen Gebäuden sind letzten Winter starke Frostschäden aufgetreten. Um Verletzungen der Bevölkerung zu vermeiden, müssen teilweise Stufen und Granitflächen ausgewechselt oder saniert werden. Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass der Auftrag an den Bestbieter, der Fa. Reisegger aus Senftenbach, um € 9.176,94 vergeben wird.

Kanal-Bauabschnitt 05, Baulos 02, Prüfmaßnahmen – Vergabe laut Vergabevorschlag Hitzfelder/Pillichshammer.

Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, dass nach Prüfung des Vergabevorschlages der Fa. HIPI, die Fa. MaierBauer Prüftechnik Gmbh aus Raab mit den Prüfarbeiten des Bauabschnittes beauftragt wird. Die Kosten belaufen sich auf € 4.172,--. ORTSPÖST | 3


von der musikkapelle

Ehrung durch LH Pühringer

JHV 14. April

Dem Musikverein wurde heuer zum dritten Mal in Folge für fünfmalige, ununterbrochene Teilnahme an Konzert- und Marschwertung eine Ehrung durch LH Pühringer verliehen. Josef Mair, Roland Fellner und Haslberger Manfred nahmen diese am 8. März in Linz entgegen.

Frühjahrskonzert Alljährlich fand das Konzert wieder am Palmsamstag beim Rögl-Wirt statt. Das Programm stand heuer unter dem Motto „ Highlights aus den letzten 17 Jahren von Mair Josef“, der sein letztes Konzert als KPM absolvierte. Unser neuer KPM Johannes Steinhofer hatte mit dem letzten Marsch sein offizielles Debüt mit dem MV Pattigham.

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Bei der JHV fand die offizielle Übergabe des Taktstockes von Josef Mair an Johannes Steinhofer statt. Mit Standing Ovations wurde unserem „Moarle“ für den intensiven und sehr zeitaufwändigen Einsatz gedankt. Weiters fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt mit der Wiederwahl des Obmannes Roland Fellner. Den Jungbläserbrief erhielten Anna Burgstaller und Lisa Flixeder, weiters wurden Daniela Reiter, Christoph Medwed, Gerhard Sturm und Josef Mair für ihre langjährigen Verdienste mit den entsprechenden Abzeichen geehrt.

Einiges hat sich getan in der Jugendarbeit Am 8. Mai besuchte die Volksschule Pattigham das Musikheim zu der bereits bestens bekannten Instrumentenvorstellung. Heuer sorgten zum ersten Mal die „Blechan“ für Stimmung und Motivation. Die Begeisterung von dieser Veranstaltung konnte man den Kindern von den Augen ablesen. Das Leistungsabzeichen in Bronze legte Laura Burgstaller am Saxophon im Frühjahr ab, das LAZ in Silber absolvierte Christoph Sturm. Herzliche Gratulation Euch beiden! Als Abschluss für das Jahr 2012/2013 fand am 22. Juni ein Vortragsnachmittag statt.

Andreas Sturm 1. Preis Prima la Musica!

Seit langen freut sich der MV wieder um einen Sieger bei Prima la Musica. Andreas Sturm überzeugte mit seinem Können an der Posaune die Jury in Freistadt.


vom sportverrein

Die Kampfmannschaft muss sich mit dem 5. Tabellenplatz zufrieden geben - Die Reservemannschaft wird Meister

Reservemannschaft wird Meister Nicht ganz nach Plan verlief die Frühjahressaison für die Kampfmannschaft des USV Pattigham/Pramet. Insgeheim hatte man doch noch auf den zweiten Tabellenplatz und somit auf die Relegation um den Aufstieg in die erste Klasse gehofft. Ausgerechnet gegen Lokalrivalen SV Schildorn musste diese Hoffnung nach einer Auswärtsniederlage begraben werden. Zwar ging der USV Pattigham/Pramet früh in Führung, doch der sichtlich überforderte Schiedsrichter trug zu einem 3:1 Sieg der Schildorner maßgeblich bei. In der Endabrechnung belegte die Kampfmannschaft schließlich den 5. Tabellenplatz. Wesentlich besser verlief die Saison für die Reservemannschaft. Der Betreuerstab Knoglinger/Krempke erreicht mit

ihren Spielern zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Meistertitel. Mit nur zwei Niederlagen in 24 Spielen

war unsere Reservemannschaft das Maß aller Dinge.

