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ORTSPÖST

Zugestellt durch Post.at Folge 64 /2012

Die gemeindeinformation der

SPÖ Geiersberg

Dezember 2012

Frohe Weihnachten!

Advent „Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin bereit - und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit.“ Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Das Team der SPÖ-Geiersberg wünscht allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern ein friedvolles Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das Jahr 2013!

Gemeinde Geiersberg ist ONLINE!! www.geiersberg.at Für nähere Informationen zu unserer Gemeinde sowie laufenden Projekten nutzen sie bitte die neu gestaltete Homepage der Gemeinde Geiersberg.

Vorwort

FF Geiersberg

SPÖ OÖ

Ortsparteivorsitzender Bernhard Hosner

Jahresrückblick

Ja zu Profiheer und Sozialjahr

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Vorwort bernhard hosner

Geschätzte GeiersbergerInnen! Liebe Jugend!

Ich möchte als Euer Gemeindevorstand an dieser Stelle auch an Euch appellieren und über die Zukunft unserer Gemeinde nach zu denken. Wir sind eine kleine Gemeinde und haben dennoch in den letzten Jahren sehr viel bewegt, sei es das Feuerwehrhaus Pramerdorf mit neuem Bauhof, der neu gestaltete Dorfplatz und die Sanierung unseres Abwasser-Kanalsystems sowie die Ortswasserleitung.

Jeder von uns ist gefordert, über die Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde nachzudenken und gemeinsam müssen wir handeln! Für Ideen und Vorschläge stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Aber für eine kleine Gemeinde muss ebenso die Gestaltung einer soziokulturellen Infrastruktur hohe Priorität haben. Ein eigener Kindergarten und der Erhalt der Volksschule sind hierfür sehr wichtig. Es ist in diesen Zeiten aber auch kein Geheimnis, dass es immer schwieriger wird, diese zu erhalten. Die Gründe liegen an der geringen Geburtenrate, aber auch am großen Baugrundmangel in unserem Gemeindegebiet.

Zum Ende des Jahres wünsche ich allen GemeindebürgerInnen schöne Festtage, viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Ohne die Gewerkschaften gibts ....

Gemeinderat Bernhard Hosner

Freundliche Grüße Bernhard Hosner

Kinderspielplatz Eine Zusage über die Finanzierung des öffentlichen Kinderspielplatzes haben wir seitens des Landes erhalten.

Viele Menschen glauben, dass das Weihnachtsgeld, das Urlaubsgeld, aber auch jährliche Erhöhungen des Einkommens gesetzlich geregelt sind. Das ist falsch. Denn nur die Gewerkschaften sind dafür verantwortlich, dass es zweimal im Jahr extra Geld gibt. Das Weihnachtsgeld - wie auch das Urlaubsgeld ist nur im Kollektivvertrag geregelt. Und die Kollektivverträge werden jährlich nur von den Gewerkschaften mit den Arbeitgebern ausverhandelt. Die Kollekivverträge regeln unter anderem auch die Bezahlung von Überstunden, Schutzbestimmungen bei Kündigung und Zulagen. 2 | ORTSPÖST

Leider herrscht derzeit eine Uneinigkeit über den geplanten Standort des Spielplatzes. Ich hoffe aber, dass wir dieses Problem im Gemeinderat möglichst bald lösen können.


geiersberg:

Wassergenossenschaft Die laufenden Bauarbeiten betreffend der neuen Versorgungsund Hausanschlußleitungen sind für heuer größten Teils abgeschlossen. Da bei diesen Arbeiten auch Störungen und Unannehmlichkeiten entstanden sind, bedanke ich mich für das aufgebrachte Verständnis. In den nächsten Wochen wird über die Vergabe des Hochbehälters verhandelt. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 geplant.

WICHTIG! Jeder Hausbesitzer soll selbst den Wasserzähler ab und zu kontrollieren, damit Wasseraustritte vermieden werden. In der heutigen globalisierten Welt ist das Wasser nicht nur das wichtigste Lebensmittel, sondern auch ein am Markt hartumkämpftes Produkt geworden. Umso wichtiger ist es daher, zu wissen woher unser tägliches Wasser stammt. Welches hohe Qualitätsmerkmal unser Wasser aufweist und wie wertvoll uns dieses wichtige Gut in der Gegenwart ist. Daher ist es besonders wichtig diese Ressource nicht nur zu erhalten, sondern für künftige Generationen zu sichern.

Ebenso wurden heuer die Wasserzähler getauscht. Da das Eichgesetz alle fünf Jahre einen Wechsel vorschreibt. Danke an unseren Wasserwart, Kurt Reitböck, der diese wichtigen Arbeiten durch geführt hat.

