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Zugestellt durch Post.at Folge 46/2012

….. es dankt die Gemeinderatsfraktion der SPÖ

Eine wunderbare Blumenpracht auch am Marktplatz, dem Verschönerungsverein gebührt hier Respekt und Anerkennung,

ein Vereinsname wurde hiermit zum Synonym !!! ORTSPÖST | 1


Gespendet von der Eine BANK von der BANK– … vielen DANK! Eines Tages in diesem Frühjahr, kam die Parkbank in der Nonsbachkurve, auf Anordnung unseres Herrn Bürgermeisters abhanden, um diese, aus seiner Sicht gesehen, an einer besser genutzten Stelle wieder auf zustellen. Diese Tatsache war für mich unverständlich, und veranlasste uns dann nach einigen Wochen, zu dem Schritt der Neubeschaffung. Ich gebe dabei aber auch durchaus zu, dass hier persönliche Gründe eine kleine Nebenrolle spielten, stellte diese Bank doch den Lieblingsrastplatz meiner Oma (93) dar. Sie war es auch, die mich als Erste auf das Fehlen ( „ ihrer“ ) Bank aufmerksam machte.

Dank Karl, und seiner Bitte an die Sparkasse OÖ, sich doch bitte als Sponsor bereit zu erklären, konnten wir unser Vorhaben, eine Bank zu kaufen, dann auch gleich auf sichere „ Bankbeine “ stellen!

Kurzer Hand haben wir zusammengeholfen, und unter fachkundiger und tatkräftiger Unterstützung von Marco, war das Aufstellen und Befestigen nach wenigen Stunden erledigt. Wir hatten uns vorher natürlich darüber Gedanken gemacht, für welches Design wir uns entscheiden, und welches Material wir verwenden sollten. So haben wir das Modell Waldbank gewählt, welches aus einem robusten Recyclingkunststoff gefertigt wird. Dies war der Versuch, auch hierbei den Umweltgedanken miteinzubeziehen. Darüber hinaus ist diese über Jahre hinweg wartungsfrei!! Wir wünschen nun allen Spaziergängern und Rastsuchenden am Froschgoscherlweg eine erholsame Pause am Nonsbach, und meiner Oma wünsche ich natürlich, dass sie noch viele Jahre in der Lage ist, diese Bank auf eigenen Füssen zu erreichen. GV Martin Danninger

Abschließend noch ein Vorschlag an unseren Herrn Bürgermeister: „Sollte sich die Möglichkeit finden, jetzt vielleicht einen zur Bank passenden Mistkübel für diesen Froschgoscherlwegrastplatz bereit zu stellen, steht unser Angebot, diesen fachmännisch auf zu stellen!“

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…. die Geschichte einer DISTEL ! An einem der letzten warmen Septembertage beschien die goldene Herbstsonne eine Reihe von Beeten, in denen bunt durcheinander anspruchslose Sträucher und verschiedenste Gräser und Blumen wuchsen. Eben hatte die Distel drei neue violette Blüten entfaltet, als der Mensch sich näherte, in den Händen eine kleine Hacke und einen Eimer. Sicher wird er sich über meine Blüten freuen’, dachte sie, ‘wo er doch die Farben so liebt’. “Guten Morgen”, sagte die Distel. “Guten Morgen”, sagte der Mensch. „Es tut mir leid, dass ich dich herausreißen muss, aber du gehörst nicht in mein Beet. Nur die Sträucher sollen hier wachsen, außerdem sind deine Blätter zu stachelig. Du bist nicht schön genug für meinen Garten.“ “Meine Blätter sind meine einzige Waffe”, flüsterte die Distel, als der Mensch sie aus der Erde zerrte. “Wie feige von dir, deine Hände mit Handschuhen zu verhüllen.“ „Wer bestimmt was schön ist, wer kann das schon beurteilen?” Es waren ihre letzten Gedanken. Als die Rosen den Schubkarren sahen, erschraken sie. Über den Rand herab hingen die welkenden Blütenbällchen der toten Distel, ihre schlaffen Blätter, gelbe Blumen, weiße Blumen, denen der Geschmack des Menschen zum Verhängnis geworden war. “Ihr habt es gut”, wisperte ein sterbender Löwenzahn den Rosen zu. “Euch tun sie nichts zuleide, euch finden sie ja schön.“ “Ja”, sagten die Rosen, “sie wissen es nicht, die wahre Schönheit der Natur liegt direkt vor ihren Augen, gut für uns, dass sie sie nicht erkennen!“ ….letztens fand ich diesen Auszug aus einer Blumengeschichte, und ich dachte, er lädt auch Gartenfreunde ein wenig zum Nachdenken ein! … passend zum Thema Blumenpracht auf unserer Mittelseite! GV Martin Danninger