Bereits zum zweiten mal wurde die Hot Summer Night mit dem Beachvolleballtrunier bei der Kläranlage veranstaltet

Hot Summer Night Die Hot Summer Night ging heuer vom 28. bis 29. Juni beim Rückstaubecken über die Bühne. Am Freitag kickten die Ü30-Spieler mit Mannschaften aus Gutau, Ried und den Nachbarorten in der BauntiArena um den Sieg. Schließlich konnte Hohenzell vor Mehrnbach und Gutau das Turnier für sich entscheiden. Die Siegesfeier fand mit Oldies aufgelegt von DJ Tom im

Festzelt statt. Trotz wechselndem Wetter traten am Samstag 18 (!) Mannschaften zum Beachvolleyballturnier an. Trotz gelegentlicher Niederschläge wurde die Stimmung immer besser und schließlich setzten sich die „MopedBuam“ zum dritten Mal in Serie als Sieger des Turnieres durch. Am Abend sorgt DJ Woda noch für Stimmung bis früh in den Morgen.

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BEZIRK RIED 2013

Dialogtour der SPÖ im Bezirk Ried:

Zuhören - reden - handeln!

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m 22. Mai fand auf Einladung von SPÖ-Bezirksvorsitzenden Landtagsabg. Christian Makor in Ried eine Tagung des SPÖ-Landtagklubs in Ried statt. Am Nachmittag besuchten Landeshauptmann Stellvertreter Josef Ackerl, Landesrat Reinhold Entholzer, die Landtagsabgeordneten und Bundesräte der SPÖ insgesamt 42 Unternehmen, Vereine, Initiativen und öffentliche Einrichtungen im ganzen Bezirk. Sie konnten sich dabei ein sehr konkretes Bild über unsere Region, unsere Stärken und Anliegen machen. Im Mittelpunkt stand der Dialog mit den Bürgern.

SPÖ-Dialogtour: LHStv. Josef Ackerl mit Betriebsrätin Barbara Huber bei FACC

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s wartete bei der SPÖBürgermeister und GemeinDialog-Tour ein intensiver deräte eingeladen. Auch Arbeitstag auf alle Beteilihier stand die Diskussion im gten: Nach einer regionalen Mittelpunkt. Pressekonfe„Von Mensch en ganzen renz wurde die zu Mensch Nachmittag Klubtagung SPÖ-Dialog - Tour“ über fanden durchgeführt, dann die Einzelbei der die besuche der SPÖ-Mandatare regionale wirtschaftliche Entbei den regionalen Einrichwicklung im Focus stand. tungen statt. 42 Unternehum anschließenden men, Vereine, Initiativen und gemeinsamen Mittagesöffentliche Einrichtungen sen in der Produktionsschule im ganzen Bezirk wurden wurden sozialdemokratische besucht.

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m Abend diskutierte noch eine Runde junger SPÖ-Gemeinderäte mit Klubvorsitzender Jahn und Christian Makor über den "Fußball und seine Fans'. Dabei wurde über die Problematik der Gewaltbereitschaft im Umfeld von

Fußballspielen erörtert. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Besuch des Bundesligaspiels SV Ried gegen Red Bull Salzburg.

I SPÖ-Klubvorsitzende

LAbg. Gerti Jahn „Im direkten Gespräch werden die Ideen zu konkreten Vorschlägen“

m Rahmen der DialogTour präsentierte die SPÖ auch ihre Spitzenkandidatin für die Nati-

Das BESUCHSPROGRAMM: LHStv. Ackerl und LAbg. Makor: Fa. FACC, Projekt Pflegeheim Eberschwang, Volksschule Nussbaum, SV Ried; LR Entholzer: Postpost Ried, Team 7, Projekt Umfahrung Aurolzmünster, ARBÖ Ried; KV LAbg. Jahn: Brauerei Ried, AMS Ried; Zweite Landtagspräs. Weichsler-Hauer: Fa. Fill Gurten, Frauenhaus; LAbg. Affenzeller: Förderzentrum Pramet, Lebenshilfe Ried; LAbg. Bauer: Integrationsbüro Ried, Streetwork Ried, Verein Attib; LAbg. RöperKelmayr: GKK Ried, Frauengesundheitszentrum Ried, Krankenhaus Ried; LAbg. Krenn: Polizei Ried, Polizei-Bezirkskommando Ried, Kaserne Ried; LAbg. Pisner: Rotes Kreuz Ried, Feuerwehr Stadt Ried, Feuerwehr Bezirkskommando, LAbg. Promberger: Therme Geinberg, Ayslunterkunft Reichersberg; LAbg. Eidenberger: Info-Tech, FS5-Medien Ried; LAbg. Peutlberger-Naderer: Akademiehaus Ried, Internat Ried, Biogasanlage Utzenaich; LAbg. Rippl: ISG; Hartjes, Projekt Umfahrung Lohnsburg; LAbg. Müllner: Kindergruppe Löwenzahn, Volksschule Aurolzmünster; Bundesrat Lindinger: Miravita Waldzell, Gründerzentrum Schildorn; Bundesrat Stadler: Teamwork Ried, FAB Ried, ASZ Ried