Euer Obmann Hosner Fritz

Kanalsanierungsprojekt Dank der guten Wetterlage gehen die Bauarbeiten bei der Kanalsanierung zügig voran. Bei der am 8. März 2012 abgehaltenen Gemeinderatssitzung, wurde das Projekt an die Firma ALPINE BAU GMBH, dem günstigsten Anbieter, vergeben. Die Baukosten belaufen sich bei ca. 1 Mill. Euro. Gemeinderat Rudi Laufenböck Impressum/Offenlegung gemäß §§ 24, 25 MedienG:

Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Geiersberg, 4922 Geiersberg 5 Für den Inhalt verantwortlich: Bernhard Hosner- Internet: www.ried.spoe.at / Fotos: SPÖ Geiersberg Druck: SPÖ Bezirksorganisation Ried, Bahnhofstraße 53, 4910 Ried im Innkreis

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Theatergruppe Geiersberg

In der Hauptrolle als Großvater Christian Hosner Nach einer längeren Pause, wieder auf der Bühne Rudolf Laufenböck

Ein volles Haus mit vielen Lachern und einer schauspielerischen toller Leistung konnte die Theatergruppe Geiersberg mit dem Stück „Der verkaufte Großvater“ verzeichnen. Alle Darsteller boten eine super Leistung. Gratulation!

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FF Geiersberg Auch heuer leisteten unsere FeuerwehrkameradenInnen wieder viele wertvolle und freiwillige Einsatzstunden. Um den Anforderungen der vielfältigen Einsatztätigkeit gerecht zu werden, stehen regelmäßig die entsprechenden Übungen am Programm.

Grundausbildung Von 21. September bis 13. Oktober führte die Feuerwehr Geiersberg gemeinsam mit der Feuerwehr Pramerdorf die Grundausbildung als Vorbereitung für den Grundlehrgang durch. An insgesamt 6 Abenden bzw. Nachmittagen wurde den zukünftigen Feuerwehrmännern das Grundwissen für den Feuerwehrdienst in Theorie als auch in Praxis gelernt. Das diese Ausbildung Früchte trägt, spiegelte sich an den Noten der Lehrgansteilnehmer, die mit der Bestnote Vorzüglich abschließen konnten. Folgende Feuerwehrmänner der Feuerwehr Geiersberg stellten sich der Ausbildung: Benedikt Laufenböck, Herbert Grießer, Florian und Peter Wassermair

Jugendarbeit: Am 2. November haben 5 Jugendfeuerwehrmitglieder die bayrische Jugendflamme (Stufe2) absolviert. Nach einem schriftlichen Test mussten Feuerlöscher erklärt, bestimmte Geräte in einem Feuerwehrauto gefunden und ein Standrohr (Unterflurhydrant) gesetzt werden. Wir Gratulieren herzlich für die erworbenen Abzeichen Julian Gurka, Noah Kreuzhuber, Dominik Laufenböck Michael Laufenböck und Thomas Wassermair

Die Friedenslichtaktion hat bereits Tradition in Geiersberg. Auch heuer wieder kommmt die Feuerwehrjugend am 24. Dezember in die Haushalte und überbringt das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte zu Bethlehem. Der Erlös wird für die Jugendarbeit verwendet.

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Foto: Bilderbox.com

Sozialdemokratische Partei Oberösterreich

JA zur absoluten Sicherheit für unsere MitbürgerInnen JA zum Profiheer und zum sozialen BürgerInnenjahr KEINE KOMPROMISSE BEI SCHUTZ UND FÜRSORGE

Unser Österreich in besten Händen Die SPÖ steht für die Neutralität Österreichs und für Solidarität innerhalb Europas. Wir sind überzeugt davon, dass beides besser in den Händen von Profis aufgehoben ist. Zwangsdienste sollten im 21. Jahrhundert Geschichte sein. Sie haben es in der Hand: Helfen Sie am 20. Jänner 2013 bei der Volksbefragung mit, die Wehrpflicht auszumustern und mit einem sozialen BürgerInnenjahr unser Pflegesystem und Rettungswesen nachhaltig zu stärken. WER SICHERHEIT und Friede von heute gewährleisten will, der darf sich nicht auf den Schutz von gestern verlassen. Die Anforderungen an die Sicherheit haben sich stark verändert. Heeresprofis werden heute gebraucht, um Hilfseinsätze zu unterstützen, um die Europäische Friedenssicherung zu garantieren oder um Terrorismus zu bekämpfen – auch im Internet. PROFIHEER: VOLLER EINSATZ UND BESTES RÜSTZEUG Wer aus eigenem Antrieb heraus entscheidet, sich als Soldat für seine Mitmenschen einzusetzen, der bringt das Wichtigste für den Job schon mit: Einen stark ausgeprägten Sinn für das Gemeinwohl, große Hilfsbereitschaft, und die Bereitwilligkeit, sich selbst zum Schutze anderer außergewöhnlichen Belastungen und Gefahren auszusetzen. Zwangsverpflichtete Soldaten bringen diese Qualifikation nicht mit. Sie empfinden die Wehrdienstzeit zu Recht oft als Bürde, die sie hindert, ihren eigentlichen beruflichen Werdegang zu verfolgen. Jedes Jahr rücken 11.000 neue Präsenzdiener ein. Davon 6 | ORTSPÖST