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Aus der Gemeindestub`n ! Gemeinderatssitzung vom 5. Juli 2012

Gemeinderat Karl Eckelsberger-Aigner In der Bürgerfragestunde wurden der Bürgermeister und der Gemeinderat von einem Zuhörer auf Unzulänglichkeiten in unserer Gemeinde-Verwaltung hingewiesen. Amtliche Schreiben an die Bürger haben kein Datum und am Telefon lässt so manche Antwort zu wünschen übrig. Alles Umstände, die heute in einer modern geführten Gemeindeverwaltung , die für die Bevölkerung da zu sein hat nicht mehr passieren dürfen und abzustellen sind. Pünktlich um 20.00 Uhr wurde anschließend die Gemeinderatssitzung eröffnet. Die Tagesordnungspunkte bedurften keiner großen Diskussion, da es zum Teil um Vorgaben des Landes O.Ö. ging die nur zu beschließen waren. So wurde auch Einstimmig die Tarifordnung der Kinderbetreuungseinrichtung, dass Frauenförderungsprogramm und das OÖ Gemeinde-Gleichbehandlungskonzept mit der Namhaft-

machung einer Koordinatorin beschlossen. Der Planungsausschuss berichtete von seiner Sitzung vom 14.6. 2012 und gab an den GR die Empfehlung ab, die Mappen-Berichtigung betreffend des Grundstückes Andreas Hirnschrodt sowie die neue Grenzfestlegung beim Grundstück Rosemarie Voglmayer zu genehmigen, was auch anschließend vom GR einstimmig beschlossen wurde.

Ausserplanmäßige Gemeinderatssitzung vom 12. Juli 2012 Eine, für die Besucher in jeder Hinsicht enttäuschender Ablauf. Aber nicht die Tagesordnung war das Problem, sondern die Frage ob es für so etwas auch Sitzungsgeld gibt? Das kann nur unser Bürgermeister beantworten, warum wir ein Jahr lang um unser Prüfungsrecht kämpfen mussten, um dann für 2 Außerplanmäßige -Sitzungen 1.027,00 EUR aus zu geben!

Impressum/Offenlegung gemäß §§ 24, 25 MedienG:

TagesOrdnungspunkt 1.) OFWG Dieser Punkt wurde mit dem Bürgermeister, dem anwesenden Notar Dr. Raab aus Ried und allen Fraktionsobfrauen/männer zwei Tage vorher eingehend besprochen und es wurde auch eine Einigung bezüglich der Neu-Gestaltung des Gesellschaftsvertrages der OFWG erzielt. Als Unterlage diente der einstimmig beschlossene und geänderte gemeinsame Antrag der SPÖBOMB-FPÖ und DIE GRÜNEN! So gab es auch keine Wortmeldungen zu diesen Punkt und die Abstimmung war einstimmig! Sitzungsdauer ein paar Minuten. Jene , die glauben der Bürgermeister war unter Zeitdruck, denen empfehle ich die (letzten) vorhergegangenen Ausgaben unserer ORTSPOST noch einmal aufmerksam zu lesen !!! Bei einem MITEINANDER wär das nicht nötig gewesen. Karl Eckelsberger-Aigner , GR

Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Obernberg, 4982 Obernberg, Vormarkt Nonsbach 53 + 12 Internet: www.ried.spoe.at / Für den Inhalt verantwortlich: Karl Eckelsberger-Aigner und Martin Danninger Fotos: SPÖ Obernberg, Karl Eckelsberger-Aigner und Martin Danninger Druck: SPÖ Bezirksorganisation Ried, Bahnhofstraße 53, 4910 Ried im Innkreis


„ Vor 3 Jahren ….