LR 6Entholzer bei Team 7 | ORTSPÖST

LAbg. Krenn in der Kaserne Ried

LR Entholzer und LA Makor am Gemeindeamt Aurolzmünster


BEZIRK RIED 2013

Das Innviertel braucht einen eigenen Fachhochschulstandort fordern Landesrat Reinhold Entholzer, Klubvorsitzende LAbg. Gerti Jahn, LHStv. Josef Ackerl, LAbg. Christian Makor und SP-Kandidatin Sylvia Freilinger bei der regionalen Pressekonferenz. onalratswahl am 29. SepAuch die jungen Innvierttember im Bezirk Ried: Mag. lerInnen haben ein Recht Sylvia Freilinger. Die 30-jähin ihrer Nähe ein gutes und rige Waldzellerin studierte qualifiziertes BildungsangeSozialwirtschaft in Linz und bot zu haben. Die ersatzlose ist als Leiterin der ProduktiSchließung im Jahr 2010 der onsschule in bestehenden Ried beruflich Akademien tätig. Sie ist für Sozial- und GemeinGesundheitsderätin in berufe hinterWaldzell und lässt ein tiefes seit 13 Jahren Loch. Mitglied des as Fehlen Bezirksvoreiner standes der FachhochSPÖ. Als ihre schule schadet wesentlichsder gesamten SchwerNationalratskandidatin ten Region. punkte Mag. Sylvia Freilinger Die Verfügnennt sie „Bildungsbarrieren abbauen barkeit von Bildung, Jugend und - Das Innviertel braucht eine Fachkräften im stark Fachhochschule!“ Jugendarwachsenbeit. den Bereich des Sozial- und ur durch einen gemein- Gesundheitsbereiches wird samen kraftvollen Neusich in den nächsten Jahren anlauf kann die Errichtung katastrophal für die gesamte einer Fachhochschule im In- Region auswirken, so Freinviertel verwirklicht werden. linger.

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LAbg. Pilsner bei der Feuerwehr Ried

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ie regionalen Unternehmen stellen einen hohen Bedarf an Fachkräften fest, den sie längst nicht mehr aus den regionalen Ressourcen decken können. Freilinger: „Die Erfahrung zeigt, dass viele der StudentInnen, die ihre Ausbildung im Zentralraum genießen nicht mehr in ihre Region zurückkehren und die ausgebildeten Schlüsselund Fachkräfte dann dort fehlen. Bildungsbarrieren müssen abgebaut werden, die Ausbildungsmöglichkeit vor Ort sehe ich als einen wichtigen Schritt.“

LHStv. Ackerl in Nussbaum

LAbg. Promberger in der Therme Geinberg

LHStv. Ackerl in Eberschwang

LAbg. Röper-Kelmayr im Krankenhaus Ried

LAbg. Affenzeller bei der ORTSPÖST Lebenshilfe Ried | 7


SPÖ Landesseite

Sozialdemokratische Partei Oberösterreich

Ein gutes Bildungssystem in dem alle Kinder die gleichen Chancen haben - das und vieles mehr, finanzieren wir mit unserem Steuergeld. Wer sich davor drückt, dazu auch seinen Beitrag zu leisten, betrügt unsere ganze Gemeinschaft

STEUERBETRUG IST VERBREchEN AN DER GEMEINSchAFT

Wir brauchen Steuerpatrioten! Immer mehr Details werden über die Machenschaften der internationalen Steuerbetrüger bekannt. „Dagegen muss nun in einem gemeinsamen gesellschaftlichen Konsens vorgegangen werden, „fordert Josef Ackerl. Denn wer seine Gewinne in so genannten schwarzen Steuerlöchern verschwinden lässt, begeht gesellschaftlichen Steuerbetrug und damit ein Verbrechen an der Gemeinschaft. ES ISt EMPörEnD und erschütternd, wie sehr Millionärinnen und Millionäre ihren MitbürgerInnen einen gerechten Steueranteil vorenthalten wollen. Wir brauchen daher in unserem Land in Wirtschaft und Industrie eine neue Art von Steuerpatriotismus. Es muss eine Frage der Ehre und der Selbstverständlichkeit sein, in unserem Land seine Steuern zu zahlen und nicht über windige Konstruktionen Millionen aus dem Land zu schaffen. Wer sich vor dieser Verantwortung drückt, wie etwa auch Frank Stronach, kann kein glaubwürdiger Vertreter der Interessen der BürgerInnen dieses Landes sein. FEKtEr MuSS MASSnAhMEn SEtzEn, DIE GElDVErSChIEBEn VErhInDErn Es ist dringend notwendig, dass VP-Finanzministerin Maria Fekter in dieser Frage mehr tut. Es ist viel zu wenig und maximal ein erster Schritt, mit Staaten wie der Schweiz und Liechtenstein Abkommen über die Besteuerung von Schwarzgeldkonten zu schließen. Es müssen auch Maßnahmen folgen, die das Verschieben von in Österreich unversteuertem Geld verhin8 | ORTSPÖST

