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Das Gesundheitskonzept aus Ihrer Apotheke l Seite 5

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Gott erhalt´s Bier das flüssige Brot. Fastenspeise oder Dickmacher? Diätbiere haben keine Vorteile. 4 Zutaten darf der Bierbrauer in Deutschland verwenden: Hopfen, Malz, Wasser und Hefe. So steht´s im deutschen Reinheitsgebot seit 1516. Malz ist für den Gehalt, für die Fülle des Geschmacks verantwortlich. Es entsteht aus Gerste oder Weizen, beide enthalten Stärke, die beim mälzen in Malzzucker umgewandelt wird. Der Hopfen gibt dem Bier das Aroma, den frischherben Geschmack. Die Hefe wandelt einen Teil des Zuckers in Alkohol und Kohlensäure um, die das Bier später schön schäumen und zischen lässt. Und damit haben wir auch schon die wichtigsten Inhaltsstoffe des Bieres und

eine Antwort auf die viel diskutierte Frage, ob Bier zum Abnehmen geeignet ist oder nicht. So enthält 1 Liter Bier – in Bayern auch Maß genannt – circa 40 g Kohlenhydrate in Form von Zucker, 3-5 g Eiweiß, je nach Sorte 35 – 45 g reinen Alkohol, 4-5 g Kohlensäure und der Rest ist Wasser. Aufaddiert ergibt alles zusammen circa 400 – 500 kcal pro Liter Bier. Wenn Sie dem eine normale Mahlzeit entgegenstellen, dann haben Sie in etwa die gleiche Menge an Kalorien. Bier liefert nicht mehr Nährstoffe als eine normale Mahlzeit. Dies Rechnung hat nur einen ganz einfachen Fehler, wer trinkt schon Bier völlig alleine? Ist da nicht immer eine Brotzeit oder ein Essen dabei? Doch zumindest bei paar

Chips, einige Erdnüsse oder andere Knabbereien. Bier hat ähnliche Kalorienwerte wie Orangensaft oder Vollmilch, ja sogar weniger wie eine Tasse Milchkakao oder Traubensaft. Trotzdem ist Bier zum Abnehmen ungeeignet, denn es macht bei den meisten Menschen neben der alkoholbedingten Trübung der Sinne auch noch Hunger. Schon früher verordneten Ärzte daher bei Appetitmangel gerne und erfolgreich Bier. Wenn Sie jetzt auf die Idee kommen, auf alkoholfreies oder Diätbier auszuweichen, dann ist leider nicht viel gewonnen, denn je weniger Alkohol im Bier enthalten ist, um so höher ist der Zuckergehalt und umgekehrt. Hier eine kleine Tabelle:

Bier (1 Liter)

Malzzucker (g)

Alkohol (g)

Alkoholfreies Bier

52

4

Pils, Altbier, Export

40

36

Weizenbier

44

36

Leichtbier

20

20

Diätbier

8

40

Chemie auf meiner Haut Walken, Joggen, Radfahren kann man zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Voraussetzung ist allerdings eine angepasste Bekleidung. Der Sportfachhandel bietet hier optimale Produkte. Einen Siegeszug haben in den letzten Jahren Anoraks und Jacken aus Chemiefasern gemacht. Viele Sportbegeisterte können so fast das gesamte Jahr dem Hobby nachgehen. Gore-Tex heißt die wunderbare Chemiefaser. Die Poren von Gore-Tex sind etwa 20.000-mal so klein wie ein Wassertropfen. Deswegen ist das Gewebe sehr dicht gegen Wasser und Wind. Körperfeuchtigkeit wird jedoch

als Wasserdampf durchgelassen, so was nennt man atmungsaktiv. Gore-Tex-Textilien waren bei ihrer Markteinführung 1976 die ersten wasser- und winddichten Textilien, die atmungsaktiv waren und damit den Abtransport des verdunsteten Schweißes zuließen, was für die Temperaturregulierung des Körpers enorm wichtig ist. „An meine Haut lasse ich aber nur Naturfaser!“ Viele Menschen haben eine Abneigung gegenüber Chemiefasern, dies ist aber heute unberechtigt. Im Sport ist die Chemiefaser nicht mehr wegzudenken. Chemiefasern sind inzwischen so weiterentwi-

ckelt worden, dass sie alle Vorteile auf ihrer Seite haben - insbesondere beim Sport, bei körperlicher Betätigung. Funktionsbekleidung aus Chemiefaser ist: Luftig: die Chemiefaserfaser nimmt nur ganz wenig Feuchtigkeit auf, damit quillt sie durch Schweiß oder Nässe nicht auf, wie z. B. Baumwolle. Das Volumen des Garns (des Fadens) bleibt gleich und damit bleibt die Atmungsaktivität des Stoffes erhalten. Das Textil „macht nicht zu“ durch das Größerwerden des Fadens. Leicht: Chemiefasern sind um ein vielfaches leichter als die meisten Naturfasern.