…..

.

ist in 3 Jahren “

so könnte man wohl auch die Politikhalbzeit in Obernberg umschreiben. „ Miteinander für Obernberg “ - Was für die einen nur ein guter Wahlslogan ist, ist für die anderen Parteien zur Motivation geworden, gemeinsam für die Obernberger zu arbeiten. Wenn man so will, ist das wohl die erfreulichste Errungenschaft der letzten 3 Jahre im Gemeinderat. Wir hatten uns vorgenommen, die Erfolge, welche wir durch diese demokratische Zusammenarbeit erreichen konnten, hier ausführlich aufzuführen. Wir konnten jedoch diese Punkte bereits in der Post von der BOMB detailliert finden, und so haben wir uns gesagt, wir brauchen dieselben Dinge nicht zweimal schreiben. Denn sie alle werden diese Fakten genauso gelesen haben, und jetzt darüber Bescheid wissen. Durch die Berichterstattung in unserer ORTSPOST über die Gemeinderatssitzungen (Karl Eckelsberger-Aigner ..aus unserer Gemeindestube) ist auch der Ablauf und Hergang der Geschehnisse wohl hinlänglich bekannt. Wir danken daher all jenen Fraktionen sehr herzlich, die bereit sind, für eine gute Sache, nämlich für Obernberg, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Auch der BOMB sei gedankt, die all diese Punkte so ausführlich zusammengestellt hat, um den Obernbergern zu zeigen, dass wir uns alle, sehr wohl viel Mühe geben. Ein Gerücht möchte ich hier auch gleich noch zerstreuen, selbstverständlich wird der Aufsichtsrat, den Abnehmern der Fernwärme Obernberg, keinen Cent Mehrkosten verursachen. GV Martin Danninger

JUGENDAUSSCHUSS-SPENDE für die KLEINEN! Der Obernberger Elternverein lud hinsichtlich des heurigen Kindergartenabschlusses zu einem Grillnachmittag auf der Turnanlage nebst der Volksschule ein. Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten es sich die Gäste, im glücklicher Weise vorhandenen Schatten, gemütlich machen. Dabei den Kleinen bei ihren Aufführung zusehen und sich an den kühlen Getränken erfreuen. Ziel der Aktion war das Sammeln von Spenden . zum Ankauf eines Spielgerätes für den neu . errichteten Kindergartenspielplatz. . Diesem Aufruf wollte der Jugend- und Sportausschuss gerne folgen, da dieser noch Geld in der Kasse hatte von seiner Freibad - Rutschenparty, konnte kurzer Hand beschlossen werden eine Spende zu überreichen. Im Namen der Gemeinde und des Ausschusses darf man sich hier sehr herzlich für das Engagement der Eltern und des Kindergartenpersonals bedanken. Es war ein wirklich gelungenes Beisammensein, und für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Wir denken, die Eltern konnten ihr Vorhaben positiv abschließen, und einem Ankauf steht daher nichts mehr im Wege.