dern bzw. erschweren. Doch anstatt der systematischen Steuerhinterziehung endlich einen Riegel vorzuschieben, sieht sich die Finanzministerin als Schutzpatronin von Steuerdieben und gefährdet so den sozialen Frieden und die Stabilität in ganz Europa. Mehr noch: Sie stellt sich damit sogar an die Seite von jenen, die den Sozialstaat demontieren wollen. Die Folgen: Tausende Menschen ohne Arbeit und in (Alters-) Armut und damit ein perfekter Nährboden für radikale Tendenzen und Gewalt, kritisiert Ackerl die Finanzministerin. ABlEnKunGSMAnöVEr zuM BAnKGEhEIMnIS Daran kann auch das billige Ablenkunsgmanöver, das sie und ihre Parteifreunde rund um das Bankgeheimnis inszenieren wollen, nichts beschönigen. Die jüngsten Aussagen der EU-Kommission und von Experten wie etwa dem Linzer Universitätsprofessor Friedrich Schneider sind an Eindeutigkeit nicht zu überbieten: Bei der Frage des internationalen Datenaustausches über Steuerbetrüger geht es nicht um die österreichischen SparerInnen. Und auch vom „Nachschnüffeln“ –

wie es die Schwarzen so gerne nennen, kann hier keine Rede sein. Sie selbst sind es doch, die alle zehn Jahre den GemeindebaumieterInnen nachstellen und kontrollieren wollen, ob sie mehr als erlaubt für ihre Gemeindebau-Wohnung verdienen. Wenn es allerdings darum geht, Licht in wirkliche Verbrechen an unserer Gemeinschaft zu bringen, wehrt sich die VP vehement dagegen, Nachforschungen anstellen zu lassen. Fekter und Spindelegger sekkieren lieber brav arbeitende und ehrliche Menschen, anstatt endlich konkrete Maßnahmen gegen das Verschieben von in Österreich unversteuertem Geld zu ergreifen. StEuErBEtrüGEr SInD DIE WAhrEn SOzIAlSChMArOtzEr unSErEr zEIt Die wahren Sozialschmarotzer sind jene, die die vielen Vorteile unserer Gesellschaft ausnützen und gleichzeitig immer die gerechte Finanzierung unseres Gesundheits- und Pensionssystems in Frage stellen, weil sie dieses nicht mitfinanzieren wollen. Österreich Land braucht Steuerpatrioten statt Steuerbetrüger und das werden wir auch der ÖVP und Strache noch klar machen.


Impressionen vom Musikerfrühschoppen

Vom Musikverein

Marschwertung Das heurige Bezirksmusikfest mit Marschwertung richtete der MV Eitzing aus. In der Leistungsstufe D stellte sich der MV Pattigham der Jury und konnte mit 90,58 Punkte einen „Ausgezeichneten Erfolg“ nach Hause fahren.

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Aktuelles

UnzUMUtBAre eInscHnItte Für ALLeInerzIeHenDe BeInHArt DUrcHGezOGen

Dank FPÖ und ÖVP: Armutsfalle für Mütter und Kinder schnappt zu! Über zwei Jahre hat sich der konsequente Widerstand der SPÖ gegen die von LR Haimbuchner forcierten Kürzungen bei der Wohnbeihilfe gezogen. Mit mehreren Aktionen und Appellen machten SPÖ Frauen OÖ, Kinderfreunde OÖ und das Bündnis 8. März bis zuletzt auf die drohenden finanziellen Einschnitte bei der Wohnbeihilfe aufmerksam. Unterstützt vom sPÖ Landtagsklub und vielen sozialen Organisationen appellierten sie an das soziale Gewissen von FPÖ-Lr Haimbuchner, doch der blieb stur und VPFrauenlandesrätin Hummer untätig. In der Landtagssitzung im Juni wurde die novelle, die Alleinerziehende und ihre Kinder in zukunft vor massive Geldprobleme stellen wird, mit den stimmen FPÖ und ÖVP beschlossen. Die Änderung der Wohnbauförderung sieht die Anrechnung der Kindesunterhaltszahlungen vor, was de facto einer Kürzung der Wohnbeihilfe gleichkommt. „Kinder und ih-