Trocken: Chemiefasern transportieren die Feuchtigkeit vom Körper weg, da sie die Feuchtigkeit selber nicht speichern können. Deshalb entsteht keine Verdunstungskälte auf der Haut. Die Muskulatur kühlt nicht aus, Zerrungen und Verletzungen werden vorgebeugt. Formbeständig: Sportbekleidung muss oft gewaschen werden. Textilien aus Chemiefasern sind pflegeleichter als Naturfasern. Sie trocknen schnell, gehen in ihre ursprüngliche Form einfach zurück, beulen nicht aus, laufen nicht ein, knittern nicht.

Original bleibt Original 650 g Obst und Gemüse sollen wir laut einer Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) täglich essen. Die Praxis sieht komplett anders aus. Nur wenige schaffen diese Zielvorgabe, die Mehrheit bleibt weit unterhalb der Empfehlung: mal ein Apfel, etwas Gemüse als Beilage, gelegentlich eine Essiggurke, das war´s dann auch schon. Vor allem Kinder und Jugendliche sind für Grünzeug wenig zu begeistern. Pommes, Pizza und Limos führen die Hitparade an. Da kommen die neuen Smoothies in den Regalen der Supermärkte ja gerade richtig.

„Ihre tägliche Portion Obst“ verspricht die Marketingabteilung des Herstellers. Einfach den leckeren Inhalt der Flasche trinken und schon ist die gesamte Obst und Gemüseversorgung im absolut grünen Bereich. Warum Obst nach Hause schleppen, Salat pflücken und waschen, Karotten schnipseln oder Kiwis schälen? Geht doch einfacher: Schraubverschluss aufdrehen, ansetzen, trinken. Marketing und Werbung ist eine Sache, Wirklichkeit und Fakten oft eine total andere. Die Vorstellung, dass für die Smoothies Früchte und Gemüse klein gehackt,

püriert und abgefüllt werden ist eine schöne Vorstellung. Apfelpektin, Kokospulver, Orangenpulp, Wasser, Ascorbin- und Citronensäure, Bananenmark, Aromen und Verdicker sind bei den meisten Herstellern die Grundlage. Problemlos können die Hersteller mischen was sie wollen oder was billig auf dem Markt zu haben ist, denn kein Gesetz, keine Verordnung regelt die Zusammensetzung oder Herstellung. Während bei Fruchtsäften, Nektaren, ja sogar bei Limos verbindliche Vorschriften das meiste reglementieren, gibt es bei Smoothies keine Regeln. Daher fehlen

in fast allen Trinkfläschchen die wertvollen Ballaststoffe des Obstes oder der Gemüse und genau deklariert sind die Zusammensetzungen häufig auch nicht. Sind Smoothies ein Produkt für den Müll? Nein keineswegs. Smoothies sind sicher nicht optimal, aber immer noch besser als die Portion Pommes oder der Schokoriegel. Wir sollten uns aber bewusst sein, dass es ein viel besseres Produkt gibt: Das Original. Nichts geht über die Zusammensetzung eines Apfels, einer Banane oder einer leckeren Gemüsemischung. Bleiben Sie dabei.

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Lügen Etiketten ? Joghurt ist ein gesundes, in Naturform kalorienarmes

Produkt. Ferrero macht sich dies zunutze und wirbt für

Olympia Sportbund, die Fußball-Nationalmannschaft und die gertenschlanke Heidi Klum mit Ihrer „TopmodelShow“ werben sportlich leicht seine Yogurette: „schmeckt für die Yogurette. joghurt-leicht“. Auch der Betrachtet man die Zusam-

mensetzung genauer, dann muss man feststellen, dass diese Schokoladen-JoghurtErdbeerschnitte alles andere als leicht ist. Sie enthält mehr Kalorien und Fett als jede Vollmilchschokolade. Besonders

eigenartig ist, dass Ferrero die genauen Nährwertangaben gar nicht auf die Packung aufdruckt und auch die Internetseite gibt keine Auskunft. Wir finden dieses Verhalten nicht sehr seriös.

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Leichter leben Zeitung 4  

Zeitung der Firma Leichter leben in Deutschland GmbH aus Straubing

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