GV Martin Danninger


FREUNDSCHAFT

AuF dem WeG zu HAlbe/HAlbe in der FrAktion

„Jung, weiblich, gesucht!“ – Frischer Wind für die Gemeinden

„Jung(geblieben), weiblich, gesucht“ – so könnten, etwas salopp, die Anstrengungen der SPÖ Oberösterreich umschrieben werden, verstärkt Frauen zur Mitarbeit zu gewinnen, sich einzumischen, für den Gemeinderat zu kandidieren. Das Vehikel dorthin heißt Reißverschluss-Prinzip, was bedeutet, dass bei der Erstellung der KandidatInnenlisten Halbe/Halbe gemacht wird. „die SP-Gemeindepolitik wird dann erfolgreich sein, wenn der Frauenanteil dem der Frauen in der bevölkerung entspricht“, wissen sich landesfrauenvorsitzende nrin Sonja Ablinger und GVV-Vorsitzender bgm. manfred kalchmair einer meinung mit landesparteivorsitzendem lH-Stv. Josef Ackerl, der dieses Projekt unterstützt. „Freundschaft braucht Gleichberechtigung“ macht landesfrauenchefin Sonja Ablinger klar, was in den eigenen reihen damit gemeint ist: „reißverschluss-Prinzip = Halbe/ Halbe in der Politik und damit das erreicht wird, haben wir auch eine befragung und einen maßnahmenkatalog entwickelt, um in den ortsparteien konkrete zielvereinbarungen umsetzen zu können. Von 800 Fragebö-

gen, die online und als brief ausgeschickt wurden, kamen stolze 50% beantwortet retour. erste ergebnisse und umsetzungsvorschläge wurden vor kurzem präsentiert. „einmal mehr hat sich gezeigt: Wo Frauen sind, kommen Frauen nach. daher wollen wir gezielt auf jene Gemeinden zugehen, wo sich erst

BEttInA LAncAStER, seit 2009 Bürgermeisterin der Gemeinde Steinbach am Ziehberg, weiß aus eigener Erfahrung, dass das gesellschaftliche Rollenbild in kleinen Gemeinden nach wie vor sehr traditionell ist. „Sich Platz zu schaffen und die Position in der Gemeinde zu festigen, ist mitunter mühsam. Um nicht abzustumpfen oder demotiviert zu werden, braucht es Unterstützung auf Bezirks- und Landesebene“, betont sie.

ganz wenige Frauen in der kommunalpolitik engagieren“, so Ablinger. „dass es viel energie und Überzeugungsarbeit und ebenso konkrete zielvorgaben braucht, um dieses reißverschluss-System umzusetzen, ist klar und hängt wohl damit zusammen, dass auch in der SPÖ nicht immer alle männer begeistert waren, wenn Frauen nach vorne gedrängt haben“, wie der Vorsitzende des Gemeindevertreterverbandes bürgermeister manfred kalchmair einräumt. „Wenn aber heute in allen bereichen von Personalplanung und Anforderungsprofilen die rede ist, kommt man an den Frauen nicht vorbei, deren kompetenzen viel zu lange außen vor gelassen wurden. Wird das ernst genommen, ergibt sich der reißverschluss eines tages von selbst“, so kalchmair. „Viele eltern- oder auch Sportvereine, sind sogar mehrheitlich von Frauen besetzt, dort müssen wir sie abholen.“

Kreative Ideen für Frauenveranstaltungen FRAuEn haben eine andere Sichtweise auf die lebensrealität vor ort und je mehr von ihnen sich zu Wort melden, einbringen – desto leichter können berechtigte Forderungen und Anliegen in der region umgesetzt werden. „mit dem Projekt „Frauensalon“ bieten wir Frauen vor ort eine einfache Vernetzungsmöglichkeit, sich abseits des beruflichen Alltags zu treffen, über notwendige Veränderungen in der Gemeinde zu diskutieren, Forderungen zu formulieren und Pläne zu schmieden“, präsentierte Sonja Ablinger das neue Handbuch der SPÖ Frauen oÖ, das einen umfassenden Überblick über die verschiedensten Veranstaltungs- und Aktionsideen bietet.

„MEHR FRAuEn in den Gemeinderäten machen die Politik menschlicher. Sie haben andere zugänge, eine andere diskussionskultur und verstehen es oft besser, den menschen dinge zu vermitteln“, ist bürgermeister manfred kalchmair vom positiven einfluss der Frauen überzeugt.

Nähere Infos dazu im Landesfrauenbüro unter: Tel.: 0732/77 26 11 -27 barbara.hofmann@spoe.at


SPÖ Zeitung Obernberg