re alleinerziehenden Mütter haben ohnehin wenig einkommen. Wenn die Wohnbeihilfe geringer ausfällt und dann vielleicht noch die Alimente ausbleiben, kann Wohnen für diese Gruppe schnell zur existenzfrage werden“, befürchten Landesfrauenvorsitzende nrin sonja Ablinger und 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer. eine Bevölkerungsgruppe, die ohnehin über zu wenig einkommen verfügt und von der jetzt schon ein Drittel armutsgefährdet ist, mit ungerechtfertigten sparmaßnahmen zu belasten, ist unzumutbar, zeigen sich Weichsler und Ablinger empört.

„Geschenkboxen“ mit nichts als leeren Versprechungen von LR Haimbuchner, sollten vor dem Linzer Landhaus auf die ungerechte Kürzung der Wohnbeihilfe aufmerksam machen.

Der starke Regen Anfang Juni hat auch in der Ortschaft Daring / Ensberg einen Erdrutsch ausgelöst.

Erdrutsch in Ensberg Nach den starken Regenfällen anfang Juni musste die Gemeindestraße Schachen für 2 Wochen gesperrt werden. Auch die Wasserleitung von der Quelle, die vier Haushalte versorgt, wurde beschädigt, so dass aus der Leitung kein Wasser mehr fließen konnte. Es musste ein Provisorium von 300 lfm gelegt werden. Dank Stiglbauer Hans der sofort und ohne zu zögern geholfen hat war die Wassernot auch schon wieder vorbei. Auf diesen Weg nochmals ein großes DANKESCHÖN! von Josef Erlinger 10 | ORTSPÖST


klimabündnis

Wappen

Immer wieder liegt achtlos weggeworfener Müll neben der StraSSe

Leicht entsorgt! Einige Mitbürger sind der Meinung das Biomüll direkt neben der Straße entsorgt werden müsse. Wie gut muss es uns gehen das wir Essensreste achtlos wegwerfen, während in anderen Ländern Leute hungern!

Amtsleiter Franz Wambacher hat das Gemeindewappen als Bronzeguss gestaltet. Dieses Wappen wurde nun an der Straßenseite des Gemeindehauses angebracht und ist eine echte Bereicherung des Hauses.

Es stellt sich die Frage, ob die Kunden des „Schachtwirtes“ zu wenig Verantwortung (Grips) haben oder es ihnen egal ist, wie sie mit Ihrer Umwelt (=Zukunft) umgehen. Eine gute Werbung für McDonald!

Was kann / soll / darf über die Biotonne entsorgt werden?

JA zur Biotonne Aufruf an alle Haushalte, die noch keine Biotonne in Anspruch nehmen. Für jeden der selbst keine Möglichkeit zum Kompostieren hat, ist die Biotonne der Idealfall. Pattigham ist eine Gemeinde in der sehr viel Restmüll produziert wird, was aber wirklich nicht sein sollte. Wenn die Küchenabfälle in der Biotonne entsorgt werden, ist die Restmülltonne bestimmt nur noch halb voll. Die Kosten für die Biotonne tragen eigentlich alle Haushalte mit, auch die, die keine benützen. Weitere Informationen dazu, gibt es auf dem Gemeindeamt. Tun wir uns und unserer Umwelt etwas Gutes !

Das gehört in die Biotonne: Obst- und Gemüseabfälle Schnittblumen, Gartenunkräuter Topfpflanzen (ohne Topf ) Papierservietten, Taschentücher Kaffeefilter, Teebeutel verdorbene Nahrungsmittel Brot- und Küchenreste gekochte Speisereste, Salatreste Fleisch-, Wurst-, Käsereste Knochen und Gräten Kleintiermist, Eierschalen reine Holzasche Haare, Federn , Sägespäne Einwickelpapier, Küchenrolle Papierteller, Holzspieße u.Ä.

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Die Freiwillige Feuerwehr Pattigham lädt ein zum

am 28. Juli im Zeughaus

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt:  Bier vom Fass  Spanferkel  Kaffee und Kuchen Der Frühschoppen findet bei jeder Witterung statt (Zeughaus mit Vorzelt) Der Reinerlös dient zum Ankauf von Feuerwehrgeräten. 12 | ORTSPÖST


SPÖ Zeitung Pattigham