gehen 60 Prozent in die Systemerhaltung. 1100 Pionieren und 1300 Infanteristen stehen 6000 Kraftfahrer, 2600 Wachleute, 1300 Köche und 1800 Kellner in Offizierscasinos gegenüber. 21 VON 27 EU-STAATEN OHNE WEHRPFLICHT Der internationale Trend geht in Richtung Abschaffung der Wehrpflicht. 21 von 27 EU-Staasten verlassen sich schon auf Profi-Armeen. Nur Österreich, Griechenland, Zypern, Finnland, Dänemark und Estland halten noch am historischen Zwangswehrdienst für junge Männer fest. GUT BETREUT: DAS SOZIALE BÜRGERINNENJAHR Wer schon einmal auf die Pflege durch andere angewiesen war, der weiß: Gute Pflege ist verlässlich, menschlich und zuwendungsvoll. Es ist für uns oberstes Gebot, dass Pflege in Österreich in guten Händen ist. Ein Zwang zum Dienst an anderen Menschen kann für alle Betroffenen nur von Nachteil sein. Menschen, die sich aus eigenem Antrieb heraus in der Kran-

kenpflege oder anderen sozialen Diensten einsetzen, bringen immer ein besonderes Maß an Mitmenschlichkeit, menschlicher Stärke, Tatkraft und Einfühlungsvermögen mit. Sie machen den Unterschied – sie motivieren, sie machen gesund, sie lindern Leid und Angst. Das soziale BürgerInnenjahr öffnet die Tore für jene, die sich im sozialen System aus eigenem Antrieb heraus verpflichten wollen. Dass dieser Weg funktioniert, zeigt sich in Deutschland. Für 32.000 verfügbare Stellen meldeten sich freiwillig 60.000 Interessenten! Dabei wird es die notwendige Anzahl helfender Hände im Sozialwesen nur dann geben, wenn wir das soziale BürgerInnenjahr auch für Frauen öffnen und die geleisteten Beiträge angemessen entlohnen. Das soziale BürgerInnenjahr soll auch als Teil des Berufseinstiegs wirken können. In diesem Jahr erworbene Kenntnisse sollen für eine spätere Ausbildung im Sozialbereich angerechnet werden können (zum Beispiel Medizinstudium, Pflegeausbildung).


FC-Geiersberg Fußballsaison 2012

3. Ortschimeisterschaft Geiersberg

Alle Ergebnisse im Überblick.

9. Mai Katzenberg : FC Geiersberg 1:3 (1:1) Tore: Wolfi Hosner, Hannes Seifriedsberger, Lindner Hansi 15. Mai Gaspoltshofen Senioren : FC Geiersberg 0:6 (0:2) Tore: Stefan Hörantner, Joe Maier, Daniel Schnötzlinger, Hansi Lindner, Sepp Gietl, Manuel Birn 30. Mai Schildorn : Geiersberg 2:1 (0:0) Tor: Manuel Birn 04. Juni Weilbach : Geiersberg 5:5 (3:1) Tore: Joe Maier (2), Wolfi Hosner, Hansi Lindner, Billy Sperl 10. Juli Geiersberg : Weilbach 2:2 (1:1) Tore: Martin Bögl, Stefan Reitböck 17. Juli FC Geiersberg : Färöer 8:1 (4:0) Joe Maier(3), Stefan Reitböck (2), Martin Bögl (2), Andreas Jetzinger 7. August FC Geiersberg : Reserve Geboltskirchen 10:2 (4:2) Tore: Martin Bögl (5), Manuel Birn (2), David Bachinger, Christian Hosner, Joe Maier 15. August Ledige : Verheiratete 0:1 (0:1) Tor: Wolfgang Hosner 19. August FC Geiersberg : Fußballgötter 3:2 (2:1) Tore: Stefan Reitböck, Hannes Seifriedsberger, Joe Maier

Es ist auch diesen Winter wieder eine Ortsschimeisterschaft geplant. Wann und Wo hängt natürlich von den Schneeverhältnissen ab. Es wird wieder rechtzeitig im Schaukasten bekanntgegeben. Für nähere Auskünfte stehen Bernhard Hosner und Stefan Reitböck bereit. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. 21. August FC Geiersberg: Hohenzell Ü30 2:5 (1:4) Tore: Manuel Birn 5. September Aspach/Wildenau : FC Geiersberg 1:6 (1:2) Tore: Joe Maier (2), Martin Bögl (2), Stefan Reitböck, Hansi Lindner 25. September FC Geiersberg : Katzenberg 3:1 (0:1) Tore: Martin Bögl (2), Joe Maier 28. September Fußballgötter : FC Geiersberg 6:1 (4:1) Tor: Manuel Birn 9. Oktober FC Geiersberg : Gaspoltshofen Senioren 2:2 (0:0) Tore: Manuel Birn, Hannes Seifriedsberger 16. Oktober FC Geiersberg : Bad Schallerbacher Senioren 4:1 (2:1) Tore: Stefan Reitböck, Hannes Seifriedsberger, Andi Jetzinger, Hansi Lindner 6. November FC Geiersberg : Weilbach 4:2 (1:1) Tore: Daniel Gietl (2), Hannes Seifriedsberger, Joe Maier

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Foto: Andreas Macher

Sozialdemokratische Partei Oberösterreich

Egal ob bei der Hubschrauberbergung beim Heer oder mit dem Notarzt beim Zivildienst: Sicherheit braucht Profis.

JA ZU PROFIHEER UND SOZIALJAHR

Optimaler Schutz für die MitbürgerInnen Die Sicherheitsanforderungen innerhalb Europas und der Welt haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Der Schutz ist komplexer und aufwendiger geworden - das bedeutet, wir brauchen mehr Profis beim Bundesheer und nicht junge, unerfahrene Männer, die wir Gefahren aussetzen, die sie gar nicht abschätzen können. „REFORMEN sind in jedem Fall notwendig“, sagt Oberbefehlshaber Heinz Fischer. So darf´s nicht länger weiter gehen: „Wir brauchen ein gut ausgebildetes Profiheer und keine Kurzzeitsoldaten, die dreimal jährlich ausgewechselt werden, bevor sie richtig einsetzbar sind“, fordert Verteidigungsminister Norbert Darabos. MEHR ALS 3000 SOLDATEN SIND ALS KELLNER ODER KOCH IM EINSATZ Jedes Jahr werden 11.000 neue Präsenzdiener eingeschult. Den 1100 Pionieren und 1300 Infanteristen steht in Österreichs Kasernen eine erschreckende Übermacht von 6000 Kraftfahrern, 2600 Wachleuten, sowie 1300 Köchen und 1800 Kellnern in den Offiziers- und Unteroffizierscasinos gegenüber. Samt einer 2000 Mann starken Armee, die sich in veralteten Schreibstuben und Werkstätten aufreibt. Den Großteil des Katastro8 | ORTSPÖST

phendienstes machen auch heute schon Andere. „Unsere Feuerwehrleute müssen den Großteil des Katastrophenschutzes allein schon deshalb übernehmen, weil sie dafür besser ausgebildet und ausgerüstet sind und die notwendige Übung und Erfahrung haben“, weiß der SPÖ-Feuerwehrsprecher im oberösterreichischen Landtag, Erich Pilsner, „deshalb soll das Militär nicht so tun, als würde es nach jedem schlimmeren Unwetter gleich gebraucht und angefordert.“ AUCH BEI KATASTROPHEN BESSER PROFIS ALS NACHWUCHSHELFER Ein modernes Profi-Heer, wie es schon 21 von 27 EU-Staaten zu ihrer vollsten Zufriedenheit haben, könnte jedoch im Katastrophenfall effizienter eingreifen und aufräumen: Ohne Mehrkosten zu verursachen, stünden für den

Ernstfall bundesweit 12.500 Spezialisten bereit, also immerhin 12.500 freiwillige Assistenten jener 55.000 freiwilligen Feuerwehrleute, die allein in Oberösterreich im wahrsten Sinne des Wortes „sturmerprobt“ sind. DIENST AN DER GEMEINSCHAFT SOLLTE UNS ALLEN AUCH WAS WERT SEIN! Normalerweise stehen in einem Jahr durchschnittlich rund 9600 soziale Helfer zur Verfügung, die 142 Millionen Euro pro Jahr netto kosteten. Für das Alternativmodell „Sozialjahr“ wären lediglich um fünf Millionen mehr notwendig, um 6500 freiwillige Profis aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts mit fairen 1285 Euro netto monatlich zu entlohnen. „Ich plädiere generell für ein kollektivvertragliches Entgelt für jeden speziellen Einsatzbereich“, fordert der FSG-Gewerkschafter Andreas Stangl, „den dazu eventuell fehlenden Restbetrag sollen halt die Trägerorganisationen drauflegen.“


SPÖ Zeitung Geiersberg